108. v. neu und geiete, kein Laden, g trasse 21. 0 Zahnersat Rethoden. eren 2c. CV. TUZ, hukünstler. gustastr=Ecke, in Wohnung. pall 4 b. g sämtl. deroben. 8 uckskins 2c. ner erein & Co. Blelefeld FELD. chsbankstr. 15. 60000000. 11 400000. er Rechnungen ie Kredit. Idern zur Gutrovisionsfreien nit günstiger ung. eldern, je nach (Depositengen) 1d Einziehung chseln. von Schecks editbriefen. 1f von WertE ins- und Diviverlosten und ertpapieren. erwaltung von offene Depôts. ter Haftung. Kontrolle, en Kursverlust. geschlossener ts. erner Schrankn feuer- und Tresoren. hen v. 200 n jeden Stand. % u. monatl. mpt u. diskret Neubauer, pie= Bureau, zarcsaygasse 6. *□ Biecder iden zu Mark. Nr. 261. Bbrichttris o# Geschäftsstelle u. ## allen Postanstalten #., bei täglicher Zu##lung in Bielesel 400 M., durch Brieswiger 11.10 M. Nr. 5381. 30. Jahrgang Anzeigengebühr für die einspaltige Pernzelle oder deren Raum 12 Pf., für auswärts 15 Pf., Reklamen 40 Pl. Erschein: sethimal wachentlich Geschättsstelle Riterstr. 43. Ferusprecher Nr. 15. Kalender. 6. November: Gustav Adolfs Tod in der Schlacht bei Lützen, 1632.— Karl II. von Spanien, geb. 1661.— Senefelder, Erfinder der Litbogrophie, geb. 1771.— Entdeckung des Galvanismus 1780.— Karl X, ehemals König von Frankreich, gest. 1836.— Eröffrung der epileptischen Anstolt bei Bielefeld, 1867.— Kardinal Antonelli, gist. 1876.4 Die wirklichen Fleischverteuter im Lichte der Röntgenstrahlen. a. c. Wenn von den Konservativen auf die Fleichverteuerung duich Zwischenhändler, Spekulanten und Komwisnonäre hingewiesen wird, so wird von der liberalen behauptet, die Konservativen seien Feinde des Handels und suchten diesen zu verdächtigen. Es ist deshalb wertvoll, daß die„Kölnische Zeitung", die man als agrarisch oder als handelsfeindlich wahrlich nicht bezeichn n kann, die flisckvrteuernden Praktiken des Zvischenhandels folgendermaßen(wir haben die Sache schon vor einigen Tagen kurz erwährt. Die Schriftl.) beleuchtet: „Das Verzeichnis der in Köln wohnenden Bieh=Kommissionäre und Viehhändler enthält 68 Firmen von denen aber eine gasze Reihe nicht regelmäßig Handelsgeschäfte auf dem Kölner Viehhofe betreiben. Wenn wir diejenigen, die auf dem Viehhofe eigene Geschäfts zimmer unterhalten, als die wirklich bedeutenden Geschäfte ansehen, so finden wir nur 15 Fumen. Nun betrug der Vieh verleh: in demselben Jahre, in dem diese Aufstellung gemacht wurde, an Auftrieb 61 505 Rinder, 50269 Kälber, 32040 Schafe, 201 356 Schweine. Die reinen Kommissionsgebühren, ohne Fütterung, Streu usw. find im allgemeinen für ein Stück Grofveh 4—5 Mk., für ein Schwein 1.25 Mk, für ein Kalb 1 25 Mk, für ein Schaf 0,80—100 Mk Somit ist im Jahre 1903 allein in Köln an Vlehkommission gebühren, wenn man die verschwindende Zohl von Fällen außer acht läßt, in denen sich ein Verkauf ohne Kom missionäre vellzogen hat, dafür aber rur die niedrigsten Sätze in Rechnung stellt, bezahlt worden: für Rinder 246020 Mk., für Kälber 62836 Mk, für Schafe 25.632 Mark, für Schweine 251695 Mk., im ganzen 586183 Mk., also rund, da wir nur den Mindestsetz bericksichtigt haben, 600000 Mi. Diese Summe, die jährlich das Fleisch in Köln um über eine halbe Mikion Mark verteuett, verteilt sich nun nicht etwa gleichwäßig auf die 65 Viehkommissionäre, vielmehr gibt es eine Reihe der bedeutenksten Großhändler, die wöchentlich den Verkauf von 50 bis 100 Obsen und 500 bis 1000 Schweinen vermittteln und die bei einem Durchschnitt von 75 Ochsen und 750 Schweinen eine Jahreseinnahme von 70000 Mk.(siebzigtausend Mork) ellein aus dem Verkauf von Ochsen und Schweinen haben, ohne Kälber und Schafe. Alles in allem werden wohl 100000 Mk. an Eit kowmen ron einzelnen Kommissionären erreicht werden.— Daß solche Z stände als höchst ungesund empfunden und schon seit langen Johren von berufenen Kennern als eine bedenkliche Ursache der Fleischteuerung angesehen und der öffentlichen Aufmerksan keit zur Beachtung empfohlen worden sind, das zeigt eine geschichtliche Ausgrabung, die an dieser Stelle von Interesse ist. Als am 26. Juni 1881 Moritz Busch zu dem Fürsten Bismarck kam, um sich wie gewöhnlich Informationen zu Artikeln für die„Grenzboten“ zu holen, da sagte der Fürst nach den Tagebuchblättern zu ihm:„Dann möchte ich, daß Sie roch ein anberes Thema studieren: die Frage, wie es kommt, daß das Fleisch in Berlin teuerer ist, als in Paris, obwohl dort der Produzent mehr für sein Vieh bekommt, als bei uns und auch so und so viel Franken Oktroi— ich glaube 60 für den Ochsen— zu entrichten sind. Haben Sie bei Ihrem Blatte jemand, der das behandeln kann?" Bisch verneinte das.„Das sollte aber doch sein," versetzte Bismarck lächelnd.„Nun, die Sache ist die: bei dem neuen Viedhofe (in Berlin), da sind 23 Viehkommissäre (es soll natürlich Kommissionäre heißen), durch die alles eingehende lebende Fleisch gekauft und verkauft wird, und die so mit der Zeit Millionäre werden müssen. Sie find von niemand angestellt, weder vom Staate, roch von der Stadt, und doch geht das ganze Geschäft durch ihre Hände. Was schon 1881 von Bismarck als ein volkswirtschaftlich unbegreif licher Schaden empfunden wurde, das ist heute noch dasselbe, wenn es nicht wegen der böheren Fleischpreise noch schlimmer geworden ist Wir wollen der Auscrabung der„Kölnischen Zeitung" zur Ergänzung eine andere zur Seite stellen, um zu zeigen, wo ber es kommt, daß der Zwischenhandel im werbe eine so bedeutende, unerschütterliche Machtstellung ausübt. Zu Anfang der neunziger Jahre erzählte der verstorbene Abgcordnete von Rauchhaupt folgendes Er hatte seit langen Jahren sein Schlachtvieh nach Leipzig verkauft. Des sollte zu jener Zeit wieder geschehen; aber der Händler bot so niedrige Preise, daß ihm erwidert wurde: Nein, bei solchen Preisen werde ich auf das Geschäft verzichten und es vorziehen, das Vieh selbst nach dem Leipziger Viehhofe schoffen und dort im eirzelnen verkaufen zu lassen. Der Händler aber zog statt aller Antwort ein Kontobuch aus seiner Tasche, wies auf eine lange Reihe von Zahlen und erklärte, dos seien die Konti einer großen Zahl von Leipziger Sch'ächtern; so wie diese bei ihm,„hiagen“ andere bei seinen Kellegen. Und wenn solche Schlächter sich darauf einlassin wollten, direkte Veheinkäufe zu machen, dann würde ihnen sofort der Kredit gekündigt werden. Tatsächlich blieb nichts weiter übrig, als sich auch weiterhin der Vermittlung des Kommissionärs zu bedienen, um das Schlachtvleh überhaupt an den Mann bringen zu können. Es ist gar nicht daran zu zweiseln, daß die Großhändler auch heute noch die Mehrzahl der Feischer in„ihrer Tasche" haben Daber erklärt sich auch die sonst unbegreifliche Helserschaft der Fleischer bei dem großhändlerischen Schreien und agitieren. Lielefeld Dienstag, 6. November 1906. Zettel, auf dem ihr Vater polnischer Religions unterricht verlangte. Da das Mädchen schon sieben Jahre die Schule besucht und ob denn zu Hause Polnisch gesprochen werde. Das Mädchen erklärte, zu Hause werde bei ihnen nur deutsch gesprochen. Ihr Vater wisse auch nicht recht, was die ganze Sache bedeuten solle. Aber es sti ein Mann bei ihnen gewesen, der habe ihnen auf die Seele gebunden, daß der Vater diesen Zettel unter schreiben und sie(das Mädchen) ihn in der Schule abgeben solle. Das hätten sie getan. Als das Mädchen vom Lehrer entsprechend belehrt worden war, antwortete es bereitwilligst deutsch wie bisher. Dieser Fall beweist drastisch, was für eine Mache der ganze polnische Schulkinderstreit ist. Am Sonntag sollte in Moschin bei Posen eine polnische Protestversammlung stattfinden, die aber polizeilich verboten wurde. Darauf intstand auf dem Marktplatze eine Volksansammlung, die in einen Krawall eusartete. Die Gendamerie mußte den Platz mit der blanken Waffe räumen. Eine in Beuthen(Oberschlesien) am Sonntag abgehaltene Korfere z zahlreicher Leiter der oberschlesischen Polenvereine beschloß, die polnischen Eltern Oberschlesiens durch Versammlungen und Flugblatter zum Eintritt in den Schulstreik in Oberschlesien aufzusordern. Eine von 10 Geistlichen einberufene Volks versamm'ung in Oberschlesien konnte nicht stattfi den, da sich das Komitee infolge Einwirkung des Kardinal Fürstbischofs Dr. Kopp aufgelöst hatte. In oberschlefischen Polenkreisen herrscht ziemliche Er rezugg. Dortmund, 5 Nov Eine von dem Reichstagsabzeordneten Kulerski aus Graudenz einberufene zahlreich besuchte Polenversammlung, welche Sympathie. stellung zum polnischen Schulstreik nehmen wellte, warde unter starken Tumulten poltzeilich auf gelöst.(Hann. C) schen Gesetzent wurf über die Abschaffung der Kriegsgerickte im Frieden werden militärischen Diszsplinargerichten, die aber auch unter Vorsitz eines Zivilrichters nach Untersuchung des Falles ebenfalls durch einen Zwilrichter verhandeln, nur folgende Vergehen vorbehalten: tätliche Angriffe auf Vorgesetzte, Josubordination und Meuterei, Verlassen eines Postens. Insbesondere wird vor die Ziviljustiz auch verwiesen, die bei den Klosterschulschließungen so häufige Weigerung von Offizieren, Befehle der Zivilbehörden zu vollstrecken. Die Todesstrafe wird für Friedenszeiten ganz abgeschafft, daß Mindestmaß der Zwangsarbeit von 10 auf 5 Jahre herabgesetzt und die bedingte Verurteilung zugelassen. Die Mache im Aus Bromberg erzählt die Ostd. Rdsch.“ von Versuchen, auch in dieser fast reindeutschen Stadt den polnischen Schul streik zu inszenieren. Bisher si d die Fälle, in denen polnische Kinder in Bromberg um polnischen Religioneunterricht ersucht und in litzterem vorübergehend die deutschen Antworten verweigert haben, vereinzelt geblieben. Es ist das zum Teil auch ein Verdierst der Polizei, welche einen großen Posten der vorgedruckten Arfforderungen an die Lehrer, deren Verbreitung auch dort geplant war, ermittelte und beschlagnahmen ließ. Totzdem sind einzelne Fälle vorgekommen, in denen Kinder an die Lehrer schrif liche Aufforderungen ihrer Eltern überbrachten, ihnen polnischen Religionsunterricht zu erteilen. Der besonnenen Haltung der Lehrer gelang es jedoch bald, die Kinder, die anfangs deutsche Anworten verweigerten, dahin zu bringen, sich, wie sobst, der Schuldisziplin unterzuordnen und in deutscher Sprache zu antworten. Daß diese Kinder den deutschen Religionsunterricht ebenso gut verstehen, wie die deutschen, ist sellstverstärdlich. U. a. übergab ein Mädchen dem Lehrer ebenfalls einen Die Politik des Kabinetts Clemenceau Die„Agerce Haras meldet: Die ministerielle Erklärung, die in der Deputiertenkammer zur Vrlesung gelangen wird, ist politisch vorgeschrittener, als die E klärungen aller früheren Kabinette. Das Programm des neuen Ministeriums ist ein sehr umsassendes: zahlreich sind die darin aufgeführten Resormen. In der Ecklärung wird die Versicherugg abgegeben, daß das neue Kabinett die Politik Sarriens, welche die Billigung der Kammer gefunden habe, fortzusetzen gedenke. Wes die auswärtige Politik anbetrifft, so wll das Kadinett die Allianz mit Rußland und die wertor len Freundschaften, die Frank reich geknüpft hat, aufrecht erhalten. Bezüglich der Beziehungen zu den Mächten wird Frarkreich die Politik der Gradheit weiter verfolgen, die ihm einen der ersten Plätze in der Welt einzurämen gestattet habe und die es auf seine Verteidigungs kraft stützen wird. Das Trennungs gesetz wird in liberalem Geiste und mit Festigkeit zur Anwendung gelangen. Dem Parlament wird vom Kabinett eine Vorlage beir ffend die Einführung der progessiven Einkommensteuer, ferner eine Vorlage betriffend den Arbeitsvertrag und eine Vorlage betriffend den Rücklauf der Westbahn unterbreitet werden. Ferner wird das Kabinett die Freiheiten der Fachkvereine weiter ausbauen, die Altersversiche ung der Arbeiter zu Ende führen, die Kriegsgerichte aufheben und mehrere Vorlagen zu Gurstn der Landwirtschaft einbringen. Das Gesetz betr. die Verfälschung von Lebens mitteln wird vom Kabinett in strengerer Wise angewaadt werden. Die Erklärung schließt: Schenken Sie uns Vertrauen wir werden handeln.— Nach dem Piquart in Südrußland rührt und regt sich in einer Weise, wie man es vor Jahr und Tag nie und nimmer zu hoffen gewagt hätte. Mitten u ter den Wirren der Revolution ist dieses nationale Empfiaden und seine Betätigung aufgegangen; mit dem allergr ößen Interesse misssen wir seire Eatwickelung verfolgen. Wern j:, so ist jitzt der Augenblick gekommen, wo die Hoffnung vorhanden ist, den Deutschen Südrußlands ihr Volkstum zu retten durch engen Zusammenschluß zu gemeinsamer Abwehr aller käostigen G.fährdungen ihrer nationalen Eigenart. Wie die Mtieilu gen des Allg. deutschen Schulvereins" berichten, bildete sich zu diesem Zrecke schon zu Bezian dieses Jahres in Oressi die„südrussisch deutsche Cruppe“ mit dem Zw cke, zu den D. maWahlen St llung zu nehmen, und einen beständigen Zusammenschluß aller Deutschen Sudrußlands anzubahnen. Die von dieser Gruppe ausgeatbeiteten Statuten eines„südrussischen deutschen Vereins" sind nurmehr obrigkeitlich bestätigt worden. Der„südrussische deutsche Verein" verfolgt hauptsächlich kulturelle Zwecke, indem er darauf hinarbeitet, die deutsche Sprache in Haus unb Schale zu pflegen, das wirischaftliche L###en der Deutschen zu stärken, den Armen, Kranken und wirtschaftlich Schwachen zu Hilfe zu kommen, und die Bestrebungen anderer ähnliche: deutscher Vireine im Riche zu unterstützen. Außerdem soll der Verein aber auch politisch erzieherd wirken. In den Statuten des Vereins ist es vorgesehen, daß Mitglied des Vereins jeder russische Untertan deutscher Nationalität ohne Unterschie. des Geschlechts werden kann, sofern er mündig und gerichtlich unbescholten ist Um den Beitritt möglichst vielen zugägglich zu machen, ist der Mitgliedsbeitra, auf einen Rubel festgesetzt wordev.(Reichsb) Politische Aus dem Deutschen Reichs. Berlin, 5 N. vember Dir Herzog und die Herzogin von Sachsen Koburg und Gotha sind heute nachmittag 12½ Uhr in Wildpark eingetreffen und vom Kaiser und der Kaiserin am Bahnhofe begrüßt worden. Die Majestäten begaben sich mit ihren Gästen in das Neue Palais. Der Kaiser besuchte heute vormittag die internationale Ausomobilausstellung Herr v. Tschirschky und Bögendorff ist gestern von seiner Italtenreise zurückgekehrt und wird vora ssichtlich schon im Laufe des heutigen Tages dim Kaiser üder die Eindrück= seiner Reise Vortrag halten. Kultusminister Dr. v. Studt hat heute sein 68 Lebensjihr vollendet. Er ist der äteste der aktiven preußischen Staatsminister. Die„Deutsche Tagesztg.“ gibt heute abend folgendes Balletin über das Befinden des Landwirtschaftsministers aus: „Die Gerüchte über eine Verschlimmerung im Befinden des Herrn von Poddielski sind unbegründet; es ist in den letzten Tagen keine Aenderung eingetreten. Der Gesundheits zustand ist, nach wie vor, wechselnd und läßt manches zu wünschen übrig, gibt aber zu schweren Besorgnissen keinen Anlaß.“ Die in Darmstadt abgehaltene, sehr zahlreich besuchte Landesversammlung der nationalliberalen Partei Hessens saßte am Sonntag einstimmig einen Beschluß, in dem sie ihr tiefstes Bedauern über die Bestätigung des von der sozial dewokratischen Mehrheit der Stadtverord neten in Offenbach zum Beigeordneten gewählten Sozialdemokraten Eißnert ausspricht. An der Berliner Universität sind bisher 600 studierende Frauen zugelassen; dazu kommen etwa 50 Russinnen, über deren Aufnahmegesuche noch keine Entscheidung getroffn ist.— Die Zulassung der Russen an den preußischen Universitäten ist jetzt wieder gestattet. Zu der bisherigen Bedingung politischer Unverdächtigkeit wird nunmehr auch der Nachweis von Unterhaltsmitteln gesordert. Diesen Nachweis haben Männer und Frauen in gleicher Weise beizubringen. Im übrigen bestiumt jede Universität, was sie in B.zug auf die Vorbildung verlangt. In Berlin ist für die Inmatrikulation das Reifezeugnis von klassischen Gynnasien ersorderlich. Nach dem Bekanntwerden der erneuten Zulassung häuften sich sofort die Gesuche um Einschreibung. Bei den Angriffen gegen den Wirkl. Legationsrat Dr. v Jacobs von der Kolonial= abteilung des Auswärtigen Amts, die auf Antrag des beir ffenden Beamten jetzt zum Gegenstand einer Untersuchung gemacht worden sind, handelt es sich darum, daß bei den Kapstädter Lieferungen für Südwestafrika im Gesamtbetrage von über 120 Millionen Mark Unregelmäßigkeiten und Begünstigungen vor gekommen sein sollen, die dem bisherigen Generalkonsul Dr. von Jacobs zur Last gelegt werden. Ein zweiter christlich=nationaler Arbeiterkongreß findet nach der „Staatsb.= Zig.“ Anfang 1907 in Berlin, Germaniasäle, statt, nachdem der erste Kongreß bekanntlich in Frankfart a. M. Ende Oktober 1904 stattgefunden hatte. Auf dem ersten deutschen Arbeiterkongreß waren 622000 Mitglieder christlich nationaler Arbeiter= und G.hilfenvereine durch 200 Delegierte vertreten. Die Zahl der Mitglieder der angeschlossenen Organisationen ist inzwischen statk gestiegen. Der Frank farter Kongreß sollte übrigens lediglich ein nationaler Arbeiterkongreß ohne konfessionellen Beigeschmack sein; er erhielt diesen Charakter erst durch das Fernbleiben der Hirsch Dunkerschen Gewerkvereine. Der Vorstand des Deutschen Städtetages trat heute mittag hier unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Kirschner zu einer außerordentlichen Tagung zusammen. Der wichtigste Gegenstand der Beratungen ist bekanntlich die Fleischnot und die gegen diese Misere zu ergreifenden Maßnahmen. An amtlicher Stelle wird übrigens versichert, daß die Regierung keineswegs tatenlos der Fleischnot gegenüberstehe, sie sei durchaus überzeugt, daß in dieser Sache etwas geschehen müßte und werde einstweilen Schritte unternehmen, um sich zu vergewissern, welche Maßnahmen den größten Eefolg verheißen. Eine Kundgebung der nationalen Arbeiter= und Gehilfenschaft findet am 18. November d Is., vormittags, im Zirkus Busch statt. Es soll in schlichter, eindrucksvoller Weise das 25 jähr. Jubiläum der kaiserlichen Botschaft vom 17. November 1881 gefeiert werden. Als Ridaer sind zwei Abgeordnet: in Aussicht genommen. Die Veranstaltung geht aus vom Ausschuß für Arbeiterveitreterwahlen und soziale Angelegenheiten, dem die christlichen Gewerkschaften, die konfessionellen Arbeitervereine und der Deutschoationale Handlungsgehilfenverband mit ihren Berliner Zweigvereinen angehören. Aus dem Auslande. Wien 5. November. Prinz Eitel Friedrich von Preußen ist heute früh hier ang kommen. Ee wurde am Bahnhof von Kaiser, vom Personal der Botschaft und vom Ehrendienst empfangen. Die Begrüßung zwischen dem Kaiser und dem Prinzen war sehr herzlich; sie küßten sich zw imal auf beide Wangen. Nachdem die beiderseitigen Gefolge vorgestellt worden waren, fuhren der Kaiser und der Prinz, vom Publikum ehrerbietigst begrüßt, zur Hofburg. Paris, 5. Noobr. Ja der heutigen Sitzung der Deputiertenkammer verlas Clemencean die ihrem Inhalt nach schon bekannte Erklärung des neuen radikalen Kabinetts. Die Kammer nahm mit 395 gegen 96 Stimnen eine Tagesordnung an, die die Erklärung der Regierung billigt. Im Senate wurde die Regierungserklärung von dem Justizminister Dessaigne verlesen und mit lebhaftem Beifall aufgenommen. Der Senat ernannte dann eine Kommission, welche über den Vorschlag, betriffend die Ueberführung der Asche Zolas in das Pantheon, beraten soll. Die große Mehrheit ist für den Vorschlag. Paris, 5. November. Das Kolonial= ministerium hat die Nachricht erhalten, daß in der Nähe des Postens Djdeida in der Landschaft Mauretanien ein Gefecht zwischen einer Jäzerabteilung und Mauren von Adrar stattgefunden hat. Eine Anzahl Jäger soll gefangen sein; die Verluste der Mauren, bei denen auch drei Häuptlinge gefallen sein sollen, werden auf 150 Tote angegeben. Der Kolonialminister hat die nötigen Anweisungen erlassen. Rußland. Das Urteil gegen die Meuterer von der russischen Garde ist in Medwed(Gouvernement Nowzorod), wohin das meuternde 1. Bataillon des ehemaligen Preobraschenskischen Leibgarde R giments zur Strafe verschickt worden war, nunmehr gesprochen worden. Es lautet für fünf Angeklagte auf vier= bis achtjährige Zwangsarbeit, für 150 auf Einreihung in ein Disziplinarbataillon, vier Feldwebel erhielten einen Monat Arrest. 32 Angeklagte wurden freigespcochen.— In Samara verhaftete die Polizei in der Kasanstraße sechs junge Leute, die Bomben anfertigten. Bei der Haussuchung wurden bei ihnen vier vollkommen fertige Bomben sowie eine Anzahl Gewehre, Dolche und Browningpistolen vorgesunden. Auch Materialien zur Anfertigung von Bomben wurden entdeckt. Auf Grund dieser Ergebnisse wurden dann noch vier Mitschuldige verhaftet.— Graf Witte stellte in Odessa seine Kandidatur für die Duma auf.— Der verstärkte Schutz im Gouvernement Saratow ist um ein Jahr verlängert worden.— Der österreichisch= ungarische Minister des Aeußern Freiherr v. Aehrenthal ist gestern in Petersburg eingetroffen. Sosia 5. November. Ministerpräsident Petrow überreichte gestern abend dem Fürsten Ferdinand die Demission des gesamten Kabinetts. Der Fürst nahm die Demision an und betraute gleichzeitig den Minister des Janern Petkow mit der Neubildung des Kabinetts. New=York, 2. Nov. Der Ausgang des erditterten Wahlkampses im Staate New York ist so ungewiß, daß Roosevelt zu dem bisher noch nie dagewesenen Mittel griff, seinen Eis fluß als Präsisent in die Wagschale zu werfen. Der Staatssekretär Root erkläcte im Auftrage Roosevelts Hearst für einen gefährlichen Demagogen, der für das Gouvernementsamt völlig urgeeignet sei. Root zitierte einen Artikel in der Hearst=Presse, in dem Hearst zur Ermordung Mac Kinly; aufgereizt hat. Der Zwischensall erregt eine begreifliche Sensation. Die Presse beschränkt ihr Urteil auf die Meinung, daß ungewöhnlich: Situationen ungewöhnliche Maßnahmen er fordern. Kirche, Schule und (Die Friedenskirche zu Jauer) in Schlesien, die nach dem westfälischen Frieden erbaut worden ist, feierte am 31. Ottober in Gegenwart des Kronprinzen in feierlicher Weise ihr 250jähriges Jubiläum. Die Weiherede hielt Generalsuperintendent Haupt, die Predigt Pistor Mewer über Jesaias 49, 16—18. Im Anschluß an die kirchlich: Feier erfolgte die Weihe des auf dem Kirchplatze errichteten Diakonissenheimes(August: Biktoriahauses), verbunden mit Kleinkinderschule. Hier hielt der Pistor prim. Supermtendent Fischer die Ansprache. Ein kleines sechtjähriges Mädchen richtete sodann an den Kronprinzen unter Ueberreichung eines Blumenstraußes folgendes allerliebste Begrüßungsgedicht: Geliebter Kronprinz, laß auch dich froh begrüßen heut Und sagen, wie herzinniglich wir alle sind erfreut, Daß du auch zu uns Kindern kommst, das neue Haus zu sehn, Wohin zur guten Schwester wir so gern zur Schule gehn. Von ganzem Herzen danken jetzt wir Kleinen alle dir Und beten, daß der liebe Gott dich segne für und für. Nimm diesen Strauß als unsern Gruß— und sage in Berlin: Wir danken für ihr schönes Bild der lieben Kaiserin, Und grüße sie und auch ihn selbst, den Kaiser auf dem Thron, Grüß auch die Kronprinzessin schön und deinen kleinen Sohn. Die Kaiserin hatte für die Anstalt ihr Bild mit Namensunterschrift gestiftet. Bei der Fahrt durch die Dörser des Kreises Jauer nach dem gräflich Hochbergschen Schloß Rohnstock wurde der Kronprinz von der Bevölkerung sehr herzlich begrüßt. Nachmittags kehrte er nach Jauer und von dort nach Berlin zurück Garten= und Landwirtschaft. (Eine außerordentliche Viehzählung in Preußen.) Wie die„Berl. Korresp.“ meldet, ist die siebente allgemeine Viehzählung im Deutschen Reiche planmäßig für den 1. Dezember 1907 in Aussicht genommen. Di sich aber das Bedürfnis herausgestellt hat, schon jetzt darüber klar zu sehen, ob zurzeit wenigstens in dem größten deutschen Bundesstaate der vorhandene Viehstand die Ernährungs bedürfnisse der rasch gewachsenen Bevölkerung Genüge zu leisten vermag, hat sich die preußische Regierung entschlossen, bereits für den 1. Dezember d. J. eine außer: ordentliche Viehzählung kleineren Umfanges für Preußen anzuordnen. Die Zählung, die nur aus Pferde, Rinder, Schafe und Schneine sich erstrickt, wird so beschleugigt werden, daß die vo:: lä sizen Erzebniss: bis Arfang Fetruar 1907 fertiggestellt sind. Industrie, Handel und Verkehr. (Nächste Abfahrten der Schnell= und Postdampfer des Norddeutschen Lloyd von Bremen.) Von Bremen nach NewYork: D. Main 10. Nov. D. Chemaitz 17. Novemder. D. Kaiser Wilhelm der Große 20. Novemder. D. Rhein 24. Nov. D. York 1. Dezember. D. Kroapeinz Wilhelm 4. Dezemder. D. Friedrich der Große 8. Dezember. D Kaiser Wilhelm II. 14. Dezember. D. Cassel 15. Dez. D. Main 23. Dezember. D. Breslau 29. Dezember. D. Rhein 5. Januar 07. D. Kronprinz Wilhelm 8. Januar. D Yorck 12. Jaruar.— Von Bremen nach Baltimore: D Frankfurt 15. November. D. Hannover 22. November. D. Brandenburg 29. Nov mber. D. Köln 6. Dez. D. Darmstadt 13. Dezember. D. Chemnitz 27. Dezimber. D. Chemnitz 27. Dezember. D. Hannover 3. Januar 07. D Brandendurg 10. Januar.— Von Bremen nach Galveston: D. Frankfurt 15. Nov. D. Köln 6. Dez. D. Beeslau 29. Dezember. D Frankfurt 17 Jmnuar. 07. D. Hannover 14. Februar.— Von Bremen nach Brasilien: Nach Bahia, Rio und Santos: D. Erlangen 10. November. Nach Pernambucs, Rio de Janeiro und Santos: D. Crefeld 24. November. D. Würzburg 8. Dezember. D. Aachen 22. Dezember.— Von Bremen nach Montevideo und Buenos Aires: D Oldenburg 17. Nw. D. Borkum 1. Dez. D Karlsruhe 15. Dezember. D. Tüvingen 29. Dezember.— Von Bremen=Hamburg nach Ostasien: D. Prinz Heinrich 21. November (von Bremen). D. Gaeisenau 6. Dezember(von Hamburg). D. Preußen 19. Dezember(von Bremen) D. Prinzeß Alce 8. Januar 1907(von Hamburg). D. Prinz Ludwig 16. Januar(von Bremen).— Von Bremen nach Australien: D. Scharnhorst 28 November. D. Bremen 26. Dez. D. Bülow 23. Januar 1907. D. Yorck 20 Februar. Gericht und Rechtsprechung, Bielefeld, 3. Nov.(Strafkammer.) Ein 15 Jahre alter Kaufmannslehrling von hier erhielt heute von der Steufkammer wegen sch verer Urkundenfälschung mit Beirug 3 Monate Gesängnis und wurde der bedingten Begnadigung emnpfohlen.— 2. Der Barbier H. W aus Apolda, ein wiederholt und zweimal mit 3 Jahren Zuchte haus vorbestrafter Eindrecher wurde wegen schweren Diebstahls in 2 Fällen zu 8 Jahren und 6 Monaten Zuchthaus verurteilt, wovon ihm 3 Monate von der erlittenen Untersuchungshaft in Anrechnung gebracht wurden.— 3. Der Müller W. H. von Eanigloh, war vom Schöffengericht zu Bünde wgen Betruges mit 4 Wochen Gesängnis bestraft worden. Sein Versuch, die Zeugen als unglaubwürdig hinzustellen, mißlang und wurde seine eingelegte Berusung verworfen.— 4. Die Ehefeau W. von Theesen war beschuldigt, am 26. Mai d. Is. das 2jährige Kind des Neubauers Meier=Dietrich, welches sie in ihren Feldfrüchten angetroffen, durch Fußtritte mißhandelt zu haben. Sie war vom hiesigen Schöffengericht freigesprochen und war von Seiten der Amtsanwaltschaft Berusung eingelegt. Sie wurde heute unter Aufh bung des ersten Urteils zu einer Geldstrafe von 5 Mark ev. 1 Tag Gefängnis und zur Zahlung einer Buße von 5 Mark verurteilt. Lokales und Provinzielles. Bielefeld, 6 November. (Diekonservative Herbsiquartalversammlung) findet am Freitag, den 9. November, nachmitlags 3 Uhr im Pörtnerschen Saale in Enger statt. Biblischer Txt: 1. Petri 2, 17. Ju zweiten Teil wird Herr Reichstagsund Landtagsabgeordneter Meyer aus Bielefeld über die parlamestaische Arbeit des litzten Winters Bericht erstatten. Un zahlreiche Beteiligung der Parteizenossen wird freundlich gebeten. (Justizrat Huchzermeier) wurde zum Notar ernannt. Die gnädige Frau. Erzählung von A. Burg. 25](Nachdruck verboten.] „Aber ganz allmählich," erzählte Angelika weiter,„ganz instiktiv begann auch ich, diese Erkennungszeichen zu vermissen. Und so kniete ich eines Tages— es war der Jahrestag seiner Geburt— lange— lange Zeit vor dem Stuhl, auf dem er saß, apathisch sein Wollschaf in den linken Arm gedrückt, die Augen groß und starr ins Veere heftend. Ich blickte hinein in die großen Sterne, bestrebt, das Lichtlein des Erkennens in ihnen zu entzünden, ich sehnte den Augenblick herbei, wo der Knabe„Mama“ zu mir sagen sollte, ich sprach ihm die beiden Silben un ermüdlich vor— vergebens— alles vergebens. Der stumpse Ausdruck des kleinen, zarten Gesichts änderte sich nicht, kaum kam ab und zu ein lallender Ton aus dem rosigen Munde. Da— Jage— da dämmerte mir die ganze entsetzliche Wahr heit auf— das Kird war mein, ich hatte seinen gesunden, wohlgediehenen Körper— aber Geist und Seele waren umachtet. Was ich in jener Stunde gelitten habe, wie ich gekämpft und gerungen habe mit dem serzweiflungs vollen:„Warum auch das mir, du lieber Got?“, das zu ermessen, bist du zu jung. Luise kam— sie sah mich an, dann den Knaben— und als sie weinend ihn an sich drückte und rief:„Das arme Kind— o gnädige Frau wissen es auch!“ da verließen mich meine Sinne. Als ich wieder zum Bewußtsein kam, lag ich in meinem Bett, meine Jungfer und der schleunigst herbeigerufene Sanitätsrat bemühten sich um mich, dann fesselte mich ein schweres Nervenfi eber wochenlang ans Krankenlager. Eine sanste, stille freundliche Schwester war zu meiner Pflege gekommen, und als die Gewalt der Krankheit gebrochen war, als ich fieberfrei, aber noch sehr schwach, endlich der Genesung entgegenging, da tat es mir wohl, in das liebe, ergebene Gesicht der Schwester Agathe zu blicken. „Wo haben Sie die stille Ergebung gelernt, Schwester Agath.?“ fragte ich sie einst. „Ich möchte mein Geschick auch so ruhig und ergeben tragen lernen.“ Da wies die Schwester auf das Kruzifix, das auf meinem Schreibtische stand.„Man muß nicht nur lernen, sein Kreuz geduldig zu tragen, sondern auch bist ebt sein, das Kreuz der Mitmenschen mit auf seine Schultern zu nehmen. Je mehr man anderer Kreuz tragen hilft dests leichter wird das unserige,“ sagte sie mit fester Stimme. „Sie kennen mein Kreuz, Schwester?“ Die liebe Gestalt in ihrer ernsten Schwesterntracht neigte stumm ihr Haupt, und zwei große Tränen traten in ihre Augen. „Und doch soll ich noch anderer Kreuz mittragen?“ Die Schwester setzte sich an mein Bett und ergriff meine Hand:„Gott hat Ihnen viel genommen, aber er hat Ihnen gegeben— ein mitfühlendes Herz und— die äußeren reichen Mittel zum Helfen. Versuchen Sie's, grädige Frau, trockgen Sie, die Sie sel st das Weinen gelernt haben, anderer Menschen Kummer= und Sorgentränen, daß auf Sie der W derschein fremden Glückes falle—“ Schwester Agathe hatte mir gut geraten; stehst du. Inge— dem Rate bin ich gefolgt Ste selbst war mir aus ihrem reichen Berufskreise heraus behilflich, die armen, verlassenen Kreuzträger und Kreuzträgerinnen, die Armen, Schwachen, Siechen und Ver lassenen zu finden. Und unter den Leuten meiner zu Sommerick gehörigen Güter fand ich auch viel Gelegenheit zum Helfen. Da wurde wirklich mit den Jahren mein Kreuz leichter zu tragen. Wenn ich zu meinen Pfleglingen oder auf meinen Krankenbesuchen in die Dörfer kam, zogen aufangs die Mütter scheu ihre Kinder ins Haus, wenn sie mich kommen sahen— die guten Menschen wollten mir mit dem Anblck nicht weh tun. Ich mußte erst selbst gute Freundschaft mit den Kindern schließen. Seit Jahren aber haben si: sich schon daran gewöhnt, daß ich auch eine Freundin der Kinder und der Jugend bin. Wenn du wieder gesund bist, Inge, wollen wir einmal zusammen hinüber nach„Ausbau Sommereck“ fahren, da sollst du das Hospital sehen, die Keippe, den Kinderhort, das Waiser haus, die Haushaltungsschule, letztere vier Institute unt r dem Namen„Angelikastift“ vereinigt. Mein ferneres Interesse gilt dem an ein Krankenhaus in unserer Kreisstadt angegliederten Heim für geistesschwache Kinder der Armen, für die, die es nicht so gut haben können, wie mein Haus Egon. Nur eins kann ich nicht— ich habe es noch nie über mich gewinnen können, der Weihnachtsbescherung beizuwohnen, da müssen Reiterchen und Doktor Meder mich vertreten. Aber— ich bin ja noch nicht zu alt— vielleicht überwinde ich auch das noch— der Mensch lernt nie aus, auch nicht in der Kunst, sich selbst zu besiegen.“ (Fortsetzung folgt.) (Zu Handelsrich gericht sind wiedererna Friedrich Reckmann: Zum stellvertrete: wurde der Fabrikant Gütersloh ernannt. (Hinterziehunge steuer) sind in letzter festgestellt. Es wird gewiesen, daß bei nie meldung von Hut den au Steuer mindestens 15 zahlen ist. (Konzert.) Der u liebenden Piblikum beka verein„Harmonie“" per seines diesjährigen Soantag, den 18 Nove Saale der Ressonrcn G und Jastiumental=Konze des Raventberger Strei Programm ist ein sehl haltiges. Der Kartenve den Mitgliedern des Verkaufsstellen sollen in eingerichtet werden. (Heute ablaufend machen darauf aufmerksa in einzelnen Fällen Fri Termin zur Einre halts= und Lohnk gestellten und Arb läuft. Die Rückzabe Steueramt— Rathaus daher spätestens im Lau Tages erfolgen. (Standesamt der feld) Im Monat Ok 171(156) Geburten ur fälle einschließlich 7(4 zeigt. Ehen wurden 14 und Aufgebotsantläge 97 den Lebendgeborenen wai lichen und 72(70) weib Verstorbenen 47(32) (26) weiblichen Geschlech storbenen standen 14(14 johre, 6(4) zwischen den 13(3) zwischen fünf u zwischen zwanzig und vier vierzig und schzig Jahre über hinaus wurde von erreicht. Die eingeklam zichen sich auf Oktober (Aus dem Theater geschrieben: Die lustige tolle Nacht" kommt he zweiten Aufführung. 9# letzten Male das peächti glückliche Tage" gegebei Donnerstag zur Erstauf Schauspiele„Haus Rost eines der besten Werke treten Herr urd F.au D Hederling, Herr Bernecke von Bukov'cs und Chall auf Das effek.volle ur reich: Schauspiel verdier (Rosa Poppe) mit ihr Bühnenkünstler führte geste theater Racine's„Phädra“, geht ein großer Ruf voraus, an zwischen Satah Bernhard ist gerechtfertigt, trotz leichte ihr gestriges Gastspiel etwas des, sie ging ganz auf in de Margarethe Hübber ware Aricia, klar und bestimmt die Werra. Die Herren Frz. Arndt und Paul Pauly u Theseus, Hippolyt und Ther dekoration war einfach al Haus war gut besetzt und sr und ihren Mitspielern lebh Applaus. m.(Feuer.) Heute entstand im Hause Luiser Mansardenbrand, der Iu in kurzer Zeit gelöscht w m(Gestohlet) wr Marke Westfalenrad, Nr. von 130 Mk. m(Eingeliefert) wegen Zapeellerei und Beitelns. Vier Person kommen im Polizeiobdach 2-(Standesamtnach Standesamisb zirk Gadderba 1. bis 81. Oktober 1906 G Pol zeisergeant Hermann Not Heinrich B.stmann, Schlosse Mauree Heinrich Niemayer. halter Edwig Gerbinski, Haus Arbeiter Heinrich Gnegeler A atbeiter Friedrich Koßin a Dienstmagd Elisabeih W.iß Fabrikarbeiter Edrard Hinn u. Fabrikarbeiterin Emma P geselle Heinrich Loose aus Kl aus Köln. Eheschließ Christian Klinzirg, Freistadt ohne Beruf, Lippspringe 8 berg, Gadderbaum mit Dier Gadderbaum. E.sendreher Fr feld mit Näherin Berta S Fabrikarbeiter Gustav Kror Dienstmagd Johanne In Maurer Friedrich Berg, Ga tochter Sophie Stegmann, Sterbefälle: Pflegl. Ka (Zu Handelsrichtern) beim Landgericht sind wiederernannt die Fabrikanten Friedrich Reckmann und Hugo Rempel. Zum stellvertretenden Handelsrichter wurde der Fabrikant Karl Stahl in Gütersloh ernannt. (Hinterziehungen der Hundesteuer) sind in letzter Zeit wieder vielfach festgestellt. Es wird warnend darauf hin: gewiesen, daß bei nicht rechtzeitiger Anmeldung von Hut den außer der hinterzogenen Steuer mindestens 15 Mark Strafe zu zahlen ist. (Konzert.) Der unserm Männergesang liebenden Piblikum bekannte Männergesangverein„Harmonie" veranstaltet gelegentlich seines diesjährigen Stistungsfestes am Soantag, den 18 November cr., im großen Saale der Ressonrcn Gesellschaft ein Vokal und Jastrumental=Konzert unter Mitwirkung des Raventberger Streich= Quartetts. Das Programm ist ein sehr gutes und reichhaltiges. Der Kartenverkauf ist bereits bei den Mitgliedern des Vereins eröffget. Verkaufsstellen sollen in den nächsten Tagen eingerichtet werden. (Heute ablausender Termin.) Wir machen darauf aufmerksam, daß, sowett nicht in einzelnen Fällen Frist bewilligt ist, der Termin zur Einreichung der Gehalts= und Lohnkarten der Angestellten und Arbeiter heute abläuft. Die Rückzabe der Karten an das Steueramt— Rathaus Zimmer 11— muß daher spätestens im Laufe des heutigen Tages erfolgen. (Standesamt der Stadt Bielefeld) Im Monat Oktober d. J. wurden 171(156) Geburten und 82(58) Sterbefälle einschließlich 7(4 Totgeburten angezeigt. Ehen wurden 146(138) geschlossen und Aufgebotsanträge 97(76) gestellt. Von den Lebendgeborenen waren 99(86) männlichen und 72(70) weiblichen uad von den Verstorbenen 47(32) männlichen und 35 (26) weiblichen Geschlechts. Von den Verstorbenen standen 14(16) im ersten Lebens johre, 6(4) zwischen dem ersten und fünsten, 13(3) zwischen fünf und zwanzig, 9(8) zwischen zwanzig und vierzig, 20(12) zwischen vierzig und schzig Jahren. Ein Alter hier= über hiraus wurde von 13(11) Personen erreicht. Die eingeklammerten Zihlen beziehen sich auf Oktober des Vorjahres. (Aus dem Theaterbure au) wird uns geschrieben: Die lustige Op rettenposse„Eine tolle Nacht“ kommt heute, Dienstag zur zweiten Aufführung. Mittwoch wird zum letzten Male das prächtige Lustspiel„Zwei glückliche Tage" gegeben. In dem am Donnerstag zur Erstaufführung kommenden Schauspiele„Haus Rosenhagen", das als eines der besten Werke Mex Halbes gilt, treten Herr urd Frau Direktor Beistl, Her Hederling, Herr Bernecker und die Damen von Bukov'cs und Challon in Hauptrollen auf Das effektvolle und überaus erfolgreich: Schauspiel verdient volles Interesse. (Rosa Poppe) mit ihren Easemble Berliner Bühnenkünstler führte gestern in unserem Stadttheater Racinz's„Phädra“ auf. Rosa Popp: geht ein großer Ruf voraus, man stellt Vergleiche an zwischen Sarah Bernhard und ihr, und der Ruf ist gerechtsertigt, trotz leichter Indisposition hatte ihr gestriges Gastspiel etwas packendes, hinreißendes, sie ging ganz auf in der Titelrolle, Fräulein Margarethe Hübber war eine sehr sympathische Aricia, klar und bestimmt die Oenone von Fräulein Werra. Die Herren Frz. Stephans, Roderich Arndt und Paul Pauly waren gleich gut als Theseus, Hippolyt und Theramen. Die Bühnendekoration war einfach aber vornehm. Das Haus war gut besetzt und spendete der Künstlerin und ihren Mitspielern lebhaften, wohlverdienten Applaus. m.(Feuer.) Heute nacht um 2½ Uhr entstand im Hause Luisenstraße Ne. 33 ein Mansardenbrand, der lurch die Brandwache in kurzer Zeit gelöscht wurde. m(Gestohler) wurde ein Fahrrad, Marke Wesifalenrad, Nr. 117201, im Werte von 130 Mk. m(Eingeliefert) wurde eine Prson wegen Z'chpeellerei und eine Peison wegen Beitelns. Vier Personen fanden Unterkommen im Polizeiobdach. =z-(Standesamtnachrichten) aus dem Standesamtsb zirk Gadderbaum in der Zeit vom 1. bis 81. Oktober 1906 Geburten: a. Söene Pol zeisergeant Hermann Nottebrock, Schmiedemstr. Heinrich B.stmann, Schlosser Heinrich Oftmann, Mautee Heinrich Niemeyer. d Töchter: Buchhalter Edwig Gerbinski, Haus vater Kail Obernolte, Arbeiter Heinrich Gnegeler Aufgebote: Streckenatbeiter Friedrich Koßin aus M.=Gladbach und Dienstmagd Elisabeth Wiß aus Gadderbaum. Fabrikarbeiter Edracd Hinnenthal aus Gadderb. u. Fabrikarbeiterin Emma Petersmeyer. Maurer. geselle Heinrich Loose aus Köln und Emma Becker aus Köln. Eheschließungen: Hausvater Christian Klinzirg, Freistadt mit Karoline Strate, ohne Beruf, Lippspringe Ziegler August Riesenberg, Gadderbaum mit Dier stmagd Marie Busse, Gadderbaum. E.sendreher Friedrich Thesen, Bielefeld mit Näherin Berta Strunck, Gadderbaum. Fabrikarbeiter Gustav Krorsb=in, Bielefeld mit Dienstmagd Johanne Intrup, Gadderbaum. Maurer Friedrich Berg, Gadderbaum mit Haustochter Sophie Stegmann, Wehrblick Nr. 18. Sterbefälle: Pflegl. Kail Wangemann aus Gadderb., 84 J. Hedwig Mex aus GelsenkirchenBulucke, 24 Tg. Pflegl. Robert Glenewinkel aus Gadderb., 19 J. Büffetmamsel Christin= Hünefeld aus Brackwede, 41 J. Fabeikarbeiterin Anna Steunck aus Gadderb, 22 J Veronika Reisert aus Detmold, 49 J. Fritz Jordan aus Biel feld, 5 Mon. Bernbard Fischer aus Rheine, 6 Mon. Pflegl. Maria Richter Gadderb., 83 J. Katarina Scheele aus Bielefeld, 75 J. Invalide Johann Wallbaum aus Gadderb., 76 J. Lina Nagel aus Rüggeberg, 48 J. Kaufmann Paul Klöpfel aus Kachtenhausen, 20 J. Pflegl. Wilhelm Taegeder aus Gadderb, 70 J. Pfl gl. Heinrich Korte aus Gadderb., 44 J. Pfligl. Wihelm Huppers aus Gadderb., 7 J. Diakonissin Elise Detert aus Gadderb., 41 J. Aus den Kreisen Minden und Lübbecke. Minden, 6. Nov.(Bezirksausschuß.) Herr Regierungsrat v. Harnier hierselbst ist zum Stellvertreter des zweiten Mitgliedes des Bezirksausschusses in Minden auf die Dauer seines Hauptamtes am Sitze des Bezirksausschusses ernannt worden. Minden, 6. Nov.(Rücktritt.) Wie die„M. Ztg.“ erfährt, beabsichtigt Herr Direktor Theodor Rohlsing von der Mindener Schleppschiffahrts gesellschaft aus Gesundheitsrück ichten von seinem Posten zurückzutreten. In der gestrigen Aufsichtsratssitzung wurde beschlossen, die Wahl des Heren Rohlsing in den Aussichtsrat zu empfehlen. Neesen, 6 Nov.(Schule.) Die durch das Ausscheiden des Lehrers Sudmeier bei der Volksschule freigewordene Leyrerstille ist laut„M. Zig.“ der Schulamtsbewerberin Riechling aus Bielefeld durch Verfügung der Königl. Regierung vom 1. N vember d. J. ab übertragen worden. Lübbecke, 3. Noo.(Versetzt.) Der Regierungsbaumeister des Wasser= und Straßenbaufaches Berlin ist laut„M.=L Kreisbl.“ von Gumbinnen nach Lübbecke versetzt. Aus den Kreise Herford. Herford, 5. Novbr.(Kirchenraub) Am Freitag abend bot in der Radewiger Feldmark ein junger Mann eine große Bibel verschiedenen Leuten zum Kauf an. Als ein Polizist des Weges kam, warf der Bursche laut„H. K“ das Buch an die Seite und entfloh. Er wurde jeroch wieder ergriffen. Es ergab sich, daß der Fremdling die noch aus dem Jahre 1560 stammende Altarbibel der Münsterkirche gestohlen hatte. Herford, 5. Novbr.(Auf dem Wochenmarkte) kosteten Montag das Pfund Butter 115—125 Pfg., Eier 80—85 Pfg., Spinat 10 Pfg., Zviebeln 5—8 Pfg., Wurzeln 4—5 Pfg, Rosenkohl 20—25 Pfg., Schwarz= wurzeln 25—30 Pfg., Aepfel 7—10 Pfg., Birnen 10—15 Pfg., Zvetschen 8 Pfg., Trauben 35—40 Pfg., Tomiten 20 Pig, Nüsse 50 Pfg., Kastanien 25 Pfg., 1 Kopf Blumenkohl 15—60 Pfg., Wirsing 5—15 Pfg., Weißkohl 6—10 Pfg., Rotkohl 10 bis 25 Pfg., Salat 3—5 Pfg., 1 Bund weiße Rüben 10 Pfg., Rttige 5 Pfg, 1 Bund Sellerie 15—25 Pfg., 1 Stück Steckrüben 5—8 Pfg., 1 Zentner Aepfel 6—10 Mk., 1 Zintaer Kartoffeln 3,25 bis 3,50 Mark, 1 Schock Weißkohl 8 Mark. ch Exter, 6. Nov.(Der Erklärung der luch. Konferenz in MinderRavensberg) in Sachen César stimmen einstiinmig bei die Mitglieder des Evangel. Jünglings und Männervereins in 2 Spenge, 4 November.(Konzert.) Gestern abend wurde ein Solo Quartett des Do tmunder Lehrer Gesangvereins durch die Herren Säckr, Kucker, Siebel und Kowwes im neuen Schröderschen Saale gegeben. Durch die hervotragenden Leistungen des Otartetts, welche hier bis jetzt nur noch wenigen bekannt waren, wurde den vielen erschienenen Eingesessenen ein genuß eicher und unterhalten: der Abend geboten und in fröhlichster Stimmung verließen sie den Saal. 4 Spenge, 5. November.(WanderBibliothek.) Die Wander Bibliothek von Spenge ist mit derjenigen in Rödinchausen und diejenige der Gemeinde Linzinghausen mit derjenigen in Baldorf zum Amtausch gekommen. Bünde, 5. Nov.(Lohnbewegung.) Die Zigarrenarbeiter der Firma Krüger u. Blumenau legten laut„Bünd. Tagebl.“ die Arbeit nieder. Aus dem Kreise Halle. Halle, 5. Noobe.(Grundstücksankauf) Die Stadt hat von den Fabrikanten Bebel und Knemy#r ein zwischen der Kaiserund Göbenstraße belegenes Grundstück in Größe von etwa 36 Ar zum Preise von 8000 Mk. angekauft. Der Ankauf des Grundstücks ist nach dem Kreisdl.“ zu dem Zwecke erfolgt, um in geeigneten Fällen da von an Kauflustige, welche sich eine eigene Scholle gründen wollen und wegen der hohen Grundstückepreise einen Bauplatz nicht er werben können, zu Ortepreisen abzugeben. Hierduich ist den übermäßig hohen Forderungen fär Baugrundstück: einigermaßen Einhalt geboten und somit die Möglichkeit vorhanden, daß unser Städtchen sich durch Neubauten nach und nach vergrößert. Zu bedauern ist, daß die Stadtverwaltung nicht bereits vor dem Zusammenlegunge verfahren auf der Lindart größere Geundflächen zum genannten Zweck erworben hat. Ascheloh 2 Nov.(Gemeindewahl.) An Stelle des verstorbenen Gemeindeverordneten Lefelmann wurde laut„Hall Kesbl.“ in die 1. Abteilung für den Rest der Wahlperlode— Erde 1909— der Kolon Hermann Boßmerbäumer gewählt. Aus den Kreisen Wiedenbrück und Paderborn. Paderborn, 4. Noobr.(Das endgültige Eegebnis der Volkszählung) vom 1. Dezember 1905 liegt jetzt vor. Danach zählt Paderborn 26 469 Einwohner (22457 katholisch, 3294 evangelisch, 418 Israeliten, ferner 18337 männliche, darunter 1541 aktive Militärpersonen und 13132 weibliche). Aus dem Reg.=Bez. Münster und Arusberg. Münster, 3. Novdr.(Universität.) Heute mittag fand im Beisein des Kullusministers Dr. v. Studt und einer großen Zahl geladener Gäste an der hiefigen Universität die feierliche Uebergabe der medezinischen Institute an die staatliche Unterrichts. verwaltung und im Anschluß hieran die Eröffnung der neuen Universitätsbidliothek statt. Kultusminister Dr. v. Studt übernahm die Räume im Namen der UaiversitätsVerwaltung. Zum Schluß teilte der Minister die Auszeichnungen mit, die aus Anlaß der E öffgung der Uaiversitätsbibliothek verliehen worden sind. Abends fand nach der„Rh.=W. Zig.“ in einer geheimen Magistratssitzung die Ueberreichung der EhrenbürgerUrkunde an den Minister statt. Aus den Nachbarprovinzen und Staaten. Bückeburg, 3. Nov.(Landtag.) Zu einer außerordentlichen Tagung ist der Landtag auf den 12 d. Mis. einberufen. Hannover, 1. Nov.(Die herrschende Fleischteuerung) war heute Gegenstand einer interessanten Interpellation in den städtischen Kollegien. Bürgervorsteher Küster wies auf die enoime Steigerung der Fleischpreise hin, die für weite Schichten der Bevölkerung unerschwinglich seien und zu einer bedrohlichen Unterernährung der Bevölkerung führen müsse. Es nüsse unter Schaffung von gewissen Kautelen die Oeffaung der Grenzen angestrebt werden. Die Stadt möge bis zum Fallen der Fleischpreise öffentliche städtische Fischmärkte einrichten, wie solche schon in zahlreichen Städten der Fall seien. Auf die Bemerkung des Senators Fink, daß die Regierung und der Landwittschaftsminister kaltlächelnd an dem jtzigen großen Mißstand vorübergingen, erwiderte Siadtdirektor Tramm, daß man den ohn: Zwafel bestehenden großen, auch von der Landwirtschaft schwer beklagten Mißstand nicht zu einer Aushetzung von Stadt und Land oder umgekehrt denutzen möge. Der Landwirtschaftsminister beklage die heutigen Verhaltnisse ebenfalls aber es liege andererseits im Interisse des gesamten deutschen Volkes, wenn es in sanitärer Beziehung in weitgehendster Weise geschützt werde. Man dürfe die Sache weder durch die agrarische Brille noch durch die Parteibrille der Gegner der Landwirtschaft ansehen Es sei Grundverkehrt, in der Landwirschaft den Sünden bock zu erblicken. Jedoch werde der Magistrat dahin petitionieren, daß unter Schaffung gewisser Kautelen seitens der Regierung Maßnahmen zur Offaung der Grenzen ergriffen würden. Koblenz 3 Nov. Zu dem Selbstmord des Vizefeldwebels Linzmann in Trier) erfahren wir, daß der Verstorbene ein gebotener Magdeburger, vom Kommandanturgericht wegen gefährlicher Körperverletzung in zwei Fällen und wegen unvorsichtigen W.ffn gebrauchs mit sechs Wochen Gefängats bestraft wurde, diese Strofe aber vom Oderkriegsgericht auf drei Wochen heradgesetzt worden war. Der Vuf=ll im Manöver 1905 trug sich im O te Münstermaifeld zu Linzmann kan angetrunken in ein Tanz lokal, so daß er des Lokals verwiesen wurde, werauf er mit dim Seiter gewehr um sich schlug und drei junge Liute per vundete. Es ist nicht anzunehmen, daß diese Ver urteilung den Mann in den Tod getcieben hat. Linzmann war Unteroffizierschüler und im April 1895 eingetreten. Witwen und Töchtern verstorbener Freiheitskämpfer von 1813/15 deck der deutsche Kriegerbund alljährlich den Weihnachtsiisch. Dank der her vorragenden Beteiligung zahlreicher Gönner und Förderer unseres Liebeswerkes konnten zu Weihnachten des Jahres 1905 57 Beteranenwitwen und 752 Beteranenköchter mit höheren Einzeldeträ en beschenkt werden. Aufrichtigen und herzlichen Dank allen, welche unserer Arfferderung hochberzi nachge kommen sind. Auch in diesem Johre soll diesen ihrwürdigen Greifinnen eine Wihaachtsfreude bereitet werden und das Komitee spricht die herzliche Bitte aus: „Helft uns, liebe deutsche Mitbürger, unsere Liedespsicht zu erfüllen! Sendet reichliche Geldgaben für unsere Zuecke an das Bureau des deutschen Kriegerbundes, Berlin W. 62, Kurfürstenstraße 97.“ Vermischtes. Berlin, 5. Nov. Der Dompteur Willi Peters wurde gestern nachmittag im Zirkus Busch von seinen Löwen und Tigern angefallen und erhedlich verletzt. Er wurde von ihnen am ganzen Körper, namentlich am Gesicht und am linken Arm durch Biß= und Kratzwunden schwer verletzt. Durch andee Angestellte, die mutig in den Käfig stürzten, wurde Peters befreit und konnte sich dem Publikum, dessen sich eine große Panik bemächtigt hatte, noch dreimal zeigen, ehe er bewußtlos zusammenbrach. Es wird mehrere Wochen dauern, ehe er wieder auftreten kann. Cuxhaven, 5 Nov. In den letzten Tagen hat schweres Sturmwetter auf der Nordsee viele Schiffsschäden verursacht. Der dänische Dampfer„Nordvalen" traf auf der Elbe mit Verlust der Decksladung und schwerer Havarie an Dick, Reeling und Takelage ein. Die norwegische Brigg„Planet“ wurde auf der Nordsee von der Mannsaaft im sinkenden Zustand verlassen. Die Mannschaft wurde von einem englischen Dampfer aufgenommen.(Hann. C.) Hanau 5. Nov. Hier wurde ein als Leutnant des Regiments Nr. 166 verkleideter Arbeiter verhaftet, der in verschiedenen Wirtschaften als Leutnant aufgetreten. München, 5. Nov. Tas Schwurgericht entschied, die Staatskasse sei verpflichtet, der frühern Stiftsvorsteherin Heusler wegen der auf Grund des früheren Urteils erlittenen Zuchthaussteafe eine Entschädigung zu gewähren. Oeffentlicher Wetterdienst. Dienststelle: Meteorologisches Observatorium Aachen. Voraussichtliche Witterung für die Zeit vom Abend des 6 Nov. bis z. Abend des 7. Nov. 1906. Veränderliche Wirde, ziemlich trübe, nachlassen der Nederschläge, kühler. Uebersicht der Bielefeld, 6 November 1906 Mitgeteilt von Fr. Böckelmann Wu., dier. Niedrigst. Thermometerstand in der Nacht+ 6½ C. Thermometerstand um 10 Uhr vorm.+ 7½. Barometer 75.0 cm. Wind: Süd=West. Himmel: bedeckt. Neueste Nachrichten. Berlin, 6. Nov. Am nächsten Donnerstag finden in den Morgenstunden internationale wissenschaftliche Ballonaufstiege statt. Es steigen bemannte oder unbemannte Ballons aus den meisten Hauptstädten Europas auf. Der Finder eines jeden unbemannten Ballons erhält eine Belohnung, wenn er den, dem Ballon entnommenen Instruktionen gemäß, den Ballon und die Instrumente sorgfältig verpackt an die angegebene Adresse sofort telegraphisch sendet. Berlin, 6. Novbr. Der Gesetzentwurf zum Schutz der Heimarbeiter des Tabakgewerbes ist im Reichsamt des Innern fertiggestellt und wird demnächst dem Bundesrat zur Beschlußfassung vorliegen. Der Entwurf bezweckt, die für die Fabriken geltenden Schutzbestimmungen auch für Heimarbeiter obligatorisch zu machen, um die in diesem Fabrikzweig entstehenden Berufskrankheiten nach Möglichkeit zu beschränken. Bochum, 6. Nov. Im Eisenbahntunnel der Gemeinde Heßler wurden zwei Bergleute ohne jede Veranlassung von fünf Strolchen überfallen. Einer der Bergleute Namens Glaser wurde durch Messerstiche getötet, sein Begleiter lebensgefährlich verletzt. Florenz, 6. Nov. Die Tochter der Gräfin Montignoso, Prinzessin Anna Monica Pia, verläßt voraus. sichtlich Ende November Florenz und erhält Aufenthalt im Schloß Marienburg oder in Weesenstein in Dresden. Wien 6 Nov. Die„N. Fr. erfährt telegrepfsh aus Paris, daß die neue Regierung die von Bourgeois in Aussicht genommene Besitzung der Wiener und Bertirer Bot schaftei posten durch Cambon und Grorges Louis nicht vollziehen wird. Dagegen für Berlin den Serator L'Auray, für Wien Cozier ausersehen hat. Graf „'#uncy stand früher in diplomatischem Diens. Er war in der Zet als die dänische Hauptstadt ein wichtiges Zentrum der russischen Poltiik bildete, Oschäftst äger in Kopenhagen. Dort unde die französisch russische Allianz vorbereitet Seit seiner Abberufung von diesem Posten hat der Graf keine weitere Verwendung im Staatsdienst gefunden. Stadt-Theater. Dienstag, den 6. November 1906, Anfang 7½ Uhr. Eine tolle Nacht. Mittwoch, den 7. November 1906. Anfang 7½ Uhr. — Zum letzten Male:— Zwei glückliche Tage. Sv. Ränner= u. Jünglingsverein „St. Johannis“ zu Bielefel) Johanniskirchplatz 3. Sonntag, den 11. Novemb. 1906. Abends 8½ Uhr: Freie Vereinigung. Abends 9 Uhr: Gebetsversammlung. Internationale Gebetswoche. Ingend-Abteilung. Uhr: Unterhaltung; Nachm. 3¼ Spiele. Nachm. 4½ Uhr: Fortsetzung der Geschichte. Nachm. 5½ Uhr Aufnahme neuer Mitglieder. Knaben-Abteilung. Nachm. 4 Uhr: Freie Zusammenkunft; Aufnahme; Schlußandacht. Bund vom Weißen Kreuz. Mittags 11½ Uhr: Gebetsstunde. Mittwoch, 7. November vorm. 10 Uhr u. nachm. 2¼ aitees Uhr: in der St. Martinikirche zu Minden. Festprediger: morgens Suverintendent Prieß u. Pastor Pape aus Stift=Quernheim: nachmittags Pastor Siebold aus Gütersloh und Missionsinspektor Kriele aus Barmen. F. Buddeberg 1827. Bielefeld. Erstes Modewarenhaus am Platze. Grossartige Auswahl in Damen-Konfektion Mädchen-Konfektion Herren-Garderobe Knaben-Garderobe Stets letzte Neuheiten in allen Ausführungen, Stoffen und Grössen. 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An den Sonntagen von 11½—12½ Uhr mittags Außerdem jederzeit bei den Annahmestellen I. Bürgerweg 32 durch Herrn Apotb.=Besitzer Dr. Ißleib. II. Herforderstr. 82 durch Herrn Apoth.=Bes. L. Müller Die Verzinsung der Spareinlagen, die am 1. Kassen tage eines Monat: eingezahlt werhen, beginnt mit den Brietpapiere Rechnungen Postkarten + Mittellungen Converts mit und ohne Namenaufdruck. Kontobücher etc. hält in grosser Auswahl vorrätig oder liefert schnell und billig Nag Heidemuhn Mennignuhen. " Ebenso liefere ich alle Familien-Drucksachen Visitkarten, Verlobungsbriefe, Hochzeitseinladungen, Glückwunschkarten, Trauerbriefe elegant, schnell und billig. Geld-Darlehen v. 200 Mf. aufw. erh. Personen jeden Stand. (a. Damen) z 4½% u. monatl. 4 Mk. Rückz prompt u. diskret durch Slegm. Neubauer, internat. Eskompte=Bureau, Budapest VII, Barcsaygasse 6. Barmer Banx-Verein Unsberg, Flscher& Co. Bielstele BIELEFELD. (Fernspr. II9 Reichsbankstr. 15. Kapital: Mk. 60000000. Reserven: Mk. 11 400000. Standesamts-Nachrichten vom 29. Oktober bis inkl. 3. November 1906. (Nachdruck verboten.) Darlchge Ab: Ste Berlin, Schönhauser Allee 128.(Rückp.) Unkosten werd. v Darl. a gezogen. Keine Vorauszahlungen. Nur 1 Mark das Los! der XV. Strassburger-Lotterie Ziehung sicher 10. November Günstige Gewinnaussichten Gesamtbetrag I. W. v. 39000 Mark Hauptgewinne 12500 Mark 1198 Gewinne zus. 26500 Mark Lose à 1 111 Lose 10Mk. Porto u. Liste Ptg. extra 5 25 empfiehlt das Genenal-Debit I. Stürmer. Aapezer. 107. Tangstr. In Bieleteld bei: M. Schindelbauer, #I. Kochans Hacht. ETETE Giebtschönste Wasche“ CE zirmer-Einrie in grosser Auswahl Fritz Tiekötter Möbelfabrik, Niedernstr. 45. Bielefelder Schreibstube. Zimmerstraße 19.— Fernsprecher 292. Enfertigung von schriftl. Arbeiten aller Art mittels Hand und Schreibmaschine. Adressen, Abschriften, Vervielfältigungen. Um Aufträge wird freundlichst gebeten. Geburten: a) Söhne. Kaufmann Wilhilm Harms, Hagenbruchste. 2 b. 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Köckr, Herforderstr. 107b Kaufmann Lorenz Schaefer, Rathauser 7, Arbeter Got lueb St irsiek, Heinrickstr. 29, Fahr.ka t Walter Nagel, Dornbergerstr. 18 Abeter August Lotzsi#s Beistr. 175, Kutschr su ust Prone, Gütersloherstr. 24, Arbier August Heckmann, Jöll=ndeckerstr. 100 Eien reher Heirrch Hertschil, Spindelste. 60, Lokomot.vhulf kei er Wilhelm Busching, Mille str. 41, Jormer Paul Weignt, Kampste. 7. Aufgeboten: Kaufmann Gorg Katz, Kat alleriestr 28 und Alma Wöhler, Heerer straße 78, Malermeistr Lorenz Hahn, Güterslohe st. 84 u. Mathil“ Kel mann, pallesw a 24, Maler Wihem Knappke, Schildescherfr 17 u Ellsabe.h Köni, Bar Esse, Unimachr Hirch Kipp, Altstädter kirchstr 2 und Luis Bahle, Wertherstr. 24, Gendarmer'e Oberwacht meisten a. D. Rukolf Wesgildt, Millerstr. 24 und verw. Dienstmann Sachelscheid Mari geb. von Recki hausen Bahrhefstr. 13, Schu; macher August Bartlirg, Postganz 1 u. Friederik. Dtrling, Tetmold Arbeiter August Vögeding, Frienichst: 44 und Marie Becker. Sifi dstr. 17, Kaufmann Fri drich Riewe, Zimm istr. 5 ud verrr. Buchbinder Gon, C,arlo te gb Diektöt r, Gütersloherstt. 89. Berehelicht: Schl sser Fri drich Kloei und Peu ine To lümk, Klempper Fried ich W lercke u. Johanne Krchner, Maschmist Mich.l Preu. 83 1 und verw Saneidermeister Liebler, Fri k. geb. Sp eckelmarn, Maser Narbert Nader#é und Martha Ha tmann, Bäcker Jobantes Cassel und Mori: Eoschr, Cattier Wily lm Haitge und DorettSch tz Schlosser H inrich Pözl urd Aina Diefmann, Saneider F iedrich Hu dertwark u. Ana Bünning Eisendreher Kal Smiker und Amenda Büscher. Schmied Heinrich Tubbesing u. Berta Sew:g, Schneider Heineich Lütgeme er und Anna Ecrsieck, Schlosser Walter Gäsel und 9maite Gruel, Arbeiter Wlhelm Blome und Emma Wörmarn, Eisindreher Hamaan Sielmun und Iohante Sielemann, Arb iter Paul Kose u. Berta Volkmann, Postvote Heinrich Bridet beck und Luise Geve gen'. Overbick, Mele. Thoder Horstmann und Luise Fill es, Glasreinige: Wilhelm Sukenb öker u. Ida Punimann M. tallerbeiter Emil Klmme u Mertha Klemme, Straßenbahrschaffner Gust. v Kasti n und Auguste Ridder, B euer Karl M.ller u. Karoline Srneider, Mühle b sitzer Friedrich Bogstedt und Lina Kobrsch, Pflastermeist r Ewa d Rugsdorf urd vew. 1fl stermeister Ringsdorf, Johann: b. Br.he, Arbeiter Gustav Pillkahi und Maria Walter. Sterbefälle: Weberei=Arbeiter August Ober 54 J. Hildegard Fohrmann 1 J, Borbier Joseph Weber 48 J, Richard Brock 1 J, Gerichtsaffessor Rchard Cooremeyer 31 J, Bahnhof#r# sta rateur W lhelm Geist 63 J, Hanra Falt urch.t 15 Tg. Arbei er August Roddeu 50 J. Arbeiter Cnistov Urbschet 57 J., Irvel dementenempfarger Au ust Welp 72 J, Ebefteu Schuhmachermester Derckshage, Sophie geb. Ei miyer 47 J. Theresiz Tly 20 J., Friedi Euscher 15 J. v w. Schuhmach: Stelemann, Joha ne geb Welling 58 J, Adolf B=ckord 4 Mon Moat ur Heinrich Ködler 54 J, Wildelm St ens 14 J., Kaufmann August Himmler 50 J. Eröffnung laufender Rechnungen mit und ohne Kredit. Annahme von Geldern zur Gutschrift auf provisionsfreien Scheck- Konti mit günstiger Verzinsung. Verzinsung von Geldern, je nach Kündigungstrist(DepositenRechnungen). Diskontierung und Einziehung von Wechseln. Ausschreibung von Schecke Wechseln, Kreditbriefen. An- und Verkauf von Wertpapieren. Einlösung von Zins- und Dividendenscheinen, verlosten und gekündigten Wertpapieren. Annahme und Verwaltung von Wertpapieren als offene Depôte unter gesetzlicher Haftung. Verlosung-Kontrolle, Versicherung gegen Kursverlust usw. Aufbewahrung geschlossener Depôts. Vermietung stählerner Schrankfächer(Safes) in feuer- und diebessicheren Tresoren. Pausleinen Mtr. Mk. 0,50 bei Hugo Ziehm Bebr. Kahter, Papierhandlung Ubernstrasse 24. u. Leih vislidihlt empfiehlt Helmich's Buchhandlung Altstä dte kirchstraße 1. Auffallende Schönheit. Jugendfrische, Ent. fernung all. Hannn reinheiten erzielen Sie sofort nur mit Dr. Kuhns VioralE eme, M. 1,30, und Vionalseife, 50 Pfg. Die einzig wirklich empfehlensw. 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Wenn von die Fleischverteuern händler, Spekula hingewiesen wird, st Presse behauptet, Feinde des Handels verdächtigen. Er die„Kölnische 8 agrarisch oder als nicht bezeichu n kann Praktiken des Zvi maßen(wir haben einigen Tagen kurz beleuchtet: „Das Verzeichnis Bieh= Kommisst händler enthält 6 aber eine ganze Handelsgeschäfte au betreiben. Wenn u. dem Viehhofe zimmer unter halter dentenden Geschäfte nur 15 Fümen. verkih: in demselben Aufstellung gemacht 61 505 Rinder, 50 Schafe, 201 356 E Kommissionsgeb Streu usw. sind in Stück Großveh 4— 1.25 Mk, für ein Schaf 0,80—1 00 Jahre 1903 a Viehkommissiont gebüh verschwindende Zahl läßt, in denen sich missionäre villzogen niedrigsten Sätze in worden: für Rind Kälber 62836 Ml Mark, für Schwei ganzen 586183 2 nur den Mindestse 600000 Mk. Diese das Fleisch in Köln Mikion Mark verteu etwa gleichwäß kommissio: äre, vielme der bedeutendsten Gre lich den Verkauf von und 500 bis 1000 und die bei einem Ochsen und 750 Sch einnahme von 70 0 Maik) ellein aus der und Schweinen haben,o Alles in allem werder an Eit kommen ron ei erreicht werden.— 2 höchst ungesund seit langen Jihren vi als eine bedenkl Fleischteuerung öffentlichen Aufmerksa empfohlen worden geschichtliche Ausgrabi Stelle von Interesse 1881 Moritz Busc Bismarck kam, um Informationen zu Art boten“ zu holen, da den Tagebuchblättern z1 ich, daß Sie roche studieren: die Frage, daß das Fleisch i