ie freundliche von 3 Zimmern ing. Boden und rmieten. Zu erAnstreichermstr. rbachstr. 14. Mner id Trockenboden Kraße 10. sertes Schlafmer vermieten. er Geschäftsstelle Junge, t, die bessere rei zu erlernen, ucht.— el. Hagen im waschen izbügeln sen. Lamaskewitz III. Etage. Nieweis ilkundiger, Langestraße 47. testelle Walhalla) zmarke.) Si iden aller Art, it Krampfadern, würen, nasse Flechsckener Flechte, gend mit sonstigen stete, ohne Operafsstörung und sast skunft über fall unentgeltlich! von 9—12 und stags nur vormit. lnenza h. Verschleimung, laflosigkeit trinke ":„Opsi" besteht reinem Hanfnesselsich vor wertlosen Packet 1 20 Mk. versendet Apot heker ), Dessau i. Anh. hnssuchende er Prosp. gratis. Nr. TankschreiRückporto. austalt, Riesa. atur=Papiet ei Carl ephischen Berichten irtschaftskammern 33—84 30. 31 33-3 24—25 25—94 —53 —50 —46 68 54 45—47 29—35 48—50 45-47 38—4 Ititriches Rresotalt 1 A B Iteridels bolth. Insertionsgebühr für lokale Anzeigen, die sechsgespaltene Petitzeile oder deren Raum 10 Pfg., außerhalb 15, Reklame=Zeile 40 Pfg., Druck und Verlag von Carl Braus in Schwerte, Fernsprech=Anschluß Nr. 62. Amt Schwerte. Telegr.=Adresse Ps eucde Secharie shüher. Nr. 255. Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen für den Kreis Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. Regierung durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung" rechtsverchmdtiche strctt. Samstag den 31. Oktober 1905. [Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 Pfg., excl. 42 Pfg. Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. Erscheint an jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter Familienfreund.“ 36. Jahrgang. Die heutige Nr. umfaßt 12 Seiten. Politische Uebersicht. — Dem Reichskanzler wurde das päpstliche Prachtwerk über die Katakomben Roms überreicht. Am nerstag abend gab Graf Bülow eine Tafel, zu der hohe Würdenträger der evangelischen Kirche geladen waren, ferner der Kultusminister Dr. Studt. — Justizminister Schönstedt erhielt vom Kaiser zum 50jährigen Dienstjubiläum die Brillanten zum Großkreuz des Roten Adlerordens.. — Minister des Innern v. Hammerstein wohnt heute morgen der Eröffnung des neuen Polizeipräsidialgebäudes in Hannover bei und besichtigt verschiedene städtische Einrichtungen. — Für den Zusammentritt des Reichstags ist nach der„Dtsch. Tagesztg.“ vorläufig der 1. Dezember d. Is. und für den Zusammentritt des preußischen Landtags der 12. Januar n. J. in Aussicht genommen. Das Wörtchen „Vorläusig“ läßt die Mitteilung recht dehnbar erscheinen. chinessten Semester. Die Feier begann mit dem Choral: Ach bleib der Mandschurei die Räumung der gesetzten, chinegschen, mit deiner Gnade. Hierauf begrüßte der Direktor, Herr Gebiete gegenwartig unmöglich sei. Anders hat auch wie, D. Müller die Erschienenen; ganz besonders hieß er mand erwartet. Die Unruhen werden aber so lange im Hen Vertreter der königlichen Regierung, Herrn Regiermer wiederkehren, bis niemand mehr von der Räumung ungs=Assessor Dr. Lorenz in Dortmund, als Vertreter der Mandschuret spricht. des Kgl. Landrats Freiherrn von Rynsch, sowie die zahlreich anwesenden Eltern der Schüler willkommen. Die Schule erfreut sich auch in diesem Jahre wieder eines reSchwerte 31. Oktober 1002 gen Besuches von 68 Schülern. Nachdem Herr Direktor Schiucter, 81: Sttaget 1 302. Dr. Müller seiner Freude über den guten Besuch Aus(Der Provinzial=Ausschuß) erklärte sich damit druck verliehen und noch einige auf den Unterricht bezügeinverstanden, daß das Kaiser Wilhelm=Denkmal auf liche Mitteilungen gegeben hatte, schloß er die kurze würHohensyburg nebst seinen Anlagen im Jahre 1904 zu dige Feier mit einem begeistert aufgenommenen Hoch Komitee noch zu vereinbarenden Kandesharrn Hohenshburg nerst seinen Antagen im Ja, 1904 z1 einem mit dem Denkmal=Komitee noch zu vereinbarenden Termine in das Eigentum, die Verwaltung und Unterhaltung des Provinzialverbandes übergeht und eine dem Provinzial=Landtage entsprechende Vorlage gemacht wird. von dem Herrn RegierNachtrag zum Erlasse begeistert aufgenommenen auf den Landesheren. **(Folgender Vorgang) sei zur Warnung mitgeteilt:„Zu einer jungen Familie kam ein Händler, welcher der Frau angeblich prima Baumwollstoff zu dem„fabelhaft billigen“ Preise von 1 Mark 20 Pfg. das Meter anbot. Die Farbe war schön, die Qualität schien der “(Photographie.) Der von dem Herrn Frsäge anbot. Die Farbe war schön, die Qualität schien ungs=Präsidenten genehmigte Nachtrag zum Erlasse Frau auch nicht über und so erstand sie dann erluche Meeiner Gesellen=Prüfungs=Ordnung für das Photo=ter. Recht groß war aber der Aerger, als sie hörte, daß graphen=Handwerk im Bezirke der Handwerkskammer zu der Stoff nur Biber war, den man in jedem hiesigen GeDortmund liegt zu jedermanns Einsicht im Magistrats= schäft für 60 Pfg.— also für die Hälfte des gezahl bureau hierselbst aus. — Für die Besserung der Lage des Arbeitsmarktes spricht neben anderen auch die Tatsache, daß der Verkauf von Invaliden= und Altersversicherungsmarken im dritten Vierteljahr 1903 zugenommen hat. Die Einnahmen daraus betrugen 33,6 Mill. M. gegen 32,7 Mill. in dem Vierteljahr vorher. — Reform des Strafprozesses. Am 10. November tritt die Komission für die Reform des Strafprozesses im Reichsjustizamte wieder zusammen. Als neuer Gegenstand ist die Erörterung über die Einfüyrung eines abgekürzten Verfahrens auf die Tagesordnung gesetzt worden. Die Reichstag=Kommission hat seinerzeit abgekürztes Verfahren vorgeschlagen gegen Personen, die aus frischer Tat betroffen oder verfolgt und vorläufig festgenommen worden sind, ferner vor den Schöffengerichten, wenn der Beschuldigte sich freiwillig stellt, und bei Uebertretungen. Weiter war damals vorgeschlagen, dem Amtsrichter das Recht einzuräumen, den vorgeführten Beschuldigten ohne Zuziehung von Schöffen abzuurteilen, wenn dieser geständig ist und, falls es sich um Vergehen handelt, auf die Zuziehung von Schöffen verzichtet. Die diesmaligen Verhandlungen werden eine Woche in Anspruch nehmen. Oesterreich = Der neuernannte ungarische Ministerpräsident, Graf Tisza mit der„starken Hand", bemüht sich angelegentlichst, den Boden für eine gedeihliche ministerielle Tätigkeit in Ungarn zu ebenen. Er hat in der Konferenz der liberalen Partei jedes einzelne Parteimitglied beschworen, der von ihm vorgenommenen Aenderung des Militärprogramms zuzustimmen, da andernfalls das Land einer schweren Krise unterwerfen, ja gewissermaßen in Brand gesteckt werden würde. Graf Tisza hat an dem Programm der liberalen Partei nur ein Wort geändert. Im ursprünglichen Texte hieß es, daß die Herrscherrechte vom Könige in verfassungsmäßiger Weise auszuüben seien, dem gegenüber beantragte Graf Tisza, daß der König die Herrscherrechte in bisheriger Weise ausüber solle. Holland. — Neue Kanonen. Die niederländische Regigrung legte den Kammern einen Gesetzentwurf für die waffnung der Artillerie mit Krupp=Kanonen vor, wofür 7 Millionen Gulden erforderlich sind. Belgien. = Das belgische Heer. Aus Belgien kommen Mitteilungen zu über den heillosen Zustand der Verwirrung, in dem die Armee sich befindet. Regimentsführer schämten sich, mit ihrem unvollständigen Regiment zum Exerzieren auszurücken. Dies kommt daher, daß das Werbesystem, obschon ganz ungenügend, dennoch soviel Geld verschlingt, daß die Regierung gezwungen ist, alle nur denkbaren Ersparungen zu machen. Marokko. (Rittershaus=Konzert.) Der heutige Opern=, Ballasten= und Lieder=Abend von Alfred Rittershaus unter Mitwirkung der Pianistin Frl. Marie Kleinhanns um 8 Uhr im Saale des Hotel Ostermann verspricht ein musikalisches Ereignis ersten Ranges zu werden schäft für 60 Pfg.— also für die Halste des gezühlten Preises— erhalten kann.“ ** Holzwickede, 30. Okt.(Verkauf der Natorpschen Besitzung.) Durch den am Mittwoch stattgefundenen gerichtlichen Verkauf der großen ca. 400 Morgen umfassenden Besitzung des Herrn Oekonomen M zu Natorp hat ein Zusa emann verspricht ein Morgen umfassenden Besitzung des Herrn s zu werben und Natorp zu Naldrp har ein Zusammenbruch seinen Abines zahlreichen Besuchs zu erfreuen haben. schluß gefunden, der hier und in weitesten Kreisen berechanderweitiger Verpflichtungen des gefeierten tigtes Aufsehen erregt hat. Höchstbietender ist, wie verKünstlers kann, wie bereits mitgeteilt, nur dies eine Kon= lautet, die Dortmunder An= und Verkaufsgenossenschaft zert stattfinden. Die Preise der Platze sinv an der Abendkasse nicht erhöht. (Eine wüste Skandalszene) entwickelte sich in der Kirmesnacht in der Sedanstraße vor dem Sternberg'schen Hause. Hier war eine Schar zum Teil verruntener KirLg##s Aufschen erlegr hat. Hochstbielender ist, wie verlautet, die Dortmunder An= und Verkaufsgenossenschaft mit 263000 Mk. geblieben, deren tätiges Mitglied Herr Natorp gewesen. Demnach wäre, da das Gut mit ca. 400000 Mk. belastet war, eine Schuldsumme von fast 140000 Mk. in Ausfall gekommen. Kirmesnacht in der Sedanstraße vor dem Sternberg'schen mesbummler zusammengeraten. Es entstand eine wüste Aus Westfalen und Rheinland. Schimpferei. Plötzlich rannte ein Beteiligter davon mit 2 Iserlohn, 29 Okt.(Felssturz.) Gestern dem Rufe:„Hilfe, ich bin gestochen!“ Der Verwundete mußte sich in ärztliche Behandlung begeben, der Messerheld ist zur Anzeige gebracht. (Warnung.) In Amsterdam hat neuerdings ein gewisser Hendrikus Rademaker ein Lotteriegeschäft uno Internati * Iserlohn, 29. Drr.(Ferssturz.) Gestern nachmittag stürzte in der Obergrüne unterhalb des Eisernen Kreuzes ein mächtiger Felsblock in die Tiefe. Er stürzte auf dts Stallgebäude des dortselbst wohnenden Invaliden H., welches vollständig zertrümmert wurde. * Ruhrort, 29. Okt. An einer Wegeschranke in der Nähe des alten Hafens wurde gestern abend eine geladene, mit Zünder versehene Granate so mit Draht befestigt, daß sie beim Schließen der Schranke zur Explosion kommen mußte. Glücklicherweise wurde die Granate rechtzeitig bemerkt und entfernt. Die Täter sind noch nicht ermittelt. den Marokos in seiner gegragt, habe. Er besteihgen# ner, daß der Sultan von Maro#to nach Fez zurüngerehrt sei und sich dort eingeschlosen habe, Die Bepostertung zwischen Tetuan und Tanger befinoe si Aufruhr. China. = Rußland und die Mandschurei. Eine Washing= toner Depesche des Londoner„Globe“ meldet, die russise Regierung verständigte die Regierung der tereszigten Staaten vertraulich davon, daß infolge der unter der Bezeichnung„Inernationale Vereenigungsbank“ für den Vertrieb von Prämienlosanteilscheinen gegründet und sucht das Publikum zum Mitspielen zu veranlassen. Das von Rademaker geübte Geschäftsverfahren unterscheidet sich von denjenigen ähnlicher Unternehmder von ihnen gespelten Prämienlosanteile werden, son=. Ahlen, 20. Ort. Ein Bubenstreich, demn zwei Mendern daß ihnen nur Aussicht auf Gewinn geboten wird, schenleben leicht hätten zum Lpfer fauen können, kam .„Hotenen Lose(Pramien) gezogen hier am vergangenen Sonnnag abend auf der Westwir. Eine Sicherheit, daß der eventl. gewonnene Be= straße zur Ausfuhrung. Ein vor dem Wohnhause des ausgezahlt wird, ist jedoch nach den eingezogenen Schmiedemeisters Theodor Tinnermann stehender schwenicht gegeben. Das Publikum sei daher rer Schleifftein wurde aus dem Ständer gehoben und bis bindung mit der genannten Firma mitten auf die Straße gewälzt. Der Gutsbesitzer Ernst vor Geschäftsberonuug t# Lotschen aus Altahlen, welcher des Nachmittags mit Vergleute!) In erschreckendem seiner Frau das Wohltätigkeitskonzert bei Pieper besucht **(Warnung fur Sety Bochumer Straf= hatte und wieder nach Hause wollte, fuhr des Abends Maße nehmen, wie der Vorsitzende d kammer erklärte, in Vergarbetertreiserz haftevertisntz und Irfolge des starken Ruckes wurden die G. 250e uu; vin hurch Gährand s. Das Pferd wurde solcher Fälschungen profesionsweisg, det gaslerse tensten derselbe noch sonstige Verletzungen erl sind leider noch nahr ermittelt. son des Bergmanns Karl Sdenga von Bruch zu erfassen. Dieser und der Bergmann Josef Sczymaniak hatten sich vor der Bochumer Strafkammer zu verantworten. Letzterer hatte sich von Sdenga ein gefälschtes Loynomy gegen Zahlung von 30 Mark ausstellen lassen, auf Grund dessen er zwei Monate als Hauer arbeitete. Die Strafkammer erkannte gegen Scz. auf acht Wochen, gegen Sdenga aber auf 9 Mi Sdenga sofort verhaftet. kunft gegen solche (Einen Unfall) von nicht unerheblichen Folgen und Fuß. Es geschah dieses auf der Schwerterheide. **(Die landwirtschaftliche Winterschule) eröffnete am Donnerstag, den 29. Oktober, morgens 9 Uhr ihr beide aus dem Wagen geschleudert. scheu und ging durch. Wahrend die Ehefrau nur einige unbedeutende Hautabschürfungen an den Händen erlitten hatte, wurde Herrn Lottschen durch eine Schraube der Wagenachse ein Oberschenkel völlig aufgerissen; auch soll derselbe noch sonstige Verletzungen erlitten haben. Die noch nicht ermittelt. Eigener Depeschendienst der„Schwerter Zeitung“. Hd Budapest, 31. Okt. In der gestrigen Konferenz der liberalen Partei gab Graf Apponyi die Erklärung ab, daß er sich entschlossen habe, das Programm des Grafen Tisza anzunehmen und im Verbande der liberalen Partei zu verbleiben. Hierauf wurde das Programm des Neuzu erstatten. HId Belgrad, 31. Okt. Hier geht das Gerücht, Fürst Ferdinand von Bulgarien habe einen Selbstmordversuch gemacht. An kompetenter Stelle ist nichts davon bekannt. Hd Konstantinopel, 31. Okt. Aus Yemen laufen Alarmmeldungen ein, wonach durch Engländer aufgehetzte Aufständische Sanna belagern. Von Smyrna sind dorthin Truppen abgegangen. Verantwortlich für den redaktionellen Teil Wilh. Schade. A Großer E 0 Sonnabend, den 7. Rovember, vormittags 10 Uhr läßt Herr L' Post in Holzen auf Kötters=Hof in Overberge bei Schwerte 45 langschaftige Eichen 90„ Buchen darunter Stämme von 2 und 3 Juß Durchmesser, 6 langschaftige Lerchen und 3 Eschen öffentlich meistbietend an Ort und Stelle verkaufen. Das Holz steht an sehr guter Abfuhr. Schwerte, im Oktober 1903. Hohenschwert. Montag, den 9. November d. Io., vormittags 10 Uhr, sollen in der Waldung des Guts Lappenhausen, Forstort Krümmde: ca. 70 Nummern schwere, höchstümmige Lichen öffentlich meistbietend verkauft werden. Das Holz steht in der Nähe der Lappenmühle bei Hengsen. Zusammenkunft an Ort und Stelle. Haus Ruhr bei Schwerte, den 15. Oktober 1903. Freiherrl. von Rheinbaben'sche Rentei. Pienstag, den 10. November d. Sp., vormittags 10 Uhr, sollen in der Waldung des Guts Villigst, Forstort Ohl: ca. 50 Nummern schwere, hochstämmige Bilchen und 10 Nummern hochstammige Eichen öffentlich meistbieiend verkauft werden. Zusammenkunft beim Förster Krämer in Villigst und an Ort und Stelle. Haus Ruhr b. Schwerte, den 15. Oktober 1903. Freiherrl. von Rheinbaben'sche Nentei. Herr Hrch. Böckelühr am Böckelühr bei Ergste läßt Montag, den 16. November cr., vormittags 10 Uhr anfangend: 1n0 Nern. langschäftige Eichen, 20„„ Fichten (bis zu 2½ Fuß Durchmesser), zu Brettern, Nutz= und Geschirrholz geeignet, sodann 50 Nrn. Brennholz öffentlich meistbietend an Ort und Stelle verkaufen. Zusammenkunft a. d. Hofe. Schwerte, den 30. Oktober 1903, Hohenschwert. Die Gasbeschrag Lehrschmirde Vortmund eröffnet ihren II. 8wöchentlichen Kursus am Montag, den L. November, vorm. 1145 in den Räumen der Winterschule Dortmund, Sonnenstraße 100. Die Prüfung wird stattfinden am 24. Dezember, vorm. 9 Uhr, in der Lehrschmiede Wagener Sonnenstr., Hohensyburgstr.=Ecke. Meldungen und Anfragen sind zu richten an die Adresse „Landw. Winterschule Dortmund“ und zwar 1. zum II. Kursus sofort unter Beifügung des Nachweises über mindestens 3 jährige Tätigkeit im Schmiedehandwerk, des polizeilichen Führungsattestes und der Gebühren von Mk. 25.—. 2. zur Teilnahme an der Prüfung bis spätestens 10. Dezember unter Veifügung des Nachweises über genügende technische Ausbildung, des polizeilichen Führungsattestes und der Prüfungsgebühren von Mk. 10,—. Die Zeugnisse der Lehrschmiede Dortmund berechtigen zur selbständigen Ausübung des Hufbeschlag=Schmiedehandwerks gemäß Gesetz vom 18. Juni 1884. Der Vorstand der landw. Winterschule. Freiherr von Ryusch, Königl. Landrat. Trtsrrankenkafft für den Amtsbezirk Westhofen. Geveral- Versammlung. am Sonntag, den 8. November d. Is., nachmittags 4 Uhr, im Lokale der Wwe. L. Weiberg hier. Tages=Ordnung: 1. Statutänderung, gemäß der Novelle zum Krankenvers.=Gesetze vom 25. Mai d. Is. 2. Neu= u. Ergänzungswahl von 4 Vorstandsmitgliedern. (2 Arbeitgeber und 2 Arbeitnehmer). 3. Wahl eines Ausschusses für Prüfung der Rechnung des lausenden Jahree. Westhofen, 30. Oktober 1903. Der Vorstand. Eine K 50000 Exemplare in 8 Tagen * verkauft! X K X X X Druck und Verlag von Carl Braus, X Schwerte(Ruhr). X 1. Zu haben in allen Buchhandlungen. K L von P. J. Dammann 14 Seiten Quart nur 5 Pfg. Partien billiger. ## * # X X X X X #4 ## Makke Schwan St Billid bequem Sparsam Sehiem uis Waseh. Die Ahnönerh Expranten der „Sehwerter Zeitung übernimmt KEE für sämtliche Zeitungen, Zeitschriften, Fachschriften, des In= und Auslandes zu (2 Original-Preisen bei promptester Ausführung. Herbst=Kontrollversammlung 1903 II Dortmund. 1. Die Mannschaften haben in ordentlichem, sauberen Anzuge zu erscheinen und die Führungszeugnisse nebst Militärpässen mit vorgeklebter Kriegsbeorderung oder Paßznotiz mitzubringen. 2. Jeder zu den Kontrollversammlungen einberusene Mann des Beurlaubtenstandes steht für den ganzen Tag, an welchem diejenige Kontrollversammlung stattfindet, zu welcher er zu erscheinen verpflichtet ist, unter den Militärgesetzen. Nichtbefolgung der Einberufung zur Kontrollversammlung sowie Unpünktlichkeit der Gestellung wird bestraft. 3. Zu welcher Jahresklasse ein jeder Mann geyört, ist auf dem Deckel des Militärpasses zu ersehen. Zu den„Sonstigen Mannschaften“ gehören: Oekonomie=Handwerker, ZahlmeisterAspiranten, Büchsenmachergehilfen und Arbeitssoldaten, unter„Verkehrstruppen“ sind zu verstehen: Eisenbahn=, Luftschiffer und Telegraphen=Truppen. Diejenigen Mannschaften welche bei der Kavallerie gedient haben, aber zur Reserve des Trains entlassen sind, stellen sich zu der für den Train befohlenen Kontrollversammlung; ferner gehören zum Beurlaubtenstande des Trains: die als Krankenträger ausgebildeten Mannschaften, sowie die Militärbäcker. Mannschaften des Trains, welche bei den Bespannungs=Abteilungen der Fußartillirie gedient haben, gehören zur Fußartillerie. 4 Ganzinvaliden, welche nur auf Zeit anerkannt find und Fämtliche Halbinvaliden, ferner die beim Aushebungs= geschäft vorgestellten und für felddienstunfähig, aber noch für garnisondienstfähig, bezw. zeitig feld= und garnisondienstunfähig erklärten Reservisten und Wehrleute 1. Aufgebots, sowie die vom Truppenteil wegen Dienstunbrauchbarkeit bezw. auf Reklamation entlassenen Mannschaften, über die noch keine endgültige Entscheidung über ihr ferneres Militärverhältnis getroffen ist, stellen sich stets zu der für ihre Waffe bezw. Jahresklasse befohlenen Koutrollversammlung. Wer wegen driugender häuslicher oder gewerblicher Verhältnisse von der Kontrollversammlung befreit sein möchte, hat dem Hauptmeldeamt ein bezügliches Gesuch, unter Beifügung obrigkeitlicher oder sonstiger glaubwürdiger Bescheinigung, spätestens 8 Tage vor der betreffenden Kontrollversammlung vorzulegen. Auch wer sich an einem anderen, als dem für ihn bestimmten Tage gestellen möchte, hat ein bezügliches Gesuch einzureichen. Eigenmächtige Gestellung zu einer anderen Kontrollversammlung wird bestraft. Wer durch Krankheit oder dringende Geschäfte, welche so unvorhergesehen eintreten, dß ein Befreiungsgesuch nicht mehr eingereicht werden kann, von der Teilnahme an der Kontrollversammlung abgehalten wird, muß vorher oder spätestens zur Stunde derselben durch eine Bescheinigung der Orts= oder Polizei=Behörde entschuldigt werden. 6 Alle Pannschaften, die in der Zeit vom 1. April bis 30. September 1891, und solche, die im gleichen Zeitraum im Jahre 1893 freiwillig eingetreten sind und 4 Jahre aktiv gedient haben, haben sich auf ihrem Kontrollplatz jedesmal zur letzten stattfindenden Kontrollversammlung zu gestellen, da ihre Ueberführung zur Landwehr 2. Aufgebots schon jetzt und nicht erst im Frühjahr 1904 stattfindet. Die Mannschaften der nachbezeichneten Jahresklassen haben sich wie folgt zu gestellen: Annen Kontrollplatz: Marktplatz in Annen. a. Provinzial=Infanterie der Jayresklassen 1896—1898 Dienstag, 17. Novbr., 9 Uhr vormittags. b. Rest der Provinzial=Infanterie Dienstag, 17. Novbr., 10 Uhr vormittags. c. Sämtliche übrigen Mannschaften Dienstag, 17. Novbr., 11 Uhr vormittags. Barop und vom Amt Kirchhö de die Ortschaft Hombruch. Kontrollplatz: Wirtschaft Jägerhof zu Hombruch a. Provinzial=Insanterie der Jahresklassen 1896—1897 Donnerstag, 19. Novbr, 8,30 Uhr vormittags. b. Provinzial=Infanterie der Jahresklassen 1898 u. 1899 Donnerstag, 19. Novbr., 9,30 Uhr vormittags. c. Rest der Provinzial= Infanterie Donnerstag, 19. Novbr., 10,30 Uhr vormittags. d. Sämtliche übrigen Mannschaften Donnerstag, 19. Novbr., 11,30 Uhr vormittags. Amt Kirchhörde, die Ortschaften Löttringhausen, Groß= u. Klein=Holthausen, Kirchhörde, Schnee, Kruck=l und Rüdinghausen. Kontrollplatz: Wirtschaft Wittich in Löttringhausen. Sämtliche Mannschaften Sonnabend, 21. Novbr., 9,30 Uhr vorm. Stadt Schwerte u. die Gemeinden Villigst. Geisecken Lichtendorf. Kontrollplatz: Wirtschaft„Im Reiche des Wassers in Schwerte. a. Provinzial=Infanterie der Jahresklassen 1896—1898 Montag, 28. Novbr., 9 Uhr vormittags.„.„„ d. Rest der Provinzial=Infanterie Montag, 25. Novor., 10 Uhr vormittags..„... 99 g 4m c. Sämtliche übrigen Mannschaften Montag, den 25. Novemder, 11 Uhr vormittags. Amt Apierdeck und die Gemeinden Holzwickede, Henosen und Opherdicke. Wirtschaft Wilhelm Böhle in Holzwickede. a. Provinzial=Infanterie Dienstag, den 24. November, 9 Uhr vormittags. b. Sämtliche übrigen Mannschaften Dienstag, den 24. November, 10 Uhr vormittags. Westhofen mit Ausnahme der Gemeinden Villigst, Geisecke und Lichtendorf. Platz an der Schule in Westhofen. Sämtliche Mannschaften Dienstag, den 24. November, 12 Uhr vormittags. Amt Aplerbeck mit Ausnahme der Gemeinden Holzwickede, Henusen und Opherdicke. Wirtschaft Möller in Aplerbeck. a. Provinzial=Infanterie der Jahresklassen 1896 und 1897 Mittwoch, den 25. November, 9 Uhr vormittags. d. Provinzial=Infanterie der Jahresklassen 1898 und 1899 Mittwoch, den 25. November, 10 Uhr vormittags. c. Provinzial=Infanterie der Jahreskiasse 1900 Mittwoch, den 25. November, 11 Uhr vormittags d. Rest der Provinzial=Infanterie und Garde Donnerstag, den 26. November, 9 Uhr vormittags. e. Jäger, Kavallerie, Feld= und Fußartillerie Donnerstag, den 26. November, 0 Uhr vormittags. k. Sämtliche übrigen Mannschafteu Donnerstag, den 26. November, 11 Uhr vormittags. Stadt Hörde. Platz an der evangelischen Schule in Hörde. a. Provinzial=Infanterie der Jahresklassen 1896 bis 1898 mit den Anfang. buchstaben A bis K Freitag, den 27. November, 8 Uhr vormittags„ 1200 1009 b. Provinzial=Infanterie der Jahresrlassen 1899 bis 1302 mit den Anfangsbuchstaben A bis K Freitag, den 27. November, 9 Uhr vormitags.„„„.209 Pn 1809 mit den c. Provinzial=Infanterie der Jahrestlassen 1896 bis 1898 mil ben Anfangsbuchstaben L. big 2 Freitag, den 27. November, 10 Uhr vormittags.„„ 1909 f. 1009 d. Provinzial=Infanterie der Jahreskrassen 1899 bis 1902 mit den Anfangsbuchstaben L bis 2 Sonnabend, den 28. November, Uhr vormittags e. Garde, Jäger, Kavallerie und Train Sonnabend, den 28. No vember, 9,.30 Uhr vormittags.. 96 mher, k. Sämtliche übrigen Mannschaften Sonnabend, den 28. Novemoe=, 1080 Uhr vormittags.„...„. Amt Wellinghofen. Wirtschaft Wierten in Welinghofen. a. Provinzial=Infanterie Montag, den 30. Novbr., 9 Uhr vorm. v. Sämtliche übrigen Mannschaften Montag, den 30. November, 10 Uhr vormittags. Bezirks=Kommando II Dortmund. Seberaus Binnige Angebeit in S S S S S S Damen-Lonfektion zu Ertra=Preisen. Unter anderem: G Unlere Kontektion zeichnet sich durch tadellosen Ditz und gute Verarbeitang Serien aus 3 Serien S 10.75111.50 0.75 SEE TO 50-•58 Riesen-Auswahl in Frauen-Paletots, Frauen-Kragen, Kinder-Jackets, Kostume-Röcken, Blusen. Herren-Konfektion zu Ertra=Preisen. Unter anderem: eerrnpalrtots Strien * 1 1 0 75 0.50 Riesen-Auswahl in Burschen=Paletots, Knaben=Paletots, Burschen=Anzügen, Knaben=Anzügen. Wir bitten um gesl. Besichtigung unserer 9 Schaufenster. ebr. 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Die Angeklagten, welche an dem Tage, dem Geburtstag des Aug. R., welcher Hauptmann in ihrer Schützengilde ist, gefeiert haben, gaben zu, ein wenig gesungen und gespielt zu haben, doch sei um 10 Uhr abends alles still gewesen und jeder nach Hause gegangen. Es wurde gegen jeden auf die geringst zulässige Strafe von 1 Mark erkannt.— Sodann hatte sich der Schüler des Progymnasiums Max N. von hier zu verantworten, weil er beschuldigt war, in Gemeinschaft mit noch einigen andern auf der Bahnhofsstraße Feuerwerkskörper abgebrannt zu haben. Es wurde jedoch festgestellt, daß N. sich an dem Treiben garnicht beteiligt hatte, weshalb kostenlose Freisprechung erfolgte.— 6 Mark Geldstrafe sollte der Fuhrfnecht Wilh. Sohl. von hier zahlen, weil er am 14 August d. Is. in der Gemeinde Holzen mit einem vierspännigen Wagen gefahren hatte, ohne die Tiere beim Leitseil zu nehmen. Die gegen die betr. Strafverfügung eingelegte Berufung hatte insoweit Erfolg, daß die Strafe auf 3 Mk. ermäßigt worden.—„Ich will es verhandelt haben, meinte der Kohlenhändler Wilh. B. hier auf die *** H e r r n A m t s r i c h t e r s, s e i n e B e r u f u n g einer 17 Meter breiten Terrassenanlage umschlossen. Halbrunde Stufen führen zu einer weiteren Freitreppe, auf der sich dann das stattliche Monument erhebt. Es hat die äußere Form eines Obelisken. um Fuße ist Eingang zu einem alten germanischen Hünengrabe in rohen Blöcken der Architektur vorgelagert. Daxüher zeigt sich das Profil des Freiherrn von Ketteler in GesandienKetteler=Denkmal in Münster. Beistehend geben wir unsern Lesern eine Ansicht des in Münster feierlich enthüllten, für den in Peking gefallenen kaiserlichen Gesandten Freiherrn v. Ketteler errichteten, von dem Bildhauer Hidding=Berlin ausgeführten Denkmals. Das Denkmal steht im königlichen Schloßgarten auf einer Art Halbinsel; die Front des—...“, dem Friedhofe zugewendet, auf dem Freiherr von Ketreler seine Ruhestätte gefunden hat. In dem Entwurf hat Hidding das sanft ansteigende Plateau des ig#. Schloßgartens zu einer imposanten, architektonischen Anlage ausgestattet. In der Mitte führt, von Rasen eingefaßt, eine 7 Meter breite, 22 stufige Freitreppe hinauf v Das eigentliche Denkmal ist auf der Höhe des alten Sestungewales grchtektontich dngebont und wich von. Geheimnisvolle Geschenke. London, 27. Okt. Es ist hierzulande eine ganz bekannte Tatsache, an der auch kein Mensch Anstoß nimmt, daß die Regierung alljährlich eine recht stattliche Summe sogenannter„Gewissensgelder“ einnimmt. Beamte, die sich eine Veruntreuung zu schulden kommen ließen, später bereuen, meistens wenn sie es nicht mehr nötig haben, Gelder zi veruntreuen— entlasten vor ihrem seligen Ende ihr Gewissen sehr häufig dadurch, daß sie den seinerzeit veruntreuten Betrag entweder ganz anonym, oder aber ohne hren Namen so schicken, daß der Absender wohl erkannt wird, aber nicht wegen seiner einstigen Schandtaten zur Das ist ohne Zweifel sehr lobenswert, wenigstens lobenswerter, als wenn sie ihre Sünde mit ins Grab genommen und das Land um den betreffenden Betrag gebracht hätten. Weniger ehrenvoll ist die Sache schon, wenn das„Gewissensgeld“ irdischen Richter etwa zu verhängenden Strafe gezahlt wird, um eine Verfolgung zur rechten Zeit abzuwenden. Aber auch das geschieht sehr oft, und ist gleichfalls bezeichnend für den in der englischen Beamtenschuft... schenden Geist und die Behaglichkeit und Bequemlichten mit der man hier solche kleine Entgleisungen zu arrangieren pflegt. Es sind schon öfters Fälle vorgekommen, in denen die Regierung einer Veruntreuung auf die Spur kam, den Schuldigen aber noch nicht verfolgte, sonder venkmals unform mit Zweimaster: untg, sgu, Filde raht die mit dem Eichenkranz geschmückte Reichsfahnr. seite des Obelisken trägt die Widmungsinschrift und das Familienwappen. Links ist mit besonderer Genehmigung das bekannte Bild des Kaisers„Völker Europas, wahret eure heiligsten Güter“ in der Reliefform übertragen. Die Skizze auf der rechten Seite des Obelisken zeigt die Germania am Meeresstrande, wie sie ihre auf den Schiffen befindlichen Söhne in die Ferne sendet. Ermaynung des err.(eine doch lieber zurückzunehmen, da er sonst noch mehr Strafe bekommen könne. B. war nämlich von der hiesigen Polizeiverwaltung in eine Geldstrafe von 6 Mk. genommen worden, weil er am 3. September mit einem Wagen über bebautes, dem Bahnwärter Greffer gehörendes Land gefahren hatte. B. gab als Entschuldigung an, er habe dazu von dem Bahnmeister Erzberger Erlaubnis gehabt. Da dieser jedoch schon in einem anderen Termine beschworen hatte, sich dessen nicht zu entsinnen, konnte man die Entschuldigung nicht gelten lassen, doch wurde die Strafe auf 3 Mark ermäßigt, da man annahm, daß B. in Strafe auf 3 Mark ermäßigt, da man annahm, daß B. im guten Glauben gehandelt habe.— Wegen Beleidigung Polizeisergeanten Walk hatte sich heute der Fuhrernehmer Gustav R. aus Holzen zu verantworten. hatte in Bezug auf Herrn Walk zu anderen geäußert ist meinen die Lumpen, man müsse sich alles gefallen lassen.“ R. befand sich z. Zt. in großer Erregung, da er ilk auf Grund einer Schlägerei verhaftet worden war, zu Unrecht natürlich, wie er meinte, da sein Gegner ja noch habe gehen können.(Nicht übel!) Es wurde ihm für seine Redefertigkeit eine Buße von 3 Mark zudiktiert. Er kann von Glück sagen, daß seine große Erregung als strafmildernd angenommen sonst nicht so glimpflich davonger#, kare. schwerer Junge betrat dann in der Person des Albert Feldhaus aus“ seine alte hatte am : L i t e r S c h n a p s g e p is sein ehemali= Waltenberg'schen Neuoau, seinen Nachrgrich, natätlich nicht zahlte 'n einem Vor= naturlich nicht zahlte, war Der Unterschied zwischen 12. Juli, d dem des armen Mannes, den Liter Fuse. ihm auf, und er schickte am mädchen, keichtr Tau= 1, er werde dern nahm emjae rben. Der reiche Mann war] Feldhaus bekam wirklich wurde dem Bäcker in und fünf Tage 5 ungeheure Summe Geldes von waltsfirma mit dem Bemerken! 8. d. Mts. sich hi könne mit dem Gelde anfangen, was er perhansestrenge r dürste nicht nach dem Gevder fischer g hau, eine Mi. betroge Eine junge und sehr erfolgreiche engligeppichach, K. und fragte un tel voller Golbflücke, ohne daß der großmütige Spenders da viel zu tun n schachtel lag jedoch ein scheinend weniger lasten, auch Geschäftsleute adoptieren oftmals diese bequeme Form der Selbst=Absolution. Vor Jahren passierte es, daß ein nach Amerika ausgewanderter Engländer sich an einem sogenannten„land rush“, dem Wettrennen nadh dem besten Stück Land in einer Gegend, in#### eine Stadt gebaut werden sollte, beteiligte;— die Sache spielte sich in Texas ab. Der Engländer hatte ein gutes# Pferd und einen leichten Wagen, aber er sah dicht neben sich einen Mann, der ein noch besseres Pferd und eine noch besseren Wagen hatte. Um nun diesen unbequemen Rivalen aus dem Wage zu schaffen, durchschnitt er die Zugstränge jenes Gefährts teilweise, mit dem Resultate, daß sie rissen, sobald das Signal zum Anziehen gegeben wurde, und daß sein Rivale rettungslos ins Hintertreffen kam. Die Folge war, daß er selbst die besten Landstücke im Innern bekam, während jener sich mit einem wertlosen Grundstück in den entfernter liegenden, begnügen mußte. Bald erstand eine blühende und reiche Stadt. Der„erste“ Mann hatte auf seinen Grundstücken Bankhäuser, wurde, da er wohl kommen wäre— Ein der Person des Knechtes Hesterberg die Anklagebank. Er 11. Juli cr. den Wirt Joh. Schreier um 1½ Tillr Schnaps geprellt, indem er sagte, er arbeite am er solle ihm den Schnaps nur würde am Abend das Geld bringen, wer ihlle, war Feldhaus, im Gegenteil, am n Sonntage, wollte er sich wieder einen yall holen, doch verabfolgte ihm das Diensten, welches allein in der Schenke war, keinen mehr. Angeklagter kümmerte sich jedoch hierum gar nicht, sondern nahm einfach eine Flasche Schnaps und verschwand. schaften und dergl., und ehe wenige waren, konnte er sich als gemachter Mann in e Heimat zurückziehen. Nach Jahren ram er wieder in die Stadt und es fiel ihm ein, nachzusehen, was sem ihrn# ger Rivale denn treibe. Er fand beis# ungen, daß er mit einem Backerladen in ort mühselig sein Dasein friste. Der Un seinem eigenen Schicksat und. fiel iom nun doch unangeneh)., Bäckermeister Gi. enddollar=Rote, der Zuschrift, er senddollar=, gnonym, mit bengg..T.# eines Tages ein Vermoge nämlich kinderlos, und Texas eines Tages einer englischen Rech zugeschickt, er renne wolle, aver er dürfte ganze Pappschach tun, denn er pumpte ihn um einen Meter an, damit er sich seine Sachen aus Hörde holen könne, wie er sagte und verschwand, mit dem frohen Bewußtsein, mal wieder einen guten Menschen gefunden zu haben. Das dicke Ende kam aber nach und wurden ihm heute 3 Wochen Gesängnis zudiktiert. In einer andern Sache, in der er der Landstreicherei angeklagt war, kam er noch einmal mit einem blauen Auge davon. Sicher ist es, daß er aber doch noch einmal mit dem Korrektionshause in Berührung kommt, wenn er sich nicht bald bessert und statt des Schelmenspruches„Lerne zu leben, ohne zu arbeiten“ die Devise„Bete und arbeite“ in sein Schusterwappen aufnimmt. * Hagen, 29. Okt. Der internationale Schwindler, der angebliche Ohrenarzt Dr. Nicholson aus London, der schon am vergangenen Montag die hiesige Strafkammer stundenlang beschäftigte, nimmt heute wieder auf der Anklagebank von morgens 9 bis nachmittags 2 Uhr Platz, da die am Montag begonnene Verhandlung heute zu Ende geführt wird. Der Angeklagte, ein englischer Untertan, der kein Wort deutsch spricht, und mit dem deshalb mittels eines Dolmetschers verhandelt wird, wandte von London aus zwei Triks an, um möglich viel Geld zu verdienen. In englischen und deutschen Zeitungen schrieb er Preisrätsel aus, deren richtige Lösungen mit Uhren, Nähmaschinen 2c. belohnt werden sollten. Sandte aber jemand die Lösung an die betreffende Zeitungsexpedition in England ein, dann mußte man für den Betrag von 4,50 Mk. auf ein englisches Journal abonnieren. Man bekam dann diese Zeitschrift ein einziges Mal zugesandt, nie aber einen Preis, wie vorher mitgeteilt wurde. Seine größte Tätigkeit entfaltete der Angeklagte als Ohrenarzt. Durch Zeitungsinserate machte er bekannt, daß eine reiche Dame ein großes Kapital gestifte: habe aus Dankbarkeit, daß sie von dem Institute des Angeklagten von einem schweren Ohrenleiden geheilt worden sei. Das Kapital sollte zum besten wenig begüterter Ohrenkranker Verwendung finden und möchten sich solche an das obengenannte Institut wenden. Zahllos liefen Meldungen aus allen Teilen Deutschlands ein und als Antwort erhielten die Leute ein Schreiben, in welchem sie aufgefordert wurden, einen gewissen Betrag, in der Regel 20—80 Mk., einzusenden, worauf ihnen dann die nötigen Heilmittel zugingen. Bei den Geldforderungen gab er an, dieselben seien entgegen dem Zeitungsinserat notwendig, um möglichst einer großen Anzahl schwerhöriger die Wohltaten des Instituts zu teil werden zu lassen. Die Kranken mußten einen sogenannten Konsultations= zettel, der ihre Leiden beschrieb, ausfüllen und erhielten darauf die freudige Nachricht, daß ihr Leiden zu heilen sei. Sie opferten infolge dessen ihr Geld und erhelten nach etlichen Wochen ein Paket, das eine„patentierte Ohrtrommel" und Medikamente, Pulver und Flüssigkeiten, und eine Gebrauchsanweisung enthielt. Obwohl die Kranken durchweg die Heilmittel in der vorgeschriebenen Weise anwandten, trat niemals eine Besserung in ihrem Ohrenleiden ein,— sie waren vielmehr um ihr oft sauer verdientes Geld geprellt. Die Geprellten verteilen sich auf alle Klassen der Bevölkerung Deutschlands. In England ist der internationale Gauner, der übrigens sich durchaus keiner Schuld bewußt ist, wegen Betruges durch die Preisrätsel zu 10 Monaten Gefängnis verurteilt worden und nach Verbüßung der Strafe an Deutschland ausgeliefert worden. Eine lange Reihe Aussagen von Personen, die geschädigt wurden, wird verlesen und dem Angeklagten übersetzt. Es befinden sich u. a. darunter ein Arbeiter aus Soltau, ein Hüttenarbeiter aus Kattowitz, ein taubstummer Schriftsetzer aus Düsseldorf, die Ehefrau eines Maurers aus Siedershof, ein Konditorgehilfe aus Meyenburg, ein Fabrikarbeiter in Leipzig, eine Arbeiterfrau in Hamburg, ein Pfarrer in Mühlheim(Baden), eine Apothekersfrau in Grafenau, die Gattin eines Arztes in Regensburg u. s. w. Seitens der Staatsanwaltschaft wird gegen den Angeklagten eine Gesamtstrafe von 2 Jahren 6 Monaten Gefängnis beantragt. Als ihm der Dolmetscher dieses übersetzt, meint Nicholson ganz erschrocken, wenn er so lange ins Gefängnis solle, wolle er lieber totgeschossen sein. Das Gericht verurteilt ihn wegen des Betrugs durch Preisrätseln zu 6 Monaten Gefängnis, die aber durch die in England erlittene Strafe erledigt ist, und wegen der Betrügereien als Ohrenarzt zu 17 Monaten Gefängnis unter Anrechnung von 5 Monaten Untersuchungshaft, sodaß er noch 1 Jahr Gefängnis verbüßen muß und Zeit hat, einen neuen Tris zu ersinnen, da die alten wohl nicht mehr verfangen. Gesundheitspflege. Der Schnupfen ist jetzt„aktuell“. In der Zwischenzeit des Ueberganges vom Sommer zum Winter, da man nicht weiß, wie man sich kleiden soll, sucht der Schnupfen Klein und Groß, Hoch und Niedrig gleichermaßen heim. Es, heißt zwar im Volksmunde, ein ordentlicher Schnupfen treibe eine ernstliche Krankheit„aus den Knochen"; allein es liegt keine Annehmlichkeit darin, wenn man dreizehn Taschentücher schon am Vormittag braucht und man kaum aus den Augen sehen kann. Deshalb glauben wir manchem Leser einen Gefallen zu erweisen, wenn wir hier ein altes Mittel gegen den Schnupfen mitteilen, das der Engländer Williams schon im Jahre 1841 mit Erfolg anwandte und das der Dozent Dr. Sternberg in der„Zeitschrift für physikalische und diätische Therapie“ bekannt gibt. Die Methode des Engländers war ebenso einfach wie erfolgreich. Sie besteht, kurz gesagt, in einer„Austrocknung des Katarrhs". Williams nahm während eines Schnupfens 24 Stunden lang nicht die geringste Flüssigkeit zu sich und entging so nicht nur den Verschlimmerungen, denen er bis dahin stets ausgesetzt war, sondern auch der Ausfluß ließ merklich nach, so daß Williams nicht so häufig zum Schnupftuch seine Zuflucht nehmen mußte wie früher. Er setzte sein Verfahren noch 24 Stunden fort und war danach von seinem Schnupfen befreit. Was aber noch wichtiger war, es erfolgte kein Husten wie früher, und das ganze katarrhalische Leiden schien verschwunden zu sein. tender pfeifender Husten mit Erbrechen und Würgen, sowie Blauwerden des Gesichts. Der Keuchhusten steckt an von Person zu Person, keuchhustende Kinder müssen daher streng isoliert werden, u. zwar gleich, wenn das erste verdächtige Symptom zu bemerken ist; spätere Isolierungen haben, da die Entwickelung des Keuchhustens zehn bis zwölf Tage dauert, keinen Zweck mehr. Der reine Keuchhusten dauert ungefährt acht bis zehn Wochen. Aerztliche Behandlung ist von Anbeginn unerläßlich; besonders zum Vermeiden gefährlicher Komplikationen und Nachkrankheiten, von denen die von den großen Bronchien ausgehende Lungenentzündung, chronische Luftröhrenkatarrhe, Nierenentzundung und eventuell auch Tuberkulose die gefährlichsten sind. Jeder bellende Husten ist keuchhustenverdächtig; man frage daher lieber den Arzt, weil man durch Versäumnis rechtzeitiger Behandlung leicht Keuchhusten mit Komplikationen verschulden kann. Erwachsene brauchen die Pflege von Keuchhustenkranken nicht zu scheuen, doch ist es nicht geraten, letztere zu küssen oder mit ihrem Löffel zu essen. Je älter das Kind schon ist, um so weniger wird es durch die Krankheit gefährdet; es wird weniger leicht angesteckt und weniger gefährdet als ein jüngeres. Die ärztliche Behandlung des Keuchhustens hat in letzter Zeit große Fortschritte gemacht, indem neue, wirksame Mittel gefunden wurden(Pertussin, Antitussin). Bei gutem Wetter ist der Aufenthalt in frifcher Luft für keuchhustenkranke Kinder zuträglich, bei schlechtem dagegen entschieden zu verbieten. Die Frage, ob ein Ortswechsel dem kranken Kinde förderlich ist, wird verschieden beantwortet; sehr hervorragende Kinderärzte, wie Hennoch und Heubner halten nicht viel davon. Eine sehr schwere Komplikation ist Keuchhusten mit Masern; sie geht selten gut aus; man schütze darum maserkranke Kinder vor solchen, die Keuchhusten haben oder umgekehrt, um der Gefahr aus dem Wege zu gehen. Kleine Chronit. + Arbeiter als Aktionäre. Aus Tanne(Harz) wird gemeldet: Am Sonnabend fand hier eine Generalversammlung der Aktionäre der hiesigen Eisenhütte statt. Es ist zu bemerken, daß die meisten Arbeiter der Hütte Aktionäre sind. Die Abrechnung des letzten Geschäftsjahres ergab ebenfalls wieder wie im vorigen Jahre pro Aktie von 150 Mark eine Dividende von 25 Mark oder 16 2/8 Prozent. 1 Kolmar i. P., 30. Okt. Die Unterschlagungen des Rezeptors der hiesigen Kreissparkasse, Brucker in Schneidemühl, sind bisher auf 95000 Mark festgestellt. Man vermutet aber, daß sie noch 50000 Mark mehr betragen. Es sind jahrelange Schiebungen vorgekommen. Die Unterschlagungen konnten bei den Revisionen nicht entdeckt werden, weil Brucker die Beträge nicht buchte und die Einzahler sich in den meisten Fällen mit der Interimsquittung zufrieden gaben, ohne das Sparkassenbuch einzufordern. Die unterschlagenen Beträge werden durch den Reservefonds der Kreissparkasse gedeckt. Papenburg, 30. Okt. Nach einer hier eingetroffenen Meldung ist das deutsche Schiff„August“, mit Naphta beladen, im Atlantischen Ozean verbrannt. Die Mannschaft, zu der Steuermann Mammes von hier gehört, ist als verloren zu betrachten. London, 30. Okt. In der Nähe von Hakodate fand infolge Nebels ein Zusammenstoß zwischen dem deutschen Dampfer„Progreß“ und dem der Nippon Jusenkaiskalinie gehörenden Dampfer„Tokai Mari“ statt. Letzterer sank. Die Passagiere und die Mannschaft zählten 100 Personen, von denen 56 gerettet wurden. Haus= und Aus der Lüneburger Heide, 30. Okt.(Heidchnucken.) Im Herbst, wenn die Weide den Tieren nur noch spärliches Futter bietet, pflegen die großen Schafverkäufe zu sein. Das Heidschnuckenfleisch ist ja noch immer sehr gesucht. In den Großstädten werden viele Schafrücken von den Heidschnucken als Rehrücken verkauft. Die eigentlichen Heidschnucken verschwinden leider immer mehr und mehr. Von den Kreisen dieses Bezirks hat der Landkreis Celle noch die meisten. Man schätzt unter den 28383 Schafen des Landkreises Celle (übrigens eine Zahl, die in der Provinz Hannover nur vom Kreise Hümmling übertroffen wird) an Heidschnucken etwa 20000 Exemplare. Die Schnucke mit ihrem braunoder grauschwarzen Wollkleide, dem schwarzen Kopfe und den schwarzen Beinen erinnert in ihrer Zierlichkeit und Lebendigkeit und mit dem rückwärts gelegten Gehörn an das Ziegengeschlecht. Das genügsame Tier nährt sich vorwiegend von dem dürren Heidekraute. Selbst in der Winterszeit will die Schnucke ins Freie geführt werden, und sie läßt es sich nicht verdrießen, die Nahrung unter dem Schnee hervorzuscharren. Das Fleisch der Schnucke ist recht wohlschmeckend; nur ihre Wolle ist nicht viel wert, und dies, sowie der vermehrte Waldbestand in der Heide ist der Grund des Rückganges der Heidschnuckenzucht. Romane des Lebens. Aus Graz berichtet das dortige Volksblatt: Im Jahre 1871 starb der steinreiche Fürst Wrede, und in seinem Testamente fand sich die geheimnisvolle Klausel, der Betrag von 20000 fl. sei als Lecat so anzulegen, daß dessen Zinsen vom Sohne des Verstorbe##en, Fürsten Nikolaus, alle Jahre einen bestimmten, nur diesem bekannten Zwecke zuzuführen sind. Sei dieser Zweck erfüllt, so habe der Fürst das dem Gerichte bekannt zu geben und dieses habe dann die 20000 fl. den beiden iu Graz lebenden natürlichen Kindern des Erblassers auszufolgen. Sterbe inzwischen eines der Kinder, so solle dem überlebenden der ganze Betrag zufallen. Der Vormund der beiden außerehelichen Kinder des Fürsten Josef, der seither verstorbene Rechtsanwalt Dr. Baltl sen., zog im Interesse der Mündel im Laufe des Jahres wiederholt Erkundigungen in, ob jener Zweck nicht schon erfüllt sei, erhielt jedoch stets ine verneinende Antwort. Als nun der blödsinnige Bruder des Fürsten Nikolaus starb, wandte sich Dr. Baltl abermals an das Wiener Landgericht wegen Auszahlung des Legates gung des Blödfinnigen gehandelt. Daraufhin erklärte Nikolaus in einer an das Wiener Landesgericht geleiteren Eigenschrift, der Zweck sei bisher unerfüllt und werde überhaupt niemals erreicht werden. Seither gingen Jahre ins Land, und der Fürst bezog immer die Zinsen des vom Landesgericht Wien verwahrten Kapitals. Nun starb aber eines der beiden Kinder, das Mädchen, und der überlebende Bruder, der nunmehr einzig Erbberechtigte zu dem Legat, wuchs auf, wurde„Athlet“ und nannte sich mit seinem Künstlernamen Petrak. Er teilte dem Fürsten mit, daß er auf seine Erbschaft für alle Zeiten Berzicht leisten wolle, wenn er 3000 Kronen als Abfertigung auf die Hand erhalte. Der Fürst folgte ihm die Summe sofort aus und ließ sich vorsichtigerweise eine Verzichtsurkunde ausstellen. Der Fürst zeigte nun nach einiger Zeit dem Wiener Landesgericht an, daß der von seinem Vater festgesetzte Zweck erfüllt sei, und beanspruchte die 20000 fl. unter Berufung auf die Verzichtleistung Petraks. Es ergab sich ein langer Prozeß, da Dr. Robert Glück als Vertreter des ehemaligen Athleten und jetzigen Volkssängers erklärte, die Ausfolgung an den Fürsten, sowie der Verz icht entspreche nichtsdem Sinne des Testaments. Fürst Nikolaus habe außerdem, indem er zuerst dem Gericht erklärte, der Zweck werde nie erfüllt werden, und nun doch die Erfüllung behauptete, den Volkssänger in einen Irrtum geführt, und in diesem Irrtum sei der Verzicht ausgestellt und die Abfertigung akzeptiert worden. Der Prozeß wurde durch mehrere Instanzen geführt. In allen Instanzen ging infolge der erwähnten Argumentierung der Volkssänger als Sieger hervor, und er ist bereits im Besitze der 20000 fl. Aus Westfalen und Rheinland. * Dortmund, 29. Okt.(Alter schützt vor Torheit nicht.) Vor dem hiesigen Schöffengericht standen sich heute morgen ein Angeklagter und eine Zeugin gegenüber, die zusammen das hübsche Alter von 147 Jahren repräsentierten. Der 66jährige Invalide Franz H. in Eving gefiel sich am 14. August in der Rolle eines Liebhabers. Er kniff seine 81jährige Nachbarin G. in die Backe und faßte sie zärtlich um die Taille. Die alte Dame verbat sich die Annäherung und gab ihm schließlich eine Ohrfeige. Dies verwandelte die Liebe des galanten Ritters blitzschnell in flammenden Haß und ehe sich's die Greisin versah, hatte sie einen heftigen Stockhieb über den Kopf weg, sodaß eine klaffende Wunde entstand. Das Schöffengericht schickte den ungestümen Liebhaber auf eine Woche ins Gefängnis. * Gelsenkirchen, 29. Okt.(Wieder eine.) Nachdem vor einigen Tagen die Volkskrankenkasse„Allgem. Magdeburger Kranken= und Begräbniskasse für ganz Deutschland“ von der Behörde geschlossen wurde, hat jetzt auch die Volkskrankenkasse„Westfalia“ in Gelsenkirchen dasselbe Schicksal ereilt. Am 1. Juni d. J. ins Leben gerufen, ist nach kaum viermonatigem Bestehen in einer am Montag nachmittag im Restaurant Eickelkamp stattgehabten Generalversammlung die Auflösung der Kasse beschlossen worden. Wie seinerzeit gemeldet, haben die Herren Flasche und Amelong sich Unregelmäßigkeiten zu Schulden kommen lassen, die zu einem Einschreiten des Staatsanwalts führten. Die Verhandlungen schweben noch. Die Auflösung der Kasse erfolgt am 1. April 1904. Bis zu diesem Datum sind die Mitglieder laut Statut verpflichtet, die Beiträge zu entrichten. (Der Keuchhusten der Kinder.) Das erste Zeichen und begründete dies damit, daß jetzt jedenfalls der geheimnisder Kranheit ist anfallsweiser, besonders nachts auftre= volle Zweck erfüllt sei, da es sich wahrscheinlich um die VersorVerantwortlich für den redaktionellen Teil Wilh. Schade. Wo die Wirtschaftskasse nur erlaubt, einen billigeren Bohnenkaffee zu kaufen, hat es die Hausfrau in der Hand, dieses Getränk durch einen Zusatz von Kathreiners Malzkaffee wesentlich zu verbessern. Kathreiners Malzkaffee gibt nämlich, abgesehen von seinen anderen guten und gesundheitsfördernden Eigenschaften, dem schwächsten Bohnenkaffee einen angenehmen, vollen Geschmack, den man bald nicht mehr entbehren mag. Man geht dann ganz von selbst zu immer größeren Quantitäten Malzkaffee über, bis man schließlich die Entdeckung macht, daß Kathreiners Malzkaffee selbst, ohne jede Beimischung von Bohnenkaffee, allein und rein genossen, das vortrefflichste und wohlbekömmlichste Frühstücks= und Vesp.r=Getränk ist. Ein hervorragender Arzt erbietet sich, allen an Asthma Leidenden in Schwerte ein Schutzmittel gegen diese Krankheit angedeihen zu lassen. Die Mehrzahl von Asthma Geplagten ist, nachdem sie Aerzte und zahllose Mittel ohne Erfolg versucht hat, zu dem Schlusse gekommen, daß es gegen diese höchst lästige Krankheit überhaupt keinen Schutz giebt Diese Annahme ist falsch. Es hat vielmehr eine anerkannte Autorität, Herr Dr. Rudolph Schiffmann, der mehr Fälle dieser Krankheit behandelt hat, als irgend ein anderer lebender Arzt, durch Herstellung und Anwendung eines Schutzmittels bereits seit vielen Jahren glänzende Erfolge erzielt. Dieses Mittel, „Dr. R. Schiffmann's Asthma=Pulver" besteht aus 34,90% Salpeter, 51,10% süd=amerikanischer Stechapfel, 14% riechender Kugelkolben. Das Pulver ist ein Präventivmittel, welches die behaupteten vorzüglichen Eigenschaften aufweist. Hierfür soll sofort ein praktischer Beweis geliefert werden. Es wird nämlich hiermit bekannt gegeben, daß Dr. Schiffmann willens ist, jeder an Asthma leidenden Person ein unentgeltliches Probe=Packet seines Mittels zugänglich zu machen. Zu diesem Zwecke werden hiermit alle Leidenden dringend ersucht, ihre Namen und Adressen per Postkarte aufzugeben. Es wird ihnen alsdann sofort ein absolut kostenfreies Probe=Packet zugesandt werden. Herr Or. Schiffmann geht nämlich von der Ansicht aus, daß eine persönliche Probe mehr überzeugt und den Wert des Mittels besser beweist, als die Veröffentlichung vieler tausender Zeugnisse solcher Personen, welche durch den Gebrauch dieses Asthma=Schutzmittels vor den lästigen Anfällen jener Krankheit bewahrt worden sind.„Dr. Schiffmann's Afthma=Pulver“ ist bereits seit Jahren in den meisten Apotheken Deutschlands verkauft worden, wenn auch viele Personen bisher nie davon gehört haben mögen. Um jetzt alle diese Personen hiervon zu benachrichtigen und in der Absicht, dieses Mittel allgemein zu machen, wird vorstehende Bekanntmachung erlassen. Es ist dies sicherlich ein liberales und ehrliches Anerbieten, und Alle, welche mit dem oben erwähnten Leiden behaftet sind, sollten unverzüglich sub Chiffre:„Dr. Schiffmann“ an die Annoncen=Expedition G. L. Daube& Co., Berlin W., Leipzigerstr. 26, zur Weiterbeförderung schreiben und die ihnen gebotene Gelegenheit, ein Probe=Packet durch eines seiner Apotheken=Depots kostenfrei zugesandt zu erhalten, nicht unbenutzt vorübergehen lassen. Schreibt also sofort, da nur innerhalb der nächsten fünf Tage unentgeltliche Proben versendet werden können. Ausdrücklich wird gebeten, nichts weiter als Namen und die Wohnung auf eine Postkarte recht deutlich zu schreiben, um diese einzusenden. Nichts weiter ist nötig. Sv. Arbeiter= u. Bürger=Verein, Schwerte. Die Mitglieder der Jugend=Abteilung wollen sich Sonntag, den 1. Nopember, nachm. 4 Uhr, im Saale des Herrn L. hagemann pünktlich sowie zahlreich einfinden. Der Vorstand. für Handel und Gewerbe, Schwerte. Montag den 2. Novbr., abends 8½ Uhr:: General versammlung im Lokale des Herrn Heinrich Quisberg am Markt Tagesordnung: 1. Endgültige Beschlußfassung bezgl des Mahnverfahrens und Anstellung eines Mahnboten. 2. Ergänzung der schwarzen Liste. 3. Verschiedenes. Um pünktliches Erscheinen wird gebeien. Vorstand. Zur Anlage einer Gärtnerei suche ich ein 2—3 Morgen großes, geeignetes Grundstack in der Nähe des Bahnhofes. Offerten an Karl Horn. Architekt und Taxator, Wandhofen. Ackerland, groß a.Doerths. baum gelegen, ist anderweitig zu verpachten oder zu verkaufen. Näheres bei A. Fund, Moltkestraße. un Die besten Schuhwaren kauft man zu aublich billigen Preisen nur bei K D Sehwerte d. K. Suse ans Sinte Pr Ghose „„ Enten à„ 65„ „„ Puten à„ 65„ „„ Hühner?" 60„ in Postkolli frei geg. Nachnahme. Ein Versuch überzeugt. Viele Anerkennungen. 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Rundsch.“ die folgenden Annehmlichkeiten ins Album geschrieben: „Wir hatten vor ein paar Wochen, als das sozialdemokratische Moralhubertum sich wieder einmal gar zu sehr übernahm, eines Gerüchtes Erwähnung getan, wonach Herr Singex demnächst als Zeuge in einem Lebemännerprozeß eine immerhin nicht uninteressante Gastrolle geben soll. Der„Vorwärts“, der zunächst eine Weile zu unserer Mitteilung geschwiegen, bekam auf freundliches Zureden der„Germania“ einen neuen Anfall moralischer Kraftmeierei, schalt auf das niedrige Niveau der bürgerlichen Presse und versicherte pathetisch: Genosse Singer sei bereits als Zeuge kommissarisch vernommen worden und„ohne den geringsten Makel“ aus der Vernehmung hervorgegangen. Was heißt Makel? Daß Herr Singer silberne Löffel gestohlen habe, haben wir nicht, hat kein Mensch von ihm behauptet. Was man sich erzählte und worauf wir anspielten, war lediglich, daß Herr Singer, der in der Partei der absoluten Tugend eine wichtige Rolle agiert, doch auch ab und zu von dem schmalen Pfade der Tugend abgewiesen sei und es nicht besser getrieben habe, als andere Lebegreise auch, die ansonsten von der sozialdemokratischen Presse verächtlich als faulige Erzeugnisse dieser verderbten burgerlichen Gesellschaft abgetan zu werden pflegen. Das und nichts anderes haben wir sagen wollen, und das ist, wie die Blätter wissen, heute zu berichten durch Herrn Singers kommissarische Vernehmung erhärtet worden. Das Blatt teilt dann auch noch mit, daß Herr Singer unter dem Vorgeben, er müsse krankheitshalber nach dem Süden reisen, eine kommissarische Vernehmung erwirkt und hinterher munter in Berlin und auswärts Reden gehalten hätte. Und ferner verbreitet es sich über allerlei Einzelheiten aus Herrn Singers„zarten Beziehungen“, denen hier nachzugeben für uns vorläufig keine Veranlassung vorliegt.„Was uns leite“— fährt dann die oben zitirte„Tägl. Rundschau“ in ihrem Artikel über Singer fort—„war ausschließlich der Wunsch, wieder einmal und mit allem Nachdruck auf die innerliche Unwahrhaftigkeit der sozialdemokratischen Methode aufmerksam zu machen. Den„Vorwärts“, der jede Skandalaffäre in bürgerlichen Kreisen ins Aschgraue verallgemeinert und damit noch immer bei„Türmern" und Träumern Eindruck macht, soll man— das ist eine sehr nützliche und zugleich sehr ehrenhafte Beschäftigung— bei jedem passenden Anlaß darauf hinweisen, daß er mit zweierlei Maß mißt und daß, wofern ihm wirklich soviel an der Stell auf den Tisch die duftenden Reseden Die letzten roten Astern trag herbei Und laß uns wieder von der Liebe reden, Wie einst im Mai. Gib mir die Hand, daß ich sie heimlich drücke, Und wenn man's sieht, mir ist es einerlei; Gib mir nur einen deiner süßen Blicke Wie einst im Mai. Es blüht und funkelt heut auf jedem Grabe, Ein Tag im Jahre ist den Toten frei, Komm' an mein Herz, daß ich dich wieder habe Wie einst im Mai. Einer der interessantesten Neubauten für die deutsche Kriegsmarine ist das soeben auf der Schichauwerft in Elbing hergestellte Flußkanonenboot Tsingtau, von dem wir unseren Lesern beistehend eine Abbildung geben. Es ist dies das erste Boot dieser Art und ähnelt in seinem Aeußern den Torpedobooten. Sein Bau entstand aus dem Bedürfnis für den politischen Polizeidienst in den chinesischen Küstengewässern und auf den Flußlaufen ein flachgehendes leichtes Kriegsfahrzeug zu haben, das weit in das Innere des Landes stromaufwärts eindringen kann, wohin die anderen, tiefer gehenden Kriegschiffe Reinheit des„Stadtquartiers" liegt, er zunächst allen Grund hätte, vor der eigenen Türe zu kehren.“ Auf Anregung des Herrn Bebel soll durch Parteibeschluß verboten werden, über diese Angelegenheit in sozialdemokratischen Versammlungen etwas zu äußern, bei Gefahr, als nicht vollgültiger Genosse aus der Organisation ausgeschlossen zu werden. Herr Bebel würde dabei ganz folgerichtig verfahren, denn in seinem Buche: „Die Frau“ hat er die von Herrn Singer vertretenen Grundsätze als maßgebend für den Zukunftsstaat entwickelt. Aber der wirkliche Grund für seine Maßnahmen dürfte doch sein, die Lebensgewohnheiten des millionenreichen Obergenossen nicht in die breite Oeffentlichkeit der sozialdemokratischen Gefolgschaft gelangen zu lassen, denn es würde diese doch stutzig machen, wenn sie Worte und Fahrzeug geht daher sehr flach, ist auf seinem Oberdeck bezw. der Brücke mit leichten Maschinengeschützen, hinter Panzerschildern aufgestellt, armiert, und kann bei 12 Seemeilen Fahrgeschwindigkeit per Stunde mit seinem Kohlenvorrat 2000 Seemeilen(500 deutsche Meilen) weit dampfen. Das Bemerkenswerteste an dem Bau ist für den Laien, daß das Schiff nach Absolvierung seiner vorzüglich verlaufenen Probefahrt auseinandergenommen und in Kisten verpackt nach Ostasien transportiert wird, woselbst man es wieder betriebferkig zusammensetzt, ein Manöver, welches beispielsweise die Russen mit kleinen, für Ostasien bestimmten Torpedobooten regelmäßig vornehmen. Taten bei dem ersten Führer so sehr auseinander gehen sähen. So wird das Geld vergeudet, das der Kompagnon des Herrn Singer durch schamlose Ausnutzung der Mäntelnäherinnen erworben hat. Armes sozialdemokratisches Volk, wie infam wirst du betrogen.— Ein verschmitztes Gaunerstuachen vollführten vor einiger Zeit zwei Spitzbuben zum Schaden einer Juwelierfirma in London. Im Verlaufe eines schönen Nachmittags betrat ein amerikanischer Bischof den Laden und verlangte ein hübsches Armband— „nichts besonderes Kostspieliges, das er etwa nicht leisten Im Sturm. Novelle von E. Fahrow. (7. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten) Nun hatte ihr Bill einige Tage vorher einen Band Gedichte Herrn Walters von der Vogelweide geliehen, die er besonders liebte.„ I., Jin kr3ag inni, Auf Seite 73 aber fano sie ein rurzes, inniges Minnelied voller Süßigkeit und Sehnsucht. Was das nicht eine deutliche Liebeserklärung? Noch jetzt klopfte ihr das Herz wild und unregelmäßig in der Brust, während sie suchte, eine möglichst unbefangene Miene beizuhalten. Sie hatte wieder die sonderbare schwüle Empfindung wie vor einem Gewitter. Alles war Spannung in ihr, eine um so beängstigendere, als sie dieselbe durchaus verbergen wollte. Bill ließ sich nicht täuschen. Schon kannte er dieses liebliche Gesicht zu gut, um nicht jede Regung darin zu unterscheiden. In den stahlfarbenen Augen lag heute ein dunklerer Schimmer, und die vollen, schönen Lippen, an deren Anblick er sich so gern durstig sah, öffneten sich öfter als sonst mit einer unendlich lieben, sehnsüchtigen Bewegung; es war zwei=, dreimal, als wollte sie ihm etwas sagen, doch wurde nichts daraus. 5 Die Kaiserlichen begannen ihr Konzert. Ein flotter Militärmarsch machte den Anfang, dann folgten tiroler, steirische, Kärnthner Volkslieder, dazwischen auch einmal wie ein fremder, aufgeputzter Gast eine alte Gavotte oder ein modernes Opernpotpurri. Der Mond war inzwischen in voller Pracht heraufgezogen und stand jetzt hinter dem marmornen Haupte Walthers gleich einem Heiligenschein.„. Hin mährend Mill in 2. Erna blickte wie gebannt hin, wayreno Bill in ein neckendes Zwiegespräch mit Frau Therese geraten war. Von den Almen herunter wehte der berauschende Duft des letzten Heus, den Erna begierig einatmete. Ihr war träumerisch und wohl zu Sinne geworden, seit sie sich dem Genuß der Musik völlig hingegeben hatte. Plötzlich sah der Professor, der neben ihr saß, wie ihre Augen starr wurden und wie eine tiefe Blässe ihre on jeber den weiten Platz, von der Kirche her, kam ein Mann geschritten, an dem Hans Steineisen durchaus nichts Bemerkenswertes entdecken konnte. Er war groß und schlank und trug die echte Tiroler Landestracht, auf dem Kopf den weichen Lodenhut mit der seitwärts herausnickenden, langen Hahnenfeder. Nur sein Gang, auf den der Professor sofort achtete, war anders als der der Landbewohner,— elastischer, Dieser war's, den Erna so entgeistert auschaute. Ein flüchtiger Blick, den soeben Frau von Sichten auf sie warf, ließ auch diese aufmerken; nur die Majorin und Bill sahen nichts, weil sie sich beide mit einem hausirenden Postkartenhändler unterhielten. Der langsam Näherkommende hatte ein merkwürdig interessantes Gesicht, so eine Art Zigeuner= oder Rattenfängergesicht mit einem kühn geschwungenen, dunklen Schnurrbart, einer kühn geschwungenen Nase, kühn geschwungenen Lippen und einer düsteren Falte zwischen den starken, schwarzen Brauen. Alles war kühn in diesem Gesicht, die Züge sowohl, wie der Ausdruck. Und noch ein anderer Stempel trat auffallend hervor,— der der Leidenschaftlichkeit. Dieser Mann tat sicherlich alles auf eine vehemente Weise, das gute sowohl, wie das böse, Mäßigung war nicht seine Sache. Der Mond und die elektrischen Lampen schienen so hell in sein Gesicht, daß man alle Einzelheiten desselben erkennen konnte. Er stand jetzt einen Moment still, die Arme in die Seiten gestemmt, und überblickte das lebhafte Getriebe vor dem Greifen. Doch schien es ihm nicht zu gefallen, ein mißmutiger, fast verächtlicher Ausdruck zuckte über sein gebräuntes Gesicht, und dann wandte er sich und schlenderte langsam stadteinwärts. Bill blickte eben jetzt Erna an, die vergebens nach Fassung rang.„Fräulein Erna, was ist Ihnen?“ fragte er erschrocken.„Ist Ihnen nicht wohl?“ Frau von Sichten kam ihr zu Hilfe. „Es ist unerträglich schwül geworden,— kommen Se, Fräulein Erna, wir wollen ein paar Schritte gehen, das wird Sie wieder frisch machen.“ Hastig erhob sich Erna. „Es ist nichts“, stammelte sie,„aber wirklich— die Hitze— und ich habe etwas Kopfweh!“ Rasch nahm sie Frau von Sichtens Arm uno folgte ihr willig in ein unbelebtes Seitengäßchen hinein. Vom ersten Tage an hatten diese beiden so verschiedenen Frauennaturen herzliche Sympathie für einander gefühlt, der von Ernas Seite bald eine bei ihr seltene könne, sondern ein bescheidenes Geschenk für seine Frau, vielleicht zum Preise von etwa 1500 oder 1600 Mk.“ Der Ladeninhaber setzte sich schmunzelnd in Bewegung, verschiedene Sachen wurden vorgesucht und schließlich entschied sich der Bischof doch für ein Schmuckstück zum Preise von 2000 Mk. Er legte eine Banknote auf denTisch, die er als das ganze Geld bezeichnete, welches er bei sich hatte. Der Ladeninhaber nahm sie in Augenschein und befand sie für zufriedenstellend, aber der Bischof erklärte, er sei der Firma fremd, und es sei ihm angenehmer, wenn dan Papier nach der in der Nähe belegenen Bank gesandt und dort begutachtet werde, während er in dem Laden warten wolle. Dies geschah, die Banknote wurde mit dem Prädikat Ia. zurückgesandt, und der Bischof verließ mitsamt dem Armband den Laden, um in seine bereit stehende Droschke zu steigen. Sobald er aber auf das Trottoir trat, näherte sich ihm ein uniformierter Polizist und klopfte ihm mit den Worten auf die Schulter:„Halloh, Zim, schon wieder beim alten Handwerk? Komm' mal gleich mit hinein. Damit veranlaßte er den geistlichen derrn auf die sanfte Weise eines Polizisten zum Rückzug in den Juwelierladen, dessen Inhaber in große Aufregung geriet und einmal über das andere versicherte, hier müsse ein Irrtum vorliegen. Der Mann habe mit einer guten Note bezahlt, wofür das Zeugnis der X...=Bank vorliege.„Zeigen Sie mir einmal die Note,“ sagte der Schutzmann ungläubig und prüfte das Papier genau Ganz wie ich dachte, sagte er dann,„eine äußerst geschickte Fälschung. Der Mann ist ebenso wenig ein Bischof wie Sie und ich. Ich werde sofort mit ihm zur Polizeistation fahren und Sie müssen einen Ihrer Angestellten so bald als möglich dahin schicken, der in der Sache Zeugnis ablegen kann. Damit kommandierte der Schutzmann seinen Gefangenen in die Droschke, und fuhr mit ihm davon,— der Einfachheit halber das Armband und die Banknote gleich mitnehmend. Selbstverständlich sah der Juwelier weder die Droschke, noch den Schutzmann und seine kostbare Beute, bestehend aus einem amerikanischen Bischof, einer Banknote und einem Armband, jemals wieder. Zeitgemäße Betrachtungen. „Neue Wiegenlieder für Knaben!“ Schlaf Kindlein, schlaf, Sei immer gut und brav! Wie oft wie oft, wenn ich daheim, Klang an mein Ohr der alte Reim, Heut klingt er froh und heiter Mit neuen Verslein weiter! * Schlaf in guter Ruh, Du liebes Kerlchen du, Sei deines Wertes dir bewußt, Bist ja ein Knäblein, welche Lust! Ein solches ist seit Jahren Sogar der Wunsch des Zaren! Schlaf Knäblein schlaf, Und bist du auch kein Graf, Und traume süß und brav, ne Gräfin einen kleinen Sohn, Sie wird dich„unterschieben“ Und als ihr„eigen“ lieben! Dann Knäblein dann Bricht deine Glanzzeit an, Ein Majorat wird einst dein Lohn, Nur wahre möglichst Diskretion, Sonst kommt es zum Prozesse Und geht dann durch die Presse! Schlaf Knäblein, schlaf, Und träme süß und brav, Bringt dich in's Bettchen der Papa, So frage ja nicht nach Mama, Sie folgt moderner Regung Und ging zur Frau'nbewegung! * Drück die Aeuglein zu Und schlaf in süßer Ruh, Dein Fläschchen ist dein einzger Schatz, Du kennst nicht Zoll- noch Steuersatz, Drum schlürf in vollen Zügen Dein kindliches Vergnügen! * Schlaf Knäblein, schlaf, Werde groß und lerne brav, Ist dein Papa ein reicher Mann, Dann wendet er für dich viel an Und später oder früher Bekommst Du den„Erzieher"! * Knäblein weine nicht, Du bist ein dummer Wicht; Hast du denn nicht gelesen jetzt, Der Dippold ist ja festgesetzt, Der hat nichts mehr zu sagen, Der kann dich nicht mehr schlagen! * Schlaf Knäblein, schlaf, Sei folgsam stets und brav, Wenn dir Talente eigen sind, Dann wirst du gar ein Wunderkind, Dann füllst du Papas Kassen, Er kann dich sehen lassen! * Schlaf, du zart Gemüt, Wer weiß, was dir noch blüht, Entwickle dich mit Mut und Kraft, Der Krieg wird doch nicht abgeschafft, Drum lerne du bei Zeiten Zu kämpfen und zu streiten! Schlaf Knäblein schlaf, Sei immer gut und brav, Und wenn du einst erwachsen bist, Dann lerne du als Mann und Christ Die Wahrheit stets vertragen, Mehr kann ich dir nicht sagen! * Schlaf Knäblein, schlaf, Und wirst du auch kein Graf, So werde doch ein braver Mann, Der recht viel Steuern zahlen kann, Also ein wackrer Streiter Im Daseinskampf!—— Ernst Heiter. *(Die„bayrische Nationalwaffe".) Aus Würz burg wird der„Frkf. Ztg.“ geschrieben: Vor der Straf kammer hatte sich dieser Tage ein ländlicher Held zu verantworten, der bei einem Kriegerfeste sein Bierglas an dem Schädel eines Festteilnehmers in Trümmer geschlagen hatte. Sein Anwalt, ein ob seines Witzes bekannter Vertrauensempfindung folgte. Freilich ging diese nicht soweit, daß sie jetzt auf der Stelle der Anderen ihr Herz ausgeschüttet hätte; aber sie leugnete doch wenigstens nicht, daß etwas sie erschüttert und erschreckt habe. „Armes Kind!“ sagte Tyerese, indem sie die Hand auf ihrem Arm streichelte.„Ganz verstört sehen Sie aus! Ist es jetzt besser?" „Ja,“ sagte Erna mit muysamer, tonloser Stimme, „mir ist etwas besser. Es war recht kindisch— mir schien es, als sähe ich einen— einen Dämon— und darüber erschrak ich.“ „Es wird ein Schatten gewesen sein. „Ein Schatten— ein Schatten!“ wiederholte Erna mehrmals.„Ach, wie schrecklich solche Schatten aus Fleisch und Bein sind!“ Einen Augenblick schwieg Therese. Sie ahnte, daß hier eine alte Wunde wieder aufgebrochen war. Dann sagte sie ruhig: „Schatten und Damonen oder wie man sonst solche Schreckgespenster nennen will, verlieren ihre Kraft, wenn man ihnen recht hell ins Gesicht leuchtet. Ich weiß nicht, was Sie quält, Fräulein Erna, und ich will Sie nicht danach fragen. Wenn Sie aber freiwillig meinen Rat oder meinen Trost annehmen wollen, so stehe ich Ihnen von Herzen gern zur Verfügung. Erna drückte ihren Arm. „Ich danke Ihnen. Es kann wohl sein, daß ich Ihre Güte annehme,— es ist schon eine Beruhigung— Sie sind so sehr gut— und ich kann meine arme Mama nicht betrüben— eigentlich ist es ja unverantwortlich, sich so aufstören zu lassen. „Mein liebes Kind, unverantwortlich ist keine nervöse Regung. Sie sind nämlich heut Abend nur nervös. Morgen im hellen Sonnenschein lachen Sie über Ihre heutige Aufregung. Es wundert mich auch nicht im Minund der„Nationalheld“ muß sechs Wochen„brummen". *(Ein freudiges Ereignis auf See.) Auf dem in Fahrt befindlichen Hamburger Schnelldampfer„Auguste Viktoria“ schenkte am 10. Oktober eine ZwischendecksPassagierin einem niedlichen Mädchen das Leben, das von den Eltern nach dem Namen des Schiffes Auguste Viktoria genannt wurde. Die Kajütepassagiere und besonders die für Ven Damen zeigten lebhaftes Interesse für den jüngsten Passagier und sammelten ihm ein Patengeschenk von 470 Mk. Das Kind erfreut sich nach dem Schiffsbericht der besten Gesundheit, und auch die Mutter, die vor der Geburt seekrank gewesen war, war nachher wohl und munter. Ein neues Mittel gegen Seekrankheit! notierte der Schiffsarzt. *(Likör=Automat auf Deutsch.) Die Redaktion der„Lustigen Blätter“ hatte ein Preisausschreiben zur Verdeutschung des Wortes Likör=Automat erlassen. Hierauf sind einige sehr originelle Vorschläge eingelaufen, die die„Nat.=Ztg.“ veröffentlicht. Den ersten Preis erhielt der Vorschlag„Geistreicher“, dann folgten:„Stumdesten, daß man sich über den unerwarteten Anblick eines Menschen so sehr entsetzen kann, selbst, wenn man ein ganz gutes Gewissen hat. Sehen Sie, mein verstorbener Gatte war ein tapferer Krieger und ein edler Mensch, aber niemals hat er es fertig gebracht, den Anblick einer Ratte ruhig zu ertragen. Er zitterte, er erbleichte, sobald er eine sah. Solch' eine Ratte haben die meisten Menschen in ihrem Leben. Es braucht ja nicht immer gleich ein Skelett im Hause zu sein; das schließt eigentlich eine Schuld ein; aber eine Erinnerung zum Beispiel oder eine Abscheu, oder eine Liebe zuweilen— das sind so die Dämonen und Schatten häufigster Art. Und über die kommt man auch weg mit der Zeit. Man muß nur Mut haben und Geduld und Gottvertrauen. Sie sehen mich so erstaunt an. Sie haben gedacht, eine elegante Weltdame und noch dazu eine aus einer philosophischen Professorenfamilie könne doch nicht fromm sein? Das bin ich nun nämlich auch nicht leider. Man befindet sich viel wohler, wenn man wirklich fromm ist. Das heißt wenn man allezeit nach seinen christlichen religiösen Grundsätzen handelt. Das tut man aber eben nicht; man ist halt nichts weiter als ein schwacher Meisch, der ewig über seine eigenen Gelüste stolpert. Dennoch hilft Einem Gottvertrauen über die meisten Klippen weg; mir wenigstens hat es stets geholfen— einmal sogar in einer ernstlichen Seelengefahr.— Wenn Sie wollen, erzähle ich Ihnen das einmal.— Aber jetzt sehen Sie schon wieder viel besser aus, wir können nun wohl zurückgehen. Hören Sie nur einmal, wie prachtvoll dieser Radkymarsch gespielt wird! Die Kaiserlichen in Bozen haben eine besonders schneidig geschulte Kapelle. Ganz unmerklich hatte die kluge Frau unter solchem Geplauder das junge Mädchen wieder dem Johannesplatz zugeführt und bemerkte mit Genugtuung, daß der alte, gleichmäßige Ausdruck wieder in deren Züge zurückgekehrt war.(Fortsetzung folgt.) mer Budiker",„Schnapserchen",„Likaut",„Schnapskuh". Auch eine nicht preisgekrönte Verdeutschung sei hier in Kürze erwähnt:„Branntweinvonselbstohnebedienungnacheinwurfeinesgeldstücksverkaufsvorrichtung. y Laurahütte, 30. Okt. Der Grubenhauer Buchta wollte gestern nacht eine ganze Hochzeitsgesellschaft mit Dynamit in die Luft sprengen. Der Pferdeknecht Oleiok feierte seine Hochzeit mit der Tochter des Schaffners Goi. Buchta, der die Goi auch als seine Ehefrau heimführen wollte, feuerte nun während der Hochzeit zwei Explosionsschüsse auf die Goische Wohnung ab. Einem Zufall ist es zu danken, daß beide Schüsse ihren Zweck verfehlten und nur eine Anzahl Fensterscheiben und ein Teil des Mauerwerks des Hauses zerstört wurden. Der Täter wurde verhaftet. + Ponta Delgada(Azoren), 30. Okt. Das deutsche Südpolarschiff„Gauß“ mit der unter der Leitung des Professors v. Drygalski stehenden Expedition an Bord ist heute hier eingetroffen. 1. Nov.: Veränderlich, ziemlich kalt, starker Wind. 2. Nov.: Wenig veränderlich, milder. 3. Nov.: Wolkig mit Sonnenschein, milde, meist trocken. Für den redaktionellen Teil verantwortlich Wilh. Schade. feinster Kaffee-Zusatz in Packetchen zu u. 20 Pfennig in allen besseren Kolonialwarenhandlungen zu haben. isnhiss Benachrichtigung und Anleitung über die Behandlung von Luft ballons oder Drachen und zugehörigen Apparaten, welche im Kreis Hörde ausgesunden werden. Zum Zwecke wissenschaftlicher Erforschung der höheren Lustchichten läßt man kleinere oder größere mit Gas gefüllte Luftdallons steigen, oder auch Drachen vom Winde emporheben, welche Instrumente tragen, die selbsttätige Aufzeichnungen über die Temperatur, Feuchtiokeit, die Windstärke usw. ausführen. Da diese Ballons usw zu klein sind, um Menschen tragen zu können, so wird vorausgesetzt, daß ne— von verständigen Lenten gefunden — in zweckmäßiger Weise behandelt und ausbewahrt und schließlich an den Eigentümer zurückgeschickt werden Zu diesem Zwecke seien fölgende Vorschriften gegeben, von deren strenger Befolgung nicht nur der Wert der Aufzeichnungen sondern auch die Höhe der an den Finder zu zahlende Belohnung abhängt 1. Die Ballons sind mit entzündlichem Gase Wasserstoff oder Leuchtgas gefüllt und müssen deshalb fern vom Feuer gehalten werden. Besteht die Hülle desselben aus Papier, so zerreiße man sie, um das Gas entweichen zu lassen Bei Stoff= oder Gummihüllen binde man den Ballon auf, richte die Oeffnung nach oben und entleere das Gas durch Drücken, ohne den Stoff viel zu zerren oder zu reiben; danach wickle man ihn glatt zusammen Wird ein Ballon bemerkt, der noch in der Luft fliegt, so gehe man ihm nach und suche zunächst den an ihm hängenden Apparat aufzufinden, der in einem Kästchen oder Körbchen steckt, und ihn vor Beschädigung zu sichern. Besonders vermeide man, den Apparat hart anzusassen oder mit den Fingern in ihn hineinzugreifen. Ehe man ihn abschneidet, sichere man den Ballon gegen das Davonfliegen, indem man ihn irgendwo festbindet, bis sein Gas entleert ist. Gummiballons, welche meist einen Durchmesser von 1 bis 2 m haben, pflegen in der Höhe zu platzen und lassen dann den Apparat mittels eines Fallschirmes zur Erde niedersinken; gewöhnlich bedeckt dieser den Apparat, oder hängt in einem Baume fest, während der Apparat unter ihm hängt, oder am Erdboden liegt. Bei dem Herunterholen ist vor allen Dingen ein Herabstürzen des Apparates zu vermeiden. Der Apparat ist nunmehr unter Vermeidung aller unnötigen Erschütterungen in einem trockenen, nicht zu warmem Raum aufzubewahren, bis er entweder abgeholt wird, oder bis eine für seinen Rücktransport mit der Post bestimmte Kiste eintrifft, in welcher sich nähere Anweisungen sowie Fragebogen befinden, der tunlichst enau auszufüllen ist. An dem Ballon oder am Apparat findet man einen Briefumschlag, der die Adresse enthält, an welche sobald als möglich unter genauer Angabe der Nummer des Avparates, des Namens und Wohnortes des Finders, sowie des nächsten Postamtes eine telegraphische Depesche abzuschicken ist. Der Finder resp. der Ablieferer des Apparates ethät eine Belohnung von 5 Mk, in besondern Fällen, wenn die Bergung besonders schwierig oder zeitraubend war, aber mehr. Außer dem werden alle notwendigen Auslagen zurückerstattet[Im Falle einer mutwilligen Beschädigung eines Apparates oder eines Versuches den Schutzkasten an irgend einer Stelle zu öffnen, wird nicht nur keine Belohnung gezahlt, sondern auch noch ein Verfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet werden. Die Ballons, Apparate und alles Zubehör ssind„fiskalisches Eigentum“. 2. Die zu demselben Zwecke benutzten Drachen haben meist die Gestalt eines viereckigen offenen, aus Holz=oder Metallstäben bestehenden Kastens, der teilweise mit Stoff bekleidet ist. Da die Drachen mittels eines dünnen Stahldrahtes emporgelassen werden, kommt es gelegentlich vor, daß ein kürzeres oder längeres Stück solchen Drahtes an dem Drachen hängt. Befinden sich in der Nähe elektrische Straßenbahnen mit oberirdischer Stromzuleirung, und liegt die Möglichkeit vor, daß der Drachendraht mit dem elektrischen Starkstromdraht in Berührung kommt, so ist jedes Ergreifen des ersteren mit bloßen Händen oder Berühren mit unbedeckten Körperteilen sorgfältig zu vermeiden; man wickle deshalb ein dickes trockenes Tuch um die Hände, ehe man den Draht angreift. Ist der Drachen bei starkem Winde noch in schneller Bewe gung, so versuche man mit aller Vorsicht, den nachschleifendn Draht schnell um einen festen Pfahl oder einen Baum umzuschlingen. Dasselbe gilt auch für einen Ballon, welcher eine Leine oder ein Kabelstück nachschleift. In dem Falle, daß sich Streitigkeiten über den Anspruch auf die Belohnung oder aus andern Gründen erheben, wird das Königliche Landratsamt hierüber entscheiden. Die Polizei= und Gemeindebehörden werden ersucht, der sachgemußen Ausführung obiger Vorschriften tunlichste Förderung und Unterstützung zu teil werden zu lassen und ganz besonders durch Belehrung und gelegentliches gutes Beispiel dabei mitzuwirken, daß diese wichtigen und von den Kulturnationen betriebenen Experimente von Erfolg begleitet werden. Hörde, den 18. Oktober 1903. Der Londrat. Ehern. Binnige-Cherts-fu. Samstag, 31. Okr., Vonntag, 1. kov., Teiontag, T. kiov. Damen-Konfektion: 19,50,14,25, 11,75 U. Eskimo=Jacke, sausgestattet, 20, 16,25, 11,75„ Schwarzes Jackett, Golf=Kapes, blau und grau 11,25,9,50, 7,75„ 11,25, 9,75, 7,75„ Herven-Konlekdon! 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