Amtliches Krescicht Mrm lürden Kleit werck! Nr. 284 Politische Uebersicht. Deutschland. — Ueber die Eröffnung des Reichstages wird gemeldet: Nachdem gestern vormittag für die Abgeordneten in der Dom-Interimskirche und in der Hedwigskirche ein Gottesdienst abgehalten worden war, wurde mittags 12½ Uhr im Weißen Saale des Kgl. Schlosses der Reichstag eröffnet. Anwesend waren ungefähr 150 Abgeordnete aller Parteien, mit Ausnahme der äußersten Linken. Der Reichskanzler, die Staatssekretäre und die Vertreter der Bundesstaaten betraten paarweise den Saal. Neben dem Reichskanzler schritt der Vertreter Bayerns, Graf Lerchenfeld, neben dem Grafen Posadowsky der sächsische Gesandte Graf Hohenthal. Der Reichskanzler, neben dem Throne stehend, verlas die Thronrede und erklärte den Reichstag für eröffnet, worauf der Aelteste der An wesenden, der Abgeordnete Rinteln, ein Kaiserhoch ausbrachte, in das die Anwesenden dreimal einstimmten. Dem Akt wohnte in der großen Loge eine Anzahl Mitglieder des diplomatischen Korps bei. Die Steuerkraft Berlins sinkt andauernd, zugleich aber schwillt die Armenlast an, kein Wunder also, daß im Roten Hause“ Geldnot herrscht. Steuerkräftige Familien kehren der Reichshauptstadt den Rücken, minder stei erkräftige ziehen zu; so betrug der Zuzug von Personen mit 900 bis 1650 Mk. Einkommen in diesem Jahre bisher 3612 mehr, dagegen sind 2200 Leute mit einem Einkommen von 1800 bis über 50000 Mk. mehr — Der Zustand des Erzbischofs Dr. von Stablewski von Gnesen und Posen soll privaten Nachrichten zufolge hoffnungslos sein. Die Krankheit des Erzbischofs besteht im schweren Nierenleiden, das noch durch Herzaffektionen kompliziert ist. Der von der bayerischen Abgeordnetenkammer ankein Echo, vielmehr wird vorgeschlagen, über ihn zur Te Fällen die Entfernung der beteiligten Offiziere al süven Dieust beogperesisen. Ferner beständen gegen den Antrag gewichtige rechtliche und formelle Bedenken. Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen für den Kreis Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. Regierung durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung" rechtsverbindliche Kraft. Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 Pfg., excl. 42 Pfg. Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. Erscheint an jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter Familienfreund.“ möge eine Annäherung mit der Sozialdemokratie herbeizuführen suchen, hat in den Kreisen des Freisinns, wie zu erwarten war, keine Zustimmung gefunden. Die„Voss. Ztg.“ sagt z. B. dazu: Daran ist so lange nicht zu denken, wie die Partei den wüsten Klassenkampf predigt, grundsätzlich die Monarchie verwirft, die Gegensätze geflissentlich verschärft, so lange Herr Bebel ausruft, er sei ein Totfeind dieser Gesellschaft und Staatsordnung, die er bis an sein Lebensende untergraben und, wenn möglich, umstürzen werde. So lange wird es eine Menge Wahlmänner geben, die sagen: Wir können nicht! Mit einer aber noch weit größeren Zahl Wahlmänner werden sie hinzufügen: Wir wollen nicht! des Abg. Freisinn und Sozialdemokratie. Die Anregung Herz und Gemüt. Wenn Du geliebt, wenn Du gehofft, Wenn Du gestrebt, gerungen, Wenn Du mit starkem Willen oft Dein blutend Herz bezwungen: Dann fühlst Du, wie zu vollem Wert Erwacht Dein ganzes Leben; Denn jeder Schmerz, der Dich beschwert, Wird Dich nur höher heben. Dein Glück, es ist so selten echt, Und wird Dich oft betören. Der Schmerz verleiht Dir erst ein Recht, Dem Leben zu gehören. Ob Du umfingst in Jugendlust Die Welt mit Liebesarmen: Es lehrt Dich Leid erst und Verlust Ein heiiges Erbarmen. Raguete Das lustige Kleeblatt. Von S. Barinkay. (3. Fortsetzung.) Sie opferte nun auch Stunden der Nacht, um zu der Zeit, die sie sich gestattet, fertig zu werden; und endlich— lag alles vollendet vor ihr. Mit bedeutend trüberen Gedanken ging sie den Weg wieder, auf dem sie kürzlich so frohgemut geschritten war. Doch nicht genug des Leides! Als sie die Arbeit ablieferte und klopfenden Herzens zusah, wie die unliebenswürdige Frau Stück für Stück musterte, erschrack sie tief wie wenig„et Abrechnung des Geldes für das verbrauchte Munccial. „Mein Gott, es geht nicht anders, die Seide ist teuer!“ jam merte die Frau, als sie Maries erblaßtes Gesicht sah. Einen neuen Pack im Arme schritt sie langsam zurück. Davon leben, was sie heute erhalten? Unmoglich! Und — Ueber eine Stellungnahme des Abg. Singer zur Wohnungsfrage berichtet die„Hallesche Ztg. In einer sozialdemokratischen Versammlung erscheint Singer weit später als die anderen. Es wird ihm gesagt, daß die Versammlung angefangen habe, zu beraten, auf welche Weise den Arbeitern bessere Wohnung zu schaf; fen seien. Darauf erwiderte Singer:„Es fällt mir„ ein, dem Arbeiter eine besondere Wurst zu braten. Denn wenn er eine bessere Wohnung hat, so ist er zufrieden, und wenn er zufrieden ist, so ist er für unsere Zwecke nicht zu haben.(Das ist der bekannte Standpunkt der Sozial. demokratie; Singer hat also nichts Neues, gesagt. er aber wieder einmal festgestellt hat, wie die sczialdemokratische Partei es darauf anlegt, die Arbeiter in Unzufriedenheit zu erhalten, ist recht dankenswert.) — Der chargierte Dackel. In der„Hohenzollernschen Volksztg.“ Nr. 279 findet sich folgende Anzeige: Sigmaringen. Kleiner, schwarzer Dachshund, auf den Namen Feldmann hörend(Halsband mit Unteroffiziers tresse und Sergeantenknöpfen), verloren. Abzugebe gegen Belohnung bei v. Blumröder, Hauptmann. Dazu schreibt der„Vorwärts“: Soll es für den Dackel oder für den Unteroffiziersstand eine Auszeichnung sein, daß der Hauptmann von Blumröder seinen Hund mit militärischen Abzeichen schmückt? Frankreich. = Zum Dreyfushandel wird uns aus Paris geschrieben: Man weiß bis jetzt noch immer nicht, wenigstens nicht mit Bestimmtheit, worauf sich das im Einverständnis mit dem Kriegsminister und dem Justizminister von Alfred Dreyfus eingereichte neueste Revisionsgesuch stützt. Doch wird bekannt, daß der Archivar Gribelin, der als Generalstabszeuge in den Prozessen Zola und in Rennes auftrat, gestanden hat, falsch ausgesagt zu haben. Gribelin, ein sehr unbedeutender Mensch, dem einst im Zolaprozesse der Präsident Delegorque für den„lampiste", den Laternenanzünder im Kriegsministerium hielt, war offenbar stets nur ein Werkzeug in den Händen von du Paty tiefer sang ihr Haupt, und heiße Tränen weinten die müden Augen. Davon leben— also hungern und arbeiten jede Minute des Tages, arbeiten bis die Finger blutig und die Augen krank sind, und dennoch kein Ende all des Eine Woche verging. Marie war matt und elend vom vielen Wachen, vielen Denken. Das Wenige, das sie verdiente, reichte knapp zum wollte es werden, wenn sie ein Kleidungsstück benötigte, wenn die barmherzige Frau sie nicht weiter behalten Und so kam es ihr in den Sinn, als sie an einem offenen Fenster vorüberging, aus dem fröhlicher Frauengesang tönte, ihre eigene hübsche Stimme zu verwerten. Im Elternhause hatte sie manches Lob, manche Schmeichelei damit geerntet, vielleicht ließe sich jetzt auch dadurch ihre Lage erleichtern. Sie meldete sich beim Theatervirektor. Ihr Blut raste, ihr Herz fieberte, als sie vor dem kleinen, korpulenten Manne stand, der sie durch die Brille prüfend von oben bis unten musterte. Sein Blick ruhte wohlgefällig auf dem dunklen Haar,den großen schwarzen Augen und den ausdrucksvollen Zügen Maries. Ja, es geht! Sine können eintreten! Und nun war Marie Choristin der Oper. Sie wohnte ferner in der Dachstube eines Hinterhauses, stickte den Tag über und sang am Abend. Das Leben war nun so ziemlich erträglich geworden durch die Doppeleinnahme. S' konnte sich anstandig, wenn auch einfach kleiden uno de Clam und Henry; es war schon seinerzeit festgestellt worden, daß er deren geheime Botschaften an Esterhazy übermittelte, einmal durch Brille und Bart verkleidet. Er ist der einzige dreyfusfeindliche Zeuge aus dem Kriegsministerium, der bei der„Säuberung" unter General Galliffet auf seinem Platze verblieben war. Es wird außerdem erzählt, daß den Richtern von Rennes, jedoch im Beisein der Verteidiger, geheime Dokumente gezeigt wurden, die nun als gefälscht erkannt wurden; namentlich sollen mehrere Daten derart geändert worden sein, daß sie Dreyfus belasteten, anstatt ihn zu entlasten. Außerdem sollen umfangreiche Intriguen hoher Persönlichkeiten— vermutlich des Generals Mercier und des Platzkommandanten von Rennes— jetzigen Senators Saint=Germain danten von Rennes— jetzigen Senators gielig entdeckt worden sein, die die Beeinflussung der Mitgliever des Kriegsgerichts bezweckten. Und insgesamt sei klar festgestellt, daß nicht ein wirklicher Beweis, nicht ein materieller oder nur moralischer Beweis für die Schuld des Exhauptmanns sich in den Akten Lesinder.. Exhauptmanns sich in den Akten befindet = Präsident Loubet wird auf seiner Rom=Reise im nächsten Jahre vom Papst Pius X. nicht empfangen werven. Wie die Politische Korrespondenz aus Rom neldet, sei die französische Regierung benachrichtigt woren, daß Po, Lius gegen,. Vestuug bagf ia fremder nächsten warden. den, daß Papst Pius gegenüber den Besuchen fremder Staatsoberyaupter die gleiche Hauung beobachten werde wie Leo XIII. Daher sei ein Empfang des Präsidenten im Vatikan ausgeschlossen. Die Spannung Swisezu französischen Regierung und dem Vatikan dürfte#ndurch nur verscharft werden. Balkan. en schon seit vielen Monaten unter d Waffen stehen. In vielen Bataillonen soll die Zahl der Deserteure über 10 vom Hundert betragen. Die Deserteure, die oft in kleinen Abteilungen entweichen, begehen auf dem Wege zur Heimat Ausschreitungen, die dann ungerechterweise den Truppen zur Last gelegt werden. = Aus Konstantinopel kommt eine bezeichnende Mitteilung: In unmittelbarer Nähe der Deutschen Botschaft errichtet ein reicher Armenier ein großes Zinshaus. Plötzlich mußten die Arbeiten eingestellt werden. Die Geheimpolizei hatte dem Sultan ein Bericht unterbreitet, in dem sie darauf hinwies, daß man vom obersten Stockwerk des Hauses über die dritte Mauer des Yildiskiosk hinwegsehen könne und daß armenischen Revolutionären die Gelegenheit zu Attentaten leicht gegeben wäre. Von dem Hause bis Yildiskiosk braucht man mit einem Wagen mindestens 20 Minuten! Alle Versicherungen und Schwüre wollte es auch sein. Und so nahte Sorge um den kommenden Tag. Und noch anderes scheuchte den Schlaf von ihren Augen. Marie war wie ein neuer Stern unter ven weiten Genossinnen erschienen, ihr schönes Gesicht, der tiefe Ernst, der über ihrer ganzen Erscheinung lag,fesselte viele Männeraugen. Gefährlicher, verlockender trat die Versuchung vor sie, aber da siegte das junge Mädchen, siegte— bis jetzt. Aber nun— ein Baron.... Das hatte sie in ihrer glücklichen Zeit nicht zu hoffen gewagt, und sollte sie jetzt, da sie Elend und Not kennen A weibt vihfachten und spotwer wird sich denn da noch besinnen!" aachlen und sper eten die Kolleginnen.„ O, der Kampf, der schrealiche Kampf....“ Rie, woran denken Sie?“ hörte sie nun plovl### eine Stimme fragen, und die Hand, welche die ihre gehalten, legte sich fester um die zitternden Finger. Marie fuhr auf wie aus einem wirren Traume empor. Ihr Antlitz war blaß bis in die Lippen geworden bei der Erinnerung an die verflossenen Tage, und erstaunt herrschte im Zimmer. Die Sie kenme a„ uin auch einfach kleiden und ohne Hunge und Sorgen zu Bette gehen. Aber bald wa es anders. Marie hatte bessere Tage gesehen, und wenn sie nun so vorüberschritt an den Schaufenstern der Läden und Dinge erblickte, die sie einstens besessen hatte, kam die Versuchung über sie. Sie kämpfte erst dagegen, aber sie siegte nicht. Marie sah, wie geschmückt und geputzt ihre Kolleginnen waren, ihre weibliche Eitelkeit erwachte, sie der Türe, bereit zu gehen. Ihr Blick fiel auf das stumme Paar, und als sie Maries Augen auf sich gerichtet sah, tippte sie nach der Stirn und lächelte, als wollte sie burch diese Geberde sagen:„Bist du ungeschickt! Die Augen des jungen Mannes leuchteten, als er H wit idr a.schöne, tolze Rie, wolen Sie mich nicht er hören? O, kommen Sie mit mir! Meine Liebe, meine un des Armeniers vermochten gängig zu machen. nicht die Entscheidung rückKleine Chronik. diadem, das Draga am Hochzeitstage trug, ein Armband mit Brillanten und Smaragden, ein Hochzeitsgeschenk des Zaren, ein Diadem mit Schleier und vollständigem Köstüm, eine Brosche und Ohrringe mit Brillanten und + Berlin, 2. Dez. Erschossen wurde auf den Militärschießständen auf der Jungfernheide bei Berlin nach Beendigung der Schießübungen der ersten Kompagnie des fünften Garde=Regiments ein Rekrut, gebürtig aus Westfalen, durch das Versehen eines Kameraden, welchem ein Unteroffizier einstweilen sein Gewehr übergeben hatte. Die Untersuchung zur Aufklärung der Schuldfrage ist eingeleitet. Hannover, 2. Dez. Aus Anlaß seines 100jährigen Regiments=Jubiläums veranstaltet das hiesige Artillerie=Regiment von Scharnhorst ein großes Reiterfest, das am 20. und 21. Dezember stattfinden soll. * Mainz, 3. Dez. Heute Vormittag ereignete sich in der Mohrenapotheke an der Schusterstraße eine heftige Benzinexplosion. Ein Provisor sprang, einer Feuersäul gleich, auf die Straße, wo ihm Arbeiter Mäntel überworfen und dadurch das Feuer erstickten; der Provisor erlitt schwere Verletzungen. Der Luftdruck der Explosion war so stark, daß viele Fensterscheiben in den benachbarten Häusern zertrümmert wurden. * Wien, 3. Dez. Aus ganz Oesterreich=Ungarn wird starker Schneefall gemeldet. Kommunikationen und der Telephonverkehr sind vielfach gestört. Stockholm, 2. Dez. Das Gerücht, das in literarischen Kreisen immer mehr Glauben findet, besagt, daß der literarische Nobelpreis zwischen Henrick Ibsen und Björnson geteilt werde. Dies soll der Grund dafür sein, daß Björnson die nächste Woche in Stockholm als Gast seines Schwiegersohnes, des Staatsministers Sigurd Ibsen, zubringen wird. Björnson wird am 10. Dezember persönlich den Nobelpreis entgegennehmen, während Si gurd Ibsen denselben für seinen Vater in Empfang nehmen wird. + Die Humberts haben ihr„Schafchen“ ins Trockene gebracht. Sie verbüßen jetzt ihre Strafe und werden sich hinterher an den beiseite geschafften Millionen schadlos halten. Dem Bruder der„großen Therese" wurde im Gefängnis eine Zündholzschachtel mit Doppelboden abzenommen, die Edelsteine von großem Wert enthiekt, Therese selbst ist jedenfalls vorsichtiger gewesen. Wie es heißt, soll sie mehrere Millionen bei der Bank von England unter falschem Namen hinterlegt haben. 4 Paris, 3. Dez. Das Blatt„Lanterne" teilt mit, daß gegen den Oberen des Klosters in Vannes ein gerichtliches Verfahren eingeleitet worden ist. wurde eine Summe von mehreren tausend Franks, sowie die Amtsbücher des unlängst verstorbenen Bischofs von Sannes beschlagnahmt. + Paris, 3. Dez. Wie aus Kapstadt gemeldet wird, herrscht dort augenblicklich infolge der starken Einwanderung von Europäern große Not. + London, 3. Dez. Die Schwester der verstorbenen Königin Draga von Serbien, Christine Petrowischt, geb. Lunjevitza, annonciert in englischen Blättern den Verkauf der Juwelen der Königin Draga. Sie erklärt in einer Briefe namens ihrer Schwestern, bof, ,/00 Freg, auhalten welen nach Abzug aller Kosten nur 1240000 Fres, erhalten haben. Unter den Juwelen befinden sich das Brillantsägliche Liebe soll Ihnen ein Leben bereiten, wie es herrlicher nicht eine Königin führt. O, kommen Sie! Die stete Sorge wird Ihre Schönheit zerstören, der fortwährende Kampf Ihr süßes Herz kalt und freudlos machen. Rie, o, Sie müssen heiß lieben können, so heiß, wie Sie schön Marie warf ihr Haupt zurück und sah ihn einen Moment fest in die Augen. In ihr Gesicht kam ein seltsamer, kühner Ansdruck, ihrem Weibe Herr Raran „Machen Sie mich zu ihrem Weide, Herr Baron. Der Angesprochene sprang erbleichend aus seiner knienden Stellung auf. 1.618 Ueber Maries Züge ging ein tiefes Erröten. „Verzeihen Sie meine vermessene Worte!“ sprach sie und hielt ihm bittend die Hand entgegen. Ihr Mut war ebenso jäh geschwunden, wie er gekommen war. Wi konnte sie, die arme Choristin, verlangen, er, ein Baron sollte sie zu seinem Weibe eheben? Er hatte heftig die gebotene Hand erfaßt und kniete wieder zu Maries Füße nieder. Das liebliche Erröten und die demütige Geberde des jungen Mädchens wirkten berauschend auf ihn. Seine ringblitzenden Finger „Diese dunkle Fülle wäre würdig, eine Fürstenkrone mein Herz, meine Liebe, wein Letund, guch— meinen Naeiht das du, ich sage du, unendlich unglücklich machtest.“ „legte einen Moment die Hand über die Augen. „Rie, o, erhöre mich, ich bitte dich zum letzten Male. Ich gehe sonst— für immer.“ dein Glück ist mein Sie dachte an ihr kaltes, einsanes Dachsthöherzig das so unheimlich das Heulen des Windes, das Sturmes drang, an das mürrische Gesicht der atten Frau, der sie noch den letzten Mietszins schuldete, an das einsehen. Sie zögerte— sie hob die Hand— er bemerkte hre Bewegung und trot erreyt 7(Fortzsetzung folg + Chikago, 2. Dez. Amtliche Massenverwalter beschlagnahmten den Besitz des Propheten Dowie in ZionCity, dessen Wert auf 20 Millionen Dollars geschätzt wird. Dowie erklärt, zahlungsunfähig zu sein. Seine Verluste rühren hauptsächlich aus seinem Kreuzzuge nach Neuyork her. Sitzung der Stadtverordneten. 12. wude beschlossen, die Ersatzwahl für den zum Magistiatsmitglied gewählten Stadtverordneten Herrn Kilb im Herbst 1904 mit den ordentlichen Wahlen gemeinsam vorzunehmen. Außerhalb der Tagesordnung werden für Legung des Trottoirs und für Ableitung der Oberwässer in der Märkischen Straße 670,50 Pfg. bewilligt. Es folgt eine geheime Sitzung. Lokales. Schwerte, 4 Dezember 1903. (Im Dienste der Nächstenliebe.) Die DiakonissenAnstalt in Kaiserswerth zählt jetzt 1163 Schwestern; davon sind 892 Diakonissen und 271 Probeschwestern. Durch den Tod sind im letzten Jahre 10 Diakonissen und 4 Probeschwestern abberufen worden. Ausgeschieden abberufen worden. Ausgeschieden ig 9 Diaronissen und 33 Probeschwestern, da100 Probeschwestern neu eingetreten. Die arbeiten auf 276 Arheitsfeldern. 12 ArbeitsSchwerte, 3. Dezbr. 1903. In der heutigen Sitzung des StadtverordnetenKollegiums sind anwesend vom Magistrat die Herren Bürgermeister Rohrmann und Beigeordneter Rechtsanwalt Backhausen, außerdem Herr Stadtbaumeister Bierbach. Die Stadtverordneten sind mit Ausnahme des Herrn Irle, der mit Entschuldigung fehlt, sämtlich zur Herr Stadtv.=Vorsteher Bädeker eröffnet die sitzung und gibt das Wort Herrn Bürgermeister Rohrmann, welcher nach einer kurzen Ansprache den iu men kürzlich zum Magistratsmitgliede gewählten und von der#### Regierung bestätigten Stadtverordneten Hern Direktor Kilb in sein neues Amt eingeführt und durch Handschlag an Eidesstatt gemäß den Vorschriften der Städte2. Bewillgung eines Betrages für„Regulierung des Issum; die Kleinkinderschulen in Bruckl alten Schützenweges durch den Schwerter Wald. Die dies=] Zerusalem; das Wassengaus zu Maltheim a. Rh.: bezügligzs, Magistratsvorlage ferdert. für degz,geizgugteg, Weg Schwestern=Erholungshaus(Mendelssohn=Stiftung) 3000 duk. und ferner einen Zuschutz von 200 uur. du; gen Hochheim a. Ry. und das Fursorgehaus in Kaisersw. Ausbau eines mit dem Schützenwege in Verbindung stehenden###chhetm„, Mmen das Crankanhaus zu. Fußpfades. den der Kreis herrichten läßt. Herr Stadtv Emmerich ist der Ansicht, daß es verfrüh: sei, für den Weg solche Summen auszugeben, in der S#adt sei, für den Weg solche Summen auszugeben, in der Siai selbst seien Straßen, welche der Verbesserung dringender bedürftig seien. Im Gegenteil hierzu ist...... Herr Stadtv. Hagemann der Meinung, oaß für der in Frage kommenden Weg schon längst etwas hätte geschehen müssen. Durch die schlechte Beschaffenheit dieses Verbindungsweges von Höchsten nach Schwerte werde der ganze Verkehr nach Hörde abgelenkl. 3.16 Herr Stadtv. Weinberg unterstützt seinen Kollegen Hagemann; er bemerkt, daß der Ausbau des Weges eine zwingende Notwendigkeit sei, da wir einen direkten Weg nach Berghosermark nicht haben.— Der Titel wird bewilligt. 3. Bewilligung eines Betrages, für Ausbesserung der Ostbergerstraße. Da Kollegium, wie sich aus der über diesen Punkt entspinnenden Debatte ergibt, der Meinung ist, inbetracht komme die Strecke von der Stadt bis zum Progymnasium, Herr Stadtbaumeister Bierbach das Wort und teilt mit, daß es sich bei dieser Vorlage um die Strecke von Emde bis Schuell handele. Zur Ausbesserung seinen 600 Kubikmeter Schrott nötig, welche Herr Vogt=Ostberge zum Preise von 1,50 Mk. pro Kubikmeler zu liefern versprochen Kutikueter Schrott nötig, wzicge Herr Vogt=stberze zuu pixd auf g. Mark erhöht, Vei rechtzeitigem Beitritt, d. Preise von 1.50 Mt. vro Kubikueter zu lietern versprachen h wenn derselbe innerhatb eines Jahres nach ver eisen habe.— Nach diesen Erktlärungen des Hern Stadtbauneiters Anstellung im Kassenbezirke erfolgt, beträgt das Eintritswird der geforderte Betrag von 900 Ditr, benoiüligz., zag geld bis zum vollendeten 25. Jahre 25 Mark; für jedes vorgelegten Pläne der Fluchtlinien für b 4 Die vorgelegten Bläue der Fluchtlinien kür des weitere bis zum vollendeten 35. Jahre erhöht sich das Gelände der Hörderstraße und nördlich der Begschen Straße Eintrittsgeld um 5 Mark und von da ab jährlich um eiten, V2chhy,#####., Samnachnen Hierzu liegt 10 Mark. Die Aufnahmegrenze ist das 45. Jahr. e2chrig,,###., Senninazmeg, Hiannt Gut 5. Straßenbeleuchtung im Senningsweg. Hierzu liegt ein Gesuch des Herrn W. Schläper um Anbringung einer Laterne im Senningsweg vor. Magisttar har beschlossen, Herrn Schläper zu antworten, daß die Hauptrohrleitung burch den Senningsweg sind freiwillig gegen sind 100 Probeschwest Schwestern albemn un erd Arrenesewern. 12 Al stätten mit 119 Schwestern sind in Kaiserswerth, 204 Arbeitsstätten mit 528 Schwestern in der Rheinprovinz (außer Kaiserswerth), 20 Arbeitsfelder mit 86 Schwestern in Westfalen, 10 Arbeitsstätten mit 53 Schwestern m übrigen Deutschland und 8 Arbeitsstätten mit 34 Schwestern im Ausland. Etwa 100 Schwestern sind zurzeit im Feierabendhaus oder auf der Schwestern=Krankenstation. Neu aufgenommen wurden folgende Arbeitsfelder: die Gemeindepflege zu Cronenberg, Ohligs, Rellinghausen, Dümpten, Orsoy, Ratingen, Oberbieber und Issum; die Kleinkinderschulen in Bruckhausen, Cleve und * K„e 20, Milheim a Ph; das Schwegtern=Exholungshaus(Mendelssohn=Stiftung) zu Dochheim a. Rh. und das Fursorgehaus in Kaiserswerth. Ferner wurde übernommen oas Krantenhaus zu Orsoy mit 2 Schwestern und das evangelische Krankenhaus in Köln mit 14 Schwestern. In den Krankenhäusern auf dem Fronberge wurden an 51 636 und 1115 Kranke verpflegt. Die Heilanstalt Johannisberg konnte das 50sährige Bestehen feiern,g m... zschuß in Nmeh (Für Jäger.) Der Bezirtsausschuß in Arnsberg hat den Schluß der Jagd auf Auer=, Birk= und Fasanenhennen, Haselwild, Wachteln und Hasen für den ganzen Regierungsbezirk Arnsberg auf Sonntag, den 17. Januar 1904, festgesetzt. Der gleiche Jagdschluß findet auch für den Regierungsbezirk Münster statt. **(Lehrer=Witwen= und Waisenkasse.) Gestern tagte im Kölnischen Hofe zu Dortmund eine Generalversammlung der Lehrer=Witwen= und Waisenkasse der Kreise Dortmund(Land) und Hörde. Hauptgegenstand der Tagesordnung war die Veränderung der Statuten. Wesentliche neue Bestimmungen für die Zukunft sind nach dem gefaßten Beschlüssen folgende: Alle an offentlichen und privaten Volks= und Mittelschulen etwa durch die Behörde angestellten oder genehmigten Lehrer der Kreise Dortmund(Land) und Hörde können Mitglieder der Kasse werden. Der jährliche Beitrag der Mitglieder der Kasse wuts ung 20 Mark erhöht, Bei rechtzeitgggz gelb bis zum vollenberen Hähle 20 Mart, für sedes Jahre erhöht zistrat hat beschlossen** Aplerbeck, 3. Dezbr. Ueber das Thema: Jahr(wol“ je Christlich=Sozialen“ sprach gestern Hern Schläyer zu wuhurcger, dag imn srütiahr v. Bu,63)ggg.“e wie, wir kurz bereits mitgeteilt haben, der die Haurotienug burch den Senigueg eeg ud ger Reichzagsahgeorduete Dr. Burihardt in einer gu. de. erde, Kelentau girch eriucht, de Girstalug der boshe) Her Zieder Heatwortet sn seiten anderthalstindgen Aussuchten Volksversammlung im Hotel„Zur Post“ Stant zu genehzugen, wos bebateuto, vescheryzgz, Ferngen zuächst die Frage:„Was wollen die andern Feisetzung der Strabenausbautosten iüerste zixsr- uuuny z, und beionte, daß der Freisian sich selbst dem bscgen, Spri. Hersechnugen vorz die erzng urder Gatzien“. Logmatsit habe, er habe keine Massen, votg Ss sigen duei Verechungen our) be erzz. z.(Grabe nahe und tot vszgauzuct hate, er habe keine Mossen, den Auliegern füur 1 Dieter Brontichuge etng 10„ungose] 6. Li. Bürgerschaft und das Volk nicht mehr binter sich, Sveie nur 40 Dur, auf,„Pogfstgiehzkvte, un voduhne Ha man endich im denischen Volte mehr und mehr eingegp ve, orco) grei Mitgliedern und drei Stellvertreternsschen habe, daß der Freisinn nur Börse, Hochfinanz und der Sparkassenverwaltung. Wiedergen die aus= Großrapirat, vertritt, wenn er auch dem gern ein votlsder Sparkassenberwallung. Wiedergewählt werden die ausscheidenden Herren Rohrmann, Wigginghaus, Möhling sen., Fleitmann, Hohenschwert sen.; als Mitglieder des Uebersehen habe, daß der Freisinn nur Börse, Hochfinanz Großkapital vertritt, wenn er auch dem gern ein vol#stümliches Mäntelchen umhängt und nicht gern von seinen Zielen spricht. Schlecht kamen auch die Nationalliberal Secuug, e##pa die Redner die Partei der Großindustrie nannte, im eschungeanschages die denen Staktv. Vont. Bädeter un, higen sel 6s die in ihren Ansichten und Erischlsebungen Stadtv. Emmerich.. 6n für 8i. 6. 8. wird als Beitrag zu Geschenten für die Hinterbliebenen der Veteranen 1813/15 die Summe von 10 Mk. 9. wird das Ortstatut für die gewerbliche Fortbildungsschule, welches vorliegt, debattelos angenommen. 10. Ortsstatut über des Oberlandgerichts weg. die Redner die Partei übrigen sei es die in ihren Anfichten und Entschließungen unbestimmteste Partei, mal so, mar so, wie sich's trefft, sie seien nicht Fisch noch Fleisch und mit ihrem Liberalismus sei es eine zweifelhafte Sache, aber ihrem nationalen Sinne stellte der Herr Redner ein glänzendes Zeugnis, er erkannte an, daß sie da stets einmütig für die Stärkung gerichs in Haum belagt, daß auf Grund der Histaunge Hertelgvr, gäggst häten wir den Frieden nicht mehr r Schperte getendsez, olizichtet fiutzs De Antieger veu und der Erieg häte uns mehr gekostet als sett der beangeleger Straten nicht verptliget ino, diese zu reinigen, 10d, der Friedel, Das nationale Programm der nationaloweit se unbetaut find. Hierdurch werden aber unglechelwostorte Partei unschreiben wir Wort für Wort, das glt Vertältuse geschafen, und dem soll das neue Orlstatut)überaten Vu, Fhriflich=Sozalen: Im weiteren Verlaufe vortengenz es belagt nämlich, daß seder Eigentümer odersseiner, Auszjährungen kam der Her Redner auf die SozialVerwalter oder Besitzer eines an einer Straße gelegenen soue, A., uz prechen und hielt ihr in meisterhafter Weise Grundlückest, ganz deich, ob deises bela ut ist. oder bicht,) ben Gpige vor. Sie sei die große Partei der Unzutrtieder die Phicht hat, die Straße mit Enschlußz der Burgersteigelden gewporden und die große Mebrzaht der drei Millonen bis ur Mite zu kehen, wo und wie ost sot die ber, Wägler, die am 16. Juni sozialdenokratsche Stimmzettel Bädeker findet, daß das Statzuts orig. bster Buset, us dne Soau Kanohaute woste und wuas se set. Schonugsios, erähset füir die Laute, de en Graudstick an der etrfenden Leuopelu.n Parkhardt eie Therie der roten„Henageal uach der biten, Acker oder dergl. und selbst möglicherwese weit we Dr. Vo. und besgnders der samose Zukantstaat, der ein vohnen, geniste Hüren bopg, Wezer, Eetzren,. aus zlesuiges großes Zakunstsuchthaus sein würde, stel den wibitg, gense bergen bosg, Behor Bonen ud beonteunhrs groks Zeliuszuchihgaus sein wicde, Lel. den Kolegium vimnen ion vu. Von auderer Seve, wreder wir) Zluche der Lächerlicheit angeim. Dtanchen„Genosen, ewünscht, die Stadt sol de Reinigung übernehnen, voz Her zue Begin der sesselnden Ausführungen des Hritlichstocch der zu Thinn de. fesseinern Gabjühlungin des chritu r Singemeister Rotzemann für ein Dug der Aursotzen wiet Hoiter sief gachdenlich mit gepamtester Aufwögichteit erlärt, solange die Stadt keine Kanalsaton hobe,).amieit den weiteren Worten Dr. Burkhardts folgen. Serer muise man daum Gebühen erzesben, Schiehuich ve Nachden Redner so die übrigen Partelen gezesgt hete, ion enot en butag bes„.. ler auf das Thema zurick:„Was wouen die Chrsaucg= Hermn Stadtv. Oternann auf Veragung bs Du Sozialeng:. Er gab einen geschichtlichen Ueberbick über die oteg Seug de bungdne asung über Bi, Brbzinaume Entwickelung der Chriftlich Sozalen Partei, auf den einzu11., wirdauch de Belschluptonunz uer ve undenuhuy gehen wir uns im Rahmen unseres Verichtes jedoch versagen von Wopren au alten Ratzaus und am Propzrgosten, mössen und keionte sodann, daß die Partei in allererser vertagt, um nähere Erkndigungen über den event. V.g,v. Zinie christlich sei, und das sei notwendig, denn auf der punkt einzuholen. ganzen linken Seite des Reichstages sei das Christentum nicht vertreten.„Auf dem Grunde des Christentums und der Vaterlandsliebe.“ fuhr Redner sort,„erstrebt die christlich=soziale Partei die Sammlung der vom christlich=sozialen Geiste durchdrungenen Volkskreise aller Schichten und Berufe. Indem sie, gemäß der dringenden Aufgabe der Zeit, ihre Aufmerksamkeit und Fürsorge besonders der Kräftigung des Mittelstandes und der Hebung der arbeitenden Klassen zuwendet, will sie der Landwirtschaft und Industrie mit gleicher Freude dienen. Sie bekämpft alle unchristlichen und undeutschen Einrichtungen und richtet ihre Waffen besonders gegen die drückende Kapitalsherrschaft und gegen die SozialSie verwirst ebenso die Forderung staatlicher Maßnahmen im einseitigen Juteresse des Besitzers, wie die Ausgestaltung der sozialen Bewegung zu einer Kampforgan sation gegen den Besitz und die Besitzenden. Die chritlich=soztale erblickt die vornehmfe Hilfe für Schäden unseres Volkes in der Gelte der Ledenskräfte des Evangeliums auf allen Gebieten. Sie will Staat und Gesellschaft, Haus und Persönlichkeit unter den Einfluß des lebendigen und proktischen Christentums zurückführen und dadurch für die Erneuerung des deutschen Geistes die allein wirksame Grindlage schaffer helfen. Ihr Ziel ist die friedliche Lüsung der sozialen Schwierigkeiten auf dem Wege einer starken Sozialreform. Sie kämpft für die Verringerung der Kluft zwischen Arm und reich und für das ehrliche Insammenwirken aller#tände an der Freiheit, Ehre und Größe des Vaterlandes in christlichem. in evangesischem Zinne unter Führung des volkstümlichen Koisertums der hohenzollern!— Fürwahr ein schönes Programm“, schloß Herr Dr. Burckhardt,„das eigentlich jedem evang. Christen, jedem kerndeutschen Manue zur Pflicht sein müßte, dafür zu ringen und zu kämpfen und ihm zum Siege zu verhelfen!“ Brausender Beifall lohnte dem Redner und zeigte ihm, daß seine Ausführungen auf fruchtbaren Boden gefallen waren. Diskussion wurde nicht beliebt. Wie ernst Herr Dr. Burckhardt das ihm durch das Vertrauen seiner Wähler auferlegte Amt eines Reichstagsabgeordneten nimmt, zeigte sich darin, daß er sofort nach Schluß der Versammlung in seinen Rock schlüpfte und eilends zur Bahn ging, um am anderen Tage zur Eröffnung des Reichstages in Berlin zu sein. 46„ * Hörde, 3. Dez. Ganz wie zu Hause fühlre sich gestern nachmittag ein Herr im Zylinder, der im Hausflur des Hotel zur Post sich entkleidete und zur Ruhe begeben wollte. Die vorübergehenden Passanten mußten denselben auf den Irrtum aufmeksam machen, worauf sich derselbe wieder ankleidete und sich seitwärts in die Büsche schlug. Vermischtes. geschenke ausgelegt und dürfte der Besuch des Geschäftes ein lohnender sein. Aus Westfalen und Rheinland. * Gahlen, 3. Dez.(Bergmannslos.) Wie wir hören, ist gestern morgen auf Zeche„Preußen I“ wieder ein bedauerlicher Unglücksfall geschehen. Von stürzenden Steinmassen wurden zwei Bergleute getötet und einer schwer verwundet. Traurige Weihnachten für die betroffenen Familien. * Münster, 3. Dez. Zur Feier des 100 jährigen Gedenktages des Anschlusses des Münsterlandes an Preußen fand gestern ein Festmahl, gegeben von der chöniglichen Regierung, im Rathause statt. Ferner fand in den Schulen eine entsprechende Feier statt, bei welcher insbesondere die segensreiche Regentschaft des Königs Friedrich Wilhelm III. und die Verdienste des Freiherrn von Stein hervorgehoben wurden. * Essen, 3. Dez. Eine aufregende Szene ereignete sich gestern nachmittag auf der Grabenstraße. Auf der abschüssigen Strecke kam ein Straßenbahnwagen im schärfsten Tempo angesaust, als aus einer Seitengasse plötzlich ein 25jähriger Bergmann hervorstürzte und sich quer über die Schienen legte. Es gelang dem Führer mit äußerster Kraftanstrengung, den Wagen wenige Zentimeter vor dem Körper des Mannes zum Stehen zu bringen. Der Lebensmüde kam mit leichten Hautwunden davon. Das Motiv zur Tat ist unbekannt. * Oberhausen, 3. Dez. Der 23jährige Kontorist Heinrich Stöcker, Friedenstraße 68, erschoß sich in seiner Wohnung. Seine in Schalke wohnende Braut hatte das Verhältnis gelöst. Am Morgen nach der Tat kam ein Paket mit den Briefen des Verstorbenen an. * Köln, 3. Dezember. In einem hiesigen erstklassigen Hotel wurde gestern Nachmittag 6 Uhr ein Mord und ein Selbstmord verübt. Ein feingekleideter Herr, der seit gestern mit einer Berliner Dame dortselbst wohnte, und der mittags noch mit seiner Begleiterin gespeist hatte, erschlug mittels eines Hammers die Dame und entleibte sich alsdann selbst durch einen Schuß in den Kopf. Die Beweggründe zu der Tat sind noch unbekannt. Aus den vorgefundenen Briesschaften ging hervor, daß der Mörder aus Paris hierher gekommen ist; seine Familie wurde durch die Kriminalpolizei von dem Verbrechen verständigt. Die Identität der Berliner Begleiterin ist noch nicht festgestellt. ?(Schön gesagt.)„Warum können Sie denn den Kritiker Müller nicht leiden?"— Modedichter: „Weil der Mensch in seinen Kritiken immer so auf meinen Gedankenstrichen herumreitet.“ ?( A u s d e m K a f f e e k r ä n z c h e n.)„ A c h liebe Frau Amtsrichter, Sie wollen schon aufbrechen!? — da verursachen Sie ja eine störende Lücke!"—„O, da trösten Sie sich, liebe Frau Rat, durch diese Lücke kommt ein frischer Zug in die Unterhaltung.“ ?(In der Kunstausstellung.) A.: ist das nur eigentlich für ein Stil auf dem Bilde? Jugendstil oder alter?“ Lammer## B.:„Da ist nicht recht hinter zu rommen. Der Maler hat sich wohl damit zwischen zwei Stile gesetzt.“ Eigener der„Schwerter Zeitung“. 1d Be lin, 4. Dezember. Nach einer Meldung aus Posen hat Oberstleutnant Roos vom 46. Infanterie=Regiment in Posen, der am vergangenen Sonnabend dem Sergeanten Reichholt, anläßlich eines Herrenabends des Vereins ehemaligr 46er in Posen, in der Trunkenheit, ohne jede Veranlassung eine Ohrfeige gab, nach vorangegangener Tagung des Ehrenamtes heute sein Abschiedsgesuch eingereicht. Id. Magdeburg, 4. Dezbr Ein Infanterieleutnant der Garnison Halberstadt, der ein Verhältnis mit einer Kaufmannsfrau hatte, vor dem Ehrenrate darüber unwahre Angaben machte, dann floh, sich aber selbst stellte, wurde heute vom Kriegsgericht wegen Fahnenflucht zu 8 Monaten Gefängnis und Ausstoßung aus dem Heere verurteilt. Hd Budapest 4. Dezbr. In oppositionellen Kreisen hat die Drohung des Ministerpräsidinten Tisza, das Parlament aufzulösen, einen derartigen Eindruck gemacht, daß alle Aussicht auf Einstellung der Obstruktion vorhanden ist. IId. Frankfurt a. M, 4. Dezbr. Nach einer Meldung der„Frankf. Ztg.“ aus Budapest hat der in Berlin verstorbene Bankier Detric sein Vermögen im Betrage von 60 Millionen seinen in Ungarn lebenden Verwandten testiert. HId. Newyork, 4. Dezbr. Dowis Unterbilanz beträgt 750000 Dollars. Er ersuchte seine Anhänger, 1 Million beizusteuern, die Sammlung ergab jedoch nur 1000 Dollars. Siehe Kleine Chronik.) Id. Madrid, 4. Dezbr. Die spanischen Gerichtsbehörden haben in der letzten Woche nicht weniger als 20 Todesurteile verhängt. Hd Budapest, 4. Dezember. Der Rabbiner Citrom in Hajdudwog hat in einem Anfall religiösen Wahnsinns seine junge Frau, sein einziges Kind und dann sich selbst getötet. Hd Paris, 3. Dezember. In Belfort wurde eine Anzahl Nationalisten verhaftet, weil sie Schriftstücke aus der Kanzlei des Gemeinderats gestohlen hatten. Unter den beliebten Weihnachts=Geschenken nehmen Gesellschaftsspiele für Jung und Alt mit Recht einen vordersten Platz ein sind sie doch geschaffen, den Beschenkten und deren Verwandten und Bekannten dauernd als Quelle harmloser, Geist und Gemüt befriedigender Freuden zu dienen. Ein guter Wegweiser bei Auswahl schöner und geeigneter Spiele wird daher unsern Lesern und Leserinnen gewiß recht erwünscht sein; wir machen deshalb auf die unserer heutigen Nummer beiliegenden Spielprospekte der Firma Carl Braus in Schwerte geine besonders aufmerksam. Die darin aufgeführten Lieblingsspiele für Jung und Alt sind nach pädagogischen Grundsätzen ausgearbeitet, ganz reizend ausgestattet— namentlich der bildliche Teil der Spiele verrät sichtlich die Künstlerhand— und sie werden in jeder Beziehung den Erholungsbedürfnissen, Passionen und geselligen Talenten von klein und groß gerecht. Wir wünschen somit diesen Musterspielen eine recht große Verbreitun, vor allem seien sie Eltern und Jugendfreunden beim Ankauf passender Festgeschenre für Knaben und Mädchen zur Beachtung bestens empfohlen. Hellweger Erziehungshaus in hat ungefähr 100 Insassen den Weihnachtstisch zu richten und möchte gern dadurch einen Strahl der großen Gottesliebe bringen in Herzen, die früher meist so wenig irdische Liebe erfahren haben. Ihr lieben Freunde und Wohltäter unserer Kinder, helft uns diesem schönen Werke durch Darreichung fröhlicher Festgaben. welche entweber an den Hausvater, Lehrer Finger, oder an den Unterzeichneten zu senden sind. Strathmann, Pfarrer in Opherdicke, Präses des Kuratoriums. Bekanntmachung. Vaterländischer Frauen=Verein für den Kreis Hörde. General-Versammlung am Freitag, den 11. Dezember d. Is., nachmittags 4 Uhr im Kreistagssitzungssaale des Kreishauses in hörde, wozu wir unter Hinweis auf§ 10 des Vereins=Statuts hiermit ergebenst einladen. Tages=Ordnung: 1. Rechenschaftsbericht, g Ere 874ne t. 2 Prüfung und Abnahme der Jahresrechnung für 1902. 3. Ergänzungswahl des Vorstandes. 4. Beitragssammlung für 1903. 5. Weihnachtsbescherung 1903. 6. Haushaltungsschulwesen. 7. Sonstiges. Hörde, den 25 November 1903. Vorstand. J. A.: v. Starck, Schriftführer. 5. Dez.: 6. Dez.: 7. Dez.: . er4 Wetterbericht. Bedeckt, milde, Niederschläge, windig. Wenig verändert, feucht, windig. Meist bedeckt, teils klar, nahe Null, Strichweise Niederschläge. Nebel, meist bedeckt, Niederschläge, frostig. Verantwortlich für den redaktionellen Teil Wilh. Schade. onserven mit ##** gerr arragende Neuhait Hervorragende Neuheit auf dem Gebiene der Conserv.-Industrie. Unentbehrhen für Militairs, Jäger, Touristen, Radfahrer. Segler, Jung. gesellen etc.— Erwärmung des Dosen-Inhalts zu jeder 84— 3i- Leit, an jedem Orte und unter illen U nie ungsverhültn. □ in wenig. Min. Fabrikate i allen Preisl. empfiehlt: Vss: E Conserv.-Fabrik Albert Richse Sohn, Wülfel vor Hannover. Patente in 1A-taaten.— (Innere Dekoration der Firma Meyer u. Günther, Dortmund, Steinplatz.) Zu Beginn des Weihnachtsmonats hat die Firma Meyer u. Günther im Innern ihres Geschäftslokales eine für die Weihnachtszeit entsprechende Dekoration arrangiert. Dieselbe stellt in sehr naturgetreuer Weise eine Verkörperung des bekannten Märchens„Der Weihnachtstraum“ dar. Zwei Kinder, welche sich im Walde verirrt haben, sind vor Kälte eingeschlafen und schlummern auf dem Schneeboden(Paterre). Als Verwirklichung ihres Traumes erhebt sich hinauf zum Himmel(bis in die zweite Etage) eine mit Schnee und Tannenzweigen bedeckte Himmelsleiter, auf welcher eine Schar Engel vom Himmel herniedersteigen, geführt von Knecht Rupprecht, welcher allerhand Geschenke für die lieben Kleinen mitbringt. Der Zug wird von einem Posaunenengel beschlossen. Ueber dem ganzen wölbt sich der im Mondenschein erstrahlende Himmel, eine Winterlandschaft im Hintergrund beleuchtend. Vor der Szene schwebt ein mit Sternen besätes Transparent„der Weihnachtstraum". Grüne Glühlampen lassen die Dekoration abends in magischem Zauber erscheinen und ist solche besonders für die Jugend ein fesselndes Bild. Wir können daher jeder Mutter empfehlen, ihre Kinder mit zu Meyer u. Günther zu bringen, um ihnen diese schöne Dekoration zu zeigen. Daselbst sind auch in allen Abteilungen billige Sachen für Weihnachts4. Dezbr. Heute nachmittag 4. Dezbr. 4½ Uhr: Bibelstunde des Predigers Dannert in der reformierten Kirche. eute abend 8½ Uhr: Evangelisation(Prediger Dannert) in der großen evangel. Kirche. Thema: ISeeinPiaczweehserneeig! Bekanntmachung. Unter Hinweis auf die Bestimungen des§§ 53, 54 und 55 der Hinterlegungsordnung vom 14. März 1879 (Gesetzsammlung Seite 249) machen wir die Beteiligten darauf aufmerksam, daß in dem öffentlichen Anzeiger zum 49. Stücke des Regierungs=Amtsblattes das durch § 57 a. a. O. vorgeschriebene Vezeichnis derjenigen bei uns hinterlegten Massen veröffentlicht worden ist, bei welchem im Laufe des Vierteljahres vom 1. Januar 1904 bis Ende März 1904 die Einstellung der Verzinsung bevorsteht. Arnsberg, den 19. November 1903. Königliche Regierung, Hinterlegungsstelle. v. Dognose. Standesamt Anmeldungen vom 15. bis 30. November 1903. Geburten: 1 Sohn: Bergmann Friedr. Zwiehoff, Wellinghofen. Kaufmann Carl Thomas, Brünninghausen. Bergmann Wilhelm Jaeger, Bittermark. Bergmann Ludwig Kohring, Wellinghofen. Bergmann Heinr. Fabian, Bittermark. Bergm. Friedr. Wallbaum, Höchsten. Bergmann Wilhelm Nettlenbusch, Wellinghoferheide. Bergmann Wilh. Brennemann, Höchsten. 1 Tochter: Bergm. Heinr. Butemann, Wellinghofen. Bergm. Wilhelm Bieberschulte, Höchsten. Bahnwärter August Götte Lücklemberg. Bergmann Adolf Brauckhoff, Benninghofen. Bergmann Karl Huf, Bittermark. Bergmann August Zwiehoff, Höchsten. Maschinist Heinrich Bertelmann, Wellinghofen. Schlossermeister Friedrich Renninghoff, Benninghosen. Sattlermeister August Schlüter, Aufgebote: Modellschreiner Wilhelm Schlickmann und Ida Schwabe, Altenessen und Höchsten. Metzgermeister Wilhelm Pötter und Pauline Reiser, Hörde und Wellinghofen. Bergmann August Malz und Auguste König, Löttringhausen und Bittermark. Bergmann August Göge und Dina Paschedag, beide Bittermark. Bergmann Otto Steinkamp und Elfriede Halfmann, Lücklemberg und Wellinghoferheide. Steiger Heinr. Lange und Hulda Schmitz, Wollmeringen und Bittermark Ebeschließungen: Bergmann August Thiemann und Anna Fischer, Niederhofen und Höchsten. Bergm. Julius Schultz und Elfriede Fromme, beide Höchsten. Bergm. Aug. Neubürger und Anna Chillek, beide Loh. Fabrikarb. Franz Keller und Emilie Wiebecke, Busenberg und Berghofen. Bergmann Carl Lueg und Alwine Vorhölter, Berghofen und Höchsten. Sterbefälle: Karoline Pöhl, Bittermark, 8 M. 16 T. Schwerte. Größere evang. Gemeinde. Sonntag, 6. Dezember 1903. Vormittags ½10 Uhr: Hauptgottesdienst. Pastor Wischnath. Nachmittags 2 Uhr: Kindergottesdienst. Pastor Graeve. Nachmittags 5 Uhr: Abendgottesdienst. Pastor Terberger. Nachmittags 2 Uhr: Gottesdienst zu Eichholz. Reformierte Kirche. Sonntag, den 6. Dezember 1908. Vormittags ½10 Uhr: Predigtgottesdienst. Pastor Terberger. Versammlung der Konfirmierten. Ev. Stadtmission, Schwerte, Kuhstr. 7. Sonntag, 6. Dezbr. 1903. Vormittags 7¾ Uhr: Allgemeine Gebetstunde. Nachmittags 2 Uhr: Uebung des Gemischten Chors. Nachmitttags 5 Uhr: Bibelstunde. Jünglingsverein wie auch die Stunden in der Woche fallen wegen der Evangelisation aus. Gottesdienstordnung der kath. Pfarrkirche. Sonntag, den 6. Dezember 1903. 2. Adventssonntag. Vormittags: 6½ Uhr: Stille hl. Messe. Pfarrer Schnurbus. 7½ Uhr: Stille hl. Messe. (Gem. hl. Kommunion der Erstkommunikanten.) 8¾ Uhr: Stille hl Messe mit Predigt. Kaplan Rieke. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt,u,. Gegzeubs, Beret. Nachmittags 2 Uhr: Andacht. 6 Uhr: Josephs=Verein. Peshof v. Me. m Sonntag, den 6. Dezbr. 1903. Vorm. 9½ Uhr: Preoigtgottesdienst. Nachm. 2 Uhr: Kindergottesdienst. Pastor Falkenberg. P Neue Weihnachts-Mischungen Tengelmanns Plantagen-Kalfee zu Mk. 1.60, 1,40, 1.20 das Pfund. Veihuschts-dischungen leigr. aem ain ammens unen Miscburg 31 2 1.80 Tengelmann’s Hischung a„ 1.60 8 8 Mischung z0„ 1.50 Mischung zu„ 1.40 *" A.... Mischung zu„ 1.30 Gänce Wichugn. 1. Thee neuer Ernte, direkter Import fengelnaun's Familienthee.. ½ P##-Packet 50 4. 1/10 Teagelnauns Gesellschaftsthee Tengelnand's russ. Mischung Tengelman's engl. Mischung Tengelnand's feinster Pecco 60„„„ 30 70„„„ 35 90.„„„ 45„ enet Wigchuns... 100.... 50 Loser Thre zu Mk. 1.50. 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Nr. 9 in Metz Chef: Se. Majestät König Karl I. von Rumänien. Es liegt bei unserem Kameraden Fritz Jaeger, Schwerte, Wilhelmsplatz, vom Central=Büreau der 9. Dragoner, Dortmund und Umgegend, eine Liste zum Einzeichnenaus, betreffs 100 jähr. Inbel: feier des Regiments! Näheres besagt die Liste. Es wollen sämtliche Kameraden sich bis zum 6. Dezbr. bei obigem Kameraden melden, da die Liste dann geschlossen wird. Central=Büreau für Dortmund und Umgegend der 9. Dragoner. Kamerad Carl Tobien, Wirt, Dortmund, Brüderweg. J. A. Kamerad Fritz Jaeger, Schwerte, Wilhelmsplatz. Zwungsverrauf! Am Samstag, den 5. er., vormittags 10 Uhr, werde ich in meinem Pfandlokale beim Wirt Böhmer hierselbst 1 Vertikonl gegen bar versteigern. Morgenroth, Gerichtsvollzieher. bei Ernst Klein. i laun ul kode diag achastng ohne Vorausbezahlung, ohne Kaufzwang senden wir jedem Interessenten franke einen Petroleum-Glühlichtbrenner „Schapirolicht“. Leuchtet wie Gasglühlicht. 1 kompletter Schapirobrenner m. Strumpf u. 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Bericht der Delegierten über Sitzung des Kreis=Krieger= verbandes. 4. Verkauf der Jahrbücher des Deutschen Krieger=Bundes. 5. Verschiedenes. Zahlreiches und pünktliches Erscheinen erbittet Vorstand. Reservisten, die dem Verein vor dem 1. Jan. n. I. beitrrten, sind vom Eintrittsg ld beitelit. Möbiertis Zug. mit Ofen in ruhigem Hause zum 1. Januar gesucht. Gefl. Offerten unter O. P. 13 an die Geschäftsstelle d. Zig, erbeten Eine Wohnung von 2—3 Zimmern zum 1. Januar oder später zu vermieten. Gottlieb Becker, Nordstr. 15. 0