9erh Amtiches Rresscialt für den Kreis börde. 1 Geante Scharte fscherce. Teicgr=brse Praug charat=ulh. Nr. 253 Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen für den Kreis Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. Regierung durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung" rechtsverbindliche Kraft. 28 Okiober 1905 Alstgooch den Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 Pfg., excl. 42 Pfg. Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. Erscheint an jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter Familienfreund. 36. Erster deutscher Arbeiterkongreß. und Maßnahmen, welche geeignet erscheinen, das mir hindern, daß und meiner Regierung am Herzen liegende Wohl der T####, we Arbeiter zu fördern, gern meinen Schutz und schließlich ooch Im katholischen Vereinshause Josefsheim in Bornheim bei Frankfurt a. M. wurde, wie schon gemeldet, am Sonntag der erste deutsche Arbeiterkongreß eröffnet. An 200 Delegierte sind erschienen, die rund 620000 Arbeiter vertreten. Die erste Sitzung ließ den Schluß zu, daß mit diesem Kongreß ein mächtiger Anstoß zu einer großen Arbeiter=Organisation auf loyaler, gesetzlicher Grundlage gegeben ist. Wie diese, Zraazisatiog. sich, gestalten und wie sie wirken soll, daruber soche am Montag eingehend beraten werden; denn als neuer und letzter Punkt fand sich am Sonntag auf der Tagesordnung die Frage:„Welche Nutzanwendung ziehen wir aus dem Kongreß?" Die Behandlung dieser Frage soll in einer allgemeinen Aussprache erfolgen. Den Kongreß eröffnete der Vorsitzende des Ortsauschusses, Bärrn=Frankfurt, mit einem Hoch auf den Kaiser. Vorsitzender wurde Stegerwald=Köln, der Vertreter des Gesamtverbandes der christlichen Gewerkschaften, und Behrens=Berlin, Vertreter des evangelischen Arbeitervereins in Berlin. un den Kaiser wurde folgendes Telegramm gesandt:„Ew. Majestät bringt der erste deutsche Arbeiterkongreß, der vo verschiedenen Berufen und Konfessionen beschickt ist, sein Huldigung dar und versichert seine unwandelbare monarchische Treue und vaterländische Gesinnung. Die hier vertretenen, mehr als 600000 Arbeiter stehen treu zu Kaiser und Reich, Fürst und Vaterland. Gestützt auf diese Grundsätze, erstreben sie unter dankbarer Aner= tennung des bisher Geschehenen die Weiterführung der Sozialreform unter gesetzlicher Mitwirkung, und Betätigung der Selbsthilfe.“ Fast vier Stunden nahm die Beratung des ersten Gegenstandes der Tagesordnung: „Koalitionsrecht und Vereins= und Versammlungswesen in Anspruch. Der Kongreß forderte laut„d..6 in einer Resolution freies Koalitionsrecht ohne subjektive oder objektive Einschränkungen, Schutz der freien Ausübung des Koalitionsrechtes und ein Reichsvereinsgesetz. Gegen die Resolution stimmten nur die Vertreter des „Verbandes der katholischen Arbeitervereine, Sitz Verlin". Diese konnten sich für ein Koalitionsrecht ohne Einschränkung nicht erwärmen. Frankfurt a. M., 26. Okt. Vom Kaiser traf heute Nachmittag bei dem Vorsitzenden des begichefpr age#en kongresses folgendes„Telegramm ein:„Sch. en zum ersten deutschen Arbeiterkongreß dort vereinten Vertretern der deutschen Arbeiterschaft für den HuldigungsGruß und die Versicherung ihrer monarchischen Treue u. vaterländischen Gesinnung meinen herzlichsten Dank aus. Ich werde die Beratungen des Kongresses mit meinem Interesse begleiten und auch in Zukunft allen Anregungen das Majorat in andere Hände gelange. Die Sache war sehr geschickt angeordnet, kam aber deutschen.u, den lassen. Wihelm, I. R. Die einem spannenden Kriminalroman, die Gerichtsverhandfallskundgebungen Ausdruck. Der Vorsitzende brachte befindet sich die Bahnwärtersfrau Meyer meyer=München erklärte, dieses Telegramm des Kaisers dem jetzigen Hauptmann v. Z. im 20. österreichischen Inerklärte, dieses Telegramm des Kai an den ersten deutschen Arbeitertongreß werde einen Markstein in der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung bilden. Politische Uebersicht. Deutschland fanterieregiment. —„Sozialdemokratische Geschäftsleute, die ernstlich an ihre Pflicht erinnert wurden“ so lautet diellmschreibung Merstgrüiche. Jegliche Stunde predigt auf's neue die alte Erfahrung, Daß des Lebens Genuß nicht im Genusse besteht., Geradeaus mit Gottes Segen, Viel lieber Schritt vor Schritt, Als rasch auf krummen Wegen, Wo Falschheit ginge mit. Hammer. Sturm. Novelle von E. Fahrow. (7. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten) Der Bursche zählte die Barschaft, welche ihm von seinem Wochenlohn übrig geblieben war— wenn er in der nächsten Woche ein bischen hungerte, konnte er seinem Liebchen das ersehnte Schmuckstück kaufen. Rasch entschloß er sich und ging in den Laden, wo er mit einem enormen Aufwand von Worten zu handeln begann. Bill schlenderte weiter; ihm war das nichts neues, er hatte schon oft beobachtet, wie diese Art Leute tatsächlich lieber hungerten, als ihre Putzsucht bezähmten. „Und doch ist das nichts Schlimmeres, als was man alle Tage auch bei uns sieht,“ philosophierte er.„Bei diesen armen Italienern ist es ein wenig Schmuck und bei uns ist es viel Schmuck, oder irgend ein anderer Luxus, der die Triebfeder bei der Mehrzahl der Menschen bildet. Besonders bei den Frauen! Man weiß ja, Stande sind, Wohlstand und Gluak ihrer eigenen Familie aufs Spiel zu setzen, um Verschwendung mit Toiletten oder Vergnügungen treiben zu können! Und unsere jungen Mädchen? Angeln sie nicht vor allem nach einem reichen Mann, und viel seltener nach einem edlen, braven? an ihre Pflicht erinnert wurden“ so lautet d.## oder, wenn man will, die Uebersetzung des Wortes„Terrorismus" nach dem Lexikon des„Vorwärts“. Die Genossen sollen nur bei Genossen kaufen; diese letzteren sollen Deurschland, durch öffentliche Stimmabgabe für den sozialdemokratiEine Zusammenkunft Kaiser Wilhelms mit dem schen Kanddaten ihre wascheluste 1P3tz, Mautat gebraßt Zaren soll in Wiesbaden stattfinden. Am 4. November sinnung betätigen, sonst wird ihnen mit 2###enige#. werden dort eintreffen: Der Kaiser und die Kaiserin, Das ist kein Terrorismus, sondern nur eine erng erferner das Zarenpaar, der Großherzog von Hessen, so= innerung an die Pflicht, sozialdemokratisch zu wählen, wie voraussichtlich Prinz und Prinzessin Heinrich von sagt der„Vorwärts". Wer lacht da? Preußen. Die„Petersburgskja Wjedomosti“ sprechen) Oesterreich bereits die Freude aller Russen über die bevorstehende— Der neue ungarische Ministerpäsident Graf SteZusammenkunft aus und weisen auf den Handelsvertrag fan Tisza wurde im Jahre 1861, als ältester Sohn Kohin, der bei dieser Gelegenheit entschieden berührt werde. loman Tiszas geboren. Er hat in Berlin, Heidelberg und Niemand kann bestreiten, schreibt zzurst Uchtomski, daß Budapest studiert und den Dr. jur erworben. Nach Bedie Zusammenkunft der Staatsoberhäupter die einfachste endigung seiner Studien trat er als VerwaltungspraktiArt der Lösung und Entscheidung wichtiger Fragen ist. kant in das Ministerium des Innern ein. Seit dem Jahre Verwandschaftliches Band, persönliche Sympathien und 1886 gehört Graf Stephan Tisza mit geringen Unterdie enorme Autorität'der obersten Staassgewalt er. brechungen dem ungarischen Abgeordnetenhause an, in scheinen als Element jener Macht, welche leicht und schnell dem er stets die Opposition aufs entschiedenste bekämpft jene Hindernisse beseitigt, die für, geringerg, Träger, von hat. Es ist daher selbstverständlich, daß Tisza bei dem Vollmachten unüherwindvar erscheinen.— Man mut ab großen Einfluß der oppositionellen garteien in Ungarn warten, ob sich diese Erwartung erfüllt.— einen sehr schweren Stand haben wird. — Rußland ist bisher nicht der Brüsseler Zucker= 96.16 owenton bietriten, Es zahte bo beshaupter 6, veye.— Truppen des Malah beichiefen en dalerzsche Ein Sensationsprozeß hat am Dienstag vor dem trachtet. — Ein Schsathurplezeg har am Vienslag vor vemn„ Berliner Schwurgericht begonnen. Auf der Anklagebank sitzt ein dem polnischen Uradel angehörendes Ehe= Kleine par der Graf und die Gräfin Lwitchz, Hersirtege 4 Verlin, 27. Okt. Wie nach der„Rhein=Wesf. Szene gesetzt zu haben, um zu ver Ztg.“ in Künstlerkreisen mitgeteilt wird, hat der Kaiser „Angedroht!“ rief Bill, lachend vor Freude.„Und zusammenzutreffen wissen werde! Er ist also noch ganz der Alte! Er hat noch seinen Humor und spricht noch unfehlbar grammatikalisch genau.“ „Ja, weißt Du,“ sagte der andere,„das liegt so bei uns in der Familie. Die Steineisens bleiben immer alle so, wie sie einmal sind. Das ist natürlich sehr bedauerlich; denn als strebender Mensch hat man doch den heimlichen Wunsch, sich nach und nach immer mehr zu vervollkommnen, das kann man nicht, wenn man sich gar nicht ändert. Aber Du, Kleiner, Du scheinst mir doch in diesen fünf Jahren anders geworden zu sein.“ Er hatte seinen Lodenhut abgenommen und ihn ein paarmal fröhlich durch die Luft geschwenkt; nun setzte er ihn wieder auf, jedoch ganz hinten im Nacken, was iym plötzlich ein verwegenes Aussehen gab. „Ja,“ nickte Bill,„ich habe mich leider sehr verändert. Mit fünfundzwanzig Jahren war ich viel netter. — Dein Hut fällt herunter. 6 5e Wirklich rollte der Hut dem Professor soeven oavon. „Laß ihn liegen, ich werde ihn gleich wieder holen; da er einmal staubig ist, wird er durch längeres Liegen nicht staubiger. Bleib' so stehen, ich bin noch nicht fertig mit Deinem Gesicht. Ich muß Dich erst wieder vollends in mich aufnehmen."„#: Wumssrängs hor 6ich Dabei hielt er den Freuno in urmeslange vor sich bei den Schultern und betrachtete ihn lange und forschend. „Du hast gelebt und erlebt,“ sagte er dann, als allgemeines Resume seiner Beobachtung.„Das kann nicht jeder von sich sagen. Ich z. B. habe auch gelebt und garnichts erlebt. Deine Augen sind übrigens noch die alten, wahrscheinlich berückst Du mit ihnen immer noch die holde Weiblichkeit, die fällt ja so leicht auf Augen herein; aber Unter solchen Grübeleien war er auf den Johannesplatz zurückgekommen, der im rötlichen Abendlicht verlockender noch als in der blendenden Sonne dalag. Eine heimliche Rührung faßte Bill jedesmal ans Herz, wenn er vor der Walterstatue stand, die so schlicht und gerade deshalb garnicht konventionell war. Das schöne Antlitz des Minnesängers, das ein wenig auf die Laute in seinen Händen gesenkt ist, sprach zu ihm eine stille Sprache von Poesie und Träumerei. Vielleicht legte Bill mehr in das Marmorbildnis, als eigentlich darin lag. Allein das war ein Vorrecht seiner dichterischen Natur, die immer wieder die Oberhand über seine weltmännische Glasur gewann. 1 8—5 Er mochte einige Minuten so in freudigen Anschauen zugebracht haben, als plötzlich eine tiefe Stimme hinter „Und natürlich ist man blind und taub für die Außenwelt und bildet sich geschlagene fünf Minuten ein, man sei allein auf diesem Planeten!" Bill war beim Klange der warmen tiefen Stimme herumgefahren und schaute jetzt in ein feines blasses Männerantlitz, das schon nicht mehr ganz jung war. Der braungoldene Vollbart war spitz zugestutzt, huter den Brillengläsern schauten ein Paar unglaublich gute und schwärmerische Augen hervor; der ganze Mann machte mit absoluter Gewißheit den Eindruck eines deutschen „Hans!“ schrie Bill auf,„Mensch— Professor, wo kommst Du her?" Dabei schüttelte er mit einer ihm sonst nicht geläufigen Herzlichkeit die hagere schmale Hand des „Wo ich herkomme? Hast Du mir nicht deutlich geschrieben, daß Du den Spätsommer in Südtirol zubringen würdest? Und habe ich Dir nicht in drei Briefen angedroht, daß ich eines Tages mit Dir zusammenzutreffen wissen werde?“ wahrscheinlich berücst Du mit.. gie holt Weiblichten, dir fallt ja so leicht auf Augen herein; aber Du hast einen stolzen Zug bekommen und siehst nicht mehr so treuherzig aus, wie früher.“. g H. „Gott sei Dank,“ sagte Bill.„Jetzt wirst Du ja Haverkamp beauftragt, eine überlebensgroße Bronzestatue Friedr. Krupps zu verfertigen, die vor dem kaiserlichen Jagdklub in Kiel aufgestellt werden soll. * Berlin, 27. Okt. Nach einer Meldung des„B. T.“ sind zwischen der preußischen Regierung und einer großen deutschen Elektrizitätsgesellschaft Verhandlungen über eine direkte elektrische Schnellbahn zwischen Hamburg und Berlin eingeleitet worden. * Görlitz, 27. Okt. Der Oberbürgermeister Thiemel gestand die Ermordung seiner Frau ein. * Gegen den„Kaiser der Sahara“ ist nach einem Pariser Blatt die Untersuchung eingeleitet worden. Sie stutzt sich auf einen Artikel 85 des Strafgesetzbuchs: „Wer durch Handlungen, die nicht von der Regierung gebilligt sind, Franzosen Vergeltungsmaßregeln aussetzt, wird mit Verbannung bestraft.“ Zwei der von Lebaudy in Nordafrika im Stich gelassenen Matrosen wollen als Mitkläger auftreten. Uebrigens ist ein Matrose dem Fieber erlegen, ein anderer liegt schwerkrank darnieder. + Petersburg, 27. Okt. Von dem jüngst gemeldeten Eisenbahnüberfall auf den Personenzug Wirballen=Petersburg stellt sich nach Meldungen der Blätter heraus, daß er von den beiden Kondukteuren des Gepäckwagens vorgetäuscht worden ist. Die beiden Kondukteure stehen unter dem Verdacht, 14 Kassen, die sich im Gepäckwagen befanden, gestohlen zu haben. Die Zustände in Serbien. Schwarz in Schwarz malt der Belgrader Mitarbeiter der„Post“ die Zustände in Serbien. Hier einiges aus dem Bericht: An allen Ecken und Enden treten Erscheinungen hervor, die auf die rasch u. unaufhaltsam vor sich gehende Auflösung aller staatlichen Zustände hinweisen. Offiziere in beiden Lagern erhalten„Urteile" zugeschickt, mit denen das Leben der Herren als verwirkt erklärt wird. Bis in die entlegensten Winkel des Landes dringen Blutbefehle von„Exekutions=Komitees“, die im Angesicht der Staatsgewalt ihres selbstherrlichen Amtes walten. Die Sicherheit ist erschüttert, die Gesetze erscheinen tatsächlich aufgehoben, die Beunruhigung greift immer mehr um sich, während der König fortfährt, der Gefangene der Mörderpartei zu sein. Jene Parteien, welche Peter die im Blute gekränkte Krone aufs Haupt setzen, wollen sich nicht von ihm befehlen lassen. Die besten Beamten werden fortgejagt, um durch Anhänger der Anarchie ersetzt zu werden. In der Armee siedet und brodelt es: Die Treue und Eid hochchaltenden Offiziere wollen jetzt weniger als je die Eidbrüchigen als Kameraden gelten lassen. Der Chef des letzteren, Oberst Missitsch, hat das ihm übermittelte„Todesurteil“ in Händen. Die Gegenverschwörer sind offenbar entschlossen, sich gegen die Mörderpartei jener Mittel zu bedienen, die diese selbst als wirksame und erprobte durch die Tat proklamiert haben. Der oberste der JuniAkteure, Maschin, muß tausend Vorsichtsmaßregeln ergreifen, um sein kostbares Leben sicherzustellen. Können solche Zustände von Dauer sein? Diese Frage mag in der Stille des Konaks dem König schlaflose Nächte bereiten. Aber was kann er tun? Wer Wind säet, muß eben Sturm ernten. Schwerte, 28. Oktober 1903. **(Das Salzsteuergesetz.) Unsere Leser werden zur Vermeidung strafbarer Zuwiderhandlungen gegen das Salzsteuergesetz darauf aufmerksam gemacht, daß das von den Salzwerkbesitzern auf Vorrat denatuierte und bei den Salzhändlern käufliche sogenannte Handelssalz nicht zur Bereitung von Nahrungsund Genußmitteln für Menschen und namentlich nicht zur Herstellung von Tabakfabrikaten, Mineralwässern u. Bädern verwandelt werden darf; ferner daß das denatuierte sogenannte Bestellsalz, welches nur auf vorherige Bestellung entweder bei einem inländischen Salzwerke oder bei einem Zoll= oder Steueramte oder in den Gewerberäumen des Empfängers mit besonderen Denatuierungsmittel denatuirt und bei dem SalzhändWosht zuscht mit menen Lehicht ferig den, Zur vergeltung sage ich Dir, daß Du viel eleganter, viel moderner aussiehst, als früher.“ Der Professor holte seinen Hut und stäubte ihn mit dem Aermel ab— was weder elegant noch modern aus9. wird schan f.; Nichti, „Jawohl,“ sagte er,„das wiro schon seine Richtigkeit haben. Sie will es ja so.“ „Sie!“ rief Bill erschrocken.„Hast Du Dich etwa meuchlings verheiratet oder verlobt?“ „Fürchte nichts,“ sagte der Professor mit einer beschwichtigenden Handbewegung,„ich habe noch alle meine Sinne beisammen. Uebrigens, auch wenn ich sie nicht hätte, oder wenn irgend eine kleine, weiche Hand Unordnung in sie hineingebracht hätte, mein Selbsterhaltungstrieb würde mich doch immer vor dem letzten, entscheidenden Schritt bewahren.“... Seu 64s Bill schob seinen Arm durch den des Freunoes und sog ihn mit sch fort. baßz a ungr noch wie fri„Das heißt,“ sagt er,„daß Du immer noch wir ftuher sehr leicht entflammt bist, aber über platonisches Schwärmen— man ist ja doch wohl kein— kein Greis oder so was.“.. E sman 8#. Jetzt war es Bill, der eine beschwichtigenoe Bewegung machte.„ Weigt.. 15. „Nein, nein— Du weißt ja, wie ich es meine— im Allgemeinen hast Du aber doch zu viel aufrichtige Verehrung für diese„weißen, jungen Mädchen,“ wie Du sie stets nanntest, um mit einem profanen Heiratsantrag den Blütenstaub von ihrer Unbefangenheit zu streifen— so oder so ähnlich pflegtest Du Dich auszudrücken.“ „Hm— so ähnlich— ja— sage mal, wo schleifst Du mich denn hin?“. „Zum Greifen, wo Du naturlich ein Glas Pilsener mit mir trinken mußt; und übrigens weiß ich immer noch nicht, wer sie ist.“ lern nicht käuflich ist, zu einem andern als dem angegebenen Verwendungszwecke nicht verwendet und namentlich nicht an andere Personen abgegeben werden darf. **(Die Erneuerung der Lose) zur fünften Klasse der preußischen Klassenlotterie, deren Hauptgewinn aus 500000 Mark und einer Prämie von 300 000 Mark besteht, hat bis spätestens zum 2. November, abends 8 Uhr, unter Vorlegung des Loses der vierten Klasse zu geschehen. Die Ziehung beginnt am 6. und endigt am 27. November. **(Schwerter Turnverein.) In der letzten Generalversammlung des„Schwerter Turnvereins“ ist beschlossen worden, am Sylvesterabend das übliche Winterkränzchen zu feiern. Die Tanzpausen sollen durch turnerische Aufführungen, humorist. Vorträge, Theater usw. ausgefüllt werden. (Achtung, Taschendiebe!) Bei der letzten und vorletzten Kirmes haben vielfach Taschendiebe ihr Unwesen getrieben und reiche Beute gemacht. Darum, ihr Kirmesbesucher, achtet auf Tasche und Geldbörse! **(Neue Lungenheilstätte.) Der Allgemeine Knappschaftsverein in Bochum läßt bei Beringhausen in der Nähe von Meschede eine allen Anforderungen der neuzeitlichen Gesundheitspflege entsprechende Lungenheilstätte errichten, die bereits soweit vorgeschritten ist, daß sie im nächsten Jahre ihrer Bestimmung übergeben werden kann. Sie liegt am südlichen Abhange der hier ein herrliches Tal aufschließenden Berge mit Buchen= und Tannenwäldern, gegen rauhe Winde vollständig geschützt. Auch die Anlage der sehr ausgedehnten Baulichkeiten bietet weiteren Schutz. Die Anstalt soll für 118 Betten, darunter eine Anzahl in Einzelzimmern, eingerichtet werden. Um die Anstalt herum sind Gartenanlagen, Spazierwege, Terrassen, Ruhebänke und Liegehallen und machen den Aufenthalt im Freien angenehm. Die Wasserleitungen liefern ein sehr gesundes und reines Wasser. Die Beseitigung der Abwässer geschieht durch eine Kläranlage. **(Schweinernes.) Unter dem Messer des Metzgers fielen im Regierungsbezirk Münster 95470 Schweine, die sich in eine einzige Trichine, die von 320 Fleischbeschauern gefunden werden konnte, teilen müssen. Der Regierungsbezirk Minden brachte es auf 224813 Schweineschlachtungen, wobei ebenfalls blos einmal eine Trichine gefunden wurde, bei einem Aufgebot von 872 Fleischbeschauern, während der Regierungsbezirk Arnsberg den westfälischen Schweinerekkord mit 463392 Stück verzeichnet. Aber auch bei dieser großen Zahl von Schweineschlachtungen wurden nur zweimal Trichinen gefunden, dagegen siebenmal in amerikanischen Speckseiten, obschon insgesamt 1609 amtliche Fleischbeschauer ihre Mikroskope in Tätigkeit hatten. Zu den wenigen Regierungsbezirken der preußischen Monarchie, wo im Jahre 1902 kein trichinöses Schwein gefunden wurde, gehört auch der Regierungsbezirk Köln. Trotz der bedeutenden Zahl der im Bezirke während des genannten Jahres geschlachteten Schweine— 231032 St.— fand die Fleischbeschau, die von 447 amtlichen Fleischbechauern ausgeübt wurde, keine Trichine. Auch die Zahl der finnigen Schweine war äußerst gering, sie betrug nur 18. In amerikanischen Speckseiten wurden 17mal Trichinen gefunden. Ebenfalls ganz frei von Trichinen waren die in den Regierungsbezirken Koblenz und Aachen geschlachteten Schweine, während in Düsseldorf bei 643 779 Schweinen einmal und in Trier bei 105 751 Schweinen viermal Trichinen gefunden worden. Den großten Verbrauch hatte der Bezirk Düsseldorf mit 643779, den ge*e(Die Förderung des Kriegervereinsweseus) ist bekanntlich auch einer der Hauptwünsche des Kaisers, und um den Kriegervereinen möglichst viele Mitglieder zuzuführen, sind ihnen von den Behörden mancherlei Vergünstigungen und Vorrechte eingeräumt worden, so unter anderem das Anlegen der Kriegervereins=Abzeichen bei den Kontrollversammlungen. Neuerdings ist eine weitere Vergünstigung getroffen worden. Den Truppenteilen wurde nämlich anheimgestellt, zu den Stiftungsund anderen Festen der Regiments=Kriegervereine Abordnungen von Offizieren und Mannschaften zu entsenden, um so eine Verbindung der„Ehemaligen“ mit der aktiven Truppe herzustellen und dadurch für den Beitritt indirekt zu werben. ***(Zentralkasse des evang. Bundes.) Nach dem Jahresabschluß der Zentralkasse des evang. Bundes hatte der Verein im abgelaufenen Jahre eine Einnahme(inkl. Restbestand 61 886,35 Mk.) von 375 345,35 Mark und eine Ausgabe von 315 689,76 Mark, sodaß ein Bestand von 59 655,54 Mark verbleibt. ** Ergste, 27. Okt. Zum Leutnant d. R. ist der Vizefeldwebel d. R. Paul Silbersiepe zu Silbersiepen befördert worden. ** Hörde, 27. Okt. Die Frage der Entschädigung für unschuldig in Haft und Strafe genommenen Staatsbürger erhält durch einen am hiesigen Amtsgericht eine Bereicherung. Ein vom Antsgericht Gesecke wegen Einbruch steckbrieflich verfolgter Knecht, Heinrich P. aus Niederhofen wurde am 24. v. Mts. dem Amtsgericht Hörde eingeliefert. Am Samstag, nach einmonatlicher Haft, stellte sich heraus, daß P. gar nicht mit dem Einbrecher identisch ist, worauf, weil sich dadurch seine völlige Schuldlosigkeit ergab, die sofortige Entlassung angeordnet wurde. Wie war eine solche Verwechslung möglich, und wer entschädigt den unschuldig Inhaftierten, der einen Monat lang im falschen Verdacht gestanden, ein Einbrecher zu sein! * Eichlinghofen, 27. Okt. Die Kartoffelernte ist beendet und die betreffenden Felder sind mit Wintersrucht bestellt, nur Wurzeln, Runkel und Steckrüben, welche auch eine gute Ernte ergeben, sind noch nicht ganz eingeerntet, aber die Hauptsache, den Kappus, welcher in diesem Jahre besonders gut geraten ist, geben die Landwirte 60 bis 65 Köpfe für 3 Mark, wo hingegen in anderen Jahren nur 40 bis 45 Köpfe gegeben wurden. * Cichlinghofen, 27. Okt.(Jubelfeier.) Daß wir hier in Eichlinghofen in gesunder Gegend wohnen, geht daraus hervor, daß der Gesundheitszustand hier ein guter ist, denn wir haben auch alte Leute hier. So feiern im Monat November zwei Jubelpaare das seltene und schöne Fest der goldenen Hochzeit: die Eheleute Berginvalide Hermann Struck und die Eheleute J. Schachtsick von hier; auch vier silberne Jubelfeiern finden im selben Monat hier statt. Westfalen und Rheinland. Castrop, 27. Okt.(Polenkrieg.) In einem Hause in der Kolonie der Zeche„Graf Schwerin“ fand gestern abend eine Keilerei zwischen Polen statt. Drei der Teilnehmer mußten ins Krankenhaus gebracht werden, wogegen die beiden Bergleute Jakob und Lorenz Joswiak (Onkel und Neffe) hinter die schwedischen Gardinen gebracht wurden.„.8 Amr„„ * Carnap, 27. Okt.(Schwerer Unglucks fall.) Wie die„Essener Volksztg.“ meldet, brach heute morgen gegen 8 Uhr die von einem Schachte der Gewerkringsten der Bezirk Koblenz mit 66113 Stück geschlach=, schaft„Mathias Stinnes" zu der Ziegelei führende teten Schweinen. Aus diesen amtlichen Zahlen kann Brücke, die sich etwa 10 Meter über der Erde befindet, man also die fast völlige Trichinenfreiheit der rheinisch=sein. Auf der Brücke befanden sich 35 Wagen und sieben westfälischen Schweine feststellen. Insgesamt, betrug jugendliche Arbeiter. Die letzteren und eine Anzahl der in Preußen schweme fescstrurtt. Insgesamt, betrug jugendliche Arbeiter. Die die Zahl der Schweineschlachtungen Wagen sturzten ab; einer der trichinösen Schweine aber nur 735 schwer und der Arbeiter wurde getotet, drei 8057 210, de der tighzugen Echzurne aure uut tuggschotr und drei leicht verleht. gästnuiszmäßig gering Stück; finnige Schweine wurden 4081, außerdem in 150* Arnsberg, 27. Okt. Unverhaltnismay## gerin amerikanischen Speckseiten Trichinen gefunden. Ein sind die Preise, welche von den Metzgern für fette stattliches Heer von 28 422 amtlichen Fleischbeschauern Schweine geboten werden. Dadurch sehen sich viele Bewacht in Preußen darüber, daß kein trichinöses Fleisch in sitzer veranlaßt, die zum Verkauf bestimmten Tiere sel den Verkehr gelangt und großes Unheil anrichtet. zu schlachten und pfundweise zu verkaufen. So Professor Steineisen folgte willenlos Bills Führung, obgleich er eigentlich ein anderes Ziel gehabt hatte. Aber so war es ja von jeher gewesen, er hatte stets dem jüngeren Freunde den Willen gelassen, obgleich oder vielleicht, weil er eine fast väterliche Zuneigung zu ihm fühlte. Aeußerlich wenigstens hatte er ihm immer nachgegeben, in allen Kleinigkeiten; innerlich hatte er seinerseits eher Einfluß auf jenen gehabt,— den einfachen Einfluß des Beispiels; denn Hans Steineisen war ein guter, starker, braver Mensch. Ditz Klutenkamp und sin Gardenhüsken.*) Ditz Klutenkamp was van Profession'n Schreinermester, ower'n gleinigen. Van sin Handwerk harr he sin Leewendag nicks verstohn, dorüm dat he in de Tid, wo he lären sull, Mulapen te verkopen harr un an de Hüewelbank fullenzte. E 8 e Eenes Dages harr he or wier de Tio mei Fullenzen verschlien und de Ellbogen op de Hüewelbank liggen, as sin Mester herankam un'ne eenen örndlichen in'n Nacken gaf un anfong:„Wat hest Du hier te don, Du Fulbückse, is nit Arbeet genog do?“— Mester“, harr Ditz to Antwort gaft,„ick simuleer wat ut.“— Dumm Tüg, an de Hoebelbank wet nit simuleert, wenn Du simuleeren wost, go in't Berre.“. Domet was de Mester siner Wege gohn un Ditz in't— Berre. ]„Wo mach dann nu de verfluchte Junge sin?“ harr de Mester ütropen, as he no ne Wile wier in de Werstie kommen was un de Hüewelbank lieg funnen harr.„Im Berre is de Junge,“ reip de Mestersche van bouwen. „Im Berre? Jo, do sall doch den Jungen'n Krüz ——“ Widder konn me nicks hören, denn de Mester leip, wat he konn de Trappe herop, un no korter Tid horde me ok'n Geschrei, denn Ditz wor ördentlich verplästert woren.„Du Gewitterkop“, harr de Mester schannt,„ick sall Di am lichten Dage im Berre liggen!"— Mester“, hülde Ditz,„It het mi jo sagt, wann'k simuleeren wull, soll'k mi in't Berre leggen.“ Do reet dem Mester de Geduld, rasch greep he no dat gedrögte Stück vam Ossen un hei op Ditz los, dat he meinde, he soll de Wänne herangohn. Domet gong de Mester siner Wege, un Ditz schurde’ne halwe Stunne, as wenn he sick dat Achterdeel poleern woll, het ower sin Leewendag nit wier sagt, dat he wat utsimuleeren woll. *) Kal Prümer in Düöym hiät sin plattdütsch Beiksken De Westfölsche Husfrönd“ tom twedden Mol in de Welt geschickt, un do hev eck de Geliägenheit wohrgenuommen un jähm van de vüellen schöinen Vertellkes, de in dem Beikeken stoht för Ink äint afgellaut. We no düese Stiäckprauve Aftit op mehr hiät, mag sich dat Beiksken koupen. Et eß bi Otto Lenz, Leipzig, rutgekommen un met twäi Mark siefentwinitg Pennige#####.#seg betahlt. Ower ut Ditz was doch nickts rechts woren, he hedde woll no Johr und Dag Mester, ower is sin Leewendag keen Mester weest, höchstens in Supen un Resoneern. Im Wertshus harr he't grötteste Mul un konn gar nit be gripen, worüm de„hohe Regierung“ em un sine„OltbeerPhilister“ nit frogen dä, wann sie nigge Gesetze mok, den dat was sieker: sine Oltbeergesellschop wuß ümmer am besten, wo de Welt regeert werden moch. To düssem Ditz Klutenkamp kam eenes Dages de Imenvatter Wadermann un gaf em den Opdrag,'n Gar denhüsken für em te timmern. Beide woren bolle he delsennig, un Klutenkamp koff sik sine dannenen Borde un mok eenen„Grundriß“, un Opriß" no'n annern, un weet Gott wat för'n Kunstwerk, tesammen te timmern, denn alle Lü sollen sik wünnern öwer KlutenkaurArchitektonik“... n un a. Mester 'n half Johr was doruwer hengoyn, un de Mest swesens) ist des Kaisers, le Mitglieder ancherlei Verorden, so unigs ist eine den Truppenm Stiftungsrvereine Ab. en zu entsengen“ mit der r den Beitritt Nach dem Bundes hatte inahme(inkl. 35 Mark und z ein Bestand R. ist der ilbersiepen beEntschädigung ienen Staatsitsgericht eine e wegen Einirich P. aus Amtsgericht einmonatlicher mit dem Einh seine völlige ung angeordlung möglich, aftierten, der gestanden, ein ttoffelernte ist mit WinterSteckrüben, och nicht ganz ppus, welcher ben die Landngegen in ann wurden. r.) Daß wir wohnen, geht hier ein guer. So feiern 's seltene und heleute BergJ. Schachtsick den im selben einland. i einem Hause fand gestern Orei der Teilwerden, worenz Joswiak Gardinen geUnglücks st, brach heute e der Gewerklei führende Erde befindet, jen und sieben je Anzahl der de getötet, drei mäßig gering rn für fette sich viele Been Tiere selbst d tpichet ?“ harr Werstie „Im wen.— Krüz— ster leip, id horde rplästert nnt,„ick C —„IO, simuleeeet dem ste Stück se soll de er Wege, sick dat nit wier se hedde ewendag ern. Im nit beOltbeer= ok, denn ier am u. a. sogar von auswärts wohnenden Leuten mehrere Schweine hier geschlachtet und das Fleisch für 50—60 J das Pfund verkauft. * Essen, 27. Okt. Gestern abend gegen 6 Uhr wurde der Wirt Becker von einem Tobsuchtsanfall betroffen. In diesem Zustande geistiger Umnachtung warf B. einen Gast, der der Aufforderung, das Lokal zu verlassen, nicht sogleich nachkam, auf die Straße. Der Herausgeworfene, ein junger Mann, erlitt hierbei eine schwere Gehirnerschütterung und mußte in ein Krankenhaus gedracht werden. B. wurde der rheinischen Provinzialirrenanstalt überwiesen. * Essen, 27. Okt. Nach dem Losgehen eines Sprengschusses entstanden auf Zeche„Gustav“ schlagende Wetter, wobei ein Hauer und ein Lehrhauer schwere Brandwunden erlitten. Der Lehrhauer ist lebensgefährlich verletzt. * Düsseldorf, 27. Okt.(Steuerliches.) Unsere Stadt zählt im Steuerjahre 1903(1. April 1903 bis 31. März 1904) 47 103 Personen, welche mit einem Einkommen bis zu 3000 Mk. zur Staatseinkommensteuer veranlagt sind. Ihr Steuerbetrag stellt sich auf zusammen 627 356 Mk. Mit einem Einkommen von mehr als Erneuerung sehr ernst nehmen, worin man denselben nur Recht geben muß, denn es darf den Mitgliedern der Verkaufsvereine schließlich nicht zugemutet werden, daß dieselben, wie bislang, die Lasten, welche die Vereinigungen namentlich durch die großen Produktionseinschränkungen mit sich bringen, ferner allein tragen, sondern dieselben auf die gesamte Ziegelindustrie verteilt wissen wollen. Sache der Ausstehenden wird es nunmehr sein, sich zu entscheiden, ob sie sich den Bestrebungen für Gesundung des Ziegelgewerbes anschließen wollen, oder ob sie den Mut haben, die Verantwortung auf sich zu nehmen. Das gute Werk zum Scheitern zu bringen u. damit unendlichen Schaden herbeizuführen. f(Das Ende des Eifelturmes.) Man wird es nicht glauben: die Pariser sind ihres Eifelturmes überdrüssig. Der städtische Ausschuß von„Alt=Paris“ hat den Beschluß gesagt, daß der mächtige Bau im Jahre 1910 mit dem Erlöschen der an die Eifelturm=Gesellschaft vergebenen Konzession entfernt werden solle. Es sind daher verschiedene Pläne in der Ausarbeitung begriffen, um das Bauwerk nach einem anderen Platze zu schaffen. Unter anderem wird der Vorschlag gemacht, der Staat solle ihn ankaufen und irgendwo an einer französischen Küste als einen(riesenhaften Leuchtturm wieder errichten. Außerdem trägt man sich schon mit der Möglichkeit, ihn an einen ausländischen Kapitalisten loszuschlagen. Nach den überenstimmenden Urteil vieler war der herrliche kurm, dies bisher unerreichte Meisterstück einer kolossalen risern taum zutrauen, daß sie sich leichten Herzens von diesem großartigsten Obelisken der Neuzeit trennen, nachdem er jahrelang nicht nur als Wahrzeichen der Ville Lumiere gegolten, sondern auch der Wissenschaft erhebliche Dienste geleistet hat.„, Juig. m M.25 (Eine Auflage im Werte von 5¼ Miuionen Mark) dor Irkf Ztg aus Landon geschrieben wird. kommen von über 1 535000 Mk. zu 61 400 Mk. Staatseinkommensteuer veranlagt. Ferner haben wir hier einen Steuerpflichtigen mit 750000 Mk. Einkommen und einem Steuersatze von 29 800 Mk., einen Steuerpflichti= Turm, dies bisher unerreichte Meisterstück ein gen mit 665000 Mk. Einkommen und einem Steuersatze Eisenkonstruktion, eigentlich auch noch im Jahre 1900 von 26 400 Mk. Es sind dann noch vier Steuerpflich= der Clou der Weltausstellung, und man sollte es den Patige, die über ein Einkommen von mehr als 500000 Mk. risorn kaum zutra“ sich leichten Herzens jährlich verfügen. Insgesamt werden 27 Bürger gezählt, die ein Einkommen von mehr als 200000 Mk. haben. Mehr als 100000 Mk. jährliches Einkommen besitzen 71 Steuerpflichtige. * Andernach, 27. Okt.(Neue Mineral= quelle.) In dem benachbarten Namedy ist eine Quelle erbohrt worden, die für unseren Bezirk von großer Bedeutung werden dürfte. Die Quelle gibt ein Mineral= wasser von hohem medizinischen Wert. Der Brunnen liegt auf einer Rheinhalbinsel. Handel und Industrie. In Anschluß an unsern Bericht über die am 23. cr. in Dortmund stattgefundene Sitzung der Ziegel=Industriellen sind wir nunmehr in der Lage, den Wortlaut der gefaßten Beschlüsse bringen zu können. Die von sämtlichen Verkaufsvereinen für Ziegeleifabrikate besuchte Versammlung beschloß einstimmig: 1. Die Verkaufsvereine für Ziegeleifabrikate und das Ziegelsyndikat nicht zu verlängern, wenn nicht sämtliche ausstehende Ziegeleien den Verkaufsvereinen beitreten, unter Wegfall aller Sonder=Bedingungen. 2. Die Verkaufsvereine werden zu dem Zwecke innerhalb der nächsten 4 Wochen Generalversammlungen einberufen und zum Beschluß erheben lassen, daß eine Verlängerung der Verkaufsvereine nur dann stattfinde, wenn bis zum 15. Dezember ds. Is. in den einzelnen Verkaufsvereinen der Beitritt der ausstehenden Ziegeleien bedingunglos erfolgt. Man sieht hieraus, daß die Beteiligten die Frage der wor sik jetzt wirklich klor, wu he dat Gardenhüsken bineen stuckeduren soll, un willen dat ok Watermann dat Wachten leed was, wor kloppt, hüewelt un neegelt, dat de Spöhne doheer flüegen. No eenigen Weeken wor dat allmächtig grote Gardenhüsken ficks un feddig, un met Halloh wor't dör de Stadt bracht. Ower dat Halloh nahm bolle'n truig Enne, denn as se an de Ostenpote kämen, wor de te enge, un usse Mester stonn do, schof de Müsche van een Ohr op't annere un kraßte sik den ganzen Kopp döreen, ower dovan wor de Pote nit'n Toll bredder un dat Gardenshüsken nit schmöler: He keek op't Hus un op de Dör Un kam sik as en Osse vör. Kort un guet, ussem Mester bleef nicks Anneres öwrig, a met sinem wahnen Gardenhus wier aftetrecken. Unnerdes harren sik wol an hunnert Blagen bineenfunnen un de leipen ächter dat Gardenhus un süngen dat schöne Lied: Horig, horig ist die Katz. Mester Klutenkamp ower flokte alles bineen, wat he utwennig konn, un trock trurig af. Jetzt fong he wier an te simeleern, grade as dotemal, wo he noch'n Lehrling was, un so simuleerte he ok richtig herut, dat et dat Beste wö, wenn he sin Gardenhus uteen nähm und et buten, vör de Pote, wier tesammentimmerte. Wu he't sik utdacht harr, akrot so wor't makt, ower he woch de Owentid af, as de Ulen un Pleermüse alle ehren eersten Utflug hollen harren, domet ne Nüms seihn soll, un dann gaf he sik bute vör de Ostenpote met twee Gesellen an de Arbeet un kloppte de Nacht dör, bis dat Gardenhus fix un feddig was. As de Morgensunne öwern Hellweg opgong, do soh me dat grein un witte Gardenhus stolt dostohn un eenen recht tefreen Menschen, un de was Nüms annes, as usse Mester. Glik am Morgen moch Watermann, eener van de drögsten Westfolen, de't im Lann gaf, met herut un dat Gardenhus bewunnern. „Nu kikt, Her, do steht et, is et nit schön?“ fong de Mester an. „'n jo,“ sag Watermann. „Is de Inrichtung nit ganz no Inken Geschmack?“ „n' jo“, sag Watermann un speeg eenen Stritz no'n annern weg. „Mäkt sik dat Grein nit wunnerschön?“ „'n jo“, sag Watermann und bleef am spiggen. „Dann het It also nicks meh dran uttesetten?“ „Dat ik nit wüß, blot het It et in'n verkahrden Garden sat, de geht mi gar nicks an.“ erzielte, wie der Frrs. Jtg. aus Tonvon geschrieben wird, das von dem Schriftsteller Morley veröffentlichte Buch mit dem Lebenslauf des englischen Staatsmannes Gladstone. Die erste Auflage betrug nicht weniger als 125000 Exemplare und soll heute, nach wenigen Tagen, bereits nahezu ausverkauft sein. Am Erscheinungstage beförderten 20 Frachtwagen eine Last von 160000 Pfd. an die verschiedenen Londoner Buchhändler. Der Verfasser erhielt 200000 Mark Honorar. Jedes Buch kostet 42 Mark. *(Krüger und Steiin an der Riviera.) Aus Cannes wird berichtet: Präsident Steifn weilt seit einigen Tagen in Cannes an der Azurküste, um sich von den harten Prüfungen der letzten Jahre zu erholen. In einer kleinen Villa an der prächtigen Promenade de la Croisette hat sich der Expräsident des Oranjestaates mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern niedergelassen, zwei reizende Mädchen von zehn und zwölf Jahren, mit rosigen Gesichtern und langen, seidigen blonden Locken. Die bescheiden aussehende Villa liegt etwas außerhalb der Stadt Cannes in vollkommener Ruhe. Das Wohnhaus ist in Palmen verborgen; prächtige Gärten umgeben es, und der lick erstreckt sich auf das Meer. Hier verbringt Steijn in einem kleinen Wagen sitzend— er kann nich: gehen— einen Teil seiner Tage. Eine Lähmung einer Glieder zwingt ihn zur völligsten Unbeweglichkeit Nur sehr schwer kann er sich seiner Hände bedienen, so daß seine Frau ihm bei Tisch das Essen vorschneidet. Der Präsident muß die strengste Ruhe beobachten, er darf niemand empfangen, kaum daß einige Frrunde sekundenlang mit ihm sprechen. Dieser fölmlche Befehl des Arztes wird streng befolgt. Sekretär des Präsidenten, Gordon Fraser, sagte dem Mitarbeiter eines Blattes, der ihn aufsuchte:„Ich habe schon etwa tausend Briefe von Personen erhalten, die den Präsidenten um eine Audinz baten. Aber es ist unmöglich. Seine Freunde können kaum einige Sekunden bei ihm bleiben; denn der Arzt hat bemerkt, daß jede Unterhaltung dem Präsidenten eine nervöse Erregung verursacht, die seiner Gesundheit schädlich ist., Krüger weilt bekanntlich in Mentone. In seiner kleinen Villa wurde am Donnerstag sein 78. Geburtstag gefeiert. Dieses kleine Famllienfest war das eiste nach dem Kriege. Zahlreiche Glückwunschtelegraamme liefen im Laufe des Tages aus allen Teilen der Welt ein. ger, der bei der ersten Kompagnie stand, hatte s. Zt. den Chef der 9. Kompagnie, Hauptmann Adam, erschossen. Hd Paris, 28. Okt. In einem Hotel des vard Poissonière wurde der Hauptbeteiligte an dem vor einiger Zeit in Italien verübten Dreimillionen=Diebstahl, ein gewisser Musso, verhaftet. Er ist geständig, verweigert jedoch jede Auskunft über den Verbleib des gestohlenen Geldes. Musso trug 28000 Franks, sowie kostbare Juwelen und einen Chronometer im Werte von 2800 Franks bei sich. IId Lille, 28. Okt. Nachdem die Arbeitgeber sich geweigert haben, den Arbeitern weitere Zugeständnisse zu machen, kam es gestern in Armentières wieder zu ernsten Zwischenfällen. Die Ausständigen nahmen vor den Zugängen zu den Fabrikgebäuden Aufstellung und mißhandelten die Arbeitswilligen. Die Polizei griff ein und nahm mehrere Verhaftungen vor; einige Personen wurden verletzt. Hd Rom, 28. Okt. Die Abberufung des österreichischen Botschafters beim Vatikan, Grafen Szecsen steht bevor. Durch die Ausübung des Vetorechts bei der Wahl des neuen Papstes und durch die Ernennung Merry del Vals zum Staatssekretär ist dessen Stellung unhaltbar geworden. Hd München, 28. Okt. Die gestern erschienene Nummer des„Simplizissimus“ wurde wegen des Titelbildes „Ein Vorschlag zur Güte“ mit Kolportageverbot belegt. Wetterbericht. 29. Okt. Wolkig, bedeckt, Regenfälle, windig, milde. 30. Okt. Feucht, meist bedeckt, kühler, starke Winde. 31. Okt. Veränderlich, feuchtkalt, stürmisch. Für den redaktionellen Teil verantwortlich Wilh. Schade. Eigener Depeschendienst der„Schwerter Hd Berlin, 28. Okt. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ berichtet offiziös: Der„Figaro" läßt sich aus Metz schreiben, die nächstjährigen deutschen Kaisermanöver würden zwischen Saarburg und Saarunion stattfinden, das Kaiserliche Hauptquartier käme nach Bonne=Fontaine, einem Schlosse des Herrn M. E. Schlumberger. Die Manöver würden vier Armeekorps umfassen und zwar das 14., 15., 16. und das 2. bayrische Korps. Der Korrespondent des„Figaro" in Metz hat eine fette Ente aufgejagt. Wenn er den Herbst 1904 erlebt, wird er sehen, daß die Kaisermanöver in Mecklenburg abgehalten werden, und daß nur zwei Armeekorps daran teilnehmen. Hd Berlin, 28. Okt. Der Glashüttenbesitzer R. zu Weißwasser(Oberlausitz) wurde gestern nacht in einem dortigen Restaurant bei einer Kirmesfeier verhaftet. R. wird, wie der„Lok. Anz.“ berichtet, beschuldigt, seit zwei Jahren mit seiner eigenen Tochter, die jetzt erst 15 Jahre alt ist, verbotenen Umgang getrieben zu haben. Er ist 60 Jahre alt und erfreute sich bisher großen Ansehens. Hd Staßburg i. E., 28. Okt. Der„Straßb. Post“ zufolge ist die gegen den früheren Oberleutnant Rueger, zuletzt im Infanterieregiment Graf Barhut(4. Westfälisches Nr. 17) in Mörchingen durch oberkriegsgerichtliches Urteil der 33. Division in Metz vom 30. März 1901 verhängte Zuchthausstrafe von 6 Jahren durch Gnadenerlaß des Kaisers für den verbleibenden Rest in gleichdauernde Gefängnisstrafe umgewandelt worden. RueSchutz gegen Asthma. Ein hervorragender Arzt erbietet sich, allen an Asthma Leidenden in Schwerte ein Schutzmittel gegen diese Krankheit angedeihen zu lassen. Die Mehrzahl von Asthma Geplagten ist, nachdem sie und zahllose Mittel ohne Erfolg versucht hat, zu dem Schlusse gekommen daß es gegen diese höchst lästige Krankheit überhaupt keinen Schutz giebt Diese Annahme ist falsch. Es hat vielmehr eine anerkannte Autorität, Herr Dr. Rudolph Schiffmann, der mehr Fälle dieser Krankheit behandelt hat, als irgend ein anderer der Arzt, durch Herstellung und Anwendung eines Schutzmittels bereits seit vielen Jahren glänzende Erfolge erzielt. Dieses Mittel, „Dr. R Schiffmann's Asthma=Pulver" besteht aus 34,94% Salpeter, 51,10% süd=amerikanischer Stechapfel, 14% riechender Kugelkolben. Das Pulver ist ein Präventivmittel, welches die behaupteten vorzüglichen Eigenschaften aufweist. Hierfür soll sofort ein praktischer Beweis geliefert werden. Es wird nämlich hiermit bekannt gegeben, daß Dr. Schiffmann willens ist, jeder an Asthma leidenden Person ein unentgeltliches Probe=Packet seines Mittels zugänglich zu machen Zu diesem Zwecke werden hiermit alle Leidenden dringend ersucht, ihre Namen und Adressen per Postkarte aufzugeben. Es wird ihnen alsdann sofort ein absolut kostenfreies Probe=Packet zugesandt werden. Herr Dr. Schiffmann geht nämlich von der Ansicht aus, daß eine persönliche Probe mehr überzeugt und den Wert des Mittels besser beweist, als die Veröffentlichung vieler tausender Zeugnisse solcher Personen, welche durch den Gebrauch dieses Asthma=Schutzmittels vor den lästigen Anfällen jener Krankheit bewahrt worden sind.„Dr. Schiffmann's Asthma=Pulver“ ist bereits seit Jahren in den meisten Apotheken Deutschlands verkuuft worden, wenn auch viele Personen bisher nie davon gehört haben mögen. Um jetzt alle diese Personen hiervon zu benachrichtigen und in der Absicht, dieses Mittel allgemein machen, wird vorstehende Bekanntmachung erlassen. Es ist dies sicherlich ein liberales und ehrliches Anerbieten, und Alle, welche mit dem oben erwähnten Leiden behaftet sind, sollten unverzüglich sub Chiffre:„Dr Schiffmann“ an die Annoncen Expedition G. L. Daube& Co, Berlin W., Leipzigerstr. 26, zur Weiterbeförderung schreiben und die ihnen gebotene Gelegenheit, ein Probe=Packet durch eines seiner Apotheken=Depots kostenfrei zugesandt zu erhalten, nicht unbenutzt vorübergehen lassen. Schreibt also sofort, da nur innerhalb der nächsten fünf Tage unentgeltliche Proben versendet werden können. Ausdrücklich wird gebeten, nichts weiter als Namen und die Wohnung auf eine Postkarte recht deutlich zu schreiben, um diese einzusenden. Nichts weiter ist nötig Polizei=Verordnung. Auf Grund der§§ 5 und 6 des Gesetzes über die Polizeiverwaltung vom 11. März 1850, G. S. S. 265, sowie des§ 143 des Gesetzes über die allgemeine Landesverwaltungen vom 30. Juli 1883, G. S. S. 195, wird unter Zustimmung des Magistrats für den Bezirk der Stadt Hörde folgende Polizeiverordnung erlassen: § 1. Für die Benutzung der von der Chausseestraße über die Bergisch=Märkische Eisenbahn zum Schild führenden Straßenbrücke werden folgende Bestimmungen getroffen: 1. Fuhrwerke aller Art haben die mittlere Fahrbahn zu benutzen, sie müssen stets rechts und im Schritt fahren, 2. von den seitlichen Fußwegen ist stets der Richtung des Fußgängers rechts belegene Fußweg zu benutzen, 3. zur Fortbewegung von Handwagen, Handkarren, Schiebkarren und Kinderwagen dürfen die seitlichen Fußwege nicht benutzt werden, 4. die Benutzung der Brücke darf durch Aufstellen, Hinlegen oder Liegenlassen von Gegenständen nicht gehindert werden, wie auch jede andere Störung des freien Verkehrs auf der Brücke untersagt ist. S 2. Das Herabwerfen von Steinen oder anderen Gegenständen, sowie das Ausspucken nach dem Bahn=Gelände hinunter ist untersagt. § 3. Zuwiderhandlungen gegen vorstehende Bestimmungen werden mit einer Geldstrafe bis zu 9 Mark oder mit verhältnismäßiger Haft bestraft. § 4. Diese Polizeiverordnung tritt sofort in Kraft. Hörde, den 20. Oktober 1903. Die Polizei=Verwaltung. Evers. um Genn!.. P. Kovolk er. 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Novbr., findet auf dem„Schützenhof“ ein Konzert s.„ mit nochholgenden Ball statt Anfang 4 Uhr nachmittags. Die Vereinsmitglieder haben nebst Famisie gegen 2 Vorzeigung der Mi gliedskarte freien Zutritt— Nicht* X mitglieder zahlen für Konzert 50 Pfg., für Ball### 2# 75 Pfg., für Konzert und Ball 1.00 Mk. Kinder unter 16 Jahren haben zum Ball keinen Die Musik wird ausgeführt von der Kapelle des#### Husaren=Regiments No. 8 in Paderborn. K Der Vorstand U eee Größte Auswohl! Willigste S Preise! 05 Psch cmmscmmn 1101*.* RLLGFVIEINE LANDERUND WCIRER h W 66 % G0)s Katzenfallen zum geräuschlosen, humanen Wegfangen von Katzen, Marder, Iltis 2c. 2c., der unberechenbaren Feinde der Geflügelzucht im Park und Garten, automatisch fangend. Preis Mk. 7,00. Unwiderstehliche Witterung, die auf das Fang= oder Laufbrett gestreut wird, garantiert auf weite Entfernunggen heranlockt und durch diesen Köder todessicher fängt, per Musterbeutel Mk. 1,50 geg. Nachn. Emil Roch, Belle=vue b. Hohenlimburg i. Westf. 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