Historischer Kalender. 5. April: Karl IV. als deutscher Kaiser in Rom gekrönt. 1355.— Christian Seriver, berührter Theologe und Versosser vieler guten geistlichen Bücher, gest 1693— L. Spohr, Violinist und Tocsetzer, geb. 1784— Danton, französischer Revolutionsmann, quillotiniert, 1794. — Gefecht bei Möckern, 1813.— Wilh. Fr Weber, Dichter, gest. 1894.— Großes Erdbeben in Ostindien, über 2000 Tote, 1905 Kirchlicher Quartalbericht. Januar bis März. Das Vierteljahr ist zu Ende gegangen und wichtige Dinge, die einen fordern, sind noch in der Schwebe. Es geht auf kichlichem Gebiete wie in der Politik. Ueberall das Ringen der Pirteien und nirgends ein Starker, der die Geister bändigt und die Dinge an das gesteckte Ziel führt. Es geht ähnlich wie in Algecras die Marokkofrage. Man spannt den Bogen, legt den Pfeil darauf, aber allmählich läßt die Spannung nach und matt und kraftios fliegt zuletzt der Pfeil vom Bogen— ins Schwarze teifft er nicht! So wird der Schulgesetzentwurf noch heiß umstritten und niemand kann sagen, was daraus wird. Man wartet auf die endliche Entscheidung des Falls Römer durch den Oberkirchenrat, man wartet seit Monaten * a u f d a s E r k e n n t n i s, d e n n a u f d e s s e n W o r t laut kommt sehr viel an. Man wartet auf eine sich anbahnende Aenderung in der Stellung des Kirchenausschusses zur Bremischen Landeskirche, aber obgleich dort drei Prediger sich dem sogenannten Movistenbunde angeschlossen haben, welcher das Dasein Gottes leugnet, so bleibt doch alles stumm wie zuvor. Vom Rheinlande her wird wieder. holt versichert, der Fall Jatho könne un möglich bleiben, wie er ist, aber er bleibt doch wie er ist. So ganz unrecht hat das freifinnige„Berliner Tageblatt" nicht, wenn es die Fortschritte des kirchlichen Lideralismus in Deutschland kühmt. Da wird ein Pfarrer Graue von der Kaiser Wilhelm=Gedächtniskirche in Berlin nach Meiningen al: Hof prediger berufen, dem es Genugtuung ist, daß er das Apostolikum in der Liturgie nicht zu verlesen braucht. Was wird der Mann auf der Kanzel predigen? Da stellt der Oberkirchenrat in Baden den kirchlichen Glauben und den modernen Unglauben in einem Erlaß auf eine Stufe. Da muß sich der Oberkirchenrat in Beilln sagen lassen, die Behandlung des bekannten Predigers Fischer und der 50 Berliner Prediger, die sich auf seine Seite stellten und den Gemeindekirchenrat von St. Markus schwer beleidigten, ohne Rüge zu empfangen, bedeute die tatsächliche Anerkennung des kirch lichen Liberalismus in Preußen. Da muß man lesen, wie dem Gemeindekirchrnrat der . Wilhelm Gedächtniskirche geraten wirn, an die Stelle Graues den Llzenziaten Römer zu wählen, wenn derselbe für Rem scheid nicht bestätigt wird. Hierans kann man sehen, wie den Liberalen der Kamm willt und wie sie suchen, dem Kirchentegiment Verlegenheit zu bereiten. Je milder man mit den Feinden des kirchlichen Bikenntnisses umzeht, desto größer ihre Anmaßung; je bureaukratischer die Handlungsweise der Kliche, um so demokratischer das Austreten des kirchlichen Liberalit mus. Geistliche Dinge müssen geistlich gerichtet werden. Vor dim geistlichen Gerichte hat der Un glaube kein Recht, das Lehramt in der Küche zu führen, läßt man es ihm doch, so kann die Verwüstung der Kirche nicht ausbleiden. Bremen bietet dafür ein in die Augen springendes Beispiel. Daß eine solche Kirche keine Widerstandskraft besitzt gegen die rüm sche Papstkirche, sollte auch „#ugen erkennbar sein, aber eben viecse Neuprotestanten sind die eifrigsten Rufer im Streit. Statt dessen sollte man lieber bei Pofessor Walthers Buch:„Für Luther wiler Rem“ in die Schule gehn und daraus lernen nicht nur die wahr haft teuflische Kunst der Lüge und Verdrehung auf Seiten unserer römischen Gegner, sondern zugleich und vor allem auch, was das für Waffen waren, mit deren der Resormator vor vielhundert Jahren den tömischen Riesen zu Boden gestreckt hat. Es überkommt einem tiese Wehmut, wenn man vergleicht, was unsere modernen Theologen gegen die kömische Kirche vorbringen mit dem, was Luther redet, der sagen kann:„Ich bin gewiß, daß mein Wort nicht mein, sondern Christi Wort sei; so nuß mein Mund auch des sein, des Wort er rede!". Aber wie der Resormator zur heil. Schrift steht und wie unsere Modernen dazu stehn, dazwischen ist ein Abgrund. Luther sagt von der Bibel:„Diese Königin muß die Herrschaft fähren. Dieser missen alle gehorsam und untertan sein. Nicht ihre Lehrer, Richteoder Herren, sondern einfache Zeugen, Schüler und Bekenner wüssen sie sein, der Papst, der Luther, Augustin, Paulus oder ein Engel vom Himmel. Und keine andre Lehre darf in der Kirche gelehrt und gebört werden, als das reine Wort Gottes, das ist die heilige Schrift; oder Lehrer und Hörer sollen mit ihrer Lehre verflucht sein.“ Hiermit vergleiche man die Sprache der kirchlichen Bureankratie. „Unberechtigte Undankbarkeit“. Der englische Pablizist William Thomas Stead veröffentlicht in dem von dem Londoner Angle=German Friedship Committee herausgegebenen„Anglo German Courrier“ einen Artikel, den er„Uaberechtigte Undankbarkeit", überschreibt und in dem er energisch für eine Pflicht der Dankbarkeit Englands dem Deutschen Kaiser gegenüber eintritt: „Im Jahre 1901“, erzählt Stead,„fühstückte ich mit meinem lieben alten Freunde M. Lessar, dem damaligen zweiten Heupte der russischen Botschaft. im Tav Uers Club. Nach dem Frühstück geriet M. Lissar in eine nachdenkliche Stimmurg und bemerkte: Was Ihr Euch nicht klar zu machen scheint, ist, daß der Kaiser mehr als einmal zwischen Euch und einer europäischen Koalition gestanden hat. Ganz allein tat er das, und dazu noch an Algeciras. (Das Schlußprotokoll.) Eine Havas=Meldung weiß„aus guter Quelle" über Einleitung und Inhalt des am Montag festgestellten Schlußprosokolls oder, wie es heißen soll: der General= akte dr Konferenz folgendes mitzuteilen: Die Generalakte erklärt einleitend, die an der Konferenz teilnehmenden Staateoder= häupter hätten, weil die Ordnung, der Friede und des Gedeihen in Marckko nur nach Einfüh ung von Resormen herrschen können, die auf dem dreifachen Grundsatze, der Souveränität des Sultans, der Integrität seines Staates und der Gleichheit in kommerzieller Beziehung, beruhen, auf die Einlad#ung des Suktans Vertreter zu der Konferenz zwecks Beralung von Reformen und Beschaffung von Mitteln zur Durchführung des zwischen den Mächten und dem Sultan per einharten Peogramms entsandt, welche berieten und annahmen: 1. eine Erklärung betreffend Organisation der 2. ein Reglement über den Waffenschmuggel, 3. eine Staatsbankkonzessions. Akte, 4. eine Erklärung über bessere Steuererträgnisse und Schaffung neuer Enkünfte, 5. eine Erklärung über Zölle und Schaffung neuer Einkünfte, 6. eine Erklärung über die öffentlichen Dienstzweige und öffentlichen Arbeiten. Die Generalokte entbält sodann sämtliche diese sechs Punkte betr ffeuden Artikel, sowie drei Schlußartikel, wonach die Mächte verpflichten, ihre Gesetzzebung mit den durch die Generalakte übernom menen Bipslchtungen in Einklang zu bringen, wonach ferner die Ratisikationen spätestens am 31. De zember 1906 in Mazrid niedergelegt sein müssen und die Generalakte mit Eingang aller Ratifikationen spätestens am 31. Dezember 1906 in Kraft treten, wonach ferner alle Verträge der Signatarmächte mit Madrid gültig find, denselben aber im Falle eines Widerstreites die Bestimmungen der Generalakte vorgehen. Ein Zusatzprotokoll besagt, daß die Delegierten, da die marokkanischen Delegierten erklärten, nicht in der Lage zu sein, ihre Unterschrift zu geben, weil einige Punkte eist dem Sultan unterbreitet werden müßten, sich gegenseitig verpflichteten, darauf hinzuwirken, daß der Sultan seinen Beitritt zur Generalakte in vollem Umfange erklärt Die nötigen Schritte gesichts der leidenschaftlichen Begeisterung,.„ eeninen. an nongen Schlill. für die Buren auf seiten seines eigenen#erzu zu tun, wird der italienische Gesandte Volkes! Ich kann Sie versichern,“ sagte in Tanger, Mulmast, beaustragt. Die M. Lessar,„ich habe niemals ein Volk einem andern gegenüder so tief verpflichtet gesehen, wie es England dem Deutschen Reiche gegenüber während dieses Krieges geworden ist. Und da die Deutschen niemals etwas umsonst tun, so bin ich gespannt, welchen Preis der Kaiser fordern wird.“ M. Lessar ging nach Peking und starb, ohne dies Geheimnis zu lösen. Aber Erkundigungen an anderen Stellen überzeugten mich, daß die russischen Diplomaten nicht reden, ohne Beweise an der Hand zu haben. Die Intrige wurde vom Grafen Murawien# ohne Wissen des Zaren fortgesponnen, wenn nicht ausgesonnen. Aber sie scheiterte an der absoluten Weigerung des Kaisers, irgend etwas damit zu tun zu haben. Zu jener Zeit hatten wir kaum eine Patrone in unseren Arsenalen oder eiven Soldaten im Bereinigten Königreich. Wir hatten keinen Freund in Europa außer dem Kaiser. Unsere eigene Regierung, vom König bis zum letzten Mitglied des Ministeriums, schreckte natürlich davor zurück, zuzugeben, daß sie dem Kaiser soviel schuldete. Andererseits wünschte der Kaiser nicht, sein eigenes Blut dadurch zu verletzen, daß er bekannt mache, wie er das nationale Gesühl zu gunsten der Buren unbeachtet ließ, um England von seinen Feinden zu befreien.“ Beitrittserklärung des Sultans zur Generalakte soll durch Vermittlung der spanischen Regierung den übrigen Signatarmächten kundgegeben werden. Die Erklärung soll gleiche Kraft haben, als wenn die marok kanischen Delegierten sie unterzeichnet hätten und soll die Ratifikation des Saltans ersetzen. Die Bundesregierung in Bern nahm grundsätzsich die Ernennung eines schweizerischen Geueralinspektors für die Marokkopolizei an. Politische Nachrichten. Aus dem Deutschen Reiche. Berlin, 4. April. Die kaiserliche Familie wird auch in diesem Jahre, und zwar von der zweiten Hälfte des Mai an, einen mehrwöchigen Aufenthalt auf Schlotz Urville nehmen. Ein Doppeltodesfall hat die österreichische Linte des Hauses Schaumburg8 ppe betroffen. In Nachod in Böhmen st heute früd 4 Uhr Prinz Wilhelm und vormittags 9 Uhr Prinzessin Friedrich Luise von Schaumburg Lippe aus der Zeit gegangen. Von den beiden Mitgliedern der lippischen Familie, die so kurz nacheinander vom Tode ereilt wurden, ist Prinz Wilhelm ein Oheim des regierenden Fürst u Geora zu Schaumburg= Lppe. E: stand im 72 L bensjahre, leite seit vielen Jahren auf der fücstlichen Sekundogeniturherrschaft Nachod in Böhmen, war erbliches Mitglied des österreichischen Herrenhauses, k u. k. General der Kavallerie und Oberst rhaber des k. u. k. InfanterteReginents Nr 40. Seine Gemahlin, eine auhaltische Peinzessi war im Jahre 1902 gestorben. Fünf Stunden später soigte ihm im Tode seine Schwiegertockter Luise Prinzessin von Dänemark, die erst 31jährige Gattin seines, des Prinzen Friedrich, der ebenfalls als Husarenrittmeister der k. u. k. Armee angehört. Der offiziöse.=.“ schreibt:„Gouverneur Graf Götzen wird wahrsch inlich anderweitige Verwendung im Reichsdienste finden, also auf seinen Posten nach Deutsch Ostafrika nicht mehr zurückkehren."— Der „Täzl. Runkschau" zufolge ist als sein Nachfolger der Generalkonsul in Moskau Frhr. von Reichenberg zum Gouverneur von Oftasrika in Aussicht genommen. Das Bfirden des Staatsministers von Budde, der sich in Behandlung des Prof. Dr. Korte bfindet, ist, nach der„N. P..“, unter Berücksiatigung der Krankheitsverhältnisse nicht ungünstig. Die diesjährige Frühjahrsparade des Gardekorps ftadet in Potsdam am 30. Mai, in Berlin am 31. Mai statt. Die Steuerkommission hat heute die Erbschaftssteuer angenommen. Lundesfärst und Landesfürstm bleiben von der Steurr ausgeschlossen. Gegenüber erregten Auslassungen russischir Zeitungen über eine angeblich ohne Angabe von.ünden erfolgte Ausweisung von 7000 Russen aus Berlin ha: Polizeipräsident v. Borrtes einem Berichterstatter des„L..“ u. a. mitgeteilt: Eine allgemeine polizeiliche Aufforderung an die 7000 russichen Flüchtlinge, Deutschland zu verlassen, ist nicht ergangen. Es hat sich jedoch in jüngster Zeit die Notpendigkeit herankgestellt, wöchentlich etwa 50 bis 60 Russen auszuweisen, weil si: dies durch ihr gesetzvioriges Verhalten verschuldet hatten oder erst neuerdings völlig mittellos hierher kamen. Sollten die übrigen tästigen Ausländer trotz gütlicher Aufforderung nicht freiwillig aus Deutschland entfernen und weiterhin unserer Bevölkerung und den Behörden zur Last fallen, so wurde man allerdings zu ihrer direkten Ausweisung schreiten müssen.— Die Angelegenheit wird in den nächsten Tagen in einer Konserenz, die unter Hinzuziehung des jüdischen Hilfskomitees im Poltzei Präsidium stattfinden wird, beraten werden. Die chinesische Studienkommisssen hat nach mehrtägigem Aufenthalt in Körn und nachdem sie den industriellen Werken der unmittelkaren Nachbarschaft Besuche abgestattet hatte, ihre Weiterreise sortgesetzt. Die Siadt Köln hatte den Gästen zu Ehren im Gürzenichsaale ein Festmahl veranstaltet. Die Konmissten begad sich zunächst nach Düff ldorf Bei der Akstimmung über das Reichskolonialamt haben sich vem Zentrum der Stimme enthalten: die Abgeordneten Bauermeister=Hidesheim, Frhr. v Hertling Kalkhos, Dr. Riutelen, Smart, Schwarze=L ppstadt, Fusangel, v. Sarigns, Graf Prasama, Dr. am Zhrdoff; außerdem Jessen(Däne) und B uhn(Wirtsch. Bereinig.) Mit„Ja“ siimmten vom Zentrum v. Strombeck und Graf Balsestrem.— Nich einer purlamentarischen Korrespondenz wird für die dritte Lesung eine namentsiche Abstimmung auch vom Zentrum nich verlangt werd.n. Der Li deshauptmann der MarschallInseln Brardeis, ist hier eingetroffen; er kehrt ech nach dem Schutzgebiet zurück. das an da. Gouvernement von Neu=Guinea angeschlossen wird, und wird wahrscheinlich in der Kolonialabteilung beschäftigt werden. Der Ankunft des Gouverneurs von NeuGuinea, Dr. Hahl, fieht man baldigst entgegen; da in kurzem auch die Rückkehr des Gouvernenrs von Deutsch Ostafrika, Grafen von Götzen, bevorsteht, so werden sich die Gouverneute der Schutz gebiete, mit Ausnahme der von Südwestaftika und von Tozo, im rächsten Monat hier befiaden. Die„Nordd. Allgem. Ztg.“ veröffentlicht eine an sie gerichtete Zuschrift in der es u a. heißt:„27 Universitätsprosessoren haben es für angezeigt gehalten, eine.klärung gegen die konfessionellen Bestimmungen des Volksschul-Unter: haltungsgesetzentwurfs zu veröffentlichen. Wir fceuen uns über diese Erklärung, weil sie deutlich beweist, wie richtig die in den Kommissionsverhandlungen von verschiedenen Seiten aufgestellte Behauptung ist, daß sich zur.itik über die streitigen Fragen nur gar zu oft Personen berufen fühlen, welche die Volksschulen nicht kennen über sie im wesentlichen nach den Anschauungen urteilen, die sie auf höheren Schulen gewonnen haben. Man kann den Unter zeichnern nicht übelnehmen, daß ihnen die preußische Volkkschule eine terra incognita ist, da sie zum überwiegenden Teile nicht P eußen sind und von dem Res auch wohl nur einzelne einmal eine preußische Volks schule anders als von außen gesehen haben. Eben aus diesem Grunde wird man aber auch gut tun, die Bedeutung der abgegebenen Ecklätung nicht hoch einzuschätzen.“ Aus dem Auslande. Budapest, 4. April. Der König hat das Entlassungsgesuch des Justiz ministers Lanyi angenommen und den Oberstaatsanwalt Gustav Geaus zum Justizminister errannt. Die„N Fr...“ meldet dazu: Die Annahme der Demission gilt als bestimmes Anzeichen dafür, daß die Ausschreibung der ungarischen Wahlen verschoben ist, denn Laryi hat in dem vorige Woche abgehaltenen Ministerrate die Ausschreidung der Wahlen als verfassungsmäßige Notwendigkeit vertreten. Paris, 2 April. Der Finanzminister Poincaré plant eine Anleihe von 1000 Millionen Franken zur Lazidierung der angehäuften Fehibeträge. Marseille 4. April. Insolge eines heftigen Sturmwindes wurde die Abreise des Königs und der Königin von England, die eine Kceuzfahrt im Mittelländischen Meere u ternehmen wollten, auf morgen verschoben. London, 4. April. Das von Rußland den Mächten unterbreitete Programm für den zweiten Friedenskongreß schließt alle politischen Fragen aus und nimmt zurächst eine Verbesstrung des Abkommens betr. die Beilegung internationaler Streitfragen, soweit der Schiedsgerichtshof in Betracht kommt, in Autsicht. Unter den vorgeschlagenen Zusätzen zu diesem Abkommen defiaden sich Bestimmungen, die die Gebräuche der Kriegführenden zu Lande, die Ertffaung der Feinoseligkeiten und die Rechte der Neutralen regen. Das Programm sieht ferner eine Vervolständigung des Ab kommens über die Gebräuche bei der Kriegführung zur See vor. London 3 April. In Unterhaus fragte der Liberale Cathait Wason an, ob es augesichts der Tatsache, daß England, Deutschland und F ankreich Gebiete in Weftafrika zur Ausbreitung der Zivilisation in Besitz genommen haben, möglich sein würde, falls es in Europa zu Feindseligkeiten nach Westasrika übergriffen. Der Staatssekretär der auswärtigen Argelegen heiten Sir Edward Grey erwiderte hierauf: Ich fürchte, daß es nicht möglich ist, durch Vertrag eine Sicherheit dafür zu erlangen, daß irgend ein Teil des Gebietes einer kriesführenden Macht durch den Krieg nicht in Mitleidenschaft gezogen würde. Es ist zu hoffen, daß diese Erwäzung jede Nation dahin beeit flussen wird, daß sie beim Frieden bleibt. Aus Rußland kommen täglich eine Menge von Nachrichten von Raubanfällen und dergl., die einzeln aufzuführen sich nicht lohnt, die aber doch dartun, in welchem Maße Zucht und gesetzlicher Sinn in dem Lande in die Brüche gegangen sind. Eine ersreuliche Nachricht ist, daß der Livländische Landtag beschlossen hat, in Birkenruhe bei Windau ein klassisches Gymnasium mit deutscher Unterrichtssprache zu gründen; damit hat er dargetan, daß die baltischen Deutschen den Mat noch nicht verloren haben. In russischen Regierungskreisen hat man angeblich den Gedanken an eine Anleihe in Deutsch= land aufgegeben. Mau will sich mit dem französischen und englischen Markt begnögen. Die Zulunnruhen in Natal nehmen eine bedenkliche Gestalt an. Wegen der Ermorderung eines britischen Polizisien wurden zwölf Eingeborene hingerichtet. Einer von ihnen war, wie feststeht, Geistlicher der anthiopischen Kirche. Bei der Ex kution waren drei Häuptlinge anwesend, untr ihnen Umskofeli, der viele Schuld an dem träzt, was vorgefallen ist Einer der Häuptlinge bat um die Erlaubnis, während der Hinrichtung weggehen zu dürfer, man zwang ihn aber, in der ersten Reihe stehen zu bleiben und alles mitanzusthen. Die Nacht vor der Hinrichtung verbrachten die Eingeborenen laut geistliche Lieder singend. Als ihnen das Urteil verlesen wurde, hiellen die sich durchaus gefaßt und würdig. Man gab ihnen noch eine halbe Stunde Zeit und dann wurden die sechs älteren nach dem Richtplatz geführt und erschossen und darauf die sichs jüngeren, sie zeigten sih all: gesaßt. Außerdem sind roch 13 an dem Mord beteiligte Zulu zum Tode verurteilt. Als im englischen Unterhause der Vollzug der Hinrichtung mitgeteilt wurde ertönten auf der rechten Seite laute Jesuitruse. Die Kolonialregierung hat den Zulu häuptling Bambala adgesetzt und seinen Oheim gefangen genommen. Jafolge dessen zer schnitten die Anhänger Bambatas die Telegraphenbtähte, ferner schossen sie auf Polizeibeamte und Zvilpersonen und plünderten Farmer. Bambata droht, die Zulus zum Aufstand auf zurufen. Berittene Infanterie ist von Greyton und eine stark: Abteilung reitende Polizei ist von Pietermaritzburg gegen Babata entsandt worden. Tientsin, 3 Aptil. Die japanische Garnison in Tientsin kehrt Mitte April nach Hause zurück, wird aber vollständig ersetzt. Die Räumung durch die Jopauer ist in diesem Jahre auszeschlossen. Kirche, Schule und Wission. (Konferenz der Berufsarbeiterinnen der Inneren Mission und der deutschen Bahnhofs Mission Berlin W, Mar: burgerstraße 4) In der Osterwoche finden 2 hochinteressarte Konferenzen statt. Die erste am 18 und 19 Apil ist die dritte Korfererz der Beiussarbeiterinnen der Inneren Mission der evangelischen Kirche. Und unmittelbar daran anschließend am 20. April wird die Bahnhofsmissionskonferenz für ganz Deutschland tagen. Der Berufsarbeiterinnen verband hat es sich bekanntlich unter anderem zur Aufgabe gemacht, in Kursen Kräfte auszubilden für den Dienst der„Inneren Mission" und tunlichst für sie zu sorgen. Wer einen tieferen Blick iu unser Volksleben getan hat, wird virsteher, wie hochwichtig es ist. Arbeiterinnen zu gewinnen und tüchtig zu machen, die bereit sind. ihr Leben und ihre Kraft in den Dienst des Nächsten zu stellen. Die Fürsorge des Verbandes erstreckt sich auch auf die Erhaltung seiner Arbeitskräfte, indem er ihnen in selnem Eeholungthause, dem„Bodeheim“, eine geeignete und billige Erholungs gelegenheit darbietet Gern hätte er noch ein Alterseim für sie, leider fehlen vorläufig noch gänzlich die Mittel dazu. Doch soll dieser Feage in der Konferenz näher getreten werden. Der segensreichen Einrichtung der Bahnhof'mission wird bereits in weitesten Kreisen das lebhafteste Interesse entgegengebracht und das höchste Lob gezollt. Wie viel Töchter unseres Volkes haben es ihrer aufopfernden Tätigkeit zu danken, vor schlechtem Eir flaß und Ausbeutung bewahrt geblieben zu sein. Darum wird gewiß allseitig die Korferenz mit Freude begrüßt werden, zumal die. selbe durch die Teilr ahme vieler auswärtiger Mit arbeiter und Arbeiterinnen einen angeregten Austausch über die auf ganz Deutschland ausgedehnte Liebesarbeit verspricht. Aus den Themen beider Konferenzen sind besonders hervorgeL#ben:„Land flucht oder Bahnhofsmission", Referent Dr. Spieker.„Pflicht der Ueberweisung verziehender Mitglieder seitens der Kirchengemeinde“, Referent Pfr. Hochbaum. „Wie kann unsere Arbeit die Herrlichkeit der Bibel unserm Volke offenbar machen?" Riferent Pfr. Magnussen„Das Verhältnis von Familie und Verein“, Riferent Fräul. Steinbrecht. Außerdem stehen in verschiedenen Gruppen= Sitzungen interessante Spezialthemas zur Behandlung. Der Zutritt zu den Versammlungen steht allen interessierten Kreisen frei Programme sind von der Geschüstsstelle Berlin N, Teichstr. 17, zu beziehen. den Parlamenten Deutscher Reichstag. 84 Sitzung vom 4. Ap.il 1903, 1 Uhr. Der Reichktag setzte am Mittwoch die zweite Lesung des Etats beim Etat der Zölle und Verbrauchssteuern fort. Abg. Dove(frs. Vag) bezeichnete die Sätze für die Berechnung der Tara als zu bech und bat, die Interesseaten für die Grundsätze der Zollbehörden zu verständigen. Reichsschatzs keetär Frhr. v. Stengel kündigte ein Nachrichtenbsatt üle: diese Geundsätze an. Beim Titel„Zickersteuer“ gelangten zwei Resolutionen zur Annahme, nach denen noch in der gegenwärtigln Session die Zuckersteuer von 14 auf höchstens 10 Mk. pro Doppelzentner herabgesetzt werden und bei den Handelsvertragsverhandlungen mit den Vereinigten Staaten dafür gesorgt werden soll, daß der deutsche Zucker dem kubanischen auf dem amerikanischen Markte gleichgestellt wird. Der beim Etat für Deutsch=Ostafrika zurückgestellte„Regierungsschulen“ wurde nach längerer Eörterung in der Fassang der Regierungsvor lage angenommen. En Antrag der Abgg. Graf Schwerin(kons.) und Dr. Bachem(Zir.) hier die konfessionelle Schule.stzulegen, wurde abgelehnt. Der Eitwurf auf Erhöhung des Wohnungsgeldzuschusses für Unterbeamte und der Eatwurf des Seroisentwarfs und die Klasseneinteilung der Orte wurden in zweiter Lesung nach unerheblicher Erörterung angenommen; dabei betraten mehrere Redner, die rächste Neuordnung des Wohnungsgeldzuschusses im Jahre 1908 möge eine Erhöhung des Zuschusses auch für mittlere Beamte bringen. Schließlich wurde roch die Novelle zum Gesetz über Naturralleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden nach kurzen zustimmenden Bemerkungen der Abag. Bachem (Ztr.), Schipflin(Soz). Graf Oriola(nl.) und v. Elern(Kons) gleichfalls in zweiter Lesung angenommen. Damit war die Tagesordnung erschöpft. Donnerstag 11 Uhr: Reichskanzlei, Etat des auswärtigen Amtes. Schluß 5 Uhr. Gericht und Rechtsprechung. Bielefeld, 8 Ap il.(Strafkammer.) Der Arbeiter W. S. zu Schildesche und dessen Enf au wanen vom Schöff ngericht zu Bieleseld weren Betruzes vermt ilt und zwar ein jeder zu einer Gldstrase von 50 Mk event. 10 Tagen Gesängnis. Auf die von dem Angeklagten gegen dieses Ucteil eingelegte Berufung wurde das erste Urteil von der Strafkammer aufgehoben und die Angeklagten freigesprochen.— Der jugendliche Arbeiter Ph. D. von Bielefeld erhielt wegen qualisizierten Hausfriedensbruchs, wegen gefährlicher Körperverlitzung und Widerstandes gegen die Staatsgewalt 9 Monate Gesängnis, und der ebenfalls jugendliche Arbeiter W. K. aus Bielefeld wegen qualtfizierten Hausfriedensbruch 1 Monat Gesängnis. D. wurbe in anbetracht der hohen Strafe sofort in Untersuchungshaft genommen.— Die Wehrrflichtigen F. W. B. und F. C. B. beide aus dem Landkreise Bielefeld, wurden wegen Entziehugg der Wehrpflicht durch unerlaubte Auswanderung zu einer Geldstrafe von je 160 Mk. bezw. 32 Tagen Gefängnis verurteilt.— Der Tischlergeselle F. C. G. von Gadderbaum hatte es unterlassen, sich als Reservist rechtzeitig anzumelden. Um nun einer voraus sehbaren Bestrafung zu entgeben, hat er in seinem Militärpasse den Tag der in ruvoecke erfolgten Abmeldung verfälscht. Er wurde von der Strafkammer wegen Urkundenfälschung mit 2 Tagen Gefängnis bedacht. Lokales und (Städtischer Grunderwerb.) Die Stadt hat vorbehaltlich der Genehmigung der Stadtverordneten die dem Müller D. Wiegand gehörenden Grundstücke im Johannistal in Größe von 76609 Quadratmeter zum Preise von 145000 Mk. angekauft. Das Areal beginnt nach dem „Gen Anz.“ hinter dem Johanniefriedhof und greiz! an das Besitzium des BeamtenWohnungs vereins, liegt jedoch noch im Stadtgebiet. Darselde besteht zu 3 aus Ackerland, wofür ein Preis von 3 Mi pio Qzadratmeter angesetzt ist, und zu ⅜ aus Wald— der vordere Teil des Kahlenberges — zum Grundpreise von 1 Mk. pro Quadratmeter. (Militärisches.) Am Dienstag fand in der Senne bei Brockwede die Uebernahme des hiesigen Bataillons durch den Balaillonskommandeur Majo: v. Schuckmann statt. Heute finden nach der„Westf. Ztg.“ ebendasellst die Kompagnie=Besichtigungen der vier Kompaznien dis hiefigen Bataillons durch die höheren Vorgesetzten statt. Hierzu teffi am heutigen Nachmittag der neue Div sionskommanbeur der 13. Division, Generalleutnant von Natzmer aus Münster hier ein. (Kaufmännische Lehrlinge) trelen jetzt wieder in größerer Anzahl in die Lehre. Die in den letzten Jahren im Handelsgewerbe stark hervorgetretene soziale Gesetzgebung dürfte die Eingehung eines schriftlichen Lihrvertrages, der die Rechte und Pflichten der Prinzipale, Lehrlinge und Bäter oder Vormünder der Lehrlinge nach dem Gesetz und dem Handelsgebrauch festsetzt, wünschenswert machen und in dieser Beziehung verweisen wir auf den Lehrvertrag, den der Verhand Deutscher Handlungsgehilfen in Leipzig ausgearbeitet hat und der von diesem jederzeit bezogen werden kann. (Grundstücksverkauf.) An der Ecke der Lützowstraße und Friedensstraße hat der Kaufmann A. Neumann von dem Maurermeister Marg tard einen Baupiatz erworben. Auf ihm soll, wie wir hören, demnächst ein Wohn= und Geschäftshaus errichtet werden. Osterfest= Sonderzüge.) Aus Anlaß des erhöhten Reiseverkehrs während der Feiertage fahren eine Anzahl Se##derzüge, deren Fahrzeiten auf den Eisenbahnstationen eingesehen werden können. Aus der Kreiser Miührs uu: Minden, 5. April.(Die goldene Hochzeit) feierten die Eheleute W. Rohlfing hierselbst. Eine historische Erzählung von M. von Buch. 23] Nachdruck verboten. „Hur Kapitän,“ meinte er sich an seinen Gast wendend,„In sianen Sie sich noch des Tages, an dem sie mir zuredeten, mich an meinen Better zu wenden und mir von ihm usgar'sche Pferde besorgen zu lassen? Dies ist die Antwoct darauf" Uab er zeigte Jeschiusky das Schreiben, das dieser längst gelisen hate, und fragte:„Ealsinnen Sie sich des Tages?“ „Jwohl und...“ „Ich bedauere von Hrzen, Ihrem Rate nachgekommen zu sein.“ „Waun?“, fragte Jaschigeky, sich so begiem in den Sluhl zurücklehnend, als es dessen Holzlehne gestattete „Lesen Sie selbst den Beies.“ sagte Teerck, dem Kopitän das Schriftstück zurückreichend. Dieser tat es, und dann— lachte er. „Es ist nicht besonders verbindlch gehalten, doch ich.iß nicht, warum er Ihnen einen unangenehmen Eindruck macht.“ „Sollten Sie das wiklich nicht wissen?“ fragte Trenck mit leichter Betonung. „Pah! Wer wird die Sache so tragisch nehmen?“ sagte Jaschins'y setzte sich zu dem Frütstück und lerkte das Gespäch auf andere Dinge Als er sich dann enif rit hatte, stand Trerck am Ferster. Der schlimme Traum von der Nacht siel ihm ein. Hatte thn das Fieber verschuldet? War er von einem Alpdruck gegtält worden? Ee wußte es nicht, und doch mit einemmal überkam ihn die Ahnung von etwas Entsetzlichem Gegen Abend begab er sich, da ihm die Wunde keine weiteren Uabeg uemlichkeiten verursachte, zum Könige. Friedtich war allein im Zelte: er empfing den Günstling sehr gnädig und erkundigte sich teilnehmen) nach seinem Befinden. Mitten in der Unterhaltung aber, ja sogar mitten in einem Satze unterbrach sich der König und sagte plötz ich und unvermittelt:„Jaschinesy war heute morgen bei mir und hat mir eine Mittellung gebracht, die ich nicht glauben kann noch will“ Er machte eine kleine Pause und sprach dann scharf pointiert: „Der Kapitän hat mir erzählt, Trenck, daß Er einen Beief von seinem österreichischen Veiter erhalten hat. Wer mit dem Feinde korrespondiert, kann auch sponieren. Ber steht Er?“ Der Gescholtene fuhr auf, der König firierte ihn schalf und sagte:„Ich möchte von Ihm hören, daß die Geschichte nicht wahr ist, daß Ec in keinem Verkehre mit den Feinden stehl“ Trerck schrieg noch immer „Warum splicht Er nicht?“ fragte der König unzedu dig, und ein leises Grollen klang aus siner Stimme. j s t u t, i c h, i c h w e i ß n i c h t," s l o l t e r t e der Gefragte. Er wollte sazen:„Ich nicht ob der Beief in der Tat von meinem Better geschrieben worden ist," aber er brachte den Satz nicht über die Lippen. Der König würde den Inhalt des Briefes wissn wollen, und dann würde es sich her an st len, daß er— Trenck— mit dem Vetter zuvor korre pondiert hatte. Und er wußte, daß der König mißtrauisch war. „Wer mit den Feinden korrespondiert, kann auch pionieren“, hatte er gesagt. „Was weiß Er nicht?“ herrschte ihn Friedrich: Stimme baisch an.„Kurz und gut, mein Herr von der Trenck, hat Er einen Beief erhalten oder nicht?“ „Ich habe ihn erhalten, Majestät, aber—“ Als wäre ein Glitz vor ihm nieder geschlagen suhr der König auf. Seine Ge sichtsmuskeln zitterten. „Er hat ihn erhalten?“ brach es von K seinen Lippen. Noch einmal setzte Treick an, um sich zu entschuldigen:„Mir ist ein Brief zugestellt worden, aber—“ „Kein Wort weiter,“ fuhr ihn der König an,„meine Meinung über Ihn wird Er hören.“ Trenck war entlassen. Anna Amalie, du hast doch recht gehabt. Du hattest einst zu dem Freunde gesagt: Wir haben das Schicksal herausgefordert, und ich fürchte, die schlimmen Geister, die wir damit heraufbeschworen, lassen sich nicht so leicht zur Rahe verweisen. Die schlimmen Geister meldeten sich bei Trerck. Am nächsten Morgen, als der Tag kaum graute, wickte ihn Pferdegetrappel aus dem Schlummer. Und dann stürzte mit blassem Gesichte der Diener ins Zimmer. „Grädiger Herr,“ gellte sein Aufschrei. „Man verlangt nach Ihnen. Husaren halten draußen." „Nach mit?“ fragte Treuck.„Was gibt es?“ Aber da trat auch schon der HusarenWachtmeister ins Zmmer und sagte:„Im Namen Seiner Majestät des Kögigs, Sie sind mein Gefangener, Freiherr von der Treuck.“ (Fortsetzung folgt) Minden, 5. Apri gung mehrerer P paketadresse ist für die einschl. 15. April Verkehr nicht gestatte Minden, 5. April markt) waren am 52 Pferde, 117 S Stangen, 3449 Ferkel kosteten—8 Wochen 30—45 Ml., Slang das Stück 30—45—75 waren nur wenige vor für Pferde betrugen Rindvieh 240—270— Ziegen—15 Ml. Minden, 4. April. bund an der Po umfaßt jetzt 210 Einz Vereine, deren Mitgliel 4500 beläuft. 2 Ver Bielefeld, 5 in Minder in Bückeburg, 1 in Rir ablage ergab eine Einn bei einer Ausgabe v# Bundesvermögen beträg steht außerdem in dem 28 Bauwerk des Bismarcktur berge. Die Satzungen Porta am 1. d. Mts. a versammlung neu aufgef des Vorstandes wurden für unsere Krieger in diesjährige Sonnwen Porta am 24. Juni! bereitungen besorgt der 2 brannte auf der Bisma der schöne Eindruck wurd Rotseuer verstärkt. Nordhemmern, 3. mals eine Feuersb drei Wochen brannten nieder und heute nachmi eine Feuersbrunst aus, höfte Finke Nr. 11 und zerstört wurden. Man daß diese Brände von r willig angestiftet wurden. ti. Holzhausen(Kreit (Einweihung der Ki vom herrlichsten Weiter 5i reicher Beteiligung der Nachbargemeinden die 6 erneverten und erweiterten Gückwgeläut und den Kl begab sich der Festzug zu Kirche, das in feierlicher reichung des Schlüssels di intendent Volkening geöffie in der Kirche gestaltete sie den Dankgettesdienst. Nachsuperintendent Zoel an den 100 Psalm un — das Wort, welches d geschenkte Bibel geschriebrede gehalten und den hatte, begrüßte Herr Past Jöllenbeck ramens dei die Gemeinde, indem er r daß, wie der Herr auf der Wisser in Wein verwank unsere Kirche aus einer a verwandelt sei. Allen w. Freude, daß unser verehrte intendent trotz der n und Arbeiten, die ihm d haite, doch als der erst wiederher gestellte alte Kar In seiner Predigt, welche zu Grunde gelegt war, wie vor allem auf die Schi Gotteshauses hin, von Sinn des Wortes heißen k hat ein Haus gefunden u ihr Nest, da sie Junge hea Altäre, Herr Zebaoth, mei Gott." Ja, wer die all hat, der muß Kaunen# des neuen Getäudes. F der Turm; doch wird im Le auch diese Lücke ersitzt werk Lortestienst fsand eine woh im Hause des Herrn Overmeyer statt Aure wechselten mit den Vorträg chores und des Jungfrauer auch zur Verschönerung Feier beigetragen hatten.— Holzhausen freut sich nun eigenen geweihten Räumen 0 können. Möge Gottes Gemeiade auch in der neu er früher mit ihr ger sich mehr und mehr erbaue G undstein der Kirche Jesu Tolle Gerüchte Jeder hat ihn klagten gegen irde das erste oben und die r jugendliche hielt wigen gigen gefährkandes gegen nis, und der aus Bielefeld uch 1 Monat st der hohen enommen.— F. C.., zurden wegen erlaubte Ausje 160 Mk. zilt.— Der zum hatte es anzumelden. sung zu entden Tag der erfälscht. Er 1 Urkundenacht. selles. Apzil erb.) Die nehmigung m Müller idstücke im 76609 5000 Mk. nach dem niefriedhof Beamten= im Stadtaus AckerMi pio u 3/ aus thleaderges Mk. pro stag fand lebernahme durch den Schuckder„Westf. nie=Bezuien dis eren Vorn heutigen inmanbeur tant von ge) trelen die Lehre. Handelsale Gesetzies schriftechte und inge und linge nach rauch festin dieser hrvertrag, sandlungshat und den kann. der Ecke e hat der Maurer= erworben. nächst ein t werden. las Anlaß rend der iderzüge, nstationen goldene 9. Rohlte Trerck ir ist ein der König wird Er t gehabt. : g e s a g t: gefordert, ister, die sich nicht i sich bei Tag kaum aus dem t blassem Aufschrei. zen halten „Ues Husarenste:„Im ligs, Sie von der folgt) Minden, 5. April.(Die Bereinigung mehrerer Pakete) zu einer Postpaketadresse ist für die Zeit vom 8 bis einschl. 15. April im inneren deutschen Verkehr nicht gestattet. Minden, 5. April.(Auf dem Viehmarkt) waren am Dienstag angetrieben 52 Pferde, 117 Stück Rindvieh, 513 Stangen, 3449 Ferkel und 2 Ziegen. Es kosteten—8 Wochen alte Ferkel dis Paar 30—45 Mk., Slangenschweine erbrachten das Stück 30—45—75 Ml., fette Schweine waren nur wenige vorhanden. Die Preise für Pferde betrugen 300—450 Mk., für Rindvieb 240—270—300—330 Mk., für Ziegen—15 Ml. Minden, 4. April.(Der Bismarckbund an der Porta Westfalika) umfaßt jetzt 210 Einzelmitglieder und 22 Vereine, deren Mitgliederzohl sich auf rund 4500 beläuft. 2 Vereine befinden sich in Bielefeld, 5 in Minden, 9 in Herford, 2 in Bückeburg, 1 in Rinteln. Die Kassen ablage ergab eine Einnahme von 1805 M. bei einer Ausgahe von 1435 M. Das Bundesvermögen beträgt 1041 M. und besteht außerdem in dem 28000 M. betragenden Bauwerk des Bismarckturmes auf dem Jakobsberge. Die Satzungen wurden in der in Porta am 1. d. Mts. abgehaltenen Generalversammlung neu aufgestellt. Auf Antrag des Vorstandes wurden 100 M. bewilligt für unsere Krieger in Südwestafrika. Die diesjährige Sonnwendfeier wird in Porta am 24. Juni begangen; die Vorbereitungen besorgt der Vorstand.— Abends brannte auf der Bismarcksäule das Feuer; der schöne Eindruck wurde durch bengalisches Rotseuer verstärkt. Nordhemmern, 3. April.(Abermals eine Feuersbrunst!) Erst vor drei Wochen brannten hier drei Gehöfte nieder und heute nachmittag brach abermals eine Feuersbrunst aus, durch die die Gehöfte Finke Nr. 11 und Blöbaum Nr. 85 zeistört wurden. Man zweifelt nicht daran, daß diese Brände von ruchloser Hand böswillig angestiftet wurden. ti. Holzhausen(Kreis Lübbecke), 3. April. (Einweihung der Kirche.) Heute fand vom herrlichsten Weiter begünstigt unter zahl reicher Beteiligung der Gemeinde und der Nachbargemeinden die Einweihung unserer erneverten und erweiterten Kirche statt. Unter Gückwgeläut und den Klängen der Posaunen begab sich der Festzug zum Haupsportal der Kirche, das in feierlicher Weise nach Ueberreichung des Schlüssels durch Herrn Super intendent Volkening geöff iet wurde. Die Frier Gestern abend hielt die Polizei eine große Raizie im Stadtwald ab, jedoch erfolglos. C Hersord, 4. April.(Der Haushaltsplan des Kreises) balanziert in Einnahme und Ausgabe mit Mk. 594000, In der Ausgabe interessieren die Posten: Verwaltungskosten 38554,67 Mk., Verzinsung und Abtragung der Schulden 85000,86 Mk., Zuschüsse für Kleinbahnen 66450,—, Mk., Chaussee Neubauten 1000 Mk., Zuschuß für die Chaussee-Unterhaltungskasse 145000.— Mk., Zuschüsse für die Gemeinden des Kreises zu außerordentlichen Ausgaben, namentlich zu Wegebauten 30000.— Mr. Laufende Unterstützungen und Leistungen 166546,—, Mk., Durchlaufende Ausgaben 54274 40 Mk., Insgemein 7174.07 Mk. 0 Herford, 4. Apeil.(Eine Stadtverordneten Sitzung) findet Freitag nachmittag 3 Uhr statt. Tagesordnung: Mitteilungen. Zweite Lesung des Haushaltsplanes. Antrag des Magistrats betr. Ausstillung eines Elektromotors in der Bürgerschule am Wilhelmsplatz. Desgl. betr. Verlegung des Wochemarkts von Mentag auf Dienstag. Desgl. betr. Bewilligung von 132 60 Mk. für Baumpflanzungen an der Engerstraße. Desgl. betr. Neuregelung der Einkommensverhältnisse der Stelle der wissenschaftlich gebildeten Oberlehrerin an der höheren Mädchenschule. Ostkilver, 3. April.(Einführung.) Gestern nachmittag 3 Uhr fand in der hiefigen Schule II die Einführung des von Dünnerholz nach hier versetzten Lehrers Victor statt. Spenge, 4. April.(Verschiedenes.) Herr Lehrer Beyer aus Herringhausen wurde nach Hücker= Aschen und Herr Rektor Freyberg zum 1. Mai von hier nach Bergkämen versetzt. Die hiesige seit sechs Jahren bestehende Familienschule ist eingegangen.— Das Bäckermeister Kohring= sche Ehepaar feierte dieser Tage das Fest der silbernen Hochzeit.— Die Geldsammlung für die durch einen Brand in Noi geratene Gemeinde Peckelsheim betrug in den gesamten Gemeinden des Amtes Spenge 185 65 Mk. Rödinghausen, 2. April.(Militärisches.) Zu der am 20. und 21. März ds. Is. stattgefundenen Musterung des hiefizen Amisbezirk in Bünde kommen nach dem.B. T“ 102 Militärpflichtige zur Gestellung, von welchem 59 vorgemustert wurden. Siegen, 3. April.(Ein trauriges nahm ein Landwirt aus Alsdorf bei Betzdorf. Er war früher längere Zeit einer Irrenanstalt gewesen. In den letzten Tagen zeigte er wieder Spuren von Irrsinn. Ee bedrohte nach der„Rh=Westf. Zig.“ den katholischen Pfarrer mit einem Revolver und ging mit der Axt auf seinen Schwiegersohn los, der ihn in der Notwehr erschlug. den Nachderprosiazen und Steiter. Sarptog wurden Gan. i sbrung) Am Sonnlag wurden Konventual Studien= Direktor Lic. theol. Schultzen und Pastor Peters zle Stiftsprediger durch den Abt von Leccum D. theol. Hartwig in ihr Amt eingeführt. Der feierlichen Handlurg wohnte u. a. der Präsident des Landeskonsistoriums Wirklicher Oberkonsistorialrat D. Dr Chalybäus. Kurator des Klosters, bei. Hildesheim, 2. April.(Ein bedauerlicher Unglücksfall) ereignete sich am Sonnabend. Der Balkon der 3. Etage eines neuerbauten Hauses stürzte ein, dabei die beiden anderen Balkons der 2. und 1. mitreißend. Die auf dem Balkon befi rdlichen drei Personen stürzten in die Tiefe, wobei sie sich schwere Verletzungen zugezogen haben. Duisburg, 2. April.(Emaillestück chen im Blinddarm.) Is einem hiesigen Krankenhause wurden letzthin von dem als Chirurg tätigen Arzt in 7 oder 8 Fällen von Blinddarmoperationen festgestellt, daß die Erkrankungen bezw. Entzündungen auf Fesisetzen von Emaillestäckchen im Wurm fortsatz zurückzuführen seien. Also Vorsicht bei der Verwendung von Emaille Kochgeschier! in der Kirche gestaltete sich zu einem erheben den Dankgettesdienst. Nachdem Herr General= superintendent Zoellner, anknüpfend an den 100 Psalm und an Joh. 3, 16 — das Wort, welches die Kaiserin in die geschenkte Bibel geschrieben— die Weiherede gehalten und den Weiheakt vollzogen hatte, begrüßte Herr Pastor Volkening: Jöllenbeck ramens der Provinzialsy##### die Gemeinde, indem er ro: allem darlegie, daß, wie der Herr auf der Hochzeit zu Cira Wisser in Wein verwandelte, ährlich auch unsere Kirche aus einer allen in eine neue verwandelt sei. Allen war es eine große Freude, daß unser verehrter Herr Superintendent trotz der marcherlei Sorgen und Arbeiten, die ihm der Bzu vernrsacht doch als der erste auf die wiederhergestellte alte Kanzel treten durste. In seiner Predigt, welcher der 84. Psalm zu Grunde gelegt war, wies er die Gemeinde vor allem auf die Schönheit des neuen Gotteshauses hin, von dem es im wahren Sinn des Wortes heißen könne:„Der Vozel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ihr Nest, da sie Junge hecken, näwlich deine Aitäte, Herr Zibaoth, mein König und mein Hot.: Ja, wer die alte Kirche gekannt hut, der muß Kaunen über die Schönheit des neuen Bekäudes. Freilich fehlt noch der Turm; doch wird im Laufe des Sommers auch diese Lücke ersitzt werden— Nich dem Gottesdienst fand eine wohlgelungene Nachfeier im Hause des Herrn Kirchmeisters Overmeyer statt Anregende Anspeachen wechselten mit den Vorträgen des Pesaunen cores und des Jungfrauen=Vereins, welche „ a u c h z u r V e r s c h ö n e r u n g d e r k i r c h l i c h e n Feler betgetragen hatten.— Die Gemeinde Holzharsen freut sich nur wieder, in ihren „ eigenen geweihten Räumen Gottesdienst feiern zu können. Möge Gottes Segen auf der meiade auch in der neuen Kirche ruhen, 4 wie er früher mit ihr gewesen, damit sie “ sih mehr und mehr erbaue auf dem einigen G undstein der Kirche Jesus Chrisius! An den Nrei . 9 Hersord, 4. Aprll.(der Mörder ##4e) ist noch immer nicht ergeiff n. ie Gerüchte lausen in der Stadt um. Jeder hat ihn gesehen, bald hier bald dort. Aus dem Kreise##t. Werther, 2. April.(Zum Besten unseres Krankenhauses) wirden auf dim Fste des biesizen landwirtschaftlichen Lokal=Vrins 200 Ml. freiwillig geschenkt. Gewiß ein Zeichen edler Nächstenliebe und pferwiliger Gesianung Vennort, 3. April.(Schule.) Die Regierung hat die Versetzung des Lihrers K il von Hille nach hier wieder aufgehoben und an dissen Stelle den Schulamtsbewerber Wilhelm Vinke zu Heepen mit der einstweiligen Verwaltung der Lehrerstelle bei der hiefigen Volksschule vom 1 April d. I. ab beauftragt.(Hall Kribl.) Aus den Kreisen Wiedenbrös und Habert## Paderborn, 4. Apiil.(Plötzlich zu Tode gekommen) ist em 31. v Mis. hierselbst auf der Neuhäuserstraße der Briefträger Beck. Als er die Straße überschreiten wollte, scheuten die Pferde eines Bieswages vo: einem Wagen der elektrischen Straßenbahn. Bei dem Anlasse fiel ein Faß von dem Bierwagen herunter auf den Briesträger, der zu Fall kam und am Haise von einem Ride des Wagens überfahren wurde, so daß der Tod sofort eintrat. Der B ante, welcher mit dem 1. April das Höchsig=halt erreicht halte, hiuterläßt seine Frau aus zweites Ehe mit zwölf zum Teil roch unversorgten Kindern. Aus der Nesz. Gr, Nuute.#. Lüdenscheid, 2 April.(Tod durch Brandwunden) Auf schreckliche Weise ist das fünfjährige Kind der Eheleute Melles zu Tode gekommen. Das Kind zündete in Atwesenheit der Eltern den Spiritus. kocher ar. wobei seine Kleider in Brand gerieten. Bevor dem armen Kinde Hüfe zuteil wurde, hatte es schon so schwere Bland wunden erktiten, daß es nach einigen qualvollen Stunden im Krankenhause stard. Lüdenscheid, 3 Apeil.(In der Bolme ertrunker) ist die 67 Jahre alte getstesgestöete Frau des Arbeiters Ziehl zu Brügge. Es wird angenomwen, daß sie in einem Anfalle von geistiger Umnachlung ins Wasser gesprungen ist.— In der Versetaisperre bei Füavigge ist der Landwirt Schröder von Mettgenberg ertrunken Der Mamn ist om Sonntag aberd in der Dunkelheit vom Wege abgeraten und in die Sperre gestüezt, wo seine Leiche heute vormittag gesunden wurde.(Rh. Wesif. Zig.) „. Vermischtes Ein Strafoerfahren gegen 25, Antte Augspurg wegen Beamten: veieloigung ist von der Hamburger Staatsanwaltschaft eingeleitet. Frl. Augspurg hat einem Hamburger Blatte das Vorgehen von Schutzleuten gegen Passanten in der bekannten Krawallnacht geschildert und soll dafür zur Verantwoitung gezogen werden; sie will den Wahrheitsbseweis antrecten.0 Relhang bers, 4. Kprl. Infolge falscher WickenFis tiegen in der vergangenen Nackt im hiesigen Hauptbahnbofe zwei Lokomotiven zusammen. Ein Lokomokivführer wurde schwer, ein Heizer leicht verletzt. KiFichherge 2. April. Wie der„Bote a. d. Riesenberg. meidet, ist die altbekannte Hampel am alten Koppenaufstieg in der Nacht zum Sonntag vollständig abgebrannt. Nürnberg, 4. April. Due Schvurgerich! verurteure den Spinner Adam Meier zum Tode und, den Schmied Schande zu 15 Jahren Zucht haus wigin Ermordung eines Landwirts. aPe#pel,.Ppil. Heute stüh hat ein neuer aushruch ors Besuvs stattgesunden. Der Lavastrom egoß sich in der Ridhtung auf Pemp'. Der Strom, der sich nach Nordwesten ergoß, bet 523 Psserngig Iutrumente des Ooservatbriums am Vesuv sind gestört Montreal, 2. Apcil In Winniveg hat der Streik der Trambahnangestellten .rsuch, die Wagen von Nichtunionisten bedienen zu lassen, die Stadt in den litzten drei einer vollsändigen Pöbelheerschaft ausgeliefert. Der Mob verbiannte 3 und kamen den Angreisen nur mit knepper Not, einize schrer verwundet. Als der Bürgermeister die Auf ruhrbestimmungen verlas, wurde er verhöhnt. Die berittenen Schützen von Winnipeg wurden aufgeboten, un die Oednung wiederherzustellen. Der Pöbil wurbe schließlich mit dem Bajonett auseinandergetrieben. 4 April. Heute morgen 9 Uhr wurde ein Lebender aus dem Schacht 4 geborgen Man glaubt, daß noch andere Lebende sich im Schachtb.finden. Sachverständige Delegierte versichern, daß nach ihrer Arsicht selbst 8 Tage nach der Katastirphe noch mindestens 800 gerettet werden können, und daß sie überzeugt seien, auch jetzt noch man einzelne Ueberlebende finden müssn. Die regung der Bevölkerung ist auß=rordent Jdeoen ie. üichtet er#se Zwischenfalle. um Ingenieur Fournier heute mittag aus der Grube kam, stürzten sich eine große Meige Frauen auf ihn mit dem Rufe:„Tötet Journier worde vin Dragonern gerttt Gtigte inn Sauerstoffballons sind in die Grube hinabgestiegen. Von den 13 Geretteten wurde 13 gestattet, sich nach Haus zu begeben, nur einer ist wegen heftigen Fieders im Lazarett behalten worden.— Die Gerissmn des heute geretteten Berton waren, ehe sie aus Tageslicht kamen, ir folge von Erschöpfung gestorben. eklärliche Frage. Dame:„Ich sckwärme für die Frauenemanzspotion; ich schwimme, sechte, rauche.“— Herr:„Lassen Sie sich auch rasieren, mein Fräulein?“ scheuettesischer Arbeiter zum Teil schwel berletzt wurden. Halle, 5. April. Die Lohnbewegung der Bergarbeiter in den mitreldeutschen Hüttenbezirken nimmt fortgesetzt an Umfang zu. Seute,„ beginnt die Zahlung der ###pterstützung an annähernd 5000 Streikende im Revier Halle und an 1000 im Helmstädter Revier. Die Ausdehnung der Streikbewegung auf Böhmen wird angestrebt. Leus, 5. April. Die Rettungskolonge Simon, welche ohne Führung von Ingenieuren in den Todesschacht eindrang, ist gestern wieder aus Tageslicht zurückgekehrt. Sie erzählte, daß sie dicht beim Förderschacht neun frische Leichen gesunden habe; Verwesung war noch nicht eingetreten und nimmt man an, daß die Leute erst in den letzten 24 Stunden verhungert sind. Lens 5 April. Gesüchtweise verlautet, es sei gelungen, vier als scheintot aufgefunden# durch Einführung von Sauerstoff wieder ins Lehen zu rufen. Petersburg, 5. April. Aus vielen Orten lausen beunruhigende Nachrichten ein und die Polizei trifft alle Vorkehrungen zur Verhütung von Judenmassakres. Moskau, 5. April. Der glänzende Sieg der demokratischen Partei in Petersburg und Moskau veranlaßte eine erneute kräftige Wahlagitation. Swakopmund, 5. April. Der Häuptling Cornelius, der sich neulich den Deutschen Truppen ergab, ist mit seinen Stammesangehörigen nach Omarurn gebracht worden. New York, 5. April. Präsident Roosevelt hat sich entschlossen, nicht in den Bergarbeiterstreik einzugreifen. Schlachtviehpreise nach Lebendgewicht auf Grund amtlicher Marktberichte Arhegrpeitetfgnt der sthuerwerlung der Preustschen LashpietBerlin., Köthener Straß: 59 Dortiss Essen. Ochsen. ) v o l l f l e i s c h i g e, a u s g e mästete höchsten Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt(mind. 12 Ctr. Lbg.) Uebe sicht der Witterung Bielefeld, 5. Aprll 1906. Mitgeteilt von Fr. Böckelmann Ww., hie Niedrigst. Thermometerstand in der Nacht+ 1 0 Thermometerstand um 10 Uhr vorm.+ 7% Barometer 75,5 cm Wind: Süd Ost. Himmel: heiter nub ge höchsten bis zu k) junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete e) mäßig genührte junge und gut genährte ältere d) gering genährte jeden Alters Ballen. a) vollfleischige, ausgemästete bis zu 5 Jahren d) vollfleischige jüngere c) mäßig genährte jüngere und gut genährte äitere d) gering genährte jüngere und ältere Kalben und Kühe. a) vollfleischige, ausgemästete Kalben höchsten Schlachtwertes d) vollfleischige, mästete Kühe Schlachtwertes, 7 Jahren c) ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Kalben d) mäßig genährte Küße Kalben. Kälber. s) Doppellender t) feinste Mast=(Polimsich= mast) und best: Saugkälber c) mittlere Mastkälber und gute Saugkälber d) geringere Saugkälber u. älteres, gering genöhrtes Jungvieh(Fresser) Schafe. a) Mastlämmer u. jüngere Masthammel 5) ältere Masthammel. c) mäßig genährte Hammel u. Schafe(Märzschafe) Schweine. a) vollfleischige der feineren Rassen und deren Kreuzungen bis zu 1¼ J. b) fleischige e) gering entwickelte sowie Sauen am 2/4. 46 am ./4. am 2. 4 44—45 38—39/37—38|39—40 34—35|32—33|94 35 — 23—31— 43—4441—42] 42 36—37 31—82 56—8796—37 31—32•30—31 40 35—87 31—33 40—4140—41 56—3735—37 32—3132—83 26—2825-26 39—40 35—37 53—5454—55 48—52s48 52 13 47/40-48 37—4040—41 25—29]— 73 76 74 75 72—7072-731—73 Hannover, 5. April. Der Reichstagsabgeordnete Wilhelm Meister(Sozialdemokrat) ist um 6 Uhr gestorben, er gehörte dem Reichstage seit 1884 an. Hamburg, 5. April. Auf dem Dampfer„Hamburg“, fand eine Explosion statt, wobei fünf deutsche 66—69/68—71/65 68 Vorstehende Preise verstehen sich für 100 Pfd. Lebendgewicht, bei Schweinen mit 20 5/ Tara Ltamtlichen Schlachtgewichtpreise sind mittels der an gegehenen Schlachtprozente Er ist um die Ecke haben und darf auch in biesem Johre.. ld darf auch in ciesem Jahre wirrer deim Heusputz, dem Grotein machen, richt fehlen Sie wissen ja er hat sich immer so gut bewährt u dschont der Aust ich, fegt dobei gründl cher und sch eller, wi all a dere und hißt Luhns Wasch=Extrakt. Da ie mon Sie a er nicht mit einer Nachohmung anschmiert, achten Sie bitte beim Einkauf auf das Rotdaud. Am roten Band wird Luhns erkannt! Stadt-Theater. Dornerstag, den 5. April 1906 zum Besten der Pensionsanßtalt„ Deutscher BühnenAngehöriger.“ 1. Die Verlobung beider Laterne. Operette in 1 Akt von J Offenbach. II. Ueberbreitl=Vorttäge. III. Von Carlos oder der Insant von Spanien oder der unnatürliche Sohn. Dram. Tia, ödie in 5 Akten ven Freih. v. Schiller, bearbeitet von einem anderen deutschen Dichter. IV. Das Fest der Handwerker. Baudeville in 1 Akt v. L Angely. (Mit verkehrter Besitzung) Anfang 7½ Uhr. Freitag, den 6. April 1906 Elga. Nokturnus in 7 Szenen von G. Hauptmann. Vorher: Wenn wir altern Dramatische Plauderei in 1 Akt von O. Blumenthal. Letzte Vorstellung Sonntag, den 8 April 1906 Ausrädter Junglings- und Mämer-Verein. Lokal: Ev Vereinshaus. Conntag, den 8. April er., Nachm. 3½ Uhr: Der Jugendordner. Ev. Männer= u. JünglingsVerein St. Tohannis. Sonntag, den 8. April 1906, abends 8 Uhr: Familien=Abend. Konfirmandenbegrüßung. Eintritt 20 Pfg. Herzl. ladet dazu ein Der Vorstand. Ingens-Abteilung. Nachm. 3½ Uhr: Versammlung im Saal. Freie Unterhaltung und Spiele. Fortsetzung von Ben Hur. Gemeinsame Andacht. Knaben=Abteilung Nachm. 4 Uhr: Zwanglose Unterhaltung u Spiele. Fortsetzung der Geschichte. Gemeinsame Andacht. Der Jugendordner. Religionswissenschaftliche Vorträge in Winden. Religionswissenschaftliche Vorträge von Autoritäten auf dem Gebiete der Wissenschaft sind wiederholt auch in unserer Heimatprovinz gehalten und haben Anregung in weite Kreise getragen. Wir glauben, vielen einen Dienst zu erweisen, wenn wir auch in Minden eine Reihe solcher Vorträge halten lassen, die einzelne im Vordergrund des Interesses stehende Fragen zur Erörterung bringen und zugleich Gelegenheit zu freier Aussprache geben. Am Mittwoch, den 18. April, wird Professor Lotz Erlangen über„Die Urgeschichte", am Donnerstag, den 19. April, Professor Riggenbach=Basel über„Die Auferstehung Jesu“, am Freitag, den 20. April, Professor Ihmels=Leipzig über„Jesus und Paulus" reden. Die Vorträge beginnen pünktlich vormittags 10½ Uhr, dauern bis gegen 1 Uhr und werden von einer kurzen Pause unterbrochen werden. Nachmittags von 4 Uhr an wird über die Vorträge eine Diskussion stattfinden, die von den Professoren eingeleitet wird. Wir bitten um zahlreiche Beteiligung. Anmeldungen werden möglichst bis zum 10. April an Herrn Rektor Bohnenkamp hier erbeten. Zur Deckung der Unkosten erheben wir von den Teilnehmern für eine zu allen Vorlesungen berechtigende Karte eine Gebühr von 3 Mark, die wir bei der Anmeldung einzusenden bitten. Tageskarten für einzelne Vorlesungen sind à Mk. 1,50 an der Kasse zu haben. Minden, im April 1906. Der geschäftsführende Ausschuß: Bohnenkamp, Rektor. Bunse, Rektor. Fischer, Rektor. Graeve, Pfarrer. Gregorovius, Regierungs= und Schulrat. v. Lüpke, Ober=Regierungsrat a. D. Schlüter, Direktor. Das Ortskomitee: Bliefterning, Hauptlehrer a. D. Cornelsen, komm. Landrat. Debus, Reltor. Dr. Dietrich. Großenheider, Lehrer. Dr. Heinze, Königl. Gymnasialdirektor. Hilker, Lehrer. Dr. Johansen, Erster Bürgermeister. Kempte, Geh. Ober=Postrat. Kindermann, Schulrat. Dr. Koernicke, Bürgermeister. Kriege, Pfarrer. Dr. Kruse, Regierungspräsident. Dr. Müller, Geh. Sanitätsrat. Neumüller, ber=Regierungsrat. L. Sander. G. Schonebaum. Dr. Spengel, Professor. Voges, Lehrer. von Wehrs, Ober=Regierungsrat. Windhorst, Oberstadtsekretär. Zimpel, Oberlehrer. Lehrer, von Wehrs, Ober=Regierungsrat. Winzer, Wirk. Geh. Ober=Regierungsrat. Sv. Jüngl.= und Männerverein St. Pauli. Vereinslokal Paulusstraße Nr. 26. Familien=Abend (Konfirmanden=Begrüßung) am Sonnabend, den 8. April er., abends 8 Uhr im Gemeindehause, Paulusstr. 26. Programm: 1. Gemeins. Gesang: Ist Gott für mich, so trete gleich alles wider mich. 2. Begrüßungsansprache: Herr Pastor Hackländer. 3. Chorgesang: Mit dem Herrn fang alles an. 4. Posaunenchor:„Auf kich, o Herr, vertrauet meine Seele. 5. Deklumation: Der Leuchtturm. 6. Baritonsolo mit Klavierbeglig. a) Jung Siegfried. b Zu Mantua in Banden 7. Turnabtlg.: a Stabübungen. b) Pyramiden. Pause. 8. Posaunenchor: Siehe, das ist Gottes Lamm. 9. Deklamation: Die Karwoche. 10. Chorgesang: O drückten Jesu Todesminen 11. Posanenchor: O Haupt voll Blut und Wunden 12. Deklam.: Die Macht der Liebe. 13. Chorgesang: Man singet mit Freuden vom Sieg 14. Posaunench: Hoch tut euch auf. 15. Schlußwort: Herr Superintd. Simon. 16. Gem. Gesang: Ich bin dein sprich du darauf dein Amen. Eintritt frei Jedermann, insonderheit die Konfirmanden der Paulus= und Petrus=Gemeinde sind herzlich eingeladen. Der Verstand Sien Küchenliefert sehr preiswürdig Fritz Tiekötter Möbelfabrik, Niedernstr. 45. utt, l. Verein junger Papenmarkt 2 Sonntag, den 8. Aptil er., abends 9 Uhr: Dertra Nur für Mitglieder. Aeltere und Jugend Abteilung. Jugend-Abteilung. Nachmittags 4 Uhr: Ausflug. Bei ungünstiger Witterung: Vortrag. Der Vorstand. SchreibmaschinenMechaniker. tüchtiger, welcher später Meisterstelle übernehmen soll, bei hohem Lohn für dauernd gesucht. Offerten sub M. E F. 34 an die Exped. d. Blattes Schriftsetzer=Lehrling Steindrucker Lehrling gesucht. Druckerei Gust. Peiniger, Kreuzstraße 22. Gesucht tüchtige er und r Sch Serhe bei dauernder Beschäftigung für die Vergrößerung unserer Abteilung Boots- und Automobilmotoren. Meldungen an Gebr. Körting. Akt.-Ges. Hannover, Abt. Boots= u Automobilmotore. Altstädter Freitag, den 6. April 1906, abends 6 Uhr Passions gottesdienst. Beichte und Feier des heiligen Abendmahls. Pastor Trautermann. Johannis=Kirche. Donnerstag, den 5. April 1906, abends 8½ Uhr: Passionsgottesdienst und Feier des heil. Abendmahls. Pastor Knolle. Belanntmachung. Der Kaufa ann Brandt hierselber beabsichtigien Anschluß gleis von seinem Ko#lenlogen a. die Mindener Keei=bahnen hier selbst hee stelln zul sin. E wr. bierdurch zur öffent lichen Keontnis-bracht, daß di Pläne nebst Bschreibung gewäß §§ 17, 47 des Klembahngesetzer vom 28 Juli 1892 während 14 Tagen auf dem hiesigen Büreau zur Eiencht off'n liegen. I der Beteiligte kann während der geannten Zeit im Umsarge sein: Interesses Einweidungen erheden, auch ht der G meindevorstand das Rchi, Eirwendungen zu erbeben, die sich auf die Richtung des Unternehmens oder auf An lagen der im§ 18 a O gerachten Art beziehen Etwoise Einwendung n sin schrifts##o hier her einzureichen oder mündlich auf dem bresigen Bureau zu Protok.I zu g ben Ich mache noch###sonders derauf aufmerksum, daß Ennsprüch= nach Ablauf der 4tägigen Frist nich m bi erkoben werden können. Minden kin 27 März 906. Der k. Landrat. Cornessen, Regi.= Afs ssor sende ich auf Verlangen grat u franko Prospekt. Bruno Lemme, Berlin SW. 11. Prachtkinderwagen in Tretbar’s idealem Modell 1906 Kirderwagendirekt von der fabrik Julins Tretbar, Grimma 393. wird niemals der Erfolg beim Gebrauch von Steckenpferd Teerschwefel=Seife von Bergmann & Co., Radebeul mit Schutzmarke Steckenpferd. 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Dabei sind vorzulegen: 1. Geburtsschein oder=urkunde vom Standesamt 2. Impf= oder Wiederimpfschein; 3. Abgangszeugnis der zuletzt besuchten Schule. Die Abgangszeugnisse der bereits angemeldeten Schüler sind ebenfalls bis zum 7. April einzureichen. Die Aufnahmeprüfung findet am Dienstag, den 24. April, von 8 Uhr an, für VI von 9 Uhr an, statt. Der Unterricht beginnt am Mittwoch, den 25. April, vormittags 7 Uhr. Dr. Reese, Realschul=Direktor. Gesangbücher von den billigsten bis zu den feinsten in jeder Preislage sehr preiswert und in grosser Auswahl A. von der Mühlen Bielefeld, Ritterstrasse 43. Vormittags von 6 bis 8 Uhr „ 11„ 1„ Die Badezeiten für die städtischen Badeanstalten werden vom 1. April 1906 bis 30. September 1906 wie folgt festgesetzt: 1. Städtische Gütersloherstraße 20. Schwimmbäder für Männer: Nachmittags von 5 bis 8 Uhr jeden Sonnabend bis 10 Uhr Schwimmbäder für Frauen: von 8 bis 11 Uhr 1 von 3 bis 5 Uhr jeden Donnerstag v. 8— 9 Uhr Wannenbäder für Männer und Frauen von 6 bis 1 Uhr1 von 3 bis 8 Uhr jeden Sonnabend bis 10 Uhr. Kassenschluß eine halbe Stunde vor den festgesetzten Endzeiten. An Sonn= und Festtagen ist die Anstalt geschlossen. 2. Städtische Hersorderstr. 8, Siechenmarschstr. 10 und Ecke Webereiund Mühlenstraße. Vormittags Wochentags von 7 bis 1 Uhr. Sonntags„ 6„ 9„ Nachmittags von 2 bis 8½ Uhr jeden Sonnabend bis 10 Uhr. Kassenschluß 20 Minuten vor den festgesetzten Endzeiten. An den Montagen sind die Bräusebäder geschlossen. Bielefeld, im März 1906. Der Magistrat. G. Bussleck, Ambulatorium für Herz-, Uervenund Hantkrankheiten. Spezialbehandlung f. Hauttrebs, fressende Flechten 2c. Per Dung, eignet sich durch seinen Gehalt an Stickstoff, Phesphorsäure und Kalk vorzüglich für Wiesen, Halmgewächse und Kartoffeln. 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Pastor Rothweiler blatt:„Wenn Jatho Anschaunng von de ein evangelischer Pr in der Anschauung stehe, so ist das französischer Spion erklären wollte, er se er befinde sich j2 Natürlich hat dieser bei den Freunden u gelischer Feeiheit in gefunden und damit daß zu der Grundl evangelischen Freihei mit der heil. Schrift Vernunft gut dünkt. Obgleich die Erk westfälischer Pfarrer triffend vielen unsere lassen wir dieselbe do „Nachdem durch ei und westfälischen P und im„Evangelischen veröffentlichte Kundge Römer" unter dem ergangene Entscheidun storiums zu Kodlenz halten wir es für unse folgendes zu erklären: 1. Wir sehen in d scheidung eine genau vom Ev. Oberkira laß vom 16. März Grundsatzes, daß einer ausdrück ich verwerfn Gleichberechtigung inner Kliche nicht zugestander 2 Wir sehen in d scheidung auch eine ge führung der auf der rheinischen und westfäli mit großer bezw. völl hobenen Forderung, de hörden auch ferner Ang Sor.: 192 tes een eswatito mile: Te## e- and uinn nuigen für den Uefiamtes und Inleraren-Tail .e ud und Verlag von A von der Mühlen, sämtlich in Bielefeld.