ne EI Saiide el Liebhaber, daß ich um se einzige Sorte fabriziere. rt, daß sie ohne mt e in ganzen Gemeinder m Namen Pastorenzigarte id leicht brennend, nur aus neu überseeischen Tabaker t. Jeder urteilt: Etwai ie von der Wahrheit des zu überzeugen, sende ich ine Probekiste 100 Stuck chnoblen Zigarre(Handin Geschäften 10 Pfg. ir 6 Mk. franko unter Nr. 97. geien Geschästsstelle n. ####len Postanstalten 2., bei täglicher Zi 30 Jahrgang tung wird nicht berechuei zegebühren trage ich H. Fleer irrenfabrik, Blotho n. Ultstädter Kirchstraße: mpfiehlt äußerst billig u nehrjähriger Carantie: kaschenuhren, Regulatente ahren, Tranringe und 560/1000 Gold en, Medaillons, Betten Doublé und Silber. Pincenez, Perspektive. leparaturen zfältig und billigst mit mite ausgeführt. inntags geschlossen. Armer Verein scher& Co. Bielefeld ELEFELD. Reichsbankstr. 15. 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Billroth, berühmter Chirurg, geb. 1829.— General von der Tann, gest 1881. Parlamentarische Vertretung der christlichen Gewerkschaften. In leitenden Kreisen der christlichen Arbeiterbewegung wird mit allen Kläfteu derauf hingearbeitet, eine eigene parlamentarische Vertretung zu scheffen. Die Haupttriebfeder hierzu ist das Bestreben, im Reichltage nicht die Sozialdewokratie allein als Arbeiteipartei erscheinen zu lassen, sondern durch eine eigene Parlamentsvertretung die christliche Arbeiterorganisation in ihrem Ansehen zu heben und deren Werbekraft zu verstärken. Von der Bildung einer christlichen Arbeiterpartei aber soll abgesehen werden, da es auf der Hand liegt, daß eine solche Partei gering an Zahl und darum ohne Macht und Eir fluß sein würde. Das Centralblatt der christlichen Gewerkschaften“ schreibt, innerhalb der bürgerlihen Parteien müßten die parlamentarischen emisehen Due wie, I, Aibeiterbewegung enstehen. Dus ware an und für sich ein diskutabler Vorschlag. Keine bürgerliche Sepürde sich der Aufnahme von ArVeitervertretern in ihren Reihen entgegenstellen, im Gegenteil würde das Vorhandensein von Ab#eordneten aus wirklichen Arbeiter= kreisen der Sozialdemokratie gegenüber, die fast keine Arbeiter zu Abgeordneten zuläßt, recht erwünscht sein. Aber die christliche Gewerkschaftsleitung hat in viel zu hohem Maße ihre Sonderinteressen im Auge, ihr Vorschlag geeignet wäre, die bürgerlichen Parteien dafür unbesehens einzunehmen. Das„Centralblatt“schreibt nämlich: „Wir müssen in die verschiedensten(!) Parteien hinein, um dieselben langsam aber sicher mit unserem Geist zu durchtränken.“ Auf welche Wise das geschehen soll, ist aus #er. weiteren Ausführungen des genannten Ligans ersichtlich: es uns vun gelungen sein sollte, was bei zielbewußter Arbeit nicht zu bezweifeln ist, eine unzahl Vertreter als Abgeordnete in den verbeitliche Posion sicen wie dit ein derselben in den Fragen iserer Bewegung, überhaupt der sozialen Gesetz. Kinonsepas. 1. sic9 leicht begreisen, doß es verwezung in obigen Fr. — ennge ur. Staaksraison nur zusestimmt haft auch schab. g g ie Sentere he der. ai Vahrgel witd inn Junitisse der Smarbiuison Nur zagestrmnalt geeden, önnen. Hätten sich die russischen Guste so betragen, wie es sich für sie gehört, so, wür den sie gewiß unbelästigt geblieben sein. Ehenn sie aber unser Land über schwemmen, um hier ihre revolutionären Ideen zu verbreiten und unseren heimischen Umstürzlern als Agitatoren zu dienen, so haben sie den Anspruch auf Gaststeundschaft verscherzt und müssen veranlaßt werden, so schnell wie möglich sich einen anderen keatische Presse ist begreiflicherweise über die Ausweisungen„entrüstet". Sie muß der in ihren Augen ultrareaktionären preußischen Regierung eine große Portion„Liberalismus" zutrauen, daß sie die Aufhebung der Ausweisungsmaßregel drohend fordert. Bekanntlich aber denken in dieser Hinsicht selbst die liberalen Juden vernünftiger. Das hat das Königsberger Komitee zur Unterstützung flüchtiger russischer Jaden gezeigt, als es daver warnte, die russisch jüdischen Zuwanderer, die ganz gewissenlose und charakterlose, dem revolutionären Bunde angehörige Leute seien, zu unterstützen und so die russische„Seuche" bei urs zu verbreiten. Wenn nun der„Verwärts“ den Ausgewiesenen rät, nicht freiwillig der Polizei Folge zu leisten, sondern nur der Gewalt zu weichen, um so die Polizei„vor der Kulturwelt doppelt bloßzustellen", so Schtin sich wohl die sozialdemokratschen häglinge davor hüten, dem Rate zu folgen. solchen elementen i and muis ait Unsände machen us wrntgz haft auch schärfe Krilik an dem elgentlichen Diätengesitz, insbesondere in bezug auf dessen Konttollbestimmungen, üben. Nicholas Longworth und seine Gemit Woelmann Dampfer„Gertiud Woermann" und Extradampfer„Lulu Bohlen", Longworth und seine malin, gebotene Miß Al'ce Roosevelt werden in den gisten a,osevelt, werden in den ersten Tagen des Juni in London erwartet, wo sie die Gäste des amerikanischen Botschafters Whitelaw Reid sein werden, der sie auch dem König Eduard VII vorstellen wird. Von London aus werden Herr und Frau Longwooth sich dan Kontinent begeben und längeren Aufen., in Berlin nehmen, wo sie jedenfalls auf einen Empfang am kaiserlichen Hofe rechnen können. Die chinesische Studienkommission ist heute aus Kopenhagen nach Berlin zurück Lnappschafts Berufsge nossenschaft hat unter ihren Mitgliedern, den sämtlichen Bergwerksbesitzern Deutschlands eine freiwillige Sammlung fü beide ab Hamburg am 30. April, in Swakopmund etwa am 26 Mai. Schluß in Hamburg am 30. April 2 30 Uhr nachApril 2 30 Uhr nachmittags; für Pakete nach Swakopmund und Lüderitzbucht mit Woer mann Dampfer„Eisa Menzell“, ab Hamdurg am 30. April, in Swakopmund eiwa am 30. Mai. Schluß in Hamburg am 30 April 3 Uhr nachmittags für Briefe, 1 Uhr nachmittags für Pakete.— Die nächsten Posten aus Swakopmund, Abgang am 4. und 8 April, sind zu erwarten am 28. und 29. April. Aanos, eine stelwillige Sammtarg für die!„„ Westertrich Hinterbliebenen der auf der französischengeechtenz and fühtt uusd, dester Coni„#reichs Patz auf der Konferenz von Algedem Auslande. Wien, 24. April. Das„Fremdenblatt“ wendet sich gegen die Kommentare mehrerer Blätter, die das Telegraum des deutschen Kaisers an den Grafen Golucopeki als eine Demütigung Oesterreich= ungarns bezeichnen, und führt aus Orst Aus dem Deutschen Reiche. Berlin, 25. April. Das Kaiserpaar begab sich heute mit den Herren und Damen seiner Umgebung in Automobilen von Hoaburg nach Wiesbaden, wo es kurz nach 7 Uhr eintraf und sich direkt nach dem Königlichen Theater begab, um der Aufführung der Truppe des Moskauer künstlerischen Theakers beizuwohnen. Der„Frankfurter General Anzeiger meldet aus angeblich authentischer Wiener Quelle Von diplomatischer Seite erfahren wir, daß der Zar eine Depesche an Kaiser Wilhelm richtete, in der er seinem lebhaften Bedauern über das durch die Depesche des Ministers des Auswärtigen an d.n Grasen Cassini hervorgerufene Mißvers" Grube Couitieres verunglucklen Bergleute veranstaltet. Der Ertrag belief sich auf mehr als 200000 Mark, die der französischen Regierung zur Verteilung übermittelt sind. In einr Versammlung der Mittelstandsvereinigung, des konservativen Wahlvereins und des Bundes der Lardwitte wurde Sonntag in Halberstadt endgültig beschlessen, den Generalsekretär Eisenträger aus Hannover als Kandidaten für die Reichstagswohl im Jahre 1908 für den Wihstreiz Halbersiadt aufzustellen. Der ist seit 1877 mit kurzer Unterbrechung in nationalliberalem Besitz und wird seit 1890 durch den Rittergutsbesitzer Rimpau vertreten. Reichstagsersatzwahl wurden bisher gezählt: Berthold(Soz.) 13.800, Kolib) 5800, Stein(natlib.) 10 200 Stimmen. Es hat a'so Stichwahl zwischen Berthold und Stein stattzufinden. Hann C) eshage er eien viegun prinzieh vsgrntelige vis Ausbruck gab und v. basten“ TEie ae Prlamert zum Ausduck Weise.— vremdschatüicher achs leigete ensetnuiche Stcklungnahm: Koumte Ppeise belonte, daß es den Vertertern Rußherbigeföhst werden dadur= z ngrahm: könnte eine lose Verein.. unsere Veitreter ziefeld. der in Bettackt“; gung bildeten z# Vereiniaun. Fragen In dieser Kären und“ tönnten sich dann die Arschauungen rürbe idoch spon. schwiersgte Ausgabe einiren Vertreter die Aufgabe wäre, nun in seine Partei hineinsie uit gost uich“ sewinnen. Dise Auf. aber immerhin wied ein guud erreicht werden, Erfolg zu verzeischnen seita: oder minter großer vative argshreibt herzn die Conser tämscheg;#espondenf, ein so eigengerliche haben, daß keine der bür wirz.# Parteien sich mit ihm einr####eunden wollen. Die in schlosen„Vereinigung“ zusammenge wit Sden Ardeitervertreter würden demnach Partesen= Votsat in die ihrer eine eintreien, um diese zu gunsten zu beit ftl sen.. Sonderinteressen u d Geschosenb.a; Strung der Einigkit mörde#genheit mancher dieser Parteien ——= alsdann eine urausbleiblicghe Folge sein. Answeisungen von Russen. keusische Wan Sindauter goner, und Frauen, zum Tell ensen und„Studenkinnen“, ausWeise belonte, daß es den Vertretern Rußlands ferngelegen habe, irgendwie den Interessen Deutschlands in der Marokkofrage entgegenzutreten. Der Zar wünschte am Schluß der Depesche, daß durch dieses Miß verständnis die aufrichtigen Beziehungen zwischen Rußland und Deutschland in keiner Weise beeinträchtigt werden. Wie verlautet, beabsichtigt Prinz Eitel Friedrich das bei Falkenhagen gelegene Gut und Schloß des Rittergutsbesitzers Dr. Schulz zu erwerben. Die Verhandlungen sollen bereits eingeleitet worden sein. Das Schloß zählt mit zu den schörsten der Mark. Es ist auf einer Höhe über dem Schmerler= und Schwarzen See mitten im Kreise Lebus belegen und von prachtvollen Waldbeständen umschlossen. Zum Nachfolger des kommandierenden Generals des 16. Ameckoips Stötzer wurde der Kommandeur der 8. Division in Halle, Generalleutr ant v. Prittwitz und Gaffron, ernannt, unter gleichzeitiger Ernennung zum General der Infanterie. Sämtliche Fraktionen des Reichstages haben heute über die sogenannten Diätenvorlagen Beratungen gepflogen. Im Anschluß hieran schreibt die„Natl. Korr.“: „Die nationalliberale Partei wird sich gegen die Aenderung der Versassung in Der Aufstand in SüdwestAfrika. „De Louverneur v. Lindeqnist hat Lustardgebiet im März besucht. ganz besonders gefreut hat, sagen die„Windhuker Nachrichten“, das sind die noch so reichen und prächtigen Viehbentände im Bastardlande sowie die Lust und Energie der Farmer auf dem Wege zum Wiederaufbau der zerflörten Wirtschaftsbetriebe. Die Weide in dem besuchten Gebiete i5, prächtig und die Wasserverhältuisse des mäßigen Regenfalles durchaus zu frievenstellend. Das Gestüt in Nanchas wurde besrcht. Totz der starken Inanspruchrahme der dort gezüchteten Pferde glaudt die Verwaltung nach etwa zwei Jahren wieder Pferde an Pivate abgeben zu können. Dann begab sich der Geuverneur nach Hornkranz. Die alte Witt oi Weift mit ihren msahun au der sich ein Kasernenent mit Besagung b.findet, rief denkwürdige Tage in die Erinnerung zurück. Bei der Besichtigung der Wttof(Samuel Isaak Leute) bruate der Gouverneur seine Freude aus, daß sie so virnünftig gewesen wären, sich stellen und hoffie, daß auch die noch Känpfenden baldigst ihrim Bespiele folgen Postverbindungen: Nächste Post nach Südwestafrika: für Briessendungen nach Swakopmund und Lüderitzbucht mit englischem Dampfer über Kapstadt, ab am 28. April, in Kapstadt am 15 Mai, von da weiter mit nächster Gelegenheit. Letzte Besörderungen am 27. Apiil ab Köln 6.1 Uhr rachmittags, ab Oberhausen 754 Uhr nachmittags. Für Briefsendungen nach Swakopmund patz auf der Konferenz von Algeciras sei von vornherein an der Seite des Deutschen Reiches als sein Bundesgenosse gewesen. In dem kritischen Augenblicke der Konferenz übernahm Oesterreich Ungarn das Amt des ehrlichen Maklers. Wenn der deutsche Kaiser für den Leiter unserer auswärtigen Politik anerkennende Worte findet, so kann nur Voreingenommenheit dieser Kundgebung eine Bedeutung beilegen, die das Lob in eine Demütigung verwandeln würde. Paris, 24. April. Wie die Blätter melden, will die französische Regierung über die Konferenz von Algeciras ein Gelbbuch veröffentlichen, das u. a. die Sitzungsprotokolle der Konferenzen enthalten .. Mit der Zu ammenstellung des Gelbruches(oll Margerie, einer der beiden Sekretäre der Konferenz, betraut werden. Mailand, 24. April. Die hiesige„La Sera verzeichnet die bisher gerüchtweise aufgetretene Nachricht, das englische Königspaar werde das italienische Königspaar hier bei der Eröffnung der Ausfiellung treffen, als sicher. Das englische Königspaar trifft am 29. d. Mts. zu zweitägigem Aufenthalt hier ein. Konstantinopel, 24. April. Der AkabaKorflikt spitz sich immer mehr zu. Aegypten konzentriert Truppen am Kanal zur evertuellen Einschiffung. Von hier aus erging der Besehl an den Kommandanten von Akaba, an der alten Grenze festzuhalten. Unter der Hand versucht der Khedive persönlich beim Sultan zu intervenieren, der den englischen Ansprüchen diermal nicht nachzugeben gewillt scheint. Das Reutersche Büreau meldet, der Sultan habe auf die Vorstellungen des Khedire wegen der Akabafrage eine ungünstige Antwort an die englische Regierung gesandt. Belgrad, 25. April. Der König hat Pasttich mit der Bildung des neuen Kabinetts beauftragt. Aus Natal wird gemeldet: Bambaata hat nahe bei dem Grabe des letzten großen Zuluhäuptlings Ketschwajo ein Biwak bezogen. Ziuberer beschwören den Geist des alten Kriegers und üben dadurch auf die abergläubischen Zulustämme einen bebenklichen Eirflaß aus. Die Zahl der Krieger Bambaatas wird jetzt auf 1400 geschätzt, fast alle junge Leute, unruhiges Ttut, dis sich von den älteren Leuten der Stämme nicht mehr im Zaum halten ließ. Dazu kommt, daß man von seiten der Ko onie das Ansehen der Häuptlinge in den setzten Jahren untergraben statt gesördert „Ran macht sich in Naial jetzt klar, . Sambaata großen Zuzug erhalten wird. Er scheint ein gewandter Politiker zu sein und benutzt die vorläufig in der Verfolgung eingetretene Puuse dazu, den Eingedorenen zu erzählen, daß die Re gierung sich vor ihm fürchte, und daß die Zeit gekommen sei, das Joch der Weißen abzuschütteln. Diese Ansicht scheint weit verbreitet zu sein. Bei N'Kandla stieß eine Offizierspatrouille auf bewaffgete Eingeborene. Die Offiziere fragten die Eingeborenen, ob sie sich gegen die Regierung bewaffaet hätten. „Wir kennen keine Regierung," antworteten die Leute stolz. Kirche, Schule und Mission. (Aus der evangelischen Kirche Oesterreichs.) Ii und um Aussig, der wichtigsten Handelsstadt Nordböhmens, ist's wieder rüstig vorwärts gegangen. Besondere Tätigkeit entfaltet der Lutherverein zur Erhaltung der evangelischen Schule. Die Aussiger Gruppe konnte für 1906 an die in ihrem Sprengel bestehende evangelische Schule 600 Kronen abliefern. Eine neue Ortsgruppe wurbe am 22. März in Krammel=Obersedlitz begründet. Diese Gemeinde, unmittelbar bei Aussig, nur durch die Elbe von ihm getrennt, eine der ersten Los von Rom Ge meinden, zählt gegenwärtig 695 Mitglieder. Sie hatte 1905 genau 20 Uebertritte. Die Gottesdienste wurden im Winter durch schnittlich von 100 Personen besucht. Außer ihnen fanden regelmäßig Bibelabende statt. In großem Segen wirkt der Frauenverein, der, alle 14 Tage sich versammelnd, die Frauen fester zusammenschließen und in geeigneter Weise in Glaube und Sitte der evangelischen Kirche einführen will. Der 1904 gebildete Gustav Adolf Verein lieferte im ersten Jahre seines Bestehens 60 Kronen ab. Religionsunterricht wurde an 145 Kinder erteilt. Auch wurden im vergangenen Winter zum ersten Male seit dem Bestehen der Gemeinde Konfirmandenstunden gehalten(7 Knaben, 2 Mädchen). Der Kindergarten wurde von 50 Kindern besucht. Die Anstellung einer Gemeindediakonisse wird vorbereitet. So macht KrammelObersedlitz in jeder Hinsicht den Eindruck geordneter kirchlicher Verhältnisse. Es ist eine Widerlegung des Irrtums, als seien die Los von Rom=Gemeinden nichts anderes, als ein Haufe unklarer und unzufriedener Gesellen. In Wirklichkeit dagegen werden sie für ihre Umgelung immer mehr ein Licht auf dem Berge. (Die VI. Generalversammlung des Deutsch=Evangel. Frauenbundes) wird in den Tagen vom 4. bis 10. Juli in Nürnberg stattfinden. Die vorgesehenen Referate werden auf dem sozialen Gebiete sich eingehend mit der Gefangenenfürsorge und der Arbeiterinnen: frage beschäftigen. Die Sittlichkeitsfrage soll vom christlichen und sozialen Standpunkte, und der Wert der Frauenarbeit in ethischer Beziehung beleuchtet werden. Die Tagesordnung und die Namen der Referenten werden später bekannt gegeben. (Fall Römer.) Das rheinische Konfistorium hat durch die Superintendentur Lennep dem Remscheider Presbyterium folgende Eröffnung machen lassen:„Nichdem der gegen die Wahl des L'c. Römer erhobene Einspruch endgültig für begründet erachtet worden ist, scheidet der Genannte rechtlich aus der Zahl der wahlfähigen Bewerber um die gegenwärtig zu besetzende Stelle aus. Sollte er trotzdem zum zweitenmal gewählt werden, so würde seine Wahl, auch ohne daß ein Einspruch dagegen erfolgte, für ungültig erklärt werden müssen. Auch würden wir alsdann zu erwägen haben, ob nicht mit Rücksicht darauf, daß eine zweimalige Wahl zu keinem Ergebnis geführt hätte, das Recht der Besetzung der Stelle an das Kirchen=Regiment über gegangen sei.“ Kolonialpost. (Südwestafrika.) Die Schiffahrts verbindung mit Südwestafrika hat durch einen neuerdings zwischen der Reichtpostverwaltung und der Woermannlinie ab geschlossenen Vertrag eine wesentliche Verbesserung erfahren. Es werden in Zukanft zwischen Kapstadt, Lüderitzbucht und Swakopmund vierzehntägige Fahrten statt finden, die in Kapstadt Anschluß an die britischen Postdampfer von und nach Europa haben. Die Dauer der Fahrt zwischen Kapstadt und Spakopmund wird 7 Tage, in der schlechten Jahreszeit vom 1. Mai bis 31. Juli wigen der oft hohen Brandung höchstens 9 Tage dauern. So wird das Schutzgebiet in Virbindung mit den regelmäßigen Fahrten der beiden Weermannlinien und der Oktafeikalinie künftig 5 regelmäßige Verbindungen im Monat mit der Heimat haben. Wie notwendig die Eisenbahn Lüderitzbucht= Keetmanshop für den Süden unseres Schutzgebietes geworden ist, ergibt sich aus den P eisen, die durch die schwierige Frachtverbindung jetzt hervorgerufen sind, und die die Verpflegung unserer Truppen aufs äußerste verteuern. So müssen jetzt, nach der„Deutsch Südwestaftikanischen Zeitung“, 100—200 Mk. für den Zniner Fracht bis Keetmanshoop bezahlt werden. Ein Sack Mehl wird vielfach in Keetmannshoop mit 400 Mk, eine Flasche Kognak mit 46 Mk. bezahlt. Gefängnis verurteilt und der bedingten Begnadigung empfohlen.— Der 15 Jahre alte Schüler A. B. von Minden wurde wegen Taubendiebstahls mit 1 Tage Gefängnis bestraft und der bedingten Begnadigung empfohlen.— Der Maurer H. B. von Meißen bei Minden, welcher beschuldigt war, am 2. Februar ds. Is. dem Händler Lierer zu Nammen etwa 30 Zigarren gestohlen zu haben, war vom Schöffengericht zu Minden wegen Dieb. stahls mit 1 Tage Gefängnis bestraft und hatte Berufung eingelegt. Die Strafkammer hob das erste Urteil auf und erkannte auf die Freisprechung des Angeklagten. Cremer: Wenn das und Provinzieles. Bielefeld, 26. Aptil. Deutscher Reichstag. 87. Sitzung vom 25. April 1906, 1 Uhr. Der Reichstag erledigte am Mittwoch zunächst die erste Lesung der Uebersicht der Einnahmen und Ausgaben der asrikanischen Schutzgebiete, des Schutzgebiets Neu=Guinea, der Verwaltung der Karolinen, Palau und Mariannen, sowie des Die Pebersih ahermiesen Rechnungskommission Bei der nun folgenden Lesung des Gesetzentwurfs betr. Aenderung und Auslegung des Schutz truppengesetzes vom 7. Juli 1893 trugen die Abgg. Engelen(Ztr.) und Hagemann(nl) einige Bedenken namentlich gegen den Art. 2 der Vorlage vor. Stellvertretender Kolonialdirektor Erbprinz zu Hohenlohe suchte diese Bedenken abzuschwächen und meinte, dem Bewilligungsrechte des Reichstages werde durch die Annahme dieses Artikels nicht vorgegriffen. Der Entwurf wurde der Budgetkommission überwiesen. Es folgte die Beratung der Vorlage auf Aenderung des§ 813 des B. G. B.(Haftpflicht des Tier halters). Staatssekretär Dr. Nieberding betonte, im B. G. B. sei hier der Schutz des Publikums zu Ungunsten des Tierhalters zu weit aus. gedehnt. Die Verbündeten Regierungen haben bei Schaffung des Paragraphen lediglich dem Beschlusse des Reichstags gefügt; sie seien jetzt gern bereit, die damals ausgenommenen Hätten wieder zu beseitigen. Abg. v. Treuenfels (kons) begrüßte, daß die Vorlage winigstens den starten Rechtsstandpunkt mit seinen Härten für die Tierhalter verlasse. Abg. Dasbach(Ztr.) war Vorlage einverstanden. Dem Vorgeben des Abg Stolle(Soz.), der Entwurf trage agrarisches Gepräge, trat der Staatssekretär mit der Feststellung entgegen, die Vorlage komme den kleinen Landwirten wie vielen Gewerbetreiben den entgegen und sei von Handwerkskammern eoenso gefordert wie von Landwirtschaftskammern. Die zweite Lesung soll im Plenum stattfinden. Donnerstag 1 Uhr: Diätenvorlage, 2%. der heutigen Tagesordnung. Schluß 5½ Uhr. Leute vom Pommernland. Gericht und Rechtsprechung. Bielefeld, 24. Apzil.(Strafkammer.) Der 14 Jahre alte Schulknabe A. R. von Brock hagen wurde wegen schweren Diebstahls zu 1 Tage (Stadtverordnetensitzung am 25. April.) Der Stadtverordnetenvorsteher Lohmeyer stellt der Versammlung die anwesenden Herren Stadtbauinspektor Laspeyres und Magisteatsassessor Schrempf vor und teilt darauf folgendes mit: Er habe am Grabe des am 18 d. Mts. verstorbenen Stadtv Lübke namens der Versammlunz einen Kranz niedergelegt(die Versammlung erhebt sich von den Plätzen) und dem Herra Oberbürgermeister Geh Rat Bunnemann aus Anlaß seines Amtsjubiläums ein Glückwunschtelegramm übersandt. Das im Auftrage der Stadt von einem Düsseldorfer Künstler gemalte Bild des Jibilars sei wohl geraten und werde am nächsten Mittwoch, abends 6 Uhr, in einer öffentlichen Sitzurg übergeben werden. Hierauf wird in die Tagesordnung eingetreten. Dir Rechnungsleger der Stadtsparkasse wird für 1904 entlastet, worauf die Versammlung genehmigt, daß die Hälfte der Zinsüberschüsse aus 1904 im Betrage von 37460,44 Mk. an die Stadtkämmerei überwiesen und zur Fortführung von städtischen Pflasterarbeiten verwendet wird.— Dem Haushaltsplane des gemeinsamen Kreisausschusses für das Rechnung jahr 1906 wird zugestimmt. Der selbe schließt mit 236 469 Mk. in Einnahme und Ausgzabe ab.— Zum Bezirksvorsteher für den 5. Armenbezirk wird Lehrer Witzig und zum Stellvertreter Weinhändler Thermann gewählt.— Der Migistrat hat als seine Abgeordneten für den diesjährigen Westfälischen Städtetag in Soest die Herren Geh. Reg.=Rat Bunnimann und die Stadträte O. Delius und Heringhaus gewählt. Die Stadtverordneten=Versammlung delegiert ihrerseits die Stadtvo. Lohmeyer, Jokusch und Buddeberg.— Für die Anlagen auf dem alten Friedhofe am Niederntore werden 1250 Mk. nachbewilligt; desgleichen für Ausbesserungsarbeiten am Gewerbeschulgebäude 1500 Mk. Diese Arbeiten ließen sich, wie der Stadtbaurat darlegt, nicht voraussehen. Es stellte sich heraus, daß der Giebel vollständig durchnäßt war.— Nichbewilligt wirden weiter für Herstellung einer Nieder druckdampfheizung in der 1. Knabenbürgerschule 2086,84 Mk. Diese Nachbewilligung ist nötig geworden, weil in den Etat statt der vom Bauamt geforderten Summe von 18000 Mk. rur 16000 Mk. eingestellt worden sind.— Für die Hofbefestigung und Einfriedigungsmauer des erweiterten Grundstücks der Kaiserin Auguste Viktoria=Schule werden aus Anleihemitteln 4100 Mk. bewilligt. Stadtv. Lütkemeyer bittet um ordnungsmäßige Einfriedigung und Befestigung des Kirchhofs.— Der Magistrat beantragt die Bewilligung von 7000 Mk. aus den bei der Sparkasse belegten Geldern für die Herstellung eines Laubenganges im alten Rathause. Dieser Antrag führt zu einer längeren Diskussion. Der Stadtbaurat führt aus, es sei notwendig, das alte Rathaus, das die Räume für wichtige Zwecke hergibt, zu erhalten. Andrerseits sei eine Erweiterung der Niedernstraße wünschenswert. Der Anlage des Laubenganges, nach Art der Münsterschen Lauben. gägge, ständen keine Schwierigkeiten entgegen. Ewird die Breite des Bürgersteiges und zwei Bogenöffrungen erhalten. Stakto. Nöcker bean tragt den Verkauf des Rathauses. Den erwähnten Zwecken würde auch das Müller Stakesche Haus hinreichend dienen können. Stadtv. Gräber fragt, wie sich die Baupolizei zu dem Plane stillen werde. Stadto. J. R. Dr. Klasing legt mit aller Entschiedenheit Verwahrung gegen den Verkauf ein. Auf eine Anfrage des Stadtv. Hoffmann antwortet Stadtbaurat Ritscher, daß die Kosten sehr genau im Voranschlag berechnet seien. Das alte Rathaus müsse als Wahrzeichen der Stadt Bielefeld erhalten bleiben.(Bravo!) Das Stackesche Haus reiche als Ersatz nicht aus. Auf eine Anfrage des Stadto. Schlüter teilt der Stadtbaurat mit, der Zwinger solle erhalten und wiederhergestellt werden, nur die häßlichen Anbauten würden entfernt werden. Stadtv. — alte Rühaus erhalten bieiden soue, dann wurden er und seine Freunde die 7000 Mk. bewilligen. Stadtv Hövene bittet um 2 Bogenlampen am Alten Markt. Stadtbaurat Ritscher: Zvei Boginlampen allein brennen nicht, es müssen 4 sein. Später sollen auf dem Schillerplatz 6 Bogenlampen aufgestellt werden und dann wird der Alte Markt auch zwei erhalten. Hierauf wird die Vorlage einstimmig angenommen.— Aus den bei der Sparkasse belegten Geldern werden 6000 Mk. für die Einrichtung des Ruseums gefordert. Nuchdem der Staotbaurat mitgeteilt hat, daß die von der Ravensberger Spinnerei geschenkte alte Dampfmaschine mit geringen Kosten in einem Bau im Gartea aufgestellt werden kann, wird die „Die Fluchtlinien für das G. bietoberDetmolderstraße und für das Gebiet oberhalb der Wertherstraße, westlich der Waldstr. perden, dez. Magistratsporlagen gemäß festgestellt. Em mit vir gumt Hengstenberg u. Komp. ab geschlossener Vertrag bete. die Ueberbrückung bergerstraße wird genehmigt. Die Brücke wird so ausgeführt werden, daß ein gefälliges, wohlanständiges Straßenbild entsteht. Der mit dem Domänenfiskus abgeschlossene Vertrag über den Ankauf des Lutterkolkes füe 200 Mk. nebst Kosten führt wieder zu einer langeren Diskussion. Bürgermeister Dr. Stapenhorst teilt mit, daß der Fiskus den Lutterkolk los sein möchte, ihn aber nicht ohne einen Kaufpreis überlassen darf. Der Magistrat glaubte auf das Angebot eingehen zu müssen, nachdem sich ein Privatmann als Käufer gefunden hatte. Der Fitkus hat die schwibenden Prozesse zu Ende zu führen und ihre Kons quenzen zu tragen. Stadto. J.R. Dr. Klasing: Die Siche hat für uns Bielefelder etwas synpathisches, aber es ist auffallend, daß der Fiskus das Grundstück nicht mehr haben will. Es ist ihm offenbar eine Last. Der Lutterkolk ist nur ein Gegenstand von Verpflichtungen; was in der Zukunft geschieht, würde die Stadt anzehen. Weni uns auch der Lutterkolk gehört, so behalten doch andere das Anrecht an das Wasser. Redner beantragt behufs gründlicher Prüfung des Ankaufs und seiner Konsequenzen die Verweisung der Vorlage an eine fünfgliedrige Kommission Stadlv J. R. Bock munt, was der Roman von Käte Lubowski. Nachdruck verboten.] Das Glück ist übrigens mit uns. Es ist gerade in unserer Garnison eine Batterie frei geworden, so daß ich also weiter für meinen Vater sorgen darf. Batteriechef, ist das nicht ein hoheitsvolles Wort? Ob er wohl ein tü btiger Batteriechef ist, mein zukünftiger Herr? Mir käme solche Frage gar nicht in den Sinn, wenn er nicht seit einiger Zeit so überaus unruhig und angstvoll wäre. Seine schöne, sichere Ruhe ist geschwunden. Vielleicht fürchtet er sich vor der Besichtigung ein ganz klein wenig. wäre nur menschlich. Gerade für uns hängt so unendlich viel davon ab, wie er abschneidet, weil wir doch arm sind und nichts anfangen könnten, wenn er Unglück hätte. Aber es wird sicherlich gut werden. Nein, es muß gut werden. Und wenn alle Aufregungen vorüder sind und die schöne, stille Zeit kommt, die bis zum Manöver währt, dann beginnen wir langsam unser Nestlein herzurichten. Wir wissen schon, wo es sein wird. so traulich und still aus, unser Häuslein, als wenn es niemand von unserer Seligkeit verraten wird. Ein Gärtchen ist auch zu unserer Benutzung bereit. Zwar ein wenig umständlich und fernab, aber so grün und buschig. Im Sommer blühen Lawendel und Stockcosen darin und jetzt Maßliebchen und Tausendschön. Und Buchs baum gibt es da, der wie eine dicke, ge waltige Hecke emporgewachsen ist. Dahinter werde ich mich oft genug versticken, um ihn zu necken, wenn er vom Dienst heimkommt. Fiskus verschinke, könne nur ein Dinzergeschink sein, und beantragt, den Gegenstand von der Tagevordnung abzusetzen und abzuwarten, wie sich der Magistrat zu der beantragten Justizkommission stellen werde, vor die die Siche gehöre. Stadtv. Hoffmann ist für Ablehnung der Vorlage Stadtv. J. R. Dr. Klasing: Es muß gepräft werden, ob keine Bedenken vorliegen, den Besitz in private Hände fallen zu lassen. Sie a limine abzuweisen, scheint ihm eine Uebertreibung zu sein. Nachdem noch die Stadtvo. Di. Esau, C. W. Bock, Tiemann und Graeber zu Gunsten des Magistratsantrags gesprochen haben, wird die Vorlage einer Kommission bestehend aus den Stadtvv. Dr. Klasing, Dr. Oetker, Karmeyer, Hoffmann und J.-R. Bock., überwiesen.— Ein mit dem Eisenbahnfiskus abgeschlossiner Vertrag über den Ankauf von 87 Quadratmetern am neuen Güterbahnhof wird genehmigt und der Kaufpreis von 848 Mk. nebst Kosten aus den Mitteln des Armenund Stiftungsvermögens bewilligt.— Ein mit dem Ackersmann Heidemann aus Schildesche abgeschlossener Vertrag über den Ankauf eines Grundstücks an der Finkenstraße in Größe von 3262 Quadratmetern für 1,84 Mk. pro Quadratmeter wird genehmigt und der Kaufpreis von 6000 Mk. nebst Kosten aus Mitteln des Armen= und Stiftungsvermögens bewilligt.— Ein mit dem Müller Wiegand abgeschlossener Vertrag über den Ankauf eines Grundstückes im Johannistal, 76000 Quadratmeter zu 1,90 Mk. pro Meter, wird genehmigt und der Kaufpreis von 145000 Mk. nebst Kosten aus Anleihe= mitteln bewilligt. Die Grundstücke, Wiese, Acker und Wald, liegen zwischen dem alten und neuen Besitz der Stadt.— Die Stadtvo. Severin und Genossen beantragen die Emsetzung einer gemischten Deputation zur Beratung und Begutachtung aller sozialpolitischen Angelegenheiten der Stadt Bielefeld. Bei der Begründung des Antrages durch den Stadtv. Severing stellte sich indessen heraus, daß er im Gegensatz zu seiner Fassung im wesentlichen nur die Lohninteressen der städtischen Arbeiter im Auge hat. Stadto. J. Rat Dr. Klasing zeigt deshalb, daß er in dieser Einschränkung unnötig, in der Ausdehnung, die seine ursprüngliche Fassung vermuten ließ aber unmöglich ist, weil er alsdann den ganzen städtischen Verwaltungsorganis mus desorganisieren und zerstören würde. Schon jitzt würdigten alle Instanzen die Interessen der städt. Arbeiter. Der Antrag setze eine Oberaussichtsinstanz für alle städtischen Kommissionen, mache 10 Jahre später. Ich bin lange, lange krank gewesen und habe schneeweißes Haar. Das weiße Häuschen bekommen wir doch nicht, und mein Liebster führt keine Batterie mehr. Ich kann nicht erzählen, wie das alles kam, wenigstens noch nicht. Ich klebe das abgerissene Blatt aus dem Notizbuche hier ein, das, von Merwitz Schriftzeichen bedeckt, die Unglücksnachricht am Tage der Besichtigung zu uns trug. „Gerd von Gertingen hat Vormittag Unglück gehabt,“ steht da.„Kommen Sie sofort. Wenn Ihr Herr Vater nicht anwesend sein sollte, Sie allein! Sie finden uns beide in seiner Wohnung.“ Als mein Vater und ich zur Stelle waren, kannte er uns nicht mehr. Aber zu elt lag er nicht, er stand am Fenster. Sein Haar hing wirr heruater, seine Augen flickerten. Er machte den Eindruck eines Menschen, der sich wild mit überlegenen Kräften herumgeschlagen hatte. Jitzt war er bis auf den wirren Blick ganz friedlich. Er schnitt allerhand ganz seltsame Formen ais Zeitungspapier aus. Als ich mir die Trägen wischte, sah ich, daß es Helme und Säbel waren. Und dazu lachte er.— Sie haben ihn fortgeschafft.„Nervenheilanstalt“ nennen es die Mitleidigen, Nurenhaus die, die für die Klarheit sind. Mein Vater starb fünf Monate nach dem Ulglück an den Folgen einer Lungen entzündung. Ich ging in das Familienstift der Silkenbrachs. Zveimal im Jahre darf ich ihn besuchen. Ee kennt mich nicht. achtmeister“ nennt er mich. Aber der Unstand, daß er es immer wieder tut, beweist mir, daß er mich bei jedem nähsten Besuch unfehlbar als die wieder erkennt, die schon früher bei ihm gevesen. Auch meint der Chefarzt, daß Kranke seiner Art meisthin noch ein paar lichte Stunden haben, ehe sie verlöschen. An diese Hoff rung klammere ich mich fest. 5 Monate später. Ich war wieder bei ihm. Ei geht viel besser. Sein Blick ist nicht mehr so veräggtigt. Mir bot er freilich noch eine Zigarre aus jenem Stui an, dessen Blumen ich einnal für ihn gestickt habe. Darüder freute sich der Chefarzt. Mie wollte mein Herz brechen. Am 1. August verläßt er die Anstalt. Seine Pension reicht nicht für einen dauernden Aufenthalt hier aus. Ein Verwaadter, ein Graf Gertingen auf Rittergut Bornhagen, hat sich, nachdem der Czesarzt die Zusicherung gegeben, daß er nach menschlicher Berechnung dauernd ein friedlicher Keanker bleiben wird, zu seiner Aufnahme bereit erklärt. Dieser Verwandte soll seit kurzem Witwer sein und zwei unmündige Söhne haben. Dee Czefarzt erzählte mir, daß er eine Hausdame und Erzieherin für seine Kinder suche. Wenn ich nun dort hinginge! 4 Wochen spiter. Es ist abzemacht, ich wirde Hausdame beim Grasen Hisso von Gertiagen. Seitdem das feststeht, weiß ich endlich, welchen Zoick mein Weiterleben hatte. Ih nannte es manchmal Feigheit. In Wihrheit war es der Gehorsam gegen Gottes Gebote, der mich an dem Fortwerfen des von ihm gegebenen Gates hinderte.(Fortsetzung folgt.) alle Arbeitsteil Rückschritt. Ne meister Dr. S Antrag für ur verschiedenen 2 dieses Ausschus buße an Arbei Rat Bock ist u so geringen In Sache sei nicht eine präzisere absicktigen, sind Antrag des Sta der Stzung ¾/48 (Kaufma schule) Na Ilse erstatt Anstalt wurde jahres 1904/0 es verblieben 1905/06 245 traten 165 eir betrug, davon hilfen. Einhe wärtige 116 katholisch 37, hatten genossen 131 in einer höheren Schule. gegenwärtig au Dr. Stapen mann A. Ke Consbruch a Fabrikant P. Handelskammer, sohn und Ka Vertreter der G. Kisker u als Vertreter d Stadtverordnet# Direktor K. Il m.(Gewer schule) In weisen wir dar Unternehmer ve ihnen beschäftigt alten Arbeiter nachdem sie ihr Eintritt in die Ortsbehörde anz muß spätestens die Entlassung Die Unternehme Besuche der Fort so zeitig von d sie rechtzeitig u reinigt und umg scheinen können. ein Schulpflichtige vom Besuche der Stunden oder f werde, so haben gewerblichen Fort 5 antrager, daß scheidung des Sch Nur bei Krankh nachträgliche mindesters in der zulässig.— Zuw straft. m.(Eingelie und eine Person m.(Zur Be wiederholt darauf § 268 Nc. 6 des Nr. 1, 2 und 3 Gesetzes sowie§ 24. April 1882 bezw. 50 Mk. ode Walde Feuer anzu unverwahrtem Fe Zigarre, Pfeise e) im Walde br Gegenstände(Zünd fortzuwerfen oder Strafe, Wertersetz § 5 des Feldeventuell die Elte stimmungen handel haftbar. Einer anonyn reite 5 dem so an alle 4 scheint auch al auch e derarti sollte zungen# ebenfall Bursch= Im hin, den nung alte Ruhaus erhalten er und seine Freunde Stadtv Hödener m Alten Markt. Stadti Boginlampen allein 4 sein. Später sollen Bogenlampen aufgestellt Alte Markt auch zwei die Vorlage einstimmig bei der Sparkasse 000 Mk. für die Einis gefordert. Nachdem hat, daß die von der geschenkte alte Dampften in einem Bau im inn, wird die Forderung ien für das Gebiet oberße und für das Gebiet se, westlich der Waldstr. agen gemäß festgestellt. stenberg u. Komp. ab die Ueberbrückung iße wird genehmigt. führt werden, daß ein Straßenbild entsteht. us abgeschlossene Verdes Lutterkolkes führt wieder zu einer emeister Dr. StapenFiskus den Lutterkolk nicht ohne einen KaufMagistrat glaubte auf üssen, nachdem sich ein sefunden hatte. Der Prozesse zu Ende zu en zu tragen. Stadto. Siche hat für uns sches, aber es ist aufGrundstück nicht mehr enbar eine Last. Der nstand von Verpflicht t geschieht, würde die auch der Lutterkolt ndere das Anrecht an agt behufs gründlicher seiner Konsequenzen an eine fünfgliedrige Bock munt, was der ir ein Dinzergeschink Gegenstand von der abzuwarten, wie sich gien Justizkommission siche gehöre. Stadto. znung der Vorlage g: Es muß geprüft vorliegen, den Besitz lassen. Sie a limine Uebertreibung zu sein. Di. Esau, C. W. aeber zu Gunsten schen haben, wird die bestehend aus den r. Oetker, KarJ.R. Bock., überEisenbahnfiskus abden Ankauf von neuen Güternd der Kaufpreis von Mitteln des Armenbilligt.— Ein mit aus Schildesche aben Ankauf eines enstraße in Größe für 1,84 Mk. pro t und der Kaufpreis i aus Mitteln des ögens bewilligt.— abgeschlossener Veres Grundstückes Quadratmeter zu ehmigt und der KaufKosten aus Anleihe= stücke, Wiese, Acker im alten und neuen adtvv. Severin und nsetzung einer ger Beratung und Belitischen AngeBielefeld. Bei s durch den Stadtv. en heraus, daß er ing im wesentlichen dtischen Arbeiter im Dr. Klasing zeigt schränkung unnötig, sprüngliche Fassung ist, weil er alsdann zaltungsorganis mus wärde. Schon jitzt Interessen der städt. eine Oberaussichtsommissionen, mache icht mehr so verreilich noch eine 1, dessen Blumen habe. Darüder Nie wollte mein er die Anstalt. für einen dauernEin Verwaadter, Rittergut Bornder Chesarzt die er nach menschein friedlicher seiner Aufnahme wandte sol seit zvei unmündige zt erzählte mir, Erzieherin für u ich nun dort Bochen spiter. erde Hausdame jagen. Seitdem ), welchen Zvick Ih nannte es ihrheit war es Bebote, der mich ihm gegebenen setzung folgt.) alle Arbeitsteilung unmöglich und bedeute einen Rückschritt. Redner bittet um Ablehnung. Bürgermeister Dr. Stapenhorst hält persönlich den Antrag für unzweckmäßig und überflüssig. Die verschiedenen Autschüsse köanten die Konkurrenz bieses ausschusses nicht ertragen und würden Einbuße an Arbeitsfreudigkeit erleiden. Stadtv IRat Bock ist überrascht, daß drr Antrag zu einem se geringen Inhalt zusammengeschrumpft ist. Die Sacht sei nicht spruchreif, die Antragsteller müßten pchissere Fozmilierung für das, was sie beabsichtigen, finden. Schließlich wird die Sache auf Antrag des Stadtv. J=Rat Bock vertagt. Schluß in Stung use ur. 44 8414 (Kaufmännische Fortbildungsschule) Nach dem von Herrn Direktor Ilse erstatteten 12. Jahresbericht der Anstalt wurde diese am Schluß des Schuljahres 1904/05 von 326 Schülern besucht, es verblieben zu Beginn des Schuljahres 1905/06 245 Schüler, im Laufe des Jahres traten 165 ein, sodaß die Gesamtzahl 406 betrug, davon 399 Lehrlinge und 7 Gehilfen. Einheimische waren 290, Aus116 Schüler, evangelisch 356, katholisch 37, jüdisch 13. Ihre Vorbildung hatten genossen 232 in einer Volksschule, 131 in einer Mittelschule und 43 in einer höheren Schule. Der Schulvorstand besteht gegenwärtig aus den Herren Bürgermeister Dr. Stapenhorst, Vorsitzender, Kaufmann A. Kempe und Kaufmann F. Consbruch als Vertreter der Lehrherren, Fabrikant P. Delius als Vertreter der Handelskammer, Fabrikant W. Modersohn und Kaufmann H. Cremer als Vertreter der Stadtverordneten, Fabrikant G. Kisker und Fabrikant A. Wichen als Vertreter des Handelsstandes(von der Stadtverordnet enversammlung gewählt) und Direktor K. Ilse. m.(Gewerbliche Fortbildungsschule) In Jnteresse der Beteiligten weisen wir darauf hin, daß die GewerbeUnternehmer verpflichtet sind, jeden von ihnen beschäftigten noch nicht 18 Jahre alten Arbeiter spätestens am sechsten Tage, nachdem sie ihn angenommen haben, zum Eintritt in die Fortbildungsschule bei der Ortsbehörde anzumelden. Die Abmeldung muß spätestens am dritten Tage, nachdem die Entlassung stattgefunden hat, erfolgen. Die Unternehmer haben ferner die zum Besuche der Fortbildungsschule Verpflichteten so zeitig von der Arbeit zu entlassen, daß sie rechtzeitig und soweit erforderlich, gereinigt und umgekleidet, im Unterricht erscheinen können. Wenn sie wünschen, daß ein Schulpflichtiger aus dringenden Gründen vom Besuche des Unterrichts für einzelne Stunden oder für längere Zeit entbunden werde, so haben sie dies beim Leiter der gewerblichen Fortbildungsschule so zeitig zu 5 antrager, daß dieser nötigenfalls die Entscheidung des Schulvorstandes einholen kann. Nur bei Krankheiten ist eine glaubhafte nachträgliche Entschuldigung und zwar mindesters in der nächsten Unterrichtsstunde zulässig.— Zuwiderhandlungen werden be straft. m.(Eingeliefert) wurde ein Bettler und eine Person wegen Diel stahls. m.(Zur Beachtung.) Wir machen wiederholt darauf aufmerksam, daß gemäß § 268 Nc. 6 des R. Str. G. B. bezw.§ 44 1, 2 und 3 des Feld= und ForstpolizeiGesetzes sowie§ 27 der Reg Pol. V. vom 24. April 1882 es bei Strafe bis 150 bezw. 50 Mk. oder Hast verboten ist a) im Walde Feuer anzuzünden, d) den Wald mit unverwahrtem Feuer(z. B. brennender Zigarre, Pfeise ohne Deckel) zu betreten, e) im Walde brennende oder glimmende Gegenstände(Zündhölzchen, B garrenstummel) fortzuwerfen oder fallen zu lassen. Für Strafe, Wertersetz und Kosten sind gemäß § 5 des Feld= und Folstpolizei=Gesetzes eventuell die Eltern der gegen diese BeEingungen handelnden Kinder unmittelbar gebrachten Eatschuldigungen, der Hund sei nachgelaufen und andere, schützen nicht vor Minden, 25. April.(Das Königliche Proviantamt) in Minden kauft zurzeit Roggenstroh zu den Tagespreisen. Lübbecke, 24 April.(Kommunal= steuern.) In den Gemeinden des Amtes Gehlenbeck: Frotheim, Isenstedt, Nettelstedt, Eilhausen und Gehlenbeck, werden für das kommende Steuerjahr an Kommunalsteuerzuschlägen 150 Prozent der Einkommenund der fingierten Einkommensteuer und 200 Prozent aller Realsteuern erhoben. Lübbecke, 24. April.(Schweinemarkt.) Auf dem heute hier abgehaltenen und gut besuchten Schweinemarkte zogen die Preise wieder an. Für Sechswochenferkel wurden bis 25 Mark und darüber gezahlt. Wie man hött, kauften die Handelsleute schon draußen vor der Stadt zum Teil die ankommenden Ferkel auf und beeinträchtigten die Stadt auf diese Weise um das Marktstandsgeld. liederbecksen, 24. April.(Personalie.) Lehrer Schäkel aus Aldinghausen erhielt eine Lehrerstelle an der Schule BruchNiederbecksen. Aus dem Kreise Hersors. Hersord, 25. April.(Reichsbanknoten) Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht die Bekanntmachung betreffend die Ausgabe von Reichsbanknoten zu fünfzig und zwanzig Mark und gibt ausführliche Beschreibung der neuen Noten. Die Fünfzigmarknoten sind 10 Zintimeter hoch und 15 Zentimeter breit. Die Vorderseite ist in grüner Farbe gedruckt und die Nummern und der Stempelaufdruck sind dunkelblau. Die Zwanzigmarknoten sind 9 Zentimeter hoch, etwa 13,7 Zeutimeter breit. Der Druck der Vorderseite ist in blauer, der Aufdruck der beiden Stempel und die Ziffern sind in roter Farbe ausgeführt. Herford, 25. April.(Der Obst= und Gartenbau=Verein) für Herford und Umzegend hielt am Sonnabend, den 28. April, abends 8 Uhr, im Eoangel Vereinshause eine Versammlung mit folgender Tagesordnung ab: 1. Eingänge. 2. Berichterstattung. a) über den Erfurter Führer, b) über den praktischen Ratgeber. 3. Vortrag über Düngung im Obst= und Gartenbau(Referent: Herr Oberlehrer Sckulz). 4. Verschiedenes. Herford, 25. April.(Güterabfuhr.) Die bahnamtliche Abholung und Anfuhr von Stückgütern in Herford ist vom 15. d. M. ab dem Rollfuhrunternehmer Herm. Schmidt, Goltzstraße 1, vertragsmäßig übertragen. Bunde, 25. April.(Eine Stadtverordnetensitzung) findet am Donnerstag, 26. April 1906, nachmittags 3 Uhr, im Sitzungssaale des Rathauses statt. Bünde, 25, April.(Theater= und Musik verein.) Das Gastspiel des Königl. Hofschauspielers Herrn August Junkermann seuver am Mittwoch, den 2. Mai, abends 8¼ Uhr statt. Ennigloh, 25. April.(Gestohlen) wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag aus dem Gemeindehause 1 Ziege, 2 Ziegenlämmer und 1 Schinken. Soest, 24 April.(Genehmigung.) Wie die„K. Volksztg.“ meldet, ist die nehmigung der Regierung zum Bau der Möhnetalsperre bei Soest erteilt worden. Die Kosten sind auf 13200000 Mk. veranschlagt. Aus den Naodersror uus Satter. Hannover, 25. April.(Bedeuten der Im Harz ist in der letzten Nacht ein bedeutender Wettersturz eingetreten; Schnetreiben. eiten herisct Karis Essen, 24. iskalischen Bergwerke.) Finanz= minister Freiherr von Rheinbaben und der Handelsminister Delbrück trafen mit einer größeren Anzahl ihrer Beamten im Ruhr ein, um die filkalischen Bergwerke eine Revision zu unterziehen. Brannschweig, 25. April.(2000 Sasseperrte, N.##erbeiter) mit Jumten veranstattel Anen Straßenumzug. Der Zug wurde polizetlich ausgelöst; die Anführer verhaftet. Erdbebenkatastrophe von San Francisco San Francisco ist zum Teil Trümmerhaufen, zum Teil ein großer Bauhof, und Oakland ist augenblicklich als die Metropole der poosischen Küste zu betrachten. kan hat dort ein großes Zeltlager aufgeschlagen. Ja den Zelten befinden sich die Kinder und Verletzten. Alle arbeitsfähigen Männer, die San Frarcikco nicht als Wohrort aufzugeben gedenken, kehren dorthin zurück, um mit dem Neubau ihrer Wohnungen zu beginnen. Die in San Frarcisco vorhandenen Häuser können etwa 75000 Menschen aufnehmen. In Oakland fanden 50000 Flüchtlinge freundliche Aufnahme. Weitere 50000 wurden in improvifierten Lagern untergebracht. 25000 wurden nach anderen kalisornischen Städten befördert. Die Flüchtigen erhalten Freinach irgend einem Punkte der Vereinigten Staaten. Hervorragende Bürger von San Francisco haben in einer Versammlung die Absicht ausgesprochen, San Frarcikcy als eine der schönsten Städte der Welt neu aus der Asche erstehen zu lassen. Der Gouverneur von San Francisco lewilligte ein dreißigtägiges Moratorium. Liverpool, 25. April. In der heutigen Irhresversammlung der Lodon and Lamashire Feuerversicherungsgesellschaft erklärte der Vorsitzende, das Feuerversicherungsgeschäft der Welt sei durch die Katastrophe in San Francisco bis in seine Grundsesten erschüttert worden. as dort hereingebrochene Unglück habe außerhalb jeder Berechnung der menschlichen Vernunft gelegen. In der letzten Woche habe die Reserve noch 2157735 Pfd. St. betragen. Die Hälfte davon sei verloren gegangen. Trotzdem aber habe das Ansehen der Gesellschaft nicht ge litten, und er hoffe, sie werde in der Zukunft so gut bestehen, wie in der Vergangenheit. Aus den Kreisen Mindes und Sürkele. Minden, 24. April.(Drohbriefe.) Eingabmein een enonrpmer ar...au W. Ztg, in einem unbuhmen Briefe ang kündigt, daß ihre Hofreite demnächst niedergebrannt werde. Nachdie Brandstistungen in Nordhimmern ## an Amsang zugenommen haben, daß fast älteren Häuser niedergebrannt sind, man jetzt die Stätte der Wirsamkeit auch anderswohin verlegen zu wollen, denn auch einigen Einwohnern von Dützen sind solle is sich im diesen Krsesangen. Dier P e5 sich in biesen Fällen um Dummezungenstreiche handeln. Dann wäre es aber bald an der Zeit, daß solchen Burschen has Handwerk gelegt wird. „„Minden, 24. Aprll.(Verboten.) ##. Algemeinen Interesse wisen wir darauf Nn, vaß das Mitdringen von Hunden auf den Wochenmarkt nach der Polizei Verordaugs von 8. März 1896 unter Straf. nudrohung verboten ist. Die meistens vorAus dem Kreise Halle. Halle i. W, 25 April.(Steuererttäge.) Die Einnahme an Wechselstempelsteuer betrug im Monat März im Oberpostdirektionsbezirk Minden 16439 Mk., Münster 10789 Mk., Dortmund 34912 Ml. Seit dem 1. April 1905 sind eingenommen 166400 Mk., 109690 Mk., 403340 Mi. Die Einnahme im Deutschen Reiche betrug im März 1906 1363040 Mk und vom 1. Aptil 1905 bis 31. März d. J. 14683444 Ml., das ist gegen des Vorjahr mehr 1593 727 Mk. Borgholzhausen, 25. April.(Unbestell vares Geld.) Als unanbringlich lagert bei der Oderpostdirektion in Minden eine Postanweisung aus Borgholzhausen (Stadt) vom 5 Juni 1905 nach Wieden brück über 8 Mk 60 Pfg. Der unbekannte Absender kann sich melden. Aus den Rez.=Bez. Münster uus Amnsterz Münster, 25. April.(Explosion.) Im hiesigen Elektrizitätswerk ereignete sich heute auf noch nicht festgestellte Weise eine Explosien, wobei ein Arbeiter getötet, ein anderer verletzt wurde. Der Material= schaden ist erheblich. Dortmund, 25 April.(Der Prozeß gegen den Obersten a D. Hüger) findet, wie der„Freien deutschen Presse“ gemeldet wird, am 20. Mai vor der hiesigen Strafkammer statt. Dortmund, 25. April.(Beim Abb uch eines Gewölbes) auf Zeche Minister Stein stürzte dieses ein und vier Maurer sielen in die Tiefe. Zwei davon wurden shwer, zwei leicht verletzt. Hamburg, 25. Apcil. Heute vormittag begann vor dem hiesigen Schwurgerichte die Verhandlung über die in der Nacht vom 17. zum 18. Januar auf dem Schopperstehl vorgekommenen nuhestörungen. Angeklagt sind 30 Personen wegen Aufruhrs, Landesfriedensbruchs, WiederLoßher, gegen die Staatsgewalt, Plünderung und Bremen, 25. April. Der Senat beantragte bei der Bürgerschaft die Bewilligung von 7213000 Mark als weitere Rate für die Hafenerweiterung in Bremerhaven. Aachen, 25. April. Die seit Montag vor Ostern ausständige Belegschaft der TuchBesgschei ve hat in einer heute stattgehabten Vengschüftl versammlung mit 209 gegen 3 Stimmen beschlossen, morgen früh die Arbeit wieder aufzunehmen. Borghorst, 25. April. Nachdem die streiken den von ihren Forderungen zurückgetreten, hoben die acht hiesigen Textilfirmen die Aus sperrung der 2000 Arbeiter auf(Hann. C) „Peapel, 25 April. Profssor Natteneei metort: Der Besuv ist ganz ruhig und fößt nur zeitweilig mit etwas seinem Sande vermischte Dämpfe aus. Bei meinem gestrizen Aufstieg habe ich infolge des durch Wind verursachten Staubes reich und tich ien 25. April. Die in Dschammu (Laschmit) herrschende Pest hat auch die britischen Trupppen, die regulären Eingeborenentruppen 23., Steatee Koschmir und das Personal des Hof. haltes des weaharauscha ergriffen Die im Laufe der letzten Wocke vorgekommenen Todesfälle besten. H6. l 2865. Beratung für die Nachfordeääischen. 14 im Landesausschuß zwei Abgeordnete gegen die Vorlage. Abgeordneter Emmel meinte, das Reichsland brauche kein Denkmal der Dankbarkeit dafür zu bauen, Luß es gegen seinen Willen annektiert sei. Abgeordneter Wetterle stimmte dagegen, weil weitere Nachforderungen in Aussicht ständen und die bisher bewilligten Summen fast völlig aufgebraucht Essen, 26. April. Auf der Zeche „Holland“ bei Wattenscheid stürzten zwei Bergleute in einen Schacht und blieben tot. 396 Breslau, 26. April. eine große Anzahl von Personen, Zicnsich an den Krawallen am ul ge 19. April beteiligten, Strafverfahren wegen Widerstandes, Nötigung von Beamten und Aufruhr eingeleitet. Belgrad, 26. April. Da ein ett Pasitsch an dem Widerstande der jetzigen Skuptschina scheitern würde, so hat Pasitsch die Auflösung der Skuptschina erbeten. London, 26. April. Die England bereisende Deputation deutscher Gewerkvereine besuchte gestern das Unterhaus, wo sie den Vertretern vorgestellt wurde. Die Deputation reist Freitag nach Manchester ab. New York 26. April. Die ländischer Hi“ Ablehnung aus. schr#cemr#e hat in Washington sehr üverrascht. Unter diesen Umständen ist es möglich, daß eine anderweitige Entscheidung getroffen wird. Präsident Roosevelt war von dem Besuche französischer Offiziere so in Anspruch genommen, daß er für nichts anderes Zeit hatte. Schlachtviehpreise nach auf Grund amtlicher Marktberichte zusammengestellt und nach einigen telegraphischen Berichten Centralstelle für Viehverwertung der Preußischen Lanswietschaftskammern Berlin W., Köthener Straße 39. Haunov. Dorm Essen. „„ Ochsen. am am a) vousteischige, ausge= 23./4. 23./4. mästete höchsten Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt(mind. 12 Ctr. Lbg.)47—48/45—46 b) junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete.4 c) mäßig genährte junge und gut genährte älteres3 d) gering genährte jeden Alters Bullen. a) vollfleischige, ausgemasse ds zu 5 Jahren 44 *) vollfleischige jüngere 37—38|36—8736—87 e) mäßig genährte jüngere 40—41 34—35 38—39 33—85 23—30 42—43 am 23./4 43 38—39 3236 42 Uebersicht der Witterung. Bielefeld, 26. April 1906. Mitgeteilt von Fr. Böckelmann Ww., die Niedrigst. Thermometerstand in der Nacht+ 1 ee Thermometerstand um 10 Uhr vorm.+ Barometer 74,5 cm. Wind: Weß. Hiumal: bedact. Neueste Nachrichte. Straßburg, 26. April. Bei und gut genährte ältere d) gering genährte jüngere und ältere Kalben und Kühe. a) vollfleischige, ausgemästete Kalben höchsten Schlachtwertes b) vollfleischige, ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes, bis zu 7 Jahren.... c) ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Kalden d) mäßig genährte Kühen Kalben Kälber. a) Doppellender d) feinste Mast=(Vollmilchmast) und beste Saugkälber c) mittlere Mastkälber und gute Saugkälber.. d) geringere Saugkälber u. älteres, gering genährtes Jungvieh(Fresser) Schafe. a) Mastlämmer u. jüngere Masthammel d) ältere Masthammel. c) mäßig genährte Hammel u. Schafe(Märzschafe) Schweine. a) vollfleischige der feineren Rassen und deren Kreuzungen bis zu 1½ J. b) fleischige c) gering entwickelte sowie Sauen 32—83 40—41 31—32 87—8836—87 40—41 32—34 30—31 41 6—87 32—3432—33 24—2825—27 — 70 60—62 48—54 54—55 50—53 38—4345—48 54 55 10—52 44—48 40—41 35—37 27—29 71—73 68—70 64—67 40—42 41 71 68—70 64—67 71 66—69 6 55 Vorstehende Preise verstehen sich für 100 Psd. Lebendgewicht, bei Schweinen mit 20% Tara. Die senehenen Schsachser gegebenen Schlachtbrozente umgerechnet Sie lacht Lus gonze Sescht Voerun; 10 JdUnt— Sie fleut sich über ihre prachtvolle Wäsche, die, dank Luhns Salm=Teip.= Kernseife, so köstlich rein und blütenweiß geSste und g. nich einen Aom von ihrer Gule und Haltbarreit verloren hat. Man posse beim Einkaufe scharf auf, daß man auch wirklich die echte Luhns Salm Terp. Kernseife erhält. Kenntlich am roten Kreuzband. Bitte versuchen. Stadt-Theater. Donnerstag, den 26. April 1906, Die Hugenotten. Oper in 5 Akten v. G. Meyerbeer. Anfang 7½ Uhr. Freitag, den 27. April 1906, Keine Vorstellung. 2 Kreis=Sparkasse, Bielefeld 0 Spiegelstrasse 1. Ausstellung! eshes ensen. De and Pasdieuge und in sämtlichen Wasch. Wollstoffen 11# in allen(irössen, Ausführungen und Preislagen. — ½ Gemeinsame Spar= und Darlehnskasse für 11# den Stadtkreis und den Landkreis Bielefeld. am Einlagebestand 44½ Millionen Mark. 's Hnnahme von Spar- Einlagen. ap Sonnabend, den 28. April bis einschl. 1. Mai d. Js. augesselt.s Tonhalle, Gütersloherstraße in Vieleseld „ Eröffnung Sonnabend nachmittag 3 Uhr. von vormitags 10 Uhr bis abends 7 uhr. unt trest Bielefeld, den 26. April 1906. Handwerkskammer. 4 von Darienen. erae N „-— ehth # Geöffnet: An den Wochentagen vormittags i von 9 bis 1 Uhr, nachmittags von 3 bis## F. Büdueberg 6 Uhr, sowie an jedem ersten und letzten# Sonntag im Monat vormittags von 11½ 0 Sutzädter Iünelings. Mäuuer-Verein. Jugend=Abteilung. Conntag, den 29. April er., von 3½ Uhr ab Versammlung. Der Vorstand. bis 12 Uhr. Unterempfangsstellen K in Bielefeld Bürgerweg 44a und Herforder L. S straße 130(Pottenau), Brackwede, Dornberg, badderbaum, Heepen, Isselhorst, Schildesche, K Jöllenbeck, Ubbedissen. Das Kuratorium der Kreis=Sparkasse.# NSSR —* 535 Ev. Jüngl.= und Männerverein St. Pauli. Vereinslokal Paulusstraße Nr. 26. Jalsusten Sonntag, den 29. April er., abends 8½ Uhr: Mitglieder=Versammlung und Besprechung über den großen E Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen bittet Verschiedene Konstruktionen Überall anzubringen Bestes und bekanntestes Norddeutsches Fabrikat. Der Vorstaied Sonderangebot, verbindlich bis 7. Mei: Diese und die kommende Woche stehen zum Verkaufon 6000 Crimson Rambler, di. Hu berühmte rote japanische GS. Kletterrose, edle Sträucher C. Karstadt, Herford, Bahnhofstr. 2, Ecke Kreishausstr. enpfiehlt sich zur Behandlung Hager& Schweikher, Bielefeld Obernthorwall 7. Fernsprecher 204. Erstes Tapeten- u. 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