Lagere meiner T ), 101. 3... cke, Inseh, preiswürdig bei ScHlein. stmarkt. Hafer 0—7.00 2.80, 8.00, 100 kg. böl per 100 Ctr. per 100 0,00 Mr. g 3 Mek. schen per Partieen r. 50 kg Sier per Weizen, 5.80, U. 14,30. I. 13,10. II. 19.25 unserer egt ein Firma in, bei, eser bemachen. nelen T.t Ensertionsgebühr für lokale Anzeigen, die sechsgespaltene Petitgeile oder deren Raum 10 Pfg., außerhalb 15, Reklarne=Zeile 40 Pfg., Druck und Verlag von Carl Braus in Schlrern, „ernsprech=Anschluß Nr. 62. Amt Schwerte. Telegr.=Adresse sP. Aund. Sechnurie-Biahr. Alle Kreis= und Lokalpolizeilichen Verordnungen für den Kreis Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. Regierung durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung" rechtsverbindliche Kratt. Nr. 168. Schwerte, Dienstag den 21. Juli 1903. Papst Leo Anll. F. Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 g., exet 42 Pfg. Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. Erscheint an jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter Familienfreund.“ 36. Jahrgang. der Regierung des neuen Italien ein gutes Einvernehmen herzustellen. Bereits 1853 war er Kardinal und 1877 Kardinal=Kamerlengo Papst Pius IX. geworden und da er allgemein als liberal galt, wurde er nach dessen Tode, besonders durch die Bemühungen der Kardinäle Franchi und Galimberti in der Presse und des Kardinals Bartolini im Konklave selbst, als„Gemäßigter“ zum Papste gewählt. 949 Px. i 45 Einen liberalen Papst hoffte man in Leo Alll. zu erhalten. Wir können ihm die Anerkennung nicht versagen, daß er selber bis zuletzt alles getan hat, von diesem liberalen Nimbus befreit zu werden, den man ihm nachsagte. Gleich die erste Kundgebung des neuen Papstes, seine erste Enzyklika vom Ostersonntag, 21. April 1878, forderte um des öffentlichen Wohles der Menschheit willen die Wiederherstellung des Kirchenstaates und der Gedanke an die Rückerlangung Roms hat ihn sein ganzes Leben lang nicht verlassen. 9ur5 J ne 8.. Als Friedenspapst hat sich Leo erwiesen durch glanzende Fliedensschlüsse mit all den Staaten, mit welchen sein Vorgänger Pius IX. im heftigen Streite lag. Er wußte zur rechten Zeit in kleinen Dingen nachzugeben, um dadurch Größeres zu erreichen. Die päpstliche Presse und die ultramontane Partei, welche ihre kräftigste Förderung den Weisungen Leos XIII. verdanken, haben schon mehr als einmal von einem Zeitalter Leos XIII. geredet. Wenn wir diese Bezeichnung„Zeitalter Leos XIII.“ wirklich einmal aufgreifen, so liegt in demselben umschlossen die ganze Summe des Elends des heutigen Protestantismus, dessen Geist lichkeit mehr und mehr des Einflusses auf die breiten Massen enebehrt; ein Beweis dafür ist das enorme Anwachsen der Sozial demokratie gerade in rein evangelischen Gegenden, z. B. Königreich Sachsen.— Wann wird das besser werden? Rom, 20. Juli. Der Papst ist heute nachmittag 4 Uhr 15 Minuten gestorben. Das Bronzetor des Vatikans ist sofort geschlossen worden. Schon an der amtlichen Stellungnahme und der Haltung der öffentlichen Meinung" über den Papst Leo XIII. kann man, wenn man sie mit der allgemeinen Stimmung beim Tode seines Vorgängers Papst Pius IX. vergleicht, sehen, wie das Papsttum in den letzten fünfundzwanzig Jahren zu einer Bedeutung gelangt ist, welches es seit Jahrhunderten, selbst in ganz katholischen Zeiten, nicht besessen hat, und dieser Wandel der Stimmungen int das Werk der Klugheit Leos XIII. Daß für die Protestanten mit einem Papst, welcher die Reformation und den Protestantismus unausgesetzt beschimpft hat, keine Verständigung möglich ist, versteht sich von selbst, ganz abgesehen davon, daß für uns das Papsttum durch das Wort der heiligen Schrift und das Urteil der Geschichte gerichtet ist. Doch stehen wir nicht an, Leo XIII. als einen der bedeutendsten Päpste zu bezeichnen. Die Ersolge aber, welche dieser Papst, einen nach dem andern, besonders gegenüber protestantischen Regierungen, errungen hat, sind nur erklärlich durch die nachgerade sprichwörtlich gewordene Unkenntnis unserer Diplomatie in kirchlichen Dingen und die schwächliche Grundsatzlosigkeit mancher berühmter Staatsmänner. Joachim Graf Pecci, welcher als Papst den Namen Leo XIII. annahm, ist am 2. März 1810 in Carpineto bei Anagni geboren. Mit 8 Jahren kam er in das Jesuitenkollegium von Viterbo, mrr 14 Jahren in das nicht minder vom Jesuitengeist erfüllte Kollegium Romanum, um dort in der Theologie und Philosophie unterwiesen zu werden. Mit dem 22. Jahre wurde er in der Academia dei nobili ecclesiastici in der Rechtswissenschaft unterrichtet. Schon früh beseelte ihn das Bestreben, sich und seine Familie zu Ansehen zu bringen und auf der Stufenleiter priesterlicher Ehren emporzusteigen. So ward er schon mit 27 Jahren päpstlicher Hausprälat. Als päpstlicher Delegat in Benevent(1838) und Perugia(1841) zeigte er, ohne doch im innersten Kern seines Wesens liberal zu sein, im Verkehr mit den Parteien in Worten und äußerem Auftreten eine scheinbar liberale Gesinnung. In die päpstliche Diplomatie wurde er eingeweiht als Nuntius in Brüssel, wo er ebenso durch seine feinen diplomatischen Formen gewann, wie als Erzbischof von Perugia(1846—1877). Bei vortrefflicher Verwaltung seines Bistums und strengem Festhalten an den Grundsätzen seiner Kirche verstand er es doch, sogar mit Politische Uebersicht. — Von der Nordlandsreise des Kaisers wird aus Molde berichtet, daß der Monarch 130 mit dem Hamburger Vergnügungsdampfer„Auguste Viktoria“ angekommenen Amerikanern die Besichtigung der Jacht„Hohenzollern“ gestattete; unter ihnen befand sich der durch seine Teilnahme am Sezessionskriege bekannte General Draper, der auch an der kaiserlichen Tafel teilnahm, wobei Se. Majestät sich mit ihm lebhaft unterhielt. Das Wetter ist wieder trübe und kühl geworden. Von Molde soll die Fahrt nach Drontheim fortgesetzt werden. Am Sonnabend hörte der Kaiser Vorträge. — Die im Königreich Sachsen sich vorbereitende Abänderung des Wahlgesetzes erregt das Mißfallen der Blätter, die diese Konzession an die große Masse der Bevölkerung, zumar nach den Reichstagswahlen, für einen Beweis von Schwäche halten. So meint der konservative Reichsbote: Es kann sein, daß das Wahlrecht in Einzelheiten verbesserungsbedürftig ist, aber dann wäre der Augenblick zu seiner Revision immer noch so bedenklich wie möglich gewählt. Die Sozialdemokratie ist bereits in eine wilde Agitation eingetreten, um dasselbe überhaupt nie derzubrechenund an seine Stelle einen neuen demokratischen Machtfaktor, das allgemeine, gleiche Wahlrecht, zu setzen. Der Libera lismus nährt seinerseits den Aberglauben, als sei das Vordringen der Sozialdemokratie bei den Reichstagswahlen auf das Schuldkonto des sächsischen Wahlrechts zu setzen. Beiden gleich bedenklichen Bestrebungen kommt nun die Regierung insofern entgegen, als sie die Revision nun selbst anschneidet. — Das Anwachsen der Sozialdemokratie auf dem Lande in Württemberg. Die allgemeine Stim menzunahme der Sozialdemokratie im Reich bei den soeben beendeten Reichstagswahlen hat nirgends große Verwunderung würdest gingen. klagst, daß keiner deiner Wünsche in Erfüllung geht; wie du erst klagen, wenn alle deine Wünsche in Erfüllung Wer weiß zu leben? wer zu leiden weiß; Wer zu genießen? der zu meiden weiß. Wer ist der Reiche? der sich beim Ertrag Des eigenen Fleißes zu bescheiden weiß. * Manche Herzen sind wie ein Kassaschrank: nur wer den Schlüssel hat, kann wissen, wieviel darin ist. Kapitan Hatlerr. Roman von F. Klinck=Lütetsburg. (27. Fortsetzung.) „Du zwillst Dich von Deinem Manne scheiden lassen, nachdem Ihr noch kein Jahr verheiratet seid? Das geht überhaupt nicht, das Gesetz läßt es nicht einmal zu! Oder hast Du wirklich einen gesetzlich giltigen Beweis, daß er Dir die Treue gebrochen hat? „Er tut es täglich, wie Ihr selber gewußt habt.“ „Diese verrückten Ideen! Wer hat Dir nur all das dumme Zeug in den Kopf gesetzt? Sieh doch blos die Welt nicht für einen Dudelsack an. Jeder hat zu tun und soll sehen, daß er zurechtkommt. Ich sage Dir, gehe nach Hause und schlafe aus. Morgen wollen wir uns das Weitere überlegen. „Ich denke mir, Du bist auch zu kurzköpfig, Grete,“ mischte sich jetzt Frau Brauns wieder ein, während die Tochter aufgestanden war und sich anschickte, das Zimmer zu verlassen.„Ich habe Dir immer gesagt, daß man mit Nachsicht und Geduld am besten auskommt. Es ist doch nicht auszudenken, daß ein Mann allein alle Schuld haben soll, wenn zwei nicht miteinander zurecht kommen." „Gute Nacht!“ kam es in müdem Tone von den Lippen der jungen Frau. Dabei sah sie noch einmal nach den Eltern zurück, und nun erschrak die Mutter vor dem gespenstisch bleichen Aussehen der Tochter. Nur um die tiefliegenden Augen zog sich ein dunkler Schatten, der ihren Glanz zu erhöhen schien. „Gute Nacht!" tönte es zurück, indem auch Frau Brauns sich erhob und der sich entfernenden jungen Frau nachschritt.„Janna kann Dich übrigens nach Hause bringen. Es läuft soviel wüstes schiffervolk herum. „O Mutter, die tun mir nichts, ich bin nicht bange," sagte die sich eilig Entfernende noch. Dann schloß sich die Tür. Wenige Augenblicke später befand sich Grete draußen und lief schnellen Schrittes davon, als fürchte sie die ihr angebotene Begleitung. Sie hatte nicht wieder in die Wohnung Johann Thedens zurückgewollt, nun tat sie es dennoch. Am Eingang des Hauses traf sie mit ihm zusammen. Er kam heraus. Ihm ausweichend, ging sie an ihm vorüber. Sie glaubte nicht, daß er sie gesehen hatte. Auf ihrem Zimmer angelangt, setzte sie sich sogleich an ihren Schreibtisch, um ihrem Versprechen gemäß Marta van der Straaten Nachricht zu geben. Die junge Frau zeigte keine Spur von Aufregung, aber sie sah noch immer bleich aus und ihre Schrift war nicht fest, obwohl sie, ohne sich zu besinnen, einen längeren Brief begann und zu Ende führte. Sie hatte ihre letzte Arbeit getan und gleichzeitig eine Pflicht gegen eine Frau und ein Kind erfüllt, die sie einst um einer sündhaften Leidenschaft willen aus ihren Rechten verdrängt. Sie überlegte nicht lange, ob sie von den Eltern schriftlich Abschied nehmen solle. Es wäre ein völlig zweckloses Beginnen gewesen, ihnen die Gründe auseinanderzusetzen, die sie bewogen. ein Leben von sich zu werfen, das ihr nur Pein und Gewissensbisse bringen konnte. Sie würden sie doch nicht verstehen. Es war ihr nicht zweifelhaft, daß sie im Begriff stand, ihren Eltern einen großen Schmerz zu bereiten, aber er würde nicht größer sein, als der tägliche Verdruß, der ihnen aus einem ferneren Zusammenleben ihres Kindes mit Johann Theden erwachsen würde. Vielleicht kam die Stunde, in der sie ihr verziehen und einsahen, daß ihr kein anderer Weg geblieben war. Nachdem sie ihre Arbeit vollendet, löschte Grete das Licht aus, um im Dunkeln den Zeitpunkt zu erwarten, in welchem der Verkehr auf den Straßen völlig erstorben sein würde. Sie saß zusammengekauert auf ihrem gewohnten Platze am Fenster, wo sie endlos scheinende Tage voll Sorge, Unruhe und mehr und mehr schwindender Hoffnung verbracht, und noch einmal durchlebte sie alle Bitterkeit einer Zeit, in welcher sie das höchste Glück eines Menschenlebens zu finden gehofft. Nicht einmal flüchtig kam ihr in diesen Stunden der Gedanke, daß vielleicht noch ein anderer Ausweg zu finden sei, als der allein von ihr ins Auge gefaßte. Sie war schuldig und ihr Vergehen verlangte Sühne; ihr fehlte jedoch der Mut, durch ein Leben voll Qual an der Seite eines Mannes zu gehen, dem sie im Wege war und den sie ebenso sehr verabscheute, wie sie ihn eines Tages geliebt hatte. Auch der Gedanke an das Kind, dem sie das Leben geben sollte, war nicht imstande, sie ihrem Vorsatz treulos zu machen. Auf dem unschuldigen Geschöpfe würde der Fluch lasten, den die Schuld seiner Eltern heraufbeschworen, und das Beispiel eines unwürdigen Vaters führte es vielleicht auf Wege, die weitab vom Guten lagen. Mitternacht war vorüber, Johann Theden soeben heimgekehrt. Er hatte an diesem Abend viel getrunken und begab sich sogleich zu Bett. Alsbald sank er in einen festen Schlaf, so daß er nicht hörte, wie leise die Tür des angrenzenden Zimmers geöffnet wurde und jemand hinausging. Er hörte nicht einmal das laute Gähnen seines vor der Tür liegenden Hundes, dem ein freudiges Winseln folgte, das die heraustretende junge Frau jäh erschreckte und sie einige Augenblicke zögernd ihre Schritte anhalten ließ. Vorsichtig ging Grete den Korridor entlang; sie konnte es nicht hindern, daß der Hund ihr folgte. Wenn sie ihm wehrte, ste zu begleiten, würde er durch sein Geheul die Bewohner geweckt haben. So verließ sie mit dem Tiere, das ihr zur Linken blieb, das Haus, und ging über den Marktplatz dem Kanal zu. Sie schritt die breiten steinernen Stufen hinab, ohne auch nur ein einziges Mal zu zögern. Hier aber blieb sie wie lauschend stehen, mit vor erweckt. Wer die unermüdliche Arbeit der„Genossen" auch nur einigermaßen kennt, hat das voraussehen können. Aber im höchsten Grade verblüsfend ist der sozialdemokratische Stimmenzuwachs(97 Proz.) in fast rein ländlichen Bezirken, gegenüber dem in industriellen Bezirken, wie es für Württemberg A. Marquard Suzzegen Richtgrüßens eines Fähnrichs wurde vom Kriegsgericht zu Potsdam ein zu einer Uebung eingezogener Reservist zu vier Monaten Festung verurteilt. Die hohe Strafe wurde deshalb ausgesprochen, weil der Artillerist zu seiner Rechtfertigung behauptet hatte, er habe den Fähnrich gegrüßt jener sei aber angetrunken gewesen und habe dadurch die Ehrenbezeugung übersehen. In der Verhandlung hat nun der Fähnrich Zeugen dafür gestellt, daß er an dem betreffenden Tage nüchtern gewesen ist. Sein Vorgehen gegen den Reservisten wurde von dem Kriegsgericht belobt. England. = Das englische Königspaar hat am gestrigen Montag seine Reise nach Irland angetreten. Die Reise hätte schon vor einem Jahre stattgefunden, wenn damals nicht der zei sich einge Schlochtschf hzieser inmerhin nicht ganz gefahrlosen des Königspaares auf dieser.„„ Reise dienen konnen. Portugal Lissabon, 20. Juli. Entgegen etwaigen offiziösen Dementis steht es fest, daß man einer umfangreichen Verschwörung auf die Spur gekommen ist, deren Ursprung von einigen entlassenen höheren Offizieren ausgeht. Die ersten Anzeichen machten sich kurz nach der Ermordung des Königs Alexander von Serbien bemerkbar, wo einige Offiziere, welche mit einer zieren des 5. Infanterie=Regiments in Zivil eines Abends in einem Restaurant eine Zusammenkunft hatten, von einigen Kriminalziere verhaftet und in den Kerker geworfen, die Offiziere aber den Kriegsrat übergeben. Auch in einigen anderen Regimentern machte sich eine augenfällige Gährung bemerkbar, deren Spitze gleichfalls gegen das Herrscherhaus gerichtet war. Lokales. ** Schwerte, 21. Juli 1903. **(Progymnasium.) Der wissenschaftliche Hilfslehrer Herr Max Hoppe ist zum Oberlehrer an dem Progymnasium date.) Nach einem im Jahre 1895 durch die Stadtverordnetenversammlung angenommenen Abänderungsvorschlage sollen für Schwerte bei einer Einwohnerzahl von 5000 12 Stadtverordnete, 24 und bei 20001 bis 30000 30 Stadtverordnete gewählt werden. Demnach pertreten ein#a die Einwohnerzahl fast 18000 beträgt. zst hereits für nächstes finden muß, so ließe sich die Wahl voyzen ir icht, baß Har ue sehr leicht hiermit verbinden; doch glauben wir nicht, daß das ge::(Geschenke für scheidende Beamte) werden ein veve Minister des Innern erkennt nun in wenn Geschenke den Rahmen einer einfachen Erinnerungsgabe überschreiten. ein ebengtem Sderorger, nach immer chr. Seite der Hud, der kläglich aufheulte, als ahne er ein drohendes Unheil. Durch die geöffneten Sieltüren schoß gurgelnd und schäumend im Wirbel das Wasser. Beim schwachen Mondlicht, das vorübergehend das Gewölk am nächtlichen Himmel sah die junge Frau deutlich die ungestüme, glitzernde Frur. eein Grauen beschlich sie. Grauen konnte nur der Gedanke an ferneres Leben ihr einblößen. Wieder verhüllten Wolken den Mond. Tiese, Nächtliche Dunkelheit herrschte. Nun das Aufschlagen eines Körpers auf dem mit einem Satze der Herrin gefolgt war, wurde noch gehört— und dann nichts mehr als das brausende Wasser, das in wildem Lauf seinen Weg verfolgte. Noch ehe Marta van der Straaten von dem Gerücht gehört hatte, welches am folgenden Morgen wie ein Lauffeuer die Stadt durcheilte und den Selbstmord der jungen Frau Theden meldete, überbrachte der Briefträger einen Brief, dessen Aufschrift Marta als die der unglücklichen Freundin erkonntez, Marte###### Ein Blick in den geöffneten Brief machte Marta erbleichen unwillkürlich brach ein Schreckensruf von ihren Lippen. O Gott, warum hatte sie das nicht geahnts Das Venehmen. nglüt lichen am gestrigen Tage, jedes einzelne Wort h#### ihr sage können, daß die Verstorbene bereits zur Zeit der Anwesenheit ihrer Freundin den grauenvollen Entschluß, den sie nun ausgeführt, geErst die Abendnummer der Zeitung brachte ausführlicheres Stadt gelandet. Der große Neufundländer— der bei dem Versuch, seine Herrin zu retten, gleichfalls den Tod gefunden hatte hatte sie vermutlich mit einem letzten Kräfteaufwand dem Ufer nahe gebracht. Dabei verwickelten sich ihre Kleider in einer überhängenden Weide, und das treue Tier hatte in weiteren vergeblichen Versuchen, den leblosen Körper ans Ufer zu bringen, sich von seiner Kraft verlassen gefühlt und sich selbst nicht mehr zu Der Vorfall rief in der Stadt eine hervor, laute und heimliche Verwünschungen regneten auf Johann Theden herab. Instinktiv diese Aufregung ahnend, getraute er Austritten verschont, die ihm als Veweis benenzeggsterung,### Erbitterung gegen ihn in allen Kreisen der Die Leiche der Verunglückten war nicht in die Wohnung ihres Gatten, sondern in das Haus ihrer Eltern geschafft worden, von wo aus auch das Begräbnis erfolgen sollte. Vater und Mutter fanden gegenseitig kein Wort, sich auszusprechen, beide gingen einher wie Schuldige, wie unter einer übergroßen Last zusammengebrochen. Sie hatten nichts getan, ihr verzweifelndes Kino zu retten, sondern seinem namenlosen Jammer noch Vorwürfe ngethe.. en teich (Forrsetzung(eigt.) **(Bestohlen) wurde in ganz empfindlicher Weise der Fabrikarbeiter R. hierselbst. Aus seinem Schlafzimmer wurden ihm 18 Mark und eine wertvolle Taschenuhr entwendet. Der Verdacht der Täterschaft richtet sich gegen den Schlosser L., ven die Räume des Hauses, in dem er fruher wohnte, bekannt sind. Der mutmaßliche Täter ist auch seiner Logiswirtin, einer Frau C. hier, mit einer Kostschuld von mehr als 20 Mark durchgegangen. **(Draga und Alexander,) welche gestern abend im Hagemann'schen Saale in Form eines schaurigen Trauerspiels oder auch eines traurigen Schauerspiels über die Bühne gehen sollten, haben dieses Vorhaben unterlassen. Die Vorstellung wurde gestern nachmittag wegen des in Aussicht stehenden allzu gewaltigen Andranges abbestellt. Das Schwerter Publikum hegt für derartige Sensationsmachwerke zu große Sympathien. ** Holzen, 21. Juli. Dem Lehrer Herrn Max Schmidt zu Gurschno ist endgiltig eine Schulstelle an der hiesigen evang. Schule übertragen worden. ** Westhofen, 20. Juli. Die schönen Tage des Schützenfestes sind nun vorüber und die wackeren Schützen haben das Festkleid und die Uniform wieder mit dem Alltagsrocke vertauscht. Aber schön waren sie doch, die verflossenen Tage und noch lange wird man sie in Erinnerung behalten. War es doch nach fast zehnjähriger Pause das erste Schützenfest, welches Westhofen feierte, und daher erklärt sich auch wohl die überaus reiche und imposante Ausschmückung, die die Stadt angelegt hatte. Abgesehen davon, daß der Samstag zumteil verregnet ist, hat das Fest einen allseitig befriedigenden und schönen Verlauf genommen. Schon um 6 Uhr am Samstag stand das Bataillon in feldmarschmäßiger Ausrüstung zum Marsche nach dem Schießplatze bereit, allwo die Nacht über ein Wachtkommando treue Wacht bei dem am Abend vorher aufgestellten Vogel gehalten hatte; Herr Major v. Rheinbaben ließ das Bataillon an sich vorbeimarschieren. Bemerkenswert sind die uralten Fahnen des Vereins, eine derselben ist nach der Inschrift von den Westhofener Junggesellen 1753 gestiftet; der silberne Königsbecher trägt die Aufschrift„Dem hofener Schützenverein gewidmet vom Bürgermeister A. von Basse 1851. Der jeweilige Schützenkönig erhält eine silber=vergoldete Medaille mit der Prägung„Dem besten Schützen“ und dem Datum des Festes, welche ihm als Eigentum verbleibt.— Den ersten Schuß gab Herr Amtmann Graf Haslingen namens Sr. Maj. des Kaisers ab, den zweiten der Schützenkönig Fabrikant Wilhelm Schmidt namens des Vereins. worauf der Vorstand, die Offiziere und Schützen den Vogel aufs Korn nahmen und böse zerzausten. Um 5 Uhr nachmittags holte Herr Karl Dommermühl durch einen famosen Kernschuß den Vogel herunter. Er ernannte Fräulein Elfriede Schoppe zur Königin, ernannte die Offiziere und Ehrendamen des Hofstaates und dann gings mit klingendem Spiel zum Festplatz, allwo sich ein fröhliches Treiben entwickelte. Auch am zweiten Tage hielt die frohe Festesstimmung an und noch lange wird man sich in unserer guten Stadt gern des ersten glanzvollen Schützenfestes nach 10jährigem Interregnum freuen. ** Hombruch, 20. Juli. Ein 9 Monate altes Kind einer hiesigen an der Bahnhofstraße wohnenden Familie schrie fortwährend und konnte nicht beruhigt werden. Bei näherer Untersuchung fand man schließlich in der Seite des Kindes eine bis an das Oehr ties im Fleische steckende Nähnadel. Die Nadel konnte noch eben gefaßt und herausgezogen werden. Hoffentlich werden sich keine ernsten Folgen einstellen. Aus Westfalen und Kheinland. * Hagen, 20. Juli.(Ausverkauft) waren am Donnerstag auf dem hiesigen Hauptbahnhof binnen einer Stunde beide Automaten für Bahnsteigkarten, nachdem das auf dem Bahnhof stattgehabte Eisenbahn=Unglück bekannt geworden war; es mußten noch am Schalter fortgesetzt, bis in die Nacht, Bahnsteigkarten ausgegeben werden. Es sollen ca. 2500 Personen Karten aus Anlaß des Unfalles gelöst haben. * Essen, 20. Juli.(Die Krupp'schen Werke.) Dem soeben erschienenen zweiten Teile des Handelskammerberichts für den Kreis Essen für 1902 entnehmen wir folgende Angaben: Der Gesamtverbrauch der Krupp'schen Werke betrug 1902 an Kohlen, Koks und Briketts 1 367 005 Tonnen, der jährliche Gesamtverbrauch an Wasser erreicht annähernd den Verbrauch der Stadt Köln. Nach der Aufnahme am 1. April 1903 betrug die sonen einschließlich 4046 Beamte 41 013. Nach der Aufnahme Gesamtzahl der auf den Krupp'schen Werken beschäftigten Perbetrug die Gesamtzahl der Krupp'schen Werksangehörigen(ein schließlich Frauen und Kinder) in der Woche vom 14. bis 19. Mai 1902 147 745. Die auf der Gußstahlfabrik durchschnittlich pro Kopf und Tag gezahlten Löhne betrugen 4,52 Mark. * Krefeld, 19. Juli. Eine in letzter Zeit an Kopfrose leidende, auf der Weststraße wohnende Frau beging gestern Selbstmord, indem sie sich mit einem Küchenmesser den Hals durchschnitt. Vermutlich ist infolge der Einwirkung der Krankheit Geistesstörung eingetreten, in welchem Zustand der Frau die Tat begangen hat. * Köln, 19. Juli. Bei dem gestrigen Gewitter wurde zu Köln=Poll auf offener Londstraße der Ackerer Miebach mit Frau und Kind vom Biltz getroffen; der Mann wurde sofort getötet, während die Frau nebst dem Kinde infolge der erhaltenen Verletzungen dem Deutzer Hospital überwiesen werden * M.=Gladbach, 20. Juli. In der heutigen Nachmittagssitzung wurde der Straßenmeister Laaß, weil er sich von dem Tiefbauunternehmer Wolff hatte bestechen lassen, von der hiesigen Strafkammer unter Annahme mildernder Umstände zu 1 Jahre Gefängnis verurteilt. Der Tiefbauunternehmer Wolff aus Düsseldorf erhielt wegen Beamtenbestechung ebenfalls 1 Jahr Gefängnis. Beide wurden sofort verhaftet. Gegen den Bauassistenten Dockhorn wird zur Zeit noch verhandelt. Er soll sich ebenfalls von Wolff haben bestechen lassen. und Liebe“ gebeten. Eigentlich war es keine Lüge, denn die Einsender wünschten die Aufführung wirklich. Die Intendanz kam nach wiederholter Aufforderung den„Wünschen des Publikums" nach und gab das Stück. Es war natürlich furchtbar leer.„Unbegreiflich, es ist doch so dringend verlangt worden! sagte Frau Mitterwurzer, welche die Lady Milford spielte; die Künstlerin hat hoffentlich nie erfahren, daß ihr Gatte mit im Homplott gewesen. Komplott gewesen.“ f Kairo, 18. Juli. Hier wurde unter großer Erregung der Einwohner eine Menschenfresserin in Untersuchungshaft eingeliefert. Schon seit längerer Zeit ging das Gerücht, daß eine Frau aus Kafr=Sakr im Distrikt von Charkieh auf der Straße spielende Kinder aufgriffe, um sie zu verschleppen und zu verzehren. Die Behörden legten darauf hinzielenden Meldungen zunächst kein großes Gewicht bei, weil ihnen die Sache zu ungeheuerlich erschien. Da aber die Klagen der Einwohner sich mehrten, wurde ein Geheimpolizist nach Kafr=Sakr entsandt, und es dauerte nicht lange, bis er tatsächlich das Weib beim Verspeisen von Menschenfleisch überraschte und festnahm. Es ist danach kaum mehr zweifelhast, daß eine Anzahl verschwundener Kinder der Kannibalin zum Opfer gefallen ist. f(Das verdächtige Paket.) Der Postmeister von Fletschertown in England erhielt vor einigen Tagen ein aus Italien angekommenes Paket, aus welchem ein seltsames Geräusch hervordrang.„Das ist sicher eine Höllenmaschine, dachte der Postmeister und ließ sofort die Polizei holen, um nicht ganz Fletschertown in die Luft fliegen zu sehen. Man öffnete das Paket mit der nötigen Vorsicht, und heraus flog... ein Schwarm goldgelber Bienen, deren eine aus der rotblühenden Nase des Postmeisters Honig saugen wollte. Aber Fletschertown war gerettet. f(Ein gutes Mittel) gegen das Schwanzschlagen der Kühe beim Melken hat ein Bewohner eines thüringischen Dörfchens erfunden. Er band nämlich ein Gewicht an den Schwanz der Kuh. Nun ist aber(wie man an jeder Ochsenschwanzsuppe sehen kann) ein Rinderschwanz ziemlich kräftig, und so kam es, daß besagte Kuh ruhig weiter wedelte und mit dem angehängten Gewicht dem Bauer beim nächsten Melken fünf Zähne einschlug. f(„Dat kummt van de Heringe.") Mehrere Torfbauern sitzen in einer Wirtschaft zusammen und unterhalten sich über dies und jenes. Jan Hinnerk, der nicht gerade über eine übermäßige Portion Schlauheit verfügt, wird von den anderen weidlich gehänselt. Unter anderem kommt das Gespräch auch auf die überseeischen Verhältnisse und Jan Hinnerk fragt:„Wie mag dat wohl egentlich kamen, dat dat Seewater so soltig is, dat annere Water is doch nich!"—„Je,“ sagt da der eine Spaßzmacher— und die Torfbauern haben oft den Schalk im Nacken—„dat is doch ganz eenfach, Jan Hinnerk, süh mal, Du denkst jo gor nich an de Hering, de doch in den Ozean sünd, de sünd doch soltig und dorvon kümmt!“ Büchertisch. Vermischtes. f(Eifersuchtsdrama.) In einer Kirche Odessas sollte die Trauung eines jungen Paares erfolgen. Alle Gäste waren bereits versammelt, die Zeremonie hatte begonnen, als plötzlich eine weibliche Stimme gellend ertönte:„Die Hochzeit darf nicht stattfinden, die Braut ist blind!“ Allgemeine Aufregung erhob sich, doch bestand der Bräutigam darauf, daß die Trauung bis zu Ende geführt werde. Als aber der Priester das Paar segnete, stürzte die junge Frau jäh nieder und war auf der Stelle tot. Ein Herzschlag hatte ihrem Leben ein Ende gemacht. Die Schuld trug ihre leibliche Schwester. Eine glühende Liebe zu dem zukünftigen Schwager hatte die Unselige dazu verleitet. Als sie ihre Gefühle dem jungen Mann offenbarte, hoffend Gegenliebe zu finden, stieß er sie rauh von sich, ihr das Ungebührliche ihrer Wünsche auf das deutlichste klar machend. Das Mädchen ließ sich jedoch in ihren Gefühlen nicht beeinflussen und verfolgte den Bräutigam der Schwester mit den glühendsten Liebesbriefen. Als nichts half, ihn in ihre Arme zu führen, spielte sie den letzten Trumpf aus und verriet das Geheimnis der jungen Braut, die auf einem Auge blind war und ein Glasauge trug, während der Trauzeremonie. Als sie das Unheil sah, das ihre Eifersucht angerichtet hatte, verschwand sie plötzlich und konnte bisher nicht gefunden (Ein Künstlerstreich.) Wie die Mitglieder des Dresdener Hoftheaters einmal zu einer Landpartie kamen, erzählt sehr drollig Karl Sontag in seinen„Bühnenerlebnissen". „Dem Theaterklub, der die meisten jüngeren Mitglieder des Hoftheaters vereinte, gehörten auch Richard Wagner, Baumeister, Semper und Mittenwurzer an. Es war sehr schwer, einen Tag für die Landpartie zu finden, an dem alle der Bühne angehörigen jüngeren Mitglieder des Klubs zugleich frei waren. Endlich fiel uns„Kabale und Liebe“ ein. Darin kommt nur ein einziger junger Mann vor, und der Darsteller des Ferdinand, Herr Liebe, war nicht Mitglied unseres Vereins. Wir setzten also schändlicherweise Tag für Tag in den„Dresd. Anzeiger“:„Die Generaldirektion wird dringend um Aufführung von„Kabale (Die Steinkohlenzeit), d. h. die Erdperiode, in der diejenigen Pflanzenformen, aus welchen unser wichtigstes Heizmaterial, die Steinkohle, sich im Laufe der Jahrtausende gebildet hat, die Fluren der vermutlich von höheren Lebewesen noch nicht bewohnten Erde bedeckt haben, stellt eines jener Gebiete dar, die uns nahezu die besten Aufklärungen über die Entwickelungsgeschichte der Erde gegeben haben. Die Funde, die namentlich in neuerer Zeit in den großen Kohlengruben Deutschlands und Frankreichs gemacht wurden, haben bereits die Möglichkeit gegeben, die wichtigsten Pflanzenformen jener frühen Erdperiode so genau zu rekonstruieren, als wären uns Abbildungen von Zeitgenossen übermittelt worden. Einer der glänzensten Versuche, eine Vegelationslandschaft aus der Steinkohlenzeit mit allen wichtigen Pflanzenformen im Bilde wieder wiederherzustellen, ist in neuerer Zeit von dem ausgezeichneten Dozenten der Pflanzenpalaeontolgie an der Kgl. Bergakademie zu Berlin, Professor Dr. Henzy Pontonié, unternommen worden, dessen farbenreiche Schöpfung anziehungspunkt der 35. Lieferung der großen Publikation Hans Kraemers:„Weltall und Menschheit", Geschichte der Erforschung der Natur nud Verwertung der Naturkräfte,(Deutsches Verlagshaus Bong& Co., Berliu und Leipzig) bildet. Was sollen wir unseren Kindern zu lesen geben? Auf diese Frage, die sich bei allen einsichtigen Eltern täglich aufdrängt, können wir nur eine Antwort geben: Bestellt bei der Post, oder in einer Buchhaudlung, die„Jugendgartenlaube“, farbig illustrierte Zeitschrift für die Jugend, Knaben und Mädchen. Verlag von E. Kempe in Leipzig. Vierteljählich nur 1 Mark. Das ist etwas Gediegenes, Unterhaltendes und Belehrendes, wohl das Beste, was es gibt! Die Weltausstellung in St. Louis. (Die Entwickelung des Eisenbahnwesens) wird auf der Weltausstellung in St. Louis 1904 durch eine Sonderausstellung, welche 60000 Quadratfuß in Anspruch nimmt, gezeigt werden. Aussteller ist die Baltimore= und Ohio=Eisenbahn, die eine ähnliche Ausstellung bereits in Chicago veranstaltet hat. Diese Sonderausstellung erregte damals so großes Aufsehen, daß nach Schluß der Weltausstellung der größte Teil der Ausstellungsgegenstände dem Fieldmuseum einverleibt wurde. Nun wird diese Sammlung aus dem Museum hervorgeholt und bildet den Kern der neuen Sonder=Ausstellung, welche die Fortschritte im Eisenbahnverkehr bis auf die allerneueste Zeit sorgfältig registrieren wird. Musterwagen und Musterzüge, Schlafwagen, Speisewagen, Güterwagen, Spezialwagen aller Art, Lokomotiven von den ältesten Modellen bis zu den neuesten Spezialitäten, unter denen besonders die Gebirgslokomotiven Aufsehen erregen werden, sollen vertreten sein. Alle neuen Erfindungen und Vorrichtungen, wie sie in allen Weltteilen für Brücken, Viadukte, Weichen, Tunnels verwendet werden, wird man in Modellen oder in sorgfältig ausgeführten Zeichnungen studieren können. Eine sehr große Anziehungskraft werden die Privateisenbahnzüge aller Staatsoberhäupter der Welt, die in sorgfältig ausgeführten Modellen gezeigt werden, bei den Besuchern erregen. (In Hotelwagen) wollen die Mitglieder des Ausflugsklub in Wisconsin auf der Weltausstellung in St. Louis 1904 leben. Dieser großartige Klub ist im Besitz einer Anzahl von Eisenbahnwagen, welche je 25 Personen Unterkunft wie in einem Hotel bieten. Der Klub veranstaltet mit diesen Wagen große Ausflüge, wenn seine Mitglieder beabsichtigen, eine Zeitlang zu „campen", das heißt im Freien zu leben. Es werden dann diese Wohnungseisenbahnwagen an einen Eisenbahnzug gehängt und eventuell auf ein totes Geleise gebracht, das in den Waldungen, in denen Aufenthalt genommen werden soll, besonders angelegt wird. Mit zehn solcher Wagen, welche insgesamt 250 Personen Unterkunft bietet, will der Wisconsin=Ausflugsklub auch auf der Weltausstellung in St. Louis erscheinen. Es soll ein eigenes Geleise nach der Ausstellung gelegt werden, und auf diesem werden die zehn Hotelwagen Aufstellung finden, so daß die Mitglieder des Klubs, die nach St. Louis kommen, unter einer etwaigen Wohnungsnot nicht zu leiden haben, sondern bequem in ihrem eigenen, mitgebrachten Hotel leben können. Die letzten Stunden Leos XIII. (Eigener Depeschendienst.) Hd Berlin, 20. Juli. Das heute morgen 9 Uhr ausgegebene Bulletin über das Befinden des Papstes besagt: Das Allgemeinbefinden des Papstes ist unverändert ernst. Nachtschlaf unregelmäßig. Puls 94, Atmung 32, Temperatur 36,2.— Aus Rom wird dem„Berl. Tagebl.“ gemeldet: Der Zustand der Komatose dauert beim Papst an. Im Petersdom wurde vormittags das Allerheiligste ausgestellt. Mittags betrat der Großpönitentiar Kardinal Vannutelli das Gemach des Papstes um ihm die Absolution in articulo mortis zu erteilen. Alle Kardinäle sind am Sterbelager Leos versammelt. Die Auflösung scheint nur noch eine Frage weniger Stunden zu sein.— Eine Depesche von 1 Uhr nachmittags besagt: Der Großpönitentiar Kardinal Vannutelli sagt soeben die Sterbegebete her. Die Kardinäle singen die Litanei mit. Die letzten Worte des Papstes waren wie verlautet an Msge. Angeli gerichtet, der ihm Mut zusprach; der Papst lispelte fast unhörbar:„Ich bin schon in den Händen Gottes!— Der Telephondieust nach der Provinz ist fortwährend suspendiert, ebenso herrscht eine äußerst strenge Telegrammzensur.— Sofort nach dem Tode des Papstes rückt eine Abteilung Nobelgarde zur Leichenwache in das Sterbezimmer ein. Die beschleunigte Herstellung der Räume zum Konklave erfordert 10 Tage und 600 Arbeiter.— Die Kandidatur Gotti's, die falls Rampollas eigene Kandidatur aussichtslos ist, von letzterem lanziert werden soll, stößt auf immer größeren Widerspruch.— Nach Meldungen die dem„Bl. Anz.“ aus Rom zugegangen sind, haben der feierlichen Erteilung der Absolution an den Papst Rampolla, Lappassi und der Beichtvater Pifferi beigewohnt. Als mittags die Kardinäle im Zimmer des Papstes anwesend waren, sagte dieser zu Oreglia gewendet:„Eminenz, ich empfehle Ihnen die katholische Kirche". Dann erbat sich Monsignore Bisleti den päpstlichen Segen, den Leo erteilte, indem er sagte:„Es sei dieses das letzte Vale“.— Die letzten vernehmlichen Worte des Papstes wurden, nach einer Pariser Depesche des genannten Blattes, um 10½ Uhr vernommen, sie lauteten:„Grüßt den guten Kaiser.“ Seitdem liegt der Sterbende regungslos, die Arzte benetzten seine Lippen mit Eiswasser.— Einen seltsamen Kontrast zu der nervösen Erregung, die die tragischen Vorgänge im Vatikan hervorrufen, bildet die festliche Beflaggung Roms anläßlich der Feier des Geburtstages der Königinmutter. Wie auf den anderen Plätzen sollte auch auf der Prizza Scossa Cavalli unweit des Vatikans heute abend ein Festkonzert stattfinden, allein die Polizei verbot dasselbe. Hd Rom, 20. Juli.(1 Uhr nachmittags.) Die Aerzte haben den Kranken aufgegeben. Derselbe erkennt seine Umgebung nicht mehr, der Todeskampf hat begonnen. Zur Verzögerung des rapiden Kräfteverfalls wurden im Laufe des Vormittags einige Injektionen von Cofféin und Kampher= geist vorgenommen. Die Kardinäle wurden in den Vatikan berufen. Professor Mazzoni hat um 1 Uhr das Sterbegemach betreten, um bei dem Tode zugegen zu sein. Eigener Depeschendienst „Der Schwerter Zeitung.“ Id Bochum, 20. Juli. Heute nachmittig wurde vom D=Zug Nr. 3 auf der Station Bochum=Süd ein Rottenarbeiter überfahren und war sofort tot. Die Leiche ist bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Hd. Verlin, 21. Juli. Wie aus Posen berichtet wird nimmt das Hochwasser der Warthe einen bedrohlichen Charakter an. Vielfach stehen weite Oberflächen unter Wasser. Die Ernte ist vernichtet und weggeschwemmt. Auch Verkehrsstockungen kommen vor. Bei Schroda ist der Wasserstand von 1888 erreicht.—Nach einer Meldung aus Grünberg in Schlesien wurde zum Schutze des höchst gefährdeten Dammes im Grünberger Oderwalde die Feuerwehr alarmiert. lld Frankfurt a. M., 21. Juli. Die„Frkf. Ztg.“ meldet aus Wiesbaden: Der Kaufmann Lowalter, Vertreter der Annoncen=Expedition Hasenstein& Vogler, ist verschwunden, nachdem er im Laufe der Jahre 30000 Mark unterschlagen hat. Hd Wien, 21. Juli. Fürchterliche Gewitter verbunden mit Hagelschlägen haben in ganz Böhmen und Mähren ungeheuren Schaden angerichtet. Zahlreiche Telephonlinien sind gestört; die Eifenbahnzüge erleiden große Verspätungen. kld Graz, 20. Juli. Ein Tourist, Namens Dr. Leutr ist auf dem kleinen Triglav abgestürzt und erlitt schwere Verletzungen. Ein Bankskandal. lid Berlin, 21. Juli. Der bei der Banksirma Gebrüder Schindler angestellte Kassierer Jacobus ist nach Unterschlagung von 140000 Mark seit einiger Zeit flüchtig. Er hatte in dem genannten Geschäft seit 3 Jahren eine Vertrauensstellung inne und sie dazu benutzt, nach und nach Depositen zu veräußern. Bei einer Revision am Schluß des vorigen Vierteljahres hatte der Geschäftsinhaber Schindler die Veruntreuungen entdeckt und Jacobus beurlaubt, um Mittel zur Deckung der Fehlbeträge aufzubringen. Schindler selbst hat zur Deckung der Depositen die am 1. d. Mts. fälligen Hypothekenzinsen in Höhe 25000 Mark benutzt, weil er hoffte, ihm und Jacobus werde es gelingen, die erforderlichen Beträge zu beschaffen und den Zusammenbruch des Geschäftes zu verhindern. Am Sonnabend begab sich Schindler nach Hamburg, um dort mit Jacobus zusammen zu treffen; er hat von dort einen Brief gesandt, worin er miteilt, daß er sich das Leben nehmen werde. Die benachrichtigte Kriminalpolizei hat sofort die Uutersuchung aufgenommen und heute mittag das Geschäftslokal geschlossen. Ueber den Verbleib Jacobus' ist bisher nichts zu ermitteln gewesen.— Schindler besaß auch das„Sanatorium Königgrätzerstraße". Das Bankgeschäft erfreute sich, dem„Berl. Tagebl.“ zufolge, eines großen Zuspruchs, namentlich aus der ländlichen Bevölkerung. Aber auch Berliner Geschäftsleute und Beamte vertrauten ihm ihre Ersparnisse an. Nach einer aus Hamburg hier eingegangenen Mitteilung ist dort die Leiche eines Selbstmörders aufgefunden worden, auf die das Signalement Schindlers paßt, doch fehlt hierzu noch die amtliche Feststellung. Für den redaktionellen Teil verantwortlich Wilh. Schade. Geset, betreffend Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben. Vom 30. März 1908. Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußen 2c. verordnen im Namen des Reiches, nach erfolgter Zustimmung des Bundesrats und des Reichstages, was folgt: I. Einleitende Bestimmungen. S 1. Auf die Beschäftigung von Kindern in Betrieben, welche als gewerbliche im Sinne der Gewerbeordnung anzusehen sind, finden neben den bestehenden reichsrechtlichen Vorschriften die folgenden Bestimmungen Anwendung, und zwar auf die Beschäftigung fremder Kinder die§§ 4 bis 11, auf die Beschäftigung eigener Kinder die§§ 12 bis 17. 82. Kinder im Sinne des Gesetzes. Als Kinder im Sinne dieses Gesetzes gelten Knaben und Mädchen unter dreizehn Jahren sowie solche Knaben und Mädchen über dreizehn Jahre, welche noch zum Besuche der Volksschule verpflichtet sind. § 3. Eigene, fremde Kinder. Im Sinne dieses Gesetzes gelten als eigene Kinder: 1. Kinder, die mit demjenigen, welcher sie beschäftigt oder mit dessen Ehegatten bis zum dritten Grade verwandt sind, 2. Kinder, die von demjenigen, welcher sie beschäftigt, oder dessen Ehegatten an Kindesstatt angenommen oder bevormundet sind, 3. Kinder, die demjenigen, welcher sie zugleich mit Kindern der unter 1 oder 2 bezeichneten Art beschäftigt, zur gesetzlichen Zwangserziehung(Fürsorgeerziehung) überwiesen sind, sofern die Kinder zu dem Hausstande desjenigen gehören, welcher sie beschäftigt.. gicht 23 eiame GinsKinder, welche hiernach nicht als eigene Kinder anzusehen sind, gelten als fremde Kinder. Die Vorschriften über die Beschäftigung eigener Kinder gelten auch für die Beschäftigung von Kindern, welche in der Wohnung oder Werkstätte einer Person, zu der sie in einem der im Abs. 1 bezeichneten Verhältnisse stehen und zu deren Hausstande sie gehören, für Dritte beschäftigt werden. II. Beschäftigung fremder Kinder. § 4. Verbotene Beschäftigungsarten. Bei Bauten aller Art, im Betriebe derjenigen Ziegeleien und über Tage betriebenen Brüche und Gruben, auf welche die Bestimmungen der§§ 134 bis 139 b der Gewerbeordnung keine Anwendung finden, und der in dem anliegenden Verzeichnis aufgeführten Werkstätten, sowie beim Steinklopfen, im Schornsteinfegergewerbe, in dem mit dem Speditionsgeschäft verbundenen Fuhrwerksbetriebe, beim Mischen und Mahlen von Farben, beim Arbeiten in Kellereien dürfen Kinder nicht beschäftigt werden. Der Bundesrat ist ermächtigt, weitere ungeeignete Beschäftigungen zu untersagen und das Verzeichnis abzuändern. Die beschlossenen Aenderungen sind durch das Reichs=Gesetzblatt zu veröffentlichen und dem Reichstage sofort oder, wenn derselbe nicht versammelt ist, bei seinem nächsten Zusammentritte zur Kenntnisnahme vorzulegen. § 5. Beschäftigung im Betriebe von Werkstätten, im Handelsgewerbe und in Verkehrsgewerben. Im Betriebe von Werkstätten(§ 18), in denen die Beschäftigung von Kindern nicht nach§ 4 verboten ist, im Handelsgewerbe ( 105 b Abs. 2, 3 der Gewerbeordnung) und in Verkehrsgewerben(§ 105 i Abs. 1 a. a. O.) dürfen Kinder unter 12 Jahren nicht beschäftigt werden. Die Beschäftigung von Kindern über zwölf Jahre darf nicht in der Zeit zwischen acht Uhr abends und acht Uhr morgens und nicht vor dem Nachmittagsunterrichte stattfinden. Sie darf nicht länger als drei Stunden und während der von der zuständigen Behörde bestimmten Schulferien nicht länger als vier stunden täglich dauern. Um Mittag ist den Kindern elne mindestens zweistündge Pause zu gewähren. Am Nachmittage darf die Beschäftigung erst eine Stunde nach beendetem Unterrichte beginnen. § 6. Beschäftigung bei öffentlichen theatralischen Vorstellungen und anderen öffentlichen Schaustellungen. Bei öffentlichen theatralischen Vorstellungen und anderen öffentlichen Schaustellungen dürfen Kinder nicht beschäftigt werden. Bei solchen Vorstellungen und Schaustellungen, bei denen ein höheres Interesse der Kunst oder Wissenschaft obwaltet, kann die untere Verwaltungsbehörde nach Anhörung der Schulaufsichtsbehörde Ausnahmen zulassen. § 7. Beschäftigung im Betriebe von Gast= und von Schank=Wirtschaften. Im Betriebe von Gast= und von Schank=Wirtschaften dürfen Kinder unter zwölf Jahren überhaupt nicht und Mädchen(§ 2) nicht bei der Bedienung der Gäste beschäftigt werden. Im übrigen finden auf die Beschäftigung von Kindern über zwölf Jahre die Bestimmungen des§ 5 Abs. 2 Anwendung. S 8. Beschäftigung beim Austragen von Waren und bei sonstigen Botengängen. Auf die Beschäftigung von Kindern beim Austragen von Waren und bei sonstigen Botengängen in den in§§ 4 bis 7 bezeichneten und in anderen gewerblichen Betrieben finden die Bestimmungen des§ 5 entsprechende Anwendung. Für die ersten zwei Jahre nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes kann die untere Verwaltungsbehörde nach Anhörung der Schulaufsichtsbehörde für ihren Bezirk oder Teile desselben allgemein oder für einzelne Gewerbszweige gestatten, daß die Beschäftigung von Kindern über zwölf Jahre bereits von sechseinhalb Uhr morgens an und von dem Vormittagsunterrichte nicht länger als eine Stunde dauern. § 9. Sonntagsruhe. An Sonn= und Festtagen(§ 105 a, Abs. 2 der Gewerbeordnung) dürfen Kinder, vorbehaltlich der Bestimmungen in Abs. 2, 3, nicht beschäftigt werden. Für die öffentlichen theatralischen Vorstellungen und sonstigen Schaustellungen bewendet es auch Sonn= und Festtagen bei den Bestimmungen des§ 6... 6.2 Gaten2s. Für das Austragen von Waren sowie für sonstige Botengänge bewendet es bei den Bestimmungen des§ 8. Jedoch darf an Sonnund Festtagen die Beschäftigung die Dauer von zwei Stunden nicht überschreiten und sich nicht über ein Uhr nachmittags erstrecken; auch darf sie nicht in der letzten halben Stunde vor Beginn des Hauptgottesdinstes und nicht während desselben stattainn finden. Schluß folgt. 1878. S * 1110 Schwerte. Beromftung am 1. und T. August dieses Jahres. Festordnung: Samstag, den 1. August, abends 8 Uhr: Grosser Zapfenstreich. Darnach: Fest-Kommers im Saale des Herrn Wilh. Quadbeck(„Westfälischer Austeilung der dienstlichen Ehrenabzeichen.— Gesang=Vorträge. Sonntag, den 2. August: 6 Uhr: Reveille. Von 9 Uhr ab: der auswärtigen Wehren. Um 11 Uhr: Aufstellung des Festzuges auf dem Marktplatze. = Begrüßung der Wehren. — Gesang=Vorträge.— Um 11½ Uhr: FESTZUG durch die Stadt zum Steigerturm. Aebungen der festgebenden Wehr. Darnach: Abmarsch in die Standquartiere. — Nachmittags:— Um 3 Uhr: Aufstellung des Festzuges auf dem Marktplatze zum Aömarsch in das Festlokal. (Säle und Anlagen des Herrn L. Hagemann „Im Reiche des Wassers"). Von 3½ Uhr ab: KONZNRT mit darauffolgendem B ALLI. — Feuerwerk. Gesang=Verein„Säugerbund“=Schwerte. Die Lieder werden vorgetragen vom Männer=Gesang=Verein„Säng. Die Festmusik wird ausgeführt von der 26 Mann starken Hagener Stadtkapelle(Direktor Maaß). Eintrittsgeld: Zum Konzert 50 Pfg., zum Konzert und Ball 1 Mk.(1 Dame frei). Der Fest=Ausschuß: Bürgermeister. Pädeker, Stadtv.=Vorst. Rechtsanwalt. Niederstadt, Rentmstr. Dr. med. Haver. E. Hohenschwert, Stadtv. Zeinr. Duisberg, Stadtverordneter. Der Vorstand: Wilh. Quadbeck. C. Böhmer. H. Fillmann. Holfiepe. Fr. Rösener. Heiur. Rickert. Hermann Vertram. 10 Todes-Auzeige. Nach Gottes unerforschlichem Ratschluss wurde uns heute unser lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Emil Brune im Alter von 16 Jahren durch einen Unglücksfall * jäh aus unserer Mitte gerissen AllenVerwandten, Freunden und Bekannten dieses zur Nachricht mit der Bitte um stille Teilnahme. Die trauernden Rinterbliebenen. 6 Schwerte. 18. Juli 19 3.) Die, Beerdigung findet * am Mittwoch nachmittag: § ½4 Uhr vom evgl. Kran) * kenhaus aus statt. 5 * Die Trauerfeier findet## ( im Jünglingsvereinslokal) * Kuhstrasse Nr. 7 statt. Soosssoten ens WatocholLehrer=Konferenz. Schwerte, den 22. sortrag: Das Realienbuch und seine Stellung zum Lesebuche. Kachral. Mohshang XEI auf dem Lande, mit HHEI auf dem Lande, Stalung, Keller und Gartenland ganz oder geteilt per 1. Oktober zu vermieten. Friedrichz Begenhardt, Holzen. Abgeschl. I1. Etage von 6 Räumen zu vermieten. Große Marktstr. 1. Nach Gottes unerforschlichem Rat wurde heute unser liebes Vereinsmitglied Emil Brune ihen Tod aus auserer Mite gerisen.„Ait.- den schwer geprüften Eltern, Geschwistern und Angehörigen trauern um ihn die Mitglieder des evangel. Jünglingsund Männervereins, die ihn liebten und ihm ein treues ud gie Glieder des Vereins verden gebeien, sich an der Beerdigungsfeier, die am Mittwoch, nachmittags ½4 Uhr, vom evangel. Krankenhaus aus stattfindet, * Nach der Beerdigung wird eine Trauerfeier im Vereinslokal Kuhstrasse 7 stattfinden, zu welcher freundlichst eingeladen wird. Schwerte, den 18. Juli 1903. Der Vorstand des evangelischen Jünglings- und Männervereins. Zwangsversteigerung. Past eich i aie Siai de Klscgans dei ie Josef Düsenberg in Bismark f. W. engetragene Grundstück Flur 7 Nr. 767/250 Wohnhaus mit Hofraum, groß 2 Nr. 91 B)=Mtr. mit 600 Mark Gebünbesteuereneber, un 1903, vormittags 9 Uhr durch das unterzeichnete Gericht— an Artikel Nr. 762 der Grundsteuermutterrolle und unter Nr. 1596 der Gebäudesteuerrolle Schwerte, den 13. Juli 1903. Königliches Amtsgericht. Für mein Putzgeschäft Lehrmäschen M. Baumeister. Läcke, Pinsel, Neue Für unseren Geschäftshaushalt suchen ein tüchtiges Tienstmarchen mit guten Zeugnissen gegen hohen Lohn. Gebr. Kaufmann, Dortmund. gesucht. * Carl Trog. empfiehlt Polbontrchhen gesucht Frau H Färber, Hagenerstraße 3. Tnisterte Zane an zwei anständige junge Leute zu vermieten..#. G.453613. Zu erfragen in der Geschäftsstelle dieser Zeitung. Ein properes, evangelisches Diestsnäöchen, welches auch im Kochen u. Wäsche Erfahrung hat, per 1. August gesucht. Zu erfragen in der Geschäftsstelle d. Ztg. Mittwoch, 22. Juli, morgens 9 Uhr, soll im hiesigen Schlachthause das Fleisch einer minderwertigen Kuh zum Preise von 40 Psg. verkauft werden. Makulatur=Papier zu haben bei Carl Praus „Wer reiche Heirat“ wende“ sich vertr. an Reform, F. Gombert, Berlin S. 14. Sof. erh. Sie 600 reiche Part. u. Bild 2 Ausw. Eise Bosgung von 2 Zimmern per sofort oder später zu vermieten. Mlihtentraße 28. gut und preiswürdig bei Ernst Klein. haudels-Nachrichten. Essen, 20. Juli. 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