40 Pig, Druck und Verlag von Carl Braus in Schwerte, Vernsprech=Anschluh Fraug, Schwertesahre Teleor=Adresse Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen für den Kreis Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. Regierung durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung" rechtsverbindliche Kraft. Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 Pfg., exel. 42 Pfg. Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. Erscheint an jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierten Familienfreund. Nr. 290. Der Kredit. Die alljährlichen Nachweise über die Konkurse im Deutschen Reiche lassen erkennen, welche ungeheuren Summen dabei dem Nährstand verloren gehen. Es sind Beträge, die mehr ausmachen, als die Verschuldung der Reichsschuld wert ist, also ein Gesamtkapital, das für den deutschen Reichshaushalt gehörig ins Gewicht fallen würde. Namentlich seit dem letzten Konjunkturumschwung im gewerblichen Leben ist der Ausfallein bedeutender gewesen und es scheint leider nicht, als ob wir bald wieder zu einem normalen Verhältnis„gelangen würden. Kredit ist im gewissen Sinne die Voraussetzung für jeden geschäftlichen Verkehr, für die Unternehmungslust, aber der Kreditsuchende soll sich dabei innerhalb der Grenzen seines eigenen Vermögens soweit als tunlich halten, um für einen unvorhergesehenen Zwischenfall möglichst Deckung zu besitzen. Bei einem soliven Geschäftsverkehr wird der Kredit=Gewährende dann leicht erkennen, inwiefern er ein übriges tun kann, um die beiderseitige Geschäftsverbindung zu einer nützlicheren und lohnenderen zu gestalten. Wir können es uns erklären, wenn ein in bedrängter Lage befindlicher Gewerbetreibender alles anäherti, Keiner, Heset zie groß wie Schwerte, Freitag den 11. Dezember sinnig, oder, wie man nun sonst sagen will, Kredit gewährt, und das Ende ist dann Schaden. Der Fach=Ausdruck lautet, daß Kredit gegeben werden soll, um erst einmal ins Geschäft miteinander zu kommen, und ist die Sache soweit gediehen, dann muß oft nachgegeben werden, man mag wollen oder nicht, bis das Malheur da ist. Eine solche Handlungsweise kann prinzipiell als wenig angebracht bezeichnet werden. Das leichtsinnige Kreditgewähren schadet nicht nur dem Einzelnen, es bringt dem ganzen Stande Nachteil. Die Konkurrenz ist heute sehr groß, sie treibt wunderliche Blüten, sie bewirkt nicht zum Wenigsten die unerfreulichen Erscheinungen auf dem Gebiete des Kreditgebens. Manches Mitglied des Nährstandes möchte an sich halten, aber die Furcht, von der Konkurrenz überflügelt zu werden, treibt ihn vorwärts und leicht viel weiter als er ursprünglich hat gehen wollen. Das ist namentlich für nicht sehr kapitalkräftige Geschäftsleute eine schwere Misere, die herbe Folgen zeitigt. Es wäre nicht das erste Mal, daß Jemand am übermäßigen Kreditgeben selbst zu Grunde ginge. So sehr wir den Weg zur Selbstständigkeit ehren und billigen, die Selbstständigkeit darf doch nicht errichtet werden, wo jede finanzielle Berechnung außer Acht 36. Jahrgang. Meise, it es uu ent, gertehahrstand iur allen Krczitfrnuen vnicht ein zu großes werden, die mehr oder weniger einer Täuschung gleich= menschliches Rühren, sondern nur kaltblütige kaufmännische Berechnung zeigt. Das kaufmännische Auskunftswesen hat in Deutschland eine große Ausdehnung und angesehene Stellung gewonnen, ein Beweis, wie nötig diese Austunftserteilungen bei den massenhaften Gesuchen um Kreditgewährung sind. Aber die oben erwähnte Tatsache, daß trotzdem viele Millionen Jahr. für Jahr verloren gehen, läßt auch wiederum erkennen, daß auf diesem wie bei manchen anderen Dingen das menschliche Wissen doch nur Stückwerk bleibt, daß beredte Lippen oft über einen unreellen Sinn täuschen.„nen Geschäftssehben Der Vertrauensbrüche im modernen Geschäftsleben sind zahlreiche; wir brauchen nicht an die großen Belege dafür in bekannten Sensationsprozessen, an Riesenkonkurse zu denken, auch der kleinste Geschäftsmann vermag darüber mitzusprechen, wenn er in seinem Kontobuch das Blatt„Faule Kunden“ aufschlägt. Jeder weiß, wie gerade beim freundwilligen Kreditgewähren Undank nur zu sehr der Welt Lohn ist. Die Hoffnung, daß darin einmal ein gründlicher Umschwung eintreten möchte, darf wohl kaum allzubald auf eine volle und für die deutsche Geschäftswelt segensreiche Erfüllung rechnen. Deutscher 4. Sitzung vom 10. Dezember. Der Besuch hat schon wieder nachgelassen, bei der fortgesetzten Etatslesung am Donnerstag war das Haus nur leidlich besetzt. Zunächst sprach Abg. Bebel(Soz.), dem die Finanzlage zu den ernstesten Besorgnissen Anlaß gibt. Die Finanzreformvorlage lehnt seine Partei ab, weil sie dahinter nur neue Steuern erblickt und weil der Reichstag sein Bewilligungsrecht aufgeben würde, wenn er die Vorlage annimmt. Hauptschuld an dem schlechten Zustand der Finanzen trägt das Zentrum, das stets alles bewilligte für Heer und Flotte. Redner kritisiert die kostspieligen Manöver und Paraden, tritt für direkte Reichssteuern ein und beschäftigt sich mit der Frage der Handelsverträge. Als vor einem Jahre der Zolltarif angenommen wurde, war des Händeschüttelns kein Ende. Und jetzt?„Auf den Ozean schifft mit tausend Masten der Jüngling, still auf gerettetem Boot—“(große Heiterkeit, die den Schluß ge Geschäftswelt segensreiche Erfüillung regnen. des Zitats begräbt.) Weiter berührt Redner die Sozialeiun aper bopen Geschäftzwelt an den durch Kre= politik und spricht von der„brutalen Gewalt“ der Unteristz es wird gar zu unbesonnen, vertrauensvoll, leicht. Nachdem er die Auslaudpoltik gestreift, antwortet ihm Reichskanzler Graf Bülow. Die Angriffe auf die Organisation des Heeres wird der Kriegsminister widerlegen. Brutalitäten sollen ausgerottet werden. Die sozialistische Kritik sucht nur nach Agitationsstoff. Räudige Schafe gibt es auch in der Sozialdemokratie.(Beifall.) In Bezug auf die Mandschurei werden wir nicht in Konflikt geraten und unsere Beziehungen zu Amerika sind gut. Der junge Vanderbilt ist bei seinem Besuch in Deutschland nicht unterwürfig, sondern höflich aufgenommen worden. Die Regierung wünscht nach wie vor zum Abschluß annehmbarer Handelsverträge zu gelangen, eine Vorlage betreffend Schifffahrtabgaben auf den Flüssen liegt dem Bundesrate nicht vor. Zum Schluß hält der Kanzler scharfe Abrechnung mit der Sozialdemokratie. Weiterberatung ist am Frertag. Politische Uebersicht. — Ueber Grundstückspekulationen, die der Bau des Teltowkanals verursacht hat, berichten Berliner Blätter. Für Land, das früher 25 bis 50 Mk. die Quadratrute kostete, werden jetzt vielfach 140 Mk. für die Rute gefordert. In Lichterfelde waren vor 20 bis 30 Jahren Grundstücke zum Preise von 50 Pfg. für den Quadratmeter gekauft worden. Die Kanalverwaltung mußte im Enteignungsverfahren 18 bis 20 Mk. zahlen. Millionen für Geflügel gehen aujahrlich ins Ausland. Es ist deshalb erfreulich, daß der preußische Landwirtschaftsminister einen Schritt zur Forbelung der Geflügelzucht getan hat. Er stellte den Landwirtschaftskammern je 800 Mk. zur Prämierung kändlicher Geflügelhaltungen zur Verfügung.— Wir sind sicher keine Gegner der Hebung der Geflügelzucht, um die sich in unserem Kreise ganz besonders unser Herr Landrat bemüht, aber sie bleibt doch nur eines der kleinen Mittel, die allein der Landwirschaft nicht auf die Beine helfen werden. Oesterreich. = Tschechisches. Vor wenigen Tagen wurde ein deutscher Privatbeamter aus Trautenau vom Kreisgericht Jitschin von tschechischen Richtern zu vier Wochen strengen Arrestes verurteilt, weil er anläßlich eines kol=Ausfluges nach Trautenau dem Anführer desselben, Dr. Czizot aus Nachod, das Witzwort„Servus Brezina“ zugerufen hatte. Die Erbitterung über dieses äußerst harte Urteil, das nur in der nationalen Voreingenommenheit der tschechischen Richter von Jitschin seinen Grund hatte, war allgemein; auch im Parlamente wurde in dieser Angelegenheit von deutsch=nationaler Seite eine sehr scharfe Interpeklation eingebracht.— Fast zu gleicher Zeit zun fand an dem tichechischen Bezirksgericht in Fur Herz und Gemüt. Unser Unglück ist meist kleiner, als wir glauben, unser Glück meist kleiner, als andere glauben. Liebe überlegt nicht nicht lange. lange und Ueberlegung liebt Das tünnige Kreestalt. Von S. Barinkay. C. Vorrsetzung) Mus Therese beugte sich über die Brüstung. auf der Steinbank unter dem Fenster saß eine vornehme Dame und hatte den Knaben auf dem Schoße. „Er war auf das Fenster geklettert, und ich habe ihn herausgenommen. Verzeihen Sie!“ sprach die Fremde und wandte sich. „Eugenie!“ stammelte Therese erstaunt. Ueber die Züge Eugeniens ging freudiges Erkennen. „O, du bist es, Therese?“ sprach sie und streckte der einstigen Jugendfreundin herzlich die Hände entgegen.„Wie freut es mich, dich wieder zu finden!" Die beiden sahen sich lange und forschend an und reichten sich dann wiederholt die Hände. Waren auch Glanz und Uebermut der Kindheit aus ihren Augen geschwunden, eines strahlte in alter Schöne aus den Blicken beider: sie waren sich in den vielen Jahren nicht seelenfremd geworden und empfanden für einander die einstiFrauenfreundschaft ist ein viel verhöhntes Ding und nicht mit Unrecht, sie ist auch vielfach nur der Deckmantel von Neugierde, Neid, Prahlerei und Klatschsucht; es ist selten, daß Frauen aufrichtige Neigung gegenseitig fühlen, wenn es aber geschieht, so ist dies ein Stück Paradies auf Erden, denn diese Liebe ist reiner, dauernder und beglückt mehr, als jede andere. „Dies dein Kind? Du bist verheiratet?“ fragte Eugenie nun und senkte suchend den Blick auf Theresens Purpurne Glut stieg in das abgehärmte Gesicht des Mädchens. Sie wollte sprechen und konnte nicht vor Scham und Schrecken, sie schüttelte nur verneinend das „Verzeihe, Therese, meine Frage!“ sprach Eugenie und gegann mit feinem Takte von anderen Dingen zu Von nun an saß Eugenie, deren Antlitz die Spuren eines stillen Seelenleidens trug, oft stundenlang auf der Bank unter Thereses Fenster, sprach von der vergangenen Jugendzeit und tändelte und scherzte mit dem Knaben. Sie schien herzliche Zuneigung zu dem Kinde zu hegen, brachte ihm die herrlichsten Spielsachen und tat alles, was nur ein Kinderherz erfreuen kann. Oft, wenn Thereses Maschine durch ihr Schnurren ein Gespräch unmöglich machte, hielt Eugenie den Knaben auf ihrem Schoße, betrachtete zärtlich seine braunen Locken und flüsterte wie träumend immer wieder seinen Namen. Sie nahm den Kleinen in ihr Haus hinüber und sprung mit ihm durch den Garten, und Therese sah den beiden geSo verfloß der Sommer. Die Frage, die Eugenie an die Freundin beim ersten Wiedersehen gestellt, wurde nie mehr erörtert. Einmal begann Therese auch von Marie, der dritten in ihrem Freundschaftsbunde, zu spi chen, aber Eugenie zeigte wenig Aufmerksamkeit, und über ihre Züge glitten düstere Schatten. So unterblieb die Aufklärung über den Knaben.„ g1. g. i 5e von Therese fing an, allmählig uver die Grunve von Eugenies stillem Wesen und Zurückgezogenheit klar zu werden, und sie wollte dem Herzensempfinden der einsamen Freundin durch das Geständnis von Maries Unglück und Elend keinen weiteren Schmerz bereiten. Doch der Tag kam dennoch, an dem Eugenie erfuhr, daß das Kind, das sie bisher geliebt und geherzt, das Kind dessen sei, dem einst ihre Liebe gegolten und nun ihre Frauer. An einem trüben Herbfttag öffnete Therese das Fenster. Die Vormittagsstunden über hatte es geregnet, nun aber verdrängte die Sonne die grauen Wolken und schickte ihre Strahlen auf die nasse Erde. Roland spielte am Fenster, und nicht lange währte es, so kam den Gartenweg her die Gestalt Eugenies. Sie nahm den Knaben aus dem Fensterrahmen und zeigte ihm lächelnd die Früchte an den Bäumen, die, durch den Regen von allem Staub befreit, hell und verlockend aus der dunklen Blätterfülle leuchteten. Roland griff verlangend danach, und seine Augen hafteten sehnsüchtig auf den rotwangigen Aepfeln.„ „Willst du davon?“ fragte Eugenie. Der Knabe bejahte hastig und faltete bittend die Hände. Ihre Augen ruhten einen Moment zärtlich auf dem Kinde, und leise berührten ihre Lippen sein glän„D, bester Dolf, kommen Sie doch einen Augenblick hierher und helfen Sie mir den Wunsch des kleinen Schelms erfüllen!“ rief sie dann zu dem jungen Mann hinüber, der eben aus dem Hause trat und quer durch Therese entfernte sich vom Fenster, als sie sah wie Dolf dem Wunsche seiner Herrin gemäß die Leiter an einen der Bäume ganz in ihrer Nähe lehnte und emporkletterte. Roland jubelte laut auf, als er die reifen Früchte empfing und biß herzhaft hinein... Wsene „Wollen Sie die übrigen, bitte, dem Frautein geben! Roland mag sicher später noch mehr, nicht wahr?“ Das Kind bejahte mit glänzenden Augen, Dolf trak zögernd an das Fenster, seine Züge, die an und für sich von ihrer einstigen Offenheit verloren hatten, nahmen einen finsteren Ausdruck an..(Forts. folgt.) Starkenbach eine Verhandlung gegen einen tschechischen Burschen statt, der in Bonetzko bei Hohenelbe gegen zwei Deutsche einen Revolverschuß abgegeben hatte, bloß weil diese deutsch gesprochen hatten. Der Tscheche wurde — freigesprochen! Rußland. = Die russische Verwaltung in Finland. Die vom Generalgouverneur angeordnete Durchsuchung aller öffentlichen und privaten Ausleihe=Büchereien hat das Ergebnis gehabt, daß die Entfernung und Vernichtung von 7500 Büchern, ferner die vollständige Beschlagnahme von neuen Vereinsbibliotheken und die Schließung von 23 privaten Leihbibliotheken angeordnet wurde.— Unter den seit dem 1. Oktober 1902 aus ihrem Vaterlande ausgewiesenen Finländern befinden sich 6 Großdrundbesitzer, Besitzer oder Direktoren größerer Fabriken, 3 Bankdirektoren, 3 Rechtsanwälte, 1 Richter und Begauter. des Obergerichts, 5 Bürgermeister, 6 ausländische rats=Vorsitzende, 3 Mitglieder des Senats, 5 Gymnasiallehrer und 8 Zeitungsherausgeber und Redakteure. Unter all diesen Personen befindet sich nicht ein einziger, der jemals wegen eines ehrenrührigen Vergehens bestraft worden wäre. Amerika. = Vom Isthmus. Einer Depesche aus Willemstadt zufolge hat Venezuela 15000 Gewehre und 10000 000 Patronen eingeführt. Es heißt, Venezuela bereite einen Einfall in Kolumbien vor für den Fall, daß es zwischen Kolumbien und den Vereinigten Staaten zum Kriege kommen sollte.— Ein Telegramm aus La Guaira meldet, der dort aus Savanilla eingetroffene Dampfer Versailles berichte, daß kolumbische Dampfer 1100 Mann aus Cartagena in der Nähe der Mündung des Flusses Atrato gelandet hätten, um über das Gebirge von Darien in Panama einzudringen. Vom Departement Caucas sollen gleichfalls Truppen nach Panama vorzurücken suchen. Aus allen Teilen Kolumbiens gehen Meldungen über Truppenbewegungen ein.— Die sämtlichen Nachrichten aus MittelViel Geschrei acht amerika muten uns recht märchenhaft an. und wenig dabei. Kleine Chronik. * Amerika, du hast es besser! Der Finanzminister der Union teilt mit, daß das Etatsjahr mit einem Ueberschuß von 54 Millionen Dollars abschließt. + Patriotisches Bier. Großes Aufsehen erregte in Wien das Vorgehen des ungarischen Finanzdirektoriums, welches seit längerer Zeit nur dann Gasthauskonzessionen erteilte, wenn sich die betreffenden Bewerber verpflichteten, kein österreichisches Bier zu verschenken. Alle Schritte gegen den ungarischen Finanzminister blieben erfolglos.„„ P 1t em 1.5 + Heidelberg, 10. Dez. Der engere Senat der Universität hat, wie verlautet, den Beschluß gefaßt, den Dozenten es anheimzustellen, außer ihren besonderen Vorlesungen auch solche für das Gesamtpublikum zu halten, die namentlich Erwachsene der Stadt gegen Einzeichnung bei den Dozenten zugängig sein sollen. + Krivitz(Mecklenburg), 10. Dez. Gestern abend in der sechsten Stunde ertranken in dem hiesigen See beim Schlittschuhlaufen ein 16jähriges Mädchen und ihr Begleiter, ein Musikus. Heute Morgen wurden die Leichen der Verunglückten geborgen. troleum=Kartells im Gange sind. Es sind daran die amerikanischen, russischen und österreichischen Interessenten beteiligt. Man hoffe in nicht zu langer Zeit eine Sitzung nach Berlin oder Wien einberufen zu können, in welcher die weiteren Vereinbarungen besprochen werden sollen. Die amerikanischen Produzenten sollen sich jetzt zu ziemlich weitgehenden Konzessionen bereit erklärt haben, weil der Export dort eine Verminderung zeigt und zwar infolge der Steigerung des eigenen Bedarfs und wohl auch infolge der geringeren Ergiebigkeit der Petroleumfelder. **(Einen schweren Unfall) erlitt vorgestern abend der Fabrikarbeiter August Cassel; derselbe war mit dem Abladen von Eisenblöcken beschäftigt; hierbei fiel er von der Laderampe herab und zog sich mehrere Schädelbrüche und sehr schwere innere Verletzungen zu, so daß er ins Krankenhaus gebracht werden mußte. *** Westhofen, 9. Dez. Die Personenstandsaufnahme im hiesigen Amtsbezirk hat bezüglich der Einwohner= zahl folgendes Ergebnis gezeigt: Westhofen, 2057; Garenfeld, 500; Geisecke, 302; Holzen, 1737; Lichtendorf, 1017; Syburg,709; Villigst, 222; Wandhofen,689. ** Westhofen, 9. Dez. Die von der hiesigen Amtsvertretung beschlossene endgültige Anstellung des zweiten Amtssekretärs Herrn Cremer hat die Genehmigung des Herrn Vorsitzenden des Kreisausschusses zu Hörde Getunden.,.„„(Fir shimerer Anslichafe ** Hörde, 10. Dezor. Ein schwerer Unglacsfall trug sich gestern vormittag im Neubau des Herrn Hildebrandt auf der Kluse zu. Ein im Dachgeschoß des sechsstöckigen Hauses beschäftigter Arbeiter stürzte ab und durchschlug im Fall die Schutzdecken dreier Stockwerke. Schwer verletzt mußte er mittelst Wagen dem Dortmunder Krankenhaus zugeführt werden.— Einen komplizierten Bruch des Oberarmes erlitt gestern abend der Bureauvorsteher W. von hier. Nach Schluß der Bureaustunden kam er auf der Treppe des Hauses zu Fall und brach den Arm. Ein sofort hinzugezogener Arzt legte einen Notverband an, worauf der Verletzte seiner Wohnung zugeführt wurde.— Gestern nachmittag wurde ein geisteskranker Mann aufgegriffen und vorläufig der Polizei übergeben. Die sofort angestellten Ermittelungen ergaben, daß der Kranke aus der Anstalt Aplerbeck entwichen war, er wurde baldigst abgeholt.(Hörd. Volksbl.) ** Hombruch, 10. Dez. Dem sozialdemokralischen Arbeitergesangverein„Vorwärts“, der hier zur Sammlung von Beiträgen für die Anschaffung einer Vereinsfahne eine Liste zirkulieren ließ, wurde diese von der hiesigen Polizei beschlagnahmt. Unter den Subskribenten befinden sich Leute, von denen man unter keinen Umständen annehmen darf, daß sie Anhänger der Sozialdemokratie sind.— Also Angst vor Boykott! : Lokales. Schwerte, 11. Dezember 1903. (Um zu verhüten,) daß die Gymnasialschüler zur Ablegung ihres Abiturientenexamens erst mit 23 bis 25 Jahren befähigt sind, hat der Kultusminister dem„Hann Cour.“ zufolge angeordnet, daß fortan für die aufzunehmenden Schüler folgende Altersgrenzen strenge innezuhalten sind: Für die Sexta 12 Jahre, für die Quinta 13 Jahre, für die Quarta 14 Jahre. Ergibt sich nach der Prüfung, daß der aufzunehmende Schüler die bezügliche Grenze überschritten hat, so ist von der Aufnahme unter allen Umständen Abstand zu nehmen. **(Auf das Konzert) des Städtischen Gesangvereins, welches morgen(Samstag) abend im Saale des Hotels Ostermann stattfindet, sei auch an dieser Stelle nochmals empfehlend hingewiesen. Das Programm für den morgigen Abend ist ein durchaus gediegenes und vornehmes. Der Verein singt die prächtigen anheimelnden, zarten„Deutsche Tänze“ von Frz. Schubert und„Zigeunerleben“ v. Schumann und bietet uns außerdem noch die so sehr beliebten Liedervorträge seiner geschätzten Solistin, z. B.„Frühlingsnacht“ v. Schumann,“„Unter'm Machandelbaum“ von Höllander. Nicht vergessen wollen wir auch des Dortmunder Konservatorium=Streichquartetts, über das wir dieser Tage ja anläßlich des Dortmunder Weingartner=Abends in den dortigen Blättern so günstige Urteile lasen. Es sind dies die Herren H. SchmidtReinecke, M. Hegewald, C. Herrmann und E. Chanbley, sämtlich Lehrer am Dortmunder Konservatorium. Es steht uns also auch hier ein hoher künstlerischer Genuß bevor. Das Streichquartett wird folgendes Programm abwickeln: Streichquartett op. 18 Nr. 5. von Beethoven, Streichquartett F. dur, op. 96 von Dvorák, ferner ein Chello= und Violinsolo. Ganz besonders erwähnenswert sind noch die Klaviersoli, die ein geschätztes Mitglied des konzertgebei den Vereins in gewohnter künstlerischer Vouendung zu Gehör bringen wird, nämlich„Der Wanderer“ von SchubertLiszt und„La Regatto Veneziano“ von Liszt. Alles in allem wird der Abend eine gesangliche und musikalische Darbietung sein, an die man einen hohen künstlerischen Maßstab legen darf und die würdig sein wird des veranstaltenden Vereins. **(Kohlen und Petroleum) sollen noch weiter verteuert werden— das sind die schönen Aussichten, die die übermäßige Kartellwirtschaft für die breite Menge der Aus Westfalen und Rheinland. * D o r t m u n d, 1 0. D e z. D i e E i n w o h n e r z a h l d e r stadt Dortmund beträgt nach den letzten Ermittelungen ungefähr 155 500 gegen 148000 im Vorjahre. Im Jahre 1893 betrug die Einwohnerzahl 98000. Bei der Bewertung dieser Zahlen ist zu berücksichtigen, daß Zuwachs durch irgend eine Eingemeindung nicht stattgefunden hat. Vom Hellwege, 10. Dez. Ein aufsehenerregender Transport von drei Gefangenen wurde von verschiedenen Schutzleuten durch Brackel, Wambel und Cörne nach Dortmund geführt. Die Gefangenen, der Metzgermeister Karl Molle und dessen beiden Söhne, Karl und Wilhelm, sind auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Dortmund verhaftet worden. Alle drei sind verdächtig, die so häufig am Hellwege vorgekommenen Kuhdiebstähle und Abschlachtungen verübt zu haben.„5iuur Verhandl. * Arnsberg, 10. Dez. Nach zweitagiger Verhäudlung vor dem hiesigen Schwurgericht wurde der frühere Stadtkassenrendant Homerichhausen von Berleburg wegen Unterschlagung im Amte zu 1½ Jahren Gefängnis verurteilt. H. war früher Schreiber und ist nur durch Fürsprache in eine Stellung eingerückt, die zu bekleiden er nicht befähigt war. Leichtsinn und Weiber haben ihn zum Verbrecher gebracht. Nur eine beispiellos schlechte Kontrolle ermöglichte dem Mann 9 Jahre Unregelmäßigkeiten, durch welche er sich 11000 Mk. aneignen konnte. H. hat sich der Behörde gestellt, als er nicht mehr ein noch aus wußte; sein Kollege Riedesel hat sich im Gefäng2 Styrum, 10. Dez. Die leidige, nicht oft genug zu rügende Unsitte junger Burschen, schon Revolver zu besitzen, hat hier ein blühendes Menschenleben gefordert. Der 16jährige Bruno Bähr legte einen neuen Revolver auf den Tisch. Seine etwa 19 Jahre alter Bruder nahm die Waffe, von der nicht wußte, daß sie geladen war, in die Hand, um sie zu betrachten. In demselben Augenblicke krachte auch schon ein Schuß und von einer Kugel in die Seite getroffen, stürzte Bruno B. zu Boden. Nach 10 Minuten war der Schwerverletzte eine Leiche. * Elberfeld, Vor der Strafkammer hatte sich der Realschul=Oberlehrer Professor Karl Dedetius aus Barmen wegen schwerer Mißhandlung des Quintaners Walter Busche aus Langerfeld, der unmittelbar nach der Züchtigung erkrankte und nach 6 Monaten starb, zu verantworten. Der Gerichthof hielt nach Lage der Sache den Angeklagten der Körperverletzung mit Todeserfolg dringend verdächtig, sah sich daher genötigt. die Sache an das Schwurgericht zu verweisen. Eigener Depeschendienst der„Schwerter Hd Köln, 11. Dez. Gestern stießen Arbeiter in einer Kiesgrube beim Sandschaufeln auf einen menschlichen Schädel. Die sofort herbeigerufene Kriminalpolizei ließ weiter graben, wobei ein menschliches Skelett zu Tage gefördert wurde. Eine Gerichtskommission nahm heute fruh an Ort und Stelle den Tatbestand auf. IId Simmern(Hunsrück), 11. Dez. Gestern abend 10 Uhr entgleiste infolge Schienenbruches die Maschine und zwei Personenwagen des Personenzuges 617 in der Nähe der Haltestelle Büchenbeuren. Ein Postschaffner erlitt einen Armbruch, zwei Passagiere wurden leicht verletzt. Der Verkehr ist einstweilen gestört. IId Berlin, 11. Dez. Gestern vormittag um 11 Uhr stürzte sich die 23jährige Frau des Briefträgers Leuenburg aus der Christburgerstraße 37 im Wahne, weil sie ihr vor 3 Wochen geborenes Kind nicht selbst nähren konnte, mit dem Kinde vom Flurfenster des 4. Stockes auf den Hof des genannten Hauses hinab. Mutter und Kind waren sofort tot. IId Halle a. S., 11. Dez. Vom Kriegsgericht der 8. Division zu Halle wurde der Unteroffizier Kirchner vom 8. thüringischen Infanterie=Regiment Nr. 153 zu Altenburg wegen Soldatenmißhandlung zu einem Jahre und zwei Monaten Gefängnis und Degradation verurteilt. Kirchner hatte in zahlreichen Fällen seine Leute derartig mißhandelt, daß sie ohnmächtig wurden, ferner den Mannschaften gewohnheitsmäßig ins Gesicht gespieen. Die nicht öffentliche Verhandlung währte zwei Tage. IIa Wien, 11. Dez. Aus Olmütz wird berichtet: An die Kommandanten der deutschen Regimenter des zweiten Armeekorps gelangte ein Reservatbefehl mit der Anweisung binnen kurzem tschechische Unterrichtskurse für Offiziere zu errichten und deren Avencement von der vollständigen Kenntnis dieser Sprache abhängig zu machen. II4 Paris, 11. Dez. Wie das„Journal“ aus Rom berichtet, hat der Papst eine Revision der von der katholischen Kirche verehrten Reliquien angeordnet. Sämtliche Reliquien, deren Echtheit nicht authentisch feststeht, sollen vernichtet werden. 9 IId Lyon, 11. Dez. Die Farber sind in den Ausstand getreten. Ihre Zahl beläuft sich bisher auf über 10000. Die Streikenden durchziehen unter Absingung revolutionärer Lieder die Straßen. Die Arbeitgeber haben freiwillig 120 Fabriken geschlossen. 12. Dez.: Meist bedeckt, ziemlich kalt, strichweise Schnee. Verantwortlich für den redaktionellen Teil Wilh. Schade. 4555: Größere evang Gemeinde. Sonntug. 13. Dezember 1903. Vormittags ½10 Uhr: Hauptgottesdienst. Pastor Heinenberg. Nachmittags 2 Uhr: Kindergottesdienst. Pastor Wischnath. Nachmittags 5 Uhr: Abendgottesdienst Pastor Graeve Reformierte Kirche. Sonntag, den 13. Dezember 1903. Vormittags ½10 Uhr: Predigtgottesdienst Pastor Terberger. Stadtmission, Schwerte, Kuhstr. 7. Sonntag, 13. Dezbr. 190°. Vormittags 8 Uhr: Blaukreuzgebetstunde. Nachmittags 1 Uhr: Uebung des Gemischten Chors. Nachmitttags 3 Uhr: Gemeinschaftsstunde. Bibelstunde und Jünglingsverein fallen aus. Pfarrkirche. 3. Adventssonntag. 6½2 8¾ Gottesdienstordnung der kath Sonntag, den 13. Dezember 1903. Vormittags: 1½. Uhr: Stille hl. Messe. Pfarrer Schnurbus. = Uhr: Stille bl. Mess.„Ligt. Kaplan RiesUhr: Stille hl Messe mit Preoigr. Ruptan Riete. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags 2 Uhr: Andacht. 4½ Uhr: Andacht mit Predigt für die Sodalen.(Pfarrer Schnurbus) Weßbofen. Sonntag, den 13. Dezbr. 1903. Vorm. 9½ Uhr: Predigtgottesdienst Nachm. 2 Uhr: Kindergottesdienst. Pastor Falienberg. Bekanntmachung. Die hiesigen Gemeindebehörden haben auf§ 1 des 2. Juli 1875, betreff. die Anlegung und Veränderung von Straßen und Plätzen in Städten und ländlichen Ortschaften(Ges. S. S. 561) unter Zustimmung der Polizei=Verwaltung den Baufluchtlinieuplan für die Dorflage der Ortschaft Wellinghofen festgesetzt. Dieser Plan liegt in Gemäßheit des§ 7 des gngezegenen Gesetzes im Amtshause Zimmer N. 6 vom 12. d. Mis. ub 4 Wochen lang zu jedermanns Einsicht offen und können Einwendungen dagegen binnen einer präklusivischen Frist von Ablauf der Auslegungs frist bei mir schriftlich angebracht werden. Wellinghofen, den 5. Dezember 1903.. Gemeinde Vorsteher: Voywinrel. 11. Prale nuchmittag 4½ Uhr: Bibelstunde des Predigers Daunert in der reformierten Kir che Heute abend 8½ Uhr: (Prediger Dannert) in der großen evangel. Kirche. Bekanntmachung. Die Auszahlung der Jagdpachtgelder für die Rechnungsjahre 1896, 1897, 1898, 1899, 1900 und 1901 erfolgt in der Zeit vom 15. bis 31. Dezember er. auf dem Meldeamte(altes Rathaus, Zimmer Nr. 2). Schwerte, 8. Dezbr. 1903. Der Magistrat: Rohrmann. Am Samstag, den 12. Dezember er., vormittags 10 Uhr, werde ich im Pfandlokale beim Wirt Böhmer hierselbst 1 Vertikow, 1 Topha, 1 Spiegel mit Konsole, 1 Tisch mit u. s. w. gegen bar versteigern. Schwerte, 11. Dezbr. 1903. Morgenroth, Gerichtsvollzieher. 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Neuwahl des 2. Vorsitzenden und des 2. Schriftführers. 4. Vereinsverschiedenes. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen bittet Der Vorstand. Ed. Schmidt's gebrannte Kaffee's, geröstet per Pfd. von 80—200 Pfg. Estra zusammengestellte Weihnachtsmischungen per Pfd. Mk. 1,20, 1,40, 1.60, 1.80. Thee, Bisquits, Chocolade, Zuckerwaren und Tannenbaum=Konfekt in allen Preislagen. Ein schulfreier Knabe für leichte Arbeit gesucht. Zu ersr. in der Geschäftstelle d. B1. Wöhnung von 2 Zimmern per 1. Januar oder später zu vermieten. Hagenerstrasse 106. Stearüben, à Ztr. 1,20 Mk., hat abzugeben Fr. Wortmann, Lichtendorf. Gewissenhaft. Rat bei Frauenleiden, Periodenstörung(auch hygienisch. Frauenschutz). Auswärts brieflich. Rückporto erbet. Frau A. Mandowsky, Krankenpflegerin, Berlin N. O., Woldenbergerstr. 18. Standesamt Wellbosen. Anmeldungen vom 15. bis 30. November 1903. Geburten: 1 Sohn: Bergm. Friedr. Kritzler, Wanne, Gem. Syburg. Förster Ludwig Krämer, Villigst. Oekonom Adolf Friedrich Wilhelm Wulff, Westhofen. Berginvalide August Born, Lichtendorf. Fabrikarb. Johann Sommerhoff, Westhofen. Fabrikarbeiter Diedrich Kreggemeier, Westhofen. Nachtwächter Gottlieb Kröger, Wandhofen.— 1 Tochter: Bergmann Heinrich Leipold, Syburg. Invalide Ludwig Brenne, Wandhofen. Bergm. Friedr. Brauckmann, Lichtendorf. Bergmann Heinrich Hesse, Syburg. Bergmann Gustav Nagel, Lichtendorf. Bergmann Gustav Heinr. Veit, Eichholz, Gem. Lichtendorf. Sterbefälle: Erna Lisette Wiesemann 5 M., Höchsten. Gem. Holzen. Knabe ohne Vornamen von Oekonom Adolf Friedrich Wulff, Westhofen, 3½ Std. Christine Brenne geb. Eitzeroth, Westhofen, 38 J. Martha Filshaut, Westhofen 7 Mon. Totgeburt: Fabrikarb. Fritz Buse, Garenfeld. Eheschließungen: Korbmacher Heinrich Peter Paul und Haushälterin Elisabeth Müller, beide Holzen. Fabrikarbeiter Christian Alfred Kind und Louise Sürig, Hohenlimburg und Lichtendorf. Niederlage bei Frau Ilugo Schorsch, Molkereibutter Brückstr. 20 im Hause des Herrn Kleingarn. der Molkerei Westheim 135 Pfg., ostfriesische 120 bei Pfg. p. Pfd. Ernst Klein. Schwerter Turn-Verein (Mitglied der deutschen Turnerschaft). Sonntag. den 13. d. M., nachmittags 4 Uhr: Generalversammlung im Vereinslokal. Tages=Ordnung: 1. Wahl des 2. Vorstandsmitgliedes. 2. Winterfest. 3. Kaisersgeburtstagsfeier. 4. Verschiedenes. Der Vorstand. DSESEBESE SESESSSEG 9 F44A, Bordeaur- 6 #-###r Rotwein, g garantiert rein, direkter ImIn port vom französisch Wein. gu R bauer, pr. Flasche aus dem Haus mit Glas 95 Pfg, in im Ausschank pr. Glas## V 20 Pfg. empfiehlt 107 am Carl Raffin, zur Heite. 50 OaSAERERGAGAGGSEEG Ein praktisches WeihnachtsGeschenk für jede Hausfrau ist die SällingWage. Ohne Federn u. Gewichte! Miegtätzs uverlälsigl####ttungf. v. bg b. 10kg. Glanz. Anerk. Prosp. gr. u fr. Wilh. Schweilert, München, Pariserstraße 47. 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