t-Theater. Keine Vorstellung. Sonnabend: zu kleinen Preisen. lung im Sudermannimat. el in 4 Akten von Sudermann. olische Gemeinde. Bielefeld. den 25 Februar 1906 fällt aus, dafü: in tiesdienst. Kandt. Pfarrverw. zum 1. April tüchtige Schil ausarbeit übernimmt, ster 1. W, Gaitenau v. Sydow. De Wohnung Girte land innerhalb es von enen kinderl. paar gesucht. mit Vresarg. unter die Exped. d. Zig G # t kr. 33. 6 # ihr K 2 sältnisse, sbilanz. Bilanz, orstande fassung 5. Mai e Dauer achenden igen ist, n haben. its. 3 65 6 gerahmten sichtigen!** thandlung nberg Ne. 2. Nr. 47. Vierteljährlich eder Geschäftsstelle n. allen Postanstalten 1 M., bei täglicher ZuE#uns in Vieleseld 2 N., durch Briefnüger 1,42 M. Erster Stall. Sizerischer 24. Februar: Johannes Gutenberg gest. 1468.— Kaiser Karl V., geb. 1500.— Schlacht bei Pavia, König FranzI. von Frankreich gesangen, 1525— Einführung des Gregorianischen Kalenders, 1582. — Uebertritt des Kurfürsten Johann Sigis mund von Brandenburg zur resormierten Kirch:, 1614.— With. K. Grimm, Sprachforscher, geb 1786.— Generalseldwarschall von Manteuffel, geb. 1809.— Proklemation der französischen Republik, 1848— Eröffnung des ersten norddeutschen Bundestages, 1867. 25. Februar: Don Juan d'Austria, geb. 1547.— Ermoidung Wallensteins in Cger, 1634.— Friedrich I, erster König von Preußen, gest. 1713.— General Bülow von Dennewitz, gest. 1816.— F. M. Klinger, Dichter, gest. 1831.— Pfarter Blumhardt in Bad Boll, gest. 1880.— Paul Niemeyer, populär medizinischer Schriftsteller, gest 1890. Sonnabend, 24 Februar 1906 e mt Funfundzwanzig Jahre. Schon seit Monden rüstet sich groß und klein, alt und jung in unserem deutschen Baterlande, am 27. Februar dieses Jahres die 25jährige Wiederkehr jenes denkwürdigen Tazes zu feiern, an dem dereinst die jugendstrahlende Prinzessin Auguste Biktoria, des Herzogs Friedrich von Schleswig HolsteinSonderburg=Augustenburg älteste Tochter, dem einstigen Eeben der deutschen Kaiserkrone, dem Prinzen Wilhelm, die Hand zum Bunde fürs Leben reichte. Ein Viertel jahrhundert ist seitdem in der Zeiten Schoße hinadgesunken, währenddessen Gottes Güte und Vaterhuld offenkundig im reichsten Maße ununterbrochen auf diesem Ehebunde gerugt und ihn in wahrhaftesten Sinne zu einem Stolze der ganzen deutschen Nation gemacht hat. Wer hätte wohl geahnt, als am 22. Oktober des Jahres 1858 auf dem weltverschwiegenen, eichenumrauschten Rittergute Dolzig in der Niederlausitz dem dort angesessenen Erkp inzen Friedrich von Schles wig Holstein=Sonderburg: Augustenburg von seiner ihm angetrauten jungen Gemahlin Adelheid, geborenen Prinzessin von HohenloheLangenburg ein Töchterchen geboren wurde, daß dieses blonde Kinderhaupt dereinst dazu bestimmt sein würde, Deutschlands Kaiser krone zu tragen! Auf dem später von Herzog Friederich erwordenen stillen schleftschen Herrensitz Primkenau wuchs fortan unsere geliebte Kaiserin zur Jungfrau heran, hier leistet sie am Sognabend nach Pfingsten des Jahres 1875 ihren Konfirmationseid in die Hände des alten, treuen Ortspfarrers Meißner, und hier war es auch endlich, wo sich ihr Herz der Liebe erschloß, der Liebe zu dem jungen hurlichen Hohenzollernsprossen, dem Priezen Wilhelm von Preußen, den sie zwar schon vorher am Koburger Hose und in Baden Baden gesehen, der ader erst bier unter den stillen Eichen des Primkenauer Schloßgartens, wohin er zur Auethahrj#gd geladen, sich das Jawort setner Herzenzerwähiten holte. Nach Tagen tiefer Teauer um den eben entschlafenen Vater der P.inzessin erfolgte am 14 Februar 1880 in Gotha die heimliche, am 2. Juni 1880 zu Schloß Babelsberg bei Potsdam die iffeitVerlobung und am 27. Februar 1881 die Veimählung des jungen Fürstenpaares zu Berlin inmitten einer glänzenden Festversammlung und argetan mit allem Glanze und aller Pacht, die der künftigen Stellung der jungen Fürstin ent prach. Wie glücklich mag die Prinzessin wohl Jewesen sein, als sie sich aus dieser neuen, prächtigen Welt wieder hinaus flüchten durfte in die Einsamkeit des Stadtschlosses zu Potsdam, wo ja ihr Gatte as Hauptmann Chef der 2. Kompagnie des 1. Garderegi ments Di.nste tat. Im trauten Kreise von nur wenigen Getreuen führte das junge Fürstenpaar hier fortan ein allem Schönen und Guten gewidmetes Fomilienleben, das durch die am 6. Mai 1882 im nahen Marmorpalais ersolgte Geburt eines präch tigen Stammhalters noch verschönt wurde. Sechs Peinzen und eine Prinzessin wurden m Laufe der Jahre dem Prinzen und nachmaligen Kaiser Wilhelm gekoren und gaben der Welt da draußen Kunde von dem schönen Fawilienglück, das sich hier unbemerkt vor den neugietigen Augen urberufener Zuscheuer in heirlichster Weise entfaltete. Daneben blieben auch bitteres Herzeleid dem erlauchten Paare im Lause dieser Jahre nicht erspart Nicht nur seine greisen Großeltern, den Kaiser Wilhelm I. und seine Gattin, auch seinen herrlichen Vater und seine hochbegabte, edle Mutter hat Kaiser Wilhelm ins Grab gebettet, ehe es ihm selbst beschieden war, an der Seite seiner ihm in treuer Liebe ergebenen Gemahlin Deutschlands Kaisertbron einzunehmen. Und jenes stille Familienglück aus den ersten Tagen ihrer Ehe, es ist unsrm er habenen Kaiserpaare auch im stolzen Kaiserschlosse an der Spree erhalten geblieben. Unablässig ist Kaiserin Auguste Viktoria bemüht die schweren Sorgenfalten auf der Stirn ihres hohen Gemahls zu glätten und daneben auch ihrer herrlich heranwachsenden Kinderschar eine treue Mutter und Freundin zu sein. Und bei alledem ist noch stets Zeit genug dazu vorhanden, sich der Armen und Verlassenen ihres weiten Reiches getreulich anzunehmen und in Werken der Barmherzigkeit ihren Gottesglauben zu betätigen.— Und wo so zwei Menschenkinder unentwegt bemüht sind, das Rechte zu tun und ihrem Volke darin mit glänzendem Beispiel voranzugehen, da bleibt auch der Segen ven oben nicht aus. Schon seit Wochen rüstet man sich allenthalben im deutschen Vaterlande, in Werken edler Barmherzigkeit dem Kaiserpaare seine Haldigung darzubrirgen. Möge es dem hohen Paare noch recht, recht lange vergönnt sein, zum Segen seiner Familie und des gesamten deutschen Volkes sein segensreiches Wirken sortzusetzen. Eltern in Orten, wo Simultan= und Konfessionsschulen nebeneinander bestehen, die Wahl der Schule freigestellt bleibt, und daß bestthende Simultanschulen nur aus ganz besonderen Grürden auszehoben werden dürfen. Die„Köln. Zig.“ erfährt aus Berlin vom 23 d. M.: Nach unseren Erkundigungen tiifft es zu, daß der Gouverneur von Südwestafrika Bestimmungen, die die Zuwanderung lästiger Elemente nach Südwestasrika möglichst einschränken sollen, erlossen und vorläufig in Kraft gesetzt hat. Der Beweggrund zu dieser Maßr ahme war in erster Linie der, daß sich gerade nährend des Ausstandes Gefindel aus aller Herren Länder nach Deutsch= Süewestafrika gewandt hatte, und daß ron allen Seiten die lebhaftesten Klagen über die Zunahme der Unsicherheit im Schutzgebiete laut gewo den waren. Baron de Courcel, der einen längeren Besuch beim Fürsten Bülow abstattete und abends auf dem Hofball ungefähr eine Viertelstunde lang vom Kaiser in ein Gespräch gezogen worden ist, hat gestern die Rückreise nach Paris angetreten und nach seiner Ankunft dort sogleich dem deutschen Botschafter einen Besuch abgestattet. Prosessor Kropatschek, M. d. A. und bisheriger Chefredakteur der„Kreuzzeilung“, ist an einem Herz und Lungenleiden, verbunden mit asthmatischen Beschwerden, er kaalt Der deutsch=amerikanische Professorenaustausch soll sich in Zikunft nur auf die Universitäten Beilin und Cam bridge(Harvard Universität) beschränken. Der Abgeordnete Burckhardt (Chr. soz) beantragte in der Steuerkommission des Reichstages, st llgelegte Zichen und Grubenfelder angemessen zu besteuern; bei Nichtzohlung das Mutungsrecht dem Staat zurückzugeben; weiter eine Bergwerkssteuer nach besiimnten Sätzen zu erheben. Aus dem Deutschen Reiche. Berlin, 23. Februar. Der Kaiser besuchte mit dem König von Schweden den Dom und das Zeug haus. Abends fand im Schlosse zu Ehren des Königs ein Festmahl statt. Vormittags empfing König Orkar den Reichskanzler. Der Kaiser wird seine Mittelmeerfahrt voraussichtlich auf dem Dampfer „Hamburg“ unter nehmen. Die Badgetkommission des Reichstages setzte die Beratung des Etats für Südwestafrika sort, und bewilligte für die Bahn von Swakopmund nach Wind. huk statt der gesorderten 470000 Mk. nur 400000 Mk., für die Bahn Lüderitzvucht Kubub die gesorderten Mittel. Die Komm ssion nahm ferner eine Resolution Paasche an, betreffnd den Ausbau dieser Bahn bis Keetmanstop Die Steuerkommission des Reichstags nahm einen Zentrumsantrag auf Einführung der Wehrsteuer mit 15 gegen 10 Stimmen au, odgleich sich die Vertreter Preußens und Bayerns gegen diese Steuer erklärten. Das Zentrum brachte einen An trag ein, den Rlichskanzler zur Eindringung einer Reichswarenhaussteuer aufzu fordern. Die Reichserbschaftssteuer wird das Zentrum, soweit sie sich auf Deszendenten und Ehegatten erstreckt, ablehnen. Der Schulkommission des Abzeordvetenhauses nahm in ihrer heutigen Abendsitzung die§§ 18, 19 und 20 Absatz 1 bis 3 mit den dazu von den Nationalliberalen gestellten Abänderungs anträgen an, welche fordern, daß den dem Wien, 23. Februar. Die Regierung hatn### dem Reichsrat den Entwurf einer Wahl b“1““ reform vorgelegt. Darnach wird das neue Haus 455 Abgeordnete zählen, davon 205 30. Anzeigengebühr für die einspaltige Petitzeile oder deren Raum 12 Pf., für auswärts 15 Pf., Reklamen 25 Pf. Erscheint sechsmal wöchentlich Geschäftsstelle Ritterstr. 43. Fernsprecher Nr. 15. Trec auf eine glückliche Lösung durch die Korferenz hoffen, wenn wir versichern, daß wir entschlessen sind unter Wahrung unserer Rchte an der Aufrechterhalturg des Friedens zu arbeiten? über die Politik Delcassés ließ sich streiten. Aber sie war klar. Es war eine falsche urkluge P=litik, Deu schland als quantité négligeable zu behandeln; aber es war eine entschiedene Politik. Sie haben recht daran getan, nech Algeeras zu gehen. Aber Sie haben gerade damit den internationalen Charakter der Marokkofrage anerkannt. Warum verzweiseln wir an einer internationalen Lösung dieser Fraze? Rouvier erwiderte, Frankreich wünsche aus voller Ueberzeugung die Aufrechterhaltung des Friedens unter der Bedingung, daß der Friede unter Wahrung seines Rechtes und seiner Würde erhalten dleibe.(Anhaltender Beifall rechts, links und in der Mitte.) Rom, 22. Februar. Dem Londoner „Daily Exoreß wird von hier berichtet, daß die Aufregung über den Kampf zwischen Staat und Kirche in Frankreich die Gesundheit des Papstes ernstlich gefährdet. Odessa, 22. Fehr. Aus Sebastopol wird über eine gewaltige Bewegung unter den Hasenarbeitern berichtet, die für die ersten Tage des SchmidtProzesses den Ausstand erklärten. Algeciras, 23. Februar. Spanien unterstützte Frankreich in Hinsicht der Anleihe Bezüglich der beiden vertagten Punkte verhairte jeder bei seiner Ausicht. Die beiden Fragen gaben Anlaß zu einer in verbindlichter Form geführten Erörterung zwischen Revoil und dem Geofen Tattenbach. Der englische Delegierte Rcolson trat tat: kräftig für Revoils Ansichten ein.— Der Pariser„Eclatre wendet sich gegen die Anhänger Dec ssé, dessen Hinterlassenschaft die Regierung angetreten habe. Das böse Werk fahre fort, böse Früchte zu tragen. Durban, 23. Fehr. 500 Mann Infauterie und eine Batterie wurden mobilisiert, um nach dem UnruhenDistrikt, 40 Meilen nordöstlich von Ducbau, den Parlamenten. Deutsche und 250 Nichtbeutsche. Von den 30 neuen Mandaten ist den Deutschen kein einziges zugefallen. Unter den Bedin gungen des neuen Wahlrechtes befindet sich die einjährige Seßhaftigkeit, die Analphabeten behalten das Wohlrecht. Mähren wählt nach nationalem Kataster, Galizien bekommt in den Landgemeinden das preportionale Wahlrecht mit relativer Majorität. Man rechnet im neuen Hause auf vierzig bis fünfundvierzig Sozialisten. Lueger wird über 90 Mandate verfügen. Die geplante Reform des Herrenhauses wurde fallen gelassen, jedoch werden die Mitglieder des Hetrenhauses das Recht haben, sich ins Abgeordnetenhaus wählen zu lassen. Die Disziplinargewalt des Präsidenten wird erhöht; mit Zustimmung von Zveidritteln der Abgeordneten kann er einen Aggeordneten bis zu einer Woche von den Stzungen ausschließen. Der heutige Exposé des Ministerpräsidenten über die Wahl reformvorschläge wurde fast ununterbrochen durch lärmende Zwischenrufe der Alldenschen gestört, an vielen Stellen von lebhaftem Beifall und Zustimmungskundgebungen unterbrochen. Beim Schluß der Rede lebhafter Arpaus, Läm bei den Alldeuischen. Der Minst=rptäsident wird vleifach beglückwünscht. Paris, 23 Febr. In der Deputierten kammer wurde heute die R gierung über die Marokkokonserenz interpelliert. Rouvier erklärte, keine Auskunft geben zu Uönnen, da die Verhandlungen Algeciras im Gange seien. Jaurés fragt in einer längeren Rede: Warum können wir nicht Deutscher Reicstagz. 51. Sitzung vom 23. Februar 1906, 1 Uhr. Der Reichstag erledigte am Freitage zunächst die dritte L sung des Handelsprovisoriums mit den Vereinigten Staaten. Abg. Frhr. v. Heyl (nl.) kam auf seinen gestrigen Antrag zurück und betonte gegerüber seinen Fraktionsgenossen Dr. Semler, Amerika habe durch den Export nach Deutschland, namentlich an Petrolcum, kolossale Einnahmen.— Abg. Dr. Semler(nl.) gab zu, beim Zolliarif für die Beseitigung des amerikanischen Petroleums eingetreten zu sein.— Abg. Gothein(frs. Vag.) warnte davor, das Petroleum,„das Licht des armen Mannes", zu verteuern.— Staatssekretär Graf Posadowsky räumte ein, daß die Auslegung einzelner Vertragsbestimmungen durch die Vereinigten Staaten je nach der persönlichen Auffassung ihrer Leiter gewissen Wandlungen unterlag.— Abg. Graf Kanitz(kons) bedauerte, daß sich Deutschland den Bruch des Saratogaveitrages habe gefallen lessen, ohne den Generaltarif in Kraft zu setzen. Daß Deutschland jtzt den Amerikanern Meistbegünstigung gewähre, ohne daß Amerika jtzt auch nur an die Mütze greise, müsse Deutschlando Position in allen künftigen Vertragsverhandlungen schädigen.— Staatssekretär Graf Posadowsky suchte die Haltung Deutschlands geger über Amerika zu rechtfertigen. Nach weiterer Debatte wurde das Abkommen mit großer Mehrheit angenommen. Nunmehr segie das Haus die zweit: Beratung des Justizetats fort. Abg. Kunert(Soz) behandelte ausführlich die Urteile in sogenannten „Hunn nprozessen“, erhielt wegen der Arußerung, die Hallesche. Richter werfen sich zu Ehrabschneidern auf, eine Rüge, und wegen der Bemerkung, unsere ganze Rechtsprechung sei eine Komödie, einen Ordnungsiuf vom Biz päsisenten Grofen Stollberg. Abg. Brubn(d Rsp.) benängelte die Behandlung von Zeugen, forderte Aushebung des Zeugnis zwangs verfahrens der Presse und meinte, gegen Antisamiten seien die Gerichte besonders scharf. Letztre Aeußerung wies Staattsekretar Dr. Nieberding mit Bestimmtheit zurück Er wünschte wohlwollende Behandlung der Zeugen und trat für tunlichste Ausschaltung der Konkurrenz der Gesängnisarbeit ein. Im weiteren Verlaufe der Debatte hob der Staatssekretär hervor, es bestehe keine Aussicht auf eie Erweiterung der Kompetenz der Schwurgerichte. Sonnabend 1 Uhr: Fortsetzurg. Schluß nach 6 Uhr. Abzeordnetenhon s. 30. Sitzung vom 23. Februar 1906, 11 Uhr. Das Abgeordnetenhaus erledigte am Freitag zunächst die dritte Lesung des Entwurss zu einem Kreis= und Provinzialabgabengesetz. Bei der Einzelberatung waren fast alle bei der zweiten Lesung abgelehnten Anträge aufs neue eingebracht. Nach längerer Erörterung wurde die Vorlage im wesentlichen rach den Beschlüssen zweiter L.sung angenommen. In der Gesamtabstimmung gelangte der Entwurf gegen die Stimmen der Freisinnigen und eines goßen Teiles des Zentrums zur Annahme Darauf führte das Haus die Einzelberatung des Etats der Finanzverwaltung zu Ende. Zu einer längeren Erötterung kam es nur bei dem Titil„Mehrkasten des Umbaues des Schauspiel. hauses zu Berlin.“ Hier trugen Redner aller Parteien lebhafte Bedenken gegen die starke Etatsübersthreitung vor. Finanzminister von Rheinbaden bedauerte diese Ueberschreitungen gleich falls, betonte aber, daß ihm silbst von diesen Ueberschreitungen eist im vorigen Jahre Mitteilung gemacht sei; die Etatsrechte des Hauses seien gewahrt. Der Titel wurde schließlich bewilligt. Sonnabend 11 Uhr: Kultusetat. Schluß 4 Uhr. Gericht und Bielefeld, 23. Februar.(Schwurgericht.) Vorsitzender: Herr Landgerichtsrat Wilhelmy, Vertreter der Staatsanwaltschaft: Herr Assessor Dr. Stadtländer.— Das Schwurgericht verhandelte heute unter Ausschluß der O. ffentlichkeit gegen die Zimmerleute Eduard Weymann und Hermann Esser von Brackwede wegen Notzucht bezw Beihil'e dazu und tätlicher Beleidigung. Ee bai delt sich um ein Sittlichkeitsattentat, das im November v. J. in einem Fichtengehölze in der Nän von Blackwede unternommen worden ist. Sie wurden beide des Sittlichkeitsverbrechins, Wynann außerdim noch wegen Beleidigung überführt. Während Esser mit 9 Monaten Gesängnis, worauf noch zwei Monate Untersuchungshaft in Anrechnung kamen, bestraft wurde, erhielt Weymann eine Zuchthausstrafe von 1 Jahr und 3 Monaten. Außerdem wurden Weymann die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 2 Jabren aberkannt. Bielefeld, 21. Februar.(Strafkammer.) Vorsitzender: Herr Landgerichtsdirektor Nordbeck, Vertreter der Staatsanwaltschaft: Herr Staatsanwalt Dr. Dommes.— 1. Vom Reicht gericht in die Voriostanz zurückverwissen. Im Sommer v. I wurden von der hiesigen Strafkammer jine vier L uie, die sich als Arbeitzwillige der Firma Lohmann gegenüber ausgegeben und in der Jülichschen Wohnung bewirtet worden waren, wegen Beleidigung veru#teilt und mit ihnen der Angestellte des Mitallatbeiterverbandes C S. von hier wegen Anstistung zur Beleidigung zu einer Geldstrafe von 30 Mk. ev. 6 Tagen Gefärgnis. Das Richegericht hatte bezüglich des S. das erste Urteil samt seinen zugrunde liegenden Feststillungen aufgehoben und die Sache zur nochmachen Verhandlung an die Vorinstanz zurückverwiesen. Dir Angeklagte bestritt— wie damals — jede Absicht zu veleioigen und j de Anstiftung zur Beleidigurg. Die Strafkammer hielt ihn auch heute für schuldig und verurteilte ihn wegen Anstiftung zur Beleidigung zu einer Geldstrafe von 30 Mk(v 6 Tagen G.fängnis. Nach dem Gange der Verhandlung sei der Angeklagte der geistige Urheber der Beleidigung. Er sei der jenige gewesen, der die vier anderen veranlaßt habe, nach Herford zu fahren und sich den Angestellten der Firma Lohmann als Arbeitswillige auszugeben Der Angeklagte habe die ganze Siche arrangiert und er mußte sich sagen, daß die Argestellten der Firma Lohmann lächerlich gemacht und beleidigt würden.— 2. Der 27 mal vorbestrafte Zigarrenarbeiter I. A. B. von Elberfeld wurde wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt und gefähr. licher Körperverletzurg zu 1 Jahr und 6 Monate Gesängni verurteilt Bielefeld, 21. Februar.(Strafkammer.) 1. Die Näherin M. G von Wiedeloh, zuletzt in Mit den wehnhaft, wurte als tückfällige Betrügerin zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt und wurden ihr auf diese Strafe 7 Wochen von der erlittenen Untersuchurgshaft angerechret.— 2. Der Bergmann H. M. von Nammen bei Minden war vom Schöffengericht zu Mi. den wegen gesährlicher Körperve litzurg zu 2 Monaten und 3 Tagen Gefängnis vrrurteilt, wogegen die Staats anwaltschaft Berutung eingelegt hatte. Die Strafkammer stellte jedoch heute schwere Körperverletzung fest hob das Schöffengerichtrurteil auf und verurteilte M. wegen sch weier Körpe. verletzung und Bedrohung zu 1 Jahr 1 Monat und 3 Tagen Gefängnis. Der Bund des Weißen Kreuzes hält morgen, wie schon mitgeteilt wurde, in Bielefelo eine Lokalkooferenz ab Ueder die Aufgaben und die Arbeit dieser Berein'gurg sei deshalb folgendes mitgeteilt Die Weiß= Kreuz Arbeit hat den Kamp persönlsch: Unkeuschheit unter Jänglingen und jungen Mäonern auf ihr Fihne geschrieben. Darurch unterscheide sie sit von den sog. Sittlichkeitsvereiner oder den„Vereinen zur Bekämpfung der öffentlichen Uasittlichkeit“, deren Bestrebunger darauf ausgehen, durch Beeinflessurg der Gesetzzebung und Austreugung von Proz sser gegen Verleger stttenleser Schriften 2c#i Unsitilichkeit einzulämpfen. Das Weiß Kieuz beschäftigt sich mit dim in der Anfarzsblste des Jurglings= und Manres allerk stehenden Tell unseres Volkes. Die Sittlichkeitevereine suchen die Pflege= und Brutsätten des Lasters niederzureißen. Das Beiße Krinz will diesen die Kunden ent ziehen, jene treiben eine Massen=, dieses eine Einzelarbeit für unsere männliche Jugend. Das Weiße Kreuz w'“ zunächst die jur gen Männer sammeln, weiche bis zur Stunde keusch geblieben sind; es will sie aufmerksam machen auf den köstlichen Schatz den sie an ihrer Keuschheit besitzen und wie sie sich diesen in den vielen bedrohenden Versuchungen bewahren könnev. Denen aber, die bereits in den Sklavenketten dieser Sünde gefangen sind und trotz allen eigenen Bemühens nicht frei werden können, will der Bund vom Weißen Kreuz mitten in der Wüste ihres virderbten Lebens ein Wegweiser sein zu dem Sohne, der recht frei macht, er will ihnen ein liebewarmes, teilnehmendes Herz für die Seelennot zeigen, die G.schichte ihres Elends auhören, sie trösten und ihnen Mut zusprechen, um sie vor Verzweiflung zu bewahren, ihnen die frohe Botschaft bringen:„Du kannst noch gerettet werden.“ Die Arbeit des Bundes vom Weißen Kreuz entstand im Jahre 1890 senfkornartig im Anschluß an den Christlichen Verein junger Männer, Berlin. Seitdem hat diese Bewegung von Jahr zu Jahr mehr Boden gewonnen. Ein Zentral=Komitee mit Bureau (Berlin S W. Yorkstraße 90) unter Vorsitz des Generalsoperintendent Braun und Forstmeister von Rothkirch, dem Präsidenten des Christlichen Vereins junger Männer zu Berlin, wurde eingerichtet. Diesem Komitee ist die Herausgabe der Vierteljahrs=Schrift„Weißes Kreuz“, sowie einer großen Menge von Druckschriften über das Werk übertragen. Es bestehen gegenwärtig ca. 240 deutschredende Zweigbündnisse, zu allermeist im Anschluß an Christl. Jinglings= und Jungmänner=Vereine. Der Bund hat in den 14 Jahren seiner Tätigkeit ungezählte Versammlungen, darunter zwei allgemeine Kongresse(Bielefeld und Stutt gart) abgehalten und viele hunderttausende von warnenden Drucksachen verbreitet. Zehntausende von jungen Männern sind durch persötliche Unterredung gewarnt und beraten worden. Lokales und Provinzielles. Bielefeld, 24. Februar. (Schulfeier.) Der Herr Regierungspräsident hat bestimmt, daß am 27. Februar aus Anlaß der Feier der silbernen Hochzeit des Kaiserpaares in allen Bolksschulen eine würdige, der Bedeutung des Tages entsprechende Feier abgehalten wird. Der Unterricht fällt an diesem Tage aus. er.(Die kirchlichen Vereine der Martini=Gemeinde) halten am Sonntag abend 8 Uhr im Assapheum in Bethel einen Familienabend ab, der anläßsich der silbernen Hochzeit des Kaiserpaares ein patriotisches Gepräge haben wird. Herr Rektor Beckmann wird dabet einen Vortrag halten über das Thema:„Christliches Fiwilienleben in Palast und Hütte.“ (Die Schützengesellschaft) bietet auch in diesem Jahre wieder ihren Mit gliedern ein Abonnement auf 50 Konzerte auf dem Johannisbeige an. Die Konzerte ersteuen sich wegen der beispiellosen Billigkeit und da seit Jahresfrist stets das ganze städt. Orchester spielt, einer großen Beliebtheit. Wir verweisen noch auf das beutige Inserat. Vorschuß Verein) Die gestrige Generalversammlung des Vorschuß Vereins zu Biel feld, e. G. m. b. H., war, wie man uns schreibt, von ca. 150 Mitgliedern besucht. Die Dividende wurde gemäß dem Vorschlage des Vorstandes und Aussichtsrates auf sechs Prozent festgesetzt und die heute auch in unserer Zeitung veröffentlichte Bilanz genehmigt. Die Dividende ist von heute ab an der Vereinskasse zahlbar. Zu Aussichtsratsmitgliedern wurden die Herren Hch. Bartling, Fablikant Fr. Gildemeister, Klußmann und Sadler wieder= und anstelle des Herrn Hch. Peitzer, der seinen Wohnsitz verlegt hat, Herr Fabrikant Fritz Vogt hier neugewählt. Zu Revisoren für die Prüfung der Jahresrechnang für 1905 wurden die Herren Fritz Reinecke jun., Fr. Stüssel und W. Osterwald gewählt.— Anschließend hieran sei auch diesmal wieder auf die Gesamtlage des Vorschuß Vereins zu Bielefeld, e. G. m. b. H., hingewiesen und zwar besonders betriff: des Verhältnisses des eigenen Vermögens zu den fremden Geldern. Danach beträgt das eigene Vermögen des Vereins, bestehend cus dem Geschäftsanteilguthaben der Mitglieder, dem Reserve= und SpezialReservefonds von zusammen Mark 1014 202,24 im Verhäutnis zu den fremden Geldern(d. h. Spar, Scheck und KontoKorrent Einlagen) im Betrage von Mark 2357646— ci. 48 Prozent, während das eigene Vermögen im Verhältnis zum gesamten Betriebs fond von Mk 3451 935,— ca. 30 Prozent ausmacht. Ueberträgt man dieses Verhältnis auf die Mitgliederzahl(am 1 Januar 1906 waren es 2035), so kommen auf jedes Mitglied cz. 498 Maik eigenes Vermögen gegen 1158 Mark fremde Gelder— 43 Prozent. Rechnet man nun aber für den äußersten Notfall noch die Haftsumme von Mk. 1017500,— zu dem augenblick ichen Stande des eigenen Vermögens von Mk. 1014 202.— so ergibt sich die Summe von Mk. 2031702— und es stellt sich damit heraus, daß die fremden Gelder von Mk. 2857646,— durch das eigene Vermögen des Vereins ircl. Haftsumme von Mk. 2031 702,— ziemlich gedickt werden, somit die Sicherheit für die fremden Gelder(d. h. Spar=, Scheck= und Konto=Korrent=Einlagen) im hohen Maße vorbanden ist. x(Vorschule zum Gymnasium und zur Oberrealschule.) Wie wir aus guter Quelle erfahren, ist wohlbegründete Aussicht vorhanden, daß die unter dem verstorbenen Schulvorsteher Mertgen immer mehr aufblühende Privat Vorschule dauernd erhalten bleibt, und zwar unter der Leitung des durch fünfjährige Tätigkeit bestens bewährten und mit überraschend schnellen und zahlreichen Vertrauenskundgebungen bedachten Fräulein Emmy Mertgen, die ja auch bereits bis Ostern die Schule provisorisch leitet. (Die Sammlungen für den Neubau des Wilhelm=Augusta=Stifts) haben bisher die Summe von 40823 Mk. ergeben. Ihren Majestäten ist vor einigen Tagen über die Stiftung Bericht erstattet. (Eine Stadtverordnetensitzung) wird am nächsten Mittwoch, den 28. Februar stattfinden. S(Pauluskirche.) Anläßlich der stattfindenden silbernen Hochzeit des Kaiserpaares firdet Sonntag, den 25. Februar cr., morgens 10 Uhr, ein Festgottesdienst statt unter Mitwirkung des Kiechenchores. Abends 8 Uhr(nicht wie ich Kirchlichen Anzeiger“ urtümlich bekannt gegeben um 8½ Uhr) findet im Gemeindehause, Paulusstraße 26, neben der Kirche, eine patriotische Feier statt, veranstaltet vom evangel. Jünglingsund Männerverein St. Pruli(siehe das Programm im Inseratenteil unserer heutigen Auflage). Die Mitglieder der Paulus gemeinde seien auch an dieser Stelle darauf aufmerksam gemacht. I:](Schülervorstellung.) Heute nachmittag, um 3½ Uhr beginnend, wird in unserm Stadttheater eine Schüler vor stellung gegeben. Es ist dazu wieder wie im vorigen Jahre„Withelm Tell“ gewählt, der in den ersten Klassen unserer Bürgerschulen gelesen wird. Gerade für diese Schüler ist die Vorstellung in erster Linie bestimmt, weshalb die Karten in den Schulen vertrieben werden und einer der Schulleiter, Rektor Obermeier, der Theaterleitung gegenüber die geforderten geschäftlichen Garantien über nimmt. Aus diesem Geunde werden an andere Kreise nur dann Karten abgegeben, wenn die Nachfrage in den gerannten Kreisen gedickt ist. Der etwaige kleine Ueberschuß dient zur Ansommlung eines kleinen Fonds zur Deckung möglicher späierer Ausfälle r.(II. Symphonie=Abend.) Herr Musik. direktor Lamping bot mit dem städtischen Orchester im Stadttheater dem Bieleselder Pudlikum einen Mozart=Abend. Diese wonnige Musik, in Wohl laut getaucht, mit ihrer innigen Empfi dung, dem liebenswürdigen Humor, dem heiteren Temperament weht wie ein frischer Fühlirgshauch durch die Natur. Man kann es doch nicht leugnen, daß die Gegenwart sich mehr und mehr von der Instrumentolmusik Mozar.s abgewandt hat; man schwelgt jetzt in Dissonanzen und in berauschendem Orchesterklang. Wie wohltätig berührt da diese reine lautere Tonflut, der man bis auf den Grund sehen kann. Gleich die entzück ndeg moll Sinfonie umfängt uns mit ihrer Schönheit. Wie wunderbar schön ist der Durchführungsteil im eesten Satz und das Menuett. Das Concertante Quartett für Oboe, Clarinette, Horn und Fagott ist inte ressant durch die Originalität dieser Zusammenstellung. Die Ouverture zu Figaros Hochzeit erfreute sich ja der Beliebtheit weiter Kreise. Die das Konzert beschließende C-dur Sinsonie(Jupiter) ist wohl mit das größte Kunstwerk, was Mozart geschaffen hat. Auch sie enthält die lieblichen Stellen Mozarischer Grozie, jedoch auch die musi kalisch wundervollste Kontrapunktik. Das Orch ster folgte der Führung des Herrn Musikdirektors Lamping auf das beste, besonders seien auch die Solisten in dem Concertanten-Quortett lobend erwähnl Was wir noch wünschen, ist, daß diese Mozart Gedenkzeit das Verständnis und die Liebe von neuem rege mache zu der sonnigen Kunst des genialen Meisters, des unsterblichen Mozart. Solche Musik läutert jegliche Trübung des musikalischen Gefühls. Fehenar bis 8 Mär, 1906. Sorabnd, den 34. Feoruar: Vorstellung zu kleinen Preisen(4. Vorstellung im Sudermann=Ziklus):„Heimat“ Schauspiel in 4 Aufzügen von Hermann Sudermann.— Sonntag, den 25. Februar:„De Zigeunerbaron“. Operette in 3 Akten nach wa Erzählung M. Jokats von J. Schnitzser. Musir von Johann Strauß.— Montag, 26. Februar(mit vollständig neuer Ausstattung): „Die Geisha“ ooer„Eine japanisch Teehaus Geschichte". Operette in 3 Akten von Owen Hall. Deutsch von C. M. Röhr und Julius Freund. Musik von Sidney Jores.— Dienstag, 27. Februar. Festvorstallung zur Feier der Silberhochzeit des deutschen Kaiserpaares „Ein Kaisertag zu Nürnberg". Schauspiel in 1 Akt von Viktor Hahn. Darauf(zum ersten Male):„Der Weg zur Hölle". Schwank in 3 Akten von Gustav Kadelburg.— Mittwoch, 28, Februar. Benafiy für Frau Paula Wolf:„Di: Landstreicher". Operette in einem Vorspiel und 2 Akten von L Krenn und C. Lindau. Musik C. M. Zlehrer.— Donnerstag,1 März: Keine Vorstellung.(Die für diesen Tag ausfallenden Pass partouts und Donnerstag Abonnements haben zur morgigen Vorstellung Giltigkeit.— Freitag, 2. März.(Im Passepartout und DonnerstazAbonnement): Benefiz für Fräulein Anna Kahlenberg:„Othello, der Mohr von Venedig". Trauerspiel in 5 Akten von William Shakespeare.— Sonnabend, 3. März. Vorstellung zu kleinen Preisen(d. Vorstellung im SudermannZiklus):„Johannes“. Tragödie in einem Trauerspiel und 5 Akten von Hermann Sudermann. des Kreisen Niuser tur Lustrlt. XX Minden, 24 Febr.(Divisionspfarrer Bachstein.) Der Eoangelische Pfarrverein für die Pcovinz Westfalen, dem zur Zeit etwa 5/8 der gesamten westfälischen Pfarrschaft angehören, beschloß auf seiner Provinzialversammlung am 20. d Mis. in Hamm, folgendes Schreiben an den Divisionspfaiter Bachstein in Minden zu richten: „Der Evangel. Pfarrverein für die Provinz W stfalen hat die schweren Kämpfe, in denen Sie seit Jahresfrist stehen, mit innerer Bewegung verfolgt und gibt der Hoffnung Ausdruck daß Ihre Sache den Sieg behält.“ Minden 24. Febr.(Ernennung.) Wie dem„M.=L. Kesbl.“ mitgeteilt wird, ist ein Mindener Kind. Herr Ingenieur Willy Schwartz, Sohn des hier(Obermarktstraß) wohnenden Rentner Schwartz, als Betriebsleiter des der kaiserlichen Regierung in Swakopmund(DeutschSütwestafrike) gehörigen Wasserwerks ernannt worden und am 6 Februac dort eingetroffen. Herr Schwaitz war bereits vor einigen Jahren in ähnlicher Eigenschaft in Tsingtau(Kiautschou) Hille, 22. Felruar.(Kirchensteuer) Für das Etatejahr 1905/07 soll nach der „M. Ztg.“ eine Kirchenstuer von 4800 Mk. nach Maßgabe der Veranlagung zur Einkommen, Grund= urd Gebäudesteuer mit Ausnahme der Gewerbefleuer auf die Eingepfartten mit 30 Prozent(früher 20 Proz.) des zwölfmonatlichen Steuersolls verteilt werden. Aus dem Kreise Herfoct r. Herford, 23. Febr.(Stadtverordneten Sitzung.) In der heutigen Stadtverordneten Sitzung kam die schon seit langem schwebende Angelegenheit der Bergrößerung des Bahnhofsvorplatzes aufs neue zur Verhandlung. Nach einer oftmals sehr erregten und durch drei Stunden sich hinziehende Debatie ergas die Abstimmung Stimmengleichheit und nun entschied Vorsteher Lücken für die Annahme der Mazistratsvorlage. Von den übrigen Punkten der Tagesordnung wurde wegen der vorgerückten Zeit nur noch ein Teil erledigt. Genehmigt wurden der Cynnastaletat 1905/10, die Uebernahme der Salzuflerstraße in die städtische Reinigung und Enteignung des Königschen Grundstücks an der Esgerstraße. An den Magistrat wurden zurückoerwiesen die Rechnung der Kämmreikesse für das Jahr 1904 zwecks Beantwortungen der Erinnerungen und der Magistratsantrag betr. Anstellung eines zweiten techatschen Bauam's Assistenten und eines technischen Burcauanwärters, weil die Anstellung einer Krat gewünscht wurde, die selbständig arbeit n könne. Herford, 23. Febr.(Viehmarkt.) Aus dem Pferdemarkte war große Kauflußt und gingen Rassen schnell zu 300—400 M. ab. Auch der Schweinemarkt war gut, Ferkel kosteten 24—27 M., Stangen 60 bis 90 M., tragende Säue 130—180 M. Auf dem Rindviehmarkt war nur wenig Handel. Ostscheid, 23. Februar.(Schule.) Die an der hiesigen Schule volanke Lehrerstelle wurde dem Lehrer Engelke zu Hexter übertragen. I Stift Quernheim, 23. Februar. (Die Kapitalanlagen der hiesigen Zigarrenarbeiter-Sterbekasse) betrugen am Schliss: des letzten Richnungsjahres 3182 29 Mk. Die Zihl der Mitgleder beträgt 50. Die Kasse gewährt bis zu 10jähriger Mitgliedschaft 75 Mk. Sterbegeld und bei mehr als 10jähriger Mitgliedschaft 100 Mk. II Löhne, 23. Febr.(Die nächste Versammlung des landwirtschaftlichen Ortsvereins Gohfeld— Mennighüffen) findet am 3. März, nachmittags 2½ Uhr, im Horstkolteschen Saale hierselb statt. Vlotho, 23. Febr.(Beim Brand der früher Weitenauer Papierfabrik) in Bonneberg wird nach dem„Gen.= stvorstellung zur Feier utschen Kaiserpaares enberg". Schauspiel Darauf(zum ersten ölle“. Schwank in irg.— Mittwoch, 28. Paula Wolf:„Di: e in einem Vorspiel und C. Lindau. Musik tag, 1 März: Keine esen Tag ausfallenden g Abonnements haben biltigkeit.— Freitag, ut und Donnerstagr Fräulein Anna ), der Mohr von 5 Akten von William 3. März. Vorstellung llung im SudermannTragödie in einem son Hermann Suderer für Lustrll. br.(DivisionsDer Eoangelische inz Westfalen, dem samten westfälischen eschloß auf seiner n 20. d Mis. in an den Divisionsinden zu richten: n für die Provinz Kämpfe, in denen hen, mit innerer gibt der Hoffnung den Sieg behält.“ (Ernennung.) mitgeteilt wird, ist herr Ingenieur n des hier(OberRentner Schwartz, s der kaiserlichen mund(DeutschWasserwerks er6 Februac dort sartz war bereits nlicher Eigenschaft Kirchensteuer) 07 soll nach der er von 4800 Mk. lagung zur Einbebäudesteuer mit uer auf die Ein(früher 20 Proz.) euersolls verteilt Herfocl. (StadtverIn der heutigen kam die schon seit genheit der Verrplatzes aufs neue iner oftmals sehr sunden sich hindie Abstimmung in entschied Vorne der Mazistratsgen Punkten der n der vorgerückten digt. Genehmigt st 1905/10, die erstraße in die Enteignung des der Esgerstraße. n zurückoerwiesen reikesse für das intwortungen der Magistratsantrag veiten techatschen eines technischen Anstellung einer ie selbständig ar(Viehmarkt.) : g r o ß e K a u f l u s t zu 300—400 M. narkt war gut, Stangen 60 bis 130—180 M. war nur wenig ruar.(Schule.) e vokanke Lehrerr Engelke zu t, 23. Februar. der hiesigen erbekasse) beetzten RichnungsZihl der Mitkasse gewährt bis t 75 Mk. Sterbejähriger Mitglied(Die nächste ndwirtschaftGohfeld— am 3. März, m Horstkolteschen (Beim Braud auer Papier= d nach dem„Gen.= Anz. der Schaden euf 100000 Maik beaiff et. Auf der Brandstelle soll die Polizei eine Puison ermittelt haben, die sich heimlich mit dem Abschlackten von Hühnern beschäftigt hat. Zwei entköpfte Hühner sind in einem Vusteck aufgefunden worden. Herr Professor Wilbrand hat nach der„Westf. Ztg.“ in dem Ithresbericht des„Hislorischen Vireinz“ einig wertoolle historische aus alten Akten und Otellen gesammelte Mitteilungen über diese alte Ravensbergisch: Papiermühle gemacht. Aus dem Kreise Hale. Werther, 22. Febr.(Ein Deserteur verhaftet) Heute nachmittag gegen 5 Uhr gelang es laut„Westf. Zig." dem Gendarm Krüger, den Deserteur Riedel vom 15. Jusavterie=Regiment Minden zu verhaften. Bei seiner Verhaftung entfloh aber dieser, so daß man erst nach dreiviertelstündiger Verfolgung ihn wieder festnehmen kongte. R. hatte Militärhose und Stiefel an, im übrigen zerrissene Zivilkleidung. Er dient im zveiten Jahre. Aus den Kreisen Wiedenbrück und Paderborz. Amt Gütersloh, 23. Fehr.(Der Bau der veuen Volksschule in Pavenstädt) ist nunmehr fertiggestellt und wird mit dem Uaterricht in derselben am 1. April d. J. begonnen. Ans dem Reg.=Bez. Münker und Prusderz Dortmund, 22..br.(Grundgehalt der Volksschullehrer.) Die Regierung hat sich zur Genehmigung des ihr vorgelegten Stadtverordnetenbeschlusses vom D z mder vorigen Ithres, wonach das Grurdzehalt der hiesigen Volksschullehrer auf 1600 Mark zu erhöhen sei. laut„Rh.= Westf Zig.“ nicht kowpetent erklärt und den chluß dem Kultusministerium vorgelegt. Es gewinnt den Anschein, als ob die Arrsberger Regierung ein höheres Grundgehalt als 1500 Mnk für die Volktschullehrer grundsätzlich nicht genehmigen wolle. den Nachdororovinzen und Staaten. Detmold, 20. Februar.(Dem Landtage) sind einige neue Vorlagen überwiesen worden, von denen die wichtigsten find: Aenderung des Gesetzes über die Beso'dung der staatlichen Beamten(es handelt sich um die Besserstellung der Richter und Serihtsasfesorer) und Gisetzentwurf, beir. Kenberung der Städteordnung. Diese Vorlage bezweck; die Besserstellung der städtischen Beamten in Lppe Zunächst sollen die Bürgermeister und berufsmäßig anzustellenden Ralsherren auf 12 Jahre gewählt werden und, winn sie nicht wiedergewählt sind, Pirsioi entsprechend der der Staats beamten erhalten. Die flädtischen Beamten und Hilfsbeamten(als.kretäre, Registra loren, Rendanten) müssen nach zweijähriger Probezeit auf Lebenszeit fest angestellt werden. Sie erhalten bei ihrem Abganze infolge Dier st intauzlichkeit Pinsion. Die hinter bliebenen Witwen und Kitder der auf Lebenzzeit angestellten Beamten beziehen Pensionen nach Maßgabe der Bestimmungen der staatlichen Witwen und Waisenversorgung. Leipzig, 23. Febr. Das Reichsgericht hat die von Ludwig Thoma eingelegte Revision in dem„Simplizissimus“ Prozeß gegen seine Verurteilung zu 6 Wochen Gesängnis wegen des bekannten Lizentiatengedichtes„An die Sittlichkeitsprediger in Köln am Rhein" verworfen. Kiel, 22 Febr. Die Versuche des To pedobooles S 181 mit der Nikipropeller=Erfindung des Großherzogs von Oldenburg sind nach einer Meldung des„B..“ unbefriedigen d verlaufen. Die erwartete Mehrgeschwindigkeit blieb aus. Das Torpedoboot wurde als ungeeignet für das neue Schraubensystem ausgeschieden. Essen a. d. Ruhr, 22. Febr. Die Genick: starre dehnt sich weiter im Kreise Ruhrort aus. Bisher siod 70 Fälle festgestellt, davon verliefen 31 tödlich. Bochum, 22. Febr. Der Verteidiger der Frau Amtmann La Roche wird gegen das verurteilende Erkenntnis der Strafkammer Bochum unvirzüglich Revision bei dem Reichsgericht Leipzig einlegen. Elberfeld, 23. Fedr. Ja Barmen wurde wegen Anfertigung falscher Hundertmarkscheine der Lithograph Alfred Becker verhaftet.(H..) New. York, 22. Febr. Aus Martinique werden wieder heftige Erdbeben gemeldet. Neueste Nachrichten Würzburg, 24. Febr. General= oberst Adolfv. Wittich, früher General der Infanterie und Kommandeur des II. Armeekorps ist gestern am Herzschlag gestorben. Wilhelmshaven, 24. Februar. Der Kasser hat angeordnet, deß die im Hafen lieger d n Kriegsschiff; am 27. Frbruar, mittags 12 Uhr, einen Salut von 21 Schuß abfeuern. Paris, 24. Febr. Baron de Courcel hat sich hier über seinen Aufenthalt in Berlin sehr befriedigend geäußert. Bei seiner Be gegnung mit dem Kaiser sei die Politik nicht berührt worden, da gegen habe er mit dem Reichs kanzler und dem Baron von Holstein eingehend über die Marokkofrage gesprochen. Obwohl er bestimmte Vorschläge nicht vorgebracht habe, habe er in Berlin doch den Eindruck gewonnen, daß eine Verständigung keineswegs ausgeschlossen sei. Courcel stattete gestern nachmittag dem deutschen Botschafter einen Besuch ab. 24 F bruar. Als gestern nacht zwei Polizeibeamte in ein Niftaer Haus eindrangen, wurden sie von Revolutionären erschessen Moskau, 24. Febr. In etwa —10 Tagen soll die Umbildung des Kabinetts Witte erfolgen und zwar soll das jetzige Geschäfts. Ministerium durch ein Partei Ministerium ersetzt werden. Es scheint, daß alle Portefeuilles bereits vergeben sind. Witte bleibt, der Kriegs- und der Marine. Minister. Die Absolutisten der Rußkoje Sobranje rüsten bereits, um gegen eine solche Umbildung Stellung zu nehmen. — Der Kongreß des Oktober= verbandes nahm nach 2tägigem Redekampf mit 158 Stimmen gegen 142 eine Resolution an, deren Hauptpunkte die sofortige Aufhebung aller Ausnahmeregeln verlangt. Die Mitglieder des Vorstandes der Rheinischen Mission in MindenRavensberg versammeln sich am Montag, den 26. Februar, nachm. 3½ Uhr, im Vereinshause zu Gütersloh. J. Möller. gut bedient seln will, lasse sich unsere Proben kommen. Glatte Seidenstosse Meter Mé..10 bis.0 ∆ Cemusterte Seidenst. Meter Mk..80 bis 15.—. ∆ Proben portofrei. Genaue Bezeichnung erb# # Deutschlands grösst. Spez.-Seidengeschaft ∆ Seidenhaus Michels& Cle * BERLIN SW. 19, Leipziger Strasse 43-4 50 B Mschan. Seldenstott-Heberei in Kreteld Der große Unterschied! 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Musikdirektor Ochs abgeschlossene neue Abonnement für 50 Abonnementskonzerte der Schützengesellschaft auf dem Johannisberge, welche nuc von Mitgliedern der Schützengesellschaft und Ortsfremden besucht werden dürfen, beginnt Sonntag, den 11. März a. c. Die Abonnementspreise sind dieselben wie im vorigen Jahre und betragen: für die einzelne Person Mt. 4 für die I. Person einer Familie„ 4 für die II. Person einer Familie„ 2 für jede weitere Person einer Familie„ 1 Für Pinder vom zehnten Lebensjahre an muß eine Rarte gelöst werden. Das Eintrittsgeld für nicht abonnierte Mitglieder der Schützengesellschaft und Ortsfremde beträgt für jedes einzelne Ronzert höchstens 50 Pfg. Die Avonnementskonzerte werden stets vem ganzen Orchester ausgeführt. F.PerBunge. Wir bitten unsere Mitglieder, sich recht zahlreich an dem neuen Abonnement zu beteiligen und dadurch das städtische Orchester zu unterstützen. Eine Einzeichnungsliste, in welcher bei Bestellung von Familienkarten die betreffenden Namen der Familienangehörigen einzeln angegeben werden müssen, liegt an den nächsten Sonntagen nachmittags an der Konzertkasse aus, außerdem wird der Schützendiener Detert den Mitgliedern eine solche in nächster Zeit vorlegen. Nur den Mitgliedern der Schützengesellschaft können Abennementskarten ausgestellt werden, die Einzeichnungsliste wird daraufhin streng kontrolliert. Die Preisvergünstigungen für die zweite und jede weitere Person einer Familie gelten nur für die demselben Haushalt angehörigen Familienmitglieder eines Gesellschaftsmitgliedes, für männliche Familienmitglieder jedoch nur bis zum 20. Lebenzjahre, auch die diesbezüglichen Angaben in der Einzeichnungsliste werden streng kontrolliert. Alleinstehende Damen, die einen selbständigen Haushalt haben, können nur dann Abonnementskarten erhalten, wenn dieselben Bartenmitglieder der Schützengesellschaft sind oder sich als solche beim Verwaltungsrat zur Aufnahme gemeldet haben. eignet sich durch seinen Gehalt an Stickstoff, Phosphorsäure und Kalk vorzüglich für Wiesen, Halmgewächse und Kartoffeln. Preis.70 Mk. per Zentner ohne Sack ab Fabrik. Carl Lleinnell& Co., Chemische-à abrik, Senne I. Verwaltungsrat. Die Ausführung von Pflasterarbeiten(Umpflasterung der Rinnen) für die Kavalleriestraße, Kurzestr., Spengerstraße, Oenabrückerstraße und Roonstraße, sowie die Lieferung von etwa 120 kbm Basaltkleinschlag soll in 4 Losen vergeben werden und zwar: Los I Pflasterarbeiten in der Kavalleriestraße, „ II„„„ Kurzen=, Spenger=, und Osnabrückerstraße, Los III Pflasterarbeiten in der Roonstraße, „ IV Lieferung des Basaltkleinschlags für die Roonstraße. Verdingungsunterlagen sind bei unserer Kanzlei II zu 0,25 Mark für jedes Los käuflich, ebendaselbst sind schriftliche verschlossene Angebote mit entsprechender Aufschrift bis zum Eröffnungstermin am Freitag, den 2. März 1906, vorm. 9 Uhr, einzureichen. Bielefeld, den 23. Februar 1906. Das Stadtbauamt. Zweit Von der S Die Sozialdemo soviel abstoßende0 aus ihrem Strahle dem anbern fallt bun dene Despotte, i törichten Umsturzde Mammonismus, Monacchie und alle reichsfeindliche drinnen, ihre brü bü rdnisse bald m Liberaltsmus, iyr und feinere Geist Privakeigentum, plumpen Einmisch: wärtige Politik, ih feige Zurückhaltu; dem Blinken von 2 richter, ihr Verrat die„Auswüchsei befreinag" u a. 1 Augen geöffnet. Faraliker Bebel Truapf ausspielen Prinzen Lutwig bek mnntlich wenig st legten, sondern vir flaßten Aeußirung offenen Pirlament sogar wiederholt im „Vuk.“, die deut falls diese wahlb spiegelei fehlt, al stelleng, die dem im Keeise seiner d fählt, gerade no Polstikasterei der Wählermassen in nationalen Mehrh zeugnis auszustelle leicht es für den wenn Bebel lund? die Macht hätten, BHals- u leiden. Husten bei Kin 40 Jahren rühm als rein diätise mittel ersten R 1½ und 3 Mk. und Drogenhand! Battig, Markt= Germania=Droger 95 am Kreis7 a Gemeinsam ###den Stadtk Einlagen 2 Annanm Kuste von 9 bi 6 Uhr, Sonntag bis 12 1 traße 130 adderbau Das A# Ia. Holsteinisches eine-Stückenfleisch rt gesund, amtlich unter##cht. zhnauzen, Ohren, dicke. H * 5 5 Räume mit Gasanlage, , auf sofort oder später lieten. II. sannistirchplatz 48.. kai ein Airstm nochta ohen Lohn gesucht. *. Hasenkamp sen., Neviges. cht zum 1. April tüchtige Pich Hausarbeit übernimmt, Inster 1.., Gattena Frau v. Sydow. 1e. b. Ratenrückzahlm lbstgeber. Coulante Ben. Viele Dankschreiben. evost, Berlin C. 54, erstraße 11. HECSE 12.(Rückp.) 1 70 K 30.— leute ab ies betr. nommen ten Preisen empfichlt iner, t an Stickstoff, vorzüglich für tartoffeln. ner ohne Sack & Co., brik, ing. rarbeiten(Umriestraße, Kurzestr., Roonstraße, sowie asaltkleinschlag war: kavalleriestraße, kurzen=, Spenger=, loonstraße, einschlags für die mnserer Kanzlei II ebendaselbst sind entsprechender Aufvorm. 9 Uhr, 96. tadtbauamt. Bielefeld, Sonnabend, den 24. Februar 1906. Nr. 47. Zweites Blatt. Von der Sozialdemokratie. Die Sozialdemokratie hat die letzte Zeit soviel abstoßende Erscheinungen gezeigt, daß aus ihrem Strahler kcarze ein Nimbus nach dem andern fallt. Ihre mit Roheit verbunzene Despotte, ihre gefährlichen und zugleich törichten Umsturzbestrebungen, ihr wachsender Mammonismus, ihr blöder Hoß gegen Monacchie und Heer, ihre Angliederurg an alle reichsfeindlichen Jatrigen draußen und drinnen, ihre brüchige Moral, ihre Wahlbü rdnisse bald mt Klerikalismus, dald mit Liberalismus, iyr Neid gegen all: höhere und feinere Geisteskaltue und gegen das Privakeigentum, ihr Sauherdenton, ihre plumpen Einmischungsversuche in die auswärtige Politik, ihre heuchserische Taktik, die feige Zurückhaltugg ihrer Fihrer gegenüber dem Blinken von Bejonetten und dem Preßrichter, ihr Verrat am deutschen Baltentum, die Auswüchse ihrer russischen„Völkerbefreiuag" u a. m. haben manchen doch die Augen geöffnet. Nin gaubt der greise Fanatiker Bebel immer von neuem einen Truapf ausspielen zu können, wenn er den Prinzen Lutw'ig von Bayern wegen seiner bek inntlich wenig staatsmännischen und überlegten, sondern von Zintrumspolitik beein flaßten Aeußtrungen üder das Wahlrecht im offenen Pirlament umschmeichelt und ihm sogar wiederholt im Nimn des sozialistischen „Vuk“, die deutsche Kaiserkrone anbietet, falls diese wahlbar wäre. Diese Eulen spiegelei fehlt, abgesehen von der Bloßstelleng, die dem bey nischen Peinzen damit im Keeise seiner deutschen Mitfürsten widerfählt, gerade noch, um der einfältigen Polstikasterei der sozialistischen Pictei und Wätlermassen in den Augen der großen nationalen Mehrheit ein neues Armats zeugnis auszustellen. Denn es zeigt, wie leicht es für den klugen Ultramontanismus, wenn Bebel lund die Sozialdemokratie dazu die Macht hätten, wäre, mit ihrer Hilfe seinen alten Traum, das deutsche Kaseitun an einen katholischen Herrscher zu spielen, zu verwirklichen und selbst einen bey nischen Prinzen, über dessen persönliche Geisteegaben und Herrschertalente man noch völlig im unklaren ist, dessen ultramontaue Beziehungen aber außr Z veisel stehen, au die Spitze des Reiches zu bringen. Er brauchte nur dieselbe Methode zu befolgen, die einst der Jesuitismus im polnischen Reiche unter dem dortigen Wahlkönigtum befolgte, und mit der er stets ihm angenehme und deenstbare Geister auf den Toron schob, gelegeatlich sogar einen ehemaligen römischen Kardinal. Freilich wurde gerade dies die Otelle der polnischen Zerrüttung und der nationale Untergang— aber was würde dies einen großen Geist wie Bebel scheren, zumal er ja im Grunde auf dasselbe Ziel hinasveitet Prinz Lud vig von Bayern als sozialistischer Wahlnachfolger der Hohenzollern— dies hat gerade noch gefehlt, um die hirnlose Proletarierpolitik der Sozialdemokratie vollends bei allen vernüftigen Deutschen an den Pranges zu stellen. Der bey ische Pricz mag maichmal schon mit Schrecken an die Lobsprüche denken, die ihm immer wieder von dieser Seite zuteil werden. Und war mag man im Auslande über dieses unwüedige Spiel wohl denken?(Reichsbote.) Allgemeiner Getreide=Wochenbericht der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats. Vom 13. bis 19. Februar 1906. So lange sich Deutschland für die am 1 März beginnende Zollperivde rüstete, sah der internatior ale Geizeidemarkt in dem Anwachsen der nech West europa schwimmenden Getreidemengen kein biun ruhigendes Moment. Eventuell aufsteigen'e Bedenken glaubte man angesichts der Aufnahme fähigkeit Deutschlands um so sorgloser von sich weisen zu können, als Amerika auf Grund seines starken inneren Verbrauchs mit Export abgaben zögerte, Rußlands Exporttänigkeit durch innere Unruhen in Frage gesteut war und Argentiniens und Australiens Leistungsfähigkeit kurz vor der neuen Ernte Anzeichen von Erschöpfung zeigte. Inzwischen hat sich die Situation wesentlich geändert. Deutschlaid ist gesättigt und dürfte sich wenigstens in der ersten Zeit dei neuen Zollperiode darauf beschrärken, die bis zum 1. März angesammelten Vorräte in und ausländischen Getreides zu verdauen, wobei zu berüssichtigen ist, daß die Verteilung im Inlande durch die andauernd günstige Witterung unter ungewöhnlich günßtigen Verhältnissen vor sich gehen konnte. Die nordamerikanischen Farner halten mit den Erzeugnissen ihrer letzten Ennte nicht mehr zurück, da nach den Cinc nnati PrcCurrent die Meinung vorherrscht, daß später eine schwächere Stimmung Platz greisen wurde und der für die Ausfuhr verfügbare Ueberschuß während der nächsten fünf Monate doppelt so groß sein soll, als die in den letzten si ben Monaten ausgeführte Menge. In Rußland sind wieder halbwegs normale Verhältnisse eingetreten und scheint sich die Exporttätigkeit, sofern sich nicht Teansportschwierigkeiten hinderlich in den Weg treten, wenigstens vorläufig in gewohnter Weise zu entwickelz. Argentinien hat eine Ernte eingebracht, die mindest den gleichen Export wie im Vorjihre gewährleistet, während sich Australes an Hand einer Rekordernte in bedeuterd stärkerem Maße als bisher an der Weizen=Weltversorgung beteiligen kann. Die Entwickelung während der abgelaufenen Woche hit der internationalen Marktlage auch den Stempel der geänderten Verhältnisse auf gedrückt. Während Deutschland für den Bzug überseeischen Getreides kaum roch in Frage kommt, und England im Bewußtsein seiner Vorrangstellung sich mit gewisser Berechtigung dem Kaufen eieige Res roe auferlegt, nimmt die Exporttätigkeit der überseeischen Produktionegebiete und damit auch das nach Westeuropa schwimmende Weizer quanium an Unfang zu. Auf den deutschen Märkten machte sit die Schwäche des Auslandes ebenso fühlbar wie die Zurückhaltung des anscheinend reichlich versolgten Konsums. Auch veranlaßt der schwerfällige Absatz von Mihl die Mühlen zu größter Zurkckdaltung. Die staken Zufuhren, mit deren Eietriffen man erst später gerechnet hatte, nehmen bei offener Schiffihrt ihren Weg ins Inland und erschweren den Absatz inländischer Ware deren Ei ner sich zvar wenig verkaufsgeneigt zeigen, der allgemeinen Unlust aber vielfach mit Preisermöß gungen von 1 bis 2 Mk. Rechnung trugen. Wo die letzten Preise erzielt werden konnten handelt es sich um feine Qualitäten, die besonders bei Reggen selten anzutreffen sind. Dieser Umstand hat den Berliner Markt zu Deckungskäufen argeregt und den Lieferungspreis für Roggen erso greich gegen die Schwächeanwandlungen des Weizenmarktes cestützt Der gegenwärtige Minderweit späterer Li Plata=Abladungen bietet dem Importeur noch keinen Anreiz zu neuen Erweidungen, während das Ausland vorlärfig an seinen Forderungen festhält. Der Hafermarkt stützte sich auf die durch die Unterbeechung russischer Bezüge geschaffine Lage. Besitzer irländischer Ware konnten besonders bei den seineren Qualitäten kleine Erköhungen durchsetzen. Futtergerste wurde vom Auslande auf spätere Abladung zu festen Preisen erworben. Die umfangeichen Zufuhren von Mixed und Mais finden bei gutem Becehr um so willigere Aufnahme, als sich die Qualitäten zuletzt wesentlich gebessert haben. und (Gegen die Rostkrankheit auf Getreide feldern) Im vergangen n Herbst wurde vielfach über Ros auf den Wintersaaten geklagt, und lieft die Befüichtung nahe, daß auch die Somme saaten unter dieser Krankheit zu letden haben werden. Da dürste es von Wichtigkett sein, zu wisses, daß man durch gtarke Dincurg mit Thoratmehl und eventuell auch mit Kalisalzen, dieser K ankheit vorbeugend entgegen treten kann. Durch diese Düggung werden nämlich nicht nur schwere Körner erzeugt, sondern auch dickwandizere Z Uen gedildet, die gegen das Einoringen äußerer Schadlinge, also auch der Rostes, widerstandsfähiger sind. Man unteriass: daher nicht die Felder sobald wie möglich reichlich zu düngen. Gesunde Kinder. Scotts Emulsion besitzt alle die vorzüglichen Eigenschaften des gewöhnlichen Lebertrans, aber keinen seiner Nachteile. In Scotts Emulsion ist der Lebertran leichter verdaulich als in seinem gewöhnlichen Zustande und sein Nährwert dementsprechend erhöht. Scotts Emulsion ist von angenehmem Geschmack und regt den Appetit an, der erste Schritt zur Erhaltung der Gesundheit. Scotts Emulsion wird von uns ausschließlich im großen verkauft, und zwar nie lose nach Gewicht oder Maß, sondern nur in versiegelten Originalflaschen in Karton mit unserer Schutzmarke(Fischer mit großem! Dorsch auf dem Rücken). Scott& Bowne, G. m. b.., Frankfurt a. M. Bestandteile: Feinster Medizinal=Lebertran 150,0, prima Glycerin 50.0, unterphosphorigsaurer Kalk 4,3, unterphosphorigsaures Natron 2,0. pulv. Tragant.0. feinster arab. Gummi pulv..0, bestill. Wasser 129.0. Alkohol 11.0. Hierzu aromatische Emuision mit Zimt== Mandel- und Gauttheria=Oel je 2 Tropsen. B% Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Hals- und Brustschmerzen, Lungenleiden. Keuch- und Stickhusten(blauer Husten bei Kindern) ist der sofortige Gebrauch des seit 40 Jahren rühmlichst bekannten echten Kheinischen Trauden Eran Eruigs als rein diätisches Haus=, Genuß, Nähr= u. Kraftmittel ersten Ranges dringend anzuempfehlen. à Fl. 1, 1½ und 3 Mk.. Probefl..60 in den meisten Apotheken und Drogenhandlungen in Bielefeld bei Herrn Felix Battig, Markt=Drogerie, Herrn Robert Hergeröder, Germania=Drogerie und Herrn Maxim. Koch, Adler=Drog. 78 28 &am Kreis-Sparkasse, Bielefeld " rasse 1. Gemeinsame Spar= und Darlehnskasse für den Stadtkreis und den Landkreis Bielefeld. Einlagenbestand 42 Millionen Mark. Annahme von Spar- Einlagen. Ausleihung von Darlehen. 3 An den Wochentagen vormittags von 9 bis 1 Uhr, nachmittags von 3 bis 6 Uhr, sowie an jedem ersten und letzten Sonntag im Monat vormittags von 11½ bis 12 Uhr. Unterempfangsstellen in Bielefeld Bürgerweg 44a und Herforderstraße 130(Pottenau), Brackwede, Dornberg, Gadderbaum, Heepen, Isselhorst, Schildesche, Jöllenbeck. Kuratorium der Kreis=Sparkasse. Einzig echt! 60% P 1 PERU-SUANOA D7 RO R ANCLO CONT. VORA, %4 50 -FMAR Landwirte! düngt nur mit echtem Peru- Guano YUEEHORNMARKE. Lasset Euch nicht durch die Billigkeit eines Düngers zur Verwendung desselben bestimmen; zieht vielmehr immer nur die zuverlässige Wirkung und Rentabilität desselben in Betracht, und diese ist durch Anwendung von echtem Ohlendorff's Peru-Guano(Füllhornmarke) steis gesichert. Hütet Euch besonders vor den neuerdings auftauchenden vielfachen Nachahmungen. Billigere Angebote als die unserigen sind auf minderwertige Qualität zurückzuführen. liefert in sauberster Ausführung, modern und preiswert Buchdruckerei A. von der Mühlen Bielefeld. Rechnungsformulare liefert billigst A. von der Mählen. Vielefeld. Für die bis 14. dieses Monats fällig gewesenen, noch nicht gezahlten Staats= und Gemeindesteuern etc. ist heute das Mahnverfahren veranlaßt. Es sind deshalb von heute ab die Mahngebühren zu entrichten, gleichgiltig, ob die Instellung erfolgt ist oder nicht. Bielefeld, den 24. Februar 1906. Der Magistrat. Bekanntmachung. Die in den städtischen Markthallen am Kaiser=WilhelmPlatz zum 1. März 1906 freiwerdenden Stände sollen am Dienstag, den 27. Februar 1906, vormittags 1 Uhr, an Ort und Stelle versteigert werden. Sammelplatz vor dem Stand Nr. 7. Bielefeld, den 21. Februar 1906. Der Magistrat. Toerner. #ädter Jänzlings##. Minuer-Herein. Lokal: Ev Vereinshaus. altonferen; des Bundes v. Weißen Kreuz *•„ 0 des am Conntag, den 25. Fedruar in der Volkshalle. Vormittags 10 Uhr Festgottesdienst in der Neust. Kirche. Nachmittags 3 Uhr: Konferen; nur für Männer und junge Leute. Abends 81 Uhr Versammlung für Frauen und Männer. Unsere Mitglieder sind zur TeilEinnahme. Vorschuss-Verein zu Bielefeld eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht für das 45. Geschäftsjahr 1905. Ausgabe Wechsel=Konto Mt. Rikambio Konto herzlich eingeladen Effekten=Konto.......... D# Rorss Konto=Korrent=Konto„ Der Vork=? Reichsbank Giro Konto...... v. Zingl.= und Rännerverein Hypotheken Konto Pauli. Gebäude Konto Vereinslokal Paulusstraße Nr. 26. Sonntag. den 25. Februa: abends 8 Uhr Familien=Abend im Gemeindehaus, Paulusstr. 26, (neben der Pauluskirche). Inventar=Konto Geschäftsanteil=Konto Reserve=Fonds=Konto Spezial=Reserve= Fonds=Konto Einlag=Konto Scheck Konto Programm: I. Teil. 9895682 82 79463 72 616648 60 122156 93 4961318 59 41873— 3620 51 800 16 815639 25 97985 76 116293 88 5923515 35 2249966 66 5642511 48 195334 74 22411 78 6509 83 37522 80 124415 44 Konto für Banken und Bankiers 2c Zinsen= und Provisions=Konto Ammt am(Verwaltungskosten=Konto 1. Gemeinsch. Gesang: Lobe den Geschä Herren, den mächtigen König, eschäftsunkonen=Konto der Ehren.(Dividenden=Konto 2. Deklamation: Zur Silberhoch= Gewinn= und Verlust=Konto zeit des Kaiserpaares. Posaunen hor: Leih aus deines Himmels Höhen. 4. Ansprache: Herr Redakt. Lange 5. Chorgesang: Nimm dene schönsten Melodien. 6. Deklamat. Das eiserne Kreuz.]„ Bosaunenchor: Geber für den 0 Lividende pro 1905 König.„ Dem Reserve Fonds sind statutengemäß zuzuschreiben Wechsel Konto Mk. Rikambio=Konto„ Effekten=Konto„ Konto=Korrent=Konto„ Reichsbank=Giro=Konto„ Hypotheken=Konto Gebäude=Konto„ Inventar Konto„ Geschäftsanteil=Konto„ Spezial Reserve=Fonds=Konto„ Einlagen=Konto„ Scheck=Konto Konto für Banken und Bankiers 2c. Jv. Mämer= u. Zünglings5t. Johannis. Sonntag, den 25 Februar, nachm. 3½ Uhr Ruste ecfcher Kaiserpaares. Eintritt für Kinder 10 Pfg., wachsene, so Einzelne daran teilnehmen, 20 Pfg. Herzlich ladet hierzu ein Der Vorstand. Abends 8½ Uhr: Vertrag Zinsen= und Provisions=Konto Verwaltungskosten=Konto Geschäftsunkosten=Konto Dividenden=Konto Gewinn= und Verlust=Konto Kassen=Bestand ult. 1905. 12342488 05 79463 72 858710 101 Herrn Missionur Fricken225721 31üder seine Arbeitau kelo. 1962318 Pänner u. Frauen, 63666 herslich eingeladen. 636696 40/ Der Rarn4158701 Der Sorfaus. Liebhaber Mi. 30953701 30 Mi. 30953701 30 Gewinn=Verteilung. KinderMt. 8. Turnabteilung: Stabübungen Dem Spezial=Reserve=Fonds sollen überwiesen werden. II. Teil. Vom Gebäude=Konto sollen abgeschrieben weiden. 9. Posaunenchor: Vaterland, Vaterland, ruh in Gottes Hand„(Reingewinn pro 1904: 10. Turnabteilung: Barrenturnen 11. Melodrama:„Fahnentreue" Deklamationen, Chorgesang u. Klavier.) 12. Posaunen Quartett. Kassen=Bestand ult. 1905 41323 92 6385 88 12182 50 3966 50 Mi 60556.64. Mé Aktiva. 63858 80 Passiva. 13. Turnabteilung: Pyramiden. Wechsel=Bestand Di 14. Kaiser Kail der Geoße und Wittekind. Baritonsolo mit Rikambio=Konto Klavierbegleitung. lEffekten=Konto 15 Schlußwort Herr Pastor Hack= Konto=Korrent=Debitoren länder. 16. Gemeinsamer Gesang: Vater, kröne du mit Segen. Eintritt 20 Pfg. Jedermang ist herzlich eingeladen Der Vorstand. Konto für Banken und Ban Reichsbank=Giro=Konto Hypotheken=Konto Gebäude=Konto Inventar=Konto ers Fraunl. Galchaug zu der am Sonntag, den 25. Februar, in der Volkshalle, Papenmark:, stattfindende Lokalkonferenz des Bundes v. Weißen Kreuz. Vorm ttags 10 Uhr: Festgottedienn in der Nerstädter Kirche Festprediger H re Pastor Simsa aus Barmen. Nachmittags 3 Uhr: zur für Männer und junge Leute: des Herrn Baron v Rothkirch, Berlin. Thema:„Das Für und Wider des Weißen Kreuzes“. Anschleßend: Besprechung des Vortrags Abends 8½ Ur: Für Männer und Frauen. uin: Pertragu herrlicher Sieg“. Refererten: Herr Buon von Roih. kirch u. Herr Pastor Simsa=Barmen. Eintritt frei! Jedermann ist willkommen. Ortsgruppe des Bundes vom Weißen Kreuz. Das beste was es gibt, garantiert reine Schafwolle fl. für Schweiß= u. kalte Füße, v. Pfd gewaschenes stark Mk.50 „„„ mittel„.30 „„ ungewasch, stark„.10 „„„ mittel„.90 in hellgrau, dunkelgrau, naturgrau, schwarz, blaumeliert natur R. W. Niggemann, Klerspe Nr. 7 i. W. KheumatisGichtkranken teilt umsonst mit, was ihrer Mutter von jahrelangem schweren Bichtleiden geholsen hat Rlacie Geananer, Mnuche Auuchen, Pilgersheimerstr. 2/8. Dur 21337 55 2446805 23 242061 50 103941 23 1000— 594823 40 37966 50 4000— Geschäftsanteil=Konto(darunter Mk. 21241,20 Guthaben ausgeschieden. Mitglieder) Reserve=Fonds Spezial=Reserve Fonds Einlagen 1. mit täglicher Kündigung. 2. mit ¼ jährig.„ 3. mit ½„ Scheck=Konto Konto=Korrent=Kreditoren Konto für Banken und Bankiers 2c Im voraus erhobene Zinsen. Unverteiter Reingewinn Mt. 802768 65 97985 76 113447 83 939760 06 82519 95 1094649 95 240341 72 376 85 5811 29 10414 55 63858 80 Ausstattungen als Hemöchen. Jäckchen, Wickelbänder Wickeltücher, Kindertücher, kaufkleidcen. wollene Katiun= und BarchendKleidchen, Tragröcke, Steckkissen, kanfhäubchen. Läyzchen, Taillenbände#n, Korsetichen, Kinderschurz### Gasserdichte Betteinlagen, Gesundheitstorsetts, Wagendecken, Zahnhals. ketten 2c. äußerst billig. und Hürchen Baby-Bazar Herm. Sal Zielefeld, 15 Gehreubere 15. 3451935 11 3451935 41 Das Geschäfts=Guthaben betrug am Schlusse des Jahres 1904....... Dasselbe hat sich vom 1. Januar 1905 bis 31. Dezember 1905 vermehrt um Mithin Geschäfts=Guthaben am Schlusse des Jahres 1905... Die Haftsumme der Genossen betrug am Schlusse des Jahres 1904..... Dieselbe hat sich vom 1. Januar 1905 bis 31. Dezember 1905 vermehrt um 701171 50 101597 15 802768 65 Mithin beträgt die Haftsumme, für welche am Jahresschlusse alle Genossen zusammen aufzukommen haben......... 880000— 137500— 1017500— Bestand der Mitglieder am Schlusse des Jahres 1904........... Hiervon ist in Abzug zu stellen: ein bereits 1904 verstorbenes, jedoch erst 1905 zur Liste als verstorben angezeigtes Mitglied 176 Es sind sodann 1905 neu eingetreten...... 34 Dagegen scheiden aus: zusammen 2108 1. infolge Auflündigung 28 2. durch Tod 33 3. durch Ausschluß. 12 Mithin Mitglieder=Bestand am Schlusse des Jahres 1905 Karl Menkel, Bielefeld, Oberntborwall 4 d. 73 2035 gez. Hch. Lübke. Der Vorstand. F. Kaupmann. G Krämer. Anfertigung sämtl. seiner Hugo Lindewirth. Kuisersest in Prackwede. Zur Feier der silbernen Hochzeit Ihrer Majestäten des Raisers u. der Raiserin veranstaltet die Bürgerschaft von Brackwede am Dienstag, den 27. Februar 1906, abends 8 Uhr anfangend, im Saale des Wirts Schröder, hier, einen großen zu dem jedermann freien Zutritt hat. Vor Beginn des Festkommerses großer Schülerfackelzug. Die Bürgerschaft wird gebeten, am Festtage die Häuser zu beflaggen und während des Fackelzuges zu illuminieren. Der Fest-Ausschuß. Namens desselben: Hilboll, Amtmann. Shristlich=potr. Mämnerverein, Bielefeld. Sterbekasse. Im Sonntag, den 25. öss. Mts., abends 8½ Uhr findet im Coangelischen Volkssaal, Bahnhosstraße, im vorderen Wirtschaftszimmer die Lager in Tuchen, Buckskins 2c. Henrrat Fresammtung der Sterbekasse von Minden=Ravensberg statt, wozu die Mitglieder sreundlichst eingeladen werden. Cagesordnung: 1. Jahresbericht des Vorstandes. 2. Rechnungslage. 3. Umwahl des Vorstandes. 4. Verschiedenes. Der Vorstand. Schmerzl. 1 Mark. Lünslicher Zahnerset. auch ohne Gaumenplatte. Plombieren etc. etc. billigst. Kassenmitglieder werden von urtt auch behandelt. S. Klarowies, praktisch Zahnkäustler, Kaiserstraße 119. 4800 16 12870 60 2846 05 eines zarten, reinen Gesichte mit 3806615 39raligen zugendfrichen Aussehen, 615 3U weißer, sa nmetweicher Haut und 2009624 94blendend schönem Teint gebrauchen 5636700 19/ nur die allein echte 184920 19 Steckenpferd=Liliennilh=Seise 1I 78/v. Bergmann& Co., Radebeul 6509 83 mit Schutzmarke: Steckenpferd. 37522 801 à St, 50 Pfg bei 60556 64] L. Schäfer, Bielefeld. 21337 55 Peiri Gebrüder. Minden. Vierteljährlich ###der Geschäftsstell in allen Postansta ., bei täglicher Le#lung in Biele .20., durch Bi träger 1,42 M. Postzeitungsliste Nr. 5381. 26. Februar: — Adolf Stie Fronz Krago, — Victor Hu1802— Oberk 1825.— Aloi Steindrucks, gest. von Bulgarie nung der zwischen Deut 1871.— Pater gest. 1878.— gest. 1900. Jur pono ur du uchchlouelen Tel Hermann Bange, fütr den Relaues ud Juseratu=Tel Wilz. Pahde, Druck und Brlag von A. von, der Mähten, Buntich in Bascselh. Am Tage der Kaiserpaares, de gleich die Ver# Kaisersohnes, de mit seiner erwä Sophie Czarlotte hoger Freude wi schen und insbes begrüßt, und Tochter aus deu die der Prinz Lebensgefährtin abermals d Kaiserhause und fürsten enger un Prinz Sitel wärtig im 23. wie alle preußi zehrten Geburt: 1. Gardereciment nannt worden we von 1896 bis 1 in'on vollendt 1901 in das 1 und in diesem a Oderleutnant besö des Jahres 1902 1904 studierte de Bonn und unter mehrsach größere älteren Bruder, Am 2. Spiembe Friedrich wieder den aktiven Die Geburtstage sine Haup mann und kompagnie beförde Herzogin S die aus erster Ek des regierenden Gi von.denburg u geboren. Von Herzogin dem verwandt; denn 28. August 18 Elisabeth von Pr des 1885 verstor Prinzen Friedesch des Peinzen Friel schmerzvollen Siee Mutter war sie sih wenig frohe T Schick il warf früh Piad der„kleinen Heiterkeit und das jihre eigentlich Freode fand sie und in neuerer 8 gern mit der kü Den Spoit liebt die Neigung des 2 langen Reisen deg daß ihre Zukunft für riele büstere Jugend. Möge Gott### und Glück und Frwie für das Vat lassen. Möze der und für alle Kreise der unseres Kaisers: Das ist das Bist jungen Paare wün