# für den Rreis werck! ecchrrgr mmmrn urur bd d igtale die sehshgesoaltene Pet,[Ale Kreis= und Lokapoilzgelichen Verordungen für den Kreis zeis; oder deren Raum 10 Pfg., außerhalb 15, Reklame=Zeile Hörde erlangen gemäß Bekanntmachung der Königl. Regierung i0 Pfa, Druck und Verlag von Carl Braus in Schwerte., durch Veröffentlichung in der„Schwerter Zeitung“ rechtsverbindliche Kraft. zeile vorr deren Raum 10 Pfo., auß,.... I, Schne 10 Pfg., Drua und Verlag von Carl Braus in Schwerte, Fernsprech=Anschluß Nr. 62. Amt Schwerte. Telegr.=Adresse Braus. Schwerte=Ruhr.= Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 65 f., erc. 42 Pfg. Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. Erscheint an jedem Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierte: Familienfreund.“ Politische Uebersicht. ch d Schwerte. Montag den 20. Juli 1903. Geschäftliche Ausbeutung des Wohltatigkeitssinnes. Episode: Orten Deutschlands Reisende, der„Rh=Abers., Bto.“ von eine fich eisprächsweise ein Herr Unterreisende anzustellen, um mit den Bildern der Firma hausieren Im November 1902 beschwerte, nug gesprächsrging., eie V., zu gehen. Die Bilder werden mit 4 Mr. 50 Pfg, das Stück bedarüber, daß vor Jahren ein Holländer aus preußen aus= zahltz sie sind mit Tusche hergestellt worden und haben nach fachgewiesen sei. Im Laufe der Unterhaltung stellte sich folgendes männischem Urteil einen Wert von etwa 1 Mark. Nun liegt uns heraus: Nach seiner Angabe hat der Herr, d. h. der sich ein Empfehlungsschreiben des Pfarrers Marquardt zu Bad Freienbeschwerte, geborener Holländer, natürlich Preuße, Geschäft in Holland und Westfalen; letzteres besuchte 36. Jahrgang. Geschäft in Pohnns und Westsalen, Ahleter besuchte er von Zeit zur Zeit. Seine in Deutschland geborenen Söhne— überhaupt wohnt seine Familie in Deutschland, nur er in Holland! — besuchen als Deutsche kostenfrei die Volksschule; in Hollano „würden sie durchaus verkommen". Sogleich nach beendetem Schulbesuch, jedenfalls vor dem 17. Lebensjahr, gingen die Söhne nach Holland, um wie Erzähler lächelnd zugab,„nicht dienen zu müssen!“ — Sozialdemokratische Theorie und Praxis. Ueber das Verhalten des sozialdemokratischen Zentralverbandes der Maurer gegenüber Arbeitern, die nicht zum Verband gehören, wurde nach dem„Hamburger Fremdenblatt“ in einer Versammlung der„Freien Vereinigung der Maurer Hamburgs“, lebhaft Klage geführt. Claus Stüven erklärte, der sozialdemokratische Zentralverband, an dessen Spitze bekanntlich Th. Bömero###— führe„schwarze Listen“, in denen die Namen der Mitglieoer der „Freien Vereinigung“ fungieren, um sie nach allen Regeln der Kunst maßregeln, chikanieren und von den Bauten vertreiben zu können. Sie schufen ein Ausnahmegesetz, sie entzogen uns die Mitgliedsrechte in der sozialdemokratischen Partei, sie sperrten uns das„Hamburger Echo“ ab, in dessen Spalten wir auf das heftigste angegriffen und verleumdet wurden. Erwiderungen, Verteidigungen usw. wurden jedoch und werden heute noch nicht von derselben„Arbeiterzeitung“ von uns ausgenommen. Eine solche Unduldsamkeit wie im Zentralverbande sei jedenfalls in keiner anderen Parteigruppe oder Verein, wo man mit„Gleichheit" und „Brüderlichkeit" um sich werfe, in demselben Maße anzutreffen. — Kaplan Dasbach tritt den Rückzug an. Gegenüber den auch von uns mitoetgzitpegz heffsgelhzugen, des Grafen 2 ein Empfehlungsschreiben des Pfarrers Me ein walde vor, das folgenden Wortlaut hat: „Die Kunstanstalt Beck u. Wolf in Berlin hat sich in hochherziger und dankenswerter Weise aus freiem Antrieb erboten, dem Unterzeichneten alljährlich eine Summe von 1200 Mark aus den Reinerträgen ihres Geschäftsbetriebes zur Verfügung zu stellen, um diesen Geldbetrag den Unglücklichsten unter den Armen und Elenden, nämlich armen verkrüppelten, blinden, sowie taubstummen Kindern im ganzen deutschen Vaterlande ungeschmälert zuzuwenden und so das Herz dieser tief beklagenswerten Wesen bezw. deren Eltern und Angehörigen durch einen mildwirkenden Strahl mitfühlender und werktätiger Nächstenliebe zu erquicken. Sämtliche Reisende der Firma Beck u. Wolf sind von obigem edlen Vorhaben in Kenntnis gesetzt und angewiesen worden, mir aus allen Gegenden des Deutschen Reiches, wo sie solche bedürftigen, verkrüppelten, blinden sowie taubstummen Kinder antreffen, dieselben anzugeben, damit ihren Eltern bezw. Angehörigen die für diese Unglücklichen ausgesetzte Geldsumme unverzüglich zufließe. Um nun das gute, herrliche Werk indirekt nach Kräften zu unterstützen(denn die Firma Beck u. Wolf beabsichtigt, später noch eine größere Summe als 1200 Mark pro Jahr für den gedachten Zweck auszuwerfen), ergeht hierdurch an die edeldenkenden und barmherzigen Mitmenschen die herzlichste Bitte, bei der obengenannten Firma recht zahlreiche Bestellungen zu machen u. s. w.“ Als Beweis dafür, wie die Firma Beck u. Wolf in Wohltätigkeit macht, dient folgende Anweisung an ihre Reisenden: Anleitung: Nach üblichem Tagesgruß: Sie verzeihen, wenn ich störe. Ich komme im Auftrage des Herrn Pfarrer Marquardt aus Bad Freienwalde. Lesen Geschenk zu Geburts= und Namenstagen usw. Bestellen Sie, Sie fördern damit eine gute Sache.“ Immer nur den wohltätigen Zweck hervorheben.(Im Auftrage des Herrn Pfarrers Marquardt in Bad Freienwalde an der Oder). Niemals von der Firma in Berlin sprechen! Zunächst den Herrn Pfarrer besuchen, nach bedürftigen Kindern fragen eventl. ihm etwas verkaufen, um sich eine gute Empfehlung zu holen. Dann sagen Sie: Der Herr Pfarrer X. hat mir den und den als unterstützungsbedürftig angegeben, und wird Herr Pfarrer Marquardt denselben unterstützen; auch hat Herr Pfarrer X. selbst unser Werk durch Bestellung von Bildern Es wird hier unter dem Deckmantel der Wohltätigkeit erster Linie ärmeren Leuten von der jüdischen Firma das Geld aus der Tasche geholt. Die famose raffinierte„Anleitung, d#r Fixma walls bezo, Richers, Es staber nach sirlichen Veggstenz eeifelz, chen, weil dieser Fal Einblick gewährt in eine Velt, gegen die Sie, genüber den auch von uns„Her zZweg heiligt die Mittek- schreibt bitte, die Empfehlung einmal durch. Svenehtastach zmlich PPrierer Landeszeitung“, fals hin. In ver, wrger tesen es die Leute Sie reichen die Empfehlung Herr Lasvach nämich in der„Trierer Landeszeitung“, falls Hoensbroech die von ihm angezogenen Jesuitenschriften richtig tiert habe, habe er allerdings zweierlei bewiesen: „Er hat bewiesen, daß viele Jesuiten lehren, man dürfe aus einem wichtigen Grunde oder zu einem guten Zwecke manchmal etwas Böses geschehen lassen oder zu einer Sünde Gelegenheit bieten, auch wenn man sie verhindern könnte. Das ist der erste Beweis.— Aber einige Jesuiten gehen noch weiter und sagen, man dürfe sogar in gewissen, genau bestimmten Fällen einem Menschen zu einer geringeren Sügde raten, ihn dazu auffordern, um eine größere zu verhindern. Das ist der zweite Beweis, und mit diesen beiden Beweisen ist das, was zur Sache gehört, erschöpft.“ 8 Herr Dasbach tritt nun allmählich den Rückzug an, indem er sagt, daß nicht alle Jesuiten solche Lehren aufstellen, daß also der Orden als solcher dafür nicht verantwortlich sei. Da Graf Hoensbroech die Angelegenheit dem Gericht übergeben wird, so ist dieses Zugeständnis Dasbachs von Wichtigkeit. Er hat u. E. die Wette verloren und wird die 2000 Mark bezahlen müssen. hin. In der Regel lesen es die Leute nicht durch; dann erwähnen Sie: Falls Sie es nicht durchlesn wollen, kann ich Ihnen auch kurz den Sachverhalt erklären. Pfarrer Marquardt unterstützt im ganzen Deutschen Reiche sämtliche ihm zugewiesene arme, krüppelige, blinde und taubstumme Kinder. Um diese Unterstützungssumme zu vergrößern, werden wundervolle Kunstgegenstände vertrieben. Es beteiligt sich so ziemlich jede Familie daran, um so mehr, da durch größeren Absatz größere Summen zur geschaffen werden können. Ich hoffe, daß Sie daher auch keine Ausnahme machen werden und sich anderen wohltätigen Familien anschließen werden. Sie können sich ja die Gegenstände(nicht sagen Bilder!) ansehen; ich bin überzeugt, daß Ihnen diese gefallen werden. Dann packen Sie aus. Es wird aber fortwährend weitergesprochen, wie:„Es ist eine segensreiche, wohltätige Einrichtung, die ja zugunsten von armen Kindern, elenden und verkrüppelten Kindern eingerichtet ist, woran Sie sich durch Erwerbung eines Gegenstandes beteiligen, und Sie tragen durch Bestellung eines hübschen Bildes dazu bei, daß dieses Gotteswerk vergrößert wird. Falls Sie momentan keine Verwendung haben, dann besteuen es für später; zahlen 1 Mark an und den Rest von 3,50 Mk. ues Soattang des Küdes. Sie süder etapen siat vortiatich als Die Lage in Südafrika. Zuverlässige Berichte über die Nachwehen des Krieges aus der Kapkolonie schildern die Leiden und Verluste, welche die holländische Bevölkerung in der Kapkolonie erlitten hat, als ungeheuer. Die englischen Militärbehörden verfuhren in der Kolonie wie im Feindeslande und brachten die Farmer durch meist ungerechte, stets aber drakonische Maßnahmen vollständig an den Bettelstab, sodaß bei längerer Dauer des Krieges wohl alle Holländer aus Verzweiflung zu den Buren getrieben worden wären. Zu verlieren hatten sie ja nichts mehr als ihr Leben. Kolonialminister Chamberlain hat unter dem Vorwande, neue nationale Wirren vermeiden zu wollen, eine eingehende Untersuchung der Zustände abgelehnt. Jetzt treten aber selbst viele englische Blätter für eine sorgfältige Untersuchung der Zustände ein, die viel Unheil angerichtet und der englischen Herrschaft durchaus loyale Untertanen entfremdet haben. Schwere Kämpfe hat auch die Ehamberlains in der Kapkolonie hervorgerufen. Nach langen stürmischen Verhandlungen ist deren Annahme jetzt im Kapparlamente erfolgt. Die allgemeine Lage wird noch verschlechtert durch den Mangel an Arbeitskräften; der Farbige, der immer faul war, ist durch den Krieg vollkommen verlottert und verkommen. Er fühlt sich dadurch, daß er von den Engländern zum Kriegführen gegen Weiße zugelassen worden war, diesen jetzt vollständig gleichgestellt. Um das Land zu heben, wäre die Einwanderung einer ganz frischen Bevölkerung notwendig. London, 16. Juli. Bei der Besprechung des Heeresetats im Unterhause erklärt Kriegsminister Brodrick, die Frage bezüglich der in Südafrika zurückzuhaltenden Truppen werde vom Kriegsamte und dem Verteidigungsausschusse erwogen, welcher empfehle, eine beträchtliche Steitmacht in Südafrika für den Dieust in Indigy, get u.—r, habe daßer vorvignises. Potöstichen tnchaattter. 1. Manche Menschenpartitur klingt nur darum so schlecht, weil sie mit falschen Schlüsseln gelesen wird. * Der Arme, der hat Hunger, Der Reiche hat das Geld; Und wenn sie beide tauschten, Wärs grad so auf der Welt!. Kapitän Sander. Roman von F. Klinck=Lütetsburg. (26. Fortsetzung.) Nicht mit einem Gedanken erfaßte Marta den Sinn dieser Worte. Sie dachte nur daran, daß Grete die Möglichkeit einer Aussöhnung nicht als ausgeschlossen betrachten möge, und das schmerzte sie. An Johann Thedens Seite würde diese Frau mit dem weichen, liebebedürftigen Herzen unfehlbar zugrunde gehen. Sie sagte noch: „Bleibe nur fest, Grete, nicht nur um Deinet=, sondern auch um Deines Kindes willen, das Du dem Einfluß eines solchen Vaters zu entziehen die Verpflichtung hast.“ Dse junge Frau lächelte und dieses Lächeln hatte nichts Melancholisches. „Das weiß ich, Marta,“ sagte sie noch, dann trennten sich die Freundinnen mit einer herzlichen Umarmung. Als Marta gegangen war, stand die junge Frau noch einige Minuten in Nachdenken versunken. Sie war entschlossen, ein Ende zu machen und nie wieder Johann Thedens Weg zu kreuzen. Um diese Absicht durchzuführen, eröffneten sich ihr nur zwei Aussichten— die eine so düster wie die andere, Frieden winkte von beiden. Und nach einem solchen verlangte sie mit Leidenschaft. Die junge Faru Theden begab sich zu ihren Eltern, die sie beim Abendessen antraf. Sie wurde zwar freundlich begrüßt, doch konnte Frau Brauns mit der Frage nicht zurückhalten, wie es komme, daß sie um diese Zeit, zu welcher Johann füglich ihre Anwesenheit im eigenen Hausstand verlangen könne, fortgeganGrete ließ sich am Tisch nieder. Die Blässe ihres Gesichts war einem kräftigen Rot gewichen, welches die frische Luft und ein rascher Gang hervorgebracht hatten. So sah sie weniger hinfällig aus, wie Frau Brauns zu ihrer großen Freude und Beruhigung bemerkte. Sie drückte dieselbe auch in Worten aus, indem sie hinzufügte: „Wer hat nun recht gehabt? Das gibt sich alles mit der Zeit. Johann wird schon wieder zur Vernunft kommen.“ „Mutter, ich wollte Euch nur mal fragen, ob Ihr davon gehört habt, daß mein Mann mit seiner ersten Frau wieder im Gerede der Leute ist?“ fragte die Tochter. Sowohl Herr Brauns als seine Gattin zeigten Verwunderung bei dieser Frage. Sie war ihnen auch offenbar nicht angenehm. „Wie kommst Du darauf?“ fragte die Mutter.„Laß doch die Leute schwatzen. Die Lauferei ist doch lange vorbei. Theden ist ein verdrehter Kopf, das hast Du schon immer gewußt.“ „Wenn nun aber die Lauferei noch nicht vorbei wäre, Mutter? Wenn Theden die Absicht hätte, sich von mir los zu machen, um seine erste Frau wieder zu nehmen— was würdet Ihr dazu sagen?“ „Als ob das so leicht ginge,“ mischte sich Herr Brauns ein. „Darum kannst Du Dich ruhig schlafen legen. Und dann, was denkst Du? Er soll wieder mit seiner ersten Frau zusammenlaufen wollen— ja, das hat lange so geheißen, und es mag auch was wahres daran sein, dem Kerl ist ja das Verrückteste zuzutrauen. Aber glaubst Du denn, daß daraus was wird? Erstens hätte der alte Theden ein Wort mit drein zu reden, weil Johann noch ganz von ihm abhängig ist; zweitens soll es auch mit der Zerlina nichts werden. Das glaube ich. Die hat es sie es bei Theden haben kann; und die mag keine große Sehnsucht nach der Zeit spüren, in der Johann sie maltraitieren konnte. Ihr solltet die alten Geschichten ruhen lassen,“ fügte er in verdrießlichem bereit zu halten für den F die Rlagerung hate gatgr 61t:. Tone hinzu,„dann wären sie am ersten alle. Man kriegt den ganzen Tag nichts weiter zu hören, als von dem Johann. Die Mutter liegt mir damit in den Ohren, zum Abendbrot kommst Du mir noch damit. Tu doch, als ob Du von der ganzen Geschichte nichts wüßtest, dann ist sie am ehesten aus. Ihr Frauensleute müßt nur alles erst bis zum letzten Wort bereden.“ „Ich habe Grete auch schon gesagt, sie soll Geduld haben, bemerkte Frau Brauns seufzend.„Man erlebt es oft, daß Eheleute in der ersten Zeit nicht miteinander auskommen und nachher ein Herz und eine Seele sind. Paß mal auf, Kleine, wenn erst—“ Sie vollendete nicht, aber die Tochter hatte sie verstanden. „Das ist alles nichts, Mutter, daran glaube ich nicht. Ich will mich auch nicht wieder mit Johann aussöhnen.“ Herr Brauns erhob rasch den Blick von der Zeitung, in die er sich scheinbar wieder vertieft hatte, und lachte laut. „Na nu!“ rief er spöttisch aus, aber als er auf seine Tochter blickte, konnte er sich eines unbehaglichen Gefühls nicht erwehren. Sie sprach verzweifelt entschlossen. „Hört mich einmal an und urteilt selbst," fuhr die junge Frau fort. Dann erzählte sie, was sie durch Marta van der Straaten erfahren hatte. In den Gesichtern der Eltern machte sich keine Ueberraschung, wohl aber Verdruß bemerkbar, und als Grete jetzt in ihrer Erzählung inne hielt, sagte Frau Brauns in unfrueundlichem Ton:.., Eisten wäßen „Daß doch die Menschen immer nur Unheil stiften mussen! Wer hat Dir das dumme Zeug weis gemacht?“ „Von Weismachen kann hier nicht die Rede sein, Mutter. Du kennst Marta van der Straaten, sie hat noch nie eine Unwahrheit gesagt. „Dann hat sie sich was aufbinden lassen.“ „Sie hat die Worte aus Johanns eigenem Munde." „Und das glaubst Du? Theden würde sich gehütet haben, gerade seiner bittersten Feindin so etwas vorzuschwatzen. Das ist Neid von der Marta. Sie ärgert sich blos, weil sie noch keiner gekriegt hat und doch so viel älter ist." sechlagen, 25000 Mann in Südaftika zu behalten, und vwor wig vie Hülgersaht nach dem Sachenwalde, nach Friebrschsrub 14 Kavallerieregimenter, 14 Batterien, 14 Linienbataillone und machten, nicht mehr sein werden. Hoffen wir, daß das Andenken * Gernisonregimenter. Die indische Regierung werde auf psgrez großen Bismarck nicht auslösche, sondern fortlebt von * Garngsontegemeitee.„Dir inbtsage Vertirtung werde aufgefordert werden, einen Teil der Mehrausgaben zu übernehmen. Truppentransporte würden zwischen Südafrika und Indien im Notfalle sofoit verfügbar sein. Bismarckfest auf der „ Oobegzperte, u ue al ieln. Hell strahlte am Morgen des diesjährigen Bismarcktages die Sonne vom Himmel und alle Welt freute sich des schönen Tages, der aller Voraussicht nach dem Feste beschieden sein würde. Aber es kam anders, noch am Vormittag umhing sich der Horizont mit grauen Regenwolken und ein eintöniger, leichter Regen setzte anfangs ein, um sich gegen 1 Uhr zu einem richtigen P# auszuwachsen. unseres großen„Bismalagnicht austosche, gonbern,„forhicot“ von Geschlecht zu Geschlecht. Die Sympathien bismarcks gehörten der Jugend. fuhr Redner zu den Studenten gewendet fort, und sie gehörten besonders der akademischen Jugend. Wir haben das Vertrauen zu Ihnen, meine Herren, daß Sie die Hoffnungen, die wir alle hier in Sie setzen, erfüllen werden, daß Sie in idealer Weltauffassung den Reichsgedanken hochhalten werden, daß Sie unseren Kindern und Enkeln das Reich, das Bismarck auf dem ehernen Amboß der französischen Schlachtfelder mit dem Blute der deutschen Stämme zusammengeschweißt hat, erhalten und weiter ausbauen helfen. Die Treue zum Reich hat uns Bismarck als ein gemeinsames Ideal ins Herz gepflanzt; das wollen wir pflegen und nicht seiner über den traurigen Parteikämpfen der Gegenwart vergessen. Hoch über ihnen stehe die gemeinsame Liebe zum gemeinsamen Vaterlande. Ernst ist die Zeit, ernster denn je seit dem Ende der Heroenzeit. Unheilvoll drohend hebt die Unzufriedenheit ihr Haupt. Es ist nicht Sitte, auf diesen Festen sich mit Politik eschäftigen, es wäre andererseits aber nicht im Bismarck'schen ** gegen ede daer de aicen Sechabung un den Sehenter ur Siane gekandet walden vie üie Aer auns beschiten Dus Alten aus dem Sachsenwalde zu huldigen, wurde mutlos und uns die Reichstagswahlen zeigen, vie augen versmngen. Das blieb zu Hause. Nicht so wir, ausgerustet mit einem wetterfesten dürfen, das wollen wir nicht, nein, wir wollen fest zusammenstehen Ueberrock und einem v. F.zriiche =Rede Ausdruck verliehen hat. verzagen, seine Zukunft ist sicher, wenn es sich ihrer wert zeigt. Darum wollen wir in Bismarck'scher Treue weiterarbeiten am inneren Ausbau des Reiches, mag auch die Geder Bismarckfeier teilnahmen, da brach die Sonne genwart noch so wenig Bestechendes haben. Verschreiben wir uns und vergoldete Tal und Hügel mit ihren mit Herz und Hand dem Vaterland, folgen wir treu unserem Kaimöglich daß auch sie der Größe unseres Bismargt ser, dem Gott ein langes glückliches Regiment geben möge un mächtigen Regenschirm gingen wir zum gegen die Umstürzler, treu stehen zu unserem Kaiser, der den EinMarkte, allwo schon die Elektrische bereit stand. Auf der Fahrt druck, den die Reichstagswahl auf ihn gemacht hat, in seiner benach und durch das aus Anlaß des gerade stattfindenden Schützen= deutsamen Hamburg=Rede Ausdruck verliehen hat. Das deutsche festes schön geschmückte Westhofen blieb der Regen unser ständiger Volk braucht nicht zu Begleiter, aber klarer und klarer wurde es oben und als der Zug sich ih einlief, der die Studenten aus Münster brachte, die diesmal zum e#t## ersten Male an der siegreich hindurch Strahlen, und, möglicz, giegrcßz, sie der Gröbe unsere, und erst frischen Gruß aufwarte. Ein malerisches Bild boten die StudenVerein deutscher Student gegannen wir auf den nassen und eld se Kach des Laihahael eisis adete Hehaeite, eh die Bche Danen chon aul der Sraike vont hetest Veicsenichenacke hnte, und Treiben herrschte in venz,keue gegen den großer Zug der Stadenten, mit donne=Bitg, Heses zmpoutsige von Herzen vomnelsr e dem Reiterstandbilde des ersten Hohenstudentischen Verbindungen Sehcheshehe „Verehrte Anwesen Gudiguing does großen Kaisers und seiner Johanna Vals, an ipre Hu, ich willommen und danke Ihnen deBaladine beibe sch Sie berg).—,. Thmutz geschent haben, sondern sonders, daß Sie nicht Regen und vo. g2, Denkmal heute zum swpanzPhale ganz poft, Höpa, von der bu=„eier binabsieht., Wir erster, vtate gang, botendet an dert wir dies Zeichen westchtischer gedenen freudig des Toges, u., wart unseres verehrten jugendTreue und Dankbarkeit in Gep.—onnten und fühlen noch heute lichen Kronpringen vter eientiähnschung darüber, daß es uns den Schmerz der bitteren Entfhegrüßen, so gern und mit solchem sot bleb, underen, ziumitten seiner treuen Mark empfangen hätAobet woir ihn vuich der großen Zahl der Teilnehmer, freue mich o fen, haß ich sebe daß auch die Jugend heute, besonbeionders dehen, v—p io, eu zist und begrüße besonders die zum ders sahtreucg der vertr=Vertreter der alademischen zugend, die ersten Moie anpesenden„„asen, Heute in unserer Mitte zu welE sich nicht hoben venmen jie von jetzt ab jedesmal bier werden en und ich, bosfe, ob wir,)„, wir hier zusammenkommen zu Ehseder begrüber heutischen Mannes, den man den eisernen Kanzler, des Reiches Schmied nennt. Hoffen wir, daß sie dieses Fest. die Kraft, das Erbe, das von den Vätern auf ihn überkommen, mit starker Hand zu schirmen und zu halten. Und diesem Wunsche geben wir Ausdruck in den Worten: Unser allergnädigster, geliebter Kaiser und König Wilhelm II. lebe hoch, hoch, hoch!“ Wie ein brausender Orkan klang das Hoch in das Tal hinab, und ihm folgte die Nationalhymne, klirrend stießen die Studenten mit den Schlägern zusammen, schweigend senkten sich die Fahnen. Schon im Laufe der Rede wurde Herr Schulz mehrfach durch Zustimmungsrufe der lauschenden Menge unterbrochen und sein Dank und Appell an die studentische Jugend fand begeisterten Beifall. Herr Pastor Bertram=Hagen nahm nunmehr das Wort zu der eigentlichen Gedächtnisrede auf Bismarck, die ebenfalls von der Mitte des Denkmals aus und nicht etwa, wie wir das wohl erwartet hatten, von der Statue des eisernen Kanzlers aus gehalten wurde. Der Herr Redner legte seiner Rede etwa folgende Gedanken zugrunde: „Verehrte Festversammlung! Wir haben uns hier oben an alter geschichtlicher Mitte versammelt, um eines Mannes zu gedenken, er nie verzagt hat, den wir als den eisernen Kanzler kennen, den wir als den Mann kennen, der in Zeiten schwerer Not auf dem Plan erschien. Nicht war es seine Art, wie ein braver Gaul im Kreise zu trotten, oder Dienstjahre zu sammeln für die Pensionierung, wie es das Ideal manches braven Beamten zu sein scheint, nein, er verließ den Staatsdienst und zog sich auf sein Gut zurück. Da hört er von seinen Gutsnachbarn:„In der stadt ist Aufruhr!" Manch einer hätte da gedacht, bist doch schlau gewesen, daß du hübsch zu Hause geblieben bist. Nicht so Bismarck. Auf dem Turm seines Herrensitzes ließ er sofort die preußische Fahne mit dem eisernen Kreuz aufziehen, mit seinen Bauern wollte er, wenn's sein mußte, den König schützen, aber dazu kam es nicht. Doch Bismarck selbst steckte den Revolver in die Tasche und fuhr nach Berlin. Auf dem Bahnhofe stand ein Soldat der Revolution, in der einen Hand die Flinte, in der anderen einen Teller zum Einsammeln von Gaben für die aufständische Bewegung. Bismarck's Begleiter wollte seinen Obulus entrichten, der deutsche Recke selbst sah ihn sich vor dem Kuhfubi, v. g. gat sich-hobezetfüirchtet, der Mann, verhältnismäßig kleinen Raum zusammengedrängte Menschenmenge bot. Helle duftige Frühlingstoiletten der Damen gaben dem Bilde einen eigenen Reiz, zu dem auch die farbenprächtigen studentischen Uniformen nicht unwesentlich beitrugen. Doppelt fröhlich gab man sich dem Genusse des unerwartet regenfreienNachmittags hin, und auch einige Regenschauer am Abend vermochten der frohen Stimmung keinen Abbruch mehr zu tun. Im Garten konzertierte die Münster'sche Kürassierkapelle und gemeinschaftlich gesungene Lieder wechselten mit ihren Konzertvorträgen, an denen wir nicht ohne einige Worte ungekünstelter Bewunderung und Anerkennung vorbei können. Die Leistungen der Kapelle waren ganz brillante. Als erster Redner nahm nunmehr Herr Gutsbesitzer Hidding=Ergste das Wort zu folgenden Ausführungen: Hochverehrte Festversammlung! Meine verehrten Damen und Herren! Es gibt, verehrte Festgenossen, so manches Schlagwort, mit dem man die breiten Massen des Volkes zu ködern und zu betören sucht; es gibt so manches Schlagwort, das nur dem Zwecke dient, lichtscheue Bestrebungen, Machinationen und Machenschaften zu verdecken; es gibt so manches Schlagwort, das man sogar in ein fremdsprachliches Gewand hüllt, damit den Hörern die eigentliche Trageweite und Bedeutung des Wortes nicht voll und ganz zum Bewußtsein kommt und zu diesen Schlagworten zähle ich in erster Linie und in erster Reihe das Wort„international“. Wer, verehrte Festnossen, im Laufe der bewegten Tage der jüngsten Vergangenheit die öffentlichen Kundgebungen in Wort und Schrift mit offenem Ohr und offenem Auge verfolgt hat, der wird mir zugeben, daß ihm dieses Wort in hundertfältiger Form und Gestalt entgegengetreten ist. Allein man vermied den Kern zu enthüllen sorgfältig, man vermied es, die Bedeutung des Wortes klarzulegen; man vermied es, den Schleier zu lüften, denn andernfalls hätte man anstelle und anstatt des Schlagwortes international sprechen und schreiben müssen:„vaterlandslos“. Verehrte Festgenossen! Warum sollen wir die Augen schließen vor der betrübenden Tatsache, daß der Geist der Verhetzung der Zersetzung umgeht in deutschen Landen und es in das Werk der Verhetzung, daß Tausende kein Verständnis mehr haben für das Wort„Vaterland", daß Tausende für die alte schöne Parole: Gottesfurcht, Vaterlandsliebe und Königstreue nur noch ein mitleidiges Lächeln, oder ein höhnisches Achselzucken haben. Es ist das Werk dieses Geistes, daß Tausenden die Erinnerung abhanden gekommen ist an die große Zeit, in die uns vorhin die herrlichen Worte der Redner am Kaiser Wilhelm=Denkmal so lebendig zurückversetzt haben, daß ihnen abhanden gekommen ist die Erinnerung an die braven Kämpfer, die einst hinausgezogen sind mit Gott für König und Vaterland, die gefallen sind auf dem Felde der Ehre, die ihr Herzblut geopfert haben auf dem des Vaterlandes, daß ihnen die Erinnerung abhanden gekommen ist, an die großen Männer, denen wir zu verdanken haben, daß sich unser Vaterland aus Ohnmacht und Zerrissenheit emporringen konnte zu Macht, Ruhm und Größe, daß ihnen vor allen Dingen auch abhanden gekommen ist, die Erinnerung an den großen Geistesheros, dessen Gedächtnis heute eine dankbare Festsemeinde vereizis äxnerung an den Geistsbelden, der uns „Mutter, setze Dich nicht mit solchen Verdächtigungen über Pobehet, Purvegz.ug gemildert aut. u... Wort für Wort wahr. Sie wurde gemildert, aber nichts hinzusoes boben. daß si. Dir einen Dienst damit geleistet hat, indem sie Dir das Herz so schwer machte? So dumm d besonmen, in dem verch per Tocter haten iim meche beunruhiot alb er Atgehchen woht, bch; die 165 ielabhar unglüch, ebe un udun. ea ee ie ea. kalt an: Fürchten Sie und ging hoch erhobenen Hauptes an dem Sammelsoldaten vorüber. Er hat sich nicht gefurchtet, der Mann. dessen wir heute gedenken, sein Leben aufs Spiel zu setzen, als er nach Berlin fuhr, er hat sich aber auch nicht gefürchtet, seinem Könige die Wahrheit zu sagen. Auf die Frage Friedrich Wilhelms IV., wie es im Lande stehe, antwortete er:„Schlecht, Majestät, das Volk hat kein Vertrauen zu Ihnen!" Das war der echte Bismarck, fest nach unten, fest nach oben, so geht er sicher seinen Weg. Antwortete er doch der Königin, als sie ihm klagte, der König habe in drei Nächten nicht mehr geschlafen:„Majestät, ein König muß unter allen Umständen schlafen können!" Jahre waren ins Land gegangen, und Bismarck hatte Einfluß gewonnen auf den Gang der Geschäfte. Traurig sah unser armes Vaterland aus in seiner politischen Zerrissenheit id Ohnmacht. Im Westen sah der deutsche Jüngling, ver den Wanderstab zur Hand nahm, die deutsche Stadt Straßburg mit einer deutschen Bevölkerung und dem herrlichen Dome, von deutschen Meistern gebaut, und vor dem Tore schulterte der Franzmann sein Gewehr, im Norden zeigten ihm die Grenzpfähle, daß das kleine Dänemark zwei echtdeutsche Provinzen hohnlachend der Schwäche des deutschen Bundes, in Fremdherrschaft schmachten zahlreichen deutschen Auswanderer anderen Völkern zum Voranlosten, wenn Heigend über diese Zeiten hinweg; ich habe es mir marc aufgebaut. Und dann dich habe Heni„Mat zuwegehorchen, ons Eie den Mut haben zu befehlenl“ antwortete er seinem daß schwunden ist bie Erinnerung an den Geisterheiden, geschmiedet hat in den Gluten der Begeisterung eines mächtigen, einigen Volkes— die deutsche Kaiserkrone. Verehrte Festgenossen! Warum sollen wir Vogel=Straußpolitik treiben und die Augen schließen vor der Tatsache, daß es auch heute in deutschen Landen nicht an Elementen, an Frevlern fehlt, die allzeit bereit sind, die Hebel anzusetzen an die Grundmauern des mächtigen Staatsgefuges, Leger Guadern auf den Jahrhunderten emporgewachsen ist, dessen At Si### Schlachtfeldern durch das Blut der Landessöhne gekittet sind. Allein, verehrte Festgenossen, sollen wir darum mutlos zagen, mutlos klagen? Nein! lassen Sie uns lieber Rückschau halten auf die Vergangenheit, auf eine längst entschwundene, große, große Zeit, auf die Zeit der glorreichen Erhebung unseres Volkes, auf die Zeit der Freiheitskriege! Schon aus jener Zeit vernehmen wvir, wenn auch nicht in gleichem Wohrsggtel Freriz, pogeig arndt. Schon nach den Freiheitskriegen klagte erns Biotitz Arndt, Es sind aber unter uns elende und kalte Klügler entignden. wo du im Wollen prassen kannst allzeit nach HergenAber wie herrlich fährt er dann fort, der unvergeßliche Volksfreund, wenn er ausruft: deine Seele immer dichtet und trachtet. s, der Weisheit un des Christenturze.—.— D texland. Und wären es Sde deine Liebe, und da ist bein Voye Arbeit und Mühe dort mit dr, sen das Land, das dbich geboren, da deine Wiege: Hegk ide a e ud gusz enr iun Badetiahe geiser a boandert Hinaus in die Ferne in de br Ze Cezgen im fernen Heiin Ueberfluß und noch zux Venüge führ das Heimweh, die Sehnmatlande. Aber wie balo, da Backt ihn vgicgt wohr unter Mensucht nach dem Vaterlande, er unz frende Siten haben, und schen, die esc hechse e ae e schsehee den ersten schwierigen und kritischen Auftrag erhielt. Mann, der den Mut hatte, seinem Könige die Erstat es nicht, er schuf wenn er auch von, und der alte Prophet würde schon den Leuten sagen, vutz er eesen bieh, oeh noch buse, de Wher worgen wil ich mak ein d rit hem alten Theden eeden. dangt er ich den Be Gr. nicht alle nachgerade kieg iche ober sat. rascht, sie hätz, ke, irg, vgraus sagen können, so war sie um eine Aestewund uicht ur Vriesener. Geuen: Gahes Die Rüte braucht Du. Dr vch, icgen Theden und ste ohne Besinnen.„Das Versätnis Mbi, 146t mese zu denhat sich so zugespitzt, daß an einen Ausgleich nicht ken ist. Wir trennen uns.“ „Wer hat das gesagt!" brauste Herr sage es und würde allein dieser Ansicht sein, wenn Theden es nicht mit mir wäre.“ (Fortsetzung folgt.) wenn Könige, als er Und sollte der Wahrheit zu sagen, *s-tjiche zer, 12. P shag sat Engsand dagu, stoßen fragte ma Gach hier, zeit gab, wir find Spigonheute fehlt. Wir haben wieder einen seine Piere, da ifr hen Vogeloan, Süden, warum zieht es ihn mit unwiderstehlicher GeStätte, wo er im dunklen, stillen Tannenhag, im grünen Hain die spey ede Nensch, du willst sagen: Du hättest kein Vaterland ie eonuun un, eu gheliche die Aeleliel beigen de Sanaet Ksegeiäehe de üichs gun Getesiene, nd be und ue## e###e##as eante hr iche das Kanst An nichtl Dar Ka elana. un. auch vier, auch de viillen Deutschlands ug mars vor in der en der den Nut hat den Volte die ftrie Fer i6. seteisen. 162 P, spost nicht sein der Hierzu bernsen st, aber wir haben. die im Volle und immer noch an Ausgemn zus Heiser und geich. Bismarck'schen Art wollen wir feststehen zu Rutser und neich. Wenn treulos alle weichen Von falschem Schein betört, Wir stehen fest wie Eichen Wenn wir allzeit in Treue fest zu unserem Vaterlande stehen, ehren wir am besten das Andenren wismarcks.“ scis der un v., uu, Vetue ichtes Beginenl Und wenn man uns nan bne be, Bobde, ung und egusen, bein wie in frnbez, Aigen, Peien: es noch so klein, ein Dent grs, per„öryftre Trict her zu mitr, eneSprache führt, das dem Wanderer Zuru)., zeren Hamen hier verblöße dein Haupt; denn, siehe die Männer, der:g. Baterland, Wir zeichnet und geschrieben, stehen, sie starben füz Hfpreche im Einne aber, verehrte Festgenosen,— und ich weimater Münster, die sich und aus dem Herzen der Söhne der und=gefriedigung an unserer heute zu unserer besonderen Freude un zind wir doch gewohnt in patriotischen Kundgehung beteiligen.— ven und Kot, in guten deutschen Landen, in Freud und Leid, in Sturgr. e. und in bösen Tagen, in der Ghoden Kräger eg nationalen GeSäulen, die Stiuhen, die. un wossen in digev“, weißevollen Stunde enbene un ebihen— vi, Alagen solle, von der der Stnger Sstur toch iunr Veribeicheh. gn r mzis sein Vol“ in Kriegesrüstung sehn, Er win sein Von in Keiegerenftng sehn, dann wollen wir zusammengehen und zusammenstehen Mann für Mann, wer den Flamberg schwingen kann. Was einst erkämpft die Alten, wir wollens treu erhalten. Wir wollen uns, sei es mit Einsetzung unseres Lebens, erhalten unser großes, mächtiges, einiges, herrliches deutsches Vaterland. Das wollen wir geloben mit der Devise: „Im Sturme treu, in Treue fest“ durch den Ruf: Des deutschen Reiches Herrlichkeit, unser mächtiges, herrliches, stolzes deutsches Vaterland Hurral Schon während der Rede wiederholt von stürmischem Beifall untermischt mit dem eigenartigen kommentmäßigen Trampeln der Studenten, unterbrochen, brach am Schluß der Rede des Herrn Hidding ein Beifallsjubel los, wie ihn der Wulff'sche Saal sicher noch nicht gesehen hat; immer und immer wieder erneuerte sich der Beifall, um erst ganz allmählich nachzulassen. Der nächste Redner war der alt= und allbekannte Dichter Herr Rendant Westhoff=Dorstfeld. Die Rede war eigentlich ein längeres in westfälischen Idiom gehaltenes Gedicht, in dem stellenweise unser jetziger politischer Kurs und besonders unsere auswärtige Politik böse mitgenommen wurde, die Satyre war scharf, aber das Gefühl, von dem sie getragen wurde, mußte doch auch der größten Mehrzahl der Anwesenden innewohnen, das bewies der geradezu frenetische Beifall, der den einzelnen Schlagern folgte. Leider müssen wir es uns versagen, auch diese Rede dem Inhalt nach zu bringen, denn unsere Stenographie ließ uns, wir müssens leider gestehen, bei dem Plattdeutsch schmählich im Stich. In hehrer Begeisterung sang man das Westfalenland und immer festlicher wurde die Stimmung. Noch einmal brach dann der Jubel los. als der Cand. phil. Herr Simon von der Burschenschaft„Frankonia"=Münster das Wort nahm zum Hoch auf die Damen. Stehend sang man dann nochmals die dritte Strophe des Westfalenliedes, und allmählich war's Zeit für uns geworden, daß wir wieder unseren vier Pfählen zusteuekten. Wir stiegen auf nicht gerade angenehmen Pfaden zum Tal hinab, trösteten uns indessen mit der Hoffnung, daß wir im nächsten Jahre bei solchem Wetter und bei solchen Wegen die„Elektrische" benutzen können. Lokales. ** Schwerte, 20. Juli 1903. **(Zurückstellen) bis morgen mußten wir mehrere Sachen lokaler und provinzieller Natur. **(Das Missionsfest) der beiden evang. Gemeinden ist für den 9. August in Aussicht genommen. Alle Gemeindeglieder, die eine Missonssammelbüchse haben, werden gebeten, dieselbe bis zum 26. Juli bei Pastor Wischnath abzuliefern. Die Büchsen sollen geöffnet und der Inhalt gezählt werden. Das Ergebnis wird dann auf dem Missionsfest bekannt gegeben werden. Jeder Besitzer einer Missionsbüchse wird gebeten, sich die Nummer der Büchse genau zu merken; bei der Bekanntmachung des Inhalts wird nicht der Name des Besitzers genannt, sondern nur die Nummer der Büchse. **(Der Eisenbahn=Verein) feierte gestern unter sehr reger Teilnahme im Garten und Saale unseres prächtigen Schützenhofes sein Sommerfest. Nachmittags das Konzert war gut und der Beifall, der der Kapelle zuteil wurde, ein wohlverdienter. Auch beim Festball herrschte eine urgemütliche Stimmung, wozu der vorzügliche Keller und die Küche des Herrn Obstfeld nicht wenig beitrugen. Es war ein in jeder Beziehung schönes Fest. **(Wasserkalamität) herrscht am„Freischütz", da die Brunnen dort nicht ausreichend Wasser liefern. Da muß sich denn der städtische Sprengwagen des„Freischütz" erbarmen und das nötige Wasser hinaufschaffen. Die Wasserkalamität am„Freischütz" macht sich erst bemerkbar, seit das Dortmunder Wasserwerk den Tunnel für die Rohrlegung unter dem Schwerter Walde hergelegt hat. **(Einen jähen, schrecklichen Tod) fand am Samstag vormittag der 17jährige Fabrikarbeiter Emil Brune auf der Eisenindustrie. Beim Loskoppeln von Wagen gerjet er mir dem Kopf zwischen zwei Puffer und derselbe wurde ihm buchstäblich gespalten, sodaß das Gehirn hervortrat. Der unglückliche junge Mann, der als sehr solide und gesittet bei seinen Mitarbeitern und Vorgesetzten beliebt und geachtet war, war sofort tot. Die Signalpfeife hielt er noch zwischen den Lippen.— Auf demselben Werke erlitt am Abend ein 72jähriger Arbeiter einen schweren Schlaganfall. Er wurde bewußtlos in seine Wohnung gebracht. ** Westhofen, 20. Juli. Das Schützenfest hat einen schönen, allseitig befriedigenden Verlauf genommen. Einen ausführlichen Bericht bringen wir morgen. Quittung hierüber ausgestellt werden. Und das alles um einen Pfennig und und dem heiligen Bureaukratismus zu Liebe. * Weidenau, 18. Juli. Beim Umbau des dem Gastwirt Müller gehörigen Hauses wurde eine große Holzplatte blosgelegt, die eine sehr kunstvolle Schnitzerei aufwies. Von zwei plastischen Engelsgestalten umgeben, findet sich in der Mitte folgende Inschrift in erhabenen Lettern: Gott die Ehr. Füre Den Flenden Inn Dein Haus Und Herberge Inn Gerne Und Brich Dem Hungrigen Dein Brott So Wird Dich Der Herr Aufnemen In Seyn Haus. Wandelle Rechtt Vor Gott Und Sei From So Wird Dich Der Herr Segnen In Deinem Thun. Einen unglaublichen Mangel an Kunstsinn hat ein früherer Besitzer des Hauses bewiesen, indem er die hervortretenden Körverteile der beiden Engel abschlagen ließ— um die Stelle schiefern zu können. gestorben. Man erinnert daran, das auch der Tod Pins IX. 20 Stunden geheim gehalten wurde. Rom, 20. Juli. Mit Rücksicht auf den nahenden Tod des Papstes hat die Regierung den Fernsprechdienst mit den Provinzen eingestellt. Um 6 Uhr gestern abend befand sich der Papst in dem dem Todeskampf voraufgehenden Stadium. Er hat das Bewußtsein völlig verloren. Nach Ansicht der Aerzte wird er den heutigen Tag nicht überleben. Rom, 20. Juli. Kardinal Vanntelli wurde gestern abend in das Zimmer des Papstes gerufen. Darin sieht man den besten Beweis, daß der Papst in den letzten Zügen liegt. Eigener Depeschendienst „der Schwerter Der Todeskampf des Papstes. Rom, 20. Juli. Von gestern abend wird gemeldet: Die Auflösung des Papstes hat begonnen. Die Aerzte machten gestern abend verschiedene Kampfereinspritzungen; Den Nachmittag verbrachte der Papst in nahezu bewußtlosem Zustande. Als die Kardinäle ihm die Beichte abnehmen wollten, brachte er kaum ein Wort hervor. Die Aerzte besuchten ihn noch gegen abend wieder. Rom, 20. Juli. 4,6 Uhr morgens. Es geht das bestimmte Gerücht, der Papst sei gestern abend 9 Wetterbericht. 19. Juli: Wolkig, schwül, warm, Regen, Gewitter, starker kühler Wind. 20. Juli: Wolkig mit Sonnenschein, gewitterhaft, Regenfälle. Für den redaktionellen Teil verantwortlich Wilh. Schade. Wer kennt nicht Pfeiffer& Diller’s Kaffee-Essenz in Dosen als den besten Zusatz zum Kaffee? In den meisten Geschäften zu haben. Statt jeder besonderen Anzeige. Aus Westfalen und Rheinland. * Essen, 17. Jubli. Das vor drei Jahren mit einem Kapital in Höhe von 38000 Mark hier gegründete Warenhaus Geschwister Alsberg hat seine Zahlungsunfähigkeit mit einer Unterbilanz von 169 468 Mark erklärt. Die Essener Kreditanstalt, die mit 115 764 Mark beteiligt ist, ist mit feinster Sicherheit für ihre Forderung durch eine Burgschaft gedeckt. * Sterkrade, 18. Juli.(Zwei Kinder ertrunken.) Am Freitag abend wurde in der Emscher auf Oberhausener Gebiet die Leiche eines Kindes und am Sonnabend abend die Leiche eines zweiten Kindes gelandet. Es stellte sich dann heraus, daß beide Kinder, ein 10 Jahre und ein 7 Jahre alter Knabe, am Freitag abend beim Baden in der Emscher ertrunken waren. Beide Kinder sind Söhne des Fabrikarbeiters Hagen aus Buschhausen. Den Schmerz der Eltern kann man sich vorstellen, als ihnen die Kinder tot ins Haus gebracht wurden. * Velbert, 17. Juli. Eine 17jährige Angestellte der Firma Hill in Hattingen geriet aus bisher unbekannter Ursache unter die Räder eines zweispännigen Wagens ihres Chefs. Das Mädchen, das einen Augenblick auf dem Bock saß, ist, wie es scheint, bei dem unverwarteten Voranschreiten der Pferde abgestürzt und dabei auf einen spitzen Stein gefallen. In demselben Augenblick drückten auch die Räder nach und bewirkten, daß dem Mädchen die Rippen in die Lungen eindrangen. Es trat infolgedessen innere Verblutung ein, sodaß das Mädchen nach kurzer Zeit starb. * Barmen, 17. Juli. Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich gestern nachmittag in der Riemendreherei von Karl Klostermann in der Industriestraße. Der dort beschäftigte Riemendreher Heinrich Schäfer wollte helfen, einen Riemen auf die Riemenscheibe einer im Gang befindlichen Maschine zu werfen. Dabei wurde Schäfer von dem Riemen erfaßt und so heftig gegen die Wand geschleudert, daß er einen Schädelbruch und mehrere andere Verletzungen erlitt. Schäfer blieb auf der Stelle tot. * Düsseldorf, 18. Juli. Auf dem Rheine bei Volmerswerth waren heute mittag die 2., 4. und 5. Eskadron des hiesigen 11. Husaren=Regiments mit Schwimmübungen zu Pferde beschäftigt, als plötzlich infolge der Ankunft eines Dampfers im Strom „Halt“ gemacht wurde. Eines der Pferde sprang dabei mit den Vorderfüßen in den Kahn, worin sich vier Husaren befanden. Der Kahn schlug um und alle Insassen fielen in den Strom. Während sich drei von ihnen durch Schwimmen retteten, ertrank der vierte. Seine Leiche ist noch nicht gefunden worden. * Saarbrücken, 18. Juli.(Der Bureaukratismus) hat in Saarbrücken wieder eine schöne Blüte getrieben in der Form eines Steuerzettels über sage und schreibe„Einen Pfennig“, den ein Steuerpflichtiger an Grundsteuer zu entrichten hat. Um diesen einen Pfennig gewissenhaft einzunehmen, müssen verschiedene Rubriken in den Büchern ausgefüllt, ferner muß ein Steuerzettel ausgeschrieben und dieser dem Pflichtigen zugestellt werden. Letzterer hat den Weg zur Kasse zu machen und den ihm eventuell durch Zeitverlust entstehenden Schaden auf sich zu nehmen. Freilich kann er auch die Einzahlung per Post bewirken, dann muß dies aber post= und bestellgeldfrei geschehen; Kostenpunkt für den einen Pfennig 15 Pfennig. Ist der Pfennig glücklich bezahlt, dann muß er als Einnahme eingetragen und Die Verlobung ihrer Tochter Hermine mit Herrn Hermana Nölke, OestrichLetmathe, beehren sich ergebenst anzuzeigen Wilhelm Patgen und Frau Lina geb. Sonderhoff. Ergste bei Schwerte, im Juli 1903. Hermine Patgen Hermann Nölke Verlobte. Ergete, Oestrich-Leimatbe, Juli 1903. de. Täglich frischen italienischen Salat à Portion 40 Pfg. außer dem Hause. Hamburger Hof. Gottfried Bress. Frische große Kartk sern, Mölle, 100 Pfd. 4,75 Mk., 10 Pfd. 50 Pfg. W. Kühnholz, Bahnhofstraße. Statt besonderer Anzeige. Die Verlobung ihrer Tochter Ida mit dem Landwirt Ilerrn Emil Schulte gnt. Drüfel beehren sich ergebenst anzuzeigen W. Sänger und Frau Karoline geb. Neuhaus. Holzen bei Schwerte, im Juli 1903. Ida Sänger Emil Schulte gnt Drüfel Verlobte. Holzen, im Juli 1903. Statt besonderer Anzeige. Durch die glückliche Geburt eines prächtigen, gesunden Knaben wurden hocherfreut Wilhelm Heppe und Frau Emma geb. Daas. Schwerte, den 18. Juli 1905. Veranntmachung. Nachdem gegen den genehmigten und gemäß§ 7 des Straßen= und Baufluchten=Gesetzes vom 2. Juli 1875 vier Wochen lang öffentlich ausgelegten Plan über die Baufluchtlinien einer Verbindungsstraße zwischen der Wilhelmstraße, über die Grundstücke des Krankenhauses Bethanien und des Eisenbahnsekretärs Trockels und der Friedrichstraße Einwendungen nicht geltend gemacht sind, wird der bezeichnete Plan auf Grund des§ 8 des angezogenen Gesetzes mit dem Bemerken hiermit förmlich festgesetzt, daß derselbe im hiesigen Stadtbauamte, Wiesenstraße Nr. 4, nochmals 14 lang zu Jedermanns Einsicht ausgelegt ist. Hörde, den 14. Juli 1903. Der Magistrat: Evers. Neue Hocl enpftehlt Carl Trog. Ja. 120s-motel halb= u. reinwollene Kreiderstore habe ich weit unter Herstellungspreis erworben und verkaufe, so lange Vorrat reicht: 6 Meter(1 Kleid) prima halb= und reinwollener nur Mk. 6 Meter(1 Kleid) prima reinwollener nur Mk. 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Holzei=Kommisar Withzelm Duberov. B.v, und Marta Zgodda Aufgebote, Fabrkarb, Josel unge Sophie Schösler zu Schverte. Bole Heinrich Segref und Antonia Grese zu Schwerte. Fabrikarbeiter Johannes Kleinjohann und Klara Tillmann zu Schwerte un Kietzungen. Fabrikarb Ladislaus Wostkowst Podrlathbelter Aundera Kasen und Dig. ets Ghössucsch 6 5 Walter Goos, 6. M. Erich Brieke 9 M. Fabrikarb, Carl Göbelsmann 38 J. Elisabeih Mitsching 1 3. Erich Schöttler 5 M. Ein properes, sleißiges in allen Hausarbeiten erfahren, gegen gut. Lohn auf foggz egcht. Weftenstraße 13. Ein propers, wangelsches Dienstmäschen, welches auch im Kochen u. Wäsche Erfahrung hat, per 1. August gesucht., Zu erfragen in der Geschäftsstelle d. Ztg. Der Grasschnitt auf unseren nachstehend beSe tich heiscerersteisene goschen Shahobe und Zusammenkunft am oberen Ende der II. Mittwoch, den 22. Juli cr., nachmittags 3 Uhr: des Grases auf den Weiden oberhalb der Zasammenkaunst bei der Mühle zu Haus Ohle. Dortmund, den 16. Juli 1903. 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