rnen Bücheralle bedeutenden Prospekt gratis. ehrenberg 2. -Khedter! en 13. Februar 1906. errn Josef Geissel. g Heinrich. 1 1 Vorspiel id 4 Akten von E. 9. Bildenbruch. ung 7½ Uhr. Mittwoch: chwalbennest. in 3 Akten von Herblay. Aiherin für Neuanfertigung n außer dem Hause. Bergstraße 17. ne ohne unnötig: ig gibt Selbstgeber. reiss, Berlin, raße 68 lehne ohne unnbigzibt Selbstg. Bachu, Stralsunderstr. rlehne, 5%. gibt Itto Kleusch, Berlin, llee 128.(Rückporto). El Salid= bhaber, daß ich nur zige Sorte fabrichere. #istlichkeit ist sie so iß sie ohne mein ganzen Gemeinden men Pastorenzigerte eist milde, aromatisch ht brennend, nur aus berseeischen Tabalen der urteilt: Eiwas wenig Geld. in der Wahrben des iberzeugen, sende## Lrobekiste 100 Stück len Zigarre(HordGeschäften 10 Mk. franko unter wird nicht berechuet. ühren trage ich. Fieer fabrik, Blotho. lefeider narkts pret## vormittags 10 Uhr. der Bericht.) Nr. 1 P60. 1—1.19 " 1„ 70—75 " 1" 80—90 „ 1„ 90 70.75 80—85 90 80—85 3 3,75 1 „ 1„ „ 1„ „ 1„ „1„ „ 1„ „1„ „ 1„ „ 1„ „ 1„ " 1„ " 1„ " 1„ " 1„ und, neue 8 10—20 Psd., Stück neue alte pld 00 Pfe. „ 0„ O„ 3-4 25 15 10—15 15—15 5—10 5 4.50 Nr. 38. Vierteljährlich eder Geschäftsstelle n. #n allen Postanstalten 1 M., bei täglicher IuHellung in Bieleseld 1.20 M., durch Briefnöger 1.42 M. 30. Jahrgang Anzeigengebühr für die einsaltige Petitzeile oder deren Raum 12 Pf., für auswärts 15 Pf., Reklamen 25 Pf. Erscheint sechsmal wöchentlich Geschäftsstelle Ritterstr. 43. Fernsprecher Nr. 15. Bielefeld Mittwoch, 14. Februar 1906. Setsfeld. 14. Februar: J. Cook Weltumsegler, wird von den Wilden auf der Insel Owaihi(Sand wichsinseln) erschlagen, 1779— Demokratische Revolution in Lausanne, 1845. Berichtigung. In einem Teil der gestrigen Nummer b findet sich ein höchst unangenehmer, sinnentstellender Druckfehler. In der dritten Spalte der ersten Seite in der dritten Zeile von urten ist gedrust worden:„Manifestation der Königskrove"; es muß statt dissen heißen:„..... der Königstreue". Etwas von der Generalver= sammlung des Bundes der Landwirte. Eröffget wurde die Versammlung(Zirkus Busch, am 12. Februar) vom Bundesvorsitzenden Dr. Roesicke. Des Fleischnot rummels gedenkend, sagt dieser: Gegenüber der verlogenen Presse, die sich zur Aufgabe stellte, die Wahrheit nicht zu enthüllen, sendern zu verhällen, bedurste es mehr denn je des Zusammenschlusses der Berufsgenossen. Auch der Reichskanzler und die Regierung würde ohne eine frei aufgebaute Oeganisation kaum in der Lage sein, den virlogenen Angriffen Stand zu halten. Daß der Reichskanzler und der preußische Landwirtschaftsminister diesem Ansturm widerstanden haben, danken wir ihnen auch an dieser Stelle.(Lebh. Beifall.) Sie haben es nun selbst kennen gelernt, was es heißt, in der Oeffmtlichkeit Deutschlands für die ehrliche Sache des Bauernstandes einzutreten. Auch unser verehrter Landwirtschaftsminister v. Podbielsky wird gemerkt haben, daß es gut ist, wohlorganisierte Freunde zu haben und er wird wohl in Zukunst nicht so bereitwilligst das Tischtuch zerschneiden. Diese Staatsmänner haben nicht nur der Landwirtschaft gedient, sondern dem ganzen Vaterlande. Deutschlands Nährkraft und Wehrkraft haben sie erhalten.(Beifall.) Wir freuen uns, deß der Kanzler es als seine vornehmste Aufgabe betrachtete, den deutschen Bauernstand zu kräftigen und zu schützen und daß er sich vergegenwärtigt, daß, solange der deutsche Bauer ein erträgliches Dasein hat, die Sozialdemokralie nicht herr schen wird zwischen Ostsee und den Alpen.(Beifall) Diese Worte des Kanzlers geben nur das wieder, was wir von jeher als Wahlspruch gehabt und verkündet haben.(Beifall.) So lange der Bauernstand lebenskräftig ist, werden die Sozialdemokraten unsere Gesellschaftsordnung nicht umstoßen oder gar den Thron der Hohenzollern wankend machen können. (Stürmischer Beifall) In immer weiteren Kreisen wird erkannt, daß der Enskampf zwischen Zerstörung und Erhaltung ausgekämpft werben wird zwischen Sozialdemokratie und dem Bunde der Landwirte.(Beisoll) Mit inniger Teilnahme und herzlicher Freude gedenken wir der glücklichen Ereignisse, die in Kürze dem kaiserlichen Paare bevorstehen. Schon heute entsenden wir unsere Wansche zum Himmel für das silberne Paar und das Brautpaar und bitten, daß Gottes Segen über ihnen walten möchte. Die Wünsche, die wir hegen für die Füesten unseres Vaterlandes fassen wir zusammen in den Raf: Seine Majestät der deutsche Kaiser und die deutschen Bundesfürsten leben hoch! hoch! hoch!(Stürmischer Beifall) Bundesvorsitzender Frhr. von Wangenheim spricht seine Freude aus über die sortschreitende Organisation der Berufsstände. Ich gebe die Hoffaung noch nicht auf, daß wir einst auch mit dem Arbeiterstande uns zu gemeinsamer Arbeit zusammenfinden können. (Lebh. Beifall.) Kein Volk ist so von Friedensliebe erfüllt wie das deutsche. Wir bewundern den Mut der Hansastädte, die nicht gewillt waren, ihre Position kampflos aufzugeben und die den Kampf nicht scheuten, um der revolutionären Sozialdemokratie Schranken zu setzen.(Beifall.) Nach einer Aufforderung an die Arbeiter, sich von der Führung des Judentums loszumachen(stürm. Beifall.), schließt Redner mit den Worten: Unsere Stiefel haben dicke Sohlen und manche sagen, unser Parfüm sei nicht immer für Schlösser geeignet.(Gr. Heiterkeit.) Aber bei der filbernen Hochzeit unseres Kaiserpaares wird aus Millionen treuer Bauernherzen das Gebet zum Himmel steigen: Gott schütze unser Kaiserpaar. (Stürm. Beifall.) Das Gold der Treue und Dankbarkeit wollen wir als neuen Nibelungenhort ansammeln mit Zins und Zinseszins, und treues deutsches Bauernblut rausche über diesen Schotz. Wohl dem Kaiser, der über diesen Schatz verfügen kann.(Stürm. anhaltender Beifall.) Reichsritter von Hohenblum überbring: die Grüße von den österreichischen Bauern und verweist auf den gemeinsamen Feind, auf die goldene und rote Internationale. Er schließt: Hoch der Bund der Landwirte! Er blühe und gedeihe zum Woble der deutschen Landwirtschaft.(Stürm. Beifall.) Hierauf wird einstimmig ein Antrag angenommen, den Bundesbeittrag von 2 Maik auf 3 Mark zu erhöhen. Jetzt erstattet Bundesdirektor Abg. Dr. Hahn den Geschäftsbericht: Nachdem im Jahre 1904 die Tätigkeit des Bundes der Landwirte noch vielfach im Zeichen der im vorhergegangenen Jahre stattgesurdenen Reichstagswahlen gestanden hat, durfte sie sich im Jahre 1905 wit wenigen Ausnahmen fast ausschließlich der weiteren Befestigung und dem Autbau seiner Organisation sowie auch ganz besonders der Ausgestaltung seiner die deutsche B völkerung aufklärenten Tätigkeit widmen. Bei den 16 stattfindenden Reichstagswahlen hat sich die Wahl tätigkeit des Bundes der Landwirte im Jahre 1905 auf 11 Wahlen beschränkt. Bei den 21 Lindtagsersetzwahlen in Peußen beteiligte sich der Bund in 13 Wahltreisen. Die Abteilung Organisation hat der Zintrale in Berlin und von den Geschäftsstellen aus 7847 Versammlungen in 70 Bezieken durch 58 Beamte und Redner abgehalten, von denen ein kleiner Teil Wahlzwicken bei den obengenannten Wahlen, die Mehrzahl der Befestigung der Organisation, sowie der Ausbreitung und Werbung von Mitgliedern diente. Diese Tätigkeit war im vergangenen Jahre nach jeder Richtung von Erfo'g begleitet. Die Mitgliedererwerbung war in dem letzten Jahre besonders erfolgreich; der Mitgliederstand schließt daher zur Generalversammlung mit einer Höhe von weit über 270000 Mitgliedern ab, er ist also nach wie vor in stetigem Wachsen bezriffen. Die Beteiligung des Großgrundbesitzes beginnt wieder zuzunehmen. Von den dem Bunde angehörenden Mitgliedern sind ungefähr 151000, al o 55 Prozent Westelbier und 121000, also 45 Prozent Ostelbier. Aus Handwerker und Gewerbetreibenden Kreisen gehören dem Bunde als Mitglieder 44500 an. Redner berichtet dann über die Arbeit der einzelnen Ab teilungen, woraus sich ein erfreuliches Bild von einer gut geleiteten und energisch sich auf allen Gebieten betätigenden Ocganisation ergibt. Redner kann mit gutem Rechte schließen: Diese Bemühungen der Bundeslettung, sowie der Leitung der Verkaufsstelle des Bundes der Landwirte, auch auf dem Felde der Selbsthilfe den Landwirten, den Bundesmitgliedern, Hilfe und Unterstützung zu bringen, sind, wie aus obigen Aus. führungen zu ersehen ist, von Erfolg gekrönt. Die Verkaufsstelle mit ihren wirtschaftlichen Abteilungen bildet darin mit dem Bund der Landwirte ein harmonisches Ganzes und ergänzt in glücklicher Weise die wirtschafts dem politische Tätigkeit des Bundes auf kaufmännischen Gebiet. Es folgen die Referate. Herr aus dem Winckel=Logau bespricht die sogenannte Fleischnot und sagt u. a.: Uns Landwirten liegt nichts an großen Preisschwankungen. Wir wollen lediglich gleichmäßige lohnende Pceise. Uns liegt auch nichts so fern als eine Schädigung des Freischergewerbes.(Sehr richtig!) Ausschalten wollen wir nur die überflüssigen Instanzen des Zwischenhandels. Heute wird der Landwirt wegen der Höhe der Fleisch= preise urflätig beschimpft. Man verhetz die städtische Bevölkerung und schreit nach der Offaung der Grenzen, einem unwirksamen Mittel. Die Offnung der Grenzen wäre eine leichtfertize Gefährdung unseres Viehstandes. Viehzüchter ist der kleine Landwirt, dem zur Zeit der Wahlen alle Welt Freundschaft und Liebe versichert. (Sehr wahr!) Wir wollen nicht den Gegensatz zwischen Stadt und Land verschärfen. Nach dem 1. März werden wir wohl einen Fleischnotrummel in verstärkter Auflage erleben. Die deutsche Landwirtschaft ist für das deutsche Volk ein Lebensbedürfnis. (Schr richtig!) Stehen wir treu zusammen hinter unseren Führern, die sich so mutig und unerschrocken gezeigt haben. Daher Bauer im Land, wahr' deinen Stand für's Vaterland.(Lebh. Beifall.) Abg. v. Oldenburg- Januschau (mit stürmischem Beifall begrüßt) besoricht „unsere Handelsbeziehungen zu den Nicht: vertragsländern“ und sagt bezüglich Nordamerikas: Wir brauchen volle Rezsprozität und können den Reichskanzler nur bitten, in seinem Palais nachzusehen, ob sich da nicht noch ein Paar Kürassierstiefel vom alten Bismarck finden.(Lebhaster Beifall.) Mit Holland, Dänemarck und Schweden stehen wir im Meistbegünstigungsverhältnis. Diesen Ländern gegenüber aber müssen wir Zölle haben auf frische Milch und Sahne. (Beifall.) Mit Schweden sollen jetzt Verhandlungen schweben über einen Handelsvertrag; dabei sind aber Kenzessionen auf veterinärem Gebiete streng zu vermeiden. (Beifall.) Jüngst fiel im preußischen Abgeordnetenhause das Wort:„Ich liebe die Landwirtschaft, aber ich hasse die Agrarier.“ (Heiterkeit.) Was find denn Agrarier? Es sind diejenigen Landwirte, welch: die Kourage haben, die Kastanien auch für diejenigen Berufsgenossen aus dem Feuer holen, welche selbst zu schlapp dazu sind. (Stürmischer Beifall.) Wir find und bleiben Agrarier und Monarchisten.(Stürmischer Beifall) Chefredakteur Dr. Oertel behandelt die Reichssteuervorlagen. Steuerzahlen ist eine Notwendigkeit, aber keine Annehmlichkeit. Man kann das bekannte Wort vom Vater werden dahin variieren: Steuern suchen ist nicht schwer, Steuern fordern aber sehr, Steuern zahlen noch viel mehr.(Heiterkeit.) Eine Finanzreform ist ohne Moncpole undenkbar und die sind selbst Bismarck uner reicht geblieben. Mit der Biersteuer bin ich einverstanden. Der heimische Tabak muß selbstverständlich geschützt werden. Die Im porten können statk herangezogen werden, (Sehr richtig!) ebenso die Cigaretten, die etwas widerlich Süßliches haben, ich möchte sagen einen Stich ins Orientalische.(Heiterkeit.) Die Quittungssteuer ist eine unglaub liche Belästigurg für den Mittelstand. Die Fahrkattensteuer wird, verständig aus gestaltet, die Reisemeierei ein wenig einschränken und hätte dann eine wohltätige soziale Folge. Die Kraftwagensteuer ist uns wohl allen syapathisch.(Heiterkeit.) Die Tantlemensteuer wird die fette Mahlzeit reicher Herren beschneiden. Ich bin grundsätzlich gegen eine Reichserbschaftesteuer, unannehmbar aber unter allen Umständen ist eine Reichserbschaftsfleuer, die auch Kinder, Gatten und Eltern trifft. Redner befürwortet unter lebhaftem Beifall eine Erhöhung der Börsensteuer sowie einen Ausfuhrzoll für Kali und Kohle. Landwirtschaft und Mittelstand dürfen nicht weiter belastet werden. Die Landwirtschaft leistet schon deshalb mehr, weil auf die ländlichen Familien im Durchschnitt ein Kind mehr kommt als auf die städtischen.(Heiterkeit) Wenn es bei den Römern zur Entscheidung kam, mußten die Triarier eingreifen, die besten schwergepanzerten Soldaten. Die deutschen Bauern sind berusen, die Triarier des Königs zu sein. So rufen wir heute unserm Kaiser zu: Heil Kaiser, deine Triarier, wir kommen, wir kommen, dein letztes, dein wuchtiges, dein bis zum Tod getreues Aufgebot.(Stürmischer minutenlanger Beifall.) Nachdem noch einige andere Herren gesprochen haben und das Banner überreicht ist, wird eine Resolution im Siane der Vorttäze, die sich namentlich gegen die Reichserbschaftssteuer wendet, einstimmig angenommen und dann die Bundesversammlung mit einem Schlußwort des Bundesoorsitzenden Dr. Rösicke geschlossen. o.c. Die große landwirtschaftliche Woche hat an diesem Montag ihren Anfang genommen. Sie ist durch eine glänzende Rede, die Fürst Bülow bei der Festtafel des Deutschen Landwirtschaftsrates gewissermaßen eingeläutet worden.„Agrarisch ist Trumpf!“ So stöhnen darob die freihändlerischen und sozialdemokratischen Blätter. Aber das sind bloße Foxen. Von einem Ueberwiegen der agrarischen Interessen in unserer Politik kann und soll auch keine Rede sein. Nur als Stiefkind konnte das wichtigste nationale Gewerbe nicht mehr länger behandelt werden. Der Herr Relchskanzler hat in der erwähnten Rede denn auch mit Nachdruck auf die staatserhaltende Rolle hingewiesen, die bei uns speziell der Bauernstand spielt. Der Schutz, die Sicherung dieses Standes ist in der Tat die vornehmste und eine echt nationale Aufgabe unserer inneren Politik Wenn man auf der Linken sich bemüht, den Eufluß des platten Landes auszuschalten, weil dieser den liberalen Weltverbesserungsplänen oft hindernd in den Weg tritt, so ist das högst kurzsichtig. Der lebhafteste Wunsch der revolutionären Sozialdemokratie ist es ja, wie Fürst Bülow treffend ausführte, den Bauernstand zu proletaristeren, um an die Herrschaft zu kommen. Eggels, Kautsky usw. haden oft genug erklärt, ohne die Gewinnung der Bauern käme man in der Sozialdemokratie nicht weiter. Man kann also im nationalen und monarchischen Interesse nur wünschen, daß die Reichs und Staatsleitung durch Erhaltung und Sicherung des Bauernstandes diesen Damm gegen den sozialrevolutionären Ansturm stets wider standsfähig erhalten und in dieser Aufgabe sich von keiner Seite wankend machen lassen möge. Nicht nur des Dankes der Landwirtschaft, sondern der Nation können solche Staatsmänner wie Fürst Bülow und Heir von Poddielski, die sich mit Erfolg dieser Aufgabe gewidmet haben, sicher sein. Nachrichten. Aus dem Deutschen Reiche. Berlin, 13. Februar. Der Kaiser wohnte heute einer Sitzung des Kronrats bei, der aus Veranlassung des Interesses des Kaisers für die Laze der Heimarbeiterinnen einberufen wurde. Man geht wohl nicht fehl, in der Anrahme, daß die Kaiserin das Interesse ihres Gemahls auf diese trostlosen Dinge gelenkt hat. Die Kaiserin war bekanntlich bei dem Besuch, den sie vor zwei Wochen der Heimarbeits aus stellung abstaltete, ganz erschüttert von dem, was fie dort sah und hörte. Der„Reichsanz" veröffentlicht die Ernennung des bisherigen preußischen Gesandten in O denburg, Grafen v. HenckelDonnersmarck, zum Gesandten am dänischen Hofe. Heute begann die Bereinigung der Steuer= und Wirtschaftsreformer in Berlin ihre 31. Generalversammlung. Der Abg. Graf Mirbach= Sorquilten hielt eine Ercffnurgsansprache. Der Gegenstand der Tazesordnung war„Uasere Kolonien, ihre Behandlung in wirtschaftlicher Beziehung“ Generalmajor v Liebert machte dazu einige Vorschläge, die sich auf die wirtschaftliche Erschließung der Kolonien durch Eisenbahnen beziehen. Der sozialdemokratische Abgeord. Cramer, der zu Hose ging, hat seine Mandate niedergelegt und auf seine Ehrenämter in der Partei verzichtet. Die„Leipziger Volkszeitung" bezeichnet das Urteil gegen ihren Redakteur Heinig als ein Bluturteil und die Strafe (1 Jahr 9 Monate Gesängnis) als eine ungeheure. Andere Leute werden die hohe Strafe für angemessen halten. Heinig wird gegen Stellung einer Kaution von 15000 Mark auf freien Fuß gesetzt werden. Diese Kaution wird auch ohne Weiteres g stellt werden, die Partei hat ja Geld wie Heu. Chemnitz, 13. Febr. Bei der Reichst##sersatzwahl in Schippels Wehlkeis Ehemmt fiegte der sozialdemokratische Redakteue Noske mit 33000 Stimmen. Der Kartellkandidat, Kommerzienrat Hermsdorf, erhielt 10286, der Freifinnige Günther 9817 Stimmen.(Hann. Cour.) Der Aufstand in SüdwestDer Kaiserliche Bezirksamtmann in Windhuk hat folgende„Oeffentliche Zustel lung" veröffentlicht:„Die Deutsche Kolonialgesellschaft für Südwestaftika zu Berlin klazt gegen den früheren Hererokapitän Samuel Maharero von Oiahandja jitzt unb-kannten Aufenthalts auf Schadenersatz in Höhe von 83233,44 Ml. nebst 4 gCt. Zinsen seit dem 1. April 1904 unter der Behauptung, daß der Schaden entstanden sei duch den vom Bektagten angestifteten Hezergaussiand. Die Klazerin ladet den Vitlüglen zur mündlichen Verhandiung vor das Kaiserliche Bezirisant zu Windhuk den 6. Juli.“ Aus dem Auslande. Kopenhagen, 13. Februar. Heute früh 6 Uhr wurde der Sarg mit der Leiche #5#.# Lönigs Christian vom Resizen, zur feierlichen Aufbahrung in die Schloßkirche übergeführt. Große filberne Kandelaber brenuen zu beiden Seiten der Bahre. Schloßprediger Linnemann sprach ein kurzes Gebet. Dann verließen, während die Orgel aufs neue einsetzte, die königlichen Herrschaften die Kirche. Der Deutsche Kaiser hat durch den Legationzrat Prinzen Reuß einen Kranz an der Bahre des Königs Christian IX. niederlegen lassen, der auf wei ßem Bande die Inschrift Deutscher Kaiser in Dankbarkeit und Verehrung dem väterlichen Feude:—46 Paris, 13. Febr. Bis vorgestern ist die Inventaraufnahme in 7540 Orten durchgeführt worden. Paris, 13. Februar. Heute sand ein Ministerrat statt, in dem laufende Angelegenheiten erledigt wurden. Nach Beendigung des Ministerrats empfing Ministerpräsident Rouvier den deutschen Botschafter Fürsten Radolin. Paris, 13 Fedr. Der Justizminister hat beschlossen, die Urheber eines neuen 2000 Unterschriften tragenden antimilitaristischen Aufrufes strafrechtlich verfolgen zu lassen. Es heißt, daß die Staatsanwaltschaft gegen dieselben die Anklage auf Grund des Anarchistengesetzes erheben wolle, um sie vor das Zuchtpolizei gericht stellen zu können. London, 13. Febr. Das Unterhaus trat heute nachmittag zusammen. Dis Haus wählte einstimmig Lowther(kons.) zum Sprecher wieder und vertagte sich gleich darauf wieder auf morgen. London, 13. Febr. Das Reutersche Bureau erfährt, daß die englischen Diplomaten in London und Peking keine ernstlichen Befürchtungen hinsichtlich einer allgemeinen fremdenfeindlichen Bewegung in China hegen. Von den in Peking befiadlichen diplomatischen Vertretern werde zurzeit die Zurückziehung der fremden Teuppen erörtert. Rußland. Aus Tflis wird amtlich ge meldet, daß die Bevölkerung im Distrikte Lekhtschun und in Südgeorgien ihre völlige Unterwerfung angezeigt und den Tieneid geleistet hat.— Eaglische Blätter berichten, daß eine Flotte von 40 bis 50 Dampfern nach Wladiwostok unterwegs ist, um die russische Armee abzuholen. Zu diesem kostspieligen Teansport habe sich die Regierung durch das Versagen der sibirischen Bahn gerötigt gesehen. Die meisten Schiff: der Transportflotte sind deutsche, toh befiiden sich auch englische Schffe darunter. Algeciras, 13. Frbruar. Die Vor besprechungen und die Kommissionssitzungen zur Vordereitung der heute nachmittag statt fiedenden Sitzung siad in befriedigender Weise fortgeschritten. Nach Ansicht mehrerer Delegierter, die Lefragt wurden, kann von einer Krisis zurzeit nicht mehr gesprochen werden. In einer Unterredung sagte auch der Herzog von Almodorar:„Gewiß, wir haben Schwierigkeiten zu überwinden, aber ich bin außerordentlich sicher, daß sie überwunden werden.“ Die französische Regierung ließ die #tsuchen, jeden hochfahrenden oder sonst verletzenden Ton gegen Deutsch land zu vermeiden. Die„Nordd. Ztg“ sagt am Schlusse eines gegen provokatorische Artikel des Pariser„Temps“ gerichteten Artikels:„Getretener Quark wird breit nicht stark.“ Aus dem Umsturzlager. (Die kapitalkräftigste Partei.) 1095 Mitglieder zählt jetzt die sozialdemokratische Unterstützungs= Vereinigung der Partei= und Gewerkschaftsangestellten. Etwa 400 sollen der Vereinigung noch nicht beigetreten sein, so daß die sozialdemokratische Pattei mit 1500 bezahlten Agitatoren aufwarten kann— abgesehen von den Reichstagsabgordneten und Landtagsabgeordneten für die Einzellandtage, die weil si: Parteidickten beziehen, auch als bezahlt und fest anzestellte Agitatocen agzusehen sind. Unter 1095 der Unterstützungsvereinigung beigetretenen Partei= und Gewerk. schaftsbeamten finden wir 74 Arbeitersekretäre(1902 waren es rur 31), weiter 158 politische Redakteure(1902 nur 114), 549 Geweikschaftsbeamte(1902 nur 111). Solch einen gewaltigen Schwarm fest an gestellter Arbeitskräfte unterhält die sozialdemckratische Partet. Diese Unterstützungsvereinigung hat übrigens bezüglich des Aus baues ihrer sozialen Einrichtungen alle ähnlichen bürgerlichen Justitutionen in den Schatten gestellt. Es werden Witwenpensionen von 900 Maik gezahlt! Das Vermögen des erst vor wenigen Jahlen ins Leben gerufenen Agitatoren-Verbandes beträgt schon jetzt 160393 Mark. Es ist in Charlottenburger Stadtanleihe und in Reichsanleihe angelegt, insofern ein erfreuliches Zeichen, als die Agitatoren doch noch auf den weiteren Bestand des Deutschen Reiches zu bauen scheinen, und den großen Kladderadatsch, den Herr Bebel schon für 1898 angesagt hatte, vorläufig offenbar noch nicht erwarten. weiterer Gruben in Westfalen stelle und verbreitete sich dann ausführlich über das Kaltsyndikat. Abg. Dr. v. Woyna(skors) trug gegen die Einführung eines Kaliausfuhrze Handelsminister Dr. Delbrück bemerkte, der Staat könne entweder den Rist der Hibernia ankausen, oder das Abteusen neuer Schächte auf vereis verstaatlichten Gruben beginnen. Zür Einführung eines Kaliausfuhrzolles könne er im Bundesrate nicht eintreten. Bisher habe das Kaltsyndikat jeder Kritik standgehalten. Letzierer Bemerkung trat Abg Reinhard(Ztr.) bei. Gegenüber dem Abg. Hilbck(nl.) bestätige Minister Dr. Delbrück, daß bei der Untersuchung nach dem Streik im Ruhrrevier die Arbeiter versagt hätten. Die habe ergeben, daß allgemeine, belar greiche Mißstär de nicht vorhanden seien. „Abg. Wolfs=Lissa(fes. Vag.) und Abg. Gamp :57, lenkten die Aufmerksamkeit des Miristrs — die Graunkohlentager der Provinz Posen. Der Minister hoffte, die Voruntersuchungen zum AbSommer beenden Die Weiterberatung wurde auf Mittwoch 11 Uhr priagzt. Schluß 5½ Uhr. Kirche, Schule und Mission. (Profesor Zöckler f) Am Freitag, den 9 d. Mis. ist der ordentliche Professor ver Kirchengeschichte an der Universität Greifswald Herr Konsistorialrat D Dr. Zöcler in die Ewigkeit gegangen. Die Wrologische Fakultät tagt in einem Nicheuf: Tiefbewegt betrauert die theologische Fakultät in dem Entschlafenen ihren langjährigen, geliebten und verehrten Senior, dessen ermüdliche Berufstreue umfassende Gelehrten arbeit und seldstlosen, lauteren Christensinn „innigem Dank bezeugt und nunmehr schmerz### vermissen wird. Sein Asdenken soll mit fortwirkender Kcaft unter uns im Segen bleiben. Aus den Purlamenten. Deutscher Reichstag. 42. Sitzung vom 13. Februar 1306, 1 Uhr. Bei schwachem Besuch setzte heute der Reichstag die zweite Lesung des Etats des Reichsamis des Ianern fort. Abg. Hagemann(vl.) verteidigte den Re#chsverband zur Bekämpfung der demokratie gegen die Anariffe des Abg. Stücklen. Wenn die bürgerlichen Parteien im Kompfe gegen die Sozialdemok atie zusammenstehen, gehöre ihnen der Sieg. Abg. Oertzen(Rp.) forderte Schutz gegen das mutomobilunwesen ohne Gefährdung der aufDe' Wer miutch eiig erie. Ueterstaatsekretcr mit, daß eine Einigung gichen den Burdesregierungen über die in kommenden polizeilichen Bestimmungen bevorstehe und daß im Bundesrat ein Entwurf über die Haftbarkeit des Automobilbesitzers vorbereitet werde. Abg. Kulersky(Pole) verlangte Fortführung der sozialpolitischen Gesetzgebung. Abg. Leonhardt(sos. Vp) betonte die Notwendigkeit der Bekämpfung des Alkoholismus. Auf unwesentliche Bewerkungen des Abg. und mehr persönliche Feststellungen des Abg. Trimborn(Zir.) begrüßte Abg. Merten(srs. Bp) den in Aussicht gestellten Entwurf zum Vogelschutz, und nahm sich kann Kinder in der Heimarbeit an eige Sies v. Gerlach(srs. Vp.) trat wigen ve„gandlung der läadlichen Verhältnisse nog. v. massow(kons.) unter dem Beifall der Rechten mit Ertschiedenheit entgegen. Nach einigen sozialdemokratischen Reden wurde der Titel „Staattsekretär" bewilligt. Mittwoch 1 Uhr(Schwerinstag) Wahlrechtsanträge. Schluß 6 Uhr. „Ein Bild aus dem Soldatenleben von Freifrau nova v. Liliencron, geb. Freiin v. Wrangel. 93 (Nachdruck verboten.) Ter alte Herr war aufgestanden. Alles andire vergessend, übermannte ihn die Zuneigung zu diesem Affen. Er umarmte geh! Du hast es nicht anders wer o. onn aber schod er ihn ungestön „Geb gewollt!“ „Nicht anders gewollt und nicht anders läsß das Ziumer. sude Olsidier und verSeine Tante empfing ihn mit Tränen in den Augen. „Du lieber Mox! Daß wir dich vertieren sollen! Warum auch müßt Ihr Männer so schricklich eigenfinnig sein!“ Nordenbeck dankte ihr in warmen Worten und rahm herzlichen Abschied von den langen Flur ging, um L. ez Zimmer zu gelangen, öffnete sich Eisnug Stubentür. Zur Ausfahrt gerüstet, trat sie auf die en a„ Sie sah blaß aus, und die agen zeigten Spuren vergossener Tcam, dur Hatung drche 144en. Stolz aus „Glückliche Reise, Herr von Nordenbeck,“ sagte sie.„Da wir innerlich meilenweit geschieben sind, so wird une beiden wohl auch nichts daran liegen, äußerlich weltenweit getrennt zu sein.“ Norbenbeck verbeugte sich. Die Antwort blieb ihm erspart, denn eben trat der Diener heran und meldete Fäulein von Wolfsfelde, daß der Graf sagen ließe, er hätte den Wagen abbestellt, sre lätle sich nicht wohl genug, um auizu. Ein kurzer Abschiedsgruß noch, und zwei Menschenkinder waren getrennt, deren Lebentsäden dicht daran waren, sich zu verknüpfen. Eine halbe Stunde später stieg Nordenbeck in den Wigen, der vor der Tür hielt, um ihn zur Bahn zu fahren. # 3a, FTaute stand am Fenster, winke ihm abschleurgruße zu und trockgete dabei ihre Augen.= Noch zwei andere Menschen sahen ihm nach, doch nur verstohlen durch einen Spalt der Vochänge. 39 Das war der Graf, der mit gefurchter Stirn und trüben Augen ihm nachblickte, Abzeordnetenhaus. 22. Sitzung vom 13. Februar 1906, 11 Uhr. Das Abgeordnetenhaus begann heute, nachdem Präsident v. Kröcher die Ermächtigung erbeten und erhalten hatte, dem Kaiserpaare zu seiner silbernen Hochzeit, sowie dem Prinzen Eitel Friedrich zu seiner Vermählung die Glückwünsche des Hauses auszusprechen, die zweite Lesung des Etats der Berg=, Hütten= und Salinenverwaltung. Abg. v Arnim(kons.) fragte an, wie sich die Staatregirung u der Frage der Verstaatitzung und Thekla, die in leidenschaftlichem Schmerz ihe Gesicht in den Händen vergrub, als der Wagen sortrollie. und Provinzielles. Bielefeld, 14. Februar. (Vorträge in Bethel.) Seinen vierten Vortrag über die Urgeschichte wird Herr Pastor Jaeger heute abend um 9 Uhr im Assapheum halten. Der ganze Vortragszyklus ist unentgeltlich. Der heutize Vortrag wird das Verhältnis Israel; zu Babylon auf dem Gebiete der Sprache und Mythologie behandeln. Für diejenigen, die erst heute in den hochinteressanten Zyklus eintreten, soll der Zusammenhang morgen in einem eingehenden Artikel hergestellt werden. ?(Kreislehrerverein Bielefeld.) Die pädagogisch=wissenschaftlichen Vorlesungen des Universitätspref ssors Dr. W. Reinbeginnen am Feitag, den 16. d. M. 6 Uhr nachmittags, im Bielefelder Korzerthause am Oberntorwall. E.(Städtischis Archiv.) 4. Vierteljahr 1905. Aktenstick von 1854 über die Abschätzung und den Ankauf des Rathauses seitens der Justizbebbede uetst Zeichnung des Rathauses. Von Herrn Kanzieirat a. D. Harten dem Mazistrat übergeden und von diesem dem Archiv zur Ausb. wahrung überwiesen. Wa.(Städtisches Museum) Der Berigt üver die Zuzänge des Museums im 4. Vi###kljahr 1905 kann erst im 2. Vierteljahr 1906 rachgeliefert werden. (Bevblkerungsbewegung) Stand Ende Dezember 1905: 71702 Einwohner; zugezogen im Januar 1906: 831, Geburten 1906 2 Stebil. Juuar 9.“: 705, Sterbefälle 73; zusaamen 1906: 51893.— (Die Guttempler Ost= Westfalens) verunstalteten letzten Sonntag in der Aula des Bieiefelder Gymrasiums eine VortragsVersammiung, in der Herr Dr. phil. KrautSenigeg der Geschaft fütrer des Allzemeinen # Zentralverbandes zur Beläapfung des Alhlimus, über das Thema: Alkohol und Volkswohl spcach. Nch einigen einleitenden Worten, mit denen der Vortragende sein Thema erläuterte, schilderte er zunächst in großen Zügen die gesundheitlichen Schädigungen, denen sich der Einzelne durch den Genuß, insbesondere durch den regelmäßigen Genuß geistiger Getlänke aussetzt. Sydann behandelte der Redner die für die Einzelnen wie die Allgemeinheit verhängnisindem.. uu Belgen der er vor allem den Zusammenhang vor 13 Kapitel. Es war an einem Mittwoch gewesen, daß Nordenbeck von Berlin abgereist war. Tags darauf huie er die Unterredung mit seinem Regimentskommandeur, der das Weitere in die Hand nahm, und am Freitag vor mittag kam er in seiner Garnisonstadt Er ging zu Feß von der Bahn nach seiner Wohnung, und dabei führte ihn sein S e aus geses vorbei. Sergant F##i lieg##, dem freien Platze neben der Kaserne seine Abteilung reiten, und auf einer anderen Stelle überwachte Sergeant Lindemann die Lanzenübungen der Husaren Auch den si#len Heßfeld entdeckte er, wie er gewandt über den Bock sprang, um seinen Leuten beim Turnen die geforderte Leibesgeschcklichkeit persönlich vorzuführen. Nordenbeck blieb stehen und sah auf des zewegte Bild, das lachender Sonnenschein Baimmt Vie er es liecbte, sein schneldiget Heraens dari ai. uit elen Silern seinel iere nen gre an tag und sich für jieden einzeinen Mann seiner Schwadron interessierte! Ja, selitist die alten braven Gäule und vor: zuglich die jingen Remonten waren ihm an das Herz gewachsen. Heiß und schneidend empfand er den Schmerz, sich von dem allen lotreißen zu müssen. Vom Kasernenhof schlug es 10 Uhr. # ffels Abteilung machte Schluß. Der Sergeant wandte sich um, und als er No.denbeck erblckte, schoß ein lebhaftes R.t in stine Zäge. Es war, als hüte er auf ven Ofizier zueilen willen, und doch, seinem dienstlichen Verhältnis gebunden, blieb er abwartend stehen. „Na, mein guter F siel, sind Sie wohlauf? bste Faushellug gelernt, und springt 55 r ist auh über eigen Wiser: Sache,(g., ebick war gang bei der „fur den Augenblick traten seine Pie n Angelegenheiten zurick. Er friedigt, als der Sergeaut dem birr men wie dem Pferde Lod erteilte und zugleich berichtete, daß die Leute, die er für den Lanzendienst in Ex'radrill gehabt #t5 sis j.st so gut machlen, daß der Wahlmrister darüber ganz glücklich sei. (Fortsetzung folgt.) zwischen Akkoholverb Ruin, sowie die 2 mus für die Krimi besonderem Inter ausführungen, in auf die sittlichen ur Trinksitte hinwies einer allgemein ver ###orhob. Mt dealismus der Zi Fseinen etwa einstün Di lu sion, zu Versammlung. Herr aufforderte, wurden Gehiete der Alkeh. dartenswuter Wei Publikum roch imm richtig gestellt. Für ##ese wohl gelunge wahrscheinlich ein die zur Folge hab Bielefelder Für mechanisch eschäft jihr 190 Weiner Vividende vo #n Vorschlag gebrac Lauerlaubn händler Nöcker Ecaubnis erteilt. ##s dem im Nöck MKaiser= Cisé eine #isten. (Zuschlagser süizer H. Südm von 70 Mark per 1100 Otadrat Sauplatz Ecke Her Ptraße vim Mazi rorden. Hrr Süt die„Wesif. Zig.“ #otel zu errichten (Titelverleih ##am hiesizen Eymn WVölker ist nach der s Professor ve Aus dem Thea sc ieben: Mit der S##tttheater zum er z#langerd n Opcrette: Schlager“ der diesj ###in Zum 1350. Mal Tagen inverhalb 6 worden— das ist ei ##er bisher keinem arde Ischieden war; und no duser Optrette durch g die„Die Gesta“ Asch die„Die Geshze ∆#ssenmagret ersten 3 aus opulent und völli Direktor inszenierte utien das gesamte theeters auf die Szerollen liegen in den Blocker, Fir k, Kämmer Ruger und Sandhage. hat Herr Kopehmeister die Einstudierung der Tarz Evolutionen und Belletmeisterin des n Frl. Karoline Flora, e#t über drei Woche: Proben dieser Einübu# Stadt Theate: Ttogörte in einem 2 Erist von Wilde Dramattker 1896 den rang, wurde als Be ###: gut besetztem Hause ze#cmmen. Die Tragi eichs IV., seinen Kamz Varst Gregor VII in Audolf von Schwaben Auor hat auch in Apparat in Bewegung Meißners Regie, „Kind Heinrich“ ga richt gesällig; währer der Benafizart des A zeseichnet darstellte. Zlumenspenden wurdt: Mühlhan(Agnes, Kahlenberg(Berth Fi. Winter(Prer von der Nordmark) sp Weise. Die Herrn Mannstädt vi Ruger war als Abt gleichen Heir Baun Schwaben. Außndem er##ennung ihrer Leistur Sandhage. Här Pleten. Die übrige# einem Gesamtlob begnt m(Vermißt) Rittag der Schül Niederb rea bei L I#ttel hinteriessn, einige Jahre von timmt. Der Junz duokle Augen und durkeimeliertem Bi und Ueberzieher# und Schnürschuhe ersecht, ihn im B und die Polizeibehö m.(Wegen wandernder Musike er bei einem Ka A-ktiert halte urd 0 nger untersagt i seiner Einliese daß er 110 Mark hatte. en stelle und verbreitete das Kaltsyndikat. (stors) trug Bedenken Kaliausfuhrzolles vor. (lbrück bemerkte, der Rist der Hibernia an. in neuer Schächte auf sen beginnen. Für die uhrzolles könne er im n. Bisher habe das standgehalten. Letzterer nhard(Ztr) bei. dilbck(nl.) bestätige daß bei der UnterRuhrrevier die Arbeiter versagt hätten. Die daß allgemeine, belar ginden seien. Bag.) und Abg. Gamr samkeit des Miristers r Provinz Posen. Der ntersuchungen zum Aber beenden zu können. auf Mittwoch 11 14. Februar. el.) Seinen vierten wird Herr abend um 9 er ganze Vortragsich. Der heutize iltnis Israels m Gebiete der logie behandeln. seute in den hochsten, soll der Zueinem eingehenden in Bielefeld.) lichen Vorlesungen Dr. W. Rein1, den 16. d. M., ielefelder Korzertiv.) 4. Viertel1854 über die if des Rathauses tst Zeichnung des Kanzieirat a. D. ergeden und von bewahrung überRuseum) Der des Museums im ist im 2. ViertelEden. gung) Stand 702 Einwohner; : 8 3 1, G e b u r t e n zogen im Januar 73; zusammen ng Ende Januar Westfalens) ag in der Auta eine VortragsDr. phil. Krautdes Allgemeinen zur Bekämpfung hema: Altohol Nach einigen enen der Vorrie, schilderte er gesundh. Einzelne durch urch den regelstänke aussetzt. ner die für die seit verhängnis##inkgewohnheit, Zusammenhang Häule und vorwaren ihm an und schneidend von dem allen es 10 Uhr. um, und als ein lebhaftes , a l s h ä t t e e r len, und doch, tuis gebunden, war er sofort Sie wohlauf? zterdessen eine und springt einen Wasserganz bei der traten seine zurück. Er Sergeant dem erteilte und Leute, die er #adrill gehabt len, daß der scklich sei. sung folgt.) Proben dieser Einüburg vorgestanden hat. Stadt= Theater.)„König Heinrich“, ###ogörte in einem Vorspiel und vier Akten von Frost von Wildenbruch, mit welcher der Dramattker 1896 den doppelten Schillerpreis er rang, wurde als Beneftz für Herrn Geißel gut besetztem Hause gegeben und beifällig aufcmmen. Die Tragödie hat die Kindheit Hein2ichs IV., seinen Kampf mit den Sachsen, mit dem Gregor VII und mit seinem Gegerkaiser audoif von Schwaben zum Gegenstande.— Der or hat auch in diesem Werk einen großen Axpaxst in Bewegung gesetzt, der, dark Herrn Meipners Regie, gut funktionierte. Das „Kind Heinrich“ gab im Borspiel Frl. Alberta richt gesällig; währerd din„König Heinrich“ Benafiz art des Abends, Herr Geißel, euzzezeichnet darstellte. Reicher Beifall, Kranz und Niumenspenden wurden dem Künstler zuteil. Frl. Mühlhan(Agnes, Heimichs Mutter), Fil. Siscgints(Gertho, Hinrichs Gemahlin) und Pger 5is. Gemahlit des Grafen ai enz pelten in brkannter trffichtr deren Manusteh, Popstes Gieigor war bei M#nnat vorzüzlch auszehoben Here uichen wir als Abt Hugo ganz am Platze, des677., Zaumeister als Rudoif von eleganung shre, agen s1.d toch mit viler AoS#agi Teistungen zu nennen die Herren Härting, Garrison und iu m au., Die ubrizen Leiten müssin sich miu num wiiamtlob begnügen. m(Vermißt) wird seit gestern Nichmittag der Schüler Heimich Kemena aut ren bei Oynhausen. Er hat einen 9.ist hinterlessn, nach wilchem er sar Jahre von seinen Eitern Abschied Junge ist 13 Juhre alt, hat und Haare. Er war mit Biousenanzug(kurze Hosen) rzieher bekleidet, tung rote Mätze schnürschuhe beim Fortgange. Es wird %, ihn im Btretungsfalle anzuhalten Eno vir Polizeibehörde zu benachrichtigen. m.(Wegen Beiteine) wurde ein wanzernder Musikont eingeliefert. nachdem dei einem Kuufmann im Gehrenberg halle und als ihm dies von dem sitzer untersagt worden war, bettelte. ### seiner Einlitferung stellte sich herans, .. kr 110 Mark bares Geld im Bestz yelis.— zwischen Alkoholverbrauch und wirtschaftlichem Ruin, sowie die Bedeutung des Alkoholis mus für die Kriminalistik betonte. Von ganz beionderem Interiss: waren die Schluß ausführungen, in denen Herr Dr. Kraut auf die sittlichen und geistigen Gefahren der Teinisitte hirwies und den itzischen Wit einer allgemein verbreiteten Eathaltsamkeit #####rrorhob. Mit einem App II an den „##ealismus der Zukörer schlaß der Redner rseinen etwa einstündigen Vutcag. In der Di lu sion, zu welcher der Vorsitzinde der Versammlung. Herr Dr. med. Witten=Bethel, aufforderte, wurden noch verschiedene andere biete der Alkeholfrage gestreift urd in darkenswuter Weise manche im großen Puhlikum roch immer verbreiteten Jittümer Frichtig gestellt. Für die Guttempler wird #iese wohl gelungene Versammlung höchstwahrscheinlich ein weiteres Anwachsen ihrer je zur Folge haben. Bielefelder Aktien=Gesellschaft r mechanische Weberei.) Für das Geschäfte jihr 1905 wird die Verteilung einer Dividende von 9 Prczent(i. V. 7½) n Vorschlag gebracht. (Bauerlaubnis) Herrn Kohlenändler Nöcker ist vom Magistrat die Ecaubnis erteilt, auf dem städtischen Pletz ##or dem im Nöckrschen Hause gelegenen Kaiser= Cisé eine massiv. Bothalle zu er. richt n. (Zuschlagserteilung) Dem Hotelsizer H. Südmersen ist auf sein Gebot z1 70 Mark per Quadratmeter für den 1100 Otadratmeter großen städtischen Bauplatz Ecke Herforder= und Paulusstraße vim Mazistrat der Zuschlag ertellt worden. Hrr Südmersen beabsichtigt, wie die„Westf. Zig.“ kö.t, auf dem Pletz: ein Hotel zu errichten. (Titelverleihung.) Den Oberlehrern am hiesigen Eymnasium Petri und Dr. Völker ist nach der„W. Ztg.“ der Charakter als Professor verliehen worden. Aus dem Theaterbureau) wird uns gesct ieben: Mit der morgen(Dornerstag) im Statttheater zum ersten Male zur Aufführung zelangerd n Opezette:„Die Geisha“ dürfte der Schlager“, der dies jährigen Spielzeit gewonnen sein Zum 1350. Male ist„Die Geisha“ in diesen Tagen inverhalb 6 Jahren in Berlin gegeben worden— das ist ein Erfolg so einzigartig, wie er bisher keinem arderen dramatischen Werke beschieden war; und noch ist die enorme Zugkraft dieser Operette durchaus nicht geschnächt, so dürste sich die„Die Geisha“ sicherlich auch hier als ein Kassenmagret ersten Ranges erweisen. Das überaus opulent und völlig neue ausgestattete und vom Direktor inszenierte Werk bringt in den weiblichen Paitien das gesamte Damanpersonal des Stadttheeters auf die Szere, die männlichen Haupt rollen liege in den Händen der Herren Abel, Blocker, Fir k, Kämmerer, Majewéki, Platen, Platte, und Sandhage. Die musikalische Leitung hat Herr Kopelmeister Adolfi inne, während für Die Einstudierung der diesmal besonders scha ierigen Larz Evolutionen und Arrangemenes die erste Belletmeisterin des neuen Theaters in Hamburg, Frl. Karoline Fiora, gewonnen wordin ist, welche über drei Wochen in täglichen und langen „m.(Im Polizeiobdach) sanden fünf Ovdachlose Unterkommen. Aus der Kreizen Miares zud küher Minden, 14. Febr.(Der Charakter als Professo:) wurde den hiesizen Eymnasia: Oberlehrern Bischoff und Dr. Meyer verliehen. Minden, 14 Frbr.(Der BachsteinProzeß) wird, rach der„Otrad. Volkszig.“, in der Revisionsinstanz vor dem Reichsmilitärgericht am 24 Februar zur erneuten Verhandlung gelangen. Minden, 14. Februar.(An Viehseuchen) sind laut Bekanntmachung im „Amtsblatt“, festgestellt: Schweineseuche im Kreise Minden: Unter dem Schweinebestande des Kolon Gieselmann zu Oberbecksen Nr. 117; im Kreise Lübdecke: Unter dem Schweinebestande des Gutsbesitzers Fincke zu Engershausen. Erloschen ist die Rotlausseuche im Kreise Minden unter dem Schweinebestande des Bäckers Redecker zu Minden, Rodenbeckerstraße Nr. 51; Schweineseuche im Kreise Lüdbecke: Unter dem Schweinebestande der Anstalt Pollertshof in Pr. Oldendorf. Alswede, 10. Februzr.(Landung eines Luftbailons.) Hier bot sich heute mittag kurz nach 1 Uhr ein seltenes Schauspiel, da unweit Alswede auf dem Felde vor dem Rittergute Hollwinkel ein Luftballon landete. Die Lundung ging gut von statten und es entstiegen der Goubel vier Herren, die nun eiligst ihre Sachen zusammerpackten, einen Wagen mieteten und der nächsten Bahnstation zueilten. Der Liftballon, der in Barmen 11 Uhr vormittags aufgelessen war, hat in nicht einmal 2½ stündiger Fahrt die Stricke von Barmen bis in den Kreis Lübbicke hinein zurückzelegt. (Pes. 39) Ans deu Kreise Herford, 13. Fehr.(Anläßlich der silbernen Hochzeit des Ka iser Fe rnen Hochzeit des paares) wird seitens der Stadt eine Hestvorstillung im Stadttheater geplant. Die Keiegervereine werden einen großen Kommers abhalsen. Näheres berichten wir noch. 9 Herford 13 Febr.(Für Fleisch beschauer.) Am Sonntag, den 18. F.br., nachmittags, findet in Herford an be'aanter Stelle eine Konferenz der Fleischbeschauer des Kreises Hirford stalt, unter dem Vorsitz des Huern Kreiktierarztes. Die Herren werden um zahlreiche Beteiligung ersucht. Spenge 12. Februar.(Ueber einen Einbrucksdiebstahl) beim hiefigen Gastwirt Piter Bischeff wied dem„Gen.=Anz.“ folgendes geneldet: Der Fuhrknecht August Hennig war morgens gegen 5 Uhr durch eine nur leicht verriegelte Tür in das Haus gekommen. Vom Flur aus ging er in eine kleinere Slube, in welcher sich ein Schrank und in denselben etwa 1200 Mk. befanden, diese beträchtliche Summe nahm Hennig mit. Auch die Ladenkasse hat er gep.ündert, worin er allerdings nur wenig vorfand. Auf das Geräusch, welches der Wirt und seine Frau beim Aufstehen machten, stellte der Dieb die geleerte Ladentrecke auf den Tresen und verließ dann schnell die Wirtschaft. In der Eile ließ er sein Fahrra), welches von mehreren Personen als das seinige erkannt und ihn darum verriet, stehen. Aus den Kreisen Wiedenbrück and Paderbers Gütersloh, 13. Febr.(Verkauf.) In dem gestrigen an Gerichtsstelle stattze sundenen Verkaufetermine des Gasthof zur Krone blieb Heer Paul Niemöller Meistbielender mit 57500 Mk.; er trat nach der„Gät Ztg.“, die Besizung gleich dalcuf freiwillig zu gleichem Preise ab an Herrn W. Breipohl, Beltfeld, dem Vater des Herzu Parl Breipohl hlerselbst zu einem Hospital umhauen lassen und der Stadt St. Louis geschenkt. Nunmehr ist er unverheiratet und ohne letzwillige Beifügung gestorben. Haupterbin ist seine noch lebende Schwester, die Frau eines Luedwirts in Brüllingsen, außerd m sind noch mehrere Halbgeschwister bei der Erbschaft bewurden dem Vernehmen der„Rh. W. Zt.“ nach in der Sache kereits amtliche Schritte getan. den Nachbarprosiszen und Eina#s. Trier, 12 Jan.(Untat.— Versetzung.) Dis Dienstmädchen des Oberregierungsrats Seidel hat dim Untersuchungs= richter eingestanden, das einz'ge Kind des Dierstherrn wegen Verweigerung eines Weihnachtturlauds mit Salzsäure vercistet zu haben.— Oberregierungsrat Seit#el wurde auf seinen Wunsch nach Arnsberg versetzt und ist dort zweiter stellvertretender Regierungspräsident. Köln, 13. Febr.(Eisenbahnunfall.) Gestern abend nach 8 Uhr stieß am Oberländer User bei der Weiche ein aus drei Wagen bestehender Zig der Köln Bonner Userbahn mit einem Zuge der Kölner Straßenbahn in voller Fahrt zusammen. Bei dem Zusammenstoße wurden die Virder flare der beiden aufeinanderfahrenden Triebwagen zertrümmert. Der„Köln. Zig" zu folge sellen acht Personen schwer und mehrere leicht verletzt worden sein. Einer der beiden Wagenführer ist bereits gestorben. Die Ursache des Unglücks ist noch nicht festgestellt. Aus den Res.=Vez. Münder uns 8.5358 Altena, 11. Jehr.(Großfener) brach heute morgen gegen 5 Uhr euf dem gioßn Hüttenwerke Schwarzenstein(der Fuma Bassu. Selve gehörig in der Abteilung Kopfelwirk aus. Das Feuer verbreittte sich mit rasender Schnelligkeit bald über die ganze Art lung, da die Oelmessen, Baumwolle 2c ihm reichliche Nahrung boten. Durch den B and ist der Firwa ein sehr großer Schadeu entstanden, da eine große Menge von feitigen Waren in diesen G.bäuden lagerte. Auch wird die Arbeit in dieser Abteilung einige Zeit stilliecen müssen. Soest, 11. Febr.(Eine amfrikanische Millionenerdschaft) ist, wie aus St. Louis gemeldet wird, nach Blüllingsen gefallen. Vor einer längeren Reihe von Jahren wanderte ein unbemittelter junger Mann aus dem benachbarten Sichtigvo: nach St Louis aus, wa dort einige Jahre Killner, erwarb sich dann einen Gasthef und vermehrte seinen Besitz derart, daß er außer einer Reihe von Häusern mehrere Millionen in bar besaß. Das Hotel hat er in den letzten Jahren Berlin, 13. Febr. Die gestrige Meldung, daß Hennig gefangen worden sei, erweist sich alunzutreffend. Alle Bemühungen, ihn zu fangen, sind ergebnislos geblieben. „Leipzig, 13. Febr. Die 1800 Arbeiter und heichsessen de Baumzellpinnerei #. cn ag ihre Forderung, zehnstündiger urbeurtag und eire Loynethöhung von 10 Proz., abgelehnt wurde, mergen die Arbeit nicht aufzunehmen, trotz der Abmachung der V.r bande ltitung. (Von den amerikanischen Frauen). Frauen, die als Soldaten oder Matrosen duenen, und Frauen, die als Arbeiterionen auf Telegraphen stangen klettern, scheint es in den Ver. Staaten roch nicht zu geben; aber abgesehen von diesen kann man— so schreibt die Pall Mall Gazette— breist beharpten, deß die ameri kanischen Frauen sich in allen Berufezweigen, die ftüher nur den Männern offenstanden, mit Erfolg betätigen. Man hat ausgerichnet, daß es 303 B.schäftigur gkar en für Manner gibt; in dreihundert von diesen dreihundettundbreien machen aber heutzutage die Frauen den Männern den Rang streitig. Es gibt in den Ver. Staaten, schlicht gerechnet, 85 weibliche Zivilingenieure und mehrere Datzend„Lotsinnen" und„Steuerfreuen“, die jede Sandbank in den Niw Yotker Hasen kennen. Eine Frau besitzt sogar ein Kapitänpatent; diese Seebärin führte unlängst ihr Schifftein zuhig und sicher von New York rach Cl#cnati. 1668 Frauen sind im E.senbahrsich beschäftigt, 5517 erhähren sich als„Barbierinnen“, 8119 sind Arztinnen, und mehr als 800 wirken als Zahn ä ztinnen. Shr groß ist in Amezika die Zahl der Frauen, die die Advokatenprox's ausuden oder sich in verwardten Berufen mehr oder mir der nützlich machen Eine Dame in Chcago verdient als Advokatin mindestens 10000 Dollars im Jahr. Eine groß: Zukunst scheinen die amerikarischen Frauen auch im Predigerfach zu haben; hier bet sich in den litzen zehn Jahren ihre Zahl um 500 v H. vermehrt. (Billige Sommerfrischen). Bei den gesteigerten Anforderungen, die in der Gegenwart das Berufsleiden an die körperlichen und geistigen Kräfte jedes Eirzelnen stellt, bei dem Hanen und Treiben in der Großstadt, mackt sich das Berü inis, für einige Zeit während des Sommers in frischer, kräftiger Luft Erholung zu suchen, immer mehr geltend. Aus dieser Erkenatris heraus wird auch den Angestellten in den kaufmännischen und anderen Betrieben in immer größerem Umsange Urlaub gewührt Den Angehö igen der bemttteiten Stände bietet sich natürlich in den mehr oder weniger teueren Badeorten und Sommerfrischen nichlich Gelegenheit zur Erholurg. Es fehlt abr sehr an billigen Erholungshäusern, die von winiger Bemittelten aufzesucht werken können, es sei nur an die v##elen L.hrerinnen, Pestbeemtirnen und kaufmännischen An gestellten erinnert Es entspricht daber einm weitgehenden Bedürfaie, wenn dasch istliche Erholungsheim„Harzfeiede“ in Weiningerode a. H. in diesem Jahre Gäste zu dem billigen Persionspreise von 3,— Mk. pro Tag, bis zum 15 Juni und nach dem 15. August zu 2.50 Mk. aufnimmt. Teilen mehrere Prsonen ein Zimmer, tritt eine weitere Ermößigung ein. Prospekte versendet auf Wursch die Verwaltung, Berlin SW. 61, Johan= niterst aße 6. (Der wahre Grund).„Zum Kuckuck= Schaffner, kommt der Zug garnicht von der St l? Eiee Schreck könnte ji mulaufen!“— Schoffter (gemütsich):„Lieder Herr.'s is halt eine kreine Baschine und ein großer Zug.“ (Achso)! Karlche::„Ich wußte, daß Sie heute kommen würden.“— Verehrer der Schwester: „Das hast du mohl erraten?"— Kerchen:„Ach nein, daß habe ich beobachtet; jedes mal wenn Se kommen, ißt Arna keire Zriedeln zum Beessteck“ (Beim Examen.) Prof ssor(zum Kandidaten): „Wodurh erklären Sie sich die Zunchme der Herzkrankheiten bei Radlern?"— Kandidst: „Weil es so viele Radlerinnen gibt, Herr Prosessor“ (Angenehmes Mißverständnis) Re dakteur:„Mein Fräulein ich muß Ihnen leider die Arbeiten zurück,eben— sie sit d noch unreis# — Aelteres Fräulein:„Sie meinen also, Heer Redakteur, daß ich noch zu jung bin zum Schreiben!“ Literarisches. Der Türmer. Monatsschrift für Gemüt und Geist. Herausgeber I E. Freiherr v. Grotthuß. Vierteljährlich(3 Hefte) 4 Mark. Probeheft franko(Stuttgart. Greiner& Pfeiffer). Aus dem Inhalt des Februarveftes: Mein Wiltpsad zu Gott. Von Peter Rosegger. — Dokler Germaine. Von Noulle Roger. (Fortsetzung)— Aus baltischer Leidensgeschichte. Von I E. Frhrn. v. Grotthuß.—„National“ und Nation. Von Dr. Richald Bahr.— Deutschlands militärische Lage bei der Jahrekwende. Von Rogalla v. Biberstein.— Theologische Laienliteratur. Von Eiwin Gros.— Die Wurderwelt der Meerestiesen.— Sonnerfinsternis und Pflanzenschlas.— Neues über Nietzsches Wahnsinn.— Wie werden Tiere gezähmt?— Der ontologische und kosmologische Beweis Von W. Guthke.— Türmers Tagebuch: Revolutions= romantik Ein Staatsmana. Die Zioilisation ohre Maske. Gottesfurcht und fromme Sitte. Fürstendämmerungen Preußen in Deutschlord voran?— Die russische Novellistik der Gegenwart. Von Professor Dr. A. Brückner.— Ein Wort über Geshart Hauptmann. Von Robert Joffé.— Theatralische Kleinkürste. Von Felx Poppenberg.— Eine Geschichte der russischen Literatur. Von K. St.— Kind urd Kunst vom Standtpunkte einer Mutter Bon Ida Härr Lix. — Religiöse Kunst— Unsere Mürzen.— Mozart. 2. Lbensgang und Charakter. Von Dr. Karl Stoick.— Zur Mozart Literatur. Von St. — Kunstbe lagen: M. v. Schwind: Rübrzahl. Jean Fra##o.s M.ll.t: Die hungrigen Schräbel. Feierabend.— Notenbeilage: Menuett. Courante. Andartine. Kon W. A. Mozart. Der Kunstwart. Rundschau über Dichtung, Theater, Musik, bildende und angewandte Künste. Herausgegeben von F Avenarius. Verligt von Georg D. W. Callwey in München. Preis vierteljährlich 3,50 Mark. Aus dem Inhalt des zweiten Januarbestes (Mozartheftes): Mozart. Von Ricard Baika. — Protestactische Kunst. Von Nithack Stahr. — Lose Blätter: Aus Mozarts Briesen; Stimmen über Mozart. Runeschau: Neue Becher. „Hätten S'm hr dicht" Beiliner Theater. Münchener Theater. Mozartiana, Instrumi##totronsledren. Von„Fesisotelen im Konzerschalakter“. Schwinds Blätter zum„Figaro". Bouordrungs= sünden. Dihios„Hondvuch der deutschen Kunstder kmäle:“ Umschau Biderbeilagen. Notenbeilagen. Zum 27 Februar 1906 rüstet sich das deusche Volk gemeiesem mt seinem Kaiserhause den Tog festlick zu begehen, an derz vor 25 Jahren Prinz Wilhelm sine geliebte Braut heimführte. Darkbai begrüßt kürste doher eine kleine, wohlfeile Festschuift ds in weiten Kreisen bekannten Hospredigers Bau werden, die soeben im Verlage der Agentur des Rauhen Hauses in Hamburg erscheint.„Tai ist eine F.ßschrift rechter Art Ehestard und Familienleben unseres deutschen Kaiserpaares wird gar ansprecherd und mit sinnigem Eingehen auf alle bedeutungt vollen Züge desselben während dir verflossenen 25 Jahre zu: Tarstellung gebracht. Die Rechtsberatungsstelle des Hauptarbeits=Nachweises Bielefeld Zimmerstraße 191 ist für Uabemittelte jeden Werktag geöffnet. Sprechstunden: Bormittags 10—1 Uhr, nachmittags 5—7 Uhr. Auf Fragen in allen Rechts= und Verwaltungssachen mit Ausnahme solcher, welche das Strafrecht und Strafprozeßrecht betreffen, wird unentgeltlich Auskunft erteilt. Für Anfertigung von Schriftsätzen jeder Art wird eine geringe Schreidgebühr erhoben. Uebe sicht der Witterung. Bielefeld, 14. Februar 1906. Mitgeteilt von Fr. Böckelmann Ww., hier. Niedrigst. Thermometerstand in der Nacht—1 eC. Thermometerstand um 10 Uhr vorm.—1 ec. Barometer 74,5 cm. Wind: Süd. Himmel: bed ckt. Kiel, 14. Februar. Der Unt##o#f##ter Klüwer von der Musikkapelle der Kaser„Hotzenzollern“ wurde kriegsgerichtlich wegen Unterschlagung von. Sotelgeldern, die seinen Kameraden zukamen, degrati##t und zu 6 Wochen Sirest ver##tt. Dresden, 14. F br. In Sebnitz worde der Kaisierer des s.zialbimskratischen Konsumgereins, Paul Biewig, wegen Berdacts der Unterschiajung und Untreue ve bastet. aris, 14. Febr. Die Unterredungen Radolins und Rouviers hatten vornehmlich den Zweck, auf Beseitigung von Mißverständnissen zwischen Radowitz und Revoil hin zuwirken; irgend welche Vorschläge zur Lösung der Polizeifrage wurden nicht berührt, dagegen wurde von beiden Seiten der lebhafte Wunsch geäußert, zu einer Verständigung zu gelangen. arschau, 14. Februar. Die Beraubungen der Staatsmonopol= läden, um Geld für revolutionäre Zwecke zu erwerben, dauern fort. Wilna verurteilte das Kriegsgericht den Jankel Korotti, der das Bombenattentat auf den Polizeimeister Klimowicz ausgeführt hatte, zum Tode durch den Strang. Ge stern abend wurden durch eine Bombenexplosion acht Personen, darunter auch der Bombenträger verletzt. Bielefelder Kunstverein. Die satzungsmäßige Mitglieder Versammlung Kunstvereins für Bielefeld und Umgegend findet Donnerstag, den 15. Febrnar cr., abends 7½ Uhr in der Ressource statt. Tagesordnung: Jahresbericht.— Kassenbericht.— Umwahl. Verstand. N. d.: E. Wessel. SS feuf. Am 27. Februar begeht unser Kaiserpaar Fest der silbernen Hochzeit. Allüberall in deutschen Landen rüstet man sich, um die Anteilnahme zu bekunden, welche das ganze deutsche Volk an dieser Feier nimmt. Daß Minden an einem solchen Tage nicht zurückstehen wird, des sind wir gewiß. Und so fordern wir denn alle Bürger unserer Stadt auf, bei der für den Abend des Festtages geplanten allgemeinen Illumination der Stadt auch ihrerseits durch Beleuchtung der Häuser und festlichen Flaggenschmuck mitzuwirken, und so sichtbaren Ausdruck der Liebe und Verehrung zu geben, welche auch die Stadt Minden und ihre Bewohner unserem Herrscherpaare darbringen. Minden, den 10. Februar 1906. von Dehn-Rotfelser, Dr. Kruse, Kempte, Generalmajor und Regierungs=Präsident. Oberpostdirektor, Brigade=Kommandeur. Geh Oberpostrat. Dr. Johansen Hattenhauer, Erster Bürgermeister. Stadtverordneten-Vorsteher. Frerichs, Stadtmajor. Am Tonntag, den 18. Februar, abends 8½ Uhr, im großen Saale des Evangel. Volkssaales: Abend unter freundlicher Mitwirkung des Herrn Konzertmeister H. Barkhausen(Violine) und verschiedener gesch. Kräfte(Gesang). Die Mitglieder mit Angehörigen und Freunde des Vereins sind freundlichst eingeladen. Eintritt 20 Pfg., Eltern mit ihren Kindern unter 16 Jahren 40 Pfg. Der Vorstand. Phosphersaufer-Kalk für Viehfütterung. Die Preise verstehen sich einschließlich Sack oder Beutel ab hier oder ab meinem Lager in Bielefeld: H. Upmann, Bahnhofstr. 21. Marke A enthält 96—99% magenlöslichen phosphorsauten Kalk und wird dann gegeben, wenn trotz guter Fütterung das Wachstum der Tiere nicht befriedigt. Marke un wird überall da gegeben, wo die Freßlust nachläßt oder die Mast befördert werden sol. Fabrikation und Lieferstelle: Es ist gelungen. Es gibt keinen besseren als Trültzsch’s NaturZitronensaft aus frischen Früchten ohne Alkohol und Zuckerzusatz. Zu Küchen zwecken, Bereitung erfrischender Limonaden und mit bestem Erfolge angew. 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Stücke zu 200 Mark. Nr. 2318, 2335, 2360, 2383, 2391, 2405, 2406, 2407, 2417, 2420, 2452, 2455, 2457, 2474, 2476, 2525, 2529, 2532, 2533, 2536, 2537, 2551, 2560, 2564, 2573, 2583, 2587, 2596, 2599, 2602, 2622, 2632, 2636, 2653, 2660, 2663, 2665, 2669, 2681, 2685, 2687, 2690, 2699, 2721, 2723, 2780, 2784, 2787, 2789, 2792. Die Rückzahlung des Kapitalbetrages erfolgt vom 31. März 1906 ab bei unserer Stadtkämmerei. Mit dem 31. März 1906 hört die Verzinsung auf. Aus der Verlosung vom 22. September 1903 gekündigt zur Rückzahlung zum 31. März 1904 ist noch rückständig: Nr. 2279 zu 500 Mark. Aus der Verlosung vom 13. September 1904 gekündigt zur Rückzahlung zum 31. März 1905 sind noch rückständig: Nr. 66, 69, 108, 113, 115, 1905 zu 500 M. Nr. 2308 zu 200 Mark. Bielefeld, den 29. September 1905. Der Magistrat. Künstliche Zähne, Zahnoperationen, Plomben jeder Art. Caroline Böhmecke, Gehrenberg 2. Dentistin. Gehrenberg 2. Staut-Tnoatar! Mittwoch, den 14. Februar 1903, Das Schwalbennest. 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