icher Anzeiger ielefeld. untag Cantate. den 13. Mai 1906. das Joharnisstift in Paderborn. er Kirche. Vorm. 8 autermann.— Vorm. Leppe.— Vormittags Kindergottesdienst.— Uhr Jungfrauenverein. Abends 9 Uhr BibelAltst. Jünglingso.rein. stag. Nachm 3 Uhr inv.— Neustädter rm. 8 Uhr P. Kuhlo. Uhr Jahreifest des us jung r Wärner, Barnisonpfarten Clicheolm. 10 Uhr in der chule P. Waubke.— 1 Uhr Kud rgottesNachm. 4 Uhr Jungim Konfi mender saal erschule.— Montag Bibelstunde in der 2. Kuhlo. Mittwog. Uhr Neust. Fraue:Lutherstift.— Abends ibelbesprechstunde im Verein junger Männer. nds 8½ Uhr BibelBiaukreozv.rein im 7.— Banins Kirche. Ihr P. Hackländer.— Uhr P. Kortmann.— Ihr Kindergott sdienst. Uhr Jungfrauet verein. Uhr Jugendabteilung sper ins.— Abends ürgigs= u Mä nerricht über die WliParis.)— Dienstag. 9 Uhr Blaukrenzver— Mittwech. Abends elstunde im JüngMänrerver i1.— Niam. 3 U. Paulus. Abends ½9 Uhr In der 4 Berge schule erstraße P Heckländer. tag. Abend ½9 Uhr in der KleinkinderFeldstaße. P. KortJohannis=Kirche. P. Köhne.— Vorm. Knoll:.— Nachm. gottesdienst.— Nachm. Jugendabteilurg— Ihr Knabenabtiilung. ½ Uhr Jungfrauenends 8½ Uhr Märnerigsverein.(Vortrag.) Ab nes 8 Uhr Näh: Kinderschule in der se.— Mittwoch. Uhr Bibelstunde im Jünglings verein.— Nachm. 3½—6 Uhr rauenverein im Ge— Freitag. Aberds sammlug des Blau- Sonnabend. Abends belbesprechung und im Gemeir dehause. Kirche. Vormittags Usener.— Vorm. Kindergottesdienst— Uhr Jungfraue nverein. Uhr Männer= und ein.— Dienstag. Uhr Blau=KrerzMttwoch. Abends tunde im Jünglingseformierte Kirche. Uhr P. Mund— ndergottesd enst. rricht der Korfim. Rund) begirnt Diens11 Uhr; der Kon. ädchen(P. Vorster). Nai 11 Uhr morgens; der neu eintretenden P., Vorster). Montag Uhr; der neu eindchen bei P. Mund) 3. Mai 11 Uhr im saale— Die niu kinder müssen ror den 906 schon 12 Jahr sein. Kinder, die erst hr alt werden, können geweise ausgenommen r. Mund, Pfr. ische Gemeinde. ielefeld. den 18. Mai: GottesKapelle der Neustädt. arrverw. (altluth.) feld. chterschale hr Predigtes heiligen ½10 Uhr. enlehre. Görg. bes ech 1.42 M. eric S D. Keitr.e. Feprecher Nr. 15 TErns Bielefeld Sonnabend, 12. Mai 1906 12. Mai: Verbrennung von 54 Tempel herren in Paris, 1310.— Gustav Wasa, König von Schweden, geb. 1498.— Hinrichtung des englischen Grafen Stafford, 1641.— August II., der Starke, Kurfürst von Sachsen und König von Polen, geb. 1670.— J. P Uj, Dichter, gest 1796.— Charlotte von Kald, Freundin Schillers, gest. 1843.— A W. von Schlegel, gest 1845.— Waldeck, preußischer Parlamentarier, gest. 1870.— Herschel, Astronom, zu London gest. 1871. 13. Mai: Marquis Pombal, portugiesischer Staatsmann, geb. 1699.— Karl v. Linné, schwedischer Natursorscher, geb. 1707.— Maria Theresia, geb. 1717.— Carnot, französ. General und Kriegsminister, geb. 1753.— Friede zu Teschen, 1779.— Papst Pius IX., geb. 1792— Friede von Luneville, 1801.— Napoleons zweiter Einzug in Wien, — Cuvier, französischer Naturforscher, gest. 1852.— Professor Köstlin, Senior der theologischen Fakuliäkt in Halle, gest. 1902. prm. 10 Uhr Predist. Uhr Sonntagsschule. hr Gottes dierst.— ends 8½ Uhr Gebetist freundlich einJakob, Prediger. Bielefeld. des Bundes der Landwirte. Herford, 10. Mai. Heute nachmittag wurde im dichtgefüllten großen Saale des Evangelischen Vereinshauses unter Leitung des Herrn Kreisvorsitzenden Detering Herford die Westfälische Provinzial=Versammlung des Bundes der Landwitte abgehalten. Die Zahl der Anwesenden wurde auf mindestens 400 Per sonen geschätzt. Vorsteher Detering begrüßte die Versammlung, insbesondere die Herren Dr. Hahn=Berlin und Kolon Rudorf=Häger und sprach seine Freude über den guten Besuch aus. Die Adgeord neten Sielermann, Meyer, Schulze Pelkum und D. v. Bodelschwingh seien leider verhindert, persönlich an der Versammlung teilzunehmen, hätten aber aus Berlin Grüße gesandt. Herr Detering brachte hierauf ein Hoch auf Se. Majestät den Kaiser und König aus, in das die Versammlung brausend einstimmte, und erklärte dann, auf die Gründung des Bundes, seine Entwickelung und Erfolge hinweisend, daß der Bund keine Interessenpolitik treibe, sondern für das Ganze arbeite. Geschäftsführer Buhl= Unna machte einige geschäftliche Mitteilungen und konstatierte, daß in der Provinz Westfalen wieder ein frischer Zug in den Bund gekommen sei. Das Wort erhielt nunmehr Herr Dr. Dietrich Hahn, Bundesdirektor und Mitglied des Abgeordnetenhauses. Dieser führte in frisch vorgetragener, schneidiger Rede, der die Versammlung mit echt westfälischer Ruhe und gespannter Aufmerksamkeit folgte, etwa tlgende Gedanken aus: Das Thema über zu sprechen habe:„Die west: fälische Landwirtschaft und die Wirtschaftspolitik des deutschen Reiches", zeigt Ihnen, daß wir von der Heimatpolitik ausgehen und erst dann Weltpolitik treiben. Wir haben in Westfalen und in dem benachbarten Hannover noch einen festgeschlossenen Bauernstand und es wäre gut, wenn es in ganz Deutschland ebenso wäre. Der Bund ist vor allem ein Bund von Bauern, denn leider haben wir im Verhältnis nur wenig Großgrundbesitzer in unseren Reihen. Der Redner verliest nun eine Reihe Zahlen, denen wir entnehmen, daß es in Westfalen rund 260000 Höfe und ländliche Besitzungen jeder Art gibt, worunter sich 39000 größere und mittlere Besitzungen befinden. Infolge der Anerbenordnung ist die Verschuldung verhältnismäßig gering. Sehr bedeutend ist der Viehstand. Am 2. Dezember 1904 wurden in Westfalen rund 158000 Pferde, 670000 Stück Rind vieh, 172000 Schafe und(wenn wir richtig verstanden haben) 1 024 000 Schweine gezählt. Trotz der blühenden Industrie, fährt Redner sort, steckt in der westfälischen Landwirtschaft noch ein größerer Wert als in der westfälischen Industrie. Daraus kann man erkennen, wie unheilvoll es wäre, wenn man die Landwirtschaft der Industrie opfern würde. Eine für Westfalen geltende Wirtschaftspolitik wird aber auch für das ganze Reich gelten. Hier wird vorherrschend Viehzucht getrieben, aber in Deutschland müssen alle Zweige der Landwirtschaft getrieben werden. Wir müssen selbst unser Volk ernähren und vom Ausland unabhängig werden. Wir sind keine Feinde der Industrie, wir treten für das Ineinandergreifen von Industrie und Landwirtschaft ein, beide müssen Hand in Hand gehen und den inneren Markt versorgen. Wir können den Engländern, die ihre Landwirtschaft der Industrie geopfert haben, in ihrer reinen In dustriepolitik nicht folgen. Wenn unsere Landwirtschaft unterginge, dann könnten wir uns keine Ersatzlandwirtschaft in unseren Kolonien schaffen, wie es England tut. Wir haben ferner keine große Flotte und keine von uns abhängigen Abnahmestaaten. Auch die Industrie hat mit der Caprivischen Politik kein gutes Geschäft gemacht. Diese Politik hat bewiesen, daß wir uns auch durch Berträge keine Absotzstaaten verschaffen können. Deutschland ist alse auf eine paritätische Politik angewiesen. Wir Landwirte müssen uns deshalb organisieren, damit wir nicht hinter der Industrie zurückgesetzt weiden. Heute scheint man nur noch für die Arbeiter ein Herz zu haben; aber wir nehmen auch für die Landwitte Wohlwollen in Anspruch(lebh. Beifall). Der städtische Mittelstand hat mit uns über die gleiche Imparität zu klagen. Mit ihm müssen wir uns noch mehr zusammenschließen. Nach Annahme des Antrags Kardouff im Dezember 1902 war die Industrie noch immer viel besser gestellt als die Landwirtschaft und so stehen wir während der Zeit der neuen Handelsverträge Privilegien der Industrie gegenüber. Diese befindet sich seit bald vier Jahren, von einzelnen kleineren Zweigen abgesehen, in einem kaum dagewesenen Blühen; das kann die Landwittschaft leider von sich nicht sagen. Zum guten Teil ist diese Blüte der Tüchtigkeit der Arbeiterschaft zuzuschreiben, die auf einer vorzüglichen Schulbildung beruht; aber nicht nur ihr, sondern ebenso der Intelligenz unserer Gelehrten und Techniker und dem Wagemut des Kapitals und der Arbeitgeber. Die Zeit wird kommen, wo das auch die Arbeiter erkennen müssen. Aber durch ihre eigene Kraft allein hätte die Industrie diesen Aufschwung nicht erlebt, sie verdankt ihn auch der Zoll- und Handelspolitik des Reichs seit 1879. Sie befindet sich der Landwirtschaft gegenüber dadurch im Vorteil, daß sie mit keinem Raubbau zu rechnen hat. Sie kennt keine Konkurrenz wie sie z. B. die Landwirtschaft von den argentinischen Vieh züchtern zu ertragen hat.(Zistimmung). Die Zolltarife nur mechanisch zu betrachten, ist ein Fehler. Die deutsche Landwirtschaft will keine Verteuerungs politik, sie strebt nur nach möglichst stabilen Preisen, bei denen der Landwirt in bescheidenen Verhältnissen bestehen kann. Wir Landwirte streben nicht nach großen Vermögen; wir wissen, daß diese sich in den Städten bilden, aber selten über drei Generationen hinausgehen, daß uns Landwirten aber die Zukunft offen steht. Der Redner äußert sich dann des weiteren über die Privilegienpolitik des Reiches, die industrielle Kartelle auf kommen läßt, die uns die Preise diktieren, und zeigt unter Hinweis auf den Antrag Kanitz wieganz anders die Landwirtschaft behandelt wird, wenn sie einmal den Versuch macht, zur Regelung der Getreidepreise mit der Regierung Hand in Hand zu gehen. Der Bergbau würde unter staatlicher Leitung ebenso gut gedeihen wie unter privater und der Gewinn würde der Gesamtheit zugute kommen. Der Staat müsse die Ausbeutung der Bodenschätze in die Hand nehmen, denn gegenwärtig schöpfe die Börse die Sahne ab. Die durch die Inzustrie hervorgerufenen Schullasten müßten als zu ihren Betriebskosten gehörend behandelt werden. Redner geht dann zur Steuerpolitik des Reiches über. Wir bedürfen, wie der japanische Krieg gezeigt hat, großer Kriegssch ffe; das erkennen wir an, wenn wir auch das Landheer für viel wichtiger halten als die Flotte. Diese kommt zwar dem ganzen Volk zugute, aber doch besonders der Schiffahrt, der Industrie und dem Kapital. Deshalb haben wir verlangt, das Kapital auch besonders zu den Lasten heranzuziehen, und der Regierung ein schönes, wohlriechendes Steuerbouquet vorgelegt, das zugleich den Mittelstand erleichtern sollte. Aber man hat statt dessen die Erbschaftssteuer angenommen, gegen die sich die ganze Landwirtschaft ausgesprochen hatte. Bei der Brausteuer haben wir die Steffelung nach oben hin erreicht. Kohlen= und Kaliausfuhrsteuer, die wir vorgeschlagen hatten, wurden verworfen. Die Tantiemensteuer haben wir zwar erreicht, aber nicht die Dividendensteuer. Die Aktiengesellschaften genießen enorme Prinegien und wir sind noch weit entfernt von einer Paritätspolitik und weit von einer vollen Gerechtigkeit. Das kommt aber daher, daß die Industriellen, die Arbeiter usw. früher aufgestanden waren als wir. Zum Schluß lenkt der Redner die Augen der Versammlung auf die Verhältnisse in Ruß land und Frankreich; es sehe, meint er, wenn man nach rechts und links blickt, bei uns doch noch ganz leidlich aus, aber wir müssen uns organisieren. Je mehr wir das tun, desto mehr können wir ruhig in die Zukunft sehen. Es liegt uns im Bundesvorstand viel an der Eatwick=lung unsrer westlichen Gruppen. Der noch viele hier nicht wiedergegebene, die Gedanken treffend illustrierende Einzelheiten enthaltende Vortrag wurde von der großen Versammlung mit überaus lebhaftem, andauerndem Beifall aufgenommen. Nachdem Herr Dr. Hahn geendet hatte, sprach der Geschäftsführer des Bundes für Wesisalen Herr Buhl= Unna über die Interessengemeinschaft des Bundes der Landwirte mit den übrigen Berufsständen. Dieser Redner zeigte an der Unterstützung der Kandidatur Meyer durch den Bund, daß dieser keine einseitige Politik treibt. Er sei auch kein Gegner einer gesunden und guten Industrie. Die Landwirte müßten sich aber bezüglich der Schullasten usw. vorsehen, bevor die Industrie bei ihnen eingesessen sei. Der Bund hat dem Handwerk geholfen, den guten Beden wieder zu gewinnen; er hat auch mit dem Kaufmanns= und Gewerbestand Berührung. Alle diese Stände müßten erkennen, daß die liberalen Parteien ganz gewiß nicht ihre Interessen vertreten. Die landwirtschaftlichen Genossenschaften dagegen bielen auch ihnen Vorteile. Der Bund hat aber die Gründung mancher Genossenschaft, welche gewünscht wurde, abgelehnt, nur um den tüchtigen Kaufmanns= und Gewerbestand nicht zu schädigen. Das Heer der Beamten müsse gleichfalls erkennen, daß es ein wesentliches Jateresse am Prosperieren der Landwirtschaft hat. Es sei nicht zu begreifen, wie die Industrie=Arbeiter den Bund bekämpfen könnten. Auch die Industrie arbeiter müßten den Bund mit andern Lugen ansehen und namentlich in den christlichen Kreisen seine Politik unterstützn. Würde die Landwirtschaft noch mehr zurückgehen, so würden die in der Landwirtschaft frei werdenden Arbeiter eine gewaltige Konkurrenz der Industrie Arbeiter bilden. Diese möchten ferner den Marxschen Satz beachten: „Jeteurer die Lebensmittel, um so höher die Löhne!" Die ländlichen Arbeiter ständen sich 5sir bei den Poduktenpreisen, die der Bund anstrebt, als bei denen, die die Soziald. mokratie anstrebt. Mittlere, wenig schwankende Preise kämen ihnen ebenso wie den Kolonen zugute. So hohe Fleischpreise, wie sie in letzter Zeit vorhanden waren, haben wir nie verlangt. Wir haben mit allen rationalen Kreisen gemein: 1. den Kampf gegen die Sozialdemokratie, 2. den Kampf gegen das Großkapital und 3. den christlichen Boden. Redner ermahnt zur Einigkeit mit allen uns so eng verbundenen Berufsständen. Es gilt, sich schon jetzt rüsten auf die nächsten Reichstagswahlen, bei denen der ganze Mittelstand einig der Sozialdemokratie 2c gegenüberstehen maß.(Lebh. Beifall) Reichslags= und Landtags=Abgeordneter Ruderf=Häger: Wir haben heute viel zu danken dafür, daß wir nicht in Frarkreich oder Rußland, sondern in Deutschland leben, und besonders dafür, daß wir einen Landwirtschaftsminister haben, der unsere Interessen vertritt. Die Landwirtschaft hat freilich große Lasten zu tragen, besonders für Kirche und Schule. Das Schullastengesetz wird aber hoffentlich eine Erleichterung bringen, uns in MindenRavensberg aber die Simultanschule sern halten. Vergessen wir also nicht das Loben und Danken! Wir können jetzt zufriedener sein mit unserer Lage.(Lebh. Beifall). Hierauf wird folgende von Herrn Buhl eingebrachte Resolution angenommen: „Die heute in Herford tagende überaus zahlreich besuchte Provinzialversammlung des Bundes der Landwirte für Westfalen spricht ihr lebhaftes Bedauern über die augenblickliche Steuerpolitik des aus. Sie beklagt die Annahme der Reichs erbschaftssteuer, welche die Landwirtschaft besonders schwer und ungerecht belastet, und sieht mit Bedauern, wie andererseits wichtige und wirtvolle großkapitaltstische und kommerzielle Einnahmequellen wie Kohlen- und Kaliausfuhrzoll, Dividendensteuer, Extrastempel für ausländische Wertpapiere usw. undenutt bleiben. Die Steuerpolitik des Reiches wie nicht minder die des preußischen Staates ist immer noch weit entfernt davon, im Sinne der Landwirtschaft und des Mittelstandes eine paritätische zu sein, und es wird noch der stärksten Anstrengungen bedürfen, um sie dazu zu gestalten.“ Herr Vorsteher Detering dankt den Rednern und sckließt mit einem Hoch auf den engeren Bundesvorstand. Herr Dr. Hahn bittet, dem engeren Bundesvorstand telegraphisch einen Gruß der Westfälischen Provinzialversammlung mitteilen zu dürfen, dankt für die ihm zuteil gewordene liebenswürdige Aufnahme und bringt ein Hoch auf die Provinz Westfalen aus. Da sich Niem and weiter zum Wort meldet, schließt der Vorsitzende Herr Detering nach 2½ stündigem Verlauf die Versammlung um 1/6 Uhr. Aus dem Deutschen Reiche. Berlin, 11. Mai. Der Kaiser nahm heute vormittag in Straßburg den Vorbeimarsch der Garnison ab und unternahm nachmittags eine Ausfahrt mit dem Automobil bis zu den Vogesen. Am Abend speiste er bei dem Staatssekretär von Köller. Der Staatssekretär des Auswärtigen Amts Freiherr v. Tschirschki und Bögendorff wird den Kaiser auf seiner Reise nach Oesterreich begleiten. Der Fürst zur Lippe wird am 14. Mis. dem König von Sachsen einen Besuch in Dresden abstatten. Der Reichskanzler Fürst Bülow empsing, wie die„Nordd. Allg. Zig.“ mitteilt, in den letzten Tagen die Staatesekretäre Graf Posadowsly und von Tschirschky und Bögendorff, den preußischen Finanzminister Freiherrn von Rheinbaben und mehrere Parlamentarier.— Der„L=A.“ dem diese offiziöse Nachricht auch zugegangen ist, be merkt dazu noch: Bei seiner Besprechung mit den Mitgliedern des Reichs= und Landtages standen die Reichsfinanzreform und das Volksschulgesetz im Vordergrunde der Eröcterung. Der Präsident der Eisenbahndirektion Köln Paul Breitenbach ist am Freitag in Straßburg vom Kaiser empfangen und zum Minister der öffentlichen Arbeiten ernannt worden. Der Bundesrat hat in seiner gestrigen Sitzung u. a. beschlossen, die von ihm früher verordneten Maßnahmen über das Verbot der Sonntagsarbeit in den Glashütten zugunsten der Arbeiter wesentlich ein zuschränken, da sich inzwischen herausgestellt hat, daß die Maßnahmen in dem bisherigen Umfange für die Glashütten nicht mehr erforderlich sind. Das Staatsministerium trat heute zu einer Sitzung zusammen. Die Kommission des Reichstags hat die beiden grundlegenden Paragraphen des Automobilgesetzes angenommen. Der gestern in zweiter Lesung der Fahrkartensteuet vorlage im Plenum des Reichstags angenommene Antrag lautet in der Hauptsache wörtlich: Fahrkarten, Fahr scheine und sonstige Ausweise für die erfolgte Zahlung des Personenfahrgeldes im Elsenbahnverkehr auf inländischen Bahnlinien Bremen, 11 Mal. Dir bekannte, mehr als liberale Pastor Dr. Kalthoff, Vorsitzender des deutschen Monistenklubs, ist heute, 56 Jahre alt, an Herzschwäche gestorben. Aufstand in SüdwestEfrika. (Amtliche Meldung.) Jene Hottentottenbande, die von unseren Truppen in den kleinen Karasbergen eingeschlossen war, hat versucht, nach dem unteren Löwenfluß auszubrechen. Die bei Gawachab stehende 7. Kompagnie des Feldregiments Nr. 1 griff den Gegner am 4. und 5. Mai an. Am 5 Mai kam es in schwierigem Gebirgsgelände zu einem ernsten Gefecht, in dessen Verlauf der Gegner seine Stellung räumte. Alle in der Nähe befindlichen Truppen haben die weitere Verfolgung aufgenommen. Auf deutscher Seite fielen drei Reiter. Schwer verwundet wurden der Kompagnie führer Oberleutnant Cruse, früher im Füsilierregiment Nr. 33, und Leutnant von Oppen, früher im Dragonerregiment Nr. 2; leicht verwundet Oberarzt v. Haselberg und drei Reiter. Verluste: Reiter Wilhelm Goede im Feldlazarett Lüderitzbucht an Typhus gestorben. Nachträglich gemeldet: Am 8. April im Geficht bei Fet kluft gefallen: Reiter Fritz Hameister. Verwundet: Reiter Friedrich Dasch. Reiter Georg Ernemann am 6. Mai 1906 in Windhuk an Typhus gestorben. Nächste Postverbindung: Nach Swakopmund für Briefsendungen mit Nachversand für Reichspostdampfer„Prinzessin“ über Antwerpen. Letzte Beförderung am 15. Mai ab Köln 10 Uhr 45 Min. abends. Die nächste Post aus Swakopmund, Abgang am 17. Tpril, ist zu erwarten am 16. Mai. dem Auslande. Italien. In vielen Städten des Landes war am 9 und 10. Mai der Generalstreik proklamiert worden. In Rom traten ihm die Bürger kräftig entgegen, indem sie Patrouillen zum Schitz: der Läden gegen Gewalttätigkeiten aussandten. 10000 Aussändige, die sich im botanischen Garten versammelt hatten, wurden durch Truppen gehindert, in die Stadt zu ziehen. Vor der Präfektur angesammelte Ausständige wurden durch Kavallerie zerstreut. Die Bürger riefen:„Es lebe die Armee!“ Nachrichten ähnlichen Inhalts kommen aus Bologna, Mailand, wo ein Mann erstochen, ein anderer schwer verletzt wurde, Neapel, Parma, Livorno usw. In Budrio bei Bologne wurde scharf geschossen. Am 11. Mai scheint überall der Streik beendet gewesen zu sein. In Deputiertenkammer in Rom suchten ihn die sozialistischen Abgeordneten durch Ankündigung ihrer Mandatsniederlegung zu unterflützen. Der Ministerpräsident Sonnino forderte jedoch die Kammer auf, die Mandatsniederlegung abzulehnen. Jede Handlung, die dazu beitragen könne, die Bewegung zu unterstützen, sei ein schwerer ökonomischer und moralischer Schaden. Die Kimner lehnt darauf die Mandatsniederlegung einstimmig ab. In den Wandelgängen der Kammer verlautet gerüchtweise, daß die Sozialisten auf ihrer Mandatsniederlegung bestehen werden. London, 11. Mai. Wie das Reutersche Bureau vernimmt, läuft das Ultimatum an die Türkei am Sonntag um Mitternacht ab. Petersburg, 10 Mai. Nach einer offiziellen Feststellung passierten während der Monate März und April 19200 politische Gefangene, die nach Jabolsker und Jakutsker Gebiet verbannt wurden, die Station Tscheljabinsk. Petersburg, 11. Mai. Die Thron= rede hat den unter den obwaltenden Umständen denkbar günstigsten Eindruck gemacht. Minister Schwanebach erzählte einem Vertreter der„Voss. Ztg.“, der Zar habe sie selbst ausgearbeitet. Die stürmischen Hurras nach ihrer Verlesung kamen nicht aus den Reihen der Duma Mitglieder, doch schien nur bäuerliche Verlegenheit sie abzuhalten, in die Ruse einzustimmen. Der Präsisent der Drma, Muromzew, ist heute in Peterhof vom Kaiser empfangen worden. Abends findet eine Sitzung der parlamentarischen Fraktion der konstitutionelldemokratischen Partei(Spitzname„Kadetten") statt, in der die Mitteilungen Muromzews über seinen Empfang erwartet werden. Konstantinopel 11 Mai. Die Beschlagnahme des deutschen Segelschiffes„Odysseus" ist auf die falsche Anschuldigung, daß die Ladung Nitroglycerin enthalte, zurückzuführen. Auf türkischer Seite wird man Entschädigung leisten und die die Schuld tragenden Beamten absetzen müssen, womit der Vorfall dann freundschaftlich beigelegt ist. Kirche, Schule und Mission. (Die 4. Glaubenskonferenz für Bäcke:) wird vom 19 bis 21. Juni d. J. im Hause des Christlichen Vereins junger Männer in Berlin SW, Wilhelmstr. 34, stattfinden. Prediger Eßler wird sprechen über die Themata:„Christus unsre Rettung,“ „Christus unsre Heiligung" und„CFristus unsee Verklärung". Es wird gebeten, Armeldungen zur Teilnahme an der Konferenz möglichst bald, spätestens bis zum 9. Juni, an das Sekretariat des Christlichen Vereins junger Männer, Beilin SW., Wilhelnstr. 34, zu senden und gleichzeitig zu schreiben, ob Freigzastiere, welche in beschränkter Anzahl vorhanden sind, beansprucht werden. Für Teilnehmer, welche 1,60—2 Mark täglich ausgebei können, werden einzelne Zimmer reserviert. Die Mittagsmahlzeiten werden gemeinsam eingenommen, der Preis hierfür ist je 1,25 Mark. den Parlamenten. Deutscher Reicherag 100 Sitzung vom 11. Mai 1906, 1 Uhr. Der Rrichstag hielt am Freitag die 100. Sitzung dieser Session ab; aus diesem Anlaß schmückte den Tisch des Präsidenten der übliche Blumenstrauß. Auf der Tagesordnung stand die Fortsetzung der zweiten Lesung der Reichserbschaftssteuer. Bei S 13(Steuerbefreiunger) beantragte Abg. v. Savigny(Ztr.) die Erbschaften an öffentlich zugelassene Religionsgemeinschaften, denen die Rechte juristischer Personen zustehen, freizulassen, ebenso die Erbschaften an mildtätige, kirchliche oder gemeinnützige Stiftungen mit dem Charakter juristischer Personen. Feiner lag vor ein Antrag des Abg. Dr. Müller Meiningen(fes. Vg.) auf Steuerfreiheit aller Erbschaften unter 1000 Mk(Kommissionsbeschlüsse urter 500 Mk. Nach Begründung der Anträge durch die Antragsteller bitonte Abg. Dr. Stöcker(wirtsch Va.), eine Bevorzugung der großen Gaben für wohltätige Zwecke werde die Freude zu solchen Stiftungen fördern; die Liebe der Menschen solle nicht besteuert werden, seine Partei stimme dem Antrage v. Saoigny zu. Staatssekretär Frhr. v. Stengel erkanntenden Antrag Dr. Müller nicht als berechtigt an. Bei der Behandlung der Zuwendu gen an Kirchen und mildtätige Anstalten beschreiten die Kommissionsbeschlüsse den Mittelweg; er bitte beide Abänderungsanträge abzulehznen. Abg. Bernstein(Soz.) meinte, man wolle hier wie im feudal=kirchlichen Mittelalter die Steuern nach B.lieben auferlegen, seine Partei werde nicht helsen, den Erwerb der Kirche steuerfrei zu lassen. Nach langer Erörterung wurde der Antag Müller=Meiningen mit 171 gegen 75 Stimmen bei einer Stimmenthaltung abgelehnt. Der Paragraph wurde unter Ablehnung auch des Antrags v. Savigny angenommen. Im weiteren Verlaufe der Erörterung wandten sich Redner des Freisinns und der Sozialdemokratie gegen die Bestimmung, daß der Landesfürst und die Landesfürsten von der Erbschaftssteuer frei sein sollen. Es verblieb auch hier bei den Kommissionsbeschlüssen. Nach Erledigung einiger weiterer Paragraphen vertagte sich das Haus auf Sonnabend 1 Uhr. Schluß nach 6 Uhr. Abgeordnetenhaus. 64. Sitzung vom 10. Mai 1906, 1 Uhr. Das Abgeordnetenhaus führte am Sonnabend die zweite Lesurg der Novelle zum Einkommenund Ergänzungssteuergesetz zu Ende. Die Beratung nahm angesichts der großen Zahl der Abänderungs. anträge so lange Zeit in Anspruch, daß die Russeninterpellation schließlich von der Tagesordnung obgesetzt werden mußte Die Erörterung setzte ein bei§ 18, bei dem nach den Komissionsbeschlüssen die Steuerstuse beim Vorhandensein von drei und mehr Kindern bei einem Einkommen von 3000 bis 6500 Mk. um eine resp. zwei Stufen ermäßigt wird. Abg. Reinhard(Zir.) beantragte die Höchstgrenze auf 9500 Mk. festzusetzen. Nach kurzer E örterung wurde der Antrag Reinhard abgelehnt. Bei den Paragraphen, die von den Rechtsmitteln gegen die Veranlagung handeln, gelangte ein Antrag des Abg. Strombeck(Zir.) zur Annahme, nach dem der Vorsitzende der Veranlagungskommission auch schon gezen die von der Voreinschätzungskommission vorgeschlagenen Steuersätze das Recht des Einspruches und der Berufung hat. Zu einer längeren Erörterung kam es noch über Antrag des Abz. Gyßling(frs. Vp.), der die Quotisierung der Einkommensteuer in das Gesetz einschalten wollte. Der Antrag wurde vom Finanzminister Frhr. v. Rheinbaben in ausführlicher Rede bekämpft und schließlich gegen die Stimmen der Freisinnigen abgelehnt. Der Rest der Vorlage gelangte in der Fassung der Kommissionsbeschlüsse zur Annahme. Nach Ecledigung einiger kleinerer Vorlagen wurde die Beratung auf Sonnabend 11 Uhr vertagt: Russeninterpellation, Initiativanträge. Schluß 4½ Uhr. Lokales und Bielefeld, 12. Mai. (In der heutigen Sonntagsbeilage) befindet sich ein Arttkel über Vorgärten, auf den hiermit noch besonders aufmerksam gemacht wird. (Die zweite diesjährige Schwurgerichtsperiode) beginnt am Montag, den 11. Juni d. J. Zum Vorsitzenden ist Herr Landgerichtsdirektor Löher ernannt X(Submisssion.) Gestern wurden die eingegangenen Offerten für Maurer arbeiten des Hotels Evangel. Vereinshaus geöffaet. Es stellte sich dabei heraus, daß der Vorauschlag des Baumeisters fast die gleiche Summe aufwies als die Offerten, und auch bei letzteren Mindestforderung und Höchstforderung nur um 1 Poz. deferierte. Den Zuschlag erhielt der mindestfordernde Herr Maurermeister Karmyer. (Jahresfest.) Wie bereits mitgeteilt wurde, feiert der Christliche Verein junger Männer, Papenmarkt, am Sonntag den 13. d. Ms., sein diesjähriges Jahresfest. Die Festoersammlung am Nachmittag 3 Uhr, die nur für Männer und Jünglinge bestimmt ist, dürfte diesmal durch den Vortrag des Herrn Oberstleutnant von Hassel besondere Beachtung finden. Es sei daher nochmals auf diesen Vortrag aufmerksam gemacht. Die Abendversammlung ist für Frauen und Männer bestimmt. Zu beiden Versammlungen wird bestens eingeladen. -e-(Die Turnerschaft Bielefeld) unternimmt ihre diesjährige Himmelfahrts Tour nach Porta, Jakobsbeig. Bismarcksäule, Bad Eilsen, Arensdurg, Rinteln. (Zirkus Corty=Althoff.) Der noch von früher her bekannte Zirkus Corty Althoff wird hier wieder m hrere Vorstellungen geben. Eröffgung Freitag, 18. Mai. (Aus dem Theaterbureau wird uns gisschrieben:) Zum Schluß der diesjährigen Opernsp'elzeit bietet die Direktion des Stadttheaters den hiesizen Musikfteunden noch einen auserlesenen Genuß, indem sie für die letzten Vorstellungen die berühmte Signorina Franceschina Prevosti zu einem zweimaligen Gastspiel verpflichtet hat. Die hervorragende Künstlerin wird morzen(Sonntag) Abend in ihrer berühmtesten Partie der Viol tia in Vrdi's„Traviata“ auftreten. Alle Kunstkritiker haben in seltener Uebereinstimmurg ihrer Meinung Ausdruck gegeben, daß Sign. Prevosti in dieser Partie überhaupt keine gleichwertige Rivalin aufzuweisen hat und daß sie darin nicht nur gesanglich eine eminente Kunstleistung dar bittit, so dern daß sie die Partie auch darstelle risch so hervorragend gestaltet, daß man ihr schauspielerisch nur eine Duse oder eine Sarah Bernhardt an die Seite stellen könne, welche Künstlerinnen ja auch gerade als Kameliendame in Duma's gleichbetit ltem Schauspiele, nachdem das Libretto zu „Traviata“ gearbeitet ist, ungezählte Triumphe in allen Weltteilen gefeiert haben.— Am Diens tag wird sich Sign. Prevosti dann von hier in der Ttlpaitie von Bizets„Carmen“ verabschieden. Mit dieser Vorstellung deendet denn auch Herr Direktor Lange seine hiesige Tätizkeit. (Spielplan des Stadttheaters) vom 12. bis 15. Mai 1906. Sonnabend, 12. Mai. Vorstellung zu kleinen Preisen:„Mignon“. Groß Oper in 8 Akten von Ambroise Thomas. — Sonntag 13. M.i.(Außer Abonnement. Dutzendbillitis ungültig) Erstes Gastspiel der Signorina Franceschina Prevosti:„Traviata“.(Die Kameliendame). Große Oper in 4 Akten von G. Verdi.— Montag, 14 Mai. Extravorstellung zu kleinen Preisen; zugleich 25. Abonnementsvorstellung:„Lohengrin“, Große romantische Oper in 3 Akten von Richard Wagner. — Dier slag, 15. Mai. Letzte Vorstellung unter der Direktion Oskar Lange. Zweites und litzt:s Gastspiel der Signorina Franzeschina Prevosti.(Abonnements= und Dutzendbilletts ungültig):„Carmen.“ Große Oper in 3 Akten von Georges Bizet. m.(Die Viktoriastraße) zwischen Schillesplatz und Kronenstraße wird vom Montag ab bis auf weiteres wegen Asphaltierungs und Pflasterarbeiten gesperrt werden. Die Krevzungsstelle an der Turnerstraße wird während dieser Zeit so lange als angängig für den Wagenverkehr offengehalten werden. m.(Festgenommen) wurde eine wegen schweren Diebstahls von der könngl. Staatsanwaltschaft in Hannover steckbrieflich verfolgte Person. Zvei auf der Durchreise befi idliche Personen mußen ins Polizeigefängnis gischafft werden, weil sie in sinnlos betrunkenem Zustande in vergangener Nacht im Rinnstein in der Zimmerstraße lagen. Außerdem wurden zwei betrunkene Ruhestörer von hier zur Haft gebracht. m.(Sonntagsruhe im Photographen=Gewerbe) Nach der heutigen Bekanntmachung der Polizeiverwaltung ist im Photographengewerbe bis auf 4 Sonntage vor Weihnachten vollständige Sonntagsruhe eingeführt. An allen anderen Sonntagen sind also die bezüglichen Geschäfte geschlossen. Wer sich für die Folge photographieren lassen will, muß dies notgedrungen an Wochentagen besorgen. Aus den Kreisen Mieten und St###se. Minden, 12. Mai.(Absturz.) Donnerstag mittag stürzte der am Hanckeschen Neubau auf der Fischerstadt beschäftigte Malergehülfe Wecke(gebürtig aus Bückeburg) aus beträchtlicher Höhe ab und erlitt einen komplizierten Bruch des linken Oberschenkels und Bruch des linken Unterarms außer Adschürfungen und Quetschungen. Der Bedauernswerte fand Aufnahme und Pflege im städt. Krankenhause. Ans dem Freise Herford, 11. Mai.(Geistesgegenwart) zeigte gestern ein Lokomotivführer der Kleinbahn. Beim Passieren der Hansabrücke lief ein 2 jähriges Kind direkt vor die Maschine. Der Führer gab sofort Gegendampf und sprang von der Maschine und zog noch rechtzeitig das Kind weg. Beim Sprung hat sich der drave Mann nicht unerheblich verletzt Herford, 11. Mai.(Turngemeinde.) Der diesjährige Pfingstausflug gestaltet sich folgendermaßen: 1. Tag. Bahnfahrt nach Bückeburg, Wanderung über den Zarrl nach Bad Eilsen, Ahresburg= SchauenburgHohenstein=Hess. Oldendotf, von hier Bahnfahrt nach Hameln, dort Nachtquartier. 2. Tag Hameln=Klüt=Aerzen= Griesen; von dort Rückjahrt nach Herford. Zum Kreisvorturner Turnen in Dortmund entsendet der Verein fünf Mitglieder. Herford, 12. Mai.(Kantatefest) auf das morgen stattfindende Jahresfest der Jünglings= und Jungfrauenvereine des Kreises Hersord(Kantatefest) wird hierdurch nochmals aufmerksam gemacht. Es wird in der Münsterkirche gefeiert werden und beginnt mit einem Festgottesdienst um 2½ Uhr. Aus der Gottesdienstordnung sei mitgeteilt: Auf Grund von Römer 11, 33 und 36 ist das Thema:„Gebenedeiet sei die heilige Dreifaltigkeit und ungeteilte Einigkeit.“ Naturgemäß wird es in drei Teile auseinandergelegt: Ehre sei dem Vater— und dem Sohne— und dem heiligen Geiste. Das Garze trägt trinitarisches Gepräge. Festprediger ist Pastor Hafener Elberfeld. Enger, 10. Mai.(Die Impfungen) in den Landgemeinden des Amtes Enger finden wie folgt statt: In Belke Steinbick und Besenkamp am 11. Mai, Dreien und Siele am 12. Mai, Westerenger I und Westerenger II am 14 Mai, Oldinghausen und Pödinghausen am 15 Mai, Herringhausen 16. Mai. Die Revisionen fieden eine Woche später statt. Die Impfungen werden vom Herrn Dr med Müller vor genommen. Blotho, 10. Mai.(Viehmarkt.) Der Handel wa: lebhaft. 40 Stück Rindvieh und etwa 2000 Stück Borstenvieh war angett ieben und angefahren Es wurden sehr hohe Preise erzielt. 6 Wochenferkel kosteten 24 bis 17 Mk., Stangen 36—60 Mk., alte Schweine 75—150 Mk. Aus den Kreisen Wiedenbrück und Paverdorn. Paderborn, 8. Mai.(Nachricht aus San Francisco.) Von den in San Frarcikco wohnenden Mitgliedern der hier bekannten Bürgerfamilie Mertens sind vorgestern Nachrichten eingelaufen. Der am Tage nach dem ersten Erdbeben in erkennbarer Eile geschriebene Brief teilt mit, daß sämtliche Familienmitglieder mit dem Leben davon gekommen sind, daß sie ihre sämtliche Habe eingebüßt hätten und daß ihre Geschäftshäuser in der Pacific=Straße eingestürzt seien. Aus dem Rez.=Bez. Münser und Vrasu##. Hamm, 9. Mai.(Hameln Wiedenbrück= Hamm). Im Stadtverordnetensitzungssaale und unter Vorsitz des Bürgermeisters Matthaci tagte heute eine sehr gut besuchte Versammlung von Interessenten für den Bau einer neuen Bahn von Hameln über Wiedenbrück nach Hamw. Während Hameln sich wegen anderer, näher liegender Projekte zurückhaltend gezeigt, stellte Bürgermeister 2 Hamms in Aus Marendorf gab über die Entsteh sich einstimmig Uterstätzung d mal sie sowohl in Bckim uw. im Münsterisch u wirtschaft von a würde. Es werd genähl“, das unvi berechnungen her kommenden Inst Hagen, 10. der Vorfalle Wistf. Zig.“ heu 60jährige Fabril auf der Straße die nach einigen führte. Unter de rigen befand sich Timmerbeil, die Aufregung geriet, erlitt, der auchi Aus den Nachs O Lemgo, 10 und seine hohihren feierlichen Eine gewaltige 2 schönen Frühlings: herbeigeströmt, un begrüßen; die ver Schüler der höhe kildeten in den p## Spalier. Kurz v schaften zu Wagen Ostertore von der und vom Oberb ftierlich begrüßt. wegte sich der Bu# der Menge nach u hause, dissen R während die vere vereine auf dem vortrugen. Soda Heute nach kurzen an seinen H geliebter Mai Vater, Schwie Kar im Alter von Holzbr Im Name Ww. Anna Die Beerd 15. Mai, mittag Beke Auf Antrag Kreisen Bielefel graphen schreibe Reichsgewerbeor und Land vor, Geschäftsbetrieb stattfinden darf, dürfen. Minden Vorstehende Da durch denten vom 6. vom 11. April) Photographen G tagen vor We stens 7 Uhr a „auch die 4 Sonntagen allen Feiertag Photrgraphen= Bielefel llefert in sauberster Bochdrucke — wurde eine wegen er köngl. Staatssteckbrieflich verf der Durchreise ten ins Polizeiweil sie in sinnin vergangener der Zimmerstraße zwei betrunkene haft gebracht. im PhotoNach der heutigen zeiverwaltung ist is auf 4 Sonntage ndige SonnIn allen anderen jüglichen Geschäfte die Folge photodies notgedrungen uns Stüdele. sturz.) DonnersHanckeschen Neueschäftigte Malers Bückeburg) aus erlitt einen komOberschenkels und irms außer#A#d1. Der BedauernsPflege im städt. Heistesgegenein Lokomotiv= im Passieren der riges Kind direkt ührer gab sofort von der Maschine das Kind weg. zrave Mann nicht irngemeinde.) lug gestaltet sich Bahnfahrt nach ber den Zarrl eg= Schauenburgvon hier Bahnrachtquartier. 2. n. Griesen; von ). Zum Kreistmund entsendet (Kantatefest) e Jahresfest der menvereine des ) w i r d h i e r d u r c h ht. Es wird in erden und beginnt um 2½ Uhr. ig sei mitgeteilt: 33 und 36 ist sei die heilige eilte Einigkeit.“ ei Teile auseinVater— und heiligen Geiste. risches Gepräge. ener Elberfeld. Impfungen) 3 Amtes Enger Belke Steinbick kai, Dreien und sterenger I und zi, Oldinghausen Mai, Herring= lonen finden eine npfungen werden er vor genommen. ehmarkt.) Der sück Rindvieh und war angett ieben irden sehr hohe erkel kosteten 24 —60 Mk., alte a uns Paverdorn. Nachricht aus in den in San liedern der hier ertens sind vorufen." Der am beben in erkennef teilt mit, daß mit dem Leben sie ihre sämtn und daß ihre sic=Straße ein* ad neln WiedenStadtverordnetensitz des Bürgerite eine sehr gut Interessenten für von Hameln nach Hamw. n anderer, näher end gezeigt, stellte Bürgermeister Matthei weiteste Urterstätzung Hamms in Aussicht. Bürgermeister Schmitz## Mgrendorf gab einen geschichtlichen Rückblick über die Entstehung des seit 1872 schwebenden Pojekts. Sämtliche Redner sprachen sih einstimmig für eisrigste Förderung und uterstätzung der geplanten Linie aus, zu mal sie sowohl der I. dustrie(Kalkindustrie in Bckim uw. und entst hende Bergwerke im Münsterisch u Bick.n), wie auch der Landwirtschaft von außerord nt ichem Nutzen sein würde. Es werde ein neungliedriges Komitee genähl“, das unverzüglich an die Rentabilitäts berechnurgen herangehen und die in Frage kommenden Instanzen bearbeiten soll. Hagen, 10. Mai. Ein erschüttertder Vorfall ertigrete sich nach der„Rhein. Wistf. Zig.“ heu'e auf dem Kasserplatz Der 60jährige Fabrikschreiner I Glebe wurde auf der Straße von Herzlahmung befallen, die nach einigen Augenblicken den Tod herbeiführte. Unter den herzugelaufenen Neugierigen befand sich auch die 65 jährige Ehifrau Timmerbeil, die über den Vorfall so in Aufregung geriet, daß sie einen Herzschlag erlitt, der auch ihrem Leben ein Ziel setzte. Aus den Nachsarprotinzen das Stauten O Lemgo, 10 Mai.(Fürst Leopold und seine hohe Gemahlin) hiellen heute ihren feierlichen Einzig in uasere Stadt. Eine gewaltige Menschenmenge war bei dim schönen Frühlingswetter aus Stalt und Land herbeigeströmt, um die hohen Herrschaften zu begrüßen; die verschiedenen Vereine sowie die Schüler der höheren und niedern Schulen kildeten in den prächtig ceschmückten Straßen Spalier. Kurz vor 4 Uhr trafen die Herr schaften zu Wagen hier ein und wurden am Ostertore von der Stadtvertretung empfangen und vom Oberbürgermeister Dr. Höland ftierlich begrüßt. In langsamer Fahit bewegte sich der Zug unter jubelnden Zirufen der Menge nach unserm altehrwü digen Rathause, dissen Räume besichtigt wurden während die vereinigten hiesigen G.sangvereine auf dem Mark platze mehrere Lieder vortrugen. Sodann besuchte das hohe Paar unter Führung des Oberbürgermeisters die prächtige Nikolaikirche, in der von hoher Enpore aus die drei Posaunenchöre Uaserer Stadt dem Landesherrn festlichen Geuß ent boten. Nochdem alsdann noch eine Rundfahrt durch verschiedene Straßen stattgefunden hatte, kehrten die Herrschoften cegen 6 Uhr wieder nach Detmold zurück. Möge dim hohen Paare der erste essizielle Aufenthalt in Lemgos gastlichen Mauern allezeit eine angenehme und freundliche Ecinnerung bleiben! Detmold 10. Mai.(Bei der heu tigen Landtagsstichwahl) wu de der Reichsta gsabgeordnete Meier=Jobst(sreisinnig) gewählt. 25. April von Bad Wildungen nach Frankfurt bahnlagernd aufgegeben worden. Köln, 10. Mai. Während eines heftigen Gewitters, das haute Nachmittag über die Stodt niederging, wurde der südliche Stadtteil von einem Wirbelsturm heimgesucht; ein Nusau wurde umgeworfen. Auf dem Rheine bildete sich eine Wassersäule von etwa zehn Meter Höhe. Ein Schleppkahn ist umgeschlagen. Berlin, 10 Mai Die Berliner Stadtverordneten beschlossen mit 73 gegen 31 Stimmen den Uebergang zur Tagisordnung über den sozialistischen Antrag betreffend Einführung der von den Antragstellern ausgearbeiteten Bestimmungen über die Arbeits= und Lohnverhältnisse der städtischen Arbeiter. Berlin, 11. Mai. Ein Teimin für eine Sitzung des Gesamtverbandes der Metallind ustriellen ist überhaup) noch nicht festgesetzt. An eine Generalaussperrung ist, wie die„B. Z am Mittag“ aus industriellen Kreisen erfährt, überhaupt nicht gedacht worden. Es best ht lediglich ein Beschluß morgen, 12. Mai, abends, 30 Prozent aller organisierten Metallarbeiter zum 26 Mai zu kündigen, fallz bis dahin keine Einigung in allen in Fraze stehenden Zweigverbänden erzielt worden sein wird. In Unternehmerkreisen hofft man aber, daß in den vierzehn Tagen zwischen Kündigung und Entlassung noch eine Einigung erzielt werden wird. Breslau, 10. Mai. Als erstes Opfer des Tumults am Striegauer Platz verstarb nachts der 21jährige Arbeiter Baum aus Schmolz an Gehirnerweiterung, hervorgerufen durch einen Säbelhieb. Schwerin, 11. Mai. In der SilberschatzAffäre auf Schloß Basedow ist den Blättern zufolge eine neue Windung eingetreten. Das gegen die Dienerschaft geführte Ermittelungsverfahren ist gestern eingestellt worden und die Voruntersuchung gegen die Fürstin Wrede wegen fo tgesetzter Hoteldiebstähle beim Landgericht Güstrow eingeleitet. Frankfurt a. M., 11. Mal. Bei einem hiesigen Spediteur am Großen Hasenpfad wurde heute in einem Koffer versteckt die Leiche einer Frau entdeckt. Der Koffer war am Uebersicht der Witterung. Bielefeld, 12. Mai 1906. Mitgeteilt von Fr. Böckelmann Ww., hi. Niedrigst. Thermometerstand in der Nacht+ 12 Thermometerstand um 10 Uhr vorm.+ 16 6# Barometer 75,2 cm Wind: Ost. Himmel: bedeckt. Briefkasten. Nach Lemgo. Allerbesten Dank für Zusendung und freundliche Wünsche. Heute morgen 2½ Uhr entschlief sanft nach kurzen schwerem Leiden im festen Glauben an seinen Heiland und Erlöser mein innigstgeliebter Mann, unser lieber, treusorgender Vater, Schwiegervater und Grossvater, der Kolon Kart Fanmerer im Alter von 79 Jahren. Holzbrede bei Mennighüffen, den 11. Mai 1906. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Ww. Anna Marie Pahmeier, geb. Meier nebst Familie. Die Beerdigung findet statt am Dienstag, den 15. Mai, mittags 12 Uhr vom Trauerhause aus. Naurmachung. Auf Antrag von mehr als zwei Dritteln der in den reisen Bielefeld Stadt und Land vorhandenen Photographen schreibe ich hiermit auf Grund des§ 41b der Reichsgewerbeordnung für den Bezirk der Bielefeld Stadt Gs###, vor, daß in dem Photograhen=Gewerbe ein Geschaftsvetrieb an Sonn= und Festtagen nur insoweit stattfinden darf, als Gehilfen(Arbeiter) beschästigt werden Minden, den 5. Mai 1906. Staut-Pheuter! Sonnabend, den 10. Mai 1906 Letzte Vorstellung zu kleinen Preisen. Mignen. Große Oper in 3 Akten von Thomas. Anfang 7½ Uhr. Sonntag, den 13. Mai 1906, Außer Abonnement Dutzend. karten ungültig. Erstes Gastspiel d. Sign. Franceschina Prevosti. Traviata. Große Oper in 4 Akten von Verdi. Anfang 7½ Uhr. (Erhöhte Kassenpreise.) Montag, den 14. Mai 1906, Extra Vorstellung zu kleinen Preisen; zugleich 24. Abonnementvorstellung. Große komische Oper in 3 Akten von R. Wagner. Letzte Vorstellung: Dienstag, 15. Mai 1906, Der Regierungs-Präsident. I. V.: gez. von Wehrs. Vielefelder Lurn gemeinde. Ordentliche Vorstehende Bekanntmachung wird hiermit veröffentlicht. Tu durch Anordnung des Herrn Regierungs=Präsidenten vom 6. April 1906(vergl unsere Bekanntmachung vom 11. April) Sonntagsbeschäftigung von Arbeitern im Photographen Gewerbe nur noch an den 4 letzten Sonnstens 7 uen für 10 Stunden bis späte ab auch ir abends gestattet ist, dürfen von nun ** auf, vie Geschäftsinhaber nur noch an diesen 4 Sonntagen arbeiten, an allen anderen Sonn= u. allen Feiertagen muß also der Geschäftsbetrieb im Photrgraphen=Gewerbe gänzlich ruhen. Bielefeld, den 10. Mai 1906. Die Polizei-Verwaltung. J. A.: Dr. Schrimpf. Ulefert in sauberster Ausführung, modern und preiswert Buchdruckerei A. von der Mühlen Bielefeld erlin, 12. Mai. Prinz August Wilhelm von Preußen wird zum Herbst die Universitat Bonn Ssciähen:. Da für jene Zeit der Kaisers in Aussicht gestellt„ist, soll gleichzeitig das Kaiser Withelm Denkmal vor der Universität eingeweiht werden. „Braunschweig, 12. Mai. Die Verhandlungen zwischen den Metallarbeitern und den Industriellen wegen der Forderung einheitlicher Regelung der Lohnfrage sind wiederum gescheitert. Franksurt a M., 12 Mai. Bei dem Leichenfunde im Koffer handelt es sich wahrscheinlich um einen Raubword. Die„Fik'. Zig.“ meldet, daß die Ermordete eine 74 jährige Frau ist. Der Mö=der und seine lebte sind auf einem Dimpfer nach Amerika geflüchtet und dort bei der Lindung verhaftet worden. Rom, 12. Mai. Die Demon stration hatte gestern den Charakter eines Schauspiels angenommen, wobei sich die Römer entschieden amüsierten. Hier und da gab es Barhier Bank-Verein Hinsberg, Fischer& Co. Bielefeld BIELEFELD. Fernspr. 119 Reichsbankstr. 15. Kapital: Mk. 60000000. Reserven: Mk. 11 400000. eine kleine Panik, wenn die Solvor sich heria.# Tagen erschienene Zeitung „ ver„Popolo Romano;, dessen lion und Druckerei von einer Schwadron beschützt wurde. Das Erekutivkomitee der Arbeitskammer daß der Streik um Mitternacht beendet werden solle. Die Zeitungen werden heute wieder erscheinen. Petersburg, 12. Mai. Gestern nachmittag 2 Uhr fand die Stöffnung des Reichsrats statt, die in, Vergleich zu der Eröffnung der Reichsouma einen recht kläglichen Eindruck machte. Der Feier fehlte jede Weihe. HEE Bewährteste Nahrung für SFRNNFTNGPGRET A Bei der Entwöhnung der Sänglinge von der Mutterbrust empfiehlt sich zur Ueberleitung zur Kuhmilch und zur gemischten Kost der Zusatz von Kusekes Kindermehl zur Milch, welche kadurch im Magen dis Kindes seinfleckig, der Muttermilch ährlich, gerinnt und so leichter verdaulich wird. Man gibt diese Mischung als Getränk, oter man kocht auch eine Suppe aus Kufek s Kindermehl mit Milch oder Fleischbrühe, besonders, aus Kalbsknochen. Kuf kes Kindermehl, welches sihr wohlschmeckend ist, kann man für größere Säuglinge auch mit etwas Kakao mischen; es ist sehr ausgiebig, daher billig und kunn demnach in jeder Familie ohne große Kosten gebraucht werden Gold wert ist ein zartes, reines Gesicht rosiger, jugenofrisches Auesehen weiße, sammetweiche Haut und blendend schöner Teint. Alles erzeugt die alle in echte Steckenpferd=Lilienmilch=Seife v. Bergmann& Co, Radebeul mit Schutzmarke: Steckenpferd. à St. 50 Pfg. bei L. Schäfer, Bielefeld Petri Gebrüder, Minden Spargel, welcher Feinschmecker schmatzt nicht mit der Zunge, wenn er an dies löstlichne aller G müse denkt, ist jtzt auf allen seinen Tischen zu finden. Eine garz hervorragend feine Qualität versendet seit ei igen Jahren die Spargelplantage Walter Hotopp in G.fhorn zu einem sehr billigen Preise und ist der Bezug sohr empfehlersweit. Stte fesch und sehr zart sind die hervorragendsten Eigenschaften. Seeigerne Eröffnung laufender Rechnungen mit und ohne Kredit. 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Abgeordneten Ai Preußischen Abgeo welche lautet: Ist es richti etat für 1906 Landtage bereit des Umbau Schauspielh erheblichen Teil welche in der Staatsregierung gründung ihrer von dem Gehe versaßten Denks insbesondere i doppelte Fertig baues, einmal dann für die Theaters stattge Bejahendenfal nicht mitgeteilte lichen Staatsreg Haushaltsetats Zwar gelang Freiherrn von 9 Mitteilungen der stötzten Vorwurf Königliche Staats legenheit der Bera der Budget Kommi der Mehrkosten d lichen Schauspielh Beurteilung der stände wissertlich lichen zu entkräften Vurhandlungen de Richtung unerfreul wisse in der pr herrschende Verhält Zunächst darf legungen des Fin werden, daß die* vorliegenden Falle Umsicht und Spar welche allein den Rücksicht auf die S Die Nervenkratt Es gibt wohl kaun Strafe für bewußt Sünden(Fehler in Nervenschwäche(Neura elend einmal erfaßt be fest. Weder i der A findt er Befri.digur krar khafte Reizba keit haste Furcht= und Ankeit und Verzw iflung Er ist unfähig, seinen gabe(Lesen, Deuken u geistige und körperlic keinste, hat bei ihm ei selbst körperliche Schn kleiren Unannehmlichke welche der Gesunde Geräusche und sor stige Neurastheniker zur He Gemütsstimmung dieser pessimistischer Leb nsau unter völlig mut= und Eine u. überwiadliche 1 in vornehmer aparter Ausführung liefert schne!! Buchdruckerei A. von der Mühlen, Bielefeld. „ G 6a Verartootlich für den redelliorellen Teil Hermann Lange, für den Aiklare und Fistratr= Til R. Trautmann, Druck und Verlag von Al. von der Mählen, simtlich in Bielseld. Altstädter K empfiehlt äuß Dz mehrjähriger Taschenuhr Reg Wanduhren, Tre in 585 und 560/1 Prochen, Meda Retten in Gold, Doublé un Brillen, Pincenez Persp. Reparatur. werden sorgfältig und Garantie ausgef NB. Sonntags gese Lüchtige Tap Stellung dauernd, sucht Eller Tavezierer u. De Rothphortenstr. 4 000000. f U1. a. 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Mai stand die Interpellation der Abgeordneten Aronsohn und Genossen im Preußischen Abgeordnetenhause zur Beratung, welche lautet: Ist es richtig, daß die im Haushaltsetat für 1906 angesorderten und vom Landtage bereits bewilligten Mehrkosten des Umbaues des Königlichen Schauspielhauses zu Berlin zum erheblichen Teile auf Umständen brruhen, welche in der seitens der Königlichen Staatsregierung dem Hause zur Begründung ihrer Forderung unterbreiteten, von dem Geheimen Hofbaurat Genzmer versaßten Denkschrift nicht angegeben sind; insbesondere ist es richtig, daß eine koppelte Fertigstellung des inneren Umbaues, einmal zum 21. März 1905, so dann für die dauernde Benutzung des Theaters stattgefunen hat? Bejahendenfalls: sind diese dem Hause nicht mitgeteilten Umstände der König lichen Staats regierung bei Vorlegung des Haushaltsetats bekannt gewesen? Zwar gelang es dem Finanzminister Freiherrn von Rheinbaben, den auf Mitteilungen der links stehenden Presse gestötzten Vorwurf der Interpellanten, die Königliche Staatsregierung habe bei Ge legenheit der Beratung und Beschlußfassung der Budget Kommission über die Bewilligung der Mehrkosten des Umbaues des Königlichen Schauspielhauses wichtige, für die Beurteilung der Sache entscheidende Um stände wisser tlich verschwiegen, im wesert lichen zu entk äften. Gleichwohl haben die Vuhandlungen des Hauses in mehrfacher Richtung unerfreuliche Schlaglichter auf gewisse in der preußischen Bauverwaltung herrschende Verhältnisse geworfen. Zunächst darf nach den eigenen Dar legungen des Finanzministers angenommen werden, daß die Bauverwaltung es in dem vorliegenden Falle an derj nigen Vorsicht, Umsicht und Sparsamkeit hat fehlen lassen, welche allein den bewährten durch die Rücksicht auf die Steuerzahler und die Ord nung des Staatshaushalts gebotenen Grundsätzen der Preußischen Verwaltung entsprochen hätten. Weiter mußte in den Ausführungen des Finarzwinisters auffallen, daß die be mängelte Ueberschreitung des für den Umbau des Schausplelhauses genehmigten Kostenanschlages erfolgt ist, ohne daß die beteiligten R ssortminister von den ihnen unterstellten, mit der Bauausführung beträuten Organen rechtzeitig befragt worden sind; eine Tatsache, welche den Redner der konseroativen Fraktion des Abgeordnetenhauses, von ArnimZüsedom zu der durchaus sachgemäßen Anheimgabe veranlaßte, ob nicht in Fällen erwiesener Pflichtwidrigket bauleitender Beamten die Regreßnahme durch den Staat zu erwägen sein möchte. Der Köfglichen Staatsregierung erwäcst aus dem Ecgebnis der Verhandlungen über die Interpellation Aronsohn und Genessen, schon im Hirblick auf ihre verfassungsmäßige Verantwortlichk keit, die crafte Pflicht, un verzüglich und nachdrücklich Vorkehrungen zu treffen, welche geeignet sind, die Wederkehr derartiger unliedsamer Vorkommnisse bintenanzuhalten. Sache der Preußischen Vo ksvertretung wird es aber sein, Forderungen der Staatsregierung wegen Bewilligung von Bausummen in Zukunft erst dann ihre verfossungsmäßige Zistimmung zu erteilen, wenn nach gewissenhafter Ueberzeugung ausreichende Bürgschaften für eine geordnete und sparseme Verwendung der Staatsgelder bestehen. dem Umsturzlager. (Ueber Gapons Ende) macht der „Vorwärts“ eine bemerkenswerte Mitteilung. Nach dieser haben die Redaktionen der großen Petersburger Blätter ein Schreiben erhalten, wonach das„Arbeitergericht" sestgestellt hat: Georg Gapon ist ein Verräter, agent provocateur und hat Arbeitergeld unterschlagen, er hat das Andenken und die Ehre der am 22 Januar 1905 gefallenen Genossen geschändet. Geoeg Gepon ist zum Tode verurteilt. Deser Spuch ist ausgeführt worden. Mitglieder des Gerichts. In der Begründung des„Spruches" werden die Verdrechen Gapons einzeln auf geführt. Gapon wurde überführt und gestand alles selbst. Unter 3., 4. und 6. heißt es: 8 Gapon erhielt von Ratschowsky und Gerassimoff den Auftrag, die Verschwörungen gegen den Zaren, gegen Witte und Turnowo auszukundschaften und zu verraten. Er nahm es auf sich, einen seiner Anhänger zu„verführen“. Er suchte ihn zu überreden, 23 000 Rudel für die Entdeckung einer Verschwörung zu nehmen, für vier Verschwörungen könne man 100000 Rubel verdienen. Im Namen Ratschowskys garantierte Gapon dem Verräter volle Sicherheit für den Fall, daß sein Verrat entdeckt werden sollte. 4. Gtorg Gapon wurde am 3 November amnestiert. Das wußte er, trat aber mit der Regierung in Verbindung, erhielt von ihr Geld und einen falschen Paß auf den Namen Grebnitzki. Für kurze Zeit ging er nach dem Auslande. Nachdem er im Dezember 1905 zurückgekehrt ist, wohnte er mit diesem Passe in Petersburg und erklärte den Arbeitern, er sei gezwungen, illegal zu wohnen, da die Rezierung ihn verfolge. 6. Außer den 10000 Rubeln, die Gapon für die in England veröffentlichte Schilde. rung der Vorgänge des 22. Jannar erhielt, bekam Gapon im Sommer 1905 von einer Privatprson 40000 Frks. für die Arbeitersache. Dieses Geld ward den Arbeitern nicht übergeben. Ein netter Bursche dieser Gopon, der einst von der ganzen Lirken als eine Art Märtyrer gefeiert wurde! Der„Vorwärts druckt den„Spruch" des„Gerichts" ohne Zusatz ab. Man wird daraus entnehmen müssen, daß auch er in einer Handlung, die sich als Mord kennzeichnet, lediglich die Vollstreckung eines Todesurteils erbickt. Die Nervenkraft— eine Eristenzfrage. Allgemeiner Getreide=Wochenbericht der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats Vom 1. bis 7. Mai 1906. Der internationale Getreideverkehr scheint mit der abgelaufenen Woche wieder einmal in jeres Stadium abwartender Vorsicht gekommen zu sein, als dessen Ursache zweifellos die befriedigenden Ernteaussichten anzusehen sind, deren sich Europa und Nordamerika in gleichem Maße erfteuen. Fast überall, wo noch vor kurzem Klagen laut wurden, wird jitzt mehr oder weniger rückhaltslos der Befriedigung über den Saatenstand Ausdruck verliehen. Eine Ausnahme in dieser Beziehung dürften die im Bergleich zu anderen Jahren ziemlich tückständigen Begetationsverhältnisse Englands bilden. Tiotzdim war man dort im Einkauf von Ladungen vorsichtiger, für i ländischen Weizen, der nur noch in bescheidenem Umsange zu Tage kommt, dazegen fest. An den französischen Plovinz märkten hat sich die Hoffaung auf das Herauskommen größeren Angebote nach Beendigung der Feldarbeiten trotz gebesserter Eenteaussichten nicht erfüst. Bei den geringen Ansprüchen der Ver braucher kürste man sich dort, allereings unter # Eischöpfurg der vorhandenen Vorräte, vis zu weginn des neuen Erntejahres ohne nennenswerten Import behelfen. In Deutschland gaben die kalten Nächte zu Anfang der Woche in Anbetracht der vorgeschrittenen Begetation zu Klagen über Beschädigung der Weizensaaten nie die Baumblüte in der Gegend der Elbmündung, in der Provinz Sachsen, der Rheinprovinz und in Rheinhissen Veranlassurg. Auch während der in der zweiten Woche eingetretenen Erwäimung sank das Thermometer nachts in manchen Teilen des Landes auf den Gefrierpunkt. Die Niederschläge, deren die Saaten bedürfen, waren sehr ungleichmäßig verteilt und außerordentlich gering. Trotzdem blieb die günstigere Beurteilung der Ernteaussichten im Auslande, sowie die verkaufswilligere Haltung Raßlands bei umfangreicheren Wochenverschiffungen auf die deutschen Märkte nicht ohne Einfluß. Der Versuch, die Ermäßigung der ausländischen Preisansprüche auf das Jalandsgebot zu übertragen, hatte jedoch wenig Erfolg, da dieses auch nach Beendigung der Frühjahrbestellung nicht größer geworden ist: es fehlt besonderes an gutem inländischen Roggen, dessen Weit durch die Verringerung des Preisunterschiedes gegen russiche Ware allerdings unter Druck gehalten wird. In West. und Süddeutschand, wo dieser Preisunterschied ohnehin weniger scharf ausgeprägt war, ist man der Importmöglichkeit neuerdings nähergekommen, ohne daß das Inlandsangebot dadurch im Preise gedrückt worden wäre. Die Zurückhaltung der Käufer erstreckte sich vielmehr auf ausländiche Ware. Weniger fist war die Stimmung in Mittel= urd Norddeutschland, doch fanden die Maikündigungen am Berliner Markt um so willigere Aufnahme, als das Neuangebet aus der Provinz klein und unnachgiebig bleibt; spätere Sichten verloren unter dem Eindruck der schwächeren Stimmung am Weltmarkte 8— Mk. Unverändert fest ist die Marktlage für Hafer geblieben. Wenn auch nur für feine Qualitäten die erhöhten Forderurgen bewilligt wueden, so bilden doch die festen Forderungen des Auslandes eine kräftige Stütze auch für die zuletzt weniger beachteten Mittelsorten. Mais b. wahit andauernd feste Haltung für greifbare Ware. Für Mehlprodukte blieben die Preise bei unbefriedigenden Absatzverhältnissen unverändert. 2 Leidenstollen Kgl. Prosss. Staatemed. BD. *" Wer mit,„ 5 gut bedient seln will, lasse sich unsere Proben kommen. Glatte Seidenstosse Meter Mk. 1.10 bis 8.50 Gemusterte Seidenst. Meter Mk. 1.80 bis 15.— 3 Proben portofrei. Genaue Bezeichnung erb. beutschlands grösst. Spez.-Seldengeschäft „Seidenhaus Michels& Cle BERLIN SW. 19, Leipziger Strasse 43-4.0 ## Mechan. Seldenstoft-Weberel in Kreteld Nur einmal bluht im Jahr der Mal, die Es gibt wohl kaum ine härtere, grausamere Sirafe für bewußt oder unbewußt beganzene Sünden(Fehler in der Lebensweise) als die Nervenschwäche(Neurasthenie). Wenn das Nervenelend einmal erfaßt bat, den hält es unerbittlich fest. Weder i der Arbeit, noch im Vergnügen find t er Befri digung: überallhin folgen ihm krar khafte Reizba keit und Verstimmung, krank haste Furcht= und Angszustände, Hoff ungslosig# keit und Verzw iflung bie zum Selbstmordgedanken. Er ist unfählg, seinen Geist auf irgend eine Aufn g a b e( L e s e n, D e u k e n u s w.) z u k o r z e n t r i e r e n. J e d e geistige und körperliche Arstrengung, auch die keinste, hat bei ihm eine p. involle Ecmüdung und selost körperliche Schmerzen im Gefolge. Die kleiren Unannehmlichkeiten des täglichen L bens, welche der Gesunde kaum beachtet, geringe Geräusche und sor stige nichtige Ursachen reizen den Neurastheniker zur Hestigkeit und Zorn. Die Gemürsstimmung dieser Kranken ist eine düstere, pessimistischer Lebnsauffassung zuneigende, ja mitunter völlig mut= und hoff ungslose(Melancholle). Eine u überwindliche Willensschwäche zeitigt in ihnen die immernährende Argst, was wohl das Leben noch bringen werde. Wirklich organische Leiden sind beim Nervenkranken selten und trotz. dem fühlt er sich krank und elend. Nicht selten plagen ihn Magenverstimmungen und Verdauungsstörungen. Platzangst, Menscher furcht; der Kopf ist eingenommen, die Glieder schwach und kraftlos. Sein Schlaf ist unruhig und ohne Erg ickung; abgespannt urd müde verläßt er am Morgen sein Lager. Die Qialen dieser armen Kranken sind kaum zu beschre iben, und sie werden gerad zu unerträglich dadurch, daß sie von ihrer Umgebung, von ihren eigenen Angehörigen und besten Freunden— nicht orstunden, als eingebildete Kranke, ja sogar als arbeitkscheue Menschen betrachtet werden. Aus dieser knappen Schilderung ergidt sich die beklagent werte Folgerung, daß der Nervenkranke für den Leberskampf untauglich ist. Er kann in dem rastlosen Wettbewerb, der heut zutage auf allen Gebieten herrscht, nicht Schritt halten, er kann den gesteigerten Ansprüchen on physische und geistige Energie nicht genügen. Und wo Arbeitskräfte und Widerstandsfähigkeit versagen, pflegt sich nicht selten der figanzielle Ruin einzustellen. und das ist Jahr der Ma, die 3 1t, wo es auch in der Wohnung wieder neu aussehen muß: der Hausputz, das Groß Reinmachen wir Serse senghrt.... d: sich lit Jahren dabe visser erwahrt, wie der in ganz Deutschland bekannte Luhns Wasch=Extrakt mit Rotband weil dieser eie seh: milde, schonende, sparsame Abwaschlauge ergibt, mit welcher man jedes Tei schnell und gut reinigen kann. Luhns ist jetzt schon überall zu haben und wo etwa nech nicht schreibe man direkt an Luhns Seifenfabrik in Barmen, welche Ih en die rächste Verkaufsstelle mitteilt. der V Hleiur. Hop. altstädter Kirchstraße?, empfiehlt äußerst billig mi mehrjähriger Garantie: Taschenuhren, Wandukr Regnlatenr: Aanbühren, Trauringe in 585 und 560/1000 Golk Prochen, Medaillons, Hetten in Gold, Doublé und Silber, Brillen, Pincenez, Perspektive. „Reparaturen gerden sorgfältig und billigst in B. Sonntags geschlossen. Magenleidenden Die Frage, wie solchen Kranken zu helfen sei, hat man bisher hauptsächlich mit hygienischen Maßnahmen zu lösen versucht. Man empfahl längere Ruh#pausen mit Or'sveränderung. Aufenthalt an der See, im Gebirge oder den Besuch von Nir enheilanstalten, womit ohne Zweifel manche gute Erfolge erzielt wurden, wenn der Kranke genügend Zeit und Geld besaß, um diese ebenso zitraubenden wie kostspieligen Kuren bis zum Ende durchzuführen. Da jedoch de meisten Nervenkranken durch ihren Beruf oder die Unzulänglichkeit ihrer Mittel an die Scholle gefesselt sind, so dürste es angezeigt sein, auf eine neue Nerven=Therapie hinzuweisen, welche, auf ei fachen P.inzipien beruhen d, von jedermann ohne Zeitverlust u d mit geringen Kosten zu Hause angewendet werden kann. Die Kur richtet ihr Hauptauge merk auf die Beseitigung der Grundursache, auf die Beseitigung d's Kö pers von den abgelagerten Selbstgiften— durch gest igerte intracellulare Oxydation und durch bessere Ernährung d. h leichtece, vollkommenere Berdauung der ausgenommnen Nahrung. Die u mittelbare Folge dovon ist eine Entlastung d.s in feinster, heller Qualität. Fellx Battig. in Bieleseld. Tachlige Tapiziikek, Stellung dauernd, sucht sofort Herm. Ellerbrock, Tavezierer u. Dekorateur Nothphortenstraße 34. eile ich aus Dankbarkeit gern un unentgeltlich mit, was mir vo ahrelangen, qualvollen Magen ind Verdauungsbeschwerde zeholfen hat. A. Hoeck, Lehrerin, Sachsenhausen b. Frank fur a. M. Nervensystems einerseits, soweit eine bessere E nährung(Kräftigung) derselben andererseits. Diesen Zweck eiricht man durch Zufuhr vo aktiven Szuerstoff in Pulvform(Magnesiun sup roxyd— Mg. 0). Zahlreiche praktische E folge bestätigen die Richtigkeit des leitenden Grun prinzips, daß der aktioe Sauerstoff krätig oxr dierend wirkt urd auf diese Weise dien gesamte Stoffwechsel des Organi mus aufs wohltätigs beeinflussen muß Zwei Besspiele für viele: Heir cand. phil. N zu Anfang der Kur schwer nerver krank, schreib bia hier auf der Durchreise nach K. un möchte mich gein für ev. Fälle mit dens herrlichen Präpaaen versorgen: sie haben m s.oßrrige Dienste getan, wofür ich ergeben Dr. md Sch. berichtet, daß er mit de Wirkung des Mg. 0 außerordentlich zufri den sei Näheren Ausschluß über das neue Verfahre und Heilb=richte entdält ein Prospekt, welchen da ärztlich gelitete Institut für Saue stoff Hei 11, Schönebeiger Straße 2 gratis und franko versendet. Am Dienstag, den 5. Juni 1906, vormittags 10 Uhr soll im Rathaus, Zimmer 31, ein etwa 750 gm großer Bauplatz an der Josephstraße öffentlich meistbietend verkauft werden. Kauflustige werden hierzu eingeladen. 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Festprediger Herr Garnisonpfarrer Cliche-Cöln. Nachmittags 3 Uhr: Festversammlung nur für Männer und junge Leute. Thema: „Was wollen die Christlichen Vereine junger Männer?“ Referent: Herr Oberstleutnant a. D. Ulrich von HasselBerlin. Kaffeepause. (à Person 50 Pfg) 2c. 2c. Abends 8½ Uhr: Versammlung für Männer und Frauen. Thema: „Was braucht unsere Zeit?“ Referent Herr Oberstleutnant a. von Massel und Hrr Bundesagent Jahnfrüchte. Eintritt frei! Ausführuche Ploglange Iund übrliche Proacamme sind im Sekretariat des Vereins wie bei der Hausverwaltung, Papenmarkt 2 zu haben. Der Vorstand. Bekanntmachung. in grosser Auswahl Fritz Tiekötter Möbelfabrik, Niedernstr. 45. Mr8. II, Möbelfsbrik u. Dekorationsgeschäft Wilh. Barkey Schillerplatz 20 a Fabrik Waldhof 2. Wohnungs-Einrichtungen in allen Preislagen Grosse Auswahl in einzelnen Holz- und Polstermöbeln, Dekorationen, Teppichen etc. Pigene Polster- und Dekoratione-Werkstätten. Feinste Referenzen.— Mehrjährige Garantie. . 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Wirf arbeitswilligen Verdienste um rechnen. Sie sie leben wolle müssen. Ihre lisches Verdien soziale Schand ein menschliche das, leben und dererseits begre die organisiert solchen Arbeit sind. Wenn mit Haß u. sondern sogar bedrohen, so sozialdemokratif menschliche Ro sucht, die nicht nur ein unveräl wenn sie dar au Nahrung und Mögen die Sti gebung immer auf Streik un nehmen, so ste allemal höher, und Staat und Daseinsinteresse Recht auf Arbe Mitteln der C schützen. Das ganz Selbstver irgend ein Pro Interessanter Fall der Arbeit Seite hin. nehmen, daß größeren Betrie ist, der etwa al „Ich fühle die mir und habe beiter zu bleibe von Stufe zu 6 Unternehmer wi und fleißig sein, und sparen und Wohlwollen un gesetzten zu erw will darum ni habe kein prole ich ja doch aus wachsen will.“ Arbeiters ist di meinen sogar, de vielen Arbeitern nur durch den p# noch viel wirksan