Amtliches Kreisblatt mhmmmm rwirurr für den Kreis börde. e chrrerumrmer Mrumrethmmmmmrmmrmmer Inertonsgebühr für lelale Argeiden, de bephzig, Ptgnge Zeite geile oder deren Raum 10 Pfo., außerhglr aug in Schwerte, 40 Pfo. Druck und berigg vogmt ar.v. Telegr.=Adresse eonde robh Anihyy Braug, Sapertefäche Nr 113. Kaiserpaar in den Reichslanden. Die ofstheserz had h.v=aserin in den Reichslanden Besuchs des Kanet., und ve., Einweihung des neuen haben am Domnerstag mit ber“., Abschluß gefunden. Gauptvortals am Wrever Dox die Hohehuigsburg bei Der Kaiser, der 1ags vorhe, Pomnerstag morgen unSchletstadt besiuchte, verleß am— Straßburg und reiste ter dem Geläut der Kirchenglosten die Ankunft gegen 10 zuächst nach Bisch, Dort erfolge.- Stadthalter Fürsten ühr. Der Monarch fuhr mut dem v,mehrere hundert Hohenlohe nach dem Marktplot, Zugzellung genommen sunge Mädchen iv. Lermteister den Kaiser begrüßte. Die beten und der Burgern Ehrertrunk entgegen, worauf er eodn nach der Kaserne des Mgdebrgichen Jiger de gahrt nag der Auserne des Aigergag er mu emer bestcaillons Der.4 ortsezggrten„Prei bis in den Tod)“ Ansprache, die mit ben Wo.., Zahne und nahm den Vohloß dem Votaition eine vodie Reise nach Metz weiter. rademarsch ab. Dann ging d..., Nachmittagstunde der Kaser kam dort iun der stat, Nach herzsicher Bean. Es kandn grober Empfang eingetroffenen Genahlin grüßung seiner aus Potzrgrund hielt seinten Einzug in stieg Se. Majestät ou Pperv.— hraust von dem Zubel die sestich gschmgte, Ht Mienschenmenge. Die Kaiserin einer sost unberse zuf der Südsete des Domplatzes war folgte im Wogen, Aus.„gestelt, deren Front der Moeine Ehrenkomvoguie u. u zeiner Genahlin unter einem uorch obscheit, beovor Harhnal Fürstbischof Kopp als Vertrcter dies Popite, Shats grekevg Laster dos heht. witer v. Hommerteinz,gusses, dieceneralität, die gesante sdium des Landesausstunv., Nachdem Bischof BenzGestlichkeit usw. waren Augegen. getreten war, verlas ler mit der Geistlichtelt vor bos Zesuirktunde, die hierauf Stathalter Fürst Hobenlode ein= Leutägern unterscheiftvon den Masestäten und den Wiüzef zie güille des lich volzagen wurde. Nunmeb um dann die kirchols. der Bischof donte,„zu polzjichen. Unter licherseits vorgeschriebene Hosez, Zie girche von statten, Glockengeläut Giung der Einzus, grteite. Eine musialische vo Bischof Hersier den SopeDem Festaft folgte größere Peier naoche den Beihlunt. weicher der Kaiser zwi, Latea im Bezirksprosunm, ben Preslauer Fürstbischof schen der Gräfin Jeppeliy und bepesgnderer Audienz enKopp— den er kurz vorher in ischen dem Bezrksprdpfangen hatte— die Keaserin Odem Fürsten Hohenlohe ven gbends begab das Kaiserpar sch unter erneuten Kurzel, um dort finf Tage zu ged Schloß Urville bei = Sinnsprüche. Wenn plötzlich in Dein Lebenslicht Die Finsternis der Nächte bricht, Du nicht begreifst, woher sie kommt, Tröst Dich der Spruch: Gott wegßfrgeurne, Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark Gmp Pfe. 42 Pia. Bestelgelb, wenn burch be Gegzebeige. Familbentreund: Politische Uebersicht. — Generalfeldmarschall Grof Zarhrlerzrg, infolge einer vicht und=SeitiZicritt von dem Kommando des 16. Armeekorps ist nun beschlossene Sache; als seinen Nachfolger empfahl er selbst wird man dem großen Strategen baldigste o Der Zasanmentritk unserer nunter dem Beseh. des Ayyiraf, z.tgesetzt. Bis 5. Sephaven wurde auf den 19, An oder Zigröse, darauf der Marsch nach Kiel statt. Hier wird die Flotte nach einem achkgeszigen Manöver in der Loitse cen Bschof zaum darduak du Hise Piene gtalte der daß der Meter Bischof endler, züchscht auf Frankreich Papst wird aber, vermutich mit. Larhinal ernennen. den Koiner Erbzschof Gischelgramm will der romiche Verichterstatter des„Moring haße zigase dent Feshtiten. elle wissen, Graf .— Das Karakterbild Löhnings wird in Weie durch die Kandidatur dieses„natioggueg Berlsiner der Oitmork als freiiurjgag eiur höherer preuzischer der einer die wichtigsten Priggipigg des nationalen rende Freisinnskandidat sich vor einem Jahre noch als „konservativ" bezeichnete. Frankreich. stse am 1b5. September Vorhabenisg große Schwierigkeite daß er voraussichtlich auch auf de daß er votun z eat häte, verzichten den er fur sen be römische Besuch nicht zustande, dann oll eine Zusammenkunft des Bönios und zwar anläßsich des Besuches König Viktor Emanuels am eng stattfinden. Rußland. Rußland. General in Fiesole besucht und ihn im Namen des Kaisers Hiabl=oie innerpolitiche indigt, den Jesuiten würde in Kürze die Ruc= lassen alles zu wünsche unds verschwinden die der innerehag Piesenreiches Ziffern auf als ungen die Menge, so oust, vesbesondere falgzie entsprichend der ganz unzweiverschaftreisen auf, Agguerdings der„Neutralität: gebeutigen Auelegxezif ale fizielle Beiträge der Organisationen für die Wahlklasse der Partei beschei, en bro gen find, Der Gewinn, den der„Vorwarts mit schuß des ersten Vierteljsahres 1003 zum Ausdruck, der mit überstchgr, A geiszung eine„Arstakratin“, wvertraigt. Neben zahlreichen„Ergtzngkratin“, die als o v de ostasse nicht weniger als 500 Mark spendet. estic der Loastscht uc.# noch lieb? Gewiß! Leide geton.“.. noch fiefe Ulla schwieg eine Weile. Dony, hagter fneinen Vererötend:„Meinst Du nicht, Anna., und dann dieser zicht sehr widerspruchslos aufnahr ,..g Derselbe, der Brief, den sein Onkel Heinz mitr schrrev; pratagiertel Ich er washe sch wost nicht in muetne Grahe udrnitet Teil Weg ver#rerkte! einen Fritz hat er das Geld zu einer Reise nach dem beuch echunhg Site, oheg, ung, bun, Hians gschgzsit de stecher banit uach aghontezunh un a u an au au a, a e ge. men gemacht. Onkel Schragert ist meinem Vater emne Tages begegnet und hat ihm dies alles voller Freuve „Und Fritz hat nie wieder eine Annäherung an Dich .Piemals, Mein Voater verkaute Vergtasgs Bahs Freund! Unrecht tun und ind Ehre spricht: Laß jenes, dulde dieses nicht. Kundgebungen und die zu einer Menge von Auch während der Vorbereitzuggtzänt. gahaife in Erimnerung gebracht rge gie chzesig rer im Besitze von Waffen und Kleine Chronik. Ein neuer„Norhe=Properhandes.“ Ringeslagt st Pades sehd un 154 oslien des Rcuute ve, Sch verstehe aber nicht, daß sie Dir oder Deinem vie, Eie fürchten wohlin Fritz Interesse, damit ein lettes schwaches Band zu erhalten, was mich noch hoffen „Ach, Anna, ich schäme mich derselben. Aber ich glaube, es liegt noch ein unbekanntes Erwas allein fortgehen, Anae-i ie 2cd d. Kenei Ba a. die Hoffnung—“ Ulla konnte n Laß jenes, dulde dieses nncht. Eine Roman von L. Haidheim. bonye Generastab versetzt ist) den de ecehschreche Se aunteg ae evo, ie votzchtgse ist, Livlomatisch vermeiden. Ich gebo. sch Furcht hate, Fritz irgendwo zu begegefen, gube, be kalte Vermuft, die mir bargls,ese. . Do bio zihm loszusagen, ist ein schlechter„GrundDod en. Die sagst dach eden. Deite. Mande sa. helr. Ulla errötete.„Hast Du nie gehört, daß Wunden sich wieder öffnen?“ unser einstmals mit solchem Entzücken 2—8 Jom Puppenhänschen trennen!“. 1. ur 6. „Siehst Du, Anna, was uns damals trennre, war die be eune Bad a. ue ehe eles hel ich ueset e bie Aunal Kantrupps besuchten sie, die Zwikvnge vo Got se Dank, doß die armen Eltern an denen auch ne ud e ansch gerge uit ihrem Sehnen nach einem Manne, der sich nichts mehr Ohne besonderes Zel war Ulla auf die Dorfstraße i Steintrog, an dem die Frauen des Dorfes ihre war in diesem Augenblick das einzige Gerau, Achtlos schritt sie eine der drei Gassen hinab, die auf Dlie Adomn Heaschuscher uit den techstgaege. wmachten trotz der Armwiarischgedringt und zwang sich, an Ulla hatte die Tränen zurungerrunge und zidung fuch, in zum Nachteil zahlreicher Personen aus allen kreisen schuldig gemacht zu haben. Die Angeklagte hat große Summen vereinnahmt. Ihre Entlarvung erfolgte erst, als einigen Betörten infolge des Berliner„Blumenmedium"=Prozesses ein Licht aufging.(S. Depeschenteil.) * Koschlau(Ostpreußen), 12. Mai. Einen schrecklichen Ausgang hatte hier eine leichtsinnige Weteg.„Wehrere 12 bis 13 Jahre alte Knaben kamen aus E. see aus der Schule und wollten sich nach Fichtenwalde nach Hause begeben. Um diese Zeit kreuzen sich die Züge Marienburg—Illowo und Illowo—Marienburg. Der Knabe A. Demitrowski wettete mit seinen Kameraden um „5 Pfg.,“ er würde zwischen den beiden Zügen durchlaufen. Dies versuchte er denn auch, der eine der Züge erfaßte ihn aber und zerschmetterte ihm den Schädel. Der Knabe war auf der Stelle tot. schaffen, die erste Stee im Deutschen Reiche ein. Aus kleinsten Anfängen im Jahre 1884 in Düsseldorf entstanden, hat derselbe Anfang 1902 die Zahl von 41 000 Mitgliedern fast erreicht. Die Zahl der örtlich selbständig organisierten Vereine ist inzwischen auf 700 gestiegen. Seine ersteSorge hat der Verband seinen Witwen gewidmet und diesen im Jahre 1901 rund 225 000 Mark zugeführt. Außerdem erhielten die Ganzwaisen im gleichen Jahre rund 7500 Mark Waisengelder. Die Invaliden erhielten 194000 Mk., während im gleichen Jahre rund 482000 Mark an Sterbegeldern zur Auszahlung kommen. Dabei hat der Verband noch ein Vermögen von 620000 Mark angesammelt, wogegen der Reservefonds der Sterbekasse fast drei Millionen Mark beträgt. Ihm werden jährlich etwa 500000 Mark zugeführt und dadurch den alten und neu zugehenden Mitgliedern eine unbedingte Garantie auf Erfüllung der versprochenen Leistungen geboten. Alles in allem betrugen die Leistungen der Sterbekasse und des Verbandes bis Ende 1900 Nr. 5 422000. 4., Lährt oh Die staumsch genleh#g#, Sterberasse gewählt ohne Gesundheitspflege. 8(Spazierengehen— ein Heilmittel.) Ueber das Dig staatlich genehmigte Sterverasse gewähl Spazierengehen als Heilmittel veröffentlicht ein ärztlicher ärztliche Untersuchung ein Sterbegeld, das von Jahr zu Mitarbeiter des„Tag“ einen längeren Artikel, dem fol- Jahr bis auf 800 Mark steigt, ebenfalls ein Sterbegeld gende Ausführungen entnommen seien: Sehr wichtig ist beim Tode der Ehefrau oder Witwe, wobei gleichfalls es, aus dem Spaziergang keine ermüdende Anstrengung eine Steigerung auf 200 Mark vorgesehen ist. Die SterbeWar kann zwar nach einem Spazierz. kasse hat das veraltete Umlageverfahren, vom 1. Juli 1901 ab beseitigt und dafür das Kapitaldeckungsverfahren eingeführt, wodurch den Mitgliedern der Kasse für alle Zeiten das ausgeworfene Sterbegeld mit mathematigarantiert wird Sie ist bie erste verartige zu machen. Man kann zwar nach einem Spaziergang müde, aber nicht ermattet, nicht angestrengt sein. Viele Menschen begehen darin einen großen Fehler, indem sie sich einreden, ein solcher Spaziergang nütze nur dann, wenn sie von demselben totmüde nach Hause kommen. Damit ist der Zweck der Erholung vollkommen verfehlt. Ist man regelmäßige Wanderungen nicht gewöhnt, dann muß man sich langsam trainieren, um erst allmählich zu einer Leistung zu gelangen, welche in keiner Weise mehr anstrengt. Man darf nicht etwa annehmen, daß beim Spaziergehen einseitige Muskelgruppen in Aktion treten. Der ganze Körper beteiligt sich an der gesunden Tätigkeit, ja auch das Gehirn arbeitet infolge der wechselnden Eindrücke, welche die Lokomotion mit sich bringt, ohne die Arbeit unangenehm zu empfinden. Falsch ist es, jeden Spaziergang mit einer Nahrungsaufnahme oder mit der Einnahme eines Trunkes zu verbinden. Es gibt Menschen, die können nicht eine Stunde gehen ohne einzukehren. Das ist deshalb so falsch, weil das Gehen dann nicht mehr Selbstzweck ist, sondern allzu leicht nur Mittel zum Zweck. Was die Zeit anlangt, wann solche gesundheitlichen Wanderungen zu unternehmn sind, so wird sich das hauptsächlich nach der Art der beruflichen Beschäftigung und nach Lebensgewohnheiten richten. Im großen und ganzen kann als Regel gelten, die Spaziergänge nicht unmittelbar an größere Mahlzeiten anzuschließen und sie, zumal im Sommer, nicht auf die Mittagszeit zu verlegen. Früh morgens und abends geht es sich am besten. Allerdings muß man bei abendlichen Spaziergängen auf die oft überraschende Abkühlung gefaßt sein. Im allgemeinen wird jeder die Zeit zum Gehen, welche ihm am zuträglichsten ist, selbst auswählen müssen. Jedenfalls ist es gut, derartige Erholungsspaziergänge regelmäßig zu wiederholen. Was nun die Bedeutung als Heilmittel angeht, so kann dieselbe eine doppelte sein: einmal kann es wünschenswert erscheinen, ein Aequivalent gegenüber einer sitzenden Lebensweise zu schaffen, ein anderes Mal kann es darauf ankommen, eine mäßige körperliche Uebung bei schwächlichen Individuen zu bewirken oder gegenüber angestrengter geistiger Tätigkeit eine täglich wiederkehrende Erholungszeit einzurichten. Eine hervorragende Bedeutung pflegen die regelmäßigen Spaziergänge auf die Verdauung zu haben und können in dieser Beziehung vielen Medikamenten überlegen sein. r Deutsche WerkmeisterVerband nimmt unter den Vereinigungen, die sich auf dem Boden der Selbsthilfe zusammenfanden, um vereint für sich und ihre Familienangehörigen Wohlfahrtseinrichtungen zu anderes zu denken. Da war ein Bäckerladen, dort war die Post, weiterhin ein Schneider, ein Schuhladen, endlich auch ein Krämer— Schnupftabak, Wichse, eine Zitrone, ein paar marinierte Heringe und grüne Seife auf einem zerbrochenen Teller— darüber hängend Band, bunte Tücher. Es war der Dorfbazar, sagte sie sich und mußte lächelv. P. 2 Geinenkand uu v. Dann fiel ihr ein, ein Stuc Leinenvano zu kaufen. Eine alte freundliche Frau empfing sie zwischen einem Chaos von Waren, die ohne jeden leiseste Versuch der Ordnung haufenweise über= und durcheinander lagen. Die Gnädige wünschte Band? Leinenband? Weißes? O, sie hatte vorzügliches Band, im Augenblick würde sie es finden.. G. 6. v. 8.1 Und dabei begann sie zwischen Filzpantoffeln, Butter, Schwefelfaden, Wollhemden und Zuckerstangen umherzusuchen; dann vermutete sie das vortreffliche Band hinter großen Blechkannen voll Syrup und Oel und dabei plauderte sie in einer liebenswürdig=gutmütigen Art von einem neuen Laden, den ihr Sohn bauen müsse, da das io Die Alte hatte so schöne dunkle Augen, und trotz der vielen Fältchen darin, ein so liebes Gesicht, daß Ulla gar keine Ungeduld verspürte und immer nur die Frau ansah, die jetzt erzählte, sie hätten dies Jahr Glück, hätten heute früh auch schon Gäste bekommen; der Herr sei gleich auf und davon in die Berge, die gnädige Frau sei aber müde gewesen und habe sich niedergelegt, nachdem sie das Kind und das Mädchen in den Garten geschickt. Ein süßes, kleines Mädels sei's mit so großen, schwarzen Augen und bald werde auch wohl ein Brüderchen dazu kommen. Da vernahm man vom ersten Oberstock herab Schritte, das leichte Aufschlagen der Absätze verriet schon die Fremde. Und nun kam diese die Treppe herunter und :„Frau Selisch— sind Sie im Laden?“ „Ei gewiß, gnädige Frau, womit kann ich dienen? antwortete die Alte, denn schon stand diese in dem großen gewölbten Zimmer, das als Laden und Warenmagazin ene(Fortsetzung folgt.) alle Zeiten das ausgeworfene Ste. zz.. t,#. scher Sicherheit gurankiert wird. Sie ist die erste derartige Kasse, die ihre Statuten in vollem Umfange den Bestimmungen des neuen Privatversicherungsgesetzes angepaßt hat und ihren Mitgliedern infolge der damit verbundenen eingehenden Kontrolle der Geschäftsführung alle nur denkbare Sicherheit bietet. Sobald die Sterbekasse des Deutschen WerkmeisterVerbandes den gesetzlich vorgesehenen Reservefonds erreicht hat, sollen nach den Bestimmungen des Statuts die Ueberschüsse den Witwen und bedürftigen Mitgliedern überwiesen werden, um damit in ähnlicher aber idealerer Form wie das Dividendensystem der Lebensversicherungsanstalten den alten Mitgliedern gerecht zu werden. Daß dies mit Sicherheit der Fall ist, geht aus einem im Jahre 1900 von einem Versicherungsmathematiker aufgestellten Gutachten hervor, nach dem auf dauernd wachsende Ueberschüsse zu rechnen ist.,. garkmeistenshers Ueberhaupt legt der Deutsche Werrmeister=Verband das Schwergericht auf eine ausreichende Versorgung seiner Mitglieder und deren Angehörigen. Die Ueberschüsse aus den Vereinsvermögen und die beträchtlichen Einnahmenaus der Zeitung finden dazu in erster Linie Verwendung. Die Unterstützungen sind selbstredend keine ausreichenden, da für diese besondere Beiträge nicht erhoben, sondern nur die vorhandenen Ueberschüsse verteilt werden. Immerhin bilden diese kleinen Zuwendungen einen angenehmen und stets willkommenen Zuschuß zum Haushalt oder zu anderweitigen Bezügen aus staatlichen und privaten Versicherungs=Anstalten. Um jedoch die Unterstützung bedürftiger und invalider Mitglieder und deren Angehörigen zu erhöhen, hat die letzte Delegiertenversammlung in Dessau die Errichtung einer Feuerversicherung beschlossen, aus der bei der zu erwartenden zahlreichen Beteiligung ganz bedeutende Ueberschüsse erzielt werden. Desgleichen beschloß die letzte Delegiertenversammlung die Gründung einer Pensionskasse, wodurch den Mitgliedern Gelegenheit geboten werden soll, sich gegen Alter und Invalidität durch besondere Beiträge ihrem Einkommen entsprechende Pensionen zu sichern. Ins gefaßt sind neben anderen Kassen auch noch eine Witwen= und Waisenkasse. Neben diesen Unterstützungen, die den bedürftigen Invaliden und den Witwen zufließen, vergißt der Verband auch die Mitglieder nicht, die durch besonderes Mißgeschick in große Notlagen geraten sind. Von Fall zu Fall wird diesen Kollegen unter die Arme gegriffen, und bildet die zuerkannte Unterstützung kein Darlehen oder gar ein Almosen, sondern ein statutgemäßes Recht, das ohne Ausnahme jeder beanspruchen kann, der ohne eigenes Verschulden in eine außerordentliche Notlage geraten ist, sei es durch Stellenlosigkeit, Krankheit oder sonstige Bedrängnisse, wie solche das Leben in mancherlei Formen bringt.„...„ Tahrikantanfraise Eines besonderen unsehens in Fabrikantentreisen erfreut sich ferner die wirksame Stellenvermittlung, durch die bereits viele Mitglieder eine gut bezahlte Lebensstellung erhielten.: Kostenlos können beide Teile die Stellenvermittlung benutzen, die besonders für Mitglieder noch durch ein außerordentlich gut organisiertes Auskunftswesen unterstützt und wertvoll gemacht wird. Waren die materiellen Erfolge des Deutschen Werkmeister=Verbandes schon so beachtenswert, so sind die moralischen Errungenschaften desselben noch weit größer und in Geldeswert gar nicht auszudrücken. Wenn heute jeder Betriebsbeamte den gesetzlichen Schutz des§ 133 a der Reichsgewerbeordnung genießt, so hat er diese Anerkennung seines Standes vorwiegend dem jahrelangen Bemühen des Deutschen Werkmeister= Verbandes zu danken. Auch die nachträglichen Verbesserungen der Gewerbeordnung, z. B. eine entsprechende Beschränkung der Konkurrenz=Klausel, die Gleichheit und Einführung der Minimal=Kündigungsfrist von vier Wochen ist fast nur dem öffentlichen Eintreten des Werkmeister=Verbandes zu verdanken. Das gleiche trifft zu auf die gesetzliche Ausdehnung der Unfallversicherung auf Betriebsbeamte, die bis 3000 Mark Gehalt beziehen, von denen früher viele am eigenen Leibe diese Lücke im Gesetze haben spüren müssen. Zur Zeit ist der Verband auch dafür tätig, daß ebenfalls in der Krankenversicherung die 2000 Mark=Grenze beseitigt wird und ist seitens des Reichstags eine entsprechende Eingabe bereits dem Herrn Reichskanzler als Material überwiesen worden. In gleicher Weise tritt auch der Werkmeister=Verband dafür ein, daß auch den besser bezahlten Werkmeistern und Betriebsbeamten auf Grund reichsgesetzlicher Bestimmung eine bessere Versorgung bei Alter und Invalidität geboten wird, als dies seither auf Grund des Invalidenversicherungsgesetzes der Fall ist. Die Verwaltung des Verbandes ist die denkbar billigste, weil in den 700 Bezirksvereinen nur ehrenamtlich tätige Vorstände die Geschäfte besorgen; ebenso besteht der Zentralvorstand und der Aufsichtsrat aus praktisch noch tätige Werkmeistern, welche neben ihren Berufspflichten noch Zeit finden, im Ehrenamte zu wirken. So vertritt des Verband die Interessen seines Standes nach jeder Richtung und auf friedlichen und gesetzlichen Wegen. Von Königsberg bis Metz, von Flensburg bis München erstreckt sich die in 700 einzelne Bezirksvereine fest gegliederte Organisation. Fern von dem politischen und religiösen Getriebe der Zeit erstrebt der Demsche Werkmeister=Verband nur das Wohl seiner Mitglieder, sowie deren hinterlassenen Witwen und Waisen. Immer näher rückt er seinen großen Zielen! Lokales. Schwerte, 15. Mai. 1903 **(Sterbekasse des Deutschen Kriegerbundes.) Die Kasse hat bis jetzt 72211 Versicherungen abgeschlossen. Das versicherte Kapital beträgt 13 794 787 Mk. Außer 176 000 Mark vorhanden. An Dividenden werden in diesem Jahre nach Genehmigung der Generalversammlung 80 376,20 Mark— zur Verteilung gelangen. An Sterbegeldern gelangten im Jahre 1902— 149 816,42 Mk.— zur Auszahlung. Das verfügbare Vermögen der Kasse Ende des Jahres 1902 betrug 1 976 199,19 Mark. **(Hurra, das große Los) der preußischen Klassenlotterie ist nach Schwerte gefallen, so jubelte es heute vormittag durch die Stadt. Bei uns war gestern eine Depesche eingelaufen, die Prämie von 500000 Mark sei in der gestrigen Vormittagsziehung auf Nr. 9421 gefallen. Davon hatte man wahrscheinlich in der„Glocke“ etwas läuten hören und man kalkulierte nun, wenn nach Schwerte dieserhalb eine Depesche kommt, dann ist auch der Gewinn nach Schwerte gefallen. Und die geschäftige Frau Fama gab dem Gerücht feste Formen. Eine hiesige 20 Mann zählende Lotteriegesellschaft sollte ein Viertel des betr. Loses gespielt haben und nun also in der angenehmen Lage sein, 125000 Mark einzuheimsen. Leider erwies sich die ganze Nachricht als eine„fette Ente“, von der als Tatsache nur übrig bleibt, daß gestern in Berlin tatsächlich das große Los auf Nr. 9421 fiel und daß diese Nummer„natürlich" nicht in Schwerte gespielt wird, ferner daß man in der„Glocke“ die Glocken läuten hörte und nicht wußte, wo sie hängen. **(Soldaten für China gesucht.) Im Herbste dieses Jahres soll eine große Anzahl tropendienstfähiger Dreijährig=Freiwilliger für die Besatzung von Kiautschau zur Einstellung gelangen. Die Ausreise findet im Frühjahr 1904, die Heimreise im Frühjahr 1906 statt. Bauhandwerker(Maurer, Zimmerleute, Dachdecker, Tischler, Glaser, Töpfer, Maler, Klempner usw.) und andere Handwerker(Schuhmacher, Schneider usw.) werden bei der Einstellung bevorzugt. Die dienstpflichtigen Mannschaften erhalten in Kiautschau neben der Löhnung und Verpflegung eine Teuerungszulage von 0,50 Mark täglich, die Kapitulanten eine Ortszulage von 1,50 Mark täglich. Militärpflichtige Bewerber von kräftigem und mindestens 1,67 Meter großen Körperbau, welche vor dem 1. Oktober 1884 geboren sind, haben ihr Einstellungsgesuch mit einem auf dreijährigen Dienst lautenden Meldeschein entweder bei dem Kommando der Stammkompagnie des dritten Seebataillons in Wilhelmshaven zum Diensteintritt für das dritte Seebataillon und die Marinefeldbatterie, oder der dritten Matrosenartillerieabteilung in Lehe zum Diensteintritt für die Matrosenartillerie Kiautschau(Küstenartillerie) bis zum 1. August 1903 einzusenden. **(Pferdemusterung.) Truppenweis' in Rotten zu dreien und zweien stellten die edlen Rosse sich ein, nämlich heute morgen zur Musterung auf der Beckestraße. Nur hatten sie das vor ihren Kameraden von Gravelotte voraus, daß ihre Reiter nicht totgeschossen, sondern teils stolz im Sattel saßen, teils als Rosselenker friedlich nebenher trabten, während sie andererseits aber beileibe nicht alle die Beziehung„edle“ Rosse verdienen, denn es war doch ein rechter Mischmasch, der zur Schau stand. Wohl waren viele schöne edle Tiere dazwischen, deren tadellose Formen den Kenner entzückten, aber auch viel Durchschnittsware war vertreten. Das Ganze aber bot ein lebhaftes, interessantes Bild. **(Strafkammer Hagen.) Sitzung vom 13. Mai. Ein blühendes Menschenleben, der 17 Jahre alte Fabrikarbeiter Wilhelm Pütter fand am 8. Oktober vorigen Jahres auf seiner Arbeitsstelle, der Eisenindustrie zu Menden und Schwerte, in Schwerte seinen Tod. Weil er denselben aus Fahrlässigkeit verschuldet haben soll, steht der Fabrikarbeiter Friedrich Wilhem Göbel aus Westhofen vor Gericht. Der Getötete arbeitete an dem genannten Tage mit dem Angeklagten und anderen Personen an einer Kraftwalze. Ein aus der Walze gekommener Draht hatte sich geknotet und wurde aus diesem Grunde ein etwa zwei Meter langes Stück von dem Arbeiter Schmalz abgehauen. Göbel faßte das abgehauene Stück mit der Zange und warf es nach der 9 Meter entfernten Schere. Der glühende 4 Millimeter starke Draht traf den Pütter mit einem Ende am linken Oberschenkel und duchschnitt die Schlagader, sodaß der junge Mann bald darauf an Verblutung starb. Das Gericht kann dem Angeklagten ein Verschulden andem Tode des Mitarbeiters nicht zumessen. Es nimmt an, daß ein sehr unglückliches Zusammentreffen der verschiedensten Umstände wozu auch die Verhältnisse der Arbeitsstelle, die nach dem Vorkommnis eine Veränderung erfahren haben, gehörten, den schweren Unglücksfall herbeigeführt haben. Es erkennt deshalb auf Freisprechung. **(Reservisten,) welche zu einer militarischen Uebung eingezogen werden, seien hiermit darauf aufmerksam gemacht, daß sie für die betreffenden Monate von den rsönlichen Steuern frei bleiben. Wenn auch nur ein einziger Uebungstag auf den Monat fällt, so ist der ganze Nonat steuerfrei. Da jedoch ohne besonderen Antrag eine Steuerbefreiung nicht erfolgt, so müssen die Reflertanten eine Meldung unter Vorlegung oder Einsendung des Militärpasses bei der Gemeindebehörde ihres Wohnve.4(Stafistisches.) Die Provinz Westfalen besitzt 4 Laubstummen=Anstalten, nämlich in Soest, Petershagen (evang.), Büren und Langenhorst(kath.). In diesen 4 Anstalten wurden 324 Zöglinge von 4 Direktoren, 26 rern, 5 Hilflehrern und 7 Lehrerinnen unterrichtet. Die Provinzial=Blinden=Anstalt zerfällt in 2 Abteilungen: Die evangelische zu zu Soest, die katholische zu Paderborn und waren darin 106 Kinder untergebracht, 64 Knaben und 42 Mädchen. Den Unterricht erteilten 1 Direktor, z Lehrer, 3 Lehrerinnen, 3 Handarbeits=Lehrerinnen, 3 Werkmeister, 1 Musik= und 1 Turnlehrer. ** Ergste, 14. Mai.(Die Innungs=Versammlung) der Schuhmacher=Zwangsinnung des Amtes Ergste hat die Ausdehnung der Innung auf diejenigen Schuhmachermeister des Amtes Ergste, welche der Regel nach weder Gesellen noch Lehrlinge halten, beantragt. Zum Kommissar für die Ermittlung, ob die Mehrheit der Einbeziehung zustimmt, ist Landrat Nauck ernannt. ** Sölde, 14. Mai.(Einquartierung.) Am 8. Juni wird voraussichtlich die 2. fahrende Batterie des Feldartillerie=Regiments Nr. 7 aus Wesel auf dem Hinmarsch nach dem Uebungsplatz Senne in hiesiger Gemeinde Quartier mit voller Verpflegung und Fouragelieferung nehmen. ** Aplerbeck, 14. Mai.(Magirus=Leiter.) Ein Freudentag steht unserer Freiwilligen Feuerwehr bevor. Dieselbe erhielt von der Firma Magirus=Ulm die Nachricht, daß die seitens unserer Gemeinde=Vertretung seinerzeit bewilligte Freileiter noch im Laufe dieser Woche zum Versand kommen wird. Die Leiter hat ein Belastungsgewicht von 600 Kilogramm, kann bis zu einer Höhe von über 36 Fuß ausgezogen werden und mißt in Fahrstellung eine Länge von 7 Meter. Der Kostenpunkt dieses Geräts beträgt 850 Mark, wovon durch aktive sowohl wie Beiträge von passiven Mitgliedern die Summe von 180 Mark zusammengebracht worden ist, während den Rest von 670 Mk. die Gemeindevertretung zu bewillien geruht bot. 99.44. ** Hörde, 14. Mai. In eine hiesige Wirtschaft kam am Dienstag nachmittag ein fremder Mann, anscheinend Stuckateur, bestellte sich ein Glas Bier und nachdem dieses gebracht war, bei der im Lokal allein anwesenden Schwester des Wirts 2 Schnittchen. Als dieselben in der Küche fertig gemacht wurden, begab sich der während dieser Zeit unbeobachtete Gast hinter die Teke und stahl aus der Kassenschublade 50—60 Mark, setzte sich wieder ruhig auf seinen Platz, bezahlte die verabfolgten Sachen und ging fort. Erst nach einiger Zeit wurde der Diebstahl bemerkt und konnte dann nach dem Täter recherchiert werden. Soweit die Ermittelungen stattfanden, ist die Person des Diebes bereits festgestellt. Der Bursche ist seit acht Tagen ohne Arbeit und treibt sich umher. Er ist von schlanker Gestalt, hat schwarzes Haar, ist ungefähr 1,63 Meter groß und trägt grünliche Joppe.(Hörd. Volksbl.) Adressat natürlich nicht zu finden, und die Post von Newyork, welche ihren Strafportostempel von 10 Cent neben den Unbestellbarkeitsvermerk aufdrückte, las aus dem Orte Bocklemünd und schickte ihn nach Germany über den Ozean zurück. Der Poststempel Bocklemünd(Bez. Köln) trägt das Datum vom 27. 4., und auch hier war die Bestellung unmöglich. Doch ein findigez= Frätteaner kam auf den Gedanken, daß aus dem ominösen Ertsnamen„Bochum“ zu lesen sein könnte und dirigierte den Brief hierher. Nach einer Spazierfahrt von etwa 6 Wochen konnte der Brief endlich an seine richtige Adresse befördert verden.. Thauspziel Rheda, 14. Mai. Ein gewih Hautengen Bahnhofe Teile unserer Provinz sowie aus dem Rheinlande nach hier befördert waren.. * Solingen, 14. Mai. Eine Bluttat spielte sich in vergangener Nacht in dem Hause Franzstraße 15 ab. Die Ehefrau des dort wohnhaften Fabrikarbeiters, Früheren Postbeamten, Karl Förster hat ihren Mann im eines Streites erschlagen. Förster war dem Trunke geben und pflegte seine Frau im angetrunkenen Zust zu mißhandeln. Ob Frau Förster, die in Haft genommen wurde, die Tat aus Notweyr begangen hat, wird die Untersuchung ergeben. * Solingen, 14. Mai. Mit der Bebelversammlung, die am Freitag abend im„Kaisersaal“ hier stattfindet, machen die Genossen das schönste Geschäft zugunsten ihWahlfonds. Die für die Versammlung zum Preise von 20 Pfg. ausgegebenen 1500 Eintrittskarten waren bereits am ersten Tage nach der Ausgabe vollständig vergriffen, sodaß derjenige, der später noch eine Karte hab wollte, diese nur im Wege des Wiederverkaufs erlangen konnte. Natürlich waren dann nicht für 20 Pfg. zu haben, es wurden 1, 2 und 3 Mark für die Karte bezahlt und zwar hauptsächlich von Angehörigen der bürgerlichen Parteien, die so den Genossen die Wahlkasse mit füllen helfen. Den Mehrerlös lieferten die Verkäufer nämlich an das Wahlkomitee ab. Kachrul. Am 10. Mai d. Js. verschied in Herford der frühere Ebrenamtmann des Amtes Ergste g Del Derselbe hat es verstanden, während seiner mehrjährigen Amtstätigkeit sich das Vertrauen und die Achtung der Amtseingesessenen zu erwerben. Das Amt Ergste wird ihm stets ein liebevolles Andenken bewahren. Rheinen, den 13. Mai 1903. Im Namen der Vertretungen des Amtes Ergste: Hiddemann gnt. Schulte-Rheinen, Ehren-Amtmann. Eigener Depeschendienst der„Schwerter Zeitung“. Ild Liel, 15. Mai. Die Gerichtsverchapplung gegen IId Dresden, 15. Mai. Die„Wahrsagerig“, wurde zu 8 Jahren Zuchthaus und 20 Jahren Eyrverlust Hla Madrid, 15. Mai. In der Gegend von Valeneia ist ein furchtbarer Hagelsturm niedergegangen. Eine hohe Eisschicht bedeckt die Fluren, die Ernte ist völlig verloren. IId Lemberg, 15. Mai. Briefkasten. 100. Für die geschäftlichen Schulden Ihres geschäftlich selbständigen minderjährigen Sohnes können Sie nicht haftbar gemacht werden, es sei denn, daß Sie von vornherein bei Gründung des Geschäftes oder später irgendwelche Garantien übernommen hätten. Besten Gruß! In dem Städtchen Rozniatow wurden durch eine Feuersbrunst hundert Gebäude eingeäschert. 500 Personen sind dadurch obdachlos geworden und dem größten Elend preisgegeben. Hd Wien, 15. Mai. Der Rektorat der technischen Hochschule gibt bekannt, daß wegen der letzten Studentendemonstrationen fünf Studenten und zwar drei deutschnationale und zwei katholische relegiert worden sind, einer für immer, einer auf drei und drei für das laufende Semester. Morgen werden die Vorlesungen wieder aufgeMad Kroskeau, 15. Mot. Dei Frunzgziche,e gerieger Mönche sind behufs Erbauung einer Likörfavcn hier eir IIa Konstantinopel, 15. Mai. Aus mehreren kleineren Orten in der Umgebung von Monastir und Uesküb werden einzelne Ermordungen von Chrisggzgghetzetogt, Jusoggöiz und teiuzgfgrte allen Palis und Kommandanten in den Provinzen strenge Instrukion dise Bertaten und Bbeinan uae ee as oaee eeschen. anzuhalten und besonders die Freutven zu schützen. Aus Saloniki werden offiziell weitere Dynamitfunde ge1 hermalbad werne Hellquellen ersten Ranges. Nach der Analyse des Herrn Geh. Hofrats Prof. Dr. Fresenlus von ähnlicher Zusammensetzung, aber reicher an heilkräftigen Betandteilen als die warmen Solquellen von Oeynhausen und Nauheim. Glänzende Kurerfolge gegen Rückenmarksleiden, Skrophulose, Hämorrhoidalleiden, rheumatische Beschwerden, LähmunBade, in der Stadt,WVerne und Umgehgage RLogrhg Wagen zu gedem Luge besorgt der Baue- Homassar. Eröffnung des Bades am 15. Wer Freude haben Will, der streiche seine Fußböden nur mit Rebuslack, feinster Bernsteinfassbodenlack mit Farbe, pr. 2 Pfd.-Büchse 1.80 M. Derselbe wird hart und trocken in einer Nacht. haben bei Carl Trog, Schwerte. Bescheinigungen für Fleischbeschauer betr. u. Finnenschau“ vorrätig in der C. Fraus'schen Buchandlung. * Iserlohn, 14. Mai.(Von der Aussperrung.) Gestern abend fanden bei W. Stamm(Grüne) gegen ½8 Uhr wieder Zusammenrottungen von Kindern, Frauen und Arbeitern statt, welche die aus der Fabrik tretenden Arbeiter mit wüstem Gejohle empfingen. Da dieselben einen bedrohlichen Charakter annahmen, so wurde um weitere Gendarmerie=Hilfe telephoniert; bevor die abgesandten berittenen Gendarmen jedoch in der Grüne eintrafen, hatten sich die Tumultuanten bereits verlaufen. Dergleichen Verhöhnungen der Arbeitswilligen finden jetzt öfter statt— es liegt System in der Sache— so gestern auch auf der Mendenerstraße vor der Fabr von Wortmann und Knips, vorgestern in der Lehmkuhle und Gerichtsstraße.— Komisch berührt es dabei, daß die Streikleitung sich über das„rigorose Benehmen der Gendarmen" beschwert; aber es wird dem Generalissimus Limbertz wohl unangenehm sein, daß er auf seinen Stahlroßfahrten von Gendarmen begleitet wird. Wie uns mitgeteilt wird, ist die Zahl der Arbeitswilligen gestern wieder um 22 gestiegen, unter denen sich 8 früher Organisierte befinden. Insgesamt haben also bis gestern abend die Arbeit aufgenommen 806 Arbeiter, darunter 51, welche früher der Organisation angehörten.(Is. Kreisanz.) * Iserlohn, 14. Mai. Wegen Fälschung nichtöffentlicher Urkunden wurde gestern von der Hagener Strafkammer Polizeiwachtmeister Mackenroth von hier zu drei Wochen Gefängnis verurteilt. Es waren gegen 30 Zeugen Rchn. * Bochum, 14. Mai.(Spazierfahrt eines Briefes.) Vor einigen Tagen erhielt— so erzählt der„Märk. Spr.“— hier ein an der Buddenbergstraße wohnender Arbeiter einen Brief, der eine ganz eigenartige Reise gemacht hat und der Findigkeit der Post wieder einmal das beste Zeugnis ausstellt. Aufgegeben am 19. März(russische Zeit) in Augustow(bei Warschau, russ. Polen) unter der Adresse:„Jean Kolenda, Buddenbergstraße 16, Bochmundie(auch Richmond zu lesen) in Westjaend“ wurde der unfrankierte Brief von der russischen Post nach Amerika gesandt, weil man als Bestimmungsort die Stadt Richmond ansah. Dort war der Aus Satoniti werden offiziell weitere Dynamitfunde gemeldet; man befürchtet neue Anschläge.— Der Tiener „N. Fr. Pr.“ wird aus Uesküb berichtet: Mehrere Dorfer südlich von Djakova wurden von türkischer Artillerie beschossen, wobei 9 Albanesen gefangen und einer getötet wurden. Die türkischen Truppen hatten 3 Tote. Die gefangenen Albanesen sind Notable aus Djakova, die von dort geflüchtet waren. Durch ihre Gefangennahme glaubt man, den Widerstand der Albanesen in Djakova gebrochen TIA Saloniki, 15. Mai. Nach Meldungen aus Monastir ist dort und im Vilajet die Situation noch immer überaus ernst. Auf Befehl des Vali wurden zwar die Bazare teilweise geöffnet, aber da die türkische Bevölkerung noch immer eine christenfeindliche Haltung beobachtet, so besorgt man neue Ausschreitungen. terbericht. 17. Mai: Stark wolkig, teils sonnig, ziemlich kühl, strich18. Mai: Wolkig, vielfach Regen, kühl, stark windig, strichweise Gewitter. Für den redaktionellen Teil verantwortlich Wilh. Schade. .. 14 Waschmetode habe ich mich Bei meiner alten jürchterdch, glsen guhrz und wie unklug ist ee gewzfe gerziche habe:-/go pird heut. mane Salmiak=cerpentinsternse zu(rachen, die jetzt mit Leichtigkeit in Wäscherin, manche Hausfran sie früäher vielleicht zwei gebrauchte. Sernng; 2 PBg- Hachz. de nichi bdrsch hreikt Achna Sesensatris in Varmen, damn vis Ihnen sofort die nächste Verkaufsstelle mitgetellt. 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Vormitags 110 Uhr: Brbig. Boder burtegur v 1 Chors. Nachmittags 5 Uhr: Bibeltunde. Abends 8 Uhr: Jünglingsverein. Gottesdienstordnung, der kath. Pfarrkirche. Sonntag, den 17. VPgrmitags; Sonntag u. Oste Stille hl. Messe. Kaplan Rieke. Stille hl. Messe mit Predigt. Pfarrer Schnurbus. :: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Andacht. 4½ Uhr: Jungfrauen=Congregation. 6 Uhr: Mai=Andacht. Nachm. 9 Uhr: Kindergottesdienst. Pastor Falkenberg. 6½ Uhr: 7½ Uhr: 8¼ Uhr: 10 Uhr: 4% — Sie gesen.. Jeid au Wonn Sid Raie Tiorren“ u. Khndon Bökleiuung Kuswarts Kaul Wir Kaufen Verren- u.n gregsten Fahrigen Beutschlands: vo Wir Kaufen ube, beuste unse enlinge Vontgeg u Wir unterhalten eigeiseidung vom biligsten bis zum Wir verkaufen San. Srneu„gie ungere zuswärtüige Konkurrenz. Gusd uute Bhache 2e) Bstag Herren-, Rnaben- und Arbeiter-... 4 Gebrüder Stein, Schwerte. SObASSSGRGRGRERL„„„ V###auf per decen Bar. 5 ESAUSAGAGRGAGASeSESen Verkauf Hur gegen Errr 7 Streng feste Preise. 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