cht und iblikum jezogen. Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 Pfg., exet. Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen für den Kreis die sechsgespaltene Petit42 Pfg. Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. Erscheint an jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierten Familienfreund.“ Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. Regierung durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung" rechtsverbindliche Kraft. 36. Jahrgang. Schwerte, Montag den 28. Dezember 1903. Sonntagsblatt“ wird im neuen Quartal, wie bisher, eine Fülle besten Unterhaltungsstoffes bieten, sodaß der„Schwerter Zeitung“ der Charakter eines gern gelesenen, guten Familien= blattes gewahrt bleibt. Die„Schweeter Zeitung“ kostet durch Boten frei ins Haus gebracht mona lich 55 Pfennige. Wir laden hiermit zum Abonnement höfl. ein. Abonnements werden in unserer Geschäftsstelle, sowie von unseren zahlreichen Boten und den Briefträgern und Postanstalten jederzeit entgegengenommen. und Nedaktion der „ Schwerter Zeitung. der Vorrat tens 1 Pfd. n aufwärts Rotweir erkauf uf dem 120! 32a ingute Saffen urgoß wachsenden brweit zum Preise von Kk. Proben und Freis haben, uns nicht verhindern würde, Widerspruch dagegen zu erheben, wenn die gleiche Haltung seitens Großbritanniens beobachtet würde, falls das Departement Folivar sich von Venezuela losrisse, oder seitens Deutschlands, falls Rio Grande do Sul seine Trennung von Brasilien bewerkstelligte? Wir antworten: Nein! Es entspricht vollkommen der Wahrheit, daß Ciudad Bolivar, der Stapelplatz des Orinoco, oft Mittelpunkt des Aufstandes gegen die Regierung war und daß es gute Gründe hat, sich von Venezuela loszureißen. Ebenso wahr ist es, daß die Provinz Rio Grande do Sul mehr als einmal versucht hat, von Brasilien loszukommen und unabhängig zu werden. Zweifellos würden Revolutionäre in Bolivar gern den Schutz der britischen Flotte genießen, und es ist sicher, daß die deutschen Bewohner der südlichsten Provinz Brasiliens wünschen würden, die gleiche Hilfe von Deutschland zu erlangen. In beiden Fällen könnten wir jedoch die Schutzgewährung seitens einer europäischen Macht ebensowenig gestatten, wie wir einer französischen Armee gestatten konnten, zwecks Aufrechterhaltung des Kaiserreichs mit Maximilian an der Spitze in Mexiko bleiben. Wer eine klare Vorstellung von der Monroe=Doktrin hat, kann sich unmöglich einbilden, daß unsere Weigerung, Kolumbien über die Republik Panama herfallen zu lassen, ein Präzedenz schaffe, das sich Großbritannien oder Deutschland unter den oben angegebenen Umständen zu nutze machen könnten. Monroes Lehre verpflichtet zu keiner Selbstentsagung. Durch die Proklamier= ung der Doktrin haben wir uns nicht gebunden, auf mmerque, Rent eister. inleiden auch veraltete, wei#nen behandelt nachbema##ten eth Dr. med. Straht tut Dortmund, 47, Straßenbahnhall#### allhalla" V. Niewels Naturheilkundige ndliche Heiln krankheiten fast al skrophulöse Aus ), Milchschorf, einschäden, Kram 2c., ohne Berufss. ermann, Spezial Beinkrankheiten, 45 )ststr. 5. stunden: Donnerst Vormittags. Gebietserweiterung auf Kosten der lateinisch=amerikaniLotte zu Kauer zu gehen und ihn zu bitten, er möge die Anzeige bei der Polizei zurückziehen. Gleichzeitig hoffte sie aber auch von Kauer zu erfahren, welcher Art die früheren Beziehungen ihres Gatten zu ihm gewesen waren. Es schien da in dem Verkehr der beiden Männer ein dunkler Punkt noch der Aufklärung zu bedürfen. Sie hielt ihren Mann keiner schlechten Handlung fähig und konnte sich nicht erklären, aus welchem Grunde Kauer ihn und seine ganze Familie, wie von Gleichen behauptete, hassen sollte. Nach einer Weile erzählte sie ihrem Manne, zu einer Notlüge greifend, daß sie heute bei Kauer einen kleinen Einkauf gemacht habe, dabei habe sie Kauer, dem sie ihren Namen genannt habe, in ein Gespräch verwickelt. „Kauer erzählte mir, daß er in seiner Jugend mit Dir viel verkehrt habe, ihr wäret auch eine Zeitlang zusammen im Geschäft, das er später erworben habe, als Gehilfen tätig gewesen. Das interessierte mich sehr, und ich drückte Kauer mein Befremden darüber aus, warum wir ihn bislang denn noch nicht bei uns gesehen hätten. Zweifellos wüßte er doch, daß Du seit fünf Jahren wieder hier in Deiner Vaterstadt weiltest. Seid Ihr beiden damals in Unfrieden von einander geschieden, Georg? Es machte auf mich den Eindruck, als wenn Kauer nicht gerne an euren frühern Verkehr erinnert sein mochte. Was ist denn zwischen euch vorgefallen?" Der Konsul hatte seine Frau zwar ruhig angehört, doch schien ihn die Erwähnuig des Namens Kauer und die Erinnerung an die frühere Bekanntschaft dieses Mannes peinlich zu berühren. Er starrte verlegen zur Decke und ließ die Quasten seines Schlafrockes nervös durch die hageren Finger gleiten. „Kauer war in der Jugend ein gefährlicher Projekten macher und Optimist, wer seinen abenteuerlichen Plänen nicht zustimmte, der hatte es mit ihm verdorben. Er glaubte, ich würde seine Schwester heiraten und mit ihm Die Folge solcher Gutachten ist, daß diese Diebinnen meist freigesprochen werden, eine Tatsache, die der gewöhnliche Menschenverstand nicht begreift und mit dem bekannten Ausspruch:„Die großen Diebe läßt man laufen, die kleinen aber hängt man auf,“ gebührend glossiert. Natürlich kommt es in den meisten derartigen Fällen nicht zur Erhebung einer Anklage. Der Gatte oder die Angehörigen legen sich fast immer ins Mittel, und mit Rücksicht auf die Familie unterbleibt dann die Anzeige bei der Polizei. Nach meinem Dafürhaltenmüßten solche vornehmen Diebinnen viel härter bestraft werden als diejenigen, die in Armut leben und oft nur aus Not stehlen.“ Frau Amalie schwieg auf diese Erklärung und seufzte nur leise. Sie überlegte, wie sie Kauer dazu bewegen könne, daß er die Anzeige bei der Polizei zurückzog. Sie wußte ja nicht, daß er das nach den bestehenden Gesetzen garnicht mehr konnte, und sie bedachte nicht, daß selbst eine etwa nachträglich gegen seine frühere Behauptung abgegebene Erklärung, er sei jetzt der Ueberzeugung, daß das Beistecken des Kolliers nicht in der Absicht geschehen sei, ihn zu bestehlen, sondern das junge Mädchen würde das wohl in Gedanken getan haben, daß diese Erklärung wohl kaum noch Glauben bei dem Polizeichef oder dem Staatsanwalt finden würde. Mußte man hinter solcher Erklärung Kauers nicht lediglich den Einfluß der Verwandten der jungen Diebin vermuten? Und würde sie die Sache nicht eher verschlimmern als bessern. Doch alles bedachte die unglückliche Frau nicht. Ihr schien daran zu liegen, daß Kauer zunächst eine„bessere“ Meinung von dem Vorfalle gewinnen und diese seine„bessere Meinung“ dem die Untersuchung leitenden Beamten zu erkennen gab. Geschah das, dann durfte sie hoffen, daß die häßliche Geschichte niedergeschlagen wurde, so meinte sie in ihrer Unerfahrenheit in derartigen Dingen. Frau Amalie nahm sich vor, am nächsten Morgen mit Für Herz und Gemüt. Hell Gesicht bei bösen Dingen, Und bei frohen still und ernst— Und gar viel wirst Du vollbringen, Wenn Du dies bei Zeiten lernst. Ernst Moritz Arndt. * Anerkennung ist eine seltene Pflanze, die meist auf Gräbern wächst. Soll fest ein Baum im Boden steh'n, Muß er tief hinab mit den Wurzeln gehn; Vergebens mit dem Sturme streitet, Der nurflach seine Wurzeln breitet. Du aber in Deinem Wachstum gleiche, O, deutsche Art, der deutschen Eiche, Die tief hinab in den Boden steigt, Und hoch emporsteigt und weit sich zweigt. * Wer Liebe hat, hat auch Demüt; wem es schwer fällt, sich zu demütigen, der liebt nicht. enleidende aus Dankbarkeit at ntgeltlich mit jahrelangen, qual : u. Verdaun erden geholfen ek. Lehrerin, Sach u b. Frankfurt a. 9“. verios voraüglie Darlehnssuchendeer 1 halten Prosp. gratti . Zahlr. Danksch ben. Rückporto. Verkehrsanstalt. R Herren u. Damen jed.#####" a. Altors— a ohne Verm lorme Ans. Partien m 104 I. Verm., sow. Bild s. Aus-ahl. ert. F. Gombert, Borlin 8. 14. Anser Einziger. Von Th. Schmidt. (7. Fortsetzung.) „Das ist ja eine förmliche Krankheit," rief Frau Amalie entsetzt. „Ist es auch, Kleptomanie oder Stehlsucht nennen es die Irrenärzte. Nach deren Urteil ist es eine krankhafte Veranlagung; die betreffenden Frauen sind mehr oder weniger hysterisch und ihre Neigung ist meist eine Folge widernatürlicher Erziehung und Lebensweise. Die Psychiater sagen, daß ein solches unglückliches Geschöpf nicht vor den Strafrichtern gehöre, sondern in eine Irrenanstalt. htswunsch! Igs. Mädihen, 000 M. Vermög„häusl. er 2, Heirat m. edelges Herres. erforderl, doch gut E u. Reform" Berlin.14 Junge Legehühner Mk. 25 größere 1.50 Mk. versei det M. Lansen, Gartenst #ch. Nr. 162. Preisliste g1 Politische Uebersicht. Deutschland. an Behörden die Aufmerksamkeit der maßgebenden Kreise, auf sich zu lenken. Nach derselben Richtung hin wirkte chland. auch die Herausgabe von aufklärenden Schriften und mitleren Be= eine starke Zunahme der eigenen Presse. Es scheint, als — Eine denderung in den Litein der Mit; Pihs, beabsichtigten die Angestellten gerade diese Seite ihrer Täanten bei der Post, hat der Staaatssekretär be.—.— tigkeit noch mehr zu pflegen, als es bisher bereits gesche, esoente beriogt, den bosoahhtegzähung fuaf sahe den st. Der Deuschnatoanate Handlugesgehisgener ssistenten wird bei vorwursfreier Bugzzyg, Austellurg band in Hamburg, von dem bereits eine Schriftensamm, nach dem Zeitpunkt ihrer ersten etatsmatzigen u.—.—.—— lung von faft 20 Bänden über die Lage der Handlungsge, oder nach dem Zeitpunkt, auf den ihr AnstelhungHerezite, hilen vorliegt, hat neuerdings ein Buch veröffentlicht, in ter etwva nachträgich selgeiet Porden, v, v. u.1Lem aufgrund einer unfassenden statzstischen Erhebzung obrz Bostolsisient. eriehen, Wie Veauten der vn, der gegenwärtige Stand des kaufnännischen vorthilderen Laufbahn erhalten nach dem Vost=Feizgraphensekte, ungspesens dargestelt st und das praktisch verwertvare prüfung den Litel„Postekretg, oder zorourfsfreier Vorschläge für seine weitere Ausgestaltung bringt. Fertär:. Der Titel„Possekretchr, wired bes v,„übeschäf ner kündigt der genannte Verband für das neue Jahr die Führung auch folchen Ober=Koltasistezten und vont.eu—., Herausgabe eines„Archivs für kaufmännische Sozialtiaten Postverwaltern, der Tütel„Telegrophenfehie die postike, an. Die Zeischrift soll sechsmal jährlich in UmSectelscheashung nichtehelegz aben Wbep i5 Johr= sist aif haul Gehiate der dandelgenetlichen Setiale. jährige Gesamdienstzeit vollendet haben, wird bei vor= Liste der neuen Erscheinungen in der Literatur der Priot., höchster Stelle und eines energischen Druckes seitens der ist, die Torheiten einer albernen Beinkleider sieht man noch an vi Lokales. Schwerte, 28. Dezember 1903. **(Verrauscht und verronnen) sind nun wieder die hehren Weihnachtsfestes und mit dem und allzu k*(Verrauscht und verronnen), si. tien kag erhalten, bberwaöhhg bohe, Ien grien, Weiche 2age des hohen, zegen Weihnachtsfestes weite Beinreiger steht man noch an brete, 2 113 Manöversheutigen Morgen tritt das gewohnte Altagsseben wieder Fülle von Vekleidung wird vicht beutzutggecht zahlreichen in sein Recht. Wenn's auch nach dem langen feiern, waren witgenommen! Zu den an sich, vorhanden sein müissen, uns doch diesmal drei Feiertage beschieden, anfangs etPentiochen, die vorschrsherzeia unnenge von Ve.(vuas schper zu salen scheint, schon nachz geiz hurzer Meise kommt das Jagskostzm wit seinge uinzzglich von Vregu), ist man mit der Arbeit wieder im reigten Geieise und mit ten, ferner der Tennisanzug und womöatitg, noch Zsvy., neugestärkter Tatkraft wird geschafft, denn: nach getanuer Wahrlich, wenn man sich des bescheidenen Koffers erinnert, Rutz ist gut arbeiten! Still und friedlich, wie es sich mit dem wir 1870 ins Feld gerückt find, und bogesich fras eigentlsch auch gehört, sind die Feiertage bei uns verlaufen stspohin faol das führen2 Werden wir es semals fer), d wir en von unseren verechrlchen Leserinen und daß im Garderobenvorat des Ofisiers auch der Fracg und wir hoffen von unseren Lesern, daß auch ihnen die Zeit wohlverdienter Ruhe, die die drei Christtage mit sich brachten, wohlgetan hat; um in unentbehrliches Stück werde, die Neigung dazu, ist em unemoehrliches, Stüick werde, die Reigung dozu. Ist/ Pio,gx an dre Aze uthäte der giste Feiertag gänze schon vorhanden! Die Kostspieligkeit der vielen, in jüngster Zeit-=Pefl. Hungzührtg. Neuerzugen zucken zönder, der an die tägliche Arbeit, die die Vorbedingung fi das tagliche Brot ist.— Gehörte der erste Feiertag gänzlich der Familie, so regten sich doch am zweiten schon die shrten Neuerungen besiv., Apschoz Vereine und hier und da wurden Weihnachtsfeiern, geboungen an Betteloungs= und Ausrüstungslucken, vr. 1o., Wenn wir nun auch ohne Unterschied auf die Tengena bervorgehoben worden und won uy, Keingz. Hanz und die It des einzglnen Vereins nach wie vor der Ansicht sind, daß die Weihnachtsfeier in die Familie gehört, nicht in den Verein, so lassen wir hier doch eine Ausnahme gelten, das sind die Vereine, die sich zur Aufgabe gemacht haben, diejenigen jungen Leute, die nicht im Elternhause weilen können, denen es auch zur Weihnachtszeit versagt ist, mit den Ihrigen vereint unter dem brennenden Lichterbaum zu stehen, um ihre Fahne zu sammeln, und ihnen einen Ersatz hierfür zu bieten. Hierhin gehört mit in erster Linie unser evang. Männer= und Jünglingsverein, der in seinem Vereinslokal an der Kuhstraße eine sinnige ge( Weihnachtsfeier veranstaltet hatte, ferner der mehr als gut ist, in Anspruch nimmt? Die Bedeutung des Privatbeamtenstandes. Deutsch=nationale Handlungsgehilfen=Verband and Pridatangestelten Bezug haben. handelte mich sehr kühl.„„ 6 84 „Hattest Du ihm durch Dein Benehmen denn nicht schen jungen Mädchens zwischen Deinen Du's noch, ich zeigte es Dir und ich fichte mich zicht ganz,„ädhenz uirg host ei. hihte für heute muß ich mich auf kurze Andeutungen beschränken: Der Verein hat gestern bedeutend mehr geleistet als jemals früher, die Chorvorträge waren durch die Bank gediegen, teilweise wahre Bravourleistungen, dazu die ausgezeichnete Musik der Giesenkirchen'schen Kapelle, ein vorzügliches, sorgfältig zusammengestelltes Programm und der Saal picke=packe=voll von festlich gestimmten, festlich gekleideten Menschen; über allem tront ein herrlich gewachsener, prächtiger Lichterbaum. Das ganze ein einziger, unbestrittener Erfolg; doch der eigentliche Konzertbericht kommt morgen, für heute will ich schließen, aber von dem gestrigen Konzert darf ich ruhig sagen:„Das habt ihr brav gemacht, ihr Sängerbündler!" **(Zum Ehrenmitgliede) des Geflügelzuchtvereins für Schwerte und Umgegend hat der genannte Verein den Landrat, Herrn v. Starck in Hörde ernannt wegen der großen Verdienste, die er sich um die Hebung der Geflügelzucht in unserem Kreise erworben hat. Der Herr Landrat war über diese Ehrung sichtlich erfreut, da er daraus doch sehe, daß seine eifrige Arbeit auf diesem Gebiet in den beteiligten Kreisen anerkannt werde, und sprach der Deputation, die ihm das diesbezügliche Diplom überreichte, seinen herzlichsten Dank aus. **(Das Jahr 1904) ist ein alle vier Jahre wiederkehrendes Schaltjahr, hat also 366 Tage.— Im laufenden Jahre war Ostern am 12. April, im nächsten am 3. April: Pfingsten war 1903 am 1. Juni, im nächsten Jahre am 22. Mai. Die beiden Festtage fallen also im nächsten ohy z.(Drei Scherter Kinder!) In der geheinen Sitzung der letzten Stadtverordnetenversammlung in [Gelsenkirchen wurden drei gebürtige Schwerter als Verwaltungsbeamte der Stadt Gelsenkirchen fest angewieder die stellt, und zwar Baecker als Verwaltungssekretär, Honmit dem saleck als Verwaltungsassistent und Stöcker als Bau2:(Die hiesige Beschälstation) beim Wirt Potthoff wird am 6. Februar 1904 mit den drei Hengsten„Bauernfänger“ von Alba,„Eskimo“ von Florindor und„Jubilar“ von Jubert belegt.— Nach der Station Eichling= hofen kommen am 9. Februar„Wodan“ von Herkules und 4s(Für den besten Gefügelhof) hat die Landwirtschaftskammer für Westfalen eine Prämie von 200 Mark ausgesetzt. Es würde uns sehr freuen, wenn diese Präunseren Kreis fiele, was bei der Aufmerksamkeit, die man hier der Geflügelzucht entgegenbringt und bei dem lebhaften tätigen Interesse des Herrn Landrats für die Hebung dieses Zweiges der heimischen Landwirtschaft nicht **(Des Jahres letzte Stunde) ist mit einem geheimnisvollen Zauber umrankt. Man glaubt, den Pulsschlag der Zeit hörbar zu vernehmen, und den Zeiger an der Weltenuhr einen Schritt weiterrücken zu sehen. ein feierlicher Moment, wenn wir Abschied nehmen von seden Ernft aus dem fzei das liebermaß solcher Tolhest wünschen, doß die Poetiger ist, daß sich die Palksite dazurückdrängt, aber wichtiger ist, daß s0 oie Volkssitte dagegen auflehnt. In christlichen Hausern wird man mit 9•9en aup ichg. ue das Jahres letzte Stunde begehen, sich und das wahrlich ind Bürgerverein, dessen Feier im grö= gesammeltem Ernst des Jahres letzte Gagemonn, schen. Sacklo. siotfatfig ae. ist ein besserer Anfang des neuen 3e end ioe Zer. Hern IAlenpt untersehende, trefich gesur en veseter aungug, eup Kziste seh gautabenen unb anderer Verein beging in, gogg, gonr. keiten einzugehen. Doch sollstage feierte der Duetzgarte ghanste, zu Eichholz sein diesoide ese euuse alel Vetelgtentechn var harmniosz im Sadie des Hern Au: Burcz genett“Theaitr, Jal die Sunden uod buen eiue Gueh,geggen eis rächt lad ehne Grais=Leriostung, Es kanen i3. usthaele Ge. Schwerte sei Garnisonstadt geworden, was natürlich gar der große Saal dicht besetzt. im Auftlärung, denn) wihhye, Dach leider ist dios murs ein Latischloß, das keinerist doch ein gebildeter und vermögender Mann. der Mann jeden Haus chpf Gitze nich nicht ganz, Hei von Eiferfucht, Lotzum„ ense due ue ur ue ued undu ud da a ene e e e see us chachen, au. Gursage. endeud Narchuent ach eate Dur duch ueskoungdeu von den Zuesäihzun heiefernhsenden Geschslisr den Landat untendoen berigzst Kehehis eähe. en groht, Bugz hker, Fruzstrigh Ziurgagen Regzinentsnummern aus ins.: Jper(Pest), 27. beiden glchchr Siarka acs gas ashea##e. eese easchensle lseasestenen, unr Aiehe Keschise. e. en ue eeue, ege eae us uier Auchahen uad aune, gues gen Geiechanen an an. Mis chaltenle. wohl registriert werden, daß dieser Tage bei der Seche eir=tkriten u0 Hage usd ale Ace, Jugen, den Srtzugen die ansdeate eit Seiricensiaser aus der Bchnstate eihe. aie ece ie eace. lelie eäice ele fond)e im Zimmer. Ihr Mann pflegse vor zehn von wicher Ven(Fersetung selsgt. tV-gg jwige) lim„Fr * — schule und eine Schülerin der höheren Mädchenschule kostet. Bei 7806 Volksschülern hat die Stadt einen Zuschuß von 418000 Mark jährlich zu leisten, d. i. pro Schüler 53,65 Mark für einen Schüler des Gymnasiums zahlt die Stadt bei einem Zuschuß von insgesamt 55 000 Mk. und bei 482 Schülern 115 Mk. und für eine Schülerin der höheren Mädchenschule bei einem Zuschuß von 17·000 Mk. rund bei 270 Schülerinnen je 62 Mk. jährlich. Ohne die Schulbaukosten stellt sich der Zuschuß pro Kopf auf 45,60 Mk., 86,89 Mk., beziehungsweise 41,46 Mk. Ein Schüler des Gymnasiums kostet der Stadt also etwa doppelt so viel, wie die anderen Schulkinder. *(Der Krouprinz auf dem Weihnachtsmarkt.) Unser Kronprinz hat in seiner Garnison Potsdam in den Tagen vor dem Feste Weihnachtseinkäufe gemacht, und dabei für seine zweite Kompagnie, deren Chef er ist, einen großen Weihnachtsbaum erstanden, der sogleich in die Kaserne geschafft wurde. Dabei wurde er auch von einem kleinen Mädchen angehalten, das dem unbekannten Offizier Weihnachtsschäfchen mit den Worten anbot:„Koofen Se mir doch een Schäfchen ab, Herr Leitnant. Det Stick kost' ja nur 10 Fennje!". Der Kronprinz besah sich den Korb, in dem die Schäfchen fein geschichtet aufeinander lagen und bestimmte schließlich, daß ihm die ganze Herde in die Wohnung geschickt werde. Er beschrieb der Kleinen ein Haus auf dem neuen Markt,„wo der Wachtposten steht", der ihr schon Bescheid sagen werde. Dann entfernte er sich lachend. Das Kind besah das neue Fünfmarkstück, mit dem der Offizier seinen Einkauf bezahlt hatte, und lieferte dann seine Schäfchen in dem bezeichneten Hause ab. Dort erfuhr die Kleine auch, daß der Kronprinz ihr Käufer gewesen sei. *(Aus der Lawine zutage gefördert.) Im Gebiet des Monte Leone am Simplonpaß ging im März 1901 eine große Eislawine nieder, wodurch zwei Bäuerinnen aus Simpeln verschüttet und getötet wurden. Alles Suchen nach den Leichen war vergeblich. Im letzten Fruhjahr endlich fand ein Bursche unter der schmelzenden Schneedecke die Leiche der einen Verunglückten, der Josefa Escher. Das zweite Opfer, namens Antonie Anold, kam, wie schon erwähnt, dieser Tage unter schweren Eismassen zum Vorschein. Offenbar hatten sich die Trümmer der großen Eislawine zu einer Art Gletscher vereinigt und die zweite Leiche tief in sich eingeschlossen. Beide Leichen waren gut erhalten. ?(Ein kleiner Schlaumeier.) Der kleine Franzl hat Quecksilber im Leib und kann in der Schule nicht ruhig sitzen bleiben. Um ihn nachdrücklich auf seine Pflichten aufmerksam zu machen, befiehlt ihm der Lehrer, über den Sonntag fünfzigmal zu schreiben:„In der Schule muß ich mich ruhig verhalten und immer aufmerksam sein.“ Als am Montag darauf der Lehrer die Strafarbeit sehen will, steht der verlangte Satz nur dreimal auf Franzls Tafel.„Ja“, fragte der Lehrer,„Du solltest es doch fünfzigmal schreiben?"—„Hab's scho g'schriebn, Herr Lehrer, verteidigt sich Franzl,„aber's is net ganz higanga, nacha hab' i di' Tafel wieder ausg’wischt und vorn ang'fangt. Dös san de letzten drei Sätz: ? Vereinfachung. Arzt:„... So, da haben Sie das Rezept! Das Kind soll täglich dreimal einen Eßlöffel voll von der Medizin nehmen!“— Bauer:„Jawohl, Herr Doktor! Aber i' bitt’, schreiben S' gleich a paar Maß davon auf! Dahoam im Dorf san no'a' Dutzend kranke Bub'n— den hab’ i' nur als Muster mit? A u s d e r S c h u l e. L e h r e r:„ W e l c h e T i e r e m a chen eine große Verwandlung durch 2“. Fritz:„Die Mükken.— Lehrer:„Recht so, auch die Mucren geyören dazu. Nun sage uns auch, inwiefern?"— Fritz:„Weil man daraus einen Elefanten machen kann.“ ? Vorschlag zur Güte. Hausherr(der an einen jungen Mann sein Klavier verkauft):„Meiner Tochter wird's natürlich sehr nahe gehen, daß sie sich von dem Klavier trennen muß..... sagen Sie mal, wol len Sie die nicht gleich mit dazu nehmen? Eigener Depeschendienst der„Schwerter Zeitung“. Hd Berlin, 28. Dez. Die Kreuzer=Division, bestehend aus den Schiffen„Vineta",„Gazelle",„Falke" und „Panther" unter dem Kommando des Kapitäns Schröder ist in Jamaica eingetroffen. Hd Wien, 28. Dez. In einem hiesigen Hotel der inneren Stadt hat sich ein aus Deutschland zugereister Mann, dessen Nationale noch unbekannt sind, erschossen. Derselbe ist ungefähr 35 Jahre alt, mittelgroß, hai braunmeliertes Haar und braunen Schnurrbart. Hd Paris, 28. Dez. Der in Chamberg verstorbene Großgrundbesitzer Duferesne vermachte 4 Millionen Frks. zur Gründung eines Hospitals, welches für Gouvernementsarbeiter bestimmt ist. Hd Paris, 28. Dez. In Monges wurden 14 Ausständige, die mit Revolvern und Dolchen bewaffnet waren, in dem Augenblick verhaftet, als sie einen Bäckerladen ausplündern wollten. Hd Paris, 28. Dez. In Lyon kam es zu großen Ausschreitungen seitens der Ausständigen. Die Polizei mußte einschreiten, um die Kundgeber zu zerstreuen. Es kam zu einem Handgemenge, wobei 3 Kundgeber und mehrere Polizisten verletzt wurden. Zahlreiche Verhaftungen wurden vorgenommen. Hd Brüssel, 28. Dez. Die Glasfabrik in La Louvière stellt am 1. April den Betrieb ein, was den Arbeitern heute durch Maueranschlag bekannt gegeben wird. Veranlassung zu dieser Maßregel, von welcher 1500 Arbeiter betroffen werden, ist die Weigerung der letzteren, einer Lohnreduktion zuzustimmen. Hd Kopenhagen, 28. Dez. Hier sind Nachrichten über die dänische wissenschaftliche Mission, die unter Leitung Gerchissiens nach Grönland aufgebrochen war, eingetrofen. Fischer aus dem arktischen Gewässern berichten, daß ich die Forscher in großer Not befinden. Id Belgrad, 28. Dez. Heute werden die hiesigen tudenten und Arbeiter vor der französischen Gesandtschaft eine Ovation darbringen, um auf diese Weise den Dank der Bevölkerung dafür auszusprechen, daß der Gesandte nicht Belgrad verlassen hat. Hd Rom, 28. Dez. Das gestern abend um 7 Uhr erfolgte Ableben Zauardellis hat eine gewisse Aufregung hervorgerufen. Heute werden sich die Minister versammen, um über die militärischen Ehrea zu beraten, welche dem Verstorbenen zuteil werden sollen. Hd Mailand, 28. Dez. In der Nähe von Udine wurde ein Kasten mit 300 Kilogramm alten römischen Goldmünzen aus der Zeit des Kaisers Tiberias zutage gefördert. IId Graz, 28. Dez. Der Oberst a. D. Theisz Ritter von Excchenhorst, ein Greis von 91 Jahren, sprang heute nacht vom 2. Stockwerk seiner Wohnung in den Hof hinab und brach sich beide Beine. Der Oberst war seit längerer Zeit krank. Sein ständiger Wärter hatte sich auf einen Augenblick entfernt, während welcher Zeit der Oberst die Tat vollführte. IId Algier, 28. Dez. An der algerischen Küste wüet ein heftiger Sturm. Die Flüsse sind aus den Ufern getreten; viel Vieh ist umgekommen. In Susse steht die Mehrzahl der Häuser unter Wasser, die Telegraphenstangen sind umgestürzt. Man befürchtet Katastrophen auf offener See. IId Calcutta, 28. Dez. 800 englische Soldaten mit 4 Geschützen sind in Pheri eingetroffen, nachdem dieser befestigte Ort von den Tibetanern aufgegeben worden ist. Es herrscht sehr empfindliche Kälte. Hd Tokio, 28. Dez. Aus den Koreanischen Häfen aufen schlechte Nachrichten ein. Ueberall herrscht Anarchie. Umfassende Maßregeln sind in Uebereinstimmung mit Rußland getroffen worden. Ein schreckliches EisenbahnUnglück in Amerika. Hd Newyork, 28. Dez. Zu einem Eisenbahnunglück in der Nähe von Connellsville wird gemeldet, daß 60 Personen, meist ausländische Arbeiter, getötet und 50 Personen verletzt wurden. Der Zug, welcher 90 Kilometer in der Stunde fuhr, hatte 150 Passagiere, welche sämtlich infolge der Wucht der Erschütterung bewußtlos wurden. Die Lokomotive und 3 Personenwagen rollten den steilen Abhang hinab und fielen beinahe in einen Nebenfluß des Ohio hinein. Der entweichende Dampf verbrühte den größten Teil der Passagiere. Stadtvorsteher zur Einsicht offen. Abschrift des Kostenanschlages kann gegen Erlegung von 1 Mark Schreibgebühr bezogen werden. Westhofen, den 20. Dezember 1903. Der Stadtvorsteher: Westerhoff. Bekanntmachung. In den letzten Jahren sind wiederholt Schädigungen und Unglücksfälle durch den Gebrauch von Lysol vorgekommen. Außer den durch Verwechselung und unvorsichtiger Aufbewahrung des Lysols entstandenen Vergiftungen sind seit 1898 2 Morde, 11 Selbstmorde und 8 Selbstmordversuche durch Lysol herbeigéführt. Ich mache daher auf die mit dem Gebrauche von Lysol verknüpften Gefahren aufmerksam und warne bei den giftigen Eigenschaften des Lysols und der Kresolseifenlösung vor ihrem unvorsichtigen Gebrauche oder Aufbewahren. Hörde, den 21. Dezember 1903. Der Landrat. I. V.: Luckhaus. Bekanntmachung. Die land= und fortwirtschaftlichen Betriebsunternehmer des Amtes Aplerbeck werden hierdurch aufgefordert, etwaige Aenderungen ihrer Betriebe einschließlich der mitversichterten Nebenbetriebe, die für deren Zugehörigkeit zur Genossenschaft oder für die Umlegung der Beiträge von Bedeutung sind, bis zum 15. Januar 1904, schriftlich oder mündlich auf dem hiesigen Amtsbureau— Zimmer Nr. 8— anzuzeigen. Es wird insbesondere darauf hingewiesen, daß verspätete Anzeigen von Betriebsveränderungen, die eine Ermäßigung des Beitrages oder den Fortfall der Versicherungspflicht bedingen, keinen Anspruch auf Berücksichtigung für die Zeit vor Erstattung der Anzeigen haben. Aplerbeck, den 16. Dezember 1903. Der Amtmann: Leonhard Wetterbericht. 29. Dez.: Kälter, wolkig, teils sonnig. 30. Dez. Vielfach heiter, kalt, trocken, starke rauhe Winde. Verantwortlich für den redaktionellen Teil Wilh. Schade. Bekanntmachung. Am 1. April 1904 werden Einjährig=Freiwillige einstellen 1. Infanterie=Regiment Herwarth von Bittenfeld(1. Westfälisches) Nr. 13 in Münster. 2. Infanterie=Regiment Vogel von Falkenstein(7. Westfälisches) Nr. 56— 1. und 2. Bataillon— in Wesel. Arnsberg, den 3. Dezember 1903. Der Regierungs=Präsident. In Vertretung: gez. Spude. Bekanntmachung. Im nächsten Jahre finden an derzKöniglichen Lehranstalt für Wein=, Obst= und Gartenbau zu Geisenheim a. Rh. folgende Unterrichtskurse statt: 1. Obstweinkursus in der Zeit vom 22. Februar bis 3. März 1904. 2. Oeffentlicher Reblauskursus vom 22. bis 24. Februar 1904. 3. Obstbaukursus in der Zeit vom 22. Februar bis 12. März 1904. 4. Baumwärterkursus in der Zeit vom 22. Febr. bis 12. März 1904. 5. Hefekursus in der Zeit vom 30. Mai bis 11. Juni 1904. 6. Analysenkursus in der Zeit vom 13. bis 25. Juni 1904. 7. Obstbau= Nachkursus vom 16. bis 20. August 1904. 8. Baumwärter. 6 10 9. Obstverwertungskursus für Männer vom 22. bis 27. August 1304. 10.„„ Frauen vom 29. August bis 3. September 1904. Das Unterrichtshonorar beträgt: Für Kursus 1 für Preußen 20 Mk., für Nichtpreußen 25 Mr., außerdem für Reagentien pp. 20 Mk., für Bedienung 1 Mk. Kursus 2 ist frei., 665 Für Kursus 3 für Preußen 20 Mer., für Nichtpreußen(auch Lehrer) 30 Mk. Preußische Lehrer sind frei. Perfonen, die lediglich am Nachkursus(Nr. 7) teilnehmen, zahlen 8 Mk. Nichtpreußen 12 Mk. Für Kursus 4: Preußen sind frei, Nichtpreußen zahlen 10 Mk., wenn sie nur am Nebenkursus(Nr. 3) teilnehmen 5 Mk. Für Kursus 5 und 6 für Preußen 20 Mk., für Nichtpreußen 25 Mk. Außerdem für Reagentien 20 Mk., für Bedienung 1 Mk. Für Kursus 9 und 10 für Preußen 6 Mk., für Nichtpreußen 9 Mk. Anmeldungen sind zu richten bezüglich der Kurse 3, 4 und 7 bis 10 an die Direktion, bezüglich der Kurse 1 und 6 an den Dirigenten der önochemischen Versuchsstation und bezüglich des Kursus 5 an den Dirigenten der pflanzenphysiologischen Versuchsstation. Wegen Zulassung zum Reblauskursus wende man sich an den zuständigen Herrn Oberpräsidenten. Weitere Auskunft erteilt das Sekretariat. Geisenheim, den 28. November 1903. Der Direktor: Prof. Dr. Wortmann. Veranntmachung. Die Auszahlung der Jagdpachtgelder für die Rechnungsjahre 1896, 1897, 1898, 1899, 1900 und 1901 erfolgt in der Zeit vom 15. bis 31. Dezember er. auf dem Meideamte(altes Rathaus, Zimmer Nr. 2). Schwerte, den 8. Dezbr. 1903. Der Magistrat: Rohrmann. Bekanntmachung. Die nach dem Ortsstatut vom 22. April 1893 wieder einzuziehenden Kosten für den Ausbau des Westwalls sind durch Beschluß des Magistrats vom 29. Oktober 1903 und der Stadtverordneten=Versammlung vom 3. Dezember 1903 festgesetzt. Die Rechnung liegt während 4 Wochen auf dem Stadtbauamt zur Einsicht für die Interessenten offen. Einsprüche sind innerhalb dieser Frist schriftlich oder zu Protokoll beim Stadtbauamt hierselbst anzubringen. Schwerte, den 10. Dezember 1903. Der Magistrat: Rohrmann. Veranntmachung. Die Arbeiten und Lieferungen für den Ausbau der Beigotte=Straße in der Stadt Westhofen, veranschlagt zu rund 2000 Mark, sollen am Samstag, den 2. Januar 1904, im Lokale des Wirts Wulff zu Westhofen nachmittags 4 Uhr öffentlich vergeben werden. Der Kostenanschlag nebst Bedingungen und Zeichnung liegt bei dem unterzeichneten Bekanntmachung. Auf Grund des§ 37 des Reichsgesetzes betreffend die Gewerbegerichte vom 29. September 1901 werden im Voraus zu ordentlichen Gerichtstagen des Gewerbegerichts für das Jahr 1904 auf vormittags 9 Uhr festgesetzt: Mittwoch den 13. Januar Donnerstag den 28. Januar Mittwoch den 10. Februar Donnerstag den 10. März Mittwoch den 23. März „„ 6. April „„ 20.„ „ 4. Mai 18. „ 1. Juni „ 15. ∆ 8 Donnerstag den 30. Juni Mittwoch den 13. Juli „„ 27.„ „„ 10. August „„ 7. September „„ 21.„ „„ 5. Oktober „„ 19.„ „„ L. November Donnerstag den 17. November Mittwoch den 7. Dezember „„21.„ An den ordentlichen Gerichtstagen können die Parteien zur Verhandlung des Rechtsstreits ohne Terminsbestimmung und Ladung vor dem Gewerbegericht erscheinen. Die Erhebung der Klage erfolgt in diesem Falle durch den mündlichen Vortrag derselben. Hörde, den 21. Dezember 1903. Der Vorsitzende. Gez. v. Starck, Königl. Landrat. Todes-Anzeige. Heute abend 8 Uhr entschlief sanft nach kurzem, mit Geduld ertrageuem Leiden mein lieber Mann, unser guter Onkel, Grossonkel, Bruder und Schwager, der Schreinermeister Wilh Kogelheide im Alter von 74 Jahren 9 Monaten. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Westhofen, den 25. Dezember 1903. Die Beerdigung findet Dienstag, den 29. Dezember, nachmittags 3 Uhr vom Sterbehause aus statt. Freiwillige Versteigerung. Am Mittwoch, Dezember er., vormittags 11 Uhr, werde ich am Güterbahnhof zu Schwerte 1 Waggon kernschrolt (13770 Kilogr.) lwegen verweigerter Annahme 1freiwillig gegen bar versteigern. Der Verkauf findet bestimmt statt. Schwerte, 27. Dezbr. 1903. Morgenroth, Gerichtsvollzieher. Marche Bischge P Alexander Ergenzinger Verlobte. Minden Weihnachten 1903. Schwerte 8 2 Verdingung. Erweiterung des Bahnhofs Schwerte. Die Arbeiten und Materiallieferungen(ca. 164 chm Tannenholz 2c.) für die Zimmerarbeiten zum Bau eines Güterschuppens auf Bahnhof Schwerte sollen öffentlich in einem Lose verdungen werden. Die Verdingsunterlagen nebst Zeichnungen liegen im Zimmer 33 unseres Geschäftsgebäudes zur Einsicht aus. Angebotshefte werden zum Preise von 0,50 Mk. abgegeben, können auch gegen post= und bestellgeldfreie Einsendung des Betrages(in bar) bezogen werden. Die Eröffnung der versiegelt einzureichenden und mit entsprechender Aufschrift zu versehenden Angebote findet am Samstag, den 16. Januar 1904, vormittags 10½ Uhr statt. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Hagen, im Dezember 1903. Königliche Eisenbahn=Betriebsinspektion 3. Sansite Bhgenr Pr. K. Adamkiewicz, Dortmund, Westenhellweg 126. # 9= Sämtliche Artikel zur Krankenpflege: Krankenmöbel, geruchlose Zimmerklosetts, chirurg. Instrumente und Bandagen. künstlicheGlieder, orthopädische Apparate. Anfertigung in eigenen Ateliers. Reparaturen prompt und billig. Damen weibliche Bedienung. ansol — Hissenzen Rum, Arac, Cognac in verschiedenen Qualitäten bei Ernst Klein. Das Lieblingsblatt von 100,000 deutschen Hausfrauen ist Polichs Aaserpih ushelie. tem Magen leisten die bewährten Kaiser's PfeffermünzCaramellen stets sicheren Erfolg. Packet 25 Pfg. bei Aug. Hartmann in Schwerte, Bahnhofstraße 22. Junger Preis vierteljährlich nur I Mark. Erscheint am 1. und 15. jedes Monatz Zu beziehen durch alle Buchhandlungen und Postanstalten. 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