eüheste Is solches Aufsehen unter nd solch eine Bewunderung en, wie die Neuzüchtung doch die Vorzüge allerbarkeit, ritzt beim Kochen und hat zartes, prächtig id widerstandsfähig ngünstigen Witzerungsverne überreiche Ente und vo um diese Zeit gute nellen Absatz. sind von ausgezeichneter von 25—30 Stück die Haut ist leicht genezt vorzügliche Tafelqualität. von Erfurt wurden von den Jahren durchschnittlich st, einen Ertrag, welchen sweisen kann. ss. Mr..50 vort. Erfurt. ns. R Zegen Sie sicn an Schland-Fansräder #- Gastscherg Pacer ar gössten Zufriedenheit Gebrssch grürsie te Braache, enderechne.—1. st Stukenbrok Einbeck s Fahrrachaus Deutschangs.— Fischer& Co. Bielefeld IELEFELD. 9 Reichsbankstr. 15. al: Mk. 60000000. ven: Mk. 11 400000. Flaufender Rechnungen und ohne Kredit. von Geldern zur Gutauf provisionsfreien Konti mit günstiger Verzinsung. ag von Geldern, je nach gstrist(DepositenRechnungen). rung und Einziehung on Wechsein. ibung von Schecks, seln, Kreditbriefen. 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Friede von Schimonoseki zwischen Japan und China, 1895.— Kriegterklärung der Türkei an Griechenland, 1897. Die Lehrer=Versammlung des Gaues Minden-Ravensberg hat am 11. d. M. in Herford nach einem Vortrag des Lehrers Tews aus Berlin über das Schulunterhaltungsgesetz mit großer Majorität, noch andern Berichten „fast einstimmig“ folgende Resolution angenommen: „Die heutige öffintliche, im Schützensaal zu Herford abgehaltene, von 600 Lehrern des Gaues Minden=Ravensbeig und Freunden gelische Schule zu bringen suchl? Wenn die Herren Lehrer unserer Kinder das Recht haben, für die Simultinschule zu agitieren, haben sie dann nicht die Pflicht, öffentlich dagegen aufzutreten und zu erkären, daß das evangelische Voik von Minden Ravensberg von einer liberalen Lehrerschaft sich sein Recht auf eine evangelische Volksschule nicht wird schmälern lessen? Wobleibt bei dieser Stellung„der Lehrerschaft" das nötige Vertrauen der evangelischen Eltern zu den Lehrern, welchen ste ihre Kinder übergeben müssen? Ein langjähriges Schul vorstandsmitglied. Gustav Freusen hat in Form eines neuen Büchleins noch ein Schlußwort zu„Hilligenlei“ geschrieben, worin er mit den Leuten abrechnet, die seinen Roman„mißverstanden" haben. Dies Schlußwort ist, wie selbst das„Berliner der Schule aus allen Kreisen der Bevölkerung Tagebl.“ sagt, mehr Angriff alz Verteidigung. Versammlugg gekannt das 8 Hrehen Den-Keuten des alten# besacte Barsammlung elkenn: das Besteben der Regierung, die Schulunierhaltungspflicht gesetzlich zu regeln, als bringend notwendig an, proteftiert aber gegen verschiedene wichtige Bestimmungen des dem Abgeordnetenhause zugegangenen Entwurfs eines Bolksschukunserhaltungsgesetzes. Sie bedauert insbesondere die Berquickung von Fragen der Konfession mit der Regelung der Unterhaltungspflicht und die Schmälerung der Gemeinderecht; an der Schule, sordert jedoch für den Fall einer gleichzeitigen Regelung dieser Fragen: 1. daß das Gesetz die volle Gleichberechtigung der Simultanschule mit der Konfessionsschule gewährleiste, 2. daß es die Rechte der kommunalen Selbstverwaltung, namentlich mit Bezug auf die Anstellung der Lehrer und Schulleiter nicht beeinträchtige, 3. daß es die Juden und Dissidenten den Protestanten und Katholiken völlig gleichstelle. Die Versammlung verlangt außerdem Fachaufsicht und erhebt daher Einspruch gegen die Bestimmung des§ 31 des Entwurfs, nach welchem der Ortsschul inspekter kraft des Gesetzes Vorsitzender des Schulvorstandes ist.“ ** Im Anschluß an diese Mitteilung veröffentlichen wir zunächst die folgende uns heute zugegangene Aufrage an unsere evangelischen Schulvorstände: Laute Aufrage. Rach Berichten Hersorder Zeitungen hat „die Lehrerschaft“ von Minden=Ravensberg zum Schulunterhaltungsgesetz am 11. April Stellung genommen. Es flad etwa 600 Lehrer und Schulfreunde versammelt gewesen, also etwa die Hälfte der evang. ##er des Regierungsbezirkes Minoen. Ob man diese Versammlung als Sie Prtretung der Lehrerschaft von Rinden Ravensberg ansehen kann, mag hier bleiben; jedenfalls ist sie charakte kistisch für den Geist, welcher in einer großen Zayl der Lehrerschaft auch in unserer begend zur Herrschaft gekommen tst. Fas tist mmig nach einem andern Berichte mit großer Mehrheit, hat die Versammlung eine Resolution angenommen, in welcher folgende Sätze volklomwen:„Sie, die Versammlung, das Gesetz die volle Gleichberechtigung der Stmultanschule mit der Konselsiogsschule gewährleiste";„daß es die“ Jnden und Dissidenten den Prote kanten und Katholiken völlig gleichDem gegenüber fragen wir: Was sagen dazu unsere evangelischen Schulvorstände? Wo bleiben die legalen Vertretungen der evangelischen Kirche? Wollen sie ruhig zusehen, wenn die Lihrerschaft unser evangelisches Volk um seine evauDen„Leuten des alten Glaubens", die gesagt haben, das Bild des Heilands in „Hilligenlei“ und was sonst an Religien darin ist, sei ganz falsch, erwidert er:„Eure Zeitschriften und Bücher lehren abgestandene, saure Dinge. Euer Berstand ist im Punkte der Religion verschlossen und durkel. Und es gibt Füchse unter euch, unehrliche An hänger des alten Glaubens, die in der großen, dulosamen Herde ihr gutes Brot finden.“ Man sieht, wo Frenssen die Gründe der Widerlegung ausgehen, da befolgt er tapfer das Wort der Lateiner: calumniare audacter.— Aber auch mit den modernen Theologen, trotzdem sie sich so tapfer seiner angerommen haben, wie Baumgarten und Rade, der seine Leser auf forderte sich„H lligenlei“ durch das„Geschrei einiger Literaten“, wie Adolf Bartels nicht „verekeln" zu lassen, ist Frerssen sehr un zufrieden, weil einige von ihnen gesagt haben, es sehle dem Heilandsbilde Freassens an historischer Wahrheit. Er wirft ihnen vor, daß sie es mit keiner Partei virderben wollen. Sie zweifeln nicht an der Menschlich keit Christi, wollen aber das„Beheimnis seiner Persönsichkeit“ geachtet wissen. Diesen ruft Freussen zu: „.. haben die germanischen Bölker die Klarheit und Tapferkeit gehabt, die „Mutter Gettes“ und die anderen katholischen Halbgötter und Heiligen ohne Farcht vor den„Geheimnissen ihrer Persönlichkeit" zu prüfen und abzulehnen: so werden sorgenvolle und ängstliche Gelehrte nicht hindern, daß auch der letzte Gottmensch, der noch zwischen den Meuschen und der ewigen Wege gesucht werden zu einer besseren Ge rechtigkeit und Sittlichkeit. Solange aber dieser jetzige widernatürliche Zustand dauert, soll man das, was Anna Boje und unzählige ihrer Schnestern mit Angs und Vitterkeit und zerrissenem Gewissen tun, nômlich außeretzelige Liebe genießen, nicht härter beurteilen, als unsere Rchter Mundraub beurteilen. Ich meine daß diese Mädchen siitlich höher stehen als die Ehefrauen, welche, im Besitz von Mann und Kind, über die Sünde ihrer Schwestern richten und ihnen nicht helsen, und über dies Buch schelten, das ihnen helsen will.“ Nun weiß mon endgiltig, wie man in dieser Hinsicht mit Freussen daran ist. Unehrlich ist es nur, daß er es jetzt so hinzustellen sucht, als„genieße Anna Boje die außereheliche Liebe in Angst und Bitterkeit", während er sie diese Zeit im Roman selbst in dulci jubilo verleben läßt. Sagt doch dies Weib, nachdem sie den Ehebruch begangen hat und nun den anderen, den Jugerdfreund, heiraten will, zu sich silbst:„Wem hn ich Recherschaft schuldig über das, was ich mit meinem Leib gemacht habe? Habe ich ihn erniedrigt? Habe ich etwas Unreines getan? Ich bin darob guter Dinge.“ Und dies schomlose Mädchen wird von Freussen verherrlicht als ein starkes, reines, stolzes Geschöpf,„die das stille Antlitz hatte und die schönen Augen“! Da Freussens abscheuliches Buch leider von mindestens 100000 teils urteil#losen, seils am sittlichen Schmutz Woh'gefallen findenden Minschen gelesen worden ist und noch immer gelesen wird, glauben wir den obigen Atikel aus dem unsern das weg ungern, immer zwischen Veischen= und Tulpwandeln, sondern muß leider auch durch schmutzige Bfäzen hinduch. Aus dem Deutschen Reiche. Berlin, 16. April. Das schon etwähnte Telegramm des Kaisers an den österreichischen Minister des Auswärtigen Grafen Goluchowzki in Wien hat folgenden Wortlant:„In dem Augenblicke, da ich mit Genehmigung Ihres allergrädigsten Herrn dem Grafen Welsersheimb das Großkreuz des Roten Adlerordens übersende zum Danke für seine erfolgreichen Bemühungen in Algeciras, dräugt es mich, Ihnen von Herzen aufrichtigen Dank zu sagen für Ihre unerschütterliche Unterstützung meines Vertreters; eine schöne Tat des treuen Bundesgenessen. Sie haben sich als brillagter Sekundant auf der Mensur erwiesen und können gleichen Dieestes im gleichen Falle auch von mir gewiß sein. Wilhelm I..“ Der Kaiser, dessen Wartburgbesuch für kommenden Mittwoch in Aussicht genommen ist, wird sich nur wenige Stunden auf der Wartburg aufhalten. Er wird in dieser Zeit vor allem die Elisabethenkemnate besichtigen, die er bekanntlich zur dauernden Erinnerung an seinen verstorbenen Geoßoheim Karl Alexinder, den Wiedererbauer der Wartburg, mit kostbaren Glasmosaikgemälben aus dem Leben der heiligen Eitsabeth hat ausschmicken lassen. An diesen kurzen Wartburgbesuch wird sich, sicherem Vernehmen nach, nach der Rückkehr des Großherzogs aus dem Auslande ein längerer Besuch im Sommer anschließen. Der Deutsche Kaiser hat den früheren Kolonialdirektor Dr. Stübel zum außerWie weit der polnische Terrorismus geht. Die„Ostmark" verzeichnet folgende Proskriptionsliste aus Nr. 8 vom 25. Februar der Posener Ziitung„Prokraka“: Herr Leo Jakrz geht zu Bier und Imbiß zum Nichtlandsmann. „Wilda, Der Herr Schachlmeister Johann Wawrzyniar har segar zwei Westen bei Petersdorff gekauft. Die Demen Vor... und Ora... sah man dieser Tage mit großen Paketen von Petersdouff berausgehen. Sie haben wohl Geschenke für Töchter und Enkel gekauft. Und das sind Rawitsch Gewisse biesige Damen, ehrenwerte Polirner, beguben sich am vorigen Sonntag in wesellschaft nach Sarne zum Kaffee. Sie glauben, daß ihnen der Kasse mit Sahre beim H K. cie Aase alen ke chesices Bourgeois. Die erstere nennt das Blatt eine überaus freundliche Kundgebung und sagt: je näher die beiden Nattonen durch unmittelbaren Verkehr einander kennen leinen, desto besser werden sie sich verstehen und erkennen, daß sie von Natur sehr glücklich ausgestattet sind, sich gegenseitig zu ergänzen. Zur Ecklärung Bourgeois in der Kammer bemerkt die„N. A.“, der ton war auf Versöhnlichkeit und Friedensliebe gestimmt. Wir hoffen aufrichtig, daß der in weiten Kreisen Deutschlands geteilte Wunsch des Präsidenten Roosevelt in Erfüllung gehe, daß das Ergebnis der Marokko konferenz die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich dauernd freundlicher gestalten möge. Entgegen den in Paris verbreiteten serüchten über eine Verschlimmerung im Micht steht, gründlich untersucht wird, deß besser schmeck als beim Landsmann. Wenn das B finden de deusche: Vaich=kan: wir endlich sie selbst und sie allein anbeten. noch eir mal vorkommt, werden wir die fahren wir eichttanziers erEr selber, der wahrbatige Held, wire der Iaer hasastzg.“ Herin Helwig hat wan in kandi, Pund trgezogener Eriste, der folche Untersuchung verkbte“— gaeßt Herr Picgug üditoret gesthen. Edenso Fürsten““ dov das Befinden deWoher Freussen diese letztere Kenninis hat, verrät er nicht. In übrigen beginnt jetzt auch die moderne Thologie in manchen ihrer ernsteren Vertecter Freissen von ihren Rockschößen zu schütteln. Freilich wird das ihnen nie ganz gelingen. Als ein hößlicher Schandflick wird der Roman immer an ihr sitzen bleiben. Am charakteristischen für Frerssen ist Fäul iuns Tusz... Josepda., und die 1as zxm Montag gut; die Nahrurgsauf. S. ins Kassergeschäft nach Süßig, nahne ist eine durchaus befriebt. keiten. gende. a Pleschen. Der Herr Apotheler S. liebäugelt mit der jerusalemitischen Edeldame Fräu lein K Weshalb hat Herr Pewl... Trauringe beim„Hasen"(Deutschen) gekauft? Hat er solche beim Polen nicht bekommen können? Auch Fräulein K. hat sich beim Poren keine zeristischen für Frerssen ist, Auch Fräulein K. hat sich reim Polen keine vielleicht das, war er in seinere Schlitßwort! Stiefeletten aussuchen können, sondern sie hat gegen die sazt, welche die nüste Sirnlichseit lelche beim Fremden gelauft. Fräulein T. von „Hilligenlei“ tafeln. Er will von Fremden und an dem Holen gehe ste voräber.— Pakosch. Unsere Jugend weiß sich jetzt nur in deutschen Vereinen zu amüsieren. So hat sich z B. Herr Czeslaw Mrug... zum Vergnügen des Landwehrvereins wie zur Hochzeit geputzt Auf diesem Vergnügen waren auch polntiche Fräuleins, und zwar die Fräuleins D. und sie haden sich so sihr vergnügt, daß sie erst am frühen Morgen nach Hause zurückkehrten. Strelna. Der Molkereibesitzer und Fahrradfabrikant gehen zum hakatistischen Bier. Hüdsch.“ Dieses polnische Spitzelwesen ist wirklich in Aenderungen und Zugeständnissen, wie sie daß es die, ihm von seinen modern=theologische: Freunden nahegelegt worden sind, nichts wissen, sondern sagt:„.. Die Sinnlichkeit ist nicht Sünde, sondern ganz m Gegenteil ein Schmuck des Lebens, eine Gabe Gottes, wie Frühling und Sommer wird.. Der Standpunkt der Bürgersleute aber ist eine Lüge; denn die bürgerliche Sitte ist nicht ehrbar, wie sie behaupten, sondern teils liederlich, teils grausam... Es müssen— sehr hübsch! „euUr. Im Auftrage des Evangelischen Oberkirchenrats hat sich Oberkonsistorialrat Dr. Kapler nach Rumänien begeben, um die dortigen deutschen evangelischen Gemeinden, die sich der preußischen Union angeschlossen haben, zu besuchen. Parlamentarische Studienreisen nach den Kolonien werden in diesem Jahre nicht weniger als drei unternomen, und zwar beteiligen sich jetzt auch die Herren vom Zentrum daran. Die Reise nach Kiautscheu mit einem Abstecher nach Japan machen 10 Abzeordnete mit, darunter 4 nationalliderale(Dr. Bärwinkel, Dr. Becker, Dr. Lucas und Dr. Wallau). Nach Ostafrika fahren 12 Abgeordnete und für Südwestafrika haden sich 16 Abgeordnete gemeldet. Für nächstes Jahr ist eine Reise nach Neu=Guinea geplant. Der Aufstand in SüdwestAfrika. Amtlich wird gemeldet: Durch den Vormarsch des Majors v. Estorff in Richtung auf Gamsibkluft wurden die dort befindlichen Hottentotten gez vungen, auf britisches Gebiet überzutreten. Eine starke Hottentottenwerft von 40 Männern, 300 Weibern und Kindern wurde von der Kappolizei nach der Gegend von Rietsontein abtransportiert. Anscheinend hierdurch veranlaßt, kehrte Morenga, der auf britischem Gebiete in Höhe von Ariam gemeldet war, auf deutsches Gebiet zurück Ein Teil seiner Bande wurde nach kurzem Feuergefecht durch die Mannschaften einer im Anmarsch befiadlichen Funkenstation nach Norden zurückgeworfen Morenga bog über Wehlerhdamm auf Fettkluft aus. Dort stieß eine Kompagnie und ein Zug in einer tief eingeschnittenen Felsschlucht auf die starke feindliche Bande. Diesseits fielen acht Reiter; schwer verwundet wurden Leutnant Gäde und vier Reiter. Der Gegner floh in der Richtung auf Oas, wo er am Morgen des 10. April angegriffen und nach zweistündigem Gefechte in öslicher Richtung zurückgeworfen wurde. Oberleutuant v. Bähr, früher im 10. Dragoner=Regiment, wurde leicht, ein Uateroffizier schwer verwundet. Die Verfolgung wird fortgesetzt Der Bezirk Ostnamaland, Nordbethanien, Berseba ist frei von feindlichen Banden. Verluste: Unteroffizier Franz Zawadzinski im Feldlazarett Lüderitzducht an Typhus und Bauchsellentzündung gestorden. Gefreiter Mex Hampel am 5. Aeril d. I bei Mabadis leicht verwundet; Streifschuß rechten Oberschenkel. Ernennungen: Es wurden besördert Oberstleutnant van Semmern zum Obersten, Major v. Kamptz, Bataillonskommandeur im 2. Feld=Regiment, von Estorff, Kommandeur dieses Regimente, und v. Redern, aggregiert dem Generalstabe, zu Oberstleutnants, ferner der Assistenzarzt Dr. Frick zum Oderarzt. Oberleutnant Leisner scheidet am 30 April cus der Truppe aus und tritt wieder in das bayerische Heer zurück Aus dem Auslande. Budapest, 14. April. In seiner Programmrebe hat der ungarische Ministerpräsident Dr. Wekerle ausdrücklich das Versprechen der Koalitionsführer gegenüber dem Körige hervorgehoben,„daß wir die Lösung der in Schwibe gelassenen Frage der Kommando= und Dienstsprache des gemeinsamen Heeres während dieser Uebergangszeit weder unternehmen noch unterstützen können.“ Weitergehende Verpflichtuugen, insbesondere für ein erhöhtes Rekrutenkontingent, hat die Koalition nicht übernommen. Auch der Monarch hat sich die Freiheit der Entscheitung vorbehalten. Die brennendste Frage ist also nicht gelöst, sondern nur vertagt worden. Haag, 14 April. Es ist nunmehr sicher, daß die zweite Friedenskonferenz nicht im nächsten Sommer zusammentreten wird. Paris, 14. April. Die Führer des Streiks der Postbeamten berufen sich darauf, der Autstand sei unvermeidlich geworden, weil der Minister und der Unter staatssekretär der Posten sich geweigert hatten, das Sy tdikat der Postagenteu anzuerkennen, und sich nur dazu verstanden, dessen Leiter indivibuell zu empfangen und anzuhören. Leute vom Pommernland. Roman von Käte Lubowski. 11(Nachdruck verboten.] Erstes Kapitel. Graf Hasso von Gertingen kämpft mit dem Tode! Hart an der Einfahrt zum Gatshofe steht eine weiße Tasel mit fetten schwarzen Buchstaben, die den Namen dieser Scholle verkünden:„Rittergut Borshagen“. Wenn die Alten, die mühe und zusammengesunken von allzu langem Wandern sind dies lesen, sagen sie allemal:„De Lcker döcht grod ne so sehr vel— öwer de Herr, dä sich up ein schinnt, is gaud.“ Und in ihren Augen liegt ein Schein von mitleidiger Zärtlichkeit, wie sie sonst nur in den Blicken der Großen zi sehen ist, die das redliche Bemühen der Kleiren, Tüchtiges zu vollbringen, würdigen. Die graugrünen Weiden, die die Tafel schützen, nicken dazu und streicheln mit den blassen, sch nanken Händen das weiße Brett, das den Namen des Gertingsche: Familien= bestzes trägt. Vielleicht lächeln sie darüber, daß niemand den Wurm, der Graf Hassos stolzen Bau untergräbt, aufzuhalten vermag. Er ktiecht immer weiter, fißt sich mit züäher Paris, 16. April. 5000 Postbeamte beschlossen in einer Nachts abzehaltenen Versammlung die streikenden Post Uater= beamten mit allen Mitteln zu unterstützen. Die ausständigen Postbeamten beschlossen, den Streik bis aufs Aeußerste fort zusetzen und eine Abordnung an die Pariser Gemeindebehörden zu entsenden, mit der Bitte, bei der Regierung Schritte zu Gunsten der Bewilligung ihrer Forderungen zu unternehmen. In Lyon haben die Beief träger die Arbeit wieder aufgenommen. Paris, 14. April. Nach Meldungen hiefiger Blätter soll König Eduard von England beabsichtigen, nach dem Zusammentritt der Duma, etwa im Juni, dem Zaren einen offiziellen Besuch abzustatten. Paris, 16 April. Aus Guadoloupe laufen beunruhigende Nachrichten ein. Die Bevölkerung wird durch eine Bande, welche raubt und pländert, in Schrecken versetzt. Die Lage ist so ernst, daß der amerikanische Konsul seine Gattin nach der Heimat zurücksandte. Die Handelskammer hat in Paris telegraphisch Schutz nachgesucht London, 13 April. Die versammelten anglikanischen Bischöfe beschlossen bedingungslosen Widerstand gegen die Schulvorlage. Die Gegnerschaft des katholischen Klerus, der am 25. April zur Beschlußfassung zusammentritt, wächst ebenfalls. Der Unterstaatssekretär Rurc man kündigte an, falls die anglikanischen Bischöf: das Oberhaus zur Verwersung des Schulgesetzes aufreizen, werde die Entstaatlichung der anglikanischen Kirche erfolgen, und das Oberhaus in seinen Grundfesten erschüttert worden. Petersburg. 16. April. Anläßlich der Osterfeiertage ist das Militär in erheblicher Stärke aufgeboten. Die Wachtposten an den Kirchen und öffentlichen Gebäuden sind verdoppelt. Viele Raubanfälle geschehen am lichten Tage. Konstantinopel, 14. April. Gestern ist ein Spezialschiff nach Tripolis(Afrika) abgegangen, wohin der Zeremonienmeister Abdul Rezak, Divisionsgeneral Ali Schamil und andere Mitglieder der Familie Badrr Khan verbannt wurden. Das Spezialschiff hat den Päsidenten und das Personal eines Spezialgerichtes, einen Staatsanwalt sowie ferner den Mörder Redwan Paschas an Bord. Den Verbannten soll der Prozeß gemacht werden wegen der angeblich geplanten Ermordung von Ministern und Hofwürdenträgern. Athen, 14. April. Nach nunmehriger endgültiger Feststellung der Wahlen in Griechenland sind gewählt 120 Theotokisten, 42 Rallisten, 7 Zaimisten und 8 Unabhängige. Natal. Die Engländer haben es bei der Unterdrückung des Zuluaufstandes ganz wesentlich leichter als die Deutschen in Südwestafrika Zihlreiche Straßen und Essenbahnen durchziehen das Land. Die weiße Bevölkerung von Natal betrug 1903 bereits 82600 Seelen, während die Schwarzen die Zahl von 877000 erreichten. Dies Verhältnis, ungefähr 1: 10, ist außerordentlich günstig. Die Regierung von Nital bai dies, als im Februar Ugruhen in der Nähe der Tugelamündung ausbrachen und die Basutos sich zu erheben drohten. schnell und geschickt ausgenutzt. Der Appell an die waffenfähige weiße Bevölkerung führte ihr eine beträchtliche Truppe zu, deren E scheinen in den in Gärung b findlichen GeAusdauer durch und untergräbt das Werk, an dem der jetzige Herr drei Jahrzehnte hindurch unermüslich arbeitete, das er mit stolzem Selbstgefühle begann und nun ohne eigenes Wollen vollenden muß. Wo zwei oder drei Leute beieinander stehen, reden sie darüber, leise, geheim nisvoll, als fürchten sie, gehört zu werden. „Noch sett hei sik jejen den Dod— over hei must.“ Sie haben das nicht etwa vom Hören sagen. Sie waren dabei, als ihm das langfingrige Knochengespenst auf die Schulter schsug. Vor Jahresfrist schlich es sich zuerst an ihn heran. Damals nannten es die, die das verstehen mußten,„eine leichte Schlagberührung". Sie mußte aber sehr leicht gewesen sein. Nach fünf Tagen saß Graf Hosso bereits wieder auf dem Gaul und wetterte, daß sie die Daberschen Kartoffeln viel zu tief in die Erde gebuddelt hatten. Nur der rechte Mundwinkel und das rechte Augenlid waren ein wenig in die Höhe gezogen. Schließlich dachte niemand mehr an die Uesache, bis der heiße Julitag und mit ihm das Unglück kam. Wie ein gefällter Baum war Graf Hasso bieten die Rihe wieder herst herstellte, ohne daß überhaupt ein Gebrauch der Waffen nötig wurde. Natal verfägt zuczeit über eine Polizeitruppe von rund 950 Mran über eine organisierte Miliztruppe von rund 3200 Mann. Diese Truppen sind jetz: in voller Zihl bereitgestellt und außerdem ist die Hilfe regulärer Truppen von Kapstadt erbeten, die scho: nach Durbau unterwegs sein sollen. Endlich stehen in Pielermaritz= burg und Ladysmith reguläte Teuppin zur Verfügung, die mit Genehmigung des Mutterlandes zur Niederwerfung des Ausstandes herangezegen werden können. Aus dem Matterlande ist außerdem die 18. Actilleriebrigade zum Abgang von Adlershot nach Südafrika bereitgestellt. Kirche, Schule und Mission. Bielefeld, 17. April. Am Sonntag, den 22. Aptil, abenos 8 Uhr wird im Reinoldushof zu Dortmund eine Protestversammlung gegen die moderne religiöse Bewegung stattfinden. Das Hauptreferat über das Thema: Die radikale Theologie — der Ruin der Kirche hat Professor D. Lemme=Heidelberg übernommen. Industrie, Handel und Verkehr. (Nächste Abfahrten der Schnell= und Postdampfer des Norddeutschen Lloyd von Bremen.) Von Bremen nach NewYork: D. Cassel 21. April. D. Kronpeinz Wilhilm 24. April. D. Rhein 28. Apcil. D. Kaiser Wilhelm der Groß: 1. Mai. D. Prinzeß Alice 5. Mai. D. Kaiser Wilhelm II. 8. Mai. D. Friedrich der Große 12. Mai. D. Große: Kurfürst 19. Mai. D Kronprinz Wilhelm 22. Mai. D. Barbarossa 26. Mai. D. Kaiser Wilhelm der Große 29. Mai. D. Bremen 2. Juni. D. Kaiser Wilhelm II. 5. Juni— Von Bremen nach Baltimore: D. Wittekind 19. April. D. Hannover 26. April. D. Chemnitz 8. Mai. D. Seydlitz 10. Mai. D. Main 17. Mai. D. Frankfurt 24 Mai. D. Cassel 31. Mai.— Von Bremen nach Galveston: D. Wittekind 19. April. D. Chemniz 3. Mai. D. Cassel 31. Mai. D. Rhein 7. Juni.— Von Bremen nach Brasilien: Nach Pernambuco. Rio de Janeiro und Santos: D. Boon 28. April. D. Heivelberg 26. Mai. Nach Bahla, Rio und Santos: D. D. Crefeld 12. Mai D. Coblenz 9. Joni. — Von Bremen nach Montevideo und Buenos Aires: D.*.* 21. April. D. Würzburg 5. Mai. D. Norderney 19. Mai.— Von Bremen=Hamburg nach Ostasien: D. Zieten 26. April(von Hamburg). D. Gneisinau 9. Mai(von Bremen). D. Bayern 24. Mai(von Hamburg). D. Prinz=Regent Luitpold 6. Juni (von Bremen). D. Prinz Eltel Friedrich 21. Juni (von Hamburg). D. Sachsen 4. Juli(von Bremen) — Von Bremen nach Australien: D. Oldenburg 18. April. D. Karlsruhe 16. Mai. D. Gera 13. Juni. D. Scharnhorst 11. Juli. Vieleseld, 17. April. (Ausstellung von Reiseartikeln in Frankfurt) Auch in diesem Jahre findet die vom Deussch Oesterreichisch Schweizerischen Fremdenverkehesverein der anst iltete Ausstellung von Artikeln für die Reise, sowie für den Aufenthalt in Bädern und Sommerfrischen wieder sehr lebhaften Anklang. Es muß auch in der Tit als eine sehr glütliche Idee bezeichnet werden, dem reisenden und Bäder und Sommerf ischen besuchenden Puhlikum das Empfehlenswert ste unter den für seinen Gebrauch geeigneten Gegerstieden vorzaführen. Aus diesem Grunde nimmt eine Anzahl von Firmen ersten Ranzes wieder an diese Ausstellurg Teil. Die Beteiligung an derselben ist kostenlos. Der Aufst=llung geht eine Preiskonkurcenz voran, bei welcher goldene und filverne M daillen verliehen werden zu Boden gestürzt, mitten in die Seradella und das grüne Reigras, das auf den zweiten Schnitt wartete, hineir.— Vier Harke Männer trugen ihn nachher ins Schloß. Aber ihnen zitierten dennoch die Knie noch dem Gang, und der Schweiß stand in graßen hellen Tropfen auf den bronzefarbenen, mageren Gesichtern. Das machte, ihr Herr maß sieben Fuß und würde sicherlich drei Zentner Gewicht haben. — Diesmal hatte der Schlag des Krochengespenstes weher getan. Als sie das entstellte Gesicht mit den blassen Lippen sahen, wußten sie, daß er durch die Psorte gehen würde, durch die sie alle müssen— ein dienender, gehorsamer Knecht dem Herrn, der ihn ruft. Und doch sagte niemand auf dem Schlosse und in den Katenhäusern das selbstverständliche friedliche Wort:„Er liegt im Sterben. Mach ihm das letzte Stündlein leicht, lieber Gott.“ Sie wußten nämlich genau, daß Graf Hasso noch nicht sterben wollte. Er hatte sie zu lieb, als daß er sich willig von ihr getrennt hätte,— die grünende, blühende Heimatescholle, die seit einem Jahrhundert den Gertingens gehörte. Anfangs hatte sie ihn nicht wiedergeliebt. Enpört und auf gebäumt hat sie sich gegen sein Herrschertum Die Ausstellung findet in Frankfurt a. M. statt und zwar in der zweiten Hälfte des Mai. Prospekte der Preiskonkurrenz und Ausstellung werden kostenlos und franko versandt von der Direktion des Deutsch= Oesterreichisch= Schweizerischen Fremdenverkehrsvereins, München, Arnulfstraße 26. Bureau 50. (Ein neuer Weserhafen.) Die Weserhasen werden in absehbarer Zeit nicht nur erhebliche Erweiterungen, sondern auch ihrer Zihl nach eine Vermehrung erfahren. Die oldenburgische Regierung will jetzt in der seit einiger Zeit mit Nordenham durch eine Eisenbahn verbundenen, als Industrieort aufstrebenden Gemeinde Blexen einen Hafen anlegen, dir sich zwar vorerst mit den übrigen bremischen, oldenburgischen und preußischen Hafeoplätzen nicht messen kann, aber dennoch nicht übergangen werden darf, da ihm vielleicht noch einmal nach Jahr und Tag eine Zukunft bevorsteht. Die neue Hafenanlage erhält bei einer Gesamtlänge von 214 Mir. eine Kajenlänge an jeder Seite von 95 Mtr. Der Oldenburgische Landtag hat küczlich die Kosten dafür bewilligt. Die Länge des Hafens entspricht etwa der Länge des Schnelldampfers„Kaiser Wilhelm II.“, der, wenn die genügende Tiefe und Breite vorhanden wäre, um ihm ein Einlausen zu gestatten, ihn allein vollständig füllen würde. Uebrigens wird dieser Hafen voraussichtlich nie in die Lage kommen, derartig große Sch ffe, wie sie der Norddeutsche Lloyd über das Weltmeer sendet, aufzunehmen. (Herr Erich Ochs) ist für den Sommer als Kapellmeister an die MorwitzOper in Berlin engagiert. Im Winter wird Herr Ochs verschiedene Konzerte mit dem philharmogischen Orchester in Berlin dirigieren. (In der gewerblichen Fortbildungsschule) fand vorigin Donnerstag vor dem Lehrerkollegium die Verteilung der vom Oberpräsidenten der Provinz Westfalen für fleißige und würdige Schüler bewilligten Preismedaillen statt. Es wurden füt mustergültiges Betragen, großen Fleiß und sehr gute Leistungen ausgezeichnet a) mit einer silbernen Medaille: 1. der Maschinenschlosser Heinrich Maßmann bei Gildemeister u. Co., 2. der Lithograph Friedrich Eich bei I D. Küster Nachf, 3 der Tischler Wilhelm Ronsiek bei Tschler Ronsiek, b) mit einer bronzenen Medaille: 1. der Maschinenschlosser Josef Masolle bei Bär u. Rempel. 2. der Musterzeichner Klemens Klocke bei Müller=Göbenstraße, 3. der Schlachter Karl Boge bei Boge.Bürgerweg, 4. der Backer Emil Vormbrock bei Müller Obernstr., 5. der Schriftsetzer Karl Menzel bei F. Eilers jun., 6. der Lithograph Wilhelm Puls bei E. Gundlach. c) mit einer lobenden Auerkennung: 1. der Tischer Wilhelm Scheidt bei Scheidt, Oberntorwall, 2. der Schuhmacher Wilhelm Högemann bei Högemann, Kreuzstraße, 3. der Bauschlosser Heinrich Bartsch bei Fiedler, Göbenstraße, 4. der Maschinenschlosser Wilhelm Kralemann bei Dürkopp u. Co., 5. der Maler Walter Kramme bei Hermann Schlake, 6. der Tapezierer Wilhelm Wiese bei Buddeberg. Außerdem spendete die Firma Schmidt u. Froböse, Fabrik von Präzisions Fahrradteilen, ihrem besten Lehrling Hüllinghorst für Fleiß und gutes Betragen in Schule und Fabrik eine hübsche Taschenuhr. e(Hausbriefkasten.) Für die Wahrnehmung des Postbestelldienstes ist es von wesentlichem Vorteil, wenn die Korrespondenten an den Eingängen zu ihren Wohnungen Briefkasten anbringen. In solche Kasten dürfen von den bestellenden Boten gewöhnliche frankierte Briessendungen gelegt werden, soweit die Beschaffenheit der Kasten es gestattet und andere Verabredungen nicht bestehen. Je größer die Zahl der Wohnungsbriefkagten ist, desto schniller geht naturgemäß die.steklung von statten. Es liegt baher im allgemeinen Jnteresse, daß mögüichst jeder Wohnungsund für sich und in sich behalten, was sie ihm von Rechts wegen schuldete. Er aber rang unermüdlich um ihre Gurst— tretz dem. Vor fünfundfünfzig Jahren ist er hier geboren. Er hat auf ihr seine beiden Söhne taufen lassen und sein Weib begraben und wie ein Verzweifelter um ihren Segen gerungen, der nicht kommen wollte und doch endlich kommen mußte. Er hat die kalte, blauschwarze Heimatserde gefügig gemacht. Und nun soll er fort. Seine beiden unmündigen Söhne mit dem alten Stiftsfräulein und dem Irren allein lassen. Ja, ja, der Irre. Das ist auch einer von den Weisen, die zu viel in das grelle Licht gesehen haben. Darum erscheint auch diesem jetzt die Erde dunkel, er findet sich nicht mehr auf ihr zurecht, weil er in der dunkelsten Nacht seines Lebens den Hauptweg verlor. Gefährlich ist er nicht. Er krankt nur an einer fixen Idee. (Fortsetzung folgt.) in Frankfurt a. M. zweiten Hälfte des Preiskonkurrenz und ostenlos und franko ktion des Deutsch= schweizerischen ereins, München, au 50. erhaten.) Die absehouter Zeit nicht ungen, sondern auch ermehrung erfahren. ierung will jetzt in it Nordenham durch enen, als Industrieinde Blexen einen ch zwar vorerst mit oldenburgischen und nicht messen kann, jangen werden darf, amal nach Jahr und orsteht. Die neue einer Gesamtlänge ajenlänge an jeder Der Oldenburgische ie Kosten dafür bees Hafens entspricht telldampfers„Kaiser enn die genügende den wäre, um ihm iten, ihn allein Uebrigens wird ich nie in die Lage Sch ffe, wie sie der as Weltmeer sendet, ist für den Sommer e Morwitz Oper in Winter wird Herr rie mit dem philn Berlin dirigieren. n Fortbildungs= erstag vor dem Lehrervom Oberpräsidenten fleißige und würdige medaillen statt. Es Betragen, großen Fleiß cusgezeichnet a) mit Ile: 1. der Maschinenin bei Gildemeister u. drich Eich bei I D. r Wilhelm Ronsiek einer bronzenen ienschlosser Josef Ma2. der Musterzeichner .Göbenstraße, 3. der oge.Bürgerweg, 4. der bei Müller Obernstr., enzel bei F. Eilers lhelm Puls bei E. lobenden AnerLilhelm Scheidt bei Schuhmacher Wilhelm , Kreuzstraße, 3. der ch bei Fiedler, Göbensser Wilhelm Krale5. der Maler Walter lake, 6. der Tapezierer ddeberg. Außerdem zidt u. Froböse, adteilen, ihrem besten ür Fleiß und gutes Fabrik eine hübsche sten.) Für die estelldienstes ist es wenn die Korreigängen zu ihren anbringen. In i den bestellenden irte Beiessendungen Beschaffenheit der id andere VerabJe größer die efkasten ist, desto iß die.steklung her im allgemeinen jeder Wohnungsum behalten, was sie huldete. Er aber ihre Gurst— ahren ist er hier ihr seine beiden d sein Weib beweifelter um ihren cht kommen wollte mußte. tschwarze Heimatsen Söhne mit dem dem Irren allein den Weisen, die st gesehen haben. em jetzt die Erde icht mehr auf ihr dunkelsten Nacht weg verlor. Ger krankt nur an ortsetzung folgt.) inhaber einen Hausbriefkasten anbringt. In Bielefeld wird von den Kasten noch nicht in dem wünschenswerten Umfange Gebrauch gemacht. Es empfiehlt sich, genügend große und starke Kasten zu wählen und sie mit dem Namen des Besitzers zu versehen. Bei Neubauten werden zwickmäßig von vorn herein in den Eingangstüren zu den einzelnen Wohnungen Einwurfsspalten und an der Janenseite der Türen Beiefkasten vorgesehen; dabei sind den Einwurfsspalten tunlichst solche Ausdehnungen zu geben, daß von den Briefträgern auch stärkere Briese und Drucksachen usw. eingesteckt werden können. (In den Osterfeiertagen) war in diesem Jahre das Wetter so schön und warm, daß es möglich war, wie im Sommer Freien zu verweilen. Infolge dessen zogen auf allen Straßen zahllose Menschen menschen hinaus in die Wälder. In den Wirtschaftsgärten war es meist recht schwer, ein Plätzchen zum Niederlassen zu finden. Die Begetation hat sich in der vergangenen Woche wunderbar entwickelt und vielfach steht man bereits in voller Blüte stehende Kirsch bäume und Magnolien. Möge uns Gott in Gnaden von schweren Kälterückschlägen behüten! (Automobilunfälle.) Wie die„Neue polit. Korresp. erfährt, sind die Octspolizeibehörden angewiesen worden, von jedem beim Automobilbetriebe in ihren Bezirken vorkommenden Unfall sofort eine kurze Anzeige an die vorgesetzte Verwaltungsbehörde zu erstatten. d-(Kunstverein. Gemäldeausstellung) Die sitzungsgemäße 15. Gemäldeausstellung des hiesigen Kunstvereins für Bielefeld und Um gegend wird anfangs nächster Woche wieder in Remkes Theatersaal eröffnet werden. Anmeldungen dazu sind noch in größerer Zahl eingegangen, wie früher, so daß alle hervorragenden Kunststädte, vor allen Düsseldorf, München, Berlin und Karlsruhe, aber auch Weimar, Stuttgart, und ebenso Worpswede und Dachau und sie in ersten Meistern älterer wie moderner Richtung und das in einer ganzen Anzahl größerer Werke vertreten sein werden. Nach den verschiedenen Ausstellungen einzelner Künstlergruppen, die uns die letzten Jahre gebracht, wird danach wieder ein Gesamtbild deutscher Kunst unserer Stadt geboten werden, und verspricht die gegeben, weiß er aber gleichsalls seine volle Baryionstimme zu gesanglichen Schönleistungen zu verwenden. Frl. Korth besitzt ein sehr sympathisches Organ und ist genug Schauspielerin, um nach beiden Seiten Interesse zu erwechen. Die unhe mliche Wahrsagerin Ulrike gab Frl. von Radkiewicz in jeder Hinsicht mit bestem Gelingen; leider aber blieb sie vielfach den Text schuldig. Frl. Allner ist vom Vorjahre her als treffliche Koloratursängerin in bester Erinnerung; ihre Stimme hat sich noch mehr gekläftigt und ist voller geworden. Die kleineren Rollen waren durch die Herren Diener, Davidson und Müller wohlbesetzt. Herr Diener verdient für die vorzügliche Regie besondere Anerkennung. Der Chor leistete besseres als am Sonntag, teilweise, namentlich im Schlußakt, gutes. Das Orchester hielt sich sehr brav in allen Vorstillungen; es darf aber nicht zu allzugroßen Kraftleistungen veranlaßt werden. Die Balletmeisterin Frl. Emma Dathe und Frl. Fidelia Lutschewitz ernteten für die in dem spanischen Walzer entwickelte Beinfertigkeit und Grazie lebhaften Beifall. Johann Heinrich Bollweg und Frau, Hanne Karoline geb. Lühnstroth zu Blankenhagen Nr. 30. Besde sind noch körperlich sehr rüstig. Bemerkenswert ist rach dem„Gen.= Anz.“, daß die Eheleute Bollweg jetzt auch 50 Jahre bei einem und demselben Dienstherrn wobnen und arbeiten. Gütersloh, 14. April.(Hohes Alter.) In der letzten Woche sind in unserer Stadt drei Personen gestorben, die zusammen 254 Jahre zählten(95, 83 und 76 Jahre) Ausstillung nach jeder Seite hin eine hochda der Besuch interessante zu werden, weitester Kreise lohnt. (Stadttheater.) Die dies jährige Opernsaison wurke am Abend des ersten Ostertages mit Richard Wagners dreiaktiger Oper„Der fliegende Holländer“, eröffaet. Das Weik wurde auch im Vorjahre aufgefuhrt; es gehöct zu des Meisters Jugendarbeiten und entstand Ende der 80er Jahre während dissen Pariser Aufenthaltes. Anregung der Schöpfung, deren Handlusg an der norwegischen Küste spielt und die Saze von dem Tuelhelden zum Gegerstand hat, gab die Fahrt durch die nordischen Schäten, wilche über England nach Paris führte. Sämtliche Wagnei sche Opern, außer„Rlenzi" verlonen der Sagengeschichte entrommene Stoffe. Des gerialsten Dichterkomponisten Standpunkt, daß zämlich die Tolkunst lediglich zur sinnvollen Betonung der Wozte diene, zwang iha, die Wahl des Stoffes gerauer ins Ange zu fassen; sagengeschichtliche zu wählen, historische als ungeeignet zu betrachten, denn die Musik kann geschichtlichen Begeberheiten nicht als Hauptausucksmittel dienen. So ist auch der Stoff des „Holländers" durchaus romantischen Eharakurs. U ter den Darstellern der Oper begegneten wir einim Bekannten aus der vo jährigen Saison, Herrn Voß. Er besitzt noch dieselbe Kraf. und Ausdrucksfähigkeit in cer Stimme wie füher; in der Tiefe klingen die Töne etwas gequetscht, die Höhe int kagegen leicht ansprechend und glänzend. Urber die übrigen Mitwirkenden sei heute noch lein abschließend.s Urteil gefällt, sondern nur gesagt, daß sich Heer Müller(Daland, ein norwegischer Seefahrer) als klarer, aber nicht sehr kräftiger Baß einführte, der auch schauspulerisches Ta ent in reichem Maße besitzt. Fel. Klede war eine prächtige Senta; gut geschulte Stimmmittel und gute Aussprache sind ihr eigen; der Das stiller des„Holländers“, Herr Söhnlein, begann mit verschleiefter Stimme, die sich in g ößeren frei entwickelte. Zwei kleinere Rollen(Sentas Amme und Dalands Steuermann) waren duich Frl. von Radktewicz und Herrn e Leeuwe bestens besetzt. Der Chor war roch nuz: saghetlich genug, stellerwesse auch zu schurf musikalische Leitung lag in den Händen des Herrn Kap Umaistere Eduerd Röickt, n E n e r g i e d a s G a n z e z u s a m m e r h i e l t. D i e Wiedergabe der Ouvertüre war vorzü lich, aber in ücher#.#guch wohl ohne soviel Ausgand Haurn Meißner zu ereichen. Die Rigie bes Deschlln gener war im Nahmen der geztbeten (Aie vorzäglich. zweite Vorstellung im OpernZyklue) wurde gestern des italienischen Altmisters Verdis Oper„Der Maskenball“(Un kompontg chera) gegeben. Unter den Opern ersten Plan zn besitzt eine große Begabung ec#ersmatische Tondichtung, die auch aus dem „. gespietten Werke hervorleuchtete. Es ent###: sihr ansprechende Chorsätze und eine große vam, einsckmeichelnder Malodien. Die Haupt der Oper sang Herr Voß. Sein Srkretär sand in perin Kuslmann einen tüchtigen Vertreter. Kuhlmann, ein Sohn unserer Stadt, ist ein Handtungd Gesang nach Bedaif der unterordnet und dadurch seiner Rolle ramatisches Leben einhaucht— wo Gelegenheit Aus der Kreisen Piader## Minden, 17. April.(Herr General von Dehn=Rotfelser,) der bekanntlich in Genehmigung seines Abschiedsgesuchs zur Disposition gestellt ist, wie der„.=Lübd. Kreisbl.“ erfährt, mit seiner Familie nach seinem Landsitz Greene bei Kreiensen übersiedeln. Minden, 17. April.(Versand von Schweinen.) Nach den Angaben in der Verkehrsstattstik der Kgl. Eisenbahndirektion von Hannover bezw. Münster belief sich im Jahre 1904 der Bersand bezw. Empfang von Schweinen und Ferkeln auf den Bahnstation des Kreises Minden auf 80819 und 1508 Stück, des Kreises Lüdbecke auf 68933 und•431 Stück, des Kreises Herford auf 138243 und 31264 Stück. Kleinenbremen, 13. April.(Unglücksfall.) Gestern nachmittag gegen 1 Uhr fiel in einem unbewachten Augenblick das zweijährige Kind des Bergmanns Harling von hier in einem Waschküdel, welcher bis etwa zur Mitte mit Seifenwasser gefüllt war. Als die Mutter hinzukam, war nach dem„Bielef. Gen.=Anz. das Kind bereits eine Leiche. Porta-Westfalica, 13. April.(Selbstmordversuch.) Der 17jährige Glas macherlehrling Eenst D. versuchte sich mit einem kleinen Taschen Teschin(6 mm) vor seiner Wohnung zu erschießen. Die Kugel hatte vollends ihre Wirkung verfehlt und verletzte D. nur schwer an der linken Brustseite. Der herbeigerufene Arzt Dr. Callmeyer verband den verletzten und ordnete die weiteren Vorkehrungen an. D. ist rusfischer Staattangehöriger.(Mini. B) Hausberge, 13. Aptil.(Blutvergistung.) In Holtrup wollte der Arbeiter Kohlmever von dem Boden seines Hauses Stroh abwerfen, wobei ihm seine Katze auf die Hind spraug und deutlich Katzenspuren zurückließ. K achtete wie die„Mind. Zig.“ berichtet anfä glich der geringen Verletzungen nicht, jedoch wußte sich derselbe jitzt wegen Blutvergiftung in ärztliche Behandlung begeben. Rahden, 12. Aptil.(Feuer.) Hier hat es an zwei auseinanderfolgenden Tagen gebrannt. Es brannte das in der Bahn hosstraße belegene Wohnhaus des Kaufmanns Frank vollständig nieder, während tags darauf ein ziemlich ans gedehnter Waldbrand stattfand. Aus den Nacbergropinzen uns Gtäöher Koblenz, 12 Apcil.(Ueber die Urseche des Bergrutsches bei Mühlheim a. v. Mosel) ist nunmehr ein bergsachliches Gutachten an das Ministerium abgesandt worden, worin das wochenlang wechselnde Tau=, Schnee= und Frostwetter die Veranlassung jenes Bergrutsches gewesen sei. Das schräge Berggelände habe ein Durchsickern des Wafsers nach einer Richtung hin begünstigt. Die Flüssitzkeit sei so groß, daß sie die Tonschichten durchweichte, die dann unter den Ackergrund hinrutschten. Wo das Gefälle geringer war und mehr Flüssigkeit sich ansammeln konnte, war der Rutsch bedeutender. Das Gutachten konstatiert, daß nur die Witterungsverhältnisse die Ursache des Bergrutsches gewesen seien. Den Tongruben könne man diese nicht zu schreiben. Dieselben Bergrutsche ereigneten sich auch dort, wo keine Gruben vorhanden seien. Hee Ars des. Aret Herford, 16 April.(Die Österfeiertage) haden unserer Stadt viel Besuch gebracht und herrschte bei dem schönen Witter überall frohes Leben. Großer Ver kehr war in unseren herrlichen Wäldern und dürften die Waldwirte alle ein gutes Ge äft g macht haben, was ihnen nach dem lan, en Winter schon zu gönnen ist. Herford, 14. Spril.(Postuhr.) Zu ollgemeiner Freude ist die Uhr am Post gebäude wieder angebracht und in Gang gesetzt worden. Der Ausbruch des Am 18. April ließ der Aschenregen vollständig nach. Der Himmel war klar und die Aschenwolke über dem Vesuv zeistreute sich. Professor Matteucci telegraphierte vom Besuv Observatorium: Ich nehme unter Vorbehalt an, daß in zwei bis drei Tagen der Vulkan wieder zur Ruhe kommen wird. In Neapel trafen wieder zahlreiche Fremde ein. Am 14 d. M. reisten vormittags der König und die Königin nach Rom zurück. Sehr geklagt wird darüber, daß innerhalb der zer störten Städte Diedesbanden austreten. In Ottajano mußte der Abgeordnete Bug nano mit einem Revolver in der Hand gegen die Leichenfledderer vorgehen. Alle Blätter sind einig in dem Lob des Königs, der Königin und der Herzogin von Aosta, die unermüdlich seien. Der König war er staunt über die unhygienischen Lokale, wo die Flüchtlinge in Neapel untergerracht siod und ließ 200 Leute in die Logis des Stallpersonals des Königsschlosses trausportieren. Der König hielt auch dem Pfarrer von Ottajano eine Steafrede, weil er tflichtvergessen geflohen sei und seine Pfarekinder allein gelassen habe. Am Soun#bend sollte auch der Betrieb der Besuvringbahn wieder ausgenommen werden. Sonntag trat zwar nochmas Aschenregen ein, wodurch die Bewohner von Zerzigno in große Gefahr geritten; aber Professo: Makteucci erklärte, daß allem ### nach alle Gefahr vorüber sei. In dir Nucht zum Montag ließ denn auch in der Tat der Aschenregen nach. Die Bwohner von Zerzigno, San Guiseppe und Ottajino machten daher von den zu ihrer Rettung entsandten Zügen keinen Gebrauch. Auch ein am Montag follender Sandregen ließ bald wieder nach. Nich Nespel ent sandte Gelehrte konstatieren, daß die Ruinen von Pompeji keinerlei Schaden erlitten haben. Man hefft das Ooservatorium bald instand setzen zu können. New York, 16. April. Bei einer Explosion auf dem Krieasschiff:„Kaarsarge" wurden insgesamt ein Offizie und fünf Mann getötet, ein und mehrere Mannschaften verwundet. Tokio, 14. 4pril Im Süden von Formosa erfolzte heute morgen wiederum ein heftiges Erdbeben. Man glaubt, daß die Verluste schwerer sind, als am 17. März. (Wie ein Sozialdemokrat in den Gemeindevorstand kam) zeigt folgendes lehrreiche Geschichtchen: Schildow, ein Dörschen in der Näbe von Berlin, ist nur etwa 400 Einwohner stark und weist eine rein ländliche Bevölkerung auf. Keiner der Einwohner hatte mit der Möglichkeit gerechnet, das ein Sozialdemokret ins Dorspulament einziehen könnte, zumal die Zahl der Schildower Arbeiter sehr gering ist. Der Gemeindevorsteher und der Protokollführer warteten vergeblich auf das Erscheinen der Wähler der dritten Abteilung. Die Schildower blieben hübsch zu Hause, und schließlich gaben der Vorsteher und der Lehrer ihre Stimmen einem bürgerlichen Kandidaten. Da erschienen zum Schluß der Wohlzeit sieben Sozialdemokraten und brachten, ehe einer der Bündner aus dem Dorse von ihrer wesenheit etwas erfahren konnte, ihren Kandidaten, den Arbeiter Mirsch, mit sieben gegen zwei Stimmen durch. Aus ken Wahlergebnis in Schildow können übrigens auch die bürgerlichen Parteien in größeren Wahlbezirken eine heilsame Lehre ziehen. (Der zerstreute Professor.) Dienstmädchen (die Geburt eines Knaben meldend):„Herr Prosessor, soeben ein Junge angekommen!"— Professor(von der Arbeit langsam aufblickend): „So, so— geben Sie ihm ein Trinkgeld, und er kann wieder gehen.“ Uebersicht der Wirterung. Bielefeld, 17. Apeil 1906. Mitgeteilt von Fr. Böckelmann Ww., hier. Niedrigst. Thermometerstand in der Nacht+ 4*. Thermometerstand um 10 Uhr vorm.+10 0. Barometer 75,3 cm. Wind: Nord. Himmel: heiter. Aus den Kreise Hakr. Werther, 12. April.(Seidenfabrikanton.) Die Firma C. A. Delius & Söhne in Bielefeld beabsichtigt, nach dem Hall Kreisbl.“ einen Teil ihrer Seiden Fabeisation nach Werther zu verlegen. Für dn Zocck ist die Fabrik des Maurermeisters Spilker ausersehen und wird die Isbetriebsetzung im Mai erfolgen. Hesselteich, 13 April.(Feuer). Heute Muttag bramte ein Kotten des Kolon Kloppe, bewohnt vom Schlachter Hornb#rg, völlig nieder. Das Feuer soll nach dem „Hall. Kreisbl.“ von Kindern, die einen Hausen Spreu anzündeten, verursacht worden sein. Aus der Kreises Wiedenbruk aus Paderderi Gütersloh, 12. April.(Das Fest der goldenen Hochzeit) begehen am zweiten Osterfeiertage die Eheleute Heu##ling Berlin, 14 April. Der„Voss. Zig“ wird geschrieben: Vor dem Palais Kaiser Wilhelm I. Unter den Linden hält an schönen Tagen stundenlang eine Droschke in der eine Dame sitzt, die an einem großen Oelg mälde nach der Natur arbeitet. Der Kutscher sucht die Dane möglichst vor Belästigungen„Sachverständigen“ zu schützen, doch läßt diese sich durchaus nicht in ihrer Tätigkeit stören. Das bald vollendete Bild stellt die zum Abbruch bestimmte alte Akademie der Künßte mit dem Denkmal Friedrichs des Großen dar. Die Künstlerin(Fil Waldau) malt das Bild im Auftrage des Kaisers Köln, 14. April. Eine fein gekleidete Dame entleerte gestern am Kaiser Friedrichufer ein Fläschchen mit Lysol und brach dann zusammen. Man schaffte sie zum Hospital, wo sie alsbald verstarb Weder die Personalien der Damne noch die Ursache des Selbstmordes konnten bis jetzt er mittelt werden. Lens, 16 April. Gestern wurden hier zahlriiche Versammlungen abgehalten, in d nen die Streikenden Resolutionen zu Gunsten einer Fortdauer des Ausstandes annahmen. In Alais erwartet man für Mittwoch ernste Demorstrationen, weiwegen die Behörden umfassende Moßnahmen get offen haben. Paris, 16. Apcil Auf dem Wege nach Versailles erfolgte gestern ein Automobilun fall. Ein Wagen, worin sich vier Gesandschaftsattachés befanden, rannte ir folge Reiserplatzens gegen einen Baum und stü zte in den Graben. Alle Insassen wurden rausgeschleudert und erlitten schwere Verletz# gen. Neueste Rom, 17. April. Höchst bedauerlicherweise ist die große Mehrheit der italienischen Presse nicht von der Ansicht abzubringen, als stehe man in Deutschland der Vesuvkatastrophe, gelinde gesagt, mit Gleichgültigkeit gegenüber. „Tribuna“ bespricht die Vorgänge in einem überaus ironischen Leitartikel an eine hohe Adresse, ebenso „Vita“. Das einzige Blatt, das für Deutschland eintritt und ausführt, daß das deutsche Volk seine Humanitat auch bei diesem Anlaß nicht verleugnet hat, ist der „Popolo Romano“ Ein paar Bläuer überschäumen geradezu vor Wut. Besonders wichtig ist der Leiter des„Corriere dela Sera“, in dem es u. a. heißt: Das Telegramm, worin der Kaiser Oesterreich seine Gegendienste in Aussicht stellt beziehe sich zweifellos auf das adriatische Meer, das uns so viel Sorge macht. Die„Capitale“ schreibt: Wenn das Ende des Dreibundes unvermeidlich sei, so möge die Regierung wenigstens bei Zeiten Vorkehrungen treffen. Die Lage sei viel gefährlicher, als man denkt. Das hochoffiziöse Blatt führt naturgemäß eine sehr gemäßigte Sprache und lobt die Teilnahme der Reichsregierung und der deutschen Presse anläßlich des Nationalunglücks.„Tribuna“ dagegen druckt den Inhalt der deutschen Beileidsnote ab, indem sie die bittere Bemerkung hinzufügt: Auch die Regierungen von Mexiko und Costarika haben dem Minister des Aeußeren ihr Beileid ausgedrückt. Rom, 17. April. Der Vesuv hält in seiner Ruhe an. Den Bewohnern kehrt die Ruhe und Zuversicht wieder. Die neuerdings aus Ottajano eingetroffenen Nachrichten über einen Aschenregen stellen sich als übertrieben heraus. Tokio, 17. April. Das neue Erdbeben, das auf der Insel Formosa stattgefunden hat, ist noch heftiger als das vom 27. März. Die Stadt Kagi hat wiederum am meisten gelitten. Alle Häuser, die beim letzten Beben verschont blieben, liegen jetzt in Trümmern. 109 sonen sind bis jetzt schon tot hervorgezogen worden, 29 verletzt. Man fürchtet, daß ausführliche Nachrichten die Totenliste noch anschwellen lassen werden. Jetzt geht’s weiter!“geusdn, -vom Oller bis in den Keuer: das Wschen, Abseifen, Fegen, Schrubben, Patz, Waschen Schruern, Reinmachen. Vor Ostern soll alles blitzsauber werden. Luhns Salm. Terp. Kenseise und Luhns WaschExtrakt mit rotem Band haben sich hierbei seit Jahren allerbestens bewährt, weil der Austrich nicht leidet, auch alles durch die milde, sparsame Lange von Luhns bekanrt'ich geschont bleibt. Holen Sie ihrer Nachbarschaft Luhns, und dann kann's Absifen los gehen! Die Verlobung ihrer Tochter Anna mit Herrn Landwirt Hermann Wippermann, No. 4 in Babbenhausen bei Vlotho beehren sich anzuZeigen. Solterwisch, Ostern 1906. Carl Niedernolte Solterwisch Babbenhausen Caroline Niedernolte Ostern 1906. geb. Ottensmeyer. Anna Niedernolte Hermann Wippermann Verlobte. Am Sonntag, den 22. Opril, abends 8½ Uhr General**„• Tages-Ordnung: 1. Jahresbericht. 2. Rechnungslage und Entlastung des Kassierers. 3. Wahl zweier Rechnungsrevisoren. 4. Vorstandswahl. 5. Jubiläumsfeier am 17. Juni. 6. Festspielfonds aus 1894. 7. Verschiedenes. Der Vorstand. Eintrachtsaal. # Montag, den 23. April, abends 8 Uhr: Einmaiger Ergsinenea.-Vortag 00 Dr. phil. B. Schapire 25 Dozent a. d. Lessinghochschule in Berlin über Flüssige Luft und drahtlose Telegraphie. 90 Karten: Sperreitz 2 Mk., Saal 1 Mk., Gallerie 75 Ptg., Schüler 50 Ptg. in der Buch- u. Musikalienhandlung M.’feffer, Obernstr. An der Saalkasse Mk..50, 1 25,.—,.50. RRR 925 5 8 52 95 93 92 85 2 95 ∆ 45 Bekanntmachung. Die Kreis=Sparkasse zu Bielefeld eröffnet mit Genehmigung des gemeinsamen Kreisausschusses eine Unter=Empfangsstele in Ubbedissen 69 bei Herrn Wilhelm Buschmann. Bielefeld, den 11. April 1906. Das Kuratpriam der Krais=Sparkase Hauberoingung. Die zur Erbauung eines Gemeindehauses für die Oetri=Gemeinde erforderlichen Erd= Maurer= und Steinmetzarbeiten sollen vergeben werden. Kostenanschläge, Zeichnungen und Bedingungen liegen in der Baustube des Unterzeichneten aus und können daselbst mit Ausnahme der Zeichnungen gegen Erstattung der Selbstkosten bezogen werden. Angebote nimmt bis zum 25 April, vormittags 11 Uhr entgegen. Bielefeld, den 14. April 1906. Der Bauleiter Trappen, Wertherstraße 6 a. Bielelelder Schreibstube. Zimmerstraße 19. Fernsprecher Anfertigung von schriftl. Arbeiten aller Art mittel# Hand und Schreibmaschine. Adressen, Abschriften, Vervielfältigungen Um Aufträge wird freundlichst gebeten. A Vorschuss Verein zu Bleisfeld eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Turnerstrasse 33. Hierdurch werden unsere Mitglieder zu einer am 19. cr., abends 8½ Uhr im grossen Saale der„Gesellschaft Erholung“ stattfindenden, ausserordentlichen 9 eingeladen Die Tagesordnung lautet: Abänderung und Ergänzung der Statuten; insbesondere Abänderung der Firma, ferner betr. Berufung von Generalversammlungen, Beschlussfassung in denselben, Stellung von Anträgen, Leitung der General-Versammlung etc., Wahlen des Aufsichtsrats; Aenderungen betr. Angelegenheiten, die der Beschlussfassung von Vorstand und Aufsichtsrat unterliegen, sowie betr. anderweitige Zusammensetzung des Vorstandes und Festsetzung der Obliegenheiten desselben, betr. Ausschliesungsgründe, Ansammlung des Reservefonds und Bildung weiterer Reserven und Fonds; schliesslich betr. Ergänzungen, wie sie entsprechend den erweiterten Geschäftseinrichtungen notrendig geworden sind. Abtonmobern in geschmackvollen Mustern. Wiln, emogge. Bielefeld. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats. F. Meyer, Malermeister. Eine— Proten Tersummlung gegen die modern=religiöse Bewegung wird am Sonntag, den 22. April cr., abends 8 Uhr G" FRusse Bielefeld. Garantieverband: Stadtkreis Bielefeld. Die Einlagen sind als mündelsicher anerkannt. Hypotheken-Ausleihungen. * werden entgegen genommen: im Geschäftslokal: neues im Erdgeschoß— Eingang durch den Torbogen zum Rathaus, 3. Tür links, An den Wochentagen von 8½—1 Uhr mittags, „„„—6 Uhr nachmittags. An den Sonntagen von 11½—12½ Uhr mittags. Außerdem jederzeit bei den im Reinoldushof zu Dortmund stattfinden. Haupt=Referat: Die radikale Theologie— der Ruin der von Professor D. Lemme=Heidelberg. Birche. Wissenschäftiichr Vorkrag im großen Saale des Vereinshauses zu Minden: 18. April, morgens 10½ Uhr, Prof. D. Lotz=Erlangen über die Urgeschichte. Donnerstag, den 19. April, morgens 10½ Uhr, Prof. D. Riggenbach=Basel über die Auferstehung Jesu. Freitag, den 20. April, morgens 10½ Uhr, Prof. D. Ihmels=Leipzig über Jesus und Paulus. An jedem Tage von 4 Uhr an Besprechung.— Damen willkommen.— Eintritt zu allen Vorträgen 3 Mk, Karten durch Rektor Bohnenkamp, Minden und an der Saaltür. Tageskarten 1,50 Mk. Stadt-Theate Dienstag, den 17. April 1906. Der Barbier von Sevilla. Komische Oper in 3 Akten von G. Rossini. Anfang 7½ Uhr. Mittwoch, den 18. April 1906, Cavalleria rusticang. Oper in 1 Akt von P. Mascagni. darauf: Der Bajazzo. Drama in 1 Prolog und 2 Akten von R. Leoncavallo. Reinr. Eekhardt, Bielefeld Gehrenberg 16 empfiehlt Schießwaffen aller Art, Scheibenbüchsen, Büchsstinten, Drillinge usw. usw. Einlegen von Büchsflintenrohren. Reparaturen werden nach Wunsch ausgeführt zu billigen Preisen. Gewehrfabr. Preiskurante gratis. I. Bürgerweg 32 durch Herrn Apotb.=Besitzer Dr. Ißleib. II. Herforderstr. 82 durch Herrn Apoth.=Bes. L. Müller. Die Verzinsung der Spareinlagen, die am 1. Kassentage eines Monats eingezahlt werden, beginnt mit dem 1. des Einlegemonats. Die Verwaliung der Stabispartkasse. Toerner. Ken Fabersder erstklassig, direk Fahlradil, von d Fabrik an Private u. Händler v. Mk. 65 an Zubehorteile, von ea Luftschläuche von Mk..80 an Reparatu en Fabrikat promp und billigst. Wer sich auf diese Zeitung be zieht und einen Auftrag von minbestens Mt. 10 erte lt, erhält eine zöchst praktische Gratis=Zugabe. log gratis und franko. „Schwalbe“ Akt.-Ges Dulsburg-Wanheimerort. Gegründet 1886. Dankburkeit zwingt mich, gern und unentgerug, Hals-, Bruft- und Lungenieidenden jeglicher Art mitzutellen, wie ich durch ein einfaches, billiges u. erfolgreiches Naturprodukt von meinem qualvollen Leiden defreit worden din. Lehrer Baumgartl in Krammel bei Ausig(Eibe). — Bautechniker und 1 Volontär für Baubureau gesucht. Offerten mit Ansprüchen an Baumeister Masselmann, Detmold. Standesamts-Nachrichten vom 9. bis inkl. 14. April 1906.: (Nachdruck verboten.) Geburten: a) Söhne. Arbeiter Karl Psau. Arbeiter Heinr. Ernst. Hausdiener Heinr. Kiffe. Bauarbeiter Wilhelm Schlingmann. Arbeiter Wilhelm Rüter. Arbeiter Johann Nievelst in Schlosser Ernst Tempelmeyer. Schlosser Heinrich Rahmann. Lokomotivheizer Ernst Prange. Arbeiter Heinr. Kipp, Uhrmacher Wilhelm Hattendorf. Maurer Wilhelm Stute. Maurer Friedrich Lange Kaufmann Willy Irrgang. Arbeiter Wild. Birkemeier. Lehrer Wilhelm E ersmeyer. Former Heimann Wehmeyer Rechnungsführer Adolf Frielinghaus. Schieferdecker Eduard Klug Buchhalter Otto Ehlers. Eisend eher Hrmann Willhöner. Arbeiter Reinhold Ulllrich. Restaurateur August Beckmann. b) Töchter. Fuhrknecht Heinrich Sturhahn Schlosser August Wemhöner. Tapezierer Auzust Gödeke Arbeiter Stanislaus Siwkowski. Arbeiter August Winkelman. Maurer Heinrich Stork. Buchdrucker Willi Wunderlich. Peakt. Arzt Dr. med. Wiehelm Göbel. Eisndreher Hugo Ellersieck Arbeiter Wildelm Höke. Schriftsetzer Karl Zabel. Tschler Einst Obermeier. Schmied Gustao Uredat. Klempnermstr. Paul Wenzel. Spinne#eiarbeiter Anton Porl. Arbeiter Heinrich Röhring Kaufmann Emil Korte. Arbeiter Hermann Laßner. Aufgeboten: Leutnant Comillo Petri, am Sparrenberg 2 und Käthe TieleckeWoifenbüttel. Arbeiter Johann Ottovo demgent'schen Felde, Kionen, straße 11 und Luise Böhn, Teichstr 23 Kaufmann Fredr. Duhme, Benestr. 27 und Klaia Ronsieck, Kaiserstr. 86. Schlacher Gustao Beckord, Gütersloherstr. 28 u. Emie Holste, Göbenstr 14. So neider Otto Brandt, Beiiesr. 39 u. Wilhelmine Kuhlmann, Kaiserstraße 11. Schlosser Heinrich Feige, Schlosserstr 6 und Johanne Temming, Marktstr. 6. Arbeiter Fried ich Henke, Siegfriedstr. 80 und Berta Holstkotte, Arndtur 18. Metallschleifer Heinrich Balke, Petristr. 10 und Mnna Winkel, Hersocderstr. 153 Gemüsehä der Karl Kröger, Schi ceicherstr. 53 und Emma Ruschenpöhler, Jöllinbeckerstr. 96. Scr.setzer Otto Hoffmann, Bürgerweg 99 und Martha Oehlmann, Weststr. 3 Bauausseger Albert Böttcher, Blumenstr. 28 u. Wilhelmine Rüer, Blumenstraß: 19. Hausdiener Hermann Wibbing, Siechenmarschstr. 1 und Anra Niehage, Sie friedstr. 38. Arbeiter Frierrich Hell., Bach 3 u. Karoline Prante, Pottenkausen. Kaufmann Herm. perimann, Oberwallstt 25 u. Josephine Wunderlch, Siegf jedstr. 35. Kaufmann Hugo Allehoff, Bockum u. Klara Par koke, Düpp lstr. 18. Arbeiter Heinrich Stru k, Onstr. 15a u. Anra Ehlbracht, Sieker 10. Schuhmacher Gustav Wiß, Siadtholz 2 und Emma Küster, Mellerstreße 71 Bankbeamter Walter Kramme, Güter=loh und Gertind Ziegenbein, Herforderstr. 14. Arbeiter Wilhelm Wuller cord, Beackwede und Martha Kleinebeckel, Gütersloherstr. 57. Schlosser Albert Hei icke, Rohrteichstr. 28 u. Martha Eickhoff, Millerstraße Konditor Friedrich Zolldann, Essen a. d. Ruhe u. Marie Linge, Vielsteinstr. 6. Musikdirekter Josph Vieth, Siegfriedstr 52 u Elisabeth Rocher da Verehelicht: Schreiber August Samorey u. Emma Dodschat. Arbeiter Heinr. Hollmann und Karolie Bröffel. Sandformer Matthias Klaus und Joha ne Schmi deskamp. Maler Peter Menke und Henriette Ernst. Musiker Gustav Lohmann und Withelmine Kuhlmann. Schauspieler Otto Härt ng u. Antonie Stöpper. Sterbefälle: Klara Stamm, 2 M. Steinbruckardeiter Heier. Ostheider, 46 J. Schlosser Wilh. Wagner, 27 J. Tischlermstr. Karl Ell imann 68 J. Arbeiter August Zurheite, 26 J. Komms Wild. Wörmann 28 J. Amalie Böhmeke geb. Henze, 69 J. Ehefrau Koroline Wöhrman geb. Blome, 11 J. Johann Sturhahn, 1 J. Martha Stücker, 5 Invalidenrentenempfägger Franz Thölle, 57 J. Wilhelm 1 J. Brino Bade, 8 M. 5 M. Worst, derenne#rtlich den ensabtonellen Teil Geklam= und Juseraten=Teil Wild. Pabd:, Druck und Verlag von A. von der Mühlen, sämtlich in Bielefeld.