Sen Alle Kreis- und Lekalpollzeilichen Vererdnungen für den Kreis Hörde erlangen gemäss Bekanntmachung der Königl. Regierung durch Veröftentlichung in dei„Schwerter Zeitung“ rechteverdinckliche Kraft. o o 0 0O 0 O G O C O O C C Druck u. Verlag von Zarl Braus, Schwerte. Fernsprech-Auschluss Dr. 62 Amt Schwerte. Telegr.=Näresse Braus. Schwerte-Rubr. Erstes und ältestes Tagesorgan Haupt=Annoncenblatt. Die„Sedwerter Zeitung“ erscheint täglich, ausser Feierlugs. Bezugspreis: Ink. 1.#s viertelfährlich, bei der Posi 42 P für Bestellgeid mehr. Wöchentische Gratis-Beilage:„Illustrierter Famillentreund.“ o o 0 C 0 O O O O O o o o o Auzeigenpreis: Die sechsgespaltene Peiiizelle oder deren Raum 10 Pf., Anzeigen von auswärts 13 PI., Reklamezeite 40 P. Nr. 262 Mittwoch, den 7. November 1906. 38 Ihrg Die heutige Ausgabe umfaßt 8 Seiten. Die Zahl der Feldgeschütze in Fraurreich Von fachmännischer Seie schreibt man: Frankreich vermag heute rund 3500 deutschen FeldGeschützen mur rund 2000 entgegenzustellen! vor 9 Jahren in Frankreich das schnellfeuernde Rohrrücklaufgeschütz einführte, trug man bein Bedenken, die Zahl der Geschütze in der Batterie von 6 auf 4 herabzusetzen, die Gesamtzahl der Geschütze also um ein Drittel zu vermindern. Bei dem gewaltigen Vorsprung, den das gepanzerte Schnellfeuergeschütz beutete, konnte man über die„rage du nombre“ lächelnd zur Tagesordnung übergehen. Die moderne französische Feldartillerie blieb der mit einem Schlage veralteten schildlosen deutschen zum mindesten ebenbürtig. Das ganze weue Reglement und Schießverfahten, sowie die Daktik der Feldartillerie wurden auf die handliche, schnell bewegliche 4=Geschützbatterse zugeschnitten. Man war der Ueberzeugung, daß Deutsch land dem Beispiel der Herabsetzung der Geschützzahl, die noch dazu enorme Vorteile für den Staatssäckel bot, folgen würde. Um so mehr ist man jetzt enttäuscht zu sehen, daß man sich gründlich geirrt hat, und daß unsere HeeresVerwaltung keines wegs gewillt ist, eine Verminderung der artilleristischen Feuerkraft mizumachen. Für unsere leitenden militärischen Stellen gab es nur zwei Möglichkeiten: entweder Beibehaltung dey bisherigen Organisation oder aber Annahme von 4=GeschützBatterien unter entsprechender Vermehrung der Battertenzahl. Da diese letztere Möglichkeit eine außergewöhnliche Mehrbelastung des Etats mit sich gebracht haben würde, so konnte man sich nur für die erste Alternative entscheiden. Nachdem nun die deutsche Armee binnen kurzem ihve Umbewaffnung mit einem dem französischen gleichwertigen Material vollzogen haben wird, macht sich in Frankreich doch eine recht bemerkenswerte Unruhe geltend— wohl das beste Zeichen, daß unsere Heeresleitung das Richtige getroffen hat. Frankreich ist jetzt die Lösung der Frage sehr viel schwieiger als in Deutschland. Denn man hat jenjseits der Vogesen nun einmal die sämtlichen Vorschriften auf die 4=Geschütz=Organisation aufgebaut. Diese Organisation ist mit der ganzem Schieß=und Exerziertaktik so eng verwachsen„daß alles, was im letzten Jahrzehnt gelehrt und gelernt wurde, wieder über den Haufen geworfen werden müßte, wollte man zur 6=Geschütz-Batterie zurückkehren. Da man die Zeit zur Ueberlegung brauchte, so wurden zunächst Enten über angebliche Mängel der deutschen Konstruktion in die Welt gesetzt. Das half eine Zeitlang. Jetzt aber muß man in Frankreich Farbe bekennen. Die Rückkehr zur 6=Geschütz=Batterie würde ein Desavouieren alles dessen bedeuten, was mit so viel Ueberlegung als einzig richtig und möglich bezeichnet worden ist. Man kann deshalb kaum anders als in den faulen Apfel beißen und eine Vermehrung der Zahl der Batterien fordern. Die französischen Fachblätter suchen denn auch in jüngster Zeit für eine Artillerievermehrung in diesem Sinme Stimung zu machen. Ob sie damit Glück haben wenden, und ob eine derartige Vermehrung der FeldArtillerie bei dem bekannten Mannschaftsmangel iin Frankreich überhaupt möglich ist, das wird die Zukunft lehren. Sollte sich die Volksvertretung zu diesem enormen Opfer bereit finden lassen, dann wäre allerdings ein gewaltiger Vorsprung erreicht, und unsere HeeresVerwaltung würde kaum umhin können, das gleiche Opfer auch von unseren Volksvertretern zu fordern. Einstweilen scheint jedoch die Möglichkeit der Zustimmung des französischen Parlaments noch in weiter Ferne zu liegen, und so lange sind wir nach Durchführung unserer Neubewaffnung wieder um eine Pferdelänge voraus! Potitische Uebersicht Fürstbischof von Kopp zum Schulstreik. Im polnischen Schulstreik verfährt Kardinal=Fürstbischof v. Kopp=Breslau anders, als der Posener Erzbischof v. Stablews ki. Nachdem zehn oberschlesische Pfarrer zur Besprechung des polnischen Schulstreiks eine Volksversammlung nach Kattowitz einberufen habein, hat Fürstbischof v. Kopp, der erst jüngst vom Kaiser den Schwarzen Adlerorden arhalten hat, dem Hauptbeteilgten zur Pflicht gemacht, das Komitee aufzwlösen. Auch wünschte er, daß die Versammlung unverbleibt. Die Geistlichen handeln dementsprechend, in Polenkreisen aber ist man jetzt auf Kardinal von Kopp sehr schlecht zu sprechen. Sozialdemokratischer Terrorismus. Danzig, 6. Nov. In Danzig fing am 3. Nov. früh der christlich organisierte Maurer Hugo Schindele auf dem Neubau des Herrn Reichenberger, Bröfener Chaussee, an zu arbeiten. Während der Frühstückspause forderte ihn der sozialdemokratische Baudeputierte Johann Hugo aus Neuschottland auf, sein Verbandsbuch vorzuzeigen. Als sich nun herausstellte, daß Schindele christlich organisiert war, erklärte der Genosse:„Du mußt in unsern Verband eintreten, oder wir arbeiten mit Dir nicht zusammen. Da aber Schindele dieses Ansinnen strickte zurückwies und bemerkte, als christlicher und nationaler Mann könne er in keinen sozialdemokratischen Verband eintreten, blieben die Genossen, nachdem der Polier das Zeichen zum Anfangen gegeben hatte, in der Baubude sitzen. Darauf sagte dann der Polier zu dem christlichen Maurer: „Es ist schlimm, daß die Leute mit dir nicht zusammen arbeiten wollen, ich muß aber Maurer haben, denn mit dir allein komme ich nicht aus". Somit war wieder ein christlicher und königstreuer Arbeiter auf die Straße geworfen, blos weil er kein Sozialdemokvat werden wollte. Es ist dies für Danzig der vierte Fall in wenigen Monaten.— Wie lange noch. Aus Rußland. Petrsburg, 5. Nov. General Stössel, der ohne Pension verabschiedet worden ist, wurde auf dem Gnadenwege eine monatliche Rente von 120 Rubel bewilligt.— Der Petersburger Stadthauptmann gibt bekannt, daß den jüdischen außerordentlichen Hörern der Umversität keine Aufenthaltsbescheinigung mehr verabfolgt werde. Ihre Ausweisung stehe bevor; die Kollegiengelder würden zurückgezahlt werden. Aus Stadt und Umgebung Schwevte, den 7. November. ü(Solistenkonzert im großen Saale des Restaurants„Freischütz".) Auserlesene musikalische Kunstgenüsse stehen unserm gesang= und musikliebenden Publikum mit dem am kommenden Sonntag, dem 11. ds. Mts., machmitags 4 Uhr im Saale des Restaurants „Freischütz", stattfindenden Solistenkonzert bevor. Künstler von besonderem Rufe auf vokalem wie instrumentalem Gebiete haben sich, mehrfachen Wünschen Aus Liebe zur Kunst. Roman von Viktor Rheinberg. 21 Fast kindlich schüchtern blickte sie zu ihm auf, als sie sagte: „Herr von Ottersbach, ich habe eine große Bitte an Sie! Wollen Sie mir in voraus Gewährung versprechen?" „Sie wissen, gnädige Frau, daß, wenn es überhaupt in meiner Macht liegt, ich mich nur zu glücklich schätze, Ihnen gefällig zu sein,“ erwiderte der junge Mann, nicht ahnend, was sein schönes Gegenüber von ihm verlangen würde. „Mein Bruder, welcher lange Zeit auf Reisen war, ist vor zwei Stunden zurückgekehrt, sagte Sidonie,„ich möchte den Vater mit seiner Ankunft überraschen und ihn in einem der Bilder erscheinen lassen. Wollen Sie ihm die Rolle und das Kostüm des Faust abtreten?“ Einen Moment stand Herr von Ottersbach sprachlos und Frau von Berka bemerkte den jähen Farbenwechsel auf seinen Zügen wohl, dann verbeugte er sich tief und sagte:„Die Wünsche der gnädigen Frau sind selbstverständlich für mich Befehl.“ „Aber Sie scheinen meine Bitte nicht gern zu erfüllen, Herr von Ottersbach.“ Wieder eine kleine, peinliche Pause, dann traten mehrere der Mitwirkenden ein, denen Sidonie entgegengehen mußte, und so wurde Hans einer Antwort überhoben. Jetzt eben kam auch Fräulein von Heinersdorf. Sie sah heute ganz besonders reizend aus, das Gretchenkostüm von blauem Wollstoff und schwarzem Sammet, die herunterhängenden schweren, blonden Haarflechten und der kindliche Ausbruck in dem Antlitz des jungen Mädchens machten sie zu einer überaus anziehenden Erscheinung. Wahrend Sidonie, von mehreren Herren und Damen umkingt, am anderen Ende des Zimmers sich lebhaft mit dem Musikdirektor Böhm unterhielt, trat Herr von Ottersbach kasch auf Melanie zu mit den Worten:„Ehe Sie es von anveren erfahren, mein gnädiges Fräulein, möchte ich Ihnen sagen, daß man es leider verstanden hat, statt meiner einen anderen Herrn für die Rolle des Faust zu bestimmen, sehr geden meinen Wunsch und Willen, das glauben Sie mir, doch konnte ich es nicht ändern, ohne auffallend ungefällig gegen die Tochter des Hauses zu sein.“ „Aber aus welchen Gründen hat man diese Aenderung vorgenommen?“ fragte Melanie, sichtlich unangenehm überrascht. „Das wird Frau von Berka wohl am besten wissen!“ sagte er mit einem spöttischen Lächeln.„Damit aber andere Leute heute abend nicht noch einmal die Vorsehung spielen und uns zu trennen suchen, erinnere ich Sie, mein gnädiges Fräulein, daran, daß Sie so gütig waren, mir zu versprechen, Sie zum Souper führen zu dürfen. Nicht wahr, Sie haben es nicht vergessen?“ „Nein, gewiß nicht, Herr von Ottersbach.“ Er trat zurück, da in diesem Augenblicke die Witwe in Begleitung ihres Bruders sich nahte, welcher bereits das Kostüm des Faust angelegt hatte und nun bat, dem gnädigen Fräulein vorgestellt zu werden. Melanie maß ihn mit sehr kalten Blicken. Der ihr ausgedrungene Faust mit dem bleichen, blasierten Gesicht mißfiel ihr augenscheinlich. Auch bei Haus hatte er nicht viel Glück. Dieser schien kaum auf die Worte des Dankes zu hören, die der junge Amberger ihm sagte, und die Hand, welche er ihm reichen wollte, übersehend, verbeugte er sich nur stumm und förmlich Inzwischen hatten der Kommerzienrat und seine Gattin ihre Gäste im Salon empfangen und deren Glückwünsche zu dem heutigen Tage in Empfang genommen. Jenes Durcheinanderwogen vieler Menschenstimmen, vermischt mit dem Rauschen seidener Schleppen und dem undefinierbaren Duft von Blumen und anderen Parfüms erfüllte den glänzenden Raum. Jetzt wurden Stühle gerückt und es entstand eine verhältnismäßig stille, feierliche Pause. Die Zuschauer hatten vor der Bühne Platz genommen und blickten ecwartungsvoll nach dem Vorhange, welcher ihnen bald all die auf gedruckten Zetteln angekündigten Herrlichkeiten entUensollte.„ 4uu12 binter ben uug— Das Brautlied aus Loyengrin erkunre hinter der Szene und s erste Bild ward sichtbar, von einem einstimimigen„Ah!“ s dem Zuschauerraum begrüßt. Es liegt nicht in unsrer Absicht, den Leser mit der genauen schreibung aller nun folgenden Bilder zu langweilen, nur viel sei noch gesagt, daß es dem jungen Ottersbach durch ne Anordnungen, durch richtige Verteilung von Licht und chatten gelungen war, einen wirklich künstlerisch schönen Erfolg zu erzielen, und daß ihm durch vielfaches Bravo=Rufen der Beifall der Gesellschaft kund gegeben wurde. Und als im letzten Bilde neben dem reizenden, Blumen zupfenden Gretchen, Herr Egon Amberger, den man fern von hier geglaubt, als Faust erschien, da erfüllte lauter Jubel und Beifallssturm den Zuschauerraum. Die Darstellenden mischten sich jetzt unter die übrigen Gäste, diese sprachen ihre Bewunderung, jene ihre Freude aus, daß alles so gut gelungen sei, kurz es herrschte eine sehr animierte Stimmung. Es war Herrn von Ottersbach möglich gewesen, sich gleich nach dem Schlusse der Vorstellungen unbemerkt für kurze Zeit zu entfernen und sein Kostüm mit einem eleganten Gesellschaftsanzuge zu vertauschen. Jetzt brachte er dem Kommerzienrat seinen Glückwunsch dar und begrüßte die übrigen Gäste. Von allen Seiten wurde ihm Lob gespendet, da man wußte, daß er die Seele des Gauzen war, er suchte bescheiden den größten Teil des Verdienstes immer wieder Frau von Berka zuzuschreiben, welche die erste Idee entwickelt habe, und auch dem Musikdirektor, der durch seine treffliche Begleitung den Bilderu die rechte Weihe gegeben. Kaum hatte Sidonies scharfes Auge Herrn von Ottersbach, nach welchem sie bereits suchend ausgeschaut, unter den Gästen wieder erblickt als sie rasch auf ihn zukam, mit den Worten:„Was soll ich davon denken, mein Lohengrin ist ja ganz aus der Rolle gefallen!" „Verzeihen, gnädige Frau! Ich zog es vor, den Rest des Abends in dem Gewande eines gewöhnlichen Sterblichen zuzubringen, da die Rüstung des Schwanenritters bei der heutigen Temberatur ziemlich lästig war.“ „Ah! ich glaubte schon, Sie wollten fahnenflüchtig werden, und das hätte ich nicht erlaubt. Kommen Sie, wir wollen uns in den Nebenräumen einen hübschen, kleinen Tisch zu sechs Personen aussuchen, an welchem wir mit einigen auserwählten Freunden soupieren können!" 136.20 „Ich muß abermals sehr um Entschuldigung bitten, meine Gnädigste, ich bin bereits seit vierzehn Tagen zu dem heutigen Souper engagiert, und bedaure unendlich..“ „Und wer ist denn Ihre Dame, wenn man fragen darf?“ unterbrach ihn die junge Frau mit einem hochmütigen Zurückwerfen ihres feinen Kopfes.„Ich hatte geglaubt, Elsa und Lohengrin gehörten für heute abend naturgemäß zusammen!“ entsprechend, bereit gefunden, ein Konzert zu veranstalten, welches durch abwechselungsreiche und gediegene Programmaufstellung lobhaftes Interesse inanspruch nehmen dürfte, umso mehr, sals die Darbietungen dessellben bewährte Solisten in Händen haben: Fräulein Marie Hensse aus Essen, eine auch bei uns bekannte und weit über die Grenzen ihres Wirkungskreises hinaus geschätzte Sopranistin wird eine Reihe hervorragender Lieder von Brahms, Schubert, Berger, Pfitzner ua. singen. Frl. Hense's Bedeutung sowohl *s(Auf Zeche Krone) wurden gestern durch hereinbrechendes Gestein vier Bergleute aus Sommerberg und Höchsten verschüttet und sind voraussichtlich verloren. Drei davon sind verheiratet, einer ist unverheiratet. Die Rettungsarbeiten sind im Gange. seines rechten Beines nach der Der Reisende schrie auf, sprang riß die Zudecke hinweg. # als Cratorien= wie Liedersängerin brachte ihr bei der verschiedensten künstlerischen Veranstaltungen unter ihrer Mitwirkung stetts neue Erfolge. So berichtet die Presse über ein Konzert in Paderborn:„Die Leistungenv on Frl. Hense verdienen umso größere Anerkennung. Ihre vortrefflich geschulte, wohllautsatte Stimme, die eindringliche Deklamation und musterhafte Aussprache, sowie die tiefe Innerlichkeit ihres Vortrages stempeln ihre Leistungen zu künstlerisch hervorragenden. In hoch anerkennenswerter Weise hatte sie in ihrem Programm auch die modernen Tondichter berücksichtigt. Die Art, mit der sie all den verschiedenen Stimmungen und Stilarten gerecht wurde, zeugte von bedeutendem Können und hoher musikalischer Intelligenz.“ Herr Hans Merx, welcher seine Gesangstudien unter der Leitung erster Kölner Lehrkräfte machte, wird eine Arie aus„Tannhäuser“ sowie eine Ballade von Loewe und eine Reihe Lieder von Kleffel, Mühldorfer, Humperdink, Hans Hermann, Kreutzer usw. singen. Der künstlerische Ruf des Herrn Konzertmeisters Müller vom philharmonischen Orchester in Dortmund, sowie des Solo=Cellisten Franz Uschmann ist hinreichend begründet. Herr Konzertweister Müller wird eine Rhapsodie von Hauser spieVen, Herr Uschmann wrd spielen: Sarabande von Bach, Nocturne von Chopin, Gavotte von Popper, Le cygne von Saint=Saens usw. Gerade das Violincello ist, vorausgesetzt, daß es in so meisterhafter Weise, wie es bei letztgenanntem Herrn der Fall ist, gespielt wird, von tiefgehender Wirkung. Die Klavierbegleitung wird Herr Müller und Harr Uschmann übernehmen. Zwei Duette für Sopran und Bariton bildem einen würdigen Abschluß des Pogramms. Es dürfte somit beste Gewähr vorhanden sein, am Sonntag wirklich Gediegenes zu hören und wäre diesem Konzerte eine zahlreiche Zuhörerschaft nur zu wünschen. **(Das Ausbleiben der Berliner= und der übrigen Hauptposten) war heute morgen wohll in allen Kontoren eine unangenehme Ueberraschung. Wir vermuteten als Ursache sofort irgend ein störendes Geschehnis im Bahnbetriebe und finden diese unsere Annahme nunmehr durch das nachstehend wiedergegebene imlause des Vormittags bei ums eingegangene Telegramm des Hirsch=Bureau bestätigt: Braunschweig, 7. Nov. Auf dem Bahnhof Lehrte stieß heute Nacht der von Berlin kommende D.=Zug Nr. 10 infolge Hinausfahrens über das Haltesignal einem Güterzuge in die Flanke. Die Maschine und acht Wagen des Güterzuges wurden völlig zertrümwert, die Maschine des D.=Zuges schwer beschädigt. Ein Lokomotivführer tot, mehrere Personen verletzt. Es wird versucht, den Fernverkehr aufrecht zu erhalten. **(Um ins Gefängnis zu kommen) stahl der Fürsorgezögling Sch. von Hörde einer Zeitungsfrau hier eine Invalidenkarte, denn er wollte llieber ins Gefängnis, als zurück in die Anstalt. Die Hagener Strafkammer verurteilte den wiederholt vorbestvaften Angeklagten wegen Diebstahls zu vier Monaten Gefängnis. Nach Verbüßung der Straße wird er wieder der Anstalt, vor der er große Angst hat, bis Mai 1908 übermieseh werden. ** Westhofen, 5. Nov.(Ein Volksunterhaltungs= abend,) veranstaltet vom Krieger= und Landwehrverein unter gütiger Mitwirkung der hiesigen drei Männer=Gefang=Vereine, findet statt im Fritzenkötterschen Saale hierselbst am Sonntag, den 18. ds. Mts. für Erwachsene und tags darauf für Schulkinder und Erwachsene. Thema: Unserre Kriegsflotte in Wort und Bild. Programm: 1. Deutsches Flaggenlied, Gedicht, 2. Neue Kaiserhymme, Männerchor, vorgetragen vom Gesang=Verein„Eintracht“, 3. Die Notwendigkeit der Verstärkung unserer Kriegsflotte, Ansprache mit anschließendem Kaiserhoch, 4. Deutsches Matrosenlied. Männerchor, vorgetragen vom Männer=Gesangverein, 5. Vorführung und Erläuterung der Lichtbilde, 1—32 Linienschiffe, Küstenpanzer, große und kleine Kreuzer, 6. Wie hab ich sie geliebt, Männerchor, vorgetragen vom M. G.=V.„Sangeslust". 2. Teil: d. Unsere blauen Jungen, Gedicht, 2. Flagge heraus! Männerchor, vorgetragen vom M. G.=V. „Eintracht", 3. Vorführung und Erläuterung der Lichtbilder 33—60: Torpedofahrzeuge, Schul- und Spezialschiffe, Kanonenboote, Se. M. Jacht„Hohenzollern“, 4. Volldampf voraus! Gedicht, 5. Sturmbeschwörung, Männerchor, vorgetragen vom M. G.=V.„Sangeslust", 0. Die geschichtliche Entwicklung unserer Kriegsflotte, Ansprache, 7. Ritters Abschied, Männerchor, vorgetragen vom„Männer=Gesang=Verein". Ansprachen wie auch Erläuterungen der Bilder hat Herr Hauptlehrer Achenbach übernommen. (!) Westhofen, 6. Nov.(Personal nottz.) Herr Fabrikarbeiter Kramer hierselbst wurde aus einer großen Zahl von Bewerbern zum Polizeisegeanten im rezirke Essen gewählt. !! Villigst, 6. Nov.(Schwerer Unfall.) Der Knecht Heinrich Stede von hier, welcher auf dem Schulge=Wedelingschen Gute bedienstet ist, stürzte gestern infolge Nachgebens einer Verschalung, an welcher er sich festhelt, aus einer beträchtlichen Höhe in den Schweinestall hinab. Er erlitt einen Bruch des linken Armes. Herr Dr. med. Grabsch=Hennen leistete ihm die erste ärztliche Hilse. !! Hennen, 6. Nov.(Auge verloren.) Di landw. Gehülfin Julie Knipper von hier schlug gestern beim Obstpflücken ein Reis in das linke Auge wodurch die Hornhaut schwer verletzt wurde und das Auge auslief. Das arme Mädchen wurde gleich der Augenklinik von Dr. Huth in Iserlohn zugeführt. !! Drüpplingsen, 6. Nov.(Diebstahl.) Dem Landwirt Friedrich Schneider zu Drüpplingsen wurde in einer der letzten Nächte eine große Menge Stückkohlen aus seiner in der Nähe des Dahlhauser Walldes stehenden Scheune gestohlen. Von den Tätern fehlt bisher jede Spur, doch müssen dieselben mit der Oertlichkeit vertraut gewesen sein. !! Berchum, 6. Nov.(Ermannt.) Der Gutsbesitzer Diedrich Rasche zu Berchum ist zum Mitglied und der Gutsbesitzer Friedrich Gälger zu Tiefendorf zum stellvertretenden Mitglied der Voreinschätzungskommission des Voreinschätzungsbezirks Ergste und Berchum ernannt worden. Westfalen und * Dortmund, 6. Nov.(Ein Scheusal.) Die hiesige Strafkammer verurteilte heute den Bergmann Heinrich Marwicke aus Königsborn, der seine Frau in den Tod getrieben hat, wegen Körperverletzung und Bedrohung zu vier Jahren Gefängnis. Marwicke, der seine Frau sehr oft mißhandelte, veranlaßte sie am 25. Juli, in völlig entblößtem Zustande sewa 30mal hintereinander in ihr Bett hinein und wieder herauszuspringen. Dabei schlug er sie fortwährend mit einem schweren Leibriemen, dann verließ er das Schlafzimmer, sagte dabei, er werde gleich mit einem Messer und einem Stock wiederkommen, um sie zum Teufel zu befördern. Darauf sprang die geängstete Frau im Hemd aus ihrer im ersten Stock gelegenen Wohnung zum Fenster hinaus. An den Folgen der dabei erhaltenen erletzungen starb sie nach acht Tagen im Krankenhaus. * Hagen, 6. Nov.(Aufbesserung der Lehrergehälter.) In der gestrgen StadtvevordnetenSitzung wurden die Alterszulagen der Lehrer von 180 auf 200 Mark und die der Lehrerinnen von 100 auf 120 Mark erhöht. Ebenso wurde einer Erhöhung des Grundgehalts der Rektoren um 200 Mark zugestimmt, das dadurch von 1800 auf 2000 Mark steigt. Die durch diese Gehaltsaufbesserungen entstehenden Mehrausgaben der Stadt belaufen sich auf 22 500 Mark. * Düsseldorf, 6. Nov.(Selbstmord im Eisenbahnzuge.) Ein etwa 25= bis 30jähriger, anscheinend den besseren Ständen angehöriger Mann wurde gestern abend um 9,15 Uhr in einem Abteil zweiter Klasse eines von Essen hier eingelaufenen Personenzugs tot aufgefunden. Nach mitgeführten Notizen liegt Selbstmord vor. Der Lebensmüde, ein Bureauvorsteher aus Essen, hatte sich durch einen Schuß in die Herzgegend entleibt. Der Revolver mit noch fünf Patronen wurde bei der Leiche aufgefunden. Diese wurde nach dem Leichenhause am Tannenwäldchen gebracht. Kleine Chronik. sich langsam längs Oberkörper hinauf. aus dem Bett und ihm nun zeigte, machte ihm das Blut erstarren: viestarre Augen in den Köpfen zweier großer— Kreuzot, tern blickten ihn an. Die Reptilien wandten sich dan, blitzschnell aus dem Bett und verschwanden in einer Dielenritze. Nun schlug ich, berichtete der Reisende weiter Lärm. Der Wirt stürzte herein, und als ich ihm meine Entdeckung mitteilte, meinte er, ich müssmich geirrt haben. Schlangen hausten zwar recht viesin der Forst, aber bis in menschliche Wohnungen und noch dazu in Betten wagten sie sich nicht. Ich bestand darauf, das Bett und das Zimmer zu durchsuchen. wir das erste Unterbett herausnahmen, prallten wir beide zurück, denn vier junge Kreuzottern ergriffen die Flucht Wir beide waren sprachlos, und nur mit knapper Not golang es uns, die vier Reptilien zu töten. Das alte Paar war durch die morsche und durchlöcherte Hausschwelle unter die Dielen und von dom durch die breite Tieken und von dort Met aslongt“ Ritze derselben ins Zimmer und ins Vell gelungt, in dem seit Monaten niemand geschlafen hatte, wo es sich alsdann häuslich eingerichtet hatte, Tehle Trabtmetbungen. Berlin, 6. Nov. Heute vormittag wurde auf einem Neubau in der Pfülstraße ein Raubmordversuch an einem Geldbriefträger verübt. Der Geldbriefträger, der etwa 1600 Mark bei sich hatte, ist schwer verletzt. Der Täter, der zu Neustadt(Königreich Sachsen) geborene stellungslose Tischler Gärtner, ist ergriffen. Halle(Saale), 6. Nov. In dem Schnellzug von Leipzig nach Weimar versetzte letzte Nacht vor der Station Naumburg der Tischler Krätsch aus Weimar der Tochter des Malermeisters Binder einen Dolchstoß und flüchtete aus dem Abteil. Er ist verhaftet. Verschmähte Liebe war der Grund der Tat. Die Verletzung der Getroffenen ist lebensgefährlich. Die Reichstagsstudienkommission. Berlin, 7. Nov. Die Reichstgsstudienkommission, die sich nach Ostasien begeben hatte, hat die Rückreise angetreten. Diejenigen Mitglieder der Kommission, die denselben Weg wie auf der Hinreise gewählt haben, sind am Montag abend auf dem Dampfer„Prinzes Alice“ in Hongkong eingetrofsen. Der Abg. Riepenhausen=Grangen, der mit der sibirischen Bahn zurückgekehrt ist, traf bereits gestern wieder in Berlin ein. Die Rückkehr der übrigen Herren erfolgt anfangs Dezemb, Unter dem Heimat wimpel. Lissabon, 7. Nov. Gouverneur von Lindequist, Oberstleutnant von Mühlenfels, 14 Offiziere und 300 Soldatten kamen von Lüderitzbucht resp. Swakopmund hier an. Die Ueberfahrt verlief gut und war bis auf die letzten beiden Tage ruhig. Der Militärtransport wird wahrscheinlich am 11. November in Kuxhafen ausgeschifft werden. Aus Rußland. Samara, 7. Nov. Im Bezirke Samara töteten mit Gewehren bewaffnete Räuber den Bauer Gratschew in seinem Hause, ferner seine Schwester, einen Hirten und zwei Arbeiter. Sie verwundeten die Frau Gratschews und zwei andere Personen. Die Räuber befahlen den Opfern, sich auf die Knie zu legen und durchbohrten ihnen dann mit dem Bajonett die Köpfe. Petersburg, 7. Nov. In der lebhaftesten Verkehrsgegend in der Nähe der Garten= und Erbsenstraße erfolgte gestern im Wäschemagazin Gorkin eine Bombenexplosion. Das ganze Magazin wurde zerstört und alle Fensterscheiben der Umgegend zertrümmert. 15 Personen erlitten mehr oder minder schwere Verletzungen. Offene Militär=Revolte in Portsmouth. London, 7. Nov. Seit dem Flottenaufstande auf dor Nore im Jahre 1797 hat England keine solche Revolte in seiner Marine gehabt, wie die von Portsmouth. Nach allen jetzt vorliegenden Berichten haben sich dort unbeschreibliche Szenen offenen Aufruhrs abgespielt. Von 11 Uhr nachts bis nach 2 Uhr waren die Aufrührer Herren der Situation. Es waren nicht nur Heizer, sondern auch zahlreiche Matrosen, die menterten. Augenzeugen beschreiben die Szenen außerhalb der Kaserne als die furchtbarsten, die sie gesehen haben. Die Leute schienen sich in Raserei zu befinden und ihre Rachsucht richtete sich gegen die Offiziere. 500 Meuterer, unterstützt von Tausenden von Zivilisten und bewaffnet mit Steinen, die in der Nähe auf einer neu angelegten Straße aufgeschüttet waren, stürmten unter Wutgeheul gegen die Offizierquartiere, wo sie von einer starken Abteilung mit aufgepflanztem Bajonett zurückgehalten wurden. Der Aufruhr wuchs von Minute zu Minute. Die Meuterer und der Pöbel machten einen stürmischen Augriff nach dem anderen und sandten einen Steinhagel durch die Feuster der Offizierswohnungen. Der Comodore Steepford war auf einem Admiralitätsball und kam in einem Automobil angefahren. Er wurde mit Wutschreien, wüsten Schimpfreden und Steinwürfen empfangen. Ein Leutnant, der zufällig über die Straße ging, wurde ergriffen und mißhandelt, und nur durch das mutige Eingreifen der Polizisten gerettet. Eine starke Abteilung der Bezirkspolizei, ein bewaffnetes Detachement von der Königl. Marineartillerie und Matrosen, die vor der Kaserne aufgestellt waren, drängten die Aufrührer allmählich zurück, und räumten den Platz vor der Kaserne. Die Meuterer stürmten immer wieder gegen sie an und jedesmal kam es zu erbittertem Handgemenge. Inzwischen wurde die Kaserne von den darin befindlichen Mannschaften demoliert. Viele von ihnen kletterten über die Gitter und schlossen sich den Meutevern 617. Vermischtes. (Eine f Königsberg, 6. Nov.(Eine unheimliche Nacht) hai der Reisende eines Königsberger Geschäftshauses in einem in der Schnecker Forst belegenen Gasthofe erleben müssen. Wie er erzählt, erwachte er nach längerem Schlaf und fühlte plötzlich, wie etwas Kaltes wie ein Ring um seinen rechten Fuß lag, das bald loser, bald fester wurde. Er zündete das Licht an. Als er hierbei auch den Fuß etwas höher zog, löste sich Oeffentlicher Wetterdienst. Dienststelle: Königl. Wetterwarte Aachen. Die Vorhersage gilt vom hentigen Abend 9 Uhr bis dahin morken abend. Mäßige südliche Winde, veränderliche Bewölkung. geringe Niederschläge. Temperatur nicht erheblich geändert. Wetterbericht der deutschen Seewarte. 7. Nov.: Beränderlich, milde, lebhafte Winde. 8. Nov.: Nebel, bewölkt mit Regen, teils heiven starber Wind, kälter. Die„Sedwerter Zei Vezugspreis: mk. für Bestellgeld mehr. Famillentreund.“ Auzeigenpreis: Die 10 Pf., Anzeigen vo Nr. 262 Die Telefun Nach mehrwöchentlich sonferenz betreffend die schlossen worden. Es ist ion abzuschließen, welch ächten unterzeichnet wo und und Italien ihre Z1 uund unter Wahrung der beschlossenem Verträge u #s sich bei der Regelung hauptsache wirtschaftliche ie Angelegnheit ihre pol #n der Konferenz ist vo Imnd obwohl sonst eine Aufforderung zu interna mmer sehr bereitwillig im man diesmal der Ei nan allgemein ein Bedl elung deir Frage selbst mnd Italien war man: hier war es weniger die! sellschaften nahestehende uung der eigenen Intere seite ging auch eine de velche die Frage auf da vielte, eine Hetze, die inen starken Rückhalt elbst an der Themse nich welche das deutsche Vorg merkannten und der ten Vorwurf machten, da ien Abschluß mit der W #ebunden habe. Nun lag sicht Deutschlands, durch tung irgend eines Systen ims Slaby, durchzusetze lem Konfernzwege ein 2 mit die verschiedenen Sy Nachrichtenübermittlung lusgleich herbeiführen, nahtlosen Verkehr zu er vorgehoben zu werden, i# ms sonst die größten Sch ich rückhalltlos auf den s#mlich außer der Un rankreichs. Aber selbst( Due 10 Roman von Bi plötzlich der Ring um den Fuß und etwas Kaltes zog Verantworvlicher Redakteur: Wilh. Schade, Schwerte. Ein leiser Aufschrei der Mi kächtig lag die arme Frau Mit Hilfe der herbeieile e Kranke auf ein Bett zu hltem Wasser und einer st. läckzurufen. Sie hatte schol abt und sich immer hinter schlt. Melanie wagte also uszusprechen, die Mutter w Et nach Langenau zu fahre mmer nur von dem Vater sind doch, wie viel lieber wä usgegangen. Ohne sich es klar zu mach us den Vater, vor dem sie en hatte. Die gehobene Sti lag hindurch auf den heuti Die Baronin bat ihre ssen, sie sehne sich nach 9 tugen, die Hände gefaltet, Unruhige, quälende Gedan züch, daß ich schlafen und ver Lippen. Da vernahm sie harte Tr isanft aufgerissen und Heri billkürlich zusammenschrecke „Was sind das nun wider im unpassenden Momen und ich behaupte, Du könnte iinstlich wolltest!“ Ein schwaches, wehmütige Gattin, als sie sagte: kern ich Melanie heute be In ihr gesprochenes Wort nacht es mir unmöglich, u dagen.“ ## Ich glaube, Du siehst nun wieder passiert? Die„Sodwerter Zeitung“, erscheint täglich, ausser Feiertags. Bezugspreis: Mk. 1.6s vierteljährlich, bei der Posi 42 Pl. für Bestellgeld mehr. Wöchentliche Gratis-Beilage:„Illustrierter Famillentreund." o o O O O O O O O O O o O o Anzeigenpreis: Die sechsgespaltene Petitzeile oder deren Raum 10 Pf., Anzeigen von auswärts 19 Pf., Reklamezeile 40 Pf. Erstes und ältestes Tagesorgan des Kreises. Haupt=Annoncenblatt. Alie Kreis- und Lehalpellzeilichen Vererdnungen für den Kreis Hörde erlangen gemäss Bekanntmachung der Köntgl. Regierung durch Veröftentischung in der„Schwerter Zeitung“ rechteverbindliche Kraft. o c 0 O O O OG O O S O Se Druck u. Verlag von Carl Braus, Schwerte. Fernsprech-Auschlus: Dr. 62 Amt Schwerte. Celegr.-Aáresse Braus, Schwerte-Ruhr. 11 Nr. 262 Mittwoch, den 7. November 1906. 38 Ihra Die Telefunken=Konferenz Nach mehrwöchentlicher Dauer ist nunmehr die konferenz betreffend die drahtlose Telegrapihe gehlossen worden. Es ist auch gelungen, eine Konvension abzuschließen, welche von sämtlichen beteiligten Nächten unterzeichnet worden ist, während mur Engund und Italien ihre Zustimmung unter Vorbehalt und unter Wahrung der mit der Marconigesellschaft #eschlossenem Verträge unterzeichnet haben. Obwohl u sich bei der Regelung der Materie um eine in der hauptsache wirtschaftliche Frage handelt, so hat doch sie Angelegnheit ihre politische Seite. Die Anregung u der Konferenz ist von Deutschland ausgegangen, sund obwohl sonst eine von Deutschland ausgehende Aufforderung zu internationalen Konferenzen nicht mmer sehr bereitwillig ausgenommen worden ist, so um man diesmal der Einladung gern entgegen, weil nan allgemein ein Bedürfnis nach einheitlichor Reelung deir Frage selbst empfand. Nur in England mnd Italien war man nicht besonders erbaut, aber ier war es weniger die Regierung, als den Marconirsellschaften nahestehende Kreise, welche eine Schädi uung der eigenen Interessen befürchteten; von dieser keite ging auch eine deutschfeindliche Agitation aus, welche die Frage auf das politische Gebiet hinüberpielte, eine Hetze, die in gewissen Blättern alsbald inen starkem Rückhalt fand. Allerdings fehlte es selbst an der Themse nicht an einsichtigen Stimmen, welche das deutsche Vorgehen als durchaus berechtigt merkannten und der englischen Marineverwaltung ten Vorwurf machten, daß sie sich durch allzu übereilien Abschluß mit der Marconigesellschaft die Hände gebunden habe. Nun lag es aber garnicht in der AbDeutschlands, durch die Konferenz die Bevorzuuung irgend eines Systems, spezielle des deutschen Syumns Slaby, durchzusetzen, vielmehr sollte eben auf lem Konfernzwege ein Modus gefunden werden, damit die verschiedenen Systeme sich gegenseitig bei der Nachrichtenübermittlung unterstützen und so einen Ausgleich herbeiführen, um einen internationalen nahtlosen Verkehr zu ermöglichen. Es verdient hervorgehoben zu werden, daß man von einer Seite, wo is sonst die größten Schwierigkeiten gemacht werden, ssich rückhaltbos auf den deutschen Standpunkt stellte, s#ämlich außer der Unionsregierung auch seitens Frankreichs. Aber selbst Großbritannien lenkte schließlich ein, indem es den Telegrammaustausch von Schiff zu Land gestattete, allerdings mit der Beschränkung, daß in dem Lande, wo die einer Privatgesellschaft gehörenden Küstenstationen die Telegrammbeförderung ablehnen, die Regierung berechtigt ist, in dem betreffenden Gebiet Stationen zur Telegrammbeförderung entweder selbst zu errichten, oder errichten zu lassen. England will sogar auch anderen Geselllschaften, als den Marconischen, gestatten, Küstenstationen zu errichten. Dagegen hat Italien die Unverzeichnung der Konvention vollständig verweigert. Mag auch für diese Regierung infolge der vorliegenden Verträge eine gewisse Behinderung vorgelegen haben, so muß man doch sagen, daß gerade Italien trotzdem Ursache gehabt hätte, eine etwas entgegenkommendere Haltung einzunehmen, um nicht erneut den Anschein zu erwecken, alls ob es mit seiner Bündnisgeneigtheit nicht weit her sei. Wäre man aufrichtigen Herzens dabei gewesen, so hätte die italienische Regierung unter allen Umständen versuchen müssen, eiine Abänderung ihres Vertrages herbeizuführen, und bei etwas Energie wäre ihr das fraglos gelungen. Andernfalls hätte die italienische Regierung eine Beteiligung überhaupt ablehnen sollen mit der Enklärung, daß es ihr unter zwingenden Verhältnissen unmöglich sei, sich an der Konferenz zu beteiligen. Wenn trotz der Haltung Italiens die Konferenz ein befriedigendes Ergebnis gezeitigt hat, so ist das, wie mit Recht offiziös hervorgehoben wird, der loyalen und werktätigen Mithilfe der Delegierten zu verdanken, welche damit anerkannton, daß dem Vorgehen Deutschlands keine selbstsüchtigen Intereessn zugrunde liegen. Wir können uns dieses Erfolges, angesichts des sonst allenthalben gegen deutsche Maßnahmen herrschenden Mißtrauens, doppelt freuen. Politische Uebersicht. Ueber die Lieblingsneigungen des Kaisers schreibt Graf Reventlow: „Wo irgendwelche Lieblingsneigungen des Kai sers inbetracht kommen, findet natürlich großer Zusammenlauf das Byzantinertums statt... Es ist nicht ohne Interesse, die jährlichen Anmeldungen zu den Regatten durchzulesen, denn in den Listen stehen Vertreter des Großkapitals und im Spezielllen der Industrie als größte Mehrheit obenan; Leute, welche zum überwiegenden Teil sportlichen Interessen bar sind. Sie lassen ihre Fahrzeuge durch einen„Skipper“ in Ordnung halten und steuern, stehen aber sicher auf den zahlreichen Festen, deren Ueberhandnehmen die wirklichen Sportsmänner immer mehr beklagen, ihren Mann. Sie reden sehr schön von dem freien Meer, das den Geist befreit, und schweigen heroisch— um einen Ausdruck des alten Kaisers Wilhelm zu gebrauchen — von ihren„Kveuzschmerzen und Bandwurmkrankheiten“, zu deren Heilung sie größtenteils sich in den kaiserlichen Jagdklub haben aufnehmen lassen. Sie schwärmen den Kaiser als den modernen Mann, den ersten Seigler Deutschslands an und wissen sich vor freudigem Stolz nicht zu fassen, daß er sich in ihrer Umgebung wohlzufühlen scheint. Man kann sich gewiß nicht darüber wundern, wenn Vertreter des Großkapitalismus, trotz sihver prinzipiell freien Anschaungen, erfolgreich mit dem geborenen Hosmann wetteifern„denn das besondere Interesse, welches der Kaiser gerade diesen Gebieten und Personen zuwendet, mag in ihren Augen dazu ermutigen. Auch erteilen sie ihm ja das höchste Lob, was es in ihren Augen gibt; so hat vor nicht langer Zeit ein Hamburger sich in Nachahmung des Herrn Ridder dazu verstiegen, den Kaiser als ersten Geschäftsreisenden Deutschlands zu bezeichnen... Es ist beinahe überflüssig auszusprechen, daß es dem Kaiser völlig fernliegt, bewußt dem Byzantinismus direkt oder indirekt entgegenzukommen oder ihn gar zu ermutigen. Sicher würde er sich bei Exkenntnis solcher Symptome mit Abscheu und Widerwillen abwenden..“ Torpedoschutznetze. Bekanntlich haben wir vor einigen Jahren die Torpedoschutznetze in unserer Marine abgeschafft. Anders denken über die Netze die Engländer, die sie auch bei ihrem neuesten Linienschiffstyp der„Dreadnought“ beibehalten haben, und die jetzt beschlossen haben, ihre Panzerkreuzer gleichfalls mit Torpedoschutznetzen auszurüsten.(Die Panzerkreuzer„Shannon",„Defence“ und„Minotaux“ sollen Netze erhalten.) Der Zweck der Neßze ist der, auftraffende Torpedos in einiger Entfernung vom Schiff zur Explosion zu bringen und dadurch die Wirbung der Explosion schadlos zu machen. Die Abschaffung der Netze erfolgte bei ums, weil Aus Liebe zur Kunst. Roman von Viktor Rheinberg. 19 Ein leiser Aufschrei der Mutter ließ Melanie aufblicken! Ohnkächtig lag die arme Frau da. Mit Hilfe der herbeieilenden Kammerjungfer gelang es, Kranke auf ein Bett zu tragen und durch Anwendung von altem Wasser und einer starken Essenz wieder ins Leben zu#ickzurufen. Sie hatte schon öfter derartige Ohnmachten geabt und sich immer hinterher tagelang doppelt schwach geihlt. Melanie wagte also gar nicht mehr, die Hoffnung uszusprechen, die Mutter werde heute abend im stande sein, kit nach Langenau zu fahren. Das arme Kind mußte sich fast mmer nur von dem Vater in Gesellschaften begleiten lassen, sund doch, wie viel lieber wäre sie an der Seite der Mutter usgegangen. Ohne sich es klar zu machen, liebte sie letztere weit inniger, as den Vater, vor dem sie von jeher eine Art Scheu empfunen hatte. Die gehobene Stimmung, in der sie sich den ganzen tag hindurch auf den heutigen Abend gefreut, war dahin. Die Baronin bat ihre Tochter, sie eine Weile allein zu lssen, sie sehne sich nach Ruhe. Bleich und mit geschlossenen lugen, die Hände gefaltet, lag sie angekleidet auf dem Bett. unruhige, quälende Gedanken wogten in ihr auf und nieder. daß ich schlafen und vergessen könnte!" flüsterten leise ihre Lippen. Da vernahm sie harte Tritte auf der Treppe, die Tür wurde msanft aufgerissen und Herr von Heinersdorf stand vor der unbillkürlich zusammenschreckenden Frau. „Was sind das nun wieder für Geschichten, Marie? Imner im unpassenden Moment bekommst Du Deine Ohnmachten, nnd ich behaupte, Du könntest dagegen ankämpfen, wenn Du instlich wolltest!“ Ein schwaches, wehmütiges Lächeln umspielte den Mund sei*r Gattin, als sie sagte:„Niemand weiß besser als ich, wie eein ich Melanie heute begleitet hätte, aber ein ahnungslos en ihr gesprochenes Wort hat mich namenlos erschüttert, und nuicht es mir unmöglich, mich überhaupt je wieder hinaus zu bagen.“ „Ich glaube, Du siehst Gespenster am hellen Tage! Was ist enn nun wieder passiert?“ fragte der Baron ungeduldig. „Melanie erzählte mir, daß ein Verwandter des jungen Ottersbach zwei Meilen von hier auf seinem Schlosse Uhlingen lebe.“ „Nun, so laß ihn leben, was geht es uns an!“ „Er hat den alten Herrn Onke! Gebhard genannt!“ „Auch das ist noch kein Grund, um ohnmächtig zu werden! Es kann verschiedene Menschen geben, die Gebhard heißen. „Kannst Du Dich denn gar nicht in meine Lage und in meine Gefühle hineindenken, Ludwig?“ sagte die arme Frau, in Tränen ausbrechend.„Ach, daß wir jenseits des Ozeans in Amerika geblieben wären!" „Du weißt eben so gut wie ich, daß sehr wichtige Gründe bewogen haben, schleunigst von dort zu verschwinden. Ich konnte Mr. Clark nicht mehr trauen, man war uns auf der ST „Und hier,“ fing Frau von Heinersdorf wieder mit bebender Stimme an,„muß uns das Geschick gerade in die Gegend führen, wo die Ottersbach ansässig sind. Ich glaube, ich sann die Luft hier nicht länger atmen, die beständige Angst vor einer Begegnung, wird mich noch töten. Ist es Dir nicht möglich, Ludwig, Strießen wieder zu verkaufen und mit uns weit, weit von hier ein stilles Fleckchen Erde zu finden, wo wir ungesehen und ungekannt leben können.“ Flehend blickte sie zu ihrem Manne auf Dieser aber sagte rauh:„Es verkauft sich ein Gut nicht so leicht, in jetziger Zeit wenigstens nicht ohne bedeutenden Schaden. Die Laune einer nervösen Frau kann für mich nicht maßgebend sein!“ Damit ging Herr von Heinersdorf hinaus und warf die Tür nicht eben sanft ins Schloß. „* * Richten wir unsere Blicke nun nach der Villa Carlotta, so sehen wir, daß dort ein buntes Durcheinander herrscht und alle Hände eifrig mit den Vorbereitungen für das heutige Fest beschäftigt sind. Da werden Zimmer umgeräumt, Tische gedeckt, an denen soupiert werden soll, unzählige Wachskerzen auf Kronleuchtern und Kandelabern befestigt, ganze Batterien Sekt in Eis gestellt, und unablässig trägt der Gärtner köstliche Blumenarran= gements und grüne Topfgewächse herbei, um damit den Festsaal und die übrigen Räume zu schmücken Die Kommerzienrätin hat sich zu einer letzten Besprechung mit dem Koch in die Souterrains begeben, Frau von Berko leitet oben das Ganze. Alle Hausgenossen haben heute schon unter der Unruhe und der gereizten Stimmung der jungen Dame zu leiden gehabt. Man hört ihre Stimme bald hier, bald dort, überall erteilt sie Befehle und trifft Anordnungen, die sie oft schon nach Verlauf einer Viertelstunde widerruft. Niemand hat Zeit, sich um das Geburtstagskind zu kümmern, dem zu Ehren doch all diese Zurüstungen getroffen werden! Herr Amberger war den ganzen Vormittag geschäftlich in der Stadt, nach seiner Rückkehr speiste die Familie in großer Eile zu Mittag, und nun hatte Sidonie den Vater in sein Zimmer verbannt, mit der Weisung, dasselbe nicht eher zu verlassen, bis man ihn rufen und der Zauber seinen Anfang nehmen würde. Eben noch stand die junge Witwe vor der Eingangstür der Villa, an der sie grüne Laubgewinde befestigen ließ, dann, einem plötzlichen Impulse folgend, nahm sie einen schwarzen Spitzenschleier über den Kopf und eilte mit raschen Schritten in den Garten Es litt sie heute nicht lange an einem Orte, sie fühlte sich merkwürdig aufgeregt, das Blut hämmerte in ihren Schläfen, sie mußte durch einen Gang ins Freie sich Ruhe zu erringen juchen. Doch auch hier unter den grünen Bäumen verfolgte sie unablässig das eine Bild, das ihr schon so viel Qual und Herzeleid bereitet hatte. Im Laufe der letzten Woche, wo die Proben zu der heutigen Aufführung stattgefunden hatten, war es Sidonie nicht entgangen, daß Herr von Ottersbach, sobald Fräulein von Heinersdorf erschien, nur noch Auge und Ohr für diese hatte. Die Art und Weise, wie der bildschöne Faust auf das reizende, blonde Gretchen an seiner Seite bei der letzten Generalprobe geblickt hatte, ließ Frau von Berka nicht mehr im Zweifel über die Gefühle des jungen Mannes. Aber sie gab den Kampf und die Hoffnung so leicht nicht auf. Sollte diese Melanie, diese Einfalt vom Lande, den Sieg davontragen über die anerkannt erste Schönheit der ganzen Gegend, die gefeierte, junge Witwe? Das war ja nicht denkbar! Und doch zermarterte Sidonie vergebens ihr Hirn, um ein Mittel zu finden, Hans und Melanie zu entzweien, oder womöglich das junge Mädchen ganz aus dem Wege zu räumen. 136,20 die Netze dem Manöveriren hinderlich waren, weil sie bei großer Fahrt aufschwammen(also ihren Zweck nicht ersüllten), ferner, weil eine Beschädigung der Netze leicht zu einem Unklarwerden der Schrauben führen konnte, weil sie ein ziemlich bedeutendes Gewicht repräsentierten und schließlich, weil sie durch Einführung von sellbsttätigen Apparaten, die zum Zerschneiden der Netze lan den Torpodos angebracht wurden, gewissermaßen zwecklos wurden. Alle diese Gründe haben aber, wie gesagt die Engländer(und auch andere Nationen) nicht bestimmen können, auf einen Schutz durch diese Netze zu verzichten; sie haben vielmehr ihr Augenmerk auf Verbesserung der Netze gerichtet, die Vorrichtungen zum Ausbringen(Setzen) der Netze sind vervollkommnet wor den, sodaß ein Bruchteil einer Minute genügt, um das Schiff mit dem Schutz zu umgeben. Das Aufschwimmen bei großer Fahrt soll gleichfalls vermieden sein, die Netze sind widerstandsfähiger gegen Zerschneiden und Zerneißen usw.— und doch leichter geworden usw. Daß nun auch die Panzerkreuzer die Schutznetze erhalten sollen, ist eine Maßnahme, die aus der ganzen Art und Varwendung der Panzerkreuzer logisch folgt. Ein serbischer Vorschlag. Berlin, 5. Nov. Die Meldung eines englischen Blattes, daß Serbien vor einiger Zeit an Deutschland mit dem Anerbieten herangetreten sei, in Aenderungen des Handelsvertrages zu billigen, welche Deutschland den ganzenz serbischen Markt öffnen würden, ist, wie das„B. T.“ erfährt, im wesentlichen zutreffend. Das Anerbieten ist abgelehnt worden, weil hier der serbische Markt zwar für wichtig, der österreich ungarische aber noch für wichtiger gehalten wird. Die sogenannten Kolonialskandale. — Berlin, 5. Nov. Das Ende der Kolomalskandale kündigt der„Reichsbote" an. Wie er aus wohlinformierter Quelle erfahren haben will,„wird Exzellenz Dernburg bei der Beratung des Kolonialskandals den Nachweis führen, daß die seinerzeit so eminentes Aufsehen erregenden Kolonialskandale in Wirblichkeit sich auf ein Nichts reduzieren. Von einem Kolonialpanama könn: keine Rede sein, das höchste, was man feststellen könne, wären Ungeschicklichkeiten, die zumteil auf mißverstandene Orders begründeten.“ Für diese Behauptung läßt der„Reichsbote“ auch die Tatsache sprechen, daß die Firma von Tippelskirch und Co. fortlaufende Aufträge(darunter erst kürzlich einen solche nvon 250000 Mark) erhält und täglch seitens der Abnahmekommission die Abnahme der fertiggestell ten Ware stattfinde. Der deutsche Städtetag. Berlin, 5. Nov. Unter idem Vorsitze des Oberbürgermeisters Kirschner ist heute der Vorstand des deutschen Städtetages zu einer Sitzung zusammengetreten. Es wurde die Absendung einer Petition an den Reichskanzler und an den Reichstag beschlossen, in der betont vird, daß die Voraussage, die Fleischnot würde vorübergehend sein, nicht zutreffe, dagegen sich die Befürchtung des Städtetages bestätigt habe, daß eine Verminderung der Fleischteuerung nicht eintrete. Unter Beibringung weiteren Materials wird in der Petition die Oeffnung der Grenzen unter Beobachtung der auch vom Städtetag notwendig erkannten samitären Maßnahmen und gleichzeitig, wenigstens vorübergehend, Aushebung der Fleischzölle gefordert. Die Einberufung des Städtetages wurde nicht beschlossen. Deutschland und die Weltausstellung in St. Louis 1904. Der amtliche Bericht des Reichskommissars über die Weltausstellung von St. Louis 1904, der gleichzeitig als Reichsagsdrucksache erscheint, liegt in einer von der Reichsdruckerei hergestellten Sonderausgabe vor. In dem Berichte wird besonders hervorgehoben, daß es gelungen sei, mit den vom Reiche bewilligten Mitveln in Höhe von dreieinhalb Millionen Mark auszukommen. Unseres Erachtens wäre es doch recht bedenklich gewesen, wenn man mit dieser sehr großen Summe nicht ausgekommen wäre. Es wind weiter dargglegt, daß an dem Gesamtwerte der in Amerika verbliebenen Ausstellungswaren in Höhe von 2 338000 Dollar Deutschland mit 16 pCt. beteiligt soi. Es sind danach Waren im Gesamtwerte von etwa eineinhalb Millionen Mark in Amerika abgesetzt worden. Die Summe blesbt hinter dem Aufwande des Reiches für die Ausstollung um nund 2 Millionen Mark zurück. Wie man angesichts dieses Zahlenverhältnisses von einem großen Erfolge sprechen kann, verstehen wir nicht. Durch den offiziellen Bericht haben die Befürchtungen, die wir von Anfang an hegten und aussprachen, volle Bestätigung gesunden. Die Sozialdemokratie als„Partei des Volkes“ Wer hat 1880 gegen das erste Wuchergesetz, 1881 gegen die Einführung, 1884 gegen die schärfore Ausgestaltung, 1894 gegen die erste Erhöhung, 1900 gegen die neue Erweiterung der Börsensteuer gestimmt, die einen erklecklichen Beitrag zu dem Reichsfinanzen lieUnsere geehrten Leser bitten wir, sich bei Bestellungen und Einkäufen, die sie aufgrund der Anzeigen in der„Schwerter Zeitung“ machen, sowie bei Offertenbriesen auf unser Blatt freundlichst zu beziehen. fert? Die Sozialdemokratie! Weiter 1900 gegen die Zollerhöhung au Champagner, 1902 gegen die Steuer auf Champagner, gegen alle Zölle auf Luxusgenußmittel und=Gegenstände? Die Sozialdemokratie! In allen diesen Fällen hat sie ausschließlich die Interessen des Großkapitals vertreten auf Kosten der Arbeiterinteressen. Wer hat fast gegen die gesamte Arbeiterschutz= und Versicherungsgesetzgebung gestimmt, auf deren segensreiche Folgen zur Verhütung von„Elend und Unglück“ noch aus Anlaß des 25jährigen Gedächtnisses der Kaiserllichen Botschaft vom 17. November 1881(n diesen Tagen zurückzukommen sein wird? Die Sozialdemokratie, die angeblich die Interessen des„arbeitenden Volkes“ vertritt. Deutsch=serbischer Konflikt. Nach Meldungen aus Belgradd sollen ernste Konflikte, zwischen Teutschland und Serbien ausgebrochen sein, die die Abberufung des deutschen Gesandten in Belgrad hebeiführen könnten. Angeblich hat ein Mitglied der serbischen Geschützkommission Kopien von dem Verschlußapparate der Krupp=Modelle angefertigt und der Schneiderschen Fabrik in Creuzot zugesandt. Die serbische Reigerung wollte, wie verlautet, daß diese Verschluß=Apparate, die Eigentum der Kuppschen Fabrik sind, an den Schneiderschen Geschützen angebracht werden. Neue Meutereien in Portsmouth. Portsmouth, 6. Nov. In der Marinekaserne ist es gestern abend abermals zu ernstlichen Ruhestörungen gekommen, die bis nach 2 Uhr früh andauerten. Mehrere hundert Heizer stürmten die Offiziersquartiere, zerschlugen die Fenster und richteten noch anderen Schaden an. Sie griffen auch die Offiziere an und verletzten sie zum Teil erheblich. Polizeimannschaften, Matrosen und Marinetruppen, die gegen sie aufgeboten wurden, überwältigten die Aufrührer und nahmen eine große Anzahl von ihnen gefangen. Liebe zur Kunst. Roman von Viktor Rheinberg. 20 So in ihre Gedanken vertieft, merkte sie kaum, wie sie sich immer weiter von der Villa entfernte, bis in die entlegensten Teile des Parkes. Plötzlichz, nahten sich Schritte und wenige Minuten darauf ulch den Ruf:„Nun, Sidy, wohin so eilig?“ aus ihren Träumereien aufgeschreckt. „Egon, Du bist es!“ Damit flog sie dem Bruder entge9en. „Wie Du siehst, in eigener Person, und zwar direkt aus Paris kommend!" erwiderte der junge Mann. „Das, muß ich sagen, finde ich reizend von Dir, daß Du Dich so eingerichtet hast, dem Vater persönlich zu gratulieren!“ „Ah, in der Tat, ich hatte es ganz vergessen, daß heute auch der Geburtstag unseres Papas ist.“ „Und weshalb kämest Du denn sonst so überraschender Weise an? Verstelle Dich doch nicht, Egon!“ „Du kleine Unschuld!“ sagte er, den Armum die Schwester legend.„Die Sache ist einfach die, daß mir das Geld ausgegangen ist, und deshalb komme ich per Pedes, da ich erst mit Mama unter vier Augen sprechen möchte, sie muß Rat schaffen, der Vater ist in solchen Kleinigkeiten oft weniger zugänglich und nachsichtig.“ „Aber ich dächte, Mama hätte Dir erst ganz kürzlich eine hübsche Summe geschickt.“ „Es war ein Tropfen auf einen heißen Stein. Du hast keine Ahnung davon, Schwesterchen, welch ein teures Pflaster Paris ist. Natürlich wenn man alles sehen und genießen will, und zu dem Zwecke war ich doch hingereist. Ach, es ist herrlich, dies Paris, da erst lernt man begreifen, was es heißt, zu leben!“ Sidonie hatte, während er sprach, ihm nur halb ihre Aufmerksamkeit geschenkt, es war plötzlich ein Gedanke in ihr aufgetaucht und ein Plan zur Reife gelangt, der wenn er sich ausführen ließ, sie leicht an das glühend ersehnte Ziel bringen konnte. Sich möglichst harmlos stellend, sagte sie:„Ich sollte eigentlich mit Dir zürnen Egon, warum hattest Du kein Vertrauen zu mir? Du weißt, daß ich freie Verfügung über das von meinem Gatten ererbte Vermögen habe und jährlich Kapitalien zurücklege.“ „Und Du wolltest mir aus der Patsche helfen, goldenes Schwesterchen, Du? Aber erschrick nicht, Du kommst nicht so leichten Kaufes davon!“ „Das Nähere besprechen wir morgen, Egon, für heute gibt es Wichtiges zu beraten.“ „Du machst mich neugierig, Sidonie! Um was handelt es sich denn?“ „Wir erwarten heute abend Gäste, es sollen zur Feier des Tages lebende Bilder gestellt werden,“ sagte die junge Frau, ihren Arm in den des Bruders legend und langsam neben ihm herschreitend,„nun habe ich mir ausgedacht, daß Papa Dich vorher gar nicht sehen darf, Du erscheinst dann in einem der Bilder und die frohe Ueberraschung ist uns vollkommen gelungen.“ „Ich fürchte doch, es geht nicht,“ meinte Egon,„ich habe kein Kostüm, auch werden die Rollen schon alle besetzt sein.“ „Laß mich nur sorgen!“ siel Frau von Berka ihm lebhaft ins Wort,„ich habe bereits an alles gedacht. Einer unserer näheren Bekannten, ein liebenswürdiger, junger Herr, hat aus Gefälligkeit zwei Rollen übernommen, ich bin überzeugt, es kostet mich nur ein Wort, um ihn zu bewegen, Dir sehr gern eine derselben und auch das Kostüm zu überlassen.“ „Dann fragt sich's noch, ob es mir paßt," wandte Egon ein. „Der Assessor von Ottersbach wird genau Deine Figur haben, er ist groß und schlank. Und nun, lieber Bruder, mache keine Einwendungen mehr, ich habe mir's einmal in den Kopf gesetzt, den Vater auf diese Weise zu überraschen, und ich lasse mir nicht drein reden!" „So muß ich mich wohl Deinen Anordnungen fügen!“ „Und zum Lohn dafür sollst Du auch mit einem sehr schönen, jungen Mädchen in ein und demselben Bilde figurieren.“ „Das ist ja höchst verlockend,“ sagte Herr Amberger junior in gelangweiltem Tone. „Du mußt mir aber versprechen, Egon, der reizenden jungen Dame nachher ein bißchen die Cour zu machen. Es heißt, sie sei eine reiche Partie, und ich würde gar nichts dagegen haben, wenn Du sie zu meiner Schwägerin machtest.“ „Wollen sehen, was sich tun läßt!“ meinte der junge Mann, indem er mühsam ein Gähnen unterdrückte. hafen weitergehen der höchsten Klasse fentlichkeit wurde während der Verhandlung schlossen und W. wurde zu 1 Jahr 8 Monaton Gefängns und 14 Tage Haft verurteilt. Während W. seiner Verurteilung seiner Braut einen verachtungs, vollen Blick zuwarf, brach diese bbei seiner Abführung in lautes Geschrei aus. * Recklinghausen=Süd, 5. Nov.(Rabeneltern.) Die Eheleute Bergmann Franz Sziomkowiak mißhandelten ihr vierjähriges Kind in der gemeinsten und rohesten Weise. Die Frau schlug es mit gefährlichen Werkzeugen. Der Vater warf es mit Wucht gegen den Bettrand. Das Schöffengericht verurteilte die Eheleute zu einer niedrigen Gefängnisstrafe. Die Straframmer verwarf die Berufung der Eheleute. Auf die Berufung des Staatsanwalts wurde die Ehefrau zu sechs Wochen, der Ehamann zu einem Monat Gefängnis verurteilt. * Essen, 6. Nov.(Eine Megäre.) Bei einem in der Nacht von Donnerstag zu Freitag zwischen den Eheleuten Restaurateur Hörster in der Margaretenstraße in Essen=West entstandenem Streit brachte die Frau ihrem Manne einen tiefen Stich im den Oberschemkel bei, der die Schlagader verletzte. Gestern abend ist der Mann im Krankenhaus gestorben. * Düsseldorf, 5. Nov.(In höchst brutaler Weise) war der bei dem 61. Infamterie=Regiment in Thorn dienende Hermann Morenz aus Elberfeld während der Jahre 1904/05 fortgesetzt von dem Sergeanten Johann Elikowsbi behandelt worden. M. wurde in das Gesicht geschlagen, vor den Leib getreten und dann mit der Klopfpeitsche geprügellt. Während der kalten Jahreszeit mußte er sich nackt ausziehen, worauf andere Mannschaften ihn auf Befehl des Chargier= ten mit kaltem Wasser begossen. Der Soldat wurde verart gepeinigt, daß er schließlich an krankhaften Störungen litt und in der Nacht zum 12 März, nachdem er als Posten abgelöst war, einem Gefreiten eine Kugel in die rechte Schulter schoß. Wegen Mordversuchs unter Anksage gestellt, sprach ihn das Kriegsgericht frei, da seine freie Willensbestimung ausgeschlossen gewesn sei. Insgesamt standen heute vor dem hiesigen Kriegsgerichte 25 Fälle schwerer Mißhandlungen zur Ansklage, an denen sich wiederholt auch der Sergeant Otto Fritzche und der Unteroffizier Johann Knorr beteiligt hatten. Die Angeklagten suchten sich dahin zu rechfertigen, daß M. sehr schmutzig gewesen sei und seinen Vorgesetzen viel zu schaffen gemacht habe.. Weiter fiel strafmildernd ins Gewicht, daß die Beschuldigten sich bisher gut geführt hatten. E. wurde zu 6, F. zu 5 und K. zu einer Woche Mittelarrest verurteilt. * Witzenhausen, 5. Nov.(Ein Kuriosum.) Ein Kaufmann hatte den Betrag von 90,71 Mark für eine Rechnung zu zahlen. Wegen Abrundung sandte er seinem Gläubiger 90,70 Mark ein. Auf dieses„Verbrechen“ hin wurde er wegen Abzuges des Pfennigs verklagt. Das Urteil lautete nachher auf Zahlung des Pfennigs und 9,90 Mark Gerichtskosten. Vermischtes. Stahl erbaut, ist e# 146 Meter Länge, Tiefe und mit Brutto Reg.=Tons ung des Dampfers ungen, wobei auf nehmlich für die T nommen ist. Der ung in den Reichs Reisen mach Newy 20. Februar nächst Australien antreter *(Ein lustiges verwegenen als lu ein Villenbesitzer ir fallen. Der betreffe mers eine stattlich: mit einem kunstvo Das prächig gearbe wurde dieser Tage und ssolllte am näch Bei Nacht wird der wacht. Am späten an welcher sich der Pferden bespannter beiter saßen. Einen und abpatrouillierte Neubau befinde. Di Wagen bis zum Ba vergnügt zu sein. 6 begannen dann das Tag' bracht hat, mug führ'n!"„Net a ma sekundierte ihm ein schließlich den Nacht ihnen beim Auflade „Glumperi“ wieder Wachmann beschränk schauen, während der ße seines Angesichts seine Bestandteile v# das Werk getan, das sich mit den Arbeiter wächter begab sich wipatrouillierte weiter. wann die Sache ein Kein Mensch hatte de Gitter wieder abzuho daß Diebe auf eine vicllescht durch den§ sert, das Gitter gestol Spur. Die Anzeige b *(Deutlich.) Logiswirt geohnseibeim Akademischem won dem damaligen dem berühmten Gi ohne Verzug nacht längere Zeit im Vo te man ihn vor den sich im Sessel zurück tigen Blickes vom dann in barschem T len lassen? Wie ka lich vergreifen?" Student scheinbarr Kopfe stieg,„der un mer Er.“ — Neuer Lloyddampfer. Die gewaltige Flotte des Norddeutschen Lloyd wird in den nächsten Tagen eßnen neuen wertvollen Zuwachs erhalten. Der neue, auf der Werft der Firma F. Schichau=Danzig erbaut: Mittlerweile hatten die Geschwister sich der Villa genähert und schlüpften durch eine Hintertür unbemerkt hinein. Nachdem Egon im Kabinett der Mutter ein Wiedersehen gefeiert, schlug die würdige Dame ihrem Sohne vor, sich erst durch Speise und Trank und dann durch ein Schläfchen zu stärken. „Du siehst blaß und abgespannt aus, mein Kind,“ sagte sie. ihn liebevoll betrachtend. „Kein Wunder, Mutter, nach der weiten, anstrengenden Reise, die ich zurücklegte, ohne mir irgendwie Ruhe zu gönnen. „Wir müssen Dir's hoch aurechnen, Egon, daß Du Paris schon jetzt verlassen hast, um am Geburtstage Deines Vaters hier nicht zu fehlen. Aber das sieht Dir ähnlich, mein Sohn.“ „Es ist ja nicht mehr, wie natürlich, liebe Mutter!" Während der blasse, junge Herr mit den Worten hinter der Tür seines eigenen Zimmers verschwand, umspielte ein glückliches Lächeln, in welchem sich der ganze Stolz der Mutter aussprach, die Züge der Kommerzienrätin, auf Sidonies Lippen aber lag ein spöttischer Zug, sie wußte ja genau, welche Beweggründe den Bruder Leichtfuß jetzt schon in die Heimat zurückgetrieben. Etwa zwei Stunden später, als bereits unzählige Wrzen und Lampen im Salon angezündet waren, trat Frau von Berka aus ihrem Ankleidezimmer. Das weiße Gewand der Elsa unfloß ihre klassisch geformten, schlanken Glieder, ihre Augen strahlten siegesgewiß in Bewußtsein der eigenen Schönheit. Nur flüchtig durcheilte sie die Gesellschaftsräume, um sich u überzeugen, daß dort alles in bester Ordnung sei, dand gab sie sich in ein hinter der Bühne gelegenes Zimmer, welches für die Darstellenden reserviert war. Sie mußte bereits dort sein, ehe Herr von Ottersbach kam, welcher gewiß, da er das Ganze leitete, als einer der ersten erscheinen würde. Es lag ihr daran, ihn womöglich noch unter vier Augen zu sprechen. Das Herz der schönen, jungen Fras klopfte ungestüm, als sie einen ihr nur zu wohlbekannten sten, elastischen Schritt auf der Treppe vernahm, der sich dem Zimmer uäherte, in welchem sie sich befand. Wie wenn er sich weigern sollte, ihren Wunsch zu erfüllen, oder nur widerwillig seine Zustimmung gab? Es blieb ihr keine Zeit, sich dies länger auszumalen, denn schon stand die Heldengestalt des Lohengrin in seiner zenden Rüstung vor ihr. 136.20 be * Kaiserslautern In Alsenz kehrte die ein Fremder ein, der erhielt, den dafür gezu hoch fand. Doch h berappemn. Gestern n wie, die„Pfälz. Pref Umt,, in dem ihm jen Strafporto für das Wirt nicht zu viel Pr F(König Ludwie Ein N Wie schnell die vember stürmt durch Fenstern, fährt pfei schreit den Menschen acht!— Gemach, gei vor dir! Freilich, u selig durch beschlagen ken betrachtet, der hagen— der weiß je wetterfester Lodenma in die wilde Pracht berwind darüber hi sondern ein lustiger, den Zweigen, reißt n und jagt sie in toll Pracht noch einmal m Sonnenblick durch den Tannen schlichtes dun und erhaben wie ein Liebe und Treue. M zieht nun eine fröhlic bensmut und eine Kraft, die da draußen * schon wieder neue ins. Wir fühlen uns der Witterung und d eelwefen, sondern als Reichspostdampfer„Jork“, soll am 4. November seine Probefahrt abhalten, worauf er sofort nach Bremerhafen weitergehen wird. Der Dampfer„Jork“, nach der höchsten Klasse des Germanischen Lloyd ganz aus ein erstklassiger Passagierdampfer von 146 Meter Länge, 17,5 Meter Breite und 12 Meter Tieße und mit einem Raumgehalt von etwa 9 000 Brutto Reg.=Tons. Die Einrichtungen und Ausstattung des Dampfers entsprechen den höchsten Anforderauf die Bestimmung des Schiffes, vornehmlich für oie Tropenfahrten besonders Rücksicht genommen ist. Der Dampfer wird vor seiner Einstelleichspostdampferdienst zunächst auch zwei Newyork unternehmen und allsdann am Australien antreten. Jeine erste Rese nach *(Ein lustiges Gaunerstücklein.) Einem ebenso verwegenen als lustig durchgeführten Diebseinfall ist ein Villenbesitzer in Hietzing bei Wien zum Opfer gefallen. Der betreffende Herr hat sich imlaufe des Sommers eine stattliche Villa bauen lassen, deren Garten mit einem kunstvollen Gitter umzäunt werden sollte. Das prächig gearbeitete und ziemlich lange Gitter wurde dieser Tage an einem Nachmittag abgeliefert Bei Nacht wiro oer Bau non ein soviel Kühnheit wie Geistesgegenwart. Als er einst nach einer unglücklich verlaufenen Schlacht genötigt war, vor den nachrückenden Söldnern seines Gegners, des Herzogs der Normandie zu flüchten, geriet er in einen Hohtep,s und sah sich hier plötzlich einem seinddie Fügel fel mit den vergestaßenen Worten:„Der König ist gesangen.“ Gieälten umzuschauen. auch nur nuch dem segang: Große Männer— kleiner Glaube? Nr. 21: A. Cordes, Das Buch der Bücher! Nr. 22: Landesversicherungsrat Hansen, Praktisches Christenkum im Staatsleben. Nr. 23/24: Paul Ebert, Das Leben Jesu Sage oder Geschichte? Bezugsbedingungen: Die einzelne Nummer 10 Pfg., 100 Nummern 8 Mk. Kirche und Schule Bei Nacht wacht. Am am nächsten Tage zur Aufstellung kommen. wird der Bau von einem Nachtwächter bem späten Abend nun erschien in der Straße, an welcher sich der Neubau befindet, ein mit zwei Pferden bespannter Lastwagen, auf dem mehrere Arbeuver saßen. Einen Wachmann, der in der Straße aufWagen bis zum Ban. veronügt zu sein. Sie Die Leute schlenen Höchst mit. #ergnugt gu sein. Sie schimpften in einem fort Tag bracht hat, muaß ma bei de esemmern zu sein, da sie das s Wierk geten, das Gitter ruhte auf dem Wagen, der Beier eondensch Hat and Aussehen. ei witeingeg, zute den auftrag gegeben daß Diebe auf tins ebenso freche algz hertaud ued. vielscht durch den Hauptman sert, das Gitter gestohlen hatten. Vorläusig seblt“ Die Anzeige bei von diesem von dem kamaligen Rettor Eem berüchmiem Gottichu dr esdier uuversit dem berüchmucn Grttsched. eine Vorladung, der er ohne Verzug nachkam. Man ließ den Bruder Studio Gngere Zeit im Vorzimmer warten, endlich aber führGSeser gurüchsehieng tigen Büickes vom Schektel bis zur Sohle und e####e# der ungehobtlte Mensch nannte mich im* Kaiserslautern, 5. Nov.(Das Käsebrot.) In Allens kehrte bieser Tage in einer „tiestender ein, der ein Käsebrot auf sein Verlangen #en dafür geforderten Preis von 20 Pfg. aber zu hhoch fand. Doch half sein Protest nichts, er mußte berappen. Gestern nun erhielt der betreffende Wirt, Lrtef in dem ihm tener Wirt nicht zu viel Prosit habe. ut der . F. Die rheinisch eBibelgesellschaft hat im verflosstnen Berichtsjahre 41 999 Bibeln, 91095 Neue Testamente mit Psalmen und 9018 Bibelteile verteilt. Die Gesamtverbreitung seit Gründung der Gesellschaft belänft sich auf 2070 795 Ex mpsare huliger Schriften. Zuri gneue Bibelausgaben zgelangten zur Ausgabe #e. Ctoßoktavbibel(Traubibel) und eine Kleinoktav= hwoel(Schulvibel). In Vorbereitung befindet sich noch eine neue Taschenbibet. Man entschloß sich, von der Britischon und Ausländischen Bibelgesellschaft die Platten der alten Lutherbibel anzukaufen und eine Auflage von dieser herzustellen. „!(Verein zur Erhaltung der evgl. Volksschule.) Um 14. November findet zu Essen=Ruhr die 20. GeneBaofeschutg e zur Erhaltung der engl. Ramih## gat. Nach Eröffnung durch den ersten Vorsitzenden, Geh. Komerzienrat G. Conze von Langenberg(Rheinland), erstattet der Generalagent des Fistäßse, Pastor a. D. Fr. Zillessen=Berlin, den Gee#richt. Alsdann folgt die Hauptverhandlung üdet dus Thema:„Zu welchen Erwägungen bezw. Paßnahmen muß den Verein zur Erhaltung der svgl. Vollsschule d. Denksazcift der Bremer Volksschullehrer und die Datsache, daß viele Lehrer in veligiöser BeSichuansestegsem?“ Referenten sind Sentschen avmann von Barmen, Direktor des WestGiterslah Vieslingsbundes, und Rektor Hark Vereinsdaute Khade ermmlung knbet im Evangelichen ###. cuir und nimmt um 2 Uhr ihren An##ng, Euigeluben sind nicht blos die Mitglieder des „#eigs, sonderg alle gvangelischen Christen(Männer uno Frauen), venen was Wohl unserer Jugend und und die dan Hieten gae schen Kirche um Herzen liegt uond wie van Hicken des Vereins zustimmen. (—) Elberfeld, 6. Nov. Nach einer vom Pfarrer Sestelten gkafatin sind in Preußen während der Jahre 1894 bis 1904 47 690 Personen von der katholischen zur evangelischen Kirche übergetreten und 4132 von der evangelischen zur katholischen Kirche. Das ergibt ei45558 Versonen sin bs 1904 von der sachofischen 0 0 990 Se zur ewvangelischen Kirche echerichugonen übergetreten, umgekehrt 100991. Der eier 6a 14 zuguusten der ewangelischen Kürche beträgt Heizumesen, erartigen Statistiken st wenig 5.—###) Koblenz, 6. Nov. Bei der letzten Prüfung der Kunb#daten der evangelischen Theologie hatten sich zum ersten Examen 16 Kandidaten eingefunden, von denen 13 die Prüfung bestanden. Bei der zweiten Prüfung bestanden von 10 Kandidaten 9. Das ist seit langen Jahren die miedrigste Zahl von Kandidaten, dir sich zu einem Prüsungstermin eingestellt hat. Büchertisch. Bücher und Zeitschriften könbezagen werden Bibliothek des allgemeinen und praktischen Wissens. Zum Studium und Selbstunterricht in den hauptsächlichste Wissenszweigen und Sprachen unter Gsseggaichen Fachmänner herin as Jiaten von Emunuel Müller=Baden.(Erscheint Kaufe au erungeg zuege 60 Pf. beim Deutschen Verlags". Jong u. Co., Berlin W. 57.) Von diesem bei Publitum und Presse fortgesetzt gleich günstig beurwie bekannt, der Popularisierung der Wisgabe gslangt. Die glückliche Vereinigung von wissenvollstlarer, agemeingerständeicher von den vorliegenden, in denen Erdkunde, ne Siteratuntunde, Aste. Vertehr, Geschichte, Algemetkund= und Technolagze d Warensowie Weltlitteratur zur Betein uns gsgtreiche 0 üchlich ausgeführte Bunttadesen neuen Lieferungen einen udu e eden auch Alles in allem ist die„Bitse auu de onderen Reiz. unserer deutschen Hauptstädte könnten jetzt nach Eröffnung der Saison fast jeden Abend ein anderes Konzert besuchen, derartig viel wird dem PuRichts wink allerdings erheiternder auf das Gemit, Sescense eide der festi sch an biesen dau uid seine Familienaungehörigen ins Reich der Thne guter Hausmuste geschassen st, ist Ihe in ir Jweck ten schon östers empfohlente„Musik=Mappe: terhaltende Monatsschrift mit Noten, melche ahwe selnd eine Lieder=, ein Tanz= und S=ssscher und Machaldu r genden Heites einen Artikel über Friebrich Sicher, den bekannten Komponisten des Lorgleiliede unsern musikliebenden Lesern ste empfehlen. Man erhält für diese halbe P entgegen, Abonnements nehmen Ein Novembertag. Schwerte, den 5. November. Wie schnell die Oktoberschöne vergangen ist!— Der Nosenher fürmt durch die Gasen. Er rüttelt an Türen und fährt pfeifend und johlend in die Essen hinab und zu: Jetzt bin ich der Herr, nehmt vor diel Freilich, wer daten d seu dir füirchten uns nicht #r dir! greillcy, wer buheim hinter dem Ofen sitzt und trüb# erch hei# lggene Fenster die dunkelgrauen ziehenden Wolaa gachtet, der mag wohl erschanern in fröstelndem Unbe.4#— der weiß ja nicht, wie schön es da draußen ist! Ein sondern ein lustiger, lieber Gefährte. Singend wühlt er in zannen schlichtes dunkles Grün, so und erhaven wie eine feierliche Zusicherung unvergänglicher Liebe und Treue. Mit dem Wehen und Brausen rings um uns berscmunt geng... Zuversicht auch in unser Herz, ein Le. srost die## eine gelassenes Vorwärtschanen. Die ewige te idon michen neues Leben vorbereitet, sie durchströmt auch Es„Wir fühlen uns nicht mehr als schwache, allen Unbilden wirterung und des Schicksals wehrlos preisgegebene Einelwefen, sondern als ein Teil des uns umgebenden Alls. Wir seses cetet ece e Pfg., komplet broschiert M. 6. Buch, nützt jedenman, vor allm stes em vertvoller Besitz für jeden Handwerker und werbetreibenden. Ueberall sieht man, daß es vorhandenen Patzshou ten.(guch nicht annähernd die e e e ege die die uich aundernd de Kreise. Die Sprache des Buches ist so, einfachste Mann die Belehrung versteht, und zeichnet sich dadurch vorteilhaft vor den meisten„Ratgebern“ at er er, Achamdlungen: WLehr und Wehr fürs deut= gabe der Gesetzesparagraphen begnügen. sche Volr:“ Nr. 19: Dr. v. Schwarz, Ist der Materia= ßem Werte für den praktischen Gebrauch sind die vielismus wissenschaftlich? Nr. 20: Divisionspfarrer Lei=slen in den Tedt eingelegten Muster zu Veträgen on gen, Eingaben, Buchführungen usw Fachleuten angefertigten Beispiele für nungen sowie die sorgfältigen Anlest. und essendahnvertehr, ugen Anlekungen im PotVerlag der Agentur des Rauhen Hauses, HamFöcstuchee de Sammlung volkstümlichwissen(König Ludwig VI. von Frankreich) besaß ebengehören zusammen, wir sind eins mit dem tobenden Sturm, dem rauschenden Wald, dem eilenden Quell! Der Vogel in der Luft ist uns vertraut, denn in seinem Gezwitscher hören wir die ewige Schöpfungsmelodie, wir empfinden mit ihm die Wonne, die sene kleine Brust zu Jubelrufen schwellt, wenn er sich frei emporschwingt— auch er ist unser! Unser ist alles, was unser Blick und Geist erfaßt, wohin unsere Gedanken in schrankenlosem Fluge eilen. Die in bläulichem Duft verschwimmenden Höhen und das gleißende Abendrot, die Luft, die uns wie ein stählendes Bad umfängt und kühlend über unsere heiße Strin streicht, gleicht einer linden Mutterhand— alles, alles gehört uns! Alles nehmen wir mit uns, wenn wir nun heimwärts die Schritte lenken. Wohin ist die trübselige Novemberstimmung? Mit dem Winde fortgeflogen, weit, weit, auf Nimmerwiederkehr. Haben Regenschauer uns übersprüht, yur der Sturm unwirsch an unserer Gewandung gezerrt? Wir wissen es nicht und fühlten es nicht, wir waren ja eins mit der ind wie licht und traulich nach bendeter Wanderung empfungr uns nun unser Heim! Wir bringen ja auch soviel Glanz und Frische mit uns, daß alles davon erfüllt wird, und die kinsteren Geister der Mißstimmung und des novemberlichen Anbehugens weichen müssen. Köstlich belebt fühlen wir un Alhn.— die neiten, Wonderweste, Seele die Gewißheit: Bald wer sis mihneg ung. aesien dan d inr Mion u. Dortmunder Stadttheater. Aursane 730 Uhr:..... 81en g 700 Uhr:„Tannhäuser und der Sängervon Richard Wagner. 8 im drei Aufzigen Fribrich von Schiller. Ausitgen von Freitag, den 9. Nov.: Serie C, Nr. 14. Gelbe Karten. Anfang 7,30 Uhr:„Nora“ oder„Ein Puppenheim“. Schauspiel in drei Aufzügen von Henrik Ibsen. Sonnabend, den 10. Nov.: Serie B, Nr.14. Blaue Karten. Anfang 7,30 Uhr: Zum 1. Male„Die Boheme“. Syrische Oper in vier Aufzügen. Dichtung und Deusir von R. Leoncavallo. Dermhmerticher Bedektom: Bülbeim Schade, Schmwrne K Zum täglichen Gebrauch im Waschwasser. Toia-Taschent.-Parrum. im Flaoons un M. 1.- u. M. 5.50. ssialitäten der Firma Heinrich Mack. Hormam Korhetamt Hlagen i. V., Frankfurterstr. 97, 99, 101l. Diese Woche: 10% Extra-Rasatt auf alle Damen- u. Mädchen-Konfektion. un Eine tüchrichet an ui a. 4 Allertei mit Brauns schen Stotfarben: Kleidungsstäcke, mit Brauns schen „enstgcheg Uerdom terhänge Spitsen. kuns aun biantanten: URS achen Blusenfarben: Beidene und halbeedene Blusen, Waschkleider eie. wie nen und dchel sohr bittlg anlbnt anfrufürhen Drauss'sche moderne Heizbeizen Srberei.. 2ns fir Uabhakertdes: im Mishall(Prandmalerei etc.) besonder: Im Nausudtr beschtenswert. Listiet in Apsthste., Diegas- und Fartastauttagen # iniderm Phateben ai unt dieser. Schsteusss u. A. ##(Schteile mit Krone) weise mon zuröck. G5-51 Einrahmung v. Bildern Turnerkränzen, Brautkränzen etc. = sowie sämtliche Buchbinderarbeiten sauber und schnell bei Hch. Brenne. 3948 Grüchstraße 22(Eingang Kirchtreppe). Händarseiten. Alle Neuheiten für die Salsen sind eingetroffen. 3967 Einzelne aparte sind jetzt in meinem Schaufenster ausgest llt. 5322 Mittelstrasse 17 Hagen Feraruf 1943. Atelier für stilgerechte weibliche Handarbeiten. ranziska-Sohnen, Eiltlauten Schwarzer, langhaariger Hund (einem großen Wolfspitz ähnlich) mit weißen Ploten und weißer Arust ist entlaufen. Abzugeden obrde, Tullstraße 2, Jggen Belohnung. KMascha mit Weschtamtberten Junges Mädten für leichte Arbeiten gesucht. Buchdruckerei Carl Braus, Sctperte. ReUre AAOtSWT Eine grosse Auswahl in den neuesten und feinsten Künstlerkarten— Köpfe, Jagdstücke, Landschaften, Stilleben etc. etc.— echt Bromsilber, einfarbig und bunt, soeben eingetroffen. SartBraus, Sehfterte Buch- und Kunsthandlung Grosse Marktstrasse 3-5. Grosse Möbeln, Bette Herren-, Dam Konfektion u.M Liefer such Seife Merke billig. begu schontd Zu haben in aller Wiehn empfieh C. Lethaus H. Beg Kampstr. 22 Ha Erstes u. grösste Dame vornehmster Ges sich fl6 Loosungen u Brüdergeme jetzt anzuschaffen, da P#esschluß infolge starker N mehr zu haben sind. brößere Partien sind be arl Braus Buchha keinstes Pflanzenfett zum Rochen, braten u.backen Kusicht obne Kaufzwaug Geld ist Nebensache, denn Jederman erhält Kreat bei Elberfelderstr. 85 Ecke Bergstrasse. Gegründet 1885= Grosse Auswahl in Möbeln, Betten, Herden Oefen, Herren-, Damen- und KinderKonfektion u. Manufakturwaren. Enk Lieferung franke auch n. Auswärts. Für die kommende Saison(C empfehle ich mein großes Lager in 3788(C fulischen Vauerbrandofen, G 6)— Irischen von einfachster bis feinster Ausstattung, 5 Regulir-, Heiz- und Petroleumöfen,&am8 2 sovie Kohlenbecken, Ofenschirmen etc. Lagerbestand circa. 100 Stück. R. Landmann, Schwerte. G Vertret= von letstungsfäh. Gertreter Zigarrenfabrik, wo richt vertreten, gesucht. 3693 J. Stroof, Aachen. Holzverkauf Sonnaberd, den 17. Nov vormittags 10 Uhr sollen auf Sößings Hof in Holzen 15 hochstämmige Eichen 20 hochstämmige Buchen nummerweise an Ort und Stelle verkauft werden. 4004 Hohenschwert —Schweite. Musikunterricht für Klavier und Geige ertellt, auch schon vorgeschrittenen Schülern Willy Weber, konserv. gebild. Lehrer der Musik Kuhstrasse 2. 2578 Dr Alompsons * Gef, Schhum 6 Mur'Re- Schwaf billig, bequem, spersam, schont die Wäsche. allen basseren Geschäften. empfiehlt billigst C. Lethaus, Schwerte. Evangelischer Männer-u. Jünglingsverein zu Schwerte. Sonntag, den 11. November 1906, abends 7½ Uhr im Stadtmissionssaale, Kuhstrasse 7: Reformations-FamilienAbend! Aufführung des Deklamatoriums: „Dr. Martin Luther“ Bilder aus dem Leben des Reformators, durch Deklamation dargestellt in zwei Abschnitten mit Ansprachen und GesangVorträgen. Eintritt gegen Programm à 20 Pfg. Alle evangelischen Mitbürger sind zu dieser Feier herzl. eingeladen. Der Vorstand. N 8 von 3 Zimmern sofort oder später an ruhige Familie zu vermieten. 3984 Hellpothstraße 3. Geld jeder Höhe und ratenweiser Rückzahlung an Jedermann, von erstem Leipziger Bankhause, gegen Bürgschaft und Verpfändung des greng. Heinrich Schillings Schwerte Nr. 7 In den Höfen billig zu verkaufen. Wo, sagt die Geschäftsstelle dss. Blatte0. 3942 Ein groheret, dächtigs Dienstmädchen für Dezember oder Februar ges. Frau Carl Schumacher Hüstngstraße 16. 3944 Aelterer Arbeiter icht leichte Beschätigung. Näheres in der Expedition d. Schweiter Zeitung. 4001 15jähr. für einige Mi Mädchen 4; Eineg- Mionate zur Aushülfe gesucht. Zu eriragen in der Geschästsstelle dss. Bl. 3945 vem Deutsche un FZür Damenschneiderei ein pung Newyork, 7. Nov. eb#esdchen. kwa= propaganda hat nun] Velrmädchen, bein= griffen. Clevländer un sowie ein Mädchen zur weiteren Erie=See=Region durch Ausbildung gesucht. 4004 gehässige Vorgehn der Rtheres in der Expedition der epoterricht iun ben tstei-Schpener Retrng H. Begemann Kampstr. 22 Hagen Kampstr. 22. Erstes u. grösstes Spezialhaus für Damenhüte vornehmster Geschmacksrichtung. „PreischurzSonntag, den 11. November, nachmittags 4 Uhr: Solisten-Konzert. Es ist ratsam, „ sich die Coosungen und Lehrtekte I 96 Brüdergemeine pro 1907 ., jetzt anzuschaffen, da dieselben bekanntlich kurz vo V##rschluß infolge starker Nachfrage häufig vergriffen und ehr zu haben Größere Partien sind bereits vorrätig bei arl Braus, Schwerte Buchhandlung. Fräulein Maria Hense- Essen. Sopran Herr Hans Merx-Köln..... Bariton Herr Konzertmeister Müller-Dortmund Violine Herr Uschmann-Dortmund Violoncello Am Klavier: Herr Müller und Herr Uschmann. Eintrittspreis 50 Pfg. 10 Abonnementskarten zu 3.— Mk. sind gültig. 9 9 5 Payne's Illustrierter Familien-Kalender für 1907 ist erschienen! Wir maachen darauf aufmerksam, dass deweibe wie jährlich bei uns sum Preise von nur 50 Pf. erhaltlich ist auf Wunsch durch unsere Boten frei ins Haus gel“. wirti. Der Kalender enthält 7 längere und kürzere. zusch mit Bildern geschmückte Erzählungen und eine Anzahl von Artikeln aus der Natur- und Kulturgeschichte, gleichfalls durch Bilder erläutert und vervollständigt, die über den Gegenstand des Aufsatzes Neues und wirklich Anregendes bringen. Weiterhin ist auch Witz und Humor in Bild und Wort nicht vergessen, so dass auch das Verlangen hiernach zu seinem Rechte kommt. Ausser dem belustigenden Inhalt enthält der Kalender noch als Beigaben einen Wandkalender, einen Portemonnajekalender, 4 Separatbilder und einen Titelkunstdruck. Ein Porträtlotto sorgt für eine Gesellschaftsunterhaltung nach beliebter Spielregel. Alles in allem ein Inhalt, der auch weitgehenden Ansprüchen gerecht wird. Man kaufe daher auch dieses Mal nur Payne's Kalender und lasse sich keine beliebige Nachahmung ins Haus bringen, sonden verlange ausdrücklich den echten Payne’schen Familienkalender. Ain haben in der Bucbhandlung Carl Braus, Schwerte(Ruhr). Pekannrnachung. In unser Handelsregister ist heute bei der Firma H. Kühnoolz, Schwerte eingetragen worden: Alleiniger Inhaber der Firma ist der Kaufmann wig Kühnholz in Schwerte.: se Schwerte, den 2. November 1906. Königliches Amtsgericht. Die Brücke yr. 2 S M. F WA 0 zwischen Fabrikant und Verbraucher bilget die mte Qualität der Ward; nur diese führt beide zuimen. Mehr wie bei allen anderen Wgren spieft die gute Qualität eine Rolle im Margarine-Consum, da hier nuf das wieklich beste als Eraatz für feine Butter brauchbar ist. dieser Erkenntnis verwenden die Haustrauen jetzt immer mehr die überall beliebte Delikatese-Wargarine * te A M 82 L Ein Schlager der Woche! 1„Sparbuchse enthaltend einen b. 31. Dezember er. gültigen Gutschein über 95/Pfg. für 95 Pig. 8 Schaufenster sind mit Waren zum Einheitspreis von 95 Pfg. ausgestellt. Weruorrevender Posten 15 e" darunter eleg. 40 5 Doppelbreite Kleiderston d Kostüm-Stofe. Blusen in Streifen u. Karos, sowiereinwoll. Elsäss. Chevlots Ein Posten Patterstoff-Reste u.-Coupons versible und Rocktutter, Coupons von 2—3½ Mtr. jeder Coupon pr in Coeper, Re. 9955 Ca. 2500 Coupons in gerauht Piqué, Croisé, Hemdentuch, Damast, Hemdenflanell, Baumwollenflanell. einfarbig und bedruckt, Jackenbarchend, Schürzen-Siamosen, Schürzendruck in 140 breit, Halbleinen, Bettkattun, sowie Handtuchstoff. in Längen bis 10 Meter JH Pfennig jeder Coupon! cm Ab 3 Ausser den hier verzeichneten Artikeln sind in den einzelnen Abteilungen noch grosse Posten Waren für 95 Pfennig ausgestellt. KONFEKTION. 1 aus Baumwollstoff in modern. O5 pf, Dess. in allen Grössen 1 Kinder-Kieidchen, Biber, hübsche Muster 95 Ptg. 1 Knaben-Hose 95r — Ausserdem andere Gelegenheitskäufe.— Baumwoll- u. Leinenwaren Staubtücher, gesäumt, je 8, 10 od. 12 St. 95 Pig. Wischtücher, gesäumt, je 5 od. 12 St. 95„ Imit. Ledertuchtücher, 4 od. 6 St.„ 95„ Aufnehmer, 4 oder 6 St. Trockentücher. ges. u. unges., 3 u 4 St. v0„ Kaffeedecken, bunt m. Franzen 125/125gr. 95„ Servietten, in Drell u. Jacquard, ges. 95 3, 4 eder 6 Stück Tischtücher in Halbleinen u. Reinleinen 95 Biberbettücher in weiss und farbig 95„ Bettuchbiber, 150 cm breit Meter 95 Cretonne f. Bettüch. 160 cm br, weiss und ungebleicht... Meter 95„ Conf. Weisswaren. 1 Damen-Garn.-Kragen u. Manschetten. Batist 1 Batist-Schleife, hochmodern 1 Damen-Lack-Gürtel m dopp. Garnitur 1 Blusen-Garnitur, 1 Umleg-Bördchen 1 Spachtel-Kragen für Kinder 1 prachvoller Damen-Seidengürtel 2 seid. Damenselbstbinder m. Bordüre und 1 Knoten 1 Damen-Schleife und 1 eleg. Kart. mit Rüschen 1 eleg Mädchen-Batist-Kragen 6 Stück Damen-Hals-Bördchen 95 Kleider- und St Tapisserie. 95 1 reichgefüllter Nähkasten 1 gez. Kissen mit Volant, 1 Bettasche 1 Nachttischdeckchen 1 Küchenwandschener, gez. und 1 Küchenüberhandtuch gez. 95 6 Eisdeckchen mit Spitzenarbeit.. 95 1 Dtz. farbige gestickte Wäschebänder 95 1 Bürstentasche. 1 Zeitungsmappe 1 Streichholzhalter 95 95 Pig. Frikotagen u. Strumpfe. * 660 Pig. 1 Burschen-Weste, einreinig 1 Damen-Weste, gestrickt 1 Lama-Plaid, uni oder kariert 3 Halstücher, baumwollen 1 Sweater für Knaben Seidene und wollene Kinderhäubchen, etwas beschädigt, zum Aussuchen per Stück 95 ½ Pfd. Strickgarn, schwarz odermeliert 95 1 Normal-Herren-Hemd 1 baumwollene Herren-Hose 1 Kinder- Anzug, Normal od. Imit., versch. Gr. 2 Paar gute wollene Socken 4 Paar gestrickte Manns-Secken 1 Paar rein wollene Damenstrümpfe, gestr. 95 gestr. 2 Paar Damenhandschube 95 1 Posten w. a jour Stoffe 1 Post. baumw. Blusenst. 2 1 Posten Blusen-Samt u. S— per Meter Teppiche u. Gardinen. 4 oder 8 m Läuferstoff.... 95 Pig. Gardinen ischoner datten Scheibenschleier cen. Japan-Matten en-Stoff Damen-W: en-Stoff gen 70X90 cm, pr. St. ##n. breit 2 X Bandeinssung 95 1 Damenhemd mit Spize 1 Damenbeinkleid, weiss oder bunt 1 Kissenbezug ausgebogt od. Damast 1 bunter Calmuc-Rock, Ia. Qualität 1 gutes Drell-Korset mit Spiralfedern 1 Ia. Siamosen-Wirtschaftsschürze mit Volant und Tasche Eine Partie Siamosen- u, Coeper-Kinderschürzen mit Besatz u. Applikation Grösse 45—60 cm 12 weisse Linon.Damen-Taschentücher 12 Kinder-Taschentücher rot, weiss und blau karriert 1 weiss reinl. Madaira-Taschentuch. Handstickerei in der Ecke 95 Bänder. Spitzen. Besätze. St. Haarbänder in Farben sortiert 95 Coupons Spitzen z. Auss., 3—10 m l. 95 m la. Taffet-Band ca. 10 cm breit 95 : m Ia. Feston, ca, 7 cm breit 95 Coupon Besatz, ca. 8—7 cm lang 95 elegante Kravattenbänder 95 Herren-Artikel u. Schirme. 1 bunte Garnitur m.it eleg Kravatte 95 2 Chemisetts(in allen Weiten vorrätig) 95 3 Seviteurs, weiss 95 1 grosser Serviteur weiss u. 1 Kragen 95 8 Herren-Kragen, Leinen, 4 fach.. 95 2 Damen-Kragen. in allen Weiten vorr. 95 2 Paar Hosenträger 95 2 seid. Diplomaten s. St. b. 1 25 M. zus. 95 2 Regattas, 1 Diplomat, z. Aussuchen 95 Putz. 2 Gesichtschleier 1 elegante Ballgarnitur 1 künstliche Palme 1 Bouquet mit künstl. Blumen 1 Kaschmir-Barett 1 Pelz-Collier mit 4 Schwänzen Hüte und Mützen. Knaben- oder Mäichen-Filzhut 1 Kieler Mütze 1 Mädchen-Teller-Mütze 1 Sport- oder Automütze 2 Herren-Hausmützen Parfümerien, Seifen, Haarschmuck. 95 Pfg. 95 95 12 Stück Lilienmilchseife 10 Stück Sinn's echte Blumen-FettSeife 1 Karton enth. 1 Fl. vorzügl. Mundwasser, 1 Mundspülglas, 1 gute Zahnbürste 1 Karton ench 1 Schnurrbartbinde 1 Fl. Schnurbartwasser, 1 Fl, Ia. Brillantine, 1 Tube Bartcreme 1 Bartkamm 4 Stück Sparkernseife u. 1 Paket Veilchen-Seifenpulver, 1 Pack 95 Salonkerzen 1 gute Bartbinde, 1 Fl. Bay fum 95 1 Brenn-Apparat, 1 Loekenschere, 1 Wellenschere, 1 Stück Seife, 1 Vorsteckkamm 95 1 Frisierkamm, 1 Staubkamm, 1 95 Kammreiniger u. 1 Fl. Haaröl 95 Haushaltwaren 6 Esslöffel, 6 Teelöffel, 6 Essgabeln 95 S 1 Saucenlöffel, alles stark verzinnt 1 Suppenloffel. 1 Ia. Stahlbrotmesser 95 2 Gemüsemesser, 1 Tassensieb 1 Schaumlöffel. 1 Schöpflöffel, 1 Milchlöffel, 1 Reibeisen in Emai,le 1 emaillierter Essenträger, doppelt 1" Kaffeekanne, ca. 2 Liter 1 email. Eimer, 28 cm. 1 email. Kaffeekanne 1 la. Wachstuch-Markttasche 1 kompl. Wichskasten, enth.: 1 Ia. Wichsbürste. 1 Schmutzbürste, 1 Auftragebürste, 1 Dose Schuhcreme 1 kompl. Küchenlampe, 1 lack. Petrolkanne, 2 Ltr., 1 Cylinderputzer 1 Wäschetrockner, 1 Waschbrett, 2 Dtzd. Klammern, 1 Wäscheleine 1 Borstenhandteger, 1 Kehrschaufel 1 Feuerbaken, 1 Koblenlöffel, 1 Stocheisen mit Holzgrif 1 Schrubber mit Stiel, 2 Scheuertücher, 1 Abseitbürste, 1 Fensterleder 1 Paneel, Nussbaum im. 1 Ueberhandtuchhalter 1 Garderobeleiste extra grosh 95 95„ 05„ 95„ Schuhwaren. 95 95 95 1 Paar Kinder-Filz- oder Lederstiefel warm gefüttert. Grösse 20—24. 1 Paar Mädchen-Plüschschuhe mit Ledersohle, Lederkappe u. Fleck, Grösse 27—30.. 1 Paar Mädchen-Plüschschuhe mit Ledersohle und Fleck u. Lederkappe, Grösse 31—35..... 1 Paar Damen Plüsch-Schuhe mit Ledervohle 1 Paar Damen-Tuchschuhe mit Ledersohle u. Fleck, warm 1 Paar Herren-Tich-Hausschuhe mit Ledersohle u Fleck 95 1 Paar Herren-Filzschuhe mit gep. Tuchsohle 95 95 95 Lebensmittel. 10 P. Wiener Würstchen und 1 Pumpernickel 2 P Brechsparger u. 2 P. eingem. Früchte 1 P. Leberwarst u. 3 P. Brech- oder Schnittbohnen 2 P. dicke Bohnen u. ½ P.mag Speck ½ frank. Camembert, 1 Pumpernickel in Scheiben u. ½ Flasche Cussack 1902er 5 P Diamentmehl u. 2 Stg. Ia Vanille 2 P. Brech-oder Schnittbohnen und 2 P. Erbsen u. 2 P. Leipz Allerlei 1 Fl. Weisswein u. 1 Dose Oelsardinen ½ Fl. Sekt Carte blanche,(inkl. Steuer) ½ P. Gänsebrust, 1 Schnetzerkäse, 1 P. Wiener 4 Paar echte Frankfurter Würstchen ½ P. Plockwurst, 4 Paar Wiener 1 P. Delikatess-Sprotten, 1 P. Leberwurst, 1 Pumpernickel 95 95 95„ Konfitüren. 1 P. gar. reinen Kakao u 3 Stang Vanille 1 P. Blockschokolade, 1 P. KinderBisquit 1 P.Delikatess-Waffelbruch, ½ Fl. Rot- oder Südwein 1 P. Sinn-Kaffee u. 1 Paket Kaffeezus. 2 P. Malzkaffee, u. ½ P. Milch-Kakse 3 P. Printen ½ P. Pralinée, 3 Pakete Kakes und ½ P gar. reinen Kakao 95 OUZGUAU UrGT B. genH.. G. m. b. H. Miebeiserasse. Schreibwaren und Bücher 1 eleg. Krepppapiertischtuch m. pass Servietten und Eisdeckchen" 95 300 Stück Papierservietten 95 100 Bogen eleg. Elfenbeinpost und 100 Couverts 95 200 Oktavbriefbogen, cirr. und 200 Couverts 95 20 Rollen Krepppapier, ca. 3 m lang 95 8 Rollen Klosetpapier u.1 Klosetrollenh. 95 1 Schultornistar, 1 Schiefertafel u. 1 Karton Griffel 95 1 Briefordner mit Hebesystem und 1 Bleistiftanspitzer 95 1 Schreibzeug mit Federhalter und 1 Briefwage 95 1 Flasche g. Schreibtint 1 Liter inh. 95 1 Flasche g. Kopiertinte ½„„ 95 1 Band Sienkiewicz Romane 95 2 Bände Romane, s.jed. Band 3—4 M. 85 3 Bände Romane,„„„ 1 M. 95 5 Bände Romaue,„„„ 30 Pfg. 95 1 Opern- od. Literatur- od. Schauspielf. 95 1 Weihnachtsliederalbum, 2 Hefte Musikalien 95 5 Salon Kompositionen oder OpernPotpourn n. Wahl(Ed. Europa) 95 5 Hefte Musikstücke mod. Sachen, ant. 95 1 Kinderkalender 1907..... 95 8 Bände Weichert Romanbibliothek 95 3 Bände Jul. Verne Schriften 95 1 Thüringer Wetterhäuschen 95 Bijouterie. 1 Alpacca-Armband mit Anhänger" 95 1 Nickel-Herren-Uhrkette) 95 1 Schwedenhülse, Stahl-Imit. 1 Halskollier, Doublé 95 1 Sortiment mod. Broschen, echt Silber, Stück 95 1 Zimmerthermometer, 1 Badetherm. 95 1 elektr. Taschenlampe, 4½ V., Stück) 1 Ersatzbatterie„„ 1 Sortiment Damen-Fantasie-Ketten, Stück 95 Galanterie. 1 Kunstguss-Bilderrahmen, Kabinett) 2 dto Visit„ 1 Tafel-Dekoration, bestehend aus 1 grossen und 2 kleinen Lorbeerbäumen, Empire 1 Kunstguss-Schreibzeug, 1 Aschenschale und 3 japan Skatteller 1 Nickel-Brotkorb mit Gayence-Einl. 95 95 1 Brotkorb, imit Kayserzinn 1 Rolle Cakes 1 Teeglas, imit. Kayserzinn 1 Päckchen Tee 1 Nickel-Brotkorb, 1 Nickel-Menage, 2 Stück Porz-Figuren, 20 cm. irisierend 2 Stück hochfein dekorierte MokkaTassen 95 95 Spielwaren. Ein Posten Spielwaren, deren Wert zum Teil das Doppelte beträgt, Stück 95 Unzerbrechliche Phonograghenwalzen Stück 95 Lederwaren. 95 1 Damen-Kettentasche, Leder-Imit.) 1 Damen-Portemennaie 1 Cigarrentasche, 1 Herren-Portemonnaie 95 1 Schreibmappe, 6 Mappen Briefpapier 93 Porzellan u. Steingut. 12 Speiseteller, tief und flach.. 95 Pig. 1 Satz eckige Kompottieren, 4 Stück 95„ 6 Tassen mit Untertasse 95„ 1 Satz Schüsseln. 6 St. Obertassen 2 Stück irdene Milchtöpfe 95„ 1 Majolika-Blumenkübel 95„ Glaswaren. 6 Wassergläser, 6 Glas-Kompottteller 1 Glas-Zuckerschale, 1 Glas-Menage. 1 Glas Butterdose 95 1 Bierkrug. 2 Liter, 6 Henkelbecher 95 12 Stück Goldrand-Biergläser 95 6 Slück Biergläser, 6 Stück Likörgläser 95 Dbe„SAmerte Berugspreis: für Bestellgeld Famllientreund. Auzeigenpreis 10 PI., AnzeiNr. 263 Ki Kinderschutz sind, wie die vielen nicht genügend bekann werbetreibenden um sind, so freuen wir un verständiger Feder u Ausführungen unterl Das Gesetz vom 3 gung der Kinder. Se nicht allgemein bekand folgt zusammenfassen: 1. Geschützt durch Beschäftigung werden derr. 2. Fremde Kinde unter 6 Jahr Fürfem den. dürfen nicht in Fabri bei Banten, beim Z Schornsteinfeger= un Mischen und Malen v in solchen Werkstätten dem dem Kinderschu nisse aufgeführt sind. 4. Schulpflichtige dürfen bei öffentlich und anderen öffentlich höheres Interesse der waltet, nicht beschäftig 5. Schulpflichige schlechts dürfen in Ga Bedienung der Gäste den. 6. Schulpflichtige dürfen, sofern ihre Werkstätten, im Hand lassen ist, nicht in der morgens und nicht beschäftigt werden. ger als drei, und wä als vier Stunden dau eine zweistündige Pau Si Roman von B „Da es aber früher 5 hengrin im letzten Bilde chem Kostüm ich dann au blonde Gretchen, Fräulei Tischnachbarin zu sein.“ „Auf die Weise fürcht miteinander werden tröst der abgewiesene Faust. lachte Sidonie, aber ihr ter und natürlich. Hans befand sich in pe her froh, als ein Rittme mit der Bitte, Frau von In wenigen Minutenn ren, die sich alle bemüht freundliches Wort oder ein heute nicht damit. Ihre der einmal alle, nur Hai len und wurde scheinbar Er konnte also jetzt ur um Melanie zu erspähen. mentisches, in sichtbarer? demselben betrachtend, w ihr niederbeugte und ihr vas Blut in die Wangen ti Als sie Hans gewahrte, Befreier. Der junge Amberger an:„Ich behauptete Vorzug genießen müßte, führen und für den Rest den. Ich hoffe, Sie gebei dach, und werden mir m der Sie mir Ihre Rolle ten.“ „Nur, wenn das gnäd pricht!“ sagte Haus, ges Diese antwortete mit