e cung. viegenigen Vock schullehrer und idioaten des Voilsschulamtes. ihre Befähigung fü; das ulamt in vorschriftsmäßiger sung nachgewiesen haben und r aktioen Dienüpflicht richt als jährig Freiwillige zu gerugen sichtigen, haben sich, falle sie Einstellung zum 1. April im schen, bis zum 1 Marz cr. seitigen Geschäftszimmer an Woch ntagen von 9½—10 Uhr nittags zur außerterminlichen stung zu melden. kinden, den 20. Januar 1906, nigl. Bezirkskommando. . Karstadt ford, Hämelingerstr. 14, siehlt sich zur Behandlung von isch nefleisch isch fleisch eisch 767 en hnen nen 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1„ * 1„ 1„ 1„ " 1„ " 1„ * 1„ pr. Bund, neue *" elte In p. 1 Pfd., neue 1" alte kohl vr. Stück *** *** mn 160 en trob 100 Pfd. o 100„ roh 100„ ch in Bielefeld. " 70—75 " 80—90 " 50 " 70—75 " 83—85 — " 80 „ S.75 ** " 10—20 —4 26 15 18—15 15—15 —10 5 456 ne Verstentg. Sprechtage: jabends von 9 bis 3 Uhr. inntags von 9 bis 12 Uhr. ime auf Wunsch ins Haus. m 1. 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Januar: Mozart, Kemponist, geb. 1756. — F W. J. v Schelling, Philosoph, geb. 1775. — Adalbert v. Chamisso, Dichter, geb. 1781. — David Friedr. Strauß, Schriftsteller, geb. 1808.— J G Fichte, Philosoph, zu Berlin gest. 1814.— Wilhelm II., deutscher Kaiser und König von Preußen, geb. 1859— Gutseppe Verdi, italienischer Komporist, gest. 1901. 28. Januar: Karl der Große, gest. 814. — Heinrich VIII. von England, gest. 1547.— Fürst von Thurn und Taxis tritt sein Post ucht für 3 Millionen Mark an Preußan ab, 1867. — Paris kapituliert nach 4½ monatlicher Belazerung, 1871.— Franz Deak, ungarischer Staatsmann, gest. 1876.— Canrobert, französischer Marschall, gest. 1895. Kaisers Geburtstag. Am heutigen Tage schließt sich wiederum ein Jahresring von dem Leben unsers vielgeliebten Kaisers und Königs. Das preußische Vaterland, das Deutsche Reich, alles was weit über die Grenzen des Reiches hinaus deutsch denkt, deutsch fühlt, deutsche Treue hält, wird den heutigen nationalen Festtag feierlich und würdia begehen, zumal auch noch das 25jährige Ehejubiläum des Kaiserpaares bald darauf folgt. Es ist die Pflicht aller wohren Vaterlandsfreunde, an Kaisers Geburistag es sich und anderen zum Bewußtsein zu bringen, was für eine hoheitsvolle, bewundernswerte Persönlichkeit wir an unserm Kaiser haben. Wir bepundern an ihm die Selbstgewißheit, die Sicherheit, die seine Erfolge verbürgt, die Aufrichtigkeit, mit der er seinen Anschauungen Geltung verschafft; wir bewundern an ihm seine Treue gegenüber, denen er sich verbunden fühlt, sowie sein Gerechtigkeitsgefühl, dem auch seine Fürsorge für die arbeitenden Klassen entspringt. Nirgends ist seitens des Staates auf sozialem Gebiete so viel geschehen wie bei uns; und wenn dem so ist, so danken wir ein gut Teil davon dem Kaiser. Er betrachtet eben sein hohes Amt nicht als eine unwillkommene Last, er fühlt seine Verantwortlichkeit gegenüber Gott und seinem Volke. Die Monarchen haben heutzutage eine schwere Aufgabe; die Wünsche des Volkes sind nicht leicht zu erfüllen. Aber jeder muß zugestehen, daß alle die Handlungen unseres Kaisers stets eingegeben sind von einem strengen Pflichtgefühle, einer warmen Begeisterung für sein Volk, von ernster Sorge für sein Wohl und Wehe,— und eine solche Monarchie ist das rechte und einzige Mittel, die Spannungen auszugleichen. deutsche Volk kann sich glücklich schätzen, an der höchsten Stelle des Reiches einen ganzen Mann zu sehen, der in tiefer Gottesfurcht, erfüllt von nationaler Begeisterung, mit unermüdlicher Tatkraft und unendlicher Liebe für sein Volk das Vermächtnis Wildeims des Großen beschirmt. Welches Land i0 nie sich einer Regierung rühmen, die wie die unserige auf das Wohl aller Untertanen gleichmäßig bedacht ist, gekreu dem Wahlspruche des Hohenzollernhauses: suum enique (Jedem das Seine!) Wir würden nicht den Ehrennamen eines Deutschen verdienen, wollten wir vergessen, daß, wie seine Vorsänger auf dem Throne, unser Kaiser seinen Stolz darin setzt, im besten Sinne des Wortes ein Vater des Vaterlandes zu sein, zum Heile des Volkes über den Parteien X. aten, auch dem Kleinsten und Be syeivensten sein Recht zu geben und für die Armen, Schwachen und.djängten Einschtungen zu schaffen, um die uns die ganze Welt beneidet. Wir wollte es leugnen, daß wir in einer einsten Zeit leben. In Rußland, in Oesterkeich und anderen Ländern sehen wir Hader und Streit. Aber auch in unseren afrika bischen Kolonien ist der Friede noch immer bicht ganz vollständig, müssen wir noch immer edles deutsches Blut fließen sehen. Aber so sehr dies auch unsere Herzen betrüben mag, so können wir doch stolz urser Haupt erheben, wenn wir die Heldentaten, die unver gleichliche Ausdauer und Hirgabe sehen, in der Offiziere und Mannschaften dort weit eifern. Ja, der alte Geist lebt noch in der Armee! Das danken wir aber der Sorge und Arbeit unseres Kaisers für sein Heer! — Und die Gewißheit ist uns auch ein Trost, wenn die anderen Nationen mit scheelen und neidischen Blicken auf uns sehen. — Wir brauchen aber unser Auge gar nicht über unsere deutschen Grenzen hinausschweisen zu lassen, auch im Innern unseres Vaterlardes sihen wir auf fast ollen Gebieten: Religion, Wirtschaft, Politik manchen Hader und Zwist. Dadurch lassen wir uns aber nicht beirren, wir blicken auf die kraftvelle, männliche, hehre Gestalt unsers kaiserlichen und königlichen Herrn und vertrauen seiner Führung. Es ist gut um ein Volk bestellt, das solches Vertrauen in seinen Herrscher setzen kann, der ein Vorbild ist in Treue und Arbeit. Aber— es muß auch solchem Vorbilde nacheifern. Wir haben große Zeitaufgaben zu lösen. Da heißt es, tätig sein ohne Ermäden, das Größte wollen, um Großes zu erreichen. Und während wir unsere ganze Persönlichkeit einsetzen für erhabene Ziele, müssen wir uns frei halten von Haß. Zwietracht, von unnützem Streite und kleinlichem Neide; denn das sind schlimme Feinde eines Erfolges. So sind denn unsere Wünsche zu Kaisers Geburtstag zugleich ein freudiger Dark und eine stolze Hoffnung in Sachen des großen deutschen Vaterlandes. Wir bitten zu Gott, daß er das Auge unseres Kaisers klar erhalte, seinen Arm weiter stalk mache, sein Herz weiter fülle mit Gottvertrauen und Glauben und ihn uns noch lange am Leben erhalte. Es lebe der Kaiser! Rede des Fürsten Bülow im Herren (25. Januar.) Ministerpräsident Fürst Bülow: Der Herr Graf zu Eulenburg=Pressen hat auf die Gefahren hinge wiesen, die uns von der Sozialdemokratie drohen. Diese Gefahren kann niemand ernster bewerten als ich. Ich habe keine Gelegenheit versäumt, der Sozial demokratie mit Nachdruck entgegenzutreten. Ich habe die bücgerlichen Parteien und das Land auf die Bedrohung unseres Recktsstaates und unserer verfessungsmäßigen Ein richtungen, auf die Bedrohung der Geundlagen jeder persönlichen Freiheit und des Rechts der Indiridualität immer und immer wieder hingewiesen. Selbstverständlich glaube ich meine Pflicht zum Schutze unserer geistigen und materiellen Güter damit erfüllt zu haben. Ich erkenne es als unbestreitbare Pflicht jeder Regierung an, den vom Herrn Grafen v. Eulenburg=Prassen geschilderten Gefahren ertgegenzutreten. Unsere Pflicht, die Agi tation, welche die Staatsordnung gefährdet, zu unterdrücken, haben wir nicht versäumt, und das haben wir auch dieser Tage wieder gezeigt. Vor der Tyrannei der Straße beugen wir uns nicht. Durch Demonstrationen und Drohungen lessen wir uns nichts abtretzen. Pöbel xzesse und Revolutionen werden wir in Peußen und Deutschland nicht dulden Die Regierung hält— und damit beant. worte ich die in der Isterpellation gestellte Anfrage— eine Vermehrung ihrer Besug nisse bis jetzt nicht für nötig, von ihren gesetzlichen Befugnssen aber wird sie entschlossenen Gebrauch macher.(Lebhafter Beisal!) Den seindlichen Bestrebungen gegenüber hat aber nicht nur die Regierung Pflichten. Der Herr Vorredner hat an das Wort erinnert„caveant consules!“ Reichskanzler ergreise die Offensive, ergreife außerordentliche Maßregeln! Die Entscheidung darüber, wann der Augenblick gekommen ist, an die gesetzgebenden Körperschaften zu appellieren, um erfolgreiche Machtmittel gegenüber revolutionären Umtrieben zu fordern, muß der verantwortlichen Rezierung überlassen bleiben.(Lebhafter Beifall.) Anzeichen und Aeußerungen der Nervosität schaden nur der guten Sache und nützen dem Gegner und erwecken bei diesem den Anschein, als wenn es ihm ein leichtes wäre, unter den gegenwärtigen Rechtszuständen sein Ziel zu erreichen. Viel mehr nützen die Presse und die Parteien der gemeinsamen Sache, wenn sie angesichts des gemeinsamen Gegners den inneren Streit unter einander zum Schweigen bringen, und den Zusammenschluß aller bürgerlichen Elemente zum Kompfe gegen die revolutionäte Sozial demokratie anbahnen.(Zustimmung.) Die Zeit ist zu errst, als daß wir uns den Lrxus gestatten könnten, uns untereinander zu bekriegen. Dem Ausdruck dieser Ueberzeugung bin ich aber leider bisher noch viel zu selten begegnet.(Sehr richtig.) Im Gegenteil, während und nach den letzten Reichstags wahlen haben die bürgerlichen Parteien sich oft in den Hoaren gelegen, haben sogar Wahlbündnisse mit der Sozialdemokratie ab geschlessen,(Sehr richtig!) zu meinem tiefem Bedauern Wahlbündnisse mit der Sozialdemokratie, die ihrerseits die bürgerlichen Patteien als eine einzige feindliche Masse betrachtet. Für die Regierung wie für die bürgerlichen Parteien muß die Parole lauten:„Gegen die revolutionäre Sozialdemokratie!" Der Uebermut dieser Partei wäre nicht so hoch gestiegen, wenn wir nicht auf unserer Seite es an der Bewertung der unserer äußeren Machtstellung und Wohlfahrt, unserer Freiheit und Kultur drohenden Gefahren hätten fehlen lassen Die königliche Staatsregierung wird gegenüber der Sozialdemokratie auf dem Posten sein, sie wird ihre Schuldigkeit tun, nicht nur unter schroffer Anwendung der Gesetze, sondern auch indem sie tut, was sie tun kann, um zwischen den bürgerlichen Parteien Uneinigkeit und Zwiespalt oder Mißverständnisse zu verhindern oder zu beseitigen, um ein Zu sammengehen der bürgetlichen Parteien und zwischen den bürgerlichen Parteien und der Regierung zu ermöglichen An die bürgerlichen Parteien aber richte ich auch von dieser Stelle aus die Mahnung: Seid einig gegenüber dem gemeinsamen Feind.(Lebhafter Beifall.) Der bisherige Verlauf der Marokkokonferenz war nicht ungünstig; aber das Schwierigste, die Erledigung der Polizeifrage, kommt zuletzt. In Frankreich besteht der Wunsch, ein Generalmandat der Konferenz zu erlangen. Ob aber die französischen Delegierten mit einer solchen Forderung auf der Konferenz hervortreten werden, läßt sich noch nicht absehen. Nachdrücklich vertreten und festgehalten, würde sie wohl die Konferenz zum Scheitern bringen. Deutschland kann in die Uebertragung der Polizei in den Küstengebieten an Frarkreich nicht willigen, weil dieses damit ein politisches und wirtschaftliches Uebergewicht erlangen würde, das praktisch die effeve Tür bei Staatsaufträgen, Kommissionen usw. zudrückte. Frankreich wird nun zwar weder von der amerikanischen noch von der russischen Seite eine Ermunterung zu übertriebenen Forderungen zu erwarten haben. Es fragt sich aber, ob das Gleiche auch mit England der Fall ist, ob das neue liberale Kabinett, das selbstverständlich die Verpflichtung des franco englischen Vertrages zu diplomatischer Unterstützung Frankreichs anerkennt, über diese Linie hinaus den Franzosen den Rücken durch Zusagen stärken will, ähnlich denen, wie sie nach Delcaffé: Sturze erthüllt wurden. Spanien, Italien, Oesterreich= Ungarn haben keine Ursache, sich für Frankreich scharf ins Zeug zu legen. Man kann also sagen, daß das Gelingen oder Mißlingen der Konferenz hauptsächlich von England abhängen wird. Will es für den Frieden arbeiten, so wird es mäßigend auf die fcanzösischen Ansptüche einwirktn und sich hüten, Hoffnungen zu erwecken, die Frankreich in ein schweres Abenteuer stürzen könnten. Darf nun auch auf einen freundlichen und friedlichen weiteren Verlauf der Konferenz gehefft werden, so wird man doch gut tun, den Tag nicht vor dem Abend zu loben. Als internationale Brunnenvergifter nennt die Kreut Zeitung" die im Dienste der englischen Chauvinistenpresse stebenden Ungarn orientalischer Herkunft: Dr. Emil Reich, der in einem von ihm geschriebenen Buch England gegen Deutschland htz., und P ofessor Vambeiy(Bamberger) in Pst, einen Mitarbeiter der„National Review“ urd Vertrauens mann des Königs von England. Die„Kreuz=Zeitung“ gibt zugleich Proben dieser Brunnenvergiftung und stellt die beiden Herren damit gründlich an den Pranger. Politische Nachrichten. Aus dem deutschen Reiche. Berlin, 26 Jannar. Als Gäste des Kaisers sind u. a. im Laufe des heutiger Tages eingetroffen: der König von Württemberg, die Großherzöge von Sachsen, von Mecklenburg=Schwerin und von Mecklendurg Strelitz, der Herzog von Anhali, Fürst Leopold zur Lippe, Fürst Georg und Erkprinz Adolf zu Schaumburg= Lippe und der Fürst zu Waldeck. Dem früheren Direktor der Nationalbibliothek in Paris, Delisle, hat der deutsche Kaiser den.den pour le mérite verliehen, den ihm der deutsche Boischafter überreichte. Delisle sprach für die ihm zuteil gewordene Auszeichnung seinen tiesempfundenen Dank aus. Aus Anlaß der silbernen Hochzeit des Kaiserpaares sollen, wie der „Bess Zig.“ mitgeteilt wird, Geldstücke zu 5 Mk. und 2 Ml. gepräzt werden. Diese Geldstücke sollen das Doppelbild des Kaiserpaares mit der Jahreszehl 1881—1906 tragen. Ueber den sonstigen Schmuck hat sich der Kaiser die Entscheidung noch vorbehalten. In parlamentarischen Kreisen verlautet, daß der Reichskanzler die Diätenfrage in einer den Wünschen der bür erlichen Parteien entsprechenden Richtung der Entscheidung entgegenführen werde. Der bekannte englische Politike: Thomas Barclay, der für die Herstellung eines besseren Einvernehmens zwischen England und Deutschland tätig ist, hat an mehrere deutsche Reichttags abgeordnete brieilich die Frage gerichtet, wie sie ihrerseits zu den deutsch=englischen Beziehungen ständen. Er hatte sich auch an den 1. Vizepräsidenten des Reichstages Dr. Grafen Udo zu Stollberg= Wernigerode gewandt und folgende Antwort erhalten: „Sehr geehrter Herr! Seit wir Deutschen unsere Einigkeit mit dem Schwerte erkäupft, und seitdem wir einen für uns genügenden Kolonialbesitz erworben haben, hegen wir keine Expanstonsgelüste, sondern wir wollen, was wir haben, im friedlichen Wettbewerbe weiter ausbauen. Deshalb können wir jeden Anzeichen mit Freude begrüßen, welches ge eignet ist, Mißverständnisse zu beseitigen, die sich zwischen den beiden Nationen ein geschlichen haben, und welches dazu dient, die beiderseitigen Synpathieen zu erhöhen. Meine Freunde im Reichstage, an welche Sie dieselbe Frage gerichtet, schließen sich meiner Antwort an.“ Nach dem jetzt abgeschlossenen Mitgliederverzeichnis haben die Parteien des Abgeordnetenhauses folgende Stärke: Konservative 142, Freikonservativ: 64 Nationalliberale 76, Freisianige Vo.kspartei 24, Freisinnige Vereinigung 8, Zentrum 94, Polen 13, fraktionslos 8. Doppelmandate sind 4 Mindate: 4. Arnsberg(bisher Richter), Hohenzollern(Hodler, Bumiller), 7. Lüneburg(Schwickendieck). In der Steuerkommission des Reichstages stand heute die Tabaksteuervorlage zur Beratung von 80 eingegangenen Petitionen spricht sich nur eine für die Vorlage aus. Ein Zentrumsantrag Herold will den bezüglichen Paragraphen hinsichtlich der Zollsätze dahin abändern, daß Tabakblätter pro Doppelzentner mit 85 M. virzollt werden(anstatt nach der Regierungsvorlage), Tabaktippen und Tabakstengel sowie Tabeklauge mit 85 M anstatt 110 bezw. 125., bearbeitete Tabakblätter mit 180 M. anstatt 300 Mark; ebenso Kau=, Schnupf und Rauchtabak usw., feingeschnittenen Tabak mit 300 M. arstatt 500 Mark; Zigarren endlich 40 Prozent vom Wert anstatt 600 M. pro Doppelzentner. Staatssekretär v. Stengel vertritt die Vorlage und erklätt, die Regierung sei bereit, bezüglich einer Fabrikatsteuer in Verhandlung zu treten. Finanz= minister von Rheinbaben hält die Befürchtungen einer Verschiebung der Tabakindustrie nach Süddeutschland für unbegründet. Der Vorschlog des Zentrums bringe dem Reichtsäckel fast garnichts. Abg. Sielermann(kons) schildert die Lige der Zigarrenindustrie in der Gegend von Minden. Es sei dort alles aufgeblüht, es seien hübsche Arbeiterhäuser entstanden, und selbst die Landwirtschaft habe Nutzen von der Industrie. Inzwischen ist ein Antrag der Nationalliberalen eingegang n. den Zentrumsantrag daduich abzuändern, daß man an Stelle der Besteutrung der Zigarren 40 Prozent vom Werte, setzt:„Zigarten 800 Mk. unter Zuschlag von 20 Prozent des Wertes.“— Nächste Sitzung: Dienstag, den 30. Jannar. Fortsetzung der Tabaksteuervorlage; Zigerettensteuergesetz. Schloß Hohenburg 26. Jau. In dem Befirden des Großherzogs von Orxemburg ist eine leichte Besserung eingctretin. Aus dem Auslande. Wien 26. Januar. Andrassy wurde vom Kaiser empfangen. Die Koalition scheint aus Furch: vor dem Absolutismus jetzt nachzugeben. Falls die Audienz Andressys den Friedensschluß herbeigeführt, will Fejervary sofort seine Entlassung einreichen und Andrassy die Karineitsbildung übernehmen.— Die un garische Regierung hat die Sperrung der ungorischen Grenze gegen die serbische Bieheinfuhr versügt. Diese Maßregel sche int mit dem handelspolitischen Konflikt zwischen Oestereich Ungarn und Serdien im Zesemmenhang zu stehen. Paris 26. Januar. Der Kolonial= minister hat die Nachricht erhalten, daß der Leutvant Fabre in Französisch=Sudan beim.berschreiten des Negerflusses von Eingeborenen ermordet worden sei. Fahre war beauftragt, einen Aufstand von Eingeborenen niederzuwerfen. London, 26. Jar. Der König wird in Begleitung der Königin am Montag, 19 Februar, das Parlament eröffnen. Das Haus der Commons tritt bereits am 13. Februar zusatamen, um den Sprecher des Hauses zu wählen.— Nach den bis heute abend 8½ Uhr vorliegenden Wahlergebnissen sind gewählt 362 Liberale, 41 Arbettervertreter, 146 Unionisten und 32 Nationalisten Rußland. Im Kankasus ist die Revolution im vollen Gange. Es gelingt dem Militär bei der eigenartigen Bodenbesch. ff. nheit des Landes nur schwer, den Ausstand niederzuschlagen. Die Revolutionäre beschießen die Militär züge, wobei es zu regelrechten Schlachten kommt Madrid, 26. Jan. Wie die Blätter melden, wird der Marqus de la Mina zu gegebener Zit sich nach London begeben, um beim König Eduard um die Hand der Prinzessin Ena von Battenberg für den König Alsons nachzusuchen. Algeciras, 26. Jan. Man hat Vertrauen zu der Möglichkeit einer Lösung gewonnen. Niemand verrät Nervosität. Alle arbeiten mit dem größten Eifer, vollkommenster Loyalität und Achtung aller Rechte. Washington, 26. Jan. Amtliche Kreise äußern die Arsicht, Frankreich werde das weitere Vorgehen gegen Bene zuela aufschieben, bis die Krisis in der Marokkokonferenz geschwunden sein.rde. China. Eine Reutersche Information bezeichnet es als nicht unwahrscheinlich, daß die Kaiserin Witwe von China als Thronfolger den Peinzen wählen wird, der in Deutschland als„Sühneprinz“ bekannt wurde. Es ist dies ein aufgekärter, bescheidener Mann, dessen Wahl jedenfalls den Beifall der Mächte haben würde. Aus dem Umsturzlager. (Der„Vorwärts“) schreibt in Ne. 15 unterm 23. d. M. folgendes:„Nur hätten sie es doch lieber unterlassen sollen, sich in läppischen Schmähungen gegen die Sozialdemokratie zu ergehen, die für die russische Revolution synpathisiert, wie seinerzeit die Schiller, Klopstock, Wieland und Herder mit der französischen Revolution sympathifiert haben!“ Der„Reichsbote“ bemerkt hierzu: Die deutsche Sprak ist eine schwere Sprak. Rosa lernt sie anscheinend niemals und den von ihr aus der vierten Sozialistendimension zitierten deutschen Klasikern ähnelt sie darin ebensowenig, wie in ihren Sympathien. Schiller hat bekanntlich nach einigen jugendlichen Jertümern über die französische Revolution deren wahres Gesicht rasch erkangt und in der„Glocke“ kräftig gezeichnet, darunter auch die Weiber, die zu Hyänen werden, und welche die segensreiche Himmelstochter Ordrung mit Füßen treten. Er ynpathisiert weder für den„Vorwärts" noch mit dem„Vorwärts“; ebensowenig denken Klopstock, Wieland und Herder daran. G. rade diese Aristokraten des Genies haben den blöden Massengeist, die Vergewaltigung der Vernunft von einer mechanischen Mehrheit stets bekämpft und verachtet. Man denke nur an die bekannte Stelle im„Demetriue" oder die Feaie über„Majestas populi“ von Goethe und seinem Urteil ganz zu schweigen. Aus den Parlamenten. Deutscher Reichstag. 29. Sitzung vom 26. Januar 1906, 1 Uhr. Der Reichstag erledigte heute zunächst die erste Lesung der Noville zur Gewerbe= Ordrung,(Befähigungsnachweis im Baugewerbe). Abg. Malkewitz(lons.) betonte, seine Freunde halten an der Forderung des allgemeinen Befähigungsnach weises fist; wenn der Kölner Handwerkskammertag sich vorerst auf den Befähigungsnachweis im Baugewerbe zurückgezogen habe, so dürfte das Handweik um so eher Entgegenkommen von der Regierung fordern. Die Vorlage bringe lediglich Maßregeln sicherheitspolizeilicher Natur, nicht aber den verlangten Befähigungsnachweis. Bedauer lich sei, daß in der Vorlage nicht zuzleich bestimmt sei, daß die Ausbildung von Lehrlingen nur den geprüften Meistern zukommt. Die Kommission werde hoffentlich eine wesentliche Berbesserung des Entwurfs vorrehmen.(Lebh Beifall rechts.) Abg. Frohme(Soz.) erklärte sich gegen die Vorlage, weil er von ihr eine Stärkung des zünftlerischen Geistes befürchtete. Abg. Euler(Ztr.) sprach für den allgemeinen Befähigungsnachweis. Staatssekretär Graf Posadowsky behaupiete, die Vorlage bringe mehr als ein Befähigungsnachweis im Baugewerbe bieten könne; ihre Bestimmungen seien auch durchaus präventiver Natur. Abg. Schmidt=Wandsleben(natl.) bemerkt, eine große Zahl seiner Freunde halte den Befählgungsnachweil im Baugeweibe für sihr wohl möglich Abg. Raab(Wirtsch. Vgg.) verurteilte die zögeinde Haltung der Regierung gegenüber den berechtigten Forderungen des Handwerks und wies dem Bundesrate die Verantwortung zu, wenn die Hoffnungslosigkeit im Handwerk immer weiteren Boden gewinne. Abg Hofmeister(fr. Bzg) glaubte mit den jetzigen haupolizeilichen Best mnungen auskommen zu können. Nach weiteren Reden der Abgg. Gamp(Rp) und Erzberger(Ztr.) wurde die Vorlage an eine Kommission von 21 Mitgliedern verwiesen. Nacheem das Haus noch die Besprechung des E taurfs betr. Aenderung des Unterstützungswohnsitzes bezonnen hatte, vertagte es sich auf Montag 1 Uhr. Schluß 5½ Uhr. Gericht und Rechtsprechung. Bielefeld, 24. Januar.(Strafkammer.) 1. Der Arbeiter G. R von Schildesche der Fabrikarbeiter G. A von Bielefeld urd Fabrikarbeiter H. S. von Bielefeld hatten sich rm eine Rauferei, die sich am Abend der vorjährigen Schildescher Kirmes auf dem Wege von Schildesche nach Belefeld abgespielt hat, und in der nichts ahnende Leute auf ihrem Heimwege überfallen und mit Schlägen und Messerstichen traktiert worden sind R. erhielt einschließlich der noch zu verbüßenden Strafe eine Gesamtstrafe von 1 Jahr und 2 Monaten Gesängnis. A. wurde zu einer Gesamtstrafe von 4 Monaten G fängnis verurteilt, S. wurde freigesp ochen. Die Angeklagten gehörten zur „Innung“.— 2 Der Zimmermann H. B. welcher noch im verflessenen Jahre vom Schöffengericht zu Rheda wegen Wilderns mit 6 Wochen.fängnis bestraft ist und der Ackerer T P von Herzebrock, welche angeklagt waren, am 13 September v. J. in der von dim Fürsten zu Rheda angepachteten Gemeindejagd Herzebrock gemeinschaftlich und unbefugter Weise gewildert zu haben erhielten folgende Strafen: B. einschließlich der noch zu verbüßenden Strafe eine Gesamtstrafe von 10 Wochen Gesängnis, der bisher noch nicht vor best afte P eine Gelkstrafe von 25 Mk. ev. 5 Tage Gifän,nis Zi gleicher Ziit wurde auf Einziehung der bei der Tat benutzten Gewehre erkannt.— 3. Der Hauswirt und Sattlermeister C. T. von Minden war vom Schöffengelicht zu Minden wegen Hausf iedensbruchs zu einer Geld strafe von 5 Mk. ev 1 Tage Gesängnis verurteilt worden. Die Strafkammer hob das erste Urteil auf und sp ach den Angeklagten frei.— 4. Des Dienstmädchen M. R. von.ynhausen war vom dortigen Schöffengericht wegen Diebstahls in zwei Fällen zu 3 Monaten.fängni svirurteilt worden, wogegen sie Berufung eingelegt hatte. Das erste Urteil wurde aufgehoben und die Angeklagte unter Freisptechung in diesem Falle, wigen Diebstahls in einem Falle zu 4 Wochen Gefängnis verurteilt, welche Strafe durch Anrechnung der erlittenen Untersuchungshaft verbüßt ist.— 5. Der frühere Krankenwärter A. H, welcher sich praktischer Vertreter der Homöopathie bezeichnet, hat sich in Hersord niedergelassen und beschältigt sich mit der Ausübung der Heilkunde. Wigen zweier Fälle saß er urter der Anklage der fahrlässigen Körperverletzung auf der Anklagebank. In einem Falle wurde er freigesprochen, im andereg zu 100 Mi. .ldstrafe ev. 20 Tage Gefängnis verurteilt. Lokales und Provinzielles. Bielefeld, 27. Jan.(Kaisergeburtstagsfeier.) Amnächsten Sonntag abends, pünktlich um 8 Uhr beginnend, feiern die hiesigen Evangelischen Jünglingsvereine, der Christlich=patriotische Männer. verein und die konservative Partei im Ev. Volkssaal gemeinsam den Geburtstag Sr. Majestät des Kaisers und Königs. Die Festrede wird Herr Hauptlehrer Wellenbrink aus Jöllenbeck halten, das Schlußwort Herr Pastor Weinholtz sprechen. Alle Freunde sind mit ihren Familiengliedern herzlichst eingeladen. Es wird zur Verweidung von Störungen und damit um 10 Uhr geschlossen werden kann, um pünktliches Erscheinen dringend gebeten. Em(Luther=Festspiele.) Kommenden Sonntag, den 28 Januar, findit die erste allgemeine Aufführung statt. Nichmals möchten wir darauf hieweisen, daß die Vorstellungen punkt 7½ Uhr beginnen. Gleichzeitig bitten wir die geehrten Besucher, um zu starken Andrang an der Abend Kasse zu vermeiden, die Billets wöglichst schon im Laufe des Tages bei den Vorverkaufsstellen zu lösen. Billets im Vorverkauf sind zu haben bei den Herren: A. Helmich, Buchhandlung, Altstädler Kirchstraße; Buchhandlung der Anstalt Bethel; M. Niem yer, Z garrengeschäft, Ecke Niedernstraße und Jahnsplatz; Ozlig u. Montz, Zigarrengeschäft, Gütersloherstraße(Eingang Beihel); Herm. Strathmann, Zigarrenzeschäft, Viktoriastraße; Robert Schufft, Zigartengeschäft, Ecke Bahnhof und Lützowstraße; Hermann Tewes, Zigarrengeschäft, Odernstraße 21; Emil Winkelmann, Zigarrengeschäft, Ecke Friedrich= und Arnd straße; Aug. Rode, 8 garrengeschäft, Breitestraße 3; Karl Bornefeld, Friseur, Ritterstraße 51, Ecke Kleine Nothpfortenstraße. 69(Die Audienz bei der Kaiserin) welche den Mitgliedern der im Kaltusministerium abgehaltenen Konferenz für das höhere Mädchenbildungswesen gewährt wurde, fand, wie die„Täzliche Rundschau" berichtet, Donnerstag, den 25. Januar, im Berliner königlichen Schlosse sta.t. Empfangen wurden: Frau v. Rohr, Aeblissig des Klesters zum Heiligen Grabe in Heiligengrabe, Fräulein Ast, königliche Oberlehrerin a. D. in Frankfurt a.., Fel. Henschke, Leiterin der ViktoriaFoltbildungtschule in Berlin, Frl. Herber, königliche Semiaarlehrerin a. D. in Boppard, Fil. Langelürke, Leiterin der flifttchen evargelischen höheren Mädchenschule in Bielefeld, Frl. Martin, königliche Oberlehrerin in Berlin, Frl. Paula Müller, Vorsitzende des Deutsch=Ezangelischen Frauenbundes in Hannover, Oderhosp ediger D. Dryander, Kardinal=Fücädischof Kopp, die Universitätspoofessoren D De Harnack, Dr. Mausbach und D Seeberg; Dr. Neumann, Direktor der städtischen höheren Mädchenschule und Lehrerinnen Bildungsanstalt in Danzig und Dr. Wychgram, Prof., königl. Seminardirektor in Berlin. Die Kaiserin, in deren Gefolge sich Kaltusminister Dr. Studt und Fihr. von Mirbach befanden, sprach sich über die E gebnisse der Beratungen mit hoher Befriedigung aus. r(Herberge für obdachlose Frauen.) Mhrere wohltätige Damen unserer Stadt haben den Vorstand der Ortsgruppe Bielefeld des Deutsch Evang. Favenbundes ermutigt, einen Aufeuf zu erlassen, zur Stiftung einer Herberge für obdachlose Frauen und Mädchen. Dieser Aufruf wendet sich an die hilfs bereiten Frauen und Jungfrauen aller Kreise und aller Korf ssionen mit der Bitte, sich für dieses Werk der Nichstenliebe ganz desonders zu interessieren. Die Damen, welche in der Arbeit an den gefährdeten Mädchen stehen und tiefe Einblicke in vrher ungeahntes Elend tun, empfiiden je länger je mehr den Mangel einer geeigneten Zifluchtsstäte für jene Unglücklichen. Wir wünschen diesem segensreichen U ternehmen, das gewiß ganz im Sinne u. serer hoch verehrten Kaiserin ist, von ganzem Herzen den besten Eefolg. (Kaiser= Geburtstagsfeier.) Wir weisen noch einmal auf die Geburtstagsjeier im Christlichen Verein junger Männer, Pipenmarkt 2, hin, Sonntag nachmitta 4½ Uhr. Ausführliche Programme sind am Elagang zu haben. Jedermann is freundlich eingeladen. (Stadttheater.) Wochenspielplan vom 27. bis 3 Februar 1906. Sonnabend, 27. Januar: Festvorstellung zur Feier des Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers: Prolog von Franz Hirschfeld. Darauf:„Der neue Herr“. Schauspiel in 7 Vorgängen von Eenst v. Wildenbruch.— Sonntag, den 28. Januar:„Der Vogelhändler". Operette in 3 Akten von M. West und L. Held. Musik von Karl Zeller, — Montag, den 29. Januar(zum letzten Male): „Die Puppe“. Operette in einem Vorspiel und 3 Akten von Maurice Ocdonneau. Musik von Edmond Audran.— Dienstag, den 30. Januar: „Die Brüder von St. Bernhard“. Schauspiel in 5 Akten von Anton Ohorn— Mittwoch, den 31. Januar. Benafiz für Fräulein Julie Mühlhan:„Nathan der Weise“. Ein dramatisches Gedicht in 5 Akten von Gotthold Ephraim Lessing— Donnerstag, den 1. Februar: „Frühlingsluft“ Operette in 3 Akten von Karl Lindau und Julius Wilhelmi. Musik nach Motiven von Josif Strauß, zusammenzestellt von Ernst Reiterer.— Freitag. 2. Februar: Keine Vorstellung.— Sonnabend, den 3. Februar. Vorstellung zu kleinen Preisen(1. Vorstellung im Sudermann=Ziklus):„Die Ehre". Schauspiel in 4 Akten von Hermann Sudermann. Schildesche, 25. Jau.(Jugendliche Ausreiße:!) Heute wurden hier durch einen hiesigen Polizeibecmten 3 Zöglinge aus dem Waisenhause der Anstali Bethel im Alter von—12 Jahren aufgegriffen. Diese wollten angeblich nach ihrer Heimet Witten marschieren, weil ihnen anscheinerd die Erziehung in der Anstalt nicht behagte. Die jugendlichen Ausreißer wurden der Anstalt wieder zugeführt.(Gen.=Anz) Jöllenbeck 25 Jan.(Schulrevision.) Der„.sis. Zig.“ zufolge nuede durch den Königl. Keeisarzt. Herrn Sanitäterit Dr. Nänninghoff aus Bieleseld, sämtliche Klassn der hiefigen Volktschule einer Revision dezüglich der sanitären Verhältnisse unterzeg n. Aus der Kreisen Niescy due Ludbekt. Minden, 27. Im.(Das Mindensche Feldartillerie Regiment Nr. 58) wird sein diesjährigen Scharfschießen am 30. Imuar im Hahler Moor abhalten. Die Chaussee Hartum Rothenuffeln wird an diesem Tage von vormittag: 8 Uhr an gesperrt; das in Frage kommende Gelände darf nach 8 Uhr niemand mehr betreten. Petershagen, 25. Jan.(Seminar.) Am kommenden Sonntag veranstalten die Zöglinge des hiesigen Lehrerseminars abends 7½ Uhr im Saale bei Moorhoff einen Volks=Unterhaltungsabend. Diesesmal wird Wildenbruchs„Der neue Herr“ aufgeführt und es werden einige altniederländische Bolkslieder vorgetragen. Der Eintritt ist wieder für jeden frei; nur Kinder unter 14 Jahren sind ausgeschlossen. (M. L. Krebl.) Uffeln a. d. Weser, 24. Jan.(Alter Beterau f) Die Reihen der alten Streiter für Deutschlands Macht und Größe lichten sich immer mehr. Der„Wefif. Zig.“ wird von hier geschrieben: Am Sonntag wurde: hier wieder einer von unseren Veteranen, der Schiffizimmermeister Moritz Schrader, zur letzten Ruhe gebettet. Der Verstordene in seinem Leben eine große, urgermanische Erscheinung, hatte als Gardepionier bezw. Unteroffizier 1864 bei Düppel und Alsen, 1866 bei Königgrätz, sowi1870/71 auf Frankreichs blutgetränktem Boden ehrenvoll gekämpft. Der hiesige Kliegerverein gab daher dem alten treuen Kameraden mit Teauermusik das letzte Geleite. Bei der Trauerfeier gedochte auch Herr Pastor Koch=Holtrup der Verdienste des Alten um das Vaterland. r. Ovenstädt, 23. Jmuar.(Feuer.) In der vergangenen Nacht brannte das Wohnhaus des Kolons Boicherding hierselbst vollständig nieder. Die großen Vortäte an Heu und Stroh gaben dem Feuer bald reichliche Nihrung und nur mit Mühe und Not konnte das Vieh gerettet werden. Die Entstehungsursache ist unbekannt. Der Schaden ist durch Versicherung gedeckt. Aus deu Kreise Herford, 26. Jan.(Biehmarkt.) Der heutige Auftrieb war nur mäßig, doch wurde flott gekauft. Kühe kosteten—400 Mi. Wustkühe 50—60 Mk. pro Zentner Schlachtgewicht, tragende Rinder 260—300 Mk. Teagende Sauen 140—200 Mk., Stangen 60—75 Mk., Ferkel 18—24 M. Herford, 26. Jm.(Militärdienst der Vorksschullehrer.) Diejenigen in Kreise Hirford wohnhaften Volksschullehrer und Kanvidaten des Volkkschulamtes, welche ihre Befähigung für das Volksschulamt in vorschriftsmäßiger Peüfung nachgewiesen haben und am 1. April d. J. zur Ableistung ##rer einjährigen aktiven Is Einjährig: Freiwillig nzutreten beabsichtigen Rittroch den 28 F. Sittags 10 Uhr, im #emgo(Turnhalle) zur Rusterung unter Vorla ###o. Losungsscheines zu I Gohseld, 26 J inzialrat) hat gene Sehfeld Bischofshagen au nstehende Viehmarkt au Verlegt wird. II Löhne, 26 Jan. der Stodiekschen Maurer S fiel heute# chwer: Eisenplatte auf ##r einen Beibruch erli Herforder Kreiskrankenha I Kirchlengern, Brieftauben verein wurde seitens des Her Ddie Genehmigung zur V Segenständen, welche an tettfinden soll, erteilt. II Obernbeck, 26. Toppelung.) In der ache von Obeenbeck hat Kommission zur Aafnah Sersamnlu 2g Termin au ½ Uhr mittags, im eraumt Aus dem Reg.=Bez. MuBentheim, 25. Ju Ein seit etwa einem Ja .denzzal i. Holl. bedier purde anfangs dieser We aal und Hengelo angesche noch einen in der Bauernhof erreichen, stat Speache wiedererlangt zu er schnell herbeigeholte imnt an, daß der M geführt ist. Ein de wie wir hören, berei Soest, 23. Jan.(E Tat) wurde an dem von hier verübt. hmiedes S. brachte der ittels einer Feile eine Stichwunde in der Ba Verletzuog ist derartig, Tier daran eingehen Schwerte, 22. Jan. #direktor Kommerz nann) hat 15000 M Erforschung und Bekämp rankheit zur Verfügn Aus den Nachdarprosig Köln. 26. Jan. Die Kölner Krimenalpoli Es hat Gott gestern abend 8 unsern guten Va vater, Schwager v 1 Herm. im 71. Lebensjah folge Herzlähmung Erlöser, zu sich i Dieses zeigen um stille Teilnahn Pödinghau Die Be 31. Januar Feier i1 Satsers im Saale de „Sonntag, den 28. Festred Jedermann ist best liefert in sauberster Buchdruckere von ganzem Herzen tagsfeier.) Wir die Geburtstagsfeier Verein junger 2, hin, Sonntag führliche Programme ben. Jedermann ist ochenspielplan vom 27. nnabend, 27. Januar: des Geburtstages Sr. Prolog von Franz der neue Herr“. von Ecnst v. Wilden28. Januar:„Der zette in 3 Akten von Rusik von Karl Ziller. ar(zum letzten Male): in einem Vorspiel und donneau. Musik von Stag, den 30. Januar: Bernhard". SchauOhorn— Mittwoch, für Fräulein Julie der Weise“. Ein Akten von Gotthold erstag, den 1. Februar: erette in 3 Akten von Wilhelmi. Musik nach zusammenzestellt von 2. Februar: Keine bend, den 3. Februar. sen(1. Vorstellung im Ehre". Schausplel Sudermann. 1.(Jugendliche wurden hier durch eamten 3 Zöglinge der Anstalt Bethel Jahren aufzegriffen. nach ihrer Heimet I ihnen anscheinerd nstalt nicht behagte. ßer wurden der An(Gen.=Anz) (Schulrevision.) je wurde durch den n Sanitäterit Dr. ld, säntliche Klassn einer Revision deehältnisse unterzog n. sse kue Lubtät. Das Mindensche iment Nr. 58) charfschießen am r Moor abhalten. othenuffeln wird an nittags 8 Uhr an kommende Gelände id mehr betreten. Jan.(Seminar.) 1g veranstalten die Lehrerseminars ile bei Moorhoff haltungsabend. ruchs„Der neue es werden einige lieder vorgetragen. für jeden frei; nur sind ausgeschlossen. (M. L. Krebl.) 24. Jan.(Alter Reihen der alten Macht und Größe Der„Westf. Ztg.“ sen: Am Sonntag iner von unseren imei meister Moritz Ruhe gebettet. Der Leben eine große, g, hatte als Gardeer 1864 bei Düppel Königgrätz, sowiichs blutgetränktem pft. Der hiesige dem alten treuen musik das letzte Geefeier gedochte auch rup der Verdienste rland. Imuar.(Feuer.) Nacht brannte das sorcherding hierselbst großen Vortäte an dem Feuer bald nur mit Mühe und erettet werden. Die ekannt. Der Schaden markt.) sig, doch —400 Zentner —300 10 Mt., 24 Ml. rdienst nigen im ##rer einjährigen aktiven Dienstzeit— nicht us Einjährig Freiwilliger— in das Heer nzutreten beabsichtigen, haben sich am Wittwoch den 28 Februar 1906, vorBitags 10 Uhr, im Mesterurgslokal zu #emao(Turnhalle) zur außerordentlichen Musterung unter Vorlage ihres Gebutts###o. Losungsscheines zu melden. „u Gohfeld, 26 Jan.(Der Pro hinzialrat) hat genehmigt, daß der in Sehfeld Bischofshagen auf den 24 April cc. Enstehende Viehmarkt auf den 10. April cr. erlegt wird. I Löhne, 26 Jan.(Unfall) Dem k der Stodiekschen Fadrik beschäftigten Maurer S fiel heute bei der Arbeit eine hwer: Eisenplatte auf den Körper, wobei ##r einen Beinbruch erlitt. Er wurde ins Herforder Kreiskrankenhaus überführt. Kirchlengern, 26. Jan.(Dem Brieftauben verein Carrier) hierselbst wurde seitens des Herrn Oberpräsidenten Die Genehmigung zur Verlosung von Wert. egenständen, welche am 18. Februar cc. tettfinden soll, erteilt. Obernbeck, 26. Imuar.(Veroppelung.) In der Zusammenlegungsache von Obernbeck hat die Königl. Spezialommission zur Aufnahme der GeneralSersamnlusg Termin auf den 29. d.., ½ Uhr mittags, im Gasthof Müller anberaumt Mänder und Arubzerz Bentheim, 25. Jan.(Erschossen.) Ein seit etwa einem Jahre im benacharten Jdenzzal i. Holl. bediensteter Jagdaufseher surde anfangs dieser Woche zwischen Oldenaal und Hingelo angeschessen. Zvar konnte noch einen in der Nähe befindlichen Bauernhof erreichen, starb jedoch, ohne die Sprache wiedererlangt zu haben, noch bevor er schnell herbeigeholte Arzt ankam. Man imnt an, daß der Mord von Wilderern #usgeführt ist. Ein der Tit Verdächtiger wie wir hören, bereits festgenommen Soest, 23. Jan.(Eine schändliche Lat) wurde an dem Pferde des Land wirts von hier verübt. Ein Gehilfe des Hushmiedes S. brachte dem werkvollen Tiere ittels einer Feile eine 10 Zentimeter liefe Stichwunde in der Bauchhöhle bei. Die Verletzuog ist derartig, daß das wertvolle Tier daran eingehen wird. Schwerte, 22. Jan.(Der General= direktor Kommerzienrat Fleitnann) hat 15000 Mk. zum Zweck der Erforschung und Bekämpfung der Krebsrankheit zur Verfügung gestellt. Aus den Nachdarprosinzen aus Stäate Köln, 26. Jan.(Falschmünzer.) Die Kölner Krimenalpolizei verhaftete eine Falschmünzerbande, die in zahlreichen Städten Rheinlands falsche Zwei und Einmarkstücke abgesetzt hatte. Auch die Werkstätte jener Gesellschaft wurde aufgespürt und eine g oße Anzahl Falsisikate und Formen beichlagnahnt. Bisher wurden vier Personen verhaftet. Die Verhaftung der übrigen Mitglieder der Gesellschaft, die über zahlreiche rheinische Städte verteilt ist, steht b. vor Allgemeiner Getreide=Wochenbericht der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats. Vom 16. bis 22. Januar 1906. Das Bestreben, angesichts der gegebenen ungeklärten Sachlage mit größter Vorsicht zu operieren und die weitere Entwickelung abzuworten, kommt in der internationalen Preisbildung während der abgelaufenen Berichtswoche deutlich zum Ausdruck. Eine Reihe schwerwiegender Momente läßt diesen Zustand euh begreiflich erscheinen. Vor allem findet natürlich die Frage, in welcher Weise sich der Ausgleich zwischen den alten und reuen Zöllen Deutschlands auf dem Weltmarkte vollziehrn wird, ungeteilte Aufmerksomkeit. Mit nicht geringerer Spannung wird dem Ausgange der Verhal dlungen entgegengesehen, die in das handelep litische Verhältnis Deutschlands zu den Vereinigten Staaten von Nordamerika die wünschenswerte Aenderung bringen. Andererseits sprechen bei Beurteilung der Gesemtlage die mäßigen Leistungen der überseeischen Bezugsquellen insofern mit, als die Stellung Deutschlands zum Weltmarke größtenteile von dim Umfange der bis zum 1. März d. Is. eingeführten fremdem Getreidemengen abhängen wird. Es wird nun allgemein angenommen, daß nach dem Ein treten der höheren Zölle eine mehr oder minder längere Pause im Bezuge aus ländischen Getreires stattfinden dürfte, bis Jolandsund Weltmarktpreis wieder in jenes Verhältnis kommin, das dem deutschen Importeur eine lohnende Basis zu neuer Einfuhrtätigkeit bietet. Dabei kommt zuerst in Betracht, wie der Aussaugungspiozeß der bis dahin angesimmelten in und ausländischen Getreidemengen vor sich gehen wird, in zweiter Reihe aber die Entwickelung der Dinge im Auslande. Es ist klar, daß der deutsche Konsum möglichst viel Ware vor dem 1. März in.inen Besiz zu bekommen trachtet, was durch die mit ungewöhnlich milder Witterung zusamm nhänge den Verkehrserleichterungen zweifellos begünstizt wird und der Ansammlung größerer unsichtdarer Vortäte entsprechend Vorschub leißtet, sofern nicht der leure Geldstand erschwerend in die Erscheinung tritt. Weit undurchsichtiger bleibt dagegen die künftige Leistungsfähigkeit der überserischen Produk tionsgebiete. Der ungewöhnlich milde und feuchte Witterungscharakter, welcher in den westeuropkischen Produktionsgebi ten den Landwirten wenig.eude bereitet, hat sich zuletzt auch auf Nordamerika und das südliche Rußland erstreckt; nur Rumäniens Wintersaaten erfreuen sich einer schütz nden Schne=dicke. Ja Deutschland hat sich die Hoffnung auf Eintreten winterlicher Witterung nur teilweise erfüllt Die größten Gebiete sind schneelos geblieben, die starken Niederschläge erfolgten zumist in Form von Regen, sodaß der Wasserstand viel fach bedeutend gewachsen ist. Das Angebot aus erster Hand blieb auch diesmal gering, während über den ungünstigen Einfluß der herrschenden Witterung ledhaft geklagt wrd. Auf den Prounz märkten haten die geschäftlichen Umsätze an Um fang kaum zugenommen. Infolgedessen sind auch in den Preisen keine wesentlichen Abweichungen festzustellen. Das Bestreben, vor Eintreten der höheren Zölle größere Vorräte anzusammeln, läßt den Konsum auch vor erhöhten Forderungen für Weizen nicht zurück chrecken. Vorsichtiger wurde dagegen in der abgelaufenen Woche bei neuen Erwurbungen von Roggen zu Wirke gegangen. Dei Abzug von Roggenmehl ist keineswens als befriedigend zu bezeichnen und legt den Mühlen einige Zurückhaltung auf. Der Versuch, für dieses Produkt gleichfalls bissne Preise durchzusetzen, ist als mißlungen zu betrachten, zumal eine, wenn auch rur vorübergehende Ermüdung der Nachfrage kaum verkennbar war; wenigstens scheint das gegenwärtige Preisniveau keinen Anreiz zu weiteren Anschaffungen zu bieten. Dagegen kommt das Fehlen seiner Hafer=Qualitöten auch den zuletzt reichlicher zuzeführten Mittelsorten zu statten, sodaß für diesen Artikel neuerdings bessere Preise zu erzielen waren. Auch hier finden die Importeure auf Grund der starken Nachfrage Mittel deutschlanes lohnende Beschäftigung. Auf dem Maismarkt macht sich die Ungewißheit bezüglich der Zölle unangenehm bemerkbar; trotzdem griff der Konsum lebhafter ein und bewilligte bis 2 Mk. höhere Preise. Ueber den Mehlabsatz wird zwar allgimein geklagt, doch ließ sich in der letzten Woche besonders an den westlichen Märkten eine kleinere Basserung durchsetzen. Beuthen, 25. Jan Die Strafkammer verurteilte den Redakteur des Kattowitzer polnischen Blattes„Gyrnoslazak“ von Wolski wegen Aufforderung zum Ungehorsamgegen Regierungsverordnungen zu 2 Monaten Gesäggnis. Diedenhofen. 26 Jan.(Amtlich.) Heute vormittag 6 Uhr 20 Min. stieß der Personen zug 1473 auf den Schluß des im Bahnhose Diedenhofen stehenden Güterzuges 8048. Drei Reisende wurden leicht verletzt. Von Güterzug wurden drei Wagen zertrümmert (Postverbindungen mit Südwestafrika.) Nächste Postverbindungen nach Swakopmund und Lüderitzbucht: 1) für Briessendungen und Pakete mit Woermann Dampfer„Hans Woermann“, ab Hamburg am 30. Jaruar rach mittags, in Swakopmund etwa am 26. Frbruar. Schlug in Humburg am 30. Iinua: für Briefe 2 Uhr nachmittags, für Pakete 12 Uhr mittags. 2) für Briessendungen mit englischem Dampfer über Kipstadt, ab Southampton am 3 Februar, in Kopstadt am 20. Februar, von da weiter mit nächster Gelegenheit. Letzte Beförderungen am 2 Februar ab Köln 61 Uhr nachmittags. ab Oberhausen 7 54 Uhr nachmittags. Die nächsten Posten aus Swakopmund, Abgang am 4 und 14. Jaruar, sind zu erwarten am 28 Januar und 4. Februar. Die Rechtsberatungsstelle des Hauptarbeits=Nachweises Bielefeld Zimmerstraße 191 ist für Unbemittelte jeden Werktag geöffnet. Sprechstunden: Vormittags 10—1 Uhr nachmittags—7 Uhr. Auf Fragen in allen Rechts= und Verwaltungs sachen mit Ausnahme solcher, welche das Strafricht und Strafprozeßrecht betreffen, wird unentgeltlich Auskunft erteilt. Für Anfertigung vor Schriftsätzen jeder Art wird eine geringe Schreibgebühr erhoben. Uebersicht der Witterung. Bielefeld, 27. Januar 1908. Mitgeteilt von Fr. Böckelmann Ww., hier. Niedrigst. Thermometerstand in der Nacht+ 21 Thermometerstand um 10 Uhr vorm.+ 4½·6. Barometer 75,4 cm. Wind: Süd West. Himmel: bedeckt. Neueste Berlin, 27. Januar. In gut unterrichteten parlamentarischen Kreisen verlautet, daß die verbündeten Regierungen beabsichtigen, die vorgeschlagene Form der Eisenbahnfahrkartensteuer fallen zu lassen und dafür die Erhebungen von Kilometerzuschlägen zu beantragen. Nach dem neuen Vorschlag soll der Nachbar= und Vorortsverkehr freibleiben und für die erste Klasse auf 10 Kilometer, für die zweite auf 20, für die dritte auf 40 Kilometer, darüber hinaus sollen aber die Fahrkarten für jeden Kilometer um 1 besteuert werden, wobei gegenüber dem jetzigen Vorschlag ein bedeutend höherer Ertrag zu erzielen wäre, etwa 30—35 Millionen. Die 4. Klasse bleibt von der Besteuerung frei. Altona, 27. Jan. Die Sozialdemokraten planen, wie in einem Flugblatt mitgeteilt wird, in Altona und Umgegend am nächsten Sonntag Versammlungen mit dem Thema: „Die Volksknechtung und die Volksentrechtung“ abzuhalten.— Gegen den sozialdemokratischen Redakteur Köpke von dem„Harburger Volksblatt“ erhob die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Beleidigung des früheren Kolonialdirektors Stübel. Schöne gesunde Zähnchen wachsen ohne Pein, wenn die Mütter der Kinder dem bei den PKleinen leicht eintretenden Mangel an kaltigen Substanzen dadurch vorbeugen, daß sie ihnen vor und während der Zahnzeit Kalk in einer leicht einnehmbaren und rasch assimilierbaren Form zugänglich machen, wie sich eine solche in Scotts Emulsion bietet. Scotts schmeckt süß, ist sehr leicht verdaulich und enthält Kalk im richtigen Verhältnis. Gleichzeitig ist Scotts Emulsion ein ganz vorzügliches Kräftigungsmittel. 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Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet statt am Mittwoch, den 31. Januar 1906. Feier im Trauerhause 1 Uhr. 0 in vornehmer aparter Ausführung liefert schnel Buchdruckerei A. von der Mühlen, Bielefeld AinderAusstattungen als Hemdchen. Jäckchen, Wickelbände Wickeltücher, Kindertücher, kaufkleidchen, wollene Kattun= und BarchendKleidchen, Tragröcke, Steckkissen, Laufhäubchen= und Hulche Lätzchen, Taillenbändchen, korsettchen, Kinderschürze Wasserdichte Betteinlagen Gesundheitskorsetts, Wagendecken, Zahnhals ketten 2c. äußerst billig. Baby-Bazar Herm. Sauerland. zielefeld. 15 Gehrenbere * latsers Irburt„ im Saale des Herrn Wedding am Sonntag, den 28. Jannar, ½5 Uhr pünktlich. Festredner: Herr Lange. Jedermann ist bestens eingeladen. Philipps. welche Briefbogen jewiesen leittung Gefert in sauberster Ausführung, modern und preiswert Buchdruckerei A. von der Mühlen Bielefeld. PiRE VORUReT Möbel-Fabrik und Ausstattungs-Geschaft. 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Desichen Sie sich gefl. auf diers Zeitung Ganz Deutschland rüstet sich zur Feier der Silbernen Hochzeit des Kaiserpaares. Nicht mit prunkvollen Festen, nicht mit Ueberreichung kostbarer Gaben, sondern mit Stiftungen für die Armen und Elenden unseres Volkes sollen wir sie nach dem hochherzigen Wunsche unseres geliebten Kaiserpaares begehen. Demzufolge hat der Vorstand des Wilhelm=Augusta=Stiftes einen Aufruf erlassen, mit der Bitte, um Gaben für die Erweiterung des hiesigen Männerasyls. Da ist bei vielen Frauen der Wunsch rege geworden, auch ihrerseits etwas zu tun für ihre verlassenen und gefährdeten Mitschwestern. Ihr Frauen und Jungfrauen von Bielefeld tut eure Herzen und Hände auf, tut sie weit auf und laßt uns Gaben sammeln zur Errichtung und Unterhaltung einer Herberge für obdachlose Frauen und Mädchen. Wir alle, die wir warm am eignen Herde sitzen, wollen daran denken, daß in nächtlicher Stunde so manche unserer jungen Mitschwestern umherirrt, die durch schützendes Obdach vor Versuchung bewahrt werden könnte, und daß auch viele gefährdete Mädchen auf einen besseren Lebensweg zu leiten wären, wenn es uns gelänge, sie aus ihrer gefahrvollen Umgebung in gesunde Wohnung und unter fürsorgende Aussicht zu bringen. Bisher hat das Marthaheim in anzuerkennender Weise auf unsere Bitte gefährdete Mädchen beherbergt; aber es liegt nicht in seiner Bestimmung und Macht, an Einzelnen besondere Aufsicht zu üben. Sonst gibt es in unserer Stadt kein anderes Unterkommen für Obdachlose als im Polizeigegewahrsam. Helft uns darum eine Heimat zu stiften für diese Heimatlosen, welcher Konfession sie auch sein mögen. Auch die kleinste Gabe nehmen wir mit herzlichem Danke. Und wenn jetzt des Sammelns ein wenig viel ist, laßt Euch das Geben nicht gereuen; einen fröhlichen Geber hatt Gott lieb! Der Vorstand der Oitsgruppe Bielefeld des deutsch evangelischen Frauenbund. 5. Gaben nehmen entgegen: H. Bunnemann, Fußbach 2, A. Haase, Sparrenberg 2, M. Bertelsmann=Delius, Wertherstraße 18a, L. Usener, a. d. Martinikirche, E. Gille, Spiegelstraße 4, A. Hundhausen, Obernwall, H. Waubke, Jakobusstraße, A. Perthes, Herforderstraße, 34a, A. Cramer, Detmolderstraße 47, A. Velhagen, Hochstraße 2, E. Horstmann, Sparrenstraße, L. Buschmann, Gerichtsstraße 9, M. Schaeffer, Siekerwall 8, M. Bückardt, Siekerwall 5a III. Freitag, den 2. Februar, nachmittags 1 Uhr anfangend, lassen Oekonom Heinrich Hohnhorst und Heinrich Stutenbrock in Winkelshütten in ihren Holzteilen im Hengberge folgende Holzarten meistbietend gegen Kredit verkaufen: 110 Nrn. ganz vorzügliche Rottannen zu Bauholz, Gerüststangen, Leiterbäumen, und Rickern, 5 Nrn. Rottannen, Fitzbohnen=Stangen, u. Heckenstöcker, 50 Stamm Lärchen zu leichtem Bauholz, 10 Nrn. Lärchen zu Gerüststangen und Ricker. Kauflustige werden hiermit eingeladen und gebeten, sich zur genannten Zeit an Ort und Stele auf dem Schabernekel einfinden zu wollen. Borgholzhausen, 4. Januar1906. Fritz Knehans, beeid. Auktionator. Die Buch- und Kunst druckerei I. v. u. Mühlen Bielefeld empfiehlt sich zur Anfertigung aller einschläglichen Arbeiten in Schwarz- u. Buntdruck.** Telephon No. 15. Verlangen Sie Muster und Preise. ire, ausgekämte, kauft Friseur Gedhardt, Bielefeld, Steinstr. Langhaariger brauner Jaguhund Tabakrancher. Empfehle Tabak von Crüwes Prüggemeyer, Kisker, Rönie Kotmann, Oldenkott un Sötinger in größter Auswal Besonders mache ich auf meine zu 25 und 80 Pfg. v. Pfd. en verksam. (ohne Halsband) entlaufen. Um Rückgabe bittet Nagel, Enger. I. Jürging, Gehreuberg 27. Journallesezirkel u. Leih bibliother empfiehlt helmich's Buchhandtung Altstä dterkirchstraße 1. Pdattouesen Tel Hermann Lange, für den Rellue uod Iusernterp=Tel Wüp. Pahde, Deusk und Vertag vn A. von der Mählen, Bantich in Belitsch. Nr. 23. Zweites Der Aufstand Afr Oberst Dame meldet straße Wink huk Kub sperre und auf Rinderpestsperre sei. Die Sanierung d uiserer Truppen so be dürfte in erster Linie worden sein, daß im großer Teil des krank viehes getötet wurde. nach der Ergänzug d Bestandes an im Verpfligungsnacksch darf die Möglichkeit gelessen werden, daß moßregeln die Stuche kommen kann. Politische 9 Aus dem Deu Ber Am Donnerstag war der Kemmission für haltungsgesetz di dem§ 10c zu, zu de vativer Antrag unvermögende Schalv als 25 Schulstellen an Beihilfen geben. liberalen brochten artrag ein: Zur Unt verbänden mit 25 od welche zur Aufbringur unvermögend sind, wer haushalt die erford mindestens 1,6 Mill gestillt. Beide Anträg aber zur weiteren Au kommission überwiesen. nun über zum Absch haltsetat, Schulkassen, Erhänzungszuschüsse.) Fraze aufgeworsen, o# das Schema ihres E um einen besonderen S stillen. Die Werte teilung“ werden gef (Schulkossen) liegen Ab weiche sich auf die Ein Trostwort leiden Es gibt wohl kaum Strafe für bewußt ode Sünden(Fehler in der Nervenschwäche(Ne Nervenelend einmal erfa erbittlich fest. Weder in gnügen findet er Befriedi ihm krankhafte Reizbark krankhafte Furcht= und A losigkeit und Verzweiflun gedanken. Er ist unfähig eine Aufgabe(Lesen, D trieren. Jede geistige gung, auch die kleinste, he Ermüdung und selbst ke Gefolge. Die kleinen Une lichen Lebens, welche der geringe Geräusche und reizen den Neurastheniker Die Gemitsstimmung Austere, vesimistsch r Lebe Bringe hiermit mein un Kindermi Trockenfutten in bekannter Gü empfehlende Erinner Landwirt A. Hur Bürgerweg 110. leille ich aus che geholfen hat. * Sachfenbe: Nr. 23. Bielefeld, Sonnabend, den 27. Januar 1906. Nr. 23. Zweites Blatt. Der Aufstand in SüdwestAfrika Oberst Dame meldet, daß auf der Etappen straße Winkhul Kub die Milzbrandsperre und auf dem Boniwege die Rinderpestsperre aufgehoben worden sei. Die Sanierung der für die Verpfligung umserer Truppen so bedeutsamen Verhältnisse dürfte in erster Linie dadurch herbeigeführt worden sein, daß im Nooember 1905 ein großer Teil des krankheitsverdächtigen Zugviehes getötet wurde. Es ist zu heffen, daß nach der Ergänzug des nun verbliebenen Bestandes an Zugtieren eine Erleichterung im Verpflegungsnack schub eintritt. Immerhin darf die Mözlichkeit nicht aus dem Auge gelessen werden, daß tretz aller Vorsichtsmoßregeln die Stuche erneut zum Ausbruch kommen kann. Politische Nachrichten. Aus dem Deutschen Reiche. Berlin, 26. Januar. Am Donnerstag wandte sich in der Sitzung der Kemmission für das Schulunterhaltungsgesetz die Beratung zunächst dem§ 10c zu, zu dem ein freikonservativer Antrag vorliegt; er will für unvermögende Schalverbände mit weniger als 25 Schulstellen 10 Millionen jährlich an Beihilfen geben. Die National= liberalen brochten, dazu einen Zusotz artrag ein: Zur Unterstützung von Schulverdänden mit 25 oder mehr Schulstellen, welche zur Aufbringung von Volksschullasten unvermögend sind, werden durch den Staatshaushalt die erforderlichen Mittel mit mindestens 1,6 Millionen jährlich bereit gestellt. Beide Anträge wirden angenommen, aber zur weiteren Ausgestaltung der Subkommission überwiesen. Die Beratung gehl nun über zum Abschnitt VI(Schulhaushaltsetat, Schulkassen, Baufond, staatliche Erhänzungszuschüsse.) Wi§ 41 wird die Fraze aufgeworsen, ob die großen Städte das Schema ihres Eats ändern müssen, um einen besonderen Schulhaushaltsetat auf stillen. Die Worte„der besonderen Aufteilung" werden gestrichen. Zu§ 42 (Schulkossen) liegen Abänderungsanträge vor, wiiche sich auf die Befagnis des Unter richt ministers zur Beaussichtigung der Schul kassen usw. beziehen. Der Absatz 3, welcher die früheren Bestimmungen enthält, wird gestrichen;§ 42 im übrigen angenommen. Darauf wird die Diskussion über die Paragraphen, welche die Schulbaukasse regeln, zusammen eröffaet. Die Bestimmungen des § 44 wonach jährlich ein Betrag für Schul bauten reserviert werden soll, wird von konservativer Seite bekämpft. Es wird vorgeschlagen, den zu sammelnden Fonds auf eine bestimmte Höhe zu beschränken. Bei § 43 wird vorgeschlagen, in den Schuletat auch die Lehrmittel mit hineinzubeziehen, er wird mit einer Abänderung angenommen. Aus dem Auslande. Rußland. Die Unwandlung des Reichsrats in ein Oberhaus ist nun feststehende Tatsoche. Der Reichsrat erhält gleich der Reichsduma das Recht der Jaterpellation der gesetzzeberischen Anregung und der Vornahme von Untersuchungen(Ergieten). Anfangs beabsichtigte man, beide Kammern, die Richsduma wie den Reichkrat, mit dem Rechte auszustatten, auf allen Gebieten durch Vermittlung gewählter Kommissionen Untersuchungen vorzunehmen. Schließlich aber entschied man sich dafüc, daß nur in be sonderen Fragen Untersuchungen angestellt werden dürfen. Die Arbeiten über die Ecweilerung der Rechte der Reichsduma (entsprechend dem Manisest vom 17. Ott) und die Arbeiten über die.ststellung der neuen Pflichten und Rechte des Reichkrats laufen einander parallel, und sehen ihrer Beendigung entgegen.— Im Finanz= ministerium finden Beratungen über die Besteuerung von Papier aller Sorten nach dem Gewicht, der elekirischen und Gasbeleuchtung sowie über die Erhöhung der Tabaksteuer statt. Ueber die Agrarbewegung scheinen alle Nach richten unterdrückt zu werden. Eist durch Truppenverschiebungen werden sie bekannt. Gegenwärtig erfordert das Geuvernement Mohilew tägliche Verstärkung durch Petersburger Jesanterie. Garten= und Landwirtschaft. (Landwirtschaft.) Die Eczielung größtmöglichster Ernten ist heute eine unerbittliche Forderung an jeden Lundwitt, der exstenzfähig bleiben will. Die landläufizen mittieren und kleineren Ernten sind nicht mehr imstande, ihn auf die Kosten zu bringen. Soll der angestammte Boden seinen Bebauer auch heute und später noch ernähren, so muß er leistungsfähiger gemacht werden. Diesem Zwecke dient die Berwendung von Handelsdüngern, und nimmt unter denselden der Peru=Guano, wie er von den Anglo Continentale(vormals Ohlendoiff'sche) GuanoWerke garantiert echt und mit Gehaltsgarantie in den Handel gebracht wird, seit Jahrzenten eine erste Stelle ein. Mit außerordentlichem Erfolg hat er sich auch in den Dienst der deutschen Landwirtschaft gestellt. Unter allen Handelsküngern ist er nicht nur der konzentrierteste, sondern für die meisten Pflanzen auch der geeignetste. Er enthält alle mineralischen Bestandteile der Pflanzen, ist sehr reich an Stickstoff und leichtlöslichen phosphorsauren Salzen und kann jederzeit auch in größerer Menge angewandt werden ohne daß die Pflanzen Gefahr laufen, geschädigt zu werden bezw. zu verbrennen. Der echte Peru=Guano ist infolge seiner natürlichen Zusammensetzung nicht nur der beste, wirksamste und sicherste aller Hülfsdünger, er ist gleichzeitig nun in allen Fällen ein unübertroffener Bodenverbesserer. Wo mit PeruGuano gedüngt wird, da verschwinden die Moose und alle jene Unkräuter, welche die Natur als Kimutszeugnis aufstellt, und reiche Ernten liefern den Beweis seiner sicheren Wirkung. Ec ist aber nicht nur ein Boden, sondern auch ein Qualitätsverbesserer ersten Ranges, und daher zur Düngung der Zuckerrüben, Reben, Orstbäume, Gemüsepflanzen 2c ganz besonde.s zu empfehlen. Als Wesen dünger bringt er geradezu erstaunliche Mehcerträge und bei Kartoffeln hat er sich unter allen klimatischen und Bodenverhältnissen stets gsärzend bewährt und ist vielen andern Hülfsdüngern namentlich in Bezug auf die Qualiät des Erntepooduktes weit überlegen. Auch bei allen Getreidearten hat er sich als der beste Ersatz des Stalldüngers und als das geeignetste Mittel zur Erzielung größtmöglichster Ecnten erwiesen. Beim Ankauf von Pern=Guano ist jedoch Vorsiht geboten, weshalb den Lindwirten nicht genugsam empfohlen werden kann,„Füllhocnmarke“ zu verlangen und darauf zu achten, daß jeder Sack mit dieser Schutzmarke und mit der Firma der Liefera#ten:„AngloContinentale(vormals Ohlendo ff'sche) Guano Werke" vus hen ist, um sicher zu sein, ichte Ware zu empfangen. Eingesandt. Für die Veröffentlichungen unter dieser Rubrik übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keine Verantwortung. Der Siegfriedsplatz. Im Spälsommer vorigen Jahres las ich ein Eingesandt in der hiesigen„Westfäl Zig.“, welches sich mit dem Wochenmarkt auf dem Siegf.iedplatz beschäftigte. Der Einsender freute sich offe bar über die schöne Entwicklung dieses Marksplatzes und sorderte auch die Einwohner des nordwestlichen Stadtteils auf, ihre Bedürfaisse für Kütze und Haushalt auf diesem Markte zu decken, damit der Markt diesem Stadtteile erhalten bliebe, daß sich derselbe eventuell noch mehr entwickle. Jn jitziger Jahresheit läßt sich nicht viel über den Besuch des Marktes sagen, weil der g ößere Teil der Bewohner seinen Bedarf für die Küche im Keller hat und jetzt nur noch Kleinigkeiten, außer Fleisch und Wurstwaren, fehlen. Im Frühjahr wird der Markt wohl wieder einen neuen Ausschwung nehmen, und wenn nicht alles trügt, so scheint die Baulust im westlichen Stadtteil in diesem Jahre secht rege zu werden, somit wird das bisherige Ack rland in diesem Viertel bald verschwinden, um stattlichen Straßenreihen Platz zu machen; dadurch wird der Markt sich wieder durch Käufer und Verkäufer weiter ausdehnen. Bisher hat es geheißen, daß die Stadt die größere Hälste des Siegfriedsplatz## zu Bauplätzen verkrufen wollte, dies würde nach Meinung des Einsenders unklug sein, denn unser liebes Bieleseld wird in einigen Jahren in den Reihen der Großstädte marschieren und wis große, scöne Plätze für eine Großtadt wert sind, das weiß unser wohllöbl. Magistrat selbst. Sollte es doch beschlessene Sache sein, daß von dem Petze etwas verkauft werden sollte, so mache ich den Vorschlag, nach den Grundstücken von Glocke und Redeker ungefähr eine Tiefe von 30—35 Meter abzuschreiden und als Bauplätze zu verkaufen. Diese Plätze würden sich sehr schaell und gut verkaufen lassen. Jedoch müßte der Magistcat vorschreiben, in welchem Stil dort gebaut werden soll dies könnte viel zur Schörheit des Markt= platzes als auch der ganzen Gegend beitragen. Ebenso würde es von hohem Wert für dieses Stadtviertel sein, wenn doch endlich die West und Rolandstraße ausgebaut würden. Es ist doch nicht anzunehmen, daß diese Gegend so ganz stiefmütterlich von der Stadtverwaltung behandelt wirden soll. Es muß ji anerkannt werden, doß Bielefeld in den letzten Jahren einen gewalt gen Aufschwung genommen hat und daß vieles zu machen war, was groß: Kosten vernrsacht hat; es sind aber bereits 12 Jahre verflossen, daß diese Straßen so verödet daliegen. Man sollte meinen, es ließe sich wohl machen, daß in diesem Jihre de Ausbauung dieser beiden Straßen zur Au führung käme. Man hört ost sagen, ja wir wollten da gern bauen, wir bekommen aber keine Korzession zum bauen, erst soll n wir die ganzen Straßenkosten b zahlen. Die Stadt will fü: die städtischen Grundstück, die an dieser Straße liegen, nitte zu der Baukostn beitragen. El is doch eigentlich nicht ersichtlich, aus welchem Grunde dies nicht geschihen soll, denn es muß doch gleiches Recht für alle sein. Nehmen wir an, di se Grundstücke die jetzt in den Händen der Stadt sind, würken in Privathänden sein, so müßten doch ohne Zweisel beide Parteien zu den Urkosten beitragen Da es nun anders liegt, warum soll da denn eine Ausnahme gemacht wirden. Hoff ntlich werden diese Z ilen dazu beitragen, daß man den gerechten Wu#schen der Anwohner dieser beiden Straßen nack kommt. 8. Kgl. Preuss. Staatsmed. E sver mit,#/1 eidenstoffen S 87 gut bedient sein wil, iesse sich unsere Proben kommen. Elatte Seidenstoffe Meter Mk..10 bis.50 Semusterte Seidenst. Meter Mk..80 bis 15.— leben portofrei. Genaue Bezeichnung erb. Gautschlands grösst. Spez.-Seldengeschäft lenhaus Michels& Cie. BERLIN SW. 19, Leipziger Strasse 43-449 S tichan, Seldenstofl-Meberel in Kreield## Ein Trostwort für Nervenleidende. Es gibt wohl kaum eine härtere, grausamere Strafe für bewußt oder unbewußt begangene Sünden(Fehler in der Lebensweise) als die Nervenschwäche(Neurasthenie). Wen das Nervenelend einmal erfaßt hat, den hält es unerbittlich fest. Weder in der Arbeit noch im Vergnügen findet er Befriedigung; überallhin folgen ihm krankhafte Reizbarkeit und Verstimmung, krankhafte Furcht= und Angstzustände, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung bis zum Selbstmordgedanken. Er ist unfähig, seinen Geist auf irgend eine Aufgabe(Lesen, Denken usw) zu konzenkrieren. Jede geistige und körperliche Anstrengung, auch die kleinste, hat bei ihm eine peinvolle Ermüdung und selbst körperliche Schmerzen im Gefolge. Die kleinen Unannehmlichkeiten des täglichen Lebens, welche der Gesunde kaum beachtet, geringe Geräusche und sonstige nichtige Ursachen keizen den Neurastheniker zur Heftigkeit und Zorn. Die bemitsstimmung dieser Kranken ist eine onstere, pessimist sch r Lebensauffassung zuneigende, ja mitunter völlig mut= und hoffnungslose(Melancholie). Eine unüberwindliche Willensschwäche zeitigt in ihnen die immerwährende Angst, was wohl das Leben noch bringen werde. Wirklich organische Leiden sind beim Nervenkranken selten, und trotzdem fühlt er sich krank und elend. Nicht selten plagen ihn Magenverstimmungen und Verdauungsstörungen, Platzangst, Menschenfurcht; der Kopf ist eingenommen, die Glieder schwach und kraftlos. Sein Schlaf ist unruhig und ohne Erquickung; abgespannt und müde verläßt er am Morgen sein Lager. Die Qualen dieser armen Kranken sind kaum zu beschreiben, und sie werden geradezu unerträglich dadurch, daß sie von ihrer Umgebung von ihren eigenen Angehörigen und besten Freunden— nicht verstanden, als eingebildete Kranke, ja sogar als arbeitsscheue Menschen behandelt werden. Aus dieser knappen Schilderung ergibt sich die beklagenswerte Folgerung, daß der Nervenkranke für den Lebenskampf untauglich ist Er kann in dem rastlosen Wettbewerb, der heutzutage auf allen Gebieten herrscht, nicht Schritt halten, er kann den gesteigerten Ansprüchen an physische und geistige Energie nicht genügen. Und wo Arbeitskraft und Widerstangsfähigkeit versagen, pflegt sich nicht selten der finanzielle Ruin einzustellen. Die Frage, wie solchen Kranken zu helfen sei, hat man bisher hauptsächlich mit hygienischen Maßnahmen zu lösen versucht Man empfahl längere Ruhepause mit Ortsveränderung, Aufenthalt an der See, im Gebirge oder den Besuch von Nervenheilanstalten, womit ohne Zweifel manche gute Erfolge erzielt wurden, wenn der Kranke genügend Zeit und Geld besaß, um diese ebenso zeitraubenden wie kostspieligen Kuren durchzuführen. Da jedoch die meisten Nervenkragken durch ihren Beruf oder die Unzulänglichkeit hrer Mittel an die Scholle gefesselt sind, so dürfte es angezeigt sein, auf eine neue Nerven=Therapie hinzuweisen, welche, auf einfachen Prinzipien beruhend, von jedermann ohne Zeitverlust und mit geringen Kosten zu Hause angewendet werden kann Die Kur richtet ihr Hauptaugenmerk auf die Beseitigung der Grundursache, auf die Befreiung des Körpers von den abgelagerten Selbstgiften durch gesteigerte intracellulare Oxydation und durch bessere Ernährung, d. h. leichtere, vollkommenere Verdauung der ausgenommenen Nahrung. Die unmittelbare Folge davon ist eine Entlastung des Nervensystems einerseits sowie eine bessere Ernährung(Kräftigun) derselben anderseits. Diesen Zweck erreicht man durch Zufuhr von aktivem Sauerstoff in Puloerform(Magnesiumsuperoxyd= Mg). Zahlreiche praktische Erfolge bestätigen die Richtigkeit des leitenden Grundprinzips, daß der aktive Sauerstoff kräftig oxydierend wirkt und auf diese Weise den gesamten Stoffwechsel des Organismus aufs wohltätigste beeinflussen muß. Zwei Beispiele für viele: Herr cand. phil.., zu Anfang der Kur schwer nervenkrank, schreibt: „Ich bin hier auf der Durchreise nach K. und möchte mich gern für ev. Fälle mit den so herrlichen Präparaten versorgen; sie haben mir großartige Dienste getan, wofür ich ergebenst danke.“ Dr. m d. Sch. berichtet, daß er mit der Wirkung des Mg 0, außerordentlich zufrieden sei. Näheren Aufschluß über das neue Verfahren und Heilberichte enthält ein Prospest, welchen das ärztlich geleitete Institut für Sauerstoff=Heilverfahren, Berlin SW. 11, Schöneberger Straße 26, gratis und franko versendet. Bringe hiermit meine Kur= und „ resp. Trockenfuttermilch bekannter Güte in empfehlende Erinnerung. Landwirt A. Hunger, burgerweg 110. Kagenleidenden aus Dankbarkeit gern und ahriag. mit, was mitr bo und gsen, zualvollen Mager Lcholsen hat.: eschwerdes A doeck, Lehrerin, b. Frankfur a. M. Künstliche Zähne, Zahnoperationen, Plomben jeder Art. Caroline Böhmecke, Gehrenberg 2. Dentistin. Gehrenberg 2. Am Montag. den 5. Februar 1906, vorm. 10 Uhr, soll im Rathaus, Zimmer 31, der etwa 1100 gm große Zauplatz an der Ecke der Herforder= und Paulusstraße öffentlich neistbietend zum Verkauf ausgesetzt werden. Kauflustige werden hierzu eingeladen. Die Verkaufsbedingungen werden im Termin bekannt gegeben und können vorher im Rathaus, Zimmer Nr. 29, eingesehen werden. Die Lage des Grundstücks am Treffpunkt von drei Straßen, in der Nähe des Hauptbahnhofes und an der elektrischen Straßenbahn, eignet sich vorzüglich zur Errichtung eines Geschäftshauses oder Hotels. Bielefeld, den 20. Dezember 1905. Der Magistrat. Toerner. Dei Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Hals- und Brustschmerzen, Lungenlelden, Keuch- und Stickhusten(blauer Husten bei Kindern) ist der sofortige Gebrauch des seit 40 Jahren rühmlichst bekannten echten Rheinischen Trauben=Brust=Honigs als rein diätisches Haus=, Genuß, Nähr= u. Kraftmittel ersten Ranges dringend anzuempfehlen. à Fl. 1, 1½ und 3 Mk. Probefl..60 in den meisten Apotheken und Drogenhandlungen in Bielefeld bei Herrn Fellx Battig, Markt=Drogerie, Herrn Robert Hergeröder, Germania=Drogerie und Herrn Maxim. Koch, Adler=Drog. Dankbarkeit zwingt mich, gern u. unentgeltlich Brust-- und Lungenleidenden jeglicher Art mitzuich durch ein einfaches, billiges und erfolgreiches Naturprodukt von meinem qualvollen Leiden befreit worden bin. Lehrer Baumgartl in Krammel o bei Aussig(Elbe). Bielereider Schreibstube. Zimmerstraße 19.— Fernsprecher 292. Anfertigung von schriftl. Arbeiten aller Art mittels Hand und Schreibmaschine. Adressen, Abschriften, Vervielfältigungen. Um Aufträge wird freundlichst gebeten. esemmssan 9. Het, Bielefeld, Obernthorwell 4 b. Anfertigung sämtl. feiner Verren=Garberoben. Lager in Tuchen, Buckskins 2c. HGCLOPT Anstalt Bethel im Vereinshaus„Assapheumé grosse öffentliche Aufführungen des Reiermations-Pestspiels Hütlier Preise der Plätze: a. Numerierter Platz Mk..50, I. Platz Mk. Um zahlreichen Besuch bittet Das Festspiel-Komitee E escd ul asce St. Pauli. Vereinslokal Paulusstraße Nr. 26. Zu der am Sonntag, den 28. Januar, abends 8 Uhr, im Evang. Volkssaal, Bahnhofstraße, stattfindenden Kaisers Geburtslagsfeier werden die Mitglieder mit ihren Angehörigen herzlich eingeladen. Der Vorstand. Ev. Männer= u. ZünglingsVerein St. Tohannis. Sonntag, din 28. Jaunar, abends 8 Uhr: Kaiser=Geburtstagsfeier im Ev. Volkssaal, Bahnhofstr. Hierzu ladet ein Der Vorstand Sonntag vorm. v. 9¼—9¾ Uhr Helferversammlung. Nachm. von—6½ Uhr: Versammlung der Knaben=Abteilung. Nachm. von 3½—7 Uhr: Versammlung der Jugend=Abteilung. Jedermann ist herzl. willkommen. Der Ordner. 121 Aupadter Junglungs. Männer=Verein. Lokal: Ev. Vereinshaus. Sonntag, den 28. Januar, abends 8 Uhr, im Ev. Voikssaal, Bahnhofstr.: Kaiser=Geburtstagsseier. Unsere Mitglieder werden gebeten, sich mit ihren Familien zu beteiligen. Der Vorstand Darlehne, b. Ratenrüczahlung vom Selbstgeber. Coulante Bedingungen. Viele Dankschreiben. Schlevogt, Berlin C. 54. Rosentalerstraße 11—12.(Rückp.) nchmigt in Rheinland, Westlare. Hessen-Nassau. Eiehung., 8. u. 9. Fehr. 1908. Strassburger GeldLotterie een Geld-Geriung, unn u 200003 Hauptsewinne: 80000 SUSee Lose S.30., Porto u. Liste 20 Pl. extra, papichlen nach den erlaubten Oebisten Gust. Pfordte, Essen(Ruhr). Carl Heintze, Bertin., Unter den Linden# ssets alle durch Plakate kennfüchen Lesgrechälte # # % Chrifl. Verein junger Männer, Papenmarkt 2 Sonntag, den 28. Januar 1906, nachm. 4½ Uhr: Kaiser=Gebartstagsfeier. Deklamationen, Chorgesänge Musikvorträge, turnerische Aufführungen, Ansprachen 2c. 2c. Jedermann ist herzlich eingeladen. Ausführliche Programme à 20 Pfg. berechtigen z. Eintritt Der Vorstand. e 88940 Sonntag, den 28. Januar cr., abends 8 Uhr: Feier des Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers und Königs Evang. Volkssaal, Bahnhofstrasse. Die Mitglieder und Freunde der konservativen Partei mit ihren erwachsenen Angehörigen werden hiermit freundlichst eingeladen. Festredner: Herr Hauptlehrer Wellenbrink. Schlusswort: Herr Pastor Weinholz. Der Vorstand der konservativen Partei. Am Conntag, den 28. Januar 1906, abends 8 Uhr, findet im Evang. Volkssaal, Bahnhofstraße Die Frier des Geburtslages HJUue. Liebhaber ist jetzt der patenamtlich geschützte Name für den w it und breit bekannten, dei Arzi und Publikum gleich beliebten Lahnsen's Jod=Eisen=Levertran Der beste, vollkommenste und wirksamste Lebertran. Allen aideren Lebertran=Ersetz=KorkurrenzP äparaten an Geschmack,.kömmlichkeit, Wirksamk=it und Güt- vorzuziehen. Unüber troffent; seirer E folgen bi Drüsen, Scrofeln engl. 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Der Vorstand. 2 Kreis-Sparkasse, Bielefeld## Spiegelstrasse 1. 8 Bekanntmachung. 22„„„* # Gemeinsame Spar= und Darlehnskasse für den Stadtkreis und den Landkreis Bielefeld. Die in den städtischen Markthallen am Kaiser WilhelmPlatz zum 1. Februar frei werdenden Stände sollen am Dienstag, den 30. Januar 1906, nachmittags 1 Uhr an Ort und Stelle versteigert werden. Sammelpunkt vor dem Stande Nr. 7. Bielefeld, den 23. Januar 1906. 2 Sinlagemheßt.: h 40 Milli gu. un. M 8 Einlagenbenand 42 Millionen Mart. 33 Der Magistrat. Toerner. 3 Annahme von Spar-Einlagen. g Ausleihung von Darichen.&## § Geöffnet: An den Wochentagen vormittags Möbelfabrik u. Dekorationsgeschäft Wilh. Barkey Bielefeld Neumarkt 20a. Telephon 727. Permanente Ausstellung kompl. Zimmer-Einrichtungen. Feinste Referenzen, mehrjährige Garantie. Fabrik: Waldhof 2, Telephon 440. von 9 bis 1 Uhr, nachmittags von 3 bis 6 Uhr, sowie an jedem ersten und letzten# Sonntag im Monat vormittags von 11½ 20 bis 19 utag von 11½/8 bis 12 Uhr. Unterempfangsstellen in Bielefeld Bürgerweg 44a und Herforder= # straße 130(Pottenau), Brackwede, Dornberg, K Gadderbaum, Heepen, Isselhorst, Schildesche,§ 5 Ioleubes. 88 Kuratoriun der Kreis=Sparrasse.# 2 Ich habe mich in Bielefeld 3 als: prott. Zahuarzt: § niedergelassen und werd: die Praxis gemeinsam mit Herrn : Z a h n a r z t V o s s a u s ü b e n.* : :0. Burke: 5 approb. Zahnarzt, 2 2 früher 1. Assistent des Herrn## 5 Professor Dr. Michel an der 3 5 Universität Würzburg. 2 5 Sprechzeit: 2 Vormittags—12 Uhr. * Nachmittags—5½ Uhr. 5 Sonntags 10—11 Uhr. Schmerzl. Zahnziehen 1 Mark. Känstlicher Zahnersetz, auch ohne Gaumenplatte. Plombieren etc. etc. billigst. Kassenmitglieder werden von mir auch behandelt. S. Klarowiez, praktisch Zahnkänstler, Kaiserstraße 119. Hasenserrt Steinmarder kauft Otto Wust, Kürschner, am Bismarckdenkmal. Darlehne en Reeldentende gibt Selbstgeber. Schneeweiss, Berlin, Rathenowerstr. 38. Rückp. 85 * Giehtschönste Wasche Verantwortlich für den redaktionellen Teil Hermann Lange, für den Reklame= und Inseraten=Teil Wilh, Pahde, Druck und Verlag von A. von der Mühlen, sämtlich in Bieleseldt. von Hans Herrig, mit Musik und mehrstimmigem Gesang. Stwa 150 Mitwirkende unter Leitung und Einstudierung des Regisseurs Herrn M. Halter aus Hannover. Prachtvolle historische Kostüme und Dekorationen. Tage der Aufführungen: Sonntag, den 28. Januar(allgemeine Eröffnungs-Aufführung), Montag, den 29. Januar, Dienstag, den 30. Januar, Mittwoch, den 31. Januar, Donnerstag, den 1. Februar, Freitag, den 2. Februar, Sonnabend, den 3. Februar(Verletzte allgemeine Aufführung), Sonntag, den 4. Februar Setate allgendne hufliühruc). Anfang punkt 7½ Uhr. Ende gegen 10 Uhr. Mittwoch, den 31. Januar und Sonnabend, den 3. Februar, nachmittags 3½ Uhr: Aufführung für Schüler und Kinder. .—, II. Platz Mk. 0,50. b. Für Schüler- u Kinder-Aufführungen I. Platz Mk..30, II. 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B. der Manustr Propstes Dr. Bielenst Letten zusammengeno die Sprache des Vol zu heben, oder der und Archive, wo is barischen Gefindel haben gerade die durch alle drei halt matisch gewetteifert. Mörder und D unsere Soziald gebungen und der Jädin Rosa Luxembu sind ihnen Hymnen. Freiheitskämpfer und deutschen Arbeiter ihnen die Schamröte würden, wenn sie die sie sich begeistern. Wie wir hören, si lettische und jädische Deutschland, und nach Berlin geflück nehmen, daß sie mit treten, und die Vermi sie auch einen Teil herübergebracht haber sorgfältigste Kontroll Elemente geboten ist diese Mahnung befol Aufmerksamkeit darüb ungebetenen russischen der revolutionären Pr Sozialdemokratie berei Auch ein# Unter dem Titel demokratische K „Ein Sozialdemokca vorstand“ wird di Pfälz Post“ aus Ni So unglaublich dies doch zur Tatsache gangenen Sonntag 26 Jahren bestehen Neuwahl ab. Dabe ganzen Zeit immer Ehrenmitglied ernann genosse, der bei de als sozialdemo mann fungierte, gewählt. Wie ma nahm, haben sich ir Strömungen bemerkd Umstande ist es auch Neugewählte das Al nahm. Anstatt, wie war, mit Hoch= und sammlungen zu mit den Worten:„ heit und Brüder