Kreis Hörde. Schweinebestande Heinrich Schütte Septbr. 1908. Verwaltung. imenthaler)„ 1,00 Mr. fiehlt Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 g. 42 Pfg. Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. Erschei Wöchentliche Gratisbeilage:„Illust spaltene Petit=[Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen für den Kreis Reklame=Zeile[Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. Regierung Telegr.=Adresse durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung" rechtsjedem Wochentage. Familienfreund. imeldung, wenn verbindliche Pratt. Braus, Schwerte=Ruhr. 36. Jahrgang Freitag den 2. Oktober zu schweren Gefängnisstrafen verurteilt.) Fünfzehn Grenadiere des dortigen Regiments legten ebenfalls nach Verabredung Zivilkleider an und bewarfen den Gasthof, in dem die Offiziere tafelten, mit Steinen, so daß die Offiziere flüchten mußten. Auch dieses Vorgehen wurde verraten und die fünfzehn Mann wurden ebenfalls nach Heidelberg in Gewahrsam gebracht. Uebrigens werden auch noch aus verschiedenen anderen Orten, wie Nußloch, Sinsheim, Düren, wo das 110. und 111. Regiment in Standquartier lagen, ähnliche Vorkommnisse, allerdings leichterer Art, gemeldet. Dem Braunschweiger Kongreß für Innere Mission für seine Huldigung danken. Er sei sich Ledeutung bewußt, die der Arbeit auf dem inneren Mission fur das Gedeihen der evaninne wohne, I. aber ist ein schwankendes Rohr, er ist ibhängig von dem Willen derer, die ihn auf erhoben haben. Der König hat sich schon der üblen Lage befunden, Befehle und Andie das Mißfallen der Königsmörder erickzuziehen. Der Terrorismus der Militärkeine Grenzen; wie sie pfeift, so muß Peter Zustände und Aussichten in Serbien. luenza h, Verschleimung, laflosigkeit trinke „Opsi" besteht reinem Hanfnesselsich vor wertlosen Packet 1 20 Mk. ersendet Apotheker Dessau i. Anh. Das Urteil gegen die Nischer Offiziere, welche die Beseitigung der Königsmörder aus der serbischen Armee gefordert hatten, ist über Erwarten hart ausgefallen. Es scheint, als hätten die Richter bei der Abgabe ihres Urteils unter einem schweren Drucke gestanden. Die Offiziere, welche doch nur für die Ehre der serbischen Armee eingetreten waren, hatten nach dem serbischen Gesetze die Freisprechung verlangt, da sie nicht einer Tat, sondern nur einer Absicht wegen vor das Gericht gezogen worden waren. Alle, des serbischen Rechtes Kundige hatten behauptet, die Nischer Offiziere könnten nur zu gelinden Festungsstrafen verurteilt werden und von Degradation könne überhaupt keine Rede sein. Tatsächlich sind die Offiziere nun aber zu schwerem Kerker verurteilt und ihrer Charge verlustig erklärt worden. Dieses drakanische Urteil muß und wird in Serbien viel böses Blut machen. Abgesehen selbst von den Kreisen, die mit der ermordeten Königsfamilie infolge deren tragischen Geschickes längst ausgesöhnt sind und in den Mördern Alexanders keine Befreier mehr zu erblicken vermögen, gibt es doch auch unter den Serben, die das Ende der Obronowitsch für ein Heil des Landes ansahen, eine große Menge Leute, die je länger je mehr den Königsmord als ein VerPolitische Uebersicht. Deutschland — Reform der weltlichen Krankenpflege. Einer der wichtigsten Beratungsgegnstände auf der Kölner Generalversammlung des Allgemeinen deutschen Frauenvereins war die Erörterung der Reform und der Organisationsversuche auf dem Gebiet der weltlichen Krankenpflege. Mit dieser Angelegnheit wurden, wie wir in der Köln. Ztg. lesen, konfessionelle Auseinandersetzungen in den Kongreß hineingetragen und zwar durch Männer. Ein Berliner Krankenhausleiter war der Ansicht, daß es zu empfehlen sei, wenn in einem und demselben Krankenhaus alle Krankenpflegerinnen einer und derselben Konfession angehörten. Diese Auffassung führte anscheinend zu Mißverständnissen und rief Entgegnungen hervor, als wenn konfessionelle und nicht paritätische OrVon schwester für Die Mehrließ der Kaiser fu. seine Hulbigung banken. der großen Bed Gebiete der gelischen Kirche und des deutschen Volkes und werde den Werken christlicher Nächstenliebe und allen treuen Mitarbeitern auch ferner seinen Schutz zuteil werden lassen. — Auf der Ulmer Generalversammlung des evangelischen Bundes sprach Prof. Fikenscher=Fürth über Zeichen der Zeit im Lichte des Protestantismus, Dr. Arnold-Breslau über den Protestantismus in Nordamerika und Superintendent Meyer=Zwikau über den Jesuitenorden und die deutsche Volksseele. Balkan. — England ist ein rechter Pechvogel geworden. Aus heißem Bemühen war es bestrebt, im fernen Osten die Kriegsfackel zu entzünden. Der Erfolg blieb aus. Aehnlich ergeht es ihm jetzt auf dem Balkan. Nachdem John I erkannt, daß trotz seiner im Geheimen betriebenen Putschversuche die Aussichten auf die Erhaltung des schwester“ genannt Friedens diejenigen auf kriegerische Verwickelungen entschieden überwiegen, geht er rücksichtslos und in offengen Miß= kundigster Weise darauf aus, den Krieg herbeizuführen. mtgelralt und Mißhand= Er läßt dabei alle Verdrehungs= und UebertreibungsZusammenstelltzug künste spielen, die ihm zu Gebote stehen. Außerdem beeptemper treibt die englische Liga, welche seiner Zeit so eifrig für die Armenier eingetreten war, emsige Propaganda für die Mazedonier. In einer in James Hall abgehaltenen öffentlichen Versammlung wurde nach einer Londoner Depesche nicht geringeres gefordert, als daß die Herrschaft des Sultans in der Türkei aufhöre. Dem Berliner Vortrage gemäß sei England verpflichtet, Schritte zu tun, um die Niedermetzelung von Nichtkämpfenden und die Plünderung der türkischen Soldateska zu verhindern. Der Erzbischof von Canterburg übersandte der Versammlung in James Hall einen Brief, in dem er erklärte, sie habe das ganze englische Volk hinter sich, das entschlossen sei, Englands Einfluß aufzubieten, um die Tyrannei, die Raubgier und die Mißwirtschaft der türkischen Regierung zu unterdrücken. Die besonnenen Politiker Englands sind d. Wißstr. 20. iller Krankheiten. ankheiten, sowie und Ausschläge ach langjähriger fahrung. waltiger schritt „Krauss R G. M. empfohlen worden wäre. Auch der “ f ü h r t e z u e i n e r A u s e i n a n d e r s e t z u n g. einer Seite wurde betont, daß der Name weltliche Krankenpflegerinnen nicht zutreffe. Pflegerin, die einen Kranken wie eine S beim Volke immer heit der Versammlung war aber der Meinung, daß eine Bull " die Bruder pflege, werde. — Achtzig gerichtliche Verurteilungen weren. brauchs der militarischen Tienstgewalt und Miß lungen von Soldaten sind nach einer Zusammer in Berliner Blättern von Ende Juni bis Ende Ser bekannt geworden. Insgesamt betragen die Freiheitsstrafen(davon 24 Jahre 7 Monate 2 Tage Gefängnis) 27 Jahre 1 Monat 10 Tage, von welchen 23 Jahre auf Preußen entfallen. Elf Bestrafungen=richteten sich gegen Offiziere. Bei der Kavallerie kam nur ein Fall vor, bei den Pionieren, Jägern und dem Train überhaupt keiner. Seit dem 1. Januar werden 159 Verurteilungen und an Strafen 50¾4 Jahre verzeichnet. — Weitere Meutereien in Baden? Die Neue Badische Landesztg., der wir die Verantwortung überlassen müssen, schreibt:„Wie wir hören, sollen in Reichartshausen auch noch weitere schwere Ausschreitungen vorgekommen sein.(Dieser Tage wurden in Heidelberg vier und Waschhaus. saschen, Kochen in der halben Zeit r Kraft. warzenberg No. 22, Sa. im Strelitz n M e c k l e n b u r g. #iker- u. Meisterkurse. nd Elektrotechnik. bau, Eisenkonstr. stritt. Abgekürzt. ndium. tur=Papier Carl Praus. Meuterei und Angriffs auf Vorgesetzte###. Hand bedarf. sie war fortgeund sie allerdings nie abgerissen gewesen. Etage, während sein in der ganzen Stadt bekanntes berühmtes Spezerei=, Wild= und Geflügelgeschäft rkassetten Auswahl und bis feinster Aufempfiehlt Braus, und Schreibshandlung. = Merksprüche.— Es hat der Herr hinieden Jedwedes wohlbestellt. Sei nur mit Dir zufrieden, So bist Du's mit der Welt. Das böse Geld, die böse Welt!(1 Trau keiner Außenseite! Die Leute machen falsches Geld! se Das Geld macht falsche Leute! Sine verhäuguisvolle Eroschaft. Roman von F. Arnefeld. (46. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten) 16. Kapitel. Der Vorgang in der Markgrafenstraße hatte sich ein klein wenig anders zugetragen, als Wilhelm Köhne ihn dem Kriminalkommissar dargestellt, aber die übrigens recht harmlose Abänderung war durch die Diskretion geboten worden. Es war kein Bekannter, sondern eine Bekannte gewesen, mit welcher der junge Mann zusammengetroffen war, und nicht er, sondern si im Schaufenster des Trodlers entdeckt und ion duran aufmerksam gemacht.——— Der gegenwärtige Portier Köhne hatte, als er noch gesund und seine Kinder noch kleiner gewesen waren, das Handwerk eines Schreiners betrieben und seine Werkstatt, wie seine Wohnung in der Leipzigerstraße in einem am zweiten Hofe eines sehr tiefen Grundstückes liegenden Gebäudes gehabt. In einem viel freundlicheren Hause vorrätig bei generschen Söhnen die höhere Bürgerschule in der naheliegenden Charlottenstraße, da der Kaufmann sie für seine Knaben, die auch Kaufleute werden sollten, für geeigneter hielt, als den Unterricht des Gymnasiums; Köhnens hinwiederum wollten an ihren begabten Wilhelm etwas wenden und ihn nicht nur in die Gemeindeschule schicken. An den Privatstunden, die Ilgener seinen Söhnen im Englischen, Französischen und Zeichnen geben ließ, durfte er auch teilnehmen und zog daraus einen groben Nutzen.,..„.kin mgkt.“ Nark.k Die Einsegnung der Knaven machte dem Verreyr ein Ende. Wilhelm Köhne kam als Lehrling in eine große Maschinenbauanstalt in Moabit, in der er auch später noch blieb. Die Ilgeners wurden von ihrem Vasie hatte zuerst das Porträt ter zunächst noch auf die Handelsschule und dann nach ““ d a r a u f a u ß e r h a l b i n k a u f m ä n n i s c h e G e s c h ä f t e g e s c h i c k t. Fast um dieselbe Zeit war auch Frau Ilgener, die besonders viel auf Wilhelm gehalten hatte, gestorben und Köhne hatte angefangen zu kränkeln, so daß er seine Hantierung hatte aufgeben müssen. Seine rührige Frau bemühte sich um eine Portierstelle und nach mehrmaligem Wechsel war die Familie nach der Uhlandstraße gelangt, wo durch ein Spiel des Zufalls sich durch Ahrweiler eine, loch jetzt der Kauf= wenn auch nur recht schwache, Beziehung zwischen den ausgestattete erste ehemaligen Hausgenossen herstellen sollte. Gänzlich war Carl Praus. s-Nachrichten. Sept. Rüböl per artieen von 100 Ctr. 8,00, Rüböl per 100 (ohne Faß) 48,50 m, del per 100 kg tböl. Rübkuchen per in kleineren Partieen e 4,80 Mk. pr. 50 kg 2,50, Eier per 9.0 Mk. Weizen, 20, do. II. 15,20, sen, neuer I. 13.20. 00,00, Hafer I. ps I. 19,75, II. 18.75 ie 100 kg. Lemarkt. Sept. Fruchtun Roggen 00,00, HaseHeu 5,60—400 roh(Roggen=) 5,00, 850 WNe Bie 10 ke Nür den udattbonsten bild. Schade, ggenteil: Julkus Zuns in Schwerte. lerlag von Kon wunt Schwerte. über diese Bewegung betroffen und beschwören die Regierung, ihr keine Folge zu geben, da angesichts der Einigkeit der Mächte, in der Balkanfrage Rußland und Oesterreich=Ungarn der Vortritt gelassen und England mit Notwendigkeit in eine peinliche Isolierung gedrängt würde. Prinz Eitel Fritz als König von Ungarn. die Stürme brausen.— Oktober rauh, Januar flau. Oktoberhimmel voller Sterne hat warme Oefen gerne.— Oktobergewitter sind Leichenbitter.— Fette Vögel und Dachse, pfeift im Winter die Achse.— Auf Sankt=Gallen Tag, muß jeder Apfel in den Sack.— Je fetter die Dachse und Vögel sind, desto kälter erscheint das Christuskind.— Trägts Häschen lang sein Sommerkleid, so ist Aus Westfalen und Rheinland. der Winter auch noch weit.— Fällt der erste Schnee in s#####. den Schmutz, vor strengem Winter kündet er Schutz. Fenster, Fischer brachte ihm aber noch zahlreiche Stichwunden bei. Dann ergriff er die Flucht, wurde aber wieder eingeholt und verhaftet. Die drei Schwerverletzten wurden auf Anordnung des rasch herbeigeeilten Arztes Herrn Dr. Semer ins Baroper Krankenhaus gebracht. Oktober=Gewitter sagen beständig, der künftige Winter sei Die„Daily Mail“ veröffentlichte vor einigen Tagen eine Meldung, die besagte, die Krisis in Oesterreich=Ungarn werde in allernächster Zeit zu einem offenen Bruch zwischen den beiden Hauptländern der österreichisch=ungarischen Monarchie führen, und dann werde der zweite Sohn des deutschen Kaisers zum König von Ungarn ausgerufen In jedem anderen Lande wäre eine solche Meldung als Scherz belächelt worden sein, in England aber nicht. Man nahm die Sache in einem Teil der Presse ernst, und brachte noch allerhand andere Meldungen, die diese Nachricht zu bestätigen schienen. Eine sonst ziemlich angesehene Wochenschrift wußte dieser Tage sogar zu erzählen, daß Kaiser Wilhelm, um den Kaiser Franz Josef langsam auf das, was kommen müßte, vorzubereiten, ihm gelegentlich seines Besuches in Wien erzählle, prinz Eitel Fritz mache jetzt schon riesige Fortschritte in der Erlernung der ungarischen Sprache. Jetzt bringt der„Globe“ einen Artikel, der alledem, was bisher dagewesen ist, die Krone aufsetzt. Das Blatt meint, Deutschland und Oesterreich hätten sich gegen Rußland und Ungarn verbündet, und zwar, trotzdem die Ungarn dem„deutschen Kronprinzen“ ihre Krone angeboten hätten. Den Ungarn bliebe daher nichts weiter übrig, als bei Rußland Schutz zu suchen. Die Sache werde bei dem bevorstehenden Besuch des Zaren in Schönbrunn entschieden werden. Mit deutschem und österreichischem Gelde werde man inzwischen den Türken helfen, damit so die russischen Pläne auf der Balkanhalbinsel vereitelt würden. In einem Leitartikel zu dieser Meldung erklärt der „Globe" noch, daß der Korrespondent, von dem diese Meldung herrührt, außergewöhnlich gut informiert sei und Gelegenheit gehabt habe, die Frage gründlich zu studieren. Na also! Lokales. Schwerte, 2. Oktober 1903. **(Den alten Bauernregeln) zufolge, muß der Oktober regnerisch und trüb, aber frostfrei sein, um dem Landmann Nutzen zu bringen. Hat der Oktober viel Regen gebracht, so hat er auch gut den Acker bedacht. Nichts kann mehr vor Raupen schützen, als wenn der Oktober erscheint mit Pfützen.— Mischt der Oktober sich in den Winter, ist dann dieser um so gelinder.— Fängt der Winter früh an zu toben, wird man ihn im Dezember nicht loben.— Wenn's im Oktober friert und schneit, bringt der Januar milde Zeit.— Wolfgang Regen verspricht ein Jahr voll Segen.— Oktober und März gleichen sich allerwärts.— Nordlichtschein bringt Kälte ein. Sitzt das Laub an den Bäumen fest, sich strenger Winter erwarten läßt.— Wandert die Feldmaus nach dem Haus, bleibt der Frost nicht lange aus.— Von Lucä bis St. Simonstage zerstört der Raupennester Plage. Wie im Oktober die Regen hausen, werden im Dezember stehen wagten; beide kannten nur zu gut wand, welche die Verschiedenheit ihrer gesellschaftlichen Stellung zwischen ihnen aufgerichtet hatte. Mathilde besuchte regelmäßig an jedem Sonntag Vormittag den Gottesdienst in der Jerusalemer Kirche, in der sie eingesegnet war, und es war zur lieben Gewohnheit geworden, daß Wilhelm sie in einiger Entfernung davon in der Markgrafenstraße erwartete und mit ihr ein Stündchen in den angrenzenden Straßen spazieren ging. Ungunst des Wetters vermochte sie davon so leicht nicht abzuhalten; es mußten sich ihr ganz unübersteigliche Hindernisse entgegenstellen, wenn sie Wilhelm vergeblich warten lassen sollte. An dem Sonntag, dessen Abend er mit seinen Angehörigen im Specialitätentheater zubringen sollte, lachte vom blaßblauen Himmel ein heller Sonnenschein über die vom Schnee gereinigten Straßen. Das Wetter konnte Mathilde nicht vom Besuch der Kirche abgehalten haben, um. so mehr beunruhigte sich Wilhelm, daß er trotz alles Spähens sie unter der aus den Kirchtüren strömenden Menge nicht erblickt hatte. Er verzweifelte fast daran, sie noch zu finden, und ging bedrückten Herzens die Markgrafenstraße nochmals hinunter; da, fast am Ende derselben, kam sie ihm entgegen.„„ „Wir müssen uns verfehlt haben! redete sie iyn hastig an.„Ich bin die Straße schon zweimal auf und ab gegangen, ohne Dich zu treffen, aber halten wir uns dabei nicht auf. Ich habe eine Entdeckung gemacht und muß sie Dir zeigen, ehe der Trödler sein Geschäft schließt.“ Sie hing sich an seinen Arm und führte ihn nach einem im Souterrain des Eckhauses der Markgrafenund Lindenstraße gelegenen Trödlerladen, an dessen Schaufenster das verschiedenartigste Gerümpel ausgehängt war. Drapiert durch einen weißen Kürassierrock mit gelben Aufschlägen hing da ein in Oelfarben gemaltes Porträt in einem runden, mit bunten Steinen besetzten Goldrahmen; ein Teil der Steine war aber ausge„Wer ist das?“ fragte Mathilde und hielt das sehr klare stahlgraue Auge forschend auf Wilhelm gerichtet. Er stand sinnend davor, rieb sich die Stirn und gestand Ich weiß es nicht. Ich kann mich nicht besinnen, das Bild oder die Person, die es darstellt, je gesehen zu boven.(Fortsetzung folgt.) wetterwendig.— Wenn Simon und Judas mit Sturm einherwandeln, so wollen sie den Winter verhandeln.— Oktoberdonner ist fürwahr noch besser, als im Februar.— Fällt das Laub vor Leodegar, so ist das nächste ein furchtbar Jahr.— St. Gallen läßt den Schnee fallen.— Ist St. Gallus naß, ist's für den Wein kein Spaß. **(Die Fachschule) der hiesigen Maler= und Anstreicher=Innung ist gestern abend im oberen Lokale des Herrn Jungesbluth in Anwesenheit der Innungsmeister, des Herrn Stadtkassen=Rendanten Uffelmann, der Lehrer und Schüler in feierlicher Weise eröffnet worden. Herr Uffelmann hat in freundlicher Weise zugesagt, die Leitung der Schule zu übernehmen. Am Montag von 7—9 Uhr findet der erste Unterricht statt. **(Silberhochzeit.) Die Eheleute Bahnarbeiter Friedrich Sander feiern am Sonntag im Kreise ihrer Kinder, von Freunden und Bekannten das Fest ihres 25jährigen Ehejubiläums. Wir sprechen hiermit unsern besten Glückwunsch aus. **(Eine unserer ältesten Mitbürgerinnen,) die Witwe Frau Redickes, Karoline geb. Osinghaus ist heute nacht nach nur kurzem Kranksein in ein besseres Leben hinübergeschlummert. Sie war noch bis kurz vor ihrer letzten Krankheit, die zum Tode führte, verhältnismäßig rüstig. Sie ruhe sanft! **(Ueberfahren) wurde gestern nachmittag in der Schützenstraße von einem wie toll daherrasenden auswärtigen Fuhrwerke ein etwa 4 Jahre alter Knabe des Fabrikarbeiters Herrn Eichmann. Der Kleine wurde besonders an den Beinen und am Unterkörper beträchtlich von den Pferdehufen verletzt. Es gelang, den Wagen zum Stehen zu bringen, ehe auch noch die Räder über das Kind hinweggingen.„„ 4 (Ein frecher Dieostahl) wurde gestern hierselbst ausgeführt. Zwei junge Leute hatten einem Bekannten beim Umzuge geholfen und bei dieser Gelegenheit, wie es leider des öfteren vorkommen soll, mehr getrunken als unbedingt nötig war. Abends kamen sie nun in ihrem zweifelhaften oder vielmehr unzweifelhaften Zustande in die Wirtschaft zur„Sonne“ und forderten Bier, welches ihnen aber verständigerweise verweigert wurde. Dafür tat man jedem einen sauren Hering an die Hand und beide begaben sich zur Vertilgung des sauren Seetieres in die Kegelbahn. Hier wurden sie von ihrem Schicksal ereilt. Der genossene Alkohol tat seine Wirkung und bald waren sie ins Reich der Träume hinübergeschlummert, wo es böse Menschen bekanntlich nicht gibt. Leider sollten sie beim Erwachen die Entdeckung machen, daß diese Spezies hier auf Erden immer noch recht zahlreich vertreten ist. Außer der Uhr waren dem einen 30 Mark, dem andern 10 Mark gestohlen worden, die sie, da sie Lohntag gehabt hatten, in der Geldbörse bei sich trugen. Geistreiche Gesichter waren es nicht, welche die beiden Bestohlenen bei dieser Entdeckung aufsetzten, aber auch die Wirkung des Alkohols war urplötzlich verflogen. Die Diebe, denn es sind ihrer drei gewesen, nämlich ein H. Sch. und B., waren durch das offene Fenster in die Kegelbahn gestiegen und hatten die beiden so sanft schlummernden in aller Gemütsruhe ausgeplündert. Sie waren aber bei ihrer Langfingerei gesehen worden; die Polizei wurde sofort verständigt und nahm sich des edlen Kleeblattes aus der Zunft der Langfinger liebevoll an, obwohl die drei aber solcher Fürsorge nicht sonderlich erbaut waren. Zwei wurden sofort verhaftet, der dritte jedoch war schon spornstreichs nach Dortmund gefahren, um dort die beiden ergatterten Uhren zu versilbern. Er wurde bei seiner Rückkehr in Empfang genommen. Alle drei Mitglieder des sauberen Kleeblattes sitzen jetzt hinter den schwedischen Gardinen und können darüber nachdenken, daß man Geld und Uhren doch auf etwas ehrlichere als die von ihnen beliebte Weise erwerben soll. Lichtendorf, 2. Okt. Herr Gemeindevorsteher Fr. Dieckerhoff blickt nunmehr auf eine 25jährige Tätigkeit als Vorsteher der Gemeinde Lichtendorf zurück. Wie wir hören, plant die Gemeindevertretung aus Anlaß dieses Jubiläums eine Ehrung des Herrn Dieckerhoff. *** Hohensyburg, 1. Okt. Das Denkmalkomitee hielt eine Sitzung ab, in welcher die Schlußrechnung vorgelegt wurde. Die gesamten Denkmalskosten einschließlich der Herrichtung der Wege belaufen sich auf 824000 Mark, die Summe ist voll gezahlt. Von den Kosten trugen bei einzelnen Personen 250000 Mark, das Kohlensyndikat 40000 Mark, an Eintrittsged wurden 50000 Mark erhoben. Es soll jetzt die Uebernahme des Denkmals auf die Provinz beantragt werden. der Uebergabe ist der 7. August 1904 in Aussicht genommen. ** Eichlinghofen, 1. Okt. Ein Familiendrama mit schweren Folgen ereignete sich heute abend auf der Kolonie der Zeche„Kaiser Friedrich“ im Hause Nr. 2. Der Bergmann Fischer von Hombruch hatte wegen Schlägerei eine Gefängnisstrafe von zwei Jahren zu verbüßen. Seine Frau hatte, um sich zu ernähren, eine Stelle bei einem Witwer König auf der Kolonie der Zeche„Kaiser Friedrich“ angenommen. Vor etwa 6 Monaten war Fischer wieder entlassen, er bat seine Frau, wieder zu ihm hin zu ziehen, was dieselbe aber nicht wollte; da die Tür verschlossen war, nahm er seinen Gang durchs Fenster; als die Frau den Mann bemerkte, sprang sie aus dem zweiten Stock durch das Fenster, mit ihr das 12jährige Mädchen des König. Die Frau erlitt Armbrüche und innere Verletzungen, das Mädchen Rückgrats=Verstauchungen. Als nun König herbei kam, wurde er von Fischer mit dem Messer angegriffen und ihm die Nase fast vollständig vom Gesicht getrennt. Dann sprang auch König durchs offene * Dortmund, 1. Okt. Ein Hochstapler stand heute in dem aus West=Missouri stammenden Schachtmeisters Heinrich Verstegen vor der hiesigen Strafkammer. Verstegen hatte auf einer Fahrt nach Kamen die Bekanntschaft einer jungen Witwe gemacht und ihr unter dem Namen Paul Weiß einen Heiratsantrag gemacht. Er verlobte sich auch mit der Witwe, indessen nur zu dem Zwecke, um ihr außer dem baren Gelde auch noch einen Teil ihrer Habseligkeiten abzugaunern. Nach seiner Festnahme stellte sich heraus, daß Verstegen eine ganze Reihe von Betrügereien in der hiesigen Gegend und in Krefeld ausgeführt hat. Der Gerichtshof verurteilte ihn mit Rücksicht auf die Gemeingefährlichkeit seines Treibens zu drei Jahren Zuchthaus und 1500 Mk. Geldstrafe. Auch wurden ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jahren aberkannt. * Unna, 1. Okt. Das Opfer einer Verwechslung wurden bei einer Taufe in der hiesigen evangelischen Kirche ein Junge und ein Mädchen. Der kleine Weltbürger erhielt den Namen Alma und das Mädchen den Namen Fritz. * Hagen, 1. Okt. Ein hiesiger jugendlicher Telegraphenbote versuchte mittels gefälschter telegraphischer Postanweisung 700 Mark zu erheben. Er hatte die Anweisung nach einem in der Nähe liegenden Orte geschickt, doch wurde die Sache entdeckt, ehe der Betrug gelang. Er wurde sofort aus dem Dienst entlassen. * Witten, 1. Okt. Der große Bahnhofsumbau ist vollendet. An der für den Umbau ausgeworfenen Summe sind 500000 Mark erspart worden. Aus diesem Ueberschuß wird jedoch noch manches zu decken sein. So schwebt zur Zeit der im vorigen Jahre von der Gewerkschaft „Hamburg und Franziska“ gegen die Eisenbahn angestrengte Prozeß. Es handelt sich dabei um die Anlage des neuen Güterbahnhofes in der„Herrenwiese", von der ein Teil der genannten Gewerkschaft gehörte. Es kommt aber nicht allein die Entschädigung für diese zur Bahnhofsanlage benutzte Landfläche in Betracht, sondern die Gewerkschaft verlangt mit Recht einen Schadenersatz; denn sie muß infolge des Bahnhofsbaues 1 Million Tonnen Kohlen, die sie sonst gut gewinnen können, in dem westlichen Grubenfelde der Zeche„Fransziska“ anstehen lassen. Das Gericht hat eine Entscheidung noch nicht getroffen. * Bochum, 1. Okt. Beim Mittagstisch wurde darüber gesprochen, daß in der letzten Zeit oft durch fremde Personen kleinen Kindern das zum Gang in den Laden mitgegebene Geld abgenommen worden ist. Auf die Warnung, vor fremden Menschen auf der Hut zu sein, meinte der 10 jährige Richard:„Mir nimmt keiner mein Geld ab!“ Gegen Abend schickte ihn die Mutter mit 6 Mk. im Portemonnaie und einem Körbchen zum Metzger. Auf der Bongardstraße gesellte sich ein Mann zu ihm und fragte ihn, was er denn holen wolle. Fleisch bei Metzger Sch.,“ sagte Richard.„Nun, da können wir ja zusammengehen; ich bin ja Metzger Sch.“ meinte der Fremde. Als Richard das nicht gleich glauben wollte, sagte der Gauner so recht freundlich:„Ei, mein Kerlchen, Du mußt mich doch noch kennen. Ich habe Dir ja sonst immer das Fleisch gewogen.“ So ging denn unser Richard mit. An der Ecke der Kortumstraße sagte der Mann zu dem Kleinen:„Ich muß hier eben noch in den Laden und ein Körbchen voll Weintrauben mitnehmen; aber wir brauchen nicht beide hineinzugehen. Geh du hinein und frage, ob die Weintrauben für Metzger Sch. fertiggestellt wären. Ich halte Dir Dein Körbchen und Dein Portemonaie." Der Kleine übergibt ihm beides und geht hinein; aber von bestellten Weintrauben weiß man im Laden nichts, und als er herauskommt, macht er die Entdeckung, daß er einen unendlich schlauen Streich begangen hat. Düsseldorf, 1. Okt.(Ein Büreaukratenstückchen des Eisenbahnfiskus.) Der bei der hiesigen Staatsanwaltschaft beschäftigte Gerichtsaktuar Otto Funke, der im Laufe dieses Sommers nach verschiedenen Unterschlagungen flüchtig geworden, indes schon bald in Berlin wieder ergriffen worden war, unternahm auf dem Rücktransport nach hier einen erfolglosen Fluchtversuch. Die EisenbahnVerwaltung in Berlin setzte daraufhin gegen Franke„wegen unerlaubten Aussteigens während der Fahrt“ eine Geldstrafe von 10 Mark fest und wurde sein Einspruch gegen diesen Strafbefehl heute vom hiesigen Schoffengericht zurückgewiesen.„. T zin Tamarstachlanft Bichzt * Coesfeld, 1. Okt. Auch ein Samariterbienst. Nicht zu begreifender Gleichgültigkeit machten sich mehrere Passanten schuldig gegenüber einem Unglücksfalle, von welchem ein Fuhrmann aus Stadtlohn hier betroffen wurde. Der Fuhrmann war von seinem Wagen gefallen und die Räder hatten ihm ein Bein zerschmettert, sodaß er bewußtlos zu Boden liegen blieb. Die Leute, welche nun übernahmen, Samariterdienste an dem Unglücklichen zu üben, hoben ihn auf, setzten ihn auf seinen Wagen und ließen das Pferd ruhig seiner Wege gehen. Um 4 Uhr nachts langte das Pferd mit seinem todwunden Herrn in Stadtlohn an. Der erlittene Beinbruch war derart kompliziert, daß die Knochensplitter durch die Haut gedrungen waren. Tag Vermischtes. f Koburg, 28. Sept. In der„Vereinsmeierei“ schlägt den größten Rekord in Deutschland zweifellgs das benachbarte Städtchen Neustadt. Da letzteres, 620 Einwohner zählt, ist jetzt dort„zur Abhilfe des bringenden Bedürfnisses“, der 54. Verein gegründet worden. Neben den Turn=, Gesang=, Lese=, Musik=, Kriegervereine usw. gibt es sogar einen Wurstsuppenverein. Aus Ostfriesland, 27. Sept. In Bizshyerhalsen verstarb vor einigen Jahren der dortige Gemeinv#vo#rstehe im Alter vo handen, wai bestand auf als in versa trag von ett ner ward ei Verstorbene 1 Bon werkbesitzer Jahre im V Als man di im Innern spaltete inf überrascht, sechs Pfund dern. Zwe zeit in den außerlich n * Göt für den E stätten fanl noch wohle Zto. Munition, verschen E fand, verse die Hände F.(E „Gil Blas gelegenen winnbring zerte enga zum 25. 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Da direkte Erben nicht vorhanden, ward von seiten des Gerichts ein Vermögensbestand aufgenommen; man war nicht wenig überrascht, als in verschiedenen Behältern, in Bettzeug usw. der Betrag von etwa 17·000 Mark bar vorgefunden wurde; ferner ward eine wertvolle Münzensammlung entdeckt. Der Verstorbene lebte in den bescheidensten Verhältnissen. 1 Bonndorf(Schwarzwald), 27. Sept. Der Sägewerkbesitzer Fahr in Gottmadingen kaufte vor etwa einem Jahre im Walde eine etwa 100 Jahre alte starke Eiche. Als man dieser Tage den Baum zersägte, stieß die Säge im Innern desselben auf einen harten Gegenstand. Man spaltete infolgedessen den Stamm und war nicht wenig überrascht, aus dem Herzen eine noch gut erhaltene sechs Pfund schwere Kanonenkugel ans Tageslicht zu fördern. Zweifellos ist das Geschoß zu irgend einer Kriegszeit in den Baum geschossen worden; am Stamm war äußerlich nichts Auffallendes mehr zu sehen. f Göttingen, 28. Sept. Bei Ausschachtungsarbeiten für den Erweiterungsbau der hiesigen Bahnhofswerkstätten fand man eine Anzahl großer Kanonenkugeln mit noch wohlerhaltenem Zünder. Es handelt sich, der„V. Ztg.“ zufolge, laut Bekundung von Sachkennern um Munition, die im Jahre 1866 beim Abzuge der hannoverschen Soldaten dort, wo sich ehedem ein Sumpf befand, versenkt worden ist, damit sie nicht den Preußen die Hände fiel. F(Eine amüsante Szene) spielte sich, nach dem „Gil Blas“, vor kurzem in einem nicht weit von Paris gelegenen„Kursaale" ab. Der Direktor, der auf eine gewinnbringende Saison rechnete, hatte Musiker für Konzerte engagiert und ihnen gesagt, daß die„Saison" bis zum 25. Oktoober dauern werde. Die diesjährige Sommersaison" war aber weit früher zu Ende, als man glaubte— wenn sie überhaupt schon begonnen hat und der Direktor beschloß, die Abendkonzerte im Garten schon am 15. September einzustellen. Er versammelte daher seine Künstler um sich und machte ihnen den Vorschlag, ihren Kontrakt schon am 25. September als gelöst zu betrachten. Die meisten waren einverstanden, aber zehn Musiker lehnten den Vorschlag ganz energisch ab. „Wir sind bis zum 25. Oktober engagiert!“— sagen sie; —„wir wollen gern bis dahin spielen, aber Sie müssen uns bezahlen.“—„Schön,“ erwiderte der Direktor, „aber Ihr sollt Euer blaues Wunder erleben!" Er verlangte nun, daß die zehn widerspenstigen Musiker jeden Abend in Frack und weißer Kravatte, mit ihrem Instrument unter dem Arm zur Konzertzeit im Kursaal erscheinen sollen. Das Gartenkonzert findet natürlich nicht statt, aber die Musiker müssen trotzdem in den Garten gehen, wo sie eingeschlossen werden und in der Kälte und der Dunkelheit zwei Stunden lang verweilen müssen; die Tür wird erst geöffnet, wenn die für das Ende des nicht stattfindenden— Konzertes festgesetzte Zeit abgelaufen ist. Die Musiker haben bereits alle den Schnupfen Leben zu trachten, da ich der Ansicht war, daß solch Ausdruck. Aber nicht allein aus ästhetischer Rücksicht mutiges Verhalten belohnt werden müsse."sollte man diesem Auswuchse der kindlichen Spiele entsgegentreten. Es kann das Knallen auch ein teures Ver„ gnügen werden. Vorgestern abend z. B. war ich Zeuge Die Eisenbahn am See davon, wie einer ältlichen Dame von solchem Bengel Geuesareth. durchs Gesicht gehauen wurde, und gestern wurde ein Genezareih. junger Mann mit einem kräftigen Hieb bedacht. Die Das Pfeifen der Lokomotive wird man, wie dem Knaben haben dieses ja sicher nicht beabsichtigt, aber den „American“ aus Jerusalem geschrieben wird, jetzt bald Eltern wäre es doch teuer zu stehen gekommen, wenn zum ersten Mal in Nazareth und anderen galiläischen durch die Schläge ernstliche Verletzungen verursacht worStädten hören, die der Schauplatz des Lebens des den wären. Heilandes gewesen sind. Von Haifa, einem kleinen] Wenn die Eltern nicht durch die Rücksicht auf ihre Küstenort, unterhalb des Berges Karmel, wird eine Nebenmenschen sich dazu verstehen können, ihren SprößEsienbahn nach dem See Genezareth gebaut. Diese lingen das Knallen zu verbieten, so sollte doch schon die Eisenbahn soll das Mittelländische Meer mit der schon Gefahr, in der ihr Geldbeutel schwebt, sie zu einem solchen bestehenden Eisenbahn verbinden, die nördlich vom See Verbot veranlassen. Br. Itzehoe, 2. Okt. Das hiesige Bankhaus Hahn und Schmidt hat seine Zahlungen eingestellt. Die beiden GeGenezareth nach Damaskus und und Mekka geht. Die neue Eisenbahn wird quer durch die Provinz Galiläa in Nordpalästina gehen und die aus dem Neuen Testament bekannten Orte Kapernaum, Kana, Berg Tabor, Saron, Bethsaida und Magdala berühren. Zu den wichtigsten Iundustrige,zgeifge, gegend gehört die Fahrishgitelmeer, Schmidt hat seine Zahlungen eingestellt. Die beiden Geweißer Leiseife, Dig, gerade Entfernung von. zptsfegt schäftsinhaber sollen flüchtig sein. Gegen Schmidt ist zum See Genezarety beträgt nur 35 englische Metten. Strafanzeige von einem hiesigen Privatmann erstattet, Dann wird die Eisenbahn den See entlang gehen, weil weil er sich von ihm 2000 Mark erschwindelte. dadurch das Gebirge vermieden wird; die Schiffahrt auf ent e= senz von tzn 2000 Ral. erschrmn. dem See, die jetzt noch in ganz primitiven Booten be=I Plauen, 2. Okt. In der vergangenen Nacht sind in trieben wird, soll dann durch Dampfer betrieben werden, Falkenstein, wo bereits am Sonntag 11 Gebäude niederwas die Bedeutung der Eisenbahn auch erhöht. Die gebrannt waren, weitere 5 Gebäude eingeäschert worden. Hauptstation wird Nazareth sein, eine blühende Stadt Bozen, 2. Okt., Der Bauersohn Ignaz Ohnewein in mit 10000 Einwohnern, die der Mehrzahl nach Christen Eppen ermordete aus Eifersucht meuchlings seine Geliebte sind. Die wichtigste Station am See von Genezareth Niedermair, deren Mutter wahnsinnig wurde. wird Kapernaum, das heute unter dem Namen Tel Hum 3. Oktober. Veränderlich, wolkig mit Sonnenschein, windig, angenehm, strichweile Gewitter. nur ein Trümmerhaufen ist, aber trotzdem wegen seiner Lage gewählt wird. In der Nähe liegen mehrere Dörfer. Die Vollendung dieser Eisenbahn wird noch dazu beitragen, den Reisenden in den Stand zu setzen, eine bis dahin schwer zugängliche Gegend, die ein großes religiöse Interesse hat, zu besuchen. In Zukunft wird es für Leute, die einen Winter am Mittelmeer verbringen, leicht und bequem sein, einen Ausflug nach Nazareth und dem See Genezareth zu machen. Wetterprophet Falb*. Berlin, 1. Okt. Der durch seine Prophezeiungen in weitesten Kreisen bekannte Wetterprophet Professor Rudolf Falb ist gestern Abend im Alter von 65 Jahren in seiner Villa in Schöneberg gestorben. Rudolf Falb wurde geboren am 13. April 1838 zu Obdach in der Steiermark, studierte in Graz Theologie, wurde zum Priester geweiht und nach 2 Jahren Lehrer an der Handelsakademie in Graz. 1866—1869 war er ErzFür den redaktionellen Teil verantwortlich Wilh. Schade. priester in einer gräflichen Familie, dann studierte er in Prag Mathematik, Physik, Astronomie, seit 1872 in Wien Sprachvereins versendet an die dortige Kaufmannschaft(he, hurch Has Husaminentirken von S# ein Rundschreiben, in denen erauffordert, die FremdwöterscHer vuch das Zusammenwirken von So der Geschäftssprache durch deutsche Ausdrücke zu ersetzen. Es dürfte interessieren, wie eigentlich der Druck von Rundschreiben und anderen Werken vor sich geht. Der Autor schreibt sein Manuskript, Das er dem Redakteure gibt. Der macht sich, da es aktuell, An die Lektüre flugs und schnell. Da das Sujet ihm imponiert, Wird die Novelle acceptiert, Denn gute Feuilletons sind rar. Der Sekretär schickt's Honorar. Das schöne Manuskript wird jetzt Vom Setzer in kursiv gesetzt, Zur Korrektur schickt man es so Hinauf ins Redaktionsbureau. Die Revision ist eine Omal, Doch nötig leider für's Journal, Denn falsche Typen lieben die Verehrten Abonnenten nie. Nun wird die Skizze illustriert Und mit Vignetten reich verziert. Dann wird das Ganze publiziert,— O Leser, hast Du's nun kapiert? Beranntmachung — 1c 1187.— Für die Wahlen zur zwanzigsten Legislaturperiode des Hauses der Abgeordneten habe ich auf Grund der§§ 17 und 28 der Verordnung vom 30. Mai 1849(Ges.=Samml. S. 205) als Wahltermine und zwar für die Wahl der Wahlmänner den 12. November ds. Is. und für die Wahl der Abgeordneten den 20. November ds. festgesetzt. Berlin, den 20. September 1903. Der Minister des Innern. gez. Frhr. von Hammerstein. Vorstehende Bekanntmachung des Herrn Ministers des Innern wird hierdurch zur allgemeinen Kenntnis gebracht. Arnsberg, den 25. September 1903. Ssetee Aus Veranlassung der bevorstehenden Neuwahlen für das Haus der Abgeordneten bringe ich untenstehend daß Verzeichnis der durch das Gesetz vom 27. Juni 1860(G.=S. S. 357) für den Regierungsbezirk Arnsberg gebildeten Wahlbezirke, der danach bestimmten Sonne und Mond Wahlorte, der in den einzelnen Bezirken zu wählenden Anzahl die Atmosphäre und auf das feuerflüssige Innerel von Abgeordneten und der gemäß§ 23 des Wahlreglements vom Erdkugel an„kritischen Tagen“ Erdbeben, Wetter=##„Mätz 1903 von mir ernannten Wahlkommissare zur öffentlichen katastrophen und das Auftreten schlagender Wetter her=“ Arnsberg, den 25. September 1903. vorgebracht werden sollen. Der Regierungs=Präsident. gez.: Frhr. v. Coels. Zum Wahlkommissar für die Wahlbezirke: Kreis Bochum Buchertisch. Hesezgachen dand Preis, urd Keis Witen Staodt, Freis Im Verlage von Kober C. F. Spittlers Nachfolger in Basel sind soeben erschienen: Wahlorte Dortmund ist Herr Oberbürgermeister Geh. RegierungsBachofner, Anna. Schlichte Blätter. Erzählun=srat Schmieding zu Dortmund ernannt worden. Die Anzahl der gen. 8. geh. Fr. 1,50.— Mk. 1,20. Lwd. Fr. 2,50.— zu wählenden Abgeordneten beträgt drei. Mir. 2. Die Verfaserin hat uns vor Jahren eine Anzahl] arnfreuder hat nicht den Zweck, als Er vorzüglicher Schriften für die Jugend geschenkt, und Jpöh=gag., Pcte. i# ter das Lebensbild ihres heimgegangenen Gatten, des satz für Futter zu dienen, wird überhaupt nicht als Futtertrefflichen Seminardirektors Bachofner. Im vorliegenden mittel, sondern lediglich als anregendes Würzmittel angeBändchen bietet sie eine Sammlung von Erzählungen für boten und erfüllt als solches seinen Zweck in der glänzendsten Erwachsene, namentlich auch für solche, die wenig Zeit Weise:„Bauernfreude“ steigert die Freßlust, stärkt die Verzum Lesen haben, und wenn sie dazu kommen, gern etwas dauungskräfte und erhöht so die Ausnützung des Futters lesen, was nicht nur der Unterhaltung dient, sondern auch bis zur möglichsten Höhe. Wir empfehlen daher jegliches dem Geist gesunde Nahrung zuführt. Das Buch ist zum Futter bei jeder Mahlzeit mit einer ganz geringen Menge Vorlesen in kleinen Kreisen sehr zu empfehlen und ver=(etwa einigen Messerspitzen voll— zu bestreuen; auf diese Volksbibliothek.— Für die Art werden aule Junguiere, insbesondere die Schweine, von bleiben und durch rasches, geentsprechende Körperzunahme die Vorlesen in kleinen Kreisen sehr zu empfehlen und verdient einen Platz in jeder Voltsbibliorher.— Für diesArt werden aule Junglicte, Jugend. Erzählungen. 1. Heft. Fröhlich soll mein Verdauungsstörungen frei Herze springen.— Walraff von Thierstein. 32 S. 12. sundes Heranwachsen unde 15 und Spart geh. 25 Cts.— 20 Pfg.— Für die Jugend. Er=verhältnismäßig geringen Ausgaben vielfach ersetzen. Jago und Sport. zählungen. 2. Heft: Ein Weihnachtsfest im Jahr 1813. (Der ritterliche Rehbock.) Von einem alten Jäger!— Der Mai ist gekommen. 32 S. 12. geh. 25 Cts.— 20 Gottesdienste wird folgendes interessante Erlebnis von einem seiner Pfg. Wiéville, Henri. Christus unser Heil.]gssere enang Gemeind S### diesjährigen Pirschgänge mitgeteilt. schreibt er,„daß sich auf einem Kleeschlag ein Fuchs, meinde zu Vevey. * so Evangelische Predigton gehalton in der deutschen Ge= Großere epang. Gemeinge. Sonntag, 4. Oktbr. 1903. Erntedankfest. „Ich bemerkte,“ so Evangelische Previgten, gehatten In ver, grutschen W. Kollekte für die Jubiläumsgabe der Rhein. Mission. IV und 152 scheinbar harmlos mausend, einer Rehgeis mi einem Kitz Mk. 1,20. Lwd. Fr. 2,50.— Mk. 2. Probst mehr und mehr näherte, bis letztere beiden flüchtig ab=[aus in die Welt. Ein Wort an die gingen. Der Fuchs folgte der Fährte und verschwand S. kl. 8. 30 Cts.— 25 Pfg. 8. geh. Fr. 1,50. Probst J. HinJungen. 28 schließlich hinter einem mit einer Hecke gekrönten Feldkopf, den ich rasch zu erreichen suchte, um die räuberischen Absichten des Buschkleppers durch einen wohlgezielten Schuß zu vereiteln. Als ich auf fraglichem Feldkopf, Sprechsaal. Eine leidige Unsitte greift jetzt wieder unter der Vormittags ½10 Uhr: Hauptgottesdienst. Pastor Graeve. (Abendmahl.) Nachmittags 2 Uhr: Kindergottesdienst. Pastor Heinenberg. Nachmittags 5 Uhr: Abendgottesdienst. Pastor Wischnath. Nachmittags 2 Uhr: Gottesdienst zu Eichholz. Pastor Graeve. Reformierte Kirche. Sonntag, den 4. Oktbr. 1903. Erntefest. Vormittags 9 Uhr: Vorbereitung zum hl. Abendmahl. Vormuttags ½10 Uhr: Predigt. Pastor Terberger. Jubiläumskollekte für die Rheinische Mission. durch die Hecke gedeckt, angelangt war, bemerkte ich in lieben Straßenjugend um sich, das Peitschenknallen.(Ep. Stadtmision Schwerte, Kuhstr. 7. Sonntag, 4. Oktbr. 1903. einer Entfernung von 150 Schritt, daß der Fuchs unaus= Macht man abends einen Spaziergang und kommt auf! Mar itt#gs ge sehr: Mlankrauzgehatftundgesetz von einem Rehbock, der wohl auch, von mir unbe= die Hüsingstraße, dann fällt einem unangenehm eine merkt, auf fraglichem Kleeschlag gestanden hatte, attak= Schaar halbwüchsiger, schulpflichtiger Burschen auf, die kiert wurde, bis ersterer schließlich die weitere Verfolgung mit ihren Peitschen ein derart heftig knatterndes Gevon Mutter und Kind aufgab und sich entfernte.— Der räusch verursachen, daß man ruhig annehmen kann, ein ganze Vorgang machte den Eindruck, als ob der Bock be= ganzes Regiment Infanterie übe dort Schnellfeuer und absichtigt habe, den Rückzug der Geis mit Kitz zu decken, man beschleunigt seine Schritte, um möglichst bald aus was ihm offenbar auch glänzend gelungen war, denn dem Bereich dieser nervenzerrüttenden Töne zu kommen. von letzteren war nichts mehr zu sehen; sie hatten wahr= Es ist ja schon bedauerlich, wenn Fuhrknechte zuweilen scheinlich ein in der Nähe befindliches, schützendes Feld= ihrem Uebermut durch heftiges Knallen Luft machen, daß holz erreicht. Der Bock äugte dem„Langschwanz“ als= aber sogar Jungen sich an solchem Treiben beteiligen, ist dann so lange erhobenen Hauptes nach, bis er in weiter entschieden verwerflich und nur ein Zeichen schlechter ErFerne hinter einer Terrainfalte verschwunden war, und ziehung. Guterzogene Kinder würden es nie wagen, die g##basen. kehrte dann auf den Kleeschlag zurück. Obgleich sich mir Ruhe ihrer Nachbarn durch ein derart rohes Betragen zu Sonntag, den 4. Oktbr. 1903. Vorm. 9½ Uhr: Predigtgottesdienst. hierbei der ritterliche Verteidiger seiner Angehörigen stören. Eine Roheit ist das Knallen doch allemal. Die Nachm. 2 Uhr: Kindergottesdienst. Pastor Falkenberg. schußmäßig näherte, unterließ ich es doch, ihm nach dem Kinder geben dadurch nur der angeborenen Brutalität Vormittags 7¾ Uhr: Blaukreuzgebetstunde. Nachmitttags 5 Uhr: Bibelstunde. Abends 8 Uhr: Jünglingsverein. Gottesdienstordnung der kath. Pfarrkirche. Sonntag, den 4. Oktbr. 1903. Rosenkranzfest. Vormittags: 6½ Uhr: Stille hl. Messe. Pater Schnurbus. 7½3 Uhr: Stille hl. Wesse. u. Asit gapfen wies. 8¾ Uhr: Stille hl Messe mit Predigt. Kaplan Rieke. 10 Uhr: Leviten=Hochamt m Predigt u. Segen. Pfr. Schnurbus. Nachmittags: 2 Uhr: Rosenkranz=Andacht. 3 Uhr: Feier der Grundsteinlegung der neuen Kirche. Festprediger: Pfr. Münstermann=Sölde. Bekanntmachung. Auf Grund des§ 10 des Vorflutgesetzes vom 15. Novbr. 1811 und des§ 7 des Gesetzes vom 28. Februar 1843 über die Benutzung der Privatflüsse wird hiermit die Reinigung der Bäche und Abzugsgräben angeordnet. Die Reinigung ist bis zum 1. November d. Is. auszuführen. Nach Ablauf dieser Frist wird eine Schau stattfinden. Bei unterlassener oder nicht ordnungsmäßig ausgeführter Reinigung wird diese zwangsweise auf Kosten der Verpflichteten veranlaßt werden. Schwerte, den 1. Oktober 1903. Rohrmann. Statt jeder besonderen Anzeige. Heute Nacht entschlief sanft nach kurzem Leiden 4s unsere liebe Tante, die wohlachtbare Frau Ww. Redickes— Zwangs= Versteigerung. den 3. er., vorm von 9 Uhr an, werden beim Wirk Böhmer nachstehende Gegenstände versteigert: 1 Vertikow, 1 Fahrrad, 1 Bierservice, 1 Bowle, 1 Weckeruhr, 1 Siegelring, 1 Taschenuhr. Müller, Ger.=Vollz. kr. A. in Schwerte, Ruhrstr. 2. Karollne geb. Oesinghaus im Alter von 86 Jahren. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Schwerte, Iserlohn, Lennep, Barop, Köln-Nippes, den 1. Oktober 1903. Die Beerdigung findet Sonntag. 4. Oktober., nachmittags 3 Uhr vom Sterbehause, Markt 9, aus statt. Am Sonnabend, den 3 er., vorm. 11 Uhr, werde ich beim Wirt Böhmer hierselbst: 1 eiserne Drehbank, 1 goldene Damenuhr, 1 Regulator, 1 Kommode, 1 Sekretair, 1 kompl Bett, 1 Waschkonsole, 1 Schrank mit Werkzeugen u. s. w. gegen bar versteigern. Morgenroth, Gerichtsvollzieher. Bekanntmachung. Die Wahlen zur regelmäßigen Ergänzung der Gemeinde=VerDonnerstag, den 5. November d. Is., in dem Lokale der Wirtin Arends zu Wichlinghofen statt un Es scheden mit Ablauf dieses Johrs aub: aus,Peozeung teilung, Herr Rentner F., Zrauckmann und aus der 2. Artrnuag Die Wadien verden von denselben Abtelugen gergengung diesem Jahre die 1. Abteilung einen und die 2. Abteilung auch Das Verzeichnis der stimmberechtig 4. Oktober er. an auf 4 Wochen bei dem Herrn Gemeinde=Vorsteher Huntermann zu Wichlinghofen Relamatonen gegen bosgos, weche, saute Siandenmesthel, euisen griheiedet ie Sageterchz. (Gemeinderecht) sind nur diegen#g##.# der der Gememne bei 1. preußische Untertanen und selbständig sind, keine Armenonterstützung aus öffentlichen Miteln empfangen, 3 von ihrem Grundbesitz in der Gemeinde mindestens zu 6 Mk. Grundsteuer bezw. 4 Mk. fingierter Einkommensteuer verWellinghofen, den 25. Septembeg.r Ruzmann; 9 n—4g. Krieger-Verein Schwerte. Sonntag, den 4. Oktbr. 1903, abends 8 Uhr: General versammlung im„Reiche des Wassers." Tages=Ordnung: 1. Zahlung der Beiträge. 2. Aufnahme neuer Mitglieder. 8. Berichterstattung über die Kriegs=Festspiele. 4. Verschiedenes. Zahlreiches und pünktliches Erscheinen erwartet Der Vorstand. Reservisten wollen sich unter Vorzeigung des zur Aufnahme einfinden. Reservisten, die dem Verein vor dem 1. Jan. u. J. beitreten, sind vom Eintrittsgeld befreit. Hartung. Der Burger# X X K 50 e veranstaltet am Sonn1a0, den 4. Oktober d. J. im Saale des Wirts Herrn Berckhoff eine *** Schützen=Verein 24 Schwerterheide in magern. Allen denen, die sich durch Erkältung oder Ueberladung beo wragens, durch Genuß mangelhafter, schwer verdaulicher, zu heißer oder zu kalter Speisen oder unregelmäßige Lebensweise ein Magenleiden, wie Magenkatarrh, Magenkrampf, Magenschmerzen, schwere Verdauung oder Verschleimung Wir ungen schon seit bielen Jahren erprobt sind. Verdauungs= u. Blutreinigungsmittel, der Hadert Kürich schr Krauter=Wein. bsen erdu Weig bezelige ale Büörungen in den Pigischassenz reinigt das Blut Zucs rähthaigen Sohnrach des Aitutezhezue g. uune eden anden. ie erstickt. Man sollte also nicht säumen, seine Anwendung allen anderen Pelandbet godhrengen, Bühungen, Uebelkelt so heftiger auftreten, werden oft nach einiernal Trnten beseitg. und deren unangenchme Folgn, wie Beklen. Stuhlverstopfung nung, Kolikschmerzen, Herzklopfen, Schlaflosigkeit, lowie Bliuanktauungen frasch und gezing besetigte Präuter=Wein behedt elden) Baverdauliohkelt, verleiht dem Verdauungssystem einen Ausschwung und entfernt durch einen leichten Sti Hageres, bleiches Aussehen, Blutmangel, Entkräftung sind meist die Folge schlecht Asseln, Annen, Leimatbe, Hobenlimburg, lserle k. z, engggeg##l# Gevelsberg, Langerfeld, Langendreer, Dorstfeld, Hamm, Schwelm, Perwen, ber tel., ie Firma Hiubert Ullrich, Leipelg, im Engrosverkauf S und und eslestete duer=Wein zu Oegengrgzpersanzrggtzallen Orten Deutschlands vortoenche, undg, Hotenenn Nachahmungen wird gewarnt! Man verlange ausdrücklich Kubert UlIrichischen. Pestkiehken K nach folgendem * Programm: K Nachm. 3 Uhr:. * Abholen der Fahne n vom Hause des Herrn Oberst. 24 Limn 1. Ugr: Beginn des Konzerts. Abends 8 Uhr: Großer Festball. Der Eintrittspreis beträgt für Herren 50 Pfg. 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