FAr Oberntorwall. ublikum erFrischen! Wegweiser durch Sommerfrischen für den Kurgast Reisewege, Heilanen, Einwohnerzahl, liche und gesellsch. in Ortes. I. Bd. Eifel, Hunsrück, Taunus) II. Bd. älzerwald, Vogesen arzwald.) III. Bd. Nord= und Ostsee Zoppot.) Preis kk. 1.50. Porto beziehen durch j de nd direkt von der, Verlag, Baden. nd sofort verhwunden, winn ie Dr Kuhn.s ftfreies Nußöl utin 60 und Dr. Kuhn's uß= Pomade. Nutin 1.— enutzen. Die enkbar einfache Anwendung. genau die luhn, Kronenerg, und verse hier bei: H. . Bahnhofstr. ne Bäck lei urd Gesellen der später einen ling. stermann, , Nebelswall 9. erstklassig, direkt von d. Fabrik an r v. Mt. 65 an. prima Mäntel, von ca. Mk. 4, Mk. 2.80 an. such an fremdem fabrikat prompt lligst. iese Zeitung beuftrag von minste lt, erhält eine ratis=Zugabe. und franko. Akt.-Ges. nheimerort. t 1886. stadt, huhofstr. 2, hausstr. ur Behandlung 2 122 * * * 2 ankheiten. lage: bis 3 Uhr. 9 bis 8 Uhr. bis 11 Uhr ung arch aus Nr. 151. Vierteljährlich in der Geschäftsstelle u. an allen Postanstalten 1 M., bei täglicher Zustellung in Bielefeld 1.20 M., durch Briefträger 1,42 M. 30. Jahrgang Anzeigengebühr für die einspaltige Petitzelle oder deren Raum 12 Pf., für auswärts 15 Pf., Reklamen 40 Pf. Erscheint sechsmal wöchentlich Geschäftsstelle Ritterstr. 43. Fernsprecher Nr. 15. Bielefeld Sonnabend, 30. Juni 1906 Sistorischer Kalender. 30. Juni: Kurfürst Johann Friedrich der Großmütige von Sachsen, geb 1503.— Reuchlin, Sprachforscher und Gelehrter, gest. 1522.— Horace Vernet, französischer Maler, geb. 1789.— Napoleons Landung in Aegypten, 1798.— Fr. Th. Vischer, Aesthetiker, geb. 1807.— Franz Dingelstedt, Dichter und Schriftsteller, geb. 1814. 1. Juli: Schlacht bei Fleurus; Sieg der Franzosen über die verbündeten Deutschen und Holländer, 1690.— Gg. Chr. Lichtenberg, Physiker und satirischer Schriftsteller, geb. 1742. — Deutsch=englisches Abkommen; Helgoland wird deutsch, 1890. Ist es möglich? Ist es wahr? Der„Conservativen Korrespondenz“ entnehmen wir den folgenden Artikel. Unser Kommentar dazu beschränkt sich auf die Ueberschrift:„Ist es möglich? Ist es wahr?" G Von dem Verlaufe des diesjährigen Internationalen Bergarbeiterkongresses, der Ansang dieses Monats in London abgehalten worden ist, ist man in hohem Maße befriedigt. Dazu hat verschiedenerlei beigetragen. Einmal der Umstand, daß die Beschlüsse fast immer einstimmig gefaßt worden find, dann die Tatsache, daß die englischen Vertreter nicht mehr einen nur gewerkschaftlichen Standpunkt einnahmen, sondern auch die politisch=parlamentarische Propaganda gepflegt wissen wollten und endlich die Teilnahme einer Delegation des christlichen Bergarbeiterverbandes, die in allen Stücken mit den sozialdemokratischen Gewerkschaften Hand in Hand ging. Der Abgeordnete Hue, der in der„Neuen Gesellschaft", dem Bergarbeiterkongreß einen in der sozialdemokratischen Presse vielfach abgedruckten Nachruf widmet, bemerkt schier begeistert von dem Verhalten der christlichen Bergarbeiterdelegation, saktisch habe es auf dem Kongreß nur eine deutsche Delegation gegeben und deshalb sei die Frage einiger englischen Bergarbeiterdelegierten, warum die beiden deut schen Gruppen getrennt, säßen, wohl zu verstehen, das getrennte Sitzen aber werde eine vorübergehende Erscheinung bleiben. Anfänglich wurde, wie auch in der Presse bereits berichtet ist, den Delegierten der christlichen Gewerkvereine Schwierigkeiten gemacht. Sie hatten sich zu spät angemeldet, so daß die Ablehnung schon aus formellen Gründen beantragt war. Jedoch die zwöl deutschen Genossen waren für Zulassung. „Taktische Erwägungen ließen wie Hue bemerkt, es sehr wünschenswert erscheinen, die christlichen Delegierten nicht abzulehnen. Vor mehreren Jahren vertrat die Prisse der christlichen Gewerkschaften noch den Standpunkt, der internationale Bergarbeiterkongreß sei eine nutzlose, geldverschwendende sozialdemokratische Veranstaltung, auf welcher christliche Bergleute nichts zu suchen hätten. Die Anwesenheit der christlichen Delegierten auf dem diesjährigen Kongreß zeigt, daß dieser Standpunkt aufgegeben worden ist. Das würde an sich aber noch richt so bedenklich sein, wie die Hue dargestellte Haltung dieser Delegierten in London. Wäre diese Darst llung in allen Punkten unanfechtbar, so könnte man nur annehmen, die christliche Bergarbeiterorganisation sei unter der Führung Efferts, des bekannten Mitgliedes bezw. Vorsitzenden der in Permanenz erklärten Siebenerkommission, mit fliegenden Fahnen als Verkündete an die Seite der Sozialdemokratie abmarschiert und werde auf das getrennte Sitzen" nächstens verzichten. Wie Hue mitteilt, habe Effert als Sprecher der christlichen Bergarbeiterdelegation aus drücklich für diese erklärt, sie werde im Sinne der internationalen Entschlüsse handeln. Sozialdemokratischerseits wurde demgegenüber die Erklärung abgegeben, es werde, im Fall die Leitung des christlichen Bergarbeiterverbandes diese Beschlüsse nur platonisch auffasse, auf dem nächsten Kongreß die Nichtzulassung einer christlichen Delegation beantragt werden. Wie der sozialdemokratische Bergarbeiterführer weiter berichtet, hat sich auf dem Londoner Kongreß die christliche Delegation in keiner Weise als Oppositionsgruppe gezeigt. Ja sie hat nicht nur nicht Widerspruch gegen die beantragte Sympathiekungebung für die russische revolutionäre Bewegung serhöben, sondern sogar dafür gestimmt, so daß der Vorsitzende die einstimmige Annahme dieses Antrages konstatieren konnte. Es wird unbedingt verlangt werden müssen, daß die christlichen Teilnehmer des Londoner Kon gresses sich über diesen Punkt aussprechen. Wäre die Darstellung Hues wahrheitsgetreu, dann würde die Gesamtleitung des christlichen Gewerkschaftsverbandes sich der Ver Pflichtung nicht entziehen können, Effert und seine Delegations mit glieder streng zur Rechenschaft zu ziehen. Daß die deutsche Delegation für alle Anträge stimmte, die von den Delegierten des sozialdemokratischen Bergarbeiterverbandes gestellt worden sind, registriert Hue natürlich mit Genugtuung. Besondere Freude aber hat er darüber empfunden, daß, als es sich um die Stellungnahme zu einem belgischen Antrage auf Verstaatlichung der Gruben handelte, die christliche Delegation sich mit folgender„charakteristischen“ Begründung dagegen wandte: In Deutschland sei der Staat als Arbeitgeber schlechter als die Privatunternehmer. Dieses Argument sei, so meint Hue, nicht neu; man höre es immer von solchen Genossen, die sich zur radikalen Richtung rechnen, darum sei die Stillungnahme der christlichen Delegierten, die das denkbar schärfste Mißtrauen gegen die fiskalische Grubenverwaltung zu erkennen gebe, ein ganz außerordentliches Greignis in der Bergarbeiterbewegung, und es bleibe nur abzuwarten, welche Konsegienz der christliche Bergarbeiterverband aus der Haltung seiner Vertretung in London ziehen werde. Auf diese Konsequenz sind auch wir gespannt. Die Sache erfordert im Interesse der gesamten christlichen Arbeiter bewegung dringendst chleunige Aufklärung. Kropatschek Freitag früh nach lan gem, schwerem Leiden verschieder. Der Verewigte, der von Haus aus Philologe und Eymnasiallehrer war, trat 1883 in die Redaktion der Kreuzzeitung“ ein, zu deren Chefredakteur er 1896 aufrückte. Dem preußischen Abgeordnetenhause gehörte er von 1883 bis zu seinem Tode an; dem Reichstage von 1884 bis 1903. Er hat ein Alter von 59 Jahren erreicht. In ihm verliert die konservative Partei einen hervorragenden, hochverdienten Vorkämpfer. In einem ihm gewidmeten Nachruf schreibt die„Kreuzztg.“: Tief erschüttert stehen wir an der Bahre des treuen Mannes und Freundes. Sein Tod hat ihn von unheilbarem, quälendem Leiden erlöst und ist uns nicht unerwartet gekommen. Schon seit über zwei Jahren fühlte der nun Verewigte sich in seiner Gesundheit so angegriffen, daß er an das Scheiden aus seiner Stillung dachte; aber in seiner Pflichttreue und Gewissenhaftigkeit raffte er sich wieder und wieder auf, und er suchte in Kurorten neue Kraft zur Arbeit, bis ihn Mitte Februar dieses Jahres das zunehmende Leiden zwang, die Leitung unserer Zeitung aus der Hand zu legen. Sein rastloser Wille zur Arbeit mußte sich gegenüber diesem bitteren Zwange bescheiden, sein Leiden warf ihn auf das Krankenlager, das dem erst 59jährigen Manne zum Sterbebette werden sollte. Fürst Bismarck und die englische Politik. In der Biographie von Lord Granville, die der gegenwärtige Unterstaatssekretär im englischen Auswärtigen Amt Lord FitzMaurice verfaßt hat, wird ein bisher noch nicht bekannt gewordener Brief des Fürsten Bismarck an eine hochgestellte Persönlichkeit mitgeteilt, der gerade jetzt ein aktuelles Interesse für sich in Anspruch nehmen kann. Lord Fitz=Maurice führt in dem Werk den Nachweis, daß Fürst Bismarck sowohl vor wie nach dem französischen Kriege ein Bündnis mit England argestrebt und namentlich 1882, als die Schlacht bei Telel Kebir zur Besetzung Aegyptens durch die Engländer führte, in jeder Weise die englische Politik gesördert hat. Zum Belege dafür dient der Brief des Alt=Reichskanzlers, der am 12. September 1882 Lord Granville, dem Minister des Auswärtigen unter Gladstone, zugest Ut wurde und in dem es nach einer von Professor Schiemann in der„KreuzZeitung“ mitgeteilten Uebersetzung heißt: „Ich höre mit Vergnügen, daß die Politik, die wir seit Anfang der englischen Intervention verfolgt haben, auch in den politischen Kreisen Englands gewürdigt zu werden beginnt. D. nur innerhalb sehr enger Grenzen geben, wenn wir nicht Rußland gegenüber eine feindseligere Haltung einnehmen wollen als tötig ist, und nicht nur in Frankreich, sondern auch bei der großn Majorität der Engländer den unbegründeten Verdacht erregen wollen, daß unsere Politik darauf ausgeht, die beiden großen Westmächte zu entzweien und in einen Krieg miteinander hinein zu manövrieren, den beide fürchten und dessen Kosten sie scheuen. Ich bin in meinen Bestrebungen, unserer Politik eine England freundliche Richtung zu geben, beim Kaiser auf keine Schwierigkeit gestoßen.“ Fürst Bismarck erwähnt dann die Schwierigkeiten, die von Wien aus uns innerhalb der deutschen Presse einer Verständigung mit England bereitet würden, und fährt fort: „Die größte Schwierigkeit aber, auf die wir stoßen, wenn wir versuchen, unseren Sympathien für und unseren Beziehungen zu England einen praktischen Ausdruck zu geben, ist die absolute Unmöglichkeit konfidentiellen Verkehrs wegen der Indiskretion der englischen Staatsmänner bei ihren Mitteilungen an das Parlament, und das Fehlen der Sicherheit von Allianzen, für welche nicht die Krone, sondern nur das flüchtige Kabinett des Tages verantwortlich ist. ist daher schwierig, eine zuverlässige Verständigung mit England anders als öffentlich und im Angesicht ganz Europas zu erreichen. Solche öffentlichen Verhandlungen werden von Anbeginn an, auch wenn sie nicht zum Ziele führen, für den größten Teil unserer europäischen Beziehungen verderblich sein; aber alle diese Schwierigkeiten sollen uns nicht hindern, jedes Entgegenkommen, das uns gezeigt wird, herzlich anzunehmen oder unsere und Oesterreichs Freundschaft mit England zu fördern.“ Daß trotzdem keine Verständigung erfolgte, hat wie Fitz=Maurice mitteilt, an Gladstone gelegen. Politische Nachrichten. Aus dem Deutschen Reiche. Berlin, 29. Juni. Der Kaiser und Prinz Heinrich wohnten gestern abend dem Bierabend des Kaiserlichen Jachtklubs bei. Der Kaiser verteilte die Preise für die Regatten der Kieler Woche. Die Kronprinzessin erfreut sich andauernd des besten Wohlbefindens. Sie machte in den letzten Tagen wiederholt längere Ausfahrten, so hat sie auch die Pfaueninsel bei Potsdam besucht. Die„Ostpr. Ztg.“ teilt mit, daß Prinz Friedrich Wilhelm von Preußen, der 4###mnn Sohn des Prinzen Albrecht, Regenten von ... Da dire,= deutsche, Jnteressen bei Braunschweig, im Herlst für ein Jahr nach der runftigen Regelung ägyptischer ungelegen Königsberg übersiedeln und im Schlosse heiten nicht mitspielen und sicher ist, daß Wohnung nehmen wird. Der im 26ten Professor Dr. Kropatschek f. Wie die„Kreuzzeitung“ mitteilt, ist ihr früherer Chefredakteur Professor Dr. Hermann Frankreich, und wahrscheinlich, daß Rußland, wenn die Gelegenheit sich bietet, unsere Gegner werden, habe ich— ganz unad. hängig von der mitunter entsetzlichen Politik späterer englischer Kabinette— dem Kaiser gegenüber die Notwendigkeit vertreten, jeden Konflikt mit der britischen Nation und der öffentlichen Meinung Englands zu vermeiden, der das englische Nationalgefühl gegen uns erregen könnte, so lange nicht höhere deutsche Interessen uns dazu nötigen. Angenommen, daß der Ehrgeiz eine englische Regierung dahin treiben sollte, in Aegypten die Grenzen zu überschreiten, die nach meiner Ansicht eine vernünftige englische Politik einhalten sollte, so dürfen wir daraus doch keinen Streitfall mit England machen, auch nicht aus Freundschaft für andere Mächte. Deshalb hat Deutschland auf der Konferenz auch nicht die antienglischen„Schachzüge“ anderer Mächte mitgemacht und alle Opposition den direkter interessierten Mächten überlassen. Wir können positive Unterstützung englischen Wünschen Lebensjahre stehende Prinz wird Vorträge in der Universität anhören und daneben voraussichtlich bei dem Landratsamt der Regierung und dem Oberpräsidium informatorisch tätig sein. Die endgültige Entscheidung steht allerdings noch aus. Auch Prinz August Wilhelm, der vierte Sohn des Kaiserpaares, geb. 29. Januar 1887, soll sich für den Zivildienst interessieren und die Absicht haben, in nicht allzuferner Zukunft einen ähnlichen Lehrkursus, wie sein Braunschweiger Better, durchzumachen. Fürst Leopold zur Lippe stattete gestern nachmittag in Norderney dem Reichslanzler einen Besuch ab. Amtlich wird jetzt die Versetzung des Oderpräsidenten der Provinz SchleswigHolstein, Wirkl. Geheimen Rats Freiherrn von Wilmowski in Schleswig als Oberpräsident der Provinz Sachsen nach Magdeburg gemeldet. Im Abgeordnetenhause sind zum Anfang Juli noch verschiedene Kom missionen zur Feststellung von Berichten einberufen worden. Am 2. Juli werden tagen die 11, die 18. Kommission(für die Vorlage betr. die Entschuldungsgrenze), die Agrar, Unterrichts=, Gemein de und Handels=, am 3. Juli die Justizkommission. Eventuell geht auch der Lotterievertrag mit Braunschweig noch an die Budgetkommission. Die Post“ meint, es sei nicht anzunehmen, daß die Beratung des Schul unterhaltungs gesetzes im Abgeordnetenhause vor rächsten Donnerstag stattfinde, und daß die Vorberatungen in und zwischen den Fraktionen nicht vor Mittwoch vorgenommen werden können. Drei höhere japanische Postministerialbeamte hielten sich dieser Tage hier auf, um die Betriebseinrichtungen der Post- und Telegraphenämter zu stadieren. Aus Altena=Iserlohn liegen neuerdings noch wieder Nachrichten vor, nach denen bei der Reichstagsersatzwahl der freisinnige doch noch einen Vorsprung von etwa 80 Stimmen vor dem Zentrumskandiraten hätte und somit an dessen Stelle in die Stichwahl käme. Da die letzten Meldungen aber noch fortwährend kleine Verschiebungen ergeben, wird man die amt liche Verkündigung des Wahlergebnisses abwarten müssen..69 4447-299 Aus Stuttgart wird gemeldet, daß heute das dortige Gewerbegericht sämt. liche Buchbindereiarbeiter und=Arbeiterinnen, die durch den von ihnen inszmnierten Streik kontraktbrüchig geworden sind, zur Schadenersatzleistung verurteilt hat. Durch dieses Urteil ist, wie das„Leipz. Tgbl.“ bemerkt, gleichzeitig entschieden, daß es sich bei dem Kampf im Buckbindereigewerbe nicht um eine Aussperrung, sondern um einen Streik handelt. 292261 242 Zahlreiche Haussuchungen fanden gestern bei hiesigen Anarchisten statt. Er handelt sich um internationale Verbindungungen. Die Zeitung:„Der freie Arbeiter“ wurde beschlagnahmt. Der Aufstand in SüdwestAfrika. In den kleinen Karasbergen überfiel Patrouille Genschow eine Werst. Sie fand dabei ein Kleidungs= und Nahrungsmittellager, das vernichtet wurde.— Der Gefangenenbestand ist seit Anfang Februar um 4000 gestiegen und beträgt jetzt 17000 Löpfe.— Die Telegraphen= linie Omaruru—Otj'warongo—Ottjo— Waterberg ist fertigg stellt. Aus dem Au Wien, 29 Juni. Die österreichische Regierung hat sich dafür entschieden, daß die früheren Minister v. Körber, Call und Böhm Bawerkam nächsten Mittwoch vor dem Budgetausschuß erscheinen und Aufklärungen über die Triester Hafenbauten geben. Petersburg, 29 Juni. Durch kaiserlichen Tagesbesehl ist vom 28. Juni an das 1. Bataillon des ProdraschenskyRegiments in ein gewöhnliches JasanterieRegiment umgewandelt worden. Die der Garde zustehenden Rechte wurden ihm ent zogen.— Der Senat beschloß, die Geschäftsordnung der Duma, die ihm zur Veröff ntlichung übergeben worden ist, zu einer neuen Redaktion an die Duma zurückzugeben. Der Senat fand, daß die Duma in mehreren Artikeln der Geschäftsordnurg ihre Kompetenzen überschritten habe. Hieraus resultiert ein neuer Korfl ki mit der Regierung. Petersburg, 29. Juni. Nach einer Meldung aus Charbin von rocgestern ist die letzte Staffel der mandschurischen Armee nunmehr nach Rußland abgegangen. Die in der Mandschurei zurückgebliebene sehr kleine Truppenzahl wird erst im nächsten Jahre allwählich zurückbefördert werden. Türkei. Die Pforte rüstet, wie die „Frankf. Ztz.“ aus Konstantinopel meldet, 26 Bataillone, die dem ersten und zweiten Aufgebote der mazedonischen Rediss entnommen werden, zu einer Expedition nach dem Sultanat Nedjd aus, um die Thronfolge des Sohnes von Ihn Reschid gegen die Aspirationen des Sultans von Koweit Mubarek zu sichern. Die Expedition wird von General Pertew Pascha geleitet werden. Pertew Pascha wurde zu diesem Zweck jetzt nach Bagdad versetzt.— An der montenegrinischen Grenze nahe bei Gufinje und Plava finden fortgesetzt kleine Scharmützel zwischen Türken und Montenegrinern statt. Zur Verstärkung sind dieser Tage drei Bataillone nach Berane und ein Detachement von 150 Mann nach Plava ab gegangen. 28. Juni. In Südnigeria fand wiederum ein heftiger Kampf statt. Die Truppen des Hauptmanns Wayling wurden von Eingeborenen angegriffen und hatten drei Tote und 71 Verwundete. Wayling selbst wurde verwundet, und ge zwungen, umzukehren. Hauptmann Rudtin traf von Apbor aus zur Unterstützung Waylings ein, und hatte auf dem Wege einen Verlust von einem Toten und zwölf Verwundeten. Die Truppen kehrten nach einem scharfen Gefechte nach Apbor zurück. Garten= und Landwirtschaft. (Gummifluß beim Steinobst.) Das Karbolineum gilt neuerdings von vielen schon als ein Universalmittel im Kampfe gegen alle Obstbaumschädlinge, tierische wie pflanzliche. Ist dies auch noch vielleicht verfrüht, suchen wir besser überall durch vorsichtiges Probieren den allerdings schon jitzt erprobten immensen Weit des Karbolineums noch zu vermehren, so viel steht indes schor heute fest, im Karbolineum haben die Obstbaumbesitzer ein Mittel gegen die Obstbaumfeinde, wie es einfacher und leichter zu handhaben kaum gedacht werden kann. Gummiflußstellen an Pfluumen und Kirschen können den Baum bei starkem Fluß leicht zum Absterben bringen. Man über streiche die kranken Stellen an Stamm und Aesten einfach mit Karbolineum, und die Krankheit hört auf und die kranken Stellen überwallen bald mit gesunder Rinde. (Krebs an Obstbäumen.) Auch Krebestellen an allen Obstbäumen werden einfach mit Karbolineum bepinselt und der Krebs frißt nicht weiter. Wem diese paar Worte zur gründlichen Krebsbekämpfung nicht genügen, der bringe mit einem Pinsel etwas Karbolineum auf und um die Krebswunden und die eine Minute dauernde Arbeit erbringt den vollen Beweis für die Vorzüglichkeit dieses Rezeptes. (Blutlaus) Hier auch derselbe Rat. Man bepinsele die Läuse mit Karbolineum, und sie sind nicht mehr Man beachte nur dies: Die Krospen und Bätter auch viel leicht roch die jungen Triebe, dürfen nicht mitbevinselt werden und man hüte sich vavor,####rlolineum zu vrschwenden, damit es nicht in den Boden an die Wurzeln läuf, die dadurch eingehen würden. Lokales und Provinzielles. Bielefeld, 30 Juni (Dienstrang der Gendarme.) Wie in der Gesetz Sammlung(Nr. 26) bekannt gegeben wird, hat der Kaiser bestimmt, daß die G.ndarmen hinsichtlich ihres Dienstranges zwischen den Subalternbeamten II. Klasse der Lokalbehörden und die Unterbeamten eingestellt werden sollen. Gleichzeitig hat der Kaiser den zum Tragen des Portepees berechtigten Gendarmen den Titel „Wachtmeister“ verliehen und den Fuß gendarmen mit Offizierportepee gestattet, außer Dienst(beim Kirchgang und ähnlichen Gelegenheiten) den Offtzierdegen zu tragen. X(Die Installations=Fachausstellung) in dem Konzertsaal an Obern torwall bietet jedermann reiche Be lehrung, neben den Handwerkern besonders auch den Besitzern reicher Häuser und feiner Villen. Sie zeigt in der Umralmung geschmackvoller Dekoratton moderne Gas und Wasserapparate in durchaus einwandsfreien und vollkommenen Exemploren. Einen kreiten Raum rehmen die Gasösen und Badeeinrichtungen ein, die man auch in Tätigkeit sehen kann. Dazu Kamine zum Heizen der Zimmer, Gaskoctische, Spüttische, Beleuchtungskörper, Hirde, Pampen, Rohre und Werkzeuge. Alles blitzt und blir kt und gewährt in heller Beleuchtung des Saales durch Hardtsches Gasglühlicht ein prächtiges imponierendes Bild. Die praktische Ber wendbarkeit der Apparate wird vorgeführt. Mehr als 30 Frmen haben ausgestellt Veranstaltet wurde diese für jedermann sehr lehrreiche Ausstellung vom Westdeutschen Verband selbständiger Irstallateure, Klempner und Kupferschmiede, dessen Vorsitzender Herr Franz Schlüter aus Düsseldorf selbst zugegen ist. Versäume ja niemand, diese hochinteressante Ausstellung zu besichtigen! Sie ist bis zum Dienstag, den 3. Juli, von morgens 8 bis abends 9 Uhr geöffnet. (Taubstummen=Verein Ravensberg.) Am Sonntag, den 8. Juli seiert der Taubstummen=Verein Ravensberg sein 18 jähriges Stiftungsfest. Mittags 12 Uhr findet in der Pauluskirche Gottesdienst statt. Nachmittags 3 Uhr Hauptfeier im Evangel. Vereinshause. Diejenigen mittellosen Taubstummen, welche für die Eisenbahnfahrt von ihrem Wohnorte nach Bielefeld und zurück Fahrpreisermäßigung wünschen, können den Ausweis hierfür von Herrn Hermann Büscher, Rolandstraße 22, unter Angabe ihrer genauen Adresse erhalten. Freunde und Eönner sind willkommen. (Schützengesellschaft.) Eine Sitzung des Schützenausschusses findet Mitte nächster Woche statt. Alle Personen, welche Mitglied der Schützengilde werden wollen und sich bis dahin gemeldet haben, können aufgenommen werden und nehmen als solche am Schützenfest ohne besondere Bezahlung teil. (Bielefelder Schützengesellschaft.) Das alljährlich stattfindende Brillant= Feuerwerk wird auch diesmal wieder von der rühmlichst bekannten pyrotechnischen Fabrik von F. A. Gillen in Münster ausgeführt. Aus Anlaß der Jubelfeier ist es diesmal besonders reichhaltig, was aus dem nachstehenden interessanten Programm hervorgeht: 1 Signal Kriegs=Raketen und Kanonendonner. 2. Feuerräder mit feinen Goldfunken und violetten Kreisen. 3. Raketen mit purpureroten und grünen Smaragd-Sternen. 4. Große Brillant Sonne mit kornblumblauem Zentrum. 5 Farbensonne oben darüber eine mächtige Feuer-Btillant Garbe mit riesigen Strahlen. 6. Raketen mit einer Fülle goldiger Strahlen. Blumenbuketts auswerfend. 7. Mörser mit Brillant Kartätsch Feuer: Kriegs feuerwerks. Pice. 8. Brillartsonne mit konzentrischen roten, blauen und grünen Kreisen. 9. Raketen mit leuchtenden elektrischen Magnesiumsternen, welche den ganzen Horizont erhellen. 10. Rheinfall bei Schaffhausen in herrlichem weißen Silberfeuer. 11. Römische Kugelbatterie mit großem Kriegsbombardement. 12. Raketen, entladen eine Fülle von herrlichen Silbermagnesium: sternen mit langen leuchtenden Silberschweifen. 13. Kunstmörser, entladet 500 Prachtsterne m't Silberschweifen. 14. Prachtvoller Seestern mit wechselndem Brillant Aluminiumfeuer. 15. Zeder des Libanon, um jeben von römischen Lichtern; Tableau von 6 Meter Höhe. 16. Bombardementmörser mit 500 roten, blauen und smaragdgrünen Sternen. 17. Raketen, entladen eine Merge blauer Sterne mit Silberstreifen. 18. Bombardementmörser, ertladet 100 Brillantschlangen. 19. Indische Fächerpalme in Gold- und Silberfeuer, großartiges Frontenstück. 20. Viktoria=Prachtraketen wit silberweißen Strahlen(glitzernde Edil weißsterne). 21. Karospintechromoktene rotierender Wunderbrunnen in Silber= und Goldfeuer und bengalischer Beleuchtung. 22, Kriegsraketen, entladen eine Menge Kop aschlangen in Silberfeuer. 23 Großartige Blumenguirlande in gnünem und violettem Feuer, herrliches Effektstück. 24. KaiserMö.ser, entladet 500 herrliche elektrische Magnesium sterne. 25. Großaitige Brillant=Kaskade mit Silberlichterketten und grüner Beleuchtung. 26. Prachtrake#en mit Riesen Silberlichterketten(Großartiger Lichteffekt) 27. Sonnenaufgang mit 10 Meter langen Goldstrahlen und auroafarbige Beleuchtung. 28. Raktten Gy andole mit schreienden T ufelsschlangen. 29. Brillartglotie mit roter Beleuchtung, brennend 10 Meter im Durchmesser. Zum Schluß: Großes Kriegs= und Schlachten=Feuerwerk. Bombardements des Forts„Mont. Valerien" zu Paris. Prachtvolle EBelgichtu#a zeigen die aufgebauten Festungswerke. Signalschisse alarmieren die Besatzung, Leuchtfeuer steigen in die Höhe und der Geschützkaupf beginnt. Glüberde Kurven ziehen die Brandgeschosse durch die Lust, Munitionsvortäte explodieren usw. usw. HK(Die Handweitskammer zu Bielefeld) tritt am Dienskag, den 3 Juli 1906 nachmittags 4 Uhr zu einer Gesamtsitzung zusammen. Tagesordnung: 1. Eatwurf einer Eisenbahn=Verkehrsordnung. 2. Einlegung eines Arbeiterzug paares auf der Strecke Bielefeld— Halle i W. 3. Bericht über die letzte Mitgliederver sammlung des Wesserwirtschaftlichen Verbandes der W stdeutschen Industrie. 4. Bericht über die letzte Sitzung des Bezirkseisenbahnrats Hannover—Münster i. W. 5 Bericht über die letzte Mitgliederversammlung des Weser=Gebirgs Vereins. 6. Bericht über die Tätigkeit der Kammer seit der letzten Sitzung. 7. Festsetzung des Beitrages für den Handelsvertrage Verein. 8 Verschiedene:. m(Eingeliefert) wurde ein Bettler und eine Person wegen Zichprellerei. m(Ausweisung aus Preußer.) Der holländische Stoatsangehö ige Maler Eobers st von der hiesigen Polize v#twaltung als lästiger Ausländer ausgewiesen worden, weil er dim Trurke shr ergeben war und nicht für seine Familie sorge und weil er trotz vieler Einwirkungen kurch die Trinker. fürsorge dem Trunke nicht entsagte. m.(Gefunden.) Im Walde des Amtsbezirkes Gadderbarm wurde ein in gutem Zustande befindliches Fahrrad gefunden. Die Fabrikmarke war von demselben ent fernt; es trägt die Fabriknummer 2443. m(Rotlaufseuche) ist unter dem Schweinebestande der Witwe Habighorst, Herforderstraße 69 ausgebrochen. Ueber das Gehöft ist die Sperre verhängt worden. m.(Unfug.) In der letzten Sonntags nacht, gegen 1 Uhr, fiel vor dem Hause Rohrteichstraße 32 ein Schuß. Das Geschoß, eine Revolverkugel für mittleren Kaliber, wurde am nächsten Morgen in der ersten Etage des betreffenden Hauses auf einem Tische vorgefunden. Es hatte eine Fersterscheibe durchschlagen und ist, nachdem es an einer Wand abgeprallt war, auf den Tisch niedergefallen. 69 Schildesche, 29. Juni.(Fünf Personen,) welche des Guten zu viel genossen hatten und sich obdach, zwick und mittellos umhertrieben, wurden gestern abend auf dem hiefigen Kirmeßplatze in einem Wagen der Karusselbesitzerin Tacke aus Salzuflen kampierend aufgefunden und festgenommen; worauf sie in das Polizeigesängnis eingeliefert wurden. Die Verhafteten, welche sich nicht ausweisen konnten, sind heute wegen Verdachts der Landstreicherei dem Königlichen Amtsgerickt Bielefeld überführt Aus der Kreisen Rösden### Minden, 30. Juni.(Die Sanitäts= kolonne des Kriegervereins) hielt Mittwoch abend ihre Schlußprüsung ab. An den Uebungen hatten 40 Mitglieder teilgenommen; die Kolonne umfaßt im ganzen 60, ein Drittel bildet die Reserve. Die übende Sanitätskolonne setzte sich zusammen aus Mitgliedern des Kriegervereins(darunter verschiedene Polizeibeamte) und des Männer=Turnvereins. Nach Beendigung der Uebung sprach Herr Regierungs=Präsident Dr. Kruse dem Herrn Dr. Schlüter und den Mitgliedern der Sanitätskolonne s.ine vollste Aneiknnung aus. Redner hob laut Kreisblatt“ hervor, daß die Vorführungen gezeigt haben, daß bei allen Beteiligten das richtige Verständnis für das Samariterwesen vorhanden und durch den Uebungkkursus geweckt sei. Besonders hob der Herr Regierungs=P äsident hervor, daß die Ruhe bei der Uebung und die Vermeidung jedes unnöligen Lärmens und Sprechens gezeigt habe, daß jeder Einzelne sich bewußt gewesen sei, an seiner Stelle seine Pflicht tun zu müssen. Daß dieses ohne jede Ueberhastung geschehen, habe die U.bung gezeigt und habe ihm deshalb auch die Ueberzeugung gebracht, daß die Sanitätskolonne auch im Eenstfalle ein sehr brauchbares Glied des Roten Kreuzes und damit auch im Kriege eine Stütze für die Armee sein werde. Redner wünschte, daß die Kolonne auf dem beschrittenen Pfade immer weiter fortschreiten möge unter der umsichtigen Führung ihres Leiters, auch daß sie immer stärker werden möge durch Hinzuziehung neuer Kläfte. Minden, 30. Juni.(Schweinezucht.) Das westfälische Landschwein verbankt seine anerkannt guten Eigenschaften nicht zum geringsten Teil der rationellen Fitterung, welche ihm beim Eintreiben zur Weide in die Eichen= und Buchenwälder zu teil wird. Auch macht sich das Schwein bei dieser Art der Ertährung noch nitz ich, indem es den Boden unter den Walddäumen lockernd auswühlt und massenhaft Schädlinge des Forstes vertilgt. Unter diesen Umständen liegt der Gedanke nahe, die Gelegenheit zu solcher Weide durch Heranziehung des fiskalischen Waldbestandes zu vermehren. Wie das„M.=L. Kreisbl.“ von unterrichteter Seite hört, steht die StaatsForst Verwaltung Anträgen auf Gewährung der E laubnis, Schweine in den fiskalischen Eichen und Buchenwäldern weiden zu lassen, wohln ollend gegenüber, vorausgesetzt, oaß die Besitzer der Schweine eine Gewähr dafür bieten, daß sie die von den Forstschutzbcamten für die Weidebefugnis bestimmten örtlichen Grenzen innehalten werden. Lübbecke, 28. Juni.(Ausschreibung.) Im„Reichsanzeiger“ ist die Vorsteherstelle des hiefigen Katasteramts zur Besetzung ausgesch rieben. Nordhemmern, 27. Juni.(Wanderhaushaltsschule.) Die Gemeindevertretungen von Holzhausen II und Norbhemmern ha#en beschloss in, nach dem Verbild des Kreises Herford auch für die h esigen beiden Gemen den eine gemeinschaftiche Wande haushaltungsschule einzurichten. Wesentlichen Anteil an dies m Verdienst nehmen nach dem„Gen. Anz.“ die beiden Gemeinderorfteher Seele und Reimler, von denen der letztere trotz sein s Greisenalters von 70 Jahren nunmehr nahezu 30 Jahr unermüdlich für de Bemeinde tätig tft. Aus den sreise Persche O Herford, 29. Juni.(Verschiedenes.) Der hiesige Reitklub plant den Bau einer Reitbahn auf der Schützenwiese. — Herr Kaufmann Uflerbäumer erhielt die Konzession um das Centralhotel auf eigene Rechnung zu führen.— Ein Licht, Luftund Sonnenbad wird in aller Kürze auf der Fahrradbahn am Lübberbruch eingerichtet werden. O Herford, 29. Juni.(Der Kriegerverein Schweichel n) feiert sein Stiftungsfest am 8. Juli im Vereinslokale bei Kamerad Generotzly. O Hersord, 29. Juni.(Die Schuhmacher= Innung) hält Montag abend 9 Uhr eine Generalversammlung bei Herrn A. Kropp ab, wichtig ist besonders ein Punkt der Tagesordnung:„Die immer steigenden Lederpreise". X Baldorf, 28. Juni.(Herr Lehrer Westerhold) von der Winterberger Schule ist von der Königlichen Regierung in Mir den beauftragt worden, bis zu den Ernteferien den erkrankten Lehrer Schwier in Uffeln II (Buhn) zu vertreten. ey Wallenbrück, 29. Juni.(Feuer.) Heute morgen 7 Uh Besitzung Bohle in auf niederbrannte. Au den A61.=hn Dor mund, 28. unfall) Heute f fuhr der Eilgüterzug auf der Strecke 2 in den vom Rangier au, ahrenden Güterz motide des El güterz entgleisten, 6 Wagen digt. Pursonen wurd Gleise der Hauptstred nach Block Deusen südliche Hauptgleis## 8 Uhr vormittags, Uhr ab wieder fahrbkehr wurde durch Um die Emschertalbahn aufrecht erhalten. Witten, 27. Jun tränk.) Bisher wu das leicht gebraute B für diejenigen Arbeite Arbeit verrichten müs kommen mit der M hiesizen industriellen großen Glashütten. wochen, den betriffe oder Magermilch li fern. Dieser Verst gefallen, denn viele schon die Milch, nam dem Biere vor Die handlichen Milchflasche Liter fassen, und die bewahet werden. ser Koblenz 28. Jul jahr in Aussicht) letzten Woche haben Weinberge außerorder Traubenblüte ist fast günstige Witterung ne is g antitativ ein g O.dum urd Perono## manchen Stellen auf, keinen großen Schad Winzer fleißig und re# gespeitzt haben Alles berechtigt der Stand schin ten Hoffaungen. Heute starb Oberwärter des st Herr Fried im Alter von 33 Seine Pflicht kraft bei grosser und die Liebenswü Charakters sichern und ehrendes And Dei des städtisc. Bielefelder Tulngemein Ordentliche Dienstag, den abends nach dem Tur lokal Kein Tages-Ort 1. Aufnahme neuer 2. Berichte. 3. Gaufest. 4. Wahl d. Vergnügt 5. Jahns Geburtst 6. Verschiedenes. Der in welchem bisher Kon trieben wurde per sofort zzu verm eten. H. NiedermöllMaler. Heute morgen 7 Uhr schlug der Blitz in die Besitzung Bohle in Holterdorf ein, die darauf niederbrannte. di dem Aer.=de Wrese, aud Arsinz Dor mund, 28. Juni.(Eisenbahn= unfall) Heute früh gegen 3.45 überfuhr der Eilgüterzug 5004 bei Block Hansa auf der Strecke Dortmund=Mengede das Haltesizral und fuhr nach der„Rh. W. Big.“ in den vom Rangierbahnhof nach Mengede ausfahrenden Güterzug 6206 Die Lokomotide des El güterzuges und 9 Güterwagen entgleisten, 6 Wagen wurden stark beschädigt. Pursonen wurden nicht verletz. Beide Gleise der Hauptstrecke sowie das Gütergleis nach Block Deusen waren gesperrt. Das südliche Hauptgleis Mengede Dortmund war 8 Uhr vormittags, die übrigen von 10½ Uhr ab wieder fahrbar. Der Personer ver kehr wurde durch Umleitung der Züge über die Emschertalbahn Bo#d#lschwingy Mengede aufrecht erhalten. Witten, 27. Juni.(Das beste Getränk.) Bisher wurde angenommen, daß das leicht gebraute Bier das besse Getränk für diejenigen Arbeiter abgebe, die schwere Arbett verrichten müssen. Noch einem Ab kommen mit der Molkerei Witten ist auf hiesizen industriellen Werken, namentlich den großen Glashütten. der Versuch gemacht wochen, den betreffenden Arbeitern Boll oder Magermilch als Ersatz für Bier zu li fern. Dieser Versuch ist vorzüglich ausgefallen, denn viele Arbeiter ziehen heute schon die Milch, namentlich die Magermisch, dem Biere vor Die Milch ist abgefüllt in handlichen Milchflaschen, welche ¾ oder ½ Liter fassen, und die in Eisschlägken ausbewahct werden. Aus der Necherensnen A## Koblenz 28. Juni.(Gutes Wein jahr in Aussicht) Die heißen Tage der letzten Woche haben das Wichsium der Weinberge außerordentlich gefördert. Die Traubenblüte ist sast allgemein. Wenn die günstige Witterung noch acht Tage anhält, is g antitativ ein guter Herist gesichert. O.dum urd Peronospo a treten wohl an manchen Stellen auf, werden aber wohl keinen großen Schaden anrichten, da die Winzer fleißig und rich zeitig geschweselt und gespeitzt haben Alles in allem genommen berechtigt der Stand der Winberge zu den schin ten Hoffaungen. Allgemeiner Getreide=Wochenbericht der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats. Vom 19. Juni bis 25. Juni 1906. In den Bereinigten Staaten hat der Weizenschnitt bezonnen, und soll das Eezebnis die gehegten Erwartungen keineswegs enttäuschen. Trotzdem erblickten die um Anregungen nie verlegenen umerikanischen Börsen in Regenmeldungen aus den südwestlichen Einted.strikten und Nachrichten über unbefriedizenden Stand der Saaten im Nordwesten genügend Grund, ihre Notierungen weiter hinaufzusetzen, rahmen aber auch auf die gewiß nicht unbederklichen Zustände in Rußland, sowie auf geringere Exportleistungen Bezug, sobald die Wirkungen der Wetterberschte zu versagen drohte. In Rußland, dessn trostlose Verhältnisse die Getreidemärkte wieder dauernd in Eiregung halten, gibt es neben Gegenden, die zu recht guten, ja vorzüglichen Erntehoffgungen berechtigen, Gebiete, in denen ein Witterungswechsel kaum noch die ersehnte Besserung zu bringen vermag. Aber noch mehr als der Zustard der Ernte erfüllt die Ungewißhet hinsichtlich der politischen Entwickelung die russischen Expor euce mit Besorgnis, die sich andauernd von Geschäftn auf spätere Lieferung ferr halten, weil ihnen für deren Erfüllung jider Rückhalt fehlt Inzwischen dürfte das Bestreben der Warenbesitz r. sich möglchst rasch ihrer Bestände zu entledigen, bevor St eik und Bauern revolten weiter um sich greifen, noch größere Mengen Getreide aus dem Lunde strömen lassen. Ein Hinweis auf die fortschreitende Verminderung der nach Westeuropa schwimmenden Getreidemengen bei schwacher Exportbeteiligung der übrigen über. seeischen Bzuz quellen gerügt j doch, um die Be deutung darzutun, die in einer ev rtuellen Urter bindung des russischen Expoits für den inter rationalen Getreitem rkt liegen würde. In der Lage des deutschen Getreidemarktes läßt sich, sofern der Umfang des Wirenverkehrs in Betracht kommt, keine Veränderung feststellen. Die Mühlen zeigen angesichts u befriedigender Absatzomhältnisse kein Berü seis, ihre Getreide vorräte zu vrgrößern, und wenn sich der Preisstand trotz des außnordentlch geringen Begehrs nach Brotgetreide nicht weser tlch vertieft hat, ver einzelt sogar kleire B sserrngen sestzustellen sind, so ist dies die Folge nahezu völligen Versagens des inländischen Weizenangebots. Dieser Umstand hat das Interesse wieder auf ausländische Weizenso ten gelerkt, deren Bzug angesichts der im Inlarde herischenden Peise wenig Rechnung bietet. Roggen ist in den östlichen Produktionsgebieten, bes: deis in leichteren Qualitäten noch häufiger ar zutreffen, auch ließen sich einige Partien schwimmenden russischen Roggens von leichterem Nuuralgewicht vorteuhafter erwerben als in der Vorwoche. Die Witterung der abgelaufenen Berichtswoche kann fur den Saatenstand im allzemeinen als günstig bezeichnet werden, nur in Süd deutschland, wo größere Niederschläge das Erntebild ungünstig beeis flußt haben kürften, äußert sich der Wunsch nach trockenem Witur wieder driegender. Indessen warnt der amtliche Bericht über den Saatenstand in Preußen vor allzu eiligem Urteil, denn trotz der sta ken Ni= de. sbläge im abgelaufenen Berichtsmorat hat sich der Stand sämtlicher Halmftöchte gegen den Vormonat um 1—2 Punkte gehoben. Währer d die Preise nahezu an sämtlichen deutschen Märkten bei geringem Angebot standhalten konnten, zeigte sich der Berliner Markt dem Einfluß fteundlicherer Ernteaussichten umso zugänglicher, als die Provinz ihrer guten Meinung über den Witterungs verlauf neuendings durch Abgaben Ausbruck vurtleh. Dieser Umstand sowie das zahlreich herausgekommene Begleichungsar gebot verJuli=Roggen einen Rückgang von 2,75 Mk., für September einen solchen von 1,50 Mark, wobei der Mehrweit der Julilieferung gegenüber September von 3,50 auf 2.25 Mk. reduziert wurde. Auf dem weniger schwachen als lustlosen Weizenmarkt fand das Lieferungsangebot ohne besonderen Preisdruck schlanke Auf nahme. Der Hafermarkt teilt die ameikanischen und russischen Exportbesorgnisse, auch erschwert die lebhafte Flage Westeuropas den Bezug russischer Ware Dies und das geringfügige Angebot der Provirz stützten die Preise selbst dei vorübergehend schwächerem Begehr. Die Beschaffung von Mixed Mais gestaltet sich andauernd schwierig, so daß sich der Bedarf auf La Plata= und Tonauware angewiesen sieht. Vermischtes Berlin, 29. Juni. Heute vormittag ging ein gewaltiger Gewittersturm über Berlin nieder, sowie ungeheure Regenschauern, die verschiedene Straßen in Gießbäche verwandelten und urter Wasser sitzten. Auch in den Vororten fehlte es nicht an Gewitterschäden. Sogar die sonst so friedliche Panke nahm einen bedrohlichen Charakter an. Die Berlinerstraße in Pankow stand fast zwei Meter hoch unter Wasser.— In Groß Lichterfelde ertranken unter einer Bahnunterführung an einer besonders tief gelegenen Stelle zwei Pferde. Zu einer schwiren Katastrophe hat das Unwitter auf dem Truppenübungeplatz Döberitz geführt. Ein Blitzstrohl fuhr in den Vorde wagen eines Geschützes von der 6. Batterie des 1. Garde Feldart. Regiments. Die Tiere gingen durch und rasten auf den großen Sumpf im Uebungsplatz zu. Sie gerieten in den Morast, in dim sich nun ein Knäuel von Tieren und Menschen bildete. Die sichs Pferde lagen fast übereinander. Man hörte die Schreie der Artilleristen, die sich nicht mehr durch Abspringen hatten retten können. Es wurde sofort Hilfe gebracht, aber ehe sich das Gewirr löste, hatte ein Soldat den Tod gefunden. Ein anderer war am Rückn schwir verl tzt. Die übrigen sind nur leicht getroffen. London, 29 Juni. Ii der Londoner Vorstadt Croydon wurden in der vergangenen Nacht gegen ½8 Uhr zwei deutliche Erdstöße verspürt, die eine ziemliche Aufregung hervorriefen. Auch in Chatom fühlte man die Erde erzittern. Gestern mittag fanden in Süd=Larcastzite und Nord Chish re zwei Erdstöße statt. London, 29 Juri Die Mehrzahl der deutschen Redakteure ist heute morgen nach Plymouth abgereist, um auf dem Dampfer„Bremen“. des Norddeutsch'n Lloyo die Heimreise anzutreten. Auf eine Arsprache des Bürgermeister erwiderte R.dakteur Grunwald, die deutschen Redakteure verließen die Künen Esglands mit den lebhaftesten Gefühlen der Freundschaft gegen EngPECLCPEIELGELGGEE land und sie hofften, daß diese Gefühle allezeit bestehen bleiben möchten. Zum Schluß brachte der Redner ein Hoch auf Englind aus. Uebersicht der Witterung. Bielefeld, 30. Juni 1906. Mitgeteilt von Fr. Böckelmann Ww dier Niedrigst. Thermometerstand in der Nacht+12½% Thermometerstand um 10 Uhr vorm.+ 14 eu Barometer 75 7 cm Wind: West. Himmel: bedeckt. Neueste Nai Iserlohn, 30. Juni. Die Reichstagsstichwahl im Wahlkreise Altena Iserlohn ist auf den 10. Juli anberaumt worden. Grünberg, 30. Juni. Ein furchtbares Gecitter mii wolkenbruchattigem Regen richtete hier und in der Umgegend greßn Schaden an. In Schveibritz wurden die Geschoistr Helbig vem Bitz erschlagen. Wien 30. Juni Ueber die Stadt und Umzegend ging gestern abend ein wolkenb uck actiger Regen, verbunden mit suchberiin Gewitter, nieder und übe flutete alle Straßen, Felder und Gärten mit teilweise meterhohen Wassermassen. Der Schaden ist ganz bedeutend. Die Ernte ist zum größten Teil vrachtet. New=York, 30. Juni. Der Fleischtrust hat seinen Kampf in der Fleischbeschauvorlage gewonnen, denn der Senat war gezwungen die vom Repräsentantenhause befürwortete Vorlage anzunehmen, welche die Kosten der Inspektion auf die Regierung schiebt und die Datierung der Etiketten auf die Fleischkonserven verwirft. Ein halbes Dutzend Konferenzen fanden bereits zwischen den Komitees der beiden Häuser statt, doch bestand das Komitee des Repräsentantenhauses auf seiner Vorlage und da nur dieser eine Vertagung des Kongresses im Wege stand, gab der Senat nach und der Präsident Roosevelt wird die Vorlage unterzeichnen. Dar=es Salaam, 30. Juni. Im ostafrikanischen Aufstandsgebiet haben die deutschen Truppen mehrere Eingeborene Banden zersprengt und die Ordnung in der unruhigen Gegend von Liwale wieder hergestellt. Heute starb plötzlich und unerwartet der Oberwärter des städtischen Krankenhauses Herr Friedrich Dannenberg im Alter von 33 Jahren. Seine Pflichttreue, seine seltene Arbeitskraft bei grosser Befähigung für seinen Beruf und die Liebenswürdigkeit und Lauterkeit seines Charakters sichern ihm bei uns ein dauerndes und ehrendes Andenken. Der Vorstand des städtischen Krankenhauses. Grand-Kotel„Vetst Volsteid. Meinen hochgeehrten Gästen und Freunden mache ich hierdurch die ergebene Mitteilung, dass ich am heutigen Tage, mein von mir im Jahre 1901 gegründetes Hotel käuflich an Herrn Hermann Hohlbein, langjähriger Inhaber des Grand-Hotel Bode zu Halle a. d. Saale, abgetreten habe. Für das mir in so reichem Masse erwiesene Wohlwollen sage ich hierdurch meinen verbindlichsten Dank und bitte höflichst, dasselbe auch.auf meinen Nachfolger übertragen zu wollen. Mit vorzüglicher Hochachtung Wilhelm Geist. Bielefelder Turngemeinde. Ordentliche am Dienstag, den 3. Juli er. abends nach dem Turnen im Vereinslokal Keimeyer. Tages-Ordnung: 1. Aufnahme neuer Mitglieder. 2. Berichte. 3. Gaufest. 4. Wahl d. Vergnügungsausschusses 5. Jahns Geburtstagsfeier. 6. Verschiedenes. Der Vorstand in welchem bisher Konditorei betrieben wurde per sofort od. später zzu verm eten. H. Niedermöller, Maler. Kronen=Seife à 15 4 per Karton 1 Pfd. 70 J in 5 verschiedenen Blumengerüchen rein, mild, sparsam Tainpulver, Teintwasser zur Erlangung zarter Haut Fl. 1 M. Haarwasser Flasche 1.50 Mk. Sämtliche Seifen und Parfümerien, Schwämme Spezial. Versand nach auswärts prompt. Kronen-Parfümerie Dreseler, Bahnhofstr. 18. ** 9* nach Bramlenlstrasst to Dr. Woiske prakt. Arzt. Höflichst bezugnehmend auf obiges Schreiben, bitte ich die langjährigen Gäste und Freunde des Grand-Hotel„Geist“ zu Bielefeld, sowie auch die meines früheren Wirkungskreises, mein neues Unternehmen gütigst unterstützen zu wollen. Es wird mein eifrigstes Bestreben sein, den guten Ruf des Grand-Hotel Geist, als ein Haus allerersten Ranges zu erhalten und mir dadurch die Zufriedenheit aller mich beehrenden Herrschaften in jeder Weise zu sichern. Er-chse nochachtungsvoll ergebenst H. Hohlbein langjähriger Inhaber des Grand-Hotel„Bode“ Halle a. d. S. Schunwaren elegant und solide, für Herren. Damen u. Kinder, große Auswahl aller Arten. Maßarbeit fein u. sauber. Reparaturen prompt und billig empfiehlt Ernst Schoi, Hagenbruchstraße 15. Feuerversicherungs=G. sucht selbsttätigen Hauptagenten oder stillen Vermittler gegen Erwerbs= und laufende Ahr*„„„„„„„„„„ abresse sende man nach Dortmund Postschließfach Nr. 112 „„Rekrsest in Hundtr Mittwoch, den 4. Juli, 9½ Uhr morgens. Alte Kirche. Neue Kirche. P. Keeser=Düsseldors. Gen.=Sup. Zöllner. P. Paul=Lorenzkirch. Missions.=Insp. Hausleiter. Kirchhof P. Rahn=Bethel. Missionar. Nachmittags 2 Uhr: Alte Kirche. Neue Kirche. Sup. Klingender=Paderborn. P. Meyer=Barmen. P. Volkening=Holzhausen. P. Niemann=Herford. Kirchhof P. Meyer Gehlenbeck. P. Meier=Valdorf. liefert in sauberster Ausführung, modern und preiswert Buchdruckerei A. von der Mublen Bleleteld. Kautmann’s lOUU POORO beginnt heute Sonnabend, den 30. Juni und endet Sonnabend, den 7. Juli, abends 9 Uhr. Wir bringen in dieser woche„Weisse Waren“ derartig billig 1850 Stück in den Verkauf, wie solche hinsichtlich Qualität und Preiswürdigkeit noch niemals geboten wurden. 8000 Meter Damenhemden mit Vorder- und Schulterschluss, aus bestem Hemdentuch, mit Madeirastickerei, Feston- und Spitzenbesatz. Serie I 1.45, Serie II 98, Serie III 10 450 Stück elegante Damenhemden und Damen-Nachthemdan nor 1 Sartiment. 95 und Damen-Nachtnemden, nur 1 Sortiment. eleganteste Madeira-Ausführung. Wert 9.50. Serie I 2.85, Serie II □. 650 Stück Damen-Beinkleider aus bestem Chiffon, mit Feston und Spitze reich garniert, Serie I 1.45, Serie II 98, Serie III 0 300 Stück Damen-Nachtjacken 96 solide Qualität, in nur eleganter solider Ausführung, Serie I 1.45, Serie II 1.25, Serie III 1700 Stück Kinder-Hemden Grösse 40 45 50 55 60 65 70 75 80 85 90 Stück 28 33 38 48 53 58 68 78 85 95 105 Ein grosser Posten Feston und Stickereien ca. 6000 Meter, ganz bedeutend unter Preis. elsässer Hemdentuch und Renforcé, beste Qualität 80 cm breit, Wert fast das Doppelte, Meter 38 Pfg. und 1800 Meter Gerstenkorngebild 60 cm breit, plima Halbleinen-Qualität. Meter 48 Pfg. und 2400 Stück Küchentücher 60/70 cm gross, gesäumt und gebändert, prima Gerstenkorn, Stück 25 Pfg., 60/60 gross Stück 1800 Stück Handtücher bestes Bielefelder Fabrikat, 50/115 cm gross, 48, 45, 33 Pfg. und Restbestand ca. 400 Stück Damast-Tischtücher von einer hiesigen grossen Weberei, nur bestes Bielefelder Fabrikat, in Grössen bis 3.50 Mtr. Wert bis 12 Mark, jetzt 4,50 2,50 und 3500 Meter weisser Bettdamast beste elsasser Qualität mit Seidenglanz, 160 und 130 cm breit, Meter 185, 125 Pfg. und d0 d0 10 00 50 J0 Das billigste Angebot während unserer weissen Woche! Von einer hiesigen grossen Weberei übernommene Rebtbestände estande Arumer die teinsten Gualitaten n Handtüchern, Leinen und Bettuch-Leinen #a 1 Serie Reste-Handtücher in Längen von 1—2 Meter Ssdor Reot iS und 10. Serie 80 cm breit Leinen und H.-Leinen, Reste in Längen von 1—5 Mtr. Wertt bis 1 Mk. Jeder Meter o F Serie II Wert hi. 3 M o Mir. N.1 is en breit Bettuchleinen Ob Z. 0•|„und H-Leinen, nur beste Qualitäten, Reste in GU. Wert bis 3 M. p Mtr. 600 Fenster weisse und ereme Gardinen Serie 1 per Fenster — pnd H.-Leinen, Längen von 2-5 Metern. 750".„ 7.50 Serie III Serie II 44 per Fenster " Kur einmalige Kaufgelegenheit! 35 f 2800 Nr. Weisse Kleiderstoffe 29 Batiste, à jour Stoffe, eleg. Nonveautés EL Meter 8“ P4. 68 Dte. 48 pt. Jeter Mieter 4 Meter 85 Pfg, 68 Ptg. 48 Pfg. und 75 Stick Roben halbfertige aus eleg. Leinen und Batist mit reicher Stickerei Jede Robe: Ser 1 18.50, Ser. 1I 14 50, Ser. III 90 Während der W bissen-Wochs umen Galtiehkontektion gewähren wir auf sämtliche vorrätige die an der Kasse In Abzug gebracht werden. An Wiederverkäufer wird hiervon nichts abgeben. trotz der herabgesetzten Preise 20% Rabatt Veeruter- Rautinatu! Niedernstrasse 18. B#F FpET: BIELEFELD Hagenbruchstrassen-Ecke. . e Duns und Autar on A. ven der mahhen zemnüich in Balch. Nr. 151. Zweit der u gegen sozie Beschil In Gotha ist i dem Redakteur ein der öffentliche Schu kratischen Verunglim unseres Wssens ein biete der Rchtspfle wie die„Deutsche 8 politische Redakteur K. E. Bierbaum, burg mit dem Reda demokratischen„Volk gekommen, in dessen bekannten Mehring' des nationalen Bla rannte. Herr Bierb Zeitung" beantragte lichen Interesse Ank zu erheben, der E lehnte diesen Antrag Herrn Bierbaum a. klage verwies. Geg Staatsanwalts legt ein, die den Erfolg staatsanwalt in J.n# zur Einleitung des aufforderte. Damit Interesse als vorlieg Die Echrbung der den sozialdemokratisch teil, daß ihm die Mi Widerklage gegen Dai Ergebnis der G daß der Redakteur „Volksblattes“ zu 30 Tragung der Kosten der U teilsbegründu hervorg hoben, daß rationalen B'äner Pflcht gegen die sozial DOT z 20, Klei Kind in Barch BettBielef Obernsti Keue Westsattsche Volns Berln Nr. 151. Bielefeld, Sonnabend, den 30. Juni 1906. Nr. 151. Zweites Blatt. Schutz der nationalen Presse gegen sozialdemokratische Beschimpfungen. In Gotha ist in dankenswerter Weise dem Redakteur einer bürgerlichen Zeitung der öffentliche Schutz gegenüber sozsaldemo kratischen Verunglimpfungen zu teil geworden, unseres Wssens ein Novum auf dem Gebiete der Rchtspflege. Es war nämlich— wie die„Deutsche Zeitung" berichtet— der politische Redakteur der„Gothaischen Big.“, K. E. Bierbaum, wegen der Roa Luxemburg mit dem Redakteur Jcoi vom sozialdemokratischen„Volksblatt“ in einen Streit gekommen, in dessen Verlauf Heir Joos im bekannten Mehring'schen Tone den Redakteur des nationalen Blattes einen„Hundssott" rannte. Herr Bierbaum von der„Gothaischen Zeitung" beantragte gegen Joos im kffert lichen Interesse Anklage wegen B=leidigung zu erheben, der Staatsanwalt in Gotha lehnte diesen Antrag jedoch ab, indem er Herrn Bierbaum auf den Weg der Privat. klage verwies. Gegen diesen Bescheid des Staatsanwalts legte Bierkaum Berufung ein, die den Erfolg hatte, daß der Oberstaatsanwalt in Jna das Gothaer Gericht zur Einleitung des Verfah ens gegen Joos aufforderte. Damit wurde das öffentliche Interesse als vorliegend anerkannt. Die Erhrbung der Offizfalklage hatte für den sozialdemokratischen Redakteur den Nachteil, daß ihm die Möglichkeit gevommen war, Widerklage gegen B erdaum zu erheben. Dai Ergebnis der Gerichtsverhandlung war, daß der Redakteur des sozialdemokratischen „Volksblattes“ zu 300 Mk. Geldstrafe und Tragung der Kosten verurteilt wurde. In der U teilsbegründung wurde ausdrücklich hervorg hoben, daß die Redakteure der rationalen B'äuer bei Ersüllung ihrer Pflcht gegen die sozialdemokratischen Zeitungen zu schreiben, in Schutz genommen werden müßten. Denn infolge der fortgesetzten Beschimpfungen durch die sozialdemokratischen Preßorgane könnte im anderen Falle es sich leicht ereignen, daß sich die nationalen Redakteure abhalten ließen, im nationalen Interesse gegen die Sozialdemokratie zu schreiben. Dieser Gesichtspunkt ist im Interesse der Staatsraison den deutschen Anklagebehörden dringend zu empfehlen. jekt, der Arbeitgeber das Objekt der Gesetzgebung. Verwies man früher jenen auf den Weg der Selbsthilfe, so heute diesen.“ Man wird darauf gespannt sein könner, ob die nationalliberale Partei sich wieder zu diesen vernünftigen Anschauungen durch dringen werde. Nationalliberale Sozialpolitik Im natior alliberalen Lager scheint sich ein Umschwung in der sozialpolitischen Stellungnahme vorzubereiten. War bisher die Partei unter Bassermanns Führung das ausüb nde Werkzeug der Gesellschaft für Soziale Resorm, die lediglich ein seitige Arbeiter politik treibt, so kann wan jtz: in der natiovalliberalen Presse Art kel lesen, die vor dieser Einseitigkeit entschieden war nen. So schreibt der„Schwädische Merkur“: „Gewiß ist der Arbeiter das wichtigste Orjekt aller sozialen Politik, ader er ist es doch nicht all in. Was ist er ohne den Unternehmer, ohne den Staat? Die Ge samtheit kann nur bei wahrer Sozialpolitik, nicht bei bloßer Arbeiterpolitik gedeihen, d. h. sie darf alle E setzgebung nicht bloß daraufoin prüfer, wie sie auf den Arbeiter, sondern auch we sie auf den Arbeitgeber wirkt. Der Unternehmer ist als sozialer Fa'tor von gleicher Wichtigkeit, wie der Arbeiter, weil dieser ohne jenen gar nicht denkbar ist. Gerade dadurch unterscheidet sich eine weilblickende Sozial politik von sozialdemokratischer Politik, daß diese den Arbeiterkl ssenstandpurkt gegen den Unternehmer vertritt, während jne beiden Fakto en zu versöhnen, einar der näher zu beirgen suchen muß, indem sie vor allem die Härten der großkepitalistischen Entwckung zu mildern trachtet. Heute ist bei uns der Arbeiter das SubAus den Kreisen Wiedenbrück und Paderborn. Gütersloh, 28. Juni.(Aus Anlaß der Hochzeitsfeier) einer Tochter des Hauses veranstaltete die Firma Berteksmann am Dienstag eine kleine Vorfeier für das Personal des Geschästs auf ihrer neuen Besitzung auf dem Kamp, welche sehr schön und ohne den geringsten Mißton verlaufen ist, wie ja in diesem Geschäft stets das beste Verhältnis zwischen Prinzipalität und Arbeiterschaft geherrscht hat Ars Anlaß der Hochzeitsfeier wurde in der Ofi in des Geschäfts eine Hochzeitszeiturg h rgestellt, die als ein kleines Kunstwerk gelten kann. Die Feier, zu der wie immr bei solcher Gelegenheit auch die Frauen der Angestellten eingeladen waren, war vom schölften W tter begünstigt. Nichdem man sich in einem großen aufgeschlagenen Zelt leiblich eig ickt hatte, erzing man sich in den prächtigen Anlagen der Besitzung, wobei von dem jungen Volk marcherlei Spiele auf einem größeren Platze ausgeführt wurden. Abends wurde ein Fackelzug vr anstaltet und Feuetwerk abgebranrt. Versobrt wurde die Feier durch mancherlei Vo träge des Posaunercho##es und ds G.sangvereins der Angestellten des Geschäfts. Aus den Nachbarprovinzen und Staaten. Detmold, 26. Juri.(Annäherung zwischen den lippischen Fürster?) Die„Lixp'sche Lundesztg.“ schreibt hierzu: „Neben unser m Fürsten ist auch Fürst Georg zu Schaumburg Lippe in Norderney eingetroffen. Da auch der Rischskanzler Fürst Bülow auf Norderney weilt, lönnte man folgern, daß eine Annäherung der beiden Fürstlichkeiten stat.finden wird. Ob eine solche geplant war, ob sie statt finden und Fürst Bülow daran irgendwie beteiligt sein wird, daran ist in hiefigen sonst gut informierten Kreisen nichts bekannt. Essen, 26. Juni.(Bergmeister Engel.) Zwischen dem Bergbauverein und dem seinerzeit suspendierten Bergmeister Engel ist eine Einigung dahin erziel“, daß Eigel von sämtlichen Aemtern zurücktritt und eine entsprechende Eatschädigungssumme erhält, die allerdings die geso derte halbe Mllion nicht erreicht. London, 27. Juni. Aus Liverpool wird gemeldet: Bei der Untersuchung über die Explosion auf dem„Haverford“ hat ein bei der Entladung tätig gewesener Arbeiter ausgesagt, die Explosion sei erst mehrere Minuten nach dem Olffzen der Luken und rachdem bereits mehrere Frachtstücke herausgeschafft waren, erfolgt, und zwar, als ein an der Winde hochgezogener Kasten gegen das Lukengelände stieß. Der Kasten sei explodiert und in Atome geblasen, so daß der Absender nicht festgestellt werden konnte. Man glaubt, der Kasten sei von amerikanischen Anarchisten gesandt worden und sein Inhat hätte zum Gebrauch für Attentate in Deutschland und Rußland verteilt werden sollen New York, 27. Juni. Der Aberglaube feiente heute in New York wahre Orgien. Die Bevölk rung der unteren Ostseite unterrahm insolg: eines wahrwitzigen Gerüchtes, daß den Schulkindern die Hälse abgeschnitten werden, einen Sturmlauf auf sämtliche acht Schulen jenes Staktteils. Um die Wütenden zu beschwichtigen, wurden in diesen Schulen die Kinder für den Tag entlessen. Das unsinnige Gerücht hatte seinen Ursprung in der Totsache, daß gestern von Aerzten des Sanitätsamts an mehreren Kindern eine ungefährliche Rachenhöhlen Operation vo genommen wurde, um ein dort entstandenes Gewächs zu entsernen. (Gewissenhaft) Beamter:„Uabeanstandet?“ — Partei:„Was meinen':“— Beamter:„Keinen Anstand mit der Behörde g'habt, keine Straf“?“ — Partei:„Nie nöt. Doch wenn ich ganz aufrichtig sein soll.. Strafpotto hab' i neuli zahl'n müssen.“ Wegen vorgerückter Saison auf 6 an5 Se 8 Sommerkleiderslosse Wleiderkaltune Massenne usw. usw. Kleiderkattun z 20, 25, 38, 45 Pfg. Als aussergewöhnlich billig empfehle: Musseline z1 26, 33, 38, 55 Pfg. Kleidersiamosen schwere Qualitäten Kleid 6 Meter zu Musseline, reine Wolle zu 70, 80, 90, 100 Pfg. Aindernteirchen in Barchend, Kattun und Wolle z1 05 Pfg., 100. 135, 1 70 u. höher. M. Bett=Kattune und Satins Tamenhemoen mit Herzpasse und Schulterschluß zu 1.55 1.50, 1.60, I.75, 1.90. Anterrotne in Kattun, Lüster und z1.40, I.19, T. 30, S. 70 ul. hoher. Meter zu 20 Je, 00, Fe, To Sämtliche Aussteuerartikel zu enorm billigen Preisen. Bielefeld, Obernstr. 35. Gegenüber der kath. Kirche. Installations-Fachausstellung moderner Gas- und Wasser-Apparate Kücht und Haus FAr vom 28. Juni bis 3. Juli 1906 in Bielefeld, veranstaltet vom „Westdeutschen Verbande selbständiger Installateure, Klempner und Kupferschmiede“ in den Räumen des Konzerthauses Bielefeld, Oberntorwall. Ehrenpräsidium: Herr Oberbürgermeister Geh Regierungsrat Bunnemann. Die Ausstellung ist geöffnet von morgens 9 Uhr bis abends 9 Uhr und wird der Besuch derselben dem verehrlichen Hublikum ergebenst empfohlen. Die modernsten Apparate, von den einfachsten bis zu den elegantesten, sind betriebssertig angeschlossen. in Ummeln am Sonntag, den 1. Juli 1906. Der Verein tritt an bei der Glashütte Teutoburg am Bahnhof Brackwede(Strassenbahn Haltestelle) und marschiert präzise 2¼ Uhr nach dem Festplatz ab. Der Vorstand. Kriegerverband des Stadtund Landkreises Bielefeld. Das Kr. Otiltungeree! findet statt am Sonntag, den 1. Juli 1906 in Ummeln. Festordnung: Um 11½ Uhr: Sitzung der Abgeordneten bei Wirt Gröppel=Ummeln; gleichzeitig Parademusik. Um 1 Uhr: Festessen in den Zelten. Um 3½ Uhr: Parade=Aufstellung der Vereine. Festmarsch. um 4½ Uhr: Konzert; anschließend Festball. Der Festplatz liegt an der Gütersloherstraße, ½ Stunde entfernt von der elektr. Straßenbahn(Glashötte Teutoburg, die von 1½ Uhr Mittags an verstärkten Betrieb einrichtet. Die Musik wird ausgeführt von der Kapelle des Artillerie= Regiments Nr. 58 Minden. Auf dem Festplatze befinden sich Karussel, Schieß=, Kuchen=, cr. =Buden. Eintrittsgeld: Konzertkarten Mk. 0.50: Karten für das ganze Fest: für Herren Mk. 1.50, für Damen 0.50. Um zahreichen Besuch wird gebeten. Der Vorstand. Bekanntmachung. Das Brausebad III, Webereistraße, wird am Sonnabend, den 30. Juni wieder eröffnet. Badezeiten. Wochentags: pgg gmitgsße. Nachnzttagt, chentags: von 7—1 Uhr. von 2—8½ Uhr jeden Sonnabend bis 10 Uhr. Sonntags von 6—9 Uhr. Kassenschluß 20 Minuten von den festgesetzten Endzeiten. An den Montagen ist die Anstalt geschlossen. Bielefeld, im Juni 1906. Verein junger Männer, Bielefeld, Papenmarkt 2 Sonntag, den 1. Juli 1906, abends 9 Uhr: Freie Zusammenkunf im Garten. Sonntag, den 8. Juli 1906, abends 8½ Uhr: Der Magistrat. Tages-Ordnung: Kassenbericht. Wahl der Revisoren. Wahl der Deputierten zum Bundesfest. Der Vorstand. 71 901 51 L0 401 85 U7 TU Wochschmer v. Ainer.Zangsingzeri. „St. Johannis“ zu Bielefeld Sonntag, den 1. Juli 1906: empfiehlt Spitzen-, Seiden- u. ZwirnNanuschüne Ausslug des ganzen Vereins nach Theesen. Daselbst Beteilgung am GauTurnfest. Abmarsch um 1½ Uhr vom V reinslokal Alle Mitgl eder nebst Auge körige und Freunde sind herzlich eingeladen. Der Vorstand 71 in grosser Auswahl Meine El Salde 90 107 1 Spezialgeschäft 10 Hugo Schindelbauer 71 L57 Knehans Nachf. nj Viktoriastrasse 1. Viktoriastrasse 1. Küchenzat soviel Liebhaber, daß ich u## toch diese einzige Sorte fabriziere. Unter der Geistlichkeit ist sie eingeführt, daß sie ohne meh Zuthun in ganzen Gemeind unter dem Namen Pastorenzigar. bekannt ist. Sie ist milde, aromatisc lange und leicht brennend, nur au. uuserlesenen überseeischen Tabake zergestellt. Jeder urteilt: Etwa seines für wenig Geld. Um Sie von der Wahrheit deBesagten zu überzeugen, sende ja Ihnen eine Probekiste 100 Stu zieser hochnoblen Zigarre(Hant irbeit), die in Geschäften 10 Pie losten, für 6 Mk. franko unte Nachnahme. Verpackung wird nicht berechne. Nachnahmegebühren trage ich. Einrichtungen J. H. Fleer Zigarrenfabrik, Blotbo. iu Santag 1. Jal. Tamitieh Ruellug lefert sehr preiswürdig Fritz Tiekötter Möbelfabrik, Niedernstr. 45. nach Quellental (rahe der Hünenlurg); Samme platz: SFänST Pornbergerstraße, Unmelnann. Abmarsch präzise 3 Uhr. Mundvorrat kann mitgenommen werden. Der Vorstand. Preschmaschineu=Hrsthrr. Empfehle zur bevorstehenden Ernte Treibriemen in Leder und beste Baumwoll-Riemen in jeder Breite.— Sowie Reparaturen — gebrauchter Riemen billigst.—— F. W. Lütkemeyer, Welle 43. Die Sparkasse des Amtes Ennigloß Kreis Herford (Kassenlokal unmittelbar am Bahnhof Bünde) nimmt jederzeit Einlagen jeder Höhe entgegen und verzinst dieselbe bei dreimonatlicher Kündigung mit 3 ½% Schmerzl. Zahnzieher 1 Mark. Künstlicher Zahnersat auch ohne Gaumenplatte. Plombieren etc. etc. billigst. Kassenmitglieder werden von uii auch behandelt. S. Klarowies praktisch Zahnkünstler, Kaiserstraße 119. Der Vorstand. Cabakrauchrt. Kinderheim Lippspringe bietet schulpflichtigen lungenkranken Kindern gute Pflege und Aussicht.(Prosp. fr.) Leit. Arzt: Leiterin: Dr. Brackmann. Frl. K. Schiele. Empfehle Tabak von Crüwen Grüggemeyer, Kisker, König Rotmann, Oldenkott un Böninger in größter Auswal Besonders mache ich auf meine btengeltabak zu 25 und 80 Pfg. p. Pfd. an verksam. 1. Jürging, Gedrenberg 27. Karl Rienker, Bielefeld, Obernthorwall 4 b. Anfertigung sämtl. keiner Herren=Garderoben. Lager in Tuchen, Buckskins 2c. KinderAusstattungen als Hemdchen. Jäckchen, Wickelbänder Wickeltücher, Kindertücher, kaufkleidchen, wollene Kattun= und BarchendKleidchen, Tragröcke, Steckkissen, kaufhäubchen= und Hütchen Lätzchen, Taillenbändchen, Korsettchen, Kinderschürzer Wasserdichte Betteinlagen Gesundheitskorsetts, Wagendecken, Zahnhalsketten 2c. äußerst billig Baby-Bazar Herm. Sauerland, Bielefeld, 15 Gehrendera 13 Magenleidenden zeile ich aus Dankbarkeit gern und anentgeltlich mit, was mir vor ahrelangen, qualvollen Magennd Verdauungsbeschwerden eholfen hat. A. Hoeck, Lehrerin, Sachsenhausen b. Frankfurt a. M. waeschf E Gold wert ist ein zartes, reines Gesicht rosiger, jugendfrisches Aussehen, weiße, sammetweiche Haut und blendend schöner Teint. Alles erzeugt die allein echte Steckenpferd=Lilienmilch=Seife Bergmann& Co, Radebenl mit Schutzmarke: Steckenpferd. à St. 50 Pfa. bei L. Schäfer. Bielefeld. Petri Gebrüder, Minden. Warnemünde Oasechat, ab und Mamburg 4 Std. Frequenz: 19366. Illustr. Prospekt gradurch die Badeverwaltung. tis fen, Sie an Sein Piane oier „DE Harmonium kauneu oder gebraucht, besichtigen das Lager Weststraße 21, Verantwortich für denr redaktionellen Teil Hermann Lauge, für den Reklame= und Inseraten=Teil R. Trautmann, Druck und Verlag von A. von der Mählen, sämtlich in Bielefeld. Vierteljährlich in der Geschäftsstelle u. an allen Postanstalten 1 M., bei täglicher Zupellung in Bieleseld 1.20 M., durch Briesträger 1,42 M. Postzeitungsliste Nr. 5381. 3. Juli: Kaiser 4 zu Memleben gest., 936. engl. Reformator, geb. komponist, geb. 1714 geb. 1724.— J. S. Ri Wahl des Kaisers Fre Nieritz, Volks= und Dresden geb., 1795— englischer Staatsmann, Garfield tötlich verwu Kögel, Hosprediger, g 2 englischen G in der Einbildr Wirkli o. c. In dem vorl die gewerkschaftliche Arbeitervertreter in En blatt der christlichen öffentlicht wird, ist der zwar nicht ausführlich so hell beleuchtet wor Unterschied zwischen sein und dem der sozialde schaften Deutschlands England denkt kein G# prirzspiellen Klassenka breiterung der Gegensä und Unternehmer und von Machtproben. D schaften dienen politt sondern lediglich de fahrt und dem Frieden. Wenn u die Förderung der der bewegung betreiben, w gleich günstige Einwir Trade Unions ist, entge kratischen Revolutionsbe so ziehen sie den bed unterschied zwischen d deutschen Arbeiterorgan nügend in Betracht, Trade Unionismus die d bewegung als gleichwe Die erwähnte englische auch diese Illusion zerst Beurteilung des Trade U Streikvereine wie un sondern Arbeiterwohlfahr manches beigetragen hab Wie vorsichtig die schaften in der Aufnahr verfahren, im Gegensatz Arbeiterorganisationen, den Mitgliederfang betrei gehen des größten englische des Verbandes der Me an 100000 Mitglieder Mark Vermögen hat. muß einen Fragebogen m ausfüllen und sich die ri dieses halben Hunderts licher Fragen durch zwei bestätigen lassen. Das mit Recht, daß die deut bei einem solchen Verfahr ihrer Mitgliederzahl habe Weiter macht das interessante Geständnis, schaftliche Strategie, sow blick in die Einzelheiten wirtschaftlichen Entwicklun auf den Kreis der führe schränkt sei und daß Verb englischen Gewerkschaftsbei garnicht existierten.„O presse hätte sich— so h zweifellos unsere Gewerk der kurzen Zeit nicht de Agitatoren heranzubilden ohne Gewerkschaftspresse w hinzufügen, eine solche B Arbeitern und Arbeitgeber wie wir sie zu beklagen ha gewesen. Wenn unsere