URWTT Amtliches Kreisblatt fanden kleis worch! 1 urucherumermen eerr as die bcen daunt idi sse. Ke schanschl ohie eienen guecte eeenuesten de uice beene esbereh eriche ie e. ce. Mbonuementchrrts dro Suartal 1 Mart ich Abo. 42 Pfg. Bestellgeld, wenn durch die Post bezogen. Erschei Wochentage. Wöchentliche Gratisbeilage:„Illustrierter tomittentreund! Luos dem Wege zum 1ch. Joni. Pfingsten ist vorüber; wohl verblassen Pfingsterinerungen und Pfingstschmuck nicht so bald, aber die irderungen des ernsten Lebens gewinnen ihr Vorrecht jieder. Wir gehen einem ernsten Tage entgegen, erfreucherweise keinem solchen, welcher unseren Frieden nach ißen hin bedroht erscheinen läßt, aber doch einen Ternin, an welchem auf uns die Augen der ganzen Welt geichtet sein werden, an dem wir dieser Tatsache und ihrer folgen uns bewußt bleiben müssen. Die Zeiten sind voriber, in welchen eine allgemeine Neuwahl zur Volksverretung lediglich eine innere Angelegenheit war; heute ist die Reichstagswahl ein Ereignis, dessen Ausgang die poliische Parole für manche ausländische Regierung bestimwird. Die Wirtschaftspolitik bildet für aue Regierungen das A und das O ihrer umfassenden Tätigkeit; hier sollen die Mittel für die Staatskassen erzielt, hier soll dem Nährstande Verdienst, den Arbeitern werden. Und wenn, wie es heute Tatsache ist, ein jeder, was erklärlich, zuerst an sich denkt, so ist es von Wert, di Position, Stärke und Energie eines Mitbewerbers genau beurteilen zu können. Denn die himmelhohe rein politische Freundschaft hört im wirtschaftlichen Leben auf; mehr oder weniger sind alle Staaten Konkurrenten, und nur Idealisten und Theoretiker können das vergessen, niemals aber Praktiker, die nicht mit schönen Programmen ihre Betriebsunkosten bezahlen können, Iegthegr, ieotg eglige der Gewinn daraus gleich Null ist. Das Ergebnis der Reichstagswahl kann, mag ausfallen, wie es will, bei keinem von unseren internationalen Konkurrenten, mit welchen wir in absehbarer Zeit Handelsverträge abzuschließen haben, eine=Tchwschzuggring Deutschlands wirtschaftliche und politische Machlsteuung veranlassen, was wir wert sind, das weiß jede und wenn französische, englische, russische Chauvinisten sich geberden, als sei es eine Kleinigkeit, es mit dem deutschen Reiche aufzunehmen, so kann uns das kalt lassen. Ein solcher Irrwahn würde im eintretenden Ernstfall bitter korrigiert werden! In dieser Beziehung ist also nichts zu befürchten; wohl aber werden alle, die am 16. Juni ihre Stimme abgeben, ernstlich daran denken haben, daß ein Wahlresultat, welches den Männern der Herbstkrawalle im Reichstage Recht gäbe, im Auslande die Auffassung erwecken muß: Nur dem deutschen Reiche keine zu großen Konzessionen gemacht, es gi ja genug Reichstagsabgeordnete, welche in Verkennung ihrer wirklichen nationalen Interessen bereit sind, einer kräftigen deutschen Reichspolitik und einem energischen Auftreten der Reichsregierung Steine in den Weg zu wersen! Schon der vottatige ovember uund Veggniter Verklärung. Von Paul Heyse. Nicht weinen sollst du, sollst frohlocken Und still dich segnen früh und spät, Wenn deine Seele tief erschrocken Am Abgrund uns'rer Liebe steht. Der Lärm des Lebens ist versunken, Kaum dringt der Freunde Ruf herauf. Wir schauen stumm und wonnetrunken Zu seligen Gestirnen auf. Und wie des Friedens sanfte Welle Begräbt den schwanken Grund der Zeit, Wird's vor den Sinnen morgenhelle Und tagt ein Glanz der Ewigkeit. Eine Geldheirat. Roman von L. Haidheim. (58. Fortsetzung.) Das schlimmte war, baß(e biete Fätze haft. wo die n nirgends Aufschluß fand. elder geblieben, falls Wolzins Unterschrift echt war. nd wenn sie gefälscht war—, wer konnte es getan Und die Krankehit wich nicht. Die Aerzte begannen inste Besorgnis zu hegen, daß die Kräfte des Kranken icht ausreichen möchten. Für Ulla kamen jetzt öfter Stunden großer Niedereschlagenheit und wenn sie sich auch gestand, daß es behämend sei, in einer Zeit so schwerer Betrübnis fur das saus Wolzin ihrem persönlichen Leid nachzuhängen, so onnte sie sich doch nicht immer zu der Selbstlosigkeit aufchwingen, die sie von sich fordern zu müssen glaubte. Was hatten sie und Anna denn verbrochen, daß sie Schwerte, Donnerstag, den tur auszunützen. Selbst in den Hagpthähter uus gag befreundeter Länder, in Rom, Wien, Budapest, war das der Fall. Hat es hier weniger zu bedeuten, so doch anderswo um so mehr. Eine ruhige, aber sein. Wie nötig ein solches parlamentarisches Zusammenwill nicht blos viel, er kann auch viel! “„mand hinter einer Tür gesucht, hinter welcher der wird niemastb hter enntt Lur Brsuye,###ter welcher der ternationalen Kongresse in Rom deie Behergtung isn aller war früher keine leistungsfähigere Großindustrie, die zu schützen gewesen wäre, die Italiener mit Steuern überbürdet, daß sich eine mit der Zu rechnende Zollpolitik von selbst verbot. Im deutsch Reiche sind die Betriebsunkosten um ein ganzes Stück höher, als in anderen Staaten, wir haben sozialpolitische Lasten, die man sonst nicht kennt, und doch sind wir in Zollsachen bescheiden geblieben. Das Behaupten macht es nicht allein, sondern das Vergleichen. Handelsverträge allein tun es n 36. Jahrgang. Ein solcher Amerikaner erwiderte einmal einem mer aus hescheiden lassen wir uns zu viel gefallen. Trotz uer uur escheiden lasen wir uns Zu Feregnbsetzan min. mer aus, bescheiden lassen wir uns zu viel gefallen. Trotz aber sonst: Aushalten und zappeln lassen! Und diese gekommen. Klarheit ist bei jedem Geschäft die wuß, Der Ameritzseien, wist ig ihrem Bunde, soweit es auser Genidseriek mnläsß. Kaisersingen in Frankfurt. Die Festtage in Frankfurt a. M. aus Anlaß des Wettstreites der Männergesangvereine haben am Mittwoch mit der Ankunft des Kaiserpaares und einem Begrüßungskonzert programmgemäß ihren Anfang genommen. Die altehrwürdige Kaiserstadt zeigt sich im herrlichsten Gewand. Bis in die entferntesten Außengebiete sind die Häuser mit Fahnen, Laubgewinden und kostbaren Teppichen geschmückt. Besonders der Bahnhof und der Bahnhofsplatz zeigen reichen Schmuck. Obelisken und Ehrenpforten ziehen sich durch die Feststraßen hin. An Garantie für praktischen Ruten gewähren. Wir haVereinbarung treffen, kaufen will oder kaufen kann. Das Wollen vorausgesetzt, so steht es mit dem Können, d. h. mit der Kaufkraft und der Fähigreit, zu bezahlen, nicht immer gut, ein erfahrener deutscher Kaufmann, der im Auslande regelmößig eine P dzise pesften. Guskünfte geben. Um nur von Italien zu sprechen. Es gibt in dem schönen Lande manche Bezirke, denen der deutsche Kaufmann lieber fernbleibt, als daß er sie aufsucht. Und so gibt es ganze Länder, die unter dem kaufmännischen, weniger schmeichelhaften, als wahren Sammel=Namen rubriziert werden: Faule Kunden! Die allerschlimmsten, und zu ihnen zählen namentlich eine ganze Zahl von nordamerikanischen Aufkäufern in Deutschland, sind ren Podium für 1800 Sänger und 120 Muscker„Platz bietet, ist mit einfachem Prunk. bergereitef,. ebr ch stäten trafen mit den Prinzensohnen Eitel=prießtich, ugd Adalbert, sowie mit dem Herzog von Koburh# in der achten Abendstunde ein und wurden am Bahnhof von den Spitzen der Zivil= und Militärbehörden empfangen. Eine Kompagnie des 81. Inf.=Regts. stellte die Ehrenwache. Böllerschüsse verkündeten die Ankunft des Kaiserpaares, das bald darauf den Wagen bestieg und seinen Einzug hielt, begleitet von Ulanen. Brausende Hoch= und Hurrarufe wurden laut und pflanzten sich fort, aus den dichtbesetzten Fenstern wehte man mit Tüchern. Kriegervereine und Schulen bildeten Spalier, dahinter brungte sich eine vieltausendkopfige Menschenmenge. Das hätte besser sein können. Nach einem Gewitter hatte es können, aber nicht mehr, als kaum die Selbskosen, be(s Fühl iund regnerisch. An der Brückenfahrt begrüßten zahlen wollen. Ueber das System des Preisdrückens durch Fanfarenbläser die Majestäten und unter immer erneuten ii Kantass konn in dantes Nach veriiächt weidtn. vom Schicksal Unglück, Herzeleid und Freudlosigkeit, teilt erhielten, indes eine ganze Reihe der Freundinnen, ing verheiratet oder Bräute, im Glücke schwelgten? Anna sagte selbst zwar oft:„Ich habe das Gluc doch gehabt und gekannt,“ und sie begnugte sich, eingedenk der Lehre ihres ärztlichen Seelsorgers, wenigstens einstweilen Aber in Ulla war ein Hunger nach Glück und Freude der sie quälte; die Liebeskraft ihres Herzens lag brach und sie wußte nicht, wohin damit? Dazu kam nun auch noch, daß einer von Wolzius Aerzten, zie izers dart sah sehender stattlicher Dreißiger, der sie#### vort sah große Sympatie für sie zu fühlen schien und sich ihr auf . Was sie diesem Arzt zuierst näher gebracht, war die zufällige Entdeckung, daß er bei dem Gesandtschgftsigt nach Anita und hörte mit lächelnd g, stgrespand Zeauter wußte nichts von Ullas früheren Bekannten, er beantworverlobt— auch einfach bejahend, setzte aber hinzu, andere es gar nicht der Mühe wert, an die letzte In ihrer tiefen imnerlichen Bedrüickhyeig,r g atg e ch Aber wie es so oft in solchen Momenten gebt, sah sie sofort, daß ihr heute nichts davon blühen würde, denn Leontine hatte geweint und Wildling sich offenbar schon eio Er kam Ulla auch schon mit dem Erleichterungsruf entgegen:„Sie führt ein guter Geist zu uns, Fräulein Ulla!“ Und dann empfahl er sich so schnell er konnte, mit der angenehmen Entschuldigung des Dienstes. Ulla erfuhr es schnell genug und es durchzuckte sie ein Schreck, der sie ganz stumm machte: Oberstleutnants waren bei Hans in dessen neuer Heimat, weil— Hilde, eine Stunde nach der Geburt eines Söhnchens, ganz unUlla saß wie erstarrt. Hilde tot? Hilde, die sie sommer noch gesehen? Die sie damals vertrieben aus ihrem bescheidenen Asyl? Die verblühte, verhärmte Frau stand vor ihrem Geiste, als hätte sie eben erst ihr Klagen, ihre tiefe Reue ausgesprochen. z. ban zargensas Und jetzt— jetzt zu sterben, wo sie even sorgenlos geworden waren, nach drei schrecklichen, trostlosen Jah„Hans soll ganz sinnlos sein vor Schmerz, er betrachtet ihren Tod als seine Strafe!“ erzählte Leontine traurig Sie alle hatten Hans und Hilde fallen lassen, jeder sie verurteilt und sich nicht um sie Anna genesen war und dann durch Ulla die erste Kunde von ihnen kam, da fing doch das Mitleid an, sich mit der ers,zAuich, und sie ist so glüicklich gewesen, als sie jenes schreckliche Nest verlassen durften und nun in eine große schöne Wohnung kamen! Sie soll plötzlich wieder ganz io„Von wem weißt Du das?“ fragte Ulla, ebenfals weinend um dies zerstörte Glück, das doch nur ein halbes Leontine erschrak, sah Ulla zögernd an und bekannte dann:„Fritz war hier— er hatte Hans und Hilde erst Huldigungen des Publikums ging die Fahrt weiter nach der Festhalle, wo der Frankfurter Sängerbund und die Sängervereinigung ein Begrüßungskonzert veranstalteten. Das Konzert nahm einen schönen Verlauf, der Kaiser und die Kaiserin spendeten wiederholt Beifall. Politische Uebersicht. Deutschland. — Von München aus hat der bayerische Ministerpräsident v. Podwils noch einmal Gelegenheit genommen, öffentlich festzustellen, daß die Beziehungen Bayerns zum Reiche und Preußen die denkbar freundschaftlichsten und herzlichsten seien, und daß er bei seinem Besuche in Berlin bei allen Regierungsstellen bereitwilligstes Entgegenkommen gefunden habe. Auch in der Frage der von Bayern gewünschten Main=Kanalisierung sei die Unterstützung Preußens vorbehaltlos zugesichert worden. Diese offene Anerkennung wird am ganzen Reiche ein freundliches Echo finden.„ — Der preußische Eisenbahnminister Budde soll nach Angabe des„B. T.“ in der Art des Harun al Raschid persönliche Revisionen lieben und dabei öfters recht interessante Ueberraschungen erleben. Die Methode ist gewiß unter Umständen einmal ganz zweckmäßig; bei der mustergiltigen Ordnung, die im Dienstbereich preußischer Behörden herrscht, aber doch nicht unbedingt notwendig. Wir glauben daher, daß der Angabe widersprochen werden wird, wie ähnlichen früheren. — Das Deutschtum im Auslande. Nach dem Jahresbericht des Allgemeinen Deutschen Schulvereins zur Erhaltung des Deutschtums im Auslande dauert die Verdrängung der deutschen Sprache und deutscher Ortsnamen in Ungarn an. In Böhmen hat die letzte Volkszählung eine mäßige Zunahme des deutschen Elements ergeben. Dagegen sind die Verhältnisse in Mähren schlechter geworden, ebenso in Schlesien. Den traurigsten Rückgang weist Galizien auf, wogegen das Deutschtum in der Bukowina erfreuliche Fortschritte macht. Frankreich. = Zum Ueberfall auf den Gouverneur von Algier. Zwei Bataillone der Fremdenlegion gehen, das eine von Seida, das andere von Mascara, nach Beni=Unif ab. Das aktive Vorgehen derselben wird am 8. oder 9. Juni beginnen. Nach Berichten der Leute aus Ksur war der Ueberfall ein geplantes Werk. 500 Räuber befanden sich schon an den beiden Abdachungen der Schlucht von Zenaga, als der Generalgouverneur Jonnart, General O'Connor, der Amel und das Gefolge sie auf dem Hinweg passierten. Zur Zeit sind 300 Mann in Beni=Unif und Dschennau=Eddar zusammengezogen. Generalgouverneur Jonnart ist gestern in Perregaux eingetroffen. = Heiliger Krieg gegen Frankreich. Beni=Unif, 3. Juni. Nachrichten aus Zenaga besagen, daß eine große Schar von Berabern und anderen Stämmen sich zum heiligen Krieg gegen die Franzosen rüsten soll. Exkaiserin Eugenie in Rom. Gegenwärtig weilt die ehemalige Kaiserin der Franzosen, die Witwe Napoleons III., Eugenie, in Rom. Die Kaiserin war auf ihrer Yacht„Tistle“ in Civitavecchia gelandet und hat sich in Begleitung zweier Kammerzofen direkt nach Rom begeben. Graf Primoli hatte von ihrer Ankunft nur den nächsten Verwandten Mitteilung gemacht, wie dem Fürsten und der Fürstin Sonnino, die täglich im Hause das Diner mit der Kaiserin einnahmen, und der Familie Colonna. Aber die Kaiserin wurde auf vor zwei Wochen besucht und konnte nicht oft genug sagen, wie viel besser Hilde ihm jetzt in ihrer Demut und Zartheit gefallen, als in ihrer Mädchenzeit.“ Leontine hatte in fliegender Eile weiter gesprochen, Ulla hörte und dachte nichts, als: Fritz war hier. Man vermied allerseits sorglich, sie an ihn zu erinnern; vielleicht ahnten die Freunde, daß sie jene Trennung noch immer nicht überwunden; Wildling hätte aber nicht so ganz und gar Soldat sein und den brennenden Ehrgeiz haben müssen, besonders Tüchtiges zu leisten, wenn er diese Trennung nicht noch heute als das einzig Vernünftige, was Ulla tun konnte, betrachtet hätte. Man lobte ihre Entschlossenheit und billigte sie von Herzen, aber man ließ sie eben leiden, was gelitten sein mußte. Das kam ihr gerade jetzt wieder so recht zum Bewußtsein, als Leontine sie zärtlich küßte und ihr so gern Teilnahme ausgesprochen hätte, die sie doch all diese Jahre hindurch entschieden abgelehnt. So widerspruchsvoll war jetzt ihr ganzes Sein. Die eigene Natur wollte ihr Recht und sie hatte doch als erstes Gebot die Selbstlosigkeit gelernt und erkannt. Aber wie schwer war es, das Rechte zu tun! Innerlich völlig zerfahren ging sie von Leontine, der sie hätte grollen mögen, daß sie Fritz sehen, ihn empfangen konnte. Sie stieg in die erste beste Straßenbahn, die nach den Vororten ging und sah nicht einmal nach, wohin dieselbe fuhr. Und dann wurde ihr ganz schlecht zwischen all den fremden Menschen, die durcheinander redeten; selbst der Ton ihrer Stimmen reizte ihre Nerven. Weit draußen irgendwo in der Nähe des Tiergartens, verließ sie den Wagen und atmete hoch auf, als sie sich ganz allein ziemlich entfernt vom Verkehr, fand, wo junge Parkanlagen zwischen allerlei im Bau befindlichen Häusern und sonst nichts sie umgab. Einsamkeit! Stille! Welcher Segen! Am liebsten hätte sie auch das ferne Hämmern und die Rufe der Bauarbeiter entbehrt. „Ich muß mich zusammnehmen! Es ist ein elendes, schwächliches Versinken in nutzlosen Jammer! Hätte er mich nur nicht so erschrocken und unglücklich angesehen, damals! Und er hatte aber Anita am Arm!“, sagte sie sich. Wie seltsam! Und es lag doch Liebe in seinem Blick. Lange ging sie auf ganz einsamen Wegen umher, sah kaum ihre Umgebung und hing nur ihren Gedanken nach. Täüuschte sie sch uber henen Vl(Forsetzung feolgt.) dem Monte Pincio bei einem Spaziergang erkannt, den sie am Arme des Grafen Primoli machte. Sie ist schwach, leicht gebeugt, hat beim Gehen einen Stock nötig und erscheint immer in schwarzer Toilette. Die Kaiserin besucht ∆ 0 täglich die Museen und die Altertümer der Stadt und scheint sich in Rom sehr wohl zu fühlen. Vor einigen Jahren, 1899, lag die Kaiserin bekanntlich in ihrer Villa in Kap Martin, wo sie den Besuch der verstorbenen Königin von England empfing, sehr schwer krank darnieder, so daß man glaubte, die Tage der ehemaligen Herrscherin von Frankreich, der man einen wesentlichen Teil der Urheberschaft des letzten deutsch=französischen Krieges, der zum Sturz des Kaiserreiches führte, beimißt, tatsächlich gezählt seien. Lokales. Schwerte, 3. Juni 1903. **(Zum Bahnhofsumbau.) Mit Riesenschrittten schreitet der Bau der Unterführung am Holzenerwege voran. Auf der Seite der Dammstraße ist man mit dem Auflegen der eisernen Brücken fertig und bereits seit einiger Zeit mit den Anschüttungen zum Bahndamm beschäftigt. Zu diesem Zwecke ist nach den den Rosen vorgelagerten mächtigen Halden eine Feldbahn gelegt worden, von wo aus in Kippwagen das Anschüttungsmaterial zum Bahndamm befördert wird. Die Art dieser Beförderung ist nun eine recht originelle. Die Bahn liegt an der Halde so hoch, daß die Wagen bis zur Dammstraße durch ihre eigene Schwere und sogar mit ziemlicher Geschwindigkeit rollen, dort springt der begleitende Arbeiter ab, stellt die Bremse fest, um ein Rückgleiten der zu vier oder fünf hintereinandergekoppelten Wagen zu verhindern, und nun wird ein Pferd vorgespannt, welches die Wagen auf die Höhe des Bahndammes zieht, mit dessen Wachsen auch die Geleise immer wieder höher gelegt wurden und werden. Wenn auf der Dammstraße zu beiden Seiten der Unterführung die Anschüttungen vollendet sind, soll sogleich mit dem Auflegen der Geleise begonnen werden, und dann wird der bisherige Bogen, über den jetzt noch die Züge rollen, abgebrochen werden. Man kann jetzt schon ganz deutlich sehen, daß die Höhe der neuen Unterführung gegen die der jetzigen doch bedeutend mehr betragen wird, gewiß zur besonderen Freude aller Fuhrleute, die unter dem alten Bogen mit einem richtig bepackten Erntefuhrwerk beispielsweise nicht herfahren können. Hat man indessen erst mit dem Abbruch des alten Bogens begonnen, dann dürfte der Fußgängerverkehr durch denselben eine recht ungemütliche Sache werden, bisher ging es noch so leidlich damit, da die Bauleitung auf die Aufrechterhaltung desselben alle mögliche Rücksicht nahm. Auch nach der Stadt zu stehen die gewaltigen Seitenmauern fast vollständig, nur die Stelle, welche bisher dem Fußgängerverkehr diente, ist noch offen, doch dürfte man auch hier wohl schon in den nächsten Tagen die Mauer hochziehen. Fehlt auch die Mauer auf dieser Stelle noch, so ist man dagegen vorne am„Westf. Hofe“ schon mit dem Auflegen der eisernen Brücken beschäftigt. Vorne links neben der Unterführung erhält das neue Stationsgebäude seinen Platz, welches in großen schönen Formen gehalten sein und einen etwas imponierenderen Eindruck machen wird, wie der jetzige armselige Kasten. Interessant ist es, den Arbeiten eine Weile zuzusehen, oder vielmehr den Arbeitern zuzuhören, besonders wenn sie während der Frühstücks= und Vesperpause zusammensitzen. Man wird tatsächlich unwillkürlich an den babylonischen Turmbau erinnert. Nicht nur schwirren alle möglichen deutschen Dialekte durcheinander, man hört auch polnische, masurische, slovakische und ungarische Laute. Damit sei es für heute genug vom Bahnhofsumbau, nächstens wollen wir auch die weiteren Baustellen, an denen man mit den Arbeiten begonnen hat, in Augenschein nehmen. (Unsere freiw. Feuerwehr) hielt gestern abend nach beendigter Uebung im„Westf. Hofe“ eine sehr gut besuchte Generalversammlung ab unter Vorsitz des Chefs Herrn W. Quadbeck, an welcher auch der Chef der freiw. Wehr Hennen, Herr Diedr. Albrecht als Gast teilnahm. Zwei Mitglieder wurden neu in den Verband der Wehr aufgenommen, nachdem sie vom Chef der Wehr auf ihre Pflichten als Feuerwehrmann aufmerksam gemacht worden waren. Allezeit sollten sie den Wahrspruch der Wehr: „Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr!“ hoch= und in Ehren halten. Sodann wurde noch einiges auf das im August stattfindende 25jährige Jubelfest Bezügliche besprochen und unter anderem mitgeteilt, daß sich noch die Wehr der Zeche„Gneisenau“, sowie eine Deputation der Unnaer Wehr an dem Feste beteiligen werden. Ihre Teilnahme hat ferner die Wehr von Bösperde zugesagt, welche in corpore und mit voller Musik teilnehmen wird. Die Wehr besitzt nämlich eine eigene, ganz vortrefflich geschulte Kapelle. Eine kleine Eigenmächtigkeit ließ sich zum Schluß der Chef der Wehr, Herr W. Quadbeck, zu schulden kommen. Ohne die Zustimmung der Wehr einzuholen, ließ er ein Fäßchen edlen Gerstensaftes auffahren, doch sollen ihm die Mitglieder diese Verletzung der Rechte der Wehr durchaus nicht übel genommen haben. or.(Brieftauben=Wettflug.) Der hiesige BrieftaubenLiebhaber=Verein„Blitz" veranstaltete am vergangenen Sonntag ein Wettfliegen ab Stendal(305 Kilometer); diese Tour galt gleichzeitig als Staatspreisfliegen um silberne und bronzene, vom Kgl. Kriegsministerium gestif. tete Staatsmedaillen. Die Tauben(ca. 300 Stück) wurden morgens 436 Uhr in Freiheit gesetzt. Bereits gegen 9 Uhr morgens traf die erste Taube mit einem Fluggeschwindigkeit von ca. 1100 Metern in der Minute ein. Die Preise, welche in rascher Folge vergriffen wurden, fielen wie folgt: W. Ortmann 1., 6., 13., 28., 33,=37., 39., 43., 44., 54., 55., 56., 75., 80. und 2. Ehrenpreis; O Homel 2., 62. und 71. Preis; Gebr. Müller 3., 9., 30. 46., 48., 69., 82. und 3. Ehrenpreis; F. Griese 4., 29., 59., 65. und 83. Preis; B. Nolte 5., 25., 34., 40., 45., 51., 52, 61., 68., 72. und 73. Preis; G. Winkelmann 7., 8., 10., 15., 18., 32., 53., 57., 60. und 1. Ehrenpreis; P. Korflür 11., 16., 26., 27., 36., 78. und 79. Preis; R. Homel 12., 20., 58., 67. und 81. Preis; A. Ruhkamp 14., 19., 21., 50., 63. und 64 Preis; I. Ebbert 17., 42., 66. und 70. Preis; O. Baumeister 22. Preis; D. Hosang 23., 31., 41., 77. Preis; C. Stamm 24., 49. und 74. Preis; G. Krämer 35. und 76 Preis: E. Walrabe 38. Preis; W. Lucke 47. Prcis. Gegen abend waren 75% der gesetzten Tauben zurück. Da das Gesamtresultat ein außerordentlich gutes ist, so dürften dem Verein seitens des Kgl. Kriegsministeriums eine oder zwei Medaillen zuerkannt werden. **(Zur Wahlbewegung.) Gestern abend fand hier im Adler wiederum eine sozialdemokratische Wählerversammlung statt, die sehr gut besucht war und in der der sozialdemokratische Kandidat Bömelburg in längeren Ausführungen die Ziele und Bestrebungen seiner Partei darlegte. Auf der Straße standen bis 11 Uhr hin noch Leute, die durch das geöffnete Fenster sich die Rede anhörten. Außer den vielen Wahlversammlungen überschwemmt die Partei unseren Wahlkreis mit ungezählten Tausenden von Flugblättern. Sie entwickelt eine Emsigkeit, die einer besseren Sache wert wäre. **(Einige Montagsbrüder,) die jedenfalls noch von Pfingsten übrig geblieben sind, haben in letzter Nacht ihr Unwesen getrieben. Besonders einige Firmenschilder schienen ihnen an dem bisherigen Platze unästhetisch zu wirken und sie beränderten deshalb ihre Lage. So hatte das child einer Konditorei in der Nähe der ref. Kirche seinen Standort verändern müssen; da der Firmeninhaber indessen über Asthetik anders dachte, wie die Verschönerungssüchtigen während der Nacht, hing er es wieder an den früheren Platz zurück. * Sölderholz, 3. Juni. Ein trauriges Schicksal hat den im Anfange der 20er Jahre stehenden Milchhändler Ferdinand F. hierselbst betroffen. F., der schon öfters Spuren geistiger Unzurechnungsfähigkeit gezeigt hatte, kam gestern einen furchtbaren Tobsuchtsanfall. Er ergriff einen Hund, warf ihn hoch, fing ihn wieder auf, zerrte ihn auf unmenschliche Weise, er biß denselben sogar, dann riß er mit übermenschlicher Kraft einen tief und fest gegrabenen Eckpfahl aus der Erde und bedrohte alles, was ihm in den Weg kam. Er aß Holz, legte sich in die Wiese und fraß Gras und doch wagte anfangs niemand, sich dem unglücklichen Menschen zu nähern. Endlich faßte sich ein kräftiger Mann das Herz, ein Herr Br. ging auf den Tobsüchtigen zu und suchte ihn festzunehmen. Doch erhielt er einen so gewaltigen Stoß, daß er wie leblos hintenüber schlug und von dem Rasenden in den Arm gebissen wurde. Schließlich gelang es doch den vereinten Kräften von 8 Männern, den Unglücklichen einzufangen und festzunehmen, ehe er noch weiteres Unheil anrichten konnte. Der sofort herbeigerufene Arzt konstatierte Tobsucht und Tollwut und brannte sofort dem gebissenen Herrn B. die Wunde aus. Auch der vorerwähnte Hund wurde sofort erschossen. Der Unglückliche tobte aber derart weiter, daß er während des Transportes nach dem Hörder Krankenhause die Stricke, mit denen er gefesselt war, wie Bindfaden zerriß und in Ketten gelegt werden mußte. Den schwergeprüften Eltern sowie den Geschwistern des unglücklichen Menschen wendet sich die allgemeine Teilnahme der Einwohner in herzlicher Weise zu. ** Wellinghofen, 4. Juni. Das gestrige Leichenbegängnis des am 2. Pfingstmorgen verstorbenen Kreisschulinspektors und Pfarres der großen evangelischen Gemeinde Herrn Rottmann gestaltete sich zu einer machtvoll imposanten Kundgebung der Liebe und Verehrung, welche sich der Dahingeschiedene in der Gemeinde erfreute. Schier unabsehbar war das Trauergefolge, welches dem geliebten Seelenhirten das letzte Ehrengeleite gab. Um 4 Uhr setzte sich der Zug, den 22 Geistliche im Ornat eröffneten, nach der noch im vorigen Jahre von dem Verblichenen eingeweihten Lutherkirche in Wellinghofen in Bewegung, wo eine kurze Trauerfeier, durch den weihevollen Gesang des Lehrergesangvereins, staitfand. Auf dem Friedhofe hielt sodann Herr PastoSogemeier=Wellinghofen die Grabpredigt, der er den Text zugrunde legte, über welchen der Dahingeschiedene am Sonntage nach Ostern zum letzten Male gepredigt hatte. Einen ausführlichen Bericht über die ganzen Trauerfeierlichkeiten bringen wir morgen. 16 ** Sölde, 3. Juni. Auf der Zeche„Margaretha wurde in der Waschkaue dem Bergmann Rudolf Schäfer von hier eine Zylinderuhr im Werte von 30 c gestohlen. * Aplerbeck, 8. Juni.(Unvorsichtiger Schütze.) Der Bureaugehilfe Köppen von hier schoß hinter seiner Wohnung mit einer Flobertbüchse und verletzte den Sohn des Möbelhändlers Söffge am Kopfe. ** Hörde, 3. Juni. Einen schrecklichen Tod erlitt der Bergmann Wilhelm Hamrich aus Berghofermark. Derselbe wurde auf Zeche„Bickefeld" verschüttet, wobei er einen Bruch der Halswirbelsäule und des Schädelbodens erlitt. Am ersten Feiertag starb Hamrich unter schrecklichen de Löttringhausen, 3. Juni. Einen groben Erzeß verübten gegen 10 Uhr einige junge Leute aus Dortmund hier bei dem Wirt Meinberg. Als der Wirt den Leuten wegen ihres Benehmens das Lotal verwies, wurden die Burschen tätlich, rissen Sträucher aus dem Garten, fielen über den Wirt her und mißhandelten ihn. Letzterer hat erhebliche Kopfverletzungen davon getragen und mußte sich in ärztliche Behandlung begeben. 26. westfälischer Lehrertag. Am Montag wurde der diesjährige in Lüdenscheid tagende westfälische Provinzial=Lehrertag eröffnet. An die Begrüßungsworte des langjährigen Vorsitzenden des westfälischen Provinzialvereins, Herrn Rektor KuhloBielefeld, schließt sich eine Uebersicht über die Tätigkeit des deutschen, des preußischen und des westfälischen Verbandes unter besonderer Erwähnung des Anschlusses des bayerischen Lehrervereins an den deutschen, wodurch die Mitgliederzahl des letzteren auf über 100000 gestiegen sei. Die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Vorsitzender Rektor Kuhlo und Schriftführer Linnewever wurden wiedergewählt. Bezüglich des neuerdings entstandenen Vereins für Lehrer an Fortbildungsschulen wird von der Ver sammlung beschlossen, zunächst eine abwartende Haltung einzunehmen, bis sich entscheiden lasse, ob es möglich und geraten sei, Fühlung mit demselben zu suchen. Als nächstjähriger Festort war Hamm in Aussicht genommen, weil man gehofft hatte, dann die Einweihung des dort zu errichtenden Falk=Denkmals mit dem Lehrertage verbinden zu können, doch muß davon Abstand genommen werden, weil es nach Ansicht des Vorsitzenden kaum möglich sein wird, das Denkmal im Laufe des nächsten Jahres zu vollenden. Als nächster Versammlungsort wird Dortmund gewählt. Ein Antrag betr. Aufhebung der Verfügung, durch welche den Lehrern bei Wiederimpfung der Schüler die Aufsicht übertragen wird, wurde mit großer Mehrheit angenommen und der Vorstand mit den notwendigen Maßnahmen beauftragt, desgleichen ein Antrag betr. Vertretung der Lehrer im Schulvorstande.— An die Delegiertenversammlung schloß sich eine Begrüßungsfeier in der Schützenhalle. Herr Lehrer Mühlinghaus begrüßte im Namen des Lüdenscheider Lehrervereins die Festgäste. Genußreiche Stunden wurden den Teilnehmern geboten, und keiner ist unbefriedigt heimgekehrt. Alle Mitwirkenden leisteten ihr Bestes. drücken, Tücherschwenken usw., bis schließlich die Scheidestunde schlug. Unser Wunsch ist der, daß beide Vereine, sie in den letzten Wochen in aufopferndster Weise gearbeiet haben, preisgekrönt am Sonntag zurückkehren mögen. * Iserlohn, 3. Juni.(Vom Ausstand.) Auf der Generalversammlung des deutschen Metallarbeiterverbandes wurde beschlossen, daß alle Mitglieder für die Iserlohner Ausgesperrten 60 Pfg. pro Woche zu zahlen haben.— Im Laufe des gestrigen Tages nahmen 35 Arbeitswillige, darunter 13 früher Organisierte, die Arbeit wieder auf. Die Gesamtzahl der Arbeitswilligen beträgt somit gestern 1072, darunter 122 früher Organisierte. * Bochum, 3. Juni.(Zu früh reich geworden!) Irrtümlicherweise wurde einem hiesigen Schuhmacher M. die Nachricht zuteil, daß er in einer Lotterie der glückliche Gewinner von 10000 Mark geworden war. Wie von einem Augenzeugen geschildert wurde, ließ er im Uebermaß der Freude einige Runden auffahren, Hammer und Leisten liegen und eilte im Laufschritt zum Kollekteur, wo alsdann der Irrtum entdeckt wurde. * Münster, 2. Juni. Kreuzottern kommen im Münsterlande— so schreibt der„Westfale“— mehr vor, als man zu vermuten geneigt ist. E, ziese Gt kürzlich mehrere Verwundungen durch diese GiftschlanGesundheitspflege. (Ueber das Kaffetrinken) heißt es in einer jüngst veröffentlichten Schrift des Reichsgesundheitsamts in Berlin: Der Kaffee wirkt erleichternd auf die Auffassung äußerer Eindrücke, deren gewöhnheitsmäßgie Verarbeitung er unterstützt. Besonders bei eintretender Ermüdung des Geistes zeigt sich, daß der Kaffeegebrauch diese Wohltat im Gefolge hat. Der wirksame Stoff des Kaffes is das Coffein, ein Arzneimittel, das, in größeren Mengen genossen, allerdings giftig ist. Die größte Einzelgabe desselben ist nach dem deutschen Arzneibuch ein halbes Gramm, die größte Tagesgabe 1 1 Gramm. Da in einer mit 15 Gramm Kaffee bereiteten Tasse Kaffee sich ein Zehntel Gramm Coffein befindet, so ergibt sich daraus, daß ein Höchstverbrauch von fünf Tassen Kaffee für die Mahlzeit zulässig wäre. Doch darf der Kaffee, da er nicht als Heilmittel, sondern als Genußmittel verwendet wird, nicht in demselben Maße wie ein Arzneimittel genossen werden. Ein Getränk, das einen arzneilich wirksamen Stoff in so großen Mengen enthält, kann nun nicht in allen Fällen als harmlos bezeichnet werden. Wie bei allen Reizmitteln, läßt auch beim Kaffee die Wirkung etwas nach; die tagtägliche Anreizung des Nervensystems kann aber nicht ohne gleichzeitige Abnutzung des Gehirns gedacht werden. Daher eignet sich der Kaffee nicht zum Genuß für Kinder, nervöse und herzkranke Personen. Erwachsene sollen ihn nur als Anregungsmittel genießen und nie vergessen, daß ihm jeglicher Nährwert fehlt. :(Die Wurmkrankheiten) treten meistens merkwürdigerweise gerade im kindlichen Alter beim Menschen auf. Sie können, wenn unbeachtet und unbehandelt, zu ernstlicher Gesundheitsschädigung führen. Der Wurmleidende sieht schlecht aus, mit blauen Ringen um den Augen; unter den steten Qualen von After= und Nasenjucken wird er zum fortwährenden Kratzen veranlaßt. Die eigentliche Ursache der Wurmkrankheit sind vielfach Mangel an Reinlichkeit, Verkehr mit Haustieren, besonders Hunden. Wenn man bedenkt, wo und wie ein Hund den Tag über herumschnüffelt, und so an der Nase und an der Haaren die Keime der Spul= und Madenwürmer herumträgt, dann von Kindern wieder betastet wird und diese mit ungewaschenen Händen ihr Vesperbrot u. s. w. verzehren, die Finger in den Mund nehmen, so kann uns die Uebertragung der Wurmkrankheiten nicht wundern. Die Kinder sollten deshalb— wie der„Praktische Wegweiser“ in Würzburg schreibt—, vor dem Spielen mit Hunden gewarnt werden und die nötige Reinlichkeit der Hände niemals außer acht lassen. Aus Westfalen und Rheinland. * Dortmund, 3. Juni. Eine frohe Sängerschar versammelte sich heute morgen nach 8 Uhr auf dem BergischMärk. Bahnhof, es waren das der Dortmunder Lehrergesangverein und„Sanssouci“, welche mittelst Extrazuges nach Frankfurt a. M. zum Sänger=Wettkampf fuhren. Außer den annähernd 400 Sängern waren Frauen, Mütter und Freunde in großer Zahl vorhanden, die ihren Lieben das Geleit gaben. Wie bekannt, sind die beiden genannten Vereine die einzigen, die ganz Westfalen auf dem Gesangwettstreit vertreten, gerade so wie vor vier Jahren in Kassel. Damals war anstelle des Lehrervereins die „Polyhymnia“ erschienen. Punkt ½9 Uhr erscholl das Signal zum Einsteigen, in ganz kurzer Zeit war der aus 8 Wagen bestehende Zug besetzt, nun gab es ein Händeman zu vermuten geneigt ist. Zeitungsnotizen,e# kiegei, mehrere Verwundungen durch diese..., gen. In den Waldungen und Gebuschen unserer Umgevung, namentlich bei Emsdetten im Brook und dem angrenzenden Gebiet von Borghorst und Nordwalde, sind sie gar nicht selten. Nach eigener Erfahrung und den Berichten der Landleute werden die Kreuzottern oft auf Waldwegen, am Rande trockener Wiesen und im Gebüsch, meist sich ruhig sonnend, betroffen. An Sonntagen wird von Spaziergängern stets die eine oder andere Giftschlange erschlagen. Ein seltsames Versteck hatte sich eine Anzahl von Kreuzottern einmal in einem Plaggenhaufen, der unmittelbar an einem Waldwege lag, zum ständigen Wohnort erkoren. Als die Schlangen beim Abtragen der Streuplaggen entdeckt wurden, mußten natürlich mehrere ihr Leben lassen. Die Nähe der Kreuzotter flößt nicht mit Unrecht Furcht ein; denn sie ist ein äußerst reizbares und bösartiges Tier, dessen Biß tötlich wirken kann. Deshalb sei zur Sommerszeit vor ihr dringend gewarnt. Zum Glück trägt sie auf der Oberseite ihres Körpers eine leicht und weit erkennbare verräterisch grelle Zeichnung. Kinder und Erwachsene sollten nie barfuß durch Wald und Heide streifen, sich nicht zur Rast und Ruh an jedem beliebigen Plätzchen im Gebüsch niedersetzen. Im Falle einer Verwundung durch Kreuzotternbiß muß das verletzte Glied bis zur Ankunft eines Arztes oberhalb der Bißstelle stark unterbunden, die Wunde durch Erweiterung zu vermehrter Blutung gebracht und womöglich mit verdünntem Spiritus oder Schnaps ausgewaschen werden. * Sendenhorst, 3. Juni. Ein entsetzlicher Unglücksfall ist von hier zu berichten. Am gestrigen Tage wurde— wie der„Ahlener Volkszeitung“ berichtet wird— der 37 Jahre alte Viehwärter des Herrn Schulze zur Alst=Albersloh bei Gelegenheit des Melkens von einem Ochsen dermaßen gestoßen, daß ihm die Eingeweide aus dem Leibe traten. Der Bedauernswerte fand Aufnahme im hiesigen Krankenhaus, wo er hoffnungslos darniederliegt. * Bottrop, 3. Juni.(Lebendig begraben) wurde ein junger neunzehnjähriger Mann, welcher mit den Kindern seiner Schwester in einer Sandkuhle spielte. Der junge Mann legte sich in ein Loch, das sie gegraben und sagte zu den Kindern: Seht, Onkel Heinrich liegt im Bett. Da stürzten ungeheure Sandmassen nach und begruben den ahnungslos daliegenden Mann. Die Kinder schrieen um Hilfe. Diese kam aber zu spät. * Solingen, 3. Juni. Durch Zufall gelangten heute wahrhaft skandalöse Zustände in Metzgereien unserer Stadt ans Tageslicht. Gestern nachmittag erschien auf dem hiesigen Polizeibureau ein Fabrikarbeiter und gab an, von einem Metzgermeister in der Wupperstraße Wurst gekauft zu haben, die sich als vollständig mit Maden durchsetzt und ungenießbar herausstellte. Der Mann legte die Wurst der Polizei vor, die auch diese Angaben bestätigt fand. Daraufhin nahm die Polizei eine eingehende Revision bei dem betreffenden Metzger vor, die fast einen Zentner verdorbener Wurst= und Fleischwaren ans Tageslicht führte. Stutzig geworden durch dies Ergebnis ließ die Polizei heute morgen durch den Nahrungsmittelchemiker Dr. Künnemann=Vohwinkel eine Revision der Metzgereien vornehmen, und siehe da, bis heute mittag wurden in 5 von 12 revidierten Metzgereien verdorbene Fleischwaren vorgefunden und beschlagnahmt. Auf dem hiesigen Polizeihureau standen ganze Fässer verdorbener Wurst und Hackfleischwaren, die einen pestilenzartigen Geruch verbreiteten. lande vielfach Schaden an. In Radersdorf wurden 1 Bauerngut und 2 Scheunen und in Burheide bei Auerbach 2 Häuser durch Feuer zerstört, ebenso in Obergeßnitz und Gablau bei Elsterberg, wo 2 Bauernhäuser vernichtet wurden. Hd Berlin, 4. Juni. Auf Grund des Obduktionsbefundes der ermordeten Schülerin Lina Hoffmann neigt die Kriminalpolizei zu der Ansicht, daß das Verbrechen in Berlin verübt ist. Der Mörder hat das Mädchen vermutlich nach seiner Wohnung verschleppt, sie dort mißhandelt und dann getötet. Die Leiche, die er vielleicht mehrere Tage in seiner Behausung verborgen gehalten, hat er dann nach dem Wasser geschleppt und in die Spree geworfen. Nach dem Karakter der Ermordeten zu urteilen, ist das Verbrechen von einem Manne verübt worden, den das Kind genau kannte und ihm deshalb ohne Bedenken folgte. Hd Hamburg, 4. Juni. Die Kriminalpolizei verhaftete in der hiesigen Filiale der Dresdener Bank einen Mann, der Schweizer Eisenbahn=Aktien umsetzen wollte. In seinem Koffer im Hotel wurden noch für 21000 Mk. gestohlene Wertpapiere gefunden. Man glaubt in dem Fremden, der beharrlich jede Auskunft verweigert, einen berüchtigten internationalen Bankdieb gefaßt zu haben. Hd Rom, 4. Juni. Die Kundgebungen gegen Oesterreich flauen allmählich ab. In Verona fand gestern aus Anlaß des Geburtstags Garibaldis ein Festzug der Studenten statt, an welchem sich zahlreiche deutsche Studenten beteiligten, welche mit„Hoch Deutschland, Hoch Kaiser Wilhelm!“ und jubelnden Zurufen begrüßt wurden. Hd Wien, 4. Juni. König Leopold von Belgien hat in dem Erbstreite mit seinen Töchtern nunmehr die ordentlichen Gerichte angerufen. Hd Kiel, 4. Juni. In den ärmeren Stadtvierteln ist der Unterleibstyphus epidemisch ausgebrochen. Hd Kopenhagen, 4. Juni. Der Dampfer„Torwaldsen“, welcher seit 12 Monaten für verschollen galt, ist nunmehr ganz unerwartet zurückgekehrt. Er hat ein halbes Jahr lang zwischen Eisbergen festgesessen. * Köln, 3. Juni.(Entschlossene Frau.) Eine Frau bemerkte hier, wie ein kleines Mädchen aus dem Fenster der dritten Etage eines Hauses stürzte. Kurz entschlossen hob die Frau ihre Kleider auf und fing das Kind auf, sodaß es unverletzt blieb. Durch die Wucht fiel die Frau zu Boden und trug außer einem Armbruch Verletzungen am Kopf davon. * Neunkirchen(Regbez. Trier), 3. Juni. Hier und in den Nachbarorten Elversberg und Breitenbach(Pfalz) sind in den letzten Tagen etwa 18 Personen an Vergiftungserscheinungen erkrankt und drei bereits gestorben. Man nimmt, laut„Köln. Volksztg.“, an, daß verdorbenes Pferdefleisch von auswärts eingeführt worden sei, dessen Genuß die Vergiftung herbeigeführt hat. Die Untersuchung wurde eingeleitet und ein auswärtiger Pferdemetzger nebst dessen Gesellen verhaftet. Eigener Depeschendienst der„Schwerter Zeitung“. Hd Berlin, 4. Juni. Der Besuch Kaiser Wilhelms am Wiener Hofe ist für die zweite Septemberhälfte in Aussicht genommen. Hd Berlin, 4. Juni. Schwere Gewitter richteten gestern nach einer Meldung aus Plauen i. V. im VoigtHd Madrid, 4. Juni. Hier verlautet, daß Frankreich eine Note an Spanien und England gerichtet habe, worin es die Notwendigkeit eines militärischen Vorgehens gegen Figig zu rechtfertigen unternimmt. Frankreich versichert in dieser Note angeblich, daß es keine definitive Besetzung marokkanischen Gebietes beabsichtige. Hd London, 4. Juni. Der Kapitän eines in Grimsby aus Island eingetroffenen Dampfers berichtet, daß er Augenzeuge eines Ausbruches des Vulkans Hekla gewesen sei. Drei Stunden lang sei sein Schiff von Schwefeldämpfen umgeben gewesen und sei vollständig mit Asche bedeckt worden. Das Meer habe auf dreißig Meilen Entfernung eine graue Farbe angenommen. Hd Montreal, 4. Juni. Die Stadt ist in dichte Rauchwolken eingeschlossen. 80 Kilometer westwärts ist ein ungeheurer Waldbrand ausgebrochen. Hd Newport, 4. Juni. Drei junge Leute, welche im Kanal in der Nähe von Urcel badeten, sind ertrunken. Die Leichen sind bis jetzt noch nicht aufgefunden worden. Hd Newyork, 4. Juni. Am Bahnhofe Lincoln wurde an der Stelle, wo Roosevelt aussteigen mußte, eine mit Dynamit gefüllte Handbombe gefunden. Hd Newyork, 4. Juni. Nach Berichten aus St. Louis läuft die Stadt Gefahr, durch den Mississippi überschwemmt zu werden. Die Bewohner der niedrig gelegenen Stadtviertel treffen bereits Sicherheitsvorkehrungen. Hd Paris, 4. Juni. In einem Wagenabteil des aus Mentone hier eingetroffenen Expreßzuges wurde der englische Graf Assermodes tot aufgefunden. 5. Juni: Warm, wolkig mit Sonnenschein, vielfach Gewitter. 6. Juni: Wenig verändert, wolkig. Für den redaktionellen Teil verantwortlich Wilh. Schade. Bekanntmachung. Der auf dem Kreistage des Kreises Hörde am 27. März d. Is. zum Kreisdeputierten wiedergewählte Königliche Kammerherr, Rittergutsbesitzer, Major a. Freiherr von Rheinbaben auf Haus Ruhr ist Exzellenz dem Herrn Oberpräsidenten der Provinz Westfalen durch Erlaß vom 25. d. Mts. Nr. 4973 I auf Grund des§ 31 der Kreisordnung für Westfalen vom 31. Juli 1886 auf die gesetzliche sechsjährige Amtsdauer bestätigt worden. Hörde, den 27. Mai 1903. Der Landrat. I. V.: Mathis. Bekanntmachung. Die hiesigen städtischen Behörden haben auf Grund des§ 1 des Straßen= und Baufluchten=Gesetzes vom 2. Juli 1875, G. S. S. 561, unter Zustimmung der PolizeiVerwaltung die Baufluchtlinien einer Verbindungsstraße zwischen der Wilhelmstraße über die Grundstücke des Krankenhauses Bethanien, des Eisenbahnsekretärs Trokhels und der Friedrichsstraße festgesetzt. Wir machen hiermit darauf aufmerksam, daß der betreffende Plan in Gemäßheit des§ 7 des angezogenen Gesetzes im hiesigen Stadtbauamt, Wiesenstraße Nr. 4, zu jedermanns Einsicht offen liegt und, daß Einwendungen dagegen binnen einer präklusivischen Frist von 4 Wochen bei uns schriftlich anzubringen sind. Hörde, den 28. Moi 1909. Magistral Der Magistrat. Feldmann. Die Verlobung ihrer einzigen Tochter Irma mit dem Landwirt Herrn Louis Plässer beehrt sich anzuzeigen Witwe Dietz geb. Kohlmann Holzen b. Schwerte, Pfingsten 1903. 360 Meine Verlobung mit Fräulein Irma Dietz beehre ich mich anzuzeigen. Louis Plässer. Holzen b. Schwerte, Pfingsten 1903. Unerreicht gross ist meine Auswahl. Unvergleichlich billig sind meine Preise bei nur besten Qualitäten. 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Die Neuwahl eines Abgeordneten zum Deutschen Reichstage für den, 6, Woxzltreis, ugsaben die Kreise Dortmund(Stadt und Land) und Hörde ist auf Dye ghens, verzzu4eladen werden, beraumt, wozz, die Wahlberechtigten der hiesigen, Stadt mit den. 7 sihr endigen. Das Wahlrecht die Wahlhandlungen vormittags 10 Uhr beginnen und Die, fitt=gie, piesige Stadt gebildeten bezierke, die bestimmten Wahlokale und die Namen der zu Wahlvorstehern und Stellvertretern ergeben sch aus der folgenden hiebersicht. Bezeichnung der Wahlbezirke. Seelen= zahl der Wahlbe= zirke. Namen der Wahlvorsteher. der stellvertr. Wahlvorsteher. Bezeichnung des Wahllokals. SchutzenBund Schwerte. Regiments=Befehl! Sonntag, den 7. Juni, nachmittags 3 Uhr: Antreten der Schützen bei den Herren Hauptleuten. 3¾ Uhr: Abmarsch vom Vereinslokal Specht, Wilhelmstraße, nach dem Schützenhof. de Schützen mit Gewehr, Offiziere in Uniform. Alles tritt ein. Der Oberst. Sonntag, den 7. Juni cr., nachm. 3 Uhr anfangend, feiert das Hellweger Erziehungshaus in Holzwickede in gewohnter Weise sein Jahresfest. Festredner: Past. Prein=Methler, Past. Böckmann=Apler= beck, Past. Pröbsting=Camen. Es ladet herzlich ein Kuratorium. Kubaurrikverrin. Schwerte. Zur Beerdigung des Kameraden Jacckel tritt der Verein am Freitag. den 5. ds. Ats., nachmittags 2½ Uhr, im Vereinslokal an. 8400 C. Fuhrmann, Oberbergamtsmarkscheider F. W. Osthoff, Wirt 3500 3400 3308 Zahlreiches und pünktliches Erscheinen dringend erwünscht. Der Vorstand. 8400 A. Cremer, Fabrikant W. Grins, Hüttenbeamter H. Born, Rektor P. Boos, Prokurist Jak. Cans, Kausmann J. Hilgeland, Oberbuchhalter Ed. Rode, Gerichtstaxator R. Froning, Prokurist H. Wallrabe, Kaufmann 5 Hue, Werkmeister Louisenschule, Hochofenstraße, parterre. Höhere Mädchenschule in der Friedrichstraß, parterre. Th. Hensel, Lehrer G. Schulte, Lehrer, Viktoriaschule, parterre rechts. Viktoriaschule, parterre links. Stiftsschule, parterre. 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Hülfsbremser Carl Hasenhöller. Schlosser Albert Knülle. Drahtzieher Carl Hunold, Fabrikarb. Adam Prinz, Etahisetreiher Beinrich Melchheier. Lagerist Heinrich Meixelsperger. Polizei=Sergeant Friedrich Kellerhoff. Hülfsbremser Wilhelm Buschmann. Aufgebote. Fuhrunternehmer Hexmann Veplrgug, Anna Kirchner zu Schwerte und Ergste. Gastwirt beck und Ludmilla Honsalek zu Schwerte. Fabrikarb. Emil Gies und Antoniette Schäfer zu Schwerte. Tiezger Karl Wilkes und o.Gheschließzungen. Drahtzieher Wilhelm Kern und Hermine Köllmann zu Schwerte. Fabrikarb. Aug. Rosigkeit und Maria Flüshöh zu Schwerte. Rangierarbeiter Heinrich Sauerland und Karoline Schlegel zu Schwerte und Benninghofen. Schmied Louis Poggel und Emma Kämper zu Schwerte und Oestrich. Zimmermann Oskar Dörre und Mathilde Finke zu Schwerte. Stuckateur Hubert Timmermanns und Sophie Genuit zu Schwelle Sterbefälte. Robert Lange 1 J. Schlosser Josef Düpin 23 J. Alfred Heetfeld 2 M. Josef Kölker 1 J. Maurer Adolf Hafeneger 67 9. herrean Precgzser Kark Botper, arghhte 99, Schumacher, 1.,9„aurer Friedrich Funke 48 J. Maric geb. Schmidt, 48 J. Maurer Frartin Funre 48 J. Maria Buschmann 1 Stde. Mathias Cohnen ¼ Stde. Wer Freude haben will, der streiche seine Fußböden nur mit 9 feinster Bernsteinfussbodenlack mit Farbe, pr. 2 Pfd.-Büchse 1,80 M. Derselbe wird hart und trocken in einer Nacht. Zu haben bei Carl Trog, Schwerte. 1 Altestr., Bahnhofftr, Chausseestr., Entenpothstr., Felizitas, Hoppendaß, dhosenstraße, „ugenruhl, Löwenstraße, „Weststr. Bismarckstraße, Dallackerstraße, 3400 Düppelstr., Feldstr., Friedrich= str., Grüner=Weg, Kirchstr., Kluse, Penningskamp, Rathausstr., Schildstr., Schlachthausstr., Viktoriastr., Wiesenstr., und Wilhelmstr., Dortmunderstraße, Kipsburg, Remberg, Hinterer Remberg, Steinkühlerweg, Weingartenstr., Burgstr., Düsteregasse, Goldstr., Kumpstr., Langestr., Markt, Mühlenberg, Ort links, Ort rechts, Papengasse, Schwarzer=Pfad, Seekante, Stift, Stiftskamp, Tiefestr., Tullstr., Wallrabenhof, Bickefeld, Bickestr. I, Bickestr. 17, Clarenberg, Emscherstraße, Kämpchen,Kirchhofstr., Stein= str., Bachstraße, Benninghoferstr., 3063 Bruchstr., Hospitalstr., Louisenstr., Hintere Schildstraße, Sedanstr., Gabelsbergerstr, Hacheneyerweg, Schulstr., Südstr., ulsenstraße, Ermelinghoferstr., 1655 H. Rose, Lehrer W. Frags= Metzerstraße, Neuermarkt., 256 Schützenstr., WeißenburgerAuf nachstehende Bestimmungen machen wir noch besonders aufmerksam: Abgeändertes Wahl“ 28. Mai 1870. Per Tisch an weichen der Mahorstand Platz nimnt st soauhzustelen, daß er von alln selt sein; site sind in der erforderlichen Zahl bereitzuhalten chsichtigen mehreren von dem Vorstandstisch Sperrzstenj hlagrzutisege, Voerfggge dafür zu treffen, daß der Wähler Siu ubdrug de Moweischer seine Stimme abgeben will, nimmt von einer durch den kand in der Nähe des Zugangs du dem sichterigr ve giebt sich sodann in den Rebenraum oder an den Recbentsch, uod er seuern Sigus Geteden sehte Bopvong und Lsergseost, sohald der den Namen in der Wählerliste aufgefunden hat, den Umschlag mit dem Stimmzettel dem dn Stimmzetel, weiche de Wohgrsähge, Hehen s kenpeizen ebenso die Stimmzettel solcher Wähler, welche sich in den Nebenraum oder an den Nebentisch(Abs. 1) Der Wahlvorsteher hat darauf zu Nebentisch(Absatz 1) nur so lange verweilen, als unbedingt erforderlich ist, den Umschlag zu stecken. 1. Stimmzettel, welche nicht in einem amtlich abgestempelten Umschlag oder welche in einem mit einem Kennzeichen versehenen Umschlage übergeben worden sind; 2. Stimmzettel, welche nicht von weißem Papier sind; 3. Stimmzettel, welche mit einem Kennzeichen versehen sind; 4. Stimmzettel, welche keinen oder keinen lesbaren Namen enthalten;, 6ag zu grsennen in. 5. Stimmzettel, aus welchen die Person des Gewählten nicht unzweifergaft zu erkennen ist; 6 Stimmzettel, weice auf eine vich, ioder einen Vorbehalt gegenüber dem Gewählten enthalten. Stimm eiu einem ümschlag enthaltene gleichlautende Stimmzettel gelten als eine Stimme; in einem Umschlag enthaltene, auf verschiedene Personen lautende Stimmzettel sind unguntig. Sörde in u. Rai vvs. Der Ragistrat: Feldmann. Junger Mann sucht ein fein mößl.Zimmer mit guter voller Pension in der Nähe des Bahnhofs. Offert. unt. W. 100 an die Geschäftsst. d. Z. Täglich80—100Ltr. Empfehle mich zur Anfertigung sämtlicher Damen- und unt. A. 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