24. September: Pipin der Kleine, gest, 768.— Ludwig das Kind, der letzte Karolinger in Deutschland, gest. 911.— Jürgen Wullenweber, Bürgermeister von Lübeck, hingerichtet, 1537.— Friede von Altranstädt (bei Lützen) zwischen Schweden und Sachsen, 1706. — Schlacht bei Zürich zwischen Russen und Franzosen, 1799.— Otto von BismarckSchönhausen wird zum Staatsminister ernannt, 1862. Arbeiterfestlichkeiten. N. K. Welchen Charakter die sozialdemokratischen Arbeiterfestlichkeiten tragen, und welches ihr vornehmster Zweck ist, geht aus folgenden interessanten, im sozialdemo kratischen„Volksblatt für Anhalt“ abgedruckten Auslassungen hervor: Auch bei geringerer Aufmerksomkeit läßt sich die Wahrnehmung machen, daß die Ein ladungen zu diversen Festlichkeiten in der Arbeiterpresse sich von Jahr zu Jahr in überaus starkem Maße mehren. Und es sind auch immer ein und dieselben Gesichter, die man bei all den Frühlings, Sommer=, Herbst, Winter, Garten= und Waldfestlich keiten, den Stiftungs=, Jubiläums=, Partei=, Kreis=, Gewerkschafts=, Sänger=, Turner, Radfahrer=, Athleten„Ruderer=, Schwimmer,, Raucher=, Skatspielerfesten, den Fahnen= und Bannerweihen zu Gesicht bekommt. Forscht man aber nach den Zweckmäßig keitsgründen solchen Festarrangements Eifers, so ergibt sich als Resümee nur die Antwort: „Man will Ueberschüsse erzielen!“ Abstrahiert man nun von dem Verbleib solcher Ueberschüsse sowie von den nur allzu oft eintretenden Defizits und unterzieht man nur die Mittel, mit denen man obigen Zweck erreichen will, einer näheren Untersuchung, so ergibt sich, daß sich diese Mittel zum Teil als verwerflich herausstellen, daß auch der Zweck oft ein verwerflicher, ein für das Allgemeinwohl verfehlter ist. Und zwar deshalb, weil dort, wo z. B. der festgebende Verein den Ausschank von Getränken in eigene Regie übersimmt(entgegen der nun einmal felsenfest stehenden wissenschaftlichen Tatsache, daß Alkohol, „mäßig" oder unmäßig genossen, ein Feind der Volksgesundheit und der Volkswohlfahrt ist), alkoholhaltige Getränke wie Bier und Schnaps in erster Linie aus dem Grunde zum Ausschank gelangen, damit Ueberschüsse erzielt werden. Das Bestreben, Ueberschüsse zu erzielen, ist sogar soweit entartet, daß die meisten Festlichkeiten wegen dieses Bestrebens einfach ihres Charakters als Fest (Feier) völlig entkleidet werden. Unsere heute so stark überhandnehmenden Festlich keiten machen Miene, die nach und nach verschwindenden Jahrmärkte zu ersetzen! Wie weit es schon mit der Plusmacherei um jeden Preis geht, entnehme man aus folgender Antwort, die mir ein sehr einfluß reicher Genosse auf meinen Antrag auf Beschaffung besserer Sitzgelegenheit bei einem Waldfeste gab:„Schaffen wir deren zu viel, so wird nichts getrunken, da sich dann die Leute stundenlang vor ein Glas Bier setzen können. Haben wir aber wenig Sitzgelegenheit, so müssen sie, wollen sie das nun einmal gekaufte Glas nicht immer mit sich herumschleppen, gleich austrinken! Hier müssen die Biermarkenverkäufer nur auf dem Damme sein!!"— Das heißt zu deutsch: Die Biermarkenverkäufer sollen die Festteilnehmer mit dem Angebote ihrer Marken geradezu belästigen. Wer will da die sich daraus ergebende Moral bestreiten, daß nur derjenige ein gutes Mitglied, ein tüchtiger, pflichtbewußter Genosse ist, der sich erstens auf solchen„Festen“ permanent zeigt und zweitens ein ansehnliches Quanium von dem„edlen Naß" umsetzt!? Ist es nicht angesichts solcher betrübenden Tatsachen allerhöchste Zeit, unseren Festen einen anderen Charakter zu verleihen? Steht denn die aufgewandte Unsumme an Zeit für die Vorbereitungen und die beiten am Festtage selber in rur ant äherndem Verhältnis zu dem minimalen xositiven Nutzen für die Allgemeipheit?..... Sehr nahe Verwandtschaft mit obigem Festarrangi mentseifer verrät der Wetteifer in der Anschoffung diverser Stangen mit daran hängenden bunten Laxpen(„Fahnen" oder „Banner“ genannt). Das gibt wiederum des öfteren Anlaß zu endlosen Debatten darüber, wer da als würdig genug erscheint, diese Rel'quien tragen zu dürfen. Leider kann man in den meisten Fällen, wo Fahnen und Banner in guter Ordnung sind, die Erfohrung machen, daß die Bibliotheken sehr im Argen liegen! So z. B. besitzt die Partei in Darmstadt drei Fahnen, aber keine nennenswerte Bibliothek!!... Wenn ein sozialdemokratisches Blatt selbst solche Klagen anstimmt, so werden sie wohl ohne Zweifel berechtigt sein. Aber um den deutschen Arbeitern die sauer erworbenen Groschen aus der Tasche zu ziehen, kanit sich die sozialdemokratischen Kessen füllen, müssen alle Mittel herhalten, auch die verwerflichsten. neue Fleischnotrummel. Jüngst hatte sich ein offiziöser Aufsatz mit dem Versuche unserer freihändlerischen Presse, einen neuen Fleischnotrummel in Szene zu setzen, eingehend befaßt und ihn zutriffend als einen schwachen Abklatsch der vorjährigen Fleischnotkampagne abgetan. Er erkannte zwar an, daß die Fleischpreise und zwar in ungleich höherem Maße als die Viehpreise bei den Prodozenten in letzter Zeit gestiegen seien, warnte aber davor, die Ursachen dieser Erscheinung ausschließlich oder auch nur hauptsächlich in der Entwickelung der deutschen Fleischproduktion zu erblicken, und wies darauf hin, daß die deutsche Viehzucht und Vieh haltung sehr wohl imstande sei, den normalen mit der Bevölkerung steigenden Bedarf des deutschen Volkes an Fleischnahrung in dem bisherigen Umfange zu befriedigen, daß aber neben der normalen mit der Zunahme der Bevölkerung Hand in Hand gehenden Steigerung des Fleischverbrauches eine starke, beinahe sprungweise auftretende Vermehrung dieses Verbrauchs eingetreten sei. Mit Recht würde diese außergewöhnliche Zunahme des Fleischverbrauches auf die jetzige industrielle Großkonjunktur zurückgeführt. Mit der Prosperität der Industrie sind auch die Löhne der Arbeiter. schaft stetig gestiegen. Weite Kreise der Bevölkerung, die früher nicht in der Lage waren, regelmäßig Fleisch zu verbrauchen, sind jetzt in die Reihe der regelmäßigen Fleischkonsu menten eingetreten. Dazu kommt ein starker Zuzug ausländischer Arbeiter, die uns eine weitere Steigerung der Zahl der Fleisch= verbraucher über das normale Maß hinaus brachte. Die offiziösen Darlegungen verglichen schließlich die auf dem Gebiete der Viehzucht und des Fleischverbrauchs zurzeit vorliegenden Verhältnisse mit der Bewältigung der außergewöhnlichen Verkehrs steigerung und der starken Nachfrage nach Geld, die genau so Folgeerscheinungen der Lage unseres gesamten Erwerbslebens seien wie die außerordentliche Steigerung des Fleischkonsums, und meinten, man werde sich an den Gedanken gewöhnen müssen, daß ein Anziehen der Fleischpreise die natürliche Folgeerscheinung einer andauernden ungewöhnlich günstigen Konjunktur der heimischen Produktion und der damit zusammenhängenden Hebung der Lebenshaltung weiterer Schichten der Bevölkerung sei. Diese in allen Punkten zutreffenden und unanfechtbaren Ausführungen sucht jetzt das führende sozialdemokratische Blatt befremdlicherweise als Agrarier= Witze hinzustellen. Es meint, nach der Logik der eben wieder. gegebenen Betrachtungen habe sich nicht die Produktion dem Bedarf, sondern der Bedarf der Produktion anzupassen. In seiner Verdrehungssucht geht der„Vorwärts“ so weit, dem Verfasser des offiziösen Aussatzes den Wunsch unterzulegen, die Arbeiter möchten nur ihren bescheidenen Fleischgenuß ein schränken, dann sei die„Fleischrot" bald gehoben. In Wahrheit wird jeder verständige Politiker aufrichtige Genugtuung darüber empfiaden, daß bei der jetzigen industriellen Hochkonjunktur auch die breiten Schichten der Industriearbeiter sich einen steiger den Fleischkonsum gestatten können. Aber die Dinge liegen doch so, daß dieser Fleischkonsum eben gerade auf eine genügende und lohnende Arbeitsgelegenheit auch in der Industrie zurückgeht, während die freihändlerische Presse fortgesetzt die irrige Anschauung verbreitet, infolge der jetzigen Fleischpreise müsse die Lebenshaltung namentlich unserer Industriearbeiter in bedenklichem Umfange leiden. Wer an die offiziösen Darlegungen Bemerkungen knüpft, wie die des„Vorwärts“ es sind, zeigt, daß er nicht aufklären, sondern nur ver hetzen will. Das Auftreten der Jungliberalen ein Erfolg der— Sozialdemokratie. So steht es schwarz auf weiß in der „Neuen Gesellschaft'. Das Blatt bemerkt, ein Erfolg der sozialdemokratischen Wahlrechtsbewegung sei es gewesen, daß sich der jung=nationalliberale Vertretertag zu Hannover für das gleiche und geheime Landtagswahlrecht erklärt habe.„Abgesehen von den Konservativen— so schreibt das Braun sche Orgen weiter— kann uns jetzt keine Partei entgegentreten, ohne daß wir sie mit ihren eigenen Waffen schlagen könnten. Das Zentrum hat seine christlich nationalen Arbeiter, der Freifinn seinen Barth und der Nationalliberalismus seine Jungen. Angesichts des Bestrebens der Regierung, alle bürgerlichen Parteien unter dem Vorwande des Kampfes wider den Umsturz vor ihren Wagen zu spannen, gewinnt die Gegenaktion der Sozialdemokratie, die die bürgerlichen Parteien wieder auseinander und durcheinander treibt, höchste Bedeutung.“ Die Sozialdemokraten greifen zwar hier zur Rettung aus ihrer Wahlrechtsblamage nach einem Strohhalme; aber wenn sie die„Erfolge“ der Jugendbewegung im nationalliberalen Lager für ihre eigenen Erfolge aus geben, so haben sie dazu immerhin eine gewisse Berechtigung. Aus dem braunschweigischen Landtag Die Sonnabend Sitzung des Landtages begann um 11½ Uhr. In ihr wurde lediglich die von der staatsrechtlichen Kom mission festgesetzte Antwort auf die Eröffnungsrede durch den Abgeordneten Dr. Schmidt mitgeteilt. Diese Antwort hat folgenden Wortlaut: „In der Botschaft des Regentschaftsrates ist an erster Stelle dem Schmerze und der tiefen Trauer um den Heimgang Seiner Königlichen Hoheit, unseres Regenten, des Prinzen Albrecht von Preußen Ausdruck gegeben worden. Diese Worte haben einstimmigen Widerhall bei den Abgeordueten des Landes gefunden. Wie die Vertreter des Landes, ergriffen von der plötzlichen Todesnachricht aus Camenz dem innersten Herzensgesühl folgend, dem hohen Entschlafenen die letzte Ehre erwiesen haben, so drängt es uns, heute nach Zu sammentritt der Landesversammlung, noch mals zu bezeugen, daß wir nie aushören werden, dem in Gott ruhenden Regenten für die rücksichtsvolle und nie ermüdende Pflichttreue in der Führung seines hohen Amtes, für die Förderung der Wohlfahrt unseres Landes, insbesondere unserer Residenzstadt, und vor allem für das Beispiel hohen Sinnes und edelsten Menschentums, das der verewigte Prinz durch sein Leben gegeben, zu danken. Ein echt deutscher Fürst, ein titte#licher Zeuge der Ruhmeszeit unseres deutschen Vaterlandes, ein Vorbild deutscher Treue gegen Kaiser und Reich, ebenso wie gegen unser Braunschweiger Land! So wird der entschlafene Regent unter uns fortleben! Dem Rufe, der nunmehr an uns er gangen ist, an der hochernsten Entscheidung über die Zukunft unseres Landes mitzuarbeiten, werden wir bereitwilligst folgen. Wir haben das feste Vertrauen, daß durch Gottes Hilfe der Regertschaftsrat und die Landesversammlung die richtigen Wege zum Segen des Landes finden werden.“ Der Landtag erklärte sich mit der Antwort einstimmig einverstanden. Eine Debatte entstand nicht. Die nächste Sitzung findet Dienstag statt. In ihr wird eine Resolution zur Thronfolgefrage beraten werden. In Hannover fand eine von 1500 Personen besuchte Welfenversammlung statt. In ihr sprach Freiberr von Wangenheim offen aus, daß die hannoversche und braunschweigische Frage ein unteilbares Ganzes bildeten. Damit hat der welfische Führer zugegeben, daß es sich in der Braunschweiger Frage um weit mehr als um eine rein dynastische Frage handelt. Nachrichten. dem Deutschen Reiche. Berlin, 23. September. Aus Rominten wird von gestern gemeldet: Das Kaiserpaar mit der Prinzessin Viktoria Luise ist heute früh 4 Uhr auf dem hiefigen Bahnhofe eingetroffen. Der Kaiser begab sich sofort auf die Pürsche, während die Kaiserin und die Prinzessin zunächst im Zuge verblieben. Nach einer Pürsch im Goldaper Revier traf der Kaiser heute früh nach 6 Uhr im Jagdschlosse Rominten ein. Die Kaiserin war mit der Prinzessin Viktoria Luise bis 7 Uhr auf dem Bahnhose von Groß Rominten verblieben und dann nach dem Jagdschlosse gefahren. Am 15. Oktober wird der Kaiser in Bonn der Enthüllung des Kaiser WilhelmDeukmals beiwohnen. Als Vertreter des Kaisers nimmt der Kronprinz am 31. Oktober an der 250 jährigen Jubelfeier der evangelischen Friedens kirche in Jauer teil. Reichskanzler Fürst Bülow dürfte, wie nach dem„B. T.“ verlautet, seinen Homburger Aufenthalt bis in das zweite Oktober= drittel ausdehnen und dann nach Berlin zurückkehren, falls die Amtsgeschäfte nicht schon eine frühere Rückkehr bedingten. Der Generaldirektor des Norddeutschen Lloyds, Dr. Wiegand, ist zum Besuch des Reichskanzlers in Homburg eingetroffen. Der General der Kavallerie v. Massow, Präsident des Reichsmilitärgericht, ist der Kreuzztg zufolge durch Kaiserliche Kabinettsorder vom 21. dieses Monats in Genehmigung seines Abschiedsgesuches mit Pension zur Disposition und gleichzeitig à la suite des 1. Brandenburgischen Dragonerregiments Nr. 2 gestellt worden, das er in den Jahren 1885—1887 kommandiert hat. Der Landtag von Sachsen=Altenburg beschloß in geheimer Sitzung, dem Herzog anläßlich seines 80. Geburtstages 100000 Mark für gemeinnätzige zur freien Verfügung zu stellen. In Danzig wurde der Kreuzer„O“ vom Stapel gelassen; er erhielt den Namen „Stuttgart“. In Altenburg ist eine Anzahl von„Genossen“ wegen Erpressung verurteilt worden, und zwar erhielten der Führer der Soziald mokratie im altendurgischen Wahlkreise, Landtagsabgeordneter Buchhändler Bernhard Horn, sowie der Vor sitzende des Maurerverbandes Maurer Ranke, und der Vorsitzende des Gewerkschaftskartells, Tischler Seidel, sämtlich aus Kahla, je vier Wochen Gesängnis. Der Verurteilung liegt ein Vorgang vom jüngsten Maurerstreik zugrunde, bei dem die Angeklagten versuchten und erreichten, daß ein angesangener Erweiterungsbau am Gewerkschaftshause in Kahla, an dem nichtorganisierte Arbeiter beschäftigt waren, durch nicht gesetzlichen Druck auf den Bauherrn in die Hände der feiernden Arbeiter gelegt wurde. Die„Deutsche Tageszeitung“ erklärt, daß die Meldung des„Leipziger Tageblatts“, der Chefredakteur Oertel trete am 1. Oktober von der Leitung der„Deutschen Tageszeitung“ zurück, jeder Begründung entbehre. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ schreibt: Wie telegraphisch aus London gemeldet wird, äußert der„Standard“ in einem län geren Artikel Bedauern darüber, daß die deutsche Regierung aus der Behandlung des Dampfers„Meteor“ im Hafen von Portsn outh eine diplomatische Affäre gemacht habe. Das Bedauern des„Standard“ ist gegenstandslos. Das Auswärtige Amt hat sich darauf beschränkt, wie aus Hamburg, so von der deutschen Botschaft in London Bericht über das Vorgefallene einzufordern. Darmstadt, 22. Sept. Der Großherzog tritt am Montag eine etwa zehntägige Reise an. Man vermutet, daß er eine Zusammenkunft mit dem Zaren haben wird. Mannheim, 22. Sept. Im Festsaale der Zentralhalle fand heute als Einleitung zum Partei. tage der deutschen Sozialdemokratie eine Konferenz der sozialistischen Frauen statt. Es wurde eine Reihe von Anträgen eingebracht und Begrüßungsreden gehalten. Die Ankündigung des Erscheinens Rosa Luxemburgs wurde mit besonderem Jubel begrüßt. Im Anschluß an die Erstattung des Geschästsberichts bemerkte die Vorsitzende Ottilie Baader, daß die rückständigen deutschen Vereinsgesetze die sozialdemokratische Frauenbewegung nicht mehr hindern. Nach der „Pfälz. Post“ inhibierte das Berliner Reichspostamt die für den sozialdemokratischen Parteitag in Angriff genommene Posteinrichtung. Der Aufstand in SüdwestAfrika. Verluste: Leicht verwundet Unteroffizier Ludwig Schröder, bei Uchanaris; serner Unteroffizier Wilhelm Muß, am 7. September im Orangefluß ertrunken. Aus dem Auslande. Wien, 20. Sept. Der Wahrresormausschuß nahm heute nach längerer Debatte die§§ 11 und 12 der Reichsrats wahlordnung an, die von der Anlegung der Wählerlisten und den Reklamationen handeln. Der Ausschuß wählte auf Antrag Starzynskis eine Unterkommission von 10 Mitgliedern zur Vorberatung der Kompetenzscheidung zwischen der Reichs= und der Landesgesetzgebung. Wien, 21. Sept. Der Wahlreform ausschuß hat heute die§§ 13 bis 16 angenommen, die das Reklamations verfahren, die Ausfertigung der Legitimationen, die Stimmzettel, sowie die Zusammensetzung der Wahlkommissionen betreffen. Paris, 21. Sept. Die royalistische Ver einigung„Action frangaise“ hat durch Maueranschlag einen Aufruf an das Land verbreitet, der gegen die Rehabilitierung des Majors Dreyfus protestiert und zu Geldsammlungen auffordert, um dem General Mercier eine goldene Denk münze zu stiften. Rußland. Aus Petersburg wird gemeldet, alle Gerüchte von einer Verschwörung gegen die Zarenfamilie seien als Erfindung zu bezeichnen. Die Verhafteten wurden wieder in Freiheit gesetzt. Nach dem„Daily Tel.“ will Stolypin in Kürze die sofortige Entlassung aller Beamten verfügen, die sich den exiremen Parteien von rechte oder links anschließen, und irgendwie an Pogromen oder politischen Morden beleiligen. Angesichts der großen Gefahr, welche der Polizei durch die Revolutionäre droht, haben in Petersburg in den letzten zwei Wochen 5 Bezirkkaufseher, 6 Gehilfen, 4 Revieraufseher und 34 Schutz leute ihren Abschied eingereicht. In der Angelegenheit der Explosion in der Billa des Ministerpräsidenten Stolypin sind weitere zwölf Personen verhaftet worden, die sämtlich ihre Mitschuld an dem Verbrechen eingestanden haben. An der Spitze der Organisation stand eine Jüdin, die ansangs nicht geständig war, späterj doch durch die Aussagen der übrigen Verhafteten übelführt wurde. In Petersburg funktionien zur Zeit 50 Feldkriegsgerichte. Sämtliche Bildhauer Rußlands weigerten sich, den Auftrag für ein Denkmal für den erschossenen General Minn zu übernehmen, für das bereits große summen gezeichnet worden sind. Aus Riga wird gemeldet: Angesichts der sich mehrenden Ueberfälle hat der Kreischef energische militärische Maßregeln auge ordnet. Zahlreiche Revolutionäre wurden verhaftet und aus dem Transport als fluch! verdächtig erschossen. Konstantinopel, 21. Sept. Die seit einiger Zeit schwebende Bestellung auf Mitrailleusen für die türkische Heeresverwaltung ist nunmehr perfekt geworden. Die deutschen Waffen= und Mu nitionsfabriken in Berlin erhielten einen Auftrag auf Lieserung von 50 Mitrailleusen, während bie Herst llung von 70 Miteailleusen an Creuzot(Frankreich) übertragen worden ist. Die gesamte Bestellung muß bis Ende dieses Jahres abgeliefert werden. Athen, 22. Sept. Die Vertreter der vier Schutzmächte haben dem Minister präsidenten amtlich mitgeteilt, daß der König von Griechenland Zaimis zum Generalkommissar von Kreta ernennt. Zaimis wird nächste Woche an Bord des Panzers„Pfara" nach Kreta abgehen. China, 22. Sept. Ein Eclaß des Vizekönigs Snanschikai hat einen Erlaß veröffentlicht, nach dem der Opiumgenuß für Einheimische und Fremde rach Ablauf von 10 Jahren gänzlich verboten wird. New York, 23. Sept. Auf Cuba sell, wenn Palma mit seinen Ministern zurücktritt, zunächst ein amerikanisches Militärgouvernement eingesetzt werden. Ein der Regierung nahestehender Kongreß. abgeordneier erklärte, daß die bewaffnete Intervention der Vereinigten Staaten am 25. d. M. beginnen werde. Taft erhielt von Roosevelt ein langes Telegramm mit Instruktionen, aus denen hervorgeht, er solle alles versuchen, um eine bewoffnete Intervention zu vermeiden Schule und Mission. (Religionswissenschaftliche Vorlesungen für Lehrer und Lehrerinnen.) Unsere heutige gebildete Welt wird tief bewegt von dem Ringen der füh renden Geister um die höchsten und letzten Fragen„Schafft uns einen Ausgleich zwischen Glauben und Wissen, zwischen kirch licher und naturwissenschaftlicher Weltanschauung,“ so rufen sie,„oder es sinkt uns der Boden unter den Füßen.“— Daß der Wesenszehalt des Christentums, daß die Heils= und Erlösungskatsachen unter den beständig wechselnden Vorstellungssormen des Weltanschauens dieselben bleiben, dies zu zeigen ist die vornehmste Aufgabe der heutigen Wissenschaft.— Darum wird es freudig und mit Dank begrüßt werden, daß durch die kirchliche Konferenz der Grafschaft Mark auch in diesem Jahre religionswissenschaftliche Vorlesungen für gebildete Gemeindeglieder besonders für Lehrer und Lehrerinnen veranstaltet werden. Einer Bitte der=Lehrerkollegien von Gelsenkirchen und Umgegend entsprechend sollen sie in dem genannten Orte stattfinden. Als Vorkragende sind gewonnen: Prof. Dr. D. König, Bonn,„Das Prophetentum des alten Testaments,“ Pros. Dr. D. Hermann, Marburg,„Die Einzig artigkeit der christlichen Ethik nach Grundlage und Inhalt,“ Prof. D. Blaß, Halle„Entstehung und Charakter unserer Evangeliev.“ Auf der kirchl. Konferenz selbst, die die Vorlesungen am 18. Okober einleitet, redet Lic. Pfennigsdorf, Defsau über Chiistentum und moderne Weltanschauung.“ Die Veranstaltung dauert vom 18.—20. Oktober.— Es ist der einmütig geäußerte Wunsch, daß Agitationen dem Kursus fern bleiben und daß die Vorlesungen und anschließenden Diskussionen lediglich geistiger Arbeit gelten.— Die Vorlesungen werden höchstes Interisse beanspruchen dürfen, zu mal da die Redner sämtlich gerade auf den zu behandelnden Gebieten Autoritäten sind. Prof. Blaß ist z. B. unter den Nichttheologen der heivorragendste Kenner der neutestamentlichen Ursprache. Wir erhoffen von der Veranstaltung eine Vertiefung des religiösen und sittlichen Eckennens und Lebens. Rod dem Amsturzsager (Rosa Luxemburz.) Das„Hamburger Echo teilt mit, daß Rosa Lux#mburg nach einigen Unwegen Hamburg erreicht hat. Ihr Kampfesmut sei angeblich nicht im geringsten geschwächt, und ihremannigfachen Erfahrungen, die sie im Zarenreich über die revolutionäre Taktik gesanmelt, würden sicherlich der revo lutionären Theorie zustatten kommen. Das kann ja noch gut werden! Parteibewegung. (Graf Hoensbroech) ist, der„Nat.= Ztg.“ zufolge, aus der nationalliberalen Partei ausgeschieden, irdem er seire schon vor längerer Zeit angekündigte Drohung bewahrheitet und aus dem nationalliberalen Verein in Groß Lichterfelde ausgetreten ist Lokales und Provinzielles. Bielefeld, 24 September. (Herr Obermeister Carl von der Nahmer) beging am Freitag in voller geistiger und körperlicher Frische die Feier seines 70 Geburtstages. Von der Beliebtheit des Geburtstagskindes zeugten die Gratulationen, die ihm von nay und fern überbracht wurden. Aus der Zahl derselben greift der„Gen.=Anz.“ nachfolgend die bemerkenswertesten heraus. Abgesandte der Fleischerinnung überbrachten ein hübsches Trinkhorn mit Wdmung, Beaustragte der Freiwilligen Feuerwehr überbrachten ihrem Ehrenhauptmann ein Diplom, weiter gratulierten Abordnungen der Handwerkskammer Kampf. Eine Geschichte aus bewegter Zeit. Von A. v. Liliencron geb. v. Wrangel. [Nachdruck verboten.] Nachdem Elfy sich etwas beruhigt hatte, sprach sie weiter:„Heute aber habe ich euch Arm in Arm unter dem Regenschirm kommen sehen, und wie der Hans den zu machte, da hat er dich so angesehen, Jage, so lieb — so bittend— so herzbeweglich! An den Hals wäre ich ihm geflogen, wenn er vor mir so gestanden hätte. Dazu bist du natürlich zu vernünftig, um so was zu tun auf offener Straße im Regen! Aber gestanden hast du mir's jetzt doch, daß dich der Hans das Lieben gelehrt hat, und darum will ich nichts, rein garnichts mehr von dir wissen!“ Inge ließ sie nicht weiter reden. Sie hatte Elsys Hand ergriffen und blickte sie mit der ihr eigenen zwingenden Gewalt an. „Wenn du dich wie ein verzogenes Kind gebärdest, kann ich nicht an den Ernst deiner s dac ggen lagte se, gund ich möchte von Herzen gern; denn wenn chet dac seshen Gofe a selber zu vergesen, dann— so hosse ich zu Golt— wird sie für bald das Mädchen werden, das er sich zur Lebensgefährtin erwählen wird.“ Elsy sah sie völlig verwirrt an.„Meinst du— denkst du?“ stammelte sie,„ja, aber was wird denn mit dir?“ Sanft glitt Inges Hand über ihr goldiges Gelock.„Kleine Törin! Wer hat dir denn je gesagt, daß ich Hans liebte? Wem ich mein Herz geschenkt habe, das bleibt mein Geheimnis. Ich gebe dir mein Wort, daß es der Vetter nicht ist.“ Elsy flog ihr um den Hals.„Und du denkst, er kann mir auch einmal ganz schrecklich gut seig so wie ich ihm? O Jage, Jage! Lihre mich, wie ich sein muß, damit das so kommt! Aber wenn er mich alle Tage mit dir vergleicht, die so klug und so gut ist, dann ziehe ich doch immer noch den kürzeren.“ „Du sollst ihn ganz für dich haben, deinen Hans,“ tröstete Inge.„Ich gedenke, mich morgen bei meiner Tante anzumelden, der einzigen noch lebenden Verwandten väterlicherseits. Ich wollte es längst tun und werde es nun nicht länger aufschieben.“ „Inge! Du bist die liebste, beste, und du wirst mir helfen.“ „Ja, das werde ich“ antwortete diese, „aber nun gehe zur Ruhe, sonst sucht Hans morgen bei dir vergebens die sonnigen Augen, die er so gern hat.“ Am anderen Morgen wanderte Jage zeitig in den Anlagen, in der stillen Hoffaung, Tettenborn zu begegnen, der ein Frühauf steher war. Sie sollte sich nicht getäuscht haben. Er kan ihr sehr bald entgegen, sein ehrliches Gesicht drückte eine sehnsuchtsvolle Frage aus. Das Mädchen reichte ihm die Hand. Sie hatte sich du chgekämpft und sah wieder klar un sich. „Mein guter Kamerad,“ sagte sie und nickte ihm freundlich zu,„das warst du und wirst du immer bleiben. Jeder andere Gedanke, Hans, ist unmöglich.“ „Inge,— ich will ja warten.“ „Nicht einen Tag!“ unterbrach sie rasch. „Wollte ich dir nachgeben, du würdest kreuzunglücklich mit mir werden; denn das muß die bitterste Qual sein, ein Weib sein eigen zu nennen, dessen Seele man nicht besitzt, und, Hans, so würde es dir gehen, ich weiß das ganz genau.“ Sie sah ihn dabei fest an, ruhigen, kalten Blickes, und er senkte mit einem schmerzlichen Seufzer das Haupt. „Ich reise in den nächsten Tagen zu meiner Tante,“ fuhr Jage fort,„und weil wir zwei immer gute Kameradschaft gehalten und des Innungsausschusses Weiter folgte eine Deputation des Deutschen Fleischerverbandes, sowie eine solche vom WestfälischLippischen Bezirktverband. Namens des Magistrats überbrachte Herr Oberbürger meister Geh. Reg. Rat Bunnemann Glück. wünsche. Wir wünschen dem alten Herrn, dessen Verdienste um das öffentliche allgemein bekannt sind, einen angenehmen Schenschesh. (Westsälisch= Lippische Vereins bank Aktiengesellschaft.) Der in der heutigen Sitzung des Aufsichtsrates vorgelegte Abschluß für das erste Semester 1906 zeigt eine weitere erhebliche Steigerung der Umsätze wie eine angemessene Erhöhung der Gewinne, sodaß auch für das laufende Jahr ein befriediger des Ergebnis in Aussicht genommen werden darf.“ (Hundesteuer.) Die Besitzer von Hunden werden darauf aufmerksam gemacht, daß rach der hier gültigen Steuerordnung die bis einschließlich 30. Sept. abgeschafften Hunde spälestens bis zum 14. Oktober auf dem Steueramt im Rathause, Zimmer 11, Eingang Viktoriastraße, abzumelden sird, andernfalls die Steuer auch für das zweite Halbjahr 1906 bezahlt werden muß. Für Hunde, die sich am 1. Oktober oder später tatsächlich noch im Besitz der betriffenden Eigentümer befinden, muß nach der Hurd: steuerordnung die Steuer für das zweite Halkjahr 1906 in voller Höhe entrichtet werden. ewerbegerichtswahl.) Die Wahl der Beisitzer aus dim Arbeitgeberstande findet am nächsten Sonnabend, den 29. d. M., vormittags von 10 bis 12 Uhr im Rathauszimmer Nr. 31 statt. Auch bei der Wahl der Arbeitgeber stehen sich zwei Listen gegenüber, eine sozialdemokratische und eine Liste der bürgerlichen Parteien. Die Arbeitgeber werden darauf auf merksam gemacht, daß sie sich die Legitimattonsformulare zu beschaffen und bei der Wahl vorzuzeigen haben. Es ist notwendig, daß sie Mann für Mann bei der Wahl antreten. Denn auch bei der Wahl der Beisitzer aus dem Arbeitgeberstande kommt die Verhältniswahl in Anwendung. Wenn nun auch nicht an zunehmen ist, daß die Sozialdemokratie ihre ganze Liste in der Wahl durchbringt, so ist es doch, eben wegen der Verhältniswahl, nicht ausgeschlossen, daß sie mit einigen auch ihrer Arbeitgeber kandidaten Erfolg hat und damit die Mehrheit im Gewerdegericht eiringt. Das muß verhindert werden und es kann nur dann verhindert werden, wenn die bürgerlichen Arbeitgeber am Wahltage vollzählig am Wahltisch erscheinen und ihre Pflicht erfüllen. Der Prinzipal kann im Verhinderungsfalle eine leitende Persönlichkeit seines Geschäfts, die mindestens ein Einkommen von 2000 Mark haben muß, auf dem Legitimationssormulare zu seiner Vertretung bewollmächtigen. II(Lehrkursus für Schlosser und Schmiede.) Am 15 November d. J. beginnt bei der Prüfungsstation für landwirtschaftliche Maschinen und Geräte in Münster ein neuer Lehrkursus für Schlosser und Schmiede. Anmeldungen sind bei den Ortsbehörden anzubringen. S(Stadttheater.) Nach der Sommerpause hat unser Stadttheater gestern seine Türen wieder aufgetan. Der Eröffnungsabend der Saison war zugleich die Einführungsvorstillung unter der neuen Direktion Norbert Beistl. Herr Theaterdirektor Berstl ist den Bieleselder Theaterfreunden kein Fremder. Seine vorzüglichen Darbietungen auf der primitiven Sommerbühne bei Rademacher Anno 1903 sind noch in bester Erinnerung! Hinsichtlich des Raumes und der Ausstattung befindet er sich nun in einer glücklicheren Lage. Daß er SeSTS: haben, so laß mir auch das Recht, feeimütig mit dir zu sprechen. Du hast einem Glücke nachgejagt, das dir zur Qual geworden wäre, wenn du es erreicht hättest, und bei diesem Drängen hast du es übersehen, daß dicht vor dir das Holdeste dir enkgegenblüht, dem nur noch der Sonnenstrahl deiner Liebe fehlt, um es zur lieblichen Reife zu treiben.“ „Ich versteh: dich nicht,“ grollte Tetteuborn,„Kinder zählen noch nicht.“ „Mit 17 Jahren hat man die Kinder schuhe ausgezogen, sobald das Herz erwacht,“ antwortete ihm Inge.„Wenn ich fort bin, überlege dir das, mein guter Kamerad, und mache die Augen auf, damit du nicht achtlos an dem Glück: vorübergehst.“ Zehntes Kapitel. Drei Tage darauf hatte Jnge die Antwort ihrer Tante, die sie von Herzen will kommen hieß. Das junge Mädchen saß nun in der Rosenlaube, studierte das Kursduch und wollte der alten Dame genau die Stunde ihrer Ankunft melden. Da hörte sie werige Schritte von sich den Kellner sagen:„Gräfi Hartenberg sitzt hier dicht nebenen. Befehlen Sie, daß ich anmelden soll?“ (Voltsetzung folgt.) dieselbe zweckentsprech weiß, bewies die gest seiner Leitung präch bot. Im vollbesetzten Wer sie nicht mitge pfangen beim Anhör Nr. 3“, dieses als Se Art hervorragenden? schen Tondichters. E sondern wurde weiter von William Shakesp Cäsar“, in welchem des Dichters, dem St. sivste dramatische Lebwunderung abzwingt klassischen Werkes zu in der Geschichte und Thalias in Bi=leselde erkennen, daß das Sti Förderung und Kunstwerke gerich Einzelbesprechung der Abstand und erwähne steller der wesentliche geerntet haben würd Aufführung und des in Zukunft gleichen S. likum und Theaterleitt m(Unfälle) In gegen 4½ Uhr morger Schulte im Hofe schwerverletzt aufgesund aus dem Flurfenster wurde, da er einen do sowie einen Oberschenk von der Berufsseuerwe haus gebracht.— Di Geldern, in Stellun Heinrich Vögeding hier derart vor die Brust ge bruch und eine Berletz m(Grober Unf 23 d. Mts. ist der straße 13 angebrachte und auf den Bürgeist m(Gestohlen) n „Dürkopps Diana 64“ 80 Mark. m(Die Rotlaus bestande des Ziegeleibe arbeiters Plöger, der des Schuldieners Fritz machers Freymark und sämtlich in Schildesch Die angeordneten Schrt Ubbedissen 21. feuer) Heute na brannte der sogen Kolon Ecrst Nr. 3 h ling Paul Liebetanz Duich das eneigische barn und der hiesi; wehr, die recht schne nach der„Westf. Zt und fast sämtliches Die Entst hungsursa( jetzt richt bekannt. Aus den Kreisen ng. Minden, 2: stand des Gust beschloß gestern, sein den 14. Oktober, zu 5 Uhr Gottesdienst um 8 Uhr ein Gem stattfinden. In de über die im kommen staltenden Vorträge Minden, 24 Se schaftskammer) falen beabsichtigt auch 45 Stuten urd e blütigen Schlag Verkauf findet am September, nachmitt großen Ex rzierpletz allee) statt. Die Vkostenlos von der wirtschaft skammer zu lemerstraße Nr. 6 sichtigung der Pferde nachmittags gestattet einzelnen Pferde erso vormittags von 9 U ng. Todtenhaus Sept.(Die Gene unserer Kirche ist eing sollen nun möglichst bal werden, so daß die des Winters 1907 in hause sich versammeln X. Bergkirchen, resullat.) Bei der gehabten Eesatzwahl den Wahlkreis Minde frühere Landrat in Mi rat und Verwaltung Museen in Berlin, B 818 Stimmen wie Sültemeyer in Ha wirte) erhielt 115, O Petershagen 25, Mi Minden(Sozialdemokt freulicherweise wählter mütig mit den Konserv gute Vorbedeutung für werte Verständigung b Zukunft. Aus den Kre 4 Herford. 22. verordnetensitzun isses Weiter folgte Deutschen Fleischerlche vom Westfälischid. Namens des Herr Oberbürger unnemann Glück. dem alten Herrn, is öffentliche Wohl einen angenehmen ische Vereins haft.) Der in der ichtsrates vorgelegte semester 1906 zeigt Steigerung der Umene Erhöhung der das laufende Jahr is in Aussicht geDie Besitzer von ufmerksam gemacht, gen Steuerordnung Sept. abgeschafften 14. Oktober auf ause, Zmmer 11, abzumelden sind, ich für das zweite verden muß. Für ktober oder später der betreffenden nach der Hurd: für das zweite r Höhe entrichtet ahl.) Die Wahl beitgeberstande nabend, den 29. 0 bis 12 Uhr im tt. Auch bei der stehen sich zwei sozialdemokratische erlichen Parteien. en darauf auf sich die Legiti1 beschaffen und haben. Es ist in für Mann en. Denn auch ius dim Arbeiterhältniswahl n auch nicht an aldemokratie ihre durchbringt, so en der Versgeschlossen, daß Arbeitgeber damit die MehrDas muß s kann nur den, wenn die er am Wahltage erscheinen und Der Prinzipal le eine leitende s, die mindestens Kark haben muß, lare zu seiner chtigen. Schlosser und r d. J. beginnt bei chaftliche Maschinen uer Lehrkuesus für eldungen sind bei der Sommerpause eine Türen wieder der Saison war ig unter der neuen r Theaterdirektor raterfreunden kein Darbietungen auf bei Rademacher krinnerung! Hinisstattung befindet n Lage. Daß er Recht, feeimütig ist einem Glücke geworden wäre, und bei diesem hen, daß dicht jegenblüht, dem deiner Liebe üife zu treiben.“ grollte Tetteuscht.“ in die Kinder Herz erwacht,“ n ich fort bin, Kamerad, und zu nicht achtlos el. Juge die Ant1 Herzen will idchen saß nun das Kursduch au die Stunde bite sie werige agen:„Gräfi an. Befehlen hung folgt.) dieselbe zweckentsprechend und geschickt auszunutzen weiß, bewies die gestrige Aufführung, welche unter seiner Leitung prächtige, effektvolle Bühnenbilder bot. Im vollbesetzten Hause herrschte Feststimmung! Wer sie nicht mitgebracht hatte, konnte sie empfangen beim Anhören der„Leonoren Ouvertüre Nr. 3“, dieses als Stelengemälde der ergreifendsten Art hervorragenden Werkes unseres größten deut schen Tondichters. Sie blieb nicht nur erhalten, sondern wurde weiter gefördert bei der Darstellung von William Shakespeare's Trauerspiel„Julius Cäsar“, in welchem uns immer wieder die Kunst des Dichters, dem Stoff der Erzählung das intensivste dramatische Leben zu verleihen, höchste Bewunderung abzwingt. Die Wahl dieses echt klassischen Werkes zur Füllung des Abends, der in der Geschichte und Entwicklung der Wohrstätte Thalias in Bi=lefeld einen Markstein bedeutet, läßt erkennen, daß das Streben der neuen Direktion auf Förderung und Darstellung wahrer Kunstwerke gerichtet sein soll. Von einer Einzelbesprechung der Leistung nehmen wir heute Abstand und erwähnen nur, daß dabei die Dar steller der wesentlichen Rollen volle Aneikernung geerntet haben würden. We die Güte der Aufführung und des Besuches##. der gestrigen in Zukunft gleichen Schritt halten, so dücfen Publikum und Theaterleitung wohl zufrieden sein. m(Unfälle) In der Nacht zum 23 d. K. gegen 4½ Uhr morgens wurde der Kommis Heinr. Schulte im Hofe des Hauses Niederwall 5 schwerverletzt aufgesunden. Schulte, der vermutlich aus dem Flurfenster der II Etage gestürzt ist, wurde, da er einen doppilten Knie= und Armbruch, sowie einen Oberschenkelbruch davongetragen hatte, von der Berufsseuerwehr in das städtische Krarkenhaus gebracht.— Der Fuhrmann David van Geldern, in Stellung bei dem Fuhrurternehmer Heinrich Vögeding hier, wurde von einem Pferde derart vor die Brust getreten, daß er einen Reppenbruch und eine Verletzung der Nieren erlitt. Urfug.) In der Nacht zum 23 d. Mts. ist der an dem Hause Dornbergerstraße 13 angebrachte Postbriefkasten abgebrochen und auf den Bürgeist ig geworfen worden. m(Gestohlen) wurde ein Fahrrad, Marke „Dürkopps Diana k4" Nr. 202289, im Werte von 80 Mark. m(Die Rotlaufseuche) unter dem Scheinebestande des Ziegeleibesitzers Tödheide, des Fabrikarbeiters Plöger, der Witwe Dorothea Schlüter, des Schuldieners Fritz Wöhrmann, tes Schuh machers Freymark und des Schlossers Ellermarn, sämtlich in Schildesche wohnhaft ist erloschen. Die angeordneten Schutzmaßregeln sind ausgehoben. Ubbedissen, 21. Sptbr.(Schadenfeuer) Heute nachmitteg gegen 3 Uhr brannte der sogen.„Bleicherkolten" des Kolon Ecrst Nr. 8 hier, welcher vom ling Paul Liebetanz bewohnt wurde, nieder. Durch das energische Eingreisen einiger Nach barn und der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr, die recht schnell am Pletze war, ist er nach der„Westf. Zig.“ gelungen, das Vieh und fast sämtliches Hausgcrät zu reiten. Die Entst hungsursache des Brandes ist bis jetzt richt bekannt. Stadtverordnetensitzung rief der Ausbau der Bürgerschulen an der Mindener Straße eine fast 2½ stündige lebhafte Diskussion hervor. Hie Paralleksystem— hie Abbauschule Zum Schluß wurde ei stimmig beschlossen, die Sache zu vertagen und weiteres Ma erial zu sommeln. Die weiteren Punkte der Tagesordnung wurden der Vorlage ent sprechend genehmigt In die Voreinschätzungs kommissics wurden gewählt die Herren: Kolon P ter Duisdiekrbäumer, R F. 2 der Buchbindermeister Karl Künter und Böckermeister Kail Joly als Mitglieder und die Herren Zigarrenfabrikant W. Koch und Kaufmenn Withelm Mönkemenn zu Stell vrtretern. Der Rest der Tagesorbnurg wurde der vorgerückten Stunde wegen(7½ Uhr) vertagt I1 Kirchlengern, 21. Sept(Abbauschulen.) Bekanntlich beabsichtigt man hier, wegen Ueberfüllung der Schule, zwei neue Abbauschulen zu errichten und mit dem Bau der einen Schule baldmöglichst zu beginnen, währerd der andere Bau noch hinaufgeschoben werden soll. Bielang war man nun allgemein der Arsicht, daß zuerst die Schule am Marktplatz gebaut werden muß. Von diesem Vorhaben haben die Schulvertretungen jedoch Abstand gerommen und neuerdings beschlossen, zunächst den Schulbau auf dem„Hüller" zur Aus. führung zu bringen. Mit diesem Beschluß sind die Bewohner des nordößlichen Gemeindeteiles nicht einverstanden und haben sich mit einer tition beschwerdeführend an die Königl. Regierung sewandt.— 611n Riepen, die mit dem 10 Uhr 54 Min. von Hannover eintreffenden Zuge die von ihnen in Dedensen unterbrochene Fihrt nach sortsetzen wollten, von einem Probier dessen Herannahen sie trotz der lauten Warnungszeichen überhöt hatten, über fahren und getötet. Wie der„Hann. C“hört, trifft den Führer des Probierzuges keine Schuld, die angezechten Reservisten haben ihre furchtbares Ende durch ihren selbst verschuldet. Essen 23 Sepibr.(Die Siebenerkommission der Ruhrbergleute) hat ei stiwnig beschlossen, die Lohnfrage in Verbindung mit den inländischen und ausländischen Bergarbeiterverbänden neu zuregeln. Der Essiner Beschluß beweißt, daß in allen wirtschaftlichen Fragen volle Einnütigkeit schen den Bergarbeiterverbänden herrscht. Die politischen Unterschiede, die einer Verschmelzung zu einer großen Bergarbeiterolganisation heute noch ertgegerst hen, werden es nicht verhindern können, deß in einem etwaigen Lohnkampse der christliche Gewerkverein und die Hirsch Dunkerianer mit dem alten Verbande ebenso Hand in Hand gehen widen wie bei dem großen Janualstreik dis vorigen Jahres. Reg.=Bes. Minfer und Arusberg. Aus den Kreisen Minden Zund Lübbecke ng. Minden, 22 Sept.(Der Vorstand des Gustav=Adolf=Vereins) beschloß gestern, sein Jahresfest am Sonntag, den 14. Oktober, zu feiern. Es wird um 5 Uhr Gottesdienst in der Marierkiche, um 8 Uhr ein Gemeindeavend im Rosental stattfinden. In derselben Sitzung wurde über die im kommenden Winter zu veran staltenden Vorträge beraten. Minden, 24 Sept.(Die Landwirtschaftskammer) für die Provinz Westfalen beabsichtigt auch in diesem Jahre wieder 45 Stuten urd Stutsohlen warm blütigen Schlages einzuführen. Der Verkauf findet am Donnerstog, den 27. September, nachmittags 3 Uhr auf dem großen Ex rzierpletz in Hamm s. W(Ostenallee) statt. Die Verkaufsbedingungen sind kostenlos von der Geschäftsstelle der Landwirtschaft skammer zu Münster i. W, Schorlemerstraße Nr. 6 zu beziehen. Die Besichtigung der Pferde ist am 26. September nachmittags gestattet Die Vorführung der einzelnen Pferde erfolgt am 27. September vormittags von 9 Uhr ab. ng. Todtenhausen bei Minden, 22. Sept.(Die Genehmigung) zum Bau unserer Kirche ist eingetroffen. Die Arbeiten sollen nun möglichst bald in Angriff gerommen werden, so daß die Gemeinde zum Begirn des Winters 1907 in ihrem eigenen Gotteshause sich versammeln kann. X. Bergkirchen, 22. Sept.(Wahlresullat.) Bei der heute in Minden statt gehabten Eesatzwahl für den Landtag für den Wahlkreis Minden=Lübbecke wurde der frühere Landrat in Minden jetzige Geheimrat und Verwaltungsdirektor der Königl. Museen in Berlin, Bosse(konservativ), mit 818 Stimmen wieder gewählt. Kolon Sültemeyer in Hahlen(Bund der Land wirte) erhielt 115, Ockonom Rehling in Petershagen 25, Maurer Litzinger in Minden(Sozialdemokcat) 14 Stimmen. Erfreulicherweise wählten die Liberalen einmütig mit den Konservativen, hoffentlich eine gute Vorbedeutung für eine sehr wünschenswerte Verständigung beider Parteien für die Zukunft. Aus den Kreise Herford. H Herford, 22. Sept.(Stadtverordnetensitzung) In der gestrigen Bochum, 20 Sept.(Die Polen) in der katholischen Gemeinde Linden stellten in einer Versammlurg die Forderung auf, daß ein polnischer Geistlicher berufen und polnische: Gottes dien st eingerichtet werde Es scheint sih um ein planmäßiges Vorgehen zu handelr, da in andern Orten des Irdustriebezie kes dieselbe Forderung erhoben werden soll. Das Wsif. Volkzbl. bemerkt herzu:„Die Polen wssen sehr wohl, daß für ihre religiösen Bedürsassse nach Möglichkeit gesorgt wird und daß diese Versorgung aufreiche: d ist, wern die Polen ron ihr den rechten Gebrauch machen wollen. Die Forderung eigener polnischer Geistlichen ist erstens unerfüllbar, zweitens wird sie vom Standpunkte des National polentums, nicht vom Standpunkte des relig'ösen Bedürfnisses gestellt, und nur das letztere kommt selbstverständlich für die kirchliche Behörde in Frage.“ Lippstadt, 20. Spthr.(Die Konferenz evangelischer Lehrer) der Kreise Soest urd Lippstadt verhandelte gestern das von der Königlichen Regierung zu Arnsberg gestellte Thema:„Wie kann die Schule bei der Fürsorge um die schulentlassene männliche Jugend mitwirken? Enstimmig wurde folgende Resolution beschlossen:„Die Konserenz kann sich der Wahnung nicht verschließen, daß auch in unseren meist fändlichen und relat'v guten Verhältnissen nach der Schulentlassung die plarmäßige Fortsetzung erziehlicher Einwir kurg auf die männliche Jugend vieles zu wünschen übrig läßt und deshalb zu be fürchten ist, daß der unterrichtliche und er ziehliche Erfolg der Schularbeit zum Til, wenn nicht ganz verloten geht. Sie hat deshalb mit Interesse Kenntnis von den mannigfachen freiwilligen Vran staltungen zur Fürsorge für die schulent lassene männische Jugend gerommen, und die Mitglieder werden auch seenerhin gern auf diesem Gebiete mitwirken, schon um dem zersetzenden Einfluß der Sozialdemokratie entgegen zu arbeiten. Trotz aller Anerkennung dieser B strebungen erscheint der Korfrnz jedoch die Einführung der obligalorischen Fortbildungsschule in Stadt und Lnd als das wesentlichst: Mittel, die Jugend vom 14. bis 17. Jahre im Geiste bewäh ter Pädagozik weiterhin heilsam zu beeit flussen“ Die Krüppel=Pflege= und Erziehungs=Anstalt Johannaenenheim zu Volmarstein. Aus den Nachharprovinzen und Staaten. Stadtoldendorf, 20. Sept.(Manöverunfall.) Im Maröver wurde der Dragoner Filmer vom oldenaurgischen Dragoner Regiment Nr. 19 von einem Bagagewagen überfahren. Er statb bald darauf. Die Ursache des Unfalles ist unklar. Osnabrück, 20. Sepi.(Eine verdiente Ehrung) wurde der 77 jährigen Dienstmagd Gertrud Plasarend, gebürtig aus Neuenkirchen, Bezirk Minden, zuteil. Im Auftrage der Kaiserin wurde ihr vom Oberbürgermeister Dr. Rißmüller für 40jährige treue Dienste das goldene Erinnerungskreuz mit Diplom und ein Geschenk überreicht. Hannover, 23. Sept.(Ein schrecklicher Unglückssall) hat sich am Sonnabendvormittag gegen 11 Uhr auf dem Bahnhof Dedensen vor Wunstorf zugetragen. Nach den Mitteilungen von Augenzeugen wurden um die angegebene Zett zwei Reservisten des 1. Hannov Inf=Regts. Nr 74. Majewski aus Lauenau und Stummeher aus Als jüngstes Glied der Anstalten für innere Mission in unserer Provinz kann man obengenanntes Haus bezeichnen. Der auch in hiesiger Gegend wohldekannte Pfarrer Arndt hat dieses Werk der barmherzigen Liebe ins Leben gerufen. Freunde der Krüppelfürsorge haben schon lange darauf hingewiesen, daß auf diesem Gebiete durch greifende Hilfe notwendig sei. In Wort urd Schrift hat das Pastor D. Schäfer=Altona allen christlichen Freunden empfohlen, sich für die Sache zu interessieren. Prakt'sch hat derselbe Mann durch Gründurg der Krüppelanstalt „Alten Eiche“ zu Langenselde bei Altona allen Freunden ein Vorbild gegeben. Man darf aber auch den seeligen Sup rirtendenten Pfeiffer nicht vergessen, der in Krakau bii Magdeburg eine Krüppelanstalt ins Leben gerufen hat. Sie ist wohl zur Zeit die größte in Deutschlard und hat schon gute Erfolge erzielt. Dankbar gedenkt mancher Krüppel, der durch diese Anstalt gegangen, des verstorbenen Gründers, hier hat er einen Lebenszweck eireicht, er hat es zu einer Existenz gebracht. In Nowawes hat schon mancher Krüppel liebevolle Aufnahme gefunden, der vordem zu Hause hockend oder auf der Landstraße betteind ein kümmerliches Dasein gefristet hat. Bahnbrechend hat der Diakonissengeistliche KuuthsenKopenhagen in der Krüppelfürsorge gewirkt. Seit 1870 bestehen die dortigen Anstalten und hier hal man gesehen, welche Erfolge erzielt werden können. Die Liede zu den Klüppeln hat Pfarrer Arndt getrieben in Volmarstein ihnen ein Heim zu bauen. Von den in andern Anstalten gemachten Erfahrungen geleitet, ist das Heim zweckentsprechend eingerichtet. Das Haus hit eine gute gesunde Lage und kann zur Zeit 100 Krüppeln Raum bieten. Bei einer vorzüglichen körperlich und geistigen Pflege hat man für eine sorgfältige Erziehung Bedacht genommen. Von einer geprüften Lehrkaft erhalten die Kinder Unterricht. Zu Hause ist es den meisten unn öglich gewesen, die Schule zu besuchen. Unter Leitung des Arztes werden täglich heilgymrastische Uebungen vorgenommen. Durch die orthopädische Behandlung hat die Anstalt schon gute Erfolge erzielt. In ku zer Zeit lernen die meister sich selbst helsen und fort bewegen. Das Haus kann ihnen die nötige Anleitung nicht geben, ihm stehen die dazu erforderlichen Apparate nicht zur Verfügung. In den werkstätten lernen die Größeren nach eigener Wahl und Befähigung ein Handwerk. Der von Krakau der Anstalt empsohlene Schneidermeister ist ein Beispiel, daß ein Krüppel auch in der Lage is, stin Brot selbst zu verdienen. Langsam gelangt der Krüppel auch zu seinim Ziel, draußen der Handwerk=meister ist nicht in der Lage, die rötige G duld zu üben. Schließlich sei noch der Aeimsten gedacht die stets der Pflege anderer bedürfen. Sie haben in der Krüppelanstalt ein Heim gefunden, wo barmherzige Liebe sich ihrer gern andimmt. Ein Kind ist in der Krüpptlanstalt stets besser aufgehoben als zu Hause, wo es oft nur ein Obj'kt allgimeinen Bedauerns bleibt. Geradezu schändlich aber ist es, wenn Angehörige ein solches Kind auf die Straße setzen, der Oeffentlichkeit preisgeben, um Mitleid zu erregen und Bettelpfennige von dem Nächsten zu erhalten. Eine Anzahl Halbkrüppel gibt es, die wohl ihr Brot verdienen können, es aber vorziehen, mit oder ohne Drehorgel durchs Land vagabondierend an unsern Türen zu betteln. Kann man nicht freulich die Gründung einer solchen Anstalt begrüßen, der Segen Gottes ruht sichtbar auf ihr. Viele Freunde in Westfalenland haben Bausteine zu diesem Werke herbeigetragen. Eine noch große Schuldenlast ruht aber auf der Anstalt Barmherzige Liebe wird sie abtragen helfen. Gott der Herr möge seinen Segen hierzu geben. Vermischtes. Berlin, 28. Sept. Der 23 Jahre alte Kassenbote Alfred Lange wurde gestern von einem Soldaten beobachtet, wie er einem Mädchen mit einer Schiere den Zopf abschnitt. Der Soldat veranlaßte die Festnahme des jungen Mannes. Ene n seiner Wohnung vorgenommene Haussuchung sorderte 19 abgeschnittene Zöpfe zutage. Der Verhaftete behauptet, einem unwiderstihlichen Drange gesolgt zu setn. sesalgt Bromberg, 23. Sept Das Hochwasser der Weichsel riß bei Brahemünde und Schulitz alles Holz fort. Das Holz gilt als verloren. Der Schaden wird auf mehrere Millionen geschätzt. Nürnberg, 23. Sept. Nach achtzehnwöchigem Ausstande haben die Nürnberger Bauarbeiter gestern nach einer bewegten Debatte beschlossen, am kommenden Montag die Arbeit Bucgs hsnbriche eich Bria obwohl weisentlich Hagestündnisse nicht trreicht wurden. Bremen, 21. Sept. Der Norddeutsche Lroyd hat für die Hinterbliebenen der durch den Taistur, in Honzkong Umgekommenen 6000 Mark Lübeck, 23. Sept. Auf der dänischen Insel Fehmarn wurden vier ziemlich starke Erdwo dhe vespühtt. Schaden ist nicht angerichtet Neapel, 23. Sept. Professor Benger, Direktor der Prager Sternwarte, hat einen Bericht an eine hiesige Zeitung geschickt, wonach ein neuer Ars bruch des Besuvs wahrscheinlich Benger folgert dies aus dem Erscheinen u. Sonner flecken. Der Bericht hat unter der Bevölkerung große Bestürzung hervorgerusen.— zwischen kommen aus Sizilien weitere Nachrichten über neue Erdbeben. Die Bevölkerung verläßt 265„Fekland und begibt sich mit Booten auf das Lahore, 21. Sept. Die Vernichtung der Ratten ist in etwa 60 Stäbten des Panjad, die vieher die Hauptherde der Pest waren, mit gutem Erfolge ausgeführt worden. „New.York, 28. Sept. Eine Meldung stellt , daß die Stadt Jellico durch die Dynamitexplosion so gut wie zerstört ist. Neun Personen sind tot, 50 verletzt, 500 obdachlos. Der gShig. on Dolars Oeffentlicher Wetterdienst. Dienststelle: Meteorologisches Observato rium Aachen. Voraussichtliche Witterung für die Zeit vorr Abend des 24. bis zum Abend des 25. Sept. 1906. Mäßige vördliche Winde, veränderliche Bewölkung, leichte Regenfälle, Temperatur nicht erheblich geirdert.916 Uebersicht der Wittern Bielefeld, 22. September 1906. Fr. Böckelmann Ww., hier Niedrigst. Thermometerstandin der Nacht+ 6 ½% Thermometerstand um 10 Uhr vorm.+ 10 1/#0C Barometer 76,5 cm. Wind: Nord Oft. Himmel: bedickt. Neueste Nachrichten. Homburg, 24. Sept. Der Leiter der Kolonialabteilung und wirkliche Geheimrat Dernburg ist gestern hier eingetroffen und vom Reichskanzler zum Vortrag empfangen worden. Sosnowice, 24. Sept. Eine Kosakenabteilung von 200 Mann unter Führung von Grenzgendar merieoffizieren umzingelte gestern nachmittag in der Siedlcer Vorstadt ein Arbeiterhaus, um eine Bombenfabrik auszuheben. Die Hausbewohner eröffneten das auf das herankommende Militär, welches das Feuer erwiderte. 6 Arbeiter wurden getötet, 4 verwundet, 3 Bomben wurden beschlagnahmt. Die Verwundeten wurden verhaftet. Einige Soldaten erlitten Verletzungen. New=York, 24. Septbr. Ein entsetzliches Lynchgericht, hervorgerufen durch drei Attentate von Negern auf weiße Frauen, fand in der Nacht zum Sonntag in Atlanta, der Hauptstadt des Südstaates Georgia statt. Die Weißen waren schon seit Monaten wegen verschiedener Attentate auf Frauen über die Neger erbost und in der fraglichen Nacht kam die Erbitterung zum Ausbruch, sobald ein Angriff bekannt wurde, erhob sich das Geschrei: Tötet die Neger, und ein Blutbad wurde unter den Negern angerichtet. Wo sich ein Neger blicken ließ, war er die Ziel scheibe von Kugeln, Messern, Stöcken und Steinen. Viele Neger wurden zu Tode geprügelt, die meisten wurden in den Straßenbahnwagen angegriffen. Die Zahl der Toten wird auf etwa 30 angegeben, die der Verwundeten auf mindestens 100. Die meisten versteckten sich in den Kellern. Der Gouverneur Terell beorderte acht Kompagnien Infanterie und eine Batterie leichter Artillerie, um dem Morden Ein halt zu tun. Um Mitternacht waren noch 15000 Weiße auf der Suche nach Legern. Nach längerer Krankheit entschlief seliglich am Sonnabend nachmittag um 2 Uhr unsere werte liebe Tochter und Mitschwester Marie im 18. Lebensjahr, tief betrauert von Bekannten und Verwandten. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Famille Reusch. Die Beerdigung findet am Dienstag, nachmittag 4 Uhr vom Trauerhause (Ritterstr. 95) aus statt. wilh. Oltrogge Stadt-Theater.ul) Konzert des Kalll-Orchsters Montag den 24. September er, Passepartout=Abonnement 2. Julius Cäsar. Dienstag, den 25. September er., Passepartout=Abonnement 3, Diens ag: Abonnement 1. Zum ersten Male! — Klein Dorrit.— Lustspiel in 3 Akten nach Dickens von F. von Schönthan. Abonnements werden nur noch bis inkl. Donnerstag entgegengenommen. Prospekte stehen Interessenten gratis zur Verfügung. Mittwoch, den 26. September, abends 8 Uhr in der Tonhalle des Johannisbergs: unter Leitung seines ersten Dirigenten Georg Schneevoigt. Programm: 1. Ouverture zu„Oberon“. Weber. 2. Vorspiel und Isoldens Liebestod aus:„Tristan und Isolde“. Wagner. 3 Dritte Symphonie(Es dur)„Eroica“ Beethoven. a) Allegro con brio, b) Marcia funebre, c) Scherzo, d) Finale(Allegro). Eintrittskarten im Vorverkauf in der Buchhandlung von M. Pfeffer: Sperrsitz M. 4.50, Sitzplatz M. 2.50, Gallerie M 1.50. An der Abendkasse: M. 5.—, M. 3.—, M. 1.50. C. Karstadt, Herford, Bahnhofstr. Ecke Kreishausstr. empfieh!“ sich zur Behundlung * S unabends von 9 bis 8 ud Sonntags von 9 bis 11 Uhr Komme auf Best Aung alch auswärts. Vertreter für epochemachende, spie#lend leicht verkäufliche Neuheiten gesucht. Sehr hoher Verdienst. Auch sehr geeignet als Nebenverdienst Ofl. sub. H. O. 7415 an Hlasenstein& Vogler A-G. Frankfurt a. M. Tagesoronung für die am Mittwoch, den 26 September 1906, nachmittags stattfindende 5 Uhr Anträge und Mitteilungen des Magistrats Der eist vom 17. September bis 8. Oktober Dr. Fromm Entlastung des Rechnungslegers der Wasserwerkskasse für 1905 und Genehmigung, daß von dem Reingewinn 68000 Mark an die Kämmereikasse abgeführt, der Rest von 23 305 Mk. 65 Pfg. und der Betrag von 22536 Mk. 65 Pfo aus 1904 guf neue Frauenarzt. — Am Zwinger 2. Hamburger Raffee. Fabrikat täglich frisch geröstet, kräftig und schön schmeckend, versendet in Postkolli v. 9 Pfd. netto an, 4 Pfd. 60 Pfg. frko. u. zollfrei gegen Nachnahme. Ferd. Rahmstorff, OttensenHamburg. Flechten Miteller, Gant SommersprosHauf- sen gelbe, rote aus. Flecken d. Beste „his Dr. Kuhn's schlage. GlyzerinSchwefelmilch=Seife. Man lange Dr. Kuhn. Echt nur Franz Kuhn, Kronenparf., Nürnberg. Hier: H. Upmann, Drog., Bahnhofstraße. vervon % ho Sie ein Piano oder Eile Harmonium kaufen, neu oder gebraucht, besichtigen Sie das Lager Weststraße 21 edes 1 Wir kaufen Quantum reines Bienenwachs Petri Minden. Bäckerstrasse 7. 19. Stungen Spurger 24. per Kilo=Dose zu Mk. 165, Mk. 1.15 u. 1 Mk.; Schnittspargel per 1 Kilo=Dose Mk. 125, Mt.—.90 und Mk.—.75; Erdbeeren i. Zucker Mr. 1.Stachelbeeren i. do. Mi. —.75; Kirschen i. do. Mk. .65 p. 1 Kilo=Dose versendet bekannt Ia. Qual. franko, inkl. Verpackung. 25. und der Verrag von 22030 Nr. 00 Psg. aus 1902 uuf neue Rechnung vorgetragen werden. Genehmigung eines am 30. Juli 1906 abgeschlossenen Vertrages über den Verkauf eines Teiles des f üher Meyer zu Sieker'schen Grundstücke an das Wilhelm=Augusta=Stift. Desgl. eines mit dem Maurer Weisheit am 18. August 1906 abgesch'ossenen Vertrages über den Ankauf der Besitzungen Am Sparrenberg Nr. 43 und Burgstraße 14 und Bewilligung des Kaufpreises von 15000 Mk. nebst Kosten aus Mitteln des Armen= und Stiftungsvermögens. Zustimmung dazu, daß die Mehrausgaben von 10599 Mk. 10 Pfg. für die Anlage des Wochenmarktes und den Ausbau der Straße 323(verlängerte Turnerstraße) aus dem seitens der Pestverwaltung geleisteten Zuschusse zu den Ausbaukosten der Straße Nr. 323 von 12000 Mk. entnommen werden und der Restbetrag von 1440 Mk. 90 Pfg. den bei der Stadtsparkasse belegten Geldern zugeführt wird. Zustimmung zu der Ermächtigung der Stadtsparkassen=Verwaltung zur Aufnahme von Vorschüssen. Bewilligung von 760 Mk. aus der Friedhofskasse für die Herstellung eines Weges auf dem Johannisfriedhofe. Desgl. von jährlich 600 Mk. auf 3 Jahre zu Stipendien für Teilnehmer an den Meisterkursen in Dortmund. Wahl eines Mitgliedes zum Vorstande des Upmann=Stift. Wahl eines Stellvertreters in die Einkommensteuer=Voreinschätzungskommission an Stelle des Bleichmeisters Veerhoff, welcher die Annahme der Wahl abgelehnt hat. Bewilligung der für die Eingemeindung des Kolonats Meyer zu Olderdissen von der Stadt an die Gemeinde Quelle zu zahlenden Entschädigung von 46500 Mk. aus Anleihemitteln. Genehmigung der von der Gemeinde Quelle bei Umgemeindung des Kolonats Meyer zu Olderdissen gestellten Bedingungen und Zustimmung, daß die Eingemeindung auch mit Ausschluß widersprechender Grundbesitzer erfolgt. Desgleichen eine Abänderung des Gemeindebeschlusses betreffend Reisekosten=Entschädigungen. Desgleichen des Ortsstatuts betreffend das Feuerlöschwesen der Stadt Bielefeld. Anderweite Festsetzung der Fluchtlinien für die Spengerstraße zwischen Jöllenbeckerstraße und der Straße 357 und der Fluchtlinien an den Straßenkreuzungen der Straßen 349 und 357 sowie der Straßen 349 und 365. Aufhebung der Fluchtlinien der Planstraße 356 zwischen den Planstraßen 357 und 365. Bewilligung der Kosten für den Ausbau der Weststraße zwischen Siegfried= und Rolandstraße sowie Rolandstraße zwischen Westund Friedrichstraße mit 28714 Mk. auf Straßenneubaurechnung und mit 797 Mk. auf Hauskanalanschlüsse. Bewilligung der Kosten des Kanals der Planstraße 352 zwischen Rolandstraße und Bürgerweg mit 17300 Mkt. auf Straßenneubaurechnung. Zustimmung zu der Uebertragung der vom Vorjahre noch ver fügbaren Mittel für Wiederinstandsetzung des Daches des Gymnasiums mit 1631,70 Mk. auf Tit. IV. B. 8 der Kämmereirechnung B für 1906. Genehmigung der Pläne und des Kostenanschlages über den Neubau der Turnhalle nebst Webe= und Stickschule bei der VII. Bürgerschule und Bewilligung der Bausumme von 62000 Mk. aus Anleihemitteln. Mitteilung, daß der Polizeikommissar Gritschke am 1. Oktober 1906 angestellt werden soll. Desgl. der Verwaltungsassistent Möhlmann. Desgl.„„ Herzog. Desgl.„„„„ Wendenburg. Entlastung des Rechnungslegers der Stadtsparkasse für 1905. Zustimmung dazu, daß die Hälfte der Zinsüberschüsse der Stadtsparkasse aus 1905 im Betrage von 36480 Mt. 69 Pfg. der Stadtkämmerei überwiesen und zur Fortsetzung von städtischen Pflasterarbeiten verwendet wird. Desgl., daß der Bestand von 3889 Mk. 38 Pfg., welcher aus den für den Ausbau der Reichspoststraße bereit gestellten Mitteln, nach Abzug der Kosten für den Ausbau der verlängerten Reichspoststraße bis zur Kavalleriestraße, verblieben ist, den bei der Stadtspärkasse belegten Geldern zugeführt wird. Bielefeld, den 20. September 1906. Verannrmachung. S N•TN zum Verkauf. Außerdem 4- und 5 jähriger Wagen= und Ackerpferde. Moritz Meier. Rinden Max Meier. In aparten Formen und reicher Auswahl liefert sehr preiswürdig Fritz Tiekötter Möbelfabrik, Niedernstr. 45. Gräfl. v. Baudissin“e“ Meingstsse waltung Mierden a. 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Auskunft im Rathaus, Zimmer 29. vom Bekanntmachung. Die Ausführung bezw. Lieferung von Anstricharbeiten und Glaserarbeiten für den Erweiterungsbau der II. Bürgerschule, Lieferung von etwa 25000 kg gewalzten 1=Trägern für den Neubau der Webeschule, sowie Anstreicherarbeiten für den Turnhallenneubau der XII. Bürgerschnle soll vergeben werden. Verdingungsanlagen sind bei unserer Kanzlei II für Nr. 1 und Nr. 2 zu je 0,50, zu Nr. 3 und 4 zu je 0,30 Mk. zu beziehen. Ebendaselbst sind schriftliche verschlossene Angebote mit entsprechender Aufschrift bis zu den Eröffnungsterminen am Freitag, den 28. September 1906, vormittags einzureichen und zwar: Nr. 1 bis 9 Uhr Nr. 2 bis 9½ Uhr Nr. 3 bis 10 Uhr Nr. 4 bis 10½ Uhr Bielefeld, den 22. September 1906. Das Stadtbauamt. Se Obstpflücker 225. wilh Mirrasge 1e Gesucht Oktober in ein 5 deutsch, ev. 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Bandel, Erb mals bei Detmold, gest. mann, Kartograph, gef Kartoffelkörbe wilh. Gurosge Veramworlich für den redaktonelen Tei Hermann Lange, für den Rellaunes und Inseraten=Tel B. Trautmann, Drus und Verlag von A. von der Mühlen, sntlich in Bieleseb. beutschen Reli in der Provirz Posei punkt scho Überschritte ihr wie seit erzeit im Märtyreen Man ha Religtone unterricht ni wollten, nicht dafür ge ihrn Wll.a gelassen dies machen ließ, andet hat sich auf den St Abwartens gestellt, in Hehl daraus gemacht, das der Schule gestee rrichten, in derselben ent behalten wirde. Diese: nicht ohne Wirkung ge daß der Widerstand Durchaus nicht. Aber scheint zu erlahmen. Streik im deutschen Re ihn sich die Polen vor nicht gekommen, wird er haben polnische Blätt Solidaritätsgefühl, über stande zu klagen.„G# der Posener„Gonisc W Eltern in Bnin zu, ei erfüllt, daß ihr euren die deutschen Katechism auf deutsche Fragen nich ist eist der Anfang d Ende ist noch welt. Ur schwer durch zuführ Wir müssen die kleiner harren in ihrem Beschlu ohne diese Aufmunterun ihres Geistes müssen Die Herren Lehrer such lichen Mitteln, sei es! oder Drohungen willig antworten und lernen se diesen kleinen Helden in Wissen die Eltern hierv# kein Wunder, sondern denn hier sind viele opferung nötig, da ein ziehung nicht viel ausrie Das klingt nicht sehr. eher etwas refigniert. haben die Polen, daß de gegenüber den renitenten lich die Geduld reißen u sie aber prügeln, schreibt dann vernachlässigen wir degeben uns zu den kon oder zum Probst, der sich b hat und in dieser Sache sieht, wie hungrig man nach„Fällen" ist, die Zugk Helden“ sind ja ganz Widerstand allgemein zu m blutrünstige Märtyrer. und werden Lehrer und Bel so wird die Bewegung a abflauen. Dessen sind m# alles nicht dem Feuerneuen Um die Auflehnung de Kinder gegen den deutsch richt zu ermutigen, bra Blatt eine drastische An Fü. stbischof v. Kopp h minister v. Studt Vor daß die Regierung in d polnischen Sprache aus de richte der Volksschulen zu der Minister habe das zu zugefügt, er wisse nicht,