Amtliches Kreisblatt 40 Pie. Druc und berig umt Schwerte. Telegr=Adresse Pesch-sichh Aung necht. Nr. Tr. Politische Deutschlans. — Das Kaiserpaar wohnt am heutigen Donnerstag o boch otz., bai dem Führer des 15. Armekorps. nd enebu, wuer der Beich der Barze nier enz er wurde auch ausgeführt, Vor Peg, begeben die Mase, ten Grafen Zeppelin nach Schloß Urville, um zum 19. Mai Aufenthalt zu nehmen. Die Lage des Arbeitsmarktes ist in diesem April mer 130 Angebote, gegen allerdings 153, im vorjährigen April. Soweit diesmal eine Verschlechterung gegen die zurück. „Namhaste Spmmen“ sozjaldengtrgtischer Piät. 10129 Mark zusammenkamen. Die deutschegpgr, en rschaftlichen Zentralverbände; so gab der band der fun gen kreis Borde. mmmmmmmmmmrachmmmmrrmr mrre Wöchentliche Familienfreund, 36. Jahrgang. gaben so gut wie nichts, die genannten 10000 deten die gewertschaft. 1000 m.. a Verband der Buchdrucker 1000 Mart, der Ser.oimme Hafenarbeietr 2000 Mark, der Verband der Zimmerr 1000 Mark, der Verband der Handelshilfsarbeiter 2 Mark.— — Ein interessanter Reichstagskandidat, der in Anbetracht des Wahlkreises, in dem seine Aufstellung er ordneten Singer, in der Person des vielgenannten frühe genommen. England. eest Hunggar Srastacher. 1a Sochtanet tch. Eine Geldheirat. Roman von L. Haidheim. (43. Fortsetzung.) Dort oben im Salon bewegten sich wieder Schatten. Es war so still jetzt, daß ihm war, als müsse er verstey. können, was da gesprochen wurde, aber das Oeffnen Es war der Sanitäitsrat, der erst jetzt ging. Schon machte Hans wieder ein paar Schritte, um sich eiligst zi entfernen, dann aber nahm er seinen Mut zusammen und trat dem alten Herrn entgegen, der vor ihm zurückschrak und wortlos an ihm vorbei gehen wollte. „Herr Sanitätsrat, ich habe hier auf Sie gewarter beifte, nein! Ich begreife Sie nichtl Und ich glaube, Sie werden schwerlich jemanden finden, der anders urteilt," erwiderte der alte Herr mit schneidender „Werfen Sie Ihren Stein auf mich, wie alle es tun werden, aber bitte, begreifen Sie nur meine Qual, sagen Sie mir, wie es Anna— wie es meiner Frau geht," bat „Schlecht genug, Herrl, Können Sie es anders eren? Sehr Wir stehen vor einer Gehirnhautentzündung— und wie ich die Sache ansehe, so ware der Tod nicht das Schlimmste. Wenn so kerngesunde Naturen so vollständig und unvorbere#### aus der inner Harmonie herausgeschleudert werden, dann ist es schlin um sie bestellt. Selten sah ich so eine prächtig srwüch Fraul, Ich möchte nicht angsähter Stelle ker: iu zeine Großer, barmherziger Gott: hatte Hans# seine Worte hineingestöhnt und die Hände inemander gekrampft. Ja wohl, nun rufen SieGott u. seine Barmherzigkeit un, Herr Regierungsrat! Sie reden da eben vom Steinigen. Ich habe keine Lust dazu, mich daran zu beteiligen, tärkreisen soll es unangenehm berühren, wieder in dem Corglrinsegerwehres so gering sei. Biele nützten bei den Somalis nichts, heißt es in einer Meldim Burenkriege machten, um ihren Gegnern Verwundungen beizubringen. Rußland. = Die übliche Frühjahrsparade ist plötzlich abgesagt do vun, iun der Massendemonstrationen Erfolge erzielt Verhaftungen vorgenonzoliz, ircd man schwerlich die Ungeschick der russischen Polizer wird man eigentlichen Leiter gefaßt haben. Südafrika. Als eine der Hauptursachen des südafrikanischen serung und das Bürgerrecht über. Galchz, nr, Fraus, für die Naturalisation und damit für die Hereschiggag. gen aus Johannesburg steiten Gesetze, besonders diesenivon Fremden, dos Vorhalten CZie zengische, Regierung evu bersege Zinscht Hie von der Transvaalregierung welche früher nur 5 Jahre betrug, auf 10 Jahre Lokales. Schwerte, 14. Mai. **(Die Superintendenten) der Tagung vereint. Den Vorsitz führte Generalsuperintendent Dr. Nebe aus Münster. **(Die Vereinigung mehrerer Publikums, während dieser Zeit zu jedem Par# für den Auslandsverkehr empfiehlt, es sich inggge# des P#u„„„ sondere Begleitpapiere auszufertigen. **(Eine interessante Arbeit) wird gegenwartig an großem Interesse beobachtet. hatte sich beim Rasieren eine kleine tierte Blutvergiftung und ordnete die Ueberführung Krankenhaus an. (Gewerbegericht.) Vorsitzender Herr Amtman Der Achode Leste, Sherte füir dri Tagenen vorusebeiber B 1610 Mark. Die Parteien einigen sich hatte sich geweigert, dem Mark an Roggenbach zu bezahlen.(Hi *(Ländliche Arbeitskräfte.) Die L die Provinz Westfalen macht bekannt: Mit das werden andere schon besorgen. Aber mir, Ihrem Hausarzt, der so allmählich bei Ihnen eine Art FreundesSie, der kriegt meine Meinung ehrlich zu hören. Noch nie möglich unsichtbar! Woltzin überigertzefgligen und — ein guter Vater war gziund baf ch eie umn Nachrichten üider die unglich Der alte Herr nickte. Er bot ihm nicht die Hand, er ging weg, indem er nur noch stumm grüßte. sie ihm nicht auch entgegenriefen:„Dumm sinnia“— Dumm und leich das erste, beste Hotel, warf sich da aufs Bett und sank in ive Aber d eu. 5as Erwachen am anderen Tagel In den Vorbergen der Alben blühen auf den sonnigen Halden Pfirsiche, Aepfel und Kirschen. Das Grün Wiesen und Wälder, die fernen Gipfel schneebedeckter Bergsauberen Gebirgsihnen viel lieber in dem neuerbauten Nebenhause Oi gegeben hätten, um dieses durch die vornehmen Gäste Iun Julz erzähsten Ve Hotsehes dagn feich leide wie schön es bei Ihnen schon vom Erblühen ersten raten auf. Die Schönere, groß und schlank, von zartem, Kammerfrau und dem alten Diener stets feierlich„Unsere Im Fremdenbuch stand sie als Frau von Glaichen eingeschrieben. Weder der Diener noch die Zofe, izgachen ur an vischr ses nichts Prauriges erzähle, überhaupt sie langweilten sich Frau Gitter und Herr He Die Vornehmen fsind eben wunderliche Leute,“ sagte — gelegten Arbeitsstellenlisten) sich nicht bewährt hat, so ist zwischen den Generalkommandos des 7. und 18. korps und der Landwirtschaftskammer ein neues Uebereinkommen dahin getroffen worden, daß die Arbeitgeber und Arbeitsuchenden ihre Anmeldungen beim Arbeitsnachweis und zwar bis zum 15. Juli jeden Jahres einreichen. Die Vermittelung übernimmt dann der Arbeitsnachweis, indem er den Arbeitgebern auf Grund der beiderseits eingegangenen Angaben passende Leute empfiehlt, mit welchen dann die Arbeitgeber ihrerseits in Verbindung zu treten haben. Den Arbeitgebern wird empfohlen, den Arbeitsuchenden durch Uebersendung eines Mietsgeldes zu verpflichten. Die betreffenden Meldeblätter für arbeitgeber können vom Arbeitsnachweis der Landwirtschaftskammer zu Münster, Verspohl 9, angefordert werden. Dieselben sind genau auszufüllen und dem Arbeitsnachweis zur weiteren Veranlassung wieder einzureichen. **(Für die neuen Wahlkonverts) zur Sicherzugg des Wahlgeheimnisses ist, wie die„Nationalztg. das Papier bereits den mit der Ausführung der Briefumschläge betrauten Firmen zugestellt worden. Es sind nicht weniger als 70 Tonnen gleichartigen Papiers angeif 19 Wagaans nach dam Res fertigt, welches aus 12 Waggons nach dem Bestimmungsort gebracht, zur Herstellung von 18 Millionen Kouverts genügt. Diese Zahl entspricht derjenigen der eingeschriebenen Wähler und jede Gemeinde erhält soviel Umschlage, als in derselben wahlberechtigte Personen ansässig sind. *(Mannschaften des Beurlaubtenstandes) sind in letzter Zeit häufig dadurch unangenehm überrascht worden, daß sie Familienunterstützungen, die sie als Entschädigung für den Familienunterhalt während abgeleisteter übungen empkangen hatten, wieder zurückzahlen mußten, weil sich nachträglich herausgestellt hatte daß sie den Anspruch nicht rechtzeitig(das heißt innerhalb vier Wochen nach beendeter übung) angebracht hatten. Der Minister des Innern macht deshalb den Ortsbehörden zur Pflicht, die zu spät gestellten Anträge von vornherein zurückzuweisen. *(Exkursion von Landwirten Westfalens.) Auch in diesem Jahre soll mit der Ausstellung der Deutschen Landwirtschafts=Gesellschaft in Hannover eine Exkursion von Landwirten Westfalens verbunden werden. Geplant ist zunächst, von Leer aus das Harlingerland, zwischen Aurich und Esens in Ostfriesland gelegen, zu besuchen; es ist bekannt durch seine Viehzucht, beste Marsch= und vorzüglich geleitete Geestwirtschaften. Von da ab geht die Fahrt in das Butjadingerland. An der Pforte dieses reichen Marschlandes liegt die Bremer Moorversuchsstation, die besichtigt werden soll. In dingen sind es die hervorragendsten Viehbestände, wie die von von Lübben=Sürwürden und die intensivsten Marschwirtschaften, denen der Besuch gilt. Der Schluß der Exkursion bringt die Teilnehmer in die Gegend von Hildesheim, wo zwischen Hannover und Hildesheim die Abgabe des elektrischen Stromes von der elektrischen Bahn Hannover=Hildesheim an kleinere landwirtschaftliche Betriebe in Grashof und die in hoher Kultur stehenden Feldwirtschaften im Hildesheimer Lande besichtigt werden sollen. Die genaue Tageseinteilung und der Reiseplan wird, nachdem die Exkursion durch die Zahl der Teilnehmer gesichert ist, letzteren direkt zugesandt. Sie findet statt, wenn mindestens 15 Teilnehmer sich anmelden. ** Westhofen, 13. Mai.(Wunschandie Eisenbahnverwaltung.) Von 8 Uhr abends bis 11 Uhr hat unser Ort von Hagen aus keine Eisenbahnverbindung, trotzdem noch ab Hagen 10,14 Uhr ein Personenzug nach Schwerte fährt. Es müssen die Einwohner von hier, wenn um 10 Uhr die Geschäfte erledigt sind, bis 11 Uhr in Hagen warten. Wir sind der Meinung, daß der um 10,14 Uhr von Hagen abfahrende Zug hier halten könne, da derselbe in Schwerte endigt und auch dort keinen Anschluß nach anderen Richtungen hat. ** Opherdicke, 13. Mai. Von einem bedauerlichen Unglück wurde die Familie Radix betroffen. Als gestern gegen Abend Herr Radix mit seinem Fuhrwerk in den Wald fuhr, um daselbst Holz zu holen, fiel er bei der Hinfahrt so unglücklich von seinem Gefährt, daß der Tod sofort eintrat. Gesundheitspflege. *(Die Heilkraft des Honigs.) Im Verlag von Anton Heil in Frankfurt a. M. ist eine kleine Laienschrift über die Gicht und ihre Heilung von Pfarrer Elser erschienen. Der Herr Pfarrer ist ein alter Praktikus, den wir in bezug auf Gicht und Honig selbst hören wollen. Er sagt:„Ich litt bereits 10 Jahre, immer häufiger und ärger kamen die Anfälle, alles, sei es kalt oder warm, wovon ich nur irgend eine Linderung der Schmerzen hoffte, hatte ich probiert, ohne Erfolg. Da kam mir der Gedanke, einmal den Honig zu die Wirtin und ärgerte sich, daß ihre Gäste nicht in dem kleinen sauberen Gärtchen sitzen wollten, sondern sich ihre mitgebrachten bequemen Bambussessel und das dazu gehörige Tischchen in den ganz über und über blühenden Obstgarten hatten tragen lassen, in welchem die alten Gänsemütter ihre Küchlein weideten und die zwei angebundenen Ziegen fraßen, was sie an Gras und Blumen nur erreichen konnten.„.. 7.. zuheschreihlick#X“. Die Aussicht war hier freilich unbeschreiblich schon, aber die sah man ja überall und den ganzen Tag. Frau Anna ruhte lang hingestreckt untätig in ihrem Stuhl, eine Handarbeit im Schoße haltend und den Blick auf Ulla gerichtet, die an einem Briefe schrieb, der bis über die erste Seite noch nicht hinausgekommen war, als sie auch schon die Feder hinlegte und lächelnd sagte:„Es ist ja fast eine Sünde, an solch herrlichem Tage nicht in den Himmel hinein oder in die Ferne zu sehen!“ „Gottlob, daß es Dir hier so gut gefällt, liebes Herz! Es macht mich ruhiger, wegen des Opfers, das Du mir bringst,“ sagte Anna langsam und träumerisch, wie sie jett oft sprach.... i Jahren in Marlin ein Oufer2 „Nach den trubseligen Juhren in Berlin— ein Opfer“ Das denke nur ja nicht! Deinem Vater war es, glaube ich, sehr bewußt, daß mir Berlin unter den Füßen brannte. In seiner gütigen Weise wußte er den schönsten Ausweg zu finden,“ erwiderte Ulla hochaufatmend, wie von einer Last befreit. (Fortsetzung folgt.) versuchen. Ich ließ mir sofort einigen Schleuderhonig(um sogleich vorzugreifen, nur der echte Honig ist einen Leinwandfleck streichen und diesen um den kranken Ballen und den ganzen Vorfuß wickeln. Wie wunderbar schnell und wohltuend der Honig wirkte, ist nicht zu beschreiben. Kaum mit der Haut in Berührung gekommen, kühlte er sofort durch und durch, nachdem vorher das kälteste Wasser keine Kühlung bringen konnte, so wenig wie heiße Heublumenbäder Linderung brachten. Ich finde keinen besseren Vergleich als einen heißgelaufenen Motor; mit Anwendung aller Kraft ist zuletzt keine Umdrehung mehr möglich; da, einige Tropfen kühlendes Oel und noch einige, die Reibung läßt uach und das Rad dreht sich wieder mit Leichtigkeit.“ Auch zur Verhütung weiterer Gichtanfälle ist der innerliche Gebrauch des Honigs sehr zu empfehlen. Bekanntlich bilden Haut, Nieren und Leber die Kolatorien für die Reinigung des Blutes. *(Eine abschenliche Unsitte) ist es, wenn in einem öffentlichen Speisehaus der Gast die Speisereste auf demselben Teller, den er benützt, seinem Hund überläßt. In reinlichen Betrieben wird eine derartige Unsitte einfach damit geahndet, daß der Wirt das benutzte Geschirr seinem Werte nach dem Gaste anrechnet und vernichtet, und zwar mit Recht, denn der Hund ist ein großer Parasitenträger und mit Band= und Blasenwurm behaftet. Abgesehen davon, daß der Hund an jedem Unrat herumschnüffelt und leckt, muß schon der Gedanke, daß die Finne des Blasenwurms, die dem bloßen Auge unsichtbar ist, auf den Menschen übertragen werden kann, hinreichen, die abscheuliche Unsitte des Tellerableckens durch Hunde zu verurteilen und zu verhindern. schrecklicher, wie es wohl jemand geahnt und ge. wünscht hat. Am gestrigen Abend nun wollte das„kleine Stelldichein“, welches diesmal im Flure fraglichen Hausez abgehalten wurde, durchaus zu keinem Ende kommen Schon war es 11½ Uhr, und die Burschen waren bisher der Aufforderung der Hausbewohner, den Flur zu verlas. sen, nicht nachgekommen. Da, gegen 12 Uhr nachts. schreckten plötzlich zwei Revolverschüsse die Bewohner auf, sie eilten in den Flur, woher die Schüsse gekommen waren. und fanden die Anna K. hier liegend in die Brust geschossen vor. Der Täter, der jugendliche arbeitslose Heinrih P., floh, kehrte jedoch bald darauf zu seinem Tatorte zurück Haus= und ](Ein weiches Ei auf japanische Art.) Ein Arzt vom Marienhospital zu Yokusuka in Japan, Herr Konosuke Sudsuki, hat in der Monatsschrift„Die Krankenpflege“ ein Rezept für die beste Art, weiche Eier zu kochen, veröffentlicht. Daß ein Arzt sich mit einem solchen Küchenthema beschäftigt, in insofern begreiflich, als die Eier für Kranke ein sehr wichtiges Nahrungsmittel bilden, aber gerade in weichgekochtem Zustand vielen bald über werden. Ein regelmäßiger Genuß von Eiern bringt nicht selten einen ausgesprochenen Widerwillen gegen dies gesunde Nahrungsmittel hervor. Deshalb ist es wichtig, die Eier so kochen zu können, daß sie am schmackhaftesten und auch in ihrer Konsistenz am herzhaftesten sind. Dr. Sudsuki hat herausgefunden, daß man durch eine geeignete Art des Kochens das Gelbe des Eis ziemlich fest, das Weiße aber noch halb flüssig erhalten kann und daß beide Teile des Eis unter diesen Bedingungen vielen besser schmeckten als bei gewöhnlich gekochten Eiern. Nach genauen Untersuchungen nämlich hat der japanische Arzt festgestellt, daß das Eiweis bei 63 Grad halb flüssig, aber erst bei 77—78 Grad fest, bei 82—83 vollständig hart wird; das Eigelb dagegen wird bei 65 Grad dicklich, bei 67 Grad zäh und weich, bei 76—77 Grad völlig hart. Man erhält das Ei in jenem Zustand, wenn man es 30—40 Minuten in Wasser von 68 bis 70 Grad liegen läßt. Das Verfahren ist also etwas langwierig, aber man kann darauf verweisen, daß man auch viele anderen Speisen nur zur Erzielung besseren Geschmacks länger kocht. Aus Westfalen und Rheinland. Eifersucht begangen haben soll, wurde noch in derselben Nacht von zwei Polizeibeamten aus dem Bette geholt und abgeführt. Die Anna K. wurde ins Krankenhaus transportiert, wo sie schwerverletzt darniederliegt. Langendreer, 13. Mai. Die Bodensenkungen im Ruhrkohlenrevier mehren sich in letzter Zeit in bedenklicher Weise. Im Langendreerer Reviere sind, wie man der„K. Volkszig.“ mitteilt, an manchen Stellen Wiesen und Felder völlig versumpft. In Riemke läßt die Verwaltung der Zeche, Hannibal“ auf dem Felde von vier Gehöften den gesunkenen Boden durch Anfahren von Erde erhöhen. Die Häuser werden verankert, In Hamme versumpft der Friedhof. Die Gemeindevertretung hat sich deshalb schon an die Verwaltung der Zeche„Constantin der Große gewandt. In Wiemelhausen ist eine Seite der katholischen Kirche polizeilich infolge bedeutender Risse geschlossen worden, desgleichen eine Schule. Die Zeche„Dannenbaum“ hat eine neue Schule an einem andereren Ende der Gemeinde erbauen lassen. In Altenbochum hat die Zeche „Dannenbaum“ einen Bauernhof und die gerissenen Gebäude eines anderen Hofes angekauft. Die angeführten Punkte sind alle im Umkreis einer Stunde zu suchen. Aus dem Wittener und Herner Revier ist dasselbe zu berichten. * Herne, 13. Mai. Mit bemerkenswerter Offenheit erzählt die Sozialdemokratie von der Aufnahme, die ihre Druckschriften bei den Leuten finden. So wird neuerdings über ein Vorkommnis aus Herne berichtet. Als dort ein Zeitungsboote das Blatt abliefern wollte, das ein angehender Ehemann in einer am Sonntag vorher stattgehabten Agitationsversammlung bestellt hatte, empfing ihn die Braut desselben mit den Worten:„Na, dat Blatt kömmt nich in user Hus, leiwer will ick den Kärl gar nich hem.“ Sonderbarerweise scheint das sozialdemokratische Blatt von dem„Stimmrecht der Frau“ in solcher Angelegenheit nicht erbaut zu sein. Wenigstens läßt die der Notiz angefügte etwas boshafte Mahnung an den zukünftigen Ehemann darauf schließen. * Lüdenscheid, 13. Mai. Am Sonntag ist hier ein Lehrlingsheim für Handwerkerlehrlinge eröffnet worden. Die Versammlungen sollen Sonntag abends von 8—10 Uhr in dem geräumigen Saale der städtischen Volksbibliothek stattfinden. Die weit überwiegende Zahl der hiesigen Handwerkslehrlinge stammt von auswärts. Man will den jungen Leuten, soweit sie nicht kirchlichen Vereinen angehören, durch geeignete Lektüre und Vorträge, durch Spiele und Gesang Gelegenheit zu anregender Belehrung und Unterhaltung bieten und sie am Sonntagabend, wo sie meist sich selbst überlassen sind, von den Verführungen des Straßen= und Wirtschaftslebens fernhalten. Am ersten Versammlungsabend hatten sich bereits über 50 Lehrlinge eingefunden. * Lüdenscheid, 13. Mai. Heute abend kurz vor beitsschluß explodierte auf dem Werke der Firma * Annen, 13. Mai. Ein nettes Gewicht, nämlich beitsschluß explodierte auf 18000 Kilogramm, hat ein auf dem Kruppschen,„Werke Brauckmann& Jtahmede hier der Lackierofen. hier angefertigter, für eine englische Werft bestimmter Tuster wurd; dabei Schiffssteven. Die Bahnverwaltung hatte wegen des allzu großen Umfanges des Stevens den Transport abgelehnt. Deshalb wurde das Ungetüm in voriger Nacht mittels Fuhre nach Dortmund geschafft, um von dort aus per Schiff versendet zu werden. Das in * Dortmund, 13. Mai. Heute wurde vor hiesiger Strafkammer gegen den Rechtsanwalt Clemens WulffVerlin verhandelt. Derselbe war angeklagt, den Gerichtsassistenten, einen königlichen Beamten, zu bestechen versucht und beleidigt zu haben. Der Vorgang spielte sich am 14. Februar d. Is. im hiesigen Gerichtsgefängnis ab. Angeklagter leugnete die Absicht der Bestechung oder Beleidigung. Er habe den Beamten lediglich für die Zeit, die Herr Schröder als aufsichtsführender Beamter bei den Unterredungen, die er(Angeklagter) mit seinem Bruder Hermann im Gefängnis geführt, geopfert habe, entschädigen wollen. Der Staatsanwalt beantragte, den Angeklagten schuldig zu sprechen und zwar im Sinne der Anklage, ihn mit 3 Monaten Gefängnis zu belegen. Der Verteidiger, Herr Rechtsanwalt Dr. Sello=Berlin, plaidierte dagegen für unbedingte Freisprechung. Das Urteil des Gerichts lautete auf eine Geldstrafe von 600 Mark. * Iserlohn, 13. Mai.(Von der Aussperr= ung.) Der gestrige Zugang von Arbeitswilligen betrug 24, darunter 10 früher organisierte; die Gesamtzahl der Eingestellten beträgt nunmehr 784, darunter 43 früher Organisierte. Für heute stellen sich die Aussichten noch günstiger, insofern sich die Arbeiter geneigt zeigen, ihre Papiere unter Beigabe von Polizeibeamten vom Streikbureau abzuholen. Heute vormittag machten davon bereits 5 Sudhaus'sche Arbeiter Gebrauch. * Hamme, 13. Mai.(Eifersuchtsdrama.) Daß der Mahnruf: Ihr Eltern, wachet über Eure Kinder! längst nicht genug beherzigt wird, lehrt, laut der„Boch. Ztg.“, so recht wieder der schreckliche und ebenso empörende Fall, welcher sich in der letzten Nacht hier in der Heinrichstraße zugetragen hat. In einem Hause vorgenannter Straße wohnte bei ihren Eltern die 15jährige Anna K. Dieselbe hatte, ohne Rücksicht auf ihre Jugend, schon eine ganz stattliche Anzahl„Anbeter“ und stellten sich diese— natürlich nicht viel älter als„sie“— jeden Abend, den der liebe Herrgott kommen ließ, vor„ihrem“ Hause ein. Hier wurde dann eine regelrechte„Poussiererei“ veranstaltet, welche für gewöhnlich„schon“ 11 Uhr abends ihren Abschluß fand. Gewiß hatte schon mancher in der Nähe wohnhafte vernünftig denkende Mensch diesem Treiben ein Ende herbeigesehnt. Es sollte bald kommen, ja, und dem Raume befindliche Fenstel wurde dabei zertrümmert und aus den Angeln geschleudert, während die eiserne Tür des Raumes nach außen gebogen wurde. Dem dort beschäftigten 71 Jahre alten Arbeiter Käseberg wurde durch die herausgerissene Ofentür der Kopf zerschmettert, sodaß der Mann auf der Stelle tot war. Das Unglück ist dadurch entstanden, daß sich die in dem Ofen entwickelten Gase entzündeten und dann explodierten. * Lüdenscheid, 13. Mai.(Ein tötlicher Unglücksfall) ereignete sich heute mittag an einem Fabrikschornsteine der Firma W. Brauckmann& Rahmede hier. Der Schornsteinbauer Pfeffer aus Hagen war an dem Schornsteine mit der Reparatur des Blitzableiters beschäftigt, als er plötzlich aus der schwindelnden Höhe von dem Gerüst kopfüber in die Tiefe stürzte. Er schlug auf das Dach des Kesselhauses auf, wo er besinnungslos liegen blieb. Durch den Sturz erhielt Pfeffer außer schweren inneren Verletzungen einen vierfachen Bruch des einen Beines und einen doppelten Bruch des anderen Beines. Die Verletzungen sind so schwerer Natur, daß der Unglückliche kaum mit dem Leben davonkommen wird. * Elberfeld, 13. Mai. Der wohl einzig dastehende Fall, daß der Bürgermeister einer Stadt in dieser nicht wahlberechtigt ist, ist hier in die Erscheinung getreten. Der Oberbürgermeister Funk von Elberfeld ist in Elberfeld nicht wahlberechtigt, weil er in einer Straße wohnt, die in Sonnborn liegt. Sonnborn(Elberfeld=Sonnborn) ist nun zwar schon seit einigen Jahren eingemeindet worden, es gehört aber noch nicht zum Wahlkreise Elberfeld=Barmen, sondern noch zum Wahlkreise Remscheid=Lennep=Mettmann. Herr Funk würde also in diesem letzteren Kreise zu wählen haben. * Elberfeld, 13. Mai. Wegen fortgesetzter Steuerdefraudationen stand heute der Prokurist Karl vom Hagen aus Opladen vor der Strafkammer. Das Gerich verhängte über v. H. 2040 Mark Geldstrafe event. für je 15 Mark ein Tag Haft. * D ü s s e l d o r f, 1 3. M a i. E i n e B l u t t a t f a n d i n d e r h e u tigen Sitzung des Schwurgerichts ihre Sühne. Der 23 Jahre alte Fuhrmann Lücking hatte am Abend des 2. März den Sohn des Lehrers Steinrieder, einen 20jährigen jungen Mann, der eben sein Universitätsstudium beendigt hatte, ohne jeglichen Grund überfallen und ihm mit einem Messer mehrere Stiche versetzt. An den Verletzungen ist der junge Mann kurze Zeit danach gestorben. Schwurgericht verurteilte den Messerhelden zu eine Zuchthausstrafe von fünf Jahren. gekleine auses imen. bisher verlasachts, r auf, baren, eschofeinrich zurück te, sie hwarz at aus selben lt und transRuhr. Weise. ig vernnibal“ a durch rankert. stretung nstantin eite der isse geDannennde der e Zeche Hebäude ikte sind Wittener ffenheit die ihre neuert. Als das ein e stattempfing it Blatt gar nich kratische Angeleder Nosukünftihier ein worden. 8—10 Volksahl der ts. Man sen VerLorträge, nder BeSonntagden Verenhalten. its über vor Arirma W. Das in rümmert e eiserne Dem dort ig wurde chmettert, inglück ist twickelten * Dülmen, 13. Mai. IInfolge der Unvorsichtigkeit, enen in Goht besw, aufeghemnt gzesigen Statsbahnhof ein sch vorgestern ober(giar zunger Mann aus Münster versuchte trotz Abhaltens des Schaffners noch in den 9,10 Uhr nach Münster fahrenden Zug zu gelangen. Beim Besteigen und mit dem linken Fuße unter die Räder eines Wagens, elcsihe sielsiechescenhaeset iun Gernase Quetschung des vorderen Lendengurts zugezogen. Die Operation ist gut verlaufen. * Köln, 13. Mai. In Ziehl gab heute vormittag ein Arbeiter auf seineBraut 4 Revolverschüsse ab; zwei davon trafen das Mädchen, das schwer verletzt wurde. * Krefeld, 13. Mai. Auf dem Güterbahnhofe in Oppun fiel heitte vormittag ein Rangierer von einem in der Fahrt befindlichen Güterzuge herab und wurde sofort geFrankfart a. M., 13. Mai.(„Ich bin ausgeen.“) Hierselbst erfreut sich ein Bürger, der infolge fröhlichen Lebenswandels reich mit Gläubigern geepet“, sihm geßz, Veluches eines Ztugg hnüigenommen der Gerichtevohheber. berichtet, der Veamte wiederum lgorlachte:.36 die gersnsher varschente, deir Her Hecke hervor. Er war in der Tat ausgez. Lial hrr. G. war in der Tat ausgezogen. Die Polen im rhein.=westfäl Industriebezirt. Schalke, 13. Mai. Am Sonntag hielt hier der evanoo der Arbeitervereine aus den umliegenden Beren berufen It. Er hyy; Fheiischpestälischen Indudastehende ser nicht eten. Der Elberfeld hnt, die in born) ist et worden, rfeld=Barinep-MettKreise zu er Steuervom Has Gericht ent. für je tendent des Staats=Asyls für te kürzlich eine höchst unangenehme Erfahrung darin, wie ur es oft ist, gegen den äußeren Schein anzukämpfen. o: lere Zelle ein, die für Unheilbare reserviert so daß er in der Zelle ein Gefangener war. Sein und Rütteln brachte keinen Wärter herbei, so daß ers— fangene froh war, als er eine Gesellschaft Fremder erblickte, welche die Erlaubnis zur Besichtigung der Anstalt erhalten hatten.„Wollen Sie mir aufmachen", rief er den###ven zu,„ich bin hier leider gefangen".„Das sehe ich, armer Bursche", lautete die Antwort,„aber herauslassen darf ich Sie nicht". Hierauf wandte sich der Sprecher zu den al deren Fremden und erklärte ihnen den Fall.„Sehen S den Mann da an, er sieht ganz vernünftig„Maknsun nimmt sich auch manierlich, und doch ist der Wahnsen in seinen Zügen deutlich ansgeprägt.„Dummes Zeug", rief der Superintendent wütend.„Sie irren, ich vin kein Geisteskranker— ich bin der Superintendent Dr. Allison und habe mich durch Versehen selbst gefangen". Sie jetzt,, sagte der erste Sprecher zu seinen Begleitern, wie das Gesicht des Armen stets blödsinniger wird; nie habe ich derlei gesehen". Alles Beteuern des Gefangenen half nichts, er wurde erst viele Stunden später von einem Wärter, der ihn kannte, aus seiner unangenehmen Lag beitrel. §(Goldene Gans.) Tu, da druven gehr der Ludke, dem seine Braut bare 500000 Mk. mitbringt. Er hat ihr neulich auch schon einen Flügel fur fünfhundert Taler geschenkt.— Das ist doch nicht wunderbar. Wenn eine Gans 500000 Mark wert ist, kann man einen Flügel doch gut mit fünfhundert Talern bezahlen. §(Günstiges Zeichen.) Nun, Bertha, was hat Dein Advokat über den voraussichtlichen Ausgang Deiner Erbschaftsstreitsache gesagt?— Gesagt hat er gar liebe Laura, aber er hat sich bereits mit mir verlobt. §(Hyperbel.) Unteroffizier(auf dem Waffenrock eines Soldaten ein Brotkrümchen erblickend): Einjähriger, entfernen Sie dort die Nahrungsmittelausstellung von Ihrer Unform! 84 §(Kasernenhofblüte.) Unteroffizier: Meier, Sie kommen sich wohl beim Militär so uberflussig vor, wie ein Wasserleitungskontrolleur bei einer Sintflut?! über die Gläubigen ein Christ zu Gericht sitze.„Wir sind,“ sagen sie,„für den Sultan, aber wir ehre. gleichzeitig unsere Religion, deren Prinzip wir nicht verletzen wollen. Die Anspielung der Adresse auf das Waffentragen sowie die Gerichte bezieht sich auf die teilweise Einführung christlicher Gendarmen sowie gemischter Gerichte. striegebiet auf 200000. Bei der Zählung im Jahre 1893 wurden 18000 polnisch sprechende Bergleute, g6ööhht,3 aber doch durch das Ueberwiegen der einen oder anderen Die Zeche„Prosper“ beschäftige z. B. 2441 oberusw. So störend es für die Landwirtschaft in Ostpreußen fühlten sich aber als Deutsche und legten sich mit Vorliebe den Namen Altpreußen bei. Es komme sehr ,erteggang daß die Masuren verlangten, bei geistlichen... lungen solle die polnische(masurische) Sprach, gar en werden, denn die meisten verständen Deutsch. Vor aurm aber würden die Nachkommen dieser Masuren gute Deutsche, weshalb die Nationalpolen sie auch als Ver des Polentums zu bezeichnen beliebten. Die Polen gegen suchten nach Kräften zu verhindern, daß ihre, Kinder deutsches Wesen annähmen, sich als Degestegzum Für alle diejenigen, die bestrebt seien, das Tr stärken, ergebe sich aus dem Angefuhrten seil, welche Stellung sie den Polen und den Masuren gegenüber eindes gegenüber ernstes, zielbewußtes Entgegentreten, den der sei bos ur in ewigligren Bestrebungen zu unternug, um die Masuren in." ge unterEigener Depeschendienst der„Schwerter Hd Mainz, 14. Mai. In dem Weinfälscher=Prozeß gegen den Weingutsbesitzer Dr. Schlamp beantragte der Staatsanwalt 1 Monat Gefängnis und 4500 Mark Geldstrafe. Nach etwa einstündiger Beratung verurteilte das Gericht den Angeklagten zu 1500 Mark Geldstrafe eventl. 200 Tagen Gefängnis. Hd Brüssel, 14. Mai. In Charleroi äscherte diese Nacht eine Feuersbrunst 6 Wohnhäuser ein, wobei ein Mann, der ein Kind retten wollte, lebensgefährliche Brandwunden davontrug. Hd Paris, 14. Mai. Das Blatt„Siêcle" veröffentlicht einen Artikel des früheren Kabinettchefs Brisson, worin dieser erklärt, daß der frühere Kriegsminister Cavaignac sich nicht damit begnügte, eine Fälschung gegen den Kapitän Dreyfus den übrigen Ministern vorzuzeigen, sondern auch, daß er versuchte, die Minister zu bewegen, Labori, Picard, Trarieux und Journalisten, welche die Gerechtigkeit und Wahrheit verteidigten, vor einen Staatsgerichtshof zu ziehen. Brisson macht den Wortlaut des Gesetzentwurfes, den Cavaignac hierzu vorbereitet hatte, bekannt. Wetterbericht 15. Mai: Wolkig, mit Sonnenschein, windig, warm, 16. Mai: Herrlicher Sonnenschein, strichweise wolkig, Für den redaktionellen Teil verantwortlich Wilh. raus damit mit der alten Raus damilt: Baschmetobeausber WBaschrsche, " Momt1 Hereinmit Luhns Wasch=#######rt Rein Gatäft: in jeden umsichtig geführten prakKeupt oreinig werden kuonz. Dos wist asen heseren Geschästen Nr. 501—1000. Stralsund(Polizeiverordnung noch nicht erlassen). Reoterngpberer Brhaberg Nr. 91-100. Peoterngobe Oppein Nr. 801—600, Liegnitz Nr. 601—800, Merseburg Nr. 351—700, Erfurt Nr. 701—1000. Provinz Schleswig=Holstein P. von Nr. 1 an. Lüneburg Nr. 401—500, Stade Nr. 501—600. Osnabrück Nr. 601—700, Aurich Nr. 701—800. Peserangseger Mrunher Nr Ju.-=Gh ud au. 1en. Arnsberg Nr. 601—1000. Rheinprovins—., Aocheun Nr. 1.—150 und 1001—2000, Resierungsbezir. en Nr. 151—250 und 2001—3000, Köln Nr. 251—500 und 3001—4000, Düsseldorf Nr. 501—900 und 4001—5000, Trier Nr. 901—1000 und 5001—6000. Arnsberg, den 23. J. V.: Müller. Bekanntmachung. Zeit gemachten Erfahrung Hd Paris, 14. Mai. Die Kriegsschiffe„Pothuan und„Latouche=Creville“, welche nach Saloniki beordert waren, sind in Milo eingetroffen, woselbst sie den Befehl erhielten, weitere Instruktionen abzuwarten. Angesichts der in Saloniki herrschenden Ruhe werden die Schiffe nicht weiter in die türkischen Gewässer vordringen. stützen. Vermischtes. (Sein blödsinniger Gesichtsausdruck.) Aus Hd Cannes, 14. Mai. 2 Personen sind infolge Genusses von Pilzen vergiftet werden, eine dritte ist schwer erkrankt. Hd Lemberg, 14. Mai. Einer Blättermeldung zufolge fand in dem Pulvermagazin in Wiszenka eine Ex plosion statt, bei welcher 3 Personen getötet wurden. Hd Newyork, 14. Mai. Die Burengenerale Viljoen und Snyman haben in Meriko 32000 Hefter, L gnd. 66. kauft, wo sich die Burenfamilien, die den Treurih nicht leisten wollen, niederlassen werden. Hd Santiago de Chile, 14. Mai. Die Ausständigen in Valparaiso haben die Baulichkeiten am Kai in Brand gesteckt, wobei 10 Personen ihr Leben einbüßten und 2 Personen verwundet wurden. Die Regierung lehnt jede Verhandlung mit den Ausständigen ab, hat sich vielmehr entschlossen, mit allen Mitteln die Ordnung wieder herzustellen. 3000 Soldaten wurden nach verschiedenen Punkten der Stadt entsandt. Hd Saloniki, 14. Mai. Das österreichisch=ungarische Eskadre erhielt telegraphischen Befehl, den Hafen zu verlassen und die Kreuzungsfahrt in der Levank fortzi setzen. Hd Konstantinopel, 14. Mai. Bei dem Einmarsch der türkischen Truppen in Djakova überreichten die Chefs der Albanesen Marschall Omer Ruschdi eine Adresse, in der sie erklären, daß sie dem Sultan Treue bewahren und nicht gegen die Truppen desselben kämpfen wollen. Gleicherklären sie aber auch, daß sie die Reformen niemals annehmen würden. Sie führen die Gebote des Korans an, der den Christen das Waffentragen in einem muselmanischen Staate nicht gestattet und auch dagegen ist, daß Biehbesitzern im Preise be zichzt bekannt, Ich mache daher darauf Verdachts bei der Ortspolizeibehörde zur Anzeige gebracht werden der Milzbrand(einschl. Rauschbrand), be Dou(Burm) der Pferde, Esel, Maultiere und Maulesel 4. die Maul= und Klauenseuche des Rindviehs, der Schafe, Ziegen 5. die Lungenseuche des Rindviehs, 7. die Beschälseuche der Pferde und der Bläschenausschlag der 8. die Räude der Pferde, Esel, Maulesel und Schafe, 10. Rotlauf der Schweine— einschl. Nesselfieber 11. Schweineseuche und Schweinepest, 12. Geflügel=Cholera, 13.„Influenza“ hörden rechtzeitig ihre Maßnahmen treffen können, um die Verbreitung der Seuche zu verhindern und sie allmählig gänzlich zu unterdrücken. SGrbe, dn 2. Bo 1oo. Dex Landtat. I. V. Mathis. D Miai 1865 und 3 8 des Wahlgesetzes für den Weichizgz Wählerlisten der im alten Rathaus Zimmer Nr. 2(Meldeamt) acht Tage lang und zwar vom 18. Mai 25. Mai d. J. öffentlich ausgelegt sind. Innerhalb acht Tagen nach dem Beginn der Auslegung steht Listen seine Einwendungen schriftlich anzubringen oder zu Protokoll Seusst, iun. u iun uürgermeiher: Rohrmann. Adolf Grube Kreistierarzt Selma Grube geb. Thomashoff Vermählte. Krefeld u. Schwerte, den 14. Mai 1903. Bekanntmachung. Die Heberollen der Gemeinden des Amtes Aplerbeck über Beiträge für die westfälische landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft nebst Verteilungsplan für das Jahr 1902 liegen vom 15. Mai 1903 ab 2 Wochen lang bei den Herren Gemeindevorstehern zur Einsicht der Beteiligten offen. Einspruch gegen die Beitragsberechnung kann der Betriebsunternehmer innerhalb einer weiteren Frist von 2 Wochen, unbeschadet der Verpflichtung zur vorläufigen Zahlung, bei dem Sektionsvorstande in Hörde erheben. Aplerbeck, den 7. Mai 1903. Der Amtmann: Leonhard. Großtsom Dauernde Existenz! findet organisatorisch veranlagter Geschäftsmann welcher sofort den Allein=Vertrieb für Schwerte und Umgegend eines permanenten gesetzl. gesch. Massenartikels(hochinteressante konkurrenzlose 10 Pfg. Volks=Wochenschrift mit Prämien) übernehmen kann. Fachkenntnisse sind nicht erforderlich. Angabe der verfügbaren Mittel erbeten. 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