Abonnementspreis pro Quaital 1 Mark 65 g., en 42 Pfg. Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. Erscheint an jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrier## Kamilienfreund. Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen für den Kreis Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. Regierung durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung" rechtsverbindliche Kraft Braus, Schwerte=Ruhr. 36. Jahrgang Oktober 1903. Schwerte 1. Blatt direktor Fleitmann mit einem Hoch auf den Kaiser eröffnet wurde. Es wurden neun neue Mitglieder ausgenommen und sodann Bericht erstattet über das im Schützenhofe stattgehabte Stiftungsfest. Kaisersgeburtstag soll am 31. Januar durch Konzert und Ball gefeiert werden. **(Der Volksverein für das kath. Deutschland,) Ortsgruppe Schwerte, hatte am Sonntag nachmittag eine Versammlung im Saale des Herrn Hufnagel anberaumt, welche von annähernd 300 Zuhörern besucht war. Der erste Redner, Herr Kaplan König hatte ein recht dankbares Thema: er sprach über den sozialdemokratischen Parteitag und zeigte die grenzenlose gegenseitige Mißgunst und den Neid der Führer der Sozialdemokratie. Ein schwierigeres Gebiet behandelte der zweite Redner, Herr Dr. Engels=M.=Gladbach, er sprach über„Kleinarbeit im Volksverein.— In der nächsten Versammlung soll ein Redner über Gewerkschaftsangelegenheiten reden. Für einen sozialen Kursus im Laufe des Winters meldeten sich etwa 20 Mitglieder an. **(Ein Kind) wurde am Sonntag mittag in der Moltkestraße durch ein Milchfuhrwerk überfahren. Der Kutscher des in flotter Gangart sich befindlichen Gefährtes achtete nicht genügend des Weges und so geschah es, daß das etwa dreijährige Kind des Kutschers H. unter die Räder geriet und einen Beinbruch erlitt. **(Gelegenheit macht Diebe.) Die eintretende Dunkelheit benutzten einige Mitglieder der Zunft der Langfinger, um in einem Geschäfte an der Bahnhofstraße ein Faß Butter zu stehlen. Bei denjenigen Leuten, welche der Tat verdachtig waren, hat die Polizei Haussuchung vorgenommen, die aber nichts Belastendes zutage gefördert haben soll. ** Ergste, 26. Oktober. Die Herbstkontrollversammlung für die Gemeinden Ergste und Berchum findet am Dinstag, den 10. November, nachmittags 1½ Uhr, im Saale des Herrn Hengstenberg statt. ** Hennen, 26. Oktober. Für die Mannschaften der hiesigen Gemeinde findet die Herbst=Kontrollversammlung am Dienstag, den 10. November, nachmittags 4 Uhr, im Saale des Herrn Kirchhoff am Lehmuferstatt. H—n. Sölde, 26. Okt. Heute nachmittag wurde der Bergmann August Heemann aus Aplerbeckermark infolge Explosion eines Sprengschusses schwer verletzt. Der Bedauernswerte, welcher schwere Verletzungen davontrug, wurde in das Krankenhaus nach Hörde überführt. An Politische Uebersicht. — Kaiser Friedrich=Denkmäler folgen sich jetzt in überraschender Schnelligkeit, nachdem man viele Jahre nichts von einer solchen Anerkennung dieses deutschesten Mannes gehört hat. Wie aus Metz telegraphiert wird, hat sich dort gestern ein Ausschuß zur Errichtung eines Kaiser Friedrich=Denkmals gebildet, dem die hohen Offiziere und Beamten, u. a. der kommandierende General des 16. Armeekorps General von Stötzer, Bezirkspräsident von Lothringen Graf Zeppelin, Gouverneur der Festung Metz Generalleutnant v. Hagenow, Bürgermeister von Metz Justizrat Stroewer sowie eine Reihe angesehener Metzer Bürger, angehören. Ein Hunnenprozeß gegen den sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten Kunert wegen Beleidigung der deutschen Chinakrieger wurde in Halle verhandelt. Kunert hatte sich erboten, seine Behauptungen zu beweisen, und dazu die Ladung von 39 Zeugen beantragt. der gestrigen Verhandlung waren zehn Zeugen erschienen. Das Gericht beschloß, die Verhandlung zu vertagen und vom Kriegsministerium die Akten einzufordern, die sich auf die Fälle beziehen, die zur Bestrafung deutscher Soldaten in China geführt haben. Frankreich. = Des Freundes Mißtrauen. Dem Besuche des russischen Ministers des Auswärtigen Grafen Lamsdorff Schwerte, 24. Oktober 1903. *(Die Schadenbrände) waren nach der Statist. Korr. in Preußen im Jahre 1900 nach der jetzt beendeten endgiltigen Zählung sehr erheblich. Bei 46 225 Brandfällen wurden 49 521 Gehöfte beschädigt. Der Brandschaden übertraf mit 96,6 Millionen Mark den schon beträchtlichen des Jahres 1899 noch um mehr als 2½2 Millionen Mark. Von den einzelnen Regierungsbezirken hatten Düsseldorf mit 9,2, Schleswig mit 6 und Potsdam mit 55,6 Millionen Mark den größten Schaden. Diese Zahlen enthalten wieder die ernste Mahnung, die paar Mark für die Feuerversicherung nicht zu sparen, wie es noch vielfach geschieht. (Statistisches.) Das Amtsblatt der Königl. Regierung zu Arnsberg(vom 25. Oktober) enthält u. a. an Bekanntmachungen 84 Steckbriefe, 20 Zwangsvollstreckungen, 18 Konkurse, 89 Vorladungen an Militarpflichtige, die sich der Dienstpflicht entzogen, nicht weniger als 11 Ehescheidungen; 29 Bekanntmachungen betreffen Gütertrennung und 42 Viehseuchen. (Zahl der unbesetzten Lehrerstellen.) Der Kultusminister hat kürzlich durch die Bezirks=Regierungen eine Liste aufstellen lassen, welche die Zahl der unbesetzten Lehrerstellen nachweist. Lehrer, die gegenwärtig dem einjährigen Militärdienst genügen, haben dabei keine Berücksichtigung gefunden. Auf alle Fälle wird sich ein bedeutender Lehrermangel ergeben, der sich zur Zeit im rheinisch=westfälischen Industriegebiet mit der schnell wachsenden Bevölkerung in recht unangenehmer Weise bemerkbar macht. (Der Garde= und Landwehrverein) hielt am Sonntag in seinem Vereinslokal eine gut besuchte Generalversammlung ab, welche vom 1. Präses, Herrn Generaltige, daß ein jubelnder nicht enden wollender Beifall losbrach. Auch das folgende Lied„Horch, die alten Eichen rauschen“ wurde ganz nett gesungen, blieb aber den beiden vorhergehenden trefflichen Chören gegenüber nur eine Durchschnittsleistung. Hohen, um nicht zu sagen wirklich künstlerischen Genuß boten den Zuhörern sodann die beiden folgenden Chöre„Vom Ammersee" und„Minnelied" lichen und geschulten Stimmenmaterial derartige unerlaubte Hilfsmittel, die doch niemals gut klingen und ledigllich die Harmonie stören, sehr wohl entbehren. Es ging nicht nur ganz gut, sondern der„Barbarossa“ war ganz entschieden ein so vorzüglicher Vortrag, daß er dem Quartett“ Ehre macht und daß es stolz auf ihn sein kann. ##lles in allem kann man nur sagen, daß Quartett" geßern alle Erwartungen weit überflügelt hat und ich behaupte, so hoch hat der Verein noch nicht gestanden, weder in gesanglicher noch in sozialer Hinsicht. Er ist ein Faktor, ein sehr ins Gewicht fallender Faktor geworden im Musikleben unserer Stadt und wir hoffen, daß er unter der Leitung des Herrn Haselhoff nun nicht auf den gestern errungenen Lorbern rasten, sondern weiter arbeiten und weiter streben wird, sodaß er uns des öfteren mit Darbietungen, wie die gestrigen erfreuen kann. Denn das alte Wort:„Rast' ich, so rost' ich“, ist immer noch wahr. machte einen großen Eindruck. Immer wieder ertönte der Beifall, der aber nicht nur den Sängern und ihrem Dirigenten wegen des prächtigen Vortrages galt, sondern auch der stimmungsvollen Komposition und dem Komponisten. Den Schluß der Vorträge des Quartett" bildete der„Barbarossa“, welcher mit Orchesterbegleitung gesungen wurde. Es war das ein ganz prächtiger Schluß des schönen Programms, dieser gewaltige Jakob'sche Chor, und er wurde auch machtvoll, gewaltig gesungen. Hier war Idie Gelegenheit geboten, mit dem Stimmenmaterial zu glänzen, und Quartett“ zeigte wirklich, was drin saß, sowohl in der Höhe wie in der Tiefe. Gerade bei derartigen Chören fallen Vereine leicht in den Fehler, durch lautes Schrefen den fehlenden Gehalt an Stimmen zu ersetzen; es freut uns aber, feststellen zu können, daß unsere wackere Sänger schar in keiner Weise in diesem Fehler verfiel, und es klang auch so derartig wuchtig und imponierend, daß man deut lich erkannte,„Quartett“ kann bei seinem jetzigen vorzügder ungemein rein klang und den lebhaften Beifall mit vollem Rechte verdient hatte. Leider gingen einzelne Stellen infolge der mitunter etwas lebhaften Begleitung dem Zuhörer völlig verloren. Dann kam noch einn Mann mit agrundtiafen Baß, das war Herr Carl Feit. Ein machtvolles jeder Lage gerecht werdendes Organ, das in Höhe und Tiefergleichmatzig den großen Saal füllt. Nur etwas Aus Westf alen und Rheinland. * Dortmund, den 26. Okt. In großer Lebensgefahr seibe durch den Bahnhof weiter. setzten Zuges erlebten schreckliche Augenblicke. Auf dem Bahnhofe war man in heller Verzweiflung, Angst und Schrecken spiegelten sich aus allen Gesichtern, nahm man doch an, daß der mit großer Geschwindigkeit dahinfahrende Zug im nachsten Moment auf einen andern Zug aufstoßen und dann entgleisen würde. Glücklicherweise lief der Unfall noch ab, das Publikum auf dem Bahnhofe, die Beamten atmeten merkte, Gegendampf gab, toten Gleise weiter und die Eisengießerei Ruppel, Kramer u. Ko. hinein. Im Kesselhause mußte das dahinrasende Ungetüm Halt machen; hier fuhr der Zug direkt gegen einen eingemauerten Kessel, drückte diesen mitsamt dem Mauerwerk etwa einen Meter rückwärts und blieb dann stehen. Die Verwüstung in dem Kesselhause Gewalt des Zuges gegen das Kesselhaupzgeinde per intere zu ein Wunder, daß niemand verletzt wurde. Als ein Glück kann es ferner bezeichnet werden, daß der Zug in dieses Gleise geriet, anderfalls wäre wohl das Unglück unabsehbar gewesen. Bekanntmachung. Nachdem der Der. Dlu g.„ zunh sche die Wahl der Ageordneten den 20, November d. Ja s13,. od woduy; Grund bes 8 10 des Wahlreglemenis vom 14. März 1903,daß die Wahl der Wahlmänner in den Lanogemein! für die Wahl der " f e s t g e s e t z t h a t, b e s t i m m e i c h uend war in der Weise stattzufinden hat, daß mit der Abstimmung der zweiten Wählerabteilung nicht vor 11 Uhr, mit dr ersten Wählerabtellung nicht vor 11/, Uhr begonnen werde. Gemeindeverwaltungsbehörden bestimmt. Die Nach. die Kamen der Wahlvorsteher und deren Stellvertreter, sowie die Wahlorte und die In den Städten wird die Stunk weisung der im Kreise gebildeten Urwahlbezirke, die ahllokale bringe ich nachstehend zur Kenntnis der K Vermischtes. 13 14 17 19 20 22 (Ein aufregender Vorfall) spielte sich in Wolmzach in Bayern ab, wo eine Tierbude aufgebaut war. Es war gerade eine Vorstellung für Kinder und die Bude überfüllt. Der Tierbändiger rutschte, wie der Augsbg. Abendztg. geschrieben wird, plötzlich aus. Dadurch erschrak ein Bär und griff den Bändiger an. Die Wärter eilten sofort mit Eisenstangen herbei, worauf der Bär mit einem mächtigen Satz aus dem Käfig sprang. Unter den Kindern entstand eine fürchterliche Aufregung, jedoch der Bär tat niemand etwas zuleide, sondern suchte das Freie. Die Wärter schlugen ihm mehrere Zähne ein, er aber rannte weiter, übersetzte einen wohl drei Meter breiten Bach und einen hohen Zaun. Dann gelang es den Verfolgern, das Tier ins Wasser zu treiben, wo es gefesselt wurde. Der Bändiger ist ziemlich stark ver(Wie man sich unglücklich machen kann.) Allen, die sich schwer beherrschen können und gar zu leicht vom Augenblick mit fortreißen lassen, kann eine Gerichtsverhandlung zur Warnung dienen, die neulich in Angermünde im Bezirk Potsdam stattfand. In Lüdersdorf war der Lehrer gezwungen, einen Knaben zu züchtigen. Noch ehe er Schläge erhalten, schrie der Junge fürchterlich. Die Frau eines Mühlenbesitzers hörte das Geschrei, stürzte mit den Worten:„Und wenn es auch mein Tod ist!“ ins Schulzimmer, schlug, kratzte und beschimpfte den Lehrer. Die Folge war ein Strafantrag. Das Gericht erkannte gegen die Frau auf fünf Wochen Ge+(Eine neue Sensation.) Ein tollkühner Versuch, der bisher immer Hindernisse fand, ist in Berlin endlich geglückt. Die neue Sensation ist die Schleifenfahll Mr. Eclairs. In einem Radreifen stehend, saust er durch die Schleifenbahn, die, um den Effekt noch zu erhöhen, bei den Produktionen vor dem Publikum im Glanze zahlreicher Glühlichter erstrahlen wird, während der Raum selbst verfinstert worden ist. Bei den bisherigen Proben sprang der Reifen stets aus der Schlinge, und wenn sich mehr Reinheit hätte die Stimme haben dürfen. Ein Genuß war es, dieses Basses Grundgewalt, die in dem zweiten Liede noch besser als im ersten zur Geltung kam, zu lauschen. Der immer wieder sich erneuernde Beifall nach den Solis der Herren Friebel und Feit zeigte denn auch den beiden Herren, wie dankbar das Publikum ihren prächtigen Gesang anerkannte. Der Verein aber darf stolz sein auf derartige Kräfte.— Ganz hervorragend war der instrumentale Teil des Konzertes, den die Giesenkirchen'sche Kapelle bei ganz vorzüglicher Besetzung übernommen hatte und der dadurch besonders interessant wurde, weil er uns die Bekanntschaft mit einigen hervorragenden Kompositionen unseres Herrn Haselhoff vermittelte. Eine eigenartige stimmungsvolle Musik waren das „Präludium“ und das„Intermezzo“, welche im ersten Teile des Konzertes die Kapelle unter Leitung des Komponisten vortrug. Jubelnd war der Beifall und immer wieder wurde der Komponist herausgerufen. Der Glanzpunkt des instrumentalen Teiles war die von Herrn Haselhoff komponierte und ebenfalls von ihm selbst dirigierte Ouvertüre„Auf roter Erde“, ein ganz eigenartiges, groß angelegtes Tonwerk, dem alles in lautloser Stille zuhörte. Man fühlte, das war die hehre Arbeit eines begnadeten Tondichters, das war etwas so Originelles, ging so gewaltig weit über den Durchschnitt hinaus, daß wir stolz darauf sein dürfen, daß der Komponist ein Bürger unserer Stadt ist. Dieses imponierende Tonwerk, dem Meister Hüttner ein ungemein günstiges Zeugnis stellte, wird sicher seinen Siegeszug durch alle deutschen Konzertsäle machen.— Aber auch die eigenen Darbietungen der Kapelle, besonders auch noch das Konzert für Pianoforte und Oxchester von C. M. von Weber, Es würde uns je# weit führen, auch hierauf noch näher einzugehen. banken wollen wir Herrn Haselhoff, danken dem ctert“ für die gestrigen genußreichen Stunden, welche lange nicht dir letzten gewelen sind, die Beide ben.“ gudan— W. Soß: Benennung der Urwahlbezirke. Altestraße. Bahnhosstraße, Chausseestraße, Stift.„„ Bismarckstraße,Kirchstraße, Penningskamp, Rathausstraße, Viktoriastr ße, Wiesenstraße, Wilhelmstraße Düsteregasse. Goldstraße, Hagengasse Kumpstraße, Langestraße, Papen gasse, Wallrabenhof Burgstraße, Markt, Ort links, Ort rechts, Schlachthausstraße, Seckante, Tiefestraße, Weingartenstraße Remberg, Hinterer Remberg, Steinfühlerweg.. ap Arittraß, Dortmunderstraße, Friedrichstraß. Kipsbura, Kluse, Mühlenbergstraße, Tucftrop= Bidkestraf. 8., Bickefeldstraße. Biaestruß: 1, Bicke straße 11 Bachstraße. Emscherstraße, H; straße, Kämpchen, Kirchhofstraße Schwazer Pfad, Stiftskamp, Stein straße. Bruchstraße, Klarenberg. Luisenstraße. Schildstraße, 11 IV VI VII VIII VIII Annen 1 III 10 960 IV Aplerbeck 8 769 I1 N VI Benninghoferstraße, Sedanstraße. Schildstraße, Hintere Schulstraße, Wörthstraße Dahlackerstraße Entenrothstraße, Grüner Weg,Hochosenstraße, Hympen=, dahl, Löwenstraße, Weststa#e. Feldstraße, Felizitas, Düppelstraße. Alsenstraße, Ermlinghoser=Straße Hacheneyerweg, Metzerstraße, Neu markt, Schützenstraße, Virchowstraße Weißenburgerstraße. Gabelsbergerstr, Südstraße, Welling Hagene straße, Heilige Geiststraße, Hüsingstraße, Liethgase, Mährstraße Ruhrstraße, Schulstraße, Teichnraße Brückstraße, Hellpothstraße, Höfen, Kirchhof, Kötterbachstrug#, Markt, Gr. Marktstraße. kl. Maiktstraße, Mühlenstraße, Südwall, Westenstraße, Westenort., Beckestrage Mas. Bahnhofstraße, Leuenraße, Beckenkamp, Bismarckstraße, Bruchstruße. Eisenindustrie, Gasstraße, Moltkestraße, Sedanstraße, Westwall, Wil helm=Straße, Zietenstraße. Hörderstraße Königstraße, Kuhstraße, Senningsweg. Bohlgarten, Bergischestraße, Dammstraße, Hellwegstraße, Hohenzollernstraße, Holzenerweg, Klusenweg, Märkischestraße, Poststraße, Regenbogenstraße, Richardstr., Rosenweg. Dortmunderweg, Friedrichstraße, Hasse lack=Gasse, Jägerstraße, Kampstraße, Kampgasse, Kleppingstraße, Neumarkt, Nordstraße, Nordwall, Ostenstraße, Schillerstraße, Wallstraße, Hermannstraße Kirschbaumsweg, Ostbergerstraße, Schützenstraße, Weißenburgerstraße; Hüsingheide, Ostenheide Westenheide. Annenerweg, Bahnhofstraße, Gartenstraße, Kirchstraße, Salingerstraße, Tiefendorf, Wilhelmstraße. Bergstraße, Johannisstraße, Roonstraße, Steinstraße, Werderstraße, Ardeystraße. Wittenerstraße, Königstraße, Sedanstraße. Bismarckstraße, Egge, Bach, Friedrich= straße, Hüllberg, Oststraße, Oberel Rüdinghauserstraße, Untere RüdingBebbelsdorf, Hellweg, Moltkestraße, Stockumerstraße, Wuuenerstraße, Herdeckerstraße. Mittelstraße, Provinzial=Straße, Eggeweg, Steinbach. Ardey, Große Vorbach, Kleine Vorbach, Gederbach, Wartenberg. Märkischestraße No 1—4 einschließlich, Chausseestraße No 2, 2a, 25, 2c und 4, Weststraße No. 2—38 (Schwake) einschl. Bodelschwingh, Hörderstraße, Markt, Berghoferstraße, Wilhelmstraße, Ludwigstraße. Weststraße die graden No. 40 bis zu Ende und ungraden No. 1 bis zu Ende, Chausseestraße 6(Schule), Feldchen einschließlich Provinzialirrenanstalt, Haldenstraße, Asselnerstraße die geraden No. 2—8 einschließlich Brackelerweg, Potsdamer= straße 88 und 40. Potsdamerstraße ganz, jedoch ausschließlich der Hauser 88 und 40, Afselnerstraße, die ungraden No. 1 bis zu Ende und die graden No. 10 bilzu Erbe- Auhien Gphanzgfestragen# graden Ro.8—28(Möllerheinschließl. be Dn Apde„Mbniggfage, Göibder. bis zu Ende, Orsed-Tüitegb- z. graben Be 18 binl decker=vrrape vir geuven No. 18 bis Wahllokal Friedrichstr. 1515 1500 1526 1570 1619 1651 Pastrchate Schule Viktoriastr., rechts. Progymnasium pt. 1. Schule, Viktoriastr., part. rechts. Schule, Stift, part. links. Daselbst part. rechts. Schule, Schildstraße part. 1. Daselbst part. 2. Schule, hintere Schildstraße part. Schule. Hochofenstraße part. 1. Daselbst part. 2. Schule, Schulstraße part. links. Schule, Schulstraße part rechts. Alte evang. Schule am Markt Zimmer rechts. Alte Schule am Markt Zimmer links. Neue Schule am Markt Zimm rechts. Neue Schule am Markt Zimmer links. Schule an der Kuhstraße Zimmer rechts Schule an der Kuhstraße Zimmer links. Stadthaus (StadtverordnetenSitzungssaal.) 1252 1505 1900 01 Niederstadt, Friedrich, Rentmeister. Weber, Hermann, Apotheker. Ruhsus, Louis, Prokurist. Beckhoff, Friedrich, Brennereibesitzer. Specht, Heinrich, Landwirt. Schulte=Wullen, Rud„Gutsbesitzer. Eckardt, Louis, Kaufmann. Gerdes, Heinrich, Lehrer. Becker, Ludwig, Architekt. Louis Kühl, Landwirt. Heppe, August, Kaufmann. Prein, Friedrich, Landwirt. Steuber, Karl, Schlossermeister. Dittmar, Wilhelm sen., Kaufmann. Scharloh, Friedrich Conditor. Kleinghaus, Wilh. sen, Landwirt. Barich, Julius, Lehrer. Hemke, Emil, Kaufmann. Daubländer, Peter, Kaufmann. Meier, Dietrich, Lehrer. Höhere Töchterschule Zimmer links. Wirtschaft H. Beckhoff Annen, Bahnhofstraße 11. Wirtschaft G.Kienow Annen, Roonstr. 20. Wirtschaft W. Stich, Annen,Wittenerst. 23. Wirtschaft Louis Treckmann, Annen, Bismarckstraße 11. Wirtschaft Ro b. Leuk Annen, Wull erstr. 5 Wirtschft Ant. Kieve, Provinzialstr. 26. Wirtschaft Hugo Sticht, Annen, Große Borbach 14. Saal beim Wirt Westermann am Maikt. Clarenbach, Adolf, Rendant a. D. Vieseler, Heinrich, Gemeindevorsteher. Quast, Heinrich, Hürtereibeiger. Schule. Chausseestraße 6. Rödding, Hermann, Lehrer. Segering, Withelm Michel, Friedrich, Saal beim Wirt Möller, Chausseestraße 28. Schule, Chausseestraße bei Saal bei Klute (letzt Erone)„ Märrischestr. 19 5 G 37 38 89 40 41 Name der Gemeinde Berghofen SS 6 60 Benennung der Urwahlbezirke Name und Stand 5 des 111 Schüren Sölde 5367 4190 4248 1514 1297 1542 1014 1516 47 48 49 Holzwickede1 4617 55 Chausseestraße No. 34(Hannuschka) bis zu Ende, Nordstraße, Gasenberg, Grünerweg. Cölnberlinerstraße, Schulstraße, Freistraße, Schulhof, Ostkirchstraße, emerstraße, Bindmühlenstraße. Chansseestraße No 1 33 einschließ lich, Busenbeig, Sulpke, Sälzerstraße, Sürstraße, Herdeckerstraße, Schwerterstraße, Vaerstaplerbecker straße, Egge, Hardenberg. Untermarkstraße, Obermarkstraße, Schöner Pfad, Hülberg, Kapellence.... 146 uunt erch Bruch Haus No. 1—181 einschließlich, Freie Vogel mit Kolonie, Pinkel, Dorf. Schürufer No. 139 bis zu Ende, Adele Vorstadt.,„ 4146114# Schürufer 1—29 einschließlich Erlen89 Chausseestraße, Fiugeriese, Oststraße, Freiberg, Weststraße, Brucho.. Mitbelmstraße War. Mühlenstraße, Withermstraße, Margaretha, Schwerterstraße. Hochstraße, Rellinghauserstraße, Fried; rich= Straße, Landskronenstraße, Landweg, Dudenroth, Landskrone, 1538 Poststraße. Natorp, Dorf bis Haus No 35 einschließlich und das neue Bahnhaus(sog Thomas'sche Haus). Hohenleuchte, Bahnhof, ausschließlich des neuen Bahnhausesesog. Thomasschen Hauses), Dorsstraße südlich die Häuser von Ligges bis Hohage einschlietzlich, Raufingen Haus No. 9, 0, 11 und 14. Chaussee, Kolonie, Raufingen, ausschließlich der Hauser No. 9, 10, 11 und 14. Opherdicke Hengsen Barop 11 Eichlinghofen 1 u. Salingen 1433 3837 2367 271 1301 1360 1544 1540 Mengling= hausen 1 11 u. Persebeck Kirchhörde 1/1117) 62 63 64 65 Rüding= Bausen„ 8087 Opherdicke und Hengsen. Großbarop und Kleinbarop. Städtisch Barop und Baroperheide 1 bis einschließlich 35. Baroperheide von No. 33—78. Westlicher Teil der Gemeinde Eich linghofen vom Marktweg bis zur roten Kuhle und bis zum Krähenbruch, Chaussee, Unterdorf und Hausmannstraße. Oestlicher Teil der Gemeinde Eichlinghofen mit Hövelberg, Krähenbruch, rote Kuhle und die Gemeinde Salingen Station Barop. Dorf Menglinghausen, Sprökel, Kolonie und die Gemeinde Persebeck. Kirchhörde. Löttringhausen und Kleinholthausen. Großholthausen, Persebeckerheide, Kruckel und Schnee. Karlstraße, Bühlenstraße, Groß holthauserweg, Kleinholthauserweg, Bäckerstraße, Prinzenstraße, Singerhofstraße und Schacht Gotthelf in Hombruch. 26 Tählich Königstraße, Louisenstraße, norvliche Seite der Bahnhofstraße, Hermannstraße, Wupperstraße und Amtshausstraße in Hombruch. Wilhelmstraße, Schmiedestraße, Landwehr, Krimstraße, Friedrichstraße und Klausthalstraße in Hombruch. Märkischestraße, Harkortshof, Schacht Giesbert, am mingosen, Substraße, Haldenstraße und südliche Seite der Bahnhofstraße in Hombruch. Mittelstraße Ludwigstraße, Kirchstraße, Schleppbahnstraße und Union straße in Hombruch. Rüdinghausen. Schnee und Brunebeck. Hacheney 11 4076 Wahlvorstehers Wilberg, Gustav, Gemeindevorsteher. Ortmann, Gustav, Rentner. Paak, Christian, Wirt Steltmann, Friedr., Hauptlehrer. Meinberg, Adolf, Gemeindevorsteher. Petersmann, Const. Kaufmann. Resing, Heinrich, Rechnungsführer. Eickhoff, Karl, Gemeindevorsteher. Wahllokal, Stellvertreters Schmidt, Louis, Landwirt. Ortmann, Fritz. Landwirt. Saamann, Wilhelm, Rektor. Beyer, Heinrich, Lehrer. Schulte=Schüren, Eduard, Gutsbes. Sassenberg, Karl, Rechnungsführer. Erlenbauer, Giesbert, Rektor. Gräfingschulte, Wilhelm, Landwirt. Saal beim Wirt Heimsoth. Mr. Eclair darin befunden, hätte er wohl sein Leben eingebüßt. Mr. Eclair oder Ganzauge, wie er mit seinem Privatnamen heißt, vollbrachte die tolle Schleifenfahrt ohne Unfall. Neu ist an der Idee, daß sich ein Mensch aufrecht mit gespreizten Armen und Beinen in ein 3 Zentner schweres, mit Hartgummi belegtes Eisenrad stellt, von einem 13½ Meter hoch belegenen Start auf einer 20 Meter langen und 40 Zentimeter breiten Fahrbahn zur Schleife(loop) hinabsaust. Mit Spannung verfolgten die Zuschauer, wie der eiserne Ring an einem starken Seile zum Start emporgezogen und in richtige Stellung gebracht wurde. In zwei Minuten Kapellenschule, Klasse 3. levgl. Schule Berghosermark, Klasse 2. Schule im Dorf, Klasse 2. Schule Schür fer Klasse 2. Saal beim Wirt Meinhövel. alte evgl. Schule Klasse 2. im Innern des Ringes befestigt, auf das Kommando „Los!“ rollte das Rad mit seinem Insassen mit unheimlicher Schnelligkeit die Bahn herab und durch die Schleife ins Netz. Lauter Beifall begrüßte den kühnen Fahrer. Das Gelingen des Wagnisses hängt in erster Linie davon ab, daß die beim Beginn der Fahrt in die Höhe gezogene Ausfahrtsklappe rechtzeitig von einem Hilfsarbeiter mittels Hebeldruckes herabgelassen wird, da sonst der Fahrer unrettbar verloren wäre. 1372 1532 1333 1448 1683 Hohendahl, Wilh., escsteld, Siche Landwirt. Rosendahl, Wilh., Hauptlehrer. Dr. Voigt, Karl, Arzt. Bü#demann, Ludw. Gemeindevorsteher. Kissing, Heinrich, Gemeindevorsteher. Thieheuer, 1. stellv. Gemeindevorsteher. Grubeninspektor König. Lehrer Kötter. Gemeindevorsteher Schulte. Hallermann, Friedrich, Hauptlehrer Nase, Karl, Hauptlehrer. Schulze, Holzwickede, Fritz, Gutsbesitzer. Lincke, Karl, mann. katholische Schule, Klasse 2. Schule im Sölderholz, Klasse 1. Südschule 3. Klasse Kauf=kkatholische Schule, 2. Klasse. Linhoff, Fritz, Wirt. Cordes, Wilhelm, Lehrer. Junge, 2. stellv. Gemeindevorsteher. Hauptlehrer Hupe. Lehrer Köster. Hauptlehrer Kottmann. Gemeindevorst Kah mann in Salingen. 74 IV Wellinghofen u. Niederhofen Lücklemberg Lücklemberg u. Wichlinghofen Westhofen 1 11 u. Wandhofen feld u. Sate Hok 1138 395 1358 617 518 711 1581 968 leichtmder! biühesk Sörde, den 10. Oktober 1902. 287 199 Ortschaft Hacheney von Hausnummer 1 bis zum Schluß und von Brüninghausen Hausnummer 1 bis einschließlich 7 und die Ziegelei. Ortschaft Brüninghausen m Brüninghauserheide von Hausnummer 7¼ bis zum Schluß ausschließlich Ziegelei und die Ortschaft Renning= hausen von Hausnummer 1 bis zum Benninghofen mit Brücherhof von 1 bis einschließlich 99. Loh, Höchsten und Stuchtey von Hausnummer 100 bis zum Schluß Wellinghofen und Niederhofen von Hausnummer 1 bis zum Schluß. Lücklemberg von Hausnummer 1 bis 39 einschließlich und Bittermark von Hausnummer 108 bis zum Schluß. Lucklemberg von Hausnummer 40 bis einschließlich 107 und die Gemeinde Wichlinghofen von Hausnummer 1 bis zum Schluß.„ Hausnummer 1—30 Gemeinde WestHausnummer 91 bis einschließlich 75 Gemeinde Westhofen und Gemeinde Wandhofen. Gemeinde Garenfelo und Sydurg. Gemeinde Holzen. Gemeinden Lichtendorf, Geisecke und Stllgs. 1102 1324 stellv. Gemeindevorst. Brinkmann in Salingen. Nordschule, 4.Klasse. neue evgl. Schule zu Opherdicke Saal des Wirtes Eisenhut Großbarop. Wirtschaft Klems zu Baroperheide. Wirtschaft Schmidt zu Baroperheide. Saal der Witwe Thönig zu Eichlinghofen. Apothekenbesitzer Schmeding. Gemeinderst. Brandhoff in Menglingh. Grubeninsp. Wilh Wemmer zu Kirchh. Gemeindevorst Hein Storck z. Kleinholth Landwirt Wilh Hermann z. Großholth Schichtmeister Aug. Middendorf zu Hombruch. Betriebsführ. Friedrich Flamkamp zu Hombruch. Fahrhauer Heinrich Jäger z. Hombruch Kaufmann Christian Kuhn z. Hombruch, Wirt Louis Stiebel zu Hombruch. Gemeindevorst. Gust Korfmann z.Rüdingh Kaufmann Ernst Schulte zu Schnee. Landwirt A. Lueg zu Hacheney. Gemeindevorsteher E. Cosack zu Brüninghausen. Direktoc a. D. Koch. Kaiser Wilhelmschule in Eichlinghofen. Gemeindevst. Overbeck in Persebeck. Gastwirt Wilhelm Pöhl zu Kirchhörde Landwirt Wtlhelm Schmidt z.Löttringh. Landw.Hrch.Kruckel= mann zu Kruckel. Invalide Wilhelm Janus zu Hombruch. Saal des Wirtes Harde z.Stat.Barop. WirtschaftKleffmann zu Dorf Menglingh. Saal des Wirts H. Pöhl zu Kirchhörde. Saal des Wirts Wittich zu Löttringh Saal der Wirtin Holthaus Großholth Saal des Wirts Ries zu Hombruch Eigener Depeschendienst der„Schwerter Hd Wien,27. Okt. Graf Stefan Tisza wurde vom Kaiser mit der Bildung des Kabinets beauftragt und hat die Mission angenommen. Der Vertretung der Presse gegenüber erklärte Graf Tisza, er könne sich dem Auftrage der Krone nicht entziehen, weil man das Land in dieser schwierigen Situation nicht ohne verantwortliche Regierung lassen könne. Hd Budapest, 27. Okt. Im ungarischen Abgeordnetenhause hat die Nachricht von der Betrauung Tiszas mit der Kabinettsbildung einen geteilten Eindruck hervorgerufen. Man weist darauf hin, daß das Gelingen seiner Mission von zwei Bedingungen abhangt, erstens davon, ob es möglich sein wird, die Solidarität der Regierungspartei zu erhalten und zweitens, ob die Opposition zum Abrüsten zu bewegen sein wird. Letzteres wird entschieden bezweifelt, wenn man auch glaubt, daß es Tisza gelingen wird, das Budget zu erledigen, um aus den ex=lexZustand herauszukommen. Hd London, 27. Okt. Der Bergarbeiter=Verband hat sich nach einer abgehaltenen Versammlung in einer Tagesordnung energisch gegen die Chamberlain'sche Schutzpolitik ausgesprochen. Hd Rom, 27. Okt. Die Regierung dementiert kategorisch die Gerüchte, daß sie Forderungen für neue Befestigungen an der österreichischen Grenze verlangen wolle. Hd Rom, 27. Okt. In einem Landhause in der Nähe von Verona explodierte während der Ausführung eines Experiments, das ein Bruder eines dortigen Priesters vornahm, eine Menge Pulver, wodurch das Dach des Hauses fortgerissen wurde. Der junge Mann wurde gräßlich verstümmelt als Leiche aus den Trümmern hervorgezogen.„„„, 0 7uit; enschiinene Erlaßz Hd Sofia, 27. Ort. Der heute erschienene Erlaß des Kriegsministers ordnet die sofortige Entlassung aller einberufenen Reservisten und Unteroffiziere an. Landwirt A. Althoff zu Benninghofen. Ortsvorst. W Beisenherz zu Höchsten. Gemeindevst. C. Vohwinkel z. Wellingh. Kapellmeister Friedr. Schade z. Hombruch. Bäckermstr. Wilhelm Schulte z.Hombruch. Kaufm. Franz Steemann zu Hombruch Kaufm. Josef Schweck zu Hombruch. Kaufm. Rich. Eisenhuthz Rüdinghausen Bäckermeister Louis Pleuger zu Schnee Betriebsführer W. Bosselmann zu Hacheney. GemeindevorsteherStellvertreter H. Mellinghaus zu Brüninghausen. Fahrh.a D. C. Silber28. Okt.: Nebel, meist bedeckt, feucht, milde, windig. 29. Okt. Wolkig, bedeckt, Regenfälle, windig, milde. 30. Okt. Feucht, meist bedeckt, kühler, starke Winde. Für den redaktionellen Teil verantwortlich Wilh. Schade. Das Trinken Saal der Wirtin Winkhaus zu Hombruch Vereinszimmer des ist für unser ganzes körperliches und geistiges Wohlbefinden Hombruch. fast ebenso wichtig als das Essen, und am wichtigsten ist es, Saal der Wirtin, jwas man trinkt. Kaffee und Tee üben auf die Dauer Wambach zu Hom= mehr oder weniger unerwünschte Wirkungen auf unseren Pcuch: Organismus aus, indem sie je nachdem Hitze, NervenerreVereinszimmer dergung oder Unterleibsbeschwerden zur Folge haben. Das Wirtin Schnittker einzige Getränk, welches, bei mildem Wohlgeschmack, für zu Hombruch. jedermann ohne Unterschied des Alters und des körperlichen Saal des Wirts Zustandes gleichmäßig unschädlich bleibt und der Gesundheit Sckardt zu Rüdingh.)“„ Hient, ist— Hathreiners Malzkaffee! Saal des Wirts Schulte zu Schnee. Saal des Wirts W Lueg gen Führer zu Hacheney. Saal des Wirts Weber zu Brüninghausen. Saal des Wirts Wiemunn Gemeindevst. Lutters Gemeindevorsteherzu Lücklemberg. Gemeindevorsteher Huntermann zu Wschlinghosen. siepe z. Benninghofen. fnold z. Benninghofen. JFahrhauer L. UfersSaaldesWgzie Hhasel„ 9ah„ 4 hoff zu Hochnen. Saal des Wirts Aßhoff z.Wellinghofen. zu Coh. G. meindev. G Strat mann z. Niederhofen. Landwirt L Kram=Saal des Wirts berg zu Lücklemberg Westerhoff, Heinrich, Stadtvorsteher. Pfarrer Falkenberg. Garenfeld. Gemeindevorsteherstellv. Jacobs. Gemeindevorsteher Schiendorf. „chtendorf. Stellv. Fr. Schulte zu Lücklemberg. Bauer zu Lücklemberg. Schweitzer, Heinrich, Amtssekretär a. D Zimmermstr. Julius Dickehage in West hofen. Landwirt Eickelberg, Gemeindevorsteher Grieb zu Syburg. Landwirt Post zu Holzen. Gemeindevorsteher Heinrich Spaemann u Geisecke. Bahrt zu Wellinghoferheide Gemeinde Lücklemberg. Neue Schule in Westhofen, rechts. Neue Schule in Westhofen, links. Schule in Garenfeld. Schule in Holzen. ev. Schule in Geisecke Landrat. 9.8, aler vient, i1— KutheemerrA. 5 Gebr.Haver, Schwerte O„ empfehlen binnigst: Dreschmaschinen, Rübenschne der, Bannemühlen, Centrifugen, Biebtöpfe, Jauchepumpen, Strohschneider, Dezimalwagen, Quetschmaschinen usw. 0 Großes Lager in Herden& Oisen. 9 rur Halsenzrucht.. Erbsen, Bohnen, Linser, sehr gut kochend, sind eingetroffen. Ernst Klein, Hüsingstrasse 45. SH Enorm große Auswaßl. 0 In Sc In Weitgetzendste Coulanz. 10 S: este! aren das Billigste! varen das Eleganteste! kauft man nur bei Hüsingstrasse 29. Schwerte(Ruhr). Hüsingstrasse 29. Größtes Schuhwaren=Etaßlissement am Platze. e Weizenmehl 000 garant. weiß= u. hochbackend per Pfo 10½ Pfg Stampfzucker„„ 20„ Würfelzucker„„ 23„ Feinste Süßrahm=Tafelbutter in ½ u. 1 Pfuni=Stücken per Pfd. 1,20 Mk. Geräuchert. westfäl. Speck, fett und mager, per Pfo. 70 PfgHaushaltungs=Kaffee (Mischung von hell u. dunkel gebrannten Bohnen) per Pfd. 80 Pfg. bei Julius Boecker, Hagenerstr. 8. Schwerte. Hagenerstr. 8. Fernsprecher 76. Beste Qualität! Größte Auswahl! Willigste(Küsingstr. 16 Preise! Carl Schumacher. E 14 Pforde Wilhelmstr. vis à.vis 14 Pferde.# K 14 P/#Lot, dem Gasthof z. Hirsch 144.. * Begemann's 4 Hippodrom noblesse; L ist am Kirmestage, Mittwoch, 23. Oktbr.,#6 21 den ganzen Tag zu geneigter Benutzung des ver# ehrten Publikums von Schwerte und Umgegend### aufgestellt. Hoffe auf recht zahlreichen Besuch und#### zeichne Hochachtungsvoll 5 14 Pferde. Chr. Begemom, 14 Pferde.# Zum Kirmestage. Restauran!„Bum Aoler. Inh. Max Eichhorn. NRRRR RRRRRRRKRRRRRRN Gasthof„Zum Stadtkeller“!# R artage 8 Am Kirmestage: 9 5 Grosser Ball. * Entree frei. 4 K Um zahlreichen Besuch bittet 8 8 Fr. Becher. RIER ESAU K„„.„„ 1 X # Wirtschaft zur Sonne“! R— 2 Am Kirmestage: 2 k Auftreten des berühmten Bauch K K redners Wegenaer„ X mit seinen wie lebend sprechenden Figuren. 3# De Entree frei. 3 K Zu zahlreichem Besuch ladet ein 3 K W. Möller. 4 S„„„„„ S 8 Fr. Kalllenbeck, Schwerte. e S# Zur Saison empfehle mein grosses Lager## in allen Sorten I. Oefen und Kochherden,#8 als Neuheit B Amerik. Dauerbrandöten für jede Kohle, S Viehtöpfe in allen Grössen, E Wasch- und Wringmaschinen, S Pendelwaschmaschine„Leichtwäscher“. 885 80 sichen Boda, un Mack. 59. 88 G sämtliche S Haus- und Küchengeräte in nur guter Ware zu billigen Preisen. B000OOGOGOGGGGGGGGGS Hamburgerhof. Empfehle am Kirmestage: Italienischen Salat. Rinderwurst. Gaus in Gelee. Kalbsleberm. Kartoffelsalat. Krammetsvögel 2e. Ferner: Kakao, Schokolade, Torte, Törtchen, Gebäck. G. Bress. 55500555500 Hotel„zur Post’. 6 Inh. H. Quadbeck ir. — 0 Am Kirmestage: C Selbstgemachte 0 Rinderwürste. 0 Krammetsvögel.„ Italienischer Sakat. Hotel Kaiserhof. Inh. Emil Krummel empfiehlt zur Kirmes: Selbstgem. Kinderwürste. Krammetsvögel. Rehbraten m. Compot. Hasenpfeffer. Italienischen Salat und dergl. mehr. ff. Dortmunder Unionbier. Schafl 5 Tage auf Probe ohne Nachnahme, ohne Vorausbezahlung, ohne Kaufzwang senden wir jedem Interessenten franko einen Petroleum-Glühlichtbrenner „Schapirolicht“. Leuchtet wie Gasglühlicht. 1 kompletter Schapirobrenner m. Strumpf u. Zylinder Mk. 7.50. Wiederverk. Rabatt. „Modell 1904“ = Passt auf jede Petroleumlampe. Hermann Hurwitz& Co., Berlin C., Stralauerstr. 56. Grosses Konzert der beliebten Emscherthaler Volkssänger, 3 Damen, 8 Herren. = Eutree frei.= Reichhaltige Frühstücks= und Speisekarte, ff. Weine und Biere. u bfrecden Beung bng. Max Eichhern. Herren jed. Stand. Beiche Heiraten: u. Atom— vens s. öhneVerm.— erh. u. Mittell, ihr. Adresse sof. 600 reiche Partien und Bilder s. Auswahl.— U. A. wünschen sich zu verh. 1 j. Waise mit 160000 M. Verm., 1 häusl. ers. Dame m. 200000 M. Verm. u. 1 Gutebes., Ww., m. os. 360 000K. Verm. der Schwerter Zeitung. und## Brbe.— Alles Nähere durch r. Genber, Baria 8. 14. Zeitungsbote per sofort gesucht. Wer sein Geld ausgiebt für Schuhfett, der kaufe etwas P#chuls denn nur das Beste Gutes, Trundrin, macht und erhält das Leder weich, dicht und dauerhaft. Gentner's Wichse in „roten Dosen erzeugt auch auf eingefettetem Leder wieder schönen Glanz. Fabrikant Carl Gentner in Göppingen. Zur Helle, Schwerte Junge Hahnen. Krammetavögel. Sauerbraten. — Rinderwürstehen.— Sülze, Allgäuer Käse. Warmes Frahstück 40 Pfg. Abendplatte 40 Pro. Carl Raffin. erpachtung von Gärten Freitag, den 30. Oktbr., und zwar nachm. 4 Uhr in Wiechem's Kämpchen am Mühlengraben; nachmittags 5 Uhr auf Strickshof(Gärten von Schulte=Munkenbeck) an Ort und Stelle. Ackerland, groß a.Doerthsbaum gelegen, ist anderweitig zu verpachten oder zu verkaufen. Näheres bei A. Fund, Moltkestraße. Großen hellg. Schellsisch, Bratsisch, St inbutt, Hechte, Zander, gr. frische Bratheringe, Bückinge, echte Kieler Sprotten. ger. Lachs, echte Frankfurter Würstchen 2c. 2c. empfiehlt täglich frisch August Haape, Schweite, Poststraße 2. Gasthof„zur Helle Am Kirmestage: BALL. C. Raffin. Zur Kirmes empfehle: Gek. Schinken, Sülze, rische Rinderwürste, sowie sämtliche Wurstsorten. Fritz Nehring. Taschenfahrpläne — à 30 Pfg.— vorrätig bei Carl Praus. Schwerter Kirmes. Vorstellung der berühmten Ernesto=Truppe aus Elderfeld. Zu zahlreichem Besuch ladet ein Carl Böhmer. Zur Kirmes. Von heute ab wieder alles vorrätig: sl. Gehacktes. Warme Portionen in und außer dem Hause. Fleischohne Knochen Pfd. 30 Pf. Jäger's Roßmetzgerei Schwerte, Wilhelmsplatz. handeis-Nachrichten. Essen, 26. Oktbr. Produktenbörse.(Nicht amtlich.) Weizen, inl. 16,50—17,00, do. fremder 17,00—18,00, Roggen, inl. 13,50 14,00, do. fremder 14,75—15,50, Hafer, inl. 00,00—00,00, do. fremd. 13,75—15,00, Buchweizen 14,00 15,00, Futtergerste 11,50—12,50, Mais 12,00—14,50, Weizenvorsch. 21,50—22,25, Roggenvorsch. 19,50 20,25, Weizenkleie(mit Sack) 9,00 b. 9,60. Alles per 100 kg. frachtparität Essen exkl. Sack bei Abnahme von Doppelladungen, mit Ausnahme von Kleie, die mit Sack gehandelt wird. Neuß, 26. Oktbr. Rüböl per 100 kg in Partieen von 100 Ctr. (ohne Faß) 49,75, Rüböl per 100 kg faßweiße(ohne Faß) 51,25 Mt. gereinigtes Oel per 100 kg 3 Mk. höher als Rüböl. Rübkuchen per 1000 kg 89, in kleineren Partieen 93 Mk. Kleie 4,80 Mk. pr. 50 kg Butter per kg 2,50, Eier per 100 Stück 10,00 Mk. Weizen, neuer I. 16,20, do. II. 15,20, 11. 00,00. Roggen, neuer I. 18,20. II. 12,20, III. 00,00, Hafer I. 12,40. II. 11,40, Raps I. 19,75, Hl. 18.75 Mk., alles die 100 kg. Köln, 26 Oktbr. Fruchtmarkt. Weizen 00,00, Roggen 00,00, Hafer 00,00—00,00, Heu 6,00—7,00 Maschinenstroh(Roggen=) 8.30. Richtstroh(Flegeldrusch) 3,70, Krummstroh 2,80 Mk. die 100 kg. (Sonmmertih tn den mücktensten Bor Wilh. Schade, für den Anzeigenteil: Julivz Hamme i1 Scwerz. u Druck und Verlag von aart Stand in Schwerte. kernsprech=Anschluß Nr. 62. Amt Schwerte. Telegr.=Adresse gud. Schmerte=stch. Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen für den Kreis Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. Regierung durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung" rechtsverbindliche Kraft. Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 g., ege# 42 Pfg. Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. Erscheinte jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierte# Familienfreund.“ Nr. 252. 2. Blatt. Schwerte, Dienstag den 27. Oktober 1903. 36. Jahrgang. W 1 Auf der Suche nach Dummen. Die Geldbeutel der Deutschen sind für gewisse Leute gute Spekulationsobjekte. Im Auslande liebt man den Deutschen im allgemeinen nicht, sein Geld aber nimmt man gern, es ist kein Blei und riecht nicht. Leider haben die Herrschaften immer noch Erfolge zu verzeichnen. Selbst die spanischen Schatzschwindler finden trotz aller Warnungen auch heute noch ihre Opfer. In letzter Zeit versucht man von Amerika aus, deutsches Geld locker zu machen. Wie wir in der Dtsch. Tagesztg. lesen, wird in einer Anpreisung der„Pacific Fisching and Packing Company“ in San Franzisko in echt amerikanischer Uebertreibung über Stockfische und die bisher gänzlich unbekannte Abalonemuschel eine fabelhafte Rentabilitätsberechnung aufgemacht. Die ganze angebliche Rentabilität schwebt aber vollkommen in der Luft, da die Gesellschaft überhaupt noch nicht gefischt und gepackt hat. Lockspeise ist eine„feste Zinsgarantie von 12 Prozent auf drei Jahre“, welche die„National Underwriting and Trust Co.“ gütigst gewährt, mit der die Fisching Company angeblich ein solches Abkommen getroffen hat. Die Rechnung, welche die Unternehmer dieses Fischzuges angestellt haben, ist äußerst einfach. Die Aktionäre haben die Aktie mit 425 Mark zu bezahlen und erhalten bestenfalls für drei Jahre je 12 Prozent= 36 Prozent Dividende, so daß von je 100 Mark ohne Zinsberech nung, die für Amerika auf gut 6 Prozent anzuschlagen ist, 64 Mark Reingewinn wohl unter der Voraussetzung verbleiben, daß dann das Unternehmen verkracht, was um so leichter zu bewerkstelligen ist, als es unkontrollierbar für Deutschland in Amerika liegt. Nach dieser Dar legung wird hoffentlich jeder wissen, was er zu tun hat, wenn ihm eine Aktie der amerikanischen Fischgesellschaft angeboten wird. Aus Westfalen und Rheinland. P*p * Volmarstein, 26. Okt.(Krupperheim.) Man schreibt uns: Es wird vielen Lesern bekannt sein, daß zur Zeit in Volmarstein a. d. Ruhr das erste westfälische Krüppelheim ersteht. Es will dieses Haus, das im Mai 1904 eröffnet werden soll, einem Notstand abhelfen, d immer dringender Abhilfe verlangt. Von allen Leidenden sind bisher wohl die Aermsten der Armen, unsere lieben Krüppel, deren es allein in Westfalen annähernd 30000 gibt, am meisten stiefmütterlich behandelt worden. In dem neuen Heim, das oberhalb des Ortes Volmarstein auf herrlich gelegenem Platze fröhlich emporwächst, wird den Krüppeln jeden Alters und Geschlechts, ohne Rücksicht auf Herkommen, Vergangenheit und Konfession, fortan Heimat und nach Möglichkeit Heilung geboten werden. Durch sorgfältigen Schul= und Handfertigkeitsunterricht sie zum selbständigen Broterwerb zu erziehen, ist eine ihrer Hauptaufgaben. Der Bau des Johanna=HelenenHeims— mit diesem Namen wird das Krüppelheim in die Oeffentlichkeit treten— mit innerer Einrichtung und orthopädischer Klinik wird einfachste, solideste### ung mit allen zweckentsprechenden Einrichtungen der Neuzeit verbinden. Trotz sorgfaltiger, rechnungen mußte aber der anfänglich auf 200000 Mk. gestellte Kostenanschlag auf 250000 Mk. erhöht werden. Von dieser Summe hat die schon so oft in glänzender Weise betätigte Opferfreudigkeit fast 100000 m ausgebracht, es fehlen also nun noch 150000 Mr. Das ist eine große Summe, groß aber und herrlich ist auch das Ziel, das erreicht werden soll. Nun gilt es, rührig weuersammeln und immer weitere Kreise zum Lieben und Geben anregen, damit das Werk ohne erdrückende Schuldenlast als ein Zeichen schönster Barmherzigkeit, zum Segen für viele, bald vollendet dastehe. Durch dies Krüppelheim wird dem Kranze der vielen Anstalten bergender und heilender Liebe in den westlichen Provinzen vor allem ein Interesse daran, das Werk zu vollenden. Helfe, wer helfen kann, d. h. es helfe jedermann! Jedes Muglied des Vorstandes, welcher aus den Herren Landrat HartmannHagen, 1. Vorsitzenden, Pastor Arndt=Volmarstein, 2. Vorsitzenden, Amtmann Drees=Volmarstein, Dr. HöschHagen, Architekt Kuhlmann=Wetter, Kommerzienrat Jul. Ribbert=Hohenlimburg und Pastor Schutz=Munster i. W. besteht, ist zu weiterer Auskunft gerne bereit und nimmt große und kleine Gaben mit großem Danke an. * Castrop, 26. Okt.(Erschlagen.) Am vorgestrigen Tage entwickelte sich unter den Arbeitern der Firma Collin auf der Zeche„Zollern“ ein wüste Schlägerei. Im Verlaufe derselben wurde der Italiener unton Klenitza dermaßen geschlagen, daß er einen Schädelbruch und außerdem Brustquetschungen erlitt, an deren Folgen er in der Nacht im tatholischen Krankenhause Castrop verstorben ist. Witten, 25. Okt. Nach einem Festgottesdienst fand heute nachmittag im Evangelischen Vereinshause die Provinzialversammlung des evangelischen Bundes statt, die von dem Vorsitzenden des Westfälischen Haup vereins, Pastor Proebsting=Lüdenscheid mit einer kurzen Ansprachc eröffnet wurde. Sodann begrüßte Red ner den als Vertreter der Stadt Witten erschienenen Bürgermeister Dr. Haarmann, der hierauf seinerseits die Grüße der Stadt übermittelte und den Wunsch aussprach, daß die Delegierten sich in Witten recht wohl fühlen möchten, und daß die Verhandlungen Zeugnis davon geben sollten, daß der Glaube in aller Not ein treuer Wächter sei. Nach gemeinsamen Gesasig hielt Pastor Lic. theol. Schnapp=Dortmund einen Vortrag: „Der Evangelische Bund, ein treuer Wachter und Warner in der Not der Zeit.“ Redner führte aus, es gehe eine tiefe Mißstimmung darüber durch das Volk, daß das Zentrum von der Regierung so stark begünstigt werde. Der Evangelische müsse dadurch betroffen werden. Es gehöre zur Gewohnheit, daß heutzutage selbst hohe Beamte auf katholischen Festlichkeiten ihre Verbeugung vor der römischen Kirche machten. Wenn der Fall einträte, daß der§ 2 des Jesuitengesetzes falle, dann könne man sicher sein, daß auch der letzte Paragraph bald nachfolge. Es könne, wie es jetzt gehe, unmöglich weiter gehen. Aber einen Kampf könne ein anständiger Mensch mit dem Zentrum nur schwer aufnehmen, denn dann werde man von der gegnerischen Presse gleich besudelt. Es sei auch nachgerade kein Wunder, wenn den Römischen der Kamm schwille, weil sie fortwährend von der Regierung unterstützt würden. Der Evangelische Bund wolle nur die Verblendungskünste des Ultramontanismus unschädlich machen. Redner warnte schließlich den Staat vor weiterer Unterstützung des Zentrums und schloß unter lebhaftem Beifall der Versammlung.— Es folgte weiter ein Vortrag des auch Oesterreich ausgewiesenen Generalsekretär des Evangelischen Bundes, Lic. theol. Bräunlich=Halle a. S., der kurz über den heutigen Stand der Los von Rom=Bewegung berichtete und zu treuer Mitarbeit aufforderte. Dem Vortrage ist zu entnehmen, daß zur Zeit 80 Pfarrer in den Ostmarken wirken, die vom Evangelischen Bunde besoldet werden. * Neuemühle, 26. Okt. Eine arge Enttäuschung erlitten am Talsperrenbau beschäftigte Italiener. Dieselben hatten von einem Viehhändler ein kranke Kuh gekauft und unter Hinzunahme von zirka 50 Pfund Speck dieselbe zu Wurst verarbeitet. Kaum daß sie ihr Fabrikat probiert hatten, wurde die ganze Mahlzeit polizeilicherseits beschlagnahmt, sodaß infolgedessen aus dem ganzen leckeren Wurstessen nicht werden wird. * Birkesdorf, 27.(Ein Auge ausgeschossen.) Ein etwa zwölfjähriger Knabe vergnügte sich heute nachmittag mit Bogenschießen. Als der Bogen einmal nicht los gehen wollte, stellte er ihn auf den Kolben und sah in den Lauf, um die Ursache des Versagen zu entdecken. Plötzlich entlud sich der Bogen und der hölzerne Pfeil drang dem bedauernswerten Knaben in das rechte Auge, das so schwer verletzt wurde, daß es ausgenommen werden mußte. f Regensburg, 26. Okt.(Höflich wie ein Sackträger.) Der hier erscheinende„Bayrische Volksbote“ veröffentlicht folgendes amüsante. Inserat: „Erklärung. Der„Regensburger Anzeiger“ findet sich bemüßigt, in seiner Polemik mit dem„Volksboten“ den Alusdruck zu gebrauchen:„Schimpfen kann jeder. Merksprüche. Ergebung in das, was geschehen kann, Hoffnung u. Vertrauen, daß nur dasjenige geschehen wird, was heilsam und gut ist, und Standhaftigkeit, wenn etwas Widerwärtiges einbricht, sind alles, was man dem Schicksale en gegenstellen kann. Wilhelm v. Humboldt. Sturm. Novelle von E. Fahrow. (3. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten) „Dann also liebt das Publikum dieselben wenigstens, denn sonst würde man sie nicht kaufen. „Das Publikum! Das kauft ein paar Jahrgänge lauter Norwegen, wie es früher lauter Alpenglühen oder Vesuvspeien kaufte. Und wenn morgen z. B. der Kaiser eine Vorliebe für Halbasien faßt, so wird man einige Jahre lauter Bosnien bis Kaukasus kaufen;— die eigentlichen Bildern aus der Mark sind's ja auch nicht, die den Kunstuarkt beberschen.... 2.(ein wesche G uund „Und Sie selbst, gnadiges Frautein, Welche Gegent malen Sie hauptsächlich?“ Erna sah ihn belustigt an. „Ich? Ich male Menschen.“ „Ah! Porträts also wohl?" „Porträts nur dann, wenn ich Auftrage dazu bekomme, was zum Glück in den letzten Jahren zuweilen der Fall war. Im übrigen aber male ich Gestalten mit Gesichtern und Bewegungen— ich habe nur noch nichts in dieser Art ausgestellt., 161228#. „Was für ein Barbar ich bin, gnaviges Fraulein, daß ich Ihren Namen noch nie in den Katalogen gefunden habe——“ „Meine Bilder hätten Sie finden müssen, das wäre mir schmeichelhaft gewesen, lächelte Erna. konnten sie kaum finden, denn die beiden Male, daß ich ausstellte, hingen die Sachen an ganz Stellen. Mein großes Bild, für die Frühjahrsausstellung bestimmt, wird einen guten Platz erhalten, das hat r schon Professor S., mein Lehrer, versprochen. „Und darf ich fragen,— ohne indiskret zu sein dieses große Bild vorstellt? — ich möchte nicht gern vorher— Sie können es lieber sehen, wenn es fertig ist, bitte.“ Bill hatte nun doch das Gefühl, eine Indiskretio begangen zu haben,— eine der peinlichsten Empfindungen, die er kannte. Aber er kam schneller darüber weg, als sonst wohl, weil Erna verstand, sogleich das leichte Geplauder in andere Bahnen zu lenken und mit der ihr eigenen liebenswürdigen Sicherheit auch den Mitplaudernden behaglich zu machen. Die Fahrt verlief ohne weitere Ereignisse. Die Damen übernachteten in München und setzten am nächsten Vormittag die Reise über Insbruck und den Brenner fort. Die Majorin war in Extase. Noch niemals hatte sie die Alpen und südliche Vegetation gesehen, in den langen, ewig in demselben beschränkten Kreis sich drehenden Jahren ihrer Jugend und Ehe war sie höchstens einmal in die schlesischen oder thüringischen Berge gekommen... Se „Aber das sind ja keine Berge, das sino ju Huger: sagte sie, eifrig von einem Fenster zum andern gehend. „Die Thüringer Berge nämlich! Sieh doch, Erna, wie der Schnee dort tief herunterreicht! Und da— da das Blaue— das sind also Gletscher— ah!" Mit strahlendem, gerührten Gesicht sah Erna.. Seligkeit der Mutter. Das war's ja, worauf sie sen Jahren hingearbeitet, worauf sie sich seit Jahren gefreut hatte.„Ihre gute, selbstlose Mama, die sollte auch etwas von der Herrlichkeit der Welt, von der Herrlichkeit des ! Und wa konnte man das besser als „„ Lebens erfahren: und wo tonnte man das besser als auf Reisen? Und nun reisten sie— reisten von ihrem Gelde, von den schwer errungenen Talern, die sie, Erna Ermsleben, selbst verdient hatte!— Es war ja ordentlich, um glücklich zu sein. Bill Deisen hatte einen früheren Zug nach Bozen gewählt,aals die Damen, um ihnen dort ein bequemes Quartier bereiten zu können. Er war aber auf dem Bahnhof, als sie ankamen, neben ihm der Hausdiener vom„Greifen". „Man hat Ihnen Zimmer Nr. 43 reservirt“, meldete er, nachdem er mit offensichtlicher Freude die Damen begrüßt hatte.„Es ist ein schönes, ruhiges Zimmer und daneben liegt ein Salon, der Ihnen gratis zur Verfügung steht, weil er keinen Extra=Ausgang hat. „Wir sind Ihnen sehr dankbar, versicherte die Majorin,„Sie scheinen ein ausgezeichneter Reisemarschall zu sein. Werden wir Sie im Laufe des Tages noch „Wenn Sie gestatten, nehme ich die— die Mahlzeiten mit Ihnen ein,“ sagte Bill etwas zaghaft.„Man ißt vor dem Greisen im Freien, auf dem JohannisGern, gern, auf Wiedersehen also.“ Erna hatte nichts gesagt, aber ihr freundlicher Blick sagte demk'eifrigen Kavalier ebenfalls, daß er willkomIn Nr. 43 fanden die Damen zwei schöne Blumensträuße als Begrüßung vor; einer aus gelben Nelken, iner aus roten Rosen.„Der Herr Baron hat sie geschickt,f sagte das Zimmetmädchen, welches den schönen Namen Philomena führte und wie alle anderen weiblichen Angestellten des Hotels die kleidsame Trachtaaus dem Ampezzotal trug. 4 träger". Der unterzeichnete Verein findet hierin eine Beleidigung seiner Mitglieder und weist deshalb diese namens derselben hiermit energisch zurück. Wenn der Herr Doktorredakteur sich bei einem Geräufe mit dem Gegner mit nichts andern helfen kann, als ehrliche Arbeiter zu beleidigen, so tut er uns herzlich leid. Im übrigen laden wir den Herrn Doktorredakteur zum Verkehr in unseren Kreisen ein und hoffen bei Annahme unserer Einladung, ihm baldigst andere Ausdrücke anzugewöhnen. Regensburg, den 8. Oktober 1903. Verein der Hafen= und Speicher=Arbeiter. I. Vorstand: Lischinger. Für den redaktionellen Teil verantwortlich Wilh. Schade. Bekanntmachung. Die seitens der Gemeinde=Vertretung zu Annen unter dem 9. ds. Mts. vollzogene Wiederwahl des Fabrikbesitzers Rudolf König als Gemeinde=Vorsteher und des Grubenverwalters a. D. Karl Baltes als Gemeinde=Vorsteher=Stellvertreter der Gemeinde Annen auf eine gesetzmäßige Amtsdauer von 6 Jahren ist von mir in Gemäßheit des§ 38 der Landgemeindeordnung vom 19. März 1856 und des§ 25 der Kreis=Ordnung vom 31. Juli 1886 am heutigen Tage bestätigt worden. Hörde, den 19. Oktober 1903. Der Landrat. V.: Bekanntmachung. Die seitens der Gemeinde=Vertretung zu Wandhofen unter dem 9. ds. Mts. vollzogene Wahl des Rentners Friedrich Schulte gen. Prinz als GemeindeVorsteher=Stellvertreter der Gemeinde Wandhofen auf eine gesetzmäßige Amtsdauer von 6 Jahren ist von mir in Gemäßheit des§ 38 der Landgemeindeordnung vom 19. März 1856 und des§ 25 der Kreis=Ordnung vom 31. Juli 1886 am heutigen Tage bestätigt worden. Hörde, den 19. Oktober 1903. Der Landrat. I. V.: Meth8 „Wie aufmerksam!“ sagte die Majorin, indem sie den gelben Strauß als für sich bestimmt aufnahm. Sie konnte es nicht unterlassen, dabei einen bedeutsamen Blick auf Erna zu werfen; wie alle Mütter erfaßte sie nur gar zu gern überall die Möglichkeit und Gelegenheit, Heirats-Pläne für die Tochter zu schmieden. Dieser Deisen— ja, das wäre so eine Partie! Man kannte gegenseitig die Familien, die Verhältnisse seinerseits waren glänzend— doch eine ganz andere Sache, als damals die mit dem Baumeister! Dieser Herr Richard Winter, von dem keine Seele etwas wußte, und der nur mit seinem bedeutend aussehenden düsteren Gesicht mit der Falte zwischen den dicken Augenbraunen behexte! Ach, noch heute ärgerte sich die Majorin, wenn sie daran dacht, wie sehr Erna den Menschen geliebt, wie schwer sie unter seiner Untreue gelitten hatte. Sie ärgerte sich. Welche tiefeinschneidenden Narben jene Herzensstürme in Erna zurückgelassen, das wußte selbst sie nicht.„ faug ebens ne Fech und Erna nahm den Rosenstrauß evenfaus hoch und versenkte ihr Gesicht hinein. Dunkelrote Rosen zu riechen war ihr ein wirklicher, süßer Genuß. Aber ihre Züge trugen dabei nur einen nachdenklichen und etwas schwülen Ausdruck.„ M 1.612 Ihr war beklommen zu Mut, wie zum Beispiel jedesmal vor einem Gewitter. Stand sie wieder vor einem Während man in Nummer 43 den Reisestaub fortwusch und ein wenig Toilette machte, schlenderte Bill durch die Stadt Bozen,„unter den Lauben" entlang, an jenen alten, dunklen Gewölben vorbei, wie sie seit hunderten von Jahren den Welschtirolern als Verkaufsstätten dienten. So oft auch Herr von Deisen schon in den Tiroler und Schweizer Alpen gewesen war, niemals versäumte er, wieder Bozen zu besuchen. Ihn interessierte nicht nur die wundervolle Schönheit der Gegend, nicht nur die alte Kathedrale und der weiße, mormorne Walther von der Vogelweide, den er stundenlang betrachten konnte— hauptsächlich fesselten ihn überall die Menschen, wo er hinkam. Er war ein Dichter in seiner Art.— Mit kritischem und doch verklärendem Blick sah er in das Leben hinein, das er von seinem bequemen, sorgenlosen Standpunkte aus gemächlich betrachten konnte. Auch schrieb er viel, ohne mit seinen schriftstellerischen Versuchen bisher an die Oeffentlichkeit getreten zu sein. Er wollte erst einmal etwas Fertiges, Abgerundetes schreiben, ehe er es drucken ließ— hierin bescheidener als so viele Berufsschriftsteller, die ausnahmslos herausgeben, was ihnen einmal in die Feder gekommen ist. Unter den Lauben war es zwar kühler als auf der offenen Straße, denn durch diese dicken Steinwände kann keine Sonnenglut hindurchdringen; aber dafür herrschte darin auch das unbeschreibliche Gemisch seltsamer Düfte, das die italienischen Straßen so erstickend erfüllt. Es roch nach Oel vor allem, denn man briet gegen den Abend hin die heimischen„Aschen“ im Oel, und dazwischen brodelte Zwiebel= und Stoff= und Tabacksdunst. Aber Bill Deisen lächelte nur darüber; gerade dieser Brodem zeigte, wie sehr italienisiert schon diese Südtiroler waren. Auch sprachen die Obsthändlerinnen vor ihren verlockenden Buden und einzelne Arbeiter, die schon Feierabend gemacht hatten, italienisch miteinander. Vor einem Goldschmiedsgewölbe stand ein schwarzlockiger Bursche, dessen braune, schwielige Hände mit billigen aber gleißenden Ringen geschmückt waren. Neben ihm eine„lavoratrice“ aus einer Obst=Konservenfabrik, die schwarzen Feueraugen begehrlich auf einen silbernen Kamm in dem Schaufenster gerichtet. „Herz meiner Seele,“ murmelte sie,„wie schön würde der Kamm in meinem Haar aussehen!“ (Fortsetzung folgt.) Ahr-RotweinVerkauf. Den auf dem 120 Morgen großen Weingute SafsenburgMayschoß wachsenden Ahrwein empfiehlt zum Preise von 1 Mk. bis 2,50 Mk. Proben und Preisliste gratis. Die Fürstlich v. Areuberg'sche Verwaltung. Jean Dommerque, Rentmeister. Rou. Eippintank., Größtes und billigstes Spezialhaus für Stantuger luo 1 II. 11LoseioM.; Porto u. Liste 25 Pfg. Ziehung 14. November 1903. Kleine Loszahl! 1200 LN. M. 39000 Hauptgew. M. 10000 In Baar Geld werden die“ 1130 letzten Gew. mit 90% u. die 31 ersten Gew. mit 75% garantiert u. empfichlt Lose J. Stürmer General-Agentur, Strassburgi.E. Papierkassetten in reicher Auswahl und einfacher bis feinster Aufmachung empfiehlt Carl Braus, Buch- und Schreibwarenhandlung. Hüte und Mützen, Wäsche, Kravatten und Regenschirme für Herren, Damen und Kinder. Colliers, Kragen und Muffen in Skunks, Nerz, IItis, Biber, Marder, Seal u. Elektribisam. Murmel, Kanin etc. Pelzwaren kauft man am besten beim Fachmann. Größte Auswahl am Platze, sehr billige Preise. Reparaturen und Umarbeiten von Pelzsachen, sowie Ueberziehen und jede Reparatur auch an bei mir nicht gekauften Schirmen auf eigener Werkstatt schnell und billig. Wilhelm Niewels, Naturheilkundiger, Dortmund, Langestraße 47. (Straßenb.=Haltestelle Walhalla.) (Schutzmarke.) Wolniol Walrade Schuh-Haus Schwerte, Brückstrasse 2. Die Qualität meiner Stiefel bleibt wie immer Heile Beinleiden aller Art, insbesondere mit Krampfadern, Krampfadergeschwüren, nasse Flechte(Salzfluß), trockener Flechte, geschw. Beinen und mit sonstigen Benleiden Behaftete, ohne Operation, ohne Berufsstörung und fast schmerzlos. Erste Auskunft über den Krankheitsfall unentgeltlich! Sprechst.: Tägl. von 9—12 und 3—5 Uhr, Sonntags nur vormitt. Gut möbliertes Zimmer zu vermieten. Sedanstraße 9. Habe in meinem Hause noch einige schöne Wohnungen und ein Ladentohal zu Januar oder früher zu vermieten. W. Ries, Friedrichstr. 9. Eine Wohnung von 2 Zimmern, Keller u. Bodenraum per sofort oder später zu vermieten. F. Sczimarowsky. Hellpothstr.18. e Se S 8 Kräuterwein„Salus“ vorzüglich von Geschmack, wirkt vermöge seiner Bestandteile grossartig auf die Verdauungsorgane und Blutbildung, ist sehr kräftigend und appetiterregend. Bestandteile: Tarragona-Portwein 3333,0 Weingeist 160,0, Citronensch. 2.5, Pomeransch. 2.0. Flieder 10, zensch. Fheder i.0, Kümmel, Anis, wachholderb., Carduibenedictenk., Ros##marin, Melissenbl je 0.75, Angelica, Entian. Galgantwurzel, Camillenbl., Coriander, Pfef# fermünzblätter, Canehl je0, b. Quendel 0.25. Preis der grossen Flasche Mk. 1.75, der kleinen Mk. 1.25 Zu haben In Schwerte: Drogerle Carl Trog. Planino gutes Fabrikat, für Mk. 340 zu verkaufen. Näheres Burgwall 21, Portmund. Mehrere eingetauschte Klanines von Mk. 165.— an zu mieten. Wilh. Hohrath, Dortmund, Burgwall 21, Kapellenstr.=Ecke. Fernsprecher 845. zu haben bei Carl Braus. ERira-Preiss für Winterkleiderstene. Lampenschirme, Tischläufer, Lampenbälle, Créppapier in großer Auswahl eingetroffen. Carl Braus, Buchhaudlg Gr. Marktstraße 3. BSS Neuheit! Patentplissesttrifen, reizende Zierde für Küchen bäuke, Schränke 2c., bedeutend dauerhafter wie gewöhnliche Schrankspitze, empfiehlt Carl Braus. TÖRRR hatte Gelegenheit, große Posten Winterkleiderstoffe weit unter Preis einzukaufen und verkaufe sosche zu nachstehenden billigen Preisen. Schwere farbige halbwollene Kleiderstosse 6 m 1 Kleid nur Mk. 3,50 „ u. halbwollene Kleiderstoffe 6„1„„„ 4,50 „„ reinwollene Kleiderstoffe 6„1„„„ 5,40 Hübsche Blousenstreifen in Wolle nur 90 Ps. d. Mtr. Jeder überzeuge sich von der Billigkeit und Güte dieser Kleiderstoffe. rte, Hüsingstr. J.