Nr. 128. Vierteljährlich in der Geschäftsstelle u. an allen Postanstalten 1., bei täglicher Zustellung in Bielefeld 1,20., durch Briefträger 1,42 M. Postzeitungsliste Nr. 5381. Bielefeld Sonnabend, 2. Juni 1906. 30. Jahrgang Anzeigengebühr für die einspaltige Petitzeile oder deren Raum 12 Pf., für auswärts 15 Pf., Reklamen 40 Pf. Erscheint sechsmal wöchentlich Geschäftsstelle Ritterstr. 43. Fernsprecher Nr. 15. Sistorischer Kalender. 2. Juni: Plünderung Roms durch die Bandalen, 455.— Kaiser Heinrich IV. erstürmt Rom, 1084.— Johann III, Sobies ki, König von Polen, geb. 1624.— Garibaldi, auf Caprera gest. 1882.— Fürst Karl Anton von Hohenzollern, in Sigmaringen gest. 1885. 8. Juni: Einnahme von Antiochia durch die Kreuzfahrer, 1098.— Aufhebung der Tortur in Preußen, 1740.— Friedrich, König von Dänemark, geb. 1843.— Grundsteinlegung zum Nordostseekanal in Holtenau, 1887.— Dr. G. Rohlfs, Afrikareisender, gest. 1896.— Einzug der Kronprinzessin Cecilie in Berlin, 1905. 4. Juni: Kaiser Konrad II., zu Utrecht gest. 1039.— Glarus tritt in den Schweizerbund, 1352.— Magdeburg fällt an Brandenburg, 1680.— Schlacht bei Hohenfried berg, 1748.— Treffen bei Luckau, 1813. — Preußen erwirbt Neuvorpommern, 1815.— Schlacht bei Magenta, 1859.— Ed. Möricke, Dichter, gest. 1875.— Sultan Abdul Aziz wird erdrosselt, 1876.— Profissor Wilh. Roscher, Nationalökonom, gest. 1891.— Oberpräsident v. Steinmann, gest. 1901. Pfingsten. „Wie schnell auch die Gedanken rennen, kein Forschen und kein Grübeln frommt; der Geist kann nur den Geist erkennen, wenn ihm der Geist entgegenkommt.“ So singt ein scharf beobachtender Kenner, ein warm. herziger Liebhaber, ein begeisterter Lobredner der Natur, Nikolaus Lenau. Aber er singt es nicht etwa von dem Erdgeist, der ihn in „lieblicher Maiennacht" angeweht, sondern von dem Geist des Gebets und dem Geiste Gottes, den die Kirche Christi zu Pfingsten predigt und preist. „Du Geist der Erde bist mir näher,“ in diesem Faustwort hören wir dem gegenüber daß in mannigfacher Fassung wiederholte Bekenntnis unserer Zeit. Es wird freilich keinem Geschlechte ganz fremd geblieben sein. In Lehre und Leben ward es immer wieder bekannt. Es war das leichte Geständnis der Leichtfertigen, die nicht viel von Religion hielten, und das schwere der Ernsthaften, die nicht viel davon hatten, aber diesen Mangel als einen drückenden empfanden. Und ist es nicht das zeitweilige Empfinden aller derer, die im Sinne des Apostels „geistlich“ sein nöchten? Es ist die Macht seines„Gesetzes in den Gliedern", die keiner zu leugnen vermag.— Darin aber liegt wohl das Eigenartige und Neue unserer Zeit, daß man dies Bekenntnis und Geständnis zum alles beherrschenden Grundsatz erheben, daß man ihm das sittliche Recht auf alleinige Geltung zusprechen will. Man will die Religion des Erdgeistes, die Religion des Diesseits, eine Religion ohne das was man bisher Religion nannte, ohne Beziehung auf Gott. Und es sind nicht nur geschwätzige Schwärmer, nicht nur die treiberischen Propheten roter„Wissenschalt;, denen es die urteilslose Masse nachschreit:„Alles ist Natur“, es sind berufsmäßige Vertreter der Weltweisheit und der Reteion selbst, die ein neues Pfingsten, die Grandung einer alles Ueberfinnliche ablehnenden Geistergemeinschaft verkünden. Tausendstimmig ertönen aus der bunt zussmmengewürfelten Schar kampfbereiter Segner die Schlachtrufe wider die Kirche. Was sie heraushören soll, ist eine tausendstimmige Bestätigung der alten Erfahrung: „Der natürliche Mensch vernimmt nichts vom Geiste Gottes“,—„der Geist kann nur den Geist erkennen, wenn ihm der Geist entgegenkommt“— aber auch die tausendstimmige Mahnung: Auf zum Gebet um sein Kommen, geistgeborene Christenheit, pfingstfeiernde Seele:„Schicke vich und begegne deinem Gott!“ Das Attentat in Madrid war weit ernster, als es nach den ersten Meldungen erschien. Nach den heute zahlreich vorliegenden Nachrichten, die wir kurz zusammenfassen, sind der König und die Königin wie durch ein Wunder gerettet. Die Bombe, nach anderer Lesart waren es zwei Bomben, verwickelte sich in einen elektrischen Draht und platzte in der Luft. Das Haus, von dem aus sie geschleudert wurde, gehört der Königin Witwe. In der dritten Etage hatte sich am 22 des Monats ein aus Barcelona gekommener Mann namens Moral einquartiert, dem es in der allgemeinen Aufregung gelungen ist, zu entkommen. Der Urheber des ruchlosen Verbrechens soll ein Katalonier Manuel Duran sein. Die Bombe wurde geschleudert als der Wagen einen Moment anhielt. Ein Reitknecht wurde getötet, ebenso zwei Pferde. Der Herzog von Sotomayor, der rechts neben dem Wagen ritt, wurde leicht verletzt Vier Soldaten von dem Spalier wurden auf der Stelle getötet. Ein Leutnant, der den Degen präsentierte, wurde tödlich verletzt. Einem Polizeihornisten wurde der Hals aufgerissen, und zwei Frauen, die in der Nähe standen, kamen ums Leben. Auf einem Balkon des Hauses, das der Verbrecher bewohnte, sind sieben Personen getötet worden. Ein Leichnam blieb auf dem Balkongitter hängen und konnte nur mit Mühe entfernt werden. Die Zahl der Toten wird auf 20, die der Verwundeten auf 50 angegeben. Alle Vertreter der auswärtigen Mächte, auch Prinz Albrecht von Preußen, der alles miterlebte, sind unverletzt. Bis jetzt wurden etwa 30 Personen verhaftet. Der Prunkwagen des Königs wurde schwer beschädigt; alle Scheiben gingen in Trümmer. Der König selbst wurde von einem Splitter der Bombe an der Brust getroffen; der Orden vom goldenen Vließ zerbrach, die goldene Kette des portu giesischen Sanct Jago Ordens verhinderte aber eine Verwundung. Der Eindruck auf die junge Königin, deren Hochzeitskleid ganz mit Blut beflickt wurde, als sie umstieg, war furchtbar. Sie weinte unter unaufhörlichen Rusen:„Um meinetwillen all“ dies Unglück!" Der König legte schützend den Arm um sie und hob sie aus dem stark beschädigten Wagen. Beide waren mit Glassplittern überschüttet. Als die Majestäten die Treppen des Schlosses emporgestiegen waren, brachten ihnen die fremden Fürstlichkeiten, die sich um sie drängten, ihre wärmsten Glückwünsche zu ihrer Errettung dar und gaben ihrem tiefsten Bedauern über den Anschlag Ausdruck. Madrid, 1. Juni. Der König und die Königin haben Glückwunschdepeschen aus allen Teilen der Welt erhalten. Das Festprogramm hat keine Abänderung erfahren. Der König und die Königin fuhren heute vormittag im Auto mobil ohne Eskorte durch die Straßen Madrids und wurden von dem Publikum überall begeistert begrüßt. nach Verhandlungen mit dem Reichskanzler definitiv bereit, im Amte auszuharren. Die Kaisermanöver finden diesmal in Schlesien statt. Die großen Frühjahrs=Uebungen der Flotte wurden heute beendet. Die„Neue Pol. Korr.“ erklärt, die Vor lage betr. den Bau der Bahn von Kubub nach Keetmanshoop, die der Reichstag vor wenigen Tagen ablehnte, werde„immer wieder eingebracht" werden. Der Reichskanzler hat dem Bundesrat, wie die„Deutsche Fleischer Zeitung“ erfährt, eine Vorlage unterbreitet, wonach die Ausführungsbestimmungen zum Fleischbeschaugesetz dahin abgeändert werden, daß das Fleisch einfinniger Rinder unter gewissen Kautelen als völlig genußtauglich erklärt wird. Im Herbst wird, wie die„Frankf. Ztg.“ hört, wieder ein englisches Kreuzergeschwader, nämlich das, welches Kronstadt besuchen soll, der deutschen Ostseeküste einen Besuch abstatten. Der Landtagsabgeordnete Pleß(Zentrum) ist heute in Mülheim em Rhein gestorben. Würzburg, 1. Juni. Der Prosessor der katholischen Theologie, Hermann Schell, ist gestern plötzlich am Herzschlag gestorben. dem Auslande. Wien, 1. Juni. Die Gerüchte über eine Abdankung des Kaisers Franz Josef wurden hier nicht ernst genommen und sind außerdem gänzlich unbegründt. (Hann. Cour) Christiania, 1. Juni. Unter außer ordentlich großer Beteiligung fand heute die Beerdigung Henrik Ibsens statt. Der König, die Regierung, das Storthing, viele ausländische Deputationen und Vertreter von Kunst und Wissenschaft wohnten der Trauerfeier in der Dreieinigkeitskirche bei. London, 31. Mai. Die letzten Versuche, den„Montagu" zu retten, sind gescheitert; das Schlachtschiff sinkt weiter und gilt für verloren. Serbien. Wie aus Belgrad berichtet wird, gelang es dem Ministerpräsidenten Pasitsch, in aller Stille die serbische Verschwörerfrage im Sinne Englands durch Pensionierung der Hauptverschwörer zu lösen. Pensioniert wurden Oberst Pepovitsch, Generalstabschef Oberst Maschin, Platzkommandant Oberstleutnant Lazarewitsch, Re gierungskommandant Oberstleutnant Masitsch, Gardekommandant Major Kostitsch. Damit ist die Möglichkeit der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen mit England gegeben. Viel bemerkt wird, daß den be teffenden Offizieren nicht, wie sonst üblich, das Recht zum Tragen der Uniform eingeräumt wurde. Nachrichten. Aus dem Deutschen Reiche. Berlin, 1. Juni. Der Kaiser nahm am Donnerstag im königlichen Schloß zu Berlin militärische Meldungen entgegen, darunten auch diejenige des Oberst von Deimling, der zum Kommandeur der Schutztruppe in Südwestafrika ernannt worden ist. Oberst v. Deimling war neben dem General= Leutnant Grafen v. Moltke auch zur Frühstückstafel geladen, an der der Kronprinz und die Prinzen Eitel Friedrich und August Wilhelm teilnahmen. Erbprinz zu Hohenlohe erklärte sich 50 jähriges Jubiläum der Cecilienschule zu Bielefeld. Erster Festtag. Die Cecilienschule(stiftische, evangelische, höhere Mädchenschule und Lehrerinnenbildungs anstalt) zu Bielefeld feierte am 31. Mai und 1. Juni das Jubelfest ihres 50 jährigen Bestehens. Am Morgen des ersten Tages begaben sich die Vertreter der Provinzial=, Bezirks= und städtischen Behörden, die Schülerinnen der Schule und des Seminars und zahlreiche ehemalige Schülerinnen in langem Zuge unter Glockengeläute von der Anstalt zu der festlich geschmückten Johanniskirche. Nachdem die ganze feiernde Gemeinde das Lied:„Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ gesungen hatte, verlas Herr Superintendent Simon ein Schriftwort(Sph. 3, 14—21). Dann bestieg Herr Generalsuperintendent Zöllner die Kanzel und führte im Anschluß an 2. Cor. 6, 2 etwa folgendes aus. Er wolle den ersten Hammerschlag tun auf den Stein, der jetzt gelegt werden solle zur Eceinnerun an den 50jährigen Bestand der Cecilien= schule. Da komme ihm das Schriftwort in den Sinn, das beim Jubiläum des Gütersloher Gymnasiums der Ansprache zugrunde gelegt worden sei, das Wort des Paulus: „Siehe, wir leben!“ Ein einfaches, unwiderlegliches und fröhliches Bekenntnis sei es, aber auch ein fieghaftes im Rückblick auf viele Gefahren und Hindernisse, die die Entwicklung der Anstalt bedrohten, ein mutiges im Entschluß auf tapfere Weiterarbeit, ein demütiges, denn Leben ist Gnade, und ein dankbares, nicht nur des Mundes, sondern auch der Tat, und so eine Losung, ein Schulprogramm. Leben, das ist ein Lernen, sehen lernen, was um uns ist, das ist die Aufgabe eines jeden, und in diesem Sinne ist das Leben nicht leicht, zeigt sich der Fortschritt dis Menschen in dem Fortschritt des Sehenlernens. Wirklichkeitssinn wollen wir wecken, daß er sich betätige in der Teilnahme am geistigen Leben unseres Volkes und der Völker. Darum treiben wir Sprachen, daß wir die eigene Sprache schützen und lieben, darum lehren wir Geschichte, daß wir ein Verständnis der Gegenwart und der geistigen Güter des Volkes gewinnen. So stehen wir fest auf der Erde mit offenem Ohr und hellem Auge für alles Große und Schöne in ihr. Und das schafft Genuß, aber nur ernste, strenge Geistesarbeit bringt ihn, richt ein hier und da naschendes Dilettantentum. Doch das Schönste an der Erde ist, daß sich ein Himmel darüber wölbt, das Schönste an der Zeit, daß über ihr die Ewigkeit steht, denn ohne das jenseitige Leben wäre das dies seitige ein Torso ohne höhere Käste, zweckloses Ringen und Jagen und ohnmächtiges Trachten. Friedliche Mächte ziehen sich durch das Menschenleben, darum ist wahres Leben ein Leben von oben. Die Schule ist christlich, evangelisch, die dieses Leben hegen und pflegen will, die durch den Geist, der den Unterricht in allen Fächern durchdringt, zeigt, daß Religion Leben ist, und die persönliches Leben an persönlichem Leben sich entzünden läßt. Aber Leben ist auch Dienen, und der Wille zum Dienen ist Lieben. Die Frauen, die dienen wollen, die lieben, und diese werden ein Segen für viele. Die Schule aber, die solche Frauen hinausschickt in das Leben, die ist ein Segen, und so möge es bleiben in ihr, wie es gewesen ist. Nachdem dann der Chor der Schülerinnen ein Lied vorgetragen hatte, hielt Herr Provinzialschulrat Löwer folgende Ansprache: Vom Königlichen Provinzialschulkollegium, dem die Anstalt untersteht, ist mir der Auftrag geworden, die Schule zu ihrem fünfzigjährigem Bestehen zu begrüßen, und ihr die Glückwünsche der Behörde zu überbringen. Der Präsident des Provinzialschulkollegiums, Se. Excellerz der Herr Staatsminister Freiherr von der Recke von der Horst, konnte, da er sich auf einer Urlaubsreise befindet, zu seinem Bedauern nicht persönlich hier anwesend sein, um sein lebhaftes Interesse an der Anstalt zu bekunden. Auch der Direktor war durch dienstliche Angelegenheiten am Erscheinen verhindert, läßt aber seine herzlichsten Glückwünsche entbieten. Aus kleinen Anfängen ist die Anstalt hervorgegangen. Vor 50 Jahren noch ein schwaches Reis, ist sie zu einem stattlichen Baum geworden. Das ist von dem Herrn geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen. Wer wollte hier nicht die lebendigen Fußtapfen des gnädigen Gottes erkennen, der die junge Pflanzung gesegnet und sich zu ihr bekannt hat, wie einst zu Frankes Stiftungen. Er hat den Männern und Frauen, die vor 50 Jahren die Hand an den Pflug legten, den Mut in das Herz gegeben, und ihnen bei allen Schwierigkeiten nie das Gottvertrauen schwinden und sie immer den Blick nach vorwärts richten lassen. Eine Gnadenschöpfung Gottes ist die reich gegliederte Anstalt mit ihren zahlreichen Schulklassen, Seminar, Uebungsschule und doppeltem Internat. Wie sehr hat sich die Zahl der Schülerinnen vergrößert! Danken müssen wir, wie Frark: gegen das Ende seines Lebens tat, daß der Herr ihm Kinder geschenkt habe, gleich dem Tau aus der Morgenröte. Noch ein Wort soll gesagt werden über den Geist der Anstalt, die treibende Kraft zu all ihrer Arbeit. Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang, das ist stets ihr Leitstern gewesen und soll es bleiben. Weisheit will die Anstalt ihren Zöglingen mit hinausgeben in das Leben, aber sie vergißt nicht, daß sie künftige Frauen und Mütter erziehen soll, und daß die Gestaltung des Familienlebens davon abhängt, mit welchen Schätzen des Herzens, mit welchen religiösen und sittlichen Gütern die weibliche Jugend ausgerüstet wird. Darum ist das Lehramt an höheren Mädchenschulen ein sehr wichtiges Amt. Die Mitglieder des Kollegiums werden den bisherigen Geist unveränderi erhalten auch in dem neuen Halbjahrhundert und fest bleiben auch gegen die Vertreter oder genauer gesagt, die Vertreterinnen moderner Reformbestrebungen, die sie in Gefolgschaft ziehen möchten. Möchte Gottes Segen auch fernerhin auf der ganzen Anstalt und ihrer Arbeit ruhen, möge die Anstalt ein Segen sein für die Stadt Bielefeld, das schöne Ravensberger Land und die ganze Provinz Westfalen!— Es gereicht mir zu besonderer Genugtuung, daß ich heute roch dar auf hinweisen darf, wie alle Veranstaltungen des Vaterlandes, die die friedlichen Kulturaufgaben fördern, an höchster Stelle gewürdigt werden. Auch treue Arbeit im Dienst der Schule findet ihr Lobeerblatt treu aufgehoben am Thron der Hohenzollern. Das bezeugt der Erlaß vom 12. März 1906, durch den Sr. Majestät zu gestatten geruht haben, daß die Anstalt mit dem Namen Ihrer Kaiserlichen und Königlichen Hoheit der Frau Kronprinzessin„Ccilienschule" gerannt werde. Ich freue mich, daß ich einen weiteren Beweis allerhöchster Huld verkünden darf. Ihre Majestät die Kaiserin und Königin haben unter dem 30. Mai d. J. der Vorsteherin der Schule, Fräulein Frieda Langelütke, in einem Schreiben mit allerhöchst ihrer eigenhändigen Unterschrift Folgendes zu eröffnen geruht:„Ich verleihe Ihnen in dankbarer Anerkennung Ihrer langjährigen Verdienste um die stiftische evangelische höhere Mädchenschule und Lehrer innenbildungsanstalt in Bielefeld das silberne Frauen=Verdienstkreuz am weißen Bande. Auguste Viktoria J. R. Im Auschluß an die Verlesung des allerhöchsten Schreibens sprach der Herr Provinzialschulrat der Vorsteherin seinen herzlichen Glück vunsch zu der hohen Ehrung aus, die zugleich eine Ehzrung der ganzen Anstalt sei. Die Festrede hielt dann im Anschluß an Mal. 4 Vers 2 Herr Pistor Vorster, der nicht nur in amtlichen, sondern seit Jahren auch in nahen freundschaftlichen Beziehungen zu der Anstalt gestanden hat. Er gab zunächst einen kurzen geschichtlichen Ueberblick über die Eatstehung und die älteste Entwickelung der Schule und charakterisierte dann die beiden ersten Vorsteherinnen, Frau Musik Direktor Dietrich und Fräulein Agnes Krings nach ihrer für die gedeihliche Entwicklung der Anstalt glücklichen Eigenart. Zum Schluß warf er einen Blick auf die Verhältnisse der Gegen wart und betonte, wie es für die Zukunft darauf ankäme, daß das reiche Erbe der Vergangenheit und Gegenwart, die Dankbarkeit und oas Vertrauen der Eltern, die Anerkennung der Behörden und die großartige und verständnisvolle Opferfreudigkeit des Kurateriums erhalten werde, damit die Schule auch fernerhin eine Saat in die Herzen der Jugend streue, die Frucht bringe für das Erdenleben und für die Ewigkeit. Mit einem Gebet schloß Herr Pastor Vorster seine Rede. Nach einem Chorliede folgten Begrüßungen. Im Namen des Regierungspräsidenten Kruse, der sein Kommen zugesagt hatte, der aber durch eine plötzliche Erkrankung am Erscheinen verhindert wurde, und der Königl. Regierung zu Minden, der die Anstalt bis 1899 unterstellt war, überbrachte Herr Oberregierungs= rat Neumüller herzliche Glück und Segens wünsche und schloß mit dem Wunsche, daß der Strom des Segens, der von der C cllien= schule in Häuser und Schulen geflossen sei, weiter sprudeln möge in ferne Zeiten. Darauf entbot Herr Oderbürgermeister Geh. Reg.= Rat Bunnemann die aufrichtigen Glückund Segenswünsche der städtischen Behörden. Wenn gerade in Bielefeld für die weibliche Jugend Besonderes geschehen sei, so verdanke das die Stadt zum großen Teile dieser Schule; und dankbar müsse von allen anerkannt werden, daß sie alles aus eigener Kraft erreicht habe, eine besondere Befriedigung für Vorstand und Leitung Möge sie ihre Tätigkeit in der bisherigen Weise fortsetzen! Für die ehemaligen Lehrer der Anstalt überbrachte Herr Mädchenschuldirektor Manskopf aus Rheydt, der vor 36 Jahren in den Kreis der Schule eingetreten, Gruß und Segenswunsch, und endlich gab Herr SeminarDirektor Ebers der freudigen Teilnahme des Gütersloher Lihrerseminars Ausdruck. das ebenso wie die Crcilienschule für die Bildung der deutschen Jugend Fürsorge trage. Mit dem gemeinsamen Gesang des Liedes: Hilf fernerhin, mein treuer Hort! schloß die erhebende Feier, die gewiß allen Teilnehmern unvergeßlich sein wird. Dann ging es wieder zurück zur Anstalt, wo die Gäste die ausgelegten Zeichnungen und Handarbeiten besichtigten und mit Interesse den turnerischen Vorführungen der oberen Klassen zusahen. Festmahl. 1. „O daß ich tausend Zungen hätte", so tönte es zu Beginn des Festmahles durch den schön geschmückten Saal der Ressource; ein von einer ehemaligen Schülerin gesprochener Prolog ließ den Grundakkord der ganzen Festesstimmung, den Ton dankbarer Freude anklingen. Wie Jakob einst nur mit einem Stab über den Jordan gewandert war, aber zwei Heere stark, beglückt und gesegnet zurückkehrte, so sei auch der Cecilienschule Entwicklung ein sichtbares Zeugnis der göltlichen Gnade. Das erste Glas galt unserm Kaiserlichen Herrn. In früheren Zeiten— so führte Exzellenz Hinzpeter aus— sei die Schule im öffentlichen Leben nicht in ihrer vollen Bedentung gewürdigt worden. Wenn heute die weitesten Kreise den Schulangelegenheiten die größte Aufmerksamkeit schenken, wenn es gleichsam zum guten Tone gehöre, von der Schule zu reden und für die Schule zu sorgen, so sei dafür der Umstand von Bedeutung gewesen, daß ein Zollernsproß die öffentliche Schule besucht, Liede und Interesse für alle Fragen des Unterrichts= und Erziehungswesens gewonnen und in die weitesten Kreise des Volkes hineingeleitet habe. Auf kaiserlichen Antrieb und Wursch sei die Gymnasialreform begonnen und durchgeführt worden; mit lebhaftester Teilnahme verfolge er die Neuregelung, die Weiter und Höherentwicklung des Märchenschulwesens. Wie ihm an frischer Fröhlichkeit der Schulen liege, beweise die Tatsache, daß er ihnen so gern einmal einen freien, frohen Tag mache. Auch über diese feiernde Schule hat kaiserliches Wohlwollen sich erstreckt: der Name, den sie tragen dürfe, die hohe Auszeichnung, die ihrer Leiterin verliehen sei, zeugen davon, und so werde es aus jubelnden, dankenden und gelobenden Herzen kommen, wenn die Festversammlung mit einstimme in ein Hoch auf des Kaisers Majestät. Fröhliche Frühlings= und Festgesänge durchwebten die folgenden Stunden, und gar manches feine, herzliche, darkende und anerkennende Wort noch ward gesprochen. Herr Kommerzienrat G. Bansi weihte sein Glas der erlauchten Schirmherrin der Schule, Ihrer Kaiserlichen und Königlichen Hoheit der Frau Kronprinzessin.„Wiederholt,“ so etwa sigte der Redner,„habe ich mich in diesen Tagen gefragt: worin besteht denn eigentlich der Zauber, den der Name unserer geliebten Kronprinzessin durch seine Verknüpfung mit unserer Schule auf unsere Herzen ausgeübt hat? Der von Jugend auf in uns genährten Liebe zu unserm Kaiserhaus gesellt sich das glückselige Bewußtsein, daß die hohe Frau als frisches Edelreis mit dem kraftvollen Kaiserstamm aufs innigste verbunden ist— mit den Zollern aber auch dem preußischen Volke, auch uns verbunden. So heben wir betend Herzen und Hände empor, rufen es freudig bewegt: Gott schütze unsre liebe Kronprinzessin! Heil Ihr für kommende 50 Jahre bis zum fröhlichen goldenen Hochzeitsfest!" Hell klangen die Gläser, begeistert die Rufe; doch noch er hobener und jubelnder ward die allgemeine Freude, als ein begrüßendes Telegramm Ihrer Kaiserlichen und Königlichen Hoheit der Frau Kronprinzessin verlesen wurde. Namens des Kuratoriums der Anstalt ward Willkommensgruß allen entboten, die zum Feste erschienen seien, Dankesgruß vor allem den hohen Behörden, die der C cilienschule bei ihrer Entwicklung aus so kleinen Anfängen bis zu ihrer jetzigen Höhe und Bedeutung freundlich die Wege geebnet, sie stets ge fördert und unterftützt hätten. Den Dank der Behörden sprach in begeisterten, markigen und wuchtigen Worten freudigster Anerkennung Herr Generalsuperintendent Zöllner aus. Fest und Fieudenstunden wie die heutigen, um sie sei es eine ernste Sache: sie seien Lichtpunkte, die sich abhöben vom dunklen Grunde, Kraftspender für die Kämpfe und Mühen der Zukunft. Unsere Jugend gälte es in diesem Kampfe zu gewinnen, das sei nur möglich durch Schulen, in denen der Geist des Evangeliums eine alles tragende, alle einende Macht geworden sei, wie es nach aller Zeugnis und zu aller herzerhebenden Freude hier in der E cilien. schule sei. So danke er dem Kuratorium für alle seine Opfer, alle seine Arbeit und Liebe.— Unsere Zeit, unsere Jugend hungere nach Persönlichkeiten. Nur durch Persönlichkeiten werde unsre Zeit gesunden. So sei es denn eine Hauptsache für unsre christlichen Anstalten, insonderheit die Mädchenschulen, daß an dem Werke ihrer Leitung durch und durch evangelisch=christliche Persönlichkeiten stünden, die da durch Einheit und Kraft, Klarheit und Wissenschaftlichkeit stärken und lehren, durch Herzlichkeit und Mütterlich keit wärmen und beleben. Das sei der verdienstvollen Leiterin dieser Schule nicht hoch genug zu würdigende Eigenart, und so bringe er im Namen aller hier vertretenen Behörden, im Namen aller derer, die sie lieben und ihre Liebe erfahren hätten, Fräulein Langelütke, ein jubelndes, freudiges „Hoch“ dar. Im Anschluß an dies mit brausendem Freudenhall ausgenommene Hoch überreichten ehemalige Schülerinnen der Anstalt der Vorsteherin eine von ihnen ge sammelte Gabe für Z vecke der Schule. Und nun folgte in lebendigem, freudigem Wechsel Rede und Gegenrede. Der Verdienste einer ehemaligen verehrten Lehrerin, der„alten Garde“ mit ihrer treuen Anhänglichkeit an die alte liebe Schule, des Vorsitzenden des Kuratoriums,„unseres Barmherzigenrates“, des Lehrerkollegiums wurde gedacht.— Aus der großen Fülle der Depeschen erwähnen wir die Glückwürsche des Herrn Generalsuperintendenten Faber=Berlin, General superintendent Bieregge= Magdeburg, Kon fistorialrat Goebel Hille a. S, vieler alter Lehrer, Freunde, Schülerinnen, des Seminares zu Augustenburg u. a. m. Schon vorher hatten in längeren Schreiben ihre herzlichen Wünsche ausgesprochen: Der Herr Minister der geistlichen, Unterrichts und Medizivalangelegenheiten, Herr Dr. Studt, Herr Ministerialdirektor Althoff, und mehrere Räte des Ministeriums, der Herr Oberpräsident Freiherr von der Recke von der Horst, das Königliche Provinzial=Schulkollegium, Herr Provinzialschulrat Friedrich. Von den städtischen Behörden ward der Anstalt mit den besten Glückwünschen Dank und Arerkennung ausgesprochen für das, was die Schule für die Bildung und Erziehung der weiblichen Jugend Bielefelds in so reichem Maße getan hat.„Wir hegen den Wunsch, daß die Schule zum Segen der ihr anvertrausen weiblichen Jugend und in freundlichem Verhältnis zur stämtischen Verwaltung fernerhin ihre Aufgabe erfolgreich wie bisher erfüllen möge." So vereinte sich in den Stunden des Festmahles alles in Liebe und Freude, um uns zu leiten dankbar rückwärts, mutig vorwärts, gläubig aufwärts! Abendfeier Eine imposante Zahl von.stgästen, mehr als 800 Personen, versammelten sich abends in den Sälen des Johannisberges. Als sich der Vorhang hob, stieg ein farbenprächtiges Bild der Vergangenheit vor den Zuschauern auf. Die Personen der Gründerin und ihres Gatten wurden lebendig in ihrer erzieherischen Tüchtigkeit und menschlichen Liebensnürdig. keit, mit ihnen die fröhliche Schar der Schülerinnen, alle untereinander verbunden, nicht nur durch das äußere Band des Gehorsams, sondern vereinigt zu einer großen Familie. Ein licht und farbensprühender Reigen beschloß die Aufführung, die mit Jubel anerkannt wurde. Als eine poetische Berklärung ernster Gegenwartsarbeit war die zweite Aufführung aufzufassen, darstellend das bewegte Treiben der Heinzelmännchen, die des Nachts, wenn alles schläft, die äußere Ordnung der Schule mustergültig versehen. Von der großen Liebe und Begeisterung, deren sich die„Kringssche Schule" bei allen erfreut, die ihre Bildung ihr verdanken, zeugten die Darstellungen, die von ehemaligen Schülerinnen der Anstalt gedichtet waren und vorgeführt wurden. Besondere Erwähnung verdienen die Schlußbilder. In glänzenden Rokoko Kostümen traten die „Schülerinnen der Vergangenheit" zum Mennett an, frisch und lebensfroh erklang der Gesang, nach dem die„Schülerinnen der Gegenwart“ ihren Reigen schritten, und weit auf tat sich das Land der Zukunft, als Studentinnen, mit Schlägern bewehrt, ihr „Gaudeamus igitur“ ertönen ließen. Zweiter Festtag. Spaziergang nach dem Jägerkrug. Fröhliches Geplauder— lichte Kleider— alt und jung im bunten Wechsel, das war das Gepräge unseres Schulhoses am frühen Morgen des zweiten Festtages, der uns nach dem Jäzerkrug führen sollte. Manch fragender Blick ging zum Himmel, wohl war er mitunter trüb; aber das Wetter hielt sich gut. So gings dean in langem Zuge, langgetrennte Freundinnen wieder in trautem Verein, alles so frötlich, so heiter und dankbar hin über Hügel und Wald unter Sang und Scherzen zum Ziele. Bald hallte es wieder von fröhlichen Liedern, von Jubeln und Jauchzen beim Spiel; daz wischen klangen Töne.r Vergangenheit an, die dann ausmündeten in die heute so lichte, schöne Gegenwart. Und als dann der Weg uns zurückführte in das liebe Bielefeld, lag es nicht wie ein Schimmer frohen Dankes, lichter Freude und froher Zukunftt würsche auf jedem Antlitz? Vivat, crescat, floreat die Crcilienschule, so klang es aus manchem alten Mund, so hoffte es manches junge Herz. Wünsche aber, die da geboren sind aus reinem Herzen und starker Sehnsucht, tragen in sich die Gewißheit der Erfüllung. Der Nachmittag endlich gthörte ganz und gar den jtzigen Schülerinnen. Die Aufführungen des vorhergehenden Abends wurden vor dem dankbarsten Publisum, das Künstler wünschen können, wiederholt. Beispülloser Jubel durchhallte das Haus nach jeder Darbietung, in zahllosen Huldigungen, die alle den zahlreichen ehemaligen Schülerinnen galten, die so freudig und selbstlos zur Verschöterung des Festes beigetragen haben, machte sich die Herzensfreude Luft. Mit Darkessreude über eine gottgesegnete Vergangerh it, so ward das Fest ernst und schön eingeläutet. Herzlich warme Gegenwartsfreude gab ihm sein einheitlich erhebendes.präge. Hoffen und Wünschen aber schaut hinein in die Zukunft. Möge die Ccilienschule eine Stätte der Wissenschaft und eine Heimat der Freude bleiben, erbaut auf dem Grunde echter evangelischer Förmigleit. Lokales und Provinzielles. Bielefeld, 2. Juni (Unfall.) Donnerstag früh fuhren auf der Friedrichsdorfer Chaussee zwei Knaben auf einem Rade. Der auf der hinteren Achse stehende Junge kam plötzlich mit dem freien Fuße in die Kette, wodurch ihm, da er barfuß war, nach der„Westf. Ztg.“ zwei Zehen völlig abgequescht wurden. Beide stürzten natürlich mit dem Ride, so daß auch der andere Verletzungen davontrug.— Möze dieser bedauerliche Vorfall den Unvorsichtigen zur Warnung dienen. (Der Zirkus Angelo) gibt vom 6. d. M. ab hier auf dem Kaiser Wilhelmsplatz eine Anzahl Vorstellungen. Nich Berichten der Kasseler Zeitungen verfügt der Zirkus über sehr gute Kläfte und ein vorzügliches Pferdematerial, so daß ein Besuch der Vorstillungen zu empfehlen ist. (Posaunenfest.) Am 15. Juli findet das große Posaunenfest von Mirden=Ravensberg in Beihel statt. 60 Gellershagen, 1. Jani.(Diebstahl.) In der Nacht vom vergangenen Sonnabend auf Sonntag wurde dem Wirt Bültmann hierselbst aus seiner Ladenkasse 40 Mark gestohlen. Etwa 3 Wochen vorher wurden ihm ebenfalls 30 Mark entwendet. Dem Täter ist man auf der Spur. 6 Brake, 1. Juni.(Verhaftet). Heute wurde hier der Schuhmacher H. wegen Vornahne unsittlicher Handlungen an Kindern unter 14 Jahren, verhaftet und dem Kgl. Amtsgericht zu Bieleseld vorgeführt. Aus den Kreiser Miodes int### Minden, 2. Juni.(Lehrer= Orient= ahrten 1906 und 1907.) Den in den letzten 5 Jahren ausgeführten 16 Fahrten nach Aegypten und Palästina werden im Laufe dieses Sommers noch zwei weitere folgen. Die nächstjährigen 4 Frühjahrsreiten nach Aegypten beginnen bereits Mitte Januar, an diese schließen sich dann 3 Sommerlouren an, auf denen zwischen Luxor und Afsuan ein Spezialdampfer benutzt werden wird. Je nach Umfang und Wahl der Reiseroute ist die Dauer der eirzelnen Reisen, an denen auch Damen und Nichtlehrer teilnehmen, verschieden. Das ausführliche Programm der Fahrten Ne. 17 bis 25 ist bereits erschienen und wird auf Verlangen Interessenten von dem Reiseleiter Herrn Jul. Bolthausen in Solingen kostenfrei zugesandt. Minden, 2. Juni.(Wiederbelebung anscheinend Ertrunkener.) Die seitens des Deutschen Sawariter=Vereins in Kiel herausgegebenen Blechtafeln mit der „Anweisung zur Wiederbelebung anscheinend Ertrunkener“ sind bei den Badeanstalten und Fähren tiefer Wasserläufe sowie an sonst geeigneten Orten angebracht worden. Der präsident macht auf aufmerksam mit dem H Samariterverein die Taf gegen Erstattung des S. 50 Pig. für das Stück Minden, 1. Juni. In Bahnhofe zu Hainh „M. Zig“ gestern nac Tilkemeyer, Lübbeckerstr totgefahren. Porta Westsalika, turm) Es ist eine gr Aussichtsturm auf berge, nachdem derselbe war, von Pfingsten ab wird. Das mit dem verbundene Eigentumsrei „M. L. Kreisbl.“ dem jetz Osthaus, streitig gemacht rechtskräftiges Urteil der erkannt. Herr Osthaus dankenswerter Weise reparieren lassen, mit B Wendeltreppe mit Handl ein Wärterhäuschen eir wird den Armen übern sichtsturm hat den Namen erhalten. Aus den Kreise Herford, 1. Juni.(G Der Bücherwechsel fällt findet erst am 10 statt. Herford, 1. Juni. An beiden Feiertagen morg Hersord, 1. Juni.(D Impftermine) sind n worden: Erstimpfungen 13., 15., 19, 20, 21., und 3. Juli in der alten heitsstraße. Infolge Abw Kreisarztes zu einem mehra in Berlin finden die Im Jahre zu den späteren T Herford, 1. Juni.( ist fertig gestellt und me saubern und freundlicher Wegeeinzeichnung ist klar Bieren, 31. Mai.( vorigen Jahre ist seitens meindevertretung der chau des Weges von der Kr Holzhausen über Dono, Die Verlobung dem Lehrer Herrn Bonneberg beehren Schröttinghar Eduard R Friederik Ida Wilhelm 95 Mein Gesc An Narh 1• Da Uy Bielefelder Anseut:. Zimmerstraße 19. waseltigung von schrift Hand und ar Aun BSatritet piel liezert in sauberster Ausft Keadruckerei A. gebracht worden. Der Herr Regierungspräsident macht auf diese Anweisungen aufmerksam mit dem Hinzufügen, daß der Samariterverein die Tafeln auch an Private gegen Erstattung des Selbstkostenpreises von 50 Pfg. für das Stück abgibt. Minden, 1. Juni.(Totgefahren.) In Bahnhofe zu Hainholz wurde nach der „M. Zig“ gestern nachmittag der Heizer Tilkemeyer, Lübbeckerstraße hier wohnhaft, totgefahren. Porta Westsalika, 30. Mai.(Moltke turm) Es ist eine große Freude, daß der Aussichtsturm auf dem Wittekindsberge, nachdem derselbe jahrelang geschlossen war, von Pfingsten ab wieder besteigbar wird. Das mit dem Gute Wedigenstein verbundene Eigentumsrecht war nach dem „M. L. Kreisbl.“ dem jetzigen Besitzer, Herrn Osthaus, streitig gemacht, ihm jedoch durch rechtskräftiges Urteil der Besitz wieder zu erkannt. Herr Osthaus hat den Turm in dankenswerter Weise für seine Kosten reparieren lassen, mit Blitzableiter und die Wendeltreppe mit Handläufer versehen und ein Wärterhäuschen errichtet. Der Erlös wird den Armen überwiesen. Der Aussichtsturm hat den Namen„Moltketurm“ erhalten. Aus den Kreise Hers##s. Herford, 1. Juni.(Gewerbeverein.) Der Bücherwechsel fällt Sonntag aus und findet erst am 10 statt. Herford, 1. Juni.(Waldfrieden.) An beiden Feiertagen morgens 7 Uhr Konzert. Hersord, 1. Juni.(Die diesjährigen Impftermine) sind wie folgt festgesetzt worden: Erstimpfungen erfolgen am 11., 13., 15., 19, 20, 21., 22. Juni und 2. und 3. Juli in der alten Bürgerschule Freiheitsstraße. Infolge Abwesenheit des Herrn Kreisarztes zu einem mehr wöchentlichen Kursus in Berlin finden die Impfungen in diesem Jahre zu den späteren Terminen statt. Herford, 1. Juni.(Die Waldkarte) ist fertig gestellt und macht einen schönen, saubern und freundlichen Eindruck Die Wegeeinzeichnung ist klar und deutlich. Bieren, 31. Mai.(Wegebau.) Im vorigen Jahre ist seitens der hiesigen Gemeindevertretung der chausseemäßige Ausbeu des Weges von der Kreischaussee BündeHolzhausen über Dono, Buntemühle nach Dünne beschlossen, um so eine direkte Verbindung zwischen den Kreischausseen BündeHolzhausen und Bünde=Oberbauerschaft herzustellen. Da die Gemeinde Dünne aber nur bauen will, wenn der Weg. welcher über Holzel führt und auf dem Rüschen in die erstgenannte Kreischaussee einmündet ausge baut wird, hat nach der„Bünd. Zig.“ die Gemeindevertretung von Bieren in ihrer gestrigen Sitzung den vorjährigen Beschluß wieder aufgehoben; und nunmehr den Ausbau des Weges über Holzel beschlossen; auch durch den Ausbau dieses Weges wird die oben erwähnte Verbindung der beiden Kreischausseen geschaffen. Außerdem sollen aber nach Fertigstellung dieser Strecke die Wege vom Dorfe Bieren bis zur Bünde—Holzhauser Kreischaussee und von da bis Dono ebenfalls chausseemäßig ausgebaut werden. Exter 31. Mai.(Unfall.) Der Lau#bwirt Reckefuß Nr. 56 hierselbst hatte das Unglück, sich beim Holzspalten mit der Axt den Zeigefinger der linken Hand abzuschlagen. Der Bedauernswerte, der nach dem dazu noch an einer hinzugetretenen Blut vergiftung erkrankte, ist glücklicherweise auf dem Wege der Besserung und wird seiner zahlreichen Familie erhalten bleiben. Aus dem Kreise Hale. + Werther. 31. Mai. Heute nachmittag 4 Uhr fand hier im Hotel Eickhoff die ordentliche Generalversammlung des Bankvereins zu Werther statt. Des achtundzwanzigste Geschästsjahr, über das berschtet wurde, hat der Bark einen recht bedeutenden Fortschritt gebracht und ein gutes Erträgnis abgeworsen. Der Umsatz im Jahre 1905 betrug 9,7 Millionen Mk, erhöhte sich also gegen das Vorjahr um etwa 2 Millionen Ma.k. Die Gesamssumme: der Spaceinlagen betrug am 31. Dezember 1905 Mk. 2787433 89, die mit 2½% verzinst werden. Jepend ein Verlust ist in 1905 nicht eingerreten, ein Beweis, daß mit großer Vorsicht gea beit wird. Die #rnusgemäß aus dm Aussichtsrate ausscheidenden Herren wurden wiederg wählt und Herr Apothekenbesitzer Adolf Wtter, Werther, neu gewählt. Borgholzhausen, 29. Mai.(Verunglückt.) Gestern nachmittag wurde das zwei Jahre alte Kind des K echts Möller, wohnhaft bei dem Großvater, dem Heuerling Niebaum zu Winkelshütten, im Teiche des Kolors Wöstendiek zu Winkelshütten tot gesunden. Das Kind war mit einem anderen Mädchen aus dem Wald gekommen. Das größere Mädchen ging direkt nach während das kleinere nach Wöstendiek wollte. Auf dem Wege dahin ist es in den am Wege liegenden Teich gefallen und ertrunken.(Hall. Krsbl) den Rez.=Ger. Näufer und Beckum, 31. Mai.(Blitzschlag.) Heute nachmittag gegen 5 Uhr hatten wir hier ein Gewitter. Der Blitz schlug nach dem „Westf. Volksbl.“ in das Wohnhaus des Kreisboten Stumpenhorst. Glücklicherweise hat der Blitz nicht gezündet, hat aber im Innern des Hauses arge Verwüstungen anzerichtet. Vermischtes. Cuxhaven, 1. Juni. Der Altonaer Fischdampfer„Diana“ kollidierte nachts in der Elbmündung mit dem Geestemünder Schooner „Vorwärts". Der Fischdampfer sank. Acht Mann ertranken. Der Schooner ist schwer beschädigt..(Hann. C) Herbesthal, 31. Mai. Durch Explosion einer Kiste mit Sprengstoffen wurden auf dem hiesigen Bahnhof drei Personen getötet. Budapest, 1. Juni. In allen Teilen des Landes werden von den Sozialdemokraten allgemeine Feldarbeiterausstände vorereitet. Dover, 31. Mai. Der Dampfer„Waldersee“ der Hamburg Amerika=Linie der von New York in Dover ankam, hatte während drei Tage sehr schwere See zu bestehen. Während dieser Zeit konnten die Passagiere nicht auf Deck. Des Schiff bekam ein Leck, und die Pumpen mußten Tag und Nacht arbeiten, um das Wasser aus dem Schiff zu bringen. Der„Waldersee“ wird in Hamburg an Dock gehen. Driburg, 31. Mai. Eine lustige Zurechtweisung erhielten dieser Tage einige„junge Herren“ in einer größeren Gartenwirtschaft in einer Nachbarstadt. Ein biederer Bauersmann, der sich auch ein Plätzchen suchte, wurde von den jungen Leuten wiederholt aufgesordert, Platz zu nehmen, obwohl jede Sitzgelegenheit fehlte. Wie er meikte, daß er gefoppt wirden sollte, sagte er: „Et kümmet mui balle seu vör, asse op iuse Schuinendiäle!"„Warum?" fragten delustigt die jungen Großstädter, worauf unser pfiffiger Bauer erwiederte:„Stoihle un Bänke sind do enk ni, ower Fliägels." (Vor der Badereise.)„... Und den Hausschlüssel, Hans, will ich nach meiner Rückkehr total verrostet vorfinden...!“ der Witterung. Bielefeld, 2. Juni 1906. Mitgeteilt von Fr. Böckelmann Ww., hee Niedrigst. Thermometerstand in der Nacht+-6½* Thermometerstand um 10 Uhr vorm.+12½ Barometer 74 6 cm Wind: West. Himmel: teilw. bedeckt Madrid, 2 Juni. Nich der Wirkung zu urteilen, ist es b inahe sicher, daß nicht eine, sondern 2 Bomen auf den Hochzeits wagen des Königs geschleudert warden Neben dem Wagen lagen 2 Leichen, die zu einer föimlichen Fleischmasse zerschmettert waren. Menschliche Glieder wurden noch 50 Meter entfernt vom Tatert aufgefunden. Sehe blaß, aber gefaßt entstieg der König dem Wagen, stützte seine schluchzende Gemahlin und führte sie zu einem Reservewagen. Der Verbrecher war mit scharfer Ueberlegung vorgegangen; die Bombe wäre unfehlbar durch das Dach des Wazens gefasten, wenn nicht der Wagen plötzlich stehen geblieben wäre, weil die Spitze des Zuges den Palast erreicht hatte. Unter den Opfern befinden sich viele Frauen und Kinder. Hunderte von Glückwunschtelegramme trafen im Schlosse ein. Die Königin weint fortwährend, sie hatte mehrere Nervenanfälle. Ihr Hochzeitskleid wurde am Saume mit Blut gerötet, als sie über die Leichen am Wagen schritt, ebenso ihre weißen Atlaßschuhe. Die Corresponder cia" veröffentlicht die Namen der 20 Toten, deren Begcäbnis sich zu einer Trauerkundgebung gestalten soll. Als gestern nach mittag das Königspaar ohne jede Bedeckung im Automobil durch die Straßen fuhr, um ringte sie auf den Straßen eine große Menschenmenge, der König drückte Hunberten von Leuten die Hand und erntete große Ooationen vom Volk. Der gestern unter dem Verdacht der Beteiligung an dem Attentat Verbaftete, namens Robert enspuppte sich als Engländer. Die englische Polizei war es, die ihn verdächtigte, sie hatte ihn mit dem Anarchisten Moral einige Male zusammmen gesehen. Der Polizei gelang es kurze Zeit darauf, den Matteo Moral zu verhaften Er wurde durch Gendarmen cus Bacsona in dem Augendlick festgenommen als er auf dem Süpbahnyof einen Zug besteigen wollte. Er trug Gehrock und Zysinder. Das Publikum schlug ihn blutig. Er st mut aus Barcelona und ist 55 Jahre alt London, 2. Juni. Nach einer Meldung aus Madrid wird die der Unfälle bei dem Attentat jetzt genau dahin angegeben, daß 17 Personen getötet und 76 verwundet wurden. Die Verlobung unserer Tochter Ida mit dem Lehrer Herrn Wilhelm Kronsbein in Bonneberg beehren wir uns anzuzeigen. Schröttinghausen, Pfingsten 1906, Eduard Ronsieck u. Frau, Friederike geb. Steinmann. Ida Ronsieck Wilhelm Kronsbein Verlobte. Schröttinghausen b. Werther Pfingsten 1906. MARRTRRR beiden Pfingstfesttagen osrem .. Peerh. Bielefeider Schreibstube. Wasert Zimmerstraße 19.— Fernsprecher 292. wasetnigung von schriftl. Arbeiten aller Art mittels Hand und Schreibmaschine. Adressen, Abschriften, Vervielfältigungen, Am Ansträge wird freundlicht gebeten 8u Guntion! Im Mittwoch, den 6. Juni, nachm. 6 Uhr verkaufe ich im Auftrage des Oekonomen Herrn L. Milse auf dem Guntenhofe in Brake i. W. ca 15 Scheffelsaat vorzügl. Klee= und Braswuchs in kleineren Parzellen meistbietend gegen Kredit. Hiezu ladet Käufer freundl. ein Schildesche, 30. Mai 1906 H. Huwendiek. Klee=Gras=Auttion! Am Montag, den 11. Juni, nachm. 2 Uhr anfangend, verkaufe ich im Auftrage des Herrn Sattelmeyer A. 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Pfingstmontag, den 4. Juni 1906, nachm. 2 Uhr: Antreten zum Spielen im Walde. Alle Mitglieder und Freunde sind herzlich eingeladen. Der Jugendordner. Iltstädter Fünglings= und Lokal: Ev. Vereinshaus. Am Sonntage nach Pfingsten: Großer Ausflug von Halle über die Ravensburg nach Hilter. (Bequeme, abwechselungsreiche Waldtour). Fahrpr. M..10 Mittagess. M..20 Anmeldungen nehmen die Mitglieder Schnur, Briukmann u. Bronner bis spätestens 5. Juni entgegen. Durch Mitglieder eingeführte Fremde sind willkommen. Der Vorstand. Hisch Biskents Geschschäft-Bielelein.-G. in Bielefeld (trüher Westfälische Bank) Volleingezahltes Aktienkapltal M. 65 700000, Reserven M. 12000000 empfiehlt sich zur Vermittlung von Bankgeschäften aller Art, Eröffnung von laufenden Rechnungen, Diskontierung von Wechseln, Aufbewahrung u. Verwaltung von Wertpapieren. Einlösung von Coupons, verlosten u. gekündigten Wertpapieren, * Checkverkehr. 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Wechsel Konto KorrentDedi oren Hypothek n. Forderungen 193°586 29 Wertpapiere 25232105 Immosilen 38908,42 Inventarien 3370,12 Znsen=Jo dr ungen fällig am 31. Dez 19.5 eingegag in 906. 33721,91 Mt 184063,75„ 585907,64„ 48929,05 308110826 B Aktien=Kapitalnt Reserven )ordtl.30998 b) bes 111 60,96 Konto Korre.— K editoren Spareinlagen verzinst.31 Im vora 8 91: hob Wechselzins. winn u. Verlust Konto 150000.— Ml. 42058,96„ 80180,15„ 2787433,89„ 1074,— 20061,26 3 8114826 Mi. Gesamtumsatz in 1905: 9688103,8 Ml. Gewinn- und Verlust-vonto. Debet Credit Handiun, sunkost Stemp u Steun Saldo, zur Verteilung bleibender Ueberschuß Generalversammlung d. Vereins zu gemeinschaftl. Tragung von Brandschäden zu Unterlübbe. Am Sonnabend, den 9. Juni, nachm. 3 Uhr b. Gastw. Kleine i. Unterlübbe. 1. Verwaltungsbericht. 2. Abänderung des Statuts. 3. Wahl einer Revissions=C mmission. 4 Verschiedenes. Hierzu ladet ein Oberlübbe, den 30. Mai 1906, Lüking, Direktor. Fahrräder erstklassig, direk Führtadtl, von d. 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Trantmann, Druck und Verlag von A. von der Mühlen, sämtlich in Nr. 128. Zweites Die österreich hat folgende Ursache: den 27. Mai, forder Wiener Hofburg unter Kaisers stattgehabten Ki Ministerp äsident Dr. der ungarischen Koaliti Zolltarif. Der österreich Prinz Hohenlohe ab derung als gänzlich un Ueberzeugung und dem teresse und riet dem der Ungarn abzulehnen. der greise Franz I derung der ungarischen Ko zu wollen, und Fürst darauf nicht nur selbst sondern veranlaßte das einer rur 25 tägigen D unter der einmütigen Zu lichen Meinung des gesa Ansehung der Parteistel Für das deutsche Re schaftlichen Beziehungen Doppelmonarchie wird d Dinge von schwerer 2 jeder Eir sichtige wird bei früher, rämlich vor Ak Handelsvertrages gekom wird das deutsche ReiHandelsbeziehungen zur unter wesentlich anderen mässen als die der unge Ueber die Ursach stands in wird der Kreuz Zeitung burg geschrieben: wir vor den Nach Burenkrieges. Gleic schluß erwarteten die Ka ländern Transport= un leistet halten urd in d. wesen wrren eine geret Lohn. As fie sich ent sie auf Rache. Die Gä Ei zur gemei Verbandes deutscher ev Evangelischen Bielefeld, am Prima pl Paret Mark in jedem Quantum Maximi Nieder! R backt man stets mit weil es das beste ist. Nr. 128. G„ O Bielefeld, Sonnabend, den 2. Juni 1906. Zweites Blatt. Die österreichische Krisis hat folgende Ursache: Am vorigen Sonntag, den 27. Mai, sorderte bei einem in der Wiener Hosburg unter dem Vorsitze des Kaisers stattgehabten Kronrate der ungarische Ministerp äsident Dr. Weckerle namens der ungarischen Koalition den selbständigen Zolltarif. Der österreichische Ministerpräsident Prinz Hohenlohe aber erklärte diese Forderung als gänzlich unvereinbar mit seiner Ueberzeugung und dem österreichischen Interesse und riet dem Kaiser die Forderung der Ungarn abzulehnen. Statt dessen erklärte der greise Franz Josef, auch die Forderung der ungarischen Koalition bewilligen zu wollen, und Fürst Hohenlohe reichte darauf nicht nur selbst seine Entlassung ein, sondern veranlaßte das Gesamtkabinett nach einer rur 25 tägigen Dauer zur Demission unter der einmütigen Zustimmung der öffentlichen Meinung des gesamten O sterreich ohne Ansehung der Parteistellung. Für das deutsche Reich und seine wirt schaftlichen Beziehungen zu der habsburgischen Doppelmonarchie wird diese Entwickelung der Dinge von schwerer Tragweite sein und jeder Eir sichtige wird bedauern, daß sie nicht früher, rämlich vor Abschluß des deutschen Handelsvertrages gekommen ist Jedenfalls wird das deutsche Reich in Zukunft seine Handelsbeziehungen zur österreichischen Häifte unter wesentlich anderen Gesichtspunkten regeln mössen als die der ungarischen. Ueber die Ursachen des Aufstands in Natal wird der Kreuz Zeitung“ aus Johannesburg geschrieben: In Wiikichkeit stehen wir vor den Nachwirkungen des Burenkrieges. Gleich nach dem Friedensschluß erwarteten die Kaffun, die den Engländern Transport= und Kriegsdienste ge leistet hatten urd in der Tit loval gewesen witen eine gerechte Behandlung as Lohn. As sie sich egttärscht sahen, sannen sie auf Rache. Die Gärung schäumte von Jahr zu Jahr mehr auf, sie sprachen es schließlich offen aus, daß sie kämpfen würden. Aber die Engländer gingen darüber mit stolzem Lächeln zur Tagesordnung über. Nun riefen die Kaffernhäuptlinge(chiefs) ihre Leute in die Heimat zurück, was die Ensländer ebenfalls ignorierten, und griffen zu den Waffen.„Wir haben— so lautete ihre Erklärung— euch Engländern während des ganzen Krieges gewährt und geleistet, was ihr nur wünschtet, und als Lohn dafür bringt ihr 1. die Chinesen ins Land und raubt uns dadurch unseren einzigen Arbeits. verdienst, 2. erhöht ihr unsere Hüttentaxe von 10 sh. auf 3 Lstr. und 3. behandelt ihr uns in jeder Beziehung schlecht und un gerecht, währen) wir uns täglich daran erinnern, daß die Buern zwar streng, aber gerecht waren. Deshalb führen wir Krieg. Aus dem deutschen Reiche. Berlin, 1. Juni. Nach mehreren Zeitungsnachrichten scheint es, als werde der Erbprinz von Hohenlohe auch nach Ablehnung des Staatssekre ariats an der Spitze des Koloriolamts in seiner bis herigen Vertreterstellung bleiben. Anscheinend hofft man, daß im Herbst das Staatssekretariat bewilligt wird Graf und Gräfin Witte haben sich am Dienstag einige Stunden in Berlin auf gehalten und rachts die Weiterreise nach Brüssel angetreten. In hiesigen russischen Kreisen verlautet, Geaf Witte beadsichtige, eire Zeitlanz Aufenthalt in Norderney zu nehmen, was in anbetracht der Anwesenheit des Fürßen Bülow in dem Nordseebade eine interessante Perspek ive eröffgen würde. In Brlin hat Witte den Bankier Mendelssohn auf seinem Gute bei Bernau besucht. Der Aufstand in SüdwestAfrika. Urber den Hottentottenführer #draham Morris wird dem,B L. A“ von untereichtete: Seizeg schrieben: Abrakam und sein gleichtalle östers er wähnter jüngerer Bruder Eduard Morris sind die Söhne eines alten schottischen Händlers Morris und einer Hottentottin. Auf eine Erbschaft hin kehrte dieser in seine alte Heimat zurück, ohne sich weiter um seine Sprößlinge zu kümmern. Ein Verwandter der Mutter, Abraham Skeyer in Warmbad, zog die Knaben auf. Meines Wissens sind sie auch dort getaust und konfirmiert worden. Bei Errichtung einer deutschen EingeborenenPolizeitruppe in Warmbad wurde eist Eduard und späler Abraham Morris eingestellt. Sie waren intelligente, gewandte Burschen, sprachen gut Holländisch, sowie etwas Deutsch und Englisch und waren als vorzügliche Jäger bekannt. Den Feldzug gegen die Hottentotten im Jahre 1897 machten sie auf deutscher Seite mit. Abraham konnte sich nicht recht in die deutsche Disziplin fügen und schied bald aus der Polizeitruppe aus, der fügsamere Eduard gehörte ihr dagegen zwei bis drei Jahre an. Kirche, Schule und Mission. (Zum Züchtigungsrechte der Lehrer.) Ein Beamter, welcher in Ausübung seines Amtes vorsätzlich eine Körperverlitzung begeht, wird mit Gefängnis bestraft. Auf G und dieser Vorschrift war der Lehrer B. zu Bork angeklagt worden, nachdem er einen unfleißigen Schüler mit der Klopfpeitsche gezüchtigt hatte. Bei diesem waren u. a. einige rote Flecke im Gesicht ä ztlich festgestellt worden. Der Lehrer behauptele, er habe wit der Klopfpeitsche das Gesicht des Knaben nicht getroffen; dieser müsse sich wo anders gestoßen haben. Der Knabe hingegen behauptete, die Flecke im Gesicht seien auf die Schläze mit der Klopfpeitsche zurückzufohren. Nach Anhörung einiger Aerzte wurde das Hauptverfahren gegen den Lehrer eöffnet. Die königliche Regierung erhob jedoch den Korflikt und behauptete, da eine Gesundheitsschädigung des Knaben nicht vorliege, habe der Lehrer seine Amtsbefugnisse nicht überschritten Des Oberverwolrungs sericht erkärte auch den Ko flkt für begründt und sellte das gericht liche Verfahlen endgütig ein, indem unter anderem ausgeführt wurde, selbst wenn der Lehrer mit der Klopfpeitsche den Knaben ins Gesicht getroffen hatte, liege ein Verschulden des Lehrers nach den maßgebenden Bestimmungen nicht vor. Nach der Kabinettsorder vom 14 Mai 1825 soll die Züchtigung nicht zu einer gesundheitsschädlichen Mißhandlung der Schulkinder ausarten. Davon könne vorliegend nach den ärztlichen Gutachten nicht die Rede sein.(Reichsbote.) Bezüglich der Frage des Gebrauches des Einzelkelches) beim Heiligen Abendmahl hat das rheinische Konsistorium folgenden Erlaß publiziert: ist unter allen Umständen unbedingt der Grundsatz festzuhalten, daß es in keinem Falle Sache der Einzelgemeinde, sondern nur der Gesamtkirche sein kann, die Jahrhunderte hindurch festgehaltene und in den Bestimmungen der Agende, wenn nicht ausdrücklich gebotene, doch zweifellos vorausgesetzte Sitte des Gesamtlelchet zu ändern. Zugleich muß mit aller Ertschiedenheit betont werden, daß als Enichtung der Landeskirche für die regelmäßigen, öffintlichen Abendmahlsfeiern der Gebrauch des Gesemtkelches unangetastet zu bleiben hat. Auf der anderen Seite aber sind wir, um die in einzelnen Gemütern etwa vorhandene Beunerhigung beim Genuß des Sakraments zu heben, ermäßtigt zu gestatten, daß auf begründeten Antrag der zuständigen Gemeindvorgane, unbesckadet der in der Geneinte üblichen regelmäßigen Abendmahlsfeiern, in besonderen, genauer zu bezeichnenden Wochen= oder Nebengott=sdiensten nicht nur die schon heute selbstverständliche Möglichkeit der Feier im kleinen Kreise oder der Privatkommurion, sondern auch des Gebrauchs des Einzellelchs gebolen werde. Di: Genehmigung dahin zielender Anträge kann aber stets nur erfolgen unter der bestimmten doppelten Voraussitzung, daß 1. die durch die Agende festgelegten liturgischen Formen, zu denen urter anderen auch die Abhaltung der Abendmahlsfeier am Altar gehört, in keiner Weise verändert werden, 2. daß die Würde und Reinheit der Feier vor jeder Beei trächtigung geschützt werde. Mit Bezug hierauf ist auch Geb arch von Privatkelchen nicht zulässig" Einladung zur gemeinsamen Tagung des Verbandes deutscher evangel. Schul= u. Lehrervereine und des Evangelischen Lehrervereins für Minden=Ravensberg Bielefeld, am 6. und 7. Juni 1906. Der Vorstand. Prima phosphorsaurer Patterkant Marke A. und B. in jedem Quantum zu billigsten Preisen. Maximilian Koch, Niedernstrasse 43. Barmei Bank-Verein Hinsberg, Fischer& Co. Blelefeld BIELEFELD. Fernspr. 119 Reichsbankstr. 15. Kapital: Mk. 60000000. Reserven: Mk. 11 400000. Eröffnung laufender Rechnungen mit und ohne Kredit. Annahme von Geldern zur Gutschrift auf provisionsfreien Scheck- Konti mit günstiger Verzinsung. Verzinsung von Geldern, je nach Kündigungsfrist(DepositenRechnungen). Diskontierung und Einziehung von Wechseln. Ausschreibung von Schecks Wechseln, Kreditbriefen. und Verkauf von Wertpapieren. Einlösung von Zins- und Dividendenscheinen, verlosten und gekündigten Wertpapieren. 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Jünglings verein.— Donner#tag. nachm. 3 Uhr: Al städtr Frauenverein Neustädter Kirche. 1 Pfinzst feiertag. Morgen 6 Uhr P Jo.da Vorm. 10 Uhr P. Kuhlo. Beichtund beil. Abendmahl.— Vorm. 10 Uhr in der 11. Bürgerschul P. Waubke.—(Jungfraue- verein fällt aus).— Mentog. 2. Feietag. Borm. 8 Uhr: Kindergot#eldienst.(Die Emporen sind für die E wachsenen feei)— Vormittags 10 Uhr P. Jordan. Beichte und h i. Abendwahl. In allen Gottesdinsen Koll-kte für die kirchl. Armeupflege).— Mittwoch. Nachm Uhr Neust Frauenverein bei Lölrann.— Abends 9 Uhr Bwoelvesprechstunde im Christl. Verein junger Männer.— Freitag. Abends 8½ Uhr Bibelstunde im Blaukreuzverein im alten Luther stift.— Paulus=Kirche.— 1 Pfiegstfeiertag Kollekte für di kircht. Armenpfl ge. Vorm 8 Uhr P. Hackländer. Vorm. 10 Uhr P. Kortman:. Blichte und heil bindsmahlfeier.— Nachm. 2 Uhr Kindergottesdienst.— Nachm. 4 Uhr Jungfrauenverein.— 2. Pfin, stfeiertag(Kollette wie am eisten Feiertage) Vorm 10 Uhr „Sup. Simon.— Blichte und Ader dmahlsseler.— Nachm. 4 Uhr Jugendabteilung des Jünglings per ins.— Abends 8½ Uhr Jürglings= und Mä. ner Verein Dienstag. Abends ½9 Uhr Blaukreuz=Versammlung.— Mitt woch. Aber ds 9 Uhr Bibelstunde im Jünzlings und Männerver in. Johannis-Kirche. 1 Pfigst feiertag Vorm. 8 Uhr P. Köhne. — Vorm 10 Uhr P. Knoll:.— Nachm. 2 Uhr Kindergottesdienst. Nachm. 3½ Uhr Jugendabteilung Nachm. 4 Uhr Knab nabtiilung. Nachm. 4½ Uhr Jungfrauenverein. Abends 8 Uhr Männer= und Junglin sverein.— 2. Pfingst ftier##ag Volm 10 Uhr P. Köhn Beicht. u. d Feier des h il Abend mahles.— Nichm. 1½ Uhr Jugendabteilung.— Nachmittags 2 Urr Koabenabte lung.— Abnds 8 Uhr Matner= und Jünglings= verein— Mittwoch. Abends 9 Uhr Bibelstunde im Männer= und Jüngling verein.— Donnerstag. Nachm 3½6 Uhr JoharisFa#enverein.— Freitag. Abende 8½ Uhr Versammlug des Blaukreuzverein.— Sonnabend. Abends 9 Uhr B belbesprechung und Gebeis stunde.— Reformierte Kirche 1. Pfingsttag Morgens 10 Uhr P. Mund.— 11½ Uhr Kindergonsd enst— 2 Pfingkteg Margens 10 Uhr P. Vorster. Sistorischer 5. Juni: Bonifaciu zu Dockum ermordert, 7 Logen, zu Brüssel hing —hnau, hervorragende Sonate, gest. 1722.— Er die Franzosen bei Zürich, Provinzialständeni C. M. o. Weber, gest. gels über die Dänen be Ratazzi, ital. Staats K. F. Lessing, Maler, g von den Engländern besetzt J5% 4 — 0 Das und die Ei In aparten Formen und reicher Auswahl liefert sehr preiswürdig Fritz Tiekötter Möbelfabrik, Niedernstr. 45 Am Dienstag, den 5. Juni 1906, vormittags 10 Uhr oll im Rathaus, Zimmer 31, ein etwa 750 gm großer Bauplatz an der Josephstraße öffentlich meistbietend verkauft werden. Kauflustige werden hierzu eingeladen. Bedingungen und Lageplan werden im Termin bekannt gegeben und können vorher im Rathaus, Zimmer 29, eingesehen werden. Bielefeld, den 4. Mai 1906. Der Magistrat. Toerner. Evang.-lutherische(altluth.) Gemeinde Bielefeld. Aula der höheren Töchterschule, Viktoriastraße.) Der preußische Lai Toresschluß noch zu Fragen unseres politisa kenswerter Klarheit durch die mit kleiner Annahme des Antrage und Freikonservativen Staatsregierung aufzu rate dahin zu wirken, Verfassung der Einzel Preußens, im Wege d vermieden, jedenfalls nich mit den Einzelstaaten vo Es ist nicht das er Frage in den Vorder Rechte betonte ebenso wiPartei des Abgeordnete Redner durchaus denselb auch Fürst Bismarck in nis nach seiner Entlass empfohlen hat. Er sah durch das betrübende Bi folger Stück um Stück preisgaben, die Preußen verliehen haben, die es deutschen Staatsleben m Recht sprach der Abg. so nicht weiter gehen! streben, auf das Wahlrech einzuwirken. Denn was diesen Weg noch weiter schließlich zu sagen:„Wi Kammer aus, wir schalt aus?“ 10 Am Dienstag, den 5. Juni 1906, vormittags Uhr soll im Rathaus, Zimmer Nr. 31, ein 1. Pfingsttag. Vorm. 10 Uhr der Stadtgemeinde gehöriges, etwa 2800 am großes Grundottesdienst. 2. Psinasttag. Vorm.(stü. 9 ttnt acr: 1u 9et 8 Schmerzl. Zahnzieher 1 Mark. Künstlicher Zahnersat auch ohne Gaumenplatte. Plombieren etc. etc. billigst. Kassenmitglieder werden von un auch behandelt. S. Klarowies praktisch, Zahnkünstler, Kaiserstraße 119. en: (O Jooveuwagen, Bahn=u. Reiselörve ## vezepzemandreitnd. ält., größt. sächs. derwagenfabr. enorm billig. Sage b. Katalogverlang. ob Bareinkauf mit 10% Rabat ob. beauen eintaut mit 10%g Raelet!! ue-krtcher! sttbar Gtimme 318. Bekanntmachung. Gotesdienst. 2. Pfingstag. Vorm. 10 Uhr Gottesdienst. Nachmittags 4 Uhr Predigtgottesdienst. Pastor Görg. Altkatholische Gemeinde. Bielefeld. Pfingstsonntag, den 3. Juni, h meistbietend verkauft werden: lvormittags 9 Uhr Gottesdienst in a) der fr. Erben Baumhöfener'schen, Siekermann'schen der Kapelle der Neustabt Kirche. Waldecker'schen Wiese(östlich des neuen Güter himk fällt aus daß bahnhoss) der fr. Hagemeyer'schen, Niederröhrmann Gottesdienst. Der Grasschnitt folgender städtischen Wiesen soll öffentlich— ckauft werden: schen Wiesen(westlich des neuen Güterbahnhofs) Mittwoch, den 6. Juni 1906 von nachm. 3½ Uhr an d) der fr. Nagel=, Strunk=, Lippold'schen Wiese an der Mühlenstraße am Donnerstag, den 7. Juni 1906, nachmittags 4 Uhr. Sammelplatz am 6. Juni am Stadtholz 57, „„ 7.„ am Hause Mühlenstr. 44. Bielefeld, den 15. Mai 1906. Magistrat. Toerner. R. Kundt, Pfarrverw. Bischösl. Methodisten=Kirche, Hermannstraße 24. Sonntag, vorm. 10 Uhr Predigt Vorm. 11½ Uhr Sonntagsschule. Abends 6 Uhr Gesanggottesdienst. — Dienstag. Abends 8½ Uhr Gebetstur de. Jedermann ist freundlich ei geladen. F. Jakob, Prediger. stuck, zwischen der Schlachthof= und verlängerten Wiesenstraße gelegen, zum öffentlichen Verkauf gebracht werden. Kauflustige werden hierzu ergebenst eingeladen. Die Verkaufsbedingungen und der Lageplan werden im Termine bekannt gegeben und können vorher im Rathaus, Zimmer 29 eingesehen werden. Bielefeld, den 17. April 1906. Der Magistrat. Toerner. Kinderheim Eipper.„ Martinikirche. Am Montag, den 11. Juni 1906, vormittags 10 Uhr, soll im Rathaus, Zimmer Nr. 31, ein der Stadtgemeinde gehöriges, etwa 1000 gm großes Grundstück, an der Heinrichstraße und der Planstraße 484, am Eingang zum neuen Güterbahnhof gelegen, zum öffentlichen Verkauf gebracht werden. Kauflustige werden hierzu ergebenst eingeladen. Die Verkaufsbedingungen und der Lageplan werden bietet schulpflichtigen lungenkranken Kindern gute Pflege und Aussicht.(Prosp. fr.) 1. Pfingseiertag. Vorm. 10 Uhr P. Usener. Vorm. 11½ Uhr Siahergetzesbersg, 2. Binght- im Verkaufsbedingungen und der Lageplan Beichte Feier Vegen#.#ermm bekamnt gegeben und können vorher im Rat Zimmer Nr. 29 eingesehen werden. Tr- und Frier der heiligen Abendmahls. Abends 8 Uhr Männer und Jünglingsverein. Dienstag. Abend ½9 Uhr BlauKreuz=Verein Mittwoch. Abend 9 Uhr Bibelstunde im Männerund Jünglingsverein. Bielefeld, den 25. April 1906. Der Magistrat. gez.: Toerner. Es bot ein für hohem Grade bez der Erörterung d die Konservativen die Rechte Preuße Minister kämpften, zur Wahrung wichtige politische außer Acht ließen, Reiche keine So antimonarchischen ganz und gar a stützten. Formalf begründet sein, wa und namentlich der Justizminister aus nicht ohne weitere Verfassungen der machen. Aber der Hinweis auf die 184 des Reichsoberhand wenig glücklicher. gründiger Untersch ein in sämtlichen B gemeinschaftliches B stitut wie das Rei schaffen wird, oder bei den mit der in strengstem Widerst „llenannchme schechen ist, Einflüss gestattet werden sol Erschütterung der## führen können. Uni stizminister aussprach, wie das Ministerium in Rede stehenden#A solle, so könnte ihm danken und Erinne