Prigtu2 -Lotterie e 5, halbe 2,50 Mi TSoot z. " F r a n k f u r t e r L o s e Lppstig kühlen, Bleiefeld. Bielefeld. Rekamation entgetreten sind, sind ugen zu erscheinen. aus den Orten, Bemeinden u. s. nt Heepen. dto. bio. bto. nt SchildescheJöllenbeck. dto. d1o. d1o. 910. bto. Brackwede mit Auzluß der Gemeinde meln. bi. 910. dto. Isselhorst und der meinde Ummeln. Dornberg. einden Amtshausen, khagen, Steinhagen, und Patthorst Halle i. B. bto Werther. Vorzhalshauter bto. Verdmalh. 21o. dt Gütersloh. dto. üterslod und GeFriedrichsdorf. edde, Kattenstroth perard. dto. Herzebrock. bto. d Feldmark Wiek, Bürgermeisterei und Gemeinde dio. erg, Batendorst Vit. d Amt Rietberg. dto. l. bto. lung eingereicht rboten. Militärgesetzen. d mitzubringen. eld. Nr. 75. Veechsrich Geschäftsstelle u. n allen Postanstalten 3., bei täglicher Zu####tung in Bielefeld #20., durch Briesräger 1,42 M. 30. Jahrgang Anzeigengebühr für die einspaltige Petitzeile oder deren Raum 12 Pf., für auswärts 15 Pf., Reklamen 25 Pf. Erscheint sechsmal wöchentlich Geschäftsstelle Ritterstr. 43. Fernsprecher Nr. 15. Aisuder 29. Närz: Gustav III., König von Schweden, gist. 1792— Schlacht bei Oporto, Marschall Soult verrschtet die portugisische Armee, 1809.— J. H. Boß, Dichter, gest 1826. Algeciras. Die Zit der Drohnoten an die Adresse des Tmps ist bei der Norddeutschen Ailgemeinen Zeitung“ anscheinend vorüder; Friede ist wieder ihr erst Geläute. Geuuginung drickt sie heute an der Spitze ihres Blattes die„Woff“. Meldung ab:„Während der gestrigen Sitzung der Redaktionskommission gelang es, auf G einer von amerikanischer Seite vorgeschlagenen Fassung eine glückliche Lösung für die bestehenden Dfferenzen über die Feage der Beaussichtigung der Polizei zu fingen. Auch die Frage der Bankanteile wurde in befriedigendem Sinne geregelt.“ Frankreich erhält nach anderweiten Mitteilungen für die Vorzugsrechte des französischen Kon sorkiums drei Anteile, das deutsche Konsortium dagegen statt eines Kapital= anteiles ein Vorzugsrecht für 50 Prozent bei späteren Anleihen, entsprechend den 50 Prozent. womit die deutsche Geoppe an dem Zehn Millionen Darlehn beteiligt ist. In der Polizeifrage hat man sich auf den Boden der österreichischen Verbesserungsvorschläge gestellt. Die großen Bemühungen des Grafen v. Welsersheimb scheinen also die immerhin verdiente Anerkennung fiaden zu sollen. In litzter Stunde hat sich auch der amerikanische Vertreter White um eine Verständigung bemüht, indem er eine den Franzosen zusagendere Form füe die Absassung des Artikels über die Kontrolle des Generalinspektors durch das diplo matische Korps fand. Er hat nämlich vorgeschlagen, statt Aufsicht(contröle) Ueberwachung(surveillance) zu sagen. Es wurde feiner eine Dauer von füns Jahren vom Tage der Rauisikation an fest gesetzt, während Revoil nur drei Jahre zugestehen wollte, er wartet jetzt roch auf die Genehmigung der frenzösischen Regierung. Ob Holland oder die Schweiz den Generalinspektor liesern wied, ist noch unbestimmt. Die gesamte Diplomatie befiadet sich in gehobener Stimmung. Reooil sagte:„Der Ausgang der Konferenz wird mit allgemeiner Genugtuung ausgenommen werden.“ Auch Herr v. Radowitz ist sehr zufrieden und hofft nunmehr auf ein dauern des Einvernehmen zwischen zwei großen Ochrreighen Welsersheimd sage: PBarie eirzeu dat sich in Verlian und Fransteich demüht, un Deutscland und e zu beiderseitigen Zugeständnissin zu bewegen, welche zu einer Verständigung das### Oesterreich=Ungarn hoffe lebzast gieses Uebereinkommen dozu beitragen werde, eine Annäherung zwischen Fiegen“ und Frankreich heibel Weslet für au, Annäherung, welche eine mi# vie ganze Welt sein würde. „conti Benosta sagte: Italien bedürfe ucht nur des Friedens, es bedürfe auch der daß der Friede in Zukunft usrecht erhalten werde. Indem ich um eine Aussöhnung zwischen unserm Bundesgenossen Deutsch= tand und dem uns befreundeten Frank ceich herbeizuführen, habe ich auch für die Interissen Italiens gearbeitet. Iialien hifft, daß die heute erzielte Ent nte zwischen Frankreich und Deutschland eine Entente cordiale werden wöge, in dem Sinne, welchen man der Entente cordiale zwischen England „ Fank luich gegeben hat. Gras Cassini #e: Raßland hofft, daß die Konferenz o wgreklanische Fraze gelost bet, #en, taß sie insbesondere das Gefühl ##r Unerhagens zerstreun werde, welches in der litzten Zeit auf Europa lastete, und zi heizlichen und aufrichtigen Brziehungen zwischen Frank reich und Deutschland führe. Der amerikanische Botschafter White sagte: Die Vereinigten Staaten heffen, daß dieses Uebereinkommen Sympathie und Freundschaft zwischen den großen Völkern und Regierungen herbeiführen werde. Petersburg, 28. März. Die„Nowoje Wremja' kommt auf das durch den Zvischenfall mit dem„Temps“ veranlaßte Zirkular des Grafen Lambsdorff zurück. Das Blatt schreibt, der russische Freund Delcuffés habe dessen Fehler wiederholt, er habe sich die gleiche diplomatische Vergeßlickkeit gegen Berlin zuschulden kommen lassen. Jedenfalls habe die russische Diplomatie eine große Ungeschicklichkeit und Taktlosigkeit begangen; ihr Unvern ögen, das sich in den Verhandlungen mit Jopen vor dem Kriege offenbatt habe, sei abermals zutage getreten. Es wäre daher nicht verwunderlich, wenn die marokkanische Frage, die Delcessé gestürzt habe, auch auf die russische Diplomatie zurückwirken wärde. Bielefeld 29. März 1906. Folgen des Streiks. Sius: er hauplächlichen Kanpfaittel, mit wicher, s albemokictie gegen die bestehende Ges.Buntkorganisation Sturm zu laufen hahedeng die Jasenierung ober Unterstützung von Streiks. Den sozialdemokratischen Agitatoren ist es dabei völlig gleichzültig, ob samilien durch einen frivol heraufbesa worenen Streik schwer erschüttert, ja vernichtet wird, für sie handelt es sich allein um eine Kraft probe, die immer wieder versucht wird, wenn sie auch noch so oft ergebnislos verlief. Von dem Elend, das ein leichtsinnig unternommener, gewissenlos geschürter Streik über zahllose Arbeiterfamilten bringen muß und oltmals gebracht hat, davon legen viele Beispiele aus neuerer und älterer Zeit Zeugnis ab. Kaum je aber haben sich die Folgen in so furchtbarem Lichte gezeigt wie in unserem so schwer heimgesuchten Nachbarreiche Rußland— mon vergegenwärtige sich nur die Nachrichten, die seit langen Monaten bäufig genug durch die Presse gelaufen sind. Da ist es nun recht bezeichnend, daß neueren russischen Zeitungsnotizen zufolge die Sozialdemokratie selbst vor den Foigen ihrer Tätigkeit ein Grauen angekommen ist: Es hat jüngst das Komitee der sozialdemokra tischen Partei an sämtliche Arbeiter St. Petersburgs einen Aufruf erlossen, in dem auf die schwere Lage der beschäftigungslosen Arbeiter hingewiesen wird; diese Arbeiter, deren Zahl einsch ießlich ihrer Famisien auf über 100000 angegeben wird, werden von dem Komiee aufgefordert, mit den Arbeitgebern in Unterhandlungen über Wiederannahme der entfohnten Arbeiter zu treten. Dabei wird ihnen geraten— und das ist recht bezeichnend— die Arbeit auch zu ungünstigeren Bedingungen, unter allgemeirer Herabsetzurg oes Lohnes wieder aufzunehmen. Die Arbeiter solcher Fabriken, wo es keine Ausgeschlossen gibt, werden auf gefordert, zu gunsten der Arbeitslosen träge zu leisten. Es sollen ferner Versammlungen abgehalten werden, die keinen andern Zweck haben sollen als den, die Hülfsaktion zweckmäßig zu organisieren. Endlich wll sich das Komitee an die Stadt duma wenden und um die Einrichtung öffent licher Arbeiten zur Beschäftigung der Arbeits losen bitten. Di sen Nackrichten noch ein Wort hinzuzufügen, hieße ihre Wirkung nur abschwächen. Unsere deutschen Arbeiter nbgen ader ihre Natzanwendung daraus ziehen und sozial demokrati chen Aufre zungen ihr Ohr verschließen. Sie sehen aus dem russichen Vorgange, daß die sozialdemokratische Magt nickt säzig ist, diejenigen, die sich ihr ausgeliefert haben, in der Stunde der Befahr n der dringenisten Rot zu daß sie vielmehr selbst sich schließlich a. dus so viel geschwähte Bürgertum wenden und demütig um Hülfe bitten muß, wenn es mit ihrer Weisheit zu Erde ist. Kolonial=Staatssekretär! Die ultromontane Peass gibt sith greße Tiühe, die ablehnende Haliung des Zentrums gegen die Errichtung des Staatsgretariats für die Kolonien auf ächliche Gründe zurückzuführen und zu leugnen, daß der Hauptgrund der konfessionelle Stavdpunkt des Erkprinzen ist, des Jesuitengssetzes erklärt hatte. Als sack licher Grunb wird geltend gemacht, daß es dann Reidungen und Schwierigkliten zwischen dem Auswärtigen Amt und dem Kolonial= amt geben werde. Nun haben aber die wäre, dann würde es bis in den Juli hineindauern, ehe der Erat veradschiedet werden könnte. Von den übrigen Vorlagen, außer den Sieuerertwürfen, würde ohredies nichts mehr erledigt werden können, so daß also selbst so dringende Vorlagen wie die betriffend Militähtpension, Urterkützungswohr sitznovelle, Haftung der Tierhalter und Autowobilbef tzer hinausgeschoben werden müssen. Die deutsche Volksvertretung wird, wie man sieht, immer leistungsunfähiger, aber dabei immer geschwätziger, immer seniler. Das ist fast das ausschließliche Verdienst der Sozialdemokratie, die in der Negation und in der Agitation ihre alleinigen Aufgaben sieht. e. u, Eltzilrzen zu Hoherlobe au Kt eni Biarritz: Der Röntg suhr vor —.— Fcn Veirniaten Verwaltungs= über, rm den Peinzregenten samten als eine ganz besonders glückiche Braurschweis durch eir a gesehen wird, und daß der Erbprinz zu raschen. Er traf geben werde. Nun haben aber Vertreter des Auswärtigen Amtes selbst diesen Grund's durchaus hinfällig bezeichnet und sich für das Staatssekretariat ausgesprochen. Die„Germania“ hatte auch behauptet, daß gerade Kolonialbeamte den E bprinzen nicht zum Chef haben wollten. Dazu bemerkt die„Köln. Zie.“: Demgeger über läßt sich nach allem, was man aus Kreisen der Kosonialbeamten hört, Gr-3i eheie stellen, daß hier die Wahl uin Ettpuirzen zu Hohenlobe zu asen Bichen Alesich Bbterih beamten als eine ganz besonders glück iche angesehen wird, und daß der Erbprinz zu ##he bei allen Beamten, die mit ihm =nnstlich zu tun haben, wegen seines garzen persönlichen Auftretens, wegen des arbeitsfreudigen Interesses, das er der sachlichen SesizanP sung eigee Ressortgschäst entgegenbling., schon jig: ein außerordentliches VerSamteg en bt. Es denkt sicher keiner seiter ##n daran, gegen ihn Ränke zu spinnen, und die„Germania“ soll schleunigst den von ihr allgemein gegen die Kolonialbcamten erhobenen schweren, ihre Loyalität antastenden Vorwurf zurücknehmen oder ihn greifdar wiederholen. Die„Germania“ sollte sich lieber daran erinnern, daß der erste aufsehenerregende Artikel über die Kanzlei= und Hohenloh=Krisis in der„Schlefischen Volkszeitung" das Tageslicht erblickte und daß man von diesem Blatte allgemein annimmt, Seisten Peste Fühlung zu parlamentarischen Kreisen Lat.(Staatsbote.) dem Deutschen Reiche. Berlin, 28 März. Aus Potsdam wird vom 28 d. M. gemeldet: Die Leiche der Herzogin Wilhelm von Mecklenburg wurde heute abend von der Friedenskirche in feierlichem Zuge unter Beteiligung der rächsten Verwandten durch den Park von Sanssonci nach der Wildparkstation geleitet, von wo die Ueberführung nech Schwerin stattfindet. Ueber den angeblichen Besuch König Eduards beim Prinzregenten Albrecht in Sebastian berichtet ein Brief des„B..= .“ cus Biarritz. Der König fuhr vor drei Tagen unangesagt nach Fontarabie bir Wann wird der Reichshaushaltsetat fertig? Der Geschäftsplan für die nächstliegenden Plae, der von keiner Seite zespeltert wich, Zurischjebung Sealszeitunrg dashn.. iu rrungu muh geranmen t. Beser such zu n immum trni ihn nicht an, der P ingregen war in San Sebastian gebliebe-. Der st. Ulvertretende Leiter der Kolonial= abteilung des Auswärtigen Amtes, Erbprinz zu Hohenlohe, hat einen mehrPeische seiner Famlie nach der Riviera zu heute „Der jange Akwa ist eingeladen worden, zur Vernehmung in der Angelegenheit der Kameruner Beschwerdeschrift in das Auswärtige Amt in Berlin zu begeben. uscterngen.... i ein Gesetzentauf . us te ggnacg das Gesetz bettifend die Ausgare von Reichskassendahin abgeändert wird, daß künftig die Reichskassenscheine in Abschnitten „.10 Mait statt.20 und 50 Nart ausgefertigt werden. im Acgeoebnede..“ wanden gesanbert,eue 80½, Milonen Rart sprichen darf— gest nach der Kölnischen in 9 Ju—3 der Tuppen für den Juni ##g eugan, daß die zweitel daß rach Gur r esung bes Moit vor Okein alio a.—— vurichzthung des Brigade. kommandos der Kommandeur der dort noch verbleibenden Truppen eine Dienstzulage von 18000 Mark erhält. Die Kommission des Reichstags für den Gesetzentwurf über Adänderung des Gestzes über den Unterstützungsitz nahm in ihrer heutigen Sitzung den§ 29 gemäß einem Artrage der Adgrordneten Itschert(Zentr.) und Schickert (kons.) in einer Fassung an, durch welche die Regierungsvorlage dahin eingeschrärkt wird, daß die Unterstützura###flie Seee P an eig aes die Awelte * Eun ev. Spreu, also bis zum #.#vil zu Eade gesührt werden sol. Ostern sollen dann zunächst die Steuervorlagen in zweiter und dritter Lesung eriedigt werden und dann erst der Etat in dritter Lesung. Man hofft mit der zweiten und dritten Lesung der Steuervorlagen bis fertig zu werden, so daß man die dritte Lesung des Sais unmittelbar nuch Pfiugsten stattfi#den würde. Bei dieser Dis position ist vorausgesetzt, daß die Stenerkommission mit ihrer Arbeit rechtzeitig vor Ostern fertig wird, so daß während der Oslespause die Berschte ausgeatbeitet und vann unmittelbar nach der Osterpause fest gestellt werden können, indem die Steuer komwission zu dieser.ststellung einige Tage früher sich versammelt wie das Plenum des Reichstages und dann beim Wiederzusammen tritt des Plenums am 24. April die Berichte der Steuerkommission vorliegen. Ge länge es nicht, dieses Arbeitsprogramm durchzuführen, was bei der absoluten Disziplinlosigkeit im Reichstage wohl möglich — Gespagungepflühr Arbeitsortes für den Fall der allgemei beitsorte wohnenden Arbeiter und seine dort und süe die Fieige Arschöigen estuick. u in Sa#s am Arbeittort wohnenden, aue im Haue der Hilfsbedürftigkeit durch Artrag Schiche Seruer wutden uf Anlag Schiuert in den§§ 11 und 23 erkolonien und Wanderarbeitsstätten Lenienigen Anstalten gleichstellt, in denen der Ausenhalt die Frist für den Erwerb bezw. Verlust des Unterstätzungswohnsitzes nicht unterbricht. Nächste Sitzung Freitag, den 30. d. M. Das Oegan des Zentralvereins für das Wohl der arbeitenden Klassen„Der Arbeiter= freund; enthält im letzten Heft eine Ueber sicht über die im 4. Bierteljahre 1905 in Deutschland gemachten Spenden gemeinnütziger Natur. Sie beziffen sich für den genannten Zeitraum auf 12477575 Mark. Der Gesamtbetrag der Stiftungen belief sich im ersten Vierteljahr 1995 auf 27553082 Mk, im zweiten auf 57340 448 Mark, im dritten auf 18851 014 Mk. und im vierten auf 12477585 Mk., somit im ganzen Jahre 1905 auf 116 222129 Mt. Der Aufstand in SüdwestAfrika. Oberst Dame meldet aus Warmbad: In den Bergen nördliche Linie P ladriftHonsdrift befinden sich keine stärkeren feindlichen Kräfte mehr. Hingegen führen zahlreiche Sputen kleinerer Trupps durch das wildzerklüftete Gelände nach Osten. Am 21. März wurde die Pferdewache bei Jerusalem von etwa 30 Hottentotten angegriffen. Es fielen hierbei ein Unteroffizier und drei Reiter, ein Reiter wurde leicht verwundet, 15 Pferde wurden abgetrieben. Major Estorff hat die Verfolgung der Holtentolten mit allen verfüzbaren Truppen ausgenommen. Ec erreichte mit den vordersten Teilen am 24 März die Lnie Stolzenfels=Ukamas. Die in Englisch Ramausdrift gesammelten Flüchtlinge sind durch die Kap Polizei nach Steinkopf(50 Kilometer südlich des Ocanje) trarsportiert worden. Alle Kapitänschaften sollen in Südwestafrika aufgehoben werden. Der Gouverneur v. Lindequist beabsichtigte Esde.bruar nach Rehodoth zu reisen, wo der bikannte Kapitän der Bastards Hermanus von Wyl gestorben war. Die Kapitänschaft soll abgeschafft werden und an ihre Stelle der bisherige Rat als Gemeinderat mit einem Vorsteher triten. Darüber haben schon Usterhandlungen mit Großleuten der Bestards stattgefunden, diese wurden von der Zucckmäßigkeit der Aenderung überzeugt. Die Einsetzung dis Gemeinderats will der Gouverneur persönlich besorgen. Aus dem Budapest, 26. März. Nach einer neuen Verordnung des Handelsministers kann die Beschagnahme von Briesen Postsendungen und Preßprodukten auf mündliche oder tephonische, Anordnung des Staatsanwalts erfolgen. Den Gerichtsbehörden steht das Recht zu, bei Preßver gehen von der Postbehörde über die Aufgabe jeder Possendung und jedes Telegramms Aufklärung zu verlangen und Einsicht in sie zu nehmen. London, 26. März. Der Minister des Innern Gladstone bringt einen Gesetzentwurf ein, der das bestehende Gesetz über die Zahlung von Unfallentschädigung seitens der Unternehmer an ihren Betrieben zu Schaden gekommene Arbeiter ergänzt und verbessert. Der Gesetzentwurf dehnt den Entschädigungsanspruch auf alle Personen, die für einen Unternehmer arbeiten, aus, mit Ausnahme einiger Klassen, wie Polizeimannschaften, Handlungsgehilfen und Dienstboten. Demgemäß sollen alle im Transportverkehr beschäftigten Arbeiter, Fischer und Seeleute und bei der Post beschäftigten Personen nach den Bestimmungen des Gesetzes auf Entschädigung Anspruch haben. Petersburg, 28. März. Wie aus den Provinzen gemeldet wird, sind die Wahlmännerwahlen in fortschrittlichem Sinne günstiger ausgefallen, als erwartet wurde. Nächst dem Verband vom 30 Okt. gewinren die konstitutionellen Demokraten. Auch die Bauernwahlen in einzelnen Gouvernements sind trotz den unaufhörlichen Verhaftungen der intelligenten Führer in überraschender Weise fortschrittlich. Die Zuschauerplätze in der Richsduna werden von 100 auf 48 reduziert und die Plätze für die Geheim=Polizei von 18 auf 30 erhöht. Bukarest, 24. März. Der Aufenthalt des Königs in Lugano ist auf 7 Wochen vorgesehen. Das Kabinett hat es durchgesetzt, daß der König während seiner Abwesenheit den Thronfolger Peinz Ferdinand mit dem Präsidium der wichtigeren Ministerratssitzungen betraut hat(Hann..) Tokio, 27. März. Der Gesetzentwurf über die Eisenbahnverstaatlichung in der vom Hause der Purs abgeänderten Gestalt wurde heute vom Abgeordnetenbause nach sehr lebhafter Debatte in dieser Fessung angenommen. Die Amendements ändern nichts an dem Zwangscharakter des Vorgehens. China. Wie die„Morning Post“ aus Schanghai meldet, hat die französische Regierung wegen der in Nanchang vorgekommenen Ausschreitungen an die chinesische Regierung nachso'gende Forderung gestellt: Zuzugeben, daß kein Beamter ermordet worden ist, sowie wegen der Erwordung der Priester sechs Czinesen hinrichten zu lassen und 60000 Taels Sühnegeld, sowie für die Zerstörung der Schule 90000 Taels zu zablen. (Rp) und Hagemann(nl). Bei der Wahl des Abz. Zimmermann(Diutsche Reformp.) bean tragte die Kommission Gültizkeitserklärung. Nach längerer Erörterung nahm das Haus einen Antrag des Abg. Gröber(Zentr) an, die Wahl an die Kommission zurück zuverweisen. Bei der Wahl des Abg. Raab(Wirtsch. Vig) wurde Beweiserhebung beschlossen. Abweichend von dem Antrage der Kommission, die Beweiserbebung vorschlug, war das Haus bei der Wahl des Abg. Scherer(Rp.) für gültig zu erktären. Die Wahl des Abz. Bassermann(ul) wu de nach kurzer E. österu:g für gültig erklärt. Darauf begann das Haus die zweite Lesung des Marineetats und erledigte nach kurzer Eröeterung die allzemeine Erörterung beim Titel „Gehalt des Staatssekretärs" Mit Rücksicht auf die günstige Besetzung des Hauses wurde nunmehr erst die namentliche Abstimmung über den Antrag Ablaß(Einführung einer Reichsvermögenssteuer zur Deckung der Kosten der einen Flotrenvorlage) wiederholt. Der Antrag wurde mit 142 gegen 67 Stimmen bei 3 Stimmenthaltungen abgelehnt. Das Flettengesetz wird in zweiter Lesung angenommen. Donnerstag 1 Uhr: Fortsetzung der Etatsberatung. Schluß nach 6 Uhr. den Unsturzlager. (Der Dank der Sozialdemokratie.) Unter der Spitzmarke„Einer, der geben kann“ schreibt das„Volksblatt für Arhalt“ des„Genossen" Peus: „Der Geheime Kommerzienrat Niethammer in Kriebstein bei Waldheim suftete anläßlich des K0. jährigen Jubiläums seiner Firma für die Arbeiter 60 000 Mark, für die Beamten 40000 Mark der Stadt Waldheim für wohltätige Zwick: 25000 Mark und der Stadtkiiche zu Waldheim 3000 Mark.— Muß der den Arbeitern Riesensummen vorher vorenthalten haben, um nach her so schenken zu können!" Diese Gemeinheit— eine andere Bezeichrurg ist garnicht anwendbar— kennzeichnet so recht die Verlumpung auch des einfachsten, jeder Menschenseele angeborenen Anstands= und Dankgefühls in der Sozial demokratie, die der preußische Minister des Innern in seiner letzten Ride so überaus triffind als eine Bewegung charck terisierte,„die schließlich alles Menschliche zu vernichten trachtet“ Aus den Parlumenten Deutscher 77. Sitzung vom 28 März 1906, 1 Uhr Der Reichstag erledigte am Mittwoch Wablprüfungen. Für gültig erklätt die Wahlen der Abgg. Wessel(rl.), Rettich(koas.), Freiherr von Bodenberg(Wilse), v. Hardorff(Rp.) und Lukas(nl). Beweiserhebungen wurden beschlossen bei den Wahlen der Abag. Dr. Walbau(nl.), Prüschenk von Lindenhofen Herrenhaus. 11. Sitzung vom 28. März. Im Herrenhause begann am Mittwoch bei gutim Besuche die Etatiberatung. Nach einem längeren Bericht des Grafen von Keyserlingk über die Kommissionsberatung lenkte Graf Königsmark die Erötterung auf die starke steuerliche Belastung der kleinen Städte und des platten Lindes namentlich im Osten. Dem Bedauern über diese Verhältnisse schloß sich Graf von Mirbach an, der zugleich mißbilligte, daß der Zusammenschluß der bürgerlichen Parteien gegen die Sozialdemokratie nicht überall durchgeführt sei. Weitere Bemerkungen des Redners veranlaßten den Finarzminister Freiherr von Rheinbaben zu dem Eirgeständnis, die Steuerverhältniss: im Osten seien in der Tat bedrückend und die Regierung sime auf neue Abhilfsmittel. Eine Reichsvermögenssteuer werde die Zustimmung des Bundesrats nicht finden. Die jetzt vom Buoderrate vorgeschlazene Erbschaftssteuer aber erscheire erttäglich. Wahrend Dr. von Burgsdorff im Kampf gegen die Sozialdemokratie eine stärkere Jaitative der Staatsanwaltschaften befürwortetete, hielt Herzog zu Drachenberg den Zusammenschluß der bürgerlichen Parteien süe genügend. Damit schloß die Generaldiskussion. Donnerstag 1 Uhr: Fortsetzung. Schluß 4 Uhr. Notwendig ist die Verlegung mancher Kolonisten der Kolonie Bismarck. Bauhilfen din ich bereit, in einzelnen Fällen zu gewähren.(Beifall.) Es folgt die Beratung der Denkschrift über die Ausführung des Gesetzes vom 26. April 1888 über die Förderung deutscher Ansiedlungen in den Provinzen Westpreußen und Posen für das Jahr 1905. Auf Bemerkungen des äbg. v. Dziembowski Pole) erwidert der Landwirtschaftsminister von Podbielski: Die polnische Bevölkerung in Posen und Westpreußen macht immer neue Versuche, die zu Recht bestehende Gesetzgebung zu umgehen. Natürlich entstehen aus diesem Kampfe Unzuträglichkeiten, aber ich beffe, ste we den sich mit der Zeit abschleifen lassen. Von der Arsiedlungsgenehmigung ist streng zu scheiden die Frage der Bauerlaubnis. De Fragen der Ansiedlungsgenehmigung sind im Gisetze genau vorgesehen, und die Fragen der Bauerlaubnis unterliegen dem Verwaltungsstreitverfahren. Die Gesetze müssen so angewendet werden, wie es dem Willen des Gesetzgebers entspricht.(Belfall) Nach weiteren Bemerkungen der Abgg. WolffGorki(kons.“, Glatzel(nl.) und Kindler(frs. Bp) vertagt sich das Haus. Donnerstag 1 Uhr: Kreis= und Provinzialabgabengesetz, Fortsetzung der heutigen Beratung. Schluß 5 Uhr. 52. Sitzung vom 28. März 1906, 1 Uhr. Am Ministertisch: von Podbielski, v. Bethmann=Hollweg. Präsidert v. Kröcher eröffne; die Sitzung mit der Muteilung, er habe anläßlich des Ablebens der Herzogin Wilhelm von Mecklenburg dem Könige sowie dem Bruder der verewigten Herzegin, dem Ptinzen Albrecht von Preußen, das Beileid des Hauses ühermittelt Das Haus tritt in die Tagesordnung ein und erledigt zurächst die Interpellation der Abzg. Krause=Dawillen(kons.) und Gen. Die Inter: pellation lautet:„Wie gedenkt die Könial. Staatsrezierung den durch die Naturereignisse in der vorigen Woche virursachten Hochwasserschäden und Hochwossergefahren im Kreise Hiydekrug und Umgegend Abhilfe zu schaffen und den Geschädigten Hilfe zu beingen?“ Minister des Innern v. Bethmann=Hollweg: Es sind dim Oberpräsidenten zur Linderung der ersten Not 10000 Mk. zur Verfügung gestellt, die auch bereits vorteilt sind. Jedenfalls aber darf das Haus versichert sin, daß ebenso wie in anderen Fällen auch diesmal der Staat das Seivige tun wird.(Beifall.) Der Oberpräsident will, wo es nötig ist, auch mit Naturalien eintreten, wofür als Entgelt die Mitwirkung bei den Notstandsarbeiten argesehen werden soll. Das Haus kann überzeugt sein, daß der Staat die erforderlichen Mitel zur Verfügung stellen wird.(Beifall.) Minister v. Podbielski: Auch die Landwirt. schaftsverwaitung ist an den Fragen lebhaft inncressiert Sie hat im Interasse der Kolonisten sofort eingegrisfen und ir sbesondere sich auch bezüglich der Wegefrage schlüssig zu werden versucht. Bielefeld, 26. März.(Strafkammer.) 1. D r Rent.nempfänger F. L. von Rehme war vom Schöffengericht zu Ozynhausen wegen einfacher Beleidigung zu einer Geldstrafe von 10 M. zo 2 Tagen Gefängnis verurteilt worden. Gegen dieses Urteil war von Seiten der Staatsarwaltschaft Berufung eingelegt Das Blrufungsgericht stellte öffentliche Beleidi,ung fest und verurteilte den Angeklagten unter Aufhebung des ersten Urteils zu einer Geldstrafe von 30 Mark ev. 10 Tagen E fängnis.— 2. Die Diensimagd M. K. aus Bleckede im Kreise Lüneburg, erhielt wegen Betruges im wiederholten Rückfalle 3 Monate Gesängnis, worauf ihr 1 Mogut von der erlittenen Untersuchungshaft in Anrichnurg gebracht wurde. — 3. Der Knicht F M. von Stemmer war vom Schöff ngericht in Minden von der Anklage der Körperverlitzurg freigesprochen worden. Die Strafkammer hov das erste Urteel auf und verurteilte M. wigen gesährlicher Kö pe.vurlitzung zu einer Geldstrafe von 30 M. eo 10 Tagen Gefängnis. — 4. Der Arbeiter C M. von Herford erhielt wegen schweren Diebstahls 4 Monate.sangnis, worcuf ihm 1 Monat von der eilittenen Untersuchungs haft in Anrechnung gebrackt wurde.— 5. Der 19 Jahre alte Arbeiter P K. von Hersordgeb. zu Limzo, erhielt wegen Urkundenfälschung 1 Woche=fang=is. 9 Bieg. (Kreistagssitzung) Ueber die litzte Sitzung des Kreistages des Landkreises Bielefeld, die unter dem Vorsitz des Kgl. Landrats von Ditfurth stattsand, wird der„Westf. Ztg.“ berichtet: die von dem Rendanten der Kreiekommunalkasse gelegt und vom Kreisausschuß revidierte Rechnung der Kreiskommunalkasse wurde, nachdim dem Revisionsprotokoll des Kreisausschusses in allen Teilen beigetreten war, festgest llt, und zwar in bar: in Einnahme auf 21171493 Mark, in Ausgabe auf 106 149 84 Mirk und in Effekten: in Einrahme auf 100 102.71 Mark, in Ausgabe auf 68500,— Mark; dem Rendanten wurde Entlastung erteilt. Der vorgelegte Etatsentwurf wurde beraten und demnächst festgesetzt in Einnahme und Ausgabe auf 59280 76 Mark. An Kreissteuern sollen 40 pEt. Zuschläge erhoben werden. Der Antrag des Schweinezüchtervereins von Minden Ravensberz auf Ueberweisung von 100 Mk. aus den dem landw. Kreisverein hier überwiesenen 900 Mk, wurde dem landw. Kreisverein empfehlend überwiesen. Der historischen Kommission in Münster wurde auf Antrag 75 Mk bewinigt. Das.such des Magistrats hier auf Leistung eines ferneren Zuschusss zu den Kosten des hiesigen Untersuchungsamtes wurde aus verschiedenen .ünden abgelehrt Bew lligt wurde ein Bettag für die generellen Vorarbeiten für die Kleinbahn Eckendorf—Salzufler. Dem Erneueruggs fonds der Kreisbahnen wurde ein Betrag überwiesen. Sodann wurden verschiedene Wahlen vorgerommen. Herr Meyer zu Sieker wurde für das verstorbene Mitglied des Haben sie Sehon das Kbollnenenterneden! Der Sonnenfalter. Eine historische Erzählung von M. von Buch. 18) Nachdruck verboten. Da kam der Schmerz des Abschieds über ihn. Er verließ den Garten, holte das Pferd, das er in der Nichda schaft eingestellt halte, und ritt nach Potsdam zuröck. Dort angekommen, begab er sich in sein Quartier. Die Straßen der Stadt waren belebt, die Menschen erregt. Trenk bemerkte, daß irgend etwas geschehen war. Vor seiner Wohnung wurde er von den Kameraden unringt, die Gesichter strahlend vor Fceude Mut und Lebenskrast. „Mensch! Tierck! Wo warst du? Und du weißt noch nichts?“ „Nein. Nchte. Was ist geschehen?“ „Wir haben Marsch Oedre bekoumen! Morgen mit dem frühesten rücken wir aus! Hura!“ Is. die Marsch Ordte war eingetroff: und Treick hatte keinen Augenblick Zeit Ubrig zum Sinnen und zum Träumen, er mußte handela. Uad während er packte, Geschäfte erledigte und für den Krieg rüstite, vergaß er die traurigen Eeinnerungen der letzten Zeit, ja selbst die jüngst verledten Stur den verblaßten e Der dachgr mi sing Heschten stand vor ihm, tausend Hoffaungen und Erwarturgen schwellten sein Herz Ihm war es, als hörte er den ehernen Teitt der Weitgeschichte. Wie ein Rausch überkam es ihn. War es nicht, als vernehme er in der Ferne ein leises Rauschen?— Die Lorbeeren, die mit Blut und Herz nesri den gedüngt werden, flüsterten leise, die Shlachtdrommeten erklanger, Ruhm und Ehren ninkten ihm. Die Sonne ging auf, und er— floz ihr entzegen.—— Der König hatte sich am 15 März rach Schlesien zur Armee begeben, nur wenig später folgten die übrigen in den Garnisonen flehenden Regimenter, soweit diese nicht zur Sicherheit des Lundes notwendig waren. Das Regiment Garde du Corps und mit ihm Freiherr von der Trinck begab sich nach Kamenz, wo der König sein Haupt a iarlier aufgeschlagen hatte. Fiedrich emp fing es sohr gnädig, auch seinem ehrmaligen Lieblinge wurde wieder ein freundlicher Gruß zu teil. Für die Gude=Osfiziere war, wie immer, die Tafel in des Konigs Zeit gedeckt. Alsich die Herren em Abend nach dem Souper von ihrem obersten Kriegsherrn verabschiedeten und Tierck ihrem Beispiele folgen wollte, hielt ihn der Monarch noch einen Augenblick zurück „Trerck“, sagte Friedrich,„es ist alles vergeben und vergessen, denk' Er an Seine cht!“ Urd als der junge Mann sich stumm verneitzte, fuhr der Herrscher gütig sort:„Hat Er noch zrweilen in der Antigone gelesen und die Worte beherzigt, die ich da angemiikt habe? Hm— wie hießen sie doch, mein Soyn?“ „Majestäl“, entgegreie der Gefragte,„die Worte lauteten: Am ersprießlichsten ist, um glücklich zu sein, Der beso neue Sinn.“ „Also Er hat sie behalten“, rief Friedrich erfreut, und nun handle Er danach Morgen in aller Frühe will ich einen Jaspeklionsritt unternehmen, und Er soll mich dabei begleiten. Bon soir, mein Lieder. Ich bleibe Sein gnädiger König.“— Der Krieg begann von neuem, und nach Beilin kemen die ersten Nachrichten vom Kriegescharplotz:. Sie enthielten Gutes. Groß: Schlachten wurden geschlagen, und die preuß schen Woffen krönte der Sieg. Prinzessin Amalie las die D peschen und freute sich, steute sich doppelt, wenn das Regiment, in dm sie den Freund wußte, sich irgendwie ausgezeichnet hatte. In der Schlacht von Hohenfriedberg, in dem das Dragoner Regiment Bayreuth unsterblichen Ruhm gewann, halten auch die tapseren Garde du Cups sieben Standarten und fünf Fahnen erdeutet. Den Taz nach der Schlacht erhielten alle Offiziere den Ocden pour le mérite. Mit innerer G nugtuung und größter Befriedigung vernahm sie, daß der Freund wieder beständig in der Gesellschaft der Königs weilte; Friedrich batte, wie er sagte, alles vergeben und vergessen und war gegen den ehr maligen Liebling voller Gna###e und Güte. Es kamen Zeiten, da die Prinzeß meinte, sie habe zu schwarz gesehen, sie habe umsonst gezittert und gesorgt. Dem Freunde hatte sie anvertraut; sie fürchte sie leide, sie und Teeuck, hätten das Schick al herausgefordert und würden dafür büßen mössen. Vielleicht war das doch nicht wahr. Bielleicht würde alles gut werden, was sie gemeint hatte, es müsse ein schlimmes Ende nehmen. Od sie noch einmal die Sterne befragen sollte? 1 gem. Kreisausschusses, Fr vertreter Herr Meyer Vertrauensmänner zur A und Geschworenen für den Amisgerichtsbezi. Herren: Meyer zu Sieker und Beerho Mumperow für den A loh. Als Mitglieder der wurden gewählt die Herren Bültmann, Meyer Meyer zu Eißen; als Obermeier, Jnl. U Hartlage und Meye Theesen. Die Wahl ein Angelegenheiten der Gem Herrn Upmeier, Nieder meier wurde für den Kindermann: Vlisendorf sand noch ein Gesuch di notleidenden Deut Berücksichtigung. (Amerikanisches Aeußerst ungünstig fü haltung ist das amerik sorium, so schreibt die Westf. und Lippe“. amerikanischen Fettware einen Zoll von 10 M kunft dieser Fittwaren maliger Nachbar, der Gentrup im Staate Neb „Fast sämtliches notzes piertes Vieh wird hi aufgekauft, zu Büchser Olcomargarine verarbe margarine ist auch das grnug. Ich hatte, so meiner Nachbarn, das Pe cholera unter meinem B Alsbald erschienen ohn Aufkäufer von Oleomar kauften die kranken und und fragten dann nach zuerst gefallenen Sch vein eine alte Grube, wo bereits vor drei Woch Die Gesellschaft nahm daver sämtlich mit und ist in Deutschland als worden.“ Soweit m verlässiger Gewährsmann (Die alte Synagt ist an das Konsortium 2 für 30000 Mk. verka Verlauf bedarf roh d. Repräsentation der Sya der Kgl. Regierung. Eintreffen der Genehmig: kann die Uebergabe ersol (Fortsitzung folgt.) Aus des Kleier## Minden, 28 März. Kreistage wird haltsvoranschlag) Beschlußfassurg vorgeleg schließt rach dem„M. nähme und Ausgabe ab (gegen 482000 Mk. in den Einnahmen seien 82000 Mk., Zinsen und (daruitir 50000 Mk. der Sparkess), Netzung bühren und Strafen steuern 261 400 Mt .triebssteuer, 22200 steuer, 230000 Mk. di durchl. Einvahmen 90 wichtigsen Ausgaben waltungskosten 22161 W abgaben 85073 Mt im Borjahre), Unterhal straßen, G bäude und Mark für sonstige Verkehr Beihilfen an Gemeinder schüsse zu den Klei bat für wirtschaftliche und 56 550 Mk., durchl. Aus Minden, 27. März. #####ltig angestellt sind Herren Lehrer Prein in Lochhose in Veltheim, De Die durch das Ausscheiden Weyer zi Nammen sie stelle ist Herrr Lhrer erdgültig übertragen. D setzung des Heren Lehrer Porta f eigewordene Haup Herrn Lehrer Rohfiig besetzt worden. Enstwei die Herren Schulamteb aus Bleiefeld in Lirbeck Neesen in Meißer. Hausberge 24. Mär spartasse) des Amtes seit einigen Juhren sehr aus der diesjahrigen R bes vorgett Darüber be Zte.: Die Einnahme im 66492725 Mk. Die Ar Mart. Der Kassenbestat Die Spureinlagen auf 852766 92 Mk. An aus geltehen 831734,44 wurden vereinnahmt 324 aus gabt 25 532,79 Mk., gem. Kreisausschusses, Frerk, gewählt. Als Stellvertreter Herr Meyer zu Selhausen. als Vertrauensmänner zur Auswahl der Schöfsen und Geschworenen für 1907, und zwar für den Amsgerichtsbezirk Bielefeld, wurden die Herren: Meyer zu Eißen, Meyer zu Sieker und Veerhoff gewählt, und Herr Mumperow für den Amtsgerichtsbezirk Güters. loh. Als Mitglieder der Ersatzkommission wurden gewählt die Herren: Meyer zu Heepen, Bültmann, Meyer zu Bentrup und Meyer zu Eißen; als Stellvertreter die Herren: Obermeier, Jul. Upmeier, Meyer zu Hartlage und Meyer zu Jerrendorf, Theesen. Die Wahl eines Kreisverordneten in Angelegenheiten der Gemeirheitsteilung fiel auf Herrn Upmeier, Nieder=Jöllenbeck. Herr Upmeier wurde für den verstorbenen Landwirt Kindermann= Vilsendorf gewählt. Zum Schluß sand noch ein Gesuch des Hilfskomitees für die notleidenden Deutschen in Rußland Berücksichtigung. (Amerikanisches Schmalz usw) Aeußerst ungünstig für die heimische Viehhaltung ist das amerikanische Handelsprovi sorium, so schreibt die„Landw. Ztg. für Westf. und Lippe“. Die minderwertigen amerikanischen Fettwaren tragen darin nur einen Zoll von 10 Mk. Ueber die Herkunft dieser Fittwaren teilt mir mein ehemaliger Nachbar, der jetzige Farmer H. Gentrup im Staate Nebraska, folgendes mit: „Fast sämtliches notzeschlachtetes und krepiertes Vieh wird hier von Gesellschaften aufgekauft, zu Büchser fleisch, Schmalz und Olcomargarine verarbeitet. Für Oleomargarine ist auch das schlechteste Aas gut grnug. Ich hatte, so erzählt er, wie viele meiner Nachbarn, das Pech, daß die Schweinecholera unter meinem Borsten vieh ausbrach. Alsbald erschienen ohne Auftrag mehrere Aufkäufer von Oleomargarinefabriken. Sie kauften die kranken und krepierten Tiere und fragten dann nach dem Verbleib der zuerst gefallenen Schveine. Ich zeigte ihnen eine alte Grube, worin 36 zum Teil bereits vor drei Wochen verscharrt waren. Die Gesellschaft nahm diese stinkenden Kadaver sämtlich mit und das Schmalzprodukt ist in Deutschland als Margarive verspeist worden.“ Soweit mein durchaus zu verlässiger Gewährsmann. (Die alte Synagoge) am Klosterplatz ist an das Konsortium Windmüller=Goldstein für 30000 Mk. verkauft worden. Der Versauf bedarf roh der Genehmigung der Repräsentation der Synagogengemeinde und der Kgl. Regierung. Vier Wochen nach Eintreffen der Genehmigung beider I stanzen kann die Uebergabe erfolgen. Reingewinn von 6504 66 Mk. Der Reservefonds beträgt 12191,01 Mt. Lübbecke, 26. März.(Steuererhöhung.) Un den Bedürfnissen des städtischen Haushalts gerecht werden zu können, ist die Erhöhung der Gemeindesteuern für das Rechnungsjahr 1906/07 un 30 Prozent gegen das Vorjahr nötig geworden, so daß nun 210 Prozent der Staatt steuern zur Erhebung gelangen. (Kreisbl.) Bad Oeynhausen, 28. März.(Der Streik der hiesigen Malergehülfen) ist seit dem 19. d. Mts. als beendet zu berachten, denn vom genannten Tage ab haben die ausständigen Gehülfen die Arbeit bedingungslos wieder aufgenommen. (Westf. Ztg.) Lohfeld, 27. März.(Personalien.) Die durch das Ausscheiden des Lehrers Brinkmann hierselbst frei werdende erste Lihrerstelle wurde nach dem„Gen.=Anz.“ dem Lehrer Heinrich Demberg aus Eisbergen übertragen. Husaren=Regiments Nr. 11, das mit dem nächsten Monat nach Krefeld übersiedelt, in der städtischen Tonhalle ein Abschiedsfest, woran das ganze Regiment, sowie ehemalige Angehörige und die städtischen Behörden teilnahmen. Oberbürgermeister Marx hielt an das scheidende Regiment eine Abschieds in der er den engen Zusammenhang zwischen dem bregiment, das fast ein Jahrhundert in Düsseldorf geweilt habe, und der Stadt hervorhob. Gleichzeitig überreichte er dem Offizierkorps für sein neues Kasino ein silbernes Besteck. Aus dem Kreise Herford. Herford, 27. März.(Verschiedenes.) Von einer Zigeunergesellschaft, welche am Vlethoer Wege Station gemacht hatte, wurden mehrere der Weiber bei Laderdiebstählen usw. abgefaßt und hinter Schloß und Riegel gebracht.— Ein Gespann des Fuhrwerksbesitzers Wehmeyer ging gestern in der Lüdberstraße durch. Erst durch Sturz des einen Pferdes kam das Gespann zum Halten. Herford, 27. März.(Der BeamtenVerein) hält Freitag abend 8½ Uhr eine Hauptversammlung ab. A Bünde, 23. März.(Kirchliches.) Die heutige Repräsentanter=Versammlung genehmigte den Etat für 1906—-09 und beschloß an Kirchensteuern zu erheben: 28 Proz von ddr Einkommensteuer und 14 Proz. von der Geund= und Geoäudesteuer. .ßerdem wurden in der Sitzung noch zwei Ersatz=Repräsentanten gewählt und zwar alles mit Einstimmigkeit. dem Reg.=Sez. des Kleier Blabes 15 Minden, 28 März.(Dem heutigen Kreistage wird u. a. der Haushaltsvoranschlag) für 1906/07 zur Beschlußfassurg vorgelegt. Der Voranschlag schließt rach dem„M. L. Kisbl.“ in Ein nahme und Ausgabe ab mit 507300 Mk. (gegen 482000 Mk. im Vorjahre). Uater den Einnahmen seien genannt: Bestand 82000 Mk., Zinsen und Beiträge 61 995 Mk. (darurter 50000 Mk. aus den Ueberschüssen der Sparkass), Notzungen 3966 Mk., Gebühren und Strafen 7445 Mk., Kreissteuern 261 400 Mt(darunter 8500 Mk. .triebssteuer, 22200 Mt. Kreishundesteuer, 230000 Mk. direkte Kreisabgaben), durchl. Einvahmen 90000 Mk.— Die wichtigsten Ausgaben sind folgende: Berwaltungskosten 22161 Mk., Provinzialabgaben 85073 Mk(gegen 74000 Mk. im Borjahr:), Unterhaltung der Kreisstraßen, G bäude und Denkwäler 100 855 Mark für sonstige Verkehrszwicke 76000 Mk. Bethilfen an Gemeirden 19000 Mk., Zuschüsse zu den Kreibahnen 57000 Mk.), für wirtschaftliche und polizeiliche Aufgaben 56 550 Mk., durchl. Ausgaben 90000 Mr. Minden, 27 März.(Personalien.) #######ltig angestellt sind zum 1. April die Herren Lehrer Prein in Holtrup, Lange und Lochhofe in Veltheim, Demberg in Eisbergen. durch das Ausscheiden des Herrn Lehrers Myer zi Nammen freigewoldene L heerst Herrr Lhrer Se ffert aus Dankeesen erdgültig übertragen. Die durch die Ver #ssung des Herrn Lehrers Jürgenemann zu Porta f eigewordene Hauptlehrerstelle ist burch Herrn Lehrer Rohfiig aus Bruchhausen besetzt worden. Enstweilig argestellt sird die Herren Schulamtsbewerber Kraume kus Bieiefeld in Lirbeck und Sudmeier aus Neesen in Meißer. Hausberge 24. März.(Die Amtsarkasse) des Amtes Hausberge hat sich seit einigen Juhren sehr gut entwickelt, wie aus der diesjahrigen Revision der Kasse Sap2rcht, Darüber berichtet die„Westf. Einnahme im Jahre 1905 betrug 6492725 Mk. Die Ausgabe 657316.40 De epneinige 10.85 Mak. 852766 e ii Bächein betrugen 902 10o 52 Mr. An Kapitalien waren aus geltehen 831734,44 Mk. An Zinsen wurden vereinnahmt 32037,45 Mk, veraukgabt 25 532,79 Mk., mithin bleibt ein und Naasterz Dortmund, 26 März.(Einen unerwarteten Erfolg) hatte eine Eingabe der hiesigen katyolischen Volksschullehrer. Sie wandten sich an die Schul: deputation, da fi: bisher mehr Pflchtsunden geben mußten an die evangeltschen Lehrer, mit der Bitte um Gleichstillung. Diesem Wunsche ist die Schulv rwaltung nach der „Rh.=Westf. Zig" dadurch nachgekommen, daß sie die Pflchtstunden der evangelischen Lehrer von Ostern ab für die jungen Lehrer erl öhen will Gelsenkirchen, 26. März.(Vorträge) Landrat Dr zur Neden hat dem Feldprediger der Schutztruppen, Divisions pfarrer Schmidt, dafür gevonnen, im Bereche des Kreiskriegerverbandes Gelsenkirchen Lud Vorträge über den Hererofeldzug zu halten. Die Vorträge finden statt in Winne am 31. März, 7½ Uhr, im Kittgenschen Saale und in Waltenscheid am 1. April, abends 6 Uhr, Im Saale Koch. Altena, 27. März.(Gesangfest.) Ja der gestrigen Delegierterversammlung für das große Gesangfest am 20. Mai waren 28 fremde Vereine mit über 1000 Sängern vertreten. Die Kaiserin hat für das Wettfingen bereite einen Preis gestiftet, ein Kaiserpreis ist in Aussicht gestellt. Die Vurhandlungen waren teilweise recht lebhaft, weil die Vereine aus der nördlichen Maik höhrre Geldpreise wünschten, was jedoch von der Mehrzahl abgelehnt wurde. Soest, 26. März.(Spar= und Kreditbank.) Nichdem das Urteil in der Strassache gegen die Aussitztsratsmitglieder Kerstin, Steinhiff und Freytag der verkrachten Soester Spar= und Kredit bank den Beteiligten zugestellt ist, hat der Staats anwalt die von ihm eingelegte Revision zurückgenommen. Hierduich ist das freispiechende Urteil der Dortmunder Steafkommer II vom 20. Februar 1906 richtskräftig geworden, und das Strafversehren gegen die Aussichtseatsmitglieder somit erledigt. Gegen den Aussichtsrat wird nech der„Rh. W stf. Zig.“ im'vil= Verfahren von den Aktionären der Bank geklagtVermischtes. Berlin, 27. März. Die 1. Strafkammer des Landgerichts Berlin I verurteilte die Redakteure uas Reßischen Zeitung Der Reo iunonar: Paul Frauböse wegen Aufreizung zu Gewalttätigkeiten, Aufforderung zum Ungehorsam gegen die Gesitz: und zur Begehung straf barer Handlungen zu 9 Monaten Gesängnis, Müller zu 3 Monaten und Maurer Wilhelm Möller zu 4 Monaten Gefängnis. Der Antrag des Staatsanwalts, die Angeklagten Frauböse und Möller zu verhasten, wurde abgelehnt. Berlin, 28. März. Die beiden Lustschiffer Görgen und Plep, die im Luftschifferbataillon im zweiten Dienstjahre stehen, erhielten am Sonnabend den Auftrag, im eine Uebungsfahrt zu unternehmen. Sie wurden nach Norden getrieben. Ueber der Ostsee wurden sie durch starke Winde verhindert, in die Höhe zu kommen, sodaß die Gondel hart über dem bewegten Meere dahinstrich. Um nicht vom Wasser erfaßt zu werden, sahen sie sich genötigt, die Gondel abzuschneiden und in das Netz zu flüchten. Selbst ihrer Stiefel mußten sie sich ertledigen und Koppel und Seitengewehr in's Meer werfen. Nachts um 1 Uhr landeten sie endlich in Schweden. Barfuß in fußtiefem Schnee watend, entdeckten sie endlich ein einzelstihendes Häuschen, wo sie aufs freundlichste bewirtet wurden. In der nahen Bahnstation Alnaryd wurden die Vorbereitungen für die Heimfahrt mit Hilfe des deutschen Konsuls aus dem nahen KarlsKrona getroffen. Gestern konnten die wackeren Jungen laut„Berl. Tagebl.“ nach ihrer Rücksehr nach Berlin bereits wieder ihren Dienst tun. Stettin, 27. März. Im städtischen Krankenhause sind wiederum zwei pockenverdächtig erkrankte Persoren eingeliefert worden. Kiel, 27. März. Der Panzerkreuzer „Jort" bestand vorzüglich die oreimonatigen Probefahrten. Das Schiff tritt in die aktive Schlachtfleite ein und wird das Fageschff des Befehlsyabers der Aufklärungsschiffe. Hamburg, 27. März. Nach dem letzten Sturme in der Nordsee ist der Finkenwärder Kutter B. F. 45 noch richt zurück gzekehrt und gilt als verlorer. New York, 28 Mäcz. Dir frühere Viz präsident der New=Yar: Lise Jasucarc: Comp, George Verkius, ist unter der Anklage des Diebstahls ersten Grades verhaftet worden. weigern die Arbeiter kategorisch die Beteiligung an den Wahlen der Arbeiterkurie zur Duma. Neapel, 29. März. Der Vesuv hatte gestern mittag unter starken Erschütterungen des Kegels eine große Lavaeruption, die in einer Entfernung von 100 Meter von der oberen Bahnstation aus dem Berg herausbrach. Merkwürdig ist dabei, daß sich auch von dieser Stelle gewaltige Rauchmassen erheben. Gleichzeitig aber ist die vulkanische Tätigkeit des Hauptkraters unverändert geblieben. Rom, 29. März. Die„Tribuna“ erblickt in dem Kompromiß die Bürgschaft für die friedliche Zukunft Europas und wünscht, daß nun die europäischen Mächte sich gegenüber der amerikanischen Konkurrenz zusammenschließen werden. Paris, 29. März. Die Blätter äußern einstimmig ihre Befriedigung über den glücklichen Ausgang der Konferenz und über die in Algeciras erreichten Resultate. Sie spenden Rouvier, Bourgeois und Revoil reichliches Lob für alle Umsicht und Festigkeit. Algeciras, 29. März. Die marokkanischen Delegierten haben gegen die Beschlüsse des Finanz= ausschusses Einspruch erhoben und unter Protest die Sitzung verlassen. New=York, 29. März. Das Marinekomitee des Kongresses erklärte sich einverstanden mit der Forderung von 10 Millionen Dollar für den Bau eines Linienschiffes von größeren Dimensionen als der Dreddnought. Uebersicht der Witterung. Bielefeld, 29. März 1906. Mitgeteili von Fr. Böckelmann Ww., hier. Niedrigst. Thermometerstand in der Nacht+ ½# Thermometerstand um 10 Uhr vorm.+ 8 06. Barometer 74,9 cm. Wind: Nord West. Himmel: bedeckt nach Lebendauf Grund amtlicher Marktberichte zusammengester; und nach einigen telegraphischen Berichten bearbeiter Centralstelle für Biehverwertung der Preußischen Lau##wietschaftskammern Berlin., Köthener Straß 39 „Dekorative Kunst", Zeitschrift für angewandte Kunst. Herausgegeben von Hugo Bruckmann. IX. Jahrgang, H ft 6 u d 7, März und April 1906.— Verlagsanstalt F. Bruckmann.=G, München. Quartolspreis Mk..75, Einzelpreis des Heftes Mk..60. Was in den beiden letzten Jahren von Dres der er Künstlern auf kunstg werblichem Gebiete geschaffen wu de, wird man größtenteils erst auf der III. Deutschen Kurstgewerde Ausstellung zu sehen be kommen, die Mitte Mai ihre Pfotten off#en wird, aber viel Iner ssantes vn dem, was mehr nebenher entstand, veröffintlicht schon jetzt die„Dekorative Kunst“ in ihrem Sonderheft:„Von Dresdener Architektur= und Kunstgee der Ausstellung.“ In vort asslichen Abbildunger zeigt dieses Hift Villen von Max Hans Kühne und Oswin Hempel, Wohuraume und Möbel von M. A. Nicolai Margarete Junge und Richard Müller. Für Helferkurse in Sonntagsschulen ist ein Buch wohl geeignet, das in dem Bahnschin Verlag in Schwerin erschienen ist, einmal durch die anschauliche leben dige Durstellung, dann auch durch die überall hervortretende pursönliche Anwendung auf das innere und äußnre Lben. Hier der Titel: Betrachtungen über das MarkusEvangelium für Helferkreise und jugendliche Bibelleser. Von M. v. O. Preis Mi..80. Aus der N# Detmold, 26. März.(Der Landtag) nahm das Gesitz betr ffind Einführung des Befähigungsnachweises für das Hufb.schlasgewerbe an Eoenso das Gesetz über die Bssrstellung der richterlichen Beamten. Arg Sa mel bestätigte, daß Preußen ein Eaigegenkemmen in der Eisenbahnbaufrage abgelehnt habe. Düsseldorf, 27. März.(Abschieds fest.) Die Stadt Düsseldorf gab gestern abend zu Ehren des 2. Westfälischen Was müssen Kirchenälteste und Gemeindevertieter wissen von der evangel. Kirchen=Verfassung? Von P. Wolff. Cöpenik. Vaterländ. Verlags und Kunstanstalt in Berlir. 0,60 Mk. Die Verbandlungen der kleineren und größeren kirchlichen Körperschoften offenbaren oft bei vielen Eli dern derselben eine große Unkenntnis der diesbezüglichen Rechte urd Pflichten. In übersichtlicher Weise sucht dies Büchlein dem abzuhelfen, sodaß zu nünschen wäre, es käme in die Hände recht vieler Aeltester und Vertreter der evang. Gemeinden. Neueste Warschau, 29. März. Trotz des Druckes der Behörden vera) vollfleischige, mästete höchsten Schlacht wertes, höchstens 6 Jahre alt(mind. 12 Ctr. Lbg. d) junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete c) mäßig genährte junge und gut genährte allete d) gering genährte jeven Alters Bullen. a) vollfleischige. ausgemästete bis zu 5 Jahre.. b) vollfleischige jüngere c) mäßig genährte junge.. und gut genährte älterd) geriig genährte jünge. und ältere Kalben und Kühe. a) vollfleischige, ausg.mästete Kalben höchsten Schlachtwertes d) vollfleischige, ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes, bis zu 7 Jahren c) ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kübe und Kalden d) mäßig genährte Kühe n. Kalben Kälber. 8) Doppellender.... d) feinste Mast=(Vollmilchmast) und beste Saugkälber c) mittlere Mastkälber und gute Saugkälber s) geringere Saugkälber u älteres, gering genährtes Jungvieh(Fresser) Schafe. a) Mastlämmer u. jüngere Masthammel d) ältere Masthammel c) mäßig genährte Hammel u. Schafe(Märzschafe) Schweine. a) vollfleischige der feineren Rassen und deren Kreuzungen bis zu 1½ J. b) fleischige e) gering entwisselte sowie Sauen 70—73s70—73s67-70 Vorstehende Preise verstehen sich für 100 Pse. Lebendgewicht, bei Schweinen mit 20% Tara### amtlichen Schlachtgewichtpreise sind mittelft der angegebenen Schlachtvrozente umgerechnet 74—76s74—76/72—75 Er und sig nömlich der Luhns Wasch..“. 910 Ex rakt zum Kochen der Wasche und die Luhns Salm Teip Kernseife zum Nachkochen, sollten in keinem ordentichen Haushalt fehlen Beide Sorten— er und sie— sind seit Joh en bewährt und deshalb auch überall in jedem maßgebenden Geschäft erhältlich. WSSES Abonnements-Konzert A der Anstalt Bethel. Gemüse- und Blumen=Sämereien Freitag, den 30 März, abends 7½2 Uhr im grossen Saale des Assapheums: Passions-Konzert bestehend aus Darbietungen des städtischen Orchesters unter Leitung von Herrn Musikdirektor Ochs, des Oratorienchors der Anstalt Bethel und aus einigen uns freundlich zugesagten Solovorträgen. Sechser Karten gültig. Einzelkarten an der Kasse zu 50 Pfg., ebenda Programme zu haben. Barmer Bank=Geren Hinsberg, Fischer& Co. Bielefeld. Aktienkapital Mk. 49400000 Reserven Mk. 8700000 Telegr.-Adr.: Bankverein. Fernsprecher 119 empfiehlt sich zur Vermittlung aller Bankgeschäfte. Eröffnung laufender Rechnungen mit und ohne Kredit. Annahme von Geldern zur Gutschrift auf provisionsfreien in vielen der besten, erprobten Sorten, sowie Daat-Kartotteln frühe und späte, empfiehlt die Gärtnerei und Samenhandlung der Anstalt Bethel. Ratalog wirs auf wunsch frei zugesandt. Neuster Verlag von C. Vertelsuann in Güttlsioh. Cremer,* D. H. Christus ist mein Leben. Akadem. v. Lic.&E Cremer 3., geb 3,60 M. Kolde, V. Th, Die dlieste Redaltion der Angsburger Konfesion mit Melanchthons(Einleitung u. gebueger Konfession mit Melanchthone Einleilung zum ersteuma herausg. u geschichtlich gewürdigt. 2 M, geb. 2,80 M. Raband, P.., Altheidnische Wurzeln im kathol. Kultus. Deutsch von G. L. 2. Aufl. 80 Pig Jahrbuch des Vereins für evana. Kirchengeschichte Westfalens. VIII. Jahrg. 1906. Jeder Jahrg. 3 M. Enthält Beiträge v. P. Rothert, Prof. Vogeler, Dr. jur. Rothert, Gen.=Sup. D. Nebe, P. Dresbach, P. Moser. P. zur Nieden; Riszellen.7 Fantasie-, Luxusmöhel, sowie jede Art Einzelmöbel empfichlt billigst Fritz Tiekötter Möbelfabrik, Niedernstr. 45. Veranntmachung. Eilt sehr! Versende Sriginal=Tose Scbeckkonti mit günstiger Verzinsung Verzinsung von Geldern je nach Kündigungsfrist(Depositen-Rechnungen). Diskontierung und Einziehung von Wechseln. Ausschreibung von Schecks, Wechseln, Kreditbriefen. Zirkularkreditbriefen auf älle bedeutenden Plätze der Welt. Auszahlungen im Inn- und Ausland; Kabel-Transfers. An- und Verkauf von Wertpapieren, Devisen und ausländischen Banknoten etc. Beleihung von Wertpapieren und Waren. Einlösung von Zins- und Dividendenscheinen, verlosten und gekündigten Wertpapieren. Annahme und Verwaltung von Wertpapieren als offene Depöts unter gesetzlicher Haftung. Verlosungs-Kontrolle; Versicherung gegen Kursverlust etc Aufbewahrung geschlossener Depöts. Vermietung stählerner Schrankfächer(Safes) unter Mitverschluss der Mieter in feuer- und diebesscheren Tresoren. Wir sind stets Geber und Nehmer von Devisen, PrimaBank- und Waren-Wechseln zu kulanten Sätzen. Erstklassige Anlagewerte erlassen wir jederzeit spesenfrei zum Tageskurse. Bei Kapital-Anlagen wird jede gewünschte Auskunft bereitwiligst erteilt. Trierer Geld-Lotterie Ziehung 31. März, ganze Lose 5, halbe 2,50 Mk. Haupttreffer Mk ee, Tovoo, Gobob, 20000, 10000 Sie. Königsberger Lose 1 Mk., Frankfurter Lose 11 St. 10 M, Marienburger Sch oßlose und 1 Mk Porto und Liste 30 Pfennig extra. Lorsheim, Lippstadt. 1 M. 4 Mk. W. Die Badezeiten für die städtischen Badeanstalten werden vom 1. April 1906 bis 30. September 1906 wie folgt festgesetzt: 1. Städtische Badeanstalt, Gütersloherstraße 20. Schwimmbäder für Männer: Vormittags] Nachmittags von 6 bis 8 Uhr I von 5 bis 8 Uhr „ 11„ 1„ jeden Sonnabend bis 10 Uhr Schwimmbäder für Frauen: von 8 bis 11 Uhr von 3 bis 5 Uhr jeden Donnerstag v.—9 Uhr Wannenbäder für Männer und Frauen von 6 bis 1 Uhr., von 3 bis 8 Uhr jeden Sonnabend bis 10 Uhr. Kassenschluß eine halbe Stunde vor den festgesetzten Endzeiten. An Sonn= und Festtagen ist die Anstalt geschlossen. 2. Städtisehe Brausebäder. Herforderstr. 8, Siechenmarschstr. 10 und Ecke Webereiund Mühlenstraße. Staut-Thoater! Freitag, den 30 März 190 2000000000000000 Im Verlage der Buchhandlung der Anstalt Bethel bei Bielefeld sind erschienen: Donnerstag, den 29. März 1906, (Nur im Passepartout=Abonnement) Benefiz für Herrn Robert Garrison. König Richard III. Tragödie in 5 Akten von W. Shakespeare. Anfang 7½ Uhr. Die für Donnerstag gültigen Billetts tragen das Datum Freitag, 30. März 1906 (Die für diesen Tag ausfallende Donnerstag=Abonnements=Vorstellung findet am Sonnabend, den 31. dss. Mts. statt) Freitag, den 30. März 1906: Vorstellung zu kleinen Preisen. 9. und letzte Vorstellung im Sudermann Ziklus.) Es lebe das Leben. Drama in 5 Akten v. Sudermann. Die für Freitag gültigen Billets tragen das Datum: Connavend, 31. März 1906 Freitag, den 30 März 1906, abends 6 Uhr Vormittags Wochentags von 7 bis 1 Uhr. Sonntags„ 6„ 9„ Nachmittags von 2 bis 8½ Uhr jeden Sonnabend bis 10 Uhr. Passious gottesdienst. Beichte und Feier des heiligen Abendmahls. Pastor Lappe. Kassenschluß 20 Minuten vor den festgesetzten Endzeiten. An den Montagen sind die Bräusebäder geschlossen. Bielefeld, im März 1906. Der Magistrat. in vornehmer Prachtkinderwagen in Tretbar’s idealem Modell 1906 direkt von der Kinderwagenfabrik aparter Ausführung liefert schnell und billig Buchdruckerei A. von der Mühlen, Bielefeld, Ritterstrasse 43. Julius Tretbar, Grimma 393. Wrei aus Konfirmations-Scheine 10 Pfg 20 Pfg. mit Bildern nach Zeichnungen von Professor Karl Andrac. Ausgabe in Schwarzdruck à Ausgabe in feinem Farbendruck à von 10 Stück an à 18 Pfg. von 25 Stück an à 16 Pfg. von 50 Stück an à 15 Pfg. von 100 Stück an à 14 Pfg. von 2oy Stück an à 13 Pfg. 5 Mark an portofreie Zusendung. Männer=-Verein. Lokal: Ev Vereinshaus. Sonntag, den 1. April 1906, abends 8½ Uhr im Vereinslokale Vertra Um zahlreiche Beteiligung bittet Der Vorstand. Marsch-hase fetter Käse(Broden) aus den Holsteinischen Marschen(die Krone der holst. Käse) ohne jeden Abfall 10 Pfd.Postkolli Mk. 6,20 franko jeder Poststation milde, butterjarbge Ware. Carl F. L. Ramm, Neumünster i. Bielefeld. Warenhaus für Lebensmittei. Bahnhofstrasse 19a. Fernsprecher 970. Lebendfr. Schellsisch, per Pfd. 12 Pfg. Probescheine unentgeltlich. 1300000050000000000 5o. Jüngl.= und Männerverein St. Pauli. vereinslokal Pckulusstraße Nr. 26. Sonntag, den 1. April 1906, abends 8½ Uhr: Mitglieder=Versammlung und Anfnahme neuer Mitzlieder. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen bittet sende ich auf MMenden Verlangen grat. u franko Prospekt. Bruno Lemme, Berlin SW. 11. Lebendfr. Kablian o. Kopf Seelachs„ Schollen Knurrhahn Gesucht tüchtige Schroffer und H. Gerasmeyer, Bad Oeynhausen verkauft zu folgenden billigen Preisen: 25 Pfd. Weizenmehl f. Nk..00 weißzen Zucker, per Pfd. 20 Pfg. u. Resinen, per Pfd. 30 Pfg. getrecknete Pflaumen, per Pid. 30 Pfg. gebrannte Raffer's, per Pfd. Mk..90,.10, 1 20 und.40. Frische Eier werden stets angenommen und zahle ich für 10 Stück Mk 0 50. u. Monner= u. FünglingsVerein 5t. Johannis. Sonntag, den 1. Spril 1906, abends 8½ Uhr: Aufnahme neuer Mitglieder. Gemütliches Beisamm usein. Freunde und Mitglieder werden herzl. dazu eingeladen. Der Vorstand. Jugend= u. Knaben=Abteilung. Spaziergang nach Bethel. Kaffeetrinken im Assapheum, Butterbrot ist mitzunehmen, Kaffee kostet à Person 10 Pfg. Abmarsch der Jugend=Abteilung 2½ Uhr. Abmarsch der Knaben=Abteilung 3½ Uhr. Herzlich ladet dazu ein Der Ordner. Suppenundeln, alle Sorten Ia. Mansch. Undelen keinste Hausmachernndeln Ia. Maccaroni, ital. Art Ia. Malzhafer bei dauernder Beschäftigung für die Vergrößerung unserer Abteilung Boots= und Automobilmotoren. Meldungen an Gebr. Körting. Akt.-Ges. Hannover, Abt. Voots= u Automoblimotore. Hochf. Mischobst„„ 37 Süße Pflaumen pr. Pfd. 17, 22 u. 28 Otsche. Apfelschnitzen, per Pfd. 44 Birnen„„ 55 Leinste Aprikosen„ 58 vergilt Slstgeber zeellen leihwes: eiskat zu mätizen Ziusen, Göhler, Berlin, Tisterstraße 8. Panille i. Glas, Backpulver Puddingpulver große Stangen 3 Paketchen 3 Neue Matjes=Heringe, Stück 15 und 22 Pfennig. liefert billigst A. von der Mühlen. Beachten Die bitte unsere Schaufenster. d Sechlochcler un allen Postanstalten ., bei täglicher Zu#ekung in Bielefeld 830., durch Brieswäger 1,42 M. Bechetungtüchte Nr. 5381. 30. März: Sizilia — Adam Riese, Red Prosessor Tholuck, an Montmartre 5 Schwarzenberg siegen übschälle Marmont und Friede zu Paris, 1856.— Johannes 6 1858— Prinz Wilb als Georg I. zum Kön wählt, 1863. Kirchlicher L 113 Kirchenre Drm unde #n eooftinnenen Tri Ortmann Lange, für den Reklame= und Inseraten=Teil Wilh. Gahde, Druck und Verlag von A. von der Mühlen, sämtlich in Bieleseld. Der liberale Pfarr Kaiser Wilhelm=Gedäck ist als Hosprediger berusen worden. D Tageblatt“ läßt sie Versetzung„von theole Artikel schreiten, in Berlin durch sie erleide lichen Weise beschrieben Graue selbst Verhat, sich dagegen zu ve dies festzustellen, wolle Artikel des„Berl. Tage sondern wegen der m# tungen, die das Bla des genannten Pfarrers nämlich: „Auch in dem Gro erringt sich der kirch mus die ihm zur Erfül an den Zeitgenossen roGleichberechtigung kirchlichen Richlungen. des badischen Oberkir Orthodoxie im Süden u gültig den Star gestoche allein zu Recht bestehen! der Kirche der Reforma same„Reichsbote" weint Tränen; er weint sie in radikale Theologie kan Kirche verhüllt ihr gläubigen Glieder der Arbeit wider den Greuel Das ist, wie wenn seinem Spazierstock ei Eisenbahnzug aufhalten ständigen Anweisungen laß der Geistliche erm Wahrheiten des Evange halb der Bibeloffenbarun sich anzueignen. Nebei weisheit sollen nun auch und Philosophie, Sozialw Kunst und andere Gebiet durchgearbeitet und f# fruchtbar gemacht werd zeigen, daß die besten sittlicher Fragen und Ar und allezeit aus dem und warmen christlichen S Dabei sollen sie aber aus dem Auge verlieren, und Ziele das Gepräge keit in hervorragende tragen. Und sie sollen zum Teil noch„welif schmerzlich“ sich nach die mit dem frommen Ent! christen, zum Verständni genwärt erziehen. Da rt zur rechten Zeit! christen und die Di werden in diesem Erlaß kirchenrates als die Gruppen in der evangelif niert und ermahnt, als beieinander zu wohnen. die Pfarrer der beiden A gegenseitigen Wert an anderes als diese unbed der kirchliche Liberali