rstr. Nr. 19. her Nr. 292. rktags geöffnet. achweis(männl. u. Schreibstube, nachweis, göffaet #. v—7 Uhr. zssteue, Verkehrset 9½—12½ und se Abteilung. den gesucht: jz. Bäcker, 1 ticher, 4 Zgarrinyeter, 3 Dachdecker, 2 Eiserdreher, 2 1 Horizontalbohrer Kutscher stadtkund., ftl. Arbeiter, 20 tellschleifer, 4 Satt:, 8 Schniede, 10 18 Schneider, 2 tillmacher, 8 Tisch%5 2 Viehwärter, 2 r. 6 Zimmerliute, linge: hauer, Dachdecker, ipner, Kunstglaser, Schmie d. Schneider Dekorateure. Stellung: rer Heizer und hless rlehrling. Abteilung. en gesucht: auf Gut, Nähe u. 1 Nählehrckerin außer dem u Küchenmädchen sungen hereschaftl. mädchen f Papieral lehiling, schlicht aus= und Kücheniken können rach Haus= u. Küchenchen, 1 Haus u. nach Bethel, 1 ach Pyrmont, 1 ädchen Lüneburg, für Restaurant Nädchen v. ausHausbälterin für folt, 1 Zimmer= sen für Hotel, 1 ach Jöllenbeck, m f. bess. Häuser, schenmädchen für ach Spandau, 1 teein für Bote rianen für 3, 1 Landmädi.., Mehr. f. Buchbin derei, ianen für Buchmädchen, Mehr. mädchen, Mehr. zuchbind., Mehr. aubeschlagfabrik, un für MetallStellung: n oder Stütze, für bess Hausnutagsfrauen b. Arbeitt frauen, für Chokoladen= Z ugnisse. 3. Mai 19.6. erwalter. siebeck. Itz, Ilmenau ich. Vorber. z. und Prim.= r. frei! standen sämtnatisteilt umsonst utter von jahren Gichtleiden arte Grünaner, heimerstr. 2/3. en 10 Vierteljährlich in der Geschäftsstelle u. an allen Postanstalten 1., bei täglicher Zustellung in Bielefeld 1,20., durch Briefträger 1,42 M. Postzeitungsliste Nr. 5381. 30. Anzeigengebühr für die einspaltige Petitzeile oder deren Raum 12 Pf., für auswärts 15 Pf., Reklamen 40 Pf. Erscheint sechsmal wöchentlich Geschäftsstelle Ritterstr. 43. Fernsprecher Nr. 15. Bielefeld Kalender. 29. Mai: Schlacht bei Legnano, Barbarossa geschlagen, 1176.— Konstantinopel von den Türken erobert, 1453.— Auslauf der spanischen Armada gegen England, 1588. — Graf Pappenheim, geb. 1594.— Karl II. von England, geb. 1630.— Mädler, Astronom, geb 1794.— Johannes von Müller, Geschichtsschreiber, gest. 1809.— Beendigung des Pariser Kommunenaufstandes, 1871.— Sultar Abdul Aziz wird abgesetzt, Murad V. Nachsolger 1876. Dienstag, 29. Mai 1906. Die Antwort des russischen Kabinetts. Es konnte niemand überraschen, daß das russische Kabinett die Adresse der Duma an den Zaren als eine Herausforderung be trachten und behandeln würde und die „Nowoje Wremje“ ließ bereits in einem am Freitage veröffeatlichten Aussotze erkennen, daß Gorcmylin eine sehr entschlossene Antwort geben und die Frage der vollständigen politischen Amnestie, wie sie von der Reichsduma aufgeworfen und von ihr in die Antwort auf die Begrüßungsansprache des Kaisers aufgenommen wurde, vollständig zurückweisen würde. Das Ministeriurt konnte dabei begründet erweise darauf hinweisen, daß weite Kreise des russischen Volkes den radikalen Ausschreitungen der Dumamehrheit mit Mißbilligung und Entrüstung gegenüberstehen. Sehr ansehnliche Kreise der Gesellschaft verurteilen es mit Entschiedenheit, daß in der DumaAdresse politische MMorde gebilligt werden, und weisen darauf hin, daß in unverkennbarem Zusammenhange hiermit neuerdings wieder eine starke Zunahme von Verbrechen gegen Beamte und sonstige Gegner der Terroristen stattfinde. Die Regierung hätt sich mit Recht verpflichtet, den friedlichen und wohlgesinnten Teil der Be völkerung gegen die rachlosen Anschläge srecher Mordbuben zu schützen, und sie würde den allerschweisten Fehler begehen, wenn sie durch die Erteilung der Amnestie diese Anarchisten noch mit dem Schimmer und Schein einer staatlichen Anerkennung umkleiden wollte. Im Gegenteil wird und muß sie die Terroristen und Bombenwerfer gerichtlich verfolgen und auf der Ausführung der erkannten Strafe bestehen. Anders freilich liegt es mit den Leuten, die auf dem Verwaltungswege verhaftet wurden und denen gegenüber eine sorgsame Prüfung geboten erscheint. Diese haben nicht nur einen Anspruch auf die Gnade des Kaisers, sondern vor allem auf ein ordentliches Gericht. Weiter wird die Regierung indessen schwerlich gehen können und namentlich gestattet der Zustand in den Grenzgebieten unter keinen Umständen zur Zeit die Aufhebung der Ausnahmegesetze. Wer sich nicht von der vorgefaßten Meinung fortreißen läßt und die gegenwärtige Wirklichkeit der Dinge in Rußland unbefangen ins Auge faßt, kann sich in der Tat, wie regierungsseitig ganz richtig ausgeführt wurde, dieser Wahrnehmung nicht verschließen. Man hat des halb in weiten Kreisen der russischen Gesellschaft mit großem Bedauern von dem Abgange des Reichsratspräsidenten Solsky Kenntnis genommen, der als ein ebenso einsichtsvoller wie entschiedener Mann galt. Und andererseits kann man nur mit Besorgnis auf die Gegenwirkung hinzeigen, welche die Torheiten und lächerlichen Radamontaden der Dumamehrheit, namentlich im Hiere, hervorgerufen haben. Einen besonders beängstigenden Eindruck hat die Nachricht von einer Verschwörung der Gardeoffiziere gegen die Duma gemacht, die auf eine Diktatur Trepow und Durnowo hinausläuft, und es heißt, daß auch die sogenannte Sternpartei am Hose in der gleichen Richtung wirke. Einstweilen darf man annehmen, daß der Zar sich nicht zu Unbesonnenheiten durch diese Richtung hinreißen läßt, sondern auf einem Programm vernünstiger Resormen bestehen wird, un beirrt um die von rechts wie von links begangenen Maßlosigkeiten. Den entscheidensten Punkt unter allen geplanten Reformen dürfte eine verständige Regelung der Agrarfrage bilden. Ihre Lösung erscheint einstweilen noch in weitem Felde, daß aber die von der Duma aufgestellte Ferderung einer Aufteilung alles Landes an die Bauern unter Enteignung der bisherigen Besitzer das Gegenteil einer Resorm wäre, darüber sind alle unbefangenen Leute sich klar. Sie würde ein furchtbares Sinken der Kultur, eine Minderung der ohnehin relativ schon geringer Ernteerträge zur Feige haben, und da Rußlands ganze Finanzwirtschaft zum Unglück des Landes auf die Getreideausfuhr aufgebaut ist, so würde der eintretende Getreidemangel nicht nur ein Nachlassen der Getreideausfuhr und dementsprechend eine Verschlechterung der Handelsbilanz, sondern geradezu eine Hungersnot im Lande selbst erzeugen. Die Dumaforderung auf Austeilung des Landes geht von der ganz grundfalschen Voraussetzung aus, daß die unbestreitbare Notlage der russischen Bauern aus dem Landmangel entspringe. Jeder Kenner der Verhältnisse weiß dagegen, daß das genaue Gegenteil wahr ist. Eine veraltete und kulturwidrige Wirtschafts methode mit der Dreifelderwirtschaft und dem Gemeindebesitze in Landumteilungen hat naturgemäß zu einer ganz ungeheuren intensiven Raubwirtschaft geführt. Der russische Bauer ist dadurch in Jahr hunderte langer Gewöhnung zu einer geradezu beispiellosen Gleichgültigkeit gegen alle Verbesserungen erzogen worden. Eine Separation der bäuerlichen Feldmarken und die volle Durchführung des Eigenbesitzes muß deshalb die Voraussetzung für eine tiefere Intensität der Kultur bieten. Und die Regierung muß auf die Vervollkommnung des landwirtschaftlichen Betriebes ihr größtes Hauptaugenmerk richten. Darüber hinweg wird allerdings eine Erweiterung der bäuerlichen Anbaufläche notwendig erscheinen, hierzu aber wird es vollständig genügen, daß die im Staatsund Kronbesitz befindlichen Ländereien auf geteilt werden, auch verdient sicherlich der von einem russischen Mitgliede der Internationalen Vereinigung für vergleichende Rechtswissenschaft kürzlich gemachte Vorschlag Beachtung, daß die Regierung etwa nach dem Vorbilde der preußischen Generalkommission eine freiwillige Aufteilung größerer Güter an Bauern vermitteln soll. Es wird freilich noch manche Tänze kosten, bis der in Trägheit und Roheit versunkene und von gewissenlosen Agitatoren zu maßlosen Ansprüchen aufgehetzte russische Baaer soweit erzogen sein wird, um die Möglichkeit einer Durchführung eines verständigen Agrarprogramms zu bieten. Der Reichstagsabgeordnete v. Oldenburg ist zum Gegenstand heftiger Angriffe in der liberalen Presse geworden. Er hat jüngst im Reichstage auf die fortschreitende Demokralisierung des Wahlrechts in den Einzelstaaten hingewiesen und den betreffenden Regierungen empfohlen, sich mehr nach Preußen zu richten. Darauf ist ihm eine scharf abweisende Antwort vom bayerischen Bundesbevollmächtigten Graf Lerchenfeld zutell geworden. Liberale Zeitungen verlangen jetzt, daß man sich auch konservativerseits ihrer Herrn v. Oldenburg in Bausch und Bogen verurteilenden Kritik anschließen möge. Das wird aber jedenfalls nicht geschehen. Die Kreuz=Ztg.“ beurteilt den Fall wie folgt: „Der Grundgedanke der Oldenburgschen Ausführungen geht doch dahin, daß die Einzelstaaten bei Ausübung der ihnen versassungsmäßig zustehenden Befugnisse stets der Rücksicht auf das große Ganze bewaßt bleiben möchten, namentlich bei Maßnahmen, deren politische Wirkung über die Grenzen des eigenen Landes sich hinaus erstreckt. In dieser Formulierung scheint uns der Gedanke unanfechtbar, und von ihm aus ergibt sich dann die Berechti gung der Kritik, die konservativerseits an liberalisierenden Neigungen in manchen Einzelstaaten und schwächlichen Zugeständnissen an den„Zeitgeist" geübt werden muß. Besonders gilt das von den Wahlrechtsfragen. Es ist ja vielfach populär in außerpreußischen Staaten, gegen alles,„was aus Berlin kommt“, sich ablehnend zu verhalten, und durch eine gewisse Hervorkehrung des Unterschiedes gegen Peußen das leuchtende Bild der heimischen„liberalen“ Zustände gegen den dunklen Hintergrund noch lebhafter hervortreten zu lassen. Der preußische Staat mit seinem konservativen Gefüge und seiner festen Ausbildung des Staats gedankens ist aber das sicherste Bollwerk gegen den inneren Umsturz. Das wissen am besten die— Sozialdemokraten. Der für uns ehrenvolle Haß gegen den„Junkerstaat" und die leidenschaftlichen Angriffe gegen die preußischen Zustände zeigen, daß die Umsturzpartei sich darüber im klaren ist, wo sie den gefährlichsten Gegner hat. Bis 1866 war der Schutz Deutschlands gegen den auswärtigen Feind Preußen überlassen, die Ereignisse dieses Jahres gaben die Probe auf die geringe militärische Leistungsfähigkeit der übrigen Staaten. Gottes grädige Führung hat Deutschland davor bewahrt, in jenem Zustande mangelnder Wehrfähigkeit einem mächtigen Feinde gegenüber treten zu müssen. Aber der Kampf gegen den inneren Feind, gegen die Mächte des Unsturzes, darf nicht Preußen allein überlassen bleiben. Deshalb scheint es uns zwar keinerlei staatsrechtliche Notwendigkeit, wohl aber eine gerechte politische Forderung, daß alle deutschen Staaten auch in ihren Landesangelegenheiten unberechtigten Angriffen auf das Bestehende und namentlich solchen Maßnahmen entgegentreten, die eine auch nur indirekte Förderung der Sozialdemokratie zur Folge haben können.“ Eine neue Hetze gegen Deutschland. Die„Köln. Ztg.“ konstatiert eine durch die ganze Welt des Islam bis nach Indien gehende Hetze gegen Deutschland, das als Feind des Islam hingestellt wird. Die Hetzartikel in der islamitischen Presse gehen von Aegypten, d h. von England aus. So berichtet die Zeitung„Liwa', daß an zahlreiche mohammedanische Notabeln in Indien anonyme Zuschriften aus Aecypten gerichtet worden sind, in denen Deutschland beschimpft und seine Orientpolitik in der heftigsten Weise angegriffen wurde. Ebenso hat man versucht, von Aegypten aus in eine mohammedanische, in Beireut erscheinende Zeitung antideutsche Kuckuckseier zu legen, und deutschfeindliche Flugblätter, die vor einiger Zeit in Marokko verteilt wurden, scheinen ebenfalls ägyptischer Herkunft zu sein. Man sieht also, daß die ägyptischen Handlanger sich alle Mühe geben, die Weisungen ihrer Auftraggeber mit Eifer und in möglichst weiten Kreisen auszuführen! Eitel Friedrich die Einweihung des von dem Kaiser gestifteten Betsaales in der bei Rüdnitz gelegenen Arbeiterkolonie Hoffnungstal statt. Während der kirchlichen Fiier, bei der Geseralsuperintendent Köhler die Weihe vollzog, richtete der Gründer der Kolonie, Pastor von Bodelschwingh, eine herzliche Ansprache an die Versammlung, in der er allen Förderern der Kolonie Dank sagte. Ein näherer Bericht folgt morgen. Der Erbprinz von Hohenlohe wird dem Vernehmen nach das Am eines Kolonialdirektors vorläufig weiter versehen. Der„Reichsanzeiger“ vom Sonnabend veröffentlicht die Ernennung des Gesandten in Prking Kammerheren Dr. Freiherrn Mumm von Schwartzenstein zum Botschafter am japanischen Hofe. Der Bundesrat versammelte sich heute nachmittag zu einer Plenarsitzung. In der heutigen Sitzung des Herrenhauses gelangte die Hercyniavorlage zur Annahme. Ferner wurde die Novelle zum Hannoverschen Verkoppelungsgesetz von 1842 angenommen. Das Abgeordnetenhaus hat heute hocherfreulicherweise das Schullastengesetz in deitter Lesung angenommen. Die beiden konservativen Parteien vereinigten sich mit den Nationalliberalen auf den in zweiter Lesung gestellten nationalliberalen Antrag zum§ 40, der jetzt§ 50 heißt und noch einige Abänderungen erfahren hat. In der Einleitung des Paragraphen heißt es:„Bis zum Erlaß eines allgemeinen Gesetzes über die Lehreranstellung finden folgende Bestimmungen Anwendung.“ Ferner ist eine Bestimmung eingeschoben, welche besagt:„Bei der Berufung von Lehrern zu Rektoren hat eine angemessene Berücksichtigung auch der im Schuldienst außerhalb des Schulverbandes angestellten bewährten Lihrpersonen, insbesondere von Hauptlehrern und Präparandenlehrern, zu erfolgen." Das Gesetz gelangt nun an das Herrenhaus. Auch in Berlin wird am nächsten Sonnabend der Beschluß des Verbandes Deutscher Metallindustrieller, 60 Prozent der Arbeiter auszusperren, durchgeführt. Politische Nachrichten. Aus dem Deutschen Reiche. Berlin, 28. Mai. Der Kaiser besuchte heute morgen die Marienburg und traf später in Danzig ein. Hier wohnte er nachmittags dem Stapellauf des Linienschiffes R bei. Graf ZedlitzTrützschler vollzog den Weiheakt und gab dem Schiff auf Besehl des Kaisers den Namen„Schlesien“. Abends 10½ Uhr traf der Kaiser wieder in Berlin ein. Am Sonntag fand in Bernau in Gegenwart der Kaiserin und des Prinzen Der Aufstand in SüdwestNeue Kämpfe. Die Hottentotten unter Joh Chr. Morris und Vielding, die sich am Fischfluß gesammelt hatten und über 300 Gewehre verfügten, wurden am 23. Mai zwischen Amas und Springpüts gestellt. Nach heftigem Widerstande räumte der Feind seine Stellung und zog in der Nacht nach Süden ab, anscheinend in Richtung auf Thanab. Unsere Verluste betragen: 1 Offizier und 15 Reiter verwundet. Vier Reiter sind gefallen. Major Rentel setzte am 24 Mai die Verfolgung fort. Von den in jener Gegend verfügbaren Truppen sind die Wasserstellen Ukamas, Nababis, Blydeverwacht, Jerusalem und Ondermaije besetzt worden, um dem Gegner ein Ausbrechen nach der Ostgrenze oder nach dem Oranje zu verwehren. Die Abteilung des Majors Freyhold, der bereits Aiais am großen Fischfluß erreicht hatte, kehrte nach der Gegend von Romansdrift zurück, wo wieder ein Hottentottenkommando gemeldet ist. Die wichtigeren Punkte am großen Fischfluß, sowie die großen und kleinen Karasberge werden von unseren Truppen besetzt gehalten. Amtlich wird ferner gemeldet: Am 25. früh wurden in Tsamab Leutnant Fürbringer, früher im Husaren=Regiment Nr. 5, und 8 Reiter erschossen aufgesunden. Sie waren anscheinend bei Herstellung der Signaklinie Kubub Ukamas am 24. abends überwältigt worden. Am 25. erreichte Major Sieberg gemeinsam mit der Abteilung 2 Rentel den Gegner bei Nukais und hatte ein erfolgreiches Gefecht bis zur Dunkelheit. Der Gegner zog nach Osten ab. Lutnant Zollenkopf, früher im sächsischen Fußartillerie=Regiment Nr. 12, und vier Reiter wurden verwundet. Die Verfolgung wurde am folgenden Tage fortgesetzt. Die Gesamtverluste auf deutscher Seite in den Gefechten vom 21. bis 25. Mai betragen sonach 4 Offiziere und 36 Reiter, darunter 2 Offiziere und 17 Reiter tot. Morenga ist nach Kapstadt gebracht worden und soll in Toka, einem Dorfe in der Nähe von Kapstadt interniert werden. Postverbindungen nach Swakopmund und Lüderitzbucht: 1. für Briefsendungen und Pakete nach Swakopmund und für Pakete nach Lüderitz bucht mit dem Dampfer„Professor Woermann" ab Hamburg am 30. Mai mittags, in Swakopmund etwa am 26 Juni. Schluß in Hamburg am 30. Mai für Briefe 2 Uhr nachmittags, für Pakete 12 Uhr mittags; 2. für Briessendungen mit englischem Dampfer über Kapstadt ab Southampton am 2 Juni, in Kapstadt am 19. Juni, in Lüderitzbucht am 24 Juni, in Swakopmund am 27. Juni. Letzte Beförderung am 1. Juni ab Oberhausen.54 Uhr nachmittags, ab Köln.01 Uhr nach mittags. Die nächste Post aus Swakopmund, Abgang am 6. und 9. Mai, ist zu erwarten am 27. Mai und 3. Juni. Aus dem Wien, 28. Mai. Heute nachmittag überreichte Prinz Hohenlohe die Demission des ganzen Ministeriums, die der Kaiser annahm. Als Nachfolger des Prinzen Hoherlohe wird der Statthalter von Böhmen Coudenhove genannt, der morgen vom Kaiser empfangen wird. Brüssel, 28 Mai. Nach den bisher bekannten Ergebnissen der dieser Tage vollzogenen Neuwahlen zur Kammer, die jedoch durch die amtliche Feststellung eine Abänderung erfahren können, wird die neue Kammer aus 89 Katholiken und 77 Liberalen, Sozialisten und Christlich Demokraten bestehen, d. i. eine Mehrheit von 12 Stimmen für das Ministerium. Raw, 37, Mai. Die Kabinettsbldung ise geg. osstzilal Giolitti übertragen worden. Paris, 26 Mai. Der Erzbischof von Lyon erließ einen Hirtenbrief, in dem er die außerordentliche Bedeutung des am 30. Mai beginnenden Konzils der ranzösischen Bischöfe hinweist und ein fünftägiges Bittgebet anordnet. Niemals sei der Beistand des heiligen Gottes den Oderhäuptern der Kirche Frankreichs notwendiger gewesen. Dem Konzil werden 79 Bischöfe beiwohnen. Die 7 Bischöfe der Kolonien werden an dem Konzil nicht teilnehmen, da in den Kolonien das Konkordat Bischsge deun sesetzliche Kraft hat, und die che#egald noch nicht das Vereinigungs. lech, vesitzen. London, 26. Mai. Auf der Jahresversammlung des britischen liberalen Jugendbundes wurde beschlossen, eine Abordnung nach Deutschland zu entsenden als Kundgebung der freundschaftlichen Gesinnung, der die englische Jugend ür die deutsche Jugend hegt. Gleichzeitig sollen die englischen jungen Leute die deutchen Einrichtungen studieren, die den englischen überlegen sind. Die Abordnung wird England morgen verlassen und sich zunächst nach Hamburg begeben. Petersburg, 28. Mai. Zu Beginn der heutigen Sitzung der Duma kündigte der Präsident zwei Anträge des Unterrichtsministers an, von denen der eine das Recht des Ministers betrifft, Privatkurse für höheren und mittleren Unterricht zu eröffnen, ohne ihnen die Privilegien der Regierungslehranstalten zu bewilligen, während der andere sich auf Ausgaben von 400000 Rubel für die Universität Dorpat ersteeckt. Die Duma setzte dann eine Kommission von 15 Mitgliedern ein, um einen eingebrachten Gesetzentwurf über die Unverletzlichkeit der Person zu prüfen.— Bei einer Truppenschau in Sebastopol wurden mehrere Bomben geworsen und dabei drei Personen getötet und sehr viele verwundet. Zwei Bombenwerfer wurden verhaftet. In Tiflis wurde gegen den Generalgouverneur ein Bombenanschlag verübt, der mißlang. Ein Kosak kam dabei ums Leben. Bei einem Zusammenstoß in Petersburg feuerten die Truppen. Sechs Arbeiter wurden getötet. New York, 25. Mai. Der deutsche Botschafter Frhr. Speck v. Sternburg sandte nach Berlin ein prächtiges Album, das dem Kronprinzenpaar am 6. Juni überreicht wird. Das Album ist eine Liebesgabe der New Yorker Deutschen zur Erinnerung an die Hochzeit des Konprinzen. Es enthält alle amerikanischen Meldungen über die Hochzeit. Nashville, 26. Mai. Das Oberbundesgericht, das mit der Untersuchung über das Vorgehen des Dungmittel=Trusts beschäftigt ist, hat 80 Personen unter Anklage gestellt. schleichenden Mordbuben— in ihrem gewiß keiner Bestie— getroffen worden war und die Wache an die Gewehre eilte, winkte der Geaf ab und sagte zu seinem Unteroffizier:„Lassen Sie nicht schießen, der Mann wußte nicht, was er kat.— In einer halben Stunde bin ich tot. Unter jenem Baum will ich begraben sein!“ Dann nahm er mit der letzten Kcaft seiner erkal tenden Hand schriftlich Abschied von seinen Eltern und seiner Braut. Und ehe er verschied, befahl er noch:„Unteroffizier, melden Sie an die Kompagnie, daß nur das Verbrechen eines einzelnen vorliegt, man soll den Stamm nicht strafen, an Unschuldigen will ich nicht gerächt sein.“ Und unter jenem Baume begrub man ihn.—— Merken Sie es sich, Herr Ledebour, ein Graf Fugger wiegt hundert Kannenberger auf, und nicht nur Bestien, bis zu denen Ihr Eckenntnisvermözen reicht, sondern Helden von antiker Seelengröße erwachsen den großen Verhältnissen, in denen wir leben und weben. Was seid ihr armen Schächer gegen solche Männer? Drei Tage zerrt ihr am Kannenberg herum, und des Fugger gedenkt niemand??— Ein schönes Wort, und so wird auch des Fugger mit unseren Helden in Südwest= und Ostafrika gedacht werden, an die die erbärmliche Schmähsucht nicht heranreicht! cgänzigr Sofaute seleständige Koionialamt angeht, so kann ich verdaß durch die Abstimmung die Ueberzeugung von der unbedingten Notwendigkeit, die Kolonialoetwaitung selbständig mühen, nicht erschü tirt ist. Auch das schatzamt ist der Ueberzeugung, daß auch, der Reichstag jetzt vertagt wird, das Recht besteht, die Forderung wieder zu stellen, die jetzt abgelehnt ist.(Beisall rechts!) Abg. Frhr. v. Richthosen(kons.): W wir es abgelehnt haben, uns an dieser Abstimm zu beteiligen, dann ist darin nicht wir die Verantwortung ablehnen. Wie fiad der mangelhafte Zustände zu verpetuieren.(Beifall mann Schrader(frs. Vo.) stimmte. Der Artr dem Zentrumkantrage zu: s e der Sozialdemokratte angenommen. Nachdem Staatssekretär Graf Posadowsky Reichstagrg Veitagung des ####luges verlesen hatte, vereinte sich das Haus. die. äußerste Linke den Saal verließ, wie den Saster, iu dresachen Hoch auf Sr. Majeshät Schluß gegen 6 Uhr. vorwärts zu schieben, s# den künstlich hervorg zerstören, als stände des Minden Rav gelischen Volkes der Gleichberechtigung der Konfessionsschule. das Herrenhaus ul zu sassen, und da vo nahme des Gesetzes e so wird nach einigen um eins unserer wichtig siegreich zu Ende g große Bedeutung dies evangelisches Volk hat, werden. Also auf na der Versammlung morg mittag 3¼ Uhr. (Verhütetes Un abend Vormittag ging Einspänners aus Dornbei straße durch. Der sprang während der ge ohne Verletzungen da Pferd rafte nach der„ geschlossene Barriere los hinweg, wobei die Deich der Wagen an der Ba " Das Pferd stürzte nun vor dem herannahenden aber sofort wieder. Nugegenwart des Bahnwär schlossen das Pferd an d ein Unglück verhütet. 2 kam mit einigen Schra Wagen jedoch ist stark weckeren Bahnwärter abe besondere Anerkennung. -e-(Der westdeu selbständiger In Klempner und Ku veranstaltet in Bielefeld 3. Juli im Konzerthause Fachausstellung moderner Apparate für Küche und präsidium hat Herr Ober Regierungsrat Bunnem Dem Ehren-Komitee gehöre Bürgermeister Dr. Stapet Gewerbe: I spektor Trau Ritscher, Baumsp.klor Hi go h 5 Hundwerkskamt Wichlr, Stadtverordneten 2 Stadtrat Delius, die Stal und Kremer, Direktor, Renter Meyerkamp e-(Extrafahrt na Der Norodeutsche Licyd v und 2 Pfi: sttoge mit der dampfer„Najade“ eine Helgoland. Die Abfahrt a mocgens 8 Uhr, Ankunft i 3 Uhr nachmittags. Rück Tage nachmittags 3 Uhr, A abends zirka 9¾ Uhr. Der ab Bremen 12 Mk. gegen Rückfahrkarte Hannover Br# sind vor der Abfahrt in im Freihafen erhältlich. e-(Der Ausschuß Feuerwehr Verbande tag in Unna und überreichte der Sitzung dem bisher Vorsitzenden Stadtkaumeiste seite Verdienste eine### Bow'e, sovie ein Tableau der Ausschußmitglieder. Bei Monat in Dortmund stattfind fest werden zirka 70 Dier zur Verteilungen gelangen. 2 stiftung hat jetzt die Höhe von 8000 Mk. erreicht „Lielefelder Schützenge ützenausschuß bestäti sehr zahlreich besuchten E sorischen Beschlüsse der vorigen sachgeig.d für die 3 wichen Prien 18000 Mk. Die wieberum einstimmig.— Auf F. den Verwaltungsrat überreic erklätt und beschlosst mitzuteilen.— Bersche Anzahl von Mit des Johan ch die freundlichen Bemühungen rund 8500 Mark Ziese Summe wird in der Haup u. dunte Fenster in der W. gells vien geeeu der Nüller Bichler s Darmstadt übe ist die elektrische Ferzuag u der Tonhalle ang noch 450 Mk. für Auselung sind roch mnzer Dänten in den A sch Mitel vo handen. m.(Verlosung.) Der Deus 9 turn hat dem zi,#en Kunstausstellung 1 Bra ubuis erteilt, in diese und gurs von Werken der bi traißen. Lesammten Ron Mas““ werden 15000 Gemir audgegeben werden mne im Gesamtwerte Parteibewegung. (Konservative Delegierten=Versammlung) Der Geschäftsführende Auschuß des konservativen Parteivorstandes hat in seiner am 25. d. Mts. stattgehabten Sitzung beschlossen, auf Freitag, den 30. November d. Is, vormittags 11 Uhr, im großen Saale des Architektenhauses zu Berlin eine Delegiertenversammlung derkonservativen Partei einzuberufen. gur die Tagesordnung sind vorläufig folgende Punkte in Aussicht genommen: 1. Politische Lage. 2. Wirtschaftspolilik. 3. Sozialpolitik. Vorschläge zur Tagesordnung aus Parteikreisen werden von dem Geschäftsführenden Ausschusse in Ecwäzung gezogen werden. Sie sind bis spätestens Mitte September an das Bureau des Hauptvereins der Deutschen Konservativen(Berlin W 9, Köthenerstr. 3) einzusenden. Weitere Mitteilungen werden rechtzeitig erfolgen. Kirche, Schule und Mission. (Konfessions schule.) In Essen wurde am Sonnabend von einer großen Versammlung folgende Resolution angenommen:„Die heute aus allen Kreisen der evangelischen Bürgerschaft besuchte Versammlung von Freunden der evangelischen Volksschule im Saale des Kriegerheims zu Ussen erklärt aus unterrichtlichen, erziehlichen, nationalen und religiösen Gründen die konfessionelle Volksschule für die entschieden bessere, die Simultanschule für eine minder wertige, nur in bestimmten Ausnahmesällen zuzulassende Schulert.— Da sie es außerdem als ein unbestreitbares und unveräußerliches Recht evangelisch= christlicher Eltern erachtet daß ihre Kinder in evangelischen Volksschulen, und durch evangelische Lehrer unterrichtet und erzogen werden, so will sie die evangelische Volksschule als kostbares durch Verfassung und Gesetz geschütztes Erbe der Väter unserem Volke erhalten den Parlamenten. Leute vom Pommernland. „ Kolonialpost. AA„Was der Deutsche Reichstag von uns weiß.“ Wie das Leben und der stete Kampf in den Kolonien Helden erzieht, dafür gibt die ostafrikanische, in Tanga erscheinende„Usambara Post“ unter anderem ein schönes Beispiel. Sie hat es sich zur Aufgabe gestellt, an bemerkenswerten Beispielen zu zeigen, wie entstellt und verunglimpft durch manche Parteien in Deutsch land unsere Kolonialkämpfer werden. Unter der Ueberschrift:„Was der deutsche Reichstag von uns weiß", schreibt sie: Der „Genosse" Ledebour hatte im März im Reichstage u. a. gesagt:„Durch die Kolonialpolitik wird die Bestialisierung in ein Volk hineingetrieben. Nun hören sie eine ernste Sache, Genosse! Als ein alter Afrikaner, der Oberleutnant Graf Jugger im Jahre 1904 in Kamerun friedlich vor seinem Zelte sitzend von dem Gistpfeile eines Roman von Käte Lubowski. [Nachdruck verboten.] „Ich danke Ihnen, daß Sie gekommen „mnd“, flüstert Graf Klaus leise. Ich will Ihnen mein Bestes geben, the ich abtrete.“ Sie öffnet mechanisch die Lippen, um ihn mit einem matten Trostworte zu widerlegen. Er lächelt ein wenig, als er ihre Anstrengung gewahr wird. Die gelbliche Haut spannt sich dadurch straff über seine Backenknochen und lußt das Gesicht erschreckend spitz erscheinen. gest sen: aeden,— Tante Berta. Man hört ein verzweifeltes, trockenes Schluchzen durch das Zimmer gehen.„Und Lein a. weinen“ bittet er.„Tul's nicht. ein Bald,— meine Marianne, möchte ich so gern mit mir hinübernehmen, wie ich es von den glücklichen Tagen her im Gedächtnis hobe.„Permische es mir doch nicht durch Kiuer sagt ihm: Er Angzt nac lten. mer.#m:„Schone dich, Sprich bald ansruhen dann. r an seiner Seite. Gr 361; Die Aissen.—.: ebt den Arm unter um dem Oberkörper des verzweifelt nach Atem Ringenden eine beg iemere Lage zu geben. Der Krampf geht vorüber. Die fliegende Röte verblaßt, und das pfeifende Röchein kommt allmählich auch zur Ruhe. „Tante Berta“ beginnt er von neuem, übergebe Ihnen in dieser Stunde mein Kind. Sie sollen seine Vormünderin werden. Nicht wahr, Sie lehnen es nicht ab? aset.s. danke Ihnen.— Und nun luß. uus einen Augenblick allein, Kinder.“ Als sie wieder hereinkommen, hat Tante Berta die Augen voller Tränen, aber es steht wie ein heiliger Schwur in ihnen, als P laits!“ sast:„Ja, das wilk ich, sebe Got.:— uud denn helse mie der Der Abend finkt herab. Die Nacht schleicht sich heran. Tante Berta hat längst Abschied genommen. Es wartet ihrer daheim noch ein Kranker, der jetzt auch den ganzen Tag Gaisg#, zubringt, odwohl sein verierter Eit nicht mehr so krank und verängstigt ist, wie vor einem Jahrzehnt. Doktor Jameke hat sie auch verlassen, die beiden, die sich doch so sehr vor dem Alleinsein fürchteten. Er mußte zu einem neuen Kranken. Es hilft ihnen also nichts. Sie müssen Deutscher Reichstag. 115. Sitzung vom 28. Mai 1906, 1 Uhr. Der Reichstag setzte am Montag die dritte Lesung, des Etats fort. Nachdem am Sonnabend Lus selbstundige Reichskolonialamt abgelehnt war, beantragte jetzt Abg Gröber(Zir.), dis Kolonialamt mit einem Direktor an der Spitze wie bisher dem auswärtigen Amte zu unterstellen. Abg. Bassermann(nl.) teilte mit, seine Freunde Veranimgen d dan. s #tung füt die Fortdauer des bie herigen erzureicgenden Zustandes nicht übernehmen können. rag Geöbee“ in(Zur.) besürwortete den An Staatssekretär Graf Posadowsky: Ich muß die Annahme ablehnen, als ob ein der Baohn nach Petia. Annahme „ manshoop und der Zurück ziehung von Truppen. Aber ich glaube, soweit ich die Sache, beurtellen kann, waren die Herren pesentlscheares alverwaltung der Ansicht, daß ein wüchenie pentruppen möglich „ iben, und von Truppen, die die Zufuhr Siden und daß insolgedeissen die Truppen im änmien Kolonie erheblich vermindert werden rechts) Von einem Handel ist überhaupt nicht die Rede gewesen. Wenn ein selches Anfinnen an mich gestellt worden ue=, turde ich es mit Eatschiedenheit zurück. haben, weil in solchen wicktigen Fragen Abgeordnetenhaus. 74. Sitzung vom 28. Mai 1906, 1 Uhr. Abgeordnetenhaus erledigte am Montag die bei Verfassungsänderungen vorgeschriebene nochmalige Abstimmung(sogenannte viert: Lesung) über auf Abänderung des Art. 26 und Aushebung des Art. 112 der Verfassung. Der Entwurf, der die Verfasseng mit der neuen Schulurterhaltungsvorlage in Einklang bringt, wurde angenommen. wurde „Die Smächtigung zur strafrechtlichen Verfolgung biesakteurs wegen Beleidigung des Abgeordnetenhauses wirde wie üblich versagt. Dabei gab jedoch Frhr. v. Erssa(kons.) zu bedenken, triebenen fnstematle von der Sozialdemokratte beKnbrnen shnemalischen Hetze gegen das AbgeordIn der allgemeinen Besprechung betonten die Abgg. Dr. v. Heydebrand(kons.), Dr. Friedberg(nl.) und Frhr. v. Zedlitz(skons.), durch gegenseitige Konzissionen sei ein Entwurf zustande gekommen, zwar nicht in allen Punkten befriedige, aber doch einen erheblichen Fortschritt, nementlich in der Verteilung der Volksschullasten bringe. Dr. Porsch(Ztr.) bemerkte, seine Partei zei sich an der Schlußabstimmung nicht ben d een äußerten sich nur die Freistnnigen Nachdeg, noch, der hartumstrittene Paragraph 20(die Bernung der Rektoren) durch einen Kompromißantrag eine neue Gestalt erhalten hatte, gurde die Vorlage endgiltig angenommen. die damit geleistete Arbeit sprach Minister Hause Dank aug.. d Staaturegierung den Eingeisse der Reichsgesetzgebung in schon sehen, wie sie zurecht kommen. Graf Klaus liegt im Halbschluwmer. Die Stunden schieben sich mit müden, schleppenden Tritten weiter.— Drei Uhr am Frühmorgen. Kein Laut in der Welt, denn sie schläft. — Der Wille erhebt sich. Und der Wille erweckt das All. Graf Klaus will auch! Aber nicht mehr leben, nicht mehr sein, sondern sterben, um neu zu werden. es Zeit für ihn wird, an das Abschiednehmen zu denken. .. Kind— mein Mariannchen“, lut er kaum verständlich und sucht ihre Augen mit dem treuen, segnenden Vaterblicke. Sei eist uict von uir— uoh gie— dur ein Weilchen bleib noch. barnberig— vrechusioden— sei boch wicht weir— uicht— sein— Mariannchen! Eeinen. Andere— sind— da,— „Adieu, mein Junge.“ „Habe Dank, Onkel Klaus, für alles, was du an mir und meinem Brnder geian hast.“ „Sun— still,— es ist nichts— gar Lokales und Bielefeld, 29. Mai. (Die glrunde der evangelischen Konfessionsschule) werden morgen in Hersord unter dem erhebenden Eindruck sich zusammenfinden, daß das Schellastengesetz, das uns zugleich die Konfessionsschule sichert, gestern vom Abgeordnetenhause angenommen worden ist. Für die Konsessionsschule war zwar stets eine Mehrheit vorhanden, aber Hilfe des katholischen Zentrums von einer evangelischen Mehrheit angenommen wurde. Den Zveck unserer Versammlung wird Niemand mißverstehen. Ei handelt sich nicht darum, in Berlin das Gesetz nichts gewesen.— Du auch— und Hans Heinrich— sagen.“ elaus. Die Per u. Set uhig, Dutl Ich werde ihm.ieg seit i in Olbung, beantworten an den Beites in beinem Stane „Alles— in— Oednung.— Du wirst sie beide behüten. Beide— hörst du— Mariannchen,— gib mir deine Hand— dich, mein Kind, mein einziges wobt gn.— Hans Heinrich auch.— Lebt wohr, Kinder.“ Wieder schleicht langsam und schwerfällig eine graue Stunde durch die Welt. Die Sonne geht auf! Ein Menschenleben geht unter! ersten Strahlen in die Welt schickt, weht vom Schlosse die mächtige Trauerjahnr herab, die auf schwarzem Grunde das eimun der Kleiß— den Adler mit der getbedten Schlange— trägt.— (Fortsetzung folgt.) „(erschnappt.) Mann:„Ich weiß gar wozu du so viel Geld für Schönheitsmitter ausgibst— die nützen ja doch nichts!“ #.Fran:..! Hast du mich denn schon ennn diese Mitrei gesehen?“ chen. Was das so kann ich verie Ueberzeugung bedingten NotLelbständig zu 99s ß auch, wenn besteht, jetzt abgelehnt Winn Acstinmung enthalten, daß Wir sind der alamt wiederozu beitragen, ren.(Beifall Abg. Lattebenfalls die vährend Abg. antrage zulich mit 117 nenthallungen längerer Err Lesung gedie Stimmen sadowsky itagung des ch das Haus, verließ, wie Sr. Majestät 8. 1 Uhr. am Montag riebene nochLesunz) über krt. 26 und assung Der neuen Schulingt, wurde Verfolgung des Absagt. Dabei u bedenken, nokratie be13 Abgeord= nerod werde Lefung des In der allAbgz. Dr. berg(nl.) gegenseitige gekommen, edige, aber ntlich in der eine Partei nicht beFreisinnigen Paragraph einen Komten hatte, iommen. Minister jung dem gen der ung in staaten. Aes. Mai. lischen orgen in druck sich stengesetz, e sichert, enommen ule war en, aber setz ohne t einer nommen immlung handelt Hans Onkel dnung. Sinne du wirst du— and— einziges — Lebt erfällig e Welt Frauerde das lt der lgt.) eiß gar zheitse schts!“ schon vorwärts zu schieben, sondern vielmehr darum, den künstlich hervorgerufenen Anschein zu zerstören, als stände ein großer Teil des Minden Ravensberger evangelischen Volkes auf dem Standpunkt der Gleichberechtigung der Simultan= und der Konfessionsschule. Jetzt hat nun noch das Herrenhaus über das Gesetz Beschluß zu fassen, und da von ihm sicher die Annahme des Gesetzes erwartet werden darf, so wird nach einigen Wochen der Kampf um eins unserer wichtigsten nationalen Güter siegreich zu Ende geführt sein. Welche große Bedeutung dies für unser deutsches evangelisches Volk hat, wird morgen gezeigt werden. Also auf nach Herford! Anfang der Versammlung morgen, Mittwoch, nachmittag 3¼ Uhr. (Verhütetes Unglück.) Am Sonnabend Vormittag ging das Pferd eines Einspänners aus Dornberg auf der Wertherstraße durch. Der jugendliche Kuischer sprang während der gefährlichen Fahrt ab, ohne Verletzungen davonzutragen. Das Pferd rafte nach der„Westf. Ztg.“ auf die geschlossine Barriere los, setzte über diese hinweg, wobei die Deichsel abbrach, während der Wagen an der Barriere hängen blieb. Das Pferd stürzte nun mit der Deichsel vor dem herannahenden D Zuge, erhob sich aber sofort wieder. Nur durch die Geistesgegenwart des Bahnwärters, der rasch entschlossen das Pferd an die Seite riß, wurde ein Unglück verhütet. Das wertvolle Pferd kam mit einigen Schrammen davon, der Wagen jedoch ist stark beschädigt. Dem weckeren Bahnwärter aber gebührt eine ganz besondere Anerkennung. 7.(Der westdeutsche Verband #####nandiger Installateure, Klempner und Kupferschmiede) veranstaltet in Bielefeld vom 28. Juni bis 3. Juli im Konzerthause eine InstallateurFachausstellung moderner Gas= und WasserApparate für Küche und Haus. Das Ehrenpräsidium hat Herr Oberbürgermeister Geh. Regierungsrat Bunnemann übernommen. Dem Ehren-Komitee gehören an: Die Herren Bürgermeister Dr. Stapenhorst, Königlicher ∆ Gewerbe: I spektor Trauthan, Stadtbaurat Ritscher, Bauinsp.klor Häbner, Baumeister Reischer, Handwerkskammer=Vorsitzender Miyer, Stadtverordneten Vorsteher Lohmeier, Stadtrat Delius, die Stadtverordneten Bock und, Krmer, Direktor Brüggemann und Renter Meyerramp. e-(Extrafahrt nach Helgoland.) Der Norodeutsche Licyd veranstaltet am 1. und 2 Pfi: sttage mit dem Salon Schnell dampfer„Najade“ eine Ertrafahrt nach pelgoland. Die Abfahrt ab Bremen erfolgt mocgens 8 Uhr, Ankunft in Helgoland zirka 3 Uhr nachmittags. Rückfahrt am rächsten Tage nachmittags 3 Uhr, Arkunft in Bremen m a b e n d s z i r k a 9 ¾ U h r. D e r F a h r p r e i s b e t r ä g t Bremen 12 Mk. gegen Vorzeigung einer „ R ü c k f a h r k a r t e H a n n o v e r B r e m e n F a h r k a r t e n sin) vor der Abfahrt in der Verkaufsstelle im Freihafen erhältlich. *e-(Der Ausschuß des westfäl. Feuerwehr Verbandes) tagte am Sonntag in Unna und überreichte nach Beendigurg der Sitzung dem bisherigen VorbandsVorsitzenden Stadtt aumeister Modersohn für Eise, Verkienste eine weitvolle fiülberne ein Tableau mit den Bildern der Ausschußmitglieder. Bei dem im nächsten Monat in Dortmund stattfindenden Verbands fest werden zirka 70 Dienstauszeichnungen zur Verteilungen gelangen. Die Mummenhof stiftung hat jetzt die Höhe des Betrages von 8000 Mk. erreicht Se r chäae Sescite ergiähr 6. sorischen Beschlaße, desucdten Sitzung die provi. die Vem= igung Siturg darunter der für die Rerovationen noch an den Vermast 8— Auß idem wurde eine als erlediat grig trat überreichte Angelegenbeit schristlich misen, das Ergebnis nohme:zuteilen.— Ferner erfolgte die Aufg; einer Anzahl von Mitgliedern.— Zur duch enerung des Johannis bergs sind Dickerimag ühungen des Herrn Major Diese Summe wieh.600 Rark gestistet worden. sie bunte Feus iu der Haupisache(600 Mt) verden Die in der Weinhalle verwendet gellis rien„Letstellung ist der durch ihre bereits arbeiten bestens bekannten Firma 120 Mag sig dig übertragen.— Für Bleuchtung der amp;“e ga 1l; sehr aut wirlende dr Tonhull angelegt worden.— Austillung von Bänlen in den Anlagen u. a. m. m.(Verlosung.) Der Herr Minister hat dem Direktorium der ge r4chen Kunstausstellung 1906 in Köln nie Stiaubnis erteilt, in diesem Jahre eine und Neproduen, Weiten der bilbenden Kurst Outnonen zu veranstalten und die treiben. a, Lesammten Monarchse zu ver 2 Mag; werden 150000 Lose zu se Geniun, audg geben werden und 75000 * im Gesamtwerte von 135000 " ur Autstlung Piangu. B1. Ziigung findet voraussichtlich am 31. Oltoner 1906 in Berlin statt. ## Se funden) wurden ein Freundschaftsring, Halebanz, Iuhalt und ein Hunde. m(Zugelaufen) sind ein junger Jagdhund und ein schwarzer Hund. m(Zugeflogen) ist eine Brieftaube. m(Gestohlen) wurde dem Lackierer H. in der zum 27. d. Mts. von seinem Logiskollegen eine Blechkassette, die ein Portemonnaie mit 20 Mk. und zwei silberne Fingerringe im Gesamtwerte von 6 Mk. enthielt. m(Gesperrt) für Fuhrwerk werden wegen Kanalarbeiten in der Zeit vom 29. Mai bis zum 1. Juli d. J. die Kurzestraße, sowie in der Zeit vom 30. Mai bis 20. Juni d. Is. die Gutenbergstraße zwischen Wittekindstraße und der 10. Bürgerschule. gulgesissen und verhastet. Das gestohlene Gelo halte er schon verjubelt. Aus der Kreisen Wiuder uus Lübberr. Minden, 29. Mai.(Personalien.) Der Herr Finanzminister hat an Stelle des nach Schleswig versetzten Herrn Oberregierungsrat Leis Herrn Regierungsrat Dr. von Reiche zum Stellvertreter des Herrn Oberregierungsrats Fuhrmann im Vorsitze der Stuitommenstuer:; Vernfungskommission des Regierungsvezirts Minden ernannt. Minden, 29. Mai.(Kanalbau) Nachdem das Gesetz vom 1. April 1905 179) die Herstellung und den Ausbau eines Schiffthriskanals vom Dortmund Emskanal zur Weser anzeordnet hat, ist auf Antrag der Königlichen Kanalbaudirektion in Hannover vom 16. Mai 1906 vom Bezirksausschuß auf Grund des§ 5 des Gesetzes über die Enteignung von Grundeigentum vom 11. Juni 1874(G. S. S. 221) bestimmt, daß innerhalb der Kreise Lübbecke und Minden jeder Besitzer Handlungen, die zur Vorbereitung des gedachten, die Eiteignung rechtfertigenden Unternehmens erforderlich sind, auf seinem Grund und Boden nach Maßgabe der näheren Bestimmungen des oben angeführten§ 5 des Enteignungsgesetzes geschehen lassn muß. Minden, 29. Mai.(Das Bootshaus des Mindener Rudervereins) wurde am Sonntag eingeweiht. Die Feier nahm einen schönen Verlauf. Holzhausen I, 26. Mai.(Leiche angeschwemmt.) Heute vormitta; landete an der rechten Weserseite unterhalb Wittenhusen eine etwa 50 Jahre alte männliche Leiche. Dieselbe wurde von einigen Arbeitern gefunden und ist vorläufig in der hiesigen Leichenhalle untergebracht. Die von der Polizeibehörde sofort angestellten Recherchen ergaben nach der„Mind. Ztz“, daß die Liche mit dem vor einigen Tagen in Rehme verschwundenen Maler Heinrich Pußner identisch ist. Soviel wie bisher festgestellt werden konnte, liegt Selbstmord vor. #s den Kreise C Herford, 28. Mai.(LehrerVerein.) Die nächste Sitzung fladet Mittwoch, nachmittags 3 Uhr, in Sundern statt. Tagesordnung: 1. Lektion in der Schule. 2. Besprechung der Lektion und der übrigen Tagesordnung(Wilhelmshöhe). Herford, 28. Mai.(Ein neuer droht wieder auszubrechen, diesmal bei König u. Böschke. 170 Arbeiter sollen vor einigen Tagen gekündigt haben. Herford, 28. Mai.(Auf dem Wochennarkt) kosteten Montag das Pfund Butter So 6g g Sier 50—55 Bfo, Spargel a 10 Pia, Spinat(—8 Psg, Zwiebeln —10 Pfg., Wburzeln—5 Pfg., junge Kartoffeln 20—25 Pfg., Rhabarber 10 Pfg Stachelbeeren 20 Pfg, Streifrüben,—5 Bündchen 10 Pfg, 1 Bündchen Radieschen .PBig., Johanrislauch 5 Pfg., Karotten 25—50 Pfg., 1 Kopf Salat—10 Pfg, Blumenkohl 30—50 Pfg., 1 Stück Sellerie —15 Pfg., Stecktüben 1 Stück—8 Pfg., Kresse und Schnittsalat 1 Teller voll 10 Pfg. Enger, 26. Mai.(Ordensverleihung.) Dem Zigarren Arbeiter Ladage in Enger wurde das Allgemeine Ehrenzeichen verliehen. Die Ueberreichung geschah heute in feierlicher Lidage ist seit 50 Jahren im Betrieb der Firma Steinmeister u. Wellensiek in Enger(Filiale der Zigarrenfabrik in Bünde) tätig. I Löhne, 23. Mai.(Innungssache.) In der vorgestrigen Versammlung der Mitglieder der hiefigen neugegründeten Zwangs innung für das Tischler=, Zimmerer= und Stellmacherhandwerk wurde die Wahl des Imungsvorstandes vorgenommen. Es wurden gewählt: Zimmermeister Kassebaum zu Obern als Obermeister und Tischlermeister Möller= Bischofshagen, Zimmermeisier H. Ludbert=Löhne, Stellmachermeister KögerObernbeck und Tischlermeister Flörke Kich lengern zu Vorstandsmitgliedern. II Kirchlengern, 28. Mai.(Diebstahl.) Ein in einer hiesigen Familie untergebrachter Fürsorgezögling entwendete seiner Dienstheirschaft einen Geldbetrag und per schwand damit. Er wurde in Oeynhausen Ans den Kreise Hale. Halle i. W. 28. Mai.(General= Musterung.) Am 8. und 9. Juni d. J. findet im Hause des Wirts Schmedtmann hierselbs das Miltäkr=Aushebungsgeschäft siult, dus an beiden Tagen um 10 Uhr vormittags beginnt. Es sei noch darau aufmerksam gemacht, daß nach der Aushebung eingereichten Anträgen auf Umdesignierung von einem Truppenteil zum grundsätzlich keine Folge gegeben wird. Anträge auf Zurückstellung oder Befreiung von der Aushebung können jetzt nur noch dann angebracht und berücksichtigt werden, wenn die Veranlassung zu dem Antrage, 3 B. der Tod des Vaters, erst nuch dem Musterungstermine eingetreten ist. Das Gesuch ist in diesem Folle sofort an den zuständigen Amtmann zu richten und kann auch nur ausnahmsweise noch im Aushebungstermin angebracht werden. ein Militärpflichtiger im Aushebungstermine ausgehoben oder zur Einstellung in einen Sorssäesr ssangt, so ist ein Gesuch um Huraastellung oder Befreiung in der Regel ausgeschlossen und nur in dem Falle noch gestattet, wenn die Veranlassung dazu nach dem Aushebungstermine eingetreten ist. War die Veranlassung bereits vor dem Aushebungstermine vorhanden, so ist das Gesuch ohne jede Aussicht auf Erfolg. Anträge auf Zurückstellung von der Militärpflicht können durch Verheiratung nicht begründet werden. Steinhagen, 26 Mai.(Waldbrand). Am Himmelfahrtstage entstand mittags gegen Gosanen Bichereinem Fichtenbestande des Koionen Nieverschabbehard! Feuer, wodurch eine Fläche von etwa 10 Sch fflsaat ein Rub der Flammen wurde. Die Eatstehungsursache ist nach dem„Hell. Kreisbl.“ nicht bekannt, wahrscheinlich liegt aber Brandstiftung vor, da mehrere Personen in dem #, auf der Suche nach Vogelnestern vemerkt und vertrieben worden sind. Werther, 28. Mai.(Behandelt die Pferde gut!) Dem„Hall. Kreisbl.“ wird von hier geschrieben: Wer da glaubt, daß mindestens bei den Pferden, wo man sie zur Arbeit braucht, die Peitsche unentdehrlich sei, der möge nach Norwegen reisen. Dort leisten die sehr guten und w# mit, wenschlicher Klugheit(2) begabten Pfelde die schwersten, anst engendsten Fahren ohne Peitsche. Dort werden die Haustiere allgemein als Fieunde und nicht als Sklaven der Menschen angesehen und behandelt. Böswilligkeit der Pferde ist infolgedessen völlig unbekannt. Sobald die Füllen genügende Kraft haben, folgen sie der Mutter zur Arbeit, sei es auf das Feld oder auf die Landstraße, und gewöhnen sich so allmählich an das Geschirr. In Norwegen gehorchen Pferde der Stimme des Führenden fast mehr, als der leitenden Hand. Aufsatzügel kennt man nicht, und die Peitsche wird, wenn man sie überhaupt ührt, wenig oder gar nicht gebraucht. Mit großer Sorgfalt verhütet man Ueberladung der Wagen, besonders wenn junge Pferve angespannt sind. Die Pferde sind wohlgenährt und bleiben bis zu dem hohen von 24 bis 30 Jahren zur Arbeit fähig. Norwegische Pferde und Kühe sind so zahm, daß sie Liebkosungen Vorübergehender willig gestatten, ohne von ihrem Ruhelager aufzustehen. rapider Schnelligkeit um sich griff und d ganzen Hof bis auf die Grundmauern eir„so, sad dem verherenden Detmold, 24. Mai.(Vom Sennergestüt.) Das bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderi weit und breit berühmte Senaergestüt soll wieder ins Loben ger##fDas Sennergestüt erfreute sich unter e7. Pierbekernern und Liebhabern großen Anstheus. Kamen doch zu den Pferdeaukt onen die Käufer herangeeilt. Um bos Gebat auteich. Jahrhunderts wurbe das Eestal aufgeles: Der größte Teil der Bierde ging in fremden Besitz über, während vir heinere in fürstlichem Besitz blieb. Essen, 28. Mai.(Oberbürger## 8peiger ist gestorben. Sein Somme vie um 4 Uhr früh am gestrigen Sonnag. Oberbürgermeister Zweigert wurde 1846 zun Neustin du“ an 25. Strta: 520 za Mustrlim in Pommern geborer, er leitete die Geschäfte der Stadt Essen vom 1. Oklober 1886 bis heute. Auf die von ihm vor zwei Monaten nachgesuchte Persion ist nunmehr der Tod gefolgt Aus dem Rez.=Bez. Münßer zud Ve#sberg Dortmund, 26 Mai.(KnappschaftsIn einer gestern abgehaltenen Bergarbeiter=Versammlung wurde eine Eingabe an den Minister für Handel und Gewerbe beschlossen, in welcher die Regierung dringend ersucht wird, die Gesetzesvorlage betreffend die Knappschafts reform zurückzuziehen und dem Reichstage einen Gesetzentwurf vorzulegen, durch den die berechtigten Wünsche der Berg arbeiter betreffend Emnbringung eines Reichs berggesetzes berücksichtigt werden. Für den ditten„Pfiagstfeiertag sind nach der „9. Westf. beg. eine Reihe großer Bergarbeiterversammlungen im Ruhrgebiet einberufen. Vermischtes. öttingen, 28. Mai. Der Büchsenmacher Gen. Anz., daß die Schwester des Mörders verhaftet warden i6. Bekanntlich dahen sich worden isr. Belanntiih haben sich dort die Eltern der Geschwister Meyer längere 85s, gugehalten. Auch in Wildungen erebr ruter dem Verdacht der Mittäterschaft hruterr poliglsche, Sistitrurgen. Offizieren und Mannschaften im Kriegsbokr nes Toulon bedenklich überhand genommen Oeiumeauchslaben P bri Rauchstuben wurden große Merngen Opiuns beschlagnahmt. Gegen die Besitzer wurde eine strafreatliche Verfolgung zingeleitet. (Sonderfahrten nach dem Norden.) ingerer ausführliche, illustrierte Broschüren über dise Sonkerfahrten sind gratis und franko durch die Kontinentale Vertritung: Amtl. Bureau der Feisedrichstafe Bar 84 h Butrzuunzurt, Leitlin zu beziehen. der Witterung. Mitgeteilt Vierschersermonetersandinder Racht.10 Theemometerstand um 10 Uhr vorm.+18% Barometer 75,5 cm. Wind: Wen. Himmel: bedeckt. Aus den Nn### Detmold. 26 Mai.(Die Landessynode) wurde heute geschlossen. Die Vorlage über das Verfahren bei Um pfarrungen und die Gründung neuer Kirchengemeinden wurde in dritter Lesung genehmigt. Einige Eingaben konnten kurzerhand dadurch erledigt werden, daß man die Petitienten auf den Instanzenweg verwies. Detmold, 27. Mai.(Großfeuer.) Heute abend gegen 6¼ Uhr entstand auf dem am Hiddeser Berge gelegenen Hofe des Landwirts Stölting Großfeuer, welches mit Berlin, 29. Mai. Die sperrung unter der Berliner ArKreise. Schutzverband deutscher Steindruckereibesitzer hatte bekanntlich „5 Torganisierten Litographen un. Steindruckern zum 2. Juni bei einer 5 Runmehr haben diese um dieser Maßnahme ausständig. In Arbeitgeberkreisen Fchnet man damit, daß sich diese im Laufe der nächsten Zeit Dadurch izt 000 erhöhen witd. Tarnrch ist der gesamte chromolahmgelegt. Betieb in Berlin, 29. Mai. Von dem bände„deutscher Arbeitgeberver. Lande wird mitgeteilt, daß der Verein in seiner Ausschußsitzung der ane d Riz, die Konstitnierung gedachten Gesellschaft Vereins deutscher Arbeitgeberverbände zur Entschädigung bei Arbeitseinstellung vorgenommen hat. Düsseldorf, 29 Mat. In der Gegend von Neuß fuhr ein von Dutsburg kommendes Auton odil in eine Plozession, die aus Kevelar kam, hinein. Eine Dame namens Klein aus Köln wurde gelötet, mehrere Personen sin verletzt. Rom 29 Mai. In der Kirche von Campo Flice bei Palermo spielte sich während des Gottes dienstes eine Schrickensseine ab Während die Menge andächtig betete, schrie pötzich jemand:„Das Dach stürzt ein, rette sich wer kann". Frauen, Pizuer und Linder Aürmten unter lauten den Ausgängen zu. Im Gedränge wurden 2.auen zu Tode giquelscht, 20 Personen mehr oder minder schwer verletzt. Brietpapiere Rechnungen P Postkarten * Mitteilungen Converts mit und ohne Namenaufdruck. Kontobücher etc. hält in grosser Auswahl vorrätig oder liefert schnell und billig Fag. Reidonluhn Mennighünen. Ebenso liefere ich alle Familien-Drucksachen Visitkarten, Verlobungsbriefe, Hochzeitseinladungen, Glückwunschkarten, Trauerbriefe elegant, schnell und billig. 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Juni 1906, mittags 1½ Uhr: Abmarsch zu Kriegsspielen. Knabenabteilung. Pfingstsonntag, den 3. Juni 1906, nachm. 4 Uhr: Versammlung i. Saal. Pfingstmontag, den 4. Juni 1906, nachm. 2 Uhr: Antreten zum Spielen im Walde. Alle Mitglieder und Freunde sind herzlich eingeladen. Der Jugendordner. Shriftl. Verein junger Männer, Bielefeld, Papenmarkt 2. Sonntag, den 3 Juri 1906, (1. Pfingstfeiertag): Freie Zusammenkunft Montag, den 4. Juai 1906, (2. Pfingstfe e tag) r achm. 3 Uhr: Gemeinschaftskonferenz Thema: Die Nachfolge Christl. Referen! Herr P. Tölle, Salzuflen. Jedermann ist freundlichst eingeladen. Der Vorstand. ∆ 1N C Srivate u. Händler GafFAxffane SutPSarluuAchnge ven * □keparatuttn2 6 Sattlermeister, s Miedersb. 37. Fount 322. 3 hasel 0 Stelereider Schreibstune. von d. Fabrik ar Private u. Händler v. Mk. 65 an prima Mäntel, , von ca. Mk. 4, Luftschläuche von Mk..80 an auch an fremdem Fabrikat prompt und billigst. 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Kanzleigehülfe Heinrich Puls, Mitallschleifer Albert Theis, Arbeiter Alsert Lüngen, Arbeiter Karl Wörmann, Gostwirt Hermann Sülmersen, Schuhmachermeister Atnold Rhode, Killner Heinrch Pade, Photograph Heirrich Baumann, Bauarbeite: Friedrich Kranzmann, Straßenbohrschaffner Wilhelm Elbrecht, Baupolizei=Assistert Max Lange, Arbeiter Eduard Rabeneick, Eisendreher Friedrich Dieterich, Handelsmann Wilhelm Oberschelp, Maurer Heimann Starge. b) Töchter. Viz seldw.bel Friedrich Humboldt, Friseur Kail Weiß, Bäcker Heinrich Menserdiick Schneider Gottfried Schauppel, Schriftsetzer Hars Flatterich, Kuastglaser Ernst Voßberg, Justieter Gustav Möller, Eisendriher Friedrich Oberschelp, Maurerhandlanger Georg Rammert, Eisendteher Karl Heinrich Mey r, Mäschezuschne der August Funnemanr, Arkeiter August Rehfeld, Topezierer#. f. d Hofmann, Diener Wilhelm Ku inna. Aufgeboten: Klempner Friedrich Meike, Friedrichstraße 18 und Friederike Quakenak, daselbst. Arbeiter Gottlieb Steinftrk, Engerschestraße 20 und Johanne Höner, Schildesche. Verehelicht: Hechelmacher Anton Frieber und Marie.', Metallschleifer Grstav Brinkmann und Luise Dieckthage, Arbeiter Heinrich Linnenbrügger und Ida Nottebrock Schlosser Otto Wied. menn u. Elisaberh Broszeit, Ziungießer Adolf Wohlschuß un d Mathilde König, Schlosser Louis Laumann und Emma Pohlmann, Arbeiter Otto Ernst und Gertrude Laucuschkat, Arbeiter Julius Jicksties und Johanne Kauf mann, Korrespondent Alfons Nüßte und Emilie Spaath, Arstreiche Heinrich Bucksath und Marie Zillies, Arbeiter Stanislaus Staniszewiki und Marie Lenski, Ardeiter Richerd Wiechmann und Barbe #taukus, Arbeiter Fiedrich Rix= und Johanne Niekamp, Tischler Adolf Jander und Heiene Kemper, Postassistent Heinrich Fritzenkö ter und Emma Barkei, Uhrmacher Felix Lück und Klara Hantke, Kauf ma n Johannes Böning und Katharina Wedekind. Sterbefälle: Invalidenrentenempfänger Philipp Rixe, 75 J, Invalidenrentenempfänger.iedrich Ischen, 72., Involidenrentenempfänger Maximilian Unterkötter, 52., verwitwete Tischlermeister Brinkmann, Antonie geb. Lampe, 60 J, Ehefrau Schleifer Sentker, Marie geb. Kampmann, 35., Ehefrau Maschinenmeister Köppe, Mathilde geb. Tappe, 32 J, Willy Heidemann, 4 J, Ludwig Gäer, 2., Eich Baumann 2 J, Wilhelmise Koch, 11 Mt., Wilhelm Eickmeyer, 10 Mt., Wilhelm Ulbrich, 16 Tg., Heinz Pade, 12 Std., Knabe Wörmann, 1 Std., Auguste Riemann, 77., Näherin Marie Poat di.“ 3: Chstan Maschinenscloser Klemm, Paula geb. Die Buch- und Kunst druckerei A. u. u. Mühlen Bielefeld empfiehlt sich zur Anfertigung aller einschläglichen Arbeiten in Schwarz- u. Buntdruck.** Telephon No. 16. Verlangen Sie Muster und Preise. Befreiung garantiert. Prospekt Nr. 109 versendet gratis Fabrik medizin Aapparate. Schoene& Co., Frankfurt.M. Pausleinen Mtr. MIk..50 bei Hugo Ziehm GBebr. Kahter, Papierhandlung * Obernstrasse 24. 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Und mit tie namentlich die Männe zehnt hinausgezogen si siedelungs gebieten deut aufzuschlagen und die, Aufstand alles verlore gern ihre Persönlichkei um die Kolonien von säubern zu helfen und Blute den teuren Bod Beschlüssen der Budge Reichstags Kenntnis n die Zukunft Südwestaf muß offen aus gesproc hängnisvollen Weise 1 gebens fragt man sich, die am Sonnabend die Ausbau der Bahn bis den Mut zur Verantw vollen Beschlusses her: selbst vom Standput Psennigfuchserei aus i überaus töricht bezeicht und Richt wies der A der Transport eines## setzigen Verhältnissen## während er nach Ferti kaum ebensoviel Pfem Wenn also im Herbste Summe eine andere gr Reichstage vorgelegt wi infolge der Verzögern Bahn, deren wirtschaftl allem Zweifel steht, an Jahren der südwesta wegen der hohen Verp wieder auf einer ungew wird, so hat die Veran erster Reihe der südd Zentrums zu tragen, a ständige Haltung haupts vom Sonnabend zurück; Ebenso wird auf dies wortung dafür fallen, u zahl oder doch eine grö Anfiedler aus Empörun gerung der ihnen geschul den Staub von ihren sich eine neue Heimat un Volkes gründen, das für Ausdauer tapferer Pie Verständnis hat als die schen Reichstags am S Mai, bewiesen hat. Un stand der Oberst v. 2 Sonnabend nicht, der übe Empfindlichkeit des Zen tragen. Er sprach wie fühlte und das ehrt ihr ständen, aber die Form daß an ein Aufgeben d Kolonie nun und nimn könne, hätte wohl im Hi einmal im Reichstage bef vorsichtiger gewählt sein! der Sache selbst mehr wie jeden alten Soldaten ein unverständlich, wie angef Umtriebe auch nur ein deutschen Reichstoge dart