Verrichtendes arenat se hen Familie unter ingen zu sofort Herrn Wilz. str. lachfolger, rte. ohnung se von 3 Zimanuar zu verGundlach, straße 15. kalwrchsel et passende iung cat in der Zeitung. Marktstr. 3. Wienece undiger, angestraße 47. stelle Walhalla.) anke! den aller Art, Krampfadern, vüren, nasse Flechkener Flechte, ged mit sonstigen tete, ohne Operastörung und fast unft über ill unentgeltlich! von 9—12 und ags nur vormitt. itut leidende 1n brig, tist, Marktstr. Nr. 1, tüber erten Kirche. sehne a. jeden a. dsch., Hypotheken, echsel, g. Beding. in W. 64. Rückpto. kassetten luswahl und feinster Aufipfiehlt Braus, id Schreibandlung. fahrpläne — vorrätig bei Carl ur=Papier Cark Braus. Nachrichten. 7. Oktober 1903. 0 2601—— 25 110 Oktbr. Rüböl ver stieen von 100 Ctr. 50, Rüböl per 100 hne Faß) 50,00 Mk, I per 100 kg 3 Mk. #öl. Rübkuchen per kleineren Partieen 4,80 Mk. pr. 50 kz g 2.50, Eier ver 0 Mir. Weizen, do. II. 15,20, III u, neuer I. 18.20, 0.00, Hafer I. 12.70. I. 19,75, U. 18.75 100 kg. ktbr. Fruchtmarst Ragger oobd Hche Heu 5,60—7.00 b(Roggen=) 8./00, Flegeldrusch) 3.60, 80 Mk. die 100. kg. ür den ubeitloncen 2e Gh. Schate, Antellis Hultud Aoumm: Schwerte. den von Buft Buns b Schrerto. Alllnerks Tücbeitht ec ernibrech=Anschluth Nr. G2.„Aur, Schperte. Telegr=Adresse Pschuer e guunch. Senternenu. Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen für den Kreis Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. Regierung durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung" rechtsverbiadliche Ktraftt. Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 g., exes. 42 Pfg. Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. Erscheint an jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustriert### Fomiltenfreund: 36. Nr. 2346. — Mommser. zurückreten werde, doch bossejangen wird, da der Koi. bald sofort zur Verhandlung gelangest wird, da der Kaider Appes, degensdeutschland endi gan die oritsche ser eine baldige Erledigung der ungelegenheit befit, Der Apel, Thoder Monuphonv, A picher sahren fer eiute, el dgs, Hosekeuzshn in Verike, Kondele 85 sch Stadt und Provinz Hannover noch ge han, venigstens zur Zetz uicht., Der gröste Leil ders vesih, Eiue Asage an die Wesen. Die deuschaung hat den Brief ohne weiteres unbeachtet persche Partei beabsichtigte, am 21. Dezember der — Eine Absage an die Welfen. Die deutsch=hannobritischen Presse hat den Brief ohne weiteres unbeachtst persche Partei beabsichtigte, am 21. Bezember dem ou den orp haben haben ihn Heriog von Cumberlozu., v, igr.gchzest zu huldigen. überhaupt davon Notiz genommen haben, haben ihn überhaupt davon Notiz genommen einfach mit der Bemerkung abgetan, das sei ja alles ganz schön und vielleicht auch ganz gut gemeint, aber man werde mit solchen Argumenten die Engländer heute nicht mehr überzeugen können. Gmunden durch einen Massenbesuch anläßlich seiner Silberhochzeit Es hatten sich bereits tausend Personen gemeldet. Der Herzog hat jedoch den Welfen eine Absage erteilt, da die Verhältnisse in Gmunden eine Huldigung in den Grenzen, wie sie geplant sei, nicht gestatten. Der Herzog beabsichtigt ede ud eaice, unuten ue Aunhune un ant ehesicheasianten Der Gerten Kaschte England, mehr auch„##t überhaupt nicht, eine Huldigung entgegenzunehmen. freulichezweise in Deutschlond, häinstigen Eiuberng, vore— Die firchsiche Trauung des großpolgischen, Beichz, in Frankreich gemacht. Keinen, ginstigen Eindruck aller, tagsabgeordneten Korfanty, die ihm von ven tathottigdings. Vor uns liegt ein Ausschmit, riedensthegr, 2 kirchlichen Behörden in Deutschland versagt worden ist Vrongreicg gergcht, Soinezschnit der Murgre, des tagsabgeordneten,Korfanzp, De Zgriggt warden ui. 768. Vor uns liegt ein A., Huszeur,# etier kirchlichen Behorden in Deutschland versazt woorden ist, Herrn Clemenceau, in dem dieser Ortgyeriheyegreftet, ist jetzt auf österreichischem Boden, in Kratau, erfolgt. den Professor an die immer steigende Machtentfatrzug Oesterreich. = Krawalle in Ungarn. In Szegedin wurde asers, an b., vo, Hgsten Vertreter der germanischen Meldungen schon 25000 Weber. Man befürchtet, daß sich auch die Arbeiter in Lille und anderen Industriestädten dem Ausstande anschließen werden, wodurch die Zahl der Ausständigen auf mehr als 50000 Mann anwachsen würde. Die Arbeiter wollen die Fabrikanten zwingen, nach der Durchführung des Gesetzes über den zehnstündigen Arbeitstag die gegenwärtigen Löhne weiterzuzahlen. Balkan. = Die Kämpfe in Mazedonien. Nach den neuesten „Bulletins“, des mazedonischen Komitees haben in den letzten acht Tagen in den Bezirken Nasloz, Melnik, Demis=Hissar und Novrekopion täglich blutige Kämpfe stattgefunden, in denen etwa 750 Bulgaren gekämpft hätten. Die Verluste der Bulgaren beliefen sich nach diesen Angaben auf 420 Mann, während die Türken die dreifache Zahl an Toten und Verwundeten verloren haben sollen. Außerdem seien 2500 neue Flüchtlinge beiderlei Geschlechts auf bulgarischem Staatsgebiet eingetroffen, während die Zahl der von den Türken niedergemetzelten unbewaffneten christlichen Bewohner auf mehr als 40 berechnet wird.— Diese offenbar um das zehnfache übertriebenen Angaben werden von allen Bulgaren im Fürstentum als. volle Wahrheit hingenommen. Man kann es daher begreifen, daß die Stimmung der gesamten Bevölkerung des Fürstentums trotz aller Friedensverhandlungen von Tag zu Tag aufgeregter wird. Südafrika. = Unversöhnliche Buren, die den Treueid nicht schwören wollen, leben noch immer in englischer GefanVersammlung in Utrecht(Transune bune, Aud ude, gner ue Aung, Aerdeche, Burdaunhe Aeuge chneg uasen den uach unter. u. i. n. ebden Bals WPahnsans aide der an Kentna licher Rachntags maschenten zudt benhisgt, giuniche Baite ansechosist, Lack. Kae. er ale aich dlenereant, und a Kr uich litsg, izsckent sot. Alb Ve Ltäiseh idie eiense ud Feriste on die donzschentzer guersehaishen wier den Nächten auch noch von Leutichen angeregt oder Malge mit dem Basonet gegen dieselbe vor. Von, d nachgebetet werden. Lun„gchmals ziugi Hampaanien abgesg“ Politische Uebersicht. — Die Kanal=Vorlage. Wie der„Haxpovgenge meldet, ist der Oberpräsident von Hannover, von Eignerswohnungen warf, ging das Militär m Male mit dem Bajonett gegen dieselbe vor. Kaserne wurden nochmals zwei Kompagnien abgeschickt, welche mit Hilfe der Polizei die Menge, die eine drohende Haltung annahm, mit dem Bajonett auseinandertrieben. Gegen Abend sammelte sich jedoch die Men Anz.“ den Straßen an. Eine nach tausenden zah nge warf die Fenster ein uno fordell# de Ein Bataillon Infanterie und eine Esradron useinandertrieben. kenge wieder in den Straßen an. Eine nach tausenden zählende Menpräsident von Honnoveggergzt, Venzel, schenmenge warf die zuenster ein und fotorcte Pese# ewvie Stadtdirktor erann nach, beriy, gereny, Hesen zurück, Ein. Satcilo, Zugerten die Ungebung der da. Angelegenheit der Kanalvorlage mit den leitenden Stellen, Husaren rückten aus, saunetten vir vingebung der a konferieren. Die Mitelanskanal=ortlage weride u., serne und haodanch züt, Herigen herwpondet wurden. bedingt dem Landtage Augeben und, Io,itrtigtikel, Bergrgbe,. Kreisen sei man fest überzeugt, daß die Zeitungsartikel, der Kaiser der Kanalvorlage fremd gegenüberFrankreich. In Nordfrankreich streiken nach den neuesten Zu Gottes Zeit. Ich sah die Heide dürr und tot, Ich sah die Heide blütenrot. Ich sah den Wald mit kahlem Haupt Und sah ihn wieder frisch umlaubt. Ich sah den Himmel schwarz wie Nacht Und wiederum voll Sternenpracht; Sah Freude wechseln auch mit Leid, Doch alles fein zu Gottes Zeit! Und kommt ein Leid und macht dir bang, Verstummt dir Lied und Lerchenklang, Und fühlt dein Herz ein Scheiden schwer Und denkt: Wie's war, wird's nimmermehr, Dann rede diesen Trost dir ein:.. Was Gott tut, muß zur Zeit stets sein! 's ist seine Zeit, wie er sie schickt,— Ob es dein Leben lenzlich schmückt, Ob er's entblättert, wie den Wald, Daß süße Stimme drin verhallt,— 's ist seine Zeit zu jeder Zeit;— — Gelobt sei er in Ewigkeit!. Roman von F. Arnefeld. (51. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten) Müseler ward jetzt sehr ernst.„Ich habe keine Zeit, nich hier mit Ihnen herumzustreiten u. beabsichtige auch nicht, ein regelrechtes Verhör mit Ihnen anzustellen, das wird der Herr Amtsrichter Kilian schon besorgen. Stehen Sie auf und ziehen Sie sich an, unsere Droschke warket schon vor der Tür, und bilden Sie sich nicht etwa ein, mir entwischen zu können. Bei der ersten verdächtigen Bewegung sitzt Ihnen eine Kugel zwischen den Rippen.“ Er zog einen Revolver hervor und hielt ihn Alfonso unter „Jiehen Sie sich an, ich werde Ihnen helfen!“ wiederholte er und nahm ihm die Fessel wieder von der Hand, hob ihm aus dem Bett und war dem Zitternden beim Ankleiden behilflich. Durch einen Druck auf elektrischen Knopf rief er die Wirtin herbei. g Bringen Sie dem jungen Herrn schnell ezag er hat eine weite Fahrt mit mir zu machen!" befahl er dieser und trieb seine Vorsorge sogar so weit, daß er ihm von dem Thee, der schnell herbeigebracht ward, eine Alfonso vermochte jedoch nur wenig zu sich zu nehmen, er konnte die Hände nicht still halten und die Zähne klapperten ihm im Munde. Noch einmal versuchte er seine Schuldlosigkeit zu beteuern und bat und beschwor den Kommissar, ihn loszulassen. Müseler lachte.„Sie können doch selbst nicht glauben, daß das Eindruck auf mich macht. Was Sie zu sagen haben, das sagen Sie nur dem Herrn Untersuchungsrichter, der wird sich gar nichts besseres wünschen, als sich mit Ihnen recht eingehend zu unterhalten. Und nun vorwärts, Sie können die Hände unter dem o Er schlang ihm die Fessl um das Handgelenk, drapierte ihn recht geschickt mit dem Mantel und ging mit ihm aus dem Zimmer und die Treppe hinunter, nachdem er der Frau Kanzleirat noch gesagt hatte, sie guöggzgs Zimmer reinigen lassen und dann abschließen, ihr Mieter Die Frau wollte etwas erwidern, aber Müseler wies v), ezhre Forderungen an Herrn da Fonseca brauchen Sie nicht in Sorge zu sein, die werden berichtigt werden.“ und Delarey sich demnächst nach Indien vegeben um die dortlebenden unversöhnlichen Buren zur Rückkehr zu veranlassen. Es heißt, die Burengenerale werden am 15. Oktober nach Indien und von dort nach Europa er„„ A. 8 = Die europäischen Spenden fur die Buren. Dem „Standard“ wird aus Durban gemeldet: In einer Versammlung von Buren in Vryheid, die am letzten Sonnabend stattfand, sprach General Botha von den ir. Eie ropa gesammelten Geldsumngen und teilte mit, Bag gzac sich im ganzen um 130.000 Pfund Sterling. ve meste würde von einer Kommission in Transvaal verwaltet. Diese habe die Summe zwischen der Kapkolonie, der Oranje=Kolonie und Transvaal geteilt. Der auf vaal entfallende Teil sei sehr gering und belaufe sich auf 40 bis 50 Pfund für die Witwen, 30 000 Pfund seien für die Erziehung der Kinder bestimmt. Die ihm selbst und Delarey zugewendeten Summen seien in obige Summe Mit einem scheuen Blick auf den fremden Herrn und ihren Mieter trat die Wirtin zurück, sie hatte die Fessel Gluf der Treppe stand harrend der Mann, der den lassen hatte. Er trat an die andere Seite des Verhafalf ulfonse Wdacher aie den. Kaed icin und Schnag Die Pferde zogen an, der Wagen setzte sich in Be18. Kapitel. Schönen guten Morgen, Herr Amtsrichter; wir „Ven3“ fragte, von seinen Akten aufsehend, Amtsrichter Killan, in beschr. gergeziten r. Sriminalkommissar # antwortete mit sehr wahrheitsgetreu geMörder des Rentiers Kurt Uhlandstraße, anzwotete mit sehr wahrheitsgetreu gereiten, daß Karl Dornedden aus dem Untersuchungs. Kommissar lachte.„Das ist von dem armen Mann schwerlich zu befürchten, der sitzt wohl recht stiu vi), Raut, was wollen Sie dann mit Ihren Worten „Daß ich endlich den wirklichen Mörder gefaßt habe, daß der Landeshuter Fabrikbesitzer. unschuigig it“ Der Amtsrichter fuhr von seinem Sruhl auf.„Müseler, machen Sie keine schlechten Witze.“ nicht einbegriffen und bildeten einen Reservefonds von 15000 Pfund. Botha forderte die Versammlung auf, die Unabhängigkeit zu wahren, welche jetzt darin bestehe, die Muttersprache nicht preiszugeben. China. = Englische Liebenswürdigkeiten. Vor Monatsfrist gelangte aus Ostasien die Meldung hierher, daß die deutschen Telegraphenlinien in Schantung zerstört worden seien. Die„China=Gazette“ hatte diese Meldung in folgender gehässiger Form aus Tsingtschaufu veröffentlicht: Sechzig Meilen des deutschen Telegraphen sind in Schantung von den Chinesen zerstört. Das deutet an, wenn es nicht schon ein Beweis dafür ist, daß deutsche Militäreisenbahnwachen nötig sind— nach Art der Mandschurei. Wie hierzu der„Ostasiat. Lloyd“ in seiner hier heute vorliegenden Nummer vom 28. August bemerkt, ist ihm auf eine Anfrage an das Kaiserliche Gouvernement des Kiautschougebietes die Antwort zugegangen:„Telegraph in Ordnung. Gerücht erfunden", und der Erbauer und Leiter der Schantungbahn, Baurat Hildebrand, gab die Auskunft:„Am Bahntelegraph ist nichts beschädigt. Andere Gerüchte Unsinn. Kleine Chronit. + Hildesheim, 6. Okt. Bischof Wilhelm von Hildesheim begeht morgen das 60jährige Jubiläum der Diakonatsweihe, die er am 6. Oktober 1843 empfing. Ferner wurde der Bischof am 6. Oktober 1863 vom Bischof Eduard Jakob zum Generalvikar ernannt, feiert somit gleichzeitig sein 40jähriges Jubiläum in der Verwaltung der Diözese, die er bis 1870 mit dem Bischof als Generalvikar, 1871 als Kapitelsvikar und seit 1872 als Bischof führt. Castro hat wieder Mut. Während im stillen Haus im haagschen Busch unter fallendem Herbstlaub beschaulich ein Konsilium würdiger Männer nachsinnt über die Frage, ob der Staat, dessen sogenannte Regierung der Herr Castro leitet, als„Beklagter" angesprochen werden darf oder nicht, kümmert sich dieser alte Sünder nach seiner Art wenig um Gesetz und Rechte und treibt munter sein Flibustierhandwerk weiter. Er braucht Geld und nimmt es von den Lebendigen. In Ciudad Bolivar hat der ebenso edle Herr Matos, als er die Stadt besetzt hielt, die in den Zollkassen vorhandenen Gelder in seine großen Taschen fließen lassen und von dem, was noch zu verzollen war, in aller Eile die Abgaben eingetrieben. Dann wurde Matos glücklich verjagt und Castro wurde wieder Herr. Ein anderer Name, aber dieselbe alte Mischung. Castro ist natürlich empört, daß die Kassen leer sind, und ist auf den Einfall gekommen, von den Kaufleuten zu verlangen, daß sie die Zölle noch einmal bezahlen. Den ersten Konflikt hat er dabei mit einem Deutschen gehabt— vielleicht auch gesucht. Ein Kabeltelegramm aus Newyork schildert den Vorfall heute wie folgt: Newyork, 7. Okt. Der Deutsche Sprick erhielt die Aufforderung zur Nachzahlung, weigert sich aber. Hierauf ließ Castro eine Ladung Rum, die für ihn angekommen war, zur Deckung der angeblichen Schuld versiegeln. Sprick ist um etwa 100000 Mark geschädigt worden. Es ist zwar eigentlich überflussig, das Spiel mit den Kriegsschiffen zu wiederholen, und nach dem kläglichen Ausgang des ersten Versuches wohl auch zwecklos, auf Genugtuung zu dringen— aber sollte es denn gar kein Mittel geben, diesen Desperado unschädlich zu machen? Trotz seines Bruders in Monroe? Lokales. Schwerte, 7. Oktober 1903. **(Warnung.) Im„christlichen Orient" warnt Herr Dr. Lepsius vor umherreisenden angeblichen Armeniern, die angeblich für sich und von den Kurden beraubte Angehörige Geldsammlungen vornehmen. Dieselben sind im Besitz von kirchenbücherartigen Wanderbüchern, deren erste Seiten einen Aufruf„an die christlichen Brüder in Europa“ enthalten, welcher von einem „Missionar Schmidt aus Asien",„Missionar Schmidt port Asie“ oder„Pastor Schmidt in Urmia“ unterstempelt ist.— Einen Pastor Schmidt in Urmia gibt es nicht. Diese Leute sind Syrier, nicht Armenier und kommen jetzt zahlreich nach Deutschland, nachdem sie Livland und Dänemark besucht haben. Wir warnen dringend vor ihnen. **(Eisenindustrie zu Menden und Schwerte.) Anstelle des kürzlich verstorbenen langjährigen Generaldirektors Herrn Hermann Berckemeyer wurde der bisherige Direktor Herr Stadtverordneten=Vorsteher Walter Bädeker zum Generaldirektor und anstelle des Herrn Bädeker der seit mehreren Jahren auf dem Werke tätige Oberingenieur Herr Heinrich Kilb zum Direktor ernannt. **(Die Reinigung) der Straßen hat in der Zeit vom 1. Oktober bis 31. März in der Zeit von 2—4 Uhr nachmittags stattzufinden, worauf wir hiermit hinweisen. **(Karambolage.) Daß es für ein Milchfuhrwerk gefährlich ist, in allzu nahe und unsanfte Berührung mit einem elektrischen Motorwagen zu kommen, davon weiß der Sohn des Herrn Bährensmann in Geisecke jetzt ein Lied zu singen. Er karambolierte am Dienstag mittag mit seinem Milchfuhrwerk bei der Brückstraße ziemlich heftig mit einer Elektrischen. Der Stoß war so heftig, daß B. kopfüber vom Wagen stürzte und einige beträchtliche Verletzungen am Kopfe erlitt. Mehrere der Milchkannen ergossen ihren Inhalt über das Pflaster und auch das Pferd erlitt eine Verwundung an der Schnauze. **(Eine große Arbeit) wurde einem hiesigen Einwohner von Spitzbuben abgenommen. Er war heute früh vor 6 Uhr schon ausgerückt, um von seinem nach Schwerterheide zu liegenden Acker die letzten Kartoffeln einzuheimsen, die er auf 10—12 Zentner einschätzte. An Ort und Stelle angekommen, mußte er die niederschlagende Entdeckung machen, daß Diebe sich die mondhelle Nacht zunutze gemacht und Schatzgräberei getrieben hatten, denn die Kartoffeln waren bis auf die letzte Reihe säuberlich eingeerntet. Den Zorn des nicht gerade mit Glücksgütern übermäßig gesegneten rechtmäßigen Besitzers kann man sich wohl vorstellen. **(Ein dreister Diebstahl) wurde hierselbst in der Wirtschaft des Herrn Geisler an der Bahnhofstraße ausgeführt. Ein eintretender Mann forderte ein Glas Bier und wurde von dem allein anwesenden Dienstmädchen bedient. Inzwischen begab sich das Mädchen für eine kurze Weile in die Küche und diese Zeit benutzte der Fremde, um einen auf der Theke liegenden etwa 10 Pfund schweren Schinken mitgehen zu heißen und mit demselben still zu verschwinden. Als das zurückgekehrte Mädchen die Bescherung sah, schlug es sofort Lärm, doch der Dieb war und blieb verschwunden, und Herr G. betrauert nun den Verlust des saftigen, gewichtigen Leckerbissens. **(„Gott grüß die Kunst!") Mit diesem üblichen Buchdruckergruß stellte sich gestern mittag ein sehr reduziert aussehender Gutenbergsjünger dem Besitzer einer kleinen Druckerei in der Hagenerstraße vor und betonte sogleich, daß er Däne sei und wenn er auch aussehe, wie ein„Straßenräuber=Vagabund“, sei er doch ein„gutes Mensch“, und wolle gern arbeiten. Da er aber die deutsche Sprache nur radebrechte, so gab’s das natürlich nicht, aber der Geschäftsinhaber fühlte ein menschliches Rühren, und da der„arme Reisende" ungefähr dieselbe Statur hatte, so ließ man ihm einen abgelegten aber noch guten Ueberzieher, eine Hose und ein paar Stiefel herunterholen, mit denen sich der gute Mann unter vielen Dankesworten nach der Herberge zur Heimat trollte. Nach kurzer Zeit kam er in der neuen Garnitur freudestrahlend und stolz wie ein Spanier zurück. Jetzt sähe er nicht mehr aus wie ein„Straßenräuber=Vagabund meinte er. ***(Ein Messerheld) trieb dieser Tage unter der Unterführung am Holzener Wege sein Unwesen. Als sich des abends der am Klusenweg wohnhafte Maurer St. W. in Begleitung eines Bekannten auf dem Heimwege befand, wurde er unter der Unterführung meuchlings angefallen und durch mehrere Messerstiche, die sich zum Glück als nicht lebensgefährlich erwiesen, verletzt. Ehe sich die beiden Männer von ihrem ersten Schreck erho hatten, war der ruchlose Täter unerkannt und spurlos verschwunden, was bei der dortigen mangelhaften Beleuchtung kein Kunststück ist. W. weiß durchaus nicht, warum er überfallen wurde, und glaubt, daß eine Verwechslung seitens des Täters vorliegt. ** Ergste, 7. Okt.(Geständnis eines Mör. ders in der Beichte.) Einem Pastor in der Gegend von Bielefeld soll auf dem Wege des Beichtstuhlge. heimnisses Kenntnis davon geworden sein, daß vor fünfzehn bis sechzehn Jahren ein Mord auf einem Berge in der Umgegend von Iserlohn vorgekommen sein soll. Der Geistliche hat infolgedessen eine Anfrage an die Behörde in Iserlohn gerichtet.— Möglicher Weise dürfte es sich bei dieser Anfrage, die selbstverständlich nicht den Namen des Beichtkindes nennt, um die noch unaufgeklärte Ermordung des Gutsbesitzers Großenbräucker auf dem Schälk handeln. „Würde ich mir gegen den Herrn Amtsrichter nicht erlauben, antwortete der Kommissar sehr devot und verbeugte sich tief, aber der Schelm saß ihm im Nacken. Es ist, wie ich zu berichten die Ehre habe. Ich habe soeben den wirklichen Mörder des Rentiers Kurt Ahrweiler in das Untersuchungsgefängnis eingeliefert; Herr Amtsrichter können ihn sich zum Verhör vorführen lassen, sobald es Ihnen beliebt.“ „Zuvor möchte ich aber von Ihnen hören, wen Sie verhaftet haben und was gegen den Betreffenden vorliegt,“ sagte Kilian und in seinem Ton gab sich ein gewisser Unmut kund. Er war so fest von Dorneddens Schuld überzeugt, daß die Einmischung des Kommissars ihm recht überflüssig erschien. Müseler bemerkte das wohl und lachte sich ins Fäustchen. „Wenn der Herr Amtsrichter erlauben, mochle uch das sogleich tun, ich muß nur bitten, daß ich ein wenig weit ausholen darf,“ sprach er wieder mit großer Höflichkeit. Kilian murmelte ein ungeduldiges„Schon gut! Schon gut!“ Er klingelte und befahl dem eintretenden Diener, genau darauf zu achten, daß er durch niemand gestört würde, so lange der Herr Kommissar bei ihm sei. „Und nun berichten Sie!“ wandte er sich an diesen, sobald der Diener das Zimmer wieder verlassen hatte, deutete auf einen Stuhl und lehnte sich in dem seinigen Müseler nahm Platz und schaute ein paar Minuten nachdenklich vor sich hin; er schien zu überlegen, wie er seinen Vortrag beginnen solle. Erst als der Amtsrichter ein ungeduldiges:„Nun!“ hören ließ, sagte er: Sie wissen, Herr Amtsrichter, daß ich nie so recht an die Schuld des Fabrikbesitzers Dornedden glauben konnte."„„ „Ja, ja, entgegnete Kilian hastig.„Die Photographie vom Auge des Verstorbenen erschien Ihnen ein Hembeg. Kun „Doch nicht ganz, dafur hab ich jetzt einen Beweis, aber davon nachher, fuhr der Kommissar fort.„Die anderen Verdachtsgründe schienen mir auch nicht stichhaltig genug, vor allen Dingen war es jedoch die Persönlichkeit des Beschuldigten. Ich habe doch schon manchen schweren Verbrecher kennen gelernt, Dornedden sah mir nicht wie ein solcher aus.“ „Der Schein trügt," belehrte ihn der Amtsrichter mit hochgezogenen Brauen,„übrigens habe ich auch nie die Möglichkeit bestritten, daß ein Totschlag vorliege, ja daß Dornedden in der Notwehr gehandelt haben könne. Müseler ließ das einstweilen auf sich beruhen und fuhr fort:„Da ich Dornedden nicht für den Täter halten konnte, sah ich mich nach einem anderen um und richtete mein Augenmerk scharf auf die Portierleute. „Aber der alte kranke Mann kann's doch nicht gewesen sein!“ fiel der Amtsrichter ein,„und der Sohn—“ „Noch viel weniger!“ unterbrach ihn Müseler.„Das ist ein ganz vortrefflicher Mensch.“ „Wer denn sonst? Die beiden Frauen— „Haben den Mord auch nicht verübt,“ vollendete der Kriminalkommissar den Satz,„aber die Tochter schien mir nicht unbefangen, sie machte den Eindruck, als ahne sie, wer den Mord verübt habe und fürchte, sie könne durch ein unbedachtes Wort auf dessen Spur leiten.“ (Fortsetzung folgt.) ** Eichlinghofen, 7. Okt. Sein zehnjähriges Bestehen feiert am Sonntag, den 11. Oktober, der hiesige Frauenverein im evangelischen Vereinshause durch eine Festversammlung, gemeinschaftliches Kaffeetrinken, Liedervorträge des hiesigen Jungfrauenvereins, Musikvorträge und Reden. Auch werden Klaviervorträge von Blinden zum Vortrag gelangen. Herr Pastor Grebe von Witten wird die Festrede halten. ** Hörde, 7. Okt. Der Fabrikarbeiter S. von hier hatte am gestrigen Tage eine Reise nach Dortmund unternommen und auch die dortigen Bierverhältnisse probiert. Abends in Hörde wieder angekommen, wurden die Proben auch hier fortgesetzt, bis die Untertanen versagten und S. liegen blieb. Zu ihm gesellten sich sogenannte gute Freunde und brachten ihn nach seiner Wohnung, beim Erwachen heute morgen fehlte Uhr und Portemonaie mit 13 Mark Inhalt. Die guten Freunde sind unbekannt.— In polizeilichen Verwahr mußte am gerigen Abend ein Arbeiter genommen werden. Der Mann seigte in letzter Zeit ein fortgesetzt unruhiges Wesen, war scheu und sprach alles durcheinander. Am gestrigen Abend kam die Krankheit zum Ausbruch. In wahrer Tobsucht schrie und lärmte der Mann, so daß seine Familie flüchten mußte, riß sich die Kleider vom Leibe und ein Gebahren war so, daß auf Geisteskrankheit zu schließen ist. Heute vormittag wurde der Unglückliche dem Hütenkrankenhause überwiesen. Aus Westfalen und Rheinland. * Hagen, 7. Okt. Eine interessante Statistik ist seiens der hiesigen Verwaltung auf Wunsch der Arnsber= ger Regierung aufgestellt worden. Danach beträgt die Zahl der zur Arbeiterbevölkerung gehörigen Personen in der Stadt Hagen 38 941, dazu kommen 5100 Handungsgehilfen, Dienstboten 2c., die im Hause des Arbeitgebers Kost und Obdach haben. Die Zahl der von der Arbeiterbevölkerung benutzten Wohnungen beträgt 8170. Kost= und Quartiergänger sind 1075 vorhanden, die sich auf 505 Quartiergeberräume verteilen. * Hagen, 7. Okt. Auf eine Klage des hiesigen Aerztevereins hatte sich heute der Inhaber der hiesigen Naturheilanstalt Schumann wegen unlauteren Wettbewerbes und fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten. Sch. hatte in seinen Anzeigen erklärt, daß er„alles heilen könne.“ Einen Postboten hatte er durch die VibrationsTherapie behandelt, sodaß Lebensgefahr eintrat und der Mann in das Krankenhaus verbracht werden mußte. Das Urteil lautete auf 100 Mark Geldstrafe wegen unlauteren Wettbewerbes und 200 Mark wegen fahrlässiger Körperverletzung. Die Veröffentlichung des Urteils wurde angeordnet. * Unna, 7. Okt. Der in Greifswald am Sonntag unerwartet verstorbene ordentliche Professor der ologie, Konsistoroialrat Dr. Hermann Cremer, einer der hervorragendsten Vertreter der protestantischen Orthodoxie, war ein Sohn unserer Stadt. Er wurde hierselbst am 18. Oktober 1834 geboren und 1859 zum Pastor in Ostönnen bei Soest berufen. Dort verfaßte er eine Anzahl theologischer Arbeiten, u. a.„Ueber den biblischen Begriff der Erbauung“(1863),„Ueber die Wunder im Zusammenhang der göttlichen Offenbarung“(1865), „Jenseits des Grabes“(1868),„Die Auferstehung der Toten“(1870) und vor allem das„Biblisch=theologische Wörterbuch der neutestamentlichen Graecität“(1866), das seitdem in neun Auflagen verbreitet wurde. Diese Arbeiten veranlaßten 1870 seine Berufung als ordentlicher Professor nach Greifswald, wo er seine fleißige schriftstellerische Tätigkeit bis in die jüngste Zeit fortsetzte. Ungemein zahlreich sind Schriften und Aufsätze, die aus seiner Feder stammen. * Altena, 7. Okt. Ein Schurkenstreich wurde in vergangener Nacht in der Stahldrahtfabrik von Knipping und Hohage verübt. Als man gestern morgen die Maschinen in Gang setzen wollte, gerieten die damit betrauten Arbeiter in Lebensgefahr. Es stellte sich heraus, daß sämtliche Treibriemen zerschnitten waren. Bis der Schaden repariert ist, sind 80 Arbeiter ohne Verdienst. Da die Firma mit ihren Arbeitern in bestem Einvernehmen lebt, ist man über den Beweggrund zu der Tat im Unklaren. Auf die Ermittelung des Täters sind 300 Mk. Belohnung ausgesetzt. * Eving, 7. Okt. Der Bierverleger Lösse in Brambauer stürzte gestern abend auf dem Heimwege mit seinem Flaschenbierwagen in einen Graben. Lösse, der verheiratet ist, kam unter den Wagen und blieb tot. * Bochum, 7. Okt. Von einem schrecklichen Unglücksfall wurde am Samstag eine Familie an der Maarbrückerstraße heimgesucht. Als der Mann von der Arbeit zum Mittagessen gehen wollte, bekam er auf der ziemlich steilen Treppe das Uebergewicht und stürzte beim Fall dermaßen an eine Wand, daß der Tod sofort eintrat. Frau und sieben Kinder betrauern den so plötzlich Dahingeschiednenen. * Bochum, 7. Okt. In der gestrigen Sitzung des Vorstandes des Allgemeinen Knappschaftsvereins wurde dem Antrage der Krankenhäuser stattgegeben, die Pfg.=Extrasteuervergütung pro Tag der Verpflegung Wurmkranker für die ganze Dauer der Verpflegung zu * Aus dem Münsterlande, 7. Okt.(Eine Unsitte, die den Tod herbeiführte.) Wie gefährlich es ist, wenn Per ines Mör. in der GeBeichtstuhlge. daß vor fünfem Berge in ein soll. Der an die BeWeise dürfte zlich nicht den och unaufgetzers Grozandeln. njähriges Beer, der hiesige ise durch eine trinken, Liens, Musikvorvorträge von tor Grebe von r S. von hier dortmund unhältnisse proen, wurden die anen versagten ch sogenannte ner Wohnung, und PorteFreunde sind nußte am gesen. Der Mann es Wesen, war Am gestrigen " In wahrer daß seine Favom Leibe und nkheit zu schliekliche dem Hütseinland. 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Zur Bekämpfung der Rck.us a aufen un Reichs-Versicherungs-Anstalten X ∆ HEILBEHANDLUNG der an Lungentuberkulose Erkreen Bekanntlich hat der Vortrag des Professors von Behring auf dem deutschen Naturforscher= und Aerztekongreß über die Bekämpfung der Lungentuberkulose großes Aufsehen erregt, zumal nach Behrings Ansicht in Zukunft die Heilstätten=Behandlung nicht mehr erforderlich sein wird. Welchen bedeutenden Umfang dieselbe zum Segen von vielen Tausenden im Deutschen Reiche einnimmt, geht aus den amtlichen Veröffentlichungen des Reichsversicherungsamtes hervor. Wir geben deshalb unseren Lesern beistehend eine diesen Umfang darstellende, gerade jetzt sehr interessante Karte der Heilstätten für Lungenkranke und die Stärke ihrer Belegung, wie dieselben im Jahre 1899 von deutschen Versicherungsanstalten und Kasseneinrichtungen in Benutzung genommen worden sind. Es waren dies folgende Heilanstalten:.. Aun tu g Dr. Weicker's Krankenheim für Lungentraute in Görberdorf 702 Kranke; Lippspringe 695; Lungenheilanstalt von Dr. Hettinger in Nordrach(Baden) 484; Lungenheilanstalt Reichelsheim(Odenwald) 408; Oderberg(Harz), Lungenheilstatte der Landes=Versicherungsanstalt Hansestädte 394; Luftkurort St. Andreasberg 336; Knappschaftsheilstätte Sülzhayn 321; Lungenheilanstalt Schömberg bei Neuenbürg(Württemuerg) 315; Heilstätte des Kreises Altena bei Lüdenscheid 314; Sophien= heilstätte bei Tannroda bezw. Kurkolonie der Thüringischen Versicherungsanstalt bei Berka an der Ilm 272; Lungenheilanstalt Albertsberg bei Auerbach im Vogtlande(Königreich Sachsen) 258; Volksheilstätte vom Roten Kreuz am Grabowsee bei Oranienburg 236; Albrechtshaus bei Stiege(Harz), Heilstätte dbegzgsgegheffiäte. anstalt in Altenbrak(Harz) 183: Volksheilstätte Loslau in Oberschlesien 154; Felixstift in St. Andreasberg 151; Schwarzenbach bei Clausthal, Genesungshaus der Landes=Versicherungsanstalt Hannover 142; Königsberg bei Goßlar, Genesungshaus der Landes=Versicherungsanstalt Hannover 129; Erbprinzentanne bei Zellerfeld, Genesungshaus der Landes=Versicherungsanstalt Hannover 121; Johanniterhospital Ploen 101; Lungenheilstätte des Bergischen Vereins für Gemeinwohl in Honnef 81; Auguste Viktoria=Heim des Roten Kreuzes in Eberswalde 81: Luftkurort Altweier(Elsaß) 59; Glückauf (Harz), Heilstätte der Landes=Versicherungsanstalt Hansestädte 58: Heilstätte Bad Rehburg 49; Lungenheilanstalt Reiboldsgrün bei Auerbach im Vogtlande 49; Vogelsang bei Gommern, Volksheilstätte des Vaterländischen Frauenvereins für die Provinz Sachsen 43; Marienheim, Heilstätte der Landesversicherungsanstalt Braunschweig 42; Dr. Brehmer's Heilanstalt in Görbersdorf 35; Luftkurort Lindenfels 33; Station für Lungenkranke bei dem Johanniterhospital in Altena 17; Friedrichsheim bei Marzell, Lungenheilanstalt der LandesVersicherungsanstalt Baden 16; Station für Lungenkranke bei dem Vincenzhospital in Altena 6; Luftkurort t. Andreasberg(Stabsarzt a. D. Dr. med. Hartung) 5; Arosa(Schweiz) 5; Braunfels 4; Schwarzenberg (Oberamt Neuenbürg) 4; Luftkurort Daun 3; (Schweiz) 2; Luftkurort Laubach 2; Heilanstalt Falkenstein im Taunus 1; Luftkurort Blankenhain 1; Charlottenbrunn 1: Heilanstalt des Dr. Lutz in Cöthen 1; Heilanstalt in Dannenfels(Pfalz) 1; Luftkurort Friedrichsroda 1; Luftkurort Heppenheim an der Bergstraße 1 Dr. Landerer'sche Lungenheilanstalt in Krähenbad 1 Rupprechtstegen 1; Sauersberg bei Tölz 1; Streitberg 1. Zusammen 6303 Kranke. In unserem beistehenden Kartenbild sind die vorgezeichneten Heilanstalten enthalten, und mit Kreisen versehen, deren schraffierte Flächen in ihrer Größe der Anzahl der Kranken in den Anstalten entsprechen. Man erhält dadurch eine Vorstellung von der großen Bedeutung der verschiedenen Anstalten, sowie von ihrer durch das örtliche Klima bedingten Lage und Verteilung über Deutschland. Unten rechts in unserer Karte ist eine graphische Darstellung enthalten, welche die verschiedenen Arten der Behandlung der Lungenkrankheit, je nachdem ob sie in Krankenhäusern, Heilanstalten, Genesungsheimen, Bädern, Privatpflege u. s. w. stattfand, darstellt. Die dementsprechend benannten schraffierten Quadrate der Zeichnung entsprechen in ihrer Flächengröße wiederum die Anzahl der Behandelten. Es sind hier folgende 5 Behandlungsarten zur Darstellung gebracht: Behandlung durch Krankenhäuser,(Kliniken, Naturheilanstalten, Kaltwasserheilanstalten, mediko=mechanische und orthopädische Institute) u. s. w. 437 Kranke. Genesungsheime, Rekonvaleszentenanstalten 56 Kranke. Bäder(See=, Mineral=, Schwefel=, Moorbäder u. s. w.) 873 Kranke. Privatpflege, Landaufenthalt, eigene Wohnung 29 Kranke. Summa 7698 Kranke. Die systematisch umfassende Heilbehandlung der Lungenkranken ist eine der segensreichen Folgen der deutschen Versicherungsgesetzgebung. Die Benutzung von Lungenheilstätten hat sich durchaus bewährt, und die Errichtung neuer Anstalten ist systematisch fortgesetzt. Die für Neubauten in Aussicht genommenen Kapitalien dürften sich auf mehr als 40 Millionen Mark beziffern. wesene, 20 Jahre alte Dienstmagd Marie Mastny nach vorhergegangenen Herzkrämpfen plötzlich gestorben. Der Hausknecht der„Beseda“ hatte sich den übelangebrachten Scherz erlaubt, das Mädchen im Keller, in ein weißes Leintuch gehüllt, zu erschrecken, was dem jungen Mädchen das Leben kostete. Bautzen, 6. Okt. Ein Beispiel moderner Jubiläumswut ist von hier zu melden. Am Sonnabend waren 25 Jahre verflossen, daß Hauptmann v. WeberPuschwitz in dem Geschäftslokal des Friseurs Strehlke in Bautzen regelmäßig verkehrt. Aus diesem Anlaß hatte der Friseur den Friseurstuhl und Spiegel sinnig mit Guirlanden, sowie der Zahl 25 geschmückt, und begrüßte den Jubilar durch eine schwungvoll gehaltene Rede, während die Stadtkapelle das Lied„Dies ist der Tag des Herrn" anstimmte. ?(Negerbüsten.) Auf die bekannte Vorliebe des Präsidenten Rooesevelt für den Schutz der Neger leistet sich der„Figaro“ folgenden Scherz. Zwei Neger unterhalten sich.„Wie könnten wir unsere Erkenntlichkeit dem guten Roosevelt ausdrücken?“„Wir wollen ihm unsere Büsten in weißem Marmor schicken!“ ?(Fatale Bekanntschaft.) Redakteur (nachdem er zwei Dichter einander in der Redaktion vorgestellt hat):„Die Herren haben sich bereits im Papierkorb kennen gelernt!“ ?(Die geschwollene Wange.)„Nein, Fräulein, wie sie sich aber in der Sommerfrische erholt haben— besonders auf der rechten Seite!“ Haus= und Landwirtchaft. (Blumenkohl) bis gegen Weihnachten frisch zu erhalten und noch nicht ausgewachsene Köpfe fast ganz vollkommen und hellweiß auszubilden, ist der Wunsch vieler Hausfrauen, der sich durch folgendes Mittel erfüllen läßt. Zu diesem Zwecke werden, sobald Frost zu befürchten, die ganzen Pflanzen mit möglichster Schonung der Wurzeln aus dem Boden genommen und nach dem Keller gebracht. Hier wird in einem Faß frisches Wasser so hoch eingefüllt, daß, wenn man die Blumenkohlstauden hineingestellt, die Wurzeln vollständig unter Wasser stehen. Die Stauden können ganz dicht zusammengestellt werden, sodaß eine die andere aufrecht erhält, ohne daß die Blätter Schaden leiden. Ist fließendes Wasser im Keller vorhanden, so ist die Wirkung eine geradezu auffallende. Es ist auf diese Weise gelungen, Blumenkohl bis nach Weihnachten frisch zu erhalten. Kaum bemerkbare Köpfe hatten sich nach vierwöchentlichem Stehen in dem Wasser um das fünf= bis sechsfache vergrößert und zeigten regelmäßige Bildung bei glänzend weißer Farbe. (Reinigung von Tafelmessern.) Hierfür gibt es kein besseres Mittel als eine rohe Kartoffel und fein zerstoßenen Ziegelstein. Man schneidet eine rohe Kartoffel auseinander, taucht sie in den fein pulverisierten Ziegelstein und reibt damit die Messer ab, bis sie rein und glänzend sind. Es ist dies ein sehr einfaches Mittel, bedarf keines großen Kraftaufwandes und es ist dabei nicht zu befürchten, die Schneide abzustumpfen oder die Spitze abzubrechen. Wird diesem Pulver ein wenig Karbonat beigefügt, so erhält man gleichzeitig einen schönen Glanz. (Eine Unsitte, die es ist, wenn sonen und besonders Kinder laufen, wenn sie ein offenes Messer in der Hand haben, zeigt ein in Rodde vorgekommener Unglücksfall. Ein 7jähriges Mädchen, welches mit Kartoffelnschälen beschäftigt war, wurde von anderen Kindern darauf aufmerksam gemacht, daß ein Dampfer den Kanal passierte. Die Kleine sprang auf und lief zum Wasser hin, strauchelte aber unterwegs und bohrte sich das Messer ins Herz. Der Tod trat auf der Stelle ein. * Köln, 7. Okt. Gestern nacht gegen 5 Uhr wurde ein Schiffer am Hafen von fünf Burschen überfallen, gefesselt und seiner Barschaft beraubt, worauf er kurzer Hand in den Rhein geworfen wurde. Auf seine Hilferufe eilte ein Wächter herbei, der den Schiffer rettete. * Köln, 7. Okt. Im benachbarten Bergisch=Gladbach wurden gestern 8 Personen von tollwütigen Hunden gebissen. Die Verwundeten wurden in das Pasteursche Institut nach Berlin verbracht. * Duisburg, 7. Okt. Die hiesige Stadtverordnetenversammlung bewilligte für die Ueberschwemmten in Schlesien fünftausend Mark. *(Blowitz bei Bismarck.) Von dem bekannten unlängst verstorbenen Korrespondenten der„Times“. M. de Blowitz ist eben ein Band Memoiren erschienen, der, von Arnold in London herausgegeben, u. a. auch eine Schilderung des Zusammentreffens mit dem Altreichskanzler enthält. Die Stelle lautet: Die Tür des Salons, in welchen Fürst Hohenlohe und ich geleitet wurden, öffnete sich, und der Reichskanzler trat ein. Er war viel größer, als ich ihn mir vorgestellt hatte. Ich hatte ihn niemals gesehen, außer in dem Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud in London, wo seine Figur aber viel zu klein dargestellt ist,— und als ich diesen Riesen in das Zimmer treten sah, war ich nicht wenig erstaunt. Sein Kopf hatte etwas ganz Außerordentliches an sich. Seine Ohren waren besonders groß, weit offen für alle Gerüchte, die aus allen vier Weltteilen zu ihm drangen. Sein Kinn bildete einen festen Unterbau für seine gewaltigen Kinnbacken, denen man wohl ansah, daß sie niemals wieder etwas los lassen würden, was sie einmal gehalten, es sei denn vollkommen zermalmt. Seine Augen mit den weit überhängenden Augenbrauen schienen einen Blick in das Unendliche zu haben, weit über den gewöhnlichen Horizont hinaus. *(Die Prügelmaschine.) In der staatlichen Zwangserziehungsanstalt in Redwing(Minnesota) werden jetzt die Zöglinge nicht mehr mit der Hand, sondern mit Hilfe einer Maschine gezüchtigt, und der Vorsteher der Anstalt berichtet, daß sich die Neuerung vorzüglich bewähre. Die Prügelmaschine liefere sogar bessere Arbeit, als sich bei dem„Handbetrieb“ je erzielen lasse, und sei leicht und sicher zu regulieren. Zweifellos werde die Maschine viel zur Hebung der Disziplin in der Anstalt beitragen. Die Jungen empfänden die Demütigung, in den Züchtigungs=Apparat gesteckt zu werden, noch mehr, als die Maschinenarbeit selbst!— Wir Wilden sind doch bessere Neithe. +(Das Gespenst.) aus Znaim wirb berichter. Infolge Schreckens ist die in der„Beseda" bedienstet geder„Schwerter Hd Dresden, 8. Okt. Gestern vormittag gegen 11 Uhr wurde auf dem Neubau eines großen städtischen Gebäudes an der Karolabrücke ein Gerüst vom Sturme umgerissen, welches die auf demselben arbeitenden Maurer unter sich begrub. Bisher wurden sieben Mann aus den Trümmern hervorgezogen, von denen drei tot und vier schwer verletzt sind. Zwei Maurer sollen noch unter den Trümmern liegen. Die Feuerwehr ist mit den Rettungsarbeiten beschäftigt. Die Schwerverletzten wurden nach Anlegung eines Notverbandes nach dem Krankenhause gebracht. Hd Dresden, 8. Okt. Bei den gestrigen Landstagswahlen wurden hier 4 konservative, 60 sozialdemokratische und 100 nationalliberale Wahlmänner gewählt. Der Sieg der Nationalliberalen ist gesichert. Hd Kiel, 8. Okt. Die von ihrem Ehemann getrennt lebende Ehefrau Jöhnk wurde heute morgen durch Beilhiebe ermordet im Bette aufgefunden. Ihr Stiefbruder, Schlosser Behrend, lag daneben mit durchschnittener Kehle. Das Gericht nimmt an, Behrend tötete die Frau und sich. Hd Wien, 8. Okt. Der Kaiser hat gestern mittag Szell in zweistündiger Audienz empfangen. Szell hat, wie verlautet, die Uebernahme der Kabinettsbildung abgelehnt. Hd Washington, 8. Okt. Gestern wurde hier wiederum ein Mann verhaftet, der in die Wohnung des Präsidenten eindringen wollte. Er hatte zwei scharf geschliffene Messer in seinen Kleidern verborgen. Hd Brest, 8. Okt. An Bord des Torpedobootes 84 entstand eine Kessel=Explosion, durch welche mehrere Matrosen schwer verletzt wurden. Hd Madrid, 8. Okt. Hier wurden 3 frühere hohe Polizei=Offiziere verhaftet, weil sie sich in zahllosen Fällen hatten bestechen lassen. Wetterbericht. 9. Okt.: Wenig verändert, meist trocken, tags milde, strichweise Gewitter. Verantwortlich für den redaktionellen Teil Wilh. Schade. Bekanntmachung. Die für die Wahl von Wahlmännern zur Wahl von Abgeordneten für den preußischen Landtag aufgestellten Urwählerlisten der hiesigen Stadt liegen am 9., 10 und 12 Oktober er. im hiesigen Stadthause (im Steuerbureau) zur Einsichtnahme offen. Während der drei genannten Offenlegungstage steht es jedem Wahlberechtigten frei, gegen die Richtigkeit und Vollständigkeit der Listen bei der unterzeichneten Behörde seine Einwendungen schriftlich anzubringen oder zu Protokoll zu erklären. Schwerte, 7. Oktbr. 1903. Der Magistrat: Rohrmann. Ein Wohnhaus mit 15 Zimmern, zugehörigen Stallungen und ¾ Morg. großem Grundstück sowie verschiedene schöne Bauplätze sind durch mich zu kaufen. Wandhofen, den 6. Okt. 1903. Architekt. Ein großes LadenIOKaf in Schwerte, Husingstrasse. (von Bahnhofstraße bis zum Markte) sofort für längere Jahre zu mieten gesucht. Miete wird halbjährlich im Voraus gezahlt. Fr. Offert. unter W. 150 an die Geschäftsstelle d. Ztg. 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Die Wahlen zur regelmäßigen Ergänzung der nachmittags 4 Uhr, in dem Lokale der Witwe Thöing zu Gr sheden mite Welauf bieses Jchrs Gelzingh wieter aus der I. Abteilung Oerr Schmisedemeister Karl Die Wahlen werden von denselben Abteilungeg porgenomhin in diesem Jahre die 1. Abteilung einen, die 2. Abteilung einen ist vom 7. ds. Mis. 4 Wochen bei dem Hern Gemeindevorsteher Reklamationen gegen dasselbe, welche bei dem Gemeinde. meinderecht) sind nur diejenigen Mitglieder der Gemeinde berechI. preußische Untertanen und selbständig sind; I. keine Armenunterstützung aus öffentlichen Mitteln em2. die sie betreffenden Gemeindeabgaben bezahlt haben, 3. von ihrem Grundbesitz in der Gemeinde mindestens 6 Mk. Prinzipal=Grundsteuer entrichten, oder zu mindestens zu 6 Mk. Einkommensteuer bezw. 4 Mk. fingierter Einkommensteuer veranlagt sind. Barop, den 1. Oktober 1903. Der Amtmann: Reintzsch. d„ E.e e QuLoseiom.; Porto u Lisie:gPIg. Ziehung 14. November 1903. 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Betriebsbeamte, Werkmeister, Techniker, Handlungsgehülfen und sonstige Angestellte, deren dienstliche Beschäftigung ihren Hauptberuf bildet, ferner Lehrer und Erzieher, sowie Schiffsführer, sämtlich sofern ihr regelmäßiger Jahresarbeitsverdienst an Lohn oder Gehalt mehr als 2000 Mk., aber nicht über 3000 Mk. beträgt. 2. Gewerbetreibende und sonstige Betriebz. unternehmer,(Handwerker), welche nicht re. gelmäßig mehr als zwei versicherungspflichtige Lohnarbeiter beschäftigen sowie Hausgewerbetreibende.„„ Ungünstigen wirtschaftlichen Verhaunissen wird vielfach durch rechtzeitige Beteiligung an der freiwilligen Versicherung begegnet werden können. Hörde, den 9. Mai 1903. Der Landrat. I. V. Mathis. Lente Pranktartot Andenrarscentn halte wieder vorrätig. Carl Trog. Makularur=Papier zu haben bei Larl Wrang Ein gewaltiger Fortschritt ist die W#s nas.. Wie werde ich ein guter Kaufmann und c) R##E 0 informirt mansich überAlles. Wagj. Kaufm. wissen muss System D. R. Krauss“ G. M. 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Kreuzungen bis zu 1¼3. b) Käser o) fleischige T d) gering entwickerie Kälber= und Schafnotiz vom 2. Oktbr. Vorstehende Preise 44—46 36—38 30—31 26—27 41—48 33—35 27—29 31—32 28—29 24 21—22 55—56 47—49 36—38 24—25 36—87 82—34 25—27 28—36 53 51—52 48—50 48—49 41—43 35—36 30—31 26—27 38—39 27—29 22—24 37—38 83—84 29—80 24—25 54—56 50—53 45—49 35—87 31—33 25—27 56—57 58—55 50—52 50—52 verstehen sich für 100 Pfd. 36 82 26—27 72 58 51 32—39 32—89 38 33—84 24—27 41—42 82—37 38 82—33 27—28 38—39 33—34 29—30 23—25 60 51—53 48—50 40—45 36 30 22—24 54—55 51—50 47—49 45—48 47—49 45—48 d. Lebendgewicht.