igenoger en pr. 1 Kilo=Dose huittspargel pr. 1 u 0.90, versendet, Zual., franko, inkl. Hotopp, veig, Heinrichstr. 7000. yypothek vom Selbstgesucht. Off. unt. 06 an die Exped. Hamburger Spirileistungsfähig in w. gut eingef., tücht. treter U. E. 445 an & Vogler, A.=G., ger Kaffee. ch frisch geröstet, in schmeckend, verlli v. 9 Pfd. netto Pfg. frko. u zollhnahme. Ferd. I. Ottensenrstadt, ahnhofstr. 2, eisbausstr. zur Behandlung rankheiten. chtage: 9 bis 3 Uhr. n 9 bis 8 Uh 9 bis 11 Uhr tellung auch aus215 er Bhoberr! Recht sagen, Ihre das einzige Mittel, n hat und sie kann bezahlt werden. M. Erzig. 1./1. 08. e wird gegen Beinsleiden verwendet u. . 1.— und Mk. 2.— ek. vorrätig, aber nur ckung weiß=grün=ro. t& Co., Weinböhlat eise man zurück. aucher von Crüwer Kisker, Könia Adenkott un rößter Auswal se ich auf meiner fo. p. Pfd. rging erg 27 nkei, I 4 b. sämtl. eroben. Nöbel, Wirtstgeber ohne ung. Unger, 6. Rückporto. Nr. 219. Bierteljährlich # der Geschäftsstelle n. m allen Postanstalten M., bei täglicher Zu####lung in Bielefeld 20 M., durch Briestrüger 1,42 M. Pestzeitungsliste Nr. 5381. * grers brutsche Haus gehört heutzutage unbedingt ein kerndeutsches, also ein christliches und national gerichtetes Blatt. Das ist diejenige Presse, die in echt christlich-konservativem Geiste eintritt für Thron und Altar, für die auch gerade jetzt viel umstrittene evangelische Volksschule, sowie für die Interessen des Mittelstandes. Der Familie endlich das Beste! Das sind aber keine billigen Sensationsblätter, wie sie die Reichshauptstadt und andere zu Tausenden in unsere Familien bringt, in denen unsern Kindern ganz ausführlich regelmäßig Mord und Totschlag, Ehebruch und andere„interessante Geschichten täglich vor Augen geführt werden.“ Sogar die Inserate dieser Blätter sind durchsetzt von solchen Empfehlungen, die selbst dem Erwachsenen Schamröte und Unwillen ins Gesicht treibt. Von den Romanen unterm Strich„läßt sich nichts besseres sagen. Fort mit dieser Presse aus unsern Häusern, sie unterhält zwar, aber sie verdirbt den Charakter. Deshalb Familie endlich das Beste! Hat nicht jeder Familienvater endlich die Pflicht, seiner Familie diese auf Sensation haltende Presse zu verdrängen, um endlich seinen Kindern gesunde Kost zu reichen? Wir bitten unsere Freunde, Werbet für Eure Zeitung! Jeder konservative Vertrauensmann und jedes christliche Haus muß unsere Zeitung halten. Unsere Parteifreunde können sehr viel zur Verbreitung tun. Die Geschäftsstelle arbeitet unverdrossen weiter, dazu gehört aber auch, daß wir unsere Parteifreunde zur Mitarbeit auffordern, weil diese weit eher imstande sind als wir, ihre Nachbarn und Freunde zum Halten unserer Zeitung zu bestimmen. Wir empschien den sehreid Ende Nir 30. Jahrgang 0 hne Anzeigengebühr für die einspaltige Petitzeile oder deren Raum 12 Pf., für auswärts 15 Pf., Reklamen 40 Pf Erscheint sechzzimnal wächentlch Gechistässelle Ritterstr. 43. Fernsprecher Nr. 15 Bielefeld Dienstag, 18 September Zistorischer Kalender. Der Familie endlich das Beste! „18. September: Erste Teilung Polens, 1715.— Justinus Kerner, Arzt und Dichter, geb. 1786.— Niederlage der Franzosen bei Kaiserslautern, 1793.— Heinrich Laube, Schauspieldichter, geb. 1806.— Aufstand in Frankfurk a. M., 1848.— Karl XV., König von Schweden, gest. 1872.— Aufstand in Ost rumelien, 1885.— Mißglückter General= streik in Italien, 1904.— Fürst Herbert Bismarck, in Friedrichsruh gest. 1904. Der Deutsche Handwerksund Gewerbekammertag, der kürzlich zu Nürnberg seine siebente Tagung abhielt, hat sehr anerkennenswerte praktische Arbeit geleistet, die dem gesamten Handwerke zu gute kommen wird Besonders in der ersten, einstimmig argenommeren Resolution hat der Kammertag Richtlinien aufgestellt, die fortan für die Selbsthilfe des dwerks maßgebend sein sollen und die zweifellos die Billigurg aller Handwerkskreise und deren Förderer finden werden. Die Resolution lautet: 1. „Nachdem die vorbereitenden Organi sationsarbeiten in der Hauptsache in die Wege geleitet sind, muß es die wichtigste Aufgabe der Hardwerks= und Gewerbekammern sein, das Handwerk wirtschaftlich zu fördern. 2. Als wirtschaftliche Förderung des selbst ständigen Handwerks kommt in erster Linie die Vermittlung von Maschinen, Motoren, Werkzeugen, Ersatzteilen, außerdem Prüfung und Beschaffung von Betriebsmaterialen, Werkstätten Einrichtungen, Bauplänen, Rentabilitätsberechnungen usw. in Betracht. Je nach dem hervor tretenden Bekürfnis empfiehlt es sich, den Vermittlungsstellungen Ausstellungen von Musterwerkstätten und Vorführungen von Maschlnen anzugliedern. Die bisherigen Erfahrungen lassen es als richtig erscheinen. Gewerbebeförderungs stellen im Sinne dieser Leitsätze für möglichst große Verwaltungsbezirke etwa nach Provir zen oder Bundesstaaten zu errichten und zu ihrer Leitung technisch gebildete mit dem Handwerk vertraute Persönlichkeiten hauptamtlich anzustillen denen fachmännische Kommissionen zur Seite triten. 4. Zu den Leistungen des organisierten Handwerks muß, wie es anderen Berufs o ganisationen gegenüber geschieht, Beihilfe aus öffentlichen Mitteln in ertsprecher dem Unfange treten.“ Brust" gedacht,„die da erzählen können: Wir haben mitgetau zu der Zeit, wo Geschichte gemacht wurde, und die sich rühmen dürfen, Kriegsgejährlen des großen Kaisers und seines erhabenen Sohnes, Meines Vaters, zu sein.“ Nach der Parade über das sechste Korps auf dem Gandauer Felde bei Beeslau begab sich der Kaiser zu den Kriegervereinen, die durch 3000 Kameraden mit Fahuen vertreten waren. Als der Vorsitzende des schlesischen Provinzial Kriegerverbandes, Generalmajoc z. D. Trapp von Ehrerschild, den Frontrapport überreicht hatte, ritt der Kaiser ihre Linie im Schritt ab. Se. Majestät hielt oft und sprach mit den alten Soldaten. Man sah es den Veteranen an, wie es sie tief bewegte, wie ihr Herz höher schlug, als der Kaiser sich mit dem einen oder anderen unterhielt, sich nach diesem oder jenem erkundigte und so allen, die da von weither gekommen waren, Gelegenheit gab, ihn von Angesicht zu Angesicht zu schauen. Auch der Kronprinz, der Ehrenvorsitzende des Preußischen Landes Kriegerverbandes, unterhielt sich mit manchen alten ordensgeschmückten Veteranen.— Als das Denkmal bei Bunzelwitz enthüllt war, nahm der Kaiser einen Parademarsch über die Kameraden des Kreis Kriegerverbandes Schweidnitz ab. Nach dem Parademarsch kam Se. Majestät an die Kriegervereine herangeritten und sagte:„Kameraden, ich gratuliere; Parademarsch ebenso gut gemacht wie die Jungen“.— Diese wiederholten Auszeichnungen werden die Kameraben mit Stolz und Freude erfüllen und werden ihnen ein Sporn sein zur Erfüllung ihrer vat rländischen Aufgaben. und Seligkeit. Es schmeckt da alles nach Erde und Materie. Gleichwohl: man will singen. Und so hat dort jängst ein „Monisten"= Dichter für die Anfänge eines Gesangbuchs gesorgt. Einer solcher Gesänge lautet:46 1. Auf jeder Eisenbahn ereignet Verspätung sich und Unglücksfall. Der Himmelskörper Lauf bezeichnet Den Tag, das Jahr allüberall. Die Menschen stellen ihre Uhr Nur nach dem Gange der Natur. 2. Den Urgrund alles Seins erkennen Halt ich für meine größte Pflicht; Den letzten Grund des Werdens nennen, Daran verzweifle ich noch nicht: Des ew'gen Stoffs Entwickelung Ist Weltzweck und ist Vorsehung. Dazu schreibt die konservative„Schaum. burg Lpp. Landeszeitung“ in ihrer jüngsten Sorntagsbetrachtung:„Diese Verse sind an sich schon nicht schön und schreien gen Himmel. Wie muß es erst sein, wenn sie wirklich gesungen werden, und das soll laut Bestimmung des Dichters geschehen nach unserer Melodie:„Wer nur den lieben Gott läßt walten“ Der Erklärung der lutherischen Konferenz in Sachen César schließen sich an: Es sind dies, bemerkt die„Cons. Colr“, in der Hauptsache Forderungen, die von konservativer Seite seit langem vertreten werden und deren Erfüllung jedenfalls eine empfehlen von jetzt bis End= des bedeutsame Hebung des Handwerks herbei Monats bei uns Freiexemplare zu 1 führen wird. Wenn die Handwerker nach bestellen, und diese durch Kinder täglich dieser Richtschnur den Weg der Selbsthilfe an Freunde verteilen zu lassen, in den beschreiten, so wird ihnen schließlich auch die letzten Tagen dann aber selbst den Rundgang zu machen, um die Bestellung zu erreichen. Es empfiehlt sich, das erste Mal die Bestellung bei der Post selbst in die Hand zu nehmen. Der Familie endlich das Beste. „Das ist die lkonsero Neue Westfälische Volks-Zeitung stätzt werden. und die Mindener Post. Geschäftsstelle Bielefeld, Ritterstraße 43. Preis vierteljährlich nur 1 Mark, außerdem den Bringerlohn. Beihilfe aus öffentlichen Mitteln nicht ver sagt werden können. Im Parlament wird dieser Wunsch, sowie das Verlangen nach der Errichtung von Gewerbebeförderungsstellen— wie unseres Wissens eine solche bereits in Württemberg mit gutem Erfolge in Wirksamkeit ist— besonders von vativer Seite kräftig unterAnn auf zur Mitarbeil! Die Geschäftsstelle. Kaiser und die KriegerVereine. Der Kaiser, der allerhöchste Protektor des Preußischen Landes Kriegerverbandes, hat die Kriegervereine bei seinem Aufenthalt in Schlesien huldvollst aus gezeichnet. Wiederholt hal Se. Majestät in seinen Trinksprüchen„der alten Soldaten im schwarzen Rock mit den Kriegsdekorationen auf der Von Exzellenz Dernburg, dem neuen Kolonialdirektor, erzählt das „Leipziger Tageblatt“ folgende sympathische Züge: „Zunächst ist er selber ein Muster von Pünktlichkeit. Die Bureaustunden in den Reichkämtern beginnen um 9 Uhr morgens und endigen für den regelmäßigen Dienst nachmittags 3 Uhr, aber in der Kolonial= abteilung wurde es bisher mit der Inrehaliung der Arbeitszeit gar nicht genau ge nommen Ueber den Schluß hinaus blieb niemend, aber zu Beginn erschten fost niemand pünktlich, die untersten Beamten vielleicht ausgenommen. Herr Dernberg fährt pünktlich morgens um 9 Uhr mit seinem Automobil vor und beginnt seinen Dienst, und so ist auch der ganze Beamtenkörper zu pünktlichem Erscheiren gezwungen, da kein Beamter sicher davor ist, schon bald zum Vortrag, zur Vorlegung von Akten stücken usw. gebeten zu werden. Herr De. Stübel und sein Am'svorgänger betraten selten vor 11 Uhr die Diensträume, und drmgemäß hatten es auch die nachgeordneten Beamten gar nicht eilig mit dem Begian des Dienstes. Herr Dernburg hat ferner Anordnungen getroffen, die darauf hinzielen, daß nichts Wichtiges seiner persönlichen Entscheidung entzogen werden kann, daß eine möglichst schnelle Erledigung aller Sachen gewährleistet und eine ungebührliche Verzögerung von Entscheidungen verhütet wird. Er hat damit in erster Linie sich selbst eine ungeheure Arbeitslast aufgebürdet, aber auch seine Beamten haben vorläufig mehr zu tun als bisher, bis die neue Geschäftspraxis sich eingelebt hat und bis die alten Reste aufgearbeitet sind. P. König, Lüdenscheid. Pfarrer Wendt, Lerbeck. P. Schneider, Spenge. Lehrer Schäperkötter, Niederjöllenbeck. Professor Zander„Prosessor Kuhlmann, Oberlehrer Voigt, Peosesst. Dr. Waltemath, Gymnastallehrer E. Schmidt, sämtlich in Gütersloh. P. Huchzermeyer, Heepen. P. Philipps, Heepen. P. Hackländer, Bielefeld. P. Gerlach, Rahden. Professor W. Weber, Wesel. P. Möller, St. Martini, Minden. Der Verein für innere Mission in Werther, bestehend aus solgenden Herren: Schuhmachermstr. Redeker in Werther, Neubauer Rolf in Häger, Kolon Wölke, Heuerling Uffmann, Kolon Rottmann, Heuerling Horstmann, Wiesenbauer Hollmann, sämtlich in Rotenhagen, Heuerling Grundmann zu Rotingdorf, Zigarrevarbeiter Meier zu Arrode, Webermeister Hermann Lieneweg, Sattlermeister Hagemann zu Werther, Neubauer Spilker, Neubauer und Händler W. Horstkotte zu Häger, Kolon Rorsieck zu Schröttinghausen, Hermann Schäperkötter zu Bielefeld. Der Vorstand des über 200 Mitglieder zählenden „Evangelischen Lehrervereins für Minden=Ravens berg": Müller=Bielefeld, Bohnenkamp Minden, Wellenbrink Jöllenbeck, Schröder=Gütersloh, Müller Gellershagen, Culemann=Vlotho.— Das Presbyterium von Heepen(einhellig). Das Presbyterium von Löhne. Das Presbyterium der Kirchengemeinde Windheim. Amtsgerichtsrat Dr. Weihe in Cassel teilt uns mit, daß er sich der Erklärung des Vorstandes der Freunde des kirchlichen Bekenntnisses anschließe. Um weitere Zustimmungen, besonders auch von Presbyterien, wird dringend ersucht. Nachrichten. Aus dem Narrenschiff der Zeit Wenn die Kirche singt, will die After kirche es ihr gern nachtun. Er gibt jegt eine„Monisten“= Kirche, besonders in Bremen hat sie ihr Zelt aufgeschlagen, die auch Religion haben will, aber ohne Gott; Seele, aber ohne Unsterblich keit; Glauben, aber ohne Ewigkeit Aus dem Deutschen Reiche. Berlin, 17. September. ie nunmehr feststeht, wird der Kaiser am 22. d. M. zu einem etwa achtwöchigen Jagdaufenthalte in Rominten eintreffen. Dir Monarch wird auf dieser Reise von einem größeren Gefolge begleitet sein. Der Kronprinz ist nach Teilnahm; an der Leichenfeier in Camenz um 3 Uhr 20 Min. mit dem fahrplanmäßigen Schnellzuge von Breslau nach Berlin abgereist. Die Kronprinzessin wird wegen des anhaltenden naßkalten Wetters Tegernsee früher, als sie beabsichtigt hatte, verlassen und morgen abend um 8¾ Uhr von dort über München direkt nach Potsdam zurück kehren. Ueber die Bestattung des Prinzen Albrecht wird aus Camenz folgendes berichtet: Sonntag abend wurde nach eirer Trauerfeier in der Schloßkapelle der Sarg von den prinzlichen Förstern auf den Leichenwagen gehoben und unter Glockengeläute nach der evangel. Kirche überführt. Mortag früh trafen nach und nach die Teilnehmer an der Trauerfeier, darunter die Mitglieder des großherzoglichen Staatsministeriums in Braunschweig, und die militärischen Kommandos in Camenz ein. Kurz vor 10 Uhr erschienen der Kaiser, der Kronprinz und die Prinzen Eitel Friedrich und Oskar. Die Trauerfeier begann mit dem Vortrage der Motette„Sei getreu bis in den Tod“ Dann sang die Gemeinde den Choral„Jesus, meine Zuversicht". Es folgten dann Liturgie, die Einsegnung der Leiche und der Gemeinde gesang„Wenn ich einmal soll scheiden". Darauf hielt Oberhosprediger D Dryander eine eindrucksvolle Predigt, zu der er als Leitsatz den Wahlspruch Friedrich Wilhelmt IV. gewählt hatte:„Ich und mein Haus wollen dem Herrn dienen“., Hofprediger Buhmann Braunschweig sprach Gebet und Segen, worauf der Choral„Ich danke Dir von Herzen“ die Trauerfeier schloß. Sosort nach deren Beendigung fuhren die kaiserlichen Herrschaften zum Bahnhofe zurück, wo bald nach 11 Uhr die Abreise erfolgte. Die Ueberführung des Sarges nach dem Mauso leum wird Dienstag abend 7 Uhr erfolgen. Die Kaiserin hat an der Trauerfeier nicht teilgenommen, weil sie bettlägerig ist. Beim Verlossen der Kirche reichte der Kaiser dem Staatsminister v. Otto die Hand und sprach einige Worte mit ihm. Der Tod des Prinzen Albrecht von Preußen, des Herrenmeisters des Jo hanniterordens, macht auf Grund des § 5 der Ordensstatuten die sofortige Wahl eines Statthalters der Ballei Brandenburg erforderlich. Wie man hört, werden die Kommendatoren zu einer Wahlsitzung für den Tag nach der Beisetzung des Prinzen einberufen werden. Anläßlich des Heimganges des Prinzen Albrecht von Preußen hatte der Präsident des Reichstages, Graf Ballestrem, namens des Reichstages dem Kaiser und dem ältesten Sohne des Verstorbenen, dem Prinzen Friedrich Heinrich, Beileid ausgedrückt. Hierauf sind von beiden Seiten dankende Antworten eingegangen. Die„D. Tagesztg.“ versichert, der Kanzler befindet sich zurzeit viel wohler als vor der Ohnmacht im Reichstage, erfreue sich frischer Arbeitsfreudigkeit; und niemand merke ihm an, daß er unwohl gewesen sei. Ein Rückfall irgend welcher Art sei niemals eingetreten. Die Entwickelung seines Gesundheits zustandes zeigte immer eine aufsteigende Linie. General der Artillerie v. Lewinski, Chef des Holsteinischen Feldartillerie Regiments Nr. 24, bis 1895 kommandierender General des 6 Armeekorps, ist auf Schloß Burwitz=Trebnitz gestorben. Landwirtschaftsminister v. Podbielski hat sich am Sonnabend, nachdem die Mar övergäste Dalmin verlassen haben, auf etwa 14 Tage zur Herbstjagd nach Westpreußen begeben und wird dann nach Berlin zurückkehren. Der Vorstand des Berliner deutsch konservativen Wahlvereins hat in seiner letzten Sitzung in einem Beschlusse seiner Ueberzeugung Ausdruck gegeben,„daß künftig im Reiche wie in Preußen an dem Grundsatze festgehalten werde, daß kein Beamter und am wenigsten ein leitender Beamter direkter oder indirekter Inhaber oder Teilhaber eines Geschäftes sein soll und darf, das mit dem Reiche oder Staate Kampf. Eine Geschichte aus bewegter Zeit. Von A. v. Liliencron geb. v. Wrangel. 45](Nachdruck verboten.] „Frage mich jetzt nicht,“ bat Inge angstvoll.„Sei gut, Haus, übernimm meine Partie und sage, ich sei abgerufen.“ „Verlange von mir, daß ich hier in den Teich springe, und ich tue es auch,“ antwortete er mit unterdrückter Heftigkeit. Um Inges Lippen irrte ein schmerzliches Lächeln,—„lieber treuer Mensch,“ murmelte sie und nickte ihm zu. Dann wandte sie sich um und eilte in das Haus. In ihrem Zimmer riegelte sie sich ein. Niemand sollte sie überraschen, keiner sollte den heißen Kampf sehen, den sie durchzu ringen hatte. In bitteren Stunden wollte sie sich allein mit ihrem Gott zurechtfinden. Noch hatte sie die Zeilen nicht gelesen, nur die Namensunterschrift gesehen, und das genügte, um den Sturm in ihrer Brust zu wecken. Wieder, wie an jenem Abend in Kissingen, holte sie aus ihrem Koffer das kleine Kästchen hervor und entnahm daraus den Abschiedebrief ihres Vaters. Inge kannte den Schluß des verhängnis vollen Blattes beinahe aus wendig, und doch arbeiteit.“ Die„Kreuz Ztg.“ hat gegen die Formulierung dieses Beschlusses Be denken.„Wie aber,“ schreibt sie,„wenn ein Staatsbeamter, der auch Besitzer eines Gutes ist, sein Getreide an die Proviart ämter zu verkaufen Gelegenheit hat? Soll ihm das auch verwehrt werden? Oder weiter: in der Regel sind heute mit dem landwittschaftlichen Betrieb auch noch indu strielle Anlagen, wie z. B. Molkereien, Brennereien oder Stärkefabriken verbunden, und deraitige Unternehmungen würden doch wohl den Charakter eines Geschäfts im landläufizen Sinne tragen. So allgemein, wie es der Vorstand des Berliner deutschkonserva tiven Wahlvereins getan hat, läßt sich also das Verbot nicht fassen, und wir glauben überhaupt, daß sich eine allgemeine Formel dafür kaum finden lassen wird Es wird vie mehr wie bisher in jedem einzelnen Fall nachzuprüfen sein, ob geschäftliche Beteili gungen irgendwelcher Art mit der Stellung des preußischen Beamten verträglich sind oder nicht." Die neuen Steuern haben eine Wir kung ausgeübt, die man wohl allgemein nicht vorausgesehen hat, nämlich die Orga nisation der davon betroffenen Geschäftsinhaber. In Gastwirtsgewerbe haben jetzt alle Vereine starken Zuzug von Mitgliedern zu verzeichnen. Ebenso sind die Brauereiverlände so gef stigt worden, daß sie fast sämtliche, im Gewerbe vorhandenen Betriebe umfassen. Auch in der Zigarettenbranche ist dasselbe zu verzeichnen. In B ilin find besondere Verbände der Zigarettenhändler entstanden, und auch in den Vororten macht die Organisation gute Fortschritte. Es soll insbesondere bei diesen Vereinen darauf hingewirkt werden, durch gemeinsame Einkäufe die Verluste, die die Steuern mit sich brin gen, wieder wett zu machen. Am 18. Oktober soll ein Parteitag der Reichspartei und der freikonser vativen Fraktion des Landtages stattfinden. Als Versammlungsort wird nach der„Schles. Zig““ wahrscheinlich Breslau bestimmt werden. Zum nationalliberalen Parteitag in Goslar werden nach dem„Hann. C.“ zum mindesten gegen 400 Delegierte erwartet. Köln, 17. Septbr. Der Abzeordnete Erzberger erklärt in einer Zuschrift an die„Köln. Volksztg.“, die Meldung der „Nal. Ztg.“, er habe Interviewern gegenüber geäußert, Deutschland würde besser tun, die Kolonien aufzugeben, als unrichtig. Bezüglich siner Aeußerung, zwei Berliner Blätter seien auf kolonial= politischem Gebiete bestochen wor den, sagt Erzberger, wenn man nicht abwarten könne, bis er selbst rede, solle man sich bei der Regierung des Kongostaates in Brüssel erkundigen, welche beiden Berliner Blätter kongofreundliche Artikel gegen Bezahlung aufnähmen. Kattowitz 15. Sept. Die Ueberfälleimpreußisch russischen Grenz gebiet haben in den letzten Tagen wieder um mehrere zugenommen. Bei Beuthen wurde ein Lehrer, welcher sich etwa ½ Stunde von der russischen Grenze entfernt befand, von drei russischen Bauern überfallen, niedergeschlagen und seiner Barschaft beraubt. Ein gleiches Attentat wurde in der Nähe von Königshütte= Schwientochlowitz verübt Auch in diesem Falle trugen die Räuber russische Bauernkleidung. Im ruf sischen Grenzgebiet selbst vergeht kein Tag ohne ein Eisenbahnattentat. Auf der wollte sie sich jene Worte roch einmal ein prägen, um sie gleichsam als Schutzwehr gegen ihre leidenschaftlichen Gefühle zu gebrauchen. Flüsternd, mit halblauter Stimme las sie:„Nie darf aber jtzt vo einer Verbindung mit dir und dem Sohne meines Freundes die Rede sein. Versprich es mir heilig, Inge, daß, komme, was da wolle, du nie solchen Bewerbungen Gehör schenken willst, denn der Sohn ist des Vaters getreues Edenbild. Trotz seiner Jugend hat er Kein Wort schenkte sich Inge von diesen schwerwiegenden Zilen. Sie bohrten sich voll schneidener Schärfe in ihr Herz, aber sie wollte auf ihrem Posten ausharren, unbeirrt, wie der Soldat im Kugelregen, ob sie auch, gleich jenem, die Todestreue mit dem Zusammenbrechen befiegeln müßte. Fest legte Inge die Hand auf des Vaters Beief.„Ich habe es dem Toten gelobt, nach seinem Willen zu handeln," sprach sie leise vor sich hin.„Seine irdischen Ohren haben mein heiliges Versprechen nicht mehr vernommen, aber Gott weiß darum, und du auch, mein geliebter, verkfärter Vater.— Ich darf und will meinen Schwur nicht brechen.— Golt gebe mir Kraft.“ E# war das wie eine Erneuerung des Gelübdes, Bahnstrecke Wohlbrom nach Mechow ist seit dem 11. d. M. achtmal die Weiche zerstört und die Eisenbahnschwellen herausgerissen worden. Der Bahnwärter der Vorweiche des Bahnhofs Mechow, welcher immer noch im letzten Augenblick die Verbrichen entdeckt und dadurch großer Unglück verhin derte, ist am 14 früh von seinem Inspi zierungsgang nicht wieder zurückgekehrt; man glaubt, daß er ein Opfer der Attentäter geworden ist. Alle Bemühungen der Behörden nach den Tätern sind erfolglos. (Hann. E) Aus dem Auslande. Mailand, 15 Sept. Heute wurde hier der Internationale Kongreß der Friedensvereine eröffaet. Dr Minister des Aeußern, Tittoni, ließ durch einen Vertreter sein Bebauera ausdrücken, daß er dem Kongreß nicht beiwohnen könne. Paris, 16. September. Nachdem schon kürzlich„Liberté und„Gaulois“ in Meldungen aus engli chen Quellen berichtet hatter, der eigertliche Zweck der Mission French zu den großen sranzösischen Marövern sei die Vorbercitung oder der Abschluß einer auch die Landoperationen umfassenden englisch= französischen Militärkonvention gewesen, schreibt jtzt Judet im„Eclair" nach Darlegung der„schweren Nachteile des P anes für Frankreich“, der K Z.“ zufolge, wörtlich.„Die Engländer haben nichtsdestoweniger geschickt einen festen Vorschlag zur Geltung zu bringen gewußt, den wir angenommen haben, und der vorbehaltlich der parlamentarischen Ge nehmigung und seiner Umwandlung durch die Kammern in einen förmlichen Vertrag ebensoviel gilt, wie die russisch fran zösische Militärkonvention galt. Es ist überflüssig, genauere Auskünfte über die Artikel des Militäroertrages zu geben. Die Stunde der endgültigen Klarheit wird schlagen. Jetzt ist es das Wesentliche, sicher zu wissen, daß, wie alle Engländer, die auf dem laufenden sind, es versichern, ein Vertrag besteht, und zu studieren, wie zunächst ein Krieg ausbrichen kann, und dann, wie der Mechanismes des englischfranzösischen Einvernehmens funktionieren werde.“ England. Der Kriegs mir ister Haldaue hat am Sonrabend in Neu castle über die auswärtigen Beziehungen Englands gesprochen und u. a. gesagt:„Unsere Beziehungen zu Frankreich sind enger und intimer wie je zuvor, und sie haben uns in freundliche Beziehung zu der russischen Regierung gebracht, ungeachtet ihrer gegenwärtigen Schwierigkeiten. Unsere Beziehungen zu Deutschland sind besser, als sie vor kurzem waren.“ Warschau, 17 Sept. Das Mitglied des Kriegsgerichts, Generalmajor Derschewski ist heute in einem Wagen durch Revolverschüsse verwundet worden. Der Täter ist entkommen. Kreta. Nach der röm schen„Tribung“ hat Prinz Georg in Kana durch Prokla mation seinen Rücktritt als Oberkommissar der Irsel bekannt gegeben und den Kretern versichert, daß die Erneut ung seines Nachfolgers den nationalen Elwaitungen entsprechen werde Der Prinz wird die Insel verlassen, ehe sein Nachsolger dort eintrifft, der, wie es heißt, der griechische Staatsmann Zaimis sein wird. Cuba Kriegssekretär Taft und Unter staatssekretär Bacon sind von Washington nach Havanna abgereist. Man glaubt, daß und mit einem schweren Seufzer sitzte sie hinzu:„So,— jetzt bin ich gefeit, jetzt werde ich lesen, was der Sohn deines ehemaligen Freundes, mein Vater, mir zu sagen hat.“ Sie griff langsam nach Werbachs Brief und las. „Aschaffenburg, den 21. Juli 1866. Teuerste Gräfin! Hrute ist der Weffenstillstand bekannt gemacht, heute stehen wir uns nicht mehr als getrennte Parteien gegenüber, und nun ist es mir vergönnt, Ihnen rückhaltlos sagen zu dürfen, was meine ganze Seele erfüllt. Aber wozu die Worte! Ich war schon in Laufach nicht mehr imstande, Ihnen meine übermächtigen Gefühle zu verheimlichen. Nur das entscheidende Wort durfte noch nicht über meine Lippen kommen, so heiß ich mich auch damals schon danach sehate. Jitzt aber, wo der eiste Friedenston erschallt, und wo ich zugleich aus dem Lozarett entlassen bin, jetzt darf ich vor Ihren Onkel hintreten und um die teure Hand bitten, die zu besitzen, mir als der In begriff alles irdischen Glückes erscheint. Nennen Sie mich nicht vermessen, Gräfin, genug amerikanische Kriegsschiffe in den kubanischen Gewässern kreuzen oder sich auf dem Wege dorthin befinden, um 5000 Marinesoldaten und Mairosen binnen vier Tagen an Land zu setzen. Nach einer Beratung mit den gefangenen Verschwörern und den Abgesandten der Aufständischen kündigte die kubanische Regierung die Einstellung der Feindseligkeiten auf unbestimmte Zeit an, in der Absicht, vor dem Eintreffen Tafts oder einer Intervention der Vereinigten Staaten Frieden zu schließen. Japan. Dem„Daily Telegraph“ wird aus Tokio gemeldet: Die Japaner beabsichtigen in Petersburg und in Deutschland Handelsmuseen einzurichten und gewerbliche Ausstellungen zu veranstalten. Voraussichtlich wird Wladiwostok zum Freihafen erklärt werden. Die in Ostasien stationierte britische Flotte soll Port Arthursbesuchen. Japan beabsichtigt ein Geschwader mit dem Prinzen Fuschimi nach China zu schicken; der Prinz soll dem kaiserlichen Hose in Peking einen Besuch abstatten. Gericht und Rechtsprechung Bielefeld, 15. September.(Ferien=Strafkammer.) 1. Die schon wegen Eigentumvergehens vorbestrafte Dienstmagd M. W. von hier wurde wegen schweren Diebstahls zu 9 Monaten Gefängnis verurteilt. 2 Die Ehefrau des Tagelöhners und Kalkofenarbeiters U. zu Winkelsbütten war vom Schöffengericht zu Halle wegen Widerstandes und Beleidigung mit 5 Wochen Gefängnis bestraft. Ihre eingelegte Berufung wurde als unbegründet verworsen. 3. Der Arbeiter P. W. aus Magdeburg erhielt wegen Diebstahls im wiederholten Rückfalle 1 Jahr Zuchthaus. 4. Der bei dem Kaufmann W. zu Herford beschäftigte 15 Jahre alte Laufbursche E. R. von Falkendiek, dem von seinen Lehrern ein gutes Zeugnis ausgestellt wurde, hatte eines Tages, um sich einige Groschen zu verschaffen, zwei Frachtbriefe gefälscht. Den Erlös von etwa 80 Pfg. hat er zur Stillung seines Hungers verwandt, denn die Familienverhältnisse, in denen er sich befindet, sind sehr trüber Natur. Es lag aber trotz aller mildernder Umstände schwere Urkundenfälschung vor. Das Urteil lautete auf 3 Tage Gefängnis. 5. Der Ziegeleiarbeiter A. H. von Bölhorst war vom Schöffengericht zu Minden wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 20 Mk. ev. 4 Tagen Gesängnis dagegen von der Anklage des Widerstandes und Werfens mit harten Körpern auf Menschen freigesprochen worden. Gegen dieses Urteil war von Seiten der Staats anwaltschaft Berufung eingelegt worden und zwar mit dem Erfolge, daß der Angeklagte auch des Widerstandes für schuldig gefunden wurde. Es wurde dieser halb das erste Urteil aufgehoben und der Angeklagte auch wegen Widerstandes zu einer Geldstrafe von 20 Mark ev. 4 Tagen Gefängnis verurteilt. Lokales und Provinzielles. Bielefeld, 18 September. (Eine konservative Quartal= Versammlung) wird am Sountag, den 30. September, nachmittags im Hause des Herrn Kolon Wölke in Rotenhagen bei Weither stattfinden. Für heute diese kurze Anzeige, das Nähere wird demnächst mitgeteilt werden. (Die nächste Schwurgerichtsperiode) wird am 8 Oktober beginnen und, wie verlautet, vorau sitztlich wieder etwa 2 Wochen dauern. (Zur Absolvierung des Einjährig: Freiwilligen Dienstes) innerhalb des 7. Armeekoops zum 1. April 1907 si d solgende Regimetter bestimmt worden: Inf. Regt Nc. 13 in Mürster und Jof. Regt. Nr. 16 in Köln. (Militärische Beförderungen.) Zum Oberst befördert wurde Oberstleutnant von Winterberger, beauftragt mit der Führung des Inf=Regts. Graf Bülow von K winn ich so kühn bin, zu hoffen, daß mein heißes Lieben auch in Ihrem Herzen einen Wiederhall gefunden habe. Was habe ich gelitten, als Sie so plötzlich von Laufach aufbrachen! Das Leben, so dünkt mich, ist nicht mehr zu ertragen ohne Ihre berückende Gegenwart. Aber ich habe es ja selbst eingesehen, Ihre Kräfte waren zu Eade, Sie mußten aus der Arbeit heraus! Ich habe sechs Wochen Urlaub erhalten, um mich wieder vollständig zu erholen. Es ist nur die verzehrende Sehnsucht, die mich aufreibt und die Kräftigung verzögert. Ein Wink von Ihnen, und ich komme,— dann ist jeder Schatten versunken, und ich darf die Hände nach einem Glück ausstrecken, nach dem meine ganze Seele verlangt. Sie müssen wissen, was ich in der Qual der Ungewißheit leide, in diesem Wichsel zwischen jauchzender Freude und danger Sorge, darum lassen Sie mich keine Stunde unnöig warten, teure vielgeliebte Gräfig. Ihr bis in den Tod getreuer Karl Freiherr von Weibach.“ (Fo ts tzurg folgt) Dennewitz(6. West Ernennung zum Komn Zum überzähligen selben Regiment befördert. Hauptma Hering im Ins=A das Inf.=Rert Ne. mann v. Holtz im in das Inf.=Regt. Oberleutnants wurder Sartorius v. Ba Gregorovius im v. Rosenberg= G Wilhelm), Leutnant ist vom 1. Oktober 1 zur Dienstleistung bei pagnie kommandiert. X(Humorist Reuter=Zyklus.) mann, bekanntliche hält in dieser Woch „Eintracht“ 3 Reu Die erste fand gester: anderen folgen am M abend. Gestern las H aus„Hanne Nüte“ aus der Heimat)„U (das drollige Rendezo dem Pfarrgarten von Rambows Einzug in „Läuschen und Ri (Hie geiht be hen, do reichen Zuhb er bege Reuter Jaterp eten w der sich nach jedem Vo Es ist Herrn Junkern bar dafür, daß er besucht und mit P Gabe erfreut. Wer land nicht Fitz Ren ihrer Gemütstiefe ur Humor! Und die ropi Dichtungen, sie wurde mann in solcher We individualisiert, daß# körpert vor sich sah. machte natürlich das u am höchsten entfaltet Urteil Heir Junkerma tieferen Empfindungen vollendeter Weise zum *(Fest angeste waltungs=Assistenten H mann. *(Die Rechni sparlasse) für 19 richtig besunden. Der 72 961,39 Mi, woro Reservesonds und die gaben für Pflasterarbeit kasse fällt. Die Einlag die Höhe von 97372 Der Reservesonds belief Mark. uns aus den Stadttheater öffnet September, seine Pft vorstellung ist„I Shakespeare, übersetz von Schlegel angesetzt rativ und kostümlich in Leiter der Aufführung Berstl. Montag zum Cäsar“. Dienstag die Novität des Ber „Klein Dorrit“, von Schönthan(na Dickens), in Szene. Nibelungen“, vr Donnerstag wird zum Dorrit“ gegeben, vorstellung am Sonn „Räuber“. Es erste Woche der Spi Repertoire in Aussicht (Der Minden=Li band Gabelsberge am Sonntag unter zah 50. Tagung in den Rär ab. Mit dieser Tagung feier des 25jährigen Best vereins Gabelsberger Bie leitet wurden die VerHerren=Kommers am S Ressource. Sonntag frü Vertreterversammlung der des hiesigen Vereins(Ho Vertreten waren die Be verein, Schülerverein„Rar Verein von 1858, Bei Detmold, Enger, Hauptve verein Gütersloh, Steno Evangel. Jünglingsvereit 8asse i. W., Herford, zubbecke i. W., Minden Die Vertreterversammlun der Wahl von Preisrichte von 60—240 Silben in internen Angelegenheiten, aufgenommen wurde die einigung junger Männer jahrsversammlung des## Detmold abzuhalten. Gabelsbergischen Schule Bezirk gaben der Vorsitzer treter der einzelnen Verein egsschiffe in reuzen oder sich den, um 5000 en binnen vier Nach einer Ben Verschwörern Aufständischen rung die Einigkeiten auf Absicht, vor ; einer Interaten Frieden Telegraph“ wird Japaner beirg und in nuseen einzuusstellungen zu wird Wladierklärt werden. ste britische urbbesuchen. schwader mit ch China zu kaiserlichen Hose itten. sprechung ferien=Strafsen EigentumverM. W. von hier s zu 9 Monaten zefrau des Tagezu Winkelshütten le wegen WiderBochen Gefängnis ig wurde als unArbeiter P. W. sstahls im wiedermus. 4. Der bei häftigte 15 Jahre endiek, dem von ausgestellt wurde, ige Groschen zu lscht. Den Erlös Stillung seines nilienverhältnisse, hr trüber Natur. Umstände schwere #teil lautete auf eleiarbeiter A. H. ericht zu Minden trafe von 20 Mk. von der Anklage t harten Körpern n. Gegen dieses Lanwaltschaft Bear mit dem Erdes Widerstandes wurde dieser halb der Angeklagte r Geldstrafe von verurteilt. inzielles. September. Quartal= Sountag, den im Hause des kotenhagen bei ute diese kurze demnächst mitrgerichtstober beginnen itztlich wieder ; d e s E i n Dienstes) zum 1. April ter bestimmt u Mürster und derunge n.) Oberstleutnant ftragt mit der af Bülow von hoffen, daß Ihrem Herzen habe. Was o plötzlich von eben, so dünkt ertragen ohne t. Aber ich Ihre Kräfte zten aus der sechs Wochen wieder vollnur die veraufreibt und Ein Wink von dann ist jeder darf die Hände u, nach dem Sie müssen dual der Unlichsel zwischen anger Sorge, e Stunde unliebte Gräfig. od getreuer von Werbach.“ ung folgt) Dennewitz(6. Westfälisches) Nr. 55, unter Ernennung zum Kommandeur dieses Regimente. Zum überzähligen Major wurde in demselben Regiment Hur Hauptmann v. Heinz befördert. Hauptmann und Kompagniechef Heriug im Ins=Regt Nr. 141 wurde in das Inf.=Regt Nr. 15 versitzt. Haupt mann v. Holtz im Ins. Regt. Nr. 15 wurde in das Inf.=Regt. Nr. 52 versetzt. Zu Oberleutnants wurden befördert die Liutnants Sartorius v. Bach im Jaf. Regt Nr. 55; Gregorovius im Inf.=Regt Ne. 15.— v. Rosenberg= Gruszczynski(AlfredWilhelm), Leutnant im Jus. Regt Nr. 55 ist vom 1. Oktober 1906 ab auf 6 Monate zur Dienstleistung bei der Schloßgarde Kompagnie kommandiert. X(Humoristisch= dramatischer ReuterZyklus.) Herr Aug Junkermann, bekanntlich ein Sohn unserer Stadt hält in dieser Woche hier im Saale der „Eintracht“, 3 Reuter=Vorlesungen. Die erste fand gestern abend statt, die beiden anderen folgen am Mittwoch und Freitag abend. Gestern las Herr Jurkermann Sücke aus„Hanne Nüte“(den Abschied Jehaors aus der Heimat)„Ut mine Stromtld“ (das drollige Rendezvous im Graben hinter dem Pfarrgarten von Gürlitz und Axel von Rambows Einzug in Pumpelhagen) und au „Läuschen und Niemels" die„Welte“ (Hie geiht be hen, do geiht hehe:) Die zihlreichen Zuhb er begrüßten den berühmten Reuter Jaterp eten wit stürmischem Beifell, der sich nach jedem Vortrag lebhaft erneuerte. Es ist Herrn Junkermann mit Recht dank bar dafür, daß er seine Vaterstadt gern besucht und mit P oben seiner köstlichen Gabe erfreut. Wir liebte in Niederdeutsch land nicht Fitz Reuters Dichtungen mit ihrer Gemütstiefe und ihrem sprudelnden Humor! Und die populären Gestalten dieser Dichtungen, sie wurden von Herrn Jur ker mann in solcher Weise charakteristert und individualisiert, daß man sie gleichsam ver körpert vor sich sah. Den größten Eindruck machte natürlich das urkomische Rendezvous; am höchsten entfaltete aber nach unserem Urteil Heir Junkermann seine bewurdernswerte Kanst in Hanne Nüte, als er die tieferen Empfindungen der Menschenseele in vollendeter Weise zum Ausdruck brachte. *(Fest angestellt) sind die Verwaltungs=Assistenten Herzog und Möhlmann. *(Die Rechnung der Stadtsparkasse) für 1905 ist geprüft und richtig besunden. Der Reingewinn beträgt 72 961,39 Mi, wovon die Hälfte an den Reservesonds und die andre Hälfte zu Ausgaben für Pflasterarbeiten an die Kämmereikasse fällt. Die Einlagen hatten Ende 1905 die Höhe von 9737240,27 Mk. erreicht. Der Reservesonds belief sich auf 419216,25 Mark. (Bielefelder Stadttheater.) Man schreibt uns aus dem Theaterbureau: Unser Stadttheater öffnet am Sonntag, den 23. September, seine Pforten. Als Eröffnungs vorstellung ist„Julius Cäsar“ von Shakespeare, übersetzt von August Wilhelm von Schlegel angesetzt und zwar szenisch, dekorativ und kostümlich in völlig neuer Ausstattung Leiter der Aufführung ist Direk or Norbert Berstl. Montag zum zweiten Mal:„Julius Cäsar“. Dienstag geht zum ersten Mal die Novität des Berliner Schauspielhauses: „Klein Dorrit", Lustspiel von Franz von Schönthan(nach dem Roman von Dickens), in Szene. Mittwoch:„Die Nibelungen" von Friedrich Hebbel. Donnerstag wird zum zweiten Mal:„Klein Dorrit“ gegeben, und die erste Klassiker vorstellung am Sonnabend bringt Schillert „Räuber". Es steht also schon für die erste Woche der Spielzeit ein interessante Repertoire in Aussicht. (Der Minden=Lippische Bezirksverpand Sabelsberger Stenographen) hielt am Sonntag unter zahlreicher Beteiligung seine 9 Tosurs den Räumen der Ressouree hier ab. Mul biefer Tagung war zugleich die Jubelfeier des 25jährigen Bestehens des Stenographenvereins Gabelsberger Bielefeld verbunden. Eingeleitet wurden die Veranstaltungen mit einem Herren=Kommers am Sonnabend abend in der Ressource. Sonntag früh 9 Uhr sand dann die Die Schule Gabelsberger besitzt demnach im Bezirk eine größere Verbreitung wie alle anderen Schulen Im Anschluß daran erfolgte das Wettschreiben. Die Verkündigung der Sieger bei der Abendfestlichkeit. Kurz nach ½12 Uhr wurde in der Aula der höheren Mädchenschule die Festoersamm. lung durch den Vorsitzenden des Bielefelder Gabelsbeiger Stenographenvereins eröffnet. Nach Begrüßung der Erschienenen erteilte er dem in Stellvertretung des verhinderten 1. Bundesvorsitzenden für den Festvortrag gewonnenen 2. Burdesvorsitzenden, Herrn Realschul=Direktor Dr. Pitz=Ale feld, das Wort. Dieser überbrachte dem Bielefelder Jubelverein in herzlichster Weise die Glückwünsche des Gabelsberger Stenographenbundes, desgleichen entledigte sich auch der Bezirksvorsitzende, Herr Husemann=Gütersloh, derselben Aufgobe. Hierauf begann der Festvortrag. Der Festredner sprach über das Thema:„Der Weg zur deutschen Einheitsstenographie“. Er hob den Wert der Stenographie als Kulturfaktor hervor. Die Bedeutung der Stenographie sei leider infolge des Bestehens der vielen Systeme in ihrem Werte als Kultursaktor sehr herabgemindert. Die Schaffung einer deutschen Einheitsstenographie sei deshalb notwendig. Versuche, eine Einheitlichkeit auf stenographischem Gediete zu erlangen, sind in früheren Jahrzehnten bereits angestrebt worden und zwar durch diesbezügliche Verhandlungen der maßgebenden Schulen. Sie führten zu Verschmelzungen, Gabelsberger das Gute erzeugten, daß sich die einzelnen Systeme den Grundsätzen Gabeirbergers näherten. Diese Verschmelzungen brachten jedoch nicht die gewünschte Einheit. Die alten Schulen blieben bestehen und ein neues kam hierdurch hinzu. Erst in jüngster Zeit hat der Vorsitzende des Gabelsberger Stenogrophenbundes, Herr Oberlehrer Pfaff, die Schaffung einer Einheitsstenographie durch eine staatliche Stenographiekonferenz nach dem Muster der deutschen Otthographiekonferenz angeregt. Und dieser Gedanke hat bei fast allen Stenographieschulen als der einzige Weg zur Erlangung der Einheit in der deutschen Stenogrophie Beifall gesunden. Auch die zweitgrößte Stenographieschule, Stolze Schrey, hat sich auf ihrem Stenographer tage in Hamburg nicht abgeneigt gezeigt. Es sei nun die Aufgabe aller Sicentishsei Achleit und speziell die maßgebenden staatlichen Steuen, die Regierungen, die Parlamente hierfür zu gewinnen. Wenn in diesem Sinne von jeder, Srzelnen intensiv gearbeitt werde, dann : vir Konsererz und damit die Verwirklichung eines Einheitsgedankens in der Stenographie auch nicht mehr fern. Mit diesem Appell an die Anhänger aller anwesenden Stenographieschulen schloß der Vorsitzende seinen Vortrag. Lauter Beifall gab dem Dank der Versammlung Ausdruck. Nachmittags ½2 Uhr nahm in der Ressource unter reger Beteiligung das Festessen seinen Anfang. Anschließend daran erfolgte unter Führung von Bielefelder Kunstgenossen ein Spaziergang nach der Sparenburg und dem Johannisberge. Zum Schluß fand abends die Abendfestlichkeit, bestehend und humoristischen Vorträgen, Preisverkündigung usw., statt. Das Resultat des Wettschreibens ist folgendes: Abteilung 60 Silben (5 Minuten Tiktatdauer): 1. Preise: Karl KohringGadderbaum, Fritz Horstbrink Bielefeld. 2. Preise: Herm. Biermann Enger, Theod. Führing Herford, Fr. Hattenhorst Herford, Friedr. Spillecke=Bielefeld. 3. Preise: Gust. Greve=Bielefeld, Ludw. Gütersloh. Lobende Anerkennung: Otto Pabst=Gütersloh. Abteilung 80 Silben: 2. Preis: Th. Wöhrmann Halle. Abteilung 100 Silben: 1. Preis: Willy Knötsch=Herford. 2. Preis: W. Twellkemeyer=Schildesche. Lobende Anerkennungen: Heinr. Kronsbein=Bünde, Wilh. Schäffer Herford. Abteilung 120 Silben: 1. Preise: Walter FrieberHerm. Pfreundt, Schmidt=Bielefeld. Wilh. Südmersen=Bielefeld. Abteilung "„ Silben: 1. Preise: Fritz Ramhorst=Bünde, em Rüter=Bielefeld. Abteilung 220 Silben: 2 Preis: Oberprimarer Wilh. Wilms Bielefeld 3. Preise: Walter Kardinal Bünde, Heinrich Schling= mann Gütersloh.— Der Festball hielt die Gabeleberger Kunstgenossen noch recht lange in den gastlichen Räumen der Ressource in fröhlichster Stimmung zusammen. zu Holzhausen I 181, des Ernst Bakemeier zu Holzhausen I 185 im Kreise Minden; des Kolons Wercker zu Stockhausen 23, der Besitzung 99 zu Dielingen im Kreise Lübbecke Erloschen ist die Rotlaufseuche unter den Schweinebeständen des Neubauers Habbe zu Rothenuffeln 90, des Schiffers Dammeyer zu Neuenknick 146 im Kreise Minden. Oeynhausen, 15. Sept.(Berufung) Die Königliche Regierung hat auf Vorschlag des hiefigen Magistrats den Dr. Preuß in München an die hiesige höhere Stadtschule berufen. Vereine: Bielefeld, Haupt verein, Schülerverein„Ravensberg“, Kaufmännischer Verein von 1858, Bethel, Brackwede, Bünde, Detmold, Enger, Hauptverein Gütersloh, Schülerverein Gütersloh, Stenograph. Vereinigung des Evangel. Jünglingsvereins Gütersloh. Ferner W., Herford, Horn i. L., Jöllenbeck, Lübbecke i. W., Minden i. W. und Schildesche. Die Vertreterversammlung beschäftigte sich neben der Wahl von Preisrichtern für das Wettschreiben von 60—240 Silben in der Minute, durchweg mit internen Angelegenheiten, Propaganda usw. Neu aufgenommen wurde die Stenographierende Vereinigung junger Männer in Bielefeld. Die Frühjahrsversammlung des Bezirks beschloß man in Betmold abzuhalten. Ueber den Stand der Gabelsbergischen Schule im Minden=Lippischen Bezirk gaben der Vorsitzende sowohl wie die Vertreter der einzelnen Vereine recht günstige Berichte. Aus den Kreisen Minden und Lübbecke Minden, 18 Sept.(Personenstands= Aufnahme.) Die Königliche Regierung hat auf Grund des Artikels 40 der Ausführungs Anweisung vom 25. Juli 1906 bestimmt, daß die gemäß§ 22 des Einkommensteuergesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. Juni 1906 für das Steuerjahr 1907 vorgeschriebene Personenstands Aufnahme am 16. Ok oder d I ihren Anfang zu nehmen het. Minden, 18. Sept.(August Junker mann) veranstaltet am Montag, den 24. Septewber, wieder einen„Fritz ReuterAbend“. Minden 18 Sipt.(Bergkirchen ohne Wasser!) Aus Bergkirchen wird der„Mind. Zig“ mitgeleilt, daß seit einigen Tagen die Brunnen des Dorfes und der Sauerbrunnen des Herrn Opothekert Dr. Sieck verfiegt sind. Anscheinend hängt das Verschwinden der Wässer mit dem Eisener; Birgbau des Osnabrücker Stahlwerkes zusammen.— Wasser gibt es nur noch in einigen Gehöften Berzkirchens, die rach der Oeynhauser Seite des Berges liegen. Ver schiedene Versuche, durch Tieferlegung der Brunnen wieder auf Wasser zu kommen, blieben ohne jeden Ersolg.— Bereits gestern st Herr Dr. Sieck rach Oenab ück gefahren. um sich mit dem Vo stand des Stahlwerks in Verbindung zu setzen, denn Herr Sieck hat in seinem Mineralwosser Vertrieb be deutende Kapitalien stcken, die vollstä dig verloren wären, blieb der Sauerbrunnen so t. Minden, 18 Sept.(Blehseuchen.) Rotlausseuche ist festgestellt unter den Schweinedrstägden des Tischlers Külemeier zu Holzhausen I 216, des Arbeiters Lange Aus dem Kreise Herford. Herford, 17. Sept.(Eine Stadt verordneten= Ausschuß Sitzung) findet am Donnerstag, din 20. September 1906, nachmittags 6 Uhr, stalt Herford, 17. September.(Wander gewerbeschein) Diejenigen Personen, welche für das Jahr 1907 einen Wandergewerbeschein zum Betriebe des Gewerbes im Umherziehen bezw. einen Legit mationsschein zum Aufsuchen von Bestellungen bei Privaten zu erhalten wünschen, werden aufgefordert, sich zu diesem Zveck: in der Zeit vom 1 O'tober bis 1 November 1906 während der Vormittagstienststuden auf dem Polizeibureau, Rathaus II Zimmer Nr. 1, zu me den (C Herford, 17. Sept.(Der große Verwaltungsbericht) unserer Stadt gibt mancherlei interessante Auskunst, so auch über Schulden und Vermögen. Trotzdem wir viel Schulden haben sind wir doch nicht arm. Die Schulden betragen 3181 276 Mt das Vern ögen aber 3888935 Mk, sodaß ein Ueberschuß von 707659 Mk. verbleibt. Herford, 17. Sept(Auf dem Wochenmarkte) kosteten Montag das Pfund Butter 120—125 Pfg, Eier 70—75 Pfg, Behnes 10—15 Pfg., Spinat 10 Pfg., Zwiebeln 5—8 Pfg, Kartoffeln 3—4 Pfg., Aepfel 3—8 Pfg., Birnen 4—10 Pfg., Trauben 40 Pfg., Pfiesiche 25—30 Pig., Klons beeren 28—30 Pfg. Tomaten 15—20 Pig, Pflaumen 3—4 Pfg, 1 Kopf Blumenkohl 10 bis 50 Pfg., Wirsing 5 bis 8 Pfg., Weißkohl 5—10 Pfg., Rotkohl 10—15 Pfg., Salat 4—5 Pfg., 1 Bund Wurzeln 5 Pfg. Zwviebeln 5—10 Pfg, weiße Rüben, rote Beete, Kohl. abi, 10 Pfg., Rettige 5 Pfg Porree 5—10 Pfg., 1 Stück Sellerie 5 bis 10 Pfg., Steckrüben 5—8 Pfg., Gurken 1 Stück 3—10 Pfg., 1 Schock 175—200 1. Ztr. Aepfel 6—7 Ml., Kartoffeln Bünde, 17. Sipt.(Realprogymnasium.) Herr Dr. Joh. Kötteritz wird laut„Bünd. Ztg.“ am 1. April aus dem Lehrerkollegium der Anstalt austreten, um eine Oberlehrerstille an dem Regsprozymnasium in Sulzbach bei Saarbrücken zu über nehmen. Bünde, 17. Sept.(Verunglückt.) Beim Kartoffelfeuer in der Feldwark gerieten die Kleider eines Kindes in Bland. Dasselbe erlitt nach dem„Bünd. Tagbl.“ so erhebliche Beandwunden, daß es seinen Leiden in der Nacht erlegen ist Der schreckliche Vorfall mahnt einmal wieder, die notwendigste Vorsicht nicht fehlen zu lassen. Das Feuer darf zu Spiel und Spott zwecken der Kinder einmal nicht verwandt werden. Blotho, 16. Sept.(Hausbrand.) In der Nachbargemeinde Valdorf brannte nach dem„Gen Anz.“ gestern nacht das erst vor 3 Jahren neu gebaute Wohnhaus der Ehefrau Errst Nacke bis auf die Umfassungsmeuern nieder. Vermischtes. „Derlin, 17. Sept.(Hann. C.) Die Untersuchung des infolge der vielen Erkrankungen der Samariterstraße und den benachbatten Straßen beschlagnahmten Schabefleisches durch das Institut für Infektionskrankheiten ist nunmehr abgeschlossen. Es ist mit Sicherheit anzunehmen, daß alle beobachteten Krankheitsfälle auf den Genuß des Schabefleisches zurückzuführen sind. In sind Bazillen, sogenannte Paratyphusbazillen, gefunden worden Berlin, 17. Sept. Der Streik der Konfektionsarbeiter karf aus beendet gelten. n. 16. Septbr. In Lausanne wurden amtliche Nachforschungen in der Wohnung mehrerer russischer Studenten gemacht, die seinerzeit mit der Leontjew in Verkehr standen. Drei Studentinnen sollen seit vorgestern abend spurlos verschwunden sein. Senf. 14. Spt. Der Vater der Tatjana ###jew, der aus den Zeitungen erfahren hulte, daß es seine Tochter ist, die den Anschlag aus den Rentier Müller in Interlaken veruor hatte, hat sich hierher begeben und ist heute eingetroffen. Frau Leontjew wohnt seit längerer Zeit in Petit Lancy bei Genf. Beide sind über die Tat ihrer Tochter sehr betrübt. Der Bater zuterximmt Schritte, um die Tochter sprechen zu Wien, 17. Sept. Bei einem Zusammenstoß zweier Personenzüge am Wörtheesee in Kärnthen wurden 3 Personen getötet, 8 Personen schwer und 20 leicht verletzt. Prag, 17. Septbr. In allen Schächten des Koglendeckens Nordwestböhmens war die Einfahrt heute früh normal. Der Ausstand scheint somit, beendigt zu sein. „fancon, 16. Sept. Heute nachmittag schlug der Gütz in ein Pulvermagazin des Forts menttenson. Das Magazin flog in die Lust #o ger orte das Fort. Bei dem Unglück ramen 6 Personen ums Leben, andere wurden schwer oder leicht verletzt. Es heißt, daß 80000 Kilogramm Pulver in die Luft flogen. Von den Kasematten, deren Mauern 1 Meter stark und die von einer 10 Meter starken Erdschicht umgeben waren, ist keine Spur mehr vorhanden. Der angerichtete Schaden beträgt annähernd 2½ Aillonen Franek. New York, 16. Sept. Das Gilmour= in Ottawa, Kanada, wurde in der vorletzten Nacht durch Feuer völlig zerstört. Ziele Gäste sprangen aus den Fenstern und wurden schwer verletzt, viele andere werden vermißt. potel war gelegentlich der Industrie=Ausstellung üverfullt; die Gäste schliefen zum Teil im Korridor. Tientsin, 17. Sept. Der Sekretär des österreichisch= ungarischen Konsulats, Thide, der im Begriffe war, die Heimreise nach Europa anzutreten, wurde von Eingeborenen getötet und um 7000 Mk. beraubt. Oessentlicher Wetterdienst. Dienststelle: Meteorologisches Observato rium Aachen. Voraussichtliche Witterung für die Zeit vom Abend des 18. bis zum Abend des 19. Sept. 1906. Winde, teils heiter, meist trocken, nachts kühler, tags wärmer als als am Vortage. Uebersicht der Witterung. Bielefeld, 18. September 1906. Mitgeteilt von Fr. Böckelmann Ww., hier. Niedrigst. Thermometerstandin der Nacht+ 7“ Thermometerstand um 10 Uhr vorm.+ 11 Barometer 75,8 cm. Wind: Nord. Himmel: bedeckt. Aus den Kreisen Wiedenbrück und Paderborn. Paderborn, 16. Septhr(Eine von niedrigster Gesinnung zeugende Roheit) wurde in dem hiesigen größeren Konfektionsgeschäste in v.rgangener Nacht verüdt. Die sämtlichen im Ladenlokal defindlichen fertigen Kleidungsstücke, sowie die in Stücken und Ballen befindlichen Vorräte wurden mit einem scharfen Instrument dermaßen zerschnitten, daß sie fast gänzlich wertlos wurden. Die Seidenwaren sind entwendet. Der Schaden beläeft sich nach der Rh.W. Zig“ auf mindestens 10000 Wi Aus dem Reg.=Bez. Münster und Arnsberg. Oelde, 16. Sept.(Selbstmordversuch) In dem Schnellzug, der nachmittags gegen ½4 Uhr in der Richtung nach Köln unsere Station possiert, fanden rach dem „Gen Anz“ Reisende heute auf dem Abort en Herrn, der sich durch einen Stich in die Brust tö#lich verletzt hatte. Ei wurde sofort die Notbremse gezogen und der Schwerverletzte der hiefigen Station zur Ueberführung ins Krankerhaus übergeben, wo er heffgungslos darnieder liegt. Laut Fahrschein hatte er die Reise von Moskau nach Paris vor. Ueber das Motiv der Tat hat man ihn noch richt vernehmen können. Neueste Nachrichten. Berlin, 18. Sept. Der Abgeordnete Ledebour war zum gestrigen Tage vom Untersuchungsrichter in der Strafsache wider die Kolonialbeamten Götz und Gen., wegen Bruches der Amtsverschwiegenheit und Anstiftung dazu als Zeuge geladen. Ledebour verweigerte die Zeugnisabgabe. Seinen Hinweis auf Artikel 30 der Reichsverfassung beantwortete der Untersuchungsrichter mit Androhung der gesetzlichen Zwangsmittel fur den Fall des Verharrens bei der Zeugnis. verweigerung. — An unterrichteter Stelle wird mitgeteilt, daß die Kapregierung einen Ersatz der Unterhaltungskosten für eine Horde übergetretener Hottentotten, die sie als kriegführende Macht anerkennt, vom deutschen Reiche verlangt. Die Kolonialverwaltung hat die Forderung der Kapregierung ab gelehnt. Posen, 18. September. Ein hierher einberufener polnischer Journalisten= Kongreß ist von der Polizei aufgelöst worden. Petersburg, 18. Sept. Die Zarenfamilie kehrt heute nach Peterhof zurück und wird den Regimentsfesten der Garde beiwohnen. Sie verbleibt dort bis zu der morgen stattfindenden erdigung des Palastkommandanten Trepow und begibt sich darauf wiederum nach den Schären zu einem Aufenthalt von 6 bis 7 — Die Offiziere in Baku erlassen einen Aufruf, wonach die Häuser beschossen werden sollen, sobald ein Offizier durch Mörderhand fällt.— Ein kaiserlicher Ukas steht bevor, der völlige Toleranz gegenüber dem Sektenwesen anordnet; ausgenommen ist die Sekte der Selbstverstümmler. Heute Morgen um 5½ Uhr entschlief sanft nach langem, schweren, mit grosser Geduld ertragenen Leiden, meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter AlindCurging genannt Abker im Alter von fast 71 Jahren. Dies zeigen tiefbetrübt an Die trauernden Hinterbliebenen: Hermann Jürging nebst Kindern Westerenger, den 17. September 1906. Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 20 d. Mts. um 1 Uhr vom Trauerhause aus statt. 50,000 Stuc Baumstangen, Hecken= und Trockenpfähle habe ich wegen Räumung eines großen Nadelholzbestandes billig abzugeben. Jedes beliebige Quantum wird geliefert. C. H. Cödtmann, Herford i. W. 3 3 Eintrachtsaal. Mittwoch, den 19. September cr., abends 8 Uhr August Junkermann’s zweiter humor. Fritz Reuterabend (mit neuem Programm.) Ausführliche Programme und Eintrittskarten im Vorverkauf à Mk. 2.—, 1.25, 0,75 in der Buchhandlung von M. Pfeffer. An der Saalkasse Mk. 2.50, 1.50, 1.00. 99898988598988595 889989558252988888 im modernen Stil empfiehlt billigst Fritz Tiekötter Möbelfabrik, Niedernstr. 45. StadrOpdlkustt Bielefeld. Garantieverband: Stadtkreis Die Einlagen sind als mündelsicher anerkannt. Hypotheken-Ausleihungen. in Theater=Bureau(von 10 bis 1 Uhr u. v. 5 bis 7 Uhr). Die Theater=Kasse ist für die Vorstellungen des ausgegebenen Spielplaus werden entgegen genommen: in Geschäftslotal: neues Rathaus, im Erdgeschoß— Eingang durch den Torbogen zum Rathaus, 3. Tür links, An den Wochentagen von 8½—1 Uhr mittags, „„„ 8—6 Uhr nachmittags. An den Sonntagen von 11½—12½ Uhr mittags. Außerdem jederzeit bei den Aumahnestellen II. Bürgerweg 32 durch Herrn Apoth.=Besitzer Dr. Ißleib. II. Herforderstr. 82 durch Herrn Apoth.=Bes. L. Müller. Die Verzinsung der Spareinlagen, die am 1. Kassentage eines Monats eingezahlt werden, beginnt mit dem 1. des Einlegemonats. Die Verwaltung der Stadtsparkasse Toerner. 5v. Ränner= u. Jänglingsverein „St. Johannis“ zu Bielefeld. Johanniskirchplatz 3. Sonntag, den 23. September cr., abends 8½ Uhr: G. gend=Abteilung. Nachmittags 3½ Uhr: Unterhaltung im Saal; Fortsetzung der Geschichte; Andacht. Knabenabteilung. Nachmittags 3½ Uhr: Unterhaltung; Geschichte oder Erzählungen; Andacht. Chrifl. serein junger Manner Bielefeld, Papenmarkt 2 Sonntag, den 23. September er. Aeltere Abteilung Abends 8½ Uhr: I. Mitgliederversammlung, 2. Aufnahme neuer Mitglieder, 3. Rekruten=Abschied. Abteilung. Nachmittags Vereinsgarten. Bei günstiger Witterung Waldspielplatz. Freundlichst ladet ein Der Vorstand. Staut-Theater! Die Ausgabe der abo nnierten Billets erfolgt: Mittwoch, 19. September von Donnerstag ab täglich von 10 bis 2 Uhr geöffnet. Vormerk Gebühr 10 Pfg pro Billet. Das Garderobengeld ist bei sämtlichen Plätzen, mit Ausnahme der Galerie, inbegriffen. Stangenca. 50 Stangen pr. 1 Kilo=Dose Mk. 1.15, Schnittspargel pr. 1 Kilo Mk. 0.75 u 0.90, versendet, bekannt la. Qual., franko, inkl. Verpackung. Walter Hotopp, Braunschweig, Heinrichstr. Grosse Jubiläums-Lotterie Ziehung 6. Oktober Baar GELD sofort für sämtl. Gew. mit 90% 3918 Gew. Gesamtwert MI. 80000 1 Haupt. MI I. Gew. HauptGew. 3. Haupt. M Gew. M1 20000 M. 10000 5000 3912„usam M. 45000 u 11 Lose 10 M. Porto Lose a1 MI. 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Möll i, Wit ckindst. 36, Kaufmurn Heimann Heidemurn, Karlstr. 20, Waschm ister Friedr. Wehmhörer, Hersorderstr. 173, Arbeiter Fi dr. Hilker, Ziegelstr. 80), Kondi or Hermann Meßmer, Ehlei trupperweg 6, Kaufmann Hugo Rapp, am Sparenberg 18, Glasarbeiter Joseph Prost, Herforderstr. 117, Schlosser Karl Heitz, Herforderstr. 125, Arbeiter Friedr. Freise, Fri=drichstr. 12. b) Töchter. Arbeiter Heinrich Krovenberg, Kreuzstraße 51, Schlosser Adolf Büsch rfeld, Friedrichstr. 38, Tischlr Eouard Scheele. Oßr abrückerstr. 19, Eisendreber Wilhelm Bunte, Kaiserstr. 8, Arbeiter Wilh. Vogi Wezereistr. 21, Schneider Friedr. Post, Heeperstr. 134, Eisen dreher Heinr. Tuxhorn, Mühlenstr. 31, Schlosser Friedr. Vilmar, am Güterbahnhof 4, Ingenieur Otto Troitsch, Brandenburgerstr. 40. Tapeziermeister Adam Rüppel, Karlstr. 12, Schleiser Wilhelm Blase, Siedtholz 8, Arbeiter Kail Fydrich H imweg 1, Metallschleifer Adolf Budde, Detwolderstr. 112 Arbeiter Gustav Westmeyer, Feldstr. 55, Fabrika t Elich Delius, Wertherstr. 1c. Aufgeboten: Arbeiter Heinrich Eüse, Stieghorst 35 und Pauline Burte, Det molderstr. 137., Gärtner Fiedrich Schoake, Stei hagen und Paula Beckmann, Stadtholz 68, Arbeiter Heinrch Heidhr de, Metzerstr. 20 und Elise Gezorke, Mühlenstr. 18 a. Eisendreher Wilb lm Papenbrock Stadtheiderstr. 11 und Mar'e Diekman;, Rolandstr 88, Friseur Gorg Dupke, Rohrteichstraße 61 und Mini a Kiff, Roh teichste. 51, Il emacher R dolf Rusch, Schld scherstr 3 und Tharese Michal ki, das lbst, Schlosser August Steffen, Wittekindstr. 50 und Karoline Himmir, Jöllenbecke str. 61, Buchhalter Wlhelm Haike, Mellerstr 29 und Hednig Zwiener. Ritterstr. 61. We kmeister Paul Kuhn, Alsenstr. 32 und Elise Pöppe, Hersord rstr 153, Geschäft reisender Kail Buchwald, Friedrichst. 60 und Auguste Hörmann, Brackwede, Eisendreher Hermann Hazerann, Detmolderstr. 112 und verw. Arb iter Korte, Friederike geb. Imloh, Bielstei st.. 10, Bechbinder Karl Hedrrich, Webereistr. 21 und verw. Hauterer Sclirgmarn Luise g b. Pieisticker, doselbst, Schlosser Wilhelm Griese, Westur. 27 und Wilhelmine Wiese Heepen, Bohnm ister=Diätar Augus Aufamp Wolden'ug und Marie Berkenkamp, Siegf iekstr. 40, Schriftsetzer Gustav Tantow, Schloss rstr. 2 u Matha Getler, Eduard Wir dborststr 2, Leh er Fidrich Froreman:, Rob teichste. 50a und Fieda Heitkamp, öbe str 28, Schmied Friedrich R inkold, Herferderstr 90 u. Beria Wenk, Herperstr. 101, Mauter Anton Eilr, Sadowest. 6 und Anra Mlter H inr chstr. 10, Saeillmacke. Lovis Knuth Wittekindstr. 48 u Merie Dagg leit, Bleichstr. 99, Schlesser August Rixe, Mellerstr. 20 und Adele Wendischhoff, daselbst 18, Grei zaufseher Rudolf Sagen ka, W seke und Gertrud Franzke, Kaiserstr. 48, Bäcker Ernst Fröbe, Turrerstr. 25 und Wilh lmine Schmidt, Hörter, Arbeiter Heinrich B nter, Jöllenbeckerstr ße 3 und Johanne Ni mann, Wittekindstr. 52, Stations gehülse W lhelm Drees, Friedrichstr. 25 und Emmo Brand, Schmiedestr. 3. Arbeite: Wilhelm Di kmann, Bleichstr 120 u Eama Olderdissen, Iss lhorst, Schouspiele: Wilhelm Stapelfeld, Kronenstr. 10 und Isolde Laugs, daselbst. Berehelicht: Kaufmenn Otto Hempelmarn und Meriha Wolf Schmied Max Helkig und Johanne Maix, Kurzwarenhändler Ferdinand Otte und v rw W.schmeistr Hadersick. Emilie geb. Mise, Schlosser Gustav Siekmann und Paula Bieker, per sionierter Eisenbahnbremser Joseph Wrner und oro Kutscher Mooimane, Auguste geb. Wösmann Fuhrknecht Peter Schmidt und Johanne Einst. Sterbefälle: Verw Arb ite K ause, Au uste geb. Motig keit, 36 J.; Helene Landwehr, 5 Mt; Walter Gu ba, 1 Mi; Feiedr. Grebi) 7 M.; alfied Gesing, 5 Mt; Hermarn Mir 8 Mt; Lud, ig Wittmann, 1 Mt.; Friedrich Ruschenpöhler, 4 Mt.; Schie fermeister Wilhelm Taubeit, 61 J.; Heinrich Oestermann 10 Mt.; Gertrud Kuhlbrock, 7 Mi; Arbeiter Josanne Mühl, 57 J.; Wilhelmine Sonnenmoser, 1 I; H dwig Echierhoff, 9 Mi; Klara Jöstingmeier, 19 Tg; Elle Lanze, 7 Mi; Kail Herold, 1 J; Hedwig Schag:, 6 Mt.; Anna Zese sky 1 Mt; Sclosser Einst H.idvreter, 39 J. Meine El Salids zat soviel Liebhaber, daß ich nu zoch diese einzige Sorte fabrizier: Inter der Geistlichkeit ist siest eingeführt, daß sie ohne me Zuthun in ganzen Gemeinde: anter dem Namen Pastorenzigarr: bekannt ist. Sie ist milde, aromatisch lange und leicht brennend, nur aus zuserlesenen überseeischen Tabaker zergestellt. Jeder urteilt: Etwa# Felues für wenig Geld. Um Sie von der Wahrheit der Besagten zu überzeugen, sende i# Ihnen eine Probekiste 100 Stüc dieser hochnoblen Zigarre(Hand arbeit), die in Geschäften 10 Pfg. kosten, für 6 Mk. franko unte Nachnahme. Verpackung wird nicht berechne Nachnahmegebühren trage ich. J. H. Fleer Zigarrenfabrik, Blotho. Karl Menkel, Bielefeld, Obernthorwall 4 b. Anfertigung sämtl. feiner Herren=Garderoben lager in Tuchen, Buckskins 2c. 30h as ider Schuest Plombieren etc. etr billigst. Kassenmitglieder werden von at. auch behandelt. S. Klarowies praktisch. Zahnkünstler, Kaiserstraße 119. Journallesezirkel u. Leih bivlwihet empfiehlt Helmich's Buchhandlung Altstä zterkirchstraße 1. Hamburger Raffee. Fabrikat täglich frisch geröstet, kräftig und schön schmeckend, versendet in Postkolli v 9 Pfd. netto an, 4 Pfd. 60 Pfg. frko. u zollfrei gegen Nachnahme. Ferd. Rahmstorf, OttensenHamburg Verantwortlich für den redaktonellen Teil Hermann Lauge, für den Rellams= und Irserater=Teil R. Trautmann. Drock und Verlag von A. von der Mühlen, sämtlich in Bileseld. Nr. 220. Bierteljährlich #der Geschäftsstelle u. i allen Postanstalten M., bei täglicher Zusckung in Bieleseld 20 M., durch Briestiger 1,42 M. Postzeitungsliste Nr. 5381. Zistorische 19 September:6 1356- Heinrich II glb. 1661.— Vertr Große Kurfürst erhält! Preußen, 1657.— Friedens ver handlungen Hauptquartier zu Ferr's Die deutschen Truppen ständig ein, 1870.— der nordamerikanischen gest. 1881. Oste Die Lige im ferr veränderte Züge auf, der Folgezeit noch tie Zunöchst ist die von zösischen Blättern als gesagte Verschlechtern# zwischen Deutschland mächten der gelben R Vielmehr keimen in Anzeichen einer zuttal die wir ohne Preisga Interessen durch frei und, wo ein Anlaß sprache reifer und können. Mehr noch sich bei den Japanern daß es nicht die Pläne der Berliner greifbare Ansprüchee nischer Interessen sin Rußlands unbequem rade jetzt hat der je Aeußern, der frühere London, Baron Hay Stifter, des britisch war, um sein Portese es ist kein Geheimnis, seiner Gegner sich auf weit gehendes Entgege und amerikanische Wün schwinden dieses Ste amtlichen Wirksemkeit schärferen, militärpolit halb der Regierung i: eine energische Aus: errungenschaften in Folge haben,— ein englische und amerikanise träumen ließ, als sie mit so großem Aufw gegen Rußlands man Felde zog. Schon bi den Jupanern nicht b Lorbeeren auszuruhen. kommnung des Landhe wird eisrig gearbeitet; der Insanterie mit ei japanischen Schnellsen durchgeführt werden. Vorsichtsmaßregeln sein sind sie schwerlich ge Gegner gerichtet, der nicht ins Feld treten ka man eben jetzt von de ziehungen Rußlands daß sie alles audere al schwebenden Verhandlu übung der Handelsfische Seiten befriedigende Ei Zur Erhaltung und Rüftungen ist aber nicht mehr zu bezweif Chinas, sich zu moder Der kühne Gedanke, d die Vorteile einer Ern lischen Reiches von der zu gunsten ihres eigene siert werden könnten, so mehr haltbar. China nicht aus der Hand des reiches allein empfang japanischen Plänen ein Einflüsse. So kann, u anzuführen, die vermel französischen Kopitalma