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C0,00, I gen, neuer I. 00.0. 00,00, Hafer I. 1¾ ps I. 20,00, UI. 1900 die 100 kg. 1. Juli. Fruchtmarkt. ), Roggen 00.00, Holg ° Heu 640—76 roh(Roggen=) 3,0, (Flegeldrusch) 830, 2,70 wrk. die 100 kg. Allonden! ins aet Stant io S S# Aulche und dalcheslestiche Benstoungen dier den Bute bberton ehuhge ie bte10 Pfas gaußerhgalb 15, Relame=Zeite Hörde erlangen genißz Velamtnachung der König. Regierung ene be- enudun, gge aae Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 g., 42 Pfg. Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. Erscheint a jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierte Fomilbentreund! 36. Jahrgang. Die Aufgaben des nächsten Reichstages. In der sommerlichen, politisch stillen Zeit wird, viel über die Aufgaben des Reichstags in seiner nächsten Tagung geschrieben. Man ergeht sich dabei in Kombinatioen. Als gewiß darf angesehen werden, daß, Hißhgr, 65, un, der Wiederaufnahme seiner Sitzungen zu Andie Feststellung des Reichshaushaltsetats für 1904. Di Vorbereitungen dazu nähern sich in den einzelnen Re wird sich das Reichsschatzamt mit der Prüfung der wird, die endgiltige Ordnung der Reichsfinanzen vorzuder Ctat für 1908 schon aufweit, per Gzrgehstagten noch müssen. Die Matrikularbeiträge per Einzersmm noch weiter erhöhen zu lassen, haben die Regierungen der letzteren bekanntlich verweigert. Die zweite größere Aufgabe des Reichstages dürfte die Ferrigsteuung neuer Handelsverträge bilden. An den Vorbereitungen für die Vereinbarung neuer Verträge wird schon Zeit in den zuständigen Reichs= und staatlichen Ressorts gearbeitet. An unterrichteter Stelle nimmt man au, daß einzelne Verträge spätestens im März 1204 dem. tage werden vorgelegt werden können. Man hat ja auch den neuen autonomen Zolltarif mit aus dem Grunde geschaffen, um zu neuen Handelsverträgen zu gelangen. die Vorbedingung für das Inkrafttreten dieses Zol tarifs ist nach Ansicht der Regierung der Abschluß neuer Verträge. Zeit wird es allerdings auch, daß Landwirtschaft und Gewerbe sowie Handel und Verkehr sich auf dauernde handels= und wirtschaft einzurichten in die Lage gebracht werden. Im Reichstage selbst wird die Feststellung der Verträge sicherlich wieder einen Kampf erfordern, aber es steht zu erwarten, daß trotz der prinzipiellen sozialdemokratischen Gegnerschaft gegen auf dem neuen Zolltarif aufgebaute Handelsverträge diese doch werden durchgesetzt werden. Die dritte wichtige Aufgabe des nächsten Reichstages besteht in der Verabschiedung der Militärvorlage, die infolge des Ablaufens des Quinquennats nötig wird. Schon jetzt ergeht ian sich in einem Teil der Presse in Vermutungen über den Inhalt dieser Vorlage. Sie ist noch garnicht fertiggestellt, folglich kann niemand wissen, was in hr enthalten sein wird. Daß sie die dritten Bataillone für die bisher zwei Bataillone umfassenden Regimenter fordern wird, daß sie eine Verstärkung der Kavallerie, daß sie die Umänderung der Feldartilleriegeschütze verlangen wird und was sonst noch von kombinationslustiger tikern in Aussicht gestellt wird, ist möglich, aber sicher ist es nicht. Man wird hier schon abwarten müssen, ehe man zu einem Urteile gelangt. Auf jeden Fall wird auch diese Vorlage im Reichstag heiß umstritten werden. Schon die Bewältigung dieser drei Aufgaben wird eine ie Zeit erfordern. Es ist denn auch höchst wahrscheinlich, daß der Reichstag wieder Ende November oder Anfang Dezember zu seiner nächsten Tagung einberufen werden wird. Politische Uebersicht. Teutschland — Deutschland und die Papstwahl. Der„Kölnischen Zeitung“ wird aus Berlin gemeldet: Auswärtige Blätter haben mehrfach behauptet, daß Deutschland seinen Einfluß dahin verwende, die Woy,Zeste, Higtohrorshag, Kauntz verbunden sei, nur Worte der Anerkennung habe. die Tätigkeit Deutschlands bei der Papstwahl beruhen auf gaxzferstg, zinnohmen, denn auf deutscher Seite ist man fest entschlossen, keinen Einfluß auf die deutschen oder anderen Kardinäle auszuüben, keinen Kandidaten, wer es auch sei, zu bekämpfen oder zu fördern. Das gilt selbstverständlich ebenso für Rampolla, wie für jeden anderen Kardinal, der als Bewerber um die päpstliche Tiara aufgestellt werden könnte. — Sozialdemokratische Roheit. Das Hamburger „Echo“ entblödet sich nicht, dem toten Papst einen Schmähartikel mit folgenden Schlußzeilen, au, widmen: „Aber von der Gier des Kapitals, der Besitzenden nach den Früchten der ehrlichen Arbeit, von dem schamloser Raub, den Gott Mammon beständig am arbeitenden Volke begeht— davon sagte er nichts, der„heilige ter“, der„Unfehlbare". Freilich war er doch selbst ein ein Helfershelfer der reaktionären Gewalten. Nun wird ein anderer„Unfehlbarer“ kommen. Und auch der wird den Sieg der Vernunft nicht verhindern.“— Ein ganz widerliches Geschreibsel! — Im Wahlkreise Dessau=Zerbst haben die liberalen Parteien sich jetzt doch dahin geeinigt, den Vizepräsidenten des Reichstags in der letzten Session, den Nationalliberalen Geh. Finanzrat Büsing anstelle des verstorbenen Abg. Rösicke als Reichstagskandidat aufzustellen. Noch in seiner Ausgabe am Sonntag hatte das„Berl. Tagebl.“ gegenüber der„Nationalzeitung“, welche dieses Kompromiß empfohlen hatte, ausgeführt, diese Kandidatur könne nicht in Frage kommen, da die Freisinngen nicht daran dächten, an irgend eine Partei, und sei es auch eine solche verwandter Richtung, abzudanken. — Eine Maßregelung. Gegen den Oberpostdirektionssekretär Richard Wagner in Hanau, früher in Kassel, ist, nachdem er vom Amte suspendiert worden, ein Disziplinarverfahren eröffnet worden. Die sozialdemokrakratische„Volksstimme“ in Frankfurt a. M. bringt darüber einen ellenlangen Bericht, dem kurz folgendes zu entnehmen ist: Herr Wagner ist Anhänger Schopenhauers, Darwins und Häckels und ließ eine Satire auf die heutigen gesellschaftlichen Zustände unter dem Titel „Evangelium der Verachtung“ erscheinen. Darauf wurde auf Veranlassung des jetzigen Staatssekretärs Kraetke, der damals(Februar 1901) Herrn v. Podbielski im Reichspostamt vertrat und den Inhalt der Schrift ar ßig, ververflich und den Grundsätzen der Moral und Religion widersprechend bezeichnete, der Verfasser zur Strafe vorläufig von jeder Beförderung ausgeschlossen und nach Hanau versetzt. Herr Wagner hat es jetzt fur gut befunden, seinen Vorgesetzten anzuzeigen, daß er mit der Sozialdemokratie sympathisiere, deren Kritik der Reationswirtschaft im Verein mit ihrer gbggitengader Mauserung zu einer radikal=bürgerlichen Arven#erpartei ihm den Anschluß nahegelegt habe. Darauf ist er sofor vom Dienst suspendiert und das Disziplinarverfahren gegen ihn eingeleitet worden. Der Postbehörde wird man diesen Schritt nicht verdenken können, da offenkundige Sozialdemokraten nicht in den Staatsdienst gehören. Ein Album ist der Menschheit inn'res Leben, Das aufbewahrt in Gottes Händen bleibt: Ein leeres Blatt wird jeglichem gegeben, Und jeder ist nur, was er darauf schrespig, * Geliehene Bücher wiedergeben Wird oft versäumt von Jungen und Alten, Denn leichter ist es die Bücher selber, Als was darinnen steht zu behalten. Kapitän Sander. Roman von F. Klinck=Lütetsburg. (32. Fortsetzung.) Auf den Alten schien sein Anblick nicht die geringste Wirkung auszuüben. Er sah wieder auf Sander, seine buschigen Brauen zogen sich wie in unerfreulichem Nachdenken leicht zusammen. Er schüttelte mit dem Kopfe, indem er seinen endwester abnahm un g eice, gein ge and über die rote Rarbe bis zum hinteren Tegagr emporfsah, tes fuhr, während der Wind sein graues Faur emporstal„Bruno Sander— Bruno Sander,“ sagte eg in nachdenklichem Tone. Und wieder schüttelte er ven Kopf, wobei er den Eindruck eines angestrengt Nachdenkenden machte.„Ach, helfen Sie mir doch. Ich kann mich nicht besinnen. Es ist so lange her.“ „Mein Vater hieß Bruno Sander,“ sagte der Kapitän, seinem Begleiter das Brett zurückgebend.„Haben Sie ihn vielleicht gekannt?" an a 6. Sander erhielt keine Antwort.„Maud“,“ sagte er aber plötzlich, damit verratend, daß er den Namen auf dem Brett gelesen habe. becg ortseentgzaunt#lz Liuser ihnen nachgelaufen kam. Alten entfernt, als bieser ihnen nachgelaufe „Geben Sie mir das Brett,“ bat er mit angstlicher Stimme.„Ich möchte es haben, damit ich es viel anseher „Was wollt Ihr mit dem Brett?“ fragte der Pfarrer erstaunt, während Sander sofort bereit war, den sonderbaren Wunsch zu erfüllen. „Ansehen, Herr Pastor, und auch den Kapitän will ich ansehen, damit die Gedanken wiederkommen. Und dann die Frau— und das Kind—“ „Herr Pastor, tun wir ihm den Willen,“ drängte sander, als er die begehrlichen Blicke des alten Mannes Der Pastor zögerte, dem Wunsche des Kapitäns hinzu:„Welchen Nutzen kann das Brett haben, da wir den daraufstehenden Namen kennen? Uebrigens glaube ich, daß es im Besitz des Alten wohlverwahrt sein wird. Wir sollten ihm die Bitte nicht abschlagen. Der Anblick des Namens erweckt vielleicht Erinnerungen in ihm, wie es meine Person getan zu haben scheint.“ Der Pastor konnte nicht umhin, Sanders Meinung zu bessähtgepäihigernnetger an, dem Alten bosrähun gzie, brett auszuhandigen. Mit zitternden Händen nahn vieser es in Empfang, in seinen Augen gluhte es. Ohne ein Wort des Dankes eilte er den Dünen zu, als gälte es, einen Schatz in Sicherheit zu bringen. Wenige Tage später begegnete Sander dem Alten Turnfest in Nürnberg. Die„Rhein.=Westf. Ztg.“ schreibt: Unser Berichterstatter in Nürnberg schreibt uns über die Behandlung der Presse auf dem 10. Deutschen Turnfest noch folgendes: „Nur die Berichterstatter sind unzufrieden. Man hat die Vertreter der Presse aber auch in einer zu skandalösen Reise behandelt. Der Brehgeinte Kaztäsktest Harte werig, seoutasie des Feikonitgs. Seite auf dem Wege nach dem Strande. Der Kapitän war draußen gewesen, um sich von dem Stand des Wassers auf dem Wattenmeere zu überzeugen, das nach ver Aussage erfahrener Schiffer sichere Zeichen eines sehnlichst erwarteten Witterungsumschlages geben sollte. Der alte Mann vertrat ihm den Weg. „Du bist immer gut zu mir gewesen, Bruno,“ sagte er, Heinrich Sander seine Hand bietend, mit einer so weichen, gerührten Stimme, daß sie das Mitleid des jungen Mannes mit diesem Unglücklichen noch erhöhte. „Nun tust Du mir das letzte Gute noch, Du bringst mir mein schönes Schiff wieder, das so viele, viele Jahre auf dem Meeresgrund gelegen hat, meine stolze„Maud“. „So waret Ihr Kapitän der„Maud"? fragte der zaghaft, denn er fürchtete, daß ein kurzer Lichtblick eines umnachteten Geistes nur allzu schnell wieder erlöDer Alte nickte mit dem Kopfe. Ein ernster, sinnender Ausdruck lag in seinen Augen und verlieh ihnen etwas verfeinertes, das unter dem geteerten Südwester nicht an ihm aufgefalen wor, wpie Ihr, und habe einst das In den Augen des Alten blitzte es auf. Er stand nachdenkend, mit vorgebeugtem Oberkörper. Doch beantwortete er die Frage nicht. „Kapitän?“ wiederholte er dagegen langsam mit einem Seufzer. Heinrich Sander erneuerte seine Frage. Wie? Im Sturm.“,######. t „Und die Bemannung: Wurbe sie gereiter: „Nein— alle tot, alle auf dem Meeresgrund. Ihr stens mit dem Augenblick auf, wo es gelungen war, mit Hilfe der unzähligen mit Reklamenotizen, zum Teil nichtssagender Art, überschütteten deutschen Presse Zehntausende nach Nürnberg zu locken. Die Preßvertreter wurden einfach ihrem Schickal überlassen und in rüdester Weise von den Exekutivorganen der Festleitung behandelt. Das Schönste war schon der für sie bestimmte Preßplatz auf der Tribüne, von dem aus ein Blinder eher die Marsbewohner entdeckt hätte, als ein Journalist die Leistungen der Turner auf dem fernen Uebungsplatze beurteilen konnte. Versuchte der Unglücksmensch aber, seiner Pflicht zu genügen, und den Uebungsplatz zu betreten, so brachte man ihn einfach mit Polizeigewalt herunter. Unter diesen Umständen wird die Presse nicht umhin können, künftig gewisse Garantien dafür zu verlangen, daß man ihre Vertreter nicht schließlich noch für die Dauer eines Turnfestes einfach einsperrt. Dann würde allerdings das eintreten, was der Leitung in Nürnberg erwünscht zu sein schien: eine völlige Todschweigung der ganzen Veranstaltung. Da solche Vorkommnisse leider nicht vereinzelt dastehen, so wäre es sehr zu wünschen, daß die Presse sich für die Folge eine Lehre daraus zieht und rücksichtslos die sogenannten„Vornotizen“, die ja doch nichts weiter als Reklamen sind, ablehnt, wenn ihr nicht hinsichtlich Berichterstattung und Teilnahme an den Festlichkeiten die bestimmten Zusicherungen gemacht werden. Das vordringende Yankeetum in Kanada. Aus Ottowa wird berichtet: Die politischen Schwierigkeiten, die für die britische Herrschaft in Kanada aus der starken Einwanderung von Bürgern aus den Vereinigten Staaten vorauszusehen war, treten bereits in bedenklichem Maße hervor. Die Nordwestterritorien, die in ihrer Verwaltung der Provinz Manitoba unterstellt sind, haben bereits eine so starke Bevölkerung erhalten, daß daraus drei selbständige Provinzen gebildet werden müßten. Die kanadischen Provinzen sind in Steuerfragen, Schulwesen und den meisten inneren Verwaltungsangelegenheiten völlig selbständig, wie sie auch eigene Ministerien haben. Das Gesamtparlament in Ottawa hat nur über die Fragen der Landesverteidigung, der Zollpolitik und der Rechtspflege zu entscheiden. Ebenso untersteht der gemeinsamen Regierung das gesamte Verkehrswesen: Post, Telegraphen, Eisenbahnen, Schiffahrt usw. Die Einwanderer aus den Vereinigten Staaten haben nun in den Nordwestterritorien eine starke Agitation entfaltet, um den Territorien die Rechte selbständiger Provinzen zu erringen, in denen sehr bald das Yankeetum die tatsächliche Macht und Staatsgewalt an sich bringen würde. In dem Provinzparlament von Manitoba haben die Yankees eine Anzahl Abgeordneter für sich gewonnen, die bereits durch Mittel der Obstruktion die Erledigung der Geschäfte zu verhindern suchen. Ebenso werden die Regierung und das Parlament in Ottawa mit Bittschriften aus den Territorien überschüttet, worin sich die Absender auf den Wortlaut der Britischen Nordamerika=Akte berufen und darauf hinweisen, daß Prinz Eduards Land, Britisch=Kolumbia und Manitoba das Provinzrecht erhielten, als sie noch bedeutend weniger Einwohner zählten, als heute die Territorien. Die Regierung setzt jedoch diesen Bestrebungen offenen Widerstand entgegen, der hauptsächlich von der französischen und katholischen Bevölkerung unterstützt wird. Die englisch=loyale Bevölkerung würde es ja im allgemeinen gern sehen, wenn im Nordosten neue Provinzen mit starkennt doch das schöne Lied vom Seemannsgrab? Das haben wir alle gefunden. „Nur Ihr wurdet gerettet, Kapitän? ken englisch=redenden Mehrheiten entständen; aber die Erkenntnis, daß diese Provinzen sehr schnell von dem Yankeetum überflutet und der Hauptstützpunkt für die „Angliederungspolitik“, der Vereinigten Staaten werden müßten, macht auch die englische Partei zurückhaltend. Da indessen nach dem Wortlaut der Verfassung die Erteilung des Provinzrechtes nicht verweigert werden kann, so ist als Hinderungsgrund die Frage der konfessionellen Schule vorgeschoben worden. In Manitoba ist im Jahre 1897 der konfessionelle Schulstreit, der Jahre lang ganz Kanada in äußerste Erregung gebracht hatte, durch ein Kompromiß beigelegt worden. Die katholische Minderheit verzichtete auf eigene konfessionelle Schulen, wogegen für die staatliche Volksschule die Zweisprachigkeit(Englisch und Französisch) und getrennte Schulbücher für die katholischen Schüler eingeführt wurden. Auf Grund dessen haben nun die katholischen Abgeordneten des Parlaments den Antrag gestellt, es dürfe den Territorien das Provinzrecht nur unter der Bedingung verliehen werden, daß die neuen Provinzen von vornherein das Schulgesetz von Manitoba auch für sich als Verfassungsgrundgesetz annehmen. Dies lehnen jedoch die Territorien entschieden ab, und so ist bereits ein schwerer Verfassungsstreitfall geschaffen, der für Kanada unabsehbare Folgen nach sich ziehen kann. Der Alte sah Sander verwundert an, aber unmittelbar darauf war schon wieder der kurze Lichtblick der Vernunft erloschen. „Mich hat's am ersten getroffen— ich war am ersten tot— und dann ist das Schiff nachgekommen. Was ist ein Schiff ohne Kapitän? Ihr wißt's ja. Meine Liebe hat die„Maud" nachgezogen. Maud, wie ich sie so unmenschlich lieb gehabt habe, daß ich keinem Menschen ihre Liebe gönnen wollte. Und nun ist alles begraben im Meer und in der Erde— nichts— nichts ist übrig Vom tiefsten Mitleid erfüllt, wollte Sander noch einen weiteren Versuch machen, auf den Alten einzuwirken. Er gab aber auf keine an ihn gerichtete Frage mehr Antwort. Mit einer Geberde des Unwillens wandte er sich von dem Kapitän ab und setzte seinen Weg fort. Auch am folgenden Tage begegnete er Sander zu derselben Zeit und an derselben Stelle, aber er ging schweigend an ihm vorüber, obwohl Heinrich eine Bewegung machte, sich ihm zu nähern. Am Abend desselben Tages sah der Pastor, an der Werkstätte des Alten vorübergehend, diesen vor dem Namensbrett sitzen, welches er an der Zimmerwand aufgehängt hatte. Der Schein des auf dem Herde brennenden Feuers beleuchtete ein seltDer„Dünenfex" saß auf einem niedrigen Holzschemel, die Hände wie zum Gebet gefaltet, den Blick voll Andacht auf das Brett gerichtet, von dem der Name „Maud“ sich im Feuerschein deutlich abhob. Das Antlitz des alten Mannes strahlte wie in Verklärung, und nicht eine Spur des Ausdrucks von Oede war darin wahrzuZwei Tage später verlies Kapitän Sander die Insel, um sich nach Hamburg zu begeben, und dort eine Fahrgelegenheit nach Kalkutta zu suchen. Zerlina blieb mit dem Kinde in der Familie eines Fischers zurück, und Sander brauchte nicht zu befürchten, daß sie unbeschützt war. Der Pastor hatte sich bereit erklärt, in umfassendster Weise für sie Sorge zu tragen, wenn es sich als notwendig erweisen sollte. Die Zurückbleibende vergoß heiße Tränen beim Abschied. Erst im letzten Augenblicke erfaßte das junge Weib, das so viel Trauriges im Leben erfahren, im vollen Lokales. ** Schwerte, 28. Juli 1903. **(Der evang. Bund) hält seine diesjährige Generalversammlung in der Zeit vom 28. September bis 1. Oktober in Ulm a. D. ab. Aus der Tagesordnung sei erwähnt: Montag, 28. September, vormittags und nachmittags Verhandlungen, abends Begrüßungsversammlungen mit Ansprachen von Liz. Dr. Holzinger=Ulm a. D., Stadtpfarrer Dr. Weitbrecht=Wimpfen, Vikar MahnertMahrenberg in Steiermark und Prediger Horn=Halberstadt. Dienstag, 29. September, vormittags Verhandlungen, nachmittags Festgottesdienst in Münster, Festpredigt: Prälat von Weitbrecht=Stuttgart, abends öffentliche Versammlungen mit Ansprachen von Pfarrer Finkenscher=Fürth, Professor Dr. Meyer=Zwickau, Dekan Dr. Wurster=Blaubeuren, v. Pilis=Berlin und Pfarrer Schweitzer=Straßburg i. E. Mittwoch, 30. September, vormittags Spezialkonferenzen und öffentliche Hauptversammlung in der Dreifaltigkeitskirche: Eröffnung durch den Vorsitzenden des evangelischen Bundes, D. Grafen von Wintzingerode=Bodenstein, Vortrag von Professor D. Kolbe=Erlangen:„Der Staatsgedanke der Reformation und die römische Kirche;" nachmittags mahl und Gesangsgottesdienst im Münster, abends Beleuchtung des Münsters. Donnerstag, 1. Oktober, Verhandlungen des Gesamtvorstandes. (65000 Mark Entschädigung) für einen Eisenbahnunfall. Der bei der Altenbekener Eisenbahnkatastrophe seinerzeit schwerverletzte Kaufmann Jacobsohn, der damals für ein Berliner Konfektionsgeschäft reiste, hat sich, wie jetzt aus Paderborn gemeldet wird, mit dem Eisenbahnfiskus in Güte geeinigt. Bisher erhielt er eine Rente und war außerdem ständig auf Kosten der Eisenbahnverwaltung in ärztlicher Behandlung. Nunmehr hat Jacobsohn eine einmalige Abfindungssumme von 65000 Mark erhalten. *(Staatliche Pensionsversicherung der Privatbeamten). Die„Zeitschrift für Pensiousversicherung der Privatbeamten berichtet: Der Hagener Verein für Pensionsversicherung der Privatbeamten, der gegenwärtig 260 Mitgliedea zählt, hat die Sommermonate benutzt, um sich grrndlich auszubauen und die Agitation nach außen zu fördern. Dem Umfange, was sie in dem Manne verlor, der sich ihrer so warm angenommen hatte. Sie würde das ungewisseste Schicksal an seiner Seite dem stillen Frieden vorgezogen haben, der ihr hier winkte. Zerlina war noch an den Strand hinausgelaufen, um das Fischerboot, das ihn fortbrachte, mit ihren Blicken so lange zu verfolgen, bis es im Nebel verschwunden war. Auf dem Heimwege begegnete sie dem„Dünenfex“ Man hatte ihr von ihm erzählt und sie fürchtete sich vor ihm. In der Entfernung, vom Nebel umwogt, erschien er ihr noch größer als sonst. Sein nasses Haar hing in wirren Strähnen um Stirn und Schläfen und seine Augen lagen tief in den Höhlungen. Zerlina sah diese Augen mit einem Ausdruck auf sich gerichtet, der sie nur noch mehr erschreckte... 97a Der Alte ging ihr jedoch aus vem Wege. Als sie aber an ihm vorüber war, zögerte sein Fuß, dann blieb er ganz stehen, sie mit seinen Blicken verfolgend. Er faßte nach seiner Stirn und hielt sich den schmerzenden Kopf. Ach, die vielen Gedanken und die Spukgestalten aus einer fernen, fernen Vergangenheit, sie wollten ihn schier erdrücken. 13. Heinrich Sander war nicht mit großen Hoffnungen nach Hamburg gegangen, sondern überzeugt, daß er sich mit jeder ihm gebotenen Stelle werde begnügen müssen, um seine Absicht, nach Kalkutta zu gehen, ausführen zu können. Diese Gewißheit erregte ihn nicht besonders, das Mißgeschick, das ihn seither verfolgt, berechtigte iyn nicht mehr, Anforderungen zu stellen und— er hatte niemanden, den er durch seine Stellung kränken konnte. In dem Gedanken lag für Heinrich Sander mehr Bitterkeit, als er selbst ahnte, und es verursachte ihm auch tiefe Pein, sich als Maat oder gar als Matrose anmustern zu lassen; aber es machte ihn seinen Vorsätzen nicht treulos, zunächst für das Wohl Zerlinas und ihres Kindes tätig zu sein. Später stand ihm die Welt offen und dann gelang es ihm vielleicht endlich, sein Verhängnis zu besiegen. Vielleicht—.. Sander fand indessen nicht so vald Fayrgelegenheit, als er zu finden geglaubt. Er hatte einen Platz auf einem Segelschiff zu erlangen gehofft, um nicht als Passagier die Reise machen zu müssen. Schließlich schien ihm kaum etwas anderes übrig zu bleiben, wenn er nicht länger die kostbare Zeit verlieren wollte. (Fortsetzung folgt.) Eingreifen seiner Agitationskommission ist die Gründung des Hörder Vereins mit zu verdanken. Ein Mitglied des Vereins sprach am 6. Juli auf Veranlassung des dortigen Kaufmännischen Vereins in Bochum und am 17. Juli fand auf Anregung des Vereins in Schwerte eine Versammlung statt, die zu einer Vereinsgründung führte. In nächster Zeit werden Versammlungen in Wetter, Witten, Haspe, Gevelsberg, Letmathe, Lüdenscheid, Siegen, Velbert usw. folgen und in einer Reihe anderer Orte ist infolge des Eingreifens des Vereins in nächster Zeit auf einen Erfolg hoffen.— Die erwähnte Versammlung in Haspe hat inzwischen stattgefunden und mit einem guten Erfolge geendet. Der von Hagen aus in Dortmund gegründete Verein hat bereits 600 Mitglieder. **(Ein gutes Geschäft) hat auf dem deutschen Turnfest in Nürnberg der Postfiskus gemacht. Vor lauter Freude über das„herrliche, wunderbare Fest“ schrieben die Turner allein auf dem Festplatz am Montag 60000, am Dienstag 61000 und am Mittwoch 66000 Ansichtspostkarten. Das macht für die Post an 3 Tagen eine Einnahme von 10000 Mk., da eine beträchtliche Zahl der Karten ins Ausland ging. Wie viele Karten in der Stadt geschrieben wurden, entzieht sich der Berechnung. Hier ist nur die Zihl der Postkarten genannt, die an dem eigens auf dem Festplatze errichteten Postamte aufgegeben wurden. Nur nebenher sei noch erwähnt, das auf diesem„fliegenden“ Postamte auch noch über 1100 Telegramme befördett wurden. **(Wegen einer Ohrfeige darf man keine Notbremse ziehen.) Der Techniker Franz Jäger aus Bochum zog eines Tages auf der Fahrt von Bochum nach Essen, weil ihm eine Person, die er um Geld gemahnt, einen Backenschlag verabreicht hatte, die Notbremse, wodurch ein Aufenthalt von 3 Minuten auf freier Strecke verursacht wurde. Die Eisenbahndirektion belegte den Techniker wegen Uebertretung der Betriebsordnung vom 5. Juli 1892 mit 30 Mark Geldstrafe, welche das Schöffengericht auf 15 Mark herabminderte. Jäger legte auch gegen dieses Urteil Berufung ein. Er hob in der Verhandlung vor der Bochumer Strafkammer hervor, daß er sich in dringender Gefahr befunden und nicht zur Chikane der Eisenbahnbehörde die Notbremse gezogen. Das Landgericht war der Ansicht, daß nach Verabreichung der Ohrfeige eine dringende Gefahr nicht mehr bestanden habe, daher die Notbremse nicht mehr gezogen werden dürfe. Die Berufung wurde kostenpflichtig verworfen. Hombruch, 28. Juli.(Ein Fall von Reue.) Der Kaufmann Ernst Humbert hier, Bahnhofsstraße, hatte vor einiger Zeit an einen unbekannten Mann ein Paar Schuhe verkauft und erhielt von dem Käufer einen Zwanzigmarkschein. Herr Humbert zahlte dem Käufer auf einen Fünfzigmarkschein zurück und merkte den Irrtum erst abends bei Leerung der Kasse. Am Samstag erhielt der Geschädigte seine 30 Mark in Papiergeld in einem Kouvert anonym per Post zurück. ** Aplerbeck, 28. Juli. Im Hause des Wirts Velben hierselbst wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Einbruchsdiebstahl verübt. Der Dieb drang in das Fettwarengeschäft von A. Bückow und entwendete die Tageskasse, welcher glücklicherweise schon der größte Teil entnomemn war. Von dem Diebe fehlt bis jetzt jede Sd. Westfalen und Rheinland. * Bochum, 28. Juli.(Tod durch Ueberfahren.) Auf der Herner Straße geriet gestern abend ein Radfahrer zwischen ein Lastfuhrwerk und die elektrische Straßenbahn. Er wurde von dem Lastwagen überfahren und fofort getötet. * Solingen, 28. Juli.(Der bekannte Gaunertrick mit dem Zwanzigmarkstück) findet noch immer— seine Opfer. In der Metzgerei Schl. in der Goldstraße erschien gestern, so schreibt die„Barm. Ztg., ein nobel gekleideter Herr, kaufte sich für 10 Pfg. Wurst und bezahlte mit einem Zwanzigmarkstück. Gerade in dem Augenblick, als die Verkäuferin das Wechselgeld aufzählte, kam zufällig — so wenigstens schien es— ein zweiter Herr, der gleichfalls eine Kleinigkeit kaufte und durch seine Gesprächigkeit die Aufmerksamkeit der Verkäuferin von dem Käufer Nr. 1 abzulenken verstand. Als schließlich beide Käufer bedient waren und den Laden verlassen hatten, mußte die Verkäuferin mit nicht geringem Schrecken gewahren, daß sie zwei Gaunern in die Hände gefallen; mit dem Wechselgeld hatte der erste Käufer auch das Goldstück wieder sich genommen. Als sie sich von ihrem Schrecken erholt, waren die Betrüger über alle Berge. * Düsseldorf, 28. Juli.(Appetitliches Fruchteis.) Bei einer polizeilichen Revision der Betriebe verschiedener Düsseldorfer Fruchteisverkäuft wurde festgestellt, daß die zur Herstellung des Fuvr#####es erforderlichen Waren fast durchgängig in den Schlafzimmern der betreffenden Händler aufbewahrt wurden und die Herstellung des Fruchteises in verschwammten Räumen und in unmittelbarer Nähe beschmutzter Aborte betrieben wurde. Mehrere Proben des auf diese wenig appetitliche Weise hergestellten Zeuges sind der Nahrungsmitteluntersuchungsanstalt zur chemischen Untersuchung überwiesen worden. Jedenfalls wird die Angelegenheit noch ein gerichtliches Nachspiel haben. * Moers, 27. Juli.(Einschränkung der Lustbarkeiten.) Die hiesige Bürgermeisterei=Versammlung hatte in ihrer letzten Sitzung sich mit der Frage der Einschränkung der Lustbarkeiten beschäftigt. Sie hat sich dahin ausgesprochen, daß die Ueberhandnahme der Festlichkeiten geradezu eine öffentliche Gefahr bilde, daß die große Zahl der Lustbarkeiten den Ruin vieler Familien herbeiführe, und es als ihre Pflicht bezeichnet, mit aller Entschiedenheit auf eine Verminderung der Vereins= und sonstigen Lustbarkeiten hinzuwirken. Zunächst ist eine bedeuten Erhöhung der Steuer für mehrtägige Lustbarkeiten e ad erster, 28. Juli. In dem besgen den Flaschen um sich und zeigte durch sein Benehmen, daß er wahnsinnig geworden war. Zufällig anwesende Gendarmeriebeamte nahmen den Hofrat fest. Er war willig, umarmte und küßte die Beamten, ihnen Orden versprechend. Man brachte den Unglücklichen nach dem Gerichtsgefängnis zu Adorf, wo er in Tobsucht verfiel. Auf Intervention seiner Angehörigen wurde Abt gegen Hinterlegung einer Geldsumme für Ordnung des angerichteten Schadens bald entlassen und wird nach Wien befördert werden. * Haltern, 28. Juli.(Der ausgeschlossene Stadtrat.) Die hiesige Stadtverordnetenversammlung hatte eines ihrer Mitglieder ausgeschlossen, weil es den Offenbarungseid geleistet hatte. Das betreffende Mitglied hatte hiergegen Beschwerde erhoben durch eine Eingabe an den Kaiser. Diese Eingabe ging darauf instanzmäßig zurück und zwar an die Regierung zu Münster. Der Entscheid derselben lautete nun dahin, daß wegen der Leistung eines Offenbarungseides das betr. Mitglied nicht hätte ausgeschlossen werden können; doch sei der betr. Stadtverordnete„a Junggeselle und ohne eigenen Hausstand, sodaß er auf Grund des neuen Kommunial=Wahlgesetzes ausgeschlossen werden könne. Das ist demnach in einer geheimen Sitzung geschehen. Von Interesse ist vielleicht noch, daß derselbe degradierte Herr Stadtvater am vergangenen Sonntag beim Schützenfest die Würde des Schützenkönigs errang.(Dazu hatte er also Geld). Der ungetreue Kassierer streichelte während der bewegen?“— Geschiedene Frau:„Und ob? Ich mußte Fahrt unwillkürlich diejenige Stelle seines Handkoffers, meine ganze Zärtlichkeit aufwenden.“ an der sich das Täschchen mit den 95000 Mark befand. Der Plan war großartig gelungen, er war ein schuldenfreier, ein reicher Mann, allerdings auf der Flucht; aber das fatale Gefühl des Scheiterns des ganzen Planes im Torrey, R. A. Wie beten wir? letzten Augenblick war verflogen, keine Woche mehr und des englischen How to pray von M. K.=G. er stieg in Amerika ans Land. Niemand würde auf seine! Geh. Fr. 1.— 80 Pfg. Lwbd. Fr. 1,75. Spur kommen! Der Verfasser dieses Büchleins ist ein Schüler Uebersetzung 128 S. kl. 8. — Mk. 1,40. und Freund Ruhig stieg er aus, bezahlte seinen Kutscher; da hörte des bekannten Evangelisten Moody, dessen Nachfolger er in Fre* en schirm aus einem heranrollenden Wagen. auch in England und Australien bekannt geworden, und lieb der Flüchtling stehen! Auf den erstenser wird sich ohne Zweifel bald auch in den Ländern er plötzlich auf einige Entfernung den Ruf:„Heda, Herr geworden ist in der Leitung des Prediger=Seeminars in Kassierer!“. Und ein ganz freundlich dreinschauender Chicago. Durch seine evangelistische Tätigkeit ist sein Herr, mit von der Hitze stark gerötetem Gesicht winkte Name nicht nur in seiner amerikanischen Heimat, sondern mit einem sprachlos blieb Blick erkannte er den letzten Geschäftsbesucher von heute deutscher Zunge einbürgern. In vorliegendem Büchlein, das mit einer ernsten Frage an die Leser herantritt, will geschöpft? ser auf bestimmte Mängel und Hindernisse hinweisen, die abend wieder. Was wollte der? Hatte er Verdacht Wollte er seine zwanzigtausend Mark zurückhaben? unser Gebetsleben beeinträchtigen. Er will uns aber Wahrscheinlich! Jetzt, nachdem das Kontor geschlossen auch anspornen, das große Vorrecht des kindlich=gläubigen war, lag keinerlei Anlaß oder gar Verpflichtung vor, das Gebets ja nicht zu vernachlässigen, da hievon sowohl für eingezahlte Geld zurückzuzahlen; aber das Gerede dar= uns selbst, als auch für die gesamte christliche Kirche unüber konnte Aufsehen erregen, zu einem längeren Aufent=geheuer viel abhängt. Die einfachen Worte sprechen unhalt jedenfalls Anlaß geben. Und der mußte vermieden mittelbar zum Herzen, und die Aufforderung, womit das werden. Büchlein schließt, wird nicht verfehlen, in aufrichtigen Der Ein Zeitbild. Von Georg Paulsen. Mit stieren Augen, aus denen die Flammen der Gier und der Verzweiflung schlugen, stand der Mann vor dem stählernen Geldspind, und seine zitternden Finger entnahmen einen Pack Papiere nach dem anderen den Fächern. Dabei murmelten die Lippen vor sich hin:„Gut abgepaßt, gut abgepaßt. 10000, 20 000, 30000...“ Ein Pochen an der Korridortür störte ihn... die Tasche, in welche er die dem Arnheim entnommenen Päckchen Wertpapiere legte, fiel aus seinen bebenden Händen auf den Erdboden. Wer kam da? Die nach der Straße zu führende Haupttür zum Geschäft war schon vor einer Viertelstunde geschlossen, das Personal hatte sich entfernt; wer kam jetzt noch? Wer wollte noch etwas? War's die Polizei? Die Züge des Mannes verzerrten sich, die Hand fuhr nach der Brusttasche, die einen geladenen Revolver barg. So dicht vor dem Gelingen sollte der lange und sorgsam vorbereitete Plan fehlschlagen? „Wer ist da?“ stammelten jetzt die farblosen Lippen mit Mühe. Die Stimme, die antwortete, ließ den Mann aufatmen. Es war der jüngste Lehrling des Geschäfts, welcher mit lauter Stimme rief:„Entschuldigen Sie, Herr Kassierer, hier ist noch ein Kunde von außerhalb, der eine größere Geldsumme ins Depot geben möchte. Wenn Sie so gut sein und dem Herrn das Geld noch abnehmen wollten.“ Fort waren Schreck und Angst aus den Gesichtszügen des Mannes. Eine satanische Freude leuchtete aus dem eben noch von Verzweiflung verzerrten Blicken. Die Rechte ließ den Revolvergriff fahren und griff nach der auf den Boden gefallenen Tasche, sie in den Geldschrank zurückzulegen.„Ich komme gleich, einen Augenblick, ich war schon beim Umziehen.“ Eine Minute später flog der Riegel der Tür zurück. Der Geschäftsfreund bat höflich, ihm eine Summe von 20 000 Mark noch abzunehmen, da er sie nicht mit heruntertragen wolle.„Man kann nicht wissen, was für Malheur man hat, wissen Sie!“—„Natürlich natürlich, Vorsicht ist zu allen Dingen nütze!“ sagte der Kassierer grinsend.„Ich brauche Sie nicht, Müller!“ bemerkte er dann dem Lehrling, und dieser machte sich eilig aus dem Staube. Der Geldbringer und der Kassierer wechselten, während letzterer die Quittung schrieb, noch ein paar Worte. „Ich will ins Theater!“ meinte der erstere.„Haben Sie keine Lust?“ fragte er gemütlich.—„Leider nein! Meine Mutter ist krank, ich muß gleich nach Hause!"—„O, bedaure! Wünsche gute Besserung!" Damit ging der Fremde. Kaum war er hinaus, so brach der Zurückgebliebene in ein leises, aber dafür um so widerlicher klingendes Gelächter aus:„Die Dummen werden nicht alle, und wenn sie es werden, der Teufel schickt neue. 20000 Mark bar Geld, 75000 Mark in Scheinen habe ich im Spind, macht bald 100000 Mark. Damit läßt sich was anfangen. Morgen ist Montag, übermorgen früh schwimme ich von Antwerpen nach Amerika. Das Billet ist längst besorgt, keiner wird's herauskriegen, wohin der durchgegangene Kassierer Fischer gegangen. Und der Chef? Er hat's gut mit mir gemeint, aber er kann's verschmerzen. Was kann ich für mein Pech an der Börse?“ Eilfertig packte er die kleine Tasche voll, wickelte diese in ein paar große Bogen Zeitungspapier, umschnürte sie und fuhr, nachdem er das Geschäft verschlossen; in seine Wohnung. Die freundliche Wirtin des Chambregarnisten hatte seinen kleinen Handkoffer gepackt, ihr Mieter wollte, wie er schon morgens gesagt, einen kleinen Ausflug in die Umgebung machen, wie er es häufig tat, draußen über Nacht bleiben und erst am Montag morgen in die sommerschwüle Großstadt heimkehren. Mit heiteren Worten nahm er die Tasche in Empfang, sprang wieder die Treppe hinunter und in seine Droschke, die er zu einem Vorortsbahnhof beorderte. Von dort wollte er, um unbeobachtet zu sein, nach dem Hauptbahnhof für die Route nach Westen fahren, für welche die Fahrkarte bis Antwerpen bereits gelöst war. Dem harmlosen Provinzler war wegen seiner 20 000 Mark und deren Anlage inzwischen noch ein Gedanke gekommen, und als es nun der Zufall wollte, daß er jenen mit einem Handkoffer in die Droschke steigen sah und als Ziel jenen Bahnhof angeben hörte, wunderte er sich zwar, daß der Kassierer verreise, aber die kranke Mutter konnte ja möglicherweise in der Nähe wohnen. Immerhin war wohl auf dem Bahnhofe noch Zeit zu einer kurzen Rücksprache. Flugs nahm er eine zweite Droschke und fuhr der ersten nach, nachdem seine Nachrufe ohne Erfolg geblieben waren. mals. „Holla, he, Herr Kassierer!“ rief der Fremde aber=Herzen ein Echo hervorzurufen. .(an den sich perf.“ t Mähnande di.#I Zeller, Eugen. Andachten für Kinder. Da vertor ver sich verfolgt Wahnenbe die Besonnen=]48 S. kl. 8. 50 Cts.—40 Pfg. Einem inneren Ruf ins heit. Hastig eilte er in die Bahnhofshalle, sich eine Fahrkarte zu lösen, in einen Zug zu springen und jenem aus den Augen zu kommen.„Na, solche Ungefälligkeit!" rief der Kunde ärgerlich.„Warten Sie doch, einen Augenblick blos!“ Umsonst! Und nun wurde der freundliche Mann wütend, und als ein Herr ihn fragte, ob er jemand suche, Pfarramt folgend, verläßt der Verfasser nächstens sein bisheriges Arbeitsfeld, die Anstalt Beuggen, der er zwölf Jahre als Nachfolger seines Vaters und Großvaters vorgestanden hat. Das Büchlein ist zunächst ein Abschiedsgruß für seine Pflegekinder, aber auch weitern Kreisen dürften diese Andachten willkommen sein; Kindern mögen sie vorgelesen werden; Eltern und Lehrern ob Auskunft gefällig sei, schrie er:„Den Kassierer will können sie als Muster dienen. Sie haben drei gute ich der rennt ja, als sei ihm die Polizei auf den Hacken!“ Eigenschaften: sie sind kurz, im Tone der Einfalt gehalDer Herr machte große Augen, aber er sagte nur:„Hierl ten und erwecken die lebendige Teilnahme der Kinder. kommen Sie, trab, trab!“ Und einen Seitengang hin=]— Ktengung durch ging es auf den Bahnsteig, wo ihnen eben der Kassierer entgegenkam. Dem harmlosen Provinzmann war der Zorn bereits verflogen, lachend rief er:„Sehen Sie, ich war doch schneller als Sie!“ Aber sofort drehte sich der Kassierer wieder um, und während der Gemütliche ganz perplex meinte:„So was ist mir doch nicht vorgekommen!" war sein neuer Bekannter eilig dem Flüchtigen gefolgt. Keine zwei Minuten mehr und aus dem Abort des Bahnhofs, dessen Tür von innen versperrt war, die eben der Verfolger des eiligen Kassierers mit einem seltsam geformten Schlüssel zu öffnen sich bemühte, ertönte ein Knall. Da sprang die Tür auf, der Ungetreue hatte sich selbst ins Herz geschossen. Und kopfschüttelnd hörte es der letzte Kunde zehn Minuten später, daß seine 20000 zogen. Mark sich im Handkoffer des Toten befunden hätten. Eigener Depeschendienst „Der Hd Berlin, 29. Juli. Die Firma Arthur Koppel sendet mit dem Dampfer„Helene Wörmann“, 15 Ingenieure nach Swakopmund. Die Firma hat, wie schon früher gemeldet, den Bau der 600 Kilometer langen Schmalspurbahn von der Otavibahn übernommen. IId Berlin, 29. Juli. Die Ehefrau Schindler, die ihren Gatten, den Bankier Schindler, wie gemeldet, in einem Hotel in Hamburg verließ und seitdem spurlos verschwunden war, wurde in der Nähe des mecklenburgischen Städtchens Grevesmühlen tot aus dem Wasser geGeld wurde bei Frau Schindler nicht vorgefunVermischtes. f(In arge Verlegenheit) geriet vor eingen Tagen, wie die„Heidelb Ztg.“ berichtet, ein älterer Privatier aus Mann den; die geringe Summe, die sie mit sich führte, als sie aus Hamburg flüchtete, hat sie offenbar auf der Reise über Kuxhaven nach Grevesmühlen ausgegeben. Eine Beschlagnahme der Leiche durch die Staatsanwaltschaft hat nicht stattgefunden. # e r Z e i t u n g r e g g i e r t e u n d H d M ü n c h e n, 2 9. J u l i. G e s t e r n a b e n d f a n d h i e r heim, welcher auf ein Heiratsgesuch in der Zeitn Fu#####e##e und eine“ sozialdemokratische Versammlung statt, auf auf diesem Wege eine hübsche junge Dame kennen kernte. Es kam 1### 6 196°, ,. Malmen als Badner auftrat schließlich so weit, daß er zur Verlobung schritt, zumal die Braut, weicher der Abg. von Volmar als bievner austrat und nach ihren Angaben, ebenfalls nicht unvermögend war, sondern u. a. ausführte, die Sozialdemokraten müßten die zweite ein Gut mit Grundstück bei Innsbruck(Tirol) besaß. Zum Zweck Präsidialstelle im Reichstage, das ist die Stelle des ersten der Verlobung an Ort und Stelle machte nun dieser Tage dasci# n fün sich verlangen um Einfluß auf don Brautpaar die Reise nach Tirol, wobei der Privatier eine bedeutende Geldsumme(man munkelt von 87000 Mark) in Banknoten bei sich trug. In Innsbruck mußte man übernachten. Als am anderen Morgen der Bräutigam erwachte und das Zimmermädel nach dem Befinden seiner„Braut" fragte, erklärte dasselbe, das Fräulein sei bereits in aller Frühe weggegangen. ZuVizeprasiventen, für sich verlangen, um Einfluß auf den Geschäftsgang zu gewinnen, von manchen Einflüssen zu erfahren und um die Minorität vor einer nochmaligen Vergewaltigung zu bewahren. Die Sozialdemokraten müßten dann allerdings auch die Repräsentationsvergleich vermißte der Privatier seine Handtasche, in welcher sein pflichtungen mitmachen, darunter in erster Linie die Audienz beim Kaiser, die nur eine rein höfliche Verbeugung vor dem Monarchen sei. Durch Besuche beim Reichsoberhaupt von seiten der Sozialdemokratie würde letztere viel zur Wahrung der Würde des Parlamentarismus beitragen. Hd Koburg, 29. Juli. Fürst Ferdinand von BulBargeld in Papiergeld verwahrt war. Die„Braut" aber blieb verschwunden. Sie hatte natürlich, wie sofort eingezogene Erkundigungen ergaben, kein Gut. Der Mann war einer Diebin und Heiratsschwindlerin zum Opfer gefallen. Zu allem Schaden wird der„alte Knabe“ nun noch ausgelacht. f(Eine ganze Stadt beleidigt.) Wir lesen in der Staatsbg.=Ztg.: In einem Bericht der Handelskammer in Magdeburg war mit Bezug auf die Diebstähle in Schiffsgütern! 526 g. 218 444.. /1) Uhn un te5 ur: gesagt worden:„In Aken a. d. Elbe hat keiner dem anderen etwas garien reiste heute nachmittag 1½2 Uhr mit den übrigen vorzuwerfen, weil sie alle„machen“(das heißt gestohlene Schiffs= zum Todestage des Prinzen August hier anwesenden Mitgüter zu außergewöhnlich billigen Preisen kaufen), der eine im gliedern des Hauses Koburg=Kohary nach München ab. kleinen, der andere im großen.“ Der Magistrat von Aken hat von Ex begibt sich von dort sofort auf seine Güter nach Undiesem Bericht Kenntnis erhalten und beschlossen, wegen der gegen####rr ung friie Güter nach Undie Einmohner dar Stadt arhohonen Vordächtigung genn die garn. Warum nicht wieder nach Bulgarien, ist es auch ihm dort zu heiß, wie es ja für seine Kinder sein soll, die gegen die Einwoyner der Staor erhobenen Verbächtigung Magdeburger Handelskammer vorzugehen. f(Die Stimme des Papstes.) In einem Kölner er deshalb außerhalb des Landes untergebracht hat? Blatt findet sich ein Inserat, in dem es heißt:„Papst Leo IIII. hat geruht, die Phonographen Bettini auszuwählen, um seine Stimme auf ewig seinen Getreuen zu erhalten. Man kann sich Hd Limbach, 29. Juli. An einem Bahnübergang nahe der Haltestelle Kaendler wurde heute nachmittag einer tiefen Rührung nicht enthalten beim Anhören der Stimme das mit zwei Pferden bespannte Geschirr des Grünwarendes höchsten Kirchenfürsten, die vollkommen wiedergegeben wird. händlers Schuster aus Chemnitz von einem Personenzuge Das„Ave Maria“ wurde von dem Papste rezitiert in der Er##8 Schigeer aus Ehemnig von einem Personenzuge wartung, daß alle Gläubigen der Welt mit ihm dieses Gebet spre= überfahren. Schuster wurde der Kopf vom Rumpfe gechen mögen.....“ Beigedruckt ist eine Garantie für die Echtheit trennt und ein Arm abgefahren. Ein Pferd wurde geder Phonogramme, vom Conto Camillo Pecci unterzeichnet. tötet und der Wagen völlig zertrümmert. Hd Hamburg, 29. Juli. Auf dem städtischen AbHumor. lagerungsplatz fanden einige Lumpensammler eine Fla8(Verschnappt.) Herr:„Sie sollen mich jede sche, die sie mit Portwein gefüllt wähnten. Sie tranken SSerschnatti, Vert: nost scen miich ter; davon und sind alle drei an Vergiftung gestorben. Was Woche dreimal raseren konnen; mein Hausarzt shatldovon und fund ale dbei an Vergstung geigehen. mich an Sie empfohlen.“— Barbier:„Sie sind wohl der Inhalt der Flasche war, steht noch nicht vollblütig?“ Hd Budapest, 29. Juli. Nach neueren Feststellun§(Protzenstandpunkt.)„Warum stellen Sie gen sind nicht 15, sondern 23 Soldaten bei dem erwähnTgu ten Manöver dem Hitzschlage erlegen. denn Ihren Geldschrank nicht im Schlafzimmer auf:: „Ich habe immer Angst, die Diebe könnten mich im Schlafe stören.“ 1 Wetterbericht. s(Im Theater.) Freundin:„Ich weiß nicht, 30. Juli: Drückend heiß, heiter, abends und nachts warum die meisten Leute lieber ins Schauspiel gehen, kühler Wind. statt in die Oper.... mich stört die Musik absolut 31. Juli: Schwül heiß, sonnig, strichweise Gewitter, nicht.“ kühler starker Wind. s(Am Stammtisch.) Lehrer:„Pulver und Blei haben schon vielen Schaden angerichtet.“— Apotheker:„Sie meinen doch hoffentlich das Schießpulver.“ 1. August: Wenig verändert, meist heiter, gewitterhaft, kühler lebhafter Wind. §(Nutzanwendung.) Richter:„Sie haben Für den redaktionellen Teil verantwortlich Wilh. Schade. den Zank zwischen den beiden Ehegatten mit angehört, welchen Einds haben Sie d“ zewonnen9“ Ges der Fachansstellung, für das Gastwirtegewarbe in (5. bis 14. Juli 1903), erhielt die bekannte n# Auf der Heuge, weichen Einvrua haven Sie vavei geldonnen: greiberg i. S.(6. bis 14. Juli 1906) erhielt die beranne vetaggi— Zeuge:„Daß ich meiner Lebtag nicht heirate, Herr Gesellschaft in Berlin für ihre altbewährten Erzeugnisse als höchste Auszeichnung die goldene Medaille und den Ehrenpreis des FreiRichter. §(Verkehrte Welt.) Ma Surger-gun g.eis goipene Freundin:„Ist es Dir berger Gastwirtevereins. nicht schwer gefallen, Deinen Mann zur Scheidung zu Statt besonderer Anzeige! Fochter, Schwester, Schwägerin und Tante Anna Kappenstein n un ae ue en. Die tiefbetrübten Hinterbliebn Höfen b. Ergste, Schwerte, Villigst und Hohenlimburg, den 28. Juli 1903. Die Beerdigung üindet Freitag nachmitags 3 Uhr vom Sterbehause aus statt. Todes-Anzeige. Heute morgen 6 Uhr entschlief sanft und Gott Leiden unsere liebe, unvergessliche Grosmater ITwe. Wilhelmine Gälger geb. Klasing im Alter von 72 Jahren. Um stille Teilnahme bittet Familie Gälger. Berchum, den 28. Juli 1908. Die Beerdigung findet Freitag, 31. Juli, nachm. 3 Uhr vom Sterbehause aus statt. Roggen! Am nächsten den 31 ds. Mts, nachmittags 5 Uhr, läßt Herr Landwirt D. Hövemann zu Eraste auf seinem Grundstück„im Gehegte“ 7 Morgen nummerweise meistbietend verkaufen. Zusammenkunft auf dem Gute. Schulte, Auktionator. Sparkasse Aplerbea. Vorstands=Sitzung Samstag, den 1. Aug. nachmittags 3 Uhr. Einladung. Der Frauen=und JungfrauenVerein in Schwerte wird freund lichst gebeten, am Donnerstag, 30. Juli nachmittags, im Evang. Vereinshe. ich zusammenzufinden. Institut für Zahnleidende von F. Uhrig, Dentist, Schwerte, Grosse Marktstr. Nr. 1, gegenüber der reformierten Kirche. Für Cigaret Die General=Agentur von A. G. Cousis& Co., airo u. Malta, versendet gegen Nachnahme die dirert wvorierten Marken:.0 Ak. 2.75 p. 100 Stk. „Dubec superior“"„ 4.—„„ n garantiert stets frischer Qualität. Lambotte& Abesser, Hamburg. Ein gewaltiger Fortschritt ist die Waschmaschint. stem Krause“ System 8 D. R. G. M. Prospekt gratis. 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S 4) mäßig genährte Kühe und Färsen...... Se) gering genährte Kühe und Färsen 5) feinste Mast=(Vollmischmast) und beste Saugkälber I§ c) mittlere Mastkälber und gute Saugkälber... E 8) Alteres gering genährtes Jungpieh(Fresser) a) Mastlämmer und jüngere Masthammel. S o) Aitere Biasthom, Hammel und Schase(Mänschafe) fe und Lämmer Kreuzungen bis zu 1¼ J. 5 Kaser K c) fleischige E d) gering entwickelte...... " e) Sauen 2) Kälber= und Schafnotiz vom 24. Juli Mi. 48—45 36—38 80—31 26—28 39—41 33 28—30 32—33 29—30 25 22—23 48—50 89—40 80—32 26—27 87—88 88—35 26—18 55 58—54 50—52 49—50 Mir. 44—45 37—38 82—38 28—29 89—41 29—31 24—25 38—39 85—86 31—83 26—27 Mr 43 38—39 33—34 28—29 40 84—85 30 38 38 27—28 45—47 42—44 36—41 85—36 81—38 54 52—58 48—51 48—51 30—81 25—26 65 50 43—44 31—38 87 88 25—96 58 59 56—58 50—53 90—58 80—32 28—25 63 45—46 41—43 87—40 84—35 90—32 55 52—54 47—50 47—50 — 49—50 48—51 50—58 4 Vorstehende Preise verstehen sich für 100 Pfd. Lebendgewicht