Aniktichts-Aribonnt Scowerte. Gelksbiall. Verbunden mit:„„ Käp4 General-Anzeiger für den Kreis„#lle Schwerter Volks-Zeitung Die„Schwerter währt ihren jeden mit Cod fall gemäss ungen Zeitung“ geAbonnenten für endenden Unhser BedingUstereiichrung Mlie kreis- und lokalpolizeilichen Verordnungen für den Kreis hörcde erlangen gemäss Bekanntmachung der Bözigl, Reoiegzug 41uc berönentichun, Igalige Prest a#... O O O C 0 e verbinuncfe Halt 9 O 0 0 0 Feruapreche Dr. 6z. Celen.=Käreze: Hraut, Schwene=adt. Deutscher Reichstag. Uhr. 108. Sitzung. Montag, 16. Januar, Die zweite Lesung dbes„Zexaheftenergesetzes. tischen Freunde in ihrer überwiegenden Mehrheit Hiempern, hent wünsche euchie fin, ab auch bas wodzie Aopiak Ferirtzseteisgs enen VerSavenr a0, Bu., u., ie Pop, geigsrigte ug. eberzeit auf dem Plope,erden sollen die Grunonuusverkaufe, Glag wocht, Ger of nwachsens der großen Städte ergeben, die sich infolge de gagegen soll der pausbesitz= und das die Bodenspekulatignz, bag.v. werden. Die KommissionsBaugewverbe wogucy, gex der Regierungsvorlage schon recht beschlüsse bringen geoenüb. Steuerertrages. Weitere Abschwächungen dürfen nur mit der größten Vorsicht gewürde sie lich auch nur, woch, Haupturheber des außerordentkönnen. Das Reich If., handelt es sich um eine Besizichen Vertz,steg“ Sinng e zugrtes. Die Vorlage ist weit euer iw benz., Stn es zurückgeblieben. Jetzt reguet uter unausgesetzt weitere Abmilderungsantrage, aver dadurch es ja unausgeseot we. ue V., 8108 werden. Vuir haben Erwürde das Gesetz nahzezu inhalte“,zinden; hanach hat die Zu.sahrungen von mehr als 200 rozent keine Steigerung der wochoftener e, und der Mietspreise und bei mehr als 98 Proun in Einschräntung der Bautätigkeit gebracht. In 99 Proin Fite zund Verangekehag hier Sienter auf die Biete abgewälzt wird, hält den Latsachen PichtgZegehtunger Firsitzie ee etat eesion geozet uererzie gauige. e Steuer au) den auf andere Weise keine Mittel stusig. erouen bebden vo Zaiße von Wbänderungsgiersise i. schafen erst burch ihre Lreztrigewpesen, die Vorlage agrarisch schwarzblaue, Block ist. bes.u., v Bünsche der Rechten berück. u durcheuchen, Wenn man die—.., begünsigt, sondern sichtigt, so werden nicht nur die 2g=amstand, daß man den auch die Teroinspekyigsetr gteuer beibehalten muß, beweist, Pmsattempel veven zämmerlich Fiasko gemacht hat. Wir o6 die Hrnovo Hamit einverstanden sein, daß die Erträgnisse erd ar ve für das Heer verwendet werden. Die Einnahmen e. in erster Linie Unt itzung der Veteranen und zur Beseitigung der drückendsten z. B. der ell bestenert werden, Autz, uber zu die Gelbsverwaltung der daß bier ein schwerer Einr=gisihesten sollte man daher den enmunen verstsg, Jerzosen ud den der Bundestaten Anteil der Gemeinden erzogen 1. zre Bedenken haben wir entsprechend hstehen des Umsatzstempels neben der neuen 2eden das Hortpe,: itu, Venachteiligung des immobilen Steuer. Dos ist eine eine., warnte vor eine Abschwächung der Beisitzes, Der Schovsekregesagt, mit scharsen Gesetzen hat man Vortoge, Dog isr elische. Zieht man de Steuerschraube, 3. och vie etwos ee i. Erträgnis zurück, und wie soll festbgellt werden, der Grundbesitz zu bewerten wargeste, werden, wie 1885 der weundbesit 5t., Bur fürchten, Ver gat damats au einzstimintungen ni 9 dem Geiste, sondern daß die Ausführungsbestemmunz, uch: Schaden des soliden dem Vortlaut nach befolgt werden, Jun zine unzahl von ProGrundstücksverkehrs. Vas wird vos Welcge, ungeheure Mühe esev, und Schwiezioefielogs tiegt ein scharfer Eingrift in die wird dos tosten, Aveis=(Fntschieden verlangen wir, daß der S etios ver.„ertzwachs möglichst frei bleibt. Tarum kann dem verdiente Wbett, wachs.glicht., und noch weniger den utrog un Sozigaldemokraten. Abänderungsanträge behalten wir uns vor, der Schatzsekretär wird sich damit abfinden müssen. K Abe. Sumo Hop) Die zie Horscht, geboten., Wir haben nicht du übersehen, doperzcht einmal der Begrif des steuereoe Vertzuwachses konnte andfrei definiert werden. Die lichen Vertzuwachte: ngr den uwu., sizen und abwarten, Milionenoauern, oit. vo, Vet, Großfthrtgucht, werden von der bis man ihren, Grund und Boden v. Eie aber wollte man Steuer am wenigten getrofsen wvecheseg, geschaffenen Kautelen doch gerade beranuzehen. Die ppären ohne Bedenken dafir, verden koum ausreichen, Zie gtelle des Unsatzstempels treten en de Auach sollen sie beide nebeneinander Geltung haben. Llte. Zetzt aber ote, svte beide webezast Hoppelt so stark, als Lamit velastet man den Vruzeplant hat. Das erscheint man bei der Sinanzesorm veg sich, ob es verfassungsmäßig böcht bedenkich, Auch lragshesitz mit einer Steuer belastet suläsig ist, daß der Vr.uy,„Gemeinden überwiesen werden. wird, von der 20 Meilionen,n st in dei Klter unturch dessen setzen Preichen, epepie Luwachs“. Nach dem Kommissionsbeschluß verdienten Wertsuuou.,., bis zu 20000 l bei bebauten und dleiben Verküufe im wetze, Grundsticken steuerfrei, auch wenn boo Teigrürdgtäge haubelt. Dr. Aregzigge), riums war nicht länger aufzuschieben. Die bisherige Ordnung Zur Einfuhr französischen Schlachtviehs in die Allgemeine Fleischerzeitung, daß die Transporte, vom Reichskanzler aufgefordert worden ist, Vorschläge zu Besetzung des Erzbschofsktuhle in Poren. Wiener„Voltischen, Sorshondeon u, Haugzischen Ragierung tüirzlich in voler Jutimnung mit der. Präsaten 8a, ent uiche an bete Hondbhony, Wihentäigers auf der Vonicht die Verusung bes vrnomnter Die Fage der Bise Posener Erzbistums bleibt Kapitelvikar von Posen Liskowski noch Oesterreich=Ungarn. Die zweijährige Dienstzeit sbterreiog, De, Boezer„peizäigign Dierstzeit worle. bebnebeo un Cirhüh, Gegahung denr Bekrntendontigrnts vor besichen Vehiohe Zag Eihg der frangzichen en dist, bebondeve, gersätungen Lichons in Deuschland. ustoe Auspuohn, r Freihert v. Herliag erlärte den de Oent u eudv rPeit Parisen die Worte des anzsfschen Gercheondenten bes ve. in seher Vezsehung einen ausBinstere de Vobeven Aste, Die interesante Rede Bichons eschoeten eip eiger feitenen Octzektpoitäk und seine Worte ausbseden von engs bo. Verbindeten Dertschland zur er Oesteruch bnnten her fohringschen Vorginge ezt sich Weesehn bein, Bepigh„ezseperte Zurichaltung auf. die Prese in Augeweinen den Zeserg, damit man richt durch Dus Koris Vouruat wohnr ur, und Aaduich die Lage der Radomontaden den Eroberer reigAnnektierten erschwere. wird, bon der 20 Milionen den, der Praris undurchsühebar. Eine Reihze von Vertimnzug zustinmen wenn sie an die Stelle Wir können der Steuer I., zuß sie natürlich auch einen beträchtlichen Ertrag bringen, denn sonst werden die Gemeinerbeigten Ausftiege ee anträge vor.(Beifall links.) Weiterberatung Dienstag 1 Uhr. Dr. v. Saviony(8.) vo Entrag Marr(3.) soll die Steuer10000—. Nach einen, un das ganze Grundstück bis zu 200 freitzeit vur eintreten, giese Steuerfreiheit soll nach dem Kombswv. 5000; Vert is. 2 Hann eintreten, wenn der Veräußerer misionsbeischigst aber uur vo..„e, hat und den Grundstücks. dsch uest ues 4d A un, Auu ing, Kuhet, uug wist, miechze Glus, aber). Einkomnen, hat und den nicht megr dis 4400—6 v....#, Abg, Pauly=Cochem. 19. dandet nicht gewerbsmäbie bes, Linkommensgrenze auf 8u00 und Dr. ürendt(Pp) wolzmokeaten beantragen, sämtliche Beheraussetzen. Die Soztaldemo, zm g 1 zu streichen.— Die ray bisei, treffen Vorsorge gegen Umgehung der Steuer, bstonders burch Butdu, Zuig sind burchaus Freunde und Anwird. Wir sind auch Zu,„#er being seiche besenent verden. T ugx bereit, Die walcn. ait uin. emen und ertragre hrauchbares Gesetz. Trotzdem dürfen wir be deo den vsaden der Gerechiglei und Biligkeit zicht abbe den en perden wie uns erngtlich fragen, uiskerzacge weichen. Tarum werden wi. an, ernftlich au# omervatwe nicht durch die Vorlage burchaus bereczgiser Besimmtheit halten Grundsätze ins Wanken geraten. Mit. ottjest. unsere Bedenken vir an der Aushebung bes hu senste grsteng bezäglich der Rückbewegen sich iu brei Büchtung hezüglich der Frage, invieweit esebung uu) berechtigt sein sollen, selbständig zu beschließen, e eewein hinsichtlich der Frage der rückvirkenden Rrast. und schteblch o., Belastung des Familienbesitzes. Den Bir strchten eine betnzung—. werden, 100 Prozent des wenden bste, o, Steuerhetrages nochmals zu erheben. Wir e. gus beni Boden der Vorlage und wünschen nur möglichste Klcigtnahne wohend der Lussichis der vorliegenden W5. Shessetety: W erm. 9 mir„weiselhast, in welcher Weise ewüchengsantrug erscheint easlen,(Hört, hört) Die Pflicht vir füur die Veteronen Vvorgeznicht nur der Regierung ob, sonder Veteranenfürforge liegt vpzraukratisch waren wir nicht. dern aug dem Reichstage.— gemacht und uns mit allen Peutentreisen in Verbindung gesetzt. Bringen Sie uns auf ubdere Rechnungen Gegenrechnungen, aber nicht allgemeine Ara. Söhre(Soz): Wir sind für die Zuwachsteuer, zufließen, denn diese Polilische Arbersicht. Der König von Sachsen und der Vatikan. Das„Dresdner Zeit den Ausdruck des aufrichtigen Bedauerns und eonboed eden uhermitest hant isit eut dem Miniskerlun des vons Nattsies übermitelt bo, gricht ugegungen, Jaßz Swper auf boiongtschy, Verädigung mite den genarnswischen eine enspreherng.—.. Mantiug in München erfolgt sei, und daß eine angemessene Erklärung von ihm dort den vor hdv Stegung als Mitäirbevolmnächigter an zustwürde von der S. u.. v. Die Beihe der Dienstuenden den Soten enboben uu,. und gänig übergetreten. Ncherter de Bud. u uerichenshegrnchten Biniternun der Veihichen. un, pom 1. Vorif ab kernen Pied dbes vere bhch, Pustyon Prieziehgnung der ihm Buber unnach der inwischen erselisten u.. an dag Ministerium des Sven, der botuog, buscheiste beigegeben, De eiagrskend die eben bo. ein Plunge machgebenden Grüicde bargisgt: e de beno pug gateshieht zweckmätziger dem Ministeriumn Sesun ite Grtlatung des Aberbänditen Kultusniniste. den Innern, die 942 seinem am 29. Dezember er#######. ge verDer seit.. uin—.. zius für Luftnitzte Balon„Hildebrandt“ des Verliner Verzen, geg. sochet vit Peinen beide, eiher Gagnadh in der nan Hnr nichte st erkunden und wpor in ens.. 9. Damit st das troauermuten toune, bes Srouthyuv, o. ie, man indie Osse ader in die Wäder Finlards verschlagen Llaubte, zeugich in Gabenz stonntich voste ein uen o# der Lalon duch ane WindPeuuen, Pr- ben bn, und haunn inteilge verlorener Orienhat, wird Bereits gestern abend haben wir über das tragische Geschick Stetiu, d8. Jou.““ u, Bicgengugh ig dr Veosin, Bsoe beont vunn Parden. Von den beiden Toten Reht Tage dert gelegen und wurte deohalb nicht eher benert, vei Pi Sune bbeu. grug, iraen Galon urden lebder die Ausindung be,„Oetesn, Zwighen Bahn und nuch bolgende Einelheiten veweu., den Gaenenderngen, von Wilhenbruch bei Oreikenhoven beg Gaern Abend Burde dot Wäidhern ungeben, de, Ooho vhe, eigen genlichen Anteng bet iun dem tellweste vereisten S.e, der v.,„an gache sich an die die Hil eims Balons bemert uv,.ue ve du. Gondel u. Arbeit, das Eis an der Stelle D enthr., wagen der, Dunkel. Jen werden, Herte(Denstag) vomittug Sueden beit aufgegeben Nr. 14. Seite 2. die Arbeiten fortgesetzt, und nun stellte es sich heraus, daß es sich bei dem Funde um die Ueberreste des vermißten Ballon„Hildebrandt“ handelt. Man hat festgestellt, daß die Ballonhülle die Gondel teilweise bedeckt. Letztere befindet sich etwa 1½ Meter unter dem Wasserspiegel. In der Gondel sind deutlich die Leichen der beiden Insassen zu erkennen. Der eine Tote steht aufrecht in der Gondel. Die andere Leiche ist seitlich über den Rand der Gondel geneigt. Auf der Hülle des Ballons konnte man den Namen„Hildebrandt“ erkennen. Der Ballon hat schon tagelang dort gelegen. Er ist bisher mit Schnee bedeckt gewesen und daher unbemerkt geblieben. Auch war der dünnen Eis. decke wegen kein menschliches Wesen über die Eisdecke gegangen. Die Aufregung in der Bevölkerung Wildenbruchs und Bahns ist sehr groß. Stadtverordneten=Sitzung. ** Schwerte, 17. Januar. Unter dem Vorsitze des Herrn Direktor Terbrüggen wurde gestern eine Sitzung des Stadtparlaments abgehalten, zu der 15 Mitglieder des Kollegiums erschienen waren. Der Magistrat war durch die Herren Bürgermeister Rohrmann, Direktor Emmerich, Rentmeister Niederstadt, Fabrikant Möhling, Direktor Waltenberg und Rentner Ostermann vertreten. Vor Eintritt in die Verhandlungen entbot der Vorsitzende dem Kollegium die besten Wünsche zum neuen Jahre und gab der Hoffnung Ausdruck, daß auch im kommenden Jahre die Beratungen der Stadt zum Segen gereichen möchten. Herr Bürgermeister Nohrmann schloß sich diesen Wünschen namens des Magistrats an. Die beiden ersten Punkte der Tagesordnung, Einführung und Verpflichtung der neu= bezw. wiedergewählten Magistratsmitglieder und Stadtverordneten, wurden von Herrn Bürgermeister Rohrmann in gewohnter Weise erledigt. Es handelt sich um die Herren Möhling, Ostermann sen., und Wal tenberg vom Magistrat und die Stadtverordneten Terbrüggen und Backhausen(1. Abt.), Schermeng und W. Sieberg(2. Abt.), Döpp und Fischer(3. Abt.) Die olsdann vorgenommene Wahl des Büvos ergab die Wiederwahl der Herren Terbrüggen(Vors.), Homel(Stellv.), Stadtsekretär Melchheier(Protokollf.), Verwaltungssekretär Schulte(Stellvertreter). Die Neuwahl der Kommissionen usw. ergab die fast einstimmige Wiederwahl derselben. Es handelt sich hierbei um folgende Kommissionen: Einquartierungs=Kommission: Niederstadt (Vors.), Homel, Hohenschwert, Färber, W. Sieberg. Gas= und Wasserwerks=Kommission: Möhling(Vors.), Duisberg, Heppe, Färber, Bierbach. Baukommission: Rohrmann(Vors.), Niederstadt, Möhling, Homel, Hohenschwert, Duisberg, Schermeng, W. Sieberg, A. Sieberg, W. Haver, Bierbach. Schlachthaus=Kommisssion: Rohrmann(Vors.), Hagemann, Duisberg, Hohenschwert, Döpp, Färber, Möhling, Lewe, Dickerhoff. Eisenbahnkommission: Rohrmann(Vors.), Terbrüggen, Homel, Irle, Heppe. Kommunal=Einkommensteuer=Einschätz= ungskommission: Rohrmann(Vors.), Möhling, Wolf, Irle, Heierhoff, Emil Duhme, W. Haver, H. Haver. Freischützkommission: Rohrmann(Vors.), Emmerich, Terbrüggen, Homel, Duisberg, Bierbach. Finanzkommission: Rohrmann(Vors.), Emmerich, Hagemann, Sieberg, Homel, Schermeng, Färber. Kanalkommission: Rohrmann(Vors.), Niederstadt, Duisberg, Hohenschwert, Homel, W. Sieberg, Bierbach. Kommission zur Prüfung der Kommunalsteuer=Erlaßgesuche: Niederstadt, Duisberg, Hohenbvees. Waldkommission: Niederstaot, Homer, Hohenschwert Feuerlöschkommission: Rohrmann, Niederstadt, Möhling, Homel, Hohenschwert, Duisberg, Schermeng, W. Sieberg, A. Sieberg, W. Haver, Tillmann, Rickert und Bierbach. Gesundheitskommission: Rohrmann, Hagemann, Hohenschwert, Backhausen, Dr. Haver, Dr. Goecke, Dr. Munkenbeck und Bierbach. Kommiss, zur Prüfung der Rechnungen: für welches Schwerte T5oad 4 übernehnen sol. Auherdem sol Schwertzg, Anteile. Der Magistrat und auch die Kommission Bürgermeiter Rohrmann begründete in längeren be bo. Nagstrats. Das Werk habe eine oberflächlichen Ausstellung werde die Stadt Schwerte aus den ene u erue Andune, Ber utenilie aunin. Allgemeinheit von einem möglichst billigen Bezuge schem Strom für Licht und Kraft habe. Bezüglich der Abschre den Kabeln liege und hier seien keine so hohen Abschreibungen erforderlich. Außerdem komme zu diesen Abschreibungen ja auch noch die Tilgung des Kapitals hinzu. Aus allen diesen Ge sichtspunkten heraus empfehle er dringend die Uebernahme der Her Direttor Terbrüggen sprach sich gleicials den Antrag des Magistrats aus und glaubt, daß die Einnahm für die Stadtkasse eine noch höhere sei, als der Vorredner ange geben habe, da zu dem Gewinnanteil auch noch die Zinsen Nach kurzer unerheblicher Debatte wurd; sodann der Antiag einstimmig angenommen. Die Stadt Schwerte übernimmt danach zur Aufbringung der Mittel für die Erweiterung pes. Werkes eine Bürgschaft in Höhe von 75000 M und eine R#ubürg. schaft für die Stadt Hagen in Höhe von 11 956.50 M. Bezüglich der Errichtung einer zweiten Zentrale im oberen Lennetale zwischen Lüdenscheid und Werdohl, deren Notwendigkeit und Zweckmäßigleit seitens der Herren Bürgerng. mann und Direktor Terbrüggen nach den verschier... ten beleuchtet wurde, soll den beiden Vertretern der Stadt, die zu der heutigen Generalversammlung der„Mark“ delegiert sind, die Entscheidung überlassen werden. Kommission zur Prüf Rohrmann, Waltenberg, Wolf, W. Sieberg und A. Heppe. Als Armen= und Waisenpflegerinnen wurde anstelle der Frau Mollhagen, die ihr Amt niedergelegt hat, Frau H. Wigginghaus gewählt. Gegen die Abrechnung über die Wasserleitungsanlagen in der Gemeinde Holzen fand sich nichts zu erinnern. Diese Arbeiten haben 7055,03 M gekostet. Unter Punkt 6 der Tagesordnung wurde sodann ein Nachtragsvertrag mit dem Landesbauamt betr. die Anlage des Bür. gersteiges auf der Westseite der Hörderstraße genehmigt, nachdem Herr Stadtbaumeister Bierbach die Sache des näheren erläutert hatte. Es handelt sich um den Teil der Hörderstraße von der neuen Post bis zur Hohenzollerstraß Einstimmig wurde dann die Zulassung der landwirtschaftlichen. Feuerversicherungsgenossenschaft zu Dresden bei der hiesigen Sparkasse genehmigt. Die Rechnung der Armenkasse schließt für oas Rechnungsjahr 1909 mit 41116,43 J ab. Dieselbe wurde für richtig befunden und dem Rendanten Entlastung erteilt. In einer früheren Sitzung des Kollegiums war der Wunsch ausgesprochen worden, die Sparkasse möge den Zinsfuß für Darlehnsnehmer aus der Stadt Schwerte und dem Amte Westhofen etwas ermäßigen. Die Sparkassen=Verwaltung hat sich jedoch, wie in der gestrigen Sitzung mitgeteilt wurde, aus verschiedenen Gründen mit diesem Gedanken nicht befreunden können und auch der Magistrat teilt diese ablehnende Haltung, womit die Angelegenheit vorläufig erledigt ist. Auf Antrag des Vorsitzenden wurde dann auch entgegen der ursprünglichen Absicht über die Aufbringung der Gelder für die geplante Erweiterung des Komm. Elektrizitätswerks Mark in öffentlicher Sitzung verhandelt. Zum Zwecke des weiteren Ausbaues des Elektrizitäts werkes, an welches unsere Stadt bekanntlich als Aktionärin mit einem Kapital von 150000 M beteiligt ist, und außerdem für verschiedene Anleihen Bürgschaften bis zum Gesamtbetrage von 193 478.25 M geleistet hat, soll von der„Mark“ bei der Landesbank ein weiteres Darlehen von 2 400000„M ausgenommen wer Aus Stadt und Umgebung. Schwerte, 17. Januar. **(Von Schlössern, die im Monde liegen,) so lautet der Titel unseres neuen Romans, mit dessen Abdruck wir in heutiger Nummer des Unterhaltungsblattes beginnen. M. Knischte Schönau hat mit diesem Roman ein Meisterwerk sinniger deutscher Erzählerkunst geschaffen und sind wir fest davon überzeugt, daß der neue Roman den wärmsten Beifall unserer verehrten Leserinnen und Leser finden wird. **(Kirchliche Beschlüsse.) Das Presbyterium der großeren evangelischen Gemeinde beschloß, an dem an der Jägerstraße liegenden Gebäude der Kleinkinderschule, welche auch die Schwesterwohnung enthält, notwendige, umfangreiche Reparaturen des Fußbodens, der Zimmer und des Dachstuhls vornehmen zu lassen. Auch soll das Gebäude elektrisches Licht erhalten. Der erforderliche Kredit wurde bewilligt. Ferner wurde der elektrische Glockenbetrieb in Anwesenheit eines Vertreters der Firma Bokelmann und Kuhlo=Herford, aus deren Elektrizitätswerk die Anlage stammt, abgenommen. **(Kath. Arbeiter=Verein.) In der vorgestrigen Genetal# Versammlung des kath. Arbeiter=Vereins„St. Stephanus“, die sich eines sehr guten Besuches erfreute, konnten wieder sechs neue Mitglieder aufgenommen werden. Bei der alsdans. tigten Vorstandswahl wurden folgende Herren in den Vorn gewählt: Th. Bozetti, Vorsitzender, Kohland, Nius, 2. Schriftführer, A. Herting 1. und Josef Oeke, 2. Kassierer, Josef Enste, Beisitzer. Zum Dirigenten der Gesangabteilung wurde Herr Fr. Sczimarowski wiedergewählt, desgleichen bleibt das Vereinslokal bei Herrn Kordeck. Am 5. Februar veranstaltet der Verein eine Kaisersgeburtstagsfeier. Nach Erledigung der Tagesordnung hielt Herr Gaikowski einen veifallig aufgenommenen Vortrag über die Gewerkschaftsbewegung. **(Die Beschäler) aus dem Königlichen Landgestüt Warendorf werden am 3. Februar aufs der hirsigen Deckstation, irtschaft Potthoff am Ostentor, eintreffer **(Evangelisches Volksbüro.) Das nun über 3 Jahren bestehende evang. Volksbüro und Verbandssekretariat der evangel. Arbeiter= und Männer=Vereine der Synode Iserlohn hat erfreulicherweise einen fortgesetzt sich steigernden Zuspruch. Im Jahre 1910 stieg die Zahl der Besucher auf 1065. Mündliche Auskunft wurde in 790 Fällen erteilt und wurden 363 größere Schriftsätze angefertigt. Der Verbandssekretär Jacobi hate 316 Besprechungen und Besuche, verfaßte 155 Zeitungsartikel und hiel 59 Vorträge. Der Posteirgang betrug 661, der Ausgang 1035 diverse Sachen. Der ständig wachsende Besuch der einzelnen ger Folge auch in Iserlohn, Altena, Hemer, Hohenlimburg und Menden abgehalten werden, beweist die Notwendigkeit der segensreich wirkenden Einrichtung. **(Infolge der Glätte) stieß gestern ein Dortmunder Brau ereiwagen, der unterhalb des Freischütz überhaupt nicht voran konnte, sondern hin und her schlingerte, mit einem Straßenbahnwagen zusammen, ohne jedoch wesentliche Beschädigungen anzurichten. Auch am Tage vorher war in der Nähe der Wirtschaft Timesmann aus gleichem Grunde ein hiesiges Gefährt in eine Elektrische gefahren und hatte die Fenster des Führerstandes zertrümmert. 745en **(Probepredigten.) Die durch den bevorsteyenden Rücktritt des Herrn Pastor Graeve freiwerdende Pfarrstelle der hiesigen größeren evangelischen Gemeinde ist seitens des Presbyteriums zwecks Neubesetzung zur Ausschreibung gelangt, und sind auch schon Meldungen eingegangen. Es werden deshalb Probepredigten stattfinden. Am nächsten Sonntag wird im Hauptgottesdienst vormittags 9,30 Uhr Herr Hilfsprediger Spandau aus Deutz bei Köln seine Probepredigt halten. **(Gefährdung eines Eisenbahntransports.) Mit einer nicht alltäglich vorkommenden Strafsache hatte sich das gericht Hagen zu beschäftigen. Auf der Anklagebank saß der polnische Arbeiter Frarz Janizak von hier. Derselbe stand unter der schweren Anklage, zu Schwerterheide am 8. Oktober vorigen Jahres vorsätzlich einen Eisenbahntransport durch Bereitung von Hindernissen in Gefahr gebracht zu haben. Nach dem Gutachten des Sachverständigen hätte es zu einer Entgleisung und zu einer Beschädigung der auf dem Zuge befindlichen Personen und insbesondere des Bremsers kommen können. Es steht fest, daß der Angeklagte das Hindernis auf die Schienen geligt und vor der Kantine stehend, zynisch lächelnd den Erfolg seiner raffinierten Tat abgewartet hat. Nach dem Spruche der Geschworenen ist der Angeklagte der fahrlässigen Transportgefährdung schuldig und erkannte das Gericht auf, 9 Monate Gefängnis. ** Westhosen, 17. Jan.(Turnfest.) Der Turnverein „Eintracht“ hatte am Samstag abend anläßlich des Geburtstages des Kaisers eine hübsche Festlichkeit im Fritzenkötter'schen Saale veranstaltet, die sich eines sehr zahlreichen Besuches aus allen Kreisen der Bürgerschaft zu erfreuen hatte. Bei Konzert, turnerischen und theatralischen Aufführungen aller Art und nachfolgendem Tanz nahm die Veranstaltung einen schönen Verlauf. Dem Verein ein kräftiges„Gut Oeil!“ dr. Westhofen, 17. Jan.(Standesamtliches.) Im Jahre 1910 wurden folgende Anmeldungen beim hiesigen Standesamt gemacht: 255 Geburten(126 Knaben und 129 Mädchen), 59 Eheschließungen und 11 Sterbefälle. § Ergste, 17. Jan.(Fleischbeschauergebnis.) Im Schaubezirk Ergste wurden im vergangenen Jahr geschlachtet und untersucht: 141 Stück Großvieh, 82 Schweine und 102 Kälber. ** Ergste, 17. Jan.(Die militärische Kameradschaftliche Vereinigung) feiert den Geburtstag: des Kaisers am Samstag, 21. dieses Monats im Lokale des Herrn Hengstenberg durch Konzert, Verlosung und Tanz. Näheres wird noch durch Inserat bekannt gegeben. § Ergste, 17. Jan.(Kaisersgeburtstagsfeier.) Die hiesige freiwillige Bürgerfeuerwehr veranstaltete gestern in den Lokalitäten des Wirts K. Kappenstein, ihr erstes Fest. Den zahlreichen Festbesuchern wurden genußreiche Stunden bereitet. Das Konzert und vor allem eine Anzahl hübscher Theaterstücke fanden den wohlverdienten Beifall der Gäste In einer längeren Ansprache des 1. Brandmeisters Bornemann gedachte derselbe u. a. auch der Einmütigkeit zwischen Feuerwehr und Bürgerschaft. Ein Tanzkränzchen beschloß die schöne Feier.* § Rheinen, 17. Jan.(Diebstahl.) Dem Wirt Brünninghaus wurden in vergangener Nacht eine Anzahl wertwoller Kaninchen aus dem Stalle gestohlen Ein auf die Fährte gebrachter Polizeihund vermochte zur Ermittelung der Täter nichts beizutragen. Drahtmeldungen. Beim Eislaufen ertrunken. Altenessen, 17. Jan. Gestern nachmittag brachen zwei Lehrlinge beim Schlittschuhlaufen auf der Emscher ein. Während es gelang, einen zu retten, geriet der andere unter die Eis. decke und ertrank. Die Leiche wurde abends geborgen. Langel bei Worringen, 17. Jan. Auf einer zugefrorenen Krippe am Rhein sind beim Schlittschuhlausen neun Personen eingebrochen. Fünf Kinder ertranken, während vier Personen gerettet werden konnten. Sechs Personen vergiftet. Saalfeld(Thüringen), 17. Jan. In vergangener Nacht vergiftete durch Oeffnen des Gashahnes der Kunstplättereibesitzer John sich, seine Frau und seine vier Kinder. Keine Aufhebung der Steuerzuschläge. Berlin, 17. Jan. Finanzminister Dr. Lentze erklärte im Abgeordnetenhause, daß die Steuerzuschläge auch in nicht zu entbehren wären. Schwerer Zusammenstoß zwischen Last, und Straßenbahnwagen. Berlin, 17. Jan. In der Landsbergerstraße erfolgte heute ein heftiger Zusammenstoß zwischen einem Lastwagen und einem Motorwagen der Straßenbahn. Der Kutscher des Lastwagens geriet unter sein Fahrzeug und wurde sehr schwer verletzt. Auch einige Straßenbahnfahrgäste wurden verletzt, ein junges Mädchen erlitt eine Gehirnerschütterung und schwere Prellungen. Drei Kinder erstickt. Segeberg, 17. Jan. Auf dem Gute Gagen sind gestern drei Kinder eines Arbeiters von 1, 2 und 4 Jahren in Abwesenheit der Eltern an Kohlenoxydgas erstickt. Der Streik im Lütticher Becken. Brüssel, 17. Jan. Die Bergarbeiter des Bezirks tich beschlossen die Fortsetzung des Ausstandes, da einige benbesitzer die Annahme der Bedingungen verweigerten. Einigungsverhandlungen dauern fort. Mit dem Auto in die Seine. Paris, 17. Jan. Eine Automobildroschke rannte gestern aus Unachtsamkeit des Lenkers mit solcher Wucht gegen das Geländer der Brücke bei der Notre Damekirche, daß dieses durchbrach und der Wagen aus 10 Metern Höhe in die Seine stürzte. Den beiden Insassen gelang es, sich solange über Wasser zu halten, bis sie fast völlig erschöpft und halb erstarrt durch ein Boot aufgenommen werden konnten. Beide Fahrer haben Kopfverletzungen erlitten. Bombenanschlag. Lissabon, 17. Jan. Der Eisenbahntunnel von Chella wurde durch die Explosion einer Bombe beschädigt. Die Züge auf der Lissaboner Gürtelbahn werden infolgedessen umgeleitet. Zur Lage in Portugal. Rom, 17. Jan. Die Regierung hat beschlossen, angesichts der Unruhen in Portugal die Panzerschiffe„Noma“ und„Liguri, nach Lissabon zu entsenden. Der gestrige Tag ist übrigens in Lissabon ziemlich ruhig verlaufen. Die Gaserzeugung ist infolge Eintretens neuer Arbeiter gesichert. Die Lage in Jemen. Konstantinopel, 17. Jan. Infolge von Nachrichten aus dem Jemen, über die auf der Pforte Stillschweigen beobachtet wird, die aber die Lage als sehr ernst bezeichnen sollen, hat die Regierung beschlossen, 20 Rediefbataillone dorthin zu entsenden. Cholera. Konstantinopel, 17. Jan. Von Smyrna werden täglich einige Cholerafälle gemeldet, während seit dem 11. dieses Monats hier weder eine Erkrankung, noch ein Todesfall an Cholera vorgekommen ist. LütGruDie * Nr. 14. 1. Beilage. Schaerter Heillln.g. Dienstag, 17. Jan. 1911. (Amtliches Kreisblakt.) Deutschland und Rußland. Ait einem kum Gaukichen Lnog nicht genau sormu. tnvgen dun Veresahgrungen über die Mahenehmung der erten Votscune: Verindo.. zem Lenacharten ausiczen eutichen Iuteresen i. Ateziutheug die Latiser Journale Ha. Gebiet und in Versen evor v.„,.en Grade sekandiert. Waben dven borin bie An ein Bag Heutzchland in senen Gebieten ür aue biete Vu Hetteihen sondern nur wirtschaftliche Intereine Machtfropen betreibd., zelzweständich und daß damit esen verfeltgen bonn, hr e Frankrich und England nicht entAustand seinen Vreun Gentallg, Woran liegt alse die Auseudet verden veomn,“e on aus der ganzen Stimnung in London. Die Franzosen sind nach ihrer Art nur nerPoris und Lonv.. Persen ganz egal; sie denten aber onen Anicht bestehende Möglicheit, daß sch die Bante de p v„usse lodkern könnten, und werden in dieser Auiang von hritischen Ententefteunden immer weiter aufgeputscht. In England aber weiß man ganz genau, wie der * die eigenen Sünden nicht bekennen oder Sose but, on v Vorteil, den man bieher in Persen eretioer, den eioenen vort-De, frangsisch, Minister des Ausngen bute, bict misen, Pariser Deputiertenkammer diesop ev, od„Zarkreich für Bölig unbegründet erlärt, und Versen str nach unter der Regierung des Könige Eduard abgenördliche dem usischen Sinhuh vberezeget eager teine viel. Das Kompagniegeschäft war klug eingeret.:,##. ie eie Vu, venu, geun nan aunimmt, daß von eng. e und bd ned etgishen gu urz geionnen, und dleich Deste Deuschans Dienste, die zwar nicht immer Dank geerntet haben, aber für bon Mizister des Auswärtign die„britische Entente“ soschte erdoste, bie g.zeigen aber lächelt barüber noch französische Minister des Auswarligen abrn tächrer Laruber dohl nen Gaue, aue Priue, eige aid uachninen e. Paute oder beinen Anogy, eine zit Hazonög Herartreen et un ensericht der Vurzschwpet, isen; ge, wolen nänlich eute e escheibten, Gpschder gritziche Bation st ein Kaufnen wollen. Derjenäge, der die Zeche hat bezahlen müssen, merkt schließlich die Absicht doch und wird verstimmt. Westfalen und Rheinland. * Dortmund, 16. Jan.(Nette Eltern.) Wegen Mißbecker vor der Strafkammer zu verantworten. Das körperlich sich einmal den Fuß verbrannt hatte, wurde ihm anstatt ein del. die Schmerzen linderndes Mittel ein mit Essig getränkter Lappen auf die Wunde gelegt. Mitbewohner nahmen sich des Kindes an und verschafften ihm Linderung. Die Strafkammer verurteilte den Mann zu 2 Monaten, die Frau zu einem Monat Gefängnis.„„„ * Dortmund, 16. Jon.(Zum Fall Dym.) Das gegen Ohm wegen Unterschlagung eines Wechsels im Betrage von 50000 M zum Nachteil der Firma WolstWertheim in Berlin eingeleitete Verfahren ist eingestellt. Zur Zeit schweben gigen Ohm noch 32 einzelne Strafverfahren. * Iserlohn, 16. Jan.(Eine Flucht in die Oeffeurlichkeit,) die weit über die Grenzen Westfalens hinaus in den interessierten Kreisen Aufsehen erregen dürfte, unternimm der Besitzer der Adlerapotheke in Iserlohn, Dr. Josef Schrömbgens. In einem fast zwei Seiten füllenden, eng bedruckten I serat wendet er sich in den Iserlohner Blättern„in eigener Sache an seine werte Kungschaft“, der er folgendes unterbreitet Bereits vor einigen Jahren hätten sich die Apothek Iserlohns einmal veranlaßt gesehen, führung und Behandlung der Apothekenbesitzer durch Regierungsrat Springfeld in Arnsberg zu protestieren, was ihnen Zustimmung aus allen Städten des Bezirks eingetragen heo. Im Mai 1909 habe er nun dem Regierungs= und Medizinalrg Dr. Solberig, der ihm völlig unbekannt gewesen sei, die Revision und den Zutritt zu seinen Geschäftsräumen glatt verboten, weil dieser die im Ministerialerlaß vom 18. Februar 1902 vorgesehene schriftliche Ermächtigung des Regierungspräsidenten nicht habe vorzeigen können. Im Dezember habe S. dann fehlende Legitimation mitgebracht und daraufhin revidiert. Das gesamte Personal sei nun bereit, eidlich auszusagen, daß sie den Eindruck gehabt hätten, daß S. ihm unter Schwierigkeiten machen wolle. Während der Revision sei zwischen ihm und dem Regierungsrat zu scharseg andersetzungen gekommen, weil er, Schrombgens, nicht## den ängstlichen Gemütern gehöre, die vor einem Regierungsgat in (el kaut: Orduung und Sonbene peagen, Belehdigung, eisen auszubilden. Der Klage : Langendreer, 16. Jan.(Wegen Massendiebstählen) wurde hier eine ganze Diebesgesellschaft e pehst, de Soh zuah im bereits nachgewiesen. ben straße 4 ist ein 1jähriges Kind, während die Mutter daußen Wäsche aufhängte, in ein mit Wasser gefülltes Waschfaß : Königwinter, 16. Jan.(Beim Rodeln) auf den steilen Drachenfels=Reitweg fuhr gestern der 18 Jahre alte Sohn des Bahnasistenten Schäfer gegen einen Baum und„ doppelten Schenkelbruch und schwere Kopf= und innen#### Unter Auschluh der Oesoenticheit versgahsteege van dier humer Strastammer gigen den Schiüle.—. 116 uolag; ven eine Bouer ver sogigem Leiden gstorben ut. erlitt, daß er nach qualvoul.. Triren gesterrt 9l. * Dorstfeld, 16 Jan.(Mord.) In der Nacht zum Sonntag ist hier eine Bluttat verübt, die sich als Raubmord terisiert. Kinder fanden in einer Wiese an der Augustastraße die beraubte Leiche eines anscheinend dem Arbeiterstande angehörenden zirka 40jährigen Mannes. Die Leiche wies furchtbare Verletzungen auf: am Halse breite und tresg, Senitz, Schuß an der Kopfseite. Manche Kleidung..—.. und Schuhe) und die Kaffeebüchse sehlten, während der Niemen der letzteren noch vorhanden war. Bei dem Ermordeten fehlen alle Legitimationspapiere, so daß über die Persönlichkeit des auf so schreckliche Weise zu Tode Gekommenen nichts bekannt ist. Anzeichen deuten auf eine Aehnlichkeit mit der vor einigen Wochen bei Lütgendortmund verübten Mordtat hin. * Köln, 16. Jan.(Ein trauriger Unglücksfoll) hat sich auf dem Schulhof der evangelischen Volksschule in Köln Deutz zugetragen. Als nach der Pause die Schulkinder sich zum Hineingehen in die Klasserzimmer ausstellten, fiel vom Küchen fenster einer im zweiten Stockwerk gel genen Dienstwohnung ein Spülbrett in die Reihe der Kinder der 1. Klasse und traf den Schüler Logul derart auf den Kopf, daß der Knabe schwer verletzt lautlos zusammensank. Zwei Lehrer wußtlosen Knaben zu einem nahe wohnenden urz., der einen doppelten Schädelbruch feststellte. Nach Ueberführung in das Deutzer Krankenhaus verschied der Junge. * Duisburg, 16. Jan.(Wieder ein Selbstmord im Polizeigefängnis.) Innerhalb weniger Tage ist der zweite Selbstmord im hiesigen Polizeigefängnis zu verzeichnen. Am Samstag hat sich, wie berichtet, ein arbeitsloser Schlei#### dort erhängt, dessen Leiche der Bonner Anatomie überwiesen wurde, da Angehörige nicht ermittelt werden konnten, u. gester machte bort ein 19schriger Don=gegen eiu. genge, Der junge Krüger aus Braunschweig seinem Lebe. in#.r. Le. Mann war wegen mehrerer lerei festgenommen worden. Die Vergehen waren so leichter Natur, daß wahrscheinlich die Haftentlastung hinnen karzem verfügt worden wäre. Aus hinterlassenen Briesen###h. hervor, daß er aus Scham den Selbstmord verübt hat. * Trier, 16. Jan.(Eine ganze Wildererfamilie) hatte sich vor der hiesigen Strafkammer zu verantworten. Drei Brüder aus Geisfeld im Hochwald haben seit Jahren in den wildreichen Forsten ihr unsauberes Handwerk getrieben und nicht nur reichlich für den noch einen schwunghaften Handel mit Wildbret getrieben. Strafkammer verurteilte sie zu 1½ Jahren, 1¼ Jahren und Nonaten Gesäingnis. Roman von Ludwig Habicht. P(Rachrck vrchoten) mutigen Wesen, von ihrem übersprudelnden Geist und es lauschte. Seit dem zu frühen Hinscheiden seiner zweiten Gattin, vo oe, sein ganes Herz, seie gauze Zuneisgung gebörte soe Ooeo, der jahrelaug tief einsam dahingelebt batte. en Mann wirten, der jabteia. t, emam eum.. Es war ihm so neu und überraschend, daß ein junges, bubsches etodten bonute. Sr bote gu und Zung zurüclegen volle und das die jeden für bo, Eepiuregu., glmiges Mal in ibren wagen zu waonnen suchte, vo. uo: vu. u.(augef 11. Nr. 8.) Beaschait vel. e 89 uund uin Aufanas hatte Aletta den alten Grafen durcun nicht in es bu,#.. Jis künftigen Schwiegerder Absicht umichmeichelt on boduro, guch diesem alten vermn ende bven Zaderkanst, die se aegen Loch und Reodig für seinen Sohn zu finden glaubte. Alter und nienals der Verdact aufiieg, eine Zumat boz Hozetieren mi mdern Geschlecht zu den Lebensbedürfnissen der jungen Komteß wie das Atmen. de di der 8ch. Obwohl keine ungewöhnliche Schönheit, wußte Alen voch, vit bn bohtg iberei, as na bei iom die Voriellung imner fehlen lassen und zuletzt diesen seinen Wunsch auch ganz offe eine wahrbaft vornehme Natur und würde gewiß Aleta, und in volkomnener Ordnu......uer, Menschennunr— e ommener Ordung lor, Pieen aut. burn Soidatenblick schon berubigt:— in die Au.. g gach gerahe seele drang er überhaupt nicht gern, sonst würde r. vol 2. manches audzule geste gapesen Eeitre unerbinerliche Gefalblucht ivor verto, zuix Mieta eine io Aderaus Pagsen vor bberalichtig, bop siürem versändigen, nächternen este, Tochte ein wag sie natwendig mn iührem Slac beburfte— Rang und Reichtum. Aletta hatte leider im Verkehr mit der Irrtümer in Flottensachen. Ueber hartnäckige Irrtümer in Flottensachen schreibt die Deutsche Volkswirtschaftliche Korrespondenz: Immer gibt es selbst unter den sonst Verständigen und Intelligenten noch Leute, die einem kräftigen Ausbau unserer Wehrkraft zur See entgegen sind, weil, wie sie argumentieren, wir vor allen Dingen auf ein unübertreffliches Landheer wiesen sind und urs ein starkes Landheer und zugleich eine starke Flotte einfach nicht leisten können. Wir müßten uns deshalb wohl oder übel auf die Verteidigung unserer Küsten beschänken. Soviel Argumente, soviel Irrtümer. Wir brauchen nur hinzuweisen, daß z. B. England für die Landesverteilig.##g also für Armee und Marine, sowohl positiv als relatig meh ausgibt. Das macht auf den Kopf der Bevölkerung in######schund nur 1907 4, Iu Erdaud 20M v., uag Rathgsen 85a.4 renden Frankreich fallen auf den Kopf jer.. 4 Wir haben es also nicht nötig, uns mit unserer Froll# auf die Küstenverteidigung zu beschränken. Wäre es so, wir wären dran. Haben doch noch vor kurzem alle wirklich kompetenten Marinestrategen einstimmig die Küstenverteidigungstheoretiker widerlegt. Sind doch die Franzosen, die viele Jahre lang de Idee huldigten, durch reichlichen Schutz von Unters#ee= und Tor pedobooten die Linienschlachtschiffe zumeist ersparen zu können, heute vollkommen von ihrem Irrtum kuriert und werfen sich mit allem Eiser wieder auf den Bau von Panzern und Schlachtschiisen, die sie jetzt gar nicht groß genug bekommen können. Arßerdem, wenn wir nur unsere Küsten verteidigen wollten, was bliebe denn nicht alles von deutschem Eigenrum und deutscher. Interessen schutzlos? Schutzlos bliebe vor allen uden Verteup zuhzeizunert darum, ob er armn oder reich sei, * der früberen Freundlihkeit behandeln dürte, um nicht dadurch die Eifersucht des jungen Grafen zu erregen. Die Tocter aod noch boisdhen Mauter“ IOu, weiszt ia garnicht, wie diese Eitersucht erst das Feuer schürt und gerade das Tochter sich burch bies, wnous grsizten werde und es war ihr und Bernhard zu dieser Verbindung gezwungen haben, sobe venn der bunge Die Miuter zu hrer Vefiedigung zur bemerken, daß Bernhard ebenfalls dem Zauber unterlag, den ihre Gus Tankater hais alihe veg, Hegtscherlish oe. Sohe vorten wüh., e.)v.( em Winich genesen.„Das lobung wor auc nicht vog v. zuldig und es verzebrt sich nacht ein kunges Brautvagr vun ätistlich mutzten alle sich mit Besds- Aut eund un Aueuien Ar uen Arirchen. diesen Anichanungen einverkan. Zeitraum. Zwei Jahre. der Baronin banate vor biesem lon un, wirde gleta vielleicht Was kounte da ales geicheben! Vv, audere Verbindung einnicht die Laune anwandeln, irgend ew.. Die mit dem einzigen zugehen, selbst wenn sie weniger günstig, als Sohn bed auberorchentlich weichen Molgggrh (Fortsetung folg. Sette 6. Sch werter Zeitung.(Amtliches Kreisblatt.) Dienslag, den 17 Januar 1911. Nr. 14. un er ganzen, 15,112 Mill. A betragender Außenhandel und somii natürlich auch unsere 6592 Millionen A betragende Ausfuhr. In dieser Ausfuhr aber stecken schlecht gerechnet 3 Milliarden A Löhne, was wiederum sagen will, daß durch sie etwa 3 Mill. Arbeiter Verdienst finden. Rechnen wir die Arbeiterfemilie zu 3 Köpfen, so kommen wir zu dem Schluß, daß durch onsere Exportindustrie 9 Millionen Angehörige allein de: Arbeiterstandes ernährt werden. Gerichtssaal. Hapftflicht des Vermieters für Unfälle der Angehörigen des Mieters. Dev Ehemann der Klägerin hatte mit einem Hausbesitzer einen Wohnungsmietvertrag geschlossen. Gelegentlich der Benutzung einer treppenartigen Leiter, die den Zugang zum Wäschetrockenboden bildete, erlitt die Klägerin infolge mangelhaster Anlage dieser Leiter einen Unfall, für den sie den Hausbesitzer verantwortlich machte, und zwar verlangte sie Schadenersatz und Schmerzensgeld. Der Anspruch der Klägerin war auch gebilligt worden. Die Vorinstanz hatte das den beklagten Vermieten vevurteilende Erkenntnis darauf gestützt, daß der Eigentümer eines Gebäudes, der dieses für den allgemeinen Verkehr eröffnet, diejenigen Einrichtungen zu treffen und ir stand zu halten hat, die dieser Verkehr erforderlich macht. Der Hausbesitzer legte gegen dieses Urteil Revision ein, aber auch das Reichsgericht hielt die Verpflichtung des Vermieters zum Ersatz und zur Zahlung von Schmerzensgeldern für gegeben— allerdings aus einem anderen Grunde. Der Unfall hat sich an einer Stelle im Hause zugetrager, so wird in dem Urteil ausgeführt, die dem allgemeinen Verkehr nicht gewidmet ist. Daher kann auch von der Anwendung des Grundsatzes, daß derjenige, welcher ein Gebäude für den allgemeinen Verkehr öffnet, die für diesen Verkehr höchsterforderlichen Einrichtungen zu treffen und auch imstand zu halten hat, keine Rede sein. Indessen ist aus der Tatsache, daß der Beklagte die Mieträume und die zur Mitbenutzung überlasseren Einrichtungen dem Mieter nicht nur für seine Person, sondern auch für seine gesamte Familie, Dienstboten und sonstige Angehörige seines Hausstandes überlassen hat, zu folgern, daß der Vermieter nicht bloß dem Mieter, sondern auch den erwähnten anderen Personen für alle Unfälle zu haften hat, die ihnen aus dem nicht ordnungsgemäßem Zustande der Mieträume erwachsen. Garantie übernehme und mit seinen Mitteln hinter ihnen stehe. Diese Nachricht wirkte wahre Wunder. Die Hinterlegen, die auf die Banken stürzten, um ihr Geld abzuheben, verließen diese befriedigt, als sie von Morgans Garantie hörten. Die größte Nervosität machte plötzlich einer vertrauensvollen Stimmung Platz. Es gab keine„runs“ auf die Banken, und der Kapitalmarkt, der am Samstag schwach abgeschlbssen hatte, erholte sich wieder und blieb fest. Es ist nicht das erste Mal, daß Pierpont Morgan in dieser Weise seine Macht zeigt. Während der Panik des Jahres 1907 benutzte er seine Mittel, um die Krisis abzuwenden, und nach dem Tode Harrismans verbürgte er sich mit seinem Vermögen, um einen schweren Fall der Eisenbahnpapiere zu verhüten. Einmal ist er sogar der Regierung zu Hilfe gekommen. Das war, als unter der Präsidentschaft Clevelands die Befürchtung, daß Amerika zur Silberwährung übergehen würde, die Staatsschatzkammer bis an die Schwelle des Bankerotts gebracht hatte und Morgan den Staatskredit dadurch rettete, daß er ihre Schuldscheine gegen Gold kaufe. Vom Geldkönig. Welch ungeheure Macht ein einzelner Mann besitzer kann, geht aus der letzten Aktion Pierpont Morgans hervor, mit der sich dieser zum unbestrittenen Herrn der Situation auf dem Newyorker Geldmarkt machte, der seinerseits wieder das finanzielle Leben der ganzen Vereinigten Staaten beeinflußt. Nach dem Zusammenbruch der Carnegie Trust Company und eines spekulativen Bankgründers waren Zeichen vorhanden, daß auch andere Banken mitgevissen würden, falls ihnen nicht Unterstützung zuteil wurde. Da hat Pierpont Morgan eingegriffen und sich mit einem Schlage zum Meister der Lage gemacht, indem er ankündigen ließ, daß er für die Depositen dieser Banken selbst Bunte Chronik. Von der Herzensgüte des Kaisers weiß eine Episode zu erzählen, die erst jetzt bekannt wird und sich während des jüngsten Jagdaufenthaltes des Monarchen beim Herzoge von Natibor auf Schloß Rauden ereignet hat. In der geselligen Tischrunde der herzoglichen Familie wurde dem Kaiser auch erzählt, daß die Kinderfrau des herzoglichen Hauses noch lebe, aber als hochbetagte Greisin ihr Stübchen nicht mehr verlassen könne. Mit tränenden Augen hätte sie den Wunsch geäußert, daß sie noch einmal ihren Kaiser sehen möchte. Sofort beschloß der Kaiser, der treuen Dienerin des Hauses, die auch den jetzigen Herzog noch auf ihren Armen getragen hatte den Wunsch zu erfüllen. In Begleitung des Schloßherrn begab er sich in die Wohnung der Greisin, die vor Freude kaum eines Wortes mächtig war, unterhielt sich mit ihr in leutseligster Weise und drückte ihr beim Abschied ein Geldgeschenk in die Hand. In der nächstfolgenden Nacht starb die alte Frau. Als der Kaiser davon hörte, war er sichtlich bewegt und äußerte zu seiner Umgebung: „Mein Gott, da bin ich wohl gar an ihrem Tode schuld, weil mein Besuch sie aufgeregt hat.“ Der Russen=Fund. Vor kurzem wurde gemeldet, daß der Lenker einer Auto=Droschke eine von einem Russen vergessene Reisetasche mit 40000 Rubel in bar und 50000 M Schmucksachen gefunden und diese Wertgegenstände jetzt zugesprochen erhalten habe. Wie die„Vossische Zeitung“ mitteilt, beruht die ganze Geschichte auf Schwindel. Bei der Oeffnung der Tasche bei der Polizei hat sich ergeben, wer ihr Eigentümer ist. Uebrigens enthielt die Tasche nur schmutzige Wäsche und einige wertlose russische Papiere. Der Lenker hat bereits auf Finderlohn und Anrecht verzichtet. Moderne Attentate. In Amsterdam hat ein früherer, Marinekoch, der sich vom Staat benachteiligt glaubte, Rembrandt's berühmtes Gemälde„Die Nachtwache"(es stellt in Wahrheit den Auszug der Amsterdamer Schützengilde in meisterhafter Beleuchtung dar) mit Messerstichen beschädigt, zum Glück nicht derart, daß eine völlige Renovierung nicht zu erwarten wäre. Der Mann hat sich am Staat„rächen“ wollen! Was er sich wohl in Wahrheit gedacht hat, um auf dies Bild zu kommen? Er hat Kenntnis von seinem Wert gehabt und trotzdem geht er der vaterländischen Kunst zu Leibe. Zeitungsmeldungen bleiben in den Köpfen solcher Leute stecken und bringen sie zu seltsamen Taten. Wo waltet da die Göttin der lichten Vernunft? Den eigenen Mann lebendig verbrannt. Vor kurzem wurde in Miechowitz(Oberschlesien) der Arbeiter Padziella in seinem Hause als verkohlte Leiche aufgesunden. Man nahm an, daß Padziella, der mit seiner Ehefrau auf gespanntem Fuße lebte. Selbstmord durch Verbrennen begangen habe. Jetzt ist nun die Frau des Padziella verhaftet worden, weil sie dringend verdächtig ist, die Wohnung ihres Mannes selbst in Brand gesteckt zu haben. Frühling im Winter herrscht in Nizza, wo am letzten Sonn' tag das große Pferderennen unter gewaltigem Toilettenprunk der weiblichen Besucher stattfand. Die verblüffendsten neuen Pariser Moden wurden zur Schau getragen. Dagegen war im benachbarten Nord=Italien wie in Spanien viel Schnee gefallen, so daß die Züge starke Verspätungen hatten. In Deutschland fand in den letzten Tagen die vom Gewerbe heißersehnte Eisernte statt. Von Cook und Peary, von den beiden Nordpolschwindlern steht nunmehr fest, daß sie das wirklich sind. Trotzdem fehlt es in Amerika nicht an Leuten, die aus ihnen noch Helden machen möchten, weil sie doch ziemlich dicht am Pol gewesen sein könnten. Vielleicht gründen die beiden noch eine Compagnie zur Mehrung des gegenseitigen Ruhmes. Es fehlte blos noch, daß sie auf Verabredung gehandelt hätten; in Amerika ist ja nichts unmöglich. Büchertisch. beBekanntmachung. Bei der Prüfung des 16. Kursus der Hufbeschlag=Lehrschmiede zu Dortmund am 23. Dezember 1910 haben folgende Schmiede bekanden:.. Bchtm— Hart nt un 1. August Hageneuer aus Brechten, Kr. Vortmuno und 2. Josef Heuel aus Womkemicke, Kr. Olpe. Gemäß Gesetz vom 18. Juni 1884 sind diese Hufschmiede rechtigt, das Hufbeschlaggewerbe selbständig auszuüben. Dortmund, den 6. Januar 1911. Der Königliche Landrat 312 Freiherr von Rynsch Gesunde, gutkochende Magnum bonum lief. z. billigst. Preisen ab Lager u. frei Haus ss H. Müller, Kleppingstr. 3. 4 ein kaufmännisches Büro zu Ostern gesucht. 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Sind erst die Bäume von Blattern leer, Find' ich im Teiche kein Fröschlein mehr. Komm, wir wollen nach Mittag reisen! Weißt du, dort gibt es die prachtigsten Speisen! Krähe. Diesmal kann ich dir nicht gewähren; Soll ich von fremder Gnade mich nähren? Lieber mit karger Kost sich begnügen, Denn um Leckerbissen sich schmiegen. Kann mir keiner die Türen weisen; Geht nur, Herr Vetter, allein auf Reisen! Ein falscher Freund Von Tante Bertha. Mitten im Walde stand eine verwitterte Steinbank. r Förster, dem das lauschige Plätzchen lieb war, pflanzte ten Rosenstock neben die Bank, eine Zentifolie. Die Rose dieh prächtig in der guten Lauberde, jedes Jahr wurde größer und schöner. Ließ sich ein Wanderer auf der ink nieder, so freute er sich über den Rosenstock, der so ische, grüne Blätter hatte und zur Blütezeit mit unzählin Knospen bedeckt war. Der Zentifolie, die früher in nem großen Garten neben anderen Rosen gestanden hatte, fiel es aber nicht im Walde, es war ihr dort zu einm. Nur selten besuchte sie ein Schmetterling, ein Zironenfalter, der sich verirrt hatte, oder ein Trauermantel, nd koste mit ihr. Den Schmetterlingen war es nicht sonnig enug im Walde, sie weilten nicht lange bei der Rose; senn sie ein Tröpfchen Nektar genippt und sich ausgeruht atten, flogen sie davon. Ihr Versprechen, recht bald wieer zu kommen, hielten die Flatterhaften nicht. Sie tumnelten sich auf der Waldwiese umher, dort gab es Blumen n Hülle und Fülle; zu jeder Jahreszeit blühten andere. „Warum trauerst du? Sei zufrieden, daß du den Besuch o schnell los wurdest,“ sagte eine alte, hundertjährige Eiche zur Rose.„Treitägiger Gast ist eine Last!" Der Rosenstock aber grämte sich.„Ach, wenn ich doch einen Freund sätte, nur einen!“ seufzte er.„Für wen schmücke ich mich hier in der Wildnis mit duftenden Rosen? Wer bewundert dieselben? Niemand!“ Als die Zentifolie einmal so klagte, da— brumm! brumm! brumm! kam ein großer Käfer angeschnurrt. Wie ein Prinz war er gekleidet, er trug einen glänzenden, goldgrünen Rock, den weiße, vertiefte Querstriche zierten. Sein Brustpanzer glühte purpurrotgoldig und war mit feinen grauen Härchen bedeckt.„Wie glücklich bin ich, daß ich dich hier im Walde entdeckte, du süße, bezaubernde Rose,“ rief der Käfer.„Das sagst du nur so,“ hauchte die Rose,„du fliegst auch wieder fort! Wenn nicht heut, doch morgen.“„Nein, ich bleibe bei dir, Holde,“ versicherte der Käfer.„Die anderen Blumen besitzen keinen Reiz für mich. Nur die Rosen liebe ich, und du bist eine Zentifolie, die Königin der Rosen!“ „Laß dich mit dem Gesellen nicht ein,“ rauschte die alte Eiche dem Rosenstock zu.„Die häßliche, gelbweiße Larve, die er früher war, zernagte mein Mark, ich fühle mia Rose aber glaubte, einen treuen Freund gefunber zu haben.„Er ist ein anderer geworden, ein schöner Käfer, „Die schwarzen Freßzangen besitzt der Goldrock nochl“ sagte grollend die Eiche. Die Warnung verfehlte thre. Zweck, die Zentifolie dachte, die Eiche sei neidisch und eifersüchtig. Ach, wie bitter wurde die arme Rose von dem Käser, dem sie vertraute, getäuscht, wie viel mußte sie leiden! Der schöne Freund begnügte sich nicht mit dem Nektar der Blüten; öffnete sich eine Rosenknospe, so raubte er ihr die Sele, ich meine die Staubfäden, und zerfraß ihre zarten, rosigen Blätter. Eine Knospe nach der anderen Wien er, ehe sie sich entfalten konnte zur vollen Schönheit. Zum Glück kam der Förster, er wollte sich ein paar Rosen pflücken. Sein scharfes Auge entdeckte gar bald den Uebeltater. siung ihn und schenkte ihn seinem Sohrczeg ge renige Naturforscher besitzt eine Käfersammlung.„Siehst I#, Sanlte, sagte der Knabe zu mir,„das ist ein garstiger Käfer, er richtet viel Schaden an, und er sieht so schön aus, der Rosenkäfer.“ Trau, schau, wem! Der Krokodilwächter. Von D. Horst. „Alle Tiere fürchten sich vor dem Beherrscher des Nil, dem gefräßigen Krokodil, und ergreisen die Flucht, wenn sie es erblicken. Selbst der Mensch scheut es und flieht, hat er seine todbringende Büchse nicht bei sich. Du nur spazierst keck und sorglos auf dem Rücken des ruhenden Ungetüms umher und machst dich durch deine Lebendigkeit Stimme bemerkbar,“ sagte eine Antilope, die zur Tränke g kommen war, zu einem zierlichen, weißgrauen Vogel mit schwarzem Kopf, dessen Ruf sie rechtzeitig gewarnt hatte. „Fürchtest du dich denn gar nicht, Krokodilwächter? Auf alle Tiere, die es bewältigen kann, macht das Ungeheuer Jagd; Pferde, Rinder und Kamele verschlingt es, selbst junge Krokodile; warum schont es dich?“ Der Vogel schlüpfte in den geöffneten Rachen eines Krokodils hinein; als er zwischen den scharfen Zahnreihen wieder zum Vorschein kam, setzte er sich auf den Kopf des Untier erwiderte mit seiner hellen Stimme:„Ich bin Bissen, und der große Herr kann mich nicht entbehren. I# vertilge die Kerbtiere und blutdürstigen Egel, welche ihn peinigen, ihm Tag und Nacht keine Ruhe lassen. Er ist viel zu unBie S eoh. 6h3 stnost gesint mit Ponetagen Mit P nützt's viel, wenn du reisen mußt. * Brieg— Metz— Graudenz— Halle— Stettin nennen, zusammengesetzt, wieder eine deutsche Stadt. (Die Auslölungen der Rätsel usw. erfolgen in der nächsten „Kinderlaube“. D. Red.) 84.— 935 ##„• „ 2.* S K* S% sS S S S—uag 6 8 S MSxggg! S 8 7 5 S 2 S 6R 2— 6 ** ** 8 55 ** SSSTEES a S SFas „B . G: 9 S.** S S S3— S S 97us 079.— O ST •.•1 S•gg * S 2 280 „* 6** ·• — ∆—*** Pusss S 5 SEs 9 SU * STE S SSTSaE Sg B#seßssgnn 2— GG 0*3 * S.. für den kreis börde 43. Jahrgang 0 ie ier Grite. und älteltes Cagesorgan des Kreiles. O haupt-Annoncenblatt Unterhaltungs=Beilage zu Nr. 14 Dienstag, 17. Januar 1911. von Tehlosstin, ale Roman von M. An im Kende nigen. eschke=Schönau. (Dachdrus prrcsten.) ine halbe Stunde von der K..... entfernt, liegt dicht an den Bergwald geschmiegt der kleine Luftkurort Martinstal, der gern von Fremden besucht wird und in dem sich die obern 2E Zehntausend der Residenz ihre Sommer villen gebaut haben. Während der schönern Jahreszeit herrscht dann in dem reizend gelegenen Ortggzan zu und lustiges Leben, aber vor und nach der aug oen mi einsam und öde, und nur selten begegn Linden bepflanzten Straßen einem Spaziersgiager, Hen die ständigen Bewohner Martinstals, meist, fleine L sind mit Heimarbeit, Weben unpoch'Zeitzt die warm schäftigt und haben weder Lust,„Straßen zu prome Stube zu verlassen, um auf den Stla#en zu„ Heute aber war der kleine Ort trotz des stürmischen nach dem Friedhofe liebten Mitgliede der Gesellcholft, zu grwpesen. Der Oberst von Rhode, Die bedte Candertgalb Jahren eralte Her war nach seiner, vor Opheiden Töchtern nach das„Rote Schlößchen“ führte, Pot, mitzig,(gönsgofgg, den Wold und zur Freude seiner Töchter war der sechzig Jahre so frisch und rustig dem kleinen Friedhofe über dem Orte zur letzten maligen Regiments hatte die üblichen Salven Fer den. Ein Herzschlag hatte den alten Herrn ganz plötzlich dahingerafft, seine beiden Töchter in die tiefste, schmerzlichste Trauer versetzend. Wie versteinert im Schmerz blieben die beiden ungen Mädchen noch lange am Grabe stehen, nur rein nechanisch die Händedrücke der zahlreichen Freunde ervidernd und leise Dankesworte stammelnd. sielt noch am Tore, er harrte der beiden Schwestern ind der kleinen korpulenten Dame, die als einzige Anerwandte von auswärte von einem Fußzum andern ehrhpoel wot, wel die Bezschs au. elshen d der einer innigen Teilnahme für die beiden verwaisten Rädchen zur Schou r. ginite ihm mit aufordernder ben; an die beiden Mädchen heranzutreten nd sie ihrem Trühsinn aufzustören., Zögernd ilgte der junge Mann und trat, die Rechte salutierend 1n den Helmrand gelegt, heran:. 1.6 i m „Gnädiges Fräulein, gestatten Sie, angleicg im robschede u. Matter unsere Dienste zur Verfügung le, falls Sie irgendeines Rates oder Beistandes in der chsten schweren Veyt veou.g di, Aeinere der beiden cwestern, eine schlonte EZems ein paar große dunklie während ihre Schwester dem bungen Oitschlanke Blondine, mit höfligen., . stolzem Gruße beiseite zu der harrenden erzüiches Mitgefühl und es ist mir ein Trost, zu wissen, nich östers noch 9,eertmeisters: Ertund gerstriede, und „Kommst da se tlang es da ungedaldig von den * Denkspruch. Der Intum ist recht gut, solange wir jung sind. man muß ihn nur nicht mit ins Alter schleppen. Goethe. An den Ufern des Ganges. Skizze von L. T. Haupt. (Nachdrus verboten.) In Kalkutta war es, in einem vornehmen Hotel, zur Mittagszeit. Unter den Gästen— meistens Engländer und Deutsche— herrschte eine angeregte, in englischer Sprache geführte Unterhaltung. Eine junge Witwe gab allerlei amüsante Anekdoten zum besten, in denen die Vizekönigin, eine Amerikanerin, eine Rolle spielte.— Ein Naturforscher erzählte von der handgroßen Kreuzspinne, die seit drei Jahren allmorgendlich in seiner Badestube ihn besuchte, und von der Rieseneidechse, die er sich gezähmt hatte Interesse boten die Schilderungen eines betannten Journalisten von dem heiligen Kashi(Benarez). Bei diesen Erzählungen wurden auch die beiven Guste, die bis jetzt stumm, wie teilnahmslos, dagesessen hatten, aufmerksam; der etwa vierzigjährige Deutsche und die schöne englische Krankenpflegerin. „Benares— Kashi—“ murmelte der Deutsche, „was für Erinnerungen der Name in mir weckt.“ „Waren Sie jemals dort?“ fragte, sich lebhaft zu ihm wendend, sein Nachbar. Rein, niemals.“.,., Jan: unvermitest Und nach einer Pause kam es ganz unvermittelt „Ist semandem von Ihnen vielleicht der Name K.. Und er nannte einen seltsam kingenden indischen Namen, den eines gar vornehmen Geschlechtes. Ja, der Name war allen bekannt. Die engtschreghrenäg pflegerin fuhr zusammen und erbleichte. Der Jourualist sann einen Augenblick nach und sagte dann: „War R... D... nicht der vornehme Indier, der einige Jahre in London lebte und sich dort mit einer jungen Dame aus der Aristokratie verlobtgpau „Ganz recht,“ rief der Deutsche,„diesen###m eoen suche ich. Bis jetzt konnte ich nichts über ihn erfahren, Die schöne Engländerin zuckte wieder zusammen ud durde noch um ppar Zhnen persörlich bekannt“ rief die junge Witwe,„erzählen Sie von ihm.“ Und der Deutsche begann: „Vor drei Jahren war es. Wir fuhren zusammen von London nach Bombay; wir beiden und andere Herren, die zur Botschaft gehörten. Von Bombay nach Kalkutta wollten wir die Eisenbahn benutzen. Alles war vorbereitet, die Plätze für drei Tage auf der Bahn belegt und bezahlt; ein Korb mit Champagner und allerlei sonstigen guten Sachen eingepaa. alles In heiterer Stimmung saßen wir in Bombay im Hotel und speisten zu Abend. Der Indier erzählte uns von seiner Braut, die er in einigen Monagetz, gun, Egg, land holen wollte, von der glänzenden####14g, die man ihm geboten. Es war in der Tat ein sehr hoher, verantwortungsvoller Posten an der Regierung, zu dem man ihn berufen... Daß die arme Frau kein leichtes Leben hier haben würde, wußten wir ja, und im stillen bemitleideten wir das Mädchen, das gesonnen war, dem Manne ihrer Liebe solche Opfer zu bringen. Denn daß die europäische Gesellschaft sich ihrer annehmen würde, daran war gar nicht zu denken. Unerhört fanden wir die Handlungsweise des Mädchens keineswegs. Unser indischer Freund hatte etwas geradezu Faszinierendes in seinem ganzen Wesen und Auftreten, war hochgebildet und von vornehmer Erscheinung... Während wir nun bei Tische saßen, wurde er plötzlich abgerufen, und durch die offen stehende Tür sahen wir, wie ein in Lumpen gehüllter Fakir eifrig auf ganz verstörten Freund einsprach. Etwas Fanatisches, Schreckenerregendes lag in den dunkelblitzenden Augen des Fremden. Schweigsam, bleich und traurig kam der Freund zurück. Uns allen war schwer ums Herz. Es war, als fühlten wir es, daß eine dunkle Macht in das Leben des eben noch frohgemuten Mannes getreten war. Ohne uns irgendeine Aufklärung zu geben, verließ Am nächsten Morgen, als ich zun Frühstück ging, schritt eine zerlumpte Bettlergestalt an mir vorüber: und in dieser, in Lumpen gehüllten Gestalt erkannte ich alsbald unseren vornehmen Freund... Kein Wort mehr richtete er an uns... In einiger Entfernung dem Fakir folgend, sahen wir ihn in der Ferne verschwinden.. Durch einen Diener erfuhren wir den Zusammenhang.. Seine Sippe hatte den Mann, der schwer gegen die Satzungen seiner Religion gefehlt hatte, gezwungen, Buße zu tun, eine Pilgerfahrt nach dem heiligen Kashi zu unternehmen. Die Reise nach Europa, wo er so lange geweilt, die Verlobung mit einem Weibe fremden Stammes unerhörte Vergehungen waren das Herwesga gstegronher wäre die Nache gewesen, die Heimlichege,egr des Fakrg und Verfolgungen, wenn er sich dem Beseyt des Fakirs So waren wir denn unser nur drei die nach Lul. kutta fuhren. Eine vergnügte Reise war es nicht. Unsere Gedanken waren bei dem armen Freund, dessen Schicksal zu Herzen ging... Meine Zeit hier war dama### sehr knapp bemessen, ich konnte meinen Entschluß, die heilige Stadt zu besuchen, nicht ausführen. Aber diermal will ich Kashi sehen. Eine Ahnung sagt mir, daß ich den verschollenen Freund dort finden#or###. Alle waren seltsam bewegt. Die junge Kranrenpflegerin erhob sich und verließ den Saal. „Was hatte das Mädchen nur,“ fragte die junge Witwe,„die Erzählung schien einen eigenartig tiefen Eindruck auf sie zu machen.“ Von einer plötzlichen Ahnung ergriffen, stand der Erzähler auf und ließ das schöne, bhgarhe.g## um eine Unterredung bitten... Uno ba erführ er, wer sich unter dem Namen„Schwester Ellen“ verbarg, die Tochter des Earl of S..., die einstige Braut des Aud ein dar Tage später begaben sich die geiden gemeinsam auf die Reise,— der Freund und die Braut Sie schauten die prachtvollen goldenen Kuppeln, die wundertätigen Bilder, die heiligen Stiere... Ohne müde zu werden, gingen sie die sonnendurchglühten Straßen. An den ufern des Ganges wandelten sie dahin und fuhren im Boot den malersche Pracht der üser, und zwischen den Kindern und sie die Pilger und Büßer und sie, der hatte es so weit gebracht daß er den Feuerschmerz nicht mehr fühlte. u, Maun suchten,— den vorurteilsfreien, hochgebildeten Es war ein furchtbarer Augenblick für das Nur schwer gelang es der sanften, tröstenzen Zeusgegche ist vor einigen Monaten bos der vieleige der einzige war, der ihre Liebe und Achtung für den fremden Mann voll begriffen hatte. # sahen Schwerker Zeitung.(Amsl. Kreiblatt.) Dienslag, den 17. Januar 1911. Nr. 14. SUhGun ch bis Sonnabend und werden diese Woche trotz der schon voch Rabattmarken ausgegeben# One Wiiee,Perfe. Vauoschel: rer=Konferenz. Millwoch, den 18. Januar 1911 4 Uhr nachmittags(Hotel zur Post) Vortrag. 334 Zwangsversteigerung Am 18. dss. Mis., vormittags 10 Uhr, werde ich bei dem Wirt Rath, hier: 1 Komode, 1 Kleiderschrank, 1 Eisschrank, 1 Tisch, 1 Fenstervorsatz, 1 Theke, 1 Wurstmaschine nebst Jubehör und 7 eiserne Fleischstangen 346 öffentlich gegen bar versteigern Grothaus, Gerichtsvollzieher. Zwangsversteigerung Am Mittwoch den 18. Januar 1911, vormittags 10 Uhr; werde ich in meinem Pfandlokale beim Wirt Herrn Rath in Schwerte: 1 Posten Ansichtskarten, 1 Vertikow, 1 Regulator, 1 Füllosen, 1 Spiegel, 4 Stühle und 1 Beit öffentlich meistbietend gegen Barzahlung versteigern. Der Verkauf findet voraussichtlich statt. 345 Maner, Gerichlstollseber Mader Verzachtang Die sehr gute Weide des Herrn Fr. Späing bei Hennen, direkt an der Chaussee belegen, circa 40 Morgen groß, soll auf mehrere Jahre verpachtet werden. Näheres durch Wilb. Brinkmann 220 Kalthof(Kr. Iserlohn.) Die noch vorrätige Bameh RO gebe ich zu ganz besonders billigen Preisen ab, ohne Rücksicht auf den früheren Wert. Stoffe und Fassons sind nur erstklassig. 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