Nr. 276. Str #nn ellen Postanstalten #m., bei täglicher 5 in Bielesel durch Bries##ägrr 1.42 M. Betheitungelshe Nr. 5381. Jahrgang Anzeigengebühr für die einspaltige Pettrzeile oder deren Raum 12 Pf., für auswärts 15 Pf., Reklamen 40 Pf. Erscheint Sehiimel wüchentlich Sechtstostelle Ritterstr. 43. cher Nr. 15. 1933. 2. Prinz Sügen eober Temeisa, 1## Aug. Böckh, Philosoph, geb. 1785.— aus in glucht nach Gaéta, 1848.— Die Festung Thiorville(Diedenhofen) kopituliert, Eisenbahn 25. November: Andreas Doria, Doge von. Genua, gest. 1560,— Suwarow, russischer Frloherr, geb. 1729.— Stanislaus Poniatowski, letzter König von Polen, artezeng ine Thronentsetzung, 1795.— Boliuer vonleh Pedow, kenstroat ver mischer geb. 1618— Militärkonvention zonchen Preußen und Baden, 1870.— König Alsons XII. von Spanien, gest. 1885.— Einzug König Haakons in Christiania, 1905. Bielefeld Sonnabend, 24 November 1906. „ kenbrectzer Nr. 14 Zum Totenfeste. Ich sah einen Engel im grauen Gewand Hinschreiten durch dämmrige Gassen; Allwo er blühendes Leben fand, Da ließ er es jihlings erblassen. Das schlummernde Kndlein im Mutterschoß, Ee riß es vom Herzen dee Liebe los, Den Mann in der Fülle der Lebens Aus der Welt seines Schaffens und Strebens. Er trat in den trauten Familier kreis, Und die Tränen begannen zu fließen, Ee hieß den müden, gebrechlichen Greis Zum Schlummer die Augen schließen. Und Hügel an Hügel hat sich gereiht; O Todesengel, welch tiefes Leid, Welch bitteren Jammer und Schmerzen Ergießest du in die Herzen! Und hat er auch dir das Liebste geraubt, Was du auf Ecden besessen, Und hast du bitter verzweifelnd geglaubt, Du könntest dein Leid nicht vergessen, O, laß den Hügel, an dem du weinst, Den Blick dir ins Imseits nicht trüben, Die hier dir teuer, du wirst sie dereinst Im Himmel viel heiliger lieben! Leg deine Blumen denn nieder aufs Grab Und laß auch die Tränen noch riunen, Dann aber schaue nicht länger hinab, Nein, auswärts mit frohem Beginnen! Du k.nast ja den Herrn über Leben Ner 1nd 9.# und Tod, Der auch bein Leben regieret, Vertrau ihm, daß er durch Herzleid feligen oi# 130 Rot Zum ferigen Heie dich führet! L. R. das Siegel der nicht nur von G schlecht zu Geschlecht, sondern in Ewigkeit lebenden persönlichen Liebe. Hinter dem Grab tut sich auf der Blick in die Welt der Vollendeten mit ihrem heiligen Ernst des Gerichts, aber auch der unendlich reichen vergebenden Vater= und Heilandsliebe, mit dem Trost des Wiedersehens und Wiederhabens. Gesegnet die Totenfestfeier, die uns fester hineinzieht in die„Gemeinschaft mit der oberen Schar“. Vom Grabhügel hebe sich das Auge zum Kreuz darauf und schwinge sich das Herz empor zu dem Glauben:„Wer da lebet und glaubet an mich, der wird nimmermehr sterben!“ und 857/10„Mark Privatkapital. fühle und insbesondere das Bündnis mit Man kann a.so wirtlich nicht behaupten, Deutschland als den Eckstein der äußeren daß unsere Kolonien zuviel Vrwaltung- und 1 Politik Oesterreich Ungarns betrachte, während Die Denkschrift bezeichnet sodann, vom ziehungen zum russischen Hofe prioatwirtschaftlichen Standpunkt betrachtet, unterhalte und bemüht sei, Rußland in ein die Entwick ung unserer Kolonien als gerade= freundschaftlicheres Verhältnis zu. überraschend günstig und schließt alsdann: zu Oesterreich= Ungarn und Deutschland zu Die Opser, die wir bisher für unsere Schutz bringen. Hoffentlich bewahrhertet sich diese gebiete bringen mußten, lagen zum gröften Charakteristik in ihrem vollen Umsange. Tell auf, pil strischem Gebiete. Daß aber! Staatssekretär Graf Posadow### gloge militulische Expeditionen notwendig hatte am Schluß der Reichstagssitzung am Gemeinschaft mit der oberen Schar. Zum Totenfest 1906. „Vergeßt die treuen Toten nicht!“ so sang vor nun etwa 100 Jahren einer der feurigsten Dichter unseres Volkes in jemm Kapf, dissn Gedächtnis sich uns dies Jahr erneuert. Es ist, als habe sein Volk diese Mahnung nicht vergessen wollen; denn seit eren dieser Zeit feiern wir das Totenfest Nun ist es tief eingedrurgen in das B=wußtsein unseres Volkes. Wer zählt die Scharen, die an diesem letzten Sonntage im Kircherjahre hirauswandern zum Friedhofe, um noch einmal eine Blumendecke auf die herbstliche Erde zu legen. Es ist ein Triumph der Liebe, die einmal im Herzen wurzelnd nicht stirbt, die keine Zeit töten kann. An den Gräbern von Vater und Mutter, von geliebten Gatten und herzigen, früh abberufenen Kindern wacht die alte Liebe, der Schmerz des Verlierens von neuem auf. Wei'= night glauden will, er mag es am Totenfest mit Händen greifen, deß unsicht dare, geistige Bänder sich ziehen von Ge schlicht zu Geschlecht, von Generation zu Gineration! Um so trüber und graufiger, wenn der Hügel dert draußen das letzte Wort spräche über eines Menschen Leben! Auf den Gräbern steht das Kreuz, das Symbol des Lebens aus d.m Tode, Die koloniale Denkschrift behandelt zunächst die Kapitalsanlagen des Reichsfiskus. Als Kapitalsanlagen des Reiche filkus sind in Eisenbahnen, Schifffahrts= und Hilfseinrichtungen, einschließlich Häfen, Versuchsgärten, Wege, Wasser= und Brunnenanlagen, insgesamt 60000 000 ermittelt. 98,2 Prozent sämtlicher Anlagen sind als„werbend“ zu bezeichnen, d. h. sie zeigen eine auf steigende Entwickelung zur Rentabilität auf Grund einer fortschreitenden Steigerung der Einnahmen. Die vom Reiche für die Vorbereitung werbender Zwecke im Laufe der Jahre aus gegebene Summe beträgt 5000000 Mark. Was die Kapitalsanlagen von Korporationen angeht, so beträgt das Gesamtkapital der Missionen 8024 720 Mk., wovon 4252720 Mk. auf die evangelischen und 3772000 Mk. auf die katholischen Missionsgesell chaften kommen. Die neuen ostafrikanischen Kommunalverbände haben eine Kapitalsanlage von insgesemt 1 8 Millionen Mark. Diese Vermögenwerte der Kommunen wurden zum Teil dadurch berechnet, daß die bekanntlich vielfach betlächtlichen Einnahmen kap talisiert wuden, so bei den Markthallen und Schlachthäusern. Bei den Missionen sind nur die Werte der Anlagen, nicht auch die regelmäßigen Ausgasen für die Bedürfnisse der Mssionen berücksichtigt. So bez ffert sich der jährliche Aufward der katholischen Missionen zuu den deutschen Schutzzebieten auf über 1000000 Mark,(?) und auch die evangelischen Missionsgesellschaften haben sehe bedeutende laufende Ausgaben, die bei den einzelnen Gesellschaften für Gehäter und Reisen auf 64 bis 185000 Mark jührlich angegeben werden. Die Kapitalsanlagen Privater betragen in Erwerbsgesellschaften 142000000 Mark. Dazu kommen noch die drei Saiff fahrtsgesellschaften mit insgesamt 65000000 Mark, und zwar die Woermannlinie mit 40000000, die Ostafrikalinie mit 24000000 und der Norddeutsche Lloyd mit 1000000 Mark. Diese Keptalien sind alle als rentabel arzusehen. In Einzelunternetmungen sind 66 5 Millionen Mark angelegt Davon sind rentabel 56000000 Mk., werbend 7000000 Mk und unrentabel 8000000 Mark. Von diesen Kapitalien sind in Handel und Gwrbe 388 MU. Mark und von Anfiedlern 277 Mill. Mark angelegt. Die Gesamtsumme der deutschen Kapitalsinteressen in den deutschen Schutzgebieten(mit Ausnahme von Kiautschon) beträgt also rund 370 M llionen Mark Davon sind auf Grund der Tabelle rentabel 250 Millionen, in Entwickelung 100 M.liogen, unrentadel 12 Millionen und in Mssionen angelegt 8 Millionen Mark. Zählt man hierzu der Kapita'svert der exportierten Produkte der einzelnen Kolonien, der auf rund 600 Mllionen Mark beziffert wird, so ergibt sich ein Brutto gesamtk.pital von rund 1 Milliarde Mark, das in den Kolonien arbeitet. In der Dentschrift heißt es weiter, auf einem Quadratkilometer arbeitet in den gesamten Schutzgebieten 26½ Mark reiche siekalisches geworden sind, war auf einen einzigen wirklich folg#enschweren Fehler zurückzuführen, der bisher in unserer Kolonialpolitik gemacht nurde, nämlich in der zu langsamen Er schließung der einzelnen Schutzgebiete durch reich sfikkalische Kapitalsaulagen, insbesondere durch Eisenbahnen. Wenn in früheren Jahren nur für die Hälste der Summe, die jitzt schon der Krieg in Deutsch= Südwestafrika gekostet hat, Esenbahnen in diesem Lande gebaut worden wären, dann hätten wir wohl niemals den großen Aufsta d erlebt, und hätten dafür in der rasch aufblühenden Kolonie mit einem E senbahnnetz ein werdendes neues Deutschland in Westafriko. Die E: klärung bestätigt, daß koloniale Gebitte ohne Eisenbahnen ein unsicherer, wirtschaftlich nicht erschließbarer Besitz bleiben. Ein mittelalterliches Speichwort sagt: Wer im Gleise der Wege geht bannt die Gespenster. Auch den sctwarzen Gespenstern in Afrika werden wir nur dann nicht mehl begegnen, wenn wir unsere Schutzzebiete durch die G.eise der Eisenbahn nicht nur wirklich er schließen, sondern auch verteidigungsfähig machen Zum Fall César. Wie dem„Harn. C aus Dortmund mitgeteilt wird, bereitet dort eine vertrauliche Konserenz von Mitgliedern des Pres by eriums der Reinoldigemeinde die Nachsuchung einer Audienz deim Könige vor. Die Entscheidung des Oberkirchen rats werden wir, wie wir schon gestern ankündigten, in ihrem vollen Wortlaut mitteilen und damit am Montag beginnen. Sie bebarf einer erlautenden und wohl auch keit schen Besprechung und wird sie voraussichtlich in der kirchlichen Presse fi#den. Für unsere Zeitung möchten wir diese Ardeit einer oazu berufenen Hand überlassen; denn wir haden die Eatscheidung zwar mit Fleiß studiert, aber manche Sätz: darin wieder und immer wieder gelesen, onne doch die Sache zu begreifen. Das bezieht sich besonders auf die Unterscheidung von Untersuchung der Anstellungsfähigkeit und Bestäti gungsverfahren, wie dieses das Münstersche Konsistorium nicht hätte anstellen sollen,— und ferner auf die Bemärgelung der Form bei der Prüsung des Be kenntnisstandes Césars durch das Kolsistorium Während unser Laienverstand das Verfahren und die Sprache des Konsistoriums versteht, stehen wir vor den betriffenden Sätzen in der oberkirchenrätlichen Entscheidung verständnislos wie der Schüler in Goethes Faust. Dienstag eine Vorlage in Aussicht gest.llt, wonach das Recht der Lehrlingshaltung auf die I haber von Mistertiteln beschränkt und der Titel„Baumeister" und„Baugewerk meister“ geschützt werden sollen. Ein parlamentarischer Berichterstatter erzählt, daß in dieser Vorlage auch noch die Fog: berührt werden wird, wonach der Vater seinen eigenen Sohn in seiner eigenen Wrkstatt a's Lihrling beschästigen darf, ohne daß, wie es nach Lige der Gesetzgebung jetzt notwerdig ist, ein Pflger für den Sohn vor Zulassung einer solchen Beschäftigung zu bestellen ist. Der Pfleger wird demrach sortfallen. Zur Verständigung über die Grundlagen der Resorm des amtsgerichtlichen Prozesses sind heute Delegierte der preußischen Ministerien der Justiz und der Finanzen, der deyerischen, sächsischen, württembergischen, badischen, hessischer Regierung, der Hansastädte und der Reichslande zu einer mehrtägigen Konserenz im stizamte zusammenget reten. Braunschweig, 22. Noo. Der kraunschweigische Regentschaftsrat hat die dem Herzog von Cumberland zur Verzichtleistung auf Hannover gestellte Frist auf den 2 Februar 1907 f.stgesetzt. Hamburg 23. Nov mber. Die Strafkammer I des Landgerichts verkünbete heute nach vierstündiger Beratung das Urteil im Prozeß Anita Augepurg. Darach wurde Fräulein Dr Anita Jug=purg wegen Beleidigung der Hamburger Polizeibehörde zu einer Geldstrafe von 200 Mark, eventuell 20 Tage Hast, Publikation des Urteils und in die Kosten des Verfahrens verutteilt. Der Staatsanwalt hatte 300 Mark Geldstrafe beantragt. Bremen, 23. N.v mber. B.i der am 1. Dezemter in Gegenwart des krouprinzlichen Paares auf der Werft des Steitiner Vutkan stattfindenden Stapellauf Feier des neuen(roßen Schnelldampfets Kronprinzessin Cectlie des Norddeutschen Loyd wird die Kronprinzessin, die Patin des Schiffes, die Namensgebung vornehm.n, während der Bürgemeister von Biemen, De. Barckhausen, die Taufrede halten wied Aus dem Deutschen Reiche Berlin, 23 November Der Kaiser wohnte mit dem Prinzen Heinrich heute in Kiel der Rekrutenvereidigung dei und richtete an die Rekruten eine Ansprache. U ber den neuen österreichischen Minister des Auswärtigen v. Aehrental hat jüngst die Münchener Allgemeine Zeitung“ Auslassurgen ihres woblunterrichteten Wiener Korrespondenten veröffentlicht, nach denen Freiherr v. Aehrenthal sich durchaus als Vertreter der Dreibundspolitik Aus dem Auslande. Oesterreich=Ungarn. Großes Aufsehen erregte eine Rede des ungarischen Handelsministers Kossutb anläßiich des Empfanges einer aus Reichstagsabgeordneten befteher den Deputatio, die ihm zum Gedurtstag gratulte te. Kossuth bemerkte u. c., daß er anläßlich der Bildung des Ministeriums Wekerle nur sehr widerwisig ein Ministe porteseuille übers ommen habe und nur aus dem Grunde, weil dies die conditio sine qua non des Zastondekommens des Friedens war. Er habe aber gleichwohl bit her seine Unabhär gigkeitsprinz pien nicht einmal vor dem König verlei gnet. Er ist überzug, daß Ungarn nur dann wahrhaftig glückich sein kann, winn es ganz unabhängig sein wird. Paris, 23 Noo. Der Oberstaatsanwalt von Murseille hat gegen den Bischof von Marseille, Andrien, die strafgerichtliche Untersuchung eingeleitet, weil derselbe in einer Protesterklärung gegen die Inv.nturaufnahme das Treunungsg sitz K 0 AUN mit äußerst heftigen Worten angegriffen hat. Hauptmann Magnier, der seine Mitwirkung an der Isventuraufnahme verweigerte, wird vor ein Kriegsgericht gestellt werden. Rom 23. Ncodr. Der König der Hellenen ist heute nachmittag ½3 Uhr vier eingetreff u Heute abend fand im Qüirinal Galadiner statt. Belgrad 21. Nov. Eine bulgarische Bande überfiel am 19 Novimber, nachts, zwei serbische Dörfer in Mozidonien, Doweserce und Beljikowc:. Beide Döefer wurden eingeäschert und viele unbewaffnete Einwohner, darunter Weiber und Kinder, nieder gemacht. Madrid, 22. Nov. In der Deputierlenkammer erklätte der Minizer des Aeußern, die Regierung werde in Ma rokko mit äußerster Vorsicht vorgehen, und es liege kein Grund zur Beunruhigung vor. China. Der Times wird aus Peking gemeldet, das Edikt vom 20. Septemder, betreffend das Verbot des Opiumgenusses habe die kaiserliche Sanktion erhalten. New York, 23 Nov. Bei dem von der hiesigen Handelskomner gegebenen Bankett wiesen alle Redner auf die dringende Not wendigkeit von Reziprozitätsverträgen für Amer kr hin. Der deutsche Botschafter Baron v. Sternburg sprach in einer weiteren Rede den Wunsch für bessere Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Amerika aus und hifft von der Reise der Zokkkommission nach Deutschland gute Resultate.— Ein dem Kongreß vorzulegender Gesetzentwurf steht die Einrichtung von 6 staatlich zu subventionierenden Dampferlinien für den Auslandsverkehr vor. Kolonialpost. (Nächste Postverbindung nach Swakopmund und Lüderitzbucht) für Briessendungen mit Reichsvost dampfer„Prinzessin" a) mit erstem Nach versand über Antweipen, letzte Beförderung am 27. November ab Köln 10 Uhr 45 Minuten abends; d) mit zweiten Nachversand über Bouso#ne sur mer, ltzte Beföederung am 29 Nevember ab Kön 10 Uhr 45 Minuten abends.— Die vähste Post aus Swakopmund, Abgang am 4. November, ist zu erwarten am 26. Nooember. Aus den Parlamenten. Deutscher Reichstag. 124 Sitzung vom 23. November 1906, 1 Uhr. Der Reichstag führte am Freitag d'e zweite Lesung des Entwurfs über das U heberrecht an Werken der bildenden Künfte und Photographie zu Ende. Zu einer längeren Erörterung kam es bei dem sogenannten politischen§ 23. Nach den Kommissionsbeschlüssen dürfen für Zwecke der Richtspflege und der öffentlichen Sicherheit Bild. nisse von den Behörden ohne Einwilligung des Berechtigten oder sowie des Abgebildeten, vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zur Schau gestellt werden, jedoch nur auf richterliche Anordnung. Dazu beantragen die Konservativen das E.fordernis der richterlichen Anordrung wieder zu streichen, hingegen beantragen die Sozialdemokeaten, den in diesem Paragraph zugelassenen Eingriff in das Persönlichkeitsrecht auszuschließen, wo es sich um Streikvergehen, politische Handlungen und kriminelle Lappalien handele. Ueber diesen Antrag kam es zu einer längeren Erörterung, in der sich Dr. Porzig(kons.), Itschert(Zr.), Kirsch(Zir.) und Bärwinkel (ul) mit Schärfe gegen die sozialdemokratische Kritik unserer polizeilichen Verhält isse wandten. Schließlich wurden die Kommissionebeschlüsse mit dem konservativen Antrag angenommen. Der Rst der Vorlage wurde in der Fassung der Kommissions beschlüsse angenommen. Einstimmig angenommen wurde die Resolution, die Beseitigung der Härten des amerikanischen Urheberrechtes anzuregen. —Darauf begann die erste Lesung des Entwurss über die Rechtsfähigkeit der Berufsvereine. Abg. Trimborn(Ztr.) hielt die sch.off: ablehnende Kritik der sozialdemokratischen Presse für unberechtigt und versprach den Entwurf mit Ernst und Vorsicht zu prüfen. Eine Verschlichterung gegenüber dem gegengärtigen Zustande sei nirgends erkennber. lbg. Begien(Soz.) fand, der Entwurf sei von demselben Geiste diktiert, wie die Zuchthausvorlage und das Sozialistengesetz Die Vorlage müsse wegen ihrer Tendenz für alle Arbeiterfreunde unannehmbar sein. Auch den Landarbeitern wie den Eisenbahnern dürfe das Koalitionsrecht nicht vorenthalten werden, denn dieses sei für den Arbeiter das wichtigste Menschenrecht. Schluß des Berichts 6¼ Uhr. Uhr. Lokales und Provinzielles. Vieleseld, 24. November. -d-(Marien= und Lutherstift.) In hochherziger Weise hat der kürzlich heim gegaigene Herr August Dickertmann dem hiefigen Marten und Lutherstift je ein Legat von 3000 Mk., dessen Zinsen zur Weihnachtsbescherung verwandt weiden sellen, vermacht. Es ist uns eine besondere dankhare Freude, daß einmal wieder ein Bielefelder Bürger unserer in hen Mitteln so beschränkten, oft genug aber bedrängten Stifte in ihrer stillen Arbeit an den Alten wie den Kindern in gütiger Fürsorge gedacht hat, und können wir im Blick auf andere Städte unserer westlichen Provinzen, in denen An stalten und Arbeiten christlicher Barmherzig keit vielsach mit großen Gaben und Ver mächtnissen bedacht werden, den herzlichen Wunsch richt unterdrücken, daß odige Vermächtnisse zehlreiche Nachsolger in unserer Stadt finden mögen. (Stiftung für die Schätzen Gesellschaft.) Der virstorbene Fahrikant August Dickertmann hat. laut Testa ment, der Bielefelder Schützen= G.sellschaft ein Kapital von 6000 Mark vermacht mit der Bestimmung, daß die Zinsen dieses Kapitals an jedem Schützenieste an verarmte würdige Mitglieder der SchötznGesellschaft verteilt werden sollen. Der Stifter hat bei diesem Vermächtnis dem Wunsch= Ausdruck gegeben, daß mit Glücks güiern gesegnete Schützenorüder und Schwestern seinem Beispiel folgen und somit die vorhandenen Kapitalien vergrößern helfen mögen. —](Besitzwechsel.) Dis Christian Stei ste Restaurant am Gehrenberg wurde von Herrn Restaurateur Kienow aus Witten a. R für den Preis von 110000 Mark angekaust (Der Bund der Landwirte) rührt sich, sobald die winterliche Ruhepause des Landwirts diesem auch gestattet, an politischen Angelegenheiten teilzunehmen, in unserem Bezirke wohl am meisten von allen Vereinigungen, wenn man die Sozialdemokratie ausschließt. Gllt ei doch, die durch Verhitzung mit der unglücklichen Fleischteuerung verhetzten Bürger und Arbeiter auszuklären über die tatsächlichen Vrhältnisse auf dem Fleisch= und Vehmarkte, sodann die ländliche Bevölkerung so allmählich auf die kommenden Wahlen vorzubereiten Treu seinem Versprechen hält deshalb der Band in den nächsten Tigen, wie aus uns.rem Inseratenteile täzer hervorgeht, in mehreren Haoptgruppen seine Irhresversem nlung ab. Ee sind darin natürlich recht gerne auch Nichtmitglieder, sogar Vertreter der anderen Berufsstände wie Handwerker und Gewerbetreibende gesehen; ganz speziell ladet derselbe aber unsere Heuerlinge und Nu bauern ein, um diesen den Beweis zu er bringen, daß auch ihre Interessen gleich bedeutend sind mit den großen Gutsbesitzern und Kolonen, ji daß Ost und Westelvier, Viehzüchter und Getreidebauern heute einen Zisammenschluß aller herbeiführen müssen, welche den Boden beack rn und von ihm leben müssen. (:(Gedächtnis= Feier.) In der Kapelle auf dem Johannisfriedhof findet morgen nachmittag 3½ Uhr eine edächtnis= Feier für die Verstorbenen statt. II„Die Umwahl der Repräsentanten der Allstädter KirchenGemeinde) findet am Mittwoch, den 28. d. M s., von 10 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags im Gemeindehause, Güsenst aße 16 statt. (Vortrag am Buß= und Bettag.) Das dim Charakter des Tages angepaßte Thema: „Gericht und Enade“ war der Gegenstand eines Vortrages des Herrn S.kretär Niehaus im Christlichen Verein junger[Männer vor eiger zahlreich erschienenen Versammlung. Hinweisend auf das Resultat denkender Geschichtsbetrachtung: Weltgeschichte ist Welt ericht darf das Volk der Chrinen dennoch sein Haupt emporheben mit der überwältig nden Freude eines versöhnten Gewissens im Blick auf jnen Mann, in dem der Gott der Gerechtigkeit die Menschheit besucht hat; führt die Gerechtigkeit Gottes den Menschin hinab ins Gericht, jenen Mann ist das Recht vorbehalten, den Menschen zu stellen auf den Boden der Ecrettung und Gnade So gewiß Sünde und Gnade die beiden Angelpunkte im Evangelium sind, so gewiß sind Ge rechtigk.it und Liebe die beiden Brenrpunkte im Wesen Gottes. Sehr entsprecherd waren dann die Ausführungen im Bund der dreifachen Basis: Aus Freiheit zur Sünde.— Aus Sünde zum Gericht.— Aus Gericht zur Gnade.— Ein ungemein ernstes Gepräge erhielt der Vortrag, als Redner an der Hond von Einzilfällen und statistischem Material auf das grenzenlose Elend hinwies, welches die drei gewaltigen Despoten unster modernen Zeit Mammon, Alkohol und Wollust über die Menschheit unserer Tage verhängen.— Auch hierin ein Gericht Gottes er blickend, bedürfen wir der neu machenden Gnade. Diese gebrauchen wir alle: Stellen wir uns schon hier dem Gericht anheim, so wird die Gnade unser Los sein, die uns schon hienieden zu glücklichen, frohen und des ewigen Lebens gewissen Leuten macht.— Aufmerksam und dankdar wurden die Autführungen über dies oft umstrittene Thema entgegengenommen. (Aus dem Theaterbure au) wird geschrieben: Das große romantische Schauspiel mit Gesang „Präctosa“ ist eines der älteren Bühnenwerke, die sich steis auf dem Spielplan behaupten werden, immer wieder sieht man das phatastische Stück gerne. Nawentlich aber ist es die Musik des unsterblichen Carl Maria von Wiber, die der „Preciosa“ ihre wahre Bedeutung verleiht. Die Titelrolle spielt an unserer Bühne Fräul. Steinsick, ihren Partner, den Alanzo, Herr Mantius, der Zigeunerhauptmann wird durch den Direktor Norb. Berstl gegeben und die Zigeunermutter durch Frau Franzieka Berstl. Zu den Chören hat ein hiesiger Gesangverein seine Mitwirkung zugesagt. Die Regie der„Prceiosa“ Aufführung führt der Direktor Norb. Berstl. Montag wird das beliebte Lustspiel „Im weißen Rößl“ gegeben. Der Komiter, Herr Hebarling, hat derin Gelegenheit, seinen zumor zu bewähren. Der nächste Gast unserer Bühne, Fräul. Thea von Gordon, tritt zuerst als„Madame Sans Gene“ auf, worauf heute schon besonders aufmerksam gemacht wird. m.(Lotterie.) Der Pinsionsanstalt Deutscher Jourzalisten und Schriftsteller in München ist behuss Eerichtung einer Witwenund Waisenkasse von Seiner Majestät dem Kaiser und König die Genehnigung zur Veranstaltung einer Lotterie mit einem Spielkapital vmn 510000 Mark erteilt worden. Es werden 173000 Lose zum Preise von je 3 Mark ausgegeben und 8650 Gewinne im Gesamtbetrage von 247150 Mark ausgespielt werden. Die Lose dürsen in Preußen vertrieben werden, jedoch nicht vor dem 8 Januar k. I. Die Ziehung findet am 21. März k. J. statt. m(Gestohlen) wurden der Frau Körnerstraße 8, aus ihrer verschlossenen Wohnung 44 Mark Bargeld.— Dem Alt händler M. wurden mittelst Einschlagens einer Shaufensterscheibe zwei Dameauhren im Werte von 24 Mark entwendet m.(Schweinepest.) Die Schw einepest unter dem Schweinebestande des Frbrikarbeiters Heinrich Jostmeier hier, Hallerweg Nr. 62, ist erloschen. Die Sperre ist aufgehoben. m(Ernennung.) Für den Regierungsbezirk Minden sind die Ingenieure der Dampfkesselüberwach ungsvereine in Hannover und Dortmund zu Sachverständigen für die Prüfung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugführern ernannt. Für Bielefeld ist der Ingenieur Schwehr hier, Lützowst aße 10, zum Sachverständigen ernannt. m.(Gesperr!) wird die Arndtstraße unter der Bahnunterführung am 26 d. M. wegen Ausbesstrung des Straßenpflasters. m(Gefunden) wurde ein lebender Hahn, ein Paar Damen Winterhandschuhe, vier Rollen Bleirohre und ein goldener Ketten Freundschaftsring. m.(Zugelaufen) ist ein deutscher kurzhaariger, brauner Jazdhund und ein janger langhaariger Wolfsspitz. Brackwede, 23. Nov.(Neue Haltestelle.) Voraussichtlich am 1 Dezember wird die neue Haltestelle Brackwede=Süd der Bielefeld= Pirderborner Bahn eröffnet werden. Den Fahrplan veröffentlichen wir in der heutigen Nummer. Sieker, 23. Nov.(Grundsteinlegung.) Am Bußtag wurde der Geundstein zu einer neuen Kirche in Sieker gelegt. Die Festrede hielt Herr Ssperintendent Simon. Herr Pastor Philipps in Heepen sprach das Schlußwort. Here Pistor Post verlas die Urkunde. In Hause des Herrn Schwedtmaen fand eine Nachfeier statt. Aus den Kreisen Minden und Läbbeke. Minden, 24 Novbe.(Eine Stadtveordnetensitzung) fand am Donnerstag statt. U. a. wurden Einzelheiten über den Kanalbau mitgeteilt. Die Sache scheint jetzt vorwärts zu kommen. Ankäufe wurden an der Artill riestraße in der Nähe der Bahn nach Eickhorst und hinter dem Lokomotivschuppen gemacht. Sie umfassen einen Komplex von ca. 16—17 Hektar. In dortiger Gegend kommt also menschlicher Voraussicht nach der Kanal her. Die Frage des Abstiegs, ob nördlich oder südlich, zeitigte eine lange Debatte. in der das Für und Wider eingehend erwogen wurde. Man entschied sich schließlich dahin, den südlichen Abstieg nochmals dringend in Eupfehlung zu bringen. Damit dürfte nach der Meinung der„Mind. Zig." dem Gesamtinteresse Mindens am besten gedient sein. Für Ankauf von Grundstöcken für Kanalzwecke wurden 386000 Mark bewilligt. Minden 23. Nov.(Unfall.) Hute morgen gegen ½8 Uhr wurde in der Nähe der Grille ein Bahnbeamter aus Eversen tot aufgefunden. Er lag mit dem Gesicht im Dreck, und ist er wahrscheinlich infolge dieser Lage erstickt. Der Beamte ist gestern abend um 7 Uhr von seinem Posten abgelöst. Auf dem Heimwege ist ihm irgend ein Unglück zugestoßen. Ob der Mann betrunken war oder ob er inso'ge der Nässe unglücklich ausgerutscht ist, wird die Urtersuchung erseben.(Mind. 81g.) Aus den Kreise Herford. Herford, 23 Nov.(Personenstand.) Im Monat Ottober kamen auf dem hiesigen Standes amt zur Anmeldung: 80 Geburten (44 Knaben und 36 Mädchen) und 48 Sterbefälle. Zum Authang kamen 58 Auf gebote und die Ehe schlossen 47 Paare. Unter den Verstordenen befanden sich 16 Kinder unter einem Johre. Herford, 23 Nov.(Eine große Räubergeschichte), an der aber nichts wahres ist, wird dem Münsterschen Anz.“ von hier geschrieben: Ein in Hamburg ansässiger Direktor eines großen Unternehmens las kürzlich in einem Casé in einer bedeutenden rheinischen Zeitung solgende Anzeige: „Zvei junge Köaigstiger billig zu verkaufen, zu Dressarzwecken geeignet. Nähere Auskunft erteilt Rechtsanwalt De C Beaune, Hrford.“ Der Direktoe schrieb an De. C. Beaune und bekam nach einigen Tagen die Nahricht, daß das Tizerpaar dewjetigen zufallen sollte der das höchst: Angebot mach:. auf scheieb der Direktor einen zweiten Beief und bot für die beiden Tiger 1200 Muk. Etwa drei Tage sphter bekam er den Bescheld, daß er das höchste Gebot gemacht habe und ihm daher die Tiger zu zefallen seien. Er misse aber 50 Mark mehr einsenden, da die Königstiger sachzemäß von einem Wärter des Zoolozischen Gartens versendet werden sollten, und der Teansport mit Verpackung die Spesen erfordere. Auf die Anfrage des Direktors, weshalb die Tiere eigentlich verkauft würden, erhielt er den Bescheid, daß ein in Köln wohnender reicher Kaufmann der Besitzer der Tiere sei und diese Unstände halber verkaufen wolle. Die Tiere seien in Hersord in Pflege. Der Direktor war hocherfreut über der billigen Kauf und sandte unverzüglich die 50 Mark im Geldbrief ein. Es verging ein Tag nach dem aaderen, ohne daß die Kögigstiger ankamen. Der Direkloe sandte nun eine Depesche an den Rechtsanwalt De. Beanne, die aber als unbestellbar wieder zurückkam. Nichts Gates ahnend, fahr der Direktor nun selbst nach Herford. Dort war ein Rechtsanwilt Dr. Bcaune nicht bekannt. Ei wandte sich an die Hersocder Polizeibehörde, die ermittelte, daß vor etwa 14 Tagen ein verkrachter Student, wie sich erst später herausgestellt hat, unter dem Namen„Rechtsanwalt Dr. Braune“ in einem Hotel gewohnt hat, aber seit mehreren Tagen verschwunden ist. Die weiteren Ermittlungen haben ergeben, daß „Dr. Biauue“ mit einem kleinen Tierhändler in„Geschäftsverbindung" stand. Der Tiechändler wurd: ins Verhör genommen und gestand schließlich, den Schwindel mit dem angeblichen Dr. Braune ausgeführt zu haben. Dis Geld haben sie sich dann geteilt. Wihrend es dim Studenten gelanz zu entwischen, wurde der Tierhändler verhaftet. Sein ganzer Tierbestand setzte sich aus einem ausgestopften Hisen, zwei wertlosen Hurden, einer Katze, einem halbverhungerten Kanarienvogel und vier Hühnern zusammen.— Der Hauptmann von Köpenick macht Schule, wenn auch nicht in Natura, so doch im Gehirn mancher Menschen, wir bringen die Schnurre auch nur der guten Erfindung wegen. 2 Spenge, 23 Nov.(Die GeneralVersammlung der Ortskrankenkasse Spenge) fand im Saale des Gastwirts Schröder, früher Breder statt. Tagesordnung: 1. Wahl des Ausschusses für die Jahresrechnung für 1906 2. Um vahl der Vertreter. 3 Verschiedenes. Zu Punkt 1 wurden 7 Revisoren zur Prüfung der Jahresrechnung für 1906 gewählt. Zu Punkt 2 wurden aus den Arbeitnehmern 20 Vertreter, für Vertreter der Arbeitgeber 12 gewählt. Zu Punkt 3 eder Verschiedenes wurde bespochen, daß bei der nächsten Generalversammlung einem jedem Arbeitgeber eine besondere Karte für die Bestellung der Arbeitnehmer zugeschickt würde. Die Ortskrankenkasse zählt augenblicklich 553 männliche und 191 weibliche, zusammen also 744 Mitglieder. Anwesend waren ungefähr 150 Prsonen. Aus den Krise Hale. r. Werther 23. Noo.(Stadtverordnetenwahl.) Bei der gestern stattgefundenen Stadtverordnetenwahl erhielt in der dritten Abteilung Neubauer H. Welland, Werther Nr. 100 wohnhaft, von 73 abgegebenen Stimmen 49, sein Gegenkandidat Kaufmann C. Reipschläger 24, es ist somit der erstere gewählt. In der zweiten Abteilung wurde der Hotelier Jul. Rentsch von den erschienenen 10 Wihlern einstimmig gewählt. Ebenso erfolgte die Wihl des von der ersten Abteilung aufgestellten Kaufmanns M. A. Weinberg, Werther Nr. 166 wohnhaft, einsttmmig durch die sich eingefundenen 4 Wahlmänner. Herr Welland und Rentsch gehörten bisher dem Kollegium bereits an. Aus der ersten Abteilung schied in diesem Jahre der Rentner W. Witter, ein bereits hochbetagter Herr, aus. Die Wahlen verliefen sehr ruhig. Halle, 23. Nov.(Der Vorstand des hiesigen Kriegervereins) hat laut „Kreisbl.“ drei Personen aus dem Verein ausgeschlossen, weil sie sozialdemokratischer Gesinnung verdächtig und deshalb unwürdig sind, dem Kriegervereine noch länger anzugehören. Vorgholzhausen, 22. Novbr.(Ein Einbruchsdied stahl) wurde laut„Hall. Kreisbl.“ in der vergangenen Nacht bei dem Gastwirt Meyer hierselbst verübt. Dem Täter kamen 220 Mark in die Hände. Aus den Kreisen Wiedenbrück und Paderborn. Amt Gütersloh, 22. Nov.(Gemeindeverordneten wahl.) Heute vormittag fand im evangel. Vereinthaus zu Gütersloy die Gegänzungswahl für den mit Ende d. I aus der 3. Abteilung aus scheidenden Gemeindeverordneten Holzhändler Hermann Diestelkamp in Sundern statt, der mit großer Mehrheit wiedergewählt wurde. Aaod den Nacdarpmntuzen und Sianten. Oberhausen, 21. Nov.(Bei den Stadtverordnetenwahlen) in der 3. Abteilung fiegte die Hütten= und christ liche Partei über die Sozialdemokraten mit überwäitigender Mehrheit. Gewählt wurden Kommerzienrat Ziegler und Shlosser Soltbacher. Elberfeld, 22 Nw.(Beim Spiel mit einem Terzerol) wurde der 13. jährige Sohn des Schlossers Fischer durch einen unversehens lotgehenden Schuß in den Kopf getroffen. Der Tod trat sosort ein. Allgemeiner Getreide=Wochenbericht der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats. Vom 13. bis 19. November 1906. Der Umstand, daß sich Klagen über die amerikanischen Weizenqualitäten in letzter Zeit wiederholen, gewinrt dadurch an Bedeutung, daß die europäischen Expertländer, besonders Rumänien, in diesem Jahre einen empfindlichen Margel an trockenen urd schweren Sorten aufzuweisen haben. Das unter dem Eindruck der freundlicheren Stimmung auf dem Wel markte herrschende lebhaftere Kaufsinterisse für überseeische Bezüge begegnete meist erhöhten Preisansprüchen, deren Bewilligung die noch immr nicht befriedigenden Anzebote aus den heim'schen Ernten zum Teil mit verarlaßten. Daß eine Bissrung der Nachfrage für das inländische Produkt damit nicht Hand in Hand ging, zumal sowohl Käufer als auch Verkäufer es an Entgegenkommen fehlen ließen, ist aus dem Verkehr und der Preisgestaltung an den westeuropäischen Märkten deutlich zu ersehen. Maßgebend dafür ist übrigens auch der Umstand, daß die Mühlen angesichts überaus ungünstiger Mehlabsatzverhältnisse nur unwillig an die Ergänzung ihrer keineswegs umfangreichen Rohstoffbestände herangehen. Wenn sich auf den deutschen Märkten auch keinerlei Beunruhigung wegen der immer noch spärlichen Zufuhren bemerkbar macht, so scheint die zuletzt beobachtete willigere Aufnuhme, ohne daß sich die Besitzer zu Preisopfern genötigt sahen, immerhin auf die Erfolglosigkeit der bisherigen Kaufsenthaltung hinzuweisen. Einer durchgreifenden Belebung wirkt der allerdings unbefriebigende Mehlabsatz entgegen, wenn auch täglich eine Wendung zu winterlicher Witterung eintreten und damit das Bedürfnis nach ausr eichender Versorgung den Marktverhältnissen entscheidende Aenderung bringen kann. Die dem Bezug fremder Ware im Weg stehenden Hindernisse sind, soweit die Elbe in Betracht kommt, wohl beseitigt, aber Erwerbungen ließen sich nur zu höheren Preisen bewerkstelligen. Dies gilt in gleichem Maße für russischen Roggen, nachdem die wegen der ungünstigen Schiffuhrtsverhältnisse billig angebotenen schwimmenden Posten rasch Unterkunft gefunden haben. Die leichte Er mäßigung der Rheirfrachten hat die dortige Geschäftslage kaum gebessert. Jedenfalls hat die starke Inanspruchnahme der Logerbestände in den Rheinhäfen die Furcht vor dem preisdrückenden Eit flaß stärkerer Inlandszufuhren wesentlich vermindert. In Berlin stellte sich zum Schluß für Roggen einiges Dickungsbedürfnis heraus, weil die geringen Zufuhren für die Ergänzung der kaappen Platzbestände wenig Material übrig lassen. Die zum Teil im Tausch gegen Maikäufe oder in Deckung gegen Auslandsbezüge erfolgten Dezember= abgaben in Weizen fanden willige Aufnahme. Eine leichte Abspannung der Kauflust am Braugerstenmarkte dürfte zweisellos der Unnachgiebigkeit der Warenbesitzer zuzuschreiben sein. Feine Sorten lassen sich jedoch andauernd zu hohen Preisen verwerten. Während der Abzug von Mais und Futtergerste in befriedigendem Umfange anhält, war der Haferhandel nicht in der Lage, den Forderungen der Povinz zu folgen, da sich der Konsum ablehnend verhält und nur im dringenden Bedarfsfalle die gegenwärtigen Preise zu bewilligen geneigt ist. Auf dem Weltmarkt haben sich in der abgelaufenen Berichtsperiode folgende Preiserschne Berlin, 23. Novbr. Die Berliner politische Polizei hat an der russischen Grenze den Sohn des Moskauer Großindustriellen Jagolkowski verhaftet, der in seiner Wohnung in Charlottenburg Bomden anfertigte. Berlin, 23 Novdr. Die Anklage gegen den uptmann von Köprnick, den Schuhmicher Wilb. Voigt, ist ihm jetzt zugestellt worden. Er wird angeklagt wegen unbefugten Tragens einer Uaisorm, wegen Anmatzung eines Amtes, wegen Freibeitsberaubung, Betrugs und Fälschung einer P### urkunde Die Verhandlung wird vor der Strafkammer statfinden. Es sind insgesamt 30 Zeugen geladen, darunter der Bürge miister und die Polizeibeamten von Köpenick sowie die 11 Grena diere, welche der salsche Hauptmann unterwegs aufgegabelt hat. Leipzig. 23. Noobr Der Kreisausschuß hat heute laut„L.ipz Tagebl.“ die geplante Einverleibung der mit Leipzig verwachsenen 6 Vororte endgültig abgelehnt. Cuxhaven, 23. Nov. Südwestsich vom Amrumer Leuchtturm ist der Stettiner Dampfer „Rudolph Retzlaff“ gestrandet Ein Schiffer: boot mit 5 Mann ist gelandet. Alle hiesigen Hifsdampfer sind ausgelaufen. Oeffentlicher Wettervienst. Dienststelle: Meteorologisches Observato rium Aachen. Voraussichtliche Witterung für die Zeit von Abend des 24 Nov. bis z. Abend des 25. Nov. 1906. Still, nebelich um Mittag heiter, trocken, nachts kalt, bis zum Frost am Boden. der Wonerung Bielefeld, 24 Novemke: 1908. Mitgeteilt von Fr. Böckelmann Ww, vier Niedrigst. Thermometerstand in der Nacht+ 3½# Thermometerstand um 10 Uhr vorm.+ 7 70. Barometer 76 7 cm. Wind: Süd=W st. Himmel: heiter Neueste Nachrichten. Dortmund, 24. Nov. In der gestern abgehaltenen, gut besuchten Sitzung der größeren Kirchen gemeinde=Vertretung von Reinoldi war man nach eingehender Debatte allgemein der Ansicht, daß der Entscheid des Oberkirchenrats im Fall Cesar nicht einfach hinge. nommen werden dürse. Es wurde zur Beratung der weiteren Schritte eine Kommission gewählt, bestehend aus Pfarrer Traub, Pfarrer Winkhaus, Landtagsabgeord neter Schmiedina, Geh Justizrat Dulhauer, Geh. Oberberg= rat Zix und Landtagsabgeordneter Hilck. Petersburg, 24 Nov. Graf Wittes Rückkehr nach Petersburg hat viel Staub aufgewirbelt. Es muß konstatiert werden, daß der Zar seine Ansicht über den früheren Ministerpräsidenten vollständig geändert hat, nachdem ihm Beweise unterbreitet wurden, daß Witte seiner Zeit wirklich mit der revolutionären Arbeiterfraktion in Beziehungen gestanden hat. Graf Witte ist bei Hofe total in Ungnade gefallen. Vorläufig ist er jedenfalls ein Staatsmann ohne den geringsten Einfluß auf das politische Leben Rußlands. tönlgl, Prauss. Stestametalle: Seidenhaus Michels& Cie. Leipziger Strasse 43-44 Gestachlande orbastes Seldengsschlnt webt sollde Seidenskaffe Insginer Krefeldger batr) * en D. aude See in seiner Krefelder Fabrik und versendet Proben von diesen und anderen erstklassigen Fabrikaten: „ Glatte..Meter I.-bis 8.50 M. Gemusterte Meter I.50bis 15.-M. sowie Katalog von Seidenen Blusen, Jupons, Morgenröcken umgehend und franko. 2 Die große Frage? was scherke ich meinen Leben zu Wehnachten, deschäftigt gegenwättig wieder Tausende in unsem lieben Vaterlande; da möchten wir nun unse.e Leser aufmerlsam machen auf die Heller'schen Spielwerke welche sit, wie nicht gerade ein Gegenstand, als sinniges Festgischerk eigren. Es wird durch dieselben die Musik in de garze Welt getiegen: sorohl in Privathäusern als in Holels und R.staurationen 2c erfreuen sie Herz und Sinn und den Feinweilenden bringen sie Grüße aus der Heimat.— Die sorgfältigst zusammengestellten Reverteies erthalten die b liebt sten Arten aus Opern ued Operetten, vermischt mit den neuesten Tänzen, Liedern usw— Die Fabrik wurde auf vielen Ausstellungen mit den ersten Preisen ausgezeichnet und selbst gekrö te Häupter zählen zu ihren Kunden. Nechdem in den letzten Johren wiederholt bedeutende Preisermäßigungen statfi den, wird auf W ihnachten bei den größern Wirken noch ein Extra-Rabatt eingerdumt, so daß sit nun Jedeimann in den Besitz ei es echt veller' schen Werkes setzen kann. Man wende sich direkt on J. H. Heller, Bers, da die Fabrik keine Niedeclaten hat. Re paraturen, auch solch: von andern Werken, werden aufs beste besorzt, ältere Wrke an Zablurg ar: genommen. 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November 1906, nachmittags 4 Uhr, findet bei Herrn Gustav Meyer zu Drewer, Schildesche, eine Versammlung des Bundes der Landwirte für die Aemter Schildesche, Jöllenbeck und Dornberg statt.„Ueber Wirtschaftspolitik der letzten Jahre“ wird Herr Buhl=Unna sprechen. Um recht zahlreiche Beteiligung bittet Lott. Bekanntmachung. Für die bis zum 16. d. Mts. fällig gewesenen, noch nicht gezahlten Staats= und Gemeindesteuern 2c. ist heute das Mahnverfahren veranlaßt. Es sind deshalb von heute ab die Mahngebühren zu entrichten, gleichgiltig, ob die Zustellung des Mahnzettels erfolgt ist oder nicht. Bielefeld, den 24. November 1906. Der Miagtftrcd. O•*„ Verschiedene Konstruktionen. Ueberall anzubringen. Bestes und bekanntestes Norddeutsches Fabrikat. Hager& Schweikher, Bielefeld, Obernthorwall 7. Fernsprecher 204. Hrstes Tapeten- u Linoleum Sperialhaus Stadt-Theater. Bekanntmachung Somnabend, den 24. Rovenber er. Personenhallepunktes„Bracpese, Anfang 7½ Uhr.(Süd“(voraussichtlich 1. Dezember) (2 49r.(werden daselbst folgende PersonenZu kleinen Preisen: Izüge anhalten: Zring.[Richlung Hielefeld=Paderborn Sonntag, den 25. November cr., Zug 652, ab 587, Zug 654 ab Anfang 7 Uhr. Unter gef. Mitwirkung des Gesangvereins„Gemischter Chor". (Verstärktes Orchester.) Zug 653 ab 633, Zug 655 ab — An.—89, Zug 657 ab 12, Zug 651 — Preeissa.— ab 358, Zug 659 ab 646 Romant. Schauspiel mit Gesang! Münster, 17. November 1906. in 4 Attea von P. A. Wolsi, Känigliche Fisenbehndirekt Musik v. Carl Maria von Weber PRönigliche Eisenbühnbirettion. Montag, 26. November 1906. Anfang 8 Uhr. „Im weißen Röß'l.“ Wilhelm Giesecke. Ad Heberling. Harmoniums, neu und geX. Winnen..„—(braucht, Raten, Miete, kein Laden, Sv. Milluer= u. Junglingsverein daher äußerst billig Zug 656 ab 1013, Zug 658 ab 24, Zug 660 ab 732. Richtung Paderborn=Gielefeld Pianos, „St. Johannis“ zu Bielefeld. Johanniskirchplatz 3. Weststrasse 21. Conntag, 25 Novimber er. Aeltere Abteilung Abends 8½ Uhr: Gesilliges Zeisammensein; Schlußandacht. Nachm. 3½ Uhr: UnterbeiterPeisgerkieits Rauf. Für den Weihnachtseinkauf habe ich einen grossen Posten Tischzeuge, sowie Taschentücher in Leinen und Batist zu bedeutend herabgesetzten Preisen ausgelegt. Beschädigte Taschentücher sehr preiswert. 4½ Bund der Landwirte. ehaltung. 1 Versammlungen sind in: Geschichue. Valdorf am Dienstag, den 27. November 1906, nachm. 4 Uhr 5½„ Schlußandacht. Schllg d Vestwirt Heidtmang. Suche esium; 1—eilgesche an Mitwoch den 28. Rovenber er, nachm. 4 Uhr unuven=Abteilung iug bei Gastoit Reier zu Prewer. —(Lager am Donnerstag, den 29. November 1906, nachn. 4 Uhr suigmn. 4 Uhr: Spiele, Geschichte,„ bei Gastwirt Pörtner. 306 nachn. 4 Uhr Ardacht.[Klosterbauerschaft am Freitag, den 30. November 1906, nachm. 4 Uhr bei Gastwirt C. Schreiber. mmctestung. Politik der letzten Jahre“ spricht Jedermann, insbesondere auch die Neubauern, Heuerlinge und Handwerker sind höflichst eingeladen, teilzunehmen. Um recht zahlreiche Beteiligung bitten Die Hauptgruppen-Vorsitzenden. Sr KUyer Obernstrasse 4. □ Shrifl. Verein zuuger### Bielefeld, Pasenmarkt 2. Sonntag, 25. November er., Toten=Fest. Abends 8½ Uhr: Vortrag von Herrn Pastor Waubke. Thema: „Gedanken am Totenfest.“ Jedermann, Männer u. Frauen, sind freundlichst eingeladen. Eintritt frei! Vorm. 8½ Uhr Baißt enzpberishnlung (Ortsgruppe des Bundes vom Weißen=Kreuz.) Männer und junge Leute sind freundlichst eingeladen. Eintritt frei! Der Vorstand. Vaterländ. Festspiel=Trilogie. Oeffentliche Aufführung im Hotel Reichskrone=Lage vom 22. November bis 3. Dezember einschließlich. „Barbarosa's Ruf".„Deutschlands=Erwachen“ „Der Deutschen Siegeszug in China 1900“ historisches Festspiel in 50 bis 56 Bildern von H. Schöne, mit erläuterndem Text und begleitender Musik. Festspielleitung: Direktor Eug. von Satorski=Hannover. Großartige Ausstattung von Kostümen, Uniformen, Waffen und Dekorationen. 100 Mitwirkende Anfang präzise 8 Uhr abends. Billets im Vorverkauf in der Buchhandlung Schafmeister in Lage. Sperrsitz 1,25 Mk. Parterre 80 Pfg. Kassenpreis: Sperrsitz 1,50 Mk. Parterre 1 Mk. Gallerie 50 Pfg. Der Vorstand des Landwehr-Vereins Lage: Hanke, Frerk, Holzkämper, Franke, Copei, Obermann. RSRSSS Spielwaren-Ausstellung! =Puppena Grösste Auswahl 5 belenk-Täuflingen, Köpfen von Porzelan-Zelluloid, unzerbrechlich, usw. „Ate, Häubchen, Perücken, Arme, Beine, Hände, Schuhe und Strümpfe. 15 Rud. Jerrentrup, Breitestrasse 4. Bernh. Holle Goldschmied. Neumarkt 12 Neumarkt 12 Puppen-Reparaturen und Ersatzteile billigst. EERE e 905 95 15 73 10 15 KI5 la. Baumwollsaatmehl höchstprozentige Ware, la. Erdnutzmehl, Kleic, la. Bollmehl, la. Salz, Viehsalz, Torfstreu und sämtl. Getreidesorten offeriert billigst Julius Lorentz, Bielefeld, Gütersloherstr. 7. 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Deshalb ergänzen wir den vor eknizen Tagen gebrachten kurzen Bericht nach dem genannten Blatt mit folgendem: Der Kaiser sagte u. a.: Dasdeutsche Volk habe doch eine Zukunft, und da sei es ein Wort, das ihn immer kränke, so oft er es höre. Das sei das Wort„Reichsverdrossenheit". Was hat man von der Verdrossenheit? Lieber arbeiten und vorwärts schauen!„Iy erbeite ja auch unverdressen, und ich glause, daß ich dabei doch vorwärts komme.“ Im Auschluß an dieses Wort schilderte der Kaiser eingehend die Art und Weise, wie er täglich arbeitet und wie ihn oft die Fülle und Schwere der Pflichten und Ar beiten, die auf ihn heranstürmen, schwer ermüden Daraus mache sich bei ihn immer das B=dürfais geltend, ein wal aus zuspannen und wieder ein neues Stück Welt zu sehen, wieder audere Menschen kennen zu lernen, die wieder anregend wirken. So sei auch die Nordlandreise für ihn immer eine körperliche und geistige Erfrischung. Der Kaiser schilderte lebhaft und plastisch, wie so eine Reise allmählich beruhigend und erfrischend wirke. Jn den ersten Tagen, da gäbe es noch immer eine Fülle von Arbeit. Telegraume und Briefe kämen noch auf das Schff und er und seine Umgebung könnten sich lange nicht von der Arbeit trennen Dann werde es immer ruhiger und einsamer, bis man endlich die volle Ruhe gefunden habe, um sich ganz der herrlichen Natur und ihren Schönheiten zu widmen. Der Kaiser gab dann lebendige Schilderungen von seinen Reisen, von den eigenartigen Scörheiten der Fjorde, von dem Eindruck Bielefeld, Sonnabend, den 24. November 1906. der Mitternachtssonne. Namentlich sprach er seine Freude über die Enfachheit und Herzlichkeit der Leute, die ihm dort so ungekürstelt entgegenkämen, aus.„Alles, was mich drückt, ist auf einige Wochen von mir abgelöst.“ Und das, was mich so freut, das verüdeln mir vielfach die Leute. Ich weiß, daß man mich den „Reisekaiser" nennt, aber das habe ich immer nur heiter aufgenommen; ich lasse mir dadurch die Freude an der Wilt nicht nehmen. Die Reise macht auch Freunds, und gerade auch innerhalb der eigenen Heimat. Ich glaube, dadurch wird das Gefühl der Zusammengehörigkeit noch gestärkt, und.“ fügte er hinzu,„viele Deutsche wissen gar nicht, wie schön unsere Heimat ist und wie viel es da zu sehen gibt. Ich freue mich immer, wenn ich ein neues Stück Deutschland kennen lerne.“ Besonders der Süden sei ihm landschaftlich und durch die Art des Verkches so sym pathisch, und er erinnere sich immer mit ganz besonderem Verznügen einer Rise, die er vor vielen Jahren nuch Beichtesgaden gemacht habe, und an die schönen Tage, die er bei seinem Oakel, dem Herzog von Sachsen=Koburg, in den Bergen, in deHinterriß, habe zubringen können. Wenn bei ihm das Reisen nur nicht mit so viel Umständen verbunden wäre. Man muß immer einen großen Apparat in Bewegung sitzen. Oft möchte ich mich am liebsten in ein Automobil setzen und ein paar Tage flokt hinausfahren und zuf ieden und arbeits froh wieder nach Hause kommen. Und solche Eefrischungen hat man gerade in meinem ernsten Beruf sehr notwendig, doppelt not wendig, weil man gegen viele Mißverständnisse zu kämpfen hat. Denn man ist da immer in einer undankbaren Lage, weil man uns keine Selbständigkeit zubilligt Gelingt mir etwas, so fragt alle Welt, wer hat ihm das geraten, und mißlingt mir etwas, so heißt es, er hat es nicht vrstanden. Was man bei anderen Fürsten als selbstverständlich betrachtet, da fragt man bei mir iramer „warum?“, und die einzige Antwort kann, doch nur sein, weilich für das Deutsche Reich und für das deutsche Volk das Gute will.“„Manchmal erfährt man ja auch viel Gutes, und zwar,“ fügte der Kaiser hinzu,„am meisten auf meinen Rusen, die man mir so zum Vorwurf macht.“ So seien ihm die Tage in München eine ungetrübte Freude gewesen, an die er sich immer erinnern werde. Das Warme und Herzliche in der Art der Bevölkerung, das farbenfrohe und schöne Bild der Stadt in in ihrem künstlerischen Schmuck habe ihn entzückt. Das Gesptäch ging dann noch über per schiedene Fragen der Literatur und der Politik. Auch von seiner Fawilie erzählte der Kaiser und hier ist besonders wohltuend die Hirzlichkeit, mit der der Kaiser von ihr speach. Er sazte immer nur meine Frau und meine Buben. In ganz besonders herzlicher Weise sorach dann der Kaiser roch über unseren Regenten(Prinzregent Luitpold von Bayern), dessen Rüstigkeit und Ausopserung bei den so anstrengenden Tagen er tühmte und dabei den Wunsch aussprach, daß der hohe Fürst uns all.n noch richt lange erhalten bleiben möge. Die Unterredung fand nach der Festvorstellung im Mänchener Hostheater am Abend des 12. Novimber statt, als der Kaiser noch eine kleinere intimere Gesellschaft um sich hatte. Diese bestand aus der Herren vom persönlichen Deust des Kaisers und der preußischen Gesandtschaft, den Herren des ooy rischen Ehrendienstes, darunter Fehr. v. Würtzburg, General v. Gelbsattel usw., ferner dem Staatzsekritär des Aeußern Frhe. v Tschteschly dem Vertreter des Chefs des Z velkadinette v Eisenhart Rothe und dem bayerischen Digter Dr. Ludwig Ganghofer. Wie in Nürnberg, so hatte der Kaiser auch in München den Wunsch geäußert, Dr. Ganzhoser zu sehen und mit ihm zu sprechen. Der Empfang fand im alten Wintergarten der Risiden; statt, der direkt an die Gemächer, die der Kaiser hier bewohnte, anflögt. Auf dem freien Platz vor dim Garten war ein geoßer ko#tbarer Für ein Zehnpfennigstück erhält man ein 8 Pfund-Paket Kathreiners Malzkaffee! Noch billiger können Sie's doch nicht verlangen! Machen Sie also noch heute einen Versuch mit dem echten„Kathreiner, schieben Sie's nicht noch weiter auf, jeder Kaufmann hat diese 10 Pfg.=Pakete, also lassen Sie sich sofort eins holen. Achten Sie aber genau darauf, daß Sie auch den echten„Kathreiner" bekommen, es gibt nämlich viele minderwertige Nachahmungen! Bischöfl. Methodisten=Kirche, Hermannstraße 24. Sonntag, den 25. November, vormittags 10 Uhr Predigt.— Vorm. 11½ Sonntagsschule.— Abends 6 Uhr Predigt.— Diens tag, abends 8½ Uhr Gebetstunde. Jedermann ist willkommen. F. Jakab, Prediger. „Dankburkel!“ veranlaßt mich, gern u. kostenlos allen Lungen- und Halsleldenden mitzutellen. e mein Sohn, jegt Lehrer, ### ein einfaches, billiges und freiches Nauuprodutt nen uigen Beiden eines zarten, reinen Gesichts mit rosigem zugendfrischen Aussehen weißer, sammetweicher Haut unt blendend schönem Teint gebraucher nur die allein echte Steckenpferd=Lilienmilch=Seife v. Bergmann& Co., Radeben mit Schutzmarke: Steckenpferd. à St, 50 Pfg. bei L. Schäfer, Bielefeld. Petr: Gebrüder. Minden Lwaeschf C. Karstadt. Herford, Bahnhofstr. 2, Ecke Kreishausstr. empfiehlt sich Behandlung Teppich ausgebreitet und dort eine kleine T fel geseckt Die Herren nahmen an der Tafel Platz, während der Kaiser Ganghofer einlud zu einer Promenade durch den Gatten, die sich über 1¼ Stunden ausdehnte. Die Bekenntnisse des Kaisers wird man als eine Antwort auf die mannigfachen Betrachtungen anzusehen haben, die gerade in letzter Zeit in of: sehr kritischer Art der Person des Kaisers gewidmet worden sind. Garten= und Landwirtschaft. (Dunkelfärbung des Ackerbodens) ist nach einer Düngung mit Thomasmehl in der Regel zu beobachten. Dies ist nichts weiter als das erste Zeichen einer ausgebreiteten Algen= und Bakterienvegetation in und auf dem Boden, die durch eine reichliche Phosphorsäure- und Kalkdüngung gefördert wird. Die Algen liefern den stickstoffbindenden Bodenbakterien eine vorzüglich geeignete Nahrung, so daß sie durch Begünstigung dieser Stickstoffsammler auch ihr Teil zur Bodenbereicherung beitragen. Dieses dunkle Ergrünen des Ackerbodens wird von jeher und mit Recht von den Landwirten als ein günstiges Zeichen und als Merkmal der richtig eingetretenen Bodengare angesehen, wodurch eine freudige Entwicklung unserer Kulturen gewährleistet wird. Als Ergänzung zur Stallmistdüngung oder neben einer weiteren künstlichen Düngung mit Kali und Stickstoff ist daher die Düngung des in rauher Furche liegenden Ackers mit Thom ismehl für Frühjahrsbestellung bereits im Herbst oder Winter ein Mittel, das immer allgemeiner angewendet wird. Vermischtes Metz, 21. Noo, Auf dem Bahnhof zu Aoricourt— Uebergangsstation zwischen Saarburg und Nuncy— ist, wie französiche Zeitungen melden, eine große, seit längere Zit geübte Schmuggelei entdeckt wocden. Das Modewarenhaus Printemp: in Paris schickie viele teure, besonders seidene, Stoff: nach dem gegenüberltegenden franzöischen Izny von wo aus dieselben nach DeutschAoriczurt— man meint auch durch Beamte der französischen Esenbahn— geschmigzelt und daan weiter versandt wurden. als Rückfracht nahm man Tabak nach Frankreich, wo derselbe bekanntlich Mosopol ist. Gegen etwa 50 Familien, hüben wie drüben, ist eine Untersuchung eingeleitet worden. ". Kusse Bielefeld. Garantieverband: Stadtkreis Bielefeld. Die Einlagen sind als mündelsicher anerkannt. Hypotheken-Ausleihungen. * werden entgegen genommen: im Geschäftslokal: neues Rathaus, im Erdgeschoß— Eingang durch den Torbogen zum Rathaus, 3. Tür links, An den Wochentagen von 8½—1 Uhr mittags, „„„ 8—6 Uhr nachmittags. An den Sonnlagen von 11½—12½ Uhr mittags. Außerdem jederzeit bei den Annahmestellen er in echten und gestrichenen Hölzern empfichlt billigst Tiekötter Möbelfabrik, Niedernstr. 45. S A. von der Mühlen, Wielefeld. I. 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Wegen Ueberlastung der Angestellten der Kirchhöfe durch die bisher an den Sonntagen in unverhältnismäßig großer Zahl vorgenommenen Beerdigungen müssen von jetzt ab die Leichen aller Personen, welche bis Mittwoch mittag gestorben sind, im Laufe des nächsten Sonnabends(— im Sommer bis 5, im Winter bis 4 Uhr nachmittags—) beerdigt werden. Ausnahmen von dieser Anordnung können nicht gemacht werden. Bielefeld, den 19. November 1906. Magistrat. Diejenigen Mitglieder, welche ihren Geschäfts-Anteil in diesem Jahre vollzahlen wollen, entweder durch Barzahlung oder durch Ueberschreiben vom SparkassenKonto 2c., werden hierdurch aufgefordert, die Vollzahlung bis spätestens 31. Vezember er. und zwar persönlich zu besorgen. Dabei ist der Geschäftsanteil-Schein und bei etwaiger Umschreibung auch das Sparkassenbuch mitzubringen. Reuaufzunchmende Mitglieder, * 444 Billigste Preise die ebenfalls in diesem Jahre noch ihren Geschäftsanteil vollzahlen wollen, müssen ihr Aufnahme-Gesuch bis zum 7. Dezember cr. spätestens eingereicht haben. Nach diesem Termine sind für dieses Jahr die Anmeldungen und die Vollzahlungen auf den Geschäftsanteil für neue Mitglieder ausgeschlossen! Aufnahme-Formulare sind während der Kassenstunden, morgens von 8—12 Uhr und nachmittags von 3—6 Uhr an unserer Kasse zu haben. Gewerbebank zu Bielefeld bervorragender Qualität und Eleganz. Obernthorwall 4C eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. gez.: Lindewirth. Obbelode. Fernsprecher 246. 5000 Rert grastes Jetztistes Zeit eine Kur mit meinem seit langen Jahren bewährt. • Lahusen's Lebertran Behufs R klame für unsere Uhren und Be breitun unseres reich illustrierten Katolo ses kann jeder Leser dieses Blattes eine hochfeine Pemontoir=Auker=Uhr für Herren oder Hamen gratie erhalten. Senden Sie Ihe Adresse unter Geifügung von 30 Pfg. in Briefmarken für Porto und Spesen an das Exporthaus, Delta“ in Lugano (Schweiz). 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Fainste Raferenzen.— Dehrjährige Garantie Kirchlicher Anzeiger Bielefeld. 24. Sonntag nach Trinitatis. Sonntag, den 25. November 1906. Kollekte für das Friedrich=WilbelmStift in Hamm. Altstädter Kirche. Sonntag. Vorm. 10 Uhr Hülfsprediger Dee us. Beicht und Feier des heil Abendmohls.— Nachmittags 2 Uhr Kindergottesdienk.— Nachm. 4½ Uhr Jungfrauenverein. Abends 6 Uhr L turgisch. Gottesdi nst unter Mitwirkung des Kirchl. Gesangkvereins. Pasto: Lappe. keichte und Feer des heil. Abendmahls— Dienstag, abends 8¼ Uhr Bibelstunde im Westheim. 9 Uhr Bib lstunde im Altstädter Jünglings=Verein.— Mittwoch, Abends 8 Uhr Krchlcher Gesangverein.— Donnerstag, nachm. 3 Uhr Altstödter Frauenverein. Neustädter Kirche. Sonntag, Totenfest, Vormittags 10 Uhr P. Kuy#o. Bichte und hilige Abendmahl. Kollekte für das Fredrich=Wilh lm=Stift in Hamm. — Vorm. 10 Uhr in der 11. Bürgerschule P. Jordan.— zotaesde st.— Nachm. 4 Uhr Jungfrauesvereine.— Abends 6 üyr Litu gischer Gottesdienst unter Mitwirkung des Kirchenchores.— P. Waubke. Beichte und deil. Abenomahl. Koll kte für die Mision.— Montag, aunds 8½ Uhr Bibelstunde in der Volkshalle P Kuhlo— Dienstag 8½ Uer Bib lsu de in der Kleinkin der schole un der Göbenstraß: P. Jord. n.— Mutwoch, 8 Uhr Rustadter Frauenverin im Luth#ist st.— Ab. 9 Uhr Bibelbesprichstunde im chr stl. Verein jung. Männer. Freitag, 8½ Uhr Bi#elstunde im Bi.=Kr.=VVerein im alten Lutherstift. Johannis Kirche. Vorm. 10 Uhr P. Köhne Beiche und Feier dis heiligen Abendmahles.— Nachm. 2 Uhr Kindergottesdienst.— Nachmittogs 3½ Uhr Jugendabteilung. Nachm. 4 Uhr Knabenabteilung. Nachm. 4½ Uhr Jung rauenvere n.— Abndo 6 Uhr Liturgischer Gottesdienst(unter Muwirkurg d.s Kichenchors): P Knolle.— Abinds 8 Uhr Männer= und Jünzlingsverein. Montag, avends 8 Uhr Nähverein in der Ku derschule in der Friedrichsstr.— Mutwoch, aberde 9 Uhr Märner und Jänglingsvetein.— Donnerstag. Nachm. 3½6 Uhr Johanges= F auenverein.— Donn 1###ag, aberd 8½ Uhe G meindePastor Köhne.— Freitag, abends Uh. Versaamlung des Blau Kreuz: Beein.— Sonnabend, abands 9 Uhr Bibelbesprich. und Gebettstunde.— Gaulus. sirche. Sonitag,(Totenfest). Kollikte für d.s Fredrich Wilhelm Stit in Hamm.— Vorm. 10 Uhr P. Heckänder. Beichte und Abenda ahlsfeier.— Nachm. 2 Uhr Kinvergottesdienst— Nachm. 4 Uhr A dagt auf dem Nicol.i Frie#hof Kreis Vikar Dr. Wesse(wesangbich ist mitzubring.) — Nachm 4 Uhr Jungfrauenverein.— Nachm. 4 Uhr Jugendabteilung des Jünglings=Vreins. — Aberds 6 Uhr Lituraischer Gottesdienst P. Kertmana. Beichte und Feier jes hil. Arendmahls. — Abe ds 8½ Uhr Jüngl. und Mä nerverein.(Vortrag).— Dienstag Abends ½9 U. Blaukreuzveis.— Mittwoch, abends 9 Uhr Vibelstunde im JünglingsI. Männer=Vere.n— Donnersan, nachm. 3 Uer Paulus=Frauenv ein— Toanerstag, abends ½9 Uhr: Bibelstunde in der Bürgerschule an der Heeperstr. P. Hackländer.— Donnerstag, ab nds ½9 Uhr Bibelstunde in der K. inkndersch. an der Feldstr. P Kortmarn Martini Kirche. Sonnteg. Vormittags 10 Uhr P. Usener.— Naam. 2 Uhr Kindergottesdieist— Nachm. ½5 Uhr Jungfrau nvereins.— über ds 6 Uhr Bichte und Feier des heil Abendmahis.— Abends 8 Uhr Marner= und JünglingDi netag, abe d ½9 Uhr Blau= K.enz=Verein.— Mittaoch, abend ½9 Uhr Gemeindeeibelst. im Vereinshaus. Reformierte Kirche Sonntag(Totenf.st) morgens 10 Uhr P. Vorster, 1.½ Uhr Kindergotiesdienst.— Abe ds 6 Uhr Abendmahlsgottesdien st P. Mund. Evang.-Intherische(altluth.) Gemeinde Biel Gemeinde Hielefeld. Aula der höheren Töchterschule, Viktoriastraße.) Sonntag, Vormittags 10 Uhr Lesegotteskienst. Altkatholische Gemeinde. Bielefeld. Sonntag, den 25. November, Gottesdienst fällt aus, dafar ia. Hisord Oot erdiens(½9 Ux in de: Molcern kapelle.) N Kundt, Pfarrverw. Verontwortlich für den redaktionellen Teil Hermans Lauge, für den Retlame= und Inseraten=Teu R. Krauimann, Truck und Verlag von A. von der Mühlen, Zimtlich in Bielefeld. Nr. 277. Arscti ####r Geschäftsstelle u. im ollen Postanstalten 8 w., bei täglicher Zu###unz in Bielesen N., durch Briewiger 1.42 M. pe h Oschartsche 26 November: E Feldherr im dreißie jährig Ernst von Bodel Staatsminister, in Schlacht an der Ber — K. v. Rotteck, Gese — Josef v. Eichend Der Entscheidung de Oberkirch Berl Der größeren Gem Reinoldi= Gemeirde z wir auf die Einzabe den solzenden Bescheil Die Rechte und Be G. meinde werden in de der Landeskirche durch Kirchenordnung gewäh umschrieben. Dieselbe aber auch der Gesamtge kirch:— ihre Rechte des Krchenregiments Aufrechterhaltung der verbindlichen Gestze at eine Entscheidung des den Entschließungen ein in Widerspruch tritt, u einen Grund zur Bese im gegebenen Falle v.rletz: wären, welche ihr gewährleist.t. Ob Grund der positiven scheid n. nicht aus ei der Gemeinde über de Oednung. Daß die ReinoldiLande kirche nicht an gewöhlt hat, liegt dur Besug i Steht jedo (Zusatz 3) der Rheinis ordnung die Bestättgn Konsistorium zu, so weist einer anderen deutschen das Kircher gestz über keit und Vorbudung 15. Augost 1898 in Koofisto ium weiter die seinerseits festzustellen, den Dienst in der Lu Diese Feststellung het ue gesetztichen Buschrift di zu erfolgen, falls das bereits anderweitig## unterrichtet ist. Daß das Königliche Grund dieser klaren la schriften ein Kollrqulum echiet und ein solches Géar abgehalten hat, aher keinen Grund zur die G.meinde einen aus wählte, mußte sie mit Kollegzioms richnen. I ist ein Beschwerdegrund vorhanden, als das Kör wit der Abhaltung des uns berichtet, nur an *) Wir werden die Fo den Schluß am Mittn werden demlich erkennen, zwii Teile zerfällt. Im kirchliche Oberbehörde ge Münsterschen Konsistorium Teiles dagegen kann man erwehren, als hätte der gegen das Konsistr wäre dieser Teil von ei geschrieben, der sich dure Teils beschwert fühlt.„D zu deutsch:„Oben Mensch Charakter des Schriftftücks Liberalen die Möglichkeit Donnerstag wollen sammlung abhalten. wovon Presbyterten an undtheinischer Stäl