Nr. 258. Prrretistrig ### Orschäftsstelle n. au allen Postanstalten à M., bei täglicher Zu####ung in Bieleseld 1##0 N., durch Brieswiger 1.42 M. Bechetungüche Nr. 5381. 30. Jahrgang Anzeigengebühr für die einspaltige Pettrzeile oder deren Raum 12 Pf., für auswärts 15 Pf., Reklamen 40 Pf. Erscheint sechsmal wöchentlich Geschäftsstelle Ritterstr. 43. Femnsprecher Nr. 16. Bonta 10 Sistorischer Kalender. 2. November: Pfalzgraf Friedrich I. zu Prag als König von Böhmen gekrönt, 1619— Sieg der Schweden unter Torstenson bei Breitenfeld, 1642.— Menschikow als B.rbannter in Sibirien gest. 1729.— Maria Antoinette, Königin von Frankreich, geb. 1755.— Feldmarschall Radetzky, geb. 1766.— I. Nep. Vogl, Dichter geb. 1802.— Esaias Tegnér, schwedischer Tichter, gest. 1846. Eine Regierungserklärung zum polnischen Schulstreik ist einem offiziösen Artikel erfolgt. Nach Darlegung des Standes der Sache und Hinweis, darauf, daß die polnische Geistlichkeit im Punkte Muttersprache und Religion keineswegs so empfindlich ist, wenn es gilt, deutsche Kinder zum polnischen Religionsunterricht zu zwingen, wird über die zufünftige Stellung der Regierung folgendes ausgeführt: Die Schulverwaltung hat der bedauerlichen Bewegung gegenüber Ruhe und Besonnenheit bewahrt. Das Zel der polnischen Agitatoren, die Lehrerschaft nervös zu machen und sie zu Mißhandlungen der Kinder zu verleiten, ist bither nicht erreicht worden und wird auch nicht erreicht weiden. Man wird auch ferner tunlichst vermeider, die Kinder zu Märtyrern für die Schuld anderer zu machen. Dagegen wird die Schulzucht nachdrücklich aufrecht erhalten. Die an dem Religionsunterrichte in deutscher Sprache auf Grund des Verbots ihrer Eltern oder infolge der Aufreizungen in der Prisse nicht teilnehmenden Schüler werden in den betreffenden Stunden anderweitig möglichst mit deutschem Sprachunterricht beschäftigt. Ist die Zahl der widersperstigen Kinder in einer Schule erheblich und ergeben sich Schwierigkeiten für die Wahrung der Disziplin, so werden jene von den willigen Kindern abgesondert behuss eingehenderer erziehlicher Beeit flussung. Die dadurch in vielen Fällen notwendige Neuanstellung von Lehrern und die Beschaffung weiterer Schulgtbäude erfolgt auf Kosten der Gemeinden. Um auch den streikenden Kindern klar zu machen, daß der Uggehorsam gegen die Lehrer und das ihren Mitschülern gegebene schlechte Beispiel eine strafbare Verfehlung dar stellt, wird der Widerstand der Kirder durch Nachsitzen in pädagogisch zulässigen Grenzen geahndet. Gegen Eltern, welche ihre Kinder vom Schulbesuch überharpt oder von diesen besonderen Mehr= Stunden zurückhalten, wird mit Schulversäumnisstrafen vorgegangen. Kinder, die durch ihr ganzes Verhalten zeigen, daß ihnen die zur Entlassung aus der Schule erforderliche sittliche Reife fehlt, oder die sich die durch die Volksschule vermittelten Kenntnisse absichtlich nicht aneignen, werden beim nächsten Schulentlassungstermin nicht berücksichtigt. Aufreizungen durch die Presse gegen die Schulordnungen, sowie Beleidigungen und Verleumdungen von Lehrern werden strafrechtlich verfolgt, unbotmäßige Schulvorsteher werden ihres Amtes enthoben. Die Schulverwaltung hefft, auf Grund früherer Erfahrungen mit diesen Mitteln allmählich eine Beruhigung der durch maßlose Verhitzung erregten Gemüter in der Provinz Posen herbeizuführen. Bei besonnener Ueberlegung werden mit der Zeit auch die Führer der Bewegung, namentlich aber die polnischen Geistlichen, welche den Schulstreik bisher offen oder geheim gefördert haben, zu der Erkenntnis gelangen müssen, daß in erster Linie die Kirche Schaden leidet, wenn zahlreiche Kinder einer religlösen Einwirkung durch die Schule überhaupt entzogen werden.“ Kultusminister Studt gedenkt sich demnäckst nach Posen zu begeben, um sich dort über die durch den polnischen SchulLielefeld Freitag, 2. November 1906. R* streit hervorgerufenen Verhältnisse per sönlich zu unterrichten. Erst nach seiner Rückkehr soll dann die endgültige Entscheidung über weiter zu ergreifenden Maßnahmen getroffen werden. Die„Germania“ betont übrigens noch einmal, daß die polnischen Agitatoren an den Folgen des Streits die Hauptschuld trügen und daß sie diese Form des Kampfes gegen den deutschen Religionsunterricht nicht billigen Köane. Sie müßte es überhaupt ablehnen, den radikalen Polen durch Dick und Dünn zu folgen Die Staatsanwaltschaft in Posen hat außer 17 Preßprozessen gegen polnische Blätter wegen Aufreizung im Schulstreik ein Strafverfahren wegen Vergehens gegen den sogenannten Kanzel paragraphen gegen den Popst Pietro wicz in Gnesen und den Prälaten Laubitz in Hohensalza eingeleitet. aa Der badische Block scheint nicht mehr ganz so fest zu stehen, wie die süt deutschen Demokraten und die sonstigen Einigungs politiker, die jenes seltsame Gebilde noch immer als nachahmerswertes Muster preisen, vorgeben. Einzig die Jungliberalen des Musterländles empfinden noch stolze Freude an ihrem Hand in Hand gehen mit den Sozialdemokraten und den ihnen verwandten demokratisch= freifinnigen Blockzerossen. Die Nationalliberalen selbst sind, wie es scheint, allmählich zur Besinnung gekommen. Während jüngst in einer jungliberalen Karlsruher Versammlung hervorgehoben wurde, daß dank der Wahlresorm in Süddeutschland die Sozialdemo# kratie an der Gesetzgeburg positiv mitarbeitete, in Nordeutschland aber devon durch das Wahlricht ausgeschlossen sei, weist die „Badische Landeszeitung“, das nation alliberale Parteiorgan, auf den staatsgesährlichen Charakter der Sozialdemokratte hin. Das Blatt knüpft an die Resolution der f.anzösischen Sozialisten im Seine Verbande an, in dir ausgesprochen war, daß die Partei dahin streben müsse, die militärische Entwaffnung der Bourgeoisie durch Unter drückung des stehenden Heeres zu erzielen und dafür die Bewaffgung der Arbeiterklasse durch eine vollständige Beweffnung des Volkes herbeizuführen. Die„Landeszeitung“ bemerkt sehr zutreffend hierzu, diese Resolution sei in Wahrheit ebenso sehr den Wünschen und Hoffaungen der deutschen Sozialdemokraten entsprechend wie der Zusatz Vaillants, die Partei müsse mit allen Mitteln bis zum Generalstreik und zur Em pörurg den Ausbruch eines Krieges zu verdindern trachten. Die Traubeo, auf die Bebel verzichte hingen ihm einfach zu hoch; er könne sie nicht erreichen, da es Mittel gebe, ihn daran zu verhindern. Das wisse der erfahrene Graukopf besser als der jugendliche Draufgänger Liebknecht. Man wird erwarten dürsen, daß die Nationalliberalen Badens, nachdem ihnen diese Erkenntnis aufgegangen ist, davon Abstand nehmen werden, gemäß der Blocktaktik ihren Anhängern künftig die Wahl eines„Genossen“ zu empfehlen. Aber die Nationalliberalen Badens haben ja den Führer der Sozialdemokratie zum Vizeptäsidenten der Abgeordnetenkammer gewählt. Sollte ihnen dies nicht jetzt leid tun. Wenn sie den Erguß lesen, in dem die sozialdemokratische Mannheimer„Volksstimme“ die patriotisch gesinnten Einwohner höhnt, die kürzlich dem Großherzog bei seinem dortigen Besuche gehuldigt haben, dann müssen sie doch über solche Blockgenossen schamrot werden. Es heißt da, bei dem Empfange des Monarchen habe man die Straßen mit allerlei Firlefanz ausgeputz“, mit ein paar bunten Lappen eine Hans wurstiade aufgeführt, den Hurrabrüdern sei das Gesühl für ihre eigene Persönlichkeit abhanden gekommen; die bürgerliche Plesse hätte Selbstentmannung getrieben und sei von Lobhudelei und kindischer Schweifwedelei übergeflessen, und sogar die Mannheimer Hofdemokraten hätten ihren Heckerhut mit dem Zylinder vertauscht, ja einer von ihnen habe vor der O ffentlichkeit auf seiner breiten Demokratenbrust einen fürstlichen Orden getragen. Die Demokraten werden auch nach solchen Leistungen den biederen„Genossen“ die schwielige Hand drücken und mit ihnen unentwegt zusammengehen. Aber ist das den Nationalliberalen noch möglich? Schon zeigt sich bei den bisher treu am Block festgehaltenen Führern des badischen Nationalliberalismus ein Umschwung. Der Chef der nationalliberalen Kammerfraktion Binz hat kürzlich in einer Versammlung scharf gegen das badische demokratische Ogan polemisiert und der Demokratie vorgeworfen, sie suche in der Frage der Volkeschule einen Keil in die nationalliberale Partei zu treiben. Hierauf fuhr der Redner fort, er sei einer der irsten gewesen, der seinerzeit für die Blockpolitik eingetreten sei und der die Heffnung gehegt habe, daß man nicht nur bei Wahlzeiten, sondern auch auf programmatischem Boden zusammenarbeiten werde. Jitzt aber müsse er doch sagen, daß eine solche Behandlung der großen nationalliberalen Partei seitens der freifinnig demokratischen Gruxpen nicht geeignet sei, den Bockgedanken zu fördern. Auch die„Badische Landeszeitung“ veröffentlicht der Demokratie gegenüber eine, allerdines nur halbe Absage. Sie schreibt nämlich, bei den sortgestzten gehässigen Auslassungen der demokratischen Presse gegen die nationalliberale Partei könne in Sachen der liberalen Einigung dem guten Willen die Tat nicht folgen. Es wöge denn bis auf weiteres dabet bleiben, daß die liberalen Gruppen von Fall zu Fall sich vielleicht zur Abwendung einer gemeinsamen G.fahr zu sammer finden, im übrigen aber jede in ihrer Weise suchen müsse, ihrer Aufgabe gerecht zu werden. Es dürfte jedoch darauf ankommen, was die liberalen Gruppen als gemeinsame Gefahr ansehen. Wird es die Sozialdemokratie,— wird es die„Reaktion“ sein? Darüber scheint man sich bis jetzt noch nicht die nötige Klarheit in Baden verschafft zu haben. sche Nachrichten. Koalitionsfreiheit und Koalitionszwang. Die„Nationallib. Korr.“ führt aus, daß die Beschlüsse der Siebener=Kommissiog vom vorigen Freitag nicht dazu angetan find, den Friedens bestrebungen zu dienen Denn offensichtlich versolgt die Siebener Kommission den Zweck und das Ziel, alle bisher nicht organifierten Arbeiter in die (sozialdemokratisch)organisierten Gewerkschaften hineinzuzwingen. Damit aber nicht genug: die Siebener Kommission verlangt auch— eine andere Auslegung läßt ihr Beschluß vom vorigen Freitag nicht zu—, daß die gesetzmäßig, durch die Arbeiter selbst gewählten Arbeiter Ausschüsse nicht mit den Zechenverwaltungen unterhandeln dürfen, sofern diese Ausschüsse nicht der GewerkschaftsOeganisation angehören. Hier liegt ein Koalitionszwang vor, dem die Bergwerksbesitzer um so weniger nachgeben können und dürfen, als sonst die sozialpolitische Grundlage, auf der das Berggesetz des vorigen Jahres sich aufbaute, völlig zerstört würde. So lassen sich jetzt die Motive einigermaßen erkennen, aus welchen im vorigen Jahre der alte Bergarbeiterverband seinen Mitgliedern untersagte, sich an den Wahlen zu den Arbeiterausschüssen zu be teiligen: er wollte eben bei der ersten sich darbietenden Gelegenheit diese Arbeiter Ausschüsse in einen Gegensatz zu den gewerk schaftlich organisierten Arbeitern bringen und die Machtfrage stellen. Aus dem Deutschen Reiche. Berlin, 1. November. Der Kaiser dessen Befinden sich weiter gebessert hat, der aber auf Anralen der Aerzte roch immer das Zimmer hütet, hörte heute vormittag den Vortrag des Chefs des Zivilkabinetts, und gedachte nachmittags den Vortrag des Chefs des Generalstabes Generals von Moltke zu hören. Am 5. Nov mber werden zum Besuch des Kaiserpaares Herzog Karl Eduard von Sachsen= Coburg=Gotha und Gemahlin in Potsdam erwartet. Der„Reichs und Staatsanz.“ veröffentlicht die Verleihung der Brillanten zum Schwarzen Adlerorden an den Oderhof= und Hausmarschall Grafen zu Eulenburg und des Reten Adlerordens 1. Klesse an den Bischof von Ermland Dr. Thiel zu Frauenburg. Kultusminister Dr. von Studt wird am Sonnabend in Begleitung des Ministerial Direktors Dr. Althoff in Münster i W. anwesend sein, um der Eckffnungsfeier der Universitätsbibliothek und der Uebergabe der medizirischen Universitäte institute an die Staatsunterrichtsverwaltung beizuwohnen. Bei dieser Gelegenheit werden beiden Herren die Ehrenbürgerbriefe der Stadt Münster übergeben werden. Die Internationale AutomobilAusstellung ist in der neuen Halle am Zoologischen Garten heute vormittag 11 Uhr feietlichst eröffnet woden. Da der Kaiser noch imwer urpäßlich ist, erschien in der Uniform der Pasewalker Kürassiere der Kronprinz in seiner Vertretung mit seiner jungen Gattin. Nach einer Eöffrungsrede des Herzogs von Ratibor brachte Prinz Heinrich ein Hoch auf den Kaiser aus. Als Prinz Heinrich geschlossen hatte, erhob sich auch der Krorprinz und erklärte mit kurzen Worten die Ausstillung im Namen des Kassers für eröffnet. Ueber die Entlassung des Fürsten Bismarck bringt Professor Delbrick in seiren Pr. Jahrd.“ die Nichricht, daß der Grund des Konfliktes zwischen Kaiser und Kanzler der gewesen sei, daß Fürst Bismarck das allgemeine gleiche Stimmrecht habe beseitigen wollen; der Fürst habe auch päter noch gewünscht, um diese Aufgabe zu erfüllen und weiter nichts, noch einmal ins Amt zurückzukehren. Fürst Bismarck habe folgende Rechte fiktion vertreten: Die deutschen Fürsten, die den Bund geschlossen, hätten das Richt, das Deutsche Reich wieder aufzulösen, um es dann mit anderen Grundgesetzen, das heißt ohne das bisherige Reichstagsstin mrecht, wieder zusammenzufügen. Das Reich bemerkt dazu: „Wir halten diese Darstellung für begründet und sügen hir zu: Bismarcks sog. Entlassungsgesuch ist hauptsächlich um deswillen nicht veröffentlicht worden, weil es eine Derkschrift ist zur Begründung dieses Planes. Es ist eine freundliche Führung Gottes, daß dieses Verhängnis dem deutschen Volke erspart geblieben ist.“ Wir stimmen im Gegensatz hierzu dem„Reichsboten" bei, wenn er darauf hinweist, daß durch jede neue Reichstagswahl auss neue bestätigt wird,„daß dieses radikal= demokratische Wahlsystem, welches das Reich unter die Herrschaft der Sozialdemokratie und des Ultramontanismus bringt, das Unglück des Deutschen Reiches ist“ Ueber die Landung weiterer Truppentransporte in Cuxhaven wird folgendes bekannt. Es werden bis zum April nächsten Jahres noch rund 5000 Mann aus Südwestafrika heimkehrende Truppen hier gelandet werden, womit dann in sgesamt 7000 Afrikakrieger hier an Land gebracht worden sind. Die nächsten Trans porte treffen voraussichtlich am 10. und 11. November mit dem am 20. Oktober von Swakopmund abgefahrenen WoermannDampfr„Eduard Woermann“ und dem Reichspostdampfer„Prinzessin“ der Deutschen Ofasrika Linie hier ein. Diese beiden Dampfer überbringen zusammen rund 1200 Mann. Ende November trifft hierauf noch ein weiterer Transport von 600 bis 700 Mann ein. Nach Rückbeförderung der 7000 Mann verbleiben dann noch gleichfalls rund 7000 Mann kampffähige Truppen in Südwestafrika, deren Zurückberufung natürlich ganz von der Entwickelung der Lage in Afrika abhängt. Stade, 1. November. Bei der heutigen Reichstagsstichwahl im Wahlkreise StadeBremervörde wurden bis 10½ Uhr für Senator Reese(natl) 12694 und für Arbeitersekretär Ebert(Soz) 6697 Stimmen gezählt. Reeses Wahl ist gesichert (Hann. C) Aus dem Auslande. Wien, 1. Nov. Erzherzog Ottoist heute abend 6 Uhr gestorben. Erzherzog Otto Franz Josef ist der zweite Sohn des verstorbenen Ersherzogs Karl Ludwig, eines Bruders des Kaisers, und der Bruder des Thronfolgers, Erzherzog Franz Ferdinand. Er war mit einer Prinzessin von Sachsen vermählt und hinterläßt zwei Söhne. Paris, 1. Nov. Wie mehrfach bestätigt wird, enthält der Entwurf, betreffend Aufhebung der Kriegsgerichte, die Bestimmung, nur Vergehen gegen die Disziplin von den militärischen Disziplinargerichten aburteilen zu lassen. Die gerichtliche Untersuchung wird von einem Zivilgericht geführt werden. Auch die militärischen Appellationsgerichte sollen aufgehoben und die Urteile der ersten Instanz im Falle der Berufung dem Kassationshofe unterbreitet werden. Paris, 1 Nov. Bezüglich des Gestz= entwurfes betreffend die Arbeiterpensionskasse verlautet, daß der Finanz= minister dieser Kasse zunächst einen jährlichen Beitrag von 130 Millionen Frarcs zuführen will. Der Finanzminister hofft, es werde ihm möglich sein, 50 Millionen Franc: Mehrerträgnis aus der Einkommensteuer und 80 Millionen Francs aus der Erhöhung der Erbschaftssteuer zu erzielen. Paris, 31. Okt. Der„Matin“ bringt auf seiner ersten Seite einen schönen und feierlichen Bericht über die gestrige Zeremonie an den französischen Soldatengräbern in Mainz. General v Eichhorn, der den Kranz des Kaisers überbrachte, sazte diesem Bericht zufolge: „Seine Mojestät der Kaiser und König lassen diesen Kranz hier niederlegen. Die Männer, die hier ruhen, sind als treue Söhne ihres Vaterlandes in den Kampf gegungen. Sie haben dort den Tod gefunden, wir ehren ihr Andenken.“ Paris, 1. Nov. Die ihm vom Kultusminister Briand vorgelegte Frage, ob auf Grund des Gesetzes von 1881 über die Versammlungsfreiheit Versammlungen zu Kultuszwecken abgehalten werden können, die auf private Veranlassung und unabhängig von jeder Art Vereinigung veranstaltet werden, hat der Staatsrat mit der Begründung bejaht, daß das Trennungsgesetz vom Jahre 1905 der Veranstaltung solcher Versammlungen kein Hindernis in den Weg lege. Petersburg 1. Nov. Der Kaiser Erzählung von A. Burg. 23][Nachdruck verboten.) Der leise Regen rauschte auch am nächsten Tage hernieder, trüb und grau hing die Wolkenschicht am Himmel, und ein angenehmes Dämmerlicht stahl sich durch die Zweige der regenschweren Bäume in Inges Krankenzimmer. Angelika hatte ihren Plotz am Lager des jungen Mädchens eingenommen und festgestellt, daß mit dem abgeschickten Briefe jede Spur des Fiebers geschwunden war. „Wenn nur der dumme Fuß nicht so geschont werden müßte," klagte Jnge,„dann könnte ich mir nichts Besseres wünschen, als hier zu sein bei dir, Tanie Angelika. Und auf deine Geschichte freue ich mich scon.“ „Sie ist sehr traurig, mein Liebling, aber sie kann dir vielleicht einen Fingerzeig geben. Meine Geschichte kann erst da beginnen, wo der Mann in meinen Lebens kreis trat, dem sich mein Herz sofort zu wandte, wie das seine sich mir. Ich war erst einen einzigen Winter mit den Eltern (mein Vater stand damals als Oberst in Berlin) ausgegangen, als ich ihn kennen bennten.. einem Peivatball bei einem beGeneral. Da mein Vater Osfsizier ist heute mit Familie von Peterhof nach Zarskoje=Selo übergesiedelt. Wie der „Russiki Invalid“ meldet, ist der kommandierende General des 5. Armeekorps, Baron Müller Sakomelsky, zum zeitweiligen Generalgouverneur der Ostseeprovinzen ernannt worden. Der Vorsitzende des Arbeiterdeputiertenrates Krustalew und 14 Mitglieder des Rates sind zur Verbannung nach Sibirien, unter Verlust aller bürgerlichen Rechte, verurteilt worden. Zwei Mitglieder haben Festungsstrafe erhalten. Die übrigen sind freigesprochen worden. Kolonialpost. (Kubub= Keetmannshop.— Wirkungen der Bahnbauten.) Nach der Köln. Zig.“ verlautet jetzt ganz bestimmt, daß die Mittel zur Fortsetzung des Bahnbaues von Kubub in der Rchtung auf Keetmannshoop nicht erst im nächsten Jahres etat eingestellt werden, sondern daß sie in Form eines Nachtrags= oder Ergänzungsetats beim Reichstage gleich bei Beginn der Tagung angefordert werden sollen. Das genannte Blatt knüpft daran den Wunsch, daß in der eingehenden Be gründung, die dieses Mal wohl jedenfalls für den Bahnbau gegeben werden wird, nicht so sehr auf die militärische wie auf die wirtschaftliche Bedeutung des Weiterbaues nach Keetwannshoop Gewicht gelegt wird. Die Strecke Lüderitzbucht Kubub hat schon jetzt täglich 70 Tonnen Nitzlast zu befördern, d. h. etwa soviel, as bisher mit Ochsengespann in einer Woche geleistet werden konnte. — Die„Südwestafr. B'g.“ schreibt:„Es ist inter ssant zu beobachten, wie im Anschluß an die sich vollziehende Entwickelung(des Bahnbaues) die Schwerpunkte des wirtschaftlichen Lebers im Lande sich vurschieben und wie die Bedeutung so mancher Plätze sich verändert. O.jimbingue, einst der Hauptplatz des Damaralandes, bat jetzt jede Bedeutung verloren und liegt st l, abseits vom Wege. Lüderitzbucht, noch vor zwei Jahren eine winzige Niederlassung, hat seit dem eine Entwicklurg durchgemacht, wie kein anderer Platz im Lande und wächst in die Rolle des wirklichen Eingangstores zum Süden hinein. Mit der Voraussagung über die Wirkung der allgemeinen auf die einzelnen bestimmten Plätze lehrt die Erfahrung, immer vorsichtiger zu werden. Plätze, für die man einen erheblichen Auf schwung aus dieser Eatwickelung erwartete, scheinen die Erwartung nicht erfüllen zu wollen, andere, bisher unbeachtete, kommen auf. Man erkennt, wie richtig und den Verhältnissen angemessen es ist, wenn im englischen Südafrika ansehnliche Orte heute noch den Eindruck machen sollen, als ob sie ohne große Mühe anderswohin versetzt werden körnten.“ Gericht und Rechtsprechung. Bielefeld, 31. Okt.(Strafkammer. 1. Der frühere Versicherungsinspektor, jetzt Hardarbeiter H. B. aus Lehe in Ostfriesland war angeklagt, im Jahre 1904 als Agent der Norddeutschen Viehver sicherungsgesellschaft in Hamburg in der Umgegend von Herford und Lübbecke und Umgebung, wo er Veisicherungsanttäge abschloß, die F sicherungsnehmer beschwindelt zu haben. Das Schöffengericht zu Lübbicke hatte den Angeklagten wegen Betruges in 11 Fällen zu 4 Monaten Gefängnis bestraft, wogegen der Angeklagte Berufung eingelegt hatte. Auf Grund der heutigen Beweisaufnahme konnte nicht festgestellt werden, daß eine Virmögensschädigung der Versicherungsnehmer eir getreten ist, odwobl die Handlungsweise des Angeklagten sehr verwerflicher Natur ist. Es wurden deshalb beide Urt ile aufgehoben und gegen den Angeklagten us Freisprechung erkannt.— war, wir meist in Offizierskreisen verkehrten, tanzte ich natürlich auch fast ausschließlich mit solchen. Sie waren mir auch in ge wisser Art sehr interessant, interessanter als der heutigen Jugend in so langer Friedens zeit. Denn die Glorie des Sieges umsteahlte unsere Helden, von denen unzählige recht jugendliche der ernste, schöne Orden des Eisernen Kreuzes schmückte. Und so sahen mich meine Eitern, sah vielleicht ich selbst mich natürlich auch als zukünftige Gemahlin eines Offiziers. Das Heiraten war damals selbstverständlicher als hutzutage, wo so viele Damen ihren Berufeweg selbständig gehen und ihn der Ehe vorziehen. Auf diesem Ball bei General von Lörner sah ich einen jungen Zivilisten, dessen Wesen und Aeußeres sofort einen tiefen Eindruck auf mich machten. Er war mir vorgestellt worden, aber den Namen halte ich nicht ver standen, nur daß er mit„Stein“ endigte Er bat mich um einen Tanz, fügte aber hinzu, daß er nicht tanze, und fragte, ob is mir genehm sei, mich statt dessen mit ihm zu unterhalten, oder ob ich es bereuen würde, einen Tanz der Unterhaltung geopfert zu haben. O— jene eiste Unterhaltung— sie steht wir noch heute mit jedem Worte vor der Seele— nie— nie habe ich es 2. Wegen der recht groben Ausschreitungen, die sich in der Nacht des zweiten Pfiagstfeiertages in der Nahe des hiesigen Krankenhauses abgespielt, hatten sich der Dreher Heinrich B., dessen Bruder, der Arbeiter Gustav B., der Arbeiter Gustav M, der Arbeiter Heinrich S. und der Arbeiter Adolf W., sämtlich zu Sieker wohnhaft, zu verantworten. Der Gerichtshof erkannte gegen Heinrich B. u M. wegen gefährlicher Körperverletzung im Einheitlichen Zusammentriffen mit Widerstandes gegen die Staatsgewalt auf ji 6 Monate Gesängnis, unter Anrechnung von ji 3 Monaten Ur tersuchungshaft. Gustav B. erhielt wegen tötlichen Angriffs und rubestbrenden Lärms 2 Monate Gesängnis und 8 Tage Haft. Diese Strofe ist verbüßt durch Anrechnung der Untersuchungshaft. S. und W wurden freigesprochen. Lokales und Provinzielles. Vielefeld, 2. No sember. (Die konservative Herbstquartalversammlung) findet am Freitag, den 9. November, nachmittags 3 Uhr im Pörtner’schen Saale in Enger statt. Biblischer Text: 1. Petri 2,17. Im zweiten Teil wird Herr Reichstags= und Landtagsabgeordneter Meyer aus Bielefeld über die parlamentarische Arbeit des letzten Winters Bericht erstatten. Um zahlreiche Beteiligung der Parteigenossen wird freundlich gebeten. (Zur Lohnbewegung der Metallarbeiter.) Die Arbeiter der hiefigen fünf großen Nähmrschinenfabriken sind in eine Lohnbewegung getreten und haben heute ihre Forderungen eingereicht Sie verlangen eine Vukürzung der Arbeitszeit von 10 auf 9 Stunden, eine entsprechende Lohnerhöhung. einen Aufschlag für Ueberstunden von 25 Pcozent, für Nachtarbeit von 50 und für Sonntagsarbeit von 100 Pozent. Die Antwort wird bis zum 8. Nodember erbeten. In Betracht kommen rund 6000 Arbeiter. (Die christlichen Gewerkschaften der Metall= und Holzarbeiter) nahmen gestern abend in einer stark besuchten Vrsammlung zu der Lohnbewegung Stellung Nach dem Referat des Geverkschafte sekretärs Wallbaum und einer Rede des Vertreters des Holzarbeiterverbandes Böhmeke=Hannover, der sich im Sinne des Referenten aussprach, wurde einstimmig beschlossen, in der Lohnbewegung selbständig vorzugehn. (Aus dem Theaterbureau) wird uns geschrieben: Die lustige Operettenposse „Eine tolle Nacht“ wird in neuer Ausstattung Sonntag zum ersten Male gegeben. Das ausgelassine Stück, das ganz dem Amüsement gewidmet ist, wird wahre Lachsalven im Theater entfisseln.„Eine tolle Nacht“ gibt sich in folgenden Abteilungen: 1. Akt: Berliner Wachtparade. 2 Akt: Zirkus Rerz 3 Akt: Beim Souper. 4. Akt: Auf der Polizeiwache. 5. Akt: Wintergartenball. Sämtliche Bilder sind neu ausgestattet. Von köstl'cher Wirkung ist Zirkus Renz und namentlich der Aufzug der Wachtpzrade im 1. Akt. Die gesällige Musik hat Julius Eirödhofer kon poniert. Für das Gastspiel Rosa Poppes und ihres Ers mbles Berliner Bühnenkünstler am Montag gibt sich bereits das größte Interesse kund. Die Montag Verstellung beginnt 8 Uhr und endet vor 10½ Uhr, was namentlich auch für auswärtiges Publikum bemerkens wert ist. (Das Stadttheater) brachte uns gestern in Sckönthal und Kadelburgs Lustspiel„Zweiglückliche Tage“ zwei sehr heitere fröhliche Stunden. Das Stück zeigt uns den ersten glücklichen Tag im Leben des Herrn Friedrich Weinholz, als glück bereut. Er führte mich auch zu Tisch, und hier war es, wo ich erfuhr, wer er sei: Prinz Gregor Steltenstein, der sich eingehender künstlerischer Liebhaberstudien wegen in Berlin aushielt. Seine schwache Gesundheit hatte ihm den Heeresdierst verwehrt. Er wäre so gern mit nach Frankreich gezogen. — Nun, Kind— unsere Herzen hatten sich schon an jenem ersten Bollabend gefunden— wir sahen uns öster, P inz Geegor kam gern in unser Haus— ganz einfach— zum Tee. Noch ehe er gesprochen hatte, wußte ich, daß wir uns einander argehörten. Und dann kam der gefürchtete, der immer als kaum vorhanden in weite Ferne geschobene Kampf mit den Eltern— mit den beiderseitigen Eltern. Denn die seinen wollten selbstverständlich nicht in die Vermählung mit der unebenbürtigen Schwiegertochter willigen, und die meinigen wünschten nicht, daß ihre Tochter als Eindringling in eine Familie betrachtet würde, sondern verlangten den Segen und die Einwilligung der seinen. Ich weiß noch nicht, Inge, wo wir beide den Mut, die Zuversicht und die Hoffnung hernahmen, aus diesem Kampf als Sieger hervorzugehen. Und doch fiegte unsere Liebe. Ich war bei seinen Eltern gewesen, von Mama begleitet, und hatte sie lieben und strahlend er seinen Freunden seine neuerbaute Billa zeigen kann da ist alles licht und rosentot. Der zweite glückliche Tag ist aber der, an welchem er seine Billa glücklich wieder los ist, um wieder Mensch, wieder ein Glied seiner Familie zu sein. Dazwischen aber lernt Herr Friedrich Weinholz kennen, was Egoismus und stille Zufriedenheit ist, welche Ueberraschungen nicht nur beim Bauen, sondern auch in der„ländlichen Stille“ herauskommen. Harmlos ist das Stück, aber es reizt die Lachmur keln in erheblichem Maße an und erfüllt damit seinen Zweck, einige Stunden gut zu unterhalten. Gespielt wurde gut. Herr Falgis, Frau Andree, Fel. Challon waren eine vorzügliche Familie Weinholz ebenso Herr Kamm und Frl. v. Bukovics als Ehepaar Witte. Glanzleistungen botin Frau Direktor Berstl als Tante Hollvitz, Herr Heberling als Onkel Lüttchen und Herr Felden als Pepi Freisinger. Der cholerische Morawetz wurde von Herrn Alfredo sehr gut wiedergegeben. Herr Heberling hatte sehr viel Sorgfalt und Geschick bei der Regie entwickelt. 60 Gellershagen, 1. Nov.(Zu der Notiz der Westfälischen Zeitung) vom 30 v. Mis. wonach ein etwa 10jähriges Mädchen von einem unbekannten Manne angefallen ist, wird noch mitgeteilt, daß der Täter als der 18jährige Arbeitee K aus Bielefeld eimittelt ist. Derselbe hatte es darauf abgesehen, dem Kinde das Geld abzunehmen, welches es bei sich hatte, ist aber anscheinend dabei verscheucht worden. Ein Versehen gegen die Sittlichkeit liegt nicht vor. Aus den Kreisen Minden und Lübbecke. Minden 30. Olt.(Vortrag.) Gestern abend eröffgete Herr Pistor Diethe aus Bremen die Reihe der für diesen Wiuter zum Besten des Gustav Adolf=Vereins in Aussicht genommenen Vorträge. Redner sprach über das Thema„Sünde und Böses“. In sesselnder Darstellung verbreitete er sich über diese finstere, die Welt erfüllende, das Leben flörende Macht, indem er ihr tatsächliches Vorhandensein und ihre allgemeine Verbreitung auch nach außerbiblischen Zeugnissen alter und neuer Zeit, ihre furchtbare Entfaltung im Menschenleben, ihr innerstes Wesen, die Selbstsucht, ihren Ursprung und ihre Folgen darlegte. Es war ein überaus ernstes Bild, das er entrollte, die Nachtseite des menschlichen Lebens. Aber, auch darin hatte Redner recht, ohne persönliches Durchdrungensein von dieser Wahrheit gibt es kein Verständnis des Christentums. Wir hätten dem Vortrage ein größeres Publikum gewünscht. Es sei für die Zukunft darauf hingewiesen, daß der Anfang auf ½8 Uhr festgesetzt ist. Minden, 31. Oktober.(Der neue Dampfer) der Mindener Schl ppschiffahrtsGeseUschaft ist am Freitag von der Elbe auf der Weser eingetroffen. Der Dampfer führt den Namen„Stolzenau" und hat 310 HP. Er wird voraussichtlich am Freitag, den 2. November mit 4 beladenen Kähnen in Minden eintreffen. Die Gesellschaft besitzt mit obigem Dampfer 8 Dampfer und 52 eigene Kähne. Minden, 31. Okt.(Arbeiterjubiläum.) Am verflossenen Sonntag konnten der Arbeiter Heinrich Bade und die Arbeiterin Marie Feicke auf eine 25jährige ununterbrochene Tätigkeit bei der Firma Gebrüder Busch, hier, zurückblicken. Aus Anlaß dieses Jubiläums war von den Arbeitgebern auf der Grlle ein Fest für die Angestellten und Arbeiter arrangiert. Beide Jubilare erhielten bei dieser Gelegenheit ein Geschenk von 500 Mark und eine Uhr. g Minden, 1. Nov.(Das Reformationsfest) wurde gestern in unserer Stadt bei großer Beteiligung gefeiert. Am Nachmittag fand in der Marienkirche ein Festgottesdienst für die Jugend statt. So zahlreich hatten die Knaben und Mädchen verehren gelernt. Und um dieser Liebe und Verehrung willen, die ich für das alte Fürstenpaar füblte, willigte ich auch ein, die morganatische G mahlin des Peinzen Gregor zu werden. Der Oberhofmarschall des Hauses Steltenstein führte mit meinem Vater die mir sehr schmerzlichen, aber für diesen Fall doch höchst notwendigen Verhandlungen. Ich erhielt den Namen dieses Schlößchens, das mir mit seinen Gütern und Forsten erbund eigentümlich zugeschrieben wurde, und den mir auch Preußen bestätigte als der Tochter eines verdienten preußischen O.fiziers. Hier wollten wir unsern Wohnsitz nehmen, still abgeschieden von der großen Welt, in der zu leben wir beide keinen Geschmack fanden. Ganz st U wurden wir in meiner Eltern Hause vor wenigen Zeugen getraut, der Hofmarschall des Fürstlich Slelte steinschen Hauses wohnte der Trauung bei. Der leise Mißklang der ungleichen Namen er war Prinz Gregor Steltenstein und ich„die gnädige Frau“— verlor sich nach und nach. Das Girck unserer Liebe verschönte unsere Tage. Ach. Kind, du ahnst es ja nicht, wie jeder Raum hier, jeder Weg im Garten mir lieb geworden ist, heilig geworden ist durch ihn. Vielleicht— man sagt oft so— war das Glück dieser sich eingefunden, daß Liedertexte längst nicht und freudig klangen di Kindergemeinde. Treff gelegten Chöre von Bürgersch ile III unter d Lehrers Beyer II ausge legte die besten Gaden das Wort und das L Kirche. Die für die gabe gesammelte Kollekte Betrag. Am Abend ver gelische Bund eine Fist zahlreich besucht war,## gewaltigen Siale des Ri Hier sang der Marien die gemeinsamen Lied Posaunenchor begleitet einleitenden Ansprache Graeve sprach Herr Bochum in überaus I Weise über das Thema Der Vortrag erweck allen Zuhörern die Uebe unser und soll unser b Aus dem Krei Hersord, 31. Okt. Eine besondere Sitzun beraumt zur Verhandlut die durch aronyme Bi Ein junger Beamter he schriften erhalten, deren beleidigend, und die mit waren. Fräulein K. schiedenen Seiten als Briefe genannt wurde, h erhoben. Im Verlause bekannte sich laut„H. s als Schreiberin der Bri schlossen darauf einen Ve die Hälfte der gerichtliche außergerichtlichen von je werden. Auch bei diese sich wieder, wie verwer anorymer Briefe ist, selb wie diesmal, harmlos haben immerhin zu eine und es ist für niemand Schöffengericht Platz zu Herford, 1. Nov. das Pferd?) Das besch findet seinen Herrn do scheinend alle Bemähung macht die Polizeidehörde litzte Frist zur Geltendmad ansprüche der 1. Dezen Hat sich bis dahin der E meldet, dann soll es verk Bünde, 1. Nov(Wa In einzelnen Teilen de infolge der getingen Nied Monate ein auffallend nie stand bemerkbar. Aus den Krei Halle i. W., 1. N Klassen=Lotterie.) wir an dieser St. lle 1 daß die Lose der 5. Klafs bis zum 2 November, a geös werden müssen. Vorgholzhausen Evangelische Bund) schen Saale am 6. No san mlurg abhalten, in Graeve=Minden über des Eoangelischen Bundet Aus den Kreisen Wiedenb Gütersloh, 1. Noo. prüfung.) Für die in Berlin abzuhaltende Tur Termin auf Donnerstag, 1907 und die folgenden worden. Meldungen de amte stehenden Bewerber gesetzten Dienstbehörde s# 1. Jaruar 1907, Meldu werber bei der Königlich deren Bezirk der Betreff. falls bis zum 1. Jami bringen Gütersloh, 1. Nov. gestern vormittag wieder glocke und die Feuerweh An der Nuenkiirchener C stroht 79 brannte ein Herrn H. Roggenkamp, d Kinder in Brand gesetzt n wehr eilte vergeblich der eine Gefahr für Wohnhäu Aus dem Reg.=Bez. Rünf Münster, 31. Okt. des Lortzingtheaters wenigen Monate, das Sommerecks versönnt war, für ein armes Menschenhe 80 sich eingefunden, daß die 1500 gedeuckten Liedertixte längst nicht ausreichten. Frisch und freudig klangen die Lieder der großen Kindergemeinde. Trefflich wurden die ein gelegten Chöre von dem Sängerchor der Bürgersch ile III unter der Leitung des Herrn Lehrers Beyer II ausgeführt. Die Ansprache legte die besten Gaden der Reformation dar, das Wort und das Lied der evangelischen Kirche. Die für die Gustav Adolf Kindergabe gesammelte Killekte eegab einen schönen Betrag. An Abend veranstaltete der Edangelische Bund eine Festversammlung, die so zahlreich besucht war, daß die Plätze in dem gewaltigen Saale des Rosentals nicht reichten. Hier sang der Marienkirchenchor, während die gemeinsamen Lieder vom Holzhauser Posaunenchor begleitet wurden. Nach einer einleitenden Ansprache des Herrn Pastor Graeve sprach Herr Pastor Hur'c aus Bochum in überaus lebensvoller fesselnder Weise über das Thema„Luther im Kloster“. Der Vortrag erweckte und bestärkte bei allen Zuhörern die Ueberzeugung: Luther ist unser und soll unser bleiben. heutigen Stadtverordnetensitzung zu der Tagekordnung anstand, wurde nicht verhandelt, weil das Mietsverhältais mit dem Zivilklub noch nicht vertrazlich fest gelegt ist, Aus dem Kreise Herford. Hersord, 31. Ok.(Schöffengericht.) Eine besondere Sitzung war gestern auberaumt zur Verhandlung einer Privatklage, die durch aronyme Briefe verschuldet ist. Ein junger Beamter hatte verschiedene Zuschriften erhalten, deren Inhalt an sich nicht beleidigend, und die mit L. Kp. unterzeichnet waren. Fräulein K. hier, die von verschiedenen Seiten als die Absenderin der Briefe genannt wurde, hatte dieserhalb Klage erhoben. Im Verlause der Verhandiungen bekannte sich laut„H. K.“ eine Zeugin S. als Schreiberin der Briefe. Die Pirteien schlossen darauf einen Vergleich, wonach jede die Hälfte der gerichtlichen Kosten trägt, die außergerichtlichen von jeder Partei bestritten werden. Auch bei dieser Gelegenheit zeigte sich wieder, wie verwerflich die Absendung anorymer Briefe ist, selbst wenn ihr Inhalt, wie diesmal, harmlos erscheint. Denn sie haben immerhin zu einem Prozeß geführt, und es ist für niemand angenehm, vor dem Schöffengericht Platz zu nehmen. Herford, 1. Nov.(Wem gehört das Pferd?) Das beschlagnahmte Gespann findet seinen Herrn doch nicht Da anscheinend alle Bemühungen erfolglos waren, macht die Polizeidehörde bekannt, daß als litzte Frist zur Geltendmachung der Eigentumsansprüche der 1. Dezember festgesetzt ist. Hat sich bis dahin der Eigentümer nicht gemeldet, dann soll es verkauft werden. Bünde, 1. Nov(Wasserkalamität) In einzelnen Teilen der Stadt macht sich infolge der geringen Niederschläge der letzten Monate ein auffallend niederer Grundwasser stand bemerkbar. Aus dem Kreise Halle. Halle i. W., 1. Nov.(Preußische Klassen=Lotterie.) Unsere Leser machen wir an dieser St lle darauf aufmerksam, daß die Lose der 5. Klasse der 215 Lotterie bis zum 2 November, abends 8 Uhr, eingeös werden müssen. Vorgholzhausen, 31. Ott.(Der Evangelische Bund) wird im Mastschen Saale am 6. November eine Versan mlurg abhalten, in welcher Pastor Graeve=Minden über„die Notwendigkeit des Evangelischen Bundes" reden wird. Aus den Kreisen Wiedenbrück und Paderborn. Gütersloh, 1. Nov.(Turnlehrer= prüfung.) Für die im Jahre 1907 in Berlin abzuhaltende Turnleycerprüfung ist Termin auf Donnerstag, den 28. F.beuar 1907 und die folgenden Tage anberaumt worden. Meldungen der in einem Lihramte stehenden Bewerber sind bei der vor gesetzten Dienstbehörde spätestens bis zum 1. Jaruar 1907, Meldungen anderer Bewerber bei der Königlichn Regierung, in deren Bezirk der Betreffinde wohnt, ebenfalls bis zum 1. Januar k. Ir. anzubringen Gütersloh, 1. Nov.(Feuer) wurde gestern vormtttag wieder durch die Brandglocke und die Feuerwehrhö ner gemeldet. An der Nuenkirchener Chaussee in Kattenstroht 79 brannte ein Holzschuppen des Herrn H. Roggenkamp, der durch spielende Kinder in Brand gesetzt war. Die Feuerwehr eilte vergeblich der Brandstelle zu, da eine Gefahr für Wohnhäuser nicht b.stand. Aus den Nachdarzrosinzen und Staaten. Hannover, 1. November.(Schwerer Unglücksfall. Heute mittag gegen 2 Uhr entstand auf dem Erweiterungsbau der Kontinental= Kmntschuck und Guttapercha Kompagnie an der Jahnstsaße eine schwere Explosion. Ein Arbeiter wurde schwer verletzt, ein junger Mann wurde weiter im Gesicht verletzt und eine Anzahl Kinder mehr oder minder schwer. Im weiten Umkreise wurden durch die Gewalt der Explosion alle Finsterscheiben zertrümmert Wie der„H. C“ mitteilt wurde die Explosion dadurch verursacht, daß ein Wiikführer der Zündholz Kompagnie, der leere Gefäße vom Hofe sortschoffen wollte, aus einem etwa 1 Fuß hohen und einen gleichen Durchmesser habenden eisernen Gefäße den Bodensatz ausbrennen wollte. Der Bodensatz bestand aus Zündmass= und explodierte mit mächtigem, weithin hörbarem Knall. Die Verletzungen sind nicht schwer. Lehrte, 1. N.v.(Ein Eisenbahn unglück, hat sich hier heute vormittag ½10 Uhr zugetragen. Ein Bremser erlitt leichte Verlitzungen, der Materialschaden ist bedeutend. Die Betriebsinspektion Hannover II gibt über das Unglück folgendes bekannt: Heute vormittag 9 Uhr 30 Miruten ist der Güterzug 6231 bei der Einfahrt von Misburg in Lehrte auf dem Rangierbahnhof mit einem Rangierzug zu sammengestoßen. Zwei Maschinen und 29 Wagen sind entgleist und zum Teil stark beschädigt. Der Personenverkehr ist durch Umlenkung aufrecht erhalten. Die Auf räumungsarbeiten werden voraussichtlich heute abend beendet sein. Die Untersuchung ist eingeleitet. Holzminden, 1. Nov.(Tod in der Badewanne.) Auf eigenartige Weise ist die Lehrerin F.l Marie Bode hier vir unglückt. Als sie in ihrer Wohnung ein Bad nahm, öffnete sie versehentlich den Heißwasserkrahn, und das p’ötzlich in die Badewanne strömende kochende Wasser wirkte derart lähmend auf die Badende, daß sie den Krahn nicht wieder zu schließen vermochte. Die erlittenen schweren Ver brühungen führten nach einigen Tagen den Tod der Dame herbei. Essen, 1. Nov.(Bergarbeiterbewegung.) Gestern wurde die Notiz verbreitet, die Behauptung der Siebener: kommission, der Handelsminister habe sich bei dem Verein für die bergbaulichen Interessen in Essen wegen des Bergarbe terartikels in der Wochenrundschau der „Nordd. Allg. Ztg.“ telegraphisch dahin entschuldigt, er hätte diesen Artikel weder verarlaßt noch gutgeheißen, sei vollständig erfunden. Der Handelsminister habe weder in seiner amtlichen Eigenschaft roch als Privatperson, ebensowenig in einem Tele gramm, als in einer sonstigen Zuschrift dem Bergbaulichen Verein oder einem seiner Mitglieder gegenüber zu dem Artikel Stellung genommen. Weder der Verein noch eine seiner Muglieder hat ein solches Telegramm oder eine solche Zuschrift, auch nicht von irgend einem Beamten des Handelswinisteriums erhalten. Hierzu bemerkt ein Dortmunder Lokalblatt:„Die Grundlage für das ganze törichte Gerede habe eine Noliz der„Rh.= Westf Ztg“ gegeben.“ Demgeger über stellen wir fest, daß wir am 25. Ottober meldeten, der Handelim nister habe dem bergdaulichen Verein gedrahtet, er st he dem Artikel der Norddeutschen“ fern, es handle sich um eine Arbeit der R daktior, was ji auch in der Norddeutschen offiztös erkärt wurde. Tatsächlich hat der bergbauliche Verein nach dem Erscheinen jenes Artikels ein Telegramm von„befreundeter Seite" aus Berlin erhalten worin„aus dem Handelsministerium“, das gemeldet wurde, was wir vertff ntlichten Das Telegramm war so abgefaßt, daß ein hochangesehenes Mit lied des bergbaulichen Vereins annahm und uns versicherte, es sei ein Telegraum des Handelsministers. Wir können auch garnicht einsehen, wirum ein preußischer Handelsminister sich scheuen sollte, in einem so außergemöhnlichen Falle un mittelbar mit einem so bedeusamen und so nah beteiligten O gane, wie der bergbauliche Verein es ist, sich in Verbindung zu sitzen 80 Mk. gestohlen, sondern sogar die Stiefel von den Füßen gezogen hatten. Es ist nur anzunehmen, daß gewerbsmäßige Stadtbahnräuber unterwegs das Wagenabteil bestiegen, den Fahrgast mit irgend einim Gewaltmittel fest eingeschläfert und dann din Diebstahl in aller Ruhe vollführt haben. Steitin, 1. Nov. Wie die„St. R. N. melden, wurde das Torf Ravenstein von einer großen Feuersbrunst heimgesucht. Das Feuer kam vormittags in der Brauerei der Königlichen Domäne aus und äscherte in wenigen Stunden 24 Gehöfte ein. Eine Frau und zwei Kinder werden vermißt und sind wahrscheinlich in den Flammen um gekommen. Altona, 1. Nov Bis heute früh sind 12 Fischdampfer wieder in See gegangen. Der Rest der Flotte wird im Laufe des Tages folgen. In Geestemünde liegen nur zwei seeklare Fischdampfer still. Die Zahl der dortigen Ausständigen beträgt nur 49. Leipzig, 1. Nov. Die hiesige Polizei verhaftete den von der Zwickauer Staatsanwalt schaft gesuchten 50jährigen Handelsmann Schädlich. Der Angeklagte wird beschuldigt, an seiner Frau einen Mordversuch begangen haben, indim er sie aus dem Fenster in den Hof stürzte. Breslau, 1. Nov. Von der Schneekoppe wird gemeldet, daß gestern vormittag Teile der unter dem Namen Rübezahls Handschuh bekannten Felepartie am Brunnenberg unter donnerähnlichem Getöse abgestürzt sind. Erfurt, 1. Nov. Gestern nacht entgleiste auf der Haltestelle Stadt Sulza vor einem von Buttstedt kommenden Sonderzug ein Viehwagen infolge Bruches der Kuppelung. Mehrere Personen wurden verletzt. Ein Reisender erlitt einen Oberschenkelbruch, ein zweiter eine Rippenquetschung. Die übrigen Verletzungen waren unbedeutend. remen, 1. Nev. Ueber den Untergang des Argo Dampfers„Hermann“ wied ge meldet: Die Kellsion fand am Sonnaberd abend gegen 8½ Uhr in der Nähe des Goodwin Feuerschiffes mit einem Viermastir statt. Das Wetter war klar und sichtig, is herrsche aber starker Sturm bei hoher See. Der Dempfer wurde mit voller Wucht an der Backbordseite in der Nähe des Maschinenraumes genoffen und sank, bevor Boote ausgesetzt werden konnten. Der Segler wurde nur noch in weiter Ferne gesehen. Der Segler„Peter Rickmers“ der den Zusammenstoß gehabt hat, ist leck in Vlissi gen eing toffen. Es sollen noch fünf Mann vom Dampfer„Hermann“ gerettet sein, doch hefft die Gesellschaft„Argo“, daß wenigsters der größte Teil der Besatzung gereitet ist, da der Zusammenstoß an der belebtesten Stelle des Kanals erfolgte. Der Koch des„Heimann“ wurde, rachdem er sieben Stunden, an ein Stück Holz gebunden, auf der See getrieben hatte, von dem englischin Dampfer „Hydaspes“ gerettet. Halle a. S, 1 Nov. Zi dem schrecklichen Vorgang im Wolfskäsig der Landwirtschaftlichen Versuche station in Halle a. S., wo ein zweijähriges Kird von einem Wolfe ausgef ressen wurde, werden von der „Saale Zeitung“ noch folgende Einz lheiten berichtet: Ulter den Tieren, die im Käsig gehalten werden, befindet sich auch ein Wolf. Als das unbeaufsichtigte zweijährige Kind des auf der Versuchsstation keschäftigten G. schirrführers Wuttig vor dem Käfi, des Wolfes spielle, zog das gestäßige Raubtier den ahnungklosen kleinen Knaben mit den Tatzen zu sich an das Gater heran. DaKind konnte sich nicht aus der fürchterlichen Unklammerung befeeien. Das Tier biß in die Aermchen des hlflosen Geschöpfes, und da niemand die ertsetzliche Szene bemerkte, ftraß das Urgetüm dem Kleinen beide Arme vollständig ab Zu spät retteten Ermachsere das wimmernde Knd. Mit dem städtischen Kar#k##nwagen wurde es in die chtrurgi Klinik gesahren Oeffentlicher Wetterdienst. Dienststelle: Meteorologisches Observatorium Aachen. Voraussichtliche Witterung für die Zeit vom Abend des 2 Nov. bis z. Abend des 3. Nov. 1906. Starke westliche Wirde, veränderliche Bevölkung, Regerfälle, Temperatur nicht erheblich geändert. nach Lebendauf Grund amtlicher Marktberichte zusammengessellt umd nach einigen telegraphischen Berichten bearbeitet vo: de# Centralstelle für Biehverwertung der Preußischeschaftskammern Berlin W., Köthenee Straß: 39 Dortm Essen am am 29./1029/10. 49—5046—48 Aus dem Reg.=Bez. Münster und Arusberg. Münster, 31. Okt.(Der Ankauf des Lortzingtheaters.) welcher in der wenigen Monate, das uns im Frieden Sommerecks versönnt war, zu groß, zu reich für ein armes Menschenherz. (Fortsetzung folgt.) Vermischtes. Berlin, 1. Nov. Im Stadtbahnzuge betäubt und beraubt wurde ein Fabrikagt aus Erkner. Als er vorgestern abend gegen 9 Uhr nach Hause fuhr, befand er sich allein in einem Abtell und schlief dort ein, und zwar so fest, daß es dem Bahopersonal in Erkner erst nach längerem Bemühen gelang, ihn zu ermurtern. Jetzt machte er die Entd ckurg, daß er unterweg' von Fled derern beraubt worden war, die ihm nicht nut die Tasche aufgeschnitten und das Portemonnate mit Literarisches. Meyers Großes Konservations=Lexikon. Seckste, gänzlich neudearbeitete und vermehrte Auflage. 20 Bände in Halbleder geburden zu j. 10 Mark oder in Prachtband zu je 2 Mork.(Verlag des Bibliographischen Jestitues in L.ipzig und Wien.) Wir freuen uns, unsern Lesern heute wiederum einen neuen, den 14. Band vom„Großen Myer“ anzeigen zu können, der damit schon bis zum Stichvort„Ohmgeld“ gediehen ist. Auch dimn jüngsten Band ist die bereits bei seinen Vorgärg rn oft und gern huvorgehobene außerordentliche Sorgsalt in der Auswahl und Abfassung der Ar tikel, ihre meisterhafte G#uppierung die Prägnanz der Ausdruck=weise und die geradezu glänzende Illustrierung in ganz hervorraginder Weise eigen. Dat zeigen uns z. B die gerade in diesem Band staik vertretenen Artikel aus dem Gediet der Länder und Städtekunde. Wir verweisen hier nur auf die eingehenden Monographien von München und New Y##k sowie auf die umfangreichen Abhandlurgen über die Niederlande mit ihren Kolonien, über Nordamerika, das Norddeutsche Tiefland und Norwegen— sämtlich mit erweiterten oder ganz neuen Karten und Plänen. Durchaus modern sind die durch instruktive Abbildungen verar schaulich en Artikel„Motordoote" und„Mosorwagen.“ Ecoäbnen wir roch, daß aus der Rechtsprexis Begriff= wie Moratorium, Mündelsicherheit, Musterschutz, Nachlaßansprüche, Nachlaßregulierung, Nachlaßverwaltung, Namensändereng, Nießbrauch, Oeffenttichket eine sehr kuchsichtige Behardlung erfahren haben, so glauben wir in ausreichendem Maße die erscköpfende Vielseitigkeit des neuesten Bandes angedeutet zu haben, der sich mit 72 bunten und schwarzen Taseln, 16 Karten und Plänen und 3 Beilegen würdig an seine Vorgänger anrengt. Uebersicht der Witterung. Bielefeld, 2. November 1906. Mitgeteilt von Fr. Böckelmann Ww.,#### Niedrigst. Thermometerstans in der Nacht+ 4 00 Thermometerstand um 10 Uhr vorm.+ 9 Barometer 73,8 cm. Wind: Süd. Himmel: bedeckt. 42—43 37—38 31—34 43—44 37—88 0—33 40—42 44—45 40—41 44 38 31—32 44—45 9—40 36—37 —81 50—62 56—59 9055 38 29-31 70 —6 34—46 27—29 75 76 10—61 55 53 45—50 41 5—87 28 30 0—71 61. 69 52 65 Vorstehende Preise verstehen sich für 100 Psd. Lebendgewicht, bei Schweinen mit 90 5/ Tara Die amtlichen Schlachtgewichtpreise sind mitteldl####en gegebenen Schlachtprozente umgerehne. Neueste Nachrichten. Berlin, 2. Nov. Der Kammergerichtsrat Strähler, der von seiner Reise nach Kamerun zurück. kehrte, wird der Kolonialabteilung über die dort angestellten Ermittelungen Bericht erstatten. Er wird den Bericht, den er auf der Reise bereits begonnen hat, hier vollenden und dem Gouverneur zur Gegenäußerung vorlegen. Direkt Belastendes hat sich, wie eine hiesige Korrespondenz wissen will, nicht ergeben. Es sei daher anzunehmen, daß das Disziplinarverfahren gegen Puttkamer bald sein Ende erreicht haben wird. Putkamer dürfte endgültig aus dem Reichsdienst scheiden, indem er seinen Abschied nimmt. Disziplinarisch dürfte gegen ihn nicht vorgegangen werden. Wien, 8. Nov. Der Tod des Erzherzogs Otto kam Eingeweihten nicht unerwartet, da das lange Leiden in letzter Zeit sich sehr verschlimmert hatte, so daß täglich eine Katastrophe drohte. In den letzten Tagen hatte der Kranke mit den qualvollsten Erstickungs. anfällen zu kämpfen. In der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag stellte sich eine hochgradige Atem. not ein, der Zustand verschlechterte sich derart, daß der Weihbischof Marchall dem Erzherzog die Sterbe sakramente reichte. Trotz der angewandten Mittel trat um 3 Uhr 30 Min. die Katastrophe ein. Erzherzog, der bis zum letzten Augenblick bei Bewußtsein war, verschied. Eine Stunde später kam der Kaiser nach dem Steibehaus. Die Gemahlin des Verstorbenen befindet sich noch in Cannes, wo sie der Hochzeit ihres Bruders beiwohnte. Sie brach sofort nach Wien auf. Stadt-Theater.] General=Versammlung Sonnabend, den 3 November cr., Anfang 7½ Uhr. — Zu kleinen Preisen:— Othello, der Mohr von Venedig. Sonntag, den 4. November cr., Anfang 7 Uhr. — Zum 1. Male! Eine tolle Nacht. Operettenposse mit Gesang und des landwirtschaftlichen Kreisvereins Lübbecke am Mittwoch, den 7. November 1906, nachmittags 3 Uhr, in Rhaden, im Wolterschen Saale. Tagesordnung: 1. Abnahme der Jahresrechnung pro 1905. WSSEEE Mötelfabrik u. Wilh. Schillerplatz 20 a Polster- und Dekorations-Werbetätten. Feinste Reierenzen.— Hichrjährige Garantie Tanz in 6 Akten von Julius 2. Mitteilung von Eingängen. Freund und W. Mannstädt. 13. Vortrag des Herrn Königlichen Schulrats Gehrig Kusik von Jul. Eindshofer. aus Münster über:„Das landwirtschaftliche Fortesen Susner ase Aidhungschalusen: 46e 65 Einmaliges Gesamtgastspiel der! Der Besuch der Versamlung wird auch den Herren Königl. Preuß. Hofschauspielerin Lehrern dringend empfohlen. sese Poppe, mit ihren(Dex Porsitzende des landw. Kreisuereing.]9) vom Magistrat„im Einverständnis mit der Stadt. Douperstag, nechmilger ein— Der Vorsitzende des landw. Freisvereins. verordneten=Versammlung anderweit festgesetzt sind, ist der Futuste, Erchenutei, 3 Uhr Frhr. v. Ledebur, Landrat.(ketreffende Plan zu jedermanns Einsicht im Rathause, Renstädter Kirche, Voimitags 10 Uhr P. Jordan.— Beichte Ensemble Berliner Bühnenkünstler. Phaedra. Trauerspiel in 5 Akten v. Raeine, übersetzt von Schiller. (Erhöhte Preise.) Kirchlicher Anzeiger Bielefeld. 21. Sonntag nach Trinitatis. Sonntag, den 4. November 1906. Kollekte für den Lustav Adolf verein. Altstädter Kirche. Sonntag. Lorm 10 Uhr P. Lappe. Beitte und Feier des keil. Adenk mabis. Die Bechte für die Neukonfirmierten sind t am Son abend, den 3. Nooember statt: Für die Mädchen 11 U.r, für die Knaben 12 Uhr.— Nachmittegs 2 Uhr Kindergottesdienst.— Nachmittags 4½ Uhr Jungfrauenverein.— Adends 6 Uhr P. Trautermann. Dienstag, aber ds 9 Uhr: BibelNachdem die Fluchtlinien der Gartenstraße(Plan 14 Mittwoch, 7. Nov mber, abends s) vom Magistrat im Einverständnis mit der Stadt=13 Uhr Kirchlicher Gesangverein.— Oekorationsgeschäft Barkey Fabrik Waldhof 2. Wohnungs-Einrichtungen in allen Preislagen. Grosse Auswahl in einzelnen Holz- und Polstermöbeln, Dekerationen, Teppichen etc. Egene Poluer und Oetortdione Nerhaaten. Pelanulmachang, 2 hüner Männer=Verein. Lokal: Ev. Vereinshaus. Sonntag, den 4. November 1906, nachmittags 3½ Uhr: Wirklicb vornehme herbstneuheiten 6 Himmer 24, offen gelegt. Einwendungen gegen denselben sind bis zum 2 November 1906 bei der unterzeichneten Stelle zubringen. Bielefeld, den 1. November 1906. Der Magistrat. Prsienr dbendoerunre: Parterkun in Essen. Abends 8½ Uhr im Vereinslokal: Gesellige Unterhaltung. Wir laden alle Mitglieder dazu herzlich ein. Der Vorstand. empfiehlt das Handschuh= und Krawatten=Spezial=Geschäft 107 1 Altuach, I. Vaurater vorm. 10 Uhr u. nachm. 2½ Hugo Schindelbauer, Knebans Nachf., Viktoriastr. 1. Marke A. und B. in jedem Quantum zu billigsten Preisen. Maximilian Koch, Niedernstrasse 43. Chmna=Missionsfest 660.“ EEESIe! in der St. Martinikirche Minden. Festprediger: morgens Superintendent Prieß u. Pastor Pape aus Stift=Quernheim: nachmittags Pastor Siebold aus Gütersloh und Missionsinspektor Kriele aus Barmen. Erang.-Intherische(altluth.) Gemeinde Bielefeld. (Aula der höheren Töchterschule, Viktoriastraße.) Sonntag. Vormittags 10 Uhr Liegotestienst.. 10 uhr Schreibtische, Schreibsessel, sowie deutsche und amerikanische Roll-Pulte Tonangebend! Unerreicht! Riesen-Schnittbogen. Abongem beialen Postanstelk u. Bschbard. Farbenprächtige Colorits. Gratis-Probenummern bei 3 John Heury Schwerin, BerlinW. Preiswerte Kleiderstoffe: zu besonders billigen Preisen. Fritz Tiekötter Möbelfabrik, Niedernstr. 45. KRR Reinwoll. Cheriots. Meter Mk. 1.10, 1.30, 1.50—300. Reinwoll. Satinfuche, Meter Mk. 225, 250—4.75. Reinwoll. Kammgarne u. Tuche Meter Nk 250-7.00. Englische Fanfasiestoffe Meter Nk 1.30. 1.50, 1.75—575. Schwerere Kostümstoffe Meter Mk 230, 2.75-650. Blusenstoffe, Streifen u. Karos Ppertaliut: Beste schwarze Kleiderstoffe, Seidansfatfe für Kostüme. Seidenstolle, Blusen u. Besatz. Grosse Sortimente letzter Neuheiten in nur guten Qualitäten. Katalog und Mustersendungen gretis und franko. F. Buddeberg Gegründer Bielefeld. Neu eingetroften! Verannimachung. Die Ausführung der Installationsarbeiten für den Erweiterungsbau der II. Bürgerschule soll vergeben werden. Verdin zmasrnterlagen f. d e..„ lschal an der Flbhr. k. Zo imann. Verdingungsunkertagen sind ver unserer Kanzlei II für— Johannis Kirche. Vor1.00 Mi zu beziehen, ebendaselbst sind schriftliche, ver- Kitas 10 Uhr P. Köhne.— schlossene Angebote mit der Aufschrift:„Angebot auf Aus= des Schulerchors der X. Bürzerlführung von Installationsarbeiten für den Erweiterungs=schule). Nach dem Hauptgotiesbau der II. Burgerschule" bis zum Eröffnungstermin am denst, Versammlung der litzte Ostern von P. Knole konfi.= u. heil. Abendmatl besonders für die Ostern konfirmirt Midchen und keren Angehörige. Koll. für den Guk.= Adolf= Veren.— Lgccötsss.% Uhr Kinderzottesdienst.— Nachm. 4 Uhr Jungfrauenvereine.— Abends 5 ühr P. Kuhlo. Beichte und h il. Abendmahl besor ders für die Ostern konfirmierten, Knaben und teien Angehörige. Kollekte für die Mssion.— Montag, abends 8½ Uhr Bibelstunde in der Voik=halle P Kuhlo.— Dienstag, 8½ Uhr Bibelstunde auf der Home: P. Waubke.— Mittnoch, 8 Uhr Keustädter Frauenverein im alten Lutherstst— Abends 9 Uhr Bibelb. sprechstunde im christlichen V.rein jungee Männer.— — Freitag, 8½ Uhr Biselstunde im Bi.=Kr. B. im alten Lutherstift. — Panlus=kirche. Vorm. 10 Uhr Sup Simon. Beigte und Abendmahlseier irsonderheit für die Ostern v. Sup. Simon konfirmierten Knaben. Die Beichte für deselben findet Sonnabird mittag um 12 Uhr stat.— Nachm. 2 Uhr Kindergottesdienst. Nachm. 4 Uhr Jungfrauenverein. Nachm. 4 Uhr Jugendabteilung des Jünglings= Vereins.— Abends 6 Uhr P Hackländer.— Abends 8½ Uhr Jüngl. und Mä nerverein. Dienstag. Abends ½9 Uhr Blaukreuzversammlung. Mittwoch, abends 9. U. Bibelstunde im Jänglings= u. Männer=Verein. Donnerstag, nachm. 3 Uhr PaulusFrauenvereia.— Donnerstag, aben:s ½9 Uhr Bibelstunde in der 4. Bürgerschule an der Heeperstraße P Hackländer Donnerstag, abends ½9 Uhr Bib.inunde in der Kleinkunderschm. an der F.lostr. r. Ko tmann. Kinder-Mützen u.-Häubchen, Kinder-Mäutelchen u.-Kapes, Jackchen, Röckchen u. höschen, Teller-Mützen Jockey-Mützen, Kinder-Mützen, Kinder-Muffs und-Hoas. Donnerstag, den 8. November 1906, vormittags 10½ Uhr einzureichen. Bielefeld, den 1. November 1906. Das Stadtbauamt. C. Karstadt, Herford, Bahnhofstr. 2. Ecke Kreishausstr. empflehs, sch zur Behandlung Geerg. Photographien, 9 Bielefeld Alter Markt 7, Ecke Gehrenberg, Kinder IRonent-Asfsehnen Familien-Bilder, Vereins-Gruppen, 91 Vergrösserungen, auch künstlerisch übermalt und Hautkrankheiten. Sprechtage: Freitags vn 9 bis 3 Uhr. Sonnavends von 9 bis 8 Uh Sonntags von 9 bis 11 Uhr Komme auf Best Aung auch auswärts Geld-Darlehen v. 200 Mk. aufw. erh Personen jeden Stand P aeich. 4/3% u. monat. Mk. Rückz, prompt u. diskret durch Slegm. Neubauer, Eskompte=Bureau, VII, Baresaygasse 6. Belanntmachung. Die Lieferung von Basaltkleinschlag sowie Ausführung der Pflasterarbeiten für den Ausbau der Straße Langenhagen soll in 2 Losen vergeben werden und zwar: Los I Ausführung der Pflasterarbeiten, Los II Lieferung von Basaltkleinschlag. Verdingungsunterlagen sind bei unserer Kanzlei II zu je 0,25 Mk. zu beziehen, ebendaselbst sind schriftliche verschlossene Angebote mit entsprechender Aufschrift bis zum Eröffnungstermin am Donnerstag, den 8. November 1906, vormittags 9 Uhr, einzureichen. Bielefeld, den 31. Oktober 1906. Das Stadtbauamt. —lietert in anerkannt bester Ausführung zu mässigen Preisen Hof-Photograph Haeyn-Wilms, Bielefeld. Fillale In Halle i. W. neben der Kirche. Fernruf 182. F. Buddeberg 1827. Bieleteld. Erstes Modewarenhaus am Platze. Grossartige Auswahl in Damen-Konfektion Mädchen-Konfektion Herren-Garderobe Knaben-Garderobe Stets letzte Neuheiten in allen Ausführungen, Stoffen und Grössen. Billigste Preise. Katalog und: Auswahlsendungen franko. Waschemit) wäschfambesten: Verantwortlich für den redaktionellen Teil Hermann Lange, für den Reklame= und Inseraten=Teil Nur 1 Mark das Los! der XV. Strassburger-Lotterle Ziehung sicher 10. November Günstige Gewinnaussichten Sezemtbetrag l. W. v. 39000 Mark Hauptgewinne 12500 Mark 1198 Gewinne zus. 26500 Mark Lose a I1 ol. 15 11 Lose 10Mk. Porto u. Liste (25 Pig. extra. empüchlt das General-Debie I. Stürmer Strassburgl. B. türier, Langstr. 107. In Bieleteld bei: #. Schindelbauer. . Kachans Mactl. meerten Knaben u. Madchen zur Vorbereitung für die zweite Abendmahlsfeier.— Nachmittags 2 Uhr Kindergottesdienst.— Nachm 3½ Uhr Jogendabttilung. Rachm. 4 Uhr Knabenabteilung. Nach. 4½ Uhr Jungsrauenverein. G.sangubug für das Jahresfest). Ab.nds 6 Uhr P. Knoue. Beichte und Feie: d's hel Abe dwayles, besonders für die ltzte: Ostern Konfirmi rien u ihre ungehörizen. Alends 8 Urr Männer= u. Jüngl.= Verein. Montag, ab.nds 8 Uhr Nähverein in der Kindersch. i der F iedrichsstr.— Mutwoch, zbends 9 Uhr Bibelstunde im Männer= und Jünglingsverein.— Donnerstag Nachm. 3½-6 Uhr Johan es: F auenverein im Gemeindehause Johanniskichplotz 4. — Donnerstag, aberd 8½ Uhr G. meindet ib lstunke P. Köhle.— Freitag, abends 8½ Uhr Versammlung des Blau Kreuz Verein Sonnabend, abends 9 Uhr Bidelbespr.ch. und Gebetsstunde im Gem indehause— Martini Kirche. Vormittags 10 Uhr P. Usener. Beichte und Feier ds heiligen Abendmahls.— Nachm 2 Uhr Kindergottesdierst.— Nachm. ½5 Uhr Jungfrauenverein.— Abends 6 Uhr Lturg'sche Frieer des Reformatio sfestes(unt. Mit airkung des Kichenchors u eines Schhlacho# P. Ujener Abends 8 Uhr Mon er und JünglirgsVerein— Dienstag, abend ½9 Uhr Blau= Kleuz=Ver. in. — Mittwoch, abend ½9 Uhr Gemeindebit eistunde im Vereinshaus.— Reformierte Kirche. Morgens 10 Uhr P. Vorster.— 1.½ Uhr Kndrgottesdienß. Methodisten=Kirche, Hermannstraße 24. Sonntag, den 4. November, vormittags 10 Uhr Pedigt.— Vorm. 11½ Sonrtagsschule.— Nachmittags 4 Uhr Predigt. — Derttag, abends 8½ Uhr Gebeistun de. Jedermann ist freundlichst einzeladen 5. Jak.5, Prediger. R. Trautmann, Druck und Verlag von A. von der Mühlen, sämtlich, in Bielefeld. Nr. Viertckjährtich d Geschäftsstelle ellen Postanstalt M., bei täglicher Zi rs iun Bielche N., durch Brie rr 1,42 M. Pestzeitungsliste 3. November: reich, 1527.— Eröff ments in London, Schweden. Tochte kotholischen Kirche üb Torgau, 1760.— 1763.— Schlachi Die Deutschen schließe 4. November: Dresden geb. 1774. hauer, geb. 1814. Bartholdy, Musik — 6 Schwab. Dig — Badische Drag Refort Der Gedächtnist die deutsche v#n Dank auch für die unserem Volke gesa bringung des reine sreiung der Seelen ais Wohl ist de vielen Völkera zu das helle Licht de gedrungen in alle seligend und die nur für das deutsch die R formation der seire Geschichte sich halt seines national seiner weltgeschichtlie drückt, das Volk de Und nur das Vol gerecht werden, reformatorischen We und Kulturleben zu das den großen# freih it und der rein Staatsordnung und gegenüber einer Firden dieses Gr und aufrecht zu halt Js darkbarer wir Gott großes an ur ftözlicher wir uns di des Deutschen Re bringen, um so ertsch ernste Bick zurück denen die Nition die Blüte und ihrer behe geschöpft hat. Hn Männern und große heilsamen Einrichu: Frieden, hir ter dem tume, dem g horchende seinen König und für landes opfernden Vol Macht von unüberwin Macht ist der evan Er hat die Fürsten ur hundertelanger Arbeit Er hat des Staatsn des Kriegers Tat gele finden und Bewußtsein sittlichen Kräfte des die feindlichen Hemmut Ziele staatlicher Größ tiefer schmerzlicher Zei macht hat gelangen kön dem evangelischen Glau Und damit fir den in jne größte Wendun des deutschen Volkes, Reformation. Da lieg für die Wege, die Got gegangen ist. Alle die Trübsale, das Dunkel Kampf und die Zerstör: an die große Kirchenverb haben, sollten den Dura G schicke, die nach göttl deutschen Volke vorbeh Resormationsfest rust u Jahre von neuem die Me was du hast! Und Mengen unserer Bevölke allem religiösn Glauben entfremdet haben, wenn