hngen er. lentslber. hnete Etui e um Mithlen habe. Förster. unng, dass neit richtig nungsrath. aber ganz rhalten— lberger I. Wendel. der von ehr zufrieNamen als zen uhugen. u, mir dierselben Anvorca. zwei Pfarrer. ten und bin Tornier. hat sehr r Weise. ir zufrieden ire Adresse Klingler. rag für geifügen, dass sfriedigt bin in meinen empfehlen. at Donlé. talsbach, verte. rasse 10: äbe 47 Pfg. se Bohnen 15 Pfg. pfelringe 41 Pfg. ereinigte nthen ). 25 Pfg. Feigen ). 25 Pfg. Neapol. 95 detol eine znung nmern auf sofort u vermieten, Wo, aftsstelle d. 3tg. nnung mmern auf sofort vermieten. austrasse 28. es Zimmer rieten. Wo, sagt die e d. Ztg. Zür mein Kolontal= hrmädchen Familie. Vergütung inkunft. s Boecker, hwerte, nerstraße 8. nanhet der in braves aöchen Bernh. Feit, Schwerte. uiun eprtsteh) Wraschn uppann-uur Vo.:.7 Praa. uen Ser Moer ORNVVUFTGNG Alltthielkes Rieseknt ernhreune Kreis börce. Insertionsgebühr für lokale Anzeigen, die sechsgespaltene Petitzeile oder deren Raum 10 Pfg., außerhalb 15, Reklamze=Zeile 40 Pfg., Druck und Verlag von Carl Braus in Schwerte, Fernsprech=Anschluß Nr. 62. Amt Schwerte. Braus, Schwerte=Nuhr. Telegr.=Adresse Alle Kreis= und Lotalpolizeilichen Verordnungen für den Kreis Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. Regierung durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung" rechtsverbindliche Kraft. Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 Pfg., excl. 42 Pfg. Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. Erscheint an jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter Nr. Freitag den 20. November 1903. 36. Jahrgang. isers sind fortgesetzt gute Forischeitte zu verzeignen. Der Monarch arbeitet in ger, durchgefallenen, freisinigen Vereinigung für ihre Wahl se daß die Veförderung auf dem Seuge zu ermäßigten 70000 Mark aufgewendet haben. Man wird wohl wicht, zsitanischen Zahunen konunen die reguläinen Frachtsäze. ire gehen, wenn man in den beiden den, vegirzägeg der=Mläaßgabe zur Aupendung, daßt die Rückhefrder e e.s und Fretesat ar iu Ahgeordneten Roescke=Dessan und den erst inr Tanusorg gr. gzzehrzt eig cee die Bruckoerornerung b en schnen. Daer Benarch eurhitet in ar durchgefalenen, dann in Rorsckes,Pahtkreis geshsen ter, ufg osern sie auf venelben Linier Linien stattfindet, wohnter Beise, unternimmt seine tögichen, Opoziergigg zgonrducten Lgehraucht haben. Dazu dürfen auch die str= Wiegen welfischer Agitation bei den letten Reichsund bort die regelmäißigen Vorträge, Auch vouuste von, Herren Barth und Frese=Bremen gehören, denen es aberstagswahlen wurde nach Verliner Blätern der seriegerdas Spreczen wiecder gestattet werden; es ist aber notyr, Hragzez., gri,n Auftwendungen nicht gelungen ist, das verein Mardorf in der Provinz Hanover aus dem Kreislich, daß der Kasser sichz in dieser Bezi ug auf das ersor trog ver vone, un zin Reichstagsnandat, zu erreichen. striegerverband ausgeschlossen. Der Verein ist in der derliche Mindestaht beschräutt, Je)., 1ger. de Stiuny, Zig. Zust sehovhytzihabenden Herren Roesicke und Freise jüngten Zeit mehrfach genannt worden aus Anlaßz eines Gänder durch Sprechen angestrengt vez. un so sovech, abgeschen, Jat matirlich keiner der übrigen freisiungen Zeleidigungsprozesses gegen den Landrat v. Vogna. Der Hhgleich der Termin für die Einbe= Kandidaten solch ungeheure Summe aus der eigenen Prozeß endete mit der Freisprechung des Landrats von eurtung des Veichstages vo Zagung vor-Wieihrachten be des Grofkapitals, das sich dankbar erweist und nicht enden und der Mitglieder des Vereins, die er„Lunpen“ Sntwurse werden den Kanken bertreten. Auch de Sozialdgzschont Zzeseignaet sche Finanzminister eine Riede von allgeneinem poligesetznovelle schen. Wal (frs. gefochten Fortbildungsschulen. Nach einer zu Anf laufenden Jahres veranstalteten amtlichen Aufnahme wied gab es in Preußen 1784 Fortbildungsschulen, die von dieser 203250 Schülern besucht waren. Von diesen Schulen gesehen. waren 1093 gewerbliche Fortbildzungsschulen, 291 Iunungsschulen d. h. Schulen von tbildungsschulen, 291 Inn]— Der sozialdemgzzungae Fexxorismus hat, sich bei von Arveitervereinen, Arbei= den Wahlen wieder in seiner rrassesten zurm gezeigt. ebu), Gesellenvereinen u. dergl. Die Unterhaltungs= die Arbeiterschaft die überwiegende Kundschaft der KleinMk. Davon wurden 1,1 Millionen durch eigene kündigt, wenn sie nicht sozialdemokratisch wählen würden. Kunstgewerbeschulen mit 19133 Schülernu Fachschulen: 22 Bergwerkschulen mit 4958 Schilkern, 19 Maschinenbau= und Hüttenschulen mit 2676 Schülern, 5 andere Fachschulen für Metallindustrie mit 264 Schülern. Zu diesen Fachschulen kommen noch 291 Innungsschulen, die mehrfach Fachunterricht, auch in Lehrwerkstätten erteilen.. 4. gFfä5 m 8 — Was die Wahlen kosten, erfährt man aus der Veröffentlichung eines der freisinnigen Vereinigung beiDer Minister betonte weiter, daß die Unsicherheit hinsicht 4000 Mark Wahlbesträgg.guten, Hutb haßanf'“luig lich der Absatzbeziehungen mit Ungarn und dem ZollausOpferwilligkeit nicht entsprochen Har, Yaven vort lande niederdrückend auf das wirtschaftliche Leben und okratische Terrorismus hat sich bei der Unternehmungsgeist in Oesterreich wirkten. Aber Der sozialdemot trzg##, Tertotismus 20t 119, et auch in dieser Beziehung würde hoffentlich bald eine Besest serung eintreten. Wie bekannt, weist der Staatshaushaltsetat, trotzdem die Ausgaben an vielen Stellen höher sind, einen Ueberschuß von 4 Millionen Kronen auf. Frankreich. — Papst Pins hält es offenbar für ratsam, in den französischen Kulturkampf so wenig wie möglich einzugreifen. Das„Echo de Paris" berichtet: Dieser Tage habe ein konservativer Deputierter an die päpstliche Kurie brieflich das Ersuchen gerichtet, daß diese den Katholiken Frankreichs Verhaltungsmaßregeln in der Frage der Trennung der Kirche vom Staat geben möge. Der Deputierte habe irekt angefragt, ob über diese Angelegenheit eine Debatte in der französischen Kammer eingeleitet werden solle oder ein Gegenantrag einzubringen sei. Kardinalstaatssekretär Merry del Val habe dieses Schreiben nicht direkt beantwortet, jedoch durch einen Vertrauensmann mitteilen lassen, daß Papst Pius X. weder eine Erörterung in der Kammer noch einen Gegenantrag wünsche.“— Danach scheint der Papst damit zu rechnen, daß die Kirchenpolitik des Kabinetts Combes üiber kurz oder lang scheitern werde. Vielleicht ist die Spitzbube schiebt auch die wird, auf das Strafgesetzbuch. Die Sozialdemokratie ist, was ja auch durchaus nicht verwunderlich ist, an dem Nivean einer solchen Spitzbubenpolitik angelangt. — Zwischen dem Reichskommissar für die Weltausstellung in St. Louis 1904 und verschiedenen Speditionsfirmen sind über die Beförderung der für die Ausstellung bestimmten deutschen Güter Verträge geschlossen worden, deren wesentlicher Inhalt im„Reichsanzeiger“ Sinnsprüche. Wo stets die Sonne brennend scheint, Dort wird auch reiches Land zu Wüste, Kein Mensch wird tragen stetes Glück, Der's nicht durch Herzversandung büßte. Leixner. * Ein Charakter ist ein Mensch, der weiß, was er will, der nicht nach Launen und Stimmungen handelt, sondern nach festen. Grundsätzen. Handle! Glückliche! Die Wissenschaft, Sie nur, macht nie Klopstock. Völlig elend ist der tätige Mensch nie. Platen. Im Sturm. Novelle von E. Fahrow. (23. Fortsetzung.) „Ich habe meinen Bruder zu Haus gelassen,“ sagte sie,„er kommt mir in einer halben Stunde nach.— Ich wollte Sie gern allein sprechen,— mein bester Herr von Deisen, ich befinde mich in einer sehr unangenehmen Lage. Ich möchte einerseits nicht plump in das feine Räderwerk zweier Gesinnungen eingreifen und möchte andererseits nicht mit ansehen, wie Sie unglücklich sind um ein nichts.“ Bill blickte erwartungsvoll auf die kleine Frau nieder, von der ihm stets nur lauter Gutes und Schönes aussechen soen.., zt bemersche Zurückhaltung hielt Seine sonst so leichr bemerrliche Zurüchaltuing hielt vor der Gradheit und Natürlichkeit Frau Theresens nicht Stich. Ihr öffneten sich die Herzen wie die Kelche vor der Sonwe.„ e träff. zehstnerständlich Erna“ „Was ich sagen will, betriffr selbstverstanblich Erna,“ fuhr sie fort.„Zunächst gestatten Sie mir die aufdringliche Frage: Haben meine kurzsichtigen Augen sich geirrt oder waren Sie— lag Ihnen viel an Ernas guter Meinwyc„p. I. urg gr öhiag Trau mir lag alles „Viel? Meine keuere, gnäbige Frau, mit lag, alles daran! Liegt alles daran! Wenn Sie etwa im Stande sein sollten, mir das Rätsel dieses sonderbaren, wortlosen Abschieds zu erklären, so tun Sie es aus lauter Barmherzigkeit. Denn Sie haben Recht, ich fühle mich wirklich schr unglücklichy„.. 4, im Stande Haur van Get. „Ich bin allerdings dazu im Stande, Herr von Deisen, aber ich habe kein Recht, Sie in Ernas Angelegenheiten einzuweihen. Ich wollte Ihnen nur sagen, daß ich aus eigener Anschauung ganz überzeugt bin, daß Erna Ihre— Ihre Gefühle erwidert.“ Ab!“ „Daß heißt, merken Sie wohl, Sie hat mir mit keinem Wort verraten, daß Sie etwa liebt. Aber die Frauen fühlen einander ja so etwas ab. Und deshalb wollte ich Sie fragen: was gedenken Sie nun zu tun?“ „Ich will natürlich so bald wie möglich nach Berlin reisen und die Damen aufsuchen!“. ansrcam i. „Sie haben ja gelesen, daß Erna in München ist.“ „Ja, aber ich kann sie dort nicht— meinten Sie, ich solle ihr dahin schon nachfolgen?“ 61 16 ui „Nicht sogleich natürlich. Morgen reise ich nämlich hin.— Aber Erna befindet sich in einem Zustande des Zweifels, einer Krisis, aus der sie nur eines herausreißen kann— ihre eigene Liebe zu Ihnen.“ „Aber, mein Gott, ich kann sie doch nicht zwingen, mich zu lieben!“. Gag baißt Jck. 8s6t= „So etwas Aehnliches doch.— Das heißt, ich sagte Ihnen ja schon, ich glaube, daß Erna Sie liebt. Aber man muß sie selbst zu dieser Erkenntnis bringen. Man muß sie zunächst einmal überzeugen, daß Sie sie lieben,— ernst, quälerischen Zweifeln heilen.“ Bill ging eine Weile schweigend neben seiner Begleiterin her. Dann sagte er gepreßt: „Diese Selbstquälereien, gnädige Frau, worauf beziehen sie sich? Worüber ist Erna unglücklich? Ich meine doch, ich habe ein Recht, das zu erfahren.“ „Sie werden es von ihr selbst erfahren. Sie ist ehrlich durch und durch,— und lassen Sie sich das gleich zum Trost sagen— sie hat keinen greifbaren Grund, sich zu quälen. In ihrem Leben ist nichts Dunkles, oder auch nur Unschönes.— Aber sie macht so hohe Anforderungen an sich selbst, daß sie deshalb leidet.— Sie ist ein wenig romantisch, sehen Sie.— Nicht nur Männer kämpfen gegen Windmühlen.“. gg Mictert Gaihat sie „Ist es nur das?“ rief Bill erleichtert.„Leidet sie nur darunter, daß sie ein Mensch und kein Engel ist? Ach, einen Engel will ich ja gar nicht heiraten! Armes, liebes, törichtes Mädchen!. „Das ist sie,“ sagte Therese mit inniger Betonung. Eine lange Zeit ging Bill schweigend neben ihr her, tief in Gedanken versunken. Plötzlich blieb er stehen und rief laut: „Und sie ist doch weiß! Sie ist nicht Magenta!“ Therese sah ihn verdutzt an.„„„ „Weiß? Magenta? Verfallen Sie jetzt auch schon in die Farbennarretei meines Bruders?“ Bill lachte ganz glücklich auf. „Es ist wahr, er hat mich angesteckt. Aber ich werde die Theorie schwerlich auch auf andere Menschen ausdehnen; nur auf Erna paßt sie so gut, sie hat in ihrem Wesen und ihrem Aeußern so viel Eigenart. Da reichen die landläufigen Bezeichnungen wirklich nicht aus.“ „Also sie ist weiß,“ lächelte Therese. „Wissen Sie, gnädige Frau, wann ich am deutlichsten diese Empfindung hatte?— Vor ein paar Tagen, als wahrhaftig, treu, stark— und dann sie von ihren selbst=wir auf der Aussichtswarte dort oben standen, und ich — päpstliche Politik des Abwartens in diesem Falle das = In Paris ist die Kommission zur Durchsicht der Humbert=Akten zusammengetreten. Verschiedene der Herren, von denen die„große Therese" behauptet, sie hätten in ihrem Hause verkehrt und von ihr Einladungen zur Jagd erhalten, erklären das in Zuschriften an den Figaro für Lüge. Es wird vermutet, daß Frau Humbert die Namen fälschte, um ihren Kredit zu vergrößern, was ihr jedenfalls gelungen ist. Wenn es ferner heißt, Madame habe 19 Mill. Fr. unter anderen Namen bei einer Londoner Bank hinterlegt, so bleibt die Bestätigung dieses Gerüchts doch abzuwarten, wenn es auch nicht ausgeschlossen ist, daß Therese für ihre Zukunft gesorgt hat. Kleine Chronik. Berlin, 18. Nov. Der Maurer Nieke, der seit mehreren Jahren Sekretär und Vertrauensmann des Zentralverbandes der Mauer war, machte in dem Augenblick, als er in Sachen einer gegen ihn eingeleiteten Untersuchung in einer Fälschungsangelegenheit verhaftet werden sollte, einen Selbstmordversuch, indem er sich eine Kugel in den Kopf schoß. Der Schwerverletzte wurde in die Charitee gebracht. + München, 19. Nov. Grobe Pflichtverletzungen, wobei es sich hauptsächlich um Unterschleife und Bestechungen handelt, sind verschiedenen Beamten des Stadtbauamtes in einer jüngst stattgehabten Gérichtsverhandlung nachgewiesen worden. Der Bürgermeister teilte gestern im Magistrat mit, daß die Angelegenheit gegenwartig streng un tersucht werde. Nach dem Befund wird disziplinarisch oder strafrechtlich gegen die Betreffenden eingeschritten. + Leipzig, 19. Nov. In sämtlichen Schriftgießereien kündigten die Gehilfen, weil ihnen die geforderten 8½ stündige Arbeitszeit nicht bewilligt wurde. In Frage kommen 600 Gehilfen. Lübeck, 19. Nov. Der achtjährige Sohn erster Ehe des Tagelöhners Lebermann Trenthorst aus dem benachbarten Reinfeld wurde vor 14 Tagen in einer Wasserlache tot aufgefunden. Nunmehr sind die Eltern wegen Mordverdachtes verhaftet. + Breslau, 19. Nov. Wie aus Langenöls gemeldet wird, ist die Zahl der Typhuskranken zur Zeit dort auf über 60 gestiegen. In mancher Familie liegen drei bis vier Glieder darnieder: Sechs Fälle sind bisher tödlich verlaufen. * Wien, 19. Nov. Der in einem hiesigen Sanatorium infolge eines Automobilunfalls verstorbene Graf Pius Chamaré ließ sich wenige Stunden vor seinem Tode mit Wanda Blaustein, einem Mitglied des Theaters an der Wien, trauen. Der Graf setzte sie zur Universalerbin seines bedeutenden Vermögens ein. Graf Chamarei, der als Leutnant im 2. schlesischen Husarenregiment diente, hatte große Besitzungen in Preußisch=Schlesien. - Charleroi, 19. Nov. Wegen der Krise in der Kohlenindustrie und angesichts der bedeutenden Vorräte wurde den Arbeitern mehrerer Gruben eine Lohnverminderung um 10 Prozent angekündigt. Es steht zu befürchten, daß gleichzeitig mit der Einbringung des Revisions= und Stimmrechtsantrages in der Kammer eine Streikbewegung in den Grubenbezirken ausbricht. + Ueber ein neues Attentat auf einen Eisenbahnzug berichtet ein Telegramm aus Petersburg. Dienstag nacht entgleiste der aus Rostow am Don abgegangene Kurierzug nahe der Station Matwejewa, weil die Schienen in verbrecherischer Absicht entfernt worden waren. Bisher wurden unter den Trümmern des Zuges ein toter Passagier und drei schwerverletzte Kondukteure hervorgeholt. Die Zahl der Opfer ist unbekannt, wahrscheinlich aber recht bedeutend. Der Zustand der Maschinisten und des Heizers ist hoffnungslos. Ein Tuberkulose=Serum. + Paris, 19. Nov. Der österreichische Bakteriologe Dr. Marmorek, bis vor kurzem Laboratoriumschef des hiesigen Instituts Pasteur, machte in der heutigen Sitzung der Akademie der Medizin die Mitteilung, daß es ihm gelungen sei, ein Serum zur Heilung der Tuberkulose herzustellen. Dr. Marmorek führte in seinem Vortrage aus, daß er vor sechs Jahren, als er seine Versuche beihr still eine frisch gepflückte Blume in die Hand legte, die sie locker auf dem Rücken hielt.— Da drehte sie sich zu mir herum und sah mir lieb in die Augen und sagte dann ganz ernsthaft:„Ich wollte Ihnen nur erzählen, Herr von Deisen, daß ich schon einmal verlobt gewesen bin.“ „Das sagte sie Ihnen,“ rief Therese,„und Sie zweifeln noch, daß sie Sie lieb hat?“ „Sie haben Recht,— im Grunde war gerade dieser Vertrauensbeweis auch ein Liebesbeweis. „Vor allem ein Beweis ihrer großen Ehrlichkeit! Sie wollte damit sagen,„wenn Du es etwa ernst mit mir meinst und dabei vielleicht mittelalterlich beschränkte Ansichten über die Frauen und Mädchen hast, so will ich Dir nur gleich sagen, daß ich auch weiß, wie ein Kuß schmeckt.“ „Ja,“ sagte Bill,„so ungefähr faßte ich es auch auf.“ „Und was antworteten Sie?“ „Ich erwiderte ihren Blick so lange, bis sie ihre Augen niederschlug, und dann sagte ich:„Nur einmal, Fraulein Erna? Ich war schon drei= oder viermal heimlich verlobt.“ Und dann lachten wir alle beide wie die Kinder. In jener Stunde war's, daß sich mir die eigentliche, klare Reinheit ihrer Seele so recht zeigte; daß sie mir so besonders„weiß“ erschien. Therese sah, wie das Gespräch über die ferne Geliebte ihm wohltat, und so hielt sie daran fest. Sie strich das junge Mädchen förmlich heraus, als habe sie es nötig, ihre vielen, schönen Eigenschaften in das rechte Licht zu setzen. Auch ihre Fehler streifte sie, die sie mit scharfem Blick bald herausgefunden hatte. „Denn ihre weniger guten Eigenschaften,“ sagte sie, „sind so stark entwickelt, daß man sie nicht mehr Schwächen nennen kann. Alltagsmenschen haben Schwächen, außerordentliche aber Fehler.— Erna ist sehr energisch und gonnen habe, zu der Ueberzeugung gelangt sei, daß das Tuberkulin nicht das eigentliche, von den Tuberkelbazillen ausgeschiedene Gift sei, sondern lediglich ein Reagens, welches die Tuberkelbazillen veranlasse, ein besonderes Gift auszuscheiden. Marmorek fand, daß dieses Gift nur von jungen, noch nicht von einer Wachs= und Fettschicht umhüllten Bazillen ausgeschieden werde, und daß dies unter ganz bestimmten Verhältnissen auf einem besonderen Nährboden geschehe. Infolge seiner Beobachtung, daß der Tuberkelbazillus umgeben von weißen Blutzellen lebe, versuchte Marmorek die entsprechenden Lebensbedingungen für den Tuberkelbazillus zu schaffen, und stell te einen Nährboden her, indem er in einem Kalbe, welchem vorher reichlich Blutzellen eingespritzt waren, Serum entnahm und es dann mit Glyzerinlösungs=Substanz in Verbindung brachte. Die Bazillen, welche sich auf diesem Nährboden entwickeln, scheiden das von Marmorek nach seiner Theorie von der Tuberkulinwirkung vermutete Gift aus. Mit diesem Gift gelang es Marmorek, nach seinen Angaben zunächst Meerschweinchen und Kaninchen gegen die nachträgliche Impfung mit Tuberkelbazillen zu immunisieren. Sodann schritt Marmorek zur Immunisierung von Pferden, welche ein Serum lieferten, das, wie er erklärt, seit 16 Monaten von mehreren Kliniken bei einer Anzahl von Tuberkulosekranken in den verschiedensten Formen zum großen Teil mit Erfolg angewendet ist; schädliche Wirkungen seinen nicht beobachtet worden. Marmorek sagte am Schlusse seines Vortrages, daß er aus dem Institut Pasteur ausgeschieden sei, weil er die Verantwortung für die Veröffentlichung der Entdeckung ganz allein tragen wolle. („Hasenfraß.“) Damit wir nicht beschuldigt werden, den Brunnen zugedeckt zu haben, wenn das Kind ertrun ken ist, mahnen wir schon heute bei noch offenem Wetter daran, daß die Bäume und Sträucher offener, für den Hasen vom Felde aus leicht erreichbarer Gärten zur Vermeidung von nahmhaften Schäden bei Schneezeiten, sofort gegen Hasenfraß zu schützen sind. Zu diesem Zweck lasse man zunächst alle Kohlstrunke im Garten stehen, bringe an ein paar Stellen etwas Heu oder Haferstroh um einen stärkeren Stamm in kleine Haufen und lasse dann alle übrigen Stämme ¾ Meter hoch ringsum anschließend mit Dorn oder Besenfriem durch Strohbänder fest um wickeln. Der Besenfriem wächst in fast allen Wäldern und Büschen recht häufig und ist für geringes Geld zu haben. (Ueberwinterung der Bienen.) Bald wird der Winter seinen Einzug halten und Ruhe und Stille herrscht dann im Bienenstande. Je tiefer das Barometer sinkt, desto weniger geben die Bienen ein Lebenszeichen von sich. Man schütze dieselben vor Belästigungen jeder Art, namentlich vor Mäusen. Auch dem grellen Tageslicht verwehre man den Eintritt ins Innere der Stöcke, doch nicht in der Weise, daß man einfach die Fluchlöcher verstopft. Dadurch würde die Luftzirkulation gestört und der Stock müßte an Luftmangel zugrunde gehen. Gibt es im November noch warme, windstille, sonnige Tage, so verschaffe man den Bienen Gelegenheit zu einem Ausfluge, damit sie sich reinigen können. Doch merke man ja darauf, daß die Temperatur nicht zu niedrig ist, da sonst die Bienen erstarren und umkommen. Manche Bienenzüchter, die kein warmes Bienenhäuschen haben, verbringen die Stöcke auch während der kältesten Jahreszeit in trockene Keller oder dunkle Kammern, wo sie sich ruhiger verhalten und weniger verzehren sollen. Wer aber gut einwintert und stets nach dem Nötigen sieht, wird auch seine Bienen auf dem Sommerstand überwintern, ohne Einbuße zu erleiden. Schwerte, 20 November 1903. (Unmaßgebliche Gedanken.) Der Buß= und Bettag, zu welchem der Winter verschiedentlich in Reif und etwas Schnee ein kleines Zeichen seines Lebens gegeben hatte, ist vorüber, das Totenfest, der letzte Sonntag zugleich im Kirchenjahr, steht vor uns. Ein stiller, wehmütiger Gedenktag, an dem wir in ernster Stimmung zum Gottesacker pilgern, ein Gedenkzeichen der erinnernden wohl auch zuweilen rechthaberisch. Sie ist tadellos in ihrem Wandel und deshalb hochmütig gegen weniger Tugendhafte. Sie ist gewissenhaft und manchmal unduldsam.— Sie würde ein Ideal sein, wenn sie meinen Wahlspruch ein wenig mehr befolgte.“ „Und Ihr Wahlspruch lautet, gnädige Frau?“ „Streng gegen sich selbst, nachsichtig gegen andere.“ „Sie meinen, Erna befolge nur den ersten Teil?" „Ja wohl, das meinte ich. Sie hat eben auch die Schatten ihrer Lichtseiten. Tausendmal verehrungswürdiger aber ist sie als z. B. meine Wenigkeit, die nur den letzten Teil ihrer eigenen Wahlspruchs befolgt. Mit wenigen Ausnahmen natürlich. Im Allgemeinen bin ich ebenso nachsichtig gegen mich selbst wie gegen andere. Ich machte es wie die meisten Menschen und bin von bestrickender Liebenswürdigkeit gegen mich selbst. Still! Um alles in der Welt machen Sie mir kein Kompliment, das verfängt bei mir nicht.— Dort kommt auch mein Bruder. Er kommt wie ein Jüngling, mit langen, elastischen Schritten. Und putzt sich dabei die Brille. Mich soll doch wundern, ob er nicht dabei wieder irgend ein Unglück erlebt; stolpert oder dergleichen. Er wird immer ungeschickter mit den Jahren. Der richtige Hagestolz. Gott, wenn doch der Mann heiraten wollte! Der Professor kam den sonnigen, steinigen Pfad herauf, während er sich die Brille aufsetzte. Da er nun die Beiden sah, die auf ihn warteten, strebte er noch eiliger vorwärts. Er steckte sein Taschentuch neben die Tasche, sodaß es unbeachtet in den Staub fiel, und schwenkte seinen Hut mit fröhlicher Unbedachtsamkeig.) Es trat ein, was Therese vorhergesehen hatte, er stolperte und verlor dabei wieder die eben aufgesetzte Brille. (Fortsetzung folgt.) Liebe auf den Hügeln niederzulegen. Jeder Grabhüge bedeutet einen Denkstein für eine vollendete Pilgerfahrt auf dieser Erde, die darunter ruhen, sie haben Alle ausgerungen nach Hoffnungen und Enttäuschungen, die ihnen das Leben brachte. Müde haben sich Tausende nach dem ewigen Schlummer, der aller Unruhe und Rastlosigkeit ein Ziel setzt, gesehnt, sehnsuchtsvoll haben sich Andere wieder an das Leben geklammert, von dem plötzlich zu scheiden, so schwer ist. Sie ruhen in Frieden, uns bleibt die Erinnerung und die Pflicht denen, welche uns einen geraden, rechten Weg durch ein Leben der Tätigkeit wiesen, nachzueifern, auszuhalten in ernsten Stunden, die Niemandem erspart bleiben, wie jene ausgehalten haben. Wir schauen auch manches vergessene Grab, versunken und zerfallen; Schuld und Gerechtigkeit, sie ruhen eng aneinander gebettet in der Erde, und wenn ein scheuer Blick einen solchen Platz trifft, so wollen wir doch daran denken, daß das Gott alles sühnt, daß die ewige Liebe nicht mit diesem Leben erlischt. Es bleibt ein nie verhallendes Mahnwort: Rasch tritt der Tod den Menschen an Kein Rang, kein Stand, kein Alter schützt vor dem grimmen Schnitter, der unerbittlich seines Weges geht. Wir haben es wieder gesehen in der traurigen Nachricht von dem überraschend plötzlichen Tod der liebreizenden kleinen Prinzessin Elisabeth von Hessen; ein Fürstenkind, und doch ein armes Kind, dem ein hartes Geschick es versagte, von der Mutterhand in den letzten Angststunden sich leise gestreichelt zu wissen. Was will da aller äußere Glanz, aller Prunk bedeuten? Darum wollen wir hin aufschauen zu dem, der da gesagt hat:„Ich bin die Liebe; wer in der Liebe bleibt, der bleibt in mir und ich in ihm. *(Vom Progymnasium.) Ein großer Uebelstand an unserem städtischen Progymnasium ist der häufige Lehrerwechsel. Drei Lehrer haben Schwerte allein in diesem Jahre schon verlassen; ihnen folgt als vierter, wie wir hören Herr Oberlehrer Dr. Wangerin, der mit Beginn des neuen Schuljahres einem Rufe nach Duisburg folgt. Herrn Oberlehrer Dr. Wangerin gerade sieht man in der Bürgerschaft so ungern scheiden, denn durch seine Wirksamkeit im evang. Bürger= und Arbeiterverein und sonst bei mancher Gelegenheit ist er weiteren Kreisen näher getreten als seine drei vor ihm von Schwerte geschiedene Kollegen. Er hat oft in uneigennütziger und liebenswürdiger Weise seine Kräfte in den Dienst der guten Sache gestellt; außerdem hat er eine bemerkenswerte Arbeit über die Chronik der Stadt Schwerte geschrieben. Doch wenn wir auch sein Scheiden von Herzen bedauern, so soll uns das doch nicht abhalten, ihm auch für seinen neuen Wirkungskreis viel Glück und Segen zu wünschen. (Die Zentrumspartei) unserer Stadt hat in einer am Mittwoch nachmittag im Lokale des Herrn Bernhard Feit abgehaltenen Vertrauensmänner=Versammlung eine straffere Organisation als bisher beschlossen. Die„Trem. berichtet darüber folgendes: Nach Eröffnung der Sitzung durch den Vorsitzenden des Wahlkomitees, Herrn Paul Liese, erstattete derselbe Bericht über die Sitzungen des Gesamtvorstandes und der Vertrauensmänner der Partei in Dortmundn, in denen vor allem auf eine straffe Organisation in allen Orten des Wahlkreises hingewiesen wurde. Die Versammlung beschloß den Ausbau der Organisation auf Grund des Vertrauensmänner=Systems. Für jede Straße wurde ein Vertrauensmann aus der Straße selbst ernannt. Für die Außenbezirke soll die Ernennung der Vertrauensmänner demnächst erfolgen. Sodann wurde die Stadt in 4 Bezirken, entsprechend den Wahlbezirken, eingeteilt und für jeden ein Bezirksvorsteher bestellt. Außerdem wurde ein Vorstand, bestehend aus dem Vorsitzenden, Schriftführer und Kassierer, sowie deren Stellvertretern und drei Beisitzern gewählt. Als Vorsitzender wurde Herr Paul Liese, als Stellvertreter Herr Lokomotiv= führer a. D. Wilh. Vogt gewählt. Auch die Bildung eines Wahlfonds wurde beschlossen und soll in einer demnächstigen Sitzung, zu der die neu ernannten Vertrauensleute hinzugezogen werden, erledigt werden. Eine Beteiligung an den diesjährigen Stadtverordneten Ersatzwahlen wurde als zwecklos abgelehnt, dagegen wird für die demnächstige ordentliche Wahl in die Agitation eingetreten. *(Postalisches.) Eine Neuerung in der Behandlung von Einschreibebriefen bei der Ausgabe am Postschalter, die bisher probeweise bei einigen Oberpostdirektionen zur Anwendung kam, soll nach der Köln. Ztg. im ganzen Reichspostgebiet eingeführt werden. Diese Neuerung, die die Abfertigung am Schalter sehr beschleu nigt und für größere Firmen Bedeutung hat, besteht darin, daß die Sendungen bereits vom Absender mit Einschreibezetteln beklebt und in ein Buch eingetragen werden. **(Die Nationalflagge.) Die Beobachtung, daß die schwarz=weiß=rote, deutsche Nationalflagge vielfach in unrichtiger Farbenfolge gebraucht wird, hat zu dem Hinweise Veranlassung gegeben, daß nach den bestehenden Vorschriften die schwarze Farbe der Flagge an der Spitze der Fahnenstange zu führen ist. **(Beschlagnahme einer Zeitung.) Gestern mittag wurde die„Rheinisch=Westfälische Zeitung“ vom Samstag morgen beschlagnahmt, in welcher ein gegen den Kaiser gerichteter Artikel veröffentlicht worden ist. Es haudelt sich um eine Londoner Korrespondenz in der Morgen=(1.) Ausgabe des genannten Blattes vom Samstag. In derselben wird der Inhalt einer von der Londoner Wochenschrift„Truth“ veröffentlichten interessanten Unterredung mit Professor Mommsen über den deuschen Kaiser wiedergegeben, die zum Teil sehr scharfe Ausdrücke enthält.„„„ **(Unfall.) Der Weichensteller Herr Eberyard Schulte aus Wandhofen trat auf der Bahnhofstraße fehl, schlug auf das Pflaster und erlitt eine schwere Verletzung am Kopfe. Vorübergehende Leute trugen den Verunglückten in das Quadbeck'sche Lokal, wo ihm die erste Hilfe geleistet wurde. Hoffentlich kommt Herr Schulte ohne dauernden Schaden davon. **(Ein Bubenstreich) wurde wieder einmal von nichtsnutzigen Menschen nächtlicherweile ausgeführt, indem das große Schaufenster des Geschäftes der Geschwister Fund an der Moltkestraße zertrümmert wurde. **(Besitzwechsel.) Für 31000 Mk. hat Herr L. Weinberg das von ihm für den gleichen Preis im Zwangsverfahren erstandene Haus des Bäckermeisters Schulte an der Bahnhofstraße an Herrn August Haape wiederverkauft. II—n. Lichtendorf, 20. Nov. Die am vergangenen Sonntag in Haspe bei Hagen stattgefundenen Geflügelausstellung war wiederum für unsere Gemeinde von gutem Erfolge. Die von Herrn Wilhelm Weiher ausgestellten rebhuhnfarbigen Italiener errangen den dritten Ehrenpreis. Es ist dieses ein deutliches Zeichen für die Echtheit dieses schönen, prachtvollen Geflügels. ** Lichtendorf, 20. Nov. Wie bekannt, findet am Mittwoch, den 25. ds. Mts. die Jubiläumsfeier des Herrn Gemeindevorstehers Dieckerhoff im Lokale des Wirtes Herrn C. Hauske zu Eichholz statt. Gemeinde=Insassen oder Freunde des Jubilars, welche an der Feier teilnehmen wollen, mit der Einzeichnungsliste aber übergangen worden sind, können sich bis Sonntag, den 22. ds. Mts. beim Wirt Hauske noch melden. und Rheinland. * Solingen, 19. Nov. Jetzt hat auch die Ortskrankenkasse in Wald beschlossen, die Forderungen der seitherigen Kassenärzte(eine Pauschalsumme von 3,50 Mark pro Mitglied und Jahr) abzulehnen und zum 1. Januar 1904 beamtete Kassenärzte anzustellen. * Herne, 19. Nov. Gefaßt wurde diese Nacht der Handlanger Franz Olexi aus Bruch, als er zufällig aus der Brennerei von Pape hierselbst ausstieg. Bei dem Einbruch, der durch Zertrümmerung der Fensterscheiben bewerkstelligt wurde, hatte sich der Dieb die Hand verletzt. In seiner Tasche fand man eine aus dem Schaufenster gestohlene Flasche mit— gefärbtem Wasser. Der Spitzbube war hereingefallen. Sieben Flaschen mit dem gefälschten Inhalt lagen in der Nähe des Tatortes. * Neheim, 19. Nov. Auf dem hiesigen Bahnhofe wurde gestern abend 10 Uhr ein Mann von der RuhrLippe=Kleinbahn überfahren. Die Maschine schleifte die Leiche noch ein großes Stück mit. Bisher konnte die Persönlichkeit wegen der vollständigen Zerstückelung der Leiche noch nicht festgestellt werden. Man nimmt an, daß es ein Gelegenheitsarbeiter ist. * Düsseldorf, 19. Nov. Zur Internationalen Kunstausstellung und großen Gartenausstellung Düsseldorf 1904 ist zu melden, daß der Etat der Ausstellung zur Zeit mit 3 Millionen balanciert und daß jetzt schon 107000 Mark für gärtnerische Ehrenpreise zur Verfügung stehen. * Köln, 20. Nov. Gegenwärtig macht ein etwa 40 Jahre alter elegant gekleideter Herr die Runde durch Köln und Umgegend, um bei Privatleuten minderwertige, abgepaßte Anzugstoffe zu verkaufen. Der Elegante gibt sich als Fabrikant aus, der an hiesige Schneidermeister Anzugstoffe prima Qualität verkauft habe und jetzt kein Geld erhalten könnte. Er habe daher kurz entschlossen die Stoffe wieder mitgenommen und verkaufe sie jetzt zu jedem annehmbaren Gebot, da er sich von dem Schneider nun einmal nicht anschmieren lassen wolle. Dieser Trick zieht in sehr vielen Fällen; er verkauft eine Unmenge Anzugstoffe, und wenn die Käufer aus dem Stoff einen Anzug machen lassen wollen, erfahren sie erst, daß sie betrogen worden sind. Der„Fabrikant“ nimmt, was er bekommen kann. Es ist festgestellt, daß Privatleute für ein und denselben Anzugstoff 20, 24, 25, 30 und 32 Mark bezahlt haben. Es lohnt sich kaum, die Stoffe zu verarbeiten. * Gütersloh, 20. Nov. Hier ist in allen fünf Wahlbezirken keine einzige Stimme abgegeben worden, im ersten Wahlbezirk war zwar ein Urwähler erschienen, dieser konnte aber von seinem Wahlrecht keinen Gebrauch machen, da nicht so viel Wähler zur Stelle waren, um den Wahlvorstand bilden zu können. * Neuß, 19. Nov. Eine aufregende Szene trug sich auf dem Bahnhofe zu. Ein Reisender versuchte auf den schon in der Ausfahrt begriffenen 3 Uhr 5 Min. nach Düsseldorf fahrenden Personenzug aufzuspringen. Das Aufspringen mißlang, mit einem Beine am Bügel des Trittbretts eines Wagens hängend, hielt der Mann, sich mit beiden Händen an die Puffer anklammernd, kurze Zeit in der Schwebe. Er wäre unfehlbar überfahren worden, wenn nicht ein Beamter des Zuges, durch das Schreien der entsetzten Zuschauer aufmerksam gemacht, rasch den Zug durch die Luftdruckbremse zum Halten gebracht hätte. * Koblenz, 19. Nov.(Reiches Vermächtnis.) Der vor kurzem verstorbene Rentner Jos. Kautz in Koblenz vermachte dieser Stadt die Summe von 150000 Mk.; außerdem setzte er Legate aus für eine Anzahl Koblenzer Vereine, so für den naturwissenschaftlichen, für den Kunst=, Kunstgewerbe= und Altertumsverein. * Trier, 19. Nov. Der auf der Strecke Trier=Köln liegende Kyllburger Tunnel ist teilweise eingestürzt. Der Verkehr wird eingeleisig aufrecht erhalten. Vermischtes. (Jugend von heute.) Vor einiger Zeit wurde von dem spurlosen Verschwinden eines kaum 16jährigen Mädchens aus Rumelsburg und eines gleichaltrigen Lischlerlehrlings aus Lichtenberg bei Berlin berichtet. Der Fall hat jetzt eine überraschende Aufklärung gefunden. Die 16jährige Tochter Marie des Maurers Wieland hat die ersparten Notgroschen der Eltern in Höhe von 75 Mk. entwendet und ist dann mit dem 17jährigen Lischlerlehrling Max Kettner davongegangen. In Ham burg ging dem sauberen Pärchen das Geld auf und der rte. Der junge Verehrer, nach dem die Polizei f dei, kann nur noch wenige Mittel besitzen, so daß voraussichtlich auch er bald reumütig zurückkehren dürfte. f(Von einem Millionenprozeß.) gegen den preukischen Staat berichtet die Londoner„Daily Mail“, die es mit der Wahrheit allerdings nicht so genau nimmt. Die Nachkommen des preußischen Feldmarschalls Grafen Münnich sollen gegen den preußischen Staat auf Zahlung von 80 Mill. klagen. Friedrich der Große wollte angeblich 1791 den Marschall für Dienste beim Abschluß eines günstigen Vertrages mit Reichsland belohnen und schenkte ihm Landbesitz: Der Marschall aber nahm dieses Geschenk nicht an, worauf der König Friedrich Wilhelm dem Sohne ein Geschenk von 312000 Talern versprochen haben soll. Die Erben fordern nun, wie es heißt, diese Summe mit Zinseszins seit 1741. (Abergläubische Leute.) Im Dörfchen Porerschje, Gouvernement Minsk, arbeitete— so erzählt ein Berichterstatter des„Russk. Slowo“— die junge Lehrerin der Dorfschule in ihrem Stübchen an der Lampe. Der alte, kleine Tisch war wackelig; eine unglückliche Bewegung der Lehrerin warf ihn um, so daß die Lampe zu Boden fiel und das leichte Kleid des unglücklichen Mädchens in Flammen setzte. Laute Hilferufe erschallten aus der Schule, die Bauern liefen hinzu, aber helfen wollte keiner: die brennende, um sich schlagende und laut schreiende Gestalt— das war für ihre abergläubischen Seelen zu viel, die mußte vom Teufel besessen sein! Sich bekreuzigend und fromme Lieder singend, umstanden sie das Schulhaus und ließen die Aermste lebendig verbrennen. *(Neues vom Radium.) Ueber eine noch unbekannte merkwürdige Eigenschaft des Radium machte Herr Curie, der das wunderbare Element im Uranpecherz aufgefunden, dem Pariser„Journal“ Mitteilung. Wenn man ein Stückchen Radium in einen farbigen Stein einschlägt, verliert der Stein seine Farbe und erhält sie niemals wieder. Dagegen nimmt ein weißer Stein unter der Einwirkung des Radium eine dunkle Farbe an, die sich nie wieder verliert. Aus einer Tonne Erz kann man nur ein Milligramm Radium erlangen, deshalb stellt sich auch der Preis des Radium auf etwa 8000 Mk. pro Gramm! Es verlautet bekanntlich, daß das Ehepaar Curie für seine wunderbare Entdeckung den bisherigen Nobelpreis für Chemie(100000 Kronen) erhalten soll; Herr Curie meinte jedoch, daß ihm selbst davon noch nichts bekannt sei. Eigener Depeschendienst der„Schwerter Zeitung". Id Berlin, 20. Nov. Der Bundesrat hat in seiner gestrigen Sitzung dem Entwurf des Kirchengesetzes seine Zustimmung erteilt. IId Berlin, 20. Nov. In Darmstadt hat der Sektionsbefund der Leiche der Prinzessin Elisabeth insofern Befremden erregt, als von einer vierwöchigen Krankheit die Rede jst, während die früheren offiziellen Berichte von einem eintägigen Krankenlager sprechen. Dem „Lok. Anz.“ zufolge wird jetzt noch aus Skernievice eingegangenen Nachrichten darauf hingewiesen, daß die Prinzessin sich bis zum Sonntag der blühendsten Gesundheit erfreute und daß der Sektionsbefund lediglich auf die vor Wochenfrist erfolgte Aufnahme des Infektionsstoffes zurückgeht. Aus diesem Grunde befindet sich auch das russische Kaiserpaar wegen seiner eigenen Kinder noch in lebhafter Aufregungen. Id Halle a. S., 20. Nov. Der Schausteller Badewitz, der seiner Frau, die ihn verlassen hatte, Salzsäure ins Gesicht gegossen hatte, wurde wegen Körperverletzung zu 3 Jahren Gefängnis verurteilt. IId Frankfurt a. M., 20. Nov. In der Rhön ist gestern starker Schneefall eingetreten; auch aus verschiedenen Teilen des Westerwaldes werden Schneefälle gemeldet. Hd Hamburg, 20. Nov. Gestern stießen auf einer eingleisigen Strecke 2 Straßenbahnwagen bei dichtem: Nebel mit großer Wucht aufeinander. Ein Wagen wurde vollständig zertrümmert und 18 Personen verletzt. Hd Marburg, 20. Nov. Gelegentlich eines ehelichen Zwistes erschlug in Gaßfelden eine Frau Weirenshauser ihren Mann Michael Weiershauser mit einem Scheit Holz. Die Frau wurden verhaftet. IId Braunschweig, 20. Nov. Wie der hiesige Verleger des Bilse'schen Romans mitteilt, wird, da das Urteil gestern rechtskräftig geworden ist, in den nächsten Tagen durch die behördlichen Organe die Beschlagnahme des Romans erfolgen. Eine weitere Ausgabe des Buches findet infolgedessen von heute ab nicht mehr statt. Hd Paris, 20. Nov. General O'Connos ist, vom Kriegsminister mit wichtigen Instruktionen versehen, nach Oran abgereist. Wetterbericht. 21. Nov.: Wenig verändert, wolkig, nebeldunstig. Todes-Anzeige. Heute früh 6 Uhr entschlief sanft an Altersschwäche Frau Wwe. Baumöller im ehrenvollen Alter von 86 Jahren. Dieses zeigt, um stille Teilnahme bittend, tiefbetrübt an Namens der Hinterbliebenen Familie Topp. Schwerte, Brücherhof b. Hörde, Unna, Massenerheide, Ronsdorf, den 19. Novbr. 1903 Die Beerdigung findet Sonntag, den 22. Novbr., nachmittags 3 Uhr vom Sterbehause, Holzenerweg 29, aus statt. Bekanntmachung. In dem Konkursverfahren über den Nachlaß des Holzhändlers Ernst Röttger in Schwerte ist zur Abnahme der Schlußrechnung des Verwalters und zur Erhebung von Einwendungen gegen das Schlußverzeichnis der bei der Verteilung zu berücksichtigenden Forderungen, zur B schlußfassung der Gläubiger über die nicht verwertbaren Vermögensstücke sowie zur Aeußerung über die den Mitgliedern des Gläubigerausschusses festzusetzenden baren Auslagen und zu gewährende Vergütung für ihre Geschäftsführung der Schlußtermin auf den 10. Dezember 1903, vormittags 10 Uhr vor dem Königlichen Amtsgericht hier bestimmt. Schwerte, den 14. November 1903. Königliches Amlsgericht. Bekanntmachung. Gemäß dem Gesetz vom 2. Juli 1875, betreffend die Anlegung und Veränderung von Straßen und Plätzen und den Ministerial= Vorschriften für die Aufstellung von Fluchtlinien= und Bebauungs= Plänen vom 28. Mai 1876 ist für die Gemeinde Wandhofen ein Kluchtlinienplan angefertigt und von der Ortspolizeibehörde und dem Gemeinde=Vorstande vorläufig festgesetzt. Dieser Plan liegt vom 20. d. Mts. an 4 Wochen lang zu Jedermanns Einsicht in der Wohnung des Unterzeichneten offen. Einwendungen müssen innerhalb dieses Zeitraumes schriftlich oder zu Protokoll bei den Unterzeichneten angebracht werden. Wandhofen, den 14. November 1903. Der Gemeinde=Vorsteher: Klempt. Standesamt Westhosen. Anmeldungen vom 1. bis 15 November 1903. Geburten: 1 Sohn: Fabrikarb. Wilhelm Augustin, Rosen, Gem Holzen. Schuhmachermstr. Gustav Breer, Lichtendorf. Landwirt Friedrich Wilhelm Dieckmann, Villigst. Kaufmann Wilhelm Heufer, Westhofen. 1 Tochter: Fabrikarb. Friedr. Heinr. Hoelken gnt. Rademacher, Wandhofen. Amtssekretär Gustav Weistenhöfer, Bergmann Heinrich Steffen, Holzen. Fabrikarb. Gustav. Puppik Holzen. Eheschließungen: Schuhmacher Otto Breer und Luise Schäser, Geisecke. Bergmann August Thiemann und Lina Adrian, Lamberg, Gem. Lichtendorf, und Hengsen. Sterbefälle: Friedr. Josef Weber 11 M., Rosen, Gem. Holzen. Anna Lueg 18 Tg., Höchsten, Gem Holzen. Gustav Breer ¼ Std., Lichtendorf. Metzgermär. Georg Schneider 40 J., Westhosen. Karl Nagel 11 M., Lichtendorf. Verantwortlich für den redaktionellen Teil Wilh. Schade. Ghottesdtenste Schwerte. Größere evang. Gemeinde. Sonntag, 22. Novbr. 1903. (Totenfeier.) Vormittags ½10 Uhr: Hauptgottesdienst. Pastor Heinenberg. (Abendmahl) Nachmittags 2 Uhr: Kindergottesdienst. Pastor Wischnath. Nachmittags 5 Uhr: Liturg. Andacht. Pastor Graeve. Reformierte Kirche. Sonntag, den 22. Novbr. 1903 Vormittags ½10 Uhr: Predigtgottesdienst Pastor Terberger. Ev. Stadtmission, Schwerte, Kuhstr. 7. Sonntag, 22. Novbr. 1903 Vormittags 7¾ Uhr: Blaukreuzgebetstunde. Nachmittags 2 Uhr: Uebung des Gemischten Chors. Nachmitttags 5 Uhr: Bibelstunde. Abends 8 Uhr: Jünglingsverein. Gottesdienstordnung der kath. Pfarrkirche. Sonntag, den 22. Novbr. 1903. 25. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags: 6½ Uhr: Stille hl. Messe. Pfarrer Schnurbus. 7½ Uhr: Stille hl. Messe. 8¼ Uhr: Stille hl Messe mit Predigt. Kaplan Rieke. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags: 2 Uhr: Andacht. 4½ Uhr: Andacht für die Sodalen; nachher Versammlung. 6 Uhr: Stephanus=Verein. Westhofen. Sonntag, den 22. Novbr. 1903. Vorm. 9½ Uhr: Predigtgottesdienst. Nachm. 2 Uhr: Kindergottesdienst. Pastor Fallenberg. Standesamt Anmeldungen vom 1. bis 15. November 1903. Geburten. 1 Sohn: Kesselschmied Gustav Koch, Loh Gemeinde Hacheney. Bergmann August Beste Höchsten. Bergmann Heinrich Holtey, Brünninghausen. Bergmann Jakob Kaika, Renninghausen. Bergmann Heinrich Wagener, Brünninghausen. Bergmann Peter Brunner, Brünninghausen(Zwillinge). Berginvalide Wilhelm Lobemeyer, Loh, Gem. Hacheney. Bergm. Wilh. Diederichs, Wellinghofen Zwillinge). Bergm. Friedr. Meining= haus, Renninghausen. 1 Tochter: Maurer Johann Elm, Brünninghausen Bergmann Wilhelm Krallemann, Lücklemberg. Bergmann Karl Werth, Lücklemberg. Bergmann Heinrich Remmert, Höchsten. Fabrikarb. Heim. Didam, Hacheney. Bergm. Heinrich Kuhlmann, Wichlinghofen. Bergm. Ernst Fiedler, Renninghausen. Bergmann August Meyer, Wellinghoferheide. Bergmann Fritz Osthoff, Wellinghoferheide. Bergmann Wilhelm Güse, Lücklemberg. Bergmann Friedrich Wallbaum, Wellinghoferheide. Bergmann Friedrich Flasche, Niederhosen. Aufgebote. Bergmann Heinrich Kukat, Lücklemberg, und Bertha Mazet, Brücherhof. Steiger Wilhelm Behrens, Altendorf, und Ottilie Stöhr, Wellinghofen. Schreinergeselle Gustav Loose und Wilhelmine Korte, beide Höchsten. Bergmann Heinrich Stüwe und Elise Humburg, beide Lücklemberg. Bergm. August Thiemann, Niederhofen, und Anna Fischer, Höchsten. Bergmann Carl Lueg, Berghofermark, und Alwine Vorhölter, Höchsten. Zimmerer Hermann Jacobi und Anna Feldmann, beide Renninghausen Eheschließungen. Kanzleigehülfe Gustav Stratmann, Niederhofen, und Mathilde Köppikus, Wellinghofen. Schäfer Wilhelm Kleffner und Lidia Drexhage, beide Niederhofen. Fabrikarbeiter Samuel Weinreich und Wilhelmine Rohde, Brücherhof. Baumaterialienhändler Gustav Bauer, Barmen, und Adele Heinrich, Wellinghofen. Sterbefälle. Ehefrau Gustav Symann, Benninghofen, 37 J. 10 M 28 T. Berginvalide Wilhelm Fischer, Höchsten, 81 J. 29 T. Otto Wagenei, Brünninghausen, 1 J. 2 M. 19 T. Hedwig Dickhut genannt Brinkmann, Wellinghoferheide, 3 J. 1 M. 22 T. Ludwig Koproneski, Wellinghofen, 2 J. 7 M. 29 T. suschmidehg Marke: „“ Fabrikmarke „Milchmadchen stets frisch empfiehlt . Lrog.„5 Tabrikmarke I ebtng e — Ihre Sendung hat meinen ganzen lieifall und werde ich richt verfehlen, Ihre Fabrikate in meinen Freundeskreisen angelegentlichst zu empfehlen. v. Bredow. Amtsgerichts-Sekretär. Ich habe die 44Gegenstände von mexikanischem Patent-Silber bekommen undwerde Ihre Ware meinen Bekannten empfehlen. Frau Oberamtsrichter Müllenbruch. Soeben habe ich die gewünschte Sendung in trefflichem Zustande erhalten. P’rof. Dr. kugen Wilhelm. Ich ersuche Sie, mir eine Garnitur zu senden, wie solche mein Schwiegersohn Frhr. v.Pelser-Berenberg im vorigen Jahre von Ihnen erhalten hat; ich habe die Sachen gesehenu nach Wunschbefunden und hoffe, dass Sie mich ebenso gut bedienen werden; ich werde Sie dann gern weiter empfehlen. Frau Dr. Mitseberlich. Ersuche Sie höflichst, mir Nachricht zu geben, ob ich ganz dieselben Messer und Gabeln erhalten kann, wie sie Frau Generalin v. Giese zugeschickt bekommen hat. Frau Gcheime Baurat Jrcohl. Da Ihre heutige Serdung zu meiner Zufriedenheit ausgefallen ist, bitte ich um gefl. Uebersendung Ihrer Preisliste von Kaffee- und Theeservicen. Frau Bezirksgeometer Rehmann. Nach Empfang Ihrer Sendung theile ich Ihnen gern mit, dass dieselbe meinen Erwartungen vollkommen entsprochen hat. Panl Fischer, Referendar. 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II. 12,40 Hafer, neuer, I. 12,4, do. II. 11,70 J per 100 kg. Kleie 4,80 K per 50 kg. Köln, 19. Nov. Weizen 00,00, Roggen 13,50, Hafer 00,00—00,00, Heu 6,00—7,20, Maschinenstroh (Roggen) 3,10, Richtstroh(Flegeldrusch) 3,40, Krummstroh 2,80 M die 100 kg. Verautwortlic für den redaktionellen Te Wild. Schade, für den anzeigentell: Julius Humast in Schwerte. Drusk und Verlag von Garl Brrut in Schweits.