Amtlches mrh Die„Schwerter Zeitung“ erscheint Bezugspreis: Mk. 1.6s vierteljähr für Bestellgeld mehr. Wöchentliche 6r: Familientnund." o o 0 0 0 0 Auzeigewreis: Die sechsgespaltene 10 P., Mzeigen von auswärts Is P täglich, ausser Feiertags. ch. bei der Post 42 Pf. mis-Beilage:„Illustrierter O O O O O O 0 0 eistzeile oder deren Raum 1., Reklamezeile 40 Pf. Erstes und ältestes Tagesorgan des Kreises. Haupt=Annoncenblatt. Alie Kreis- und Lokalpolizeilichen Verordnungen für den Kreis durch Verösenzschung in verbindliche Rraft. o c c Br- cs aus Shrgenc-Rnschluss m sunem: Celegr-Räreise Braus, Schwene=Rubr. e Nr. 303 Freitag, den 23 Dezember 1906. Der Zuz des Todes Nicht gering it der Zug des Todes zur Rüste gehende Jahr; hat sein großer vomben von Opfer gefordert wie in den wen Jahren, so ht sich der Allüberwinde: nug eingestellt, un ein blühendes Leben zu nem krastvollen Mung Halt zu gebieten. mächtig ging sein Beg zu den Portal.n d. zu den Türen des Bürgerhauses und zur Hütten. Wenn wi die Namen hochsteyend kannter Persönlichesten, die im ablaufend aus unserer Mitttschieden, an unserem Bli. lassen, so aben wir auch ein Stückt schickfal vor uns, inn miemand redet einr g Sprache als der swweigende Mors Imperat Wink keiner je wierstanden hat, der sterblic Wir nennen znächst die Dahingeschiede den regierenden un fürstlichen Familien. I hagen starb am 29Januar, 88 Jahre alt,### Fürst Currpar, Kiig Christian IX., ohne K nach einem ganz kizen Unwohlsein. Seiner ung wohnte nuch deutsch: Kaiser bei. Näc führen wir an: 2 Herzogin Wilhelm von 2 burg, gevorene Pnzessin Alexandrine von P entschlafen in May bei Potsdam, 64 Jahre Neffe des Königs senelit von Abessynien, Rakonmen; Prinz Lpold von Schwarzburg=So hausen, 74 Fahre k; Prinzessin Friedrich Kar Preußen, die Wity des Eroberers von Metz, e ben in Friedichrobin Thüringen an einem Her, 69 Jahre alt; Fürst Karl von Jugges=Baber en, das Haupt delbekannten Familie; Prinz C Murat, durch eins Automobil=Unfall im Alter vr Jahren; die jungerst 29jährige Prinzessin Matt von Sachsem=ebg=Gotha in Davos; Prinzre Albrecht von Praan, entschlafen in seinem Sch. zu Kamenz an tem Schlaganfall im Alver vor Jahren, disen 2 die braunschweigische Throufol #luge von neuehuf die Tagesordnung brachte: E herzog Otto vowesterreich, der künftige Thronfolg 41 Fahre alt, n mehrjährigem unheilbarem Leide 38. Jahrg Großherzog „n mehrjährigem unheil Prinz Karl vonsaden, der Bruder des 74 Jahre alt. Aus der Gelichkeit haben wir in unsere Aufstel ung einzureihe Kardinal Grossens in Mecheln, Nar der deutsche allbkatholisch Bischof, Professd:. Weber in Vonn, Bischof Euder " Inwa, deuröfessor und Probst Frhr. v. d. Golt Pshgin Biff Dr. Senestry in Regensburg, Erv. Stablski in Posen, Generalsuperintendent Dr. Otto Holtzler in Magdeburg. Zur großetirmee wurden einberufen: General der Infanteriem Holleben in Nauenburg, der frühere bayorische siegsminister von Asch in München, Semeral der Kaberie von Hagenow, Gouverneur von (etz, Gemeralost von Wittich, früherer kommandie under General Kaffel, General von Mischbe, der Gemeraladjutannd persönliche Freund Kaiser FrieStötzer,r kommandierende General in Metz, im Alter vont 65 Jahren, der russische Admiral Ger tr Sehostazverwunder eio, dur dersantschengndet General Kodoma mn Toden„Wimtescheingralstabs=Chef, General der In Armeekorps, feral Freiherr von Funk, früherer des Mitz=Erziehungs= und Bildungswesens, * F r u c t e r ö s t e r t i s c h= u n g a r i s c h e r K r i e g s m i n i s t e r v o n bie vom Owpeit seitnenzeht die Okkupation von BosKrewpan in Ppof, der emnflußresche Staatsmät, hohe Beamte, Parlamentarier. bon Shhelen Aiter d. Geit u gpenr 78 Jahren, Stuatsmrintster F. Koche in anistnol, Staatssekretär im Reichsamt I. Stachescher ur ar von Richthoten, 38 Jahr Baschomaner... für Elsatb=sLathrtugen der bekannte und populäre 50 Jahre alt, Reicheingszige #r###eter Levan in Dortmund, Geh. 1966. auch im nun Krieg Hekaletztverflosse* Tod oft gei knicken, eiUnd gleichr Schlösser, Pforte der er und b en Jahre cke voüberMenschenewaltigere or, dessem h war. nen aus n Kopener ältest ranbheit Beisetzist ihm Necklen reußen, ilt: der Manders•1 von festorschlathaungen M 32 hildgent losse 69 geer, n S Kleine Inserate müssen von jetzt ab bis 9 Uhr vormittags aufgegebitten wir, dieselben bei Aufgabe möglichst sogleich zu bezahlen, da uns dadurch Unlosten erspart bleiben. den aur Wwase- Inserate biten wir tags zuvor senDie Geschäftsstelle. Bureau=Direktor des deutschen Reichstages, der preußische Eisenbahnminister von Budde, erst 55 Jahr alt, der berühmte Deutsch=Amerikaner Karl Chuz, 77 Jahre Alt, Reichstagsabgeordneten Graf Reventlow, der spanische Minister des Auswärtigen, Herzog von Almodower, Vorsitzender der Marokko=Konferenz von Algeziras, Geh. Rat Göbell, Präsident des Reichs=Versicherungs-Amtes, der Reichstagsabgeordnete Dr. Sattler, der als Staatsmann und Mensch gleich ausgezeichnete bayerische Fmanzminister von Riedel, der als deutschschaster m Jutrignant berüchtigte frühere rusische BotGuron von Mohrenheim in Paris, der bekannte Abg. Ring in Düppel bei Berlin, eine landwirtschaftliche Autorität, Graf Hermann Pückler, früherer Chef der Benliner Kriminal=Polizei, der Reichs= und Landtagsabgeordnete Ernst von Eynern, 68 Jahre alt, e einer Gasvergiftung, Oberpräsident von Rasse Aus der Welt der Gelehrten: Geh. Rat Professor Christ, berühmter Philologe in München, Professor der Entdecker des Wunder=Elements, des Ra5.#6. Paris, der bei einem Experiment verunBerliner Stadtschulrat Professor Dr. Gestenberg, der Theologe Hermann Schell in Würzburg, der bekannte Philosoph Ed. von Hartmann in Berlin, der frungestsche Geschichtsschreiber Albert Sorel in Paris, der bedeutende Pariser Mediziner Dr. Bruardel, Generalarzt a. D. Dr. Herter in Potsdam, Geh Rat von Eyth, bedeutender Ingenieur in Ulm, der bekannte Dermatologe, Hofrat Professor Neumann, Geh. Rat Professor Vierordt, Leiter der Poliklinik in Hei Lslberg, der Maihematiker Prof. Dr. Boltzmann in essor Dr. Cohn in Pr Dr Lapponi, Leibarzt des Paptes in Rom. Die angebliche 500000 Francs=Spende. das Worf zu folgens Zth: ergreist nun endlich doch W ftigrnver offiziösen Richtigstellung: „Seit längerer Zeit wird in der Presse unter Beöffentlichten Teils der Denkwürdigkeiten des storbenenen Fürsten Chlodwig zu Hohenlohe=Schilinzsfürst die Behauptung erörtert, Laß habe. Es sind hierüber eingehende Ermitte müißten. wenn wahr, Kenntnis haben Nach Abschluß dieser Ermittelungen stellen wir verstorbenen Papstes nach dur eim Jubicäum des von anderen Höfen und Regierungen stand ausgeführten Schmuckstücke bescheten ang verschrieben Haben, oder ütcher MionAus dem Vatikan. nachts=Wünsche der Kardinäle mit herzlichen Worten. auch des religiösen fa D Nr ten Ein ten rika Ree Mit sönl als verei bei d Offizi den L Politische Uebersicht Verlobung im Kaiserhause. Neues Palais bei Potsdam, 27. Dez. Prinz August W###helm hat sich mit der Prinzessin Alexandra Viktoria von Schleswig=Holstein verlobt. Die Verlobung fand im Schlosse Glücksburg statt. " Die Braut des Prinzen ist die zweite Tochter des Hergogs Friedrich Ferdinand von Schleswig=HolsteinSonderburg=Glücksburg, und steht, am 21. April 1887 zeboren, jetzt im Alter von 19 Jahren. Das Großkapital gegen einen mißliebigen Verein. Hamburg, 27. Dez. Die Offizier: der deutschen stafrika=Linie, der Woermann=Linie der Dampfschifutsch=Alustralischen Dampfschiffahrts=Gesellschaft, der rdostsee=Reederei und anderer haben jetzt zum größTeil ebenfalls ihren Reedereien enklärt, daß sie eine imischung der Reeder in ihre VereinsangelegemheiOffiziere der Hamburg=Südame= Dampfschiffahrt=Gesellschaft haben an die gerichtet mit der teilung, daß sie nicht gewillt seien, sich in ihre perchen Angelegenheiten hineinreden zu lassen, und Verkaltene r. Vogxngnmn=Linie 30, bef der Ostafrika=Linie 8 eei iulnussen worden; mehrere Dampfer der beiinien sind dadurch ohne Offiziere. Er gebüchte dann weiter nom Wohln burch die Einmüitigkeit und Fie schen Epistopates, welcher ein leuchtendes Bei erteilte der Papst den apostolischen Segen. England und Aegypten. Kairo, In Aegypten vollzieht sich zurzeit e Wandt#####, die man in politischen Kreisen sehl liche Besetzung winge winden zu ehen Die euDie Manneszucht in der englischen Marine. mouth gemecdet wich, Die den Glätern aus Vortsin der Untersuchung als Zeuge ur wd uer Mam, der daß er und der Kommodore zur Aufrechterhaltung der ei. Ale Wafsen sind unter Verschlus genrommen worden. werden für jede Eventualität bereit und Umgebung. burh eir Geschent ub gei Wind und schlechtestem Wetter immer pünktlich das weueste Zeitungsblatt brachte und dabei auf die Wünsche der einzelnen Rücksicht nahm; der Postbote, der in gleicher Weise seine Postsachen bestellte und so manchesmal treppalnf treppab lief usw. usw., ste alle werden Pert griuug tigt und man gönnt ihnen auch die kleine eAmmtlohnung bei ihrem mühseligen und beschwerlichen Amt. Es kommen auch noch eine Menge anderer Vezuseg den zu, die je nach den Lebensgewohnheiten der verschieden sind. Auch diesen allen int ein kleines jahrsgeschenk zu gönnen.— Neben diesen gibt es aber auch eine Gillde gewerbsmäßiger Neujahrsschnorrer. Leute, die man im ganzen Leben noch nicht gesehen hat, die einem niemals einen Dienst oder eine Gefälligreit erwiesen haben, kauchen plötzlich auf, um unter irgend einem Vorwande Glück zum neuen Jahr zu wünschen. Früher war diese Bettelei sehr im Schwangg; Schornsteinseger, Ratsdiener, Nachtwächter usw. glaubten ein gutes Recht zu haben, einen Neujahrstribut einzufordern. Das ist ja jetzt sehr eingeschränkt und an vielen Orten ganz unterdrückt. Wir können nur den Rat geben, Leuten, die uns keinerlei Dienste oder Gefälligkeiten erwiesen haben, nichts zu schenken, sondern derem Glückwünsche gleichfalls nur mit Glückwünschem zu erwidern. **(Ueber das kommunale Elektrizitätswerk) melbet man von auswärts:„Es steht schon jetzt fest, daß das Rheinisch=Westfälische Elektrizitätswerk infolge der friedlichen und schiedlichen Auseinandersetzung nächst aus ganz Westfstalen abziehm wird. Nur die Stadt Gelsenkirchen soll ihm verbleiben.“— Auf welcher Basis diese friedlich=schiedlichen Verhandlungen mit Stinnes abgeschlossen sein sollem, hat man vorläufig noch nicht verraten. **(Die Uebungen des Beurlaubtenstandes) aller Waffengattungen werden in dem nächsten Jahre einen ganz bedeutenden Umfang annehmen. Bereits im Januar 1907 beginnen die Uebungen der schiffahrtreibenden Mannschaften, denen schon am 2. grschgeuezpig bungen derjenigen ehemaligen Einjahrig=Freiwilligen folgen, welche nicht Offizier=Aspiranten sind. Es sind dies die Mannschaften, Reserve die Qualifikation erhalten haben. Sie machen die Uebung C. Diese wird so gelegt, daß sie mit der Schlußprüfung der am 1. April bezw. 1. Oktober n. Is. zur Entlassung gelangenden Einjährig=Freiwilligen endet. Alle Offizier=Aspiranten, Uebung A und B, üben 8 Wochen. Uebungen derjenigen Offizier=Aspiranten der Uebung A werden auf die Zeit des Kompagnite= unzg, Pataillons=Exerzierens fallen. Die Uebungen B6 feldgrhel der Referve) beginnt im Juni n, I8. Von er auszubauen. Die vov ound vu, erst 16 2og,35 Mank, in Ausgabe mit unter und trug einen Sch ont, Echwindelanfällen. Die 2 fühnung der Umsatzsteuer wurde vertagt. ** Aplerbeck, 27. Dez.(Kochschule.) Die Ges. uie Aintericheasial wurnde die Bgziesähst Aplerbeckermark bestimmt. Eine geeignete Lhmraft, Haben Sie bei Beginn des Jahres Bedarf neuen in Comptoir-Utensilien? etc. etc. Dann empfehle ich Ihnen: Geschäftsbücher aller Art. Briefordner(versch. Systeme), Bibloraptes„mit Einlagen, Kopierpressen, Kopierbücher Buch- u. Kopier-Tinten = Schreibzeuge in einfacher und .. Ausführung. feiner Lineale, Federhalter, Blei- und Tintenstifte etc. etc., in unerreicht . g r o s s e r A u s w a h l. = Comptoir-Möbel etc. in guten, soliden Qualitäten zu mässigen Preisen. = Carl Braus= Buch-, Kunst- und Schreib= warer handlung. * Witten, 27. Dez. der Roburit=Katastrophe mann W. Hautkappe ist, 1 ein Bein amputiert wo Wunden dennoch erleger Beisetzung der irdischen erlichster Weise statt. E strophe. * Castrop, 27. Dez fall.) An Kohlenox seinem Bruder dem: weilende EinjährigRegiments, der Zeiche züngere Bruder, der 1 Zimmer geschlafen ha bleiben. * Gelsenkirchen, Tat) verübte ein ke Betriebe des Schal Er griet aus gering Arbeit mit seinemi sen in Streit, der k beendigter Schicht s seinen Gegner und sen 5= bis 6mal in brach sofort zusam geschafft werden. he Täter wurde v * Werl, 27. 2 Im benachbarten morgen gegen 4 verübt. Nachden öffnet haten, di Wirts Stratma: räume nach Ges hinaufstiegen un gekommen war ddürftig an und diesem Augenb auf ihn ab, de Die sofort nach zu halten, abe Welche Beute iist, konnte no betroffene Von den Uel * Rheine riet ein Bre arbeitete, b stroh durch die Bodenluke 2e, stürzte sie selbst mit herädelbruch davon, an dessen rschied. Frau Ibing litt an rodenluke war ordnungsmäkoch ein Opfer.) Der bei schwer verletzte Feuerwehrlachdem ihm in voriger Woche rden war, seinen gräßlichen . Heute nachmitag fand die Hülle des Verstorbemen in seirist das 40. Opfer der Kata(Schwerer Unglücksydgasvergiftung starb der bei Wirt H. Lambertz auf Urlaub reiwillige des 19. Infanterienlehrer Hermann Lambertz. Der nit dem Verstorbenen auf einem scheint dem Leben erhalten zu welche nebenbei Handarbeitsunterenst, merzellen g.g so zu demselben Zeitpunkt angesteut werden. Außer der neuen Lehnkraft erwachsen der Gemeinde keine Kostem, da die nötigem Ausgaben der Vaterlänoische Frauenverein bestreitet. feldwebel der Reserve) beginn, Im„bprig Harhst, 28 Aplerbeck, 27. Dez.(Schneller Tod.) den Reserveoffizieren werden vor Sezun, urt vo—.(Berginvalide Pfannkuche wurde von einem Schlagan= gabt, der übungen nur werige eingezogen werden. Die Eröbere fal betroffen und war sofort tot. Pf. Hinterläßt eine Seignen Jest der Resernechizterz, wirh io eingeschen upgr. Fau und fsecben Kander. a. us u. gite aus erenen den, daß die Uebung mit Schluß der Herbstübung ve 1— Sölde, 27. Dez.(Eine Gave) in woge ers d nebungen der Unterofiziere und 2.,, vollen Monatsgehalts wurbe auch in diesem Weihnachtsgeschenk den Beamten der Zeche„Margareche“ mnsbenalhlt. dem daß die Vehung endet ist. Die uldungen der Antelossigiele und Mannschaften, welche nicht Offizier=Aspiranten sind, welche im nächsten Jahre umfangreich stattfinden, sollen möglichst in der Zeit des Aufenthalts der Truppen auf den Uebungsplätzen erfolgen. Bei der Zusammenstellung der Landwehrbataillone ist diejenige Zeit zu wählen, in welcher die aktiven Mannschaften zu den Ueb ungsplätzen ausgerückt sind. Es sollen dann die eingezogewon Landwehrleute kaserniert und dadurch die Kosten für die Unterbringung im Bürger=Quartier erspart werden. Als Ausbildungs=Personal werden aktive Offiziere und Untoraffiziere hai lletztor## Zur Wahlbewegung. Aus unserem (:)(Die Geschäftsstelle der nationalliberalen Partei) ersucht die politschen Freunde im Kreise Hörde und en Eritresim Landtreise Dortmund, Wr inem anzugechen Wenn 53. Offiziere und Unteroffiziere, bei letzteren nur solche voraussichtlichen Bedarf an Rednern mit mechreren Dienstsahren als Unteroffiziere verwen= nachher alles klappen soll, so bst earexsote rsich,ue det. Die Einlleibung der Reterpsten erfolhzt von den dia Vorbereitungen sorgsam und Hnenn nichzt munr im aenr Kompagniekamtnern, die der Landwehrleute aus den werden. Das ist aber nur möglich, e##### mmen Beständen der Landwehrkammern. Anträge auf Be= itzten Augenblick die Anfragen und Wurztz Me freiung von einer Uebung sind möglichst frühzeitig zu und, was früher auch schon stellen, damit die Bezirkskommandos in der Lage sind, telephoniert wird, am selben Abend de erfordenlichen Ersatzmannschaften zu beondern. ober dort ein oder wenn möglich, gaetigh, Hrogeo, ontzähngt —(esater Kreisbohnen.) Don Voum gurche, woige werden. Essfiagt auf der Hand, Laß nur in den allerdaher die Parteifreunde, schon in den nächsten Tagen die Gesinnungsgenossen allerorts zusammenzuberufen, um dahingehende Beschlüsse zu fassen, die Säle legen und sonst nichts zu unterlassen, was zum Gelingen einer eindrucksvollen Versammlung ersorwerlich ist. (:) Arusberg, 27. Dez. Der Verleger Fusangel t, 27. Dze.(Eine abscheuliche iurm 16 Jahre alter Bursche im ker Gruben= und Hüttenvereins. fügiger Vranlassung während der m gleichen Alter stelenden Genosald geschlichtet schien Jedoch nach hlich sich der Bursche von hinten am grub diesem ein lanjes spitzes Eiden Rücken. Der Schwerwersetzte men und mußte ins Krankenhaus Sein Zustand ist bedeatlich. Der roerhaftet. dez.(Von Einbrechem erschossen.) Kirchdorfe Breman wurde heute Uhr ein schwerer Eintruchsdiebstahl i sie ein Fenster eingewrückt und gejangen die Räuber in das Haus des rn ein und durchstöberen die Wohnd und Wertsachen. Alssie die Treppe id bis vor die Schlafzimuertür des St. en, erwachte dieser, klebete sich notöffnete die Tür, um nahzusehen. In ick gab einer der Einbrechtr einen Schuß er ihn ins Herz traf un sofort tötete. geeilte Frau suchte den Fallenden noch r leblos stürzte er die Teppe hinunter. den Einbrechern in die hände gefallen ch nicht ermittelt werden, da die so hart au Str. noch nicht vernehnungsfähig ist. seltätern hat man noch keine Spur. 27. Dez. Auf dem hiesiget Bahnhofe mser, der an der Kuppelung eines Zuges ei der Abfahrt des Zuges unter die Räder so schrecklich verstümmelt, diß der Tod auf und wurde intrat. der Stellee„dorf, 27. Dez.(Die Unterschlagune allgemein überraschende Verhaftung des parkassen=Rendanten und die sich daran Untersuchung fördert doch viel Unerquicklie. Nicht die Not ist in diesem Falle der Beder Handlung, sondern die Schwelgerei zerlich solid erscheinenden Mannes. Nach als man hört, ist die an 90000 Mark herauSumme für persönliche Bedürfnisse verausin der Rendant trat außerhalb mir als Grand r auf, dem nichts zu teuer war. Die Fälschind zum größten Teil sehr raffiniert ausgeid sind nur durch Zufall entdeckt worden. Zelbert, 27. Dez. In der Flieterschen Schloßfaheute morgen der 24jährige Arbeiter Brockvon einer Transmission erfaßt und mehrfach geschleudert worden. Er erlitt so schwere Vergen, daß er nach wenigen Minuten starb. Oberbrügge, 27. Dez.(Todbringendes sehen.) In einem hiesigen Geschäft wurde eiKunden ein Glas Branntvein angeboten. Da Inhaber sehr beschäftigt war, bat er den Kunden, elbst einzuschenken. Dieser vergriff sich in der che und nahm statt der Branntweinflasche eine mit miak gefüllte Flasche, aus der er sich das Glas te und leerte. Schon nach 15 Minuten starb infolgeen der im Alter von etwa 60 Jahren stehende inn. * Rons gen.) Di hiesigen SS: knüpfende ches zutag weggrund eines äuf lam, wa reichende ungen führt u. * brik ist mann herum letzun * Ver nem der sich wo P tet, indem ihnen eine ansehnliche Spende seitens der Direktion überwiesen worden ist. **(Weihnachtsfeier des Allgem. Konsum=Vereins.) Wir verweisen hierdurch nochmals die Mitglieder des Allgem. Konsum=Vereins darauf, daß die Anmeldung der Kinder zur Bescherung der am Sonntag, den 30. Dezember im Lokale des Herrn Schulze=Selmig stattfindenden Weihnachts=Feier nur bis Sonntag mittag anr a##pinh“ Slta wird auf eine Kandidatur des von ihm vertretenen 12 Uhr im Laden entgegengenommen witv. Souten Waßkkreises urnsverg=Olpe=Meschelde, wie manche Mitglieder mit Kindern zur Bescherung anwesend sein,) Dautzmumspneise minschem micht die nicht vorher angemeldet sind, können selbige nicht beschert werden. Da dieses Fist eine WohltätigkeitsFeier ist, und der Reinertrag den Opfern der Katastraphe in Annen überwiesen wird, wäre zu wünschen, daß die Beteiligung eine recht große würde. Ergste, 27. Dez. Der übliche Sylvesterball im Saale des Herrn Hengstenberg findet in diesem Jahre am Sonntag, den 30. Dezember statt. Garenfeld, 27. Dez.(Gemeinde=Angelegenheit.) In der am 22. ds. Mts. unter dem Vorsitze des Herrn Amtmanns von Daniels aus Westhosen abgehaltenen Sitzung der hiesigen Gemeinde=Vertretung wurde beschlossen, den Weg von der Ruhrbrücke bis zur Kreisaren Hentrumstreise wunschen, nicht freiwillig verzichten sondern wiederum kandidieren. Man will ihm di Kandidatur eines Arbeitersekretärs entgegenstellen Genannt wird der Arbeitersekretär Becher=M.=Gla bach. Die früheren heißen Kämpfe im Zentrumslagdes Wahlkreises würden bdann wieder einsetzen. man Fusangel aus dem Sattel heben wird, ersche einstweilen noch sehr fraglich. 5 er 95 nt Westfalen und Rheinland. * Hattingen, 27. Dez.(Tödlicher Stu # gur Krupgrunge bei Berchum vorschrifts= barten Hiddinghausen im Hause ihres Sohnes, bei r z.) nachdem! * Köln, 27. Dez EErschossen) hat sich gestern rmittag ein Hauptmann des hiesigen Bergischen eldartillerie=Regiments Nr. 50 in einem Anfalle lötzlicher Schwermut. * Krefeld, 27. Dez.(Gestörte Festfreude.) der Weihnachtsabend brachte einer hiesigen angeseheten Bürgerfamilie schweren Kummer. Als der im 10. Lebensjahre stehende Vater unterm Weihnachtsbaum seinem Schwiegersohn einen Ring überreichen wollte, fiel er plötztlich, von einem Schlaganfall getroffen, hin und war in wenigen Minuten eine Leiche. Kleine Chronik. Königsberg, A7. Dez. In einer Arbeiterbaracke auf Gut Popitten in Ostpreußen erfolgte am Weihnachtsabend durch Ansammeln von Kohlengas eine Ofenexplosion. Fünf Arbeiter wurden sofort getötet. Zweibrücken, 27. Dez. Hier erschoß sich der 61jährige Bahnarzt Dr. Hessert, der seit dem Tode seiner Frau an Schwermut litt. Ofenpest, 27. Dez. Die von Felsoefisso abgegangeue Post wurde zwischen Petrova und dem Vissotal von pabefannten Tätonn angpariffen Der 6 her und gbet und ges. Die underaunten Talern ungegrissen. Der N begleitende Gendarm wurden mit Beilen er 30 000 KrKonen, zumeist Steuergelder, ger Schneespuren weisen darauf hin, daß Wal Zigenner die Räuber gewesen sind. 1 Tehle Srahlmerbungen. Mord und Selstmord. Berlin, 28. Dez. Mit Mord und Selbstmord endete gestern in der Hagenerstraße ein Liebesdrama. Der 23jährige, aus Frankfurt a. M. gebürtige Schneider Fritz Naumann, durchschnitt dort mit einem großen Taschenmesser seiner Braut, der 19jährigen Schneiverin Helene Reimann, die Kehle und stürzte sich dann vom Balkon der dritten Etage auf die Straße hinab. Bei beiden trat der Tod nach wenigen Minuten ein.— Die Eltern des Bräutigams waren gegen die eheliche Verbindung. Das Drama im Schloß. Breslau, 27. Dez. Beim Spiel mit einem Revolver erschoß gestern auf Schloß Rotkirch der 18jährige Majoratsherr Freiherr v. Breitlingen seinen Jagdgast und früheren Mitschüler auf der Ritterakademie Viktor v. Fainz und beging dann Selbstmord Eine Million für Erhöhung der Lehrergehälter. * Darmstadt, 27. Doz. Das Staatsministerium hat einer offiziellen Mitteilung zufolge in den nächstjährigen Staatsetat eine Million Mark für Erhöhung der Volksschullehrergehälter des Großherzogtums eingestellt. Mord. Prag, 27. Dez. Der Gutsbesitzer Ignatz Rosenswalld in Neuhaus wurde nachts durch Revolverschüsse ermordet. Als der Tat verdächtig wurde der Postgehilfe Dowroak verhaftet. Es scheint ein Rachzakt vorzuliegen. Erstickt. Lemberg, 28. Dez. Der Lemberger Professor Kasimir Brobelewski, bekannt als polmischer Literaturhistoriker, der mit seiner jungen Gattin die Feiertage in Radidzo zubrachte, ist dort in der letzten Nacht durch Gasausströmungm im Schlafzimmer mit seiner Frau erstickt. 300 000 Kronen ergaunert. Ofen=Pest, 27. Dez. An der innerstädtischen Sparkasse Aktiengesellschaft in Ofen=Pest wurde ein großer Betrug verübt, indem ihr mittels gefälschter Briefe mit demn Namen eines Gutsbesitzers, der ein Depot in Sohgogsgrd par hatte, miemn aus uen entlockt wurden. Der Betrug geht von denr Baumrzsganhe dis recherchiert nach Mitgliedern der Barugsbanre, die auch nach Annahme der Polizei in der Sparkasse Mithelfer haben muß. Verkehrsstörungen durch Schnee. Trier, 28. Dez. Die Gleise der Saarstrecken sind durch Schnee verweht. Die Abendzüge blieben aus. Hamburg, 28. Dez. Der Oberländer Schiffsverkehr gestern vollständig unterbunden, da auf der Oberelbe das Eis stecht. Bern, 27. Dez. In der ganzen Schweiz ist Schneefall in gewaltigen Massen eingetreten. Der Bahnverkehr erleidet starke Störungen, namentlich auf der Simplonlinie und der Linie St. Gallen=München. Der Nachtschnellzug München=St. Gallen=Zürich traf gestern mmittag in St. Gallen mit 7stündiger Verspätung ein. Der französische Kirchenkrieg. Nancy, 27. Dez. Das hiesige Zuchtpolizeigericht hat den Bischof Turinaz zu einer Geldstrafe von 50 Francs verurteilt, weil er bei der Räumung des bischöflichen Palais sich zu Gewalttätigkeiten gegen den Gendarmeriewachtmeister hatte hinreißen Cassen. Rom, 27. Dez. Täglich treffen im Vatikan Briefe französischer Geistlicher ein, in denen diese erklären, daß sie sich infolge der Kirchenkonfiskationen ohne alle Mittel befänden, und hoffen, daß der Vatikan für ihre Unterhaltung Sorge tragen wird. Die Republir und die Hochfinanz. Paris, 28. Dez. Die Finanzkommission des Senats empfing eine Abordnung von Bankiers als Vertreter der großen Kreditinstitute zur Besprechung über eine Steuer auf die Cmission von Wertpapieren. Die betreffenden Abgeordneten sprachen die Ansicht aus, daß die Annahme einer solchen Steuer den Pariser Markt in eine ungünstige Lage gegenüber den auswärtigen Märkten bringen werde. Zusammenstoß. Gallarate, 28. Dez. Der elektrische Zug VareseMailand fuhr in dem hiesigen Bahnhof auf eine dort stehende Lokomotive auf. Zwei Waggons wurden zertrümmert, 14 Personen verletzt, von diesen 4 schwer. Voreiliger Selbstmord. London, 28. Dez. In Liverpool erregt der Selbstmord des russischen Konsuls Robert de Geimann, der sich bei Plewna auszeichnite, berechtigtes Aufsehen. Geimann weilte wegen einer Privatangelegenheit in Liverpool und erwartete in den letzten Tagen eine diesbezügliche Nachricht. Gestern ergriff er nun plötzlich ein türkisches Dolchmesser und stieß es sich zweimal in die Brust, worauf er sich mit einem Revolver zwei Kugeln in die linke Brustseite jagte. Während er das Bewußtsein wieder erlangte, traf ein Telegramm ein, worin ihm mitgeteilt wurde, daß die Privatangelegenheit zu seiner Zufriedenheit erledigt sei. Er öffnete noch einmal die Augen und murmelte:„Zu spät!“ Darauf verschied er. Die Vorgänge in Marokko. London, 27. Dez. Die„Times“ melden aus Tanger unter dem 26. Dezember: Kriegsminister Gebbas marschiert morgen mit dem Gros des Heeres, etwa 3000 Mann, nach einem Punkte drei Meilen südlich von Tanger an der Grenze des Gebietes der Andscheras. Er wird dort den Häuptlingen aus den Dörfern ein Schreiben des Sultans vorlesen, wonach Raisuli abgesetzt wird und in dem die Stammeshäuptlinge aufgefordert werden, sich dem Maghzen zu unterwerfen. Man glaubt, daß sie bereit seiin werden, dies zu tun. Tanger, 28. Dez. Die Regierungstruppen unter dem Kriegsminister haben mit ihren Operationen begonnen. Einige Abteilungen haben sich rings an den Eingängen der Stadt installiert und bilden eine fortlaufende Kette zwischen Bubana und Suani. Jede dieser Abteilungen ist 150 Mann stark. Andere Abteilungen erhielten Befehl, in der Nähe der Villa Harris am äußersten Ende des Strandes Posto zu fassen. Der hiesige Vertreter des Sultans, Mohammed el Torres, wird Raisuli die Mitteilung von diesen militänischen Vorführungen machen und zugleich ankündigen, daß die Reform der Polizei durch die Truppen gesichert werdens oll. Er ersucht ferner Raisuli, seinen Kalifen von Tanger abzuberufen. Es verlautet, daß am Sonntag eine große Versammlung der Häuptlinge der Fahs bei Beni=Aros stattfindet und daß bei dieser Gelegenheit Raisuli sich hinsichttich seiner Haltung gegenüber dem Kriegsminister endgültig entscheiden wird. Von Fez ist eine neue Militärabteilung abgegangen, die Munition und zahlreiche Ausrüstungsgegenstände für die Truppen von Tanger mit sich führt. Tanger, 28. Dez. Kriegsminister Gebbas ist in Tanger eingezogen und hat den Viehmarkt, der bis dahin von Leuten Raisulis bewacht wurde, besetzen lassemn. Raisulis Leute sind ohne Aufruhr abgezogen. Nach den Aeußerungen der Regierungsbeamten dürfte in einigen Tagen die Ordnung vollstständig hergestellt ber#g„ Die Spannung unter den Europhern hat nachAmtlicher Wetterdienst. 29. Dezember. Recht drehende Winde, teilweise heiter, nur stellenweise leichte Niederschläge. Nachts kühler, tags wärmer als am Vortage. Wetterbericht der Deutschen Seewarte. 28. Dez.: Wolkig mit Sonnenschein, kalt, teils bedeckt mit Niederschläge. 29. Dez.: Vielfach heiter mit Nebel, kalt, später wärmer, Niederschläge, Wind. Verantwortlicher Redakteur: Wilhelm Schade, Schwerte. Kornbrannt wein aechten hesigen per Liter 60 Pfg. empfiellt Weinberg. Bauksagung! Allen denen, die unserer lieben, unvergesslichen Mutter der wwe. Carl Hasenhöller die letzte Ehre erwiesen haben, sowie den vielen Kranzspendern, sprechen wir hierdurch unseren tiefgefühlten Dank aus. 4728 Die trauernden Kinder. Schwerter Turnverein. Mitgl. der deutschen Turnerschaft. Der Verein feiert sein diesjähriges — Winterfest= durch turnerische und theatralische Aufführungen und Ball, am Sylvester-Abend im Vereinslokal„Im Reiche des Wassers.“ Beginn abends 8 Uhr. 4721 Der Vorstand. Vereinigung ehem. Kameraden d. 16. Korps. Sonntag, den 30. Jannar, abends 6 Uhr im Gasthof „Zum alten Rathaus“ Versammlung Der Vorstand. Kalender für 1907 Punschempfiehlt Den 8702 rheinisch= westfälischen hinkenden Boten à 10 Pfg. empfiehlt Carl Graus Schwerte, Stoße Marktstraße 3—5. SaltFreg. waescht , A c h e B e i e l □ a soll man nur in einem reellen Geschätt kausen, welches seit Jahren " diesem Artikel ganz besondere Sorasalt zuwendet. 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Fernsprech-Anschluss Nr. 62 Amt Schwerte. Celegr.-Aäresse Braus, Schwerte-Ruhr. e Nr. 303 Freitag, den 23. Dezember 1906. 38. Jahrg Bitte der Vöglein. „Nur ein Krümchen!“ Komm zum Fenster, liebe Kleine! Bringe Körnlein mit dem Brot, Schau! Im Hof, dort auf dem Steine Liegt ein Vöglein— es ist tot. „Eingefroren jedes Börnchen, Jeder Futterplatz verschneit! Nur ein Krümchen, nur ein Körnchen, Fleh'n die Sänger weit und breit. „Gib ein Körnchen, gib ein Krümchen, Streu's vor unseres Hauses Tür— Und der Frühling schickt ein Blümchen Und ein Vogellied dafür!“ Und das ruft: Zum Lenzesfeste Komm ins frische Grün geschwind, Doch das Schönste, Allerbeste, Schenkt dir selbst dein Herz, mein Kind! Zachlenschadel. Konnann von der roten Erde von Walther Schulte vom Brühl. 23. Schnell aber hatte es sich herumgesprochen, daß Schulten Henrich seinem Alten nun mal zeigen wolle, was'ne Harke wäre, und daß die Heiratsgeschichte mit Brüggemanns Belkatrin nun auf gerichtlichem Wege in Ordnung gebracht werden würde. Auch dem Bauern war das Gerücht zu Ohren gekommen und trotzig erklärte er seinem Aeltesten:„Bei mir rennt man nicht mit dem Kopfe durch die Wand, und wenn du die ganze französische Geschichte hinter dir hast. Und daß du gegen deinen leiblichen Vater solche Sachins im Schilde führst, darüber reden wir noch, daß dir Hören und Sehen vergehen soll. „Ich will nichts von dir, als was mein Recht ist, Vater, und will's mit allem Respekt,“ entgegnete Henrich. Aber das gerötete Gesicht des Bauern und die höhnischen Mienen seiner Stiesmutter versprachen ihm nichts Gutes. In Erwartung eines amtlichen Besuches von irgend einer Gerichtsperson machte sich nun der Schulte in der Regel schon zu früher Stunde unsichtbar auf seinem Hof, besuchte die Wirtschaften in den benachbarten Kommunen, trank manchen Münsterländer und manches Glas Bier mit angesehemem Berufsgenossen und redete manches Wort über den Kummer, den einem seine leiblichen Kinder bereiten könnten. Bei dieser Tätigkeit betrank er sich mehrere Male und machte abendds einen Mordsradau auf dem Hofe. Vielleicht hätte etwas Schlimmes abgesetzt, wenn ihm Henrich in die Quepe gekomen wäre. Der aber pflegte abends nach Lütgenschiedeck zu gehen, seine Braut zu besuchen, oder bei Gelegenheit auch mit dem Passor sich zu unterhaltten. Und so kam es denn mehrfach vor, daß die Bäuerin den Zorn ihres Gatten über sich ergehen lassen mußt; und deshälb umso mehr auf das Brautpaar „geladen“ wurde. Eine amtliche Bestätigung ihres Seelenzustandes ergab das Dokument, das um jene Zeit der Nrtar Swanewitt auf dem Schultenhof aufnahm und das folgenden Wortlaut hatte: „Verhandelt in der Commune Mentrup, Mairie Lüttgenschiedeck, in der Wohnung des erbgesessenen Schulte zu Mentrup am 19. August 1811. In Gemäßheit des am 10. August vollzogenen Acts hatte ich, der großherzoglich bergische Arrondissementsnotarius Detmar Carl Emanuel Swanewitt, wohnhaft in der Stadt Dortmund im Ruhrdepartement, mich mit zweien Zeugen herbegeben, um das ehrerbietige Ansuchen an den sleiblichen Vayer des Requirenten, den Landwirt Johann Gisbert Haidhof=Schulten zu Mentrup, wohnhaft auf dem Haidhof daselbst zu richten. Zuvörderst wird hierin bemerkt, daß ich mich zu dem nämlichen Endzwecke schon am gestrigen Tage hierher vrefügt hatte, woselbst mir aber die Stiefmutder des Requirenten, des Landwirts Johann Henrich Schulte=Haidhof zu Mentrup, nämlich die Ehefrau dessen Vaters, geborene Anna Genofeva Kortse=Dalbrink, in merklicher Erregung die Erklärung abgegeben, daß ihr Ehemann nicht zu Hause sei und es ihr nicht einDer lokalt Gen der„Schwerter Zeitung“ ist es, dem wir ganz besondere Sorgfalt zuwenden und der an Reichhaltigkeit, Schnelligkeit und Zuverlässigkeit nicht überboten werden kann. Er ist ein Vorzug der Tchwrrter Mitung auf den sie mit Recht stolz ist. Daß unsere prompte Berichterstattung aus Stadt und Land auch bei den Lesern Anerkennung findet, beweist am besten die in ununterbrochener Steigerung sich befindende Zahl zahlender Abonnenten. Wie die„Schwerter Zeitung“ auf diesem Gebiete Andbertrossen ist, so ist sie gleichfalls auf der Höhe der Zeit mit ihrem ausgezeichnet funktionierenden Depeschendienst. Wir haben nur diese beiden Punkte herausgegriffen, um zu zeigen, daß die„Schwerter Zeitung" allen Ansprüllchen genügt, die man an eine Tageszeitung stellen kann. Auch der unterhaltende Teil der„Schwerter Zeitung“ ist reichhaltig, vielseitig und irsenswirt. fiele, hier im Dorfe Zeugen suchen zu assen, um dem mit ihr aufzunehmenden Act beizuwohnen, weshalb es notwendig sein werde, am heutigen Tage zurückzukommenund von Dortmund aus zwei Zeugen mitzubringen, wwie solches denn auch geschehen. Nachdem unn auch heute die zuletzt erwähnte Ehefrau Schulte zu Mentrup, wohnhaft zu Mentrup, abermalls vor mir erschienen war und ich derselbigen den oben allegirten Act langsam und deutlich vorgelesen, auch ihr mamens ihres Stiefsohnes, dessen mündlichem Gesuche gemäß bemerklich gemacht hatte, daß dieser sich die frohe Hoffnung mache, daß sein Vater, ihr, der Comparentin Ehemann, seine Einwilligung zu der vorhabenden Heyrath des Sohnes mit der älternlosen Sibylla Catharina Brüggemann, wohnhaft auf Brüggemanns Hof in der Commune Lüttgenschiedeck, Mairie Bullenbeck, nicht versagen werde, indem di: gedachte Braut völlig seines Sohnes Standes, auch mit zeitigen Glücksgütern in großer Vorzüglichkeit gesegnet sey, so erblärte dieselbe chierauf folgendes: Mein Ehemann hat es auch heute wiederum vorgezogen, abwesend zu sein. Sowenig derselbigte, als insbesondere ich, die Stiefmutter, habe Ursache, mit dem Betragen unseres respektive Sohnes und Stiefsohnes unzufrieden zu sein, obglleich er von uns, den Aelteren, mit jeglicher Liebe behandelt wird; vorzüglich hat er sich gegen mich, die Mutter, oft unkindliche und als grob, dreist und unanständig zu estimierende Reden erlaubt. Mein Ehemann hat mir daher bestimmten Auftrag gegeben, in seinem Namen auf das an ihn gerichtete Ansuchen des Sohnes zur Ertheilung des Consenses in dessen vorhabende Heyrath machstehendes zu erklären: Vor einiger Zeit sei sein vorhin erwähnter Sohn mit der Sibylla Catharina Brüggemann in der Behausung bezügl. dem Garten des Wirts Tennemaober eingekehrt, wosalbst der Vater und sie, dessen Ehefrau, anwesend gewesen seyen. Die Braut habe dort ihn, den Vater, um Ertheilung seiner Einwilligung gebäten. Derselbe habe aber erwidert: er wolle nun mal nicht und es wären keine Manieren, dergleichen Dinge in einer öffentlichen Wirtschaft zu verhandeln. Sein Sohn solle noch sechs oder acht Jahre warten, dann wolle der Vater zusehen, was es gäbe, denn er habe noch ein halbes Dutzend Kinder, für die er auch sorgen müsse. Insbesondere lasse der Vater, der erbgsessene Schulte, durch sie, seine Ehefrau erklären, daß er eine Heyrath seines Sohnes auf dem elverlichen Hofe schlechterdings nicht zugeben werde, und zwar aus bewegenden Gründen. Der sich hierauf persöhnlich auch eingefunden habende Requirent erwiderte, daß es ihm in einem hohen Grade schmerztlich sey, daß sein Vater die Zustimmung zu einer Heyrath nicht ertheilen wolle, die offenbar menschlicher Beurteilung nach zu seinem, des Sohnes Glück, führen müsse, inzwischen er der gewissen und kindlichen Hoffnung lebe, daß sich ein Vater noch eines anderen besinnen werde. Im ü brigen sey es auch seine Absicht nicht, die Braut gegen den Willen seines Vaters als Ehefrau hier auf den Schultenhof zu führen, vielmehr werde er, so unangenehm solches für ihn als Sohn und künftigen Hofeserben, insonderheit auch als jungen Ehegatten seyn müsse, seiner künftigen Ehefrau einstweilen ihre Wohnung bei ihrein leihlichen Bruder, dem Landwirt Brüggemann zu Lüttgenschiedeck, mithin auf deren elterlichen Gutshofe, behalten lassen. Der Requirent trug sobann näher darauf an, eine Ausfertigung dieses und es folgenden Acts seinem Vater behändigen zu lassen. Auf vorherige, im Beiseyn der Zeugen, des Notariats=Copisten Christoph Dirik Springorum und des Schweineschneider Hannes Franz Plattaut, beide wohnhaft in Dortmund, geschehen: Vorlesung hielten beide Comparenten den Inhalt des Verhandelten in allem genehm, nur bemerkte die Ehefrau Schulte=Haidhof mit merklichem furio, daß sie um nichts in der Welt sich bereit finden lassen würde, diesen Act zu unterschreiben.“— Nochmals mußte so, der gesetzlichen Vorschrift zu genügen, der Notar mit zweien Zeugen auf dem Schultenhof erscheinen, und wieder erklärte die Bäuerin „mit merklichem furio“, daß es dem Schulten nicht belieb:, anwesend zu seiin, und daß sie sich weigere, den Act zu unterschreiben, obgleich sie des Schreibens vortrefflich kundig sei. So ging das Verfahren seinen Gang, und eines Tages hielt Henrich ein gerichtliches Schriftstück in Händen, daß nach vorgängigen Verhandlungen und nach Gerichtsbeschluß die väterliche Einwilligung zu seiner„vorhabenden“ Heyrath nicht mehr vonnöten sei. Auf Brüggemanns Hof wurde daraufhin so etwas wie ein Verlobungsfest gehalten, bei welchem Henrichs Frrunde und die Freundinnen der Braut von der großen Gastlichkeit Dirk Brüggemanns einen absonderlich schönen Beweis erhielten. Der sonst so müchterne Bauer aber betrank sich an diesem Abend dermaßen, daß er den Kaiser Napoleon für einem„famosten Kähl“. erklärte. Ueberhaupt, die Menschheit sei im allgemeinen so übel nich. Nur der Schulte auf dem Haidhof, das sei ein verdammter Dickkopf, und die Schultin, die könne seinethalben der Düwel halen. Nun aber hätte man denen auf dem Haidhofe einmal gezeigt, was eine Harke wäre, und nun stände dem nichts mehr im Wege, in aller Gemütlichkeit an die Hochzeit seiner Schwester zu denken. Er aber wolle sich nicht allein an einer milchenden Kuh als Hochzeitsgeschenk genügen lassen, er gäbe auch noch ein schönes Milchkallb dazu. (Forts, folgt.) Westfalen und Rheinland. * Gevelsberg, 27 Dez.(Erfroren.) Die unerwartet eingetretene Kälte hat hier in der Nacht vom Sonntag auf Montag ihr erstes Opfer gefordert., wodurch die Familie des Schleifers B. in tiefe Trauer versetzt wurde. Am Sonntag besuchte der Mann seine Verwandten in Volmarstein. Sie verlebten den Tag vergnügt zusammen. Auf dem Heimwege kam er am Abend an einem Abhange auf dem glatten Wege zu Fall und wurd eam Montag Morgen als Leiche aufgefunden. :* Halver, 25. Dez.(Gesundes Jahr.)###### Zahl der in diesem Jahr in der hiesigen ewangelischen Kirchengemeinde Gestorbenen ist eine außergewöhnlich geringe. Sie beträgt bis jetzt genau 70. Die Durchschnittszahl für das Jahr beträgt gewöhnlich 120—130. In den letzten 100 Jahren ist kein einziges Jahr gewesen, in dem in unserer Gemeinde so wenig Sterbefälle vorgekommen sind obgleich die Einwohnerzahl sich doch auch andauernd, in den letzten 10—20 Jahren sogar recht erheblich gemehrt hat. Diese niedrige Zahl * ist jedenfalls ein vollgültier Bewets für die guten Gesundheitsverhältnisse. * Vom Ebdegedirge, 27. Dez.(Ein Beweis, mas ir kolossale Schneemassen) im Ebbegebirge niedergegangen sind, ist darin zu sehen, daß giefer Tage ein Doktorschlitten aus Plettenberg auf dem Wege nach dem Forsthaus Ebbe in dem 1,5 Meter hoen Schnee vollständig stecken blieb. Das Pferd ragte nur noch mit dem Kopfe aus der weißen Masse hervor, Kutscher und Insasse waren bis zur Brust vom Schnee umgeben und mußten sich mit Gewalt herausarbeiten. Gefährt war gezunngen, umzukehren, und auf Umwegen gelangte man schließlich ans Ziel. * Lennep, 27. Dez.(Beim Schlittschuhlaufen ertrunken.) Beim Schlittschuhlaufen eingebrochen und ertrunken ist gestern vormittag auf der Bevertalsperne ein junger Mann aus Radevormwald. Die Leiche konnte noch nicht geborgen werden. * Düsseldorf, 27. Dez.(1200 Postpakete verbrannt.) Kurz nach 1 Uhr in der Christnicht geriet auf dem hiesigen Hauptbahnhof: ein Postpäckereibeiwagen in Brand, wodurch etwa 1200 Parkete vernichtet wurden. Der betreffende Wagen kam morgens von Hagen und sollte hier nachmittags in den Personenzug nach Aachen eingereiht wenden. Zufälligerweise hatte der Aachener Zug jedoch drei Stunden Verspätung, und so konnte der Paketwagen erst in der Nacht weitergehen, nachdem die für hier bestimmten Pafete aus= und die von hier abgehenden eingeladen worden waren. Während des Rangierens vor der Abfahrt hatte der waven#rfreulicherwoise so zahkresche Aumelcingen vorhanden, daß die Anstellung eines zweiten Violinlehrers nötig war. Derfelbige ist in der Person des bisherigen Konzertmeisters des Winderstein=Orchesters, Herrn Konzertmeister Kurt Vogel aus Leipzig, gewonnen worden. In den Lehrerverband ist ferner eingetreum uls Lehrer für Cello und Kluvierunterklassen der erste Konzertmeister des Philharmuntschen Orchesters aus Dortmund, Herr Lucian Horwit. Als erste pianistisch: Kraft für Ober= und Ausbildungs= Classen ist Harr H. Schüngeler aus Düsseldorf verpflichtet worden; das Lehrertollegium setzt sich daher im nuar 1907 aus 11 Künstlern zusammen.— Eime Vokrlensembleklass:(Leiter: Herr Knoch) für die Gesangstudierenden und eine Violinensembleklasse für die Getger(Leiter: Herr Konzertmeister Trappmann) ist bereits gegründet worden; die theoretischen Fächer erreut#n sich lebhafter Teilnahme, die Vorlesungen über Musikgeschichte(Herr Schuchardt) wurden durchschnittlich von 35—40 Personen besucht. Di: 1. Matinee des Konservatorriums fand am 2. Dezember statt,(Mitwirkende: Fpl. Nickell, Frl. Nöll, Herr Konzertmeister Trappmann, Herr Schuchard und Direktor Lungs), der 1. Schül drübungsabend (336 Mitwirkende) am 16. Dezember. Beginn des 2. Tertials: Dienstag, den 8. Januar. Beblchenter Doopuund. Sonnabend, den 29. Dezember. Kindervorstellung zu kleinen Preisen. Anfang 3,30 Uhr:„Sneewittchen und die sieben Zwerge". Weihnachts=Komödie in sechs Bildern von C. A. Goerner. 730 Uhr: Serie B, Nr. 24 Blaue Karten. „Der Troubadour“. Oper in vier Verdi. Hierauf:„Feenballett". Sonntag, den 30. Dezember: Kindervorstellung zu kleinen Preisen Anfang 3.30 Uhr Zum letzten Male„Sneewittchen und die###n Zwerge". Weihnachts=Komödie in sechs Bildern von C. A. Goerner. Abends 7,80 Uhr. Bei aufgehobenem Abonnement(Jahreskarten gültig)„Die Jüdin“. Große Oper in fünf Aufzügen von J. Halevy. Montag, den 31. Dezember: Serie A, Nr. 25. Rote Karten. Anfang 7 Uhr:„Die Fledermaus". Operette in drei Aufzügen von Johann Strauß. Piezenv, Jurgz v Jonuar: Serie B, Nr. 25 Blaur Kar730 Uhr:„Der fliegende Holländer“. SgenantiDe Oper in drei Aufgügen vom Richard esche e se estctie ce Schäden eine besondere Vensicherung genammen wird. Lalten; mancher, vielleicht sauer ersparte Groschen, der Schüden eine besondere Versichtrung gemammen wird. in der Ferne zugedacht war, rollte aus der Ohne Zuschlag versichert jedoch der Brandversicherzerstörten Fülle bergus, um nie seine Bestimmung zu ungsveretr des Wenkmässter=Verbandes alle Schäden, personen ist durch diesen Brand die die auf Explosionen zurückzuführen sind. Er hat detan“ een de ist burch diesen Brand die, die auf Erplosionen zurückzuführen sind. Er haut daher Weihnnchtssreu.###n worden. Es handelte sich auch anstandslos die Entschädigungsmsprüiche der von zumeist um enfache Patete, für die die Post nur zehr der Roburit=Exwlosion##raffenen Mitglieder##### zumeist um eimiuche Ratete, für die die Post nur jehr geringen Ersatz zu leisten verpflichtet ist. Landwirtschaftliches. .“(Die Landwirtschaftskammer für die Provinz Westfalen) hält ihren dritten Vortragskreis vom 22. 24. Januar 1907 in Paderborn im Hotel Lengeltag (Westjälischer Hof) ab. Der uns vovliegende Stundenplan enthält eine Fülle hochinteressanter Vortragsgegenstände, die von Gelehrten, Verwaltungsbeumten und praktischen Landwirten vorgetragen wenden. Nachmittags werden Ausflüge in die Umgegend von Paderborn veranstaltet, bei denen die Teilnehmer landschaftlich interessante Anstalten besichtigen. Der Abemd ist BreömWen Vuldfsthum Mithfeder des Brandversicherungsvereins, die in Annen wohnen, in Höhe von 720 Mark anerkannt und sofort ohne jede Kürzung beglichen. Außerdem hat der Verein vor Weihnachten noch einen größeren Brundschaden im Betrage von 6000 Mark, bei dem das betroffene Mitglied das gesamte Hab und Gut verlor, entschädigt. Bemerkt sei überdies, daß sämtliche Ueberschüsse des Vereins den Mitgliedern wieder zugute kommen. Vermischtes f(Todeskampf mit Eis und Schnee.) In furchtbare Lage geriet dieser Tage durch die im Algäu plötzsich und in so ungeheuren Mengen hereinbrechenden hörtere Ranteräage dur, dus isin. üder die am Tage ge= Schnecfälle ein Gebirgswohner aus Weiler in der Gegem um elttertt; un ver sich die Vortragenden beteili= meinde Seeg. Man berichtet darüber folgendes: Der G#m aufrlärung über manche Fragen, die sich den Käser Matthias Eibrand war, seiner gewohnten BeZuyorern während des Vortrages aufdrüänzen zu ge= schäftigung machgehend abenda. 9 p a a. Zugorern während des Vortrages aufdrängen, zu geben. Die Teilnahme an dem Vortragskreis 5„ Jonuag 19g7, bei der Landwittschaftskaunmer in Meunster durch Anmeldung zu bewirben. Stundenpläne können von derselben Stelle bezogen wenden. schäftigung malhgehemo, aornos gegen 6 Uhr nach dem nur etwa eine halbe Stunde entfennten Seeweiler aufgebrochen. Da überfiel ihn ein Schneetreiben, daß er nicht Weg noch Steg mehr finden konnte und sich verirrte. Plötzlich wich der Boden unter ihm und er Der sch der deneuchen Ferizle Gesgher, Badmn, uuzeg euue un ger Saheg gen auf kendwirtichefr— Vorschungen und Erfahrurn=(versank in eiskaltehr Waser. Er war, ohne 38 Frur auf kandvirrschäftlichom Gebiete unterrichten will, merken, in der Finsternis auf die noch ganz dünne. wird guttun, diesen Vortragstreis zu besuchen(aber chicht verschnat= Gras=4, d.cg Ta, Saund binne, wird giutun, diefen Burrtagsrreis zu besuchen. Kleine Chronik. Lille, 27. Dez. Eine Feuersbrunst zerstörte gestern das Schloß des Grafen Rupembert, welches kostbare Kunstschätze enthielt. Der Schaden beziffent sich auf über 400000 Francs. „ Lansanne, 27. Dez. Infolge der großen Kälte sind die Maschinen des Elektrizitätswerkes eingefroren. Es aber dicht verschmeite Eisdecke des Seeger Sees geraten und eingebrochen. Mit Mühe arbeitete er sich aus dem Wasser heraus, aber moch achtmal brach er von neuem ein. Seine lauten Hilferufe wurden im Pfarrdorf Seeg zwar vernommen, und Männer eilten herbei, um Eibrand Hilfe zu leisten; aber sie konnten die Stelle, wo der Verunglückte mit den eiskalten Fluten um sein Leben kämpfte, lange Zeit nicht feststellen, und irrten dreimal um den Sie herum, ehe sie nach vier vollen Stunden, nachdem das Schnsetreiben endlich nachgelassen hatte, mit dem Unglücklichen auf Rufweite in VerGels esceeier u. u. 2. Hwertes eiagertoter. 63 81,Purz un un urguchlichen auf Kuwoeie in Versehlt infolgedessen in der Stadt an Licht und elektrischer vinvung treten konnten, und dann auch bald seiner anTriebkraft.sichtig wurden. Eibrand hatte sich, starrend vor Frost, in seinen gänzlich vereisten Kleidern auf eine mitten Bologna, 27. De Sersich Hel eine eluce Gn aud üser 80 Der Versuch, das Eis zu zerschlagen und bann mit Stadttheater Barmen. Freitag, den 28. Dezember. Nachmittags 3 Uhr Kleine Opernpreise:„Prinz Dumrian". Weihnuchtsmärchen von Ferd. Ahnekt. Abends 8 Uhr. Außer Abonnement. Gastspiel von Hans Teschandorf:„Alt Heidelbreg". Schaufptel in fünf Akten von Meyer Förster. Kleine Opernpreise. Samstag, den 29. Dezamber. Nachmittags 3 Uhr Kleine Opernpreise:„Prinz Dumrian". Weihnachtsmärchen von Ferd. Ahnelt. Abends 8 Uhr. Zum zweiten Male. In neuer Ausstattung:„Husarenfieber". Lustspiel in vier Akten von G. Kayelburg und R. Skrowomeck. Sonntag, den 30. Dezember. Nachmittags 3 Uhr Kleine Opernpreise:„Carmen“. Große Oper von G. Bizet. Abends 7 Uhr:„Cavalleria Rusticana". Oper von S. Mascagni, hierauf„Der Bajazzo“. Oper von Leoncavallo. Montag, den 31. Dzember. Nachmittags 3 Uhr Kleine Opernpreise:„Prinz Dumriun". Weihnachtsmärchen von Ferd. Ahnelt. Abends 8 Uhr. Außer Abonnrment. Kleine Opempreise. Zum letzten Male:„Hänsel und Gretel.“ Märchenoper von C. Humperdink, hierauf Leberbrett!“. Dienstag, den 1. Januar. Nachmittags 3 Uhr. Kleine Opernpreife:„Prinz Dumrian". Weihnachtsmärchen von Ferd. Ahnelt. Abends 7 Uhr:„Die Meistersinger von Nürnberg“. Große Oper von Rchard Wagner. Bekanntmachung. Nachdem gegen den genehmigten und gemäß§ 7 des Gesetzes betr. Anlegung und Veränderung von Straßen und Plätzen in Städten und ländlichen Ortschaften vom 2. Juli 1875 G. S. S. 561 wier Wochen lang öffentlich ausgellegten Plan über die Baufluchtlinien der Viktoriastraße mit Vorgartenfluchtlinien unter Aufhebung aller früher erfolgten Festsetzungen Einwendungen nicht geltend gemacht sind, wird der bezeichnete Plan aufgrund des§ des angezogenen Gesetzes mit dem Bemerben hiermit öffentlich festgesetzt, Stadtbauamte, Rathausstraße aucgelegt isr. 1 Tess lug zu edenmunns Einscht Hörde, den 22. Dezember 1906. Der Magistrat. G. Simony. Bekanntmachung. Nachdem gegen den genehmigten und gemäß§ 7 Straßen und Präzen nn in Städten und Ortschaften vom 2. Juli 1875 G. S. S. 561 vier Wochen lang öffentlich ausgelegten Plan über die Baufluchtlinien der Wiesonstraße von Langestraße bis Visttoriastraße Einwenhungsn uicht geltend gemacht sind, wird der bezeich.— Veriucg, dus Eis zu zerschlagen und dam mit Zie mit dem Bemerten hienmit fönmlich festaeschzt 7. Dez. Auf dem hiesigen Bahnof wollte nem kayn zu ihm zu dringen, mißglückte. Schließlich derselbe im hiesigen Stadtbauamte, Rathausstraße Gleise überschreiten, als plötzlich ein holte a# von Seeg eine große Anzahl Bretter, und Nr. 9, nochmals 14 Tage lang zu seder ausgelept it. 0 Kang zu sebermonns Einscht Hörde, den 22. Dezember 1906. Der Magistrat. G. Simony. eine Frau ein Gleise überschreiten, als plötzlich ein golts. gan. von Seeg eine große Anzahl Bretter, und unter Anführung des SStationsdieners schoben mehreZug heranbrauste. Ein Arbeiter stürzte sich auf die Frau, um diese zu retten, aber beide wurden vom Zuge überfahren. Der Mann blieb auf der Stelle tot, die Frau starb im Spital, wo man ihr die zerquetschken Beine amputieren wollte. Kochowka, 27. Dez. Im Schwarzen Meer=Distrikt brannte die bekannte große Metallgießerei ab. Ueber 400 Arbeiter sind brotlos. Konstantinopel, 27. Dez. In nächster Zeit werden re beherzte Männer ein Brett nach dem andern vor und stellten so eine Brücke bis zu Eibrands Standort her. Dieser mußte dann den Weg auf den Brettern nach dem Ufer hin wagen, das er auch erreichte, freilich nicht ohne noch dreimal durchs Eis zu brechen. Die letzte Streche mußte er schwimmend zurücklegen. Daß er nach den stundenlangen Strapazen noch soviel Geschmeidigkeit in den Gliedern hatte, um überhaupt Schwimmbewegungen machen zu können, setzt in Erzwei Töchter staunen, und ist ein Beweis von der großen Widershs sete s helce este euicen Besant uun huchn ie u. e üdag ea plotzlich eintretend: Kälte hat üüber Aich eintretend: Kälte hat über 3000 Netze einfrieren lassen, von denen nur ein bleiner Teil zu retten den Jai, amerkkantsche„Kanonenboot„Potomac“ und eig in Frachu Kreuzer„Flona“ versuchen, das u wachene, um wenigtens die Fischenboote frei Theater und Musik. (:) Das Konservatorium der Musik in Hagen i. W. wurde im ersten Vierteljahr seines Bestehens von 113 Schüler und Schülerinnen besucht; das am meisten belegte Hauptfach war das Klavierspicl, der Sologesang beider das am wenigsten besuchte. Zu den Violintlassen Marktpreise. Neuß, 27. Dez. Fruchtmarkt. Weizen, neuer prima 18,00, zweite Sorte 17,00 Mk., Roggen, neuer prima 16,60, zweite Sorte 15,00 Mk., Hafer prima 16,80, zweite Sorte 16,30 Mk. für 100 Kg. Kleien 5,50 Mk. für 50 Kg. 2200 B. Jngid“ Rübök(in Posten von 5000 8g.) =30. 7ch gz. Maschine. 8.— Fruchtmarkt. Heu 5.20—(zw w, Maschinenstroh(Roggen) 4.20 M., Richtstroh shlegeldrusch) 4.0 M, Krummstroh 3.50 Mt. Verondmortlicher Bedecktene: Wiühelm Shedr Schmene vempeicider Fabrikafien alleiniges Schelziniss der Fems: AIONDERBERCAUDRECRE Hoflisferant Seiner Maiastät des Kaisers und Königs Hihein u. am Ratihausein RHEINBERG am Modercheln. Gegr.##h 1846. Anerkannt bester Bitterlikör! 24 Preis-Medallen! us#s Underberg.-Boonek#ng.