Amtlches Nreweint Nu umn fatis- Nerun Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen für den Kreis Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. Regierung durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung" rechtsverbindliche Kraft. Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 Pfg., excl. 42 Pfg. Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. Erscheint an jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter Familienfreund.“ Nr. 256 Aus dem Buche Minister Budde's über die französischen Eisenbahnen im deutschen Kriegs, betriebe geben wir einiges wieder. Der Verso,## aus, daß im Laufe des Krieges mehr als 4000 Kiometer Eisenbahnen von der deutschen Verwaltung in Betrieb genommen werden mußten und daß dieser durch die vielfachen Zerstörungen des Eisenbahnkörpers und der darauf befindlichen Kunstbauten ebenso aber auch durch fortgesetzte böswillige Unterbrechungen ganz wesentlich erschwert wurde. An alle beteiligten Personen traten unter desen Umständen Aufgaben heran, wie sie in Friedenszeiten gar nicht vorkommen. Daß auch Mißgriffe und Reibungen zwischen den einzelnen Behörden und Kommandostellen zum Nachteil der Sache nicht vermieden werden konnten, wird von Budde offen anerkannt. Manche der geschilderten Vorkommnisse werden sich in einem künftigen Kriege nicht wiederholen, da das Militär=Eisenbahnwesen und der gesamte Dienst auf den rückwärtigen Verbindungen im Kriege seit 1871 eine staltung erfahren haben und da vor allem bei einem künftigen Kriege Eisenbahntruppen und Militäreisenbahnbehörden zur Verfügung stehen werden, die im Frieden auf ihre Kriegstätigkeit sorgfältig vorbereitet sind. In ven Abschnitt über die Beschaffenheit des in Betrieb genommenen französischen Bahngebiets erfahren wir, daß, abgesehen von einer großen Anzahl von Gleisunterbrechungen, die nur den Oberbau betrafen, im ganzen 155 Eisenbahn=Kunstbauten zerstört worden sind, wodurch ein Schaden von 33 Millionen Mark dem Lande erwuchs. Bei Montmedi hatten die Franzosen einen Tunnel dadurch gesperrt, daß sie ihn mit 10 Maschinen u. 55 Wagen vollgefahren hatten. Tag und Nacht hindurch mußten hunderte von deutschen und französischen Arbeitern an der Wiederaufräumung tätig sein— und doch beanspruchte diese Arbeit 31 Tage. Große Schwierigkeiten bereitene die Beschaffung des rollenden Materials, da die Franzosen die meisten Lokomotiven und Wagen vor den Deutschen gerettet oder zerstört hatten. Im ganzen erforderte die deutsche Verwaltung der Eisenbahnen auf französischem Gebiete 3600 Beamte. Besonders große Anforderungen stellten die vorzunehmenden Neubauten von Eisenbahnstrecken, so namentlich die Umgehungsbahn bei Metz. Sehr interessant ist, daß bei Feststellung des Feldzugsplanes General v. Moltke schon im Jahre 1869 die Errichtung einer solchen Bahn vorgesehen hatte. Politische Ueversicht. Deutschland. Audt Bomast Hestud und Im Sturm. Novelle von E. Fahro (8. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten) Etwas bleich war sie noch, und in den schönen, klaen Augen lag jetzt ein müdes Licht, doch beherrschte sie ich so weit, um mit einigen scherzhaften Worten ihre Schwäche bei Seite zu schieben. In dieser Nacht kam jedoch kein Schlaf in Ernas Sie lag so lange still in ihrem Bett, bis die Mutter n den gesegneten, festen Schlummer gesunken war, dessen sie sich in der Regel erfreute. Dann aber stand sie auf, warf ein leichtes Gewand über und schlüpfte in den Hier stand die Tür zum Balkon auf, und Erna trat hinaus und sank in einen tiefen Korbstuhl, vom Garten aus nicht sehen konnte. Hier lag sie lange regungslos, die Arme in völliger Erschlaffung zu beiden Seiten berniederhängen Gggsicht lagerte i.s tife Mut Auf ihrem weißen Besicht lagerte eine lese Mullosigkeit, die von Zeit zu Zeit wie durch einen Blitz der Verzweiflung erhellt wurde. Verschwunden war die heitere Ruhe, die sie sich so mühsam errungen, versunken ihre neuen Träume von möglichem Glück. Vor ihren schmerzhaft geschlossenen Augen stand das Bild des Mannes, den sie heut abend wiedergesehen Sie sah die finstere Stirn, den gebietenden Blick, e erise das möglich?“ fragte sie sich.„Wie kann sein Anblick mich so erschüttern, da ich ihn doch verachte? Ja ich verachte ihn aus tiefster Seele, weil ich weiß, daß er eine gemeine Natur ist. Was ist das also, daß ich erzitterte, als er so unvermutet daherkam? Ist es Haß? Schwerte, Montag den 2. November 1903. 31. Okt. In der Stadtverordnetenversammlung zu Posen kam es wegen des Bismarck=Denkmals zu einem heftigen Zusammenstoße zwischen den Polen und Deutschen. Ein polnischer Stadtverordneter richtete an den Bürgermeister Dr. Wilms eine Interpellation wegen seiner Teilnahme an den Enthüllungsfeierlichkeiten. Nach der Meinung der Polen habe der Bürgermeister kein Recht gehabt, das Denkmal in die Obhut der Stadt zu nehmen. Der Bürgermeister antwortete darauf, daß aus städtischen Mitteln bisher für das Denkmal nicht ein Pfennig bezahlt worden sei, daß er aber als Bürgermeister einer deutschen Stadt einfach seine Pflicht getan habe, wenn er sich an den Enthüllungsfeiern beteiligte. Ein deutscher Stadtverordneter wies die frivole Verletzurng der deutschen Gefühle, deren sich der Interpellant schuldig gemacht hatte, mit aller Schärfe zurück. Er erklärte, die Deutschen würden sich das Recht niemals nehmen lassen, ihre großen Männer zu ehren. Die Stadtverordnetenversammlung beschloß, über die Interpellation des Polen zur Tagesordnung überzugehen.— Es ist uns schlechthin unverständlich, daß die polnischen Heißsporne nicht einsehen wollen, wie unglaublich lächerlich sie sich mit solchen Tiraden machen. — In der Marine wird neuerdings viel getan, um dem übermäßigen Alkoholgenuß zu steuern. Dies geschieht einmal aus gesundheitlichen Gründen und zum andern, wenr die Ursache militärischer Vergehen in recht vielen Fällen der Trunkenheit zugeschrieben werden muß. Das Verbot des Schnapsausschanks in den Kantinen besteht schon lange., diesem Jahre wurde an Bord des Linienschiffes„Wettin eine altoholfreie Kantine eingeführt, die erste in der Marine und weiter wurden die Kantinen an Land und Bord angewiesen, alkoholfreie Getränke zur Verfügung zu halten. Das Kieler Seemannshaus für Marinematrosen richtete eine besondere Abteilung für alkoholfreie Getränke ein und gleichzeitig wurde ein Marine=Alkoholgegnerbund begründet. Neuerdings erhill en die Messen aller größeren Kriegsschiffe Selterwassermaschinen, sodaß die Herstellung dieses Erfrifchungsgetränkes jetzt an Bord möglich ist. Das Selterwasser kann daher zu einem sehr geringen Preise abgegeben werden. Admiral Prinz Heinrich bezeugt der Temperenz= und Abstinenzbewegung sein lebhaftes Interesse. Die Bewegung steckt natürlich erst in den Anfängen. Eine Maßregel gegen das Schwänzen soll, wie man der„Tägl. Rundsch. aus München schreibt, demnächst in der bayerischen Abgeordnetenkammer getroffen werden. Um das gewohnheitsmäßige Schwänzen gewisser Abgeordnetenkreise, namentlich bäuerlicher Zentrumsmänner und Sozialdemokraten, hintanzuhalten, soll bei allen Abgeordneten, die länger als fünf Sitzungen unentschuldigt fehlen, die Tagegelderzahlung(10 Mk.) eingestellt werden, ebenso bei Abgeordneten, die mit genügengender Entschuldigung mehr als 14 Tage fern bleiben, und bei Beurlaubten bis zu ihrer persönlichen Wiederanmeldung. Reichstagsabgeordnete, die zugleich dem Landtage angehören, bekommen für die Dauer der AbwesenAch Gott, ach Gott, laß es doch Haß sein! Ich kann doch nicht selbst so verächtlich sein, daß ich noch etwas anderes für den Schurken empfinde? Ich kann— ich kann doch nicht sein wie ein Hund, der die Hand noch küßt, die ihn prügelt? Darin können doch nicht meine Jagdhundinstinkte gipfeln?— Bin ich nicht sonst stolz und selbstbewußt? Weshalb fürchte ich mich davor, ihm wieder zu begegnen? Bin ich meiner selbst etwa nicht sicher? Aengstige ich mich dovor, daß er die Hand wieder ausstrecken könnte nach dem fortgeworfenen Spielzeug und daß ich dem Lockruf seiner Stimme dann nicht widerstehen könnte? Seine Stimme! Ganz deutlich hörte Erna in ihrer Erinnerung die tiefe, weiche, ach, so unendlich weiche Stimme, die so süß schmeicheln konnte. Ganz deutlich, als sei er neben ihr, hörte sie Richard Winters Stimme sagen:„ Und wenn Du mich verfluchst, ewige Konigin mernes Herzens, ich werde Dich auch dann noch lieben, denn ich bin Dein bis in Tod und Verdammnis hinein, Dein, Dein, Dein!" Und das hatte er gesagt, nachdem er sie verlassen, nachdem er sich mit der schwarzhaarigen Bankierstochter Die seither ganz regulär seine Frau geworden war. Der Baumeister hatte von da ab seinen Weg aufwärts genommen, was äußere Carrière betraf. In den Kreisen, welchen er durch seine Heirat jetzt zugehörte, war Protektion eine mächtige Sache. Da schov Einer den Andern, man vergrößerte die Verdienste oder Talente des Betreffenden in's Ungeheure und schraubte ihn zu einer Höhe hinauf, die er oft gar nicht verdiente. Nun war Richard Winter sehr begabt und tüchtig in seinem Fach, doch dabei träge und ganz willig, sich schieben zu lassen. Er trieb also auf dem bequemen t heit zu den Reichstagsverhandlungen ebenfalls keine Tagegelder mehr. Ueber die Anwesenheit der Abgeordneten wird ein Verzeichnis geführt, in das sich die Abgeordneten täglich persönlich einzuzeichnen haben. Die Maßregel, die eigentlich mehr eine beschämende Maßregelung unserer Landboten ist, dürfte im Lande allgemeinen Beifall finden. Frankreich. = Frankreich soll mit einer Junggesellensteuer„beglückt“ werden, die geringe Vermehrung der Bevölkerung erfordert das. Der Berichterstatter der Pariser Abgeordnetenkammer über den Militäretat schlägt der Krzztg. zufolge zur Deckung der Mehrausgaben, die mit der zweijährigen Dienstzeit verbunden sein werden und sich nach seiner Schätzung auf mindestens 40 Millionen Francs belaufen, vor, nicht nur die Wehrsteuer wieder einzuführen, sondern auch eine Junggesellensteuer denjenigen aufzuerlegen, die sich nach Ableistung der Aktivdienstzeit nicht verheiraten. Der Kriegsminister soll einer solchen Steuer im Prinzip“ bereits zugestimmt haben. Zum Troste für die hartgesottenen Junggesellen ist dieser Aitrag noch nicht Gesetz, während so manches Mädchen die baldige Annahme des Vorschlages wünschen wird. Verschiedene Junggesellen dürften aber eingefleischt genug sein und lieber die Steuer zahlen als das Ehejoch auf sich nehmen. Neuer Notstand in Rußland. Es unterliegt keinem Zweifel, daß verschiedene Teile Rußlands gegenwärtig unter einem schweren Notstande leiden, und daß die Lage mit Beginn des Winters kritisch werden muß. Bereits seit einiger Zeit waren beunruhigende Gerüchte hierüber verbreitet, aber man glaubte sie nicht, weil die amtlichen Angaben die Ernteergebnisse als günstig hinstellten. Jetzt aber kann es als sicher gelten, daß die bäuerliche Bevölkerung im zentralen Rußland, in Sibirien und in anderen Gegenden tatsächlich Mangel am Notwendigsten leidet. Namentlich schlimm lauten die Nachrichten aus einigen Kreisen Nishny=Nowgorods. Dort herrschen der Typhus und der Scharlach und raffen die Kinder und Erwachsene fort. Werden die Leute von den Seuchen ergriffen, so sind sie meist verloren, weil sie wegen der mangelhaften Ernährung die Widerstandsfähigkeit verloren haben. Namentlich gilt das von den Kindern, die nur selten Milch bekommen u. deshalb gänzlich entkrästet sind. In diesem Jahre ist in Nishny=Nowgorod noch ein weiterer Umstand hinzugekommen, der die Lage zu einer geradezu trostlosen macht. Das Feuer hat dort entsetzlich gewütet. Brandschäden sind bekanntlich im Zarenreiche keine ungewöhnliche Erscheinung, ja sie sind allmählich zur Landplage geworden. Vor einiger Zeit hatte man herausgerechnet, daß innerhalb verhältnistrom des Wohllebens dahin, wie er ihn vordem begierig ersehnt hatte. Freilich nicht allzu lange. Bald ging er innerlich und oft auch äußerlich seine eigenen Wege, in souveräner Selbstbestimmung nicht den allgemeinen Gesetzen der Moral, sondern nur seinen persönlichen Ideen und Wünschen folgend. Erna war ihm seitdem nicht wieder begegnet. Aber wie mit Gift eingeätzt stand in ihrer Erinnerung das eine Mal, da sie ihn nach seiner Verlobung zufällig getroffen— allein mit ihm in einem Coupee der Sie wußte es und sagte es sich tausendmal mit kalter Genugtuung, daß sie sich damals nach allen Anstandsregeln tadellos benommen habe. Aeußerlich wenigstens.„ Aber ach, noch heute schlug ihr die Schamrote in's Gesicht, wenn sie bedachte, wie furchtbar die Versuchung für sie gewesen, wie gewaltsam sie gekämpft hatte, um sich nicht mitreißen zu lassen von dem Glutstrom, der aus seinen Augen und Worten sprach, um nicht dem Zauber seiner Lippen zu unterliegen, die so flehend baten:„Küsse mich! Nur einmal noch küsse mich wie in der seligen, verlorenen Zeit Deiner Liebe!"— Das einsame Mädchen auf dem Balkon deckte die Hand über die Augen.„„„ Ich war brav!“ sagte sie zwischen den Zahnen,„### bin aufgestanden und habe ihm eisig erwidert, daß ich Komödianten von jeher abhold gewesen sei und ihn ersuchte, mich künftig nicht mehr zu erkennen. Und dann kam zum Glück die Station. Denn wenn er noch einmal angefangen hätte, mir von seinem Herzensglück zu reden und mir die alten, süßen, süßen Kosenamen zu geben, — wahrhaftig, ich hätte ihm geglaubt! Und hätte mich womöglich von den Lippen küssen lassen, die einer anderen Treue geschworen,— hahaha, so wie er mir Treue ge mätig wenigen Jahren säutiche Dörer und biueriche, verin bot, Hote Zlapserfzust, in Kevz e serhau“, Zu de. Herzsclages inren Tod sofort. Der Vorgang war aber s. Wohnstätten einmal niederbrennen. An und für sich hätte wir eine begaote vrmviecrunstlerin kennen lernten. man daher kaum eine Ursache, sich über Brandschäden in dauern war der verhältnismäßig schwache Besuch. der einen oder anderen Provinz sonderlich zu wundern. Aber in diesem Jahre ist es eben besonders schlimm gewesen, was sich schon daraus ersehen läßt, daß die Versicherungsgesellschaften etwa 2½mal soviel wie in anderen Jahren an Entschädigungen entrichten mußten. Da diese Summen niemals klein waren, so kann man ermessen, welchen Schaden das Feuer in den letzten Monaten in den russischen Dörfern angerichtet hat. Die Berichte aus dem Innern lauten deshalb auch so trübe wie möglich. Allenthalben fehlt der Verdienst, die Hausindustrie liegt völlig darnieder, und als Arbeiter auf dem Lande finden die Leute erst recht keine Beschäftigung. Man vergleicht die Zustände mit denen des Jahres 1901, da die Mißernte in weiten Reichsteilen unsägliches Elend über die Bevölkerung brachte. Das Landschaftsamt von Nishny=Nowgorod hat kürzlich genaue Erhebungen über die Ernte anstellen lassen, und da hat sich herausgestellt, daß das Sommergetreide allenthalben vernichtet ist und der Roggen stellenweise nur die Aussaat geliefert hat. Ebenso schlimm sieht es mit dem Heu aus. Man hat in diesem Jahre etwa 8 Millionen Pfund weniger geerntet, als in früheren Jahren, und das wird natürlich sehr empfunden, namentlich, da wegen der schlechten Kornernte auch Mangel an Stroh herrschen wird. Aehnliche Nachrichten kommen übrigens auch aus andern Gouvernements; unter anderem aus Rjäsanj. Dort macht der Ausfall etwa 5 Mill. Pud aus. Aus Sibirien mehren sich ebenfalls die schlimmen Nachrichten. Aus allem sieht man, daß der Winter schreckliche Zustände unter den russischen Bauern zeitigen wird. Der Notstand hört im Zarenreiche gar nicht mehr auf, nur äußert er sich bisweilen ein wenig milder. Kleine Chronik. * In England besteht eine Gesellschaft zum Schutze der Kinder. Diese strengte, wie der Londoner„Daily Expreß mitteilt, in letzten Jahren 34 946 Protesse gegen Rabeneltern wegen 95 560 mißhandelter Kinder an! Diese Zahlen reden eine furchtbare Sprache. + Große Ruhestörungen verursachten laut einer Mitteilung der Frks. Ztg. aus Hildburghausen in Meiningen in einer der jüngsten Nächte eine Anzahl Schüler des Technikums. Da die Polizei allein nicht zur Unterdrückung der Unruhen ausreichte, mußte die 5. Kompagnie des 95. Inf.=Regts. eingreifen. Eine ganze Reihe der Ruhestörer ist verhaftet worden. + Eine brave Tat vollbrachte der Schiffsjunge Paul Gau in Grenge(Rügen). Ein Fischerboot mit zwei Insassen war gekentert und der Unerschrockene rettete die beiden, während die Erwachsenen sich vor dem Sturm und dem hohen Seegang zurückhielten. Lokales. Schwerte, 2. November 1903. **(Der Saatenstand) im Regierungsbezirk Arnsberg. Um die Mitte des Monats Oktober betrugen die Durchschnittsnoten für Winterweizen 2,5, Winterroggen 2,4, Klee 2,4, Luzerne 2,7, wobei die Ziffern 2 gut, 3 mittel bedeuten. **(Provinzialstraßen.) Der Landeshauptmann der Provinz Westfalen hat bestimmt, daß, soweit es sich um Provinzialstraßen handelt, die Bezeichnung„Weg“ durch„Straße“ zu ersetzen ist. Statt Provinzial=Wegebau=Verwaltung, Wegemeister, Wegewärter usw., Provinzial=Straßen=Verwaltung, Straßenmeister, Straßenwärter usw. *e(Das Rittershaus=Konzert) am Samstag abend im Saale des Hotels Ostermann bot allen Anwesenden einen herrlichen, seltenen Genuß. Der Tenor des Herrn Rittershaus ist von gewaltiger Fülle, mächtig und hinreißend, dann wieder schmelzend und süß. Das ist fürwahr ein Sänger von Gottes Gnaden, und dazu noch die hohe männlich schöne Gestalt: es war ein hoher Genuß, diesem Sänger zu lauschen. Prächtig waren die kleinen italienischen und deutschen Liedchen, prächtig die Opernstellen aus „Lohengrin“ und„Bajazzo“, aber am hinreißendsten, am gewaltigsten offenbarte sich die Stimme in dem Heine'schen Liede„Die beiden Grenadiere", welches entschieden den Glanzpunkt des Abends bildete. Eine ebenhürtige Partschworen hatte zuvor!— Und dieser Kuß, der wäre nicht mehr rein und harmlos gewesen! Denn es ist der Geist, in welchem ein Kuß gegeben wird, der ihn stempelt, und der ihn unschuldig oder sündhaft macht. Sündhaft!— Wie ganz durchsetzt auch ich doch sein muß von Sünde, wie weit entfernt von der weihevollen Reinheit, die ich so gern, so gern erreichen möchte!— Was nützt mir die Korrektheit meines äußeren Verhaltens, wenn ich ganz allein für mich doch weiß, es ist alles nur Zwang und Furcht vor öffentlichen Meinung? Nicht die Tugend, die eigentlich nur Tugend ist,— der innerliche Abscheu vor allem Unrecht?“—— So grübelte sie in selbstquälerischer Spitzfindigkeit, bis ihr die Zähne fiebernd auseinanderschlugen, und sie sich fröstelnd erhob, um in das Zimmer zurückzukehren. Einen Augenblick stand sie noch an der eisernen Brüstung und starrte in den dunkelblauen Nachthimmel empor. Eine Sehnsucht erfüllte sie, auszuruhen von ihrem jungen, unruhigen Leben, auszuweichen allem Kummer und Kampf, den sie ahnungsvoll nahen fühlte. Langsam stieg Bills Bild in ihrer Seele empor. **(Im Baune des Alkohols) verfuhr dieser Tage der Kutscher eines Brotwagens recht leichtsinnig. Er trat des Abends nach beendigter Tour in eine Wirtschat im Zentrum der Stadt und begab sich gleich in den Hof Als er nach geraumer Zeit nicht zurückkehrte, sah der Wirt nach und fand den Mann schlasend daliegen, die gefüllte Geldtasche lag neben ihm. Es hätte nur inzwischen der rechte Junge kommen müssen und er wäre sem Geld lo=geworden. **(Ein Sohn des sonnigen Südens) der Maurer I. Burigo von hier, nand Samstag vor der Hagener Straf kammer wegen Debstahls. Er ist beschuldigt, am 31. Aug d. J. seinem Landsmann d.m Manrer Cruder, bei welchem er als Kostgänger wohnte, 23—24 Mark Geld aus einem unverschlossenen Koffer entwendet zu haben. Er ist schon zweimal in Deutschland wegen Diebstahls vorbestraft, leugnet aber ganz entschieden, diesen Diebstahl ausgeführt zu haben, obwohl eine Merge schwerwiegender Verdachtsmomente gegen ihn vorlagen. Das Gericht hält dieselben jedoch nicht für ausreichend und erkannte auf Freisprechung des Angetlagten, der sich seit dem I. September in Unter suchungshaft befindet. **(Einen märchenhaften, poesievollen Anblick) bot gestern abend der hochgelegene Friedhof der hiesigen kath. obachtet worden,“ wenngleich die sofort herbeieilenden Leute das Mädchen nicht mehr retten konnten. Der Leichnam wurde an der städtischen Weide gelandet. Das Mädchen war die Tochter der Witwe K. in der Mühlenstraße, der sich die all gemeine Teilnahme der Bürgerschaft zuwendet. * Einen großen Muschenauflauf gab es gestern mittag zwischen 12—1 Uhr in der Hagenerstraße. In Geschäft des Herrn Drechslermeister Altfeldt kam ein etwas angetrunkener Mann, der erst einen Schlips, dann eine Schlipsnadel forderte. Da A. beides nicht führt, konnte er dem Käufer nicht gerecht werden. Dieser wurde nun höchst ungemütlich, schimpfte und skandalierte im Laden umher und wurde, als er von einigen Kästen die Glasdeckel entzwei schlug. an die frische Luft gesetzt. Hierüber geriet er aber in eine wahre Berserkerwut; wie ein Wahnsinniger schlug er mit beiden Fäusten auf die Schaufensterscheiben des betr. Geschäftes ein bis er sie, nicht achtend der eigenen Verletzungen, gänzlich zertrümmert hatte. Inzwischen waren aber einige handfeste Nachbarn herbeigecilt, und als der Wüterich ausing, auch die Auslagen zu demolieren, packten sie ihn und warfen ihn zu Boden, bei welcher Gelegenheit auch der Gegenstand, aus dem der Zerstörungswütige sich Mut geschöpft, die Schnapsflasche, in Scherben ging und der„edle“ Stoff, der noch drin war, seinen Zweck verfehlend, aus dem Straßenpflaster dahinsloß. Inzwischen war auch die benachrichtigte Polizei, sünf Mann hoch, auf dem Tatorte erschienen, aber beim Aublick der Uniformen kehrte die Wut des schrecklichen Menschen zurück. Sie hatten Mühe, ihn zu bändigen und die seinen Stahlketten, mit Gemeinde. Aus Anlaß des heutigen Alterscelentages slammten denen sie ihm die Handgelenke gefesselt hatten, riß dort hunderte von Lichtern auf den Gräbern, Bild war in der klaren Abendluft weithin Menschen packend das Wort in die Er„Gedenket der Toten.“ wie Bindfaden mit einem Ruck durch. Als es schließlich dech gesichtbar, den lungen war, ihn nach dem Polizeigefängnis in Bewegung zu „nnezung zufend:lsetzen, mußte man unterwegs doch noch eine Karre leihen, den ietung ineur## tollen Menschen darauf festbinden und ihn so in Nummer Sicher bringen. In solchen Fällen wären wirklich 25 auf das Ende des Rückgrates aufgezählt das beste Mittel zur Zähmung des Widerspenstigen. *(Was alles gestohlen wird,) davon mußten zwei auewärtige Milchfutscher dieser Tage hier eine Erfahrung macher. Ihnen wurde die Milch vom Wagen gestohl n. Bei dem einn der beiden Bestrhleuen war's damit noch nicht geung, er geriet mit seinem Wagen in der Nätze des [Elektm##atswerkes auf der Chaussee nach Westhofen mit dem Wagen in den Grab n. Also doppeltes Pech! hützen25 winde der hiesigen Station, sowie der hiesige Reli. Watmeister hatten es sich nicht nehmen lassen, genern vermitag dem Jubilar in seinem eignen Heim zu gratutteren, na9 2 urn Abend vorher bereits eine Depmation Gescheute überbracht hatte. Zu Ehren des Jubilats hatte der Verein„Lokomotive“ gestern abend im Saale des Herrn W. Quadbeck eine größere Festlichkeit veranstaltet, weiche sich eines sehr regen Besuches erfreute und einen anregenden, sehr belfriedigenden Verlauf nahm. Eine gute Salonmusik(Pariser Besetzung) wechselte ab mit der Aufführung einattiger Lustspiele, die ganz vortrefflich dargestellt wurden, Konplets und Deklamationen. Besonders ist ein plattdeutscher Vortrag erwähnenswert, der wirklich ganz gediegen war, sodaß es kein Wunder war, daß alle Anwesenden sich auf das Brächtigste unterhielten. Im Laufe des Abends nahm der Vorsitzende des Vereins. Herr Lokomotivführer Saamann das Wort zur Festrede. Ausgehend von dem Worte:„Arbeit ist des Bürgers Zierde. Segen ist der Mühe Preis“, beronte er, daß es ein Fest der Arbeit sei, welches hier gefeiert werde. Er gedachte dann dessen, daß der Jubilar oft, wohl mitten in der Nacht, helfen mußte, um eine aus dem Leim gegangene Lokomotive wieder flott zu bekommen. Er gedachte ferner der treusorgenden Gattin des Herrn Schlüter und schloß mit einem Hoch auf das Ehepaar Schlüter, das jubelnd aufgenommen wurde. Eine sinnige Ehrung für den Jubilar und seine Gemahlin war sodann ein lebendes Bild, welches das Ehepaar Schlüter in der Wohnung behaglich im Sofa sitzend zeigt, als plötzlich die beiden bei der Marine dienenden Söhne des Jubelpaares, die zu dem Ehrentage der Eltern leider nicht kommen konnten, ins Zimmer stürzten mit dem Rufe;„Hurra, Urlaub!“ Das lebende Bild ge lang prächtig und die hellen Tränen schossen Herrn Schlüter und seiner Frau, denen man die Stellung grade dieses Bildes sorgfältig verschwiegen, in die Augen bei der gelungenen Ueberraschung. Ein Tanzkränzchen schloß das schöne Fest. ** Den Tod in der Ruhr suchte und fand gestern das hiesige Dienstmädchen K., welches am Morgen nach einem Streite von ihrer Dienstherrschaft entlassen war. Bei Haus später, wenn sie Bills Frau war, jener Mann wieder auftauchte, um durch seinen bloßen Anblick ihr ganzes Ich in Sturm zu versetzen? „Dämon, Dämon!“ Das Wort hallte in ihr nach, als sei in ihm der ganze Sinn, die ganze verderbliche Gewalt verborgen, die jener über sie besaß. Wie anders wirkte Bills Persönlichkeit auf sie, wie fühlte sie sich in seiner Gegenwart ruhig und beschützt und umfangen von der reichen, gütevollen Zärtlichkeit eines kernehrenfesten Mannes! Sie streckte beide Arme hoch gegen die blinkenden Sterne, und ihr weißes Gesicht drückte eine Welt von Qual und Sehnsucht aus. „Ich möchte gut sein!“ stöhnte sie leise.„Ich möchte ihn lieben und ihm gehören mit einem freien Herzen— Bill Deisen!" In ihrer Herzensnot bot sie ein solches Bild rührender Verzweiflung, daß ein stummer und verborgener Zuschauer, der sie seit längerer Zeit beobachtete, bis in alle Tiefen seines Inneren hinein davon bewegt wurde. Bill Deisen selbst stand in seinem dunklen Zimmer, das dem Sie wußte jetzt, daß er sie liebte, hätte es auch ge=Balkon gegenüber und also im Schatten lag. wußt ohne seine verhüllte Erklärung durch das Minnelied. Und auch sie liebte ihn, hatte noch bis vor wenigen Stunden fest geglaubt, daß sie ihn liebe. Und nun? Wenn er nun morgen kam oder irgend einen anderen um sie warb? Durfte sie ihre Hand in die seine legen und ihm sagen, daß sie ihr ganzes Herz ihm schenke, ohne zu lügen? waren. sie die Möglichkeit entstehen lassen, daß Er hatte nicht die Absicht gehabt zu lauschen. Aber nachdem er erst einmal Erna gesehen hatte, wie sie allein und mit einem so schwermütigen Gesicht heraustrat, die bronzene Haarflut nur lose um die blassen Wangen hängend, da hatte er gewartet, bis sie sich wieder erheben würde, um noch einmal diese zarten Züge zu sehen, die ihm nur die schönsten auf der ganzen Welt geworden (Fortsetzung folgt.) 115 mach II- n. Lichtendorf, 1. Rovember. Daß auch in er Gemeinee die Geflügelzucht immer mehr Fortschritte i, bweist folgendes: Auf der Ausstillung in Lüdenscheid Her Wilhaeln Weiher hierselbst den 3. Preis auf reohamarbigen Hahn nehst Henne, welche ausgestellt waren. Aber niet nur in Lüdenscheid, sondern auch in N###evormwald errangen diese beiden prachtvollen, schönen Deie den 2. Fhrenpeers. Es waren dort 190 Stämme ausgestellt und fiel der 2. Ehrenpreis auf diese rebhuhnfarbige Italiener. Westhofen, 1. November. Wegen Majestätsbeleidigung, Beleroigung des Schmiedes Silkowski und Mißhandlung desselben stano der Arbeiter Johann Jensen von hier gestern vor der Strafkammer. Er geriet am 21 August in der Braß'schen Wirtschaft mit mehreren Polensöhnen in Wortwechsel, weil diese polnisch miteinander sprachen. Hierbei beleidigte er den Schmied Silkowsli und erlaubte sich in der Hitze des Gesechts eine unziemende Aeußerung über die Person des Kaisers. Ferner bearbeitete er den S. draußen mit einem Knittel. Wie er angibt, will er mit seiner Aeußerung nicht den deutschen Kaiser, sondern einen gew ssen Marn namens Kaiser in Greisswald gemeint haben. Sein Märchen findet jedoch beim Gericht keinen Anklang, sondern er wird wegen Majestätsbeleidigung, Beleidigung und Mißhandlung des S. zu einer Gesamtstrafe von 4 Monaten verurteilt, wovon 2 Monate Untersuchungshaft abrechnen. Aus Westfalen und * Hagen, 1. November(Die Strafkammer) hatte sich gestern wieder mit einem Nachspiel der Iserlohner Arbeiterbewegung zu befassen. Wegen Beleidigung des katholischen Lehrers Enhelmann hatten sich der Arbeitersekretär Heinrich Limbertz aus Iserlohn, der Arbeitersekretär Friedrich Steinkamp, jetzt zu Lüdenscheid und der Druckereibesitzer Grünrock aus Hohenlimburg zu verantworten. Am 24. Juli erschien in dem„Industriearbeiter", dem Organ der Streikleitung ein Artikel, der überschrieben war:„Christliche Bundesgenossen" und welcher das Verhalten des Lehrers Engelmann geißelte. Derselbe hatte eine Broschüre herausgegeben, die, sich auf amtliches Material stützend, die Geschichte des ganzen Streiks behandelte und den Nachweis zu liefern suchte, daß die ganze Arbeiterbewegung in Iserlohn eine sozialdemokratische Wahlmache sei. In dem Schriftchen, das 32 Seiten umfaßte, kennzeichnete der Verfasser u. a. die Streikleiter 2c. Als Antwort erschien darauf der Artikel in dem „Industriearbeiter“, der den Lehrer als lügenhaft hinstellte. Er besudele als katholischer Volksschullehrer seinen Namen, indem er der Ehre Gewalt antue. Manche Mutter möge dies bedenken, wenn sie ein Kind dem Lehrer in die Schule schicke 2c. 2c. Limbertz steht als verantwortlicher Redakteue des betreff. Blattes, Steinkamp als Verfasser und Grünrock als Drucker vor Gericht. Ersterer erzielt seine Freisprechung, da er zur Zeit, als der Artikel erschien, die Redaktion in Wirklichkeit nicht mehr zu verantworten hatte. Die beiden anderen dagegen werden wegen Beleidigung zu je 300 Mi. Geldstrafe verurteilt. ** Langendreer, 1. Nov. Ein entsetzlicher Unglücksfall ereignete sich heute mittag auf dem hiesigen Bahnhofe. Ein junger 19jähriger Rangierer, die Stütze seiner Eltern, hatte einen Hemmschuh auf die Schienen gelegt. Vielleicht trat er nicht schnell genug zurück, wie das Unglück kam, weiß man nicht, genug, er wurde von dem Wagen erfaßt und in der Mitte durchschnitten von den Rädern, sodaß der Tod sofort eintrat. * Sodingen, 31. Okt. Abgestürzt vom Turme der neuen katholischen Kirche hier ist heute nachmittag der Dachdeckergeselle F. Hegemann von hier. Dies ist der erste Unfall, der an dem Neubau passiert ist. * Witten, 29. Okt. Den Bau einer großen Kläranlage, für welche seinerzeit 200000 Mk. bereit gestellt wurden, plant die Stadt Witten. Um nun sicher zu gehen, soll zunächst am Abflußgraben in der Aue eine Versuchsanlage nach dem Wis badener System ansgeführt werden. Diese Anlage en miniature wird„nur“ 5—6000 Mk. kosten. Bewährt sie sich, dann wird die geoße Anlage bald folgen. Aus dem Sauerlande, 31. Okt., wird geschrieben: Zu den zu bedauernden Zeichen der Zeit gehört der stetig fortschreitende Uebergang der großen Bauerngüter in die Hände der Kapitalisten oder des Großgrundbesitzers. Höfe, auf denen jahrhundertelang glückliche und wohl stehende Leute durch lange Generationen gesessen, werden verkauft. So ging dieser Tage das Haus Schuellenhaus durch Kauf in den Besitz des Rentners Habich in Osna brück über. Das Klostergut Rumbeck hat ein Bonner Professor gekauft, zwei Güter in Müschede und die Höfe Habbel und Stiepel bei Hüsten kaufte Graf von Fürstenberg=Herdringen, das 800 Morgen große Waldgut Bren schede kaufte ein Holzhändler in Plettenberg usw. usw. Ronsdorf, 1. Nov.(Ein Unglück kommt selten allein!) Das erfuhr am vergangenen Samstag Nachmittag eine hiesige Familie. Die Murer ging mit ihrem Kinde auf den Kirchhof. In einem unbewachten Augenblick machte sich das Mächen am Tor zu schaffen und ger#e mit der rechten Hand zwischen die Tür und den Pieiter. wobi es sich einen doppelten Bruch des Taumens zuzog. Als die Mutter das Unglück sah, stürzte sie vor Schrick rück zugs ohnmächtig zur Erde und brach den Arm im Schulleige ent. Anwohner schaff ten die beiden Verletzten nach Hause und benachrichtigten den Arzt. Köln, 31. Okt.„Streikbrecher“— eine strafbare in Köln hatte einen eil er u ihre cher“ z eiheits gelegentlich , die von Lohnung gerufen hatte. Irteil einge„Der Para Lohnerhöh aubung bot ei au ri# scho getr fen iesiger Karte als Stadtverordneten zu wählen. Wenn Sie und Ihr kommunalen Vereinsbrüder nur noch einen Rest von Scham- und Ehrgefühl hätten, so blieben Sie mit Ihrer Einladung bei Ihresgleichen. Also merken Sie hübsch auf: Lassen Sie Ihre Aufforderung bei uns hübsch bei seite! Ein zweites Mal schreibe ich Ihnen keine Karte wie der; denn das sind Sie und Ihre Konsorten nicht wert, sondern da schlage ich Ihnen ganz eklig das Fell voll: das ist das einzige, was bei Ihnen noch hilft.“— Ein ange nehmer Kerl! *(Ein Zuchthäusler) als„Konkurent“ des Prose Koch. Ein Mittel gegen die Schwindsucht will der Strafgefangene Kurzpeski erfunden haben, der gegenwärtig im Zucht hause zu Lüneburg eine längere Freiheitsstrafe zu verbüßen hat. K., welcher mit dem Mittel Versuche an seinem eigenen Körper gemacht hat, wobei er überraschende Erfolge erzielt haben will, hat sich wiederholt an den Minister des Innern mit der Bitte um Urlaub gewandt, damit er seine eigene Krankheit heilen könne. Das erste Gesuch ist abschlägig beschieden worden, während auf das zweite bis jetzt noch keine Antwort erfolgt ist. Der Erfinder verspricht, alle Insektionskrankheiten mit Sicherheit zu kurieren, und macht sich anheischig, in der Strafanstalt selbst durch Heilung von zwei bis drei Personen die Güte seines Mittels zu beweisen, das außerdem auch absolut unschädlich sein soll. *(Keine Aehnlichkeit) Eine drollige Episode ereignete sich. als Präsident Roosevelt dieser Tage die Auswandererstativn auf Ellis Island besichtigte. Er wurde einer deutschen Frau als Präsident, und, da der Ausdruck ihr nicht recht verständlich war, als„Kaiser“ oder Anführer“ der Amerikaner bezeichnet. Das verstand sie sosort und zog darauf eine Dollarnote aus der Tasche, um angelegentlichst den darauf dargestellten— Indianer in vollem Kriegsschmuck mit Federn zu studieren. Dann sah sie den Präsidenten an, betrachtete wieder die Dollarnote, und da sie keine Aehnlichkeit zwischen dem Indianer und Roosevelt herausfinden konnte, rief sie lachend aus:„Mich könnt ihr gar nicht dumm machen. — Einen Silberklumpen, der mehr als zwanzig Zentner wiegt, wird die Regierung des Staates Idaho auf der Weltausstellung in St. Louis 1904 zum Mittelpunkt einer Spezialausstellung machen, die ihren Platz in und neben dem Palaste für Berg= und Hüttenwesen findet. Die Riesen erzstufe, die mehr als 60% reinen Silbers enthält, ist das größte Stück Silbererz, das jemals im Ganzen aus einem Bergwerke zu Tage gekommen ist. Idaho hat die reichsten Blei= und Kupferminen der ganzen Welt und produziert viel Silber und Gold. Außerdem besitzt es die weltberühmten Opalminen, deren Betrieb ebenfalls auf der Weltausstellung in St. Louis vorgeführt werden wird. Die Opale finden sich in Gebirgsflußbetten und in den Userböschungen, in die sie von den Gewässern hineingeschwemmt worden sind. Man findet Opale von der Größe eines Stecknadelkopfes bis zu der einer Walnuß. Die Steine sind meist oval, wenn man sie findet, und sehen wie Glas aus. Erst durch das Schleisen und Polieren erhalten sie Glanz und Wert. Das Graben, Sortieren, Schleifen Polieren und Verpacken der Edelsteine werden in der Ausstellung gezeigt. Der Zylinderhut in London. London wird der„Voss. Ztg.“ geschrieben: Von von 8000 Arbeitern, die in London mit der Herstellung von Zylindern beschäftigt sein sollten und bis vor wenigen Jahren damit beschäftigt waren, den Herren in der größten Weltstadt die aus Seide und Pappe hergestellten Kopf bedeckungsungetüme zu liefern, ist gegenwärtig die Hälfte beschäftigungslos. Die armen Männer richten vergeblich ihre Blicke auf Herrn Chamberlain in der Hoffnung, daß er ihnen mittels Schutzzoll das wertvolle ausschließliche Recht der Herstellung von Zylindern sichere. Denn nirgends auf der Erde werden, genauer wurden so viele Zylinder getragen wie in englischen Handelsstädten; indische Prinzen und Negerfürsten allein sind leider noch immer mäßige Abnehmer dieses Erzeugnisses der modernen Gesittung. Es gab eine Zeit und sie liegt nicht weit hinter uns, wo jeder Londoner, jung oder alt, einen Zylinder trug. Es war keine Vorschrift der Mode, die„Selbstachtung“ erforderte es, daß man dem Knaben die Angströhre auf den Schädel stülpte, sobald er den Kinderschuhen entwachsen war. Die Schüler der großen Gelehrtenschule zu Eton, wo mehr Ministerpräsidenten und Bischöfe geüchtet worden sind als in irgend einer anderen Erziehungsanstalt Englands, tragen alle zu ihren kurzen schwarzen Jacten mit den weißen langen Stulpkrägen die hohen Zylinder; das von den Schülern dieser alten Erziehungsanstalt gegebene Beispiel ist viele Jahrzehnte hindurch von der lieben heranwachsenden Jugend aller Kostschulen Alt=Englands nachgeäfft worden, bis der Zylinder zum unumganglichen Kleidungsstück und zum Beweis der engischen Respektabilität wurde. Alle Schreiber und Kopisten in der City tragen oder trugen diese Zylinder, die orgfältig gebürstet und gebügelt die Fadenscheinigkeit des schwarzen Gehrocks und die zweifelhafte Reinheit der Wäsche übersehen ließen. In den letzten Jahren erst hat ich der Londoner Cityman von der Tyrannei der Zylindermode etwas befreit, und wagt es, in der Geschäftsstube im runden niedrigen Hut, hierzglande Bowler genannt, sich sehen zu lassen, ohne Gefahr zu laufen, von den andegestellten mit Spottreden oder verächtlichem Lächeln begrüßt zu werden. Auch im Unterhaus, wo die Abgeordneten bis vor wenigen Jahren sich nur im hergebrachten Zylinder sehen lassen durften, wird dieses Abzeichen der Respektabilität nicht mehr vorschriftsmäßig tragen wie zur Zeit, als Sprecher Brand sich um die Bekleidung der Parlamentsmitglieder kümmerte, und Herr Gladstone, der im gewöhnlichen Verkehr und wenn er nicht im Amt war, äußerst schäbige Kleider trug und seine deckung jahrelang nicht wechselte, als Ministerpräsident sich wie ein Dandy kleidete und besonders auf einen Hd. Berlin, 2. November. Prosessor Theodor Mommsen ist gestern morgen 9 Uhr, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu haben gestorben. Id Berlin 2. November. Wie aus New=York gemeldet wird, verunglückte bei Lafayette(Indiana) durch Zusammenstoß ein Souderzug mit 500 Studenten, die vom Fußballspiel zurückkehrten. 15 blieben tor und von 50 Schwerverletzten liegen noch mehrere im Sterben. Id. Mailand, 2. November. Die Meldungen über die Schäden, welche das Hochwasser in ganz Ober= und Mittelitalien angerichtet hat, lauten entsetzlich. Fast alle Flüsse und Bäche sind aus den Ufern getreten. Weite Strecken Landes und zahlreiche Ortschaften sind überschwemmt. Viele Menschen sind ums Leben gekommen. Das Regenwetter beginnt nachzulassen. Id. Bilbao, 2. November. Der Streik der Grubenarbeiter ist beindet. Die Arbeit wird wieder ausgenommen. Hd. Belgrad, 2. November. Hier zirkulieren Gerüchte, daß in der Hofkanzlei Briefe aus dem Auslanke eingelaufen sind, in welchen über eine Verschwörung gegen den König Mitteilung gemacht wird. Die Verschwörer hätten beschlossen den Konak des Nachts in Brand zu stecken. IId. Salon ki, 2. November. Ein englisches Hilfskomitee errichtet in Monastir, Ochrida und Ressan große Magazine, in welchen Lebensmittel, Kleidungsstücke u. s. w. an die notleidenden Macedonier verteilt werden. mütze auf dem struppigen Haar, in die altehrwürdige Versammlung, deren Sprecher darob beinahe einen Ohnmachtsanfall bekam. Es ist schwer zu sagen, welche Um stände diesen Wandel in der Hutmode herbeigeführt haben. Einige machen das Zucirad dafür verantwortlich: denn viele Citymen, darunter auc mehrere Mitglieder der Arse, wo man sonst mit der größten Zahigkeit sich an das hergebrachte klammert, kommen auf dem zzweirad aus den Vorstädten in die City. Daß der Selbstfahrer vieles zur Verbannung des Zylinders beigetragen habe, wirn von andern behauptet. Gewiß ist ein schwarzer Gehrock mit der Angströhre kein Anzug, in welchem man dem Regen oder Staub der Londoner Straßen auf dem Automobil Trotz bieten kann. Eigener Depeschendienst der„Schwerter Berlin, 1. Nov. Nach einer Meldung aus Osnabrück wurden gestern bei einer Explosion auf der Zeche„Werne“. zwei Bergleute getötet, einer tötlich verletzt. Berlin, 1. Nov. Einer Breslauer Depesche zufolge stieß man bei Ausschachtungsarbeiten zwischen Trebnig und Rudelsdorf auf ein großes Gräberfeld. Es gelang, 30 Gräber mit größtenteils guterhaltenen und mit Schmuck versehenen eletten auszuheben. Die Gräber, in denen auch Messer, Ketten und Ringe gefunden wurden, stammen aus dem Jahre 1000 oder 1100 nach Christi Geburt. Berlin, 1 November. Die Ehrenkompagnie des Kaiser Alexandet=Garde=Grenadier=Regiments, die zum Empfange der russischen Kaisers nach Wiesbaden kommandiert ist, begiebt sich Montag früh mit Regiments=Musik und die Fahne des ersten Bataillons aus welchem die Kompagnie zusammengestellt ist, nach dort. Der Regimentskommandeur v. Schenk und der Kommandeur des ersten Bataillons Frhr. v. Broich begeben sich gleichfalls nach Wiesbaden. Frankfurt a. M., 1. Nov. Nach einer Münchener Depesche macht Rechtsanwalt Damm in Vollmacht einiger Gläubiger des flüchtigen Bankiers Hugo Ellenrieder bekannt, daß demjenigen eine Prämie von 10000 Mark versprochen wird, der Ellenrieder ergreift oder bei dessen Ergreisung mitwirkt. Heilbrdun, 1. Nov. Großes Aufsehen erregt die Verhaftung der beiden Inhaber der Heilbronner Nahrungs mittelfabrik Hermann Otto und Karl Kaiser. Beide wurden wegen Betrugs und Nahrungsmittelverfälschung erfolgt. Loudon, 1. Nov.„Daily Mail“ meldet aus Petersburg, die Stadt Fiertsches in Persien, berühmt durch ihre Teppichfabrikation, sei durch ein Erdbeben fast gänzlich vernichtet worden. 184 Teppichfabriken sollen zerstört und mehrere hundert Personen umgekommen sein. Köln, 1. Novbr. Hiesige Blätter berichten aus Quadrath: Am Schachteingange der Grube Fortuna brach gestern eine mehr als 100 kg. schwere Eisenstange. Hierdurch stürzte der Signalhammer in den Schacht und verletzte mehrere in dem selben beschäftigte Arbeiter, von denen einer sofort tot war. Göttingen, 1. Novbr. Bei Sprengarbeiten an einer Felswand in einem Steinbruch zu Darsfeld verunglückten gestern mehrere Arbeiter, davon einer tötlich. Konstantinopel, 1. Nov. Nach Konsularmeldungen aus Adrianopel ist dort der Befehl eingetroffen, die Redifs zweiter Klasse im Bereich des zweiten Armeekorps zu entlassen. 1. Nov.: 2. Nov. 3. Nov.: Veränderlich, ziemlich kalt, starker Wind. Wenig veränderlich, milder. Wolkig mit Sonnenschein, milde, meist trocken. ür den redaktionellen Teil verantwortlich Wilh. Schade. Landwirte, vergeßt die Kalidüngung zur Wintersaat nicht! Wenn auch die meisten Landwirte wissen, daß eine künstliche Düngung eine merkbare Ertragssteigerung zu jeder Art von Feldfrüchten heivorbringt, so herrscht über das Wesen der Kunstdüngung noch vielfach Unklarheit und besonders der kleinere Landwirt läßt sich genügen, wenn ihm von irgend welcher Seite gesagt wird, durch Verwendung dieses oder jenes bei mir gekauften Düngemittels wird sich der Ertrag deiner Felder steigern lassen. Wenn nun in vielen Fällen auch durch die einseitige Verwendung von Phosphaten oder Salpeter eine merkbare Erhöhung der Ernte sich erzielen läßt, so tritt eine richtige Verwertung der genannten Kunstdüngearten doch erst dann ein, wenn auch der dritte wichtige Pflanzennährstoff, das Kali hinzugefügt wird. Die Pflanzen haben außer Kalk drei Pflanzennährstoffe nötig, von denen das Kali leider zum Schaden der Landwirte noch viel zu oft vernachlässict wird. Viele Leute wissen nicht, daß das Kali unbedingt nötig ist zur Bildung des Stärkemehls in den Körnern. Aber auch abgesehen davon verursacht es wesentliche Ertragssteigerung und läßt die anderen Kunstdüngearten, Phosphorsäure und Stickstoff, erst recht rentabel werden. Herr Christian Moser zu Zurch i. d. Rheinprovinz erntete mit Super und Salpeter gegenüber einer Fläche ohne Kunstdünger 3 dz Roggen mehr und entsprechendes Stroh, jedoch war der Geldgewinn der Düngung hier nur 7,50 Mk. vom Hektar, hatte sich also kaum gelohnt. Wurde jedoch außer den genannten Kunftdüngern nach Kalisalz(200 kg pro ha) ausgestreut, war der Mehrertrag an Korn 7 dz und der durch die Düngung erzielte Gewinn — nach Abzug der Düngekosten— 93,50 wek. Auch das Kali bringt die höchste Ausnützung von Phosphorsäure und Stickstoff. Ad. Wolfsholz, Elberfeld — Aue 89.— Fernspr. 1579. Achtung] Der heutigen Ausgabe unseres Blattes liegt e ein Prospekt des Bankhauses Rob. Th. Schröder in Berlin, beir„Königsberger Geld=Lotterie", bei, nach welchem in den nächsten Tagen wieder 50,000 Mk., 20,000 Mk., 10,0 0 Mk. für den geringen Einsatz von nur 3 Mk. gewonnen werden können; eine Beteiligung bei dieser Lotterie durch obengenannte Firma kann umsomehr empfohlen werden, als dieselbe stets von ganz besonderem Glücke begünstigt ist; erst in der letzten Königsberger Geldlotterie fiel der Hauptgewinn von 50,000 Mk. und im Mai d. I wieder 2 große Lose und 1 Prämie im Betrage von 1 Million Mark auf Lose, welche bei Schröder gekauft waren. * Duron die„Moderne kaufmännische Ribliothek“ Die besten Werke zur Ausbild. u. Fortbild. d. Kaufm. Aneichtsendungen ohne Kaufverbindlichkeit Besna Herausgegeben, verlegt und zu beziehen büren Dr. iur. Ludwig Huberti, Leipzig, Johannispl.3 □ Für das Christliche Haus. Zu beziehen durch: Cark Praus, Buchhandlung, Schwerte Balbschwere u. Schwere 00 8 von zuk. bis 900 zik 6200 L.0 Streng reelle Bedienung. S### -Soppen von zb. 330 bis Zük. 350. Gediegene Ware und Verarbeitung. Ersiklassige und grösste Auswahl in Worron, Khaben und Kinder-Sonlstaung von der einlachsten und billigsten bis zur leinsten Ausführung KE A Dortmund, Westenhellweg 70/72. Sendensierte Milen Marke:„Milchmädchen“ wichmäden## geliebmäden steis frisch empfiehlt Drogerie Bebrikmarke Ucht Tog Fabrikmarke TheaterKostüme, kauf= und leihweise, Perrücken, Bärte, Requisiten 2c. Kotillon=, Scherz- und Vexierartikel Fahnen aller Art, Vereinsfahnen, Schärpen, Fahnenschleifen. Vereinsabzeichen in Metall u. Emaille. Der Kataloge gratis u. franko. Rheinische Fahnenfabrik Wilh. Hammann, Ateller für Theatermalerei u. Bühnenbau, Düsseldorf. Eine in sehr guter Lage gelegene bestehend aus Wohnhaus, Stallung, Garten u. 3 Bauplätzen, auch geteilt, zu verkaufen. Zu erfr. in der Geschäftsstelle d Zeitung. Zu haben bei: Ernst Klein, Schmerte. Eine Wohnung von 2—8 Zimmern nebst Zubehör sofort oder später zu vermieten. L. Boshammer. Bekanntmachung. Die Gesellen=Prüfungsordnung für das Photographen=Handwerk im Bezirke der Handwerkskammer zu Dortmuno liegt im Kreishause, Zimmer Nr. 18, zu Jedermanns Einsicht aus. Pi Goche dun 8. Sticher 1880.. Aanugh. Horoe,n Der Toubral. J. V.: Mathis. Standesamt Wellinghofen. Anmeldungen vom 15.—31. Oktober 1903. Geburten: 1 Sohn: Bergmann Max Winter, Wellinghoferheide, Gem. Wichlinghofen. Zechenschreiner Friedrich Lüdemann, Höchsten. Schuhmachermeister August Seepe, Wichlinghofen. Bergmann Heinrich Middelmann, Hacheney. 1 Tochter: Peromann Friedrich 5 Schäfer Bilhelim giefner und eydia Drerhage, beide Wellinghofen. Fabrikarb. Franz Kellner und Emilie Wiedecke, Busenberg und Berghofen. Obermeister Ludwig Lutter vu Hese bungen3 Buchuber Zeitz Weizagek und Karoline Krachten, Wellinghofen. Bergmann Franz Zauuer und Johanna Diederichs, Hörde und Stuchtei. Bergm. Otto Fabian und Anna Schneider, Höchsten und Wichlinghofen. Sterbefälle: Ludwig Kruse, Lücklemberg, 1 J. 8 M. 16 T. Alma Jung 8 M. 28 T. zu Wichlinghofen. Wilh. Tebbe 28 T. zu Wellinghoferheide, Gemeinde Wichlinghofen. Alfred Walbaum, Höchsten, 1 M. 16 T. Carl Gesse, Lücklemberg, 3 10 M. 6 T. Franz Koprowski, Wellinghosen, 1 J. 4 P. ö.T, Heinrich Tscheisich 82 J 14 T. zu Hacheney Hedwig Einyaus 7 M. 10 T. zu Bittermark. Witwe Christina Brummert, Brünninghausen, 61 J. 8 M. 22 T. Ehefrau Karoline Zimmermann, Lücklemberg, 28 J. 10 M. 3 T. Ar Winger..„uue denen, die sich durch Erkältung oder Ueberladung des Magen durch durch schwere Verdauung oder Verschleimung en haben, sei hiermit ein gutes Hausmittel exg igt gieg gägr gegnügliche heilame Verdauungs= u. Hadert Kurichsche Wein. " P r e s t e r- W e i n 1-“ a u s v o r z ü g l i c h e n, h e i l k r ä f t i g b e f u n Dieser ber buter Wein bereitet, und stärkt und beiebt den denen Kräusern wi, Gurem, ve deg Menschen ohne ein Abführmittel zn ü Lräuter-Wein beseligt alle Biörungen in den Blutgefässen, von allen verdorbenen kragtmaghenden Pirck forders aur die d. bu., Haf geiute Hhens weden Bagendtel mis burch erftichkt. Man solte also Ht säumen, seine Anwendung alen anderen cvon im Leime e=ge,.—,eien Zzrenden Mitteln vorzuzieben. Alle Sympome wie: scharten, Abendev, Aufztoggen, Sodbrennen, Blühungen, Uebelkeit mit Erbrechen, werden nuch endemna Frnten besetng. uud Leren unangenehme Folgen, wie Verien: sowie Blutankauungen in Leber, Milz, und Vfortaderspstem(ägorrheilz. Hageres, bleiches Ausseben, Metzutmangetzgas utkrattung besten Zostandes der Deder., Vei Lunilsthgzasgen Loosiahmnerzen, Schiaslosen Nüchn und de sosche Kranke langsam dahin. Lax Kräuter=Wein giebe der geschwächten teng bechen oft befrischen Imnpuls. Vox, Kräuter=Wein steigert den Appett, befördert Lebenskraf einez, Iezgue. Juu,,„uHmachsel kräftig an, beschleunigt und verbessert Verdauung und Ernährung, regt be. Zerven und schafft dem Kranken neue Krätte Aluenc Bilez, Gueo, Lonzeaistar, Horlsiad, Uauc, Lastelse;, Gerelsbers. Lopge, Horimungg, s. w. in den Apotheken. ene Auc ersendet die Frma Aubert Unrich, Leipaig, im Cgergizenss bente. Sence, gug Bor Nachahmungen Man verlange anlbrldlich Mubert Ullrtchuchen Kräuter-Wein. K □ X4 5 Tage auf Probe ohne Nachnahme, ohne Vorausbezahlung, ohne Kaufzwang senden wir jedem Interessenten franko einen Petroleum-Glühlichtbrenner „Schapirolicht“. Leuchtet wie Gasglühlicht. 1 kompletter Schapirobrenner m. Strumpf u. Zylinder Mk 7.50. Wiederverk. Rabatt. „Modell 1904“ = Passt auf jede Petroleumlampe. Hermann Hurwitz& Co., Berlin C., Stralauerstr. 56. Frauenarzt Dr. Hartung's Privatanstalt für Frauenkrankheiten und Geburtshülfe, Dortmund, Elisabethstraße 2. Nachdem meine Anstalt durch eine geburtshülfliche Abteilung erweitert und mit allem Comfort ausgestattet ist, können in derselben Geburten unter allen aseptischen Vorsichtsmaßregeln geleitet werden. Frauen, die sich zur Entbindung aufnehmen lassen wollen, bitte sich an mich oder Frau Hebamme IIsen, täglich von 8—11 und 2—½5 Uhr in meiner Frauenklinik zu wenden. Dr. Hartung. Prima Speesekarlosse, per Ztr. 2,75 Mark, empfiehlt Wilh. Lehmhaus, Schwerte. Strassburger Lose amp1 M. nLoseioM.: Porto u. Liste 2; Pfg. Ziehung 14. November 1903. Kleine Loszahl! 1200 Sw. M. 39000 M. 10000 In,Baar Geld werden die □ 1180letzten Gew. mit 90% u. die 81 ersten Gew. mit 75% garantiert #. empfchl: Lose J. Stürmer deneral-Agentur, Strassburg i. E. Mittwoch=Nr. unserer Zeitung zurückzukaufen gesucht. Die Expedition. Habe noch eine freundliche D Wohnung von 3 Zimmern nebst Keller, Stallung, Boden und Gartenland zu vermieten. Zu erfragen bei Herrn Anstreichermstr. Völlmecke, Kötterbachstr. 14. Habe eine Partie harte prima Knochenschinken, Winterware, abzugeben, à Pfd. Mé 1.10. H. Wiecken, Schwerte. Hienfong Essenz mein echt Fabrikat 1 2,50, 30 Flaschen Mk. 7.—, kostenfrei überall hin. Laboratorium P. Seifert, Dittersbach No. 12, bei Waldenburg(Schlesien). Darlehne a. jeden a. Geld Schuldsch.,Hypotheken, Lebensvers. u. Wechsel, g. Beding. A. Lölhöffel, Berlin W. 64. Rückpto. Ahr-RotweinVerkauf. Den auf dem 120 Morgen großen Weingute SaffenburgMayschoß wachsenden Ahrwein empfiehlt zum Preise von 1 Mk. bis 2,50 Mk. Proben und Preisliste gratis. Die Fürstlich v. Trenberg'sche Verwaltung. Jean Dommerque, Rentmeister. Wilhelm Niewels Naturheilkundiger, Dortmund, Langestraße 47. (Straßenb.=Haltestelle Walhalla.) (Schutzmarke.) Wohnung von 2 Zimmern an ruh. per 1. Januar oder später zu vermieten.„A 10. Wilhelmstraße 10. Rohmung von 4 Zimmern(evtl. geteilt) mit Zubehör per 1. Februar zu vermieten. Wo, sagt die Geschäftsstelle d. Blattes. Eine Wohnung von 2 Zimmern auf sofort oder 1. Februar zu vermieten. Von wem, sagt die Geschäftsstelle d. Ztg. Technikum Strelitz zu Strelltz in Mecklenburg. Ingenieur-, Teohniker- u. Meisterkurse. Maschinen= und Elektrotechnik. Hoch= u. Tiefbau, Eisenkonstr. Täglicher Eintritt. Abgekürzt. Studium. Heile Beinleiden aller Art, insbesondere mit Krampfadern, Krampfadergeschwüren, nasse Flechte(Salzfluß), trockener Flechte, geschw. Beinen und mit sonstigen Beinleiden Behaftete, ohne Operation, ohne Berufsstörung und fast schmerzlos. Erste Auskunft über den Krankheitsfall unentgeltlich! *: Sprechst.: Tägl. von 9—12 und 3—5 Uhr, Sonntags nur vormitt. Chiffre- Anseigen für Personal-Gesuche " Stellen-Gesuche " An- und Verkäufe " Finanzirungen sowie Annoncen jeder Art besorgt am besten und billigsten die alteste Annoncen-Expedition Haasenstein&am Vogler A. G. Köln a. Rh. Hohestr. 115-1158,1 Pernspr. 600