enstrechehnichoh de a. adherte, Sechete. Tiegrechehe bsdue uud chet Ss Ein deutsches Unterseevoor. Das auf der Germaniawerft zu Versuchszwecken gebaute Unterseeboot machte, nachdem an dem Boote verschiedene Aenderungen vorgenommen waren, in den letzten Tagen wieder Fahrten in der Eckernförder Bucht. Sowohl der Direktor der Werft, der früher aktiv im Marinedienst stehende Kontreadmiral a. D. Baradon, wie Admiral Prinz Heinrich von Preußen sahen von Begleitbooten aus dem Verlauf der Operationen des Bootes zu. Das Unterseeboot zeigt die Bauart der älteren kleineren Torpedoboote. Von dem ganzen Schiffskörper eagt nur der zylinderartige Turm mit 4 Scheibenfenstern inen halben Meter aus dem Wasser. Der Turm ist groß Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen für den Kreis Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. Regierung durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung" rechtsverbindliche Kratt. Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 g., eper. 42 Pfg. Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. Erscheint an jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustriert### Familienfreund.“ genug, um zwei Personen aufzunehmen, die das Fahr“.“ Fahrten unter Wasser gemacht. Ein Urteit zeug zu lenken haben. Wie es heißt, hat das Boot bereits mehrstündige Fähelen unter Wasser gemacht. Ein Urteil über den militärischen Wert des Bootes läßt sich natürlich noch nicht abgeben. Die Tatsache, daß ein Boot unter Wasser fahren kann, genügt aber bei weitem nicht. Fahren können recht viele Unterseeboote, deren Kriegsbrauchbarkeit unzureichend ist. Es handelt sich um die Lösung des Problems, aus einem unter der Wasseroberfläche fahrenden Boote bei Strom, Dunkelheit, Wind und Seegang sicher treffende Torpedoschüsse abzufeuern. An dieser Lösung arbeiten seit Jahren die Marinekreise Frankreichs, Amerikas und Englands. Inwieweit, maniaboot diesen Anforderungen entspricht, wird sich im Laufe der Zeit herausstellen. Schwerte, Donnerstag den 1. Oktober 1903. penteilen sind jetzt nach der Entlassung der Reservisten, so wird der„Volksztg.“ gemeldet, die Kommandos zum Ausbilden der Rekruten zusammengetreten, um durch die Offizicre in den einzelnen Fächern der Ausbildungslehre unterrichtet zu werden. Dem aus Unteroffizieren, Gefreiten und den bestausgebildeten älteren Gemeinen bestehenden Lehrpersonal wird nun im höheren Auftrag ans Herz gelegt, jedwede Berührung der Rekruten in und außer dem Dienste zu vermeiden und sich nicht hinreißen zu lassen, sich tätlich an einem Manne zu vergreifen. Beim Nachsehen des Anzuges sollen die Unteroffiziere nicht persönlich Helme und Mützen gerade rücken, Falten am Rock fortstreichen, die Halsbinde zurechtziehen usw. Die Kommandos sind in einem Abstande von mindestens fünf Schritten abzugeben. Das Personal soll sich aller Schimpfworte enthalten und den beschränktesten Rekruten auch als Mensch anerkennen. Bei dieser Gelegenheit wird der bekannte Fall Breidenbach instruktiv behandelt, wie denn überhaupt jede strenge Bestrafung von Mißhandlungen den Unteroffizieren und wenn der Bestrafte ein Gefreiter war, auch den Gefreiten bekannt gemacht wird. — Ueber große Lärmszenen in Heidelberg aus Anlaß eines kriegsgerichtlichen Urteils berichtet die N. Badische Landesztg.: Vier Mann vom Grenadierregiment Nr.] 110 wurden wegen Angriffs auf Vorgesetzte zu Gefäng### T 0 Mangten bis zu 10 Jahren 36. Jahrgang. Politische Uebersicht. — Die 16. Generalversammlung des Evangelischen Bundes, welche im Ulm tagt, hat vor dem Eintritt in die Tagesordnung folgendes Huldigungstelegramm an den Kaiser zu senden beschlossen: Ew. Kaiserlichen und Königlichen Majestät bringt die Generalversammlung des Evangelischen Bundes und die weiland freie Reichsstadt ihre alleruntertänigste Huldigung dar. Mit Ew. Majestät wissen wir uns eins in der Ueberzeugung, daß die Gefahren für den inneren Frieden und die Wohlfahrt unseres Volkes nur durch die Kraft des Evangeliums bezwungen werden können, wie sie Luther durch seine Tat zu lebendiger Wirkung wieder aufgeweckt hat. Gott segne Ew. Majestät mit Kraft, aus der Höhe allen verderblichen Mächten zu begegnen und Reich und Volk wider seine Feinde siegreich zu schützen..„ Mintinsus Graf v. Wintzingerode. — Gegen die Soldatenmißhandlungen läßt die Militärverwaltung kein Mittel unversucht. Bei den Trupnisstrafen von 8 Jahren 8 Monaten bis zu nisstrafen von 5 sahren 9 Auuny, Zi, Geigzung venlichem verurteilt. Als die Militärrichter die Raserne verleßen, vernahm man hundertfältiges Pfeifen, Gejohl und „Hoch Hüssener!" Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht durch die Stadt. An den Anschlagsäulen, an den Schaufenstern der Kaufleute kleben die Plakate mit dem Urteilsspruch, davor sammeln sich die Leute.... — Ueber die Beschaffenheit des Bebelschen Verstandes schreibt Karl Jentsch in der neuesten„Zukunft"; Wenn Bebel heute noch an den Zukunftsstaat glaubt, wenn er die neue große Parten der Lohnarbeiter, derkleinen Leute und aller Unzufriedenen im Banne der längst zerflossenen Illusion festgehalten und die Revisionisten hinauswerfen will, die hoffentlich die Partei vor dem Schicksal bewahren, als eine lächerliche Narrenbande zu enden, so ist er wahnsinnig im technischen Sinne des Wortes, was ihn natürlich nicht hindern wird, noch manches Verständige zu sagen, da Gedankenreihen, die mit der fixen Idee nicht in Verbindung stehen, ganz logisch ablaufen können. Die merkwürdige Tatsache nun, daß die stärkste Partei im Deutschen Reiche einen notorischen Narren zum Führer hat(es handelt sich wahrscheinlich nicht bloß ums Temperament, das Genosse Vollmar schonend vorschiebt, sondern hauptsächlich ums Denkvermögen), dies muß doch öffentlich ausgesprochen und gebührend reSsthert wechen. Riectestet ser uugemat, soct. ts. 61. heroischer Akt der Feindesliebe war, den Unsinn gerade in der Hauptstadt Sachsens auszukramen. Getröstet werden sich die staatserhaltenden Spießbürger und Polizisten des Ländchens sagen: Also nicht ernsthafte Politik, sondern bloß eine Narrenposse! Na, die währt ja nicht lange.— Balkan. = Zu den Vorgängen am Balkan. Aus Sofia wird berichtet: Erst jetzt ist völlige Klarheit darüber geschaffen worden, was in den Tagen vom 19. bis 30. August während des Erscheinens des russischen SchwarzemeerGeschwaders in den türkischen Gewässern an der rumelischen Küste vorgegangen ist. Die Tatsachen sind derartig, daß in jenem Augenblick der Nichtausbruch des Krieges als eine Unbegreiflichkeit bezeichnet werden muß. Es ist längst bekannt, daß das russische Geschwader, ehe es in der Bucht von Aniada erschien, in den bulgarischen Hafen von Burgas einlief, was für die Bulgaren das Zeichen zu einem regelrechten militärischen Einbruch in die Türkei war. Der Leiter war der bulgarische Oberleutnant Welitzkow, dem, wie man sagt, ein höherer russischer Offizier zur Seite stand. Unter deren Leitung brachen zwei bulgarische Kompagnien, etwa 400 Mann, mit voller Ausrüstung, wobei sie nur die Litzen von den Uniformen abgetrennt hatten, in drei Zügen in das türkische Gebiet ein und besetzten das ganze Gebiet von Wasilik und Agathopel. Das Wichtigste hierbei aber war, daß von dem russischen Geschwader tatsächlich 800 Mann in Aniada gelandet wurden, welche drei Tage in der Stadt blieben und dort in aller Form die Verwaltung führten. Vorher hatten zwei Schwadronen türkischer Reiterei, welche in aller Eile nach Aniada entsandt waren, auf Befehl des russischen Geschwaderchefs die Stadt verlassen müssen. Als die telegraphische Meldung hiervon in Sofia einlief, trat sofort der Ministerrat zu einer Beratung zusammen, und in der Meinung, daß der Krieg bereits ausgebrochen wäre, beschloß er die sofortige Mobilisierung des gesamten bulgarischen Heeres. Nur dringende Vorstellungen des russischen Geschäftsauf bungende Vorstellungen des v. Meziresnrätete trägers hin wurde der bereits an alle Bezirkspraselten versandte Mobilisierungsbefehl zurückgezogen. Südafrika. = Ein neues Geheimnis aus den Konzentrationslagern ist der Wiesbadener Burenhülfsbund in der Lage mitzuteilen: Ein Hauptgrund für die große Sterblichkeit war, nach Angabe der Engländer, die Unreinlichkeit der Buren. Nun aber erfahren wir, daß das den Gefangenen gelieferte Brot fremde Substanzen enthielt, unter welchen Glassplitter zu verzeichnen sind. Diese Tatsache ist heute nicht allein den Buren bekannt, sie ist auch in der englischen Presse nicht unbeachtet geblieben, doch scheint ier teästiüsche Rlageung süchts vun zu stoltent.— 616h. atyre. Die Dummheit geißelst Du in ihrem Wahn, Ihr ganzes Tun und Lassen macht Dir Bangen? Sieh Dir die sogenannten„Klugen" an— Was kannst Du von den„Dummen“ dann verlangen? * Frag' nicht zuviel und suche nur Den Besten zu gefallen, Denn wer auf jeden Rücksicht nimmt, Verdirbts zuletzt mit allen. Eitze Roman von F. Arnefeld. (34. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten) Unter den Klängen der Trauermusik schließt sich der Vorhang, das Gaslicht flammt wieder auf und wie von einem Alb befreit geht ein Aufatmen durch die ZuKriminalkommissar Müseler schaut sich seine Gäste an. Wilhelm Köhne war kaum um einen Schatten bleicher geworden und sah ganz ruhig um sich, auch auf seinen Vater hatte der Vorgang keinen allzu erschütternden Eindruck gemacht, dagegen zitterte Frau Köhne am ganzen Leibe, schluchzte laut und verlangte, nach Hause zu gehen, dennoch war sie nicht so außer sich wie Marie. Das junge Mädchen sah weiß wie ein Tuch aus, vermochte kein Wort hervorzubringen und hatte die weit geöffneten Augen starr und angstvoll auf Alfonso gerichtet, dessen gelbbraune Gesichtsfarve olivengrun geworden war und dessen Zähne klappernd aufeinander schlugen; von der Großsprecherei, die er vorher an den Tag gelegt, war keine Rede mehr. „Sie haben gewiß auch an den armen Ahrweiler,„Wer weiß, ob ich dann noch hier iken müssen, so wie jene Skelette wird er auch bald Alfonso,„es ist möglich, daß ich in den nächsten Tagen aussehen; nun trinken wir noch einen Punsch auf den nach Paris reisen muß. Aber lassen Sie uns jetzt einen einzelnen zu richten. Er wollte einen der wieder] Er machte einige Schritte in der Richtung nach Warie Het Ansgunge einten gutmitigen und dabei leicht spötischen pehr sien ud rinken, losen Eie uns for goehen, 6 st),„Sochte Glesgechen Hortäahen dach aichit in Siche De Ehrter Miutter einen kriumphierenden Bichl Die Gesellschaft verließ den Theaterraum, Frau Köhne ging mit ihrem Sohne voran, Marie und Alfonso folgten, den Beschluß machte Müseler mit dem alten Köhne, der ihm ziemlich schwülstig und verworren die Eindrücke, die ihm die Vorstellung gemacht, schilderte. Der „Sie haben Herrn Ahrweiler auch gekannt?“ fragte ihn Müseler harmlos und mit einer ganz unmotivierten Heftigkeit entgegnete er: „Nein, nein! Ich habe ihn nicht gekannt, habe nie kann's nicht hörenlo bw, 10 Kommisar unterbrach ihn, als sie beinahe den Ausgang „Aber Mensch, Sie haben ja Nerven wie ein Mägde= ldes Saales erreicht hatten. lein; Sie tun ja, als sagte ich, Sie hätten den Mann um]„Ich bitte einen gebracht!“ lachte Müsele Schulter. Müseler lachte noch lauter.„Aengstigen Sie sich doch nicht. Wir haben ja den Mörder, niemand anders als der Fabrikbesitzer Dornedden ist's gewesen.“ „Ist das gewiß?“ keuchte Alfonso und sah den Kommissar aus weit aufgerissenen Augen forschend an. „Ganz gewiß, er hat so gut wie eingestanden und kommt vor das nächste Schwurgericht in Charlottenburg; wenn es Ihnen Spaß macht, können Sie den Verhandlungen beiwohnen,“ entgegnete Müseler. Bänke in der Nähe der Tür saß, schüttelte ihm die Hand, sprach ein paar Worte mit ihm und entfernte sich dann schnell wieder, so daß er seine Gefährten bald eingeholt hatte. Langsam und unauffällig folgte ihm der andere. „Wir dürfen den Damen heute keine Pferdebahnfahrt mehr zumuten, sondern werden uns eine Droschke leisten,“ sagte Müseler, als sie den Alexanderplatz erreicht hatte und ließ, um eine solche herbeizurufen, einen hellen Pfiff hören. Als der Wagen dann aber herbeigerasselt leicht begreiflichen Gründen. Daß diese Fremdkörper im Brote weit mehr zur Sterlichkeit beigetragen haben als alle angebliche Unreinlichkeit, liegt wohl auf der Hand. 2000 Vollwaisen, 12000 Halbwaisen und 6000 Witwen befinden sich heute in noch schlimmerer Lage als während des Krieges. Kleine Chronik. *„Es brennt auf der Wartburg!“ Dieser Schreckensruf durchellte dieser Tage die sonst so stille Stadt Eisenach, denn von der Burg her war, ein Kanonenschuß abgefeuert worden und gleich darauf setzten die Hornsignale der Feuerwehr ein. Es war aber nur„blinder Larm"; man prüfte nur die Wirksamkeit der feuerbekämpfenden Anlagen und Geräte der Burg. Es wurde alles in bester Ordnung befunden. + Ein Geschenk des Papstes für Kaiser Wilhelm. Der Prälat Dr. Wilpert in Rom ist, wie die„Germania mitteilt, vom Papste mit der Aufgabe betraut worden, sein neues Prachtwerk über die Katakomben, ein Meisterwerk deutscher Forschung, dem deutschen Kaiser als Geschenk Pius X. zu überbringen. Die Vermutung liegt nahe, daß Dr. Wilpert bei Ueberreichung des Geschenks zugleich ein Begleitschreiben des Papstes überreichen wird. + Ein„Ausstand“ der— Schlächtermeister ist in der bayrischen Stadt Landau ausgebrochen, weil nach ihrer Meinung das neue Fleischbeschaugesetz zu streng gehandhabt wird. Die Stadtverwaltung hat eine eigene Schlächterei im Schlachthofe zur Beschaffung des nötigen Schlachtviehs für die Bevölkerung eingerichtet. Angeblich wollen aber die Viehhändler der Umgegend der Stadtverwaltung kein Vieh verkaufen. + Oberst v. Heyden in Hannover, der bekannte und beliebte Herrenreiter, zieht sich von der Rennbahn zurück, was lebhaft bedauert werden wird. Allerdings wird er seinen Rennstall fortführen. v. Heyden, der Kommandeur der Königsulanen, stieg in 912 Rennen in den Sattel und gewann 574 Preise, darunter 15 vom Kaiser gestiftete. + Die Firma Krupp in Essen=Ruhr hat nunmehr von der Schweiz den Auftrag erhalten, 288 Rohrrücklaufkanonen zu liefern. Als Lieferzeit sind drei Jahre bestimmt. Es war bereits bekannt, daß Krupp und die Schweiz unterhandelten, nachdem bei den Versuchen die Krupp'schen Geschütze am besten abgeschnitten hatten. Die Geschosse werden in der Schweiz selbst hergestellt Haus= und Landwirtschaft. (Perlhühner) sollte sich jeder, der über einen Grasoder Gemüsegarten verfügt, aufziehen. Das Fleisch der selben ist außerordentlich wohlschmeckend, und die Eier gelten gleich den Kibitzeiern als Leckerbissen. Außerdem sind die Tiere auch die besten Vertilger von Insekten aller Art und deren Puppen, Würmer, Raupen, kleinere Schnecken usw. und scharren nicht. (Die Ziege) ist in ihren Gewohnheiten ein seltsames Tier, man muß sie deshalb danach behandeln. Tut man das, dann verschwindet gewiß auch manches Vorurteil, das man gegen sie hegt; besonders die viel verbreitete Ansicht, daß sie mehr Futter verderbe als fresse. Man muß eben nur nicht sämtliches Futter auf einmal verabreichen, wie es oft geschieht, denn im Ueberfluß verschmäht sie selbst das beste, sondern man gebe es in 5 bis 8 kleinen Portionen, dann wird man immer eine leere Krippe finden. Ferner liebt sie Abwechslung sowohl im Futter als auch in der Lebensweise, speziell die aus der Schweiz stammende Sahnenziege. Um solche frisch eingeführte Schweizerziegen anzugewöhnen, ist es unbedingt nötig, sie täglich einige Zeit in die frische Luft zu führen und ihnen Auswahl im Futter zu bieten. Der Stall selbst muß recht hell und luftig sein, doch ja nicht kalt. Lokales. Schwerte, 1. Oktober 1903. **(Schutz der Telegraphen= und Fernsprech=Anlagen.) Da noch immer Beschädigungen der Reichs=Telegraphen= und Fernsprechanlagen vorkommen, erläßt die Postbehörde folgende Warnung: Zum Schutze der Telegraphen= und Fernsprechanlagen sind im Strafgesetzbuche für das Deutsche Reich folgende Bestimmungen enthalten:§317. Wer vorsätzlich und rechtswidrig den Betrieb einer zu öffentlichen Zwecken dienenden Telegraphen=Anlage dadurch verhindert oder gefährdet. kam, setzte er lachend hinzu:„Da hab' ich wieder einmal falsch gerechnet, der Wagen faßt ja nur vier Personen und wir sind unser sechs.“ Er sann einen Augenblick nach, half dann dem Köhne'schen Ehepaar und Marie beim Einsteigen, schob Alfonso halb mit Gewalt nach und erklärte:„Machen Sie den Kavalier bei den Herrschaften, edler Don, und bringen Sie sie glücklich nach Hause; ich werde mit Herrn Wilhelm per Pferdebahn folgen. Er bezahlte den Kutscher, wartete, bis der Wagen sich in Bewegung gesetzt hatte, legte dann Wilhelms Arm in den seinigen und sagte:„Nun kommen Sie. Drüben an der Ecke der Neuen Königstraße ist eine Weinstube, wo wir eine stille Ecke finden, da können Sie mir erzählen, was Sie auf dem Herzen haben.“ Nach einer Viertelstunde saßen beide in der ganz leeren Weinstube an einem keinen Ecktisch bei einer Flasche Rotwein und Müseler sagte, nachdem er die Gläser gefüllt hatte:„Nun schießen Sie los; wir sind ganz unbelauscht, ich habe dafür einen Blick.“ Trotzdem schaute sich Wilhelm nochmals vorsichtig um, bevor er, dem Kommissar näher rückend, begann: „Herr Kriminalkommissar, ich habe heute ein Brustbild gesehen, das ausschaut, als wäre es das Original der Photographie, die man vom Auge des toten Ahrweiler abgenommen haben will.“ Müseler fuhr wie elektrisiert auf und fragte:„Wo haben Sie das Bild gesehen?“ Teile oder Zubehörungen derselben beschädigt oder Veränderungen daran vornimmt, wird mit Gefängnis von einem Monat bis zu drei Jahren bestraft.§ 318. Wer fahrlässigerweise durch eine der vorbezeichneten Handlungen den Betrieb einer zu öffentlichen Zwecken dienenden Telegraphenanlage verhindert oder gefährdet, wird mit Gefängnis bis zu einem Jahre oder mit Geldstrafe bis zu 900 Mark bestraft.§ 318 a. Unter Telegraphenanlagen im Sinne der§§ 317 und 318 sind Fernsprechanlagen mit inbegriffen. Unter Hinweis auf diese Bestimmungen wird noch besonders davor gewarnt, nach den Porzellanglocken oder Drähten der Telegraphenleitungen mit Steinen oder anderen Gegenständen zu werfen. **(Zum Bahnhofsumbau.) Auch mit dem Bau des neuen Wasserturmes für die hiesige Station soll demnächst begonnen werden. Der Turm wird in der Wiese erbaut werden, die zwischen dem Lokomotivschuppen und der Dienstwohnung des Kgl. Eisenbahn=Betrieswerkmeisters Heimbeck liegt, also schon auf Wandhofener Gebiet. Wie uns die Königl. Betriebsinspektion III in Hagen mitteilt, sollen die Arbeiten und Materiallieferungen zur Herstellung eines Wasserturmes ausschließlich der Eisenkonstruktion in einem Lose verdungen werden. Unterlagen nebst Zeichnungen und Berechnungen liegen im Zimmer Nr. 33 des Geschäfts=Gebäudes in Hagen aus. Angebotshefte werden für 1 Mark abgegeben; die Eröffnung der Angebote erfolgt am Montag, den 12. Oktober. Die Zuschlagsfrist beträgt 3 Wochen. **(Das kaiserliche Postamt) beginnt vom heutigen age ab erst um 8 Uhr mit dem Schalterdienst. **(Die kath. Jünglings=Sodalität) wird am Sonntag, den 11. Oktober im Saale des Herrn Hufnagel, Wilhelmstraße(früher Specht) einen theatralischen Abend veranstalten. Zur Aufführung gelangt das große 5aktige Ritterschauspiel mit Gesang:„Die Ritter von Rabenstein und Falkenhorst", welches man wohl mit Recht als das beste der von W. Kayser geschriebenen Ritterschauspiele bezeichnen darf. Das Stück wird von 50 Mitgliedern des Vereins aufgeführt werden; sämtliche Rollen befinden sich, wie uns mitgeteilt wird, in guten Händen und der Verein hat besonders auch darauf gesehen, daß die Kostüme streng historisch sind, wie denn überhaupt keine Mühe und Kosten gescheut sind, um die Aufführung zu einer gediegenen und guten zu gestalten. **(Unser Winterfahrplan) gelangt mit der dieswöchigen Samstagnummer zur Ausgabe, worauf wir hiermit hinweisen. **(Die Personenpost) von Schwerte nach Iserlohn fährt 7,10 Uhr ab Schwerte. Die Ankunft in Iserlohn erfolgt 9,30 Uhr vormittags. Die Rückfahrt von Iserlohn nach Schwerte wird mittags 12,45 Uhr angetreten, die Ankunft in Schwerte erfolgt 2,55 Uhr nachmittags. *(Der große Oktoberumzug.) Ein Frösteln erfaßt jeden soliden Staatsbürger, dem die besonderen Freuden dieses kritischen Tages winken. Die wohlgeordnete Wohnung wird zu einem Tohuwabohu, derbe Gestalten erscheinen auf der Bildfläche, mustern mitKennermiene die Möbel und beginnen das große Werk des Umzuges mit derber Kraft in Szene zu setzen. Ein Gelauf und Getrampel, ein Rufen und Stöhnen, ein Krachen und Poltern, ein Zugwind und empfindliches Kältegefühl, kein Mittagessen und behaglicher Nachtischkaffee, aberAufregung und Abhetzerei für Mann„Frau, Tochter, Sohn und„Mädchen für alles“— das ist der Umzug. Glücklich, wer ihn überstanden hat, wieder einige Jahre seßhaft geworden ist und sich in dem neuen Heim wohl und behaglich fühlt. Wir wünschen es allen„Umgezogenen“ von Herzen. **(Pech) hatte gestern ein etwa 10jähriges Mädchen, welches den Eltern beim Umzuge half. Es trug eine große Lampe, mit der es in der Wilhelmstraße zu Falle kam. Die Lampe ging in tausend Scherben. Docht und Brenner sammelte sich die bitterlich weinende Kleine, die bei dem Unfalle unverletzt geblieben war, aus den Trümmern wieder hervor und zog damit traurigen Sinnes ihres Weges fürbaß. (Der Bürger=Schützenverein Schwerterheide,) von dem man seit langem nichts mehr gehört hat, rührt sich. Er hat die lange Friedenszeit satt, und wie uns die Geheimkanzlei des Generalstabes des Schwerterheider Schützenregiments mitteilt, hat der Oberst für Sonntag, den 4. d. Mts., die Mobilmachung des Regimentes anbefohlen. Die einzelnen Bestimmungen der Mobilmachungsordre lauten kurz und bündig: Die 1. Kompagnie tritt behufs Abholen der Fahnen um 2½ Uhr bei Herrn K „Im Laden eines Trödlers in der Markgrafenstraße, da, wo sie ausläuft und mit der Lindenstraße zusammenstößt,“ berichtete Wilhelm,„ich schlenderte dort auf und ab, weil ich auf jemand wartete, und—“ Er stockte und war in sichtlicher Verlegenheit. Müseer lachte. „Was Sie nach der Martgrafenstraße gefuhrt hat, geht mich nichts an; genug, Sie haben das Bild gesehen. Sind Sie im Laden gewesen?“ „Nein. Das Bild hat einen eigentümlich bunten Rahmen, der meine Aufmerksamkeit erregte. Als ich räher trat, fiel mir erst das Porträt auf, dann kam mein — mein Bekannter und als ich mich von dem getrennt hatte, war der Laden geschlossen, der Sonntagsruhe halber. Da dachte ich, es wäre das beste, ich machte Sie mit der Sache bekannt, und da ich wußte, wo ich Sie finden önnte, bin ich hierher gekommen.“ „Sie haben recht getan und ich danke Ihnen, sagte Müseler ihm die Hand schüttelnd,„ich werde mich morgen früh, sobald der Laden geöffnet ist, bei dem Händler n der Markgrafenstraße einfinden und hoffe einen guten Fang zu machen. Ich brauche Sie wohl nicht erst zu bitten, gegen jedermann von Ihrer Entdeckung zu „Das ist selbstverständlich,“ erwiderte Wilhelm. Sie leerten die Gläser und verließen die Weinstube. (Fortsetzung folgt.) Schäfer an, die 2. und 3. Kompagnie punkt 3 Uhr bei der Schule. Sodann wird der Kriegsmarsch auf die Wirtschaft Schäfer angetreten, welche schließlich im Sturmangriff genommen wird. In den eroberten Räumen findet nachmittags um 4 Uhr festliche Bewirtung der Sieger und großes Konzert statt, abends Festball. Wir wünschen den wackeren Schützen einen fröhlichen Feldzug. **(Hagener Strafkammer) vom 30. September. Wegen einer eigenartigen Sachbeschädigung und eines ebensolchen Diebstahls hat sich der Steinbruchbesitzer Albert B. von Syburg zu verantworten. Die Wwe. Weißmann zu Hohensyburg hatte früher ihren Steinbruch mit dazu gehörender Steinhauerhütte an den Steinhauer Wilhelm Schumacher daselbst verpachtet und dieser hatte zu der vorhandenen Hütte noch zwei hinzugebaut. Als nun im Mai d. J. dem B., der Arbeiten an der Bergbahn Dickehage=Syburg ausführte, Steine fehlten, ließ er das aus lose aufeinander gelegten Bruchsteinen bestehende Mauerwerk der Hütten im Weißmann'schen Steinbruch abbrechen und die Steine wegfahren. Wie der Angeklagte angibt, hat ihm der Bruder des genannten Schumacher, der Steinhauer Heinrich Schumacher, die Wegnahme bezw. den Abbruch der Hütten erlaubt und will er sich infolge dessen dazu berechtigt gehalten haben, Daß eine der Hütten der Wwe. Weißmann gehört habe, will er nicht gewußt haben. Das Gericht nimmt an, daß B. sich bezüglich der beiden Schumann'schen Buden für berechtigt halten konnte, nicht aber bei der anderen Hütte, da er mit den Ortsverhältnissen in Syburg genügend bekannt sei. Es verurteilt ihn wegen Sachbeschädigung und Diebstahls zu 5 Wochen Gefängnis.— Ein Tanzvergnügen fand am zweiten Weihnachtsabende in Kalthof bei Hennen statt und gegen 1 Uhr nachts machten sich die Fuhrleute Fry. Felling und W. Bußmann in Geminschaft mit einigen weiblichen Personen auf den Heimweg. Als Bußmann aus dem Hause trat, erhielt er ohne Weiteres einen Schlag ins Gesicht, steckte aber, da er niemanden sah, den Schlag ruhig ein und setzte mit seinen Begleitern den Weg fort. Eine Strecke von der betr. Wirtschaft entfernt, hörten sie sich von mehreren Personen verfolgt und Felling erhielt plötzlich von hinten mehrere Messerstiche, während eine Frau getreten wurde. Im Nu hatte F. 4 erhebliche Verletzungen davongetragen und zwar einen Stich in die Seite, einen ins Schulterblatt, am Auge und ferner war ihm das linke Ohr durchschnitten, so daß er längere Zeit im Iserlohner Krankenhause Aufnahme finden mußte. Diese Messerstecherei wird dem Kettenschmied Ludwig Neuhaus, jetzt zu Grührmannsheide wohnend, zur Last gelegt. In der Dunkelheit haben der Verletzte und seine Begleiter den Täter nicht erkannt und er bestreitet ganz entschieden, an der Sache beteiligt zu sein. Der Gendarm Karger von Hennen aber hat direkt nach der Tat Recherchen angestellt und den Angeklagten vorgenommen. Er fand bei demselben ein blutbeflecktes Messer und Taschentuch und angesichts dieser Beweismittel hat N. auch in der Nacht dem Beamten die Tat eingestanden. Ferner ließ sich derselbe in der Küche des Wirts Eckmann Wasser zum Waschen der Hände geben, das später ganz blutig gefärbt war, wie er auch daselbst erzählt, daß er bei einer Schlägerei gewesen sei. Bei solcher Sachlage schenkt das Gericht den Unschuldsbeteuerungen des Angeklagten, dem das Zeugnis eines gewalttätigen Menschen ausgestellt wird, keinen Glauben, sondern hält ihn für überführt. Mit Rücksicht auf die an den Tag gelegte Roheit des erst 17jährigen Angeklagten lautet das Urteil auf 1 Jahr Gefängnis und sofortige Verhaftung.— Ein solches Urteil hatte der Raufbold jedenfalls nicht erwartet, denn die Verkündigung desselben preßt ihm endlich Tränen heraus, während er sonst ein störrisches Wesen an den Tag legte.— **(In barbarischer Weise) mißhandelte gestern abend auf der Hellpothstraße ein Mann seinen kleinen ungefähr 6jährigen Sprößling, der ihm anscheinend entlaufen war. Ohne sich durch das Jammern des Kleinen rühren zu lassen schlug der Unmensch mit einem dicken Peitschenstiel fortwährend zu, ganz gleich, ob er Kopf, Hals oder sonst wohin traf. Als ihn Vorübergehende auf das Verwerfliche seiner Handlungsweise aufmerksam machten, drohte der Wüterich mit Schlägen. Eine tüchtige Tracht Prügel hätte dem Rabenvater für seine Roheit gebührt. **(Eine Kartoffel) von ganz seltsamer Form wurde uns gestern auf dem Redaktionstisch niedergelegt. Das Unikum besteht eigentlich aus 6 völlig in= und an= und aufeinander gewachsenen kleineren Knollen, wiegt 650 Gramm und ist im Garten des Herrn Wiemhoff gewachsen. Zu einer Mittagsmahlzeit für zwei Personen würde das seltsame Gewächs reichen, aber leider will der Besitzer es wieder abholen. Es ist immer das alte Lied: den ersten Maikäfer, den ersten Schmetterling usw. bekommt man großmütig von den glücklichen Entdeckern geschenkt, sobald es sich aber um etwas Eßbares handelt, den ersten Hasen, die erste Schnepfe und dergl., oder auch nur eine Kartoffel, ja, das wird so einem armen Redaktionsmenschen wohl— gezeigt, man nimmt es aber wieder mit. Traurig— aber wahr. **(Um den Liebsten zu sehen,) verließ eine hiesige junge Schöne, die Fabrikarbeiterin Anna G., ohne Einwilligung ihrer Pflegeeltern die heimatlichen Penaten und fuhr geradewegs nach Metz, wo ihr Schatz demnächst eintreten muß. Damit hatte aber die Sache noch nicht ihr Ende gefunden, sondern es fand, um einen würdigen Abschluß zu erzielen noch eine solenne, kleine Keilerei zwischen dem Vater des Mädchens und dem Helfer zur Flucht statt. **(Recht unruhig) ging es gestern abend wieder auf des Hellpothstraße zu. Das war ein Skandalieren, einfach toll. Es war jedenfalls vielfach zur Feier des Umzuges mehr Schnaps getrunken, als dienlich. Nicht genug, daß in den Wohnungen gelärmt wurde, hatte man das Vergnügen bis gegen 10 Uhr noch einige übriggebliebene Schnapsbrüder auf der Straße skandalieren zu hören. **(Rückgabe von Orden und Ehrenzeichen.) Nach einer amtlichen Bekantmachung über die Rückgabe von O) den und Ehrenzeichen wird hilfsbedürftigen Witwen u Kindern verstorbener Inhaber des Militär=Ehrenzeichens 3 Uhr bei der. auf die Wirtim Sturmankäumen findet er Sieger und wünschen den ). September, ig und eines inbruchbesitzer . Die Wwe. ihren Steinan den Steinstet und dieser hinzugebaut. eiten an der teine fehlten, Bruchsteinen eißmann'schen hren. Wie der es genannten humacher, die erlaubt und ehalten haben. gehört habe, nimmt an, daß en Buden für anderen Hütte, urg genügend ichbeschädigung — Ein Tanzbende in Kaltachts machten itmann in GePersonen auf dem Hause Schlag ins ), den Schlag den Weg fort. rnt, hörten sie Felling erhielt während eine erhebliche Verin Stich in die ind ferner war er längere Zeit finden mußte. hmied Ludwig nend, zur Last =letzte und seine bestreitet ganz in. Der Gennach der Tat vorgenommen. es Messer und mittel hat N. t e i n g e s t a n d e n. Wirts Eckmann as später ganz erzählt, daß er solcher Sachlage ungen des Analttätigen Menindern hält ihn den Tag gelegte gutet das Urteil haftung.— Ein s nicht erwartet, endlich Tränen esen an den Tag te gestern abend kleinen ungefähr entlaufen war. rühren zu lassen eitschenstiel forts oder sonst wodas Verwerfliche sten, drohte der icht Prügel hätte ner Form wurde dergelegt. Das n= und an= und llen, wiegt 650 nhoff gewachsen. onen würde das l der Besitzer es Lied: den ersten bekommt man rn geschenkt, sondelt, den ersten er auch nur eine Redaktionsmeniber wieder mit. erster Klasse und des Kreuzes des Allgemeinen Ehrenzeichens bei der Zurückgabe von der General=Ordenskommission in Berlin eine Entschädigung von 25 Mark gewährt. Für die Zurückgabe des Militär=Ehrenzeichens zweiter Klasse wird eine Entschädigung von 9 Mark gewährt, desgleichen bei der Rückgabe des Allgemeinen Ehrenzeichens. Eine Verpflichtung für die Rückgabe dieser Ehrenzeichen besteht nicht. ** Berghofen, 30. Sept. Von schweren Schicksalsschlägen sind die Eheleute Gustav Gerke hierselbst getroffen worden. Nachdem sie von fünf Kindern schon früher zwei verloren hatten, sind im verflossenen Monat ihre drei letzten Lieblinge durch Scharlach dahingerafft. Mit welcher Angst mögen die Eltern jedem kommenden Tage entgegengesehen haben, als die mörderische Krankheit ein Kind nach dem andern raubte. Mit welcher Sorge haben sie versuchte, dem nahenden Tode die teure Beute zu entreiben. Ales vergebeng. Auchnpggr sg sehr ersteiten, über die Entwickelung des Klosterwesens innerhalb des letzten Jahrzehnts. Nach ihm ergriff Professor D. Thümmel=Jena, der anderthalb Jahrzehnt in Remscheid als Pfarrer tätig war, zu einer längeren Ansprache das Wort. Der Redner bezeichnete die Absicht einer Ordensniederlassung der Dominikanerinnen als einen römisch=kirchlichen Vorstoß, der in dem urprotestantischen Remscheid am wenigsten angebracht sei, wo noch viele Abkömmlinge der seinerzeit aus Frankreich vertriebenen Hugenotten nicht vergessen hätten, was diese Kirche ihren Vorfahren antat. Zu bedauern sei, daß im protestantischen Deutschland die Zahl der Diakonissen im Vergleich zu den krankenpflegenden Nonnen so gering sei. Folgende Resolution fand— laut der„K. Ztg.— einstimmige Annahme:„Die heute versammelten 1200 evangelischen Bürger Remscheids erkennen an, daß ihre katholischen Mitbürger das Recht auf ein Krankenhaus mit einer entsprechenden Zahl von Krankenschwestern haben; aber sie können sich niemals damit einverstanden erklären, daß ben, Aue, erocbes Eiernpot oung de„euen, Renscheid, eine Stadt, peiche neben 51 0 Fengelichen iu Lschisckfals Hand verschont. Vom Schmerz pur 9000 Katholiken zählt, eine klösterliche Niederlasung bot des Sohogg, n zetz auch dos lette Kind zur der Tommranermnen exzut une erzterrr„gergegen erngebeugt müssen die Eltern jetzt auch dus letzte Kind zur ewigen Ruhe geleiten. Im ganzen Ort erweckt die Nachricht aufrichtiges Beileid und das Bemühen, den beliebten Mitbürgern an den schweren Stunden die innige Teilrohme un besengen.„„7e Thichsmänner win ** Aplerbeck, 30. Sept. Als Schleosmänner wurden im hiesigen Bezirk folgende Herren gewählt: Schüren, 1. Bezirk nördlich der Köln=Berlinerstraße, 1. Rektor G. Erlenbauer, 2. Hauptlehrer Johann Großmann; 2. Bezirk, südlich der Köln=Berlinerstraße, 1. Wirt Wilhelm Lueg, 2. Brennereibesitzer Heinrich Märtmann. In der Gemeinde Sölde wurden gewählt: 1. Landwirt Wilhelm Gräfingschulte, 2. Gerbereibesitzer Kaspar Gillmann. ** Hörde, 30. Sept. Der Fabrikarbeiter M., ein braver, unbescholtener Mann, dessen Frau aber, von welcher er getrennt lebt, wiederholt wegen schweren Eigentumsvergehen und Ehebruch bestraft ist, hat sich diese Untaten derartig zu Gemüt gezogen, daß er geisteskrank wurde und gestern in die Heilanstalt zu Lengerich überführt werden nußte. W. V heiten an dem ** Holzwickede, 30. Sept. Die Arbeiten un dem Neubau der katholischen Kirche sind in stetem Fortschr begriffen und haben bereits die Höhe bis zum Dachfruhl erreicht. Die Zimmererarbeiten, welche demnächst beginnen, sollen im Laufe des kommenden Monats fertig gestellt sein. Ans Westfalen und Rheinland. * Witten, 30. Sept.(Die ewige Flasche Sekt.) Zu einem Wirt in Annen kommt ein Zourevisor und fragt, ob er Sekt im Hause habe. Der Wirt verneint mit gutem Gewissen und führt den Beamten auf dessen Verlangen in den Weinkeller. Die Durchsuchung fördert eine Flasche ff. französischen Sekt zutage. Die Flasche wurde konfisziert und der Wirt hatte seine Strafe zu zahlen. Das schönste bei der Sache ist nun, daß der Wirt tatsächlich nichts von der Eristenz der Flasche gewußt hat. Die Flasche Sekt mag wohl 50 Jahreg Keller gelegen haben, denn der Wirt, der die Witt#chaft von 40 Jahren von seinen Eltern übernahm, hat vie Flasche nicht angeschafft und nichts von ihrem Dasein gewußt.— Nun trinkt sie„Fiskus", vorausgesetzt, vaß der halbhundertjährige Sektgreis noch zu genießen ist; doch Fiskus hat bekanntlich einen guten Magen. * Nienberge bei Münster, 30. Sept. Das Pech des Weidmanns, der vor kurzem statt eines Hasens eine Kuh erlegte, ist jetzt vollständig. Er hatte dem Besitzer des Tieres 360 Mark zahlen müssen, für das Fleisch aber wieder 120 Mark angerechnet bekommen. Jetzt hat sich, wie der„Westf. Merk.“ erzählt, herausgestellt, daß das Fleisch der Kuh völlig ungenießbar geworden ist und deshalo vernichtet werden muß; der munsterische Nimrod aber muß nun die ganze Summe von 360 Mark für den gefehlten Hasen zahlen. Das ist immerhin unangenehm und kann selbst dadurch nicht ausgeglichen werden, daß dieser Zwischenfall die Treffsicherheit der neuen Schrotpatronen in grüner Hülse bewiesen hat. * Münster, 30. Sept. In einer hier abgehaltenen Versammlung der Bäckermeister des Münsterlandes wurden folgende Resolutionen und Beschlüsse einstimmig angenommen:„Die Bäckermeister des Münsterlandes erkennen die Notwendigkeit einer besseren Organisation des Bäckerhandwerks des Münsterlandes an, insbesondere da es noch eine große Zahl Orte gibt, in denen sehr wohl die Errichtung von Bäckerinnungen möglich ist.— Die Versammlung beschließt ferner die Gründung einer freien Vereinigung der Bäckermeister des Münsterlandes, und beauftragt die Vorsitzenden der Bäckerinnungen des Regierungsbezirks, unter Hinzuziehung angesehener nicht organisierter Bäckermeister, die weiteren Schritte in dieser Angelegenheit zu tun. Ferner beschließt die Versammlung: Die Sonntagsarbeit im Bäckerhandwerk für das ganze Münsterland abzuschaffen. * Schwelm, 30. Sept.(Cäsar's Tod.) Cäsar, der erste Polizeihund Deutschlands ist am Samstag Abend ein Opfer seiner Pflicht geworden. Als er sich mit einem Beamten auf einem Patrouillengange befand, geriet das Tier unter einen Wagen der elektrischen ßenbahn. Das wertvolle Tier, das im Dienste recht Wertvolles leistete, soll, weil es der erste in Deutschland „angestellte“ Polizeihund war, ausgestopft werden. * Remscheid, 29. Sept. Der hiesige Zweigverein des Evangelischen Bundes hatte gestern eine Volksversammlung einberufen, in der Stellung genommen werden sollte gegen den Antrag der Oberin des Dominikanerinnen=Ou dens in Arenberg bei den Ministern des Innern und des Kultus, die Erlaubnis zu erteilen zu einer klösterlichen Niedrlassung des Ordens in Remscheid. In der von Männern und Frauen außerordentlich zahlreich besuchten Persammlung, die Superintendent„Jösting=Remscheid leitete, sprach zunächst Fabrikant Walter Paß=Remscheid auf grund eines sehr umfangreichen statistischen Matrials nur 9000 Katholiken zählt, eine klösterliche der Dominikanerinnen erhält, und erheben hiergegen ernsten Protest. Soll in Remscheid nach fruheren heftigen Kämpfen der konfessionelle Frieden nicht aufs neue gefährdet werden, so darf die Genehmigung zu dieser Niederlassung nicht erteilt werden. Die Versammlung richtet daher an die Herren Minister des Innern und des Kultus die dringende Bitte, den Antrag der Oberin des Dominikanerinnen=Ordens in Arenberg abzulehnen. * Sterkrade,28. Sept. Das Haus überm Kopf angezündet wurde buchstäblich Donnerstag nacht dem Rektor der Kirchengemeinde in Buschhausen. Kurz nach drei Uhr erwachte Rektor Brinkmann und gewahrte, daß sein Schlafzimmer in dichten Rauch gehüllt war, Knistern und Knarren ließen keinen Zweifel daran, daß es brenne. Es blieb kaum Zeit, das die abwesende Haushälterin vertretende Dienstmädchen zu wecken und die Kirchendokumente zusammenzuraffen, wenige Minuten, später war der vom Rektor bewohnte Teil ein Raub der Flammen. Nichts war zu retten, da in der Nähe niemand wohnt, und die Bewohner der anderen Hälfte des Hauses nur mit Not ihre eigenen Sachen in Sicherheit brachten. Die Wertsachen der Notkirche, Paramente und Geräte, sind ein Raub der Flammen geworden, ebenso ein prachtvoller Kelch im Werte von 600 Mark, Eigentum des Rektors, ein Geschenk, das ihm die Pfarrgemeinde Bruch bei seinem Abschied von dort gestiftet hat. Alles deutet auf Brandstiftung hin. Im Garten waren fast alle Pfanzen aus dem Boden gerissen, auch wurde noch ein Strohbündel gefunden, das jedenfalls zum Entzünden des Feuers gedient hat. * Caternberg, 28. Sept. Vom Tode überrascht wurde auf Schacht 4 der Zeche„Zollverein“ der Maschinenwärter Weber aus der Hochstraße. Er war damit beschäftigt, das Seil der Fördermaschine zu schmieren, als er mit dem auf die Schachtöffnung gelegten Deckel, auf dem er stand, plötzlich in die Tiefe stürzte. Man konnte ihn nur noch als eine fast vollständig zerschmetterte Leiche zu Tage fördern. Der Verutzglückte hinterläßt eine Frau mit zahlreichen Kindern. Aenderung vorgenommen: aus den 200 Tieren des Königs vom Westfalen wurden 20 gemacht, Murats 150 verwandelten sich in 15 und Napoleon hatte plötzlich 215 Stück Wild erlegt. Den Kaiser machte das sehr stolz und er hielt sich für einen der größten Jäger des Landes. Schon am nächsten Tage hatte er Gelegenheit, seine Geschicklichkeit in der Kunst des Schießens von neuem zu zeigen. Er befand sich im Garten von Saint=Cloud. Ein zahmes indisches Schweinchen kreuzte fortwährend seinen Weg und beschnupperte jeden Blumenstengel. Das ärgerte dem Sieger von Austerlitz.„Roustan, bringen Sie mir mal eine Flinte her!" rief er. Roustan brachte die Flinte. Das Schweinchen war vom Kaiser kaum 20 Schritte entfernt. Napoleon zielte und drückte ab— das Schweinchen hob langsam den Kopf und sah den Kaiser verwundert an. Napoleon schoß wieder— dasselbe Resultat. Jetzt kam das Schwein ein bißchen näher, um sich über die Absichten des kleinen großen Mannes genauer zu informieren. Zwölfmal schoß der Kaiser, ohne daß dem Borstenvieh auch nur ein Haar gekrümmt wurde. Nun wurde dem Schwein aber die Sache zu dumm:„Ich will ihm schon den Gefallen tun und mich treffen lassen,“ mochte es denken,„sonst knallt er hier bis in die tiefe Nacht hinein.“ Und richtig! Beim dreizehnten Schuß geschah das Unglück: das Opfertier stand dem Kaiser Aug' in Auge gegenüber und schien eine Art ironische Verbeugung zu machen; Napoleon knallte los und das Schwein wälzte sich in seinem Blute. Rouston hob die kaiserliche Jagdbeute eilig auf und schleppte sie wie eine Siegestrophäe herbei. Wie viele Male getroffen, Rouston?" fragte der Kaiser. —„Einmal, Majestät!“—„Was, einmal?! Ich habe jedesmal getroffen!"—„Majestät können selbst sehen „Wahrhaftig, nur eine Kugel ist sitzen geblieben! So ein Tier muß ein hartes Fell haben!“ Büchertisch Im Verlage von J. F. Steinkopf, Stuttgart, ist soeben eine Festschrift zu Ludwig Richter's 100 jährigem Geburtstag erschienen unter dem Titel„Ludwig Richter, ein Künstler für das deutsche Volk von David Koch.“ Mit über 100 Bildern des Meisters und einem Brief L. Richter's an Wilh. Steinhausen in Faksimile. Preis eleg. kart. Mk. 3.—, geb. Mk 3.80. Der nächste Anlaß zur Herausgabe dieses Büchleins ist das hundertjährige Gedächtnis an die am 28. September 1803 zu Dresden erfolgte Geburt Ludwig Richters, der von allen deutschen Künstlern der erste Liebling des deutschen Volkes genannt werden darf. Schon die Popularität des Meisters rechtfertigt eine Darstellung der RichterKunst neben anderen erschienenen Publikationen. Unser Buch will, wie sein Titel sagt, gerade diese Volkstümlichkeit Richters begründen und psychologisch aus seiner ganzen Welt= und Kunstanschauung heraus erklären. Das Buch stellt sich also nicht die Aufgabe, nur in biographischer Form Richters Werre aufzuzählen und die Daten seines Form Richters Werke aufzuzählen und die Daten seiLebens einzureihen. Es setzt zunächst voraus, daß jeder gebildete Deutsche ein Stück der Welt Richters von Jugend auf kennt, daß aber noch vielen der innere Gemüts= und Geistesreichtum des werdenden und kämpfenden Meisters nicht bekannt ist. Aehnlich wie in seinem Buche über Steinhausen, hat der Verfasser aus dem Menschen die Werke und des Wollen des Künstlers erklärt. der Hd Berlin, 1. Okt. Der in der Hagelsberger Straße wohnende Buchhalter Mieraß wurde heute früh mit seiner Frau in seiner Wohnung tot aufgefunden. Der Tod ist infolge Gasvergiftung eingetreten. Ob das Ehepaar freiwillig aus dem Leben schied oder ob ein Unglücksfall vorliegt, ist nicht festgestellt. Hd Beuthen(Oberschl.) 1. Okt. Das Schwurgericht hat in dem Prozeß gegen die Beteiligten an dem Kravall in Laurahütte anläßlich der Reichstagswahlen den Hauptangeklagten Goiny zu 6 Jahren Zuchthaus und 6 Jahren Ehrverlust, sowie Stellung unter Polizeiaufsicht, den zweiten Hauptangeklagten Graikzarec zu 5 Jahren Gefängnis und 5 Jahren Ehrverlust und die anderen Mitangeklagten zu 2, 3½ und 4 Jahren Gefängnis und die entsprechenden Nebenstrafen verurteilt. Der Staatsanwalt hatte für Goiny 6 Jahre Zuchthaus, ferner 5, 4 und 3 Jahre fängnis beantragt. Hd Frankfurt a. M., 1. Okt. Auf dem Boerne=Platz wurde heute Nacht ein 18jähriger Arbeiter mit einer schweren Verletzung aufgefunden. Er starb auf dem Transport nach dem Krankenhause. Seine Verletzung soll er bei einer Schlägerei mit Zuhältern erhalten haben. Hd Wien, 1. Okt. Kaiser Franz Josef und der Zar reisten gestern nachmittag 2½ Uhr in Begleitung des Erzherzogs Franz Ferdinand, sowie der Grafen Lamsdarff und Goluchowski nach Muerzsteg. Hd Budapest, 1. Okt. Zwischen den streikenden Kutschern und der Polizei kam es gestern vormittag zu einem förmlichen Straßenkampf, sodaß Militär requiriert werden mußte. Die Streikenden attackierten die Polizei mit Messern. Man spricht von einer Anzahl Toten und Schwerverwundeten, ein berittener Polizist erhielt eine Schußverletzung und fiel vom Pferde. Hd Budapest, 1. Okt. Bei den Zusamenstößen zwischen den streikenden Kutschern und der Polizei wurden 4 Streikende erschossen und über 60 verwundet. 45 Personen wurden verhaftet. Es werden weitere Demonstrationen befürchtet. Hd Newyork, 1. Okt. Am Samstag werden 15000 Grubenarbeiter in Pennsylvanien in den Ausstand treten. Hd Newyork, 1. Okt. Morgen findet die dreifache elektrische Hinrichtung der Gebrüder Wolster statt, die ihren alten Oheim ermordet haben, um ihn zu beerben. Wetterbericht. 2. Oktober. Wolkig, teils heiter, angenehm, strichweise Regen. Veränderlich, wolkig mit Sonnenschein, windig, angenehm, strichweile Gewitter. 3. Oktober. Für den redakionellen Tel verantwortlich Büh. Schade. voleon I. als Zäger.) Ein französisches Mit sänfter.... g66 -(Napoleon I. als Jäger.) Ein französisches Blatt schreibt: Taß Herr Loubet ein großer Jager vor dem Herrn und ein trefflicher Schütze ist, dürfte allgemein bekannt sein. Man braucht aber nicht immer ein berühmter Nimrod zu sein, um ein Staatsschiff lenken zu können. Man kann ein großer Schachtengewinner sein und doch nicht wissen, wie man eine Flinte zu halten hat. Napoleon I. z. B. war als Schütze gar nicht zu gebrauchen. Und doch erlebte er einmal ein„Jagdabenteuer", das ihm selbst von seiner Schießkunst einen hohen Begriff gab. Man hatte eine Treibjagd veranstaltet, und ein Buchführer verzeichnete genau die Namen der Schützen und Stückzahl und Art des von ihnen erlegten Wildes. Der König von Westfalen hatte mehr als 200 Tiere getötet, Murat 150, der Kaiser aber kaum zehn. Trotzdem schien er sehr zufrieden zu sein, und es herrschte deshalb unter den Jagdteilnehmern eine fröhliche Stimmung. Plötzlich sagte Napoleon:„Ich habe doch mindestens 100 Tiere zu Boden gestreckt.“ Allgemeine Bestürzung! Ringsum ward's still; Jerome aber und Murat liefen schnell zu dem Buchführer und riefen ihm zu:„Der Kaiser muß mindestens seine 100 Stück haben!“ Und nun wurde in überaus kunstvoller Weise eine große sollte jede Hausfrau darauf hinwirten, vaß namentlich der Gatte, der oft außer dem Hause gezwungen ist, für Magen und Nerven schädliche Getränke zu genießen, wenigstens daheim naturgemäß lebt und nur gesunde Speisen und Getränke zu sich nimmt. Sie sollte z. B. unbeirrt jeden Tag immer und immer wieder Kathreiners Malzkaffee auf den Tisch bringen, anfangs eventuell nur als Zusatz zum Bohnenkaffee, etwa im Mischungsverhältnisse von halb zu halb, dann allmählich zu immer größeren Quantitäten Malzkaffee übergehend, bis endlich dieses bekömmliche, mild und angenehm schmeckende Getränk in unvermischter und reiner Form allen Familienmitgliedern ausnahmslos ein unentbehrlicher Bestandteil des täglichen Frühstücks und Vesperbrotes geworden ist. Die beliebten Berliner Lose à 1 Mark zur nächsten Gewinnziehung erfreuen sich wieder sehr lebhafter Nachfrage; weiß man doch, daß die schönen Hauptgewinne von 10000 Mark, 6000 Mark, 5000 Mark, 4000 Mark, 2 mal 3000 Mark, 5 mal 2000 Mark, 6 mal 1500 Mark, mit 70 Prozent des angegebenen Wertes sofort in Bargeld umgesetzt werden können, desgleichen auch die 6002 gediegenen Silbergewinne mit 90 Prozent des Wertes. Diese billigen Lose zu 1 Mark(11 Lose kosten 10 Mark) bieten sonach vorzügliche Chancen. Dieselben sind überall bei den inserierten Verkaufsstellen und bei dem General=Debit Lud. Müller& Co., Bankgeschäft in Berlin, Breitestraße 5, zu haben. Bekanntmachung. Stnnmn#. Die Wahlen zur regelmätigen Ergänzung der In unser Handels=Register Verordneten finden am. vormittags 10 Uhr, ist heute bei der Firma Ver- Freitag, den 6. November d. Is., vormill#gs einigte Deutsche Rickelwerke in dem Lokale des Wirts H. Althoff zu Wellinghofen statt ur salzwers] Es scheiden mit Ablauf dieses Jahres aus: aus der 1. AbWestsälischee Rickelwa##- teilung Herr Landwirt Heinrich Köper und aus der 2. Abteilung Fleitmann, Witte& Co zu “„ auf 4 Bohwinkel zu Wellinghofen ene Carl Läders. Gwerte eingetragen worden:!““ Die Wahlen werden von denselben Abtelungen gersengung Las steuvertreitende wetglied besemt Zahre zie f- Zibtelung einen und die 2. Abteilung auch Rican Pauner steaus den zan Genandseurorhusten zu Bihien. Genetadetngetestenen Vorstande aujzge Geptn.,„903.] Das Verzeichnis der stimmberechtigten Geututeringesetgenen Königliches Autogerigzt. bei dem Herrn GermeindeVorseher Bohr Betantnahung, achchehsk elsihegensch elcie die bschshiee, Bezirks, welche im Johre 190 atsglate Stimmenmehrheit verliert. Zur Teilnahme an der Wahl ein Gewerbe im Umpe319e(Gemeinderecht) sind nur diejenigen Mitglieder der Gemeinde berechbetreitben volen, haben diesig, weich.„ 14628 80 hierzu erforderlichen Wander=] I. preußische untertanen und selostäudig sino, geverteschene und wvor bote) I., Laiute gremenantersäzung aus sfentlichen Mittelnenpfeangen, sie am 1. Januar künstigen]„ g, Jahres im Besitze derselben! 3. von ihrem Grundbesitz in der Gemeinde mindestens zu 6 Ml. vens b'e eue' Grundsteuer bezw. 4 Mk. fingierter Einkommensteuer veranlagt find.. g, Tantember 1903. Wellinghofen, oen 29. Sep.., Dex Amtmann: Hartung. Beschluß. Das Verfahren zum Zwecke der Zwangsversteigerung der in Schwerte belegenen, im Grundbuche von Schwerte Band X Artikel 589 auf den Namen des Handelsmanns Abraham Sternberg in Schwerte eingetragenen Grundstücke wird aufgehoben, da der Antrag auf Zwangsversteigerung zurückgenommen ist. Der auf den 2. Novbr. 1903 bestimmte Termin fällt weg. Schwerte, den 29. September 1903. Königliches Amtsgericht. sein wollen, spätestens bis zum 25. Oktober ds. Jahres unter Vorlage ihres diesjährigen Wandergewerbescheines im hiesigen Steuerbureau zu beantragen. Schwerte, 30. Sept. 1903. Der Bürgermeister. KA K W &am Dilettanten=Verein„Niegedacht“ * Bandhosen feiert am Sonntag, den 4. Oktober, sein geschlossenes Rekrutenabschiedskränzchen im Saale des Herrn G. Ebbert durch Theater und Ball. — Anfang 5 Uhr.— Nichtmitglieder, durch Mitglieder eingeführt, haben Zutritt. Die passiven Mitglieder, sowie die Eltern der aktiven Mitglieder sind hierzu freundlichst eingeladen. Der Vorstand. 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II. 11,70, Raps I. 19,75, II. 18.75 Mi., alles die 100 kg. 4gct. Köln, 30. Sept. Weizen 00,00, Roggen 00,00, Hafer 00,00—00,00, Heu 5,60—½0 Maschinenstroh(Roggen=,# Richtstroh(Flegeldrusch)g Krummstroh 2,80 Mk. die 100—K. Bonnmartich fer den udeltbonsien 6e Wilh. Schade, für den Anzeigenteil: Julius Humm in Schwertz. un## Drus und Verlag von Gatl Schwerte.