Insertionsgepuhr fur lotale Anzeigen, die se.„rmmn peile oder deren Raum 10 Pfg., außerhalb 15. Reklame=Zeil 10 Pfg., Druck und Verlag von Carl Braus in vernsprech=Auschluß Nr. 62. Amt Schwerte Telegr.=Adresse Braus. Schwerte=Nuhr. 242 sechsgespaltene Petir[Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen für den Kreis Hörde erlangen gemäß Betanntmachung der Königl. Regierung Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung" rechtsverwnctioe stert Abonnementspreis pro Quarral 1 Mark 65 g., ezr 42 Pfg. Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. Erscheint jedem Wochentage Wöchentliche Gratisveilage„Illustrier: Kamilienfreund. Kolitische Uepersicht Die Kaiserin und Prinz Adalbert sind Mittwoch mittag im Neuen Palais bei Potsdam wieder eingetroffen, während der Kaiser noch in Hubertusstock geblieben ist. Vom evang. Oberkirchenrat. Die Bertiner Neuesten Vom evang. Oberkircheurat. Die Bertiner Neucnten gibt ihnen Ausbrna, indem er schreibt:„Unsere“ Nachrichten geben unter Vorbehalt folgende ihnen zuge heikel. Manche behaupten, unser Vertrag mir Rußlano ve hende Mitteilung wieder: Zum Präsidenten des evangell= pflichte uns, ihm im japanischen Abenteuer zu folge schen Oberkirchenrates ist der Präsident des Reichsber, gelbst wenn England sich nicht einmischt. Dazu wi sicherungsamtes, Wirkl. Geh. Oberregierungsrat Gaeber zeine Regierung in Frankreich imstande. Es gilt der Be ausersehen. Gaebel, der bekanntlich Präsident des Zen= zrag nicht, der uns zwingen könnte, eine so schlechte Sack ausersehen. Gaebel, der bekanntlich Präsident des Zentralausschusses für innere Mission ist, hat der preußischen Generalsynode durch allerhöchste Berufung angehört, steht auf streng positivem Standpunkte, erfreut sich jedoch wegen seiner Bildung und persönlichen Anschauungen bei allen Parteirichtungen allgemeiner Beliebtheit. Oesterreich. Der König der Velgier trifft, wie nunmehr feststeht, am Sonnabend in Wien ein. Die Sorge um seinen Kongostaat, an den sich England recht unliebsam heraudrängt, läßt den König sogar den Familienzwist vergessen und der früher Unerbittliche ist jetzt bereit, den Großmütigen zu spielen und seiner Tochter Stefanie die„Misz= heirat“ mit dem Grafen Lonyay zu vergeben. Wie der „Zeit“ aus Wiener Hofkreisen geschrieben wird, hat König Leopold seine Bereitwilligkeit erklärt, allen Wünschen des Kaisers Franz Josef hinsichtlich der Ordnung der Vermögensverhältnisse seiner beiden ältesten Töchker, der Gräfin Lonyay und der Prinzessin Luise von Koburg, zu entsprechen. Der König willigte auch in eine Begegnung mit Gräfin Stefanie, wenn das Wiener Blatt Recht hat, was von anderer Seite aber bezweifelt wird. Frankreich. Zur Streikbewegung in Frankreich wird aus Armentiers gemeldet: In der Rue des Ecoles und in der Rue Bayard griffen gestern gegen mittag Al mehrere Fabriken, Bankgebäude und Kontore an. Der von ihnen angerichtete Schaden ist ziemlich beträchtlich. An einigen Stellen wurden Vrandstiftungen versucht, an anderen wurden Geschäftsbücher zerrissen. Die AusstänDonnerstag den 15 Oktober 1903 die starallelie einschreiten mußte, um die Straßen frei zu halten. Auf dem Wege nach Hauplin wurde ein Warenhaus geplündert und viele Waren auf die Straße geworfen. Mehrere Personen wurden verletzt. Lästige Alliance=Verpflichtungen. Unbehagen erwecken in Paris die ostasiatischen Meldungen.„Gil Blas“ gibt ihnen Ausdruck, indem er schreibt:„Unsere Lage ist jen, wäire Vertrag nicht, der uns zwingen könnte, eine so schlei# wie die Rußlands in Ostasien, zu unterstutzen. Wie? Wir hätten wegen Elsaß=Lothringens keinen Krieg geführt und täten es, um Rußland zu ermöglichen, straflos sein Wort zu brechen?“— Andere denken ähnlich über diese Verpflichtung, sprechen es aber nicht aus. Bgeseuibmssau. nicht mehr viel einbringt, den Rücken zu kehren. Sie würden natürlich in der Oranjeflußkolonie einen englandtreuen Bevölkerungskern bilden. roßstadt=Elend. Noch immer kein Frieden. Die bulgarische Regierung verlangt von der Pforte Genugtuung für den Angriff der türkischen Truppen auf den bulgarischen Grenzposten Karaivanitza, und lehnt es ab, die Abrüstungsverhandlungen fortzusetzen, bevor nicht volle Satisfaktion gegeben wäre.— Die Delegierten der mazedonischen Komitees Tatartschew und Christo Matow protestieren gegen die Nachricht europäischer Blätter, wonach die Tätigkeit der Banden in Mazedonien eingestellt sein sollte. Sie erklären, daß die Bandentätigkeit bis zur Erreichung ihres Zieles fortgesetzt werden würde. Südafrikn. Englische Ansiedler in Südafrika. Es wurde bald nach dem südafrikanischen Kriege von Kennern Südafrikas behauptet, daß die einzige Aussöhnung der Buren und der Afritander im allgemeinen durch eine Vermischung mit ue Bayard griffen gestern gegen mittag Ausständige engtischen Elementen möglich sei. Der Herzog minster scheint diese Ansicht, daß die zukünftige Reichstreue der neuen Kolonien nicht in letzter Linie davon abhängt, ob es gelingt, patriotische Farmer in Südafrika anzusiedeln, zu teilen. In der Oranjeflußkolonie, in der Nähe von Thaba Nchu, hat er— wie der„Post“ aus digen haben, um die Kavallerie in ihrer Bewegungsfreiheit Blomfontein berichtet wird— Landbesitz im Umfang von zu bebiudern, Srtück,einurgud uzeh Hategzisigetenter be gztich, Straßen gespannt. zu den Straßen paltommnten Trup= ertika, vnn biecigziz, Hehzserheigtt pen. Nach einem weiteren Telegramm haben die UnruheB. T. Paris, 9. Okt. Eine Reihe von Tragödien, die in ihrer Gesamtheit einen ganz anderen„Pariser Skandal“ darstellen als die gewöhnlich unter diesem Titel publizierten Ehebruchsgeschichten, zählt der Polizeibericht auf. Der gestrige Tag, der 8. Oktober, war für die sogenannten „kleinen Leute“ der gefürchtete Tag, an dem sie Quartalsmiete zu zahlen hatten. Die heutigen Morgenblätter nun enthalten die folgende Selbstmordliste:„Der Dachdecker Emile Burot, 50 Jahre alt, wohnhoft Rue de l'Hotel=de=Ville, wurde infolge Vergiftung mit Kohlengas lot in seinem Zimmer aufgefunden. In einem Briefe an den Polizeikommissar gibt er als Grund des Selbstmordes an, daß er die Miete nicht bezahlen konnte.— Andre Loulleraue, 71 Jahre alt, Eite Saint=Mortin 2 wohnhaft, hat sich an der Tür seiner Zimmers aufgehängt.— Fenri F..., 54 Jahre alt, Tagelöhner, Rue de Crimee, seit längerer Zeit ohne Arbeit, hat sich gestern früh zu töten versucht, indem er sich ein langes Messer in die Brust stieß. Er wurde ins Hospital Samt=Louis geschafft und liegt im Sterben.— Ein Tagelöhner, Albert M..., Rue de Lormel wohnhaft, vermochte die Miete nicht zu zahlen und hat versucht, sich mit Hilfe eines Kohlenbeckens zu töten. Er liegt im Hospital Necker, man zweifelt an seinem Aufkommen.— Charles Hollin, 25 Jahre, Kellner, Rue Reaumur 47, hat sich eine Kugel in den Kopf geschossen und wurde sterbend ins Hospital überführt.— Auguste B..., 45 Jahre alt, Rue de Reservoirs, hat die Abwesenheit seines Sohnes benutzt, um sich in seinem Zimmer zu erhängen.— Gustave Toriau, 29 Jahre alt, Handlungsgehilse, wurde in seinem Zimmer in der Rue Delta erstickt aufgefunden.— Die Ehegatten Dubourg, 68 und 70 Jahre alt, haben sich in ihrer Wohnung, Passage Guepine, durch Einatmung von Kohlengas getötet. Man sicher sein, daß diese Liste noch sehr unvollständig ist, und daß der gefürchtete Tag eine noch größere Anzahl von Opfern gefordert hat. Aber gibt es einen klareren Beweis für die klägliche Unfähigkeit und Nachlässigkeit und für die miseradle Organisation der Pariser Armenverwaltung als diese nüchterne Aufzählung so viel erschütternder Tragödien? Die Pariser Armenverwaltung verfügt über so gewaltige Mittel wie fast keine zweite ähnliche Behörde— sie verfügt über Beträge, die ihr aus unzähligen Stiftungen, von unzähligen Privatleuten zufließen, und über die reichen Ergebnisse der Theater= und Vergnügungssteuer. Sie besoldet mit diesen Geldern ein behaglich schmarotzendes Beamtentum, speichert Kapitalien über Der flücht'ge Vorsatz ist nicht einzuholen, Wo nicht die Tat mit ihm zusammen aufbricht. Des Herzens erste Regung sei hinfort Zugleich die erste Regung meiner Hand. Gedacht, getan! Shakespeare. * Verschiedenes Grüßen. Den einen grüßt man als Kollegen, Den andern grüßt man seiner Macht, Den Dritten seines Geldes wegen— Man grüßt berechnend, wohlbedacht. Wie oft ein materiell Begehren Im stumm formellen Gruße ruht! Wie selten, daß man wie in Ehren, Nur vor dem Menschen zieht den Hut! Roman von F. Arnefeld. (54. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten) „Nach all den dummen Geschichten kriegt sie hier ja doch keinen reputierlichen Mann mehr und die Fonsecas sind in Brasilien reiche und angesehene Leute,“ sprach die Mutter, nachdem der alte Brasilianer den Vorschlag gemacht und Marie sich geneigt erklärt hatte, ihn anzunehmen; worauf der Vater hinzugefügt: „Ich habe ja doch nur noch kurze Zeit zu leben, da kann es mir gleich sein, ob sie hier oder drüben wohnt.“ Ehe diese geplante Heirat und Abreise ins Werk gesetzt werden konnten, vollzogen sich indes bei den übrigen Beteiligten noch andere Ereignisse. Frau Major Deppner und Frau Rätin Kunze mit ihren Kindern wurden durch die Freilassung Dorneddens ebenfalls in die größte Aufregung versetzt. Sie hatten seine Verurteilung mit Gewißheit erwartet und gehofft, er werde dadurch der Erbschaft verlustig erklärt werden, die ihnen, als den nächsten Verwandten, dann zufallen müsse. In dieser Voraussicht hatten sie auch bisher von der Einreichung einer Klage gegen das Testament abgesehen. Nun erwies sich die ganze Berechnung als falsch. Dornedden ward schuldlos, er war erbberechtigt, und es lautete obenein noch, daß er nur vorgeschoben sei. Die eigentliche Empfängerin der Millionen sollte Josefine Leonhardt, die Tochter der Sanitätsrätin sein. Die angefeindete und verfolgte Verwandte sollte schließlich doch noch in den Besitz der Reichtümer ihres Bruders kommen, von dem man sie in der Jugend schon durch allerlei Intriguen zu trennen gewußt hatte. „Das darf nicht geschehen! Wir greifen das Testament an! Ich gebe nicht nach und wenn meine letzte Mark darauf geht!" tobte die Frau Major Deppner, die sich in der Wohnung ihrer Schwester befand.„Leite die Klage ein, Heinrich, wofür bist Du denn Gerichtsassessor?" fügte sie zu ihrem anwesenden Neffen gewendet hinzu. „Ich muß in die Luft, ich ersticke hier!“ Sie stülpte den Hut auf den Kopf und eilte so schnell hinaus, daß die Schwester, die ihr das Geleit geben wollte, nicht zu folgen vermochte. Als sie zurückkehrte, nahm der Assessor sie bei der Hand und flüsterte ihr zu: 1— „Laß Dich nicht durch die Tante zu üvereilten Schritten verleiten. Wir können keinen Prozeß anfangen.“ Sie schaute ihn verwundert an und stammelte:„Aber Du sagtest doch immer—“. 86. „Ich habe inzwischen das Testament genau gepruft,“ unterbrach er sie,„habe mich auch mit gewiegten Juristen beraten und wir sind einstimmig zu dem Urteil gelangt: das Testament ist unanfechtbar. Es muß von einem sehr schlauen Praktikus, gemacht sein, der auch nicht das kleinste Häkchen gelassen hat, wo man anbinden könnte.“ „Ader was soll man da tun?“ ftagte die Rätin sehr erschrocken. „Der Sache ihren Lauf lassen", entgegnete der Assessor gelassen und setzte mit überlegenem Lächeln hinzu:„und zusehen, daß man ohne Prozeß und ohne Teilung mit der Tante und Ilgners in den Besitz der Millionen gelangt. Josefine Leonhard ist überdies ein recht hübsches Mädchen.“ „Und mein Sohn ein Mann, dem nicht leicht zu widerstehen ist, wenn er es ernstlich darauf anlegt, ein Mädchen zu gewinnen,“ erwiderte, ihn sofort verstehend, die Mutter und ließ ihr Auge mit Wohlgefallen auf der wirklich stattlichen Erscheinung des Sohnes ruhen.„Es werden sich zwar viele Bewerber finden.“ „Ich fürchte sie nicht. Wenn man die Sache nur richtig angreift!“ entgegnete der Assessor selbstgefällig. „Schade, daß Charlotte Willibald Dornedden den Laufpaß gegeben hat!“ sagte die Rätin mit einem leisen Seufzer. „Wie kommst Du darauf?“ fragte Heinrich verwundert. „Wenn er mit Charlotte versprochen wäre, könnte er sich nicht um Josefine Leonhard bewerben.“ „Du setzest das voraus?“ „Er ist doch sozusagen der Nächste dazu.“ „Und eben deshalb tut er es nicht!“ lachte der Assessor.„Ich habe Willibald Dornedden kennen gelernt, der wird immer ein armer Schlucker bleiben, denn er ist ein überspannter Idealist. Ich glaube, der könnte Josefine lieben und nähme sie doch nicht zur Frau, um nicht den Schein auf sich zu laden, als strebe er nach dem Gelde, das sie durch die Vermittlung ihres Vaters erhält.“ „Das verstehe ich nicht!“ erklärte die Rätin ehrlich. „Glaub' ich Dir, Mütterchen!“ spöttelte der Assessor. „Nun, es muß auch solche Käuze geben! Die Sache soll Kapitalien auf und scheint sich für alles andere mehr zu interessieren als für die lästigen Armen, die ihre Miete nicht bezahlen können. Naturwissenschaftliches. (Das Gift der Terschlange.) Wenn ein Vertreter der ernsten Naturwissenschaft das Wort„Seeschlange“ in den Mund nimmt, so muß er noch immer auf erstannte Gesichter rechnen. Die große Seeschlange, dies Fabeltier, das sich mit endlosen Windungen zwar wohl nicht im eigentlichen Ozean, doch durch das Meer von Druckerschwärze wälzt, hat die Der Lampe Schein heimelt Alt und Jung an Zauber echter Familienheiligkeit. Um den der Täterschaft steht ein früherer Kostgänger des Hauses, der sich heimlich entfernt hat. Hörde, 14. Okt. Ein sehr bedauerlicher Unglücksfall ereignete sich heute nachmittag auf der Zeche„Crone“. Der 17jährige Schlepper Velmer kam unter einen schweren Stein aus dem Hangenden und war sofort tot. Au W stfarn und Rhei#land. der * Dortmund, 14. Okt. Handelsbank.) (Prozeß DortmunDie Geschworenen bejahten ganz besonders versichern, daßt es tatsächlich und daß sich jeder davon durch Nachschlagen in einem Konver sationelexikon oder in einer populcten Naturbeschreibung überzeugen kann. Freilich haben sie mit jenem Tier der Sace und der Zeitungsspaltenenig gemein, sondern sind verhältnismäßig tleine Tiere von höchstens drei Meter Länge, die im Meere leben und vermöge eines plattgedrückten Ruderschwanzes ausgezeichnete Schwimmer sind. Auf einer Fahrt durch die tropischen Meere werden einem aufmerksamen Beobachter die Seeschlangen niemals völlig entgehen, freilich werden sie ihm auch nicht derart imponieren, daß er deshalb Aermberichte nach seiner Hemmat schicken sollte. Die Se# bezüglich des Angeklagten Wulff sämtliche Schuldfra und verneinten sie bezuglich des Angerlagten Woldering. Wulff wurde zu 2½ Jahren Zuchthaus, 5 Jahren Ehr#erlust und 6000 Mk. Geldstrafe verurteilt. mit dem auber echter Familienheiligkeit. Um den traulichen Lampenschein sammeln sich alle, welche die Bande der Zusammengehörigkeit verbindet. Ist die Sonne für die ganze Telt, so ist die Lampe der Sammler des engsten Kreises, des der Familne, da wo man sich am ungestörtesten fühlt. Die Lampe gehört zum frieblichen Plandern und Erzahlen, sie spendet aber auch jedem ihr freundliches Licht für sein eigenes Interesse, wenn der Hausherr sich informiet# über die Begebenheiten in der großen Welt und die Frau des Hauses nach dem geschantigen Lage auch eine Zeit ders der Handelsbank.)„Die. Geschworenen, bejaht „ndenen Seeschlangen um alle Reputation gebracht. Muße nachgehen kann und die Kinder sich ergötzen am bezüglich des Angeklagten Wulff sämtliche Schuldfragen Menn noz uon lezgen pecke, P4.J, 2, euzgel gss, Lienn van sich au iden Bilhgstzichemn und Spezschen, und verneiuen sie beisalsch des vogeie Iischern. daß aer varsächlich Seischlangen gubt, Frenn man gu, oann wohl fümt, während brauzen der kalte Wintersturm um die Ecken pfeift, so hat der trauliche Jahren Cyrverlu Lampenschein im behaglichen Stübchen einen Hauptanteil Woldering wurde freigesprochen. varan.1 J Tortmund, 14. Okt. Einen bezeichnenden Beitrag zu dem Kapitel„Anwaltshonorare“ liefert die Vergütung, die Justizrat Sello für sein Auftreten im Prozeß Wulff erhalten soll. Für die ersten drei Tage waren 5000 Mk. ausbedungen, für jeden weiteren Tag je 1000 Mk. Da der Prozeß 12 Tage gedauert hat, beträgt das Gesamthonorar 13 000 Mark. * Odenkirchen, 14. Okt. Gestern abend vergnügten sich mehrere Schulknaben mit Soldaten- und Manöverspielen. In Ermangelung von Schießwaffen hatten sie sich aus Schlüsseln, Gasröhren und dergl. solche hergestellt. Sie füllten diese mit Schießpulver, und brachten sie zum Explodieren. Als ein solcher Apparat, ein Stück eines Gasrohres, nicht gleich funktionierte, ging der 12jährige Sohn des Gasmeisters Strus hinzu und lockerte das Pulver etwas. In diesem Augenblick kam es zur Explosion. Stücke des geplatzten Rohres rissen dem Knaben, ihren zwei Kindern überschritt trotz der geschlossenen Seschlangen, iu seiten Zeigen iütr den Orguutsuuys wit, dem) o,, Hefricdigenden Mersauf uud grreschte str“,pfele zerrissen ihm eine Hand. Der Tod trat sofort ein. Ein der Brillenschlangen und dem bekannten Pfeitgur(eurare) zu u. alle, befriedigenven Verlauf und erreichte ihren S#### in der Nähe stehender Spielgefährte wurde leicht an Brust vergleichen.(punige uu ger schwungvollen Rede, des Herrn Bürger= und Ar meisters Rohrmann, der auf die Bedentung des Loges 2 Bösensell, 14. Okt. Ein Unglück ereignete sich gehinwpies, die bisher vom Verein geleistete Arbeit, rüh= stern nachmittag an dem Bohnübergange. Eine Frau mit mend hervorhob und ihm ferneres Blühen und Gedeihen des Tertes das erfolgreiche Bestreben, auch fernerhin den wünschte. Er gedachte besonders auch der anwesenden Schranke in dem Augenblicke das Gleis, als ein Zug in Lriageringen des Vereins und nannte als solche grstens der Richtung nach Münster heranbrauste. Die Mutter die Ehrenvorsitzende Frau Theile sen., sowie die Tamen und eines der Kinder wurden laut„Münst. Anz.“ von Frau Saatmann und Frau Dorth. Auch wir wollen ui=It“, gtg tet, wurdene schlangen, von denen es vier guoge nund in in wahrscheinlich durchaus verschiedene Gruppen gibt, teilen mit ####e nnd in ihter Entwicklung (Sein 25jähriges Jubiläum) beging gestern nachmittag durch eine kleine einfache Feier der Ortsverein Schwerte des Vaterländischen Frauenvereins im kleinen Saale des Herrn Hagemann bei Kaffee und Kuchen, welch beides dank seiner Vorzüglichkeit trefflich mundere. Als Gäste waren anwesend Frau Dr. Schulte, Hörde, Freiherr Mafor v. Rheinbaben und als einziger aus Schwerte unser Herr Bürgermeister. Wir können nicht umhin zu geihren unbeliebten Vettern auf dem Festlande die Fähigkeit der stehen, daß uns diese Teilnahmslosigkeit von gerade denGisterzeugueg, und sie gehen darin, sogar noch weiter, weil jenigen Seiten, die man allgemein ganz bestimmt sie wohl ohne Ausnahme giftig sind. Dr. Rogers hat sich ein= vertreten glaubte, stark befremdete, und nicht uns allein, gehend mit dem Gift der Seeschlangen beschäftigt und damik sondern die Mehrzahl der Anwesenden. Die Be Versuche, an Kamuchen, Kazen und„Koschen angenelt. Das fung su.0 Giftr mung Lin, unntecten, Geiastag, um dhaesg It. das Gist der gatutgen enichuthzigst, Lrad beser widrigen Aanzäinde Seeschlangen in seinen Folgen für den Organismys mit dem naym die kleine grier einen durchaus schönen, harmonischen zehend mit dem Gift der Seeschlangen beschäftigt und damik sondern die Mehrzahl der Anwesenden. Die VersammVersuche an Kaninchen, Katzen uns ge##en rung#### g### lung war eigentlich viel interessanter durch alle die AnGift wirkt, wie Rogers jetzt nachgewiesen hat, zunächst burch euh wesenden, als durch die Teilnehmer— leider! Die Vornung der Atmunzsorgaue, worauf sich begreiflicherweise erne sitzende des Vereins Fraustektor Behrensmann, war durch gasche Blutvergitung einstelli. Allendings wird auch das e, Zrankheit mitschuldigt. Trotz dieser widrigen Umstände und Landwirtch Guter Rat. Ist gelb das Bein des Huhns gleich der Zitrone, So ist's von diesem Jahre zweifelsohne, Doch rechne zwei davon auf jeden Kopf,— Sie werden dir gar sehr gering im Topf! Das Huhn, mit Beinen gelb wie Apfelsine, Vor allem dir zum saft'gen Braten diene, Beim hellen, grauen Beine laß dir raten, Ein halbes Stündchen länger es zu braten, Scheint dunkel schon des Hühnerbeines Grau, So kocht's vor'm Braten erst die kluge Frau, Blaugraue Beine, Schnabel beinah weiß, Frau Saatmann und Frau Lorth. Auch wir wollen Ai=, Der Maschmne erfaßst und zur Seite geschleudert. Während teren Vericht schliczen, in der Hoffnung, daß der Verein, das Kind auf der Stelle tor blieb, wurde die Frau schwer sich auch fernerhin kräftig entwrickeln möze zum Wohle verletzt dem Klemenshospital in Münster zugeführt. Das der Armen und Bedürftigen in unserer Stadt. zweite Kind kam unversehrt davon. Rings um die Augen ein hellroter Kreis— Laß' ab! Umsonst sind Butter, Fett und Speck. Derart'ge Hühner schenke lieber weg! (Schulpersonalie.) Die Schulstelle an der evang. Schule in Schwerterheide, welche durch den Fortgang des Herrn Lehrer Franke freigeworden ist, wird vis zur endgiltigen Besetzung von dem Lehrer Herrn Wilms, vom Höchsten gebürtig, verwaltet. (Die Mannschaften Herbstkontrollversammlungen) des Beurlaubtenstandes in Rwbelte heind ram Undersehrt babon. Büchertisch. Die bekannte illustrierte Zeitschrift„Ueber L und Meer"(Stuttgart, Deutsche Verlags=Anstalt) beginnt soehen einen neuen Jahrgang, den 46., und das vorliegende erste Heft bekundet durch treffliche illustrative landfür die liegende erste Heft bekundet durch treffliche illustra Nannschaften des Beurlaubtenstandes in der Stadt Ausstattung wie durch Reichhaltigkeit und Gediegenheit Schwerte, den Gemeinden Villigst, Geisecke und Lichten= verloren.“—„Nein, nicht durch die Schuld der Eisenbahn, dorf finden am 23. November im Saale des Herrn Hage= Lesern ein von echt deutschem Geiste erfülltes, vornehmes mann statt und zwar: für die Provinzial=Infanterie der Familienblatt großen Stiles, eine fesselnde und geistig verWelchen Umfang die Mäu= Jahrgänge 1896—1898 um 9 Uhr vormittags, für den edelnde Lektüre zu bieten. Den erzählenden Teil eröffFxovinzial=Infanterie um 10 Uhr und für die net ein neuer Roman von Clara, Viebig:„Das schlafende Mannschaften um 11 Uhr. Einen Tag Heer,“ in dem die berühmte Meisterin, veren im vorigen ist die Kort allversammlung 2 hrgang erschienene„Wacht am Rhein; so ungeteilten farbenreiche und ergreifende Bilder aus dem Kampfe des Deutschtums mit dem Polentum in den **(Der Kavallerie=Verein Schwerte) har in seiner Sarten entrollt. Verlage der Buchhandlung des Deutschen Kleine Chronik. Halle a. S., 13. Okt. Welchen Umfang die Mält= Jahrgänge 1896—1898 um 9 Uhr vormittags, für den seplage angenommen hat, läßt sich daran erkennen, daß Rest der Provinzial=Infanterie um 10 Uhr und für die auf dem Rittergute Droyßig in fünf Tageg von 8—10 übrigen Mannschaften, um 11 Uhr. Einen Tag Heer,“ in dem die berühmte hinter den Pflügen gehenden Kindern 14.000 Mäuse er= später, am 24. November, ist die Keontrouversammilllng Jayrgang erschienene„Wack schlagen wurden. Außerdem wurde, wie die„Saale=Ztg.“ in Westhofen. An beiden Daten werden wir kurz vor dem Beifall gefunden, farbenrei mittelt, noch ein bedeutender Teil der Tiere, welchen mit Termin nochmats erinnern.l dem Kampfe des Deutschtun Gift zu Leibe gegangen wird, von der Erde verdeckt.„„„„„ 5n Ostmart Lota cs Schwerte, 15 Lampe) ist nächst dem (Der Kavallerie=Verein Schwerte) har in seiner letzten Generalversammlung, wie uns mitgeteilt wird, 3 Im Verlage der Buchhandlung des neue Mitglieder aufgenommen. Wegen Anschaffung der Philadelphia=Vereins, Stuttgart, RoteHarah; will sich dar Nargin mit dar Gawahrfahrif H hühlstraß Oktober 1903. Ofen in der nun neue Mitglieder ausgenommen. Wegen Anschaffung der Philadelphia=V Karabiner will sich der Verein mit der Gewehrfabrik H. bühlstraße 57, erschien Burgmüller in Kreiensen in Verbindung setzen.§ 22 der gemeinschaften innerh Otitutan fall ahggändart wordon. Dioser Punkt wurda Dautschlands“ herausg soeben innerhalb der die Privat=Erbauungsevangelischen Kirchen Burgmüller in Kreiensen in Verbindung setzen.§ 22 der gemeinschaften innerhalb der evangelischen Kirche 0 mpe) i#t nächst dem Ofen in der nun Statuten soll abgeändert werden. Dieser Punkt wurde Deutschlands“, herausgegeben von Rektor Chr. Dietrich „„ i c h t i g s t e G e r ä t i n d e r h ä u s= f ü r d i e T a g e s o r d n u n g d e r n ä c h s t e n V e r s a m m l u n g v o r g e= u n d P a s t o r F e r d. B r o c k e s. P r e i s b r o s c h. 1, 5 7, g e b d. Geuuegen Aogcei bes Buichuge Gerh in.. ehrmet. lichen Stube, Sie erscht uus nicht vur dos wne, grst Wir möchten die Aufimerksamkeit ganz besonders auf schwindende Sonnenticht, onyrZie erste Bedingung zum 53 Hörde, 14. Okt. Der Maschinenwärter Friedrich dieses Buch lenken, da es ein möglichst vollständiges und den wochnuchen. Ihne Licht und Wärme O. hate in seinem Schließkorbe den sauer verdienten Be= klares auf genauen Nachforschungen beruhendes Bild des Oesucge kein Wohlgefühl. Licht war das trag von 100 Mark aufbewahrt und war einige Tage ver= mächtig wachsenden Gemeinschaftswesens in Deutschland erste Produkt der Schöpfung, Licht ist auch das erste, was reist. Bei seiner Rückehr machte er die Wahrnehmung, darstellt; auch bürgen die Namen der Verfasser für sachder Mensch braucht zu allem seinen Tun und Schaffen.] daß ihm der ganze Betrag gestohlen war. Im Verdacht kundige und nüchterne Bearbeitung. Es gab übrigens fein eingefädelt werden. Du mußt versuchen, mit der Sanitätsrätin wieder in Fühlung zu kommen.“ „Das wird schwer fallen. Du weißt, sie zürnt mir und der Tante.“. 8ui „Die laß auch, bitte, ganz aus dem Spiel. Sobald das Geld gezahlt ist, suchst Du die Sanitätsrätin auf, sagst, daß Du Dich freust, daß an ihrem Kinde altes Unrecht gesühnt wird usw.“ „Und wenn sie mich zurückweist?“ „So kommst Du wieder; der Tropfen höhlt zuletzt den Stein. Inzwischen werde ich schon Mittel finden, mich Josefine zu nähern. Wir wollen beantragen, daß das Geld schnell ausgezahlt wird.“ „Aber Du hast ja von der Tante gehört, daß sie klagen will!“ wandte die Rätin ein. „So sage ihr, daß ich es für aussichtslos halte, eine Klage anzustrengen, und daß wir dabei nicht mittun werden. Ilgeners haben von Anfang an erklärt, sie würden sich dabei nicht beteiligen, und allein kann sie nicht vorgehen. Sie soll sich lieber unserm Verlangen anschließen, in den Besitz des uns vermachten Geldes gesetzt zu werden; es ist kein Grund vorhanden, es uns noch länger vorzuenthalten. Frau Major Deppner schalt und tobte zwar, sie mußte sich jedoch fügen, da ihr auch von den Juristen, die sie befragte, die Aussichtslosigkeit der Klage bestätigt ward. Infolgedessen fand etwa vierzehn Tage nach Dorneddens Freilassung die Auszahlung der Erbschaft statt und alle im Testament Bedachten waren auf dem Amtsgericht in Charlottenburg erschienen, um ihren Anteil an der Erbschaft in Empfang zu nehmen. Karl Dornedden, der während der vierzehn Tage, die er im Schoße seiner Familie verlebte, sich auffallend erholt hatte, war in Begleitung von Frau und Sohn nach Berlin gekommen, aber nur Willibald war mit ihm nach dem Amtsgericht gegangen. Frau Elisabeth erwartete sie inde Hotel in Charlottenburg, wo man diesmal Wohnung genommen hatte, die Rückkehr des Gatten und Sohnes.„„.. W4 m ein Jms 2. Die Auszahlung der Gelder ging ohne Schwierigkeiten von statten, und Karl Dornedden, der dieser Zusammenkunft mit den angeblich durch ihn benachteiligten Erben seines verstorbenen Freundes mit Besorgnis entgegengesehen hatte, fand sich enttäuscht. Außer der Majorin Deppner, die ihren Unmut offen zur Schau trug, tlkam man ihm allgemein freundlich entgegen. Kaufmann Ilgener, ein einfacher Mann, der wenig Worte machte, und seine Kinder sprachen ihm in schlichten Worten ihre Glückwünsche zu seiner Befreiung von der schmählichen Anklage aus; wortreicher und überschwänglicher taten dies die Rätin Kunze mit Sohn und Tochter und Charlotte ließ sich gegen Willibald zu einer Abbitte herbei, die freilich mehr in Blicken und in Seufzern, als in Worten bestand. Es war verlorene Liebesmüh. Willibald zürnte ihr nicht mehr, er konnte ihr ehrlich versöhnt die Hand reichen, aber die Liebe zu ihr war verpflogen— ausgelöscht durch ein anderes Gestirn, das leuchtend an seinem Lebenshimmel heraufgezogen war!— Wenige Stunden noch und er sollte sie wiedersehen, die für ihn seit Wochen den Inhalt seines Lebens, das Ziel seiner Wünsche und seines Schnens bildete.—(Forts. folgt.) Russisches. Wie Opfer der Eisenbahnunfälle in Rußland entschädigt werden, schildert die Petersburger„Nowosti“ in folgendem dramatisch vorgetragenen Beispiel: In das Bureau des Juristenkonsulten einer Eisenbahnverwaltung, tritt, gestützt auf einer Krücke, der Kleinbürger K., der durch die Schuld der Bahnverwaltung arbeitsunfähig geworden ist. Aermlich gekleidet, mit einem Gesichtsausdruck, der die überstandenen Leiden und die große Not in sprechender Weise wiederspiegelt, bleibt K. schüchtern an der Tür stehen.„Schon wieder?“ ruft nervös der Juriskonsult, indem er von der Nase das goldene Pinzenez nimmt. „Es fehlt mir am notwendigsten,“ wagt bescheiden der Bittsteller zu antworten.—„Hier ist keine Wohltätigkeitsanstalt, sondern das Bureau einer Eisenbahnverwaltung!"—„Ew. Wohlgeboren, erbarmen Sie sich, kann unsere Angelegenheit nicht auf gütlichem Wege ohne Gericht ausgeglichen werden? Ich bin mit allem einverstanden, sofern ich nur die geringste Sicherstellung erhalte. —„Warum ist unsere Eisenbahn verpflichtet, Sie sicher zu stellen? Was sind Sie denn für eine wichtige Person?“ *—„Ich habe bei einer Zugkollision mein Bein verloren; das ist Ihnen ja bekannt, denn ich habe zwei ärztliche Zeugnisse über den Verlust meiner Erwerbstätigkeit vorgelegt.“—„Wenn wir alle entschädigen sollten, die bei uns ihre Beine oder Köpfe verloren haben, so müßten wir bald selbst betteln gehen. Weiß der Teufel, was das ist. Es braucht ein Mensch bei einer Katastrophe nur am Leben geblieben zu sein, gleich ist er hier und bittet um Unterstützung! Dankbar sollte er dafür sein, daß er nur mit einer Verstümmelung davongekommen ist, statt dessen erscheint er hier und macht Skandal...“—„Ew. Wohlgeboren, ich will ja keinen Skandal machen...“— „Ja, zum Kuckuck, was wollen Sie denn eigentlich?“— —„Durch die Schuld der Eisenbahn habe ich mein Bein verloren.“—„Nein, nicht drch die Schuld der Eisenbahn, sondern infolge der eigenen Unvorsichtigkeit!“—„Aber ich bitte Sie, in welcher Weise bin ich denn unvorsichtig gewesen?“—„Haben Sie denn nie gehört, daß fast kein Tag vergeht, ohne daß auf unserer Bahn sich ein Unglück ereignet?“—„Freilich habe ich davon gehört!“—„Und dennoch haben Sie unsere Bahn benützt? Ist das nicht offenbare Unvorsichtigkeit?“—„Ich bin ja nicht des Vergnügens halber gereist, sondern in dringenden Geschäften.“ sich Pfarrer und Laien in gleicher Weise dafür interessieren, haftig, so grausam kann ich nicht sein.“ Es ist der Wunsch der Herausgeber, daß auch diese Arbeit] Dann fuhr er mit lauter Stimme zu der etwas beitrage zur Erhaltung und Beförderung des Evan=) fort:„Verzeihen Sie, ich bestehe nicht mehr geliums in deutschen Landen und zur Erbauung der Ge= Willen und gehe.".....„ sagte dann zu sich selbst: und ich sollte das genießt? Ich das er alle Abende Rechte Gebrauch Nein, nein, wahrhaftig, so grausam kann ich nicht sein. #enn Kontrolleur mehr auf meinem gelinme in benrsche., Tanden und zur Erdanlng meinde Gottes im Rahmen der evangelischen Kirche. D Korps=Befehl! Roigleint sind Sonbtag den 18 Oktober, mittags 12½ Uhr: Sie ein fatscher Voieldien sind Magendrücken, Blähungen, Sodbrenne, Aufstoßzen und E.brechen und wie alle die Schwächezustände der Ver=].. dauungsorgane heißen mögen, können leicht überwunden werden, schleihter! „Sie gestehen also, daß und daß der da der echte ist?“ Ich gestehe alles, was Sie wünschen; ich wollte mir ign Vereinslokale Husnagel. vur einen Scherz wachen. Punkt 1 Uhr: Adiwarsch in der Richinna Loisen Antreten der Schützen das war ein schlechter Scherz, mein Herr, ein sehr Und der vortreffliche Boieldien trat heldenmütig seien Vorwürfen und den durch Anwendung von Lamscheider Stahlbrunnen, den man Une der Vorttef„, zu Hause trinken kann. Schon nach kurzem Gebrauch dese nen Rückzug an, gefolgt von leichtverdaulichen und gut bekömmlichen Wassers, welches die Spottäußerungen der Kontrollbeamten. Zähne nicht angreift, macht sich gesteigerte Eßtust bemertbar. Von Aerzten wird das Wasser auf's Wärmste empfohlen. Die Verwaltung des Lamscheider Stahlbrunnens in Voppard II versendet ausführliche Mitteilungen kostenfrei. P=rade=Anzun. Alles muß eintreten. 1 M KI ##r Kolps=Kon in briginelles Erkernis. Anläßlich des am 8. Oktober vor 70 Jahren erfolgten Todes des berühmten französischen Opernkomponisten Boieldieu sei eines originellen Erlebnisses des Meisters gedacht, das noch wenig bekannt sein dürfte. Der Schöpfer## der„Weißen Tame“ hatte freien Eintritt im VaudevilleTheater. Als eifriger Besucher der Komischen Oper machre er von diesem Rechte keinen Gebrauch. Eines Abends aber fiel ihm dies dennoch ein. Er besuchte daher das Theater, wurde aber bei der Kontrolle zurückgehalten und nach seinem Billette gefragt. „Ich habe freien Zutritt,“ sagte er. Sie Sache „und „Wie heißen „Boieldieu". „Der Komponist?“ „Ja“. „Warum nicht gar!“ „Zweifeln Sie daran?“ „Keineswegs. Ich bin im Gegenteil meiner vollkommen gewiß,“ entgegnete der Kontrolleur, sage Ihnendaher, daß Ihre List mißglückt ist.“ „Meine List?“ „Ich könnte den Versuch, sich unter einem falschen Namen in das Theater zu schleichen, auch wohl anders nennen.“ „Aber mein Herr, ich bin eines solchen Betruges unfähig. Ich heiße wirklich Boieldieu.“ „Wozu diese Behauptung. Wir kennen Herrn Boieldien sehr gut. Er gehört zu unsern täglichen Besuchern." „Ist er auch heute abend hier?“ „Allerdings.“„Nun, so wäre ich neugierig, ihn zu sehen.“ „Was! Sie bestehen noch immer auf dieser Fabel und wollen Herrn Boieldien gegenübergestellt werden?" „Das wäre das erste Mal, aber ich wünsche es sehr.“ „Welche Verwegenheit!“ „Haben Sie die Güte, mich zu ihm zu führen, und Sie werden dann sehen, wer von uns beiden der Betrüger ist.“ Das feine vornehme Wesen Boieldieus, die Zuversicht, die in seinen Worten herrschte, hatten auf die Beamten der Kontrolle einen gewissen Eindruck gemacht. Ihre Ueberzeugung war erschüttert und da sie zur Gewißheit gelangen wollten, gaben sie dem Wunsche des Komponisten nach. Einer von ihnen führte ihn zu dem Eingang des Orchesters. Der Vorhang war aufgezogen, die Schauspieler standen auf der Bühne und man mußte daher das Ende des Aktes abwarten, um die Erklärung herbeizuführen; inzwischen deutete der Kontrolleur auf einen der Zuschauer und sagte:„Dort der Herr, in der dritten Reihe, im blanken Rock, der die Gläser seiner Lorgnette mit dem Handschuh reibt, ist es.“ „Das ist Herr Boieldien?“ „Wenigstens so lange, bis Sie das Gegenteil werden bewiesen haben.“ Boieldieu betrachtete sich den Usurpator seines Namens. Er war ein Mann von feinem Aussehen und schien an dem Schauspiel großes Vergnügen zu finden. Boieldien sah ihn einige Augenblicke mit dem ihm so naEigener D. der„Schwerter Zeitun IId Dijon, 15. Okt. Die Strecke, welche der Hofzug des Königs von Italien gestern passierte, war von Gendarmerie und Truppen stark bewacht; alle 500 Meter stand ein Posten. Der Empfang in Dison war der erste auf französischem Boden. II4 Paris, 14. Okt. Der Einzug des italienischen Königspaares in Paris vollzog sich gestern nachmittag programmmäßig. Die Ankunft erfolgte 3 Uhr 30 Min. auf dem Bahnhofe Bois Boulogne. In den Champs Clysdes und der Avenue du Bois Boulogne befand sich eine große Menschenmenge, welche in 4—5 fachen Reihen die Straßen besetzt hielt. Die Privathäuser waren nur mäßig beflaggt. Vor dem Publikum bildeten vom Bahnhofe bis zum Ministerium des Aeußern von Quai d' ersai, wo das Königspaar absteigt, Truppen Spalier. Eine Kompagnie republikanischer Garde hatte mit Fahne auf dem Perron Aufstellung genommen. 2 Minuten von Ankunft des italienischen Hofzuges fuhr Präsident Loubet nebst Gemahlin am Bahnhofe vor, begrüßt vom Musikkorps, mit Trommelwirbel und der Marseillaise. Punkt 3 Uhr 30 Minuten lief der italienische Hofzug ein, während gleichzeitig vom Invaliden=Platz Kanonendonner herübertönte. Als erster entstieg dem Zuge der König, unter den Klängen der italienischen Nationalhymne in großer Uniform eines italienischen Generals der Infanterie, mit den Großkordon der Ehren=Legion. Er reichte dem Präsidenten Loubet die Hand und küßte ihn auf beide Wangen, worauf Loubet ein Gleiches tat und hierauf die Königin mit tiefer Verbeugung ehrfurchtsvoll begrüßte. Madame Loubet begrüßte die Königin auf gleiche Weise, die Königin dankte mit freundlichem Kopfnicken und Händedruck. Die Menge brachte den hohen Gästen lebhafte Huldigungen dar, als sich die Wagen in Bewegung setzten. In die fortgesetzten Hochrufe der Menschenmassen mischten sich die Klänge der italienischen Königshymne und der Marseillaise. IId Paris, 15. Okt. Gestern abend fand das von der franko=italienischen Liga veranstaltete Festbankett statt, welchem zahlreiche Abgeordnete und Senatoren, sowie Beamte des Ministeriums des Aeußern beiwohnten. Der italienische Senator Lhietillac kam in seiner Ansprache u. a. auch auf die Politik Crispis zu sprechen, welche er als den Interessen des Friedens zuwiderlaufend bezeichnete, worauf sofort ein Redakteur des Neapeler„Mattino" das Wort zur Verherrlichung Crispis ergriff, dem Italien für seine Verdienste ewig dankbar bleibe. Hiergegen erfolgten von verschiedenen Seiten Proteste. Ein anderer 0 Prelsuosen 0 gerant. weiß= u. hochbackend p. Pfd. 11 Pfg. Würfe Kormten Rosinen Sut pfelringe geräus wests. Speck fett u mager Seife & Transparentseife Silberseife 22 24 24 ** 5• 34 „Auch Geschäfte dürfen niemand zu Unvorsichtigkeiten verleiten!“—„Ich habe mein Bein verloren.“—„Das kann jeder sagen!“—„Aber ich bitte Sie, sehen Sie mich doch an!“—„Stecken Sie mir nicht Ihre Krücke unter die Nase... Im Uebrigen, wer sind Sie?“—„Ich bin der Kleinbürger K.“—„Dieses Aufsehen eines Kleinbürgers wegen: wir verlieren täglich Gelehrte, Staatsmähner, Künstler und Dichter, und die Welt geht nicht aus ihren Fugen. Kommt da ein Kleinbürger daher und macht solch ein Aufsehen um eines verlorenen Beines willen! Da hört doch verschiedenes auf!“—„Ich habe, Ew. Wohlgeboren, die Erwerbsfähigkeit verloren!"—„Als ob ein Mensch nicht ohne seine Beine arbeiten könite! Die Eisenbahn hat Sie ja nicht um Ihren Verstand gebracht, was daraus zu ersehen ist, daß Sie hierher gekommen sind! Wovon lebten Sie vor der Katastrophe?“—„Ich war Hausierer!“"—„Welch ein Ereignis, daß nun in der Stadt ein Hausierer weniger sein wird! Uebrigens können Sie weiter hausieren, und noch dazu mit dem Vorteil, daß Sie zukünftig nur einen Stiefel brauchen werden." „Ich sehe, Sie zwingen mich, den Klageweg zu betreten.“ „Das wäre zwecklos, denn der Prozeß würde ohne Zweifel Ihr Leben überdauern. Geben Sie sich mit einer einmaligen Unterstützung zufrieden und packen Sie sich!“ „Eine Unterstützung habe ich bereits vom Wohltätigkeitsverein empfangen, ich bitte um eine kleine Pension.“— „Gar 50 Rubel monatlich?“—„Um diese Summe bat ich anfänglich, jetzt gebe ich mich mit 30 Rubel zufrieden.“ —„Ich will noch ein vernünftiges Wort mit Dir reden; bist Du mit 8 Rubel zufrieden? Sonst...“ Der Kleinbürger gibt sich seufzend zufrieden und entfernt sich. Waschpulver' per acket 50 urine„„ hm=Tafelbutter, in ½ u. 1 Ped.=Stücken„„ Rüböl p. Lir. Petrolcum„„ bei Julius Roecker Schwerte, Hagenerstr. 8 70 13 15 17 7 13 60 120 48 17 9 TheaterKostüme, kauf= und leihweise, Perrücken, Bärte, Requisiten 2c. Kotillon=, Scherz- und Vex erartikel Fahnen aller Art, Vereinsfahnen, Schärpen, Fahnenschleifen. Vereinsabzeichen in Metall a. Emaille. Kataloge gratis u. franko. Rheinische Fahnenfabrik Wilh Hammann. Atelier für Theatermalerei u. Bühnenbau, Düsselderf. Schraltensanr für Maurerzwecke hat stets abzugeben, auch wuggonmeise Aktien=Gesellschaft in Schwerte. italienischer Redner suchte die Verantwortlichkeit für die Eisen=Industrie zu Menden u. Schwerte Proteste von den Demokraten abzuwälzen, worauf ein un D geheurer Tumult entstand; die Franzosen riefen:„Nieder mit Crispi“, während die Italiener Hochrufe auf denselben ausbrachten. IId Belgrad, 15. Okt. 1500 serbische Geniesoldaten, 28 Generalstabs= und Genicoffiziere, zwei Eskadrons Kavallerie, 200 Transportwagen und sechs Wagen mit Handwerkszeug sind in Wranja angekommen, um diese Stadt und die serbische Grenze zu befestigen. IId Konstantinopel, 15. Okt. Der fünfte Sohn des Sultans Prinz Aolmet Effendi ist angeblich infolge einer Lungenentzündung gestern gestorben und sofort beerdigt worden. Teue H Erbsen, Bohnen, Linsen, Wetterberi 16. Okt. Wechselnd wolkig, Windig Regen. 1 bedeckt, milde, Nebel, mtwortlich für den redaktionellen Teil Wilh. Schade. sehr gut kochend, sind eingetroffen. Enst Klein. Hüsingstrasse 15. Kräuferwein„Salus die in Verlegenheit kommt, was sie ihre Kindern kochen soll, mag sich mit großen Buchstaben: Kathreiners Malzkaffee über den Herd schreiben. Das ist in jedem Falle das gesündeste, unschädlichste und angenehmste Getränk für die Kleinen! Besonders mit Milch gekocht, nehmen es die Kinder dauernd gern, während reine Milch oft bald widersteht und in vielen Fällen überhaupt nicht gut vertragen wird. h # 10.SA)-- Ponge, vorzüglich von Geschmack, wirkt vermöge seiner Bestandteile grossartig auf die Verdauungsorgane und Blutbildung, ist sehr kräftigend und appetiterregend. Bestandteile: Tarragona-Portwein 3333,0 Weingeist 160,0, Citronensch. 2.5, Pomeranzensch. 2.0, Flieder 1.0, Kümmel, Anis, Wachholderb., Carduibenedictenk,, Rosmarin. Melissenbl je 0.75, Angelica, Entian. Galgantwurzel, Camillenbl., Coriander. Pfeffermünzblätter, Canehl je0, b. Quendel 0.25. Preis der grossen Flasche Mk. 1.75, der kleinen Mk. 1.25. 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