Amtliches Rresseicht tl den Rieis Rorcte. mmmermmrrrmhemmmmmmer Spmmmmmmmmrmmmrrmche Wrrrrgrn zelle oder deren Raum 10 Pfg., außerhalb 15, Reklame=Zeile Insertionsgebühr für lokale Anzeigen, die sechsgespaltene Petit40 Pfg., Druck und Verlag von Carl Braus in Schwerte, Nr. 62. Amt Schwerte. Telegr.=Adresse enb rach Arhchn, Prauf, Schpertesfklahtr. Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen für den Kreis Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. Regierung durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung" rechtverbindliche Kraft. Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 Pfg., exct. 42 Pfg. Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. Erscheint an jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierten Familienfreund.“ Nr. 196. Schwerte. Montag, den 22. August 1904 36. Resorm der Brausteuer. Die„Freie Deutsche Presse“.(früher„Freisinnige Ztg.“) läßt kaum einen Tag vorübergehen, an dem sie nicht gegen die angeblich geplante Brausteuererhöhung ins Feld zieht. Neues bringt sie bei diesen Feldzügen nicht; sie beschränkt sich vielmehr in der Hauptsache darauf, die alten Redensarten, die seit Jahrzehnten im Schwange gehen, zu wiederholen. Wir heben demgegenüber nochmals hervor, daß es sich bei dem geplanten gesetzgeberischen Vorgehen nicht um eine Erhöh ung, sondern nur um eine andere Gestaltung, um eine Staffelung der Brausteuer handelt. Einem berechtigten Wunsche der kleinen, mittleren Brauereien entsprechend, soll die Brausteuer für diese Betriebe etwas erniedrigt und andererseits allerdings die Steuer für die großen Betriebe etwas erhöht werden. Ob im letzten Effekte eine Erhöhung des Gesamtertrags der Steuer stattfinden werde, steht no chdurchaus nicht fest. Sollte sie aber stattfinden, so würde sie sich in mäßigen Grenzen halten. Wir können durchaus nicht einsehen, was sich gegen eine mäßige Er höhung der Brausteuer für große Brauereien sagen ließe,— vorausgesetzt, daß damit die gebotene Entlastung der kleinen Betriebe Hand in Hand geht. Erst kürzlich wurde mitgeteilt, daß der Reinertrag der Aktienbrauereien durchschnittlich über 10 Prozent betrage, und daß die verteilte Dividende im letzten Berichtsjahre gegen das Vorjahr von 7 12 auf fast 7,5 Prozent gestiegen sei. Diese verhältnismäßig doch recht hohe Dividende beweist, daß eine mäßige Erhöhung der Brausteuer von den großen Betrieben recht wohl vertragen werden kann, und daß es ein Unfug ist, wenn man von dem„drohenden Ruine dieser Betriebe zu sprechen beliebt. Wenn die Reichsregierung nur eine Erhöhung der Brausteuer im allgemeinen ins Auge gefaßt hätte, so würden auch wir uns gegen einen solchen Plan erklären müssen. Geht aber eine mäßige Erhöhung der Steuer für die großen Betriebe mit einer fühlbaren und wirksamen Entlast ung der kleinen Hand in Hand, so begrüßen wir einen solchen gesetzgeberischen Plan mit um so größerer Befriedigung, als er das ins Werk zu setzen sucht, was die kleinen Brauer seit Jahren empfohlen und gefordert ha ben. Politische Uebersicht. Der Katholikentag und die Handwerkerfrage. An diesem Sonntag trat der deutsche Katholikentag in Regensburg zu seiner 51. Jahresversammlung zusammen. Gleich dem Handwerkertage, der sich eine Woche später in Magdeburg vereinigt, wird auch die Generalversammlung der Katholiken Deutschlands sich die Förderung der tatkräftigen gewerblichen Mittelstandspolitik besonders angelegen sein lassen. Die Versammlung wird über eine Resolution Beschluß fassen, welche eine Reihe von Forderungen zum Schutze und zur Hebung der Handwerker enthält. Zum Schutze des Handwerks werden gefordert ein wirksames Warenhausgesetz, Verschärfung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb, Revision der Konkursordnung, Bekämpfung des Bauschwindels, sowie Sicherstellung der Bauhandwerker=Forderungen und endlich die Einführung des Befähigungsnachweises zunächst für das Baugewerbe. Zur Hebung des Handwerks schlägt die Resolution vor: Gesetzliche Bestimmungen über die Berechtigung der Führung des Meistertitels, Einführung der obligatorischen Gesellenprüfung, Ausbau des gewerblichen Fortbildungsschulwesens, ein Gesetz, das Fabrikbetriebe, die handwerksmäßig ausgebildete Leute beschaftigen, zu den Wohlfahrtseinrichtungen der Innungen beizutragen haben, endlich möglichste Unterstützung des gewerblichen Genossenschaftswesens seitens des Staats und der Gemeinden durch Zuweisung von Mitteln und Erteilung von Aufträgen. — Aus Deutsch=Ostafrika. Zur Stärkung des deutschen Einflusses in Ostafrika hat Gouverneur Graf Götzen folgende Bekanntmachung erlassen: Nachdem es den im Schutzgebiete wirkenden Regierungsschulen gelungen ist, anstatt der bisher üblichen arabischen Stunden=, Tagesund Monatsbezeichnungen die entsprechenden deutschen Ausdrücke zur Einführung zu bringen und die Dienststellen angewiesen sind, im Verkehr mit den ihnen untergeordneten farbigen Organen gleichfalls nur die deutsche Zeitrechnung anzumelden, richte ich an sämtliche im Schutzgebiet ansässigen Europäer die dringende Bitte, sich dem Bestreben der Behörden nach dieser Richtung hin anzuschließen und im Verkehr mit ihren Angestellten, Dienstboten und Arbeitern gleichfalls nur die deutschen Zeitbezeichnungen zu gebrauchen. Ich bin überzeugt, daß ein geschlossenes und einmütiges Vorgehen sämtlicher Europäer einen sofortigen Erfolg haben und damit zur Stärkung des deutschen Einflusses und der Einführung christlicher Kultur beitragen wird.— In Deutsch=Ostafrika sind 50 Buren, Männer, Frauen und Kinder, eingetroffen. Die Männer fragten verwundert:„Warum habt Ihr denn schwarze Soldaten?" Als ihnen geantwortet wurde, daß Weiße dem Klima nicht gewachsen seien, wiesen sie auf ihre Söhne mit den Worten:„Die alle hier sollen einmal deutsche Soldaten werden, dann könnt Ihr die Schwarzen sparen. Der Aufstand der Herero. Unzufriedenheit äußert sich wieder über die amtliche Berichterstattung aus Südwestafrika. Es wird allgemein übel vermerkt, daß nicht sogleich die Namen der am Waterberg gefallenen oder verwundeten Mannschaften bekannt gegeben wurden. Selbst von durchaus militärfreundlicher Seite wird betont, daß im Tode Offizier und Mann gleich sind. Noch eins ist zu rügen. Die Eltern des Leutnants Leplow in Plauen im Vogtland haben keine offizielle Nachricht vom Tode ihres Sohnes erhalten, sondern erfuhren sächsischen Blättern zufolge die betrübende Nachricht erst durch die Presse. Beides muß verbitternd wirken, darum sollte Wandel geschafft werden. Amerikanische Zollschikanen in St. Louis. Heitere Geschichten erzählt der französische Schriftsteller Veber von der Weltausstellung in St. Louis, um zu beweisen, daß die Amerikaner, die in Verwaltungsfragen unter sich die größte Korruption walten lassen, mit unerhörter Härte vorgehen, sobald es sich um die Anwendung der Gesetze gegen Ausländer handelt. Namentlich die deutschen und französischen Aussteller leiden unter den unglaublichsten Zollschikanen. Die Gewährung von Zollfreiheit für Ausstellungsgüter wird vollständig unwirksam gemacht. Kürzlich besuchte Miß Alice Roosevelt, die Tochter des Präsidenten, die französische Uhrenabteilung, und da ihr eine kleine Uhr in Form einer Laterne sehr gefiel, beschloß der französische Komissar, in Uebereinstimmung mit dem Aussteller, sie der Dame zu verehren. Als die Amerikaner erfuhren, daß Miß Alice das kleine Kunstwerk gleich mitgenommen hatte, platzten sie vor Wut über die einer fremden Industrie erwiesenen Ehre. Man verschanzte sich hinter die Bestimmung, daß kein Ausstellungsgegenstand vor Schluß der Ausstellung entfernt werden dürfe und wollte die Dame zwingen, dieses Geschenk zurückzugeben. Es mußte erst diplomatische Vermittelung in Anspruch genommen werden. Als es den Amerikanern nicht gelungen war, die Franzosen zu ärgern, versuchten sie es bei den Deutschen. Man wollte Miß Alice dort einen silbernen Teller verehren, der ihr besonders gefallen hatte, aber die Zollbehörde war diesmal besser auf dem Posten und fing das Geschenk gerade in dem Augenblicke ab, wo es überreicht werden sollte. Lalique, den berühmten Pariser Juwelier, dessen Kasten der Magnet der letzten Pariser Ausstellung gewesen war, hätte man beinahe an der Aufstellung seiner Sachen in St. Louis verhindert. Er hatte die Fassungen vorausgeschickt, und brachte die Steine persönlich hinüber, um sie an Ort und Stelle selbst zu montieren. Man verlangte darauf von ihm, er sollte den ungeheuren Zoll darauf bezahlen, oder die Steine getrennt ausstellen; die Angelegenheit ist noch heute nicht erledigt. Dem französischen Kommissar passierte es, daß ihm in der Ausstellung, während er mit jemandem sprach, der Hut gestohlen wurde. Herr Delion, der — Für Herz und Gemüt Die Uhr. Die Welt ist eine große Uhr, Die Menschen drin die Räder; Das eine folgt des andern Spur, Und doch dreht sich das Ganze nur, Wenn aufgespannt die Feder. So würde die Welt bald stille steh'n Trotz aller Menschengeister, Wenn nicht der Herr in Himmelshöh'n Das Uhrwerk ließe weitergeh'n Als treulich sorgender Meister. Wahre Freunde. Wahre Freunde nennt man solche, Die vom Bösen fern uns halten Aber mit bedächtigem Sinn Für des Freundes Vorteil walten; Das Geheimnis treu verbergen, Nur das Gute laut verkünden, Wenn es Zeit ist, gerne helfen, Und im Unglück nicht verschwinden. Arbeit Cohn. Roman von O. Elster. (Nachdruck verboten.) (21. Fortsetzung.) Wie eine Marmorstatue, mit totenblassen Wangen, mit todesstarren Augen stand Edelgard da vor dem zürnenden Manne. Mit einmal stürzte das ganze Gebäude ihres Lebens, ihres Geschickes, das sie so künstlich aufgerichtet, in sich zusammen und sie erkannte, daß sie sich elbst betrogen hatte, daß sie im Begriff stand, auch diesenigen, welche sie glücklich machen wollten, zu betrügen. Da streckte sie in unwillkürlicher Bewegung die Hand nach ihm aus und ihre bleichen, zuckenden Lippen flüsterten seinen Namen. Er stieß ihre Hand zurück. „Leben Sie wohl— Sie tluge— Rechnerin! lachte er spöttisch und verließ schnell das Gemach. Wie leblos starrte Edelgard ihm nach und sah ihn in dem glänzenden Gewühl des Festes verschwinden. Dann sank sie mit einem wimmernden Wehelaut in den Sessel zurück und verbarg krampfhaft schluchzend das Gesicht in die Hände... S stei, e Und um sie herum ertönte der kaule Festerjaber und glänzten tausend Lichter— in ihr aber herrschte Totenstille und auf ihrem Herzen lastete finstere Nacht. Harald entfernte sich in der Absicht, das Fest überhaupt zu verlassen und jede Verbindung mit der Familie des Ministers abzubrechen. Als er jedoch den Tanzsaal durchschritt, kam ihm Else entgegen. Ihr Gesicht glühte in reinster Festesfreude und mit lachenden Augen blickte sie zu ihm empor. „Ich suchte Sie, Herr von Fredersdorff.. „Sehr schmeichelhaft, gnädiges Fräulein. Womit kann ich dienen?“„.. I Mammer „Haben Sie denn ganz vergessen, daß Damenwahl ist?“ schmollte sie. „Und da wollte Sie mich auffordern?“ um bo—. Sie sah allerliebst aus in ihrer maochenhaften Schüchternheit und Verschämtheit und Harald fühlte es warm in seinem Herzen emporquellen. Hier fand er noch Liebe und Vertrauen— warum sollte er dem Phantom der Vergangenheit nachjagen?“ Er bot Else den Arm und trat mit ihr in die Reihe der Tanzenden. 8.1475 M 8.6 Eine nervöse Lustigreit üverlam Harald, er plauberte und lachte mit Else wie einer der jüngsten Leutnants; bann geleitete er sie bis zum Buffet, trank mi tihr Champagner und wollte sie wieder in den Tanzsaal zurückführen... J35r tanzen“ 4 s. 84 „Ich mochte lieber nicht mehr kanzen, sagte sie.„Iih bin erschöpft. Wollen wir ein wenig plaudern? Der Diener soll uns eine Schale Eis bringen.“ „Ich ziehe den Champagner vor,“ lachte er ausgelassen.„Aber Sie gestatten wohl, daß ich Ihnen das Eis besorge. Sehen Sie jenen lauschigen Winkel dort drüben? Da läßt es sich bei einem Glase perlenden Champagners gewiß himmlisch plaudern. Ueber dem Buffetraum befand sich der Wintergarten, in dessen Mitte eine mit Palmen und breitblättrigen Blattpflanzen dekorierte Grotte lag. Hierher führte Harald Else, die sich aufatmend in einen der eleganten Korbsessel niederließ. Dann holte er eine Schale Eis und bestellte bei dem Diener für sich eine Flasche Sekt. Nun nahm er an Elses Seite Platz und sah ihr schweigend in die Augen, die sich schüchtern unter seinen fragenden, heißen Blicken senkten. „Erzählen Sie mir etwas von Ihrer Heimat, Herr von Fredersdorff,“ sagte sie leicht verlegen.„Ich denke es mir wunderschön, in einem alten Schloß, umringt von Wald und Feld zu wohnen..sen; lacht. „Das ist Geschmacksache, gnädiges Fraulein, kachle er ein wenig spöttisch auf.„Wenn Sie diese alten Eulennester, welche Sie mit dem Namen Schloß beehren, kennen würden,, dann dürften Sie gewiß Ihre Villa mit all dem Komfort der modernen Zeit vorziehen. Die düsteren Korridore und Treppen, die dunklen Winkel und staubigegen Ecken erinnern nur zu leicht an ein Gefängnis. Aber das finde ich gerade recht romantisch! Da gibt es wohl auch Gespenster in Ihrem Schloß?“ Haralds Gesicht verdüsterte sich. „Ja, Fräulein Else, es gibt auch Gespenster in Schloß Fredersdorff“, sagte er fast traurig.„Gespenster der Vergangenheit, die sich wie ein Alp auf unsere Brust legen und jede frohe Hoffnung jede wahre und echte zensfreude erdrücken!" bekannte Pariser Hutfabrikant, der gerade zugegen war, wollte Landes lage. Die Zolln gab großes Geschre mag das sein? Da kommt auch schon die Spitze des Zu= des 13. Infanterie=Regiments ist abgesehen worden, dageges in Sicht, und jetzt wußte ich sofort, war die Glocke gen ist die Kapelle der Münster'schen Kürassiere bereits geschlagen hatte. Voran ging das schmucke Trommler= für diese Feier verpflichtet worden. Den Bewohnern von Kommissar wurde so lange schikaniert, bis er den Hut wie=„nur“ eine ganz gewöhnliche Zivilkape der zurückgab. Ein anderer sehr bedenklicher Punkt ist die herrliche Marschmusik lieferte, doch mei beispiellose Ausbeutung der Konzessionäre. Auf diesem lokalpatriotischer Wallung höher, als ic Leispienese Par Gebiet wurde ja schon in Paris Erkreckliches geleistet, und die meisten der. Privatunternehmungen schlossen mit erheblichen Defizits— das sind aber Kindereien gegen St. Louis. Man hintergeht gerade die Unterpächter. So hat man einem Unternehmer gegen schweres Geld die Erlaubnis gegeben, auf dem Ausstellungsterrain allein Kamele herumzuführen, um Leute darauf reiten zu lassen— sagte dem Manne aber nichts davon, daß man gleichzeitig an einen anderen Unternehmer das Recht vergab, Dromedare zu halten. Man will die Aussteller zwingen, für die neuen Rücksendung amerikanische Kisten zu verwenden. Zu dem wicht Beruf setzten sich die Arbeiter von verschiedenen Kistenund Pfeiferkorps des Schützenbundes, dann aber zeigte es sich, daß es mit der Militärkapelle Essig war; es war eine gung Vmegriche I.-#krapelle, welche diese ein Herz schlug in ich bei scharfem Zusehen gewahrte, daß es die Schwerter Branscheid'sche Kapelle war.„Allerhand Hochachtung! Dies Musikkorps hat im letzten Jahre einen gewaltigen Schritt vorwärts Gewaltstreiche.) getan und nimmt es mit den Kapellen der Umgegend, die demokratischen Partei man sonst bei Festlichkeien nach hier zog, reichlich auf.“: It&a Ergste und Umgegend steht ein besonders genußreicher Tag bevor, da ja die hervorragenden Leistungen dieser Kapelle am hiesigen Platze genügend bekannt sind. ** Berghofen, 20. Aug.(Typhus.) In unserem Orte ist der Typhus ausgebrochen. Es liegen bereits 2 Kinder an dieser gefährlichen Krankheit darnieder. ** Hörde, 20. Aug.(Sozialdemokratische Weil er nicht mit den der sozialangehörenden Maurern streiken wollte, wurde der Maurer Josef Wilczock von hier von zog es blitzesartig durch meine Gedanken. Doch schon mehreren Maurern überfallen und mit einem harten Gewurde der Blick durch den schier endlosen Zug der Schützen genstand in das Gesicht geschlagen, daß das Blut emporgefesselt. Voran ging als geschäftsführender 1. Vorsitzen= spritzte, unnd er sich sofort in ärztliche Behandlung begeben der mein alter Freund Heinrich Ebbert, der an seiner Würde und an seinen 220 Pfund Leibesgegenug zu tragen hat. Aber trotz seiner Würde und Bürde ein prächtiger Mensch! Dann mußte. fabriken ins Einvernehmen mit einander einen Teil der Kisten einfach an, sodaß er verbrannte. Das Privileg der Aufbewahrung der Kisten war an eine bestimmte Firma vergeben. Diese aber ließ den Remiseschuppen offen für Wind und Wetter, sodaß das Holz zu faulen begann und die Kisten am Schluß der Ausstellung in völlig unbrauchbarem Zustande sein werden. Das nennt man drüben die„nationale Industrie unterstützen". Mit solchen Mitteln wird, wie selbst der„Newyork Herald" zugibt, dort ganz allgemein gearbeitet: kurz Unredlichkeit, Uebervorteilung und Haß gegen die Fremden allenthalben— das ist der Charakter der Louisianer Gastfreundschaft! Schwerte, 22. August 1904. **(Landwirtschaftl. Kreisverein.) Am 23. ds. Mts. wird im Auftrage des landwirtschaftlichen Kreisvereins eine Kommission von Sachverständigen, bestehend aus den Herren Sieber=Dortmund, Siethoff=Lichtendorf und Kottmann=Eichlinghofen die Geflügelhöfe, wo Reinzucht von rebhuhnfarbigen Italienern und weißen Wyandottes betrieben wird, besichtigen, um einen Ueberblick über das vorhandene Material zu gewinnen und den Züchtern mit Rat über die Zusammenstellung der Zuchtstämme für das nächste Jahr an die Hand zu gehen. **(Der evangelische Männer= und Jünglingsverein) für die diesjährigen Herbstkonfirmanden veranstattet. 25 frisch. frohliche und zündeten der Kommandierende des Schützenkorps, Generalmajor Knülle, Exzellenz, der Herr Oberst Steinweg, Major Bur= dieses leckere Tierchen gemeister, die diensttuenden Adjutanten und die übrigen Nachfrage nach Rebhü Schützengeneralstabes Jagd und Sport. (Kaum hat die Rebhuhnjagd begonnen,) da wird gemeister Offiziere des großen die Mitgliein großen Massen vertilgt. Die Nrachfrage nach Rebhühnern ist sehr stark, ein Glück, daß die„Ketten“ dicht und die Hühner selbst recht fleischig in zu treffen wissen. Wie stark der Verbrauch von Rebhühnern in Berlin zum Beispiel ist, läßt sich daraus erkennen, daß einzelne große Wirte Abschlüsse bis zu 4000 und 5000 Stück mit Jagdpächtern gemacht haben. der des Vorstandes und nun die vier Kompagnien unter diesem Jahre sind. Und unsere Nimrode werden ja der Führung der Herren Hauptleute. Stolz flatterte die Fahne des Vereins im Winde und der imponierende glänzende Festzug schwenkte nach der Bergischen Straße ein, wo vor der Königlichen Villa Parade=Aufstellung genommen wurde. Donnernd brauste das Hoch auf Se. Schützenmajestät Josef I. über den Bahndamm hinweg zu mir hin. Wie ein Kartenblatt waren meine guten Vorsätze von nachmittags zuhausebleibenwollen über den Haufen geworfen. Ich zog mir zwei Stiefel an(ich habe alles doppelt, zwei Stiefel und zwei Strümpfe), holte meine Sonntags=Garnitur aus dem Schranke und ging zum Schützenhofe, wo schon ein recht buntes Leben und Treiben herrschte. Im Saale waren die zahlreichen Preise, um die am Scheibenstand lustig die Büchsen knallten, ausgestellt. Hier konzertierte auch die Branscheid'sche Kapelle und ich muß gestehen, daß ihre Darbietungen sehr ansprechend waren. Man hörte schon beim ersten Konzertstück, daß man ein wirklich trefflich geschultes und gut geleitetes Musikkorps vor sich hatte, und als die Kapelle sogar mehrere Fanfarenmärsche auf den Heroldstrompeten in sehr sauberer, exakter Weise blies, brach ein unbeschreiblicher Beifallsstrum los. Ich habe schon gestern Herrn Branscheid ob der gediegenen Darbietungen seiner Kapelle mein Kompliment gemacht und will dasselbe hier nochmals keine Lobhudelei, sondern eine Möge die Kapelle auf hatte, gestern einen Speranstaltet. bt zrische fröhliche wiederholen, zumal es han wgren erschienen. Nachdem gebete“ d der wohlverdiente Anerkennung ist. Knaden wuren erschienen., Nalhvem gebeter und ver dem Wege bleiben, auf dem sie jetzt ist, dann haben es die Vice=Präses des Vereins die Mitglieder begrüße, hgtte, Schwerter Vereine nicht nötig, schweres Geld für auserklärte Herr Pastor Wischnath in herzgewinnenvent Wor, wärtige Musik auszugeben. Im Saal war's recht lebenten in seiner Ansprache den Zweck des Vereins. Hierauf dig, aber all, diese Männer der harten Arbeit, die der wechselten Deklamationen, Ansprachen, Gesang= und Musik=Vorträge in angenehmer Weise ab. Die ganze Feier war so erhebend, daß alle Anwesenden die Zeit viel zu kurz fanden, und verschiedene Punkte des Programms gestrichen werden mußten. Nach Schluß der Feier melSchützenbund in sich schließt, haben mir soviel die Hand gedrückt, denn der Schützenbund und ich sind ein paar alte Freunde, daß ich nicht imstande in, mit der rechten Hand die Feder zu führen. Ich schreibe diesen Bericht linkshändig, ein Glück nur, daß man's dem gedruckten Bericht deten sich alle anwesenden Konfirmanden zur Aufnahme nicht ansieht; aber mein Maschinensetzer hat nicht schlecht Zeremn.„ geschimpft, als er das„Geschmiere“, wie er sagte, setzen sollte. Wenn sich die Hand nicht bessert, schicke ich dem in den Verein. *(Dementi.) Die Königliche Eisenbahn=BetriebsInspektion in Hagen i. W. teilt uns zu dem Artikel, welchen wir unter„Beitrag zum Submissionswesen“ gebracht haben, mit, daß die Ausführung des Uebernachtungsgebäudes auf Bahnhof Schwerte nicht dem Unternehmer Loose, sondern dem Mindestfordernden Friedr. Zeuch in Schwerte übertragen worden ist. **(Der Geflügelzuchtverein) für Schwerte und Umgegend hatte am Samstag abend im Lokale des Herrn Böhmer eine Versammlung, die indes nur schwach besucht war. Herr Siethoff erstattere den Verbandsjahresbericht. Sodann wurden mehrere Kommissionen für die im Herbst hier stattfindende Verbands=Ausstellung gewählt und 6 neue Mitglieder ausgenommen. **(Schützenbund Schwerte.)„Ich stand auf meines Daches Zinnen und schaute mit vergnügten Sinnen auf das bestaubte Schwerte hin“, so möchte ich wohl sagen, nur daß ich in Wirklichkeit auf dem Balkon meiner Wohnung stand und von dem bestaubten Schwerte herzhaft wenig sehen konnte, weil ein hoher Bahndamm davorliegt. Da höre ich, gestern Nachmittag gegen 3 Uhr war’s, rauschende Festmusik näher kommenn. Ei, der tausend, denke ich, da kommt ja eine Militärkapelle, was Vorstand die Doktorrechnung. Lebhaft ging es auch auf dem Scheibenstand zu, wo sich indes mancher als meisterhafter„Krummschütze" zeigte. Nach der Preisverteilung ging's zum Vereinslokal Hufnagel zurück, wo ein gegenseitige Unterstützung und wirtschaftliche und moraBall die Krone des Festes bildete. Bei diesem Teile des Aus Westfalen und Rheinland. * Dortmund, 20. Aug.(Erhöhung der Milchpreise.) Eine Versammlung auswärtiger Landwirte beschloß, die Milchpreise vom 1. September ab um 2 Pfg. das Liter zu erhöhen. Da sich die Landwirte mit den Milchhändlern vorher nicht in Verbindung gesetzt haben, so dürfte leicht wieder ein„Milchkrieg" entbrennen, wie ihn Dortmund im Jahre 1900 bereits erlebt hat. * Witten, 20. Aug.(Einen Schurkenstreich) führte ein junger Mensch von hier aus. Derselbe sandte von Dortmund aus einer hiesigen Dame ein Telegramm folgenden Inhalts:„Vater verunglückt, sofort kommen. Deine Mutter.“ In tieftrauriger Stimmung machte sich die Dame sofort auf den Weg und kam in der Nacht nach Dortmund. In der Nähe der elterlichen Wohnung trat der erschrockenen Dame der Absender des Telegramms entgegen und stellte sich ihr als früherer Geliebter vor. Als die Dame sich widerspenstig zeigte, zog der noble Patron ein Messer. In diesem Augenblick der größten Gefahr kam der zu Tode erschrockenen Dame Hilfe durch einen Unteroffizier, der dem Menschen das Messer entwand. Der Inhalt der Depesche war vollständig aus der Luft gegriffen. * Soest, 20. Aug.(Als ein bedenklicher inderfreund) entpuppte sich der Seilergeselle Wilh. Meier von hier, der sich wegen mehrerer Straftaten vor der Strafkammer zu verantworten hatte. Der Bursche, welcher bereits zweimal wegen ähnlicher Vergehen bestraft ist, wurde zu einer Gefängnisstrafe von 2 Jahren und 5 Jahren Ehrverlust verurteilt. * Bochum, 20. Aug.(Polnischer Dünkel.) Am 16. ds. Mts. wurde in Bochum eine„Vereinigung selbständiger polnischer Kaufleute und Geschäftsinhaber“ begründet, die ihren Hauptsitz in Bochum hat und die die Festes bin ich indes den Schützenbrüdern untreu geworlische Förderung ihrer Vereinsmitglieder zur Aufgabe sich gestellt hat. Der Verein soll ferner ein Schutzverband den, denn ich mußte heim und, wie Freund Fritz sagt, gegen böswillige und schlechte Zahler, sowie allerhand „Püllkes fertig machen.“ Aber schön wie alle bisherigen, war auch dieses Fest des Schützenbundes, der kräftig wächst und erstarkt. Preisschießens. faule Firmen und Industrieritter sein. Außerdem wird der Verein eine Bank ins Leben rufen, welche den MitMorgen folgt das Ergebnis des gliedern entsprechende Darlehen vermitteln soll. Wie man W. Sch. sieht, geht die nationale Abschließung immer weiter— ob zum Nutzen des Kaufmannsstandes ist eine Frage für sich. Ergste, 21. Aug.(Gesangfest.) Wie be= Vorläufig ist ein Umschwung in dieser Entwicklung ausreits früher beschlossen, wollte der hiesige Männergesang= geschlossen; dafür sorgt die Ueberspannung des polnischen verein„Sängerbund" am 4. September sein 40jähriges Stiftungsfest feiern, wozu bereits die Kapelle des 13. Infanterie=Regiments engagiert war. Nachricht des Kapellmeisters kann Nationalgefühls. Bochum, 20. Aug.(Eintrauriges Sitten laut eingetroffener(bild) teilt die„Boch. Ztg.“ mit: In einem der neuesten nun an diesgn Stadtbezirke hat ein jetzt neunzehnjähriger Bursche die chende Lippen und sonnige Augen Fräulein Else Errötend senkte sie die Lider. Sie verstand ihn sehr wohl, aber gerade weil sie ihn verstand, wagte sie nicht zu antworten..... jt Mi, Mashaffi, Ueber Harald kam es jedoch jetzt wie waghälsige Ausgelassenheit. Wie ein Spieler alles auf eine Karte setzt, um ein für allemal ein Ende zu machen— so oder so— so wollte er jetzt ein Ende machen und sein Schicksal entscheiden. Hastig sprach er weiter— von seinem früheren Leben, von seinen verwüsteten Hoffnungen, von seinen verzweifelten Verhältnissen— er wußte selbst kaum noch was er sprach. Er redete wie in einem Rausch, leidenschaftlich, schmerzlich einmal sich selbst, dann wieder die Welt, die Menschen anklagend— um sich schließlich vor Else auf die Knie zu werfen und ihre Hände mit leidenschaftlichen Küssen zu bedecken. „Du allein kannst mich vor dem Untergange retten, Else“ flüsterte er mit zitternden Lippen.„Deine Liebe, Dein Vertrauen, Deine Reinheit können mich der Verzeiflung entreißen und mich wieder zu einem guten, recht und ehrlich strebenden Menschen machen. O sage mir, daß Du mich lieb haben willst, lieb haben kannst— daß Du mir vertraust! Dann werden die Gespenster der Vergangenheit fliehen und heiterer Frieden, goldener Sonnenschein wieder in das alte Schloß Fredersdorff einziehen.“ Er blickte zu ihr auf mit heißen Augen, vor denen menschlichen Lebens geworfen— mit einemmal er sich ihr ein solches Dasein, das von all diesen Leidenschaften durchwühlt und zerrissen war. Sie schauderte insgeheim zurück vor diesem Abgrund, dessen Tiefe ihre reine Kindesseele nicht geahnt; zugleich aber erwachte in ihr das Mitleid des Weibes, das mit sanfter Hand die Wogen der Leidenschaft zu glätten vermag, welche die Seele des Mannes durchstürmen. Mit scheuer Zärtlichkeit legte sie ihre Hand auf sein vaupt. K2764 Kästarta „Sie dürfen nicht so sprechen, Haralo", flusterte sie weich.„Nicht so verzweiflungsvoll, so mutlos! Ein rechter Mann überwindet durch eigene Kraft und eigene Arbeit alle Mühseligkeiten des Lebens „Ja— wenn er weiß, wofür er kämpft und arbeitet, Else! Wenn Deine Liebe mir in diesem Kampfe hilft, dann weiß ich, daß ich siegen werde!“ „Und wenn ich Ihnen helfen will.—“ Er wollte ste stürmisch umfangen, doch sie entzog sich seiner Umarmung und fuhr ernst fort: „Werden Sie mir dann versprechen, sich als Mann emporzuringen aus dieser verzweiflungsvollen Stimmung — als Mann zu kämpfen und zu arbeiten? Wollen Sie es mir versprechen?“ (Fortsetzung folgt.) jagter Geschöpf aus dem Hause— die Eltern des Bräutigams nahmen es auf. Und jetzt hat das fünfzehnjährige Ding das zweite Kind auf dem Arme. Das sind nette Zustände! Schwelm, 20. Aug.(Ein Bild wilder Ro mantik,) wie man es selten zu sehen bekommt, bietet z. Z. das gewaltige Bauwerk der ihrer Vollendung entgegengehenden Enneper Talsperre, der drittgrößten Sperren in Europa. Die Mauer ist 270 Meter lang, an der Talsohle 37 Meter dick, an der Krone 4½ Meter breit, während die Höhe 41 Meter beträgt. Das Mauerwerk enthält 95000 Kubikmeter. Um das Talsperrengelände, resp. das 10 Millionen Kubikmeter Wasser enthaltende Füllbecken, in dessen Mitte sich eine mit Bäumen bestandene Insel erhebt, führt ein 10 Kilometer langer Fahrweg. der Herstellung der Sperrmauer sind augenblicklich fast 1000 Arbeiter beschäftigt, auf der Mauer selbst arbeiten 180 Maurer beständig, deren vier dicht an der Mauer gelegenen Steinbrüchen auf 4 Seilbahnen das Material zuführen. Die Arbeiter sind Italiener und Kroaten, die in dem Gelände ein sich weit hinziehendes, groteskes Zigeunerlager erstehen ließen. Nur in den Kantinen wirkt das weibliche Geschelcht mit, während im übrigen je 50 Arbeiter sich einen Koch halten, den sie aus ihrer Heimat mitbringen und der auch die Wäsche besorgen muß. Der Besuch der ganzen wild=romantischen Szenerie, die von unbeschreiblicher Schönheit ist, ist sehr zu empfehlen. Man erreicht die Sperre bequem von Radevormwald mit der Transportbahn, oder von Breckerfeld aus zu Fuß. * Brühl, 20. Aug.(Ein bischen Totschießen.) Zwei betrunkene Arbeiter gingen gestern nachmittag Arm in Arm in den Schloßpark.„Komm Georgs, sagte einer derselben zum andern,„jetzt schießen wir uns en worden, dagekürassiere bereits Bewohnern von rs genußreicher eistungen dieser kannt sind. s.) In unserem liegen bereits 2 darnieder. mokratische t den der sozialaurern streiken ck von hier von inem harten Gedas Blut emporandlung begeben t. onnen,) da wird i vertilgt. Die ein Glück, daß recht fleischig in werden ja zu von Rebhühnern s erkennen, daß 4000 und 5000 heinland. öhung der swärtiger Landeptember ab um Landwirte mit idung gesetzt hag“ entbrennen, erlebt hat. Schurkenhier aus. Dersigen Dame ein runglückt, sofort iger Stimmung und kam in der elterlichen Wohsender des Telefrüherer Geliebzeigte, zog der enblick der größen Dame Hilfe hen das Messer vollständig aus edenklicher r Seilergeselle ehrerer Straftaten hatte. Der ähnlicher Vergesstrafe von 2 ilt. er Dünkel.) „Vereinigung eschäftsinhaber“ hat und die die liche und morazur Aufgabe sich Schutzverband sowie allerhand Außerdem wird velche den Mitn soll. Wie man ier weiter— ob e Frage für sich. ntwicklung ausg des polnischen ges Sitten ein der neuesten jer Bursche die Vor gut zwei soch schulpflichsicht konfirmiert, das verdorbene des Bräutigams ehnjährige Ding nette Zustände! wilder Robekommt, bietet Vollendung enter drittgrößten Meter lang, an 1½ Meter breit, as Mauerwerk ilsperrengelände, ser enthaltende Bäumen bestanlanger Fahrweg. ugenblicklich fast selbst arbeiten i der Mauer gedas Material zuid Kroaten, die s, groteskes ZiKantinen wirkt übrigen je 50 us ihrer Heimat rgen muß. Der nerie, die von empfehlen. Man riwald mit der zu Fuß. en Totschiegestern nachmitKomm Georgs, schießen wir uns ebde ein sicher: antwortete Georg, und beide troteten weiter. Man legte diesgz, Ziuterredung anfezsgchenge gi#te. eide Hes hache boshe Jeihe, Lansenuogense herte men plötzlich einen Schuß und als man herbeieilte, lag entseelt am Boden. In einiger Entfernung saß Kollege im Grase und betrachtete den Revolver, mit den sch der andere durch einen Schußz in Fesgepugnge. hatte. Er wurde vom Parkaufseher festgengmmen und der Polizei übergeben; es ist ein Metzgerget..5 Mastricht; der Selbstmörder heißt Georg Rosenzwieg und st aus Billhof. 116 * Bonn, 20. Aug.(Sozialdemorralische legeleien.) Die neue Husarenkaserne in der Kheindorferstraße, über die von den Bauarbeitern die Arbeitssperre verhängt wurde, ist noch immer AusschreitBeim Verlassen der Baustelle arbeitswillige Maurer tätlich angegriffen. Einer der Streikenden wurde verhaftet. Ein frischer Betonboden des Fundaments wurde mit Gewalt eingeschlagen. stern wurde den arbeitswilligen Maurern an der Baustelle ihr sämtliches Material fortgenommen. Kleine Chronik. Hd Berlin, 20. Aug. In der Trunksucht hat anscheinend nach einem Streit heute nacht der aus Brandes bei Leipzig stammende 28jährige Stallschweizer Tippe eine Prostituierte, die er nach seiner in der Uferstraße belegenen Wohnung mitgenommen hatte, durch zwei Revolverschüsse getötet und darauf Selbstnord verübt. 68 + Herzogenbusch, 20. Aug. Gestern fand im Beisein der Königin und des Prinzgemahls die feierliche Eröffnung des neuen Flußbettes statt, wodurch endgiltig die Vaal und die Maas getrennt werden. Hierdurch ist eine der glänzendsten Wasserregulierungsarbeiten nach meh als 20jähriger Tätigkeit und einem Kostenaufwande von 23 Millionen zum Abschluß gelangt. Weite Landstrecken sind vor den gefährlichen Ueberschwemmungen geschützt. Im Gefolge befand sich der deutsche Gesandte. # S t r a ß b u r g i. E l s., 2 0. A u g. I n de die 13= und 16jährige Tochter eines Feldarbeiters im Bett vom Blitz erschlagen. + Kattomitz, 20. Aug. In dem Städtchen Wolbronn an der russischen Grenze vernichtete ein verheerendes Feuer, das von einem Hausbesitzer angelegt worven war, 160 Wohnhäuser. Ein Knabe verbrannte. Verschiedene Personen werden vermißt. Der Brandstifter wurde verbostet.„„„„„ 9 + Paris, 20. Aug. Bei einer Rettungsprove, die alljährlich im Waisenhause erfolgt, wurde das KammerFrau wegen tätlicher Mißhandlung ihrer Schwiegertochter, der sie mit der Faust„eine so ausgiebige“ versetzt hatte, daß die junge Person noch im Gerichtssaal ein blau=schwarzunterihren Sohn schriftlich zu einer Landpartie ein. Die junge ihren Soynt gupreiztrz zu einer Landpartte gi, i lige Frau erklärte ihre Absicht mitzugehen.„Nicht wenn ich. weiß,“ hatte kalt der junge Gatte gesagt,„außer Du cehst zu meiner Mutter und läßt Dich einladen.“— Sie pahm die Aufforderung wörtlich, ging und bekam— einen Fuustschlag ins Gesicht. Der Richter ermahnte zuerst den junger Gatten,„Sie scheinen nicht sehr liebevoll gegen die Frau zu sein, die Sie doch gegen den Wilen Ohrgp, heratezgeig heiratet.“„Ich kann mich gewöhnen,“ sagte der junge Gatte;„so ein Frauenzimmer neben sich haben, die in alles dreinredet, das muß man probiert haben.“ Nun kam die Schwiegermutter.„Was haben Sie zu Ihrer Verteidigung zu sagen? Ist das engenziglg Gatin des Sohnes zu empfangen mit einezz gug enem ins Gesicht?“„Sie gefällt mir nicht! Sie ist aus einem ganz anderen Kreis als der unsere! Und schließlich bin ich doch seine Mutter, und wenn ich ihn allein sehen will, habe ich doch das Recht dazu!“„Nein,“ war des Richters bestimmt „Die Frau hat das erste Anrecht auf ihn, sie muß ihn nicht dahin gehen lassen, wo man fur sie keinen Willkomm hat. Die Mutter kommt erst in zweiter Linie und wenn sie ihr Recht auf den Sohn geltend machen will, muß sie sich mit der Schwiegertochter vertragen. Sie veimal Unrecht, zuerst, daß Sie bergragter ohie i Tochter einladen, und dann, dob Ste Frpgang dereiteten. gutes Recht vertrat, einen so üblen Eig##ng Ferenrten. Sie zahlen zehn Schillings Strafe." Ob sich das Verhältnis zwischen dem Ehegatten und der Schwiegermutter und ie Schwiegertochter nach dieser Gerichtsverhandlung freundlicher r gestaltet hat, darüber schweigt einstweilen die Chronik. nahm ihn der Kreuzer an Bord und konfiszierte angeblit seine Papiere. Sein persönliches Gepäck blieb auf der Dschunke. Hd London, 22. Aug. Aus Tschifu wird berichtet, daß seit gestern früh zu Wasser und zu Lande eine furchtbare Kanonade seitens der Japaner von allen Stellungen aus auf Port Arthur ausgeführt wird. Hd Tokio, 22. Aug. Dem hiesigen„Nishi=Nishi“ zufolge ist Liaojag von den Japanern besetzt worden. Hd Paris, 22. Aug. In Saigon war man durch die Ankunft des Kreuzers„Diana“, im höchsten Grade überrascht. Man glaubt, die Diana werde nach Kohlenübernahme sofort den Hafen wieder verlassen. Kein japanisches Schiff ist in der Nähe von Saigon. Hd Paris, 22. Aug. Die Einberufung der russischen Reserven macht, mehreren Privatdepeschen zufolge, in Petersburger, Moskauer und Kiewer Geschäften und Handwerksbetrieben einschneidende Veränderungen notwendig. Zahlreiche Hilfskräfte werden aus dem Auslande, namentlich aus Deutschland, berufen. Wetterbericht. 22. August: Wolkig, heiter, strichweise Regen, windig. 23. August: Wolkig, Regen, windig, ziemlich kühl. 24. August: Wenig verändert, windig, Strichregen. Verantwortlich für den redaktionellen Teil Wilh. Schade. Humor und Satyre. ? D e u t l i c h. W i r t( z u m G a s t, d e r s e i t d r e i S t u n den bei einem Glas Bier sitzt):„Sie junger Herr, das ist teine— Trinkerhelanstalt!. 6656676416 ? Fatal. Graf(mit einer reichen Hanolerslochter verlobt):„War während meiner Abwesenheit mein zukünftiger Schwiegervater da?“ Diener:„Ja, Herr Graf, es sind aber auch ein paar Gläubiger gekommen— und da habe ich ihn aus Verseh'n mit hinausgeworfen!“ ? Gefährlich ist's.„Kann Ihre Frau kochen?“ — Nein, aber sie tuts, wenn sie gereizt wird!“ * Ein Frauenkenner.„Habeg,gezschon das Buch gelesen, das der ledige, Pregzgsterger## b edie Franten veröfentscht hats wädchen Scherley, die wie alle Hausbepehigackrzg hemt geschrieben, wenn er verheiratet gewesen wäre.“— stürzte herab und„Wahrscheinlich gar keins.“ Die Entwöhnung der Kinder ist schwieriger als in anderer Jahreszeit, da die Kinder sehr oft durch die Darreichung von Kuhmilch an Magen= und Darmstörungen erkranken. Man giebt lieber zuerst die Kuhmilch vermischt mit einer dünnen Suppe von Kufeke's Kindermehl, welches die Kuhmilch leichter verdnulich mache und den Nährwert derselben erhöht. Man erzielt auf diese Weise eine geregelte Verdauung, den besten Schutz gegen Pesonanen Socmgesctssttngen Jwungerirstrig“.“. Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die in Schwerte belegenen, im Grundbuche von Schwerte Band III Artikel 130 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes auf den Namen des Maurers Joseph Forth in Schwerte eiggetragenen Grundstücke Flur 7 No. 116 und j', Wohnhaus, Wagenschuppen und Hofraum, zusammen 3 ar 49 qm groß, an der Haselacksgasse. Nutzungswert 722 Mark, in der Grundsteuermutterrolle unter Art. 711, in der Gebäudesteuerrolle unter No. 475 nachgewiesen am 25. Oktober 1904, vormittags 9 Uhr durch das unterzeichnete Gericht — an der Gerichtsstelle— Zimmer Nr. 1— versteigert werden. 9 6 Schmerte, den 16. Augusr 1904 blieb mit zerschmettertem Schädel liegen. Paris, 20. Aug. Eine Art Lynchjustiz wurde an einem gewissenlosen Automobilisten verübt. Er fuhr mit seinem Selbstfahrer in rasendem Tempo durch die Straßen. Eine 60jährige Frau geriet unter die Räder und wurde lebensgefährlich verletzt. Der Automobilist wollte sich aus dem Staube machen, doch verhinderten mehrere Passanten dies. Es sammelte sich sofort eine große Menschenmenge an, die den Automobilisten von dem Wagen zogen und ihn derart durchprügelten, daß er bewußtlos liegen blieb. Mit ihren Messern zerschnitten sie die Reifen des Wagens und zerstörten ihn vollständig. + London, 19. Aug. Der von der White=Star=Linie zur Ueberfahrt nach Newyork bestimmte Dampfer„Baltie“ ist, wie ergänzend mitgeteilt wird, einer der langsamsten der Gesellschaft. Aus diesem Grunde sollen alle rechtzeitig in London eintreffenden Postsachen dem deutschen Schiffe„Kaiser Wilhelm II.“ übergeben werden. 4 London, 19. Aug. Das Handelsamt erhielt durch ? U r s a c h e u n d W i r k u n g. P o l i z i s t:„ W i e entstand denn diese schreckliche Rauferei?".— Gastwirt: „Aus Meinungsverschiedenheiten bei einer Diskussion über den ewigen Frieden.. Jbe 6. ? Fatale Arbeitsfreuoigreit.„Ihr Herr Sohn, der junge Zahnarzt, ist wohl sehr arbeitsfreudig? —„Und ob! Wenn Sie sich bei dem einen Zahn ziehen lassen wollen, reißt er Ihnen gleich ein paar'raus.“ ? Ein braver Mann. Theaterdirektor:„Sie wollen 50 Mark Vorschuß haben? Wenn Sie nun aber morgen sterben?"— Schauspieler(mit Entrüstung): „Herr Direktor, ich bin zwar arm, aber ehrlich!“ ? B o s h a f t. J u n g e H a u s f r a u:„ H e u t e h a b e i c h den ganzen Vormittag gekocht, nur ganz zuletzt hat die Köchin geholfen.“— Gatte:„Und Sie konnte noch etwas— retten?“ ? Neues vom Serenissimus. Serenissimus wohnten den ersten Schießversuchen bei, die in seinem Lande mit rauchlosem Pulver gemacht wurden. Aeußerst “ r i c h t e t h ö c h s t d e r s e l b e f o l g e n d e h u l d v e Schwerte. den 16. August 1904. 2903 Königliches Amtsgericht. schützt sicher vor dem Verderben mein B ES chr=Krauteressig. Alle anderen Einmachartikel bekannt gut und preiswürdig bei Erust Klein, Hüsingstr. 15. London, 19. Aug. Das Handelsamt erhielt durch Lande mit rauchlosem das deutsche auswärtige Amt von dem deutschen Kaiser befrievigt, richter gocht Vergettee,#######lle Wborte de beitsche auswärige ab,, daer General Rochschoset, geit Leutet ger aebungen: eine goldene Uhr für den Kapitän des englischen Dampfers„Changchow“, für dessen Verdienst an der Rettung der Mannschaft des am 23. Nov. 1903 verbrannten Hamburger Dampfers„Arnold“. * Newyork, 19. Aug. Die Mordtaten nehmen immer mehr zu. Die„World" verzeichnet 81 Mordtaten und 108 Ueberfälle, deren Täter seit Juli unentdeckt geblieben sind. Ein krasser Fall ist der vorige Woche verübte Kinderraub bei helllichtem Tage in den Straßen Newyorks. Von dem Vater wird ein Lösegeld von 50000 Mark gefordert. + Newyork, 20. Aug. Von einer großen Verrohung der Jugend wird von hier gemeldet. Söhne hervorragender Bürger hatten die angebrannten Knochen der jüngst gelynchten Neger sich verschafft, verpackt und beabsichtigten, sie dem Präsidenten zuzuschicken, was noch im letzten Augenblick verhindert wurde. Vermischtes. t(Zu einer aufregenden Szene) kam es vor dem Offenbarungseid=Richter in München. Ein Gewerbetreibender, ein schon älterer Mann, sollte eidlich Aufschluß über sein Geschäft geben. Er erklärte dem Fränk. Kur. zufolge, daß er es schon lange an seinen Sohn verkauft habe, und auf die Frage, wie lange dies schon her sei, meinte er:„A paar Jahrl". Der Richter ermahnte den Mann eindringlichst, sich nicht durch eine falsche Aussage ins Zuchthaus zu bringen, allein der Alte blieb dabei bestehen, daß der Verkauf schon vor Jahren geschehen sei. Er erhob schon die Hand zum Schwure, da rief in höchster Erregung aus dem Zuschauerraum seine Tochter:„Vatta, not wahr is, vor zwei Monaten wars!“ Erbleichend gab der Mann nun unter allerlei Ausreden zu, daß der Verkauf„auch“ erst vor 2 Monaten geschehen sein könne. —(Das Recht auf den Mann.) Vor ein paar Tagen fand in einem Londoner Gerichtshofe eine Verhandlung statt die dem Richter Gelegenheit gab, einige große Wahrheiten auszusprechen, die aus dem Munde eines gänzlich Unbeteiligten um so schwerer ins Gewicht fallen. Angeklagt war eine un den Generat Koaschoffer, den Leiter der Ueblingen: „Großartig, Herr General— ah— daß ein Pulver—ah —, das nicht einmal raucht,—äh doch so laut knaltt, wie das andere!" Kasernenhofblüte.„Einjahriger Schütze, Sie fehlen jetzt schon das zweite Mal beim Rapport. Glauben Sie vielleicht, Sie seien das„h“ in der neuen ? Historisch begründet. Lehrer:„Was will das Sprichwort:„Rom ist nicht an einem Tage erbaut“ sagen?“— Karlchen:„Daß damals die Maurer auch schon langsam gearbeitet haben.“ ? Zeitgemäß. Dame:„Da heißt es immer,„wir sollen eine Prüfung vor der Heirat ablegen, was wir kochen können. Ha!— da sollen doch lieber die Männer eine ablegen, ob sie das essen können, was wir hochen.“ Eigener Depeschendienst der„Schwerter Zeitung". Hd Moskau, 22. Aug. Wie hiesige Blätter melden, wurde bei der Station Taischer der sibirischen Eisenbahn von unbekannten Tätern ein Lastzug mit Dynamit in die Luft gesprengt. Sämtliche Wagen wurden zertrümmert, 4 Personen des Zugpersonals getötet, alle übrigen schwer verletzt. Das Attentat galt eigentlich dem Expreßzug, der sich durch einen Zufall verspätete.####u. 8. Hd Wien, 22. Aug. Auf dem Schießplatz in der Nähe der Wiener Neustadt explodierte bei einem Schießversuche mit den neuen Rohrrucklaufgeschützen die aus 120 Geschossen bestehende Ladung eines Munitionswagens. Obschon die Beobachtungskommission durch den Eisenhagel zum Verlassen ihres Standplatzes gezwungen wurde, sind Verletzungen nicht vorgekommen. Hd London, 22. Aug. Aus Tsingtau wird gemeldet: Der japanische Kreuzer„Yaejama“ landete den Kapitän Hopmann, bisherigen deutschen Marine=Attachee in Port Arthur, der den dortigen Hafen auf einer Dschunke verlassen hatte. Dreißig englische Meilen von Port Arthur Für besseres Schuhzeug aus Chevreaux, Calf=Kalbleder 2c. ist das allerbeste„Nigrin“ denn es erzeugt ohne Mühe Konserviert und erhält das Leder weich! Einfachste Behandlung! Zu haben in den meisten Geschäften. Fabrikant: Carl Gentner in Göppingen Palent-Rurcau Ad. Wolfsholz, Elberfeid. Aue 89.— Fernspr 1579. %s Su haben will, versuche meine Margarine Fer Asund 60Fsg. Carl Trog, Schwerte. Fernsprecher 32. er Te-- S ellbes bart IIT 1 Gulogenne.. NeadAEseltanGts C EPOSUMAFTTU Sonst weit teurer! 6 Meter Kleider-Siamosen 99 frische schwarz=weiße Muster □ Mr. 8 Meter Ungebl. 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Es werden daher die Pferdebesitzer im Kreise aufgefordert, ihre sämtlichen Pferde an dem für ihren Wohnort bestimmten Musterungsplatz eine Stunde vor der im Plane festgesetzten Zeit vorführen zu lassen mit Ausnahme: a) der unter 4 Jahre alten Pferde, b) der Hengste, c) der Stuten, die entweder innerhalb der letzten 14 Tage abgefohlt haben oder voraussichtlich innerhalb der nächsten vier Wochen abfohlen werden(bei hochtragenden Stuten ist der Deckschein dem Gemeindevorstande einige Tage vor dem Musterungstermine zu übergeben), d) der Vollblutstuten, die im„Allgemeinen deutschen Gestütbuch“ oder den dazu gehörigen ofsiziellen— vom Unionklub geführten— Listen eingetragen und von einem Vollbluthengst laut Deckschein belegt sind— auf rechtzeitig beim Gemeindevorstande zu stellenden Antrag—, e) der Pferde, welche auf beiden Augen blind sind, f) der Pferde, welche in Bergwerken dauernd unter Tag arbeiten, g) der Pferde, welche wegen Erkrankung nicht marschfähig sind oder wegen Ansteckungsgefahr den Stall nicht verlassen dürfen, h) der Pferde, welche bei einer früheren in der betreffenden Ortschaft abgehaltenen Musterung als dauernd kriegsunbrauchbar bezeichnet worden sind, i) der Pferde unter 1,50 m Bandmaß. Von der Verpflichtung zur Vorführung ihrer Pferde sind ausgenommen: Beamte im Reichs= oder Staatsdienste hinsichtlich der zum Dienstgebrauch, sowie Aerzte und Tierärzte hinsichtlich der zur Ausübung ihres Berufs an dem Tage der Musterung unbedingt notwendigen eigenen Pferde, die Posthalter hinsichtlich derjenigen Pferdezahl, welche von ihnen zur Beförderung der Posten kontraktmäßig gehalten werden muß. Pferdebesitzer, welche ihre gestellungspflichtigen Pferde nicht rechtzeitig oder vollzählig vorführen, haben außer der gesetzlichen Strafe zu gewärtigen, daß auf ihre Kosten eine zwangsweise Herbeischaffung der nicht gestellten Pferde vorgenommen wird. Plan für die Pferdemusterung im Kreise Hörde im Jahre 1904. Ale Piesenaucher erhalten direkt von der 200 Jahre alten Tabakfabrik 9 Pfd. Preislers Landmanns Portoriko franko geg. Nachn. von Mk. 4.28. Ueber 30000 Anerkennung. u. Nachbestell Nachweisbar über ½ Million Pfd. versandt. B. 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In Aplerbeck auf Chaussee nach Sölde. 1 Am Ostausgang Hengsen, Weg nach Opherdicke. Auf Weg nach Zeche Freiberg in der Nähe des Gutshofes. Am heiligen Baum. 1 Auf Straße Schwerte=Opherdicke in [ Höhe des Hauses Rutenborn. In Schwerte auf Beckestraße. An Wirtschaft Breucker. „„ Hüseken. Schulplatz in Westhofen. An Wirtschaft Schneider a. d. Ruhrbrücke. Beim Gemeindevorsteher. In Löttringhausen am Spritzenhaus. Südausgang Dorf Brünninghausen auf Weg nach Hacheney. Ostausgang nach Wellinghofen, Weg nach Benninghofen. S Gamma reinigt Glas * Gamma reinigt Leder S Gamms reinigt Metall # Gamma reinigt Spitzen Gamma reinigt Gold # Gamma reinigt Schuhe * Gamma reinigt Emall S Gamma reinigt Teppiche " Gamma reinigt Fenster ** Gamms reinigt Stoffe &am Gamma reinigt Marmor , Gamms reinigt Bilder S Gamma reinigt Politur * Gamma überall käuflich G Gamma kostet die Dose nut 25 Prg. Verkäufer werden aufgestellt durch J. Pausch II, Kronaeb. — à 30 Pfg.— vorrätig bei Tarl Praus. 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Verschlossene und mit der Aufschrift„Angebot auf Kanalisierungsarbeiten im Holzener=, Hell=, Rosenweg und in der Dammstraße“ versehene Offerten sind bis Sonnabend, den 27. d. M., vorm. 11 Uhr, ebendaselbst einzureichen. Schwerte, den 17. August 1904. Der Magistrat. 2891 Rohrmann. Gras=Verkauf. Das Gras auf unsern nachstehend verzeichneten Weiden soll öffentlich verkauft werden und zwar: Freitag, den 26. ds. Mts, vormittags 9 Uhr auf dem Krähensteg und anschließenden Weiden. Sonnabend, den 27. ds. Mts, vormittags 10 Uhr auf den früher Bimberg'schen Weiden an der Fähre zu Drüpplingsen. Zusammenkunft an Ort und Stelle. 2899 Dortmund, den 20. August 1904. Die Verwaktung des städtischen Wasserwerks. Beschluß. Das Verfahren zum Zwecke der Zwangsversteigerung des im Grundbuche von Wandhofen Band 1 Artikel 41 auf den Namen der Witwe Schäfers Johann Beutler aus Wandhofen eingetragenen Grundstücks Flur 1 Nr. 187 der Gemeinde Wandhofen ist einstweilen eingestellt und der auf den 23. August 1904 anberaumte Versteigerungstermin aufgehoben. 2902 Schwerte, den 18. August 1904. Königliches Amtsgericht. Logis mit Kost erhalten. Wo? sagt die Geschäftsstelle dieser Zeitung. 2804 Mittwoch, den 24. d. Mts. soll im hiesigen Schlachthause minderwertiges Rüdinghausen Annen Hörde, den 15. August 1904. Oftausgang Menglinghausen. Provinzial=Chaussee westlich Brückenkopf. Ostausgang auf Chaussee nach Barop. Nordausgang auf Weg nach Barop. Auf Weg nach Rüdinghausen. Sonntag. Auf Weg nach Annen. Gvang. Kirchplatz in Annen. Der Landrat. unter der= Schmemnebestanded er dem Schweinebestande des ohilhauer in Westst Rotlaufseuche festgestellt. hofen, 10. August. Die Polizei=Verwaltung: 2900 Graf Haslingen. Eine trggende 1 Kuh steht zu verkaufen. Bei wem, sagt die Geschäftse stelle dieser Zeitung. 2898 Neues Sauertraut empfiehlt D. Hesse, hagenerstr. 13. Rindfleisch verkauft werden. 2905 Fliegengrab per Bogen 10 Pfg. Salon=Fliegenfänger äußerst reinlich) Stck. 10 Pfg. vorrätig bei C. 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