er, erstklassig, direkt II, von d. Fabrik an ändler v. Mk. 65 an. i]. prima Mäntel, Ill, von ca. Mr. 4, von Mk. 2.80 an. en auch an fremdem In Fabrikat prompt d billigst. uf diese Zeitung been Auftrag von min0 ertellt, erhält eine he Gratis=Zugabe. atis und franko. be“ Akt.-Ges. Wanhelmerort. ündet 1886. gnie gch inen schane Zubekörteie ## Ober 100000 Deutschland-Räger zur n Zufjedenhek Gebrauch. der Braache uonderechet apurtofel ukenbrok Einbeck rachmue Hendsrhlande Flehne auf Möbel, w. gibt Selbstgeber ge Verauszahlung. in, Gubenerstr. 46. rustein enlackfarben be, in einer Nacht sicht zu streichen. Gebrüder. iderwagen ∆ Sportwagen, ##. Spppenwagen, Babren. Reisctörb# Pesch He derwagenfabr.enorm 41lig. Sage b. Kaia#ezverlang, ob Bareinkauf mit 10% RaTellzahlung Dir ar, Grmaua 993. lehne, 5%, gibt to Kleusch, Berlin, llee 128. Rückporto. sleinen I k. 0.50 bei Ziehm Kahter, rhandlung trasse 24. efelder jarkts preise sormtttags 10 fh. er Bericht.) pr. 1 Pf9.1—1,05 „ 1„ 70—75 „ 1„ 75—80 1 30 „ 1" 40—75 „ 1„ 70—90 „ 1„— " 1„ 50—55 1"— " 1" 40—60 " 1" 5—10 * 1„ **„ „ 1„ „1„— " 1„ „ 1„ „ 1„ * 1"* und, neus 45 alte 5 Pfd., neue 25 „. als 4 Stück 43 5—10 „ 10—88 Bsd 5.00—6.— 0 Psd.— 0„ 0 00„— ce mit amderien.) Bielefeld. Nr. 108. JNr., bei täg ###. selhe. Postanstalten baes ece 1.42 M. eitungslste e* Gechtscele E PschftsehAtterstr. 43. Dur S Fetracher Nr. 15. Wre Bielefeld Mittwoch, 9. Mai 1906. Tistorischer Kalender. 4. Mai: Friedrich Barbarossa schifft sich in Regensburg mit dem Kreuzheer ein, 1189. — Friedrich Wilhelm, der große Kurfürst, gest 1688— Graf Zinzendorf, Stifter der erneuerten Brudergemeire in Herrnhut, gest. 1760.— Friedrich v. Schiller, gest. 1805.— Georg Werner, Historienmaler, geb. 1843.— Seegesecht bei Helgoland, 1864. Bie die Sinastaunschale ausehen wurde. (Den evangelischen Hausvätern zur Beherzigung empfohlen.) II. Aber, und damit kommen wir zu dem 3. Sotze unserer Gegner, aber die Toleranz? Es kann doch gar nicht geleugnet werden, daß unter den mancherlei Scheidungen und Spaltungen, die unser Volk durchziehen, der konf ssionelle Zwiespalt einer der schwerwiegendsten und folgenschwersten je und je gewesen ist und immer noch ist. Wie schön wäre es doch, wie segensreich, wenn Protestanten und Katholiken in unserm Volke sich besser verständen, wenn beide in dem lebendigeren Bewußtsein, Söhne eines Vaterlandes, ja Bekenner, wenn auch verschieden denkende und glaubende, doch Bekenner eines Christus zu sein, zusammenständen und die großen Aufgaben der Zeit gemeinsam angriffen! Sollte es denn nicht zu solcher gegenseitiger Annäherung mitführen helfen, wenn man die Kinder beider Bekenntnisse zusammen auf eine Schulbank setzte, sie so dazu brächte, einander zu verstehen, über dem Trennenden doch vor allem das schätzen zu lernen, was sie an gemeinsamem Gute besitzen? Solche Gedanken sind es sicher, die manchem guten Deutschen und Protestanten den Gedanken an die Simultanschule nachlegen mögen. Aber die Geschichte lehrt, daß eben diese, die Simultanschule, wohl allenfalls die Tochter der Toleranz gewesen ist, nie ihre Mutter sein kann. Als im ersten Viertel des vorigen Jahrhunderts unter dem Drucke der gemeinsam durchlebten schweren Zeit der Fremdherrschaft und unter dem Eirflusse des nach der Oede des Ra tionalismus neuerwickten Glaubenslebens die Konfessionen in unserm Vaterlande sich des gemeinsamen christlichen Besitzes bewußter geworden waren, wie jemals vorher, da entstand die nassauische Simultanschule, die ja auch heute noch besteht und erhalten bleiben soll. Wenn aber diese Schule die spätere Zeit des wiederauflebenden konfessionillen Haders ohne wesentlichen Schaden überdauert hat, und soweit dies der Fall ist, da hat dies doch hauptsächlich darin seinen Grund, daß jene Schule größtenteils nur dem Namen nach Simultanschule, in Wirklichkeit konfessionelle Schule ist, in welcher die Konfession des Lehrers und der ganze Habitus der Schule der Konfession der Kinder bezw. ihrer großen Mehrzahl entspricht. Als aber in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts unter dem schen Regiment die Simultanschule begünstigt und hin und her im Lande eingeführt wurde, da hat das nicht zum Frieden, sondern zu bitterem Streit geführt; und nicht eher ist Ruhe geworden im Lande, bis die damals eingeführten Simultanschulen eine nach der andern beseitigt und die konfessionellen Schulen wieder hergestellt wurden. Suum quique, der alte preußische Wahlspruch, trifft eden auch auf diesem Gebiete das allein richtige: Jedem das seine, dem Katholiken die katholische, uns Evangelischen die evangelsche konfesionelle Volkschule. a c. Dienstboten=Verhetzung. Eine Führerin der sozialdemokratischen Frauenbewegung, Helene Grünberg, gibt in der von der„Genossin“ Klara Zetkin geleiteten„Gleichheit“ eine ausführliche Darstellung der vor kurzem zu Nürnberg erfolgten „Orgarisation zum Schutze der Dienstboten, Waschfrauen und anderer häuslicher Arbeiterinnen". Da die Absicht besteht, solche Organisationen in möglichst vielen Städten einzurichten und das Vorgehen der Nürnbeiger dabei zum Muster zu nehmen, emp siehlt es sich, die Grünbergschen Schilderungen etwas näher zu betrachten. Die„Leipz. Ztg“ schreibt hierzu folgendes: So wenig sich leugnen läßt, daß es eine Anzahl von Herrschaften gibt, die ihren Dierstboten diejenige Behandlung und Beköstigung nicht angedeihen lassen, die mit Richt bearsprucht werden kann, so wenig wird man bestreiten können, daß solche Herrschaften im allgemeinen die Ausnahme bilden. An und für sich sind ja jetzt die Dienstboten„verhältnisse derart, daß nicht die Hausfrauen als„Unterdrückerin" und Sklavenhälterin“ betrachtet werden, sondern daß man eher von einem Terrorismus der immer anspruchs voller werdenden Dienstboten sprechen kann. Die sozialdemokratische Taktik in der Dienst. botenfrage aber geht darauf aus, die sehr vereinzelt einlaufenden und begründeten Klagen über sch lechte Behandlung und mangel hafte Beköstigung, sowie über unzulängliche Unterkunft mancher Dienstboten zu verallgemeinern und mit Emphase besonders „empörende“ Vorfälle vorzutragen, um daran die Bemerkung zu knüpfen: So sind die Herrschaften. Auch in Nürnberg sind die Agitatoren und Organisatoren in dieser Weise verfahren. Es war schon die zweite Dienstbotenversammlung, die in Nürnderg abgehalten wurde, der Vorschlag, eine Organisation zu gründen, fand also bereits vorbereitelen Boden. Es soll eine tausendlöpfize Versammlung von Dienstmädchen, Wasch frauen, Aufwartefrauen usw. gewesen sein, und der Andrang zu der Veranstaltung wird von dem Zetkinschen Blatte als ein beredtes Zeugnis für die Not ausgegeben, die die „Haussklavinnen“ zur Organisation treibe. Kopf an Kopf hätten die Versammelten den Ausführungen Helene Grünbergs, die das Referat zur Tagesordnung übernommen hatte, gelauscht Zurufe leidenschaftlicher Empörung ob der unglaublichsten Mißstände unter denen die Mädchen seufzen, seien erklungen, jubelnde Zustimmung aber sei laut geworden, sobald von der Organisation und ihren Aufgaben die Rede gewesen sei. „Genossin“ Grünberg gibt von ihrem Referat einen Umriß, der erkennen läßt, mit weichen Mitteln die sozialdemokratischen Agitatorinnen die Aufreizung der Diensimädchen betreiben. „Ein ganzer Berg von Zuschriften habe sich angehäuft, in denen Dienstmädchen Material zur Kennzeichnung ihrer geradezu schänd lichen Lage beibrachten. Dieses Material benutzte die Referentin, aber sie brachte es dabei kaum auf ein Dutzend Beispiele von der„schändlichen Lage“. Wir erkennen willig an, daß die erzählten Vorfälle die schärfste Verurteilung verdienen, wenn sie auf Wahrheit beruhen. Bei der Mehrzahl scheint dies der Fall zu sein, denn die Rednerin war in der Lage, Namen zu nennen. Aber auch die kurzsichtigsten Teil nehmer an der Versammlung haben doch erkennen müssen, daß es sich um Ausnahmefälle handeln mußte, die Helene Grünberg als typisch hinstellte. Wenn beispielsweise eine Frau ein junges unerfahrenes Mädchen solange des Diebstahls von Schokolade und eines Ringes ungerecht bezichtigte, bis diese den Wert des angeblich Gestohlenen ersetzte, so berechtigt dieser Fall einer regelrechten Erpressung die Referentin noch lange nicht, daraus einen„Kniff" zu machen, der den „Gnädigen" im allgemeinen vielfach eigen sein soll. Das größte Aufsehen aber hat, wie die „Gleichheit“ erzählt, ein eingesandtes Dienstbotenabendbrot erregt, das aus drei Karteffeln und einer Portion Nierengrieben bestanden habe. Dieses„Abendbrot“ hat das Nürnberger Sozialistenblatt in sein Schaufenster gestellt, damit die Dienstboten ersehen können, wie die„Gnädigen“ sie„abzufüttern pflegen". Glaubt denn wirklich jemand, daß einem auch nur nennenswerten Teile unserer Dienstboten eine solche Kost dargereicht wird? Es ist eine Unehrlichkeit, solche Einzelfälle zu verallgemeinern und kein gutes Zeichen für die Teilnehmerinnen an der Nürnberger Versammlung, daß sie diese Unehrlichkeit unwidersprochen ließen. An der Diskussion scheinen sich aber auch Dienstmädchen gar nicht beteiligt, sondern rur „bewährte", sozialdemokratisch geschulte Kräfte das Wort geführt zu haben. Der Bericht der„Gleichheit“ erwähnt, daß eine alte Frau für die Interessen der Waschfrauen, Putzfrauen usw besonders ein getreten sei und gegen den Verein„Frauenwohl“ scharf polemisiert habe und daß ferner „mit tiefer leidenschaftlicher Bewegung" die Gründung des Vereins von einer Frau begrüßt worden sei, die dreißig Jahre lang Dienstmädchen war und nun auf Grund ihrer Erfahrungen erklärte, der„Haussklavenwirtschaft“ müsse endlich ein Ende bereitet werden. Darauf wurde die Gründung des Vereins vollzogen. Helene Grünberg rührt nun kräftig die Werbetrommel, damit die Organisation allenthalben lebhaft gefördert werde In der Dienstbotenbewegung müsse der Geist der modernen klassenbewußten Arbeiter bewegung lebendig sein. Auf welche Weise dieser„Geist" lebendig gemacht werden soll, kann man aus dim Verlaufe der Nürnberger Versammlung ersehen. Aus dem Deutschen Reiche. Berlin, 8. Mai. Der Kaiser trifft nach den endgültigen Dis positionen am 25. d. Mis. in Cadinen ein und wird bort bis zum 28. verweilen. Auf der Rückl eise nach Potsdam wird zunächst eine Besichtigung der Marienburg vorgenommen werden, woran sich ein kurzer Besuch in Danzig bezw. Langfuhr schließt. Die„Südd. Reichskorr.“ meldet:„Fürst Bülow ist jetzt— es gibt eine Reihe von Zeugen dafür— frischer und kräftiger als vor dem Anfall. Er beschäftigt sich schon mit mancherlei, aber nicht mit Rücktrittsgedanken. Wir hoffen durch diese Mitteilung allen Patrioten eine Freude zu machen, auch den B.kümmerten, deren sorgende Liebe das Ende einer Kanzler= laufbahn vorzeitig angesetzt hat.“ Nach „Wolffs Corr.“ wird der Fürst den Sommer urlaub in Norderney schon in 14 Tagen antreten. Die gestrige Meldung eines Berliner parlamentarischen Berichterstatters, daß die Ernennung des Präsidenten der Eisenbahndirektion Köln, Breitenbach, zum Minister der öffentlichen Arbeiten vollzogen sei, ist unbegründet. Die Entscheidung Seiner Majestät steht noch aus. Der Unterstaatssekretär im Justizministerium, Wirklicher Geheimer Rat Dr. jur. Küntzel, vollendet am 9. Mai eine fünfzigjährige Dienstzeit. Wie der„L.=A.“ mitteilen kann, sind die maßgebenden Berliner Regierungestellen nicht abgeneigt, dem Beschluß der Diäten: kommission des Reichstages zuzustimmen, wonach den Mitgliedern des Reichstages, wie dies bis zur Mitte der achtziger Jahre bereits der Fall war, freie Fahrt auf allen deutschen Saatsbahnen und für die Dauer der ganzen Legislaturperiode gewährt werden soll. Es finden gegenwäctig hierüber Verhandlungen mit den Bundesregierungen statt. Ferner wird dem Blatt bestätigt, daß die Regierung an der von der Kommission beschlossenen Ablehnung einer Aerderung des Artikels 28 der Reichsveif ssung die Diätenvorlagen nicht scheitern lassen werde.— Also Nachgiebigkeit gegen die Wünsche der Linken auf der ganzen Linie! Die Entschädigungskommission in DeutschSüdwestaftika hat den Gesamtschaden auf 16 Millionen festgesetzt, wovon 13 Millionen auf unmittelbare Verluste und 3 Millionen auf den Schaden an Ausfall der Nachzucht kommen. Da der Reichstag mit Mühe und Not 5 Millionen bewilligt hat, so wirden voraussichtlich erhebliche Nachsorderungen an ihn herantreten. Der Couverneur von Deutsch= Guinea, Dr. Hahl, wird dieser Tage in der Heimat eintr ffen. Heffentlich gelingt es seinem persönlichen Erscheinen und Eingreifen im Reichstage, bei der dritten Lesung des Kolonialetats herbeizuführen, daß die in zweiter Lesung gestrichene Position zur Unterstützung deutsch australischer Farmer gemäß dem Antrage Storz wieder hergestellt wird. Darmstadt, 8. Mai. Das amtliche Wahlresultat ist folgendes: Wahlberechtigt waren 37.860 Wähler. Stein erhielt 15805, Berthold 16632 Stimmen. Ungültig waren 205 Stimmen. dem Auslande. Wien, 8. Mai. Der Reichsrat ist auf den 15. Mai einberufen. Paris, 8. Mai. Nach der letzten Statistik des Ministeriums des Innern sind gewählt: 28 Nationalisten, 58 Progressisten, 64 linksstehende Republikaner, 13 Radikale, 74 radikale Sozialisten, 32 vereinigte Sozialisten, 10 unabhängige Sozialisten, 77 Konservative. 154 Stichwahlen haben stattzufinden. Die in den Kolonien erzielten Wahlergebnisse, sowieeinige andere stehen noch aus. Paris, 8. Mai. An den Kammerwahlen beteiligten sich 800000 Wähler mehr als 1902. Die Radkalen gewannen 250000, die Nationalisten 270000 die Progressisten verloren 270000, die Rechte gewann 400000 Stimmen., Die Radikalen und wahrscheinlich auch die Sozialisten werden bei den Stichwahlen nur denjenigen Kandidaten ihre Stimme geben, welche im ersten Wahlgange die meisten Stimmen erhielten. Petersburg, 8 Mai. Durch kaiserliche Erlasse werden der Oberprokurator des heiligen Synods Fürst Obolensky, der Minister für Verkehrswege Nemeschajew, der Chef der landwirtschaftlichen Verwaltung, der Finanzminister Schipow, der Urterrichtsminister Graf Tolstoi, der Reichskontrolleur und der Justizminister ihrer Aemter enthoben. Ernannt worden sind Senater Kaufman zum Unterrichts- und Schtscheglowitow zum Justizminister, ferner Schwanebach zum Reichskontrolleur. Die Ernennung Isrolsky zum Minister des Aeußeren scheint entschieden zu sein. London, 7. Mai. Den„Times“ wird aus Fez telegraphiert, daß der Maghzen dem Sultan riet, die Generolakte der Algeciraskonferenz die die italienische Mission überbringt, zu unterzeichnen. Der Maghzen erkenne an, daß die Konferenz und ihre Beschlüsse zum Wohle Marokkos dienten, und fühle Dankbarkeit gegen Europa. Der Sultan beschloß daher, die Akte zu unterzeichnen. Washington, 4. Mai. Präsident Roosevelt sandte an den Kongreß eine Botschaft, die G.schäftsweise der Standard Oil Company betreffend, und sagt, daß der Bericht des Bevollmächtigten Garfield zeige, in welch enormem Maße die Standard Oil Company durch die mäßigen Eisenbahnraten prosi ierte, von denen einige offenbar ungesetzlich sien. Der Gewinn berrage zum mindesten 750000 Dollars pro Jahr. Der Vorteil, den die Company aber auf Kosten des Publikums erziele, übertreffe noch diesen Gewinn, der nur auf Kosten der Eisenbahn geschätze. Das Justizdepartement werde sich mit der Frage beschäftigen, ob eine Verfolgung wenigstens in gewissen Fällen einzuleiten sei. Die Botschaft führt weiter aus, daß durch die Betrauung einer gesetz lichen Körperschaft mit der Ueberwachung und Kontrolle des Handels von Staat zu Staat die Initiative des Einzelnen nicht geschwächt werden dürfe, sondern daß diese vielmehr durch die Beschränkung solcher Monopole, die die Unternehmungslust des Einzelnen unterdrückten, eher gehoben werde. Die Eisenbahnen sollten ermächtigt werden, sich zu vereinigen, um sich gegen die großen Korperationen zu schützen. Die Bedingungen hierfür sollten vom Kongreß festgelegt werden. New=York, 5. Mai. Der Oberste Gerichtshof der Union hat gegen die Americm Rifining Sugar Company und gegen die Niw York Central and Hudson River Railway Company, gegen den Vizepräsidenten Guildford und den Betriebsleiter Pomeroy der letzteren Gesellschaft sowie gegen die Zuckerfirma Garl anb Edga in Detroit Anklage erhoben. Der Anklage beschluß erfolgt auf Grund des Eikinschen Antitrust Gesetzes, das die Gewährung oder die Annahme von Ermäßigungen auf die allgemein gültigen Eisenbahnfrachtsätze mit einer Gel st rafe bis zu 10000 Dollars oder mit Gesängnisstrafe von nicht über zwei Jahren bedroht. Parteibewegung. (Die Nationalsozialen) haben in Stuttgart einen süddeutschen Parteitag abgehalten und zur Einigung des Liberalismus folgende Resolution angenommen: Der Parteitag sieht in der Einigung des Liberalismus nach wie vor eine Hauptauf gabe seiner einzelnen Verdände und Vereine. Dabei ist seihstverständlich, daß es sich bei jeder Einigung des Liberalismus nur um die Selbstbesinnung der liberalen Gruppen auf ihre entschieden freiheitlichen Aufgaben und daher praktisch unter den gegenwärtigen politischen Verhältnissen nur um die Frontstellung gegen die rechtsstehenden Parteien handeln darf.—„Gemeint ist mit diesen Orakelworten natürlich eine verschämte Zustimmung zum Vorgehen der Darmstädter Nationalsozialen“, bimerkt dazu der„Hann. Courier“. Kolonialpost. (Deutsch=Ostafrika.) Amtlich wird gemeldet: Ueber die im März und April stattgehabten Gefechte in Deutsch Ostafrika sind noch folgende weitere Meldungen des Gouvernements auf telegraphischem Wege eingegangen: Die vereinigten Detachements v. Wangenheim und v Hassel durchstreiften in der zweiten Hälfte des Monats März den süglichen Teil des Mahengebezirks. Der Gegner hatte in mehreren Gefechten einen Verlust von etwa 200 Toten. v. Hassel wurde am 21. März von zahlreichen Wazindos am Lukuba angegriffen, schlug aber den Feind zurück, der 66 Tote hatte und von dessen Leuten viele im Luwegu ertranken. v Hassil hatte nur geringe Verluste. Die Operationen wurden durch Hochwasser und Nahrungsmangel erschwert. Die Abteilung Seyboltstorff traf, von Kilwa kommend, am 11. Apcil in Mahenge ein. Die Kompagnie Schönberg operierte mit Erfolg in der Umgebung von Bembatu. Im Norden des Songea Bezirkes hatte die Kompagnie Kleist mehrere fiegreiche Gefechte. wobei der Geaner 150 Tote hatte u d 110 Leute vom Pommernland. Roman von Käte Lubowski. 16](Nachdruck verboten.] „Der Jürgen soll vor allen Dingen mal erst Vertrauen zu mir fassen, damit, wenn er in späteren Jahren Geld nötig hat, er sich zuerst an mich wendet.“ „Ich glaube, darauf wirst du vergeblich warten, Gottfried.“ „So, meirst du. Ich sage dir, die Zeit kommt sicherlich. Auf Stunde und Minute kann ich ihr Eintreffen natürlich nicht voraus sagen. Ader kommen wird sie. Der Bornhigener Boden ist ausgepumpt wie ein schlapper Luftschlauch. Graf Hasso war viel zu wild und heftig, um einen Erfolg all mählich heranreifen zu lassen. Er hat die Wirtschaft mit seiner gewaltsamen Frucht folge systematisch devastiert. Roggen auf Roggen— Weizen auf Weizen,— das hält kein Boden auf die Dauer aus. Ihn hat's über Wasser gehalten. Gewiß, durch die Vorsicht seines Vaters, der dem Boden gab, was er zu fordern hat. Auf dem Neuland haben sie in diesem Jahre sogar besseres Korn als ich. Hilft ihnen alles nichts. Ich sage dir, daß aus jeder Aehre ein grinsendes Gesicht lacht und jeder Halm Gefangene sowie 650 Stück Vieh verlor. Auf seiten der Kompaznie Kleist wurden 3 Askaris verwundet und einige Hilftkeieger fielen. Major Johannes begann eine kon zentrische Operation gegen Upangwa und Ukinga. Der Sultan Merere stellte zahlreiche Hilfskrieger. Garten= und Landwirtschaft. m.(Baumblüte.— Nachtfröste.) Wer einmal eine Frühliggsfreude haben will, wie sie unser deutsche Frühling so einzig zu bieten imstande ist, muß jetzt hinaus wandern in Flur und Feld. Die vielen Bäume in ihrem Blütenflor find eben so viele herrliche Blumenbeete, umsummt von Bienen und allen gefiederten Gesellen. Wie es den Anschein nimmt, geht es in diesem herrlichen Frühling ohne große Frostschäden ab. Nar in zwei Nichten Anfang Mai zeigte das Thermometer starken Fall, am 1. Mai sogar stellenweise bis unter 2 Grad Kälte. In den Jöllenbecker Obstplantagen wurden an den frühen Morgenstunden der 2 Tage über 50 Feuer angezündet, die die Temperatur von 2 Grad minus über den Nallpunkt brachte. Bereits im vorigen Jahre waren Versuche gemacht worden, daß mit wenig Mühe und Kosten die Temperatur um 2 Grad gehoben werden konnte, und so sah man in diesen Tigen beruhigter den kalten Nächten entgegen. Am 1. Mai früh weckte das aufgehängte Nachtfrostthermometer bei+ 1/ Grad, und so gings sofort ans Anzünden der parat gestellten Teereimer, die in Entfernungen von 50 bis 100 Meter, je nach Lage, aufgestellt worden waren. Es wurde dann nur beachtet daß keine Flammen erzeugt, sondern durch Teerbrand mit nassem Stroh, Laub usw. viel Rauch, Qtalm, entwickelt wurde, der sich über die Bäume legte und so den Frost abhielt. Der Unterschied unter dem entwickelten Rauch und den nicht beräucherten Stellen nebenan war über 2 Grad. Fürwahr eine leichte billige Art, große Frostschäden abzuhalten. Wenn auch bei 2 Grad unter Nall im allgemeinen der Schaden schon bedeutend sein kann, so scheigen die Fröste am 1. und 2. Mai nicht viel geschadet zu haben. Das liegt daran, daß vorher und nachher am Tage die Sonne nicht schien, es auch am Tage kalt war, und so die Blüten viel mehr aushalten konnten. Die Bäume haben übrigens in diesem Ithre einen selten schögen Blütenflor und darf— wenn keine Schädlinge verheerend auftreten— auf eine reiche Ernte gehofft werden. Aus den Parlamenten Deutscher Reichstaz. 97 Sitzung vom 8 Mai 1996, 1 Uhr. Im Reichstage teilte am Dienstage Präsident Graf Ballestrem mit, daß nach Mitteilung des italienischen Botschafters der Präsident der italienischen Deputiertenkammer die Mitteilnahme des deutschen Reichstags anläßlich der Vesuvkatastrophe mit herzlichen Worten des Darkes erwidert habe. Das Haus trat in die Tagesordnung ein und erledigte zunächst die bisher zurückgestellte namentliche Abstimmung über den Hauptparagraphen des Zigarettensteuergesetzes. Der Paragraph wurde mit 179 gegen 112 Stimmen bei drei Enthaltungen angenommen. Dar auf wurde die zweite Lesung der Novelle zum Reichsstempelgesetz bei der Fahrkartensteuer fortgesetzt. Nach den Kommissionsbeschlüssen soll in Klasse I 1 Pf., in Klasse II ½3 Pf. und in Klasse III ¼ Pf. pro Kilometer Eisenbahnfahrt gezahlt werden, jedoch ist in befonderen Fällen Stempelfreiheit vorgesehen. Abg. Büsing(nl.) betonte, die Kommissionsmehrheit habe das Odium der neuen Steuern im nationalen Interesse auf sich genommen. Die Fahrkartensteuer soll die abgelehnte Tabaksteuer ersetzen. Abg. Gamp(Rp.) bedauerte, daß der gräßere Teil der Linken alle zur Exlstenz des Reiches notwendigen Ausgaben ablehne. Der Personenverkehr sich gegen die Fortsetzung des Aussaugens empört.“ „Wenn nun aber Jürgen nach vier bis fünf Jahren ans Ruder kommt und die Wirtschaft ändert.“ „Ach du lieber Golt. Nach dieser Zeit ist nicht mehr viel zu ändern, oder denkst du, daß dem alten Kunze eine Erleuchtung von oben in seine Bitternis kommt? Wenn ich an das Kalken denke! Kaput haben sie die Gäule vor den überladenen Fuhren geschlagen, die wurmstichigen Wagen zerbrochen und mehr Schnops getrunken, als sie von Rechts wegen in einem Jahre auszusaufen drauchten. Und das Resultat? Der Regen kam ihnen dazwischen, die Säure war futsch. Dreck war's, weiter nichts. Den einzigen Nutzen hatte der Hütejunge davon, der kochte sich in dem glühenden Kalke sein Mittagsei.“ „Kennst du denn eigentlich den Jürgen Gertingen schon, Gottfried?“ „Was man so im landläufigen Sinne unter„Kennen" versteht. Nee, die Ehre ist mir noch nicht zuteil geworden. Aber beobachtet habe ich ihn. Der wird, sage ich dir, wenn ihn nur der richtige Schmied unterbekommt. Vielleicht gehört ein extra schwerer, handfester Hammer dazu. Ich könne eine Steuer sehr wohl tragen. Der Kompromißantrag des Abg. Bicker(deim Fahrpreise von 60 Pf. bis 2 Mk. für die 3. Klasse 5 Pf., für die 2. Klasse 10 Pf., fü: die 1. Klasse 20 Pf., von 2 bis 5 Mk. das doppelte usw.) verdiene den Vorzug. Geheimrat von der Leyden teilte mit, daß der preußlsche Eisenbahnminister dem in der Kommission ausgesprochenen Wunsch: auf Ausdehnung der direkten Fahrten nach Möglichkeit entsprechen werde. Abg. Lipinski(Soz.) sprach sich auch gegen die Fahrkartensteuer aus. In groß angelegter Rede fertigte Graf Kanitz (kons) zunächst den Vorredner ab, trat den gestrigen Bimirkungen des Abg. Gothein mit gutem Witz entgegen und tellte schließlich mit, daß er dem Kompromißantrage Becker trotz schwerer Bedenken zustimmen werde. Abg. Herold(Ztr.) wies nach, daß durch den Kompromißantrag die schwächeren Schultern unzweiselhaft geschont werden. Gegen den Antrag sprach noch Abg. Merten(frs. Bp). Staatssekritär Fehr. v. Stengel gab bekannt, daß auch die Berbündeten Regierungen dem Antrag Bicker den Vorzug vor den Kommissionsbeschlüssen geben. Schließlich wurde der Antrag Becker mit 157 gegen 128 mit 3 Stimmenthaltungen angenommen. Präsident Graf Ballestrem teilte noch mit, daß ihn der Reichskanzler beauftragt habe, dem Hause für die Anteilnahme bei seiner Erkrankung herzlichen Dank auszusprechen. Er habe den Reichskanzler in voller geistiger und körperlicher Frische angetroffen. Mttwoch 1 Uhr: Fortsetzung. Schluß 6½ Uhr. Abgeorosesendaus. 62. Sitzung vom 8. Mai 1906, 1 Uhr. Das Abgeordnetenhaus erledigte am Dienstag bei starkem Besuche zunächst die Interpellation der Freisinnigen über die Mehrkosten des Umhaues der Königl. Schauspielhauses zu Berlin. Nach der Begründung der Anfrage durch Abg. Rosenow(frs. Volksp.), der der Regierung zum Vorwurf machte, daß sie den Angaben der Presse nicht sofort entgegengetreten sel, sich die in einzelnen Zeitungen gegebene Darstellung über die vermeintliche zweimalige Fertigstellung des Gebäudes zu eigen machte und schließlich die Frage aufwarf, ob wir denn bei uns noch preußische oder schon russische Verhältnisse haben, erwiderte Finanz“ minister Frhr. v. Rheinbaben, es sei nicht Pflicht der Regierung, auf jeden Preßangriff zu antworten. Was die Regierung früher im Plenum wie in der Kommission über die Ursachen der Etatsüberschreitungen gesagt habe, sei noch heute in allen wesentlichen Punkten als zutreffend anzu sehen. Der Umdau sei beschleunigt worden, um das Schauspielhaus seiner Bestimmung möglichst bald zurückzugeben. In der Besprechung der Interpellation betonte Abg. v Arnim(kons.), Vorwürfe seien an die Auesse der Bauleitung, nicht an die des Finanzmininers zu richten Diese Stellung nahmen auch die Abg. Fritsch(nl.), Wallenborn(Zir.) und Frhr. v. Zedlitz(fkons.) ein. Geh. Baurat Krause versuchte noch nachzuweisen, daß die in der Presse gegebene Einzeldarstellung in vielen Punkten unzutreffend oder übertrieben sei. Darauf begann das Haus noch die zweite Lesung der Novelle zum Einkommensteuergesetz und erledigte die Bestimmungen über die Gesellschaften m. b. H., ohne jedoch schon zur Abstimmunz zu schreiten. Mittwoch 11 Uhr: Fortsetzung. Schluß ¾4 Uhr. Lokates und Vieleseld 9 Mai G. L.(Die Guttempler=Loge„Berg Zion") feierte am Sonntag Nichmittag in dem großen Assapheum=Saale der Anstalt Bethel ihr 3. Jahresfest und zugleich die Stiftung von 2 Toahterlogen, von denen die eine„Mir nach“ ebenfalls in den Anstalten und die andere„Hoffnungs quelle“ in Quelle bei Brackwede ihr Heim si den wird. Es hatten sich etwa 708 Gäste eingestells, von denen ca. 500 an der Kaffeetafel tellnahmen. Das Programm war ein ziemlich reichhaltiges. Zuerst begrüßte Herr Dr. med. Jungklaus, der Leiter der Loge„Mir nach", die Gäste mit Psalm 116, an der Hand dessen er zeigte, wie die Guttempler Arbeit auch vielen Anfeuchtungen ausgesetzt sei, aber durch das Festhalten an der Hilfe Gottes siegreich vorwärts dringen werde Den Jahresbericht erstattete der Leter der Loge„Berg Zion“, Herr Missionar Ostermeyer. Er durste berichten, wie trotz glaube es sogar mit Bestimmtheit. Willen und Charakter hat er für zwei.“ Die stille Frau lächelt ein wenig.„Bei manch einem äußert sich der Charakter etwas eigenartig, nicht wahr, Gottfried? Der eine will, der andere widerstrebt. Dein Jürgen hält es mit dem Ltztgenannten. Ich war doch gestern in Porzin, um Trudes Klavier lehrerin, der Schwester des Professors Reklam, des Ordinarius der Untertertia, das fällige Stundengeld zu bezahlen. Die hat mir bei dieser Gelegenheit eine ganze Menge Neues von Bornhagen erzählt. Von Jürzen Gertingen war aber nicht das geringste Schmeichelhafte darunter. Der Junge sei in der Schule wie ausgewechselt, habe ihr Bruder berichtet. Er gebe das derkbar schlechteste Bei piel für die ganze Klasse ab, so daß der Pofessor, als die öffentlichen Ermahrungen gar nichts fruchteten, ihn zu einer privaten Besprechung in sein Haus befahl.“ „Na, und das Resultat?“ „Den Inhalt der Unterredung kannst du dir ji wohl denken. Ermahnungen— Vorstellungen— sogar Bitten von seiten des betrübten Lehreis und zuletzt die Frage, ob er nun wenigstens für die Zukunft einen ernstlichen Besserungsvorsatz fassen wolle. Seiten, die Loge sich doch eines friedlichen Wachskums zu erfceuen hatte. Sie hatte im Anfang des Berichtsjahres in Eckardtsheim eine Tochterloge gründen dürfen und trotzdem im Berichtsjahr einen Zuwachs von 86 Mitgliedern zu verzeichnen, so daß der Bestand am Ende des Jahres 94 männliche und 34 weibliche, also zusammen 128 Mitglieder betrug. Der Ersolg war in erster Linie dem Werben der Mitglieder von Mann zu Mann zuzuschreiben, aber auch die veranstalttten F ste und offinen Abende, bei denen den Gästen Gelegenheit geboten wurde, mit der Arbeitsweise des Guttemplerordens sich bekannt zu machen und im Anschluß an die gehaltenen Vorträge in der Diskassion ihre Bedenken zu äußern, haben viel dazu beigetragen, daß die Loge bei einem Durchschnittsbestand von 110 Mitgliedern eine Jahreseinnahme von 926 Mk., also 8.40 Mk. pro Kopf, zu verztichnen hatte, daif als Bweis gelten, wie sehr dem einzelnen seine Zugehörigkeit zum Orden lieb und wert ist. Die von dim Ordensmitgliede Herrn P. Schilg verfaßte Werbe=Aufführung„Die große Not“ führte anschaulich den Iimmer vor Augen, der durch die Trunksucht in eine Familie gebracht und durch die Arbeit der Guttempler in letzter Stunde, ehe es zu spät war, gehoben wurde. Die Festrede hielt der Schriftsteller Herr Franziskus Hähnel aus Bremen über das Thima:„Es muß doch Frühling werden.“ Er wies zuerst auf die entsetzlichen Beiheerungen des Alkohols in unserem deutschen Viterlande hin, der nicht nur jährlich 3 Milliarden dem Volke entziehe, sondern auch ein beständiges Heer von 400000 Trunkenbolden schoff;, was einschließlich der Frauen und Kinder der Teunkenbolde ein Heer von 1¾ Millionen Liuten darstelle, die durch den Alkohol direkt ruiniert werden. zeigte zugleich aber auch, wie in Deutschland die Arbeit der Abstinenz mehr und mehr vorangehe, wie schon jetzt ein Hier von 60000 Abstinenten, darunter mehr als die Hälfte Guttempler, in Deutschland sich an die Arbeit gemacht habe und durch ihre Emsigkeit und Angrifftfreudigkeit dafür sorgen, daß sie tiotz ihrer verhältnismäßig kleinen Zahl sich mehr und mehr und zwar in allen Schichten der Bevölkerung Anerkennung verschaffen.— Von den Kindern der Jugendloge „In Gottes Hand“ wurde ein Muen=Reigen ausgeführt, bei dem die Kinder die für diese Gelegenheit von Herrn P. Schilg gedichteten Verse sangen und der sehr großen Beisall erntete. — Das von Herrn Franziskus Hähnel gedichtete Scherzspiel, in welchem 3 Mitglieder der Jugendloge als Heinzelmännchen verkleidet, sich daran machten, den Giftbaum Alkohol zu untergraben und abzusägen, fand reichen Beifall.„Fallen muß er doch, und du, du sollst auch mithelfen!"— Das war die eindrückliche Mahnunz, mit der die 8 sich immer wieder an die ganze Virsammlung wandten.— Da die Zeit schon ziemlich vorgeschritten war, and sich die Kreise wesentlich gelichtet hatten, begnügte sich die Schlußansprache damit, der Versammlung die Worte 2. Timoth. 2, 3, 5 u. 8 in Kürze ans Herz zu legen und mit auf den Weg zu geben.— Das Schlußgebet wurde von Herrn Forstrat Deckert gesprochen.— Wesentlich verschönert wurde das Fest durch die dazwischen gestreuten Darbietungen des Posaunenchors der Anstalt und der Gesangvereine der Logen„Mit Gott voran“ und„Berg Zion“. Im ganzen hatte das Fest einen überaus gelungenen Verlauf und hoffen wir, daß dem Orden dadurch eine schöne Zatzl neuer Mitglieder zugeführt werden wird. (Einweihungs=Feier in„Hoffnungstal“ bei Berlin.) Für die Kolonie des Pastors v. Bodelschwingh hat der Kaiser bekanntlich den Versammlungssaal gestiftet. Die Einweihung des Gebäudes erfolgt am Sonntag, den 20. Mai, in Gegenwart der Kaiserin, welche in einem Sonderzug vom Stettiner Fernbahnhof sich am Vormittag um 10 Uhr nach„Hoffnupgetal“ begeben wird. -e-(Fahrpreisermäßigungen.) Am Himmelfahrtetage, sowie in der Zeit vom 2. Tige vor bis einschließlich dem 1. Tage rach den beiden Pfiagstfeiertagen werden für Gesell chaften nicht gewährt nach Stationen der Eisenbahndirektionsbezirke Mürster, Kassel, Essen, Eberfeld, Köln, Frankfart a. Main, Mainz und Sarbrücken. (Ueber den glücklich vermiedenen Unfall eines Eisenbahnzuges bei Helpup) wied von amtlicher Stelle folgenWas denkst du, daß dein Charakter und er räumter Schwiegersohn darauf geantwortet hat? Ein kurzes, bestimmtes„Nein, Herr Professor“, ohne jede Ecklärung.“ „Famoser Bengel“, freut sich Gottfried Pachowski, der sofort den richtigen Beweggrund herauskennt. Ob er jetzt noch die sicher aus gesprochene Erwartung der traurigen Zett wiederholen würde, verrät er nicht. Er fragt nur sehr interessiert weiter:„Und welch ein Ende nahm die Sache nun für Jürgen?“ „Sie wurde zur endgültigen Erledigung dem Grafen Kleist überwiesen, der sich aus Gott weiß welchem Grunde nach einer langen Besprechung mit dem Mündel zur Nachgiebigkeit ertschloß. Jürgen bereits am 1. Oktober das Gymnasium, erhält bis Ostern durch einen Privatlehrer Unterricht und tritt sofort nach der Einegnung als Lehrling auf seinem Grund und Boden ein.“ Sie wollte noch mehr sagen, aber es kam eine unerwartete Störung dazwischen. Trude flog nämlich mit erhitztem Gesicht und vom Weinen geröteten Augen auf die Eltern zu. (Fortsetzung folzt.) Leopold von Li den Personenz (Bielefeld ab 8, des Bahnhofes H führer ein Fuh übergang näher werk, das schon war, auch noch Der Fuhrwerk: den Zug aufmer Bahnüberga Halten. Der L die Geschwindig ½ Minute al sowie die Zertri frei erfunden. -e-(Turner tag, nachmittags hausen eine Vi bezirks statt. hiermit eine Bezi erfolgt morgens aus, die Ankunf gegen 2 Uhr. Hünenburg, Ravensburg. -e-(Eine tol der hiesigen Brau sich am Montaz Melle nach hier un Gläsern beladen. Chaussee, zwischen versuchte der Knec die Bremse anzuziel die Pferde durch Unter unheimlichem die 8 Meter hohe Pferde und Wagen ist als ein großes Knecht sowie die? abschürfungen davo wachtmeister Herma Schildesche waren leisteten die erste H (Stadttheate immer maienschön Montag Abend die in den Herzen der freudige Gefühle. Gebiete der Oper vergessen sein, wen noch in Jugendfeisch Er hat gelebt für man sich mit dem der„Zauberflöt tendenztös freiman im Hinblick auf der der Oper leicht fällt war im ganzen Meißner inszenier trefflich Frl. Oll Frl. Klebe wurde dem Maße gerecht. hatte besondere Gel Baßstimme zu glärz wurde durch Herrn Diener war als Elemente und hatte Partnerin. Beide angemessenen Schrat de Leeuwe zu s nastatos vorzüglich errang als Sprecher Damen und Herren des Ganzen bestens m.(Wilder mittag um 12 U b'ckerstraße ein 112 widen Radfahrer abgegeben hatte, wurde hierbei ar heblch vrietzt ul Aufschlagen auf Der Rusfahrer verletzten Jungen Vater des Knabe des Täters eine m(Unfug) Zeit hät figer vor scheinend von Kin. den Hunden das worden ist, wird drücklichst gewarnt. m(Bei eine sich am Sonntag und vor dem T# Detmolderstraße z sonen durch Msser m(Eingelie und eine ducchreise beschädigung. m(Eine Kin gestern nachmittag Untersuchung ist ei m.(Verhafte der mehrfach wege Uner und Handle ftstgenommen. AlbFels oder Regel ni d. Is. von der F schwindelt, ferner warenfirma Dessau gemacht. Aus Bes den verschiedensten ies friedlichen WachsSie hatte im Anfang sheim eine Tochter: rotzdem im BerichtsMitgliedern zu veram Ende des Jahres iche, also zusammen Ersolz war in erster jeder von Mann zu uch die veranstaltiten denen den Gästen nit der Arbeitsweise kannt zu machen und nen Vorträge in der äußern, haben viel ge bei einem Durchliedern eine Jahres8.40 Mk. pro Kopf, als Beweis gelten, Zugehörigkeit zum von dim Ordensverfaßte Werbe= Aufhite anschaulich den ch die Trunksucht in surch die Arbeit der ehe es zu spät war, e hielt der Schrifthnel aus Biemen auß doch Frühling auf die entsetzlichen in unserem deutschen jährlich 3 Milliarden such ein beständiges bolden schoff;, was Kinder der Teunkendnen Liuten darstelle, ruiniert werden. 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Der L.komotioführer hatte sofort die Geschwindigkeit ermäßigt, sodaß der Zag ½ Minute anhielt. Der Zusammenstoß, sowie die Zertramerung des Wigens sind frei erfunden. -e-(Turnerisches.) Am nächsten Sonntag, nachmittags 3 Uhr, fi ldet in Borgholzhausen eine Vorturnerlehrstunde des Südbezirks statt. Gleichzeitig verbunden wird hiermit eine Bezirksturnfahrt. Der Abmarsch erfolgt morgens 8 Uhr vom Kriegerdenkmal aus, die Ankunft in Borgholzhausen mittags gegen 2 Uhr. Die Tour erstreckt sich über Hünenburg, Schwedenschanze und Ravensburg. *(Eine tolle Fahrt). Der Bierwagen der hiesigen Brauerei Altwein& Huber befand sich am Montag abend auf dem Rückwege von Melle nach hier und war mit leeren Fässern und Gläsern beladen. An der gefährlichen abschüssigen Chaussee, zwischen Kahlenkeug und Meier zu Köker, versuchte der Knecht des Wagens, Herm. Gräde, die Bremse anzuziehen, in diesem Augenblick gingen die Pferde durch und rasten die Chaussee hinab. Unter unheimlichem Getöse stürtzte das Fuhrwerk die 8 Meter hohe Böschung herunter, so daß sich Pferde und Wagen einige male überschlugen. Es ist als ein großes Wunder zu bezeichnen, daß der Knecht sowie die Pferde nur mit wenigen Hautabschürfungen davon gekommen sind. Herr Oberwachtmeister Hermann und Gendarm Wirtz von Schildesche waren die einzigsten Augenzeugen und leisteten die erste Hilfe. (Stadttheater.) Mozarts alte und doch immer maienschöne Zauberweisen durchfluteten Montag Abend die Hallen der Kunst und weckten in den Herzen der Hörer dankbare und beifalls. freudige Gefühle. Manche Neuheiten auf dem Gebiete der Oper werden längst versunken und vergessen sein, wenn Mozarts Name und Werke noch in Jugenkfeische den Fluten des Lethe trotzen. Er hat gelebt für alle Zeiten.— Freilich muß man sich mit dem übertrieben märchenhaften Texte der„Zauberflöte"(oder soll man ihn besser tendenziös freimaurisch nennen?) abfinden, was im Hinblick auf den quellenden Melodienreichtum der Oper leicht fällt Die Wiedergabe des Werkes war im ganzen durchaus einwandsfrei Here Meißner inszenierte und Herr Adolfi dirigierte trefflich Frl. Ollner(Königin der Nacht) und Fil. Klebe wurden ihren Rollen in umsassenMaße gerecht. Herr Müller(Sarastro) dem hatte besondere Gelegenheit, mit seiner herrlichen Baßstimme zu glänzen. Die Rolle des Tannino wurde durch Herrn Seibt bestens erledigt. Herr Diener war als Papageno ganz in seinem Elemente und hatte an Frl. Walz eine passende Partnerin. Beide hielten sich bei aller Komik in angemessenen Schranken. Dasselbe ist von Hern de Leeuwe zu sagen, der den Mohren Mo nastatos vorzüglich ausstattete. Herr Schenk errang als Sprecher vollen Erfolg Alle übrigen Damen und Herren haben zum guten Gelingen des Ganzen bestens beigetragen. m.(Wilder Radfahrer.) Gestern mittag um 12 Uhr wurde an der Jöllenb'ckerstraße ein 12 jähriger Knabe von einem wieden Rrdfahrer, der kein Klingelzeichen abgegeben hatte, umgefahren. Der Knabe wurde hierbei an Armen und Beinen er heblch vretzt und verlor außerdem deim Ausschlagen auf das Pflaster drei Zihne. Der Rasfahrer rafte, ohne sich um den verletzten Jungen zu kümmern, davon. Der Vater des Knaben hat auf die Ermittlung des Täters eine Belohnung ausgesetzt m(Unfug) Nachdem es in letzter Zeit hät fizer vorgekommen ist, daß— anscheinend von Kinterz— frei umherlaufen den Hunden das Halsband abgeschnitten worden ist, wird vor solchem Unsug nach drücklichst gewarnt. m(Bei einer Schlägerei,) welche d. M., nachmittags 5 Uhr, in Begleitung des Adjutanten, Herrn Majors Rabe von Pappenheim hier ein. Es wirden besichtigt: am 18. d. M. 2 Batoillone Inft.=Regts. Nr. 15, 3 Batterien Mind. Feld= Art.= Regts. Nr. 58; am 19: 1 Bataillon Jaftr.=Regts. Ne. 15 und 3 Artillerie Batterien. Die Besichtigungen werden auf der Minderheide abgehalten. Die Abreise des kommandierenden Herrn Generals erfolg: am 19. Mai, 2.34 Uhr nachmittags nuch Bückeburg, wo er am 21. da: Wstf. Jäger Bataillon Nr. 7 besichtigen wird.— Auch Se. Exzellenz, der Kommandeur der 18. Division, Herr General= leutnant von Natzmer, kommt zu diesen Besichtigungen nach hier. In seiner Be gleitung befindet sich Herr Major und Akjatant von Nostiz. Die Herren treffen am 17. d. M. 5 Uhr nachmittags hier ein und reisen am 19., 1.37 Uhr nachmittags nach Münster zurück. Minden, 9 Mai.(Postpersonalien.) Es ist verlieben: a) der Titel Postsekretär dem Oder=Postasäistenten Scharnow in Rinteln und den Postver valtera Berghane in Versmold und Hilker in Windheim. b) der Titel Ober=Postassistent den Postassistenten Abel in Bielefeld, Adam in Bückeburg Boes in Lübbeck=, Burg in Vlotho, Führing in Detwold, Funke in Salzuflen, Hesse und Knief in Rinteln, Krul! in Brakel(Kreis Höxier), Schäfer in Lübbecke, Schaetz in Altenbeten, Schröder in Bad O.ynhausen, Schwede in Warburg, Tiemann in Herfold, Ulrich in Bieleseld und Vehmeter in Blomberg(Lippe). c) der Titel Ober=Telegraphenassistent den Telegraphenassistenten Bulk in Hersord und Klöne in Bielefeld. O Bergkirchen, 8. Mai.(Feuer.) Heute nachmittag brannte die Scheune der Witwe Leimbach hier nieder. Von dem Vieh wurden die Schweine gerettet, zwei alte Ziegen und zwei junge Lämmer sind in den Flammen umgekommen. Da die Scheune dicht neben dem Wohnhause stand und eine Speitze nicht gleich bei der Hand war, so war dasselbe in großer Gefahr. Die Rettung des Wohnhauses ist zum Teil dem tatkläftigen Eingreisen des Werkmeisters Feitz Veith, der auf das Dach kletterte und fortwährend dasselbe mit Wasser begoß, zu verdanken. (Bei einer Schlägerei,) welsich am Sonntag Abend gegen 11 Uhr in vor dem Tanzlokal von S. an der Detmolderstraße zutrug, wurden drei Personen durch M sserstiche erheblich verletzt. m(Eingeliefert) wurde ein Bittler und eine ducchreisende Person wegen Sachbeschädigung. m(Eine Kindesleiche) wurde vorgestern nachmittag im Freudental gefunden. Untersuchung ist eingeleitet. m.(Verhaftet.) In Hannover wurde der mehrfach wegen Betruges vorbestcafte K Uner und Handlungsgehülfe Oskar Alberts fistgenommen. Alberts, der sich auch Schmidt, Fels oder Regel nannte, hat hier im März 9. Is. von der Firwa Heitlage Waren erschwindelt, ferner hat er bei der Schuhwarenfirma Dessauer einen Betrugsversuch gemacht. Aus der Kreisen Missen 1# Minden, 9. Mai.(Militärische Besichtigungen) Se. Exzellenz, der kommantierende Herr General, General der Kavallerie Freiherr von Bissing trifft, wie das„M.=L. Kreisbl.“ mitteilt, am 17. dem Scte ce Herford, 7. Mai.(Jahresfest des westfälischen Verbandes der evangelisch kirchlichen Blaukreuzvereine.— Schluß.) Hierauf sprach Pastor Josephson über das Thema:„Warum darf die Arbeit des blauen Kreuzes auch ein allgemeines und öffentliches Interesse in Anspruch nehmen? Der Reoner führte zurächst einige historische Beispiele für die entnervenden und entsittlichendin Wirkungen des Alkoholismus an und richtete dann die Augen auf die Schädigung der Wehrk.aft, Gesundheit und Jugendfrische unsrer jungen Männer. Die Japaner enthielten sich des Alkohols, die Russen dagegen waren ihm sehr ergeben. Die Zunahmen der Herzerkrankungen in unserer Armee werden von den Aerzten der 8.= nahme des Alkoholgerusses zugeschrieben. Auch bei der rapiden Abnahme des hohen Alters spielt der Alkohol eine Hauptrolle und ½ der Insassen der Irrenhäuser besteht aus fruheren Alkoholikern. Auf Konto des Akkohols sind ferner zu setzen: verschiedene Eisenbahnungsücke und die Zunahme der Armenlaßer und der Zwangserziehung. Deutschland opfert ihm jährlich 2500 bis 3000 Mllionen Mark. Jeder habe die Pflicht, den Blaukreuzverein in seinem Kampf gegen den Alkohol zu unterstützen. Herr Pfarrer Wöhrmann=Borgholzhausen sprach über die Rettungsarbeit des Blauen Kreuzes. Die Trunksucht sei Sünde. Das Blaue Kreuz aber mache es sich zur Aufgade, diejenigen, die in dieser Sünde stecken, zu reiten. Zuletzt sprach Pfarrer v. Renesse Soest über den Wert des Blauen Kreuzes im Unterschied von anderen Vereinigungen gegen den Alkoholmißbrauch. Der Zentral=Verband evangel. christlicher Enthaltsamkeitsvereine bekämpfe nur den Branntwein. Der Guttemplerorden bekämpfe den Alkohol in der radikalsten Weise, es sei nur zu wünschen, daß der Orden in seinen Logen dem positiven Christentum mehr Raum geben möge. Erwähnt werden ferner der Alloholgegnerverband, die abstineete Berufsvereinigung, der Verein gegen Mißbrauch geistiger Getränke und der Verein für Gasthausreform Der Blaukreuzverein habe sich die Rettung einzelner Opfer zur Aufgabe gemacht und habe gegenüber den anderen Vereinigungen den Vorzug, daß er fest auf dem Worte Gottes stehe. Da er den mäßigen Genuß von Allchol nicht für schädlich halte, verlange er döllige Eithaltsamkeit nur von denen, die durch den Alkoholgenuß in Gefahr geraten sind. Gefährdete stütze, G.fallenen teise er in dienender Liebe. Za diesem Behuje verpflichteten sich auch nicht Gefährdete zu völliger Enthaltsamkeit. Das Schlußwort sprach Pastor Vogelsang=Herford, wobei er der Hoffnung Ausbruck geb, daß die Vorurteile gegen diese Arbeit endgültig verschwinden möchten. Die Feier wurde durch Vorträge des Herforder Lehrergesangvereins und des Stiftberger Posaunenchors verschönert und endete um 6¾ Uhr. J Herford, 9. Mai.(Das Kreisfest der Jünglings= und Jungfrauenvereine aus dem Kreise Herford,) das sogenannte Cantatefest, wird— so Gott will— am nächsten Sonnlag, den 13. d. Mts., in der Münsterkirche hierselbst gefeiert werden. Die Fist predigt hält Herr Pastor Hafner aus Elber feld. Die reichhaltige, dreigeteilte Gottesdienstordnung baut sich auf dem Worte: ebenedetet sei die heilige Dreifaltigkeit und ungeteilte Einigkeit" auf. Wieder kommen die alten Meister der Kirchenmusik zu Wort: Haßler, Vulpius, Pitoni, und Bach in den Czorgesängen, Händel und der allerdings jüngere Felix Mendelssohn in den Posaunenstücken. Zu diesen vereinigen sich alle Posaunenchöre des Kreises, während jene von dem Jünglings- und Jungfrauen vereine der Münstergemeinde(Stadt) vorgetragen werden. Der Gottesdienst beginnt um ½3 Uhr; Liederzettel sind an den Kirchentüren zu haben. Herford, 8. Mai.(Das Frühlingsfest) der Schützengesellschaft findet am Sonntag, den 13. Mai statt. Anfang des Konzerts nachmittags 3½ Uhr. Herford, 8. Mai.(Ein Waldbrand) der glückicherweise sofort gelöscht werden konnte, entstand Sonntag im Gehölz des Kolon Menke=Eikum. Herford, 8. Mai.(Der Entwurf zum Jahngedenkstein) des Bildhauers Wefing wird in den nächsten Tagen im Schaufenster der Menckhoff'schen Buchhandlung Ausstellung finden. I Löhne, 8. Mai.(Beisteuer.) In Anerkennung der guten Löschhilfe, die die freiwilligen Feuerwehren Mennighüffen und Löhne Bahnhof bei dem Detert= und Knickerschen Brande in Mennighüffen entwickelt haben, ist diesen Wehren seitens der Wefifälischen Provinzial Feuer=Sozietät eine einmalige Beisteuer von je 60 Mark bewilligt worden. seither bei jeder Gelegenheit von seinen früheren Kommilitonen getreten worden. Berlin, 7. Mai. Die Arbeitsaufnahme in den Großeisenindustrien Berlins ist Hann. C.“ überall ohne Schwierigkeit erfolgt. Wo die Arbeiter nicht gleich mit der Aebeit beginnen konnten, ist ihnen doch die Versicherung gegeben worden, daß alle wieder eingestellt werden. Alsfeld, 8. Mai. Im Kaliwerk„Desdemona“ in Limmer=Bahnsen wurden bei einer Explosion vier Bergleute getötet und drei durch giftige Gase ohnmächtig, zwei von diesen liegen schwer krank darn ieder. Madrid, 6. Mai. Telegramme aus Melilla bestätigen die Niederlage der Rebellen am Maluyafluß. Sie verloren angedlich 400 Mann, so daß die Iiserrektion einen erheblichen Schlag erlitten hat. Washington, 8. Mai. Das Staatsdeparte= ment hat eine Depesche von dem amerikanischen Konsul in Hankau erhalten, des Inhalts, daß bei einer sehr heftigen Ueberschwemmung in der Provinz Honan zahlreiche Menschen umgekommen sind. Die Ausländer befinden sich alle n Sicherhett. New York, 8. Mai. Die Blätter veröffentlichen eine Depesche aus Valparaiso, nach der dort ein heftiges Erdbeden stattgefunden haben soll, durch das viele Gebäude gänzlich zer stört sein sollen. Ob Menschen bei diesem Erdbeben zu Schaden gekommen sind, ist bisher noch nicht bekannt. Uebersicht der Bielefeld, 9. Mai 1906. Mitgeteilt von Fr. Böckelmann Ww., vieNiedrigst. Thermometerstand in der Nacht+13½ Thermometerstand um 10 Uhr vorm.+ 18 Barometer 74,9 cm. Wind: Süd.Ost. Himmel: heiter. Aus den Kreisen Wiesenbruck uns Pabers## Gütersloh, 8. Mai.(Unglücksfall.) Gestern abend gegen 7¼ Uhr geriet laut „Güt. Ztg.“ auf dem hiesigen Baynhofe der Schirrmann Heinrich Hark aus Blanken hagen, der eist um 7 Uhr seinen Dienst angetreten hatte, beim Losranzieren der Schuppenwagen zwischen die Puffer zweier Wagen, wobei ihm die Brust eingedrückt wurde, infolgedessen er um 9 Uhr im hiesigen evangelischen Krankenhause, wohin er auf Anordnung des Bahnarztes, Herrn Santätsrat Dr. Stohlmann hingeschafft worden, verschied. Der Verunglückte ist 35 Ichre alt und verheiratet. Kinder sind nicht vor handen, jedoch ist die hinterbliebene Witwe kränklich und wird daher von dem pötzlichen Tode ihres Mannes besonders hart getroffen Nünser u#d Arss# 5. Mai.(Die hiesige Aus den ReMünster, 5. Mai. Lambertikirche,) eines der herrlichsten Kunstwerke westfälischer Gotik dis Mittelalters, wird jetzt einer vollkommenen Renovierung von außen unterzogen. Münster, 7. Mai.(Freie Studentenschaft.) Wie auch an anderen Hochschulen, hat sich die Gesamtheit des hiengen nichtinkorporierten Studenten organisiert und ist nach der„Rh.=W. Ztg.“ als Münstersche freie Studentenschaft von d.n akademischen Belöcden anerkannt worden. Sie stellt sich die Aufgabe, den freien Studenten in sport lichen und wissenschaftlichen Gruppen Gelegenheit zu harmonischer Durchbildung zu geben. Zugleich strebt sie dahin, die Einzelnen durch Einrichtung verschiedener Aemter in soztaler Hinsicht zu unterstützen. Diesem Zwcke dienen das Arbeitzamt, Richteramt, Bücheramt und Studlegamt. Das Bücheramt vermittelt zwischen Stadenten den Verkauf von Lehrdüczern Des Studienamt erteilt ducch erfahrene Suberten aller Fakultäten an jüngere Semester Auskunft über Angelegenheiten ihres Sindiums. Münster, 7. Mai.(Ein Opfer alschen Ehrbegriffs.) Mit Arsenik vergiftete sich gestern nachmittag ein hiesiger Student. Als Motiv wird nach der„RhW. Ztg.“ angeführt, er sei vor kurzem wegen Ablehnung zweier Forderungen aus einer schlagenden Verbindung ausgestoßen und Rachrieten. Meuselwitz, 9. Mai. Resultat der gestrigen Verhandlungen im Bergarbeiterstreik ist, daß der Verband versuchsweise die Einführung der neunstündigen Arbeitszeit zugestand, dagegen die geforderte Abschaffung der Frauenarbeit und die Einführung eines Mindestlohnes abgelehnt hat. Der Arbeiterausschuß empfiehlt die Annahme des Vertrages. Heute soll die Versammlung der Arbeiter die Entscheidung bringen. Am Freitag wird die Beendigung des Streikes erwartet. Chemnitz 9 Mei. Eine heidermütige pat der Bahnwärter Fedler aus Talhein im Sezgrhrge mit dem Tode bezehlt, als er ein zuisczen den Geieiten spiele des Kine in dem Agerblick zurick ißen wollte, als der Zag heranb##ufte. Fiedler wurke ro der Maschine erfaßt und zermaimt. Das Kind blieb unversehrt. Wien, 9. Mai. Kaiser Wilhelm wird am 6. Juni vormittags eintreffen und reist am 7. abends wieder ab. Am ersten Tage soll ein Frühstück beim deutschen Botschafter stattfinden, am zweiten Vormittag fahren beide Monarchen nach Schloß Kreuzenstein an der wo sie der Schloßherr Graf Wilczek empfangen und das Schloß den beiden Kaisern zeigen wird. Seine Vorliebe für das Schloß Kreuzenstein hat Kaiser Wilhelm von seiner Mutter, der Kaiserin Friedrich vererbt bekommen. Die Kaiserin interessierte sich seit vielen Jahren für die Restaurierung dieses prächtigen Baues und Graf Wilczek schickte ihr alljährlich Photographien über die Fortschritte der Restaurierung des Schlosses und seinen Einrichtungen. Es wird angenommen, daß der Kaiser bei seinem Besuch von Herrn von Tschirschky begleitet wird. Der Generalstabschef Graf Moltke trifft am 23. Mai in Wien ein. Den Lagerübungen in Bruck wird auch der Militärattachee von Bülow beiwohnen. Rom 9 Mai. Der Streik in Turin gestern die Arbeiter icker. Auf der ## bei##n##mr weht Lie sozialistische Fagge abrraf. Die ganze Stadt, insbesondere an Gamnerk und die Harptbahn###se sind wilitaich besetzt Sie haben ihn noch immer nicht mühringen lassen; schade! Wuviel Albeit hätten Sie sich schon ersparen können, well er schneller reinigt, wie die genöhelchen Waschmittel! Dibei wird der Anstrich geschon:, die Wäsche leidet und infolgedessen auch nicht das Portemonnaie! Forden Sie desoder morgen den echten Luhns Wasch= Extrakt mit Rotband. Die meisten tüchtigen Hausfrauen gebrauchen Luhns schon Jahre lang zur Wüsche und zum Hausputz und fahren aue ganz gut dabei. Bitte probieren. Stadt-Theater. Mittwoch, den 9. Mai 1906, Extravorstellung zu kleinen Preisen; zugleich 22. Abonnementsvorstellung Der Troubadour. Oper in 4 Akten von G. Verdi. Anfang 7½ Uhr. Donnerstag, den 10. Mai 1906, Marta oder der Markt zu Richmond. Romant. Oper in 4 Akten von Fr. v. Flotow. Letzte Vorstellung: Dieustag, 15. Mai 1906. und A#tkädter FünglingsMänner=Verein. Lokal: Ev. Vereinshaus. Musikal. Familienabend unter gütiger Mitwirkung des Ravensberger Streich=Quar##tts am Sonntag, den 13. Mai, abends 8 Uhr im großen Saale des Evangel. Vereinshauses. Programm. 1. Gemeinsch. Gesang: Der Mai ist gekommen 2. Streich Quartett: 3 Sätze aus dem„Divertimento“(Esdur) für Violine, Viola und Violoncello. I. Allegro. II. Adagio. III. Merine to. 3. Tenor=Lolo: Frühling und Liebe. 4. Vortrag:„Heitere Bilder“ aus einem westf. Pfarrhause 5. Sopran=Colo: In dunkler Nacht. Pause.= 6. Hornsolo mit Klavierbe gleittung: Weserlied. 7. Streich=Quartett:„Serenade"(Violinsolo). 8. Tenor Solo:„Wenn du im Traum wirst fragen.“ 9. Vortrag:„Heitere Bilder“ aus einem westfälischen Pfarrhause(Fortsetzung). 10. Sopran=Colo: Abendlied. 11. Streich=Quartett:„Alve Maria“ für Violine Violoncello und Klavier. 12. Schlußwort: Herr Pastor Trautermann. Eintritt 20 Pfg. Programme, welche zum Eintritt berechtigen, sind im Vorverkauf bei Herrn Uhrmacher Kipp zu haben. Chrifl. Parcis unger Miner, Bielefeld, Papenmarkt 2. Sonntag, den 13. Mai 1906, Jahresfest. Vormittags 10 Uhr: Festgottesdienst in der Neustädter Kirche. Festprediger Herr Garnisonpfarrer Cliche-Cöln. Nachmittags 3 Uhr: Festversammlung nur für Männer und junge Leute. Thema: vollen die Christlichen Vereine junger Männer?“ Referent: Herr Oberstleutnant a. D. Ulrich von HasselBerlin. Kaffeepause. (à Person 50 Pfg.) 2c. 2c. Abends 8½ Uhr: Versammlung für Männer und Frauen. Thema: „Was braucht unsere Zeit?“ Referent Herr Oberstleutnant a. D. von Hassel und Hrr Bundesagent Jahnfrüchte. Eintritt frei! Ausführliche Programme sind im Sekretariat des Vereins wie bei der Hausverwaltung, Papenmarkt 2 zu haben. Der Vorstand. Sochtenschats. Die stiftische evangelische höhere Mädchenschule und Lehrerinnenbildungsanstalt zu Bielefeld, jetzt Cecilienschule feiert den Tag ihres am 31. Mai 50jährigen Trsiehens. Die ehemaligen Schülerinnen und alle Freunde der Anstalt werden herzlich zu dieser Feier eingeladen. Festordnung: Hauptfeier 9½ Uhr in der Johanniskirche. Mittagessen 2 Uhr in der Ressourde(Gedeck 3 Abendfeier 7 Uhr auf dem Johannisberge(Gedeck 1,50 Mk.) Anmeldungen zu dem Festessen oder zu der Abendfeier sind bis spätestens den 15. Mai schriftlich an die Vorsteherin zu richten. Festkarten à 1 Mk., die zur Teilnahme sowohl an der Hauptfeier als an den übrigen Festlichkeiten berechtigen, sind im Schulgebäude, Brüderstr. 6, Torweg rechts am 28., 29., und 30. d. Mts. in den Stunden von 4—7 Uhr nachmittags zu haben. Die Versteherin Frieda Langelütke. Aktiva. für das Jahr 1905. Passiva. Werther, den 6. April 1906. Ein- und Verkaufsgenossenschaft eingetr. Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Die Genossenschaft zählte am Schluß des Jahres 1905 62 Mitglieder mit einer Haftsumme von je 300 Mk., zusammen 18600 Mk. Schreibtische, Schreibsessel, sowie deutsche und amerikanische KUI-Fake zu besonders billigen Preisen. Fritz Tiekötter Möbelfabrik, Niedernstr. 45. 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Schlosser Eouard Diekhöner, Werkmeister Friedrich Boge, Bäckermeister Wilhelm Schlüchthaber, Gärtnr Heinrich Büscher, Bauarb iter Gustav Lindlar, Schuhmacher Wilhelm Wocker, Kaufmann Wilhelm Eckboff Arbeiter Ludnig Glietz(Zwillinge), Arbeiter August Nottbrock, Schuhmacher Friedrich Pieper, Tapezierer Friedrich Winkelmann. Kaufmann Friedrich Wetin yer, Arbeiter Kavl Grundmann, Karusselbesitzer Heinrich Kröger, Zigartermacher Wilhelm Kleine. Arb iter Rovert Höner, Arbeiter Wilbelm Strunk, Kaufmann Erich Nordmeyer, Fleischerm ister Wilhelm Schwiering, Maurer Friedrich Lotte, Arbeiter Gustav Blaue. Produktenhändler Karl Temming, Mauier Pio Vapore, Maurer Agostino Diana, Glasreiniger Friedrich Eichhof. b) Töchter. Arbeiter Gusta: Oberschelv, Arbeiter August Rogalla, Arbeiter Heinrich Tie ler, Techniker Kurt Wunschmarn, Arbeiter Heinrich Ruwe, Schneidermeister Heinrich Pieper, Lehrer Emil Clarck Schlosser Imil Landwehr, Ingenieur Elich Schroeder Eisendieher Ludwig Ilches, Arbeiter August Kaimann, Kaufmann F arz Gonau, Lehrer Friedrich Koch, Bauarbeiter Wilhelm Kicker, Eisenwarenhändler August O lschläger. Arbeiter Otto Recksiek Arbeiter Kail Hocke, Eisendreher Theovo: Walkenhorst, Bildhauer Paul Witer, Schlosser Frie drich Grotensiek, Arbeiter August Kreke, Schmied Wilhelm Schlupmann. Aufgeboten: Fabrikdirektor Viktor Carstanjen, Falkstr. 4 und Ther sia Maltsek, Damm 14 Zinngieder Adolf Wotlschieß, Schmiedestr. 4 u. Mathilde König, Heinrichstr. 42 Tischler Hermann Kossian, Rolandstr. 20 u. Auguste Theismann, Wertherstr. 73. Stadtingenieur Rudolf Sa midt, Stettin u. Elisabeth Meier zu Bargholz, Bismarckstr. 24. Arbeiter Julius Jecketies, Bleichstr. 4au Johenne Kantmann, daselbst. Eisendreher Otto Fromm, Teichstr. 69 u Anna Kassing, Kriemhilestr. 10. Arbeiter Hermann Schnelle, Holländischestr. 4 gesch. Damastweber Kramme, Mathilde geb. Schlewing, Spindelstr 43. Metallschleiser Gustao Brinkmann, Ed. Windthorststr. 16 u. Luise Dreckshage, Oelmühlenftr. 70. Arbeiter Friedrich Böke, Finker str. 11 u. Paula Griese, das lbst. Arbeiter Stanislaus Staniszewski, Koorenstr. 19 u. Marie Leuski, Sadowastr 9. Korrespondent Alfred Nüßli Marktstr. 26 u. Emilie Späth, Teutoburgerstr. 41. Ger chts##f rendar Alfred Buchmann Wisel u Elsa Simroth, Gerschisstr. 3. Tischler Ado f Sander, H eperstr. 52 u. Helene Kemper, Spork. Kaufm. Friedrich Schwarze, Wertherstr. 44 u. Martha Temming, Schulstr. 9. Kaufmann Alfred Rosenzweig, Cöln u. Else Schiff, Herforderstr 26. A.beiter Otto Ernst, Heeperstr. 99 u. Gertrude Lauruschkat, daselbst. Schutzmann Eilert Engelmann, D tmolderstr. 80 u. Munderhold, Osternburg. Kaufmann Christian Faudt. Deimolderstr. 3 u Helene Mensendiek, Schillerplatz 13. Herrschafts=Gärtner Wilhelm Müller, Hochstr. 10 u. Luise Roetner, Duisburg. Berehelicht: Schriftsetzer Oto Hoffmann u. Martha Oehlmann. Schlosser Heinrich Stricker u. Anna Klingenberg. Arbeiter Friedrich Henke u. Berta Horstkotte. Schneider Otto Brandt u. Wilh lmine Kuhlmann. Schlosser Heinrich Feige u. Johanne Temming. Bankprokurist Robert Rüffert und Rlice Kuhlmann Photozraph Karl Mehler und Anna Austmann. Tischler Alois Kliment n. Emilie Slezák. Arbeiter Wilh llm Wullenco:d u. Martha Kleinebeckel. Arbeiter Heinrich Strunk u. Anna Ehlebracht. Arbeiter Wilhelm Bckr u. Marie Steinböhmer. Konditor Friedtich Zolldam u. Marie Linge. Musikdirektor Joseph Vieth u. Elisabeth Roher. Glasmacher Pieter Dreuth u Bersa Mansfeld Arbeiter Fried ich Holle u. Karolire Prarte. Schmied Wilhelm Naumann u. Wilhelmine Fahrtmann. Arbeiter Wilhelm Vogt u. Emma Pusch. Handlanger Johann Ottovordemgentschenfilde genannt Plüns u Luise Bohn. Bautechniker Christian Heuer u. Alma Deimers. Schlachter Gustav Beckord u. Egilie Holste. Buchhalter Georg Grimpe u. Paula Lehmann, Fabrikant Otto Fienzel u. Frieda Heidsieck Handl.=Geh. Gustav Schabbon und Friederike Wißbrock. Telegraphen=Assistent Wilhelm Hollmann u. Wilhelmine Heise. Sterbefälle: Lih er a. D. Theodor Bolzau, 74 J. Arbeiter Heinrich Holtmanr, 69 J, Handelsmann August Kurkotz, 68 J. Schlossr Karl Madeheim, 24 J. Verw. Maurermeister Gravenstein, Katharine geb. Menke, 63 J. Ehf an Topezi rer Winkelmarn, Auguste geo Herrichs, 2 J Naherin Therese Sneut y, 21 J. Eise Kaczmarkiewicz, 10 Mor. Anna Wagner, 5 Mon. Gertrud Lebscher, 5 Mon. Joseph Korkol, 3 Mon. Nr. 109. 8 Postanstal bei täglicher 8 p##uug in Bieles ###0 M., durch Bri 1.42 M. 10 Mai: Kai Adolf von Nass gewählt, 1292. Humanist und Dich rung und Ze 1631.— Bran Endgültiger Fri Deutschland un a. Main, 1871.— dichter, gest. 1885. Zum gegen das Ii beachtensu Delbrück in# Stellung zur Pr Schulunterhaltung weitem die meist fessoren, so etwa sicher bereit sein einen klerikalen Vo unter dem Auscuf fallend schlecht st die Wendung, da fessionen, aiso Katholizismus und Partikularismus“ Tendenz des reliwolle man eine Bildung.„Der Wendungen liegt, zum Vorwurfe zu Berkennung stantismus. Katl tismus sind ni# stehende Kirchenbil gleichem Gegensatz nationalen Bildun „humane und nat ihren Wurzeln 1 protestantische wirkliche und volle Bildung“ gibt, echte und rechte p# diese Schule woller vermeidlich ist, lassen durch der Simultans katholischen G stantische Juge .... Man moch eigene Hand phil Katholik, auf jede mit Goethe zu red Luther verdarken, hat. 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