sturrenzios! tbaumformen, Preisgekrönt mit geh. Mk..20. Ausnutzung mit 175 Abbild. nit 85 Abbild. lineum gegen zieser aller Art nit 50 Abbild. it 168 Abbild. it 140 Abbild. eb. Mark.— rt. ng um 20 Pig. haltbar I u hübsch gehen, err mit Dr. kenerzeu“. 60, 80 omade-Saduverlange nur Frz. Kuhn, imerie, NürnUpmann, kr. und Taube Zeit von ihrem nsere neue Bebefreit werden. it geringen Kosten Ohrensausen sofort aben schon viele selbst solche, die taub waren.— ch ausgeschlossen. eine genaue BeLeidens und wir tenfrei mitteilen, je geheilt werden n Sie an die tlinik Bieneck, ine, Newyork ika. Cikel, eld, all 4 b. sämtl leiter bezialität, und er, bester Ausdhecker, straße. iges When der als Stütze Stellung auf de. Familiennach Ueberagen in der lattes. ek per sofort Nur von ebote unter sie Expedition zirkel Wdiher sandlung aße 1. Nr. 199. Vierteljährlich #nder Geschäftsstelle n. an allen Postanstalten 1., bei täglicher Zuellung in Bielefeld 80., durch Bries120 trüger 1,42 M. „**e Fres-Wren —— P Geschäftstelle Rnerstr. 43. Fernsprecher Nr. 15. Bielefeld irstes Blatt. Sonnabend, 25. August 1906. Sistorischer Kalender. 25. August: König Friedrich Wilhelm I. von Preußen, geb. 1688.— Herder, Dichter, geb. 1744.— Schlacht bei Zorndorf, 1758. — Bunsen, Staatsmann und Gelehrter, geb. 179.— James Watt, gest. 1819.— F. W. Herschel, englischer Astronom, gest. 1822.— Karl Immermann, Dichter, gest. 1840.— Ludwig II., König von Bayern, geb. 1845.— Stiftungstag der Diakonissenastalt in Stuttgart, 1854.— Der Sühneprinz Tschun ast ie Sealt ehr. 190t..8i91 2/6 26. August: Ludwig Schwanthaler, Bildhauer, geb. 1802.— Buchhändler Palm erschossen, 1806.— Schlacht an der Katzbach und bei Dresden, 1813.— Theodor Körner, Dichter, im Gefecht bei Gadebusch gefallen, 1813.— Waffenstillstand vor Malmö, 1848— Ludwig Philipp, König von Frankreich, gest. 1850.— Karl Wilhelm, Komxonist der„Wacht am Rhein“, gest. 1873.— Otto Gildemeister, berühmter Uebersetzer, Bürgermeister von Bremen, gest. 1902. Die geschwenkten Kadetten. Die Haltung der russischen Regierung gegenüber der Revolution läßt noch immer an Entschlossenheit zu wünschen übrig. Während die Revolutionäre durch Vermehrung blutiger Zusammenstöße und Mordtaten die Bureaukratie mit erneuter Entschlossenheit ein* zuschüchtern versuchen, und die anarchistischen Zustände in den Ostseeprovinzen sich immer mehr verschlimmern, folgt die Strafe den Verbrechen nur sehr selten auf dem Fuße. Selbst Banditen, die auf frischer Tat ertappt wurden, find nicht etwa auf Grund des Kriegszustandes auf der Stelle erschessen, sondern wurden häufig dem Gerichte übergeben, das sie wegen Mangel an Beweisen laufen lassen mußte, weil sich aus Furcht vor den Revolutionären kein Zeuge sand, und selbst die Personen, die von der Polizei unmittelbar am Tatorte zur Zeit des Verdrechens sistiert nurden, aus eben jener Angst vor der Revolution von einer gänzlichen Ecinnerungslosigkeit befallen wurden. Aber dieser Vorwurf der allgemeinen Unent. schlossenheit trifft doch mehr die nachgeordneten Stellen, und kann weder dem Minister präsidenten Sto ypin noch dem Zaren gemacht werden. Vielmehr ist Stolypin eifrig bemüht, die Möglichkeit vorzubereiten, die eine treue und vaterlandsliebende Duma ermözlicht. Es läßt sich nicht verkennen, daß gerade die revolutionäre Haltung der bisherigen Dumaabgeordneten der Regierung diese Wege ebnet. Die Anmaßung, mit der die Kadetten der ehemaligen Duma nicht nur in ihrem Wiborger Aufrufe, sondern auch in den Versammlungen der jüngsten Zeit von sich reden zu machen suchten, wird von breiten Kreisen des Volkes entschieden zurückgewiesen. Die Gouvernementsausschüsse der konsti tutionell demokratischen Partet hielten kürzlich eine Vertretertagung in Petersburg ab, um der„tiesen Empölung des Volkes" nicht nur über die Minister, sondern auch über den Zaren Ausdruck zu geben. Damit sind sie aber nun schlecht angekommen, denn in der Versammlung selbst wurde zugegeben, daß die städtische Bevölkerung und namentlich auch der Kaufmannsstand erster und zweiter Gilde den Wiborger Aufruf für un durchführbar erklärten. Besser sei die Unterstützung des Kadettenprogramms durch die Landbevöikerung. Viele Gemeinden haben beschlossen, keine Abgaben zu zahlen und die Branntweinmonspolbuden zu boykottieren. Es wurde auf der Kadettenkonferenz festgestellt, daß bei den nächsten Wahlen nur der Zusammenschluß mit den linksstehenden, d.., sozialrevolutionären Parteien möglich sei. Unbelehrt durch die gür stige Anfnahme, die unzweifelhaft die Versammlung der Duma in breitesten Kreisen des russischen Volkes gefunden hat, fordert diese Konfcrenz als Losung für die weitere Bearbeitung des Volkes: die sofortige Berufung der Volksvertretung, ein parlamentarisches Ministerium und die zwangsweise Enteignung des Privatlandbesitzes soweit sie für das Landbedürfnis der Bauern nötig sei. Wie man sieht, haben diese Leute nichts gelernt und nichts vergessen. Die Regierung aber scheint entschlossen zu sein, ihrerseits unbekümmert um ein populäres Augenblicksministerium dem Geschwätz der vom Zaren„geschwenkten“ Volksvertreter ein für allemal ein Ende damit zu machen, daß sie die Urheber des Wiborger Aufrufes, mehr als 200 frühere Abgeordnele, zur gerichtlichen Verantwortung zieht. Hier von würden nur 17 Sozialdemo= kraten und 7 Parteilose betroffen werden, der Rest wären Kadetten. Unter den Angeklagten soll sich auch der ehemalige Präsident der Reicksduma, Prof. Muromzew, und sein Stellvertreter Fürst P. Dolgurokow sowie der bekannte Prof. Gredeskul befinden. Der Zweck dieser Maßnahme wird nicht etwa darin erblickt, 200 neue„Märtyrer der Freiheit" zu schaffen, sondern für die Zeit der Wahlen diese Hauptschreier kalt zu stellen, um sie dann nach vollzogener Wahl einfach zu begnadigen und laufen zu lassen. Wenn man sich entfinnt, daß die Bauern einzelne der heimgekehrten Volkk vertreter wegen ihres blöden Geschwätzes und der Unfruchtbarkeit ihrer Arbeit zur Verantwortung gezogen und kurzer Hand durchgeprügelt haben, so wird man verstehen, daß, wenn mit Egtschlossenheit jene angedeutete Regierungsmaßregel durchgeführt wird, die Betroffenen in ganz Rußland unter dem Fluche der Lächerlichkeit begraben werden. Die Regierung würde dabei durck aus auf dem Boden des formalen Rechtes bleiben, denn es ist gar kein Zweifel, daß der Wiborger Aufruf sich als Verlitzung des geltenden Rechtes darstellt, und es ist ebenso zweifellos, daß im Anklagezustand befindliche Personen für diese Zeit kein aktives Wahlrecht haben. Die Herren Muromzew, Dolgorukow, Wassiljew und ihr es gleichen, würden dann von der Tribüne aus den Verhandlungen der zukünftigen Duma zuschauen können und die Regierung wäre mit einem Schlage die unbequemsten und aufdringlichsten Schwätzr los. Sie hätle dabei nicht nur das feierliche formale Recht, sondern auch die Lacher von ganz Europa auf ihrer Seite. Wie der„.=.“ mitteilt, ist die amtliche Nachprüfung des Tippelskirchkontrakts bereits soweit gediehen, daß die Auflösung dieses Vertrages nicht mehr lange auf sich warten lassen kürfte. Die Berliner Genossen haben im letzten Jahre für die russische Revolution 307000 Mark aufgebracht. Im ganzen ist eine halbe Million Mark für Unterstützungszwecke von der Berliner Sozialdemokratie ausgebracht worden. Davon ist also der größte Anteil den russischen Rerolutionären zugeflossen. Ein Berliner Blatt hatte die Nachricht gebracht: Im Ministerium des Innern würde zurzeit an einem Gesetzentwurf gearbeitet, wonach die Ansiedlungs=Kommission jedes in Posen urd Westpreußen befindliche landwirtschaftliche Gut enteignen könnte. Diese Nachricht wird heute dementiert. An der Tagung des Reichsverbandes nationalliberaler Jugendvereine in Hannover am 8. und 9. Sept. nehmen, wie die„Natl. Korr.“ meldet, die Abgg. Bassermann und Dr. Paasche teil. Detmold, 24. August. Prinzessin aroline Pauline zur Lippe, Aeb issin des Siiftes Cappel bei Lippstadt, ist heute vormittag 11 Uhr 15 Minuten gestorben. Die Prinzessin war die einzige überlebende Schwester der letzten drei regierenden Fürsten zur Lppe. Mit ihr ist die älteste Linie des alten Fürstenhauses erloschen. Die Prinzessin erreichte ein Alter von fast 72 Jahren. Aus dem Deutschen Reiche. Berlin, 24. August. Der König von Sachsen und der Großherzog von MecklenburgSchwerin werden sich Anfang September zur Teilnahme an den Kaisermar övern nach Schlesien begeben. Der Erbgroßherzog von Baden hat eine Augenoperation überstanden und muß sich daher noch die größte Ruhe und Schonung auferlegen. Fürst Bülow wird aus Anlaß der am 29. d. M. stattfiodenden Tauffeierlichkeiten beim konprinzlichen Paar in den nächsten Tagen in Beilin eintraffen und bei dieser Gelegenheit auch einer Sitzung des preußischen Staatt ministeriums präsidieren. Die Ent scheidung über Herrn v. Podbielskis .schick wird aber nach dem Hann. Cour.“ in dieser Sitzung nicht fallen. Am nächsten Donnerstag 12 Uhr findet in Gegenwart des Kaiserpaares in der Ruhmeshalle des Zeughauses die Nagelung und feierliche Weihe von 43 Fahnen statt. Die Meldung, daß Graf Witte hierher oder nach Friedrichshof an das kaiserliche Hoflager geladen worden sei, entbehrt, so weit in Wilhelmshöhe bekannt, jeder Begründung. Freiherr von Rechenberg, der neue Gouverneur von Ostafrika ist auf seinen Posten abgereist. dem Paris, 24. Aug. Mehrere Blätter ver öffentlichen ausführliche, allem Anscheine nach von beteiligter Seite ausgehende Berichte über die Ende Mai stattgehabte Vollversammlung des französischen Episkopats. Besonders der„Temps“ bringt eine genaue Schilderung der Versammlung vom 31. Mai, in der mit 48 gegen 26 Stimmen der vom Erzbischofe von Besangon ausgearbeitete Stalutenentwurf für die Kultusvereinigungen angenommen wurde. Der Papst, der alles getan habe, um die Bischöfe im Sinne des Widerstandes zu beeit flussen, sei von dem Beschluss: äußerst unangenehm berührt gewesen, und habe zolnig ausgerufen:„Sie haben gegen mich gestimmt, sie haben als Franzosen gestimmt!“ Er habe dann hinzugefügt, daß er keineswegs verpflichtet sei, dem Beschlusse der Bischöfe Richnung zu tragen. In radikalen Kreisen wird die Meinung vertreten, daß diese Enthüllungen von einzelnen mit der letzten Ercyklika des Pipstes unzufriedenen Bischösen veranlaßt worden seien. Rußland. In der Garnison Tschita wurden 18 Offiziere kriegsgerichtlich verurteilt. Es stellte sich heraus, daß sie einem revolutionären Verein angehörten und unter den Truppen der Garnison revolutionäre Ansichten verbreiteten. Jo Odessa arbeiten Vertreter der Regierung sowie der Stadt Maßnahmen aus, um die Stadt vor den bewassneten Ueberfällen zu schützen. Für Rechnung der Hausbesitzer werden Tageswachen in den Straßen eingeführt.— Im Sommerlager Morosowka meuterten das 11. und 12. Sappeuibataillon. Osfiziere wurden mißhandelt— In Riga wurden im Laufe der letzten Tage mehrere Führer der Revolutionäre verhaftet und Briefe und Schriftstücke beschlagnahmt.— Ein langes Register von Raubanfällen wird wieder veröffentlicht. Nach einem Immediatvortrag Stolypins beim Zaren wurde die Einführung der allrussischen Militärdiktatur endgültig abgelehnt, während die Frage der Militärdiktatur in ussisch=Polen effengelassen wurde, bis nach einer weiteren Klärung der dortigen Verhältnisse. Petersburg, 24. August. Da die japanische Regierung um beschleunigte Er etgchung der für die Unterhaltung der russischen Kriegk gefangenen ihr zukommenden Gelder wiederholt bei der russischen Regierung nachdrücklich vorstellig war, so hat letztere gebeten, die Schuld an Japan in Raten zohlen zu dürfen. Griechenland. Einem bulgarischen Kauffahrteischiff wurde durch krei (riechische Totpedok oote das Anlaufen des Piräus verweigert. Die Pessagiere wurden auf offener See ausgeschfft. Santander, 24 Aug. Der Ausstand nimmt an Ausdehnung zu. Die Nacht soll in Bilbaoruhig verlaufen sein. Kuba 23. August. Der Insurgenten„General“, Bandera ist im Kaupfe bei Hoyo Colorado gefallen. Der Präsident Palma hat die Washingtoner Regierung um 8 Schnellfeuergeschütze und die zugehörige Bedienungsmannschaften gebeten. Perez, der litzte Go verneur der Provinz Pinar del Rio, schloß sich den Rebellen an. Die Vorbereitungen für die Rebellion find seit der letzten Präsidentenwahl im Gange gewesen“. Ganze Schiffsladungen von Waffen und Munition sind von Florida während der letzten zwei Monate nach Kuba abgegangen. Industrie, Handel und Verkehr. (Nächste Abfahrten der Schnell= und Postdampfer des Norddeutschen Lloyd von Bremen.) Von Bremen nach NewYork: D. Kaiser Wilhelm der Große 28. August. D. Großer Kurfürst 1. September. D. Kaiser Wilhelm II. 4. September. D. Barbarossa 8. September. D. Neckar 15. September. D. Kronprinz Wilhelm 18 September. D. Bremen 22. September. D. Kaiser Wilhelm der Große 25. Siptember. D. Friedrich der Große 29. September. D Kaiser wilhelm II. 2. Oktober. D. Chemnitz 6. Oktober. D. Rhein 13. Oktober. D. Kronprinz Wilhelm 16. Oktober. D. York 20. Oktober. D. Kaiser Wilhelm der Große 23. Oktober.— Von Bremen D. Rhein 30 August. 3 Feises.8 Iptember. D. Köln 13. Seplember. D. Breslau 20. September. D. Main 27. September. D. Hannover 4. Oktober D. Brandenburg 11. Oktober. D. F ankfurt 18. Oktober.— Von Bremen nach Galveston: D. Cassel 6. September. D. Köln 13. September. D. Hannover 4. Oktober. D. Breslau 25. Oktober. — Von Bremen nach Brasilien: Nach Pernambucs, Rio und Santos: D. Würzburg 16. September. D. Halle 13 Oktober. Nach Bahia, Rio und Santos: D. Coblenz 1. September. D. Aachen 29. September.— Von Bremen nach Montevideo und Buenos Aires: D. Wittenberg 8. September. D. Stuttgart 22. September. D. Norderney 6 Oktober.— Von Bremen=Hamburg nach Ostasien: D. Prinzeß Alice 29./30. August(von Bremen, nicht nach Rotterdam) D. Roon 13. Sepiember (von Hamburg D. Bülow 26. September(von Bremen) D. Prinz Regent Luitpold 11 Oktober (von Hamburg). D. Prinz Eitel Friedrich 24. Oktober(von Brimen). D. Seydlitz 8. November (von Hamburg).— Von Bremen nach Australien: D. Zieten 5 September. D Großer Kurfürst 3. Oktober. D. Bardarossa 31. Oktober. D. Scharnholst 28. November. D. Bremen 26. Dezember. Garten= und Landwirtschaft. Zur Herbstbestellung. Auf einem nährstoffreichen Boden können sich die Saaten schon im Herbst kräftig entwickeln und kommen dadurch besser durch den Winter. Einen Ueberschuß von Nährstoffen müssen aber die Pflanzen im Boden vorfinden, da sie ihre Nahrung nicht so vollständig aus ihm herausholen können, etwa wie das Vieh sein Futter aus der Krippe glatt auffrißt. Besonders muß die Phosphorsäure im Ueberschuß gegeben werden, da sämtliche Kulturpflanzen von dieser große Mengen bedürfen, während es den meisten Böden an Phosphorsäure fehlt. Eine kräftige Thomasmehldüngung ist daßer gerade für Herbstsaaten überal zu empfehlen. Der Wahlkampf um das Reichsversicherungsamt ist jetzt mit großer Histigkeit entbrannt. Bei den früheren Wahlen hatten die sezialdemokratischen sogenannten„freien" Gewerkschaften keine Gegner. Das außerordentlich lomplizierte Wahlverfahren, durch welches die„nichtständigen Mitglieder des Reichs versicherungsamts und deren Stellvertreter“ gewählt werden, erfordert eine über das gaaze Rlich verzweigte Organisation, wenn eine Gruppe sich erfolgreich an der Wahl beteiligen will. Seitdem sich aber die christiy nationalen Arbeiterorganisationen Deutschlanks mit ihren nunmehr etwa 800000 Mitgliedera im Deutschen Arbeiter= Kongreß zusammen geschlossen haben, ist den Sozialdemokraten ein Konkurrent entstanden, der ihnen jetzt zum erstenmale die Besetzung des Reichevrsicherungsamts streitig micht. Die sehr große Bedeutung dieser Reichtversicherungsamts Wihlen ist in weiten Arbeiterkreisen leider nicht genügend bekannt Auf sozialdemokratischer Seite ist man sich der großen Tragweite einer Niederlage bei diesen Wahlen sehr bewußt un) des halb führen sie den Kappf, wenn auch in aller Stille, doch mit großer Eneegie und Kostenauf vand Wähler bei diesen Wahlen sind nur die in ganz Deutschland zerstreut wohrenden Beisitzer der Schiedsgerichte für Arbeiter=Versicherung. Da von diesen Beisitzern ein großer Teil keine Sozialdemokraten sind, so suchen die„Genossen“ die Wäher durch unverfängliche harmlose Anschreiben und Reden zu täuschen, un st so für ihren Stimmzettel zu gewinnen. Der Ausschuß des chiistlich nationalen Ar beiter=Kongress's hat die Irreführung durch das sozialdemokratische Zentral Arbeiter ekretariat in Berlin dadurch zu bezegnen gesucht, daß er die Liste der christlich nationalen Kandidaten für die Reichsversich rungsamtswahl auf blauem Papier druck n ließ und jedem Wähl'er brieflich zu schickte. Von sozialdemokratischer Seite sird soeben, um die Wähler zu täuschen, zum zweiten Male Kandidatenlisten versandt worden War der erste Satz der sozsald mokratischen Kandidatenlisten auf weißem Papier gedruck:, so sind die jtzt versandten sozsaldemokrat schen Kancidatenlisten auf rosa Pipier gedruckt worden. Außerdem veranstaltet die sozialdemekratische Seite durch Beisitzer=Besprechungen der wahlberechtigten Busitzer, in der die Wahl gemacht werden soll. In einem Schledsgerichtsb zierk wird, wie soeben be kannt wird, den Wählern sogar für das Erscheinen zu einer solchen Bespeechung ein „Zehrzeld" bis zu drei Mark und Fihrgeld versprochen. Diese Zehrgeld-Manipulation neut sich als ein Stimmenkauf dar und wird die Ungültigkeit der von diesen Wählern abgegebenen Stimmen zu: Folze haben. Ein Sieg der nationalen Kandidatenliste über die sozialdemokratische ist möglich, wnn all: chriftlich und national gesinnten Beisitze: der Schieds gerichte die auf blauem Papier gedruckte rationale Kandidatenliste nach.r Vors prift des Korgreß=Ausschusses wählen. Alle ner der Sozialdemokratie sollten ihnen be kannte Schiedsgerichtsbeisitzer anregen, die nat o alen Kandidaten zu wählen. Sch uß der Wahl ist 15. September. Anfragen bezügsich der Wahl erledigt der KongreßAusschuß, Essen-Ruhr, Vereir sstr ß: 21. und Rechtsprechung Bielefeld, 22. August. Ferien=Strafkammer.) Vor der Ferienstrafkammer I hatten sich heute wiederum wegen Betruges bezw. An stiftung wegen Betruges die Pferdehändler H. G. von Bischofshagen und H. O. von hier zu verantworten Schon im Mai dss. Is. stand G. vor der Strafkammer I wegen einer Anzahl ihm zur Last gelegten Betrügereien, die er in den Jahren 1904 und 1905 im hiesigen Landgerichts bezirke und in Lippe ausgeführt haben sollte. Die vier Betrugsfälle, wegen derer er im ganzen zu Jahre und 8 Monaten Gefängnis verurteilt worden ist, sind sämtlich zleichart ger und ganz zaffinierter Natur. G. gab sich, teoßzdem er den Dallas im güchsten Grade hatte, oder wurde von O. als zahlungsfähiger Landwitt ausgegeben, die Leute wurden veranlast, die Pferde auf Kredit hinzugeben. In den meisten Fällen wurde eine Anzahlung gemacht und für die Restsumme ein Wichsel in Zahlung gegeben. Der Wechsel ging aber regilmäßig in den Dampf und wurden auf diese Weise die Leute um ihr Vieh und ihre Wertgegenstände gebracht. Auf diese Weise ist der Landwirt Grannemann in Bohnhorst um zwei Pferde von 1097 Mark, der Wagenbauer Fullois in Dissen um einen Wagen von 850 Mark, der Bäck rmeister Griesmeyer hierselbst um eine Rest summe aus einem Pferdeverkaufe von 200 Mark und der Wagenbauer Boß hierselbst um 500 Mk. für einen Wagen geptellt worden. Nur Voß, der den Fullois'schen Wagen bei Gößling hatte rechtzeitig pfänden lassen, ist zu seinem Gelde gekommen. Dieses sind die Fälle wegen derer G. verurteilt worden ist. Außerdem wurden ihm roch heute zwei weitere Betrugsfälle zur Last gelegt. Diese beiden Fälle sird gerade wie die anderen, hier sind zwei Landwirte um 200 bezw 120 Mark geprillt worden. Der Gerichtshof verurteilt G. einschließlich der bisher gegen ihn erkannten Strafe von 1 Jahre und 8 Monaten Gefängnis zu einer richeabes v. 2 Jahren Gefängnis. Der GeAichtshof nahm auch ferner an, daß O. den G. in vier Fällen zu den Betrügereien angestiftet habe und verurteilte ihn dieserhalb zu 1 Jahre G. fängnis unv vrachte ihm auf diese Srafe 2 Monate von #r erlittenen Untersuchungshaft in Anrechnung. Siellung und sen, den 0 gegen Aaus hrien Fuß gu sezen. 000 Mak vorlust Lokales und Provinzielles. Bielefeld, 25. August (Neues Adreßbuch) Es ist mit Freuden zu begrüßen, das sich der bekannte Adreßbuch Verlag E. Gruh's Bachdruckerei und Verlagsbuchhandlung Bad Warmbrunn im Riesengebirge entschlossen hat, ein Adreß buch vom Stadt= und Landkreise Belefeld und Halle i. W. nebst der umliegenden Städte und Orte herauszugeben. Wie der uns vorliegende Prospekt zeigt, wird das Adreßbuch ein sehr umfangreiches. Es wird folgende Städte und Orte enthalten: Biel=feld, Gadderbaum, Sandhagen, Beackwede, Schloß Holte Isstlhorst, Gütersloh, Ouelle, Künsebeck Steinhagen, Halle i... Borgholzhausen, Westbarthausen, Dissen, Rothenfelde Werther, Dornberg, Eiger, Jöllinbeck, Schildesche, Brak=, Heepen, Hillegossen, Orlinghausen, Detmold, Lage, Übbedissen, Schötmar, Salz uflen, Sieker, Wiedenbrück, Spenge, Ising= dorf, Theesen, Milse, Gellershagen, Babenhausen und W sterenger. Jede Stadt und jeder Ort wird in 3 Abteilungen bearbeitet: 1. alphabetisches Namenverzeichnis, 2. Behörden, Kirchen, Schulen und Vereine, 3 Berufkverzeichnis sämtlicher Geschäfts= und Gewerbetreibenden. Die Bearbeitung erfolgt nach amtlichem Material von den betreffenden Bürgermeisterämtern und GemeindeVorständen. Die Korrekturen werden außerdem noch von 5 Geschäftsleuten gelesen, damit Fehler vollständig ausgeschlossen sind. Der Verlag hat bereits umfangreiche Adreßbücher herausgegeben: vom Riesengebirge, vom Harz, der Oberlausitz vom Waldenburger= und Eulengebirge, deutsche Ostsee bäder. Diese Adreßbücher dürfen wohl reich lich Bürgschaft leisten für eine korrekte Arbeit. Uns Bielefeldern hat schon lange ein derartizes Nachschlagebuch welches auch die Einwohner der ganzen Umgegend verzeichnet, gefehlt. Der Preis ist ein enorm billiger. Das zirka 1000—1200 Seiten stark werdende Adreßbuch ko“e! vor Erscheinen nur 4 Mk nach Erscheinen 6 Mk. Wir können die Anschaffung nur bestens empfehlen. Den Alleinverkauf hat die Firma J. D. Küster Nachf, Buchbandlung, Bielefeld, übernommen und wolle man gefl. Bestellungen an diese Firma richten. Alles weitere besagt die Beilage der heutigen Nummer. (Kriegervereinswesen.) Höheren Ortes wird unter Hinweis auf die große Bedeutung des Kriegervereinswesens darauf aufmerksam gemacht, daß durch den Anschluß und die Mitarbeit der gedienten Soldaten aller Stände, insbesondere der höheren Berufsklassen, eine wesentliche Unterstützung und Förderung der Vereinsbestrebungen zu erzielen sei. (Bei der Einkommensteuerver anlagung für das Jahr 1907) wird zum erstenmale die Vorschrift der Einkommen steuergesetznovelle zur Durchführung gebracht werden, wonach jeder, der für die Zwecke seiner Haushaltung oder bei Ausübung seines Berufes oder Gewerbes andere Personen dauernd gegen Gehalt oder Lohn beschäftigt verpflichtet ist, über deren Einkommen, sofern es den Betrag von 3000 Mark nicht übersteigt, der mit der Aufnahme des Personenstandes betrauten Behörde auf deren Verlangen binnen einer Frist von mindestens zwei Wochen Auskunst zu erteilen. Die Verpflichtung liegt auch den gesetzlichen Ver tretern nichtphysischer Personen ob. Zunächst ist die Auskunft über Gehalt oder Lohn der mit der Aufnahme des Personenstandes be trauten Behörde unmittelbar zu erteilen. Sodann ist Voraussetzung der Auskunfts rflicht, daß j mand zum Zwck: der Haushaltung oder bei Ausüdung des Berufs oder des Gewerbes andere Personen dauernd gegen Lohn oder Gehalt beschästigt. Wer also nur vorübergehend für solche Zweck: Gehilfen annimmt, ist zur Auskunft nicht verpflchtet. Auf die Dauer des Vertragsverhältnisses mit dem einzelnen Arbeiter oder Angestellten kommt es aber zur Begründung der Auskunftspflcht nicht an. Die letztere erstrickt sich auf die zurzeit der An frage tatsächlich beschäftigten Personen, in soweit ihr Lohn oder Gehalt, einschließlich des Geldwertes der Naturalbezüge, den Jahresbetrag von 3000 Mark nicht über steigt. Ausgeschlossen von der Auskunfts pflicht bleibt jedes Einkommen, das den Arbeitern oder Angestellten aus irgend welcher anderen Einkommensquelle zufließt oder das sie, wenn auch in dem für die Veranlagung maßgebenden Zeitraum, an einer früheren Arbeit stelle bezogen haben. Insoweit über das Einkommen der Arbeitnehmer ohnehin ausreichende Unterlagen vorhanden sind, soll von der Befragung Abstand genommen werden. Hk.(Die Handelskammer zu Bielefeld) tritt am Dienstag, den 28. August 1906, nachmittags 4 Uhr in der Handelskammer zu einer Gesamtsitzung zusammen. Tagesordnung: 1. Vorläufiger Entwurf eines.setzes, betr. Erleichterung des Wechselprotestes. 2 Reform des gewerblichen Rechtsschutzs. 8 Verkehr mit Nahrungs= und Genußmitteln. 4 Eiglegung papierner Meßstreifen in aufgesollte, ge webte Wiren. 5. Lehrlingswesen im Handelsgewerde. 6 Antrag des Herrn Paul Delius auf Beseitigung der Unsatzsteuerpflicht bei der Uebernahme von Immobilien in dem Falle, daß Aktiva und Passio: einer offenen Hindelsgesellschaft, welche von nicht mehr als zwei Gesellschafteen gebil##t wird, an einen dieser Gesellschafter übergehn. 71 Bedingungen für die Einstellung von P ivatwagen in den Eisenbahnwagenpark. 8 Besprechung der Winterfahrplan= Gat würfe der Eisenbahndirektionen Hannover und Mürster i. W. 9. Antrag auf währung von 220 Mark für die Teilnahme des ersten Asistenten der Kammer an einen in Dresden statt findenden volkswirtschaftlichen Vo tragskursus. 10 Bericht über die Tätigkeit der Kimmr seit der letzten Sitzung. 11. Verschiedenes. (Beiderinter nationalen Tourenfahrt für kleine Motorwagen) waren gestern bis 5 Uhr nachmittags von 39 Wagen aus Lüneburg 83 hier angekommen in folgender Reihenfolge: 1. Klasse: Hering auf Nex Simplex um.44 Uhr, Burger auf Maurer=Union 1,55 Uhr, Aronsohn auf Rex Simplex 1,57 Uhr, Jörns auf OpelDarracq.07 Uhr, Lippfett auf Hagenau, Maurer auf Maurer, Breskow auf Schönebeck; 2. Klasse: Weztzel auf Wenkelsmobile um.04 Uhr. Ley auf Loreley 209½ Uhr, Bittner auf Puch 2,24½ Uhr, Schätzler auf Maurer 2,26 Uhr, Wesser auf Rex Simplex, Mansfeld auf Lacoste und Baßmann, Liude auf Ultramobile, May auf Wenkelsmobile, Qugan auf Rex Simplex, Basser auf Didi, Ludewig auf Polymobile, Schneider auf Mars, Maurer auf Mauren, Maas auf Ultramobile; 3. Klasse: Eisenmann auf Minervette um 2,28 Uhr, Ruppe I auf Pikkolo 2,31½ Uhr, Frau Eisenmann auf Minervette .33 Uhr, Rehling auf Maurer 2,39½ II auf Pikkolo, Schlenk auf Maurer, Philippsenburg=Essen auf Pikkolo, Bohne auf Minervette; 4. Klasse: Borgwardt auf Dürkopp um 2,16 Uhr. m(Schweinepest.) Unter dem Schweinebestande auf dem Grundstücke Wertherstr. 71 ist die Schweinepest ausgebrochen. m. Genehmigte Lotterie.) Zum Vrtriebe von Lotterielosen der in diesem Jihre zu Karlsruhe stet findenden Kunstgewerbe= Ausstellung ist die behördliche Genehmigurg erteilt. Der Verein für Massen verbreitung guter Volksliteratur zu Charlottenburg hat auf die weitere Ausspielung der„Allgemeinen Deutschen Bicher und Bilder=Lotterie" verzichttt und ist die erteilte Genebmigung zum Vertrieb von Losen für diese Lotterie deshalb zurückgezogen worden. m.(Gesindedienst.) Es wird in Erinnerung gebracht, d. ß Personen, welche in Gefindedienst treten, sich mit einem.finde buch versehen müssen. Unterlassungen sind strafbar. Desgleichen macht sich solches Gefinde strafbar, welches ohne gesetzmäßige Ursache den Dienst versagt. Auch kann die Dienstherrschaft die polizeiliche Zuführung kontraktbrüchigen Gefindes beantragen. m.(Ein Händler aus Berlin,) der sich hier vorübergehend aufhielt, brach gestern nachm ttag in der Bahnhofstraße ohnmächtig zusammen, sodaß der Polizeiposten ihn mittelst Droschke nach dem Kraukenhause schaffen lassen wußte. m.(Einbruchsdiebstahl.) In der vorletzten Nocht ist in der Herrenkleider= Fabrik von Gebr. Bornheim, Lützo#straße, ein Einbruchsdiebstahl ausgesührt worden. Den Dieben fi#len hierbei 5 Rollen schwarzen Stoff:, 4 Joppen, 4 schwarze Hosen und 3 blaue Blusen in die Hände Dornberg 24 Aug.(Beimgestrigen Gewitter) schlug der Blitz in eine Haferstiege des Kolons Niederdeckmann. Der starke Sturm, der es begleitete, richtete be sonders in Babenhausen an den Obstbäumen Schaden an. 6° Gellershagen, 24. Aug.(Unfall.) Am 22. d. Mts siel bei dem Landwirt Breipohl ein 12jähriger Knabe so unglück lich von einer Leiter, daß er bewußtlos am Boden liegen blieb. Der sosort hinzogezogene Arzt stellte eine Gehirnerschütterung fest (8 Schildesche, 24. August.(Besitzwechsel,) Die Schankwirtschaft von Herrn Heinrich Siekmann, hierselbst, Herforderstraße 31a, ist durch Kauf an den Wirt Adolf Fischer aus Bielefeld übergegangen. Die Uebernahme soll am 1. Oltober d. Is. ersoigen. 90 Frau von Pogrell war 500!. für der Töchterschule, wurde dankend angeno umen. Schließlich wurden vier Richnungen aus dem Jahre 1905 dechargiert. Minden 25. August(Blitzschlag) Bei dim an Donnerstag mittag über unserer Stadt niedergeganzenen Gewite schlug der Ene in das Gehöft des an der enden Kleinhändlers Hückers, Schlag hat jedoch vielen Schaden am Hause 83, Pegiee vernrsatzt. Bisse kam da: Sch ossermeisters Poggenpohl in der Pöttcherstraße davon, wo der Blitz seinen Wig durch die Wohnräume eines ters nahm, jedoch ohne hier größeren Schaben anzurchten. Auch am alten Kcankenhause ging der Blitz zündlos nieder. .55e9 S.(Mind. 8tg.) Loyscio, 25. aug.(Bei dem schweren Gewitter) heute nachmittag wurde das Haus des Kolons W Kelle vom Blitz getroffen und mit den Eentevorräten ein Raub der Flammen. Das Vieh wurde gerettet. Dützen, 23. Aug.(Blitzschlag) Bei dem heutigen Gewitter schlug der Blitz in das Wohnhaus des Arbeiters Henneking ohne zu zünden. An dem Gebäude wurde nach der„M. Ztg.“ mancherlei Schaden angerichtet. Bad Oeynhausen, 23 August.(Gewitter.) Heute ging über unserer Stadt ein so heftizes Gewitter vieder, wie man es seit Irhren nicht mehr erlebt hatte. Der Regen vermischte sich mit Hagel und die Regeneinlässe auf den Straßen konnten die Wassermassen nicht fassen, so daß verschiedene Straßen einem See glichen. Dabei herrschte ein starker Sturm, der verschiedene Bäume umknickte und das in der Reife begriffene Obst auf dem Boden umberstreute. Das Anwesen des Tischlers Brück enkamp im Nachbarort: Weiste wurde, wie die„Westf. Zig.“ berichtet, vom Blitz getroffen und eingeäschert. Haldem, 24 August.(Das heutige Tierschaufest) ist recht reichhaltig beschickt und zahlreich besucht bei prächtigem Wtter. Rindvieh schweren Schlages ist nur in geringer Zahl vertreten, in viel g ößerer Zahl steht aber anderes Vieh zur Schau. So zählt man etwa 30 Pferde einschl. Fohlen, 3 Bullen, 4 Kühe schweren Schlages, 18 Bullen, 62 Kühe, 6 Kälber leichten Schlages, 12 Eber, 40 Sauen, 38 Stangen, 42 Ferkeln; ferner 27 Ziegen, 45 Stamm Hühner, von denen sich einige Stämme rebhuhnfarbiger Italiener und Wyandottes besonders auszeichneten. Landwartschoftliche P odukte sind überaus reichhaltig ausgestellt. Das Zelt mit Haushaltungsgegenständen ist gleichfalls überfüllt. Aus dem Kreise Herford. Herford, 24. Aug.(Der Obst= und Gartenbauverein) versammelt sich am Dienstag, den 28. August, nachmittags 2 Uhr, am Kleinbahnhofe Bergertor zur Besichtigung der Gärten der Herren Kaufmann Arnold, Kommerzienrat Siveke, Fabrikant Huchzermeier und Fräulein Geschwister Tiemann. Herford 24. Aug.(Die Aa) besand sich gestern wieder einmal in schauderhaftemn Zustande: das Wasser strömte entsetzliche Gerüche aus und Unmassen absterbender Fische bed ckten die Oberflache des Flusses. Blotho, 24. August.(Das gestrige Gewitter) hat hier nahmhaften Schaden angerichtet. Der es begleitende Sturm hat große Otstkäume umgewo fen. Das Haus des Arbeiters Kronshage wurde vom Blitz getroffen und eingeäschert. a Exter, 24. Aug(Lehrergehälter.) In der heutigen Sitzung haben die hiesigen Schulverir tungen einstimmig beschlossen, die Alterszulagen der Lehrer von 140 Mk. auf 160 Mk. zu erhöhen. Die Ungleichheit der Lehrergehälter im Amte Vlotho Land im Verhältnis zu den anderen Gemeinden des Kreises Herford bleibt also leider auch fernerhin roch bestehen. Aus den Kreisen Minden und Lübbecke Minden, 25. Aug.(Die vorgestrige Stadtverordneten=Sitzung) erledigte ein Pensum von 16 Punkten. Beschlossen wurde, einen Assistenzarzt für das Krankenhaus anzustellen. Für die Erweiterung des Elektrizitätswerkes wurden 115000 Mk. bewilligt, 45000 Mk. aus dem Erneuerungsfonds und 75000 Mt. aus Anleihemitteln. Der Verzinsungs= und Tilgungsdienst dieser 75000 Mk. erfordert 10 Prozent. Ein Geschenk der Aus dem Kreise Halle. Steinhagen, 22. Aug.(Der Blaue Kreuz=Verein) feiert am Sonntag, den 26. d. M. sein Jahresfest. Zu diesem Feste werden auch auswärtige Vereine zahlreich erscheinen, um so die gemeinsame Sache zu stärken und zu fördern. dem Reg.=Bez. Münster und Arusberg. Bochum, 24. Aug.(Unglücksfall) In einer Schreinerei mit Dampfbetrieb wurde der Lehrling Böger von einem Schwungrad erfaßt und auf der Stelle getötet. Aus den Nachbarprovinzen und Staaten. Horn i. L, 23. August.(Blitzschlag in einen Kornhausen.) Bei einem um 2 Uhr nachmittags über hies. Gegend ziehenden Gewitter der Blitz auf 2( welche sofort in### In dem einen Haeser Zig.“ geschrieben wir vor dem Regen gest den Blitzschlag sicher mit verbrannt, hörige, die in der Ni gefährlichen Lage.fe Lage 23. Auguf Seit gestern morge Vug.“, fast sämtlich Stadt. Rinteln, 23 A. erschlagen) Heut hiesiger Gegend ein das viele Bäume um meßliche Wassermenge Bergen herunter. E. vom Blitz erschla Haustür schließen woll Rinteln, 23 Aug Kriegertag des K der Grafschaft S unter dem Vorsitz des in Hess-Oldendorf. 4 2850 Mitgliedern we vertreten. Verbandska erstattete einen umfasser Zeugnis ablegt von d lage. Amtsrat Rhot projeklierte Reise von Der Vorstand besteht Rinteln, Bürgermeister Gerichtsvollzieher v. Ri Löver, Oberstleutnant ** Osnabrück, brücker Bank.) I Sitzung des Aussichte Bank wurde der Semester dieses Jihr silben ergibt sich, d. von cr. 292000000 1905 auf cr. 392 flossenen Semester ge winnresultat stellt sie höhurg des Aktienkaz Mllonen Mark p1. Semester vorigen erklätte in der Sitz übersehen, daß die se Bink bei Uebernahme für den Samsonsche andere zweifelhafte friefischen Bank zurt voll in Anspeuch## Karl Menkei, Bielefeld, Obernthorwall 4 b. Anfertigung sämtl. feiner Herren=Garderoben. Lager in Tuchen, Buckskins 2c Ein junges Erlernung des Haushe kleine Familie(4 Person Bielefeld gesucht. Familiena ohne gegenseitige Vergütu Offerten unter A. 258 Expedition d. Blattes. Seichk=Variehen auch auf Möbel gibt Klei Berlin, Schönhauser Al Rückporto. 500!. für : S c h ü l e r i n n e n d angenoumen. ingen aus dem tschlag) g über unserer ter schlug der der Albrecht= s Hückers, zünden. Der den am Hause sser kam das oggenpohl wo der Blitz sräume eines sier größeren itea Krankenlieder. Kind. Ztg.) mschweren wurde das vom Blitz geten ein Raub urde gerettet. chlag) Bei der Blitz in enneking ohne wurde nach n angerichtet. zgust.(Genserer Stadt wie man es hatte. Der gel und die konnten die verschiedene bei herrschte dene Bäume e begeiffene zeute. Das uv im NachWestf. Zig.“ eingeäschert. heutige phaltig beprächtigem Schlages ist en, in viel s Vieh zur 30 Pferde se schweren 6 Kälber Sauen, 38 Ziegen, 45 sich einige iener und en. Landraus reichmit Hausüberfüllt. . bst= und lt sich am achmittags gertor zur ren KaufFabrikant vister Tiea) befand iderhaftemn entsetzliche sterbender Flusses. gestrige Schaden sturm hat das Haus m Blitz hälter.) e hiesigen ossen, die Mr. auf chheit der Land im inden des der auch Blaue itag, den sem Feste zahlreich Sache zu Umöben. #fall) pfbetrieb n einem Stelle taaten. tschlag einem Gegerd ziehenden Gewtter schlug in der Feldmark der Blitz auf 2 Stellen in Kornhaufen, welche sofott in hilln Flammen standen. In dem einen Hasfen hatte, wie der„Westf. Zig“ geschrieben wird, der Besitzer Schutz vor dem Regen gesicht, er wurde durch den Blitzschlag betäubt und wäre sicher mit verbrannt, wenn ihn nicht Angehörige, die in der Nähe waren, aus seiner gefährlichen Lage.freit hätten. Lage 23. August.(Maurerstreik.) Seit gestern morgen streiken, nach der Vig.“, fast sämtliche Maurer in hiesiger Stadt. Rinteln, 23 August.(Vom Blitz erschlagen) Heute nachmittag tobte in hiesiger Gegend ein furchtbares Unwetter, das viele Bäume umgeworfen hat. Unermeßliche Wassermengen st önten von den Bergen herunter. Eine Bauernfrau wurd: vom Blitz erschlagen, als sie eben die Haustür schließen wollte. Rinteln, 23 August.(Der zwölfte Kriegertag des Kriegerverbandes der Grafschaft Schaumburg) tagte unter dem Vorsitz des Professors Berlitt in Hess=Oldendorf. 43 Verbandsvereine mit 2850 Mitgliedern waren durch Delegierte vertreten. Verbandskassierer von Riegen erstattete einen umfassenden Kassenbericht, der Zeugnis ablegt von der günstigen Fmanz= lage. Amtsrat Rhode berichtet über die projeklierte Reise von Kameraden nach Mitz Der Vorstand besteht aus Professor BerlitRinteln, Bürgermeister Schlichting=Rodenberg, Gerichtsvollzieher v. Riegen, Stadtkämmerer Löver, Oberstleutnant Gaertner Rinteln. (Hann. Cour.) ** Osnabrück, 24 August.(Osnabrücker Bank.) In der heute abgehaltenen Sitzung des Aussichtsrats der Osnabrücker Bank wurde der Abschluß für das eiste Semester dieses Iihres vorgelegt. Aus demsilben ergibt sich, daß die Umsätze der Bank von cr. 292000000 Mk im 1 Semester 1905 auf cr. 392000000 Mk. im ver flossenen Semester gestiegen sind. Das Gewinnresultat stellt sich trotz der großen Erhöhuig des Aktienkapitals von 8 auf 13½ Mllonen Mark poozentual höher wie im 1. Semester vorigen Jahres. Der Vorstand erklätte in der Sitzung, es lass: sich jetzt übersehen, daß die seitens der Osnabrückr Bunk bei Uebernahme der Ostfriesischen Bank für den Samsonschen Konkurs und für andere zweifelhafte Engagements der Ostfriesischen Bank zurück;estellten Beträge nicht voll in Anspruch genommen werden, daß vielmehr eine nicht unwesentliche Stärkung der Reserven durch die nicht absorbierten Beträge zu erwarten sind. Hameln, 23. Aug.(Leutnant von Heyden,) der im letzten Gefecht in Süd westafrika gefallen ist, war ein ganz junger Offizter Erst am 22. April 1902 hat er die Epauletten erhalten. Den heißen Boden Südwestaftikas hat er erst in diesem Jahre betreten; am 19. Januar 1906 war er in die Schutztruppe eingereiht. Vordem stand er deim 164. Jufanterie Regiment; er gehörte zur 5. Kompagnie unter dem Hauptmann v. Runckel und galt als ein vielver. sprechender Offizier. Das Erdbeben in Chile. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ schreibt: In amtlichen Meldungen aus Balparaiso wird leider bestätigt, daß die Stadt durch Erdbeben fast vollständig zerstört worden ist. Auch das deutsche Generalkonsulat und sein Archiv sind zerstört. Vom Personal ist niemand verletzt. Im übrigen sind die Deutschen Valpara sos durch Brand und Plünderung sehr gefährdet. Auf einen Wunsch der Deutschen, den der Generalkonsul an den Geschäftsträger in Santiago hat gelangen lassen, ist im Einvernehmen mit den chilenischen Be hörden der Kreuzer„Falk:“ gebeten worden, sich durch Entsendung von Mannschaften an dem Schutz von Leben und Eigentum der Reichsangehörigen in Valparaiso zu beteiligen. Santiago de Chile, 24. Aug. Nuch Meldungen aus Valparaiso werden dort energische Maßregeln ergriffen, um die Ordnung aufrecht zu erhalten; über 150 Leute wurden erschossen. Noch immer aürden Leichen geborgen. 1500 Toie seien behör blich beerdigt worden. Eine Epidemie erscheine nahezu unausbleiblich. In Santiago wird durch die andauernden Erderschütterungen der bauliche Z stand der Gebäude mit jeder Stunde schlechter. Valparaiso, 21 Aug. Heute ftüh trat hier ein starker Regenfall ein. Dadurch wurden viele Prsonen gerötigt, die Zeltlager zu vrlassen, und in den Häusern, obwohl diese einzustürzen drohen, 8 flicht zu sucher. Sollte der Rgen an halten, so würde die Gefalr des Eintritts einer Epidemie wachsen. Santiago de Chile, 24. August. Gestern vormittag ereigneten sich neuerdings Erdstöß:, denen em Aberd ein schwererer Erdstoß sogte Vermischtes. „Cuxhaven, 24. Aug. Nach Meldungen aus der Norosee ist dort das dänische Vollschiff „Skirner“ von einem unbekannt gebliebenen Dampfer überrannt und zum Sinken ge Bagt, Forden. Die Mannschaft soll in einem Boote die dänische Küste erreicht haben. „Standsl. 24 Aug. Amtlich. Nach Auffahrt Siende Konenzuges 466 aus Bahnbof Stendal ist heute vormittag 11 Uhr zwischen Kilo Pess,1 un 3 8 der Strecke Senkal Uelzen der ###z####glokomotive explodiert. Personen sind nicht verletzt worden. Entgleisungen vorgekommen, so daß die Gleise nicht gesperrt sind. Der Zug wurde durch eine Hilfseieratss in den Zahphof zurückgezogen und fuhr mit 90 Minuten Verspätung ab. Die Ursache der Explosion ist mit Sicherheit nicht festgestellt. Stettin, 24. August. Die Mitglieder des Hafenarbeiterverbandes sind heute früh in Stärke von etwa 1100 Mann in den Ausstand gstreien. Köln, 23. Aug. Die Generalversammlung des Arbeitg=hezverbandes für das Baugewerbe beschloß, die allgemeine Aussperrung der gesamten im Baugewerbe beschäftigten Arbeiter am 19. September vorzunehmen, wenn bis dahin nicht die Streitigkeiten im Dachdecker und Glasergewerbe beigelegt sind Leipzig, 23. Aug. Sämtliche Steinsetzer von Leipzig beschlossen, wegen Differenzen mit der Innung die Arbeit niederzulegen. Es kommen insgesamt 250 Streikende in Frage. Nürnberg, 24 Aug. Gestern abend kam es hier in der Regens burger Streße vor der Automobilfabrik Union, deren Arbeiter sich im Ausstand befinden, zu großen Menscheran semmlungen und groben Ausschreitungen, so daß die Polizei schließlich mit der blanken Waffe vorgehen mußte. Innsbruck, 23. August. Dem„Tyroler" wird zemildet, daß von der Schluderspitze ein Professor aus Bayern abstürzte; er schwer verletzt in das Gasthaus Grand ir Martill geblacht worden.— In Maoona di Campiglio ist ein Bär aufgetaucht; er hat ein Rind zerrissen. 24 August. Der italienische Anarchist Bincenzo Dangello wurde hiuthier verhaftet Man fand bei ihm eine beträchtliche Geldsumme. Calcutta, 24. August Ju den Gebieten nö.dlich Calcutta herrscht große Erregung, da dort Gerüchte im Umlauf sind, nach denen eingeborere Jünglit ge mit List zu dem Heer gepreßt werden sollen. Ein Europäer wurde arg verprügelt und ein Fußballteam in Pendjab ernstlich angegriffen. Bei dem leisesten Rufe „Merschenräuber“, greift die Merge blindlings sogar im Ote ansässige Eingeborene an Uebersicht Bielefeld, 25. August 190“ Mitgeteilt von Fr. Böckelmann Ww., hier. Niedrigst. Thermometerstand in der Nachi- 13 C. Thermometerstand um 10 Uhr vorm.§ 17 C0. Barometer 750 cm Wind: Süd West. Himmes: bedickt. Oeffentlicher Wetterdienst. Dienststelle: Meteorologisches Observatorium Aachen. Voraussichtliche Witterung für de Zeit vom Abend des 25. bis zum Abend des 26. August 1906. Starke westliche Wiede, meist trübe, vielfach Regen, Temperatur nicht erheblich geändert. Neueste Nachrichten. Berlin, 25. August. Von gut unterrichteter Seite wird der„Post“ versichert, daß zwischen dem Kaiser und dem Reichskanzler nicht die geringsten Meinungsverschiedenheiten, namentlich nicht über die Auffassung der Kolonial=Affäre, bestehen. Der Reichskanzler wird nach der Teilnahme an den Potsdamer Tauffeierlichkeiten nochmals Berlin verlassen. Bozen 25. Au ust. Jnden Ampezzaner Alpen ist der deutsche Lihrer Mook aus dem Anbaltinischen, agestürzt und hat schere Verletzungen erlitten.— 40 italievische Alperjäger, die sohrerflichtig geworden waren, meldeten sich in Peimoir bei den österreichischen Bhörden. Seit einiger Zeit erso'gen zihlreiche Desertionen bei den italierschen Gienzt uppen London, 25. August. Der Kriegsminister Haldane wurde plötzlich zum König Eduard nach Marienbad berufen. Die Berufung muß unvorhergesehen erfolgt sein, da Haldane zugesagt hatte, heute einen Bazar zu eröffnen. Sie bestärkt die Gerüchte von einem bevorstehenden Rücktritt. Petersburg, 25. Aug. Auf dem Petersburger Postamt wurde ein großer Diebstahl entdeckt. Die Filiale der Staatsbank in Eriwan hatte an die Staatsbank in Peters. burg 148000 Rubel gesandt. Die Summe war in einem Lederkoffer verpackt. Die Art der Verpackung erregte den Verdacht der Peters. burger Postbeamten und es wurde in Gegenwart eines höheren Postbeamten der Koffer geöffnet, wobei sich herausstellte, daß der Inhalt lediglich aus Blei und Sand bestand. Die Wertpapiere und die Kreditbillets waren alle gestohlen. Man nimmt an, daß der Diebstahl bereits in Eriwan ausgeführt worden ist, da die am Koffer befindlichen Plomben unversehrt waren. TomPotterAr Bauh. Bieleleid. 900 Karl Menkel, Bielefeld, Obernthorwall 4 b. 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Beriler Engros- Lager J. J. Blelellberg! n NE SparenDas Obst im Obstgarten am Fuße des berges soll am Mittwoch, den 29. August 1906, nachmittags 3 Uhr an Ort und Stelle baumweise öffentlich meistbietend verkauft werden, wozu Kauflustige hiermit eingeladen werden. Bielefeld, den 23. August 1906. Der Magistrat. Cl Teppiche, Gardinen, Stoffe für Zugrouleaux sowie Blenden liefert billigst Fritz Tiekötter Möbelfabrik, Niedernstr. 45. Hinsberg, Fischer& Co. Bielefeld BIELEFELD. Fernspr. 119 Reichsbankstr. 15 Kapital: Mk. 60000000. Reserven: Mk. 11 400000. Eröffnung laufender Rechnunger mit und ohne Kredit. an 1 mödter Innglungs. Männer=Verein. Lokal: Ev. Vereinshaus. Saumnag, den 2t. huagas 1onz. Kriegsspiel. (Brackwede=Senne.) Abmarsch 1¾ Uhr vom Kriegerdenkmal. Aeltere Mitglieder sind herzlich willkommen. Um zahlreiches Erscheinen bittet Der Vorstand. sende ich auf Verlangen grat tranko Prospekt. Brune ne, Berlin SW. 11. 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Zweites Eine wichtige En Boykott und Ver ist durch das Urteil de des Reichsgerichts ergangen. Die„Sozie Gründe dieser Entscheid „1. Boykott oder kampf sind nicht recht nehmer können Ersatz sie infolge derselbene verlangen. 2. Darin, daß ein nehmern, der in einem ringung günstiger## bedingungen eingetreten seiner Satzungen denjeni die sich am Kampfe nich lediglich den Verlust ih Aussicht stellt, ist eine 2 des§ 153 der Gewer zu fiaden. 3. Es ist keine durch Ordnung verbotene die Partei, welche dur Kimpfmittel günstigere bedingungen zu erlangen die bevorstehmnde Anwen mittel ankündigt und Entschließung über die wirken sucht. 4. Es verstößt nicht Sitten, wenn Arbeitn günstigerer Lohn und und zur Beseitigung v Einrichtungen, durch wel fühlen, die Mitwirkurg Publikums durch die Pre blätter anrufen.“ Damit ist nicht nur gewerkschoftliches Kampft bisherigen Rchtsprechun gegeben, sondern auch der in einer Weise gedeutet, schaftspresse bisher stets Folgen werden sich in de Kämpfen fortan stark füh nicht allein für die Arbeit für die Arbeiter. Den Reichtsgerichtsentscheidung gebern unbenommen, Verr Meine El Salida hat soviel Liebhaber, de noch diese einzige Sorte Unter der Geistlichkeit eingeführt, daß sie oh Zuthun in ganzen unter dem Namen Pasto bekannt ist. Sie ist milde, lange und leicht brennen auserlesenen überseeischen Seines für wenig seines für wenig. üm Sie von der We Gesagten zu überzeugen Ihnen eine Probekiste dieser hochnoblen Ziga grbeit), die in Geschäfte kosten, für 6 Mt. fra Nachnahme. Verpackung wird nicht Nachnahmegebühren trag J. HI. Fl Voorrerichett. Bll Magenleidenden keile ich aus Dankbarkeit# unentgeltlich mit, was ahrelangen, qualvollen und Verdanungebesch geholfen hat. „.###. Hoeck, Lehrerh Sachsenhausen b. Fr a. M. ir Pestsaltsch? Tolns Eine wichtige Entscheidungüber Boykott und Verrufserklärung. ist durch das Urteil des sechsten Zivilsenats des Reichsgerichts vom 12. Juli d. J. ergangen. Die„Soziale Praxis“ teilt die Gründe dieser Entscheidung mit; sie lauten: „1. Boykott oder Streik im Lohnkampf sind nicht rechtswidrig. Die Unternehmer können Ersatz der Verluste, welche sie infolge derselben erlitten haben, nicht verlangen. 2. Darin, daß ein Verein von Arbeitnehmern, der in einem Lohnkampf zur Er ringung günstiger Lohn= und Arbeitsbedingungen eingetreten ist, in Gemäßheit seiner Satzungen denjenigen seiner Mitglieder, die sich am Kampfe nicht beteiligen würden, lediglich den Verlust ihrer Mitgliedschaft in Aussicht stellt, ist eine Drohung im Sinne des§ 153 der Gewerbe Ordnung nicht zu fiaden. 3. Es ist keine durch§ 153 der Gewerbe Ordnung verbotene Drohung, wenn die Partei, welche durch an sich erlaubte Kimpfmittel günstigere Lohn= und Arbeitsbedingungen zu erlangen strebt, den Gegnern die bevorstehinde Anwendung dieser Kampf mittel ankündigt und dadurch auf deren Entschließung über die Streitfragen einzuwirken sucht. 4. Es verstößt nicht gegen die guten Sitten, wenn Arbeitnehmer zur Erringung günstigerer Lohn und Arbeitsbedingungen und zur Beseitigung von Zuständen und Einrichtungen, durch welche sie sich beschwert fühlen, die Mitwirkurg weiter Kreise des Publikums durch die Presse oder durch Flug blätter anrufen.“ Damit ist nicht nur der Beykott als gewerkschoftliches Kampfmittel entgegen der bisherigen Rchtsprechung vollständig freizegeben, sondern auch der Begriff„Drohung" in einer Weise gedeutet, wie ihn die Gewerk schaftspresse bisher stets ausgelegt hatte. Die Folgen werden sich in den gewerkschaftlichen Kämpfen fortan stark fühlbar machen. Aber nicht allein für die Arbeitgeber, sonien auch für die Arbeiter. Denn nah der neuen Reichtsgerichtsentscheidung ist es den Arbeitgebern unkenommen, Verrufserklärut gen mißliebiger Arbeiter durch schwarze Listen und Boykoktierung gewerkschaftlicher Arbeitsnachweise in beliebigem Unfange vorzunehmen Man wird hiernach einer bedeutenden Verschärfung der Arbeiterkämpfe gewärtig sein müssen. Nr. 199 Ein Gedenktag. Jahre waren am 23. August vergangen, seitdem auf den böhmischen Schlachtfeldern der Kampf zwischen O sterreich und Preußen um die Vorherrschaft in Deutschland entschieden wurde. Zu Prag wurde am 23. August 1866 der endgültige Friede zwischen den beiden Wächten unterzeichnet. Damit war der große Kampf ruhmvell für Preußen, segensreich für Deutschland und folgenschwer für die Welt beendigt worden. Oesterreich schied mit seinen Ländern aus Deutschland aus, und das außerösterreichische Deutschland war richtlich oder tatsächlich unter P eußens Führung geeinigt..sterreich genehmigte im voraus die neue Ordnung Deutschlands zunächst in einem Norddeutschen Burde bis an den Main, dann in einer nähern nationalen Verbindung dieses Bundes mit den süddeu schen Staaten. Die Grundlagen waren für das künftige Deutsche Reich damit gegeben. Auch das endgültige Schicksal der Herzogtümer Schleswia Holstein wurde durch den Frieden von Plag entschieden. Die Herzo tümer waren im Wiener Frieden vom 30 Oktober 1864 von Dänemark an Oesterreich und Preußen abgetreten worden, damit war ihre Zekunft.doch nicht bestimmt. Wem sie zufallen sollten, blieb ungewiß; nachdem aber der Herzog Fr’edrich abgelehnt hatte, auf die notwendigen preußischen Forderungen einzugehen, war es ausg'schlossen, daß er die Herrschaft erlangen würde, Oefterreich übertrug nun in dem Artikel V des Friedens alle seine Rechte auf die Herzogtümer an Prrußen, jedoch mit der Maßgabe,„daß die Bevölkerungen der nördlichen Distrikte von Schleiwig, wenn sie durch freie Abstimmung den Wunsch zu erkennen geben, mit Däumark vereinigt zu wirden, an Däuemark abgetreten werden sollen". Diese Bestimmung wurde durch den zwischen O sterreich und Preußen zu Wien am 11. Ok ober 1878 abgeschlossenen Traktat aufgehoben und beseitigt. Damit sind die Herzoglümer ganz und für alle Zeit preußisch und deutsch geworden. Soziales. (Die deutschen Bodenreformer) wollen ihren nächsten Bundestag am 20. und 21. Oklober in Düsseldorf abhalten. Als Agitationsmittel und als Werbeheft soll eine Schrift des Pcof. A. Wagner vrieilt werden, in welcher die häufizsten Enwände gegen die Zuwachssteuer zurückge wiesen werden. Es sei bemerkt, daß die Zuwachs steuer gerade in den Berliner Vororten immer neue Freunde findet; in Weißensee ist sie eingeführt, vor etlichen Tagen hat auch die Gemeindeverwaltung von Pankow sich mit allen gegen eine Stimme für die Einführung ausgesprochen. Es läßt sich nicht bestreiten, daß die Sache der Bodenreformer namentlich in Berlin stark im Aufblühen begriffen ist. Allgemeiner Getreide=Wochenbericht der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats. Vom 14. bis 20. August 1906. Der keineswegs geklärten Marktlage entsprechend bewegt sich der internationale Warenaustausch in mäßigen Grenzen, zumal von einer allgemeinen Erleichterung der Anschaffungsbedingungen, mit Ausnahme des preiswilligeren nordamerikan schen Angebots kaum gesprochen werden kann. Ob eine solche das Kaussinteresse übrigens sonderlich anzuregen vermöchte, muß dahin gestellt bleiber, weil in einem festen Markt erfahrurgsgem'ß eher Käufer zu finden sind, als bei rückläufiger Preisbewegung, die den europäischen Terminbörsen in Uebereinstimmung mit der schwachen Haltung Nordamerikas auch in der Berichtswoche das Gepräge gab. Wenn sich in England, dessen Ernteverhältnisse zweifellos einen um mehr als eine Million Quarters g ößeren Importzuschuß bedingen dürften, gegenwärtig kein ernstes Inte esse für überseeische Bezüge bemerkbar macht, so findet dies nicht nur in den oben geschilderten Umständen seine.klärung, als vielmehr in der Erwartung, daß sich die Versorgung aus dim reichen Ernte segen Nordamerikas ohne wesentliche preiserhöhende Kaufkonkurrenz des westeurepäischen Festlandes bewerkstelligen lassen wirde. Für diese Auffssung spricht vorläufig die Tatsache, daß einige Länder wie Spanien, Portugal, Italien und Frankreich an Hand gelungener Weizenernten an einen Import vorerst nicht zu denken brauchen, und daß auch Deutschland, dissen Vorbereitungen für die neue Zokperiode im abgelaufenen Ge treidejahre auf dem Wiltmarkte wesentlich ins „fielen erst dang als ernster Käufer für ausländischen Weizen in Betracht käme, wenn der bis herige Abzug deutscher Ware nach dem Auslande einin gtößeren.satz notwerdig erscheiren lassen In Deutschland bewegt sich das Angebst von neuer Ware ru: in bescheidenen Gcenzen, da der Erdrusch durch Err tearbeiten hinausgeschoben, letztere infolge heftiger Regenfälle vereinzelt ver en: Wo die Ernte von trock nem Wetter begügstigr zu Ende geführt werden konnte, zeigt man sich hinsichtlich des Ausfalles befriedigt, nur der Roggendrusch gibt vereinzelt zu Klagen über schlechte Schüttung Anlaß. Das in der Vorwoche etwas ins Stocken geratene Exportgeschäft hat bei entgegenkommender Haltung der Warenbesitzer wieder mehr etwas Lebhaftigkeit gezeigt und der Zurückhaltung des Inlandsbedarfs einen wesentlichen Einfluß auf die Preisentwicklung nicht g stattet. Der Absatz nach den mit ausländischen Kaufausträgen versehenen Küstenplätzen hielt an, und es fanden besonders für Rechnung Petersburger Spekulanten und für nordrussische Mühlen größere Erwerbungen stat, die sich in Verbindung Zurückhaltung russischer Exporteure als wirksame Stütze erwiesen. Bei Roggen kommt gußerden; noch in Betracht, daß die durch Regen beschädigten russischen Qualitäten bei hohen Forderungen mit dem deutschen trockenen Produkt nicht wesentlich in Wettbewerb treten. Berliner Markt blieb das Gros des Dim angebots angesichts der im Auslande Westdeutschland erzielbaren Preise verschlossen. Die, ge lgentliche Kaufgeneigtheit hiesiger Mählen # bei den von ihnen angelegten undefriedigenden Geboten nur zu vereinzelten Umsätzen. Etwas lebhafter gestaltete sich der Lieferungsverkehr, dessen unregelmäßiger Verlauf mit einem Verlust 135 Phis. 4. bie.— für Weizen und Mark .25 bis.50 jur Rogzen abschließt. Große Zurückhaltung sitzt der Bedauf den immer reichlicher und verkaufswilliger werdenden Haferangebot intgegen, dessen Unterbringung die Besitzer zu weitgehendem Entgegenkommen veranlaßte. Für amer kanischen Mais und russische Futtergerste mußten bei knappen Vorräten die letzten Preise hastiosen Eharater Redlstschäft behielt seinen Auf dem Weltmarkt gelaufenen Berich in der abParis per Aug. Berlin, per Sept. Beelin loko Manr heim loko Roggen. Berlin, per Sept. Berlin, loko Mannheim, loko Hafer. Beilin, loko Mannheim, loko Fes. Mt. Mi Mk. Mi Mt. Mi. Mi Mt. Vermischtes. Der beklagenswerte Vorfall von wurcden ig wegen kesen vier Fallechin geheiit der in dem von einem Aegypter zu eirem Roman ##en; arabisch n Blate El Minbai“ erscheint, und von einem anderen Aegypter segar zu einer Oper verarbeitet worden, die im Eskibieh Theater in Kairo aufgeführt werden sollte, in letzter Stunde aber noch verboten wurde. De Engländer werden ha eichen Früchten ihrer Kulturarbeit nicht „zu sein, denn selbstverfär dlich ist die Tendenz veioer Machwerke antienglisch und aufhetzend. PRoMastenn * 4 Zur Herbstbestellung ist der billigste und bewährteste Phosphorsäuredünger. Man achte auf die Schutzmarke! Vor minderwertiger Ware wird dringend gewarnt. Osphiattabriken Gesellschaft mit beschränkter Haftung BERLIN W. 35. = Wegen Offerte wende man sich an die bekannten Verkaufsstellen oder direkt an die vorgenannte Firma. 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August: Papst Sir — Schlacht bei Lutter au — Johann Georg Hama des Nordens, geb 1730.— in Stuttgart geb. 1770. Schlackt bei Dresden Napoleon sigt über 1818.— Niederlage der Girard aam Hagelsberge, 1 Reitergesecht bei Buze Bulkanischer Ausbruch straße, 1883.— Proseffor Kupferstecher, zu Dresden gest. Der„Reichs und Staa öffentlicht nachsteh nden Kö Wir Wilhelm, von König von Preußen usw. wellen, da Uas durch ein Enkel geschenkt ist, Tagen die heitige Taufe und dieser Tag dazu arffo: Unbill zu verzeihen und üben, allen denjenigen Persor zum Abschluß des heutige Ulteil eines preußischen## einer gegen Unsere Prr Majestätsbeleidigu Beleidigung eines Mitg Königlichen Hauses im Si und 97 des Strafgesetzbuch strafen rechtskräftig verurt Strafen, soweit sie noch sind, und die noch rückstän Gnaden erlassen. Ist wegen einer solche einer anderen strafbaren eine Gesamtstrafe erkannt, der ersteren Handlung dieser Strafe im vollen U. lassen anzusehen. Auf die von einem mit ar staaten gemeinschaftlichen Gei Strafen findet dieser Ella sofern nach den mit den gierungen getreffenen Verei Ausübung des Begnadigung betreffenden Falle Uns zuste Uaser Justizminister hat fü Bekanntmachung und Ausf Erlasses Sorge zu tragen. Wilhelmshöhe, 24 Einem teuflischen Ve ist om Sonnabend der ruf minister Stolypin wie durc entgangen. Der furchtbare B sich in der Billa Stolypins darüber folgende Nachrichten Petersdurg, 26. Auge Ministerpräsidenten, der offizi abhielt, weilten ungefähr fün darunter auch hohe Staatsbean Bittsteller aus dem Volke us sprach gerabe mit dem Cor Pensa, Schwostwo, als ein elega vor der zweistöck gen Villa hielt, Gendarmerie= Offiziere und saßen. Einer davon sprang betrat, von den andern gefolgt, Im selben Moment erfolgte e Detonation, welche die ganze Einflurz brachte. Fürchterliche Hilferufe durchzitterten die Luft. war geworfen worden, durch die die Villa zerstört, sondern auch postierten Schutzleute und Dede wurden, ebenso auch der Kutsch dauers der Attentäter. Aus Etage der Villa scheien die des Premierministers, ein Kno Mädchen, laut nach Hilfe. Da Premierminister Stolipyn totenbl den Trümmern des Hauses.