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Man hat ihnen ihrn Wll.a gelassen und sie, soweit sich dies machen ließ, ander weit beschäftigt. Man hat sich auf den Stanpunkt katblütigen Abwartens gestellt, im übrigen aber kein Hehl daraus gemacht, daß man Kinder, sie das der Schule gesteckte L hrziel nicht errrichten, in derselben entsprechend länger zurück. behalten wirde. Diese ruhige Festigket scheint nicht ohne Wirkung geblieben zu sein. Nicht daß der Widerstand schon gebrohen wäre. Durchaus nicht. Aber seine werbende Krast scheint zu erlahmen. Zu einem allgemeinen Streik im deutschen Religionsunterricht, wie ihn sich die Polen vorgestellt hatten, ist es nicht gekommen, wird es nicht kommen. Schon haben polnische Blätter über Mangel an Solidaritätsgefühl, über Lässigkeit im Wiberstande zu klagen.„Glaubt nicht etwa, rust der Posener„Gonicc Wielkopoltki“ polnischen Eltern in Bnin zu, eure Aufgabe sei damit erfüllt, daß ihr euren Kindern befohlen habt die deutschen Katechismen zurückzugeben und auf deutsche Fragen nicht zu antworten. ist erst der Anfang der Arbeit, bis zum Ende ist noch welt. Unser wartet noch eine schwer durch zuführen de Aufgabe. Wir müssen die kleinen Helden zum Aus harren in ihrem Beschlusse aufmuntern, denn ohne diese Aufmunterung, ohne die Festigung ihres Geistes müssen sie unterliegen. Die Herren Lehrer suchen sie mit allen mög lichen Mitteln, sei es durch Versprechungen oder Drohungen willig zu machen und heute antworten und lernen schon wieder viele von diesen kleinen Helden in deutscher Sprache. Wissen die Eltern hiervon?... Erwartet kein Wunder, sondern faßt die Arbeit an, denn hier sind viele Hände und viel Aufopferung nötig, da einzelne in dieser Beziehung nicht viel ausrichten können.“ Das klingt nicht sehr fieges gewiß, sondern eher etwas refigniert. Nur eine Hiffnung haben die Polen, daß den deutschen Lehrern gegenüber den renitenten Kindern doch schließ lich die Geduld reißen wird.„Sollte man sie aber prügeln, schreibt das genannte Blatt, dann vernachlässigen wir keinen Fall, sondern degeben uns zu den kompetenten Behörden oder zum Probst, der sich bereitwillig unge doten hat und in dieser Sache helfen willz!). Man sieht, wie hungrig man auf polnischer Seite nach„Fällen“ ist, die Zugkraft haben.„Kleine Helden“ sind ja ganz gut, aber, um den Widerstand allgemein zu machen, braucht man blutrünstige Märtyrer. Bleiben diese aus und werden Lehrer und Behörden nicht nervös, so wird die Bewegung über kurz oder lang abflauen. Dessen sind wir sicher. Also um alles nicht dem Feuer neuen Brennstoff zutragen! Um die Auflehnung der Polen und ihrer Kinder gegen den deutschen Religionsunter. richt zu ermutigen, brachte ein polnisches Blatt eine drastische Anekdote: Kardinal Fü stbischof v. Kopp habe dem Kultusminister v. Studt Vorhaltungen gemacht, daß die Regierung in der Beseitigung der polnischen Sprache aus dem Religionsunterrichte der Volksschulen zu weit gegangen sei; der Minister habe das zugegeben, aber hinzugefügt, er wisse nicht, wie die Regierung ohne Schädigung ihres Ansehens aus dieser Lige herauskommen köone. Die garze Erzählung ist offizids als„freie Er sindung" bezeichnet worden. Wir hatten von ihr überhaupt nicht Notiz genommen. Wie pfl gen Nachrichten, die wir als unwahr zu erkennen glauben, zurückzulegen, bis das Dementi erfolgt, und werfen sie alsdann in den Papierkorb Jetzt aber erklärt der Reichstagsabgeordnete Korsanty in seinem Blatt„Polak“, daß er längst von der Unterredung mit Fürstbischof Korp mit dem Gewährsmarn des Dziennik Berlinski“ Kenntnis gehabt habe, soga: ihren Wortlaut nur wenige Minuten, nachdem sie stattgefunden, erfahren habe. Der Mann, der mit Dr. Kopp gesprochen hat, so schließt die Ecklärung des genannten Blattes, ist den Deutschen nicht minder bekannt, als den Polen und er lügt nicht, eher halte sich der offizielle Dementie apparat nicht an der Wahrheit Wir sind aber nevgieri; darauf, ob das Dementi veranlaßt ist von De Sudt oder vom Fürstdischof Ka dir al Kopp. Wie verlautet, wird die Angelegenheit auch von polnischer Seite im Abgeordnetenhause zur Sprache cebracht werden.— Es wird also ein unzweifelhaftes und entschiedeues Dementi von berufener Stelle notwendig werden, um den Herren Polen den Mund zu stopfen. Eine neue englische Anmaßung. Die Rüstungen Deutschlands zur See lassen die englische Presse trotz der in letzter Zeit gewechselten Reden und Freundschaftsbeweise nicht zur Ruhe kommen. Selbst die Zurückziehung der Hälfte der Trupp.n aus Südwestafrika haben die englische Presse nicht befriedigen können urd heute kommt dieselbe schon wieder mit einer neuen Forderung: Deutschland müsse seine Rüstungen zur See einstellen. Zum Sprachrohr dieser Stimmen macht sich nunmehr der„Oberserver“. In einem langen Artikel sagt das Blatt: In einflußreichen englischen Kreisen ist man Anhänger einer Beratung der Frage, die Einstellungen der Rüstungen zur See auf der nächsten Haager Friedenkkonferenz zur Erörterung zu bringen. Es wird dann hervorgehoben, daß angesichts des englischjapanischen Bündnisses und der loyalen Freundschaft mit Frankreich, Deutschland die einzige Seemacht sei, die England gefährlich werden könne; an Rußland sei in den nächsten 20 Jahren nicht zu denken. Deutschland solle infolge dessen von Eogland ersucht werden, sein Flottet programm abzuändern, wobei erklärt wird, daß eine Weigerung Deutschlands von England als eine Beleidigung ausgefaßt werden würde. Diese impertinente Drohung wird schwerlich zur Ausführung gelangen, wir verzeichnen sie als eine Anerkennung für die Tüchtigkeit unserer Flotte, von deren weiterem Ausbau sich die deutsche Reicht regierung durch das Gebelfer englischer Blätter sicher nicht ab halten lassen wird. ebenso ermiert. Die Beschränkung der schweren Artillerie geschah zugunsten der Mittelartillerie, die außerordentlich stark wurde. Dis gleiche Prinzip war für die Armierung der„Braunschweig“=Klasse maß gebend, die zum ersten Male schnellfeuernde 28 Zm.Geschütze erbielt, und zwar 4 Stück. Das 28 Zu. Schnellfeuergeschötz ist jtzt abermals verbessert worden. Während es bieher eirc Lönge von 40 Kalibern hatte, wird bei den teuea Geschützen die Länge sich auf 50 Kaliber belaufen. Von diesen erheblich leistungsfähigeren Schnellfeuergeschützen wird jedes der 18000 TonnenSch ffe nicht weniger als 16 Stück erhalten. Das ist natürlich nur möglich, wenn auf die Mittelart Uexie die bei den„Braunschweig". Schffu aus 14 G schützen zu 17 Zertimeter besteht, verzichtet wird De maßgebenden Marinekreise sind der Ueberzeugung, daß die Mittel=Artillerie in ihrer bisherigen Gestalt sich überlebt hat und daß die neue Armierung der deutschen 18000 Tonnen Schiff der englischen„Dreadroig!!“ Ar mierung mindestens ebenbürtig ist. Die schwere Artillerie der Linienschiffe. Kürzlich wurde bekannt, daß die neuen 18000 Tonnen=Linienschiffe der Marine mit 28 Zentimeter Schnellfeuergeschützen armiert werden sollen. Das 28 Zentimeter Geschütz ist in der Flotte zuerst den vor 15 Jahren gebauten Schiffen der„Brandenburg“ Klasse gegeben worden, die als schwere Armierung 4 Geschütze dieser Art erhielten, wobei indessen derücksichtigt werden muß, daß es sich um sogenannte gewöhnliche Geschütze, also keine Schnellfeuergeschütze handelt. Die „Kaiser“=Klasse, die in der Zeit von 1896 bis 1900 gesaut wurde, erhielt die ersten schweren Schnellseuerkanonen, nämlich 4 zu 24 Zm. Die„Wittelsbach“=Klasse ist Bei den russischen Revolutionären entsteht bereits eine ganze Literatur über den Straßenkampf. Die„Deutsche Arbeitgeber=Zeitung" teilt daraus einige Proben mit. Danach erscheint in der „Sozialistischen Parteidruckerei“ zu Genf eine Schrift von W. Severzoff über„Taktik und Foctisikation im Volksaufstande," die eine Anleitung gibt über den Kampf„mit Bomben und Pistolen, mit Gift und Dolch, gedeckt durch gute Barrikaden oder verhüllt vom Mantel der Nacht.“ Eine ganz ausführliche Anleitung zur Errichtung von Barrikaden und zum Straßenkampfe mit Gewehr und Wurfbombe enthalten die„Letzten Nachrichten“ Nr. 242, die in der Im primerie isreölite, Genf. Rue de Carouge 81, gedruckt werden. Diese„Letzten Nachrichten“ stellen, dem genannten Blatte zufolge, Mitteilungen an das organisierte jüdische Proletariat in ganz Rußland dar, das einen Zweig der russischen Sozialdemokeatie bildet. In diesem Flugblatte findet sich genau angegeben und abgebildet, wie man am zweckmäßigsten Barrikaden aus Sand, Erde usw. herstellt(„Sand liegt unter den Steinen des Pflasters"), wie groß und schwer die Sandsäcke sein müssen, wie stark und hoch die Barrikade zu bauen, wie tief der Schützengraben dahinter auszuwerfen ist, ferner Vorschriften über Hindernisse für die Kavallerie(Glasscherben, Drahtvethaue), über das Verhalten der Schitzen, über die Verteidigung der Seitenzugänge, der Dächer usw. Wer sich mehr mit dem hier angeregten Gegenstunde zu befassen wünscht, der wird auf mehrere Artikel der„Iskra“ und des „Wperjod" verwiesen. Der Verfasser ist ein früherer Artillerist und also sachverständig. Diese ganze jüdische Literatur steht natürlich auch unseren Revolutionären zur Verfügung, ja sie wi.d zweifelsohne auch zum Teil mit dem Gelde hergestellt, das unsere Sozialdemokraten an die Genossen liefern, und nach früheren Erfahrungen darf man als sicher annehmen, daß auch deutsche Genossen beim Einschmuggeln dieser Schriften nach Rußland hilfreiche Hand bieten. Daß gerade eine jüdische Druckerei und eine jü dische Zeitschrift solche toktischen Anweisungen für den Straßenkampf veröffentlichen, wird von der„Deutschen Arbeitgeber Zeilung" da mit erklärt, daß das sozialdemokratisch organisierte jüdische Proletariat eine aus rein praktischen Gründen ins Leben gerufene Sonderorganisation sei; die Juden seien eben in Rußland durch Ausnahmebestimmungen auf besondere Bezirke angewiesen; für den Inhalt des Flugblattes seien deshalb auch nicht „die Juden als solche" verantwortlich zu machen, sondern die Sozialdemokratie. Der Erklärung der lutherischen Konferenz in Sachen César haben sich weiter angeschlossen: Kantor Klostermann, Barkhausen. MultB3ssrs: Hüssprediger in Oberbauerschaft, Kreis Wach####.„Dietrich, Stützenbach (Thür. Ta#n, u. masche, W. Sielemann, I. Koch, Presbyter von Oelde. Pfarter " Siebold, Oelde, Kreis Beckum. Pastor Jaeger, Bethel bei Bielefeld. Pfarrer Grothaus, Wiedenbrück. W. Lange Lehrer, Veltheim II. Pastor Wilmanns, Buchholz. Namens der sechzig Mitglieder des evangelischen Jünglings= und Bännervereins Hagedorn(Kreis Herford) sprediger Klein mit den Vorstandsmitgliedern Schröder, Schütte, K. Klute, Chr Klute, Das Presbyterium zu Dankerse. Das Presbyterium der Johannis=Gemeinn zu Herford. Das Presbyterium der Gemeinde Rietberg. Das Presbyterium der Gemeinde Barkhausen(einstimmig): Pfarrer Meyer, Kütemeyer, Heuke(68), ErffLange, Büsching, Schmeißmeyer, Heuke(115). Die Presbyterien der Gemeinden Petershagen und Heimsen(einstimmig). Presbyterium und Repräsentation der Gemeinde Buchholz(einstimmig).(Jetzt im ganzen 43 Presbyterien.) Um weitere Zustimmungen, b sonders auch von Presbyterien, wird dringend ersucht. Nachrichten. Aus dem Deutschen Reiche. Berlin, 24. September. Der Kaiser und die Kaiserin mit Gefolge wohnten in Rominten am Sonntag vormittags dem Gottesdienste bei. Zur Tafel waren geladen der kommandierende General von der Goltz, Oberpräsident von Moltke und der Landesstallmeister von Oettingen. Der Kronprinz ist heute nachmittag auf dem Bahnhofe Hintersee zu mehrtäziger Pürsche in der Oberförsterei G oßmi tzelburg eingctroffen. Geheimrat Dernburg ist von seiner Vortragsreise zum Kanzler nach Homburg hierher zurückgekehrt. Zur braunschweigischen Frage wird aus München gemeldet: Aus eingeweihten Kreisen verlaute, falls eine Eirigung mit dim Herzoge von Cumberland und dessen Söhnen nicht erfolge, sei es unter Zust mmung der Bundesstaaten aus genacht, daß der Braunschweiger Landtag den 18jährigen Herzog Karl Borwig von Reslenburg Strelitz, einen Enkel, der Grußherzogin=Witwe Auguste, Prinzessin von Hannover Cambridge, zum Herzog wähle und die Cumberlands ihre Ansprüche für verwirkt erklären. Ein französischer Offlzier über die deutschen Kaisermaröver. Das Pariser Blatt„Eclair“ hat seinen Hauptmitarbeiter, Major Driant, Schwiegersohn Boulangers, mit der Berichterstattung über die Manöver in Schlesien betraut. Kasser Wilhelm hat dem ehemaligen französischen Offizier offenkundig große Achtung eingeflößt, denn er beschreibt eingehend und gegen seinen Willen begeistert den Einzug des Kaisers in Breslau. Interessant sind die militärischen Aufzeichnungen Driants über die Parade, die im Gegensatze zu den französischen Anschauungen den Manövern vorangeht:„Es ist die Parade in ihrem ganzen Umfange und auch in ihrer vollen Schönheit. Es wäre unnütz, dies zu leugnen. Die deutsche Armee erreicht in diesem besonderen Schauspiele eine wahre Vollendung. Die einleitenden Bewegungen werden mit einer Gesamtwirkung, einer Geschmeidigkeit, einer Geschwindigkeit durchgeführt, die nicht übertroffen werden können. Nicht ein Kommandowort, alles geschieht still und stumm mittels Zeichen, wie man dies bei einigen unserer Armeekorps durchgeführt hat. Die Ausführung erfolgt mit der gleichen Genauigkeit, die das Kommandowort geben könnte. Das Stehen in Reih und Glied ist tadellos, die 5 Unbeweglichkeit streng durchgeführt. Der Parademarsch gibt einen ganz anderen Eindruck, wenn ein ganzes Regiment mit drei gedrängten Bataillonen ihn gewissermaßen hämmert. Da hat man die Ewpfindung einer diszsplinierten Gewalt, die losgeht, um nicht mehr zum Stillstande zu gelangen, und wenn es wahr ist, daß die preußischen Truppen ihn unter gewissen Umständen auf dem Schlachtfelde vollführten, so begreife ich den Eindruck, der damit auf den Gegner gemacht wurde." Der sozialdemokratische Parteilag wurde am Sonntag zu Mannheim im Nibelungensaale des städtischen Rosengartens mit einer Massenversammlung eröffnet. Vor dem Eingang spielten sich heftige Kämpfe um Einloß ab. Der Saal war bis an das Dach hinauf Kopf an Kopf ge füllt. Dreesbach eröffnete die Versammlung mit einer Begrüßungsansprache, dann sprach Bebel namens der Parteileitung. Zu Vorsitzenden wurden Singer und Dreesbach gewählt. Die vom Parteivorstand vorgeschlagene Tagesordnung wurde genehmigt. Nur der Punkt Maifeier wurde an die sechste Stelle gesetzt, so daß der Punkt„Massenstreik“ sofort hinter dem Geschäftsbericht an die Reihe kommt. Rosa Luxemburg wurde von Stadthagen, als dieser ihrer ansichtig wurde, umarmt und auf beide Wangen ge küßt.(Heffentlich ist die rührende Szene photographisch aufgenommen wo den.) Der„Tgl. Rdsch.“ schreibt ein Teilnehmer der„Meteor“ Fahrt, Prosessor Dr. v. Blume, über den Vorfall das folgende:„Der„Meteor“ sollte programmäßig bei Ryde seine Pessagiere landen; doch war des hohen Seegangs halber ein Ausbooten unmöglich. Da ein Versuch, mit Hilfe des Funkentelegraphen Verbindung mit dem Lande zu erhalten, fehlschlug, beschloß der Kapitän, Portsmouth anzulaufen, um dort eine Gelegenheit zu suchen, die Possagiere nach Ryde überzusetzen. Am Eingange des Hafens wurde ein englischer Loise an Bord genommen und sodann der Hasen durchfahren, an der englischen Kriegs flotte vorüber, die durch Dippen der Flagge gegrüßt wurde und wieder grüßte. Als der„Meteor“ vor Anker gegangen war, erschien ein englischer Offizier und forderte den„Meteor" zum Verlassen des Hafens auf. Dieser Vorgang ist in dem von der Hamburg=Amerikalinie veröffentlichten Berichte des Kapitäns durchaus richtig wiedergegeben. Die daran geknüpften Bemerkungen der deutschen Zeitungen aber entsprechen zumeist nicht den Tatsachen. Denn weder befand sich der„Meteor" in irgendwelcher Seenot, als er in den Hafen von Portsmouth einlief; er hat vielmehr nach Verlassen des Hafens eine Lustfahrt um die Insel Wight unternommen. Noch war das Verhalten der englischen Hafenbehörden„beleidigend“ es war nur etwas„kurz angebunden". Doch dürfte das des halb verzeihlich sein, weil der„Meteor" ohne Erlaubnis der Hasenbehörden in den Kriegshafen eingelaufen war. Die Schuld daran trifft den englischen Lotsen, der dem Kapitän verschw'egen hatte, daß der Hafen rur für Kriegsschiffe offen sei. Hiernoch haben die englischen Behörden bei dieser Gelegenheit zwar nicht eben besonderes Entgegenkommen bewiesen, aber doch auch keinen Anloß zu so schweren Anklagen gegeben, wie sie von deutscher Seite erhoben worden sind. Auch verdient festgestellt zu werden, daß der„Meteor“ und seire Passagiere auf englischem Boden überall aufs freundlichste begrüßt worden sind, am freundlichsten wohl in Brighton, dem bedeutendsten Seebade Englands, wo vom Landungssteg als Willkommen die deutsche Flagge wehte.“ Zur„Meteor Angelegenheit“ veröffentlicht der„Daily Expreß“ eine Mitteilung der deutschen Botschaft, daß der Zwischenfall beendet sei. Es heißt darin: Wir sind überzeugt, daß der„Meteor“ den Hasen von Portsmouth infolge eines Mißverständnisses zwischen seinem Kapitän urd dim königlichen Hasenmeister verlossen hat. Wir sind fest der Ansicht, daß keine Kränkung Deutschlands beabsichtigt war, und daß die Beziehungen zwischen beiden Mächten weiter die freundlichsten sind. Der Kapitän des„Meteor" verstand anscheinend nicht die ihm erteilten Befehle. Die„Post' meldet: In einer heute hier im Palasthotel stattgehabten, aus den verschiedensten Teilen des Reiches zahlreich besuchten Versammlung des Buch druckervereins wurde einstimmig die Gründung eines sofort in Tätigkeit tretenden Arbeitgeberverbandes für das Buchdruckereigewerbe beschlossen. Gegen den Abg. Dr. v. Chlapowski, den Besitzer von Kurzgurze, bei dem seinerzeit eine polizeilich nicht angemeldete Sokolversammlung durch den Distriktskommissar v. Hellmann und eine Anzahl Gendarmen polizeilich aufgelöst worden war, zu welchem Zweck die Beamten die Parkmauer überklettern mußten, ist das Strafverfahren wegen Beamtenbeleidigung und wegen Ver gehens gegen das Vereins und Versammlungsrecht eingeleitet worden. Darmstadt, 24. Sept. Die Nachricht, daß der Großherzog auf seiner Reise vermutlich mit dem Zaren eine Zusammenkunft haben werde, wird von hofamtlicher Stelle als Erfindung bezeichnet. Eine solche Zusammenkunft sei nicht beabsichtigt.(Hann. C.) Kassel, 24. Septbr. Aus zuverlässiger Quelle verlautet, daß der kommandierende General Linde zum Präsidenten des Reichsmilitärgerichts ernannt ist. Aus dem Oesterreich Der deutsche Volksrat für Böhmen erließ ein Flugblatt mit der Ueberschrift„Deutsche, lernt Tschechisch!". Darin werden die Deutschen aller Stände aufgefordert, sich die Kenntnis der tschechischen Sprache anzueignen, um den sprachlichen Efordervissen für alle Aemter zu genügen.— Der Schritt des Volksrates ist klug und sellte von den Deutschen beherzigt werden, denn bisher kann sich der Staat bei der notorischen Tschechisierung der Beamtenschaft in Böhmen immer im guten Grunde darauf berufen, daß es an deutschen Be werbern fehle, die über die Kenntnis beider Landessprachen verfügen. Wien, 24. Sept. Der Wahlreform ausschuß des Reichsrats nalm heute näß der Regierungsvorlage die§§ 17 bis 21 der Reichsrats wahlordnung an, die sich mit der Bestellung des Wahlkommissars und seinen Befugnissen, mit der Zusammensetzung der Wehlkommission, sowie den Ent scheidurgen derselben über die Zel ssung zur Stimmabgabe und der Gültigkeit der abgegebenen Stimmen befaßt. Haag, 24. September. Königin Wilhelmina und Prinz Heinrich der Niederlande sind heute nach dem Albrechtsberg bei Drsden zu mehrwöchigem Auf enthalt abgereist. Haag, 21. Septbr. Aus Bali wird amtlich berichtet, daß in Baddong zwei Häuptlinge mit ihren Frauen und Kindern gefangen worden sind. Bei dem letzten heftigen Kampfe sind etwa 400 Ein geborene getötet worden. Auf holländischer Seite fielen vier Mann und ein Offizier, neun Mann wurden verwundet. Bern, 22. Septbr. Die diplomatische Konferenz für internationalen Arbeiterschutz erörterte in ihrer: heutigen Plenarsitzung den Entwurf zu einer Kon vention über das Verbot der Frauennacht arbeit in den industriellen Betrieben, insbesondere die Frage der Ausführung der Konvention, ihrer Dauer und Anwendung. Es wurde kein Beschluß gefaßt, da mehrere Vertretungen, auch die deutsche und österreichische, die deshalb der heutigen Beratung sern blieben, erst die Instruktionen ihrer Regierungen erwarten müssen. Die nächste Sitzung ist auf den 25. September auberaumt worden. Kopenhagen, 24. September. Als die Prinzessin Waldemar heute nachmittag von ihrem hiesigen Palais nach Schloß Bernstoiff fuhr, stolperte das Pferd. Die Prinzessin wurde aus dem Wagen ge schleudert und erlitt mehrere Ver letzungen, anscheinend nur leichterer Natur. Die P inzessin ist sofort nach ihrem Palais zurückgefahren. Stockholm, 24. September.„Dagens Nyheter“ mildet, am Sonnabend sei hier der Chef der finnischen Roten Garde, Luots, mit zwei ihn begleitenden Finnländern in einem Hause in der Vestmannastraße verhaftet wo den, in welchem eine Bombenfabrik entdeckt worden war. Alle drei seien tags zuvor auf dem Dempfer „Bore" hier eingetroffen. Bei ihnen seien wichtige Schriftstücke zwei Browningrevolver und eine Pistole gesunden worden. London, 24 Sept. Ein in den Abendblättern veröffentlichtes Telegramm aus Kapstadt bringt die Nachricht, daß zwei Engländer bei der Lieferung von Woffen über die Grenze an die Herero zu Gellstrafen von je 30 Psd. St. oder im Flle der Nichtzahlung zu je vier Monaten Gefängnis verurteilt worden sind. Der Richter verurteilte deren Handlung sweise in den schärfsten Ausdrücken und wies auf die Spannung der Beziehungen zu Deutschland hin, welche voraussichtlich eintreten würde, wenn eine soiche unerlaubte Handlungs weise nicht scharf gerug unterdisckt würde. Petersburg 23. Sept Aus Mitau wird gemeldet: Seit einiger Zeit erscheint in 30000 Ex mploren eine lettische Zeitung Fzina,“ die die Vereinigung der lettischen Sozialdemokraten mit der russischen Arbeiterpartei meldet. Ganze Listen von Todeskandidaten, welche als angebliche Svi one der„guten Sache“ schaden, werden offen darin abgederckt. Die litzte Liste weist zwölf Gutsverwalter, einen Gutsbesitzer, einen Pestor, zwei Förfier, drei Landräte, fünf Dorfschulzen und drei Frauen auf. Ferner wird bekannt gegeben, daß in Riga sich eine techrische Kommission der Partei glbildet habe, welche die Woffenem. fänge zu leiten, Agenten zu beweffnen, sowie die Verwerkung der neuesten Erftldungen auf dem Gebiele der Schußvaffen und des Exolostonsmaterials zu überwachen hat. Parteibewegung. (Einen sanften Nasenstüber) erhielt der jugendliche Hion der Zentrums partei Herr Erzberger von der Köln. Volkszeitung“. Dies führende Zentrumsblott schreibt nämlich zu einer Aeußerung Erzbergers über die„bestochenen Blätter,:„Unseres Erach ins sollte man derartige Mitteilungen nicht öffentlich ver breiten, wenn man nicht in der Lage ist, einen selbständigen Beweis dafür zu erbringen. Es hat doch sein Mßliches, wenn eine der artige Behauptung aufgestellt wird, welche auf einen größeren Kreis von Blättern ein schiefes Licht wirft, ohne daß alsbald außer Zweifel gestellt wird, wer denn gemeirt sei. Darüber können sich die Beiliner Blätter mit Recht beklagen.... Nach unserem Dafürhalten hätte Erzberger darauf verzichten sollen, das ihm Erzählteweiter zuerzählen. Er liefert damit seinen Gegnern nur Hand haben, seine ganze, in der Hauptsache sehr verdienstliche Tätigkeit zu verdächtigen.“ Das Blatt hat ganz Recht, die Zentrumsherren meinen ja, daß in Herrn Erzberger ein großer Staatsmann stecke. Seine Weiterverbreitung von Klatschereien läßt ers aber doch als recht zweiselhaft erscheinen, ob die auf ihn gesetzten Hoffnungen sich erfüllen werden. Kolonialpost. (Die Wünschelrute.) Wie der„T. R.“ aus Südwestafrika geschrieben wird, hat Landrat v. Uslar mit seiner Wünschelrute bis jetzt mehr als 100 Quellen gefunden; 5 von ihnen sind bis jetzt erbohrt worden und zwar genau in der Tiefe, die Landrat v. Uslar angab.— Wir möchten doch stark an der Richtigkeit der Nachricht zweifeln. Südwestafrika ist ein gebirgiges Land, und wenn man selbst die Wirksamkeit der„Wünschelrute“ in der Tiefebene zugeben wollte, so erscheint sie doch aus geologischen Gründen in Gebirgen ausgeschlossen. Industrie, Handel und Verkehr (Nächste Abfahrten der Schnell= und Postdampfer des Norddeutschen Lloyd von Bremen.) Von Bremen nach NewYork: D. Friedrich der Große 29. September. D. Kaiser Wilhelm II. 2. Oktober. D. Chemnitz 6. Oktober. D. Rhein 13. Oktober. D. Kronprinz Wilhelm 16. Oktoher. D. York 20. Oktober. D. Kaiser Wilhelm der Große 23. Oktober. D. Bremen 27. Oktober. D. Kaiser Wilhelm II. 30. Oktober. D. Neckar 1. November. D. Friedlich der Große 3. November. D. Kronprinz Wilhelm 6. November. D. Main 10. November. D. Chemnitz 17. November. D. Kaiser Wilhelm der Große 20. November.— Von Bremen nach Baltimore: D. Main 27. September. D. Köln 4. Oktober D. Brandenburg 11. Oktober. D. Frankfurt 18. Oktober. D. Breslau 25. Oktober. D. Neckar 1. November.— Von Bremen nach Galveston: D. Köln 4. Oktober. D. Breslau 25. Oktober.— Von Bremen nach Brasilien: Nach Pernambuco, Rio und Santos: D. Aachen 29. September. D. Bonn 27. Oktober. Nach Bahia, Rio und Santos: D. Franken 18. Oktober. D. Erlangen 10. November.— Von Bremen nach Montevideo und Buenos Aires: D Norderney 6 Oktober. D. D. Stuttgart 20. Oktober. D. Helgoland 3. November.— Von Bremen=Hamburg nach Ostasten: D. Bülow 26. September(von Bremen). D. Prinz Regent Luitpold 11. Oktober(von Hamburg). D. Prinz Eitel Friedrich 24. Oktober(von Brimen). D. Seydlitz 8. November(von Hamburg). D. Prinz Heinrich 21. November(von Bremen). D. Gneisenau 6. Dezember(von Hamburg).— Von Bremen nach Australien: D. Großer Kurfürst 3. Oktober. D. Bardarossa 31. Oktober. D. Scharnhorst 28. November. D. Bremen 26. Dezember. Lokales und Provinzielles. Bielefeld, 25 September. (Die nächste christlich= konservative Quartalversammlung) wird am nächsten Sonntag, den 30. September, (Erntedankfest), nachmittags 4¼ Uhr in Rotenhagen bei Werther im Hause des Kolons Wölke abgehalten werden. Biblischer Txt: Jeh. 5, 44; 6, 29. Darnach Vortrag aus Zeit und Welt. Um zahlreichen Besuch wird gebeten. Wegen der wenig gür stigen Zugverbindung mit Bielefeld mußte eine spätere Stunde als sorst üblich für den Anfang gewählt werden. Dies wird aber Niemanden von der Teilnahme abhalten, da Mondschein die H imkehr begünstigt. Um zahlreiche Beteiligung wird dringend gebeten. Eine Geschichte aus bewegter Zeit. Von A. v. Liliencron geb. v. Wrangel. 50][Nachdruck verboten.] „Danke, ich finde mich allein zurecht,“ antwortete eine Stimme, die Inge unter Tausenden heraus erkannt hätte. Sie sprang auf, und wollte fliehen— aber schon verdunkelte eine hohe Gestalt den Eingang in die rosenumrankte Laube. Der Freiherr von Wrbach mußte sich bücken, um durch den niedrigen Bogen zu schreiten. Nun umfing ihn grünes Dämmerlicht— er war allein mit der Geli bten seines Herzens, allein an einem Platze, der weltabgeschieden lag mitten in dem Treiber. des Badelebens. Um des Mädchens Kopf spielten Lichtfunken, die das Sonnenlicht darüber streute sie sah ihn an mit großen, bangen Augen und öffnete die Lippen zum Sprechen, aber sie vermochte kein einziges Wort hervorzubringen. „Inge!" Jubel und Sehnsucht klang aus dem Rufe. Werbach dachte in diesem Augerblick an nichts anderes, als an das Glück des Wiedersehens mit dem teuren Mädchen und an das Geständnis ihrer Liede. Stürmisch ergriff er ihre Hand.„Nickts kann uns trennen, nichts," flästerte er ihr zu.„Es muß alles versinken vor unseter Liebe. Wir gehören nun unauflöslich zu sammen.“ Das Wort zerriß den traumhoften Zauber, der sich um Jage gelegt hatte. Einen Augenblick war sie dem Wonnerausch erlegen. eine kurze Minute hatte ihr Haupt in seligem Schauer an seiner Brust gerubt jetz: aber raffte sie sich empor. Wie todererschrocken wich sie bis in den Hintergrund der Lmbe zurück und lehrte gegen die Rosenwand. Er wollte ihr folgen, aber ihre flehenden Augen hielten ihn zurück.„Inge, was trennt uns?“ fragte er schmerzlich. Er sah den Kampf in ihren Zügen, er sah auch die Liebe, die ihm aus ihrem Blick entgegenstrahlte, und stand im Begriff, sie an sich zu reißen, tretz ihrer Wigerung, wenn sie nicht jetzt die Arme so abwehrend gegen ihn ausgestreckt hätte. „Ich kann es nicht sagen,“ murmelte sie, ersparen Sie es mir, ersparen Sie es sich selbst.“ Zu tief war Inges Liebe für den Mann ihrer Wayl, sie konnte es nicht übers Herz bringen, ihn durch die Schuld des Vaters zu kränken und die Worte ihres eigenen Vaters als Sch verthieb zu gebrauchen, der sie trennen mußte. „Es gilt unser Lebensglück, das Ihre wie das meine," mahnte der Freiherr „schreiten Sie nicht darüber weg um einer Fessel willen, die Sie brechen könnten.“ Da richtete Inge sich auf königlich stolz stand sie vor Werbach, als sie ihm mit fester Stimmer erklärte:„Höher als das Glück steht die Treue. Wer den Fihneneid geschworen hat, wie Sie, der weiß, daß man auf seinem Posten wohl zusammenbrechen kann, aber seinen Schwur nicht brechen darf. Was ich einem Toten gelobt habe, werde ich halten. Gott wird mir helfen, ich kann nicht anders handeln" Sie brach ab, die Bewegung übermannte sie, bebend sank sie auf die Bank nieder und vergrub ihr Gesicht in den Händen. Stille war es um die beiden, rur eine keine Meise, die auf dem Laubendache saß, zwitscherte ihr Lied. Nach einer Weile hob Inge das Haupt. Ihr gegenüber stand Werbach noch immer mit verschränkten Armen und betrachtete sie schwermütigen Blickes „Haben Sie Erbarmen mit meiner fl hte Inge,„lassen Sie mich allein! Ich din zu Ende mit meiner Kraft! Helfen Sie mir in diesem furchtbaren Kampfe, die Liebe kann für den andern ja jedes Opfer bringen!" Es lag etwas so Rührendes in diesem flehenden Anrufe, daß Werbach nicht länger zögern durfte, ihr zu willfahren. Er war sehr bleich geworden, und seine Stimme klang unsicher, als er nach einem tiefen Seufzer sagte:„Ich gehorche, Gräfin; was mich dieser Schritt kostet, ist mehr, als ich aussprechen kann. Nur einen kurzen Augenblick missen Sie noch meine Gegenwart dulden, ich möchte Ihr Eigentum in Ihre Hand zuröckgeben.“ Inge wandte sich schaudernd ab.„Ich mag ihn nicht,“ murmelte sie. Befremdet sah Werbach sie an. „Sie werden ihn aber doch wohl nehmen mössen,“ sagte er ernst.„Ich habe kein Anrecht daran, und ein Stervender war es, der diesen Talisman, einst das Besitztum des Grafen Hartenberg, in die Hände der Tochter zurückgidt.“ „Ich weiß— ich weiß,“ wirkte Inge gequält ab,„Ihr Vater hat den Talisman von dem meinigen ewpfangen.“ X(Golde unserer ältesten## Göcker, begeh goldenen Hochzeit. mahlin sich nach Angehörigen begel Stille zu begehen Schüler vom H Gymnasium werde mit den besten wir bringen den herzlichen Segen: wolle ihm einen bescheeren. -e-(Tod unt Die Straßenwalze hier passierte geste Obernstreße in de Der Maschinist H Begleitpersonal g her und hatte, wi sunken, seine Schr der Walze gefoßt retten konnte. 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R.“ eschrieben wird, hat seiner Wünschel100 Quellen ind bis jetzt erbohrt in der Tiefe, die — Wir möchten zkeit der Nachricht ist ein gebirgiges bst die Wirksamkeit Tiefebene zugeben ch aus geologischen sgeschlossen. und Verkehr er Schnell= und deutschen Lloyd emen nach Newroße 29. September. ktober. D. Chemnitz ktober. D. Kronprinz York 20. Oktober. sße 23. Oktober. D. niser Wilhelm II. 30. ember. D. Friedlich Kronprinz Wilhelm 10. November. D. Kaiser Wilhelm der Von Bremen ain 27. September. ndenburg 11. Oktober. D. Breslau 25. Ok— Von Bremen In 4. Oktober. D. on Bremen nach co, Rio und Santos: d. Bonn 27. Oktober. intos: D. Franken 10. November.— ontevideo und rney 6 Oktober. D. D. Helgoland 3. Noi=Hamburg nach stember(von Bremen). Oktober(von Hamrich 24. Oktober(von ovember(von Ham. 21. November(von sezember(von Hamnach Australien: ber. D. Barbarossa orst 28. November. ovinzielles. 25 September. tlich= konserImmlung) wird 30. September, ags 4¼ Uhr erther im Hause gehalten werden. 5, 44; 6, 29. und Welt. Um beten. Wegen der dung mit Bielefeld als sorst üblich erden. Dies wird eilnahme abhalten, mkehr begünstigt. g wird dringend irchtbaren Kampfe, andern ja jedes twas so Rührendes se, daß Werbach ihr zu willfahren. nden, und seine s er nach einem gehorche, Gräfin; tet, ist mehr, als ur einen kurzen ch meine Gegenihr Eigentum in ernd ab.„Ich sie. sie an. och wohl nehmen „Ich habe kein ervender war es, das Besitztum des hände der Tochter “ wir kte Inge at den Talisman 8n. tsetzung folgt.) X(Goldene Hochzeit.) Einer unserer ältesten Mitbürger, der Rektor a. D. Göcker, begeht heute das Fest seiner goldenen Hochzeit. Er hat mit seiner Ge mahlin sich nach Bremen zu dott wohnenden Angehörigen begeben, um das Fist in der Stille zu begehen. Viele seiner hemaligen Schüler vom Herforder und Gütersloher Gymnasium werden gern seiner zu dem Feste mit den besten Wünschen gedenken. Auch wir bringen dem feiernden Paar unsere herzlichen Segenswürsche dar. Der Herr wolle ihm einen frem dlichen Lebensa###end bescheeren. -e-(Tod unter der Dampswalze.) Die Straßenwalze der Firma C H. Fickhier passierte gestern abend gegen 6 Uhr die Obernstreße in der Nähe des alten Mark.es. Der Maschinist Heinrich Büscher, zu dem Begleitpersonal gehörig, ging vor derselben her und hatle, wohl etwas in Gedanken versunken, seine Schritte gehemmt, sodaß er von der Walze gefoßt wurde und sich nicht mehr retten konnte. Das schwere Gefährt ging vollständig über den ganzen Kö per hinweg, sodaß dieser nachher fast nur noch eine unkenntliche Masse war. Büscher ist aus Werther gebürtig und sellte jetzt zum Militär eintreten. *(Angestell!) sind vom Magistrat die Schutzmänner Prüße und Jentsch. *(Die Eröffrung des städtischen Museums) im Stadtgarten soll Arfang Oktober stattfigden. Als Besuchezeiten sind festgesetzt am Son tag, Dienstag und Freitag die Stunden von 11½—1 Uhr, am Mitt woch und Sonnabend im Winter von 2 bis 4 Uhr und im Sommer von 3—5 Uhr Fachmittags. Die Besichtigung ist unentgeltlich. (Auf zur Gewerdegerichtswahl!) Heute, Dienstag. abend findet im Evangelischen Volkssaal, Bahnhofstraße 30, noch ene öffentliche Versammlung der christlich und national gesinnten Arbeiter statt. Mittwoch, Donmer##tag urd Freitag von mittags 12 bis abends 8 Uhr wählen die Arbeitnehmer im Evangelischen Volkssaal. Alle Mann auf Deck! (Stadttheater.) Man schreibt uns aus dem Theaterbureau: Das Lustspiel„Klein Dorrit“ nach Dickens von Franz von Schönthan ist am 15 September ds. Is. unter überaus herzlichem Beifall, den der Autor persönlich in zahlreichen Hervorrufen entgegen nahm am Königl. Schauspielhaus zu Beilin zur Erstaufführung gekommen. An den gemüt, und hun orvollen Szenen des wirksamen Stücks nahm das Publikum lebhaftesten Anteil und bereitete ihnen die freudigste Aufnahme. Die sehr geschickt gezeichneten Gestalten Klein Dorrits und ihres Vaters verbreiteten Heiterkeit und Rührung. Am Mittwoch gelangt zum über haupt ersten Mal in unserer Stadt sriedrich Hebbels deutsches Trauerspiel„Die Nibelungen“ zur Aufführung, das monumentale Werk, das dem alternden Dichter nach den vielen schweren Enttäuschungen seines Lebens zum ersten Mal die reichen Ehren eines fiegreichen Erfolgs eintrug— wurde ihm doch auf Grund dieses Werks der Schillerpreis verliehen X Stieghorst, 24. September.(Ein führung.) Gestern fand in unserer festlich geschmückten Kirche unter großer Teilnahme der Gemeinde die Enführung des neuen Pfarreis statt. Dieselbe vollzog Herr Superinkendent Simon aus Bielefeld. Pfarrer Huchzeimeier aus Heepen assistierte Der Herr Superintendent hatte seiner Ansprache als Text 2. Timoth. 4, 1—6 zu Grunde gelegt:„Predige das Wort, halte an, es sei zur Zeit oder zur Unzeit.“ Sodann be stieg Pfarrer Gravemann die Kanzel. Die klar durchdachte, packende Predigt hatte als Text Joh. 6, 68:„Herr wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens!“ Pastor Gravemann kommt nicht als völlig Fremder in sein neues Amt. Vor 12 Jahren stand der unvermählte Pfarrer als junger Hilfsprediger in Stieghorst, wohin ihn jetzt das Vertrauen der Gemeinde als Pfarrer zurückgerufen hat. Möge der Einzug des Herrn Pfarrer Gravemann für die Gemeinde zum Segen sein! Minden, 25. Sept.(Einelandwirtschaftliche Ausstellung), verbunden mit einer Versammlung des Volkstrachtenvereins, findet, worauf hiermit wiederholt aufmerksam gemacht wird, am Sonnabend, den 6. Oktober auf der Grille statt: Zur Ausstellung sollen gelangen: Getreide, getrockdete Futterktäuter und Gründungspflanzen, Kartoffeln, Wurzelgewächse, Gartenfrüchte Obst, ObstKonserven und Weine, Molkerei Produkte und Geräte sowie Nutzzeflügel. Ausstellungsberechtigt sind nur die Mi glieder des Landwirtschaftlichen Kreisvereins Minden und die des ihm angeschlossenen Landwirtschaftlichen Lokalvereins Hille.— Die Aussteller sind verpflichtet, sämtliche Ausstellungs objekte, auch das Nutzg flügel urd die für den Zuchtviehmarkt bestimmten Tiere, bis zum 26 September bei dem Sekretär des Land wirtschaflichen Kreisvereins, Herrn H. Laag, Minden, anzumelden.— Getreide, Obst, Ge müse usw. müssen am 5. Oktober, dem Tage vor der Ausstellung bis mittags 12 Uhr auf der „Grille“ abgeliefert werden, während die Anr ahme des G.flügels und der für den ebenfalls beabsichtigten Zuchtviehwarkt bestimmten Eder= und Sauferkel erst am Ausstellungstage selbst zwischen 8 und 9 Uhr morgens erfolgen kanv. Die Aus stellung wird morgens 9 Uhr eröffnet, mittags 12 Uhr werden die verteilten Prämien verkündet. Das gemeinsame Festmahl beginnt um 1 Uhr. Um 3½ Uhr werden 14 ostfriesische Zuchtstiere zum Verkauf gestellt. Mit der um 3 Uhr beginnenden Versammlung des Volkstrachtenvereins ist eine von der Königlichen Regierung veranstaltete Ausstellung verschiedener von den Schülerinnen ländlicher Schulen ge fertigter Volkstrachtenstücke verbunden. Minden, 25 Sepibr.(Zur Lohnbewegung in der Tabakindustrie.) Wie uns mitgeteilt wird, ist die Kündigung der Arbeiter der hiesigen Filiale der Ham burcer Zigarrenfabrik von F. H. Ziegenbein zurückgezogen. Für alle Sorten bis 12 Mk. für Tausend sind 75 Pfg. mehr bewilligt, für die Sorten über 12 Mk. für Tausend 1 Mt. Die Haus arbeiter erhalten statt 50 Pfg in Zukunft 1 Mk. mehr wie die Fabrikarbeiter. Auch der Lohn der Zurichterinnen ist aufgebesseit, sie erhalten wöchentlich 9 Mi. gegen bisher 7,50 Mk. Minden 25 Sept.(Landpost) Die zweite Landpost von Friedewalde(Westf) nach Todtenhausen erhät vom 1. Okt. d. J. ab folgenden veränderten Gang: Ab Friedewalde(W.stf.) Ag. 5 Uhr. ab Stemmer 5 15, ab Kutenhausen 5.40, Kutenhausen Bahnhof—, an Todtenhausen Ag 6 Uhr abends. Minden, 25. Sept.(Rotlaufseuche) ist festgestellt: Unter den Schweinebeständen der Besitzung 281 zu Rehme, des Maureis Rolf zu Todtenhausen 103, des Arbeiters Köster zu Totenhausen 154. Milzbrand: Unter den Viehbeständen des Kolon Kille zu Barkhausen 4, des Kolon Schierbecker zu Rotenuffeln 4. Erloschen ist die Rotlaufseuche im Kreise Lübbecke: Unter den Schweinebeständen des Kaufmanns von Bhren zu Lübbecke, der Witwe Ströter zu Oberbauer schaft bei Nr. 5 des Tischlers Kottmeier zu Oberbauerschaft 142, des Kolons Küffemeier zu Oderbauerschaft 5, des Neubauers Schröder zu Oberbauerschaft 72. I Volmerdingsen, 25. September. (Genehmigle Kollekte.) Dem Patronat der Blödenanstalt Wittekindshof bei Ocynhausen wurde seitens des Herrn OderPäsidenten die Genehmigung zur Abhaltung einer einmaligen Haussammlung von Naturalien zu gunsten der Blödenanstalt bei den evangelischen Eingesessenen der Kreise Minden, Lübbecke und Herford erteilt. Beete, Kohlrabi, 10 Pfg., Rettige, Radieschen 5 Pfg, Steckrüben 1 Stück 5—8 Pfg., Sellerie 5—10 Pfg., Meerreitig 20—25 Pfg., Gurken 1 Stück 5—10 Pfg., 1 Schock 125—200 Pfg. Bünde, 22. Septbe.(Zur Lohnbewegung.) Nach ergebnielosen Verhandlungen sind die Arbeiter der Firma Lang hans u. Jürgensen in den Streik getreten. — Bei der Firma Gebr. Spengemann haben sich die Sortiererinnen mit den Arbeitern solidarisch erklärt und ebenfalls die Arbeit niedergelegt. Bünde, 24. Septhr.(Einführung.) Im gesteigen Hauptgottesdienst wurde Herr Pastor Rübesam von Herrn Superintendept Höpler in sein Amt eingeführt. Aus den Kreise Halle. Halle, 22. Sepiemder.(Bezirkshebammenstelle) Für den Hebammenbezirk Halle mit den umliegenden Gemeinden Oldenoorf, Gartaisch, Eggeberg, Künsebick usw. ist eine zweite Bezirkshebamminstelle in Aussicht genommen worden. Die Ehefrau H. von hier wird sich nach der„Wests. Zig. voraussichtlich an dem am 1. Oktober v. Is. bei der Hebammen Lehranstalt in Paderborn beginnenden Lehrkursus beteiligen. Sie wird nach Ausbildung als zweite Bizirkshebamme für den hiesigen Hebammen= bezirk angestellt werden. Aus den Kreisen Wiedenbrick und Paderborn. Rheda 22 Sept.(Besetzung der hiesigen Bahnhofswirtschaft.) Von den 40 Bewerdern zu der hiefigen Bahrhofswirtschaft, welche durch Versetzung des Herrn Wilhelm Rust als Bahnwitt nach Bahnhof Löhne zum 1. Oktober d. Is. frei wird, ist dem Herrn Ernst Rust, bisheriger Bahnwirt in Bielefeld- Ost von der König'. Esenbahndirektion Hannovr der Zuschlag erteilt worden. Herr Ernst Rust war bereits mehrere Jahre auf Bahnhof Rheda bei seinem Bruder tätig. Aus den Kreisen Minden und Lübbecke. Minden, 24. Sept.(Das erste Konzert des Musikvereins,) ein Orchesterkonzert, soll am 7. November stottfinden. Es wird die Pastoral=Symphonie von Beethoven bringen, daneben die Akademische Festouverture von Brahms und das Vorspiel zu Lohengrin. Der Chor wird das Schick alslied von Brahms singen. Das zweite Konzert ist auf den 12. Dezember festgesetzt; es ist dafür ein größeres, erstklassiges Oratorium in Aussicht genommen, nämlich„Szenen aus Goethes Faust“ für Solostimmen, Chor und Orchester, komponiert von Robeit Schumann. Minden, 24. Sept.(Der Stenographie, wird auch hier immer mehr Pflege gewidmet. Der Gabelsbergersche Stenographie=Verein will laut„M.L. Krabl.“ einen Unterrichtskursus beginnen, ferner Herr Walter Niepel einen Unterrichtskursus nach dem System Stolze=Schr.y. Aus den Kreise Herford. § Herford, 23. Sept.(Preis wertpflügen auf dem Ringsthof.) Eine gewaltige Menschenmesse hatte sich ein gefunden, um den Arbeiten, die viel neues und interessantes boten, beizuwohnen. Zu Fuß, per Rad, zu Wagen und per Eisenbahn waren wohl 3000 Personen ein getroffen und immer noch kamen mehr dazu. Das Versuchtfeld war wie dazu gescheffen und hatte außerdem Herr Ringstmeier Personal und Gespanne in liebenswürdigster Weise zur Verfügung gestellt. Es war eine Lust, der Arbeit der 76 Pflüge zuzusehen, alßerdem wurden noch vorgeführt: ein= und mehrscharige Tiefkulturt flüge, Saat= und Unter rundpflüge, Schäl und Wechseltflüge, ein Balarcepflug, ein Kultivator, ein Wiesenhobel und vier Kartoffel Erntemaschinen und ist die Arbeit der Preisrichter keine leichte, aus dem vielen guten das beste herauszufinden. Das Ergebnis der Preisrichter ist in etwa vier Wochen zu erwarten. Für das leibliche Woyl sorgten einige große Zelte. Herford, 24. Sept.(Auf dem Wochen markte) kosteten Montag das Pfund Butter 120—125 Pfg., Eier 65—75 Pfg., Bohnen 8—10 Pfg., Zviebeln 4—10 Pfg., weiße Rüben 5—10 Pfg, Spinat 10 Pfg., Kar teffeln 3—4 Pfg., Arpfel 4—10 Pfg., Birnen 4—10 Pfg., Trauben 30—35 Pfg., Tomaten 20 Pfg., Zwetschen 4—6 Pfg., Pfiesiche 30—35 Pfg., 1 Kopf Blumenkohl 10—50 Pfg., Wirsing 5—10 Pfg., Weiß kohl 5—10 Pfg., Rotkohl 10—25 Pfg., Salat 3—5 Pfg, 1 Bund Wurzeln 5—10 Pfa, Zwiedeln 5 Pfg., weiße Rüben, rote den Rez.=Bez. Mäuter und Arnsberz. Bochum 23. Sept.(30 Hergarbeiter versammlungen des christlichen Handwerkervereine) fanden heute im Ruhrrevier statt. Die Referenten erörterten in allen Versammlungen das gleiche Thema: Die Vorgänge der litzten Zeit Man sprach sich entschieden gegen die Bestrebungen des alten Bergarbeiter verbandes aus, die Bergarbeiterverdände zu verschmelzen. Es wurde in allen Versommlungen eine gleichlautende Erklätung angenommen, in der es nach der„Rh W. Zig" u. a. heißt:„Eine Verschmelzung der Bergarbeiterverbände ist unmöglich. In Erwägung, daß der alte Verband nie einen Zweifel darüber gelassen, daß er der mächtigste Förderer der sozialdemofratischen Partei ist, daß er die Portei der Relizions feinde und der heutigen gesetzlich b st henden Ordnung sei, ferner in Erwägung, doß der Führer des Verbandes, Herr Hue, in dem Hilgerprozeß unter Eid erklärt habe, daß die Angestellten des alten Bergarbeiter verbandes sämtlich ausgespiochene Sozial demokraten sind, ferner in Erwägung, daß bei wirtschaftlichen Kämpfen recht gut beide Organisationen zusammenmarschieren und die wirtschaftlichen Interessen der Bergleute bei getrenntem Marschieren unter gegenseitiger Achtung eben so gut vertreten köaren, be schließt die Versammlung, von einer Ber schmelzung Abstand zu nehmen und in wirtschaftlichen Fragen geger seitice Fühlung zu halten. Getrennt marschieren und per eint schlagen.“ Vermischtes. Paris, 21. Sept. Nach zwölfjähriger Arbeit konnte Erfinder Boudy aus Bordeaux dem Kriegsminister den Plan seines Torpilleur Nörien vorlegen, eines fürlenkbarerklärten Luftschiffes, das 14 Personen und eine große Anzahl Sprenggeschosse mitführen soll. Ohne Gatverlust könne dieses Flugtorpedo durch einen eigenen, vom Motor getriebenen Apparat 5000 Meter Höhe erreichen und jeden Auger blick landen. Rom, 23. Sept. Insolge eines Schmähartikels gegen die Königin=Witwe in dem Sozialistenblatt „Avanti“ kam es zu einem Duell zwischen dem Verfasser des Artikels Monticelli und dem Redakteur Bettori des„Giornale d'Italia“. Das Duell blieb am Sonnabend mit 25 Gängen unent. schieden und wurde heute fortgesetzt, bis Monticelli durch einen Säbelhieb in den Schenkel kampfunfähig wurde. Konstantinopel, 28. Sept. Professor von Bergmann hat Konstantinopel verlessen. Vorher wurde er vom Sultan in längerer Audienz empfangen. Der Sultan sagte Bergmann, sein Dank für das, was er der Prinzessin Resie und ihm getan habe, sei ein immerwährender. Der Sultan ließ Bergmann ein fürstliches Honorar überreichen und übersandte ihm einen wunder vollen Schreibtisch mit der Bemerkung, er hoffe, daß Bergmann ihn ungezählte Jahre be ützen weide. Profissor Bier verbleibt bis zur Beendigung der Kur in Konstantinopel. Tokio, 29. September. Der Fischkutter „Kieteimaru“, der am 19. d. M von Kamtschatka nach Hakodote zurückgekehrt ist, berichtet, daß seine Leute am 15. Juli d J., als der Kutter in den Fluß Kaicha aus Kamtschatka eingelaufen war, um Brennmaterial und Wasser einzunehmen, unweit der Flußmündung aus Erohausen gestoßen seien, die vom Regen halb weggeschwemmt waren und aus denen in Verwesung über gegar gere Leichenteile hervorsahen. Bei näherer Untersuchung stellte sich heraus, daß hier elf Leichen von Japanern verscharrt waren, die nach gleichfalls aufgefundenen Schiffsüberresten zu schließen, zu dem seit dem 1. Juli vermißten Fahrzeuge„Kajetsumaru" gehört haben. Blutbeflickte Kleidersetzen, Schweiter und Bojonette, die ebenfalls gefunden wurden, deuteten darauf hin, daß die Leute eines gewaltsamen Todes gestorben sein mußten. Eirgeborene, bei denen man Nachforschurgen anstellte, bekundeten, daß die „Kojetsumaru“ bei Nacht von russischen Soldaten überrascht wurde, die die Mannschaft töteten und das Schiff durch Feuer zerstörten. Briefkasten. Wahlausschuß der christlich und nationalgesinnten Arbeiter. Wir können leider den Aufruf erst morgen bringen. Heute war es bei schon vorhandener Uebersüllung der Zeitung ganz unmöglich. Oeffentlicher Wetterdienst. Dienststelle: Meteorologisches Observato rium Aachen. Voraussichtliche Witterung für die Zeit vom Abend des 25. bis zum Abend des 26. Sept. 1906. Schwache nördliche Winde, vielfach heiter, trecken, auf den Höhen leichter Nachtfrost. Uebersicht der Witterun, Bielefeld, 25. September 1906. Mitgeteilt von Fr. Böckelmann Ww., hier. Niedrigst. Thermometerstandin der Nacht+ 2 CC. Thermometerstand um 10 Uhr vorm.+ 6 C. Barometer 76,5 cm. Wind: Nord Ost. sHimmel: heiter. ceueste Nachrichten. Wien, 25. Sept. Ein L mberger Blatt berichtet aus Jekaterinoslaw: Der neuer rannte Polizeimeister Mojewski löste sein ganzes Detektivkorps auf und ließ die Bureaus derselben schließen. Er suspendierte den Czef der Geheimposizei Kazurt und ordnite an, daß j der Geheimagent, der eine Legitimation von Kazart oder dessen Stell vertreter besitzt verhaftet und in dae Unt suchungsgefängnis gebracht werde. hierzu gab die Entdeckung des Potizein eisters, daß die Urheber aller in letzter Zit ver übten Mord= und Raubtaten in Jekaterinoslav Agenten der Geheimpoltzei gewesen seien. Petersburg, 25. Sept. Im Gouvernement Samara ist eine furchtbare Hungersnot ausgebrochen. Die Lage der Bewohner ist verzweifelt. Die Priester aus 12 Dörfer flehten das Rote Kreuz um Hilfe an. Die Zahl der Kranken nimmt täglich zu. Besonders wütet der Skorbut sehr schlimm, ebenso der Unterleibstyphus. Brot wird aus unglaublichen Substanzen hergestellt. Das von der Regierung gelieferte Samengetreide ist von zweifelhaftester Qnalität. Die Landschaftschefs und Mitglieder der Verpflegungskommission walten ihres Amtes gewissenlos. Im Stadtgebiete herrscht auch Hungersnot. Es ist nur wenig Vieh infolge der Mißernte vorhanden; das Vieh muß zu Schleuderpreisen verkauft werden. Es gibt kein Brot= und kein Saatgetreide. Es bedarf bedeutender Mittel seitens der Regierung, um dem Hunger zu steuern. Allenthalben wird Privat= hilfe angerufen. Warschau, 25. Septbr. Die Deutschen in Lodz beabsichtigen ein Privat Gymnasium mit deutscher Unterrichtssprache einzurichten. Alle Vorbereitungen waren bereits gegetroffen, doch wurde der Plan durch die russischen Behörden vereitelt, die die Einführung der deutschen Unterrichtssprache verbot. — In der Mittagsstunde wurde gestern ein Kreisschutzmann von 3 Unbekannten erschossen. In Kielce wurden 5 Banditen nach Verurteilung durch das Feldgericht hingerichtet. New=York, 25. September. Ein neues Lyachgericht hat gestern in der Nähe von Atlania stattgefunden. 200 Männer stürmten das Gefängnis, holten einen Neger heraus, hingen ihn an eine Telegrapgenstange und durchlöcherten ihn mit zahllosen Kugeln. Abends wurde ein Neger in einem Hotel von 50 ihn verfolgenden Personen erschossen. Wiederholt wurde aus dem Hirterhalt auf Straßenbahnwagen geschossen. Die Neger drohen mit Revanche. Große Mengen von Militär sind aufgeboten zur Wieder herstellung der Ordnung. Kufeke“ Kinder mehl. Hervorragend bewährt bei Darmkatarrh, Diarrhoe, Brechdurchfall, etc. An TaUTP. Arre Bronchialkatarch Lungenbluten Lungenleiden Magenleiden Erkrankte wollen sich die Zeit nehmen, endstehende Urteile zu prüfen. Es ist dies nur ein verschwindend kleiner Teil der fortgesetzt eingehenden. Sie werden ohne jeden Kommentar wmeil man die Neherzeugung hat, daß das seidapde Gxhlikurn sehr wohl im Stande ist sich selbst eine M.; ung zu bilden. Dia zurtate kind Pein= Kilistische Abänderungan uud a#weil man die Ueberzeugung hat, daß das leidende Publikum sehr wohl im Stande ist, sich selbst eine Mei ung zu bilden. Die Urteile sind, kleine stilistische Abänderungen und Kürzungen, letztere wegen Raum Mangel vorgenommen, wortgetreu. Originaldankbriefe der n Unterschriften behördlich beglaubigt sind, liegen zur Einsicht aus und wird dringend gebeten, hiervon umfangreichen Gebrauch zu machen, Behördlicherseits ist dies bereite geschehen. Abweichungen von der Wahrheit, gleichviel ob sie in diesen einleitenden Worten oder in den nachfolgenden Urteilen gefunden würden, zögen strenge „egen ftrenge sich rechtzeitig Strafen nach sich.— Um den Laien die Möglichkeit in die Hand zu geben, nicht erst den Ausbruch der Krankheit abzuwarten, sondern bei Auftreten auch nur eines einzigen Symptomes uach Hale ungschen, foigen der dlaig der an Kasiser ustonenten u nur eiues einigen Shmpi Lymptama: Husten, vielfach zum Erbrechen reizend.— Auswurf zähen Schleimes.— Stechen auf Brust und Rücken.— Druck in den Schulterblättern.— Nachtschweiße.— Symptonle. In der Regel kalte Hände und Füße.— Atemnot.— Das Atmen ist später von hörbarem pfeisenden und schnurrenden Geräusch begleitet.— Blutspucken.— Oft heftiger, unregelmäßiger Herzschlag, verbunden mit starkem Angstgefühl.— Mangelhafter Schlaf.— Schlechte Verdauung 2c. 2c. Zur Kur=Einleitung sind nötig die genaue Leidensbeschreibung, die Angabe der Beschäftigung und ob kalte Füße vorhanden sind. Man adressiere: Kur-Institut„Spiro spero“, Dresden-Niederlössnitz, Hohestrasse Nr. 180 d. Herz-Asthma. daß meine Besserung anhält Mit Freuden binachtichtige ich Sie, und ich mich wieder wohl fühle. Indem ich wiederholt für Ihre Kur pflichtschuldigst danke, zeichne ich mit vorzüglichster Hochachtung Wilh. Spreen, Landwirt, Sielhoist Nr. 17 b Rahden i. Westf. Nach gewissenhafter, energischer Befolgung Ihrer Kur bin ich wieder hergestellt, habe keine Schmerzen mehr und fühle mich wohl und gesund. Der Appelit ist ein sehr guter, es schmeckt mir alles Der Kroftzustand hat sich bedeutend gehoben, Hände und Füße sind dauernd warm, Stuhlgang ist regelmäßig und an Körpergewicht nehme ich immer mehr zu, fühle mich so zu sagen wie nugeberen. Ich kann jetzt ohne Beschwerden Treppen steigen u d größere Touren machen, bin wieder lebenslustig und gehe mit Fieuden meiner Arbeit rach. Sage Ihnen meinen herzlichsten Dank. Achtungsvoll Amalie Annus, Gelsenkirchen, Kn pperstr. 38. Ich dainke es würde schlecht von mir gehandelt sein, wenn ich es unterließe, für den guten Erfolg Ihrer Behandlung bei meinem Lungen= und Heczl iden Ihnen meinen tiefgefühltesten Dank auszusprechen. Hugo Wetzel, p. A. Hofbuchdruckerei„Hohenzollern“, Hechingen. Meine Frau litt über 2 Jahre an Asthma. Ihre Kur hat bei meiner Frau gut gewirkt, sprechen Ihnen dasür unseren besten Dark aus und werden Ihre Kur Asthmal idenden bestens empfehlen. Johannes Schäfer, Gießen, Kaplansgasse 18. Asthma, Bronchialkatarrh, Nasen- und Rachenkatarrh. Im Jahre 1903 erkrankte ich an Atemnot und schrecklichem Husten mit weißem schaumigen Auswurf. Ich gebrauchte Ihre Kur und kann Ihren zu meiner Freude mitteilen, daß ich mich durch dieselbe wieder ganz gesurd fühle. Ihnen dafür meinen besten Dank aussprechend, werde ich nicht unterlassen. Ihre Kur jedem ähnlich Leidenden zu empfehlen. Eva Kempf, Ger feld(Rhön), Karlstr. 86. Vor drei Jahren hatte ich Dyphtheritis und seit der Zeit litt ich an Aten not, schnill'; Geber, Bergsteigen und Arbeit war mir eine Last. Fast das ganze Jahr litt ich an Huste:, Stechen auf der Brust und in der rechten Seite, Herzschlig uns Schlaf waren unregelmäßig. Ich habe ihre Kur angewandt und das Leiden ist vollständig geschwunden. Ihnen meinen herzlichsten Dank aussprachend, verbleibe ich hochachtu gs voll Ihr Kaspar Kampmann, Brison, Derke.e Mauer. Viele schwere Stunden verursachte mir 6 Jahre lang ein Nasen, Rachen und Bro chialkaterih, und entschloß ich mich daher, Ihre Kur durchzuführen. Durch Gebrauch derselben wurde das Leiden von Tag zu Tag besser, welche Besserung in vollständige Heilung überging. Ich kann also wohl sagen, daß ich Gott und Ihnen durch Ihre Kur meine lebensfrohen Tage zu verdanken habe. Andreas Schörner, Kühschwitz b. Oberkotzau(Bayern). Lungenleiden, Kehlkopfkatarrh, Lungenbluten, Brustleiden. Allen leidenden Mitmer schen, welche von einer tückischen Lungen und Brustkrankheit heimgesucht sind, diene folgendes zur gefl. Beachtung: Mit derselden Krankheit hehaftet, wandte ich mich an das Kur Institut Spiro spero zwicks einer Kur und bin nach wenigen Wochin von meinem Leiden vollständig befreit. Ich danke Gott, daß er Mittel und Wege gefunden, die einer derartig heimtückischen Krankheit, welche manches blühende Menschenleben dohingerafft hat, energisch entgegen treten können. Anna Dölling, Gendarms Ehefrau, Dresden=Trachau, Uebigauerstr. 5, I Voriges Jahr litt ich an Lungen= und Kehlkopfkatarrh. Da wandte ich mich an das Kur=Institut Spiro spero und schon nach iniger Zeit fühlte ich mich besser. Nach 4 monatlichr Kur war ich von meinem Leiden befreit. Für geleistete Hilfe sage verbindlichsten Dank. B. Ungemach, Weißenbach, Amt Rastatt i. Murgth(Badev.) Ich kann Ihnen mitteilen, daß meine Mutter von dem Lungenleiden vollständig geheilt ist und sage Ihnen hiermit meinen besten Dank für ihre Bemühungen. Jedem, w lcher von diesem Leiden geplagt ist werde ich gern Ihre Kur empfehlen. Hochachtungsvoll August Kickutt, Esboren v. Volmarstein, Töllner Nr. 18. meine Arbeit übernehmen kann. Ich bin also Gott sei Dank wieder vollstär dig gesund, wofür ich Ihnen bestens Dank sage. Friedrich Reiß, Burgmann, Westerholt b. Buer, Bez. Münster, Brandstr. 36, I. Ich erkrankte lt. ärztlicher Konstatierung an Lungenentzündung und verschlimmerte sich mein Zustand so, daß ich„aufgegeben“ wurde. Durch Ihre Kur bin ich soweit wieder hergestellt, daß ich meine häusl. Arbeiten ausführen kann. Bin seit ¾ Jahr wieder in Berlin und habe seitdem noch nicht den geringsten Rückfall zu verzeichnen. Indem ich Ihnen für Allis herzlichsten Dank sage, kann ich nur j dem leidenden Menschen Ihr Instilut empfehlen. Frau Rumpf, Berlin, Kochhani str. 6. Viele Jahre kämpfte ich gegen mein Brustleiden, konnte jedoch keine Besserung erreichen, bis ich Ihre Kur begann. Dieselbe war auch bei mir von bestem Erfolg und befinde ich mich nun wieder frisch und gesund. Ich betrachte Gott und Sie als den Retter meines Lebens und werde aus Dankbarkeit jedermann von der glücklichen Kur erzählen und sie bestens empfehlen. Frau Bartels, Sückau b. Neuhaus a. Elbe. Magen- und Darmleiden. Jahrelang litt ich an Megenleiden und nachdem ich viele Mittel erfolglos angewandt, gebrauchte ich Ihre Kur, und bin mit Gottes und Ihrer Hilfe wieder gesund geworden. Spreche Ihnen hiermit innigsten Dank aus und kann die Kur allen ahnlich Leidenden nur bestens empfehlen. I Dodenhöft, Einlage p. Schiewenhoist b. Danzig. An Magenleiden und Durchfall litt ich 6 Monate und erlangte meine Gesundheit durch Ihre Kur wieder. Ich fühle mich wohl und munter, Essen schmickt mir und ich kann rüstig meiner Arbeit wieder nachgehen. Ueber Ihre Kur kann ich nur meine allerbeste Anerkennung aussprechen. Johann Steinmann, Hafena: beiter, Kleinbliettersdorf, b. Saarbrücken Ich bedanke mich bestens bei Ihnen für ihre wirte Kur. Ich litt an Lungenkatarrh und am Magen. Durch pünktliche Befolgung Ihrer Verordnungen habe ich solch einen Erfolg erzielt, daß ich alle Ungefähr 11 Jahre litt ich an Magenbeschwerden, wie Verdauungsstörungen, Sodbrennen, Aufstoßen, Stuhlverstopfung. Von diesem langjährigen Leiden bin ich durch Ihre Kur in 4 Monaten gänzlich befreit werden. Allen ähnlich Leidenden möchte ich eine solche Kur empfehleu und statte Ihnen hiermit nochmals meinen herzlichen Dank ab. Frau Bestier, Ank'am, Demminerstr. 40. Mittwoch, 2o. Septeinber, abchus 8 um in der Vonnälle des Johannisberges Konzert dee Numm Srchesters aus Mähchen unter Leitung seines ersten Dirigenten Georg Schneevoigt. Eintrittskarten im Vorverkauf in der Buchhandlung von M. Pfeffer. r. Ränner=I. Zänglingsserein „St. Johannis“ zu Bielefeld. Johanniskirchplatz 3. Sonntag, den 30. September cr., abends 8 Uhr: Vertrag von Herrn Kandidat Stüwe. Bilder aus eigenem und fremden Wanderleben. Abends 9½ Uhr: Aufnahme neuer Mitglieder. zeub=Abteilung. Nachmittags 3½ Uhr: eie Zusammenkunft; Erzähhlungen; ichte: Andacht. tabenabteilung. Nachmittags 4 Uhr: Berlin erzählt; Aufnahme neuer Mitglieder is junger Männ Bielefeld, Papenwarkt 2 Sonntag, den 30. Sep ember er. abends 8 Uhr: 1. Teil:„Aus dem Buche der Natur“. 2. Teil:„Aus Zeit= u. Menschenleben“. Jede mann ist zu diesem Abend freundlichst eingeladen. Ausführliche Programme, à 20 Pfg., sind im Sekretariat des Vereins, Papenmarkt 2, zu haben, und berechtigen zum Eintritt. Der Vorstand. D in dunashag, in T. 1. Ne. Vverkaufe ich in Friedewalde einen Transport erstklassiger Oldenburger Fohlen und Pferde, die ich bestens empfehle Ebungelisations. Versammlungen Heinr. Traue. eandend Wilh. Oltrogge semae. Stadt-Theater. Dieustag, den 25. September er, 3# Anfang 7½ Uhr. Passepartout=A unnement 3, Diens ag: Abonnement 1 Novität! Zum ersten Male! — Klein Dorrit.— Lustspiel in 3 Akten nach Dickens von F. von Schönthan. Repertoirstück des Kzl. SchauspielHauses Berlin Mittwoch, den 26. Sepibr 906, Anfang 7½ Uhr. Passepartout=Abonnement 4. — Mittwoch=Abonnement 1.— Zum ersten Male! Die Ribelungen. Ein deutsches Trauerspiel von Fr. Hebbel. 1. Tel: Der gehörnte Siegfried. 2. Teil: Siegfrieds Tod Abonnemente werden nur noch bis inkl Donnerstag entgegengenommen. Prospekte stehen Interessenten(auch nach auswärts) gratis zur Verfügung. aun Aahlige Lae im großen Saal des Bielefelder Konzerthauses Oberutorwall Ziehung 6. Oktober Aar GELD von Montag, den 24. Sept. bis einschl. Sonnabend, den 29. September, jeden Abend 8½ Uhr. #tort ür eamt. den. mit 900 3918 Gew. Gesamiwert n. 80000 Die Versammlungen werden gehalten von Herrn Prediger### Wesser aus Velbert. Zutritt frei für Jedermann. Das Allianz=Komitee. M Haupt Gew. 12. ew: M. Haupt-## Gew. M1 19 dew. M. ## fr 11 Lose 10 M. Porto Lose al mA.J u. Liste 30 Pf extra en grosempfichlt d. General-Debit 3. 20000 10000 5000 45000 J. Sturmer, Tangstrs 1o7. en detail zu haben bei ####. Schindelbsuer, Viktoriastr. Plangen= Plüsch-Garnituren und Selas is eurner Ausah un Bulgen Preises. Fritz Tiekötter Möbelfabrik, Niedernstr. 45. nc Sein Plane ode Eile Harmonium kaufen, neu oder gebraucht, besichtigen Sie das Lager Weststraße 21. 9 Tafelbutter 10 Pfd.=Kolli Mt. 655 Blumenhonig 10 Pfd. Mk. 4,.35. Tister Käse, fett. 10 Pid. Mt. 3.55 zur Probe 5 Pfd Butter u. 5 Pfd. Honig o. 5 Pfd. Butter u. 5 Pfd Käse Mt. 5.25. Sternlieb Versandhaus, Tluste 130(via Breslau). per Kilo=Dose zu Mk. 165, Mi 1.15 u. 1 Mi: Schmietspargel per 1 Kilo= Cose Mk. 1.25, Mt.—.90 und Mk.—.75; Erdbeeren i. Zucker Mt. 1.—; Stuchelbeeren i. do. Mi. —.75; Kirschen 1. do. Mi. 65 p. 1 Kilo=Dose versendet bekannt la. Qual. franko, inkl. Verpackung. Walter Hotopp, Braunschweig, Heinrichstr. 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September: gionsfriede, 1555 von Wartenburg Mathematiker, gest. 1 heiligen Allianz Benedix, Bühnendick v. Francois, Schi Kommerzienrat Dr. ragender Shakespearefor Regent Ernst zu Lip Sozialdemot wert C. C. Das neralkommission“ über das oben verze abgeschlossen. Es en einmal auf die, offer stammende Artikelfolg läßt sich hierauf das b Vorn pickt er— gewerkschaftliche Orge entschieden, Partei un zwar verschiedene, d same Aufgaben, üb ständigen müßten.# bedeute nicht Un alle Gewerkschaftsmit demokraten und die sozialdemokratischen Aufgabe der Gewer falle den politischer Dann übt das„C. etwas bot hafte Kriti der Sozialdemokratie. daß die politische hinter der gewerkscha sei, treffe die mehr sozialdemokratische T tum der Stimmenzah der Sozialdemokratie Propagandawerk sei aufgegangen. Es se tationsapparat ausgew die entlegensten Lar Sozialismus zu ver zahlreiche Kandidaten habe die Organisation Erfolg der zentralistist nisation habe der sozie die Augen geöffnet. Sozialdemokratie sov manches Jahr darüber sie den Gewerkschaften Ueber diese Feststell schaftliche Uebergewich demokratische Partei sich die leitenden Um sie aber zu best Correspondenzblatt“ in früheren Auslassungen, die Gewerkschaften ei ziehungswerk für Die theoretische Schul konnten sie freilich nich sonst ihre eigene## müßten. Aber das schaftliche Organ, daß Sozialismus in dem der Arbeiterbewegung werkschaftlicher oder po Mit dieser Versicherun demokratie eigentlich sein. Was ist das and nis absoluter Solidar werkschaftlichen Führern der„modern Aber Kautsky hat Zeit" erklärt, die Soz Arbeiterbewegung die die Gewerkschaften ab einfach nach der Part Das Correspondenz spruch nicht gelten last gerade den Gewerksch die Aufgabe zufalle, Kampf zu führen; na dieser Gegenwartsarbe