Meureern Amttiches Rressblall für den kreis börde. Heristerchelnschich Fread Segshrte esherite. Telegr. Adresse Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen für den Kreis Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. Regierung durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung" rechtsverbindliche Kraft. Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 Pfg., exel. 42 Pfg. Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. Erscheint an jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter Familienfreund.“ 286 Schwerte, Mittwoch den 9. Dezember 1905. 36. Jahrgang. Ein wachsender Verlust des Volksvermögens. Jahrelange Beobachtungen machen es Pflicht, darauf hinzuweisen, daß von Jahr zu Jahr in steigendem Maße unser Volksvermögen eine Einbußeer fährt, von einer Seite, an die man in öffentlichen Erorterungen nur selten denkt. Vermögen wollen nicht bloß erworben, sondern auch erhalten sein. Erstexps,istzigr sig milienhaushalt im allgemeinen Sache desug(letzSache der Frau. Dies aber ist der Punll, an dem, wenn nicht alle Anzeichen trügen, in wachsendem Maße die Fähigkeit nachläßt, das Vermögen zu erhalten und und zu vermehren. Wer viel mit Frauen gebildeter Stände zu tun hat,, muß immer wieder sehen, wie erschrecken gering die wirtschaftliche Tüchtigreit Hausegppzöchene zieher worden ist. Nicht anders ist es bei ven Marchen tiefer stehender Stände, die nach der Schule gleich in die Fabrik gehen. Was für eine ches Gefahren gerettet hatten, war von der franzö= gehat haben und, als er auf diese anlegte, von dem Wadlsichen Keagterung ain Vrouebecher veihelibe de Aüberne beoge,Zast geozine gapsätheuich den Giubeuck, doß der ben eboch iunt teinem Verhält ig eines ernsten Zwischenfalles veröffentlicht worden Rettung, Auch die Atatr gite gabgehglt. sist. Die amtlichen Madrider Meldungen berichten über Pronzemedailen noch nicht bug==...„7.,„Vorgänge in Spanien nur gutes, gerade so wie man über Sozialdemokratischer Verruf. Wig Berliner Blar= Tote nur gutes zu sagen pflegt. Sie haben dazu insofern ter berichten, ist wegen Teilnahme an den Landtagswahlen eine gewisse Berechtigung, als zwischen Spanien und eiliberaler Wahlmann ein dortiger Bäckermeister von nem Toten kaum ein wesentlicher Unterschied besteht. Man 29 Sozialdemokraten boykottiert worden. Einem Friseur, weiß daher aber auch, was man von jenen amtlichen Nachein„Genosse“, erging es ebenso, weil er mit Rücksicht auf richten zu halten hat, wenn die privaten Meldungen verdächtig lauten. Kleine Chronik. „ Die Untersuchung des Großherzogs burg durch Medizinalrat Reyher in Dresden #eiterung hei sonst gutem Ausgleich des alte von hat OldenHerzWas für eine Hausfrau 8 Fabrikmädchen abgeben!„jielzt g2 Ihartishen Wird, wer diese Sachlage übersiehl, es uvertrieben den weiblicheg, Jugend' geste dies aher, wahr dann grieg dert es dar Woyl des Volkes, daß eingeschritten wiro. Hier äre eine wichtige und dankbare Aufgabe für die Frauenbewegung, aber diese läßt sie im ganzen ungelöst und unangerührt. Ja, in gewisser Beziehung verschärft derung liegt jedenfalls ein gesunder Gedanke, wenn auch über das zur Zeit Mögliche hinausgeht. Politische Uebersicht. — Wachstum des deutschen Volkes. Eben sind im kaiserlichen Statistischen Amte die Nachweise über die natürliche Vermehrung der Bevölkerung durch den Ueberschuß der Geburten über die Todesfälle festgestellt: Ueber 900000 Selen, oder 156 vom Tausenjogg vermeherug. Bachstun, wie er in Zieser Höhe in Deuschland noch mun endich die Zeit der Erxte berangrecher nicht erreicht wurde, wuie gegen 1ohl gesteigerte Zunahme sgenr es noch im wenen Fe.zg„ aa siehen. ist einem weiteren Aufig guder Itatsichen gähe pon 3 kennen die schwache Seite Rußlands nur zu Die Geburtszahl hielt sich auf der stattlichen Hohe von 2 ken nicht au einen Landkrieg, Millionen rund ziemlich unverändert. Wenn das die Franzosen hören werden! Der Großherzog von von Mecklenburg=Schwerin wird wieder einmal verlobt. Seine Auserwählte ist nach einer dem„Berl. Tabl.“ zugehenden Nachricht eine der Töchter des Herzogs von Cumberland und die Verlobung Dezember, dem Tage der Silberhochzeit der Cumberlands, in Gmunden erfolgen, wo. der Grgßhgrzgg sich bereits aufhält. Früher wurde eine dänische„rinzessin als zukunftige Großyerzogin genannt. Es bleibt abzuwarten, ob die jetzige Meldung richtiger ist. — Der dem preußischen Landtag vorzulegende Entwurf für die Schutzwasserregulierung in Schlesien wird einem Breslauer Blatt die Kosten auf 8 Mill. Dek. beziffern. Neben dem Staat hätten sich der Provinzialverband und die Stadt Breslau an der Aufbringung der Summe zu beteiligen. — Der ehemalige Zähnrich Güssene=,ib, a e ngeegge burg in Ehrenbreitstein bei Koblenz am, Rhein eingetro,fen, um dort den Rest seiner 2jährigen Festungsstrufe zu ub Das neue Linienschif„Mecklenburg, st der aktiven Schlachtflotte zugeteilt worden. Das erste Geschwader umfaßt jetzt zwei gleichartige Divisionen, je„ver Schiffe von der„Wittelsbach= und von der„Kaiser“ .— Mannschaften ohne Schulbildung wurden im letzten Jahre Jahre bloß noch 0,04 vom bebesbe V. Augahungn Dem Sges- Clig Ameritonichen Ziet mite vier Piatrosen die Besatung des ein„Genosse“, erging es ebenso, weil er mit Rücksi seine Kundschaft es vorgezogen hatte, nicht zu wahlen. Freiheit, die ich meine!“ — Der Feldwebel Busse vom 1. hanseatischen In.Regt. Nr. 75 wurde vom Hamburger Kriegsgericht wegen Unterschlagung und Urkundenfälschung, begangen während der China=Expedition, zu zwei Jahren zwei Mo= burg durch Medizinalrat Reyher in Dresden h. Herznaten Gefängnis, Degradation und Versetzung in die erweiterung bei sonst gutem ausglenh des alten Klappenzweite Klasse des Soldatenstandes verurteilt. B. saß fehlers ergeben. Die Krankheitserscheinungen dürften in über ein Jahr in Untersuchungshaft, weswegen ihm zehn einigen Wochen beseitigt sein. Monate von der Strafe abgerechnet wurden. Ein Zahl=) Carmen Sylva, die Königin von Rumänien, hat meister war zum Zwec der Vrhattwpährend seiner Teis im Schlosse zu Bukarest eine Druckerei eingerichtet, ir beru der erspart und ihm anvertr das Geld an die Angehörigen der land sende, unterschlagen. Frankreicy.. 1 Berlin, 7. Dez. Im Zirkus Busch hat eine Dame — Der Ministerpräsident Combes steizt,„nicht mehr aus der Berliner Gesellschaft, deren Name nicht genannt auf festen Füßen. Seitdem er zum erster,-tate die Lanz wird, die tolle Schleifenfahrt der Mademoiselle Dutrieu nerschaft der Sozialisten in der Deputiertentammer.u5 nachahmen wollen. Dabei stürzte sie jedoch und zog sich sich gezogen hatte, vergeht kaum ein Tag, an dem man so ernste Verletzungen zu, daß sie denselben jetzt im Krannicht von Bekundungen der Unzufriedenheit mit dem kenhause erlegen ist.— Derartiges Spielen mit MenschenKabinettschef seitens radikaler oder sozialer Abgeor), leben sollte streng verboten werden, eventuell wäre es mit neten hört.„Pteugrdin, Vegmtenpersonals in den Depar, gänzlicher Schließung des Zirkus zu ahnden. tements vorzunehmen, zum Vorwurf gemacht worden.. Berliner Geschäftsleben. In Berlin hat eine größeUns scheint, auch diese hohe Säule, die der Combeschen re Möbelfirma ihre Zahlungen eingestelltz, Dadurch werMinisterherrlichkeit namlich, kann stürzen über Kutland. 6. f.v, Wechsel als Zahlung bekamen. Die Wechsel wurden an = In den amtlichen russischen Kreisen herrscht stutte Holzhändler weitergegeben, von denen sie nun eingeklagt Erbitterung gegen England, weil dieses nicht nur im fer= werden. Einzelne Meister werden so f ür Beträge von nen Osten den Krieg geschürt, sondern auch durch seine mehreren tausend Mark haftbar gemacht. Einer wollte tibetanische Expedition in Zentralasien Verwicklungen her= sich schon erschießen. vorgerufen habe, Güur„rHgrmislionen aufgewendet soll), x Verliner Warenhäuser. Mit Rückscht auf die FeuRutssand Pillionen. und uverming..,, gr. ersgefahr und den großen Verkehr in den Verliner WarenEs uicht in seinem vwnanzehlen LOveikgstspieligen Aussat häusern wird dort ein ständiger eicherheitsdienst eingerichschiüttert werden, so mut nach) heranbrechen, Damit aber stet. Die Feuerwache muß von den Warenhäusen bezahlt chaint as tmaste ide zu neyen. Die Japaner werden. Deren Zahlhetragt jsetzt 43 mit einem Gesamtumsennen die schwache Seite Rußzlunds nur zu wohl, sie den= satz von etwa 200 Mill. Mr. ken nicht ar ven Landkrieg, in ven sie in kurzer Zeit un. Die Ausprägung von Silbergeld war im letzten terliegen würden, wohl aber unterschatzen sie ihre gunsti Monat größer, als die von Goldmunzen. Es wurden gegen Chancen zur See Rußland gegenüver keinen Augen= prägt für 3 465 180 Mk. Doppelkronen, fur 2 150 840 wck. blick. In Petersburg befürchtet man auch eine Einmisch= Kronen, für 5 979 508 Mk. Zweimarkstucke, für 579 ung Englands und ist von der geheimen oder offenen Un Mr. Einmarkstücke und für 67015,40 Mk. ZehnpfennigJapans seitens Chinas überzeugt. Die poli=Iguug, terstützung Japans felleng Eymar. urergrugt. Die politische Stimmung an der Newa ist infolgedessen weder gelassen noch zuversichtlich. So lauten die neuesten Bulletins aus der russischen Hauptstadt. Italien. = Gegen die„Landflucht“, hat man in Italien zu einem stucke. Berlin, 8. Dezbr. Da der Titel„Babel und Bibel“ seines neuen Ausstattungsstückes Anstoß erregte, hat der Zirkusdirektor Schumann in Berlin sich entschlossen, das Stück nur noch„Babel“ zu nennen. Solbdaten Rons in diensfreien Stunden Pozshregezimber Ar eigeschlossen. Als die Eltern zur Frühstüickspause die Lgrbeirksthoft, un bnrge Auterese fhr adenugev, Hause grüigieheten, sclug öngen. IHhon beim Oefnen liche echoll beizuprngen, Es werden auch nugzen ein her Zür bicker Hualm entgegen, Durch das geuer im gerchtete Gutshofe beschtigt und auf einem spräktischen Ofen war ein Stubenbrand entstanden. Zwei Kinder de haben die sungen Leute Gelegenheit. vu vou.1.,u.,, waren bereits erstick, das drite starb bald darauf in den eebungen(Armen der trostlosen Eltern. 4 Halle(Saale), 8. Dez. In der halleschen Waschinenfabrik explodierte eine 130 Zentner flüssiges Meia#l enthaltende Geschützform, wobei fünfzehn Arbeiter tötlich verlett wurden.. siger Wrsct ist + Emdem, 8. Dez. Nach sachverstandiger Ansicht ist auf die Rückkehr des vermißten Heringsloggers„Klara“ nicht mehr zu rechnen; das Fahrzeug wird mit der ganzen aus 14 Personen bestehenden Besatzung dem Sturm zum Opfer gefallen sein. Die hiesige Heringsflottille hat alse zwei Fahrzeuge in diesem Jahre verloren. + Frankfurt a. O., 8. Dez. Gestern nachmittag ertranken auf dem Eise der Eilang bei Schwetig 4 Mädchen und 1 Knabe im Alter von 10—14 Jahren. Ein Knabe und ein Mädchen wurden von der Mutter des Mädchens gegete. + Was alles zur Reklame herhalten muß. In denr Inseratenteil einer Berliner Zeitung findet sich folgende Ein Attentat auf den König von Spanien? Dunkel und mysteriös klingen die Nachrichten, die über einen Jagdunfall bei Casa de Campo aus Madrid gemeldet werden. Nach der ersten Mitteilung sollte während einer Jagd, an welcher König Alfonds teilnahm, ein Waldheger einen Karabinerschuß abegegeben haben, durch den ein Hirte getötet wurde. Es sollte sich dabei um einen unglücklichen Zufall gehandelt haben. Gleichwohl hieß es, der König sei von dem Zwischenfall dermaßen ergriffen worden, daß er die Jagd sofort verließ und ins Schloß zurückkehrte, wo er alsbald eine Unterredung mit dem neuen Ministerpräsident Maura hatte. Nach einer späteren Meldung lag kein Zufall vor. Danach soll der tete vielmehr Grund zu einer Beschwerde gegen eine Persönlichkeit aus der unmittelbarer Umgebung des Königs der Name.) Bürgerliches Restaurant. Von heute ab täg. fast wertlos waren. Die Schwindler sind indessen nicht zu ermitteln gewesen. r8(Ein neues M Anzügen beraus. Unsere Leser erinnern sich der vielfachen Prozesob besege„ichlse, die Ludwig Bösser in den letzten Jahren zu beAnzeige:„Zwei stramme ise Kearf u une en e eee gen en Shngen Die Staßfurter Salzbergwerke * 1O#ohr in Gefahl! ein Mahnzettel seitens des Vollziehungsbeamten zugewerden mußte, erfolgt jetzt die Zustellung######## werden maßee, eeseigdurch die Post und ist der Steuerzahlung mehr Zur Nachahmung empfohlen ** Westhofen, 8. Dez.(Kirchenwahl.) In der Erihl für die ausscheidenden Mitglieder des Staßfurt, 7. Dez. Die Gefahr, einen kleinen Stadtst das Senkungsgebiet hier auberst oefohrl,äeg igr das Presbuteriums der biesigen Kirchengemeinde wurden folrendanten und Friedrich Eickelberg und Kockelke zu iue. aperboet, 8. 2ez, Durch Vezetgen. Haupsichte. gestäinde ernannt sungrden schulvorstähbe ernmt worden. Ein unterirdischer Sutzwasserstrom hat seingner belniche Hagont, in dais Baser Peiaulez Lateise Seonvev, Den Zalea, droht ein kooscter Siedez, en ivon v=Seuten der Häuser z.) auch auf dem Neuführt wird.(Vor Jahren It oungtent Leoposdshall ersof. das graße Salzwerk im benachbarten Aoreirr##n ecsoffen.) Der alte Schacht geht einer Katastrophe entgegen. von auszimmern lassen, um einen Einsturz vorzue Gunget, große Aise u. I. v. auf und E ge 6en stürzten erschreckt ins Freie. Die Zuführung von Schutt hineingeworfen wurde, hat eingestellt werdegz.„prüsscg, gefährlichste Gegend ist schlosen werden, und auch, das Harsegsähoe, igt, besren de Ersch posler Zisse., In einem Zimmer ist die Türungen. An mehreren Stellen sind große Stücke herug sesen. der Vesdr= Zieat sachk er cie aide, Aäshl. Einsturz droht, so.... u. s. w. heraus. Unsere Tesel erinnern s., die Herr Lubloig Bösser in den letzten Jahren zu bestehen gehabt hat. Dieselben haben die Folge gehabt, daß Herr Bösser allmählig aus seinen hiesigen Aemtern hinausgeschoben wurde. So hat er u. a. sein ziemlich einträgliches Amt als Fleischbeschauer verloren wrich) der odne Seitezniger Zeit führt er einen Konue behe io, ge Her Mahnungl flüikt der kirchlichen Vertretung. Er beruft sich darauf, din(auie Aaihaun eaich uand die aur Aesenels eihene Geäihe genommen werden. Das sei zu Unrecht Infolge seiner fortlaufenden Opposition wurden Stim men laut, seine Wiederwahl in den Kirchenvorstand müsse verhindert werden. Also stellte man bei der letzten Kirchenwahl einen anderen für ihn als Kandidaten auf. Herr Bösser aber setzte sich auf die Hinterbeine, und als der Tag der Wahl kam, wurde er mit großer Majorität wiedergewählt. Nunmehr trug er sich mit dem Gedanken, in Herne eine reformierte Kirchengemeinschaft zu gründen. Am Dienstag hatte er eine große Versammlung einberufen, die zahlreich besucht war. Er schilderte mit Erfolg seine Kämpfe und fand in der Versammlung lebhafAnklane Die Aussprache ging dahin, daß man von der Gründung einer besonderen Kirchengemeinschaft dann absehen wolle, wenn für die Partei Bösser die Pastorieruung durch den erwähnten Geistlichen des Außenbezirks standen werde Inzwischen hat das Moderamen der ähnten Geistlichen des Außenbezir # Lzugeganenue, vglischen hat dos Bezerzuen der Aus Westfalen und Rheintchu.:/Spode Zezgeigiezegbdes Herm Pigset, soeiheise zustellen. Im vorigen Jahre lautete derselbe nicht sehr e eid o, Mesteren Prhdolug gesandt werden, Bletibi Brnder Jotzanun gestoten, er st schon tot, Juf den Hile-Gue ue bete Bie. Neeligung geruf herbs, It, Versonen fanden enen der chenpräsidenten nichl bestätigt. Taraus neue Auftregung erwacsen.. er Grude * Gelsenkirchen, 8. Dez. Ein scheußlicher Brudermord hat sich am Samstag Abend in unserer Stadt zugetragen. Als gegen ½12 Uhr nachts Bergleute von der der Lokales. Schwerte, 9 Lehrer im Schulvorstande.)„Kürzlich. 10 mehreren Dörfern In der Zegsetung zu Dezember 1903. konnten der Satz von 1,80 Mk. bestehen. Ueber on Genuigung das eine wesentliche Unterstützung zur Erhaltung der Annur 39000 aboerfep, wordeHialse auswätige 2. den Feuter aum Oper grsalenr, Ju Jehzegehige has Austalt selbst gewonnen fund, Migset, egziket sgug#ehee ge gewinnt. Vor 4 Jahren kaufte der Vorstand von dem Pfarrer Arndt zu Volmarstein das Vighaut,igetbanze äusßerte Herr Pfarer Aendt den Wunsch, Vethanien wieder zurückzuerwerben. Da diese Anstalt keinen Geizinn für das Genesungsheim abwarf, so erklärte sich der Vorzwei Morgen Land an das Genestzugshein porgengmine. in der Nähe desselben liegen. In ver unt. ve zie Gerren Zum voertu, 9 gier gezwungen, seine hiesigen Gast das„Esener Stadttheatt. Boo. Lapz,=Bezughz, vreenen Gastchulvorstände berufen seien, Eit ed eo“, aus den Ortschaften des Hellweges verichsesog zpurde Herr Hauptlehrer Köhling, in ter. Jo, Usey uyg,, i,n Wambel Her HauptPrackel Her Voupticher Stely, Herr Hauptsehter Schu. b=Pitglieder der Schulvorstände.— Somit geht nach Aasphe wachen Geasfgaes ease Aaiet schsherch nur ständen, in ausreichenden Maße nicht vorhanden ist. Der en OeZeamtenabt=zstune 10.697 der ständigen und 2110 eien Oesegzutenabteilung, 10607 der ständigen und 2110/9 venen Oeon Arheiterklasse an. Von den Astwen hat di der unstchndige, Arboeiter, ziter von 96 Jahren erreicht, ten wvei dos ehreunwerte janden sich acht, 80jährige 85. 1di boptre schon 261, 60jährige 548 u. f. w. 70jährigezegon#####hrige 548 u. f. w. Die sü g(Die hiesige Sparkasse) hatte am Schlusse des den Abonnenten zurückgezahlt. * Bochum, 8. Dez. Ein schändliches Bubenstück die von der Kaiserin geschenkten Altarbibel zerissen. Hoffentlich Hamm, Hörde, Unna und andere ist, des Ortes Meschede in dem Tale der Henne, einem Vebenflühschen der Nuh, aurgg8 Mieter hach und 36 Meter der kalsohle aus gerechnet,. 99 Wietz, g Metzern Preite verbreit werden, noch oben Iu zu, 300 Meter betragen. Zum Bruder Johann gestocen, er ist, n uug den liegen, der aus vielen Wunden blutete. Gemeinsam dein Alrzt Heren Dr. Rubens, welcher jedoch nur den eingetretenen Tod des Verletzten feststellen konnte. Der fort hinzugeeilte Kriminalbeamte R. nahm sogleich eine station bes Miesser zu der. Tasche, weliches sehr mit zugekommenen Revierbeamten, welche ihn zur Wache brachten. Der Befund der Leiche ergab vier Stichwunden auf der einen Halsseite, außerdem war ein Arm von oben bis unten mit dem Messer durchschnitten. Der Ermordete heißt Johann Katzik und ist als ruhiger bekannt. Der Mörder heißt, Leonhard Katzik, ist, seiz, kur zer Zeit verheiratet und woynt in Styrum. Die Leiche des Ermordeten wurde in das kathol. Krankenhaus ge# Lüdenscheid, 8. Dez. Der Fabrikbesitzer D. saßz Glaste Vier. Sie gericten üider eine geine Seicde ide ane die Zanaehacke, Aise edar schae Verlchung am Kopfe wurde dem Tehgzigägßer gn ghiege ov g wird Strafantrag gestellt werden. tränzschen Kot, Die orhgender seigv soltentugegz whrde ser och weiste, gud swungsiasten beteiligten sich am Tan ler hatten infolge der Kneipereien Peidwot“,., Thaten aber das Pech, ihren gern nichts übrig, als wuibnzaghgrindentebefzrderten gaud Aheaconget Kraiht Keat tant ad oui, Buegat i. Ashe, Sishels= stttee 2C ud bensv., ud voen zherfahen und gelate, gat, urae uf Von dem Dortaun=—,„Oueief haktf wurde au erohe Giterbahnhofe Derendorf auch der WeichenDer Unglückliche war Semauz e be zu der Reiäschanstahdt eine ute ens(Fabrie eingerchtet, un dem steigenden Bedarf von Flugelfabri. eiggerngtet, uun vem fr-=se, Barmer StammVerlin u. dem Oosten zu euntfpreischliatzlich dem Flügelbau, sabrik dient set ebenfals dem Schwelmer Etabissement I5ovferdigen Conpound=Dompfmaschine zu der bestehenden 80pferdigen in seiner Leistungsfähigkeit be Prozesn zu begehabt, hiesigen I. a. sein verloren ssen. Namehr ernen Kondarauf, r Hernein müsse, Geistliche erblieben. en Stimind müsse tzten Kirauf. Herr d als der rität wieGedanken, zu grünnlung einte mit Erng lebhafman von chaft dann Pastorier= ßenbezirks ramen der r zum Kird natürlich r BruderStadt zugete von der raße an der at meinen if den Hülnn am BoGemeinsam an wohnenfur den einite. Der sosogleich eine bei demseles sehr mit chen, außert. Der Behn zwei hinzur Wache r Stichwunin Arm von n. Der Erhiger Mann ist seit kurDie Leiche ikenhaus geitzer D. saß mütlich beim ügige Ursache einen massihu mehrmals Das Blut iner schweren r als ruhiger der und mehbrachte man erzte fürchten, leiben werde. n. naten fanden mannte Tanzen und in den Es wurde jeund besonders ich am Tanze en die Verander Direkm. Die Schüden Unterricht 8= Unheil.) großen Jagdrode zum edlen Pech, ihren ten Wildes zu im betreffenden bwechselnd unende Gebell zu den beiden Jäzukehren. Den e“ beforoerten en nachfahren, elbstverständlich nachzukommen, nach der jede nichtapprobierte Person ihr Heilgewerbe dem zuständigen Kreisarzt anzumelden hat. Wie man hört, beruht die Weigerung des Pastors darauf, daß ihm Vermögensvorteile aus der Heilpraxis nicht zufließen. Dann weist er auch darauf hin, daß er eine Anwendung des Titels„Kurpfuscher“ auf seine Person für eine grobe Beleidigung hält. * Solingen, 8. Dez. Eigenarlige Mittelstandspolitik betreibt die„Bergische Elektrizitätsgesellschaft" in Solingen und deren Konkurrenz, das städtische Elektrizitätswerk in Solingen. Der Preis für Kraftstrom wurde pro Kilowatstunde auf 18 Pfg. festgesetzt, die Verbraucher von 750 Betriebsstunden pro Monat zahlen jedoch nur 8 Pfg. pro Betriebsstunde. Die Konkurrenzfähigkeit kleinen Betriebe, welche diesen Kraftstromverbrauch nicht erzielen, wird dadurch eminent„gehoben". *(Eine Bändigerin vom Löwen zerrissen.) In einer Menagerie zu Dessau in Anhalt wurden zehn dressierte Löwen vorgeführt. Als sich am Sonntag die 26 jährige Bändigerin, Frau Fischer in den Käfig begeben hatte, zeigte sich einer der Löwen unlustig. Er erhielt deshalb einige Hiebe. Die Züchtigung versetzte den aber in Wut, er sprang, wie dem„B. wird, an der Bändigerin empor, warf sie zu Boden und tötete sie durch einen furchtbaren Schlag mit der Pranke, der den Kopf der Unglücklichen traf und das Gehirn freilegte. Ein Bändiger trat sofort in den Käfig ein, um mit einer Eisenstange die Bestie von ihrem Opfer zu verscheuchen; dies gelang aber erst, als der Körper der bedauernswerten Frau zerfleischt war. Drei andere Löwen waren, als sie das Blut der Zerrissenen sahen, ehenfalls wild geworden, konnten jedoch von mehreren Angentellten der Menagerie zur Ruhe gebracht werden.“ Die Kinder der Frau Fischer waren bei der Vorstellung aanweseno und mußten sehen, wie ihre Mutter einen so gräßlichen Tod fand. Unter dem Publikum entstand eine Panik *(Welche Gefahren) jungen Leute in der Großstadt drohen, zeigt der folgende vom Berl. Tabl. mitgeteilte Vorfall: Zwei junge Männer waren aus der Provin; nach Berlin gekommen, fanden die gesuchte Beschäftigung nicht und gerieten zu ihrem Unglück in Kaschemmen. Ihr Wirtin wurde eine unter Sittenkontrolle stehende ältere Frauensperson, die mit einem vielfach bestraften alten Einbrecher zusammenhauste. Die Frau hatte sich auf einen Handel mit Wäsche und Kleidern gelegt. Um ihre Ware billig und doch mit gutem Gewinn verkaufen zu können, ließ sie andere für sich stehlen. Zu dem Zweck beherbergte sie ein junges Frauenzimmer, das in den schemmen nach geeigneten jungen Leuten Umschau halten mußte. Der alte Einbrecher unterwies dann die eingefangenen, unerfahrenen Burschen aus der Provinz in seinen„Künsten". Die Hehlerin und Kuvvlerin gewährte für die Diebesbeute Unterschlupf und Verpflegung. Einmal in das Netz geraten, kamen die jungen Leute nicht mehr los und gerieten immer weiter in den Sumpf. Jetzt hat die Polizei das Nest ausgehoben. *(Falsche Wertangabe.) Vor einigen Monaten verschwand in einem Züricher Postamt ein Geldpaket, dessen Wertinhalt mit 600 Fr angegeben war. Voreinigen gen nun wurde der Täter in der Person eines jungen Postbeamten festgenommen. Die Wertangabe, erzählte er, stach ihm so verführerisch in die Augen, daß er vun Paket an sich nahm. Zu Hause entdeckte er darinzu seiner Ueberraschung aber 40000 Fr. in Banknoten! Er här digte die Beute seinem Bruder zur Aufbewahrtarg ggg Dieser entfloh, wurde jedoch, nachdem er bereits. Fr. durchgebracht hatte, in Alerandrien verhaftet, ist aber aus dem Gefängnis ausgebrochen. Eigener Depeschendienst der„Schwerter Zeitung.“ IId Berlin, 9. Dez. Wie aus London gemeldet wird, ist der Philosoph Herbert Spencer gestern morgen 5 Uhr gestorben, nachdem er seit vorgestern abend bewußtlos war. Er hat ein Alter von fast 84 Jahren erreicht. Hd Berlin, 9. Dez. Die Reichspartei hat im Reichstag einen Antrag auf Einführung einer Wehrsteuer einfld Berlin, 9. Dez. Gestern morgen gegen 7 Uhr wurde auf dem Spittelmarkt durch den Revolver eines Mannes, der einen Selbstmordversuch verübt hatte, bein Entladen der Waffe ein Unbeteiligter, dessen Persönlichkeit bisher nicht festgestellt worden ist, tötlich verletzt. Hd Brüssel, 9. Dez. Gestern abend brach in einem Holzwarengeschäft in der Alost=Straße Großfeuer aus, welches infolge des herrschenden Sturmes schnell an Ausdehnung gewann. Sieben Gebäude wiehgg, pelisgzeige äschert. Der Brand dauert noch fort, serech ist zett sere Gefahr beseitigt. Der Schaden ist enorm. Hd Paris, 9. Dez. Hauptmann Banal von der Kolonial=Infanterie, welcher in allernächster Zeit nach China abgehen sollte, durchschnitt sich in einem Anfalle Dad Madrn, a. De, Br/fergisehe. Der Gut, Stelle eingetroffen und leitet die Rettungsarbeiten, woran sich Militär und Polizei beteiligen. Zahlreiches Vieh ist umgekommen.— Auch die Stadt Aviles ist teilweise überschwemmt; eine Brücke ist eingeTId London, 9. Dez. Wie die hiesigen Blätter mitteilen, war im Sudan ein neuer Mahdi aufgetaucht. und hotte b-Pie Engsänber. die bervon Kenntnig Ssolen, henden vr=Zoiz, Vheruaschten, Seiangen uobd aufknüpften. Die meisten seiner Anhänger wurden in die Gefangenschaft abgeführt. Verantwortlich für den redaktionellen Teil Wilh. Schade. * Bermnard Stern, Senwerte, bietet die grösste und gediegenste Auswahl K.-Naten Peizwaren Wäsche, Kravatten, Hosenträgern und Handschuhen. Preise sind anerkannt Die billig. Vereinigte Giesellen=Auflage, ringeschriebene Hülfskasse, Schwerte. Montag, den 14. Bezember, abends 8½ Uhr, im Vereinslokale ordentliche Heneral-Versammlung. Tages=Ordnung: 1. Vorstandswahl. 2. Wahl der Kassenärzte. 3. Wahl der Revisoren. 4. Verschiedenes. Der Vorstand. C #c In der Nähe des Schwerterwaldes, möglichst unterhalb nach Schwerte zu, wird ein Baupidcz für ein Landhaus gesucht. Offerten mit Angabe von Lage, Größe und Preis zu richten an Karl Horn, Wandhofen. Schützenhof Schwerte. Der Das zweite für heute angekündigte Konzert findet auf Wunsch vor den Feiertagen nicht statt; dafür im Januar 1904 2 Konzerte. Hochachtend Alb. Obstfeld. Neujahr 826 Glückwunsch. mit Namen liefert in reichhaltiger Auswahl Carl Braus. 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Erscheint an jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter Familienfreund.“ Nochmals Herr Ladenburg. Herrn Ladenburg ist es bekanntlich mit seiner Kasseler Rede sehr schlecht gegangen. Als die erste Verblüffung über sein Wagestück vorüber war, dem deutschen Naturforscher= und Aerztetag ein solches Ragout vorzusetzen, bescheinigte man ihm, teils stillschweigend, teils ausdrücklich, so ziemlich ohne jeden Unterschied von Bekenntnis und politischer Partei, er habe eine Dummheit begangen. Jetzt kommt ein besonders Berufener auf den peinlichen Fall zurück: Professor Wilhelm Lossen in sei nem Offenen Brief an Albert Ladenburg und offene Anfrage an den Vorstand der Gesellschaft deutscher Naturforscher und Aerzte. Lossen hat absichtlich gewartet, bis anstatt möglicherweise ungenauer Zeitungsberichte der „authentische“ Wortlaut der Rede vorlag— wobei freilich dahingestellt bleiben muß, ob dieser Druck auch wirtlich den mundlichen Vortrag genau wiedergibt— findet aber auch jetzt sein Urteil bestätigt,„daß diese Rede ein Mißgriff, ein Mißbrauch derjenigen Tribüne war, auf welcher sie gehalten wurde". Mit feiner Ironie behan delt er dann Ladenburgs Versuch, seine„Weltanschauung“ in Verbindung zu bringen mit der Entwickelung der Naturwissenschaften. Ladenburg und Lossen sind beide Chemiker, sie sind fast gleichzeitig an der namlichen Universität ins Lehrfach eingetreten, haben Laboratorien an preußischen Hochschulen geleitet, ihre Arbeiten liegen auf denselben Gebieten, sie haben mit den gleichen Methoden gearbeitet, und doch sind die beiderseitigen Weltanschauungen total verschieden—„fragen Sie sich einmal, ob Sie jemals eine fachwissenschaftliche Arbeit veröffentlicht haben, deren Resultate nicht auch mit einer von der Ihrigen abweichenden Weltanschauung vereinbar wären.“ Lossen geht dem Breslauer Spezialkollegen auf seinen Irrgängen nach, sehr höflich, aber auch sehr deutlich. Der charakteristische Unterschied der beiden Männer liegt besonders in der überlegenen Logik und Dialektik Lossens gegenüber der gänzlich zerfahrenen, mit plumpen Effekten arbeitenden Prosa seines Wider parts, der nicht weniger als alles fehlt, um mit einer Beweisführung verwechselt werden zu können. An die Zerzausung des Inhalts der Rede Landenburgs schließt sich eine scharfe Kritik der schweren Rücksichtslosigren, seine die christlichen Mitglieder der Gesellschaft tief verletzenden Ausführungen gerade bei dieser Gelegenheit vorzutragen, bei welcher eine Widerrede geschäftsordnungsmäßig kaum oder gar nicht möglich war. Diese Kritik schließt eigentlich auch eine Kritik des Gesellschaftsvorstandes ein, der eine solche provozierende und wissenschaftlich absolut wertlose Rede zuließ; doch beschränkt Lossen sich auf die „offene Anfrage“:„1. Billigt der Vorstand das Vorgehen Ladenburgs? 2. Wenn das nicht der Fall ist, was gedenkt der Vorstand zu tun, um in Zukunft ähnlichen Vorkommnissen vorzubeugen?“ An einer Antwort wird auf dem nächsten Naturforscher= und Aerztetag, der an Wirkungsort Ladenburgs stattfindet, schwer vorbeizukommen sein; dafur ist die Frage zu berechtigt. Mittwoch den 9. Dezember 1903. Lippen. Und oft fuhr Marie empor, sah mit geistlosem Blick umher und sprach unter wildem Aufstöhnen:„Roland, halte das Wort— Du machst mich elend“— elender, als ich war, ehe ich Dich sah— Du wolltest mich beglükken und mordest mich nun— Roland, ich hasse Dich und den Knaben.....“ Therese erbebte bei den leidenschaftlichen Ausbrüchen der Kranken. Den ganzen Lebenslauf Maries, was ihr geschehen seit dem Tage, da das„lustige Kleeblatt“ unter Lachen und Tränen sich getrennt, konnte das Mädchen aus dem Fieberworten entnehmen. Das sorglose Glück der Jugend, das Erwachen, den Kampf, die Not und das Hoffen, welches sie erfüllt, als der vornehme Mann mit seiner Liebe sich ihr nahte und ihr versprach, sie aus all der Not und dem Elend zu erheben, um sie dann tiefer sinken zu lassen als je zuvor. Therese pflegte die Jugendfreundin mit aller Liebe und Sorgfalt— sie erfüllte treulich den Schwur, den sie als Kind getan, und Marie— genas wieder. Sie erhob sich vom Lager und saß auf vem Sofa still und bleich, sie sprach wenig, nie aber von ihrem bisherigen Leben, nur ihre großen, schwarzen Augen folgten wehmütig Therese, wenn sie durchs Zimmer schritt, und senkten sich scheu zu Boden, wenn diese sich zu ihr 36. Jahrgang. und senkten sich schen zu Boden, wenn diese sich. 31 Uhr].; eirau verüher und(ächste wandte. und schweigend horchte sie Thereses liebevollen Nachbarsfrau vorüder und lachelle, ein Ermahnungen, den Tröstungen und Worten voll Hoff=sauf das Kind werfend. Und die ahr nung und Zuversicht, welche diese aussprach. lächelte ebenfalls, im seligen Vollges# Dann ging bald das junge Madchen wieder ihrer werkes. Arbeit nach, wohl mit schweren Herzen, denn was sollte it Marie werden?. ihn nicht einmal Und Dolf? Ach, sie hatte iyn nicht einm# wiederge= dem liebebedü sechen! Zürnte er ihr:(in geistger 0e. Misterchen nen Als sie am zweiten Abend nach Hause kam, war das]„Darf ich dich Mutterchen nem Auf dem Tische lag ein Fur Herz und Gemüt. Unser ganzes Leben ist ein nie wiederkehrender Geburtstag der Ewigkeit. 3 Paul * Sammle dir jeden Tag etwas Ewiges, das dir kein Tod raubt, das den Tod und das Leben dir lieblicher jeden Tag macht. Lavater. Wer unvergolten das Unrecht läßt, Das er von andern hat erlitten, Hat oft sich zwiefach Recht erstritten ee## Leirger. * Nur das Zusammentreffen von Endlichem und Unendlichem in unserem Wesen macht uns fähig, ein Erhabenes zu denken und zu erleben. Lucken. Das lustige Kleeblatt. Von S. Barinkay. (Fortsetzung.) Und so kamen trübe, ereignisvolle Tage. Marie fieberte und raste auf dem Lager Theresens. Der Arzt, den das tieferschütterte Mädchen geholt hatte, machte eine bedenkliche Miene.— Stundenlang saß Therese vor dem Bette, das die Unglückliche barg, und hing in dem dämmerdunkeln Raum den Gedanken an Dolf nach, den sie nimmer wiede.rgesehen hatte, oder lauschte den wirren Reden der Kranken: W „Rie, süße— schöne Rie— mein Weio soust Du werden— ich schwöre es Dir!“ flüsterten die fiebernden Stübchen leer und Marie fort. Zettel: en Sohm 984 „Wie soll ich dir danten, daß du mein Leven gereitet? Ein Leben, daß ich so gerne gelassen! Dir danken? Ich kann es nicht! Und doch— ja, ich danke dir! Du hast mich vor dem häßlichsten bewahrt, das eine Frau tun kann, eine Frau, die nie, selbst in der schrecklichsten Stunde, Hoffnung und Glauben verlieren soll! Ach, es war zu viel, was ich erlebt! Doch deine große, seltene Güte, treue Freundin, sollst du nicht nutzlos an eine Unwürdige verschwendet haben. Ich will leben in der Ferne, bei fremden Menschen, bei der härtesten Arbeit versuchen, ein nützliches, achtbares Geschöpf zu werden, dir darf ich nicht länger zur Last fallen. Wenn du aber noch Teilnahme und Mitleid für mich hast, dann schenke sie Roland, sorge, daß er seine Mutter nicht vergißt, sage ihm, daß sie wiederkehren wird, daß er beten soll, damit der Himmel ihr seine Gnade schenke.“ Unten stand noch die Adresse W. Str. 10. 5 Treppen.„ M „Bei der häßlichen, herzlosen Frau: nachte Therese. „O, Gott!“ Mit Tränen in den Augen trat sie ans Fenster, nahm die Tücher herab und blickte in den Garten nach Dolf. Wie ein drückender Alp sank es auf ihr Herz, wenn sie seiner gedachte. Aber nirgends in den weiten Gängen erspähte ihn ihr Auge, nur eine dunkle, weibliche Gestalt umschritt eben die Fontäne— die Herrin des Hauses. Am nächsten Morgen war Therese auf dem Wege nach der W. Straße. Noch mußte dies geschehen, dann wollte sie Dolf suchen und sprechen um jeden Preis. Was mochte er denken?. Treppen v...5 Sie stieg die schmutzigen, vielen Treppen hinauf und schellte wie einst an der Türe der Alten. Häßliche Keifen und Schelten und eine weinende Kinderstimme klang heraus, dann schlürfende Schritte, und wieder, nach langen Jahren, sah sie das abstoßende Gesicht vor sich. „Ich bin eine Freundin von der Mutter des Knaben, der.... 6 „Ach, ja, kommen Sie nur herein:. Therese betrat die niedere Stube. Auf einem Schemel saß mit tränenüberströmten Gesicht ein mehrjähriger Knabe, ein schönes Kind mit braunen Locken und Roland! Sieh dieses Fräulein kommt von deiner Mutter!“ sprach die Alte nun mit widerlicher Zärtlichkeit. schlimmen Alten— nein, das durfte nicht sein! Und es war ja doch Mariens Kind! Der Knabe schlang seine Aermchen um ihren Hals. „Nur nicht da bleiben, fort, fort mit dir!“ schluchzte er. Therese preßte in aufwallender Empfindung das arme Geschöpf fest an sich. „Der undankbare Fratz!“ meinte die alte Frau mit giftigem Blick.„Was habe ich ihm“ „Wollen Sie mir den Knaben gleich lassen?“ unterbrach Therese sie.„Bekommen Sie vielleicht noch Entgeld für seine Pflege?“ „Ja— nein.— Es hängen einige kostbare Kleider von ihr im Schrank, wenn Sie die mitnehmen wollen und dafür...“ „Nein, nein, behalten Sie dies! Nur das Bild dort möchte ich— des Kindes wegen!“ Sie wies auf ein prächtiges Gemälde, das an der schmutzigen Wand hing, Marie, die Mutter Rolands, in vornehmer Toillette, mit den müden, traurigen Augen im schönen Antlitz. Das Bild in der Hand und den Knaben, der jubelnd und voll stürmischer Freude sein Gesicht an ihren Hals schmiegte, im Arm, verließ sie das Haus. Als sie eben ihr kleines Zimmer betrat, ging eine ##s einen seltsamen Blick ahnungslose Therese ollgefuhl ihres Liebes—„„ Nun lebte der kleine Roland bei Therese. Er schloß sich voll heftiger Zärtlichkeit an das Mädchen an, das dem liebebedürftigen Kinde gab, was es geben konnte, wie korperlicher Hinsicht. „Darf ich dich Mutterche. nennen, bis die Mutter wiederkommt?“ bettelte Roland am zweiten Abend schon und küßte ihr stürmisch die Hände, die ihn eben entkleideten. Therese schwieg und errötete. „O ja, sage ja!“ Sie nickte. Wie sollte sie das Kind auch anders nennen? Sie wollte ihm ja Mutter sein! (Fortsetzung folgt. werum ?(Die Wette.) Neffe, Student:„Onkel, leihe mir 50 Gulden.“— Onkel:„Schon wieder?! Ich möchte wetten, daß ich sie nicht wiederbekomme."— Neffe:„Die Wette gilt, Onkel— um 100 Gulden.“ ? Berliner Kindermund. Eine alte Frau trägt vom Markt im Winter eine Gans heim, deren gelbe Latschen ihr unter dem Mantel hervorhängen.—„Madameken“, sagte ein vorübergehender Junge,„Sie den sich die Hände verfrieren!" 10. Dez.: Nebel, trübe, feuchtkalt. 11. Dez.: Meist bedeckt, teils heiter, Niederschläge, Null herum. 12. Dez.: Meist bedeckt, ziemlich kalt, strichweise Schnee. Verantwortlich für den redaktionellen Teil Wilh. Schade. Asthma oft heilbar. Die unten veröftentichten st piegzsanes Heimitel für Bshma R. it Gust richtraße 19a. Beutenelneue,. 543.Fgge, Sopeur, 6116 Prosen Südamerihaslsche Gurch. pel i4 Promt Blochendr Possanbn. Bekanntmachung. Die dechargierte Amtskassen=Rechnung pro 1902 Tnter, zing sich an dis Olgizeichneten für die „Mutter, ach, Mutter!“ jammert neue in Tränen ausbrechend, und hing such an die Kleider des Mädchens, welches innig zu ihm niedersah. „Mutter, Mutter, wann kommt sie wieder? Sie gab mir keine Schläge, gab mir süße Namen und hatte mich lieb! 9, die gute, schöne Mutter!“, G.sufens Therese nahm, die Tränen nieverrampfeno, das schluchzende Kind auf den Arm.. M.Jand ge f.a5t,(auf den „Mochtest du wohl mit mir gehen, Rolande frabie gesetzt worden. sie, einem plötzlichen Gedanken Ausdruck gebend und! Hörde, flüchtig überlegend. Nein, Dolf konnte, durfte nicht zürnen! Dies zarte, unschuldige Wesen in der Obhut dieser 10. dieses Monats an 14 Tage lang im Ge zeichneten für die Amtseingesessenen zur Wertinghofen, den 9. er ger, Mann: Hartung. Der Schluß der Jagd au dir den Regierungsbezitrk Arnsberg auf den Ablauf des 17. Januac 1904 vom Bezirksausschusse festden 3. Dezember 1903. Der Landrat. J. B.: Mathis. Warenhaus *** Nicolaistr. 8 DORTMOND Balkenstr. 36—38 = beim Bezirks=Kommando.= Größtes Geschäst dieser Art in Westfalen, bekannt als reelles Verkaufshaus empfehlen: Prunufn.... Schwerte. Schwerte. ar. Wohlfeile Kleiderstoffe. 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Der pädagogische Wert dieser Methode liegt auf der Hand: Hand und Auge werden geübt, Urteil und Gedächtnis geschärft und damit ein Sinn in das kindliche Spiel gelegt. In anderer Hinsicht haben die Vorlagen noch insofern einen hochzuschätzenden Wert, als sie in ihren einfachen Formen den Kleinen sehr geeignete Anschauungsbilder und damit Stoff zu Fragen, kleinen Erzählungen u. s. w. bieten. Aber nicht nur unseren Kleinen werden diese Heftchen viel Nutzen und Vergnügen bringen, sondern auch den Erwachsenen, dem Vater oder der Mutter, die an langen Winterahendel den Kindern daraus allerlei schöne Sachen vorzeichnen können; das wird eine Be sein, bei der selbst die Grossen noch lernen können. 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