e=Konzert# sters mo in Bethel 7½ Uhr. Anstalt Bethel en zu 50 Pfg. s m Preise von ne Person zum stattfindenden liedigen EinzelWinter. zu haben. u 14. Januar 1906, hr abends ren Räumen des Volkssaales: erat F. Volbe: in Rutzlands ArbeiterverAngehörigen sind Vorstand. Verein * vensberg. Fntung sends 8½ Uhr holung. inde: rs Langenwische bungen auf der Dr. Reese, Vorsitzender. MM * Weis, Bielefeld. Lebensmittel. Fernsprecher 973. bsen, 9 inen, szucker, rger Käsc, eln, sen), per Pid. 19 Lig. fer, schmalz, nd sonstige Zu1 den billigsten in Bielefeld. Sistorischer Kalender. 12 Januar: Kaiser Maximilian I., zu Wold gest. 1519.— Joh. Heinr. Pestalozzi, geb. 1743.— General Manteusfel übernimmt in Chatillon den Oberbefehl über die deutsche Südarmee, 1871.— Sieg der Deutschen bei Le Mans und Einnahme der Stadt, 1871. Oskar Pletsch, Zeichger von Kinderszenen, gest. 1888.— Kolon C. Vorwerk in Westerenger, gest. 1903. Freitag, 12. Januar 1906. Zu den sozialdemokratischen Demonstrations= versammlungen am 21. Janner. A. S. K. Die Meldung, daß die für den 21. Januar in Aussicht genommenen sozialdemokratischen Demonstrations ver samm lungen— entgegen vielsacher Erwartung— in Preußen nicht verboten werden würden, dürfte schon darum zuteffen, weil das äußerst liberale preußische Vereins= und Versammlungsrecht gar keine Hindhabe zu solchem Verbot bietet. Einer Genehmigung oder Erlaubnis zur Abhaltung von politischen Versammlungen bedarf es in Preußen bekan tlich überhaupt nicht, sondern nur einer Bischeinigung über die erfolgte und rechtzeinge Anmeldung einer solchen Versomm lung. Nun hört man allerdings vielsach, daß in diesem und jenem Ort die Ab haltung einer Versammlung polizeilich unter. sagt sei. Das geschieht darn aber nicht aus versammlungsrechtlichen Gründen, sondern auf Grund der B.jugnisse, die der Polizei in sanitärer und ähnlicher Hinsicht zustehen, wenn der Versammlungsraum z. B. keine genügende Sicherheit gegen Feuersgefahr bietet, unzureichende Ausgänge hat und dergleichen. Auch für die im litzten Sommer Sommer geplante Jaurés-Versammlung ist ja nicht etwa ein Verbot in Aussicht gestellt, sondern es ist Herrn Jau és nur die etwaige Ausweisung als lästiger Ausländer angedroht worden, die ohne jede nähere Begründung stat fi#den kann. Das preußische Bersammlungsrecht ist eben äußerst liberal, liberaler nicht nur als z. B. das sächsische, sondern auch das des „lideralen Musterlandes", Baden und der R pablik Homburg. Das sächsische Recht hat einen§ 12 mit dem Wortlaut:„Be: dringender Gefahr für die öffentliche Ruhe, Oednung und Sicherheit können Versammlungen, sowie öffentliche Auf und Umzüge und Festlichkeiten verboten werden." Das badische Gesetz hat einen§ 11, wonach Volksversammlungen,„welche den Staat oder die öffentliche Sicherheit gefährden", von der Staatspolizeibehörde„zum Voraus verdoten“ werden können. Das Hamdurgische Gesetz bestimmt von vornherein in seinen§§ 1 und 2:„Vereine und Versammlungen, deren Zwecke oder deren Tätigkeit mit den Gesetzen in Widerspruch stehen oder den öffentlichen Frieden oder die öff nt Scherheit gefährden, fiad verboten. Erfahrungen und den Aeußerungen der sozialistischen Prisse durch solche öffentlichen Aufzüge ehne Zweifel eine„Gefahr für die öffentliche Sicherbeit oder Ocdnung zu befürchten ist“. Machte die Sozialdemokratie also auch nur den Versuch zu solchen Straßendemorstrationen, so täte sie damit zugleich ihren Willen kund, den Boden der Gesitzlichkeit zu verlassen, sanz abgesehen von den Verbrechen des Aufruhres und Landfriedensbruches, die sich als unmittel: bares Gefolge solcher Demonstrationen gar zu leicht ergeben dürften. lich Scherheit gefährden, sia Bei dringende: Gefahr für den iffntlichen Frieden oder die öffentliche Sicherheit ist die Polizeideh##de berechtigt, jede öff ntliche oder vicheffentliche Versammlung zu untersagen.“ in fast durchweg in allen deutschen Staaten, so bedürfen auch in Pleußen nicht nur öff ntliche Versammlungen unter freiem Himmel, sondern auch„öffentliche Auf aun#u## in Städten und Ortschaften oder chi entlichen Straßen der vorgängigen Geistüchen Genehmigung der Ortspolizei5ehörden.„O ffentliche Aufzüge sind verrnngte Menschenmengen, weiche sich zu irgend einem Zwecke fortbewegen und dabei zurs die auff illende Weise ihres Austretens nir aufmerksamkeit des Publikums zu erregen Straßendemonstrationen sind Aufzüge, und daher, aten,"i Venchaigung nicht nachgrsucht und Die Gemehmdgrne“ unRalthost. Daß aber wärcde, ertailt wieh,e raggefugt gellen, ds uach dun ge.6 uils ausgeschlosen ten, vn nucg ern in Sachsen gemachten Politische Nachrichten. Aus dem Deutschen Reiche. Berlin, 11. Januar. Zur gestrigen Abendtafel beim Kaiserpaar war Prof. Schiemann geladen. Heute vormittag bbrte der Kaiser von 11 Uhr ab die Vorträge des Chefs des Generalstabes der Armie und des Chess des Militärkadinetts. Ueber den neuen Generalstabschef Grafen Moltke wird der„Königsb. Allg. Zig.“ von einer mit militärischen Kreisen in guter Fühlung stehenden Seite geschrieben: „Wir glauben behaupten zu dürfen, daß General v. Moltke während der dies jährigen Kaisermaröver für die Zukunft von dem Allerhöchsten Kriegsherrn gewisse Zusicherungen erhalten hat, die ihm für schlagfertige Ausbildung der Armee und die zweckmäßige Durchführung der großen Mar öder notwendig erschienen. Sein charakterfestes und geschckes Auftreten während der Kaisermanöver hat ihm die velle Sympathie jener Kreise erworben, die zuvor gewillt waren, in Opposition gegen einen etwaigen Generalstabechef Mollke zu treten. Befürchtete man früher, daß unter ihm die Weite des strategischen Gesichtspunktes ein geengt werden könne, so erwartet man jetzt, daß er der Echaltung unserer militärischen Sch'agfertigkeit durch Veimeidung nervöser Neuerungen oder unzweckmäßiger Arußerlichkeiten gute Dienste leisten weide. Es dürk: uns höchst wahrscheinlich, daß selbst dem Laien bis zu den nächsten Kaisermanöoern gewisse Aenderungen bemerkbar werden dürften, die allgemeiner Zustimmung sicher sind.“ Der frühere Eisenbahnminister# Thielen ist entschlafen. Der„Staats=Anzeiger' widmet seinem Andenken ehrende Worte. Die Teauerfeier fildet Sonntag nachmittag in den Sälen des Anhalter Bahnhofs statt, wobei Oberhosprediger Dryander die Gedächtnisrede halten wird. Die Beisetzung erfolgt auf dem alten Mathäikirchhof. Der Kaiser sandte der Witwe und dem Sohn, Oberleutnant v Thielen, Beileidstelegramme. Die Kaiserin ließ durch den Kammer herrn v. d. Knesebeck ihre Teilnahme aus sprecher. Die Großherzogin Luise von Baden gedachte in ihrer Beileidskundgebung der mit dem Verblichenen gemein sam verlebten Jugendzeit. Unter den eingegangenen Beileidsdepeschen befinden sich solche vom G.oßherzog von Mecklenburg= Strelitz, der Prinzessin Friedrich Karl von Preußen, der Minister u. a. Frhr. v. Richthofen sell die letzte Nacht verhältnismäßig ruhig geschlafen haben. Troz dem bleibt sein Zustand leider außerordentlich bedenklich. Zur Marokkofrage wird halbamtlich laut„Voss. Z'g“ aus Rom gemeldet: Das Einir ffen des Londoner und Berliner Botschafters, die auch ohne die Marokkokonferenz nach Rom gekommen wären, beweist keineswegs eine angeblich bedenkliche Wendung in der internationalen Lage. Der neue Minister der auswärtigen Angelegenheiten wünscht lediglich eive mündliche Aussprache mit säctlichen Vertretern Italiens bei den G oßmächten. Die„Nordd. Allg. Zig“ schreibt an der Spitze ihres Blattes:„Der Puiser Korrespondent der„Times“ hat den Versuch unternommen, das ängebliche Zeugnis eines Verstorbenen gegen Seine Mejestät den Kaiser und gegen den Reichtkanzler Fürsten Bülow auszuspielen. Er will nämlich Kenntnis von Aeußerungen des einstigen Reichskanzlers Fürsten Hohenlohe haben, nach denen ein Gegensatz zwischen dem Kaiser und seinem damaligen ersten Berater bei der Besetzung von Kiautschon bestanden habe. Die„Times“ schieben dabei dem verstorbenen Fürsten Mitteilungen über E oberungspläne des Kaisers unter, die sich ohne weiteres als Erfindungen bezeichnen lassen. Wie sich aus den Akten ergibt und auch sorst in maßge sender Weise bezeugt ist, hat gerade in der Behandlung der chinesischen Frage zwischen dem Kaiser und dem Fürsten Hohenlohe rückgaltlose Einmütigkeit bestanden. Eden sowenig Glaubwür digkeit darf der, Times Korrespondent für die Bemerkungen beanspruchen, die er dem Fürsten Hohenlohe über seinen Nachfolger in den Mund legt.“ Am 11. und 12 Februar findet in Essen eine Preußische Bergarbeiterkonferenz mit folgender Tagesordnung statt: 1 Stellungnahme zum Knoppschaftsgesetzentwurf. 2 Forderung eines Reichsberggesetzes. 3 Forderung von Lohn erhöhungen in Form von Teurungszulagen. Die Einwohnerzahl des Königreichs Sachsen betrug nach der letzten Voikszählung 4501853, 290637 oder 6 66 Prozent mehr als 1900. Im vor letzten Jahrfünft betrug der Zuwachz 10,9 Prozent. Der Aufstand in SüdwestAfrika Aus Kapstadt 10. Dezember, wird geschrieden: Der hiesige Bsuch des Herrn von Lindequist hat zu nicht unwichtigen Vereinbarungen über die Behandlung der Hererofrage seitens Englands geführt. Der Resisent Commissioner von British. Betschuaraland, den Lord Seldorne ein geladen hatte, während der Anwesenheit des deutschen Gastes gleichfalls hierher zu kommen, war allerdings leider durch Krankheit am Erscheinen verhindert, schrieb aber einen sehr freundlichen Brief, worin er zur Ecnennung Gück wünschte und hervothob, was seiner. seits bereits geschehen sei, um die Grenze zu sichern, und den Weffenschmuggel zu ver hindern, was mit ungeheuren Schwierigkeiten verbunden sei Lord Seldorne erklärte sich weiter bereit, diejenigen Herero, die ihm deutscherseits als Rädelsführer bezeichnet würden, vom Ngami=See foctzunehmen und mehr ins Innere zu schicken, da sie, wie er anerkannte, in der Nähe der Grenze eine Grfahr für das deutsche Schutzgebiet und eine Unbequemlichkeit für de britische Regierung Anden würden. Auch sell eine genaue Uebersicht aller Hereio aufgestellt werden, die auf englisches Gebiet übergetreten sind, damit denen, die weder Rädelsführer noch Verbrecher sind, die Rück kehr auf deutsches Gebiet ermöglicht werden könne. Auch in der sehr wichtigen Frage der Wasserhohrung auf der Strecke zwischen Mafeking und der deutschen Grenzen wurden wertoolle Aufschliss: erteilt. Haag, 11. Jmn. Die Erste Kaumer hat den Vertrag mit Deutschland, betreffend das Niederlassungsrecht von Deutschen und Holländern in Holland bezw. Deu schland, und betreffend die Ausweisung mittelloser Ausländer angenommen. Paris, 11. Jan. Der Senat wählte Fallières mit 173 von 249 abgegeberen Stimmen wieder zum Präsidenten. London, 10. Jan. Bei einem Festmahl der Handelskammer lud der Vizepräsident der Berliner Handelskammer, v. Mendelssohn, die Vertriter der Londoner Handelskammer ein, an der Versammlung der Handelskammern in Berlin am 15. d. M. teilzunehmen. Der Vizep.äsident der Londoner Handelskammer nahm die Einladung an. Londou, 10 Im. Vertreterinnen des Frauenwahlrechts erregten gestern lebhafte Szenen bei einer Wahlrede Campbell= Bannermans in Liverpool. Nach dem eine Störerin an die frische Lust gesetzt war, bekundete Bannerman, daß er fur das Stimmrecht der F auen sei. Das genügte aber den nervösen Damen nicht, fordernd, der Minister solle auch erkläten, daß er das F.asenstimmrecht durchsetzen werde, wurde die holde Weiblichkeit, eine Dame nach der andern, hinausgeleitet. Ob dabei Herrn Bannermann nicht Bedenken gekommen sind? Rußland. Vom 28. Jaruar ab werden Wahlversammlungen gestattet werden. Die Lage in Trankkaukasien ist bei weitem ernster als offizielle Nochrichten es wahr haden wollen. Dem ,B. T“ wird nämlich aus Petersburg gemeldet: Graf Woronzo v Daschow soll in seinem letzten Bericht des Unhaltbare seiner Lage bekont haben. Er sei von Berrätern umgeben. J'des Wort, das er in seinem Kabinett sp äche, sei wenige Stunden später den Revolutionären bekannt. In seinem Bericht werden sogar mehrere Gouverneure offen bezichtigt, eine verdächtige Haltung einzunehmen. Alle Bahnen sind in den Häiden der Revolutionäre. Die Verbindung mit em Kaukasus ist nur über das Schwarze Meer mözlich. Der Generalgouverneur erbittet zum Schluß die Entsendung zweier Armeekorps.— Ja Rjehtza nahmen die Truppen gestern 15 Lettenführer gefangen; außerdem wu de einer erschossen. Der Haup.führer Granid ist entkommen. Die Gemüter beginnen sich zu beruhigen. Die Aufständischen haben eigene Wertzeichen mit dem Bildnisse eines Führers in Umlauf gestzt. Die Stadt Temsal im Kreise Wolmar ist von den Truppen des Generals Oclow eingeschlossen. Aus dem Auslande. Wien, 10 Jan. In d.r heutigen gemeinsamen Ministerkonserenz wurde, wie die„N. Fr. Pr.“ meldet, eine Bereinbarung erzielt, wonach trotz der fehenden Genehmigung von seiten der ungarischen Gesitzzedung vorgegangen werden soll, und sowohl dir autonome Zolltarif als auch die ratifizierten Verträge am 1. März in Ungarn via facti in Kraft gesetzt werden sollen. In Oisterreich werden der Zolltarif und die Verträge ordnungs gemäß promulgiert. Kirche, Schule und Mission. (Ueber die die Reform des höheren Mädchenschulwesens) betreffende Konferenzen im Kultusministerium wird in der „N.=Zig" noch mitgeteilt: Die Regierung geht von der Voraussetzung aus, daß die Zulassung der Frauen zum akademischen Studium und damit zu eirer Reihe höherer Berufsarten binnen kurzem allgewein erfolgen wird; was sie anstrebt, ist eine Bildung, die, auf einheitlicher Grundlage beruhend, in ihrer obersten Stufe die Reife für die Universi ät verleiht, zugleich aber der Vertiefung des Geisteslebens auch derjenigen dient, die einen akademischen Beruf nicht anstreben. Un beide Zwecke zu verbinden, wird zunächst ein gemeinsamer Unterbau geplant, der sich beträchtlich weiter erstreckt, als das selbst auf den sogenannten Resormanstalten der Knaben der voll ist: er umfaßt nämlich den ganzen Lehip an der sechsklassigen Knaben Realschule und schließt sich auch dem Inhalt nach im wesentlichen, wenn auch mit einigen Abweichungen, an diesen an; doch sollen mit Rücksicht auf die körperliche Entwicklung der jungen Mädchen fieben Jahre slatt sechs aaf den Lehrgung verwendet werden. Hierüber erhebt sich dann das„Ober=Lycium“, das im dreijährigen Kursus zum Abiturienten= (xzmen führt. Die Gestaltung dieses Kursus int der elgenartigste Teil dieses Planes. Es folgt nämlich keiner der vorhardenen Arten von höheren Knabenschuler unmittelbar, sondern sucht auf einem neuen Wege zwischen ihnen zu vermitteln. Dies geschieht durch eine grundsätzliche Scheidung zwischen allgemein verbindlichen und wahlfreien Fächern Die ersteren sind hauptsächlich Deutsch, Geschichte, Naturwissenschaften, Religion und ein engerer mathematischer Kursus; als einzige Fcemdsprache auffallenderweise Französisch. An diesen Grundstock schließen sich vier verschiedene Grippen wahlfreier Föcher, die ebenso viele verschiedene Wege zum Aditurientenexamen darstellen oder richtiger vervollständigen. Von besonderer Bedeutung ist, daß an einen oder einige dieser Kurse nach abgelegter Reif prüfung noch ein Jahr praktisch methodischer Anleitung angeknüpft werden kann, dessen Absolvierung zum Examen für das Lehramt an mittleren und höheren Mädchenschulen berechtigt, so daß also die Vorbildung dieser Kategorie von Lehrerinnen von dem Ober=Lyzeum mit um saßt wird; die eigentlichen Oberlehrerinnen dagegen studieren auf der Universität und werden hinsichtlich der Staatsprüsung und der pädagogischen Ausbildung den männlichen Kandidaten gleichgestellt.— Aus diesen Reformpläten geht hervor, daß die Regierung weitgehende Zugeständnisse an die Weiterbildung der Mädchen machen will Sie beadsichtigt nicht ein Gleiches, sondern der höheren Knabenschulbildung Gleichwertiges zu schaffen. Bleibt abzuwarten, inwieweit die Verhandlungen die Ausführung dieser Pläre sichern werden. Industrie, Handel und Verkehr. (Nächste Abfahrten der Schnell= und Postdampfer des Norddeutschen Lloyd von Bremen.) Von Bremen nach NewYork: D. Main 13. Januar. D. Königin Luise 18. Januar. D. Rhein 20. Januar. D. Kaiser Wilhelm der Große 23. Jaruar. D. Cassel 27. Januar. D. Barbarrssa 3. Februar. D. Kaiser Wilhelm II. 6. Februar. D. Brandenburg 10. Februar. D. Köln 17. Februar. D. Kaiser Wilhelm der Große 20. Februar. D. Main 24. Fedruar. D. Frankfurt 3. März. D. Großer Kurfürst 10. März. D. Rhein 17. März.— Von Bremen nach Baltimore: D. Main 13. Januar. D. Frankfurt 18. Januar. D. Darmstadt 25. Januar.— Von Bremen nach Galveston: D. Breslau 1. Febr. D. Hannover 1. März. D. Köln 29. März. D. Frarkfurt 21. April. D. Hannover 3. Mai. D. Köln 81. Mai.— Von Bremen nach Brastlien: Nach Pernambrco, Rio de Janeiro und Santos (auch Sao Frarcikco[Süddrasilien]. Route: Rio, Sao Francisco, Sartos). Nach Behia, Rio de Janeiro und Santos: D. Creseld 3. Febr.— Von Bremen nach Montevideo und Buenos Aires: D. Norderney 13. Januar. D. Würzburg 10. Februar.— Von Bremen nach Cuba: D. Halle 14. Januar.— Von Bremen=Hamburg nach Ostasien: 1D. Bayern 17. Jav.(von Bremen). D. Prinz=Regent Lunpold 1. Februar(von Hamburg). D. Prinz Eitel Fiedrich 14 Februar(von Bremen).— Von Bremen nach Australien: D. Bremen 24 Jmnuar. D. Scharnhorst 21. Februar. D. Darmstadt 21. März. Aus den Parlamenten. Deutscher Reichstag. 17. Sitzung vom 11. Januar 1206, 1 Uhr. Der Rlichstag setzte heute bei schwachem Besuche die erste Lesung der neuen Steuervorlagen fort. Die Beratung eröffnete Reichtschatzsekretär Freiherr von Stengel, der einige Klar stellungen für wünschenswert hielt. Namens des Bundesrats erklärte er sich mit der Einsetzung eirer bestimmten Quote bei der Erbschaftssteuer Ein Bild aus dem Soldatenleben von Freifrau Aoda v. Liliencron, geb. Freiin v. Wrangel. (Nachdruck verboten.) Der litzte Schluck aus der Fildflasche war schon verteilt. Die Ermatteten mußten zuerst gestärkt werden, wer dachte da noch an sich! Wir waren ja alle nur ein Teil des großen Ganzen und jeder einzelne der Topfen in der gewaltigen Welle, die an dem Tage siegesmächtig über die frapzösische Armee brausen sollte. Um zehn Uhr bliesen die Sigvale zum Vorrücken, das Fmuer begann. Die Kavallerie Brigade Redern war über Tronville nach Vionville gestürmt. Alles verschwand in Staub und Pulverdampf, und immer größere Ausdehnung gewann das Trffen. In Von ville und Flavigny tobte das Geficht. General Buddenbrock führte, den Degen in der Faust, den Sturmlauf seiner Division an und nahm mit lautem Huera die Höhenzüze von Tronville. Längs der garzen Linie blitzten die Schüsse der Artillerie. Kanonendonner, Rasseln der Trommeln, Skurmsignale, wildes Geschrei der Kämpfenden und Söhnen der Ber wundeten, alles durcheinander. Es war einverstanden. Hinsichtlich der Liedesgaben an die Brennereien sorderte der Staatssekretär, an dem bis 1912 lausenden Kompromiß fistzuhalten, schon damit das Vertrauen in die Stetigkeit der Gesetzzebung nicht erschüttert wirde. Der Branntwein sei 10 mal so stark besteuert als das Bier. Wenn der Reichstag nicht ein anderes geeignetes und ebenso ergiebiges Steuerobjekt vorschlagen könne, müsse der Bundesret an der Erkohung der Tabaksteuer und des Tabakzolls festhalten. Dim Vorschlage des Abg. Patzig(nl.), das Reich möge vom Eisenbahnbetziebe der Einzelstaaten direkte Abgaben erheben, trat der preußische Finanz= minister Freiherr von Rheinbaben entgegen; mit dieser Maßnahme, welcher der Bundesrat nie zustimmen werde, lege man die Axt an die Wurzel der gesamten einzelstaatlichen Finanz gebarurg. Redner betonte zugleich, daß die Beibehaltung des jetzigen Branntweinsteuergesetzes im Interesse der kleinen Brennereien des Westens und Südens liege. Abg. Graf Kanitz(kons.) ermahnte den Bundesrat zu größerer Sparsamkeit, da sonst auch nach Bewilligungen von 250 Millionen neuer Steuern bald das jetzige Elend wieterkomme und erwies, daß die von der Sozialdemokratie geforderte Abschaffung der indirekten Steuern den Ruin des Lindes herbeifähren müsse. Die Fahrkartensteuer mösse auf die Straßenbahnen der Graßstädte ausgedehnt werden. Die direkten Steuern seien den Einzelstaaten zu belassen Empfehlenswert sei ein Ausfuhrzoll auf Kali und Kohle. Neue Steuern seien notwendig, aber das Fundement der Reichsfinanzreform müsse Gerechtigkeit sein. Nachdem sich noch Abg. Barbeck(frs. Vp.) gegen die Bier= und Tabaksteuer erklärt hatte, stzte sich noch Abg. Gamp(Rp.) mit einigen Rednern der Linken in geschickter Polemik auseinander. Nach unwesentlichen Bemerkuggen des Abg. von Gerlach(natsoz.) wurde die Weiterberatung auf Freitag 1 Uhr vertagt. Schluß nach 6 Uhr. Gericht und Rechtsprechung. Bielefeld, 10. Januar.(Strafkammer.) 1. Der Agent C. H von hier, wurde wegen fortgesetzten Betruges im wiederholten Rückfall mit 5 Monaten Gefängnis bestraft.— 2. Die Eheleute A. G. von hier wurdet, unter Aufhedung eines schöffengerichtlichen Erkenntnisses wegen einfachen Hausfriedensbruchs der Mann zu einer Geldstrofe von 50 Mk. ev. 10 Tagen Gefängnis und die Ezefrau zu einer solchen von 30 Mk. ev. 6 Tagen Gefängnis verurteilt.— 3. Der Tischler H. P. zu Senne II wurde in der Berussinstanz wegen Vergehens gegen das Jagdgesetz zu einer Geldstrafe von 40 Mt. ev. 8 Tage Gefängnis, und zur Einziehung des bei der Jagd benutzten Gewehres verurteilt.— 4. Der Kolonsohn W. Sp von Isenstädt ein 16 Jahre alter Schlirgel, hatte sich wegen Sittlichkeitsverbrechens zu verantworten. Er erhielt 2 Monate Gefängnis. Während der Verhandlung war die Oeffentlichkeit aus geschlossen. — 5. Der Dienstmann F. D. von Blotho war angeklagt, zu Vlotho im Jahre 1904 der.tskrankenkesse im ganzen 259 Mt unterschlagen zu haben. Das Geld hatte er bis auf 120 Mk. ersetzt. Der Gerichtshof nahm Unterschlagung an und verurteilte den bisher unbescholtenen Mann zu einer Geldstrafe von 100 Mk. ev. 20 Tagen Gefängnis.— 6 Der Agent St. zu Herford war vom Schöffengericht zu Herford wegen gefährlicher Körperverletzung mittels eines hinterlistigen Ueberfalles zu 4 Wochen Gefängnis und zur Zahlung einer Buße von 320 Mk. an den Verletzten verurteilt worden. In der Berufungsinstanz wu. de er viel milder bestraft. Das erste Urteil wurde aufgehoben und gegen den Angeklagten auf eine Geldstrase von 280 Mk. ev. 28 Tagen Gefängnis erkannt. Außerdem wurde St verurteilt, an den Verlesten eine Buße von 320 Mt. zu gahlen. Konservative Quartalversammlung. Enger, 10. Januar. Die heutige Ozartalversammlung war trotz sehr ungünstigen Weiters wieder recht gut besucht. Nach Gesang eines Choralverses legte Pastor Niemöller den Tx: Eph 6, 10—13 wie folgt aus: Der Apostel weist uns auf einen Kampf hin; den ersten Christen war dieser Gebanke gegenwärtig, daß das Reich Gottes sich nur durch Kampf durch setze, daß sie in diesem Kaupfe Christi Streiter seien und daß diese Kämpfe immer schwerer würden, jemehr die Heilsvollendung nicht mehr das Gesecht von Vonoille, es war die Schlacht.“ Der alte Herr machte eine Bewegung mit der Hand, als wolle er seine Erinnerung fortschieben:„Lassen wir das. Die Sache packt mich immer und keißt mich fort. Ic wollte ja nur von dem letzten sprechen. Es uar am Nackmittag wohl so gegen vier Uhr. Die 5 Div sion Sülpnagel stand im harten Kampfe auf dem Plateaurande von Gorze Vonvill:, die 6. Butdenbrock bei Flavigi v und Vionville. Sie umspannten im Halbkreise die Stellung des Frinoes, und die Kop#rartillerie verband sie durch ihren feuerspeienden Gürtel. Da lief bei Alvensleben die Meldung ein, daß das dritte französische Korps unter Leboeuf im G schwindschritt gegen das Schlachtfeld verzinge. Die Vernichtung der 6. Division stand vor Augen, denn man konnte idr itzt keine Verstärkung senden. Buddenbrick blieb nur die Wahl, bis zum ltzten Mann zu kämpfen oder die schwer gewonnene Stellung aufzu geben. Er und seine Leute kannten nur das Wort„sesthalten“, und sollten sie sich mit ihrem Biute an den Platz leimen. Da faßten die Führer den todesmutigen Entschluß, mit Heldenopfern die Division zu retten. sich nahe. Moderne Theologen reden von einer anderen Entwickelung: daß es in der Welt immer besser und vollkommener werde, jemehr es gelänge, dem Gaten und Edlen zum Siege zu verhelfen, das in der Menschenbrust schlummre. Wir sind keine Pessimisten, denken aber auch nicht, daß der Mensch sich vom Affen in die Höhe gearbeitet habe. Wir glauben, daß der Mensch nach Gottes Bilde geschaffen ist, daß Gott Kräfte des Guten als Anlage in ihn gelegt hat; aber wir wissen auch, daß der Mensch der Elösung bedarf, um diese Kräfte und Anlagen zu entfalten, die durch seine Schuld nie dergehalten werden, und daß der, welcher diese Erlösung bringt, sie nur durch Kanpf durchsetzen kann. Wir sind in diesem Kampfe seine Streiter. Wollen wir Sieger bleiben, so müssen wir uns auf den Herrn stellen. Es tut uns not, daß wir uns darauf befinnen, was den ersten Christen feststand, daß der auferstandene Heiland hinter uns steht mit der Macht seiner Stärke. Denn in diesem Kampfe können wir ohne sie nicht siegen. Die Schrift zeigt uns, daß hinter den Bewegungen und Strömungen unster Zeit unsichtbare Mächte stehen. Wie unser Leib durch die unsichtbare Seele bewegt wird, so die sichtbare Welt durch eine Ueberwelt, die dahinter steht. Aus dieser Ueberwelt sind Kräft: des Guten und Bösen in der Welt tätig. Wer dem Guten nicht folgen will, der verfällt dem Bösen und ein moderner Theologe hat mit Recht gesagt, daß nur der die Welt überwinden kann, der sich ganz auf Gottes Seite stellt. Das sollen wir auch in den Kämpfen der Gegenwart bedenken. Es find bedenkliche Erscheinungen in der Gegenwart, die uns beschäftigen. Sehen wir unser Volk an, wie es Gottesfurcht und Gesetz von sich wirft, unsere Kirche, wie große Mengen ihre Erbauung im Wirts. hause oder in der Natur suchen, wie unser Lehrstand in der Kirche mit dem Evangelium umgeht, um es dem„modernen Menschen“ schmickhaft zu machen. Wenn wir an die vielen Riden denken, daß man mit Blut: vergießen diese Gedanken durchsetzen wolle, so müssen wir den Eindruck bekommen, daß hier Kräfte, Mächte der Finsternis auf dem Plan sind. Darum müssn wir dem Apostel bankbar sein, wenn er uns hinweist auf die Macht, durch die wir fiegen können. Er weiß davon aus Erfahrung zu reden. Die Kraft seines gewaltigen Wirkens in der Völkerwelt spricht er in dem Wort aus:„Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.“ Wir sollen den Harnisch Gottes arziehen, die einzelnen Stücke dieser Rüstung zeigt Paulus uns in den folgenden Worten. Wir finden sie in der Rüstkammer Gottes, in seinem Worte. Daraus müssen wir uns waffnen gegen die Gedanken und Strömungen der Gegenwart. Aber Gott gibt seine Rüstung nur denen, die sie in seinem Dienste gebrauchen wollen. Wollen wir siegen, so müssen wir uns besinnen, ob wir auch Gottes Sache treiben. In unserer Zeit treten so viele Fragen hervor, welche die irdischen Dinge beir ffen: die soziale, Arbeiter= und argrarische Frage. Wir wollen gewiß auch diese Fragen im Sinne der Billigkeit und Gerechtigkeit lösen, aber es wird Zeit, wieder die wichtigsten Fragen in den Vordergrund zu stellen, daß Gottesfurcht und Königstreue in unserm Boike bleiben. Wenn wir dies auf unsere Fahne schreiben, dann mögen die Massen sich von uns wenden, weil wir ihnen nicht schmeicheln, aber wir haben mit unserm Gott die Majorität. Ec wird sein Reich, welches von den Feinden bestürmt wird, und dann auch Durch Staubschulen und Dampfwolken sah man schon die##tagans des anrückenden Feindes blitzen, kein Augenblick war zu verlieren. „Brigade Bredw, mache dich fertig, in den Tod zu reiten“, hieß es.„Die Infanterie dort soll durchbrochen werden, das Geschick des Tages härgt davon ab.“ Wr hörten es, und jider Offizier, jeder Mann in der Schwedion fühlte die Größe des Augentl ck. Die Herzen pochten! Die Augen leuchteten! Drei Schwadronen vom 7. Kürassiercegiment und drei von unserem 16. Ulanenregiment sollten gegen Mars=laTeur stürmen, um den massenhaft andrängenden Feind zurückzuhalten. Durch das Schlachtengebrüll tönte es wie Siegesfarsaren, als die Trompeten jetzt schmetterten und die sechs Schwadronen auf die Feuerlinie zujagten, um mit ihrem Leben die kurze Spanne Zeit zu erkaufen, die den Woffenbrüdern so hochwichtig war. Tedesreiter waren wir alle, aber jeder einzelne rechnete es sich zur Ehre, für die große Sache des Vaterlandes geopfert zu werden. Eine furchtbare Artilleriesalve schleuderte uns einen grausigen Willkommgruß entgegen. Aber vorwärts gings dem Tode entgegen, uns, die wir an seinem Reiche mitbauen wollen, zum Siege führen. Sehr anregend gestaltete sich die Besprechung, an der sich unter großen Aufmerksamkeit der Versammlung viele Anwesende beteiligten. Z mnächst wurde auf einzelne Erscheinungen der Gegenwart hingewiesen. die sich nur erklären lassen, wenn man eige hinter ihnen stehende persönliche Macht des des Bösen, den Teufel, annimmt. Man dürfe sich den Ruf der Rückständigkeit gern gefallen lassen. Auch auf die Versuchung des in der Wüste wurde aufmerksam gemacht. Bezüglich der Art des Kampfes war man darin einig, daß die Christen keinerlei Konzessionen machen dürfen, daß ihnen aber die sehr ernste Aufgabe gestellt ist, um die Rettung der Seelen in den vom Bösen beherrschten Kreisen zu kämpfen. Auch in der großen Anhängerschaft der Sozialdemokratie werde dieser Kampf nicht unfruchtbar sein. Darauf wurde der erste Teil der Versammlung mit dem Gesang des Verses: „So laßt uns nun dem lieben Herrn mit Leib und Seel nachgehen“ geschlossen. (Schluß folgt) Lokales und Provinzielles. ∆ Bielefeld, 12. Jan.(Zur Tabakszollfrage.) Aus dem Reichstag wird uns von befreundeter Stelle heute geschrieben, „daß sich die Aussichten für die Ablehnung des Tabaksteuer= Gesetzesin steigender Linie befinden.“ Man wird gewiß den bösen Konservativen aus Minden=Ravensberg nicht nachsagen können, daß sie nicht voll und ganz ihre Pflicht getan hätten. Bielefeld, 12. Januar.(Vortrag) Ueber Rußlands wirtschaftliche, oztale und Arbeiterverhältnisse spricht im christl.= patr. Männerverein am Sonntag Abend 8½ Uhr in den vorderen Räumen des evangel. Volkssaales das Mitglied F. Kolbe. Nach dem Referat Diskussion. Da der Referent selbst längere Zeit in Rußland konditioniert hat, und die russischen Verhältnisse jetzt auch allgemeines Jateresse erweckt haben, so darf auf einen interessanten Abend gerechnet werden. (Flotten=Verein.) Dichtgefüllt mit Damen und Herren aller Berufestärde war gestern abend der Evangelische Volkssaal, welche dem Vortrage Sr. Exzellenz des Herrn General von Liebert lauschten. In fließendem Vortrage zeigte der Redner den Zu##. hörern das riefige Kolonisations= und Handelstalent der Engländer, welches aber hier nicht hassens= sondern nachahmenswert sei. Wo irgend etwas zu haben sei, trete der Engländer mit brutaler Ungeniertheit auf, stol; auf seine hinter ihm stehende Macht und gefürchtet durch diese. Ueberall sei der Enzländer gewöhnt, mit großen Mitteln eine großzügige Wirtschaftspolitit zu treiben. Ganz anders der Deutsche. Nirgends mache er ganze Sache, sondern er käme aus den Versuchen nicht heraus. Trotzdem wir seit 20 Jahren Kolonien besitzen, haben wir außer Kiautschau nirgends einen Flottenstützpunkt. Gelegenheit häten wir aber wenigstens in Ostafeika, in Deutsch Südwestafrika und in Kamerun. England habe seine Stützpunkte an allen wichtigen Punkten der Welt, wir köanen uns nicht dazu entschließen. Was die Flotte anbelangt, so sei der Engländer gewöhnt, jede geforderte Summe zu bewilligen, bei uns dagegen ein ewiges knausern, und die Folge davon ist, daß unsere gesamte Flotte mit Ausnahme der 10 neusten Schiffe vollständig wertlos ist und unfähig in eine der uns aus unzähligen Kanonenrohren entgegenbrüllte. Um das mörderische Fruer zum Schweigen zu bringen, gab es nur das eine Mittel, die Batterie zu nehmen. Im scharfen Galopp ging es auf die Feuerschlünde los. Ein Schrei— wars Jauchzen oder wa.'s ein Ruf in Sterbensnst— stieg gellend auf. Die Schwadronen stießen ihn beim Angriff aus. Hiebe, Stöße, Schüsse hagelten auf uns herab! Erst ckender, schwefelnder Damps umwirbelte uns, und zu dem blutigen Tanz tögte als graufize Musik das Schnarten der Mitrailleusen, das Knattern der Schrapnels und das Aechzen der Verwundeten. Die Reiter waren in der Batterie. Die Bedienungsmannschaften der feindlichen Geschütze wurden überrannt und wichen nach verzweifeltem Kampfe. Trompeten=Signale mahnten zum Aufschließen, und weiter brausten die Schwa; dronen gleich einer Flut über Gesallene und Fallende hinweg, immer näher an die fanterie des Feindes heran. Den wie rasend Heranstürmenden knatterten die Salven entgegen. Die Vordersten sielen, die Nachfolgenden setzten im Sprunge über sie weg und waren mitten in den feindlichen Reihen.(Fortsetzung folgt.) offene Seeschlacht einz neusten Schiffe sind de andern Seemächte lan müssen also mehr,s bauen, wenn wir nie der Seemächte aussch dürfen wir unseres Redner schildert dan alle haben einen gio wir schleuvigst Bal Schätze zu heben, ab sein, nicht Bähnchen. din Redner für de Zim Schluß wurde angenommen:„Die! Flottenvereine Bielef sprechen in einer vor besuchten Versammlu Hoffgung aus, daß maßvoll begrenzten F bändeten Regierungen sondern auch Mittel Ersatz der veralteten, schff: durch schnelle kur zere Baufristen zu (Ueber eine F Gymnasiasten un fährt die„Weslf. Btg. Kaiser Wilhelm=Gymr hatten kürzlich in ei Bielefelder Gymnastaf gerichtet, zu einer 3 Kaiser an dem Ta Hochzeit überreicht wer Freudigen Herzens nesiasten der Arfforder eine namhafte Sumn Die Lste soll an die lung weitergegeben we (Die Fürsorge d und Altersversich auch schon dann cuf d letztete noch nicht inve Erkrankung ergriffen vali dität führen kann. der Hand, daß frühe Die Landes Bersicherur bringt versicherte, kran stätten oder Bädern u kämpfung der Krankheit die Kosten eines solche ar derweit aufgebracht sonders segensreich wi bei der gefährlichsten Lungenschwindsucht. L oft vor, daß namentlich er Antrag auf Heilve geschrittenerem Stadiu zweifelhaft oder gar au wird. Die Lungen sich in der Regel schleiche und Beschwerden, die weitigen Erkrankungen müssen. Sie kann in d Luströhrenkatarrhs(H. Darm Katarrhs oder de .i verartigen Krankh den Kranken im eige dringend genug empfohl din Arzt über die No verfahrens zu befragen zu späte Beantragung der Fürsorge der Ver lustig gehen. (Stadttheater.)„ Valeni“, Schauspiel in Ganghofer und M. Brei nennen die Verfasser ihr dri bekanrtlich seit längerer 3 gilt. Es soll scheinbar di waß solche plumpe Mittel derührt fast abstoßend. D irteressant". Scheußlich eines auf Infamie sich piozesses; interessant durch Stimme ist Gottes Stimm hrurs auf einen Teil det zontung aukübte, so lag Gastes, Fräulein Luise T schauspielerin aus Berlin Herrn Platen, ein prach Beherrschung d Sste igferst. SiegabdieR rem si: geschaffen Applaus damtt. Für die Bei wird man sich schlechthin hugg denken können, als Zon ben und Maike ein Darstell meister hervor. m(Genehwigte Herr Minister des Ian wirtschaftlichen Verein die Eclaubais verteilt, im Frübjahr und Heröst beiden Pferdemärkten je ssuns von Pferden, A Gegel ständen zu verauf Lotterie 120000 Lose S373., Monatchte J0 Betungen finden statt 2. Septemder d J. i: daran S chlafstellen f aufmerksam gemat Ugemein erforderlichen### besond .öße und Lage#p um Reiche mitbauen sen. altete sich die Bech unter großen Aufilung viele Anwesende wurde auf einzelne enwart hingewiesen, ssen, wenn man eige ersönliche Macht des nnimmt. Man dürfe ndigkeit gern gefallen ersuchung des Herrn uufmerksam gemacht. Kampfes war man Christen keinerlei fen, daß ihnen aber gestellt ist, um die den vom Bösen beipfen. Auch in der der Sozialdemokratie st unfruchtbar sein. te Teil der Veresang des Verses: lieben Herrn mit 1“ geschlossen. (Schluß folgt) rovinzielles. mn.(Zur Tabaks= em Reichstag wird Ue heute geschrieben, sichten für die abaksteuer Geinie befinden.“ bösen Konservativen berg nicht nachlicht voll und ganz tar.(Vortrag) virtschaftliche erverhältnisse Männerverein am ir in den vorderen ssaales das Mitglied Referat Diskussion. längere Zeit in , und die russischen lgemeines Jateresse einen interessanten Dichtgefüllt mit Berufestärde war gelische Volkssaal, Exzellenz des Herrn schten. In fließenr Redner den tions- und Handelslches aber hier nicht nenswert sei. Wo sei, trete der Engmiertheit auf. stol; tehende Macht und eberall sei der Engoßen Mitteln eine it zu treiben. Ganz Nirgends mache er käme aus den Verotzdem wir seit 20 haben wir außer n Flottenstützpunkt. aber wenigstens in dwestafrika und in seine Stützpunkte en der Welt, wir entschließen. Was sei der Engländer Summe zu bein ewiges knausern, daß unsere gesamte 10 neusten d unfähig in eine Kanonenrohren entederische Fruer zum ab es nur das eine iehmen. ging es auf die Schrei— warz Ruf in SterbensDie Schwadronen aus. hagelten auf uns wefelnder Dampf dem blutigen Tanz das Schnarten der un der Schrapnels wundeten. der Batterie. Die der feindlichen Geund wichen nach nahnten zum Aufausten die Schwaüber Gefallene und näher an die n. irmenden knatterten e Vordersten sielen, im Sprunge über tten in den feindortsetzung folgt.) offene Seeschlacht einzutreten. Aber auchdie 10 neuften Schiffe sind den modernen Schiffen der andern Seemächte lange nicht gewachsen. Wir müssen also mehr, schneller und größer bauen, wenn wir nicht ganz aus der Rolle der Seemächte ausscheiden wollen, dies aber dürfen wir unseres Handels wegen nicht. Redner schildert dann noch unsere Kolonien, alle haben einen große Zukunft, nur müssen wir schleuvigst Bahnen bauen um diese Schätze zu heben, aber Bahnen müssen es sein, nicht Bähnchen. Reicher Beisall lohnte din Redner für den trefflichen Vortraz. Zim Schluß wurde folgende Resolution angenommen:„Die heute hier versammelten Flottenvereine Bielefeld Stadt und Land, sprechen in einer von ktwa 800 Personen olfüchten Versammlung die zuversichtliche Hoffgung aus, deß der Reichstag der so maßvoll begrenzten Flottenvorlage der Ver bändeten Regierungen nicht nur zustimmen, sondern auch Mittel finden wird, um den Ersatz der veralteten, minderwertigen Liniensch ff: durch schnelleres Stapellegen und kür zere Baufristen zu beschleunigen.“ (Ueber eine Flottenspende der Gymnasiasten und Realschüler) erährt die„Weslf. Ztg.“: Die Primaner des Kaiser Wilhelm=Gymnasiums in Hanrover hatten kürzlich in einem Aufruf an unsere Bielefelder Gymnastasten die Aufforderung gerichtet, zu einer Flottenspende, die dem Kaiser an dem Tage seiner Silbernen Hochzeit überreicht werden soll, beizutragen. Freudigen Herzens kamen unsere Gymnesiasten der Aufforderung nach, es wurde eine namhafte Summe zusammengebracht. Die L ste soll an die Realschule zur Sammlung weitergegeben werden. (Die Fürsorge der Invaliditätsund Altersversicherung) erstreckt sich auch schon dann aus die Versicherten, wenn letztete noch nicht invalide, aber von einer Erkcankung ergriffen sind, welche zur In validität führen kann. Es liegt dabei auf der Hand, daß frühe Hilfe die beste ist. Die Landes Versicherungs anstalt in Mänster bringt versicherte, kranke Personen in Heilstätten oder Bädern unter, wenn die Bekämpfang der Krankheit dieses erfordert und die Kosten eines solchen Heilverfahrens nicht ar derweit aufgebracht werden können. Besonders segensreich wirkt diese Einrichtung gefährlichsten Volkskrankheit, der Lungenschwindsucht. Leider kommt es voch vor, daß namentlich bei dieser Krankheit der Antrag auf Heilverfahren erst im vorselchtisteneren Stadium, wo eine Heilung „Weisethuft ober gar ausgeschlossen ist, gestellt Die Lungenschwinzsucht ertwickelt sich in der niegel schleichend unter Erscheinungen und Beschwerden, die scheinbar anderweitigen Erkrankungen zugeschrieben werden müssen. Sie kann in der Form des chronischen Luströhrenkatarrhs(Husten), eines MagenDurm Katarrhs oder der Bleichsucht entstehen. ## verurtigen Krankheitserscheinungen kann ven Kranken im eigensten Interesse nicht dringend genug empfohlen werden, rechtzeitig den Arzt über die Notwendigkeit eines Heilverfahrens zu befragen damit sie nicht durch zu späte Beantragung des Heilverfahrens Fürsorge der Versicherungsarstalt verlustig gehen. (Stadttheater.)„Die Hochzeit von Sesreie emalichen Bat, viches aul. Es sol scheinste Ze als trasis CEfikistüc sosche viar. seine Lyrik witten. beräbt faß abstoßend. as aul Jscarste fis durch de Beiandturz moußer vrmm; sich entmi elnden Gistmord. igt gatteg u den Schluß:„Volits s1 Soltes Stimme“.— Wenn die Witurg augügte. e Pubiklums eine Kal te dies an dem Spiel des Getsh, Frärlein Luise Dumont, Königl. HofHerrn Platen Verlin und itres Pariners, voitrefliche Beberischurg der. d eine Bon.7 Das war bisen Anzeigen Veraulure uu der Valtzelbescte. i den Meilehuten de. unentgeltlich zu haben. m(Die Schweinefeuche) unter dem Achweinebestande der Witwe Eckernkamp. Herforderstr. 154 a, ist erloschen. m(Waffenscheine.) Wir weisen an Zesr Stelle darauf hin, daß nach der Ponizet Verordnung vom 28. 6. 1901, betr. das Tregen von Weffen, die Gültigkeitsdauer für die im vorigen Jahre erteilten Waffenscheine, mit dem 31. Dezember abgelaufen ist und daher erneuert werden müssen. (Fundsachen.) Ein Portemonnaie mit großem Inhalt, ein Mülleimer, eine goldene Damenuhr mit Monogramm. (Die Firma Kuxmann u. Co.) hier beabsichtigt auf ihrem Grundstück, Engersche72 a, zvei Fallhämmer von je 100 Kilogr. Schwere anzulegen. Eiwaige Einwendungen hiergegen sind innerhalb 14 dem hiesigen Stadtausschuß schriftlich in 2 Exemplaren oder zu Protokoll anzubringer. Pläne usw. liegen im Rathause, Zimmer Nr. 24, zur Einsicht aus. Termin zur mündlichen Eörterung über etwaige Einwendungen ist auf Dienstag, den 30. Januar 1906, mittags 12 Uhr, im Rathause, Zimmer Nr. 27, anberaumt. (Berichtigung.) In der gestrigen d. Zig. ist in dem Artikel über den am Sonntag stattfinderden Vortrag des Herrn Fabrikant Stock ein sehr unliebsamer Druckfehler untergelaufen. Es muß in der 8. Zeile von unten heißen„Geistesströmungen“ nicht Geistesstörungen. Die verehrlichen Leser wollen das Versehen gütigstentschuldigen. war. Die Jungen hatten das gestohlene Geld, wie die„M. Ztg.“ schreibt, immer sofort in Schnaps und Näschereien um gesetzt. Eine eremplarische Strafe ist hier am Plotze. Aus den Kreiser Vinerr mird man sis schichtbie aai des Batt sturg derken Lönnen auu eue bessere Beder Spiel und Maz; als durch Herrn Platen, Von den übrigen i Meisteri Kuns bot. Darstellern trat Herr BauHar Miniges Lotterle) Dir iztschaftlichen Verein in Fackfurt a. M ir Eslanbais vertilt, bei Gelegenheit der beden Vierdemketan se. 1906 atzahatenden Gegerständen zu veranstalten und für jede 12. Stpiender 5 Ratt am 4. Apit und u.(Schlafs.. in Sranfut a. V. datauf aufmellsan.... Ss Bits algemein ersordertlichen uuder ber Sclaseuten= besond 6. die.öße und 9. Anzeige über .— Juge pp. der vermizleten Minden, 12. Jan.(Gelegentlich einer Kreislehrer Konferenz,) in der das Gesetz, betriffend die Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben vom 30. März 1903 besprochen wurde, ist von Seiten der Lehrer darüber geklagt worden, daß sie von den Polizeibehörden als Zeuge benannt würden, falls sie über etwaige Ueberschreitungen der Bestimmungen des erwähnten Gesttzes berichten. Hierdurch werde das Vertrauen der Eltern zu den Lehrern herabsetzt und der Lehrer als Aufpasser gek onzeichnet. Der Regierungspräsident zu Minden, dem darüber berichtet war, hält, wie wir einem Bünder Blatt entnehmen, die Benennung der Lehrer als Zeugen cus denselben Gründen nicht für angezeigt, wie sie hinsichtlich der Geistlichen und Lehrer als vorliegend zu erachten sind, die mit einer Anregung zur Ankeitung des Fürsorgeerziehungs=Verfahrens an die Poltzeiverwaltungen herantreten und er hat die vorgesetzten Behörden ersucht, die Polizeiverwaltungen anzuweisen, in Zukunft von einer Benennurg der Lehrer auch in den Fällen abgesehen, in welchen von diesen Verletzungen der Bestimmungen des eingangs erwähnten Gesetzes zar Anzeige gebracht werden. Alle solche Anzeigen sollen vielmehr durch die Polizeibeamten shne Erwähnung des Lehrers nachgeprüft werden und auch bei der etwaigen Weitergabe in die Saaisanwaltschaft soll der Name des Lehrers nicht angegeben werden. Minden, 12. Jan.(Personalien.) Die bei dem hiefigen Kaiserlichen Postamte zum 1. April d. J. reu einzurichtende zweite Stelle für Postinspektoren ist dem bislang bei der hiesigen Kaiserlichen OberPostdirektion beschäftigten Herrn Oder Pist praktikanten Grund übertragen worden. Minden, 12. Jan.(Freiwillige.) Junge Leute, welche heim Infanterie=Rig Peinz Friedrich der Nederlande(2. Westsälischen) Nr. 15 als Zweijährig Freiwillige im Herbst 1906 einzutreten beabsichtigen, können sich am 5, 6 oder 7. Februar, vormittags 9 Uhr, im RegimentsGeschäftszimmer in Minden— Stiftsstraße 2— melden Der Meldeschein zum freiwilligen Eintritt ist mitzubringen. Minden, 12 Jan.(Unfall) Hute vormittag stürzte der in der hiesigen Eisenbahnwerkstatt beschäftigte Schlosser Weber aus der Ereisenbruchstraße bei Wagen paraturarbeiten von einem Eisenbahnwagen und zog sich anscheinend so schwere Ver letzusgen zu, daß eine sofortige Ueberführung ins städtische Krankenhaus notwendig war. Weber steht in den 60 er Jahren, ist ver heiratet und schon über 25 Jahre an der Eisenbahn beschäftigt.(M. Ztg.) Minden, 12. Jan.(Jugendliche Kirchenräuber.) Am Sonntag wurden, laut gestriger Mitteilung, 5 oder 6 Jungen im Alter von 12—13 Jihren dabei ab gefaßt, alt sie die Opserdüchsen in der Martinikirche stehlen wollten. Derartige Diebstähle wurden in der letzten Zeit verschiedentlich ausgeführt, weshalb ein Polizei beamter in Zivil in der Kirche aufgestellt Aus den Kreise persoel Herford, 11. Jannar.(Volksunterhaltungsabend.) Im zweiten Teil des Programins wird Herr Peivatdozent Dr. Gremzow einen Vortrag halten über: „I. G. Fichte als Mensch, Patriot und Pziloseph“, worauf wir besonders ausmerksam machen. Herford, 11. Imuar.(Schöffengericht) Die Maschinenhändler Fe. H. und Heinr. G. von hier hatten sich gegenseitig wegen Beleidigung verklagt. Jufolge Vergleichs nahmen sie ihre Strafarträge zurück und Angeklagter G. übernahm die Kosten.— Der Hofmeister Herm V. zu Schweicheln nahm die gegen den Arbeiter H. Vr. aus Neust. Feldmirk begangenen wörtlichen Beleidigungen, weswezen er von letzterem angeklagt war, unter Uebernahme der Kosten zurück.— Die Klage des Zigarrenfabrikanten H. Bg. in Bünd: gegen Schuhmacher W. E. in Otinghausen wurde verworfen, weil Kläger in der Hauptverhandlung nicht vertreten war.— Wegen gröblicher Beleidigung der Ehefrau Arbeiter Ms. ged. G. zu Neust. Feldmark erhielt die Näherin Johanne E. daselbst 20 Mk. Geldstrafe auferlegt.— Wegen Beleidigung des Arbeiters Herm. in Hiddenheusen wurden laut„H. Ztg.“ bestraft: Herm. W. in Oeting= hausen mit 20 Mk., Heinr. W. daselbst mit 10 Mk. und Friedr. W. daselbst mit 5 M! Geldstrafe. Ferner wurde Hirm. W. wegen Beleidizung der Ehefrau Anna B in Hiddenhausen in 10 Mk. Geldstrafe genommen. II Löhne(Bahnhof), 11. Jen.(Kriegerverein) In der gestern abend im Bahnhofshotel stattgesundenen Generalversammlung des hiesigen Kriegervereins wurde beschlossen, die dier jährige Kaisergeburtstags feier durch einen Bierkommers im Holel Horstkotte zu begehen. Ferner wurden die alten bewährten Vorstandsmitglieder wiedergewählt. I Quernheim, 11. Jan.(Tötlicher Unfall.) Der Kolon Oberbacke hierselbst verletzte sich vor einigen Tagen beim Schärfen der Häckzelmaschinenmesser unbedeutend an einer Hand. Man beachtete die kleine Wunde anfänglich nicht und zögerte mit der ziehung eines Arztes. Als sich der Verletzte in ärztliche Behandlung begab, war es schon zu spät und der Bedauernswerte starb noch an demselben Tage an Blutververgiftung. ∆ Bünde, 11. Jan.(Tabaksteuerproteste.) In der litzten Woche tagten eine ganze Anzahl Protest=Versammlungen in hiefiger Gegend; 2 hier in Bünde, in deren einer Genosse Molkenbuhr redete; 1 in Löhne, 1 in Minken, 1 jetzt in Herford, dazu ist auf heute abend eine weitere hier anberaumt mit Genosse Antrick aus Berlin als„Reftrent". Wenn man anaimmt, daß in dieser letzten Versammlung dieselben Protestler zugegen sein werden, wie in den beiden anderen hier stattgefundenen, so meinen wir, daß dieselbe wohl überflüssig gewesen wäre, wenn es sich nicht, wie es scheint, nur darum handelt, den Heiren Genossen Gelegenheit zum Reden und Agitieren zu geben; sie scheinen aus der gegenwärtigen Protest Bewegung für ihre Zwecke Kapital schlagen zu wollen; die Gelegenheit ist ja auch recht günstig! Wie(s übrigens scheint, wird die brohende Gefahr wohl vorüber gehen! Emden, 8. Jan.(Mustergeflügelhof) Mit Unterstützung der Landwirtschaitskammer der Provinz Hannover, die auch weiterhin finanzielle Beihilfen leistet, wurde kürzlich in Großwolde ein Mustergeflügelhof errichtet, dessen Bestand nach und noch auf—500 Tiere gebracht werden soll. Der Zwck des Unternehmens ist, den Landwirt: Ostfrieslands zu zeigen, wie auf eirfache und billige Weise ein zweckwäßiger flügelstall und eine nutzbringende Geflügelhaitung im Arschluss: an den bäuerlichen Betrieb eingerichtet werden kann. Ferner werden Bruteier verschiedener Rassen zu 10 Piennig pro Stück abgegeben. Eine Vermehrung derartiger Anlagen steht in Autsicht. Vermischtes Dresden, 11. Jan. Die Strafkammer verurteilte beute den ehemaligen Schutzmann und jtzigen Fabrikarbeiter Pauli wegen Beteiligung an den Demonstrationen wegen Beleidigung urd Vergehens gegen die Virkehrsordrung, beganzen am 3. Dezember 1905 auf dem Altmarkte, zu 3 Monaten.fängnis und eine Woche Haft. Dresden, 11. Jan. Gestern ist der Staatsminister a. D. v. Nostiz=Wallwitz im Alter von 80 Jahren gestorben. Köln, 11. Jan. Der Rhein ist weiter gestiegen. Der Pegel zeigte heute.40 Meter Wasserhöhe gegen 5,18 Meter gestern Helgoland, 10. Jan. Ueber 1500 Kubikmeter Felsgestein stürzten infolge des Zusammensturzes einer Höhle 50 Meier tief ab. Die Absturzstelle liegt in rächster Nähe der Nebelsignelstation. Budapest, 10. Jan. Im Preßburger Komitat wurde in der Nacht vom 9. zum 10 d. M. ein Erdbeben wahrgenommen, wodurch an mehreren Orten Schaden angerichtet wurde. In Nadas stürzten acht Häuser ein, in Jablonic; wirde eine Kirche und der Tum derselben statk beschädigt. „Paris, 10. Jan. De Kaiserin Eugenie ist hiute hier eingettoffen. Monteleone(Kulabrien), 10. Jan. Heute abend 9 Uhr 54 Min. wurde hier ein heftiges Erdbeben verspürt. Es herrscht große Bestürzung. Schaden ist nicht angerichttt worden. Uebersicht der Witterung. Bielefeld, 12. Januar 1966. Mitgeteilt von Fr. Böckelmann Ww., hier Niedrigst. Thermometerstand in der Nacht+ 3 0g. Thermometerstand um 10 Uhr vorm.+ 4#5. Barometer 75,2 cm. Wind: Süd.West. Himmel: bedeckt. Aus dem Reg. Bez. Münner#nd StaS#er Münster, 9. Januar.(Erstickt.— Ertrunken.) Gestern brach in dem Hause der Bäckerei Limberg in der Mauritzstreße ein 8 mmerbrand au', wrb i der do## wohnende Provinzialsteuer Sekretä:.sef Steifers erstickte.— An der Schleuse des Dortmund Emekanals wurde die Leiche eines bisher unbekannten Mannes gelandet. Aus den Nachderprovinscs## Essen 9 Januar.(Ein Mädchen ymnasium) wird am 1. Aptil d. Je. hier eröffget; in Dortmund beabsichtigt die städtische Verwaltung ebenfalls die Errichtung einer derartigen Anstalt. Essen 9. Jan.(Zu dem Ausstand auf der Kruppschen Zeche Glücksbrunn) erfahren wir noch, daß die Ursache in Gedingeänderung zu suchen ist. Die Arbeiter haben sich geweigert, das ihnen vor gelegte neue Gedinge zu unterschreiben und sind, entgegen der Arbeitsordnung, nach Hause geschickt worden. Der Arbeiteraes schuß ist heute erfolglos bei Bergrat Frielinghaus beschwerdeführend vorstellig geworden; der Streik dauert fort. Berlin 12 Januar. Gegenüber den gestrigen Mitteilungen der„Tägl. Rundsch.“ erklärt der sozialdemokratische Parteivorstand heute im„Virwärts“, es sei unwahr, daß die am Sonntag, den 21. stattfiadenden Volksversammlungen zu einer genau verabredeten Stunde geschlessen werden und nach Schlaß der Bersammlungen Straßenkundgebungen unter der Prole„Nach dem in einer anderen Form stattfiaden sollen. Es sei vielmehr beschlossen worden, daß nicht nur die Ordnung in den Versammlungen, sondern auch auf den Straßen aufercht erhalten werden soll, indem die aus den Vrsamalungen strömenden Massen, wenn nötig, zur größten Ruhe zu ermahren find. — Nach dem gestern abend über das Befinden des Staatssekretärs Freiherrn von Richthofen ausgegebenen Krankheitsbericht ist die Aufhellung des Bewußtseins etwas vorgeschritten und die Nahrungsaufnahme besser. Slau, 12. Jan. In der Melchiorgrube bei Dittersbach ereignete sich gestern ein schweres Grubenunglück; als die Mannschaft zur Nachtschicht einfuhr, stieß der Förderkorb so heftig in den Sumpf des Schachtes, daß von 17 Bergleuten 14 mehr oder weniger schwere Verletzungen erlitten. Erfurt 12 Jar. Das Kriegsgericht verurt ilte den Unteroffitier Wicht vom 55. Felkartillerieregiment wegen Unterschlagung von Geldern zu 2 Monaten.färgvis und Dar es Salaam, 12. Januar. Hauptmann Seyfried berichtet aus das aufständische Gebiet des Mapondeplateaus mit starken Patrouillen durchstreift und dabei die Wege mit außergewöhnlich dichtem Bruch stark verhauen gefunden habe. Die nähere Umvon Lindi wird wieder von Aufstandischen belästigt. Hauptmann Rigmann meldet aus Iringa, von Krieg anläßlich eines Munitionstransports nach Mahenge fiegreich vorgestoßen, gegen größere Massen Aufständische bei der Station Mahenge angehalten und sie zerspringt hat. Der Iringa ist ruhig und gesichert; auch an der Grenze beginnen viele Unterwersungen. Die bebrutenden Bewegungen von Truppen können vor der Hand als abgeschlossen gelten. Bekanntmachung. Fahrplanänderung. Die Verlobung unserer Tochter Gerda mit Herrn Gerhard von Möller, Leutnant der Reserve des Dragoner- Regiments Freiherr von Manteuffe!(Rhein.) No. 5, beehren wir uns anzuzeigen. Wilhelm Velhagen und Frau Therese, geb. Delius. Bielefeld, im Januar 1906. Meine Verlobung mit Fräulein Gerda Velhagen, Tochter des Königl. Kommerzienrats Herrn Wilhelm Velhagen und seiner Gemahlin Therese, geb. Delius, beehre ich mich anzuzeigen. Gerhard von Möller. Kupferhammer b. Brackwede, im Januar 1906. g, Eisenbahndircklion. Vom 15. Januar ds. Is. ab wird der Personenzug Nr. 582 Herford ab.58 nachm., Detmold Ian.49, werktags bis Horn=BadMeinberg durchgeführt: Detmold ab.51, Remmighausen ab.00, Horn=Bad= Meinberg an.10, Von demselben Tage ab beginnt Personenzug Nr. 440 Detmold ab.38, Bieleseld an.05, werktags in Horn=Bad=Meinberg: ab.18, Remmighausen ab.27 und Detmold an.34. Hannover, den 8. Jan. 1906. GAens zur Errichtung einer Stif anläßlich der Silbernen Hochzeit des Kaiserpaares. Das aus Anlaß der goldenen Hochzeitsfeier des hochseligen Raisergegründete Wilhelm=Augusta=Stift befindet sich zur Zeit in schwieriger Lage. Das Stift(Lützowstraße 18), welches den Zweck hat, ehrbaren, erwerbsunfähigen, sowie alleinstehenden alten Männern ein Heim zu bieten, entspricht nicht mehr Sonntag, 14. Januar. 2. S. n Ep. Kollekte für evang. TheologieStud. erende in Bonn. Altstädter Kirche. Vorm. 10 P. T autermann. Vorm. 11½ Uhr Kindergottesdienst. Nachm. 5 Uhr Jungfrauenverein. Adends 6 Uhr P..ppe— Dienstag. Aberds 8¼ Uhr Bibelstunde im Westheim Abends 9 Uhr Bbelstunde im Männer= und Jüngligsverein.— Donnerstag. Nachm. 3 Uhr Altst Frauenv. Neustädter Kirche Vorm. 10 Uhr P. Waubke.— Bechte u. heil. Abendmabl. Nachm 1¾ U Kindergottestienst. Nachm. 4 Uhr Jungfraun verein im Konsi mar denstal und 11. Bürgerschue Abend: 6 Uhr P. Kuhlo. Montag. Abends 8½ Uhe Bibelst in der Volkehalle. P. Kuhlo— Dienstag Avends 6 Uhr Bibelst. .„ zenden alten Männern ein Heim zu bieten, entspricht nicht mehr densin der Kleinkindeschur,„Zzing sanitaren unforderungen. Das Mauerwerk ist feucht, das Gebäude ist nicht unterkellert. Nackm. 3 Uhr Frauz Die Lage im Innern der Stadt ist wegen des großen Verkehrs und der Nähe der Luthe=stift.— Abends 9 Uhr Eisenbahn für eine derartige Versorgungsanstalt nicht geeignet. Der Königliche Re=sung, Ränner Aber ds gierungs=Präsident fordert als Aussichtsbehörde seit Jahren einen vollständigen Umbau### 2 Uhr Bibelstunde im Blautrenz oder einen Neubau in gesunderer Lage. Lanins.Kirche. In dem Stift sind zur Zeit 15 Iusassen. Weitere Anträge auf AufnahmelP. Hackänder.— Nachn. 2 Uh ronnten nicht berücksichtigt werden, da eine stärkere Belegung des Stifts nicht angängig ist. Zungftauet verein.— Nachm 4½ Der Vorstand hat sich seit dem Jahre 1896 unausgesetzt bemüht, den Forderungen Uhr Jugeadabteilung des Jüng. der Königlichen Regierung nachzukommen. Es war dies bisher unmöglich, da dem Sup. Ein on. Uhr Stift die Mittel fehlten. Die Stadtgemeinde, die seit Bestehen der Stiftung erhebliche Zienstag, ghenos.9#ubt Piau hat, will uns auch weiterhin die Wege keozoerem.— Mittwoch Aterds 9 Uhr Bbeistunde im Jügglingsund Mä neroerein.— Donreistag. Nachm. 3 Uhr Paulus=Fraueno. A ents ½9 Uhr.belstunde in der Bürgerschule an der He=perstraße. P. Hacklander.— Abends ½9 Uhr Bibelstunde in der Kleinkinderschule an der.ldstraße. P. dadurch ebnen, daß sie das Grundstück des Stifts, das trotz vieler Bemühungen zu einem angemessenen Preise nicht verkauft werden konnte, für den Preis von 60000 Mt. übernehmen will. Die Armenverwaltung will uns ein geeignetes Grundstück an der Detmolderstraße zum Selbstkostenpreise zur Verfügung stellen. Dadurch ist das Stift seinem Ziele, einen den heutigen Anforderungen entsprechenden Neubau in gesunder Lage zu errichten, wesentlich näher gekommen. Der Neubau, zunächst für 25 Insassen berechnet, wird in guter Ausführung— einschließlich Erwerb eines etwa 10000 gm großen Grundstückes und der inneren Einrichtung— etwa 100000 Mk. kosten, so daß uns an Baumitteln rund 40000 Mk. fehlen. Nun ist allerdings noch ein Stiftungskapital von etwa 42000 Mk. vorhanden. Dies kann jedoch nicht zum Neubau verbraucht werden, da seine Zinsen kaum ausreichen,] 8½2 Uhr Männer= u. Jünglingkv die Kosten der Unterhaltung des neuen Gebäudes und des Gartens, sowie den erforder der Kinderschule in di lichen Zuschuß zu den Pflegekosten zu deck.n. Am 27. Februar 1906 feiert unser geliebtes Herrscherpaar seine S hmnti Frauenverig silberne Hochzeit. Wir glauben, daß es unserer Bürgerschaft eine Freude sein wird!Phk M. Verems-Konzert Sonntag, den 14. Januar 1906, nachmittags 5 Uhr, im Stadt-Theater. Leitung rchester Solist Herr städtischer Musikdirektor W. Lamping. Das wesentl. verstärkte städt. Orchester. Her Konzertmeister Bram-Eidering. Programm: F. Mendelssohn-Bartholdy: Ouverture„Meeresstille ur glückliche Fahrt“. Joh. Brahms: Konzert für Violine mit Orchester. Joh. Seb. Bach: Präludium und Fuge in-moll für Violin-Solo. M. Reger: Sinfonietta. Eintrittskarten zu Mk..—,.—,.—,.—,.50 Mk. bei Herrn M. Pfeffer, Obernstrasse. Die Abonnenten werden gebeten, ihre Eintrittskarten bei Herrn M. Pfeffer bis Mittwoch, den 10. d. Mts., unter Vorzeigung ihrer Abonnements-Karten abzuholen. * onnabend"" Tannerohrn]. A rrh Schnabend, 18 Januar, abenas 8 Uhr, im Stadt-Theater. Obiges Programm unter Mitwirkung von Herrn Konzertmeister Bram-Eldering. Eintrittskarten Mk..—. Schülerkarten 50 Pfg. Ko tmann. Johannis=Kirche. Vorm. 10 Uhr P. Köhne. Nachm. 2 Uhr Kindergottesd enst. Nachm 3½ Uhr Jugend=Abt ilung.— Nachm. 4 Uhr Knaben=Abteilung. Nichm 4½ Uhr Jungfrauenvereia. Abends 6 Uhr P. Knolle. Abends Hochzeit. Wir glauben, daß es unserer Bürgerschaft eine Freude sein.,1 JLinssingsperess„Männer: und (a. Tag hadurch zu ehren, daß die Wohltätigt. eiche aus Anlaß ders abenss 3/, Uh: E min ebibel d e Hochesteo2 Paser Buge, die Mohlaligleitsanialt, weilche aus Aunlah derscen golbenen Hochzenest. Naiser Wilhelm I und der Kaiserin Augusta gegründet wurde,##une.— Freitag. 8½ Uhr Verdurch Stiftung der erforderlichen Geldmittel in Höhe von 40.000 Mk. baldmöglichst in Stnnsbend.### den Stand gesetzt wird, sich ein würdiges Heim zu bereiten, zur Ehre Stadt Bielefeld und zum Wohl treuer Invaliden der Arbeit. Wir glauben auch, daß eine derartige Veranstaltung ganz im Adends 9 Uhr Bibelunserer lieben besprechung u. d 6 beisstugke.— Kartini=Kirche. Vorm. 10 Uhr P Wichmeyer. Nichm 2 Uhr ir glauben auch, daß eine derartige Veranstaltung ganz im Sinne unseres kindr onesdienst.— Nuchm. ½35 Herrscherpaares liegt, umsomehr, als Se. Majestät den Wunsch ausgesprochen hat, daß 8 Uh: Mäuer: die Teilnahme seines Volkes an der bevorstehenden Feier in der Stiftung wohltätiger Anstalten ihren Ausdruck finden möge. Nachm..i oech, Wir werden uns gesiatten, demnächst Listen mit der Bitte um Zeichnung von.autenz Jeieno, bb nds ½ Beiträgen zu versenden.(Ur 6 men devibelkun de im Be., einshaus. Reformierte Kirche. Zeichnungslisten liegen im Rathaus, Zimmer 29, und in der Geschäftsstelle des#e m. 10 Ud P Mund. Volm. =Vereins aus. 11½ Uhr Kunde gunsdinst Vorschuß=etrus aus. Bielefeld, den 4. Januar 1906. Der Vorstand des Wilhelm-Angusta-Stifts. Toerner, Vorsitzender. Fritz Berteismann. Gante. Jordan, Pfr. Meyerkamp. F. W. Wüllner. Der Ausschuß der Stiftung. Minzpeter, Wirkl. Geheimer Rot. Evang.-lutherische(altluth.) Gemeinde Bielefeld. Aula der höheren Töchterschule Viktoriastraße.) Dr. Sonntag. Borm 10 U Predigt Gottesdiunst mit Feie des he#l Aben dmahls Bichie ½10 U,r Nachm. ½1 Uhr Chiisten=ehre. Pastor Eög Altkatholische Gemeinde. Bielefeld. Chren.=Versinenge. Fabrikant. von Oitfurth, Königl. Landrat, Geheimer Fahrikent., Klssing, Aoumerzienrat. Kohle, Reltor. Linchoufrch, Rendant, Helgrsoch, naas. Goresptenst un 1. Juuur 19406 Webermeister Lohmeyer, Stadtverordnetenvorsteher. Friedrich Meyer, Malermei. der Nehmer, Obermeister. Walter Nagel, Fabrikant. Niemeyer, Königl. Obers Kommandeur. Louis Niestrath, Kaufmann. Dr. Oetker, Fabrikbesizer. Karl Oltrogge, Kaufmann. A. Osthoff, Bank-Direktor. Recker, Fabrik=Tircktor. Tümpel, Professor. W. Velhagen, Komm.=Rat. Viering, Kommerzienrat. J. Voss, Zabnart. Emil Wessel, Direktor. fäll: aus, dasür in Herso.d Gott svienst. R. Kundt, Pfarrverw. Für 1. April ein erfahrenes Mädchen für Küche und Hausarbeit gesucht, ev. käme nur Küche in Berracht. Zu erfragen bei Frau Kommer= Bieleteld, Odermase Bischöst. Methodisten=Kirche, Hermannstraße 24. Onleseld, Everwaustraße 20. Dienstpersonal jeder Art ev. gleich und 1. April. Frau Heny Postert, Detmold, Lageschestr. 3e Stellenvermittlerin. Nagenleidenden eile ich aus Dankbarkeit gern un unentgeltlich mit, nas mir vor zahrelangen, qualvollen Mager ind Verdauungsbeschwerden zeholsen hat. A. Hoeck, Lehrerin, Gachsenhausen d. Frankfur Sonntag, vorm. 10 Uhr Predigt und Abei dmahl. Vorm. 11½ Uhr Son#tagsschule. Nachm. 4 Uhr Alliarz=Gesonz= Go tesdierst im er Volkssaal.— Abends 8½ Uhr Goltesdienst.— Dienstag. Abends 81 2 Uhr G betsunde. Jedermann ist freundlich einzeladen. Prediger Schilde Bremen. rheumatische. Herenschuß. Reißen: deste Einreibung sie die spirituösen Einreibungen nur schmerzablenkend durch Hautreiz, sondern Salit vernichtet die Krankheitsursache. In Apothek. Flaschen z. Mt 1,20 u. 2, „Husten,######. Verschleimung. HPals. und larustischt-Tertel une Drustschmerzen, Lungensten bei Kindern) is der lauer Gebrauch des seit Rheinischen Trauben=Brust=Honigs Haus, Genuß, Nähr= u. P u. KraftMittet., grizer„ Zangge, dringend anzuempfehlen. à Fl. 1. s und 3 zuk.. Probefl..60 in den meisten Apotheken und Progenhandlungen in Bielefeld bei Herrn Felix Battig. Markt-Drogerie, Herrn Robert Hergeröder, Geima na=Diogerie und Herrn Maxim. Koch, Adler=Drog. Bekanntmachung. Die Ausführung der Installationsarbeiten für den Erweiterungsbau der 10. Bürgerschule soll vergeben werden. Verdingungsunterlagen sind zu 0,80 Mk. bei unserer Kanzlei II käuflich, ebendaselbst sind schriftliche verschlossene Angebote mir der Aufschrift„Angebot auf Ausführung von Installationsarbeiten für den Erweiterungsbau der 10. Bürgerschule“ versehrn, bis zum Eröffnungstermin am Donnnerstag, den 18. Januar 1906, vormittags 9 Uhr, einzureichen. Bielefeld, den 10. Januar 1906. Stadtbanamt. Torbdsccder.. K Stadt-Theater. Freitag, den 12. Januar 1906, Vorstellung zu kleinen Preisen. (zum letzten Male): Maria Stuart. Trauerspiel in 5 Akten von Fr. von Schiller. En9 Anhädter Jünglings Männer=Verein. Sonntag, den 14. Januer 1906, abends 8½ Uhr, Sonnabend: Tagesorknung: 1. Kass ndrcht 2. Umwald des Vorstandes. 3. Berschedines Der Verstand Seichnstelle u. Postanstalten #. bei täglicher Zuin Blelchen durch Briet.00 M. Peseiuungelche Nr. 5361. 11. Januar: Ri zum deutschen Kaiser g der Schöne von Lutwigs des Bay##s, Bauernfeld, Dichte dden Frarzosen verteid von den Preußen erst Friedrich von Schl #unse er Kaiserin, gest. 14. Januar: Si# Oesterreicher bei Rivo S. H. Mosenthal, Lages von Contie: ron den Deutschen gen Karl Gerok, Dichte marschall Lord Napi Die Etatsrede Herr Finanzministe #baben, erwies Elatsrede wiederum a #blickender Sachwalter. * Gennginung darüder Vergebnisse des Jahre 4 Erwattungen entsproch Betriebs verwaltungen ie Eiatsansätze gebrad Stats der Domä eiherr von Rheindabbenweisen, daß der U Rechnungsjahre ein wäre, wenn nicht d# Ruhrstreik für die Eise #stes von eina 1 auch, üder der Sina #auch aus den Schwieri denen die Einzelstaate shr ##ten haben. Und gbuckte er in die Zuk# gricht ganz gerechtfertig #der Jadustrie und im H. thuismus betrachte Vollbauerade Steigerung die seit 1898 im Gan und im Ekat 1906 ge Nillionen betrage, in Wenn das so weiter ge eine Erhöhung der 6 otwendigkeit. 1 Bemerkenswert war, von Rheinbaben über der verwaltung bemertte. #st— so führte der Mi 1892 wieder ein Pius er alten Domänen eing 1892 bis 1904 ständig er alten Domänen die Hinter den früheren Pai #lieden, wenn der Ausfa 475000 Mk. betrug, Schligedr Beweis für n der sich doch usleichnete, nicht mehr ddie Puri zu dezahle:, so weis dasur, daß infolg Ausgaben und der finkend #n Setteidepreisen eine unsen der Landwirt Ich freue mich über diest ## sehr als Finanzminister muinister, denn ich erblicke aß unter dem Schutz: de ##ieder Vertrauen in in Buhältnis angebahnt #iemals gestört wird, den nttim wesentlichen Landes.“ Der Weinpan ist in bezu heute nicht mehr ### der Abgestum wrste doch die## olttische Seite des