lünden hrei. Börde. Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen für den Kreis Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. durch Veröffentlichung in der„Schwerter Z verbündliche Krait. Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 g., e 42 Pfg. Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. Ersch jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustriert## Familienfreund.“ 36. Jahrgang. bee Deutsch OSTALRNA □ Schtrrupe###e#zeibu#### — Karannneurg SansTelagr arig Eel, Eusenbaln Phst — Retchspostdamptet □ BBrtis * P EE-#L.Verting n prechend kapitalkräftigen Gesellschaft behufs Ostafrika weist in verschiedenen Stellen Goldlagertätten auf. So östlich des Viktoria=Sees bei Ikomhe, scharo im Nordosten und am Ostufer des Njassa im Süden der Kolonien. Kohlenlager befinden sich zu beiden Seiten des Njassa=Sees auf deutschem wie auf britischem Gebiet, ferner am linken Ufer des das deutsche Gebiet im Süden begrenzenden Flusses Rovuma. Hier sind auch Edelsteine gefunden worden, für deren Gewinnung Konsul Vohsen eine Konzession erhalten hat, und zwar auf die Dauer von 10 Jahren. Was speziell die Goldfunde anbelangt, so hat Hauptmann Schleifer die Gesteinsproben von der königlichen chemisch=technischen Versuchsanstalt prüfen lassen. Die Proben waren aus zwei Rissen entnommen; die einen enthielten 533,5 Gr. Gold und 59,5 Gr. Silber, die anMerksprüche. Wahrer Edelsinn ist selten; Mancher wird des Hochmuts Beute, Den für edel man gehalten; Eins nur soll als edel gelten: Besser sein als and're Leute, Und sich nicht für besser halten. und dessen Sohn Willibald eingefunden. Sie umgaben sitzend und stehend den Tisch, an dem der Richter und ei chreiber Platz genommen hatten. Amtsrichter Kilian nd Kriminalkommissar Müseler waren ebenfalls anEine verhäugnisvolle Erbschaft. Roman von F. Arnefeld. (9. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten). „Hier auf dem Amtsgericht,“ war die Antwort. „Und ist die Wohnung noch versiegelt?“ Ja, obwohl die Geschwister schon einen Höllenlärm deswegen geschlagen haben. Sie konnte nichte ntsiegelt werden, bis sich herausgestellt hatte, ob ein Lestament des Verstorbenen vorhanden sei. Nun wird dies morgen sogleich nach der Eröffnung des Testaments geschehen. Sie stellen mir den Abzug der Photographie zur Verfügung?“ schloß er und legte das Blatt in sen oevn werde mich bemühen, Ihnen noch einen klareren Abzug zu machen, entgegnete Beutler, dann empfahlen sich die beiden Herren. Amtsrichter Kilian folgte ihnen sehr bedenklich. 9. Kapitel. In dem Amtszimmer des Amtsgerichtsrat Dr. Frohberg war ein Teil der Trauergesellschaft, die am Tage zuvor auf dem Luisenkirchhof am Fürstenherzganerreg der Beisetzung Ahrweilers beigewohnt hatte, Die Schwestern, Nichten und Neffen des Verstor### und sein Schwager Ilgener waren der an sie ergangenen Aufforderung gefolgt, ferner hatten sich Karl Dornedden und Kriminalkommissar Müseler waren wesend, hatten sich jedoch etwas abseits von den Uebrigen Die Zwar flüsternd geführte aber sehr lebhafte UIn terhaltung verstummte und machte einem tiefen, erwartungsvollen Schweigen Platz, als Amtsgerichtsrat Dr. Frohberg die Siegel des großen Kuverts, auf dem die Aufschrift„Letzter Wille von Kurt Ahrweiler“ in großen Zügen zu lesen war, zuerst auf ihre Unversehrtheit prüfte und alsdann aufschnitt. Er entfaltete den darin enthaltenen Bogen, machte eine kurze Pause und las dann den Allgemeines Staunen bemächtigte sich der gesamten Zuhörerschaft, als Kurt Ahrweiler nach kurzen einleitenden Worten erklärte, das Glück habe ihn bei seinen Unternehmungen in Südamerika hervorragend begünstigt und * im Besitz eines Vermögens von zirka sieben Millio* Furopa zuruckgekehrt, das in seinem deren 2492,9 Gr. Gold und 167,5 Gr. Silber. Der Metallgehalt dieser Steine ware danach groß. Selbst wenn sich in der Tiefe auch weniger Gehalt vorfindet, so steht doch die Abbauwürdigkeit außer Frage. Der Zuzug von Goldsuchern dahin über den britischen Hafenor# Mombas dauert ununterbrochen fort, da sich die ersten Erwartungen bestätigt haben. Selont wenn der jetzt fe gestellte sehr hohe Goldgehalt später nachlassen und anstatt eines alles beherrschenden Mienenbetriebs wie im Süden ein mäßig rentierender und beschränkter Abbau treten sollte, sind die neuesten Funde von der allergrößten Bedeutung für die Entwicklung unserer größten denn sie bringen ziemlich sicher die Eisenbahnen und andere Verkehrswege nach dem Innern und damit die E schließung für den Handel und die Verwertung der jetzt unbenutzbaren Produkte der Land= und Forstwirtschaft Iu unserer beisehenden Karte sind die obenerwähnten Fundstellen von Gold, Eisenerz, Kohle und Edelsteine deutlich bezeichnet. Außerdem enthält die Karte(vergl. die Zeichenerklärung oben rechts) die Standorte der Schutztruppe und der Polizeitruppe und die Einteilung Ostafrikas in die Verwaltungsbezirke. Sie kann also in mehrfacher Hinsicht als treffliches Orientierungsmittel dienen. Politische Uebersicht. — Das Kaisermanöver. Das Vorspiel ist zu Ende, am heutigen Montag haben die eigentlichen Kaisermanöver begonnen. Die vierte und letzte Parade war am Sonnabend die über das sächsische 19. Armeekorps bei Leipzig, nachdem tags vorher das 4. Korps bei Roßbach in Parade gestanden hatte. Der Kaiser, König Georg und die übrigen an dem Manöver teilnehmenden Fürstlichkeiten wohnten auch der Leipziger Parade bei. Militär und ansteckende Krankheiten. Eine schleunige Verfügung der obersten preußischen Militärbhörde erging nach Berliner Blättern an die einzelnen Korpskommandos. In der Kundgebung wird auf die großen Gefahren hingewiesen, welche dem Militär gelegentlich der Herbstmanöver durch Einquartierung in verseuchten Ortschaften erwachsen. Zum Schluß werden die Korpskommandeure aufgefordert, strengstens dafür zu sorgen, daß in Ortschaften, in welchen der Typhus ausgebrochen ist oder sonstige seuchenähnliche Krankheiten herrschen, Mannschaften nicht einquartiert werden. — Unsere Freundschaft mit Amerika rückt folgende Mitteilung der„Zukunft“ in das rechte Licht: Als neulich den Offizieren eines deutschen Schiffes im Hafen von Neu=Orleans die Zigarren konfisziert wurden, die sie in einnen gewesen sein!"„Wir lassen uns das nicht gefallen!"„Wir greifen das Testament an! Könnten Blicke töten, so hätte Karl Dornedden, der in dem allgemeinen Sturm auffallend ruhig neben seinem gleichfals hoch erregten Sohn saß, entseelt, Hazrug niedersinken müssen, so schaute man mit den Ausdruck des Zornes, der Verachtung und des Neides zu ihm herüber. Auch der Untersuchungsrichter Kilian und der Kriminalrommissar jahen einander mit Augen an, in er sei im Trsitz eines Vermögens von zirka sieben Mil nen Mark nach Eürbra zurt„ semen, eisernen Schrank in sicheren Papieren, Hypotheken und anderen Besitztiteln aufbewahrt sei und unmittelvar nach der Publizierung des Testamentes den Erben ausgeliefert werden könne. Ein Verzeichnis der Wertstücke sei beiAmtsgerichtsrat Dr. Frohberg hielt dieses Verzeichnis in die Höhe und las weiter: Zu meinem Universalerben ernenne ich meinen Jugendfreund, den Fabrikbesitzer Karl Dornedden in un Er konnte nicht weiter lesen, ein lauter schiller Zornesschrei aus verschiedenen männlichen und weiblichen Kehlen unterbrach ihn. Man vernahm ganz deutlich die Worte:„Infamie!“ Gemeine Erbschleicherei!"„Er muß bei Abfassung dieses Testamentes nicht bei gesunden Kriminalkommissar sahen einander denen sich nicht gerade Wohlwollen für den bevorzugten Erben ausdrückte. Der Gerichtsrat bat sich in recht energischer Weise Ruhe aus und fuhr fort, nachdem diese end„Jedoch liegt es nicht in meiner Absicht, daß meine Schwestern und deren Kinder, die sich schon lange Rechnung auf meine Erbschaft gemacht, leer ausgehen sollen. Ich will nicht, daß etwas von meinen Sachen an sie kommen sollen und untersage meinem Universalerben ausdrücklich, ihnen auch nur ein Stück davon zu schenken; dagegen sind von meiner Hinterlassenschaft zwei Millionen Mark abzuzweigen. Davon fällt eine Million meinem Schwager, dem Kaufmann Ilgener und dessen drei Kindern, Viktor, Emil und Mathilde, zu, in die andere Million haben sich meine beiden Schwestern, Frau Majorin Deppner und Frau Regierungsrat Kunze, sowie die beiden Kinder der letzten zu ganz gleichen Summen zu Wieder wollte Unruhe ausbrechen, aber ein Blick des Amtsgerichtsrats hieli die Störenfriede im Zaum und er konnte seine Vorlesung des nur noch wenige Zeilen enthaltenden Schriftstückes beenden. Legate, so lautete es,„vermache ich nicht, mein Universalerbe wird, darauf kenne ich ihn, schon mit freigebiger Hand jedem austeilen, was ihm zukommt; auf eins will ich ihn aber aufmerksam machen: und ihre Tochter Marie braucht er nicht zu bedenken. Sie Mexiko für ihre Verwandten eingekauft hatten, ging eine Beschwerde an Herrn Speck von Sternburg und an de Kanzler des Deutschen Reichs. Der Botschafter antwortete, ein Schiff müsse die Gesetze des Landes kennen, das es anläuft, und aus Berlin kam der Bescheid:„Der Reichskanzler wünscht, daß diese Angelegenheit fallen gelassen wird.“ Kurz vorher hatten Engländer, die von demselben Mißgeschick betroffen worden waren, durch energischen Einspruch des Londoner Marineamts ihr Eigentum zurückerhalten. Womit denn wieder bewiesen wäre, daß Großbritannien mit den Vereinigten Staaten nicht so intim befreundet ist wie das von Specky vertre— Die wirtschaftliche Organisation der Polen macht sehr rasche Fortschritte. Wie die„Post“ mitteilt, ist die Bildung eines polnischen Aerzteverbandes in vie Wege geleitet, die Vorbereitungen zur Gründung eines Verbandes der Vereine polnischer Kaufleute sind, im Gange. Ein polnischer Gewerkschaftsverein wurde bereits vor einiger Zeit gegründet. Auch sonst bestehen verschiedene Vereinigungen wirtschaftlichen Charakters mit rein polnischer Tendenz. Bekannt ist ja, wie in den Ortskrankenkassen=Versammlungen deutsche Aerzte, Apotheker usw. nur deshalb, weil sie Deutsche sind, von der polnischen Mehrheit für ungeeignet gehalten werden. Soll erinnert werden an die Gewerbegerichts= und Stadtverordnetenwahlen? Gibt es denn überhaupt noch etwas, das die Polen nicht ausschließlich unter polnisch=nationalem Gesichtspunkt betrachten? Eigene Warenhäuser und Genossenschaften der verschiedensten Art rufen sie ins Leben, die polnischen Bauern= und Handwerker=Vereine werden für die nationale Propaganda nutzbar gemacht, kurz, der wirtschaftliche Kampf ist organisiert. Balkan. = Die Lage wird brenzlich. Die Erregung der muselmanischen Bevölkerung ist sichtlich im Wachsen kann jeden Tag zu einem explosiven Ausbruch führen. Die türkischen Blätter veröffentlichen auf höhere Weisung zum ersten Mal detaillierte Schilderungen der von den Insurgenten an muhamedanischen Frauen und Kindern begangenen Grausamkeiten und versehen dieselben mit hier so ungewohnten Glossen, daß hieraus die Absicht, auf die breite Masse zu wirken und dieselbe scharf zu machen, deutlich hervortritt. In allen fremden Botschaften versehen, wie im Kriegszustande, starke Matrosenahteilungen der betreffenden Stationäre bei Tag und bei Nachl den Sicherheitsdienst. Der deutschen Botschaft sind, da die „Loreley“ sich schon seit Wochen auf seiner Uebungsfahrt befindet, zum Zwecke des Schutzes feit Hegegestern vem Sultan 43 türkische Soldaten mit drei wiesen worden. Die türkischen Offiziere, vom General bis zum Leutnant, drängen nunmehr offen zum Kriege gegen Bulgarien, den, wie sie sagen, Europa der Türkei gestatten müsse, um die unhaltbare Lage zu beseitigen und weit Schlimmeres zu vermeiden..— M.um starf, = Weitere Bandenkämpfe. Eine 170 Mann starke Bande soll in zwei Abteilungen zwischen Demotika und Feredschik an der Bahnlinie nach Dedeaghatsch ihr Wesen treiben und Anschläge auf die Truppentransporte planen. Edhib Pascha sandte von Dedeaghatsch mehrere Abteilungen zu ihrer Verfolgung ab. Das bulgarische Exarchat erhielt in letzter Zeit wiederholt von den Komitees die Mahnung, das Vorgehen der Verschwörer in keiner Weise zu stören. Das Exarchat zögert daher, den von türkischer Seite gewünschten Einfluß auf die irregeleitete bulgarische Haden nich zwat gut beiient, tais zunge Mädchen daot 8 aber stets mit sichtlichem Widerwillen getan und die Mutter hat sich reichlich bezahlt zu machen gewußt. Ic habe mich nie darüber beklagt, weil ich in meiner Ruhe und Behaglichkeit nicht gestört sein wollte, sehe aber keine Veranlassung, die Leute noch nach meinem Tode zu beUeber Dorneddens bleiches Gesicht flog eine flüchtige Röte, er schien beschämt über die Kleinlichkeit seines Freundes und die Uebrigen lächelzgizgtrils,sachtisch, teils mißbilligend; Ahrweilers nachträglicher Rachealt hatte einen schlechten Eindruck gemacht und die Majorin flüsterte ihrer Schwester zu: „Das ist wieder der ganze Kurt, der die Faust in der Tasche macht Ji. 9.12 M6en „Sich nichts getraut, wenn ihm die Leite gegenüberstanden, und sich losleß, wenn, ge. vospzirge er heisfe BorSo hat ers mit uns auch gemacht; würde er deim lesen seines Testamentes zugegen gewesen sein, würde er uns nicht so mitgespielt haben,“ erwiderte die Rätin. „Diesem Erbschleicher das ganze Vermögen in den Rachen werfen und uns mit einem Bettel abzuspeisen!“ zischte die Majorin,„aber ich lasse mirs nicht gefallen, greife das Testament an.“ „Wer weiß, ob das nötig ist, ob mans nicht noch auf andere Weise machen kann!“ flüsterte mit einem sehr gehässigen Blick auf Dornedden die Schwester. Die beiden Damen hatten während ihres leisen Zwiegesprächs nicht auf den weiteren Inhalt des Testaments geachtet. Es enthielt nur noch die ebenfalls Bestimmnug, daß derjenige Richter; der das Testa publiziere, Testamentsvollstrecker sein solle und es ihm eine ganz ansehnliche Gratifikation dafür ausgesetzt. Amtsgerichtsrat Dr. Frohberg erklärte ohne Zögern, daß er das Amt annehme und bestellte sämtliche Erben für eine Nachmittagsstunde nach der Wohnung des Verer in ihrer Gegenwart den eisernen Schrank öffnen und die Wertpapiere herausnehmen wolle, stieß aber auf zwiefachen Widerstand. Assessor Kunze erklärte in seinem Namen und in dem seiner Mutter und Schwester, daß sie das Testament anzugreifen gedächten, und Amtsrichter Kilian, der sich aus seiner Ecke erhoben hatte und näher getreten war, verkündete, er werde sich der Auszahlung des Kapitals widersetzen, so lange die Untersuchung nicht abgeschlossen sei. gegen sei er damit einverstanden, daß der eiserne Schrank geöffnet und festgestellt werde, ob die in dem Verzeichnis aufgeführten Wertstücke sich vollständig darin befänden. (Fortsetzung folgt.) Bevölkerung Mazedoniens auszuüben.— Ueber 250 Einwohner eines Dorfes im Sandschak Kirkkilisse, welche sich den Banden angeschlossen hatten, sind in das Dorf zurückgekehrt. Bei einem Zusammenstoß bei WlaichoKliKlissura in der Kaza Kastosia verloren die Komitatschis 200 Mann und ließen viele Bomben und Gewehre auf dem Platze zurück. In der Ortschaft Ischan, Bezirk Ochrida, fand ein Zusammenstoß mit einer von einem Popen befehligten Bande statt, wobei zwei Bulgaren getötet wurden, die übrigen ergriffen die Flucht. = Die Balkanverwicklungen werden schließlich doch wohl nach Art des Gordischen Knotens durch das Schwert, resp. durch Pulver und Blei gelöst werden müssen. Der sultan persönlich„scheut zwar noch immer, gag gisser 101 490 ganze Bibeln und 50 539 neue Testamente aus. gegeben. *:(Das heftige Gewitter,) welches am Samstag abend über unsere Gegend niederging, hat bei den Fernsprechleitungen mehrfach Schaden angerichtet. Es war wohl das am längsten andauernde Gewitter, welches wir in diesem Sommer gehabt haben; stundenlang war der Himmel fast ununterbrochen taghell erleuchtet, ein schöner majestätischer Anblick. Gegen 12 Uhr ließ das Gewitter nach, ohne in der Stadt oder näheren Umgebung Schaden anzurichten. In der Remscheider Gegend dagegen sind durch Buitzschläge mehrere Schadenfeuer entstanden. **(Schon wieder eine!) Wiederum ist eine Krankenkasse, die Südd. Krankenkasse(E. H. 8), Sitz Augsburg, die Sutan versönlich scheut zwar noch imner vor bieserlftase, de Sld, Kranterngstzgiedzer halk, nacheiner Medune Lösung zurück, die Regierung, und die Militarbeyorden natürlich auch anderwärts Mitgliertt hat, nach enler Merrung bund aticz die secheg 4 Getschute iher. Augsburger Abenditg“ vor dem Zulanmenbruch anin Konstantmopel drängen ihn jeooch zum Entschluß. Was immer auch über das Verhältnis der beiderseitigen Truppenstärken gesagt und geschrieben worden sein mag, die Türkei wird siegreich aus einem Kriege mit den aufständischen Banden hervorgehen, selbst wenn mit diesen Bulgarien und Serbien gemeinschaftliche Sache machen sollten. Die Furcht vor einer Niederlage ist auch nicht die Ursache der schwankenden und unentschlossenen Haltung Abdul Hamids II., die Ursache liegt tiefer, sie besteht in der nicht unbegründeten Besorgnis, daß am Ende auch einem türkischen Siege, und wenn dieser mit den schwersten Opfern erkauft wäre, der Lohn vorenthalten werden würde.— Der türkische Oberkriegsrat hält tägliche Sitzungen, die sich wiederholt durch die ganze Nacht ausdehnen. Das Resultat seiner Beratungen ist immer dasselbe: Krieg gegen Bulgarien. der„Augsrulger Abenezig.“ vor dem Zusammenbruch angelangt. Die Süddeutsche Krankenkasse wurde am 11. Sep. tember 1902 gegründet. Nun ist noch kein Jahr vergangen und die Kasse geht den Weg fast aller ihrer Vorgängerinnen, sie vertracht..... de Gerlohn munch *(Statistik.) In der Kreissynove Iseklohn wurden im verflossenen Jahre für äußere Mission 9564,02 Mk. ausgebracht, darunter in der Stadt Iserlohn 2090,95 Hohenlimburg=Elsey 1172,50 Mk., Altena 2776,99 Mk., Hemer 720,39 Mk., Schwerte 1267,38 Mk. Durch den Gustav=Adolf=Verein gingen 4050,48 Mk. ein inkl. einer Liebesgabe von 500 Mk. Kirchliche Kollekten brachten 10834,59 Mk. auf und'zwar in Iserlohn 1905,15 Mk., Altena 1699,32 Hohenlimburg=Elsey 1746,99 Mk., Hemer 812,13 Mk. Schwerte 1930,47 Mk.— Die Gustav=Adolf=Frauenvereine haben aufgewendet in Iserlohn 1638,09 Mk., Altena 1213 Mk. Schwerte 673,20 Mk. Mk. Hohenlimburg=Elsey 534,03 Hemer 477, 30 Mk., zusammen 4535,62 Mk. !!(Umtausch von Postwertzeichen.) Die beim Publikum Kleine Chroutt. g4 I1(Untausch von Postwertzeihez.) Diebein +- Leipzig, 4. September. Hoch klingt das Lieo vom vielfach verbreitete Anschauung, als ob es nur auf eine Unbraven Mann! Um ein auf dem Bahnübergange befindliches freundlichkeit oder Bequemlichkeit des Schalterbeamten zurückKind vor dem Ueberfahrenwerden zu retten, setzte der 35 zuführen sei, wenn ein solcher dem Verlangen, höherwertige Jahre alte Bahnarbeiter Schlegel auf Station Rackwitz Marken gegen solche kleineren Wertes umzutauschen, nicht (Berlin=Anhalter Bahn) mutig sein Leben ein,— es gelang stattgiebr, beruht auf einem Irrtum. Der Schalterbeamte ihm, das Kind wegzureißen, er selbst aber hauchte unter den ist nicht berechtigt, einem solchen Wunsche nachzukommen. Rädern der Lokomotive sein Leben aus. Die Postordnung für das Königreich Bayern kennt einen derarigen Untausch überhgaupt nicht. Zur Gerehnigung eines Markenumtausches überhaupt ist aber nur die Oberpostdirektion zuständig. Diese wird die Genehmigung in der Regel nur dann erteilen, wenn Postwertzeichen in Frage kommen, die in den Händen des Publikums verdorben oder unbrauchbar geworden sind; niemals aber, wenn es sich um Marken handelt, mit denen eine Zahlung geleistet worden ist. Und das sind die weitaus meisten Fälle, in denen ein Umtausch von Marken begehrt wird. In einer Entschließung be= hat sich die genannte Stelle über einen solchen Fall ausdrücklich die dahin ausgesprochen, daß sie nicht dazu beitragen will, Zahlungen, — ldie statt durch Postanweisungen mittels Freimarken betätigt wurden, die für den Empfänger zunächst unverwertbar sind, auf dem Wege des Markenumtausches zu realisieren. Man kann auch vom gesundheitlichen Standpunkte aus dagegen protestieren, daß Marken vom Publikum zurückgenommen werden, die schon in der Oeffentlichkeit zirkulierten. Die Neaktion in China. Mit der letzten Post aus Ostasien sind mehrere Nachrichten aus China eingegangen, die die dortige Lage sehr bedenklich erscheinen lassen. Der Hauptpunkt, den sie hervorheben, ist der, daß man sich in Europa sehr großen Täuschungen hingibt, wenn man annimmt, daß die letzthin von dem Pekinger Hofe angeordneten Hinrichtungen zur Niederdrückung jedes antieuropäischen Aufruhres bestimmt waren. Im Gegenteil hatten gerade Leute, den Europäern günstig seien, ihr Leben lassen müssen. So heißt es in einem Privatbriefe aus Neu=Chwang vom 11. August 1903: Der Mandarin am Pekinger Hofe Shen ist zum Tode verurteilt und hingerichtet worden. Die europäische Bevölkerung in Nordchina ist darüber sehr bestürzt. Denn Shen war einer der wenigen reformfreundlichen Mandarinen und gerade deshalb ist er der Majestätsbeleidigung schuldig befunden worden. Die Kaiserin selbst hat das anfängliche Urteil auf Köpfung in Hinrichtung durch die Bastonade umgewandelt. Sonst ist in China die Justiz überaus langsam, diesmal ging die Sache so schnell, daß die europäische Bevölkerung von Peking das Urteil erst erfuhr, als die Hinrichtung bereits erfolgt war. Alle Europäer erinnern sich dabei an die Ereignisse, die vor vier Jahren der Boxerbewegung vorausgegangen sind. Auch um diese Zeit wurden zahlreiche Mandarinen, die der Reformpartei angehörten, verfolgt. Man hat also alle Ursache, sehr besorgt zu sein, und die Hoffnungen, daß China sichder westländischen Kultur nähern werde, stark herabzuschrauben. Die europäerfeindliche Politik des Pekinger Hofes tritt auch darin hervor, daß man allen Eingeborenen, die zu den Europäern in irgend welchen Geschäfts= oder Dienstbeziehungen stehen, etwas anzuhängen sucht und sie unausgesetzt mit harten Strafen verfolgt. Man dichtet ihnen Verbrechen an und läßt das Richtbeil möglichst oft gegen sie in Funktion treten. Kurz, alles deutet darauf hin, daß nach der Periode der Nachgiebigkeit Europa gegenüber, auf die man zu große Hoffnungen gesetzt hatte, der alte Trotz und die starre Abschließungssucht in China wieder die Oberhand gewonnen haben. Lokales. ** Schwerte, 7. September 1903. (Die Tageslängen) nehmen jetzt merklich ab. Ende August war die Tageslänge nur noch 13 Stunden 35 Minbunte og inen Puilschrit der Tageslänge der ist aber selten verbürgt bei Marken, die zumeist in Geldbörsen usw. herumgetragen wurden. Im übriges, sollte man meinen, daß der billige Postanweisungsverkehr den Versand höherer Marken(denn nur diese kommen in Betracht) an Zahlungs Statt von selbst aus der Welt schaffen könnte. Aplerbeck, 5. Sept. Von dem 18jährigen Bergmann Emil Hilsmann waren seit einiger Zeit die Briefkästen ausgeräubert und viele Briefe und Postkarten vernichtet. Vergangene Nacht ist es nun hiesigen Postbeaneten gelungen, des Täters habhaft zu werden. Derselbe wurde heute morgen verhaftet. Westfalen und Rheinland. Unna, 5. Sept.(Geständiger Totschläger.) Der Bergmann Franz Klodt, welcher unter dem dringenden Verdachte verhaftet wurde, den Bergmann Heinrich Reichhardt erschlagen zu haben, hat gestern dem Untersuchungsrichter Landgerichtsrat Bäumer ein umfassendes Geständnis abgelegt. Klodt wurde gestern Nachmittag nach der Tatstelle transportiert, wo durch den genannten Richter ein Lokaltermin abgehalten wurde. Auf der Fahrt nach Königsborn hat sich der Mensch, der erst 18 Jahre alt ist, jedenfalls unter dem Drucke des gegen ihn vorliegenden Materials, zu einem Gestandnis bequemt. Nach den Angaben Klodts hat er mit dem Erschlagenen am selben Abend einen Schlußball besucht; gemeinschaftlich sind dann beide am folgenden Morger über den sogenannten Milchpfad gegangen. Es soll dann zu einer Frasselei gekommen sein, wobei Klodt seinen e Shen Br Du, u ae ee eshe ese besen e Klike an hofes ein sehr aut belichtes Konzert,.... zngesteltes) 8 Unna, 5. Seut. Der Reisende F. E. Kampmamn V Mäinsterischen Kitassere 2oge u welchen die Kapele gum Kroppfägiseeg, ie eer. stets des Konzertes nahm der Präses des Vereins, Herr Fabrikant* Bochum, 5. Sept.(Ei Fleitmann, das Wort; seine Ausführungen gipfelten in dem testreik,) das ist die neueste Hoch auf unseren Kaiser, in das die Anwesenden begeistert Wurmkrankheit zu einstimmten. Der Festball hielt die Landwehrmänner mit ihren Damen noch manche Stunde in trauter Stimmung 9s(Die Wurmnkrankheit) im Ruhrbezek gebt, nach den Berichten der Knappschaftsärzte, allmählich zurück. (Märtische Bibelgselschaft.) Iy votzignt, nene häusern die für die Behandlung der Wurmkranken wurden füir 86 Mort Prauhihechn ud iv. Shaistenfwähte besondere Vergitung wieber zu entziehg. verkauft. Seit Bestehen der Gesellschaft sind, im ganzen Krankenhäuser, welche ihrerseits den Aerzten für die nichts npartieller Aerzin der Bekämpfung der Wurmrränthen zu Tage. getretene Erscheinung, die 3u einer argen Kalamitat führt und besonders die Avbeiter sehr schwer trifft. Als eine bittere Ironie mutet es an, daß die davon betroffenen Arbeiter es einem Arheitel vertreter, dem sozialdemokratischen Knappschaftsäul## Heitbrink zu verdanken haben. Auf desseg, gragegn. sowie für 1440 Mk. andere heilige Seit Bestehen der Gesellschaft sind im amente aus. amstag abend 1 Fernsprechpar wohl das fir in diesem Himmel fast majestätischer ), o h n e i n d e r urichten. In h B l i t z s c h l ä g e eine KrankenAugsburg, die einer Meldung menbruch anam 11. Sep. ahr vergangen orgängerinnen, rlohn wurden 9564,02 Mk. 2090,95 Mt. 2776,99 Mk., : Durch den inkl. einer Liehten 10834,59 Altena 1699,32 812,13 Mk. =Frauenvereine tena 1213 Mk. =Elsey 534,03 beim Publikum r auf eine Unseamten zurück, höherwertige itauschen, nicht Schalterbeamte nachzukommen. n kennt einen Genehmigung nur die Oberhmigung in der chen in Frage verdorben oder enn es sich um eistet worden ist. denen ein Umer Entschließung Fall ausdrücklich will, Zahlungen, marken betätigt verwertbar sind, alisieren. Man e aus dagegen zurückgenommen irkulierten. Die sehr man auch st mit der Zunge lichem Zustande; zumeist in Geldriges- sollte man ehr den Versand in Betracht) an haffen könnte. 3jährigen Berg= Zeit die BriefPostkarten veren Postbeaneten rden. Derselbe heinland. er Totschlällcher unter dem den Bergmann hat gestern dem umer ein umwurde gestern rt, wo durch den zehalten wurde. der Mensch, der em Drucke des inem Geständnis er mit dem Erlußball besucht; genden Morgen n. Es soll dann ei Klodt seinen kopf schlug, soEs scheint, als in die Röchlingrst nach etwa acht ich eingestanden, hl Eintrittskarten haben. F. E. Kampmann ihrt des Camener r die Räder und ieller AerzBekämpfung der heinung, die zu ders die Avbeiter sie mutet es an, einem Arbeiterjappschaftsältesten dessen Antrag beid, den KrankenWurmkranken geentziehen. ezten für die nichts weniger als angenehme Arbeit der Kotuntersgggngen giecheis, beiondere Verantungen sahlen muben, ließen daß die Knall, und in hohem Bogen fliegt das rechtsetige Hor auch bleiten, und die nächte Holge dovon, /,pgrnehran, der Rotscheckte mir vor die Füße. Die Kämpfenden sind Aerzte eben keine Hotuterhuchungen, wezvig vor in den augenbicklich auseinander. Als wäre nichts geschehen, Nam werden die Vourmntrauten, Itg Zzunen sich der Ab= nechmen sie die Abung wieder auf. Aber, o Wunderl mit Kranknhäusern behandelt, d. v. V1. v—.u—.... M., dem Unterschiede, daß die Schwarze die Führung, also die treibungskur unterzezgz, aber se., erhaurn, veine, e Rolle des Herrn Grafen, die Rote aber die des demitgen benouno Fonnen sie aber auch keine Arbeit erhalten, Leibdieners überahm. Und das blieb hinfort so. Dem scheinigung keine Arbeiter anlegen. * Eving, 5. Sept. Gestern stürzte auf der hiesigen Provinzialstraße der Schuhmacher Heinrich Braun aus Brambauervon seinem Fahrrade. Eine unbekannte Person bemühte sich um den Gestürzten. Nachher bemerkte Braun, daß ihm 44 Mark bares Geld fehlte, was ihm beim Sturze entfallen sein mußte. Es fiel ihm nämlich ein, daß die fremde Person sich an der Unfallstelle mehrmals gebückt und sich dann schleunigst entfernt hatte. Der Mann wird das Geld wohl nicht wiedererlangen. Volmarstein, 5. Sept. Das im Bau begriffene des Z1 einem Gottesurteil. Eigener der„Schwerter Zeitung.“ IId Berlin, 6. Sept. Der Berliner Magistrat beschloß für die Ueberschwemmten im Notstandsgebiet 30000 Mk. zu bewilligen. Hd. Duisburg, 6. Sept. In der vergangenen Nacht ist die Kattunfabrik vorm. Rolffs& Co. durch Feuer teil“ solmarstein, 5. Sept. Das im Bat, sgiffsgze weise zerstört worden. Die Strafanstalt und mehrere andere Krüppelheim sollte mit allen Einrichtungen-00 000 ur:,(benachbarte Gebäude waren eine Zeit lang ebenfalls gekosten, nun stelt es sich aber heraus, daß 2504 /53/00g fährdet. Mehrere Arbeiter erlitten schwere Verletzungen. erforderlich sind. An dieser Summe fehlen noch 199.00)—, Lig Frankfurt a. M., 6. September. Heute Mark. Herr Pfarrer Arndt wendet sich deshalb nochmals an die evangelischen Glaubensgenossen und bittet um Gaben für die Fertigstellung des Baues. Er schreibt: Infolge der Hundstagshitze sind die anfänglich so zahlreichen Bäche und Bächlein, die uns Kupfer, Nickel, Silber, Gold und Papier nach Volmarstein trugeng gast ganz versiegt. Gottlob, die Hundstage n, Ende und damit werden hoffentlich auch jene Bache Bächlein wieder zu fließen anfangen. * Westrich, 5. Sept. Ein hartes Schicksal traf gestern die Familie des Gutsbesitzers Östermann. Der mit dem Antreiben der Bferde während des Korigb= ig das Kreiskrankenhaus Zwickau eingeliefert. dreschens beschäftigte fast 15 jährige Sohn kam dense zur ninreinntin.I.„ Ha Fraursalt u. M., 6. Sepiemder. hhin mittag wurden hier in der Nähe des Schlacht= und Viehhofes 4 zusammengebundene Leichen, Vater Mutter und 2 Söhne aus dem Main gelandet. Die Persönlichkeit der Toten ist noch nicht festgestellt. Hd Breslau, 6. Sept. Der Wagenmeister Büttner ud Lavier nach Volnarstein trugen, sfoi) ex, Maschine eines einlaufende Gottlob, die Hundstage nayern sich ihrem wurde gestern mittag von der Maschine eines eintäusenven die. ungoge unds9. S erfaßt und ig schmer vorletzt daß er hald es wurde ihm der rechte Im katholischen KrankenVerunglückten der U Zuges erfaßt und so schwer verkett, daß er bald darauf starb. Er hinterläßt 9 Kinder. Hd. Chemnitz, 6. Sept. Im Oelnitz=Luchauer Kohlenrevier wurden 75 Mann als der Wurmkrankheit verdächtig Zwölf von ihnen konnten jedoch wieder entlassen werden. IId. Chemnitz, 6. Sept. In Furth bei Chemnitz wurde ein etwa 20jähriger junger Mann von einem Zuge überfahren und getötet. Es liegt anscheinend Selbstmord vor. Hd Mährisch-Ostran, 5. Sept. Die Bewegung unter den Arbeitern des Kohlenreviers nimmt zu. Heute morgen haben sämtliche Schlepper der Nordbahn=Gruben wegen Lohndifferenzen die Einfahrt verweigert. In den Wittkowitzer Berline= Rädern des Göpels zu nahe; Unterschenkel fast abgerissen. hause Kirchlinde wurde dem schenkel gestern abgenommen. Vereitelter Anschlag gegen den Frankfurt„Berliner D-Zug.(Gruhen wird die Ausperrung aufrcht erhalten, Mehrere Frankfurt a. M., 5. September. Auf den Frankfurt= Arbeiterversammlungen wurden behördlich aufgelöst. 0* bier um 9 Uhr 45 Minuten abgebt,] IId Budapest, 8. Sept. In der heute vormittag stattgefundenen Audienz hat der Kaiser in voller Würdigung der Gründe, die Finanzminister Lukasz vorbrachte, davon Abstand genommen, ihn mit der Kabinettsbildung zu betrauen. Hd Budapest, 2. Sept. Die„Budap. Corresp.“ ist von kompetenter Seite ermächtigt, die Meldung, daß gestern bei einer Uebung das 44. Infanterie=Regiment revoltierte und die Waffen von sich warf, worauf auf Kommando von einem anderen Regiment auf die 44er geschossen und mehrere Soldaten schwer verletzt worden seien, als gänzlich unwahr zu bezeichnen. Hd Belgrad, 5. Sept. Wie aus Nisch gemeldet wird, liner D=zug, der hiet um 9 Uhr 45 Minuten abgebt, wurde gestern Abend bei Mühlheim a. Main ein Anschlag verübt, indem eine etwa 12 Meter lange und 10 Zentner schwere Goliathschiene quer über das Geleise gelegt wurde. Der Bahnwärter stellte den Zug rechtzeitig, der 70 Kilometer in der Stunde fuhr und verhütete so ein großes Un glück. Die Untersuchung ist eingeleitet. Man vermutet, daß entlassene Streckenarbeiter die Täter sind. Ehrgeiz unter Haustieren. Der„Voss. Ztg.“ wird geschrieben: Von„unver= Lid Belgrad, 5. Sept. Wie aus Nis nünftigem Vieh“ spricht nur, wer der Tierwelt gehassig hat es der Bruder des Königs, Prinz Arsen, übernommen, oder gleichgültig gegenübersteht. Mein Vater war Klein=ldig####. h### 9. Hffizsorkarys zu vers bauer oder Stellenbesitzer in Overschlesien und hielt die beiden feinolichen Tager im Offiziertorps zu versöhnen. bauer oder Stellenbesitzer in Oberschlesien un,###zwet Die Verhaftung der Offiziere in Nisch erfolgte noch bevor Kühe. Als die ältere in Abgang kam, erhielt die motschecke die Regierung zu den Vorgängen Stellung genommen hatte. eine noch ziemlich junge, schlankgebaute Schwarzschecke Die Regierung besteht auf einer gelinde Bestrafung der Genossin. Diese ward nun nan der älteren Kameradill verhafteten Offieiere wogon Ins#chof eine noch ziemlich junge, schlankgebaute Schwarzscheck zur Genogen. Tatse wurd nun von der älteren Kameradin sozusagen„gezogen“ und in ihrem Benehmen„zurechtgestutzt". Die Rotschecke hielt nämlich mit einem in die Augen springenden Eifer daruf, iimmer und überall den Vortritt zu haben, stets als erste ans Futter, stets als erste ins Freie und wieder in den Stall zu kommen. Jede versuchte Gleichstellung der Schwarzen ward mit zornigem Gebrüll und gesenkten Hörnern zurückgewiesen. Der Wassereimer ward lieber umgestoßen und das Futter aus der Krippe geworfen, als daß sie sich nach der Schwarzen hätte bewirten lassen. Zu unserem Glück zeigte sich die Schwarze nicht nur gelehrig, sondern auch willig. Ihre Rücksichtnahme ging soweit, daß sie, zuerst losgebunden, gleichwohl so lange an der Krippe stehen blieb, bis die Rote aus der Tür war. Auch unterfing sie sich nie, in gleicher Stirnlinie neben der Aelteren herzugehen, und ward sie einmal dazu angewiesen, blieb sie mindestens um eine halbe Haupteslänge zurück, sodaß wir oft im Scherz sagten, sie müsse das dem gräflichen Reitknecht abgeguckt haben, der sich ebenso neben seinem gestrengen Herrn halte. So mochten zwei Jahre in einem Frieden hingegangen sein, wie ihn die meisten Ehen auch aufzuweisen haben. Die eine Hälfte setzt durch und die andere gibt nach. Allein in dieser Zeit war die Schwarze der Roten über den Kopf, besser, über das Rückgrat gewachsen und auch in Fülle und Kraft über sie hinausgerückt. Und dessen mußte sie sich bewußt geworden sein. Der Roggen war eingebracht und zwischen seinen Stoppeln junger Klee gewachsen. Die Peitsche in der Hand trat ich vor den Stall. Die Magd band die Kühe los. Zu unser beider Erstaunen drängte sich gegen alles Herkommen die Schwarze in trotziger Hast heute zuerst aus dem Stall. (Brunhild und Kriemhild!) Und die dadurch empfindlich beleidigte Rote— wieder höchst seltsam!— mußte mit Schlägen herausgetrieben werden. Ich klatschte mit der Peitsche, und die Kühe schritten mir voran. Aber nicht wie sonst, die Schwarze, Leib an Leib, halb neben, halb hinter derRoten; nein: heute zum ersten Male beide wie zwei gleichanziehende Kutschpferde, nur mit dem Unterschied, daß sie nicht Seite an Seite dahinschritten, sondern die ganze Breite der Dorfstraße zwischen sich ließen. Auf der Weide wurde gefressen ohne jegliche Pause, in jener atemlosen Hast, die kein Behagen aufkommen läßt. Zankende Ehegatten schlingen wohl auch in so genußloser Gier. Und nun wars da. Wie aus der Kanone geschossen fliegen die mächtigen Leiber auf einander zu; krachend schlagen die breiten Stirnen aneinander, die Rücken krümmen sich, die Hufe graben sich in die Erde ein, die Augen, rot unterlaufen, treten aus ihren Höhlen, die Lungen keuchen, alle Muskeln sind bis zum Zerspringen gespannt und es entsteht ein Ringen, dem auch der Blödeste den fürchterlichen Ernst ansehen muß. Herzugesprungen schlage ich mit der Peitsche auf die Wutzitternden los, Zum Taurtalwichset erlauben wir uns zum Abonnement auf die Leitschiiiten der gelamten= Ailleratut, sowie auf die Teobr-Sburkalt für Herren= und Damen=Garderobe ergebenst einzuladen. Bestellungen ersuchen baldgefälligst direkt oder durch die Zeitungsboten an uns gelangen zu lassen. Sollten bisherige Abennenten in den Journalen eine andere Auswahl vornehmen wollen, so beliebe man uns gefälligst sofort davon in Kenntnis zu setzen, da nach dem 29. Sept. keine Aufbestellungen berücksichtigt werden können. ¼jährl. monatlich, à Heft 0,50 monatlich, 1,20 Alte und Neue Welt Arbeitsstube Aus fremden Zungen Aus aller Welt Bazar Bibliothek der Unterhaltung u. des Wissens Buttericks Moden=Revue Daheim verhafteten Offiziere wegen Insubordination. IId Belgrad, 6. Sept. Seit 2 Tagen sind in ganz Serbien die Truppen konsigniert. In allen Garnisonen geht es lärmend zu. Es besteht kein Zweifel, daß die weitaus überwiegende Mehrheit der Offiziere gegen die ehemaligen Verschwörer Stellungnimmt. Übrigens werden die in Nisch verhafteten Offiziere schon deshalb, weil der dortige Divisionär, General Jangkowitsch, mit ihnen eines Sinnes ist, rücksichtsvoll behandelt. Mehrere unter hnen erhielten blos Hausarrest. Bei der Unsicherheit der Lage durchschwirren die seltsamsten Gerüchte die Luft. Es soll die Absicht bestehen, die ganze Angelegenheit auch vor die Skupschtina zu bringen, die zu diesem Behufe unmittelbar nach den Wahlen zu einer außerordentlichen Tagung einberufen werden soll. Hd. Paris, 6. Sept. Infolge Versagens der Steuerung rannte gestern in der Nähe von Corbeil ein Automobil mit solcher Heftigkeit gegen eine Telegraphenstange, daß die Frau und die Schwägerin des Besitzers des Wagens aus demselben heraus geschleudert und so schwer verletzt worden, daß sie kurz darauf verstarben. Hd. Sofia, 6. Sept. Die hiesige mazedonische Organisation erhielt heute schreckliche Nachrichten aus dem Monastir=Gebiet. Türkische Truppen legten alle Dörfer in dem Gebiet Kasas Resen, Ochrida, Strumka, Kruschewo, in Brand, zerstörten mehrere Klöster und Kirchen und zündeten die Wälder, in die sich die Bevölkerung geflüchtet hatte, an; die Flüchtlinge kamen in den Flammen um. Die Konsule in Monastir haben sich in ihren Häusern eingeschlossen. Die in den Dörfern gebliebenen Einwohner wurden sämtlich niedergemetzelt. Hd Konstantinopel, 6. Sept. Seit gestern spricht man ernstlich von einem unmittelbar bevorstehenden Kriege mit Bulgarien. Türkische Truppen hätten schon die Grenze bei Mustafa=Pascha überschritten und zwar ohne vorherige Kriegserklärung, die einem Vasallenstaate gegenüber als nicht erforderlich erachtet wird. Tatsache ist, daß die Militärkommission die ganze Nacht über im Yildizpalais versammelt war und Edhem Pascha zum Oberbefehlshaber designiert wurde. Die gesamte türkische Presse bringt Hetzartikel gegen Bulgarien. 14tägig, g. 9.50 wöchentlich a Heft 0,10 wöchentlich 2,50 jährlich 13 Bände, à Band 0,75 monatlich 1,75 wöchentlich, 2.50 in Heften, à Heft 0,50 „„ à Heft 0.25 14tägig, à Heft 0,30 2, jährlich 1.80 20tägig, a Heft 0.40 6.— Das Buch für Alle Der gute Kamerad Der deutsche Schulmann Deutscher Hausschatz Deutsche Rundschau Deutsche Frauenzeitung. Deutsche Modenzeitung.. 14tägig, 1.— Die Lehrerzeitung... monatlich 3X, 1,— Die Zukunft...... pro Quartal 5,00 Dies Blatt gehört der Hausfrau wöchentlich, 1,75 Das Hausmütterchen... wöchentlich, 1,— Für alle Welt...... jährlich 28 Hefte, oe n à Heft 0.40 Fürs Haus wöchentlich, 1,35 Fliegende Blätter.... wöchentlich, 3.— Freyja........ à Nr. 0.15 Gartenlaube wöchentlich, 2,— . 14tägig, à Heft 0,25 monatlich, à Heft 0,50 4jährlich 1.25 pr. Quartal 13 Nr. 6,— wöchentlich, 1,25 #tägig, à Heft 0,30 Glauben u. Wissen.. Die Grenzboten.... Häuslicher Ratgeber. Illustrierte Welt 14tägi Illustrierte Wochenschrift.. wöchentlich,„ 0,15 Illustrierte Hausbibliothek monatlich,„ 0,75 Illustrierte Wäschezeitung:. monatlich, 0,60 Illustrierte Zeitung... pro Quartal 7,— Jugendblätter...... monatlich, 0,75 Kunstgewerbe fürs Haus.. monatlich, 4,50 Licht u. Leben..... pro Quartal 0,60 Mode=Salon 14tägig, à Heft 1,25 Moderne Kunst..... 14tägig, à Heft 0,60 Modenwelt, große.. 1. Modenwelt, kleine.... 14tägig, 0,75 Mode und Haus mit Schnittmuster, 14tägig 1,25 „ ohne„„ 1.— Modentelegraph.. Monatsschrift für Kinder Monatshefte, neue.. Musikzeitung Pädagogische Brosamen monatlich, à Heft 1,75 monatlich, 0,50 monatlich, 1,25 14tägig,„. 1.— monatlich, Jayrg. 1,50 Prakt. Ratg. f. Obst=u. Gartenbau wöchentlich, Quellwasser fürs deutsche Haus wöchentlich, Sonntagszeitung für Deutsch..Kuzuig. Gest990 lands Frauen.... wochentlich, à Hest 0,20 Universum Ueberall Soldatenhort Soldatenfreund Ueber Land und Meer .. wöchentlich,„ 0,30 :. wöchentlich,„ 0,30 wöchentl., à Heft 0,20 . monatl., jährlich 9,— .. wöchentlich, 3.— . monatlich, à Heft 0,50 „„„ Oktav=Ausgabe, 1.— Von Haus zu Haus... wöchentlich, 1,50 „Die Woche“....... wöchentl., à Heft 0,25 Die Weite Welt.... wöchentl.,„ 0,25 Weltall und Menschheit..„ 0,60 Die Welt„„ 0,15 Zur guten Stunde.... vierteljährl. 7X, 2,50 Die Journale kommen Samstags zur Ausgabe. C. Braus'sche Buchhandlung, Schwerte. 8. Sept. Heiter, windig. Wetterbericht. teils wolkig, warm Gewitterluft, In welchem Haushalt ist wohl ten Pfeiffer& Diller’s Kaffee-Essenz nicht zu finden? Ist es doch der beste, sparsamste und reinste Kaffee=Zusatz! Für den redaktionellen Teil verantwortlich Wilh. Schade. Bekanntmachung. Die Erd- u. Chaussier. ungsarbeiten zum Ausbau der Schützenstraße von der Bahnlinie SchwerteArusberg bis zur Gemeindegrenze sollen in einem Lose vergeben werden. Bedingungen und Angebotsformulare liegen auf dem Stadtbauamt zur Einsicht offen und können daselbst zum Preise von 1,00 Mk. bezogen werden. Verschlossene und mit entsprechender Aufschrift versehene Offerten sind bis Sonnabend, den 19. er., vormittags 11 Uhr, ebendaselbst einzureichen. Schwerte, 7. Septbr. 1903. Der Magistrat. Viehleuchen. Jestgestellt: Rotlauf. Amt Wellinghofen. Kreis Hörde. Unter dem Schweine=Bestande des Landwirts Fritz Prein zu Brücherhof, des Invaliden Karl Kümper zu Benninghofen, des Invaliden Wilh. Prein zu Loh. Wellinghofen, 3. Septbr. 1903. S S Der I. Amtsbeigeoronele: Frickenhaus. Hochfeinste Subbrahm-Faleibuttr. aus pasteurisiertem Rahm hergestellt per pfd. 1. 20 Mk. Carl Trog. Patent-Bureau Warenhaus F 40 DA* Nicolaistrasse 5, Ad. Wolfsholz, Elberfeld Aue 89.— Fernspr. 1579. Einmachfrüchte schützt sicher vor dem Verderben mein Salicyl-Kräuteressig. Alle anderen Einmachartikel bekannt gut und preiswürdig bei Ernst Klein, Hüsingstraße 15. Kurschners Deutscher Reichstag 1303/08 enthaltend —* DORTMUND. Balkenstr. 36—38, beim Bezirks-Kommando. Bekannt als reelles Verkaufshaus. Grösstes Geschäft dieser Art in Westfalen, empfiehlt zu billigen Preisen: Kerreh KhErE Auswahl ca. 1000 Stück Knaben- und Kinder-Anzuge, Arbeiter-Garderobe, Schuhwaren, Hüte, Herren-Wäsche, Kravatten, Regenschirme. Manufakturwareninsbesondere Kleiderstoffe- und Futtersachen zu sehr billigen Preisen. 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