Amriches Rrewoicht für den kreis börde. bee bedgebonnementshrent de Ganct taer ue. Uthr. ul. bihhe ahecthaelht ib. Belane=sele pele oder deren Roum 10 Pio., u. die sehigespgaltene PeritPsertonsgechh, Ih, Min, pgote g g g# Braus in Schwerte. vvo, Auschlaß Nr. 62. Ant Schwerte. Telegr=Adrese (iie Kreick= und Lsktalhaltgstlichen Veracdungen zür den treit Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. Regierung durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung" rechtverbindliche Kraft. Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 Pfg., exct. 42 Pfg. Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. Erscheint an jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter Komiltsentreind! — Wssses Wochenschau. (Von unserem Berliner Bureau.) Gon unden.(Nachduck verboten.) bebe de eneun ae ud eage gaie eache enie echäheich eir sirch de Giagechersehang an. es se heseeheeeeeahseneale e ae, eschecece ce - eriugen vefänger Jo hz, un diesem oder senenn Telde Aueu, Als e een el lche en eue gage. aa ee. e be dbe bn uuge beho ge. Sansaezat auich seh, harlegz die chglichen Vondantenents uch inr Jet. der dch urs uie Gate nach eu. Aonuete u. ächer agen gach sche antaiten, Knschean ue Kae. Ttehenden Falles vor. für Geld und gute Wörle nithn zu berommen. In der inneren Politik des Reiches hat Nachsommer die Stille hervorgebrgse,„Miguister, hefinden biche zu Seitigen, Testostgufoighren, Urlaubsreisen, der beschäftigen die bevorstehenden Manöver. Die vertragst vorwärts de Dios Lait Alchtieg agen Ve Hgaeste bak iater, nub genacht wverden, Reichstags der Feldzug vorzeitig geben, daß der Rest des Kampfes größere Blutopfer auf deutscher Seite nicht mehr erfordern wird. Der Katholikentag in Regensburg war in diesem Jahre zahlreicher besucht als je zuvor. Ein Beweis für die steigende Macht des Zentrums. Vieles was auf der Generalversammlung Viel besdruhz Zaufe does Thgronsogers. Ese sit zung. Oeseontichtent, Heitscher, Seite feanden. So ist der sche Michel". Aber es wäre indem er die diesjährige sche Gardekorps und andere Truppenteile, die an dem Kasermanöver teilnehnen, auf zesost ine Neusgan ge sete, und den, eaiter lezhrlichen Geist nach, Feiern wir alse — Sedan. Die neue Woche bringt uns den Sedantag. Ein Menschenalter ist es jest ber, datiginge, Zegausen Schlachten geschlagen wurden, die zu der lnger#####te Gründung des Deutschen Reiches fuhrten. Der tag mit der Kapitulatzion der Franzogze###n hatte ihm erklärt, er würde als lästiger Ausländer sammlung das Wort ergriffe. Gleichwohl sprach Peren, storfer einige Worte, in denen er noch dazu die etwas buschlussigen Polizeibeamten, die zur lieberwachung der Versammlung anwesend waren, herausforderte.„In Hessen sehn wir uns wieder, riefen die Genossen. dem Amsterdamer Internationalen Sozialistentage kam Perenstorfer nun nach Offenbach, um dort seinen angetse zi der Gustuiuteng der unzhhe n möigten Vatag zu haten. Worher bete gr. Har der Gesaungenahne zopocons., bge de, Aoye nen ofenen Vrief an den Reichskanzler ge.=chrieven. Die der gewaltigen Creiguise, die damals die Wet in Atem hefische Polizei bewies jedoch nicht oas von den Genosbieten, Jahrelang it deter große Lag von, den, denz, sen erwattete Entgegenkommen, sondern teilte Perenstorschen Volke fetlich begangen worden. Iy der lesten Jzu fer mit, er wüirde ausgewiesen werden, wenn er auch nur ber Ao die„ Msigben zchmneste u zu der Osfendacher Veroengtug, eichehueöesse, woir Asthauzst von der„Zegngens st unter anderen derauf de keine unzu'.v, Demonrtataz hezen enen vefreunhingewiesen worden, daß man die alten Wunden endlich deten Bundesstaat dulden. Bravol und es sei nicht ten verschiedene gemeinsame Ein Wort an die Jugend. Aus einer Festschrift der Abiturienten des ersten Grazer Staatsgymnasiums zitiert Potzeg, Rosgger in seinem„Heimgarten“ die folgenden Dichterworte, Ottokar Kernstock Chorherr des Stifts Borau und Pfarrer in Festenburg(Steiermark), an die scheidenden Jünglinge gerichtet hat: Deutscher Knabe, sei kein Jäger, Den die Aemterjagd ergötzt, Kein Reklametrommelschläger, Der sich selbst in Szene setzt. Bücke dich mit Knechtsgebärden Nicht vorm Gnadensonnenschein! Frage nicht: Was will ich werden? Frag' dich stets: Was muß ich sein? Treu sein mußt du den Idolen: Freiheit, Ehre, Mannespflicht. Vor dem Götzen, vor den hohlen Mammonsbildern kniee nicht! Stolz sein mußt du auf der Alten Deutscher Art, die heilig ist! Stark sein mußt du— drohn Gewalten Oder lockt Sirenenlist! Und wenn du kein Glück dir zimmerst Und die Schicksalsschlacht verlierst, Wenn du als Prolet verkümmerst und nicht einmal Hofrat wirst Labe statt Gehalt und Orden Dich das Trostwort, wunder Leu: Treulos ist das Glück geworden, Doch ich selber blieb mir treu! Deutscher Knabe, wenn ein schöner Ehrgeiz dir im Busen brennt, Eebr in ein ul, rogebent oin schnöder Brot##m, Als ein Tier der stumpfen Herden, Die nach Stall und Futter schreien Frage nicht: Was will ich werden? Frag' dich stets: Was muß ich sein? Zeitgemäße Neime. (Nachdruck verboten.) „Der Herbst naht!“ Es bringt des Jahres Trockenheit Den Herbst uns heuer schneller, färbt das Laub sich weit und breit Mit jedem Tage heller; Der Sommer hat sein Werk vollbracht, Doch hat ers gar nicht gut gemacht, Es wartet allerwegen Die Welt noch heut auf Regen! Es herbstelt schon! Die Nacht ist kühl Und leider auch schon länger, Drum steckten sich ihr Reiseziel Bereits des Waldes Sänger; Sie reisen ab beim Herbstesnahn Und brauchen keine Eisenbahn Und ziehen mit Vergnügen Trotzdem in langen Zügen! Sie reisen gratis schnell und weit Und das ist doch erheblich, Wer jetzt noch„Hols der Kuckuck“ schreit, Der tut dies ganz vergeblich. Der Kuckuck ist schon weit von. Hier, Und auch der Storch räumt vas Revier Und ist auf Wunsch des Zaren Gen Petersburg gefahren! Er brachte den ersehnten Sohn, Den manche noch vormissen, Macht er nun bald in Rom Station? Je nun, wer kann es wissen! Eine steht ja längst schon fest, Das Eine steht ja längst schon fe Daß er sich nichts diktieren läßt, Und oftmals wird bedauert, Wer sehnlichst auf ihn lauert! Nun drückt des Menschen Reiselust Der nahe Herbst hernieder, Der Sommerfrischler sagt: Du mußt Jetzt an die Arbeit wieder; Es packt den Ranzen der Tourist, * Der jetzt noch auf der Höhe ist, Er muß ja wieder runter, Färbt sich der Laubwald bunter! Man stellt den Wanderstab beiseit, Und eilt zum Stammtisch lieber, Die Poesie der Regenzeit Ist leider auch vorüber, Die Fluren sind von Halmen leer, Drum knallt dort schon manch Jagdgewehr, Manch blaue Pulverwolke Droht dort dem Hühnervolke! Der Weidmann geht zum Redezvous Und jagt vergnügt tagsüber, Hieß es bis dato„Hahn in Ruh“, Ist jetzt die Ruh vorüber; Manch neuer Treffer ist geglückt, Der„Hahn“ wird wieder abgedrückt, So wird— wo bleibt der Richter! Der Hahn des Huhn's Vernichter! Es herbstelt schon,— tut ihre Pflicht Frau Sonne auch noch willig,— Ein Zeichen gibts, das trügt mich nicht: Der Strohhut wird be Hch äheg# Ans wer ihn noch zu schugen werg, 1 Der Krieg in Ostasien. „10 000 Mann vor Port Arthur gefallene Japaner. London, 25. Aug. Der„Daily Telegraph“ gibt heute eine gelungene Aufklärung über die jüngst ständig von Port Arthur eingelaufenen Meldungen, nach denen immer 10000 Japaner im Sturmangriff gefallen sein sollten. Es handelt sich bei diesen Meldungen um die Auslegung des chinesischen Wortes„ouan“, das in der Sprache des himmlischen Reiches allerdings 10000 bezeichnet, die man genauer anzugeben nicht in der Lage ist. Wenn nun die Chinesen=Meldungen aus Tschifu oder Tientsin immer von grade 10000 gefallenen Japanern sprachen, so rührt dies einfach daher, daß dorthin gemeldet wurde,„ouan“ Soldaten wären gefallen. Das bedeutet nun niemals 10000 Tote, sondern nur eine beträchtliche Anzahl Toter. Die Kriegskorrespondenten der europäischen Presse werden also zweifellos gut daran tun, diesen chinesischen Meldungen von 10000uggfelegnen Russen oder Japanern von vorneherein skeptisch geyrnüberzustehen.— Das ist ja sehr interessant. Es gibt aber einen weit zwingenderen Grund, der uns gebietet, diese Tatarennachrichten aus chinesischer Quelle als übertrieben zu betrachten, und das ist die Logik, denn wären alle diese Meldungen richtig, so wären heute schon überhaupt keine stürmenden Japaner mehr vor Port Arthur. Lokales. Schwerte, 27. August 1904. **(Wieder eine Zechen=Stilllegung im Kreise Hörde.): Wie die„Kuxen=Zeitung" erfährt, strebt die Aktiengesellschaft Friedlicher Nachbar den Ankauf des Dortmunder Steinkohlerbergwerks„Louise Tiefbau" an. Es wird beabsichtigt, nach erfolgter Fusion dieser beiden Gesellschaften die der Louise Tiefbau gehörige Zeche bei Hombruch allmählich stillzulegen, dagegen die Förderung auf den Zechen Wiendahlsbank und Bruchstraße zu erhöhen. **(Schöffengericht.) Einen ungetreuen Kellner hatte die Ww. Sternberg in ihrem Hotel. Es ist der Kellner Hermann Klöpper aus Dortmund, welcher etwa vier Wochen hier in Stellung war und zuletzt einen Betrag von etwa 50 Mark unterschlug und dann verduftete, als auf Abrechnung gedrängt wurde. Zwei Tage später hat er der Frau Sternberg alsdann einen Wechsel über 50 Mark zur Deckung der Schuld angeboten. K. behauptete heute, das Geld sei ihm auf seinem Zimmer aus der Westentasche gestohlen. Stattdessen wird festgestellt, daß der Angeklagte nachts heimlich aus seinem Zimmer verschwand und andere Wirtschaften besuchte. Auch bekundete Frau Sternberg, daß der Angeklagte schon in den ersten Tagen nicht das vereinahmte Geld abgeliefert hat, sondern immer um kleine Beträge zurückgeblieben ist. K. wurde wegen Unterschlagung zu 75 Mark Geld strafe evtl. 25 Tagen Haft verurteilt.— Hehlerei hat die Ehefrau Handelsmann W. G. dadurch begangen, daß sie einen Geldbetrag von 1—2 Mark, welche ihr 7jähriger Sohn einem Händler entwendet hatte, an sich nahm. Sie wurde zu 2 Tagen Gefängnis verurteilt. — Die Fabrikarbeiter Karl Sch. und Heinr. Sch. zu Garenfeld waren der nächtlichen Ruhestörung und der Bedrohung des Drehers Fritz Sch. und des Landwirts Dietr. Sch. angeschuldigt. Die Angeklagten wurden jedoch freigesprochen.— Ein gefährlicher Mensch ist der Karl Speckmann, jetzt in Kirchhörde. Am 17. Jan. trafer den Fabrikarbeiter Kr., von welchem er drei Mark borgte, um sie ihm später wieder zu geben, da er angeblich nur Goldgeld hatte. Nach einer Bierreise an der Holzener Unterführung angelangt, sagte Speckmann zu seinem Begleiter, er solle ihm auf 10 Mark herausgeben. Als K. nun die 7 Mark hinhielt, entriß ihm Sp, dieselben und prügelte K. durch. Für diese Heldentat muß er zwei Monate ins Gefängnis.— Gegen ein Strafmandat von 1 Mark hatte der Gärtner Karl F. Einspruch erhoben. Er soll durch ein mit Hafer bestelltes Feld des Brennereibesitzers Färber gefahren sein. Dockhn geltend, daß es sich nicht um das eigentliche Alergen stück, sondern um einen Weg handele, den F. einfach mitbebaut habe. Es erfolgte daher Freisprechung. Freisprechung erzielte auch der Schüler Wikh. Sch., welcher beschuldigt war, den Lehrling Hermann B. mißhan delt zu haben. Es wurde festgestellt, daß Sch. zuerst angegriffen wurde. **(Wahlfreie Giltigkeit von Fahrkarten.) Die von Fröndenberg nach Schwerte und darüber hinausgelegenen Stationen giltigen Fahrkarten erhalten Giltigkeit zur Fahrt mit Sonntagszug 632 über Unna=Schwerte in unmittelbarem Anschluß in Unna an Personenzug 392. **(Dem Schützenkönige des Bürger=Schützen=Vereins,) Herrn August Köhle jr., wurde gestern abend in Erinnerung an das im Juli stattgefundene Schützenfest eine Bowle überreicht. Dieselbe, eine prachtvolle Arbeit, ist aus getriebenem, mattem Silber; die Vorderseite zeigt das Bild einer weiblichen Person im modernen Stil, während der Deckel mit einer weiblichen Figur gekrönt ist, die in jeder Hand eine Posaune trägt. Am Fuße ist die Bowle, die ein Geschenk der Kammerherren und des KönigsAdjutanten ist und von dem Juwelier R. Plümer geliefert wurde, mit einer entsprechenden Widmung versehen. **(Das Konzert der erblindeten Sängerinnen,) das gestern abend im Saale des Herrn Schulze=Selmig stattgefunden, war nicht so gut besucht, wie es wohl den der edelsten Himmelsgabe, des Augenlichtes, beraubten Künstlerinnen zu wünschen gewesen wäre. Vornehmlich Damen waren es, die ihre Teilnahme für die erblindeten Sängerinnen durch einen Besuch bekundeten. Nach einigen Klaviervorträgen des Herrn Musikdirektors A. Oertel brachten die Sängerinnen Frl. Jungblut(Sopran) und Frl. Heitmann(All) ein stimmungsvolles Duett„Rein Herz ist im Hochland“ von Kuiken, innig und sinnig zu Gehör. Durch ihre sympathischen Stimmen und den einfach=schlichten Vortrag, frei von jeglicher Effekthascherei, erwarben sie sich gleich die günstigste Aufnahme im Zuhörerraum, die sich in lebhaftem Beifall äußerte, nachdem das Lied verklungen. Wie im Duett leisteten die Damen auch im Sologesang ihr bestes und gaben die durchweg ernsten Lieder in solch warmfühliger Weise, daß die Zuhörer sichtlich tief ergriffen wurden. Beide Sängerinnen ernteten stets reichen Beifall, mit dem man auch bei den Klaviervorträgen des Herrn Oertel nicht kargte. Das Programm war recht umfangreich, sodaß das Publikum sehr befriedigt nach Abwicklung desselben den Saal verlassen konnte in der Gewißheit, einige schöne Stunden beim sang der erblindeten Sängerinnen verlebt zu haben. Sollte eine Wiederholung dieser Veranstaltung stattfinden, so können die Konzertgeberinnen eines noch besseren Besuches gewiß sein. (Schwindelkasse geschlossen.) Die„Deutsche Volksversichernugs=, Kranken= und Unterstützungskasse", erst in Gelsenkirchen, dann in Mülheim=Styrum ist in polizeiliche Obhut genommen worden. Die Bücher sind beschlagnahmt. Gelder so gut wie gar nicht vorhanden Die Kasse hatte viele Unvorsichtige eingefangen, die ver gebens auf Erfüllung ihrer Ansprüche harren. Soest, 26. Aug.(Schon früh aufabschüs, sige Bahn) geriet die Schülerin Marie Schnautz von hier. Obschon erst 19 Jahre alt, verübte das Mädchen am 4. Oktober 1902 in das Vereinslokal des Jünglings. vereins einen Einbruch und entwendete eine Anzahl demselben gehörige Bücher. Als die Schnautz in Soest vernommen werden sollte, rückte sie aus. Sie befindet sich zur Zeit in Kaiserswert. Den Diebstahl gab die Kleine vor der Dortmunder Strafkammer heute zu. Der Herr Vertreter der Anklage beantragte gegen die Sch eine Gefängnisstrafe von zwei Wochen. Noch vor Adtre. ten des Gerichtshofes wurde festgestellt, daß die kleine Diebin auch noch die Sume von 245 Mark gestohlen hat. und der Antrag gestellt, zwecks Klarstellung dieses Punk. tes die nötigen Zeugen zu laden. Dem Antrage wurde stattgegeben und die Sache vertagt. * Soest, 26. Aug.(Französischer Ab. schied.) Seit Mittwoch voriger Woche ist der Pächer des hiesigen Zentralhotels, Haupt, plötzlich abgereist, ohne bis jetzt zurückzukehren. Da H. erhebliche Verbindlichke ten hier hinterläßt, verursacht sein Verschwinden bei sei nen Gläubigern unliebsames Aufsehen. Der Betrieb des Hotels wird von dem Besitzer vorläufig weitergeführt. * Sassendorf(Kreis Soest), 24. Aug.(Ein terzug überfuhr) gestern das 2½jährige Söhn. chen des Bahnarbeiters Heinrich Schmiesing. Die Wagn gingen dem Kleinen über den linken Oberarm. Er wurde sofort nach Soest zum Krankenhause gebracht, wo er je doch bald nach seiner Einlieferung starb, sodaß der Vatr seinen Liebling tot mit nach Hause nehmen mußte. ** Schwerterheide, 27. Aug. Nach vollen 3 Jahren der schützenfestlosen, der schrecklichen Zeit, hat nunmehr der Bürgerschützen=Verein Schwerterheide auf heute und morgen seine Mannen zusammengerufen, um wieder ein frisches, frohes Schützenfest zu feiern, welches sich zu einem Volksfest größten Stils gestalten wird. Heute früh 7 Uhr versammelte sich das Regiment an der Schule, von wo die Fahne aus dem Hause des Obersten abgeholt wurde. Dann erfolgte das Abholen des Königspaares, vor dem das Regiment einen tadellosen Parademarsch ausführte. Während diese Zeilen geschrieben werden, knattern am Scheibenstand beim Wirt Emde die Wer mag heute wohl den„glücklichen“ Schuß tun? Ueber den weiteren Verlauf des Festes berichten wir in nächster Nummer. Bekommt ihn schon zum halben Preis, Vielleicht sinkt er noch weiter, Denn es wird Herbst!— Ernst Heiter ? Humor aus Schülerheften teilt die Pos. Lehrerztg.“ mit: Ladislaus Postumus wurde drei Monate nach dem Tode seiner Eltern geboren.— von Dessau ging höchst eigenhändig auf seinen Felder umher.— Die Aegypter wickelten ihre Toten so fest in harzgetränkte Leinwandbinden ein, daß sie sich nicht rüh ren konnten.— Goethe ging wieder nach Sesenheim, um Friederike noch einmal ins Gesicht zu treten. Hoethe älter wurde, legte er Di schweiz nähren sich ausschließvan. Die Bewohner der lich von Touristen. ? Aus Erfahrung. Chef(zu seinem Kontoristen):„Am Rock fehlen einige Knöpfe! Die Schuhe sind nicht geputzt! Sie kommen ja ins Bureau, als ob Sie schon verheiratet wären!“ ? Milderungsgrund. Richter:„Sie geben zu, mit dem Automobil des Herrn Meyer vom hause davongefahren zu sein, um es sich anzueignen? — Dieb:„Ich dachte, Herr Meyer hat Selbstmordabsichten. f ? Gräßlich. Kadett Krähwitz:„Scheußlich! Blamiert bis auf Knochen!“— Kadett Blähwitz:„Was ist denn los?“— Kadett Krähwitz:„Passiert mir da neulich tadelloser Witz, ich sende ihn an Witzblatt, Redaktion nimmt ihn an und druckt ihn ab— unter: Kindermund. ? Diskrete Frage. Er:„Heute habe ich gleich zwei Hasen geschossen!“ Sie:„So... sind die da biülige?“ ? Katheder lüte. Lehrer:„Meyer, Sie sind oberflächlich bis auf die Knochen!“ **(Opherdicke, 26 Aug.(Professor Julius Bergmann 1.) Aus Marburg kommt folgende Nachricht: Heute nachmittag starb infolge eines Schlaganfalles der ordentliche Professor der Philosophie Geh. Reg. Rat. Julius Bergmann in seinem 65. Lebensjahre. Der Verblichene war eines der ältesten Mitglieder des akademischen Lehrkörpers der hiesigen Universität. Geboren 1840 zu Opherdicke in Westfalen, wurde er nach beendetem Studium in Göttingen und Berlin 1872 Professor in Königsberg und kam drei Jahre später nach Marburg, wo er bis jetzt ununterhrochen wirkte. Auswärts weilend, war er von der lell#chen Krankheit befallen und gestern erst hierher in seine Wohnung gebracht worden. Bergmann war Begründer der dann von Bratuscheck, später von Scharschmidt und seit 1888 von Natrop geleiteten„Philosophischen M natshefte.(„D. G.=A.) Hörde, 26. Aug.(Die Unregelmäßig keiten,) welche Herrn Aug. Wulff in Untersuchungshaft brachten, scheinen immer weitere Kreise zu ziehen. Gestern wurde der Bureauvorsteher Berzgg#### ein weiterer Beamter plötzlich der Einrnen No Hörder Vereins aus dem Dienste entlassen. Aus Westfalen und Rheinland. Hohenlimburg, 25. Aug.(Heinrich Ribbert+.) Herr Kommerzienrat Heinrich Ribbert auf Haus Hühnenpforte ist gestern abend 7 Uhr infolge Herzlähmung gestorben. * Castrop, 26. Aug.(Eine wahre Völkerwanderung) war vorgestern zum hiesigen Bahr hofe. Mit dem Zuge 3,59 Uhr wurden der Mörder Balc zak, welcher den Hoteldiener Schäfer am Sonntag abend erstochen hatte, und seine beiden Mitangeschuldigeten nach Dortmund transportiert und der königlichen Staa anwaltschaft überliefert. Eine große Personen hatte am Bahnhofsgebäude Aufstellung genommen. Ein Verwandter des Erstochenen, welcher auch anwesend war, fiel über den Täter her, wobei der ganz Schwarm Hilfe leistete. Die Transpoteure waren somit gezwungen, mit blanker Waffe einzuschreiten, um die nö tige Ruhe und Ordnung wieder herzustellen. * Harpen, 26. Aug.(Eine gefühllose Wit. we.) Gestern nachmittag fand in Gegenwart der Staatzanwaltschaft durch den Kreisarzt die Obduktion der Leiche erstochenen Bergmanns Maleska statt. Der als Pter verhaftete Konetzki, der mit seinen beiden Brüdern bei dem Ermordeten logierte, hatte die Frechheit, angesichts der Leiche zu erklären, er kenne den Toten nicht. K. wurde wieder in das Gerichtsgefängnis zurückgeführt. Die Frau des Ermordeten befindet sich noch auf freiem Fuße. Wahrscheinlich hat sie aber, die unsaubere Händel mit ihren Kostgängerk trieb, um die Tat gewußt. Am Montag früh begab sich das gefühllose Weib zur Zeche, um den rückständigen Lohn ihres Mannes zu erheben, wurde aber abgewiesen. Anstatt sich um den Erstochenen zu kümmern, fuhr sie dann nach Kray. Maleska ist wahrscheinlich mit Konetzki in Streit geraten wegen des Weibes. Wie das grausige Drama, das wieder einen Beleg bietet für das in hiesiger Gegend so verbreitete Kostgänger=Unwesen, sich abgespielt, ist, da der Verhaftete nach wie vor leugnet, nicht aufzuklären. Daß Franz Konetzh der Täter ist, dafür wurde ein neuer Beweis erbracht in Gestalt eines blutbefleckten, ihm gehörigen Hemdes, das er im Stroh seiner Bettlade versteckt hatte. * Münster, 26. Aug.(Mit großen Herren) ist nicht gut Kirschen essen. Am Montag nachmittag trieben sich einige Sonnenbrüder vor dem kgl. Schlosse her um.: Der kommandierende General von Bissing verwies sie des Platzes. Als nun die Burschen der Exzellenz gegenüber einige kühne Töne riskierten, ließ dieser die Schloßwache alarmieren, die mit aufgepflanztem Bajonett(!) die Verfolgung aufnahm und einen der respektswidrigen Bösewichte verhaftete. * Siegen, 26. Aug.(Aus alter Zeit.) Unter dem Altar der hiesigen St. Nikolai=Kirche, die jetzt einem Umbau unterzogen wird, fand man in einem Zinksarg gebettet die Leiche eines Kindes, das zweifellos dem Fürstengeschlechte Johann von Nassau angehörte, das früher hier residierte und dessen verstorbene Mitglieder ursprünglich in der St. Nikolaikirche beigesetzt, später aber in der Fürstengruft im unteren Schlosse überführt wurden. Der kleine Sarg muß damals übersehen worden sein und ist in der Kirche verblieben. Beim Herausschaffen zerbrach er, die Leiche war wohl erhalten, sie in weißes Totenhemd, auf der Brust ein Kränzl und Kettchen. Die Ueberreste werden in einem neuen Sarg untergebracht und in der Kirche wieder beigesetzt verden. 61167 * Essen, 26. Aug.(Eine Hexengeschichte) berichtet die„Rhein= u. Ruhrztg. aus Neukirch i. E. Stand da in einem Stalle eine Kuy, rechts von ihr wieder eine Kuh, links ein Kalb. Eines Tages gab sie keinen Tropfen Milch mehr; sie mußte also behext sein. Zum Glück war das„Hexenmännel" im Dorf; das wurde geholt, sprach seine Zaubersprüche und befahl dann den Platz zu wechseln. O Wunder, am näch sten Morgen stand die Kuh wieder mit vollem Euter.. Man stellte die Kuh wieder an ihren alten Platz, und sie da, am nächsten Morgen gab sie keinen Tropfen Mila, mehr! Nun jing man an, nachzudenken, womit ma gleich hätte den Anfang machen können, und als man d Erfolg dieses Nachdenkens betrachtete, sah man, daß das Kalb bis dahin das Euter ausgetrunken hat Hexenmännel aber hat für seine Zauberei 10 Mk. St erhalten und sie auch behalten, und zwar von Rechts wegen, da es gleich gesehen hatte, wie die Sache zusam menhing. P6 * Opladen, 26. Aug.(Taten zweier, v. volverhelden.) Zwei auswärtige Kirmesgaste ge rieten mit anderen jungen Burschen in der Nacht um Uhr in Streit und schossen schließlich mit Revolvern bl lings in das umstehende Publikum hinein. sonen wurden teils schwer, teils leicht verwundet, die volverhelden kamen in Haft. * Heisingen, 26. Aug.(Eine folgenschwe Steinsprengung.) Gestern nachmittag ist du einen Schuß in dem Steinbruch des UnternehzugeHu stenfeld aus Kray das in unmittelbarer Nähe vr.„#rn belegene Wohnhaus, welches von dem Bergmanzg und mehreren anderen Familien bewohnt wird, zerstört worden. Tischgroße Feldstücke haben.,g und und das ganze Haus zum größten Teil wiebzggg Mob, in Mitleidenschaft gepogen. Betten und son).,.1 liar, sowie Teile des Hauses, sind hoch und weit.... schleudert worden. Es ist geradezu ein Wunder, daß## bei kein Menschenleben umgekommen. Wie hat der Unt 90 bis 100 * Köln wurde unlä einer Weink wöhnlichen Stammtisch und teilwei schen, mit! es, daß ein ihr 25jähri es wohl n lation abzi darauf ein kommenhei gen ihres Tonarten strauß her denen eine die Haupt zug begal nicht wuß und sie de Rede wur das Aner ung und nen der 3 und mein Overbür * G Unglü als er in bahnwag Stemme drang. nachfolg + 2 scher Se die Cri1 1 700 0 + Steffen Vater, Geld se bei Ne sitzend von ad raschte toffeld spann Kampf ver ur mißha bigen + verurt mann den V Beide + in Nordl de au schwei wütet tung Hechi ware junge Weig ter v Alter Knal altes Kleid Mal Gre Mel dene hört Kor Fla schn fahl rika Vie fen, Ma es heißt, aufabschüf. rie Schnautz von te das Mädchen des Jünglings. te eine Anzahl chnautz in Soest 8. Sie befindet ebstahl gab die er heute zu. Der gegen die Noch vor Adtre. , daß die kleine airk gestohlen hat, ung dieses Punk. Antrage wurde sischer Ab. ist der Pächer ch abgereist, ohne he Verbindlichkeschwinden bei sei. Der Betrieb des weitergeführt. ug.(Ein C1. 2½jährige Söhn. sing. Die Wagn rarm. Er wurde bracht, wo er je sodaß der Vaur nen mußte. ühllose Wit wart der Staats. duktion der Leiche att. Der als eiden Brüdern bei rechheit, angesichts Toten nicht. K. s zurückgeführt. noch auf freiem unsaubere Händel lat gewußt. Am Weib zur Zeche, nes zu erheben, n den Erstochenen Maleska ist wahrn wegen des Weivieder einen Beleg erbreitete Kostgäner Verhaftete nach aß Franz Konetzh Beweis erbracht in igen Hemdes, das atte. oßen Herren) ag nachmittag triekgl. Schlosse her on Bissing verwies der Exzellenz geließ dieser die fgepflanztem Baeinen der respektser Zeit.) Unter iche, die jetzt einem in einem Zinksarg s zweifellos dem angehörte, das torbene Mitglieder beigesetzt, später Schlosse überführt als übersehen worben. Beim Herauswohl erhalten, sie srust ein Kränzlein n in einem neuen e wieder beigesetzt allerliebste khein= u. Ruhrztg.“ m Stalle eine Kuh, ein Kalb. Eines lehr; sie mußte also Hexenmännel", im Zaubersprüche und Wunder, am nächvollem Euter da. lten Platz, und siehe inen Tropfen Milch iken, womit man n, und als man den sah man, daß das unken hatte. verei 10 Mk. Strafe zwar von Rechts je die Sache zusamzweier Reige Kirmesgäste gein der Nacht um nit Revolvern blindhinein. Sechs Perverwundet, die Refolgenschwere lachmittag ist durch Unternehmers Oberer Nähe des Bruches n Bergmann Kehrut ohnt wird, fast ganz icke haben das Dach Leil niedergelegt, und und sonstiges Mobioch und weit fortgen Wunder, daß hieren. Wie es heißt, 90 al der Unternehmer zu dem eingangs erwähnten Schuß Soin, 2, enigen Herren des Stammtisches wurde unlängft von Fpilzpüchel verbrochen. Zur einer Weinkneipe am v.„, de trafen die Witbrüder am wöhnlichen Frühschopbenstund, inder, schwarzen Gehrock Stammtsch en, und ewvor im. Buytyu, Vesuchszwecke erkeiuund teitwesse bog=Zzunde, Im Laufe des Gespräches hieß ev, vn, Hbsthändlerin auf dem Altenmarkt gerade o o Zubiläum als Marktstandsfrau habe und e wohl neit sei, br u bezsgenteigem Koklang wurde eson, bo(Ggrichtzunschschreiben in kaligraphischer Voldarauf eim Gunahu ugzchreib guas Lob der zubigrin wekommenheit aufgesetzt, in der v., I., Nugsdauer m allen Konorten besungen wurde. Außerdem wurde ein Blumen** Hauptzierde bildeten, gesorgt. In feierliche eine Bratwurst benr Aun Aun, Gur u. e Overbürgermeister denkt doch an alles!“ * St. Johann(Saar), 26. Aug.(Schreckliche Stemmeisen, das er in der Hand trug, in den Unterleib nachfolgenden Wagen Kleine Chronik. - Berlin, 26. Aug. Nach einer von 1 700000 Mark. vor. Der Bau von 65 Schulen liegt still. 100 000 Kinvoven und Eerteogg Eut ahnliches Telegramm wurde an brachte ein Hoch auf Kaiser Wilhelm und der Präsidenten Roosevelt aus. Vom Segel zur Turbine. Jetzt, da die ersten mit Turbinenantrieb versehenen voen Veu zu Fönten. einern on vonnen. Der heberger gigtenbegeisterung wurden, um als Kriegsschfe verwendet zu werden. Es Wert, die die schwarz=rot=goldene Flagge trugen. Die Erhebung Schleswig=Holsteins gegen Danemark nötigte die provisorische Regierung, ebenfalls an giezSchafing einer Seemacht heranzutreten, und das Reugsminis rium bot den Schleswig=Holsteinern tatkräftige Unte stützung. In Kiel baute man das erste Schraubenkanonenboot, das nach dem bewährten Freischarenführer den Namen„von der Tann" erhielt. Es war das erste deutsche Schiff, das statt der Räder durch eine Schraube geEduard, der tonangebende Dirigent der Mode, bei der Regatta in Cowes mit einer vierfachen Hosenfarle in die Oeffentlichkeit getreten ist! Statt der doppelten Falte, die bis jetzt als„dernier cri“ der Vornehmheit galt, hatte königliche Hose zwei Falten vorn und zwei Falten hinten, was ihr das Aussehen eines viereckigen Fabrikschornsteins gab. Da nun auch der Prinz von Wales seit jenem denkwürdigen Tage nur noch„vierfaltige“ Hosen trägt, müssen alle Loudoner Gecken wenn sie als angesehen werden wolleu, ihre Beine in die„Fabrikessen“ hineinstecken. Ohne die Hose mit den vier Bügelfalten ist das Leben überhaupt nicht mehr lebenswert.“ Eigener Depeschendienst der„Schwerter Zeitung". Berlin, 27. Aug. Zum Oberschiedsrichter für die diesjährigen Kaisermanöver ist Prinz Albrecht von Preußen, der Regent von Braunschweig, ernannt worden, aber mit der Einschränkung, daß der Kaiser in allen denjenigen Fällen, in denen er nicht persönlich die Führung inne hat, das Amt eines Oberschiedsrichters selbst übernimmt. Hd Berlin, 27. Aug. Der Kaiser wird sämtlichen Flottenmanövern in der Nordsee an tenzollern“ beiwohnen. Die Gesagsgnghlle, grft, September. elbabwärts nach Helez, und schifft sich aus. tember trifft der Monarch in Keier ein und schifft sich aus, um mit der Bahn ins Manövergelände im Mecklenburgischen zu fahren. + Berlin, 26. Aug. Der Leutnant a. D. Gust. Steffens in Charlottenburg hat sich vergiftet, weil sein Vater, der amerikanische Konsul in Dresden, ihm kein Geld senden wollte. 10 * Berlin, 26. Aug. Der Blitz erschtutgz in Ottweiler bei Neunkirchen eine Bergmannsfrau, als sie ang 1., sitzend in dem Gebetbuche las. Die Frau war mutter von acht Kindern.„. 4., Tehmart eu, + Eberswalde, 26. Aug. Auf der Felomart übertoffeldiebstahl Die Diebe setten sich zur Wehr und entspann sich mit Hacken und Spaten ein heftiger, blutiger Kampf. In Notwehr nahm der Feldhüter seinen Revolver und erschoß den Arbeiter Schmidt aus Wriezen. + Gotha, 26. Aug. Ein Einwohner in Bad Tal mißhandelte seine 84jährige Mutter so, daß sie noch sel bigen Tages starb. Der Unhold wurde veryastet. Dresden, 26. Aug. Wegen„itefesdzgehefreiung verurteilte das Militärgericht den Vizeselbwerer ullmann zu drei Jahren und sechs Monaten Gefängnis, den Vizefeldwebel Adam zu sieben Monaten Gefängnis. Beide wurden degradiert. + Bremerhaven, 26. Aug. Der gestern von Neuyork in Bremerhaven angekommene Schnelldampfer Norddeutschen Lloyd„Kaiser Wilhelm der Große“ wurde auf der Ueberfahrt im atlantischen Ozean von einem schweren Ziklon überfallen, der fast einen ganzes. Tag wütete. Trotzdem traf der Dampfer ohne jede Verspätung ein. Er hatte nur auf Deck einige Schäden erlitten. + Konstanz, 26. Aug. Drei Kaufmannslehrlinge in Hechingen, welche mit 2200 Mk. Postgeld durchgegangen waren, wurden hier verhaftet. Seit gestern hatten die jungen Leute 700 Mark verbraucht. * T u t t l i n g e n, 2 6. A u g. Z w i s c h e n T r o s s i n g e n u n d Weigheim im hiesigen Oberamt wurden bei einem Gewitter vier Personen vom Blitz getrofen. Drei davon, Alter von 18, 24 und 35 Jahren, waren sofort tot; ein Knabe erholte sich wieder. Eine Getötete, ein 18 Jahre altes Mädchen, war schrecklich zugerichtet. Ihr wurden Kleider und Schuhe vom Körper gerissen. + Bern, 26. Aug. Am Simplonpaß ist ein englischer Maler abgestürzt. Er blieb sofort tot. + Mailand, 26. Aug. Im benachbarten Dorfe Greco Milanese ist eine Typhusepidemie ausgebrochen. Mehr als 100 Personen wurden davon befallen, von denen sechs bisher gestorben sind. Die Gesundheitsbehörden treffen alle Vorkehrungen. Paris, 26. Aug. Die Wälder an der Ostküste von Korfika stehen in einer Ausdehnungvon 20 Kilometer in Flammen. Das Stationsgebäude in Alistro wurde schwer beschädigt. Die Eisenbahnzüge können nicht einfahren, da brennende Baumstämme das Gleise verbarrikadiert haben. Viele Telegraphen sind zerstört, viel Vieh ist verbrannt. Soldaten sind zur Hilfeleistung berufen, weil eine weitere Ausdehnung befürchtet wird. + Marsaille, 26 Aug. Der Dampfer„Tongking“ aus Madagaskar bringt die Nachricht, daß die Pest auf nion ausgebrochen ist. 50 Personen sind bereits der Seuche erlegen. + Bakn, 26. Aug. Wie hier gemeldet wird, nimmt die Cholera in Rescht zu. Aus Euseli werden Todesfälle berichtet. In Merw sind am 23. d. M. 51 Personen erkrankt und 13 gestorben. + Neuyork, 26. Aug. Aus Giorgia wird von einem neuen Lynchgericht an einem Neger, der ein 13jähriges Mädchen überfallen hatte, berichtet. Die wütende Menge band den Neger an einen Baum und benutzte ihn als Zielscheibe solange, bis er tot war. Dann wurde die Leiche durch die Stadt geschleift und verbrannt. + Neuyork, 26. Aug. Blätter melden vom 24. August: Abends beschlossen sämtliche Baugewerkvereine Hd Weilburg, 27. Aug. Der französische AutomobilKlub hat, wie das amtliche„Weilburger Tageblatt“ mitteilt, an das preußische Ministerium des Innern die Anfrage gerichtet, ob die diesjährige Automobilstrecke im sche Schif das statt der Räder duch eine So,.Mau. Taums für das Gordon VennetRennen im Jahre 195 trieben wurde und zugleich em Vorbibd für Vvotere Vou., wiederum zur Verfugung, gestent, werden könne. Die ten. Preußen kauste 1848 die eisernen Botbaupfoer fränzsische Regierung habe namlch die Genehnigung Dampfer Wir“ und„Salamander“ an, baute auch zum Austrag des Rennens 1905 auf französischem Boden versagt.„ gn K a Hd London, 27. Aug. Nach Meldungen aus Teheran richtet die Cholera in Persien fürchterliche Verherungen an. Ueber 200 000 Personen sollen derselben bereits zum Opfer gefallen sein, davon in der Stadt Teheran allein 30000. Alle Zeitungen in Teheran mußten ihr Erscheinen einsteln. lisabeth" und 1851 die eiserveun Lomnpfer Adr u., Faddampfer„Danig“ alch 1852 noch den hölzernen Harzgrpgttg, gl.8 8. Erst 1858 lief die erste Schraubentordette„Atrona“ Stapel. Zehn Jahre nach dem Bau des steinischen Schraubenkanonenbootes ging auch die preußische Marine zum Bau gleicher Fahrzeuge über. Es igte sich in der Folgezeit mehr und mehr, daß die Raddampfer gar zu leicht Beschädigungen ausgesetzt waren, während die Schraube als Antriebskraft weit größer Sicherheit bot. In der zweiten Hälfte der siebziger Jahre ging die Marine dann zum Zweischraubenschiff über, von welchem sie in dem 1864 in England erauten Monitor„Arminius“ ein Muster besaß. Die Panzerkanoner boote der„Wespe“=Klasse waren die ersten Zweischraubenschiffe der Marine. Das System bewährte sich und wurde auch bei den Panzerschiffen der„Buven=Klasse henutzt. Nach 1½ Jahrzehnten wurde der Kreuzer „Kaiserin Augusta“ als erstes., Dreischraubenschiff der Flotte eingereiht. Auch diese Neuerung erwies sich als großer Fortschritt, so daß seitdem alle Linienschiffe und großen Kreuzer drei Schrauben erhielten. Jetzt ist man zu Versuchen mit Turbinen übergegangen, von denen wir hoffen, daß sie sich bewähren werden, um dem Schiffbau einen weiteren Aufschwung zu sichern. Die Schraube hat sich in der Marine Jahrzehnte länger behauptet als das Rad, und sie wird auch dann, wenn die Turbine die Feuerprobe bestanden hat, nicht so schnell ausscheiden, denn die Turbine bedarf trotz mancher Vorzüge noch sehr der Vervollkommung, um auf eine allgemeine Anwendung rechnen zu können. Strafen für Junggesellen. clasigkeit ist wie Präsident Roosevelt eir Die Ehelosigtell ist, wie Prasivent.Riobsebelt einmal bemerkt, ein deutliches Zeichen der Zivilisation im Gegensatz zur Unkultur. Der Wilde ist für die Ehe und hat eher den Hang zum Uebermaß in dieser Beziehung. Bei der wilden und weniger zivilisierten Völkerschaften sind alte bird schr früh gebelratet, und so stark ist das Gefäihl für die Notwendigkeit der Ehe bei unzivilisierten jemand, der nicht heiratet, fast für ein unnatürliches Wesen gehalten und jedenfalls verachtet wird. Auf den Fidschiinseln herschte der Glaube, daß ein Mann, der stirbt, ohne verheiratet gewesen zu sein, vom Gotte Nangganangga angehalten und zu Atomen zerschmettert werden würde. Die Santalen(Bengalen) halten den hartnäckigen Junggesellen für wenig besser als einen Dieb, und beide Geschlechter behandeln ihn mit äußerster Verachtung. In Kaffernkraalen hat ein Junggeselle keine In Tlascala wird einem erwachsenen Mann, der sich zu heiraten weigert, zur Schande das Haar abgeschnitten. In Korea wird ein unverheiratetes männliches Wesen nicht„Mann“ genannt, wie alt er auch sein mag, sondern„yatow“, welchen Namen die Chinesen unverheiraeien Bod gaf das Necht, ei modernen Hindus schätzen die Ehe so hoch, daß ein Junggeselle nie über eine wichtige Angelegenheit befrugt wird; wer sich nicht zur Heirat entschließen kann, steht außerhalb der Grenzen der Natur. Auch in Japan wie in China hat man eine große Scheu vor der Ehelosigkeit; besonders in China kann keiner der Ehe entgehen, ob er nun robust oder ein Chinese an einer unheilbaren Krankheit leidet, so ertragen Mab veschasft haiben; die Helat gall bei bgnl. 2ac Dr. Westermarck für so unentbehrlich, daß„selbstr Lo#en verheiratet werden, und zwar die Geister der Knaben, die im Kindes= oder Knabenalter sterben, mit den Geistern von Mädchen, wenn die richtige Zeit gekommen ist.“ Der Krieg in Ostasten. Hd Petersburg, 27. Aug. Der Sturm der Japaner auf Port Arthur am 22. August ist abermals blutig zurückgeschlagen.„In Inkau sind 20 schwere japanische Geschütze eingetroffen und nach Taschirsao befordert. Um Liaojang wird es wieder rege. Die Aufnahme der Aktionen steht bevor, da die Wege getrocknet und die Flüsse gefallen sind. Die japanische Stärke wird felgegggeaßer geschätzt: Die Armee Kurokis beträgt über 100(n0 Mann, die Nodzus gegen 70000, und die Okus gegen 40000 Mann, außerdem marschieren am rechten Ufer des Liaoho zwei Divisionen herauf. Paris, 27. Aug. Der Spezialkorrespondent des Matin telegraphiert aus Petersburg, daß der Zustank baltischen Geschwaders kaum die Annahme zuläßt, daß diese Flotte weit kommen werde. Die Schiffe sind nicht nur nicht gefechtsfähig, sondern kaum seetüchtig. Admiral Roschdestiwenski trifft bei seinen Untergebenen auf r geringen Eifer. Man entdeckt Dinge, die nur auf Absicht zurückgeführt werden können. So fand sich im Lager der Hauptwelle des Kreuzers„Orel“. Sand, , gung gelähmt wurde jede Bewegung gelahmt wurde. Trotz ter Aufsicht in der Kronstadter Frottenwerft war dieser Streich ausgeführt worden. Der„Orel“ muß auch von der zehnagigen Probefahrt, welche das Geschwader in die Ostsee unternehmen will, zurückbleiben. Hd London, 27. Aug. Nach einer Meldung aus Tschifu ist an der Ostfront von Port Arthur alles Land zwischen der Takuschan=Position und den Wolfsbergen in der Gewalt der Japaner, die dreihundert schwere Geschütze dort postiert haben. Von Westen her können sie üver vas eroberte Itschan=Fort hinaus mit Infanterie nicht weiter vordringen, weil der Boden zu stark unterminiert ist, doch können sie von hier aus die Ostforts im Rücken unter Feuer nehmen. Die Taubenbucht wird von den Angreifern beherrscht, Liaotischan ist noch im Besz, ogzusig, der Nordfront sind alle japanischen Versuche, uder Palientscheng vorzudringen, zurückgeschlagen worden. Das nächste Ziel des japanischen Angriffs ist die Erstürmung der östlichen Forts. Hd Petersburg, 27. Aug. Aus Liaojang wird berichtet, Marschall Oyama habe sein Hauptquartier vor Port Arthur. Mit Sicherheit wird angenommen, daß das weitere Vorrücken in der Mandschurei lediglich von dem Schicksal Port Arthurs abhängt. Wetterbericht. 26. Aug.: Wolkig mit Sonnenschein, veränderlich, mäia warw.... sichwpeise B. 29. Aug.: Wenig verändert, windig, strichweise Regen. 30. Aug.: Wolkig, meist trocken, lebhafter Wind, ziemlich kühl. 31. Aug.: Bewölkt, teils heiter, wärmer. *(Die vierfache Hosenfalte.) Die elegante englische Herrenwelt ist in Aufregung: Man stelle sich vor, daß König Für den redaktionellen Teil verantwortlich: Wilh. Schade. zeidenstoffe#. Arir Brigcrieen BICHELS&am; Ca BERLIN SV. M Leipsigerstrasse Ne. 40, Geisecke bei Schwerte, Grüne bei Iserlohn, im August 1904. Geisecke, im August 1904. Mobilur= Verrauf Dienstag, d. 6. Sept., nachmittags 2 werde ich den gut erhaltenen Nachlaß der Frau Ww. Stern zu Hennen bestehend aus: 4 vollständige Betten mit Matratzen, Kleider, Glas- u. schränke, 1 1 Sopha, Sessel, Wanduhr, Tische u. Stühle, Teppiche u. Tischdecken, Einmachsässer, sowie sämtliches Haus- und Küchengerät meistbietend gegen Barzahlung verkaufen. Besichtigung 2 Stunden vor dem Verkaufe. Zusammenkunft Wirtschaft „Zur Post“. W Brinckmann, 2945 Kalthof. “ F ü r E i n m e c h w e c k e* Dür Einmachuim enysehle sch # la. Salicyl=Krauter=Essig, feinsten Weinessig, la. ungebläufe Raffinade tich führe une beste Ediner Ware) „ Gewürze in ausgewählter Qualität, speziell für Einmachzwecke, Salicyl, Pergamentpapier, Flaschenlacke 2c. 2962 * Wilhelm Heppe. e Sonntag, den 28. August, von nachmittags 4 Uhr ab Tanz=Kranzchen in der Helle. Bartsch, Tanzlehrer. * * * * * 1 Gasthof„Westfäl. Hof“. (Inh. W. Quadbeck.) Königsberger Klops. Kalbskotlett mit Lalat. Gulasch. Kapaunen mit Kompot. : * 1 : — 2 Ferner empfehle meine; einen angenehmen Aufent=: halt bietenden schattigen Gartenanlagen bestens. 1 Hochachtend D. O. TLPLNT Bekanntmachung. Die Straßen Holzener=, Rosenweg, Damm= u. Fleitmann, straße sollen kanalisiert werden. Im Einvernehmen mit dem Magistrat fordern wir die Eigentümer der bebauten Grundstücke in den genannten Straßen auf Grund der 88 3 und 4 der Polizei=Verordnung vom 3. Oktober 1902 über den Anschluß der Grundstücke an die Straßenkanäle und über die Entwässerung der bebauten Grundstücke in der Stadt Schwerte hiermit auf, ihre Grundstücke an die Kanäle anzuschließen und innerhalb 4 Wochen einen entsprechenden Antrag auf Erteilung der baupolizeilichen Genehmigung zur Herstellung des Kanalanschlusses bei uns einzureichen. Im Unterlassungsfalle erfolgt die Ausführung auf Grund des§ 30 a. a. O. im Zwangswege. Schwerte, den 25. August 1904. 2957 Rohrmann. Dilettanten-Verein„Humor“, — Schwerte— (Mitglied des deutschen Dilettantenbundes) feiert sein diesjähriges m Sedaufest u am Sonntag, den 28. August er., im„Kaisersaale" des Herrn W. Quadbeck durch Konzert, Theater und Ball, unter gütiger Mitwirkung der Konzert=Sängerin Frl. Fundstein, Dortmund, und andeler auswärtiger Kräfte. Kassenöffnung 4 Uhr. Anfang 4½ Uhr. Karten im Vorverkauf für Konzert 30 Pfg., an der Kasse 40 Pfg. Festkarten im Vorverkauf 50 Pfg., an der Kasse 40 Vorverkaufskarten sind zu haben im Vereinslokal und bei den Mitgliedern. Zu recht zahlreichem Besuch ladet freundlichst ein 2937 Der Vorstand. Die der Kleewitz'schen Gärten im Oelkamp, oberhalb des Oelkamps sow. am Dortmunder Wege findet Mittwoch, d. 31. Aug er. statt, und zwar:8 Nachm. 4 Uhr: im Oelkamp, „ 5" am Dortmunder Wege. Hohenschwert, 2946 Schwerte. Die sämtlicher Gärten am alten Totenhof, in Brügmanns Weide, am Senningsweg, an der Hohenzollernstraße und Ankerdiek findet am Donnerstag, den 1. Sept. d. J, statt und zwar Nachm. 4 Uhr am Totenhofe, „ 4½ Uhr in Brügmanns Weide, Nachm. 5 Uhr am Senningsweg und an der Hohenzollernstraße und im Ankerdiek. Hohenschwert, 2947 = und en empfiehlt zür Haut- u. Zahupflege Zahnbürsten, L. Weinberg div. Mundwässer, 2955 Schwerte.# Zahnpulver, # Artikelz Haerpflege div. Haarwässer, empfiehlt die 12965 Mädchen! Medizinal-Brogerie von für Küche und Hausarbeit per Wilhelm Heppe. sofort gesucht; daselbst findet auch 4 4 ein Ein tüchtiges, evangelisches Vienstmädchen für alle Arbeiten, gegen hohen Lohn, sucht zum 1. November Frau Wilhelm Heppe, 2956) Schwerte. Grasverkäufe. Guten Futterbau(Luzern) hat rutenweise abzugeben Carl Raffin Gasthof zur Helle. 2948 (vor dem Brückentor beleg.) ist verkäuflich. Schulte, 2952 Auktionator. Sauerrraut empfiehl! L. Weinberg 2954 Schwerte. jüngeres Mädchen zu 2 Kindern, welches einige Hausarbeit mit zu übernehmen hat, dauernde Stellung. Frau Carl Lehmkühler, Dortmund, Hohestr. 21, II Etage. Properes 2940 Mädchen bei hohem Lohn gesucht. Näheres Bahnhofstr. 25. Chirurg. Gummiwaren, Luft= u. Wasserkissen GummiBett=Einlagen, Mllchpumpen, Brusthütchen etc. Ferner: einfache und doppelte Bruchbänder in allen Größen, Irrigatoren, Inhalations-Apparate 2c. 2c. billigst in der 2964 Medizinal-Drogerie von Wilhelm Heppe. Mobliertes Zimmer mit Frühstück oder auch volle Pension an ein oder zwei bessere Herren auf sofort oder später zu vermieten. 2916 Zu erfragen in der Geschäftsstelle dieser Zeitung. 2 einfach möblierte Zimmer Schlaf= u. Wohnzimmer mit voller Pension, von einem Herrn in Schwerte gesucht. Offerten mit Preisangabe unter No. 2944 a. d. Geschäftsst. d. Ztg. Königl. Hof-Pianofortefabrik gegründet 1794 Barmen—Cöln-Düsseldor, erhielt im letzten Jahre 6 Königliche, Grossherzogliche, Herzogliche u. Fürstliche Hofprädikate, die S. M. Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft, die Bayerische Goldene König Ludwigs-Medaille, die Goldene Ausstellungs Medaille, den## Silbernen Staatspreis sowie# 5 Mitarbeiter-Diplome auf der Ausstellung Düsseldorf# 1902 als höchste Auszeichnung in der Gruppe 9. Wüsser Kchlache mit und ohne Schutzspirale in allen Dimensionen Strahlrohre 2 liefert billigst 2 Win. Heppe. 2961 ccen 2929 Eine abgeschlossene I. Etage 4 Räume, ist mit oder ohne Mansarden per 1. Oktober zu vermieten Ostenstraße 9. Schöne Wohnung von 3 Zimmern per Oktober oder November zu vermieten. 2938 Näh. i. d. Geschäftsstelle d. Zt. O Chiffre- VAnzeigen für Personal-Gesuche " Stellen-Gesuche " An- und Verkäufe " Finanzirungen sowie Annoncen jeder Art besorgt am besten und billigsten die älteste Annoncen-Expedition Haasenstein&Vogler A. G. Köln a. Rh. Aohestr. 115—115 B, I Fernspr. 600 Um Raum für die in wenigen Wochen eintreffenden Sendungen nächster Saison zu schaffen, gebe ich auf sämtliche vorhandenen großen Lagerbestände(diesjährige Muster) 15, Rabatt. Wählen Sie bitte nach meiner Karte, in welcher sich über 300 schöne, moderne Muster befinden. Ein Posten Reste von voriger Saison weit unter Preis 2960 Ailhenn-HerF“. Schwerte. Wohnungen auf sofort oder später zu vermieten W. Lehmhaus, Schwerte. RS OBababase gagebasse BordeauxRotwein, garantiert rein, direkter Import vom französisch. Wein. bauer, pr. Flasche aus dem Haus mit Glas 95 Pfg., im Ausschank pr. Glas 20 Pfg, empfiehl Carl Raffin, zur Helle. agagasasagagasase Schrankspitzen empfiehlt Carl Garantiert reines Gerstenmenrs empfiehlt Schwerte. L. Weinberg. Streichfertige Oelfarben, trockene Farben, la. gek. Leinöl, Terpentinol, Siccatit, Lacke für alle Zwecke billigst in nur bester Qualität bei 9963 Wiln. Heppr. ** ae S Kreiscaut i den nreis borche. ur enebe- bue- Aun n Augen, ue Aaer gl een. kernsprech=Anschluß Nr. 62. Amt Schwerte. Telegr.=Adresse Prod, Schwertsskhüht. Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen für Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung— verbindliche Kraft. Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 Pfg., exci 42 Pfg. Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. Erscheint ar jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierte: Komülsentreinh! Schwerte, Samstag, 36. Einer, der im Wüstensand' Einen Hund verschmachtend fand, Und so matt, daß ihm vom Aven Kaum noch blieb ein Atemhehen, Zog vom Haupte sich die Murr, Daß er sie als Eimer nütze; Band daran als Brunnenseil Seines Turbans Tuch ein Teil; Schürzte sich zum Werke schnell, Schöpfte Wasser aus dem.. Und dem Hund, dem kräftebaren, Reichte er den Trunk, den klaren. Der Prophet, der bald danach Von dem Manne hörte, sprach. „Was er auch gefehlt im Leben, Diesem hat der Herr vergeben! Ihr Verlobter— gab er Sie so leicht Der Arbeit Tohn. Roman von O. Elster. (26. Fortsetzung.) Sie gaben nur das Urteil der Welt wieder, Harald, en richtigen Weg gezeigt. Damals glaubte ich allerdings eude meinem Leben ein Ende zu machen.... beloarv, eutgzgr ite, Hauge zu sehen.„Und meine Schuld ses vus unewdüche, Zenige der Familie, in weicher Sie bev, und Schirm, Freundschaft und Liebe gefunden. Ich kam mir vor wie ein ein Räuber, ein Märder Sie nicht, daß mein Glück schon seit Jahren gestorben ist?“ bescr woller nicht von der VergangenNein, nein— wir Bont.., die geheimnispol blitzte eine Entschlossenheit auf, die sie früher nicht „Und er „Er kämpste mit sich selbse.— erich nochmals be siegt, aber dem letzten meiner Gründe mußte er sich beuWelches war dieser Grund?“ fragte er in atemals blende ihn die Sonne, welche flimmernd auf der ied bue uide ues ause eidse uich Ghenadlte. gen, würde nich schwach machen— und ich mutß * Da legte sie die Hand leicht auf seinen Aem mich auch jetzt noch, ld— lebt die Liebe in meinem Herzen allein? Da fuhr er jäh empor und lachte bitter. In Ihrem Herzen allein, Edelgard? Ach, alle diese mich wieder. Dir sagen— in meinem Herzen getragen: die Liebe und den Sechmerz, die Verzweiflung un Zu 2ich danals so lecht, de gszehonst, in eiein er. weil Du oiggzwpächezg rüßzung annahme., u. so edlen Beweggründen entsprungen— Genüge zu verwandelt sich in Ungtic, dender nüchternen Welt der werden wir uns niemals wiedersehen, Edelschen vor einander verbergen, so können sie das auch, gen führt, wie er uns innerlich, selisch,n„ischen us(angen jetzt, wo sich Tausende von Meiten zwischen uns tegen Sind wir dieselben geblieben, Harald, haben wir den lich unsere Herzen„go. Hädez Glückes und des Friesammenfinden zu einem Bunde dens.“ Der „Nein, Edelgard,“ sagte er mit fester Stimme.„Ich ibe im Gegenteil neuen Mut gewonnen— den Mut zur rbeit, zum Kampfe! Ich habe eingesehen, wie erbärm ch der Mensch ist, der sich nicht auf seine eigene Kraft, sird, dann willich wenigstens mit Ehren vttgggehgg „Und wer gab Ihnen diesen Mut?“ frag „ Der Brief eines jungen Mädchens, welches Sie Edelgard, herangebildet haben!“ Bo— und ibd erteund tand tief beschämt da. Sie Reichtuns und des bohegie wenigstens gestehen, daß ich ein ehrscher, rechter Kämpfer gewesen bin, wenn ich euch untertog, mir als auf der Höhe des Lebens — ach, Harald, ich gehe einem sehr gn, der Seite Ihres Gatten“ An der Seite des „Sie täuschen sich! Ich habe meine Verlobung rückgängig gemacht.“ im nächsten Monat nach Südafrika, wo mein Vater eine Stellung als Minen=Direktor angenom Harald vermachte lange bei, krantriperloren in den Seine Blicke wanderten wie traumerklerrn in den weißen Dunst des Waldes— wie ein flüchtiger Sonnenstrahl kommenden Glückes huschte die Hoffnung durch seine Seele, gleichsam wie das Frühlingsahnen durch die winterliche Natur. Dann sagte er tief aufatmend: Veur sond, Di, Paseig aufzunehnen. Das war es ja, Du habest diese Liebe im Glanz des Reichtums verte, Du habchl eiht Täre i Eltn, des Reichtums Du seiest wie die anderen ae, die Reichtum und ewp ten und arbfäicheind in das eregte Gesich. hatte er Sie zu sehen gewünscht, als ihres ters Reichtum zusammen brach! Damals hätte sie sich eursauchzend an sein Hgr'gampf und Arbeit, in Armut mit ihm hinausgezogen u Rumte, unr Arren, und Elend, in Not und Tod! Ihre Liebe war noch ebenso stark, wie damals: ja, sie war tiefer und uneigennütziger, selbstloser, gegorgen. Ven, eiueg boherdgen Aebe gtage durchsträmte ih. Gerz bei seier beidvzst gepseg, Mißtrauen in ihre Die Zeit der Prüfung für sie und für ihn war noch rühen lieb,„Aber lofzefüih uns vielleicht eingeben sebe, wen ucd boufergucgh nicht alein an uns denken, gen. Wir dürfen aber auch nah.. un rren, sondern müssen uns vor allem an unsere Ogeins-Mutter, Dinge schmerz',ug laden: denn wir ete Schud au bstjüchtigen Wünsche zu erfüillen und unseren eigenen Leidenschaften— und seien sie auch noch In der zu Leipzig erscheinenden Gasthof=Zeitung obei ve„xSignalmast“ beitet sich eine neue Erfindung, die sich der Besitzer eines Etablissements bei Bre men vom Reichspatentamt als Musterschutz hat patentieren lassen. Geschildert wird das Unikum als ein z ammenklappbarer Gegenstand, de, werden kaum. Wenn ird, dann richtet der Gast den sogenannten Kellnersigüberflüssig sein. Der erschienene Kellner klappt dann großer Garten= oder Saal=Etablissements zu beseitigen und den Besitzer auf den Mangel aufmerksam zu machen. Das Spielzeug wird wohl seinen Zweck gänzlich verfehlen; denn für jeden Tisch ein Instrument macht in einem großen Stablissement schon eine erhebsgclg, hurggbigz, 3 das Ding klein, wird es nicht gesehen,„ auf größerer Entfernung, verfehlt also den Zwea;### es groß, stört es entschieden am Tisch. Und dann, was geschieht, wenn es vom Publikum als das betrachtet wird, was es ist, nämlich als ein Spielzeug zum ulten und UnfugmaAuch uns erscheint der neue Signalmast als Verständigungsmittel zwischen Gast und Kellner nicht recht 922„„. feer Ratteen u uns schon besser gefallen. Am sympathischesten aber ware uns irzweckmäßig. Blaufeuer oder Raketen würden u— rgend ein mildes akustisches Sigual wie etwa das Nebelhorn. Praktisch wäre auch, an jedem Tisch eines der neuen Feldgeschütze mit Rohrlücklauf anzubringen, die von den Gästen, wenn sie ihr Glas leergetrunken haben, einfach abzufeuern wären. Dem kriegerischen Volk der Deutschen würde dies zugleich eine sinnige, gemütbildende und sittlich unanfechtbare Unterhaltung sein. (Höchst sonderbar!) Ein hoher Herr besichtigte— so erzählt man der„Tägl. Rundsch.“— das Turnen der Rekruten. Unter den Leuten war einer, dessen Turnen vielleicht dem Fürsten imponiert hätte, während die Leist ungen der übrigen noch recht mangelhaft waren. Um nun gut„abzuschneiden“, beschloß der Hauptmann, diesen einen Mann immer wieder vorturnen zu lassen. Wie gedacht, so getan. Alles ging gut. Hoheit verabschiedete sich, befriedigt von den guten Leistungen der Leute, vom Hauptmann und schloß mit den Worten:„Nur“ Herr Hauptmann, ist mir aufgefallen; daß die H#### Ihrer Rekruten alle an derselben Stelle geflickt sind. Verantwortlich für den redaktionellen Teil Wilh. Schade. Zacherlin%# No-1- Flaschen! Richt'o des Dütel 991 2r. 91419g. Pglee 9. In Schwerte: Ernst K. Hien Wechr. empfiehlt Dortmund Nicolaistrasse 5(beim Bezirks-Commando) Balkenstrasse 86—88 Herren-Bekleidung in grösster Auswahl. Knaben- und Kinder-Anzüge, Einzelhosen, Jacken, Leibchenhosen etc. Arbeiter-Kleidung Manufaktur-Waren, Kleider-Stoffe, Buckskins, Futter-Stoffe, Teppiche, Gardinen, Tischdecken eic. Taschen-Uhren und Goldwaren, Betten Federn Daunen Bettwaren Nur billige Preise! Möbel Bilder Spiegel etc. Aufmerksame Bedienung! Wer guten Ersatz für 0•• 3*•*. haben will,'versuche meine Margarine PerPfund 60 Psg. Carl Trog, Schwerte. Fernsprecher 32. 12 miabrik en gros en détail M. Maver shr Schwerte(Ruhr) Bettfedern, Daunen, fertige Betten. Nur gute staubfreie Gäusefedern. NB. Gründliches Reinigen gebrauchter Bettfedern schnell und billig 5 5 Westsät. Porzelan= u. Glas-Niederläge Inhaber: Nic. Hoffmann, Westenhellweg 9, Dortmund, Westenhellweg 9, Fernsprech=Nr. 138. Telegr.=Adr. Glashütte Hoffmann empfiehlt sein großes Lager in Porzelan=, Glas= und Cristal=Waren. Größte und billigste Bezugsquelle für Aussteuer und Hotel=Einrichtungen. Bei ganzen Aussteuern und Hotel=Einrichtungen extra Vergütung. Enorme Auswahl in Speise=, Kaffee=, Trink=, Wasch= und Créme=Service. Stets die neuesten, modernsten Formen und Dekorationen. Versand nach Auswärts unter Garantie. Eigene Glasfabrik mit großer Dampfschleiferei, Porzellan= und Glas=Malerei und Brennerei mit 4 großen Oefen, Zinngießerei und Gravieranstalt Circa 120 Arbeiter.— Circa 120 Arbeiter. Anfertigung von Monogrammen und Wappen auf Trinkgläsern, Pokalen 2c. Prachtvolle Ausführung von Photographien auf Tassen, Vasen 2c. Niederlage der Königlichen Porzellan-Manufaktur in Berlin. Mein Geschäftsprinzip ist: nur in bester Qualität! Prima tadellose Ware! Unentbehrlich für Bamen mit starken Hüsten u. starkem Leib. Dieses Korset, angenehm im Tragen, verleiht jeder Dame, auch der stärksten, eine jugendlich schöne n. wirklich schlanke Figur. Man lasse sich durch, minderwertige Nachahmungen nichtirreleiten und verlange stets das rühmlichst bekannte echte Korset Graziella 57983(W.=Z.58115) welches nur mit obigem Stempel geliefert wird. Preis 6,50 Mk. Alleinverkauf: Geschwister Wecker, Schwerte a. d. R. Telefon=Nr. 29. WU L Sohlleder in Coupons u. Hälften, lohgare Schurzfelle, Schäfte und Futterleder empfehlen billigst Otto u. Ernst Pferdekämper, Schwerte, Hellpothstr. 20. NB. Lederausschnitt. I. Gewerbe=Akademie I. Machinen, Miekte. Bau. Ingenieure und Architekten. S ahad Kuns. beramme kostenfrel Prühnen-Kommisar. II. Cechnikum gmiäleressege, Facdschgle) f. Nauchinen. u. Eiektro-Techniker. 4 Kams. holvtechnisches Institut, Friedberg vei Fradftlart 2. m. —.5 Otne teure Zutaten schmackhaft zu kochen, ermöglicht FVV YES Mürge Min beachte die jeHTEgTwvurze. dem Original-Fläsch#####chen beigegebene Anleitung. Wilh. Heppe, Medizinal-Drogerle, Kol. und Delik., Hüsingstrasse. 9 Die Silaseh- undes Wrigmaschiliei Schmidt’s Patent- u. PendelWaschmaschinen kauft man die besten Möbel und Polsterwaren? 26 Bei ArnoldNiederhoff, Polsterer und Dekorateur, Schwerte, Brückstraße 21. Annoncen-Expedition Iuserat=Aufträge für sämtliche Zeitungen, Zeitschriften, Fachschriften, des In= und Auslandes zu (2. Original-Preisen H) bei promptester Ausführung. Slteull WTE Allein erst zu haben bei: A. Verkenkopf, Jul. Boecker, ConsumAnstalt d. Eis. Ind., Th. Greve Haver, Diedr. Hövelmann, Ad. Kohlmann, Carl Kühl, Wilh. Kühnholz, C. Lethaus, W. Plate, Joh. Rosenberger, Herm. Schmidt, Hch. Schniewind, Hch. Schröder, H. von der Heyde, L. Weinberg und überall, wo Luhns Plakat hängt. Wollen Sie zu Verlobungs=, Pathen=, Konfirmations=, Kommunions= u. sonstigen Gelegenheitsgeschenken wirklich elegante u. gediegene Inwelen, Gold=, Silber=, Alfenidewarenu Uhren zu billigst. Preisen kaufen, so verlangen Sie bitte umgehend meine reich illustrierte Preisliste. Hermann Schmidt, Juwelier u. Goldschmied, Cöthen(Anhalt 2). offeriert sehr billig Schwerte. 69 Gamms reinigt Glas Gamms reinigt Leder Gamma reinigt Metall Gamma reinigt Spitzen Gamma reinigt Gold Gamms reinigt Schuhe Gamms reinigt Emall Gamma reinigt Teppiche Gamms reinigt Fenster Gamma reinigt Stoffe Gamms reinigt Marmer Gamms reinigt Bilder Gamms reinigt Politur Gamms überall käuflich Gamme kostet die Dose nus 25 Ptg. Verkäufer werden aufgestellt durch J. Pausch II, Kronaen 5 * 2 G Das Lieblingsblatt von 100.000 deutschen Gausfranen ist Polichs viesteljährlich nur Ehscheint am k. und 15. jedes Monata Za bezichen durch alle Bachhandlungen e und Postanstalten. Nug verlongn vuer Penbune ersig end Probenummer Gachsfstelle der Doutschen Liodop=Zeitung in Loipas. Peisen, Sauten, dußeiserne Fenster Draht, Stabeisen, Bandeisen, sämtliches Faconeisen etc. liefern billigst Becker& Fleer, Schwerte. Rasiasihe Kalangn e liefert schnell und billig Carl Braus, Buchdruckerei, Schwerte. Magenleidenden teile ich aus Dankbarkeit gern und unentgeltlich mit, was mir von jahrelangen, qualvollen Magen= u. Verdauungsbeschwerden geholfen hat. A. Hoeck, Lehrerin, Sachsenhausen b. Frankfurt a. M. Wüene Beserene beseree Disiton Parten liefert schnell und zu Bisilentrartent den billigsten Oreisen Carl Braus Buchdruckerei. RARR RN NN NNMM Bingen a. Rh. Rhein. Technikum für Maschinenbau und Elektrotechnik. Schöne Faselschweine hat abzugeben 2935 Ruteuborn, Geisecke. Tüschenführplaue — à 30 Pfg.— vorrätig bei Carl Praus. Halte stets Särge, Leichenwäsche und Kränze aufsLager. Küh. Scherst, Schwerte, IMoltkestr. 10 Zahnziehen Plombieren Nervtöten Fr. Ubrig. = Dentist. Schwerte, gegenüber der reform. Kirche, *