Nr. 83. Schllschieler ein allen Postanstalten ., bei täglicher Zutung in Bielefeld #., durch Brieftäger 1,42 M. Pestzeitungsliste Nr. 5381. “ Jahrgang Anzeigengebühr für die einspaltige Petitzeile oder deren Raum 12 Pf., für auswärts 15 Pf., Reklamen 25 Pf. Erscheint sechsmal wöchentlich Geschäftsstelle Ritterstr. 43. Fernsprecher Nr. 15. Bielefeld Sonnabend, 7. April 1906. Historischer Kalender. 7. April: Die Hunnen unter Attila zerstören Mainz, 451.— Wilhelm Kaulbach, Malir, gest. 1874.— Geora Heiwegh, Dichter, gest. 1875.— J. H. Wichern, gest. 1881 8. April: Aufhebung des deutschen Ordens; Preußen kommt an Brandenburg, 1525.— Jakob I. König von England, gest. 1625.— Ludwig I, Maikgrof von Baden, geb. 1655.— A. W. v. Hoffmann, Chemiker, geb. 1818.— Alfred Graf v. Waldersee, Generalfelt marschall, in Potsdam geb. 1832.— Wilhelm v. Humboldt, gest. 1885.— Frhr. von Bissing auf Beerberg, Vetreter der Kleinkinderschulsache und Begründer des Oberlinvereins, gest. 1880.— Heinrich v. Stephan, Reichs postmeister, gest. 1897.— Niederlage der Derwische am Altbara; ihr Führer Marmud gerät in Gefangenschaft, 1898— Ein. sturz der Wasserreservoirs in Madrid, 1905. Kirchlicher Quartalbericht. Januar bis März. III. Die„Kleuz= Ztg.“ veröffentlicht soeben die Rede des Vizepräsidenten des Eoangelischen Oberkirchenrats v. d. Goltz, welche dieser am 31. Oktober v. J. in der pommerschen Provinzial=Synode gehalten hat. Wir haben schon damals mit Befriedigung wahrgenommen, daß sich durch diese Rede das gute Bekenntnis zu Jesu Christo, zu dem Glauben der evangelischen Kirche hindurchzieht. Wir haben nie daran gezweifelt, daß Herr D. v. d. Goltz für seine Person in diesem Bekenntnis steht; wir haben auch nicht einzelne Personen im Auge gehabt, und haben es auch heute nicht, wenn wir behaupten, daß die Maßregeln unserer kich lichen Oberen die Klarheit und Schärfe vermissen lassen, welche wir für heilsam und rotwendig halten. Wir glauben aber nicht, daß das vor allen an den Personen liegt, vielmehr an den Institutionen. Die Kirche wird von den Juristen beherrscht und nach juristischen Anschauungen wird sie im Großen und Ganzen regiert. Ein Erkenntnis wie das im Fall Fischer abgegebene, von dem ein sehr angesehener Mann, irren wir nicht war es Graf von Roon, öffentlich erklärte, er habe es dreimal gelesen und nicht recht verstanden, wäre garnicht möglich, wenn die Theologen im Kirchenregiment nicht im Bann der Juristen ständen. Der so viel beklagte zu große Einfluß des Staats auf die Kich: liegt vor allem auf diesem Gebiet. Herr v. d. Goltz gab in seiner Rede zu bedenken: „Die Mitglieder des Kirchenregiments und die Pastoren standen vor 100 Jahren sast alle im Rationalismus und doch ist die christliche Wahrheit nicht nur wieder aufgekommen, sondern zu überwiegendem Eir flaß gelangt und zwar mit den Waffen geist icher Ritterschaft, mit der doch vorzugsweise diese Känpfe durchgeführt werden müssen.“ Ohne Zweisel! Aber die Lage ist eine ganz andere wie vor 100 Jahren. Daß über Totenfeld des Rationalismus ein neuer Frühling kam, beweist nur, daß die evangelische Kirche nicht sterben kann, für das Bestehen einer Landeskirche beweist jene Tatsache nichts. Wer hätte damals z. B. einen Lehrprozeß führen sollen, wo kein Kläger und kein Richter war? Jetzt aber weiß die ganze Welt, um was es sich handelt, nämlich um die Gleichberechtigung derer, welche die Grundlagen des Christentums umstürzen, als Lehrer und Prediger auf den Kanzeln. Gewiß„ein Kampf der Geister, wie Herr v. d. Goltz sagte, darf nur in äußerster Not mit Gewaltmitteln geführt werden und harum dürfen diese nur ultima ratio(das Mittel) in den Maßre geln der Kirchen behörde sein", aber man möchte bald fragen, ob diese äußerste Not erst bei einem jungen Mann, wie Le Römer ist, anfängt! Der Oberkirchenrat ist wie ein oberster Gerichtshof der erst eingreift, wenn eine Klage aus der Mitte der.meinde vorliegt, wenn man vom Erkenntnis eines Konfistoriums an ihn appelliert. Man könnte fragen, muß denn erst aus der Mitte der Gemeinde eine Klage erhoben werden gegen einen Irrlehrer? ist die kirchliche Bebörde nur Richter, nicht auch, ja vor allem Wächter, Pfleger und wenn es sein muß Ankläger? Wir wissen, das sind schwierige Frazen, aber in der Gegenwait drängen sie sich auf, und wir glauben, die Dinge drängen auf eine Lösung; das ge waltsame, bewußte Vorgehen der modernen Theologen und ihres Anhangs scheint dahin zu führen. Wie man außerhalb Preußens die Dinge in unserer Landeskirche onfieht, davon zeugt ein Artikel in der„Allgem. Eoangel=Luth. Korrespondenz“, der lautet wie folgt: „Die Kundgebungen zu Gunsten der bekenntnistreuen Predigt innerhalb der Preußischen Landeskirche wiederholen sich in neuester Zeit in großer Entschiedenheit. Die Evangelische Kirchenzeitung" brachte zu Ansang des Jahres einen Auseuf, welcher die Sommlung der gläubigen Glieder der Lundeskirche von neuem bespricht und den einzelnen zur Gewissenspflicht macht, und Professor Haußleiter hat die Eingabe an die Pommersche Provinzialsynode, den Schutz der Predigt betreffind, sehr klar und sachlich und vor allem in einem so warmherzigen Ton begründet, daß man solch tatkräftigem Zeugnis die vollste Anerkennung nicht versagen kann. Wenn die Lutheraner innerhalb der Union mit diesem entschiedenen Eintreten für Schrift und Bekenntnis sich innerlich unserem großen lutherischen Einigungsweik immer mehr nähern, so müssen wir unsererseits immer wieder in brüderlich=vertrauensvoller Weise bitten, die äußere St llung zur uaierten Landeskirche der inneren Ueberzeugung entsprechend erneuter Prüfung zu unterziehen. Zwischen den Lutheranern innerhalb der Union und uns besteht, wie wir uns ohne ein scharfes Wort effen eingestehen, die Meinungsverschiedenheit, daß sie die Preußische Union für konföderativ halten, während wir sie für absorptiv erklären. Wenn nun aber die Mitglieder der lutherischen Bereine über jene Differenz hinweg erkläten, wie wir kürzlich an maßgebender Stelle hörten, daß sie von der Kovsensus=Union schlechterdings nichts wissen wollen, daß sie, falls die nach ihrer Ueberzeugung konsöderative Union den verschiedenen Kabinettsordres entgegen das Luthertum absorbieren wollte, aufs entschiedenste widersprechen würden, so ist damit allerdings eine Grundlage geschaffen, von der aus eine weitere Verständigung weit eher möglich erscheint, als nach den Preßäußerungen der letzten Zeit zu erwarten war. Bewahrt die kirchliche Presse jederzeit die schlichte Sachlichk keit und werden Meinungs. verschiedenheiten in freundlich biü erlichem Ton erörtert, dann darf auch aus ein Wachsen des gegenseitigen Vertrauens gerechnet werden, dann wird der Wunsch der Engeren Korferenz, daß eine immer größere Annäherung erfolge, der Erfüllung immer näher gerückt.“ Diese Ausführungen werden, wie wir an nehmen, besonders die Mitgli der der Lutherischen Konferenz in Minden Ravensberg mit Interesse lesen. Zur christlichen Gewerkschafts=Bewegung Der Erfolg der erglischen Arbeiter bei den letzten Parlamentswahlen, der bekanntlich zur Bildung einer parlamentarischen Arbeiterpartei führte, hat die Fage der parla mentarischen Betätigung auch bei den christlichen Gewerkschaften in Deutschland wieder in Fluß gebracht. Das „Zentralblatt der christlichen Gewerkschaften“ eröffnet deshalb mit einer Zuschrift die Besprechung über die Frage einer besonderen pariamer tarischen Vertretung der christlichen Arbeiterbewegung. Jn der Zuischrift wird ausgeführt, daß es nicht cenüge, in Versammlungen und auf Kongressen Wünsche und Forderungen zu erheben, sondern daß dazu eine parlamentarische Vertretung rötig sei, die in den gesetzgebenden Körperschaften diese Forderungen auf das nachdrücklichste unterstütze. Von mancher Seite werde eutgegengehalten werden daß das heute schon durch verschiedere bürgerliche Parteien geschehe. So sehr man das zugeben und anerkennen könne, so müsse mar doch eingestehen, daß sich ein sehr großer Teil der Purlamentarier nur wider willig dem Drucke der Eaanzipationsbewegung der christlichen Arbeiter füge, während andere in der christlichen Bewegurg nur das kleinere Uebel sähen, für einen weiteren Teil aber die christlich Organisierten gerade nur als Sturmbeck gegen die Sozialdemokratie gut genug seien. Hierzu bemerkt die„Kreuz= Zeitung": „Es ist das Schicksal aller ehrlich und satzlich handelnden Parteien, daß die organisierten Vertreter wirtschaftlicher Sonderinteressen mit ihnen niemals völlig zufrieden fied. Denn eine so einseitige Ver tretung der Wünsche jener Organisation, wie diese sie verlangen, ist im Rahmen einer das Allgemeinwohl berück sichtigenden Politik, wie sie in einer politischen Partei getrieben werden muß, nicht dentbar. So haben wir es dern erlebt, daß die„Mütterstandsbewegung“ sich mit der Vertretung der Bestrebungen von Handwerk und Kleinhandel durch die konservative Partei unzufrieden erklätt hat, so erleden wir es, daß die christliche Arbeiterbewegung mit keiner Pirtci im Reichstage zufrieden ist.„Eigene Vertretungen“! So lautet die Pmole. Vor allem natürlich bandelt es sich darum, daß die Führer jener„Bewegungen“ ins Pulament gelangen. Daß dadurch nur neue Partei zersplitterungen herbeigeführt und sogar die Interessen jener„Bewegungen" oder vielmehr die ihrer Mitglieder geschädigt werden, ist eine Frage, die erst in allerletzter Reihe oder gar nicht in Betracht gezogen wird. Das macht, weil hier nicht positive, sondern agitatorische Gesichtspunkte maßgebend sind. „Ja der erwähnten Zuschrift wird der agitatorische Zweck einer besonderen Vertretung der christlichen Gewerkschaften im Reichstage zugegeben. Es heißt darin, der Aufschwung und die Werbekraft der sozialdemokratischen Gewerkschaften beruhe zu einem großen Teile auf ihrer Einheit mit der sozialdemokratischen Partei, auf der Wechselwirkung dieser beiden Organisationen zu einander. Was die sozialdemokratische Partei im Rlichstage rede, weide von den soztaldemokratischen Gewerkschaften propagandistisch ausgenetzt, und so mache sich unter den Arbeitern der Gedanke breit, daß deren Bestrebungen nur durch die Sozialdemokratie gefördert würden. Diese Verguckung von Sozialdemokratie und Arbeiter bewegung werde durch eigene äristliche Arbeitervertreter im Reichstage gestört, und den Arbeitern im Lande werde gezeigt werden, daß gerade außerhalb der Sozialdemokcatie die Arbeiterinteressen positiv vertreten würden. Das gebe der christlichen Gewerkschaftsbewegung den Boden für die Agitation. Hätten doch die Reden des einzigen christlichen Gewerkschafters im Reichstage, des Abgeordneten Giesberts, mehr agitatorischen Wert als mancher Kongreß. Wenn man von der besonderen Gruppe christlicher Arbeiter im Reichstage eine energische Bekäu pfung der sozialdemokratischen Bestrebungen erwarten könnte, so vermöchte man schließlich auch die neue Parteizerspli terung in Kauf zu nehm n. Aber für einen solchen Kanp; zeigen die Leiter der chrißlichen Gewerkschaften nicht das Meß von Nigung, daß im Hinblick auf das Allgemeinwohl erwünscht ist. Es wird sich, wie aus der Zuschrift an das Zentralblatt“ ber vorgeht, wahrscheinlich mehr um einen parlamentarischen Wettbewerbum die Gunst der Arbeiter, um ein Ueberbieten an„pesitiven“ Forderungen, um roh mehr Agitationsreden als bisher handeln. Ob das für unsere Zustände vorteilhaft, ob des für die Arbeiter und für die Sozialresorm, die dem inneren Frieden dienen soll, von Vorteil wäre, wird doch mindestens bezweifelt werden müssen.“ Politische Nachrichten. Aus dem Deutschen Reiche. Berlin, 6. April. Das Befinden der Prinzessin Eitel Friedrich hat sich in den letzten Tagen so gebessert, daß die Prinzessia heute zum erst mmale das Zimmer verlassen wird. Wie aus Nagod gemeldet wird, ist die Prinzessin Luise von SchaumburgLippe ein Opfer der Genickstarre geworden. Von den Aerzten ist das bereits im Februar konstatiert worden. Das Bfinden des Fürsten Bülow ist andauernd gut und hat sich im Laufe des heutigen Abends noch weiter gebessert. Schon nach seiner Ankunst im Palais konnte sich der Fürst gestern allein über die Treppe nach seiner in der erden Etage belegenen Wohnung begeben, wo er sich dann mit Hilfe seines Kammer=Dieners selbst auskleidete. Die Fürstin Bülow meinte zuversichtlich, es habe sich nur um eine Ohnmacht und eine Magenverstimmung gehandelt, die „unter Ausschluß der O ffentlichkeit" kaum bemerkt worden wären. In den Abendstunden verlangte der Kanzler arch bereits wieder Lektüre. Dann schlief er ohne wesentliche Unterbrechungen. Wie von verschiedenen Seiten mitgsteilt wird, führen die Aerzte den Unfall des Reichskanzler auf Blutstockung(Embolin) zurück, nicht auf Oonmacht. Daher komme auch das Erbrechen. Nach der„Tägl. Rundsch“ ist es ausgeschlossen, daß die Eisenbahnkarifreform am 1. Oktober d. J. zur Einführung gelangt. Es werden noch mindestens 10 bis 11 Monate durch Vorbereitungen in Anspruch genommen, so daß mit dem 1. April 1907 als frühestem Termin zu rechnen sei. Bayern und Baden haben sich für Einführung der 4 Wagenklassen ausgesprochen, während Württemberg seine Entscheidung vorbehalten hat. In Elsaß Lothringen gelangt die 4. Wagenklasse zur Einführung. Erbprinz zu Hohenlohe=Langenburg, der seit dem 29. März an der Riviera weilt, wird voraussichtlich bald nach Ostern wieder die Geschäfte der Kolonial= abteilung übernehmen. Kiel, 6. April. Im Stadtteile KielWy' erfolgte heute vormittag 11 Uhr die feierliche Grundsteinlegung zur evangelischen Marinekirche. Prinz und P inzessin Heinrich von Preußen Tohnten der Feier bei und rollzogen die ersten Hammerschläge. Aus dem Auslande Wien, 6. April. Der Ungarfriede ist perfekt geworden. Wekerle wird morgen eine Audienz beim Kaiser haben, worauf er zum Ministerpräsisenten ernann werden dürst". Uebermorgen erfolgt die Ausschreibung der Neuwahlen. Weder Kossuth, noch Andrassy, noch Appony übernehmen Portefeuilles; es scheint Verabredung zu sein, daß kein Teilnehmer der bekannten Fünsminutenaudienz in das neue Ministerium eintritt. Bern, 5. Apzil. Beim Bundesrat haben sich bereits drei höhere Offiziere um die Stelle eines Generalinspektors der internationalen Polizei in Marokko beworber. Zürich, 6. April. Ein hier eingetroffiner junger Russe, welcher wegen eines Tobsuch ts anfalles und übermäßigen Alkohol= genusses ins Krankenhaus gebracht werden mußte, gestand, daß er das Haupt jener Bande sei, die am 20. März die Moskauer Kreditgesellschaft auf Gegenseitigkeit ausraubte. Seine Handtasche war mit russischen Banknoten vollgepropft. London, 6. April. Im Oberhause kam Lord Fitzmaurice, der Staatssekretär des Auswärtigen, auf die plötzliche Erkrankung des Fürsten Bülow zusprechen. „Ich karn nicht unterlassen“, sagte er,„die tiefe Sympathie aus zusprechen, die wir alle mit diesem glänzenden Staatsmanne und mit der deutschen Nation bei der plötzlichen Krankheit, die ihn befallen, empfiaden. Lord Fitzmaurice erinnert sodann daran, daß vor 128 Jahren die deutsche Nation dem unter ähnlichen Umstäden erkeankten Lord Chatbam ihre Sympathie bewiesen habe, wie sie heute das englische Volk dem deutschen Kanzler und dem deutschen Volke zuwende.“ Zum Schluß zollte der Unterstaatssekretät dem englischen Vertreier cuf der Konferenz in Algeciras Nicolsen warme Anerkennug und kündigt ihm als Belohnung den Posten als Botschafter in Petersburg an. Moskau, 5. April. Soweit sich das Ecgebnis der Wahlmännerwahlen in ganz Rußland bisher übersehen läßt, erzielten die Linksparteien im ganzen 856 Mandate, von denen entfallen auf die Sozialdemokraten 15, auf die Progressisten 195 und auf die Konstitutionell=Demokraten 646. Die Zentrumsparteien erhielten 306 Mandate, darunter der Verband vom 30. Oktober 151; den Reichsparteien fielen 138 Mandate zu den Unabhängigen 947, darunter meist Bauern. Rheda erhielt wegen einsachen und schweren Diebstahls 2 Monate Gesängnis.— 2. Der Knecht A. S. von hier, wurde wegen Kuppelei zu 8 Monaten Gesängnis und wegen Uebertretung zu 2 Wochen Haft verurteilt.— 3. Der 14 Jahre alte Schüler S. T. erhielt wegen einsachen Diebstahl einen Verweis.— 4. Der Arbeiter L. Sch. von Heepen erhielt wegen gefährlicher Körpr verletzung und Bedrohung 9 Monate und 1 Woche Gefängnis.— 5. Der Schuhmachergeselle H. N. von Bünde erhielt wegen Einbruchsdiebstahls 4 Monate Gefängnis, worauf ihm 1 Monat von der erlittenen Untersuchungshaft in Anrechnung gebracht wurde.— 6. Wegen gemeinschaftlich ausgeführten Diebstahls hatten sich die A beiter C. R und A. Z. von Herford zu verantworten. Jeder erhielt 1 Monat Gefängvis.— 7. Der Schlachter und Viehhändler H. H. R. von Levern, ein Sohn achtbarer Eltern, war vom Schöffengericht zu Rahden wegen Gewerbe=Vergehens zu einer Geldstrafe von 96 Mark bezw. 16 Tagen Haft und wegen Betruges in 2 Fällen und Betrugsversuchs in 1 Falle, unter Freisprechung im übrigen zu einer Geldstrafe von 100 Mark ev. 20 Tagen Gefängnis verurteilt worden. Gegen dieses Urteil war von Seiten der Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt. Die Strafkammer stellte vier vollendete Betrugsfälle und einen Betrugsversuch fest und verurteilte den Angeklagten unter Auf hebung des ersten Urteils zu 4 Monaten Gefängnis und wegen Gewerbe=Vergehens zu einer Geldstrafe von 96 Mark ev. 16 Tagen Haft. Parteibewegung. (Aus der konservativen Partei) Den Artrag des loaservativen Zentralvereins für den Wahlkreis Teltow Beeskow Storkow Charlottenburg auf Einberufung eines Parteitages der konservativen Partei, beutteilt die„Kreuz Zeitung" wie solgt: Wenn sich die Einberufung eines konservaliven Vertretertages, die schon Ende vorigen Jahres in Aussicht genommen war, verzögert hat, so haben äußere Umstände dies verschuleet; doh wird, so veit uns bekannt, bald nach den parlamentarischen Osterferien die Entscheidung darüber fallen, ob ein allgemeiner Parteitag oder ein Delegiertentag einberufen werden soll und welches der Tagungkort sein wird. Auch wir find der Meinung, daß in der rächsten Zeit wieder einmal eine Ausprache über politische Fragen, insonderheit aber über juterne Parteianzelegenheiten, wie über Organisation urd Propaganda, die seit geraumer Zeit völlig stagnieren, einigermaßen erwünscht ist. Zu diesem Zoicke würde allerdings die Emberusung eines Delegiertentages viel zweckwäßiger sein, als die eines allgemeinen Parteitages, der, namertlich wenn er in Berlin tagen sollte, mih: den Charakter einer Volksversammlung als eines Purteivertretungskörpers tragen würde. Zumal die genaue Prüfung des Parteiprogrammes, die der Zentralverein wünscht tält die Kreuz=Z itung für unangebracht und verfrüht. Industrie, Handel und Verkehr. (Nächste Abfahrten der Schnell= und Postdampfer des Norddeutschen Lloyd von Bremen.) Von Bremen nach NewYork: D. Kaiser Wilhelm II. 10. April. D. Großer Kurfürst 14. April. D. Cassel 21. April. D. Krorprinz Wilhelm 24. April. D. Rhein 28. April. D. Kaiser Wilhelm der Große 1. Mai. D. Prinzeß Alice 5. Mai. D. Kaiser Wilhelm II. 8. Mai. D. Friedrich der Große 12. Mai. D. Großer Kurfürst 19. Mai. D. Kronprinz Wilhelm 22. Mai.— Von Bremen nach Baltimore: 2. Frarkfurt 8. April. D. Wittekind 19. April. D. Hannover 28. April. D. Chemnitz 8. Mai. D. Seydlitz 31 Mai.— Vou Bremen nach Galveston: D. Wittekind 19. April. D. Chen nitz 3. Mai. D. Cassel 31. Mai.— Von Bremen nach Brasilien: Nach Pernambuco, de Janeiro und Santos: D Bonn 28. April. Nach Bahia, Rio und Santos: D. Amerika 14. Aptil. D. Crefeld 12. Mai— Von Bremen nach Montevideo und Buenos Aires: D. Halle 7. April.*.* 21. April. D. Norderncy 5. Mai.— Von Bremen=Hamvor Pegen: 9 Preußen 11. April Zieten 26. April(von Hamgurs)., 3, Snistnau 9 Mai(von Bremen). D. Buheir 24. Mal(von Hamburg). D. Prinza eem, Ztitpelo 8. Juni(von Biemen).— Von ch australten: D. Oldenburg 18. # v Karlsruhe 16. Mai. D. Gera Juni. D. Scharnhorst 11. Juli. und il.(Strafkammer.) r 18 Jahre alte Steinschläger H. K. von und Bielefeld, 7 Apeil (Zur Konfirmation.) Tausende von jungen Christen treten zum Konfirmations. altar, um es vor der ganzen Gemeinde aus zusprechen, daß sie den ernstlichen Willen haben, ein christliches Leben in der Gemeinschaft mit Gott zu führen. Herz: erfreuerd ist es, eine Schar solcher junger Christen am Konfirmationsaltar zu sehen. Jugendliche Begeisterung spricht aus den hellen Augen, die Herzen schlagen höher in Liebe zum Heiland, und der Ernst des Augenblick: hebt auch das leichtfinnieste Gemüt, wenigstens für eine kleine Weile, in Andacht zu Gott empor. Doch we gar bald ist die Weihe der Stunde vorüber! Für die meisten bedeutet sie ja nicht nur den Abschied von der Kindheit, sondern den Eintritt in das rauhe Leben mit seinen alle Kräfte in Anspruch nehmenden Aufgaben und den rings umher drohenden Versuchungen. Einen Beruf gilt es zu ergreifen, wohl gar das Vaterhaus zu verlassen und unter fremde Leute zu gehen. Da heißt es, fest zu stehen im.anden und sich in allen Versuchungen des Lebens zu bewahren— wie wenigen gelingt es doch! Möchte darum der Konfirmationstag dazu beitragen, allen Eltern und Erziehern die große Verpflichtung vor Augen zu führen, daß sie auch weiterhin ihr Er ziehungswerk an den ihren anvertrauten Seelen zu treiben haben, und möchten sie sich vor allem zu diesem Amt die rechte Weisheit von oben geben lassen, ohne die alles Erziehungswerk umsonst ist. (Wohltätigkeitsvorstellung) Wir machen nechmalt auf die am Montag, den 9. April. im Stadttheater stattfindende Wohltätigkeitsveranstaltung aufmerksam und bemerken, daß Billetts bis Sonnabend bei den Herren Selle, Niedernstraße, und Fiedler, Alter Markt, zu haben sind, ab Montag nur noch an der Theaterkasse. Ferner hören wir von unterrichteter Seite, daß Seine Durchlaucht der Fürst von Lippe höchstselbst seinen Besuch in Aussicht gestellt haben, ein Beweis, daß das Bestreben, eine Dankes gabe für unsere in Deutsch= Südwestafrika verwundeten und kämpfenden Soldaten zu sammeln, auf fruchtbaren Boden gefallen ist. (Höchster Besuch.) Se. Durchlaucht der regiereade Fürst zu Lippe haben geruht, seinen Besuch zu der am Montag siett findenden Wohltätigkeitsvorstellung im Theater fest in Aussicht zu stellen. Se Durchlaucht mit Gefolge treffen mit dem Zuge 6 46 Uhr hier ein und werden sich von der Bahn direkt ins Theater begeben und voraussichtlich abends mit dem letzten Zuge nach Detmold zurückkehren. (Kreissparkasse.) Wir machen unsere Leser auf die im Anzeigenteil der heutigen Nummer veröffintlichten Uebersicht des Verkehrs bei unserer Kreissparkasse im Jahre 1905 besonders aufmerksam. (Der Ausstand bei Cuxmann u. Comp) ist nach genau dreimonatlicher Dauer jetzt beendet. Die noch ausständizen Arbeiter haben die Versuche, die Wiederannahme zu erzwingen, aufgegeben. -e-(Im Steinbruch verschüttet.) Gestern nachmittag gegen 5 Uhr ereignete sich in dem Steinbruch am Stadtwald, dem Kolon Ummelmann gehörig, ein recht trauriger Unglücksfall. Der Steinbrucharbeiter Ost heide aus Dornberg, war in dem Steinbruch beschästigt, als sich plötzlich über ihn befind liche Gesteine loslösten und denselben versckütteten. Seine Mitarbeiter befreiten ihn mit angestrengten Kläflen aus den Steinmassen, leider war der Tod bereits eingetreten und konnte nur noch die Ueberführung nach der Leichenhalle zum Johannisfriedhof erfolgen. Ostheide steht im 45. Lebensjahre und hinterläßt Feau mit 8 Kindern. (Die Schützengesellschaft,) welche in diesem Sommer ihr 75jähriges Jubelfest feiert, verschönert und erneuert ihr Heim um das Fest würdig zu begehen. Viele Stiftungen sind schon gemacht um die Fenster künstlerisch zu schmücken, wer sonst noch etwas zuwenden will, möge sich beeilen, da jetzt alles in eins gemacht werden kann. (Die Direktion des Stadttheaters) bittet uns auch an dieser Stelle darauf hinweisen zu wollen, daß die morgige(Sonntags)Vorstellung wegen der Länge derselben ausnahmsweise um 6½ Uhr beginnen wird. In dieser Vorstellung, der letzten Schauspiel Aufführung unter der jetzigen Direktion, nimmt das gesamte dies jährige Schauspiel= und Operetten Personal von hier Abschied; im nächsten Winter kehrt niemand von den jetzigen Mitgliedern hierher zurür. m.(Straßensperrung) Die Kavalleriestraße ist wegen Arbeiten am Straßenkörper vom 5. Aptil bis 14. April 1906 gesperrt. m.(Wochenmarkt an der Sieg friedstraße) Der auf Charfreitag fallende Wochenmarkt an der Siegfriedstraße wird wegen des Feiertages auf Sonnabend vor Ostern verlegt. m.(Eingefangen) wurden ein brauner Jagdhund, ein Terrier, gelb mit braunen Rücken, ein Spitz, weiß mit gelben Flecken und ein Tckel, schwarz mit gelben Füßen. m.(Einen Fallhammer) beabsichtigen die vereinigten Kammer'schen Werke, Akt. Ges. zu Biekefeld auf ihrem Grundstück an der Zastrowstraße anzulegen. Etwaige Einsprüche sind innerhalb 14 Tagen beim Stadtausschuß hier anzubringen. m.(Lotterie.) Dem Zentralkomitee des preußischen Landesvereins vom Roten Kreuz ist durch allerhöchste Ordre die Erlaubnis zum Vertriebe ihrer Lose im Bereiche der ganzen Monarchie erteilt, desgleichen der Gesellschaft„Kriegerheim“ in Essen zum Vertriebe ihrer Lose in den Provinzen Rheinland, Westfalen und Hessen=Nassau, sowie im Stadtkreis Berlin. m.(Fundsachen.) 1 Kalbfell, 1 Damenportemonnaie mit geringem Inhalt, 1 Herrenpaletot, 1 Trauring, 1 Kinderp#aletot, 1 Ballen Sohlenleder, 1 Klavierdeck= und 1 Brosche. m Umzugstermin.) Aus Anlaß des Umzugstermins machen wir darauf aufmerk sam, daß das Verstopfen von Ofenlöchern mit brennbaren Soffen feuergefährlich und pollzeilich verbotrn ist Ein gleiches gilt für das Ueberkleben der Osenlöcher mittelst Tapeten. Vor den Feuerungen(Oefen usw) ist der Fußboden mit einem genügend großen Schutzblech gegen herausfallende Kohlenstücke zu schützen. Schildesche, 5 April.(Ueberfahren.) Gestern nachmittag wurde in der Herforderstraße hier ein Kind von einem Motorfahrer überfahren und lebensgefährlich verletzt, so daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Der Täter ist nach der „Weslf. Zig.“ erkannt. stifter vermuten lassen, nicht aus findig machen kann. Weiter aber erscheint es unverständ. lich, wie bislang die ganzen Brände am hellichten Tage ausbrechen konnten, ohne daß man auch nur eine Spur von den Tätern entdeckt. Aus dec Herford, 6. Aptil.(Zur Mordtat.) Die umherschwirrenden Gerucht", nach denen der Mörder Bircke mehrfach im Stadtwalde und im si kalischen Forste gesehen worden war, wurden gestern nachmittag bestätigt und zwar dadurch, daß der Flüchtling das Grundstück seines in der Nähe des Waldes wohnenden Schwagers aussuchte und mit diesem einige Worte sprach. Auf die Frage, er die graufige Tat vollbracht, habe Linck; mit Achselzucken geantwortet, ferner sich geweigert, sich freiwillig der Polizei zu stellen und schließlich durch Gebärden kund gegeben, daß er sich aushängen wolle. Als Nachbarn hinzukamen, die ihn festhalten wollten, lief er davon und alle sofort aufgegriffenen Verfolgungen waren erfolglos. Erwusen ist ferner, daß Vincke in den letzten Nächten in der Scheune des Lohofs genäcktigt hat, daselbst sollen ihm laut„Herf. Zig." die Oertlichkeiten bekannt gewesen sein. p. Herford, 6. April.(Stadtverordnetensitzung.) In der heutigen Stadtverordnetensitzung wurde der Haupthaushaltungsplan in zweiter Lesung genehmigt und in Einnahme und Ausgabe auf 1 306300 Mark festgesetzt. Die Vorlage betr. Verlegung des Wochenmarkies von Montag auf Dienstag wurde vertagt, der Antrag bit. Aufstellung eines Elektromotors in der Bürgerschule Wilhelnsplatz zur Speisung des Wittekindsbeunnens abgelehnt, der Antrag auf Bewilligung von 132,60 Mark für Baumpflanzungen an der Eagerstraße angenommen. Die durch Pinsionierung dee Lehrerin Fräulein Muffelmann erledigte Stelle an der Töchterschule wurde in eine Oberlehrerinnenstelle verwandelt und deshalb das Grundgehalt für diese Stelle von 1300 auf 1600 Mark erhöht. I Löhne, 6. April.(Eisenbahn= unfall.) Vergangene Nacht stieß der von Blotho kommende Güterzug auf mehrere im hiesigen Bahnhof im Nebengeleise stehende Güterwagen mit solcher Wucht, daß die Wagen entgleisten und mehr oder weniger stark beschädigt wurden. Von Minden wurde ein Hülfszug abgelassen. Die Aufräumungsarbeiten waren gegen Mittag beendet und das Geleise wieder freigeschafft und erneuert. Aus der Kreizen Biades uus Sübrese Minden, 7. April(Militärische Besichtigung.) Herr Generalleutnant v. Natzwer, Kommandeur der 13 Division, wird am 18 April hiersellst eintriffn Am folgenden Tage wird Se. Exzelleiz das 1. Bataillon des Infanterie=Regiments Nr. 15 besicktigen. Minden, 7. April.(Die Aufnahme von neuen Schülern) firdet hier an folgenden Tigen statt: Im Gymnasium und Realschule am Mittwoch, den 25. Ap il, vormittage 8 Uhr, in der Bürgerschule I am Montag, den 9. April von 8— 12 Uhr, in der Bürgerschule II an demselben Tage, in der Bürgerschule III des gleichen von—12 Uhr und in der Domschule am Sonnabend, den 7. April. vormittage—12 Uhr. Minden 6. April.(Krieget verband.) Der diesjährige Abgeordnetentog des Westf. Keiegerverbandes, dem ungefähr 1100 Kriegervereine angehöen, findet am 14. Juli in Minden statt. Im Anschluß daran wird der Kreiskriegerverband Minden am 15. Juli anläßlich seines 25 jährigen Bestehens ein größeres Keiegerverbandsfest feiern. Nordhemmern 6. April.(Feuersbrünsten) sind hier seit fünf Jahren nicht weniger als 29 Gekäude zum Opfer gefallen. Es herrscht allgemeine Furcht vor neuen Brandstiftungen. Der„Mind. Zig.“ wird von hier geschrieben: Seit einigen Tagen erzählt man sich hier, daß. sobald das ganze Dorf abgebrannt sei, die Reihe an Hartum und Südhemmern kommen solle. Auch der Brand bei Böbanm und Finke war vorausgesagt und erscheint es bei dem unverfrorenen Vorgehen der Brandstifter garnicht ausgeschlessen, daß sie ihren Worten auch die Tat folgen lassen. Unbegreiflich erscheint nur, daß man die Urheber dieser Gesprächer, in denen sich doch ohne Zweifel die BrandAus den Kreise Vorgholzhausen, 6 Aptil.(Land wirtschaftliches.) Am Sonnabend tagte der Landwirtschaftliche Lokal=Verein. Bereits in der vorigen Sitzung war durch den Vereins Schriftführer angeregt worden, vom Vereinsvermögen, das an 2000 Mk. beträgt, die Zinsen nicht mehr zum Kapital zu schlagen, sondern zu landwirtschaftlichen Zwecken zu gebrauchen. Dieser Vorschlag fand allzemeine Zustimmung, und gingen die Ausichten über die Art der Verwendung anfangs weit auseinander. Während einige Landoirte größere Maschinen zur.schaffung empfahlen, traten andere gerade für Ankauf von kleineren nützlichen Gegenständen ein, die jedermann dann erlangen könne. Litztere Meinung siegte.(H. Kol.) Aus dem Reg.=Bez. Nuastee#nd Veussenl. Hagen, 6. April.(Amtliches Wahlergebnis) Bei der Landtagsersotzwahl für den Wahlkreis 4 wurden von den 658 abgegebenen Stimmen für den Kandidaten der freifinnigen Volkspartei, Genossenschaftsanwalt Dr. Hans Krüger in Charlettenburg, 460 und für den nation=lliberalen Kandidaten Prof ssor Moldenhauer in Köln 193 Stimmen abgegeben. Krüger ist somit gewählt. Aus den Nachberprotinzer und Stauten. Remscheid, 5. April.(Das Presbyterium der evangelischen Gemeinde) hat beschlossen, der Repräsentation entschieden die Wiederwahl des Lizentiaten Römer auf Grund einer neuen Gastpredigt zu empfehlen. Köln, 6. April.(Ruchlose Tat.) Gestern wurde wiederum von büvischer Hand auf den Personenzug Köln Elberfeld in der Näge der Station Opladen ein Revolverschuß abgegeben. Dabei wurde ein Fahrgast 3. Klasse tödlich verletzt Bisher ist es nicht gelungen, jener Personen habhaft zu werden, die in letzter Zeit häufig Ershläge auf Züge verübten. bauanstalt von Maschinenfabr Betrieb zu se Leute brotlos würd Halle a.., 5 der Hirsch Dunckeise verwaltungen erreich werkvereinler die A D nnoch beträgt d andere Zugänge 600 Kiel, 5. April durchgeschnitten wu unter dem Befehle Dampfpinasse des L Wilhelm“, ein Boct am Bein verwunde Fluten entrissen wur Hamburg, 5. berrscht ein völlige sie mit dem Seem handeln wollen. nügende Manrschaft gelingt, erklärte ei Schiffe lieber im H dem Verbande verh mühen sich, aus Arbeitswillige herbei Nagold, 6. A des Hauseinst berichten: Das H dem Unternehmer Meter gehoben w räume gewonnen: lich wurden 70 100 Personen ar aufgedreht. Der 2 gäste und Bekann geladen. Währent Gebäude so plötzlic ctwa 20 Personen Stadt lag eine die gauer, gegen den ist in einem Auto abgefahren. Nich beträgt die Zahl die der schwer teilungen über die letzten lossen sich gesamte B völkerun t Erstarrung. 8 Trauergottesd mittog werden die gemeinsam bee Lens, 5. Aptil. aus Schacht 2, der in liegt noch ein leb fördert. Das Pferd nach seinem Stalle ge kiste gefunden und di auch zum Hafer gela war das Pferd noch g Nemy erklärt es sül U tut-Tüca Sonnabend, den 7. A. Letzte Vorstellung zu Preisen. = Faust. Tragödie in 5 Akten Vorspiel. Prolog im Hi W. von Goethe Anfang 7½ U Sonntag, den 7. Apr Letzte Schauspielvorstellu der Direktion O. Lange vorstellung.) Renaissauc Lustipiel in 3 Akten vo Schönthan und F. Kop, Darauf: Frühlingslu Operette in 3 Akt. v. J Anfang wegen der Län Vorstellung ausnahmsw. Neueste Kinderwa verschiedenen einst eitzliegern sowiec wagen kauft dir Kinderwage Julius T Grimma Institnt Boltz, 3 .3h. Schuell. sich. VoEins=, Fähnr.= und Examen. Progr. frei! März 1906 bestanden liche Prüftinge. Braunschweig, 5. April. Zweihundert Gießereiarbeiter der Maschiner fabrik Amme, Giesecke u. Konegen sind in den Ausstand getieten. Gekündigt haben 900 Arbeiter der Mühlensowie ein Arbeitsbu gesucht. herm. Ellerbr. kothpfortenstr. 34 Steindrucker gesuach Druckerei Gust. Kreuzstraß cht aus findig machen eint es unverständganzen Brände am sen konnten, ohne e Spur von den (Zur Mordtat.) #ucht“, nach denen ach im Stadtwalde ie gesehen worden achmittag bestätigt der Flüchtling das Nähe des Waldes misuchte und mit Auf die Frage, at vollbracht, habe eantwortet, ferner ich freiwillig der ließlich turch Geer sich aushängen zzukamen, die ihn davon und alle folgungen waren rner, daß Vincke der Scheune des selbst sollen ihm tlichkeiten bekannt (Stadtver1 der heutigen irde der Hauptiter Lesung geund Ausgabe auf t. Die Vorlage schenmarktes von irde vertagt, der nes Elektromotors ilheln Splatz zur innens abgelehnt, ng von 132,60 an der Eagerrch Pinsionierung felmann erledigte wurde in eine delt und deshalb Stelle von 1300 (Eisenbahn= cht stieß der von auf mehrere im engeleise stehende Wucht, daß die ir oder weniger in Minden wurde ie Aufräumungstag beendet und afft und erneuert. Halz. Aptil.(LandSonnabend tagte Verein. Bereits war durch den gt worden, vom 100 Mk. beträgt, im Kapital zu ndwirtschaftlichen dieser Vorschlag 1g. und gingen der Verwendung Während einige inen zur A. andere gerade ützlichen Gegendann erlangen gte.(H. Kol.) u Srussett liches Wahlndtagsersotzwahl 1 von den 658 den Kandidaten Genossenschaftsin Charletten= iation=lliberalen denhauer in en. Krüger ist und Stanten. (Das Preslischen GeRepräsentation hI des Lizeneiner neuen chlose Tat.) büvischer Hand köln. Elberiu Opladen ein Dabei wurde tödlich vergelungen, jener die in letzter ge verübten. Zweihundert ner fabrik Amme, Ausstand geiter der Mühlenbauanstalt von G. Luther. Sämtliche Maschinenfabriken beabsicktigen, hier ihren Betrieb zu schließen, wodurch—6000 Leute brotlos würden. 5. April Die Verhandlungen der Hirsch Dunckerschen Führer mit den Grubenverwaltungen erreichten, daß heute zahlreiche Gewerkvereinler die Arbeit wieder aufnahmen. D nnoch beträzt die Zahl der Streikenden durch andere Zugänge 6000 Mann. Kiel, 5. April. Ueberrannt und glatt durchgeschnitten wurde im Kriegshafen von einer unter dem Befehl eines Fähnrichs z S. stehenden Dampfpinasse des Linienschiffes„Kurfürst Friedrich Wilhelm“, ein Boot, dessen I sosse dabei schwer am Bein verwundet, aber von der Pinasse den Fluten entrissen wurde.(Hann..) Hamburg, 5. April. Unter der Reedereien berrscht ein völliges Einvernehmen darüber, daß sie mit dem Seemannsverband nicht ver handeln wollen. Sie werden versuchen, genügende Manrschaft aufzutreiben. Wenn es nicht gelingt, erklärte ein Reeder, so lassen wir die Schiffe lieber im Hafen liegen, als daß wir mit dem Verbande verhandeln. Die Reedereien bemühen sich, aus Skandinavien und Holland Arbeitswillige herbeizuziehen. Nagold, 6. April. Ueber die Ursachen des Hauseinsturzes ist folgendes zu berichten: Das Hotel zum Hirsch war von dem Unternehmer Rückgauer um 2½ Meter gehoben worden, wodurch Parterreräume gewonnen werden sollten. Wahrschein lich wurden 70 Winden, an denen über 100 Personen arbeiteten, nicht gleichmäßig aufgedreht. Der Besitzer hatte seine Stamm gäste und Bekannten zu einer Feier eingeladen. Während dieser brach das große Gebäude so plötzlich zusammen, daß sich nur ctwa 20 Personen retten konnten Ueber der Stadt lag eine dichte Staubwolke. Rückgauer, gegen den große Erbitterung herrscht, ist in einem Automobil, unbekannt wohin, abgefahren. Nich amtlicher Meldung beträgt die Zahl der Gelöteten 50, die der schwer Verletzten 40. Mitteilungen über die Zihl der leichter Verletzten lossen sich nicht machen, denn die gesamte B völkerung befindet sich in einer Ait Erstarrung. Freitag morgen fand ein Trauergottesdienst statt. Sonnabend mittog werden die Opfer der Katastrophe gemeinsam beerdigt. Lens, 5. Aptil. Mittwoch abend hat man aus Schacht 2, der in der Nähe des Schachtes 4 liegt noch ein lebendes Pferd zutage gefördert. Das Pferd war rach der Aufflammung nach seinem Stalle geeilt, hatte dort eine Haferkiste gefunden und diese solarge benagt, bis es auch zum Hafer gelangen konnte. Infolgedessen war das Pferd noch gut erhalten. Der genettete Nemy erklätt es für eine Fab l, daß nach der Explosion noch Hunderte von Arbeitern in den Gruben am Leben gewisen wären; er und seine zwölf Kameraden hätten zwanzig Tage lang die Grube rach allen Richtungen durchstreift und kein levendes Wesen gesehen. Niemand habe ihe Rufe beantwortet. Der Grubenbrand im Stollen Losephine dauert fort. Drei heute zutage gesörderte Leichen wurden in Billy geöffnet. Die Körper waten ganzölutleer, die Herzen eingeschrumpft. Der Ausstand ist in allen Gruben vollständig durchgeführt, ausgenommen in den Gruben Vnru#, wo die Arbeit sortgesetzt wied. In e# Publikum herrscht allgemeine Empörung über den Unfug, der mit den geretteten Bergleuten Nemy und Pruvost getrieben wird. Die Aermsten sind einigen erbaimungslosen Wichtigtuern in die Hände gefallen und werden hier in der Großstadt den nie fehlenden Maulaffen als Wundertiere vorgeführt. Paris 9. April. Aus Rom wird gemeldet, der Papst werde die goldene Tugendrose diesmal der Prinzessin Ena von Battenberg verleihen.(Boss. Neapel, 6. April. Der Lavastrom, der sich aus dem neuen Krater an der Seite nach Pompeji ergießt, hat bereits das Restaurant Fiorenca auf dem Gebiete von Boscotrecase überschritten und den Reitweg zum Krater teilweise zerstört. Der Direktor des neuen Observatoriums auf dem Besuv, der sich an dem Orte des neuen Ausbruchs befunden hat, tele. graphiert, daß die Lava die Privatbesitzungen von Boscotrecase und Torre del Greco zu virnichten droht. Der Lavastrom hat bis hierher fast zwei Kilometer durchlaufen. Konstantinopel, 6 April. Die Mörder Redwans Paschas sind zum Tode verurteilt worden. In türkischen Blättern heißt es, daß die Anstifter des Mordes noch andere verbrecherische Pläne gehabt hätten. Stadt-Theater. Sonnabend, den 7. April 1906, Letzte Vorstellung zu kleinen Preisen. = Faust.— Tragödie in 5 Akten und einem Vorspiel. Prolog im Himmel von W. von Goethe. Anfang 7½ Uhr. Sonntag, den 7. April 1906 Letzte Schauspielvorstellung unter der Direktion O. Lange(Doppelvorstellung.) Renaissance. Lustipiel in 3 Akten von J. von Schönthan und F. Koppel=Ellfeld. Darauf: Frühlingsluft. Operette in 3 Akt. v. J. Strauß. Anfang wegen der Länge dieser Vorstellung ausnahmsw. 7½ Uhr. iste Nachrichten. Berlin, 7. April. Die Besserung im Befinden des Reichskanzlers hat auch gestern in den Abendstunden weitere Fortschritte gemacht. Der Fürst unterhielt sich angeregt mit seiner Gemahlin und konferierte mit mehreren Herren der engeren Umgebung. Wieder holt äußerte er sein Bedauern, daß er durch das Unwohlsein daran verhindert wurde, im Reichstage in großen Zügen die Linien anzugeben, auf denen die auswärtige Politik sich in der nächsten Zukunft bewegen wird. Prof. Renvers war nach seinem gestrigen Abendbesuch sehr befriedigt und gab der bestimmten Hoffnung Ausdruck, daß schon die nächsten Tage völlige Genesung bringen werden. Hamburg, 7. April. Der Streik der Seeleute nimmt zu. Gestern ist es gelungen, die Abfahrt des Dampfers„Bürger meister Hachmann“ zu verhindern. Auch der Amerikadampfer „Blücher“ konnte nicht abfahren. Man bereitet für die nächste Woche den Generalstreik vor. Wien, 7. April. Der lange Streit zwischen Krone und Parlamentsmehrheit in Ungarn ist durch die gestrigen Wiener Verhandlungen insoweit erledigt, als die Bildung eines von allen Seiten als verfassungsmäßig und regierungsfähig anerkanntes Ministerium unter der Leitung des früheren Ministerpräsidenten Dr. v. Weckerle gesichert ist. Dr. von Weckerle wird heute in Audienz erscheinen, um seine Designierung entgegenzunehmen. Lens, 7. April. Gesteen wurde unter Leitung des österreichischen Jngenieurs Wanz eine neue, mit neuen Ruchschutzopparaten ausgeröstete Mannschaft zur Bekämpfung des Brandes im Stollen„Josephine" vorgeschickt. Der von Wanz, Bamberger und erfundene Apparat heißt Pneumatogen und wird mit Oxylit gespeist. Er wiegt nur 4½ Kilogramm, während der deutsche 32 Kilogramm wiegt. Er gestattet eine Arbeitszeit von 1½ Stunden. Sämtliche Metallteile sind aus Aluminium. Dar es=Salaam. 7. April. Eine Abteilung der ostafrikanischen Schutztruppe unter Hauptmann von Hassel brachte den Auf ständischen in siegreichen Gefechten Verluste von 205 Toten bei. New York 7. April. Die Besitzer der Haitkohlengruben nehmen in der Frege der saiedsgerichtlichen Entscheidung einen unver sönlichen Standpunkt ein. Sie wollen nicht der Union der organisierten Arbeiter das Recht einräumen, zu bestimmen, wer arbeiten darf. Danach dauert der Streik einstweilen fort. Mitchell behauptet dagegen, daß die Besitzer auf seinen Schiedsgerichtsvorschlag einzehen werden. Der Besitzer von Wich kohlengruben, Phohes, hat glechfills ein al gemeines Schiedsgericht zwichen Grubenbesitzern und Weichleuten vorgeschlagen Das richtige Getränk richtig zubereitet, ist das vollkommenste und Beste, was man genießen kann. Als richtiges Getränk zum täglichen Genusse für die Familie empfehlen die Aerzte Kathreiners=Malzkaffe, und zwar nicht zum wenigsten wegen seines würzigen kaffeähnlichen Wohlgeschmackes, durch den er, abgesehen von seiner Zuträglichkeit und Reinheit, sämtliche anderen Malzkaffees ausnahmslos in den Schatten stellt. Diese unschätzbare Genuß=Eigenschaft entwickelt der„Kathreiner“ jedoch nur dann, wenn er richtig zubereitet wird, nämlich so: Nicht zu sein mahlen.— Einen großen ** Topf nehmen.— Nicht überbrühen, sondern mit kaltem Wasser ansetzen.— Langsam zum Kochen bringen.——5 Minuten kochen lassen, dann vom Feuer rücken.— Hierauf noch—2 Minuten stehen lassen: dann abgießen oder durchseihen.— Gekochte, gute Milch, möglichst Sahne, dazu nehmen. Kocht man Kathreiners Malzkaffee nach dieser Vorschrift, dann wird jeder sagen: „Ich hätte nicht geglaubt, daß der„Kathreiner“ so vortrefflich schmecken kann!“ Neueste Kinderwagen in 6 fach verschiedenen einstellbaren Sportsitzliegern sowie einfache Sportwagen kauft direkt von der Kinderwagenfabrik Julius Tretbar. Grimma 393. S WAsecht Leiden Sia dann verlangen Sie lofort Leiden Sie durch Jos. Kösel'sche Buchh. München II 111 franko illustrierte Gratisbroschüre über weltberühmte Heilmethode. von dem Verkehr bei der Kreissparkasse Bielefeld im Jahre Einlagen=Bestand am 1. Januar 1905..... 41 868066,66 M. Einlagen im Jahre 1905.... 7421523,04 Zinsengutschrift für 1905.... 1277345,59 50566 935,29 M. Rückzahlung von Einlagen im Jahre 1905.... 6007913,27 Mithin Einlagen=Bestand Ende Dezember 1905... 44559·022,02 M. Betrag des Reservefonds, wie er am Schlusse des Jahres 1905 zu Buche stand 1253099,47 Reingewinn des Jahres 1905 Aus dem Reservefonds bezw. den Ueberschüssen sind seit dem Bestehen der Kasse zu öffentlichen Zwecken verwendet worden... 229273,93 4114379,40 Kunstlichel Länhersatz nach amerikanischem System. Das Vollkommenste, was Wissenschaft und die weit forttzazit, guf dem Gebiete der Zahnheilklunde künstlichen Zähne ohne Gummiplatte. Höchste Auszeichnung Paris 1900. St. Louis Goldene Medaille. # Dex natürlichen Zähnen vollkommen ähnlich, druernd asden Zieagi unbegrenzter Stärke und Haltbarkeit böchter künhdeaue eineg.„Ersatz für die verlorenen von kunstterischer Vollenvung ohne wie die veralteteten sein. Ausführung in Gold, Platn, Goldtronen Vorzelanpionden. Geldplonden, Süber, Emaile, und Schmerzlose Zahnoperationen ohne Betäubung. A. Rauschenbusch vormals am zahnärztlichen Institut (Dental. College, der Universität Philadelphia. 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Hochdramatische Sängerin: Marie Korth. Jugendliche dramatische Sängerinnen: Agues Klebe, Marie Sorelli. Koloratursängerin: Elsa Ollner.— Soubrette: Berta Walz. Altistin Klaudiav Radkiewicz. II. Sängerinnen: Vera Haagen, Alma v Ronow, Luise Plöhn, Emms Stein Hallett: Ballmeisterin und Solotänzerin: Emma Dathe Sallett: Solotänzeris: Lucie Dertz. I. Tenor: Fr. Barth, M. Franke, P. Gelbel, Th. Grahl, Th Hoffmann, II. Hündgen, HI. Schmidt, F. Sommer II. Tenor: J. Gelbel, L. Reifenberger, C. Wagner, A Wiesner.— I. Baß: C. Berg, K. Kalmann, A. Lau, K. Naxtegaal, O. Oeser, M. Werding.— II. Baß: J. Daisenrieder, E Davidson, M Goldner, R Hiege, E. Ott, A. Sontheimer.— I. Sopran: H. Bohn, Ch Francke, L. Franke, M. Hoirmann. P. Lange, V Haagen, F Lutschewitz, A v. Ronow. L Plöhn, E Schmidt, E Stein— Altistin: E Baumbach, A Hager, Th. Hündgen, B Goldner, M Kalmann, A Reifenberger, S. Ott. M. Sommer, B. Weiglin; im ganzen 24 Herren, 20 Damen— 44 Chormitglieder. Chorpersona!: Orchester: Das gesamte städtische Orchester(40 Musiker); Oberleitung: Königl, Musikdirektor Traugott Ochs. Der vorgesehene Spielplan soll folgende Opern ausweisen: Beethoven: Fidelio. Bizet: Carmen.— Flotow: Martha.— Gounod: Faust und Margarethe.— Halevy: Die Jüdin.— Kienzl: Der Evangelimann.— Kreutzer: Das Nachtlager von Granada. Leoncavallo: Der Bajazzo.— Lortzing: Undine.— Der Waffenschmied. Zar und Zimmermann.— Mailait: Das Göcklein des Eremiten.— Mascagni: Cavalleria rusticana.— Meyerbeer: Die Hugenotten.— Mozait: Figaros Hochzeit.— Don Juan.— Die Zauberflöse.— Neßler: Der Trompeter von Säckingen— Nicolai: Die lustigen Weider von Windsor.— Rossini: Der Barvier von Sevilla.— Thomas: Mignon.— Verdi: Der Mastenball.— Der Troubadour.— Wagner: Der fliegende Holländer.— Lohengrin.— Tannhäuser.— Die Meistersinger von Nürnverg.— Die Walküre.— Weber: Der Freischütz. Als Gast wird auftreten: Signorina Franfeschina Prevostl. Gespielt wird täglich, davon finden 25 Vorstellungen im Abonnement statt. Für das Gastspiel der Signorina Prevosti haben Abon zements=Billets keine Gültigkeit. An den Sonnabenden finden— wie bisher— Vorstellungen zu kleinen Preisen statt. .-— 3 50 .— .— 250 .— Mk. Die Kassenpreise für die Opern=Spielzeit sind die gleichen wie im Vorjahren: sie betragen: Fremden= und Orchester=Loge.. Mk. 1. Rang=Loge„ 1. Rang=Loge.„ Parkett=Fauteuil 1. Parkett 2. Parkett........ 2 Rang=Balkon.... 2. Rang(2. und 3. Reihe) dto.(ab 4. Reihe) Amphitheater(1. bis 3. Reihe) dto.(ab 4. Reihe) Gallerie(Stehplatz) .— .50 .25 075 0 60 .40 Abonnements werden nur im ganzen(für 25 Vorstellungen) ausgegeben; die Preise dafür sind: Fremden= und Orchester=Loge (à.25) 1. Rang=Loge(à.75). 2. Rang.Balkon(à.50) Parkett=Fauteuil 1. Parkett(à.—) Mk. 81.25 68.75 62.50 62.50 50.— Parkett(à.50) Rang=Balkon(à.50) dto.(2. u. 3. (à.—) (ab 4. Reihe, à.90) Reihe) Mt. 37.50 „ 37.50 25.— 2250 Abonnements=Bestellungen werden von Montag, den 9. April bis(einschl.) Donnerstag, den 12. April d Is.(vormittags 10—2 und nachmittags 5 bis 7 Uhr) im Theaterbureau angenommen— Den bisherigen Passe-partont-Abonnenten bleiben die von ihnen innegehabten Plätze bis Dienstag, den 10. April, mittags 2 Uhr reserviert. Ein Umtausch von Abonnements=Villetts für einen anderen Tag oder eine andere Vorstellung kann in keinem Falle stattfinden; an der Kasse gekaufte Binetis werden nur bei etwa eintretenden Aenderungen der ungezeigten Vorstellungen zurückgenommen Vorherbestellungen auf Billetts für spätere Vorstellungen werden nicht angenommen; dagegen werden— nach erfolgter Veröffentlichung des Spielplaues— Billetts stets für die lausende Woche(von Sonnabend zu Sonnabend) gegen ein Aufgeld von 10 Pfg. pro Billett für alle Vorstellungen an der Tageskasse die täglich von 10—2 Uhr geöffnet ist, vorher verkauft. Abends werden Billetts für spätere Vorstellungen erst nach Begiun der Vorstellung verkauft. Anfang sämtlicher Vorstellungen(auch Sonntags) stets pünktlich 7½ Uhr. Während der Quverture bleiben die Eingangstüren zum Zuschauer raum geschlossen Sonntag, Montag, Tienstag, Mittwoch, Vorüdnüger Anteipian: den 15. April 1906: Der fliegende Holländer, romantische Oper in 3 Akten von Richard Wagner. „ Der Maekenvall, Oper in 5 Akten von G. Verdi. " Der Barvier von Cevilla, komische Oper in 3 Akten von G. Rossini. Cavalleria rusticana. Oper in 1 Akt von P. Mascagné. Darauf:) Der Bajazze, Drama in einem Prolog und 2 Akten von R. Leoncavallo. 16. 17. 18. Der Biuett Verkauf beginnt am Sonnabend, den 14. April, vormittags 10 Uhr. Textbücher für alle Opern sind an der Kasse zu haben esesssssssssses Barmer Dank-Verein Hinsberg, Fischer& Co. Bieleleld BIELEFELD. Fernspr. 119 Reichsbankstr. 15 Kapital: Mik. 60000000. Reserven: Mk. 11 400000. Eröffnung laufender Rechnungen mit und ohne Kredit. Annahme von Geldern zur Gutschrift auf provisionsfreien Scheck-Konti mit günstiger Verzinsung. Verzinsung von Geldern, je nach Kündigungstrist(DepositenRechnungen). Diskontierung und Einziehung von Wechseln. Ausschreibung von Schecks, Wechseln, Kreditbriefen. Anund Verkauf von Wertpapieren Einlösung von Zins- und Dividendenscheinen, verlosten und gekündigten Wertpapieren. Annahme und Verwaltung von Wertpapieren als offene Depöts unter gesetzlicher Haftung. Verlosung-Kontrolle, Versicherung gegen Kursverlust usw. Aufbewahrung geschlossener Depôts. Vermietung stählerner Schrankfächer(Safes) in feuer- und diebessicheren Tresoren. 15 75 jährige Jubelfeier der Bielefelder Schützen-beseiischaft. 1 20 5 Die Biels felder Schützen-Gesellschaft, der beliebte Mittelpunkt unserer Bürgerschaft, begeht bekanntlich in diesem Jahre das Fest ihres 75jührigen Bestehens. Dies Jubiläum, zu welchem die Räume unseres schönen Johannisberges in ein neues festliches Gewand gekleidet werden, dürtte eine willkommene Gelegenheit zu Gabeh und Stiftungen zur Verschönerung unseres Schützenheims bieten. Die schon vor Jahren begonnene Ausschmückung der grossen Festsäle mit künstlerisch ausgeführten bunten Glastenstern kann dank der reichlich geflossenen freiwilligen Beiträge vollen let werden. Ebenso sind schon Stittungen zu anderen Zwecken ertolgt. Weitere Zuwendungen, sei es für die allgemeine Verschönerung oder für bestimmte Zwecke, nimmt der Unterzeichnete bis zum 20. d. Mts. gern entgegen. 920 51 51 15 Carl Dickertmann, Major. 1 5 Zahrräder, erstlasig, direk von d. Fabrik an Private u. Händler v. Mt. 65 an Sschche. Luftschläuche von Mk..80 an Reparaturen Fabrikcat prompe und billigst. Wer sich auf diese Zeitung bezieht und einen Auftrag von mindestens Mk. 10 erte lt, erhält eine zöchst praktische Gratis=Zugabe. Katalog gratis und franko. „Schwalbe“ Akt.-Ges. 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April 1906. Stadtbauamt. Redannstemachang Die Ausführung der Ranalisationsarbeiten für die projektierte Straße 299, sowie der. Gutenberg= und Pestalozzistraße soll vergeben werden. Verdingungsunterlagen mit Zeichnung können bei unserer Kanzlei 11 zu 1,25 Mt. bezogen werden, ebendaselbst sind schriftliche verschlossene Angebote mit de: Aufschrift:„Kanalisationsarbeiten der projektierten Straße 299 bis zum Eröffnungstermin am Donnerstag, den 12. April 1906, vormittags 9 Uhr einzureichen. Bielefeld, den 6. April 1906. Das Stadtbauamt. Nr. 83. Für den ä der Dem Herrenhau Entwurf eines Ge Anstaltung der in geschlossene gangen. Die Reg Auregung Folge, d Städten ausgegang denn dieser Gesetzen Verwaltungen und für die künstlerische bilder interessierten Die Regierung stell des vorwiegend soke Angelegenheit den vitriotischen Schutz in das Ermessen Der Gesetzentwurf „Für eine geschlo Ortsstatut festge ausführungen, welch verunstalten, nicht dürfen. Insbesonde und Plätzen von her licher oder kün Bauten und baulic boten werden, sofer: art des Straßenb werden würde. Da Ortsstatuts aufgegeb Bzuentwurses dürf“ führung nicht wesen Hierzu bemerkt die Man köante hier vermissen, wonach d oder künftlerisch bed die Verpflichtung auf Gebäide in seinem erhalten. So wei der Beschränkung des gehen wollen sie we Roule Stepp Kinderklei eig Damenhem 110 cm lan Bielef Obernst Neuuntenorts: un an gnahwaeles dei Hermavs egas: für ien Relewr= and Iuszoten=Tal Mild, Pabde. Druck aeb Verlag evo A von den Mählen, Woastheé in Bieleiell. S F Frurrsche Volns F haft. der beliebte bekanntlich n B e s t e h e n s. me unseres stliches Gewillkommene ngen zur zenheims nnene Auskünstlerisch ern kann In Beiträge ittungen zu wendungen, g oder für sichnete bis ann, e! Lüdenscheid. e scheh schulen: gewissenPensionepreie r. Rentrop Nr. 83. Zweites Blatt. Bielefeld, Sonnabend, den 7. April 1906. Bielefeld für ang zur Einsicht No. 11, offen. agistrat. Kassen für das 1. März 1906) hiesige Stadtchnungen dafur ich ersucht, ihre je unterzeichnete tpunkt bei uns Rechnungsjahr ungen verknüpft. bauamt. barbeiten für Hutenberg= und ig können bei werden, ebenjebote mit der ektierten Straße 1906, tbauamt. Für den ästhetischen Schutz der Städte. Dem Hirrenhause ist am 23. März der Entwurf eines Gesetzes gegen die Verunstaltung der Straßen und Plätze in geschlossenen Orkschaften zugegangen. Die Regierung gibt damit einer Auregung Folge, die von zahlreichen preuß. Städten ausgegangen ist, und so begegnet denn dieser Gesetzentwurf bei den städtischen Verwaltungen und nicht minder in allen für die künstlerische Gestaltung der Städtebilder interessierten Kreisen großem Interesse. Die Regierung stellt in richtiger Würdigung des vorwiegend sokalen Interesses an dieser Angelegenheit den ästhetischen und lokal vitriotischen Schutz der Straßen und Plätze in das Ermessen der Gemeindeverwaltung Der Gesetzentwurf lautet nämlich in§ 1: „Für eine geschlossene Ortschaft kann burch Ortsstatut festgestellt werden, daß Bauausführungen, welche die Straßen und Plätze verunstalten, nicht vorgenommen werden dürfen. Insbesondere können an Straßen und Plätzen von hervorragender geschichtlicher oder künstlerischer Bedeutung Bauten und bauliche Beränderungen verboten werden, sofern durch sie die Eigenart des Straßenbildes beeinträchtigt werden würde. Durch die auf Geund des Ortsstatuts aufgegebenen Aenderungen des Bruentwurses dürfen die Kosten der Ausführung nicht wesentlich vermehrt werden.“ Hierzu bemerkt die„Kreuz Zeitung“: Man könnte hier wohl eine Bestimmung vermissen, wonach dem Besitzer geschichtlich oder künftlerisch bedeutungsvoller Bauwerke die Verpflichtung auferlegt werden kann, das Gebäide in seinem jitzigen Zistande zu erhalten. So weit hat die Regierung in der Beschränkung des Eigentumsrechtes nickt gehen wollen sie weist aber in der Begrün dung des Gesetzentwurses darauf hin, daß bei der Gefahr des Abbruches eines solchen Gebäudes das Gesetz über die Enteignung von Grundeigentum vom 11. Juni 1874 eine wirksame Handhabe biete, eine Enteignung gegen vollständige Entschädigung in allen den Fällen durchzuführen, in denen das öffentliche Interesse dies ausnahms. weise fordere. Im übrigen sind die Bestimmungen des Gesetzes so weit gefaßt, daß die Gemeindebehördenjeden Neu oder Umbau verhindern können, wenn er der durch Anlage und Bebauung gegebenen Eigenart der Straßen und Plätze auff illend wiederspricht und daher unschön wirken würde. Die künstlerisch kunstgeschichtlich oder geschichtlich wertvollen Bauwerke können nach diesem Gesetze so geschützt werden, daß ihr Eindruck nicht durch Aenderungen an dem eigenen Außeren oder in ihrer Umgebung zerstört wird. Damit läßt sich unter sachverständiger und energischer Handhabung viel zum Schutze unserer Städtebilder erreichen, und der Landtag wird gewiß nicht gewillt sein, den wird wohl kaum an Anträgen fehlen, die zum Schutze der Baudenkmäler noch einen Schritt weiter gehen und die Zerstörung bedeutender Bauwerke durch die Bauspekalation erschweren wollen. (Derevangelisch soziale Kongreß) wird zu Pfiazsten am 5 6. und 7. Juni in Jena seine 17. Tagung abhalten. Aus der Tagesordnung sei vorläufig folgendes mitgeteilt: 1„Maximalarbeitstag“, Referent Peivaldozent Dr. Bernhard Harms=Tübingen 2„Die sozialen Forderungen der Frauen bewegung im Zusammenhange mit der wirtschaftlichen=Lage der Frau", Referenten Fäilein Dr. Gert ud Bäumer und Dr. Friedrich Numann Berlin 3.„Das Ziß werk und seine Beseutung", Reserent MarineOberleutant Habr=Ina Allgemeiner Getreide=Wochenbericht der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats. Vom 27. März bis 2. April 1906. Ungefähr zwei Wochen zeigte sich im internationalen Getreidegeschäft etwas mehr Lebhaftigkeit, in der Preisbildung eine solide Aufwärtsbewegung, die keine sprunghafte Beränderungen, aber immerhin merkliche Wertbesserungen gezeigt hatte. Die abgelaufene Berichtswoche hat darin nunmehr eine Unterbrechung eintreten lassen. Auf den nordamerikanischen Börsen lagen aus den dortigen Produktionsgebieten beruhigende Berichte über den Saatenstand vor. Der die Wintersaaten bedeck nde Schnee ist zum großen Teil geschmolzen Boden aufgesogen worden, was das Wachstum günstig beeinflaßt hat, und während Cincinnati Price Currant nach Mitte der Woche von einer Unterbrechung der Farmerarbeiten berichtete, konnte nach den letzten Meldungen auf großen Flächen mit der Frütjahrsaussaat begonnen Der günstigeren Auffassung der landwirtschaftlichen Lage entsprechend, haben die Zufuhren an den Binnerplätzen wieder größeren Umfang angenommen, und da die Nachfrage für den Export nicht gleichen Schritt hielt, ließen sich Wertverschlichterungen kaum vermeiden. Ein die schwächere Stimmung fö derndes Moment lag in der Echöhung der australischen Eerttschätzung. Der Eindruck der höheren Eenteschätzung wurde durch die Zunahme der australischen Wochenabla dungen von 7620 auf 22 205 To. wirksam unterstätzt. Auch Argentinien hat sich wieder mit dim ansehnlichen Quaatum von 83910 gegen 96 223 i. d. Vorw. und 84032 To. i. Vorj. an den Weizen Weltverschiffungen beteiligt. Ja den Witterungsverhältnissen ist auch in Westeuropa während der abgelaufenen Woche eine entschiedene Wendung zum Besseren eingetreten, was ebenf UI; dazu beigetragen haben dücfte, die Lage zu Ungunstin der Verkäufer zu verschieben. Im allg meinen hat die Preisbildung keine weiteren Befürchtungen über Saatenschäden oder Anbauverzögeruggen erkennen lossen, wenngleich der ungünstige Witterungsverlauf des ersten Frühjahrs monats hier und dort Spurea hinterlassen haben dürfte über deren Tragweite zu entscheiden der Zukunft vorbehalten bleiben muß. In England hat die Ursicherheit hinsichtlich der ferneren Importansprüche des Festlandes lähmend auf das Geschäft mit Ladungen eingewiekt, trotzdem die Ablieferungen der La dwitte von Woche zu Woche kleiner werden, und die Deckudes laufenden Bedaiss sich zum Til auf Kosten der oh=ehin sehr reduzierten Bebände vellziehen muß. Frankreich zeigt inzwischen nur wenig Neigung, den Engländern bei überseeischen Bezügen Konkurrenz zu machen, zumal das inländische Angebot bei trockener Witterung wesertlich zugenommen hat und zur Befriedigung der bescheidenen Ansprüche der dortigen Mühlen auszureichen scheint. Auf den deutschen Märkten machte sich die schwächere Stimmunz des Auslandes weniger empfindlich bemerkbar, weil das den Staaten schädliche Wetter Befürchtungen erweckte. In der Berichtswoche kamen wohl nur noch vereinzelte Niederschläge vor, dagegen herrschte in den Nächten an vielen Orten—6 Gead Frost, und auch dei Tag blieden die Temperaturen sehr niedrig, wodurch die Begetation naturgemäß beeinträchtigt werden mußte. Lebhafter als im Auslande war das Geschäft indeß hier auch nicht, doch lag dies an dem Verhalten der Warenbesitzer, die ihre Forderungen erhöhten und auch teilweise durchsetzen konnten. Das Warenangebot hat vielfach nachgelassen und genügte auch in qualitativer Beziehung nicht immer din Ansprüchen des Bedarfs. Auch wurden dem Inlande wieder manch: Posten durch den Export entzogen, wobei es sich gerade um die besseren O ial täten handelte. In allgemeinen ist die Neigung, mit Verkäufen abzuwarten, vorhersehend, urd besonders am Rhein und in Süddeutschland vurmochte der langsamere Warenabzug keinen Preisdruck herbeizufähren. Die Weizenpreise haben sich überall gut behauptet, vereinzelt auch—3 Mk. gegen letzte Woche angezogen. Die stärkeren Roggenzufuhren versagten in qualitativer B ziehung vollständig, wodurch das Geschäft andauernd sehr erschwert wird, doch bietet die bessere Verwendung an der Küste und in Mitteldeutschland den Preisea einige Stütze. Auf dem Berliner Lieferungsmarkt verlor Weizen seit einer Woche 1 Mi, Roggen infolge schwierigen Ladungsgeschäftes in der gleichen Zeit 3 Mk. Für Hafer bestand neuertings etwas mehr Kauflust, sodaß sich die P eise tiotz ausreichenden Angebots überall gut behauptet haben Dekseinen Maiszufuhren fanden zu—2 Mt höheren Preisen schlank Aufzahme. Alles ist verrückt gewohnten Platz. Das macht der Hauspatz und der muß in jeder ordertlichen Haushaltung vorgerommen werden. Am schnellsten und gründlichsten geschiebt das Reinmachen mit dem bekannten Luhns Wasch= Extrakt, welcher eine milde und sparsame Arse flauge abgikt, so wie sie jede Hausfrau gerne hat. Lissin Sie bitte ausdrücklich fordern Luhns mit Rotband, denn 4s#x stieren minderwat ge Nachahmungen, die man, weil billiger, gerne als die echte Ware urter schieben mötte Retten" fchrdichten Jult und mit doppelt gereinigten Federn un) Daunen gefilt za Cherm Billigen Preisen. Getramer crème und weiss das Fenster zu.90, .30 und hoher. Rouleausstoffe in(rème und weiß, 85—130 cm breit, enorm Steppdecken in Kattun und Satin, zu.00,.90,.50,.75 und höher. 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Fortsetzung von Ben Hur. Gemeinsame Andacht. Knaben=Abteilung Nachm. 4 Uhr: Zwanglose Unterhaltung u. Spiele. Fortsetzung der Geschichte. Gemeinsame Andacht. Der Jugendordner. Programm: 1. Teil. philharmenisches Leitung: Herr Erich Ochs. Solistin: Fräulein Aline Sanden, Berlin. 1. Suite von James, neues Manuskript. 2. Arie der Ariadne von P. Kuczynski. (Frl. Aline Sanden.) 3. Ouverture Tannhäuser von R. Wagner. 4. Arie aus Traviata von Verdi. (Frl. Aline Sanden.) 2. Teil. Der und Herren SOSES ASS GE SDDE E1L 1582 P. P. ARBEARAEE Int Hierdurch Lager in zeige ich ergebenst an, dass Handschuhen und Krawatten Lirchlicher Bielefeld. Sonntag, 8. Aprl Palma Kell ke für die Synodal=Bibgesellschaft. Altstädter Kirche. Vorm. 10 Uhr Konfirmation dr Mädchen. P. Lappe. Nachm. 2 Uhr dienst.— Nachm. 4½ Uhr Jungdurch Eingang von Neuheiten in den apartesten Farben und ausgesuchtesten Qualitäten nunmehr vorzüglich assortiert ist. 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Mt..: R. Mk. 1. R. Mk..80 .. Mk..40 Sonntag, den 8. April er. abends 8 Uhr im Gemeindehause, Paulusstr. 26. Programm: 1. Gemeins. Gesang: Ist Gott für mich, so trete gleich alles wider mich. 2. Begrüßungsansprache: Herr Pastor Hackländer. 3. Chorgesang: Mit dem Herrn fang alles an. 4. Posaunenchor: Auf dich, o Herr, vertrauet meine Seele. 5. Deklamation: Der Leuchtturm. 6. Baritonsolo mit Klavierbegltg. a) Jung Siegfried. d. Zu Mantua in Banden 7. Turnabtlg.: a Stabübungen. b) Pyramiden. Pause. Posaunenchor: Siehe, das ist Gottes Lamm. 9. Deklamotion: Die Karwoche. 10. Chorgesang: O drückten Jesu Todesminen. 11. Posanenchor: O Haupt voll Blut und Wunden 12. Deklam.: Die Macht der Liebe. Diejenigen Abonnenten der philharmonischen Konzerte, welche bisher noch nicht so gütig waren, einen Zuschlag zu den Billeten zu zahlen, werden ersucht, im Hinblick auf den guten Zweck der Veranstaltung einen Beitrag freundlicherweise zu zahlen. 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Abends 6 Udr Pridigt.— Dienstag. Abends 8½ Uhr Gebetsunde.— Karfteitag Vorm. 10 Uhr Prerigt und Abendmahl Nachm= Uhr Leb.sfest. Abend 6 Uhr Predigt Jedermann ist freundlich ein geioben. PFreut. Bielefeld, Jahnplatz 5, früher Frieber. Aelteste und größte Samenhandlung in Bielefeld Umgegend. Schreibsossel, sowie deutsche und amerikanische Hoil Falte zu besonders billigen Preisen. Fritz Tiekötter Möbelfabrik, Niedernstr. 45. Läufer in vielen Stoffarten Läufer in Linoleum o# c0 — per Meter von Mk..80 an. Läufer in Cocos u. Manila " 1er per Meter von Mk..40 an. Speziantar. Treppenläufer. er& Sehweikher, Oberntorwall 7. Fernspr. 204. Landwirtschafts- und Realschule zu Herford. Das Schuljahr 1906 beginnt Dienstag den 24. April, 8 Uhr mit der Aufnahmeprüfung neuer Schüler. Die Abgangszeugnisse der Landwirtschaftsschule(einzige Fremdsprache französich) und der Realschule berechtigen zum einjähr. Heeres= und zum Subalterndienst Ueber Lehrplan und Wohnungen gibt Auskunft der Direktor Dr. Droysen. von der Mühlen, Bielefeld. Ritterstr I„„„„„„ Zür Pruhjahrs-Saison. empfiehlt sich bei exakter, prompter Arbeit die mit allen neuen Hilfsmaschinen eingerichtete Dampf-Schönfärberei und chem. Waschanstalt J Am Damm No. 9 Ventvelzer Obernstr. 21, Auf Am Damm No. 9 Filialen: Jöllenbeckerstr. 28, Gütersloh, Königstr. 259. Wunsch Abholen und Zurückbesorgen der Gegenstände. Fernsprecher 631. ErhVarge. Käse peckige schmackhafte Qualit. 10 Pid Poststke lli.K 3 60 franko jeder Poststat empfiehlt unter Nachn. Carl F. L. Ramm, Neumünster i. H. Magenleidenden elle ich aus Dankbarkeit gerte.7 mentgeltlich mit, was mir voahrelangen, qualvollen Mag nd Verdauungsbeschwerdet eholfen hat. Männer= und Jünglirgsverein.— Retigge. Abents Pussivas gbit sdunst mit Abendmahlsfeier. P. freitag. Kollekte für die kuchl. Armenpflige. Vorm 10 Uhr Treutermann., Bichte und Feier Abendmahls— Ad nes ur tee eurzscher Gottesbunt tirchl, Masieu Pereins für P. Lappe. Beichte Neustädter Kirche. Son a# Abe d) 8 Uhr Beichte drKo##firmanden und deren Angehörige in der 11. Bürgerschule. P Wauble. Sonn ag. Vorm. 0 Uhr Konfimation und heil. Abendmahl. P. Weu ke. Nackm. 1¾ Uhr Kud gottesdienst. Nachm. 4 Uh Jungfrauenvereie(Begrüßung Ko firmierten im Beren I im Korfi mandensaal. Abends 6 Uhr P. Kuhlo. Beichte u. heel. Aberdmahl.— Montog. Abenks 8½ Uer Libelstunde in der Volkshalle. P Dienstag. Abends 8' 2 Uhr Bibelstu: de in der Kleinkinderschule auf der Howe. P Waudte. Mittwoch Naam. 3 Uhr Neust. Frauenverein im Lutherstift.— Abends 9 Uhr Gidelb=sprechfunde im Christl. Verein junger Männer. .ünkonnerstag. Abends 6 Uhr #ssionsgo tesdi nst. Beschte und heil. Abendmahl. P. Wandke.— Karfleitag. Vo m. 10 Uhr P. Kuhlo. Bichte u d heil Aberdmayl. Kollekte für die kuchl Armer pflege. Borm. 10 Uhr der 11. Burgerschule. P. Waut?e. d8 6 Uhr Passionsdottesdienst unter Mitwirkung des Kicherchors. Beichte und heil Abendmahl. P. Jordan. Kollekte für die Mission im heil Lunde. Pauins=Kirche. Vorm. 10 Uhr P. Hackländer. Konfirmation der Mädchen Beichte und Abendmahltseer Nachm. 2 U. Kindergott sdienst. Nachm. 4 Uhr Jungsrauerverein. Nachm. 4 Uhr Jugendabteilung des Jünglingso. Anends 6 Uhr Dankgottescierst. Sop. Simon.— Abends 8 Uhr Jü-gliogs= und Märner=Verein. (Beg üßung der Konfirmierten.)— Dienstag. Abends ½9 Uhr Blaukreuzverem.— Gründonnerstag. Abends 6 Passionsgottesdi nu mit Abendsmahlefnr. Sy#odal Vikar Dr. Wess l.— Karfreitag. Vorm 10 Uhr P. Hackländer. Beichte u. Feier des heil. Abendmahls. Adende 6 Uhr Liturgischer Gottesdienst. Sup. Simon. Beichte und Abendmahlsfeier. Aberd. 81 Uhr Bibelstunde im Jünglingsund Männerverlig. JohannisKirche. Vorm. 10 Uhr P Köhne. Nachm. 2 Uhr Kindergottesdienst. Rachm. 3½ Uhr Ju endabteilung. Nachm. 4 Uhr Knab nabt ilung. Nachm 4½ Uhr Jungfrauer verein. (.grüßung der Neuko. firmierten.) Abends 6 Uhr P. Knolle. Beichte und Feier des heil. Abendmahls für die Ostern 1905 Korfirmierten und deren Angehö ige. Abends 8 Uhr Märner und Jünzlungs= Verein.(Konfirmand.=Abend in Zo#m eines Familien Abends.)— Montag. Abenes 8 Uhr Nähoerein in der Kinderschule in der Friedrichstr.— Mittwoch. Nachm. 3½—6 U Johannis=Frauenverein im Gemindeh.— Gründonnerstag. Abends 8½ Uhr Passionsgortesdienst. P. Köhne. Beichte u Feier .s heil. Abendmahls.— Karfreitag. Vorm. 10 Uhr P. Knolle. Nachm 3½ Uhr Jagendabteilung. Nachm. 4 Uhr Knadenabteilung. Aberds 6 Uhr P. Kohne. Liturgischer Gottesdienst unter ##twikung des Klichenchors.— Beichte u. Feier des beil. Abendmahis Asends 8 Uhr Mannerurd Jünglingsverein.(Vortrag.) Sonnabend. Abends 9 Uhr Bibelbesprechung und Gebetsstunde im .menndehause(1 Tr). MortiniKirche. Vorm. 10 Uhr P. Ustner. Korfirmation.— Nachm. 2 Uhr Kindergettesdienst. Abends 6 Uhr Beichte und Feier des heil. Abendmahls. Abents 8 Uhr Manneru. Junglingsverein— Dienstag. Abends ½9 Uhr Blaukreuz Verein. Karfteilag. Vo.m. 10 Uhr P. Usener. Abends 6 Uhr Blickte und Feier des beil. Abendmahls. Reformierte Kirche. Vorm. 10 Uhr Konfirmation P. Mund.— Kindergottesdierst fällt aus.— Aber de 6 Uhr Abendmahlsgottesdienst(1. Abendmahlsfeier der R ukonfirmierten). P. Borster Pestzeitungsliste Nr. 5381. Historisch 9. April: Mongo statt, 1241.— Bac lischer Staatsmann un Fürst Leopold., d — General Kleißt 1762.— Begründung Nürnberg, jetzt Ve durch Karl von Rau amerikanischen B Johann Viklor v. Sch Robert König, Liter des Daheim, gest, 190 Kirchlicher Januar Von verschieden zum Austritt der Konfession a mehr der UnglaubDenkens zieht, um Abkehr von der## Der inneren Lösu äußere von der G Person des einzeln nicht ernstlich gen# die des Heilands loren gehen, aber bedeutet der 2 in Deutschland bevorsteht als v Sichtung, bei wi Herde zu innigste noch viel teuerer S bei welcher aber a tum mit der Predig zu ernster Entscheid Wohin werden andern Christus bei wollen? Zur Gemschaft", zur neuen werden sich nur können. Aber wa noch etwas mehr wollen, wie sie sag dann eine Anzahlge vielleicht Gemeinde kenntnis— fimu wurde ja kürzlich s# empfohlen; wir kö wie sich alles gest und immer gewisser Fragen dies eine, dem Wort der Offe Bekenntnis nicht macht, in all de bildungen von neue daß sie eine Bewähr auf die wir uns fr Aber wenn ernst sind, dann auch all wir nicht fliehen u semane, sondern mit Ihm fiegen!— 2 zentration, Vertiefut wendig, um so mehr an Veräußerlichung sonst zu verstehen, Roman„Hilligenlei“ (!) solch ein Aufsehe nur, daß hunderttat haben, sondern da Blättern, Zeitschriften besprochen wird. 2 logie Baumgarten in vor Hunderten geh Glaubensbekenntnis" Christenheit irgend sein, was dieser Ma bekenntnis“ hat, ein kann: Die Seele I Grenze eines erhal Ein Prediger in## nachgemacht. Ein„ blatt" füllt eine gal lassungen über jen Redakteur, der Pre Dortmund, nennt ihn Buch, wofür wir de