ureichen allngsammtung ngende Geschäfte, Befreiungsgesuch er Teilnahme an nuß vorher oder Bescheinigung der pril bis 30. Sept Jahre 1895 freint haben, nehmen Herbskentroilber. Dortmund. 11 Kteter, sandottes, pro 28, ranko Polfe 955 lassenberg, de i. W. esten! daran leidet, gedie alleinbewähristenstillenden und meckenden kaiser's Extraet in foster iot. beglaubigte Zeugn, beweisen hern Erfolg bei i, Heiserkeit, eh und Vertung. cket 25 Pfg. erlage bei Ang. lann in Schwerten ofstraße 22. verwendet Backpulver Vanillin-Zucker 1 Pogding-Polver à 10 Pig. ruotin sien Mtanche r onig. bewührte Resepte gratis Hntan Haschafien Aggen Sierr enst L. Arp, Kiel nste diätetische Genußach ptämitrt mit ersten d ä r z t l i c h e m p f o h l e n. Zu haben bei salster, Schwerte. e Sünde r eine Nachahmung der ckeupferd=Lilienmilchergmann& Co., RadeSchutzmarke Steckenupzt. Dieselbe erzeugt reines Gesicht, rosiges hes Aussehen, weiße samHaut u. schönen Tatnt. Pfg bei Carl Braus, er Sbigglaghensschen Amriches Kreisblalt Sm Prend omeur. Simh. * Psuds— farden kreis werck. ral 1 Mark 65 Pfg, ertra Ale Kreis= und Lokalpolizelichen Verordnungen für den Kreis Insertionsgebühr für Lsg„envergen, vie, keregggelgegan, Ddes anee, Aenie Gntisten, Lstetae, des dasfachen ce ie e hei ie Lesteig anie — Nr. 30. Schwerte, Dienstag, den 4. April 19os 37. Jabsang. Handelskammer und Flotte. In dem Jahresbericht der Dortmunder Handelskammer, von welchem soeben die Fahnenabzüge an die Zeitungen versandt werden, heißt es: fteng bind „Eine starke, achtunggebietende, wenigsteus bundnisfähige Flotte wird heute nicht nur von den Kolonien, sondern von der überwiegenden Mehrheit des deutschen Volkes gefordert. Immer drängt sich die Ekegntris hervor, daß bei der heutigen Weltlage nur das rechten Hauptes seine Selbständigkeit wahren, seine Interessen schützen und weitgesteckte Ziele erreichen kann, das über eine Wehrkraft zur See verfügt. Ob hier des Volkes Stimme recht hat, mögen Staarsmänner und Dipto maten, möge die hohe Politik entscheiden, wir aber, denen es obliegt, die Interessen von Handel, Industrie und Schiffarht zu vertreten, wir wollen es nicht unterlassen, auf das Nachdrücklichste zu betonen, daß gerade sehr nüchterne, volkswirtschaftliche Gründe für die Schaffung einer achtunggebietenden Flotte, mithin für die Vermehrung und den schnelleren Ausbau unserer Kriegsflotte sprechen. Ohne Industrie können wir einen großen Teil unserer jährlich um 800 000 Köpfe steigende Bevolkerung nicht ernähren, die Industrie kann ohne Absatz nach dem Auslande nicht bestehen— also mußte auch der Außenhandel und was dazu gehört, geschaffen werden. Und rüstig hat das deutsche Volk geschafft. Es hat Kolonien gegründet, Kabel gelegt, hat eine Flotte geschafsen, die, mit ihren über zwei Millionen Tonen, den zweiten Platz in der Welt, gleich nach Großbritannien einnimmt; wir haben eine Ausfuhr von 5 Milliarden und eine Exportindustrie, die Milliarden erzeugt und Millionen ernährt. Was liegt da näher, im rein wirtschaftlichen Sinne näher, als daß wir schützen unsere Kolonien, unsere Kabel, unsere Häfen, unsere Handelsflotte vor jeder Vergewaltigung des Auslandes und auch schützen unseren Außenhandel und uns selbst vor den Vexationen konkurrierender Mächte? Da dies aber bei der veränderten Weltlage und den in den letzten Jahren so außerordentlich gesteigerten Rüstungen der anderen Seemächte mit unserer jetzigen Flotte und der nur im Rahmen des letzten Flottengesetzes auszubauenden Flotte nicht möglich ist, so muß schon im Interesse der Erhaltung von Handel und Industrie und im Interesse de Abertausenden von Arbeitern, die sonst zu unfreiwilligem Feiern verurteilt würden, die Flotte vermehrt, verstärkt und schneller ausgebaut werden. Die Kammer hat es für ihre Pflicht gehalten, dieser ihrer Meinung in Form eines Beschlusses der Vollsitzung Ausdruck zu geben. Sie befindet sich damit in Uebereinstimmung mit Deutschlands weitschauendstem Nationalökonomen Frieorich List, für den an der Stätte seines Todes, in Kufstein, nun bald ein weithin leuchtendes Denkmal errichtet werden soll. List faßte seine Ansicht über See und Flotte in folgende, seinem originellkernigen Stil entsprechende Worte zusammen:„„Die See, dieses fruchtbare Feld der Nation, will so gut kultiviert sein wie der Acker, wenn er. reichlichen Ertrag geben soll, und es ist eine kleinliche.#m Ansicht, eine Ansicht, die bei einer großen Nation ins Lächerliche geht, wenn man die Kosten einer Marine als Grund anführt, ihren Seeverkehr stets völlig schutzlos zu lassen. Seefahrende Leute lachen über das Hungersparsystem am Boden kriechender Nationalökonomen, wohl wissend, daß die See an guten Dingen unerschöpflich ist, und daß man nur Mut und Kraft haben dürfe, “ s i e z u h o l e n: E i n e N a t i o n o h n e S c h i f f a h r t i s t e i n V o g e l ohne Flügel, ein Fisch ohne Flossen, ein zahnloser Löwe, ein Hirsch an der Krücke, ein Ritter mit hölzernem Schwert, ein Helote und Knecht der Menschheit. Und so tief sinkt zuletzt der öffentliche Geist insektenartig auf dem Lande kriechender Nationen, daß sie diejenigen verspotten u. verfolgen, die ihnen raten, sich zur See zu versuchen, wie im Lande der Hinkenden der Sonderling verlacht wird, der keck auf zwei Beinen daherschreitet. Tiefsinnige Gelehrte, Politiker vom feinsten Wasser haben bewiesen, Deutschland besitze weder Mittel noch Lust, eine seefahrende Nation zu werden; die Deutschen seien durchweg Landratten, liebten wie Gewürm am Boden zu kriechen und fürchteten die Gefahr der See, die keine Balken habe. 0, ihr Büchermacher, wie ihr euer Land und Volk kennt! Wie viele herrliche Matrosen, Kapitäne, Schiffsbauer und— Schiffsbauhölzer mußten seither in fremde Dienste!“ Nicht unterlassen wollen wir es hier zu erwähnen, daß im Berichtsjahr immerhin etwas für den Ausbau unserer Flotte geschehen ist. Es sind vom Stapel gelaufen: Die Linienschiffe„Deutschland" und„Lothringen,“ beide von je 13 200 Tons Wasserverdrängung und 18 Seemeilen Geschwindigkeit, der Panzerkreuzer York von 9500 Tons Wasserverdrängung und 21 Seemeilen. schwindigkeit, die kleinen geschützten Kreuzer Munchen und Lübeck von je 3250 Tons Wasserverdrängung und 23,1 Seemeilen Schnelligkeit und 12 Torpedoboote von je 420 Tons Wasserverdrängung und 30 Seemeilen Geschwindigkeit. Außerdem wurden baufertig die Linienschiffe„Elsaß" und„Braunschweig“, die kleinen geschützten Kreuzer Lübeck, Berlin, Hamburg und Bremen und 6 Torpedoboote.“ Ein neues Bismarcklicd. Das folgende schöne Gedicht von Felix Dahn, welches wir in der„Deutsch. Tagesztg.“ finden, glauben wir unsern Lesern nicht vorenthalten zu sollen, wenngleich der eigentliche Gedenktag ja vorüber ist. Ewiger Dank. Wohl wertvoll ist des Mannes Eigenart, die angeborene, seines Wesens Kern. Jedoch die Wurzeln seiner Kraft, sie saugen aus seinem Volkstum Leben und Gedeihn! Der Mann verdorrt, gelöst von seinem Stamm, aus dessen Sprache, Sitte und Geschichte er all sein Bestes Zieht; z G.t an Bar drum ist des Mannes höchstes Gur sein Volk! Jedoch dies Volk ist formlos, rechtlos, schutzlos, dem Feind, dem Nachbar hilflos preisgegeben, der mit der Freiheit auch die Eigenart ihm rauben mag. Drum nennen wir mit Recht das höchste Gut des Volkes seinen Staat! Und wer dem Volke seinen Staat geschaffen, hat höchste Wohltat seinem Volk getan. Dem deutschen Volk schuf Bismarck seinen Staat! Er hob uns aus der Zwietracht und der Ohnmacht, darob die Nachbarn uns verspotteten, die eine deutsche Flagge auf den Meeren Piratenflagge schalten: schutzlos, rechtlos war in der Fremde, wer ein Deutscher hieß. Da hat mit Kaiser Wilhelms weiser Stete und Moltkes Feldherrnschaft zusammen Bismarck dem deutschen Volk geschaffen Reich und Ruhm. Dafür ihm Dank und Ehre für und für! Zerbröckeln mag der Stein, das Erz verrosten, daraus man Angedenken=Bilder baut: doch unzerstörbar lebt im deutschen Herzen sein Bismarck fort, nicht als ein leblos Bild, nein, als das Vorbild deutscher Heldenschaft. Heil ihm, Otto dem Großen, Heil und Dank! Politische Uebersicht Der Kampf gegen die Verschleuderung der Mutungen setzt endlich ein. Der im Abgeordnetenhause in Form einer Novelle zum Berggesetz eingebrachte Antrag lautet:„§ 1. Die Annahme von Mutungen auf Steinkohlen, sowie auf Steinsalz nebst den mit diesen auf den nämlichen Lagerstätten vorkommegigg, Satseon, fipdet vom Tage der Verkündung dieses Gesetzes an auf die Dauer von funf Jahren bei den staatlichen Bergbehörden nur noch insoweit statt, als die Mutung auf Grund von Schürfarbeiten, die schon vor dem 31. März 1905 begonnen worden sind, innerhalb sechs Monaten nach dem Tage der Verkündung dieses Gesetzes bei den zuständigen Bergbehörden eingelegt ist.§ 2: Unberührt von dieser Vorschrift bleiben diejenigen Mutungen, welche die staatlichen Bergbehörden in Vertretung der Inhaber von Privat=Bergregalitätsrechten anzunehmen verechtigt sind. Außerdem wiro folgende Resolution beantragt, die Staatsregierung zu ersuchen a) in eine eingehende Prüfung darüber einzutreten, in welcher Beziehung das Berggesetz insbesondere über das die Verleihung des Bergwerkseigentums einer rung zu unterwerfen sein möchte, und chen Gesetzentwurf sobald als möglich vorzulegen; b) vorher aber dem Landtage in einer eingehender, Denkschrift über die einschlägigen berggesetzlichen Bestimmungen Mitteilung zu machen.— Die Börse war ,Kurzsichtig genug, den Antrag mit einer Hausse auf werksaktien zu beantworten. Allerdings gewinnen für den Augenblick die bestehenden Bergwerke dadurch an Wert. Aber der Antrag ist nur der erste Schritt gegen unglaubliche liberale Recht, das den Staat zwingt, Kohlenschätze im Umfange von etwa 2 200 Beliebigen für eine Stempelgebühr von 1,50 Mk. auf ewig zu überlassen. Es geht den Mutungsspekulanten an den Kragen! —„Genossen“, huldigen dem Kaiser. Der Kaiser hat in Lissabon neben Deputationen der deutschen Kolonien von Lissabon und Porto auch eine Deputation der deutschen Glasarbeiter aus Amora empfangen. Wie die „Nordd. Allg. Ztg.“ berichtet, hatten diese, obwohl der deutsch=sozialistischen Partei angehörig, bei der Nachricht von dem bevorstehenden Kaiserbesuch spontan beschlossen, eine Deputation zu entsenden und dem Kaiser einen silbernen Teller als Huldigungsgeschenk zu überreichen. Als in der diesen Beschluß fassenden Versammlung einem der Anwesenden Widerspruch erhoben wurde, da Herr Bebel mit einem solchen Geschenk nicht einverstanden sein würde, wurde dem Sprecher von allen Seiten entgegnet, Bebel und die Parteileitung in Berlin gingen sie nichts an. Sie seien freie Männer, und deutsche Kaiser ins Ausland käme, wollten auch sie, wie alle andern Deutschen ihrem Kaiser huldigen. Nach einem telegraphischen Bericht hat die von dem Gesandten vermittelte Audienz dann stattgefunden. Der Kaiser nahm das Geschenk der Arbeiter freundlich entgegen, sprach mit den Einzelnen über ihre Arbeit und spendete der Arbeiterkolonie ein größeres Geldgeschenk. Wieder ein Rubstrat-Prezeß. Oldenburg, 3. April. Unter gewaltigem Andrange des Publikums begann heute vor der zweiten Strafkammer des hiesigen Landgerichts die Verhandlung in dem neuen Ruhstratprozeß, die auf zwei Tage berechnet ist. Zu der Verhandlung sind über 60 Zeugen geladen, die über die Spielvorgänge im Oldenburger Kasino aussagen sollen. Der Angeklagte Biermann wurde kurz vor Beginn der Sitzung von zwei Gefängnisaufsehern der Strafanstalt Vechta vorgeführt. Es liegen zwei Anklagen gegen Biermann vor. Die eine lautet auf Beleidigung des Justizministers Ruhstrat, die andere auf Beleidigung des Rechtsanwalts. Wisser, des Rechtsbeistandes Ruhstrats. Zunächst wurde in die Verhandlung der ersten Anklage eingetreten. Auf Befragen des Vorsitzenden erklärte Biermann, er sei auch heute noch vollkommen davon überzeugt, daß der Justizminister Ruhstrat einen Meineid geschworen habe. Auf die Frage des Vorsitzenden, worin der Angeklagte eigentlich den Meinei des Ministers erblicke, erklärte Biermann, Minister Ruhstrat habe beschworen, daß er nur im Kasino gespielt habe. Tatsächlich habe er auch im Café Eilers gespielt. Er habe ferner eidlich bestritten, daß er leidenschaftlich gespielt habe, trotzdem er ein leidenschaftlicher wäre. Da der Angeklagte weitere Erklärungen nicht mehr abgeben will, wird mit der Zeugenvernehmung begonnen. Lorates. Schwerte, den 4. April 1905. **(Wichtig für Tierhalter.) In Rücksicht auf die bevorstehende Saatzeit und Bestellung der Gärten wird Veranlassung genommen, die Besitzer von Vieh an dieser Stelle nach besonders auf die Bestimmungen, se 5# des Feld= und Forst Pol. Gesetzes vom 1. Aprll 1880 aufmerksam zu machen. Nach genanntem§ kann derjenige, welcher außerhalb eingefriedigter Grundstücke sein Vieh, auch Federvieh(Hühner, Enten, Gänse usw. pp.), ohne gehörige Aufsicht umherlaufen läßt, mit Geldstrafe bis zu 10 Mark bestraft und außerdem zum Schaden=Ersatz beziehungsweise zur Zahlung von Ersatzgeld angehalten werden. Auch dürfen die auf fremden Grundstucken betroffenen Tiere gepfändet werden. Letztere haften dann für den entstandenen Schaden oder die Ersatzgelder, sowie für alle durch die Pfändung und Schadensfeststellung verursachten Kostegz, agi Feurng fend picht nur die Feldhüter und der Beschäoigte voer dessen Familienangehörige, sondern auch die auf dem Grundstu. geschäftigten Dienstboten und Arbeiter berechtigt. Von ver erfolgten Pfändung ist innerhalb 24 Stunden der Orts Polizeibehörde Anzeige zu machen, welche die Kosten für Einstellung, Wartung und Fütterung der Tiere festsetzt und das Weitere evtl. veranlaßt. **(Bausupernumerare.) Nach einer Mitteilung des Ministers der öffentlichen Arbeiten sind. 1. Ap dieses Jahres wiederum eine größere Zahr von Bausupernumerarstellen bei Kreis=, Wasser bezw. tionen der allgemeinen Bauverwaltung zu besetzen. Infolgedessen können geeignete Schuler zu Bewerbungen um Annahme als Bausupernumerare veranlaßt werden. Voraussichtlich wird es möglich sein, die Vergütung der Bausupernumerare vom 1. April dieses Jahres ab dergestalt zu erhöhen, daß im ersten und zweiten Dienstjahre monatlich je 100 Mark, im dritten 110, im vierten 120 und in jedem folgenden bis zur Anstellung 125 Mk. gezahlt werden. Tiefbautechniker werden, worauf an den Baugewerkschulen mit Tiefbauabteilungen besonders hinzuweisen ist, in der Wasserbauverwaltung vorzugsweise vor allen anderen Bewerbern berücksichtigt. )O((Eisenbahnliches.) Die Bestimmung, nach welcher Güter aller Art, die sich zur Beförderung im Packwagen eignen, ohne Lösung von Fahrkarten zur tarifmäßigen Gepäckfracht(als Erpreßaut) auf Gepäckschein aufgegeben werden können, ist aufgehoben worden. Erpreßgut darf vom 1. April d. J. ab nur noch mit Eisenbahn=Paketadressen angenommen werden. !!(Die Eisenbahnvorlage Iserlöhn=Schwerte) ist am Samstag gelegentlich der Beratung der Gesamt=Eisenbahnvorlage im Abgeordnetenhaus zur Beratung gelangt. Der natl. Abgeordnete Haarmann dankte der Regierung für ihr Entgegenkommen und befürwortete außerdem die Linien Dortmund=Schwerte und Schwerte=Letmathe. Schließlich wurde, wie schon gestern miteteilt, die Eisenbahnvorlage der Budget=Kommission überwiesen. 7822 ::(Der 9. Mai schulfrei.) Nach einer heute eingetroffenen ministeriellen Verfügung wird bestimmt, daß mit Rücksicht auf den 100jährigen Todestag Schillers am 9. Mai der Unterricht in allen Schulen der Monarchie ausgesetzt werde. ih ih(Städt. höhere Mädchenschule.) Die abgehenden Schülerinnen der höheren Töchterschule schenkten letzterer eine wertvolle Schillerbüste. )=((Konfirmation und Prüfung.) Im Hauptgottesdienst der großen evangelischen Kirche findet am kommenden Sonntag die Konfirmation der Knaben durch Herrn Pastor Graeve statt. Am Nachmittage um 2 Uhr werden die Mädchen durch Herrn Pastor Heinenberg geprüft; der Abendgotiesdienst fällt infolgedessen aus. ()()(Das Spiel mit Schußwaffen.) Ein Lehrling des Anstreichermeisters E. von hier spielte mit einer Schußwaffe; dieselbe entlud sich und das Geschoß riß dem jungen Menschen einen Finger ab. Zunächst wollte er die Schld auf einen anderen wälzen, indem er angab, er sei geschossen worden.— Verschiedene Fortbildungsschüler haben sich mit Schußwaffen versehen und damit vor Beginn des Unterrichts mutwilligerweise mehrere Fensterscheiben eingeschossen. Die Sache ist zur Anzeige gebracht und wird für die Beteiligten recht unangenehm werden. !!(Der kath. Lehrerin Frl. Koch) ist von der Königl. Regierung zu Arnsberg als Anerkennung für treue Pflichterfüllung die Prachtausgabe des Werkes: Die Nachfolge Christi von Thomas von Kempen durch Herrn Kreisschulinspektor Dr. Kosten überreicht worden. (=)(=)(Streichkonzert im„Freischütz“.) Ein hoher künstlerischer Genuß wartet unserer am kommenden Sonntage. Es ist Herrn Straetmanns gelungen, die Kapelle des 159. Infanterie=Regimentes in Mülheim (Ruhr) zu einem Streichkonzert zu gewinnen. Das Konzert beginnt, darauf machen wir besonders aufmerksam, bereits um 3½ Uhr. Wir verweisen im übrigen auf das betr. Inserat in heutiger Nummer. Pakete Tabak, aus den Delikateßwarengeschäften W. und Bückinge, Häringe usw. entwendet. Eifrigen Nachforschungen des Polizeisergeanten Hartleib gelang es nun, die Diebe in der Person der jugendlichen Adolf Sch., Jos. Sch., Heinrich K. und W. festzustellen und zu überführen. Es steht zu erwarten, daß den Sprößlingen auf einige Zeit das Handwerk gelegt ist. ?? Schüren, 3. April.(Einehrlicher Finder) ist zweifellos der Italiener Antoni D. von hier. Auf seinem Nachhauseweg fand er am Montag ein Sparkassenbuch, das über zirka 3000 Mark lautete. Der Finder lieferte das Buch an die Polizei ab, welche es dem Verlierer behändigte. Dieser wird es nicht unterlassen, den ehrlichen Finder angemessen zu belohnen, zumal dieser ja auf Finderlohn Anspruch hat. Einweihung der neuen Schule in Lichtendorf. Lichtendorf, den 3. April 1905. Ein schönes, großes prächtiges Gebäude ist es, welches die Schulgemeinde Geisecke=Lichtendorf hat vor dem eigentlichen Eichholz errichten lassen, ein Gebäude, das von außen stattlich, von innen bequem und praktisch, seinem Zwecke lange, lange Jahre wird dienen können, zumal es aus kernfestem Material, aus großen Bruchsteinquadern bis unter dem Dache besteht. Zwei Klassen enthält das Untergeschoß, von denen die eine an die kath. Schulgemeinde vermietet ist, die dort eine Schulklasse untergebracht hat. Außerdem enthält das Untergeschoß links eine Lehrerwohnung, während das obere Stockwerk die zweite enthält. Das Haus dient der ganzen Gegend. dort zur Zierde, so harmonisch schön mutet es den Beschauer an. Ausgeführt ist der Bau von Herrn ScherffSchwerte. Heute nachmittag ist nin das Gebaude durch eine einfache schlichte Feier seiner Bestimmung übergeben worden. Kopf an Kopf saßen pünktlich um 3 Uhr die kleinen Gäste in ihren Bänken, und zogen von nah und fern die erwachsenen Gäste herhei. Wir freuen uns der Tatsache, daß die ganze Schulgemeinde so regen Anteil genommen hat. Um 3½ Uhr begann die Feier mit dem Gesange des Chorals„Lobe sprach Herr Pastor Heinenberg Westfalen und Rheinlani * Letmathe, 3. April.(Mittelschule.) Unter dem Vorsitze des Landrats Nauck=Iserlohn fand eine Sitzung der Vertreter der Schulen und der Gemeinde statt, an er auch Regierungs= und Schulrat Röhrich und ein Regierungskommissar aus Arnsberg teilnahmen. Es wurde die Gründung einer Mittelschule zum 1. Mai genehmigt und unter Aufhebung der bisherigen Art der Vertretung der Schulen eine Schuldeputation gebildet, die aus 6 ständigen und 12 wechselnden Mitgliedern bestehen soll. * Unna, 3. April.(30 Bäume abgehauen) und gestohlen wurden dem Brauereibesitzer Herrn Fritz Rasche hierselbst in seinem bei Strickherdicke belegenen Tannenbestand. Der Dieb wurde durch den Polizeibeamten Keller aus Dellwig in der Person des Kettenschmiedes Heinrich Kost aus Strickherdicke ermittelt. ih Somborn, 2. April.(Bluttat in der Grube.) Auf der Zeche„Siebenplaneten“ gerieten heute morgen, gleich nach 6 Uhr in der Grube zwei junge Leute in einen Wortwechsel. Plötzlich ergriff einer von ihnen einen spitzen Kohlenhammer und schlug denselben seinem Gegner mit voller Wucht in die Brust, so daß das Blut in Strömen hervorquoll. Der Verletzte wurde schleunigst per Wagen nach dem kath. Krankenhause in Lütgendortmund transportiert. An seinem Aufkommen wird gezweifelt. Der Täter, ein etwa 20jähriger Bengel, wurde verhaftet und geschlossen abgeführt. + Sprockhövel, 2. April.(Betriebseinstellung.) Mit dem heutigen Tage ist der Betrieb auf Zeche„Sprockhövel“ gänzlich eingestellt worden und die noch vorhandenen etwa 250 Bergleute haben bis auf 27 auf hiesigen und umliegenden Zechen Arbeit gefunden. Seinen Wohnsitz braucht kaum einer von ihnen zu wechseln, weil sie fast durchweg auf den naheliegenden Zechen Alte Hase, Blankenburg, Deutschland und Stock und Scherenbera angelegt sind. Mit ungefähr 50—60 Mann, die auf hiesigen Zechen anfangen, werden im nächsten Monat die Maschinen usw. abgebrochen. * Bommern, 2. April.(Einen Selbstmordversuch) machte gestern der Spesereiwarenhändler B. hier. Mittels eines Revolvers brachte er sich einen [:) Rheinen, 3. April.(Waidmannsheil.) Einem Iserlohner Jäger gelang es gestern, in Rheinen eine Füchsin mit sieben Jungen aus dem Bau zu holen. Drei Füchse wurden lebend mitgebracht und sollen dem Vernehmen nach dem Iserlohner Verein für Hundesport und Jagd zur Verwendung beim„Schliefen" überwiesen werden. Horri do! :: Hennen, 3. April.(Gemeinderatssitzung.) In der vorgestern stattgefundenen Gemeinderatssitzung wurde zum Gemeindestellvertreter der Gutsbesitzer Karl Rahlenbeck zu Nordhausen gewählt. Zur Vertretung der Gemeindeinteressen beim Bahnbau Iserlohn=Schwerte wurde eine Kommission bestehend aus den Herren Schwarzelühr, Pfarrer Henniges und Fr. Schulte=Kalthof gewählt. Das Geschäftsbureau des Gemeindesekretärs Steffen wurde im Hause des Rendanten Hubert gemietet und befindet sich von morgen auch das Standesamt in denselben Räumen. Zum Standesbeamten ist der Gemeinde=Vorsteher Schwarzelühr, zum Stellvertreter der Gemeindesekretär Steffen ernannt. + Hennen, 3. April.(Schwerer Unfall.) Auf dem Hofe des Landwirts Beckmann in dem benachbarten Halingen geriet der Knecht Wilhelm Grote unter die Räder eines schwer beladenen Steinwagens. Demselben wurde ein Bein unterhalb des Schenkels abgefahren. § 8 Aplerbeck, 3. April.(Diebstähle.) Seit längerer Zeit verschwanden aus dem Laden des Händlers R. hierselbst verschiedentlich allerlei Nipp= usw. Sachen, ohne daß es gelingen wollte, den Dieben auf die Spur zu kommen. Hauptsächlich war das wohl darauf zurückzuführen, daß der Ladeninhaber schlecht sah und so nicht bemerkte, wenn er von den Käufern bestohlen wurde. Gerade in den letzten Monaten wurden aber auch mehrere andere Ladeninhaber mehrfach bestohlen. Dem Drechsler B. wurden Pfeifen usw., dem Kaufmann K. Bälle, dem Zigarrenhändler U. Zigarren und mehrere sprach Herr Pastor Heigenverg Pegiamng folgenden Ansprache des even genannten Seehorgers wollen wir nur einige Hauptpunkte herausgreifen: Er dankte dem Herrn dafür, daß der schöne Bau ohne jeglichen Unfall konnte hergestellt werden. Die Regierung habe den Bau nicht nur gefordert, sondern auch nach besten Kräften gefördert. Das Grundstück, auf dem die Schule stehe, sei von der Regierung erworben und der Schulgemeinde Geisecke=Lichtendorf geschenkt worden, die innere Einrichtung sei gleichfalls von ihr gestellt und zu dem Lehrergehalt stelle sie eine fortlaufende namhafte Beihilfe, um der Gemeinde, die schon so hohe Lasten zu tragen habe, diese neue Last so leicht wie es möglich sei, zu machen. Und der Gemeinde sei Dank zu zollen, daß sie, die ohnehin schon schwer belastet, auch diese neue trotz der ebenerwähnten Hilfe noch große Last auf sich genommen habe. Und Geisece, die schwächere aber steuerkräftigere der beiden Gemeinden sei in edelmütiger Weise für diese Schule mit eingetreten,, obwohl sie ein eigenes Interesse am Bau derselben nicht hatte. Ferner dankt Herr Pastor Heinenberg noch besonders dem Herrn Gemeindevorsteher Dieckerhoff für seine unermüdliche Sorge, die er um den Bau getragen habe. Er sei die treibende Kraft und die beaufsichtigende Kraft gewesen. Dann gab der Herr Redner einen geschichtlichen Rückblick auf die Entwicklung der Schulgemeinde GeiseckeLichtendorf. Vor 30 Irhren habe sie nur eine Schule gehabt,, und zwar in Geisecke, in der jetzt Herr Lehrer Beckmann noch wirke. Diese Schule habe alle Kinder der Gemeinde umfaßt mit Ausnahme derer vom eigentlichen Ostberge und vom Eichholz, die merkwürdigerweise nach Schwerte eingeschult gewesen seien. Sie sind aber niemals dorthin gegangen, sondern haben die Schule in Sölderholz besucht, bis auch dort die Zahl der eigenen Kinder zu groß wurde und somit auf andere Weise Rat geschaffen werden mußte. Da wurde dann die Schule am Eichholz gebaut, in der indessen schon vor 10 Jahren Halbtagsunterricht eingeführt werden mußte. Da hat man sich dann genötigt gesehen zum Bau dieses schönen Gebäudes. Mit der Hoffnung, daß in diesem Hause ein Geschlecht heranwachse in Gottesfurcht und Königstreue, schloß Herr Pastor Heinenberg diese seine Ausführungen. Sodann gab er dem neuen Lehrer Herrn Lisse einige herzliche Worte mit auf den Weg. Das Wort nimmt sodann Herr Lehrer Beckmann. Geisecke, um den neuen Kollegen namens der Schulgemeinde in herzlichen Worten zu bewillkommnen. Sein den Herrn!" Dann Schuß in die rechte Kopfseite bei. Die Kuael traf aber in Gebet Aus der nicht tötlich, sodaß B. wahrscheinlich dem Leben erhalten bleibt. Schlechter Geschäftsgang soll den Mann zu der Tat getrieben haben. § Münster, 2. April.(Niedrige Steuersätze.) Die Stadtverordneten genehmigten vorgestern den Etat und setzten die Gemeinde=Einkommensteuer auf 100 Prozent. die Grundsteuer auf 1.8 pro 1000 des gemeinen Werts, die Gewerbesteuer auf 100 Prozent und den Zuschlag zur Grund= und Gebäudesteuer im eingemeindeten Bezirk auf 115 Prozent fest. * Halver. 2. April.(Wildbestand.) In unseren Jaaden ist der Wildbestand durchgängig ein guter, nicht blos Hasen, sondern auch Hochwild wird viel angetroffen. So sah man heute gegen Abend unterhalb unseres Ortes gegenüber dem zweiten Uebergange der Schmalspurbahn über die Chaussee. beim Eingang in die Heerveene, ein Rudel Rehe von 7 Stück ruhig und friedlich längere Zeit äsen. Es ist sicher eine äußerst seltene Erscheinung, daß man in hiesiger Gegend die Rehe rudelweise antrifft. Amt sei ein schwieriges, weil die Schule nur einklassig, sei die Arbeit in ihr viel mühevoller als die Arbeit in einer mehrklassigen Schule. Doch dürfe der neue Kollege der Mithilfe aller Kreise gewiß sein. Herr Lehrer Lüsse dankte sodann in herzlichen Worten. Es sei ihm schon so viel Liebe zum Willkomm entgegengebracht, daß er freudig in die Zukunft blicke. Seine Ausführungen gipfelten in dem Satze:„Ich weiß nicht, ob meine Kraft ausreichen wird für die meiner wartende mühevolle Aufgabe, aber über uns ist eine Kraft, die wird mir helfen und mit deren Hilfe werde ichs können!“ Das ist ein goldenes Wort aus dem Munde eines Lehrers. Mit nochmaligem Gesang und einem Gebet schloß die kleine schöne Feier. Sodann begaben sich alle Teilnehmer in die Räumlichkeiten des Wirtes Herrn Hausmann zu einem gediegenen Pfefferpothast=Schmause; nur der Berichterstatter, der dieses geschrieben hat, wanderte einsam wieder der Stadt Schwerte zu, da es seine Zeit nicht zuließ, auch noch den realen Genüssen, die der genannte Wirt in ganz vorzüglicher Qualität seinen Gästen vorsetzte, seine Aufmerksamkeit zuzuwenden. *(Von der Braut des Kronprinzen Wilhem) schreibt man den„Leipz. N. Nachr.“ aus Cannes: Herzogin Cäcilie erfreut sich sowohl bei dem eingebornen Publikum wie unter den gerade jetzt besonders zahlreichen Fremden außerordentlicher Sympathien, die die junge Fürstin der ungekünstelten Anmut und echt jugendlichen Bescheidenheit ihres Wesens verdankt. Man sieht sie fast täglich an der Seite ihres Bruders, des Großherzogs Friedrich Franz, und dessen liebreizender Gemahlin, der Tochter des Herzogs von Cumberland, der sogar die Franzosen das Zeugnis ausstellen, daß sie eine „Schönheit ersten Ranges“ ist. Das mecklenburgische Großherzogspaar liebt es, die Nachmittagsstunden zur See zu verbringen, und läßt auch selten einen schönen Tag vorübergehen, ohne im Automobil einen Ausflug zu machen. Immer ist dann Herzogin Cäcilie die Begleiterin ihres Bruders und ihrer Schwägerin. Mit ihnen wird sie in den nächsten Tagen nach Schwerin übersiedeln, wo der Großherzog am 9. April seinen Geburtstag feiert. Seine Schwester wird dann Muße finden, sich ihrer Ausstattung zu widmen, von der ein großes Teil, so fast das gesamte Leinen, in Mecklenburg angefertigt wird, während die nach einigen Dutzenden zählenden Toiletten in den ersten Schneiderwerkstätten von Berlin, Paris, Wien und London in Arbeit gegeben sind und wahre Wunderwerke moderner Schneiderkunst zu werden versprechen. ? Wenn eine Dame auf der Elektrischen fährt, so ist die Sache garnicht so einfach. Sie öffnet ihren Pompadour, nimmt ihr Portemonnaie heraus, schließt den Pompadour, öffnet ihr Portemonnaie, nimmt einen Nickel heraus, schließt das Portemonnaie, öffnet den Pompadour, legt das Portemonnaie hinein, schließt den Pompadour und gibt den Nickel dem Schaffner. Wenn sie ihr Billett bekommt, öffnet sie den Pompadour, nimmt das Portemonnaie heraus, schließt den Pompadour, öffnet das Portemonnaie, legt das Billett hinein, schließt das Portemonnaie, öffnet den Pompadour, legt das Portemonnaie hinein und schließt den Pompadour wieder. An der nächsten Haltestelle erscheint der Kontrolleur, und sie öffnet den Pompadour, nimmt das Portemonnaie heraus, schließt usw. usw. ? R e p l i k. S t u d e n t:„ M e r k w ü r d i g, d a ß i h r Schneider alle so mager seid!“— Schneider:„Na, von Ihnen kann man nicht fett werden!“ ilani chule.) Unter in fand eine der Gemeinde at Röhrich und teilnahmen. um 1. Mai gerigen Art der tation gebildet, Nitgliedern bebgehauen) er Herrn Fritz dicke helogenen den Polizeibein des Kettene ermittelt. in der Grugerieten heute zwei junge Leueiner von ihnen senselben seinem o daß das Blut wurde schleuhause in Lütgenufkommen wird er Bengel, wuriebseinsteler Betrieb auf worden und die aben bis auf 27 Arbeit gefunden. i ihnen zu wechliegenden Zechen und Stock und r 50—60 Mann, den im nächsten Selbstmordvarenhändler B. chte er sich einen Kugel traf aber Leben erhalten n Mann zu der e Steuersäti vorgestern den insteuer auf 100 00 des gemeinen ent und den Zun eingemeindeten nd.) In unseängia ein guter, ild wird viel annd unterhalb unUebergange der i Eingang in die ruhig und friedäußerst seltene id die Rehe rurinzen Wilhem) s Cannes: Herem eingebornen esonders zahlreipathien, die die und echt jugendinkt. Man sieht ders, des Großceizender Gemaherland, der sogar n, daß sie eine mecklenburgische ittagsstunden zur in einen schönen l einen Ausflug n C ä c i l i e d i e B e schwägerin. Mit h Schwerin überl s e i n e n G e b u r t s n Muße finden, in der ein großes Recklenburg angeDutzenden zäherwerkstätten von ebeit gegeben sind Schneiderkunst zu der Elektrit so einfach. Sie kortemonnaie herr Portemonnaie, s Portemonnaie, temonnaie hinein, Kickel dem Schafffnet sie den Pomraus, schließt den legt das Billett net den Pompaund schließt den haltestelle erscheint ompadour, nimmt usw. vürdig, daß ihr neider:„Na, von Eigener Tepescheuricust der„Schwerter Zeitung“ Letzte Nachrichten. (:) Köln, 3. April.(Privattel.) Der BoykottSchutzverband der Rheinisch=Westfälischen Brauereien hat beschlossen, daß 34 größere Brauereien von Köln und Umgegend am 5. d. Mts. sämtliche der angehörige Brauereiarbeiter aussperren bezw. ihnen kündigen sollen, weil über die Kölner Brauerei Alteburg der Boykott verhängt wurde, da die Brauerei zwei Brauer entlassen hatte, obwohl das Schiedsgericht entschieden hatte, sie seien zu Recht entlassen worden. (*) Köln, 4. April.(Privattel.) Gestern abend schwang sich unterhalb der festen Rheinbrücke eine junge Frau mit einem kleinen Kinde über das die Werftmauer abschließende Gitter und verschwand in den hochgehenden Fluten. (:) Aachen, 4. April.(Privattei.) Der seit 10 Taen flüchtige Direktor der Kunstlederfabrik Peltzer u. Co. in Alten, Heinzmann, wurde in Ostende verhaftet. seiner Begleitung befand sich eine Dame aus Köln., Von der unterschlagenen Summe von 185 000 Francs besaß Heinzmann nur noch wenige tausend Francs. (:) Berlin, 4. April.(Privattel.) Dem Berliner Lokal=Anzeiger zufolge hat in der letzten Nacht in Kremmen in der Mark eine folgenschwere Feuersbrunst gewütet. Dort kam aus bisher noch nicht aufgeklärter Ursache im Dachstuhl des Wohnhauses des Kohlenhändlers Hartwig Feuer aus, das mit elementarer Gewalt schnell um sich griff. Das Grundstück wurde vollständig ein Raub der Flammen. Die 16jährige Tochter des Eigentümers und dessen 13jährige Pflegetochter wurden als Leichen in halbverkohltem Zustande aufgefunden. (:) Breslau, 4. April.(Privattel.) Wie hiesigen Blättern aus Liegnitz gemeldet wird, ist bei dem gestrigen Eisenpahnungluck außer dem Schaffner Hauke auch ein Hd Paris, 3. April. In der Kohlengrube von Marles explodierte eine Dynamitpatrone vorzeitig, wodurch drei Arbeiter getötet und ein vierter schwer verletzt wurde. Hd Newyork, 4. April. In Zeigler im Staate Illinois fand eine Gasexplosion in einer Grube statt. 20 Personen wurden getötet, 18 schwer verletzt. (:) Newyork, 4. April.(Privattel.) Man vermutet, daß die Gruben=Explosion in der Kohlengrube in Zeigler mutwillig herbeigeführt ist, da seit dem letzten Ausstande dort keine organisierten Arbeiter beschäftigt wurden. Die Unruhen in Rußland. mangelnde Gastfreundschaft, die es ihnen unmöglich mache, Schäden auszubessern. Hd Paris, 3. April. Der Petersburger Korrespondent des„Echo de Paris“ meldet, die Idee des Friedensschlusses sei absolut aufgegeben. Die Herausgeber der hauptstädtischen Blätter seien gestern abend zum Chef der Zensur gerufen worden und ersucht, in den Zeitungen für eine energische Fortsetzung des Krieges Stimmung zu machen. Hd Petersberg, 3. April. Privatnachrichten Moskauer und hiesiger Blätter melden die völlige Desorganisation und Demoralisation der Eisenbahnbeamten, Polizisten und Armeelieferanten bei der russischen Armee auf dem Kriegsschauplatz. Diebstahl und Raub seien auf der Tagesordnung. Hd Petersberg, 4. April. Bei den verhafteten Anarchisten wurden große Geldsummen gefunden. Hd Lodz, 3. April. Gestern erschossen zwei betrunkene Kosaken zwei Arbeiter und verletzten zwei andere. Es verlautet, der Generalgouverneur beabsichtige, Vertreter des polnischen Bürgertums zu einer Beratung über die Landesverhältnisse einzuladen.— Im ganzen Generalgouvernement von Warschau ist der Verkauf von Revolvern, Pistolen und Patronen untersagt worden. Hd London, 3. April. Nach Meldungen aus Warschau an hiesige Zeitungen wurden 15 Soldaten überführt, Gewehre neuester Konstruktion, sowie die dazu gehörige Munition an die organisierten revolutionären Arbeiter verteilt zu haben. Die verräterischen Soldaten wurden vor ein Kriegsgericht gestellt und nach gefälltem Todesurteil hingerichtet. Krieg in Ostasien. Hd Petersberg, 4. April. Aus Charbin kommt die Nachricht, daß Linnewitsch allen Europäern den Rat gegeben hat, die Stadt zu verlassen.— Die japanischen Truppen dringen immer weiter nach Norden vor, doch Eisenbahnunglück außer dem Schaffner Haute 91.0.15, ist vor 14 Tagen kein Zusammenstoß zu erwarten. sechssägriges aauchen ums Leben gekommen: Ein s16, IId Petersberg, 4. April. Admiral Rodschenszewski wurde gestern unter den Iipermißt.s=Eine Frau ist klagt in einem Berichte bitter über die Lage seiner Flotte vor Madagaskar. Die Ausschreitungen der Matrosen erforderten äußerste Strenge. Er klagt ferner über jähriges Mädchen wird noch ihen Verletzungen erlegen. dauern fort. Hd Petersberg, 3. April. Zwei Brüder, Fürsten Urussow, sind in Moskau wegen Unterschlagung von Geldern des Roten Kreuzes verhaftet. Handels- und Markt-Telegramme der„Schwerter Zeitung“. Hd Berlin, 3. April. Am 10. April werden 300 Millionen 3½prozentige Reichsanleihe zur öffentlichen Zeichnung ausgelegt werden. Hd Berlin, 3. April. Die industriellen Werke und Liegenschaften des Fürsten Christian Kraft zu HohenloheOehringen, Herzogs von Ujest, wurden unter Führung der Berliner Handelsgesellschaft in eine Aktiengeseuschaft mit 40 Millionen Mark Grundkapital umgewanDortmunder Dienstag, den 4. April, Anfang 7½ Uhr. Charley's Tante. Schwank in 3 Aufzügen von Th. Brandon. Mittwoch, den 5. April, Anfang 7½ Uhr. Zum ersten Male. Faust's Verdammung. Dramatische Legende in 5 Aufzügen und 10 Bildern von Hector BerDonnerstag, den 6. April. Volkstümliche Vorstellung zu kleinen Preisen. Anfang 7½ Uhr. Nachtasyl. Szenen aus der Tiefe in 4 Aufzügen von Maxim. Gorki. ssse 45 Samstag, den I. April entschlief nach kurzem Krankenlager unser langjähriger Lehrer und Canior a. D. Salomon Sänger. Der teure Entschlafene hat fast ein halbes Jahrhundert selbstlos seine Kräfte in den Dienst unserer Gemeinde gestellt und ihren Interessen stets ein warmes Herz entgegen gebracht. Wir werden seiner immerdar in dankbarer Liebe und Verehrung gedenken. Der Vorstand der isr. Gemeinde. L. Weinberg. 0 Am Mittwoch, den 5. April cr. vormittags 9 Uhr werde ich im Pfandlokale beim Wirt Böhmer 108 1 Tafelherd, 5 Rohrstühle, 1 Bettstelle mit Bettwerk, 1 Kleiderschrank, 1 Tisch, 1 Küchenschrank, 1 Regulator, 1 Partie Bilder, 1 Kommöbe, terner ein Federwagen und eine Partie Pferdegeschirre gegen bar versteigern Der Verkauf findet bestimmt Schwerte den 4. April 1955. Morgenroth, Gerichtsvollzieher. „Zum Freischülz (Inh. Heinr. Straetmanns.) 16 c Sonntag, d. g. April, nachm. 3 drbcses Bereich-Scheere Uhr 1078 9 ausgeführt von der Kapelle des 159. Infanterie-Regiments aus Mülheim-Ruhr # unter persönlicher Leitung des Dirigenten Herrn Lätsch. D Entree 50 Pfg. Bekanntmachung. Der Herr Minister für Handel und Gewerbe hat dem Ingenieur Hammer vom Dampfkessel=Ueberwachungsverein zu Dortmund unter Vorbehalt jederzeitigen Widerrufs die Berechtigung zur Vora. der ersten Wasserdruckprobe und der Prüfung der Bauart, b. der Wasse druckprobe nach einer Hauptausbesserung und ce der Abnahmeprüfung beweglicher Kessek, z— Paatlichen Rustan allen der Vereinsaufsicht unmittelbar over im staattlichen Ar trage unterstellten Dampfkesseln verliehen. Arnsberg, 9. März 1905. 76 In Vertr: Spude. (D Karten Im Vorverkauf zu 40 Pfg. sind in den Verrauf. C Zigarrenhandlungen Heinrich Kleingarn u. Ditrich cH *Seee.“#. in Schwerte, in der Zigarrenhandlung Goch in Hörde## (D sowie bei Thyssen in Aplerbeck u. im Freischüt.(0 zu haben. 1077 Ksfnsdce Bekanntmachung. Buches und die 98 32, 44 bis 46 des Feld und Horstpolzeige. setzes vom 1. April 1880 im Zusammenhange mit den§§ 28 bis 31 der Regierungs=Polizei Verordnung vom 20. April 1882 und des§ 1 der Regierungs=Polizei Verordnung vom 21. November bs io Srinne jz 50g Nauchen in den Waldungen außerhalb, der auf beiden Seiten mit Gräben versehenen Wege untersagt Wer eigene Torfmoore, Heidekraut oder Bülten im Freien in Brand setzen, das Brennen einer Waldfläche vornehmen, liegende oder zusammengebrachte Boden decken abbrennen oder Rotheden absengen will, hat zeitig genug vorher die Erlaubnis der Oltspolizeibeh##### „Mit Geldstrafe bis 30 Mk. oder mit Haft bis zu 14 Tagen vird bestraft, wer bei Waldbränden vor der Beserhegster,## Ortsvorsteher oder dessen Stellvertreter oder dem Forft####er oder Fforstbeamten zur Hülfe aufgefordert, keine Folge leistet, obgleich er der Aufforderung ohne erhebliche eigene Nachteile genügen kounte. Unsere Forstschutz= und Polizet=Exekutiv Beamten, sind angewiesen, jede Zuwiderhandlung gegen obige Bestimmungen unnachsichtlich zur Anzeige zu bringen. Schwerte, den 3. April 1905. Die Polizei=Verwaltung: Rohrmann. Wegen Aufgabe des Geschäfts läßt Fräulein D. Mitze am Mittwoch, den 5. dss. Ats., morgens 9 Uhr, im Gasthof Böhmer einen Vorrat Sammet, Seide, Bänder, Herrenkragen Damenhüte, einen gr. Hutschrank, Spitzen u. s. w. meistbietend verkaufen. 1079 Schulte, Auktionator mnnn ennene! Hiermit die ergebene Anzeige, daß der Kursus am 25. April im„Westf. Hof“(W. Quadbeck) beginnt und bitte ich gefl. Anmeldungen dorthin gelangen zu lassen. 908 Streil. Empfehle Prima Kalbfleisch Anthracit=Kohlen 1081 empfiehlt billigst W. Lehmhaus. Am Freitag, d n 7. April d. 98, abends 7 Uhr, findet in der biesigen gewerblichen Fortbüdungsschuie 2ie, Huetaslzngspräfung Kat, verbunden mit einer Ausstellung von., und Freunge der Die Arbeitgeber, die Eliern der Schüler und Ferunee der Anstalt laden wir hierzu ergebenst ein. Schwerte, den 4. April 1905. 1061 Das Kuratorium. Rohrmann. I. Provinziale Köchkunst- und Pehet! fachgewerbliche Ausstellung Hagen i. W. vom 6.—17. Mai 1905 6000 □Mtr. grosse neuerbaute Ausstellungshalle Im Zentrum der Stadt veranstaltet von der Westfälisch. Zone des Deutschen Gastwirte-Verbandes Geschäftsstelle: Hotel Rüssmann. Die Ausstellungsleitung: Frs. Dervenich, Vorsitsender. Stockfisch weiß u. gewalzten, Pfd. 75 Pfg. Holl. Vollheringe Dutzend 40 Pfg. Rollmöpse extra groß, Stück 6 Pfg, 6 Stück 30 Pfg. Marin. Heringe hochsein, Stück 8 Pfg. fl. Preisselbeeren Pfd. 37 Pfg. Rein-Pensylvanisch amerikanisches Petroleum, das beste Leuchtöl der Welt, Liter 1090 17 Pfg. a Pfd. 60 Pfg. sowie Rind- und Schweinefleisch zu den billigsten Preisen. 188 L. Seippel. Ein ordentliches 1087 Dienstmädchen oder Morgenmädchen wird auf sofort gesucht von E. Felsenthal, Schwerte. Ordentliches Mädchen gesucht nach Düsseldorf zum 1. Mai. 1080 Iran Landrichter Teitge, Bergstraße. #ARRRRRRRRRRRRRRRRRR # in den verschiedensten Höhen, Maschenweiten und# 1082 Drahtstärken, 28 Gartenrechen, Spaten 2e. 22 unter voller Garantie für Güte empfehle zu den billigsten Preisen. Umständehalber sofort ein Dienstmadchen gesucht. Freundliche Behandlung zugesichert Lohn den Leistungen entsprechend, 180—200 Mark. Restaurant„Zur Heinrich Müller, Hagen i. W., 1076 Wehringhauserstr. 58. Ordentliches, braves :.** R. Landmann, Schwerte. z Schwerte, Ostenstr. 30.1136RRABRRRERnRRRRnRuN Andreas Nolte gegen hohen Lohn per sofort oder Mai gesucht. 1084 Frau Adolf Wigginghaus, Iserlohn, Baarstraße 19. Eine schöne 1060 Wohnung sofort oder später zu vermieten. Hörderstr. 72. Eine schöne Wohnung von drei großen Zimmern ist per 1. Mai oder später zu vermieten. 1041 Fr. Andree. Für den Inseratenteil verantwortlich: Carl Bornemann, Schwerte. 7Darenhaus 81 - Teppich-Abtelluug. II. Etage rechts. Sortiaka. Eigene Polsterwerkstätten..: Atelier für Innen-Dekoration. Teppiche- Läuferstoffe* Gardinen —————— Rouleaux* Dekorationen*mp; Portièren Ixminster zicks 130:190 cm Ixminster zirka 175:236 cm Ixminster zirka 205:295 cm Ixminster zirka 230:315 cm Ixminster zirka 250.350 cm Tapestry zirka 138.200 cm Tapestry zirka 175:235 cm Tapestry zirka 205.295 cm Tapestry zirka 230:315 cm Telour zirka 138.200 cm Velour zirka 175:235 cm eerser imitirt Linoleum-Teppiche apan-Teppiche 650 950 14 M. 1150 1575 21 M. 1650 2250 3250 M. 2250 31 39 M. 2850 37 49 M. 550 1125 15 M. 1250 2250 M. 21 36 M. 47 60 M. 15 20 M. 30 47 M. 550 8 1250 18 M. 725 1150 1450 290 475 750 1650 M. 20 24.32 36 M. cos-Teppiche üsseler abgepasst und Rollenware zurnay-Velour u. Basra. Smyrna handgekaüpft. xminster anentr elour nnoleum atten Brüsseler Vorlagen 70. Pf. 135 165 230 350 475 M. 240 3 375 475 M. 325 475 550 9 M. 40 65 90 Pf. 115 M. 25 37 45 78 Pf. Tournay-Velour Smyrna. Läutel Juten Wolle Tapestry Velour Brüsseler Linoleum Cocon 20,30 40 50 60 70 80 Pf. 85 Pf. 1 110 120 150 190 240 M. 190 225 325 375 M. 310 450 475 6 M. 475 5 525 M. 751 85 Pf. 120 230 260 M. 110 125165 180 M. Enet. Ful gor 1o 29 25 3 490 Al. Band-Gardine 1 Fenster- 1 Sbavis 8501 125145016 M. Spachte-Gardive 1re., ugg j4 16 180 1050 M. Band-Store 550 750 9 11 14 M. Spachtel-Store 6 750 875 11 14 M. Polntiace- Gerdye. Pents. 20 26 ge 86 110 u. Bonne-femme Halbstor 1025 1475 21 28 53 u. Brise bise bernu. gg 75 0g pf 120 170 240. Vitrages weiss, oreme, farbig.„ 18 20 25 30 35 40 50 70 Pf. Schlafzimmer-Gardinen Mull 1 Fenster::: 2 Shawls mit Volant 925 1125 1450 16 M. Madras) 375 475 575 1475 M. Ptomie) Everlasting-Gewebe mit mod., buntem Rand. garantiert waschecht, 15.50 J. M. 15,50 Wolle vom Stück per Mtr. 58 60 70 150 Mk. Filztuch 1 Lambrequin, 2 Shawls 625 725 975 18 Mk. Leinenplüsch 1 Lambrequin, 2 Shawls 940 975 13 24 Mk. Tuch 1 Lambrequin, 2 Shawis 13 16 19 75 Mk. Schlafzimmer-Dekorationen 11 1850 20 Mk. Pischascken Fantasie bunt gewebt Fllztuch bekurbelt Plüsch mit angesetzter Borde Tuch mit Applikation Pläsch mit Applikation Plüsch uni 175 190 225 3 18 Mk. 175 190 220 3 7 Mk. 390 450 5 6 750 Mk. 575 675 9 40 Mk. 8 9 11 25 Mk. 11 1375 15 27 Mk. Bettdecken Tüll für 1 u. 2 Betten 240 3 390 425 M. Bettdecken Band, für 1 u. 2 Betten 1250167520 2250. Bettdecken Spachtel, für 1 u. 2 Betten 975 1150 17 20 M. Bettrückwände Band und Spachtel 1950225025 34 M. Rouleaux Zug-Rouleaux weiss, creme, farbig 1 Fenster::: 2 Shawls 225 250 280 310 325 375 450 6 J. Roll-Rouleaux in verschiedenen Breiten 190210260275/. Cöper weiss, creme, farbig in verschiedenen Breiten . 5 5 6 5 7 5 9 0 P f. 1 4 u. Transparent-Damaste creme, gold 120 135 158 195 M. Sämtliche Zutaten Holz-Galerieleisten einfach und verstellhar. Zugvorrichtungen für Gardinen und Stores Hohle Eisenstangen bis 3 Meter lang. Ringband. Zugschnur. Rosetten. Messingstangen Grwandsckt Fantasie zweiseitig Kel m Imitation Plüsch moderne Dessins Wolle einfarbig und bunt Filztuch mit Kurbelung Leinenplüsch 550 675 825 20 Mk. 12 1550 1750 Mk. 28 40 44160 Mk. 30 40 45 80 Pf. 40 60 70 80 Pf. 125 195 250 Mk. —. Möhelstoffe Kotellne einf. u. bunt, f. Sofabez., 220 250 270 Mk. Mouquette neue Dessins 550 625 850 Mk. Leinenplüsch 275 350 Mk. Velvet 375 Mk. Tuch und Billardtuch 325 375 9 Mk. Samttiiche Zataten Portièren-Rundstangen-Garnituren, Messing-Rundstangen-Garnituren, Bettrückwand-Garnituren. antike und moderne Erzeugnisse der Heimindustrie Kleinasiens und der Türkei, darunter sehr seltene Stücke, 60 St, Karabagh: 60 St.((Afghaus= Muskabads= Schiras 50 St. Namasis Teppiche-[Gebetstücke cl. 80/120 cm 18—30 Ms Ca.090/180 cm 25—50 Mk. 50 St. tündige Aussteitung komntetter Frhtutzimmer- und Kückten-Ginrrchitungen. Grosse Auswahl in Einzelmöbelnlkund Betten, Bettstellen sp; Waschtische amp; Nachtspinde s Kleiderschränke. = Ziermöbel in reicher Auswahl. ***„ Ae 12 Marucher-Rrebeicht lcl den Kreis worch. tspreis pro Quartal 1 Mark 65 Pfg., extra durch die Post bezogen. Erscheint an r Ascein Auschernliche Gratisheslage:„askehiarter Bemüeertreund. Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen für den Kreis Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung durch Veröffentlichung in der„Schwerter 8 N. 8 Jugendschuld. Raman von Freifrau G. v. Schlippenbach. Wir wollen zu meinen Damen gehen, unscezigggar Hausherr vor.„Edwinas Gesicht wird sein, wenn Sie vor ihr stehen! Ihr schwedisches Inkognito hat uns den Landsmann vor, agen#. Auf der weinumlaubten Veranda eigge und ihre Tochter mit einer Handarbeit beschäftigt. Noch Schoß haltend, die Hände lässig ruhen ließ, während, die großen Augen in die Ferne schweifen ließ bis### Bergkette, die am Horizont auftauchte. Alset Mutterauge forschend auf sich ruhen fühlte, tir sich auf und senkte den Kopf uber die Hag feizge Batzist, tuch zitterte in ihrer Hand und sie stach sich in die Finger.„Wie ärgerlich,“ sagte sie aufstehend,„ich kann s, liebes Kind“, nahm die Gräfin das Wort du siehst oft so nachdenklich aus, gar nicht wie eine glückliche Braut! Liebst du Thörner wirklich? Noch ist es nicht zu spät. Besser, sich bei Zeiten besinnen, als „Lernm spricht du so zu mit, iebe Rone kerfrnaete Ruf? Was soll ich noch verlangen? Franz ist ein MuDiese letzten Worten sagte sie mit einer fast unmerkBraut gewesen, meinte Gräfin Agnes nachdenklich,„mir scheint, es war ganz anders. Wenn Thörner erwartet wird, bleibst du ruhig sitzen und eilst ihm nicht entgegen, wie ich es tat, wenn dein Vater mich besuchte. Noch nie habe ich es gesehen, wenn ihr euch geküßt habt; höchstens berührt Thörner deine Hand mit den Lippen, als wärst du eine alte Dame! Und das scheint dir zu genügen!" „Gewiß, vollkommen; ich hasse Zärtlichteiten. Du weißt, mein Herz schlägt immer in demselben ruhigen Schon die nächste Minute strafte diese Behauptung der Lüge. Die Tür der Veranda öffnete sich, Graf Sören erschien mit seinen Gästen. Tiefe Röte schoß jäh in das eben noch bleiche, kalte Gesicht der Komtesse; sie schwankte und stützte sich, einen Halt suchend, auf die Lehne eines der hohen Stühle, während ihre weit offenen me.„Liebe Frau, der zukünftige Besitzer von BuchenWie? Hatte John Field einen Doppelgänger? Vor dem flammenden Blick der dunklen Augen senkte Edwina Liebes Kind, dir brauch ich wohl den Bruder deiner Freundin Eva nicht vorzustellen, meinte Graf Olaf. Mr. John Field und Freiherr Hans Henning sind dieselbe Person. Ihr kennt euch ja von der Seereise her! „Ja, es kam leise von den Lippen Edwinas, die drer Vesougenh habe Sie doch wieder gefunden. Sehr deutlich klingt es an ihr Ohr, obgleich er kaum die Worte formt und niemand sonst es hört. Kismet, benkt sie, dann aber sagt sie mit schwer erkämpfter Fassung:„Ich freue mich, in Ihnen den Bruder meiner Freundin Eva zu begrüßen, Herr Baron! Man sitzt eine Weile im Kreie und führt ein allgemeines Gespräch, an dem sich Edwina lebhaft beteiligt; bann bittet Rauchberg den Grafen Sören um einige Minuten um die geschäftliche Unterredung zu führen. Die beiden Herren entfernen sich; voryer ist Grafin Agne ins Haus gegangen. Edwina und Hans Henning allein. habe Ihnen noch nicht zu Ihrer Verlobung Glück gewünscht," beginnt Bärenfeld.„Ich fand die An:„ W a r u m n a n n t e n S i e s i c h J o h n F i e l d?“ f r a g t E d wina, ohne auf seine Gratulgtion etzwas zu klingt ein leiser Aerger in 3hrr Ton. Sein sch „Warum k; versetzt er.„Trat ich dadurch jemand zu nahe? Es ist der Name, den ich jahrelang drüber aeführt; es fällt mir schwer, ihn abzulegen. „Um von Bärenfeld zu heißen", bemerkte sie. „Ich bleibe deshalb derselbe; des Mannes Wert ist It, daß Sie in der amerikanschen Republik lebten! Sind Sie deshalb hergekommen, um solche schaftlich erregt: trotzig ist der blonde Kopf zurückgewor„ c 0„„„* „Nein, ich will sie niemand aufdrängen,“ lautete Hans Henvings Emngegz falst ge ndtig ist, werde ich daich für richtig halte, und saull in hrrg, ei GHespräch stockt, man hört das teise Fallen der gault fe einen selden „Ja, den sie wähl aus Liebe. Jedes Verlöbnis, das aus weltlichen Rücksichten geschlossen wird, ist klingt, denkt Edwina, und Aind Blösich steht Hans Henning neben ihr, er fost tonloser Stimme:„Glauben Sie, bloßer Zufall, daß ich Sie fand? Seien Sie versichert, daß unere Wege sich kreugen mußten: Iizr zener Plache aurtz deno Schiff zum erstenmale sah, fühlte ich, daß wir uns nicht Willenlos steht sie da, den Blick gesenkt; sie fühlt die Eisrinde schmelzen, die ihr Herz seit ihrer Verlobung umgeben hat, seit Thörners Ring an ihem Finger blitzt. Schritte, die näher kommen. Edwina sinkt in einen de Nur nichts veregteniz, aug wisen, wie es u. u.,——seht,„. I., meisserhaftz sie ist allein sein. Und sie spielt ihre Roue meisterhu,, wieder die ruhige Edwina, die Braut Thörners, die Thörer st heute nach Steimigse, beschäftgt und er ist mit dem Bau einer Sägen.,..#0 kommt selten nach Kreibach. Fast nie sind die Verlobten allein. Wozu auch? Was sie sich zu sagen haben, können die Eltern hören. Richts von jenen fühzeg, a6, ua unbequem! ein körperliDus zepaar„.. kallen. Er ahnt nicht, daß sei's dem Grafen gesauen. Et uchnt nicht, bug f ne Tochter und Hans Henning sich am Trollhätta wiehaben; Edwina hat nie davon gesprochen, Gräfin Agnes verhält sich noch zurückhaltend in urten über Hous Handischlegzk sich schwerer an von der beschrizgßebt bot, pgesche wparen 6s. Es sieht er vielleicht Grunde dazu und welchAes. Es feht beinahe aus, als habe er Deutschland gemieden. Mutter und Schwester lebten doch hier, weshalb blieb der einoe„Dür sechst aber in allem Geheimisse, liebe FraulImmrm chmmmemmmrmmrrmmrer hrmmmrererrmrmmerr Insertionsgebühr für lokale Anzeigen, die sechsgespaltene zeile oder deren Raum 10 Pfg., außerhalb 15, Reklame=Zei# 40 Pfg., Druck und Verlag von Carl Braus in Schwei: Fernsprech=Anschluß Nr. 62. Amt Schwerte. 37. Jahgang. versetzte Olaf mit leichtem Tadel.„So viel ging es mit Wildenhof bergab; es nicht wr. ildenhof bergab; ist es i. lich, daß der Sohn übers Meer ging, um au eig Füßen zu stehen und später für die Seinen zu sorgen? Rauchberg hat mir erzählt, wie schwer sein Freund um seine Existenz gerungen, er ist Trapper und### gewesen und hat keine Arbeit gescheut—..„— Kein beneidenswertes Los,“ sagte die Graf „Nun, ich freue mich über den neuen Nachbar, liebe Frau; ich bin entschlossen, ihm den Weg in der Heimat zu ebnen. Ich habe Bärenfeld angeboten, bei meinem Verwalter einen Kursus in der Landwirtschaft durchzumachen; er hat es dankend angenommen. Stumm, aber mit Gesbonnter, der Gigrte Hi. Hans Edwina zugehört. Sie erinnert sich der Errn, die Hanr Henning, damals noch John Field, zu ihr am Trollhätta gesprochen, als sie auf der Brucke des Toppä=Falles standen, von den wilden Wassern umbraust.„Sie kennen wohl nicht das Gefühl, daß Sie gern das Leben wie ein wertloses Gut von sich werfen möchten?" Und vor Molins „Messerkämpfern“ hat er gesagt:„Was tut man, wenn die Ehre befleckt ist und Satisfaktion verweigert wird? Welches Geheimnis umdüsterte das Leben Barenfelds? Edwina wird ihn wiedersehen, es hilft nichts, sie wird ihn sehen müssen. Es wäre das beste, wenn Thörner und ich uns so bald als möglich heirateten, denkt sie. Ich hätte dann eine Schutzwehr zwischen Hans. Henning und mir aufgerichtet!.(Forts. Musik und Theater. Nachstehendes Lied ist eine neuere Schöpfung unseres heimischen Komponisten, welche im letzten„FreischützKonzert“ von Herrn Dahlbüdding als Tenorsoli vorgetragen wurde und einen durchschlagenden Erfolg hatte. Wir sind nach dem Texte mehrfach gefragt worden und veröffentlichen ihn deshalb. Frühlingsmorgen. Komponiert von Musikdirektor Haselhoff=Schwerte. Gedicht von Ferd. Krone, Dortmund. Es wehen Lüfte lind und lau, Die Knospen quellen und springen, Ich möchte hinein ins Himmelsblau Ein lustiges Liedlein singen. Die Frühlingsboten durchschwirren die Luft, Ein Treiben ist es, ein Weben, Und aus den Lüften die Lerche ruft: Erwache, Natur, Du zum Leben! Schmückt euch, ihr Wälder, mit duftigem Kleid, Schmückt euch ihr Fluren und Auen, Legt an, ihr Blümlein, das Taugeschmeid Im Blütenduft laßt euch erschauen. Der Lenz, der Holde, im lichten Gewand, Kommt fern aus dem Süden gegangen Hinaus an Waldes=, des Bachesrand, Die vom Winterschlaf ihr befangen. Ihr Menschenkinder, schließt auf Euer Herz, Laßt fahren die irdischen Sorgen, Gebt Raum der Freude, verbannt den Schmerz, Es erwachet der Frühlingsmorgen. Hörst, Traute, Du nicht der Waldvogrein Sang? Sie geleiten den Brautzug im Maien, Der Lenz, er kommt, unter Maiglöckchens Klang Die brbutliche krde zu seten) Komm, Liebchen, geschwind in den znospelten##ung. Ich möchte vor Sehnsucht zerfließen, Auch Dir möcht am sonnigen Maientag Mein Herz sich in Liebe erschleßen. PIK in vollkommenster Ausführung nur mit goldenen Medaillen prämiiert, liefern gegen bar mit bobem Rabatt oder gegen Monatsraten von 20 Mark ohne Anzahlung ohne Zinsen und ohne Aufschlag frarko zur Probe uuter 10jähriger Garantie Kataloge gratis u. franko. Roth& Junius Hofpisnofabrik. HAGEN i. W. 469. 0 7 Meiner verehrten Kundschaft zeige ich hierdurch erW gebenst an, daß ich mit dem heutigen Tage meine Wohnung und mein Geschäft von der Bahnhofstraße nach## Bismarckstraße 12, parterre 66 verlegte Heinrich Zängerling, Schuelde mitr.## Nachdem ich längere Zeit in besseen, auswärtigen##### Nr Geschäften tätig war, ließ ich mich hierselbst als###. Kostüm=Näherin= 89 nieder. Mein Bestreben wrd es sein, mir durch korrekte,## preiswerte Arbeit eine dauernde Kundschaft zu erwerben. Mein Geschäft befindet sich in meiner elterlichen Wohnung 12. Gleichzeitig suche ich auf sofort oder zu Ostern#### 2 Lehrmädchen. 26 1025 Clara Zangerling. FTagsih O S — gut und preiswert— bei * Ernst Klein 1„ Schwerte. 6 Wir suchen einige Nummern unserer Sonnabend=Rummer 70 zu kaufen. „Schwerter Zeitung“ Carl Braus. Sürl Feg, Sehwerte Hagenerstrasse 9 = Fernsprecher 82 empfiehlt Spiegel- und Fensterglas, Matt-, Mouselin- und Rohglas Ornament-, Catheral- u. Drabtglas in allen Größen, fertig geschnitten Kitt, Farben, Lacke und Pinsel in größter Auswahl. 896 Prachtvollen, unübertroffen zarten Crômeton verleiht Brauns'sche Crémefarbe (Päckohen mit Doppelgardine, wie Abbildung) Gardinen, Vorhängen, Rouleaux, Spitzen etc. — Ebenfalls sehr beliebt:— Altgold, Zitrongelb, Beru, Rosa, Reseda für Gardinen etc. Käuflich i.d. meisten Apothek., Drogen- u. Farbenhandlungen. kundrücklich fordere mont##c Päckehen mit der Bezeichnung „Brauns’sche Crémefarbe un achte auf die Schutsmarke Schleife mit Krone. ine unch dun Bachatgen Vur eurbe eigntegmangarine der bekannten Deitkere. 66 e. ur fs Gur ee. en au ean u a ee ben aud eaue ae, enhgene n bue audge Aun un n e nnd und unr Aunde un ae. endaiche Aegehaen ausgehe. Nersecue, Aubu un e eiet eichen sind. Becchuglitzt und Frische zu dem betreffenden Tage garantiert Vitc. Ueberall erhältlich! Alleiniger Fabrikant: Wilhelm Brauns, Quedlinburg. Brauns’sche Stoffarben sind zu haben bei 789 Ernst Klein, Schwerte C Zahn-Institut von Von Montag, 3. April verkaufe ich die bei dem Abbruch der Apotheke gewonnenen gut erhaltenen Feuster, Türen, Bekleidung, Bretter, 4-5000 Stück glasirte so gut wie neue Hohlziegel Einfriedigungspfosten und Brennholz an der Abbruchstell. 1037 W S c h e r f l. Tabentele und eine stalke Itehlärre billig abzugeben. 1047 Näheres in der Geschästsstelle dieser Zeitung. Fahssäder und sämtliche Zubehörteile liefert 2 billigst 85 Hans Crome, Rinbeck 572. Vertreter gesucht, Katalog gratis. Wegen Lokal=Veränderung geb. eine größere Partie Geldschränke, neue und gebrauchte billigst ab. W.& R. Vollmerhaus, 878 Geldschrankfabrik, Hagen i. W., Telefon 917. Pepsin=Magen=Bittern von Ernst L. Arp, Kiel ist das feinste diätetische Genußmittel, vielfach prämürt mit ersten Preisen und ärztlich empfohlen. Zu haben bei W. Balster, Schwerte. Die hiesige Wilhelm Overbeck vormals Hoffmanns X Osten-Str. 7 Schwerte Osten-Str. 7. Hochfeln par fümirt. „ befindet sich vom heutigen Tage an in Hoter Sterkberg Schwerte, gegenüber der alten Apotheke. + 23 Atelier für nur fl. Arbeiten in Gold, Porzellan und Kautschuk, ke Kronen- u. Brückengebisse, Plomben. X Specialltät: Schmerzlose Zahnoperation. S K Hülsenfrüchte 3 garantiert gut kochend. Riesenerbsen extra p. Pfd. 16 Pf. Grüne Erbsen„„ 16 Pf. Zuckererbsen„„ 16 Pf. Langbohnen„„ 18 Pf. Hellerlinsen„„ 20 Pf. Subfrachte Neue weiße Apfelringe p. Pfd. 40 Pf. Süßebosn. Pflaumen„ 20 Pf. ff. Catharinen=, p.Pfd. 30u.40 Pf. Smyrna=Feigen v. Pfd. 30 Pf. Calif. Aprikosen„„ 60 Pf. Entstielte Corinten Sult. Rosinen Dicke Rosinen 30 Pf. 30 Pf. 30 Pf. Wiln. Hark, Bahnhofstraße 25. Ziehung 18., 19. und 20. April Waftehburg Loss à 3 M. 300000 Lose. 8810 Geldgewinne, zahlbar ohne Abzug mit Gark 859000 Hauptgewinne ohne Abzug: Mark 000 000 000 500 000 000 4 à 2500 10 à 1000 20 à 500 100 à 100 200 à 50— 1000 4 20 7500 410 10.000 10000 10.000 10.000 10000 20 000 75009 Marienburger Loso àmp; 3 M. zu haben bei den Kgl. LotterieEinnehmern und den durch Piakate konntlichen Verkaufsstellen Hubsch sind Alle, die eine zarte, weiße Haut, rofiges, jugendfrisches Ausehen u. ein Gesicht ohne Sommersprossen und Hautunreinigkeiten haben, daher gebrauchen Sie nur Steckenpferd=Lilienmilch-Teife v. Bergmann& Co., Radebenl mit Schutzmarke: Steckenpferd. à St. 50 Pfg. bei Carl Braus und in der Wigginghaus'schen Apotheke. Das beste und angenehmste, im Gebrauche billigste Mund= u. Zahnwasser ist „Oscal“, überall erhältlich. Lingen a. Rh. Rbein. Technikum für Maschinenbau und Elektrotechnik. Lohnende Nebenbeschäftigung finden Redegewandte mit den Platzverhältnissen anvertraute Herren durch Verkauf von Grabdenkmälern für ein erstklassiges Werk. Offerten unter No. 1045 an die Geschäftsstell ds. Blattes erb. Zu haben in allen einschl. Geschäften. Rltk einer bicher nicht gekannten beichlle keit und Sicherheit kann jede Dame, jede Schneiderin mit Hilfe der Favoritschnitte Kleidung von vorzüglichem Sits und höchster Eleganz herstellen. EinVersuch führt zu dauerndem Gebrauch. 1000de glänz. Anerkennungen, vielfach prämiirt Jede Dame verlange das Reichh. Moden album und Schnittmusterbuch(Preis franko nur 60 Pf.) von der Intern. Schnittmanufaktur, Dresden-N. 8. oder deren Hauptagentur Kaufhaus Hermann Kernblum Hagen I. W. Frankfurterstr. 97, 99, 101.