#s Postanstalen ., bei täglicher Zu### um. Beisen Jahrgang Anzeigengebühr für die einspaltige Petttzeile oder deren Raum 12 Pf., für auswärts 15 Pf., Reklamen 25 Pf. Erscheint lechsmal wöchentlich Geschäftsstelle Ritterstr. 43. Fernsprecher Nr. 15. K Kalender. 18 Mai: Sieg Friedrich Barbarossas über die Türken bei Konia, 1190.— Die Christen übergeben Akka an die Türken, 1291.— Zieten, preußischer General, geb. 1699.— A. v. Lützow, geb. 1782.— Ludwig Börne, politischer Schriftsteller, geb. 1786.— Suwarow, russischer General, gest. 1800.— Napoleon wird Kaiser, 1804.— Fr. Perthes, Buchhändler, gest. 1843.— Nationalversamm: lung in Frankfurt a. M., 1848.— Eroberung von Puebla in Mexiko durch die Franzosen, 1863.— Kaiser Nikolaus II. von Rußland, geb. 1868.— Prinz Ruprecht von Bayern, geb. 1869.— Staatsminister Otto von Camphausen, gest. 1896. — Andrées Abreise von Gothenburg nach dem Nordpol, 1897. Der russische Konvent. Die Adresse an den Zaren, die in der Dienstags=Sitzung der Reichsduma verlesen wurde, zeigt in ihrem maßlosen Radikalismus, von welcher furchtbaren revolutionären Gefahr das Zarenreich nach wie vor bedroht ist. Optimisten mochten sich nach den Berichten über die Sitzungen vom Sonnabend und Sonntag der Hoffnung hingeben, daß das russische Parlament sich schließlich in ähnlicher Weise ausschäumen und klären würde, wie seinerzeit die Frankfurter Nationalversamm lung. Das Ergebnis der Adr ssenberatung aber zeigt, daß der slavische Charakter mit dem ganzen Ungestüm und der ganzen Uebertriebenheit seines heftig aufbrausenden Willens, dem ja freilich die dumpfe Ermattung und stumpfe Apathie zu folgen pflegt, hier zum Ausbruche einer Umwälzung treibt, die alle letzten Reste kluger Mäßigung verschüttet. Die demokratische Leidenschaft allein zeigt sich noch als Herrin der Lage und der friedensvolle Ostertraum des Zaren durch schreckens volle Wirklichkeit zerstört. Die Duma verlangt in ihrer Adresse die volle Amnestie der politischen Verbrecher. Das erscheint, so radikal es auch ist, immerhin verständlich, da die in ihrer neuen Freiheitstrunkenheit schwelgende Menge in den Kerkermauern, hinter denen die„Freiheitskämpfer“ schmachten, den finstersten Ausdruck jener Gewalt erblickt, die man in der russischen Volksvertretung jetzt für immer glaubt überwunden zu haben, ohne Ahnung des zweisellos unabwendbaren Schicksales, daß so zügellose Leidenschaften, wie sie hier hervortreten, nach ihrem Bändiger schreien. Auch der französische Konvent, der einst gegen die Willkür der Bourbonen gewetiert hatte, wie heute die bäuerlichen Volksteibünen in St. Petersburg, hat durch Blut und Schrecken das französische Volk doch nur zu jener lähmenden Ohnmacht geführt, von der der Testamentsvellstrecker der Revolution, Napoleon, mit diktatorischer Gewalt es befreien mußte. Und so wird zweifellos auch das unglückselige Rußland zu immer blutigerer Selbstzer fleischung kommen, wenn die weiteren Forderungen der Duma verwirklicht werden. Wohin soll es führen, wenn eine dumpfe Masse von Analphabeten, aus der im all gemeinen nur doktrinäre Professoren wie Herr Stschepkin, oder verschmitzte Agitatoren herausragen, das allgemeine, gleiche und direkte Wahlrecht erhält? Wohin soll es führen, wenn einem so gewählten Parlament die Staatsmänner verantwortlich gemacht werden sollen? Wohin soll es führen, wenn der Reichsrat, der zwischen dieser, von Leidenschaften zerwühlten Volksvertretung und der Krone als mäßigendes Element geläuterter politischer Einsicht steht, beseitigt wird? Wenn nicht nur der Masse der verhetzten Industriearbeiter, sondern auch der dumpsen Masse der Landarbeiter das Koalitionsrecht eingeräumt, und wenn in einem Lande, in dem Mord, Totschlag und Bombenverbrechen an der Tagesordnung sind, die Todesstrafe abgeschafft wird? Mindestens sollten doch auch da die Herren Anarchisten mit der Abschaffung von Todverbrechen den Anfang machen. Wohin soll Freitag, 18. Mai 1906. es aber vollends führen, wenn die Forderung der Bauern auf obligatorische Expropriation sämtlicher Grund stücke und Aufteilung des Landes verwirklicht wird? Mit der ganzen Heftigkeit des russischen Gemüts erhebt die Duma diese Forderung, und vergebens lauscht man nach einer Stimme der Warnung gegen diese Entfesselung kommunistischer Instinkte. An der Unausführbarkeit dieses Agrarprogrammes aber muß die Duma selbst scheitern. Und wehe dem unglücklichen Lande, wenn erst die breite Hundertmillionenmasse der in jahrhundertelanger Knechtschaft halb vertierten Bauern sich in Bewegung setzt! Die schlimmsten Szenen, welche sich in den baltischen Provinzen abgespielt haben, werden ein harmloses Pfänderspiel sein im Verzleich zu dem wüsten Terrorismus, der dann über das unglückliche Altrußland hereinbrechen wird. Und die Schuld, die jetzt die konstitutionellen Demokraten damit auf sich nehmen, daß sie dem Wahnwitze eines naiven Kommunismus zustimmen und auch ihrerseits die Austeilung des Grundbesitzes auf ihr Programm schreiben, muß und wird surcht bar blutig sich gerade an der Freiheit rächen, die man eben jetzt mit Siegektrunkenheit gesichert zu haben glaubt. Hungersnot und Staatsbankerott werden diesen Prozeß noch mehr beschleunigen, der so der Entfessilung der schlimmsten Leidenschaften entspringt und der Traum von einem sozialen Paradiese, den diese großen und doch so gefährlichen Kinder in Petersburg träumen, wird ebenso schmählich zerschellen wie die Hoffnung des Zaren auf eine friedfertige Verständigung mit seinem Volke bereits zerschellt ist. fassung und die Gewährung einer Entschädigung an die Mitglieder des Reichstags nach den Beschlüssen des Reichstags zugestimmt. Die Kommission des Herrenhauses für den Gesetzentwurf, betreffend die Abänderung des Einkommen= und Ergänzungssteuergesetzes hat heute ihre Beratungen zu Ende geführt und den Entwurf in der Fassung des Abgeordnetenhauses, ohne wesentliche materielle Aende rungen angenommen. Es wurde schriftliche Berichterstattung an das Pienum beschlossen. Aufstand in SüdwestAfrika. Dem„Daily Telegraph“ wird aus Kapstadt gemeldet: Zwischen der deutschen und der Kapregierung scheint ein Mißverständnis über die Unterhaltung der in der Kapkolonie entwaffneten und festgehaltenen Flüchtlinge aus dem deutschen Gebiete eingetreten zu sein. Die Kapkeloniebehörden glaubten nach der Abmachung, daß die deutsche Regierung die Kosten tragen würde, doch werde dieses Uebereinkommen von Berlin aus augenscheinlich in Frage gestellt. Verluste:(Amtliche Meldung.) Am 11. März 1906 gestorben: Gefreiter Adam Mikloweit im Lazarett Swakopmund an Nierenentzündung und Wassersucht. Reiter Georg Seibel im Lazarett Keetmanshoop, an Typhus. Aus dem Deutschen Reiche. Berlin, 17. Mai. Morgen vormittag begibt sich der Kaiser von Urville über Ueckingen nach Diedenhofen und von dort nachmittags nach Potsdam zurück, woselbst die Ankunft am Sonnabend Vormittag 8 Uhr erfolgen wird. An den deutschen Botschafter in Washington sandte der Kaiser folgendes Telegramm: „Bitte den Hinterbliebenen von Karl Schurz meine herzlichste Anteilnahme an dem Heimgange dieses hervorragenden Mannes zu übermitteln, der seiner neuen Heimat im Kriege und Frieden wertvolle Dienste geleistet und dabei das deutsche Blut in seinen Adern nie verleugnet hat. Wilhelm I. R“ Bei dem Galadiner, das am 6. Juni zu Ehren Kaiser Wilhelms in Schönbrunn stattfindet, wird der Wiener Männer= gesangverein dem Kaiser ein Ständchen bringen. Für das Programm werden die Lieblingslieder Kaiser Wilhelms aus gewählt werden. Wie die„B. Zig.“ meldet, wird der österreichisch ungarische Botschafter Graf Szögyenyi=Marich während des Besuchs Kaiser Wilhelms in Wien ebenfalls dort anwesend sein. Der Reichskanzler empfing heute den japanischen Botschafter Inouyé, den türkischen Botschafter Tewsik Pascha, den Präsidenten des Herrenhauses Fürsten zu Innhausen und Knyphausen und mehrere Parlamentarier. Die Verabschiedung des Generalleutnants v. Trotha steht unmittelbar bevor. Dem „L.=A.“ zufolge soll Oberst v. Deimling das Kommando über die Schutztruppe in Südwestafrika erhalten. Entgegen anderslautenden Meldungen nennt dieses Blatt den Major Quade vom Generalstabe als mutmaßlichen Nachfolger des erkrankten Oberst Ohnesorg vom Oberkommando der Schutz truppen, dessen Geschäfte er vertreturgsweise führt. Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung dem Gesetzentwurf betr. die Aenderung der Artikel 28 und 32 der ReichsverAus dem Auslande. Paris, 17. Mai. Der Kriegsminister sagte in einer Rede in Philippeville aus Rücksicht auf die an ihm im Senat zu richtende Interpellation über Einstellung der Rüstungen, Frankreich würde eine große Torheit begehen, wenn es den Rüftungen Einhalt täte, einmal um seine Stellung als zweite Seimacht zu behaupten, und dann, weil alle anderen Mächte ihr Kriegsmaterial verbesserten und vermehrten. London, 17. Mai. England beabsichtigt Weihaiwei an China zurückzugeben. Petersburg. 17. Mai. Die Duma hat den Adreßentwurf in erster Lesung einstimmig angenommen. Da inzwischen auch der als Rivale und Konkurrent der Duma betrachtete Reichsrat begonnen hat, sich mit der Adreßfrage zu befassen ist anzunehmen, daß die Duma, um unter allen Un ständen zuerst zu kommen, der ersten Lesung schleunigst die zweite folgen lassen und daß deren Ergebnis nach erheblich kürzerer Debatte dasselbe— einstimmige Annahme des Entwurses— sein wird. Radikal wie der ganze russische Liberalismus ist auch die Liste der Forderungen, die die Adresse dem Zaren präsentiert und deren Gewährung in Bausch und Bogen die Vorbedingung für das Vertrauen der Duma zum Ziren sein soll. Die Asfäre Gapon wird von der Staatsanwaltschaft mit außergewöhnlich großem Apparat verfolgt. Es gibt eir flaßreiche Leute, die glauben, der Proßeß würde viele Geheimgänge der Revolution ausdecken.— Privatdepeschen aus Petersburg bestätigen die gestrige Meldung, daß zum 19. d. Mts., dem Geburtstage des Zaren, eine partielle Amnestie erlassen wird. Konstantinopel, 16. Mai. Nach einer Mitteilung der Pforte sind bei einem Ueber falle durch eine griechische Bande bei Gre vena 60 Kutzowallachen und 12 Soldaten getölet worden, 14 Soldaten wurden verwundet und eine Anzahl Frauen entführt. Zur Verfolgung der Bande sind mehrere große Truppenabteilungen entsandt worden. — Das nach Tripolis entsandte Ausnahmegericht hat die Urheber der Ermordung Redwan Paschas, Ali Schamil Pascha und Abdur Rezak, sowie einen ihrer Verwandten zum Tode verurteilt. Madrid, 17. Mai. Die Blätter beschäftigen sich lebhaft mit Erklärungen, die der frühere Ministerpräsident Montero Rios hinsichtlich der für Spanien auf der Kouferenz von Algeciras erzielten Ergebnisse abgegeben hat. Diese gingen dahin, daß Montelo Rios persönlich schon vorher mit dem französischen Botschafter einen vorteilhaften Vertrag abgeschlossen gehabt habe; danach habe die Marokkobank ausschließlich mit spanischen Kapital kegründet und die spanische Münze mit Zahlungskraft in Verkehr gesetz: werden sollen. In der Polizeifrage habe der Vorteil für Spauten in dem Rechte bestanden, den Schmuggel zu Wasser und zu Lande zu verfolgen. Kirche, Schule und (Berliner Missionsgesellschaft I.) Soeben läust aus Hongkong die Nachlicht ein, daß Missionsinspektor Sauberzweig Schmidt dort am 15. d. M. entschlosen ist. Sauberzweig Schmidt, Sohn des Missionssuperintendenten A. Schmidt, geboren 1859 in Amalienstein(Kaplant), in Deutschland erzogen, studierte in Leipzig und Berlin Theologie, war 1884 Verwalter des Diakonats und Rektorats in Triebel, 1885 bis 1897 Pfacter in Zatzke bei Wittstock und trat 1897 als Inspektor in den Dienst der Berliner Missionsgesellschaft. Nach einer hervorragenden Tätigkeit als Lehrer am Missionsseminar und Mitglied des Missionskomitees wurde er 1903 zu einer Inspektionsreise nach Süd= und Deutsch=OstAfrika ausgesandt und trat, nach kurzem Aufenthalt in der Heimat, eine Jaspektionsreise nach China an, deren unzeheuren Strapazen er erlegen zu sein scheint. Der Tod dieses hochbegabten, durch hingebende Treue, rastlosen Eifer, einen ungewöhnlichen Schalfblick und reiche Erfahrung ausgezeichneten Mannes bedeutet für die Gesellschaft, welche auf ihn die größten Hoffnungen sitzie, wie für die evangelische Mission üverhaupt, einen unersetzlichen Verlust. Deutscher Reichstag. 105. Sitzung vom 17. Mai 1906, 1 Uhr. Der Reichstag erledigte am Donnerstag zunächst die dritte Lesung der Novelle zum Börsengesetz. Die Adgg. Dr. Arendt(Rp.) und Graf Kanitz (kons.) warnten erneut, in die Börsengesetzgebung eine Bresche zu legen; die erwartete Hebung des Kurses der Staatspapiere werde nicht eintreten. Die Novelle wurde schließlich gegen die Stimmen der Rechten angenommen. Darauf setzte das Haus die am Mittwoch begonnene Beratung der von der Steuerkommission beantragten Resolution auf Erhöhung der Portotoxe für Postkarten und Drucksachen im Vorortsund Nachbarortsverkehr sowie auf anderweitige Regelung der Gebühren für außergewöhnliche Zeitungsbeilagen fort. Abg. Patzig(nl.) war mit der Resolution einverstanden. Unterstaatssekretär im Reichspostamt, Sydow, bekonte, auch die Reichspost müsse dazu beitragen, die Reichsfinanzuot zu beseitigen. Die Durchführung der Resolution werde niemand schaden, auf die Richsfinanzen aber segensreich wirken. Abg. Arendt (Rp.) war zwar mit der Resolution hir sichtlich der Zeitungsbeilagen einverstanden, beantragte aber, für die Ortspostkarte nicht 5, sondern nur 3 Pfennig zu erheben. Staatssekretär Frhr. von Stengel bat, diesen Antrag abzulehnen, da er von der Deckung wieder 6 Millionen abbröckeln werde. Nach weiteren Reden der Abgg. Dove (frs. Vag.), Kämpf(sis. Bp) und Singer (Soz.), die sämtlich die Resolution bekämpften, trat Abg. Dr. Wolf(wirtsch. Vag) für den Antrag Dr. Arendt ein. Nach weiterer Debatte wurde dieser Antrag abgelehnt und die Resolution der Kommission angenommen. Eine weitere Resolution auf Einführung einer Reicht steuer auf Großmühlen wurde von der Tagesordnung abgesetzt. Darauf trat Vertagung ein. Freitag 1 Uhr: Dritte Lesung der Reichskassenscheinvorlage und der Reichsfin an zreform. Schluß 5 Uhr. Gericht und Bielefeld, 16. Mai.(Strafkammer.) 1. Der Handlanger H. K. von Brackwede wurde wegen gefährlicher Körperverletzung zu 5 Monate Gesärgnis und zu einer an den Verletzten zu zahlenden Buße von 250 Mark verurteilt.— 2. Der Handelsmann W. J. zu Halle wurde wegen Körperverletzung unter Zubilligung mildernder Umstände zu 2 Monate Gesängnis und zur Zahlung einer Buße von 174 Mark an den Verletzten verurteilt.— 3. Der Heuerling W. B. von Bockl war vom Schöffingericht zu Halle wegen angeblichen Hühnerdiebstahls mit 8 Tage Gesänguis bestraft und hatte Berufung eingelegt. Das erste Urteil wurde aufgehoben und der Angeklagte freigesprochen.— 4. Der Handlanger A. O von hier erhielt als Dieb im wiederholten Rückfolle 3 Monate Gefängnis und zwar unter Asrechnung von 6 Wochen Untersuchungshaft.— 5. Der Azent K. B. von Ahle, jetzt in Stolzenau in Strafhaft, war geständig, im Apcil 1905 als Bevollmächtigter einer Hagelversicherungsgesellschaft 17,30 Mark Prämiengelder unterschlagen bezw. veruntreut zu haben. Er wurde in anbetracht, daß er sich in Notlage befunden, zu der geringen Strafe von 1 Woche Gefängnis verurteilt. Lutherische Konferenz. Erster Tag. Bielefeld, 15. Mai. Die lutherische Konferenz wurde heute nachmittag nach 4 Uhr mit dem Gesang des Chocals:„Ach bleib' bei uns Herr Jesu Christ" und mit einer Ansprache des Vor sitzenden Pastor Möller über Off Joh. 3, Vers 11:„Siehe, ich komne bald, halte, was du hast, daß dir niemand deine Krone nehme,“ eröffget. Der Gedankengang dieser Ansprache war: Unser Herr hat eine Zeit bestimmt, wo er seine Ehren austeilt. Seine Gemeine hat die Sorge, daß dann der Blick aus seinen Augen, seine Gnade, ihr zuteil werde, und darum zu halten durch Gottes Mackt, was Gott ihr gegeben hat. Eine Stäckung gewährt ihr darin sein Wort: „Siehe ich komme bald.“ Sein Schweigen durch die Jahrbunberte erscheint marchen so, als regiere er nicht. Deshalb der Naturalismus in unsrer Zeit! Dieser läft sich Jesum von Nazareth wohl als das hohe Ideal gefallen, aber als Körig hat er ihn abgesetzt. Man redet von ihm als von einem längst gestorbenen Menschen, und die Bibel hat man auf die Straße geworsen, daß sich jeder an ihr versreifen kann. Das Schlangenwort im Paradiese:„Sollte Gott gesagt haben“, wird über den ganzen Reichtum der himmlischen Weisheit ausgebreitet. Sie sagen, daß sie die Ehre Jesu suchen, aber sie lügen. Man kann von des Satans Schule sprechen, die die ganze Kirche umgibt. Es wird etwas Ganzes gemacht in der klaren Leugnung der Off ubarung Gottes, dem muß mit dem Bekenntnis entgegengetreten werden. Man versucht wohl gegen den Strom Schutzdämme aufzuwerfen, aber es sind solch; aus Sandsäcken, das ist halbe Arbeit. Ein Wall von Granit dagegen ist in der Kirche von jeher das Bekenntnis gewesen. Nach dem modernen Gemeindeprinzip kann eine Gemeinde, wenn sie es will, einen Ierlehrer haben und behalten. Statt diesem zi sagen: da du an die Versöhnung nicht glaubst, kannst du das Amt nicht haben, das die Versöhnung predigt,— sucht man dem Irrlehrer, wenn einige in der Gemeinde an i m A. stoß genommen haben, klar zu machen, daß er in dieser Gemeinde doch nicht gut bleiben könne. Wir haben noch Gemeinden, in dinen man weiß, daß die Piorten der Hölle die Gemeine des Herrn nicht über winden werden, aber wir bedüefen der Stärkung. Das Wort des Herrn: „Siehe, ich komme bald“, ist diese Stärkung. Laßt uns darauf sehen, daß wir wirklich im Zentrum sehen. Da sind wir nicht angreifbar, denn die Modernen können aus der Peripherie nicht heraus. Gottes, Jesu Wort ist die Leuchte unserer Füße. Wo sich des Satans Schule breit macht, da ist stets auch die sittliche Entartung zu finden. Dagegen gibt es nur eine Arznei und sie wird geschöpft aus dem Quell, der in Jesa Christo fließt. Die Zahl der Pharaonen, die sprechen: Wo ist der Gott, dem ich zu gehorchen hätte, zählt nach Legionen und die sittliche Entartung reicht bis in die höchsten Kreise hinein. In dieser Zeit wird sich der Bekenntnisstand unserer lutherischen Kirche immer wieder als echt, recht und unantastbar erweisen. Wir, die wir das Amt haben, müssen stärken, was sterben will, und unsdeshalb selbst alle Tage zum Leben erwecken lassen durch das Wort der Wahrheit. Der Kirchenrat Rocholl hat einmal gesagt: Nicht Carriere, sondern Charaktere sind uns nötig. Der Herr, der das Ehrenzeichen verteilt, wenn er kommt, sieht an diesem Tage darauf, ob wir treu erfunden werden. Er geht mit schweigender Maj stät durch diese Zeiten. Hierauf folgte ein gemeinsames Gebet. Es folgte nun zunächst ein Bericht des Pastors Greve=Löhne über die Notenausgabe des Minden=Ravensberger Gesangduches. Der Herr Reserent führte in seiner reich mit Humor gewürzten Weise folgendes aus: Das alte Gesangbuch bleibt bezüglich des Textes der Lieder vollkommen unveräasert, dagegen werden zur Hedung des Gesanges, unser Volk fiagt gern, Noten hin zugefügt. Es wird in der Notenausgabe 342 Melodten dringen, ein Hausen von Gold und Silder wird vor unserm Volke ausgeschüttet werden. Die Notenausgabe wird ein schönes Bekeontnis vom Slauben unserer Väter sein, und sollte einmal die moderne perverse logie auf eine unserer Kanzeln gelangen, so wird sie unser Volk heruntersingen können. Es ist nötig, daß uns diese Notenausgabe gegeben wird. Die Gemeinden leiden, was das Singen anlangt, heute an Verarmung. die Notenausgabe soll zur Bereicherung der Kirche dienen. Sie bie#et den lebendigen Rythmus der ursprünglichen Lesart mit Raver szerger Eigentümlichkeitev, wo sie vorhanden waren. Wir müssen vom Instrument zurückgehen zur vollen Menschenstimne. Wie können wir diesen Schatz verwerten? Zunächst wird er unseren Vereinen geboten, dann wird ihn allmählich das Minden= Ravensberger Land annehmen. Die Posaunenvereine werden das Mittel sein. Das Melodienbuch (Preis 40 Pfg.) ist in erster Linie für die Schulen bestimmt. Auf eine schnelle Bereicherung der Gemeinden wird zwar auch unter günstigen Bezingungen nicht zu rechnen sein, aber mit der Zeit werden sie es annehmen. Es gilt zu säen, damit unsere Nachkommen ernten können. Minden Ravensberg wird den Ruhm haben, mit einem solchen Gesangbuch anderen Landesteilen vorangegangen zu sein. Dieser Bericht wurde mit großem Beifall aufgenommen. Der Vorsitzende Pastor Möller sprach der Gesangbuchkommission und besonders dem Pastor Kuhlo=Bethel, der mit großem Fleiß an dem Melodienbuch gearbeitet hat, den Dank der Konferenz aus. Der letzte Gegenstand auf der heutigen Tagesordnung ist ein Missionsvortrag des Herrn Missionsinspektor Haußleiter, das Thema heißt:„Die Bedeutung und die Aufgaben der Mission für die Zukuuft von Südwestafrika". Der Vortrag war nicht für die O ffentlichkeit bestimmt, es kann also auch nicht eingehend über ihn berichtet werden, Emzelheiten, die ihn überaus interessant machten, können hier nicht mitgeteilt werden. Der Redner zeigt zuerst, wie sich die öffentliche Meinung zu gunsten der Mission geärdert hat. Vor Jahresfrist konnte man denken, es sei mit ihr zu Ende, heute wird sie und ihre Arbeit anerkannt, wenn man auch ihre Beweggründe vielfach nicht versteht. Darauf wird die Bedeutung der Mission für die Kolonie auf dem wirtschaftlichen, auf dem sittlichsozialen und auf dem geistlichen Gebiet gezeigt. Die Eingeborenen lernen den Häuserbau vom Missionar. Es bilden sich neue Bedürfnisse und eine Benutzung der Bodenschätze. Der Kaufmann trägt, wenn er nicht ein edler, weitblickender Mann ist, wenig zur Kultivierung des Landes bei. Dagegen sind die Anfiedler, die Land und Leute liebgewinnen, von dauerndem Wert. Die Schaffung neuer Bedürfnisse hat nur Wert, wenn sie Hand in Hand mit Besserung der Produktion gebt. Nach dieser Richtung hat die Mission Kulturtätigkeit ausgeübt. Je mehr aber die Besiedelung von Deutschland aus geschieht, desto mehr fällt diese wirtschaftliche Betätigung des Missionars weg. Auf dem sittlich=sozialen Gebiet hat der Missionar bedeutenden Einfluß aus. geübt. Er hat auf die sittlichen Anschauungen der Eingeborenen eingewirkt, Gegensätze gemildert und den Frieden gefördert. Der die Eingeborenen zu rohen Taten führende Aberglaube kann nur durch das Licht des Evangeliums aus seinen Schlupfwinkeln vertrieben werden. Die Missionare haben neue Ideale gebracht und Lebensauffassung und Lebenshaltung der Eingeborenen beeinflußt. Es ist den Missionaren in den ersten 40 Jahren ihrer Arbeit gelungen, einen erheblichen Teil der Eingeborenen an die Seßhaftigkeit zu gewöhnen. Auf dem geist lichen Gebiet bringt die Mission den Ein geborenen das Evangelium, wobei sie ihren innersten Bedürfnissen nachgeht. Indem sie ihnen die Bibel gibt, erweist sie sich als eine Kulturmacht ersten Ranges. In die Namasprache ist die ganze Bibel übersetzt, in die Hererosprache bis jtzt nur das Neue Testament mit den Psalmen. Die gefangenen Herero haben aber auch um das Atte Testament gebeten und zwar mit der Motivierung, es sei darin so viel von Gefangenschaft zu lesen. Sie wollen aus den Propheten lernen, Trost suchen und finden. Aus dem geistlichen Bedürfnis des Volkes entwickelt sich sein Charakter und aus der rechten Befriedigung dieses Bedürfnisses seine Sitte. Wie muß die Arbeit getrieben werden? Von etwa 15000 Hottentotten, kann man rechnen, haben etwa 10000 den Krieg mitgemacht und von diesen sind etwa 5000 zurückgekehrt. Von etwa 80000 Herero mögen etwa 30.000 gefallen, verdurstet, versprengt oder über die Grenze getrieben sein. Der neue Gouverneur v. Lindegeist hat auf die Bitte des Missionsinspektors Spiecker zwei. Sammeistellen ge währt, denen Missionar Kuhrmann und der junge Missionar Diehl verstehen. Diese schickten Sendboten aus, die die umherirtenden Leute zur Rückkehr einluden, einmal gleich zeitig 50 Leute. Scon nach Moratsfrist stellten sich j: 1000 in den Sammellagern ein, bis Ostern warens schon 6000. Dieser Erfolg ist eine Rechtfertigung der Mission, die von der Allerhöchsten Stelle ausgeht. Es ist auch nicht zu erwarten, daß die Landesver waltung von dieser Bahn vorerst abgehen wird. Die zurückkehrenden Leute bedürfen nach der äußeren Sammlung die innerliche Sammlung um Gottes Wort. Hierzu dient ihnen die Mission, Leute vom Pommernland. Roman von Käte Lubowski. 23](Nachdruck verboten.] Die Zähne des Kranken schlagen plötzlich mit scharfem Geräusche zusammen.„Es ist fuichtbar kalt hier, mein Junge, gib mir mal eine zweite Dicke her. Nein nicht das dünne Sommerding, die andere, die Pelzdecke. So, das tut gut. Komisch, daß du richt frierst. Ach so, das junge Blut. Wo blieben wir doch stehen? Hm, und du meinst, daß sie gerade jetzt mit dem Erstaunen zu tun hat?“ „Es ist wenigstens nicht ausgeschlossen, Oakel Klaus.“ „Es wundert mich, woher dir die Er fahrungen gekommen sein mögen. Ich dachte, deine Liebe hätte doch die Anwartschaft auf glatte und mühelose Erledigung Es muß ader doch etwas Wahres an deinen Behauptungen sein. Das Mädel ist seit einigen Monaten völlig verä dert. Ich ängstige mich zum mindesten ebenso sehr um sie, wie sie es zur Zeit um mich tut. Du wirst sie ja bald zu Gesicht bekommen. Schmalbäckig und hohläuzig ist sie geworden, sag ich dir! Ich habe hin und her gedacht, um die Ursache auszugraben, und bin schließlich zu dem Resultate gelangt, daß meine gelegentliche Bemirkung,„ich würde niemals in eine Verbindung willigen, ehe ich nicht bei deinem zukünftigen Gatten eine Gewähr für sein sicher es Vorwäitskommen," das ganze Unglück verschuldet hat Ich weinte damit, erst soll Hans Heinrich sein Examen gemacht haben, dann findet euch meinetwegen zusammen. Deshalb habe ich sie neulich, wie ich noch nicht in diesen verflxten Lappen zu sitzen brauchte, auf den Schoß genommen und ihr gesagt:„So, mein Kind, unn sprich dich mal aus, und wenn ihr es gern haben wollt, bin ich nicht kleinlch.“ Meinst du. sie hätte auch nur ein Wort darüber gesagt? Nichts. Als ich endlich ihren Kopf von meiner Brust empothob, um ihr in die Augen zu sehen, da war an der Stelle, wo er gelegen hatte, ein nasser Flick.“ Jürgen hält sich krampfhaft an der Lehne des grünen Stuhles fist, sonst hätten seine Hände irgend etwas zerbrechen müssen. „Warum erzählst du mir das alles, Onkel Klaus?" fragt er mühsam. „Du hast also schon richtig herausgesunden, daß ich einen Zwick damit verfolge. Dann kann ich ja ohne Umschweife Farbe bekennen. Ich will, daß meine einzige glücklich wird. Die Sache der Qälerei soll ein Ende nehmen.“ „Du meinst mit anderen Worten, daß ich Hans Heinrich zu einer Bitte in diesem Sinne erwutigen soll?“ „Die Bitte ist bereits ausgesprochen. Vor 14 Tagen schrieb er. Hier ist der Brief. Lies ihn.“ Jürgen nahm ihn aus der bebenden Hand des Kranken und hielt ihn unter seine Augen. Es dauerte lange, ehe er sich zum Erkennen der krausen Buchstaben gezwungen hatte. „Lieber Onkel Klaus! Wenn ich früher eine große Dummheit begangen hatte, lief ich zu Jürgen. Der machte allemal eine Klugheit daraus. Hatte ich aber einen besonders großen Wunsch und wußte nicht, wie ich mit ihm fertig werden sollte, ging ich zu Deiner Marianne. Die brachte allemal die Er füllung zustande. Heute brennt mir so wohl eine Dummheit als auch ein Wunsch auf der Seele. Und ich komme zu dir. Die Dummheit ist, daß ich Deiner Marianne aus heillesem Respekt vor Deinem Zorn nicht zu sagen wage, wie lieb ich sie habe, und der Wunsch, daß Du mir endlich gestatten mögest es nundie sich ferner auch der Jugend und der Waisen annimmt. Woaber sind unsrejungen deutschen Lehrer, die sich der Mission zur Verfügung stellen? Herr Pastor Haußleiter machte darauf hochinteressante Mitteilungen über die Anstrengungen der katholischen Missionare, Einfluß zu gewinnen und über ihr Recht auf diesen Anspruch. Zum Verzagen, das war das Resultat des Vergleiches beider Missionen, sieht die Sache für uns nicht aus, sie fordert von uns nur Wachsamkeit und ernste Arbeit. Weiter wurde mitgeteilt, daß sich bei einer Zählung herausgestellt hat, daß sich 2500 evangelische Christen in Swakopmund und Umgegend befinden. Herr v. Lindequist hat dort die Konstituierung einer evangelischen Gemeinde angeregt. Wir dürfen mit freudigem Herzen auch die dortige Obrigkeit in unsre Fürbitte mit aufnehmen. Nach einer kurzen Besprechung wurde die heutige Tagung mit einem Abendsegen und gemeinsamem Gebet des heiligen Vaterunser geschlossen. Zweiter Tag. Bielefeld, 16. Mai. Nach der Präsenzliste sind 193 Teilnehmer zugegen, natürlich ist die Zahl der Mitglieder geringer. Mit besonderer Freude wird die Anwesenheit des Herrn Konsistorial=Präsidenten v. Sydow aus Münster bemerkt. Nach dem Morgensegen wurde unter Protest gegen die Beschlüsse der Herforder Lehrerversammlung einstimmig eine Resolution für die Konfessionsschule angenommen, deren Wortlaut wir morgen bringen werden. (Schluß folgt.). Bieleseld, 18. Mai (Kundgebung für die Konfessionsschule.) In der auf den 30. d. M. angesetzten Versammlung der Freunde der evangelischen Konfessionsschule werden im Schützenhause zu Herford sprechen: Ueber das Recht und die Notwendigkeit der Konfessionsschule 1. vom püdagogischen Standpunkt: Hauptlehrer Wellenbrink=Jöllenbeck; 2. unter dem nationalen Gesichtspunkt: Pastor Lappe=Bielefeld; 3. im Hinblick auf Schule und Haus: Pastor Jaeger=Bethel. (Bitte an Gltern, Lehrer und Erzieher.) Von Besitzern und Pächtern kleiner Landstücke in der Nähe der Stadt wird bitter darüber geklagt, daß die Kinder Roggenhalme, zum Teil in großer Menge ausreißen, um damit zu spielen und sie nachher wegzuwerfen. Die Eitern, Lehrer und Erzieher werden dringend gebeten, ihren Pflegebefohlenen die Ausübung dieses Unfugs ernstlich zu verbieten. (Zum Schwurgeröcht.) Zu der am Montag, den 11. Juni unter dem Vorsitze des Herrn Landgerichtsdirektors Löher beginnenden zweiten Schwurgerichtsperiode wurden folgende Geschworenen ausgelost: 1. Fabrikant Bernhard Elmendorf in Isselhorft, 2. Kaufmann August Wüllner in Minden, 3. Kaufmann Wilhelm Kriele in Gütersloh, 4. Müller und Vorsteher Gottlieb Steinsiek in Bauerschaft Schildesche, 5. Rentrer Friedrich Balemeier sen. in Niederbecksen, 6. Direktor Fritz Jürging in Brackwede, Friedrich Wilhelms Bleiche, 7. Fabrimehr zu tun. Ich bin und kann noch nichts, wirst du mr wiederholen Das stimmt schon. Aber ich werde auch nichts, bevor Marianne nicht meine Braut sein wird. Ich bin zu unruhig zum Arbeiten, weil ich immer an Dein Kind denken muß. Wenn mein Vater noch am Leben wäre und mein Fürsprecher wäre, würdest Du sie mir dann auch vorläufig versagen? Nein, gewiß nicht. Darum darfst Du es auch jetzt nicht, wo ich doch viel einsamer bin. Gib mir bald eine tröstliche Antwort" Jürgen ließ den Brief sinken. Er konnte ihn nicht zu Ende lesen. Graf Klaus sah ihn fist an.„Siehst du, der quält mich nun schon seit Wochen. Wie oft habe ich dir von ihm sprechen wollen! Aber immer wieder dachte ich: nein, erst soll er mir sein Herz öffgen, danach komme ich an die Reihe! Nun ist es doch anders geworden, die Geschichte hat noch einen Haken, der sie kompliziert macht. Wer gibt mir die Gewähr, daß Mariannchen Haus Heinrich wiederliebt? Deine Philosophie und meine Annahme können irrig sein. Ich könnte ihr ja einfach diesen Brief geben und sagen, wie ich es zu dir tat: lies ihn, und dann gib mir Bescheid, was ich ihm darauf kant Wilhelm Osterw händler Kaufmann Heinrich Ehlert Lübecke, 10. Landu Müdehorst in Nied mann Theodor Strai Reniner Hermann 13. Tischler Wilhel: 14 Kolon Heinrich Pe. Oldendorf, 15. hoff in Niederbecksen, Meier zu Jerrend Kaufmann Anton# 18. Kaufmann Huge 19. R###fmann Karl seld, 20 Rentner K 21. Kaufmann Ferdi: 22. Kaufmann Adol 23. Rentner Wilhelm 24 Kaufmann Klei Windheim, 25. Kolo in Ho'zhausen bei 2 Direktor Feitz Schli Reniner Theobald Li Minden, 28. Kausm in Rheda, 29 Juger in Bielefeld, 30 Lai in Sp xard bei Güte (Ravensberger Sonntag, den 20. Ma gelegenen Bahn in Quel der diesjährigen Saisor Jahre haben die rheinise Sympathie für die Bahr vereins durch Abgabe bekurdet. Es steht auch teiligung der Herren garnisonen bevor, was: in der vorteilhaften Pro Flach Rennens hat, das Nennungen aufzuweisen liche Rennen erfreut sie Interesse für diese Art 9 Landwirten sehr im Wac dieses Mal auf allgemeine statt, das wegen der Neu für den Zuschauer haben hat sich der Sache des le Herr Upmeyer zu Belzen a lich der letzter. Generalvet# des Ravensberger Rennve Es wird noch besonders de daß den außerordentlich Jahresbeitrag) das Richt Tribüne zugestanden wor wohl andenehm empfunde ist der Preis für den n platz von Mk. 3 auf: Kutscher ohne Insassen he Besuchern, die mit den 2 geringsten Kosten die U möglichen, daß dieselbens befinden. Heffentlich ist staltung des Ravensberge so daß der Verein einen: hat. m.(Gefunden) wi ein zweirähriger mit T in der Heepeist aße. nicht ermittelt werden Wagen zur Kriminalpol wurde ein Damenschien m.(Der Verein marschiert am Sonnta vom Kriegerdenkmal ab Ravei sberger Pferder schlir gen. m.(Als zugelauf tereter gemeldet. m(Heimlich en gestern morgen aus der die 16 jähr. Eama P.i Schülerie Anna Kipp! hat die E spunsse ihre von 212 Mk., sowie Domenhalskette und zwei selben im G.samtwerte mitgenommen. Da die längerer Zeit bei Theat selbst mitzemikt hat, wi dieselbe mit dem gestern Theaterpersonal unter Kipp abgereist ist. Hillegossen, 17. M leitung) Der Plan oberirdischen Fernsprech gemein estraße Sieker= dim Postamt in Hillez vier Wochen aus. den Kreises Bis g. Minden, 17. Mai. gemeinde) hat vom den Bauplatz erworben. auf demselden für den Be Weserufer in Laufe der zu erbauen. Vorläufig haus für den Seelsorge teils errichtet. Damit w antwort u soll. Al doch nur wiederum heraus. Darum m Zu dir größte Vertrauen g wenn sie durchaus Namen, blos die B nach dem Reserenda tant Wilhelm Osterwald in Enger, 8. Weinhändler Kaufmann in Herford, 9. Kolon Heinrich Ehlert in Arrenkamp, Kreis Lübecke, 10. Landwirt Emil Meyer zur Müdehorst in Niederdornberg. 11. Kauf mann Theodor Stratmann in Bielefeld, 12. Reniner Hergann Wellmann in Lübbecke, 13. Tischler Wilhelm Barkey in Bielefeld, 14 Kolon Heinrich Rahe in Blasheim bei Pe. Oldendorf, 15. Fahrikant Adolf Dursthoff in Niederbecksen, 16. Landwirt Gustav Meier zu Jerrendorf in Theesen, 17. Kaufmann Anton Becker in Wiedenbrück, 18. Kaufmann Hugo Ziehm in Bielefeld, 19. R###fmann Karl Strunkmann in Biele seld, 20 Rentner Karl Krause in Minden, 21. Kaufmann Ferdinand Mürch in Minden, 22. Kaufmann Adolf Woller in Herford, 23. Rentner Wilhelm Erytropel in Lübbecke, 24 Kaufmann Kiemens Klostermeyer in Windheim, 25. Kolon Heinrich Blankenstein in Ho'zhausen bei Minden, 26. BrauereiDirektor Feitz Schlüter in Minden, 27. Reriner Theobald Laup in Barkhausen bei Minden, 28. Kaufmann Heinrich Beemann in Rheda, 29 Jagenieur Wilhelm Vehring in Bielefeld, 30 Lardwirt Heinrich Spexard in Sp xard bei Gütersloh. (Ravensberger Renn=Verein.) Am Sonntag, den 20. Mai findet auf der herrlich gelegenen Bahn in Quelle das Eröffnungsrennen der diesjährigen Saison statt. Auch in diesem Jahre haben die rheinisch=westfälischen Ställe ihre Sympathie für die Bahn des Ravinsberger Rennvereins durch Abgabe zahlreicher Nennungen bekurdet. Es steht auch eine lebhafte aktive Beteiligung der Herren Offiziere der Nachbargarnisonen bevor, was nicht wenig seinen Grund in der vorteilhaften Proposition des HünenburgFlach Rennens hat, das nicht weniger als 22 Nennungen aufzuweisen hat. Das landwirtschaftliche Rennen erfreut sich 17 Nennungen. Das Interesse für diese Art Rennen ist bei den Herren Landwitten sehr im Wachsen begriffen und findit dieses Mal auf allgemeinen Wursch ein Trabrennen statt, das wegen der Neuheit wohl manchen Reiz für den Zuschauer haben wird. Ganz besonders hat sich der Sache des landwietschaftlichen Rennen Herr Upmeyer zu Belzen angenommen, der gelegent. lich der letzter. Generalversammlung in den Ausschuß des Ravensberger Rennvereins gewählt worden ist. Es wird noch besonders darauf aufmerksam gemacht, daß den außerordentlichen Mitgliedern(Mk. 10 Jahresbeitrag) das Richt der Benutzung der ersten Tribüne zugestanden worden ist, was von diesen wohl andenehm empfunden werden wird. Ferner ist der Preis für den nicht reservierten Wagenplatz von Mk. 3 auf Mk. 1 pro Wagen mit Kutscher ohne Insassen herabgesetzt, um der jenizen Besuchern, die mit den Wazen kommen, mit den geringsten Kosten die Unterbrinzung so zu ergösichen, daß dieselben sich auch in nächster Nähe sallun: des'sftentlich ist das Wetter der Vranie de##### apensberger Reanvereins günstig, .. aß der Verein einen vollen Erfo'g aufzuweisen m.(Gefunden) wurde gestern vormittag ein zweirähriger mit Türen beladener Wagen in der Herperst aße. Da der Eigentümer nicht ermittelt werden konnte, wurde der Wagen zur Kriminalpolizei gebracht. Ferner wurde ein Damenschim gefunden. m.(Der Verein„Jugendhein“) marschiert am Sonntag nachmittag ½3 Uhr vom Kriegerdenkmal ab zur Besichtigung des Ravet sberger Pferderennens bei Zweischlirgen. m.(Als zugelausen) wurde ein Foxtereter gemeldet. m(Heimlich entfernt) haben sich gestern morgen aus der Wohnung der Eltern die 16 jähr. Eama Piters und die 13jähr. Schülerie Anna Kipp von hier. Die erstere hat die E spunisse ihrer Matter im Betrage von 212 Mk., sowie eine lange goldene Domenhalskette und zwei Granatbroschen der selben im G.samtwerte von etwa 70 mitgenommen. Da die Emma Peters vor längerer Zeit bei Theateraufführungen hierselbst mitgemikt hat, wird angenommen, daß dieselde mit dem gestern von hier verzogenen Theaterpersonal unter Mitnahme der Anna Kipp ebgereist ist. Hillegossen, 17. Mai.(Fernsprech leitung) Der Plan über den Bau einer oberirdischen Fernsprechlinie an der Amts gemein estraße Sieker=Hillegossen liegt bei dim Postamt in Hillegessen von heute ab vier Wochen aus. der Neustadt Rechnung getragen, die sich in den letzten Jahren außerordentlich stark entwickelt hat. Bereits zählen die Gemeindeglieder daselbst etwa 4500 Seelen. Eine wesentliche Vermehrung steht bei dem Kanalbau und der Vergrößerung der Staatsbahn= anlagen in Aussicht. Den Vertretungen der Gemeinde gebührt die Anerkennung, daß sie eifrig bestrebt sind, in der kirchlichen Versorgung mit der Entwicklung und Vergrößerung der Gemeinde gleichen Schritt zu halten. Minden, 18. Mai.(Besichtigung.) Gestern nachmittag 5 Uhr traf der kommandierende General des 7. Armeekorps Freiherr von Bissing mit seinem Adjutanten Major Rabe von Pappenheim, sowie dem Kommandeur der 13. Division General= leutnant von Natzmer nebst Adjutant hier ein um eine Besichtigung des Infanterleregiments Nr. 15 und des Feldartillerieregiments Nr. 58 vorzunehmen. Die Herren stiegen im Viktoriahotel ab. Minden, 18. Mai.(Unfall.) Bei dem Bataillonsexerzieren des 3. Bataillons des Jofanteriereginents Nr. 15 auf der Mindener Heide stürzte vorgestern das Pferd des Herrn Major Opitz. Der Herr Mejor kam laut„M. Ztg.“ zu Fell, wobei er sich den Arm verrenkte, der aber sofort wieder eingerichtet werden konnte. Weitere Verletzungen hat sich Herr Major Opitz erfreulicherweise nicht zugezogen. — Aus dem Kreise 8 Herford, 17. Mai.(Der landwirtschaftliche Lokalverein) hielt gestern eine gut besuchte Versammlung ab. Herr Dr. Neumann spruch über die„Ein führung des Körzwanges für Eder", um das Uebergewicht, welches jetzt noch gegenüber der Provinz Hannover besteht, zu erhalten. Welche Bedeutung die Schweine zucht im Kreise Herford hat, möge man daraus ersehen, daß allein im Jahre 1904 an 135 340 Ferkel ausgeführt wurden. Der Vorsitzende machte noch Mitteilungen über die von der Landwirtschaftskammer geplante Wettervorhersaze. Wiederholt wurde darauf hingewiesen, welcher Wert der Hastpflichtversicherung beizulegen ist. Am 27. Juni findet der Besuch des Odstmuttergartens statt, an welchen sich ein Vortrag des Herrn Provinzial Obstbauinspektors Hagemann über Obstverwertung anschließen wird. Dreyen, 17. Mai.(Eierverkaufs genossenschaft.) Den Bemühungen des Beraters für Geflügelzucht des Kreises Herford, Heren Lindenstronberg= Hersord, ist es nun auch gelungen, in Dreyen eine Sammelstelle für den genessenschaftlichen Verkauf der Geflügelprodukte ins Leben zu rufen. Dieselbe lehnt sich als Filiale an die schon bestehende Genossenschaft in Enger und trägt den Namen„Eier=Sammelstelle Enger". Die Eier werden an verschiedenen Wochentagen an Herrn Wirt H. Paust in Dreyen eingeliefert, der dann die Wetterbesörberung an die Zeutrale in Enger zu bewirken hat. Einwohner in den Gemeinden Dreyen, Hücker usw., die gewillt sind, beizutreten, können die Bedingungen bei Herrn Wirt Paust in Dreyen einsehen und ihre Anmeldung schon jetzt erwirken. Gelsenkirchen, 15. Mai.(Stiftung)lingklundschoft“, Geethe„Hamburger Hafen“. Die verstorbene Feat Generalditektoe Boniver Hudler„Sitzender Chrlstus“,„Tonrelif mit dem stistete 200000 Murk zu wohltätigen Zvckeu, Hauneg Ppostel Paulus“ und„JoSchalke, Inhalt einige beachtinswerte Artikel herausden Vaterlänsischen Feauenverein und die gegriffen, die ursern Lesern die Kunstschrift von frühere politische Gemeinde Shalke verteilt neuem empfehlen mögen:„Kuitus und Kunst“ etven gollen. 1 von So, SEiz hanserg,„Rusik und Mitelschul.“ von Joner Seitler,„Krefranlagen und Talsperren“ In werden sollen. Aus den Detmold, 16. Mal.(Ausstaub) einer von 300 Personen besuchten Versammlung wurde laut„Westf. Volksbl.“ hiute abend nach 4 stündiger lebhafter Debatte der allgemeine Ausstand der Maurer beschlossen. Dieser Beschluß erstreckt sich auf ungefähr 1000 Maurer in Detmold und der näherren Umgebung. Die Geldforderungen der Maurer waren: 42 Pfg. pro Stunde für ältere Gesellen und 38 für eben Ausgelernte. Die Meister, sämtlich dem Arbeitgeher Verbande angehörend, lehaten den Minimalstundenlohn für die jungen Gesellen ab und bewilligten den älteren 40 Pfa. Der Ausstand wird in den nächsten Tagen auf die Zimmergesellen übergreifen. Die in den Möbelfabriken arbeitenden Tischler befinden sich vor der Aussperrung durch die Arbeitgeber. Kassel 15. Mai.(Das Hofmarschallamt) hat die Direktion der Kolonialschule zu Witzenhausen wissen lassen, daß der Kaiser im Auguß d. J. gelegentlich seines Aufenthaltes in Wilhelmthöhe, der Kolo (mit Akbudungen) von Schultze Raumburg, „Lisckultur",„Wagnenlaner einst und jetz.“ von Baika, u. a. Vor allem sind aber auch von großem Interesse die zahlreichen Beiträge der Rundschau und die„Losen Blätter“ mit Proben aus Werken von Anastesius Grün und Hermann Die Notenbeilagen bieten Proben aus dem demnächst erscheinenden Tabulaturenwerk Wilh. Tapperts und die Loewesche Ballade„Walpurgisnacht". Schon dieser ku ze Hinweis zeigt, wieviel Wertvolles bei so geringem Preise durch den Kunstwart geboten wird, ein Umstand, der nur durch die große Verbreitung der Moratschrift erklärlich erscheint. v. Neue Kirchliche Zeitschrift in Verbindung mit D. Th Zahn, Oberkoasistorialrat und vielen namhaften lutberischen Theologen herausgegeben von Professoe Engelhardt in München. Vierteljährlich 2,50 Mk Monatlich in Heft von ca. 80 S. Leipzig, Deichert. Auch das vorliegende 5. Hest ist wieder ganz Die beldin Artikel über den französischen Kulturkampf in deutscher Beleuchtung von Pfarrer Stephen Jentsch Drekden und der andere über„die biblischen Abendmahlsberichte und ihre neuere Kritik“ von Pastor Liz. Wohlenberg=Altona dieser Nummer zum Abschluß. D. Bollert: Gers zeichnet in scharfen Zügen den „furdamentalen Unterschied zwischen der schriftgläudigen und kritischen Theologie“— eine überaus klare und wertvolle Arbeit, besonders wertvoll, well ein Gynnasial Oberlehrer sie schreibt. Der Aus den Kreisen Wiebenbrug und Paverders Gütersloh, 17. Mai.(Unfall.) Bei einem Neubau in der Feldmark stürzten gestern morgen zwischen 7 und 8 Uhr ein Mauterlehrling und ein Handlanger aus einer Höhe von 8 Metern herab. Während der erstere auscheinend mt einigen Hautabschürfungen daoonkam, mußte laut„Gen.= der letztere, Handlanger Aust#imann, mit einem Wagen nach seiner Wohnung transportiert werden. Hoffentlich erweisen sich die Berietzungen als nicht gefährlich. Aus den Kreises Wisdes u#d Eäb##e. g. Minden, 17. Mai.(Die Marien gemeinde) hat vom Reichsmilltä fikkus den Bauplatz erworhen. Sie beabsichtigt, demselden für den Bezirk auf bem rechten Weserufer in Laufe der Jahre eine Kirche zu erbauen. Vorläufig wird erst ein Pfarrhaus für den Seelsorger jenes Gemeinde. Is errichtet. Damit wird den Bedürfnissen antwort u soll. Aber ich fürchte, es käme doch nur wiederum ein nasser Fleck dabei heraus. Darum mußt du bei ihr sondieren, Jurgen. Zu dir hat sie von jeher das größte Vertrauen gehabt. Frage sie, und wenn sie durchaus will, dann in Gottes Namen, blos die Veröffentlichung bleibt bis nach dem Referendareximen. (Fortsetzung folgt.) Aus dem Rez.=Ber Mnage.##s Vr##ben Münster, 16. Mai.(Brandstiftung.) Um von ihrer Dienstherrschaft einem Bäcker meister, der sie wiederholt mit Richt getadelt hatte, sortzukommen, versuchte die 16 jährige Denstmand Mar'a Siggemann aus Hiesten am 12. Februar dessen Scheune in Brand zu stcken. Sie hatte bereits einen Hausen Heu und Stroh angezündet, als ihr Dienstherr hinzukam. Diesem gelang es noch rechtzeitig, die Flammen zu erflicken und so sein Gebäude und die darin liegenden Vor räte zu retten. Das Mädchen wurde nach der„Rh.=W. Zig“ heute von der hiesigen Strafkammer zu 3 Monaten Gesängnis per urteilt Hagen, 16. Mai.(Der Streik) der Maler= und Anstreichergehilfen ist heute nach 21 tägiger Daur ausgehoben worden. Es ist ein Torif zwischen Gehilfen und Arbeitgebern abgeschlossen worden, der bis zum 15 Mai 1907 Gültigkeit hit. Nach dem Tarif ist für Arbeiter über 20 Jahre ein Mindestlohn von 45 Pfg. pro Stunde festgesetzt worden. Witzenhausen einen längeren Besuch abstatten und sämtliche Einrichtungen der Kolonial= schule in Augenschein nehmen werde. Hannover, 16. Mai.(Falsche Meldung.) Die Meldung auswärtiger Blätter daß der kommandierende General des X. Armeekorps, General von Stünzner, in Verden infolge einer Pilzvergiflung schper erkcarkt sei, ist ebenso, wie die andere, daß der Geveral sich beim Rasieren(in Verden) schwer verletzt habe, durchaus unrichtig. General von Stünzner befindet sich im besten Wohlsein hier. Richtig ist nur, daß er in Verden an einer leichten Mazenindisposition litt. Hildesheim, 16. Mai.(Unwetter.) Bei dem gestrigen Wetter fuhr auf der benachbarten Domäne Marienburg bei GroßDüngen der Blitz in eine Schafheerde, die sich mit dem Schäfer unter einen Baum geflüchtet hatte, und tötete 49 Tiere. Der Schäfer wurde nur leicht betäubt. Jaspiration“ von Professor D. Bachmann in Erlangen verdient es in hohem Maße, durchgeatbeitet und durchdacht zu werden. Wir empfehlen diese ausgezeichnete Zeitschrift aufs allerherzlichste. Uebersich der Witterung. witgeteit„Wielefeld, 18. Mai 1906. Mitgereit von Fr. Böckelmann Ww., hieNiedrigst. Thermometerstand in der Nacht+10(st Thermometerstand um 10 Uhr vorm.+12½ Barometer 742 cm Hiremel: bedeckt Neueste Nachrich omburg v. d. H., 18. Mai. Die Abreise der Kaiserin erfolgt heute nachmittag 5 Uhr. Die Prinzessin, Viktoria Luise bleibt vis zum 28, in Homburg. Hamburg, 18. Mai. Die 300 Schauerleute, die gestern früh von neuem in den Ausstand getreten waren, werden heute auf Betreiben des Vorstandes des Hafenarbeiterverbandes die Arbeit wieder aufnehmen. Dresden, 18. Mai. Der preußische Gesandte Graf Döhnhoff ist lebensgefährlich erkrankt. Rom, 18. Mai. Das Kabinett Sonnino ist gefallen. Sein VorSpirtschaftliche Hilfsaktion für den Suben zu vertagen, wurde Tagesordnung, desegen eine seuemimureie die Beratung des Geseyenwurfes über die Meridionalbahn ablehnt, mit einer Mehrheit von 27 Stimmen angenommen. Die Frage ist nunmehr die, wer den Auftrag zur Neubildung des Frabinetts erhalten wird. Die „Kerlin, 17. Mai. Der Kommandant des Kuserlichen Hauptquatiers, General der Infanterie v. Plessen, ist jüngst auf dem Döberitzer Truppenübungspletz durch den Hufschlag eines Pferdes am Oberschenkel erheblich verletzt worden. Trotzdem ist er dem Kaiser auf seirer Rese, nach Donaueschingen, Kanlsruhe und den Rrichstanden gefolgt. Seit kurzem ist jedoch durch Hinzutritt einer Sehnenentzündung eine erhebliche Verschlimmerung seines Zustandes eingetreten, so daß die Frau und die Kinder des Generals nach Steaßburg an das Kiankenlager geeilt sind. Hamburg, 17 Mai. 300 Schauerleute der Stauerfirma Blohm legten heute morgen wegen Entlassung von zwanzig Kollegen die Arbeit nieder. Insolgedessen ruht der Beteieb dieser Leipzig, 17. Mai. Der Arbeitgeberverband des Deutschen Braunkohlen=Industrie= vereins hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, den vom Streik betroffenen und der Hlfe bedürfenden Werken Unterstützung in jeder Höhe zu gewähren. 17 Mai. Eine gestern von etwa 1200 Buchbindergehilfen besuchte Versommlung sprach den streikenden Becufsgenossn ihre Sympathie aus und verpflichtete sich, die Bewigung durch Geldmittel zu unterstützen. Unter Umständen wollen die Ausständigen die Hif: der gesamten hiesigen Arb iterschaft anrufen. Halberstadt, 17. Mai. Unter Veraiftungserscheinungen erkrankten in Österwieck alle fünf Familienmitglieder und vier Personen vom Gesinde des Müylenbesitzers Müll schwer nach dem Genuß von Halsdrunnenwasser. der Verdacht auf Brunnenvergistung. Rostock, 17. Mai. Die Affäre des Diretiers der Frauenklinik Geheimrats Schatz erregt ungeheures Aufsehen. Es stellie sich heraus, daß Schatz Wirtschaftsgebrauchsgegenstände Agt. Aür seinen Haus halt verwandte, die fül mewnung der Freuenklinit ge Motivierung, die Duma habe genug liefert worden waren. Der Wert dieser Sagin# mit dem Inlande zu tun. Diesen ist noch nicht festgestellt, man speicht von 200000 Worten folgte lauter Beifall. NachSchatz, der mit seiner Frau verzeist ist, dem die 2. Lesung der Adreß= mit graßem Beifall 22 125 Den. vorgerückter Nachtstunde ist gesamte Antwortadresse an der Zaren mit donnerndem Applaus angenommen worden, ebenso die Agrarfrage unter Ausschluß der Exproptiation der Kirchen= und Klosterländereien, der Apanagen und Privatbesitzungen. Professor Kowalewski versuchte die internationale Politik hineinzuziehen, Rußland müsse die Hegemonie über alle slavischen Völker des Auslandes ausüben. Nabokow widerlegte den Antrag, mit der vierzug, die Duma habe genug Mark Schatz, der mit seiner Frau verreist beantragte gegen sich die Disz piiaaruntersochung. Er gab der M dizinalkommission an, sein Pwvaivermögen habe sich wählend der Zeit seiner hiesigen Täti, keit um die Haifte verringert, so daß demnach von absichtlicher Bereicherung nicht die Rede sein köne. Paris, 17. Mai. Dem Großfürstenpaare Kyrill wurden aus ihler Pariser Hotelwohrung Juwelen im Werte von über 100000 Frarcs gestohlen. Der Kunstwart. Rundschau über Dichtung, Musik, bildende und angewandte Künste. Herausgegeben von F Avenarius. Verlegt von Georg D. W. Callwey in München. Preis vierteljährlich 3,50 Mark, das einz lne Heft 70 Pfg.) Vor uns liegen die beiden Meiheste des 19. Jahrganges, die wieder ausgezeichnet sind in Bild und Tixt Die Mappe der Kunstbeilagen wird um ein paar prächtige Stücke vermehrt: Sauffarseld„Grabtragung Christi“, Sieck„Frühdebatte mit großem Geisau aufgenommen war, trat gegen Mitternacht eine Pause ein, während welcher eine Kommission zusammentrat, um einige redaktionelle Aenderungen zu treffen. Um 2 Uhr morgens sollte die 3. Lesung folgen, um noch heute früh die Adresse dem Zaren zu übermitteln. Rot ist die Liebe! d B— abst rot tstauch dis wans, an welchem die Packung von Luhns Wasch Extrakt erkannt wrd. Dies sei allen HausSopn g. Kg...c nicht wissin sollien. 10 Sahen—.... dat sich seit über ##beg allerbestene keim Waschen, Putzen und Abseisen bewährt und ist deshalb beute in jedem Pessie J. Bizt zu haben. Versuchen aud Ihnen Freud= beim Hauspuzi es witd Ferave machen! Vorsicht beim Einkauf! wirchlicher Anzeiger Bielefeld. Sonntag Rogase. Sonntag, den 20. Mai 1906. Kollekte für die Kaiserswirter Anstalten im heiligen Lande. Altstädter Kirche. Vorm. Uhr P. Lappe.— Vormittags 10 Uhr P. Trautermann.— Vorm. 11½ Uhr Kindergottes— Nachm. 4 Uhr Jung frauenverein.(Gesang)— Dienstag. Abends 9 Uhr Bibelstunde im Altst. Jünglingsverein.— Don nerstag, Himmelfahrt. Koll. für die Preuß. Hauptbibelgesellschaft. — Vorm. 8 Uhr P. Trautermann. — Vorm. 10 Uhr P. Lappe.— Beichte und Feier des heil. Abendmahles.— Reustadter Kirche. Vorm. 8 Uhr P. Waubke.— Vorm. 10 Uhr P. Kuhlo. Beichte und heil. Abendmahl— Nachm 1¾ Uhr Kindergottesdienst.— Nachm. 4 Uhr Jungfrauenvereine. — Montag 8½ Uhr Bibelstunde in der Volkshalle P. Kuhlo. Dienstag. 8½ Uhr Bibelstunde auf der Howe P. Waubke.— Mittwoch. Nachm. 3 Uhr Neust. Frauearerein im Lutherstift.— Abends 9 Uhr Bibetbesprechstunde im Christl. Vereia junger Männer. — Himmelfahrt. Vorm. 8 Uhr P. Kuhlo.— Vorm 10 Uhr P. Waubke. Beichte und heilige Abendmahl.— Koll kie für die Heidenmission.— Freitag. Abends 8½ Uhr Bibelstunde im Blau kreuzverein im alten Lutherst.— Panins=Kirche. Vorm. 8 Uhr P. Kortmann.— Vorm. 10 Uhr Syn. Vikar P. W ssel.— Nachm 2 Uhr Kindergottesdienst.— Nachm. 4 Uhr Jungfrauenverein. — Nachm. 4 Uhr Jugendabteilung des Jünglingsvereins.— Abends 8½ Uhr Jürglings= u. MärnerVerein.(Boctias).— Dienstag. Abends ½9 Uhr Blaukreuzversammlung.— Donnerstag.— Himmelfahrtlfest Koll. für die kirchl. Arm.npflege.— Vorm. 8 Uhr Sup. Simon.— Vorm. 10 Uhr P. Hackländer. Beichte u Frier des heil. Abendmahls.— Johannis=Kirche. Vorm. 8 Uhr P. Knolle.— Vorm 10 P. Köhne.— Nachm. 2 Uhr Findergottesdienst.— Nachm. 3½ Uhr Juzendabteilung.— Nachm. 4 Uhr Knabenabteilung. — Nachm. 4½ Uhr Jungfrauenverein— Abends 8 Uhr Vesammlung der Männer= u. Jünglingsvereine.— Montag. Abends 8 Uhr Nähverein in der Kinderschule in der Friedrichstraße.— Mittwoch. Aber ds 9 Uhr Bibelstunde im Männer= und Jüngling verein.— Donneretag. Him melfahrt. Vorm. 8 Uhr P. Köhne. — Vo.m. 10 Uhr P. Knolle.— Beichte und Feier des h. Abend mahles.— Nachm. 2 Uhr Knabenabteilung, Jugendabteitung und Aeltere Abteilung mit ihren Angehörigen Butflag.— Freitag. Aberds ½9 Uhr Versammlug des Blaukreuzverein.— Sonnabend Abends 9 Uhr Bibelbesprechung und Gebeisstunde.— MartiniKirche. Vormittags 10 Uhr P. Usener.— Vorm. 11½ Uhr Kindergottesdienst.— Nachmittegs Uhr Jungfrauenverein. Bethel. 6. Abonnement-Konzert im Assapheum der Anstalt Bethel. Freitag, den 18. Mai 1906. abends 7½ Uhr, ausgeführt vom Städtischen Orchester aus Bielefeld Direktion: Königlicher Musikdirektor Tr. Ochs. Sechser Karten güitig. Einzelkarten zu 50 Pfg. an der Kasse zu haben. Der für Sonntag, den 20. Mai in Aussicht genommene wird des voraussichtlich ungünstigen Wetters wegen auf Senntag, den 10. Juni verlegt. Der Verstand. Der Grasschnitt folgender städtischen Wiesen soll öffentlich meistbietend verkauft werden: a) der fr. Erben Baumhöfener'schen, Siekermann'schen, Waldecker'schen Wiese(östlich des neuen Güterbahnhoss) der fr. Hagemeyer'schen, Niederröhrmann schen Wiesen(westlich des neuen Güterbahnhofs) am Mittwoch, den 6. Juni 1906 von nachm. 3½ Uhr an b) der fr. Nagel=, Strunk=, Lippold'schen Wiese an der Mühlenstraße am Vonnerstag, den 7. Juni 1906, nachmittags 4 Uhr. Sammelplatz am 6. Juni am Stadtholz 57, „ 7.„ am Hause Mühlenstr. 44. Bielefeld, den 15. Mai 1906. Der Magistrat. Toerner. Japanischer Balkonschmuck,— Blitzmischung.— Nach besonderem Verfahren innerhalb 4 Tegen gufgehend. Anweisung liggt bei. Um Fenster, Balkon, Laube, kahle Wände ch mit anmutigem Grün und Biumen zu bekleiden, beriehs ven iu 8 Aahle Wände rasch mit anmutigem Grün und Blumen zu bekleiden, beziehe man ein SamenSortiment japanischen Balkonschmuck von blühenden Kletter- und Schlingpflanzen etc., Blitzmischung das ganze Sortiment Samen 50, er. nas Scnin. Ein Doppel-Sortiment M. 195— 4 Sortimente 3.85— 10 Lortimente A. 9. Das Sortiment enthält zauberhaft rasch wachsende, alles über und über mit anmutigem Grün schmückende Kletterpflanzen etc, die ein farbenprächtig blumiges Kleid schnell über alles Unansehnliche am Haus und im Garten werten, Wohlgeruch über die Umgebung ausbreiten. Alte Blumentöpfe, Kästen, Kübel, freies Land, auch schlechtor Boden ist verwendbar: nach Tagen gehen die, Samen aut; man hat später nichts weiter zu tun, als die Zweige hoch Hinein. Die Autträge sind zu richten derbst Plüsch-Garnituren Abends 8 Uhr Männe= und Jünglingsverein.— Dienstag. Abends ½9 Uhr Blau=KreuzVerein.— Donnerstag, Himmelfahrt Christi. Verm. 10 Uhr P. Ustner. Beichte und Feier des h. Abendmahls.— Reformierte Kirche. Sonntag. Vorm. 10 Uhr P. Vorster.— 11½ Uhr Kinder gottesdienst.— Himmelfahrtstag Morgens 10 Uhr P. Mund— Evang.-lutherische(altluth.) Gemeinde Bielefeld. (Aula der höheren Töchterschule, Viktoriastraße.) Sonntag. Vorm. 10 Uhr LeseGottesdienst Pastor Görg. Bischif. Vehgaiserediche, Hermannstraße 24. Sonntag, vorm. 10 Uhr Predigt. Vorm. 11½ Uhr Sonntagsschule. Abends 6 Uhr Gottisdienst.— Dienstag. Abends 8½ Uhr Gebt stu: de.— Christi Himmelfahrt. Vorm. 10 Uhr Pr digt. Jedermann ist freundlich eingelader. 3. Jakob, Brediger I. Sius= un Nineneri. St. Pauli. Vereinslokal Paulusstraße Nr. 26. Sonntag, den 20. Mai 1906, abends 811 Uhr: Vertrag des Herrn Bauer-Bethel. Die Mitglieder, sowie Freunde des Vereins mit ihren Angehörigen sind herzlich eingeladen. und Sofas Möbelfabrik u. Dekorationsgeschäft Wilh. Barkey Schillerplatz 20 a Fabrik Waldhof 2. Wohnungs-Einrichtungen in allen Preislagen Grosse Auswahl in einzelnen Holz- und Polstermöbeln, Dekorationen, Teppichen etc. Pigene Polster- und Dekorations-Werkstätten. Feinste Referenzen.— Nehrjährige Garantie. In enormer Auswahl zu billigen Preisen. Fritz Tiekötter Möbelfabrik, Niedernstr. 45. von Bekanntmachung. Die Ausführung von Pflasterarbeiten sowie Lieferung Pflaster=, Bord= und Packlagesteine und BasaltkleinVon Freitag, den 18. Mai, bis inkl. Vonnerstag, den 24. Mai. = Nur diese 7 Cage.= Hirkus Gortf-Aitheil Kaiser=Wilhelm. Platz. Kaiser-WilhelmBielefeld. Freitag, den 18. Mai er., abends 8 Uhr: Große Gala=Premiere mit einem hier noch vie gesehinn Riesen.Welistadt=Programm Connabead, den 19. Mai er., und Sonntag, den 20. Mai er., ftadet je 2 Norstellungen statt. Nachmittags 4 Uhr: wachlere. Abends 8 Uhr: Bius sgeaisse Täglich neue, sepsationelle Nummern. schlag für den Ausbau der Kurzestraße zwischen Jöllenbecker= und Spengerstraße soll in 5 Losen vergeben werden und zwar: Los I Ausführung der Pflasterarbeiten, „ II Lieferung der Pflastersteine, „ III„„ Bordsteine, „ IV„„ Packlagesteine, „ V„ des Basaltkleinschlages. Verdingungunterlagen sind bei unserer Kanzlei II zu 0,25 Mk. für jedes Los käuflich, ebendaselbst sind schriftliche verschlossene Angebote mit entsprechender Aufschrift bis zum Eröffnungstermin am Mittwoch, den 23. Mai 1906, vormittags 9 Uhr leinzure'chen. Bielefeld, den 15. Mai 1906. Das Stadtbauamt. Sommerfrischen! Preise der Plätze zu den Abendvorstellungen: Logensitz(rumm) Mark 3.00, Speresitz(runm) Mark 2.00, 1. Potz Mork 1 50, 2. Platz Mark 1.00, Gollerie(Stehplatz) Maik 050. Militär vom Feldwebe abwärts u. Kinder unter 10 Jahren zadler zi dn Woche tags Abeno=Vorst lunges auf I. Patz 100 Mt, 2. Plotz 60 Pfr., Gall. tie(St hpletz) 30 Pfg. Zu den an ollen Wochentagen stottfindenden Proben welche von 10—12 Uhr vormittags stallfinden zohlen Erwachsen: 20 Pig., Kinder uutr 10 Jahren 14 Pfg. Ent ee. Weber's Ill. Wegweiser durch Kurorte und Sommerfrischen enhalten alles für den Kurgast Wissenswerte: Reisewege, Heilanzeigen, Höhenlagen, Einwohnerzahl, kirchliche, kurörtliche und gesellsch. Verhältnisse jeden Ortes. I. Bd. Niederrhein Eifel, Hunsrück, Westerwald und Taunus) II. Bd. Overrhein(Pfälzerwald, Vogesen Odenwald, Schwarzwald.) III. Bd. Seebäder der Nord= und Ostsee, von Ostende bis Zoppot.) Preis à Bd. geb. Mk. 1.50. Porto à 10 Pfg. 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S. 1762.— Napoleon v pedition nach Aezypten, 1 wird 1. Korsul und stifte legion, 1802.— Willil Staatsmann, gest. 1898. 20. Mai: Kaiser Ki — Vasco de Gama e Ostir dien, 1498.— Ch zu Volladolid gest. 1506. Bildheuer, geb. 1764.— zu Berlin geb., 1798.— schichts forscher, zu Darn Schlacht bei Bautzen, franz. Staatsmann und Schlacht bei Monte Kleist. Retzow, konsero# = Jakob Roleschott, Das Diä ist nun im Reichstaze und die Verbürdeten das Gesitz in der Volksvertretung verlieh Einen imposanten Ei denfalls nicht gemacht mitglieder sich größere willigt haben, als ihn dacht waren. Nament freie Eisenbahnfahrt Reiche und selbst wäh vertagung# du chaus ur sind die französischen in dieser Hinsicht noc ihre deutschen Kollege freie Fahrt auch für wandtschaft gewah sind unsere Volksvertre# den französischen Dep nicht gekommen. Abe schon keinen günstigen Reichstag in demselben gliedern freie Esenbah parlamentslosen Zeit er der übrigen Bevölker hohe Zuschläge verten# mindestens erwartet weReichstagsmitglieder für Reichszuschlag übernom wägen dürfte immerhi Verpflichtung nich werden könnte. I aber zu verlangen sein, Regierungen den regu schluß wie früher Kons quenz alljährlich könnte die Aussicht au nicht zulitzt die auf einer noch wisentlichere Reichstagsarbeiten und sionen führen. Zur drohende in der Me wird noch mitgeteilt welche der Gesamtver verbänden gewährt, im ganzen Gesamtver Prozent der be nehmlich dem Der beiter verbanda: am 2. Juni 1906 wenn eine Einigung vier Bezirksverbänden vorher nicht zuste Arbeitern, welche mit lichen Kündigungsfrist ist spätestens am 1 kündigen; falls di von 60 Prozent der Betrieben zurückbleiben Massen einzelne Werkvertflichten sich sämtli