Amriiches Türeboiali für den kreis börde. gmemmmemmer e ce Ab gschaschadtn ect süe daite und Aatahelesiche Bensdoungen dier den Buate ose odere dren Roum 10 Vsa, utherhalb i5, Velane Zeite sHöche erlangen genäß B. gigsl. Vegerung eie over veren Boum 1, post- gatfr-Braus in Schwerte, ensbenhchenhy Geadh, gshurnt, Seshgrte. Eitgreadele Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. Regierm durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeirung rechtsverbtndliche Kratt. Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 g., exct. 42 Pfg. Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. Erscheint an jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrier#### Komilbentretunt! Nr. 233 Die ungarische Großmannssucht. Ungarn hat mit Spanien eine große Vergangenheit und kleine Gegenwart gemein, die Völker beider Länder leiden auch gleichzeitig an einer Selbstüberhehung, die in Anbetracht der Verhältnisse nicht anders als komisch wirken kann. Wir sagen, die Ungarn haben eine große Ver gangenheit. Tatsächlich haben sie ja auch Jahrhunderte lang in ganz Europa in hervorragendem Maße von sich reden gemacht. Freilich ist diese Geschichte des Ungarnvolkes nicht von laufenden Kulturtaten, sondern ausschließlich von blutigen Kriegen erfüllt, in denen sich die flotten magyarischen Reiterscharen einen gefürchteten und geachteten Namen erwarben. Mehr denn vier Jahrhun derte hallten wieder von den Türkenkriegen, in denen vie Ungarn zwar glänzend fochten, die Mehrzahl der Erfolge aber doch von den Türken errungen ward. Der fortwährende Krieg hat aber selbstverständlich auf die Charakterbildung des Magyarenvolkes seinen Einfluß ausgeübt. Die von der Natur ausgezeichneten Leute wurden stolz und selbstbewußt. In den Söhnen des Pußta lebte ein ungebändigter Freiheitsdrang, der mit ihrem mhsenden Selbstgefühl immer größere Zugeständnisse forderte und erhielt. In den trüben Tagen, den Tagen der Niederlagen, an denen die wechselvolle Geschichte Ungarns außer ordentlich reich ist, richteten sich die glutäugigen Magyaren an den Großtaten ihrer Väter empor, die in Sagen und Liedern aufbewahrt, sich fortleben von Geschlecht zu Geschlecht. Infolge ihres mit den Jahren immer mehr zur Nationaleigentümlichkeit herausgebildeten übertriebenen Selbstbewußtseins verloren sie das rechte Augenmaß für die Dinge, wie der bekannte große Mißerfolg der Magyaren unter Ludwig Kossuths Führung im Revolutionsjahr zur Genüge beweist. Kamen sie trotz dieser schweren Niederlage noch einmal mit einem blauen Auge davon, so hatten sie das nicht ihrer Kraft und Tüchtigkeit, sondern lediglich äußeren Umständen zu verdanken. Ungarn hätte zu existieren aufgehört, wenn Oesterreich nicht durch anderweitige Verwickelungen genötigt worden wäre, den Unbotmäßigen die Hand zur Versöhnung zu reichen. Obwohl die Ungarn ihre Selbständigkeit außer den günstigen Zufällen lediglich der Großmut Oesterreichs verdanken, so verharren sie in ihrer durch nichts begründeten Eitelkeit und Selbstgefälligkeit, glauben in der Habsburgischen Monarchie fortgesetzt das große Wort sprechen zu dürfen und machen dem herzensguten Kaiser und Könige Franz Josef nun schon seit Monaten das Leben bitter schwer. Ihre Eitelkeit macht sie blind. Sie glauben alle Forderungen von Oesterreich erzwingen zu können mit der Drohung ihres Abfalles, und begreifen nicht, daß sie ein Faktor in der Weltgeschichte doch überhaupt nur in ihrer Vereinigung mit Oesterreich sind. Ein selbständiges Montag den 5. Oktober 1903. Ungarn ist heute garnicht mehr denkbar. Wollten sich die Ungarn der Union mit Oesterreich entziehen, sie würden sehr bald zu ihrem Schrecken erkennen, daß ihr Platz si nicht über die Fläche der ganz kleinen Staaten erhebt, wi sie etwa auf dem Balkan ihr Schattendasein führen. haben schon oben gesagt, daß Ungarn auch während seiner Glanzperioden als ein Kulturfaktor niemals in Betracht gekommen ist. Auch heute darf man in den Magyaren nicht die Träger der Kultur und des staatlichen Fortschritts im Ungarnlande anblicken. Die eitlen Herren sind längst durch das machtvoll aufstrebende deutsche Element überflügelt worden, welches so recht als das Bindeglied zwischen den Ländern diesseits und jenseits der Leitha angesehen werden kann. Das Magyaxentum weist deutliche Spuren seiner Auflösung auf, eine leitenbe Stellung auszufullen, ist es nicht mehr im Stande. Die Magyaren fördern sich selbst, wenn sie- recht regen Anschluß an Oesterreich suchen und möglichst in allen großen politischen Fragen mit diesem Hand in Hand gehen. Die großen poitischen Freiheiten, in deren Genuß eine leitende Stellung finden, beweisen sich in der Hand der eitlen Toren als ein recht zweischneidiges Schwert und schaden der Entwickelung zweifellos mehr als sie ihr nutzen. Das eine steht unter allen Umständen fest, daß das Heil Ungarns lediglich in seiner Union mit Oesterreich beschlossen ist. Zeigen sich die von vergangenem Ruhm zehrenden Magyarei blind gegen diese Wahrheit, so erwächst der österreichischen Regierung die gebieterische Pflicht, dieser Wahrheit zum Siege zu verhelfen. Die Eitelkeit uno Großmannssucht der Magyaren gefährdet den Bestand der Habshurgischen Doppelmonarchie; die Besonnenheit und Kragt Sesterreichs wird sie zu erhalten wissen. Kindesseele— ein Diamant; Schleifen muß ihn die Elternhand! Kindesseele— schneeweiße Blüte: Eltern! bewacht das zarte Gemüte! Kindesseele— ein Rosengarten: Eltern müssen der Knospen warten! Kindesseele— ein Tröpflein Tau; Laßt ihn nur spiegeln des Himmels Blau! Kindesseele— ein Liebling der Engel; Haltet ihr ferne Sünde und Mängel! Kindesseele— ein Himmelserbe: Wacht, daß die Hölle sie nicht verderbe! Line verhängsisvolle Erbschaft. Roman von F. Arnefeld. (48. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten) „Weißt Du, daß die Entdeckung, die wir heute gemacht haben, mich mit besonderen Hoffnungen erfüllt?“ plauderte sie weiter. „Wieso?“ fragte er erstaunt. „Wenn es uns gelungen wäre, zur Auffindung des wahren Mörders des armen Onkels Ahrweiler beizutragen und den bedauernswerten Dornedden zu befreien, ich würde das für ein sehr günstiges Omen halten.“ „Hoffen wir das beste, ich werde heute Nachmittag die Sache in die geeigneten Hände legen.“ erwiderte WilSie hatten inzwischen den Kreuzungspunkt der Markgrafen= und Leipzigerstraße erreicht, hier mußte geschieden sein. Sie reichten sich die Hände und blieben abschiednehmend noch ein paar Minuten bei einander stehen. „Auf Wiedersehen!“ sagte er gepreßt. Die Niesenaussperrung der Metallarbeiter in Berlin ist ja nunmehr in Kraft getreten; und gestern waren bereits die Metallarbeiter in zwölf Versammlungen vereint, um zu dieser Aussperrung, welche von 270 Fi men mit 14 700 Arbeiter verhängt ist, Stellung zu nehmen. Eine kampfesfreudige Stimmung herrscht in diesen Versammlungen nicht, und die bombastische Resolution „Alles daran zu setzen, um diesen Kampf siegreich zu beenden“, konnte auch nicht darüber forthelfen; der schluß, daß jeder arbeitende Kollege fünf Prozent seines wöchentlichen Arbeitslohnes abzugeben hat, ist ja insofern ziemlich wirkungslos, als diese Zahl ja gerung ist. Die Vereinigung Berliner Metallwarenfabrikanten hat sich zu dieser Aussperrung nur ungern entschlossen, aber da dieser Beschluß einmal vorliegt, wird er ganz energisch durchgeführt werden; wollten die Metallfabrikanten „Auf Wiedersehen!“ wiederholte sie mit heller Stimme und entfernte sich mit leichten, schnellen Schritten. Wilhelm blickte ihr nach, bis der pelzbesetzte Mantel und der dunkelgrüne Hut mit der weißen Feder im Straßengewühl verschwunden war. 17. Kapitel.„„ Der Althändler Kowalzig in der Marrgrafenstraße hatte am Montag Morgen kaum eine halbe Stunde sein Geschäft offen, war mit dem Abstäuben seiner hundertfältigen Verkaufsartikel beschäftigt und befand sich bei dieser Arbeit in einem etwas fragwürdigen Morgenanzug, als schon ein gut gekleideter Herr bei ihm vorsprach und sich erkundigte, ob er vielleicht Dosen oder Schnallen ir Rokokogeschmack vorlegen könne. Er sei Sammler und würde gern etwas in dieser Art erwerben. Unter vielen Entschuldigungen wegen seiner nicht gerade salonmäßigen Erscheinung zog der Händler schneu einen an einem Riegel an der Wand häugenden Rock über seine graue Leinwandjacke, stäubte einen Stuhl ab, auf dem er den Fremden Platz zu nehmen bat, und holte einen en, Zais glaube es find da manche recht hübsche Dingelchen darunter,“ sagte er mit freundlichem Grinsen,„nehmen Sie sich nur Zeit und sehen Sie alles ordentlich durch, Er spandte sich wieder seiner Beschäftigung zu, um dem Fremden anzudeuten, daß er, von ihm ganz unbehelligt, seine Auswahl treffen könne, und dieser sah mit großer Aufmerksamkeit den Inhaltdes Kastens durch. Er fand auch einige Kleinigkeiten, die er zurückstellte und um deren Preis er mit Kowalzig schnell einig ward, sagte „Was ich eigentlich suche, habe ich doch nicht gefunden; erlauben Sie, daß ich mich umsehe, vielleicht fällt mir doch noch etwas in die Augen, was ich brauchen kann.“ 36. Herren im eigenen Hause bleiben, so konnten sie nicht anders handeln. 3000 Gürtler waren in ihren Betrieben ausständig; seit Jahren schon geht die Beunruhigung in der Metallwarenbranche, fast jede Woche kamen die Arbeiter mit neuen Forderungen; die wiederholt abgelehnte, einen ziemlich hohen Minimallohn festzusetzen, wurde immer dringender erhoben und führte mit zum Streike der Gürtler. Mit Recht mußten sich die Fabrikanten sagen, daß die Festsetzung eines Minimallohnes ziemlich gleichbedeutend mit der Anerkennung des Rechts auf Faulheit sei; in größeren Betrieben können ja vielleicht mehrere faule Gesellen durchgeschleppt werden, aber im kleinen ist dies ganz unmöglich; und die kleineren Betriebe waren es auch, welche jetzt energisch auf Schließung drängten, da der Zustand unausgesetzter Beunruhigung durch partielle Streiks auf die Dauer unhaltbar geworden ist. Die sogenannten„organisierten“ Metauarbeiter in Berlin stehen politisch sehr weit nach links, was schon die Tatsache beweist, daß die Anarchisten Wiesenthal und Pawlowitsch(letztere der bekannte Anarchistenführer) eine Vertrauensstellung in der Berliner Metallorganisation einnahmen und wiederholt oder vielmehr sehr häufig als Referenten in den größten Versammlungen aufgetreten sind; Pawlowitschs nicht unbedeutende Rednergabe drangs oft in der Versammlung durch; die gemäßigten Elemente wurden durch die terroristisch=radikalen besiegt Als Hauptrumpf spielten die anarchistischen Elemente immer aus, daß der Metallarbeiterverband die stärkste gewerkschaftliche Organisation in Deutschland sei. Das ist mit großer Einschränkung zu verstehen; gewiß hat der Metallarbeiterverband die meisten Mitglieder, nämlich 128 842, das sind noch 46000 mehr als der der Maurer hat(82 223); aber von den deutschen Metallarbeitern sind nur 24,11 Prozent sozialdemokratisch=gewerkschaftlich ore ganisiert, also mit der Stärke ist es denn doch nicht##. her; zudem ist auch angesichts der 128 842 Mitgliever der Kassenbestand nur dürftig.„ Wenn nun die Streikführer weiter oarauf yinweisen, daß Hunderttausende von Berliner Arbeitern heute zu den Streikenden ständen, so ist das eine der üblichen lustigen Phrasen. Das ganze Gewerkschaftskartell in Berlin zählt 110 122 Mann; alle Gewerkschaftskartelle in Deutschland haben, was Reichstagsabgeordneter Legien sehr betrühend findet, 1902 für alle deutsche Streiks nur 74#02 Mark Sechen wir uns nun einmal die Streiks der Metallarbeiter genauer an, so finden wir, daß sie im vorigen Jahr(nach der sozialdemokratischen gewerkschaftlichen Aufzeichnung) 122 Streiks führten, bei denen 9561 Arbeiter(8826 männlich und 735 weiblich) beteiligt waren. Die Streik kosteten 464 990 Mark und etwa 631 320 Wortreich erwiderte der Trödler, sein ganzes„Magazin“ stehe dem gnädigen Herrn zur Verfügung, er möge tun, als ob er zu Hause wäre, und es verging wohl eine gute Viertelstunde, während der Käufer sich umschaute; der Trödler hatte indessen von einer in den Laden getretene Frau eine kleine Frisiertoilette mit Spiegelscheiben alls die Frau den Laden wieder verlassen hatte, wandte sich der Fremde an den Trödler und warf wie beiläufig die Frage hin:„Was haben Sie denn da für einen merkwürdig verschnörkelten Bilderrahmen? Wer den Rummel nicht besser verstünde, könnte ihn für Gold und die paar Steine, die noch darin sind, für echt halten.“ „Das hat der, von dem ich das Ding gekauft habe, auch getan und sich arg geschnitten,“ erwiderte der Händler, indem er das Bild aus dem Schaufenster nahm und dem Kunden hinreichte.„Habe ihn immer noch zu viel dafür gezahlt und kann es nun nicht wieder los werden. Das Bild ist ganz wertlos und der Rahmen, aus dem die meisten Steine schon herausgebrochen waren, hat auch noch keine Liebhaber gefunden.“ Der Herr drehte das Bild nach allen Seiten und sagte:„Eine merkwürdige Arbeit; ich verstehe mich doch leidlich auf solche Sachen, aber ich vermag dem Dinge nicht anzusehen, aus welcher Zeit und aus welchem Lande es stammt. Hat der Verkäufer sich darüber nicht ausge„Nein; er sagte nur, es sei das Erbstüick einer Tante. Man habe den Rahmen für echtes Gold und die Steine für Rubinen, Smaragden, Amethysten und Brillanten gehalten, er habe bei der Erbteilung das Ding zu einem hohen Satz angenommen und als er mit einem Teil der herausgebrochenen Steine zu einem Juwelier gekommen sei, hätte er zu seinem Schrecken erfahren, daß es Glas„Der arme Schelm!“ lachte der Herr mitleidig.„Was EES 4440 4 PM G H4 % 44 21 A 110 CCI Mark gingen an Arbeiterlohn verloren. Aber nur 431 Streiks von 122 will die Gewerkschaftskommission gewonnen haben, 22 sollen teilweise erfolgreich gewesen sein; 39 gingen verloren, hierunter befanden sich 7 Aussperrungen. Weitere Aussperrungen kamen nicht vor, wenigstens wird darüber nicht berichtet; also bei allen Aussperrungen, welche ja die Fabrikanten nicht leichtfertig unternahmen, blieben sie Sieger; so wird es auch diesmal der Fall sein. Ein fester Zusammenschluß ist gesichert, daher muß der sozialdemokratische Anprall ganz leicht abgeschlagen werden; zudem sind ja die sozialdemokratischen Gewerkschaftskassen recht schwach gefüllt(ausgenommen die der Buchdrucker). Mit 6 bis 7 Mk. pro Woche sind ja die Berliner Metallarbeiter wie die Crimmitschauer Weber nicht durchzuschleppen. Es sei bemerkt, daß in den gestrigen 12 Metallarbeiterversammlungen, die Herr Cohen mit der Aufforderung einberufen hatte:„Kollegen! Diese Versammlungen sind wichtiger als alle, die seit Jahren für die Berliner Metallarbeiter stattgefunden haben, darum muß auch der letzte Mann zur Stelle sein", auch die Anarchisten Pawlowitsch und Wiesenthal die Referate hatten. Das genügt. Uebersicht. Deutschland. — Verkehrte Kolonialpolitik. Aus Deutsch=Ostafrika wird berichtet, daß das Gouvernement der Kilimandscharo=Landwirtschafts= und Handelsgesellschaft die ganze Ebene zwischen Kilimandscharo und Meruberg, 40 Kilometer im Quadrat, zum Preise von 10000 Mark verkauft und ihr außerdem noch besondere Jagd= und Tierschutzrechte verliehen hat. Hierzu schreibt die Kolon.=Ztschr. u. a.: Um die Bedeutung dieser Landvergebung, für die durchaus kein Gegenwert geleistet wird, wie etwa Aufwendung größerer Summen für Bergbau, Plantagen, Ansiedlung oder dergleichen, richtig zu beurteilen, genügt es, auszurechnen, daß das Hektar auf sechs bis acht Pfennig zu stehen kommt, während unsere kleinen Ansiedler am Nyassa, Uhehe, nahe dem Kilimandscharo usw. für das Hektar Erbpachtland 2,80 Mark zu bezahlen haben, dafür aber auch noch die Jagdabgaben erlegen dürfen. — Vom geisteskranken König Otto von Bayern berichten die„Münch. N. Nachr.“, daß er vor einiger Zeit an einer Eiterbeule am Fuß litt, deren inzwischen erfolgte Heilung sich etwas verzogerte bei der Schwierigkeit, dem Kranken ärztliche Hilfe in der wünschenswerten Form angedeihen zu lassen. In dem geistigen Zustande des Königs hat sich keine Besserung ergeben. Wenn das Wetter irgendwie geeignet ist, hält König Otto sich stets in dem Park bei Schloß Fürstenried auf. Er ist immer noch ein leidenschaftlicher Raucher und bevorzugt Zigaretten, die er aber meist nach ein paar heftigen Zügen wegwirft. Die Einführung von Güterwagen mit größerer Tragfähigkeit wird von der preußischen Eisenbahnverwaltung geplant. Eine Forderung dürfte schon der neue Staatshaushaltsvorschlag aufweisen. Die Wagen sollen ein Ladegewicht von 20 Tonnen erhalten gegen 10 bisher. Dann werden vielleicht nach und nach die Klagen über Wagenmangel verschwinden. — Die, wenn auch langsame Besserung der wirtschaftlichen Lage kommt in der neuesten Konkursstatistik ebenfalls zum Ausdruck. Es wurden im zweiten Viertel dieses Jahres 2332 neue Konkurse gezählt gegen 2478 im zweiten Vierteljahre 1902. — Zur Erinnerung an die Kämpfe unserer Soldaten und Seeleute in China soll in Tientsin ein Denkmal errichtet werden. Der Entwurf des Prof. v. Uechtritz zeigt nach der Tägl. Rundschau einen auf Stufen sich erhebenden Aufbau aus iheinischer Vasaltlava mit dem Wapp.n der deutschen Bundesstaaten. Auf dem Felsen steht ein war es denn für ein Mensch?“ „Ein noch junges Bürschchen und offenbar kein Deutscher, antwortete der Händler, den die Hoffnung, das Bild loszuwerden, gesprächig machte.„Er sprach gebrochen, sah im Gesicht braungelb aus, hatte pechschwarzes Lockenhaar und schwarze stechende Augen. Er sagte, er studiere hier Musik.“ „Da ist er gewiß auch recht phantastisch angezogen gegangen, spöttelte der Herr. „Sie haben's getroffen, erwiderte Kowalzig lachend. „Er trug einen Sammetrock, hatte darüber eine Art von Mantel geschlungen und einen runden Filzhut mit sehr breiter Krempe auf dem Kopf. Er wollte mir noch mehr zum Verkauf bringen, hat sich aber nicht wieder sehen lassen. „Er kommt vielleicht noch, ist es denn schon so lange her?“ „Etliche Wochen schon. Warten Sie einmal.“ Der Händler legte nachsinnend den Finger an die Nase.„Richtig, es war kurz vor Weihnachten. „Da wird er freilich kaum wiederkommen. Was wollen Sie für den Rahmen haben? Das Bild können Sie behalten. „Nein!“ entgegnete Kowalzig,„ohne den Rahmen werde ich es garnicht los. Bild und Rahmen müssen zusammenbleiben. „Aber was soll ich denn mit dem Onkel?“ Kowalzig zuckte die Achseln.„Sie können ihn, wenn sie ihn nicht haben wollen, verbrennen, bekommen ja das Ding um einen Spottkreis.“ „Na, so nennen Sie ihn.“ „Fünfzig Mark, das ist halb geschekt.“ Der Käufer lachte laut auf.„Fünfzehn wollen Sie wohl sagen? Und das ist noch zu teuer.“ Der Trödler verschwor sich, daß er das Bild nich billiger lassen könne, daß er selbst mehr dafür gezahlt habe, daß er es aber dem Herrn, in dem er einen Kunden zu gewinnen hoffe, für fünf und vierzig Mark lassen wolle. Der Käufer blieb aber ganz unbewegt und der Verkäufer ließ fünf Mark nach einander ab, bis er endlich bei fünfundzwanzig erklärte, nun könne er nicht weiter heruntergehen, der Herr möge das Bild nehmen oder nicht. (Fortsetzung folgt.) amm der Generalversammlung des Evang schen Bundes ist aus dem Zivilkabinett des Kaisers folsende Antwort eingegangen: „Seine Majestät der Kaiser und König lassen der 16. Generalversammlung des Evangelischen Bundes für den Huldigungsgruß vielmals danken. Auf allerhöchsten Befehl der Geheime Kabinettrat v. Lucanus. Wir können nicht umhin, festzustellen, daß das Danktelegramm des Kaisers nicht nur auffallend kühl ausgefalen ist, sondern auch recht lange hat auf sich warten lassen. Im Gegensatz zu dieser kaiserlichen Antwort hieß es in dem Danktelegramm an die Kölner Katholiken=Versammlung, der Kaiser habe den Huldigungsgruß„mit Freuden entgegengenommen“, und spreche seinen„wärmsten Dank“ aus. Bezeichnend für unsere innenpolitische Lage ist es jedenfalls, daß ultramontane Blätter auf den Unterschied des Tones der beiden Antworten triumphierend aufmerksam machen. — Von den„Genossen“. In einer sozialdemokratischen Versammlung in Stuttgart kam es zu einem heftigen Zusammenstoß zwischen den Revisionisten und den Freunden Bebels. Letztere waren in der Mehrheit. Ihre heftigen Angriffe führten schließlich zu der Erklärung des Reichstagsabgeordneten Hildebrand,„daß er nicht gewillt sei, sein Mandat bei einer so frivolen Mißkreditierung weiterzuführen. Frankreich. Neues französisches Nickelgeld. In einigen Tagen wird die Pariser Münze die neuen 25 Zentimes=Stücke aus Nickel dem Verkehr übergeben. Das neue Geld wird, wie der„Gaulois" bemerkt, im Verkehr sehr angenehm, besonders aber dem Staat sehr nützlich sein. Man hat 25 Zentimes=Stücke im Werte von 4000 000 Franks geprägt. Jedes Stück wiegt 7 Gramm, man hat also 112 000 Kilogramm Nickel gebraucht, die den Staat etwa 400 000 Franks kosten, 3,50 Franks das Kilogramm. Die Fabrikation der„Münzplatten“ hat 340000 Franks gekostet, die Prägekosten betragen 100 000 Franks. Der Staat hat also im ganzen 840000 Franks ausgegeben, während er 4000000 Franks einnimmt. Es bleibt ihm also ein Verdienst von 3 160000 Franks. Dafür kann er öfter neues Geld ausgeben..s England. Theorie und Praxis. Wie aus London gemeldet wird, schelten die oppositionellen englischen Blätter darüber, daß Chamberlain von Birmingham aus ein in 40 000 Exemplaren gedrucktes, der Propaganda für den chutz der heimischen Industrie dienendes Flugblatt in billigen Briefumschlägen deutschen Fabrikates versenden läßt.— Das ist allerdings ein Treppenwitz der Weltgeschichte. Soweit es die eigene Klasse betrifft, wird der ehemalige Kolonialminister allerdings nichts darin finden, statt der teuren Briefumschläge englischen Fabrikates die billigen deutschen zu verwenden. Die Interessen des englischen Volkes sind ihm gleichgiltiger, diesem will er den Bezug wohlfeiler deutscher Fabrikate entziehen. Balkan. Das türkische Truppen=Aufgebot. Wie weit die militärische Leistungsfähigkeit der Türkei bereits in Anspruch genommen ist, geht aus folgendem hervor: Von den organisationsgemäßen 362 Redif=Bataillonen erster Klasse sind bereits 186 mobil. Wenn jedoch die Truppen des vierten Korpsbereichs Erzindjian, welche wegen der Nähe der russischen Grenze nicht verschiebbar sind, abgezogen werden, ebenso wie jene im sechsten Korpsbereich Bagdad, dessen Redif=Organisation unvollendet und für beiter neue Baracken zur Aufnahme von 50,000 Mann russischer Truppen, die zur Verstärkung der dortigen Streitmacht abgeschickt werden sollen, errichtet werden.— Es ist klar, daß alle diese Meldungen mit der größten Vor, sicht aufzunehmen sind, da der japanische Gesandte in Lon, don erklärt hat, die Lage im fernen Osten sei jetzt offenbar sehr ruhig. Kleine Chronik. + Ein gemütvoller Schelm ist der Züricher Polizei in die Hände gefallen. Er stahl in einer Ortschaft 2600 Fr. mietete eine Musikbande und ließ dem Bestohlenen ein Ständchen bringen. Die Hundertjahrfeier des „modernen Babel.“ Die Hundertjahrfeier der Begründung der Stadt Chicago wird in dieser Woche gefeiert. Der Anfang der Stadt soll ein Fort gewesen sein, das die Truppen der Vereinigten Staaten im Jahre 1803 bauten. Unter allen Städten der Welt steht Chicago jetzt in Bezug auf Bevölkerung und Reichtum an vierter Stelle, und es hat eine größere Verschiedenheit der Rassen aufzuweisen als jede andere Stadt. Zu seinen Einwohnern gehören 500 000 Deutsche, 125000 Polen, 100000 Schweden und viele Angehörige anderer Nationalitäten in kleinerer Anzahl. Etwa vierzig Sprachen, die in Europa, Asien, Afrika und auf den Inseln des Ozeans zu Hause sind, werden von Gruppen gesprochen, die von sechs bis zu einer halben Million zählen. Nach der Zählung von 1900 war Chicago die zweite Fabrikstadt der Vereinigten Staaten(NewYork ist die erste.) Die Zahl der Fabriken beträgt 19 203; die Höhe des Kapitals über 2000 Millionen Mk., der Bruttowert der Erzeugnisse im Jahre über 2740 Millionen Mk. Die„Pilz=Stadt“— dieser Name ist sicherlich berechtigt— ist in der Geschichte auch berühmt als Schauplatz einer der verheerendsten Brände. Im Jahre 1871 brach ein Feuer aus, das sich über ein Gebiet von 3½ Quadratmeilen im Mittelpunkte der Stadt erstreckte, Bei dem Brande wurden 17 450 Gebäude zerstört. Dadurch wurden 98000 Leute obdachlos, 200 Personen kamen ums Leben, und der Schaden betrug fast 100 Millionen Mark. Neue Gebäude erhoben sich jedoch bald an Stelle der alten; die Bevölkerung, die 1870 noch 299000 Personen betrug, war im Jahre 1890 auf eine Million gestiegen, und jetzt beträgt sie über zwei Millionen. Rechtspflege. 666 Redif=Bataillone 2. Klass bisher nur 250 Bataillons=Cadres aufgestellt. Von diesen sind zur Zeit 129 Bataillone, somit 52 Prozent mobil. Wenn noch die albanesischen Bataillone, welche niemals einrücken, abgezogen werden, verbleiben zur weiteren Mobilmachung nur 40 Prozent Redifs zweiter Klasse. Im ganzen hat die Türkei derzeit 315 Redif=Bataillone erster und zweiter Klasse mobil, und es wurden zu den europäischen Redif=Bataillonen zur Ergänzung der Bereitschaft Mustaphs= oder Landsturm=Mannschaften herangezogen. = Bandenkämpfe in Mazedonien. Ein amtliches türkisches Telegramm aus dem Wilajet Uesküb berichtet über einen Zusammenstoß mit einer Bande in der Umgebung von Isteritschkovo(Distrikt Kautschana), in dessen Verlaufe gegen 100 Komitatschis getötet wurden. Im Lesebaugebirge(Distrikt Ochrida) wurden der Bandenführer Petroff Vasil und sechs seiner Anhänger getötet. Ein amtliches türkisches Telegramm aus dem Wilajet Saloniki meldet, daß im Perimgebirge(Sandschak Seres) noch 17 Komitatschis getötet wurden. = Aus Belgrad trifft eine recht bezeichnende Meldung ein. In dem Feldlager bei Topschider gab nachts ein unbekannter Täter auf das Zelt des Hauptes der Verschwörer gegen König Alexander, Majors Lazarewitsch, mehrere Schüsse ab, welche die Zeltleinwand zerstörten. Da der Major zufällig abwesend war, entging er dem Anschlage. Die Königsmörder haben selbst das Beispiel gegeben, wie man sich mißliebiger Personen entledigt; sie dürfen sich daher auch nicht wundern, wenn ihr Beispiel Nachahmung findet. China. = Angelsächsische Umtriebe. Die Engländer sind lebhaft bemüht, die Russen und Japaner aneinander zu hetzen. Ihre Blätter wimmeln von Berichten über Kriegsvorbereitungen und dergleichen. So meldet„Daily Mail“ aus Kobe: Japanische Truppen haben Dari(in der Nähe von Moji auf der Insel Kiushiu) mit der Bestimmung nach Korea verlassen. Man erwartet, daß in einigen Tagen noch mehr Truppen in Karatsu eingeschifft werden. Eine eifrige Tätigkeit herrscht in Kokura, dem Hauptquartier der 12. Division, und ebenso auf den Eisenbahnen von „Sozialdemokrat“ eine Beleidigung. Während der letzten Reichstagswahlbewegung hatte der Geschäftsführer des Bundes der Landwirte, Schmidt zu Freiberg in Sachsen, als ihm mitgeteilt wurde, daß der Bürgermeister der Stadt Freiberg beim Besuch des Königs Georgs die Begrüßungsrede halten werde, in einem öffentlichen Lokal geäußert, von einem Manne, der keine Königstreue im Herzen trage, der sozialdemokratisch gesinnt sei, wolle man keine Königsrede hören. Nach Angabe eines Zeugen hatte Schmidt noch hinzugefügt, er habe Beweise, daß der Bürgermeister Sozialdemokrat sei. Die Folge war eine Klage vor dem Schöfengericht wegen Beamtenbeleidigung. Der Amtsanwalt führte nach der„Köln. Ztg. u. a. aus, einen Bürgermeister, der seinem König den Treueid geleistet habe, Sozialdemokrat zu nennen, sei der denkbar stärkste Vorwurf, der einem Stadtoberhaupt und seiner Gesinnung gemacht werden könnte. Er beantragte Gefängnisstrafe. Der Verteidiger beantragte Freisprechung und überließ dem Gericht die Beurteilung der Frage, ob die Bemerkung der Angehörigkeit zur sozialdemokratischen Partei bei der heute nun einmal nicht mehr wegzuleugnenden Machstellung der Sozialdemokratie eine Beleidigung sei. Das Gericht erkannte auf 200 Mark Geldstrafe. Lokales. Schwerte, 5. Oktober 1903. **(Ueber Mangel an Lohnzahlungsgeldern) im Industriebezirk schreibt die„Köln. Ztg. u. a.: In Aachen wurde einer Gesellschaft der Großindustrie, obwohl sie das benötigte Silber fünf Tage vor der Löhnung bestellt hatte, von einer größeren Reichsbankstelle mitgeteilt, daß sie den aufgegebenen Betrag, selbst wenn ein großer Teil in Einmarkstücken zur Auszahlung käme, nur zu einem Drittel beschaffen könne, da der Vorrat erschöpft sei. Aehnliche Klagen laufen jetzt auch aus anderen Bezirken ein, wobei hinzugefügt wird, daß einzelne Reichsbankstellen die Herausgabe von Zehnmarkstücken zu Lohnzahlungszwecken geradezu verweigern, angeblich, weil diese Münzsorte bei häufigerem Umschlage zu schnell abnutze. Die hieraus im Verkehr entstehenden Verlegenheiten sind groß und eines geordneten Verkehrswesens unwürdig. Es sollte deshalb schleunigst auf wesentliche Verstärkung der Ausprägungen von Kronen wie auch von Silbermünzen an Stelle der Taler Bedacht genommen werden. Die Arbeiterschaft hat ein gutes Recht darauf, die pünktliche Auszahlung ihrer Löhne zu verlangen. **(Die Besserung der Lage der hiesigen Werke) hält erfreulicherweise an. Die beiden großen Werke sind vollauf beschäftigt und auch für die nächste Zeit liegen noch genügend Aufträge vor. Die Eisen=Industrie MendenSchwerte, welche im Betriebsjahre 1901/02 mit Unterbilanz gearbeitet hat, dürfte in der Lage sein, für das Betriebsjahr 1902/03 wieder eine niedrige Dividende auszahlen zu können. **(Unsere Freiw. Feuerwehr) nahm gestern an einem Feuerwehr=Feste in Holzwickede teil. Es hat dort urch zwei Ba.## mpho an der erstärkt worden rlässiger Quelle h chinesische Ar. 50 000 Mann der dortigen htet werden. er größten Vorbesandte in Lonsei jetzt offenbar richer Polizei in schaft 2600 Fr. Bestohlenen ein es Babel.“ ng der Stadt Der Anfang der e Truppen der en. Unter allen ezug auf Bevölid es hat eine veisen als jede gehören 500000 eden und viele leinerer Anzahl. sien, Afrika und ), werden von einer halben 000 war Chicago Staaten(Newbeträgt 19 203; inen Mk., der er 2740 Millioame ist sicherlich ihmt als Schauim Jahre 1871 ebiet von 3½ Stadt erstreckte. e zerstört. Da200 Personen 1g fast 100 Miljedoch bald an 70 noch 299.000 uf eine Million Millionen. 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Mitbürger war der gestrige Sonntag. Brachte er doch die Feier der Grundsteinlegung zu dem neuen kath. Gotteshause. Leider hatte die eigentliche Feier der Grundsteinlegung an der mit Fahnen, Flaggen und Wimpeln prächtig geschmückten neuen Kirche sehr unter der Ungunst der Wit* Barmen, 3. Okt. Ein Gaunerkniff hat einen hieHumor brachte, denn er nahm am Schlusse seiner Ausführungen, die viel Heiterkeit hervorriefen und in denen er be= sigen bekannten Geschäftsmann in eine unangenehme Lage sonders den Herrn Pfarrer Schnurbus feierte, einen gebracht; der Geschäftsmann wurde gestern auf das Po„diesbezüglichen Hut,“ wie er sagte und— ging fechten. lizeiamt zitiert, wo dem Erstaunten die Eröffnung geNa, das Geschäft verstand der humorvolle junge Geistliche macht wurde, daß er nach eigenem Geständnis in X. zwei ganz prächtig, denn er brachte 127 Mark von seiner Fecht= Kühe gestohlen habe. Wie sich nun bei der Vernehmung r heim, und das mache ihm einmal einer nach im Zeit= herausstellte, hat der wirkliche Spitzbube bei seiner Festim von vielleicht einer Viertelstunde. Manch heiteres nahme in Gelsenkirchen statt seines Namens den Namen n beeien Grreche sehr terung zu leiden; bald nach 2 ½ Uhr setzte ein leiser Regen ein, der sich immer mehr verdichtete und verstärkte, sodaß die feierliche Prozession schon im strömenden Regen stattfand. Und unter diesem Zeichen stand die ganze Feier, sodaß sie wesentlich gekürzt wurde, und der Festredner des Tages, Herr Pfarrer Münstermann=Boele, garnicht das Wort nahm. Es wurde nur ein Gebet gesprochen, „Cäcilia“ sang ein Lied, die Bauurkunde wurde verlesen und mit abermaligem Gebet wurde die Feier geschlossen und alles eilte#luchtartig unter schützendes Dach. Die Kapsel, welche in den Grundstein eingemauert wurde, enthält außer der Bauurkunde in lateinischer Sprache die Münzen der jetzigen Reichswährung. Außerdem an Zeitungen den„Kath. Volksfreund“ für den Kreis Hörde und die„Schwerter Zeitung". Bevor wir nun zur Berichterstattung der Nachversammlung im Saale des Herrn Hufnagel übergehen, wollen wir über den Bau einige technische Angaben bringen: Die Kirche wird im romanischen Styl erbaut und zwar dreischiffig mit niedrigen Seitenschiffen. Die ganze Länge beträgt 58 Meter, jedoch wird die vorläufige Länge, da der Turm noch nicht angebaut wird, nur 41 ½ Meter betragen. Die Breite des Längsschiffs beträgt 21, diejenige des Kreuzes 31 Meter. Zu dem Bau werden Sandsteine aus dem benachbarten Westhofen und Buchholz in hannoverscher Bearbeitung, außerdem Wrexener und Ibbenbürener Sandsteine verwandt. Es soll in diesem Jahre der Bau bis zur Höhe der Seitenschiffe gebracht werden, jedoch wird bei anhaltender günstiger Witterung weiter gebaut. Man hofft, den Bau bis November n. J. fertig zu stellen. Mit der Bauausführung ist die hiesige Firma Stellbrink und Frage beauftragt, während die Leitung von dem Architekten Mündelein=Paderborn ausgeübt wird, welcher auch gestern zur Feier der Grundsteinlegung anwesend war. Anwesend waren ferner die sämtlichen Geistlichen des Dekanats und als Vertreter der Stadt Schwerte Herr Bürgermeister Rohrmann, sowohl bei der Grundsteinlegung selbst als auch bei der Nachfeier im prächtig geschmückten Saale des Herrn Hufnagel. Die Nachversammlung nahm einen schönen, imponierenden Verlauf. Dichtgedrängt war der Saal besetzt und Festesfreunde glänzte auf allen Gesichtern, unbekümmert des Tobens der Elemente draußen. Herr Pfarrer Schnurbus begrüßte die Versammlung; eigentlich habe er kündigen und nach acht Tagen aufhören wollen, ob des abscheulichen Wetters, aber jetzt in dieser festlichen großen Versammlung blicke er wieder vertrauensvoll in die „Kuzunft". Er bedauerte die Störung der Außenfeier durch das Wetter und gab seiner Freude Ausdruck darüber, daß mit dem heutigen Tage die Garantie gegeben sei, daß in absehbarer Zeit die Kirchennot ein Ende haben werde, er danke allen, die da mitgeholfen hätten an dem großen Werke, besonders auch der Gemeinde für ihre Opferwilligkeit. Das neue Gotteshaus sei gewissermaßen Mosaikarbeit, da es Stück für Stück aus dem Groschen der Gemeindeglieder erbaut werde. Am Schlusse seiner Ausführungen begrüßte Herr Pfarrer Schnurbus in besonders ehrender und herzlicher Weise den soeben erschienenen Herrn Bürgermeister Rohrmann, wiederholt von lebhaftem, ja stürmischem Beifalle unterbrochen. Nach einigen prächtigen Liedervorträgen des Vereins„Cäcilia", der unter der bewährten Leitung des Herrn Lehrers Mattenklott ganz vorzügliches leistet, nahm abermals Herr Pfarrer Schnurbus das Wort zum Hoch auf Papst und Kaiser. Wir müssen uns leider versagen, die geistvollen Ausführungen des Herrn Redner hier wiederzugeben. Vergessen wollen wir ihm aber nicht die herzlichen, von tiefer patriotischer Begeisterung Zeugnis gebenden Worte, die Redner unserm Kaiser widmete. Als er dann das Gesamturteil über Se. Majestät dahin zusammenfaßte:„Wir haben an der Spitze des Staates einen Mann, der unserer aller Bewunderung würdig ist, da hinderte ihn ein impulsiver, gewaltiger Begeisterungssturm minutenlang am Weitersprechen. Unter großer Spannung nahm sodann Herr Bürgermeister Rohrmann das Wort. Der Herr Redner führte ungefähr folgendes aus:„Wenn ich mir gestatte, einige Worte an Sie zu richten, so will ich zum ersten meinen Dank aussprechen für den liebenswürdigen, ja herzlichen Empfang, den ich hier heute gefunden habe. Die Beziehungen der einzelnen Kirchengemeinden zur politischen Gemeinde sind so mannigfache, daß die Stadt an allem, was in den Kirchengemeinden vorgeht, den lebhaftesten Anteil nimmt, und in diesem Sinne bin ich der Einladung, heute an dem Ehren= und Freudentage der kath. Gemeinde hier anwesend zu sein, gern und freudig gefolgt.(Lebhaftes Bravo.) Sie haben heute den Grundstein gelegt zu einer großen neuen Kirche; es wird eine Stätte ernster Religionsübung sein, die ich begrüße wegen des wohltuenden Einwirkens solcher Stätten auf das Gesamtwohl. In unserer Zeit, wo Parteien entstehen, welche die Religion für nebensächlich, für überflüssig halten, ist es gut, daß solche Stätten geschaffen werden. Möge es immer weiteren Kreisen klar werden, daß ein starker religiöser Sinn und wahre Gottesfurcht die besten Grundlagen des Lebens sind.“ Der Herr Redner sprach sodann von den Schwierigkeiten, welche bei so einem Bau zu überwinden seien, wünschte der Gemeinde Blühen und Gedeihen und schloß mit einem Hoch auf die kath. Kirchengemeinde. Sekundenlang, nachdem das letzte Hoch verklungen war, war es totenstill im Saale, dann brach aber mit elementarer Gewalt ein Beifallssturm los, wie bei keinem Redner vorher und nachher. In das Händeklatschen und Bravorufen mischten sich Hochrufe auf den Redner und eine tiefe Bewegung ging durch die ganze Versammlung, in die der nächstfolgende Redner, Herr Kaplan Rieke, tour raum und manch' 8 Uhr K einigen **(Die offiziere und Soldaten, Krankenpflegerinnen, Bräute und Mütter, und alle, die sonst prächtig gelungenen und irgend welcher Weise mitge.,. Hutiecak, hatten sich am Samstag abend im Saale des Herrn Hagemann, ihrer bisherigen Wirkungsstätte, wieder zusammengefunden, um bei fröhlicher Unterhaltung und einem Tänzchen während einiger harmlos=gemütlicher Stunden sich zu entschädigen für die Strapazen und Opfer, die ihre Bereitwilligkeit bei den patriotischen Spielen ihnen auferlegt Herr Postdirektor Dicke hatte noch einmal wieder tkantene ftegrrmm, Staute und(Agezt, Haoro R. flüchtig, geworden. Er hat eine Anzahl ist noch in den so schon und Sechsel auf hiesige ersie Firmen zu hohen Beträgen geverlaufenen Kriegsfestspielen in fälscht und in Zahlung gegeben. Eine hiesige Diskontogewirkt hatten, hatten sich am bank ist mit etwa 7000 Mark hexeingefallen; auch andere Banken sind schwer geschädigt. R. sou sich in Holland aufhalten. Seine Familie hat er hier zurückgelassen. * Duisburg, 3. Okt.(Durch Not in den Tod getrieben.) Der 42jährige Schneidergeselle Aegidius Metty aus St. Hubert(Kreis Kempen) war seit sechs Monaten hier arbeitslos. Frau und sechs Kinder im hatte. Herr Postdirektor Dicke hatte noch einmal wieder Alter pof., bis 15 Jahren litten mit darunter. Am Mittdas Kommando ubernommen und es bedarf wohl keiner i####.### er seine Wohnung räumen, ohne bisher ein besonderen Erwähnung, daß auch dieser Schlußabend unertommen gefunden zu haben. Gestern Mittag erunter seiner Regie einen allseitig befriedigenden, präch= hängte er sich. tigen Verlauf nahm. Mit den vielen hohen Herrschaften! war aber am Samstag auch ein wesentlich leichteres Umgehen, da sie alle den bürgerlichen Rock wieder angezogen Auf den Bericht in der Schwerter Zeitung, betr. die Das heißt: mit einer Ausnahme, und diese war Wil ser Bericht von größter Unkenntnis der Sachlage zeu helm I., der nach einer schwungvollen Ansprache einen# Seeche von gloßter untemnnis der Sachlage zeugt reichen Ordenssegen auf seine Getreuen niedergeyen ließ. Alle, alle wurden dekoriert und sonnten sich bei Gasglühund diene folgendes zur Aufklärung: Der Kassierer war von mir beauftragt, denjenigen Mitgliedern obiger Kasse, schlusse des Quartals den extra Doktor=BeiUeber den pekuniären Erfolg der Festspiele teil hiervon gehabt. Der Einsender täte also würdigen. berichten wir morgen in dem Referat über die gestrige Generalversammlung des Kriegervereins. (O, diese Weiber.) Neben der dreiarmigen Laterne auf dem Marktplatz befindet sich ein Unterflur=Hydrant und wie man seit längerer Zeit beobachten konnte, stye itigene unn gur er.(mrmtn, ermenschein vorher genau danach zu erkundigen, ehe er grundlos in ungerecht leichtfertiger Weise solche Verleumdung meiner Person verbreitete. Im Uebrigen sehe ich mich veranlaßt, den Einsender wegen dieser Beleidigung gerichtlich zur Rechenschaft zu ziehen. Daß ich meine Geschäfte stets korrekt, dem Gesetz und den Statuten der Kasse gemäß gesteht meistenteils und sogar bei schönstem Sonnenschein hand i#t habe, ist mir von Seiten de über dem Deckel des Hydranten und neben demselbenhandent,Haule ist mir von##.„. eine Wasserpfütze. Man glaubte allgemein, der Hydrant Ba, Zeit offentfich, ugaglung der Franf habe einen kleinen Defekt und lasse das Wasser durch.] gi##, die unpunkttiahe O#tuie ug# kankenge Per nbe9* kar ste nan haabachton wie seitons ginos städtischen trifft, so liegt dies nicht an mir, sonoern an der Haupttasse Auch konnte man beobachten, wie seitens eines stäbrischen Arbeiters der Hydrant geöffnet und das Wasser mit den hohlen Händen aus demselben herausgepschöpft wurde, aber immer von neuem bildeten sich Wassertümpel. Jetzt endlich hat sich das Dunkel über die Entstehung der Tümpel gelichtet. Eine Arbeitsfrau, die in einem Hause am Markt die Reinigung besorgt, ist die Urheberin, nämlich anstatt das schmutzige Schrubbwasser nach der nächsten Straßenrinne zu tragen, schüttet, sie den Eimer einfachs gig'ch dies Gebahrei...., varsaßats nicht, möt, mitten auf dem Marktplatz, sogar unter der brennendens# Geschäfte korrekt weiter zu verseyen. Es kann mir Laterne aus, wie wiederholt beobachtet wurde. sehr erwünscht sein, wenn die Stagtsnuzyzge g#ärung ** Hörde, 3. Okt. Die Staatsbahnen Utrecht beauftragten den Hörder Verein mit Lieferung von 25 000 konnen Thomasstahlschienen zu reichlich 54 Gulden franko Niederlande. grge, eies niche un mut, sohsdern un der Hauptrasst selbst. Da die kassierten Betrage in letzter Zeit zur Deckung der fälligen Krankengelder nicht ausreichten, so sah ich mich veranlaßt, von der Hauptkasse Zuschuß zu erbitten und habe ich dieses viermal recht dringend getan, jedoch ohne eine Antwort oder den gewünschten Betrag zu erhalten. Aus diesem Grunde habe ich mich veranlaßt gesehen, mein Amt bei der Kasse niederzulegen, weil es mir durch dies Gebahren der Verwaltung nicht möglich ist, nur Kenntnis gesetzt wird, da dann eine gerichtliche Klärung der Irrtümer, in welchem die Mitglieder befangen sind, erfolgt. W. Weiberg, Schwerte. in Aus Westfalen und Rheinland.] der„Schwerter Zeitung.“ * Dortmund, 3. Okt. Eine Einbrecherbande treibt] IId Antwerpen, 4. Okt. An Bord des Dampfers Ein vierter konnte noch rechtzeitig gerettet werden. Fast in jeder Woche wird ein größerer Einbruch verübt.) W###udon 4 Okt. In den radikalen Kroisen wird von Nächten ranbton die Diebasgosallon 9! Ha Lonvon, 4. Ort. In ben rabirälen Kreisen wird Vor einigen Nachten raubten die Dievesgesellen der].##### Aand Milner habe den Posten als Oalonial Witwe Stadtrat. Meininghaus Gold= und Silberfachen versichert, Tord Milner habe ven Posten als KolonialWillde Stabtrat Meininghaus Gold= und Silbersachen ministe# aus matorsallon Gründon abgelahnt Ale Obe ninister aus materiellen Grünben abgelehnt. uls Obervon erheblichem Werte. Gestern nacht wurde bei einem kommissar in Südafrika bezieht er ein Gabalt von 11 000 Kaufmann eingebrochen, wobei den Dieben eine Summe! gu#gPaE.“. ie#####n“ hitt er ein Gehalt von 11.000 Pfo. Steruing; als Kolonialminister würde er nur ein solManne k.e: Galsankinchen, 4 Hrt Ma: d#m### sches von 5000 Pfd. beziehen. Es wird noch hinzugefügt, Hd Wanne bei Gelsenrirchen, 4. Okt. Bei den Bahn= daß Milner nicht sehr vermögend ist. Er kehrt nach dem arbeiten stürzte gestern nachmittag gegen 1 ½ Uhr eine Kontinent zurück, um seine Kur fortzusetzen. Erdwand ein und begrub drei Arbeiter, die auf der Stelle getötet wurden, während sich vier andere noch rechtzeitig] Wetterbericht. sicherheit bringen konnten. 6. Oktober. Wolkig, kühler, lebhafter Wind, Strich* Werdohl, 3. Okt. Eine schwere Verletzung seines! weise Regen. linken Auges erlitt der Fabrikarbeiter Karl R. von hier vor 14 Tagen auf seiner Arbeitsstelle. Ein Eisensplitter Verantwortlich für den redaktioneuen Teil Wily. Schade. durchschlug Hornhaut und Linse und blieb tief im Glaskörper stecken. Erst infolge eingetretener schwerer Ent= Die naßkalte Witterung häuffasten die zündung begab sich der Mann gestern in die Augenheil- Erkältungen der Luftwege. Wer leicht zu Husten, Heiserkeit, Inanstalt zu Hagen. Hier konnte der Fremdkörper zwar ent=fluenza 2c. 2c. hinneigt, oder an Asthma, Atemnot, Luftröhrenfernt werden, allein an eine Erhaltung des Auges ist katarrh, Zronchialkatarrh, Rachenkatarrh, Brustbeklemmungen, #e donkon.„ Kehlkopfleiven, Lungenspitzen=Affertionen leiver, brauche den allgeschwerlich zu venten.„(mein beliebten und bewährten Kräuterthee„Polypec“. * Finnentrop, 3. Okt.(Jagdunglück.) Von! Jedem, der sich für diesen Thee interessiert und seine genaue einem schweren Jagdunglück wurde der Förster H. aus Adresse per Postkarte mitteilt, sendet Herr H. Peukert in Lewe dem benachbarten Bamenohl gestern betroffen. Bei Ge= eine ggstproße gratis. theg ist für Polpgonum aric patentlegenheit der Hühnerjagd wurde dem noch jungen Manne, amtlich unter No. 53466 registriert. der das linke Auge bereits vor mehreren Jahren durch einen Schrotschuß verloren hat, das rechte noch sehtüchtige Eine unbeschreibliche Anmut liegt jetzt wieder über den Auge durch 2 Schrotkörner so schwer verletzt, daß die so- Kiszchernfsteßen p#er Stadt Erfurt. Malerisch, in unabsehbaren fortige Ueberführung des Mannes in die Augenklinik Hagen ersolgen mußte.„ sie alle heißen, die lieblichen Kinder der Flora. Ein süßer Buschhausen, 3. Okt.(Tollwutig.) Als dieser Wohlgeruch erfüllt stundenweit die Luft. Farbige Falter durchTage der Schießmeister Schicht in Buschhausen von der fliegen die Felder und ins Gesumm der Bienen klingt aus Arbeit nach Hause zurückkehrte, hörte er im Stalle das der Ferne das Lied der Arbeiter. Dort, wo die Samen zu fürchterliche Heulen seines Hundes. Er betrat den Stall, reifen beginnen, erblickt man Vögel, Stieglitz und Hänfling, wurde aber gleich von dem auf ihn zustürzenden Tiere in jene buntgefiederten kleinen Spitzbuben, welche eifrig teilnehmen die Hand gebissen. Er beachtete die kleine unscheinbare an der reichen Ernte, als ob sie das größte Recht dazu hätten. Wunde aber nicht, bis das werkwürdige Verhalten des Immer größere Dimensionen nimmt der Erfurter Gartenbau von Söage n#ug go das metlloutgite Verhatten des Fahr zu Jahr an. Allein die Blumengärtnereien von PeterHullves, der aues Holz anbiß, alles Stroh im Maul zer= seim erreichen eine Gesamtziffer in der Anzucht und im Verriß, in ihm die bange Aynung aufsteigen ließ, daß derselbe sand von jährlich 12 Millionen Pflanzen und Zwiebelgewächsen. von Tollwut befallen sei. Der Tierarzt konstatierte Erfurt schmückt zahllose Gärten alljährlich mit Blumen. Einem dieselbe auch sofort und veranlaßte, daß der Gebissene mächtigen Füllhorn ist die Blumenstadt vergleichbar, Blumen noch am selbigen Abend in die Pasteursche Klinik nach ausgießend über die ganze Erde. Berlin geschickt wurde. G FdrPar PUrr Dortmund, Wes GR P UET K. Westenhellweg TefTZ. Den Eingang der Neuheiten in Kerser und Winl für den allgemein bekannter, unübertroffener Auswahl 190L in Horr an Und Krrdbei Veutet zeigen wir hierdurch ergebenst an. Standesamt 15 bis 30 September 1903. Geburten. 1 So Bäckermeister Wilhelm Schgtage,i aegbrHate ganton Krapsttoßgt, Bekanntmachung. Auf Grund des§ 10 des VorKlutgesetzes vom 15. Noobr. 18111 Bäckermeister Wilhelm Schgltg.,„Fabrikarb„Anton Kr%, uund des 8 7 des Geletzes vom 28., Fabrkarb Gustav Haupt, V Werth,“ Schmiedenest Trappe, Bohnarbeiter Eiuckateur Hubert Timmermanns. Kaufesener oder nicht ordungtnzhe Aufgebote, Kaufzechperler- Gcigoser Agust Greiner ue be gy#, beu Berz Gerling zu vortmund und Scheezer, Schlosser augur ge; Tichteten veranlaßt werden. sosdor Gropode, und Lgg Zeiters zu Schwpert...— ernard Schramm und Bbo.„ Hufschnied Hermann Iektantahung, Ststshiah ee Acsrelte es Deurwähterlisten der Ge Besdtre. 10 Jahe. WBive Schreier Witgisg.aich, Hersies meinden des Amtes Westhofen geb. Goßmann, 65 J. Otto Kost zur Wahl der Wahlmänner Sauer, Baria geb. Bepiz, Jo,8, Wlevepsetner Friedr. Redicker, behuts Neuwahl für das Haus Karoine geß Besinghaus, 82 Jahre. Ehestau Fabrikarb. Jonaz der Abgeordneten liegen am Krimmelbein, Elisabeth geb. Westhaus, 45 Jahre 6., 7. und 8. Oktober d. Is. zur Einsicht bei den Herren Gemeindevorstehern offen. Einwendungen gegen die Listen können nur während die Reinigung der Bäche und Abzugsgräben angeordnet. Die Rei nigung ist bis zum 1. November d. Is. auszuführen. Nach Ablauf dieser Frist wird eine Schau stattfinden. Bei unterlassener oder nicht ordnungsmäßig ausgeführter Reinigung wird diese zwangsweise auf Kosten der pflichteten veranlaßt werden. Schwerte, den 1. Oktober 1903. Die Poltzei=Verwaltung. Rohrmann. Neues Abonnement in allen Buchhandlungen ab Oktober 1903. gratie. Drobe-Nr. Standesamt West## Anmeldungen vom 15. bis 30. September 1905. Amtmann: Graf Haslingen. Geburten: Sopgteinpruchmeister Kart Gros, Lamberg Sterbefälle. Totzeborener Knabe des Faheskergheiten feld, 64 J. Ela Werih, Billigst, 4 M. Wilhelm Veyernann, Eheschließungen: Bergmann Heinrich Dieckmann und Resce e ece e ece Jahrg. 1904 Ein deutsches Familienblatt. Illustrierte Kundschau Aus der Zeit— für die Zeit Romane und Novellen (jährlich 4 große Romane, deren Buchaus gaben mindestens 25 M. kosten würden.) Künstlerischer Bilderschmuck (Meisterwerke der Holzschneidekunst und Kunstblätter auf besonderem Papier in vollendetem Tondruck) Prauen-Daheim— Bausmuftk— Bausgarten Kinder-Daheim— Sammler-Daheim. 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