Amtliches Kreisblatt far den Rieis worck! Pmrrrn eise dice end dauct d sce aibehach id. Asiaenstodleste eienen gesche eeeneuchen der tlch Aeldene Sashans hhoh Hasg. sgre. sgeheastiuns ue e, eshesche get. Himmelfahrt. eines Fürsten und wie wenig geht von seinen Kaser Friedrich dafüir ein sprechendes Beispiel, wie sehr Kaiser Freertich Lafur em(Prechrner Leispiel, wie sehr Fürsten sind Menschen vom Weibe geboren Und kehren um zu ihrem Staub; Ihre Anschläge sind auch verloren, Wenn nun das Grab nimmt seinen Raub. Anders steht es mit der Proklamation des Königs, esen Veich, Hage gbschiedswort, das Jesus an sein Volt sen Jüngern alle Völter!“ Ist es auch Jahrhunderte als je, sein Reich über bie,ogzgg, b und der Königsname Jesu wir in Hunderten von der Johrhunderte, vie-der Menschenrechte, die Fürsorge für die Geringen im Volke ist eine Wirkung seines Köniaswillens. Die ihn kennen, Ioun, o Sie geergig, Es kommt die Zeit, da das vor jedermann offenbar Politische Uebersicht. Deutschland. ersehen ist, die geplante Reorganisation des Ingenieurwesens auszuführen. ich eine Versammlung Freisinniger in Berlin. Es wurde ervorben habe. Doh valegn nicht genigen. Von einer : H zwie„#tanmäßig feststehe, schon vor 25 — Das Kaiserpaar hat die Reichslande wieder verlassen und kehrt heute nach Potsdam zurück. Der Kaise machte am letzten Tage einen Hihgezter hie, Porträgl Chefs des Zivilkabinetts, des Bezirkspräsidenten und des große Gefechtsübung bei Metz abgehalten. Die, Kaiserin empfing Dienstag mittag drei Arbeiterinnen Loegrei burger Stickereistem Harunter Einie in Geide, Perlen Schokolade und Kuchen bepitet.. 8 — Der Deutsche Kolonialrat, der soeben in un eir de lechgeagnch eaide Heiesesche eansteisch inneren Entwicklung der Schutzgebiete nicht erwar werden können. — Das deutsche Uebungsgeschwader läuft am heutigen Mittwoch in den spanischen Hafen Vigo ein, wo längerer Aufenthalt genommen wird und u. a. kriegsmößte Kohlenubernahme stattfindet. Wenn miral Heinrich von Preußen werde bei dieser Gelegenhe drid besuchen, so dürfte das kaum zutreffen. der Parteileitung nahestehenden Seite wurded klärt, daß Lohning, wie altenmäßig feststehe, sche „Löhning=Frage“ ist diese Festste teressant. — Dem Generalobersten Grafen Häseler wurden unter Stellung zur Disposition und unter Belassung Chef des Brandenburgischen Ulanenregiments Nr. die Brillanten zum Schwarzen Adlerorden verliehen. Gouverneur von Metz wurde der Kölner Gouverneur Generalleutnant v. Hagenow. Busch. — England und die allgemeine Wehrpprgt, ie Londoner Army and Navy Jazette schreibt u. reitung kann uns eine Armee geben. Klügere Völker haben die Nowendsorost den Opgergebracht. Wir ein Volt sehen und die notzseranlagung sondergleichen, haben das est.— Voher solle das Kriegsminisgerr zingereitger pshe dens Dos Bot fogutzer eraft geschte Gesetz über den tige Geldbewilligung komme es an, sondern auf die Beschaffung von Leuten. Verschwörer auch stets mit reichlichem Gelde versehen, wavev, Dse zu einter sehr schpierigen Lage. Im Laufe eines Jahres haben sie im Pirchus, ip,perhafte und einer strendavon sind viele Monate lang in Haft behalten worden, und wenn man sie freiließ, mußten sie meistens Griechenland sehr bald verlassen. Aber viel konnte damit nicht angerichtet werden. Denn es ging nicht an, daß die griechischen Behörden Personen, nur deshalb, wei, Kogu garen waren und möglicherweise in der Turrei hou, räterische Handlungen vollführen würden, bestraften und ihre Geldmittel beschlagnahmten. Der Kulturkampf in Frankreich. Der Kampf um die geistlichen Orden ist in Frankreich dagewesene in den Schatz, hendem Gixm und hlutigen in den Kirchen sind vor lovendem Tarm und blurigen Schlägereien nicht mehr sicher. Und während früher nur die Provinz von diesen Kämpfen heimgesucht wurde, ist jetzt auch Paris selbst der Schauplatz schlimmster, Ausschreitungen geworden., In einer Kirche der„### Stadtteils Bellewille erschienen am vergangenen Sontag 150 mit Knütteln bewaffnete Fleischhauer, die ausnahmlos Mitglieder des royalistischen Komitees waren, angeblich zu dem Zweck, um Kundgebungen niederzudrükken. Der Gottesdienst wurde von dem früheren Jesuitenpater Oriol abgehalten. Als dieser sich mitten in seiner Predigt befand, erhob sich einer der anwesenden sten, um den Geistlichen mit der Frage zu unterhrechen; Wer hat Sie denn eigentlich ermächtigt, hier zu Previgen? Das war das Signal der Schlacht. Die Fleischhauet. ten sich auf die Gruppe der Republikaner und zialisten und hieben mit ihren Knütteln erbarmungslos auf diese ein. Die Bedrängten versuchten zu entfliehen, wurden daran jedoch von ihren Angreifern verhindert, die immer neue Salven auf die Häupter ihrer Gegner niedersausen ließen. Schließlich gelang es doch die Polizei von dem Kirchenkampf zu benachrichtigen. Als ein starkes AufMavrid besüchen, so Larftr das kaum zutreffen. — Neue Geschützvorlage? Mit den durch die Umwandlung entstehenden Rohrrücklaufgeschützen, die das zukünftige Feldgeschütz vorstellen, wird laut„Rhein.= Westf. Ztg.“ ein Teil unserer Feldartillerie ausgerüstet, um damit noch im Laufe des Sommers Versuche in größeren Verbänden vorzunehmen und während des Kaiser manövers vor dem Kaiser selbst geschlossen aufantretg. Auf die Ergebnisse, die dann mit den abgeänterten Geschützen erzielt worden sind, werde sich die neue Geschützvorlage begründen. Inzwischen werden auch auf den größeren Schießplätzen ausgedehnte Versuche mit diesen Geschützen stattfinden, deren Ergebnisse in der Hauptsache ebenfalls vor dem Kaiser festgestellt werden dürften. — Von der Armee. Die Wiederbesetzung des Kommandos des 6. Armeekorps in Breslau für den zen v. Meiningen soll den„Dresd. Neuesten Nachr.“ zufolge noch in dieser Woche geschehen. Wie ferner in militärischen Kreisen verlautet, wollen der Generalstabschef Graf von Schlieffen und der Kommandeur des 11. meekorps General v. Wittich in Kassel den Dienst quittieren. Als Nachfolger des erstgenannten wird der General v. d. Goltz vom 1. Arnieekorps genannt, da er dazu ausdem europäischen Wetterwinkel. ihre Anstrengungen, dem geheimen Treiben der in Operationsbasis beDer Inhalt des Schreibens westelhgst Oprzaharzt bezag aus Rtalien, Frankreich, Der angebliche Zahnarzt regog aus Italien, Frankreich, England und auch aus Deutschland alle möglichen Sendungen, die vorgeblich für eine zahnärztliche Praxis bestimmt waren. Die aus dem westlichen Europa stammenden Briefe und Schriftstücke, die beschlagnahmt wurden, bestärken die Annahme, daß das bulgarisch=mazedonische Komitee fast in allen Ländern Agenturen unterhielt, denen die Lieferung von Sprengstoffen und besonders auch von Dumdumkugeln oblag. Und während die bulgariOffiziere mit den bewaffneten Banden, die in Mazedonien einbrachen, die Landesofengzsessen Zeister äimlich die Bombenverfertiger und die auf dem Seewege nach Saloniki gekommen sein. machten dabei große Umwege, um jeden Verdacht von sich abzulenken. Von Bulgarien aus fuhren sie mit Donau dampfern nach den rumänischen Häfen des Schlrun Meeres und von dort mit Seedampfern nach dem Piraur. So verheimlichten sie hier ihren bulgarischen Ursprung, und im Piräus erhielten sie durch ihre Agenten falsche oder gefälschte Pässe, mit denen sie auf französischen, englischen oder griechischen Dampfern nach Saloniki kamen. Um ein derartiges System der Täuschung durchführen zu können, mußte allerdings das bulgarische Komitee über sehr bedeutende Geldmittel verfügen, und es ist jetzt festgestellt, daß die über den Piräus zu= und abreisenden Als ein starkes Aufgebot von Polizisten in der Kirche erschien, verschwanden der Kampf dann noch eine Weile fort, und es bedurfte außerordentlicher Anstrengungen, um die Ruhe endlich wiederherzustellen. Während des Verlaufs dieser unerhörter Vorgänge blieb der Geistliche ruhig auf der Kanzel und beendigte nach Wiederherstellung der Ruhe seine Predigt, als ob garnichts vorgefallen sei. Japan als Seemacht. Japan will sich im fernen Osten zu einer Vormacht von maßgebendem Einfluß heranbilden und opferg sem Ziele seine besten Kräfte. Es ist bekannt, daß Japan alles eher ist als ein reiches Land. Dessen ungeachtet aber betreibt es die Vergrößerung und Verstärkung seiner Streitmacht zu Wasser und zu Lande mit wahrhaft erstaunlicher Energie und Beharrlichkeit. Soeben hat die Regierung dem Parlament in Tokio wieder eine Vorlage unterbreitet, die für den Neubau von Kriegsschiffen nicht weniger als 200 Millionen Mark fordert, die im Laufe der nächsten 12 Jahre aufzubringen sind. Die dauernden Flotten=Ausgaben Japans belaufen sich auf 30 Millionen Mark. Diese lolossalen Summen kann Japan natürlich nur auf dem Wege der Anleihen flüssig machen. Sein stets willfähriger Geldgeber ist England. Japan wird dadurch den Engländern tributpflichtig, und diese lachen sich ins Fäustchen, daß Japan das Geld zu einem Zwecke verwendet, von dem sie selbst einst Nutzen ziehen können. Andererseits besitzt Japan freilich das Zeug dazu, um sich einen Gläubiger abzuschütteln, der ihm unbequem. werden sollte. Und daher ist es doch die Frage, ob Eaglands Spekulation sich schließlich als richtig erweisen wird. Kleine Chronik. + Schwerin i. M., 18. Mai. Am 26. August 1813 fiel Theodor Körner in einem Gefecht an der Landstraße Schwerin=Gadebusch, in der Nähe von Rosenberg. An dieser Stelle, wo der jugendliche Dichter und Held sein Leben aushauchte, wurde später von einem Patrioten ein Denkmal errichtet, das zwischen Fichten und Eichen etwas seitwärts der Landstraße versteckt lag und von manchem Wanderer unbeachtet blieb. Auf Kosten der Regierung ist jetzt das Denkmal freigelegt, der Platz durch gärtnerische Ar lagen verschönert und durch ein Gitter eingefaßt. An der Stelle, wo der feindliche Schütze den tötlichen Schuß al gab, ist vor zwei Jahren ein kleiner Obelisk errichtet.. Haus= und Landwirtschaft. (Ueber schlechte Kartoffeln) hört man namentlich in der jetzigen Jahreszeit viele Hausfrauen und Köchinnen klagen. Und doch gibt es ein ganz einfaches Mittel, bei dessen richtige Anwendung diese Klagen ein für allemal verstummen. Es sei zu Nutz und Frommen unserer Leserinnen hier mitgeteilt. Die Kartoffeln werden einige Stunden in kaltes Wasser gelegt und erst dann werden sie in kochendes Salzwasser getan und aufs Feuer gesetzt. Bei diesem Verfahren wird nicht nur eine wohlschmeckende, sondern auch eine weiße Kartoffel gewonnen. Sollte dieselbe aber in Ausnahmefällen trotzdem die bläuliche, die so unansehnlich und unappetitlich machende Farbe, behalten, dann empfiehlt es sich, dem kochenden Wasser einen Tropfen Essig zuzugießen. Sofort wird der Zweck, eine schöne weiße Farbe der Kartoffel zu erhalten, erreicht. Lokales. Schwerte, 20. Mai. 1903. **(Unmaßgebliche Gedanken.) Unser treuester Begleiter ist jetzt wohl der Regenschirm, oder wenigstens, er sollte es sein, denn wehe, wenn wir vermessen oder vergeßlich genug sind, uns ohne ihn auf die Straße zu wagen; es wird das„fürchterlich gerochen. Eben noch schien die Sonne, wenigstens hatte das dichte Gewölk sich auf einen Augenblick gelichtet, um ein paar Sonnenstrahlen hindurchzulassen; im Nu aber sehen wir den Himmel wieder grau in grau und die Wolken senden ihr Naß auf uns arme Menschlein herab. Wenn es noch„köstliches Naß" wäre, das sie uns spenden,„köstlich“ im Sinne der Bier= und Weintrinker, aber so verlangt uns nach ihrer Spende nicht, jedenfalls nicht in dem Maße, wie sie in diesem „Wonnemonat“— wer lacht da?— uns beschert wird. Da soll man bei Stimmung bleiben, wenn man wieder einmal vergeßlich war, den Regenschirm fein säuberlich zu Hause im Ständer hat stehen lassen und hinterher pudelnaß ward. Kein trockener Faden an dem ganzen Menschen! Dazu die mitleidigen, zuweilen auch spöttischen Blicke der anderen, die fürsorglicher waren, deren Prinzip es ist, ohne Regenschirm niemals auszugehen, selbst wenn kein Wölkchen den Horizont trübt. Doch hoffen wir, daß der Regengott ein Einsehen hat, daß er seine Tätigkeit einstellen wird, vorläufig wenigstens, damit die regenschirmbewaffnete Menschheit an Abrüstung denken kann. **(Der hochw. Bischof Dr. Schneider) von Paderborn passierte abend von der Firmung in Letmathe kommend, per Wagen unsere Stadt und fuhr mit dem Schnellzuge 8,30 Uhr nach Paderborn zurück. **(Angesichts der kommenden Festtage) möchten wir ein Wort für unsere Gastwirte einlegen. Gegen einen Uebelstand, der sich regelmäßig bei festtäglich überfüllten Vergnügungsgärten sehr zum Schaden der Gastwirte bemerkbar macht, kämpfen diese seit langem vergeblich. Wir meinen die an Tisch gelehnten oder mit Garderobe belegten Stühle. Während oft Hunderte ermüdeter Gäste vergeblich ein Plätzchen zur Ruhe und Erquickung suchen, müssen sie erfahren, daß alle diese ihren Beruf verfehlenden Sitze„besetzt“ sind, ihre Inhaber nur augenblicklich nicht anwesend seien, während dieselben, wenn sie überhaupt je erscheinen, oft erst in Stunden eintreffen. Es ist das eine Rücksichtslosigkeit des Publikums gegen andere Gäste und den Lokalinhaber, wie sie ärger nicht gedacht werden kann. Oft werden die Stühle nur umgelegt, damit sich kein Fremder an den Tisch, an dem man allein sein will, setzt. Im allgemeinen Interesse sollte das Publikum gegen solche Rücksichtslosigkeit einschreiten. **(Sanssouci=Konzert.) Wir wollen nicht verfehlen, nochmals auf den hohen Kunstgenuß aufmerksam zu machen, der uns in dem morgigen Konzert des M.=G.=V. „Sanssouci"=Dortmund im Schützenhofe bevorsteht. Es ist ratsam, sich vorher schon mit Karten zu versehen, denn der Kassenpreis ist wesentlich höher als der Vorverkauf. Das uns vorliegende Programm enthält außer den Hauptpunkten, den beiden gewaltigen Chören für das Kaisersingen, manche Perle edlen deutschen Liedes und auch der instrumentale Teil dürfte, dafür bürgen die mitwirkenden Kräfte, den verwöhntesten befriedigen. *(Schützenbund Schwerte.) Am kommenden Sonntage findet im Vereinslokale bei Specht eine außerordentliche Generalversammlung statt, zu welcher die Parole, soll heißen die Tagesordnung daselbst vom Höchstkommandierenden der Versammlung, dem Vorsitzenden Herrn Josef Kramer ausgegeben wird. Da die Tagesordnung eine sehr wichtige ist, werden sämtliche Schützen gebeten zu erscheinen. Nichtkommen wird mit 3 Tagen Mittelarrest bestraft. **(Vorsicht bei Verletzungen.) Wie sehr auch bei den kleinsten Verletzungen größte Vorsicht am Platze ist, zeigt wieder folgender Fall. Der Sattlermeister S. in Herdecke hatte vor einigen Tagen ein kleines Pöckchen am Kopfe aufgekratzt. Er schenkte aber der Sache keine Beachtung, mußte aber schon bald den Arzt zu Rate ziehen, da der ganze Kopf anschwoll und rot wurde. Anfangs glaubte man es mit Kopfrose zu tun zu haben, als es aber immer schlimmer wurde, stellte es sich heraus, daß Blutvergiftung eingetreten war. S. mußte ins Boeler Krankenhaus gebracht werden, wo er mehrfach operiert wurde, aber trotzdem nach kurzer Zeit starb. **(Eine Prägung) von 20 Millionen Fünfmarkstücken ist für dieses Jahr beschlossen worden. 10 Millionen davon werden in wenigen Wochen in Umlauf gesetzt werden. Es wird dies vielfach Verwunderung erregen, da diese Münze als unhandlich nicht beliebt ist. Aber die Fünfmarkstücke treten an die Stelle der zur Einziehung verurteilten Taler, deren Fehlen als Silbermünze sich bereits so fühlbar macht, daß an die Reichsbank vielfach die Forderung ergangen ist, die Taler wieder verkehren zu lassen. Diesem Wunsche kann nicht entsprochen werden, dafür wurde die Ausprägung jener 20 Millionen Fünfmarkstücke angeordnet. **(Ein für Wirte und Hausbesitzer) sehr interessanter Prozeß spielt sich augenblicklich in Dortmund zwischen dem Besitzer des Wiener Kaffees Herrn Weinberg und seinem langjährigen Kastellan Herrn Schmidt ab. Letzterer blieb am 1. April d. Is. die Vierteljahrsmiete mit 3750 Mark schuldig. Als Herr Weinberg darauf Klage erhob, machte Herr Schmidt den Einwand, er sei Herrn Weinberg nichts schuldig; da nach dem Gesetz nicht gestattet sei, eine Wirtschaftskonzession zu übertragen, sei auch der zwischen Weinberg und ihm geschlossene Vertrag ungesetzlich und aus einem ungesetzlichen Vertrage könne man keine Forderungen herleiten. Da das Reichsgericht in einem ähnlichen Falle bereits in diesem Sinne entschieden hat, so wird Herr Weinberg den Prozeß wohl verlieren. Interessant ist noch, daß Herr Schmidt während des laufenden Prozesses seine Tätigkeit als Wirt ruhig fortgesetzt hat. Der Ausgang dieses Prozesses wird vielen Wirten und Hausbesitzern zu denken geben. **(Innungsverbände) gibt es in Preußen nach dem im Handelsministerium herausgegebenen Ministerialblatt für die Handels= und Gewerbeverwaltung gegenwärtig 33, die zusammen 4194 Innungen mit 187 084 Innungsmitgliedern und 1337 Einzelmitgliedern, im ganzen also 188421 Verbandsgenossen umfassen. Von den 33 Verbänden haben 19 ihren Sitz in Berlin. Die stärkste Mitgliederzahl weist der Zentralverband deutscher Bäcker=Innungen„Germania“ in Berlin auf, der 988 Innungen und 41 868 Verbandsgenossen zählt; dann folgen der Deutsche Fleischerverband in Frankfurt a. M. mit 1065 Innunger. und 35 767 Mitgliedern, der Bund deutscher Schneider innungen in Berlin mit 252 Innungen und 19 228 Mitgliedern, der Bund deutscher Barbier=, Friseur= und Perrückenmacher=Innungen in Berlin mit 356 Innungen und 16 433 Mitgliedern und der Bund deutscher SchuhmacherInnungen in Berlin mit 130 Innungen und 13 798 Mitgliedern. **(Verhaftet) und in das Landgerichtsgefängnis nach Hagen überführt wurde gestern nachmittag durch den Gendarm Sch. hier der Wirt Karl M. Die Verhaftung soll mit einer wenig erbaulichen Affäre zusammenhängen, die vor einiger Zeit vor dem hiesigen Schöffengerichte zur Verhandlung stand und nun wohl weitere Kreise ziehen dürfte. ** Warnung des Steuergeheimnisses. Für die Mitglieder der Steuereinschätzungs= und Berufungs=Kommissionen von Wichtigkeit ist ein Urteil der Strafkammer zu Hannover. Der Gemeindevorsteher Hartmannn aus Wennigsen hatte gelegentlich einer Wahlversammlung das Steuerverhältnis eines Hegemeisters, von dem er in seiner Eigenschaft als Mitglied der Steuereinschätzungskommission Kenntnis hatte, öffentlich mitgeteilt. Der Hegemeister stellte daraufhin Strafantrag gegen das redselige Gemeindeoberhaupt und die Strafkammer zu Hannover verurteilte letzteren wegen seiner amtswidrigen Handlung zu 100 Mark Geldstrafe resp. 10 Tagen Gefängnis. **(Ein empfehlenswerter Verein.) Eine eifrige Angehörige eines Wohltätigkeitsvereins in X. versuchte kürzlich ein neues Mitglied zu werben:„Sie sollten in unseren Verband eintreten, liebe Frau v. R. Bei ihren reichen Erfahrungen im Haushalt und in der Kinderstübe, ihrem Sinn für alles, was Fortschritt in der Armenpflege und Wohltätigkeit betrifft"„Aber verehrte Frau Doktor, unterbrach hier Frau von R. den Redestrom,„ich gehöre seit 21 Jahren einem Verein an, den mein Mann und ich gegründet haben.„Ist's möglich? Davon hörte ich noch nie etwas! Worauf erstreckt sich die Wirksamkeit Ihres Vereins?"„Nun!“ lautete die Antwort,„hauptsächlich beschäftigen wir uns mit der Erziehung. Wir haben eine Art Kindergarten für Knaben und Mädchen, auch einen Kinderhort, in dem wir die Schulaufgaben älterer Kinder beaufsichtigen. Außerdem sind es aber auch die praktische Lösung der Dienstbotenfrage und die sparsame Art der Haushaltungsführung, die uns beschäftigen. Sie sehen, wir bemühen uns, moglichst vielseitig zu sein. „Und wer ist Vorstand bei Ihnen?“ forschte die Frau Doktor weiter.„Dazu hat mein Mann mich ernannt,“ antwortete lächelnd Frau von R.,„doch beruht unser Haupterfolg auf Gegenseitigkeit und harmonischem Zusammenwirken.„Und so im Geheimen arbeiten Sie, daß niemand bis jetzt etwas gehört hat?“„Sie wissen, unser Herrgott macht es auch so und schafft im Stillen. Uebrigens steht unsere Vereinigung nicht allein da. Es gibt noch eine ganze Menge ähnliche, sogar in dieser tadt.“„In dieser Stadt und ich sollte nichts davon gehört haben? Wie heißt denn dieser Privatverein?“ Er heißt Familie!“ * Sölde, 19. Mai. Ein trauriger Unglücksfall ereignete sich gestern morgen auf Zeche„Margareta“ hierselbst. Der Bergmann Friedrich Filzhaut aus Aplerbeckermark geriet infolge Ausgleitens so unglücklich unter einen beladenen Wagen, daß er außer inneren Verletzungen, der Brust noch eine schwere Verletzung des rechten Beines erlitt. F. wurde in das Hörder Krankenhaus geschafft. Handwerk benötigte Maschinen im Betriebe vorgeführt Die künstlerische Ausschmückung der Ausstellungsräume haben die Gärtner Arnsbergs übernommen. Zu dieser Ausstellung wird der Verlag des„Westfälischen Handwer, kerfreundes“ einen Katalog herausgeben, dem auch eine kurze Beschreibung der Umgebung Arnsbergs, die zu großen und kleinen Spaziergangen die Besucher einladet beigegeben wird. * Münster, 19. Mai. Die Stadtverordnetenversamm. ung der Stadt Münster hatte vor einiger Zeit in gehei, mer Sitzung das Gehalt des Oberbürgermeisters der Stadt innerhalb der Ratsperiode in anbetracht der erhöhten Anforderungen, welche besonders die Repräsenta, Aus Westfalen und Rheinland. * Iserlohn, 19. Mai.(Vom Ausstand.) Im Laufe des gestrigen Tages nahmen 22 Arbeitswillige, darunter 6 früher Organisierte die Arbeit wieder auf. Die Gesamtzahl der eingestellten Arbeiter beträgt demnach 872, darunter 76, welche früher der Organisation angehörten.— Sonst liegen vom Ausstand keine bemerkenswerten Nachrichten vor. * Arnsberg, 18. Mai. Die diesjährige Ausstellung von Handwerks=Erzeugnissen, Kraft= und Arbeitsmaschinen für den Handwerksbetrieb, die von den Handwerkskammern Arnsberg, Dortmund und Münster am 13. Juni und folgende Tage hier in den Räumen des Schützenhauses stattfinden wird, verspricht einen erfreulichen Verlauf zu nehmen. Die Beteiligung seitens der Handwerker, als auch der Maschinen= und Werkzeugfabrikanten ist eine sehr rege. In einer besonders zu errichtenden Halle werden im U tion an das Oberhaupt des aufblühenden Gemeinwesens 8 stellt, von 12000 Mark auf 18000 Mark erhöht. Der Königl. Bezirksausschuß als Aufsichtsbehörde hatte sich dieser Tage mit dieser Angelegenheit zu befassen und sie nachzuprüfen. Er kam nach eingehender Beratung zu der Entscheidung, daß der Gehaltserhöhung als nicht genügend begründet die Genehmigung zu versagen sei. Man kann sich denken, daß diese Entscheidung in der Stadt einiges Aufsehen erregt. Münster, 18. Mai.(Staatsbahn=Idyll.) Am 14. Mai kam der Zug 641 Emden=Münster in Münster (9 Uhr 13 Minuten) ohne Postwagen an. Letzteres war versehentlich in Rheine abgehängt und dann vergessen worden. Die verdutzten Gesichter der Beamten im Postwagen = lüber den unfreiwilligen Aufenthalt in Rheine, der bis zur Abfahrt des nächsten Zuges(ab Rheine 11 Uhr 59 Min.) währte, kann man sich denken. Gevelsberg, 19. Mai. Ein schweres Unglück stieß dem erst vor 8 Tagen in die Lehre eingetretenen, kaum 14 Jahre alten Hammerschmiedelehrling Paul Haar von hier zu. Bei seiner Arbeit im Hammer flog ihm ein ziemlich großer Eisen= und Stahlsplitter mit solcher Wucht gerade ins rechte Auge, daß dieses vollständig zerstört wurde und die sofortige Ueberführung des Knaben in die Augenheilanstalt zu Hagen erfolgen mußte. * Solingen, 19. Mai. Ein schweres Sittlichkeitsverbrechen hat der 40 Jahre alte verheiratete Scherenfeiler Mahnfort in Höhscheid heute nachmittag in seiner Wohnung an seiner 17 Jahre alten Tochter verübt. Die Ehefrau des Unholdes setzte sofort die Polizei von dem Verbrechen in Kenntnis, die ihn darauf verhaftete. * Homberg, 19. Mai. Ein heiteres Vorkommnis trug sich vor einigen Tagen in einem hiesigen Geschäft zu. Der Arbeiter N., Vater von Zwillingssöhnen, die sich derart zum Verwechseln ähnlich sehen, daß selbst der eigene Vater sie kaum voneinander zu unterscheiden vermag, trat in einen Laden, um einzukaufen. In seiner Begleitung befand sich einer der Zwillinge. Der Junge, von dem Geschäftsinhaber gefragt, wie er heiße, nannte seinen Namen. Kaum hörte ihn der Vater, als er ausrief: „Soll Dich der Kuckuck! Flink nach Haus!“ Dem Ladenbesitzer erklärte er:„Der Bengel hat Nichtsnutzigkeiten gemacht und sollte zur Strafe daheim bleiben. Nur sein Bruder sollte mitgehen. Da sehe ich jetzt, daß ich den falschen zu Hause gelassen habe!“ Von lebenden Reklamen berichtet das„Wiener Fremdenblatt“: In dem Schaufenster eines Newyorker Apothekers ist seit einigen Monaten eine junge und hübsche Dame zur Schau gestellt, die den Tag über weiter nichts zu tun hat, als aus einem patentierten Gummiball die Dämpfe einer patentierten Desinfektionsmedizin einzuatmen. Diese Dame ist die bestdesinfizierte Person derWelt und es ist ihr ganz unmöglich, von irgendwelcher Ansteckung behaftet zu werden— so wenigstens behaupten die Erfinder des Fabrikats, die natürlich aus dieser Reklame einen vorzüglichen Nutzen ziehen. Die Dame, die danach befragt wurde, wie ihr die Rolle als Schauobjekt gefalle, antwortete jüngst einem Reporter:„Ich glaube, es ist ein ganz hübscher Weg, um sich 25 Dollar die Woche zu verdienen!“ Ein Laden im Broadway=Viertel ist alltäglich von einem belustigten Volkshaufen belagert, der ein allerliebstes Mädchen beobachtet. Es ist vom Kopf bis zum Fuß in wasserdichten Mackintosh eingekleidet, nur das Gesicht ist freigelassen und das blonde Lockenhaar, das unter einem Ueberwurfe hervorquillt. Von der Decke herab fallen dicke Wassertropfen auf die Schöne, die davon vollständig unberührt zu sein scheint, während die neugierige Zuschauermenge auf der Straße fröstelt. Erst nach mehreren Stunden wird die Vorstellung muterbrochen, das Wasser hört auf zu tropfen und die junge Dame entledigt sich lächelnd ihres Obergewandes, um dem Publikum zu zeigen, daß sie vollständig trocken geblieben ist. Dieser Weg der Marktschreierel soll einen ganz außerordentlichen Erfolg haben und der Fabrikant der wasserdichten Mäntel hat im Laufe weniger Monate seinen Umsatz gewaltig vermehrt und damit auch seinen geschäftlichen Profit verbessert. In einem Manhattan=Pelzladen wurde im vergangenen Sommer eine Boxvorstellung zwischen einem jungen Bären und einem Manne veranstaltet, um auf diese Weise Käufer anzuziehen. Beide hatten dicke Fausthandschuhe an, besonders der Bär, damit die Püffe und Stöße weniger empfindlich ausfallen sollten. Meister Petz schien das Ganze als einen recht amüsanten Spaß hinzunehmen, zum großen Ergötzen der Volksmenge, die aber von Tag zu Tag dermaßen anschwoll, daß sich die Polizei zum Einschreiten genötigt sah. Die Vorstellungen wurden des Straßenauflaufs und der Verkehrsstörungen halber untersagt, und der Bär hat seitdem einem älteren, und zwar ausgestopften Kollegen vom Nordpol Platz machen müssen. Selbst die prächtige arktische Szenerie will heute das Schaupublikum nicht mehr auch entfernt in dem Maße anziehen, wie früher der aufregende Boxkampf. Die Zigarette, die sich im Sturm die Männerwelt erobert hat und bei den Damen Alleinherrscherin ist, soll jetzt in ihrem Siegeslauf gehemmt werden. Man hat ihr in den Vereinigten Staaten, noch entschiedener in England, am nachdrücklichsten in Kanada den Krieg erklärt. Daß die kleine, zierliche verführerische Zigarette nicht ganz ungefährlich, jedenfalls der Gesundheit nachteliger it ale bsiche Pfeisfe, haben und gar die friedliche und patriarchal.— längst gepredigt. Aber das hat nichts genutzt, man griff immer haufiger zur Zigarette. Da auch. selbst Mädchen sich im frühesten Kindesalter sich i## garettenrauchen gewöhnt haben und da diese Leidenschaft von den hohstgatsich nach helischen und moralEnglanb egae begleitet ist, hat...## er:„Koln. Ztg. in Engl“ Ane Liga gebildet, die gegen das Zigarettenrauchen zungeLeute ankämpft, und in kurzem werden das kandvische und das englische Parlament mit Zigarettengesetzen befaßt werden. In Kanada will man, da das Verbot des Zigarettenverkaufs an jugendliche Personen unter 16 Juyren nichts genützt hat, die Herstellung und Einfuhr von Zigaretten e vy aten an Jugendliche versuchen. Natürlich findet von Zigaretten an Jugenrt, urlich fr das Vorhaben viel Widerspruch, aber nicht weil man den Kindern nicht das Vergnügen des Zigarettenrauchens nehmen will, sondern weil man glaubt, daß solche Verbot doch nichts nützen werden, wenn nicht Lehrer und Eltern mit gutem Beispiel vorangehen und selo das Rauhen aufgeben. statt Suppe. Den belgischen Truppen sollen in Zukunft zur Stärkung bei anstrengenden Märschen täglich 45 Gramm Zucker bewilligt werden. Der Brüsseler„Soir" erwähnt nach der Köln. Ztg. im Anschluß an diese Mitteilung, daß man früher im Heer großen Wert auf den Branntwein legte. 1814, ein Jahr vor der Schlacht bei Waterloo, wimmelte es in Brüssel von preußischen Soldaten, die die Verbündeten während ihres Marsches nach Paris zurückgelassen hat ten. Infolge aufgetauchter Streitfragen erließ damals Platzkommandant folgende, namentlich mit Rücksicht auf den Bremer Kongreß gegen den Alkoholismus interessante Verordnung über die Nahrung der Soldaten:„Da die in dieser Stadt einquartierten Truppen von den Büegern verpflegt werden, so eröffne ich auf Befehl Sr. des Generalleutnants v. Borstell dem Magistrat, daß die preußischen Soldaten nach folgendem Reglement zu begen sind: Jeder Soldat muß erhalten zum Frühstück eine Suppe(oder ein Glas Schnaps) und ein halbePfund Brot mit Butter, als Mittagessen eine Suppe, Gemüse, ein Pfund Brot und ein Glas Schnaps, als Abendessen dasselbe wie zum Frühstück und außerdem täglich einen Krug Bier. Von den Personen, welche Offiziere in Quartier haben, wird erwartet, daß sie diesemit Achtung und ihrem Rang entsprechend behandeln. Um alle Streitigkeiten zwischen den Quartierwirten und Truppen zu vermeiden, ersuche ich den Magistrat, dieses Reglement zu veröffentlichen. Sollten die Soldaten trotz gegenwärtiger Bekanntmachung weitere Anforderungen stellen, so haben die Bewohner ihre Beschwerden an den Platzkommandanten, Rue de la Violette 1314, zu richten, der sofort die nötigen Erhebungen anstellen wird. Brüssel, den 6. Februar 1814. Closter, Major im Dienst des Königs von Preuben und Platzkommandant.“. +(Auf die Gefahren der Reklame) macht Dr. PauseMeerane(Sachsen) in der dtsch. Medizin. Wochenschr. aufmerksam. Er teilt mit, daß ein Weichenwärter von seinem Arzt zwei große Schachteln sogenannter Astmapulver verordnet erhallen hatte, dessen Dampf er inhalieren solle. Eiggewickelt waren die Schachteln in einen Reklamezettel für Der Mann las diesen Zettel, bezog den Inhalt auf das Schachtelpuver und nahm einen Kaffeelöffel von ein. Er rkrankte unter Vergiftungserscheinungen, konnte aber wiederhergestellt werden. Dr. Pause fügt hinzu: Jedenfalls zeig der Vorfall, daß Reklamezettel nicht zum Einwickeln von Medikamenten verwendet werden sollten. Hätte auf den Zettel zufällig gestanden: dreimal täglich einen Eßlöffel zu nehmen, so wäre der Patient schwerlich mit dem Leben davongekommen. *(Ein seltsamer Reisender.) Auf einer Station der der Lakdematoer auf den Vesäcktungstertz, Zeite n euen n Sitz in Rasite bestiegen und, begbschtigte nach sie die Kaste alshosben die sche gehse, eine Reise nach China zu machen, sehe aber zu sei.... Bedauern, daß er sie auf einige Zeit werde aufschieben mus In jedem Falle hoffe er aber, in nicht ferner Zukunft seine er etwa ein Jahr gebraucht und sei zu seiner eigenen Verwunderung nirgends bemerkt worden. Es wur aufgenommen und der kühne Reisende dem Gericht übergeben. F(Der mißverstandene„Kultus“.) Aus Augsburg wird folgende ergötzliche Geschichte berichtet: Jüngst wurde zu einem Kranken in der Maximilianstraße ein Geistlicher gerufen, um ihm die Sterbesakramente zu spenden. Der Geistliche ging sofort mit Meßdiener un Ciborium nach der Wohnung des Kranken. Auf dem Wege dahin erteilte der Priester öfters knieenden oder stehenbleibenden Passanten den Segen, indem er mit dem Siborium in der Luft. enze ht I, Hauzrn die Vorschrift, zier ging an der anderen Seite grüßend vorbei. Den Infanteristen hatte er, da jener zu seiner Kompagnie gehörte, erkannt und stellte ihn tags darauf in der Kaserne wegen des unterlassenen Grußes zur Rede. Herr Leutnant, i' wollt' schon grüßen, aber da katholisch Kultus hat a'gwunka!“ erwiderte der Gefragte, welcher evangelischer Konfession ist. Der Naive war der Meinung, daß der Priester es so gemacht habe, wie es Offiziere auf der Straße Untergebenen gegenüber tun, wenn leotere Front machen wollen, indem sie nämlich durch eine dankende Handbewegung andeuten, daß jene nicht zu grüßen bezw. Front zu machen hätten. +(Reiche Bettler.) Ein englisches Blatt bezeichnet als den reichsten berufsmäßigen Bettler den Oesterreicher Simon Oppasich, der ohne Hände und Füße geboren war. Das Mitgefühl mit seiner Gebrechlichkeit brachte ihm ein großes Vermögen in Gestalt von Almosen. Im Jahre 1880, in welchem er 47 Jahre alt war, hatte er 240000 Mk. gespart, 1888 hatte sich sein Vermögen durch Spekulationen auf 500000 Mk. in bar und etwa 800000 Mk. in Grundbesitz in Triest und Parenzo vermehrt. Seitdem hat er durch Börsenspekulationen sein Vermögen vervierfacht. Als der italienische Bettler Tori im vorigen Jahre starb, fand man in seiner Wohnnng Bankabrechnungsbücher, Wertpapiere, Gold, Silber und andere Gegenstände im Werte von 1 600000 Mk. Zwei Neffen, die seit Jahren sehr ärmlich gelebt hatten, beerbten ihn. Bei dem Tode eines Bettlers in Auxerre, Frankreich, fand man in einem alten Koffer für 1000 000 Fr. Pfandbriefe und 400 Flaschen Wein aus dem Jahre 1790. In demselben Jahre hinterließ eine alte Frau, die in einer elenden Dachstube in Paris gelebt hatte, Wertpapiere, die ein jährliches Einkommen von 525. Fr. abwarfen; alles war durch Betteln erspart. Der Gustave Marcelin, der 1892 in Avignon starb, hinterließ 500000 Fr., die von der Stadt und dem Bureau de Bienfaisance geteilt wurden. Bei dieser Gelegenheit sei allerdings auch die Nachricht erwähnt, daß in Barcelona die Bettler, um ihre Lage zu verbessern, sich zusammen getan und einen Gwerkverein begründet haben. Es wimmelt in der Stadt von Leuten, die von der Mildtätigkeit auf der Straße leben. Sie haben bemerkt, daß man ihnen meistens Geldstücke von 2½ Centimes Wert gab, wie sie in dieser Gegend noch existieren. Um nun das Publikum zu zwingen, nicht weniger als ein Fünfcentimesstück zu geben, schreibt der erste Artikel der Statuten vor, daß die kleineren Geldstücke, die den Bettlern gegeben werden, von diesen nicht wieder in Umlauf gesetzt werden sollen. Und da es nur noch eine verhältnismäßig geringe Zahl von diesen gibt, so rechnen die Bettler von Barcelona darauf, sie in einiger Zeit alle beiseite gebracht zu haben. *(Die Tragödie einer Ehe) erzählen Berliner Blätter. Sie steht unter den vielen Tragödien, die sich tagtäglich zutragen, vereinzelt da. Aus Liebe zu ihrem Mann hat sich eine 65 Jahre alte Schlosserfrau in Charlottenburg das Leben genommen. Die Frau heiratete vor 25 Jahren ihren zwei Jahrzehnte jüngeren Mann und lebte mit ihm in kinderloser, glücklicher Ehe. Nach und nach aber bildete sie sich ein, daß sie für ihn zu alt sei. Um ihm die Möglichkeit zu verschaffen, eine jüngere Frau zu nehmen, machte sie schon seit einer Reihe von Jahren wiederholt Selbstmordversuche, stets vergeblich. Diesmal aber glückte ihr unseliges Vorhaben. Sie hatte sich erhängt. In einem hinterlassenen Briefe schreibt sie ihrem Manne, daß sie sterben müsse, weil sie ihm nicht länger zur Last fallen wolle, und macht ihm eine Frau namhaft, an die er sich wenden möge, um sich bald wieder zu verheiraten. Auch Nummer und Aufbewahrungsort eines Sparkassenbuches, das sie heimlich besaß, teilt sie ihm mit. daß sich auf den Schienen eine Blechbüchse befunden hatte, welche Dynamit enthielt. Verletzt wurde niemand. Von dem Täter fehlt jede Spur. IId Petersburg, 20. Mai. In Kronstadt erschoß sich ein junger Offizier des Kaspischen Regiments. Die Polizei hatte bei den Nachforschungen nach den Trägern der revolutionären Propaganda mehrere Personen verhaftet, darunter einen Bruder und eine Schwester des Offiziers. Man fand bei ihnen eine Menge kompromittierender Schriften und Briefschaften, darunter auch solche, die den Bruder bloßstellten. Der Kommandeur des Regiments ließ den jungen Offizier rufen und soll ihm unter vier Augen den Rat erteilt haben, seinem Leben ein Ende zu machen, um weiterer Schande zu entgehen. Der Vorfall erregt in militärischen Kreisen das peinlichste Aufsehen.— Auch verschiedene Offiziere sollen verhaftet sein.— Ferner melden Privatnachrichten Gouvernement Saratow von großen Bauernunruhen, wobei die Revoltanten bereits einige Gutshöfein Brand steckten. Es wurden sofort energische Maßregeln durch den Gouverneur angeordnet. Hd Bilbao, 20. Mai. Durch die Explosion einer Dynamitpatrone entstand in der hiesigen Grube ein Stolleneinsturz. Viele Arbeiter sind verschüttet, die Zahl derselben ist noch unbekannt. HId Madrid, 20. Mai. Das deutsche Uebungsgeschwader ist gestern auf der Höhe von Cintra in Siche kommen. Eine gewaltige Volksmenge hielt die hohen Ufer besetzt und sah den Manövern der 8 Panzerkolosse und 6 Kreuzer zu. Hd Lissabon, 20. Mai. Nach aus Brasilien hier eingegangenen Meldungen macht sich dort eine Volksbewegung gegen die Jesuiten bemerkbar. Letztere wurden in Rio de Janeiro von der Menge aus mehreren Klöstern vertrieben. Eigener Depeschendienst 21. Mai: Ziemlich kühl, veränderlich. 22. Mai: Wolkig, teils heiter, vielfach Regenfaue, ziemlich kühl. 23. Mai: Wärmer, sonst wenig verandert. Für den redaktionellen Teil verantwortlich Wilh. e Hahat die men-tche, he Nach wie Vor Rat-sies set allen, weiche Beschreibung, betrefend Luhns Grats=Preis=Vertelung. erde. Diese altbewährte Verloosung har sich Gewinnaussichten werden die Marienbur gogzhalß Haldiger Kauf, Müller& Co. in Berlin, Breitestraße 5 und in Hamburg, große Johannisstraße 21, zu empfehlen ist. gehörigen der Armee bestei in Bahern daß sie, wenn ihnen der Priester mit der Hostie begegnet, grüßen, Gemeine und Unteroffiziere durch Frontmachen, die übrigen durch Anlegen der Hand an den Mützenschild. Geistlichen begegneten nun auf seinem Gange IId Berlin, 20. Mai. Aus Elbing wird berichtet, daß das rätselhafte Verschwinden eines Gymnasiallehrers großes Aufsehen erregt. Es handelt sich um den Oberlehrer Dr. Zimmermann vom Gymnasium zu Elbing, der seit vorgestern vermißt wird. Herr Zimmermann lebte in den besten Verhältnissen, und fehlt jeder Anhalt zur Aufklärung des Vorfalles. Hd Metz, 20. Mai. Der Kaiser schloß seine nach der Kritik der gestrigen Truppenübungen gehaltene Ansprache mit den Worten: Graf Häseler verlangte viel von Ihnen, aber uns allen ist klar, jener Mann mutete sich selbst das Meiste zu, er gehörte zu denjenigen Soldaten, denen der Wille des Königs die höchste Auszeichnung ist. Er verleihe dem Grafen Häseler die Brillanten zum Schwarzen Adlerorden, die höchste Auszeichnung, die er überhaupt vergeben könne. Hd Oldenburg, 20. Mai. Die Großherzogin wurde gestern von einer Prinzessin glücklich entbunden. Hd Leipzig, 20. Mai. Ein 23jähriger Kellner suchte seine Geliebte aus Eifersucht zu erschießen; der Schuß ging indessen fehl. Durch einen zweiten Schuß tötete er sich selbst. Hd Kopenhagen, 20. Mai. Der hiesige bekannte Rechtsanwalt Nadsen stellte sich selbst der Staatsanwaltschaft unter der Beschuldigung, 250000 Kronen ihm anvertrauter Gelder unterschlagen zu haben. Hd Lindau, 20. Mai. Die Großherzogin von Toskana ist nach Salzburg abgereist. Die Kronprinzessin bleibt vorläufig mit ihrem Kinde noch in Lindau. Hd Innsbruck, 20. Mai. Ein seit kurzem hier wohnhafter junger Mann, der sich Franz Knispel nannte und als Offizier der deutschen Handels=Marine ausgab, unternahm einen Ausflug zur Kaisersäule, ohne bis jetzt zurückgekehrt zu sein. Man nimmt einen Unfall an, da Knispel nur für einen Tag Proviant mitgenommen hatte. Todes-Anzeige. Gesternabend 10½ Uhr starb nach langen, schweren Leiden mein innigstgeliebter Sohn, unser lieber Bruder Josepn Dupmall! im Alter von 24 Jahren, gestärkt durch den Empfang der hl. Sterbesakramente. Schwerte, den 19. Mai 1903. Um stille Teilnahme bittet Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Frau Wwe. Bahnmeister Düpmann. Die Beerdigung findet Freitag, den 22. d. Mts., um 4 Uhr vom Sterbehause aus statt. Gottesdienste r- Ggere Vormittags ½10 Uhr: Hauptgottesdienst. Pastor Graeve. Nachmittags 2 Uhr: Kindergottesdienst. Pastor Heinenberg. Reformierte Kirche. Donnerstag, den 21. Mai 1903. Himmelfahrt. Gottesdienstordnung der kath. Pfarrkirche. 6½ Uhr: Stille hl. Messe. Pfarrer Schnurbus. 8¾ Uhr: Stille hl. Messe mit Predigt. Kaplan Rieke. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt und Segen. Nachmittags: 2 Uhr: Vesper mit Te Deum. 6 Uhr: Mai=Andacht. ein Offizier auf der anderen Straßenseite. Der Infanterist ging auf der Seite des Geistlichen, schritt aber, ohne von ihm Notiz zu nehmen, ruhig vorüber, und zwar gerade in dem Augenblick, als der Priester eben wieder mit dem Monstranzgehäuse Bewegungen machte. Der OffiHd Triest, 20. Mai. Gestern abend explodierte auf der Via Sazzi vor der deutschen Staats=Realschule, als ein vollbesetzter Tramwaywagen vorbeifuhr, eine Bombe unter heftiger Detonation. Eine Untersuchung ergab, Westhofen. Donnerstag, den 21. Mai 1903. Hil Nachm. 2 Uhr: Kindergottesdienst. Pastor Falkenberg. Restaurant E. Krummel. Himmelfahrt: Slangenspargel mit Kalbscoltelette. Matjes-Hering mit neuen Bohnen u. dgl. m. We11 1 1 Gasthof„Westsäl. Hof (Inh. W. Quadbeck.): — Am Himmelfahitstoge:: : Gepökelte Ochsenbrust. Muerelig Saulte Sparael mit Schinken.! Paprica=Ragont. Forster 9 Bowien= und Tischwein, pr. Flasche 50 Pfg. ohne Glas. Apfelwein, Alleinverkauf der Obstverwertungsgenossenschaft pr. Flasche 30 Pfg. ohne Glas, frische Maikräuter empfiehlt Schwerte. Ernst Klein Zwangsversteigerung. Freitag, den 22. cr., vorm. von 10 Uhr an werden auf Hohensyburg. 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Mai 1903 50 Kg= 100 Pfd. lter 2ter 31: K 4s8 1s2 Ein Dienstmädchen von 14 bis 16 Jahren auf sofort oder bald gesucht. Zu erfragen in der Geschäftsstelle d. Z. Eier ausgekegelt. Am Himmelfahrtstage wird i. Grünenthal eine Partie Karopeim aUKug 4 50 4— Brot 5 Kilo Butter per Pfd. 1/10 1.— Eier 18 Stück 1/—/— Neuß, 19. Mai. Rüböl pe 100 kg in Partieen von 100 Ct (ohne Faß) 50,25, Rüböl per 104 kg faßweiße(ohne Faß) 51,75 M! gereinigtes Oel per 100 kg 3 M böher als Rüböl. Rübkuchen pe1000 kg 90, in kleineren Partieer 94 Mk. Kleie 5,20 Mk. pr. 50 k; Butter per kg 2,30, Eier peSchock(60 Stück) 3,90 Mk. Weize. neuer I. 16,80, do. II. 15,80, fI 14,60. Roggen, neuer I. 14,5 II. 13,20, III. 00,00, Hafer I. 13.10 II. 12,10, Raps I. 00,00, II. 00,0 Mk., alles die 100 kg. Unerreicht gross ist meine Auswahl. Unvergleichlich billig sind meine Preise bei nur besten Qualitäten. Die bösten-Eillätttswaren sind die billigsten. Beachten Sie beim Einkauf von Porzellan nur die Qualität. 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Gunsdert Wortel der eine Ausruf sagte wehr, al ihnen liegenl ben läßt sie Gut und Blut— und auch für ihre P8 Sie waren Brüder), Vo, vgugenbsck, wo se sich um= Ist se veränger, Gaus; Gur sie eite errt. ch alte sonden sch beide vercindert, gerester— alter pievieke, fesgemunsekz Du geie) nur Bistfradser Sting, unnahbare melben u— bin sofort wieder bei Dir— wir haben hier ver=Zamit eite Fris ins Haus, ehe sie sch nur das gevo Eien Moment überlegte Hans, dann ginger eilg zu „Hilde— Fritz ist hier, mit den anderen Offizieren, scheint zum Generalstab kommandiert. Entschuldige mich vev,„Frg Den Bruderse., Sie arschrak schr. Dre Fritz seufzte und murmelte:„Ja— herbe!“ 2 Garfise Baich eröcher, ur sche esfeat, ue Haus Augen benftegen, ab ver d sie nicht zu söbren. Sie war doch immer noch so Ruhe wphsert Sie ank garzgatet auf die VBank zurück, gute. sch kann ihn nicht sehen, es ux uicht.— 0 bite, Ste wurteie hfste ichnr grgschan figer ails sich Haus um „Er wird auch wohl nicht nach mir fragen,“ sagte sie Als Hans wieder in den Hof kam, stand sein bon vor ahnt, dais se niz ehrgoz, wischen sie getreiten des Bruders Arm und schrill mir iym vor dem Hofe auf und ab. entstellt und häßMädchen zu ter Ahnelte, wesche Hiese gesgesen Blick ernnerte, Er küßte das kleine reizende Geschöpf, das so vorstentind.„Armes Dingl Es wuird aufwachsen in den elenden verstaubten Grenzstädtchen, und Hans und Hilde Sest wdor seie Zeik oun er mihe aeusz Keaitz iche üir zuerst, Hans, wie es Dir geht, wie Du werden. Er fühlte, sie waren sich in dieser Stunde näher ne en d en n ashaee ee nachaibt: sie büßt für meine Schuld, ganz allein für die Schnell reguliert er die Papiere, Und schnell geheim schließt sich die Türe. Er folgt des Herzens Wahlgelüsten. „Hihi! Wenn das die andern wußten!“ Den Zettel her und ungesehn Flugs ins Kuvert— es ist geschehn! Nun braucht er's nur noch im geheimen Durch Zungenlecken zuzuleimen. Gefährlich ist der Redefluß Dem Amateur=Politikus;, Weit besser ist's, recht schlau zu schweigen Und statt der Zunge„Zähne zeigen!“ Es ist erreicht!— Der Mann der Wahl Verläßt mit Stolz das Wahllokal, Und wenn man auch die Häupter schüttelt Und dies„Klosettgesetz" bekrittelt, Es hindert viel Parteizerwürfnis, Es ist ein öffentlich Bedürfnis! Die Anstalt dazu ist getroffen, Und jedem steht sie gratis offen! („Bresl. Ztg.“) Willy v. Wegern. Haus= und Landwirtschaft. troh Bicberhglung der Saot Wien, he, de etzscheset Pittel vorgeschlagen, den gesiederten Grauröicken dei Keubrek lebst. Erzuxie mir v. gangene begraben sein viel zu logen, aber imnigr fiefer Dankbarkeit. Die Stelung der Brüder hate sch völig veräindert ein braves Mädchen, daß der Hanus schämte sich seiner. früheren, Zsehntetreg geigwiege ge. nauggeot; zur oupe sur neine ach, er fühlte sich jetzt überhaupt zimmer I9. 4ep,eug(meinige. drückt, und eigentlich lag darin fast der größte Teil seite. Man rief den Hauptmar . nun sprich von Dir, Fritz! Denkst Du noch mindesten," lehnte dieser schroff ab. „Aber Fritz! Deinem ganzen Wesen nach bist Di cd Weißt Du, warum Wozin seine Heirat mit ulla vun Die Frage klang so hastig, so geguält. Sie ist, nebenbei gesagt, drei Meilen von hier ereny da siehst Du es. Onkel Heinz hat mir schon vor Jahren geschrieben, Wolzin liebe forkauernd in innigsten Bezehungen. Das alszschiseh mir Onkel Heinz. gelegentlich— nur eins nicht: a b d ae Frit, an diese Geschichten glaube ich nicht. o d,Iah hörte in Verin auch, er sei der Alte nicht mehr, b„ Wann hoft Du Ula zuletzt gesehen?“ fragte dann. Es wurde Hans zweifellos, daß er sich noch immer für sie interessierte. Ein tiefer Schatten flog über sen Ge„Gestern!“ erwiderte er herb. Er hatte sich unter ihrem strezgeg, Fiec Ecgzlgd gefühlt und das trug er ihr „Gestern 3 Und gesprochen? Wie sah sie aus? Hans, rede, was sagte sie?“ Man rief den Hauptmann von Glaichen. „Lebewohl, Fritz! Dies ist meine erste Glücksstunde seit drei Jahren. Ich hätte Dir noch so viel zu sagen Dann saß er bei Hilde und erzählte ihr, wie liebevol und brüderlich Fritz gewesen und die trüben Blicke beid fingen an, sich zu erhellen. Fortietzung foict!) Voll Angst betritt der Mench die Schwelle Der engen Arrestanten=Zelle, Um hier, der Außenwelt entbehrend Und seinen Blick ins Innere kehrend, Bei Erbsen, Reis und weißen Bohnen In stiller Einsamkeit zu wohnen. Noch mehr beängstigt den Verstand Die Zelle mit der Gummiwand. Zeigt sich der Leib auch sehr gymnastisch, Die Gummizelle bleibt elastisch; Und magst du stampfen, springen, toben, Des Schädels Festigkeit erproben, Er schützt dich doch in liebevollster Fürsorglichkeit das Gummipolster, Doch sind Arrest= und Gummizellen Unsäglich vieler Trübsal Quellen. Wie so ganz anders wirkt dagegen Die Wahlzelle uns zum Segen: Es ist die Zelle für die Wahl, In jeder Hinsicht ideal. Man stellt sie auf, man bringt sie an, Damit ein jeder wählen kann, Wie ein Gewissen dies erfordert, Nicht wie ihn irgend wer beordert. Mit allen Zetteln, die bestehn, Hat sich der Wähler klug versehn. Er nickt vergnügt:„Ich kenne meinen! Den wähl' ich nur und weiter keinen!“ Gar eilig durch dos Joorrsez“ schertg Lockt ihn verheißungsvoll sein„Berlek“, bese mit Zeitungsblätern, die gegen eine Entführung durch den Wind mit Steinen uispzges Zeregtzrpighen. Am, ezi, deg das Papier aufzuheben, wurde ber, Hg(Gzkrez bo gepie elch. erst nach 16 Tagen s8. Bekanntmachung. Der Metzger Carl Schmuck zu Westhofen beabsichtigt auf seinem Grundstück in Besthafenz, Fiur V Parzelle, Fr. 842/190 der Steuergemeinde Westhofen ein Schlach: Auf Grund der S3 17 und 18 der Reichsgewerbe 15 und 16 der wijchznstersalblat für die gesamte mit der Aufforderung bekannt gemacht, Ablauf des Tages, an welchem das diese VBekgintrachuang enthaltende Kreishigt, gusgegeben worven und ist zur aue Nach Ablauf der Frist köme, Sizuendungen in den Einwendungen wird genäöß Ziffer lbe der vorbezeichneten Kurcdhungs erni. uf„ a i b8. 86. Freitag, den d. J. uu dr. vormittags 10 Uhr, auf dem Amtsbureau besonders darauf bingewiesen der Hhihersorechenden gleich. wohl mit der Eröterung der Einwendungen wird vorgealis Kommissar des Kreisauschusses ist Herr Amtmann Graf von Haslingen tätig. Hörde, den 14. Mai 1903. Namens Vorsitzende. I. V. gez.: Mathis, Ansrernauf drr Hamrn= Konsratton. Wir kauften diese Woche infolge des schlechten Wetters zum Teil für die Pähte des früheren Preises und darunter einen großen Posten Konsektion, nur Neuheiten dieser Saison und muß dieser Posten rasch geräumt werden. Wir heben hervor: Schwarze u. graue Saccos jetzt 7 69 1290 Früherer Preis 1450 bis 2800* bis 405 Schwarze Jackettes jetzt H bis 990 Früherer Preis 1200 bis 170 Ein Posten Kostume jett 12 bs 1900 Fräherer Preis 19 bis 30 J8710m. sin Posten Capes 7 bis 1590 . Früherer Preis 14 bis 29 Dieses Angebot ist einzig dastehend, solche Gelegenheit kehrt nicht wieder. Fanberg a Cieh Dorlmund, 1—3 Westenhellweg 1—3. Bekanntmachung. Zur Instandsetzung verschiedener Kommunal= wege in der Gemeinde Hennen soll die Anfuhr von 70 Schachtruten Ruhrkies, 80 Schachtruten Wegesteinen und 17 Schachtruten Asche am Montag, den 25. Mai d. Is., nachmittags 5 Uhr, in dem Lokale des Herrn Diedrich Albrecht in Hennen öffentlich mindestfordernd verdungen werden. Rheinen, 18. Mai 1903. Der Ehren-Amtmann: Hiddemann gt. Schulte=Rheinen. Schwerter Turn=Verein (Mitglied der deutschen Turnerschaft). Abmarsch zur morgenden Turnfahrt nach der Thalsperre bei Lüdenscheid punkt 6 Uhr vom Vereinslokal. Der Vorstand. Gelbdenpfang Am Freitag, den 22. er., von 2½ bis 4½ Uhr nachm. ist beim Gastwirt Herrn Frank, Hagenerstraße, der Empfang der Garten2e. Pächte. Haus Altendorf, den 18. Mai 1903. Gräflich von Fürstenberg'sche Rentei=Verwaltung. ##r An der teilen Straße ist noch Gartenland zu pachten. Hohenschwert. (Inh. A. Obstfeld.) Am Himmelfahrtstage, Donnerstag, den 21. Mai 1903, nachmittags 4 Uhr: KUNzert des Nännergesangvereins Sanssouei-Dortmund unter gütiger Mitwirkung der jugendlichen Pianistin Fräul. Hedwig HeyermannDortmund, des Konzertmeisters Herrn Wilhelm Müller-Dortmund(Violine), des Musikdirektors Herrn HaselhoffSchwerte(Klavierbegleitung), sowie geschätzter Solisten des Vereins. Unter Anderem gelangen zur Aufführung: „Gesang der Geister über den Wassern“ von Brambach. Selbst gewählter Chor für das Kaiserpreissingen in Frankfurt. „Siegessang nach der Varusschlacht“ von G. Messner. Preischor für den II. Wettbewerb um den von Sr. Majestät dem Kaiser gestifteten Wanderpreis für deutsche Männergesangvereine. Karten im Vorverkauf à 1 Mark sind zu haben in den Handlungen von Saatmann, Braus, Kleingarn und Heinrichs. An der Kasse 1.50 Mark. Hochelegante und moderne Gerlobilngs=Karten u.-Briefe in sauberer Ausführung liefert prompt und billigst Carl Braug, Buch- u. Kunstdruckerei. Schwerte, Gr. Marktstraße. Frische Ananas und Bananen empfiehlt sind in reicher Auswahl eingetroffen und empfehle dieselben## zu äusserst billigen Preisen. ** Schwerte, Ostenstrasse 18. Aeleung! Eingetrossen sind: und I AAtttar nur diesjährige Sachen in geschmackvoller Ausführung und großer Auswahl. Um einen immer größeren Umsatz darin zu erzielen, stelle die Preise ganz niedrig. 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